[Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Der größte Teil des Landes besteht aus mächtigen Gebirgsmassen. Das Reich welches bekannt ist für seine Bodenschätze.
Katahenshin

[Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Beitragvon Katahenshin » Mo 9. Jul 2012, 01:24

[Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

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Die weitläufigen Ebenen in Kaminari no Kuni sind hauptsächlich begrast. Da es sich bereits um Hochland handelt sind auch hier und da schon Felsen unterschiedlicher Größe zu sehen, die aus dem Boden ragen. Die Umgebung ist nicht sonderlich eben, denn es lassen sich schon erste Anzeichen der nahenden Gebirgsketten Kaminari no Kunis am Horizont erahnen. Folgerichtig ist die Umgebung hier auch eher Hügelig und unüberschaubar gehalten. Die Ebenen liegen hauptsächlich im Süden des Landes.










Katahenshin landete an der Küste Kaminari no Kunis. Wiedermal hatte er sich seiner überaus praktischen Fähigkeit bedient, sich in quasi alles verwandeln zu können, was er grade sein wollte. So war er dieses Mal wieder zu einem seiner favorisierten Tiere geworden, dem Delphin. Zugegebenermaßen war das Wasser nördlich von Kirigakure, wo er zu Wasser gegangen war, und an der Küste Kaminari no Kunis nicht warm genug für einen Delphin, aber da er sich so schneller fortbewegen konnte, als mit einem Boot, war er relativ schnell angekommen. Auch erwies es sich wiedereinmal als notwendig, dass er seinen Seesack regelmäßig einfettete, damit er wasserdicht blieb. So gelandet, verwandelte Katahenshin sich zurück in einen Menschen und legte den Reisemantel, den er im Seesack verstaut hatte, wieder an. Katahenshin überlegte kurz, welche Tiere relativ ausdauernd, und dennoch schnell wandern konnten. Er entschied sich dafür, eine Gazelle zu werden. Kurz verformte sich sein Körper, zu dem einer Gazelle. Sein Seesack war günstigerweise an seinem Rücken festgezurt. Wenn er den Kopf zu weit nach unten beugte, dann schnitt der Riemen etwas in den Hals, doch er musste ja nicht so weit nach unten sehen. So drappiert machte sich Katahenshin los und trabbte in moderatem Tempo über die Ebenen Kaminari no Kunis.

In dieser Gestallt kam Katahenshin recht fix voran. Gazellen schienen Ausdauernde Tiere zu sein, die durchaus lange über solcherlei Gelände ohne Mühe laufen konnten. Interessant, zumal sie ja eigentlich südländischer anzutreffen waren. Plötzlich spürte Katahenshin, dass etwas in der Luft war. Subtil hatte er etwas gehört. Ein Knurren? Ein hechelnder Atem? Der Shinobi Katahenshin, der sich in der Gestall der Gazelle versteckte, spürte die Umgebung ab. Wenn er sich nicht irrte, lauerte weniger Meter von ihm entfernt hinter einem Felsen ein Tier. Aber was für eins? Das konnte er nicht erspüren. Die Präsenz der Tiere war sowieso eher schwach. Katahenshin wusste nur nicht, was er nun tuen sollte. Je nachdem was da lauert, habe ich aber nicht mehr viel Zeit, nachzudenken. Was kann gegen einen Wolf oder etwas ähnliches kämpfen? Das wird es nämlich sein. Ich bin ja aktuell Beute. Am besten ich verwandle mich wieder zurück. Grade als Katahenshin sich verformte und nun - sehr viel kleiner wohlgemerkt - auf allen vieren Auf dem Boden kniete, sprang etwas auf ihn zu. Tatsächlich war es ein Wolf, der da mit der Gazelle wohl auf seine Beute gehofft hatte, doch da er den Hals des Tieres anvisiert hatte, sprang der Jäger nun über Katahenshin hinüber und rollte hinter ihm etwas über den Boden. Schnell rappelten sich Jäger und gejagter auf. Mit der rechten zog Katahenshin sein Katana. Es wäre unschön, würde der Wolf davon nicht eingeschüchtert werden, denn dann würde die Qualität der Klinge an der ledrigen Haut und dem zähen Fleisch des Tieres sicherlich leiden, doch es kam ja glücklicherweise sowieso seltener zum Einsatz. Katahenshin führte ein allgemein eher ruhiges Leben für einen Shinobi. Selten kämpfte er. Sein letzter Kampf - sofern er sich erinnern konnte - war in Ta no Kuni gewesen. Er hatte dort mit Fei an einem Wettkampf teilgenommen und in diesem gegen verschiedene Gegner gekämpft, die teilweise sogar Potential hatten. Doch er durfte jetzt nicht in Erinnerungen schwelgen. Es war wichtig, sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren.
Der Wolf hatte angefangen ihn zu umkreisen. Er wartete wohl eine günstige Position ab. Katahenshin drehte sich nicht mit dem Wolf mit. Er konzentrierte sich entgegengesetzt auf seine Präsenz. Er erhoffte sich, dass der Wolf ihn anspringen würde, wenn er in seinem Rücken war. Er musste diesen Moment genau abpassen, um dem Wolf dann in einer eleganten Drehung die Klinge in den Bauch zu rammen. Katahenshin wusste aus eigener Erfahrung, dass Vierbeiner am Rücken immer kräftiger waren als am Bauch. Dieser war seltener so gut geschützt, weswegen es sinnvoll war, dort anzugreifen. Katahenshin Plan war simpel wie genial. Er stellte sich genau vor, wie er sich ducken und das Katana hochreißen würde.
Tatsächlich griff der Wolf ihn an, als er in Katahenshins Rücken war. Doch er vereitelte Katahenshin Plan gekonnt, denn mitnichten sprang das Tier auf ihn zu. Es schien von der Aktion gegen die Gazelle gelernt zu haben, diesen Gegner nicht anzuspringen, daher rannte er zu Boden, tief geduckt auf Katahenshin zu, und hatte wohl sein rechtes Bein als Ziel. Katahenshin spürte das, und sprang blitzschnell in die Höhe und stieß sich dabei so ab, dass er über den Wilf hinweg, hinter ihn sprang. Hätte er dies vorhergesehen, hätte Katahenshin ihm dabei das Katana in ein Auge oder auf die Rute schlagen könnten, doch dieser Angriff kam zu überraschend, da er etwas völlig anderes eingeplant hatte. Ich darf nicht so eingeschränkt planen., dachte Katahenshin verbittert. Der Wolf griff schon wieder an. Er hatte sich umgedreht und rannte auf Katahenshin zu. Dieser überlegte schnell und hatte dann eine Idee. Er sprang zur Seite und lies den Wolf in seinem Tempo an ihm vorbeirennen. Schnell steckte Katahenshin das Katana wieder ein, zog eine Rauchbombe und warf diese auf den Boden. Der Rauch würde den Wolf hoffentlich kurze Zeit behindern. Aber Katahenshins Idee war quasi genial. Er lief einige Schritte zurück, aus dem Rauch heraus, konzentrierte sich und verwandelte sich.

Der Wolf schnüffelte. Er sah durch den Rauch nichts mehr. Der Rauch biss ihm in die Augen, dass sie ein wenig tränten. Er knurrte und duckte sich auf den Boden. Er durfte jetzt keine Schwäche gegen den Gegner zeigen. Er wartete einige Minuten, bis sich der Rauch verzogen hatte. In dem Moment, wo er das Ungeheuer sah, ertönte ein für ihn markerschüternt, lauter Ton. Winselnd zog er den Schwanz ein. Er sah sich einem gigantischen Monstrum gegenüber. Es war etwa 5 bis 6 mal so groß wie eher und groß wie ein Kollos. Verängstigt knurrte er dieses Monstrum, vor dem er eigentlich Angst hatte noch einmal an, aber als dieses nocheinmal diesen Markerschütternten Ton von sich gab, drehte er sich um und suchte das Weite.

