Wüstenlandschaft [Umgebung]

Grenzenlose Wüstenlandschaften prägen dieses Reich. Vereinzelt findet man Gebirge, Oases oder Ruinen, wie zum Beispiel die Ruinen Sunagakures.
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Naomi
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Registriert: So 8. Feb 2009, 19:39
Vorname: Naomi
Nachname: Kyori
Alter: 26 Jahre
Größe: 1,69 Meter
Gewicht: 63 Kilogramm
Rang: Akatsuki
Clan: Kyori
Wohnort: Reisend
Stats: 48/48
Chakra: 9
Stärke: 2
Geschwindigkeit: 10
Ausdauer: 10
Ninjutsu: 10
Genjutsu: 3
Taijutsu: 4
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Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Naomi » Mo 24. Mai 2010, 22:36

Bei jedem Schritt wirbelte der Staub weiter auf. Die Person, die immer weiter durch den heißen Wüstensand schritt lächelte. Der heiße Wind, und der Sand machten ihr nichts aus. Sie war schon hier gewesen, als sie 4 Jahre alt war. Der heiße Wind wehte der Frau durch die langen blonden Haare. Ein sanftes Lächeln umspielte die Lippen der Frau, und sie formte ein einhändiges Tora. Vor ihr entstand aus Metall ein Doppelgänger ihrer selbst. Ein Kinzokubunshin. Die Frau stellte sich kampfbereit hin, und lächelte dabei. Der Doppelgänger zückte eines der beiden Schwerter, das an seinem Gürtel festgemacht war und rannte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Frau zu. Das Original wich dem Schwerthieb aus, indem sie einfach über die Schulter des Bunshins sprang. Dabei hinterließ sie ein Siegel auf der Schulter des Bunshins. Fuin: Bakuha. Der Bunshin schaute auf das Siegel an seiner Schulter, als das Original sein Chakra konzentrierte sein Chakra an dem Siegel. Jibaku Fuda: Kassei. Der Bunshin ging in einer Explosion hoch.
Naomi wischte sich eine Strähne aus dem Gesicht. Sie war also doch noch nicht ganz eingerostet. Der heiße Wüstenwind wehte weiter umher. Naomi wollte sich gerade umdrehen als sie merkte, dass dort wo der Bunshin explodiert war etwas war... Neugierig wie sie war ging die Kazekage einen Schritt näher heran. Es war eine alte Steinbaute, die unter dem Sand verborgen gewesen war, und durch die Explosion freigeräumt worden ist. Sofort blätterte Naomi mental alle Bücher durch die sie über "Tempel im Sand versunken" gelesen hatte. Obwohl sie darüber nachdachte erinnerte sie sich an nichts, dass irgendetwas über einen Tempel in diesem Teil der Wüste sagte. Naomi zuckte nur vergessen mit den Schultern. Dann war es Zeit dass sie die erste war die etwas über diesen Tempel herausfand! Furchtlos schritt sie in den Tempel.
Mit jedem Schritt den sie in den Tempel tat wurde es dunkler. Ein leichter Schauer fuhr Naomi über den Rücken. Wieso hatte sie keine Fackel dabei! Die Kazekage holte ihr Feuerzeug hervor, und mit einem leisen "Klick" wurde es deutlich heller in dem Tempel. Irgendwie habe ich das Gefühl... Dass ich schon einmal hier war... Aber ich weiß nicht wann... Es ist schon zu lange her... Langsam schritt Naomi weiter in den Tempel hinein. Die Säulen um sie herum waren beschrieben... mit Glyphen deren Bedeutung die Kazekage nicht kannte... Jede einzelne Glyphe blieb Naomi im Gedächtniss hängen, denn sie vergass kaum etwas...
Das Geräusch ihrer Schritte dass ihre Schuhe auf dem Steinboden verursachten wurde von den Säulen teilweise reflektiert, und wieder zurückgeworfen. Naomi fuhr wieder ein Schauer der Angst über den Rücken. Plötzlich war da ein anderes Geräusch. Mit einer blitzschnellen Drehung schaute die Kazekage nach hinten. Wer ist da? ist da... da..., hallte es zurück. Naomi wischte sich mit dem Handrücken der freien Hand über die Stirn. Sie war sich ganz sicher, dass sie ein Geräusch gehört hatte, aber es war nichts da! Vorsichtig drehte sich Naomi um,und ging weiter hinein in den Tempel. Mit jedem Schritt verstärkte sich das Gefühl in ihr, dass sie schon einmal hier gewesen war. Schlussendlich kam Naomi zu einem Art... Tor... Es war nicht einmal besonders verziert, aber es war geschlossen.
Naomi umfasste ihr Gesicht mit ihren beiden Händen. Urplötzlich hämmerte das Blut durch ihren Kopf, und jede Sekunde die sie hier war... schmerzte. Naomi brach in die Knie, und kalter Schweiß stand auf ihrer Stirn. Sie riss ihr Auge dass nicht unter der Augenklappe versteckt war auf.

Flashback
Komm schon! Wir sind gleich da! Hai! Ich folge dir ja schon Shinichi! Aber wo gehen wir hin? Wirst du dann sehen wenn wir dort sind!, sagte der Junge mit den blonden Haaren. Shinichi. Er und das Mädchen gingen Hand in Hand durch die Wüste, durch die auch die Kazekage in dieser Zeit gerade gegangen waren. Und was gibt es hier jetzt so besonderes?, fragte das Mädchen den Jungen, als dieser aprupt stehen blieb. Diese alte Ruine! Schau sie dir doch an! Wäre es kein Abenteuer dort hinunterzugehen, und sie zu erkunden? Shinichi! Wann... wann hast du die denn gefunden? Der Junge lächelte, während er erklärte: Als ich damals die dritte Erklärungsstunde für das Chakrazirkulationssystem geschwänzt habe war ich hier draussen in der Wüste. Und da bin ich auf diese Ruine gestoßen. Das Mädchen ließ Shinchis Hand los, und legte ihren Arm auf seine Schulter. Dann lass und mal gehen Shinichi... Das Mädchen nahm wieder die Hand von der Schulter des Jungen, und dann gingen sie nebeneinander in den Tempel hinein. Der Junge schnippte nur einmal lässig mit den Fingern, und eine kleine Lichtkugel entstand an seiner Fingerspitze, die nun als Taschenlampe fungierte. Langsam gingen sie Schritt für Schritt weiter in den Gebäudekomplex hinein. Langsam glitt die Hand des Mädchens wieder zu der Hand Shinichis, der nur sanft lächelte, und dem Mädchen einen Kuss auf die Wange drückte. Du brauchst keine Angst zu haben. Hier kann uns nichts passieren, und selbst wenn etwas kommen sollte werde ich dich beschützen...
Die Szene verschwamm komplett, und kam an einem anderen Punkt wieder.
Das Mädchen war inzwischen gute 17 Jahre alt, und sie umklammerte mit all ihrer Kraft den jungen Mann der vor ihr stand. Man konnte ein leises Schluchzen vernehmen. Shinichi... Das Mädchen klammerte sich an den Jungen, aber dieser meinte nur mit kalter Stimme: Mich wundert es wirklich, dass ein so schwacher Ninja wie du schon ein Team leiten darf.. Er stieß das Mädchen von sich, dass im heißen Sand landete. Doch der Kampfgeist des Mädchens war stark. Sie rappelte sich mit Tränen in den Augen auf, und stotterte: Shinichi... Warum... Warum tust du das? Wieder legte das Mädchen seine Arme um den Jungen, und kuschelte sich ganz eng an ihn. Vorsichtig hob das Mädchen den Kopf und küsste den Jungen ganz sanft auf die Wange, sodass ihre Lippen sie kaum berührten. Shinichi... Wieder hob der Junge die Arme, aber dieses Mal nicht um sie wieder von sich wegzustoßen, sondern um seine Arme um ihren Körper zu schlingen... Im nächsten Moment steckte ein Kunai im Arm des Mädchens, und der Doppelgänger Shinichis verpuffte...
Wieder verschwamm die Szene und wechselte.
Shinichi und das Mädchen standen vor einem einfachen nicht verzierten Tor. Was ist dahinter Shinichi? Ich weiß nicht was sich dahinter verbirgt... Aber ich bin mir sicher dass es toll sein wird... Dann ließ Shinichi die Hand des Mädchens los, und drückte ihre beiden Schultern mit sanfter Gewalt gegen das Tor. Aber weißt du was ich noch viel interessanter finde als das Tor und was dahinter liegt? Dich! Shinichi drückte sanft seine Lippen auf die des Mädchens, dass sich das gesamte Schauspiel nicht nur gefallen ließ, sondern es sogar genoß. Gleichzeitig schlang sie ihre Arme um seinen Körper und zog ihn so nahe an sich heran, dass zwischen ihnen kein Centimeter Platz mehr war. Der Junge ließ mit einer Hand von ihrer Schulter ab, und streichelte ganz vorsichtig über die Aussenseite ihrer Hüfte... Nach ein paar Minuten lösten sich die Lippen der Beiden voneinander, und Shinichi sagte: Ich liebe dich, Naomi...

