[Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Ein gemeinschaftliches Leben der Bewohner und Shinobis im Wohnviertel Konohagakures.
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 9. Mai 2016, 21:45

An der Narbe war er interessiert, am Pulli nicht, also gut. Ich ließ es bleiben und das Gespräch nahm seinen Lauf. Er stellte seine Fragen. Ich detaillierte meine Entscheidung aus, zum Friedhof zu gehen, woraufhin er antwortete. Seine Antwort erschütterte mich bis ins Mark. Er hatte Recht. Ich schloss die Augen. Wenn jeder tat, was er wollte, konnte das nicht funktionieren. Wenn von hundert Leuten einer aus der Reihe tanzte, vertrug die Gemeinschaft das... wenn von zwei Leuten, von einem kleinen Team, einer aus der Reihe tanzte, waren beide tot. Ein schmerzliches, selbstironisches Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit. „Instinkte sind selten klug.“ Es war kein Gegenargument. Keine Entschuldigung. Es war einfach ein Fakt. Ein Fakt, den ich in den Jahren mit Doteki hätte lernen können, aber erst jetzt wirklich wahrnahm. Instinkte hielten uns und unsere Rasse am Leben... manchmal. Wenn eine stärke, schlauere Spezies mit am Werk war, töteten sie.
Es kam eine weitere Frage – wie ich zu Konoha stand. Ich ließ die Maske fallen und gab dem ANBU die Möglichkeit in mein Innerstes zu blicken. Meinen Zwiespalt zu betrachten, mit dem ich jeden Tag kämpfte, der heute beinahe Überhand genommen hätte. Er nahm ihn ernst, meine Entscheidung als positiv, aber ich verstand seine Fragen. Seine Zweifel. Nichts garantierte es. Es war wie mit mir und Doteki. Ich vertraute darauf, das er mir half, aber er konnte meine Schwäche auch jederzeit ausnutzen. Seine Fragen waren rhetorisch gemeint, aber ich hatte eine Antwort parat. „Gib mir etwas, an das ich glauben kann.“, unterbrach ich seinen Redefluss und blickte ihn auf eine Art offen an, die wesentlich sanfter war als meine vorherigen Blicke. Bisher hatte ich konfrontiert, meine Meinung vertreten, jetzt bat ich. Man konnte Tiere mit Angst kontrollieren. Auf kurze Zeit war das Wirkungsvoll, aber die Angst würde immer und immer schwächer werden. Sie verlor einfach den Schrecken. Bei Tieren baute man ein Vertrauen auf. Man fütterte sie, ließ ihnen Freiheiten... aber ich brauchte einen Sinn, der über das nächste Fuin hinausging. Eine Hoffnung die weiter reichte.
Wie auch immer, er würde den Faden wieder aufnehmen und erlöste mich, zumindest halb. Ich würde eine weitere Chance erhalten, aber zuerst sollte mir eine Strafe zuteil werden. Ich nickte leicht, dann begann er über seinen Codenamen zu referieren. Berührte mich an der Schulter und ich spürte einen vertrauten Sog. Automatisch versuchte ich noch die Hand nach Doteki auszustrecken, dann war ich verschwunden.

Und Doteki alleine. Die Raubkatze stand vollkommen erstarrt im Wohnzimmer. Er kannte viel, hatte in diesem verrückten Dorf schon viel wirres gesehen, aber jetzt war er verwirrt. Und verzweifelt. Ein tiefes, wütendes Brüllen breitete sich in seiner Kehle aus und füllte schnell das ganze Haus. Er lief durch die Wohnung, öffnete die geschlossenen, aber nicht abgeschlossenen Türen und fand... nichts. Die Angst ließ ihn schneller werden. Immer und immer wieder kreiste er durch das Haus, stieß die Stühle um und steckte den Kopf in offene Schranktüren. Hinterließ ein Feld der Verwüstung, ein Feld der Verzweiflung. Dann stürmte er zur offenen Veranda-Tür hinaus. Auf der Suche nach... etwas bekannten. Jemanden, der vielleicht helfen konnte.

-Sakushi-> Jollys
-Doteki-> Waldstück
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Do 26. Mai 2016, 22:04

--> Straßen von Konoha

Er würde morgen kommen. Mehr Information entnahm ich seiner Antwort nicht. Es konnte durchaus sein, das es ihm Leid tat, aber das war mir im Moment egal. Ich war stinksauer und wäre am liebsten sofort mit seinem Geist Achterbahn gefahren, aber das musste warten bis morgen. Mein Chakrahaushalt zwang mich dazu, ruhig zu bleiben und eine Nacht darüber zu schlafen.
Nach einem Spaziergang quer durch Konoha kam ich an meinem Haus an und... fand das reinste Chaos vor. Ich blickte zu meinem Begleiter, zu der verwüsteten Wohnung und wieder zu dem Panther. „Musste das sein?“, fragte ich ihn, aber er war sich keiner Schuld bewusst. Lockeren Schrittes lief er zu der Schüssel mit Fleischscheiben, die ich ihm zuvor füttern wollte und leerte sie mich wenigen Bissen. Dann machte er es sich in dem Deckengebälk bequem. Und ich machte mich ans Aufräumen. Meine Gedanken drohten gefährlich abzurutschen und ich musste mich immer wieder besinnen, jetzt NICHT über Kamui und den bevorstehenden Verrat nachzudenken.

[Beginn Trainingspost - Supai Koi („Bespitzelung“) - 1969 Wörter benötigt]

Es wollte nicht richtig funktionieren, also erinnerte ich mich zurück an unser Training und nahm ein Problem in Angriff, das sich dort ergeben hatte. Nicht das, das ich meine Barriere nicht richtig einschätzen konnte, sondern das mein Warnsystem nicht richtig arbeitete. Kamui hatte ein Jutsu genutzt, das mein Schild zerstören konnte, aber vor dem ich nicht gewarnt wurde. Das System des Jutsus stimmte bereits. Es erkannte Chakra ab einer bestimmten Menge und warnte mich davor. Ich musste es nur verfeinern. Während ich die Essenreste vom Boden auflas und in den Müll beforderte, ging ich im Gedanken verschiedene Symboliken durch und puzzelte sie unterschiedlich zusammen. Meistens waren es altbekannte Symbole, welche ich einfach nur neu zusammenlegte und versuchte die Wirkung zu erfassen. Wie manipulierten sie das Chakra, wie würden sie reagieren. Keine Kombination brachte mich wirklich ans Ziel, dann begann ich neue Symbole einzubinden. Symbole, die ich in den Notizen der Konohabarriere gefunden hatte, und es wurde besser. Schließlich war auch der Wohnbereich wieder soweit fertig. Ich wollte jetzt eigentlich ins Bett gehen, musste allerdings feststellen das Doteki auch das Badezimmer und mein Zimmer verwüstet hatte. Also, weiter aufräumen und nicht über die Zukunft nachdenken. Die gebildeten Symboliken passten immer besser, aber es wurde zunehmend schwieriger den Überblick zu behalten. Als ich schließlich soweit war, das ich hätte ins Bett gehen können, war mein Kopf gefüllt mit Ideen. Nicht nur zu diesem Thema, aber ich konzentrierte mich erst einmal weiter darauf. Ich schnappte mir den Notizblock aus meinem Nachtkästchen und machte es mich im Bett bequem. Dann begann ich damit, die einzelnen Entwürfe aufzuzeichnen. Manche verwarf ich da schon wieder, weil mir beim Zeichnen klar wurde, wie unsinnig sie waren, aber es kam ein knappes Dutzend an Skizzen zusammen. Doteki hatte sich derweil zu mir ins Bett gesellt und ich dachte nicht daran, ihn wieder aus dem Bett zu schmeißen. Mit einer Hand kraulte ich ihn hinter dem Ohr, während die andere Hand den Stift hielt und begann, die Wirklinien der Fuin aufzuzeichnen. Ich sortierte weiter aus. Sei es, weil das Fuin einfach keinen Effekt haben würde, noch ungenauer sein würde wie das bisherige oder unerwünschte Nebeneffekte auslösen konnte. Vier Entwürfe blieben übrig, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte... aber so schnell auch nicht können würde. Mittlerweile fielen mir fast die Augen zu. Ich legte die Notizen zur Seite, schaltete das Licht aus und kuschelte mich gegen meinen Begleiter.

