Öffentlicher Park

Bekannt für Zusammenhalt und seine zahlreichen erstklassigen Ninja, liegt das Ninja-Dorf in Hi no Kuni.
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Yato Sabaku
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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Yato Sabaku » Mi 17. Mai 2017, 20:07

Der Hund von Sensei Aniya, hatte wahrlich einen gruseligen Fund gemacht. Es war ein Knochen und weder Arato noch Sensei Aniya konnten sich erklären, wie alt dieser Knochen war und vorallem ob er wirklich zu einem Menschen gehörte. Während Sensei Aniya ein wenig philosophierte, wie lange er hier schon lag und auch versuchte irgendwie ihren Schüler ein wenig aufzumuntern, sie ging wahrscheinlich davon aus, dass es den jungen Genin irgendwie nah ginge. Aber keineswegs, mit sowas musste man rechnen in einer Welt wo alles mögliche geschehen kann. Natürlich schockte es ihn ein wenig, aber es ging ihm nicht sonderlich nahe. Sensei Aniya musste sogar, falls es sich um einen Mord handelte den obligatorischen Hut vor der Person ziehen, da es wirklich beachtlich ist so etwas hinzukriegen. Sensei Aniya wollte dieses Thema mit Arato aber nicht vertiefen, so fragte sie ihm ob er vielleicht die Schmiede seines Vaters übernehmen würde. Bei der Frage erbleichte der Matahaka und er musste schlucken als hätte ihn grad der Tod höchstpersönlich geküsst. Aus ihm stoß ganz er alte Arato hervor. Ähm... Ich... Arato stotterte so vor sich her ohne zu wissen wie er auf diese Frage zu antworten hat. Er wollte die Schmiede seines Vaters nicht übernehmen, aber er war sich irgendwie auch nicht sicher weshalb er das nicht wollte. Das Leben als Schmied war wohl irgendwie nichts für ihn, es war so laut und er hätte die ganze Zeit zu tun. Ich habe... eigentlich nicht vor die Schmiede meines Vaters zu übernehmen... Arato hasste es schon mit seinem Vater über sowas zu reden, aber jetzt auch noch mit seiner Sensei. Es... Es gefällt mir nicht. Unsere Familie war immer schon am schmieden... Ich will aber kein Schmied werden. Er schaute bedrückt auf den Boden, während er so über das nachdachte. Paps macht mir immer Stress mit seiner Schmiede. Sie sind viel zu fürsorglich. Ich kanns kaum erwarten eine eigene Wohnung zu haben. Er liebte seine Eltern, aber sie verstanden Arato nicht, sie kannten ihn nicht wirklich. Aus diesen Gründen, redete er nicht gern über das was seine familiären Dinge angeht, aber er vertraute seiner Sensei. Sie durfte sowas ruhig erfahren.
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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Aniya Amell » Fr 19. Mai 2017, 20:30

