Heiji ("friedliche Zeit")

Grenzenlose Wüstenlandschaften prägen dieses Reich. Vereinzelt findet man Gebirge, Oases oder Ruinen, wie zum Beispiel die Ruinen Sunagakures.
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Geralt
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Re: Heiji ("friedliche Zeit")

Beitragvon Geralt » Di 10. Nov 2020, 19:15

~Nicht mehr lange bis zum Vollmond~

Ein wenig von der Neugierde gepackt fragte mich die junge Wölfin aus und ich schmunzelte ihr entgegen. "Ich bin ein einfacher Reisender, versuche über die Runden zu kommen und die Welt mit kleinen Schritten zu einem besseren Ort zu machen, denke ich. Sie hingegen kommt aus einem Fürstenhaus und zieht somit mehr Aufmerksamkeit auf sich als mir lieb ist. Doch vielleicht wirst du sie noch kennenlernen." Sprach ich zu ihr erklärend. Einige meiner Worte entsprachen nicht ganz der Wahrheit, aber das Ganze war schon nah drann. Wir kamen noch auf die Bedrohung durch die silberne Hand zu sprechen. Megumi hatte dazu ihre ganz eigene Meinung und sie stimmte mich ein wenig nachdenklich. "Ihre größte Waffe ist ihre Propaganda. Einfache Leute, besonders wenn sie sich benachteiligt fühlen unterstützen gerne und schnell Sachen die ihnen richtig vorkommen. Es gibt auch hier in eurer Welt mehr normale Leute als Shinobis, mehr Bauern und Kaufleute als Krieger. Wenn das einfach Volk damit beginnt alle die anders sind zu verachten, dann werden selbst die Mächtigsten ein Problem bekommen." Damit wusste sie genau warum man die silberne Hand fürchten musste. Sie waren gut organisierte und hinterhältige Redner, die es über Jahrhunderte perfektioniert hatten sich in die Herzen der einfachen Leute zu schleichen. Aber sie hatten ja auch eine gute Geschichte. Der rechtschaffene Kampf des Menschen gegen die Monster. Dabei waren sie die wahren Ungeheuer. Doch sollten wir uns aktuell nicht den Kopf über die silberne Hand zerbrechen. Viel wichtiger war das Thema Pizza und ich freute mich bereits darauf eine zu kosten. Megumi hatte welche für uns und auch das Personal vorbereitet und allein ihr Geruch lies bereits darauf schließen das diese sehr gut schmecken würden! Megumi hatte entschieden das eine kleine Säuberungsaktion notwendig war vor dem bevorstehenden Mahl und so wusch ich mich direkt im Pool. Mit der Nacktheit konnte die kleine Köchin noch immer nicht so recht umgehen. Aber das machte nichts. Mit einem Handtuch bekleidet kehrte ich zu ihr und den Pizzas zurück. Meine Kleidung musste gesäubert werden. Der wundervolle Geschmack der Pizza breitete sich schnell in meinem Mund aus nachdem ich probiert hatte und schnell war ein ganzes Stück verzehrt. Megumi hatte dann die Idee das man die Pizza für uns Lykantrophen gut verwenden konnte. Sie hatten wie angesprochen viele Nährwerte und man konnte sie auch kalt genießen. "Definitiv eine Verbesserung zu Brot und Trockenfleisch als Reiseration." Schmunzelte ich ein wenig? Ja! Ich lobte sie für die Kunst der Zubereitung dieser leckeren Speise und während wir uns weiter dem essen zuwenden wollten überkam das Mädchen erneut eine Idee. Sie wollte neue Gerichte entwickeln die speziell für uns Wölfe zugeschnitten waren. "Hmm eine hohe Kaloriendichte, leicht zu verzehren und ohne große Vorbereitung. Das wäre ideal." Ja es gab nichts schlimmeres als sich in einem Kampf zu wandeln und dann auf nur eine kleine Ration an Kalorien zurückgreifen zu können. Der Hunger war qualvoll, etwas was man sich durch gute Vorbereitung ersparen konnte. Wir brachten das Essen hinter uns und nun mussten wir planen was wir mit diesem Tag anfangen würden. "Es wird Zeit dich auf deine animalische Seite vorzubereiten. Die Triebe eines Tieres die versuchen werden dich zu kontrollieren." Sprach ich aus und ich würde ihr natürlich dabei helfen aufzuräumen. Übrig blieb bei unserem großen Appetit wohl nichts mehr. "Mach es dir irgendwo bequem und konzentriere dich auf das Bestienblut in deinem Inneren. Lass los, deine Gedanken, deine Sorgen. Konzentriere dich nur auf das innere wilde Feuer und lass es in deinen Körper strömen. Lass alles was von der Bestie in dich strömt geschehen. Denn noch ist sie angekettet , erst das Licht des Vollmondes setzt sie gänzlich frei. Doch du sollst ein Gespür dafür bekommen was das Tier in dir den Rest deines Lebens verlangt. Wie es dich antreiben will." Erklärte ich ihr und ich war bereit der jungen Köchin noch mehr zu erklären. Meine Erfahrung in diesem Bereich waren sehr hoch und wohl nur der alte Vesemir hätte mehr Erfahrung damit Welpen zu unterweisen. "Hab keine Angst vor der Bestie und den aufkeimenden Emotionen. Es sind momentane Triebe, gesteuert durch blose Wildheit. Wir lehren dich damit zu leben während noch ein Fuß auf der Bremse steht." Somit wusste Megumi was sie zutun hatte. Ich dachte bereits darüber nach wie ich Megumi weiter ausbilden konnte und es war auch wichtig das wir unser Rudel vergrößern würden. "Eine Frage noch bevor wir anfangen. Hast du vielleicht Bekannte die sich unserem Rudel anschließen wollen würden? Gemeinsam sind wir stärker und gemeinsam können wir etwas bewirken in der Welt. Wir werden natürlich auch erneut versuchen Liliruca in unsere Mitte aufzunehmen." Vielleicht kannte die junge Köchin ja Jemanden.
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Re: Heiji ("friedliche Zeit")