[399/1969 Wörter]

Am nächsten Tag wurde ich nur wach, weil mein Magen nach etwas zu Essen schrie... und einem Schluck Wasser. Ich fühlte mich wieder wesentlich erholter als am Vortag. Auch war ich jetzt etwas ruhiger. Während dem Frühstück/Mittagessen gingen mir noch einmal die Geschehnisse des vorherigen Tages durch den Kopf. Der Trainingskampf mit Daiki, der Angriff Amons, das Training mit Kamui und die Gespräche mit diversen ANBUs. Und nicht zuletzt der Verrat, den Daiki mir gegenüber begangen hatte. Ich sah das jetzt mit etwas mehr Abstand als gestern. Die ANBU würden ihm gut zugesetzt haben. Er schien körperlich keine Folgen davongetragen zu haben, also keine Folter... dieser Art. Ich war selbst ein Genjutsuka und wusste, das es wesentlich elegantere Wege gab. Auf diese Art der Genjutsu war ich zwar nicht spezialisiert, aber ich wusste, das es sie gab. Techniken, die einen regelrecht in den Wahnsinn trieben. Um wütend auf Daiki sein zu können, um es einen Verrat nennen zu können, musste ich wissen unter welchen Umständen er meinen Namen verraten hatte. Das würde ich heute Abend herausfinden, aber bis dahin hatte ich noch ein paar Stunden. Ich blickte Doteki an. Er schien irgendwie auf etwas zu warten. „Ich würde auch gerne mit die Jagen gehen, aber das Recht müssen wir uns erst wieder erarbeiten.“ Und dafür wollte ich den Genjutsublocker für die Torwachen entwickeln, allerdings lag das noch außerhalb meiner Möglichkeiten. Erst einmal sollte ich das Warnsystem von gestern fertig entwickeln.

[Fortsetzung Training]

Ich stand vom Tisch auf, holte mein Notizbuch aus dem Schlafzimmer und machte es mir damit auf der Couch bequem. Meine Skizzen von gestern konnte ich gut erkennen, aber die Notizen dazu? Eine reine Katastrophe. Ich riss die Blätter heraus und zeichnete die übrig gebliebenen Entwürfe noch einmal sauber auf. Notierte die Vor- und Nachteile sowie andere begrenzende Faktoren. Eine der Skizzen schien einen hohen Energiebedarf aufzuweisen und würde demnach nicht besonders lange halten... und das war für mich ein sehr wichtiger Punkt. Um das Fuin anzubringen, musste ich mich dem Gegner nähern und befand mich im Reichweite sämtlicher Techniken und Angriffe. Wenn ich das alle zwei Minuten machen musste, um das Fuin neu anzubringen, wäre es absolut nutzlos. Es musste lange am Körper des Anderen überleben und mir Informationen liefern können, so wie meine bisherige Technik. Nur sollte es genauer werden. Ich strich die Version. Waren noch drei übrig. Sie alle schienen die Möglichkeit zu bieten, kleinere Chakramengen zu erfassen. Ich würde sie ausprobieren müssen um zu wissen, welches davon am Besten arbeitete. Ich könnte also direkt einen Kagebunshin machen und das Ganze selbst durchspielen, aber das würde irrsinnig viel Chakra verbrauchen. Ich hatte zwar wieder einiges an Puffer, aber ich wollte heute Abend auch noch etwas für Daiki übrig haben. Ich schob die Notizen zur Seite.

[399 + 218 = 617/1969 Wörter]

Vorerst war ich zufrieden und kümmerte mich wieder um andere Sachen. Die Wäsche musste ich auch irgendwann machen. Der Kühlschrank musste wieder gefüllt werden. Und Doteki verlangte dringend wieder nach einem Bad sowie etwas Aufmerksamkeit. Schließlich war es später Nachmittag, das Treffen mit Daiki rückte näher und ich zog die Notizen wieder heraus.

[Fortsetzung Training]

Ich hielt sie noch immer für Sinnvoll, aber irgendwie... „Da muss doch noch mehr drin sein.“, murmelte ich und ging zu meinem Bücherregal. Darin lagerten verschiedenste Notizen. Großteils hatte ich sie selbst angefertigt, aber das ein oder andere Blatt stammte auch von meinem Fuin-Sensei. Ich ließ den Finger über die Rücken fahren... Irgendwo hier müsste doch... Ich stockte. Dazu hatte ich kein Buch, nur Allgemeinwissen. Ich setzte mich wieder auf die Couch und begann vor mich hin zu Kritzeln. „Chakra wird aus körperlicher und geistiger Energie geschmiedet...“, begann ich vor mich hin zu murmeln. „Um ein Jutsu anzuwenden muss ich die beiden Zutaten mischen und richtig lenken... diese Mischung müsste ich irgendwie auslesen können. Die müsste charakteristisch sein.“ War sie. Ich kannte Ninjutsu. Und Genjutsu. Ich musste es nur schaffen, die beiden Chakrazutaten wieder auseinander zu nehmen und miteinander zu vergleichen. Durch das Verhältnis müsste mir das Siegel dann sagen können um welche Jutsuart es sich handelte. Es war möglich. Ich musste nur noch die richtigen Zutaten finden. Doteki gähnte hörbar und ich blickte auf. „Ja, ich weiß. Wir müssen bald los.“ Solche Ideen hatte ich immer, wenn es eigentlich zu spät war. Wenn eigentlich keine Zeit war. Trotzdem begann ich, mich in meinen Büchern einzugraben. Kombination um Kombination entwarf ich, prüfte ich und verwarf ich wieder. Einige Blockblätter gingen drauf, bis ich einen wirklich vielversprechenden Ansatz hatte. Ich pinselte mir das Muster auf ein Notizblatt und entschied mich kurzerhand dafür, die einzelnen Jutsuarten durch Farben anzeigen zu lassen. Das war einfach und zweckdienlich. Außerdem musste ich mich beeilen. Die Sonne stand schon ziemlich nah am Horizont. Ich folgte den Wirklinien und nahm noch ein oder zwei Änderungen vor. Dann begann ich, die beiden Teile des Fuins zusammen zu flicken. Es war nicht ganz einfach, aber schließlich passten die beiden Teile zusammen. Ich sollte jetzt eine verbesserte Version des Warnsystem-Fuins haben, das mir sogar noch sagte, welche Jutsuart auf mich zu kam. Jetzt musste ich es nur noch ausprobieren... und es rechtzeitig zum Trainingsplatz schaffen. Ich stieß einen Pfiff aus, Doteki sprang begeistert auf und wir machten uns auf den Weg zum Trainingsplatz.

[617 + 353 = 970/1969 Wörter]

--> Trainingsplatz
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 6. Jun 2016, 21:09

--> Trainingsplatz

[Fortsetzung Trainingspost]

