[Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Hier sind die Threads zu finden, die es vor der Zerstörung von Sunagakure gab.
Tetsuya Naoto

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Tetsuya Naoto » Mi 8. Sep 2010, 19:16

Erschöpft lag die junge Tetsuya in den Armen von Date. Viel an hatte die junge Frau nicht mehr, allerdings wieder etwas mehr als zuvor. Sie sah ziemlich fertig aus und ebenso fühlte sie sich auch momentan. Erledigt, erschöpft, müde aber verdammt glücklich. Für sie war es grade wohl das aller schönste Gefühl in den Armen des Mannes zu liegen, den sie liebte. Sie lehnte ihren Kopf auf seine Schulter und flüsterte ihm leise ins Ohr: „Ich liebe dich auch Ojii-sama...“ Bis jetzt hatte sie weder die Zeit, noch die Worte dafür gefunden das auszudrücken. Schließlich hatte Date sie wirklich geschickt und angenehm von allem abgelenkt. Die junge Frau lehnte sich total an ihn und ließ sich in seine Arme fallen. Niemals hatte sie sich so frei, so sicher und so glücklich wie in diesem Moment gefühlt. Jemand musste sie kneifen um zu beweisen, dass dies kein Traum war. Sie war sich sicher dass sie nicht schlief, doch wenn sie so in sein Auge blickte, wirkte es verdammt nah daran sich darin zu verlieren. Nicht einmal Naoto selbst hätte damit gerechnet dass sie sich so sehr zu jemandem hingezogen fühlen konnte. Dass sie so sehr für jemanden alles aufgeben würde, nur für dessen Nähe. Sie hatte all ihre Ängste und Sorgen über den Haufen geworfen um sich ihm voll und ganz hinzugeben. Momentan fühlte sie sich einfach nur schwach, was das Gefühl sich in seinen sicheren Armen zu befinden einfach nur noch viel angenehmer machte. Sachte streichelte die junge Frau ihm wieder über die Wange und lächelte leicht. Als sie seine Worte hörte, wurde sie wieder etwas rötlich im Gesicht und schmunzelte recht verlegen. Sie sah ihm zu, wie er sein Auge schloss und schaute ihn total verliebt an. Er musste wirklich großes Vertrauen zu ihr gefasst haben sich so fallen zu lassen. Naoto strich ihm durchs Haar und grinste nur total verträumt vor sich hin. Allerdings wollte sie ihm etwas ähnliches sagen, auch wenn sie irgendwie nicht die passenden Worte dafür fand, hauchte sie ihm leise ins Ohr: „Ich war mir auch nie zuvor so sicher, dass ich bei einem Menschen bleiben möchte...“ Dann küsste sie den jungen Mann auf die Wange und fügte leise flüsternd hinzu: „Noch nie habe ich mich so sehr nach der Nähe eines Menschen gesehnt... Nie habe ich mich so wohl gefühlt... Nie habe ich jemandem so vertraut...“ Glücklich schmiegte sie sich enger an ihn heran und sagte lächelnd: „Ich liebe dich über alles, Date.“

Date Masamune

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Date Masamune » So 12. Sep 2010, 13:47