Beitragvon Megumi Hitsuji » Fr 13. Nov 2020, 21:05

Bezüglich Geralts einstiger Begleitung war die Köchin ein wenig neugierig und hakte daher etwas mehr nach, wobei ihr dann selber auffiel das sie das ja so eigentlich nichts anging. Geralt klärte sie dennoch weiterhin auf und nannte den Grund wieso beide nicht mehr zusammen umherreisten. "Ah achso ok" käme es von Megumi dazu und damit ließ sie es dann auch bleiben weiter nachzufragen. Vielleicht würde sie die adelige Begleitung des alten Wolfes irgendwann kennenlernen. Das Geralt ihr da was vor enthielt und nicht ganz die Wahrheit sprach wusste die Köchin so nicht, aber brachte der alte Lykanthrop sich damit nicht selbst in eine Zwickmühle? Nun vielleicht würde man die Wahrheit ja noch erfahren. Das Thema wechselte auch auf eine weitere Fraktion aus Nirn, die sogenannte silberne Hand. Ein Orden aus fanatischen Jägern welche Anderslinge ausmerzen wollten und dazu war ihnen wohl jedes Mittel recht. Megumi hatte zu diesen Gesellen ihre eigene Meinung, auch das sie wenn hier welche gelandet wären vermutlich nicht nur auf Nirnwesen jagt machten. Geralt erklärte der Köchin daraufhin wie sie Propaganda benutzten und dies wohl ihre größte Waffe war. Die junge Köchin verstand aber wie das funktionierte. Sowas gab es ja auch hier, Propaganda war ja nichts fremdes das es nur in Nirn oder so gab. Sie nickte auf seine Erklärung und meinte dazu: "Ja das stimmt. Wenn sich ganz viele zusammenraufen dann überwiegt die Masse und naja das einfache Volk ist es ja auch welches u.a. alle versorgt und wenn da Probleme sind, die Leute verärgert oder etwas ungerecht ist, ja dann bekommen auch die weiter oben Probleme. Und wenn die Masse etwas verachtet ja dann ist es wohl schwer diese vom Gegenteil zu überzeugen". Die Köchin hoffte das keiner von diesen Typen hier gelandet war, aber das konnte man so ja nicht wissen. Wobei vielleicht schon wenn irgendwo irgendwie so Probleme waren und sich irgendwie diese Propaganda verbreitet, dann würde man da doch sicherlich irgendwie Wind von bekommen.