Das Siegel blieb noch den ganzen Heimweg über aktiv. Erst, als ich meine Wohnung wieder betrat, merkte ich, wie es sich von meiner Hand löste. Ein Blick auf´s Handgelenk bestätigte mir meine Vermutung - es war weg. "Naja, das passt mir ganz gut.", meinte ich und zog die Schuhe aus. Meine Raubkatze blickte mich an und ich meinte einen Moment lang so etwas wie Enttäuschung in seinem Blick zu sehen. "Ich weiß, ich weiß, Doteki. Es fiel mir auch nicht leicht.", meinte ich und ging kurz vor Doteki in die Hocke um ein wenig mit ihm zu kuscheln. "Aber Menschen sind so unzuverlässig... ich kann das nicht noch mal riskieren." Ich stand wieder auf und ging ins Wohnzimmer. Meine Notizen lagen noch immer am Tisch verstreut. Ich setzte mich auf den Sessel und formte Fingerzeichen. Schon saßen zwei Sakushis auf der Couch neben mir. "Und zurück an die Arbeit.", meinte die Eine. "Wie immer.", die Andere und ich beobachtete sie dabei, wie die erste Sprecherin Fingerzeichen formte und mein beziehungsweise unser neues Warnsystem an ihrer Sitznachbarin anbrachte. Das klappte schon ziemlich fix. Diese formte dafür die Fingerzeichen für ein einfaches Genjutsu - die Technick zur Aussehensveränderung würde ich tippen. Ich bekam von der Wirkung nichts mit, aber ich konnte das Siegel beobachten. Sie wirkte das Fuin und das Siegel wurde... weiß. Moment, es war doch am Trainingsplatz schon weiß geworden? Jedes Ninjutsu hatte weiße Farbe ausgelöst - bei Genjutsu sollte eigentlich schwarz kommen. Da stimmte etwas nicht. Ich seufzte und zog noch einmal die Unterlagen zu rate. Die Skizzen, welche ich ein, oder vielleicht zwei, Stunden vorher angefertigt hatte, wirkten jetzt total wirr. Es dauerte ein wenig, dann... "Du hast da eine Überbrückung drin.", meinte einer meiner Bunshin und deutete auf eine Stelle im Liniennetz. Die Stelle könnte passen - hier wurden die getrennten Chakrastörme ausgewertet und dann in Signale umgewandelt, aber wo genau war die falsche Linie. "Guck nicht so skeptisch. Glaub dir wenigstens selbst.", unterstützte der andere Bunshin seine Vorrednerin. Ich fuhr mit dem Stift über die Linien hinweg und suchte die notwendige Veränderung. Den Fehler hatte ich, oder eines meiner Ichs, gefunden, und ich hatte ihn mittlerweile auch erkannt, aber wie war er zu beheben. Es gab hunderte von Möglichkeiten, aber nur eine war wirklich richtig. So war es bei Fuin immer. "Danke für den Seitenhieb. Ich brauche kein laut sprechendes Gewissen.", meinte ich nebenbei abwesend, dann zeichnete ich eine Linie ein und strich dafür eine Andere. Ich zeigte den beiden Bunshin das neue Symbol, das sie genauso gut selbst hätten entwickeln können. Ein kurzer Moment, dann hatten sie es sich eingeprägt. Der Testaufbau war in etwa der Gleiche, allerdings fand er jetzt in die umgekehrte Richtung statt. Das alte Siegel war immerhin noch aktiv und sollte das neue Ergebnis nicht verfälschen. Natürlich hätte ich neue Bunshin erschaffen können, aber... so unendlich viel Chakra hatte ich auch nicht mehr zur Verfügung. Kämpfe gegen einen Nahkämpfer, alleine, waren sehr anstrengend für einen derart defensiven Kämpfer wie mich. Ich musste mir irgendetwas einfallen lassen, das einen solchen Kämpfer schachmatt setzte. Möglichst sofort. Ich war mit meinen Gedanken schon wieder auf Abwegen, als es plötzlich zweimal puffte. Meine Kagebunshin hatten sich selbstständig aufgelöst und ihre Erinnerungen strömten jetzt auf mich ein. So konnte man sich reden natürlich auch sparen. Sie hatten das Fuin hinbekommen und es auch gründlich getestet. Ein kleiner Kinoboritest hatte das positive Ergebnis für Ninjutsus gebracht - das Siegel wurde weiß - während für den Genjutsutest weiterhin die Technik des Aussehens herhalten musste.

[586 Wörter]

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Sa 18. Jun 2016, 11:24

Ich lümmelte mich tiefer in die Couch und legte den Kopf in den Nacken, sodass ich ins Geäst hinauf sehen konnte. Doteki saß direkt über mir und blickte mich an. Eine Weile starrten wir uns an, dann klopfte ich mit der Hand auf die Couch neben mich. Die Raubkatze kam zu mir herunter gesprungen und ich widmete mich ihm mit einer ausführlichen Streicheleinheit. Beruhigend sprach ich dabei mit ihm. Sprach über alles und nichts. Über die vergangen Tage, die zukünftigen Aufgaben und wie schön es doch wäre, selbst eine Raubkatze zu sein. Klare, einfache Bedürfnisse: Futter, Schutz und einen Partner. Wenn einem die Nase des Nachbars nicht gefiel, kämpfte man eben mit ihm und es blieb nur einer übrig. Das war so viel einfacher, aber ich war nun mal ein Mensch. Ich musste mich mit diesen ganzen komplizierten Gefühlen auseinandersetzen... Aber für heute war es genug. Ich beschloss ins Bett zu gehen und schaffte es auch tatsächlich ohne mein großes, gefährliches Kuscheltier einzuschlafen. Doteki hatte es sich am Fußende in seinem Körbchen bequem gemacht.

[Trainingsbeginn Doton: Yawaraka na Tsuchi („lockere Erde“) - 1029 Wörter benötigt]


Am nächsten Morgen hatte ich nicht unbedingt das Bedürfnis irgendeinen Menschen zu treffen. Ich genoss die Zweisamkeit mit Doteki, allerdings war im Haus schon alles erledigt. Das hatte ich gestern erledigt. Der Rasen hinterm meinem Haus zog meine Aufmerksamkeit auf sich. „Was glaubst du, Doteki? Wird der noch mal was?“, fragte ich das Raubtier, welches nicht einmal den Kopf hob um mich anzublicken. Die letzten Trainingseinheiten hier hatten ihre Spuren hinterlassen. Das Gras war stellenweise regelrecht verkohlt, was sich durch Kamuis Techniken auch erklären ließ. „Ich glaub´s auch nicht.“, beantwortete ich meine Frage selbst und trat hinaus auf die zerrüttete Grasnarbe. „Dann muss ich dich eben umgraben und neu anpflanzen.“ Ich legte eine Hand auf den Boden und schloss die Augen. Das dürfte ja nicht so schwer sein, immerhin besaß ich das Doton-Element. Ich konnte eine schützende Erdwand damit erschaffen, welche angesichts meiner Barriere-Fuin zunehmend an Bedeutung verloren hatte. Die Erddoppelgänger waren tendenziell noch schwieriger, allerdings würde ich die angesichts der Kage Bunshin auch nicht mehr benötigen. Die praktischen Grundlagen zur Manipulation des Doton waren trotzdem weitreichend genug um mal eben etwas Boden umzugraben. Ich leitete eine Chakrawelle durch den Boden und erzeugte damit lediglich in paar Risse. „Fast.“, murmelte ich. Das Problem war eindeutig – das aufreißen der Oberfläche genügte nicht. Die Brocken mussten sich bewegen, etwas Drehen und aus der festen Verbindung lösen, ansonsten konnte ich nicht sähen. Ich brauchte eine Oberfläche, die dem eines Gemüsebeets glich. Ich nahm mehr Chakra zusammen und leitete es in einem etwas anderen Winkel, einer anderen Intensität, in den Boden ein. Mir fiel auf, das das die erste Dotonanwendung war, welche ich nicht von einem Sensei erlernte... und ich entwickelte sie gerade, weil ich zu faul war einen Spaten vom Nachbarn zu borgen und damit umzugraben. Wobei das meinen Muskeln zu gute käme... die ich ohnehin kaum benötigte. Mit Chakra musste ich aber genau umgehen können. Jedenfalls war die Erdoberfläche diesmal schon wesentlich besser aufgebrochen. Sie glich einem ausgetrockneten Flussbett, welches ich in meiner Zeit in der Savanne öfter gesehen hatte, nur das die Oberfläche wesentlich feuchter war. Aber das genügte mir so noch nicht. Die Erde musste sich selbst umgraben. Ich stellte mir die benötigte Bewegung vor – eine Rotation – und leitete das Chakra jetzt bogenförmig ein. Tatsächlich bewegten, oder besser, drehten sich die Erdbrocken um meine Hand herum um die eigene Achse. Ich nahm die Hand vom Boden und fühlte nach, wie tief das Ganze war – ein paar Centimeter höchstens, aber für die Nachsaat von Gras dürfte es genügen. Allerdings hatte ich bisher höchstens einen Quadratmeter umgegraben. So würde ich ewig brauchen – das musste ich noch etwas machen. Ich ging ein paar Schritte weiter an eine vollkommen vebrannte Stelle im Gras und legte wieder die Hand auf den Boden. Diesmal sollte es mehr Chakra sein... und ich würde nicht nur eine Rotation um die Längsachse einbauen, sondern die Erde auch um mich herum wie in einem Strudel rotieren lassen. Ich pumpte das Chakra in den Boden und tatsächlich... drei, vier Meter um mich herum setzten sich in Bewegung und formten eine offene Oberfläche, wie ich sie zur Saat benötigte. „Perfekt.“, sprach ich zu mir selbst betrachtete den Bereich. Ich hatte noch eine ungefähr genauso große Fläche vor mir, also setzte ich mich zu dem neuen Mittelpunkt in Bewegung. Dabei merkte ich, wie ich bei jedem Schritt ein wenig einsank. Nur ein paar Zentimeter, aber es war schon irgendwie nervig. Ich grub ein weiteres Mal um und ging dann zurück ins Haus. Stampfte vor der Balkontür ein paar Mal auf um nicht die ganze Erde mit ins Haus zu nehmen und betrat das Wohnzimmer. Dort suchte ich meinen Geldbeutel und meine Ausrüstung zusammen, bevor ich das Haus durch die Vordertür verließ. „Komm Großer, wir müssen Shoppen gehen.“ Und unterwegs sollen wir noch etwas zum Essen finden.