Naomi hielt sich immer noch beide Hände vor das Gesicht. Nun wusste sie endlich wieder warum sie schon einmal hiergewesen war. Naomi lächelte leicht. Wenn Shinichi nun hier wäre würde er sicherlich wissen wollen was hinter dem Tor war. Die Kazekage sah es sich genau an, und genau in der Mitte des Tors platzierte sie ein Fuin: Bakuha. Dann ließ sie es explodieren. Das Tor schwang auf. Naomi grinste, als sie sah was dahinter war. Es war ein einfacher, kleiner Hammer. Unscheinbar und unbedeutend. Naomi nahm ihn in die Hand. Extrem leicht... und doch stabil. Naomi leitete etwas Chakra hinein. Eine gute Waffe. Sie war sogar chakraleitend. Naomi schlug mit der Waffe gegen die Wand. Die Wand brach weg, und die Erschütterung ging durch den gesamten Tempel. War... war das ich? Verdammt... Diese Waffe muss einen Effekt ähnlich dem Oukasho haben, und die Schläge auf übermenschliche Ausmaße verstärken. Naja ich sollte hier verschwinden, bevor der gesamte Tempel einstürzt. Naomi leitete unbewusst etwas Chakra in den Hammer, und dieser veränderte sich. Der Hammer wurde Tonfaförmig, und kleine schwarze Fäden wickelten sich um ihr Handgelenk. Naomi raste los. Sie spürte, dass sie nun deutlich schneller war. Die Waffe war nicht nur gut, sie war exzellent. Aber die Kazekage spürte, dass sie trotz diesem Geschwindigkeitsbonus zu langsam war. [i]Ich brauche mehr Geschwindigkeit... Das einfachste wäre jetzt... Chakra in die Beine leiten, und dann gehts los... Ja so mache ich das! Naomi leitete ihr Chakra in ihre Beine. Die paar Schritte die sie nahm wurden schneller, doch nach ein paar Schritten wurde dieser kleine Geschwindigkeitsbonus wieder kleiner. Nochmal! Immer noch während des Laufens leitete Naomi Chakra in ihre Beine. Sie spürte nun schon den Geschwindigkeitsboost, und die nächsten 10 Schritte verflogen nahezu. Isoidene Ashira [sub]Schnelle Schritte[/sub], schoss es der Kazekage durch den Kopf. Damit hatte sie diese neue Technik gemeistert. Naomi bemerkte eher aus den Augenwinkeln wie vor ihr ein Felsen direkt auf den Gang zu stürzen drohte. Fuutonchakra als Strahl abgefeuert sollte stark genug sein, dass er ihn zerstört. Aber wenn ich es so abschieße ist die Bündelung zu niedrig... Ich habs! Juuroku Vector Arm! Aus Naomis Körper kamen 16 Arme aus Chakra, wobei sie nun jeweils 8 auf einer Seite vereinigte. Somit waren 2 dicke Arme links und rechts von ihr. Gut gut... Jetzt muss ich nur noch Fuutonchakra drinnen sammlen, und dann einfach abfeuern. Naomi sammelte auf der rechten Seite das Fuutonchakra und feuerte es ab. Der Strahl war zu schwach, und der Fels bekam nur ein paar Risse. Naomi pumpte noch mehr Chakra in den linken Vector Arm, und feuerte wieder das Fuutonchakra ab. Dieses Mal reichte die Durchschlagskraft, und der Felsen zersplitterte. Naomi rannte weiter in Richtung des Ausgangs und erreichte endlich die rettende Freiheit. Naomi drehte sich um, und mit einem "Krach!" brach der Tempel in sich zusammen, und wurde gleichzeitig wieder von Sand verschüttet. Uuupsss... Ich glaube ich sollte besser aufpassen... Aber ich bin mir sicher, dass ich Akatsuki so gegenübertreten kann!, sagte die Kazekage, und verschwand durch das Shunshin no Jutsu...

Tbc: --> Irgendwo in Sunagakure =P

[hr]

Gelernte Jutsus:

Link zur Nachbewerbung mit den Jutsus

Name: Fuuton: Vector Blast
Rang: C
Typ: Ninjutsu
Element: Fuuton
Reichweite: nah - fern
Chakraverbrauch: mittel, gering
Beschreibung:
Bei diesem Jutsu sammet Naomi Fuutonchakra in ihren Vector Arms. Das Fuutonchakra wird als gerader Strahl in die Richtung des Gegners geschickt. Dieses Fuutonchakra ist schwer bis gar nicht zu erkennen (Gegenstände in der Umgebung werden aufgewirbelt), und ein Treffer fügt dem Gegner leichte Schnittwunden zu. Wenn mehrere Arme "bündeln" nimmt die Stärke mit jedem Arm zu.

Name: Isoidene Ashira (Schnelle Schritte)
Rang: A
Typ: Ninjutsu
Element: ---
Reichweite: selbst
Chakraverbrauch: gering, hoch
Beschreibung:
Für dieses Jutsu werden keine Fingerzeichen benötigt.
Bei diesem Jutsu sammelt Naomi Chakra in ihren Beinen. Dadurch ist sie in der Lage die nächsten 10 Schritte mit 10facher Geschwindigkeit auszuführen. Das heißt, dass 10 Schritte so aussehen wie einer. Während des Jutsus kann nicht angegriffen werden.


1668 / 1600 Wörter
[align=center]Speak | Think | Summon | Other | Jutsu | Hiden
Sesshoumaru talks | Naomi to Sesshoumaru

Bild

<Charatheme> | <Battletheme>

[sub]DA from Nana / Chiba[/sub]

[/align]

Iketsu Kaguya

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Iketsu Kaguya » Di 1. Jun 2010, 21:38

Iketsu ging schon längere Zeit durch den Sand. Seine Füsse waren schwer, doch hielt er durch und lief weiter. Die Wüste lag wie immer trocken da und es wehte aber ein sanfter Wind, den Iketsu nichts ausmachte. Er wusste er brauchte noch längere Zeit bis er in Suna ankommen würde, doch er wusste, dass er diesen Weg machen musste, um nach Suna zu gelange. Die Nahrungsmittel waren knapp und er musste einkaufen gehen. Bei dieser Gelegenheit könnte ich vielleicht auch nach neuen Auftäge suchen... lies er sich durch den Kopf gehen. Doch wusste er auch, dass er sehr gut aufpassen und sich vor Anbu-Einheiten in Acht nehmen musste. Bei diesem GEdanke nahm er die Kapuze vom Kopf und schaute in die Richtung, in der Sunagakure liegen sollte. Das gute Wetter verhalf ihm zu einer guten Sicht. Darum konnte er schon Sunagakure erblicken, das ein bisschen versteckt zwischen grossen Felsformationen lag. Und darauf marschierte er nun zu...

Sabaku Koharu

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Sabaku Koharu » So 13. Jun 2010, 14:34

--> Hi no Kuni - Wald: Lichtung

Schon früh morgens hatte sich die Familie auf den Weg zurück nach Sunagakure gemacht, frisch und ausgeruht, da sie recht früh ins Bett gegangen waren. Alle vier freuten sich schon wieder darauf wieder in ihren eigenen Betten liegen zu können, und so trug jeder von ihnen ein freudiges Lächeln auf den Lippen. Voller Elan waren sie durch die Wälder gewandert, bis diese immer lichter wurden und einer weniger üppigen Landschaft wischen. Mehr und mehr wurde die Umgebung trockener, selbst die zuvor noch aus den Boden ragenden Büschen und Grashalme verdorrten zusehens, bis schließlich die Wüste anfing.
Kaum hatten sie diese Grenze erreicht, blies auch schon der Wind Sanddünen umher, fegte über die Ebene und "begrüßte" die Familie fast schon mit einem kleinen, aber feinen Sandsturm in ihre Richtung. Lächelnd ließen sich die vier davon allerdings herzlich wenig beeindrucken, denn sie waren es ja all die Jahre, in denen sie schon in der Wüste lebten, gewohnt. Irgendwie, auch wenn sie es nicht ganz wahrhaben wollte, hatte Koharu den Sand, die Stürme, all das, was die Wüste ausmachte, vermisst; auch wenn ihrer Meinung nach, dieser kurze Einblick in die Wälder des Feuerreiches unheimlich schön waren, und sie liebendgerne wieder dorthin zurück wollte.
Ein kurzer, sehnsüchtiger Blick hinter sich bestätigte ihren innerlichen Wunsch, doch schüttelte die Genin rasch den Kopf. "Was ist?", fragte ihr kleiner Bruder sie deswegen. Ihm war der Blick seiner Schwester nicht entgangen. "Vermisst du jetzt schon etwa wieder dieses Grün um dich rum? Ganz ehrlich, ich hatte genug Bäume für die nächsten zehn Jahre...", meinte er, zwinkerte ihr aber noch zu. "Naja, schon irgendwie... Da war so viel Leben, das fand ich einfach nur herrlich... Ich meine, in der Wüste... da ist doch scheinbar nie was los, außer nachts; und nachts schläft man ja für gewöhnlich...", rechtfertige sich die Kunoichi leise, seufzte kurz darauf.
Gerade wollten ihre Eltern ebenfalls etwas sagen, als ein recht heftiger Windstöß das Mädchen von den Beinen riss und sie ihre leichte Tasche fallen ließ, welche augenblicklich vom Wind mitgerissen wurde: "Ach, verdammt...", grummelte die Sabaku leise, rappelte sich sofort wieder auf, klopfte sich kurz den Sand aus den Klamotten, ehe sie ihrem Gepäch hinterher heschtete. "Ihr könnt schon mal weitergehen!", rief sie, den Kopf nochmal nach hinten gedreht, zu ihren Eltern und ihrem Bruder, welche ihr nur ungläubig hinterherblickten.
Zum Glück waren sie schon ganz in der Nähe einer Oase, dort würden sie Rast machen und auf Koharu warten. Da dies schon bei ihrer Abreise geplant worden war, musste sich diese auch keine Sorgen machen, die anderen drei nicht mehr wieder zu finden, und mit schnellen Schritten lief sie dem durch den Sand wirbelnden - ähnlich eines Rollbusches - Rucksack hinterher.

Yuurei Dâku

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 16. Jun 2010, 19:34

CF: Kaifukubar - Konohagakure

Nachdem der Abend in Konohagakure für Beendet erklärt wurde und er feststellte, das Akari sich vor Ort befand, hielt er es für besser dieses Dorf wieder zu verlassen. Akari würde sich um die Lage kümmern und ihm weiterhin Bericht erstatten, so wie sie es eben immer Tat. Wenige Augenblicke später, raste er auch schon unterirdisch durch das Land Hi no Kuni, als plötzlich eine Nachricht von Seiji rein kam. Dâku stoppte Augenblicklich und hörte sich an, was er ihm zu sagen hatte.

