Waldstück in Konoha

Bekannt für Zusammenhalt und seine zahlreichen erstklassigen Ninja, liegt das Ninja-Dorf in Hi no Kuni.
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Reto Senju
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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Reto Senju » Di 8. Aug 2017, 08:34

ooc: Wie abgesprochen poste ich nun nach Kisuke, da Reto noch eine Chance hat auf das Ereignis, das sich entfaltet, vorher zu reagieren.

Der Senju war nach wie vor sehr observierend und behielt die Racchni im Auge. Dann geschahen die Dinge sehr schnell. Er blickte zu Kisuke, der sich gerade erhob, als es auch in seinem Funkempfänger rauschte. Es war die Stimme der Hokagin, die sich knapp an ihn wandte. Die Augen des Senjus weiteten sich eine Spur bei dem Befehl. Also doch. Irgend etwas würde geschehen. Kisuke würde sich, sollte ihn keiner der Anderen aufhalten, bereits davon machen, als Reto mit der gleichen Situation, in dem gleichen Dilemma da stand und sein Hirn ratterte. Er war ein sehr dorftreuer Shinobi und der Hokage sehr ergeben. Er schaute Kisuke hinterher. Für einen Moment schloss er die Augen. Er musste sich entscheiden. 'Ich darf keinem von der Nachricht berichten oder etwas erzählen. Hätte ich die Leute doch evakuieren sollen? Verdammter Mist aber auch.' Er atmete sehr tief ein. Urubi, der hinter ihm stand, bemerkte es. Das Chamäleon kannte ihn ganz gut und spürte, das etwas in ihm vorging. "Reto?" Der Senju drehte den Kopf ein Müh herum, sodass er das Chamäleon, das sich unsichtbar gemacht hatte, zwar nicht sehen, aber er ahnen konnte, wo es war und sprach dann sehr leise etwas zu ihm. "Bring sie hier raus." Er selbst schaute in die Runde. Sollte keiner Kisuke gefolgt sein, war dass der perfekte Auftakt, seinem Befehl nach zu kommen. "Ich werde Kisuke nachgehen. Was auch immer los ist... wir treffen uns draußen am Teich." Ohne ein weiteres Wort preschte er los. Er hatte bewusst erwähnt, dass sie sich draußen treffen sollten. Mehr konnte er nicht tun. Er hatte damit den Befehl der Hokage nicht gebrochen oder verletzt, aber... Wenn er nicht von den anderen verfolgt würde, eilte er weiter zu den Mauern. Er hatte sich etwas abseits von Kisuke bewegt, sodass er bereits oben ankam, als dieser noch den Weg nach oben ging. Er schaute, ein wenig abseits von Kisuke und in die Hocke gegangen, damit dieser ihn nicht sah, ins Dorf. Kisuke war etwa in dem gleichen Moment geflohen wie er - war er auch gewarnt worden? Dann hörte auch er die Explosionen. Sein Blick wurde weiter. "Nein... verdammt. Verdammt." Er schloss die Augen und gab seinem Moku Bunshin Bescheid und einen Befehl. Er blieb in seiner Deckung, auch nachdem Kisuke gegangen war und beobachtete das Ganze. Nachdem die Explosionen statt gefunden hatten, tauchten große Wolken auf. Ihm dämmerte etwas anderes. Seine Angst um seine Familie gewann die Oberhand. Er fummelte seinen Funkempfänger heraus, aber in der Unsicherheit und dem Konflikt, in dem er stand, war er jenseits seiner typischen Ruhe. Nachdem er die Funkfrequenz gewählt hatte, funkte er das Oberhaupt des Senju Clans an. "Shisho-sama. Hier Reto. Bewegt euch und alle vom Clan sofort schnellstmöglich aus dem Dorf heraus. Nehmt den schnellsten Weg aus dem Dorf heraus. Beeilt euch." Er biss sich auf die Lippe. Verdammt. Das war gegen den Befehl der Kage gewesen. Verdammt, verdammt! Aber seine Familie! Nein... sie würde es verstehen. Sie war immer so verständnisvoll gewesen. Seine Familie musste Bescheid wissen. Mit einem Stoßgebiet gen Himmel würde er sich dann in Richtung des Waldes jenseits der Mauern bewegen und am Teich warten. Innen allerdings war Urubi nun aktiv geworden. Das Chamäleon hatte nicht lange gewartet. "Es wäre eine gute Gelegenheit, dass ihr euch davon macht. Keine großen Ausreden." Urubi selbst wartete geduldig in seiner Tarnung und beäugte die entfernte, aber sich allmählich erscheinende Rauchwolke mit den sich immer bewegenden Augen.