[638 / 1029 Wörter benötigt]

--> Ichiraku
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Fr 16. Sep 2016, 17:37

--> Trainingsplatz

So dauerte es eine gute halbe Stunde bis ich mein Haus wieder betrat. Mir ging es nicht unbedingt besser... eher schlechter. Ich bog gleich nach der Haustür ins Bad ab und wollte eigentlich unter die Dusche... aber schon als ich mich auszog, merkte ich, das etwas ganz und gar nicht stimmte. Immer, wenn ich den Kopf irgendwie kippte oder schnell drehte, begann sich alles um mich herum zu drehen. Schließlich setzte ich mich auf den Boden und wartete, bis die Welt wieder im Lot war. Doteki saß in der offenen Badezimmertür und blickte mich aufmerksam auf. „Ich weiß... aber ich muss noch was essen.“, meinte ich zu der Raubkatze. Langsam zog ich meinen Nachthemd über, dann schlurfte ich in die Küche. Einfachheitshalber ließ ich das ganze unnütze Zeug weg... Teller wurden vollkommen überbewertet. Ich lehnte mich an die Küchentheke, schlag ein Wurstbrot hinunter und lief dann geradewegs in Richtung Bett. Die schwarze Raubkatze folgte mir vollkommen lautlos, aber aufmerksam und rollte sich schließlich auf seiner Schlafmatte zusammen. Kaum war ich unter die Decke geschlüpft, schlief ich auch schon tief und fest.
Gegen zehn Uhr kehrte ich langsam in die Welt der Lebenden zurück. Der Schwindel vom Vorabend steckte mir noch in den Knochen und so stand ich langsam aus dem Bett auf. Aber alles schien wieder soweit in Ordnung zu sein. Ich fühlte mich auch wieder wesentlich fitter. Trotzdem sollte ich es im Training nicht mehr so auf die Spitze treiben wie gestern. Das hatte ich mir allerdings schon hundert Mal selbst versprochen, also konnte ich mir den Vorsatz auch gleich sparen. Während ich unter der Dusche stand, musste ich noch ein paar Mal an die Schwindelattacken vom Abend denken und mir kam ein interessanter Gedanke – ich könnte eben jenen Schwindel in ein Genjutsu einbauen. Und dieses dann wiederum als Fuinversion erstellen. Schwindel war ebenso wie die Hitze am Boden etwas, das ich nicht steuern musste, nur wie erzeugte ich am leichtesten Schwindel? Dazu musste ich nachher mal in der Bibliothek vorbeischauen. Vielleicht gab es ja den ein oder anderen einfachen Trick, mit welchem man dieses Gefühl auslösen konnte. Ich frühstückte und bereitete auch für Doteki eine große Portion Fleisch vor und dann war endlich der Rasen dran. Grassamen ausbringen und Wässern. Währenddessen wartete ich auf einen Funkspruch von meinem Team. Ein paar Stunden Zeit hatte Aniya noch. Ach, warum sollte ich eigentlich nicht direkt zur Bibliothek gehen?

--> Bibliothek
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » So 8. Jan 2017, 11:55

--> Stadttor

Der Schwarzhaarige hielt mich nicht auf und so machte ich mich ungehindert auf den Weg nach Hause. Ich wartete nur darauf, das ein Maskenmann hinter irgendeiner Ecke hervorsprang, aber nichts dergleichen geschah. Vollkommen unbehelligt kam ich zu Hause an und auch das Haus war leer. Es wartete keine böse Überraschung auf mich. Doteki machte es sich auf seinem Liegekissen gemütlich - offenbar fühlte er sich noch nicht sicher genug auf den Beinen um ins Geäst nach oben zu springen - und ich machte uns erst einmal etwas zu essen.
Nach dem Essen entspannte ich mich langsam. Irgendwann würden sie auf mich zu kommen, aber es brachte nichts, bis dahin unter Strom zu stehen. Ich verschwand erst einmal im Bad, unter der Dusche, und setzte mich anschließend in einem frischen Kapuzenpulli und mit einer Jogginghose auf die Couch. Der Tag war anstrengend gewesen. Heute morgen war ich darauf eingestellt gewesen, vielleicht auf eine Mission zu gehen - stattdessen war ich auf dem Kampffeld gelandet. Ich hatte zahlreiche Verletzte gesehen, aus der Ferne die unglaublichen Kräfte gespürt, die manch einer frei setzen konnte und die stärkste Barriere mit erstellt, die ich bisher gesehen hatte, mal abgesehen von der Konohbarriere. In gewisser Weise war ich müde, aber ich wusste, das ich jetzt noch nicht schlafen konnte, also holte ich eine Schriftrolle aus meinem Regal, sowie Pinsel und Tinte. In dieser Schriftrolle hatte ich den Großteil jener Fuin-Symbole notiert, welche ich den Barrierefuin zuordnete. Entsprechend lang war die Schriftrolle bereits und jetzt versuchte ich zumindest Teile des riesigen Fuinsiegels aus dem Gedächtnis zu notieren. Leider hatte ich keine Vorlage wie alle Anderen bekommen und so bekam ich nicht mehr alles zusammen, aber es war trotzdem einiges hängen geblieben. Nach etwa einer Dreiviertelstunde hatte ich alles notiert und mir fiel nichts mehr ein, zumindest nicht zu diesem Thema. So räumte ich die Schriftrolle wieder auf und holte stattdessen einen Block hervor.

[Beginn Trainingspost Dauerhaftes Genjutsu – Tanz auf dem Vulkan + | 50% Wortzahlreduzierung | 914 Wörter benötigt]

Natürlich hatte ich es eben nicht geschafft, mit den Gedanken hundertprozentig bei der Sache zu bleiben, sondern war abgedriftet. Der Auslöser dafür war ein kleines Symbol, beziehungweise eine Symbolkette, welche mich an ein anderes Fuin von mir erinnerte. Meine Neuentwicklung, welche ich bisher nur an Kisuke getestet hatte, das Genjutsufuin. Ich war mir noch immer nicht ganz über seine Wirkungsweise im Klaren und so formte ich erst einmal die Fingerzeichen für das Kage Bunshin. Drei Doppelgänger tauchten um mich herum auf. Einer saß neben mir auf der Couch, die anderen beiden hatten es sich im Schneidersitz am Tisch bequem gemacht - noch. Wir auf der Couch sitzenden Sakushis formten die Fingerzeichen für das Genjutsufuin. Mein Double wandte es einfach so an, während ich versuchte möglichst viel Chakra in das Symbol hineinzustecken. Allerdings bemerkte ich schnell, das ich da kaum Spielraum hatte. Wenn ich mehr Chakra verwendete, wurde das Fuin instabil. Zeitgleich wendeten wir das Fuin auf unsere Double an und wir sahen sofort, das es wirkte. Sie konnten nicht mehr ruhig sitzen bleiben, sondern sprangen sofort auf und versuchten der Hitze zu entkommen. Beide wären dazu in der Lage sich durch die Anwendung von Kai oder dem Auflösen dem Schmerz zu entziehen, allerdings würde ich dann kein aussagekräftiges Ergebnis haben. Die Frage war nur, welches der Fuin länger wirkte. Hatte die minimal höhere Chakramenge irgendwelche Auswirkungen auf die Wirkungszeit?

[229/914 Wörtern]

[hr]

Chakrahaushalt: 3 x sehr hoch
- Mittel (Kage Bunshin)
- 2 x hoch (Dauerhaftes Genjutsu - Tanz auf dem Vulkan)
-> 1 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel



Selbsterfunden
Name: Dauerhaftes Genjutsu – Tanz auf dem Vulkan
Jutsuart: Fuin („Chakra-Fuin“)
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Chakra 6, Tanz auf dem Vulkan erlernt
Beschreibung: Dieses Jutsu wird über ein Fingerzeichen auf der Handfläche des Anwenders erschaffen und bei Berührung auf das Opfer übertragen. Sobald es am Opfer angebracht ist, tritt das im Fuinsiegel integrierte Genjutsu Tanz auf dem Vulkan in Kraft. Die Wirkung entspricht der Genjutsubeschreibung und hält 2 Posts an. Anschließend verschwindet das Fuinjutsu.
Die Besonderheit hierbei ist, das der Anwender sich nicht auf das Halten der Technik konzentrieren muss und auch keinen Chakraverbrauch pro Post zahlen muss.
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 9. Jan 2017, 20:03

Chakrahaushalt:
1 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel
- 1x sehr hoch
-> 1 x hoch + 1 x mittel