Megumi hatte dann auch Pizza gemacht da sie dies am Vortag ja versprochen hatte und diese schmeckte dem alten Lykanthropen auch, er fand das es ein gutes Gericht war und die Köchin hatte den Einfall das Ganze vielleicht etwas aufzupeppen bzw. anzupassen sodass sie als Lykanthropen sowas als Ration essen konnten, statt halt Trockenfleisch oder so, denn Pizza war im Grunde auch einfach herzustellen und eben leicht zu essen. "Hmm das sollte ich hinbekommen wenn ich die passenden Zutaten habe bzw. die Gerichte mir überlegt. Pizza werde ich aber denke ich auf die Liste setzen. Und danke und ja immer nur trockenes Brot oder Trockenfleisch ist auch nicht gut, das wirkt irgendwann einseitig und langweilig. " Auch wenn Trockenfleisch gut schmeckte, wenn man immer nur das gleiche aß, jeden Tag das war nicht gut. Der Köchin würde da aber sicher schon was einfallen sodass jedes Mahl ein Genuss war und auch sättigte und alles für den Tagesbedarf gedeckt war. In ihrem Kopf ratterte es deswegen schon. Geralt wechselte dann das Thema aber wieder zu etwas anderem, dem Training der Schwarzhaarigen, da sie sich wegen des Vollmondes noch vorbereiten musste. Sie nickte auf seine Aussage hin und räumte gemeinsam mit ihm auf und dann sollte sie es sich irgendwo gemütlich machen. Dazu setzte sich Megumi einfach auf das Bett, denn dieses war bequem und gemütlich und lauschte dann den weiteren Worten des alten Wolfes. Sie sollte sich also konzentrieren, rein auf das Bestienblut, die Flamme in ihrem Inneren wie Geralt sagte und alles andere loslassen. Noch war die Bestie ja auch nicht völlig entfesselt, daher sollte Megumi üben um sich daran zu gewöhnen. Sie sollte einen Eindruck bekommen für das was vor ihr lag wenn der Vollmond einsetzte. "Okay mache ich" käme es dazu von ihr und sie begab sich in eine meditative Haltung da sie annahm für sich das würde helfen. Einfach in den Schneidersitz und wo sie beginnen wollte sich zu konzentrieren hatte Geralt noch eine Frage an sie, wo sie ihn dann anschaute. "Ehh Bekannte? Meinst du außer meinen Freunden? Also ich kenne so ein paar Leute ja von damals noch aus Konoha, aber ob diese sich dem Rudel anschließen und auch ein Lykanthrop werden wollen würden? Hmm ich weiß nicht. Das ist schwer zu sagen. Ich mein meine Freunde wissen ja auch nichts davon, naja noch nicht." Ja die Köchin war sich da nicht sicher ob andere das wollen würden. Vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht. Das war ja auch keine einfache Sache sowas jemanden zu fragen usw. Sie nickte aber auch wo Geralt das mit Liliruca nochmal erwähnte, dass sie diese auch erneut fragen würden. Megumi würde es freuen wenn diese zusagte, weil naja die Alternative darüber hatte Geralt sie ja lange aufgeklärt, diese würde nicht gut enden. Hatte der Lykanthrop noch weitere Fragen? Falls nicht, so würde Megumi dann versuchen sich auf die innere Bestie zu konzentrieren, das Bestienblut. "Okay dann fange ich mal an mit dem Konzentrieren so wie du eben gesagt hast." Gesagt getan und die Schwarzhaarige würde auch die Augen schließen und versuchen an nichts zu denken, nicht an was sie zum Abend oder so essen konnten oder was die anderen gerade machten, nein nein sie versuchte einen leeren Kopf zu bekommen und nur an das Bestienblut zu denken, das was sie gestern schon erlebt hatte, was sie gesehen hatte und das was Geralt ihr gesagt hatte. Das Tier in sie rauslassen, durchströmen lassen. Sie versuchte sich das auch bildlich irgendwie vorzustellen, die Bestie, einen Wolf ja genau und da Geralt auch Feuer erwähnte eben auch das. "Bestie....Feuer....Bestie....Feuer" käme es auch von Megumi leise gesprochen wie ein Mantra. Die Köchin konzentrierte sich voll auf das was sie gestern auch gespürt hatte, die Veränderung, wollte einfach zulassen was passierte. Innerlich hätte sie auch ein Bild dann vor sich, das Bild eines großen Wolfes aus Flammen konnte man sagen, das zeigte sich ihr welcher etwas aufloderte und wie das mit Feuer so war, schreckte man ja auch zurück wenn dieses aufflammte. So wäre es auch für Megumi, wobei äußerlich zu sehen sie etwas nach hinten zuckte und dann innerlich versuchte sie sich dem brennenden Wolf zu nähern, ihn anzufassen. Geralt hatte ja gesagt sie sollte es zu lassen. Äußerlich würden sich ihre Sinne alle melden, die ja verstärkt waren, zwar noch nicht voll da die erste Wandlung noch nicht eingesetzt hatte aber dennoch, wodurch viele Eindrücke und Reize da waren und Megumi bzw. ihr Körper reagierte auch darauf. Sie würde sich aus der meditativen Haltung begeben und zwar auf alle Viere, da sich das irgendwie gerade natürlicher anfühlte bzw. irgendwie der Drang dazu da war und weil so viele Reize eben wirkten wegen den Sinnen naja da knurrte die Köchin auch etwas, weil wenn alles auf einen einprallte dann sorgte das für Stress und durch Stress konnte Wut aufkommen, man musste quasi Dampf ablassen. Hatte Geralt das so gemeint? Der alte Wolf konnte sie ja beobachten und dem Mädchen ja auch weitere Erklärungen geben. Man würde auch sehen das Megumi verändert war, auf allen Vieren und knurren? Das war ja sonst nicht ihre Art. Sie versuchte auch ihre Schuhe loszuwerden, auszuziehen und dann wieder auf alle Viere wo sie auch weiter ab und an wieder knurrte wie es ein Hund oder Wolf auch tat.
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Re: Heiji ("friedliche Zeit")