*......Dâku.....Seiji hier ....ich habe die Kette des Rokubi erfolgreich von dem Sheruta des Hachibi an mich genommen. Der junge Schützling von Hinata Hatake ...Minato Uzumaki hat auf eigenen Wunsch hin ....das Training der Jinchuuriki auf seine Schultern geladen und mir verlangt es jetzt sehr mit dir zu sprechen alter Freund. Immoment bin ich auf dem Weg nach Suna-Gakure ....denn von diesem Dorf habe ich seit Ewigkeiten nichts
mehr gehört .......als alte Heimat von Yuo ...ist es meine Pflicht dort auch einmal vorbei zu schauen ....am bestne wir treffen uns dort. Du kennst deine alte Heimat bestens und es sollte für dich kein Problem sein dort aufzutauchen.....*

Ertönte es im Kopf des Sheruta Leaders, welcher es sich nicht nahm sofort darauf zu antworten. "Erfreulich das du die Kette an dich nehmen konntest, was weniger erfreulich ist, ist die Tatsache das du einen der Jinchuuriki mit den anderen unbeaufsichtigt durch die Gegend latschen lässt - wirkt nach keiner reifen Entscheidung", ertönte es ihn eher harten Worten aus Dâku heraus, welcher es nicht sonderlich klug fand, die Jinchuuriki auf sich alleingestellt zu lassen. Sicherlich war es vllt. ein gutes Training und sie konnten sich untereinander näher kommen, doch waren sie alle samt jung und unerfahren, weshalb er die Entscheidung Seiji Masamoris alles andere als begrüßte, doch würde er ja schon bald Zeit haben mit ihm darüber zu sprechen. "Gut, ich werde mich in Sunagakure einfinden. Die Wüstenlandschaft sollte es fürs erste sein, dort sollten wir ungestört sein", fügte er noch hinzu und kannte somit sein neues Ziel. Seine alte Heimat, Sunagakure. Es war schon eine Weile her, das er sich in diesem Land befunden hatte. Zuletzt floh er ohne eine Spur zu hinterlassen, ohne das Wissen seiner Existenz zu hinterlassen und zerstörte große Teile des Dorfes, um es wie einen Anschlag von außen aussehen zu lassen. Doch war dies Vergangenenheit und gerade nicht die Thematik. Wieder vergingen nur Bruchteile von Sekunden und er fand sich an Ort und Stelle in Kaze no Kuni wieder. Die Wüstenlandschaft, so wie es geplant war. Nun stieg er hinter einer Düne aus dem Boden hervor und setzte sich auf einen der sich dort befindenden Steine. Lange würde es sicherlich nicht mehr dauern, dann würde sich auch Seiji hier einfinden, welcher etwas mit Dâku zu besprechen hatte. "Suna ...", ging es durch seinen Kopf, während weiterhin eher lässig auf dem Stein saß und über die Wüste schaute. Der Sheruta Leader wusste nicht warum, aber ein seltsames Gefühl machte sich in ihm breit, ein Gefühl als würde demnächst erneut etwas großes passieren.

Sabaku Koharu

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Sabaku Koharu » Mi 16. Jun 2010, 20:48

So schnell es ihr möglich war, hechtete Koharu nach ihrem Rucksack, welcher wie eine Feder im Wind durch die Lüfte gewirbelt wurde. Verdammt! Warum immer ich?!, beschwerte sie sich in Gedanken, versuchte in die Höhe zu springen, da ihr Gepächstück gerade über ihrem Kopf dahin schoss. Doch weder erreichten ihre Finger weder die Trageriemen, noch konnte sie wirklich Schwung holen, da der Sand unter ihren Füßen davonrann, als ob Unheil bevorstehen würde und sie somit ein gutes Stück einsank, wenn sie ihr Gewicht verlagerte.
Sie versuchte es immer und immer wieder, doch stets mit demselben Ergebnis: Der Rucksack blieb für sie unereichbar. "Das darf doch jetzt alles nicht wahr sein!", grummelte die Sabaku leicht beleidigt und genervt, verdrehte die Augen, versuchte es ein allerletztes Mal, ehe sie ein "Dann eben nicht...", von sich gab, rasch Fingerzeichen formte und sich konzentrierte, wobei sie ihre Augen schloss.
Da löste sich ein kleines Stück des Sandes aus dem Untergrund unter ihr, als wäre er zusammengepresst worden und nun wie eine Plattform in die Höhe getragen werden. Dem war auch so, denn die Kunoichi hatte ihr Chakra in den Sand geleitet, ihn verhärtet und ihn letztendlich zum Schweben gebracht. Langsam erhob sich die Fläche immer mehr, hob die Genin weiter und weiter in luftigen Höhen, in welchen der Wind Sand umherpeitschte. Doch es machte ihr nichts aus, kniff sie nur ein wenig die Augen zusammen. Ihren Rucksack würde sie schon noch kriegen, auch wenn er normalerweise für sie zu hoch über ihr hinwegfegte. "Sabaku Fuyuu...", murmelte sie stattdessen und kurz huschte ein überlegenes Lächeln über ihre Gesichtszüge.
Sich weiterhin konzentrierend folgte das Mädchen mit ihrer schwebenden Sandplattform ihrem Gepäch, änderte immer wieder ihre Höhe bis die Tasche schließlich zum Greifen nah war: Ja~! Noch ein kleines Stück!, sich weiter in Richtung Trageriemen reckend, streckte Koharu ihre Zunge ein wenig heraus, das Gesicht ein bisschen verzogen, da sie sich so sehr strecken musste.
Mit einem letzten Akt der Anstrengung bekam die Sunanin schließlich den Rucksack zu fassen und ließ sich erleichtert auf ihre Plattform sinken, atmete erst einmal zufrieden durch, ehe sie langsam wieder aufstand und den schwebenden Sand vorsichtig wieder gen Boden sinken ließ, wollte sie nur noch zurück zu ihren Eltern.
Koharu strich sich gerade mehr oder weniger erfolgreich den Sand aus ihren Haaren, die gestreifte Mütze in ihrer linken Hand. Da tauchte urplötzlich aus dem Nichts ein Mann in unmittelbarer Nähe auf. Total erschrocken, dass dieser irgendwie aus dem Boden gekommen war, fiepte die Kunoichi auf, ihre Konzentration war nun hinfällig und der Sand begann unter ihren Füßen augenblicklich hinwegzubröckeln. Das Mädchen verlor den Halt, schwankte, versuchte sich noch irgendwie zu retten, indem es wild mit den Armen ruderte, doch es brachte nichts, und mit einem lauten Aufschrei stürzte sie zusammen mit dem Sand in die Tiefe.
Noch ein wenig benommen starrte sie den Fremden mit weit aufgerissenen Augen an, obwohl sie gerade von vom Himmel rieselnden Sand bedeckt wurde, ehe sie wieder Herr ihres Körpers war und sich so schnell es ihr möglich war, rückwärts davon krabbelte, möglichst von dem Mann weg - die Mütze noch immer in ihrer linken Hand fest umschlossen. Man konnte doch nicht einfach so aus dem Boden auftauchen! Oder etwa doch?! Ach, Quatsch! Das ist doch nicht möglich! Wie will man dann im Boden überhaupt Luft bekommen?!, versuchte sich Koharu selbst die Antwort zu geben, schaffte es, sich umzudrehen und hastig aufzustehen, strauchelte ein wenig, ehe sie wieder auf den Bauch fiel und ihr Gesicht im heißen Sand begraben wurde. Eigentlich wollte sie den Mund laut aufreißen, dem Schmerz, der ihr Gesicht wie ein Blitz durchzog, Ausdruck verleihen. Doch Fehlanzeige: Stattdessen bekam sie noch Sand in den Mund, sodass sie mit einem Ruck auf den Beinen stand - hatte sich die Mütze mehr schlecht als Recht aufgesetzt - und mit hastigen Bewegungen versuchte, sich von dem Sand zu befreien, der ihr Gesicht hatte Rot anlaufen lassen, sowie nun ein widerliches Gefühl in ihrem Mund auslöste, sodass sie nicht mehr auf den Mann hinter ihr achtete, dem sie den Rücken zugewandt hatte.


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Jutsuanmerkungen:

Name : Sabaku Fuyū ("Schwebende Wüste")
Rang : D-Rang
Reichweite : Selbst
Chakraverbrauch : Sehr gering
Beschreibung : Der Anwender erzeugt bei diesem Jutsu aus seinem Sand eine schwebende Plattform, um sich oder seine Kameraden in die Luft zu bringen. Diese Plattform hält 5 Posts lang und hat in jedem post einen Chakraverbrauch von sehr gering.

Yuurei Dâku

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Yuurei Dâku » Do 17. Jun 2010, 20:14

Dâku stieg aus der Erde auf steuerte direkt einen der vielen Felsen an, die sich in der Wüstenlandschaft Kaze no Kunis befanden. Ebenfalls bemerkte er ein Mädchen, welche erst ein leichtes fiepen von sich gab und ihn anschließend verdattert ansah. Entgangen war ihm ebenfalls nicht, das sie scheinbar dazu in der Lage, den Sand um sich herum zu verformen, welches nur den Schluss ließ, das sie einer Sabaku sein musste. Dieser Clan war in Suna ansässig und auf ihr Sand-KG spezialisiert. Dâku kannte diesen Clan sehr gut, weshalb es ein Kinderspiel für ihn war, auszumachen, dass das Mädchen zu diesem gehörte. Die junge Shinobi schaute ihn nun weiterhin verdattert an, während Dâku sie nur aus dem Augenwinkel heraus beobachtete. Er saß auf seinem Stein und hatte nicht vor ein Gespräch mit der kleinen einzugehen, egal wie lange sie noch versuchte ihn in Grund und Boden zu glotzen. Wie alt mochte sie gewesen sein, vielleicht 14 oder 15, das entnahm er zumindest ihrer Statur, vermutlich ein Genin, was ebenfalls nicht schwer war herauszufinden. Schon vor seinen Anbuzeiten war Dâku außergewöhnlich gut darin leute einzuschätzen und ihnen zu lesen, als wären sie offene Bücher, was vielleicht daran lag das im Clan insbesondere solche Eigenschaften gefördert worden. Nun schien sich die Kleine wieder zu fangen und rappelte sich auf, was der Braunhaarige begrüßte, denn auf Gesellschaft Fremder hatte er es nicht angelegt. Allgemein war ihm die Situation in Kaze no Kuni zu sein, doch etwas komisch. "Alte Heimat ...", ging es ihm mit einem Grinsen durch den Kopf, während er immernoch dem Mädchen nach schaute. Sie schien arg tollpatschig zu sein, zumindest machte es nicht den Anschein als würde sie wissen wie man sich auf dem Sand effektiv bewegt, was für eine Sabaku schon recht ungewöhnlich war. Doch gibt es eben solche und solche, auch die schwarzen Schafe eines Clans können irgendwann einmal ihre Sternstunde haben, dachte sich zumindest Dâku. Nun drehte sich die Kunoichi um und wollte davon trotten, als sie scheinbar das Gleichgewicht verlor und mitten in den heißen Sand viel. Verwundert starrte nun der Sheruta Leader auf das Mädchen, während seine Mundwinkel sich immer mehr hoben, bis er in Gelächter ausbrach, "AAAHAHAAHAAA", drang es aus ihm heraus, während er sich den Bauch halten musste vor Lachen, "... du bist echt ein Tollpatsch!", schoss es aus ihm heraus, während er sich Lachtränen aus den Augenwinkeln wischte und immernoch leicht vor sich hin kicherte.

