[Offenes Gewässer] - Die See

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Yuurei Dâku

[Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Yuurei Dâku » Mo 11. Apr 2011, 20:33

Die See, wie sollte man sie beschreiben? Nun, sie ist frei und gehört keinem der Reiche an. Sie ist ebenfalls sehr weitläufig und erstreckt sich über die ganze Karte. Es ist eher selten, das man auf andere Seefahrer trifft, weshalb man, sobald man sie befährt, zumeist auf sich gestellt ist. Weiterhin ist die See äußerst launisch, so kann sie in einem Moment ruhig und Freundlich sein, doch schon im nächsten Moment völlig umschlagen und wüten wie der Teufel. Sie kann so schön wie grausam sein.

Die See

Jitsukawa Hiroshi

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Di 12. Apr 2011, 19:08



Zusammen mit Dakû ging dann die wilde Fahrt durch die scheinbar recht stille See weiter. Der Hafen wurde erfolgreich ohne weitere Vorkommnisse verlassen und das Ziel nachdem Hiroshi gefragt hatte wurde durch Dakû immer noch als unbekannt abgestemplt. Doch fand Hiroshi eines sehr merkwürdig. Und zwar die Art wie Dakû antwortete, er war nun nicht mehr genervt sondern schien scheinbar zu versuchen ein wenig mit der Sprache die Hiroshi an den Tag legte mitzuhalten. Auch wenn es ein wenig merkwürdig rüber kam, es klang als würde er sich dabei fast ein Ei einklemmen, was auf eine Art ziemlich witzig war, doch wollte Hiroshi nun damit nicht irgendwie anecken, weshalb er es erstmal mit einer guten Miene kommentierte. "Ach herrje, das klang ja fetzig! Aber für den Anfang nicht schlecht Dakû-sensai. Nun aber ich denke mal du wirst uns schon an einen geeigneten Ort führen, auch wenn ich irgendwie eine leise Vorahnung von Schmerzen verspüre." Die letzten Worte sagte er eher so als würde er bereits wissen das in naher Zukunft etwas sehr schlimmes auf ihn zukommen würde.
Dann jedoch sagte Dakû etwas noch viel merkwürdigeres als überhaupt, was er anschließend auch erklärte. Er meinte Hiroshi solle ihm nach dem verlassen von Kirigakure sein Stirnband geben, da er von nun an höchstwahrscheinlich als Missing-Nin gesehen werden würde, und auch nur beim kleinsten Hauch von Verbrechen direkt zu einem Nuke-Nin aufsteigen würde.
"Ähhm ok, also wenn du das sagst, dann hier..." Mit diesen Worten griff er an seine Stirn und warf dem vermeindlichen Shinobi sein recht schweres Stirnband entgegen. Er war sich sicher das Dakû dieses trotz seiner Beschäftigung mit dem Boot fangen könnte. Und wenn nicht, dann war es auch nicht schlimm. Vorerst hatte er mit diesem Dorf abgeschlossen. Da konnte das Stirnband auch irgendwo am Boden rumliegen, würde dort eh keinen stören.
Nur wenige Sekunden darauf, und noch während das Stirnband in der Anfangsphase seines Fluges war, bereitete Dakû etwas vor, und zwar ein paar leere Zettel, ein Tintenfass und einen Pinsel. Kurz darauf sollte auch schon die Aufgabe folgen, und zwar musste Hiroshi nun 5 gleich große Kreise zeichnen, und nicht solche Eier wie er es im Wald getätigt hatte. Nunja drei Kreise hatte er dort hinbekommen, aber diese waren nicht mal annähernd gleich groß. Das wäre also quasi die nächste Schwierigkeitsstufe, diese galt nun bewältigt zu werden.
"Fünf gleiche Kreise sagst du? Alter Schwede das wird hart, aber ich gebe mein bestes!" Sagte Hiroshi lediglich und setzte sich auf den Schiffsboden und tunkte den Pinsel einmal tief in das Tintenfass und holte einmal ein wenig Tinte raus. Nun konnte er also beginnen zu zeichnen, auch wenn er nicht wirklich wusste wo er nun anfangen sollte, also nahm er sich einfach einen der Zettel und fing an einfach in die Mitte eben dieses einen Kreis zu malen. Also die Kreise hatte er ja nun wie schon gesagt perfekt drauf, nun musste er aber noch schaffen auch noch direkt 5 aufeinanderfolgende Kreise zu malen, die auch wirklich alle gleich groß malen. Er musste es einfach versuchen, weshalb er direkt neben seinem eben gemalten Kreis einen weiteren zeichnete, dieser hatte wiederum nicht unbedingt die gleiche Größe, das war nicht sonderlich aufbauend, aber er musste es weiter versuchen, also nahm er einfach das nächste Blatt und fing wieder von vorne an, er musste es einfach schaffen.

Yuurei Dâku

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 13. Apr 2011, 18:06

Sie fuhren nun also aufs offene Meer hinaus, ungewiss was sie dort wohl erwarten würde und vielleicht würden sie ja nicht einmal zurückkehren, von der See verschluckt. Ein interessanter Gedanke, so befand es jedenfalls Dâku, der gerade dabei war ihren Kurs noch einmal neu einzustellen. Er versuchte sich an vergangene Tage zu erinnern, denn da waren sie, während einer verdeckten Mission, auf einer Inselgruppe gelandet. Diese war zwar nicht ungefährlich, doch immer noch besser, als in der Nacht über das Meer zu schippern. Vielleicht würde sich das Wetter noch drehen und sie würden tatsächlich ernste Probleme bekommen, doch wollte er es gar nicht erst soweit kommen lassen. Nun wandte er sich dem Jungen zu, und übergab ihm einige Zettel und natürlich etwas womit er schreiben konnte, dann erklärte er ihm, das er mehrere identische Kreise malen solle, was dieser natürlich tat. Ebenfalls übergab er ihm das Stirnband, welches er zuvor immer noch getragen hatte, wobei übergeben hier mehr einem Wurf gleich kam. Dâku find das Teil jedoch galant auf und verstaute es in seiner Tasche. "Ja, es ist nicht einfach, aber wenn du hier schon scheiterst, dann solltest du dir definitiv ein neues Fach aussuchen. Du solltest bedenken, das dies erst der zweite Schritt ist", sagte er nun und war sicherlich nicht unbedingt aufmunternt Hiroshi gegenüber, doch sah er die Sache nur realistisch, sollte er hier schon scheitern, so könnte er seine Zeit auch in etwas besseres investieren. Zum Beispiel könnte er sich ein wenig auf Tai oder Kenjutsu spezialisieren, was ihm ja zu liegen scheint. Die Wunden des Schweines schienen nicht so, als hätte er sein Schwert einfach sinnlos in den Körper gerammt, sondern viel mehr versucht es gezielt nach einem Muster auszuschalten, wenngleich stümperhaft. Dâku schüttelte den Kopf und beobachtete die Versuche des Jungen, welcher gleich die ersten Kreise versemmelte. Er hockte sich zu ihm runter und schaute ihm direkt auf die Finger, "Du bist einfach zu steif. Auch wenn es präzise sein muss, so musst du dennoch gefühl mit hineinbringen. Fuins entstehen über Gefühle, Chakra und natürlich durch deinen Geist oder den Willen, jenachdem wie du es nennen willst", erklärte er, griff Hiroshi an die Hand und würde sie für einen Kreis führen, sollte er es zulassen. "Mit Gefühl, deine Augen auf das Papier gerichtet, erstellst du in deinem Kopf einen Kreis, wie eine Schablone, die du dann auf dass Blatt überträgst", versuchte er ihm klar zu machen, als plötzlich Wasser über den Bootsrand spritzte. Dâku stellte sich schnell auf und war bereit irgendwelche gegenmaßnahmen zu ergreifen, doch viel seine Anspannung sogleich wieder ab, als er sah, das es lediglich Delfine waren, die neben dem Boot her schwammen. "Schön weiter üben", sagte er nochmal rückwirkend und sprang oben auf die Fahrerkabine, von wo er die Aussicht genoss. Nebenbei hielt er natürlich ausschau und machte sich so seine Gedanken zu diesem "Abenteuer".