[Fortsetzung Trainingspost 229/914 Wörtern]

Ich hätte diese Technik definitiv mit einem weniger schmerzhaften Genjutsu entwickeln sollen. Im Moment konnte ich zwar entspannt meinen Bunshin dabei zusehen, wie sie versuchten auf dem brennend heißen Boden halbwegs entspannt sehen zu bleiben, aber diese Erinnerungen würden mich später treffen... Der Bunshin neben mir hatte da ein leichteres Spiel. Sie saß breit grinsend da und feuerte die Bunshin mit ein paar bissigen Kommentaren an. Ich verdrehte die Augen und beugte mich wieder über meinen Block. Auf diesem zeichnete ich das Fuin auf, welches ich normalerweise mit Chakra erzeugte, aber es war zu anstrengend auf diese Art und Weise herum zu probieren und ich war mir ohnehin nicht sicher, ob ich das Training heute noch beenden konnte. Mit wenigen zusätzlichen Linien hatte ich die groben Funktionsbereiche markiert. Der Großteil des Siegels hatte rein den Zweck, die benötigte Chakraveränderung beim Opfer zu erzeugen um das Genjutsu auszulösen. Es war unglaublich schwierig für mich gewesen, das zu entwickeln, und so hatte ich den Chakraspeicher vernachlässigt. "Ist rum!", meinte der erste Bunshin und ich sah auf. Es war der Bunshin, welcher von meinem Bunshin ins Genjutsu gelegt worden war. Er hatte also die minimale Chakramenge abbekommen und der andere Bunshin sah immer noch gestresst aus - zumindest für einen Moment. Dann entspannte auch sie sich. Die Chakramenge hatte also Auswirkungen, aber in diesem Fall waren sie minimal und mehr hielt das Fuin nicht aus. Ich konzentrierte mich auf meinen Block und begann ein paar Möglichkeiten zu Skizzieren. Mittlerweile kannte ich viele Arten unterschiedlich dimensionierte Chakraspeicher in meine Fuin zu integrieren, allerdings suchte ich nach der besten, der flüssigsten Methode. Meine Bunshin schienen sich derweil zu langweilen. Einer machte es sich bei Doteki auf dem Hundekissen bequem, ein Anderer schnappte sich einen kleinen Notizblock, knüllte die Seiten zusammen und versuchte sie in den Mülleimer zu werfen - mit mäßigen Erfolg. Nummer drei hatte die Füße auf den Tisch gelegt, die Arme im Nacken verschränkt und starrte an die Decke. Ich ließ sie machen, auch wenn ich nachher den Müll aufräumen musste. Nach einiger Zeit hatte ich eine Möglichkeit gefunden, die mir gefiel. Wenn ich mich nicht irrte, hatte ich soeben einen großen Chakraspeicher erschaffen, welcher aber nicht vollständig gefüllt werden musste. Wie lange die Technik genau wirken würde wusste ich nicht, aber das würde ich mit der Zeit herausfinden. Ich legte den Block zur Seite und konzentrierte mich wieder auf meine Hand, mein Chakra, um das passende Symbol zu formen. Ich startete mit dem Bekannten, formte es langsam um und integrierte die neuen Strukturen. Als es endlich stabil war, wurde mein neben mir lümmelnder Bunshin zum Opfer. Sie hatte sich zu früh gefreut... und ich würde nachher alle drei Erinnerungen ausbaden dürfen.

[229 + 449 = 678/914 Wörtern]
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Do 12. Jan 2017, 19:34

[Fortsetzung Trainingspost 678/914 Wörtern]

Aber erst einmal konnte ich mich entspannt zurück lehnen und mein hin und her trippelndes Double beobachten. Sie ärgerte sich ganz offensichtlich darüber, das sie den Schmerzen nicht entkommen war, aber die anderen Bunshin fanden es toll, aber sie hatten auch Zeit gehabt nachzudenken. "Hey, hast du überhaupt schon mal an dein Team gedacht?", fragte mich der Bunshin, welcher sich mit Doteki beschäftigte. "Aniya war am Mediccamp.", antwortete der Papierkügelchen schnippende Doppelgänger. Aber wie es mit dem Rest des Teams, also Kisuke, stand, wusste ich nicht. "Kamui war auch bei den Medics.", sprach das Double weiter. "Habt ihr keine anderen Probleme?", unterbrach mein im Genjutsu stehendes Double. "Zeit stoppen.", antwortete ich und ließ meinen Blick über die Uhr wandern. Wenn ich mich nicht irrte, hielt die Wirkung jetzt schon länger an als zuvor, aber das hatte mich auch einiges gekostet. Ich spürte deutlich, das mein Chakrahaushalt am Ende war. Im Moment traute ich mir noch zu, meine Barriere zu Erstellen um mich notfallmäßig zu schützen, aber ich konnte heute nicht mehr kämpfen. Mich traf ein kleines Papierkügelchen am Kopf. "Hey, nicht Schwächeln.", kam es vom Papierkugelwerferbunshin. "Du musst noch Kisuke anfunken." "Und Daiki.", kam es aus Dotekis Richtung. Ich verdrehte die Augen und rutschte tiefer in meine Couch. "Könnt Kisuke selbst anfunken.", meinte ich und blickte wieder auf die Uhr. "Muss die Zeit stoppen." Und es war vollkommen egal, wer von uns jetzt die Uhr anstarrte und wer funkte, aber ich hatte keine Lust. "Hey Kisuke, noch alles dran?", hörte ich den ehemaligen Papierkügelchenwerfer in das kleine Gerät Sprechen. Im nächsten Moment puffte es dreimal um mich herum. "Hey!", rief ich und fuhr von der Couch hoch, während die Erinnerungen auf mich eindrangen. Die Drei hatten keine Lust mehr gehabt und mit einer Erkenntnis recht: Mein Fuin funktionierte. Es hatte schon viel länger gehalten als die ursprüngliche Technik.

[678 + 308 = 986/914 Wörtern - Training beendet]

Bei Kisuke war alles in Ordnung. Er meldete sich beinahe sofort auf meinen Funkspruch, war aber sehr kurz angebunden. Mir kam das ganz gelegen, da ich ohnehin nicht vorhatte lange zu reden. So bestätigte ich nur, das es mir und Doteki auch gut ging und ließ ihn seiner Wege ziehen. Ich hatte jetzt auch etwas anderes zu tun. Nach diesem Training fühlte ich mich ausgelaugt, matt und der Tag war extrem anstrengend. Ich hatte viel gesehen und viel riskiert, ohne zu wissen, ob es mir irgendetwas nutzen würde. Vielleicht brachte es mich um, aber jetzt war ich erst einmal müde. Ich kämpfte mich von der Couch hoch, löschte das Licht im Haus und verschwand unter die Bettdecke. Genug für heute.

Am nächsten Morgen war ich wieder fit und mir war noch immer nicht passiert. Keine ANBU, keine Morddrohungen und kein Gift in der Milch, alles gut. Langsam begann ich ernsthaft Hoffnung zu schöpfen, das der Sturm an mir vor rüber zog. Bis Mittag blieb ich zu Hause und beschäftigte mich hauptsächlich mit nichts tun und über Fuin grübeln, dann beschloss ich, das es Zeit war etwas zu unternehmen, packte meine sieben Sachen und steuerte auf den Trainingsplatz zu.

--> Trainingsplatz
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 6. Feb 2017, 18:09

--> Trainingsplatz

Nachdem meine letzten Handlungen schief gegangen waren, hatte ich schon fast damit gerechnet Aniya nicht zu erreichen und allein mit meiner Idee fertig werden zu müssen, aber sie reagierte sofort - und hatte Zeit. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht als sie meinte, ich solle ihr nur einen Ort nennen. Einen Moment kehrte Stille zwischen uns ein. Unter freiem Himmel zu trainieren wäre sinnvoll. Ich wusste nicht, was passieren würde, wenn ich das Chakra nicht unter Kontrolle hielt, andererseits würde ich nach dem Training ziemlich ausgelaugt sein (trotz guter Vorsätze schaffte ich es nie rechtzeitig aufzuhören) und musste ihr meine Idee zuerst erklären. Schließlich erklärte ich ihr per Funk, wo ich wohnte und wir würden uns da treffen.
Es dauerte ein paar Minuten bis ich nach Hause gelaufen war, aber Aniya war noch nicht da. Kein Wunder, sie musste das Haus erst finden. Wie besprochen setzte ich mich vor dem Haus auf die Stufen und würde dort auf sie warten. Doteki blieb kurz neben mir sitzen, schien dann allerdings ein Geräusch in den Bäumen auszumachen und stahl sich davon.