Sabaku Koharu

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Sabaku Koharu » Fr 18. Jun 2010, 21:34

Nach wenigen Handgriffen war der Sand aus ihrem Haar entfernt und die Mütze saß wieder an ihrem angestammten Platz. Lediglich die Frisur hatte unter ihrem Sturz ein wenig gelitten, sodass einige vorwitzige Haarsträhnen unter der Mütze hervorlugten und ihr ins Gesicht fielen. Doch kaum hörte sie hinter sich ein amüsiertes, herzhaftes Lachen drehte sich Koharu langsam um. Shit! Den hab' ich ganz vergessen!, war einer ihrer wenigen Gedanken, und sie spannte jeden Muskel an, bereit, um schnellstmöglich die Flucht zu ergreifen. Ja, das war ein guter Plan! Ihren Rucksack hatte sie ja nun endlich wieder, dann hieß es wohl nur noch die Füße in die Hand nehmen.
Als der Fremde sie allerdings als Tollpatsch abstempelte, konnte sie nicht umhin, sich eine Strähne aus dem Gesicht zu pusten und zu antworten: "Ich will Sie mal sehen, wenn Sie sich zu Tode erschrecken, und dann danach versuchen sich anständig zu bewegen!", meinte sie nur, und machte langsam aber sicher einen Schritt zurück. Der Sand gab wiedermal ein wenig nach, rieselte unter ihren Füßen davon; aber da sie nun wieder voll und ganz Herr ihres Körpers war, hatte sie keinerlei Schwierigkeiten damit. Stattdessen folgte ein weiterer Schritt und noch einer. Weit weg von diesem Mann, der ihr irgendwie unheimlich war. Wer tauchte denn schon urplötzlich mitten aus dem Boden auf, mh? Und das Wichtigste: Fremden gegenüber war sie eigentlich immer vorsichtig gegenüber, normalerweise zumindest; und als sie das Gefühl hatte, genug Abstand zwischen sich und Dâku gebracht zu haben, drehte sich das Mädchen auf dem Absatz um und rannte, was das Zeug hielt Richtung Oase, wo ihre Eltern und ihr kleiner Bruder warteten.
Auch wenn der Sand es erschwerte, dass sie schnell vorankam, immerhin kam so vorwärts und das war schon mal die Hauptsache. Bloß weg hier! Der Typ macht mir Angst! Und Mum und Dad machen sich sicher auch schon Sorgen, wo ich bleibe!, schoss es ihr durch den Kopf, während sie sich immer weiter von dem fremden Mann entfernte.
Aber irgendetwas war merkwürdig, wieso zur Hölle kam sie einfach nicht an dieser Oase an?! Immer wieder tauchten neue Sanddünen auf, ständig peitschte der Wind Sand von Neuem auf, sodass es fast unmöglich war, geradewegs ohne Umwege zum Ziel zu gelangen. Diese Umstände wurden auch Koharu zum Verhängnis, denn je länger sie versuchte, der Oase immer näher zu kommen, desto mehr entfernte sie sich eigentlich von ihr, hatte sich fast schon verirrt, wenn sie nicht in der Nähe ein paar Felsen gesehen hätte, die ihr bekannt vorkamen, da diese in der Nähe der Oase standen.
Mit einem triumphierenden Lächeln kam sie auf diese Felsen zu, freute sich schon darauf, dem fremden Mann entkommen zu sein - vorher sollte sie wissen, dass er noch immer auf einem dieser Steine saß, aber von einem größeren verdeckt und deswegen vor ihr verborgen blieb? Doch kaum trat sie zwischen den Felsen hervor, erblickte sie sofort den Yuurei, wie er noch immer auf dem Gebilde aus Stein saß. Das glaub ich ja jetzt nicht...., schoss es ihr durch den Kopf, knirschte unzufrieden mit den Zähnen. "Ich bin echt die schlechteste Sunanin aller Zeiten!", beschwerte sie sich ein wenig lauter, stapfte in einigen Metern Entfernung an Dâku vorbei, als ob sie ihn nicht bemerken würde. Renne ich einfach so im Kreis! Gibt's doch gar nicht!

Yuurei Dâku

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Yuurei Dâku » Sa 19. Jun 2010, 16:38

Dâku lachte so herzhaft, wie schon lange nicht mehr, es war sogar so lange her, das er sich nicht einmal daran erinnern konnte, wann das letzte mal gewesen war. Er beschimpfte sie als Tollpatsch, doch reagierte das Mädchen darauf nicht, klopfte sich die Sachen ab und reinigte ihre Haarpracht so gut es eben ging. Dâku hingegen gluckste immernoch ein wenig auf, während er sie davon trotten sah, "... es gibt halt so Leute, die gibt es gar nicht ... aber für einen Lacher war die Kleine gut", dachte er grinsend und schaute ihr noch etwas hinterher. Erneut sah er wie sie, wie ein Elefant, durch den heißen Sand stapfte und somit natürlich weder großartigen Halt hatte, nocht Geschwindigkeit aufbauen konnte, doch war es nicht sein Bier und somit nicht sein Problem. Egal wer die Kleine Trainierte, er schien es nicht drauf zu haben oder war sie vielleicht sogar einfach nur schlecht? Er zuckte mit den Schultern und sah sie über die Sanddühne verschwinden, mehr laufend als gehend, was ihn darauf schließen ließ, das sie es etwas eilig hatte. Doch nun war es ander Zeit sie aus dem Kopf zu verbannen und wieder den Tatsachen ins Auge zu sehen, immerhin war er nicht zum Spaß in Kaze no Kuni, sondern wartete auf Seiji, welcher mit ihm etwas zu besprechen hatte, was dies war, das wusste er bis dato nocht nicht, was er jedoch wusste war, das Seiji verdammt lange brauchte um nach Suna zu finden. Dâku wartet nun schon eine gefühlte ewigkeit und es tat sich weiterhin nichts. Kurz bevor sich bei dem Sheruta Leader ein Gähnen anzudrohen schien, sah er wie etwas auf ihn zu gestapft kam. Kurz konnte er seinen Augen nicht trauen, doch tatsächlich, es war die Genin von vorhin. Erneut zogen sich seine Mundwinkel in die Höhe und er konnte sich vorstellen was passiert war. "Du scheinst mich ja vermisst zu haben", und erneut versuchte er sich ein Lachen zu verkneifen und schaffte dies bemerkenswerter Weise sogar. Nun sagte sie auch noch, das sie wohl die schlechteste Genin aller Zeiten sei, was Dâku jedoch nicht bestätigen konnte, "also aller Zeiten würde ich nicht sagen, aber dein Jahrgang könnte es schon sein", sprach er neckisch und hockte sich nun auf den Stein, während er sie mit seinen stechend roten Augen musterte. "Kommt es mir nur so vor oder hat man dir keinen ordentlichen Sandlauf beigebracht? Scheinbar ist auch dein Sensei, in sofern du einen hast, keine besonders große Leuchte", mängelte er und musste immernoch grinsen. "Und vielleicht solltest du mal eine kleine Pause einlegen, du wirkst recht mitgenommen vom hin und her rennen - die Wüste ist immerhin kein Spielplatz", versuchte er zu vermitteln und machte etwas Platz auf seinem Stein, so das die Genin eine Sitzgelegenheit hatte, wenn sie denn eine wollte. Da Seiji wohl noch eine Woche zu brauchen schien, konnte etwas Gesellschaft vielleicht doch nicht schaden, entschied er jedenfalls für sich.

Sabaku Koharu

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Sabaku Koharu » Mo 21. Jun 2010, 20:56

"Vermissen ist eindeutig übertrieben!", grummelte Koharu leise vor sich, ärgerte sich über ihre eigene Unfähigkeit, sich in der Wüste zurechtzufinden; und das an ihrem 15. Geburtstag! So langsam müsste man ja meinen, dass sie sich wenigstens in ihrer Heimat auskannte - aber Fehlanzeige! Sogar das vergeigte sie gründlich. Missmutig ließ sie sich auf einen kleinen, hockergroßen Felsen fallen, den Rucksack neben sich auf den Sand sinken lassend. "Ma~h...", murrte die Kunoichi wieder, als Dâku bemerkte, dass sie wohl nur die schlechteste Ninja aus ihrem Jahrgang wäre. "Und das is' schon 'ne Leistung, so grottenschlecht wie meine Stufe ist!", seufzend schaute das Mädchen auf den Boden, beobachtete den Fremden jedoch weiterhin aus ihren Augenwinkeln - man konnte ja nie wissen. Es war irgendwie deprimierend, dass sie momentan solche Probleme hatte, wo sie doch im Allgemeinen eigentlich noch recht geschickt und nicht so tollpatschig war. Aber das musste der andere ja nicht wissen, oder?
Als er dann noch ihren Sensei erwähnte, schaute die Sunanin den Mann mit den stechend roten Augen erstaunt an: "Ja, der war irgendwie immer verpeilt... Aber naja, jetzt habe ich ja einen neuen Sensei bekommen, da mein altes Team aufgrund einiger Vorkommnisse aufgelöst wurde. Er zählt zu den Besten, und ich denke, er wird mir so einiges beibringen können!", erklärte sie daraufhin stolz, schließlich würde sie bald von einem der fünf Gouriki trainiert werden - dem "goldenen Wiesel", dem Pseudo-Jinchuriki des Rokubi, dem sechsschwänzigen Wiesels! Darauf freute sie sich jetzt schon ungemein, auch wenn Nori und sie noch die Wette am Laufen hatten - diese würden sie auch noch einlösen; ganz bestimmt!
Kaum bot Dâku ihr eine Sitzgelegenheit neben sich an und merkte an, dass ihr eine Pause sicher gut tun würde, stand die Sabaku zögernd auf, murmelte vorsichtig: "Nehmen Sie es mir bitte nicht übel oder in irgendeiner Weise persönlich, aber meine Eltern machen sich sicher schon Sorgen um mich, wo ich denn bleibe...", ein zaghaftes Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie den Rucksack wieder aufhob und in die Richtung blickte, in der sie die Oase vermutete.
An dieser waren ihre Eltern wirklich schon besorgt und hatten sich auf den Weg gemacht sie zu suchen. Viel zu lange war ihre Tochter schon unterwegs - nahmen ihren Sohn allerdings gleich mit, ihn würden sie auf keinen Fall alleine dort lassen! Aber sie glaubten, dass Koharu schon genug Erfahrung gesammelt hatte, um alles mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, und sich nicht in Gefahr zu begeben. Dennoch - die Kunoichi war eindeutig schon zu lange weg, und das war definitiv beunruhigend.
"Sie kennen sich also hier in der Wüste aus?", fragte sie Sabaku auf die Aussage des Yuureis hin neugierig, blieb weiterhin allerdings auf Distanz. "Darf ich wissen, ob sie etwa auch aus Sunagakure stammen?"

