[Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Ein gemeinschaftliches Leben der Bewohner und Shinobis im Wohnviertel Konohagakures.
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Aniya Amell
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Sa 11. Feb 2017, 13:04

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Kaum hatte Aniya ihren Gedanken laut ausgesprochen, da spann Sakushi ihn sogleich weiter. Da Tobidogu war zwar nicht ganz das, worauf die Medic hinaus wollte, dennoch lauschte sie Sakushis Ausführung aufmerksam und interessiert. Aniya wusste selbst, wie das Fuin funktionierte. Als Fuinjutsuka konnte die Schülerin ihrem Sensei aber neue Einblicke über die Funktionsweise der Siegeltechniken bescheren. Und sie lieferte mit den konfigurierbaren Fuin eine Antwort auf Aniyas Frage. Wenn sie nun weiter darüber nachdachte, schienen die Möglichkeiten für Fuin beinahe unbegrenzt, abhängig vom Bereich der Fuin verstand sich. Aber darüber könnte sie sich ein anderes Mal des Kopf zerbrechen. Der Fokus lag auf Sakushis Technik und die schien die Chunin langsam in die Praxis umsetzen zu wollen. Nimm am besten ein Fuin, dass du im Schlaf beherrschst. Dann kannst du dich besser auf die Chakraschicht konzentrieren. Gab die Braunhaarige noch als nett gemeinten Ratschlag, auch wenn sie sich bewusst war, dass Sakushi ohnehin mit etwas einfachem beginnen würde. Viel helfen könnte sie ihrer Schülerin dabei allerdings nicht mehr und die nächste Frage kam: Was nun tun? Da die Grünhaarige mit nichts ernsthaft Gefährlichem hantierte, brauchte die Jounin der Frau auch nicht dauerhaft über die Schulter schauen. Aber die Chunin bot ihrem Sensei sogleich eine Beschäftigung. Das Kage Bunshin. Ouh ja. Antwortete die Amell und ihr Gesicht hellte sich noch weiter auf. Eine nützliche und Technik und eine Schande, dass sie sich noch nicht die Zeit nahm, sie zu lernen. Es hätte ihr vieles während der Ausbildung erleichtert. Zur Demonstration erschien auch gleich ein exaktes Ebenbild von Sakushi neben dieser und trank an der Stelle des Originals de Limonade. Aniya runzelte die Stirn und musterte den Bunshin skeptisch. Doch ehe sie ihren aufkommenden und leicht merkwürdigen Gedanken aussprechen konnte, wollte der Bunshin auch gleich zur Tat schreiten. Die Medic stand ebenfalls auf und würde der Kopie nach draußen folgen, wandte sich zuvor der echten Sakushi noch zu. Du weißt ja, wenn du Hilfe brauchst, musst du nur was sagen. Die Fuinjutsuka dürfte jederzeit stören, sogar wenn Aniya selbst mit dem Erlernen neuer Techniken beschäftigt war. Die Joinin hatte aber Vertrauen, dass für die weiteren Schritte keine Hilfe nötig war. Nur den Standard aus der Akademie und den Mizu Bunshin. Aber ohne eine ausreichende Wasserquelle ist er ein wenig nutzlos. Deutete sie auf das große Manko des Suiton-Elements hin. Vereinzelte Techniken ließen sich auch ohne Wasser verwenden, aber mit war es stets effektiver und manchmal auch Chakra effizienter. Neben dem Kage Bunshin ließ sie ihren Blick kurz durch den Garten schweifen und bemerkte die frische des Rasens. Womöglich missbrauchte Sakushi oft den hinteren Bereich ihres Wohngeländes zum üben neuer Techniken und wenn sich die Sensei richtig erinnerte, gehörten Doton-Techniken zum Repertoire der Chunin. Dieser Garten hatte wirklich nicht viel zu lachen. Bevor sie aber mit dem eigentlichen Training beginnen konnten, musste Aniya einfach ihren Gedanken Worte verleihen. Sie brannten regelrecht in ihrem Kopf. Hat der Kage Bunshin einen eigenen Organismus? Ich meine, er ist ja nach wie vor eine Kopie aus Chakra. Wohin verschwinden dann Essen und Getränke? Für die eigentliche Technik mochte diese Information nicht zwingend von Interesse sein, aber die Ärztin in Aniya verlangte nach einer Antwort.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Sa 11. Feb 2017, 16:28

Chakrahaushalt: 3 x sehr hoch + 1 x hoch - 1 x mittel = 3 x sehr hoch + 1 x mittel



[Bunshin]

Akademie- und Mizubunshin - damit war sie auf einem ähnlichen Stand wie ich beim Erlernen des Kage Bunshins. Das Grundprinzip kannte sie bereits. Ich wollte gerade mit der Erklärung anfangen, als Aniya eine interessante Frage stellte. Zur Antwort zuckte ich mit den Schultern. "In mich? Wenn das Original mit erschafft, während es Hunger hat, habe ich auch Hunger, wenn es aufs Klo muss, muss ich als Bunshin das auch. Woher kommen die Kunais, die ich bei mir trage?", wies ich auf eine zweite ungeklärte Tatsache hin. "Wer auch immer diese Technik ursprünglich entwickelt hat, war ein Genie. Ich glaube nicht, das wir es schaffen, die Technik zu verstehen. Aber anwenden können wir sie.", leitete ich den praktischen Teil des Trainings über und formte langsam die Fingerzeichen. "Zu diesen Fingerzeichen nimmst du am besten die Chakramanipulation vom Suitonbunshin als Basis und ersetzt das elementare Chakra durch neutrales. Der Rest ist im Prinzip ausprobieren.", meinte ich und damit hatte ich ihr die ganze Hilfestellung gegeben, zu der ich in der Lage war. Jetzt musste sie es einfach probieren... immer und immer wieder.

[Original]

Und jetzt würde ich meinen Gedankengang in die Praxis umsetzen. Aniya und mein Bunshin gingen nach draußen und meine Sensei meinte noch, das ich sie jederzeit unterbrechen konnte, sollte ich Hilfe brauchen. Ich nickte abwesend, nahm einen Schluck Limonade und formte erneut die Fingerzeichen für das Warnsystem. Das Siegel lag wieder auf meiner Hand. Jetzt durfte ich auf keinen Fall mich selbst oder Doteki berühren, sonst würde sich das Fuin lösen und ich musste erneut Chakra investieren. Mein Blick fixierte das Siegel und ich konzentrierte mich vollkommen darauf. Sich eine unbewusste Handlung bewusst zu machen, war extrem schwierig. Nach einer gefühlten Ewigkeit bildete ich mir ein, das Siegel gezielt ansteuern zu können und begann, ein wenig daran zu ziehen. Optisch ließ sich zuerst nichts erkennen, dann begannen einzelne Linien ein wenig zu.... wackeln? Es reichte nicht, um das Fuin zu verschieben. Ich zog fester daran und spürte, wie es drohte instabil zu werden, also ließ ich es bleiben. Ich atmete tief durch und nahm die zweite Hand zur Hilfe. Ich hielt sie über das Fuin, ohne meinen Arm zu berühren, um ein besseres Gefühl für das Chakra an dieser Stelle zu entwickeln. So konnte ich das Fuin von zwei Seiten bearbeiten, ein wenig drücken und schieben. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaffte ich es. Das Fuin wanderte, langsam aber stabil, über meine Haut. Den Arm hinunter und hinauf. Ein, zwei Mal drohte es mir zu entkommen, aber ich wurde immer sicherer darin.

[2016 + 241 = 2257 /2857 Wörter]

Selbsterfunden
Name: Warnsystem
Jutsuart: Fuin („Chakra-Fuin“)
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Chakra 5, Fuinausbildung
Beschreibung: Dieses Jutsu besteht aus zwei Teilen. Nach dem Formen der Fingerzeichen entstehen zwei halbe Fuin, eines davon auf der Innenseite des Handgelenks des Anwenders. Das andere entsteht sobald der Anwender eine andere Person berührt an deren Handgelenk. Schmiedet der gezeichnete Gegner eine Chakramenge von mittel oder höher, meldet sich das Siegel am Arm des Anwenders und warnt so bevor das Jutsu entsteht. Das Siegel bleibt für 5 Posts bestehen und kann durch erneuten Chakraverbrauch von Gering um 3 Posts verlängert werden.
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Sa 11. Feb 2017, 23:06

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[Beginn Trainingspost: Kage Bunshin no Jutsu - 0/1050 (1400 - 25% durch Lernen von Spielercharakter) Wörter]

Sakushi wies auf weitere Unstimmigkeiten beim erstellen eines Kage Bunshin hin und Aniya konnte der Frau nur zustimmen, dass es sich beim Erschaffer dieser Technik um ein Genie handeln musste. Nur mit Chakra konnte man eine derart realistische Kopie erschaffen, die sämtliche körperliche Bedürfnisse verspürte des Originals teilte. Stimmt wohl. Das zu entschlüsseln überlassen wir den großen Geistern unserer Zeit. Vielleicht kommt ja irgendwer irgendwann dahinter. Wäre die Grünhaarige nicht, würde Aniya nun über die Wirkung dieser Bunshin philosophieren und selbst versuchen, auf eine logische Erklärung zu kommen. Aber da die Grenzen von Chakra selbst noch nicht eindeutig bestimmbar sind, wäre dies verschwendete Denkkapazität. Weswegen sie sich nun lieber auf das Wesentliche konzentrieren wollte. Sakushis Bunshin zeigte die benötigten Fingerzeichen, Aniya wiederholte diese anfangs langsam, dann schneller. Ihre Hände sollten mit dem Ablauf bekannt sein. Alsoo... eine halbe Kombination aus dem Mizu und dem Standard-Bunshin. Stellte die Medic für sich fest. Das mochte nicht unbedingt der Realität entsprechen, aber verhalf zu ihrem eigenen Verständnis und ihrer Vorstellungskraft. Um sich den Chakrafluss in Erinnerung zu rufen, schuf Aniya erstmal einen gewöhnlichen Bunshin. Sie schloss dabei die Augen und fokussierte sich auf ihre geistige Energie. Ein Abbild erschien direkt neben der Frau und verschwand sogleich wieder. Nun konzentrierte sie ihr Suiton-Chakra so, wie sie es bei dem Mizu Bunshin täte, würde allerdings keinen formen. Mhm... ich verstehe was sie meint. Nun müsste die Amell sich wieder voll auf den Chakrafluss konzentrieren. Das gewöhnliche so manipulieren, wie es sonst beim Suiton der Fall wäre. Beim ersten Versuch ertappte sich Aniya direkt dabei, wie sie automatisch auf ihr Elementchakra zugriff und setzte die Prozedur zurück. Ihre Umgebung fast vollständig ausblendend, versetzte sich die Medic auf eine geistige Ebene zu ihrem Chakra, bis sie den Strom regelrecht spüren konnte. Nun setzte sie ihr Chakra in Bewegung, formte parallel die Fingerzeichen. Man sah ihr an, dass sie die Manipulation Schritt für Schritt trocken übte, denn das letzte Zeichen schloss sie nie. Erst als de Medic sich über den Fluss bei gewöhnlichen Chakra sicher war, zog sie Kette an zeichen einmal komplett durch und entfesselte ihr Chakra. Als Reaktion erschien kurz eine Rauchwolke, hinterließ aber kein Abbild der jungen Frau. Aniya schmunzelte daraufhin leicht. Wäre es wirklich so einfach, würde das Kage Bunshin jeder Shinobi in Konohagakure beherrschen. Ich schätze das Chakra muss ich doch noch ein bisschen besser fokussieren und manipulieren. Das ist noch nicht ganz ausgereift.

[Ende Trainingspost: Kage Bunshin no Jutsu - 401/1050 Wörter]

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 13. Feb 2017, 18:30

3 x sehr hoch + 1 x mittel - 3 x mittel = 2 x sehr hoch + hoch


Dann löste es sich auf. Einen Moment blickte ich etwas verwirrt drein, dann ging mir ein Licht auf. Das Fuin war nicht dafür gemacht, lange gehalten zu werden, also löste es sich auf. Ich musste es also nicht nur schaffen, das Fuin von meiner Haut zu lösen und auf eine Chakraschicht zu legen, sondern musste das auch noch schnell tun. "Okay okay.", murmelte ich in mich selbst hinein und stand auf um nach draußen zu gehen. Dort fiel mein Blick zuerst auf Aniya, welche soeben Fingerzeichen formte und sich anschließend kurz umsah. "Mehr Chakra.", meinte ich und lächelte kurz. Mein Bunshin nickte zwar zustimmend, war von meiner Einmischung aber nicht begeistert. "Ich mach das schon. Kümmer dich um dein eigenes Training.", fuhr sie mich spielerisch an. Ich rollte mit den Augen und wandte mich ab - ich hatte wirklich genug zu tun. Im Hintergrund hörte ich aber noch, wie mein Bunshin mir zustimmte. "Recht hat sie, aber das weißt du vermutlich selbst." Ich ging ein paar Schritte weiter und formte erneut die Fingerzeichen für das Warnsystem. Das Bewegen des Siegels klappte schon recht gut, aber jetzt musste ich den eigentlich schwierigen Schritt machen - ich musste das Siegel "wegschießen" oder zumindest einmal von meiner Hand lösen. Ich hatte das Siegel wieder auf der rechten Hand, hielt die Linke darüber und konzentrierte mich. Zuerst versuchte ich, das Fuin über die Länge meiner Hand zu beschleunigen und es aus der Chakraschicht heraus zu reißen. Sollte eigentlich funktionieren... Das Ergebnis der wiederholten Versuche war allerdings, dass das Fuin zerbrach und ich erneut Fingerzeichen formen musste, um ein Fuin zu haben mit dem ich testen konnte. So würde ich nicht weiter kommen. Ich konnte meinen gesamten Chakrahaushalt auf diese Art verschwenden und irgendwann würde es sicher funktionieren, aber es musste eine bessere Möglichkeit geben.