[Trainingsfortsetzung Enban nage ("Diskuswurf")]

Währenddessen betrachtete ich das Shuriken, welches ich den beiden Genin am Trainingsplatz beiläufig entwendet hatte. Ich steckte einen Finger in die Öffnung in der Mitte und ließ die Wurwaffe um diesen Kreisen. Diese Bewegung musste ich in mein Chakra kriegen - irgendwie. Mittlerweile war ich geübt darin, Chakra in Symbole zu formen und so Fuin zu erschaffen, aber dabei verließ das Chakra nie meinen Körper. Wenn mein Plan aufgehen sollte, musste sich das Chakra von mir entfernen können und sollte dabei noch ein Fuin tragen. Es musste gehen. Mit Chakra war alles möglich, aber ich hatte keine Ahnung wie ich anfangen sollte. Ich hoffte inständig, das Aniya eine Idee hatte, die mich meinem Ziel näher brachte. Irgendwie würde ich es zwar selbst hinbekommen, aber damit wäre mein Chakrahaushalt für die nächsten drei Wochen verplant. Wobei das Jutsu das wert war, selbst wenn ich sie nur annähernd so hinbekam.

[778 + 148= 926 /2857 Wörter]
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Mo 6. Feb 2017, 19:50

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CF: Haus der Familie Amell

Sakushis Wohnortbeschreibung führte die Amell in das Viertel der Inuzuka. Sie wurde von einigen tierischen Gefährten des Clans bellend gegrüßt. Durch Herkules genoss sie eine merkwürdige Wiedererkennung bei den Hunden des Dorfes. Ein Schmunzeln schlich sich auf ihre Lippen, denn sie musste an Doteki denken. Ein Panther der sich ausgerechnet im größten Hundeviertel des Dorfes ein Zuhause machte. Ob ihm das Leben mit den restlichen animalischen Genossen leicht fiel? Streit dürfte er sich jedenfalls nicht suchen, als Großkatze war er in diesem Viertel schier in der Unterzahl. Einer Sache konnte sich die Amell sicher sein, während sie immer wieder einen Blick auf die Hausschilder warf: Von wo ein bellen kam, dort war wohl oder übel keine Katze zuhause. So führte es die junge Frau tatsächlich durch das gesamte Viertel des Clans, bis sie besagtes Haus ausfindig machte. Ein klein wenig abseits gelegen vom restlichen Trubel, aber vielleicht war das gar nicht verkehrt. Aniya folgte dem Kiesweg und machte ihre Schülerin auf den Treppenstufen zu ihrem Haus sitzend aus. Mit einem warmen Lächeln auf den Lippen näherte sie sich der jungen Frau und hob die Hand zum Gruß. Hallo, Sakushi. Du hast dir für Doteki einen angenehmen Platz zum leben ausgesucht. Die Medic konnte ein breites Grinsen über die zufällige Wohnlage der Grünhaarigen nicht verbergen. Vermutlich wurde der Chunin dieses Haus von der Dorfverwaltung einfach zugeteilt, ungeachtet ihrer ständigen Begleitung. Aber vielleicht vertrug sich ja doch mit den ganzen Hunden. Aber wie geht's dir? Waren die letzten Tage zumindest ein wenig erholsam? Erkundigte sie sich nun nach dem Wohlbefinden ihres Schützlings. Auch sie hatte Zeit zum ausatmen und zum Verarbeiten der Geschehnisse. Aniya hoffte ein wenig, dass Sakushi diese wertvolle Zeit für Ruhe genutzt hatte. Als Iryonin wusste sie auch um die Symptome von zu viel Stress. Nicht selten kamen Shinobi mit Burnouts ins Krankenhaus zur Therapie. Aber so wie es aussah, war Sakushi durchaus fit genug für ein kleines Training. Und die Entwicklung neuer Techniken. Nach welcher sich die Braunhaarigen nun ebenfalls erkundigte. Was genau kann ich jetzt für dich tun? Brauchst du medizinische Hilfe bei der Technik, oder eher theoretische? Im Zweifel auch bei beidem. Zumindest Aniya könnte für ihre Techniken meist das eine oder andere Versuchskaninchen gebrauchen. Kurz wanderte Aniyas Blick von ihrer Schülerin zu dem Haus. Es war klein und beschaulich. Eine gute Größe für eine junge, allein lebende Frau. Keine einfache Wohnung aus Respekt vor ihrem Begleiter, nahm die Amell an. Apropro, hatte sie die Wildkatze noch nicht gesehen. Vielleicht war er auf der Pirsch.

Etwas knapp, aber für den Einstieg sollte es reichen.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 6. Feb 2017, 21:30

Als Aniya auftauchte, hörte ich das Grübeln auf und stand von den Stufen auf. Ihre Worte zu unserem Wohnort ließen mich grinsen. "Wir sind aus dem Heim geflogen, weil das Gerücht umging, das Doteki Haustiere frisst. Wird hier schwierig.", meinte ich locker und wandte mich der Haustür zu. Ob die Tage erholsam waren? Ich stand mit dem Blick zur Haustür, hatte diese gerade geöffnet, sodass meine Sensei mein Gesicht nicht sehen konnte. Erholsam? Nein. Ich stand unter Stress, der nur langsam nachließ. Ich befürchtete noch immer, das ein ANBU auftauchte und mich wieder in eine Zelle steckte, wenn ich überhaupt einen Prozess, eine Anhörung, bekam. Aber bis jetzt - toi toi toi - lief es gut. "Erholsam? Schon fast langweilig.", meinte ich mit einem verschmitzten Lächeln. "Und jetzt komm rein, wir müssen uns nicht vor der Tür unterhalten.", lud ich sie ins Haus ein und würde voraus gehen. Normalerweise würde ich die Schuhe neben der Tür ausziehen und dort stehen lassen, aber ich war mir ziemlich sicher, das wir uns binnen der nächsten halben Stunde durch die Balkontür wieder nach draußen begeben würden. Mein armer, frisch gesäter Rasen durfte einfach nicht zur Ruhe kommen. Stattdessen ging ich direkt ins Wohnesszimmer, wo ich die Terassentür ein Stück aufschob, damit Doteki jederzeit herein kommen konnte. "Bei dir auch alles in Ordnung? Ich habe dich seit der Schlacht nicht mehr gesehen und da schienst du schwer beschäftigt zu sein.", führte ich den Smalltalk von vor der Tür fort. Ich würde ihr ein wenig Zeit lassen, meine doch recht ungewöhnliche Einrichtung zu betrachten und holte erst einmal zwei Gläser aus dem Schrank, sowie ein paar Getränkeflaschen unter dem Thresen hervor - Apfelsaft, Wasser und Limonade. Ich wusste nicht, was Aniya bevorzugte und stellte ich erst einmal alles auf den Esstisch. So konnte sie sich selbst bedienen.


Und schließlich fragte sie nach meiner Technik. Ich legte das Shuriken, mit welchem ich vorher gespielt hatte, vor mir auf den Tisch und setzte mich auf einen der Stühle. "Theoretische und praktische Hilfe. Ich hoffe nicht, das es zum medizinischen Notfall kommt." Aus meiner Betonung ließ sich heraushören, das ich diese Situation aber nicht ganz ausschloss. "Aber von vorne. Du weißt, ich kämpfe mit Fuin. Jedes meiner Fuin funktioniert, in dem ich es auf meiner Hand erschaffe und per Berührung auf mich oder andere Übertrage. Das Problem dabei ist, das ich meinen Gegner oder meinen Verbündeten direkt berühren muss und ich bin nicht so flink wie ein Taijutsuka. Bei meinen Barrieren und Überwachungsfuin bin ich damit noch klar gekommen, aber jetzt habe ich es geschafft Genjutsu in ein Siegel zu packen und die wird keiner freiwillig auf sich anbringen lassen.", erklärte ich und sprach den Teil mit den Genjutsufuin aus, als wäre es keine große Sache. Es war eine verdammt große Sache, aber ich hatte gerade nicht vor die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Im Moment hatte ich ein ganz anderes Problem. "Ich muss meine Fuin also irgendwie... verschießen. Als ich das Shuriken vorher fliegen sah, dachte ich daran das Fuin da drauf zu legen und es als Überträger zu nutzen, aber ich bin auch nicht besonders Treffsicher. Wahrscheinlich wäre mein Chakrahaushalt leer, bevor ich einmal treffe.", meinte ich und übertrieb damit nicht. Meine Zielgenauigkeit war eine mittlere Katastrophe. "Also muss ich das irgendwie nur mit Chakra bewerkstelligen und da du eine Medicnin bist und Medicnin sehr gut mit Chakra umgehen können hatte ich gehofft, das du mir helfen kannst.", kam ich endlich zum Punkt und versuchte meine Sensei dabei nicht zu hoffnungsvoll anzusehen.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Mi 8. Feb 2017, 20:00