Katahenshin war sehr zufrieden. Seine Taktik hatte gewirkt. Freudig hob er erneut den Rüssel und trompetete laut in die Umgebung hinein. Elefanten waren schon etwas tolles. Er fühlte sich etwas dick und schwerfällig, doch seine Größe war nun imens. Er schlackerte mit den Ohren, dann verformte er sich erneut und wurde wieder zu dem Menschen. Er nahm sich seinen Seesack und reiste so weiter. Er hatte keine Lust, als Gazelle noch einen Wolf anzulocken, weshalb er sich entschied als Mensch weiterzureisen. Außerdem hatte er ja ein beträchtliches Stück bereits geschafft. Als würde wohl in einer, vielleicht in 2 Stunden das Meer erreichen, von wo aus er nach Yukigakure kommen würde.


tbc: [Yukigakure] Nordmeer [Umgebung]

Takezo Raidon

Re: [Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Beitragvon Takezo Raidon » Di 18. Dez 2012, 20:28

cf: Lichtung

Tatsächlich hatte Riri den Nukenin nicht begleitet. Sie hatte scheinbar Angst gehabt, dass sie von ihrem Dorf als Nukenin angeklagt wurde, was wahrscheinlich auch nicht ganz unwahrscheinlich war, immerhin war sie relativ jung und er glaubte nicht, dass sie einfach das Dorf hätte verlassen dürfen. Allerdings hatte er keine Zeit gehabt sie in irgendeiner Weise zu überreden und sie zu entführen hätte nur Geld und Ärger gebracht und deswegen war er nun ohne sie auf seinem Skorpion Yuudai unterwegs. Das Tier transportierte ihn deutlich bequemer, als er normalerweise voran gekommen wäre und außerdem war er so auch etwas schneller. Zwar war der Skorpion nicht ganz einverstanden damit, aber er sah ein, dass solch eine Flucht wichtig war. Dafür hatte er jedoch scheinbar beschlossen nicht mit Raidon zu sprechen und das tat er bisher auch ganz gut. Letztlich störte das den Nukenin jedoch erst mal wenig. Er nutzte die Zeit die er auf Reisen war um sein Gedächtnis zu durchforsten. Es war lange her, dass er die Aufzeichnungen seines Meisters durchforstet hatte, aber das änderte nichts daran, dass sie ihm noch genau so klar vor Augen standen wie damals, als er sie das erste mal gesehen hatte.

Er wollte die Reisezeit dazu nutzen sich ein wenig eingehender mit der Herstellung menschlicher Puppen zu beschäftigen. Er hatte so viel gelesen und schon so viel versucht, aber es war ihm bisher nicht gelungen den Durchbruch zu schaffen. Zu viele Menschen waren bereits zerstört worden, bevor er fertig war. Bei seinem letzten Versuchsobjekt hatte er es fast geschafft. Im Grunde hatte er alles richtig gemacht, nur das Problem war letztlich gewesen, dass er einfach zu langsam gewesen war. Wie er aus den Aufzeichnungen seines Meisters wusste musste das ganze schnell gehen, wenn das Opfer erst einmal tot war. Er wusste allerdings auch, dass man nicht viel brauchte um eine Puppe um zu bauen. Bis zu diesem Zeitpunkt war er davon ausgegangen, dass er die riesigen Apparaturen brauchte, die er gefunden hatte, aber im Grunde war es ganz einfach, man brauchte erst einmal nur etwas Holz und musste durch dieses dann den Körper ummanteln. Das war zwar ein recht komplizierter Prozess, aber dennoch einer, von dem er der Meinung war, dass er ihn jederzeit hier voll ziehen könnte. Er musste nur alles richtig machen und von daher ging er nun noch einmal alle Schritte durch. Zuerst hatte er die Leiche. An diesem Punkt fragte er sich, ob es wohl auch möglich war einen Lebenden Menschen zur Puppe zu machen. Er war sich zwar nicht sicher, aber wenn er die Anzeichen richtig gedeutet hatte, dann hatte sein Meister genau das versucht. Das heißt zu Anfang hatte man entweder eine Leiche, oder einen noch lebenden Menschen. Diesem musste man dann Stück für Stück einzelne Teile des Körpers entfernen und durch Puppenteile ersetzen, wobei man jedoch unbedingt auch darauf achten musste, dass die Grundsubstanz des Körpers, also einige Knochen und die Bereiche, die für den Chakrakreislauf zuständig waren vorhanden blieben. Diese durften nicht, oder nur in sehr geringem Maße beschädigt werden, sonst konnte das nichts werden, auch diese Erfahrung hatte Raidon bereits gemacht. Leichte Schäden wurden vom Körper, bzw. auch der Puppe noch regeneriert, sodass das Chakrasystem vorhanden blieb, aber wenn man einen Teil vollständig vom Körper kappte, dann regenerierte sich das ganze nicht mehr. Das war also ein weiterer Punkt, auf dem man achten musste. Im Gegensatz zu dem Fall, bei dem man einen Lebenden Menschen zu einer denkenden Puppe machte, waren allerdings Teile wie das Herz nicht all zu wichtig. Man brauchte keinen Container, in den das Herz und Gehirn eingelagert werden mussten. Man brauchte nur Chakrabahnen und einige grundlegende Substanzen des Körpers, das war das wichtigste.
Somit hatte man nun einen Holzkörper, aber um die nötige Geschwindigkeit zu gewährleisten, so zumindest hatte es in den Notizen gestanden, wurden bis hier hin noch keine Gelenke und keine Mechanismen eingebaut. Das sollte der nächste Schritt sein. Die bisher nur lose miteinander verbundenen Teile der Puppe wurden miteinander verbunden, sodass man nun eine bewegliche Puppe hatte. Nun konnte man auch Öffnungen in das äußere Holz einbauen, sodass man das innere der Puppe verändern konnte. Eine Sache, die, wie Raidon fand, nicht ganz unwichtig war. Eine menschliche Puppe war ja schön und gut, aber wie sein Sensei es auch bei Raidon getan hatte würde eine menschliche Puppe verschiedenste Mechanismen brauchen. Sie war zwar nicht darauf angewiesen, aber nützlich war es allemal und das erreichte man nur, wenn man die Puppe öffnen konnte. Welche Mechanismen man einbaute war eigentlich relativ beliebig, wichtig war hier lediglich weiterhin darauf zu achten, dass man die Chakrabahnen nicht beschädigte. Auch zu viele Mechanismen sollte man nicht einbauen, da die Puppe dann nicht nur überladen war, sondern das scheinbar auch die Kräfte der Puppe zu Nichte machte. Wie viele genau, dass hatte Raidon in keiner Aufzeichnung seines Senseis gefunden, daher würde er was das anging einfach etwas experimentieren müssen, aber das hatte er ja bisher auch gemacht. Und wenn er erst mal so weit kam, dass er überhaupt Mechanismen einbauen konnte, dann war das schon mal ein Fortschritt. Allerdings war es dann auch nicht mehr weit, denn wenn man erst einmal die Mechanismen eingebaut hatte, dann war die Puppe im Grunde fertig. Letztendlich ein ganz einfaches System und zumindest in der Theorie war sich Raidon so langsam sicher zu wissen, was er eigentlich zu tun hatte, nur in der Praxis hatte das ganze bisher noch nicht so super hingehauen, wie er sich das gewünscht hatte. Bevor er sich also ernsthaft an etwas machte würde er erst einmal ein paar einfache, möglichst schwache Ninja benötigen, an denen er experimentieren konnte. Er wollte nicht jemand starkes fangen, nur um dann fest zu stellen, dass er etwas falsch gemacht hatte und diese Puppe für ihn für immer verloren war.
765/2800 Wörter


