Schutzbunker von Konohagakure

Bekannt für Zusammenhalt und seine zahlreichen erstklassigen Ninja, liegt das Ninja-Dorf in Hi no Kuni.
Shinsei Patty

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Shinsei Patty » So 4. Apr 2010, 21:05

"...was ich hier mache? Ich befolge einfach nur die Anweisungen für solche Fälle...du doch auch...oder?"


"Hmm?" Patty sah sie verwirrt an und kratzte sich als Zeichen ihres Nichtwissens am Hinterkopf. "Für welche Fälle? Was ist hier eigentlich los?" Doch ehe Alicia ihr eine Antwort auf die Frage liefern konnte...geschah etwas unerwartetes! Patty interessierte sich nicht mehr dafür... ... ... ... Stattdessen hatte sie sich jetzt im Bunker umgesehen. Es waren verdammt viele Menschen hier drin. Patty gefiel es. Und in dem ganzen Gedränge durchzuckte sie eine Idee, die sie vor Begeisterung fast ausflippen ließ! Heute würde ein neuer Star geboren werden! Aufgeregt hüpfte Patty von einem Bein aufs andere, um über die Köpfe der anderen schauen zu können, während sie sich nach einer kleinen Erhöhung umsah. Und da entdeckte sie die Erhöhung auch schon! Das würde der psychische Untergang Alicias sein...Doch dessen war sich die Genin wie immer nicht bewusst. Schnell bahnte das Mädchen sich einen Weg durch die Massen und erreichte schließlich die Bank, die sie beim Hüpfen entdeckt hatte. Patty sprang auf die Bank und blickte auf die Menschen herab. Die ersten drehten sich schon zu ihr hin. "Ahääääm~!", räusperte sich die Shinsei. Und dank ihrer äußerst belastbaren Lunge konnte der ganze Raum sie hören. Neugierig drehten sich die Leute nach der Quelle des Geräusches um und erblickten Patty. Patty nickte zufrieden. "Ich dachte ich stimme ein Liedchen an! Mir scheint, die Leute hier sind alle ein wenig angespannt und können etwas Musik vertragen!" Plötzlich hielt Patty in ihrer Hand ein für die anderen unsichtbares Mikro. "Test, Test. Könnt ihr mich hören?" Patty tat, als würde sie auf ein Mikrophon klopfen. "Okay! Los geht's!" Die nächsten 10, 20 oder auch 30 Minuten (ich weiß nicht mehr genau, wie lang es war, mit der Zeit haben die Leute einfach das Zeitgefühl verloren) möchte ich nicht näher beschreiben. Eins ist sicher, die Zuhörer mussten definitiv bleibende Schäden von dem Gesang Pattys mit sich tragen, denn er war so grässlich, dass ich es sogar vermeide davon zu schreiben. Nach gefühlten 10 Stunden für die Zuhörer, endete die Qual. Alle Zivilisten starrten auf das Mädchen auf der Bank. Regungslos, starr, entsetzt. Patty grinste erwartungsvoll in die Runde. "Ich möchte vor allem meiner besten Freundin Alicia danken, die mich zu dieser wunderbaren Aktion bewogen hat!" Patty zeigte auf Alicia. Die Köpfe drehten sich zu ihr um, unverhohlener Hass glühte in ihren Augen. Patty sprang lachend von der Bank und ging zurück zu Alicia. Freundschaftlich klopfte sie ihr auf den Rücken. "Ohne sie, hätte ich das ganze eben niemals gemacht. Nehehehe!" Das Feuer des Hasses glühte, brannte wohl eher, in den Augen der Zivilisten, doch zu ihrem Bedauern und dem Glück der Mädchen hatten sie kein faules Obst zum Werfen. Nach einiger Zeit wandten sich die Menschen wieder ab und dachten wieder daran sich so zu verhalten, wie es in so einer Situation angebracht war.

Alicia

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Alicia » So 4. Apr 2010, 23:50

Irgendwie war Patty doch wesentlich komischer als Alicia es sich bisher auszumalen vermochte. Wieso zum Teufel wurde ein Mädchen wie sie denn eine Genin, wenn sie nicht einmal eine Ahnung von den einfachsten Anweisungen in Kriegsfällen hatte? Oder noch nicht einmal darauf gekommen war, dass jemand einen Anschlag auf das Dorf verübte, was in die Explosion der Kagenköpfe resultiert war? Geistig konnte das Mädchen da nur ihren Kopf schütteln, was sie sicherlich nicht das erste Mal an diesem Tag tat. In der Zwischenzeit bemerkte sie dennoch nicht, was Patty wieder ausgeheckt hatte und horchte auf, als sie deren Stimme etwas weiter entfernt wieder hörte - ganz zu ihrem Schrecken. Was hatte sie denn JETZT schon wieder in ihrem verrückten Kopf ausgeheckt? Seufzend schloss Alicia ihre Augen und lehnte sich an die Wand des Bunkers an, in dessen Ecke sie saß und eigentlich doch nur ihre Ruhe wollte. Doch das war ein Fehler, den sie lieber nicht hätte begehen sollen...

Knappe zwei Minuten später begann dann das Grauen - dass den Namen Patty Shinsei trug - zu singen. Und das nicht einmal annehmbar...sondern sogar noch grottenschlecht. Alicia konnte sich selbst kaum auf ihre eigenen Worte konzentrieren, weshalb sie es einfach ertragen musste was nun vor sich ging, komme was wolle. Das allerschlimmste folgte aber danach. Ihre *Freundin* meinte vor der gesamten mittlerweile vollkommen entnervten Bevölkerung des Dorfes, dass es für SIE war. Diese Blicke. Sie hielt sie nicht aus, sie spürte den Hass aller auf einmal und blickte daraufhin recht schockiert zu Boden. Wenn Patty doch nur bewusst gewesen wäre, was sie da angerichtet hatte. Das schon kaum vorhandene Selbstbewusstsein der Akabashi lag nun da, in tausende Scherben zerschlagen und wartete nur darauf, dass noch mehr Leute darauf herumtraten...so kam es ihr zumindest vor. In der Zwischenzeit lief die Shinsei wieder zu ihr zurück, woraufhin sie ihren Blick ein klein wenig hob und daraufhin ohne Vorwarnung ihre eine richtig gesalzene Backpfeife verpasste "...kono...Baka! (Du...blöder Idiot!)" brüllte sie so laut dass man sie beinahe mi gesamten Bunker hören konnte und war schon den Tränen nahe.

Nakamura Masaru

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Nakamura Masaru » Mo 5. Apr 2010, 19:28

[align=center]Erster Post[/align]
Rückblick auf das bisher Geschehene:

Konohagakure? Ein Dorf in dem vor allem in naher Vergangenheit viel passiert. Innerhalb kürzester Zeit wurde der ehemalige Hokage Ryuuzaki Yagami von einem der vier Kaiser Orochi Uchiha gestürzt. Dieser hatte allerdings nicht selbst die Gier nach dem Thron, im Gegensatz zu den meisten hatte er ganz andere Gründe. Die Flamme Konohagakures war erloschen, doch er wollte sie wieder entzünden und dies wollte er durch einen Machtwechsel erreichen. Der anschließend ernannte Hokage trug den Namen Kazato Senju und war für seine mächtigen Mokutonjutsus bekannt, die einst schon der erste Hokage benutzt hatte. Das Schicksal stand dennoch nicht sehr gut um diesen Shinobi, denn schon bald machte sich seine Herzkrankheit bemerkbar. Er verstarb völlig unvorhergesehen, sodass sich Konohagakure erneut in einer Notsituation befand. Man benötigte einen neuen Hokage, der weise als auch mächtig wäre. In diesem Fall fiel die Wahl auf Ezio Kaguya, ein Taijutsumeister, der ebenfalls die Kunst der Knochen beherrscht. Er solle das Dorf neu erblühen lassen und zeigen, dass er diesem Posten würdig wäre. Doch schon bald sollten neue Gefahren auf das Dorf treffen...