[2257 + 300 = 2557 /2857 Wörter]
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Do 16. Feb 2017, 12:25

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[Beginn Trainingspost: Kage Bunshin no Jutsu - 401/1050 (1400 - 25% durch Lernen von Spielercharakter) Wörter]

Die Konzentration des Chakra stimmte nicht ganz. Bei einem Vergleich mit ihrem Elementchakra, bemerkte die Medic auch die feinen Unterschiede. Es passte nicht ideal mit den Fingerzeichen überein, also müsste sie ihr Gespür dafür etwas verbessern. Drum teste Aniya erneut den Chakrafluss bei den Fingerzeichen und machte sich ein deutlicheres Bild von der Konzentration. Dieses Mal müsste es stimmen, sie schloss das letzte Zeichen und statt einer Rauchwolke kamen gleich zwei hintereinander hoch, aber kein Bunshin in Sicht. Von Sakushis Hinweis für einen Moment abgelenkt, schaute sie ihrer Schülerin nach, wie das Original sich ebenfalls in den Garten zum üben begab. Der Doppelgänger stimmte dem zu und Aniya nickte wissend. Ja, ich weiß. Ich musste nur eben ein Gefühl für die Konzentration kriegen. Jetzt pegel ich die Chakramenge aus. Sie nutzte zuvor eine Menge, wie sie beim Mizu Bunshin der Fall war und da wusste sie, dass die nicht ausreichte. Jetzt musste sie ausprobieren, was die richtige Menge für einen einzelnen Bunshin war. Es war etwas mehr, als für ihren Mizu Bunshin. Da die Medic mit ihrem Chakra nicht unbedingt sparsam sein brauchte, nutzte sie eine nach ihrer Schätzung zu hohe Menge. Nur, um das Resultat zu beobachten. Es folgten mehrere Rauchwolken an unterschiedlichen Stellen, aber aus keiner trat eine Kopie hervor. Mehr Chakra, mehr Bunshin. Natürlich. Stellte die Amell für sich fest. Ähnelten sich die Bunshin also allesamt in diesem Aspekt. Nur dass sie keine Abbilder schuf deutete daraufhin, dass die Konzentration noch immer nicht stimmte. Aber das galt vermutlich nur für mehr als einen Bunshin. Daran könnte sie gleich noch weiter schrauben, jetzt wandten sie sich der Erschaffung eines einzelnen zu. Mit den Fingerzeichen und gleichem Fokus, wandte sie nun eine geringere Menge an Chakra auf. Drei Rauchwolken und tatsächlich blieben zwei Bunshin von der Dame zurück. Bei dem Anblick ihrer Kopien strahlte Aniya über beide Ohren, bis diese sich einige Momente später einfach wieder in Luft auflösten. Oh. Immer noch zu viel Chakra? Verwundert über die Tatsache, dass die Technik für einen Bunshin weniger Chakra in Anspruch nahm, als von der Braunhaarigen erdacht, startete sie einen neuen Versuch. Noch weniger Chakra. Ihr kam es schon fast seltsam vor, dass eine solch effiziente Technik wenig Chakra benötigte, aber darüber wollte sie sie wirklich nicht beschweren. Bedeutete dies nur, dass sie demnächst alle ihre Arbeiten praktisch gleichzeitig erledigen konnte. Nie wieder Herkules mit auf den Trainingsplatz schleppen. Beim dritten Versuch, die richtige Menge für einzelne Bunshin zu finden, klappte es schließlich auch. Die Kopie stand neben ihr und für einen Augenblick schauten sich die beiden nur gegenseitig an. Na gut. Kam es vom Original und sie verschränkte nachdenklich die vor der Brust. Und wie testen wir jetzt, ob du nicht ein normaler Bunshin bist? Aniya nahm zwar nicht an, dass dies nur ein billiger Akademie-Bunshin war, aber ein kleiner Beweis schadete nicht. Kurz wirkte ihr Abbild überfordert, konzentrierte dann aber sein Chakra, bis es sich grünlich färbte und desinfizierte seine Hände. Ich kann Jutsu verwenden. Erfreut klatschte Aniya in die Hände und jubelte. Fantastisch! Und jetzt weg, ich möchte noch was probieren. Mit einem Lächeln seufzte der Bunshin und verschwand wieder in seiner weißen Rauchwolke. Die Jounin war noch nicht ganz fertig, jetzt wollte sie mehrere Duplikate gleichzeitig von sich erstellen. Der Bunshin könnte natürlich bleiben, aber so gewann sie etwas Chakra zurück und dessen Eindrücke. Mit den Fingerzeichen steigerte sie die Konzentration, ebenso die Chakramenge. Die richtige Balance ließ sich nach dem ersten erfolgreichen Kage Bunshin deutlicher leichter finden und sie portionierte die Menge ihrer Energie nun in kleineren Schritten. Sie testete erst zwei Bunshin, dann drei, dann vier. Mit jedem neuen Bunshin gab sie ein Tüpfelchen mehr Chakra hinzu und konzentrierte es entsprechend. Nachdem sich eine stattliche Zahl gesammelt hatte, ließ sie alle wieder verschwinden. Einen letzten Test, ob die Informationsweitergabe funktionierte, wollte die Medic noch machen und schuf sich einen Bunshin. Mmh... geh mal bitte zur Eingangstür und zähle dort die erste Reihe von Dachziegeln. Dann lös' dich wieder auf. Begeistert sah ihr Duplikat nicht gerade aus, Aniya hätte selber auch nicht die Lust dazu, aber was tat man nicht alles im Sinne der Wissenschaft. Aniya wartete nicht lange, da spürte sie die Rückkehr ihres Chakra und wusste, wie viele Dachziegel sich über der Haustür befanden. Es hatte also geklappt.

[Ende Trainingspost: Kage Bunshin no Jutsu - 1115/1050 Wörter - Technik erlernt!]

Ich schätze, ich bin fertig. Wandte sich die Medic mit einem Lächeln nun wieder an den Bunshin ihrer Schülerin. Ging schneller als gedacht. Sie schaute zu der echten Sakushi rüber. Ob sie auch schon einen Durchbruch hatte?

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Chakraverbrauch: Sehr Gering
Voraussetzung: Ninjutsu 1, Chakra 1, Medic-Ausbildung
Beschreibung: Es ist nicht immer möglich für einen Medic-Nin seine Hände steril zu halten. Diese Technik hat den Effekt, die Hände sofort von Blut, Bakterien und Dreck zu bereinigen. Man kann es auch nutzen um Wunden zu reinigen.



Statusupdate:
15x sehr hoch
------
- 1x sehr gering durch Kiyomaru
- 2x mittel durch Kage Bunshin no Jutsu (Man beachte 50% geringere Chakrakosten durch Chakra 10)
------
Verbleibendes Chakra: 14x sehr hoch, 1x hoch, 1x sehr gering


Ich hatte mich beim Ausrechnen der Wörterzahl vertippt und statt mit einer B-Rang Technik mit einer A-Rang gerechnet. Habe dementsprechend die erforderliche Wortanzahl angepasst und das jetzt einmal durchgezogen.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Do 16. Feb 2017, 20:17

2 x sehr hoch + hoch - 1x mittel - 1 x hoch= 1 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel



Und da fiel mir das Shuriken wieder ein, die rotierende Bewegung. Vielleicht konnte ich das Stück Chakraschicht mit dem Fuin heraus... drehen? Durch die Drehbewegung würde ich flächige Verbindung zu meiner Haut langsam lösen und konnte den Prozess leichter kontrollieren. Erneut formte ich die Fingerzeichen für das Warnsystem und das Fuin erschien in meiner rechten Hand. Die Linke hielt ich darüber und konzentrierte mich. Es bereitete mir keine Probleme mehr das Fuin zu bewegen, somit war auch die erste Drehung einfach. Aber umso öfter, umso schneller ich das Fuin drehte, umso schwieriger wurde es. Ich zog es ein wenig nach oben, versuchte es von meiner Haut zu lösen und sofort geriet die dünne Chakraplatte ins Schlingern. Das Fuin wurde instabil. Vorsichtig legte ich das Fuin wieder auf meiner Haut ab, sodass es sich erholen konnte. So viel Zeit musste sein, auch wenn es sich demnächst wieder von selbst auflösen würde. Ich startete den nächsten Versuch, und den nächsten, und wieder einen und mit jedem Mal spürte ich, wie es besser funktionierte. Das Fuin bewegte sich zunehmend stabil von meiner Haut weg und "schwebte" zwischen meinen Handflächen. Es rotierte so schnell, das ich nur noch einen durchscheinenden grauen Fleck in der Luft erkennen konnte. Ich wusste, das das Siegel da war, aber ein Beobachter würde kaum etwas wahrnehmen. Aniyas Worte nahm ich nur gedämpft war. Meine volle Aufmerksamkeit galt der rotierenden Chakraplatte. Das Fuin würde sich jede Sekunde auflösen, aber es lief perfekt. Die Chakrascheibe fühlte sich ruhig an, das Fuin stabil und ich hatte tatsächlich noch ein klein wenig geistige Kapazität zur Verfügung, um mich auf etwas Anderes zu konzentrieren. So erhöhte ich den Chakradruck auf die Tecknik und gab ihr den Impuls, nach vorne zu schnellen. Die Scheibe setzte sich in Bewegung, schien zu fliegen, und im nächsten Moment spürte ich einen stechenden Schmerz in meinen Händen. Es hatte keinen lauten Knall geben, keine Explosion in dem Sinne, aber ich hatte die Kontrolle über das Chakra verloren. Die Scheibe war kollabiert, bevor sie meine Hände verlassen konnte und hatte überraschend viel Kraft freigesetzt. Ein kurzer Schrei, in welchem sich Schmerz und Schreck mischten, entkam mir. "Verdammter Mist!", fluchte ich im nächsten Moment und biss die Zähne zusammen. Stechender Schmerz hatte sich in meinen Händen ausgebreitet - ein Blick verriet mir, weshalb. Aus dutzenden kleinen Schnitten, die sich bis knapp über die Handgelenke zogen, quoll bereits das Blut. Ein paar wenige Schnitte waren tief, die meisten eher auf dem Level eines Papierschnitts, aber sie taten weh. "Genau das habe ich befürchtet. Toll gemacht, Sakushi.", lobte ich mich selbst und die Wut in meiner Stimme war nicht zu überhören. Einen Augenblick lang überlegte ich, ob ich einfach Fingerzeichen formen und darauf pfeifen sollte, aber der ein oder andere Schnitt machte mir doch Sorgen. Ich wandte mich zu meiner Sensei um, welche scheinbar ihr Training beendet hatte - zumindest verrieten mir das die Erinnerungen meines Bunshin, welcher sich in diesem Moment auflöste. Dabei wanderte mein Blick über die Balkontür, in welcher eine aufmerksam die Umgebung nach Feinden scannende Raubkatze stand. "Ich würd´s jetzt nicht unbedingt Durchbruch nennen.", antwortete ich auf die indirekte Frage, welche Aniya in Hörweite meines Bunshins ausgesprochen hatte, und hielt die blutigen Hände hoch. "Kannst du die Aufhören lassen zu bluten? Ich weiß nicht, ob sich heilen rentiert. Kann durchaus sein, das ich sie mir noch zwei, dreimal in die Luft sprenge.", meinte ich bitter. Wobei mir bewusst war, das mein Chakra wahrscheinlich nicht mehr für besonders viele Versuche reichen würde.