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Nach wie vor mit einem möglicherweise menschlichen Knochen in der Hand, wechselte Aniya sprunghaft das Thema. Fehlte nur noch, dass sie den aus Langeweile in die Luft warf und wieder auffing. Ein skelettierter Mensch könnte ihr zumindest heute nicht die Laune verderben. Und auch so gab es deutlich schlimmeres im Dorfpark zu finden. Beispielsweise eine frische Leiche, die stank zusätzlich bestialisch. Da hatten sie es mit dem Knochen noch relativ gut getroffen. Mit ihrer Frage schien sie bei dem Jungen allerdings einen wunden Punkt zu treffen. Er verfiel wieder in sein Verhalten, wie sie es aus der Sushi Bar kannte. Wurde dazu noch blass. Für einen Moment formten sich kleine Sorgenfalten auf der Stirn der jungen Frau. Aber er offenbarte sich seiner Sensei und dem eigentlichen Wunsch, später nicht die Schmiede fortzuführen. Resultierend aus der Tatsache, dass die Eltern ihre Berufung sehr Ernst nahmen, vermutlich als Lebens erfüllend ansahen. Simpel gesagt fühlte sich Arato unter Druck gesetzt. Nicht ungewöhnlich für sein Alter, wenn man Neues probieren wollte, aber das Elternhaus ihm den Weg in eine andere Richtung bereitete. Aniyas Eltern hatte ihr stets viel Freilauf gelassen. Sie in ihrer Unternehmung zur Medicnin unterstützt. Daher kannte sie ein derartiges Verhältnis nicht aus persönlicher Erfahrung, war aber an sich mit der Thematik vertraut. Und die schien ihm Nahe, wenn nicht gar unter die Haut zu gehen. Dein Vater wird irgendwann verstehen, dass sein Handwerk nichts für dich ist. Außerdem bist du Shinobi und wenn du ehrgeizig an deinem Nindo arbeitest, wird ohnehin nicht viel Zeit zum schmieden als Job bleiben. E ist jetzt vielleicht etwas anstrengend, aber mit der Zeit wird sich diese Angelegenheit lösen. Ob schmerzlich oder nicht hängt von euch beiden ab. Und wie sehr ihr versucht den anderen zu verstehen. Aniya hatte das Gefühl, als müsse sie den Jungen ein wenig stützen. Seine Probleme mochten klein in Anbetracht der weltlichen Lage sein, aber es waren noch immer Laster, mit denen nur er zu kämpfen hatte. Aniya hatte ähnliche Sorgen, welche im Nachhinein betrachtet nicht nur simpel, sogar ein wenig lächerlich wirken. Eine Sache, die wohl nur mit dem Alter kommen konnte. Drum kicherte die Frau auch darauf, dass er endlich ausziehen wollte. Vor ein paar Jahren habe ich genau dasselbe gesagt! Und vor kurzem hatte ich erst noch das Gespräch mit meinen Eltern darüber. Allerdings aus einem anderen Aspekt, und nicht, dass ich ihnen überdrüssig bin. Herkules brachte der Dame derweil einen weiteren Knochen. Der war etwas kürzer, aber auch hier konnte sie nichts konkretes bestimmen. Drum schickte sie den kurzbeinigen Hund wieder los, in seinem recht großzügig gebuddelten Loch weiter zu graben. An den Seiten häuften sich bereits kleine Erdhügel.

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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Yato Sabaku » Mo 22. Mai 2017, 18:21

Die Sache mit den Eltern war bei Arato ein schwieriges Thema, auf welches er nicht gerne antwortete und worüber er auch nicht so gerne sprach. Seine Eltern konnten seinen Traum ein Shinobi zu werden noch nicht ganz nachvollziehen und Arato bangt sehr oft darum, dass seine Eltern ihm von jetzt auf gleich einfach verbieten, ein Shinobi zu sein damit er das Geschäft weiter führt. Sensei Aniya versuchte den Jungen irgendwie zu trösten, aber sie kannte seinen Vater nicht wirklich. Er stellte sich zwar gern so an, als würde er seinen Sohn wahrlich unterstützen aber begeistert war er nicht und Arato hat sowieso nicht die beste Zukunft als Ninja. Ich denke nicht, dass er es verstehen würde. Er ist ein Sturkopf. Genau wie ich. Ja, das traf den Nagel auf dem Kopf. Von der Aussage, dass sie auch ausziehen wollte musste Arato auch ein wenig kichern, er würde aber definitiv aufgrund von Überdrüssigkeit ausziehen. Die machen sich einfach zu viel Sorgen. Wenn ich jetzt beim Turnier auserwählt werden würde dürfte ich mich zuhaus nicht mehr blicken lassen. Ich kann mir nicht anhören wie sie mir einreden wollen, dass ich in Gefahr bin. Das hatte er schon, als sie ihm erzählten, dass Sakushi in Gefahr sein könnte. Apropros Sakushi. Arato griff nach dem Kristall in seiner Tasche, er hatte ihn bis jetzt gar nicht mal in der Hand, doch er fühlte sich als ob er wusste wo er steckte und schaute hinein, wo der Kampf von Team 2 projeziert wird. Als er sieht wie der Angriff vom riesigen Eisenmann den einen weißhaarigen außer Gefecht setzt und der andere sein Bein verliert zuckt Arato mit einem schmerzverzehrtem Gesicht zusammen, das muss ordentlich weh getan haben. Sakushi schien die einzige zu sein die noch halbwegs auf den Beinen stand. Das sieht ja schlimm aus für sie... Arato verlor sein schmunzeln was er noch ein wenig auf seinem Gesicht hatte, er hätte dieses Geschehen wahrscheinlich nicht begutachten sollen. Wie sich Sakushi in dieser Situation wohl gerade fühlt?
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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Aniya Amell » Di 23. Mai 2017, 23:30