Zwei Nukenin waren in das Dorf eingefallen und fanden es offenbar amüsant das Dorf zu zerstören. Mittlerweile war der Ramenstand zerstört, doch dann begannen sie ein respektloses Verbrechen mit dem niemand gerechnet hätte. Sie zerstörten die Kageköpfe, sodass gewaltige Felsbrocken auf das darunterliegende Viertel fallen würden. An diesem Ort befand ebenfalls ein Jounin, sein Name war Masaru Nakamura. Ein Shinobi, der nie nach Ruhm oder Anerkennung gestrebt hatte, ein Shinobi dessen Talent schon in seiner Kindheit die meisten anderen Gleichaltrigen überstiegen hatte, die meisten Chuunins als auch Jounins betrachteten ihn mit Bewunderung und dennoch zeigte er niemals eine egoistische Seite. Die Geräusche waren der herabfallenden Felsbrocken war nicht zu überhören, sein Blick fiel nach oben. Wie ist das passiert? Wer hat das getan fragte er sich, doch dies war nicht der Moment langer Überlegungen. Los, alle auf den Boden. Legt euch hin," brüllte er so laut er konnte und sofort herrschte Aufruhr in dem Viertel. Masaru selbst zückte zwei Donnerkunais und machte sich zum Abwurf bereit. Die Felsen kamen immer näher und er selbst suchte eine Lücke zwischen denen er hindurch werfen konnte. "Jetzt," rief er und alle legten sich augenblicklich auf den Boden. Er selbst warf seinen Kunai und kaum hatte der Kunai die Passage passiert, so war Masaru mit dem Hiraishin no Jutsu verschwunden. Er stand auf dem herabfallenden Felsen und sprang von diesen an die Klippenwand. Chakra floß im selben Augenblick in seine Füße, mit er sich an der Wand festhalten konnte. Warum Masaru das getan? Masaru konnte von diesem Standord genau beobachten an welchen Stellen Felsen einschlagen würden, gleichzeitig berührte er mit einer Hand den Boden und spürte mit dem Dairokkan den exakten Standord der Personen. Der Mann mit der gelben Jacke, gehen sie 3 Meter nach links," rief er. Innerhalb Sekunden positionierte er weitere Dorfbewohner neu und letztendlich hatte er alleine auf diese Weise mehrere Menschen gerettet. Leider hatten sich dennoch zwei Akademisten verletzt. Die Familie dieser Anfänger war unauffindbar und somit würde Masaru die beiden erstmal in die Schutzbunker bringen. Er nahm je einen unter einem Arm und machte sich auf den Weg. Leicht war sein Ballast nicht, mit einigen Bemühungen stellten diese aber kein Problem dar.

Nach einigen Minuten ist der Jounin mit schweren Atem endlich in den Schutzbunkern angekommen. Möglicherweise hatte er sich doch wenig übernommen, in diesem Moment sollte das alles keine Rolle spielen. Er wollte zunächst überprüfen, wie viele Verletzten sich hier befanden und ob genügend medizischen Versorgung vorhanden wäre. Durch den Wind flatterte sein Mantel hinter ihm und gegenüber den Jounins, die ihn betrachteten zeigte er nach außen den Anschein einer sehr autoritären Person. "Ich freue mich, dass dir nichts passiert ist, Masaru-Kun," rief ihm ein Lehrer der Akadamie zu und in dem Moment als er die beiden Akademisten entdeckte, beschleunigten sich seine Schritte solange bis er direkt vor Masaru stand. Er verbeugte sich und wendete sich den beiden Akademisten zu. "Das ist Masaru-Sama, ihr solltet euch bedanken, dass er euch gerettet hat," erzählte er den beiden. Masaru schüttelte nur den Kopf und belehrte seinen alten Freund: "Shiruu, die beiden sind verletzt. Bringe sie bitte zu einem Medic-Nin. Außerdem habe ich dir erzählt, dass ich es nicht mag, wenn du immer in "so" guten Ton von mir redest." Mit einem Lächeln verabschiedete er sich und bahnte sich durch die Menge einen Weg ins innere der Bunker. Plötzlich hörte er ein lautes Klatschen, es klang so wie das Geräusch, wenn eine flache Hand auf eine nachgebende Oberfläche trifft. Sein Kopf drehte sich in die Richtung aus der das Geräusch kam und dann entdeckte er zwei kleine Mädchen. Dadurch, dass sich die Wange des blonden Mädchens leicht rot färbte, erkannte er, dass sie wohl die war die geschlagen wurde. Die Braunhaarige schien den Tränen nahe zu sein. Mit einem freundlichen Lächeln bewegte sich Masaru mit entspannten Schritten zu den beiden und ging bei diesen leicht in die Knie. "Guten morgen ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr ein wenig freundlicher zueinander sein solltet. Konohagakure ist immerhin bekannt für das Teamwork und den Willen des Feuers, wollte ihr eure Kraft und eure Energie nicht lieber nutzen um Konohagakure zu helfen," fragte er die beiden und wartete gespannt auf eine Antwort. Einschätzen konnte er beide von ihnen nicht, sodass er sich in den nächsten Momenten ein Bild über beide machen wollte.

Shinsei Patty

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Mo 5. Apr 2010, 20:17

Patty wartete gespannt darauf, was Alicia sagen würde, wie sie reagieren würde, wie sehr sie sie loben würde! Doch die Genin vor blickte stur auf den Boden. Selbst Patty in ihrer kindlichen Unschuld, spürte dass Alicia unter Umständen verletzt sein könnte. Patty tätschelte Alicia tröstend den Kopf, nicht im Geringsten ahnend, dass sie der Verursacher ihrer Probleme war. "Was ist los, Alicia-chan? Wer hat dich zum Weinen gebracht, wollen wir ihn nicht schla..." Doch im nächsten Moment passierte etwas, was die Shinsei dem Mädchen alles andere als zugetraut hätte. Alicia hob den Kopf, holte aus und scheuerte Patty eine. In diesem Moment hielt die Welt ihren Atem an. Die Menschenmenge verschwand, Patty und Alicia standen sich in einem weißen, Feld, ohne Verzierungen, alleine gegenüber. Der Hall des Schlages war noch immer zu hören und bohrte sich in Pattys Gehirn. "...kono...Baka! (Du...blöder Idiot!)" Das Mädchen schrie sie an, den Tränen nahe. Alicias Worte durchstießen schmerzhaft das Gehirn der Shinsei - es fühlte sich nicht gut an. Bisher war sie noch nie geschlagen und beleidigt worden. Ihre Mitmenschen hatten sie zwar schon immer für nervig gehalten, jemanden ernsthaft verletzt, hatte Patty jedoch noch nie. Geschockt blickte sie das Mädchen an. Sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Sie wusste nicht, wieso Alicia sie geschlagen hatte. Sie wusste nicht, wieso das Mädchen vor ihr fast anfing zu weinen. Dutzende Gedanken strömten ihr durch den Kopf. Fragen über Fragen. Ihre Backe färbte sich langsam rot. Patty hob die Hand und fasste sich an die Stelle. Es schmerzte. Wieso schmerzte es? Wieso hatte Alicia sie geschlagen? Wieder fielen die alten Fragen. Patty ließ die Hand wieder sinken, auch ihr Blick senkte sich gen Boden. War Alicia auf sie sauer? Eine Feststellung, die Patty noch nicht oft hatte. War sie etwa Schuld daran, dass Alicias Augen so glasig waren? Sie? Pattys heile Welt lagen plötzlich in Scherben. Patty war ein Mädchen, dem es an Selbstbewusstsein nicht mangelte, auch wenn sie dieses größtenteils aus ihrer reiflichen Zurückgebliebenheit schöpfte. Also wieso ging es ihr so nahe, dass Alicia sie geschlagen hatte? Erste, echte Selbstzweifel überkamen die Genin für einen Moment und sie kam sich schuldig vor. Sie hatte es doch nur gut gemeint und nicht besser gewusst. Patty hatte noch nicht sehr viele Freunde gehabt - die meisten hielten ihre Art nicht lange aus. Es brauchte jemanden, der sich wie eine große Schwester verhielt. Patty hatte gedacht, so jemanden in Alicia gefunden zu haben. Doch nun hatte sie sie geschlagen. Auch wenn die Shinsei nicht wusste, inwiefern sie das Mädchen verletzt hatte, so erkannte sie doch, DASS sie es getan hatte. Sie musste sich entschuldigen! Das war es, was ihr Großvater ihr beigebracht hatte. Doch ihr Körper regte sich nicht. So standen sich die beiden still gegenüber, Patty hielt den Blick gesenkt. Sie fühlte sich tatsächlich schuldig! Und dieses Gefühl...durchströmte zum ersten Mal ihren Körper. Sie wollte sich ja entschuldigen, doch ihr Gehirn hatte abgeschaltet.