Das war ein gutes Ziel für den nächsten Tag wie er fand. Er würde sich einen reisenden Ninja suchen und ihn zu seinem nächsten Forschungsobjekt machen. Mittlerweile war es jedoch zu spät das zu tun. Es war zu dunkel um jetzt noch etwas vernünftiges auf die Reihe zu bekommen. Weiter gehen würde er trotzdem. Er brauchte keine Pause und auch Yuudai war nicht unbedingt jemand, der so schnell schlapp machte. Zumindest bis Morgen Abend würde er noch durchhalten und dann würde Raidon eben zu Fuß weiter gehen. So konnte er die 4 Tage, die er normalerweise brauchte ganz einfach auf 2 Tage und eben jene 2 Nächte verkürzen, die er nicht brauchte um zu schlafen. Vielleicht würde er so auf 2 ½ Tage kommen und wenn er sich zwischendurch noch mit einem Kampf aufhielt auf 3, aber das war zu verkraften. Je nachdem wann er seinen Ninja fand, könnte es auch sein, dass er Pause machen musste, um den Körper zu bearbeiten, da Yuudai nicht mehr konnte, dann würde er vielleicht auf etwas mehr als 3 Tage kommen, aber dann war er noch immer schneller als jemand, der Abends schlafen musste und ähnliches. Auch um zu Essen und zu Trinken brauchte er keine Pause machen, was für ihn einen weiteren, gewaltigen Vorteil bedeutete. Insgesamt war er eigentlich ganz zufrieden mit seinem Körper und dennoch gönnte er seinem Gehirn eine kleine Auszeit während der Nacht, indem er sich einfach hinlegte und über so wenig wie möglich nachdachte. Erst als die Sonne langsam aufging richtete er sich wieder auf. Von nun an würde er aufpassen, wann sich seine Chance ergab: Yuudai! Wenn du irgendwo einen allein reisenden Shinobi siehst, dann sag mir Bescheid! Der Skorpion hielt nicht einmal inne und antwortete Raidon auch nicht. Scheinbar schien ihm die ganze Situation nicht zu gefallen, aber der Nukenin wusste, dass er sich auf seinen Partner verlassen konnte. Er würde das machen, ob er nun etwas grummelig war oder nicht und tatsächlich bog das Tier auch schon im nächsten Moment seitlich ab: Dieser Mann verfolgt uns schon die ganze Nacht. Er scheint aber nicht aus Konoha zu kommen. Darf ich ihn töten? Endlich die ersten Worte aus dem Mund des Skorpions und dann auch noch gleich solch eine gute Nachricht. Mit Freuden bejahte Raidon diese Frage und richtete sich dann selbst auf. Mit flinken Fingern holte er die Schriftrolle aus seiner Tasche und noch bevor der Mann, der wohl mitgekriegt hatte, dass sie ihn bemerkt hatte aus den Büschen auf sie zugesprungen war, hatte er etwa 30 Puppen in der Luft. Mehr brauchte er nicht gegen so jemanden, dessen war Raidon sich sicher, außerdem hatte er keine Lust sich auf mehr zu konzentrieren.
Sofort kreisten die Puppen den Mann ein und trieben in immer weiter in Richtung des Skorpiones. Scheinbar handelte es sich bei dem Shinobi um keinen besonders guten Kämpfer, was das Ninjutsu anging, denn er kämpfte einzig und allein mit Taijutsu und einmal hatte Raidon den Eindruck er versuchte ein Genjutsu an zu wenden, was jedoch nichts wurde, da der Nukenin schnell eine Puppe zwischen seine und die Augen seines Gegners gebracht hatte. In der Zeit, in der sein Wiedersache sich seiner Haut hatte erwehren müssen, war Raidon von seinem Skorpion geklettert, der just in diesem Moment hinter dem Shinobi auftauchte und ihn mit seiner schieren Masse umriss und so hart zu Boden schlug, dass er bewusstlos liegen blieb. Genug Yuudai, ich brauche seinen Körper noch. Lachend zog sich der Skorpion zurück, der schon seine Scheren zum Angriff erhoben hatte. Wäre er ein Mensch gewesen, dann wäre nun vermutlich eine spöttische Verbeugung erfolgt. So allerdings klackerte er nur mit den Scheren, während Raidon mit Hilfe einer seiner Puppen dem Gegner die Kehle aufschnitt. Dann versiegelte er die Puppen und schnappte sich die Leiche, womit er wieder auf den Rücken Yuudais kletterte. Er hatte was er brauchte: Wehe du betropfst mich mit dem Blut von dem Kerl. nörgelte der Skorpion, wofür Raidon ihm nur einige Male auf den Rücken klopfte, jedoch nichts weiter dazu sagte. Scheinbar wurde seine Kuchiyose doch noch gesprächig, auch wenn das so überhaupt nicht üblich für den alten Herren war, auf dem er da saß und auch Raidon sprach normalerweise nicht viel mit ihm. Entscheidend war, was sie beide taten, dass wusste jeder von ihnen und daher lief Yuudai erst einmal weiter und Raidon entspannte sich ein wenig.

Es ist gut Yuudai, du kannst dich jetzt zurück ziehen., sagte Raidon nach einer Weile. Noch ehe er ganz ausgesprochen hatte, war der Skorpion unter ihm verschwunden und Raidon landete auf dem Boden. Gut, dass er Yuudai kannte und so darauf vorbereitet war, dass dieser plötzlich verschwand. Dann versiegelte er noch seine Puppe in der Schriftrolle und ging weiter. Im Kopf überlegte er, wie lange er unterwegs gewesen war und wo er jetzt ungefähr war und kam darauf, dass er schätzungsweise bei Morgengrauen in Kaminari no Kuni bei den weiten Ebenen ankommen würde. Allerdings beschloss er auch in der Nacht noch eine Pause zu machen und seinen Versuch der menschlichen Puppe zu beenden. Er wollte es jetzt unbedingt schaffen und das bevor er an seinem Ziel war. Die Konoha Nins schienen ihn nicht mehr zu verfolgen, oder zumindest hatte er keinen von ihnen bemerkt. Vielleicht hatte es auch einfach zu lange gedauert, bis sie sich tatsächlich auf den Weg gemacht hatten und nun waren sie damit beschäftigt seinen Spuren zu folgen, was ja bekanntermaßen etwas länger dauerte, als einfach gerade aus zu gehen. Außerdem mussten auch sie in der Nacht rasten und so schätzte Raidon, dass er durchaus den Vorsprung hatte um sich ein wenig aus zu ruhen.
Sobald er eine Lichtung erreicht hatte, setzte er seinen Plan in die Tat um. Einen Unterschlupf brauchte er nicht, es sah nicht so aus, als wenn es in näherer Zukunft regnen und zu schlafen war eigentlich nicht der Plan. Was er allerdings brauchte war ein Feuer, wozu er einiges Feuerholz zusammen suchte. Mit Hilfe eines durch sein Raiton Element erzeugten Funkens entzündete er die kleineren Äste und kurze Zeit später hatte er ein Feuer vor sich. Zwar war der Mond relativ hell, aber für die Arbeit brauchte der Nukenin etwas mehr Licht als nur das, was von oben, an dieser Stelle sogar noch durch die Bäume gedämpft zu ihm herunter drang. Das Feuer schenkte zwar auch nicht so viel Licht, wie er am Tag hatte, aber es reichte aus, weshalb er nun den Körper wieder entsiegelte und sich erneut an die Arbeit machte. Zuvor sah er jedoch noch nach, ob sich irgendwer in der Nähe aufhielt. Zuerst mit Hilfe seiner Augen und Ohren, dann noch einmal mit seinem Chakraspürsinn, doch nichts von alledem konnte etwas anderes als Tiere ausmachen, weshalb der Nukenin zwar nicht alle Vorsicht fahren ließ, aber sich zumindest wieder etwas entspannen konnte.

Der Rest des Weges ging relativ problemlos vonstatten. Dadurch, dass es Nacht war, waren nicht mehr viele Personen unterwegs und Raidon konnte ungestört weiter gehen. Natürlich mied er, wie bisher auch die Dörfer, aber selbst da hätte ihn vermutlich niemand behelligt. Als die Sonne endlich aufging war er dann schon fast in Kaminari no Kuni und als die helle Scheibe endgültig am Himmel stand war er auf den weiten Ebenen. Ein normaler Mensch hätte nun vermutlich die Luft eingesogen und sich seiner Umgebung gefreut, Raidon allerdings checkte erst einmal die Lage. Er war nur hierher gekommen, weil er hier relativ wenig zu befürchten hatte, außerdem konnte er hier gut kämpfen. Bisher fand sich jedoch nichts ungewöhnliches auf den Ebenen. Daher beschwor er nun ein weiteres mal Yuudai, der sich inzwischen von dem langen Laufen erholt hatte. Dann bediente er sich einer Technik der Skorpione, mit der er das Gift Yuudais extrahieren konnte. Wie immer redeten die beiden nicht viel, aber dennoch war klar, was der andere dachte. Sie waren nicht gerade vorsichtig gewesen und er rechnete damit, dass er sehr bald Besuch bekommen würde. Daher machte er sich daran die Waffen seiner Puppen zu vergiften, was einige Stunden in Anspruch nahm, bevor er sich endgültig auch selbst ausruhte, wobei Yuudai die Wache übernahm.