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Die Probleme mit den Eltern schienen doch tiefer zu wurzeln, als die Amell im ersten Moment annahm. Nicht nur, dass diese eigentlich den Wunsch vom Sohn hegten, der den Familienbetrieb übernahm. Sie konnten seine Begabung zur Chakra Konzentration wohl nicht gänzlich gutheißen. Ohne Zweifel ein Paar, dass sich wirklich sehr um den eigenen Nachwuchs sorgte. Allerdings so sehr, dass Einschränkungen dabei nicht ausblieben. Zumindest konnte Aniya mit den wenigen, gegebenen Informationen dies schlussfolgern. Aber so was sollte bei einer reinen Zivilisten Familie durchaus vorkommen. Die Braunhaarige erinnerte sich dabei an ein Mädchen, damals in der Akademie. Auch ihre Eltern Zivilisten und stets besorgt bei den Chunin, wenn das Kind mit blauen Flecken und kleinen Schnittwunden nach Hause kam. Als Sensei Aratos kam sie wohl nicht drum herum, eines Tages ein Wort mit den Eltern zu wechseln. Speziell, wenn sie ihm eine Mission aufgrund möglicher Gefahren verbieten wollten. Oder wie er es sagte, Stress wegen dem Turnier schoben. Dies alles mochte auch lediglich die subjektive Auffassung eines Jugendlichen sein, doch manchmal steckte ein wenig Wahrheit dahinter. Jetzt haben sie noch Angst, aber irgendwann werden deine Eltern sehr stolz auf dich sein. Sie klingen ganz danach. Munterte sie den jungen Genin nach besten Mitteln auf. Sie würde ihm gerne mit mehr als nur ermutigenden Worten helfen. Doch für Taten war es noch ein wenig verfrüht. So blieb vorerst nur das. Arato zog aber etwas hervor, dass Aniya seitdem Erhalt erfolgreich verdrängt hatte. Nicht, dass ihr Interesse für die Turnierszenarien fehlte. Nur als der Kristall ankam, wollte sie den Kopf nur für einen Moment frei von dem wartenden Unheil haben. Mit Arato gelang dies auch ganz gut. Bis jetzt. Sie beugte sich ein wenig zu dem Jungen und blickte mit ihm in den Kristall. Was sich dort zeigte, ließ die Medic vor Schock die Hand an den Mund legen. Nicht nur aufgrund des Versagens des Heimteams, sondern auch wegen der Gestalten, die sich ihnen als Gegner boten. Mein Gott... Hauchte sie entsetzt. Und ihre Schülerin mittendrin. Die schlug sich von den drei Kandidaten bislang am besten. Aber fragte sich nur, für wie lange noch. Die Hand wanderte hoch zur Stirn und die Frau lehnte sich fassungslos auf der Bank zurück. Was für Wesen... aus welchen Welten kommen diese Gestalten? Wir haben hier vieles, aber dieses... Eisenmonstrum... Wahnsinn. Biologische Erklärung Fehlanzeige. Aber hier brauchte sie auch nicht mit natürlichen Gesetzen regeln. Die waren an dem Ort des Turnier völlig außer Kraft gesetzt. Aber nun sorgte sich die Frau nur umso mehr um ihre Chunin. Im Speziellen um deren Psyche. Denn je nachdem, was sie in dieser eisigen Hölle noch erwartete, könnte die labil werden. Und dann hätte die Amell nicht nur eine Schülerin, sondern noch eine Patientin. Ich fürchte wir können uns gar nicht gut genug, auf das Turnier vorbereiten. Zumindest nicht auf die Gegner. Es kann wirklich alles kommen. Stellte die Frau nüchtern, aber mit einer Sorgenfalte auf der Stirn fest. Wieso konnte sie dies ihrem Team nicht ersparen? Auch als Pazifistin würde sie den Platz von jedem ihrer Teammitglieder einnehmen, Hauptsache sie müssten keine Grauen erleben.

