Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Der prunkvolle Palast des Oberhaupts von Ishgard.
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Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » So 24. Dez 2017, 22:50

Wohnung und Atelier


    Fukuro Kobayashi wurde von Kratos Aurion der Auftrag erteilt, den Palast der Göttlichen mit Kunstwerken zu schmücken und im Anschluss für Takashi Aurion eine lebendige Bibliothek anzulegen, zu erweitern und zu verwalten. Um ihren Aufgaben ungestört nachkommen zu können wurde ihr und ihrer Familie eine Wohnung im Westflügel, genauer genommen in dem Turm am Ende des Flügels zugeteilt. Der Turm und auch die Wohnung erstreckt sich über drei Etagen, welche von Familie Kobayashi bewohnt werden. Die Räume sind ziemlich klein und wären für eine größere Familie kaum geeignet. Jede Etage ist lediglich 8 Meter lang und 5 Meter breit.

    Bild
    [Achtung! Nur Bad pro Etage (geht komplett vom linken zum rechten Schlafzimmer). Im Untergeschoss kein Bad.]

    In der unteren Etage findet der Alltag der Familie statt. Das Wohnzimmer ist mit traditionellen, dunklen Möbeln ausgestattet. Die Küchenzeile ist aus Massivholz gearbeitet und wird durch eine graue Steinarbeitsplatte abgerundet. Die Spüle nimmt gemeinsam mit dem Ofen fast die Hälfte der zur Verfügung stehenden Arbeitsfläche ein. Die schweren Vollholzmöbel sind mit einem dunkelgrünen, gemusterten Stoff bezogen. Durch die kleinen Fenster fällt nur wenig Licht in die Räume, wodurch die Wohnung im gesamten ziemlich dunkel wirkt. Jeden Abend zu Sonnenuntergang werden die Räume in strahlend rotoranges Licht gehüllt.
    In der mittleren Etage befindet sich das Schlafzimmer von Fukuros Eltern, welches sich von der Abendsonne abwendet. Das noch ungenutzte Zimmer für das bald ankommende vierte Mitglied der Familie zeigt Richtung Westen. Bis auf eine Truhe mit den wenigen Kindersachen, die die werdende Mutter bereits organisieren konnte, ist der Raum leer.
    In der obersten Etage hat sich Fukuro eingerichtet. Das nach Osten zeigende Zimmer hat die junge Genin als ihr Schlafzimmer auserkoren. In diesem befindet sich ein Bett, eine Truhe, in welche Fukuro ihre Nähuntensilien verstauen möchte, und ein Kleiderschrank. Zudem noch ein kleiner Tisch für zwei Personen, an welchem lediglich ein Stuhl Platz findet. Auf diesem finden ihre unzähligen Buntstifte und Notizbücher für den alltäglichen Gebrauch Platz. Insgesamt ist es damit sehr eng in ihrem Zimmer und man hat nicht mehr besonders viel Bewegungsfreiraum. Im zweiten Zimmer befindet sich Fukuros Atelier und damit ihr Arbeitsplatz. In diesem Raum befindet sich eine Staffelei, unzählige Leinwände und ein großer Zeichentisch, welcher sich sowohl für gebundene Bücher als auch für einzelne Blätter eignet. Die Wände sind übersät Haken und Nägeln, an welchen sich Bilder und Leinwände zum trocken aufhängen lassen. Die unzähligen Farben bewahrt Fukuro in einem kleinen Kästchen mit Rollen auf, das sich flexibel im Raum bewegen lässt. Ein mittlerweile mit Farbflecken versehener Barhocker dient Fukuro als Sitzgelegenheit. Eventuelle Gäste haben die Möglichkeiten es sich in einem Sessel in der Ecke des Zimmers bequem zu machen.
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » Di 26. Dez 2017, 22:51