Takezo Raidon

Re: [Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Beitragvon Takezo Raidon » Di 25. Dez 2012, 18:01

http://www.eternal-narutorpg.de/charakter-archiv/shin-sabaku-t7648.html


Es dauerte tatsächlich einige Stunden, bis Raidon alle Waffen präpariert hatte, obwohl er dabei deutlich schneller war als andere, schon allein aufgrund der Tatsache, dass er nicht so sehr aufpassen musste sich nicht zu vergiften. Es hätte ohnehin keinen Effekt, selbst wenn er sich mit einer der Klingen überhaupt schneiden sollte und so konnte er recht schnell vorgehen. Das einzige Problem war, dass er deutlich mehr Puppen hatte als andere und so dauerte es eine ganze Weile, bis er fertig war. Er hatte jedoch die Zeit, denn da die Konoha Shinobi noch seine Spuren lesen mussten und ihm dann folgen mussten, würden sie etwas länger dauern. Klar er hatte nicht unbedingt darauf geachtet seine Spuren zu verwischen, aber in der Zeit wo er zu Fuß auf einem Weg unterwegs gewesen war, hatte er so oder so nur relativ wenige Spuren hinterlassen und denen zu folgen würde einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Soweit er das einschätzte würde er noch etwas Zeit haben in der er sich überlegen konnte, ob er weiter fliehen würde, oder ob er hier wartete und sich ihnen stellte.
Erst einmal würde er sich jedoch einem anderen Problem widmen müssen, denn er war scheinbar nicht der einzige an diesem Ort. Ein Mann von etwas Mitte 20 war ebenfalls auf dieser Ebene. Das er mittleren Alters war, war auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, da seine Haare absolut weiß waren und ihm ein etwas älteres Aussehen verliehen, aber Raidon wusste trotzdem, dass er ungefähr 24 sein musste. Er wusste wer dieser Mann war. Sabaku Shin. Ein Shinobi aus Sunagakure. Er hatte zwar keine Ahnung, was dieser Kerl jetzt so machte, aber scheinbar war er ein Reisender Shinobi. Raidon glaubte nicht, dass er ein Nukenin war, dafür war dieser Typ einfach nicht der richtige. Kurz überlegte Raidon, was er noch über ihn wusste, während er sich erhob. Wenn er sich Recht erinnerte, konnte dieser Mann Chakra riechen, was ihn zu einem wertvollen Sensorninja machte und eventuell auch der Grund war, warum er ihn gefunden hatte. Allerdings schien Shin auch nicht mit ihm gerechnet zu haben, denn er wirkte etwas überrascht: Ich habe nicht damit gerechnet euch hier zu treffen. Ich dachte ihr seid tot. Raidon grinste den Mann nur an, während er eine Schriftrolle hervor zog: Totgeglaubte leben länger. Er machte sich keine Illusionen, dass er einem Kampf würde ausweichen können, außerdem war die Gelegenheit viel zu gut. Er war fast so weit, dass er menschliche Puppen herstellen konnte und ein Sabaku, noch dazu einer mit Chakrageruchssinn war einfach zu wertvoll um ihn gehen zu lassen. Der Mann war zwar nicht ganz schwach, aber Raidon war sich sicher ihn besiegen zu können: Dann werde ich dich töten müssen. Auch der Sabaku machte sich scheinbar auf einen Kampf bereit und formte bereits das erste Fingerzeichen. Kurz bevor er dies beendet hatte, schaffte Raidon es die Puppen aus seiner Schriftrolle zu beschwören, was sein Glück war. Das Jutsu, welches der Mann anwendete, war das Kanashibari no Jutsu. Eine Technik, die Raidon bewegungsunfähig machen würde, was nun jedoch kein größeres Problem mehr darstellte. Um die Puppen zu steuern musste er sich nicht bewegen und davon hingen nun alle 100 vor ihm. Die Fäden aus seiner Brust reichten zu jeder einzelnen, wodurch es ihm reichlich egal sein konnte, dass Shin ihn gefesselt hatte. Er brauchte keine Bewegung.
Das schien auch sein Gegner begriffen zu haben, denn er versuchte gar nicht erst an den Puppen vorbei zu kommen und dabei möglicherweise so früh schon verletzt zu werden. Stattdessen formte er weitere Fingerzeichen und erschuf zwei Sanddoppelgänger. Auch Raidon zögerte nicht lange und sofort griffen die ersten Puppen seinen Widersacher an. Es handelte sich um je eine Karasu und eine Okasan, wobei die Okasan Puppe mit ihren Schwert direkt auf den Körper Shins ging, während die Karasu Puppe von weiter hinten einige Kunai so abfeuerte, dass ein Ausweichen deutlich erschwert werden würde. Alle drei Doppelgänger wurden von den selben Puppen angegriffen, jedoch nutzte jeder eine andere Variante um sich zu verteidigen. Der erste verteidigte sich durch einen Angriff. Ein Feuerball aus dem Katon: Gokakyu no Jutsu würde die Puppe treffen. Da Raidon sich derzeit jedoch nur auf 6 Puppen konzentrierte, war es ein leichtes dem Feuerball aus zu weichen. Dennoch gelang es so dem ersten Shin sich aus der Zwickmühle zu befreien und dieser setzte auch sofort zum Gegenangriff an. Dieses mal war es ein Raiton Jutsu, welches er anwendete. Es war nicht so schnell, dass Raidon es nicht hätte abwehren können, aber er entschied sich dennoch dagegen. Ein Raitonjutsu, welches gerade einmal den D-Rang innehatte würde einfach an ihm abprallen und genau das geschah auch. Das Jutsu traf ihn und wurde kurz durchs Metall geleitet, dass davon jedoch nicht beschädigt wurde. Der Container in seinem inneren dagegen war so gut geschützt, dass er keinen Schaden davon nehmen würde.
Der zweite Doppelgänger wählte eine vollkommen andere Variante. Im Gegensatz zum ersten unternahm er nicht einmal den Versuch aus zu weichen. Stattdessen nutzte er einen Teil des Sandes, der sich in dem Kürbis an seinem Rücken befand. Der Sand legte sich direkt um seinen Körper und bildete eine sowohl für Kunai, als auch das Schwert undurchdringliche Rüstung. Die Angriffe prallten einfach ab und sofort nutzte dieser Doppelgänger eine weitere Attacke um die Puppe vor sich an zu greifen. Es handelte sich um das Jutsu des Sandschauers und Raidon war zwar in der Lage Karasu vor dem Angriff zu retten, aber Okasan wurde von dem Angriff begraben. Ärgerlich, aber nicht weiter dramatisch. Was dagegen deutlich anstrengender für Raidon war, war dagegen die Tatsache, dass dieser Shin nun noch ein Katon Gokakyu abfeuerte, dass ihn treffen würde. Ein Angriff, der ihm durchaus Schaden könnte, dem er jedoch mit einem einfachen Trick entgehen konnte. Er selbst konnte sich zwar nicht bewegen, aber das galt nicht für seine Puppen und so war es ein leichtes, dass eine der Ryu Puppen ihn einfach in die Lüfte trug, wodurch der Feuerball an ihm vorüber schoss. Die Puppen hinter sich hatte er selbstverständlich auch aus dem Weg genommen, sodass keine zu Schaden kam.
Der dritte Shin löste das Problem auf noch eine andere Variante. Anstatt gegen die Puppe ein Jutsu zu verwenden, sprang er einfach im richtigen Moment nach vorne, sodass er nicht von der Waffe getroffen wurde, sondern ganz einfach die Puppe umsprang und so ebenfalls entkam. Allerdings hatte er keine Zeit mehr einen Gegenangriff zu starten, da er natürlich erst noch aus der Reichweite der Puppe kommen musste und sich nun ein ganz anderes Problem stellte, denn Raidon hatte keineswegs untätig abgewartet, wie Shin auf seine Angriffe reagierte. Stattdessen hatte er das Ausweichmanöver mit Ryu genutzt um sich gleich etwas näher an Shin absetzen zu lassen, womit nun auch die Puppen näher bei ihm waren, oder besser gesagt ihn mehr oder weniger umzingelten. Von allen Seiten waren nun die verschiedensten Puppen um ihn herum und bereit an zu greifen. Der Sabaku ließ sich dadurch jedoch nicht irritieren und wartete einfach nur, bis die Unzahl von Puppen ihn angriff. Zwei seiner Ichs wurden getroffen, die sich jedoch als Doppelgänger herausstellten und zu Sand zerfielen. Zu Raidons Verärgerung entfernten sie dabei einen Teil des Giftes von den Waffen der beiden Okasan Puppen, die sie getroffen hatten. Aber das waren nur einige wenige und es war für Raidon kein Problem diese beiden erst einmal in den Hintergrund zu verlagern und andere dafür einspringen zu lassen.
Interessanter war jedoch, was der scheinbar echte Shin machte, denn auch dieser zersprang scheinbar erst einmal zu Sand. Einen Moment fragte sich, ob er vielleicht einen weiteren Doppelgänger erschaffen hatte und das ganze nur ein Trick war, wusste aber auch, dass das nicht möglich war. Er hatte ihn die ganze Zeit im Auge gehabt und damit war es unmöglich, dass es noch einen Doppelgänger gab. Sein Hirn aus zu tricksen war nahezu unmöglich. Daher gab es nur die Möglichkeit, dass er die Spezialfähigkeit der Sabaku verwendet hatte. Er hatte sich selbst in Sand aufgelöst und entstand nun einige Schritte von Raidon entfernt wieder neu. Zusätzlich hatte er den Sand, der aus den Beiden Doppelgängern entstanden war nun zur Verfügung um ihn an zu greifen. Wenn man bedachte, dass er sich nun inmitten des Feindes befand, dann konnte das ganze nur ein alles oder nichts Manöver sein. Es sei denn er hatte noch eine Möglichkeit sich zu verteidigen. Auf jeden Fall nutzte er als nächstes das Rendan Suna Shigure, welches einige Geschosse erzeugte, die auf Raidon zuflogen und zumindest teilweise seinen Körper trafen. Die anderen wehrte er dadurch ab, dass eine Puppe ihn zur Seite stieß und an seiner statt die Geschosse einsteckte, die sie fast durchlöcherten. Damit waren es jetzt schon zwei Puppen, die er reparieren musste, wenn der Kampf vorbei war. Das war ärgerlich, aber scheinbar unvermeidbar. Nun wollte Shin scheinbar ein weiteres Jutsu anwenden, aber er hatte die Rechnung ohne Raidons Puppen gemacht, denn noch bevor er ganz fertig war und der Sand sich um ihn herum zu einer Kugel formiert hatte, berührte in die Klinge einer der Puppen. Es war nur eine winzige Berührung und der Sand, der nun um Shin eine Kugel bildete trennte ihr zugleich den Arm ab, aber das war alles, was Raidon erreichen wollte. Mehr hatte er gar nicht gebraucht. Nun spielte die Zeit für ihn und auch das Kanashibari löste sich.
Sofort zog er sich ein ganzes Stück von Shin zurück, der nach einem kurzen Moment das Jutsu wieder auflöste und eine recht schnelle Bewegung nach hinten machte, bis er feststellte, dass er gar nicht mehr umzingelt war. Sein Blick wurde leicht misstrauisch, als er sah, das Raidon sich soweit zurück gezogen hatte: Ich habe gewonnen. rief Raidon dem Mann zu, der ein ganzes Stück von ihm entfernt stand. Dieser starrte ihn nur weiter an und öffnete dann langsam den Mund: Ein Gift? Nicht schlecht. Es schien als beiße er die Zähne zusammen. Man konnte förmlich spüren, dass ihm das ganze missfiel. Er war von hier aus kaum in der Lage etwas gegen diese Vergiftung zu unternehmen und so langsam dürfte er auch spüren, dass seine Muskeln etwas schwerer wurden. Außerdem war die Tatsache, dass er die Augen leicht zusammenkniff ein Zeichen dafür, dass die Beeinträchtigung seiner Sehkraft bereits einsetzte. Dies nutzte Raidon als Anlass um einen Teil seiner Puppen bereits wieder zu versiegeln. Nur ein kleiner Teil war nun noch vorhanden und könnte mögliche letzte Angriffe abwehren. Selber angreifen wollte Raidon nicht mehr. Er würde lediglich noch warten. Mehr war aber auch nicht nötig, denn der Shinobi vor ihm wankte bereits und brach nach einiger Zeit zusammen, was Raidon veranlasste zu ihm zu gehen. Jetzt dürfte er eigentlich sicher sein, in seinem Zustand sollte Shin ihm nichts mehr anhaben können, weshalb er auch die letzten Puppen versiegelte.
Bei dem Shinobi angekommen tätschelte er ihm leicht auf den Rücken: Nimm es nicht so schwer. Ich habe schon bessere Menschen als dich getötet. Dann durchsuchte er die Taschen des Mannes und nahm alles an sich was er finden konnte. Einige Dinge würde er der Puppe später an die Hand geben, zum Beispiel den Sand, damit Shin sie auch als Puppe nutzen konnte. Bei einer Schriftrolle machte er dann Halt. Er wollte sie öffnen, musste dann aber feststellen, dass das nicht möglich war: Wie öffnet man diese Schriftrolle? Der Sabaku vor ihm lachte nur. Raidon hatte fast damit gerechnet. Er nahm sich einen Kunai aus der Tasche und stach damit weiter in die Wunde des Shinobi. Noch dürfte die Lähmung nicht weit genug fortgeschritten sein, dass er es nicht mehr merkte und tatsächlich stöhnte er auf. Sobald Raidon jedoch den Kunai wieder hervor zog lachte er nur weiter. Raidon musste sich beeilen, daher nahm er dieses mal keinen Kunai, sondern stach einen Finger in die Wunde. Wieder stöhnte der Shinobi etwas, aber wirklich Schmerzen konnte Raidon ihm damit scheinbar noch nicht. Also wollte er wieder den Kunai nehmen, legte jedoch zuvor noch die Schriftrolle ein bisschen bei Seite, was ihn durch zufall auf die Lösung stieß. Sofort schnappte die Schriftrolle auf und auf dem Gesicht des Nukes zeigte sich ein breites Grinsen. Es handelte sich um lauter Sabakug Clan Techniken. Vorsichtig verschloss er sie wieder, allerdings ohne das Siegel wieder zu schließen, so dass sie nun frei verfügbar war. Dann nahm er einen Kunai und rammte ihm Shin ins Herz, bevor er die Leiche in einer Schriftrolle versiegelte. Zumindest fürs erste. Er wollte jetzt erst einmal noch einmal alles durchgehen und vor allem seine Puppen reparieren.

