Bibliothek

Bekannt für Zusammenhalt und seine zahlreichen erstklassigen Ninja, liegt das Ninja-Dorf in Hi no Kuni.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Mo 20. Apr 2015, 16:39

Und ich wartete weiter. Der Vorschlag war ungeheuerlich und umso länger er überlegte, umso genauer achtete ich auf seine Mimik. Eine Spontanantwort brachte meist die Wahrheit zu Tage, aber Kamui überlegte zu lange. Er haderte mit sich selbst und überlegte wohl auch, welche Antwort die klügste wäre. Er schien fast seinem eigenen Kopf nicht zu trauen, seine eigenen Gedanken nicht zu mögen. Ich blieb stumm und wartete einfach. Schließlich fing er zögerlich wieder das Sprechen an. Bei seinen ersten Worten schloss ich kurz die Augen und sank kaum merklich in mich zusammen, bevor ich mich wieder aufrichtete und ihn direkt anblickte. Ich ließ mir seine Worte durch den Kopf wandern. Natürlich sah ich auch die Vorteile dieser Option. Sie waren absolut offensichtlich. Eine Barriere verfügte nur über einen begrenzten Chakraspeicher und wenn der leer war, war er leer. Dann löste sich der Schutz in nichts auf und die Menschen wären ihrem Feind genauso hilflos ausgeliefert wie zuvor. Aber es gab eine einzige Sache, die mehr Wert war als das Leben. Das musste ich ihm nur noch begreiflich machen. „Ich sehe die Vorteile, aber du vergisst das Wichtigste. Diese Barriere ist hauptsächlich dazu gedacht, Menschenleben zu retten und das würde sie durch die Menschenopfer noch besser können. Aber es gibt Wichtigeres als das Leben.“, meinte ich ernst und stützte mich mit den Unterarmen auf meinen Notizen auf, sodass ich der Abstand zwischen uns ein wenig kleiner wurde. „Der Tod ist schrecklich. Er reißt Freunde und Familie auseinander und hinterlässt tiefe Wunden. Aber es gibt die, die Überleben. Und diese Menschen müssen sich nach dem Krieg noch selbst in die Augen sehen können.“ Ich ließ mich wieder in die Lehne zurückfallen und ließ Kamui ein wenig Zeit darüber nachzudenken, bevor ich weitersprach. „Ich stamme wohl aus einem der ausgelöschten Orte, an denen du vorbei gekommen bist. Wir haben als einzige überlebt. Nur Doteki und ich. Der Schmerz raubt einen den Verstand, aber irgendwann steht man wieder auf. Man selbst trägt keine Schuld am Tod derer, die man verloren hat. Glaubst du man kommt über den Gesichtsausdruck des Menschen hinweg, den man zum Tode verurteilt hat?“ Ich schüttelte leicht den Kopf und atmete tief durch. Wir Shinobi töteten, aber nur um zu retten. Um größeres Unheil zu verhindern. Der Tod war unser ständiger Begleiter, aber bei Zivilisten sah das anders aus. „Ich werde nicht zulassen, dass einer der Menschen da draußen das erlebt, weil wir ihn dazu verleitet haben.“, sprach ich mein abschließendes Wort. Unter keinen Umständen würde ich dieses Feature einbauen. Das waren Taktiken für einen Nukenin, aber ich war eine Chunin aus Konoha. Mein Dorf mochte den Krieg ausgerufen und den Tod tausender Menschen damit beschlossen haben, aber meine Aufgabe war es Menschen vor den Auswirkungen des Krieges zu retten. Sei es körperlicher oder geistiger Natur.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » Mo 20. Apr 2015, 22:39

Kamui war erleichtert, dass sakushi ihren standpunkt verteidigt hatte und auch nicht einen zentimeter davon abgewichen war. Er mochte diesen Eifer, diese Entschlossenheit , diesen Willen zu Leben, ... doch am meisten mochte er diesen absoluten Optimismus und die Wertschätzung des Lebens, welchen die Kunoichi in einer Form vorlebte, dass kamui selbst einen kleinen teil dieser gutherzigkeit zu spüren bekam. Er war sich sicher, dass sie nicht darauf eingehen würde und dass sie auch nicht zulassen würde, dass sie zusammen so einen Mechanismus einbauten. Doch genauso sicher war sich kamui, dass er ihren so gutmütigen Charakter übergehen müsste, um wie so oft in seiner Vergangenheit , vielleicht nicht das beste oder richtige in manchen augen, aber das effektivste zu tun. Er würde einen solchen mechanismus erforschen und er würde ihn meistern. Er wusste , dass sakushi recht hatte und das schmerzte ihn sehr, er wusste dass das opfern einzelner für das überleben der breiten masse bei diesen eine dunkelheit auslösen würde, welche sie nie wieder loswürden. Er erinnerte sich selbst daran, wie oft er auf seinen früheren missionen ohne mit der wimper zu zucken entscheidungen getroffen hatte, um die effektivität seiner mission zu maximieren und dabei auch nicht davor zurückgeschreckt war, menschenleben zu opfern. So etwas vergaß man nicht und man verzieh es sich auch niemals...Es gab nicht selten nächte, in welchen kamui die gesichter der von ihm in den tod geschickten menschen vor sich sah. Leute und kameraden , die mit ihm ausgezogen waren und sich gefreut hatten, ihm helfen zu können, einige sogar...sich für ihn opfern zu können. Und genauso würde es bei dieser Barriere sein. Es würden sich leute freiwillig melden, das war der idealfall, es würde mit den alten und kranken beginnen, aber sobald auch diese "aufgebraucht" wären, würde sich der stärkste durchsetzen. Kamui war klar, dass in diesen momentden das blanke chaos ausbrechen würde und vielleicht das ein oder andere dorf dadurch die chance vertun würde, dieses "geschenk" zu nutzen, doch es würde auch einige dörfer geben, die es fertigbringen würden. Er war nicht stolz auf sich, dass er so dachte, nein, er verabscheute sich in diesem moment sogar selbst, doch er hatte den entschluss gefasst diesen weg zu gehen. "Mir ist klar, dass die überlebenden sich hassen werden, vielleicht es nicht vergessen werden, oder im schlimmsten fall sogar mich dafür verfluchen werden , dass ich ihnen diese möglichkeit gab ihr leben zu retten. Doch kann ich das ertragen und sie werden es auch müssen....In diesem Moment dachte kamui an einen seiner aufträge zurück, welcher ihn zu einem abgelegenen dorf gebracht hatte, in welchem er wieder mal einige familien ausgelöscht hatte. Er erinnerte sich noch genau an den letzten aufrechten Kämpfer , welcher von ihm alles abverlangt hatte. Er hatte seine kameraden genutzt, um die flucht seiner familie zu schützen und er hatte sie in den tod geschickt, in dem wissen dass sie Ihnen die zeit hierfür beschaffen würden. Als er und kamui schlussendlich gegenüberstanden und der ausgang des kampfes zugunsten kamuis klar war, hatte dieser in einen seiner seltenen emotional wachen augenblicke dem mann eine frage gestellt , welche kamui an den heutigen tag erinnerte. Er erinnerte sich an den genauen wortlaut des gesprächs , welches er in gedanken wieder durchging.