--> vom Marktplatz über die Unterstadt

Ich räumte die Kisten auf, packte Tinte und Pinsel in meine Taschen und klemmte den Block unter den Arm. So lief ich zurück, quer durch die Stadt, zurück in unsere Wohnung in der Unterstadt. Zeitgleich mit meinem Vater, dessen Schicht eben zu Ende war, traf ich dort ein und trommelte meine Familie in der Küche zusammen. Mithilfe der Gebärdensprache erklärte ich ihnen schnell, was passiert war. Als ich von meinem Gesetzesverstoß erzählte, schienen sie das Schlimmste zu befürchten, und rechneten ebenso wenig mit der Wendung in der Geschichte. Mehrmals fragten sie nach, ob ich das ernst meinte. Ob ich mir das auch wirklich nicht ausdachte. Und ob das mit der Palastwohnung sicher kein Scherz gewesen sei. Ich bestätigte es wieder und wieder, bis ich langsam sauer wurde. Mir war klar, dass es unglaublich klang, aber ich wusste auch, dass man über so etwas keine Scherze machte. Schließlich glaubten mir meine Eltern und eine gewisse Aufregung machte sich breit. Meine Mutter begann sofort wieder unsere Sachen zu packen, zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen würden wir umziehen, aber mein Vater bremste sie aus. Sie sei schwanger, sie solle sich nicht überanstrengen und ich würde das machen. Und er würde jetzt erst mal zum Schloss gehen und nachfragen, ob wir morgen überhaupt schon umziehen konnten. Und so kam es dann auch - eine Stunde später war er wieder da, Umzugstermin morgen früh um neun, und ich hatte alles in handliche Packete geschnürt. Meine Mutter saß mit einer Tasse Tee auf der kleinen Couch und konnte unser Glück offenbar immer noch nicht fassen.
Es war für uns alle schwierig ein wenig Schlaf zu bekommen, aber am nächsten Tag mussten wir fit sein. Punkt neun Uhr standen zwei Templer vor unserer Tür um uns abzuholen und uns beim Transport von unserem Hab und Gut zu helfen. Mehr als zwei Templer brauchte es dafür auch wirklich nicht... mein Vater trug noch ein etwas größeres Packet und ich hatte einen Rucksack mit Kleidung bei mir. Das war alles. Wir durchquerten die Unterstadt, die Oberstadt und schließlich unendliche Stufen hinauf zum Palast der Göttlichen. Die Templer waren schweigsame Gesellen und verloren kaum ein Wort, waren jedoch sehr aufmerksam und bemerkten schnell, dass sie für meine Mutter zu schnell unterwegs waren. Auf dem Vorplatz angekommen legten wir eine kurze Pause ein, bevor wir durch das riesige Gebäude geführt wurden. Einer der Männer wurde daraufhin ein wenig gesprächiger und erklärte uns an welchen wichtigen Räumen wir gerade so vorbei liefen. Etliche Abzweigungen und Treppenstufen später waren wir angekommen - in der Spitze des westlichen Turms. Die Templer stellten unsere Sachen neben der Treppe ab, welche den Eingang bildete, und erklärten, das wir diesen und alle weiter oben liegenden Räume bewohnen durften. Damit verabschiedeten sie sich wieder.
Ein wenig verloren standen wir in dem großen Raum und blickten uns um - eine Wohnessküche. Klein und kuschelig, aber deutlich besser ausgestattet als die Wohnung in der Unterstadt. Ich trat an das Ostfenster und könnte beinahe das gesamte Schloss erblicken - bis hinüber zum östlichen Turm. Weißer Stein, aufwändige Ornamente, goldene und smaragdgrüne, spitze Dächer. Was soll ich hier verschönern?, fragte ich meine Begleiter. Die Wände innen?, fragte Kuma mit dieser ist-doch-eigentlich-ganz-klar-Betonung. Die müssen nicht verziert werden. Glatter weißer Stein mit Ornamenten. Was soll ich denn da bunt machen? Oder drauf malen? Damit mach ich sie doch bloß kaputt..., drückte ich meine Zweifel an diesem Vorhaben aus. Dann musst du die Göttliche fragen, stellte Kecho fest. Ähm, können wir vielleicht erst auspacken... und unser Zimmer angucken?, fragte Usagi zurückhaltend nach. Ich nickte und wandte mich wieder zu meinen Eltern um, wobei nur noch meine Mutter in der Küche war. Die Schritte meines Vaters hörte ich über uns. Sie packte unser Geschirr aus um festzustellen, das sich bereits eine gewisse Notration in den Regalen befand. Ich lief an ihr vorbei, die steile Treppe nach oben in die erste Etage und öffnete die Türen. Ein leeres Zimmer auf der einen Seite, ein Doppelbett auf der Anderen. "Fukuro?", kam es von oben. "Das solltest du dir anschauen.", kam es von weiter oben und ich stieg noch eine Etage hinauf. Mein Vater stand im Mittelgang zwischen den beiden Zimmern... im vollkommen überfüllten Mittelgang. Ein Bett stand dort Hochkant an der Wand, mit Matraze, ein Tisch, eine Stafflei, ein kleiner Rollcontainer. Mehr konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen. "Ich glaube, sie konnten sich nicht entscheiden, wie herum die Zimmer aufgeteilt werden. Such´s dir aus.", meinte mein Vater.
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » Do 28. Dez 2017, 20:57

[Beginn Trainingspost | 1620 Wörter benötigt]