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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Aniya Amell » Di 8. Aug 2017, 15:35

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Die Situation hatte sich mit Kisukes Auftauchen ungeahnt zugespitzt und die kleine Gruppe fand sich in der Anwesenheit von nun mehr als nur einem Racchni wieder. Aber nachdem die Vergeltung an dem Übeltäter verübt wurde, beruhigten sich die Insektoiden wieder. Reto nahm das Ruder in die Hand und Aniya kam selbstverständlich der Anweisung nach. Sie desinfizierte die Wunde und unter dem grünlichen Chakra schloss sich die Verletzung innerhalb weniger Augenblicke. Wohl wegen der Frustration auf dem Gesicht ihres Schülers schenkte Aniya eben diesem ein warmes und aufmunterndes Lächeln. Sie konnte es nur zu gut nachvollziehen. Eine weitere Person traf schlussendlich auf die Shinobi und die Amell erinnerte sich an den feuerroten Haarschopf. Daiki, wenn sie sich richtig erinnerte. Er hatte Sakushi damals ins Krankenhaus gebracht. Zum Gruß des Jungen senkte Aniya stumm den Kopf. Dann schienen sich die Ereignisse beinahe zu überschlagen. Mir nichts, dir nichts rannte Kisuke einfach davon. Verlor kein weiteres Wort. Fragend schaute die Jounin ihrem Schüler nach. Kisuke? Kisuke! Wir sollten zusammen bleiben! Wo willst du hin? Aber der Junge verschwand einfach zwischen den Bäumen und ließ sein Team mit einem Rätsel zurück. Erwartungsvoll drehte sich Aniya zu dem Rest um. Wisst ihr, was mit ihm ist? Hatte die Medic für einen Wimpernschlag etwas verpasst? Gut möglich, bei dem ganzen Aufruhr. Aber, und das fiel ihr womöglich nur dank dem vielen Umgang mit den unterschiedlichen Patienten im Krankenhaus auf, wirkte auch der Senju nun angespannter und sie beäugte ihn skeptisch. War etwas? Doch juchzt ging der Mann dem verschwundenen Genin nach, ließe sich wohl auch von niemandem aufhalten. Aber warum sollten sie sich draußen am Teich treffen? Wieso brachte er den Jungen nicht einfach zurück. So viele Fragen, und keine könnte sie mehr stellen. Was... ist denn los? Kam es ihr lediglich über die Lippen, als auch der Mann zwischen den Bäumen verschwand und sie nur noch zu viert zurück blieben. Sie drehte sich abermals zu dem Rest und blickte fragend in die Runde. Sollten wir ihnen nicht auch nach? Zusammen bleiben wäre das Beste. Und wir sollen ja auch vor die Mauer gehen... warum auch immer. Irgendwas stimmte doch nicht. Warum jetzt das Dorf verlassen? Sollten sie als Shinobi nicht gerade bei dieser Belagerung in den Mauern bleiben und noch schlimmeres verhindern? Die Situation entzog sich Aniyas Verständnis. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt, wenige Minuten nach dem Verschwinden ihrer Kameraden. Explosionen rissen den braunhaarigen Kopf der Frau herum. Es waren mehrere, ungefähr zeitgleich. Schreck und Angst löste dieses Geräusch in ihr aus. Dann folgte eine über den Baumwipfeln zu erkennende, große Rauchwolke. Ebenfalls mehrere, über dem gesamten Dorf verteilt. Fassungslos starrte die Jounin die dunklen Wolken an. Aus dem nichts ertönte eine Stimme, die sie anwies die Flucht zu ergreifen. Werden wir angegriffen? Aniya prüfte die Position der Wolken. Mein Gott... da ist im gesamten Dorf was hoch gegangen. Im Wohnviertel, beim Krankenhaus. Ich glaube sogar bei der Akademie! Die Frau schüttelte sich. Die Menschen! Bei Explosionen kam es zu verheerenden Kollateralschäden. Sie müssten ihnen helfen! Wir können jetzt nicht gehen! Die Menschen im Dorf brauchen unsere Hilfe! Als Shinobi ist es unsere Aufgabe, sie zu beschützen! Wir müssen alle evakuieren! Nichts ahnend, dass es für den Großteil der Bevölkerung bereits zu spät war. Aber Aniya handelte entsprechend ihrer Aufgabe. Auch wenn sie wollte, sie persönlich könnte nicht an allen Orten gleichzeitig sein, weswegen sie Kage Bunshin erschuf und diese aus schickte. Zur Akademie, zum Marktplatz, ins Wohnviertel. Einer sollte ohnehin im Krankenhaus sein.



TBC (die Kage Bunshin): Konohagakure -> Straßen von Konohagakure

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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Sakushi » Di 8. Aug 2017, 19:45

5 x sehr hoch
- Kage Bunshin (Gering + sehr gering)
- Erdpanther (Mittel + Gering)
= 4 x sehr hoch + Mittel + Gering + Sehr Gering