Hast du keine gewissensbisse, dass du deine freunde und vertrauten gegen mich geschickt hast, auch wenn du wusstest , dass ich sie abschlachte wie vieh..?
Jeder mensch muss seine eigenen entscheidungen treffen und jeder mensch wird für seine taten zur rechenschaft gezogen..
Also denkst du deine familie wäre zufrieden damit , wenn sie wüsste wie du ihre flucht erkauft hast, wie du menschen geopfert hast nur um sie zu retten. Denkst du sie würden sich freuen oder würden dich verstehen? Denkst du sie wären sogar stolz auf dich, wenn sie wüssten was du getan hast?
In diesem moment hatte sich der ihm gegenüberstehende mann komplett entspannt, er hatte mit einer gleichgültigen miene kamuis blick standgehalten und erwiedert:
Meine familie könnte auf gar nichts stolz sein...Sie wären tot.
Nach dieser Offenbarung hatte der Krieger den Schwertstreich von kamui regungslos hingenommen und kamui hatte begriffen, dass er sich mit seinen taten arrangiert hatte...

So wie sich kamui und die täter der barriere damit arrangieren würden. "Mein entschluss ist gefasst, ich werde mir diese chance nicht nehmen lassen" , beschloss kamui, nachdem er in seiner erinnerung die entschlossenheit wiedergefunden hatte. "Doch sakushi wird mich auf diesem weg nicht begleiten und um ehrlich zu sein, will ich ihrer freundlichen Seee so eine last auch nicht aufbürden, deshalb werde ich einen weg finden nach der entwicklung unseres jutsus, mit meinem bis dahin angehäuften wissen, der barriere diese letzte Eigenheit zu geben. Doch bis dahin würde er dieses thema ruhen lassen. "Ich verstehe was du meinst, es tut mir leid, es wäre wohl eine zu große gefahr wenn wir so etwas mit einbaun , wir könnten damit wohl nicht weiterleben, wenn so etwas durch unser jutsu verursacht wird", brachte kamui ehrlich besorgt gegenüber sakushi heraus, in dem wissen, dass er um sie zu schützen sie aus den weiteren privaten nachforschungen heraushalten würde. Er würde diese variation erschaffen, er würde sie zum funktionieren bringen und anders als damals während seiner mission, in welcher er die flüchtige familie wie ein bluthund aufgespürt und zerissen hatte, würde er den Leuten eine verhängnissvolle möglichkeit geben ,menschenleben zu retten,egal zu welchem preis...
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Di 21. Apr 2015, 19:29

Kamui lauschte meinen Worten, hörte mir ernsthaft zu, zumindest schien es so. Ich wartete auf eine Regung von ihm, bestenfalls eine Zustimmung, aber es dauerte. Er schien über das Gesagte nachzudenken und ich begann langsam zu Zweifeln, ob ich eine Wahrheitsgemäße Antwort bekommen würde. Schließlich wandte er sich an mich und lehnte den Vorschlag ebenfalls förmlich ab. Ich riss mich zusammen um nicht das Gesicht zu verdrehen oder mit den Augen zu rollen - er hatte die selbe Tonlage eingeschlagen wie kurz zuvor, als ich ihn erneut davor warnte Doteki zu nahe zu treten. Und die Formulierung hatte den selben Stil wie die vorherige Antwort. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, das er mich gerade anlog, aber ich reagierte nicht sichtbar auf diese Lüge. Er konnte sich darauf gefasst machen, das ich den Versuch diese Verstärkung einzubauen, unterbinden würde. Mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung standen. "Ich könnte damit nicht leben.", stimmte ich ihm zu. "Aber da das Thema jetzt geklärt ist denke ich können wir mit der Barriere weiter machen, oder? Du kennst nicht zufällig eine Möglichkeit die Formgebung der Barriere zu bestimmen, oder?", leitete ich das Gespräch flüssig in meinen Themenbereich weiter. Was diese Problemstellung angeht war ich mit meinem Latein am Ende. Jede möglichke Quelle hatte ich durchgeblättert und hatte auch schon nach Variationen oder ähnlichen Barriereanwendungen gesucht. Symbole und Kombinationen hatte ich dazu auch kaum im Kopf. Im Normalfall wählte man eine Runde Barriere und langsam verstand ich auch weshalb. "Mein Ziel ist die Barriere nicht Kuppel- oder Kugelförmig um das Fuin aufzuspannen, sondern die Form genau zu bestimmen. Bei der kugeligen Form schützt man immer Bereiche mit, die man nicht schützen braucht und vernachläsigt Bereiche, die Schutz benötigt hätten. Also hätte ich gerne 8 Eckpunkte, mit denen man die Kugel beispielsweise an ein Gebäude anpassen kann. Nur bin ich mit meinem Latein am Ende.", erklärte ich meinen Plan genauer. Der Schwarzhaarige hatte angegeben, nict viel Erfahrung in der Fuinpraxis zu haben, aber das war eher ein Theoriebereich nach dem ich fragte und nachs einer Aussage war er belesener als ich. Einen Versuch war das ganze Wert... und ich wollte keine unangenehme Stille zwischen uns stehen lssen oder dem Menschenopferungsfeatzre zustimmen.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » Di 21. Apr 2015, 20:25