Mein Vater und ich waren ein paar Stunden beschäftigt bis die Zimmer fertig eingeräumt waren. Ich hatte mich dazu entschieden, das gute Licht abends für das Atelier zu nutzen. Ich war nicht unbedingt ein Frühaufsteher und würde die Morgensonne meistens verpassen. Zumal diese auch durch den halb davor stehenden Palast getrübt war. Meine Mutter hatte aus den wenigen Vorräten, die uns bereits zur Verfügung standen, das erste Mittagessen zubereitet und hatte meinem Vater eine Einkaufsliste mit gegeben, damit sie nicht hinunter zum Markt laufen musste. Nach dem Mittagessen machte er sich auf den Weg zu seiner Schicht und ich zog mich in mein Atelier zurück.
Uuuund was hast du jetzt vor?, fragte Kuma. Wir wollten doch nachfragen, wie wir den Palast verzieren sollen? Später, meinte ich und setzt mich an den Zeichentisch. Aus dem Rollcontainer nahm ich einen nagelneuen Zeichenblock heraus und packte ihn vorsichtig aus. Erst will ich mal gucken, ob ich das mit der lebendigen Bibliothek nicht schon hinkriege. Oder zumindest irgendetwas, das in die Richtung geht, erklärte ich meinem Begleiter und sah Kecho im Hintergrund. Besser du gibt´s das gleich zu, wenn du´s nicht kannst. Noch hat Mum nicht alles ausgeräumt. Vorwurfsvoll blickte ihn der Bär an. Jetzt mach mal halblang! Natürlich kriegen wir das hin! Und wenn nicht, sind wir immer noch verdammt schnell darin Texte aufs Papier zubringen und können normale Bücher dazu malen. Leute, darf ich mich konzentrieren?, fragte ich meine Begleiter. Mittlerweile hatte ich auch Tinte (neue, tiefschwarze Tinte - nicht so gräulich wie meine Selbstgemachte) und Pinsel (ein sehr dünner Echthaarpinsel, wenn ich das richtig deutete... ebenfalls neu) auf dem Tisch arrangiert. Ich war bereit... Aber du hast keine Ahnung wie du anfangen sollst, stellte Kuma nach ein paar Sekunden absoluter Stille fest. Welche Botschaft willst du mitteilen?, gab mir der Panda eine kleine Hilfestellung. Meine Geschichte? Stummes Mädchen, das in Kiri versucht eine Kunoichi zu werden, dann fliegt das Dorf in die Luft und sie zieht ein, zweimal um?, schlug ich vor. Es war wohl das Beste, wenn ich der Göttlichen, dem Lord Commander und auch dem Hüter unserer Welt gleich ein realistisches, ausgearbeitetes Beispiel vorlegen konnte. Eins nach dem Anderen, stoppte Kecho mich. Genau, fang am besten mit einer einfachen Botschaft an. Einem ganz, ganz kurzen Film, unterstützte Kuma das Vögelchen. Ein Strichmännchen geht von links nach rechts, brachte Usagi einen konkreten Vorschlag. Ich nickte langsam, tauchte den Pinsel in die Tinte und malte ein paar zarte Linien auf das Papier. Ich malte den gesamten Bewegungsvorgang, nur dass es dabei nicht um ein Strichmännchen handelte sondern um ein kleines Häschen. Es hüpfte von links nach rechts über das Blatt. Hübsch, kommentierte Kecho. Und jetzt? Wie geht´s weiter?

[447/1620 Wörtern]
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » Di 2. Jan 2018, 21:50

Jetzt nehmen wir das Jutsu, was wir schon haben und spielen das Filmchen mal ab, schlug Kuma das weitere Vorgehen vor. Er meinte meine Bilderrahmentechnik. Vermutlich war es das Beste, uns nach und nach ranzutasten. Ich malte also ein Viereck, einen Rahmen, und das Häschen in die untere, linke Ecke. Dann formte ich die Fingerzeichen für das Hiden: Doga und legte meine Hände an die unteren Ecken des Rahmens. Genauso wie immer. Es war eine einfache Übung, das Häschen genau wie zuvor geplant von links nach rechts hüpfen zu lassen. Ich wiederholte den Vorgang und wiederholte ihn und wiederholte ihn. In der Hoffnung, eine zündende Idee zu haben... leider war das nicht der Fall. Aber wie soll ich ihn speichern?, fragte ich in mich hinein. Die Tinte muss ja von selbst wissen, dass sie das jetzt dann tun soll, hielt ich fest. Und damit waren wir am eigentlichen Knackpunkt der Aufgabe angekommen - ich hatte keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Und da in meinem Kopf absolute Stille herrschte, musste ich eine ganze Zeit lang davon ausgehen, das auch sonst Keiner eine Idee hatte. Ein wenig verzweifelt blickte ich das Blatt vor mir an. Wenn du alle Bilder in den Rahmen malst? Übereinenader?, schlug Usagi vor. Dann haben wir zu viel Tinte im Bild, gab Kuma zu bedenken. Zu viel Tinte bedeutete zu viel Schwarzanteil und dann war es mir unmöglich, so eine kleine und filigrane Figur wie das Häschen darzustellen. Wenn ich ohne Tinte male?, führte ich den Gedanken des Häschens weiter. Wenn ich nur die erste Figur male und im Anschluss nur noch eine dünne Chakraschicht aufs Papier bringe, auf der die Tinte dann weitergleiten kann?, definierte ich das näher. Versuchs, meinte Kecho. Ich löste die Hände von dem Rahmen, zerstörte damit die Technik und legte darunter einen Neuen an. Wiederrum mit dem Startbild und nur damit. Dann wusch ich den Pinsel gründlich aus und trocknete ihn auf einem Schmierzettel. Nur mit der Restfeuchtigkeit und einer Prise Chakra fuhr ich über das Blatt, malte die Linien und musste im selben Moment feststellen, dass es so nicht funktionieren würde. Die Tinte folgte meinen Linien sofort, in der selben Sekunde, in der ich sie zog. Nicht erst später, wenn ich sie dazu überreden wollte. Außerdem wurde sie dabei durchscheinend und alles war unscharf. Ich nahm den Pinsel vom Papier. Wir brauchen eine andere Idee, stellte Kuma fest.

