Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Grenzenlose Wüstenlandschaften prägen dieses Reich. Vereinzelt findet man Gebirge, Oases oder Ruinen, wie zum Beispiel die Ruinen Sunagakures.
Hikari Hei

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hikari Hei » Mi 4. Apr 2012, 00:27

War es Größenwahn? Oder war es einfach die radikale Auslegung des Gesetzes der individuellen Freiheit, die Hei zu dem machte, was er war? Im Endeffekt war dies eine Frage, die jeder für sich beantworten musste und Hei war es sowieso gleich, was andere von ihm dachten. Ruhig beobachtete er die drei Männer, zwei hatten ihre Schwerter gezogen, der Dritte verharrte unglaublich ruhig, was Hei mehr als überraschte. Er hatte eine konkrete Vorstellung von Söldnern und ihrer Lebensweise - und er mochte sie nicht. Dennoch widersprach eine so ruhige Reaktion all seinen Klischees dieser Gattung der Menschen. Aber..., so dachte Hei, ...das ist eine nette Abwechslung. Und beließ es dabei. Seine Aufmerksamkeit wurde sowieso von dem Mann in der Mitte, offenbar die Führungsperson, beansprucht. Seine Offenheit und der augenscheinliche Mangel an Furcht, zauberte ein sachtes Lächeln auf das Gesicht des Hikari. Er mochte es, wenn er unterschätzt wurde. Hei hörte schweigend den euphorischen Worten des Anführers zu, seine Augen fixierten sich auf jede einzelne Bewegung. Der Mann drehte ihm den Rücken zu - kurz flammte in Hei der Gedanke auf, ihn hier und jetzt zu töten. Stich, stich, stich..., wisperte die leise Stimme, die der seines Vaters verdammt ähnlich klang. Doch Hei unterdrückte den Impuls des Tötens, der ihn für einen Moment durchzuckte und verharrte weiter still vor den drei Männern, darauf wartend, dass man ihm die angebotene Sake-Flasche reichte. Diese Söldner waren mehr als naiv, das war fast schon töricht. Er hatte ihnen vor zwei Sekunden offenbart, dass er ein ganzes Dorf mitsamt der Mehrheit seiner Population dem Erdboden gleich gemacht hatte, oder nicht? Hei wusste nicht, inwiefern das Buch für gesellschaftliche Konvektionen ihm da zustimmte, doch schien ihm die legere, ja sogar erfreute Reaktion der Söldner mehr als nur fehl am Platz. Ein ungewöhnliches Gefühl stieg in ihm hoch, es war kein Hass, es war aber auch keine Freude, es war eine zynische Erkenntnis, die ihm wieder einmal auf bitterste Weise klar gemacht wurde: Menschen kletterten auf den Leichen ihrer Mitmenschen immer weiter nach oben. Wie Aasgeier hatten sich diese drei Söldner auf die Angst der Menschen gestürzt und mit ihrem tatkräftigen Verkauf tatkräftiger Waffen nicht Sicherheit gebracht, sondern nochmehr Zwietracht gesät.
Einer der anderen beiden Söldner trat mit einem recht offensiven Mundwerk auf, verbeugte sich nonchalant, ja sogar schon verächtlich vor ihm und flüsterte ein Wort, das nur ganz leise zu verstehen war und den Hikari dennoch mehr amüsierte, als alles, was er in langer Zeit gehört hatte. "Volltrottel". Hei musste ob diesem kleinen Wortes lachen und auch noch als der Mann wieder nach hinten trat, konnte der Hikari sich ein großes Grinsen nicht verkneifen. "Ich bedanke mich für eure Worte, ihr zeigt mir wieder einmal auf, was ich an der Menschheit so besonders finde", erwiderte Hei den Männern, während er zusah, wie der ihm dargebotene Alkohol weggeschnappt wurde. Mehr und mehr zweifelte er daran, wirklich schlichte Söldner vor sich zu haben - doch war es mehr ein Gefühl, als tatsächliches Wissen, weswegen Hei schlicht fortfuhr. "Meine Aktionen haben euch also eine goldene Ära verschafft? Das ist gut zu hören...Wisst ihr, was Renommee bedeutet? In dieser Welt spielt dieses Wort eine recht große Rolle, wenn man etwas verändern will. Es determiniert, wieviel andere von dir halten und schlussfolgert darin, wie sehr man respektiert wird - im guten, wie auch im schlechten Sinne. Zum Beispiel, wenn unser Freund hier... Hei zeigte auf den bislang recht stillen Söldner. ...sich jetzt hier hinstellt und behauptet, die Welt verändern zu wollen, den würde man mit Fug und Recht...wie war deine Terminologie? Ohja! Den würde man wohl als Volltrottel bezeichnen. Wenn jedoch sagen wir ein Kage eine ähnliche Behauptung äußern würde, dem würde man das viel eher zutrauen, nicht wahr? Nun, mein eigenes Renommee, das habt ihr Drei bereits bewiesen, scheint noch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Ich muss zugeben, ich habe mich bislang auch nur im Schatten eines anderen Mannes bewegt. Doch es wird Zeit meine eigene Reputation ein wenig aufzupolieren und mir ein wenig "Renommee" zu verschaffen. Ich bezweifel, dass ihr mir bis hierher folgen konntet, also merkt euch nur eines: Ich bin gekommen, um die Welt von Arschlöchern, die sich auf das Unglück anderer Leute stürzen, zu befreien. Nicht weil die Welt mir viel bedeutet, ich bin kein Mensch, der sonderlich viel an andere denkt. Nein, ich mache das, weil ich Leute wie euch einfach nicht ausstehen kann - purer Egoismus meinerseits, das könnt ihr mir glauben. Dennoch wollte ich euch eigentlich nichts tun, doch euer Verhalten nervt mich. Deswegen werde ich euch nicht gänzlich ungeschoren davonkommen lassen." Mit diesen Worten hob Hei blitzschnell die Hand, ein Speer aus Licht wuchs in sekundenschnelle aus seiner Handfläche und schnitt durch die dargebotene Flasche. Noch während diese in einer gläsernen Explosion all ihren Alkohol verspritzte, hob Hei die linke Hand, den Zeigefinger ausgestreckt in Richtung des Söldners mit der großen Klappe. An der Spitze hatte sich eine helle, leuchtende Kugel gebildet, die noch während die Hand gehoben wurde, gezielt auf das Herz des Mannes abgefeuert wurde. Der Kugel auf dieser Distanz auszuweichen, schien fast unmöglich und selbst wenn, musste immer noch der darauffolgenden Explosion ausgewichen werden. Fast simultan hierzu löste der Hikari sich in winzige Lichtbällchen auf, verstreute sich und tauchte augenblicklich hinter den drei Söldnern wieder auf - gute 20 Meter entfernt, mithilfe des Kinobori schräg auf einem riesigen Felsbrocken stehend, den Kopf in Richtung der Gegner auf dem Boden gerichtet. Hei formte Fingerzeichen und schon schoss ein Drache auf die Drei. Mit beeindruckender Geschwindigkeit näherte sich das goldene Geschöpf den Shinobi und würde in einer relativ starken Explosion zu einem Kunstwerk wahren Könnens aufgehen. All jene Aktionen geschahen im Bruchteil weniger Sekunde und bewiesen nur ein weiteres Mal die formidable Schnelligkeit des Hikari. Kein Söldner, wenn es denn welche waren, würde mithalten können. Allerdings würde die Explosion des Drachen auch nicht stark genug sein, um die drei Idioten zu töten. Höchstens Idiot Nummer eins, der mit der riesigen Klappe, könnte an den Folgen seines "Kouton: Tama" sterben. Doch welchen Unterschied machte es, ob es zwei oder drei waren, die seinen Namen in die Welt hinaustragen würden?

[hr]

OUT: Ich entschuldige mich für die lange Wartezeit, in Zukunft wird das schneller gehen, aber ich habe nunmal die Jutsus benötigt.

Selbsterfunden
Name: Kouton: Shinso („Lichtfreisetzung: Speer“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Gering-Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Dieses Jutsu ist dafür da, jemanden hinterrücks und ohne Vorwarnung zu verletzen. Der Anwender sammelt Chakra in seiner flachen Hand und streckt diese dann aus. Das Kouton-Chakra schießt nun in Form eines Speeres aus der Handfläche. Allerdings hat der Speer nur eine Reichweite von einem Meter, weswegen er nur im Nahkampf zu gebrauchen ist. Zur Erläuterung: Der Speer verlässt die Handfläche nicht, fliegt also nicht zum Gegner, sondern bleibt dann als Klinge an der Handfläche des Gegners (für einen Post). Der Lichtspeer ist wie ein ganz normaler Speer zu gebrauchen, verursacht also Stichwunden. Keine Fingerzeichen nötig.

Selbsterfunden
Name: Kouton: Tama („Lichtfreisetzung: Kugel“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Sehr Hoch
Voraussetzung: Ninjutsu 8, Tengan
Beschreibung: Dies ist ein Jutsu, das sowohl durch seine schlichte Durchführung, als auch durch seine hohe Effizienz besticht. Hei entwickelte diese Technik um seinem Gegner den finalen Schlag zuzusetzen. Er formt die Hand zu einer Pistole und richtet sie auf den Gegner. Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit sammelt sich Koutonchakra an der Fingerspitze, komprimiert sich und wird schließlich abgeschossen. Ein einzelner, kleiner Lichtball wird abgeschossen, allerdings ist dieser unglaublich schnell (Geschwindigkeit 10) und man kann ihm kaum entgehen. Seine Durchschlagskraft ist ebenfalls verheerend und sollte den Gegner durchlöchern. Sollte der Anwender es wollen, so kann er den Ball noch bevor er den Gegner ganz durchdrungen hat, aber schon im Körper ist, explodieren lassen. Der Durchmesser ist nicht sonderlich groß (20 cm), sollte den Gegner aber deutlich zu schaffen machen. Für dieses Jutsu werden keine Fingerzeichen benötigt!

Selbsterfunden
Name: Kouton: Hikari no kaisansuru ("Lichtfreisetzung: Auflösen in Licht")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Kouton Jutsu, welches von Fudo erfunden wurde. Für dieses Jutsu benötigt er keine Fingerzeichen und kann es einfach so nutzen. Sollte er von einem gegnerischen Ninjutsu angegriffen werden, dann kann er sich mit Hilfe von diesem Jutsu in Licht auflösen und irgendwo wieder zusammenfügen (innerhalb des selben Posts). Dabei ist zu beachten, dass sich der Anwender mindestens 5 Meter vom Gegner entfernt wieder zusammensetzen muss. Dies ist im Kampf maximal 3 mal anwendbar und funktioniert nicht bei S-Rang Jutsus.

Name: Kouton: Kouryū no Jutsu ("Lichtfreisetzung: Technik des Lichtdrachens")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Kouton ("Lichtfreisetzung")
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Tengan
Beschreibung: Dies ist eine starke Technik des Hikari Clans. Der Anwender erschafft einen großen Drachen aus Licht, welcher vom Anwender selber kontrolliert auf den Gegner geschleudert werden kann. Sollte der Lichtdrache mit dem Gegner in Berührung kommen, dann löst er sich in einer Explosion auf, welche einen Explosionsdurchmesser von 6 Metern hat. Der Gegner erleidet dadurch mittlere Schäden. Von der Größe und der Geschwindigkeit her ist der Lichtdrache gleich mit dem Wasserdrachen vom Suiton: Suiryūdan no Jutsu ("Wasserfreisetzung: Technik des Wasserdrachengeschosses").

Senji Akimichi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Senji Akimichi » Sa 7. Apr 2012, 16:03

Senji spielte in ruhigen Söldner, das war immerhin seine Rolle. Er würde nur laut und dreckig daher reden wenn er Alkohol bekommen würde. Daher war es nicht weiter ungewöhnlich das er wenig von sich gab. Abgesehen davon wiederte der Typ namens Hikari Hei ihn einfach nur an. Eine in seinen Augen jämmerliche Existenz die sich über die aller anderen stellt um Gott zu spielen. Sowas war einfach nur wiederlich, zumindest füt Senji. Aber dafür war nun keine Zeit, mit solchen Leuten konnte man sich nicht unterhalten. Während die beiden anderen Anbu die dreckigen Söldner vom Dienst spielten und ihrem Opfer Sake anboten setzte sich Senji in seiner Rolle als der eher schweigsame im Moment nüchternde Söldner dazu. Dabei betrachtete er kaum bemerkbar den Typen mit weißer Maske. Innerlich kam eine unglaubliche Wut in ihm auf, aber er zügelte sich und fiel nicht aus der Rolle. Das war der Captain von sich gab war ziemlich gu geschauspielert, aber vielleicht trug er ein wenig zu dick aus. Es war ehe nur noch eine Frage der Zeit bis sie versuchen würden den Akatsuki Dingfest zu machen. Daher blieb Senji weiterhin ruhig und gelassen. Kaito war ebenfalls sehr in seine Rolle vertieft und riskierte eine ziemlich dicke Lippe, aber auch das war gut angesetzt. Aber dennoch spürte man die Anspannung in der Luft. Immerhin sahsen sie keinen Meter von dem Mann entfernt der zwei Dörfer angriff und eines davon komplett vernichtete. In diesem Boden verrotteten die Überreste. Aber dann begann der Hikari das Wort zu übernehmen. Er meinte das diese drei hier ihn daran erinnerten was er an den Menschen so fazinierend fand. "Man spürt schon diese tiefe Abneigung in seinen Worten. Sieht er sich selbst nicht mehr als Mensch an oder was? Ein Wahnsinniger mit Götterkomplex, na da hab ich schon besseres gesehen.", dachte sich Senji. Auch als Anbu kann man sich derartige Gedanken erlauben. Dann deutete er auf ihn selbst und sprach etwas von Renommee. Er erlärte welche Bedeutung das in dieser Welt hatte. Eine recht interessante Ansicht, jedoch ohne Halt. Senji schätzte Hei als einen Menschen ein, der den Gedanken nicht ertragen kann nichts in dieser Welt bewegen zu können und daher so radikale Mittel ergreift. Solche Menschen sehen nur in sinnloser Gewalt die Lösung damit sie auch ja keiner Ignoriert. So viele Leben sterben aus der Laune eines einzelnen Menschen heraus. Wie kann man sich nur so aufführen gegen seinesgleichen? Für Senji ein Akt der Grausamkeit, für ihn als sehr liebenswerten Menschen der das Leben achtet unbegreiflich. Und dann als er ankündigte das sie ihn auf die Nerven gingen und er sie nicht ungeschoren davon kommen lassen würde war ihm klar was nun kam. Noch bevor Hei seine Aktion ausführte ergriff Senji sein Schwert auf dem Rücken. Dann erschien der Speer aus Licht mit dem er die Sakeflasche zerschlug. Senji zog sein Schwert vom Rücken und rammte es vor sich in den Boden. Als der Kerl Kaito attackierte und in Licht verschwand sprang Senji auf, er war ja auch nicht gerade langsam. Während der Hikari hinter ihnen erscheint sprang Senji auf sein Schwert welches im Boden steckt und benutzte es als Sprungbrett um sich aus dem Einschlagsradius zu retten. Senji verließ sich darauf das der Captain ihren Uchiha-Kollegen rettete. Er selbst musste sich aus dem Radius der Explosion retten, was für Senji letztenendes kein Problem war. Somit war der Akimichi schonmal in Sicherheit und sah zu wie der Drache einschlagen würde. Das war also das Lichtelement. "Soviel zu meinem Schwert. War ehe ein Biligteil.", dachte er sich. Der Akimichi erhob sich und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Er sah zu dem Mann mit Maske durch und blickte zornig drein. Aber dann wurde sein Ausdruck wieder ruhig. "Ziemlich interessante Vorstellung, erst über egoistische Menschen herzieht und sie dann aus einer Laune heraus umbringen will.", meinte er nur zu dem Typen. Egal ob er es hörte oder nicht. Nun wartete erstmal ab wie es weiter gehen würde. Vielleicht würde es vom Captain gleich Anweisungen geben.