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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Yato Sabaku » Sa 27. Mai 2017, 15:43

Um das Gesprächsthema Eltern hatte Arato nun einen großen Bogen gemacht, in ein Thema, welches nicht gerade besser ist, wenn man sich den Stand der Dinge ansieht. Er hatte seinen Kristall rausgekramt und den Kampf zwischen Sakushi und den anderen gegen diese Monster aus der anderen Welt beobachtet und was er sah, war mehr als nur erschreckend, wenn nicht sogar verstörend. Er konnte nicht nut gewaltige Wesen aus anderen Welten sehen, sondern musste er mit ansehen, wie ein Mensch nicht nur sein Bein verlor, sondern auch musste er mit ansehen, wie es einen Menschen außer Gefecht setzte und einen anderen blonden Typ mit einer Gitarre komplett zerquetschte, bei dem Anblick zuckte Arato zusammen und er musste schlucken, als er mit ansehen musste wie der Typ zu einem Haufen Matsch verarbeitet wurde, ließ Arato beinahe vor Schock den Kristall aus den Händen fallen. Aber... wieso? fragte der Junge, obwohl er eigentlich nur gedanklich darüber sprechen wollte. Sensei Aniya sprach derweil ebenfalls von den Wesen, gegen die unsere Welt sich zu behaupten hatte. Wieso tut man sowas?! Arato war sich nicht sicher, was man mit solchen Taten bezwecken wollte. Seine eigenen Schöpfungen gegeneinander antreten lassen, nur um damit irgendwie sich selbst etwas zu beweisen und seine eigenen Fehler wieder gut zu machen. Arato sah besorgt zu seiner Sensei. Was passiert mit mir, wenn ich in diesen Kämpfen erwählt werde? Ich bin nie im Leben stark genug um mich mit solchen Gegnern zu messen. Ich.. Ich kann doch so schon fast nichts... Arato seufzte und es war die traurige Wahrheit, er sprach sich selbst nie ordentliches Potential zu und das tat er auch seiner Meinung nach zurecht. Taijutsu ist nichts, womit ein Shinobi prahlen sollte nach Aratos Meinung, was hatte der Körper schon gegen Ninjutsu auszurichten. Nichts. Arato machte sich extreme Sorgen, er müsse in dem Turnier an den Start gehen und würde komplett versagen...
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Beitragvon Aniya Amell » Di 30. Mai 2017, 23:13

