[Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Der größte Teil des Landes besteht aus mächtigen Gebirgsmassen. Das Reich welches bekannt ist für seine Bodenschätze.
Yamanaka Shizuka

[Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Fr 18. Jan 2013, 22:34

Bild
Ein winziger Hafen mit gerade mal zwei Anlegestegen, der es Reisenden ermöglicht aus Mizu no Kuni, Nami no Kuni und Hi no Kuni nach Kaminari no Kuni zu gelangen. Der Hafen ist sehr leer, nur wenige Menschen arbeiten hier. Das Wetter ist hier meistens sehr ruhig, fast totenstill. Hier gibt es so gut wie nie ein Unwetter, denn die Bucht in der der Hafen liegt schützt das Wasser vor Unruhen. Dieser Hafen ist einer von zweien, die in Kaminari no Kuni noch betrieben werden.

Yamanaka Shizuka

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Fr 18. Jan 2013, 23:25

[align=right]My Name is Shizuka []
Shizuka & Arisu

Cf: Anderes > [Offnes Gewässer] Die See[/align][align=justify]Die Yamanaka lies sich kein bisschen von der Morddrohung der Toga, die nun ihren wahren Namen offenbart hatte, beeindrucken. Zum einen weil sie gelernt hatte, so was nicht wirklich ernst zu nehmen und zum anderen, weil sie laut ihrer eigenen Aussage keinen Grund dazu hatte sie zu töten. Shizuka lächelte genau so wie Arisu, schon jetzt war ihr die Kunoichi aus Kirigakure in gewisser Weise sympatisch. »Wirklich gelogen war der Name nicht, es ist nur mein Deckname. Mein richtiger Name lautet Yamanaka Shizuka. Und ich kann deine Aussage nur erwidern. Solltest du - oder dein Freund Niwa - mich verraten, töte ich euch.« obwohl diese Drohung mindestens genau so ernst zu nehmen war, so war sie dennoch höflich formuliert. Schon als kleines Kind hatte die Weißhaarige gelernt, wie viel die japanische Sprache durch Wortwahl und Betonung ausdrücken konnte und war dem entsprechend auch geübt. Dennoch hielt sie sich weder mit der Drohung von Arisu noch mit ihrer eigenen lange auf und das schien auf für die Toga zu geleten, denn sie zog bereits über ihren unter Deck schlafenden Begleiter her. Die Yamanaka lächelte. »Dann steht wohl einem Zwecksbündnis nichts im Wege, oder irre ich mich? Ich brauche jemanden der mir Schutz bieten kann und ihr könntet sicherlich auch Unterstützung gebrauchen.«
Als Arisu sich erneut eine Kippe anstecken wollte, holte die Weißhaarige erneut ihr Feuerzeug hervor und reichte es der Schwarzhaarigen. Sie wollte nur deutlich zeigen, dass ihr viel an einer gemeinsamen Sache lag - auch wenn der Zweck egoistischer Selbstschutz war - und keinesfalls darauf aus war, jemanden zu verraten oder anderweitig zu schaden. Zwar mochte sie nicht der größte Menschenfreund sein und hielt sich generell von diesen auf emotionaler Ebene fern, doch war sie keinesfalls dumm. »Wie lange wir diese Zwecksgemeinschaft aufrecht halten, können wir immer noch entscheiden. Doch sollten wir zumindest so lange zusammen reisen, bis sich unsere Spuren verloren haben und wir sicher sind.« würde sie als letztes hinzufügen, wenn die Toga auf ihren Vorschlag einwilligen würde. Ansonsten würde sie einfach schweigen.[/align]

Arisu Toga

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Arisu Toga » Sa 19. Jan 2013, 16:05

