Hafenstadt Duas

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Kosuke Terumi
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Mi 29. Nov 2017, 21:57

Irgendwoher kannte ich ihn... und mittlerweile hatte ich eine ziemlich große Anzahl an Möglichkeiten beisammen. Er könnte natürlich aus Kirigakure stammen, aber auch aus Yuki. Oder aus einem der unzähligen Orte, die ich im Laufe meiner Shinobilaufbahn besucht hatte. Diese Zeit war jetzt aber vorbei - ich war mir nur noch nicht sicher, welche Zeit jetzt abgebrochen sein sollte. Nicht meine. Der Ältere wandte sich mir mit einem Schmunzeln zu und brachte das Stichwort Kirigakure ins Gespräch - also noch ein verlorenes Schäfchen. "Möglich.", meinte ich und nickte, um seine Vermutung zu bestätigen. Sein Name und seine wohl ehemalige Position wollten mir absolut nicht einfalle, aber er setzte ohnehin zu einer Selsbtvorstellung an und reichte mir die Hand. Als er seinen Namen nannte, hatte ich sofort wieder ein paar Eckdaten im Kopf. Es gab Menschen in jedem Dorf, von denen sollte man einfach mal gehört haben, fand mein Vater. Er wollte mich schließlich bestmöglich auf die Aufgabe vorbereiten, die ich jetzt wohl nie übernehmen würde. Jedenfalls stand der Minamoto auf dieser imaginären Liste meines Vaters. "Kosuke Terumi.", stellte ich mich selbst vor und erwiderte seinen festen Händedruck. Es gab nichts schlimmeres, als jemanden die Hand nur hinzuhalten und keine Substanz im Händedruck zu haben. Das ich ohnehin schon in Bewegung war, nutzte ich gleich weiter und streifte mir die Winterjacke von den Schultern, um sie unter mir auf den Barhocker zu legen und mich darauf zu setzen. Die würde ich hier drin nicht brauchen... ich würde sie sehr lange nicht mehr brauchen. "Du warst der Fuinspezialist von Kiri, richtig?", hakte ich vorsichtshalber nochmal nach und schlug dabei einen plaudernden Ton ein. Ich wollte jetzt kein schweres Gespräch führen - meine Gedanken waren trüb genug, wenn ich ihnen freien Lauf ließ. "Darf ich fragen, was du jetzt mit deinen Fähigkeiten anstellst, nachdem es kein Kirigakure mehr gibt?", fragte ich mit geringfügiger Neugier nach. Rein optisch schien es ihm auch nicht anders zu gehen als mir - wir beide saßen bei schlechten Sake in einer günstigen Hafenkneipe und versuchten wohl, ein paar Stunden rumzubekommen... und ein paar Gedanken zu vertreiben. Vielleicht hatte er ja einen Vorschlag, wie ich meinem Kopf länger als bis zum nächsten Morgen entkommen konnte.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Raiden Minamoto » Do 30. Nov 2017, 08:09