Beitragvon Geralt » Do 19. Nov 2020, 19:24

~Der Anfang der Bestie~

Es war gut das Megumi nicht weiter sich nach meiner Begleitung von damals erkundigte. Denn dann wäre es schwierig zu verbergen das es sich bei ihr um eine Vanpaia handelte. Das musste sie noch nicht wissen. Viel wichtiger war es, dass sie lernte mit welchen Methoden die silberne Hand arbeitete und das dadurch auch in dieser Welt ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden war, auch wenn man dies nicht direkt erkennen konnte. "Eine gute Geschicht bleibt egal ob sie der Wahrheit entspricht immer eine gute Geschichte. In jedem Land das ich bisher bereist habe in meinem Leben gab es Missstände welche die gewöhnliche Bevölkerungsschicht erdulden musste. Die einfachen Leute sind schnell überzeugt wenn sie daran glauben ihr Leben zu verbessern. Auch wenn die Verbesserung bedeutet den eigenen Nachbarn zu töten." Ja so war der Mensch nuneinnmal und ich war mir sicher das auch Megumi verstand das man einfach aufpassen musste. Noch war mir nicht bekannt wie viele Mitglieder des Ordens hierher gelangt waren, doch mit der Zeit würde man von Ihnen hören, so viel war sicher. Vom Thema Propaganda wechselten wir auf etwas angenehmeres , nämlich der köstlichen Pizza welche die junge Köchin für uns und das Personal des Hauses vorbereitet hatte. Megumi war dazu in der Lage dieses Gericht weiter zu verbessern, dass wir Kinder des Mondes einen noch größeren Nutzen daraus ziehen konnten. "Kalorien sind mit das wichtigste, aber natürlich favorisiere ich ebenfalls einen guten Geschmack" Ich lächelte leicht und erklärte ihr dann einiges im Bezug auf die Bestie und auch das wir unser Rudel vergrößern mussten. Vielleicht wusste die junge Köchin ja noch Jemanden. Ansonsten bestand auch immer noch die Möglichkeit das sich Liliruca unserer Sache anschließen würde. "Die Blackbulls werden es noch erfahren und falls es Jemanden unter Ihnen gibt der dieses Leben wünscht, bin ich ebenfalls bereit dazu diese Person in unserer Mitte aufzunehmen." Ja das Geschenk welches Megumi erhalten hatte konnten auch andere erhalten wenn sie aufrichtig waren. Doch nun hatte Megumi eine Aufgabe und sie konzentrierte sich auf das Blut in ihrem Inneren, die Bestie die langsam nach Außen treten sollte. Animalische Verhaltenszüge würden sich wie ein natürlicher Trieb in ihr Verhalten mischen. Ich näherte mich der jungen Wölfin. "Das ist es eine Innere Wildheit. Konzentriere dich auf die Triebe und das Verlangen des Tieres , lass sie frei." Ich wartete einen Moment bis sie meinen Worten folgen konnte. "Dann besinne dich wieder wer du bist, dränge das Tier zurück. Schließe das Gitter in deinem Inneren und lass die Bestie dort wüten. Du bestimmst allein wann sie heraus darf." Erklärte ich und beobachtete natürlich wie Megumi mit dieser Aufgabe umgehen würde. Ich hatte schon vieles erlebt während dieser Trainingsphase. Jünglinge die einem ans Bein gesprungen waren. Welche die versucht hatten Andere in der Nähe zu beissen. Andere die nackt davongelaufen waren und die man wieder einfangen musste. Ja die seltsamsten Dinge konnten passieren. Als Alpha war ich der Mittelpunkt, die Orientierung für den jungen Wolf. So reflektieren sich viele Emotionen auf mich oder eben nicht. So konnte ein Welpe der mir zugeordnet war, dass Tier nicht so einfach Wut mir gegenüber empfinden wenn ich ihm nichts getan hatte. Positive Emotionen hingegen waren verstärkt. Eine einfache Logik in unserer Art das es überhaupt möglich war einen Welpe oder sogar einen Streuner in ein Rudel zu integrieren. Wenn sich Liliruca unserer Sache anschließen würde hatten wir bei ihr ein großes Stück arbeit vor uns. Sollte sie die Verbindung zu ihrer Alpha lösen, der sie ja weiterhin treu nachlief und auf Jemand Anderen übergehen dann war dies ein ziemlich explosiver Cocktail. Ich war mir aber sicher das sich die junge Köchin schnell wieder besinnen würde. Es war noch Zeit bis zum Vollmond und sie war taff in solchen Belangen. Sollte Megumi wieder mehr zu ihrer menschlichen Mitte gefunden haben würde ich weiter sprechen. "Dies üben wir nun immer wieder. Bis du den schnellen Weg gefunden hast, eine Art Hebelschalter. Du schaltest die Bestie an oder aus. Genau wie etwas mechanisches." Erklärte ich ihr und war nun gespannt wie sie reagierte. Es war vielleicht am Anfang auch etwas viel.
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Re: Heiji ("friedliche Zeit")