Cf: Anderes > [Offnes Gewässer] Die See

Als die Weißhaarige ihre Drohung ebenso höflich entgegnete, waren die Fronten wenigstens geklärt und beide Seiten wussten nun mit Sicherheit, mit was sie umgehen müssen würden, wenn man sich nicht an die Vereinbarung hielt. So eine gegenseitige, nächtliche Morddrohung im Mondschein ausgesprochen, hatte jedoch fast schon wieder etwas liebevolles. Arisu empfand für die Fremde langsam so etwas wie Symphatie, immerhin hatte diese scheinbar eine ähnlich seltsame und etwas abgedrehte Art wie sie es auch hatte, und das traf man heutzutage einfach nicht oft. Wenigstens wusste sie jetzt den richtigen Namen der Weißblonden, was auch ziemlich praktisch war, insofern sie ihr diesesmal die Wahrheit gesagt hatte, doch Shizuka Yamanaka klang in ihren Ohren irgendwie stimmig, auch wenn man das natürlich so nie beurteilen konnte. Shugami Kisa hatte ja immerhin auch ziemlich gut geklungen, allein auch dafür schon, dass sie so fertig war und damit ihren letzten Rest an Kreativität rausgehauen hatte. Zudem Angebot der Yamanaka runzelte die Toga kurz die Stirn und zog etwas nachdenklicher an ihrer Zigarette, immerhin sollte diese Sache zumindest kurz überdacht werden, doch wusste die braunhaarige jetzt schon, dass ihr wahrscheinlich nicht allzuviel Wahl bleiben würde. Sie und Niwa waren zusammen zwar recht stark, aber zu dritt wäre man natürlich stärker und falls doch noch einige Oinin nachkommen würden, wäre jegliche helfende Hand Recht, jedoch sollte man auch bedenken, dass man nicht wusste, was für Feinde genau hinter der Shizuka herwaren, immerhin hätte es ja sein können, dass sie nicht unbedingt Missing-Nin war, wie sie es selbst angab, vielleicht war sie eine Nukenin und hatte hinterrücks ihre eigenen Dorfleute getötet und war geflohen, vielleicht war sie einfach nur eine diebische Verbrecherin, doch mit so jemand hätte Arisu nichts zu tun haben wollen, war sie zwar kein Shinobi mehr, der Kirigakure angehörte, doch hatte sie immer noch Prinzipien und einen Shinobi Stolz der es ihr verbot sich mit einem niederträchtigen Verräter und Mörder einzulassen. Nach dieser Abwägung beschloss sie doch noch ein wenig mehr über die andere in Erfahrung zu bringen, bevor sie nun mit Niwatori darüber sprechen würde, denn dann hätte sie ihm gleich die Fakten insgesamt auf den Tisch legen können. "Naja ich denke ein Zweckbündnis ist nicht das Schlechteste was man machen könnte...natürlich müsste ich dazu noch eine zweite Meinung einholen, ich kann es nicht machen wie er und einfach mal Entscheidungen alleine übernehmen, Männer können scheinbar leichter für zwei Personen entscheiden." meinte sie mit einem leichten Grinsen, da sie auf die Kabinensache etwas anstichelte, doch war das nicht von so großer Bedeutung gewesen, dass es ihr wert wäre, sich weiterhin darüber auszulassen. Dann schlug die Yamanaka vor, das Zweckbündnis erstmal so lange aufrecht zu erhalten wie es dem allgemeinen Interesse dienlich war, in dem Fall der kleinen Flüchtlingsgruppe war es eben so lange, bis sich die Spuren verwischt haben würden. Arisu bließ nachdenklich den Rauch aus, doch wusste sie auch, dass eigentlich nichts gegen eine solche Vereinbarung sprach, jedoch konnte sie an dieser Stelle einfach noch nicht ihre Zustimmung erteilen, ohne vorher Niwatori gefragt zu haben und ohne zumindest nicht annähernd über ihre Hintergründe bescheid zu wissen. Da sie scheinbar beschlossen hatten, in einem stummen Übereinkommen, die Karten auf den Tisch zu legen, beschloss die Toga nun auch direkt nach ihren Gründen zu fragen, ohne einen Hehl aus ihrer Neugierde zu machen. "Wieso bist du zum Missing Nin geworden? Da du kein Nukenin bist, oder, zumindest angibst keiner zu sein, wirst du dein Dorf ja wahrscheinlich kaum geschädigt haben, geschweige denn jemand umgebracht haben oder?" Arisu blickte sie interessiert an und fragt sich welche Geschichte wohl hinter der Fremden stecken mochte. Nun, etwas wusste sie ja schonmal über die Frau, sie war eine Yamanaka, kam aus Konoha und hieß offensichtlich Shizuka, dies schien also der Anfang eines eventuellen Zweckbündnisses zu sein. Arisu schmunzelte etwas und fragte sich was ihr dösender Begleiter wohl dazu sagen würde, doch sie nahm nicht an, dass er etwas gegen die Begleitung dieser doch recht attraktiven Frau hätte. //Wahrscheinlich findet er es auch noch toll dieser oberflächliche Idiot. Naja mir egal, solange es mir etwas nutzt ist es in Ordnung für mich.// dachte sie sich kurz mit bösen Zynismus in den Gedanken, jedoch verwunderte sie sich im ersten Moment doch etwas, warum sie über so etwas überhaupt nachdachte. //Naja egal, wahrscheinlich war ich einfach nur müde grade, der Tag war einfach insgesamt sehr seltsam und ich habe ja sogesehen momentan nur ihn.... Ich werde mich wohl auch demnächst schlafen legen müssen, ich hatte mich auch ziemlich verausgaben müssen.// dachte sie sich etwas dämmrig, jedoch wollte sie dieses Gespräch noch gerne ausnutzen, um an das zu gelangen was sie wollte.

Yamanaka Shizuka

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Sa 19. Jan 2013, 17:51

[align=right]Almost there []
Shizuka & Arisu[/align]

[align=justify]Da die Fronten nun geklärt waren konnte Shizuka mit offenen Karten spielen. Sie wusste, das Arisu sie nicht bedrohte, genau so wenig wie diese wusste das die Yamanaka ihr nichts an haben wollte. Also waren beide ehrlich mit ihren Antworten. Nur auf ihre letzte Frage konnte Shizuka aufgrund ihrer eigenen Sicherheit nicht ganz ehrlich sein. Doch eine wirkliche Lüge war es auch nicht, weshalb sie eher nur die halbe Wahrheit erzählte. »Ich wurde in gewisser Maßen dazu gezwungen, mein Dorf zu verlassen, da...« sie suchte nach den richtigen Worten, da sie der Toga schlecht sagen konnte das sie ein ANBU war, »man mir in gewisser Weise nach dem Leben getrachtet hatte. Es ist eine Vorsichtsmaßnahme meiner Wenigkeit, da ich doch ein wenig an meinem Leben hänge. Sollte ich als Nukenin gesucht werden, dann lediglich unter dem Aspekt ich würde wohl geheime Dorfinformationen wie zum Beispiel spezielle Jutsus besitzen. Und selbstverständlich würde man mir so auch den Dorfverrat anlassten. Doch sehe ich mich nicht in der Schuld eines tatsächlichen Verbrechens.« erklärte sie ihre Umstände, verzichtete aber auf die genauen Details warum man ihr an den Kragen wollte. Das die Schwarzhaarige nicht sofort und mit Freudensprüngen auf ihr Angebot einging, nahm Shizuka ihr nicht sonderlich krumm. Im Gegenteil, sie hätte wahrscheinlich auch nicht anders gehandelt. Sie würde Arisu und Niwa die Zeit geben sich zu beraten und hoffte einfach das Beste. Sie war zuversichtlich, denn wäre die ehmalige Kirinin nicht interessiert, hätte sie das definitiv anders gesagt.