Eine leichte Gänsehaut machte sich über seinen Armen breit, als er die Worte von der in seinen Armen liegenden Naoto vernommen hatte. Immer noch fand er es recht seltsam, dass er sich einer Person überhaupt so hingeben konnte, wie er es bei ihr tat. Wenn er es bedachte kam Date nämlich darauf, dass es bisher noch niemanden in seinem Leben gegeben hat, den er wirklich - ohne jedwede Bedingungen zu stellen - lieben konnte. Alle Personen, die er zuvor vermeindlich liebte nutzten ihn oder seine Berühmtheit in Yuki no Kuni nur aus, um sich selbst ins Rampenlich stellen zu können. Natürlich bemerkte er dennoch, wie frei und ohne groß darüber nachzudenken sie dies tat, und er selbst es ihr immer mehr versuchte gleichzumachen. Und all dies, obwohl er sich nicht sicher war, ob er ebenfalls so bedingungslos einem Menschen gehören wollte, wie die junge Tetsuya es bei ihm tat. Langsam öffnete er sein Auge wieder und lächelte leicht, als er ihre Lippen kurz auf seiner Wange fühlte und sie sich ein wenig näher an ihn schmiegte. Sie war wirklich glücklich, und dies ohne einen ersichtlichen Grund. Alleine nur aus diesem Fall war es nun an dem ANBU selbst, dies auch zu tun und sich ihr in allen Punkten anzuvertrauten. Gut, dies hat er so gesehen eigentlich schon gemacht, aber es gab immer noch einige Dinge, die er für sich behalten hatte. Beispielsweise wollte er ihr den Krieg in seiner alten Heimat nicht komplett durchdetailiert erzählen, denn es gab selbst für ihn das ein oder andere, was er selbst nicht verarbeiten konnte - zumindest nicht ohne psychologischer Hilfe. Sake war nur ein Mittel zum Zweck. Denn neben der Sache, dass er es als Genußmittel trank, kippte er es sich auch oft hinter die Binde um die Erinnerungen unterdrücken zu können, sich vollkommen frei zu fühlen und gelegentlich auch um andere Menschen einzuladen, sich ihm anzuschließen und einfach nur mit diesen Freundschaften zu knüpfen. Gut, das war von Anfang an so bei ihr der Fall gewesen, dass es sich zu noch mehr entwickeln konnte, war ihm von vornerein nicht so bewusst gewesen, wie es jetzt im Moment der Fall war. "...solange alles so bleibt wie es ist, kann kommen, was wolle..." sprach er leise, kaum merklich aus und wollte dies eigentlich eher nur für sich denken, denn Date bezog dies auf die Söldner, welche im seiner Heimat umherstrichen und versuchten, eben jene unter ihre Kontrolle zu bekommen. Wenn er wüsste, wie weit die Kazekagin schon war, deren Angebot anzunehmen und sich diesen und ihren Befehlen zu fügen, würde er sicherlich ohne weitere Umwege den Komplex der Kagin stürmen und alles kurz und klein hauen, was sich ihm dort in den Weg stellt. Immerhin war es für ihn als ANBU eine Pflicht, sein Dorf zu verteidigen, egal welche schönen Dinge man den ganzen Menschen und ihm auch vom Himmel herunterlügen würde. Ein leichter Seufzer sammelte sich in seiner Kehle, doch schluckten er diesen herunter um Naoto nicht zu beunruhigen. Es war ein schöner Moment für sie und um alles in der Welt wollte er diesen für sie - und auch für sich - bewahren.

Tetsuya Naoto

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Tetsuya Naoto » Mo 13. Sep 2010, 22:01

Ihre Augenlieder fühlten sich jede Minute schwerer an. Sie musste sich nun wirklich eingestehen, dass Date es geschafft hatte Naoto wirklich fertig zu machen. Nicht nur geistig, sondern auch körperlich war sie nun ziemlich am Ende. Die junge Frau fühlte sich schwach, müde, hilflos… nun musste sie sich einfach ergeben. Müde lauschte sie den Worten des Mannes, den sie so sehr liebte. Doch so wirklich aufmerksam war sie nicht mehr. Was er sagte, schien für sie wie ein Märchen. Naoto wusste dass Nichts, aber auch wirklich nichts im Leben, so blieb wie es war, besonders wenn es etwas Gutes war, blieb es nie wirklich lang so. Die Tetsuya seufzte leise und legte vorsichtig ihren Kopf auf seine Schulter. Schwach legte sie ihre Hand auf seine Brust und hielt sich etwas an ihm fest.
Dann begann sie mit leiser und heiserer Stimme zu flüstern: „Date-sama… Ich bin erschöpft…“ Eigentlich hätte sie dies nicht sagen müssen, es war offensichtlich. Wenn man sie so anschaute, konnte man fast sehen, wie ihre Augen schon am zufallen waren. Sicher ein amüsanter Anblick für jeden der sie so sah. Sie fühlte sich ehr entblößt, nackter als je zuvor. Denn sich so schwach und vergänglich zu zeigen, machte ihr mehr Angst als alles andere. Müde seufzte sie und schmiegte sich immer an ihn. Sie hoffte einfach dass er über sie wachte und ihre Schwäche nicht ausnutzte, nein eigentlich vertraute sie ihm ja, wäre sie nicht grade so unruhig, hätte ihr das alles wohl nichts ausgemacht. Irgendwie erinnerte sie sich nun so wo sie in ihren Gedanken versank an Dates Geschichte. Aus dem Reich des Schnees kam er… Ob es dort wirklich so kalt war, wie man sagte? Wenn man sein Leben lang nur in Sunagakure war, war es fast unvorstellbar, dass einige Länder keine Hitze oder keinen Sand hatten wie hier… Für sie klangen diese Geschichten immer wie Märchen, schöne Märchen… Doch sie war zu müde um weiter auf diese Gedanken einzugehen. Noch während sie darüber nachdachte, fielen ihre Augen zu und sie begann zu träumen. Dabei zeigte sich ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen…