Jitsukawa Hiroshi

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Do 14. Apr 2011, 21:48

Hiroshi hatte also angefangen damit so seine Kreise zu ziehen, auf den Blättern die er von Dakû bekommen hatte versteht sich, doch scheinbar stellte er sich dann doch blöder an als vermutet, denn irgendwie scheiterte er schon beim zweiten Kreis der genauso groß werden sollte wie der erste. Er wusste das es machbar war, weshalb er einfach dran blieb doch leider schien es für ihn in nächster Zeit einfach keine Lösungen zu geben, wie er es auch versuchte, er machte es einfach nur falsch. Dakû, der das ganze verfolgte schien auch nicht sonderlich begeistert, aber was Hiroshi gut fand, dieser sagte es direkt, und versuchte auch gleich mit ein paar Tipps Hilfestellungen zu geben. So ein Training hatte er vorher noch nie, naja das letzte mal in Otogakure bei seinen Eltern. Doch letztendlich ging auch Dakû noch einen Schritt weiter, und nahm Hiroshi's Hand und zog nun somit zusammen mit Hiroshi einen zweiten gleichen Kreis. Wehren würde sich Hiroshi sowieso schon nicht aus Respekt, seit dem er gesehen hatte das Dakû scheinbar doch mehr ist als ein Penner von der Straße war er nämlich der festen Überzeugung das Dakû doch ein Shinobi war, egal wie gut er versuchte es zu leugnen. Doch würde es Hiroshi nie ansprechen, da er wusste das Dakû darauf eher genervt reagieren würde, und er woltle die gerade recht neutrale Stimmung nicht gleich wieder ins negative rollen lassen mit irgendwelchen Thesen.
Dakû selbst ging nun wieder ans Steuer und würde sich weiterhin um das Boot kümmern, damit dieses nicht einfach ziellos durch die Gegend schippert. Wäre ja auch zu blöd wenn die beiden nun mal eben am Nordpol rauskommen würden und dann dort n bisschen abfrieren. Ausserdem sagte er Hiroshi, er solle einfach weiterüben. Was Hiroshi auch direkt machte, er erinnerte sich an die Worte Dakû's. Er soll sich einfach ein Bild davon machen, ein Bild vom Kreis und diesen Kreis auch möglichst fühlen, und durch diese Gefühl auch einen Kreis auf das Blatt bringen. Er würde es zumindestens versuchen. Er setzte also wieder an und versuchte sich ein wenig zu entspannen, er schloss kurz seine Augen und lauschte einfach den Geräuschen der Meere, es schwappte einmal am Boot, ein paar Delfine wollten wohl einfach mal "Hallo" sagen und einfach hier weiter rumschwirren. Auch das Wasser selber war gut hörbar, trotz des laut schallenden Motor's des Bootes.
So würde er es also nochmal probieren, noch recht langsam zog er die Linie für einen Kreis und schloss jene wieder. Der Kreis war perfekt, doch war dieser auch genauso groß wie die anderen beiden die er nun zu Blatt gebracht hatte? Das würde sich erst zeigen nach einem Test. Er legte die Blätter nebeneinander und schätzte ein wenig. Er hatte es tatsächlich geschafft, er hatte es geschafft einen weiteren gleichen Kreis auf das Papier zu bringen, er selber konnte es kaum fassen.
"Bam! Und der Jitsukawa bringt einen dritten gleichen Kreis auf das Papier. Nun noch zwei und dann hab ich diese Lektion abgeschlossen. Von wegen neues Fach, nicht mit mir, dafür bin ich viel zu Stolz." Sagte er, wohingegen er den letzten Teil eher leise von sich gab, das musste Dakû nicht unbedingt hören.
Weshalb sich Hiroshi auch gleich weiter an den nächsten Kreis machen würde, und er war sich guter Dinge das er auch diesen in einem richtig guten Stil malen würde, und somit auch der vierte fertig wäre. Dann könnte er zu der nächsten Lektion übertreten, was er nur zu gerne wollte.

Mukiwara Sumiyaka

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Fr 15. Apr 2011, 13:10

CF – [Kamikakushi] Küste


Voller Hingabe streckte sie ihren Körper. Dabei hatte sie ihre Arme weit über den Kopf gelegt, während ihre Hände zu Fäusten geballt waren und ein leises Zittern bis hinab in ihre Fußspitzen wanderte. Ein herzhaftes Gähnen war zu vernehmen und als Sumiyaka ihre Augen öffnete standen ihr davon Tränen in den Augen. Mit einem zufriedenen Lächeln drehte sie sich auf die Seite und strich behutsam durch das dichte Fell eines Riesenfaultiers. Leise brummend erwachte nun auch Ozu und blickte sich verschlafen um. „Guten morgen, alte Schlafmütze“, grüßte Sumiyaka ihre Kuchiyose. Ozu war schon früher fast immer bei ihr, doch seit den Geschehnissen in Kaminari no Kuni hatte sie ihn nicht mehr in sein Reich zurück kehren lassen. Den zottigen Riesen schien dies wenig zu stören. Dafür mochte er es zu sehr mit Sumiyaka herum zu reisen. Diese Reise verlangte ihm jedoch einiges ab. Zwar mochte das pelzige Geschöpf Wasser durchaus, aber nicht in so rauen Mengen wie er es die letzte Zeit zu sehen bekam.

Eine kleine Drehung und Sumiyaka sprang voller Elan aus dem Bett. Sie befand sich in einer kleinen Kabine, umgeben von dunklen Holzpaneelen. Der Raum war gerade groß genug, um ihr und Ozu ausreichend Platz zum schlafen zu bieten. Im hinteren Teil des Raumes befand sich eine kleine Luke, hinter der sich ihre Nahrungs- und ein paar Wasservorräte befanden. In einer winzigen Truhe an der Wand befanden sich diverse Werkzeuge, sowie eine Vorrichtung dank der man, mittels einer Plane Regenwasser auffangen konnte, um damit die vorhandenen Wasserreserven wieder aufzufüllen. Ansonsten war der Raum leer. Um das Eindringen von Wasser zu verhindern und die Außenwände umso stabiler zu gestalten, wurde neben einem länglichen Fenster, das eher einem Spalt denn einem Fenster glich, auf Öffnungen nach draußen verzichtet. Lediglich eine schmale Tür führte nach Oben. Wollte Ozu nach draußen, musste er sich vorsichtig durch die Öffnung hindurch quetschen. Bereits am ersten Tag witzelte die Kunoichi, ihren pelzigen Begleiter auf Diät setzen zu wollen, damit dieser nicht irgendwann stecken blieb. Ozu verzog sich daraufhin schmollend unter Deck.

Nun jedoch begab sich die Sheruta zum Ausgang der kleinen Kabine und öffnete die hölzerne Tür. Ein breiter Lichtstrahl fiel in den Raum und leuchtete ihn zur Gänze aus. Geblendet kniff Sumiyaka ihre Augen zusammen, schirmte sie mit ihrer linken Hand ab und trabte die zwei Stufen nach draußen. Dort angekommen sah sie sich um. Das Segel war noch immer eingezogen, so wie sie es am Abend zuvor zurück gelassen hatte. Es wäre zu gefährlich, es unbewacht über Nacht geöffnet zu lassen. Ein plötzlich heftiges Windaufkommen könnte es zerreißen und ihrer Reise damit ein jähes Ende setzen. Zwar war das kleine Boot auf dem sie sich befand motorisiert und damit nicht nur auf die Windkraft angewiesen, doch war ihr Vorrat an Treibstoff begrenzt und es war wichtig sparsam damit umzugehen. Die wenigen Stunden die sie sich in die Kabine zurück zog um zu schlafen, stellte sie jedoch das Ruder fest und ließ die Heckschraube auf niedriger Stufe laufen. So konnte sie sicher sein einen geraden Kurs beizubehalten und die Orientierung nicht zu verlieren.