[447 + 399 = 746/1620 Wörtern]

Selbsterfunden
Name: Hiden: Doga („Animiertes Bild“)
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Gering + sehr gering pro Post
Voraussetzung: Ninjutsu 2, Pinsel & Tinte
Beschreibung: Bei diesem Jutsu zeichnet der Anwender zuerst einen Rahmen und skizziert anschließend wichtige Gegenstände oder Personen im Inneren. Daraufhin legt er die Hände an zwei (beliebige) Ecken des Kästchens an und leitet Chakra hinein. Auf fast magische Art und Weise beginnen sich die Linien im Rahmen zu bewegen und wenn notwendig auch in etwas anderes zu verwandeln. Auf diese Art ist es dem Anwender möglich eine Geschichte zu erzählen oder gesehene Geschehnisse wiederzugeben. Das Bild bewegt sich, solange der Anwender Chakra hineinleitet und bleibt nach der Anwendung als ganz normales Gemälde zurück. Einmal deaktiviert, muss er jedoch neu gezeichnet werden.
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » Fr 5. Jan 2018, 16:23

Mit der Rückseite des Pinsels klopfte ich auf den Tisch, betrachtete meine Versuche und verzweifelte langsam. Meinen Vater fragen würde auch nichts bringen - mit dieser Jutsuart kannte er sich nicht aus - und meine Oma war zu weit weg. Zumal sie nie eine solche Technik versucht hatte und seit längerem nicht mehr an ihren Chakra-Fähigkeiten arbeitete. Ich musste selbst eine Lösung finden. Also, das Problem war, das sich die Tinte sofort bewegt, hielt Kuma fest und probierte damit einen neuen Denkansatz aus. Wir müssen also eine Art Schalter einfügen. Zuerst muss die Tinte so sein, wie wir sie gemalt haben, dann muss sie sich so bewegen, wie wir es eingespeichert haben. Kecho sprang auf den Gedanken mit an. Wir nehmen Chakra zum Aktivieren., beschloss er. Damit war die lebendige Bibliothek auf Shinobis oder zumindest Chakrakundige begrenzt, aber eine andere Aktivierungsart konnten wir uns nicht vorstellen. Irgendwoher musste die Technik ja ihre Energie bekommen um immer und immer wieder das Bild abzuspielen. Das ging meines Wissens nach nur über Chakra. Also malst du jetzt mal einen Rahmen mit einem Chakraknopf., wies mich mein Geldbeutel ein - gesagt, getan. Im Anschluss malte ich das Häschen unten links in die Ecke und ließ es hüpfen. Kein Problem. Und dann leitete ich Chakra in den aufgemalten Knopf, der natürlich passend beschriftet war, und es passierte absolut nichts. Gar nichts. Sieht zumindest hübsch aus, stellte ich resigniert fest, als es an der Tür klopfte. Ich setzte mich auf und blickte die Tür an - in der Erwartung, dass sie jeden Moment aufschwingen würde. Herein?, dachte ich nach einigen Sekunden. Es klopfte erneut. Das sind nicht Mama oder Papa, hielt Usagi fest und ich stand vom Stuhl auf um die Tür selbst zu öffnen. Davor stand ein Templer. "Fukuro Kobayashi?", fragte er nach und ich nickte. "Eine Nachricht von Furo Hozuki.", meinte er und überreichte sie mir. Ich bedeutete mit der freien Hand Danke und mein Vater, welcher im Hintergrund stand, übersetzte für den Mann. Für einen Moment blickte er etwas irritiert, aber mein Vater sprach weiter und erklärte, das ich stumm war. Ich faltete in der Zwischenzeit die Nachricht auf und überflog sie. Wie lange glaubt der, das wir brauchen?, fragte Kuma fast ein wenig empört nach. Eigentlich hatte Furo gesehen, wie schnell ich zeichnen konnte, und sollte es besser wissen. Per Zeichensprache erklärte ich meinem Vater, das wir morgen Besuch bekommen würden und bat ihn, den Templer wieder nach draußen bzw. aus der Wohnung hinaus zu begleiten, bevor ich zurück in mein Atelier ging. Also, was machen wir zuerst?, fragte ich meine Begleiter. Jutsu fertig oder Plakate malen?