Die Situation spitzte sich verdammt schnell zu. Kisuke tauchte auf, gefolgt von einem wütenden Racchni. Ich wollte mich selbst mit einer Barriere schützen, aber der Senju unterbrach mich - es könnte aggressiv wirken. Nur einen Moment später schnellte eines der Racchni nach vorne, knapp an mir vorbei und im letzten Moment konnte ich Doteki zur Seite drücken. Aus dem angefangenen Sprung zur Abwehr des Angreifers wurde ein bedrohliches Fauchen. Ein weiteres, andersartiges Racchni tauchte auf und berührte den Genin kurz an der Stirn, was es nicht unbedingt einfacher machte Doteki ruhig zu halten. Dann kehrte endlich Ruhe ein. Aniya behandelte die Wunde des Genin und ich schaffte es, Doteki wieder ein wenig runter zu kühlen. In diesem Moment tauchte eine weitere Person auf - eine mir bekannte Person. Ich versteinerte für einen Moment, dann drehte ich mich zu dem Rotschopf um. Für einen Moment blickten wir uns ernst an, aber wir hatten die selbe Intension - nicht jetzt. Er hatte mich angeschwärzt und ich hatte ihn dafür in Grund und Boden gestampft. Und ihn seit dem nicht wieder gesehen. Mein Plan war eigentlich, ihm nie wieder zu begegnen, aber das war in einem so kleinen Dorf wohl nicht möglich. Bevor ich noch irgendwie regieren konnte, rannte Kisuke plötzlich davon. Überrascht drehte ich mich um und blickte ihm hinterher. Doteki war aufgesprungen und stand ein paar Schritte weiter, blickte verwirrt zwischen ihm und mir hin und her. Auf die Frage meiner Sensei hin schüttelte ich nur leicht den Kopf, dann machte sich Reto auch schon daran ihm zu folgen. Und wollte uns am Teich treffen. Draußen am Teich. Draußen. Außerhalb der Dorfmauern. Das war verboten. Ich wollte raus, so früh wie möglich, aber... es war verboten. Konnte ich das riskieren? Andererseits... ein Befehl von einem Jonin. Ein merkwürdiger Befehl... Meine Sensei schien geneigt, dem Folge zu leisten. "Ich glaube nicht, das wir den Grund rausfinden wollen.", meinte ich deutlich beunruhigt. Und die Worte aus dem Nichts bestärkten dieses Gefühl. Retos Begleiter riet uns, zu gehen und ließ Ausreden nicht gelten. Wieso sagte er uns das nicht selbst? Der Senju hätte uns einfach mitnehmen können, uns sagen können, das wir ihm folgen sollten. Ich verstand nicht, was los war, aber ich würde mich in Bewegung setzen. "Also ich geh jetzt.", meinte ich noch und steuerte auf die Mauer zu. Zuerst im Schritttempo, dann, sollten die anderen Folgen, immer schneller. Doteki lief einen Schritt vor mir, fast schon ungeduldig. Sein Schwanz peitschte nervös hin und her, die Ohren suchten den gesamten Wald ab. Weit hatten wir nicht. Wir konnten die Mauer schon fast durch die Bäume sehen, als es plötzlich laut knallte. Schlagartig blieb ich stehen, blickte zu den Baumkronen und konnte darüber eine ferne Rauchwolke entdecken. Ich zählte Vier weitere Detonationen innerhalb weniger Sekunden. "Das... das ist kein Angriff.", murmelte ich während sich in meinem Kopf die Gedanken überschlugen. Kisukes und Retos merkwürdiger Abgang, die Wahrnung des Chamälions, die Bedrohung durch die Racchni, der Vorwurf, den wir nicht genau kannten. "Die hat einer von uns gezündet.", flüsterte ich ungläubig. Sollte es eine Verteidigung sein? Die Racchni aus dem Dorf vertreiben? Für einen Kampf waren die Explosionen zu weit auseinander. Dann zählte die Medicnin die Orte auf. "Wir gehen!", wiedersprach ich ihr sofort und griff nach ihrem Handgelenk, dann erkannte ich die Fingerzeichen, welche sie formte und folgte ihrem Beispiel. Knapp zwanzig Bunshin tauchten um mich herum auf. "Reto ist stärker als wir alle miteinander. Wenn er flieht, müssen wir das auch. Also los!", animierte ich die Gruppe wieder und würde loslaufen.
Doteki war an mir vorbei gezogen stand bereits vor der Mauer, lief nervös auf und ab. "Scheiße...", murmelte ich und blieb einige Meter entfernt stehen. "Hoch mit euch und wartet nicht auf mich. Ich muss Doteki irgendwie hier raus kriegen.", meinte ich und formte Fingerzeichen. Ich brauchte das Jutsu, das ich vor nicht einmal einer Stunde erlernt hatte... ich hoffte nur, das es stark genug war. Die Mauer war an dieser Stelle mehr als nur massiv. Am Friedhof war sie erst geflickt worden, da hätte ich sie leicht zerstören können - hier nicht. Zumindest nicht so leicht. Ich formte Fingerzeichen und legte die Hand auf den Boden. Der Boden rebellierte, die steinige Erde verformte sich und ein riesiger Panther entstand. Nahm Anlauf und sprang in direkter Bodennähe gegen die Mauer. Risse entstanden in dem Beton. Das würde noch etwas Chakra kosten.

-Bunshin-> Diverse Orte im Dorf



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Beschreibung: Der Anwender formt mehrere Fingerzeichen und schlägt dann beide Handflächen auf den Boden. Dadurch manipuliert er den Boden mit seinem Chakra und erschafft aus der Erde einen Drachen aus Erde / Gestein / Schlamm. Dieser Drache ist nicht so schnell wie andere elementare Konterfeis und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 6 vorwärts. Allerdings erzeugt er bei einem direkten Treffer schwere Verletzungen, wobei diese je nach Trefferintensität aufgrund der Masse und dem Gewicht des Drachen verschieden in der Wirkung ausfallen können. Der Drache selbst ist 25 Meter lang und 4 Meter breit.
Sakushi hat die Technik insofern für sich personalisiert, das sie anstelle eines Drachens einen Panther mit identischen Abmaßen erstellt.
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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Yato Sabaku » Di 8. Aug 2017, 21:07