Beitragvon Megumi Hitsuji » Sa 21. Nov 2020, 21:55

Geralt sagte nochmal was zu der Sache mit der silbernen Hand, diesen fanatischen Jägerorden, wie diese agierten, wie sie die einfache Bevölkerung für ihre Sache benutzte. Megumi konnte es nachvollziehen, also sie verstand was er meinte und nickte auf auf die Worte des alten Wolfs. Ja wenn diejenigen welche wenig hatten, die Armen oder die welche schlecht behandelt wurden, wenn diesen Besserung in Aussicht gestellt wurde, ergriffen viele diese und taten dann vielleicht Dinge welche sie sonst nicht täten. Davon hatte sie auch schon gehört, das gab es auch in dieser Welt, war nichts fremdes nein. "Ja wenn man schlecht behandelt wird oder einem was genommen wird wo man so oder so schon nur wenig hat dann tut so mancher Dinge die er oder sie wohl sonst nicht tut um da gegen anzugehen. Niemand mag es ja auch schlecht behandelt zu werden, keiner will und sollte unterdrückt werden und alle sollten auch genug zu Essen haben oder ein Dach über den Kopf. Und wo das fehlt oder einem genommen wurde naja da staut sich so einiges auf, zumal am Ende jeder auch überleben möchtem. Nur diese Typen von der Hand nutzen das Ganze ja für ihre eigenen Zwecke aus und gehen damit auch gegen Unschuldige vor." käme es dann noch von Megumi zu der Sache. Und wenn in dieser Welt auch Mitglieder von der Hand waren, naja dann dürfte es sehr wahrscheinlich auch irgendwann rund gehen. Aber man würde davon sicher irgendwie hören, es mitbekommen. Doch da war sich die kleine Köchin sicher.
Nach dem Essen hatte Megumi auch die gloreiche Idee ihre Kenntnisse zu benutzen um passendes Essen für Lykanthropen zu kreieren, vorallem an Rationen für Unterwegs, damit sie stets bei Kräften sein konnten. Sie wusste ja auch soweit auf was sie sich da einstellen musste und lauschte auch Geralts Worten. Kalorien waren wichtig, das war ihr klar. Sie musste leichtes Essen, also einfach zuzubereiten kreieren welches viele Kalorien und andere wichtige Nährstoffe enthielt. Dazu sollte das Ganze auch noch schmecken klar und eben auch eine gewisse Haltbarkeit haben. Wenn es schnell verdarb war das ungünstig, wobei ein Lykanthrop wahrscheinlich nicht so stark auf eine einfache Lebensmittelvergiftung reagierte wie ein normaler Mensch, trotzdem krank zu werden und einen verdorbenen Magen zzu haben das wäre nicht gut. "Hmm das mit dem Geschmack sollte ich auch hinbekommen. Liliruca sagte mal zu mir, dass sie würzige Speisen nicht so mag, ihr ist das zu intensiv, daher isst sie ihre Nahrung meist ungewürzt. Und ich hab das gestern und heute ja auch gemerkt da sich meine Sinne ja auch verbessert haben, wenn auch gleich ja noch nicht so stark. Die Pizza zum Beispiel habe ich angepasst, aber sowas tut ein Koch ja ständig, sodass die Gerichte den Gaumen aller munden." Ja die Köchin würde das schon hinbekommen wenn sie hier und da herumprobierte. Sie grübelte ja auch schon was für passende Gerichte sie zubereiten könnte. Sie müsste aber wohl später auch nochmal etliche Zutaten auflisten und dann gucken bezüglich Kalorien usw. und dann was passendes zusammenstellen. Auf die Arbeit freute sie sich auch schon.