[2257 + 582 = 2839/2857 Wörtern ]
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Fr 17. Feb 2017, 16:18

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Ein knapper Aufschrei sollte Aniyas Frage fast schon beantworten. Sie schaute zu der echten Sakushi rüber, nahm aus dem Augenwinkel wahr, wie der Bunshin verschwand. Die junge Frau starrte auf ihre Hände und auch für die Medic war das langsam austretende Blut erkennbar. Ohje... Murmelte sie leise und würde sich zu der Chunin begeben. Der Schock schien bereits vergangen, als die Medic Sakushis Hände in die eigenen nahm und sie vorsichtig von allen Seiten betrachtete. Die meisten waren nur oberflächliche Schnittwunden, auf den Rest warf sie einen genaueren Blick und tastete sanft darunter liegende Sehnen ab, was für die Chunin vermutlich nicht ganz ohne Schmerzen war. Tiefere Verletzungen konnte Aniya vorerst nicht ausmachen. Wüsste sie es nicht besser, würde Aniya glauben Sakushi hätte mit einer Fuuton-Technik hantiert. Daher war es erstaunlich, dass reines Chakra diese Wunden verursachte. Es musste unter enormer Konzentration und Druck stehen. Zu viel davon und sie verlor die Kontrolle. Selbstverständlich wollte die junge Frau ihr Training direkt fortsetzen und nicht zu viel zeit und Chakra darauf setzen, die Hände bei jedem Mal vollständig zu heilen. Gewissermaßen gab die Medic Sakushi auch recht. Es ist auch nicht so gut für die eigene Regeneration, wenn man zu oft hintereinander heilt. Das grünliche Chakra legte sich erst um Aniyas Hände, erweiterte sich dann zu Sakushis. Sie nahm Rücksicht auf die Bitte der Fuinjutsuka und verheilte innerhalb weniger Augenblicke die Gefäße, dabei auch viele kleine Schnittwunden. Währenddessen konnte sich die Jounn ein kurzes Lachen nicht verkneifen. Ich muss gerade an die ganzen Shinobi denken, die mit unterschiedlichen Brandverletzungen ins Krankenhaus kommen, weil sie auch nur neue Jutsu trainieren wollten. Wir haben mehr Trainingsunfälle wie die hier, als ernsthafte Kampfverletzungen. In der Regel. Wenn man vergangenen Geschehnissen keine Beachtung schenkt. Nachdem die Schnitte entweder vollständig verheilt oder die Blutung gestoppt war, reinigte Aniya noch schnell die Hände vom Blut. So, fertig. Wenn du Probleme oder Schmerzen bei der Bewegung hast, sag das sofort. Das muss ich mir dann genauer ansehen. Damit wäre die Chunin auch wieder entlassen zum freien experimentieren. Solange es bei zerschnittenen Händen blieb, und das Chakra ihr beim nächsten Mal nicht im Hals- Brustbereich alles zerschnitt, brauchte sie sich keine Gedanken machen. Stattdessen machte die Jounin der Grünhaarigen etwas Platz. Wenn du möchtest stehe ich dir als Testperson zur Verfügung. Und wenn du die Kontrolle verlierst, versuche Chakra zu entziehen oder umzuverteilen. Aniya konnte nur schätzen, was der Grund für das fehlgeschlagene Jutsu war. Bei Kontrollverlust schränkte sich die Auswahl an Möglichkeiten deutlich ein und oft war es zu viel stark konzentriertes Chakra.

Name: Kiyomaru ("Reinigung")
Jutsuart: Medic-Jutsu
Rang: E-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr Gering
Voraussetzung: Ninjutsu 1, Chakra 1, Medic-Ausbildung
Beschreibung: Es ist nicht immer möglich für einen Medic-Nin seine Hände steril zu halten. Diese Technik hat den Effekt, die Hände sofort von Blut, Bakterien und Dreck zu bereinigen. Man kann es auch nutzen um Wunden zu reinigen.

Name: Shosenjutsu ("Mystische Handflächentechnik")
Jutsuart: Medic-Jutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakra 4, Medic-Ausbildung, Wissen über Muskeln & Sehnen
Beschreibung: Das Shousenjutsu ist die schwächere Version des Shousen no Jutsu. Mit dem Shousenjutsu ist der Anwender in der Lage Verletzungen bis zur Stärke einer Prellung zu heilen. Hinzu kommen leichte Schnittwunden und leichte Verbrennungen. Die Heilung dauert 1 Post.

Statusupdate:
14x sehr hoch, 1x hoch, 1x sehr gering
------
- 1x sehr gering durch Kiyomaru
- 1x gering durch KShosenjutsu ("Mystische Handflächentechnik") (Man beachte 50% geringere Chakrakosten durch Chakra 10)
------
Verbleibendes Chakra: 14x sehr hoch, 1x hoch, 1x mittel

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » So 19. Feb 2017, 23:00

Chakrahaushalt: 1 x sehr hoch + 1 x hoch + 1 x mittel - 3 x hoch = 1 x mittel



Während ich mich über meine eigene Unfähigkeit ärgerte und das Ganze am liebsten Ignorieren würde, sah sich Aniya meine Verletzungen etwas genauer an. In der Zeit, in welcher sie die Wunden abtastete, war ich ausreichend damit beschäftigt mir die Schmerzen nicht anmerken zu lassen. Da hatte ich schon schlimmeres Erlebt... und indirekt kam sie auch darauf zu sprechen, während das grünliche Chakra meine Wunden schloss. "Ich tue jetzt mal so, als würde ich mich nicht angesprochen fühlen.", kommentierte ich mit einem verlegenen Lächeln auf den Lippen. Das war nun in kürzester Zeit mein zweiter ernsthafter Trainingsumfall gewesen... wobei der erste wesentlich schlimmer war.
Dann konnte ich zum Training zurückkehren. Mein letzter Versuch war soweit in Ordnung gewesen, aber den Punkt mit dem Abschuss musste ich noch üben. Und besonders viele Versuche hatte ich nicht mehr zur Verfügung, zumindest heute nicht. Kaum hatte ich mich von Aniya abgewandt, bot sie sich auch schon als lebendes Übungsobjekt an. Schnell schüttelte ich den Kopf. "Soweit bin ich noch nicht. Ich muss noch den Abschuss hinkriegen und das Chakra irgendwie... abstumpfen." Mir wollte das richtige Wort für den Vorgang nicht einfallen, also erklärte ich kurz, was ich meinte. "Ich will die Chakrascheibe ja nicht nur auf Gegner schießen. Wenn ich die Verletze, wäre das irgendwo zielführend, aber ich habe ja auch unterstützende Fuin, welche ich auf Verbündete schießen möchte. Also darf die Chakrascheibe keinen Schaden anrichten." Leider hatte ich noch keine Ahnung, wie ich das Anstellen sollte. Nur heute würde ich nicht mehr fertig werden. Ich atmete tief durch und überlegte kurz. Wie sollte ich weiter vorgehen? "Mein Chakra ist aber so gut wie leer. Ich versuche jetzt noch, das Chakra so abzustumpfen, das mir nichts mehr passiert wenn es in meinen Händen explodiert, dann kann ich den Rest alleine weiter trainieren.", verkündete ich meine Entscheidung und wandte mich wieder dem Training zu.
Es lief ab wie zuvor. Ich formte Fingerzeichen, erschuf das Siegel des Warnsystems auf meiner rechten Hand, hielt die linke Hand darüber und löste das Fuin von meiner Haut, sodass es sich zwischen meinen Handflächen drehte. Das funktionierte soweit ganz gut - beim zweiten Versuch musste ich mich schon fast nicht mehr darauf konzentrieren - aber danach wurde es schwierig. Ich setzte das Fuin wieder unter Druck beziehungsweise versuchte es so mit Energie zu versorgen, das ich es nachher zwischen meinen Händen hevorschießen lassen könnte, nur musste ich darauf achten, wie genau ich das Chakra konzentrierte. Beim ersten Mal hatte ich es unbewusst "scharf" ausgeformt, jetzt probierte ich es so sanft wie nur möglich werden zu lassen. Dabei ließ ich auch ein klein wenig Chakra weg, schlichtete es um, verwebte es ineinander... es war jede Menge nervige Kleinarbeit, von der ich noch nicht einmal gewusst hatte, das es sie gab. Den ersten Versuch flog mir wieder um die Ohren - diesmal aber ohne Schnittwunden. Was auch immer ich gemacht hatte - es hatte funktioniert. Auf meinen Händen waren nur (schmerzhafte) rote Striemen zu sehen, aber keine offenen Wunden. Im nächsten Versuch perfektionierte ich das noch ein wenig. Die Chakrascheibe schaffte es schon fast, den Bereich zwischen meinen Händen zu verlassen, da kollabierte sie dennoch. Diesmal waren nur meine Fingerspitzen betroffen. Sie sahen aus, als hätte ich eben tosenden Applaus geklatscht - waren also leicht gerötet. Ich lächelte zufrieden. "Also wenn ich dir ein Fuinschild rüberschmeiße, das dich vor Angriffen schützt, kann man damit doch leben, oder?", fragte ich Aniya und hielt ihr meine Hände hin. Erst als ich da so stand, fiel mir auf, das meine Hände leicht zitterten und meine Knie etwas... instabil wurden. Ich hatte jede Menge Chakra rausgepulvert und mehr würde ich heute nicht mehr vertragen.


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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Mo 20. Feb 2017, 13:35

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Tatsächlich war Aniyas Aussage - bezüglich der Trainingsunfälle - kein Wink mit dem Zaunpfahl. Aber sie erinnerte sich daran zurück, wie sie Sakushi in beschriebenen Szenario persönlich kennen lernte und musste amüsiert schmunzeln. Als Sensei und gleichzeitige Iryonin gehörte es wohl dazu, die kleinen Pannen beim Training ihrer Schützlinge zu begradigen. Bei der Technik der Chunin schien auch ein anderes, ungeahntes Problem aufgetreten zu sein, welches sie auch zu erklären versuchte. Das Chakra hatte von sich aus eine aggressive Haltung angenommen. Unterbewusst musste Sakushi es so konzentriert haben, doch damit sie Verbündeten nicht schadete sollte es harmlos sein. Die Medic lauschte aufmerksam und verstand die Problematik. Sie selbst hatte eher mit dem Gegenteil zu kämpfen, konzentrierte ihr Chakra unterbewusst konstruktiv, statt destruktiv. Es war also eine Frage zur Einstellung und Verwendung von Chakra. Umgewöhnen, um es flapsig zu sagen. Da die Grünhaarige den Fehler bereits erkannt hat, mischte sich Aniya mal nicht weiter in den Trainingsfluss der Chunin ein. Sie wusste nur selbst zu gut, wie störend Mitmenschen sein konnten, wenn man gerade hohe Mengen Chakra konzentrierte. Sie beobachtete Sakushi nur, wie sie mit mäßigen Erfolg ihrem Ziel näher zu kommen schien. Dennoch flog ihr das Chakra in beiden Versuchen um die Ohren. Dieses Mal blieben zu ihrem Glück aber nur Reizungen auf der Haut. Aniya musterte die junge Frau von oben bis unten und machte ganz andere, physische Probleme aus. Sakushi hatte es vorhin angekündigt: Ihr Chakra würde für eine korrekte Ausführung der Technik nicht mehr ausreichen. Das sah man ihr auch an. Ich glaube du brauchst erstmal eine Pause. Die Medic schloss die Distanz zu der Chunin wieder und würde diese sanft aber bestimmt an der Schulter zum hinsetzen Richtung Boden drücken. Ihre Beine sollten nicht plötzlich nachgeben. Dann würde die Jounin sich die Hände ansehen und diese einfach verheilen. Nur kleine, unwichtige, aber auch störende Verletzungen. Wenn du das heute wirklich noch fertig bekommen möchtest, könnte ich dir etwas Chakra geben. Ausruhen solltest du dich dann trotzdem noch. Je nach Reaktion würde sie der Frau so oder so eine hohe Menge Chakra zukommen lassen, damit sie sich nicht auf wackeligen Beinen zurück ins Haus schleppen müsste. Ansonsten gäbe es gleich eine großzügige Ladung von zweimal sehr hohen Chakramenge. Ich glaube dich habe ich irgendwann auch wegen der Nähe zum Chakratod auf der Liege. Dies war ein kleiner, scherzhafter Wink mit dem Zaunpfahl.


Name: Shosenjutsu ("Mystische Handflächentechnik")
Jutsuart: Medic-Jutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakra 4, Medic-Ausbildung, Wissen über Muskeln & Sehnen
Beschreibung: Das Shousenjutsu ist die schwächere Version des Shousen no Jutsu. Mit dem Shousenjutsu ist der Anwender in der Lage Verletzungen bis zur Stärke einer Prellung zu heilen. Hinzu kommen leichte Schnittwunden und leichte Verbrennungen. Die Heilung dauert 1 Post.

Name: Chakra ichū suru ("Chakra transferieren")
Jutsuart: Medic-Jutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: variabel (+ Mittel falls Übertragung über Verbindung, nicht Berührung)
Voraussetzung: Ninjutsu 5, Chakra 5, Chakraverbindung im Fall keiner Berührung, Medic-Ausbildung
Beschreibung: Es ist ein Medizinjutsu, dass dazu dient Chakra von einem Körper in einen Anderen zu transferieren. Dadurch können Ärzte Leute die kurz vor dem Chakratod stehen retten, indem Chakra auf den Körper übertragen wird. Diese Kunst ist allerdings auch mit dem Shikon no Jutsu kompatibel. Da durch das Shikon no Jutsu bereits eine Chakraverbindung besteht ist es möglich auch ohne Berührung Chakra zu transferieren und dann über die Leiche seine Jutsus zu wirken. Dazu muss der Anwender jedoch selbst die Fingerzeichen formen und das Chakra für die Jutsu erst übertragen. Das übertragene Chakra steht dem Ziel zur Verfügung, diese Chakrakosten können nicht durch Chakrakontrolle verringert (sehr wohl aber erhöht) werden.