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Der Grund, weswegen Sakushi mit einer Raubkatze zwischen Inuzuka lebte, versetzte die Braunhaarige für einen Moment in Gedanken. Eigentlich wusste sie als Sensei wenig über die junge Frau. Zum Beispiel was mit ihren Eltern geschah und ob sie eine geborene Konohagakure ist. Sie mochten noch nicht lange ein Team sein, dennoch wüsste die Jounin gerne mehr über ihre Schützlinge. Vielleicht sollte Aniya die Tage ein gemütliches Treffen organisieren, nur zum unterhalten und kennen lernen. Dieser Plan war jedoch für einen anderen Tag. Die Chunin empfand die letzte Zeit fast als langweilig, verwundert war Aniya nicht. Sakushi hatte was von einem Arbeitstier, ehrgeizig und zielstrebig. Wenn es um die Medizin ging war Aniya ähnlich und konnte diese Verhaltensweise gut nachvollziehen. Um das Gespräch nicht weiter vor der Tür fortführend zu müssen, traten sie in das kleine Haus ein. Für gewöhnlich verlangte die Höflichkeit, die Schuhe auszuziehen und die Jounin bückte sich bereits danach, als ihre Schülerin schnurstracks in den Wohnraum durch marschierte. Etwas perplex schaute Aniya der jungen Frau hinterher, schien hin und her gerissen. Es widerstrebte der Medic, die Schuhe in fremden Wohnraum an zu lassen, allerdings bezweifelte sie, dass die beiden sich lange in den vier Wänden aufhalten würden. Techniken lernten sich nicht nur durch spröde Theorie. Da die Iryonin nicht weitere Zeit verschwenden wollte, entschied sie sich schweren Herzens die Schuhe fürs erste an den Füßen zu lassen. Wenn wir nicht lange hier drin bleiben, lasse ich die erstmal an. Wenn das für dich in Ordnung ist. Erkundigte sich Aniya dezent nach dem Vorhaben und trat bis zur Küchentheke vor. Ja, alles so weit gut. Zumindest wenn man bedenkt, was in der letzten Zeit alles geschehen ist. Da kommt zumindest mir der Alltag wie ein Strandurlaub vor. Sie seufzte. Es tut mir Leid, dass ich etwas abwesend war. Nach der Schlacht brauchte das Krankenhaus seine volle Besetzung, um in seine gewohnte Routine zurück zu fallen. Das wird jetzt aber besser, denke ich.Als Sensei empfand sie eine gewisse Schuld gegenüber ihres Schützlings. Schließlich gehörte die Ausbildung von jungen Shinobi ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. Nur ließ sich das mit dem retten von Menschenleben nicht immer vereinbaren und das Dorf, so wie sie als Medic mussten die Prioritäten deutlich setzen. Und dabei kam das Team zu kurz.

Während der kurzen Erklärung ließ Aniya den Blick durch den Raum schweifen. Gemütliche kleine Wohnung, ideale Größe für eine allein lebende Shinobi. Mit Panther. Besonders interessant empfand die Amell im ersten Moment das Bücherregal auf der anderen Seite des Raums, bis sie einen kurzen Blick hoch zur Decke warf und mit einem Stirnrunzeln feststellte, dass dort besagte fehlte. Stattdessen schien es, als wachse ein Baum quer durch den Dachstuhl.Ein Spielplatz für eine Großkatze. Ging es der Frau durch den Kopf und sie fragte sich, ob dies Teil der Immobilie war, oder nachträglich von der Grünhaarigen renoviert wurde. Einerlei, es verlieh dem kleinen Häuschen einen besonderen Charme. Bald riss sie sich aber von den Anblick los und das Angebot an Getränken forderte ihr Interesse. Die Auswahl deutete Aniya so, dass sie sich ganz nach belieben bedienen dürfte und nach kurzer Überlegung griff sie nach der Limonade. Hin und wieder überkam sie die Lust nach derlei süßlichen Getränken. Möchtest du auch? Fragte sie und wartete die Antwort ab, ehe sie sich selbst einschenkte. Mit dem Glas in der Hand machte sie es Sakushi gleich und setzte sich der Frau gegenüber auf einen Stuhl. Mit dem Glas an den Lippen lauschte die Medic Sakushis Ausführung, nickte dabei stets aufmerksam, auch wenn ihr Blick manchmal abschweifte. Aniya stutzte, als die Grünhaarigen von ihrem Erfolg bei der Versiegelung von Genjutsu berichtete. Das ging? Gut, die Braunhaarige war in jedem Fall ein Laie auf dem Gebiet der Fuin und konnte sich nur auf ihr allgemeines Wissen aus der Bibliothek berufen. Zum weiteren nach harken, vermutlich weil dies nicht Kern der Unterhaltung schien, blieb der Amell vorerst keine Chance. Denn Sakushi stellte sie sogleich vor das eigentliche Problem: Ein Fuin aus der Distanz an ihre Gegner anbringen. Als reine Fernkämpferin fiel ihr verständlicherweise das Taijutsu im Waffengebrauch ebenso schwer, wie der Faustkampf. Es musste also eine andere Lösung her, die sich weiterhin auf die Nin- und Genjutsu beschränkte. Es wurde für einen Moment still, denn Aniya nahm einen Schluck von der Limonade und musste nachdenken. Nur für's Verständnis: Fuin brauchen einen physischen Körper, um aktiviert oder transportiert zu werden, ja? Flüssigkeiten oder Partikel sind nicht geeignet? Zwar stand Aniya bis vor kurzem vor einem ähnlichen Problem mit ihren Medictechniken, allerdings ließen diese sich eben durch die Flexibilität des Chakra lösen. Wenn sich Fuin tatsächlich auf physische Körper beschränkten, so sah die Sache wieder ganz anders aus. Aniya brauchte erneut einen Moment, um über die Möglichkeiten von Chakra nachzudenken, denn Elementmanipulation mit Doton käme auch nicht infrage. Da müsste Sakushi wieder einen Gegenstand werfen und Gestein zum schweben bringen war ein anderes Kaliber. Im Grunde bleibt da eigentlich nur die Möglichkeit, dass du mit Element neutralen Chakra eine physische Form imitierst. Also dass du einfach Chakra so stark konzentrierst, dass dein Fuin darin den Körper anerkennt. So viel zur ersten Überlegung. Sie brauchten schließlich ein Grundgerüst und Aniya hoffte, dass Sakushi damit bereits arbeiten konnte. Und sie ihr nicht nur etwas sagte, was sie bereits wusste.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mi 8. Feb 2017, 21:51

Chakrahaushalt: 4 x sehr hoch - 1 x mittel = 3 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel



Vom Smalltalk - ob alle den Kampf gut überstanden hatten und ja, das hatten sie - und den Höflichkeiten - die Schuhe durften an den Füßen bleiben und ich bestätigte, das Aniya mir auch einschenken durfte - kamen wir recht schnell zum eigentlichen Thema. Meiner Jutsuidee und meinem Problem. Ich holte ein wenig aus um meiner Sensei einen Überblick über das Problem zu geben, vor dem ich mich sah. Sie hörte mir stumm zu und nachdem ich geendet hatte, wurde es einige Momente still. Aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, wie ein schwarzes Wesen vollkommen geräuschlos durch die Balkontür herein huschte und über einen der Baumstämme in der Ecke ins Geäst nach oben kletterte. Doteki war wieder da, aber Aniyas Gegenfrage forderte meine Aufmerksamkeit. Im ersten Moment wollte ich dem zustimmen, zögerte dann aber. Flüssigkeiten oder Partikel? Unter Partikel konnte ich mir nicht wirklich etwas vorstellen, aber der Ansatz mit der Flüssigkeit klang nicht mal so schlecht... nur wie sollte ich Flüssigkeit manipulieren? Ich beherrschte das Doton, nicht das Suiton... bis jetzt. Ich wusste nicht, ob ich nicht auch zum Suiton affin war. Aber das Suiton auf dem notwendigen Niveau zu meistern würde ewig dauern. Bevor ich jedoch weiter darauf eingehen konnte, hatte meine Sensei ihren Gedankengang schon weiter gesponnen. "Ich weiß nicht, ob es ein Körper sein muss...", meinte ich zögern und biss mir auf die Unterlippe, wie ich es oft tat, wenn ich nachdachte. Dann formte ich Fingerzeichen und im nächsten Moment erschienen deutlich sichtbar die leuchtenden Symbole für das Warnsystem in meiner Handfläche. Aber sie waren dort nicht fest, sondern ließen sich ein wenig bewegen. "Also, normalerweise mache ich´s so. Ich forme die Symbole hier aus Chakra, aber ich mache sie nicht fest. Ich lege sie auf eine flexible Schicht... im Prinzip eine Schicht aus Chakra. Ich glaube, es würde reichen, wenn ich diese Chakraschicht imitieren kann.", meinte ich und betrachtete das Fuin, dann berührte ich meine andere Hand und hatte somit das sinnvollste Warnsystem aller Zeiten angebracht - ich überwachte soeben meinen eigenen Chakrakreislauf und wurde gewarnt, sobald ich Chakra verwendete. Wuhuu. "Wenn diese Schicht auf einen Körper trifft, löst sich das Fuin ab und wirkt. Also darf es eigentlich kein Körper sein.", stellte ich für mich fest und blickte wieder zu Aniya. "Es gibt keine Medictechnik, von der du eine solche Funktion für mich herunterbrechen kannst, oder?", fragte ich und man hörte heraus, das ich das stark bezweifelte. Es wäre auch zu einfach, wenn Aniya eine anwenderfreundliche und aufbereitete Lösung parat hätte.