Hyuuga Mitoshi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Sa 7. Apr 2012, 18:18

[align=justify]Okami konnte den Angriff Hei recht schnell erkennen. Die einzigartige Sicht seines Byakugan ermöglichte ihm zu sehen, wo der Hikari verstärkt Chakra zu konzentrieren begann. Es blieb keine Zeit zu analysieren, für welche Technik das Chakra womöglich gebraucht werden konnte. Alleine der Fakt, dass der Nukenin ein Jutsu wirken wollte löste höchste Alarmbereitschaft bei dem ANBU aus. Es war klar, wen der Hikari anvisieren würde. Der Uchiha stand auf seiner Abschussliste nach seiner Darbietung des respektlosen Söldners ganz weit oben. Es war durchaus zulässig zu behaupten, dass der Uchiha mit seiner Vorstellung etwas zu selbstdarstellerisch gewesen war. Dadurch hatte er die Aufmerksamkeit des Hikaris auf sich gezogen. Früher, oder später wäre es vermutlich ohnehin zu einer Eskalation gekommen. Diese Form hatte den ANBU die Möglichkeit zum Erstschlag genommen. Ein Fehler, doch hoffentlich kein fataler.
Kaito konnte den Angriff ähnlich wie Okami auch vorher sehen, doch war er eventuell nicht schnell genug um dem vollem Ausmaß der Attacke zu entkommen. Instinktiv wusste der Hyuuga, dass er für die Sicherheit seines Kameraden sorgen musste. Der Mangel an Zeit ließ nur eine plumpe, aber schnelle Reaktion zu. Okami stieß den Uchiha mit einer schnellen Bewegung einfach zur Seite. Das würde ihn vor dem Speer schützen, der folgenden Explosion würde er jedoch nicht zu hundert Prozent entgehen können. Okami nutzte den Schwung seiner Rettungsaktion, rollte sich über die Schulter ab und landete auf beiden Füßen und stieß sich ein zweites Mal ab um Distanz zum Zentrum des Angriffes zu erlangen. Gerade rechtzeitig brachte er sich außer Gefahr, als die Explosion die Umgebung erschütterte. Staub und Sand wurde in die Luft geschleudert, nahm allen Anwesenden die Sicht. Mit gesenkten Kopf musste der Hyuuga nun eingestehen, dass der Friede dieses Ortes nun ein weiteres Mal gestört werden würde. In der Hocke vollführte Riko ein einzelnes Fingerzeichen. Die Kleidung, die ihn zuvor als einen Söldner ausgewiesen hatte verschwand. Nun trug er die Rüstung der ANBU, die sich wie eine zweite Haut an seinen Körper schmiegte. Okamis Gesicht wurde von seiner Maske verborgen, die von den stilisierten Zügen eines Wolfes geziert wurde. Jeder ANBU Konohas erkannte ihn so als das Oberhaupt der Organisation, als einen Mann den es gleichermaßen zu respektieren, wie zu fürchten galt. Langsam erhob sich Okami. „Ich frage mich, was aus dir geworden wäre…“ Leise, fast unheimlich drangen Okamis Worte aus der Wolke aus Staub und Sand. Dann trat langsam der großgewachsene Mann aus dem Sichtschutz, nun deutlich als ein ANBU zu erkennen. „… wenn Hebi damals nicht die Führung über die ANBU Ne übernommen hätte.“ Hatte die grausame Art Hebis die bösartige Ader des Hikari erweckt. Hatte der damalige Leiter den ANBU Ne im Herzen des jungen Hikari so viel Hass gesät, dass für Hei niemals ein friedliebendes Leben möglich gewesen war? Oder war der Charakter Heis schon immer von einer Spur Boshaftigkeit durchzogen gewesen, die nur darauf gewartet hatte an die Oberfläche zu gelangen. Okami trat voll ins Freie. Auch wenn viele Jahre vergangen waren würde Hei ihn erkennen, genau wie Okami ihn erkannt hatte. Als Hei seine Ausbildung angetreten hatte, war Okami bereits ein vollwertiges Mitglied der ANBU Ne gewesen. Er erinnerte sich genau an die Szene, in der ihm Hei zum ersten Mal aufgefallen war. „Damals während des ANBU Ne Trainingslagers hat Hebi uns in allen Disziplinen Prüfungen unterzogen. Deine Fertigkeiten in Ninjutsus waren genauso wie deine Geschwindigeit überdurchschnittlich gewesen, doch in der Nahkampfübung hattest du damals versagt. Hebi ließ dich gegen einen fertig ausgebildeten ANBU antreten. Ich war Zeuge, wie du ohne eine Chance zu haben in den Boden gestampft wurdest. Keiner hätte an deiner Stelle bestehen können. Trotzdem ließ Hebi dich anschließend bestrafen… mehr Peitschenschläge im Foltertraining. Ich widersprach ihm, wollte dir eine zweite Chance verschaffen. Für diese Widerworte habe ich eine Woche in einer Zelle verbracht, ohne Licht, ohne Nahrung. Direkt nebenan lag die Folterkammer, von der aus deine Schreie bis an mein Ohr drangen. Hebi war grausam, seine Art hat mich immer motiviert niemals so zu werden wie er. Respekt und Disziplin gehören auch unter meiner Führung zu wichtigen Eigenschaften. Doch lasse ich beide niemals zu Willkür und Grausamkeit überschlagen. Es ist bedauerlich, dass Hebis Wesen nicht die gleiche Motivation bei dir ausgelöst hat.“ Okami fokusierte den Hikari. Auch wenn seine Augen unter der Maske verborgen waren, so war der stechende Blick doch fast körperlich zu spüren. „Yama, die Karawane soll sich auflösen. Sie sollen sich in der Wüste verstreuen, Distanz zum Stadtzentrum gewinnen. Rückkehren sollen sie erst auf unser Zeichen.“ Okami wandte seinen Blick in Richtung des Uchiha. Mit einem Nicken gab er ihm das Zeichen das erste Manöver wie besprochen einzuleiten. „Auch wenn ich mir für dich einen anderen Werdegang erwünscht hätte Hei, werde ich keine Gnade zeigen.“
Hei stellte im Moment ein bewegungsloses Ziel dar. Er konnte sehr schnell sein, doch das Geschwindigkeitslevel Okamis war aller Ansicht nach noch über dem seines Gegners. Es gab wenige Menschen auf der Welt, die es in dieser Disziplin mit dem ANBU Captain Konohas aufnehmen konnten. Okami hatte vor diesen Vorteil in voller Konsequenz auszuspielen, auch wenn diese lautete seinen Gegner zu töten. Okami beschleunigte aus dem Nichts auf höchste Geschwindigkeit. Dabei erreichte er praktisch sofort eine so hohe Geschwindigkeit, die es dem menschlichen Auge schwer machte ihm überhaupt zu folgen. Ungebremst streckte er seinen Arm aus, spannte seine Muskeln an um den Hikari einfach mit sich zu reißen. Jede andere, aufwendigere Technik hätte ihn in diesem Moment ausgebremst. So raste er auf seinen Gegner zu, für einen Hyuuga zwar ungewohnt einfach, dafür aber umso tödlicher.[/align]

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Selbsterfunden
Name: Kuikkusuteppu [schneller Schritt]
Jutsuart: Taijutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: variabel
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: Taijutsu 6, Chakra 4, Geschwindigkeit 10
Beschreibung: Diese Technik dient dem Anwender dazu sich aus dem Stand heraus sehr schnell zu beschleunigen um einen Treffer zu erzielen, oder aber um ausweichen zu können. Steht der Anwender spannt er die für einen Absprung verantwortlichen Muskelpartien an, zusätzlich leitet er Chakra in die betroffenen Arelae im Körper. Auf Kommando stößt er sich durch die Muskelkraft ab und entlädt gleichzeitig das Chakra. Dies gibt ihm einen enormem Geschwindigkeitsschub, der ihn aus dem Stand auf Höchstgeschwindigkeit katapultiert. Aus dieser Geschwindigkeit einen kontrollierten Angriff zu starten ist sehr schwer, besonders wenn das Ziel selbst sich bewegt. Für ein schnelles Ausweichmanöver allerdings ist die Technik ideal. Die Schnelligkeit, die er Anwender für kurze Zeit erreicht beträgt Geschwindigkeit 10 +20%. Somit wird es für das menschliche Auge schwer der Bewegung folgen zu können. Die Technik gilt bei Anwendung nur für eine Bewegung, anschließend kann das Jutsu maximal alle drei Posts verwendet werden.

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Uchiha Kaito

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Uchiha Kaito » Sa 7. Apr 2012, 21:36

Eine wirklich paradoxe Sichtweise hatte dieser Typ Hei. Auf einer Seite hasste er Menschen wie die, als die sich Kaito ausgab, auf der anderen Seite war er um einiges brutaler und grausamer. Wie konnte man es mit seinem Gewissen ausmachen, ein ganzes Dorf zu vernichten? Unzählige unschuldige Seelen zu verschlingen, nur um sich ein wenig Renommee zu verschaffen? Was auch immer ihn antrieb, es schien den Maskenmann verzeert zu haben. Oder wie nannte man es? Wenn man sich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert dich. Der Uchiha wusste wie es ist, im Schatten eines Mannes zu Leben, der nicht der war, für den er sich gab. Das selbe traf damals auf seine Familie zu, besser gesagt sein Großvater - Aiko. Er wollte Kaito formen, zu was genau wusste der Schwarzhaarige bis heute nicht. Doch dieses machthungrige Gesicht konnte der Uchiha nicht vergessen. Vielleicht war auch Hei von diesem Virus infiziert? Seine Worte waren weise gewählt und hatten sogar eine Spur von Ehre. Doch offensichtlich waren seine Gedanken so versessen darauf, irgendetwas zu beweisen, dass seine Sicht für die Realität verschleiert wurde. Er verstand nicht, dass er Teil eines System war, dass er alleine ausgelöst hatte. "Sich auf das unglück andere stürzen", dass waren seine Worte - doch ohne seine Taten in Suna wäre dies niemals geschehen. Wie gesagt, paradox.
Gespielt verwirrt folgte Kaito weiterhin seinen Worten, wollte er doch nicht preisgeben, dass er verstand was der Fremde mit seiner Ansprache meinte. Also versank der Uchiha wieder in seiner Rolle als der auffällige Söldner mit einem losen Mundwerk. Mit gehobener Augenbraue und einem gelangweilten schmatzen schaute er zu dem Propheten, der mit Wörtern um sich warf, die ein normaler Söldner noch nie zuvor gehört hatte. Um seinem Ausdruck der Überförderung mehr Würze zu verleihen, ließ er seine Hand die Lippenbewegungen imitieren. Unschwer zu erkennen, dass diese neue Art der Kommunikation "BlaBla" zum ausdruck brachte. Und dann trug seine auffällige Art auch schon Früchte. Als der Uchiha seinem Gegenüber die Flasche reichte und ihn förmlich aufforderte einen Schluck zu nehmen, konnte Hei seinen Drag zu töten nicht weiter unterdrücken. Anstatt das Getränk zu ergreifen, hob der Maskenmann die Hand und zerschnitt die Flasche mit einem Speer aus Licht. Die Splitter folgen durch die Luft und gaben einen klirrenden Klang von sich. In den nächsten Sekunden fixierte Hei seinen Blick auf den Uchiha. Vielleicht doch etwas zu übertrieben?.... Shit! Der Gedanke bestätigte sich sofort und eine helle Kugel flog mit einer unheimlichen Geschwindigkeit auf den Körper des Uchihas zu -ohne das Fingerzeichen geformt wurden. Sein Sharingan war noch immer nicht erweckt wurde, denn noch immer bestand der Überrschungsmoment. Somit musste sein normales Augenlicht die Kugel verfolgen. Zugegeben, es war auf dieser entfernung unmöglich die Laufbahn zu bestimmen - ohne Hilfe des Bluterbes. In dem Moment, als Kaito reflexartig sein Gewicht auf die Seite zu verlagerte, um zumindest dem Aufschlag der Kugel zu entgehen, wurde er von der Seite unsanft angestoßen und führte zu seinem Ausfallschritt. Überrumpet konnte der Uchiha noch das Jutsu wahrnehmen, welches auf den Punkt flog, wo vorher noch der Oberkörper des ANBU´s stand. Aus dem Augenwinkel erkannte Kaito das grelle Licht und versuchte sein Gleichgewicht wiederherzustellen. Sein Ellenbogen, der dafür vorgesehen war, kam der Flugbahn gefährlich nahe. Gerade als der Schwarzhaarige aufatmen konnte, dem Angriff mit Hilfe seines Captians entgangen zu sein, explodierte die Kugel und verbrannte einen Teil von Kaito´s Unterarm. Um dem Schmerz zu entgehen biss sich der getroffene ANBU auf die Zähne und erhob den anderen Arm, um weiteren Schaden zu vermeiden.
Das sein Captain diese möglichkeit nicht für einen Angriff genutzt hatte, könnte sich als Nachteil erweisen. Kaito war bewusst, welche risiken er mit dieser Rolle auf sich nahm, doch ermöglichte er somit seinem Captian ihren Gegner schnell auszuschalten. Wenn auch unter der Bedingung, schwer verletzt zu werden. Leider schien Okami sein Leben als wichtiger einzustufen, als das schnelle Ausschalten des Gegners. Kaito war es gewohnt, sein Leben für das Dorf zu geben. Dies war Teil seiner Ausbildung.
Währenddessen nutzte Hei ein weiters Jutsu, um sich von der Gruppe zu entfernen. Kleine, viele Lichter leuchteten auf, welche ähnlichkeit mit Glühlämpchen hatten. Diese Kugeln formten sich dann nicht weit entfernt hinter ihnen wieder zusammen. Ihr Gegner stand nun an einem Fels und machte sich bereit für den nächsten Angriff. Nur einen Augenblick später schoss ein riesiger Drache aus Licht auf die kleine Gruppe zu. Der Akimichi, der vorher etwas abseits der Gruppe stand brachte sich mit einer athletischen Bewegung aus der Gefahrenzone. Auch sein Captian hatte die Geschwindigkeit von dem Stoß genutzt, um Entfernung zu Kaito zu erlangen. Und in der Mitte stand der Übeltäter, der jenige, der Hei provoziert hatte. Mit einer Hand deckte Kaito seinen blutenden Unterarm ab und blickte auf den herannahenden Angriff. Es gab keine Zeit zu zögern. Der Arm des Uchihas ließ von der Verletzung ab und der Körper von Kaito setzte sich in Bewegung - geradewegs auf Hei und den Drachen zu. Er musste die Entfernung verringern, um sein Gen-Jutsu auch richtig landen zu können. Kurz bevor der Drache auf den Körper des Uchiha´s aufschlagen würde, formte auch er mit einer unglaublichen Geschwindigkeit fingerzeichen. Eine Atempause später schoss auch schon ein Feuerball auf den Drachen zu. Katon: Gōkakyū no Jutsu Beide Geschosse prallten aufeinander und schwächten den Drachen soweit ab, dass Kaito mit einem weiteren Sprung nach vorne einem weiteren Treffer entgehen konnte. Durch den Aufprall wurden unmengen an Staub und Sand aufgewirbelt und verdeckten die Sicht aller Personen innerhalb. Der Klang der hinabfallenen Steine und felsstücke wurde von Okami durchbrochen, der einige Etappen von seiner Ausbildung preisgab. Es ging um einen Mann names Hebi, der offensichtlich ihr Ausbilder war. Scheinbar wurden Okami und Hei gleichzeitig ausgebildet und waren so etwas wie Freunde, wenn man den Worten ihres Captians glauben schenken mag. Wieso sonst sollte er sich für seinen Kamaraden einsetzen wollen? Oder es war einfach nur die Persönlichkeit des Hyuugas, die solch ein Handeln zuließ. Langsam trat sprechende aus der Wolke und erteilte seinem Trupp einen Befehl. Aufmerksam folgte der Uchiha den Anweisungen. Da die Wolke auch seine Sicht beeinflusste, sprach der er nun ein Wort. "Versinke" Der Lichtnutzer musste das Wort verstanden haben, sodass das Gen-Jutsu seine Wirkung zeigen konnte. Leider baute sich die Stärke erst auf, sodass es am Anfang noch kaum vorteile brachte. Dafür nahm die Stärke mit der Zeit immer weiter zu. Doch da Hei in dieser Zeit wohl kaum stillstehen würde, formte der ANBU ein weiteres Fingerzeichen. Weitere Rauchwolken pufften auf, unmöglich von außerhalb zu erkennen. Ein Doppelgänger rannte aus der Wolke in Richtung Hei. Plötzlich wurde der Bushin überholt, zumindest nahm er es wahr. Der Hyuuga ging in die Offensive, da Hei durch den Fels hinter sich beeinflusst war. Okami konnte nicht wissen, dass das Gen-Jutsu ihren Gegner noch nicht außer Gefecht setzen konnte. Vielleicht war es noch zu früh für einen Angriff. Andererseits war der Hyuuga unglaublich schnell, so schnell, dass der Doppelgänger leicht hinter ihn fiel. Sein Byakugan ermöglichtete ihm zudem, dass Mitoshi den wahren Kaito orten konnte um somit den Bushin als Ablenkung zu nutzen.