Kamui war sich nicht sicher, ob sakushi ihm sein Einsehen abgekauft hatte, doch er hatte andere dinge zu tun, als sich damit zu beschäftigen, die Kunoichi von seinen Absichten und Beweggründen zu überzeugen. Es war eine sache anderer Meinung zu sein, doch eine andere sich seinen Zielen in den Weg zu stellen. Er wollte in dem kommenden Krieg so viele Menschen wie möglich retten und schützen, ein paar opfer hin oder her. Denn im Gegensatz zu seiner lebensfrohen Kollegin, welche ihn mit hochgesteckten Idealen belehren wollte, hatte kamui die hässlichkeit solcher Kämpfe gesehen und wusste , dass solche Vorsätze das erste waren , was in solch einem Durcheinander über Bord geworfen werden würde. In diesem Moment stellte er sich auch die Frage, wie sakushi wohl auf das Leid und die Grausamkeiten des Krieges reagieren würde, wie sie sich verändern würde und was wohl von ihrem lieblichen Wesen übrig bleiben würde, nachdem sie , wie jeder andere im kommenden Krieg immer wieder aufs neue zerbrechen würde....Doch das war eine frage für einen anderen Tag. Im Moment galt es, das jutsu mit allen möglichen Mitteln voranzutreiben und dieses so schnell wie möglich für den Ernstfall startklar zu machen. In diesem fall kam ihm die von sakushi gestellte fragestellung sehr entgegen, da er in diesem Thema bereits erfahrungen gemacht hatte, welche er einbringe konnte, viel wichtiger jedoch, er das unliebsame thema wechseln konnte . "Ich habe bereits über derartige Modifikationen gelesen" sprach kamui langsam und deutlich, während er sich erhob und auf die von ihm anvisierte Büchereiecke zuging. "In den von mir damals gelesenen Berichten, war es möglich durch das Anbringen von Eckpunkten der normalen ovalen Gestaltung eine eigene Form aufzuzwingen , ohne die Barriere an sich zu sehr zu verändern. So weit ich mich entsinne haben die Verfasser dieser Berichte hierfür chakraspeichernde Gegenstände oder Siege an entsprechenden Orten um den Mittelpunkt verborgen um so der Barriere ihre Grenzen zu geben. Es war so möglich einzelne Häuser und Gebäude zu schützen, ohne unnötige Flächen mit in die Barriere mit hereinzunehmen und als kleiner Bonus, waren diese Eckpunkte auch nicht sofort auszumachen", zitierte kamui , während er den von ihm angesprochenene Bericht überflog und wieder gegenüber von sakushi platznahm. "Die einzige Frage ist, welche Anzahl an Eckpunkten wir einbauen können und in welchem Ausmaß sie unsere Barriere beeinflussen, da bisher in den Berichten immer nur von einer quadratisch oder rechteckigen Form die Rede war. Eine weiteres Problem wird es wohl werden, die Eckpunkte mit chakra zu versorgen, da in den bisherigen Aufzeichnungen die Erschaffer der Barriere selbst vorort waren, wir jedoch eine konstante Barriere ohne unsere eigene Anwesenheit wünschen. Also ... Vorschläge?" schloss kamui ab, während er sakushi eine im Buch angeheftete Kopie der Versuchsunterlagen hinreichte und auf einen Kommentar von ihr wartete. Was kamui jedoch sich nicht anmerken lassen wollte war , dass er diesen Bericht wohl schon des öfteren durchgelesen hatte und auch aus der Vergangenheit wusste, dass eine solche Barrierenkonstellation möglich war, er sich jedoch weit davon entfernt sah, so etwas selbst zu entwickeln...und dies war nur eine Hürde, die er auf dem Weg der Jutsuentwicklung nehmen müsste...
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Di 21. Apr 2015, 21:56

Nach dem unangenehmen Gespräch mit nicht ganz klarem Ausgang schilderte ich Kamui das Problem, an dem ich gerade knabberte. Formbestimmung der Barriere. Und tatsächlich machte sich jetzt die theoretische Ausbildung meines Gegenüber bemerkbar. Er kannte die Thematik und einen Lösungsansatz dafür und suchte sogleich die dazugehörige Quelle heraus. Als er aufstand unterbrach er kurz seinen Redefluss und so wartete ich wie ein braves Schulmädchen auf meinem Platz. Die paar Sekunden ließ ich aber nicht ungenutz verstreichen und sortierte meinen Platz neu - ausgewertete Bücher wurden umdeponiert und aus dem unmittelbaren Arbeitsbereich entfernt. Seine Worte machten mich auf seine Rückkehr aufmerksam. Er sprach eher beiläufig und überflog dabei ein paar Blätter, die er offenbar aus dem mitgeführten Buch entnommen hatte. Kurz umriss er die Möglichkeiten und die Problematik, dann überreichte er mir die Blätter und ich gönnte mir erst einmal ein wenig Zeit mich in die Forschungen einzulesen. Übereilige Handlungen verlängerten die Entwicklung auf die dauer nur. Kamui kannte dieses Dokument wesentlich besser als ich und hatte natürlich recht mit seinen Aussagen. "Ich denke, die Vorarbeit mit der Formgebung sind gut. Ich persönlich bin wie gesagt dafür, das wir mit der Barriere ein Quader erschaffen. Das lässt sich an die meisten Gebäude und Räume anpassen." Ich musste versuchen die einzelnen Symbole der Eckpunkte, die hier abzeichnet waren, zu entschlüsseln und ihren Sinn zu verstehen. Dann sollte es mir mit dem gegebenen eigentlich recht leicht fallen aus 4 Eckpunkten 8 zu formen. Da dürften nur geringfügige Änderungen anfallen, wenn denn das bisherige Eckpunktfuin sinnvoll struckturiert war. Die andere Fragestellung war allerdings wesentlich komplizierter. "Bei der Chakraversorgung bleibt uns eigentlich nur einen externen, kleinen Chakraspeicher in die Eckpunkte zu integrieren. Der darf auch erst mit der Blutzugabe am Hauptfuin aktiviert werden." Und an dieser Stelle wurde es extrem kompliziert. Man konnte nicht auf das Hauptfuin UND auf alle Eckfuins Blut geben. Da wäre es noch sinnvoller den Zivilisten Steine und Mörtel zu liefern, damit sie sich schnell einen Bunker mauerten wenn der Feind kamoder wahlweise die Steine auf den Feind warfen. Die Eckpunkte sollten also gleichzeitig aktiviert werden, jedoch ohne das wir eine Linie vom Hauptfuin zum Eckpunkt zogen. Das wäre extrem aufwendig, würde beim Aktivieren mehr Chakra kosten und sah zudem auch noch einfach dämlich aus. "Vielleicht kann man im Hauptfuin eine Art Aktivator einbauen, der einen Impuls an die Eckfuin aussendet sodass diese aktiv werden.", überlegte ich, aber langsam bekam ich von unserem Projekt Kopfschmerzen. Das war alles verdammt kompliziert. Die Basisbarriere würden wir ja hinbekommen, aber die ganzen Sonderausstattungen, die das Fuin erst sinnvoll machten, waren viel zu komplex.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » Mi 22. Apr 2015, 20:40