Statusupdate:
14x sehr hoch, 1x hoch, 1x mittel
------
- 1x gering durch Shosenjutsu ("Mystische Handflächentechnik") (Man beachte 50% geringere Chakrakosten durch Chakra 10)
- 2x sehr hoch / 1x hoch durch Chakra ichū suru ("Chakra transferieren")
------
Verbleibendes Chakra: 12x sehr hoch, 1x hoch, 1x gering | o. | 14x sehr hoch, 1x mittel

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 20. Feb 2017, 22:31

2 x sehr hoch [durch Aniyas Jutsu] + 1 x mittel - 1x hoch - 1xmittel= 1xsehr hoch + 1xhoch



Meine Sensei teilte die Euphorie über den kleinen Erfolg nicht, sondern setzte eine besorgte Miene auf und brachte mich dazu, mich an Ort und Stelle auf den Boden zu setzen. Angesichts meiner etwas schwammingen Wahrnehmung meiner Umgebung keine so schlechte Idee, aber hinsetzen ohne die zerschnittenen Händen in den Dreck zu drücken war mit wackeligen Knien gar nicht so einfach. Schließlich saß ich aber und war ganz froh darum. Während das grünliche Chakra meine Wunden einhüllte, bemerkte ich Folgen der Anstrengung. Nicht nur, das mein Chakrahaushalt erschöpft war - mein ganzes Körper war angespannt, die Arme schienen ein wenig zu Zittern und auch geistig war ich nicht mehr hundertprozentig wach. Ich fühlte mich, als wäre ich seit drei Tagen wach. Aber Aniyas Worte ließen mich aufhorchen. "Du kannst Chakra geben?", stellte ich überrascht fest. Ich war mir nicht darüber im Klaren gewesen, das Medics so etwas konnten, auch wenn es - vor allem bezüglich der nächsten Anmerkung - durchaus sinnvoll klang. Ich grinste verlegen. "Klingt nach mir.", bestätigte ich ihre Vermutung. Und es klang nicht danach, als würde mir das nur ein Mal passieren. Ich ging viel u oft an mein Limit.
"Ich würde das Fuin heute gerne noch fliegen sehen. Wenigstens einmal. Also... wäre cool, wenn du mir so viel Chakra geben könntest?", bat ich ein wenig verlegen. Die Amaell konnte sich diesen Tag im Kalender markieren. Mein früherer Fuinlehrer könnte ihr bestätigen, dass das praktisch nie vorkam. Aber ich wollte diese Technik fertig bekommen... und nachdem die Medicnin ihr Jutsu angewendet hatte, fühlte ich mich auch wieder dazu in der Lage. Das Chakra in meinem Körper zurückfließen zu spüren war merkwürdig, aber löste keineswegs ein Unwohlsein bei mir aus. Binnen kürzester Zeit fühlte ich mich wieder dazu in der Lage, das Jutsu anzuwenden... zwei, drei, vielleicht vier Mal. Aber ich hatte von einmal gesprochen, einmal das Fuin fliegen sehen, und mit dem festen Entschluss bei diesem einen Mal zu bleiben stand ich auch wieder auf. "Stehst du noch als Ziel zur Verfügung?", ging ich auf Nummer sicher. Die Schäden, die Aniya möglicherweise davon trug, sollten sich nach meinen letzten Fortschritten eigentlich auf ein Minimum begrenzen. Ein wenig gerötete Haut oder so. Ich würde mich drei, vier Schritte von der Medicnin entfernen - mehr traute ich mir im Moment nicht zu - und dort erneut die Fingerzeichen für das Warnsystem formen. Das Überwachungssystem auf mir selbst hatte sich schon längst aufgelöst. Schon fast routiniert löste ich das Fuin von meiner Handfläche. Ließ es kreisen. Das Chakra bearbeitete ich so ähnlich wie zuvor, wobei mir auch dieses Vorgang nun wesentlich weniger Zeit und Konzentration abverlangte. Schnell genug um damit zu kämpfen war ich trotzdem noch nicht. Dann hielt ich die Chakrascheibe so in den Händen wie zuvor, als sie es fast zwischen meinen Händen hervor geschafft hatte. In einem kurzen Moment hatte ich zuvor das Gefühl, die Scheibe würde ins Schlingern geraten, und so zog ich die Fläche ein klein wenig größer (liegt stabiler in der Luft) und beruhigte die Fläche wieder. Dann atmete ich tief durch, gab ihr einen Schubs, wobei ich die Rotation beachten musste, und... sie flog. Ich hielt die Luft an, während sie durch die Luft segelte, direkt auf Aniya zu, sollte sie nichts dagegen gehabt haben. Sie flog schneller, als ich erwartet hatte, trotzdem schien es ewig zu dauern, bis sie die Medicnin berührte, und dabei war sie kaum zu erkennen. Der Blick auf mein Handgelenk brachte Gewissheit - das kleine Siegel des Warnsystems war darin aufgetaucht. Ein breites Grinsen erschien auf meinem Gesicht. "Es hat funktioniert.", stellte ich fest und in meine Stimme schwang irgendwo zwischen Fassungslosigkeit und Euphorie.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Aniya Amell » Do 23. Feb 2017, 19:10

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Anderes hätte Aniya von der Chunin nicht erwartet: Sie wollte ihre Technik noch heute einmal erfolgreich wirken. Verdenken konnte es die Medic der jungen Frau nicht, weswegen sie dem Wunsch nachkam und dieser eine großzügige Menge Chakra zukommen ließ. Es sollte in jedem Fall für einmalige Anwendung ausreichen. Natürlich. Die Amell hatte sich als Ziel zur Verfügung gestellt, sie wäre es auch weiterhin. Außerdem wollte sie selbst erfahren, wie die Technik korrekt ausgeführt wirkt. Eine gewisse Spannung lag auch in der Luft, während Aniya Sakushi beim formen des Chakra beobachtete und blieb ganz still, um die Konzentration der Chunin keineswegs zu stören. Es konnte mühselig sein das Chakra wirklich nach seinem Willen zu bändigen, gerade wenn es bestimmte Verhaltensmuster annehmen sollte. Aber die Grünhaarige schien ihrem Ziel langsam näher zu kommen. Die letzte Bewegung verriet, dass sich die Chakrafläche auf den Weg machte. Aniya wartete weiterhin, regte sich kein Stück, damit das Siegel sie nicht auch noch verfehlte. Die Medic selber merkte den Kontakt mit dem Siegel nicht. Erst als ihre Schülerin mit breitem Grinsen bestätigte, dass die Ausführung ein Erfolg war, schloss sich Aniya der Feierlaune an. Sie applaudierte der Kunoichi kurz und freute sich ehrlich für sie. Sehr schön! Und... was macht es? An sich herunter und die beiden Schultern beschauend, konnte sie keine signifikante Veränderung ausmachen, beispielsweise ein Siegel oder ähnliches. Es war auch keine Barriere, wie Sakushi zuvor als Test-Fuin erwähnt hatte spürbar. Was für ein Siegel war nun also an der jungen Frau angebracht? Etwas harmloses, nahm sie an und schweifte mit ihren Gedanken ein Stück weiter. Sakushi hatte es geschafft, aus der Distanz ein Fuin an einer Person anzubringen. Sie konnte auch Genjutsu in Fuin speisen und vermutlich für eine bestimmte Zeit speichern. Wäre dies auch mit gewöhnlichen Ninjutsu möglich? Oder mit den Jutsu der Iryonin? Man merkte Aniya vermutlich an, dass für einen Moment nachdenklich wurde. Ohne Zweifel könnten sie mit einer Kombination aus Fuin und Heil-Techniken die Teamfähigkeiten deutlich verstärken. Du hattest ja vorhin erwähnt, dass du es geschafft hattest, Genjutsu mit Fuin zu verbinden. Meinst du dasselbe wäre auch mit den Techniken zur Heilungen von den Iryonin möglich? Also, dass man ein Siegel aktivieren kann und das dann Chakra für die Heilung freisetzt? Sprach sie nun ihre Gedanken laut aus. Kaum war die eine Herausforderung bewältigt, da wollte die Jounin die Grünhaarige direkt vor eine neue stellen. Darauf stellte Aniya selbst fest, dass dies wohl ein Thema für einen anderen Tag zum Kopf zerbrechen war und schüttelte deswegen leicht den Kopf. Ich glaube damit können wir uns aber auch noch wann anders beschäftigen. Jetzt wäre eine richtige Chakrapause nicht verkehrt. Möchtest du lieber deine Ruhe? Sonst könnten wir ja eine Kleinigkeit essen. Ich könnte dann noch Kisuke anfunken, ob er auch mag und wir könnten uns etwas näher kennen lernen. Denn um ehrlich zu sein weiß ich als Sensei erschreckend wenig von euch. Mit verlegenem Lachen musste die Amell das über sich Preis geben. War aber auch nicht viel Zeit für einen gemütlichen Plausch seit der Teamzusammenstellung. Und von richtigem Team-Training konnte auch noch nicht die Rede sein. Sie hatten jetzt einiges nachzuholen. Insbesondere eine Mission.

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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Do 23. Feb 2017, 23:21

Ich war erleichtert, das sich die investierte Zeit gelohnt hatte, und schwebte für einen Moment auf Wolke sieben. Die Frage meiner Sensei ließ mich kurz auflachen, dann trat ich auf sie zu, nahm ihre rechte Hand und drehte sanft die Innenseite des Handgelenks nach oben. Daneben hielt ich meinen Teil des Siegels. "Es überwacht dich. Wenn du ein Jutsu anwendest das eine bestimmte Menge an Chakra braucht, schlägt dein Teil des Siegels Alarm und meldet es an meinen Teil weiter. So kann ich mich auf einen heftigen Angriff vorbereiten.", erklärte ich ihr die Wirkungsweise. Ich verriet gerade ziemlich viel über meine Kampfweise, aber ich hatte nicht das Gefühl, das Aniya dieses Wissen jemals gegen mich verwenden würde. Sie war eine Medicnin, eine Heilerin und meine Sensei - sie sollte so Dinge wissen. Eine leise Stimme in meinem Kopf wisperte, das ich begann, mich zu sehr auf die Brünette zu verlassen. Ich trat einen Schritt zurück und machte den Mund auf, um etwas zu sagen, aber Aniyas Blick... den kannte ich nur zu gut von mir selbst/meinen Bunshin. Sie dachte über etwas nach und so blieb ich für einen Moment still. Mit den Blick suchte ich Doteki, welcher sich direkt in der Balkontür positioniert hatte und uns aufmerksam beobachtete. Die nächsten Worte der Medicnin ließen mich innehalten. Heilung durch Fuin auslösen? Medicjutsu mit Fuin transportieren, nein, die Chakramanipulation, die Medics ausführten, auf anderes Chakra übertragen und dadurch Heilung herbeiführen? Ich wusste nicht, wie Medicjutsu genau funktionierten, aber das sie irgendwie auf Chakramanipulation beruhten war klar und eben diese flocht ich ja in die Fuin ein. Noch während ich die Möglichkeiten abwog und die vielen Vorteile sah, welche eine solche Technik bieten könnte, sprach Aniya eilig weiter und versuchte das Thema wieder zu verdrängen. Chakrapause. Essen. Kisuke anfunken. Wenig wissen. "Müsste gehen.", stellte ich nüchtern fest und ignorierte ihre Worte damit. "Mit den Genjutsufuin bilde ich die Chakramanipulation ab, die normal das Genjutsu bewirkt. Ich bin kein Medic und kann die Techniken schlecht einschätzen, aber theoretisch müsste es gehen.", führte ich das Thema noch ein wenig weiter aus und blickte Aniya ernst an. Dann sah ich zu Doteki, stieß einen kurzen Pfiff aus und die Raubkatze bewegte sich in meine Richtung. "Aber etwas Essen klingt gut. Sushi?", fragte ich und würde anschließend zum Funkempfänger greifen. Kisukes Frequenz hatte ich ja. Sobald Aniya und ich uns auf ein Lokal geeinigt hatten, würde ich ihn ansprechen. "Hey Kisuke, hier spricht Sakushi. Hast du gerade Zeit? Aniya und ich würden Sushi essen gehen in Onkel Sams Sushibar.", teilte ich ihm mit, wo wir uns treffen würden, und lief nebenbei schon in die entsprechende Richtung los. "Willst du dazu kommen?", lud ich ihn noch einmal offiziell ein und würde weitere Rückfragen beantworten, während wir unserem Ziel näher kamen.