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Die Bilder, die sich ihnen über den Kristall boten, ließ beiden Shinobi die Sprache verschlagen. Derartige Brutalität sah man nur selten. Keine Emotionen, keine Gnade. Vermutlich wurde das Team ebenfalls von der Direktheit überrumpelt. Nun stand nur noch Sakushi. Es sah überhaupt nicht gut aus. Auch wenn sie alle lebendig zurückkehrten, die Erinnerungen blieben. Aniya würde Sakushi bei ihrer Rückkehr beistehen, wenn diese es auch so wollte. Arato schien das Gesehene nicht richtig verarbeiten zu können. Auch Aniya musste schlucken, doch ihre Erfahrung als Medic hatte sie in der Hinsicht zumindest ein wenig abgestumpft. Ein abgetrenntes Bein schien dahingehend sogar wie ein kleiner Kratzer, im Vergleich zu aufgeplatzten Eiterbeulen. Als Medic brachte man viele tolle Geschichte zum Abendessen nach Hause. Doch je weniger sich Aniya an den Verletzungen selbst störte, desto mehr fragte sie sich, wie jemand so brutal vorgehen konnte? Steckten in diesen fremden Geschöpfen überhaupt menschenähnliches Gefühle? Oder hatten sie es mit völlig anderen Spezies zu tun? So viele Fragen und keiner würde ihr die beantworten. Und da ihr Schüler emotional wurde, sah sich Aniya in der Rolle der ruhigen. Die, die versuchte die Sache noch nüchtern zu betrachten. Auch wenn ihr dies schwer fiel, denn die Zweifel nagten an ihrem Geist. In diesem Turnier geht es um vieles. Und ich glaube hier stellt sich eher die Frage, ob Ethik und Moral auf einem zwischen dimensionalen Schlachtfeld überhaupt eine Rolle spielen. Oder man sich und seinem Team dadurch nur einen Nachteil verschafft. Aniya presste kurz die Lippen zusammen und versuchte die aufkommenden Gefühle nicht nach außen zu lassen. Frage einfach nicht nach einem "warum". Je länger du nach der Antwort suchst, desto weniger wirst du in der Zeit erreichen. Stattdessen handle und versuche dein Bestes. Für einen Moment sagte sie diese Worte, wie es eine Sensei zu ihrem Schüler tat, um diesem Weisheiten mit auf den Weg zu geben. Tatsächlich traf die junge Frau den waren Gehalt dessen erst danach. Könnte sie einfach ihre Moral für einen Kampf über Bord werfen? Musste sie das nicht sogar? Irgendwas schienen die eigenen Worte in der Amell wach zu rütteln. Und neue Gedanken formten sich. Sie würde sich zu gegebener Zeit damit auseinandersetzen, aber nun hatte der Genin Vorrang. Wenn du stark sein willst, bist du es auch. Das hat nichts mit können zu tun. Nur mit wollen. Aniya legte den Knochen neben sich und nahm behutsam seine Hände in die eigenen. Sie sah ihn aus entschlossenen Augen an, auch wenn ihr Inneres aufgewühlt war. Du hast genauso viel Potential, wie jeder einzelne Shinobi. Das einzige, was dich zurückhält, sind deine Zweifel an deinen Fähigkeiten. Und die brauchst du nicht haben. Wir alle fangen klein an und bauen auf unserer Basis auf. Du kannst das auch und du kannst die Kämpfe in dem Turnier gewinnen. Dafür brauchst du nur geschickt sein. Und das bist du, da bin ich mir sicher. Der Junge brauchte dringend eine richtige Aufmunterung. Bestenfalls sogar ein wenig Ablenkung.

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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Yato Sabaku » Fr 2. Jun 2017, 14:19

Die Bilder, welche sich in dem Kristall projezierten erschütterten Arato und ließen ihn beinahe den Kristall aus den Händen gleiten vor Schreck, seine Teamkameradin selbst musste aus nächster Nähe erleben wie es Menschen zerquetschte und zerfetzte. Nur Gedanke schoss Arato einen Schauer durch den Rücken, er wollte und konnte nicht verstehen, wie man so etwas nur tun könne und Sensei Aniya riet ihm, dass er das bloß nicht fragen soll und wäre es bei ihm der Fall, sollte er einfach nie nach einem Grund fragen. Er weiß nicht ob er das kann, einfach so im Kampf alle Emotionen und moralischen Vorstellungen abschalten. Nach warum fragen wäre laut ihrere Sage lediglich ein Nachteil, welcher einem nicht wirklich viel nützen soll. Arato verstand, aber ob er es kann war eine andere Sache. Auf seine Aussage, dass er gar nicht stark genug sei probierte Sensei Aniya ihn zu trösten oder immerhin zu beruhigen. Sie meinte, er wäre stark wenn er es nur wollte. Aber wie soll das gehen? Ich kann doch nicht von jetzt auf gleich sagen ich bin stark... Das geht so nicht. Arato zweifelte stark an dieser Sache und so schnell würde es wohl auch nicht gehen, ihn von diesem Trip runterzubekommen. Sensei Aniya lag den Knochen beiseite und nahm seine Hände in ihre. Aufgrunddessen schien Arato zuerst ein wenig überrascht und für ihn kam es auch unerwartet, er hatte ja bisjetzt nie mit jemandem über sowas gesprochen und schon gar nicht so persönlich. Bei dieser Geste wurde Arato sogar ein kleines bisschen rot, hauptsächlich dadurch, dass es so überraschend kam. Denken sie wirklich ich kann das schaffen? Ich bin doch eine komplette Niete im Ninjutsu... Er hatte für sein Alter relativ gute Geschwindigkeit und Stärke, so sah er es jedenfalls, aber ihm war nicht klar inwiefern ihm das weiterhelfen könnte. Ich bin ja auch der Schwächste im Team. Denke ich... Arato seufzte und starrte unglücklich auf seine Hände, welche in denen von Sensei Aniya lagen. Kurz schüttelte er seinen Kopf und lächelte auf einmal Sensei Aniya an. Aber wenn sie sagen, dass ich das schaffe, kann es nur stimmen! Er zweifelte noch immer, aber immerhin einen zu haben der an ihn glaubt, tat ihm doch sehr gut.
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Re: Öffentlicher Park