Kamui notierte sich die unterschiedlichen Eigenschaften, welche sakushi aufgezählt hatte und vergaß auch nicht die dazugehörigen Attribute zu vermerken, welche sie sich wünschte. Doch schon während der Zusammenstellung bemerkte er, was für eine Mammutaufgabe da vor ihnen stand. Allleine einen Chakraspeicher und eine aktivierbare Barriere, die platziert werden konnte , jedoch bis zur Bluthinzugabe ruhte, war schon kein Zuckerschlecken, doch dann auch noch all das anzupassen, an verborgene Eckpunkte, die sich selbst versorgen mussten, aber auch noch vom Mittelpunkt kontrolliert wurde....Das überstieg sein Wissen um so ein großes Stück, dass er langsam daran zweifelte Sakushi wirklich eine Hilfe in der praktischen Umsetzung zu sein. In diesem Moment gingen wohl auch der jungen Kunoichi diese Gedanken durch den Kopf und auch sie schien sich dem schlicht zu großen Umfang ihrer gemeinsamen Barriere bewusst zu werden. Kamui wollte jedoch nicht der sein, der zuerst ihre gemeinsame Umsetzungkraft in Frage stellte , weswegen er vorsichtig versuchte das brisante Thema anzuschneiden. "Sakushi, denkst du nicht auch, dass wir uns mit den vielen Eigenschaften vielleicht ein bisschen übernehmen? Die einfache Barriere sollte uns schon an unsere bisherigen Grenzen führen, also mich auf jeden Fall, aber die ganzen Variationen die wir uns noch wünschen, ich glaube das übersteigt unseren Horizont". So leid es kamui auch tat, sich das einzugestehen, sie brauchten eine neue Wissensquelle, oder noch besser eine Hilfestellung von jemandem, der im Fuinbereich deutlich erfahrener war, als sie. Doch kamui selbst kannte keine neue Quellen außer die Bibliothek oder vielleicht den Hokage, den er ja nicht damit belästigen konnte, weswegen er sich wohl darauf verlassen musste, dass sakushi wieder mal eine Lösung aus dem Hut zauberte.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Mi 22. Apr 2015, 22:09

Ich knabberte nachdenklich auf meiner Unterlippe während Kamui sprach, aber ich antwortete nicht sofort. In meinem Kopf ratterte es. Die abertausend Kombinationsmöglichkeiten an Symbolen, die ich bereits abgespeichert hatte, liefen durch und es gab auch vieles, wo mir die Wirkung einfach unbekannt war. Einfache Zeichenreihen, die ich gedankenlos an Barrieren anfügte, weil ich wusste das sie da und dort hingehörten. Wo war die Form verborgen? Wo konnte man anknüpfen um das ganze Zentral zu steuern, ohne Eckpunkte. Wenn ich eine runde und eine eckige Barriere zum Vergleich hätte, oder besser noch mehr Formen, würde ich damit klar kommen. Aber alle Barrieren, die ich kannte, waren schlicht und ergreifend rund. Und es gab nicht nur eine Floskel, die bei allen überein stimmte. Wenn es über einen Aktivator gehen sollte, konnte ich vielleicht mein chakrameldendes Fuin umbauen. Es funktionierte ja ganz ähnlich... oder es war eine Möglichkeit wie es vielleicht funktionieren könnte, aber war das die richtige Basis um darauf aufzubauen. So schnell wie Kamui konnte ich nicht zurückrudern. "Die Barriere braucht das alles.", sprach ich schließlich etwas verbissen und blickte von dem Blatt mit meinen Notizen auf. "Dein Handgelenk.", forderte ich knapp und formte ein paar Fingerzeichen. "Ich habe etwas, das wir vielleicht als Aktivator umbauen können. Ein Chakrafuin.", fügte ich noch hinzu, dann würde ich seinen Arm berühren und auf der Innenseite unser beider Handgelenker sollte ein halbes Fuin auftauchen. Ich legte mein rechtes Handgelenk daneben sodass er die Gesamtstrucktur erkennen konnte. Das Bild das sich ergab. "Es ist ein Warnsystem, das ohne direkte Verbindung funktioniert. Konzentrier mal Chakra in deiner Hand.", wieß ich ihn an und wartete ab. Würde er der Anweißung folgen - und ich konnte warten bis er es tat - und die Menge hoch genug werden, würde mein Fuin leicht aufglimmen. Das war zumindest der sichtbare Effekt. "Es sendet einen Chakraimpuls aus, sodass ich es merke wenn eine bedrohliche Menge an Chakra vorbereitet wird, bevor mein Gegenüber es abfeuert. Wenn wir das an der Verbindungsstelle zwischen dem Chakraspeicher und der Barriere, also in der Blutverbindung, einbauen, könnten wir darüber vielleicht die Eckpunkte starten.", sinnierte ich. Das war zumindest irgendeine Basis. Etwas ungeschickter begann ich das Fuin beziehungsweise die beiden Hälften auf ein Notizblatt zu zeichnen. Eigentlich war ich zwar Rechtshänder, aber als Fuinjutsuka hatte man den Pinsel hin und wieder - in Situationen wie diesen eben - in der anderen Hand. "Das ist aber nicht unbedingt dein Spezialbereich, oder?", hakte ich neben dem Zeichnen nach.

Selbsterfunden
Name: Warnsystem
Jutsuart: Fuin („Chakra-Fuin“)
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Chakra 5, Fuinausbildung
Beschreibung: Dieses Jutsu besteht aus zwei Teilen. Nach dem Formen der Fingerzeichen entstehen zwei halbe Fuin, eines davon auf der Innenseite des Handgelenks des Anwenders. Das andere entsteht sobald der Anwender eine andere Person berührt an deren Handgelenk. Schmiedet der gezeichnete Gegner eine Chakramenge von mittel oder höher, meldet sich das Siegel am Arm des Anwenders und warnt so bevor das Jutsu entsteht. Das Siegel bleibt für 5 Posts bestehen und kann durch erneuten Chakraverbrauch von Gering um 3 Posts verlängert werden.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » Do 23. Apr 2015, 08:44

"Nicht wirklich, da liegt mir die Barriere schon eher, als solche Chakra-Fuin", sprach kamui bedächtig aus , während er das auf seinem arm aufgezeichnete Fuinsiegel durch das Konzentrieren von Chakra immer mehr zum Leuchten brachte. "Erstaunlich, ja so könnten wir die Eckpunkte aktivieren, ohne eine direkte Verbindung mit ihnen herstellen zu müssen. Klar wir müssen es etwas anpassen, aber der Grundaufbau sollte derselbe sein", sprach kamui anerkennend aus. Er hatte gewusst, dass sakushi mit ihrem bereits weit beträchtlicheren Erfahrungen eine Lösung finden würde und freute sich innerlich für sie, dass sie das erste Puzzlestück mit einer ihr bereits bekannten Fuin-Lösung beigetragen hatte. Umso mehr er darüber nachdachte, umso mehr wurde in seinem Kopf ein Bild klar, wie sie das gesamte Jutsu aufbauend auf sakushis bisherigen Bemühungen aufbauen konnten....Infolgedessen schnappte sich kamui seinen stift und notierte zusätzlich zu den bereits niedergeschriebenen Notizen einen ungefähren Aufbau der Barriere und deren Wirkung. Er selbst hatte bereits mit chakra- und jutsuspeichernden Elementen zu tun gehabt und hatte auch bereits bei seinen Nachforschungen genug über die Barrierefuin und die angesprochenen Eckpunkte herausgefunden um sich zuzutrauen , diese herzustellen und mit der von sakushi angesprochenen Technik zu verbinden. "Ich denke , ich kann mit ein wenig Hilfe generell die Eckpunkte hinzufügen und diese dann mithilfe deines Jutsu verbinden, die Frage ist jetzt nurnoch, wie wir diese dann verschleiern wollen, da ich leicht daran zweifle , dass es genügt sie einfach nur aus dem Sichtfeld zu nehmen, da die Eckpunkte der Barriere und die daraus resultierenden Angriffspunkte ja klar erkennbar wären. Doch ich habe dabei schon generell eine Vorstellung, wie wir sie zum Beispiel an die Form eines Gebäudes anbringen können und die Barriere diese dann umschließt. Dadurch wäre lediglich ein genereller Angriff von außen möglich, ohne genaue Anvisierung unserer Eckpunkte, welche wir dann noch verschleiern müssten, damit die Barriere nicht einfach von einem anderen Fuin-Nutzer gekontert werden kann. Oder was meinst du ? " beendete kamui seine konversation, während er gedankenverloren Doteki beobachtete, welcher immer noch brav vor sakushi platz genommen hatte und so tat, als ob ihn all dieser Trubel nichts anginge. "Deine gelassenheit möchte ich haben" schmunzelte kamui in sich hinein, während er auf den nächsten Schritt hin zu ihrem fertigen Jutsu wartete.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Do 23. Apr 2015, 19:55