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[spoil]Selbsterfundene Jutsuliste
Name: 2000 Meilen unter dem Meer
Jutsuart: Genjutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Genjutsu 4
Beschreibung: Bei diesem Jutsu ruft der Anwender "Versinke". Das Medium dieses Jutsus ist der Schall, daher muss der Gegner den Anwender hören. Je nach Anzahl der Posts die dieses Genjutsu aktiv ist, wird es stärker.
  • Post 1-2: Die Sicht des Gegners wird ein wenig verschwommener. Unter anderem fällt es dem Gegner schwerer logisch zu denken.
  • Post 3-4: Die Sicht des Gegners wird nun ziemlich verschwommen. Die Fähigkeit logisch zu denken, ist nun deutlich erschwert.
  • Post 5: Die Sicht des Gegners ist extrem verschwommen. Jegliches logisches Denken ist unmöglich.
  • Post 6: In diesem Post löst sich das Genjutsu auf.
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Edit: Es könnte sein, dass einige Passagen doppelt vorkommen. Ich hoffe, ich konnte den Fehler beheben.

Hikari Hei

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hikari Hei » So 8. Apr 2012, 03:42

Eine Wolke aus Staub und Rauch breitete sich mehrere Meter vor ihm aus, die Hei mit stoischer Ruhe beobachtete. Alleine die Reaktionszeit des führenden Söldner hatte ihm bewiesen, dass er hier Gegner vor sich hatte, mit denen er keineswegs innerhalb weniger Sekunden fertig werden würde. Um auf sein Kouton: Tama reagieren zu können, benötigte man nicht nur gute Reflexe, sondern auch eine gehörige Portion an Glück. Zumindest ersteres besaß Hei's verschleierter Gegner und seine Befürchtung, es hier nicht mit normalen Söldnern zu tun zu haben, hatte sich seit jenem Moment bestätigt. Seine Augen folgten dem ruhigsten der Drei, der sich mit einem beachtlichen Sprung in Sicherheit brachte. Für einen Moment überlegte Hei, ihn noch während er in der Luft war, anzugreifen - das hätte seine Ausweichmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert. Doch fand es der Hikari wesentlich interessanter erst herauszufinden, wer sich hinter der ganzen Maskerade versteckte. Also wartete er ruhig ab, sah zu, wie sein Drache sich gegen einen immensen Feuerball durchrang und schließlich in seiner Explosion das Jutsu vollendete. Hei seufzte resigniert, als er die leise Stimme vernahm, die dem zornentbrannten Gesicht des ruhigen "Söldners" entsprang. Vielleicht war es widersprüchlich, was er von sich gab, vielleicht ergab es für sie keinen Sinn. Der Hikari wusste nur, dass er lediglich das tat, was er tun wollte. Sein Weg der Freiheit war der Egoismus. Nicht einmal ein ethischer Egoismus, sondern eine schlichte Konzentration auf sich selbst. "Du hast Recht, ich habe euch aus einer Laune heraus angegriffen. Und macht eben das diese Welt nicht so unglaublich aufregend? Dass wir spontan Sachen machen können, nach denen es uns der Sinn steht? Dass wir niemandem gehorchen müssen? Das ist Freiheit, mein Freund! Und lass mich meine Worte paraphrasieren, denn es ist offensichtlich, dass du sie nicht richtig verstanden hast: Ich habe keineswegs über egoistische Menschen hergezogen, im Grunde empfehle ich den Egoismus sogar, da jeder Mensch von Geburt an auf sich allein gestellt ist. Was ich jedenfalls sagen wollte, ist, dass ich diese Welt von den Leuten säubern, die ich als schlecht erachte, das halte ich für eines meiner Rechte. Wenn mich nicht alles täuscht, nennt man das Selbstjustiz und muss keinem feststehendem Dogma folgen. Und um mal ein wenig Verständlichkeit in die Sache zu bringen: Sunagakure war keine von mir gewollte Handlung. Es war der Befehl einer höheren Instanz, der ich Folge geleistet habe. Da es diese Instanz nun jedoch nicht mehr gibt, werde ich das tun, was ich will in dieser Welt und wenn ihr mich stoppen wollt, dann tut das. Es ist euer gutes Recht, mich umzubringen. Doch ihr müsst es er..." Hei's Satz wurde mitten im Wort abgebrochen, als eine tiefe Stimme aus der Staubwolke drang und die ganze Ebene für sich zu vereinnahmen schien.
Einen kurzen Moment lang stockte Hei der Atem, als er glaubte, die Stimme, die sich vom Boden zu ihm empor schwang, wiederzuerkennen. Und sein Glaube wurde durch die Worte des Fremden nur bekräftigt. Jemand, der Hebi kannte! Jemand, der seine Vergangenheit kannte! Das waren wenige, selbst in Konoha wussten es nur einige Auserwählte, denn die Vorgehensweise Hebis warf ein mehr als nur schlechtes Bild auf die damalige Regierung. Die düstere Vergangenheit wird totgeschwiegen, während die freudige Heroik vergangener Helden in den Himmel gelobt wird. Doch sowohl das Schlechte, wie auch das Gute machten das Bild erst vollkommen, das will bloß niemand wahrhaben - nicht einmal Hei.
Hei spürte, wie sein Herz plötzlich anfing, heftig zu klopfen. Bumm, bumm, bumm, hämmerte es gegen seinen Brustkorb und drohte zu zersprengen. Auch wenn er seine Vergangenheit nicht vergessen konnte, so hatte er gehofft, sie hinter sich gelassen zu haben. Die plötzliche Konfrontation mit Hebis Namen hatte ihn aus dem Konzept gebracht. Kurz legte sich ein eisiges Schweigen über die Szenerie, als die Worte erst einmal einwirken mussten. Hei schluckte und raffte sich schließlich zu einer Antwort auf: "In der Tat, was wäre dann aus mir geworden?" Kurz spielte sein Gehirn alle möglichen Personen ab, die er vor sich haben konnte. Er kannte diese Stimme. Er kannte diese gottverdammte Stimme! Angespannt hörte Hei sich an, wie der Mann im Nebel, der mit Schritt zu Schritt einen deutlicheren Umriss inmitten des Staubes bekam, Anekdoten aus seiner Vergangenheit erzählte. Hei's Erinnerung wurde im Schnelldurchlauf abgespielt, während er noch immer krampfhaft versuchte, die Stimme einordnen zu können. Doch schließlich trat die Gestalt ins Freie und die stilisierte Maske half seinem Gedächtnis gewaltig auf die Sprünge. Okami! Einer seiner Senioren, während der Ausbildung. Badumm, machte sein Herz und setzte dann für einen Moment aus, als die Flut an Erinnerungen aus seiner Root-Zeit auf ihn einströmten und Hei in einem Schock-ähnlichen Zustand verweilte. Wenn man ihn jetzt angegriffen hätte, hätte er sich vermutlich nicht einmal gewehrt. Doch Okami zog es vor, weiter aus der Vergangenheit zu erzählen - eine Geschichte, derer Hei sich bislang nie bewusst war. Kurz blinzelte der junge Nuke Nin. Jemand hatte sich für ihn eingesetzt damals? Für einen Augenblick bröckelte die Wand aus Selbstsucht und Egoismus unter der Erkenntnis, dass er in seiner Kindheit vielleicht doch nicht so alleine gewesen war, wie er immer gedacht hatte. Doch schnell hatte Hei sich wieder gefangen. Er hatte sich jetzt für seine ganz eigene Freiheit entschieden. Einer Freiheit, die er bis an ihre Grenzen ausleben würde. Das durfte er nicht vergessen. Und dennoch war es erstaunlich, wie ein und dieselbe Erziehung zwei so unterschiedliche Motivationen hervorrufen konnte. Während Hei aus der grausamen Kindheit eine radikale Freiheitsliebe entwickelt hatte, hatte Okami wohl den Tatendrang, ein besserer Mensch zu sein, mitgenommen. Was ist es also, das unseren Werdegang bestimmt? Die Seele? Hei zog es eigentlich vor, nicht an solchen Mumpitz, wie die Seele, zu glauben. Und in diesem Moment hatte er auch keine Zeit sich mit jener philosophischen Frage auseinanderzusetzen. Die Anspannung eines realen Kampfes füllte wieder die Umgebung, als Okami anwies, die Karawane in Sicherheit zu bringen. Jetzt wurde es also ernst. Hei hatte einen ANBU-Captain vor sich, der ihn aus vergangenen Zeiten kannte - und damit auch einige seiner Fähigkeiten, jedoch nicht alle. Aus den zwei idiotischen Söldnern hatten sich urplötzlich zwei ANBU entwickelt. Drei gegen einen. Ungeachtet seiner Lage musste Hei grinsen. Wann war er das letzte Mal auf die Probe gestellt worden? Aus der Wolke drang ein verschwommener Ruf, der völlig fehl am Platz zu sein schien. "Versinke" echote es in der öden Landschaft, doch der Hikari ignorierte es. Seine Aufmerksamkeit galt Okami. Hatte er seinen Senior übertroffen? Er würde es bald herausfinden. Doch eines war klar: Gegen den ANBU-Captain konnte er sich keinen Fehltritt leisten. Das Mal an seiner Schulter lockerte sich und ein flammenartiges Muster breitete sich rasant auf seinem Körper aus - unsichtbar für die Gegner, da der Mantel sowie die Maske alles verdeckten. Hei fühlte, wie die Kraft seiner Ahnen ihn durchströmte und jede Faser seines Körpers ausfüllte. Er war gespannt, wann er auf die volle Form eines Tengu zurückgreifen musste.
Angespannt wartete Hei auf den ersten Zug seines Gegners - dass dieser erste Zug mit dem Wort "Versinke" schon getätigt worden war und er diesen Schritt dank des Tengu-Chakras vereitelt hatte, war ihm nicht klar, konnte seinen Gegnern jedoch ebenso wenig klar sein - als Okami urplötzlich von der Bildfläche verschwand. Seine Geschwindigkeit war schon damals formidabel gewesen, doch jetzt war sie geradezu monströs. Der Hikari war froh, die Tengu-Zwischenform aktiviert zu haben. Nur dank der zusätzlichen Geschwindigkeit war es ihm möglich rechtzeitig Fingerzeichen zu formen. Dass ein weiterer Shinobi auf ihn zurannte, nahm er zwar zur Kenntnis, jedoch verblasste dieser angesichts der Schnelligkeit des ANBU-Captain. Noch bevor der weiße Blitz den Felsen hochsprintete und ihn erwischt hätte, legte sich eine dünne Schicht aus Licht zwischen ihn und dem ANBU-Captain, gegen die dieser mit voller Wucht rennen sollte. Der Schild war gewölbt, sodass Hei auch an den Seiten Schutz hatte. Die Kraft der Tengu verstärkte die Dichte des Schildes, sodass es den Angriff Okamis abwehren müsste. Hei sprang schnell den Felsen weiter hoch, erneut Fingerzeichen formend. "Du bist jetzt also ANBU-Captain? Nach allem was wir durchmachen mussten, kannst du deinem Dorf treu bleiben?!" Aus dem Schild bildeten sich drei Kunai heraus, die auf Okami zuschossen. Selbst wenn die Kunai verfehlen sollten, würden sie ihre Richtung ändern und erneut Okami verfolgen. Hei sprang inzwischen mit einem letzten Sprung auf die Spitze des Felsens, von wo aus er einen überragenden Blick auf seine gesamte Umgebung hatte. Sein Blick schnellte zwischen allen drei Opponenten her, dennoch konzentrierte sich Hei's Aufmerksamkeit hauptsächlich auf Okami. Der schwarze Mantel des Hikari schien alles Licht in seiner Umgebung aufzusaugen. Stolz und erhaben stand Hei dort, während sich in ihm alles aufbäumte. Einen solchen Nervenkitzel hatte er schon lange nicht mehr verspürt.

[hr]

Tengu Zwischenform:
Dies ist die Vorstufe der Tengu Form. Hierbei wird das Siegel an dem Nacken des Anwenders leicht gelöst und ein flammenartiges Muster verbreitet sich über die linke Körperhälfte. Bei dieser Zwischenstufe erhält der Anwender 50% mehr Chakra von seinem normalen Chakrapool. Seine eigene Geschwindigkeit und die Geschwindigkeit, Stärke, sowie Effektivität seiner Kouton Jutsus erhöhen sich jeweils um 50%. Die Kraft von ihm selber verringert sich allerdings um 50%, weshalb er meistens Taijutsu meidet in dieser Form. Diese Stufe kann der Anwender perfekt kontrollieren und so auch aktivieren und deaktivieren, wann er will. Sie muss auch eingesetzt werden, wenn der Anwender die Tengu Form erreichen will, anders kann er sie sonst nicht aktivieren. Die Zwischenstufe kann nicht in Kombination mit dem Mangekyou Tengan eingesetzt werden.

Name: Kouton: Kotáte ("Lichtfreisetzung: Lichtschild")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Kouton ("Lichtfreisetzung")
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Tengan
Beschreibung: Hierbei kann der Anwender durch sein Kouton Chakra ein Schutzschild aus Licht erzeugen. Man ist dadurch in der Lage andere Jutsus auf dem selben Rang abzuwehren. Man kann mit dieser Barriere auch größere Areale in Schutz nehmen, so tat es Fudo auch mit ganz Kirigakure. Das Kouton Chakra kann man auch danach für weitere Jutsus anwenden.