[746 + 435 = 1181/1620 Wörtern]
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » So 7. Jan 2018, 23:16

Du machst das Plakatdesign, legte Kuma fest. Und wir überlegen uns was, also Jungs, kommt her, meinte er und trommelte damit meine anderen Begleiter zusammen. Sie setzten sich in meinem gedachten Raum in einen Kreis zusammen und begannen miteinander zu reden. Also, fast alle nahmen an dem Sitzkreis teil... Kyubu verlor nach Kurzem das Interesse und gesellte sich lieber zu mir und meinem Projekt. Zuerst hatte ich mich im Raum umgeschaut und nach dem größten Papierformat gesucht, das ich finden konnte. Es war ein Hochformatblatt, also musste mein Plakatdesign dazu passen. Erst einmal der Text.


! ACHTUNG !
Du bist/warst...
Shinobi oder Kunoichi?
Nukenin oder Söldner?

Und möchtest jetzt für Ishgard arbeiten?
Ohne die Templerausbildung anzutreten?
Dann melde dich am ... am Marktplatz



Und darunter malte ich eine Karte des Marktes, ohne eine gewisse Stelle zu markieren. Ich wusste nicht, wo genau der Stand aufgebaut werden würde und konnte die Markierung ja dann schnell nachtragen. Dann ließ ich Kyubu freie Hand und umrahmte das Plakat mit mehr oder weniger detaillierten Skizzen verschiedener Jutsus und Waffen, welche in Ishgard so normalerweise nicht zum Einsatz kamen. Oben in der Mitte, über dem Text, platzierte ich Ishgards Wappen.

Ich setzte mich auf und wollte das Plakat eben meinen Eltern zeigen, als der Sitzkreis sich auflöste. Nicht weglaufen, hielt Kuma mich auf und ich zog den Block wieder hervor. Es ist gar nicht so schwer, versuchte Usagi gute Laune und Zuversicht zu verbreiten. Wenn das jetzt funktioniert, bremste ich das Häschen ein und zog wieder den Übungsblock hervor. Also, lasst hören, meinte ich weiter und blickte Kuma abwartend an. Du malst so einen Rahmen wie vorher, aber du füllst den ganzen Rahmen mit Chakra, wies er mich an. Ein wenig irritiert runzelte ich die Stirn. Den Ganzen?, hakte ich noch mal nach und die drei Begleiter nickten. Sie waren sich einig. Male ich auch das Häschen rein?, fragte ich weiter nach. Im zweiten Schritt, meinte Kuma und ich begann zu zeichnen. Ein Rahmen, ein Aktivierungsknopf und eine Chakrafüllung. Innerhalb von wenigen Sekunden war ich damit fertig. Und jetzt das Motiv?, fragte ich nochmal nach. Und danach direkt der Film, dirigierte mich Kecho weiter durch den Plan, den die drei ausgeheckt hatten. Ich tat also wie mir befohlen. Malte das kleine Häschen, verpasste ihm noch ein Schleifchen, und ließ es dann von links nach rechts hüpfen, wobei ich noch einen kleinen Salto hinzufügte. Das andere Filmchen war mir mittlerweile viel zu langweilig geworden. Und jetzt darf ich die Hände wegnehmen?, fragte ich nach und erhielt ein einheitliches Nicken als Antwort. Mit dem Häschen auf der rechten Seite?, fragte ich nochmal nach. Usagi sah fragend zu den anderen Beiden - offenbar hatten sie sich im Detail nicht darüber unterhalten. Ja, meinte Kuma nach einem Moment. Wenn wirklich probieren wir´s nochmal anders, räumte er gewisse Zweifel ein. Ein wenig zögernd nahm ich die Hände vom Papier und betrachtete gebannt das Blatt. Würde das Häschen bleiben, wo es war? Oder zurück an die Ursprungsposition gehen? Zuerst geschah gar nichts, dann verlief die Tinte. Langsam, rückwärts über das Papier und schließlich war das Häschen genau da, wo ich es zuerst gezeichnet hatte. Könnte tatsächlich funktionieren, gab ich zu und atmete nochmal tief durch, bevor ich das Knöpfchen drückte beziehungsweise ein klein wenig Chakra hinein leitete. Und tatsächlich - langsam, nach einem gewissen Zögern, setzte sich das Häschen in Bewegung. Ein Sprung, ein Zweiter, der Salto und eine perfekte Landung. Geschafft - jetzt musste ich mit der Technik nur noch flüssig werden.