Geralt fragte das Mädchen dann aber auch ob sie noch andere kannte die sie vielleicht in das Rudel intregieren konnten, aber da fielen der Köchin so keine ein. Nun Blackbull war da aber sie wusste so nicht ob jemand ihrer Freunde genauso wie sie diesem Pakt mit dem Biss usw. zustimmte, also das auch wollte. Das müsste man wohl sehen. Genauso müsste man sehen wie die anderen darauf reagierten wenn sie erfuhren was Megumi getan bzw. wozu sie ja gesagt hatte. Der alte Wolf sagte auch was dazu und Megumi meinte daann: "Ja werden sie und ich glaube sie werden dann schon überrascht sein, wenn sie davon erfahren was mit mir nun ist. Bestimmt werden sie aber auch viele Fragen stellen und haben." Dabei kratzte sie sich dann auch kurz am Hinterkopf. Ja wie würden diese reagieren? Megumi vertraute ihren Freunden, also das sie es schon verstehen täten aber sicher hätten sie so einige Fragen, was ja verständlich wäre. Weiter sollte es dann mit dem Training der Köchin gehen. Sie lauschte den Worten des alten Wolfes was sie zutun hatte und daran machte sie sich dann auch. Die innere Bestie befreien, halt nach Außen lassen, das sollte Megumi üben. Sie konzentrierte sich dazu auch und hatte eine Art eigenes Mantra für sich entdeckt wovon sie dachte das es ihr helfen konnte. Es waren nur eine zwei Worte aber das was sie tat schien richtig zu sein da Geralt auch näher auf sie zu kam und ihr zustimmte. Sie ließ das was in ihrem Inneren war frei, der brennde bzw. der Wolf aus Flammen. Das Bild hatte sie in ihrem Kopf, so fühlte es scih für sie an. Äußerlich veränderte sich Megumi auch ein wenig was Geralt natürlich mitbekäme. Wie sie auf alle Viere ging und die Schuhe auch auszog und dann knurrte. Sie spürte all die vielen Emotionen und auch ene gewisse Wärme die von ihr ausging, so als wenn ihr Körper heißer wurde. Durch die verbesserten Sinne hämmerten auch viele Reize auf sie ein und naja sie sollte sich ja einfach gehen lassen so in etwa hatte es Geralt ja gesagt. Ein wenig kratzte Megumi auch mit ihren Fingern auf dem Teppich herum bzw. verkrampfte diese etwas und knurrte weiter. Sie hörte aber auch noch Geralts Worte was sie als nächstes tun sollte. Jetzt also wieder das zurückdrängen was sie eben rausgelassen hatte? Hörte sich wohl leichter an als getan oder? Megumi versuchte es natürlich. In ihrem inneren war das Bild des Flammenwolfs der nun wieder zurück sollte, die Flammen ausgehen bzw. kleiner werden mussten. Sie versuchte es indem sie sich konzentrierte, auf einen Fleck fixierte. Kurz schaute sie Geralt an, wobei man eben das "Wilde" bei Megumi schon erkennen konnte aber dann sah sie auch umher so als wenn sie etwas bestimmtes suchte. Sie sah zum Bett und den Pfosten und da sie daneben war griff sie mit einer ihrer Hände dazu an die Holzkante und drückte zu und knurrte weiter und schaute sich weiter um und sah dann den Pool, das ruhige Wasser. Ja Wasser konnte ein Feuer löschen. Konnte sie so sich wieder besinnen? Sie versuchte Ruhe einkehren zu lassen, eben sollte sie ja alles abschalten, alles ausblenden. Jetzt aber müsste sie wohl das genaue Gegenteil tun und etwas einblenden. Das versuchte sie auch, das Bild des ruhigen Wassers. "Bestie......Wasser.......Bestie.....Wasser...." käme es von ihr und wollte wieder ein Mantra finden. Sie merkte aber auch ein Kribbeln in ihrem ganzen Körper wo sie das bisschen Bestie rausgelassen hatte was sie konnte, das was auf sie von außen einwirkte und dann auch von innen kam und raus wollte. Sie konnte sich