Die beiden Kunoichi redeten noch viel, bis in den frühen Morgen hinein bis die Sonne bereits das Meer erhellte. Der Hafen von Kumo war bereits am Horizont zu sehen und kam recht zügig näher. Zwar hatte die Yamanaka kein Problem mit der Schifffahrt, doch war ihr das Land wesentlich lieber weshalb sich in ihr eine gewisse Vorfreude breit machte, bald wieder festes Land unter den Füßen zu haben. Die Gespräche der beiden Frauen waren allerdings nach wie vor ein wenig reserviert, eher allgemein gehalten als wirklich persönlich. An diesem Punkt der Bekannschaft waren sie noch nicht angekommen, aber wer wusste schon ob sich das nicht bald ändern würde...
[/align]

Arisu Toga

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Arisu Toga » So 20. Jan 2013, 18:13

Die Braunhaarige hatte der anderen aufmerksam zugehört und nickte immer mal wieder, denn sie konnte die ihr gegebenen Informationen nun kaum überprüfen und war nun auch langsam zu müde um diese richtiggehend zu verarbeiten, jedoch versuchte sie sich alles größtenteils zu merken. "Gut, ich werde dir auf jeden Fall bald mitteilen können ob auch von meinem Partner aus das Bündnis steht." Damit schloss die ehemalige Jounin das Thema ab und lehnte sich auch wieder etwas mehr an die Reeling. Sie war zwar müde und es war kalt doch war sie trotz allem noch zu aufgedreht zum schlafen.

Die Zeit verging fast wie im Fluge und die beiden Frauen hatten so lange geredet, bis die ersten Sonnenstrahlen am Himmel zu entdecken waren. Arisus Körper war inzwischen nahezu tiefgefroren, doch hatte sie die Gespräche genossen und beschlossen das bald zu wiederholen. Dann jedoch übermannte sie die Müdigkeit, die so lange ausgeblieben war, sie freute sich auf ein warmes Bett und endlich Ruhe. Als sie sich von der Blonden verabschiedet hatte, huschte sie in die Kabine von Niwatori zurück. Als sie leise die Türe öffnete schlief Niwatori immernoch tief und fest, zumindest wenn sie das in der abgedunkelten Kabine richtig erkennen konnte. Schnell huschte sie über den kalten Boden, blieb aber vor dem Bett des schlafenden Niwatori kurz unschlüssig stehen, wusste sie nicht so recht ob sie sich nun dazu legen solle oder eher weniger. Auf dem Boden jedoch konnte sie nicht schlafen, und ihr war sehr kalt und Niwa war ziemlich warm...da gab es dann wohl nur eine richtige Lösung. Mit einem leichten Seufzen gab sie sich einen Ruck und legte sich neben den Rothaarigen. Ihren Kopf hatte sie auf seiner Brust abgelegt und ihre kalten Füße hatte sie mit einem leicht gemeinen Grinsen unter die Füße des Sakebi geschoben. Arisu spürte die Wärme die sie langsam erfasste und wurde deutlich schläfriger, da sie sich nun endlich wirklich entspannen konnte. Unter normalen Umständen hätte sie wahrscheinlich nicht so gehandelt, doch ihr war kalt und das Bett war ohnehin recht schmal, außerdem war sie so übermüdet dass sie sicherlich bald neben ihm einschlafen konnte im Gegensatz zu den Schlafproblemen die sie sonst hatte, wenn sie neben einem Mann schlief.

Yamanaka Shizuka

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » So 20. Jan 2013, 18:51

[align=right]Arrival - Kaminari no Kuni []
Shizuka & Arisu[/align]

[align=justify]Die beiden Frauen waren sich unglaublich schnell etwas näher gekommen. Arisu schien keinerlei Probleme damit zu haben, dass Shizukas Sprachbild eigentlich sehr negativ und abwertend war, insbesondere wenn es um sie selbst ging. Meistens drückte sie sich sehr nüchtern und - ganz untypisch - sehr direkt aus. Aber vielleicht machte auch gerade diese direkte und unblumige Sprache es aus, dass die beiden gut miteinander aus kamen. Bis in den frühen Morgen hatten sie sich unterhalten. Zwar hatte die Weißhaarige nichts dazu gesagt, doch sie ging davon aus das die Toga reichlich gefroren hatte, da die See gerade Nachts sehr kalt sein konnte. Schließlich verabschiedete die Schwarzhaarige sich und ging unter Deck. Auch Shizuka war inzwischen recht müde und beschloss nach einer Weile es ihr gleich zu tun. Sorgfältig legte sie ihre Rüstung und den Umhang ab, den sie darüber getragen hatte und zog ein einfaches T-Shirt an wie Arisu eines getragen hatte. Dann schlüpfte sie unter die Decke ihres Bettes in der kleinen Kabine und döste recht schnell ein.

Es war bereits Mittag, als Shizuka wach wurde. Sie fackelte nicht lange, denn der Schiffgang war wesentlich seichter geworden.
Wahrscheinlich sind wir fast da. Binnen Sekunden hatte sie sich aufgerichtet und in wenigen weiteren Minuten hatte sie sich vollständig angezogen. Sie hatte wie immer ihre Rüstung an, dann den Rucksack, der unter dem Umhang nicht sonderlich auffiel. Auch das Gin no Hengitsu trug sie unter dem Reisemantel verborgen. Zuvor hatte sie ihre Jogginghose hervor gekramt, die sie in der Hand hielt, als sie ihr kleines Zimmer verließ. Sie ging an Deck und sah, dass es nur noch gut etwa eine Stunde dauern würde, bis sie den Hafen von Kaminari no Kuni erreicht hatte. Die Hose wollte sie Arisu geben, falls diese immer noch keine Hose an haben sollte. Sie nahm wieder den Platz an der Reling ein, diesmal aber etwas näher am Ein- und Ausgang, damit sie schnell vom Schiff verschwinden konnten. Dann wartete sie auf Niwa und Arisu.[/align]

Niwatori Sakebi

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Niwatori Sakebi » So 20. Jan 2013, 21:23