"Guten morgen ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr ein wenig freundlicher zueinander sein solltet. Konohagakure ist immerhin bekannt für das Teamwork und den Willen des Feuers, wollte ihr eure Kraft und eure Energie nicht lieber nutzen um Konohagakure zu helfen,"


Patty blinzelte verwirrt. Ihr Verstand war wieder auf die mentale Ebene gezogen worden, die auch für alle anderen sichtbar waren. Die anderen Leute, die sich im Bunker befanden, kehrten zurück und mit ihnen auch wieder die Geräusche der Umwelt, die Pattys Gehirn ausgeblendet hatte. Die Shinsei drehte den Kopf und blickte geradewegs in das Gesicht eines jungen Mannes. Er lächelte freundlich, sein Gesicht strahlte...Authorität und Freundlichkeit gleichzeitig aus. Er hatte, warme, gelbe zu Stacheln geformte Haare. Patty brauchte einige Zeit, ehe ihr Gehirn, das vorerst auf Standby geschaltet hatte, die Nachricht verarbeitet hatte, dann nickte sie jedoch bekärftigt. Sie ging zu Alicia und nahm sie in den Arm - sanfter als sonst. "Ich weiß nicht genau, wieso du sauer bist, aber: Es tut mir Leid." Patty hielt die Umarmung noch einige Sekunden, ehe sie sich löste. Ernsthaft - der Gesichtsausdruck steht ihr einfach nicht - blickte sie das Mädchen vor sich an. Und hoffte inständig, dass sie ihr verzieh.

Alicia

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Alicia » Mo 5. Apr 2010, 21:50

Die nach dem Schlag eingetretene Stille behagte dem jungen Mädchen überhaupt nicht. Irgendwie tat ihr das schon Leid, was sie Patty angetan hatte mit dem Schlag, doch fühlte sie sich selbst auch zutiefst verletzt durch die scheinbar nette Aktion von der Genin. Sicherlich war sie an allem Schuld was hier geschah, die Menschen sich untereinander hassten, vielleicht sogar auch an der Explosion an den Kageköpfen. Ihr Selbstbewusstsein war auf jedenfall eines, um es kurz auszudrücken - nämlich gar nicht vorhanden. Alleine deswegen hatte die Aktion von Patty und die Reaktion der Leute um sie herum auch extrem starke Einwirkungen auf ihre Psyche, sie konnte das einfach gar nicht so leicht wegstecken wie viele andere zum Beispiel, die es einfach hinunterschluckten. Wie dem auch sei, langsam hob sie ihren Blick und bemerkte gar nicht, wie ihre Tränen schon begannen ihre Wangen hinab zu fließen. Wie das wohl aussehen würde...zwei Mädchen die sich selbst stritten, und dies zu so einem unpassenden Zeitpunkt. Wie peinlich das alles Alicia war, was man gut daran erkennen konnte dass ihr Kopf in jenem Moment hochrot war, trotz dessen dass sie weinte.

[align=center]"Guten morgen ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr ein wenig freundlicher zueinander sein solltet. Konohagakure ist immerhin bekannt für das Teamwork und den Willen des Feuers, wollte ihr eure Kraft und eure Energie nicht lieber nutzen um Konohagakure zu helfen,"[/align]

Diese Worte klangen irgendwie hohl in ihrem Kopf und gar nicht wahr, zumindest nicht, wenn man von Patty's Aktionen ausging. Wer auch immer diese gesprochen hatte sollte sich vor allen Dingen nicht in Sachen einmischen, die ihn nichts angingen - so fasste die Akabashi dies zumindest auf. Seltsamerweise brach in jenem Moment ein Satz aus der Shinsei hervor, den das Mädchen alles andere erwartet hätte. Sie entschuldigte sich! Das hatte sie ihr alles andere als zugetraut. Wie dem auch sei, die Tränen wollten gar nicht mehr aufhören, besonders dann nicht nachdem sich jemand eingemisch hatte, weswegen sie eigentlich aus Reflex heraus auf den Erwachsenen zulief und ihr Gesicht in seine Brust vergrub, damit sie niemand weinen sehen konnte.

Nakamura Masaru

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Nakamura Masaru » Mo 5. Apr 2010, 22:31

Natürlich war Masaru klar gewesen, dass seine weisen Worte keine Wunder bewirken könnten, dennoch wollte er wenigstens erreichen, dass kein weiterer Groll gegenüber der anderen aufkommen würde. Er selbst kannte diese Situation nur zu gut, auch wenn diese in seinem Fall einen anderen Grund als Ursprung hatte. Kiba, ein Freund des Jounins der einst zusammen mit Masaru in dem Team 7 gewesen ist, hatte sich zunehmend über andere Menschen lustig gemacht, er bezeichnete Masaru als imkompetenten Ninja und meinte er hätte es nicht verdient eine Ausbildung zu erhalten. Masaru war allerdings wie ein harter Fels, er steckte diese Worte immer weg, doch irgendwann ist es selbst für ihn zu viel geworden. Er griff seinen eigenen Freund an, letztendlich zeigte sich aber der Anschein, dass eine solche Tat unvernünftig und sowieso völlig sinnlos wäre. Aber es zeigt auch positive Aspekte, man zeigt dabei seine Gefühle, gibt dem anderen zu verstehen, dass es genug ist und stärkt sein eigenes Selbstvertrauen. Genau das hatte der Jounin aus der ganzen Sache gelernt und nun war er hier. Ein Erwachsener Mann, ein Vorbild für Nachkommen, die ebenfalls den Weg eines Ninjas einschlagen wollen. Seine Aufgabe ist es anderen ein Wegweiser zu sein und ihnen in wichtigen Situationen wie ein guter Freund mit Rat beiseite zu stehen.
Seine Worte zeigten Wirkung, zumindest bei dem blondhaarigen Mädchen. Die Namen der beiden wusste der junge Mann noch nicht, doch spielten diese in einer solchen Situation eine wichtige Rolle? Gespannt beobachtete er, wie sich die Situation entwickeln würde. Patty, die selber nicht einmal die Situation begreifen konnte, entschuldigte sich völlig uneigennützig. Offenbar stellte sie ihre Freundschaft über einen solche lächerlichen Streit. Das respektierte Masaru und nickte ihr mit seinem typischen Lächeln zu. Es zeigte der Genin, dass sie richtig gehandelt hat und den Weg eingeschlagen hatte, um eine starke Konoichi zu werden.
Wie würde allerdings Alicia reagieren?
Sie wirkte unsicher und unentschlossen, sie stand den Tränen nahe. Es verging nicht viel Zeit bis schon die ersten einzelnen Tränen an ihren Wangen hinabliefen und von ihrem Kinn sanft auf den Boden. Die Spuren an den die Tränen gefloßen sind, glitzerten im Sonnenlicht, welches durch die Fensterlöcher des Schutzbunkers hineinfiel. Ihr Gesicht rötete sich immer mehr, war ihr die ganze Sache etwa peinlich und schämte sie sich dafür? Masaru wuschelte sich selbst kurz durch die Haare und sein Blick fiel weiterhin gespannt auf Alicia. Sicher war aufjedenfall, dass sie Masarus Worte nicht so ernst nahm wie die andere Genin und dann zeigte sich ihre Reaktion auf die Entschuldigung. Es schien als wäre sie erstaunt und unerklärlicherweise lief sie nun zu Masaru und vergrub ihr Gesicht in seiner Brust. Irgendwann werden die beiden unzertrennlich sein dachte sich der Jounin und neigte seinen Kopf nach unten. Fürsorglich legte er einen Arm um sie und neigte ihren Kopf mit zwei Finger ein wenig nach oben, sodass er mit seinen blauen Augen in die brauen Augen der Genin blicken konnte. Er selbst beugte sich nun ein wenig nach vorne und begann zu flüstern, dass Patty es nicht hören könnte: Weißt du, Gefühlsausbrüche machen dich nur stärker, allerdings sollte man sich dennoch versuchen unter Kontrolle zu haben. Dennoch, ein Band der Freundschaft ist stark, es würde nicht durch eine solche Situation beschädigt werden. Wie wärs, wenn du jetzt das tust was du tun musst? Vergiss deine Tränen und zeige den anderen Menschen deinen Willen." Dies waren die Worte, die er Alicia in ihr Ohr geflüstert hatte. Anschließend löste er die Umarmung und nickte noch ein letztes Mal zu Alicia. Er hoffte, dass auch sie ihren Weg finden würde und wissen würde, was sie als nächstes tun muss.