Ein sanftes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, als ich spürte und sah wie Kamui mit fast kindlicher Begeisterung das ihm unbekannte Fuin testete. Es war aus einem Bereich, den er nicht kannte, daher war die Faszination verständlich. Ich ließ ihn machen, auch wenn er mir damit ständig kleine Impulse schickte, und zeichnete lieber das Symbol ab. Trotzdem machten mir die kleinen Impulse stutzig und schließlich bekam ich den Gedanken zu greifen, der mir durch den Kopf schwirrte. Man konnte über dieses Fuin auch kommunizieren. Zwar nur über Morsecodes, aber es war grundlegend möglich und unauffällig noch dazu. Vielleicht konnte man die Erkenntnis irgendwann einmal zu etwas gebrauchen. Nun erhob Kamui wieder die Stimme – von dem Gedanken aufzugeben plötzlich wieder sehr weit entfernt. Er hatte ebenfalls eine Skizze angefertigt, allerdings ging es dabei um die Gesamtwirkungsweise des Barriere-Fuins. Während er sprach betrachtete ich die Skizze. „Ich habe schon einmal überlegt, ein Fuin zu basteln mit dem ich andere Tarnen kann, aber für diesen Zweck hier würde das zu aufwendig werden.“, antwortete ich als er das Tarnungsproblem der Eckpunkte ansprach. Ein Fuinjutsuka konnte die Barriere über diese Punkte ganz einfach außer Kraft setzen, das war wahr. Ich deutete auf den Bericht, den er mir zuvor gegeben hatte. „Die hier erwähnten Punkte werden unsichtbar, also steckt irgendwo in der Symbolik die Formel für das unsichtbar werden drin. Wir müssen sie nur finden.“, meinte ich leicht ironisch. Ein Fuin, das man nicht kannte zu Zerlegen war alles andere als einfach. Jeder Strich hatte eine Bedeutung und in Kombination mit irgendeinem anderen Strich konnte die Bedeutung schon wieder eine ganz andere sein. Die beiden Wirkungsweisen konnten vollkommen unterschiedlich sein. Um dieses Fuin zu entschlüsseln müssten wir nach Übereinstimmungen mit anderen Fuinjutsu suchen, deren Bedeutung uns bekannt waren und hoffen, dabei die richtigen Striche und Punkte zu einer Einheit zusammenzufassen. Schlussendlich musste man ausprobieren, ob die erdachte Funktion nun tatsächlich gewährleistet war und dabei hatte sich schon der ein oder andere Bastler gehörig die Finger verbrannt. Ich atmete tief durch und blickte einen Moment zu Doteki auf den Boden, während ich nachdachte. „Wir werden dieses Fuin nicht alleine Fertigstellen können, das hast du richtig erkannt. Folgendes: Wir fassen jetzt alles ordentlich zusammen und erstellen dann eine Abschrift von den Rechercheergebnissen.“, meinte ich wieder relativ kühl. Ich hatte einen Plan gefasst und er war für uns sehr riskant. Doteki würde ich nach Hause bringen bevor ich loszog und Kamui sollte selbst die Wahl bleiben, ob er mich begleitete oder es sich mit einem Bushin von mir in meinem Haus bequem machte. Ich sortierte meine Blätter und brachte sie in die Reihenfolge, in der ich sie abschreiben und zeichnen wollte. Dann legte ich mir einen frischen Papierstoß zurecht und blickte meinen Gegenüber noch einmal an. „Überlege dir in der Zwischenzeit, wie viel du für dieses Projekt riskieren willst.“ Und damit fing ich an zu Schreiben und wir würden eine ganze Weile still arbeiten, bevor ich meinen Stift wieder weglegte und das Tintenfass zuschraubte.
Ich packte die Sachen zusammen und begann damit wortlos die Bücher zurück an ihren Platz zu bringen. Den Bericht schob ich dabei wieder Kamui zu – er wusste genauer wo er hingehörte. Als ich fertig war setzte ich mich wieder an den Tisch und würde im Fall des Falles warten, bis Kamui ebenfalls so weit wie ich war. Vor mir lagen jetzt nur noch zwei Stapel mit Notizen – einer ordentlich abgeschrieben und strukturiert, der andere chaotisch wie wir die Informationen gefunden hatten. Ich griff nach dem Chaosstapel von Kamui und legte die Blätter unter meine. Erst dabei fing ich wieder an zu Sprechen. „Also, ich habe eine Idee wie wir an einen Fuinmeister kommen, der uns hierbei wirklich weiterhelfen kann, aber es ist riskant. Es kann uns den Rang und auch zeitweise die Freiheit kosten, wenn es uns in dieser aufgeheizten Lage nicht um Kopf und Kragen bringt.“, erklärte ich ruhig und führte auch die anderen beiden Stapel zusammen. „Es ist keine Schande, wenn du das nicht riskieren willst. Dann nimmst du den sauberen Stapel Papier und gehst mit einem Schattendoppelgänger. Ich komme dann später nach.“ Ich schnappte mir den unsauber geschriebenen Papierstapel blickte Kamui dann abwartend an. Egal wie er sich entschied, ich konnte mit beidem Leben. Mir wäre es sogar fast lieber, wenn er mich nicht begleitete, da er dann nicht unnötig in Gefahr geriet und sich notfalls vieleleicht um meinen Panther kümmern konnte... zumindest bis Doteki bemerkte das ich nicht wiederkam.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » So 26. Apr 2015, 22:14