CF: [Offenes Gewässer] - Die See

Niwatori hatte sich zur Ruhe gebettet und war schnell in einem dämmrigen Zustand. Er dachte über nichts mehr nach und wollte einfach nur schlafen. Wenn er eins wusste, dann das er wohl schon bald Herr seiner vollen Kräfte sein sollte. Geistig wie körperlich und da er schon eine Weile nicht mehr wirklich geschlafen hatte und erst recht nicht in einem Bett, nutzte er diese Gelegenheit voll und ganz aus. Sein Schlaf verlief eher ruhig, doch nicht vollständig traumlos. Es kamen Bilder der Vergangenheit hoch und gerade die Zeit um Kumogakure spielte eine tragende Rolle. Sumiyaka und auch Mika fanden sich dort wieder, dann schwenkte das Szenario und der Tod der kleinen Gruppe auf dem Berg Unai fand sich ein. Plötzlich begann alles miteinander zu verschwimmen und fürchterliche Schreie hallten durch den Kopf des Rotschopfes. Ein Meer aus Flammen tat sich auf und inmitten dieser Feuersbrunst stand ein junger Mann, der ein breites Grinsen auf den Lippen trug. Seine Augen leuchteten fast heller als das Feuer und eine Aura des Bösen umgab ihn in schwarzen Schleiern. Bei näherer Betrachtung sah er sich selbst oder war es eher Awin? Es wandte seinen Blick zum beobachtenden Niwatori, streckte einen Arm aus und begann auf ihn zu zeigen. Der Mund der Gestalt begann sich zu bewegen und irengendwie schien er etwas zu sagen, doch konnte Niwatori ihn nicht verstehen. Anschließend durchdrang ein lautes dunkles und leicht verzerrtes Lachen die Umgebung. Es war nichts anderes mehr zu hören und wieder schien er etwas zu sagen. Dann durchschlug etwas das geschehen und Niwatori öffnete die Augen.

Ein wenig hektisch riss er sie auf, doch bewegte er sich sonst nicht weiter. Sein Herz raste und allgemein hatte er ein mulmiges Gefühl in seinem Bauch. Wo war er überhaupt? Etwas desorientiert ließ er einen Blick zur Seite schweifen und entdeckte Arisu. Genau, die Frau mit der er geflohen war. Sie schlief und hatte es auch bitter nötig. So richtete sich der Jinchuuriki vorsichtig auf und stieg über sie aus dem Bett. Er bewegte sich nur langsam und wollte sie gewiss nicht wecken. Dann als er das Bett endlich verlassen hatte, verschwand er auch sogleich aus der Kabine. Die Tür öffnete er so behutsam, wie er sie auch wieder schloss. Kurz strich er sich mit der Hand über das Gesicht. Was war nur los mit ihm? Es war fast so, als würde ihm sein Inneres eine Botschaft versuchen zu vermitteln. Warum konnte er sie nicht verstehen? Der Sakebi schüttelte den Kopf und wollte den Gedankengang darum erstmal beenden. Wo sie wohl nun waren? Es war inzwischen wieder Tag und eigentlich hatte er überhaupt keinen Durchblick wie lange er geschlafen hatte. Er ging nun an einer anderen Kabine vorbei und öffnete dort vorsichtig die Tür. Es war keiner anwesend. Auch wenn es ihm wiederstrebte, er brauchte eine Jacke, nur im Verband rumzulaufen war zum einen auffällig und zum anderen konnte er so an seinem Körper kaum Dinge verstauen. Also griff er sich eine grüne Jacke heraus und legte sich diese um. Sie passte schier perfekt. Ein Glückstreffer. Mit neugewonnener Jacke wanderte er auf das Schiffsdeck. Dort sah er die weißhaarige Frau wieder. Sie schien zu warten, vielleicht auf einen Begleiter? Doch bevor er sie ansprechen würde, stellte er sich auf die Reling, holte sein Gemächt hervor und pinkelte seine Blase leer. "Puh...", kam es erleichtert aus ihm, als sein Blick sich auch schon zu Shizuka wandte. Nachdem alles wieder verstaut war, sprang er mit einem größeren Satz neben sie. "Verrückter Tag gestern, entschuldige wenn ich unfreundlich war.", sagte er nur knapp und kratzte sich ein wenig verlegen am Hinterkopf. Sich zu entschuldigen war nie schön, aber sein Auftreten missfiel ihm selbst, weswegen er es als richtig ansah, sich bei der Kunoichi zu entschuldigen. "Wartest du auch auf jemanden?", hing er nun noch an und schaute dann eher fragend drein. Ja, der junge Sakebi war schon ein neugieriger Mensch, zumindest wenn ihn etwas interessierte. "Ach und noch was... kannst du mir sagen wo wir...", doch dann stoppte er und blickte sich um. Konnte es sein? Waren sie tatsächlich in Kaminari no Kuni? Es war das Land, welches er wie seine Westentasche kannte und um nichts in der Welt hätte er sich träumen lassen, an diesen Ort zurückzukehren. Die alte Heimat und was sie inzwischen geworden war. Ein Fluch aus schönen Erinnerungen und der absoluten Hölle. "Kaminari no Kuni, richtig?", er wusste das es stimmte, doch schien es so, als würde er die Bestätigung einer anderen Person brauchen. Er holte einmal tief Luft und sein Blick schwankte zwischen Sorge und Freude. Dann wandte er seine Augen weg von den Landschaftseindrücken und richtete sie auf Shizuka. "Ich glaube ich hatte mich schon einmal vorgestellt, doch nicht so förmlich, wie man es wohl tun sollte. Niwatori Sakebi.", ein seichtes Lächeln umspielte die Lippen des Jinchuuriki, während er ihr die Hand zum Gruß entgegen streckte. Ob Arisu wohl immer noch schlafen würde? Und wie es nun weitergehen sollte? An Ort und Stelle würden sie bleiben können, also galt es baldigst aufzubrechen.