Date Masamune

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Date Masamune » So 19. Sep 2010, 16:13

Möglicherweise wäre es sogar ein wenig angenehmer gewesen, jetzt im Moment nicht in ihren Armen zu liegen sondern sich nach dem Wohlergehen seines Dorfes und vorallendingen dem der Kazekagin kundig zu machen. Was wohl alles vor sich ging? Sicherlich genug, denn immerhin vermochte er sich nicht all das auszumalen, was in jener Sekunde geschah. Die andere Frage aber war - lebte Naomi überhaupt noch? Hatte sie sich gefügt, oder gekämpft, so wie es eigentlich ihre Pflicht war, wenn es darum ging, Sunagakure zu beschützen? Oder versuchte sie den Feind einfach nur zu überlisten, indem sie sich seinen Vorgaben einfach für den Moment erst einmal zu Herzen nahm? Dennoch, wieso kümmerten ihn die Belange anderer Menschen, die fernab seiner Sicht und erst recht seines Handlungsbereiches lagen? Er war einfach kein Kriegsherr mehr, besaß keine Armee, keine Macht, keine Ansehen. Nur Date's eigene Stärke war das einzige, was ihn - neben Naoto versteht sich - am Leben hielt. Alleine aus diesem einfachen Grund war es mehr als nur dumm, sich in eine Situation zu stürzen, in welcher er vielleicht sein Leben verlieren könnte, weswegen er sich entschied bei ihr zu bleiben. Vorerst zumindest. Früher oder später würde er erfahren, was sich hier zutrug, wahrscheinlich von den anderen ANBU, die auf der Lauer lagen und nur einen Augenblick abwarteten, an welchem sie letztendlich attackieren konnten. Da galt aber sicher der Faktor, ob all jene die Unterstützung der Kagin erhalten würden - so blieb ihm also nichts anderes übrig als seine Augen zu schließen und wie seine Liebste auch, langsam aber sicher einzuschlafen...

Tetsuya Naoto

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Tetsuya Naoto » Fr 24. Sep 2010, 16:46

Ein fester und erholsamer Schlaf, den hatte Naoto nun nach all dem hinter sich gebracht. Sie fühlte sich nun wesentlich besser als vorher, allerdings hatte auch sie so ziemlich die Realität aus den Augen verloren. Langsam öffneten sich die müden großen Augen der Kunoichi und sie suchte träge das Zimmer ab. Es dauerte einige Sekunden bis ihr all das Geschehene vom heutigen Tag wieder einfiel. Ihr Blick wanderte langsam hinüber zu Date, welcher auch schon tief zu schlafen schien, oder doch nicht so tief? Naoto für ihren Teil hatte mittlerweile ausgeschlafen. Vorsichtig begann die junge Frau sich zu bewegen und davon zu schleichen. Sie wollte ihn nicht wecken, da sie nicht wirklich wusste wie lang er schon geschlafen hatte. Dann rappelte sie sich langsam und noch etwas schwach in den Beinen auf. Etwas zittrig begab sich die junge Frau ins Badezimmer um sich das Gesicht zu waschen und wieder an zu ziehen.
Während sie so ihr nasses Gesicht im Spiel betrachtete, seufzte die junge Frau leise vor sich hin. Sie hatte völlig verdrängt was im Dorf alles geschehen war. Ob das ein Fehler gewesen war? Für Naoto gab es irgendwie nicht viel zu tun… Sie war nur ein einfacher Jonin welcher dem Kazekagen untestand, sie konnte nur handeln, wenn sie einen Befehl bekam und ein solcher war zu ihr noch nicht durchgedrungen. Sollte sie sich vielleicht einmal danach erkundigen? Irgendwie war sie froh dass sie zu Zeiten wie diesen grade kein Geninteam hatte, schließlich hätte sie sich um die Kinder nur Sorgen machen müssen beziehungsweise diese schützen müssen. Dennoch fehlten ihr die Kinder schon etwas. Nachdem sie sich fertig gemacht hatte, ging die Tetsuya zurück in das andere Zimmer und setzte sich dort auf ein Sitzkissen am Boden. Erneut gähnte sie leise und blickte rüber zu Date. Wann er wohl zu sich kam?