Kamui war im moment noch zu vertieft in seine eigenen Entdeckungen , als dass er auf die vielen Dinge um sich herum hätte achten könnte. Er wunderte sich nicht nur über das auf seinem arm aufgemalte fuin-jutsu , noch viel mehr wunderte er sich über die plötzliche Nähe und Offenheit die sakushi ohne zu zögern dazu gebracht hatte, dass sie ihre bisher gezeigte Distanzheit ablegte. Sie hatte sich nicht nur wie es eigentlich nur freunde machten kamui ohne irgendwelche anstalten genähert, sondern hatte auch dessen hand, als wäre es das einfachste der welt gewesen einfach so ergriffen und bezeichnet. "Vielleicht taut sie ja doch ein bisschen auf und wir könnten noch etwas zeit miteinander verbringen" dachte kamui, der dem interessanten Charakter sakushis einiges abzugewinnen schien und diesen näher kennenlernen wollte. "Es wäre schön, mal etwas zeit mit jemandem zu verbringen, der meine gedanken verstehen kann , aber auch keine scheu hat , seine eigenen bedenken zu sagen. Und außerdem wäre es auch super, noch mehr zeit mit doteki zu verbringen" , sinnierte kamui , welcher schon lange seinen narrren an dem eindrucksvollen begleiter gefressen hatte. Er wollte , dass diese bekanntschaft andauerte und so wie er sich das einbildete , war sakushi von seiner person als team und forschunspartner auch nicht mehr ganz so abgeneigt wie zuvor. Doch er sollte sich irren.

Denn während er bereits an eine mögliche zusammenarbeitsverlängerung mit der sympatischen kunoichi dachte, ließ diese taten sprechen. Sie fasste ganz nüchtern die bisherigen ergebnisse zusammen, sowohl auf papier als auch mit worten, während sie kamui die von ihm zusammengetragenen dokumente wieder verstauen ließ und sich auch daran machte, ihre eigenen Nachschlagewerke wieder zurückzulegen. Und damit nicht genug, cancelte sie nebenbei auch die möglichkeit der unsichbarkeit in eigenregie sehr eindrucksvoll ab, so dass sogar kamui mit seiner bisher überschaubaren fuinjutsuerfahrung einsehen musste, dass sie weder mit der entschlüsselung der unsichtbarkeitskomponenten aus bisherigen jutsus, noch mit der allgemeinentwicklung alleine weiterkommen würden. Schlussendlich ließ sie jedoch eine bombe platzen, die kamui bei dem bisherigen Gesprächs und Tagesverlaufs nicht mehr hatte kommen sehen. Kamui war geschockt, von dem was sakushi ihm soeben eröffnet hatte. Nicht nur war er im ersten moment überfordert mit dem drängen sakushis, eine entscheidung für die weitere vorgehensweise und vielleicht auch seine karriere im besten fall, jedoch im worst case auch sein leben zu treffen. Nein, es war die plötzliche Rückkehr der alten, abweisenden Sakushi gewesen, welche kamui völlig aus dem Konzept gebracht hatte. Hatte er sich die letzten momente doch so sehr über ihr merkliches auftauen und die neu gewonnene offenheit gefreut, so stand er nun wieder der kalkulierenden , berechnenden Kunoichi gegenüber, welche er zu beginn ihres zusammentreffens nicht sonderlich begeisternd fand. "Wie ist es denn jetzt dazu gekommen, dass wir wieder in alte gepflogenheiten zurückgefallen sind? Habe ich sie vielleicht mit meinem zögern beleidigt oder einen Fehler gemacht" , zerbrach sich kamui den kopf , während er veruchte mit dem gehörten und der neuen Atmosphäre klarzukommen. "ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich machen soll, aber ich weiß , dass ich dieses jutsu zu ende bringen werde, mit der alten oder neuen sakushi" fasste er entschlossen zusammen während er zu seiner eigenen Abgeklärtheit zurückfand.

"Ich denke, wir wissen beide dass es für mich kein zurück mehr gibt. Wenn es meine zukunft in gefahr bringen sollte , wir dafür aber so ein ungemein wichtiges jutsu der allgemeinheit zugänglich machen können, oder auch nur ein dorf damit schützen, ist es das auf jeden fall wert." sprach kamui, während er seine eigene entschlossenheit wiederfand und seine gedanken in eine geordnete bahn beförderte. "Ich folge dir zu diesem fuin-meister und werde tun was nötig ist um das jutsu möglich zu machen..." sprach er abschließend , während er in gedanken hinzufügte " und ich werde alles tun um auch meinen teil der barriere möglich zu machen, welche opfer auch dazu nötig sind". So kam es, dass nicht nur sakushi, sondern auch kamui für den moment wieder in ein altes schema zurückverfallen war und sich zwei partner gegenüberstanden, die trotz ihres gemeinsamen ziels ,von ihren Überzeugungen und Beweggründen unterschiedlicher nicht hätten sein können.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Mo 27. Apr 2015, 22:32

Einen Moment schien mein Gegenüber irritiert, aber er tat wie ich es ihm auftrug und räumte seinen Arbeitsplatz auf beziehungsweise fertigte eine Abschrift seiner Notizen an. Dann richtete ich mich auf und deutete kurz die mögliche Tragweite an, die seine nächste Entscheidung haben konnte, bevor ich ihn vor die Wahl stellte. Abwartend blickte ich ihn an und hielt dabei meine eigenen Gedanken im Zaum. Er sollte nein sagen und auf sein Leben und seine Zukunft achten. Wenn ich scheiterte wäre das wesentlich besser. Aber es kam wie es kommen musste – er wollte das Projekt zu Ende bringen. Ein leises Seufzen entfuhr mir, aber ich nickte. „In Ordnung.“, meinte ich jetzt wieder eine Spur weniger abweisend, aber immer noch gefasst. Ich formte Fingerzeichen und ein Bushin entstand neben mir. Mein zweites Ich ging neben Doteki in die Hocke und kraulte ihn hinter den Ohren. „Komm, wir gehen nach Hause.“, meinte sie und die Raubkatze erhob sich. Kurz blickte der Panther zwischen uns hin und her, dann folgte er meinem Double, welches auch die ordentlichen Notizen mit nahm, aus der Bibliothek heraus.
In der Zwischenzeit teilte ich unsere Blätterstapel so, dass jeder neue Stapel die Hälfte der eigenen und der fremden Notizen beinhaltete und gab hielt ihm einen Stoß hin. „Im schlimmsten Fall werden wir getrennt und dann ist dieser Stapel unsere Glaubwürdigkeitsversicherung.“, meinte ich dazu und schob meinen eigenen unversiegelt in eine der Taschen. Mit einem unscheinbaren Kopfnicken gab ich das Signal zum Aufbruch und machte mich nun ebenfalls auf den Weg aus der Bibliothek hinaus. Kaum waren wir in der Menschenmasse untergetaucht, sprach ich weiter. „Unser Ziel ist das Dorftor. Dort werden wir die Wachen über Details zur Konohabarriere ausfragen. Ihre Struktur, ihre Form, ihre Funktionen, die Aufrechterhaltung und so. Umso weiter wir ins Detail gehen, umso weiter werden die Wachen zumachen, aber wir dürfen nicht nachgeben. Es wird der Punkt kommen, an dem sie uns als Feinde betrachten und uns gefangen nehmen werden. Wir wehren uns nicht. Dorfspionage wird nicht von Jonin untersucht, sondern von den geheimnisvollen ANBU. Der Spezialeinheit des Dorfes. Irgendwo unter den ANBU versteckt sich der beste Fuinjutsuka, den dieses Dorf zu bieten hat.“, skizzierte ich meinen Plan knapp auf ohne dabei anzuhalten. Die Menschen um uns herum bekamen nur einzelne Wörter mit, wenn sie uns überhaupt zuhörten, aber Kamui sollte alles mitbekommen haben. „Änderst du deine Meinung? Oder hast du einen besseren Vorschlag?“, gab ich ihm noch ein letztes Mal die Möglichkeit auf das Einfluss zu nehmen, das ich geplant hatte. Natürlich konnte man zu Bob gehen, aber Bob würde uns nur irgendeinen Fuinjutsuka geben… irgendein Fuinjutsuka waren wir aber selbst. Wir brauchten jemanden der wesentlich besser ist als wir.