[1181 + 582 = 1763/1620 Wörtern - BEENDET]
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » So 14. Jan 2018, 13:13

Der Rest des Tages verlief ziemlich unspektakulär. Bis zum Nachmittag bereitete ich die Plakate vor. Mehr als 50 Stück, schließlich wollten wir ja die ganze Stadt mit der Botschaft überziehen. Mehr waren allerdings nicht drin, weil mir dann das Papier im richtigen Format ausging. Also machte ich mich an das nächste Projekt - meine Geschichte in bewegten Bildern. Tatsächlich gab es hier Buchrohlinge - Kratos hatte an alles gedacht. Ich schnappte mir eins und entdeckte dabei die Ölfarben. Begeistert holte ich die zugehörigen Pinsel und Lösemittel hervor und baute alles auf dem Tisch auf. Den Rest des Tages verbrachte ich damit ein Selbstportrait von mir auf das Cover zu malen. Zuerst skizzierte ich die Umrisse mit Bleistift, dann füllte ich sie nach und nach mit Farbe. Und da Ölfarbe lage trocknen musste, wenn ich nicht wollte, das die Farben in einander übergingen und sich vermischten, suchte ich mir nebenbei ein anders Projekt. Ich begann das kurze Lexikon für Furo aufzusetzen. Mehr als zwei Dutzend Worte wollte ich darin nicht aufnehmen. Die Wahl fiel auf
1 Guten Tag
2 Tschüss
3 Bitte
4 Danke
5 Ja
6 Nein
7 Aufgabe
8 Buch
9 Geschichte (Erzählung)
10 Unterricht
11 Gespräch
12 lernen
13 schreiben
14 zeichnen
15 mitkommen
16 aufhören zu reden
17 das überlasse ich dir
18 Gedankenübertragung/Meinung wie ich
19 Kommunikation klappt nicht
20 keine Lust haben
21 Gegeneinander antreten
22 Moment, dazu würde ich gerne etwas sagen
23 nach Hause/heim
24 sich selbst nicht im Klaren sein/sich selbst nicht entscheiden können/nicht so recht wissen

Das sollte fürs Erste reichen. Ich legte auf der ersten Seite einen Index an und ließ danach eine Doppelseite frei um später weitere Wörter hinzufügen zu können, sollte Furo Lust auf mehr Gebärdensprache haben. Danach folgten vierundzwanzig Seiten mit einfachen Tintenskizzen, in welchen die Bewegungen erklärt wurden. Dazu jeweils der Text und ein, zwei Beispiele, in welchen Situationen man die Wörter verwenden könnte. Die Vokabel 21 konnte man zum Beispiel auch verwenden um einen Trainingskampf vorzuschlagen, wenn die Situation passte. Das Licht im Atelier verfärbte sich rot und schließlich wurde es immer dunkler. Der Tag war vorbei und ich wechselte hinüber in mein Zimmer.
Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, machte ich mich sofort wieder ans Werk. Das kleine Lexikon war fertig und auch die Ölfarbe soweit getrocknet, das ich an meiner Geschichte arbeiten konnte.
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Fukuro » Sa 27. Jan 2018, 19:39