Raiden war für den Moment ganz zufrieden. Sicher, er war mit Zuko ein wenig verreist und dann war der Usuyami - wie schon einmal zuvor - in nachdenkliches Schweigen verfallen. Aber er hatte dafür etwas sehr wichtiges heraus gefunden. Konohagakure war nicht mehr. Zumindest war erkenntlich geworden, das irgendetwas in dem Dorf vorgefallen war, das dazu geführt hatte, das ein großer Teil der Shinobi fort waren oder das Dorf verlassen hatten. Allerdings klang das für ihn sehr ähnlich. Ob Ishgard dort wieder die Finger im Spiel hatte? So oder so - der Minamoto würde später bei seinem Kampf genug Zeit haben, das Ganze womöglich mit Kratos zu besprechen. Der Lord Kommandant war 'ehrenhaft' gewesen, als er am Leben gewesen war. Wie das nun aussah, war eine andere Sache. Aber dann endete seine selbst aufgezwungene Einsamkeit und der Terumi betrat das Spielfeld. Zu Beginn schien er ihm etwas wortkarg zu sein, aber das war nicht sonderlich schlimm. "Freut mich, Kosuke-san.", erwiderte er die Begrüßung freundlich und mit einem kräftigen Händedruck. Auch Kosuke schien sich Mühe zu geben, nicht zu lasch zu erscheinen. Spannend, aber was wollte man von einem Kirigakure Shinobi erwarten? Mit den Augen verfolgte Raiden, wie Kosuke die Winterjacke auszog. Eine so dicke Jacke hier im Süden? Oder... er machte eine ziemlich entwickelte Annahme. "Deine Kleidung sieht so aus, als seist du bis vor kurzem noch im Norden gewesen, stimmts? Yukigakure?" Mal sehen, wie er darauf antwortete.
Kosuke schien sich seinerseits an ihn zu erinnern und auch der Name Terumi sagte dem ehemaligen Fuinmeister etwas. Er nickte zustimmend, als Kosuke seine ehemalige Position korrekt annahm. "Richtig, ich war der Fuinmeister Kirigakures. Oder bin es noch, je nach Sichtweise." Noch hatte keiner Kirigakure wirklich offiziell für aufgehoben erklärt und die mit ihm auf Nushima lebenden Bewohner sahen sich als legitime Kirigakure Nachfolger und Shinobi an. Die Frage des Anderen war von einer gewissen Neugier geprägt, die aber auf sparsamer Flamme zu brennen schien. Raiden war allerdings offen genug, ihm direkt zu antworten. "Ich setze sie zum Wohle meiner Umgebung ein - genau genommen auch gerade in diesem Moment. Mehrere Ninja aus dem Nebel haben mit mir eine Art Zuflucht aufgebaut für uns. Weißt du, nicht alle sind damals auf das Schlachtfeld mitgekommen oder nach Yukigakure gezogen. Einige Wenige sind in Kirigakure geblieben und haben dann eine Zuflucht aufgebaut, abseits des alten Kirigakure - auf einer Insel." Wie würde der Jüngere darauf reagieren.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Fr 1. Dez 2017, 23:29

Natürlich fiel meine Jacke auf, als ich sie beiläufig auszog und damit ganz automatisch für einen Augenblick Aufmerksamkeit auf sie lenkte. Auf Raidens Annahme hin nickte ich. "Bin eben erst mit dem Schiff angekommen.", meinte ich ohne die näheren Umstände zu erklären. Ich wusste nicht, wie genau er die politische Lage rund um Yukigakure beobachtete und entsprechend von der Absperrung wusste. Oder von dem ganzen Regierungschaos, das sich dort oben die letzten Tage abgespielt hatte. Oder von der Nahrungsmittelknappheit und dem dagegen errichteten Gewächshaus aus Kristall. Oder davon, das die meisten Shinobi, welche nach Yukigakure gezogen waren, mittlerweile in Ishgard lebten. All das erwähnte ich nicht, zumindest noch nicht, und lenkte die Aufmerksamkeit lieber auf seine Person. Meine Erinnerungen täuschten mich nicht und ich ordnete ihm sein Fachgebiet richtig zu. Wobei er mit meiner Vergangenheitsformulierung nicht ganz einverstanden zu sein schien. Zurückhaltende Skepsis machte sich auf meiner Miene breit - lebte dieser Mensch tatsächlich in der Gegenwart? Oder jagte er einem vergangenen Traum nach, in der Hoffnung, ihn wiederbeleben zu können? Ich kannte keinen Menschen, der sich Kirigakure nicht zurück wünschte, aber deswegen durfte man nicht die Augen vor der trostlosen Wahrheit verschließen. Und so fragte ich nach, was er denn im Moment mit seinen Shinobitalenten anfing. Ich erwartete Antworten von Nichts bis Söldnerdasein, aber Raiden überraschte mich. Eine Zuflucht, erbaut von den wenigen verbliebenen Nebelshinobis - ich konnte die Information im Moment nicht einordnen. Ich wusste nicht, ob mir der Gedanke gefiel oder missfiel. Ich griff nach dem viereckigen Sakebecher und nahm ihn in die Hand, wohl um einen Schluck daraus zu nehmen. Zuerst stellte ich dem Jonin oder ehemaligen Jonin aber noch eine Frage, die sich langsam in meinem Kopf formulierte. "Auf einer Insel...", wiederholte ich dafür zuerst seine letzten Worte und blickte ihn dann an. "Kann ich mir das Vorstellen wie ein Flüchtlingscamp oder ein Feldlager?", hakte ich erst einmal nach um mir ein genaueres Bild von der Situation zu machen. Wenn es sich tatsächlich um ein Camp aus Zelten handelte, ging es sämtlichen Bewohnern in Yuki und Ishgard besser. Zweite Option kam für mich weiterhin nicht in Frage, aber die Lebensqualität war dort sicher besser als in einem Zeltlager. "Und wie haltet ihr euch über Wasser? Das größte Problem in Yuki war ausreichend Lebensmittel, warme Betten und Arbeitsplätze für alle zu finden. Und Yukis Handel blüht.". stellte ich eine weitere Detailfrage und nahm einen Schluck von dem billigen Sake. Wenn der nicht sogar selbst gebrannt war...
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Sakushi » Sa 2. Dez 2017, 00:19