Chakra vor dem Post: 3x sehr hoch 1x hoch 1x mittel
Chakra nach dem Post: 3x sehr hoch 1x mittel 1x gering

Nichts lief wirklich wie es sollte und die Situation wollte auch nicht besser werden. Während der Biss von diesem Insektenvieh den Grünhaarigen offensichtlich erzürnte, schoss bereits eine weitere Person ins Bild und dieser kannte schon ein paar Personen. Manche hatten sich hier wohl nicht so gern wie andere und die Situation wurde Yato auch langsam zu viel. Alles wirkte auf einmal für ihn verwirrend, denn er verstand echt nicht worum es hier ging. Ging es nun um die Racchni, ging es um das Dorf, ging es überhaupt um irgendwas, wofür die Menschen die hier standen etwas konnten? Aniya fackelte nicht lange und verschloss Kisukes Wunde, sie war also eine Medic-Nin. Yato bezweifelte, dass irgendwer sich sicher war was hier gerade vor sich ging, denn einerseits zeigten die Racchni Aggressionen, andererseits sollten sie keine zeigen um weiteres zu vermeiden. Dann sollte letztenendes alles in die Scheiße geritten werden, denn der Grünhaarige nahm plötzlich die Beine in die Hand und keiner kapierte was denn jetzt los war. Hä? Bist du jetzt komplett bescheuert? Bleib hier! schrie er dem Jungen hinterher, doch er würde wohl nicht stehen bleiben. Stattdessen, machte sich Reto hinterher um ihn zu holen, er sollte die anderen am Teich treffen. Ist der Teich nicht außerhalb von Konoha, was ist hier eigentlich los?! Alles in allem war die Situation für Yato überfordernd, doch bald schon sollte sich herausstellen was denn überhaupt los war. Denn schon wenige Minuten später, hörte er ein paar Knalle und Konoha stand in Rauchschwaden. Yato sah lediglich wie Wolken sich über Konoha erhoben, irgendwas war explodiert und während plötzlich ein verdammtes Chamäleon auftauchte und meinte, die anderen sollten fliehen wurde Yato misstrauisch. Während Aniya und Sakushi Bunshins aussandten und sich Gedanken machten, was hier überhaupt passierte sandte Yato sein Daisan no me aus um auszuspähen, was denn eigentlich los war. Nachdem sein Auge los flog sah er Dinge, die er lieber nicht gesehen hätte. Innerhalb der Wolken spielten die Menschen wie verrückt... sie griffen sich an. Sie waren alle so aggressiv und manche versuchten sich gegenseitig zu fressen, alle innerhalb der Wolken spielten verrückt. Yatos Daisan no me würde sich schnell auflösen, als er vor Schock die Hand von seinem Auge nahm und wie versteinert in das Waldstück sah, in die Richtung einer der Wolken. Er stand nur wenige Sekunden geschockt da, doch für ihn fühlte es sich an wie eine Ewigkeit. Sie... sie... Yato vermochte es gar nicht auszusprechen und er brachte es auch nicht über die Lippen. Sakushi ergriff nun doch die Initiative und wollte mit den anderen abhauen, über die Mauer. Das war eine gute Idee und er folgte dieser auch sogleich, doch da er einer der langsameren war, merkte er schnell, dass Sakushis Katze wohl nicht so leicht da hochkommen würde und Sakushi begann Fingerzeichen zu formen um die Wand zu zerstören. Nein! Lock bloß keinen hier her.. glaub mir.. das willst du nicht sehen... sprach Yato, noch beinahe traumatisiert. Ich kann euch alle rüberbringen, denke ich... sprach er und packte eine Schriftrolle aus seinem Rucksack, welche er auf dem Boden ausbreitete und das Tobidogu verwendete. Eine große Kürbisflasche sollte nun auftauchen, welche randvoll mit Sand gefüllt war. Dieser floss sogleich aus dieser Flasche und bildete eine Plattform, welche genug Platz für die restlichen Personen bieten sollte. Er verwendete sein Sabaku Fuyū und erzeugte somit eine schwebende Plattform, wo er sich sogleich mitsamt seines Kürbisses draufwuchtete. Wenn wir uns ein wenig zusammenpressen, schaffen wir es alle rauf. Auch die Katze... Yatos Charakter war wie durchgerüttelt. Er wusste nicht was er fühlen sollte. Er musste als Shinobi vorbereitet sein, den Tod ins Auge zu blicken. Aber friedvolle Dorfbewohner welche sich gegenseitig abschlachteten... Was war hier los? Sollten nun alle auf die Plattform gestiegen sein, würde er sie über die Mauer befördern und fest aufpassen, dass ihm keine Racchni zu nah kamen. Auf der anderen Seite angekommen würde er noch eine etwas weitere Reichweite fliegen und irgendwo landen, wo man den anderen nicht mehr so leicht folgen könnte. Dann würde die Sandplattform sich wieder auflösen. Dort war Yato am Ende, nicht was das Chakra anbelangte oder die Ausdauer. Sondern die Psyche, jetzt wo er außerhalb des Dorfes war, würde der Zeitpunkt kommen wo sein Überlebensinstinkt vorbei war und er würde einfach nur auf die Knie fallen um seinen Kopf in den Boden zu pressen. Sowas wollte er nie wieder sehen...