Yuurei Dâku

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 30. Jun 2010, 17:03

Dâku amüsierte sich weiterhin köstlich über die Genin, welche weniger darüber erfreut schien. Er lauschte den Worten des Mädchens, welche definitiv unzufrieden war, doch war dies etwa ein Problem das der Sheruta Leader zu lösen hatte? Nein, das war es sicherlich nicht. "Ein neuer Sensei, hm?", sagte er mit einer hochgezogenen Augenbraue, "dann wünsche ich dir mal viel Glück, das du irgendwann einen fähigen Sensei abbekommst!", sagte er in recht ehrlichen Worten und konnte es kaum weiter mit ansehen, wie die Jugend aus Suna zu Grunde zu gehen schien. Damals hätte es sowas sicherlich nicht gegeben, da war er sich sicher, nicht in seinem Dorf, nicht in dem Dorf in dem er als zweit höchster Shinobi gedient hatte, dazu auserwählt die Anbu auszuwählen, zu trainieren und deren Teams und Missionen zusammen zu stellen. "Zu den Besten ... klingt nach Jounin oder höher", ging es durch seinen Kopf, während das Mädchen leicht lächelte und ihren Rucksack aufhob. Sie suchte immernoch die Oase und es schien, als würde sie sich langsam etwas Sorgen machen, was ihre Eltern wohl denken würden. "Man kommt eben rum, nicht wahr?", antwortete er ihr auf die Frage, ob er sich auskennen würde. Es war besser sie im Dunkeln zu lassen, nicht das er sie eines Tages ausschalten müsste, nur weil sie Informationen hatte, die sie besser nicht gehabt hätte. "Du bist ganz schön neugierig Kleine!", sprach er mit einem eher frechen Grinsen, "zur Oase geht es in diese Richtung", nun zeigte er in die Richtung in der die Oase lag und lächelte ihr abermals zu. "Lass dir aber eins gesagt sein ... du bist ein Shinobi und kein kleines Mädchen, du bist vermutlich ein Genin und solltest dazu in der Lage sein, auf dich selbst aufzupassen! Wie sonst stellst du dir vor, irgendwann einmal dem Land zu dienen, wenn du es jetzt nicht mal 5 Minuten ohne Mami und Papi aushälst?!", fragte er ernst, doch wartete er die Antwort nicht mehr ab, er war sich sicher, das sie sich darüber gedanken machen würde. Nun erhob er sich und sprang mit einem großen Satz hinter eine der vielen Dünen, verschwand anschließend vom Erdboden und machte sich auf den Weg. Er hatte keine Lust mehr zu warten!

TBC: Kamikakushi

Hikari Raijin

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Hikari Raijin » Fr 2. Jul 2010, 00:40

CF: Hi no Kuni ~ Waldgebiet

Die Sonne des Windreiches: unerträglich, heiß und vor allem schien die Sonne lange über das Wüstenreich Kaze no Kuni. Mit solch heißen Gegenden hat man nicht jeden Tag zu tun und so ein Landei wie Raijin, der an das schöne ausgeglichene Klima von Kusa no Kuni und Hi no Kuni gewöhnt ist, könnte einen Hitzeschlag bekommen, wenn sie weiter noch in solch einer Höhe fliegen sollten. Raijin und Nero gemeinsam mit der Winddrachen-Kuchiyose Senryu, jene drei flogen nun in Richtung Sunagakure no Sato, dem Dorf versteckt unter dem Sand. Trotz des Alters Senryus, der mittlerweile über 1000 Jahre als ist, und deshalb nur zu recht den Titel Tausendjähriger Drache trägt, war dieser ein recht sicherer Flieger. Sicher war er nicht mehr der stärkste der Winddrachen, auch er würde irgendwann dahinscheiden. Dieser Drache, der die beiden Nukenin mit Leichtigkeit transportierte, jedoch auch ab und zu eine Pause brauchte, hatte sie vor dem Elend gerettet: Sie waren mitten im Gefecht gegen ihre stetigen Verfolger, dieses mal waren es höchstwahrscheinlich drei an der Anzahl. Doch war für die Konoha-Nins einiges schief gelaufen, sodass eine Jounin frühzeitig des Kampf beenden musste, ihres eigenen Fehler wegens. Auf dem orangenen Drachen hatten es sich die beiden gemütlich gemacht, der Winddrache Senry war recht riesig, am Faszinierendsten fand das Tengu-Erbe jedoch, dass der Drache einen langen, weißen Bart hatte, der sein Alter noch betonte. Der Drache ist schon eine Nummer für sich... Cooles Viech, der alte Knacker. Es war für die Nukenin recht erfreuend, dass sie den Konflikt so lösen konnten, ohne wirklich in einem Kampf verwickelt zu sein. Gut sie wurden von einer Schar von Hunden und einem riesigen Feuerball, ein paar viele Blitze attackiert, doch waren sie eigentlich vollkommen unbeschadet, was sie teils dem Drachen verdanken zu hatten. Schnell flog dieser über das Land, schneller als die drei Verfolger. Beachtlich was für Leistungen der Winddrache vollbringen konnte, doch war dieser eben nun alt und auch etwas schwächlich. Während des Fluges, der eben eine Nacht beinhaltete in der sie rasteten, bekam der Hikari durch die stetige Sonne an Bräune dazu, ebenso hatte er sich einen heftigen Sonnenbrand eingefangen. Die Gene des Tengus mögen ihn zwar vor Krankheiten und Gifte besser schützen, aber gegen einen Sonnenbrand hatten sie natürlich nichts auszusetzen. So stellte der Nukenin nach dem stundenlangen Flug den immer schlimmer werdenen Sonnenbrand fest. Einmal hatte er seinen Unterarm mit seiner Hand berührt und violà: ein weißes Abdruck, der erst nach 20 Sekunden nachließ und die Sonnenbrand-Röte sich wiede rauf dem Arm breit machte. Schrecklich, sein Körper war dies nicht wirklich gewöhnt. Ein bis zweimal war auch der 19-Jährige in Kaze no Kuni, doch so schlimm war es noch nie, anschließend wollte er sich jedoch nicht mehr damit befassen. Solch ein langer Flug durch die Wüstenlandschaft: Natürlich konnte man sich nicht die ganze Zeit mit Reden unterhalten, also dachte der Hikari über das nach, jetzt wo endlich einmal Ruhe war, was auf den Hokage-Felsen vorgefallen war. Da, als Raijin plötzlich zusammenbrach und mit seiner Psyche zu kämpfen hatte. Hmm, komisch... ich weiß nicht wirklich was passiert war, dennoch habe ich noch mit meinen eigenen Augen gesehen... und zwar den Abgrund hinunter. Dann diese verdammten Erinnerungen aus der Vergangenheit mit meinen elenden Vater, dem Monster. Und schon nutzte ich auch schon 2 Kouton-Techniken und hatte mich unter Kontrolle... Wobei! Dieses komische Tattoo hatte sich da ja ausgebreitet um meine eine Körperhälfte. Recht interessant, ich müsste mich mal mehr mit dem beschäftigen. Aber ich fühlte mich eindeutig stärker und aufgefrischter, soviel kann ich sagen. Hat wohl was mit meinem monströsen Vater zu tun... Aber... gibt es noch mehr solcher Leute mit Kouton-Fähigkeiten? - Eine Frage, die dem Hikari eine halbe Ewigkeit den Kopf zeriss.

Mit dem roten Gesicht lag der Hikari auf dem Drachen, Nero redete ein bisschen vor sich hin, der Flug war auch für ihn langweilig - der Chaot liebte den Kampf und wollte am liebsten sofort draufhauen, doch bestand in dieser Situation einfach nicht die Möglichkeit. Und wie es sich für eine Wüste gehörte, waren Sandstürme nur zu Häuf anzutreffen - das Problem für die beiden A-Rang Nukenin, so wie sie es nicht geglaubt hätten. Mit seinen starken, aber müden Schwingungen versuchte der Jahrtausend-Drache die beiden aus dem heftigen Sturm herauszumanövrieren - ohne Erfolg. Der Sandsturm war viel stärker als gedacht, daraus lässt schließen, dass sie wohl nahe des Zentrums der Wüste waren und selbst der Winddrache konnte den Sandsturm nicht bändigen. Beide Nukenins schlossen ihre Augen, schützten jene vor den Sand mit den Armen und bevor der Jahrtausenddrache irgendetwas unternehmen konnten, waren sie bereits mitten im Sturm. Senryu, zu erschöpft, zu schwächlich und zu alt um etwas zu tun, so wurden sie durch den kräfitgen Sandsturm umhergeweht. Scheiße man! Was zur Hölle!, mehr brachte Raijin auch nicht heraus, so überrascht war er. Seine Augen fest geschlossen und seine beiden Arme vor sein Gesicht drückend, wollte er sich nach seinem Kumpanen erkundigen. Sitzend riskierte der Hikari eine Bewegung nach vorne, tastete sich voran. Nero! Alter!, mehr kam nicht heraus. Der Sandsturm ließ die Stimmem förmlich verstummen, dass ein einziger einen ganzen Drachen mit sich reißen konnte war ihm nicht bewusst. Eine Handbewegung und dann passiere es schon: Mit viel Pech stürzte Raijin vom Drachen ab, und würde nun im Sand landen, eine nicht gerade bequeme Landung aus jener Höhe. Tatenlos landete der Nukenin auf dem Sand und wurde unspektakulär bewusstlos, Nero hatte es wohl so noch nicht bemerkt, schließlich hörte man bei jenem Sandsturm rein gar nichts... So trennten sich also ihre Wege...