Date Masamune

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Date Masamune » Mi 6. Okt 2010, 20:57

Es verging nicht mehr sehr viel Zeit, bis sich der junge Mann dazu entschloss aufzuwachen, was darauß resultierte, dass Naoto aufstand und ihn alleine zurück ließ. Auf eine gewisse Art und Weise spürte er das fehlen ihrer Körperwärme und blinzelte einige Minuten später verschlafen, setzte sich auf und blickte sich um. Sie war wohl weggegangen. Wohin wohl? Auf Toilette, was zu essen besorgen oder vielleicht gar arbeiten? Gut, sie war ja immerhin eine Shinobi, so wie er und besaß dementsprechend viele Pflichten und Aufgaben, die erledigt werden sollten. So ließ er sich nach hinten fallen und schloss für einige Minuten lang seine Augen, bis er hörte, dass jemand den Raum betrat und er beinahe schon - wie auf knopfdruck - wieder in die sitzende Position sprang und sie leicht verschlafen anlächelte "Ohaio Gosaimasu." sprach er leise und sah sie sich musternd an. Sie wirkte nicht so verpennt wie er, viel mehr wach und geordnet, während dagegen all seine Haare in jede nur erdenkliche Richtungen abstanden und die Schnurr seiner Augenklappe leicht verrutscht war, dennoch aber keine Sicht auf das fehlende Sichtorgan gab. "...hast du gut geschlafen?" Sich wohl bewusst, dass er das Thema von all dem ablenken wollte, was passiert war - mit Smoker und seinen Söldnern - begann ein ein Gespräch und erwartete freudig ihre Antwort.

Tetsuya Naoto

Re: [Kaze no Kuni ~ Suna] Naoto's Apartment

Beitragvon Tetsuya Naoto » Fr 8. Okt 2010, 20:19

Irgendwie musste Naoto lächeln, als sie sah wie der junge Mann sofort aufsprang als sie sich näherte. Das wirkte etwas merkwürdig, aber irgendwie ziemlich amüsant. Sofort kicherte sie leise und grinste ihn an. Er sah ziemlich ulkig aus so verschlafen, die Haare standen ab und er selbst wirkte etwas neben der Spur. Das konnte man sich bei seiner normalerweise so coolen und professionellen Art gar nicht richtig vorstellen, wie er grade aussah.
Freundlich und immer noch sichtlich belustig, grinste Naoto den jungen Mann an und sagte dann leise: „Ohyo Date.“, während sie sprach, kicherte sie noch immer leicht, versuchte es aber zu verbergen. Weiter musterte die Kunoichi den Mann grinsend, ihr war gar nicht so richtig bewusst, dass sie ihn so anstarrte, aber sie war ziemlich glücklich im Moment. Mal wieder ließ er sie alles vergessen und verwickelte sie in ein Gespräch. Auf seine Frage nickte sie sofort und sagte dann: „Hai, ich hab sehr gut geschlafen. Und du?“ Die junge Frau stand dann auf und setzte sich direkt neben ihn. Sie empfand es irgendwie als unhöflich, wenn sie so weit weg saß, während sie sich unterhielten. So richtig munter war sie aber auch noch nicht, dies konnte man daran erkennen, dass auch ihre Haare zwar gekämmt, aber dennoch etwas durcheinander wirkten. Auch richtig angezogen hatte sie sich nicht, saß also nur in einem langen T-Shirt und ein paar Shorts neben Date. Schließlich war sie ja hier zu Hause und da gab es wohl kaum noch etwas, wofür sie sich schämen musste. „Hast du Hunger?“, fragte sie ihn dann ziemlich direkt. Sie wollte natürlich keine schlechte Gastgeberin sein…!


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