Leicht in Gedanken daran versunken, wo ihre Reise sie hin führen würde, trat Sumiyaka an das Ruder heran. Daneben befand sich eine wasserdicht versiegelte Karte, sowie daran befestigten Messgeräten zur Bestimmung der aktuellen Position, Routen und vermutlich noch anderem Kram von dem sie nichts verstand. Sumiyaka war im Reich der Blitze aufgewachsen und hatte deshalb kaum Zeit auf größeren Gewässern verbracht. Ihre Reise von Hi no Kuni zur Insel Kamikakushi war ihre erste längere Reise zu Wasser und überhaupt die erste Reise auf dem Meer. Dennoch hatte sie viel vom Captian des Schiffes gelernt und ihre dort erworbenen, spärlichen Navigationskünste kamen ihr nun zu Gute. Vorsichtig strich sie mit den Fingern über das Holz des Bootes. Kratos hatte ihr erzählt, dass sie es dereinst von einem Fischer übernommen hatten, der die Reise über das Riff ihrer Insel nicht überlebte. Sie hatten das Boot anschließend repariert und wieder seetüchtig gemacht. Es war nur eines von mehreren Booten die sie besaßen und mit denen sie hin und wieder aufs Meer hinaus fuhren und fischten. Jedoch taten sie dies äußerst selten, um nicht von Fremden entdeckt zu werden und Menschen zu ihrer Insel zu locken. Außerdem zählte das Boot das er Sumiyaka überlassen hatte nicht zu den bevorzugten Modellen mit denen sie hinaus fuhren. Es hatte keine große Lagerfläche im Bug und war dadurch unbrauchbar um große Vorräte anlegen zu können. Dies war auch ein Grund, weshalb Kratos vermutete, der ursprüngliche Besitzer könne bestenfalls ein Hobbiefischer gewesen sein.

Ein leises 'klack' ertönte, als sie den Motor ausstellte. Daraufhin verstummte das leise Brummen das bisher die Luft erfüllte und ließ nur das friedliche Rauschen der Wellen zurück. Das Boot tanzte auf den leisen Wellen auf und ab, während Sumiyaka nach vorn ging und das Segel hisste. Sogleich bauschte sich das weiße Tuch, als der Wind hinein griff und sie weiter fort trugen. Der Wind kam von Süden und so steuerte sie, wie schon die Tage zuvor, leicht gegen, in der Hoffnung dadurch ihren Kurs nicht zu verlieren. Mit einer gehörigen Portion Glück würde sie so das Land des Feuers bald erreichen. Eigentlich hätte sie es bereits erreicht haben müssen, weshalb sich die Sheruta allmählich begann Gedanken zu machen. Sie und ihr Begleiter befanden sich nunmehr seit vier Tagen auf hoher See und konnten weit und breit nichts erkennen das nur im entferntesten Festland ähnelte. Sumiyaka blickte hinüber zur Karte und fragte sich, wie weit sie mittlerweile vom Kurs abgekommen waren. Ein Geräusch zu ihrer Rechten schreckte sie jedoch aus ihren Gedanken hoch. Ozu kam an Deck.

Das große Faultier hatte sich zu beginn ihrer Reise strikt geweigert aus der Kabine unter Deck heraus zu kommen. Doch schon bald war es ihm dort unten zu stickig und zu langweilig, weshalb er sich zu Sumiyaka gesellte. Zwar war er anfangs noch seekrank doch schien er sich mittlerweile an das Schaukeln des Bootes gewöhnt zu haben. So genossen beide die Ruhe die sie meist hatten und entspannten sich von den Strapazen der letzten Zeit. Kein Training, keine zu erfüllenden Aufgaben, keine Ansprüche die Andere an sie stellten. Nur das Meer, der Wechsel zwischen Tag und Nacht und sie beide, die auf dem Deck lagen und die Sonne in sich aufnahmen.

Yuurei Dâku

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See

Beitragvon Yuurei Dâku » Sa 16. Apr 2011, 17:01

Dâku gab dem Kleinen also den Ein oder Anderen Tipp, wie er denn besser sein Ziel erreichen können würde oder viel mehr, wie er es denn erreichen würde. Alles in allem wirkte schon etwas Ziellos, doch war dies nicht verwunderlich. Seine alten Ausbilder hatten scheinbar nicht alle Tassen im Schrank, denn Dâku fing bei Hiroshi bei Null an. Es würde ein steiniger Weg werden, doch zumindest war er bemüht etwas zu schaffen. Es war nicht so, als würde er das Handtuch schmeißene wollen, nur weil es einmal Hackelig wurde, nein viel mehr war er verbissen und ein Kämpfer. Das war eine Eigenschaft an Hiroshi die er mochte. Vielleicht weil er damals ein ähnlicher Typ war. Nun, er hatte sicherlich nicht versucht CooL zu seine oder ähnliches, doch diesen Kampfgeist, den hatte auch Dâku schon immer inne. Wenngleich er derzeitig nicht wusste, worauf sich dieser konzentrieren sollte. Doch vielleicht würde der nächste Ort, den die beiden ansteuerten, Dâku weiterhelfen können. Es würde dort vielleicht nicht ganz ungefährlich werden, aber versuchen musste er es auf jeden Fall. Es wäre sicher kein Ort für ein Kind, wie es Hiroshi noch war, jedoch hatte dieser sich ausgesucht mitzukommen und demnach würde er auch da durch müssen. "Wir werden bald da sein... Zumindest wenn ich den Kurs richtig berechnet habe", sagte er zu Hiroshi und flüsterte den letzten Teil mehr zu sich, als zu dem Jungen. Es wurde langsam später am Abend und es würde sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die Nacht über sie hineinbrechen würde. Die See wurde ebenfalls etwas unruhiger, der Wellengang nahm also zu, was das Boot dazu veranlasste etwas mehr zu schwanken als zuvor. Für Menschen die schnell in Seekrankeheit verfallen würde, wäre ab hier sicherlich schluss und auch Dâku drehte sich ein wenig der Magen, was er natürlich niemals zugeben würde. "Ich bin ein... WÜSTENWURM!", schrie er in Gedanken, als die Nussschale sich über eine etwas höhere Welle schob. Es kam langsam aber sicher ein bisschen Achterbahn-Feeling auf, was Dâku eigentlich nicht sonderlich abschreckte, schließlich ist er auch schon Zwei Mal mit so einer Höllenmaschine gefahren! "Heiliger Dune, bitte leite uns zu dem Ziel. Bitte gib mir die Kraft nicht Hirnrissig zu sein und das Ziel auch zu finden! Und bitte oh Heiliger, lass mich nicht vor dem kleinen Scheißer erbrechen, die dummen Sprüche könnte ich nun gar nicht gebrauchen!!!", flehte er seinen Gott förmlich an. Der Dune war sicherlich nicht so Stark auf dem Wasser, wie er in der Wüste war, doch, und da war sich Dâku sicher, würde der Dune alles versuchen um sie zu lenken um nicht einen seiner Söhne nicht in den Tiefen des Meeres sterben zu lassen. "Hiroshi verstau die Sachen die hier rumwuseln im Unterdeck! Sieht so aus als würde es so schnell nicht besser werden", rief er dem Jungen zu und konzentrierte sich anschließend wieder auf das Boot und allgemein die Fahrt.