Sandkörner hier, Sandkörner da, und Raijin spuckte Sand aus. Gerade eben war er aufgestanden, hatte sich den Sand aus den Augen gerieben und aus dem Gesicht, nun merkte er, dass er sogar Sand im Mund hatte. Der Sandsturm war vorbei, von einem großen Drachen und enem weißhaarigen Spinner war nicht die Spur. Scheiße... Jetzt ist Nero weg, Senryu auch... dieser beschissene Sandsturm! Argh... ich muss hier weg... Mitten in der Wüste nicht gerade ein Idealpunkt, ich weiß auch nicht wo hin ich muss. Dem Schwarzhaarigen war nicht bewusst ober nun in sich gekehrt nachdachte oder redete. Nach etlichen Minuten überlegen, die er ebenfalls dazu nutzte seinen Körper vom Sand zu befreien, fand er einen nützlichen Vorschlag. Nun denn... ich glaube ich sollte nach Kirigakure gehen. Mit dem Chronus no Jutsu in die Hafenstandt Duas von Konoha und dann nach Kiri. Nach Suna... der Weg ist einfach nicht zu finden, außerdem wissen die Konoha-Nins wahrscheinlich wohin wir wollten. Wenn ich dann in der Hafenstadt bin, muss ich jemanden fragen, der mich nach Kiri auf 'nem Schiff transportiert. Schwarzmarkt, ich muss schließlich unentdeckt machen. Gesagt getan. Mit Hilfe des Chronus no Jutsu war unmittelbar an der Hafenstadt angekommen.

TBC: Hi no Kuni ~ Hafenstadt Duas

Out: Wurde desweilen alles mit Kevin abgesprochen der Verlauf. Kann entsprechend auch als Verschwinde-Post für Nero gelten, falls dies des Kevins Wunsch ist :]

Hikari Hei

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Hikari Hei » Fr 13. Aug 2010, 18:32

Ein leichter Wind fuhr über die beigefarbenen Dünen der großen Wüste um Suna und ließ die Sandkörner verspielt tanzen. Die Sonne sah wie immer erbarmungslos auf das öde Land hinab. Einige Tiere sonnten sich träge in der Hitze oder dösten in den wenigen Schatten, die diese eintönige Landschaft hergab. Es war ein idyllischer Ort, dessen Schönheit in erster Linie durch seine ungestörte Ruhe offenbar wurde.

Ein Riss tat sich mitten im Nichts auf und ein dunkelhaariger Mann in einem langen Mantel erschien aus den Tiefen einer anderen Dimension. Hei sah sich um und nickte zufrieden. Hier würde er seine Idee in Ruhe in die Tat umsetzen können. Der Hikari blickte in die Sonne, die hoch am Horizont stand. Er sollte nicht zu lange vom Dorf fernbleiben. Immerhin hatte er eine Mission zu erfüllen. "Eine Stunde...", dachte der Akatsuki bei sich und gab sich damit ein Zeitlimit, in dem er sein Ziel erreichen wollte. Eine Stunde stand ihm also zur Verfügung. Eine Stunde, um die vage Idee, die sich in seinem Kopf festgesetzt hatte, in ein Jutsu zu verwandeln. Ein Jutsu das, wenn alles glatt lief, sein stärkstes bisheriges sein sollte. Die Erwartungen, die der Hikari an sich selbst stellten waren hoch, doch er war selbstsicher, dass das Jutsu diesen Erwartungen gerecht wurde. Hei zog den Reisverschluss seines langen Mantels runter und ließ ihn hinten über seine Schultern fallen. Der Mantel war ihm jetzt nur im Weg. Die Sonne schien hier noch um einiges intensiver als schon in Suna. In dem schwarten Mantel würde er gar gekocht werden. Der Hikari ließ den Mantel achtlos im Sand liegen und begann seinen Aufstieg, die höchste Düne in näherer Umgebung zu erklimmen. Es dauerte nicht lange, da hatte er den höchsten Punkt auch schon erreicht und ließ sich im Schneidersitz nieder. Hei blickte auf den Grund zurück. Die Dünen in dieser Umgebung waren verdammt groß. Er führte die Hände zusammen und begab sich in einen meditativen Zustand. Für das, was er vorhatte, musste er eine riesige Menge an Chakra aussondern und ihm eine Gestalt geben. Er wollte nicht unvorbereitet einfach loslegen. Der Hikari schloss die Augen und fixierte das Bild, dass ihm vorhin auf dem Marktplatz in den Kopf geschossen war. Unweigerlich musste er an die Person denken, für die er dieses Jutsu erstellte. Kenbo - ehemalige rechte Hand Soujobos und...sein Vater. All die vergangenen Monate hatte Hei sich vor dem Monster versteckt und gehofft, dass er ihn nicht finden würde. Er war sich immer noch nicht sicher, ob er - trotz der Tengu Form - die Kraft hatte ihn zu besiegen. Kenbo war ein riesiger Tengu, besessen von seiner Gier nach mehr. Es war kein Gegner, mit dem man es leicht aufnehmen konnte. Wenn er es schaffen sollte, seinen Körper an sich zu reißen...wer wusste, was als nächstes folgen würde? Für seinen eigenen Frieden, den er so sehr anstrebte, musste er auch dieses Ungetüm besiegen. Doch bei ihrer nächsten Begegnung würde er sich nicht wieder auf seine Schnelligkeit verlassen dürfen, um ihn zu besiegen, denn damit würde sein "Vater" wohl rechnen. Nein, er musste mit etwas anderem aufkommen. Etwas...größerem. In all der Zeit hatte Hei sich darauf konzentriert, sein Ausdauervermögen und seine Schnelligkeit bis aufs Maximum zu trainieren. Doch das würde nicht reichen. Und als er die schwachen Menschen hilflos auf den Boden fallen sah, wurde ihm bewusst, dass er in den Augen seines Vaters genau das war. Ein hilfloser Mensch. Für einen kurzen Moment hatte sich Wut in ihm aufgestaut, als ihm bewusst geworden war, dass er Dreck in den Augen des Tengus war. Doch er hatte sich sofort wieder beruhigt und hatte für sich selbst eine Entscheidung getroffen. Er würde Kenbo zeigen, zu was ein Mensch fähig war. Indem er etwas Riesiges projizierte. Etwas größeres, als der Tengu selbst. In jenem Moment hatte sich die Idee für dieses Jutsu in seinem Kopf manifestiert. Eine Viertel Stunde saß Hei regungslos da, sammelte sein Chakra und fixierte das Bild einer Statue in seinem Kopf. Schließlich war er soweit. Der Hikari schlug die Augen auf und formte Seals. Kouto-Chakra verließ seinen Körper schockartig und formte sich zu einem...Etwas hinter dem Akatsuki. Einem unförmigen Klumpen um genauer zu sein. Hei sonderte noch mehr Chakra ab, doch eine richtige Form wollte sich aus dem Klumpen nicht erschließen. Etwas verärgert zwinkerte Hei und das Kouton-Chakra stob auseinander. Einer riesigen Gestalt eine Form zu geben war schwieriger, als er erwartet hatte. Dieses Jutsu hatte nichts mit all den anderen gemein, die er schon beherrschte. Dies verlangte seiner Chakrakontrolle das Höchste ab. Etwas enttäuscht fuhr sich der Hikari durch die tiefschwarzen Haare. Sein Blick richtete sich gen Sonne, um herauszufinden, wie es um die Uhrzeit stand. Sie schien noch immer hoch oben zu sein, hatte sich jedoch schon um einiges bewegt. Etwa 20 Minuten mussten bis jetzt wohl vergangen sein. Es blieben also noch genügend Minuten Zeit, um dieses Jutsus zu perfektionieren. Hei schloss erneut die Augen, um sein Chakra optimal zu sammeln. Wieder schloss er die Fingerzeichen, die er brauchte, um sein Chakra in der Form abzusondern, die er benötigt. Und schließlich entließ er das Chakra. Dieses Mal ging schon viel mehr Kouton-Chakra als zuvor aus seinem Körper und manifestierte sich hinter ihm. Dieses Mal hatte das Etwas auch sehr viel mehr Ähnlichkeit mit dem, was Hei erzeugen wollte. Etwa drei Meter groß war das Ungetüm, das er geschaffen hatte und schwebte mitten in der Luft. 18 tentakelartige Arme erstreckten sich in die Luft. Details waren noch keine zu erkennen. Hei drehte sich zu dem Ding um. "Tch..." Der Hikari war enttäuscht. Das war es immer noch nicht, was er haben wollte. Noch lange nicht. Das Ding war abgrundtief hässlich! Die Technik, die er sich vorstellte war wunderschön - sie sollte seine Hoffnungen, seine Träume symbolisieren und das Gegenstück seines Vaters darstellen. Doch das hier...das hier war seinem Vater ähnlicher, als er sich eingestehen wollte. "Nicht gut genug...Yare, yare...Obwohl ich immer dachte, dass meine Chakrakontrolle perfekt ist, brauche ich so lange, um diese verdammte Statue zu konstruieren? Dieses Jutsu wird wirklich etwas besonderes...", murmelte Hei vor sich hin, ehe er sich erneut konzentrierte. Die Fingerzeichen waren schnell geformt. Und mit plötzlicher Intensität entließ Hei eine hohe Menge an Chakra. Die goldene Energie tanzte verspielt in der Luft herum, ehe sie plötzlich in die Mitte gesogen wurden, wo sie sich zu einem riesigen Ballen formierten. Hei schloss die Augen. Nun kam der schwere Part – die Manipulation. Er veränderte das Chakra, ließ hier und da eine Extremität aus dem wirbelndem Durcheinander gleiten. Formte langsam den Kopf und den Körper. Dieses Mal würde er feiner vorgehen. Dieses Jutsu sollte die Personifikation all dessen sein, was Hei zu erreichen gedachte. Frieden, vollendete Ruhe, ein starker Charakter. Er musste sich darauf konzentrieren, was vor ihm lag. Auf all das Glück, das ihn noch erwartete. Doch stattdessen dachte er an seine düstere Vergangenheit, an das Leid, das ihm widerfahren war, an die Schmerzen in der Root-Einheit. Wenn er etwas von unendlicher Schönheit kreieren wollte, dann musste er das Leid in seinen Gedanken verdrängen. Doch das war nicht so leicht. Immer wieder blitzten Bruchstücke seiner Kindheit in ihm auf. Und Wut staute sich auf. Hass. Schließlich beließ Hei es dabei und drehte sich um. Enttäuscht stützte er seinen Kopf auf seinen Handflächen ab. Ein Ebenbild seines Vaters starrte auf ihn herab. Langsam verlor er die Geduld. Das konnte doch nicht so lange dauern! Der Hikari stand wutentbrannt auf, holte aus und schlug gegen das Monstrum, das er selbst geschaffen hatte. Sein Körper zitterte aufgrund der Enttäuschung. Seine Augen glühten vor Hass. Zwei Gefühle hatten die Oberhand in ihm gewonnen. Hass und Enttäuschung. Sie verdrängten alles andere und hinterließen lediglich Schwärze in der Seele des jungen Akatsuki. In dieser Verfassung konnte er es nicht schaffen. Hei holte tief Luft. Langsam hob sich seine Hand und er legte sie auf sein Gesicht. Er atmete wieder aus. „Ich muss mich beruhigen. Anders werde ich dieses Jutsu nie erlernen.“ Er sollte ersteinmal eine Weile meditieren, ehe er sich wieder an dieses Jutsu wagte. Also tat er dies auch. Er setzte sich im Schneidersitz auf den heißen Sand, faltete die Hände übereinander und legte sie auf den Schoß. Er schloss langsam die Augen und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Ein leichter Wind fuhr durch seine Haare und ließ sie sanft flattern. Das angenehme Geräusch vollkommener Ruhe umschloss den jungen Akatsuki und beruhigte ihn allmählich. Der Wut verging, der Hass ließ nach. Und schließlich machten die beiden Emotionen wieder Platz für andere Gefühle. Sanftere. Hei öffnete nach einer geschlagenen Viertelstunde wieder seine Augen. Die übliche Emotionslosigkeit war in diese zurückgekehrt. Nun konnte er wieder mit dem Jutsu beginnen. Der Akatsuki stand auf und führte die Hände zusammen. Dieses Mal sah er sie deutlich vor sich – die Illusion einer perfekten Welt, zum Ausdruck gebracht in Form einer Statue. Einer Statue, die Buddha und dessen Lehren darstellte. Dieses Mal konnte er es schaffen. Nein, dieses Mal musste er es schaffen. Ihm lief die Zeit davon. Eine Stunde hatte er sich gegeben. 40 Minuten sollten nach dem Stand der Sonne schon verstrichen sein. Noch 20 Minuten verblieben. Langsam, sich alle Zeit der Welt lassend, formte Hei die Fingerzeichen. Im Gegensatz zu eben entließ er das Chakra sanft aus seinem Körper – nicht mehr so impulsiv wie eben. Das Chakra sammelte sich in seinem Rücken und formte sich zu einem wirbelndem Ball. Hei's Atem ging langsamer. Nun galt es aus diesem Haufen Chakra eine Gestalt zu formen. Vorsichtig – als würde er mit Porzellan arbeiten – formte der Hikari Details aus dem Klotz. Zunächst die groben Umrisse der Statue. Ein Buddha mit 18 Händen. Schließlich war dies getan. Nun galt es die Feinheiten zu bearbeiten. Die Armreifen, die er sich an den Händen vorgestellt hatte. Der schmale Kopf mit der schlanken Nase. Jedes Detail formte er so, wie er es sich vorgestellt hatte. Es war perfekt. Innerer Frieden floss durch ihn hindurch, während er an der Statue arbeitete. Fünf Minuten später war sie schließlich vollendet. Der Hikari drehte sich zu ihr um. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Er hatte es geschafft. Die Statue, wie er sie sich vorgestellt hatte, thronte stolz vor ihm. Hei erfuhr etwas wie Glück. Nein, es war kein Glück...es war...Stolz! Ja, er war stolz auf das, was er da geschaffen hatte. Stolz...Soetwas hatte er noch nie verspürt. Bislang hatte er jedoch auch nichts selbst gemacht, auf das er hätte stolz sein können. Er hatte sein Leben lang Anweisungen befolgt. Hatte sich keine Zeit für eigenen Bedürfnisse genommen. Umso wichtiger war die Perfektionierung dieser Statue für ihn. Doch noch war sein Training nicht beendet. Er musste diese Statue auch im Kampf anwenden können. Was brachte ihm die Schönheit der Statue, wenn sie im Kampf unbrauchbar war? Hei wandte sich wieder der Unendlichkeit der Wüste zu. „Los geht’s.“