TBC: Teich an der Mauer Konohagakures

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Name: Daisan no Me ("Drittes Auge")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
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Reichweite: Fern
Chakraverbrauch: gering pro Post
Voraussetzungen: Ninjutsu 2, Sabaku
Beschreibung: Bei diesem Jutsu wird mit Hilfe von Sand ein drittes Auge erschaffen, mit dem man ohne Probleme spionieren und Informationen beschaffen kann, ohne selbst entdeckt zu werden. Das Auge ist durch Chakra mit dem Sehnerv verbunden. Der Nachteil dabei ist, dass man ein Auge von sich zuhalten muss, das Auge fliegt mit einer Geschwindigkeit von 2.

Name: Tobidogu ("Schusswaffen")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Berührung
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Ninjutsu 2, Schriftrolle
Beschreibung: Das Tobidogu eine Entsiegelungstechnik und fällt unter die Rubrik Ninjutsu. Um das Jutsu anwenden zu können, muss der Anwender ein Siegel berühren, welches mit dem Fūin no Tobidogu erzeugt wurde. Indem der Anwender dies getan hat, kann er infolgedessen das Versiegelte entsiegeln bzw. beschwören, um es anschließend nutzen zu können.

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Name: Sabaku Fuyū ("Schwebende Wüste")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Mittel
Chakraverbrauch: gering pro Post
Voraussetzungen: Ninjutsu 2, Sabaku
Beschreibung: Der Anwender erzeugt bei diesem Jutsu aus seinem Sand eine schwebende Plattform, um sich oder seine Kameraden in die Luft zu bringen. Diese Plattform hält 5 Posts lang und kann sich mit einer Geschwindigkeit von 2 fortbewegen, sich dabei aber nicht weiter als 20 Meter vom Anwender entfernen.
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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Daiki Akamoto » Mi 9. Aug 2017, 23:12

oc: Das Heckmeck ist ein wenig verwirrend, vermutlich hab ich Fails drinnen, wenn sie schwer sind dann bitte bescheid sagen.

Eine eigentlich entspannte angespannte Situation in der sich Daiki gerade befand, Sakushi und er schienen sich ohne Worte darauf verständigt zu haben es nicht hier durch zu ziehen, klären haben sie dennoch was zusammen. Der Grünhaarige wurde von der Medic die Daiki bereits aus dem Krankenhaus kannte behandelt, auf seine Frage was passiert sei antwortete niemand. Daiki zuckte mit den Schultern und blieb erstmal in der Nähe des Jungen, dieser jedoch sprang nach einen seltsamen Blick plötzlich auf und lief los, in Richtung Mauer, Daiki kannte den Wald hier ziemlich auswendig wusste also genau wo er lang lief ohne es genau zu sehen, er könnte ihn einfach verfolgen, doch machte er sich keine großen Sorgen um den Jungen. Weshalb auch? In den Moment war noch alles ganz locker, doch dann plötzlich schien irgendetwas seltsamer, denn Reto sein Sensei befehligte ihm ihn draußen am Teich zu treffen, ein Befehl den Daiki gerne nach kommen würde, denn er will ohnehin endlich aus diesen Dorf raus und ein wenig Freiheit zu geniesen. Er stellte seinen Sensei nicht sonderlich in Frage doch, stellte er sich natürlich die Frage weshalb er es anforderte, da er aber vorher anscheinend mit seinen Funkempfänger beschäftigt war schien er ein guten Grund dafür zu haben. Doch kurz nachdem auch Reto in Richtung Mauer verschwand hörte man mehrere Explosionen, Daiki riss die Augen auf und blickte sich um, schnell erkannte er die Orte an denen die Bomben hochgegangen sind. Eine für ihn unbekannte Stimme aus den Nichts riet auch abzuhauen, Daiki blickte zu Sakushi, er würde bei ihr bleiben, zwar sind sie nicht sonderlich gut aufeinander zu sprechen, doch er kennt ihre Fähigkeiten und mit ihr hatte er schon den Angriff von Amon überlebt. "Immer wenn wir zwei zusammen sind passiert nur Scheiße" Sakushi lief los, und Daiki folgte ihr auch der unbekannte Junge folgte ihnen. Die Medic erschuff genau wie Sakushi Kage Bunshin, wahrscheinlich um die Situation zu überblicken. "Wieso kam noch kein Funkspruch?" warf Daiki als allgemeine Frage in das neu gebildete Team. Sakushi schien ähnliche bedenken zu haben, sie sprach leise doch Daiki konnte es wahrnehmen. "Denkst du wir wurden von einen von uns verraten? Aber für eine einzelne Person sind das zuviele Explosionen, sowas kann niemand allein vollbringen, irgendwas großes geht hier gerade ab, scheiße verdammt." Daiki folgte der Chunin in Richtung Mauer, Doteki war schneller als sie und blieb vor der Mauer stehen, ein kleines Problem was Sakushi aber schon am lösen war, der junge schien irgendwie in der Lage zu sein die Situation sehen zu können, vermutlich mit dem kleinen Auge welches er weggeschickt hatte. "Los jetzt, was hast du gesehen?" forderte Daiki mit lauter Stimme und gereizter Tonlage den Genin auf auszuspucken was er sah. Der Genin hatte eine andere Idee als Sakushi um die Mauer zu durchbrechen oder viel eher um Doteki auf die andere Seite zu bringen, anders als Sakushi es wollte blieb Daiki immer noch an ihrer Seite anstatt die Mauer zu erklimmen. Der Genin entsiegelte einen Gegenstand und lies mit Sand eine Art Plattform entstehen, Daiki zögerte nicht lange und sprang sofort auf diese hinauf. Sollten alle auf die Plattform gestiegen sein würde der Junge vermutlich abheben und gemeinsam würden sie das Dorf verlassen. So richtig verdaut hatte Daiki das ganze nicht, er hatte noch keine einzige Sekunde an seine Eltern gedacht, bei denen es aber auch Explosionen gab, sein Gedächtnis war leer und von der Flucht erfüllt. Nochmal zu sterben war ein stärkeres Angst Gefühl als alles was er in diesen Moment kannte, und man sah es seinen Blick an. Besonders Sakushi wird es verwundern, denn sie kannte ihn wohl am besten von all den Menschen und Tieren hier. Sein Blick war eigentlich immer voller Freude, er war immer ein Lebensfroher Mensch, selbst als er Sakushi im Kampf unterlag war dieser Blick nicht mit Trauer gefüllt.