Und das wurde ich im Folgenden. Ich begann meine eigene Geschichte zu erzählen, wobei diese mit der meiner Eltern begann. Aus der Erinnerung fälschte ich eines ihrer Hochzeitsbilder, das in Kirigakure zerstört worden war und notierte daneben ihre Namen, auch den Geburtsnamen meiner Mutter, und ihre Geburtsdaten. Diese Seite war vollkommen starr, aber das machte nichts. Auf der nächsten Seite folgte das erste bewegte Bild. Auf der linken Seite notierte ich mein Geburtsdatum, die Zeit und den Ort und beschrieb in wenigen Worten den ersten Abschnitt meines Leben. Bis zu dem Punkt, an welchem meine Eltern misstrauisch wurden, weil ich so still war. Auf der rechten Seite malte ich einen Rahmen, in welchem zuerst ein kleines Kind in einer Grippe lag. Die Grippe verwandelte sich, wurde zu einem Laufstall voller Spielsachen und das kleine Mädchen, saß vergnügt in ihrer Mitte. Der Laufstall verschwand und eine Art Krabbelgruppe erschien mit mehreren, relativ simpel gezeichneten Kindern. Dutzende Sprechblasen erschienen, aber keine kam von mir, Meine besorgten Eltern erstanden im Hintergrund und nahmen mich hoch. Auf der dritten Doppelseite folgte mehr Text. Es wurde kurz beschrieben, das meine Eltern mich von dutzenden Ärzten untersuchen ließen bis die Ursache, ein Fehler in meinem Gehirn, gefunden war. Die Stummheit wurde als fester, unabänderbarer Umstand für mein Leben benannt und die Fördermaßnahmen meiner Eltern beschrieben, wie zum Beispiel das Klavierspiel und die Gebärdensprache. Die Bildershow begann diesmal mit meinen Eltern, die mich ins Krankenhaus trugen und schließlich schockiert auf die Nachricht des Arztes reagierten. Die Nachricht selbst wurde durch ein Mikrophon-aus-Symbol verdeutlicht. Im Anschluss sah man mich beim Zeichnen, beim Klavierspielen, beim Nähen und immer waren meine Eltern um mich herum, bis ich schlussendlich die Gebärdensprache richtig beherrschte und die Erleichterung auf der Seite meiner Eltern riesig war. Die nächste Doppelseite wurde von dem Besuch bei meiner Großmutter gefüllt, bei welchem ich die Tintenjutsus erlernte. Eine Seite weiter war meine Akademiezeit zu sehen und die ersten Tage als Genin. Dann folgte der Krieg, wie ich ihn erlebt hatte. Der Angriff Amons. Der Umzug nach Yukigakure. Die Zeit im Land des Schnees. Und die Ausreise. Und schließlich das Treffen am Marktplatz und die Angebote, die Kratos mir unterbreitet hatte und der Umzug in den Palast. Damit war ich in der Gegenwart angekommen. Ein letztes Mal ließ ich die Tinte antrocknen, dann schlug ich das Buch zu und betrachtete noch einmal das farbenfrohe Cover. Du solltest das der Göttlichen zeigen, schlug Kuma vor. Ich nickte langsam und stand auf. Dann kann ich auch gleich fragen, was ich am Palast verschönern soll, stellte ich fest und packte die benötigten Dinge - das Buch mit meiner Geschichte, ein beinahe neuer Block und eine Hand voll Stifte sowie Pinsel und Tinte - zusammen. Die Plakate und das Wörterbuch für Furo brachte ich nach unten in die Küche - meine Eltern würden sie ihm geben - und machte mich auf den Weg in Richtung Thronsaal. In der Erwartung die Herrscherin Ishgards dort zu finden.

--> Thronsaal
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Re: Wohnung & Atelier | Fukuro Kobayashi

Beitragvon Hozuki Furô » Mi 21. Feb 2018, 14:59

Cf.: Anwesen der Takanai.