aber wieder fangen und das Knurren ließ auch nach und und ihre Haltung lockerte sich auch wieder. Sie schwitzte auch ein klein wenig und musste ein wenig schneller atmen und schüttelte kurz ihren Kopf und versuchte dann tief ein und aus zuatmen um runterzukommen. Geralt erklärte dann auch wie es weiterging. Die Prozedeur würden sie wiederholen, immer und immer wieder bis die Köchin es quasi mit einem Klick an und auschalten konnte. "Ok....also die flammende Bestie rauslassen und anfachen und dann wieder eindämmen und zurückdrängen." So hörte es sich für Megumi an und sie hatte ja auch ein inneres Bild wie das Ganze für sie aussah. Die Köchin wollte dann auch direkt weitermachen und begab sich wieder in Ausgangspostion und konzentrierte sich, genau wie eben. "Bestie und Feuer....Bestie und Feuer" und fokussierte sich wieder auf das Bestienblut in ihrem Inneren. Genau wie eben ging es dann auch wieder los wo sie es hatte. Sie zeigte wieder die Zähne und richtete sich auf allen Vieren auf und knurrte und kratzte diesmal aber stärker auf dem Teppich, auch mit ihren Zehen und blickte dann zu Geralt. Wut empfand sie ihm gegenüber keine nein, er hatte ihr so ja keinen Grund dazu gegeben, andernfalls hätte sie ihn vielleicht schon angebellt oder gar angefallen? Megumi spürte aber einen gewissen Drang. Hunger war es nicht, denn sie hatten zuvor gegessen, nein viel mehr war es ein Drang danach die Kraft auszuleben bzw. rauszulassen. Sie kratzte weiter auf dem Teppich und blickte sich um und ihr Blick erhaschte die Kissen auf dem Bett, wo sie einfach auf dieses hinauf sprang und eines der Kissen packe und daran zog und rupfte, bis sie es auseinander riss und den Inhalt, die Daunen so überall im Raum verteilte. Anschließend würde sie auch in die Decke beißen und dann daran ziehen und mit den Händen festhalten, aber da auch schon versuchen wieder runterzukommen, ihre Mitte zu finden. Ihr Blick würde wieder zum ruhigen Wasser gehen, dieses schien ihr wohl zu helfen. Sie hörte auf an der der Decke zu zerren und kam langsam wieder runter und atmete dann auch wieder etwas schneller und schwitze auch wieder etwas. "Das.....ist....gar nicht....so leicht." kam es dann von ihr. Also auf das Wasser zu schauen half schon aber sie merkte das es im Vergleich zu eben schon etwas schwerer gewesen war. Sie hatte ja auch im Vergleich zu eben mehr getan, also die Bestie mehr rausgelassen und war einfach dem nachgekommen wo ihr momentan danach war. "Der Versuch gerade eben...ich weiß nicht genau, aber ich glaube beim nächsten Mal gehen vielleicht noch mehr Kissen kaputt oder so. Vielleicht sollte ich dann einfach raus also nach draußen. Für mich hat es sich so angefühlt, mir war einfach danach so ehh die Kraft die ich habe ihren Lauf zu lassen, aber hier drinnen gibts da nicht soviel und naja ich will ja eigentlich nicht die Einrichtung zerstören." ging es dann an Geralt. Ja draußen hätte sie wohl mehr Freiheiten. Dort könnte sie dann auch umherlaufen oder sonst was tun, ansonsten die Palmenbäume ankratzen oder wenn ihr danach war auf den See raus schwimmen. Sie würde aber auch abwarten was der alte Wolf vielleicht noch zu ihr zu sagen hatte. Er hatte sie ja beobachten könnten wie sie sich verhalten hatte usw.
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Re: Heiji ("friedliche Zeit")