Diese Schäden reparierte er. Zwar hatte er die Technik immer noch nicht perfektioniert, aber zumindest hatte er erste Leiche, die er nun zu den Puppen versiegelte und sich dann ausruhte. Er setzte sich an einen Stein und bemühte sich einfach nichts zu denken. Fast hätte man meinen können er schlafe, wenn er das gebraucht hatte, aber er war nur in eine Art Ruhezustand, der anhielt, bis der Morgen am Horizont dämmerte.

Spoiler für Jutsu im Kampf:


Name: Akahigi: Hyakkino Souen ("Rotes Geheimspiel: Aufführung der hundert Marionetten")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: S-Rang
Chakraverbrauch: Einmalig 3x Extrem Hoch (Wird nicht durch Chakra 10 gesenkt)
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 8, Puppenspieler, Ausdauer 10, Chakra 10
Beschreibung: Akahigi: Hyakki no Sōen ("Rotes Geheimspiel: Aufführung der hundert Marionetten") ist ein Jutsu, bei dem man einhundert Marionetten beschwört, die alle durch Chakrafäden gesteuert werden. Dies funktioniert, indem die Marionetten direkt mit dem Kern im Körper des Künstlers verbunden sind, müssen sie nicht mehr mit den Fingern gelenkt werden. Der Wille des Künstlers steuert die Bewegungen der Puppuen. So kann man bis zu Hundert Puppen steuern, als wären sie seine Hände und Füße. Sasori, einer der wenigen bekannten Anwender dieses Jutsus, soll mit dieser Armee bereits ein ganzes Land erobert haben, was es wohl zum bisher mächtigsten Puppen-Jutsu machen würde.
Jedoch kann man aufgrund ihrer Zahl nicht alle Marionetten perfekt kontrollieren. Allerdings wird die Kontrolle umso besser, je mehr Puppen zerstört werden. Daher lässt sich sagen, dass, auch wenn einige Puppen zerstört sind, das Jutsu nicht minder gefährlich ist.