--> Sams Sushi Bar mit Aniya
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » So 9. Apr 2017, 13:11

--> Onkel Sams Sushibar

Meine Sensei war wenig begeistert davon, das ich nicht mehr schlafen wollte, ließ uns aber ohne große Moralpredigt ziehen. Noch auf dem Weg nach Hause erreichte mich der Funkspruch zur Mission - Heute Abend würde es los gehen. Wir würden die Strecke nachts zurücklegen? Das klang, als würden wir direkt nach unserer Ankunft die Ruine erkunden... vielleicht sollte ich doch noch ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen kümmerte ich mich jedoch erst einmal darum, meine Vorräte aufzufüllen und den Missionsrucksack zusammenzustellen. Aus meinem gut sortieren Regal holte ich ein paar Karten, welche die östlichen Sümpfe und den Weg dahin umfassten, und verstaute sie als so ziemlich einzigen Gegenstand unversiegelt im Rucksack. Die restlichen Dinge - das Zelt, die Nahrung für mich und Doteki sowie die Wasservorräte - waren in Schriftrollen versiegelt. Ich war nicht unbedingt die stärkste und unversiegelt würde mich die gesamte Ausrüstung nur behindern. So war man Rucksack fast leer, als ich ihn neben die Couch stellte und mich auf eben diese Zurückfallen ließ. Ich hatte noch ein paar Stunden Zeit... Wie wollte ich die Nutzen? Schlafen, wie vorgeschlagen? Zuerst einmal rappelte ich mich hoch und ging duschen. Wenige Minuten später lag ich wieder auf der Couch - Doteki mit geschlossenen Augen im Geäst über mir. Ich merkte, das es kein Problem wäre, jetzt einzuschlafen und überwand mich, mir den Wecker zu stellen - auf eine Stunde vor Sonnenaufgang. Ich hatte gesagt, das ich nicht schlafen würde, und wenn ich ein Weilchen wach war, würde man auch nicht unbedingt erkennen, das ich geschlafen hatte. Nur Minuten später war ich weg...
Und der Schlaf sollte nicht erholsam sein. Nein, ich hatte diesmal keinen Albtraum. Es war ein schöner Traum. Ich war wieder in der Savanne, im Reservat und lief mit klein-Doteki über die Steppe. Iwao, Kioko, alle waren da. Es war ein ganz normaler Tag, ein friedlicher Tag, an dem wir das Leben genossen, so wie wir es führten. Es erfolgte keine Wendung ins Negative und als ich aufwachte, war ich entspannt... und traurig. Ich wollte dahin zurück. Jeder Tag hier in diesem Dorf ließ das Mädchen sterben, das dort durch die Savanne gehüpft war, aber ich konnte hier noch nicht weg. Ich war nicht stark genug, mich da draußen, jenseits der Mauer, zu behaupten. Vor allem war ich nicht dazu in der Lage mich gegen die zu verteidigen, die mich jagen würden.
Der Wecker klingelte, kurz nachdem ich die Augen aufgeschlagen hatte und holte mich damit aus meiner merkwürdigen Stimmung. Ich deaktivierte ihn und lief ins Bad um mir den Schlaf aus den Augen zu waschen und meine noch feuchten Haare zu föhnen.

[Beginn Trainingspost: Seigyo Kanona Yoroi („steuerbare Rüstung“) | 2667 Wörter]

Dann setzte ich mich an den Küchentisch und begann an einem Thema zu arbeiten, welches ich viel zu lange aufgeschoben hatte. Ein wenig Denkarbeit würde mich davon abhalten, in Fernweh zu zerfliesen. Ich musste meine Barriere verbessern. Sie arbeitete nach der falschen Einheit beziehungsweise arbeitete sie nach einer Einheit, die ich nicht verstand. Das musste ich ausmerzen. Meine Warnsystemreihe war der Richtwert, den ich erreichen wollte. Sie sagte mir, welche Angriffe mir bevorstanden und anhand dieser Information musste ich abschätzen, ob meine Barriere dem Stand halten würde oder ob zusätzliche Maßnahmen notwendig waren. Also malte ich die beiden Siegel nebeneinander auf und markierte die Verbindungspunkte der einzelnen Siegelstrukturen, welche ich für gewisse Aufgaben verantwortlich machte. Dieses Wissen hatte ich mir übe die letzten Jahre mühselig erarbeitet und langsam zahlte es sich aus. Schnell hatte ich meine beiden Fuin zerlegt und die Teile herauskristallisiert, welche ich miteinander zudem neuen Fuin verbinden wollte. Leider war das nicht so einfach erhofft. Ich konnte nicht in der Barriere den Teil austauschen, der den Maximalwert bestimmte, und eine andere Symbolik dafür einfügen - ich musste das gesamte Fuin umstrukturieren. Ich musste ganze Symboleinheiten umarbeiten, anders anordnen und neue Wege für das Chakra finden. Ich vergrub mich in dieser Aufgabe und hätte darüber fast die Zeit vergessen. Durch Zufall blickte ich auf, durch die Balkontür und merkte, das der Himmel begann sich rot zu färben. Zeit zum Aufbruch. Schnell schnappte ich mir meinen Rucksack, warf meine aktuellen Notizen mit hinein, sperrte alle Türen ab und machte mich auf den Weg zum Tor.

[256/2667 Wörtern]

--> Dorftor
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Fr 14. Apr 2017, 15:03

--> Dorftor

Als ich daheim ankam, zitterten meine Knie. Was zur Hölle... ich verstand immer noch nicht, was geschehen war. Es war dunkel geworden, dann blickte ich direkt ins Licht. Was hatte die Stimme gesagt? Sie sei Hydaelyn. Was war Hydaelyn? Wusste irgendjemand, wer oder was das war? Sie musste mächtig sein... und sie stellte uns vor die Herausforderung eines Turniers, wie in einem billgen Roman. Es hörte sich abartig an. Wie ferngesteuert schloss ich die Haustür auf, ließ sie hinter mir zufallen und ging in die Küche. Ich räumte meinen Rucksack aus, verstaute alles wieder an seinem Ursprungsort. In meinem Kopf arbeitete es. Beim ersten Team hatte ich noch so etwas ähnliches wie Hoffnung... oder ein gutes Gefühl. Takashi Uzumaki, der Name war weltweit bekannt - er war stark. Er konnte gewinnen. Er hatte gegen Amon gewonnen. Die anderen Namen kannte ich nicht... bis meiner kam. Seitdem befand ich mich in dieser Starre. Nahm alles um mich herum wahr wie in einem Film. So auch die... Informationen, die in meinem Kopf landeten, und in diesem Moment zum Fakt wurden. Die weiteren Namen, die folgten. Und meine Handlungen jetzt.
Ich kam wieder zu mir, als das kalte Wasser der Dusche gegen meine Haut prasselte. Wie auch immer ich hier her gekommen war. Ich hob die Hände vor mein Gesicht und betrachtete sie. Dünne Finger, vom Papier zerschnitten und mit kleinen Tintenspritzern. Die Hände einer Autorin, Redakteurin oder aber, in meinem Fall, einer Fuinkünstlerin, aber... keines Kriegers. Diese Hände gehörten nicht zu einer Person, welche die Kraft hatte, die Welt zu retten. "Wieso...?", wisperte ich leise. Wieso sollte in diesen Händen das Schicksal der Welt liegen? Ich... verdammt, ich wollte nur in irgendeiner Savanne mein Zelt aufschlagen, die Wildnis beobachten und mit Doteki auf die Jagd gehen. Mein maximales Ziel war, einen ruhigen, sicheren Ort zu schaffen, in welchen Menschen leben konnten, ohne um ihre Existenz zu fürchten. Aber die Welt retten? Nein. Nein. Nein! Das war nicht meine Aufgabe. Das konnte ein Takashi tun, eine Senjoughara, ein Reto oder eine Aniya, aber nicht ich! Ich... Ich ballte meine Hände zu Fäusten, ließ sie sinken. Ich konnte mich nicht wehren. Ich MUSSTE antreten. Ein Nein galt nicht. Und es nützte niemanden. Das Team musste antreten. Die Worte der Hokagin hallten in mir wieder. Die Worte, welche sie an mich richtete, nachdem Amon das Dorf angriff und ich nicht am Tor erschien. Ich mochte diese Frau nicht, aber... in diesem Punkt hatte sie recht. Wir mussten Seite an Seite stehen. Jetzt durfte ich nicht wegbrechen. Was auch immer das für ein krankes Spiel war... Einem Wesen, das auf diese Art und Weise in meinen Kopf und den Anderer vordingen konnte, glaubte ich, das es mich auf ein Kampffeld zerren würde und konnte. "Ich hoffe, das ist eine einmalige Sache.", murmelte ich und griff zur Duscharmatur, um die Temperatur einzustellen. Meine Haut war mittlerweile Eiskalt... Wie lange hatte ich meine Hände angestarrt? Wie lange gegrübelt? Aber vielleicht sollte ich mich daran gewöhnen, also an dieses Gefühl der Kälte. Mein Kampffeld würde kalt sein, eiskalt. Noch war es aber nicht soweit und ich konnte wärme tanken. Ich duschte fertig, auch wenn es schon das zweite Mal heute war, knotete meine Haare im Nacken zusammen und schlüpfte einfach nur in einen lockeren Schlafanzug. Den würde ich die nächsten Tage wohl anbehalten... ich hatte ohnehin nicht vor, für irgendjemanden die Tür aufzumachen, da war die Hygiene nicht das Wichtigste. Wenn ich für sie schon in so einer komischen Arena kämpfen sollte, wollte ich mich wenigstens in Ruhe, auf meine Art und Weise, vorbereiten. Mein Funkempfänger blieb einfach in den schmutzigen Klamotten liegen.