Shinsei Patty

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Mo 5. Apr 2010, 23:56

Nachdem Patty sich aus der sanften Umarmung gelöst hatte, kullerten auch schon die ersten Tränen die Wange Alicias runter. Patty sah sie mitfühlend...nein das war es nicht, denn Patty hatte in ihrem Leben nur als Baby geweint und daran erinnert sie sich nicht mehr, wie sollte sie also etwas mitfühlen können, das sie selbst noch nie erlebt hatte...Also noch einmal: Patty sah Alicia an und ihre Schuldgefühle stiegen. Sie wusste, dass Weinen zwar befreiend, jedoch auch äußerst unangenehm sein konnte. Sie wusste es, obwohl sie nur als Baby geweint hatte. Ihr Großvater hatte immer großen Wert auf solche Attribute, wie das Weinen, gelegt. "Emotionen sind wichtig für Körper und Seele." Patty meinte fast, sehen zu können, wie ihr Großvater tadelnd neben ihr stand, der auf den Boden wallende Bart, die lange, goldene Robe, die engförmigen Augen, die große Nase, der mahnend erhobene Zeigefinger. Ihr Großvater war bisher immer Pattys größtes Idol gewesen - nur war er leider viel zu früh verstorben. Er war derjenige gewesen, der Pattys Temparament im Zaum halten konnte, wenngleich ihm das auch nicht immer gelang. Er hatte dem Mädchen ein Lebensziel gewesen und ohne ihn würde sie heute wohl orientierungslos, imaginären Tieren folgend, durchs Leben gleiten. Patty war ihm zutiefst dankbar. Ihr Großvater hatte ihr auch den Wert des Respektierens der Gefühle anderer beigebracht. Das Mädchen erinnerte sich noch genau daran, wie gern sie damals die anderen Kinder geärgert und von ihrem Großvater dafür getadelt wurde. Er fehlte ihr so schrecklich...Doch sie hatte sich vorgenommen, keine Träne über seinen Tod zu vergießen, stattdessen mit dem Leben weiterzumachen. Wie dem auch sei, nur dank ihrem Großvater war Patty jetzt in der Lage sich für ihre Verhältnisse reif zu verhalten. Als Alicia nun auch noch rot wurde - vor Scham, was Patty jedoch nicht bewusst war - riss die Shinsei sich also zusammen und gab keinen Mucks von sich, obwohl sie den hochroten Kopf Alicias mehr als nur amüsant war. Doch der mahnende Blick ihres Großvaters blieb ihr im Gedächtnis, also verkniff sie sich sogar ein Grinsen. Im nächsten Moment schien Alicia ihrem Reflex zu folgen. Jedenfalls warf sie sich an den wildfremden Mann und weinte sich bei ihm aus. Diese Reaktion erstaunte Patty ein kleines Wenig, immerhin scheute das schüchterne Mädchen sonst vor Fremden zurück - und der Shinsei schien es nicht so, als würde Alicia den Mann kennen. Vereinzeltes waren Schluchzer zu hören. Viele Schaulustige drehten sich nach dieser Aktion von Alicia peinlich berührt weg und gönnten den Dreien ein wenig Privatsphäre, das Tuscheln verebbte jedoch nicht. Patty war das egal, sie konnte damit leben. Im Gegensatz zu dem ihrer Freundin, war ihr Selbstbewusstsein beinahe unbrechbar - was sowohl positiv, als auch negativ ist. Der Mann legte seinen Arm um Alicia. Er schien wirklich hilfsbereit zu sein - oder er war pädophil. Doch dieser Gedanke kam Patty natürlich nicht in den Sinn. In ihren Augen war der Mann wirklich nett. Er bückte sich zu Alicia hinab und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Patty verstand es nicht, hätte jedoch viel dafür gegeben, zu wissen, was er ihr sagte, doch sie blieb weiterhin still. Die Zeit für ihr fröhliches Gekicher war noch nicht zurückgekehrt. Patty blieb geduldig, auch wenn sie das beinahe umbrachte. Sie war es nicht gewöhnt nichts zu sagen und ihr Gehirn explodierte fast schon an den vielen Dingen, die dem Mädchen durch den Kopf schossen! Patty hoffte inständig, dass diese fast schon romantisch angehauchte Scenerie bald endete. Sie explodierte hier!

Alicia

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Alicia » Di 6. Apr 2010, 10:25

Auch wenn sie eine Person war, welche sich nur extrem selten anderen anvertraute und sich bei diesen ausheulen konnte, so war der Fremde doch ein Sonderfall. Sie kannte ihn nicht und hätte sich auch niemals diesem überlassen, wenn hier diese hier vorherrschende Situation nicht so peinlich gewesen wäre. Aber anders als die meisten anderen Leute strahlte diese irgendwie eine seltsame Wärme und Freundlichkeit aus, welche Patty wahrscheinlich viel eher aufgefallen war als es der Fall für Alicia war. Vielleicht deswegen hatte sie sich dem Mann anvertraut. Es gab zumindest keinen anderen ersichtlichen Grund. Als der Mann ihr dann noch etwas leise ins Ohr flüsterte und sie losließ, wischte sich das Mädchen die noch herunterkullernden Tränen weg und nickte kaum merklich. Irgendwie hatte er recht in jenem Punkt. Als Genin wusste sie, was für ein Erbe sie für die ganzen Kunoichis des Dorfes anzutreten hatte, der Wille des Feuers war auch in ihr, wenn nicht in der Form die den anderen behagte. Doch existierte er. Deswegen wandte sich Alicia nun langsam in Richtung von Patty um und murmelte kaum verständlich "...es...tut mir Leid..."

Es passte ihr in Wahrheit ganz und gar nicht, dass sie sich entschuldigen musste bei jemandem, der ihr Selbstbewusstsein mit Füßen getreten hatte, doch blieb ihr nichts anderes übrig, zumindest nicht in jenem Moment. Die Dorfbewohner brauchten Vorbilder in solchen Notsituationen, die Stärke und Ruhe bewahren konnten - kurzum gesagt die Shinobi die in ihrer Heimat lebten. Alleine nur deswegen musste sich das Mädchen zusammenreißen! Noch mehr Panik und Chaos wäre sicherlich fehl am Platze, das brauchte niemand hier. Ob der Mann dies genauso sah? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sie wandte sich jedoch auch nochmals zu diesem um und nickte ihm zu, sprach dankend "...alles in Ordnung, Onii-sama..." Weshalb sie ihn *Großer Bruder* nannte wusste sie selber nicht so genau, konnte daran liegen dass sie ihm traute. Seine warme Präsenz war auf jedenfall mit für verantwortlich.