[Trainingspost #1]

Zu erlernendes Jutsu:
Hyakushiki Juhachi Te („100 Jahreszeiten 18 Hände“)

Geschriebene Wörter:
1800/2800

Hime Nakori

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Hime Nakori » Di 17. Aug 2010, 21:15

Hime war schon eine ganze Zeit lang unterwegs, sie spring durch die Bäume Konohas und erreichte nach einiger Zeit die Wüste Sunas, sie wollte einfach irgendwohin, wo die Ninjas aus Konoha sie vielleicht nicht vermuten würden, schließlich wusste sie sehr viel über das Dorf, da sie früher einmal ANBU war und dazu noch ein guter, hat sie einfach viele Geheimnisse über das Dorf erfahren. Hime war dies egal, sie wollte einfach weg von Konoha, da man sie einfach nur benutzen wollte. Sie hatte es satt nur als Spionage Werkzeug benutzt zu werden. Also ist sie aus Konoha abgehauen und damit wurde sie von den Anbus und den anderen Ninjas aus Konohagakure gejagt. Sie dachte daran mal ihr Spionagejutsu zu benutzen, aber dass wäre wohl zu riskant, da sie für dieses eine sehr lange Zeit an einem Fleck verbringen müsste, also schickte sie nur ein wenig Chakra vorraus, damit sie den Weg sehn konnte. Als sie die Wüste betreten hatte, lies sie das Chakra nicht mehr vor ihr "schweben" sondern lies es weiter vorraus "schweben" da sie nun nur auf einer Glatten weiten Fläche rennen würde. Hime wollte schauen ob irgendetwas vorraus ist, doch bis jetzt hatte sie nichts gefunden. Was wohl Tigra macht? Ich hätte ihn wirklich nicht zuhause lassen sollen, aber mitnehmen konnte ich auch nicht, da er vielleicht getötet werden könnte und das könnte ich ihm niemals antun, aber er fehlt mir... Oh man, nirgends ein Mensch zu sehen... MIr fällt gerade auf, ich hatte schon sehr lange keinen Kontakt mehr mit Männern.... Sie wurde darauf ein wenig wütend, sie hasste es wenn sie keinen Kontakt zu Männern hatte. Hime hatte sich im laufe der Jahre zu einer Nymphomanin entwickelt, sie ist Sexsüchtig. Am liebsten würde Hime den ganzen lieben langen Tag Sex haben. Am schlimmsten ist dieser Drang wenn Leute Anwesend sind, die ein bestimmtes Chakra haben, Hime kann Chakra von anderen erkennen oder auch spüren wenn sie den Körper des Gegenüberstehenden mit ihrem Chakra berührt, da das Chakra im inneren des Anderen auf ihr Chakra reagiert, aber dies wirkt sich nicht auf das Chakra des anderen aus. Hime wurde langsam etwas warm unter ihren Kimono, dies war natürlich kla, sie war ja nun auch in der Wüste, also beschloss sie, den oberen Teil ihres Kimonos auszuziehen oder besser runter z machen, da der Kimono aus einem Stoffstück bestand. Dies tat Hime, da sie keinen in der Wüste Kaze No Kunis erwarten würde, natürlich würde sie dies nicht bei Leuten machen, die auf sie erwarten oder ähnliches. Ihr Chakra, welches sie vorgeschickt hatte lies sie umherkreisen, um zu schauen, ob nicht doch jemand hier in der Nähe sind. Plötzlich berührte ihr Chakra etwas riesiges, eine riesige Statue, diese Statue war. Hime blieb stehn, und lies noch mehr Chakra aus ihrem Körper um zu sehen, was genau diese Statue war. Als das Ziel erreicht wurde, sah sie, dass die Statue ein riesen Buddha war, doch dahinter befand sie für Hime noch etwas viel interessantes. Ein Mann, dieser war sogar garnicht so schlecht aussehend. Hime machte sich also auf den Weg, aber sie war vorsichtig, doch sie hatte ihre Schilde aus Chakra, die sie fürne Weile beschützen konnte.
Nach einer kurzen Zeit erreichte sie den jungen Mann, er sah wirklich noch sehr jung aus. Hey na? Hime hatte ganz vergessen, das sie ihr Kimono Oberteil garnicht angelegt hatte und nun vor ihm im BH stand.

Hikari Hei

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Hikari Hei » Sa 21. Aug 2010, 14:24