[Fortsetzung Trainingspost Seigyo Kanona Yoroi]
Ein Blick durch die Balkontür zeigte mir, das die Sonne fast vom Himmel verschwunden war. Die Nacht begann... und damit die Zeit, in welcher ich am Besten arbeiten konnte. Meine vorangegangenen Überlegungen hatte ich intuitiv am Küchentisch abgelegt. Mit dieser Technik würde ich anfangen. Dieses Jutsu benötigte ich zwingend, um in diesem Kampf von Nutzen zu sein. Ich war nicht gut darin, Menschen durch die Gegend zu schubsen... das mussten die anderen Kämpfer übernehmen, welche ich nicht kannte. Aber mit dieser Barriere konnte ich ihnen Schutz bieten - Schutz, den die Gegner hoffentlich nicht hatten. Ich schüttelte leicht den Kopf um mich von diesem Gedanken loszureißen. Wenn ich mich auf den Kampf in sieben Tagen konzentrierte, würde das nichts werden. Ich würde keine meiner Ideen in die Tat umsetzen können. Und ich hatte so viele Ideen, die das Ruder herumreißen konnten. Also an die Arbeit. Jeden zuvor bekritzelten Zettel nahm ich einzeln zur Hand um mir die unterschiedlichen Symboliken und Einzelwirkungen wieder in den Kopf zu rufen, bevor ich sie alle an einem bestimmten Platz am Küchentisch legte. Heute Nachmittag hatte ich viel geschafft - es war alles vorbereitet - aber jetzt musste ich die ganzen einzelnen Puzzelstücke zusammenfügen, ohne das ich das Gesamtbild kannte. Ein wildes drauf los kombinieren begann. Es war nicht einfach nur Puzzeln. Zu Beginn meiner Fuinausbildung war ich auf diesem Stand, aber mittlerweile handelte es sich um ein Minimum dreidimensionales Puzzle, bei dem nicht einmal klar war, ob es am Ende eine Kugel, ein Prisma oder eine Pyramide werden sollte. Diese Arbeit forderte mich, ich liebte sie, aber irgendwie... nun, Doteki hasste sie. Und ihm war langweilig. Er hatte sich auf eine Mission gefreut, auf eine Reise und jetzt? Jetzt lag mein Rucksack wieder im Schrank und verstaubte, dafür saß ich mittlerweile am Boden meiner Wohnung umringt von jede Menge Papier. Und diese Langeweile ließ mich der Panther auch spüren. Zuerst, als ich noch am Tisch saß, legte er sich "nur" auf den Art direkt über mir, sodass sein hin und her peitschender Schwanz ständig im unmittelbaren Bereich meines Kopfes unterwegs war. Jetzt, wo ich mich aus seinem Wirkungsbereich entfernt hatte und halb fertig war (beziehungsweise hoffte ich, halb fertig zu sein) beschloss die Raubkatze, das es Zeit wäre für eine Anschleichübung. Und wie es der Name der Übung schon vermuten lässt, erfolgte die Attacke vollkommen unerwartet. Plötzlich stürzte sich Doteki auf einen speziellen Zettel, drückte ihn mit den Vorderpfoten auf den Boden wie eine Maus, welche eine Hauskatze am Boden festpinnte, und alle Zettel stoben auseiander. Flatterten durch den gesamten Raum und natürlich war ihnen die Raumkatze sofort auf den Fersen. "Doteki!", rief ich erschrocken und wütend, aber das interessierte das majestätisch nach flatternden Zettelchen schlagende Raubtier kein bisschen. "Hey, man, hör auf mit dem Mist! Ich wär auch lieber auf Mission und würd durch eine Ruine rennen aber daraus wird nichts.", motzte ich meinen Begleiter an und stand auf, um die Zettel aufzusammeln. Einen hatte er mittlerweile zwischen den Zähnen und blickte mich an. Seinem Blick nach fragte er sich auf der einen Seite, was ich denn jetzt für ein Problem hätte, auf der anderen konnte ich das Grinsen nach dem Motto "Das geschieht dir Recht" erkennen. "Mission ist nicht.", wiederholte ich noch einmal mit Nachdruck und glättete die Blätter mit der Hand. Ich hatte alle Zettel wieder... bis auf den, der durchlöchert und vollgesabbert in Dotekis Maul hing. Den würde mir die Katze aber nicht wieder geben... Stattdessen drehte das stolze Tier sich von mir weg und sprang wieder nach oben ins Geäst. Skeptisch blickte ich in die Richtung, in welcher Doteki aus meinem Gesichtsfeld verschwunden war. "Wieso habe ich das Gefühl, dass das nicht die einzige Störung dieser Art war?", stellte ich dem Panther eine rethorische Frage. Wenn Doteki antworten würde, würde ich mich sehr wundern. Um weitere Daten- und Zeitverluste durch Spontanangriffe seitens meines Begleiters zu verhindern, musste ich die Taktik ändern und spannte das Netz auf, welches ich einige Wochen vor dem Kampf gegen Amon mit Kamui benutzt hatte, um eine neue Technik zu entwickeln. Mithilfe der Wäscheklammern aus der Küche heftete ich die zurückeroberten Zettel an und war anschließend bestimmt eine Stunde damit beschäftigt, den vorherigen Stand wieder herzustellen. Ich musste zuerst das Fuin wieder aufzeichnen und entwickeln, welches Doteki der Geräuschkullise nach gerade in einzelne Papierfutzelchen zerriss, und anschließend musste ich wieder alles richtig zusammenkombinieren. Wobei man im Falle von Fuin nicht direkt von Richtig sprechen konnte. Es gab viele Wege, eine Barriere zu erschaffen, ähnlich wie ich sie besaß, aber es galt den besten Weg zu finden. Es brauchte eine stabile Fuinkonstellation, welche nicht nach wenigen Sekunden auseinanderbrach. Zudem durfte ich nicht zu viele Verbindungen einbauen, sonst würde das Fuin Unmengen an Chakra kosten und so wahnsinnig viel hatte ich nicht davon. Unbegrenzte Chakrareserven wären schon etwas Nettes. Schließlich hatte ich wieder alles beisammen und stand vor einem guten Ergebnis. "So, jetzt muss ich das nur noch in Chakra packen und jemanden finden, der mir beim Testen hilft.", murmelte ich in mich hinein. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte, das ich mich vor allem bei der Suche nach einem Trainingspartner schwer tun würde. Wer wollte schon um 2 Uhr Nacht ein Fuin testen. Das würde warten müssen bis morgen früh... vielleicht erklärte sich einer meiner Nachbarn bereit, mir da zu helfen. Sie alle würden die Nachricht gehört haben, das ich kämpfen musste, also hatte ich wohl gute Chancen. Nun, zurück zu meinem Jutsu - nur nicht zu viel über das Turnier und seine Folgen nachdenken. Ich nahm einen Block und fügte die Einzelteile erstmals zu einem vollständigen Siegel zusammen, dann galt es, sich dieses einzuprägen. Mittlerweile hatte ich eine ganze Reihe Formationen im Kopf und musste aufpassen, das ich nicht durcheinander kam. Ein eidetisches Gedächtnis wäre schon verdammt praktisch. Ich zeichnete das Fuin einige dutzend Male bis ich es tatsächlich auswendig konnte. Auf dem Papier nützte es mir allerdings nichts und so konzentrierte ich mich im nächsten Schritt auf mein Chakra. Dazu setzte ich mich im Schneidersitz auf meine Couch, hielt die rechte Hand vor mich und bewegte mich einige Minuten lang nicht. Ich schmiedete Chakra mittlerweile ohne groß darüber nachzudenken, wie es ging, und solange ich nur die Form erschaffen wollte und das Fuin nicht aktiv werden sollte, waren Fingerzeichen auch erst einmal unnötig. Nach einiger Zeit spürte ich das Chakra auf meiner Handfläche und brachte es langsam in Form. Das Siegel war ziemlich groß und um es komplett auf meiner Hand abzubilden, musste ich sehr sehr dünne Chakralinien schaffen. Dagegen waren meine anderen Fuin allesamt grobmotorisch. Diese Arbeit kostete Zeit und war extrem langweilig - zumindest aus Dotekis Sicht. Offenbar hatte das Blatt Papier als Beschäftigung ausgedient und er kam zurück zu mir. Zuerst bemerkte ich ihn nicht, da er im Geäst über mir unterwegs war, dann ging ein Ruck durch die Couch, als er von oben auf sie herab sprang. Und das fast fertige Gebilde auf meiner Hand zerplatzte. Fassungslos blickte ich ihn an. "Hey, muss das sein? Ich muss trainieren, Doteki.", meinte ich und ließ mich in die Couch zurücksinken. Die Raubkatze interessierte sich ohnehin nicht für mein Training. Mit wachem Blick sah er mich an und ich wusste, das er bis hinab auf meine Seele blicken konnte. Er sah, das es mir nicht gut ging, das ich unter Stress stand und Angst hatte. Angst zu versagen, zu enttäuschen. Ich verbiss mich in meine Arbeit, mein Training um damit nicht konfrontiert zu werden, aber er sah es. "Du hast ja recht.", murmelte ich und zog die Raubkatze zu mir rüber, vergrub mein Gesicht in seinem Fell. "Das ist doch alles doof." Doof war die Untertreibung des Jahrhunderts. Mein Angriff auf die Dorfwachen damals war doof, aber dieses Turnier... es war nicht doof. Es war pervers. Ich kam mir vor wie eine Spielfigur auf einem Schachbrett, von dem ich noch nichts wusste, gesteuert von einem Wesen, von dessen Existenz ich nichts ahnte. Was war ich überhaupt? Was war mein Leben wert? Hatte es überhaupt Bedeutung, was ich tat? Aber ich hatte keine Zeit, den Kopf in den Sand (oder in Dotekis Fell) zu stecken und mich in Philosophie zu üben. Wenn mein Leben überhaupt irgendeine Bedeutung hatte, wenn es etwas bewirken konnte, dann wohl in dem Kampf, welcher mir in gut 6 Tagen bevorstand. Ich richtete mich wieder auf, atmete tief durch und konzentrierte mich auf mein Training. Doteki blieb auf meinem Schoß liegen, unterbrach mein Training aber nicht weiter. Ich schuf das Siegel erneut auf meiner Hand, diesmal mit Fingerzeichen und als ich zufrieden war, berührte ich meinen linken Arm. Das Siegel sprang über. Und hielt. "So weit, so gut.", murmelte ich und warf einen Blick auf die Uhr. Drei Uhr morgens... bis die ersten joggenden Inuzuka unterwegs waren, würden noch zwei, drei Stunden vergehen. "Dich kann ich nicht zum Angriff überreden, richtig Doteki?", fragte ich die Raubkatze, welche den Kopf hob und mich mit ihren tiefen, blauen Augen anstarrte. "Na komm, gehen wir spielen.", meinte ich und schubste ihn von der Couch. Es war Zeit für ein wenig Bewegung. Ich öffnete die Balkontür und lockte die Raubkatze nach draußen. Es war wirklich nicht einfach, Doteki dazu zu bringen, mich "anzugreifen". Die Krallen blieben eingezogen, aber das war auch in Ordnung so. Nach einigen Minuten getrieze brachte ich ihn dazu mit mir zu "raufen". Wir kullerten also ziemlich schnell über den Boden - er holte mich erfolgreich von den Füßen - aber ich spürte den Aufprall nicht so, wie sonst. Es tat nicht weh. Es war, als wäre ich noch einmal in Watte gehüllt oder so. Mein Schild blockte den eigentlichen Schaden. Meine Haut wurde nicht rot und ich bekam keine blauen Flecken, wo er mich traf, wie es sonst der Fall war. Das Schild funktionierte gut - jede vorherige Version hatte der Panther ohne Probleme überwunden. Als ich mir sicher war, das das Schild hielt, belohnte ich Doteki mit einem lagernden Knochen, an welchem noch ein wenig Fleisch haftete, und mein Begleiter verzog sich mit seiner Beute in die Nacht. Zurück in der Wohnküche blickte ich auf das Fuin - es war immernoch da? Wie lange hielt es? Und dann bemerkte ich etwas anderes. Zuerst war ich außer Atem gewesen und hatte mein Schwächegefühl darauf geschoben, aber jetzt, wo ich mich wieder beruhigt hatte, konnte ich dieses Gefühl näher einordnen. "Es zieht Chakra.", stellte ich überrascht fest und kappte sofort die Verbindung. Das Siegel verschwand. Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Noch einmal zog ich meine Notizen, welche immer noch in dem Netz schwebten, zu Rate und ich fand die entsprechende Stelle. Da hatte ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen... eigentlich war diese Funktion offensichtlich, aber auch nach ein paar weiteren Skizzen und dem zu Rate ziehen meines gut sortierten Bücherregals fiel mir keine Möglichkeit ein, diesen Effekt wieder raus zu nehmen, ohne das Fuin zu schwächen. Ich würde wohl mit den Kosten leben müssen. Aber erst einmal musste ich ein wenig schlafen. Durch den übersehenen Effekt hatte ich ziemlich viel Chakra verbraucht und das sollte ich wieder auffüllen, bevor die nächste Testphase begann. So machte ich mich auf den Weg ins Bett und schlief der Erschöpfung sei Dank direkt ein.

[256 + 1863 = 2119/2667 Wörtern]

Und das Turnier verfolgte mich bis in meine Träume. Ich fand mich in einer Arena wieder, die sich sekündlich veränderte. Eine weite Schneefläche. Eine eisige Schlucht. Eine mit Eisschollen bedeckte Meerenge. Die Wüste bei Nacht. Ein gigantischer Eispalast. Ein zugefrorener See. Eine Höhle, in einem Eisberg, die Decke gespickt mit unzähligen Eiszapfen. Ein verschneiter, endloser Nadelwald. Weite, kahle Tundraflächen. All diese Orte hatten eines gemeinsam: Es war kalt, verdammt kalt. Mein Atem bildete Wolken in der Luft. Ich spürte weder meine Nase, noch meine Ohren, noch meine Finger. Jeder Atemzug in der kalten Luft schmerzte. Dieser Ort war das eisige Gegenteil der Hölle und hier würde ich kämpfen. Im Traum drehte ich mich nach meinen Kampfgefährten um, aber dort standen nur schwarze Schemen. Und uns gegenüber standen noch wesentlich größere, dunklere, bedrohlichere Schemen. Die Gegner aus einer anderen Welt. Wir konnten sie nicht erreichen, nicht schlagen - wie sollten wir sie aus dem Kampffeld stoßen? Die Schlacht begann und wir wurden überrannt. Wir waren es die aus dem Ring flogen. Ich würde von einem Eisbroken getroffen und saß plötzlich senkrecht im Bett.
Es dauerte einen Moment bis ich realisierte, das ich zu Hause war, das alles gut war - noch. Ich ließ mich in mein Kissen zurückfallen und atmete tief durch. "Na das kann was werden.", murmelte ich und ließ den Blick zur Uhr schweifen. Es war Vormittag. Noch 6 Tage. Ich gab mir einen Ruck und kam auf die Beine, wechselte die Klamotten und frühstückte. So viel Zeit musste sein. Ich musste trainieren, aber ich durfte meine Gesundheit nicht riskieren. Doteki war noch nicht zurück, aber ich hatte schon lange aufgehört mir Sorgen deswegen zu machen. Er konnte sich wehren, sollte er in Gefahr geraten, und normal griff er niemanden an, also bestand auch keine Gefahr für Andere.

[Fortsetzung Trainingspost Seigyo Kanona Yoroi]
Und ich musste mir jetzt ohnehin einen Trainingspartner suchen, welcher mich nach Lust und Laune angreifen durfte, ohne das Doteki dazwischen ging. Bei Menschen hatte er das ganz gut unter Kontrolle, aber ich würde wohl unter anderem von einem Hund angegriffen werden. Und die konnte er nicht leiden. Ich stand vom Küchentisch auf und verließ das Haus durch die offenstehende Balkontür um durch die Nachbarschaft zu wandern. Ich hatte mir eine ungünstige Zeit ausgesucht - die Akademisten waren in der Schule, entsprechend auch alle Lehrer, die Genin waren mit ihren Teams unterwegs und ebenso die dazugehörigen Senseis. Es wirkte fast ausgestorben. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich einen etwa gleichaltrigen Inuzuka beim Training mit seinem Vater erwischte. Offenbar erholte sich der Ältere von einer Verletzung in der Schlacht und der Sohn hatte angeboten, ein wenig mit ihm zu trainieren. Schnell war die Situation erklärt und die Beiden erklärten sich dazu bereit mir zu helfen - aber sie gingen sogar noch einen Schritt weiter. Ich sollte das Fuin nicht auf mich anwenden, sondern auf den Jüngeren der Beiden. So würde ich keine Schäden davontragen, sollte das Fuin zerstört werden - meine Gesundheit war gerade zu wichtig um sie leichtfertig zu riskieren. Sie hatten Recht. Auch wenn ich natürlich das Kage Bunshin nutzen könnte... allerdings musste ich ohnehin herausfinden, wer den Chakraverbrauch für das Fuin zahlte, wenn es auf einer anderen Person angebracht war. Also wandte ich zuerst das Überwachungsfuin auf den Vater an, dann das Schild auf den Sohn, und stellte mich an den Rand ohne länger mit meiner Entscheidung zu hadern. Mir blieb der Posten des Beobachters und Bewerters und das war einfach. Die Fuinkombination war perfekt dafür. Mit jedem Durchlauf steigerte der Vater seine Angriffskraft und damit auch den Chakraverbrauch für die Techniken, die er verwendete. Ich spürte die Reaktion meines Überwachungsfuins und sah zugleich, das die Barriere stand hielt. Und ich spürte, das das Chakra weiterhin von mir abgezapft wurde. Anders wäre es mir lieber gewesen... auf der anderen Seite, konnte ich das Fuin auf diese Art jederzeit beenden. Wenn ich es auf jemanden anbrachte und er das Chakra dafür zahlte, wusste er womöglich nicht, wie er es ausschalten konnte und würde am ständigen Chakraverbrauch zugrunde gehen. Und es dauerte eine ganze Weile, bis ich merkte, das das Schild wacklig wurde. Die geblockten Angriffe hatten ordentlich Kraft. Der ältere Inuzuka scherzte bereits, das ihm bald die Techniken ausgehen würden, als das Schild schließlich zersplitterte. Die Chakramenge, die er aufgewendet hatte, war enorm - zumindest aus meiner Sicht. Hatte ich überhaupt eine Technik, die so viel Chakra auf einmal verbrauchte? Der Effekt konnte sich allerdings sehen lassen. Die Wunden, welche der junge Mann davon trug, sahen übel aus, aber noch bevor ich groß schockiert reagieren konnte, war ein Medic da (wohnte offenbar nebenan) und verarztete ihn bereits. Und sofort fühlte ich mich schlecht. Ich hätte in der letzten Runde abbrechen und einen Kage Bunshin einsetzen sollen, aber das sagte ich natürlich nicht genau so. Entschuldigungen ließ keiner der Anwesenden gelten. Wenn ich schon für sie kämpfen musste, war diese Unterstützung das Mindeste. Sie fragten sogar noch, ob ich eine weitere Technik zum Testen hatte und boten mir auch für die kommenden Tage ihre Unterstützung an. Dann wünschten sie mir viel Glück, viel Erfolg und schickten mich nach Hause. Es brachte schließlich keinem etwas, wenn ich dem Medicnin bei der Arbeit zusah.