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--> (Original) Dorftor

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Re: Bibliothek

Beitragvon Kamui Midori » Mi 29. Apr 2015, 01:11

Nachdem sakushi doteki mithilfe eines bunshins aus der bibliothek geschickt hatte folgte kamui ihr hinaus auf de straße, die wie immer recht belebt war. Er wartete geduldig darauf, dass die kunoichi ihm eröffnete, welchen aberwitzigen plan sie hatte, irgeneinen ominösen Sensei aus dem hut zu zaubern, der sich darauf einlassen würde ihr jutsu fertigzustellen, oder ihnen wenigstes dabei zu helfen. War kamui auf vieles vorberereitet gewesen, so trafen ihn die ausführungen der locker schlendernden partnerin doch mehr als unvorbereitet. "Das ist kein plan mehr, das ist selbstmord. Es geht hier nicht mehr um das risiko erwischt zu werden, oder eine straftat zu begehen, nein , sakushi ist darüber weit hinaus. Sie will dass wir die wachen so lange provozieren , bis wir zum verhör zu den anbus gebracht werden??" , dachte kamui gefasst , während er in seinem gehirn die verschiedenen gerüchte und erzählungen über die anbu in ein schema einordnete. Kamui hatte schon von den anbu gehört, die der spezialeinheit aus seinem eigenen dorf sehr zu ähneln schienen und keines der gerüchte , das er gehört hatte, verannlasst ihn dazu zu glauben , dass die anbu solch einen trick einfach so hinnehmen, im gegenteil, ihnen sogar noch helfen würden". "Sakushi versteh mich nicht falsch, aber denkst du wirklich wir können die anbu überzeugen, dass wir das alles nur gemacht haben um an ihren Fuin-Meister zu kommen. Selbst ich würde jemandem der ganz ungeniert fragen nach der barriere stellt und von dem ich denke dass er ein spion ist, solch eine geschichte nicht glauben. Ich würde mich auch nicht von unseren notizen beeindrucken lassen, oder von unseren begründungen. Ich glaube eher , das ist ne sichere fahrkarte in die folterkammer..." , sprach kamui offen aus was er dachte. Er grübelte verzweifelt über einen anderen weg, eine möglichkeit, welche er vielleicht noch nicht in betracht gezogen hatte, doch ihm fiel nichts ein. Es dauerte eine ganze weile, in welcher kamui schweigend hinter sakushi herlief und dieser seine antwort schuldig blieb, während er seinen eigenen gedanken nachhing. Doch zu ende, dieses wohl gefühlt unermesslich langen moments war für kamui klar, dass sakushi wohl dieses risiko nur eingehen würde, wenn es wenigstens eine minimale chance auf erfolg geben würde. "Ich werde trotz der für mich sehr geringen chance, die ich in diesem plan sehe mit dir gehen und wer weiß vielleicht funktioniert die ganze sache ja und wir kommen einen großen schritt weiter" sprach kamui mit dem optimistischten lächeln das er in seinem Repertoire finden konnte, denn schließlich wollte er die anbu schon immer mal treffen...