Nakamura Masaru

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Nakamura Masaru » Di 6. Apr 2010, 22:05

Es war komisch, denn Masaru wusste genau was Alicia in diesem Moment durchmachen musste. Es schien, als würde sie sich verletzt fühlen, vielleicht durch das Mädchen vielleicht auch durch den Angriff der im Moment immer noch in Konohagakure stattfand. Eines war zumindest klar, sie hatte aufgrund Masarus Worte neuen Mut und Selbstvertrauen gefasst. Ob er für seine Tat nun Anerkennung oder möglicherweise Respekt erhalten würde, interessierte den Jounin nicht, denn viel wichtiger war es, dass es den Genins gut ginge. Sie wären eines Tagen diejenigen, die die Macht Konohagakures wiederspiegeln würde. Sie wären Vorbilder, jeder Akademist und Genin wäre gerne einer von ihnen und dazu müssten sie dementsprechend lernen richtig zu handeln. Und andere dazu bringen sich selbst zu Vertrauen schien für Masaru zumindest ein Schritt zu dem richtigen Weg zu sein. Normalerweise hätte er sich schon längst Patty zugewendet, allerdings würde er nun erst einmal abwarten, wie sich die Situation ergeben würde.
Als erstes löste er die Umarmung und alleine der Blick den Alicia in den Augen hatte, zeigte ihre Entschlossenheit. Eines Tages würde sie sicher eine starke Konoichi werden und wie Masaru sie mittlerweile einschätzen konnte, sorgte sie sich nicht nur um ihr eigenes Wohl, sondern um das Wohl aller und genau das, war es wohl, was Alicia gegenüber Masaru so symphatisch wirken ließ. Patty konnte er bisher weniger einschätzen, ein Blick auf sie zeigte ihm aber dennoch, dass sie sich richtig zusammenreissen musste, um so still zu sein. Daher stellte er die Vermutung auf, dass sie wohl eher ein kleines aufgewecktes Mädchen sei. Nachdem er die Umarmung gelöst hatte erhob er sich selbst wieder und ging einen Schritt zurück, um die weiteren Geschehnisse weiterhin im Auge zu behalten. Gleichzeitig beobachtete er die weitere Lage innerhalb der Schutzbunker und nahm sich vor später seinem alten Freund noch einen Besuch abzustatten, um sich nach den beiden Akademisten zu erkundigen.
Letztendlich ist es dazu gekommen, dass Alicia ihren Mut zusammennahm und eine Entschuldigung aussprach. Wie Patty wohl darauf reagieren würde? Dennoch hatte Alicia genau richtig gehandelt, sie zeigte ihre Entschlossenheit. Viele Dorfbewohner, wurden dadurch in ihrem Willen gestärkt und hatten nun umso mehr Hoffnung, dass sie alles heil überstehen würden. Gut gemacht braunhaariges Mädchen, dessen Namen ich noch nicht kenne dachte der Jounin und schaute stolz zu den beiden Genins. Das was allerdings einige Momente später passiert war, verblüffte den Jounin sehr, die nannte ihn "Onii-Sama". War das etwa ein Zeichen, dass sie ihm vertraute? Er wusste es nicht.
Er blickte noch einmal zu Patty und Alicia und sagte kurz: Gomen Nasai, ich muss kurz etwas überprüfen. Ich bin gleich wieder da, sagte er mit einem vertrauenvollen Lächeln, welches den Genins zeigen würde, dass er nicht lügen würde. Mit diesen Worten ging er anschließend zu seinem alten Freund, tippte ihn an der Schulter an und begann zu reden: Shiruu-Kun, sag mir wie geht es den beiden Akademisten." In diesem Moment begann der andere Shinobi zu lachen und klopfte Masaru auf die Schulter: Wie immer, du machst dir viel zu viele Sorgen. Die beiden waren zwar schwer verletzt, doch werden sie es ohne bleibende Schäden überstehen. Deren Familien befinden sich ebenfalls schon hier und reden mit ihren Kindern." Masaru war erleichtert, er hatte es geschafft die beiden zu retten. Danke Shiruu für deine Auskunft. Bitte schicke einen Shinobi los, der mehrere Medic-Nins in das zerstörte Viertel schickt. Dem Hokage erstatte ich später persönlich Bericht. Wir sehen uns wahrscheinlich noch einmal die nächsten Tage," waren seine Worte bevor er sich wieder von Shiruu abwendete und sich auf den Rückweg zu Alicia und Patty machte. Na wie wärs ihr beiden, wollt ihr ebenfalls etwas tun um eurem Heimatdorf zu retten. Wenn ja, dann werden wir uns auf den Weg ins Dorf machen. Möglicherweise gibt es weitere Verletzte denen wir helfen können. Desweiteren müssen die Trümmer beiseite geräumt werden. Wenn ihr mir helfen wollt, dann folgt mir," sprach er wieder mit seiner autoritären Stimme. Auch wenn er normalerweise eine solche Mission bei dem Hokage beantragen müsse, herrscht zu derzeitigen Zeitpunkt in Konohagakure Notsituation. Er würde soviele Menschen retten wie es gibt, denn das war es was Masaru darunter verstand sein Leben für das Dorf zu verpflichten.

Shinsei Patty

Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Mi 7. Apr 2010, 17:25

Die Worte des blonden, schlanken, unbekannten, freundlichen Mannes, die Patty nicht gehört hatte, wirkten! Denn im nächsten Moment grummelte Alicia ein kaum verständliches "...es...tut mir Leid...". Sie wischte sich die Tränen weg, ein Akt, der für gewöhnlich für steigendes Selbstbewusstsein stand. Patty schenkte ihr ein aufmunterndes Grinsen - Worte fand sie an dieser Stelle unangebracht. Die Shinsei hatte noch immer noch nicht recht durchgeblickt, wieso Alicia plötzlich zu Weinen anfing, doch sie begrüßte das nahende Ende des "Streits". Das Grinsen sagte mehr als tausend Worte. Es drückte Verständnis aus, Dankbarkeit und gleichzeitig ein Stück von Pattys eigentlicher Natur. Worte lagen ihr ganz und gar nicht. Die Sachen, die ihr derzeit durch den Kopf schossen, waren mehr als nur unbrauchbar, sie waren idiotisch! Wie nicht anders von der vollbusigen, hübschen Genin zu erwarten war. Wobei einige Gedanken durchaus ihren Wert hatten, zumindest aus humoristischer Sicht gesehen. So dachte Patty zum Beispiel, was für eine riieeeeeeeesige Frisur der freundliche Mann doch hatte - sie verglich die Haare mit einer Ananas, was sie durchaus passend fand. Damit hatte sie auch schon einen passenden Spitznamen für den Mann! Ananas-chan! Oder -sama? Um herauszufinden, ob der Ananas-Mann ein -chan oder ein -sama verdiente, musste Patty ihn noch genauer inspizieren, so wie es derzeit jedoch aussah, war er eindeutig ein Chan-Typ! Der Mann sprühte zwar geradezu vor Authorität, doch war es eine andere, freundlichere Art von "Kraft", die von ihm ausging. Er war jener Lehrertyp, der mehr durch Worte, denn durch Taten punktete - so kam es Patty zumindest durch den ersten Eindruck und der Art, wie er mit den Genin umging vor. Patty schätzte ihre Mitmenschen gerne ein. Sie tat es zwar nicht immer gut, doch ab und zu waren echt gute Gedankengänge darunter. Patty ist nicht das, was man einfühlsam nennt, oberflächliche Charakterzüge der Menschen kann sie jedoch gut einschätzen - auch wenn sie im sonstigen Umgang mit Menschen miserabel ist.
Ein weiterer Gedanke, der Patty in jenem Moment durchzuckte, war, ob ihr die Weste, die der Mann trug, ebenfalls stand. Die nächsten Sekunden verbrachte Patty damit sich auszumalen, wie sie in so einer Weste wohl aussah und kam zu dem Schluss, dass es ihr nicht stand. Aus ihrer eigenen Gedankenwelt wurde die Shinsei erst gerissen, als sich Ananas-chan von den beiden Genin verabschiedete, jedoch mit dem Versprechen zurückzukommen. Damit kehrte er ihnen den Rücken zu. Patty winkte ihm hinterher und rief: "Bis gleeeich ~ Ananas-chan!" So, die alte Patty kehrte langsam wieder zurück! Die Patty, die sagte, was ihr durch den Kopf ging. Der Blick der Shinsei fiel wieder auf Alicia und zum ersten Mal, seit sie das schüchterne Mädchen getroffen hatte, fragte sie sich ernsthaft, wieso sie sich so zu Alicia angzogen fühlte. Homoerotische Gefühle? Nein, das war es ganz und gar nicht. Patty hatte ihre Sexualität noch nicht entdeckt. Nein, es war etwas anderes...Da Patty trotz all des Grübelns nicht auf die Antwort kam, will ich sie kurz offenbaren: Der wahre Grund, wieso Patty so an Alicia hing, ist relativ einfach. Gegensätzliches zieht sich an. Und die beiden Genin waren unterschiedlich! Ihre Charaktereigenschaften waren wie Tag und Nacht. Und sobald zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, muss es unweigerlich zu Komplikationen kommen. Patty fühlte sich durch die Schüchternheit des Mädchens motiviert sie aufzubauen, sie dazu zu bewegen offener zu sein. Was ihr bislang jedoch nicht gelungen war. Wenn Patty ein wenig von Alicias Charakterzügen und Alicia ein wenig von Pattys abbekam, würden die beiden sicher zu hervorragenden Kunoichis werden. Alles in allem ergänzten sie sich ganz gut...
Als der freundliche Mann schließlich zurückkehrte, musste Patty das Nachfolgende machen. Das Mädchen stellte sich auf die Zehenspitzen und hob die Hand hoch. Sanft probierte sie aus, ob ihre ganze Hand in die Haare des Mannes passte. Sie tat es. "Ohhh!", staunte die Shinsei, ihre Augen glitzerten begeistert. So eine Frisur wollte sie auch haben! Sie nahm ihre Hand wieder aus den Haaren des Mannes, erst jetzt erreichten sie seine Worte. Patty war sofort Feuer und Flamme für die Idee! "Nehehe! Dorf Menschen helfen, Menschen helfen...", rief sie enthusiastisch und glücklich hüpfend. Patty machte sich sofort auf den Weg. Sie drängelte sich durch die Menschenmasse, bis hin zum Eingang. "Oiiii! Kommt ihr jetzt?" Mit diesen Worten verließ sie den Schutzbunker wieder.