Selbsterfunden
Name: Hikari no Kunai ("Lichtkunai")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Gering/Kunai
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Nach dem Schließen der Fingerzeichen entlässt der Anwender Koutonchakra in die Luft und formt es zu Kunais (beliebig viele). Diese Kunais schießt er auf den Gegner. Anders als normale Kunais, kann der Anwender diese lenken und den Gegner somit jagen, allerdings halten sie nur zwei Posts, ehe sie in einem gleißenden Licht (kann den Gegner durchaus blenden) verschwinden. Die Kunais bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 8 fort. Es können maximal 100 Kunais mit einem Mal erschaffen werden.


OUT: Phil, ich hoffe, das Wissen über Okami, das Hei hat, ist so recht;) Und Jungs, ich glaube, das wird ein richtig guter Kampf:)

Senji Akimichi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Senji Akimichi » So 8. Apr 2012, 13:04

Staub und Sand, es wurde hier allmählig sehr stickig. Aber für den Akimichi war das nicht das größte Problem: vielmehr war der Umstand das er hier direkt in einen sehr schmutzigen Kampf hinein geraten ist wesentlich unangenehmer als die Pein, die von seinem Unfeld ausging. Dem Drachen und dem Geschoss war er ohne weiteres entgangen. Er hatte zugesehen wie ihr verehrter Anbu-Captain seinen Kollegen, den Uchiha aus der Reichweite des feindlichen Jutsus rettete und das Rotauge mit einem gezielten Feuerball konterte um den Drachen aus glänzenden Licht auszubremsen. Das war schonmal ziemlich gut. Nur war es eindeutig das spätestens jetzt klar war das sie keine normalen Söldner waren. Durch die Explosion wurde jede Menge Staub aufgewirbelt. Senji nutzte ihn und zückte eine Schriftrolle um zu seinen auf ihn zugeschnittenden Anbu-Outfit zu wechseln. In wenigen Augenblicken war von dem eher ruhigen Söldner nichts mehr zu sehen, nur noch ein schlanker und durchtrainierten Mann mit stacheligem Haar in seiner Anbu-Uniform. Sein Nodachi auf dem Rücken und seinem Kurzschwert an seinen Oberschenkel gegürtelt war er bereit zum Kampf. So fühlte er sich auch gleich viel wohler, da er sich nun komplett bewegen konnte als in diesen dicken Lacken die man als Wüstengerechte Kleidung bezeichnete. Durch seine eher stamme und ausdruckslose Maske, die einem Berg glich, sprach er zu dem Akatsuki der auf sein Kommentar doch tatsächlich eingegangen ist. "Du redest zu viel. Für jemanden, der nur für sich selbst kämpft, schwingst du große Sprüche. Wenn du kein Verständnis für deine Taten und Beweggründer suchst, solltest du lieber nichts mehr sagen.", entgegnete Yama zu dem Kouton-Nutzer. Dann schritt der Captain aus der dichten Staubwolke heraus und sprach zu Hei. Also kannten sie sich doch, Senji hatte soetwas schon vermutet. Auch als der Name Hebi erwähnt wurde klingelte es bei dem Akimichi. Allerdings wusste er von den Ereignissen in der Anbu Ne nicht sehr viel, da er zur regulären Anbu-Abteilung für offensive und direkte Einsätze gehörte beziehungsweise zur Staffel der Verteidigung des Dorfes. Es gab nur Gerüchte die Leute wie er oder sein Uchiha-Kollege vernommen hatten. Yamas Blick wanderte zwischen den Hikari und dem Hyuuga hin und her. "Also kennen sie sich doch. Nach alldem wundert mich garnichts mehr. Aber das hier soll kein erfreutes wiedersehen sein, das hier ist purer Ernst. Aber ich würde ungern das hier benutzen.", dachte sich der Akimichi. Kurz viel sein Blick zu dem Uchiha, der noch ganz gut von dem Staub verdeckt war und sich bereit machte, vermutlich Genjutsu auf den Hikari zu benutzen. Ob das so einfach werden würde? Er kannte nicht die Macht oder die Grenzen des Kouton oder dieser schimmernden Augen, die Yama schon im Vorfeld gesehen hatte. Dann richtete der Captain das Wort an Yama. Er sollte den Leuten der Karawane bescheid geben. Yama nickte kurz und erstellte einen Tsuchi Bunshin der sofort mit dem Shunshin no Jutsu verschwand. Würde der Bunshin bei der Karawane ankommen würde er sich in das Bild des Söldners verwandeln, den Senji zuvor dargestellt hat und sie davon bringen. Das Original blieb hier, für seinen Doppelgänger konnte es ja nicht zu schwer sein. Yamas Aufgabe würde erstmal darin bestehen den Captain zu decken und vor den Manövern des Hikari abzudecken. Auch würde er darauf achten das Kaito nichts passierte. Denn in erster Linie schien das hier ein Zweikampf zwischen dem Captain Okami und dem Hikari zu werden. Yama selbst würde sich da raushalten, es sei denn er würde selbst in die Schusslinie geraten. Seine größte Stärke hatte der Akimichi nicht gezeigt und er würde es auch nicht wenn er nicht musste. Aber er wusste nicht viel über seinen Feind, daher konnte er nur abwarten und sich auf die Verteidung konzentrieren. Denn sein Deckname war nicht umsonst Yama, der Berg. Dann ging es auch schon los, der Hyuuga schoss wie eine Rakete aus dem Staub hervor mit dem Hikari als Ziel. Dieser schien ebenfalls sehr schnell zu agieren, doch durch die Gabe Chakra zu spüren, ein simples Jutsu der Anbu, war Yama in der Lage auszumachen wo der Hikari erscheinen würde. Er erblickte ihn als er an einem Fels erschien und erneut zum Schlag mit dem Lichtelement ausholte. Yama legte seine Hand auf den Boden und vor dem Captain schoss eine große Mauer hoch, die die Kunais aus Licht abwehren würde. Der Captain konnte die Mauer sogleich als Deckung benutzen oder sie als Sprungbrett verwenden um seinen Angriff fortzusetzen, aber der Angriff des Hikari, auch wenn er leicht verstärkt war, würde die Kunais aus Licht abwehren. Bis dahin bewegte sich Yama in eine Positon wo er in der Nähe von dem Uchiha war um ihn zur Not zu decken als er in die Schusslinie geraten würde.

Ausrüstung:




Senjis Nodachi
Das ist ein großes Katana von einer Gesamtlänge von 1,25 Metern. Meist verwendet Senji es wenn er als Anbu unterwegs ist oder wenn er seine Akimichi-Rüstung trägt. Die Klinge ist ungeheuer stabil und zudem chakraleitend. Der Klingenrücken ist verstärkt was für zusätzliche Stabilität sorgt. Mit diesem Schwert kann man mit genügend Kraft einen Menschen ohne Probleme in zwei Hälften spalten. Erfundener Gegenstand

Senjis Kurzschwert
Dieses kurze Schwert trägt man zumeist bei der Anbu, doch auch normale Shinobi benutzen es. Daher trägt Senji es immer bei sich, unter anderen auch weil man es gut als Küchenmesser benutzen kann Er trägt es am rechten Oberschenkel am Bein angebunden. So kann er es bequem tragen und je nach bedarf schnell zur Hand haben. Erfundener Gegenstand


Jutsus:



[jutsu]Tsuchi Bunshin no Jutsu[/jutsu]



[jutsu]Doton: Doryu Heki[/jutsu]

Bunshin Jutsus:

[jutsu]Shunshin no Jutsu[/jutsu]

[jutsu]Henge no Jutsu[/jutsu]

Hyuuga Mitoshi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » So 8. Apr 2012, 15:05

Sand, Ruinen, ein Bunshin des Uchiha. All das flog an ihm vorbei, als er auf den Hikari zuhechtete. Konzentrierte hatte er nur ein Ziel ins Auge gefasst. Sein Arm war genau in Höhe des Brustkorbes seines Opfers. Doch kurz bevor er diesen erreichte baute sich eine Hülle aus Licht um diesen auf. Sie diente als Schutz gegen den Angriff des ANBU Captains. Mit voller Wucht krachte Okami gegen die schützende Sphere, ein kreischender Laut schallte durch die Wüste. Von der Verteidigung vorerst aufgehalten hechtete der Hyuuga einen Schritt zurück. Kaum war er wieder auf beiden Füßen gelandet sah er, dass sich Geschosse aus der Masse aus Licht lösten. Okami erwartete den Angriff, war bereit den Geschossen auszuweichen. Im gleichen Moment erkannte er jedoch, dass Senji Chakra konzentrierte. Einen Moment bevor ihn die Geschosse erreichten spürte er eine kleine Erschütterung im Boden, ein Wall erhob an dem die Geschosse ohne Schaden anzurichten zerschellten. Exzellente Arbeit des Akimichi, der aus mittlerer Distanz seinen Rücken deckte. Um ein Lob zu verteilen blieb jedoch nicht genug Zeit. Der Hikari hatte ihren Eröffnungsangriff unbeschadet überstanden, weitere offensive Züge mussten geplant und eingeleitet werden. Der Uchiha hatte durch das Wirken eines Genjutsus bereits den Grundstein für alle weiteren Manöver gelegt. So glaubte es der Hyuuga zumindest zu wissen. Das Schild des Hikari war, soweit es Okami hatte beobachten können nur in eine Richtung stark ausgeprägt gewesen. Ein gelungenes Ablenkungsmanöver sollte die Wirkung der Verteidigung also abschwächen können. Der Hyuuga schwang sich aus der Deckung heraus, von der rechten Seite stürzte er sich auf seinen Gegner. So musste es zumindest für den Hikari aussehen. Der Angreifer war jedoch nur ein einfacher Bunshin, der die Aufmerksamkeit einen Moment auf sich lenken sollte. Mehr als einen kleinen Moment brauchte der Hyuuga nicht für seine nächste Kombination. Aus der Deckung heraus nutzte er das Hakke Kūshō um seinen Gegner jede Möglichkeit zur Verteidigung zu nehmen. Die unsichtbare Gefahr - so nannten viele den Angriff. Er bestand im Wesentlichen aus einer unsichtbaren Chakrawelle. Ihr schadender Effekt war gering, ihre wahre Stärke lag darin, dass sie den Gegner erfasste und ihn für kurze Zeit quasi wehrlos machte. Den Moment der Wehlosigkeit nutze Okami um aus der Deckung heraus einen Angriff zu starten. Er sammelte Chakra in seiner rechten Faust, schnellte aus der Deckung hervor - aus der hoffentlich unbeachteten linken Seite. Hatsig stieß er sich ab, zielte in einem Abwärtshaken auf seinen Gegner. Nach der Vorstellung, die Hei bisher gegeben hatte war es unwahrscheinlich, dass Mitoshi ihn direkt traf. Aber selbst ein indirekter Treffer hatte durch die angesammelte Menge an Chakra einen Effekt. Zudem konnten seine Teamkameraden die Wirkung der Schockwelle ebenfalls nutzen um einen Angriff zu nutzen. So konnten sie bereits früh im Kampf einen ersten Treffer erzielen und damit dem Hikari klar machen, dass er sich mit einer moralich, wie kämpferisch überlegenen Macht angelegt hatte. Dem Hyuuga war jedoch klar, dass ihr Gegner noch einige Asse im Ärmel hatte. Trümpfe, die schnell zeigen würden, wieso er als einer der gefährlichsten Menschen der Welt erachtet wurde. Doch Okami sah diesen Fertigkeiten nicht mit Angst entgegen. Er selbst hatte erst ein Bruchteil seines Könnens als Nahkämpfer gezeigt. Zudem konnte er im Gegensatz zu seinem Gegenüber auf die Rückendeckung eines koordinierten Teams zählen.
Der Gedanke an sein Team brachte den ANBU Captain in Gedanken zurück in die Vergangenheit. Einige Stunden, nachdem der das Amt des ANBU Captain angetreten hatte, wurde ihm der Zuganz zu allen Akten ermöglicht. Dort hatte er alle Informaionen gefunden, die von Konohagakure zurecht bis zum Tode behütet wurden. Einige von ihnen hatten die Macht die Welt der Shinobi in einen vernichtenden Krieg zu stürzen. Mehr durch Zufall war er damals auch über eine ausführliche Informationssammlung über alle bekanten Nukenin gestoßen. All das Wissen, was die ANBU mit der Zeit über ihre Feinde gesammelt hatte, gebannt auf Papier. Einige waren mit nur ein paar Worten beschrieben, über andere gab es bis zu einem gewissen Punkt ausführlich Literatur. So auch über Hikari Hei zur Zeit dessen Zugehörigkeit bei den ANBU Ne. Die meisten Shinobi traten erst nach den Chuunin Auswwahlprüfungen den ANBU bei. Doch es gab auch Ausnahmen, eine davon war Hei. Seine Mutter hatte ihn den ANBU verantwortet, im Wesentlichen direkt nach seiner Geburt. Vermutlich wollte sie, dass ihr Sohn ein mächtiger Shinobi werden sollte, der ein Segen für sein Heimatland war. Mit dem ersten sollte sie Recht behalten, mit dem zweiten nicht. Vermutlich trug sie daran auch einen Teil der Schuld, insofern man von Schuld reden konnte. Sie hatte den Kontakt zu ihrem Sohn abgebrochen, ihm niemals das zukommen lassen, was mütterliche Liebe ausmachte. Langsam baute sich vor dem inneren Auge des Hyuuga ein Bild seines Feindes auf. Er begann zu verstehen, wie es hatte so weit kommen können. Wie Hikari langsam zu dem Monster geworden war, das heute sein Gesicht hinter einer emotionslosen Maske verbarg.