Bishamonten... eine gute Frage. Ich zögerte kurz, sprach dann allerdings vorsichtig aus, was mir dazu einfiel. "Eine Religion, glaube ich.", sprach ich aus, was ich meinte in einem Buch einmal gelesen zu haben. Religionen fand ich allerdings nie besonders interessant und somit hatte ich das Thema nicht weiter verfolgt. Ich hatte ja nicht ahnen können, das diese Religion dazu in der Lage war eine undurchdringbare Barriere zu errichten, unter welcher nichts schlechtes geschehen konnte. So recht konnte ich die Geschichte allerdings insgesamt nicht glauben. Aber wir hatten keinen anderen konkreten Plan für unsere Aufenthaltszeit in Kiri - wir konnten es uns ja einfach mal aus der Nähe ansehen.
Bevor wir uns aber irgendetwas ansehen konnten, mussten wir zuerst ein Schiff finden. Beziehungsweise, Daiki musste ein Schiff finden und wir mussten in Treffen und dann auch wirklich fit sein. Deswegen entschied ich mich, jetzt direkt zum Treffpunkt zu gehen und noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Yato war erholt und sollte gut Wache halten können. Bevor ich mich auf der Couch zusammenrollte, gab ich ihm seinen Sand zurück um disen zu entsiegeln. Wenn ich schlief, solte er sich nicht schutzlos fühlen. Nach einiger Zeit schlief ich tatsächlich und wurde zu meiner Enttäuschung nicht durch Yato geweckt. Doteki war es, dessen nervös hin und her peitschender Schwanz meinen Oberschenkel traf und mich so aufschreckte. Er hatte ein Geräusch von außerhalb des Zimmers gehört und schlich sich nun, gefolgt von mir und Yato, an das Ziel an - Daiki. Wir tauschten unsere Informationen aus und glücklicherweise hatte er echt einn Schiff organsiieren können und wusste auch, wo es war. Als die Nacht über uns herein brach, verhielten wir uns zuerst still. Es war bestimmt schon kurz vor zwölf als ich die Jungs zum Aufbruch trennte. Um diese Zeit waren normalerweise alle Angestellten zu Hause und die Lichter im Hafen ähnelten eher einer Notbeleuchtung, wenn man sich von den Kneipen fern hielt. Es war ein ziemliches Abenteuer, Doteki auf das Schiff zu bekommen ohne en Sand zu verwenden. Wir wurden allerdings nicht gesehen. Ich versteckte mich mit der Raubkatze im Laderaum des Schiffes und schickte einen Kage Bunshin nach draußen. Dieser würde am nächsten Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, mit den Jungs zusammen das Schiff betreten. Dieses Jutsu war schon verdammt praktisch - niemand schöpfte Verdacht. Ungeachtet des außergewöhnlichen blinden Passagiers legte das Schiff ab. Richtung Mizu no Kuni.