tbc: Zerstörtes Viertel

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Re: [Hi no Kuni ~ Konoha] Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Alicia » Mi 7. Apr 2010, 22:04

Und es ging wieder von vorne los. Jetzt begann Patty sich wieder so zu verhalten, wie es das Mädchen gewohnt war - zumindest in dem kurzen Zeitraum seit dem sich die beiden kannten. Diese verrückt-dämliche Art war in irgendeiner Weise ihr Markenzeichen, und sicherlich änderte sich dies bald mal. Dies hoffte sie zumindest. All das passierte nachdem sich der Mann, den Alicia - seltsamerweise - Onii-sama genannt hatte kurz zu jemand anderen verzog um sich nach etwas zu erkundigen und dann alsgleich auch wieder bei den zwei Genin aufgetaucht war. Wer auch immer er war und woher er auch stammte, man konnte sagen dass Alicia seine Art und Weise, wie er mit seinen Mitmenschen umging mochte. Und dies war bei vielen Personen eben nicht der Fall. Nur wenige konnten auf der Stelle ihr vollstes Vertrauen gewinnen, so jemand war zum Beispiel ihr Ziehvater gewesen, auch wenn sie eine ganze Weile gebraucht hatte um zu verstehen was so ein *Vater* überhaupt war. Wo er sich jetzt wohl aufhielt?...sie vermisste ihn sehr...wieso hatte er sie nur alleine gelassen? All diese Gedanken strichen ihr gerade durch die Gedanken und sie war dabei wieder den Tränen nahe, rieb sich aber kurz die Augen und schluckte ihre Trauer runter. Dafür war jetzt im Moment einfach keine Zeit, schon gar nicht nachdem der ältere Herr gefragt hatte ob sie nicht etwas für ihr Dorf tun sollten. Warum er dies von den beiden verlangte? "...ist das nicht eigentlich die Aufgabe der Shinobi, deren Rang über dem eines Genin liegt?" fragte sie interessiert und sah den Mann mit funkelnden Augen an. Natürlich, sie war zwar eine Kunoichi des Dorfes von Konohagakure no Sato aber noch nicht so wagemutig genug, um sich in ein Krisengebiet zu stürzen. Schon alleine die Tatsache dass diese Explosion von Nuke-Nin erzeugt wurde machte ihr Angst. Was wäre wenn diese Feinde sich noch in der Nähe aufhielten? Was, wenn gerade sie diese treffen würde? Dann wäre ihr Leben sicherlich verwirkt, und sterben wollte sie noch nicht...konnte sie auch noch nicht. Es gab immer noch etwas, dass das junge Mädchen in ihrem Leben zu erledigen hatte. Auch wenn der Mann jetzt mit einer Antwort warten würde, sie könne definitiv nicht darauf hoffen, dass Patty sich ruhig und bedenklich gibt in einer Zeit wie dieser, weswegen Alicia laut in sich hineinseufzte und sich kurz vor dem Mann verneigte "...ah...gomen..." nuschelte sie leicht "...mein Name ist Alicia Akabashi...habe ich ganz vergessen..." danach wandte sie sich flott um, wieder mit hochrotem Kopf, da ihr es recht peinlich gewesen war, dass sie vergessen hatte sich vorzustellen und rannte dann aus dem Bunker hinaus, der Shinsei folgend.

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Re: Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Reto Senju » Do 29. Sep 2016, 13:51

cf » Jolly`s 2.0 Codename: Afterlife

Nach einer recht kurzen Reise war Reto bei einem der vielen Eingänge zu den Bunkeranlagen angekommen, die das Dorf über den Verlauf mehrerer Jahre angelegt hatte und deren Eingänge versteckt im ganzen Dorf zu finden waren. Tief unter der Erde gelegen würde man eventuell dem Feind hier lange widerstehen können. Sollte Amon wieder angreifen, würden die Kinder hier wohl am sichersten sein. Reto hatte sich - ähnlich wie sein Bunshin - sehr schnell bewegt und war nach wenigen Minuten an einem der Eingänge gelandet, der bewacht wurde und so bewegte sich der Senju kurzentschlossen zu den beiden Shinobi, die den Eingang eher lose im Auge behielten und erklärte ihnen die Sachlage. "Es gibt einen Notfall. Die Akademisten werden in einiger Zeit in die Schutzanlagen gebracht. Macht die Bunker für die Aufnahme bereit, damit wir kein Chaos haben. Wir müssen diese Situation übersichtlich und gut halten. Informiert die anderen Einheiten an den anderen Eingängen. Wann genau die Akademisten eintreffen, weiß ich nicht, aber es wird sich darum gekümmert, das sie geordnet hier ankommen und nicht in einer heillosen Panik."
Nein, eine Panik wäre reichlich unproduktiv und keinem wäre damit geholfen.Und da erhielt Reto schon die Nachricht seines Taju Moku Bunshins, den er zuvor los geschickt hatte, um die Akademie zu informieren und die Evakuierung einzuleiten. Auch er schloss kurz die Augen um dem Bunshin entsprechende Nachrichten zukommen zu lassen. 'In Ordnung. Ich habe die Bunker informiert. Die Anlage dürfte eigentlich zugänglich sein. Begleite die Akademisten und schicke sie dann in Gruppen geordnet zu der nähesten Bunkeranlage. Die Eingänge sind dann sicherlich schon offen und bereit für sie. Sag mir dann, wenn du bei den Anlagen mit der letzten Gruppe ankommst, wo genau du bist, damit ich die Information an den Kage weitergeben kann.' So weit so gut. Das war zumindest ein Anfang. Nachdenklich blickte der Senju zum Horizont, wo in weiter Entfernung, weitab vom Dorf, hinter den Baumwipfeln ganz schwach Rauchschwaden zu sehen waren. Amon wird kommen. Oder seine Armee. Dem Senju schwante, dass das Dorf eine große Schlacht vor sich hatte, aber dieses Mal würden sie bereit sein und sich nicht überraschen lassen.
Kurzentschlossen nestelte er an seinem Funkempfänger herum und ging ein paar Meter zur Seite, um die Kagin anzufunken und um sie über den Stand der Dinge zu unterrichten. "Lady Hokage, hier ist Reto. Ich habe die Evakuierung eingeleitet und die Bunker informiert. Ich denke, das die Akademisten in kurzer Zeit in Sicherheit sein werden. Ich melde mich erneut bei Ihnen, wenn alle in Sicherheit sind, Madame." Damit blieb er achtsam stehen und betrachtete wachsam die Straßen und Umgebung.