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Uchiha Kaito

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Uchiha Kaito » Di 10. Apr 2012, 18:33

Das Geräusch des Aufpralls drang durch die toten Ruinen von Suna. Ein unheimliches Geräusch, wenn man den Ursprung nicht kannte. Die Schnelligkeit von de Hyuuga war atemberaubend, doch das der Lichtelement nutzer noch Rechtzeitig ein Jutsu wirken konnte, war noch beeindruckender. Die Geschwindigkeit, mit denen Hei Fingerzeichen formen konnte, kam der von Kaito sehr nahe. Vielleicht waren die beiden Shinobis in diesem Bereich auf einem Level. Nachdem der Wind die letzten überreste der Wolke hinwegtrug, wurde der Oberkörper des Uchihas wieder sichtbar. Links und Rechts neben ihm stand noch jeweils ein Doppelgänger. Alle mit dem Blick auf Hei gerichtet. Dieser nutzte die vorherige Abwehr auch zugleich für einen Angriff. Das restliche Schild verformte sich zu einigen Kunais, welche sofort auf Mitoshi zu folgen. Gerade als sich der Bushin vor die Geschosse werfen wollte, um Mitoshi erneut einen Angriff zu ermöglichen, brach die Erde vor ihrem Captian auf. Eine Wand aus Stein blockte die Kunais und machte sie somit unschädlich. Die Position des Walles ermöglichte ihrem Captian zudem einen Vorteil, mit dem er seine Geschwindigkeit noch besser nutzen konnte. Ungewöhnlich für einen Akimichi, aus mittlerer Entfernung anzugreifen. Bis heute hatte Kaito gedacht, dass sie die Rolle als Fleischpanzer einnahmen und alles unter sich zermalmten. Doch Yama war von anderer Natur. Es machte ihn neugierig, welche Fähigkeiten sein Hintermann noch im Petto hatte. Doch zuvor hatte es Priorität, den Hyuuga aus dieser Distanz zu unterstützen. Das Niveau der Geschwindigkeit, welches ihr Captian an den Tag legte, war für das untranierte Auge kaum wahrnehmbar. Dennoch hielt Kaito sein Sharingan noch zurück. Dafür war es noch nicht an der Zeit. Der Bushin, der ihm gefolgte war, sprang auf die angeschlagene Wand und simulierte einen weiteren Angriff von Rechts. Somit musste sich Hei für eine Art der Verteidigung entscheiden. Doch beide Entscheidungen dürften Nachteile mit sich ziehen.
Etwas abseits von dem Nahkampf stand Kaito, der im Gegensatz zu seinen Kamaraden noch immer das Söldner Outfit trug. Die Wunde, die er zuvor erlitten hatte, hatte aufgehört zu bluten und auch der Schmerz ließ nach. Glücklicherweise schränkte es den Uchiha nicht allzusehr ein. Doch nun war es Zeit, weitere Vorbereitungen zu treffen. Erneut formte er einige Fingerzeichen, Vier an der Zahl, und streckte seine Hand Richtung Himmel. Eine hell-leuchtende Kugel, in deren Umriss Blitze aufzuckten, stieg empor. "Raiton: Ryusei". In einer Höhe von 30 Metern machte sie halt. Kaito würde sie bei Bedarf nutzen, wenn sich Hei aus dem Nahkampf entfernte. Die Doppelgänger, die noch immer an seiner Seite standen würden jetzt auch ihren Zweck erfüllen. Ein kurzer Blick nach hinten bestätigten dem Uchiha, dass Yama weiterhin die Position halten würde. Daraufhin setzte Kaito ein weiteres Jutsu ein, welches im Aufbau das gleiche war, wie das der Bushin. Doch anstatt nur weitere Täuschungskörper zu erstellen, nahmen nun Drei Blitzdoppelgänger ihrer Position ein. Diese glichen den vorherigen in allen Bereichen und waren ohne eine besondere Fähigkeit nicht zu unterscheiden. Nun setzte sich die Gruppe in Bewegung. Zum Schutz des "echten" Kaitos rannten die Doppelgänger zickzack, um die wahre Identität zu verschleiern. Falls ihr Captian den Gegner für einen kurzen Moment außer Gefecht setzen konnte, sollte diese Zeit reichen, um dem selbstgerechten Blauauge einen harten Schlag zu verpassen.


Selbsterfundene Jutsuliste
Name: Raiton: Ryusei ("Donnerfreisetzung: Sternschnuppe")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakra 3
Beschreibung: Beim Raiton: Ryusei sammelt der Anwender nach dem Formen von 4 Fingerzeichen Raitonchakra in seiner Hand. Diese Hand streckt er dann in die Höhe, um ungefähr 30 Meter über sich eine hell leuchtende Raitonkugel zu erschaffen. Diese Raitonkugel hat einen Durchmesser von 30 Centimetern. Mit einer Handbewegung wird die Raitonkugel mit einer Geschwindigkeit von 5 vom Himmel herabgeschickt, und fügt bei einem Treffer mittlere Verbrennungen zu, sowie eine leichte Lähmung des getroffenen Körperteils für 1 Post.


Selbsterfundene Jutsuliste
Name: Raiton: Furasshu Bunshin no Jutsu ("Blitzversteck: Jutsu des Blitzdoppelgängers")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4
Beschreibung: Bei dieser Technik erschafft der Anwender Doppelgänger aus Raitonchakra die eigenständig agieren. Die verschwinden nicht sofort bei Berührung, sondern erst nach einen richtigen Treffer. Sollte der Gegner den Doppelgänger durch ein Taijutsu auflösen so bekommt er einen leichten Stromschlag und sehr leichte Lähmungen.

Hikari Hei

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hikari Hei » Mi 11. Apr 2012, 16:15

Der gellende Aufschrei des ANBU-Captain hallte einem geisterhaften Echo gleich durch die menschenleere Stadt. Der Hikari blickte dem Szenario unter sich nachdenklich zu, während er sich immer weiter von ihm entfernte. Seine Kunais bildeten sich flirrend aus der Sphäre aus Licht und rasten geradewegs in die Wand aus hartem Gestein, das sich in sekundenschnelle aus dem Erdboden erhoben hatte. Hei ließ seinen Blick schnell über die Ebene wandern und erblickte gerade noch so wie der bislang unaktivste ANBU seine Hände vom Boden hob. Auch er hatte mittlerweile in seine ANBU-Kleider gewechselt und stand in voller Pracht da. Doton-Element, machte Hei sich eine kleine Notiz in seinem Kopf, während er seinen nächsten Angriff vorbereitete. Seine Augen richteten sich auf den Hyuuga, der sich gerade rechts aus der Dunkelheit schälte und schließlich schloss er das letzte Fingerzeichen. In diesem Moment spürte er, wie ihn eine unsichtbare Kraft traf, mit sich riss und über die Kante des Felsens schleuderte. Sein Magen wurde nach hinten gezerrt, während der Hikari sich der Wucht wegen ein Keuchen abrang. Noch im Flug sah er, wie ein zweiter Okami sich aus den Schatten der Felswand riss. In jenem Moment trat sein Jutsu in Kraft. In einem blendenden Weiß ging das zuvor geschmissene Kunai, das nun in der Felswand steckte, hoch. Das grelle Licht übertünchte das sandfarbene der Wüste und der harte Knall hallte von Fels zu Fels wider, während Hei sich von der Kraft über die Kante des Felsens getragen fühlte. Die Druckwelle seines Jutsu erfasste selbst ihn noch und verhalf seinem Flug noch ein Stückchen weiter. Noch immer in der Luft formte der Hikari Fingerzeichen und unter ihm materialisierte sich eine goldene Plattform. Hei setzte seine Füße auf den rauen Untergrund und bremste seinen Flug durch die Reibung ab. Hoch erhobenen Hauptes stand er auf seinem Jutsu, knappe 5 Meter vom Felsen entfernt und schwebte zugleich noch einige Meter zurück, um Distanz zu schaffen. Er blickte an seinen Bauch herab - das Jutsu das ihn eben getroffen hatte, war nicht sonderlich schmerzhaft, was ihn aber störte, war, dass er es nicht hatte kommen sehen. "Tse...", stieß er aus und richtete seinen Blick wieder auf seine Gegner. Der Explosion auszuweichen war fast ein Ding der Unmöglichkeit. Hei war mit diesem Jutsu sogar das Risiko eingegangen, selbst getroffen zu werden. Doch der Kern des Jutsus musste Okami, seinen Bunshin und den anderen ANBU, der sich noch genähert hatte, erwischt haben. Sein flüchtiger Blick traf noch den ANBU in der Ferne, der bislang nur defensiv in den Kampf eingegriffen hatte. War er lediglich zur Unterstützung hier? Ein Iryonin vielleicht? Oder schätzte er die Situation so ein, dass Hei den beiden anderen haushoch unterlegen sein würde? Das konnte ihm nur Recht sein. Auch wenn er speziell für den Kampf gegen mehrere Gegner ausgebildet wurde, war ihm eine geringere Anzahl an Kämpfern natürlich willkommen. Wieder wechselte sein Blick und fiel auf den jungen ANBU, der das Gefühl hatte, sich multiplizieren zu müssen. Er hatte noch nicht viel von seinen Künsten gezeigt. Lediglich die funkelnde Kugel am Himmel zeugte von seiner Elementnatur. Hei kannte das Jutsu, immerhin beherrschte er es selbst. Ein feines Lächeln umspielte seine Lippen, als Arroganz in ihm aufstieg. Mit solchen Jutsus würde er ihn sicherlich nicht töten können. Hei wartete noch immer gespannt darauf, dass auch die anderen endlich ihr Potenzial zeigen würden. Zum Schluss blieb selbstverständlich noch Okami, der ANBU-Captain. Hei konnte es noch immer nicht fassen. Dass jemand aus der Einheit Ne tatsächlich den Weg des ANBU gefolgt war, war für ihn unverständlich. Wie konnte er?! Nach all den Grausamkeiten! Hatte er nicht auch die Folter Hebis durchleben müssen? Hatte er vergessen, dass man ihnen jegliche Menschlichkeit geraubt hatte? Und nun hatte er sich ihnen angeschlossen, war sogar ihr Oberhaupt geworden. Hei fragte sich, ob Root wohl noch immer existierte, oder ob Okami zumindest die Einsicht besaß, diese Organisation für immer zu schließen. "Okami, bist du die Fesseln der ANBU nach der langen Zeit in Root nicht Leid? Oder bist du jetzt derjenige, der Fesseln auferlegt?" Ein kühler Windstoß kam auf und ließ den langen Mantel des Hikari wild flattern. "Wenn ich so mit dir kämpfe, fühle ich mich in die alten Zeiten zurückversetzt..." Hei schwieg kurz, eine Kunstpause, ehe er das letzt Wort dranhängte. "...Senpai." Der Kampf war mit dem Auftauchen Okamis sehr viel persönlicher geworden. Nun war es kein Kampf für sein Renommee mehr, sondern viel eher ein Kampf gegen seine Vergangenheit. Okami war schon immer einer der besten ANBU der Root-Einheit gewesen, allerdings war er auf den Nahkampf spezialisiert, während Hei ein Experte dafür war, Distanz in den Kampf zu bringen. Okami mochte ein erstaunlicher Shinobi sein, doch die Vorteile des Nuke Nin waren offensichtlich. Allerdings war das hier kein Duell. Hei musste darauf achten, dass die anderen beiden Shinobi ihn nicht in die Reichweite des ANBU-Captain trieben. Hei wollte sein Chronus no Jutsu nicht nutzen, bevor es wirklich nötig war.

[hr]

Selbsterfunden
Name: Kouton: Hikari bakuha ("Lichtfreisetzung: Lichtexplosion")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Typ: Ninjutsu
Element: Kouton
Reichweite: Nah - fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzungen: Ein angewendetes Kouton Jutsu
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Kouton Jutsu von Fudo Hikari. Um dieses Jutsu anwenden zu können muss Fudo vorher ein anderes Kouton Jutsu gewirkt haben. Wenn Fudo nun ein Fingerzeichen schliesst kann er sein angewendetes Kouton Jutsu (Lichtkugel, Lichtstrahl, Lichtschwert, Lichtring etc.) vorzeitig explodieren lassen. Der Explosionsdurchmesser beträgt 5 Meter. Wird der Gegner von dieser Explosion getroffen, dann erleidet er mittlere Schäden.

Selbsterfunden
Name: Hikari no Dai ("Plattform des Lichts")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Unter sich
Chakraverbrauch: Gering/Post
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Der Anwender erstellt aus seinem Koutonchakra eine Plattform unter sich, die er beliebig kontrollieren kann. So kann er mit dieser Plattform in die Luft steigen und fliegen. Es können bis zu 5 Personen mit auf die Plattform, allerdings muss für jeden, der zusätzlich auf die Plattform kommt ein Chakraverbrauch von geringem Ausmaß pro Post gezollt werden. Die Plattform kann für maximal 7 Posts gehalten werden.

Senji Akimichi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Senji Akimichi » Mi 11. Apr 2012, 20:05

Die Ruine von Suna wurde durch den Kampf mehr oder weniger wieder zum Leben erweckt. Lautes Knallen von leuchtenden Kunais, das Verschieben von Felsplatten und der Kampfschrei ihres Captains erschütterten die trockene Luft der Wüste. Senjis Bunshin hat inzwischen die Nachricht überbracht und kam wieder versteckt zum Kampfgeschehen zurück. Dabei mit einem Umhang bedeckt und darauf bedacht sich im Wüstensand zu tarnen. Aber das Original wusste davon nichts, er hatte ihn nur mit dem Zweck erschaffen die Karawane zu warnen. Das der Tsuchi Bunshin zurück kommen würde war so gesehen eine gute Möglichkeit, da selbst Yama in dem Moment nichts davon ahnte. Doch als der Akimichi in Anbu-Uniform sein Jutsu zum Chakra spüren weiterhin benutzte, spürte er ihn und wusste daher bescheid. Das würde noch eine gute Ausbaumöglichkeit liefern. Nun aber weiter zum Geschehen des Kampfes. Der Captain Okami übernahm die Führung, das war eindeutig. Senji und Kaito würden ihr Bestes daran setzen ihn dabei zu unterstützen. Während die Mauer von Yamas Doton-Element den Angriff des Lichtnutzers ohne Probleme abfing, bereitete Kaito im Hintergrund weitere Bunshins vor. Die würden sicher ihren Zweck erfühlen. Aber nun agierte ihr Captain erneut aus dem Hinterhalt und nutze ein Jutsu welches Senji schon einige Male bei Hyuugas gesehen hatte. Und der Akatsuki wurde tatsächlich davon getroffen. Sicherlich weil es überraschend kam und weil man dieses Jutsu ohne Chakrasicht oder Kenntnisse darüber nicht sehen beziehungsweise erkennen konnte. "Er ist also angreifbar, sucht daher Distanz. Wir haben es hier mit einem typischen Fernkämpfer zu tun. Das ist Ärgerlich, aber seine Bewegungen werden berechenbar. Außerdem hat er es hier mit zu vielen Einflüssen auf einmal zu tun. Dennoch muss man bedenken das er über eine große Zerstörungskraft verfügen muss. Wieso also hält er sich zurück? Aus sentimentalen Gründen wegen der gemeinsamen Vergangenheit zu dem Captain? Eine seltsame Angewohnheit für ein Monster... vielleicht ist er letztenendes doch nur ein verwirrter und gestörter Mensch. Wer weiß welche Launen oder Komplexe ihn zu solchen sinnlosen Taten bewegen.", für den Akimichi war dieser Mann mit der weißen Maske ein Rätsel. Aber mit ihm zu reden hätte keinen Sinn, so jemand wie Hei hatten nur an bestimmten Leuten Interesse und würden auch nur diesen Leuten zuhören. Und Senji war sich sicher das ein einfacher Shinobi wie er nicht zu diesen Leuten gehörte. Aber das war ihm egal, im Moment zählte nur eines, wie sie diesen Typen besiegen konnten. Nun da sich Hei wieder erhob stieg er in die Lüfte auf, unter seinen Füßen eine Plattform aus Licht. Aus der Ferne begutachtete der Akimichi alles, er stand im Moment nahe bei Kaito der sich nun mit seinen Bunshins in Bewegung gesetzt hatte. So wie der Kerl da oben schwebte würde er nicht sonderlich viel agieren. Zumindest hatte es den Anschein. Ohne seinen Kopf großartig zu bewegen sah er seine Umgebung an. Dort hinten lag ein grünstiger Fels, wie es aussah war es Zeit zu handeln, für ihn, Yama. Der Berg würde sich also nun in Bewegung setzen. Mit einem schnellen Hieb auf den Boden erschütterte der Akimichi unter seiner hohen Kraft den Erdboden und wirbelte jede Menge Staub aus. Es sollte so aussehen als würde er den Bunshins seines Uchiha-Kollegen und dem Captain erneut Deckung geben, aber es sollte nur die eigentliche Bewegung von dem Akimichi selbst verscheihern. Denn er würde nun von etwas gebrauch machen was er zuletzt vor ein paar Wochen benutzen musste, im Kampf gegen Takamaru. Nur hat es gegen ihn nicht geholfen, er hatte ihn trotz allem überlistet und seine Stärke gegen ihn verwendet. "Diesmal stehe ich nicht einem Freund wie Taka gegenüber, sondern einem Feind, einer Gefahr. Diesmal wird es funktionieren. Egal wie hoch die Folgen dafür für mich sind.", sagte er sich und schloss kurz die Augen um sich mental darauf vorzubereiten. Es war ihm immer sehr unangenehm. Dann öffnete er sich und begann. "Hachimon Tonkō: Kaimon, Tor des Anfangs: Öffnen!", von außen sah man nichts, aber innerlich spürte er wie sich das erste Tor, ein Ventil im Chakranetzwerk, gewaltsam öffnete und seinen Chakrafluss enorm animierte. Die enorme Kraft und gut trainierte Geschwindigkeit des Akimichi erhöhte sich nun nochmal um das Doppelte, also konnte Hei schonmal nicht mehr mithalten. Das Menschliche Auge würde seine Bewegungen nicht mehr verfolgen können. Und durch den Staub als Deckung würde Hei auch nicht sehen woher sein Angriff kommen würde. Senji schoss lautlos geradeaus zu einen der Felsen, stützte sich an diesem ab und schoss wie ein Blitz aus dem Staub direkt hinter Hei heraus. Nun hatte er eine enorme Sprungkraft und konnta dank seinem Training mit dem Hachimon genau abstimmen wie hoch er musste. Direkt hinter Senji würde er seine Faust vergrößern und mit seiner enormen Schlagpranke zuschlagen, mit übermenschlicher Kraft sowie Geschwindigkeit. Sein Ziel war nicht Hei sondern der Schild auf dem er schwebte, aber wenn Hei nicht ausweichen konnte würde er von dem Angriff getroffen werden und heftigen Schaden davon tragen. Das der Schild explodieren könnte wusste er nicht aber selbst wenn, Senji trug eine Anbu-Rüstung die auf ihn zugeschnitten war daher würde die Explosion auch nicht wirklich viel Schaden bei ihm anrichten. Durch die Große Faust, die er vergrößert hat, würde die Explosion ihn vielleicht sogar nicht einmal erfassen. Und wenn er Hei zu Boden schlagen würde, konnten Kaito und Okami sich über ihn hermachen.