Beitragvon Aniya Amell » Mo 5. Jun 2017, 16:00

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Aniya versuchte ihren Schülern aufzubauen. Aufgrund der Bilder vom Turnier War dieser niedergeschlagen und bedurfte einer Aufmunterung. Sie kannte seine Zweifel und Sorgen, nicht von Nutzen für die Gesellschaft zu sein. Vor einigen Jahren erging es ihr ähnlich, dann fand sie ihre Bestimmung in der Medizin und Medic Ausbildung. Vielleicht brauchte Arato etwas vergleichbares, um Schwung in sein Shinobi Leben zu bringen. Aber dabei konnte sie ihm im schlechtesten Fall nicht helfen, sollte er wirklich im Taijutsu Bereich bleiben wollen. Trotz ihrer Worte schien er anfangs nicht überzeugt, was sie in seine Antworten zumindest interpretierte. Doch der Junge fasste ein wenig Mut und die Jounin lächelte glücklich. Trübsal brachte schlussendlich niemanden irgendwohin. Manchmal braucht es halt einen kleinen Schubser. Du stehst noch am Anfang deiner Karriere und es wird sicher noch viel passieren. Und so lange wir uns als Team gegenseitig unterstützen werden wir unsere Ziele sicherlich erreichen. Plötzlich hörte die Frau ein heulen und es kam aus der Richtung, wo sich der kleine Herkules derweil zur anderen Erdhalbkugel grub. Aber der hatte die harte Arbeit eingestellt und lag neben seinem Erdhügel die Schnauze haltend. Nicht weit von ihm entfernt hatte der Hund den Kopf einen deutlich größeren Hundes aus seiner Grabungsstätte befördert, womit zumindest dieses Rätsel gelöst schien. So viel zum Thema menschlicher Knochen. Aniya ahnte jedoch, was mit ihrem animalischen Familienmitglied los war. Sie wandte sich kurz an ihren Schüler. Ich muss da mal eben nachsehen. Och wehe er hat wieder eine Wespe gefressen. Innerlich fluchte die junge Frau und begab sich zu dem kurzbeinigen Hund. Er wimmerte und jaulte, während sie den Kopf in beide Hände nahm. Din wachsende Schwellung an seiner Schnauze bestätigte ihre Vermutung. Du kannst es aber auch einfach nicht lassen! Tadelte sie das Tier und nahm den schweren Klopps auf den Arm. Damit ging sie zurück zu Arato. Es tut mir Leid, wenn das jetzt plötzlich ist, aber ich muss mit Herkules direkt was gegen den Wespenstich machen. Sonst entzündet sich das. Ich weiß nicht, wann wir uns das nächste Mal sehen. Aber wenn es irgendwas gibt kannst du mich jederzeit anfunken. Tut mir wirklich Leid. Sie schenkte dem Genie ein letztes, entschuldigendes Lächeln und machte sich dann auf den Weg.

TBC: Konohagakure -> Waldstück in Konoha

Da du sicher Arato bald mal abschießen magst, Poster ich mich schonmal weg. Dann hast du noch etwas Spielraum bei den Sterbemöglichkeiten.


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