Name: Skorpiongift III
Rang: S-Rang
Aufnahmeart: intravenös
Wirkungart: Nervengift
Verweildauer auf Waffen:
Beschreibung: Dies ist das stärkste existente Skorpiongift und auch das einzige, welches für einen Menschen wirklich tödlich sein kann. Nachdem es in den Körper des Opfers injiziert wurde, breitet es sich langsam aus und führt letztendlich zum Tod, indem es die Nervenzellen des Gehirns zerstört.
Phase 1: Das Gift verlangsamt die Reaktion des Opfers am ganzen Körper um etwa 15%. In dieser Phase hat das Gift die Nervenbahnen lediglich leicht gelähmt, was etwa 4 Posts anhält.
Phase 2: Von nun an leidet das Opfer an Sehstörungen. Nach und nach wird die Sehkraft des Opfers innerhalb von 5 Posts geschwächt, bis er gar nichts mehr sieht.
Phase 3: In der dritten Phase wird in einem Zeitraum von 7 Posts nach und nach von der Einstichstelle ausgehend bis in die Fingerspitzen der gesamte Körper fast vollständig gelähmt. Es ist jedoch noch möglich sich kriechend fort zu bewegen. Kampfhandlungen sind allerdings nicht mehr möglich.
Phase 4: Innerhalb von 3 weiteren Post werden auch noch die anderen 4 Sinne ausgeschaltet, sodass sich das Opfer nun in vollkommener Dunkelheit befindet und fast nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt. Es bleibt nur ein kleines bisschen vom Tastsinn übrig und es ist noch möglich Chakra zu spüren.
Phase 5: In dieser Phase setzen die Schmerzen ein, die sich langsam von der Einstichstelle ausbreiten und nach 3 Posts den gesamten Körper erreicht haben. Von nun an ist eine Behandlung nur per Gegengift nicht mehr möglich und das Opfer stirbt unter starken Schmerzen innerhalb von 7 Posts.



 

 

 

 Selbsterfundene Jutsuliste
Name: Raiton: Oraishinto ("Donnerfreisetzung: Kleiner Donnerschuss")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Mittel
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Ninjutsu 2, Chakra 2
Beschreibung: Der Anwender erschafft in seiner Hand eine kleine Kugel aus Raitonchakra, die er dann auf den Gegner abfeuert. Sie bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 5, und besitzt einen Durchmesser von 10 Centimetern. Ein Treffer dieser Kugel hat ähnliche Auswirkungen, als ob der Gegner gegen einen elektrisch geladenen Kuhzaun greift.

 

 

 

 

Kamui

Re: [Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Beitragvon Kamui » Fr 4. Jan 2013, 14:07

[align=center]Bild CF: Konohagakure – Umgebung – Wasserfall Bild[/align]

Nun endlich hatte er das Gehölz des Feuerreichs mit all seinen Unwegbarkeiten, den teils sehr dichten Wäldern und den vielen Menschen verlassen. Vor allem letzteres freute ihn sehr, denn wo die Menschen in Mizu no Kuni ihm noch größtenteils von Nutzen gewesen waren, hatte die Bekanntschaft mit einer weißhaarigen Frau und später einer Gruppe von Wegelagerern nur eine unnötige zeitaufwendige Unterbrechung bedeutet. Daher hatte sich Kamui ohne eine große Pause einzulegen gen Norden durchgeschlagen und war, aufgrund seines Versuchs unentdeckt und unbehelligt zu bleiben, langsamer als geplant durch die angrenzenden Reiche in das Blitzreich gelangt. Nun sah er sich einer stark begrünten Fläche entgegen, die von nicht wenigen, zumeist schroffen, Felsen durchzogen war wie eine gute Bohnensuppe von ihren namensgebenden Hülsenfrüchten. Der Umherreisende war noch immer in seinen dunklen Umhang gehüllt und trug seinen an der Vorderseite mit einem kleinen Einschnitt in Dreiecksform beschädigten Strohhut. Unterwegs hatte er keine Zeit gefunden ihn reparieren zu lassen, weshalb er sich widerwillig aber letztlich ohne die Aussicht auf eine andere Möglichkeit, mit der Sachlage abfand. Wenn Niwatori recht hatte, muss ich hier irgendwo Spuren finden. Das dürfte sich aber schwieriger gestalten, als gedacht, denn wenn ich nach Norden blicke sehe ich am Horizont ein Land unter einer tiefschwarzen Wolke. Ziemlich lebensfeindlich, wie mir scheint und der Mann mit der Winkekatze schon sagte. Also hat er doch die Wahrheit gesagt wie es scheint. Es ist verdammt selten, dass mir sowas passiert. Die Gedanken des Jungen waren für einen Moment bei den beiden Gestalten gewesen, die er vor kurzer Zeit in Mizu no Kuni kennen lernen durfte. Es stellte sich ihm nun die Aufgabe, weiter in das Landesinnere einzudringen, um nach Spuren des großen geflügelten Viehs zu suchen, oder eben dem, was Niwatori gesehen hatte. Da dieser bei der Beschreibung des Landes schon im Recht gewesen war, schien es für Kamui schlüssig, dass er auch bei dem Thema Drache nicht gelogen hatte. Sollte er es widererwarten doch getan haben, ziehe ich ihm einen mit der Winkekatze über! Es juckte ihm ein wenig in den Fäusten, hätte er trotz der eindringlichen Warnungen seines Clans gerne einmal einen Kampf mit diesem Typen riskiert, denn er schien ihm auf eine eigentümliche Art und Weise sympathisch. Vielleicht ließe sich das einmal wiederholen, dachte sich der Junge, als er an einem Loch in einer schroffen Felswand anhielt, das ein Höhleneingang zu markieren schien. Ohen Umschweife ging er hinein und versicherte sich anfangs, dass in ihr keine wilden Tiere oder schlimmer noch Fledermäuse hausten. Dazu hatte er vorher eine Fackel aus einem Ast eines durch die staubtrockene Witterung verdorrten Baums geschaffen. Erleichtertert seufzte Kamui auf, als er feststellen durfte, dass die Höhle nicht sehr tief in den Stein hineinging. Durch seine Nachtblindheit wäre es ihm nämlich schwer gefallen bei einer tiefer in den Felsen führenden Höhle viel zu erkennen. "Nicht sehr einladend, aber immerhin trocken", resümierte der Reisende und nahm erst einmal Platz. Die Fackel hatte er unterdessen wieder gelöscht und konnte sie für später sicher noch einmal gebrauchen. Daraufhin zückte er sein Buch, in welchem er seine Gedanken niederschrieb und sie zuweilen auch sammelte. Der aufgeschlagene und in Leder gebundene Band lag vor ihm, ehe er auf die allererste Seite blätterte. Dort standen nur zwei Sätze. Der, der sein Leben um jeden Preis bewahren will, soll es verlieren. Der, der es zu geben bereit ist, soll es behalten. Es waren die Worte seines Vaters gewesen, die dieser ihm einmal als Leitsatz eines Samurai, wie er einer gewesen war, anvertraut hatte. Kamui blickte auf jene Zeilen und atmete mehrmals tief durch. Es vergingen einige Minuten des Schweigens, in welchen er einfach nur stumm auf das Buch sah und nur einzelne Tiergeräusche in der Ferne der Stille Gesellschaft leisteten. Etwa eine halbe Stunde dachte er an seinen Vater, ronnen ihm vereinzelte Tränen über die Wangen, wobei er sich immer wieder fangen konnte, bis er schließlich den Entschluss fasste, endlich zu handeln. Das Buch beiseite gelegt, erhob er sich und formte die Fingerzeichen Tora, Inu und Saru. Dann legte er seine Handflächen aufeinander und öffnete sie danach langsam wieder, die eine nach oben, die andere nach unten. So entstand sogleich ein großer Kristallspiegel, in dem er sich selbst sehen konnte. Sein Gesicht war staubig ob der Trockenheit, die mittlerweile in diesem Land vorherrschte. Um sich nicht in weiteren Gedanken zu verlieren formte er sogleich noch zwei weiteren Fingerzeichen, genauer gesagt Uma und Tora. Das letzte Zeichen hielt er aufrecht, bis zwei Doppelgänger von ihm dem Spiegel entsprungen waren und er den Kristallspiegel danach wieder verschwinden lassen konnte. "Also Jungs hört zu, ihr beide sondiert für mich die Lage, verstanden? Ich dulde keine Zwischenfälle, haltet euch also aus möglichen Steitigkeiten oder anderen Dingen raus! Entfernt euch fürs Erste nicht weiter als eine Zeitstunde von diesem Ort, ich erwarte, dass ihr mir danach Bericht erstattet. Euch dürfte die lebensfeindliche Witterung nichts ausmachen, also wagt euch auch an Orte, an die normale Menschen nicht gelangen. Wir müssen unbedingt Spuren von dem Drachen finden. Haltet auch Ausschau nach Orten an denen Zeichen, die diesen hier ähnlich scheinen, zu finden sind." Bei den letzten Worten zeigte er die Zeichnungen der seltsamen Zeichen vor, die er vor einigen Monaten bei dem seltsamen Ritual vorgefunden hatte. Die Kristalldoppelgänger nickten verständig und entfernten sich danach von dem Ort, an dem Kamui nun verweilen und über sein weiteres Vorgehen resümieren würde.