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Re: Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Reto Senju » Sa 8. Okt 2016, 08:53

Ruhig lehnte Reto an der Mauer nahe dem Eingang zu den Bunkereinlagen, als eine weitere telepathische Nachricht durch seinen Taju Moku Bunshin sich in seinem Geist öffnete und ihm die Informationen, die er haben wollte, überbrachte. Sehr gut. Die Situation im Dorf ist im Moment noch unter Kontrolle. Nach allem, was ich da vorhin gehört habe, bin ich aber ein wenig am überdenken, ob ich nach der Aktion eventuell noch meine Mithilfe anbieten sollte, wenn es um den Kampf außerhalb des Dorfes geht. Der Senju hatte noch nie Dämonen gesehen und auch wenn alles, was er bisher über sie gehört hatte, schrecklich klang, war er doch ein wenig neugierig auf diese Gegner, die sich wohl dem Feind Konohagakures angeschlossen hatten und in dessen Heerbann marschierten. Nach dem, was er bei dem Gespräch zwischen Nariko, Yuu und Hitagi heraus gehört hatte, war es wohl vor den Stadttoren ein Gemetzel. Wie als ob er kurz körperlichen Schmerz hatte, schloss er kurz ruckartig die Augen. So viel verschwendetes Leben. Hatte es keinen anderen Weg gegeben? Amon hatte ihn keinen gelassen außer Unterwerfung. Aber Konohagakure würde niemals dienen. Das Dorf, das von Hashirama Senju gegründet worden war, war stolz und würde sich gegenüber niemandem beugen. Nicht einmal vor einem so mächtigen Wesen wie Amon, der sogar mit Angiris, Akatsuki und gar mit der Kagin Ping Pong gespielt hatte. Ich hoffe nur, das die Evakuierung soweit gut geht. In den Jungen und Mädchen der Akademie liegt unsere Zukunft. Wir alle sterben vor ihnen, wenn es nach der Natur geht. Die Kagin und der Anbu Anführer werden auch eines Tages nicht mehr sein und dann liegt es an diesen Jungen, das Zepter zu übernehmen und das neue Feuer zu sein, das den Willen der Shinobi dieses Dorfes anheizt. Nachdenklich blickte der Senju in Richtung des Ausgangs zu den anderen beiden Shinobi, die ebenso wie er aufmerksam ihre Blicke wandern ließen, wenn sie nicht wie er gerade in Gedanken gewesen sein mochten. Es würde noch einige Minuten dauern, bevor die ersten Gruppen erschienen, aber laut seinem Bunshin würde es auch nicht mehr allzu lange dauern. Hoffentlich war alles bereit...

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Re: Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Reto Senju » Mi 19. Okt 2016, 08:53

[align=right][font=Georgia]Trainingspost: Meisai Gakure no Jutsu
A-Rang | 1.750 Wörter[/font][/align]

Wörter: 1.196

[align=justify]Reto wartete noch auf das Auftauchen der diversen Klassen, aber es gab ja auch produktivere Möglichkeiten, sich bis dahin die Zeit zu vertreiben. Kurzerhand holte er die Schriftrolle mit dem Siegel seines Clans heraus und öffnete sie und schaute sich das Meisai Gakure no Jutsu an. Die Beschreibungen zu der Technik waren in seinen Augen nicht unbedingt lich ein Grund, die Technik zu erlernen, denn es handelte sich bei dem Meisai Gakure no Jutsu um eine Technik, die für Attentate regelrecht prädestiniert war und daher entsprechend als Attentatstechnik angepriesen wurde. Dennoch war Reto jemand, der sich in der Hinsicht für die Technik interessierte, ermöglichte sie doch auch den Weg des geringsten Opfers und konnte womöglich auch die Chance zulassen, jemanden aus zu spionieren und das war doch besser als direkte Gewalt? Sicherlich, das war eine gewisse Gradwanderung, aber für den Senju immer noch besser als direkte Gewalt. Er mochte es lieber, Kämpfe zu vermeiden, war aber auch jemand, der sich seiner Haut erwehren konnte. Womöglich war die Technik auch gut für ein schnelles Entkommen? Fragen, die sich ihm jetzt freilich stellten konnte die Technik Beschreibung zum Teil beantworten. Mhm, so wie es sich liest, hat die Technik schon den ein oder anderen Haken. Allerdings dürfte die eigentliche Schwierigkeit wohl daran liegen, sich an die Grundnatur der Technik zu gewöhnen. Chakra auf sich selbst konzentrieren... das klingt nach einer Aufgabe, die sich anzugehen doch lohnen würde. Reto hatte insofern schon einige Ideen. Wenn es ihm gelingen würde, die Technik in guter Zeit und recht fix zu erlernen, konnte er eventuell sogar diverse Techniken davon ableiten. Gehört hatte er schon mehrfach, dass das Meisai Gakure no Jutsu in diversen Situationen lebensrettend sein konnte, aber genauso gefährlich war die Technik natürlich auch für etwaige Feinde. Klar. Wenn man jemanden nicht kommen sieht, ist man auch nicht in der Lage, sich gegen ihn zu verteidigen. Und dazu kommt auch noch, dass die Technik eine gewisse Chakrakontrolle voraussetzen sollte, aber das dürfte denke ich kein Problem sein. Reto wusste, dass die meisten Mokuton Techniken ebenso aufgebaut waren, allerdings war die Richtung, die das Chakra nahm, anders. Dennoch erforderten auch sie ein gewisses Maß an Kontrolle bezüglich des eigenen Chakras und es auf sich zu konzentrieren hieß auch, seinen Fluss sehr gut und genau lenken zu können. Und das war in so weit etwas, dass Reto - in seinen Augen freilich - ganz gut beherrschte, auch wenn er kein Fuinjutsuka oder Iryonin war.
Der Senju schaute sich die genauen Anweisungen zu der Technik an und begann, sie für sich zu lesen und konzentrierte sich auch auf die damit angesprochene Metaebene des Textes vor sich. Die Technik braucht also die Kontrolle des eigenen Chakras. Ich muss in der Lage sein, mein eigenes Chakra nur auf mich zu konzentrieren. Gelingt mir das, habe ich glaube ich kaum Probleme bei der Anwendung, aber die Modalitäten dieser Selbstkontrolle - wenn man das so nennen kann - des eigenen Chakras ist etwas, das mir gerade Gedanken macht. Die meisten Techniken, die ich kenne und kann, arbeiten mit dem entgegen gesetzten Prinzip. Ich sende mein Chakra aus meinem Körper und konzentriere mich dabei auf das Ausfließen lassen und Umformen des Chakras. Aber wenn ich es direkt in mir konzentriere, ist das eine ganz andere Stufe. Dass er im Verlauf des Lernprozesses ein paar Mal für sich 'Mhm' leise sagte, nahm kein anderer zur Notiz. Andere Techniken nebenher zu nutzen würde auch nur klappen, wenn er sich mit der Technik ein wenig 'angefreundet' hatte, aber auch das ging eben nur mit einer gewissen Praxiserfahrung und dem Verständnis vom Verlauf der Technik. Mehrmals las er sich die genaue Beschreibung der Technik durch, ließ sich das Gelesene durch den Kopf gehen, bevor er versuchte, es in seine Gedanken und für sich an anderen Beispielen um zu denken, um das große Gesamtheitliche Konzept, das hinter der Technik stehen mochte, zu verstehen. Wenn ich die Technik in ihrer Beschreibung richtig verstanden habe, bin ich sicherlich in der Lage, die Modalitäten und Voraussetzungen zu erfüllen. Nun muss ich abstrakt denken. Wie kriege ich das mit dem Chakra konzentrieren hin, wenn ich es erst aus mir sende um es dann direkt wieder an und in mir zu konzentrieren versuche? Mhm. Ich brauche ein Beispiel. Innerlich ging er ein wenig die innere Kiste an Anregungen und Ideen durch, aber ihm kam erst einmal keine zündende Idee, bis er die Nachricht des Bunshins empfing. Die Info bei Seite genommen leuchteten seine Augen auf. Natürlich! Im Grunde musste er wie ein Schwamm sein! Ein Schwamm konnte Wasser in sich speichern, ließ es aber bei Druck - also dem Aussenden - ab, nur um es bei einer entgegen gesetzten Bewegung wieder anzusaugen. Das war ein gutes Bild. Und nun gehen wir mal davon aus, das ich dieser Schwamm bin und das Wasser mein Chakra ist. Ich sende es aus, sammle es damit um mich, nur um es dann wieder mit einer Art Ansaugen um mich zu halten und damit an - und nicht nur in mir - zu halten. Eigentlich ein recht cleverer Gedanke. Mein Gott, Reto, du geile Sau!, schmeichelte er sich selbst innerlich und musste dann justament grinsen.
Also. Wenn er nun das Chakra also erst einmal heraus fließen lassen würde, aber nicht umwandelte und sozusagen dann ruckartig wie ein Schwamm Wasser einsog, konnte er den Effekt erzielen. Allerdings musste er dann darauf achten, mithilfe seines Chakras eine geeignete Camouflage zu erzeugen, um nicht gesehen zu werden. Sicherlich - eine sehr nützliche Technik, deren korrekte und zeitlich richtige Anwendung sehr großen Effekt haben konnte. Aber das funktionierte alles nur, wenn er es richtig anstellte. Und es richtig anzustellen war immer so eine Sache. Reto hatte schon ein gewisses Zutrauen zu seinen eigenen Fähigkeiten und war sich sicher, dass er die Technik schnell händeln und meistern konnte, aber dennoch war er stets ein bisschen respektvoll, wenn es daran ging, etwas Neues zu erlernen. Er versuchte stets und immer auch das Alte in das Neue zu bringen und sein bisheriges Wissen mit dem neu dazu kommenden Wissen zu verbinden, um für sich selbst eine Eselsbrücke zu erschaffen. Das wiederum fiel ihm nicht sonderlich schwer, denn er war ein recht kreativer Ninja, wenn es darum ging, Lösungen für abstrakte Problematiken wie für das Erlernen neuer Techniken zu finden. Insofern war eigentlich ein recht guter Schüler und Lehrling, aber er stand auch gerne wie ein Pionier da und versuchte die neue Technik - genau wie bei diesem Beispiel - mit ihren neuerlichen Ideen und Konzepten in sein Kompendium des Wissens zu integrieren. Okay. Damit steht das eigentliche Konzept und der Versuch könnte dann eigentlich gestartet werden. Allerdings sollte ich vielleicht vorher Bescheid geben. Nicht, das die sich dann noch Gedanken machen wenn ich plötzlich nur noch halb zu sehen bin oder gar nicht. So äugte Reto zu dem anderen Shinobi herüber und verstaute die Schriftrolle wieder und erklärte ihm sein Vorhaben. "Ich versuche gleich mal was, also nicht wundern. Ah, du könntest mir übrigens sagen, wenn es klappt und ich nicht mehr sichtbar bin." Der andere Ninja nickte zunächst ein wenig unsicher, aber er verstand dann und blickte nun auch ein wenig interessierter zu Reto, der damit begann, Chakra zu sammeln.[/align]