Hei's Blick schwiff über die öde Landschaft. Er stand auf einer der höchsten Dünen der Umgebung, hielt kontinuierlich ein Fingerzeichen und konzentrierte sich. Hinter ihm streckte sich das riesige Abbild Buddhas in den wolkenlosen Himmel. Majestätisch, ruhig, wunderschön. Hei hatte gemerkt, dass er das letzte Fingerzeichen halten musste, sonst konnte er diese riesige Masse an Chakra nicht gezielt kontrollieren. Immer wenn er das Fingerzeichen aufgelöst hatte, war die Statue augenblicklich verschwunden. Ein kleiner Nachteil also - nichtsdestotrotz würde dieses Jutsu im Kampf mehr als nützlich sein. Doch sein eigentliches Training begann erst. Er musste die Bewegungen der Statue koordinieren, alle 18 Hände gleichzeitig bedienen und sich im Kampf dennoch auf die Schritte seines Gegners achten. Kein leichtes Unterfangen. Es war schon schwer genug, die Statue überhaupt zum Bewegen zu bringen. Und noch waren die Bewegungen schwerfällig und ungenau.
Bumm - dumpf landete die große Handfläche auf dem Boden und wirbelte eine Menge Sand auf. Langsam hob sich die Hand wieder und offenbarte den klaren Abdruck einer Hand in dem goldfarbenen Untergrund. Hei lächelte zufrieden. Die Kraft stimmte schon einmal. Mit dieser Stärke konnte er seine eigene kompensieren. Doch es war ihm immer noch zu langsam. Was brachte ihm all die Stärke, wenn sein Gegner immer ausweichen konnte? Diese Statue sollte das perfekte Gleichgewicht zwischen Stärke und Geschwindigkeit darstellen. Eine Waffe gegen jeden Gegner - mit Ausnahme von Genjutsu-Nutzern selbstverständlich. Hei visierte die gegenüberliegende Düne an. Zwei Fäuste schossen aus dem Gewirr von Armen und Händen heraus. Die Luft zischte, als die goldene Statue zuschlug und im nächsten Moment explodierte die Düne in einem ohrenbetäubendem Knall. Sand regnete in der ganzen Umgebung. Ein einzelnes Sandkorn tänzelte knapp einen Meter vor Hei herum. Eine Hand schoss hervor, schnappte sich das Sandkorn und zermalmte es zwischen seinen riesigen Handflächen. Langsam öffnete die Statue die Hand wieder und das Sandkorn flatterte zu Boden. Gut, die Treffsicherheit wurde ebenfalls immer besser. Noch ein wenig Training brauchte Hei, dann hatte er es geschafft. Nun wollte er sich der Koordination aller Hände gleichzeitig zuwenden. Er schloss für einen Moment die Augen, um sich zu konzentrieren. Dann war er so weit. Alle 18 Hände der Statue ballten sich zu Fäusten. Der Kopf neigte sich etwas nach vorne, als würde er einen unsichtbaren Gegner anvisieren. Und dann wirbelten die ersten Fäuste durch die Luft. In einer Eleganz, die Hei sich für das erste Mal nicht zugetraut hätte, schlugen die Fäuste zu, blockten Angriffe und teilten wieder aus. Eine einzelne Hand schoss flach aus dem Gedränge heraus und erwischte eine Düne mit der Handkante. Sie schnitt exakt durch und hinterließ eine Art Schlucht in der Düne. Der Hikari zog alle Hände wieder zu sich und formierte sie in defensiver Haltung. Für Taijutsuka sollte dieses Jutsu einige Schwierigkeiten darstellen. Sie würden seine Defensive nicht durchbrechen können. Das Manko an diesem Jutsu war jedoch, wie Hei festgestellt hatte, dass er keine anderen Jutsus anwenden konnte, solange er dieses halten wollte. Doch brauchte er überhaupt andere Jutsus, wenn er dieses hatte?
Der Akatsuki wandte sich der nächsten Düne zu - besonders viele waren nicht mehr vorhanden. Er wollte etwas ausprobieren. Würde er es schaffen, dass die Statue ihm folgen würde, oder konnte er das Jutsu nur so anwenden, dass er auf immer demselben Platz stehen blieb? Er hoffte nicht. Es würde seiner Flexibilität großen Schaden anrichten, sollte dem so sein. Also wollte er das jetzt testen. Hei sammelte Kraft in seinen Beinen und sprang hoch. "Folge mir, folge mir...", betete er still, während sich sein Körper durch die Luft bewegte. Sein Blick richtete sich auf die Statue. Langsam hob sie abund gesellte sich exakt hinter ihn. Hei atmete tief ein. Geschafft. Mit seinem Ausatmen schossen 18 Fäuste zeitgleich gen Boden. Ein lauter Knall erschütterte die ansonsten ruhige Wüste und 18 Fäuste trafen den Boden. Eine Menge Sand wirbelte auf. Hei landete sanft wieder auf seiner Düne und betrachtete das Endergebnis. Ein riesiger Krater hatte sich vor ihm aufgetan. Ja, er war zufrieden. Und auch die Geschwindigkeit hatte sich verbessert. Aus den anfänglich stumpfen, notorischen Bewegungen hatten sich fließendere Abläufe gebildet. Er blickte hoch zur Sonne. Er hatte das Jutsu innerhalb der ihm selbst gegebenen Stunde gemeistert. Ja, er war zufrieden.

Der Hikari wollte das Jutsu schon auflösen, als er in der Ferne eine Person entdeckte, die sich ihm näherte. Ein Suna-Nin, der den Krach gehört hatte und nachsehen kam, was los war? Nein, die Person kam aus der falschen Richtung. Vorsichtshalber ließ Hei die Statue noch hinter ihm. Im Notfall konnte er seine neue Waffe gleich in der Praxis ausprobieren. Der Schatten aus der Ferne näherte sich ihm langsam, aber kontinuierlich. Es pellten sich erste Grundzüge aus dem Schatten und Hei meinte lange Haare erkennen zu können, woraus er auf eine Frau schloss. Er entspannte sich ein wenig - auch wenn es sexistisch war, Hei schätzte Frauen generell nicht so kampfstark ein, wie Männer. Begründet war dies vermutlich auf seine Kindheit. Immerhin wuchs er unter Männern auf, die ihn gedrillt und ausgebildet hatten. Keine einzige Frau war ihm damals untergekommen. Doch auch wenn er Frauen als schwächer einschätzte, hatte er keine Skrupel sie umzubringen, sollten sie sich ihm in den Weg stellen. Die Frau kam immer näher, ehe sie schließlich ganz da war, sich vor ihn stellte und mit den Worten "Hey na" ansprach. Hei war etwas...konfus, als er bemerkte, dass sie oben fast nackt war. Er spürte, dass etwas wie Scham in ihm aufstieg, etwas das er bislang noch nie verspürt hatte. Er ertappte sich dabei, wie er etwas zu lange auf die beiden...busenförmige Brüste starrte, ehe er sich selbst wieder gefasst hatte. Sein Gesicht war etwas rot geworden, doch er versuchte es möglichst professionell zu verbergen, indem er zu seinem Mantel schritt, ihn anzog und den Kragen hochstellte. Die Statue hatte sich mittlerweile wieder in Licht aufgelöst und war verschwunden. "Hey na?", zitierte er die Frau. Wer bist du und was willst du von mir?" Er gab sich Mühe seine Stimme möglichst ausdruckslos, doch kam er nicht umhin eine kleine Veränderung in seiner Stimme wahrzunehmen - sie war einen Tick höher als gewöhnlich.

Doch seine Aufmerksamkeit wurde auf etwas anderes gelenkt, ehe die Frau überhaupt Zeit hatte zu reagieren. Eine gewaltige Explosion erfolgte im Himmel - direkt über dem Dorf. Erstaunt drehte Hei sich um und runzelte skeptisch die Stirn. Was war passiert? Ein Funkenspiel bot sich noch am Himmel, als die Feuerglut von der Explosion gen Dorf niederrieselte. War das einer von seinen Leuten gewesen, oder ein Suna-Shinobi? Irgendetwas musste passiert sein. Allerdings hatte Kazuya sich noch nicht mit ihm verständigt, also war es wohl nichts, was seine Hilfe beanspruchte. Dennoch erinnerte er sich wieder daran, was der Uchiha ihm aufgetragen hatte - die Dorf Shinobi von ihrer Sache zu überzeugen. Hei warf einen letzten, nachdenklichen Blick auf die Frau vor ihm, ehe er sich mit einem gemurmelten "Entschuldige mich" umdrehte. Hei machte einen Schritt...und war plötzlich verschwunden, eingetreten in die Welt der Tengu, um sich wieder in das Dorf zu teleportieren.

tbc: Marktplatz

Trainingspost #2

Geschriebene Wörter:

1012/1000

1800 + 1012 = 2812

Lal Mirch

Re: [Kaze no Kuni ~ Wüste] Wüstenlandschaft

Beitragvon Lal Mirch » Mo 10. Jan 2011, 21:42

Eigentlich hatte sie sich das etwas anders vorgestellt. Eine Reise durchs Kaze no Kuni mochte zwar ganz nett sein, doch hatte sie etwas weniger Sand und mehr, nun ja... mehr Wasser erwartet. Ein regelrechter Sandstrand spielte sich nicht vor dem inneren Auge der Blauhaarige ab, doch ein paar kleine Oasen mit zwei, drei Palmen. Dieses Bild entsprach schon eher ihrer Vorstellung vom Reich des Windes. Bedauerlicherweise nichts dergleichen. Ziellos, planlos und fast schon hoffnungslos irrte Lal einfach durch die ewigen Sande. Schon seit einiger Zeit hatte sie jegliche Orientierung verloren, schmeckte nur noch Sand auf ihrer Zunge und hatte das Gefühl, dass sich mit jedem ihrer Atemzüge die Lunge immer mehr mit dem beigen Zeug füllen würde. Ihr Haar war wie immer ziemlich zersaust und auch drt ließen sich vereinzelt kleinere Sandkörner finden. Um wenigstens die Augen zu schützen, hatte sie sich ihre Zoombrille aufgesetzt und sah seitdem die Welt nur noch durch orangenen Gläsern. Immer wieder peitscht ihr der Wind den Sand ins Gesicht, klebt ihr teils auf der Brille und schränkt ihre Sicht ein. Schweißperlen laufen ihre Schläfen hinab. Auch so heiß hatte sie es sich nicht vorgestellt. Sie wusste, sie war in diesem Reich geboren, es war indem Sinne ihr Geburtsreich und dennoch hatte sie es bisher nicht geschafft einmal hierher zu kommen. Die Sonne prallte förmlich auf sie hinab, ab und an wurde der Nukenin ein wenig schwindelig. Der Durst und auch der Hunger nagten mittlerweile an ihren Nerven. Jap, ein typisches Wüstenleben. Nur Sand in Sichtweite, nicht mal die kleinste Oase, Manchmal fand sie einen Felsen hinter dem sie sich vor der Sonne geschützt etwas ausruhte, doch selbst im Schatten des Felsen war es ihrer Ansicht nach nicht kühl genug. Duie Hitze des Sandes brannte durch die Sohlen ihrer Schuhe, deutlich konnte sie sie an ihren Füßen spüren. Selbst der Rokubi, welcher im Prinizp nichts von dem ganzen Spaß verspürte jammer unentwegt auf seiner Couch, sank in sich zusammen und wagte es sich sogar noch weniger zu bewegen wie geöhnlich. Huuungeer... Duuurst... ich hatte dir von Anfang an gesagt, dass wir das nicht überleben werden... ... Jammer du nicht rum... du musst das schließlich nicht ertragen! ... Huuuungeeer! Total entnervt verdrehte Lal einfach nur die Augen. Endlich, ein kleiner Lichtblick in Sicht! Ein weitere Fels erstreckte sich vor ihr am Horizont und würde ihr Schatten zum ausruhen bieten! Sie erhöhte ihr Tempo noch ein wenig und ging nun schnurstracks mit schnellen Schritten auf den Felsen zu. Als sie diesen erreichte, ließ sie sich erschöpft in den warmen Sand, im Schatten des riesigen Steins sinken und lehnte fast schon keuchend an das etwas kühlere Gestein. Sie müsste bald eine Quelle finden, sonst würde der Durst sie noch umbringen. Um ehrlich zu sein sah sie auch relativ mitgenommen aus, abgesehen von ihrem üblichen Aussehen, die Brandnarben und das halt. Allerdings blieb nicht viel zeit für ein langes Päusschen. Sie musste weiter und wenigstens langsam eine wasserquelle finden. So erhob sie sich also und schleppte sich weiter in Richtung ewige Sande.

TBC: [Kaze no Kuni ~ Suna] Eingang


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