Jutsus:

Name: Hijutsu: Shibō Asshuku ("Geheimtechnik: Fettkomprimierung")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Anwenden: Hoch l Auflösen: Varrierend, je nachdem wieviel Fett zugeführt wird
Voraussetzung: Akimichi Clan, Ninjutsu 8, Taijutsu 8
Beschreibung: Dies ist eine geheime Kunst des Akimichi-Clans, die von Senji entwickelt wurde. Dabei ist es möglich die Fettanteile im Körper zu komprimieren und die Energie aus den eigenen Fetten im Körper zu speichern. Das erfordert einen hohen Chakra-Aufwand um das Fett zu komprimieren und eine hohe körperliche Beherrschung um diese Komprimierung im eigenen Körper aufrecht zu erhalten. Diese Technik hat zur Folge das der Anwender über eine schlanke und zumeist durchtrainierte Statur verfügt. Wird das Fett benötigt löst der Anwender das Jutsu auf und führt den benötigten Fettanteil, denn er benötigt seinen Körper zu. Je nachdem wieviel Fett zugeführt wird, desto höher ist der Chakraverbrauch. Wid der Anwender in einem Kampf stark verletzt bzw. getroffen oder verliert auf eine andere Art und Weise die Beherrschung löst sich das Jutsu sofort auf und das gesamte gespeicherte Fett wird dem Körper zugeführt. Sollte das der Fall sein erleidet der Anwender starke Schmerzen und kann sich für einen Post nicht bewegen.




Hyuuga Mitoshi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Sa 14. Apr 2012, 10:54

Der Hyuuga wollte seine Fasut gerade auf den Hikari nieder krachen lassen, als hinter ihm ein Lichtblitz aufleuchtete. Es musste sich um die Kunai handeln, die eben noch in dem Erdwall gesteckt hatten. Okmai hatte sie fälchlicherweise schon aus dem Kampf ausgeklammert. Jetzt musste er sich seinen Fehler eingestehen. Ihm blieb nichts anderes übrig, als seinen Angriff abzubrechen. Für ein defensives Jutsu war keine Zeit mehr, dazu hatte er den Angriff in seinem Rück zu spät bemerkt. Also versuchte er ein Stückchen weiter nach vorne zu hechten, spannte all seine Muskeln an und kauerte sich im letzt möglichen Moment zusammen um die Kollissionsfläche zu verringern. Die Druckwelle erfasste ihn, riss ihn etwa einen Meter nach vorne, bevor er mit einer geschickten Rolle wieder auf die Füße kam. Offenbar hatten seine Präventivmaßnahmen ihn vor dem gröbsten Schaden geschützt. Er war am äußersten Rand der Explosion gewesen, die Wucht war größtenteils von den Rückenprotektoren der ANBU Rüstung aufgenommen worden. In der Rüstung waren nun Risse zu erkennen, Okamis Rücken zog ein wenig. Beides waren jedoch nur geringwertige Verluste, die ihm im weiteren Kampf nicht einschränken würden.
Hei hatte sich in der Zwischenzeit auf einer selbst geschaffenen Anhöhe positioniert. Es war eine schimmernde Plattform aus Licht, auf der er sich nun möglichst majestätisch positionierte. Dort oben hatte er gegen die Vielzahl an Nahkämpfern, der er sich stellen musste einen eindeutigen Vorteil. Das nächste Ziel musste es also sein die Plattform zu zerstören, damit der Hikari ein leichteres Ziel bot. Bevor Okami allerdings weitere Pläne schmieden konnte richtete Hei noch ein paar Worte an den Hyuuga, die er mit der Redewendung "Senpai" abschloss. Okami blickte auf, wusste für den Moment nicht, was er damit anfangen sollte. So dauerte es wenige Sekunden, bevor er antwortete. "Ich habe den ANBU beigebracht, dass es keinen süßeren Klang gibt, als den von fallenden Ketten. Indem ich mich für das Gute verpflichtet habe, das Potential der ANBU zu voller Stärke ausbauen will habe ich mich von den Ketten der Vergangenheit gelöst. Ich sollte dir die Frage stellen, ob du das ebenfalls getan hast. Du scheinst noch immer verkettet, da alle Ereignisse der Vergangenheit deine Entscheidungen und Taten noch heute zu nähren scheinen." Während Okami sprach hoffte er, dass einer seiner Mitstreiter die Zeit nutzen würde um einen nächsten Angriff einzuleiten. Bestimmt sahen sie genauso wie er eine Notwendigkeit darin die Plattform zu zerstören. "Nachdem ich zum ANBU Captain ernannt worden bin erhielt ich die Anfrage einer Bewohnerin Konohas. Sie erklärte mir, dass sie ihren Sohn in jungen Jahren den ANBU überantwortet hatte. Er sollte ein mächtiger Shinobi werden, ein Held für seine und ihre Heimat. Sie wollte wissen, wie es ihm ging, was er tat. Es waren wohl die lange zurückgedrängten mütterlichen Gefühle, die sie zu dieser Anfrage motivierten. Doch... ich konnte ihr keine ihrer Fragen beantworten. Sie hätten ihr das Herz gebrochen, denn ihr Sohn warst du." Okami hatte ruhig gesprochen, war zum Ende hin immer deutlicher geworden. In seinen Worten lag kein Vorwurrf an den Hikari, sondern eher eine subtile Trauer für den Lauf der Dinge und die Tragik, die sich dahinter verbarg.
Währenddessen hatte der Akimichi einen nächsten Zug vorbereitet. Er schlug auf den Boden, wodurch wie einige Minnuten zuvor schon eine Wand aus Staub udn Dreck entstanden. Er nutzte diese als Sichtschutz um seinen nächsten Angriff vorzubereiten. Auch wenn ein normales Auge nicht erkennen konnte, was der ANBU im Verborgenen tat, so konnten es der Hyuuga und der Uchiha dank ihrer Doujutsu sehr wohl. Beide erkannten sie den Beginn eines der mächtigsten, aber auch fatalsten Taijutsus dieser Welt. Der Akimichi aktvierte das erste der acht inneren Tore. Mit seiner plötzlichen gewonnenen Geschwindigkeit ratse er von hinten auf den Hikari zu. Mit einem überdimensinierten Schlag versuchte er gleichzeitig Hei, als auch die Plattform zu erwischen. Okami selbst sprang ebenfalls ab, hechtete in die Nähe des Hikari. Den hauptsächlichen Effekt würde wohl die Faust des Akimichi erzielen. Der Hyuuga würde mit dem Hyuugatypischen Bergzerstörerschlag angreifen, wenn der Hikari zu einer übereilten Ausweichbewegung gezwungen war.

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    out: Nach einem Unfall vorgestern sind bei mir für die nächsten paar Tage nur vier Finger fürs Tippen nutzbar. Ist etwas umständlich und hat deswegen etwas länger gedauert als sonst. Ich bitte das, genauso wie eventuelle Tippfehler zu entschuldigen.

Uchiha Kaito

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Uchiha Kaito » Mi 18. Apr 2012, 13:40

Die Führung der des Stoßtrupps übernahmen die Täuschungskörper der Bushins. Diese waren grundsätzlich nur als Ablenkung zu gebrachen, da sich ihre minimale Dichte sich bei jeder Berührung zu einer Rauchwolke bildete. Zumindest sollten sie ihrern Zweck als Ablenkung erfüllen. Etwas abseits der Spitze, rannte Kaito mit seinen Drei- Blitzdoppelgänger auf Hei zu. Ihr Captian hatte ihn bereits in einen Namkampf verwickelt und auch die Täuschungskörper des Uchiha´s waren angekommen. Mit einem Satz sprangen sie in die Luft, um die Aufmerksamkeit der Taschenlampe auf sich zu lenken. Und tatsächlich. Diese Zeit reichte, damit der Hyuuga ein außergewöhlichen Angriff starten konnte. Mit gewohnter Schnelligkeit schallte eine seiner Handfläche nach vorne. Unsichtbar für das Auge, bahnte sich eine Chakrawelle durch die heiße Luft Sunas und wühlte auf ihrer Flugbahn den Sand unter sich auf. Ungebremst traf sie das Ziel und riss Hei von seiner Position. Doch damit nicht genug. In der Luft gab ihr Gegner ein perfektes Ziel ab und das wusste auch Okami. Kurz bevor seine Faust auf den Hikari aufschlagen würde, begann die kalte Ebene des Kampfes zu erbeben. Ein grelles Licht übertrumpfte die Helligkeit der Sonne und wurde mit einer Explosion begleitet. Die Felswand des Akimichi zerbärste und Dreck und Gestein flog durch die Luft. Die beiden Doppelgänger des Uchihas wurden von der Druckwelle verschlungen. Zum wiederholten Male schränkte Staubwolke die sicht von ihm ein.
Konzentriert auf sein Ziel nahmen die Blitzdoppelgänger an Geschwindigkeit zu und positionierten sich vor Kaito, der nun das Schlusslicht der kleinen Gruppe bildete. Sein Captian war aus seinen Blickwinkel verschwunden, wahrscheinlich stand er etwas abseits des Kerns der Explosion. Während er dem Krater immer näher kam, sammelte er die Informationen, die Hei über sich preisgab. Das Chakra der Kunais konnte er also weiterhin verwenden. Seine Schritte wurden schneller, der Sand formte sich nach seinem Schuhwerk. Diese Präzision der Angriffe sollte eigentlich nicht mehr möglich sein. Kaito dachte über das Gen-Jutsu nach, welche er schon vor einiger Zeit gewirkt hatte. Scheinbar konnte er sich diesem entziehen. Nur wie?. Zumal Okami vorher noch beschrieben hat, dass dieser Breich eine Schwäche des Hikari darstellte. Gedankenlich ging der ANBU noch einmal alle Schritte durch, die Hei zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte. Kein offensichtliches Auflösen und auch sonst keine sichtbaren Bewegungen. Es musste etwas anders sein. Etwas, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen war. Vielleicht seine merkwürdigen Augen? Dies war die hervorstechenste Vermutung. Doch anders als das Sharingan musste er diese nicht aktivieren. Und falls sie eine Immunität gegen Gen-Jutsus ermöglichten, hätte Okami sicherlich nicht den Befehl gegeben. Er dürfte sich der Illusion nicht enziehen können
Kurz bevor Kaito weitere Fakten sammeln konnte, erbebte erneut die Erde. Doch diesesmal war der Ursprung der Erschütterung hinter ihm. Automatisch drehte Kaito seinen Kopf leicht zur Seite, damit er seinen Teamkamaraden aus dem Augenwinkel beobachten konnte. Dort wo vorher noch der ANBU stand, bildete sich eine enorme Rauchwolke, welche die Sicht zu ihm verschleierte. Der Akimichi nahm wohl jetzt aktiv am Kampf Teil. Mit einem leichten Grinsen schaute der Uchiha wieder nach vorne. Die Wolke, die Kaito noch umgab, schränkte zwar die Sicht des Schwarzhaarigen ein, doch die Silhouette waren noch zu erkennen. Eine stand auf dem Boden, die andere schwebte förmlich in der Luft. Das muss er sein, ahnte der ANBU und konzentrierte sich auf die gehobene Ebene. Und je näher er seinem Zeil kam, desto deutlicher konnte er auch die Stimmen wahrnehmen. Die seines Captians war näher als die von Hei, also lag er mit seiner vermutung richtig, dass Hei sich irgendwie in die Luft erhoben hatte. Das einzige, was Kaito aufgrund der Geräuschkulisse verstehen konnte, war das Stichwort ANBU-Ausbildung. Die beiden hatten eine gemeinsame Vergangenheit, aber keine Zukunft. Hei hatte sich von den ANBU abgewandt und war nun sein eigener König, wie er sich wohl gerne sah. Weitere einzelheiten des Gesprächs nahm Kaito nun nicht mehr wahr. Zum letzten mal wurden eine Schritte schneller, auch die seiner Doppelgänger. Im lauf formte der Angreifer ein Fingerzeichen, um sich nun auch im Schutze der ANBU-Rüstung zu befinden. Mit dieser konnte sich der Uchiha sicherer fühlen, da sie maßgeschneidert auf seinen Körper war und eine universale Panzerung bot. Einen Augenblick später durchbrach der erste Blitzkörper die Wand aus Dreck und Sand. Ihm folgten einige Dreckwellen, die durch den Windzug entstanden. Im vollen Lauf bremste er daraufhin ab und starrte in die aufgeweckte Wolke, wo sich das zuvor entstandene Loch langsam schloss. Noch bevor es soweit war, rannte der zweite Körper aus der Wolke. Dieser allerdings an dem ersten vorbei, sodass für die Ablenkung gesorgt war. Noch immer im inneren der Wolke beruhigte sich die Atmung von Kaito langsam und seine Augen schlossen sich, während er den Doppelgänger vor sich wahrnahm. Jetzt waren es nurnoch Sekunden, bis auch er die Wolke verließ. Seine Beine stoppten nicht. Die Dichte der Wolke verschwand. Kurz vor dem verlassen riss Kaito die Augen auf. Seine Blutroten Augen nahmen jede Bewegung, jeden Atemzug war. Alles bewegte sich in sichtbarer Geschwindigkeit, auch der Akimichi, der das Niveau des Kampfes nun auf ein anderes Level katapultierte. Das erste Tor war geöffnet. Bei diesem Tempo war es für das normale Auge nicht möglich, seine Position zu bestimmen. Die Chakramenge offenbarte dem Uchiha seine Position, genau wie die von Hei und Okami. Die roten Augen schweiften kurz über Hei. Daran liegt es also, erkannte der ANBU. Einen Atemzug später trat auch er nun aus der Wolke und blickte auf die beiden Doppelgänger vor sich. Der erste stand noch in Position, der andere war im vollen Lauf. Und nun wurde es ihm auch offenbart, wie Hei in der Luft schweben konnte. Eine Art Plattform hatte sich unter seinen Füßen gebildet. Mit seinem Sharingan konnte Kaito die Bewegungen aller anwesenden verfolgen, sogar von Yama. Dieser bewegte sich hinter Hei und sprang im Schutze eines Felsen auf ihn zu. Nicht auszumalen, was geschehen würde, wenn er den Lichtnutzer treffen würde. Auch Okami ging in Position, um Hei einen Schlag zu versetzten. Das wichtigste war, ihn erstmal von der Plattform zu stoßen. Seine Schritte wurden langsamer, als der Uchiha zu seinen Doppelgängern starrte, die ihm nun den Rücken zu drehten und somit als Sprungbrett dienten. Ohne zu zögern sprang der Uchiha auf deren Rücken und drückte sich ab. Vorher ging eine seiner Hand in eine Tasche, zückte ein Kunai und warf es auf seinen ersten Doppelgänger. An diesem war ein Drahtseil befestigt, welches unsichtbar für die Anwesenden sein sollte. Nun befreite sich sein Körper einen Moment von der Erdanziehung und erneut formte Kaito einige Fingerzeichen. Die Entfernung zu Hei machte einen Angriff schwer, und einer Attacke aus der Ferne würde wohl auch fehl schlangen. Dafür hätte er zuviel Zeit zu reagieren. Nach beenden der Fingerzeichen bildete sich eine blau leuchtende Kugel in der Hand, aus der sich daraufhin ein langer Speer bildete. Sein Mittel und Zeigefinger gaben das Ziel an - Hei. "Deine Gestalt wird in dem Sand der Wüste versinken!". Diese Worte begleiteten seinen Angriff. Eine kleine, unscheinbare Bewegung mit seinen Fingern ließen den Speer eine Schnittbewegung durchführen, die sowohl Hei als auch die Plattform teilen sollte.