Yamanaka Shizuka

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » So 20. Jan 2013, 23:30

[align=right]And Your the Other Guy []
Shizuka & Niwatori[/align]

[align=justify]Als ein Mensch der eher weniger Schlaf brauchte, war Shizuka trotz der wenigen Stunden die sie geschlafen hatte recht fit. Ihr Blick war in Richtung Hafen gerichtet, als ein Rotschopf plötzlich ihr Sichfeld versperrte, über die Reling kletterte und sich erleichterte. Shizuka drehte den Kopf nach vorne, konnte sich aber schlecht die Ohren zu halten, weshalb sie zwischen dem Rauschen das Plätschern von Niwa wahrnahm. Als er neben sie sprang, konnte sie die Erschütterung im Boden spüren. Als er sie ansprach, sah sie auf. Ein kleines Schmunzeln huschte über ihre Lippen, als er sich entschuldigte und mit der Hand durch die roten Haare fuhr. »Unter anderen Umständen wäre es sicherlich anders verlaufen. Aber wie ich bereits sagte, ich habe keine Absicht euch zu schaden. Arisu-san und ich haben uns schon ein wenig ausgetauscht, während du geschlafen hast.« entgegnete sie dem Jinchuuriki, dessen Chakrapräsenz sie nach wie vor sehr aufregend fand. Dann ging sie auf seine zweite Frage ein. »Da ich noch alleine reise, warte ich lediglich auf das Schiff damit wir endlich anlegen. Allerdings haben Arisu und meine Wenigkeit ein wenig unterhalten. Daher hoffe ich, dass ich bald auch auf euch warte. Aber ich denke, dass sie dir diesen Vorschlag lieber selbst unterbreitet.« erklärte sie und deutete den Vorschlag der gemeinsamen Reisegruppe an. Sie würde es nur gerade zu begrüßen. Als Niwatori weitersprach, wollte sie ihm gerade Antworten, doch bevor sie dazu kam beantwortete er seine Frage selbst. Daher antwortete sie nur mit einem knappen: »Richtig. In nicht mal mehr einer Stunde sind wir an Land. Deshalb stehe ich hier.« Scheinbar schien sie nun mit ihm ein wenig Smalltalk zu halten, er wirkte recht aufgeschlossen, sogar ein bisschen neugierig. Er strahlte eine Wärme aus, die Shizuka so nicht besaß. Sie fühlte sich wie eine verdörrte Blume, die nach dem Monat endlich wieder einmal die Nase aus der kalten und gefrorenen Erde steckte. Und auch mit Arisu hatte sie sich ganz gut verstanden, der Gedanke mit den beiden zu reisen gefiel ihr irgendwo.
»Arisu-san hatte mir deinen Namen schon verraten. Mein Name ist Yamanaka Shizuka. Der Deckname war nur eine Vorsichtsmaßname. Ich hoffe, dass nimmst du mir nicht krumm.« meinte sie ehrlich und streckte die Hand nach Niwa aus, in der sie ihre Jogginghose hielt. »Hier. Ich wusste nicht ob sie eine Hose hat. Da sie etwa meine Größe hat, ist das besser als nichts. Du solltest sie wecken gehen, wir sind gleich da.«[/align]

Niwatori Sakebi

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mo 21. Jan 2013, 00:59

Nach einer langen Nacht und einem merkwürdigen Traum, wachte der Rotschopf innerhalb seiner Kabine auf. Sie waren auf einer Fähre und unterwegs ins Irgendwo. Irgendwo? Ja, ganz richtig, denn sie hatten keine Ahnung wohin sie fuhren, eine spontane Flucht aus Kirigakure ließ eben nicht wirklich Zeit für einen ausgetüftelten Plan. Eigentlich konnten sie ja froh sein, das es nicht nur eine abendliche letzte Rundfahrt war oder ähnliches. Wie auch immer, Niwatori war relativ aufgewühlt von seinem Traum. Dieser brachte dunkle Erinnerungen mit sich, die er eigentlich versuchte zu verdrängen. Mit ihnen umgehen zu lernen schien nicht der Weg zu sein, den er derzeitig einschlagen konnte. Vorsichtig versuchte er den Raum zu verlassen, um die schlafende Arisu nicht zu wecken. Nachdem er dann im Gang des Schiffes war, organisierte er sich eine neue Jacke, sie diente zur Tarnung und war allgemein einfach praktischer. Anschließend verschlug es ihn nach draußen, ein wenig frische Luft tat eben gut und die Blase drückte nebenher auch noch. An Deck also angekommen, erstmal die Blase erfrischt und sich dann zu Shizuka begeben. Sie war ebenso an Deck und machte den Eindruck, als würde sie auf jemanden warten. Die beiden kamen ins Gespräch, mehr noch hatte der Rotschopf das Gefühl gemein gewesen zu sein und zog es vor sich zu entschuldigen. "Oh man, wie lange hab ich denn geschlafen?", fragte er offen, aber nicht unbedingt an Shizuka gerichtet. Sein Blick ging kurz in den Himmel, während er sich an der Wange kratzte. Dann grinste er nur und hielt seine Entschuldigung für angenommen. "Wir haben auch nicht vor jemanden zu verletzen. Allerdings könnten mögliche Verfolger da andere Pläne haben ...", warf er mal so ein und konnte ja nicht wissen, das tatsächlich jemand auf dem Weg zu ihnen war. Plötzlich stellte sich heraus, das die Yamanaka tatsächlich wartete, allerdings nicht auf einen weiteren Fremden, nein sie wartete auf Arisu und Niwatori. "Auf uns?", sagte er nur und zeigte dann mit dem Daumen auf sich. Als sie dann aber meinte, das Arisu ihm dazu wohl etwas sagen würde, nickte er nur und hatte somit verstanden. Als er sich dann noch einmal vorstellte und das förmlicher, wies die Yamanaka daraufhin, das Arisu sie schon über seinen Namen aufgeklärt hatte. Die ausgestreckte Hand, die eigentlich zum Gruß gedacht war, wurde mit einer Hose beschenkt und löste erneute Verwirrung aus, ehe er auch hier darauf hingewiesen wurde, das sie für Arisu war. "Nein, alles gut. Ich werde sie mal wecken gehen.", sprach er mit einem Lächeln und sauste unter Deck. Nun fiel ihm auf, das er sich nach dem Pinkeln die Hände nicht gewaschen hatte. "Ups.", murmelte er für sich und zog sich kurz ins Bad zurück um das nachzuholen. Klar hätte er direkt auf die Toilette gehen können, aber an der frischen Luft pullern war eben viel schöner! Also waren die Hände schnell gesäubert und er ging wieder in die Kabine zu Arisu. Glücklicherweise fand er sogar auf anhieb die richtige. Erneut öffnete er die Tür vorsichtig und würde sich dann neben sie auf die Bettkante setzen. Er räusperte sich kurz, doch schien sie sich nicht so leicht aufwecken lassen zu wollen. Behutsam strich er ihr nun die Haare aus dem Gesicht und würde sie dann am Rücken ein wenig rütteln. "Wir sind bald da, du solltest nun aufstehen.", flüsterte er beinahe und trug ein Lächeln im Gesicht. Wäre sie dann mehr oder minder wach, würde er ihr die Hose zeigen. "Guck mal, Yamani Salami will dir eine Hose schenken! Total nett... Passt mir leider nicht...", am Ende des Satzes scherzte er natürlich, weswegen sein Grinsen nur breiter wurde. "Wie ich herausgefunden habe, sind wir in Kaminari no Kuni und du wolltest mir irgendwas erzählen?", fragte er neugierig und würde sich dann mehr zu der Toga hindrehen. Noch immer saß er mehr auf der Kante des Bettes und schaute sie inzwischen mit großen Augen an.