Mukiwara Sumiyaka

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See | 1. Post gibt das Wetter a

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Sa 16. Apr 2011, 21:13

Sowie Ozu als auch Sumiyaka lagen an Deck ihres Bootes und genossen die Sonne. So verging ein angenehmer Tag, während die Kunoichi nur hin und wieder aufstand, das Segel neu ausrichtete und den Kurs korrigierte. Darüber hinaus übernahm keiner von beiden größere Anstrengungen. Irgendwann, es war bereits später Nachmittag begann Ozu seine langen Arme über die Reeling zu halten und versuchte ein paar Fische aus dem Wasser zu holen. An die kleine Kajüte gelehnt sah Sumiyaka ihm durch die halb geöffneten Augen entspannt zu. Als das Boot jedoch mehr zu schwanken begann öffnete sie ihre Augen vollends und rief mit einem Lachen in der Stimme zu dem Riesenfaultier hinüber, "Ozu, pass auf das wir nicht kentern." Dieser sah sich grunzend zu ihr um, stellte seine erfolglose Jagd ein und trottete dann zu ihr hinüber. Doch das Schwanken des Bootes ließ nicht nach. Im Gegenteil. Je mehr Zeit verstrich umso mehr wippte es hin und her. Auch ein immer stärkere Wind kam auf und ließ ihr Gefährt bereits in eine gefährliche Schieflage geraten. Alarmiert sprang die Kunoichi auf und holte vorsichtshalber das Segel ein. Sie hatte weder große Lust auf ein umgeworfenes Boot noch sonderlich Spaß an einem zerissenen Segel. Aber auch Ozu erhob sich. Er spürte das ein Unwetter aufziehen würde, weshalb er immer unruhiger wurde und sich schlussendlich furchtsam unter Deck verzog. "So ists gut mein Kleiner", dachte Sumiyaka die sich auf diese Weise zumindest keine Sorgen machen musste, dass ihre Kuchiyose über Bord ging. Ein fünf Meter großes Faultier jedoch 'Kleiner' zu nennen, sei es auch nur in Gedanken, oblag dennoch einer gewissen Absurdität.

Langsam aber sicher bewegte sich die Sonne Richtung Horizont und machte sich daran im Meer zu verschwinden. Auch wenn eine dichte Wolkendecke dies dem Auge verhüllte, wusste Sumiyaka das die Nacht bald herein brechen würde. Wie weit war es noch, bis sie Land sehen würden? Gerade diese Frage beschäftigte sie nun umso mehr. Jetzt wo ein deftiges Unwetter unübersehbar in der Luft lag. Sumiyaka stellte sich hinter das Ruder, die Motoren liefen schon fast auf Hochtouren um den immer höher werdenden Wellen trotzden zu können. In diesem Moment war sie froh, nichts auf Deck herum liegen zu haben, denn es wäre in der Zwischenzeit unwiderbringlich im Meer versunken. Und da - eine riesige Welle schwappte seitlich gegen das Boot und ließ es beinahe kentern. Dabei spülte es unmengen von Wasser über das Deck hinweg. Die Sheruta krallte sich mit aller Kraft am Ruder fest und versuchte alles um ein Umkippen zu verhindern. Dunkelheit war bereits über sie gezogen und kaum ein Lichtstrahl erreichte noch ihr Auge. Dadurch war sie gezwungen nahezu blind zu manövrieren, weshalb sie versuchte sich mehr auf ihr Gehör zu verlassen. Doch auch diesen Plan gab sie bald auf, denn über das Getöse des Sturmes hinweg hätte man nichteinmal die eigene Stimme im Todesschrei vernehmen können. Es war als wolle das Meer, das der jungen Frau bisher so viel Ruhe auf See verschafft hatte, nun all den Frieden auf einmal einfordern. Aber Sumiyaka gab nicht auf. Das tat sie nie und, so wahr ihr irgendein trotteliger Gott helfe, sie würde jetzt nicht damit anfangen.


TBC - [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Jitsukawa Hiroshi

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See | 1. Post gibt das Wetter a

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Mo 18. Apr 2011, 20:24

Er hatte es also geschafft, Hiroshi hatte es wirklich geschafft einen dritten gleichgroßen Kreis auf das Blatt zu bringen, das würde seine Fähigkeiten bei der Siegelzeichnung bestimmt um einiges leichter machen. Ja, er wusste worum es bei dieser Aufgabe ging, so bescheuert war er lange nicht. Er war sogar drauf und dran auch noch seinen vierten Kreis zu vollenden und diesen auch fertig auf das Blatt zu bringen, als es mit mal anfing wie wild zu wackeln. Hiroshi dachte schon das Dakû wieder irgendwie einen kleinen Anfall hat und einfach mal das Boot ein wenig durchschüttelt, doch dieser stand immer noch in seiner unmittelbaren nähe, und einfach so ohne Handbewegung konnte garantiert auch dieser nicht so ein Boot ins wanken bringen. Also schien es doch die See zu sein die hier ein wenig abhässlicht. Dem musste Hiroshi auf den Grund gehen. Langsam erhob er sich als er durch einen kräftigen Schüttler wieder umgeworfen wurde und erstmal schön eine Minute lang auf dem Deck herumschlitterte. Es gab weitaus bessere Seefahrten die Hiroshi mitgemacht hatte.
Letztendlich schaffte er es dann doch noch sich aufzurappeln und langsam zu Dakû zu marschieren, der scheinbar auch so seine Probleme hatte damit hier gerade zu stehen.
"Jetzt bloss nicht schwach werden Sensei. Son bisschen rumgeschleuder macht doch relativ viel Spaß!" Brüllte er los, immerhin war die Lautstärke der Wellen die gegen das Boot peitschten relativ laut, weswegen Hiroshi auch nur schwer vernahm was Dakû sagte, er meinte irgendwas von verstauen und Unterdeck, daraus reimte er sich einfach mal eben den Rest zusammen. Er sollte mit Sicherheit die Sachen nach unten bringen. Leichter gesagt als getan, denn der Pinsel schien einfach nicht in Hiroshi's Richtung zu rollen, also musste Hiroshi ein wenig nachhelfen. Er sprang einfach zum Pinsel hin und hielt diesen in der Hand. Er griff sich auch den Rest seiner paar Sachen und würde nun zum Unterdeck laufen.
Auch hier sollte sich mal wieder ein starker Ruckler melden der Hiroshi direkt nach unten transportierte. Natürlich mit dem Kopf voraus, was einen schönen Rumms von sich gab.
"F*** DICH BOOT!!!!" Erschallte es nur aus dem Unterdeck und Hiroshi kam sich den Kopf reibend wieder zu Dakû zurück.
Muss schon ziemlich bescheuert ausgesehen haben, doch für den Moment war dies das kleinere Übel für die beiden, immerhin rauschten hier immer noch starke Wellen hin und her, so langsam wurd auch Hiroshi ziemlich übel. Gerade wollte er sich zur Sicherheit über den Rand des Bootes hängen um vorzubeugen, als er in der Ferne eine recht normalgroße Insel erspähen konnte. Diese Nachricht musste er Dakû direkt mal mitteilen.
"D-Da vorne Dakû-sensai. Da ist eine Insel. Ist das etwa unser Ziel!?" Fragte er vorsichtshalber lieber doch. Wer weiss, vielleicht wusste Dakû es bereits, und Hiroshi hätte dagestanden wie ein Spinner wenn er gebrüllt hätte das da vorne was ist, also lieber fragen.