[2119 + 563 = 2682/2667 Wörtern]

Und so war mittags mein Chakrapool schon wieder halb leer als ich daheim ankam. Doteki döste auf einem Ast vor sich hin und öffnete die Augen nur einen Spalt breit um zu sehen, wer da nach Hause kam. Dann schlief er weiter. Und ich machte mich wieder ans Training. Für eine gute Defensive war jetzt gesorgt - ich hoffte nur, das sie stark genug war. Auf der anderen Seite bezweifelte ich aber, das ich ein noch komplexeres Jutsu alleine fertigstellen konnte. Die Symbolik ausarbeiten traute ich mir sogar noch zu, aber ich war an meine Grenzen gekommen, als ich versucht hatte, das Zeichen in meiner Handfläche zu erschaffen... ein noch komplexeres Siegel ging im Moment nicht. Und ich wollte nicht auf zu zeichnende Fuin umsteigen. Das wäre ineffizient. Also musste ich jetzt an meiner Offensive arbeiten. Ich hatte bereits beschlossen, das Schubsen den Anderen zu überlassen, aber ich sah es als meine Aufgabe, die Gegner am Gegenangriff zu hindern.

[Trainingsbeginn Dauerhaftes Genjutsu - Niku Banare ("Muskelzerrung") | 1707 Wörter]
Und das ging gut mit Genjutsu... besser mit Genjutsufuin. Nur bei welchem lohnte es sich? Ich schnappte mir ein Blatt Papier und einen Stift und erstellte eine Liste. Illusionsdoppelgänger, Aussehensveränderung, Genjutsubunshin von mir und Doteki, Entfernungswahrnehmung verwirren, Jutsu faken, Heißer Boden, Aufstieg, Muskelzerrung, Puddinggefängnis und die Kaleidoskoptechnik. Die ersten drei Techniken strich ich gleich weg - sie hatten kämpferisch so gar keinen Effekt. Manchmal waren sie ganz praktisch, aber der Aufwand würde sich nicht rechnen. Die Entfernungswahrnehmung war dagegen eine sehr hilfreiche Technik, aber wenn ich ein Genjutsu in ein Fuin packte, hatte ich keine Kontrolle mehr darüber, wie genau es sich auswirkte, und dieses Genjutsu musste ich flexibel verstellen können. Die nächste Technik hatte ich bereits umgewandelt - sogar zwei Mal. Mit der besseren Variante wollte ich jetzt weiterarbeiten. Fakejutsus... nein, ich brauchte echte Angriffe. Und wenn, dann musste ich die Fakejutsus selbst auswählen und steuern. Ich konnte keine tausend Varianten dieses Genjutsus entwickeln für alle Techniken, die ich damit Faken wollte. Die Technik Aufstieg wäre zu überlegen... wenn mein Traum allerdings nur ein wenig der Wahrheit entsprach, würden wir ohnehin alle ein wenig unnatürlich atmen. Keiner mochte eiskalte Luft. Vielleicht würde ich dieses Jutsu später noch angehen, aber erst einmal musste ich Prioritäten setzen. Zumal... würden unsere Gegner Luft brauchen? Wie anders waren diese Welten, aus denen sie stammten? Wie kämpften sie? Wo waren ihre Schwachpunkte? Da klang die nächste Technik wie eine sehr sichere Hausnummer. Jedes Wesen musste sich bewegen um anzugreifen. Keine Bewegung, eingeschränkte Bewegung bedeutete, kein Angriff. Das Muskelzerrungsgenjutsu sollte es also werden. Die Entscheidung war getroffen, aber bereits nach wenigen Sekunden wurde mir klar, das ich damit vor einer riesigen Herausforderung stand. Es gab so viele Muskelpartien, die ich damit ansprechen konnte. Sollte ich mich auf eine Partie festlegen? Mich auf ein Bein konzentrieren, oder einen Arm, oder den Nacken? Sich nicht ordentlich umsehen können war sehr hinderlich. Gegen Menschen könnte ich dieses Risiko eingehen, aber ich wusste nicht, welchen Wesen ich gegenüber stand. Hatten sie alle einen Nacken? Schwer zu sagen. Es gab auf dieser Welt schon Tiere ohne Nacken. Ich musste das Fuin möglichst flexibel halten. Es musste sich leicht, sehr leicht verstellen lassen, sodass ich zwischen unterschiedlichen Muskelpartien wechseln konnte... und dafür musste ich erst die ganzen Sequenzen ausleiten, wie ich es bei der ersten Technik bereits getan hatte. Das würde sehr viel Chakra kosten... und mindestens einen ganzen Tag. Ich formte Fingerzeichen und schon tauchten massig Bunshin um mich herum auf. "Ihr wisst, was zu tun ist?", fragte ich in die Runde. "Ne, erklär´s bitte nochmal für alle. Ich hab eben nicht mitgedacht.", meinte ein Bunshin vom anderen Ende des Raumes provokativ. Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Manche erwarteten jetzt eine Antwort von mir, andere wendeten sich mit einem genervten Stöhnen ab, zwei hatten sich schon mit einem Block nach draußen begeben und mit dem Training begonnen und ein Bunshin wandte sich an mein erklärungsbedürftiges Double und zog es mit. "Dann mach ich die Arbeit und du spielst das Opfer.", beschloss dieses. Schnell bildeten sich die Team. Jeweils ein Bunshin, welcher den anderen das Niku Banare auferlegte und die Veränderung im Chakra auslas. Das dauerte... und kostete Chakra. Mit jeder Minute, nein Sekunde, fühlte ich mich schwächer. Ich zog die Türen zu und ging nach hinten in mein Zimmer, zog den Schlafanzug an und legte mich ins Bett. Es war absoluter Irrsinn, wie sich mein Chakrahaushalt von Sekunde zu Sekunde mehr verflüchtigte. Hoffentlich lohnte es sich... und hoffentlich lasen sie nicht alle die selbe Muskelpartie aus. So viel Selbstorganisiation erwartete ich allerdings von zweidutzend Sakushis. Wobei es mich auch nicht wundern würde, wenn ein oder zwei sich absetzten und ins Dorf liefen. Bei der Menge würde es kaum ins Gewicht fallen. Keine zehn Minuten waren vergangen als ich das Gefühl hatte, das es mir den Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Ich schien in die Leere zu fallen und im nächsten Moment prasselten die Erinnerung der Bunshins auf mich ein. Die Schmerzen in allen Körpergliedern und die Informationen, die daraus gewonnen wurden. Die Manipulationsstruktur jeder einzelnen Muskelregion kam getrennt bei mir an und für einen kurzen Moment lächelte ich. Sie schienen identisch zu sein. Nicht vollständig, aber bestimmt zu fünfundneuzig Prozent. Und der Unterschied lag immer an der gleichen Stelle. Zum Glück. Hätte es einen größeren Unterschied gegeben, hätte ich nicht gewusst, an welcher Stelle ich ansetzen musste, aber so war es einfach. Aber es war eine Aufgabe für später. Mit den Informationen kam die Müdigkeit, die bleierne Erschöpfung. Ich fiel nicht in den Schlaf, nein, es war eine Ohnmacht. Und dieser Zustand hatte einen Vorteil: Ich träumte nicht.
[769/1707 Wörter]
Sprechen & Kämpfen
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Re: [Inuzuka-Viertel] Sakushis Haus

Beitragvon Sakushi » Mo 17. Apr 2017, 12:20

[Fortsetzung Trainingspost Dauerhaftes Genjutsu - Niku Banare ("Muskelzerrung")]
Als ich wieder wach wurde, war es mitten in der Nacht. Ich fühlte mich wie gerädert als ich aus dem Bett krabbelte. Doteki hatte es sich neben mir auf der Decke bequem gemacht und hob nun ebenfalls den Kopf, gähnte und räkelte sich. Wir waren beide müde, nur wusste ich nicht, was ihn so geschafft hatte. Ich machte mich auf den Weg ins Bad um ein dringendes Bedürfnis zu befriedigen, während meine Gedanken zu dem Grund meiner Bewusstlosigkeit und des langen, traumlosen Schlafes zurückkehrten. Das neue Genjutsufuin. Nach und nach rief ich die einzelnen Chakramanipulationsvarianten auf und verglich sie miteinander. Die Unterschiede waren wirklich minimal. Ich ging weiter in die Küche um mir etwas zu Essen zu machen - glücklicherweise hatte ich mich vor der Turnierankündigung eingedeckt - und setzte mich dann mit einem frischen Glas Orangensaft und einem Marmeladenbrot an den Tisch. Dort hatte ich nun erstmals einen Block zur Hand und begann die erste Manipulation in ein Siegel umzuwandeln. Ganz so einfach war das nicht und nach wenigen Sekunden fiel mir ein, das ich zum Testen einen Bunshin benötigte... also erschuf ich gleich ein paar mehr. Drei Stück um genau zu sein. Mein Chakrahaushalt war wieder fast voll, also konnte ich auch praktisch trainieren. Mit einem der Bunshin setzte ich mich also an das Siegel. Ich zeichnete es auf, wie ich dachte, es müsste funktionieren, und leitete Chakra hindurch. Auf der anderen Seite las mein Bunshin die Signatur aus und schüttelte einfach nur den Kopf, wenn sie nicht stimmte. Dann startete ich den nächsten Versuch, und den nächsten Versuch, und den Nächsten. Aus den Minuten wurden Stunden, bis ein Bunshin plötzlich lächelte und nickte. Geschafft. Nun musste ich nur noch das gleiche für die leicht unterschiedlichen ausgelesenen Manipulationen tun.