Arisu Toga

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Arisu Toga » Mo 21. Jan 2013, 01:27

In einer traumlosen Schwärze versunken hatte die Toga tief geschlummert, sodass sie nicht mitbekommen hatte, wie vorsichtig die Türe geöffnet wurde und Niwa wieder hereinkam. Auch dann als er ein räuspern von sich gab, schien sie noch tief in ihrer Traumwelt versunken zu sein. Dann plötzlich spürte sie wie sie etwas zärtlich berührte und dann wurde sie leicht gerüttelt. Arisu blickte etwas schläfrig nach oben und sah den Rothaarigen auf der Bettkante vor sich sitzen. Ihre Haare waren verwuschelt und ihre Augen noch ziemlich klein und obwohl sie nun zwar wach war, schien ein teil von ihr immernoch zu schlafen, denn mit dem Aufstehen hatte sich die Braunhaarige schon immer etwas schwer getan. Sie kuschelte sich nocheinmal etwas mehr in ihre Decke rein und blickte ihn verschlafen an. Seine nachfolgenden Sätze bekam sie alle nur halbwegs mit, doch im Endeffekt hatte sie es geschafft sich grob zusammenzusetzen, was er von ihr wollte. "Du meinst Shizuka Yamanaka" murmelte sie hervor und wuschelte sich erneut durch die Haare, ehe sie sich etwas aufsetzte und verträumt auf den Boden starrte. Dann wandte sie ihren Blick nach einigen Sekunden wieder Niwa zu und schnappte sich die Jogginghose. "Ich habe gar nicht gemerkt das du schon aufgestanden bist." meinte sie halblaut etwas verwundert, immerhin hatte sie sonst einen recht leichten Schlaf und schreckte bei den kleinsten Geräuschen oder Bewegungen die neben ihr stattfanden hoch. Das Niwatori in Redelaune war, war wirklich gut und sie lächelte ihn etwas an, denn so gefiel er ihr schon viel besser, als der aufgewühlte Niwa von gestern. Als er sie gefragt hatte, was sie ihm sagen hatte wollen, wanderte ihr Blick zu seinen Augen und sie sah wie er sie mit großen Augen musterte. Sie lächelte etwas breiter und wuschelte ihm durchs Haar.//Scheinbar ist wieder alles beim Alten, es tut gut ihn so zu sehen, sein Anblick gestern Abend war doch etwas seltsam gewesen, so anders wie sonst, so düster und aufgewühlt.// dachte sie sich dabei zufrieden, dass es ihm scheinbar wieder besser ging. In kurzen und knappen Sätzen erzählte sie ihm, was die Yamanaka und sie beschlossen hatten und fragte ihn dann ob es in Ordnung wäre für ihn. Sie streckte sich etwas und fühlte sich trotz allem etwas leer an diesem Morgen, war es immerhin ihr erster Tag als flüchtiger Shinobi. DIe ehemalige Jounin seufzte ein bisschen und hoffte das der Tag heute ereignisreich genug werden würde, um sie abzulenken. "Ist Kaminari no Kuni nicht dein Heimatdorf gewesen?" fragte sie dann etwas verblüfft und musterte ihn etwas besorgt, denn sie hatte sich seine Worte von gestern Abend gemerkt. "Achja und Niwa, ich habe eine Bitte, ich würde später gerne etwas Zeit mit dir alleine verbringen, ich möchte dich etwas fragen." Sie lächelte ihn dabei warmherzig an und strubbelte ihm nochmal etwas durchs Haar. Dann stand sie etwas schwerfällig auf und zog sich die Jogginghose an. //Nicht ganz mein Stil aber eigentlich zweckmäßig, sie scheint wirklich freundlich zu sein.// dachte sie sich verwundert über die freundliche Geste, während sie sich die Hose an ihrem Körper kurz etwas besah. Dann ging sie an ihre Reisetasche und entdeckte was sie suchte. Ein einfaches kurzes Tanktop hatte sie noch mit dabei, denn sie war ein sehr reinlicher Mensch und schätze es auch auf Missionen sich umziehen zu können. Sie zog das schlapper T-Shirt aus und schlüpfte schnell in das andere hinein, ehe sie sich wieder an Niwa wandte. "Zeit für eine Zigarette." Sie lächelte dabei zufrieden und vorfreudig und wartete ab bis der Sakebi mit ihr hinausgehen würde. Draußen an Deck erkannte sie recht schnell die Yamanaka und begrüßte sie mit einem freundlichen Guten morgen Gruß. Dann wandte sie ihren Blick um und erblickte bereits den Hafen. "Scheinbar sind wir schon angekommen, dann kann das Abenteuer ja mal losgehen." Sie lächelte zuversichtlich den Affenjungen an und warf dann einen freundlichen Blick zu der Blonden, nun waren sie also in Niwas Heimatland angekommen.