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Re: Bibliothek

Beitragvon Himawari » Fr 4. Mär 2016, 18:02

Einstiegspost

Langsam wanderte der Blick der Miyoshi über die Bücher in dem Regal vor ihr. Bereits einige Tage zuvor hatte ihr Vater ihr aufgetragen ein Buch aus der Bibliothek zu besorgen welches das exakte Innenleben einer Taschenuhr beschrieb. Eigentlich waren Himawaris Adoptiveltern Spezialisten auf dem Gebiet der Uhren, vor einigen Tagen jedoch war ein Kunde aufgetaucht welcher ein besondes altes Exemplar einer Taschenuhr besaß welche wohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hatte. Ob diese Taschenuhr wohl ein Erbstück seiner Vorfahren ist? Automatisch blickten ihre blauen Augen zu ihrer Tasche, welche einige Meter entfert von ihr, an ein Regal gelehnt stand. In dieser befand sich das einzigste Erbstück welches dem Mädchen gehörte und ihr von ihren Eltern geblieben war. Nur wenige momente später blickte sie wieder aufmerksam auf das Bücherregal vor ihr. Leider hatte sie den Namen des Buches vergessen und musste sich nun wohl oder übel auf ihre Intuition verlassen. Die Bibliothekarin hatte sie zwar vorhin zu diesem Regal geführt aber leider hatte sie dem blonden Mädchen bei der weiteren Suche nicht helfen können. Kurz vor dem Aufgeben bemerkte sie plötzlich ein etwas kleineres, unscheinbares Buch auf dessen Seite eine Abbildung einer Taschenuhr prangte. Erfreut zog sie das Buch vorsichtig aus dem Regal aus begab sich zu einem nahegelegenen Tisch und es sich genauer anzuschauen. Also wenn es dieses Buch nicht ist welches Vater gemeint hat dann soll er es doch selbst suchen gehen..., leise zischte sie die Worte vor sich hin aber die empfindlichen Ohren Yumis vernahmen diese Worte natürlich. Hättest du dir den Namen einfach aufgeschrieben würden wir nicht schon seit einer halben Stunde durch diese Bibliothek geistern und ein Buch suchen. Yumi beobachtete ihre Besitzerin während sie das Buch aufschlug und einige Seiten überflog. Und du hättest dir den Namen genau so gut merken können... mit einem belustigten funkeln in den Augen musterte die Genin das fuchähnliche Wesen ...ausserdem ist es dieses Buch. Ich habe mir gerade das Inhaltverzeichnis angeschaut und es sollte jegliche Informationen beinhalten die Vater für die Reperatur braucht. Ein erleichtertes seufzen lies sich daraufhin hören. Endlich kann ich wieder verschwinden, vielleicht kann ich noch ein wenig auf den Trainingsplatz üben gehen? Plötzlich wurde ihr Gedankengang unterbrochen als plötzlich ein kurzes Rauschen zu hören war und sie dann die Stimme der Hokagin durch ihren Funkempfänger vernahm. Aufmerksam aber auch etwas besorgt hörte sie dieser zu und ihre Augen begannen sich mit der Zeit zu weiten. Bitte was? Ein Wesen namens Amon welches versucht unsere Welt zu zerstören? Das Bündniss zwischen einigen großen Mächten gab, verlieh ihr zwar ein wenig das Gefühl von Sicherheit aber trotzdem machte sich eine schleichende Angst in dem Kopf des jungen Mädchens breit. Und wenn nun alle sterben würden? Sofort schüttelte sie daraufhin den Kopf und vertrieb diese negativen Gedanken wieder, diese negativen Gedanken würden ihr sicherlich auch nicht weiterhelfen. Yumi schien ihre Stimmungsschwankung recht schnell zu bemerken und schaute sie fragend an. Stimmt ja, sie besitzt keinen Funkempfänger. Ich sollte sie darüber aufklären was gerade auf dieser Welt passiert. In einigen knappen Sätzen schilderte Himawari dem kleinen Wesen die Situation welches daraufhin nur nachdenklich drein schaute. Einige Momente herrschte Stille zwischen den beiden ehe Yumi das Schweigen brach: Ist dies denn dann nicht ein guter Grund sofort trainieren zu gehen um stärker zu werden? Augenblicklich grinste Himawari, ja so war Yumi eben. Schnell schnappte sie sich das Buch und schob es zurück in das Regal, ihr Vater könnte sich sicherlich selbst darum kümmern es zu besorgen. Blitzschnell schnappte sie daraufhin ihre Tasche und verließ wenige Minuten später die Bibliothek auf dem Weg zu dem Trainingsplatz.


TBC: Trainingsplatz 21
[font=cursive][align=center]Reden | Denken | Yumi spricht | Yumi denkt | Jutsu[/font]


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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » Mo 19. Sep 2016, 22:33

--> Sakushis Haus

Ich betrat die Bibliothek und ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht. Mein letzter Besuch war schon ein wenig her. Das Dorf und ich waren im Chaos versunken, aber hier war alles wie immer. Endlose Regalreihen bis hinauf an die Decke und eine andächtige Stille füllten den großen Raum. Die Bibliothekare hinter dem Tresen blickten mich und meinen tierischen Begleiter kurz an, dann senkten sie den Blick wieder und ich suchte mir ein Buch. Ich wollte eigentlich wissen, was Schwindel auslöste, aber irgendwie... mit der medizinischen Abteilung kam ich nicht so ganz klar. Ich war belesen, aber die meisten Begriffe sagten mir absolut nichts. Ich lief ein wenig ziellos umher und landete schließlich bei einem Buch über optische Täuschungen. Mit dem dicken Bildband machte ich es mir in einer Sitzecke bequem und beobachtete über den Buchrand hinweg leicht belustigt, wie Doteki den ein oder anderen Besucher aufschreckte, indem er geräuschlos vor oder hinter ihnen auftauchte. Es war ein faszinierendes Spiel, aber schließlich tauchte eine Bibliothekarin neben mir auf und bat mich, meine Raubkatze von den anderen Besuchern fern zu halten, oder die Bibliothek zu verlassen. Ein leiser Pfiff ließ Doteki zu mir zurückkommen. Er sprang auf den Sessel neben mir und stieg über die Lehne hinweg auf das Fensterbrett, wo er es sich zwischen ein paar großen Blumentöpfen bequem machte. Die Bibliothekarin schien nicht ganz glücklich zu sein, aber Doteki ließ zumindest alle in Frieden. Ich konzentrierte mich wieder mehr auf mein Buch und hoffte, das Aniya mich bald erlösen würde.
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Re: Bibliothek

Beitragvon Sakushi » So 25. Sep 2016, 11:58

[Trainingsbeginn Saihen („Splitter“) - 2133 Wörter benötigt]

Aber es geschah nichts, während ich mich Stück für Stück durch das Buch blätterte. Es gab ein paar ganz nette Effekte. Gerade Linien, die wirkten als wären sie gebogen. Punkte, die bei längerem betrachten auftauchten, obwohl da nichts war. Gedruckte Bilder, die sich eindeutig bewegten. Linien, die nicht parallel aussahen, es aber waren. Leider konnte ich nichts davon nutzen... bis ich schließlich auf Abbildungen eines Kaleidoskops stieß. Neben ein paar wirklich abenteuerlich aussehenden Bildern war erklärt, wie das ganze funktionierte. Drei oder vier Spiegel in einer Röhre reflektierten die bunten Schnipsel, welche am Ende der Röhre angebracht waren, sodass ein symmetrisches Muster entstand. Wenn man die Teilchen durcheinander schüttelte, änderte sich auch das Muster. Ich musste also dem Gehirn vormachen, das da diese drei oder vier Spiegel waren, welche die Wirklichkeit reflektierten, sodass ein wirres Bild vor dem Auge meines Opfers entstand. Das klang soweit ganz einfach, allerdings wusste ich aus Erfahrung, das es das nicht werden würde. Ich hatte schon ein paar optische Genjutsu – ich konnte mein Aussehen verändern, mich und meinem Begleiter mehrfach darstellen und die Entfernung zu mir optisch verkürzen oder verlängern. Diese Spiegeltechnik war allerdings anders. Ich konnte in diesem Fall nicht von meinem Standpunkt ausgehen, sondern musste das Sichtfeld des Gegners als Basis nehmen und dieses Vervielfältigen. Ich legte den Kopf zurück und blickte meinen Panther an, welcher mittlerweile auf einem Blatt einer Pflanze herumkaute. „Ich wette, das ich es innerhalb von 2 Tagen fertig kriege. Was tippst du?“, fragte ich ihn nach seinem Vorschlag. Er schob das Blatt der Pflanze aus seinem Maul legte den Kopf auf seine Pfoten. Halb interessiert blickte er mich an. „3 Tage? 4?“ Sein Schwanz peitschte von links nach rechts und räumte fast einen Blumenkübel ab. „Oke, 4 Tage. Mal sehen wer recht hat.“, meinte ich und zog mich wieder in meine Gedanken zurück. Wie sollte ich das angehen?

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