Wie sehr er den Palast hasste. Es gab kein Wort das diesen Hass gut genug beschreiben könnte. Um ihm jedoch wenigstens etwas Ausdruck zu verleihen, erhöhte Furô die Anzahl der nötigen Trinkpausen, um diesen Aufstieg zu überleben, demonstrativ um den Faktor 100. Das hieß im Grunde nicht weniger als das er aus Trotz beim Anblick dieser hohen Stufenanzahl und dem gefühlten nicht vorankommen, alle fünf Stufen etwa stehen blieb um etwas zu trinken. Was für eine Schweinerei es doch war, man sollte die Bauarbeiter dafür definitiv ins Gefängnis stecken. Das mit der Templersache sollte er sich wirklich ganz genau überleben, am Ende müsste er diese Treppe noch öfters herauf krakeln. Ihm reichte schon dieses eine mal. Es war, glücklicherweise, das erste Mal. Warum hätte er bislang auch in den Palast gesollt? Dazu hatte es keinen Grund gegeben und das schemenhafte Abbild des Palastes, welcher sich über Ishgard erhebt, hatte ihn in Bezug auf die hohe Stufenzahl immer davon abgehalten je einen Grund zu finden.
Nach einer relativ langen Zeit, hatte auch der Hozuki Junge es, endlich, geschafft, einen Fuß auf den Vorplatz des Palastes zu setzen. Gefühlt völlig außer Atem und erschöpft, was er eigentlich nicht war dank der Pausen, hätte er sich nun am liebsten theatralischen auf den Boden fallen lassen und wäre nie wieder aufgestanden. Doch bevor er das tat realisierte er zum Glück, dass er in Schnee fallen, seine Kleidung und er womöglich einfrieren würde. DAS war im Vergleich zu seiner gespielten Erschöpfung noch eindeutig dramatischer, sodass er es dabei beließ, es lieber nicht zu tun. Um nicht als vermummte Gestalt an die Palastwachen heranzutreten, zog er seinen dicken Schal ein wenig tiefer und seine Umhangskapuze zurück, sodass die goldenen Augen und der weiße Schopf sichtbar wurden. Nebst einer tiefen Verbeugung aus Respekt vor den Templer, nannte er seinen Namen und das Anliegen, Fukuro Kobayashi zu besuchen, um mit ihr die von Kratos gestellte Aufgabe anzugehen. Vorrangig war es nun erst einmal wichtig, wie versprochen, die Plakate abzuholen und aufzuhängen. Ein bisschen mulmig war ihm diesbezüglich schon zu Mute. Natürlich hatte Fukuro ihm gestern auf dem Markt eindeutig bewiesen, wie schnell die zeichnen konnte, doch was wenn er in die unangenehme Möglichkeit geriet, dass sie noch gar nicht fertig war? Er würde wie ein Drückeberger womöglich herüberkommen und dabei half sie ihm doch freiwillig. Dank Kratos-sama gehaltenem Wort, ließen die Templer ihn passieren, wobei er von einem weiteren Templer den Weg gezeigt bekommen sollte. Man brachte ihn den Westflügels des Palast, genauer gesagt an sein Ende, wo der Zugang zu einem der vielen Türme sich befand. Hier, so erklärte man ihm, habe man Fukuro und ihre Familie einquartiert. Furô bedankte sich artig und machte sich an die restlichen Treppen zur Wohnungstür von Fukuro. Es war ein Graus. Seine Laune war bereits jetzt auf dem Tiefpunkt angekommen und so wuchsen die in der Anzahl viel kleineren Stufen zu einer viel höhere heran, sodass es erneut länger dauerte es nötig und einige mehr oder weniger laute Flüche aus seinem Mund herausplatzten. Es war nötig sich jetzt zu beschweren, um nicht Fukuro einen Dauervortrag darüber zu halten. Würden nach ihrer Eingangstür jedoch noch mehr solcher Stufen kommen, würde er sich weigern. Jetzt reichte es doch langsam auch mal.
Ein Klopfen hallte von den Wänden wieder und Furô hörte die Bewegung hinter der Tür. Wahrscheinlich hatten sie bereits e sein Gemecker schon vernommen. Ob er es sich überhaupt noch die Mühe machen sollte einen guten Eindruck zu hinterlassen? Vielleicht lieber ja. Vielleicht. Ein Elternteil von Fukuro öffnete ihm die Tür, wobei es schon fast so schien als hätten sie mit seinem Erscheinen gerechnet. Nun gut in gewisser Weise hatte er sich ja auch angekündigt, es wäre nur natürlich, wenn Fukuro es ihnen erzählt hatte. Doch eben jene war, zu seinem eigenen Bedauern nicht da. Das war wirklich traurig und dennoch konnte er verstehen, dass ihre eigenen Pflichten, ihre eigene Aufgabe von Kratos sie sicher deutlich mehr forderten als seine „Lapalienaufgabe.“ Furô konnte nicht einschätzen inwiefern sie wichtig für Kratos war, aber er würde sich ihr mit Sorgfalt widmen – einer wirklichen Beschäftigung. Man merkte erst wie langweilig Langeweile sein, wie wenig man sie genießen konnte, wenn man zu viel davon besaß. Ein paar weitere Floskeln später, übergab man ihn die Plakate, die Fukuro tatsächlich geschafft hatte alle anzufertigen, und ein Wörterbuch. Selbst das hatte sie geschafft. Furô war wahrlich beeindruckt, dass Fukuro selbst das geschafft hatte. Sie war wohl wirklich ein Wunderkind mit dieser Begabung. Ein wenig neidisch konnte man da werden. Aber nur ein wenig, denn viel Arbeit in wenig Zeit war trotzdem viel Arbeit. So steckte Furô das Büchlein in seine Tasche und machte sich nach einer höflichen Verabschiedung wieder auf den Weg. Nicht jedoch ohne eine Nachricht an Fukuro, die ihr seinen tiefsten Dank übermitteln würde, genauso wie die Hoffnung, sie entweder, sofern sie Zeit hatte, auf dem Markt zur Versammlung zu treffen, oder aber zum gemeinsamen Training, dass er ihr versprochen hatte. Er würde versuchen bis dahin ein paar ihrer Wörter zu lernen.
In der Stadt selber hing er dann die Plakate auf, wobei er im späteren Verlauf die versprochene Hilfe durch seine ältere Schwester bekam. Die meisten hingen sie an den schwarzen Brettern, welche in Ishgard verteilt waren auf, wenige andere an anderen zulässigen Orten, sodass wirklich alle sie sahen und es eine hohe Chance gab, dass sie alle kommen und sich eintragen würden.

Cf.: Marktplatz (Skip zur Anpassung der Timeline: 3. Tag nach Hydaelyns Nachricht zur letzten Turnierrunde)
Charakterbewerbung | offene NBW | Lager | Sonstiges
Reden | Denken
momentane Kleidung plus dicker Wintermantel (offen), Schal


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