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[spoil]Selbsterfundene Jutsuliste
Name: 2000 Meilen unter dem Meer
Jutsuart: Genjutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Genjutsu 4
Beschreibung: Bei diesem Jutsu ruft der Anwender "Versinke". Das Medium dieses Jutsus ist der Schall, daher muss der Gegner den Anwender hören. Je nach Anzahl der Posts die dieses Genjutsu aktiv ist, wird es stärker.
  • Post 1-2: Die Sicht des Gegners wird ein wenig verschwommener. Unter anderem fällt es dem Gegner schwerer logisch zu denken.
  • Post 3-4: Die Sicht des Gegners wird nun ziemlich verschwommen. Die Fähigkeit logisch zu denken, ist nun deutlich erschwert.
  • Post 5: Die Sicht des Gegners ist extrem verschwommen. Jegliches logisches Denken ist unmöglich.
  • Post 6: In diesem Post löst sich das Genjutsu auf.
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Edit: Gute Besserung :D

Hikari Hei

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hikari Hei » Fr 20. Apr 2012, 15:18

Das Tengu-Blut, das in dem Hikari residierte schoss in die Höhe, als der ANBU-Captain seine Mutter erwähnte. Seine Halsschlagader pochte gefährlich und Hei kam es vor, als würde das Pochen seines Herzens durch die ganze Wüste hallen. Hohl und schal tönte es von den Wänden wider, Wut brodelte in ihm auf, drohte überzuschwappen. Die schlechten Einflüsse seines Vaters, die sich schon über den ganzen Kampf verteilt hatten, drohten gänzlich die Überhand zu gewinnen, als ein enormer Blutdurst jede Faser des Nuke Nin einnahm. Die Welt schien sich hinter einem Flimmer aus roter Wut zu verstecken, sein Augenmerk galt allein Okami. Dieser ANBU wagte es, von seiner Mutter zu sprechen, als sei sie interessiert an ihrem Sohn? Dieselbe Mutter, die ihn weggegeben hatte, nicht weil sie ihn als großen Krieger sehen wollte, sondern schlicht, weil sie seine Anwesenheit nicht aushalten konnte?! Der Hikari ballte die Hand zur Faust und kniff die Lippen zusammen. Das Blut schoss Hei ins Gesicht und in jenem Moment war er froh über die schützende Maske, die die Blicke der anderen auf seine unkontrollierte Emotion verwehrte. Langsam versuchte er die Wut wieder unter Kontrolle zu bringen, während er dem ANBU-Captain bis zum Ende zuhörte. Das war ein Scherz, ein schlechter noch dazu, den sich Okami erlaubte. Sein Vater hatte ihm alles erzählt. Von dem Augenblick in dem er Kaori schwängerte, über ihre Abscheu vor dem eigenen Fleisch und Blut, bis hin zu ihrem Entschluss, ihn wegzugeben. Sie hatte sich nie um ihn gekümmert, hatte ihn weggeworfen wie einen alten Lappen. Wie konnte der ANBU-Captain sich da erdreisten, ihm etwas von einer von Stolz erfüllten Mutter vorzulügen? Noch während der ANBU-Captain sprach, bemerkte Hei, wie sich etwas am Rande seines Blickfeldes regte.
Der verschleiernde Vorhang der Wut löste sich, als der Hikari das Beben hörte und daraufhin eine enorme Staubwolke jegliche Sicht verschleierte. Noch immer brodelte das heiße Blut in dem Hikari, als er sich dachte, wie sehr ihn die ANBU unterschätzen mussten. Innerhalb eines Augenlidschlags hatte er sich auf die Chakrapräsenz inmitten der Wolke fokusiert und folgte ihren unmenschlichen Bewegungen. War das der stille ANBU? Als der Shinobi wohl meinte, einen geeigneten Augenblick zum Angriff gefunden zu haben, stieß er hervor. Die Staubwolke wurde in einer Eruption auseinandergerissen und offenbarte den Blick auf den Angreifer. Die Luft um ihn schien zu vibrieren, wenn nicht sogar zu brennen und Hei vermutete, dass es sich hierbei um die Hachimon Tonko handelte, denn eine solche Geschwindigkeit zu erreichen, schien ihm undenkbar. Zeitgleich realisierte der Hikari, wie sich zwei weitere Chakraquellen näherten. Drei Seiten. Nannten sie das etwa Koordination? Es hätte gereicht, wenn Hei die Plattform unter seinen Füßen auflöste, um allen drei Angriffen gleichzeitig auszuweichen. Ein simpler Sturz nach unten hätte ihm die nötige Distanz verschafft und hätte vielleicht sogar noch das Aufeinanderprallen der ANBU bewirkt. Doch Hei wollte es nicht mehr simpel. Die ANBU hatten ihn lange genug unterschätzt und die letzten Worte Okamis hatten in ihm ein Feuer erweckt, das nicht mehr zu löschen war. Das ganze Schlachtfeld verwandelte sich in ein konzentriertes Ganzes, wo das Unwichtige ausgeblendet wurde, für Hei, in dem er noch den Ausruf eines Shinobi vernahm. Seine Sicht verschwamm ein wenig und seine Gedanken wurden schwerer, aber Denken brauchte er jetzt auch nicht – es ging um Kampfinstinkte. Bei dem Wort „versinken“, das er nun schon zum zweiten Mal hörte, klingelten einige Alarmglocken des Hikari, doch war er zu sehr mit dem Angriff des anderen Shinobi beschäftigt, der auf ihn zuschoss. Mit unmenschlicher Geschwindigkeit, die ihm seine Tengu-Zwischenform verlieh, zückte er das Shikeisenkoku, die spezielle Vorrichtung an seinem Gürtel, und warf es gegen die riesige Faust, die sich ihm näherte. Hei starrte in die fleischige Substanz, die sich ein wenig verschwommen vor seinen Augen auftat und das sandene Paronama dahinter verdeckte. Akimichi, registrierte der Nuke Nin. Im nächsten Moment schoss er eine enorme Voltzahl durch das Drahtseil auf seinen Gegner, der Blick unter der Maske stach in seinem hellen Blau hervor, einen grimmigen Blick offenbarend, in dem eine offene Leere zu herrschen schien. Dann öffnete Hei das Tor zur Tengu-Welt und verschwand von der Bildoberfläche.
Das Chronus no Jutsu war eine Kunst, die er sich nach Root angeeignet hatte. Sie war effektiver als das Hiraishin, dafür jedoch umso eingeschränkter. Direkt hinter dem ANBU, der sich als Söldner die große Klappe erlaubt hatte, materialisierte Hei sich wieder. Keine Reaktionszeit dieser Welt konnte mit dieser unmittelbarer Teleportation mithalten. An seinem Zeigefinger hatte sich eine goldene Kugel geformt. Er rammte den Finger in den Rücken des ANBU und drückte ab. Es verlangte ihm eine ungeheure Willenskraft ab, nicht auf das Herz zu zielen. Stattdessen befand er sich auf Höhe des Magens. Die Nähe allein dürfte ein ungeheures Loch in diesen Bereich hauen, doch würde die kleine Explosion, die die Kugel inne hatte, ihr restliches tun, um den ANBU kampfunfähig zu machen. Der erste der drei ANBU war hoffentlich ausgeschaltet. Er würde einen nach dem anderen vornehmen, bis er allein gegen Okami kämpfen konnte.
Unverzüglich nach dem Abfeuern, formte Hei Fingerzeichen und eine dünne Schicht aus Licht bildete sich zwischen ihm und dem ANBU. Der Hikari drückte die Hände dagegen und stieß sich ab – ein wenig nach links, sodass er in die Reichweite des Akimichi gelangte. Dieser sollte durch seine vorheriges Raiton-Jutsu gelähmt sein, sodass Hei sich ihm augenblicklich widmen konnte. Eine riesige Statue formte sich hinter ihm, strahlte und glühte fast stärker als die Sonne. Das idealisierte Abbild Buddhas war vom Himmel herabgestiegen und stand dem ehemaligen Akatsuki zur Seite. 2 eisenharte Hände streckten sich nach vorne und dort wo sich der Akimichi befand schlugen sie zusammen. Das laute Klatschen schallte noch hart wider, als sich die lichternen Hände längst wieder zurückzogen.
Indess fiel der Hikari noch immer, bis der massige Körper der Statue schließlich mit lautem Krachen den Boden traf. Wieder einmal stob eine Wolke aus Sand in den klaren Mittagshimmel hinein und raubte die Sicht auf Hei, der in der Kuhle zweier enormer Hände aufgefangen wurde. Seine eigenen Handflächen noch immer eng aufeinander gepresst, um das immense Chakra hinter ihm kontrollieren zu können, wurde er von der Statue sanft auf den Boden gepresst. Die Wolke verschwand, vom Winde verweht. Zurück blieb Hei, dahinter sein Kunstwerk aus Licht. Es war das erste Mal, dass das Hyakushiki Juhachi Te den Ernst des Kampfes erblickte. Dieses Jutsu war viel mehr als nur eine Waffe im Kampf. Es beruhigte Hei und besänftigte die bösen Geister, die ihn umtrieben. Es war eine Art erlösendes Jutsu, das er sich hier in der Wüste angeeignet hatte, als er geplagt gewesen war, von der Mordlust seiner Vorfahren. Das Jutsu hatte etwas reinigendes dargestellt, die philosophischen Ansichten Hei's hatten sich symbolisch in ihr materialisiert.
“Okami. Deine Entscheidung den ANBU treu zu bleiben, ist dein freier Wille und ich respektiere das.“ Hei's Blick richtete sich auf seine/n Gegner. Seine Sicht war etwas verschwommen, doch hatte er gerade keine Zeit, sich mit diesem Phänomen weiter auseinanderzusetzen. “Aber dass du dich dazu herablässt, von meiner Mutter zu lügen, um mich moralisch zu zerstören...“ Der Satz brach ab und kurz senkte sich eine zum Himmel schreiende Stille auf das Szenario.

[hr]

Out: So, wenn es Beschwerden gibt, wegen dem Post, bitte PN. Ich habe manche Aussagen des Stylistischen wegen nicht mit „sollen, hätten, müssen“ beschrieben, aber bitte fasst diese Sätze dennoch nicht als feststehend auf.

Tengu Zwischenform:
Dies ist die Vorstufe der Tengu Form. Hierbei wird das Siegel an dem Nacken des Anwenders leicht gelöst und ein flammenartiges Muster verbreitet sich über die linke Körperhälfte. Bei dieser Zwischenstufe erhält der Anwender 50% mehr Chakra von seinem normalen Chakrapool. Seine eigene Geschwindigkeit und die Geschwindigkeit, Stärke, sowie Effektivität seiner Kouton Jutsus erhöhen sich jeweils um 50%. Die Kraft von ihm selber verringert sich allerdings um 50%, weshalb er meistens Taijutsu meidet in dieser Form. Diese Stufe kann der Anwender perfekt kontrollieren und so auch aktivieren und deaktivieren, wann er will. Sie muss auch eingesetzt werden, wenn der Anwender die Tengu Form erreichen will, anders kann er sie sonst nicht aktivieren. Die Zwischenstufe kann nicht in Kombination mit dem Mangekyou Tengan eingesetzt werden.

Name: Atoatakku: Tazune ateru no Chakra ("Attentatstechnik: Chakra spüren")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Naj-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 5, Grundkenntnisse: Wissen um Spuren, lesen und verwischen
Beschreibung: Zwar können viele Ninja Chakra spüren, doch sind Anbus darin besonders begabt. Mit dieser Technik können sie Ninja aus großer Reichweite erspüren. Es ist allerdings nicht Möglich exakt 1 bestimmte Person zu erspüren wenn dieser in einer großen Menge von Ninja ist. Außer sein Chakra ist zu unnatürlich im Vergleich zu anderen Ninja. (z.b. würde ein Jinchuriki der Bijuchakra aktiv hat, erkennbar sein)

Selbsterfunden
Name: Shikeisenkoku no Jutsu
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: /
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Shikeisenkoku
Beschreibung: Mit diesem Jutsu ist Hei in der Lage seine Waffe Shikeisenkoku beliebig zu lenken, indem er Chakra in dieses hineinleitet. So kann er mit einem geringen Chakraverbrauch, ohne irgendwelche Fertigkeiten im Bereich der Waffenkunst, geschickt mit dem Faden umgehen, ihn seine Beute jagen lassen, oder ihn nutzen, um schnell vom Fleck zu kommen. Ebenfalls mit einem Chakraverbrauch von gering ist es möglich die Waffe blitzschnell wieder einfahren zu lassen. Die Geschwindigkeit der Waffe generell kommt auf die Chakrakontrolle des Users an. Mit Chakra 1 hätte die Waffe eine Geschwindigkeit von 1, mit Chakra 2 eine Geschwindigkeit von 2, mit Chakra 3 eine Geschwindigkeit von 3 usw. Dieses Jutsu benötigt keine Fingerzeichen.

Selbsterfunden 
Name: Raiton: Kyōden („Blitzfreisetzung: Starkstrom“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang 
Element: Raiton 
Reichweite: Nah - Fern 
Chakraverbrauch: Hoch 
Voraussetzung: Ninjutsu 7
Beschreibung: Dieses Jutsu hat Hei selbst entwickelt. Zuvor sollte er mit irgendeinem Leiter (Wasser, Seil etc; lediglich die Erde/Pflanzen und die Luft eignen sich nicht als Leiter) mit seinem Gegner „verbunden“ sein. Nun komprimiert der Anwender Raitonchakra in seinen Handflächen und lässt es los. Über den Leiter schießen 230 Volt auf den Gegner zu. Diese sollten den gegnerischen Körper stark verbrennen. Auch eine Ganzkörperparalyse für zwei Posts ist zu erwarten (ab Ausdauer 7 besteht keine Gefahr). Dieses Jutsu braucht keine Fingerzeichen. Außerdem ist es möglich das Jutsu auch ohne Leiter auszuführen, also direkt am Körper des Gegners.