Beitragvon Geralt » Do 26. Nov 2020, 19:35

~Näher hin zur Bestie~

Megumi hatte verstanden warum die Hand so gefährlich war und ihre Vertreter mussten wir genauso behandeln wie sie uns behandeln würden. Keine Gnade, kein Mitgefühl. Hoffentlich war die junge Köchin dazu in der Lage. Ich zweifelte nicht an ihr, aber sie hatte einfach ein gutes und noch unschuldiges Herz. Doch manche Grausamkeiten der Welt musste man mit Grausamkeiten bezwingen, nur so konnte man überleben. Dies zeigte mir meine Erfahrung. Daraufhin kamen wir nocheinmal auf die Pizza zu sprechen und bei der Aussage über Liliruca runzelte ich die Stirn. "Sie ist eine Beta und scheint nicht gelernt zu haben ihre Sinne zu zügeln. Ihre Alpha war ....in vielen Belangen eher animalisch angehaucht, wild , ungezügelt. Hircines Macht bedeutete für sie und ihr Rudel Freiheit. Sie lebten Abseits des Einflussbereichs der Hand oder der Vanpaia. Daher ist es ein großes Rätsel wie ein Werhund und zwar Jener der sie gebissen haben muss überhaupt in dieses Gebiet gelangt ist. Ein Streuner? Also ein Omega?" Ja es machte mir ein wenig Kopfzerbrechen wie sich das Bild rund um ihre Wandlung zusammenfügte. War die Hand sogar noch aktiver als die Rudel dachten? Wir unterhielten uns dann noch kurz über die Familie des Mädchens, ja die Mitglieder von Blackbull werden mehr als nur überrascht sein über ihre Entscheidung. "Sie sind deine Freunde, deine Familie, sie werden es sicher verstehen können. Ich gab dir mein Wort das sich für diesen Lebenszyklus nichts für dich ändern wird. Wenn wir eines haben, dann Zeit." Meinte ich und dann wollten wir mit einem speziellen Training anfangen. Sie sollte die Triebe des Tieres kennenlernen ,ihre Gedanken wenn sie von animalischen Wesenszügen durchdrungen waren. Megumi hatte eine starke Verbindung zur Natur. Vielleicht lag dies einfach an ihrem gütigen Charakter , aber so konnte die Bestie leicht manche animalische Verhaltensweisen auf sie übertragen. Ich beobachtete die junge Köchin ganz genau, ihren inneren Konflikt mit dem Tier und so konnte ich auch mehr Tipps geben, sie von meiner Erfahrung profitieren lassen. Das hin und her sie nutzte Feuer als Ankerpunkt so konnte sie sich das Ganze wohl am besten vorstellen und der Weg war vorteilhaft für den Anfang ihrer Reise. Megumi erkannte richtig das die Versuche die Bestie stärker machen würden und ich nickte ihr zu. "Du bist ein junges Mädchen, noch vor der Blüte. Die Hormone in deinem Alter können auch so verrückt spielen. Die Bestie ist wild, sie nutzt das was du fühlst, bringt Impulse hervor. Diese kurzen animalischen Tiere sind primitive ....Wellen die die eigentliche Macht aussendet. Du musst verstehen die Bestie ist nicht dumm, sie ist die Spitze der Nahrungskette und will dort auch bleiben. Je klüger du bist , desto scharfsinniger ist sie. Je mehr du dich selbst als Mensch unter Kontrolle hattest, desto wilder und gefährlicher ist sie." Hoffentlich konnte sie mit dieser Erklärung etwas anfangen, es war die Beste die ich ihr imoment geben konnte. "Die Wandlung zum Wolf zerstört deine Kleidung wie du bei mir schon gesehen hast und du hast selbst gesehen das du unter dem Einfluss der Bestie auch deine Kleidung als beengend empfunden hast. Eine starke Haut und Haare werden dich gewandelt schützen. Je mehr die Bestie in deinen Gedanken arbeitet desto eher wird sie gewisse Normen ablegen. Das knurren war ein Zeichen der bevorstehenden Einigung. Eine Art kleiner Konflikt in deinen Gedanken. Die Bestie wollte etwas trieb Emotionen in der hoch , doch dein logischer noch aktiver Verstand war dagegen. Du hast dich also mehr oder minder selbst angeknurrt." Somit konnte sie sich das Ganze besser vorstellen. "Wir gehen raus zum Wasser und dort versuchst du einmal gänzlich los zu lassen." Ich würde mich gemeinsam mit der jungen Köchin an den kleinen Strand begeben. "Ein Trick der mir mein alter Mentor Vesemir einst sagte lautet...."nicht denken, fühlen, nicht atmen, leben." Diese Worte machen vielleicht logisch gesehen keinen Sinn doch dadrum geht es. Gedanken halten das Tier zurück, denn sein Verstand ist dem deinen noch unbekannt. Fühle nur die Macht, den Rausch. Atmen, zur Ruhe kommen...erdet dich. Deine Erinnerungen, dein Geist verwurzeln sich. Atme nicht, lebe den Moment, lass die Bestie ...den Instinkt zu überleben das atmen für dich übernehmen." Dies war eine Anleitung die ihr entweder helfen würde, oder nicht. Dies war von Welpe zu Welpe verschieden.
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