Yamanaka Shizuka

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Mo 21. Jan 2013, 02:13

[align=right]Back on Land []
Shizuka & Arisu & Niwatori[/align]

[align=justify]Shizuka hatte die Worte des Sakebi zur Kentniss genommen, denn sie war sich durchaus bewusst das sie - genau so wie die Yamanaka - eventuelle Verfolger hatten. Sie blickte dem Rotschopf hinter her, als er unter Deck verschwand und sah wieder in Richtung Hafen, der immer näher kam. Selbstverständlich bekam sie nicht mit, was die beiden unterhalb der Holzoberfläche des Schiffes besprachen, doch ging es sie auch nicht an. Sie konnte die Privatsphäre von Menschen sehr gut respektieren - aber genau so gut auch stören.
Erst als die beiden wieder aus der Tür mit Sack und Pack heraus kamen, sah sie zu den beiden hinüber, stieß sich von der Reling ab und ging zu ihnen hinüber.
»Ein bisschen Hochwasser, aber trotzdem akzeptabel. Und immer noch besser als vorher.« kommentierte sie ihre eigene Jogginghose an Arisu und erwiderte den Morgengruß vorher mit einem knappen »Morgen.« Ein extrem lautes und ohrenbetäubendes Dröhnen des Schiffes kündigte die baldige Ankunft im Hafen an. Shizuka ging in Gedanken noch einmal durch, ob sie nicht irgendwas unter Deck vergessen hatte doch sie war der Ansicht alles zu haben.

Sie war die erste die das Schiff verließ und küsste innerlich den Boden. Zwar wurde sie nicht Seekrank doch konnte man nie wissen was für Ungeheuer unter der Wasseroberfläche lauerten und nur darauf warteten, dass Schiff zu zerstören. Während dessen orinetierte sie sich kurz. Der Kai war klein und aus Holz und der ganze Hafen bestand aus einem einfachen Kontor. Ein Typ der gerade Mittagspause zu machen schien stand mit einem Getränk davor. Shizuka ging auf ihn zu.
»Wie kommen wir am schnellsten nach Yukigakure?« fragte sie ihn und der Mann deutete überrascht und mit großen Augen in nord-westliche Richtung. Mit einem knappen Nicken kehrte die Yamanaka zu Arisu und Niwa zurück. »Also?« fragte sie die beiden und wartete die Antwort ab.
Sollten die beiden tatsächlich ihrem Angebot zustimmen, würden sie sich gemeinsam auf den Weg machen um über die schmale Landzunge von Kaminari no Kuni und Niwas Heimat zu kommen und den anderen Hafen am Nordmeer zu finden...
[/align][align=right]TbC: [Kaminari no Kuni] Weitläufige Ebenen (für Arisu und Niwa mitverwendbar)[/align]

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Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Maliya » So 10. Feb 2013, 15:38

[align=center]CF: Kirigakure - Hafen[/align]

So flogen die drei auf dem Phönix des Sakebis, auch wenn es ein unbeschreibliches Gefühl für die Hajime war, so durch die Lüfte zugleiten konnte sie sich nicht sehr daran erfreuen. Denn diese Mission würde nicht leicht werden, für niemanden hier. Auch wenn sie bezweifelte das es zum Kampf kommen würde, sie kannte Niwatori nicht gut genug. Doch das was sie von ihm mitbekommen hatte war einfach nichts bösartiges, er wirkte eher tollpatschig und etwas verrückt, aber er war kein Monster. Anderthalb Tage würden sie fliegen, sie hatte ein paar Vorräte dabei, die sie den anderen anbieten würde, falls diese nun doch Hunger hatten. Der Sakebi würde jedoch entscheiden ob sie ab und zu landen werden, doch würde sie es keineswegs stören wenn sie direkt durchgehend fliegen würde. Der frische Wind welcher durch ihre Haare wehte brachte sie dazu sich zu entspannen, Yuuka selbst sprach wenig außer, sie wurde angesprochen. Ihr ging vieles durch den Kopf, sie machte sich sorgen, um das Dorf und um ihre Freunde. Sie wüsste nicht was nach dieser Mission noch auf sie zukommen würde, oder ob sie es überhaupt miterleben würde. Die Iryonin berührte ihre Kette, und würde sich anbieten zuerst wach zu bleiben damit die anderen ihre Kräfte sammeln konnten, denn jeder hier bräuchte eine Mütze schlaf und wenn man sich abwechselte, sollte es gar kein Problem sein. „Ihr könnt euch ruhig erst mal ausruhen, ich werde wach bleiben. Wir können morgen besprechen was für eine Strategie wir gegen Niwatori haben. Jedenfalls du Jin solltest dich hinlegen, du hast vorhin ja erst ein paar Nukenin verfolgt.“ Sprach sie nun und lächelte leicht. Jedem war es selbst überlassen ob er sich hinlegen wollte, vielleicht konnte sie so auch mal mit Sachiko reden, sie wollte nicht das sie sich irgendwie bekriegen, sie verstand nicht mal wieso, die blonde war so eine vernünftige Person gewesen, oder wollte sie um jeden Preis verhindern das die Hajime dachte sie wäre Sachiko? Es konnte natürlich sein. Yuuka hoffte sich wenigstens mal mit ihr aussprechen zu können. Die Mission war zu wichtig, für so etwas. Wenn es nach ihr ging könnte sie ruhig ihre Erinnerungen an sie löschen, wenn es wirklich ihre Absicht war von ihr abzulenken.

Je nachdem, wer sich entschied sie abzulösen würde auch sie sich versuchen hinzulegen, doch wirklich ruhigen Schlaf fand sie nicht, die Gedanken und die Sorge verfolgten sie selbst in ihrem Träumen. Sobald die Sonne aufging, war sie auch schon wieder wach, sie näherten sich dem Zielort immer mehr. Bis sie schließlich nach wenigen Stunden da waren und landen konnten. Während ihres Fluges hatten sie wirklich Glück was das Wetter anging, das musste sie schon zugeben.