Name: Chronus no Jutsu ("Gott der Zeit") 
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: S-Rang
Element: -/-
Reichweite: Auf der ganzen Welt
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzungen: Ninjutsu 8, Tengan
Beschreibung: Der Anwender ist mit dem Tengan in der Lage ein Loch in der Dimension zu erschaffen, wodurch er sich dann teleportieren kann, oder gar andere Objekte. Er kann sich so überall hinteleportieren, sofern er den Ort schonmal auf einem Bild, oder sonstigem gesehen hat. Er könnte sich so auch um den gesamten Globus trainieren und wäre z.B. innerhalb einer Sekunde von Kirigakure nach Konohagakure gereist. Der Nachteil dabei ist, dass der Anwender bei einer Reise außerhalb des eigenen Landes 2 Posts lang keine Jutsus anwenden kann. Im Kampf selber ist das Jutsu maximal 3 mal anwendbar und kann niemals öfters eingesetzt werden. Sollte es dennoch 4 mal eingesetzt werden, dann bleibt der Anwender in der Zwischendimension stecken und wird dort qualvoll verrecken.

Selbsterfunden
Name: Kouton: Tama („Lichtfreisetzung: Kugel“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Sehr Hoch
Voraussetzung: Ninjutsu 8, Tengan
Beschreibung: Dies ist ein Jutsu, das sowohl durch seine schlichte Durchführung, als auch durch seine hohe Effizienz besticht. Hei entwickelte diese Technik um seinem Gegner den finalen Schlag zuzusetzen. Er formt die Hand zu einer Pistole und richtet sie auf den Gegner. Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit sammelt sich Koutonchakra an der Fingerspitze, komprimiert sich und wird schließlich abgeschossen. Ein einzelner, kleiner Lichtball wird abgeschossen, allerdings ist dieser unglaublich schnell (Geschwindigkeit 10) und man kann ihm kaum entgehen. Seine Durchschlagskraft ist ebenfalls verheerend und sollte den Gegner durchlöchern. Sollte der Anwender es wollen, so kann er den Ball noch bevor er den Gegner ganz durchdrungen hat, aber schon im Körper ist, explodieren lassen. Der Durchmesser ist nicht sonderlich groß (20 cm), sollte den Gegner aber deutlich zu schaffen machen. Für dieses Jutsu werden keine Fingerzeichen benötigt!


Selbsterfunden 
Name: Hikari no Dai ("Plattform des Lichts")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Unter sich
Chakraverbrauch: Gering/Post
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Der Anwender erstellt aus seinem Koutonchakra eine Plattform unter sich, die er beliebig kontrollieren kann. So kann er mit dieser Plattform in die Luft steigen und fliegen. Es können bis zu 5 Personen mit auf die Plattform, allerdings muss für jeden, der zusätzlich auf die Plattform kommt ein Chakraverbrauch von geringem Ausmaß pro Post gezollt werden. Die Plattform kann für maximal 7 Posts gehalten werden.

Selbsterfunden
Name: Hyakushiki Juhachi Te („100 Jahreszeiten 18 Hände“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: S-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Extrem hoch
Voraussetzungen: Chakrakontrolle 10
Beschreibung: Dieses Jutsu ist sowohl ein defensives, als auch offensives Jutsu, welches zu der Hyakushi-Reihe gehört, die Hei erfunden hat. Sobald der Anwender die nötigen Fingerzeichen geformt hat, materialisiert sich aus seinem Chakra hinter ihm eine 5 Meter große Statue Buddhas mit achtzehn Händen aus purem Licht. Diese Statue kann der Anwender nun kontrollieren, wie er will. Er kann den Gegner damit angreifen, oder aber Angriffe abblocken (Ninjutsus können jedoch lediglich bis zum B-Rang abgeblockt werden; ein A-Rang wird zwar neutralisiert, danach verschwindet die Statue jedoch, sofern „Hyakushiki Kora“ nicht aktiviert ist; Taijutsus werden alle abgewehrt, solange der Anwender nicht eine Stärke von mindestens 10 hat). Die Statue besitzt einen Stärkewert von 9 und eine Geschwindigkeit von 10. Die Hände haben einen Angriffsradius von knapp 3 Metern. Sollte sich der Gegner bewegen, bewegt sich die Statue mit – die Distanz von etwa einem Meter wird immer gewahrt. Die Statue kann lediglich 5 Posts aufrecht erhalten werden, ehe sie verschwindet. Der Nachteil dieser Technik ist, dass der Anwender kontinuierlich das letzte Fingerzeichen halten muss und demzufolge keine anderen Techniken (außer Jutsus, die auf diesem basieren) anwenden kann.

Hyuuga Mitoshi

Re: Die Ruinen von Sunagakure [Umgebung]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » So 22. Apr 2012, 14:48

Die Hachimon Tonko geährtem dem Akimichi ein Maß an Geschwindigkeit und Stärke, dem nur wenige Shinobi gleich kommen konnten. Die Offensivkraft, die er mit dieser Technik entfaltete war wahrhaft imposant. Der Hyuuga musste anerkennen, dass die Anwendung der acht inneren Tore zum Clan der Akimichi passte. Die Tore sprengten die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit. Senji wählte einen hohen Einsatz, wuchs dafür allerdings über sich hinaus und spielte damit einen entscheidenden Faktor im Kampf. Es gab nur eine Hand voll Shinobi, die dem Akimichi in dieser Situation das Wasser reichen konnten. Doch wie es das Schicksal wollte gehörte Hei genau zu dieser kleinen Masse. Seit seinen Zeiten als Mitglied der ANBU war er deutlich mächtiger geworden, dies zeigte er den Anwesenden sogleich eindrucksvoll. Okami musste mit Sorge erkennen, dass Hei nicht vor hatte dem Angriff Senjis auszuweichen. Stattdessen blieb er an Ort und stelle, es würde also ein Gegenangriff erfolgen. Hei verschwand plötzlich und tauchte hinter dem Uchiha wieder auf. Der Ortswechsel war so augenblicklich erfolgt, dass es sich nicht um eine bewegung hatte handeln können. Okami behauptete von sich dank seiner Augen und seiner Affinität für Taijutsus jede Bewegung erkennen und deuten zu können. Doch eben hatte er nichts erkannt, die logische Schlussfolgerung war ein Raum Zeit Jutsu, was den Hikari noch bedrohlicher wirken lies. Die Teleportation hatte offenbar zum Ziel Kaito auszuschalten, wobei hei damit garantiert nicht inne halten würde. Okami musste darauf vertrauen, dass Kaito und Senjis Doppelgänger den Angriff abwehren konnten. Er selbst widmete seine Aufmerksamkeit ganz dem Akimichi, der durch den Konter Heis für einen kurzen Moment gelähmt zu sein schien. Okamis Ahnung, dass Hei die Chance nutzen würde, um auch Senji vernichtend zu attackieren stellte sich als wahr heraus. Der Hikari erschuf eine Statue, die sich majestätisch über den ANBU. Die Arme der Statue bewegten sich auseinander, nur um anschließend wieder zusammen schnellen zu können. Die Folgte wäre ein tödlich verwundeter Akimichi, alleine diese Tatsache ließ für Okami keine Zweifel an der Tatsache, dass er selbst an sein Limit gehen musste um dem Kampf eine Wende zu verschaffen. Nicht nur Hei hatte die letzten Jahre für intensives Training genutzt, auch Okami war wesentlich stärker geworden. Während Hei in der Disziplin der Ninjutsu eine wahre Meisterschaft erlangt hatte, hatte der Hyuuga die Disziplin der Taijutsu perfektioniert. Sein Training hatte ihm Zugang zu einer Technik verschafft, die sein kämpferisches Niveau auf ein anderes Level beförderte. Nichts anderes brauchte er in dieser Situation.
Für einen kurzen Moment schloss Okami seine Augen, ein winziger Moment vollendeter Konzentration. Die grellen Farben verschwanden, die geräuchvolle Kulisse verstummte mit einem Mal. Es war fast so, als würde für einen kurzen Augenblick die Zeit gefrieren. Dieser kurze Augenblick reichte für den Hyuuga aus um seine Technik zu wirken. Herr über Körper und Geist Schlagartig öffnete Okami beide Augen, der Kampf brach wieder über ihn hinein. Doch sein Blick hatte eine unerschütterliche Stärke gewonnen. Pure Kraft durchströmte seinen Körper, er hatte das perfekte Maß an Körperbeherrschung erreicht. In ihm wartete eine solche Menge an Energie daruaf mobilisiert zu werden, dass er von Innen heraus blau zu glühen schien. All das hatten die Anwesenden wohl kaum mitbekommen. Sie sahen nur, wie die Fäuste der Statue aufeinander krachten. Doch in ihrer Mitte stand der Hyuuga, die Arme zur Seite gestreckt hatte er die Fäuste abgefangen. Seine Person wirkte lächerlich klein zwischen den gewaltigen Armen der Buddhastatue. Man erwartete, dass die Arme ihn einfach zerdrücken würden, doch nichts dergleichen geschah. Okami zeigte keine Ermüdung, kein Zittern, nicht eine Gemütsregung. Geduldig wartete er, bis Senji außerhalb der Gefahrenzone war. "Was weist du schon über Familie, oder Moral..." Die Stimme des ANBU war ruhig, trug keinerlei Vorwurf in sich. Viel mehr klang sie resignierend, als hätte Okami eine bittere Wahrheit ausgesprochen. Es ließ sich nicht abtun, dass Okami auf eine seltsame Art und Weise mit Hei verbunden war. Das änderte jedoch nichts daran, dass Hei das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse ins Wanken brachte. Damit gab es für den Hyuuga nur eine Option. "Lass es uns beenden." Okami nutzte die Statue um sich in Richtung des Hikari abzustoßen. Der Weg war nicht weit, die Geschwindigkeit des Hyuuga dank seiner Technik kaum noch messbar. Fast augenblicklich erschien er neben dem Hikari. Er brauchte keine Raum Zeit Jutsus, er erzielte den selben Effekt mit bloßer Geschwindigkeit. Neben dem Hikari angekommen begann er sfort damit eine der typischen Techniken der Hyuuga zu wirken. Noch immer von seiner Geschwindigkeit und Stärke profitierend schnellten seine Hände nach vorne. Ein Gewitter von hundertachtundzwanzig Handflächen prasselte auf den Hikari nieder, jede einzlene von ihnen war perfekt auf ein Tenketsu platziert. Selbst wenn er nur einen Teil der Schläge sein Ziel treffen würde, wäre das Schadensausmaß doch gewaltig.

    [spoil]Selbsterfunden
    Name: Kokoro to karada no aruji [Herr über Körper und Geist]
    Jutsuart: Taijutsu
    Rang: S-Rang
    Element: -
    Reichweite: auf sich selbst
    Chakraverbrauch: hoch pro Post
    Voraussetzungen: Taijutsu 10, Chakra 9, Stärke 6, Ausdauer 7
    Beschreibung: Diese Technik ist nur all jenen Nahkämpfer zugänglich, die großen Aufwand für ihr mentales Training aufwenden. Es braucht monatelange Konzentration, um ein vollendetes Maß an Körperbeherrschung zu erlangen, das weit über die physischen Eigenschaften des Körpers hinaus geht. Den genau darin liegen für die meisten Nahkämpfer die Grenzen. Eine Möglichkeit diese Grenzen zu überwinden sind die acht inneren Tore. Hierbei werden die Grenzen schlichtweg gesprengt und die zusätzlich gewonnenen Resourcen werden auf die Stärkung des Körpers angewendet, während dieser allerdings schwere Folgen erleiden muss. Das Kokoro to karada no aruji setzt an einem anderen Punkt an. Ziel ist es die vorhandenen Resourcen, also auch das vorhandene Chakra perfekt zu nutzen, sodass es den körperlichen Funktionen zu Gute kommt. Der Anwender kontrolliert im Zuge dieser Technik zweierlei Dinge. Zum einen -dies st der bedeutendere Teil- seinen eigenen Körper. Zum anderen auch Chakra zur Unterstützung seines Körpers. Das Chakra wird allen leistungsfähigen Zellen, die während dem Nahkampf benötigt werden. Zum Beispiel Muskeln, oder Nervenzellen als Energie bereit gestellt. So wird die Funktionsfähigkeit von Muskeln und Gehirn erhöht. Um die hohen Belastungen kräftiger Schläge, oder hoher Geschwindigkeiten besser verkraften zu können werden zudem Knochen, Gelenke und das Gewebe verstärkt. Soweit zu der Kontrolle des Chakras. Darüber hinaus ist jedoch eine außergwöhnliche Körperkontrolle von Nöten. Der Anwender muss absolut jede Bewegung, die er vollführt perfektioniert abstimmen. So kann er die aufgewendete Energie aus seinen Muskeln effizient nutzen und seine körperlichen Talente steigern. Nun zu den Folgen für den Anwender. Seine körperlichen Funktionen werden gestärkt, was zu einem Geschwindigkeitsschub und einer erhöhten Stärke führt. Genau wie bei den acht inneren Toren wird die Stärke und die Geschwindigkeit insgesamt maximal um 300% gesteigert. Da der hauptsächliche Effekt der Technik aus der Kontrolle des Körpers und aller Bewegungen gewonnen wird, erhöht sich die Geschwindigkeit um 200%. Die Chakrakontrolle muss hinter der Körperkontrolle zurückstecken, wodurch eine Steigerung der Körperkraft von 100% erreicht wird. Gleichermaßen wird die Sinnesverarbeitung verstärkt, was sich für den Anwender in einer höheren Aufmerksamkeit und einer verbesserten Wahrnehmung äußert. Da mittlere Mengen an Chakra überall im Körper kontrolliert werden, scheint der Anwender von Innen heraus bläulich zu leuchten. Der hauptsächliche Nachteil der Technik liegt in dem großen Chakraverbrauch, den sie verursacht. So ist sie generell nur für eine Dauer von zwei Posts hintereinander und nur einmal im Kampf anzuwenden, insofern der Anwender die nötige Ausdauer hat. Da der Anwender für die Dauer der Technik ein hohes Maß an Konzentration aufbringen muss und seinen Körper stark strapaziert, ist damit zu rechnen, dass er anschließend einige Zeit braucht um wieder ein voll leistungsfähiges Niveau zu erreichen. Unmittelbar nach dem Beenden der Technik kommt es zu konzentrationsschwächen, leichten Gleichgewichtsstörungen. Es fällt schwerer die körpereigene Kraft einzusetzen. Hohe Geschwindigkeiten aufrecht zu erhalten ist unmöglich. In Konsequenz sollte der Anwender sich für einen Moment aus den Kampf zurückziehen, um diesen schwachen Punkt zu überwinden um anschließend mit den noch vorhandenen Reserven wieder eingreifen zu können. In einem Kampf eins gegen eins bedeutet dies, dass der Anwender durch die Wikrung dieser Technik den kampf beenden muss, oder ab signifikanten Schaden anrichten muss. Andernfalls kann er gegnerischen Kontern fast nichts mehr entgegensetzen. Die Dauer der Schwächung beträgt zwei ig-Posts.