TBC: Sabaku hinterher
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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Reto Senju » Mi 9. Aug 2017, 23:45

Verwendeter NPC: Urubi

Das Chamäleon hatte den Handlungen mit der Präzision eines Uhrwerkes zugeschaut und war nun ganz und gar in seiner Aufgabe aufgegangen. Reto hatte ihn mit seinem Blick nichts sagen müssen - er hatte ihn um etwas gebeten, aber mehr als raten konnte er diese Menschlein doch nichts, oder? Tatsächlich gab es noch anderes, das er tun könnte, aber für den Moment hatte Urubi genug. Auch erf folgte getarnt der Gruppe der Menschen zur Mauer hin. Das Chamäleon sagte nicht viel - aber zumindest waren die haarlosen Äffchen seinem Befehl - haha! - gefolgt und hatten sich zur Mauer begeben. Natürlich, um aus dem Dorf heraus zu kommen. Als Aniya und Sakushi Kage Bunshin erschufen, schmatzte das Chamäleon laut, um seine Unzufriedenheit zu zeigen. "Keine Zeit zur Sorge. Bewegt euch. Reto möchte, dass ich euch nach draußen bringe und genau das werde ich auch tun. Bewegt euch, Menschen!" Der Sabaku erschuf dann eine Sandplattform, die das Chamäleon jedoch nicht betrat. Er enttarnte sich und bewegte sich erstaunlich flink die Mauer empor, wesentlich schneller als die Menschen auf ihrem Sand und hockte dann oben auf der Spitze, von der aus es einen Blick über das Elend warf, das sich um sie herum abspielte. Nicht gut. Gar nicht gut. Hatte Reto sie damit retten wollen? Er hatte sehr eigenartig reagiert. Das schmeckte ihm nicht. Ganz und gar nicht. Das Chamäleon wartete geduldig, bis die Gruppe sich nach oben begeben hatte und beäugte dann die Menschen von oben bis unten. Sollte sich einer von Ihnen zurück wenden, um zum Dorf zu schauen, würde er eingreifen. "Nicht zurück schauen. Raus. Keine Widerworte." Sollten die einzelnen Shinobi seinem Wunsch folgen, würde das Chamäleon abwarten, bis sie alle nach unten verschwunden waren, bevor es sich dann - in der Erkenntnis, seine Aufgabe erfüllt zu haben, mit einer sehr großen Freude nach Rosho'te bewegen, indem es die Verbindung auflöste und sich in einer Rauchwolke auflöste. Was auch immer Urubi gesehen oder gehört hatte, würde er freilich in Rosho'te dem Obersten der Chamagan mit teilen und sich wundern, das einige Kinder aus dem Dorf dort unterwegs waren - gerettet von Inkozuko selbst, der kurz das Feld betreten hatte. Nun aber lag es an den Konohanin, was sie aus dem machten, was ihnen gegeben wurde. Das große rote Chamagan war sich jedoch in einer Sache sehr sicher; das roch nach Verrat. Irgendjemand hatte das Dorf auf eine infame Art und Weise verraten. Aber Reto würde das alles sicher erklären können, wenn er nach Rosho'te kam. Das er kommen würde, stand außer Frage. Daran zweifelte niemand unter den Chamagan, den sie kannten den Senju gut genug.