[769 + 291= 1060/1707]

[Trainingsbeginn Abura de ("Ölige Hände") | 1200 Wörter benötigt]
"Was ist unsere größte Schwäche?", fragte Bunshin A seinen Trainingspartner, kaum das sie auf dem kleinen Arial hinter dem Haus standen. Die frisch angesäte Rasenfläche wurde nur vom Mond und dem Licht, welches durch die Balkontür nach draußen fiel, beleuchtet. "Du meinst im Kampf? Naja, Taijutsu, Kenjutsu, Kraft, Geschwindigkeit.", zählte B auf und blickte das fragende Double ein wenig verständnislos an. Ein Frage-Antwort-Spiel zwischen Doppelgängern, welche vor wenigen Sekunden noch nicht einmal existiert hatten, war normalerweise sinnlos. Sie hatten Beide den exakt gleichen Wissensstand. A seufzte. "Okay, ich präzisiere. Bei welchen Gegnertyp haben wir bisher die meisten Treffer und Verletzungen eingesteckt?", versuchte A nochmal, auf die richtige Antwort hinzukommen, ließ B aber gar nicht erst zu Wort kommen. Sie formulierten ohnehin nur Gedanken laut aus, welche Sakushi im Vorfeld schon einmal gehabt hatte. "Genau, bei Kenjutsukas. Gegen Taijutsukas entwickeln die Beiden da drinnen gerade ein wirksames Mittel, aber gegen Kenjutsukas brauchen wir auch etwas. Einen Bogenschützen stört es nicht, wenn sein Bein ein bisschen krampft." Beiden war klar, das man auch den Arm angreifen konnte, aber im Falle eines begabten Schwertkämpfers bliebe diesem dann immer noch ein zweiter Arm um den Angriff zu führen. Ein wirksameres Mittel musste her. "Wie hindert man Kenjutsukas am Kampf...", murmelte A und es wurde kurz still. "Man nimmt ihnen die Waffen weg. Oder sorgt dafür, das sie sie nicht mehr halten können. Erinnerst du dich an den Butter eben?", fragte B seinen Kumpan. Das Original war eben beim Frühstück machen noch nicht zu hundertprozentig wach gewesen und hatte beim Bestücken einer neuen Butterdose den Butter selbst dummerweise berührt. Das Ende vom Lied war, das das Messer zum Streichen des Butters nicht wirklich das machen wollte, was Sakushi damit vorhatte und drohte, ihr zu entgleiten, bis sie den Butter abwusch. Wobei das Abwaschen von Butter nicht mit Wasser zu bewerkstelligen war. Wenn man das nun auf ein Genjutsu gegen Kenjutsukas übertrug würde es bedeuten, das der Kenjutsuka seine Waffe nicht mehr festhalten konnte. Sie würde ihm entgleiten, ganz gleich was er versuchte. Und natürlich würde das Abwaschen der gedachten Butterschicht keinen Erfolg haben. "Den Effekt kriegen wir hin.", meinte A breit grinsend. "Du bist das Opfer." B seufzte, akzeptierte sein Schicksal jedoch. "Na, zumindest tut diesmal nichts weh. Zumindest wenn du dich nicht ganz doof anstellst." Die beiden Kontrahenten und Trainingspartner entfernten sich einige Schritte voneinander und B holte ein Kunai heraus - sonst wäre der Effekt absolut nicht sichtbar, wenn A denn Erfolg hatte. B stellte sich mental bereits darauf ein, hier mehrere Stunden mit einem Kunai in der Hand herumzustehen. Genjutsutraining konnte eine langwierige Angelegenheit sein und sie hatten darin längst nicht die Erfahrung, die sie mittlerweile im Fuinbereich aufwiesen.
A hatte die schwierige Aufgabe abbekommen. Ein Genjutsu dieser Art hatte Sakushi noch nie gewirkt und somit war es nicht möglich, ein vorhandenes Jutsu einfach ein wenig umzuformen bis der richtige Effekt da war. Bisher ging es fast immer um Veränderungen, welche vom Genjutsuwirker ausgingen. Die neue Kaleidoskoptechnik ging erstmals vom Blickfeld des Opfers aus. Und die Muskelzerrung war die einzige Technik im Repertoire, welche direkten Einfluss auf den Körper des Gegners hatte - beziehungsweise auf ein einzelnes Körperteil des Gegners. Es handelte sich um eine komplette Neuentwicklung und dementsprechend kläglich fielen die ersten Versuche aus. Beim ersten Versuch bekam B Kopfschmerzen, was an einer zu starken Chakrakonzentration im Gehirn lag. Beim zweiten Versuch entstand das Gefühl, das tausende Ameisen über den gesamtem Körper laufen würden. Ein absolut widerwärtiges Gefühl, welches das starke Bedürfnis auslöste, jetzt sofort duschen zu gehen, aber die Zeit hatte der Bunshin nicht... und es machte bei einem Bunshin auch nicht besonders viel Sinn, wenn er duschen ging. Beim dritten Versuch wurde es endlich glitschig, allerdings fühlte sich die gesamte Haut an, als wäre sie von einer Schleimschicht überzogen und das Kunai konnte paradoxerweise weiterhin festgehalten werden. Beunruhigend war der Effekt ohne Zweifel, aber nicht Sinn der Sache... und erneut wünschte sich B, sofort unter einer Dusche zu verschwinden. Das wurde ja immer besser...

[665/1200]

[Fortsetzung Trainingspost Dauerhaftes Genjutsu - Niku Banare ("Muskelzerrung")]
Und das dauerte eine halbe Ewigkeit. Eine Siegelstruktur nach der anderen entstand und wurde auf einem externen Blatt festgehalten - ordentlich beschriftet mit der angesprochenen Körperregion. Am Ende waren ein dutzend kleiner Siegelbausteine entstanden und es zeigte sich ein faszinierendes Muster im Aufbau. Die Symboliken waren alle gleich bis auf ein einzelnes Symbol. Von diesem gab es eine rechte und eine linke Variante und je nachdem, welche Körperhälfte angesprochen werden sollte, wurde eben diese eingesetzt. Und um zwischen Arm und Bein zu wechseln, wurde das eine Symbol nur um ein paar Grad geneigt. "Sieht logisch aus.", meinte das Original, welches sich nun vor der nächsten Aufgabe sah: Das Fuin musste in Chakra umgewandelt werden. Zuerst einmal zeichnete das Double allerdings den Rahmen, den allgemeinen Blabla, welchen ein Genjutsufuin benötigte, außen herum. Bei jedem Fuin wurde nur das Innenleben ausgetauscht und schon hatte man einen vollkommen neuen Effekt. "Halt!", rief der Bunshin unvermittelt und sprang auf. Direkt vor Doteki, welcher wohl in diesem Moment zum Sprung auf den Tisch, direkt in die Notizen, angesetzt hatte. Ich seufzte und blickte die Raubkatze an, während mein Bunshin in die Hocke gegangen war, um ihn zu streicheln. "Ihm ist langweilig.", sprach ich das offensichtliche aus. "Das hier ist auch verdammt langweilig. Wie wär´s, wenn du nach wintertauglichen Klamotten suchen gehst und ich hier fertig mache?", schlug mein Bunshin vor. Oder sie ging einkaufen... wobei, wenn sie sich dann gewohnheitsgemäß oder aus Chakramangel auflöste, lagen die gekauften Sachen irgendwo im Dorf rum. Doteki würde sie nicht nach Hause bringen. "Okay.", meinte ich und stand auf. Ich zog frische Sachen an, packte alles an Bargeld ein, das ich zu Hause hatte, und machte mich mit meinem Begleiter auf den Weg in die Stadt.
Mein Bunshin blieb zu Hause sitzen und sah sich jetzt vor der Herausforderung, vor der ich eben noch stand. Sie musste das Fuin auf ihrer Handfläche erschaffen und das am Besten so einüben, das mir die Änderung der Zielregion möglichst leicht fiel. Glücklicherweise das die Symbolik nicht so kompliziert wie das Fuin meiner neuen Barriere. Es war definitiv grazil genug, aber noch machbar.

[1060 + 350 = 1410 /1707]

[Fortsetzung Trainingspost Abura de ("Ölige Hände")]
Vom Punkt "ich tauche meinen Gegner in Schleim" zu "Seine Hände sind glitschig" war es allerdings nicht mehr so weit und das merkte B jetzt auch nach und nach. Bunshin A gab sich Mühe, das Chakra immer feiner zu manipulieren. Zuerst wurde die Schleimschicht immer dünner, bis sie vom Gefühl her tatsächlich einer Butterschicht auf der Haut ähnelte. Allerdings erstreckte sich das Gefühl immer noch über den gesamten Körper, was unnötig viel Chakra fraß. Sakushi war noch nie einem Kenjutsuka begegnet, für den beispielsweise die Schulter ein notwendiges Körperteil war um seine Waffe zu halten. Was sollte das für ein Teil sein? Das einzige Ding, welches man im Bereich Schulter bzw. Kinn hielt, war eine Geige und sie hatte noch nie jemanden mit einer Geige kämpfen sehen. Zumal auch hier die Hände benötigt wurden, sodass die Geige dem Spieler entgleiten müsste. Zuerst einmal galt es allerdings den entgleitenden Effekt hinzubekommen. Bisher schien die Haut zwar glitschig und dieses Gefühl begrenzte sich immer mehr auf die Hände, allerdings fühlte sich der Griff um das Kunai herum noch immer vertrauenswürdig an. Die Gefahr des Verlusts der Waffe war einfach noch nicht gegeben... und A stoppte seine Versuche. "Jetzt sag nicht, das du nicht mehr weiter weißt und wir das so stehen lassen müssen.", meine B und ließ das Kunai um seinen Finger kreisen. "Dafür haben wir schon zu viel Chakra reingesteckt." Die Kosten-Nutzen-Rechnung ging im Moment einfach nicht auf. Das Jutsu musste fertig werden und zwar vor dem Turnier. Ob es nachher überhaupt noch eine Welt gab, auf welcher man die Technik einsetzen konnte? Wobei, wenn die Punkterechnung nicht verändert wurde, dann war zumindest eine Teilnahme an Runde zwei sicher. Drei Teams konnten je zwei Punkte von bisher zehn Punkten verlieren. Es würden so oder so vier Punkte übrig bleiben, wobei Sakushi noch nicht soweit war, das sie aufgab. Sie würden gewinnen. Zumindest würde sie nicht der Grund sein, aus dem sie verloren. Aber dafür musste nun erst einmal die Technik fertig werden. "Ich weiß aber wirklich nicht, wie ich weiter machen soll. Der Bereich stimmt ja jetzt schon mal und ich glaube, es fühlt sich auch schon glitisch an. Tut es doch, oder?" "Ja.", bestätigte B knapp. "Du musst tiefer vordringen. Das Gefühl auf der Haut ist einfach zu beeinflussen, aber das reicht nicht. Das ist ja bloß Tarnung. Eigentlich müssen die Muskeln aufmachen, damit ich das Kunai loslasse. Die Butterschicht ist Ablenkung für mich.", beschrieb B genauer, wie das Genjutsu zu wirken hatte. Obwohl es sich bei den Beiden um gleichalte Bunshin handelte, dachten sie doch ein wenig unterschiedlich... vielleicht hatte A auch nur einen kleinen Stups in die richtige Denkrichtung benötigt, denn jetzt nickte der Bunshin. "Ja, da hätte ich drauf kommen können. Dann probier ich´s nochmal.", stellte das Double fest und der nächste Versuch folgte. Und war schon wesentlich vielversprechender als der Letzte. Das Kunai fiel B zwar nicht aus der Hand, aber es war deutlich zu spüren, wie der Griff lockerer wurde. "Nicht so zurückhaltend. Die Richtung stimmt.", ermutigte B seinen Trainingspartner. "Das weiß ich selbst, du Schlaumeier.", gab A zurück und grinste, während der nächste Versuch startete. Und dieser war ein voller Erfolg. Mit einem Mal breitete sich das schmierige, glitischige Gefühl von Butter auf der Haut aus, knapp bis über die Handgelenke hinweg und im selben Moment fiel das Kunai zu Boden. Bunshin B bückte sich, um es aufzumachen, hatte aber keine Chance. Auch der Versuch, ein weiteres Kunai aus der Tasche zu nehmen oder überhaupt den Knopf der Tasche aufzubekommen, scheiterte kläglich und im nächsten Moment lösten sich beide Bunshin auf. Sie hatten ihre Aufgabe erfüllt.

[655 + 602 = 1252/1200]

[Fortsetzung Trainingspost Dauerhaftes Genjutsu - Niku Banare ("Muskelzerrung")]
Der Bunshin im Haus kam nicht ganz so gut vorwärts, zumindest war er noch nicht fertig, als die anderen Zwei sich auflösten. Sakushi hatte zwar schon eine Hand voll Techniken, die genau so gewirkt wurden, aber es wurde dadurch nicht wirklich einfacher. Gut, am Anfang hatten sich entstandene Fuinstrukturen gerne an ihrer Handfläche "festgesaugt" und waren direkt wirksam geworden. Dieser Fehler war mittlerweile so gut wie ausgeschlossen, dafür machte ihr das Drehen und Spiegeln dieses einen, verflixten Zeichens große Probleme. Daran war sie einfach nicht gewöhnt. Normalerweise war ein Symbol genau so fix, wie sie es einstudierte. Und in Zukunft würden ihre Fuin auch wieder so funktionieren. Diese Verstellerei war absolut hinderlich. Erschwerend kam noch dazu, das sich ihre Bunshinfreunde in Luft aufgelöst hatten und ihr nicht als Testobjekte zur Verfügung standen. Das Original war auch weg, Doteki war weg und hätte sich ohnehin nicht geeignet und sie hatte einfach keine Lust, aufzustehen und sich einen Inuzuka-Testpartner zu suchen. Als das Fuin also endlich stabil wurde und einsatzbereit war, musste sie es an sich selbst ausprobieren und ein krampfendes Bein war nicht unbedingt konzentrationsfördernd... zumal es das falsche Bein war. Hatte sie einen Fehler gemacht? Der Bunshin sah sich die Notizen noch einmal genau durch und glich sie mit ihren Erinnerungen ab. Soweit wirkte eigentlich alles richtig, außer... Moment. Das linke Symbol sprach die rechte Seite an und das rechte Symbol die Linke. Der Bunshin seufzte und rieb sich die Schläfen. Mittlerweile hatte sie Kopfschmerzen. "Warum einfach, wenns auch kompliziert geht.", murmelte sie und raffte sich dann wieder auf. Wenn das mit der umgekehrten Wirksamkeit stimmte, musste sie das linke Symbol verwenden um die rechte Schulter krampfen zu lassen. Wenn es funktionierte, würde sie keine Fuins mehr konzentrieren brauchen, wenn es nicht funktionierte, hatte sie den rechten Arm noch immer unbehelligt. Also formte sie das Fuin erneut und wandte es auf sich an. Und augenblicklich beschwerte sich die rechte Schulter.

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