--> Mizu no Kuni

Out: Mitziehen von Daiki von Merlin genehmigt
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Raiden Minamoto » Mo 4. Dez 2017, 11:15

Bei Kosuke

Scheinbar war die Information, das sich auf Nushima eine Art neue Heimat für die verbliebenen wahren Kirigakure Shinobi befand, nicht wirklich herum gekommen - aber das war nicht so schlimm. Der Minamoto war gar nicht traurig darum, nicht so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Zakos Besuch hatte ihm gereicht. Dieser Junge hier aber schien anders zu sein. Anders als Zako wirkte er, als habe er seinen Weg verloren und nicht die Mittel und Wege, von sich aus einen Neustart zu wagen. So wie er aussah, hatte er Yukigakure erst vor kurzem verlassen und das, was er ihm später erzählen sollte, würde Raidens Vermutungen nur bestätigen. Sicherlich war die Fahrt hierher für ihn alleine nicht die angenehmste gewesen und das er nun hier war, in einer Hafenspelunke ohne jedweden guten Alkohol, war sicherlich nicht ein gutes Zeichen. Aber hey - er war ja auch hier.
Der Minamoto räusperte sich. "Ein Schiff aus dem Hohen Norden, wie ich annehme. Ich habe die Überfahrt gehasst, als ich vor einiger Zeit nach Yukigakure gereist bin." Was er dort getan hatte behielt er für sich. Das er mit Zuko ein Treffen gehabt und mit dem Herrscher über den Tod gesprochen hatte, musste nicht jeder wissen. Auch nicht, das Zuko für ihn wohl Pläne hatte. Dann war die Katze aus dem Sack, aber es war wohl so, das Kosuke nicht ganz die Sache einzuordnen wusste und so formulierte er seine Fragen erst etwas später. "Mhm." Raiden grinste und nippte von seinem Getränk, bevor er es abstellte und damit begann, mit den Fingern daran herum zu spielen. Sein Blick war auf das Getränk gerichtet. "Eine Insel, auf der Leute leben. Ein Dorf. Kein Lager für Flüchtlinge. So viele sind wir nicht - aber es reicht. Es war wichtig für den Moment, unter dem Radar zu bleiben. Ich traue Ishgard oder Konoha einiges zu, schlussendlich sind sie maßgeblich für unsere Situation verantwortlich gewesen.
Ich selbst habe, als Amon nach Kirigakure kam und Fudo verschwand, mein Leben verloren."
Sein Blick wanderte nach oben. "Getötet von einem anderen Kirigakure-Shinobi, dem meine Worte nicht gefielen. Aber ich bin von Zuko zurück gebracht worden und habe dann mit Fumio Hozuki die Leute auf die Insel geführt und dort leben wir nun unberührt von Krieg oder Kampf. Es geht uns dort gut." Er lächelte bei seinen Worten und atmete dann hörbar ein und aus. "Wir sind nicht so viele, das es eng werden könnte. Nushima ist groß genug für uns alle und Arbeit gibt es immer. Ein Fischer braucht Hilfe bei einem Netz, ein Haus muss gebaut werden... es gibt immer etwas zu tun. Es müssen nicht die großen Arbeiten sein, aber es geht uns dort gut. So gut, das ich mich dort mittlerweile zu Hause fühle, auch wenn es eher eine Art Exil ist. Aber ich habe sicher gestellt, das niemand die Insel betritt und böse Gedanken hat..." Er hörte dann laute Rufe draußen und räusperte sich. "Das Schiff legt bald ab - wenn du möchtest, kannst du mich gerne begleiten und es für dich sehen." Das Angebot stand und Raiden erhob sich und zahlte für sie Beide.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Di 5. Dez 2017, 00:06