[1219 + 417 = 1636 /2857 Wörtern]

Selbsterfunden
Name: Warnsystem
Jutsuart: Fuin („Chakra-Fuin“)
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Chakra 5, Fuinausbildung
Beschreibung: Dieses Jutsu besteht aus zwei Teilen. Nach dem Formen der Fingerzeichen entstehen zwei halbe Fuin, eines davon auf der Innenseite des Handgelenks des Anwenders. Das andere entsteht sobald der Anwender eine andere Person berührt an deren Handgelenk. Schmiedet der gezeichnete Gegner eine Chakramenge von mittel oder höher, meldet sich das Siegel am Arm des Anwenders und warnt so bevor das Jutsu entsteht. Das Siegel bleibt für 5 Posts bestehen und kann durch erneuten Chakraverbrauch von Gering um 3 Posts verlängert werden.
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Fr 10. Feb 2017, 17:22

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Sakushi schien für einen Moment selbst verunsichert, ob Fuin zur Übertragung tatsächlich an einen Körper gebunden wurden. Sie demonstrierte ihre Vorgehensweise anhand eines praktischen Beispiels. Ein Siegelzeichen erschien in ihrer Hand und interessiert beugte sich die Amell zur genaueren Betrachtung leicht vor. Die Frau legte den Kopf schräg, konnte aber den Abstand zwischen Hand und Zeichen nicht genau ausmachen. Ach was... Murmelte sie, erstaunt über diese neue Erkenntnis. Das Fuin wurde bei Kontakt mit einem physischen Körper aktiv. Die Chunin widerlegte die Annahme der Jounin. Aber Aniya war auch Medic, keine Fuin-Gelehrte. Sie lehnte sich mit einem zufriedenen Schmunzeln zurück, das Glas derweil auf den Tisch vor sich abgestellt. Huh. Es sind eben die kleinen Details. Dann sprach Sakushi genau das Problem an, mit dem die ryonin bis vor einiger Zeit selber zu kämpfen hatte. Darauf schenkte sie der jungen Frau ein gequältes Lächeln. Der Knackpunkt ist, dass man bei den meisten Medicjutsu einen direkten Kontakt herstellen muss. Hat was mit der Zellmanipulation dabei zu tun. Tatsächlich habe ich vor einiger Zeit einen Lösungsansatz für die Heilung ohne direkten Kontakt gefunden, aber das ist hierfür uninteressant. Sie gestikulierte mit den Händen, als läge eine Fläche auf ihrer Hand. Du hast es gerade gesagt: Es müsste eigentlich reichen, wenn du diese Chakrafläche zwischen Hand und Fuin bewusst manipulierst und das Fuin darüber transportierst. Eine zusätzliche Manipulation durch irgendwelches Elementchakra würde den Chakraverbrauch wahrscheinlich nur unnötig in die Höhe treiben. Es klang so einfach, aber wenn Aniya die erforderte Konzentration des Chakra richtig einschätzte, könnte Sakushi an der Ausführung noch ein wenig knabbern. Sie musste dabei auf etwas zurückgreifen, was sie sonst unterbewusst tat und zusätzlich noch Energie zum verschießen aufbringen. Sprich das Chakra musste noch eine Form annehmen. Die Jounin hatte davon gehört und gelesen und beherrschte ähnliche Fertigkeit mit ihrem Elementchakra. Die Element in eine für sie untypische Form bringen. Ein anstrengendes, aber lohnenswertes Training. Mit ihrem heutigen Wissensstand über die Chakrakontrolle würde ihr das Lernen deutlich leichter fallen. Jetzt würde sie aber ihre Schülerin damit unterstützen. Ihre Gedanken schweiften zurück zu Fuin und dem vermeiden von physischen Körpern. Ihr kam eine Frage auf. Es gibt aber auch Fuin, die zuerst an Gegenständen angebracht werden und dann bei Kontakt mit irgendetwas anderem aktiv werden. Liegt da dann auch diese Chakraschicht zwischen? Mmh... Nachdenklich tippte sie sich mit dem Finger an die Nase, den Blick nach draußen, durch die offene Wohnzimmertür gerichtet.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Fr 10. Feb 2017, 22:25

Chakrahaushalt: 3 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel - 1 x mittel = 3 x sehr hoch + 1 x hoch



Aniya war zwar nicht vom Fach, zeigte sich aber interessiert und beobachtete meine Ausführung genau. Und zu meiner Überraschung schien sie ein Problem dieser Art sowie eine Lösung zu kennen. Im selben Atemzug meinte sie aber, das ich mit dieser Lösung hier nicht viel anfangen können würde - und ich hatte mir schon Hoffnungen gemacht. Ihre nächsten Worte, ihre Gesten bestätigten mich jedoch in meiner Vermutung, wie es gehen könnte. Aniya hielt das Vorgehen also nicht für unmöglich. Nachdenklich betrachtete ich meine Arme, meine Hände, wo eben noch ein flexibles Siegel lag. Mit der Schicht anzufangen war wohl das Sinnvollste. Ich konnte einfach noch einmal die Fingerzeichen formen, das Chakra investieren und mein Siegel im schwebenden Zustand erschaffen. Ich hatte noch nie versucht, es über meine Haut zu schieben... war wäre wohl ein Anfang. Wenn ich es schaffte, es zu verschieben, entwickelte ich vielleicht ein bewusstes Gefühl für die Chakraschicht. Ich atmete tief durch und nickte meinen Gedanken ab, gerade als Aniya wieder einen Gedanken formte. Ich riss mich aus meinen Überlegungen und sah meine Sensei an. "Du redest vom Tobidogu, richtig?", versicherte ich mich kurz. Die Versiegelungstechnik war allgemein bekannt und auch normale Shinobis beherrschten sie. "Da ist aber keine Chakraschicht drunter. Man malt das Symbol auf. In dem Moment ist es eigentlich nur ein schönes Tintenmuster. Erst wenn man das Chakra in die Tinte leitet wird das Muster zum Fuin und wirkt. Man kann ein Fuin so "programmieren", das es auf irgendeinen Einfluss reagiert, aber prinzipiell wirkt es, sobald man das erste Mal Chakra reinleitet.", stellte ich die zweite Art dar, wie man ein Siegel erschaffen konnte. "Aber ich will nur Fuin verschießen, die ich auf der Chakraschicht erschaffe. Also werde ich damit anfangen und ausprobieren, ob ich die irgendwie dehnen kann.", erklärte ich mein weiteres Vorhaben. Das würde eine lange, stille Übungsphase werden - für einen Zuschauer nicht wirklich spannend. "Du wolltest das Kage Bunshin lernen, wenn ich mich richtig erinnere.", meinte ich und formte die dazu benötigten Fingerzeichen. Ein Ebenbild erschien auf dem Stuhl neben mir, griff nach meinem Glas Limonade und trank einen Schluck daraus. "Aber Bunshintraining machen wir besser draußen.", meinte die Kopie und stand auf, um durch die Balkontür nach draußen auf den gerade aufgegangenen Rasen zu treten. "Welche Bunshin kannst du schon?"

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