Ryūsanshichosho
Dieses Buch besteht aus gebundenem Pergament und ist für Kamui sehr wertvoll. In ihm bewahrt er neben vielfachen Zeichnungen auch Erinnerungen an Begegnungen oder Orte auf, die zum Teil auch Anlass für die Piercings an seinem Körper waren. Es ist so etwas wie ein unregelmäßig geführtes Tagebuch, was damit natürlich dem Namen nicht vollständig gerecht wird. Auch kleinere Geschichten, die ihm beim Musizieren in den Sinn kommen, finden Einzug in dieses Buch. Es ist neben der Clanschriftrolle, der momentan wertvollste persönliche Besitz des umherreisenden Shinobis. Erfundener Gegenstand


Name: Shōton: Suishō Kyō (Kristallfreisetzung: Jadekristallspiegel") | Der Spiegel entsteht
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Shōton
Reichweite: nah bis fern
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: Ninjutsu: 5, Chakra: 3
Beschreibung: Nachdem der Anwender die nötigen Fingerzeichen Tora, Inu und Saru geformt hat, legt er seine Hände flach aufeinander und öffnet die beiden Hände danach wieder. Es entsteht eine spiegelartige Fläche in der Luft, die von grünem Kristall umgeben ist. Wendet man diese Technik in Kombination mit dem Suishō Bunshin no Jutsu an, kommen Doppelgänger aus dem Spiegel. Der Spiegel selbstkann jedoch auch zu Verteidigungszwecken verwendet werden und hält Taijutsus und Ninjutsus bis zum C-Rang, sowie einer Stärke von 5 stand.

Name: Suishō Bunshin no Jutsu ("Technik des Jadekristall Doppelgängers") | Der Doppelgänger zerbricht
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Shōton
Reichweite: selbst
Chakraverbrauch: hoch pro Bunshin
Voraussetzungen: Ninjutsu: 6, Chakra: 5 | Shōton: Suishō Kyō
Beschreibung: Der Anwender formt anfangs die nötigen Fingerzeichen Uma und Tora. Daraufhin entstehen Doppelgänger, die Technik wird zudem mit dem Shōton: Suishō Kyō kombiniert, wodurch die Doppelgänger dem Spiegel aus den zuvor gebildeten Kristallen entsteigen. Sie sind auf Grund ihrer materiellen Beschaffenheit sogar noch widerstandsfähiger, als ihre Pendants aus Mokuton. Wie sein hölzernes Pendant, ist auch der Jadekristalldoppelgänger vollkommen selbstständig und kann sich so kilometerweit vom Anwender entfernen. Der Suishō Bunshin ist, wie jeder andere Bunshin auch, in der Lage, Jutsu auf Kosten des Chakras seines Anwenders auszuüben, die erst anfallen, wenn der Doppelgänger aufgelöst beziehungsweise zerstört wurde.

Takezo Raidon

Re: [Kaminari no Kuni] weitläufige Ebenen

Beitragvon Takezo Raidon » Sa 5. Jan 2013, 19:17

Als die ersten Sonnenstrahlen sein Gesicht erreichten, erwachte der Nukenin aus seiner Starre. Fast wirkte er verschlafen, als er sich umsah und zu erfassen versuchte, ob irgendetwas passiert war, aber bisher war nach wie vor alles ruhig. Langsam musste seine Verfolger doch eigentlich hier sein oder? Zumindest konnte er sich kaum vorstellen, dass sie so weit in Verzug waren. Vielleicht warteten sie auch einfach nur auf etwas, eine Gelegenheit ihn besser an zu greifen, aber dann wäre seine Ruhephase genau der richtige Zeitpunkt gewesen. Hatten sie etwa irgendeinen Plan? Das hätte er den ANBU gar nicht zugetraut. Vielleicht sollte er sich einfach mal ein wenig umsehen, oder besser gesagt sich jemand anderen um sehen lassen, was hier so in der Gegend passierte. Man konnte nie vorsichtig genug sein. Allerdings wollte er nicht selbst einfach durch die Gegend spazieren und sich um gucken, sondern er würde seine Skorpione aussenden. Sie waren auch nicht gerade unauffällig, aber eigentlich dürften seine Verfolger nicht wissen, dass er diesen Kuchiyosevertrag besaß. Dies war eines dieser Dinge, die er nicht unbedingt in der Welt herum posaunte und somit war es zumindest ein kleines Geheimnis des Nukenins, dass hier vielleicht zu seinem Vorteil werden konnte. Gemächlich erhob er sich aus seiner sitzenden Position, blickte einmal rings um und hockte sich dann mit einer Hand auf dem Boden hin. Er leitete die benötigte Menge Chakra in das Siegel auf seiner Hand und im nächsten Moment saßen drei Skorpione vor ihm, oder besser gesagt sie standen vor ihm. Einem ungeübten Betrachte wären vermutlich nur die beiden größeren mit je etwa anderthalb Metern Höhe aufgefallen, aber da zwischen, klein und unauffällig saß ein dritter. Gerade einmal 3cm hoch gehörte er zu den jüngsten der Skorpionfamilie und war für Raidon ein unbezahlbarer Spion geworden. Genau diesen kleinen schien es auch unglaublich zu begeistern, dass er so eben gerufen wurde und für seine Körpergröße machte er zwei gewaltige Luftsprünge, bevor er dem Nukenin auf die Schulter kletterte. Eine Maßnahme, damit der Mann ihn hören konnte, denn seine geringe Größe führte auch dazu, dass man den Skorpion meist nur schlecht verstand: Was gibt es zu tun? Wie kann ich helfen? Und macht das Spaß? Der Skorpion fiepte dem Nukenin mit seiner nervtötenden, euphorischen Art ins Ohr und es gelang Raidon nur mit einiger Mühe nicht wütend zu sein. Er wusste, wie nervig sein kleiner Begleiter sein konnte, aber genau so wertvoll war er auch, weshalb der Nukenin das Generve ignorierte und das Wort an alle drei Skorpione richtete: Ich möchte, dass ihr für mich die Umgebung auskundschaftet. Ich werde vermutlich von einigen Konoha Nins verfolgt und möchte wissen, wo die sich aufhalten.
Es war lediglich eine knappe Anweisung, aber er brauchte nicht mehr, um zu erläutern worum es ging. Außerdem beantwortete er damit auch gleich Manabus fragen, was natürlich ein positiver Nebeneffekt war. Zufrieden war dieser dennoch nicht: Das ist ja öde. maulte der kleine Skorpion, ließ sich davon jedoch nicht aufhalten und wuselte gleich davon um in Richtung des Waldes, woher Raidon gekommen war zu suchen. Die anderen beiden Skorpione rührten sich jedoch noch nicht und wie nicht anders zu erwarten hatte keiko auch sogleich einen Einwand: Was hast du schon wieder angestellt? Hast du dich bei irgendwas erwischen lassen und wir sollen es für dich gerade biegen? Das ist wieder typisch. Rück lieber mal mit ein paar mehr Informationen raus wenn du meine Hilfe willst. Die Skorpionendame neben ihr sagte zwar nichts und Raidon war sich sicher, dass sie auch so geholfen hätte, aber wenn schon die Aussicht darauf bestand, dass sie mehr Infos bekamen, dann wollte sie das vermutlich auch ausnutzen. Raidon dagegen seufzte leise und bereute es in diesem Moment, dass er Keiko gerufen hatte. Wenn er sich nicht gerade in einer Notsituation befand, dann hatte sie immer an allem etwas aus zu setzen und es würde dauern bis sie seine Befehle ausführte: Also ich war auf Einladung einer Konoha Kunoichi in dem Dorf, wurde dort erkannt und jetzt verfolgt. Das Restaurant verschwieg er geflissentlich, da er wusste, dass es der Skorpionin überhaupt nicht gefallen würde. Aber auch so schien sie nicht gerade begeistert: Was machst du auch so was hirnloses? Du solltest besser aufpassen, Baka! Sie schien sich auf eine weitere Schimpftirade vor zu bereiten, wurde aber von der eher sanften Kazuko unterbrochen: Lass gut sein Keikou. Es ist passiert und wir können später immer noch darüber streiten. Lass uns das jetzt lieber erledigen, sonst geraten wir alle in Schwierigkeiten. Wenn Raidon weiß wo die Verfolger her kommen können wir in Ruhe fliehen und darüber reden. Sie hatte sich zwischen Keikou und Raidon gestellt und wusste zu Raidons Glück nicht, dass er keineswegs vor hatte zu fliehen, denn dann wäre sie vermutlich nicht so bereitwillig gewesen ihm zu helfen. So allerdings schnaubte Keikou nur noch einmal und machte sich auf den Weg und auch Kazuko ließ nicht lange darauf warten und suchte eine dritte Richtung ab. Da die letzte Richtung genau in entgegen gesetzter Richtung zu Konoha lag war es eher unwahrscheinlich, dass seine Verfolger von dort kamen, weshalb er diese aus ließ.