Urubi damit aufgelöst

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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Reto Senju » Di 12. Sep 2017, 11:14

cf - viewtopic.php?p=274831#p274831

Noch am Tor

Der Senju schwieg. Er wusste, das er sich nun einiges anhören musste, aber Tias Worte prallten an ihm ab. Was waren schon Worte von jemandem wert, der offen damit gedroht hatte, Konohagakure zu vernichten, wenn „ihr den danach sei“ oder Takashi nichts dagegen hätte. Was ihn dann aber doch enttäuschte und auch erstaunte war, wie sehr sich die Leute von derartigen Worten einlullen ließen. Sie waren alle Täter, den sie alle waren der Hokage gefolgt Sie hatte Befehle gegeben und sie waren diesen nachgegangen. Das dann Hiro so vor sich hin brabbelte zeigte aber nur eines – er war weit davon entfernt, ein Jonin zu sein. Die Entscheidung, sich zwischen den Dingen zu entscheiden und die Dinge dann zu nehmen wie sie waren war etwas, das einen Chunin von einem Jonin unterschied. Jemand, der sich wegen aller Eventualitäten Gedanken machte war es nicht wert, ein Shinobi zu sein.
Und das war eine Grundlage, die man in der Akademie beigebracht bekam. Wer das nicht wusste hatte als Ninja in der Shinobi Welt nichts zu suchen. Hiros feindselige Worte jedoch ließen den Senju reagieren. „Und wie hättest du reagiert, hm? Es ist so leicht, jetzt zu sagen ich hätte so oder so gehandelt oder handeln müssen. Wem folgst du? Deinem Gewissen oder einem Befehl? Ich habe meine Wahl getroffen und bin mit meinem Gewissen gefolgt. Ich musste diese Entscheidung fällen und ich habe sie gefällt. Mit meinem Versuch, die Leute zu retten, habe ich den Befehl der Hokage nicht befolgt. Warum habe ich nicht alle informiert? Weil die Hokage es dann gehört hätte und dann wäre eventuell noch mehr passiert? Ich habe für diese Welt gegen Amon gekämpft und geblutet. Wage es also nicht mir noch einmal so zu kommen und mir auch nur im kleinsten zu unterstellen, ich hätte das Dorf verraten.“ Damit war es auch geklärt. Er würde dem Uchiha keine Gelegenheit zur Antwort geben, sondern sich mit einer enormen Geschwindigkeit davon machen. Die Kinder würde er zurück bringen, aber er hatte diese Worte diesem naiven Jungen ins Gesicht brennen wollen. Wie konnte man nur so töricht, so engstirnig und simpel sein, das man nicht weiter denken konnte? Reto hatte als einziger der „Vertrauten“ so gehandelt und gezeigt, das er menschlich handelte. Er hatte sich für seine Familie – das Dorf – entschieden. Eine solche Größe hatte keiner sonst gezeigt und das Hiro ihm so kam verletzte den Senju – es wunderte ihn – gar nicht wirklich. Er fühlte lediglich einen kleinen Stich. Aber so waren sie, die Uchiha. Große Temperamente, wenig nachdenken. Die Fehde zwischen ihren Clans war schlussendlich nicht grundlos so alt und so wie es jetzt stand waren beide Clans nicht größer durch diese Katastrophe geworden.


Auf dem Weg zum Waldstück in Konoha

Auf dem Weg zum Teich außerhalb der Mauer würde der Senju den gleichen Weg durch das Dorf nehmen wie zuvor - diesmal jedoch ziemlich schnell. Er hörte nun Sakushis Funkspruch. Sie lebte. Gott sei Dank. Sie waren also am Leben. Es beruhigte ihn, ihre Worte zu hören, die auch alle anderen in Konoha gehört haben mussten. Konohagakure würde sich erholen. Es musste sich erholen, sonst war alles verloren. Der Senju eilte weilte, wobei sich seine Beine bleiern anfühlten. Hatten sie doch Recht? Hatte er sie Yuu zum Frass vorgeworfen, indem er ihnen "nur" einen Moku Bunshin da gelassen hatte? Sein Moku Bunshin konnte das gleiche wie er, er war ihm absolut gleich. Hätte er lieber sterben sollen als so zu handeln? Zweifel waren natürlich und waren auch richtig so - aber der Senju spürte, das er sich erst einmal sammeln musste. Er verlangsamte seinen Schritt, schaute sich um. Wie sollte es weiter gehen? Yuu und die Hokage waren weg. Scheinbar hatte der ANBU Captain die Macht, eine Barriere derartig zu verändern, das sie sogar die Personen innen beeinflusste. Sie mussten eine Möglichkeit finden, die Barriere zu verändern und so unantastbar für ihn zu machen. Aber das war Zukunftsmusik.