Yuurei Dâku

Re: [Offenes Gewässer] ~ Die See | 1. Post gibt das Wetter a

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 20. Apr 2011, 18:11

Das Schiff wurde mächtig durchgeschüttelt und begann auch schon eher weniger zufriedenstellende Geräusche von sich zu geben. Es knarrtschte ein Wenig und es wirkte im allgemeinen so, als würde die See das Boot langsam aber sicher auseinanderreißen. Es war immerhin nur ein recht kleines Schiff und bei einem solchen Seegang, da konnte man sicher nicht erwarten, das es sich nicht doch in ein U-Boot verwandeln würde. Hiroshi versuchte derweil die Sachen zu verstauen und war dabei mehr oder weniger gut erfolgreich. Die Wellen schlugen immer höher und Dâku verlor mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen, als Hiroshi ihm seitlich entgegen schrie, das er eine Insel sehen würde. Dâku schaute also in die Richtung, die der kleine angab und tatsächlich, da war die Insel, das zu der Dâku wollte. Nun gab es nur noch ein Problem, wie sollten sie zu der Insel kommen, ohne das Boot zu verlieren oder ins Wasser zu fallen? "Oh Dune, leite mich und diesen kleinen dummen Jungen zu dieser Insel. Erhöre mich, Yuurei Dâku, einen deiner Söhne!", betet er ernöt für sich und schaute dann zu Hiroshi. Starker Regen begann einzusetzen und wurde von Donnergrollen begleitet. "Halt dich nun gut fest Kleiner!", schrie er ihm entgegen, während der Regen ihnen nun entgegen peitschte. Dâku ergriff also das Ruder und riss es mit aller Kraft in die Richtung der Insel. Das Boot begann sich nun abrupt zu drehen und schleuderte Dâku an die Kabinenwand. Doch das Ruder würde er nicht loslassen. Sein Körper war immer noch in mitleidenschaft gezogen, doch hier auf dem Wasser krepieren? Das kam für einen Yuurei nicht in Frage! Das Schiff wurde nun von den ankommenden Wellen mehr in der Schlagseite getroffen, was deutlich mehr belastete, doch anders würden sie es nicht zum Zielort schaffen. Mit einem Handgriff drückte er den Gashahn auf bis ans Limit und versuchte gleichzeitig gegen die Wellenfront zu drücken, um nicht überrollt zu werden. Als sie nach einigen angespannten Momenten dicht genug waren, wandte er sich wieder dem Jungen zu. "Wir müssen springen, anlegen können wir vergessen", schrie er ihm entgegen und würde anschließend beginnen zu zählen. "Du als erstes - 1 - 2 - 3!!!", rief er und hoffte das Hiroshi ihn richtig verstanden hatte und versuchen würde die Insel zu erreichen. Kurz darauf macht sich auf Dâku bereit. Mit einer Hand griff er nach hinten in seine Waffentasche und legte diese auf eine leere Schriftrolle, setzte dann zum Sprung an und versiegelte, kurz bevor er mit seinem Fuß das Boot verlassen würde, diese in der Schriftrolle. Puff machte es und das Schiff verschwand in einer großen Rauchwolke, aus der Dâku hervorgeschossen kommen würde. Eher unsanft landete er auf dem Inselstrand und rollte sich dabei ab. Wo Hiroshi war, das konnte er nich nicht ausmachen, doch war ihm klar, das er sich vorerst von diesem Strand weg bewegen musste.

Yamanaka Shizuka

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Do 17. Jan 2013, 02:51

[align=right]New Encouter []
Shizuka & Arisu & Niwatori

Cf: Kirigakure > Hafen[/align][align=justify]Inzwischen hatte das kleine Schiff die Sicherheit des Hafens hinter sich gelassen und trieb nun immer weiter auf die offene See hinaus. Durch die inzwischen vollkommene Dunkelheit die beinahe mit Händen nach dem Boot greifen zu schien, konnte man kaum etwas sehen abgesehen von dem kleinen Leuchtturm, welcher aus dem Hafen im regelmäßigen Abstand blinkte. Doch nahm die Yamanaka dies nur nebenläufig wahr, denn ihre Aufmerksamkeit ruhte auf dem rothaarigem Kerl mit dem Affenschwänzchen der gut einen Kopf größer war als Shizuka. Die Dunkelhaarige die ihn zu begleiten schien lugte stumm hinter seinem Arm hervor und wurde bis zu ihrer Nasenspitze von ihm verdeckt. »Kirigakure?« fragte die Weißhaarige und konnte ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. »Sehe ich wirklich wie ein Kirinin aus?« fragte Shizuka und sah den Affenjungen weiterhin an. Die Veränderung in seinem Chakra konnte sie gut wahrnehmen, wie aufgewühlt sein Fluss war. Es war wirklich besonderes Chakra. Doch das war noch definitiv nicht der richtige Zeitpunkt um ihn darauf anzusprechen. Warum auch sollte er ihr darauf überhaupt eine Antwort geben sollen? Dort würde so noch ein wenig warten, auch wenn ihr die Neugierde unter der Haut brannte. Aber alleine die Frage des Rothaarigen, ob sie aus Kirigakure wäre wiegte sie in der Sicherheit, dass diese beiden Shinobi sie nicht zurück bringen würden. Immerhin war auch er derjenige, der das Tor zerstört hatte und nicht sie. Der Yamanaka entging nicht, wie die Fremde sich an den wesentlich größeren Kerl schmiegte, wie sie fror und wie er sie vor der möglichen Gefahr - die Shizuka aber keinsfalls darstellte - beschützte. Ob sie ein Paar sind? überlegte sie kurz und musste unweigerlich für einige Sekunden an Hadara denken oder hatte zumindest sein Gesicht, seine schwarze Haarmähne und seine rote O-Yoroi vor dem inneren Auge.
Seine Antwort bezüglich des zerstörten Tores nahm sie wortlos hin, denn im Grunde interessierte sie es nicht wirklich warum er das Tor zerstört hatte. Er würde schon seine Gründe haben - und wenn es nur die Fehleinschätzung war, die er erwähnt hatte. Ebenso wie die zwei Löcher an Deck des Schiffes.
»Du scheinst ein ziemlicher Grobmotoriker zu sein.« merkte Shizuka an und verlagerte ihr Gewicht ein wenig auf ein Bein und nahm so eine wesentlich lässigere Haltung ein und dezimierte so jegliche Gefahr die von ihr ausgehen könnte.
»Ich kann euch versichern, dass ich euch nicht schaden will. Da ihr blinde Passagiere seid, kann ich euch anbieten in meiner Kabine zu übernachten. Denn ihr sehr reichlich müde und erschöpft aus.« meinte die Weißhaarige, als sie eher beiläufig die Augenränder unter den Augen der Frau entdeckte. »Ich heiße Tsukiyo.« stellte die Yamanaka sich vor, benutzte aber zur Vorsicht erst einmal nur ihren einfachen Decknamen der so viel wie Mondnacht bedeutete. Sehr passend zu der tiefen Nacht durch die sie gerade fuhren. »Fühlt euch eingeladen und ruht euch aus.«
Als ANBU hätte sie dieses Angebot wohl niemals gemacht, doch ihre eigene Lage verleitete sie dazu. Seit gut zwei Wochen war sie fort aus Konoha, immer behutsam was sie über sich preis gab und was nicht. Die Feindseligkeit Fremden gegenüber, denn jeder könnte ein potenzieller ANBU oder Oinin sein, der einen wieder zurück holte. Die Entspannung die sie beim Wasserfall und eben zum Beginn der Schifffahrt verspürt hatte - bevor die beiden aufgekreuzt waren - hatte sie zu dieser Nettigkeit verleitet, wenn es nicht sogar eine gewisse Form von Mitgefühl war.[/align]

Niwatori Sakebi

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Niwatori Sakebi » Do 17. Jan 2013, 21:44