Nachdem Raidon sich wieder hingesetzt hatte und abwartete, war es nun Sache der Skorpione sich um zu sehen und während bei Manabu und Kazuko nicht viel passierte war es letztlich tatsächlich Keikou, die jemanden fand. Einen merkwürdigen Mann, oder aus ihrer Sicht eher Jungen mit langen schwarzen Haaren und merkwürdigen Steckern im Gesicht. Er sah nicht aus wie ein Shinobi, schien sich aber auch nach irgendetwas um zu sehen. Glücklicherweise hatte es in dieser Gegend genug Steine, die groß genug waren, dass Keikou sich verstecken konnte und so konnte sie ihn unbemerkt einige Minuten beobachten, bevor sie hinter seinem Rücken hervor trat: Hey du! Es ist gefährlich hier, du solltest dich hier nicht so allein aufhalten, außerdem hast du da ein paar ziemlich hässliche Sachen im Gesicht ich würde an deiner Stelle mal zum Arzt gehen. Gesund kann das nicht sein. sie machte sich nicht mal die Mühe ihre schlechte Laune zu verbergen, als sie dem Fremden gegenüber trat. Er sah für sie nicht wirklich gefährlich aus und so hatte sie nicht wirklich Angst davor, dass ihr etwas passieren konnte und wenn doch, dann war sie immer noch schneller als dieser Möchtegern und Raidon würde schon dafür Sorgen, dass sich der Kerl ganz schnell wieder verzog, wenn er ihr dumm kam. Spätestens wenn er Yuudai beschwören sollte war es um so einen komischen Kauz wie diesen da geschehen.

Selbsterfunden
Name: Skorpionenkuchiyose
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: keines
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Variabel
Voraussetzungen: Ninjutsu 4, Skorpionenpakt, Story Begründung
Beschreibung: Das Skorpion Kuchiyose ist genau wie das gewöhnliche Kuchiyose no Jutsu ein Jikukan Ninjutsu, dass es ermöglicht einen Vertragspartner an den eigenen Standort zu beschwören. Hiermit können jedoch nur Skorpione beschworen werden und auch nur diejenigen, deren Name in das Siegel eingearbeitet ist, welches der Anwender auf der Hand trägt. Dazu wird einfach Chakra in das Siegel geleitet und die Hand auf den boden gedrückt. Wie auch beim normalen Kuchiyose no Jutsu wird durch einen variablen Chakraverbrauch die zu beschwörende Kuchiyose bestimmt. Der Unterschied liegt einzig und allein darin, dass kein Blut nötig ist, da das Siegel als Katalysator dient und diesen Schritt überflüssig macht.

Spoiler für skorpione:
Beschwörung

Bild:
Bild

Art: Skorpion

Name: Manabu

Alter: 28

Geschlecht: männlich

Größe: 3cm (Schulterhöhe)

Gewicht: 10g

Charakter: Daisuke ist ein recht junger verspielter Skorpion, der selten einmal ernst sein kann. Er liebt es sich auf Kosten andere zu amüsieren oder sie zu verarschen. Dennoch ist er, wenn es gefährlich wird ein guter Gefährte. Er erledigt seine Aufträge mit kindlicher Begeisterung und man kann davon ausgehen, dass er auch mal etwas mehr erforscht, als er soll, ganz einfach weil es ihn interessiert. Für seine Dienste verlangt er meist gar nichts, vorrausgesetzt, der Auftrag hat ihm Spaß gemacht, ansonsten kann man davon ausgehen, dass man mit einem winzigen Skorpion spielen muss.

Chakraverbrauch: sehr gering

Element:

Stärken: Als wirklich nützlich im Kampf kann man den kleinen Skorpion nicht gerade bezeichnen. Seine Stärken liegen eher in der Spionage, worin er aber auch dank seiner geringen Größe meisterhaft ist. Es gibt kaum ein Hindernis, dass er nicht überwinden kann (durch sein geringes Gewicht, kann er selbst an steilen Felswänden hochklettern, wenn nur winzige Vorsprünge oder Unebenheiten für seine Beine vorhanden sind) und kaum eine Lücke durch die er sich nicht quetschen kann. Außerdem hat er ein ziemlich gutes Gehör und kriegt so das meiste mit, wenn er einen Lauschangriff startet.

Schwächen: So ziemlich alles, was mit Kampf zu tun hat ist bei ihm eine Schwäche. Er ist nicht besonders groß und auch nicht besonders stark. Dadurch, dass er so klein ist, sind natürlich auch seine Beine kürzer, er also auch relativ langsam. Außerdem ist er der einzige Skorpion, der kein Gift besitzt, da er dafür einfach noch zu jung ist und sich dieses bei ihm noch nicht entwickelt hat.

Jutsu:
C-Rang Kuchiyose: E-Rang: 0/4 Stück / D-Rang: 0/2 Stück / C-Rang: 0/1 Stück / B-Rang: 1/0 Stück


Benötigte Erlaubnis: Sagara Akito

Beschwörung

Bild:
Bild

Art: Skorpion

Name: Kazuko

Alter: 240

Geschlecht: Weiblich

Größe: 1,5m (Schulterhöhe)

Gewicht: 70kg

Charakter: Kazuko ist, wie ihr Name schon vermuten lässt eine Skorpionin, die relativ ungern kämpft. Sie wird gerne beschworen und redet auch gerne, aber Kämpfe sind eigentlich ganz und gar nicht ihr Ding, weshalb sie auch nur dann kämpft, wenn sie angegriffen wird, was jedoch zwangsweise häufiger passiert, wenn sie in einen Kampf beschworen wird. In diesem Fall nimmt sie die Sache dann jedoch auch sehr persönlich und ruht nicht, bevor der Gegner besiegt und am besten vergiftet am Boden liegt.

Chakraverbrauch: Mittel

Element:

Stärken:
Chitinpanzer/elementare Ninjutsu/Kenjutsu Fernkampf/Kraft/Geschwindigkeit
So wie bei allen Kuchiyosen dieser Familie finden sich auch hier die typischen Skorpionstärkte. Da wäre zum ersten der Chitinpanzer, der Jutsu bis zum C-Rang abwehren kann (Suiton B-Rang, Raiton D-Rang), als nächstes das klassiche Element der Skorpione, das Doton und zuletzt ihre Standard Kampfweise, das Kenjutsu im Nahkampf. Wie bei allen Skorpione sind auch hier schnelle kräftige und schnelle Angriffe mit Scheren und Stachel an der Tagesordnung.

Schwächen:
Genjutsu auflösen/Genjutsu erkennen/Genjutsu anwenden/Raiton/Taijutsu
Auch bei den Schwächen nichts überraschendes. Hier zeigt sich, wie bei den meisten anderen auch die Schwäche im gesamten Bereich Genjutsu, die der Gemeinschaft der Skorpione zu eigen ist und bei der es auch aufgrund ihrer Art Jutsu zu wirken keine Ausnahmen gibt, dann natürlich das Raiton Element, da ihr gesamter Körper im Grunde auf Erde basiert und somit besonders anfällig für Angriffe durch dieses Element ist, sowie die Taijutsu, für die den Skorpionen einfach die nötigen Gliedmaßen fehlen.

Jutsu:
B-Rang Kuchiyose: E-Rang: 1/8 Stück / D-Rang: 2/4 Stück / C-Rang: 5/2 Stück / B-Rang: 1 Stück