Bisschen wirr, aber ich denke es reicht, so das wir weiterkommen. :3

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Sakebi Jin

Re: [Kaminari no Kuni] Anfahrbarer Hafen

Beitragvon Sakebi Jin » So 24. Feb 2013, 22:36



Nachdem sich alle auf den Phönix niedergelassen hatten, würde die Reise über den riesigen Ozean beginnen. Es war klar, dass die Reise Richtung Kumogakure mehr als einen Tag dauern würde, das bedeutete erst einmal Langeweile. Er kannte die beiden Mitfliegenden zwar, aber war eigentlich kein Mensch der viel mit anderen redete, zumindestens nicht in der Freizeit. Da er jedoch nicht ganz ohne Konversation fliegen wollte, würde er hier und da mal einige kleine Gesprächsfetzen bringen, welche jedoch nicht weiter von Bedeutung sein sollten. Als Yuuka dann selbst das Wort erhob und sagte, die beiden können sich ruhig ausruhen wenn sie denn wollten, schüttelte Jin nur mit dem Kopf. Da sie auch erwähnte, dass er ja vorhin gerade erst Nuke-Nin verfolgt hatte. "Ich denke das geht schon. Falls nicht, dann bist du ja wenigstens noch Arzt. Wichtig ist, dass wir wachsam bleiben. Wir wissen nicht, ob er vielleicht doch noch in der nähe ist und nur darauf wartet zuzuschlagen. Weiterhin dürfen wir auch wenn wir da sind keine falschen Bewegungen machen und schon gar nicht versuchen groß rumzureden. Ein Shinobi der sich dazu entschließt ein Dorftor zu zerstören und vermutlich eine Dorfshinobi entführt, der lässt nicht mit sich reden und vertrauen dürfen wir ihm auch nicht. Ich bin mir sicher ihr wisst das alles, aber anscheinend hattet ihr beide schon Kontakt mit ihm und ich will vermeiden das irgendwelche soziale Neigungen dazu beitragen, dass diese Mission scheitert." Er räusperte sich und würde dann wieder das Thema von Yuuka aufrollen, da er aus einer gewollten knappen Antwort ja nun doch einiges losgeschwallt hatte. "Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn ihr euch ein wenig ausruht. Ich halte derweil die Stellung. Das erinnert mich an eine Mission die ich vor Jahren mal in Iwagakure hatte. Da musste ich 3 Tage ohne Schlaf auskommen. Das war dann aber auch das Maß aller Dinge. Einmal gemacht passiert das so schnell nicht wieder, das könnt ihr mir glauben." Erneut würde er sich räuspern und sich dann weiterhin umsehen. Vielleicht gab es hier irgendwo Anhaltspunkte für den Gesuchten, um diese ganze Jagd einfach schnell hinter sich zu bringen. Doch so zuversichtlich Jin auch klang, er selbst hatte die Hoffnung mit jeder verschwundenen Stunde verloren. "Hmm, wir wissen nicht was er als nächstes plant, müssen aber eine vollständige Verfolgung ins Ungewisse wagen. Das war nicht deine beste Idee Haruka, aber ich kann die Hintergründe verstehen. Doch leider bin ich mir sicher, dass aus dieser Jagd nichts mehr wird." Sprach er in Gedanken zu sich selbst und würde den Phönix weiter fliegen lassen.

Anderthalb Tage waren die drei unterwegs. Erst jetzt würden sie auf dem Festland landen können. Glücklicherweise hat es nicht geregnet oder gar gestürmt. Das wäre natürlich suboptimal gewesen, aber Gedanken daran musste man nicht weiter verschwunden. An Land angekommen würde sich Jin gleich mit Informationssuche beschäftigen. Der Boden würde gecheckt werden und die Leute selbst auch. Einige Mitarbeiter des Hafens hatten einen rothaarigen Mann vorbeikommen sehen, doch sei dies schon etwas länger her. "Na großartig. Wie schnell ist der denn unterwegs? Ob er seine Jinchu-Power dafür benutzt hat? Gott, wie ich das hasse etwas unfangbares zu jagen, das wird nie und nimmer etwas." Seine Gedankengänge gingen so und so ähnlich weiter. Man konnte hier nichts mehr rausholen und sich schön reden schon gar nicht. Sie hatten ihre Chancen vergeigt und Niwatori wäre sicherlich schon überalle Berge. Zumal sie nichtmal wussten wohin er von hier aus gehen würde. Er hatte nun die ganze Welt offen und konnte sich überall verstecken. Ausserdem konnte Jin den Worten des Hafenmitarbeiters auch nicht hundertprozentg Glauben schenken. Vielleicht hatte Niwatori sich ja hier in der Nähe niedergelassen und würde von dort aus mit seiner kriminellen Ader die ganzen Arbeiter hier lenken und ihnen Unwahrheiten beibringen. Prustend überlegte Jin. Die ganze Situation war für die Katz' wie man so schön sagt, sie könnten nichts mehr tun. Er würde sich zu Yuuka und Sachiko umdrehen. "Gut, wir sind nun an einem Punkt angekommen, an dem wir nicht mehr weiterkommen. Deshalb ... werde ich nun diese Mission abbrechen. Der Grund ist eindeutig. Von hier aus hat Niwatori einen Vorsprung den wir nicht mehr aufholen können, weiterhin wissen wir nicht, in welche Richtung er gegangen ist, auf dem Boden sind viele Spuren, zu viele Spuren als das man das noch identifizieren kann, es besteht also die Gefahr das wir einer falschen Fährte folgen. Wir kehren nun also wieder zurück nach Hause. Das Gespräch mit Haruka übernehme ich, da braucht ihr euch keine Sorgen zu machen." Er strich sich einige Haare aus dem Gesicht und würde seinem Phönix befehlen, wieder in die geduckte Position zu gehen, damit alle aufsteigen könnten um abzufliegen. Natürlich hatte er noch einige Nahrungsmittel besorgt, so würde niemand hungern müssen. "Kommt ihr?" Fragte er noch einmal und wartete darauf das es los geht. Würden die beiden aufspringen, würde er direkt an das Tor von Kiri fliegen, dort dann an den Wachen vorbei und zu Haruka.



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