CF: Kirigakure - Hafen

Arisu und Niwatori hatten es geschafft aus Kirigakure zu fliehen. Lief bis hierhin alles besser als gedacht. Auch wenn bei der Flucht an sich, schon beinahe was schief gegangen wäre und gar das Dorftor zu Bruch ging. Jedenfalls befanden sie sich nun auf einer Fähre, wohin diese fuhr war unklar, doch bewegten sie sich wenigstens stetig vorwärts und würden es möglichen Verfolgern erschweren ihnen zu folgen. Niwatori war innerlich sehr aufgewühlt gar ein wenig zerfressen, weil er nicht glauben konnte, das ihn die Tragik des Lebens irgendwie wieder und wieder einzuholen versuchte. Dabei wollte er alles nur besser machen. Er versuchte die Welt zu verbessern und nicht sie in ihren Grundfesten zu erschüttern. Er nahm eine Hand vor das Gesicht und dachte in sich hinein. Ein Moment in dem sich das Böse in ihm meldete und scheinbar keinen hehl daraus machte ihn zu necken oder viel mehr als unfähig hinzustellen. Ja, die böse Energie in ihm war stark. Auch wenn er sie geschafft hatte zu unterdrücken, es schien so, als würde sie mehr und mehr versuchen sich an die Oberfläche zu kämpfen. Alleine wieder von ihm zu hören war ein ungutes Zeichen. Einen Augenblick später stand eine junge Frau vor ihnen. Sie hatte weiße Haare und wirkte natürlich erst einmal verdächtig. Er fragte sie, ob sie aus Kirigakure stammen würde, doch dem war nicht so. "Erkennt man verdeckt arbeitende Shinobi denn an ihrem Aussehen?", gab er als gegen Antwort und wusste somit für sich, das sie erstmal keine Gefahr wäre. Doch die Weißhaarige hatte noch mehr zu sagen. Sie sprach davon, das er ein Grobmotoriker sei, was er nicht so ganz verstand, weswegen er ihr nichts entgegnete. Als sie dann meinte, das sie keine Gefahr wäre, nickte er nur. "Wir suchen uns eine eigene Kabine. Aber danke für das Angebot.", sprach er nur knapp und wandte sich dann von ihr ab. Er würde mit Arisu in eine eigene Kabine gehen. Es wäre sicher schon etwas frei, ansonsten würde es auch der Flur tun. Auch wenn Shizuka keine Gefahr war, kannten sie sie nicht und der Rotschopf war derzeitig so durcheinander, das er kein Risiko eingehen wollte. "Niwatori..", erwiderte er noch auf ihren Namen und lächelte ihr seicht zu, ehe er sich zu den Kabinen begab. Arisu würde ihm sicher folgen.
Nach kurzer Suche fanden sie tatsächlich eine leerstehende Kabine. Die Fähre war an diesen Tagen wohl nicht so begehrt. Glück für den Sakebi und die Toga. Schnell würde er sich noch in ein Bett zurückziehen und versuchen zu schlafen. Lange sollte es nicht dauern, der Tag war lang und demnach ruhte auch der Geist des Jinchuurikis schon sehr bald.

Arisu Toga

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Arisu Toga » Fr 18. Jan 2013, 18:04

Arisu betrachtete die meißte Zeit eigentlich nur die Weißhaarige Frau, die sich zu ihr und Niwatori gesellt hatte, jedoch schwieg die Braunhaarige zu dem Gesagten, was hätte sie auch groß einwerfen sollen? Außerdem war sie von dem Tag ziemlich geschafft und müde, eine Pause wäre nun genau das, was sie brauchte, und wonach ihr Körper auch dringend verlangte. Die Frau und Niwa hatten ein paar Sätze gewechselt und sie schien kein Kiri-Nin zu sein, zumindest nach ihrer Aussage. Arisu seufzte nur müde, denn das hätte sie Niwa auch bestätigen können. Solch helle lange Haare währen ihr sicherlich aufgefallen und sie kannte keine Frau die in Kiri so aussah und als Jounin kannte sie in ihrem Heimatdorf nahezu jeden. Arisu fühlte sich zwar bei Niwa sicher und war das Angebot der Blonden sicherlich auch nett gemeint, doch wollte die Jounin doch lieber nicht darauf eingehen. Immerhin wusste man ja wirklich nie wen man nachts auf einer Fähre so traf und wenn man ihren Erschöpfungszustand bedachte, dann sollten sie wirklich besser aufpasen, denn sie würde wahrscheinlich so tief schlafen, dass sie kaum etwas mitbekmmen würde, da könnte auch eine zerbrechlich wirkende Frau gefährlicher sein als sonst. Gerade als sich Arisu einmischen wollte, um das Angebot dankend abzulehnen, hatte Niwa dies bereits schon getan. //Na toll, ich seh wahrscheinlich aus wie sein stummes kleines Anhängsel. Toll. Genau das was ich sein wollte und Entscheidungen scheint er inzwischen nun auch schon für uns beide zu treffen.// dachte sie sich zynisch, musste sich jedoch eingestehen, dass seine Nähe echt praktisch war, immerhin war ihr jetzt etwas wärmer als zuvor. Das er ihre Hand immer noch festgehalten hatte, war ihr erst bewusst geworden, als er sie in eine Richtung zog, in der es so aussah als würden dort sich die Kabinen befinden, denn er hatte gkücklicherweiße auch beschlossen, dass sie besser eine eigene nehmen würden. Als sie sich gerade zum gehen umwandten, fiel Arisu auf, als Niwa seinen Namen nannte, dass sie vielleicht besser einen Decknamen benutzen würde, denn sie war sich dennoch nicht sicher, ob die Frau vielleicht ein Spitzel war, und da sie in der Nähe von Kiri waren, kannte man ihren Namen hier sicherlich, da die Togas eine recht berühmte Familie gewesen waren, außerdem war es nie gut zuviele Infos in solch einer Situation an fremde zu verteilen. "Kisa mein Name." stellte sie sich vor und lächelte etwas müde in die Richtung der noch unbekannten Frau. Als Niwatori dann die Kabinen abklapperte, lief sie ihm hinterher und hoffte das ihnen das Glück ein weiteres Mal hold sein würde. Lange jedoch mussten sie nicht suchen, denn schon wenig später hatten sie ein freies Zimmer gefunden, indem sie sich ausruhen konnten. Der Sakebi schien ziemlich erschöpft zu sein, doch wer konnte ihm das auch verübeln, immerhin hatte er heute sehr viel geleistet, wie die Toga schoneinmal festgestellt hatte an diesem Tag, hatte er ja schon übermenschliches geleistet. Sie legte ihre Reisetasche neben dem Bett ab und verstaute sie etwas unterhalb der Kante, sodass sie leicht eingeklemmt war, und so nicht hin und her rutschen würde, sollte der Wellengang etwas fester sein. Die kleine Schiffskabine war nicht sonderlich luxeriös und auch nicht sehr groß. Das erste was die Braunhaarige bemerkte, war das sie sich wohl das Bett mit Niwatori teilen musste. //Na super, als hätte ich nicht schon genug Probleme.// dachte sie sich leicht mürrisch und beobachtete den Jinchuriki der auf dem Bett lag und bereits schon ein wenig zu dösen schien. Während er so dalag sah er fast normal und friedlich aus und Arisu musste ein wenig lächeln, denn während sie ihn so betrachtete, konnte sie ihn nicht mal etwas verabscheuen, was ihr in seiner wachen und verrückten Form um einiges leichter fiel. Dann zog sie doch nochmal ihre Reisetasche hervor, legte dort ihren Mantel hinein und zog dafür einen Schlafsack heraus, den man aber auch gut zu einer Decke umfunktionieren konnte. Sie breitete diesen dann vorsichtig über dem müden Sakebi aus und setzte sich an die Bettkante. Sie blickte ihn ab und zu an und war sich nicht ganz so schlüssig, was sie nun tun sollte. Dann berührten ihre Hände etwas eckiges in ihrer Hosentasche. //Ich hab sie doch dabei, meine Zigaretten, nun scheint doch noch alles gut zu werden für heute abend.// dachte sie sich erfreut und beugte sich etwas zu Niwatoi herab. "Ich bin gleich wieder da, keine Sorge, ich muss nur schnell meiner schlechten Angewohnheit nachgehen." Sie hatte ihm die Worte leise ins Ohr geflüstert und war dann rasch nach draußen gegangen um noch eine zu rauchen. Sie war wieder dorthin zurückgegangen, wo die Blonde frau vorher gestanden hatte, und tatsächlich stand sie auch immernoch dort. Arisu lächelte ihr knapp zu, stellte sich dann an die Reeling und zündete sich eine Zigarette an. Wie immer legte sich schon nach wenigen Zügen eine seltsame Ruhe über sie, und so ließ sie diesen Ereignisreichen Tag nochmal vor ihrem inneren Auge passieren. Ihr Blick war dabei starr aufs Meer gerichtet, doch hatte sie im Augenwinkel auch immernoch die Fremde Frau im Blick, falls diese ihr unerwartet doch noch etwas antun wollte, immerhin hatte sie Niwatori nicht neben sich, der ihr zur Not hätte helfen können, doch das brauchte sie auch nicht, immerhin kam sie 23 Jahre auch gut alleine zurecht, weswegen sie nun gar nicht anfangen würde, sich auf den schutz eines Mannes zu verlassen. Schon gar nicht wenn sie ihn nicht lange kannte. Das sie noch tief in seiner Schuld stand, weil er ihr mehrmals geholfen hatte, hatte die Jounin jedoch nicht vergessen, auch nicht, dass er noch eine etwas andere Entschuldigung von ihr gut hatte. //Vielleicht schaffe ich es ja ihm auf dieser ungewissen Reise das Leben zu retten, so wie er mir das meine gerettet hatte, dann würde ich nicht in seiner Schuld stehen. Jedenfalls werde ich in seiner Nähe bleiben, und das solange bis wir beide wieder quitt sind. Ich werde mich bei ihm revanchieren, sowas kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Egal wie, aber ich werde ihm beweisen das ich ihn auch nicht im Stich lasse und ihm auch helfen kann. Ich habe noch nie einen Menschen wie ihn getroffen, er ist so anders wie all die anderen. Ich bin doch insgesamt froh, dass ich mich zu diesem Schritt durchgerungen habe, auch wenn meine Familie mich wahrscheinlich dafür hassen wird. Mein Vater würde mich verabscheuen wenn er noch leben würde...Aber wenigstens schaffe ich es so endlich nach Kano zu suchen, meinem geliebten Bruder. Ich will hier endlich die Stärke finden, nach der ich all die Jahre gesucht habe. Außerdem habe ich endlich eine Person gefunden, für die die Mühe wert zu sein scheint. Er scheint aufrichtig zu sein und ehrlich, ich werde ihm helfen wo ich kann. Aber dazu muss ich morgen mit ihm sprechen, denn ich muss wissen was er genau ist. Ich denke zwar das meine Vermutung mit dem Bijuu goldrichtig ist, doch ich möchte es von ihm selbst hören. Wahrscheinlich war auch dies der Grund weswegen er das Dorf zerstört hat, vondem er gesprochen hatte, anders kann es nicht sein. Und diese orangenen Augen die er vorher hatte....in ihm scheint mehr vorzugehen, als man auf den ersten Blick erahnen kann.// Die Jounin hatte weitere Züge von ihrer Zigarette genommen, während sie so versuchte ihre Gedanken zu ordnen, sie wusste noch nichteinmal wohin das Schiff fuhr, sie wusste lediglich das sie nun einer sehr ungewissen Zukunft gegenüberstand. Das sie in ihrem Schlabber T-Shirt, da sie ja sonst nichts anderes am Körper trug, vielleicht etwas seltsam auf die blondhaarige wirken musste, kam ihr gar nicht in den Sinn. Schon wieder hatte sie diesen Tatbestand vergessen, denn er war im moment nicht relevant und sie stand ja wenigstens einer Frau gegenüber.