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Re: Schutzbunker von Konohagakure

Beitragvon Reto Senju » Do 20. Okt 2016, 09:07

[align=right][font=Georgia]Trainingspost: Meisai Gakure no Jutsu
A-Rang | 1.750 Wörter[/font][/align]

Wörter: 1.792

[align=justify]Reto spürte, wie er sein Chakra sammelte und versuchte es dann mit der Schwamm Methode. Sein Chakra herauslassen, um es dann sofort wieder anzuziehen. Der Effekt war eher... nicht so wie gewollt. Um den Senju herum verschwamm die Luft ein wenig wie als ob es ein Hitzeflimmern gab, einige Schlieren verbargen Teile seines Körpers aber das war kein schönes Endresultat. Na großartig. Aber hey, es lässt sich ein gewisses Endprodukt doch erkennen. Ganz wunderprächtig eigentlich. Aber noch ein bisschen mehr Übung und dann geht das schon. Ich muss das Auslassen des Chakras verlangsamen, ansonsten sieht die Luft um mich herum wieder aus als ob ich eine Fata Morgana für Arme bin. Eigentlich ein gutes Stichwort, aber der Senju formte erneut Fingerzeichen, um sein Chakra zu sammeln und schloss dann die Augen für mehr Konzentration. Und jetzt Chakra raus fließen lassen und dann wieder bei mir halten und auf mich konzentrieren. Dieses Mal klappte es besser - zum Teil. Der gesamte Unterkörper des Senju verschwand und Reto schaute nach unten und jubelte leicht auf, was der andere Ninja mit einem Stirnrunzeln quittierte. "Ich habe keine Beine mehr, verdammt!", rief er zufrieden heraus. Man mochte ihn für einen geisteskranken Geist halten, der nun beinlos durch Konohagakure schwebte. Großartig! Der Senju beendete die Technik schnell wieder und versuchte sich nun direkt daran, das Chakra gleichmäßig vorsichtig und genau ausströmen und zu lassen und es somit auch noch besser zu kontrollieren. Sehr langsam gelang es ihm dann auch, das Chakra heraus strömen zu lassen, um es dann wieder Schwammartig an zu ziehen und um sich herum zu konzentrieren, sodass er versuchte, den gewünschten Effekt zu simulieren. Es dauerte ein wenig, aber diesmal gelang es ihm fast vollständig. Nur kleine Teile seines Körpers waren noch sichtbar, was für einen direkt Außenstehenden und Unwissenden ziemlich gruslig wirken mochte. Der andere Nina rief ihm etwas zu: "Sieht eigentlich ganz passabel aus, Senju-san. Allerdings solltest du nochmal schauen das du die kleinen Flecken beseitigst, die noch sichtbar sind. Ansonsten eigentlich ganz gut und eine Entwicklung im Bezug auf das vorherige Trauerspiel." Reto tauchte lachend wieder auf. "Trauerspiel? Das zahl ich dir heim." Sicherlich war das nicht ernst gemeint, aber Reto zwinkerte leicht ob dieser doch recht subjektiven und dennoch recht nützlichen Kritik. Gut, wenn er das Chakra nun also nochmal formte und es dann sehr gut und genau verteilte, mochte es eigentlich gut gehen.So sammelte der Senju erneut sein Chakra um sich herum, dieses Mal mit offenen Augen und hielt dann am Ende das Fingerzeichen und tatsächlich - nach und nach verschwand er scheinbar im Nichts. Dieses mal komplett. Der andere Ninja klatschte zweimal in die Hände, bevor er dann wieder sprach. "Na also. Hat gut geklappt. Kannst dich wieder zeigen." Aber Reto zeigte sich nicht, sodass der Andere ein wenig unsicher herum schaute und sich dann umschaute und nach dem Senju rief. Aber nur kurze Zeit darauf erschien der Senju direkt vor seinen Augen und rief ein ziemlich lautes: "Buh!" Der andere Ninja zuckte zusammen. Reto hatte sich mit dem Nuki Ashi lautlos voran bewegt, Die Technik klappte - auch andere Techniken konnte er unerkannt, ohne die Konzentration riesig aufzuwenden oder sie komplett zu unterbrechen, anwenden und das war doch ganz gut. Der andere Ninja riss die Augen auf, stolperte nach hinten gegen die Wand und hielt sich dann sein Herz. "War das jetzt das Heimzahlen oder wie? Du Aas!" Aber er war nicht übel drauf und auch Reto grinste nur. Er war zufrieden. Er hatte die Technik auch gleich angewandt und gelernt wie gefährlich sie sein konnte, wenn man sie korrekt einsetzte.[/align]

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