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Re: Waldstück in Konoha

Beitragvon Reto Senju » Do 5. Okt 2017, 16:18

Die Wunde, die der Verrat der Hokage und der Anbu sowie deren Kapitän dem Dorf geschlagen hatte, war tief und nicht nur äußerlich. Sie ging weit unter die Oberfläche. Nun war eine fundamentale Angelegenheit, die das Dorf immer über all die Anderen gehoben hatte, infrage zu stellen: War Konohagakure noch das Dorf, das es immer gewesen war? Folgten die Bewohner dem Willen des Feuers, wenn die eigene Hokage das Dorf opferte? Und für was? Persönliche Glorie? Reto wusste nicht, warum die Hokage das Dorf in sprichwörtlich in die Luft gejagt hatte. Er wusste lediglich, das dies in der ganzen Geschichte seit der Gründung Konohagakure no Satos noch nie vorgekommen war: Ein Hokage wandte sich gegen seine Schutzbefohlenen. Reto hatte bitter erleben müssen, wie seine Welt sich von einem Traum in einen Alptraum wandeln konnte. Er hatte die Hokage verehrt, hatte ihren Befehlen gesprochen, mitgedacht und sinnvoll gehandelt. Dafür hatte sie ihn gewarnt. Und dann hatte sie ihn vor eine schwere Wahl gestellt: Seine Loyalität gegenüber ihr als Hokage oder die Loyalität gegenüber dem Dorf und seinem Clan. Reto hatte sich die Entscheidung nicht einfach gemacht und war am Ende seinem Gewissen gefolgt. Er hatte sich gegen die Hokage gestellt. Er hatte versucht, seine Freunde zu beschützen – es war ihm zum Teil gelungen, allerdings sah er sich nun auch einer Anfeindung gegenüber: Hiro hatte ihn indirekt davor gewarnt, noch einmal vor ihm zu erscheinen, aber der Senju hatte sich die Butter – in seinen Augen zumindest – nicht vom Brot nehmen lassen. Wer war diese Gör ihm zu erklären, wie die Welt aussah und was in einer solchen Situation richtig oder was falsch war?
Im Gegenteil: In Retos Augen hatte Hiro sich mit seiner Ansicht disqualifiziert, ein Ninja zu sein. Er hatte nicht verstanden, was die Jonin von den Chunin trennte – und das war für ihn der uneingeschränkte Wille, dem Dorf zu dienen und Risiken einzugehen, um zu retten, was zu retten war. Welche Informationen gefährlich sein konnten und nur mehr Leben kosten könnten. Er würde sich jedoch nicht einer Auseinandersetzung mit dem Uchiha hingeben. Es war etwas anderes, das ihn beschäftigte. Die Hokage war nun weg, das Dorf führerlos. Es gab einige Leute, die nun aktiv werden mussten. In den kommenden Tagen kümmerte er sich um die nötigen Dinge, die getan werden mussten. Er ließ die Waisenkinder zurück bringen und half bei den soweit nötigen Wiederaufbauarbeiten mit. Es waren vor allem viele administrative Dinge, die nun zu tun waren. Da es den Daimyo nicht mehr gab, musste man nun im Dorf entscheiden, wer der neue Hokage werden sollte – den Konoha brauchte einen Hokagen. Es waren viele Dinge, die man nun tun musste. Das sich jemand erdreisten würde, ihn einen Verräter zu nennen – das fiel dem Senju im Traum nicht ein. Er hatte sich am Ende für sein Dorf entschieden und so viele gerettet wie er es eben konnte. Sakushi, Aniya, Daiki, Yato... sie alle waren noch am Leben, auch wenn er von Sakushi nun nichts mehr gehört hatte und auch Yato schien vom Erdboden verschluckt zu sein. Ebenso wie Daiki. Lediglich Aniya hatte er kurz gesehen und so wusste er, das sie auch hier war. Es würde nicht einfach werden, aber das Dorf musste wieder zu einer Realität zurück finden. Er wäre für seine Kameraden gestorben. Nun war er noch am Leben und musste zusehen, was mit dem Dorf geschehen würde. 'Das Dorf braucht einen neuen Hokage.'
Als er Kratos Nachricht vernahm, zuckte er zusammen. Er hatte Yseras Brüllen gehört, aber war zur Hölle tat Ishgard nun hier? Die Gedanken des Senju rasten. Sicher, sie wussten, das Ishgard Teil der Allianz war. Die Nachricht, das der Kommandant dieses ominösen Ordens hier in Konoha war, verbreitete sich also wie ein Lauffeuer. Einige um den Senju fragten sich, was Ishgard hier wollte. Das Dorf war skeptisch geworden. Wieso auch nicht? Die eigene Hokage hatte sie verraten. Aber Kratos sprach von Hilfe. Reto erinnerte sich an den Namen. Der Held des Krieges zwischen Kirigakure und Kumogakure. Ein Mann, der Kirigakure gedient hatte und nun... folgte er Ishgard? Reto wusste freilich nichts von Kratos Geschichte, aber für ihn klang es wie jemand der... nun ja, heute dem diente und morgen einem anderen. Kiri, Ishgard – was würde noch kommen? Wie dem auch sei – Kratos Fähnchen in den Wind halten war dem Senju für den Moment egal. Und wenn er sich morgen Iwagakure anschloss. Der Aurion war hier, um zu helfen und das musste man auch jeden Fall honorieren. Er würde jedoch für den Moment handeln und Hiro informieren, das die Waisenkinder wieder dort waren, wo sie hin gehörten, sodass er seine Frequenz anwählte: „Die Kinder sind wieder in Konohagakure angekommen und wohlauf. Sie sind wieder im Waisenhaus, wie auch die Waisenmutter.“ Er stoppte kurz, atmete ein und aus. Mehr musste er nicht sagen. Hiro würde wissen, das er für den Moment nicht gewillt war, sich weiter mit ihm auseinander zu setzen. Sie hatten es einander mehr als klar gemacht, das sie unterschiedliche Sichtweisen hatten. Aber für den Moment waren die Dinge wie sie waren. Und damit mussten Sie beide leben. Der Senju schmunzelte in sich hinein - in Situationen, in denen man sich wehrlos fühlte und kein Aus und Ein wusste, war es wichtig, das man Schuldige fand. Würde Hiro ihn als einen solchen darstellen?

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