Yamanaka Shizuka

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Fr 18. Jan 2013, 18:42

[align=right]Chictalk []
Shizuka & Arisu[/align]

[align=justify]Mit seiner Aussage hatte der Affenjunge allerdings recht. Immerhin hatte Shizuka ihre Tarnung mehr als nur perfektioniert. Doch in diesem Falle war dem so nicht. Sie hatte es nur gut gemeint, immerhin waren die beiden sicherlich auf der Flucht - das war zumindest Shizukas Annahme. Sowohl die Hektik mit der sie Kirigakure verlassen hatten, beiläufig das Tor zerstört hatten und recht verzweifelt noch versucht hatten das Schiff zu bekommen sprach für sich. Doch waren auch die Zweifel die der Junge - der sich als Niwa vorgestellt hatte - berechtigt, immerhin kannten sie die Yamanaka nicht. Als der Rotschopf ihre Bitte abschlug und kurzerhand mit seiner Begleiterin - die sich dabei noch kurz als Kisa vorstellte - verschwand, stand Shizuka doch ein wenig irritiert da und blickte den beiden Stumm hinter her.
Die Weißhaarige zuckte lediglich kurz mit dem Schultern und wandte sich dann der offenen See zu und sah dabei zu, wie diese an ihr vorbei zog. Durch das Mondlicht gaben ihre Haare einen merkwürdigen, blassen Schimmer von sich der wahrscheinlich durch das schneeweiß das Licht reflektierte.

Als die ehmalige ANBU Schritte hörte, neigte sie leicht den Kopf und sah über die Schulter nach hinten woher der Lärm kam. Es war die dunkelhaarige Frau namens Kisa, die mit einer Schachtel Zigaretten sich zu Shizuka an die Reling gesellte. Ein skeptischer und angewiderter Blick von ihr ging in Richtung der Zigaretten, doch waren sie an der frischen Luft und der Abstand zwischen den beiden Frauen groß genug, so dass Shizuka den Rauch nicht abbekommen würde. Wären sie unter Deck, hätte sie vermutlich den Mund aufgemacht. Die Yamanaka drehte sich um und lehnte sich mit ihren Po gegen die Reling, die Ellenbogen oben aufgestützt.
»Bisschen kühl.« meinte die Yamanaka mit einem kurzen Blick auf die nackten Beine von Arisu und begann so ein Gespräch mit der bisher wortkargen Fremden. »Wo hast du deinen Freund gelassen?« hakte sie nach, ging allerdings davon aus, dass er wohl eine Kabine gefunden hatte und unter Deck geblieben war. Denn Shizuka hatte ihn nicht wieder an Deck kommen sehen.[/align]

Arisu Toga

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Arisu Toga » Fr 18. Jan 2013, 19:53

Die Begegnung mit der fremden, hellblonden Frau konnte die braunhaarige Jounin jedoch nicht ganz einordnen, denn sie hatte etwas seltsames an sich, dessen Ursprung sie noch nicht genau bestimmen konnte. Als sie in der Kabine angekommen war, hatte sie etwas unterbewusst darüber nachgedacht, doch eigentlich schien die Frau nicht sonderlich gefährlich zu sein. Während sie Niwa so beim dösen zugesehen hatte, wurde sie durch Zufall auf die Zigarettenschachtel in ihrer Hose aufmerksam, wodurch sie beschlossen hatte, draußen eine Rauchen zu gehen. Da Niwatori ziemlich viel geleistet hatte und sie ihn nicht stören wollte, beschloss sie schnell alleine zu gehen, immerhin brauchte sie ja auch keinen Aufpasser der mit ihr kurz nach draußen kam. Nun würde sie jedoch gleich wieder die Zeit haben, um zu versuchen zu ergründen woher dieses seltsame Gefühl herkam, denn scheinbar war die Blonde auch ein nachtaktiver Mensch, war sie doch immer noch nahezu an der selben Stelle, nachdem Arisu und Niwa gegangen waren. Das Mondlicht schien über den beiden Frauen und das Meer glitzerte still vor sich hin. Arisu atmete tief ein und aus und hing eine Weile ihren Gedanken nach, ehe sie die Stimme der wahrscheinlich Reisenden vernahm. Etwas schief lächelte Arisu als ihr auffiel das sie ja immernoch nur ihr ausgewaschenes T-Shirt am Körper trug. "Cool, hm? Bald wird das sicherlich neue Mode oder so." sprach sie dann lässig und hoffte, dass die Fremde sie nicht fragen würde, warum sie denn nun wirklich nur das schlabberige T-Shirt trug, denn dafür würde sie wohl nur fadenscheinige Gründe erfinden, doch war sie um eine gute Ausrede nie verlegen. Das Beste war es nicht auf die Frage zu warten, sondern dieser gleich entgegen zu gehen. Besser wäre es wohl, auch wenn sie sich eine komplett neue Lebensgeschichte aufbauen müssen würde. Da fiel ihr Niwatoris Herkunft ein, worin der Schlüssel zur perfekten Lüge lag und ihr fiel auch auf, woher ihr seltsames Gefühl gegenüber der Frau herkam. Sie hatte diese schonmal gesehen, heute, bei der Flucht, an der Stadtmauer von Kirigakure, diese weißen Haare waren genau dieselben, die sie in dem Moment als sie durch die Luft geflogen war, unterbewusst wahrgenommen hatte. "Naja allgemein war der Tag heute sehr lustig, mein Mann und ich sind Reisende aus Kumogakure und schon lange unterwegs. Heute mussten wir Kirigakure leider ziemlich überstürzt verlassen, sonst hätten wir die Fähre nicht mehr bekommen, manchmal kann mein Mann dabei schon etwas ungeschickt sein, doch unsere Freunde werden die Sache mit der Stadtmauer sicher begleichen und das mit dem Steg auch, sie wissen ja wie er so sein kann." Die Geschichte war perfekt in Arisus Augen, sie war zwar eigentlich eher ein ehrlicher Mensch, aber manchmal ließ sich eine Lüge auch nicht vermeiden und dann konnte sie recht gut lügen, weswegen die Blonde nicht merken würde, das die kompletten Fakten erlogen waren, außerdem hatte sie das ganze so beiläufig erwähnt, dass es nicht danach aussah, als hätte sie eine erfunde Geschichte zum besten geben müssen. So wäre ihr seltsamer und hektischer Abgang bei der Stadtmauer wenigstens etwas ausgebügelt, bevor die blonde dazu Fragen stellen würde, denn die Wahrscheinlichkeit war viel geringer, dass sie das eben erzählte in Frage stellen würde, wahrscheinlicher wäre gewesen, das sie selbst irgendwann gefragt hätte. //Oh man, ich darf dann nur nicht vergessen diesen Idioten einzuweihen....Ich glaube ich habe eben doch einen schlimmen Fehler begangen, dass wird er sich nie alles merken können, er wird sich mindestens 5 mal verplappern...Naja wir werden ja nicht ewig Kontakt halten müssen zu dieser Frau, dann ist es nicht so schlimm, solange Niwa wenigstens die paar Tage Überfahrt diese Lüge aufrecht erhalten kann, sollte alles gut sein.// redete sie sich ein und rauchte weiterhin seelenruhig ihre Zigarette, die ihr sehr gut tat in diesem Moment. Jeglicher Stress viel von ihr ab und so würde sie auch sicherlich bald gut schlafen können, obwohl sie für die Strapazen die hinter ihr lagen, noch erstaunlich fit war. Auf die noch zuvor gestellte Frage, wo sie ihren Freund gelassen hätte, antwortete sie nur schulterzuckend: "Scheinbar ist er schon müde, keine Ahnung was heute mit dem los ist, sonst ist das ja auch eher nicht so sein Ding schon so schnell ins Bett zu gehen. Aber wenn Männer alt werden brauchen sie scheinbar mehr Schlaf wie früher." meinte sie mit einem gehässigen Grinsen im Gesicht. Dann ermahnte sie sich wieder, netter zu ihm zu sein und netter über ihn zu sprechen, denn sonst würden die beiden als Paar eine seltsame Art der Hassliebe pflegen, was auf die Blonde dann sicherlich wieder ungläubig wirken dürfte. Also verkniff sie sich einen weiteren, bissigen Kommentar und fragte nun selbst etwas. "Und du? Bist du alleine unterwegs oder hast du auch eine Begleitung bei dir?" Selbst eine Frage zu stellen, erschien ihr im Moment nicht schlecht, denn dadurch konnte sie das Gespräch von sich und Niwa abwenden und auf die Blonde selbst lenken.

Yamanaka Shizuka

Re: [Offenes Gewässer] - Die See

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Fr 18. Jan 2013, 21:16

[align=right]More Chictalk []
Shizuka & Arisu[/align]

[align=justify]Als die dunkelhaarige Frau ihre Zigarette hervor zog, holte Shizuka ihr Sturmfeuerzeug hervor, das mit dem Clanwappen der Yamanaka versehen war und hielt es aufgeklappt und brennend Kisa hin, damit sie sich ihre Zigarette anstecken konnte. Spätestens jetzt - wenn es nicht schon durch die schneeweißen Haare aufgefallen war - das sie eine Yamanaka war. Ob aus Kiri oder Konoha war noch offen, aber da Shizuka nicht durch das Tor gekommen war sollte sich auch diese Frage auf offensichtliche Art und Weise klären. Die Yamanaka lächelte nur, auf den recht kreativen Kommentar der dunkelhaarigen Frau auf ihre Bekleidung. Dann steckte sie das Feuerzeug wieder weg.
Als Kisa begann über ihre überstürzte, Flucht ähnliche Abreise zu reden begann, hörte Shizuka ihr neugierig zu. Die Weißhaarige hatte bereits ihre Schlüsse gezogen, weshalb sie die Geschichte eher skeptisch betrachtete.
»Wie ist dann euer Familienname? Seit wann reist ihr denn gemeinsam? Es ist ja nicht so üblich, dass Kumonin einfach reisen gehen.« bohrte Shizuka ein wenig nach. Als ANBU hatte sie gelernt, die Fragen so zu formulieren, dass nur eine halbwegs richtige Antwort zufriedenstellend waren und ein einfaches Ja oder Nein es nicht machen würden. Sie würde die Reisende scon dazu bekommen sich zu verhaspeln, oder aber sie sagte die Wahrheit. »Wie habt ihr euch kennen gelernt? Ihr passt gut zueinander.« fragte die Weißhaarige, sich des Risikos bewusst zu viele Fragen zu stellen. Doch das gehörte dazu.
Ihre Skepsis wurde verstärkt, als die Dunkelhaarige plötzlich von sich weglenkte und nach der Yamanaka fragte.
»Ich reise alleine. Allerdings bin ich auf der Suche nach einer Reisegruppe.« antwortete Shizuka recht ehrlich, »Es ist zu gefährlich, alleine zu reisen.«[/align]

Feuerzeug
Zwar ist sie Nichtraucherin, doch führt sie immer ein Feuerzeug mit ihrem Clansymbol mit sich um ihre Katonjutsus immer einfach und ohne viel Aufwand einsetzen zu können. Erfundener Gegenstand


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