Der Fuinmeister schien meine nicht besonders gute Laune auf die eben überstandene Schifffahrt zurück zu führen und ich ließ ihn in dem Glauben, indem ich nichts weiter dazu sagte. Ich musste ihm nicht unbedingt auf die Nase binden, auf wie viele Arten meine Welt zerbrochen war. Auf meine schwammig formulierten Fragen bekam ich eine ausführliche Antwort. Ich lauschte den Worten des Älteren, während mein Blick auf dem Sakebecher lag, den er in seiner Hand hin und her drehte und schwenkte. Mit meiner Vorstellung eines Flüchtlingslagers lag ich daneben. Viel mehr schienen sie, nach den Worten des Minamoto, sich einer bestehenden Bevölkerung angeschlossen zu haben und hatten deren Anzahl nicht um das X-fache erhöht, wie es in Yuki der Fall gewesen war. So war das wesentlich einfacher, konfliktfreier. Ich konnte jedes seiner Worte nachvollziehen - vor allem das Misstrauen gegenüber Konoha und Ishgard. Ich teilte beides. Und ich teilte die Erfahrung des Todes, wenn auch nicht auf die selbe Art und Weise. Für ihn war der Tod der schlimme Teil gewesen, für mich die Erlösung. Das was mich belastete, war davor passiert, nicht währenddessen. Der Nachname Hozuki ließ mich kurz aufhorchen - die Familie meiner Mutter. Auf irgendeine Art würden wir verwandt sein, auch wenn sie aus der Familie verstoßen worden war und ich nie als Teil dieser erkannt werden wollte. Viel wichtiger war aber, was seine Erzählung versprach. In meinem Kopf entstand ein Bild von einem ruhigen Ort. Einem Platz, an dem man nicht jeden Tag um seine Existenz fürchten musste. Kein Herrscher, dem man schmeicheln musste, kein Feind, dem man entgegentreten musste, zumindest nicht, solange Nunshima unter dem Radar blieb. Während er weitersprach, entschied ich langsam, das ich diesen Ort gut fand. Als er meinte, das niemand, der böses plante, diese Insel betreten konnte, blickte ich für einen Moment auf und runzelte die Stirn. Für einen Moment wusste ich nicht, wie man so etwas anstellen sollte, dann erinnerte ich mich an seine Meisterschaft der Siegekünste. Wenn jemand das konnte, dann wohl er. Ich hatte die Runen nie verstanden, aber eines war klar: Sie waren unglaublich mächtig.
Laute Rufe außerhalb der Gaststätte brachten Bewegung in den Minamoto. Er räusperte sich und bot mir an, ihm zu folgen, während er Aufstand. Ich zögerte nur einen kurzen Augenblick, dann kippte ich den Rest des billigen Sakes in meine Kehle und erhob mich ebenfalls. Mit meiner Winterjacke unterm Arm folgte ich dem Fuinmeister, ohne meine Entscheidung großartig zu begründen. Es war ein einfaches jetzt-oder-nie-Angebot gewesen und ich wusste, das ich dabei war, abzurutschen und die Kontrolle zu verlieren. Nicht, weil ich betrunken war, sondern weil ich nicht wusste, wohin und wofür ich handeln sollte. Es gab nichts, absolut nichts. Ich konnte dieser Insel eine Chance geben - wenn es mir dort nicht gefiel, konnte ich immer noch gehen, mich wieder in eine Kneipe setzen und Trübsal blasen.

--> Mit Raiden zur Nordküste
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Astolfo » Fr 27. Apr 2018, 14:04

Einstiegspost

Da war er nun in einer fremden Welt, fernab seiner Heimat. Der Gral hatte ihn hier hergeschickt und manifestiert. Viel wusste unser jungaussehender Held nicht über diese Welt, daher galt es mehr über diese herauszufinden. Immerhin hatte er ja auch eine Aufgabe die ihm vom Gral sogesehen anvertraut wurde. Seine Welt benötigte Hilfe, auch wenn er in dieser so gar nicht mehr lebte, nur als Legende. Aber das machte nichts, Astolfo störte das nicht, denn einerseits wurde ihm ja ein Wunsch versprochen und andererseits sah er das Ganze als ein weiteres Abenteuer an. Er durfte erneut Leben, wr erneut als Heldengeist bzw. Servant beschworen und konnte alle Facetten des Lebens genießen. Doch diesmal war etwas anders, es fehlte ein Master, denn er wurde hier nicht durch einen Beschworen, das hatte der Gral übernommen. Einen solchen galt es demnach auch zu finden, nun jemand der dafür geeignet war und dem man das ganze auch aufbürden konnte. War das der passende Ausdruck? Nun in windeseile musste er jetzt keinen Kandidaten finden, das ergab sich schon. Astolfo sah die Dinge nämlich stets positiv, er war optimistisch.
Und die beste Möglichkeit sich in einer neuen Umgebung zurecht zufinden war auf andere Menschen treffen, denn diese konnten einem für gewöhnlich weiterhelfen mit Informationen, wo man genau war usw. Als Servant hatte Astolfo ein ihm gegebenes allgemeines Wissen über die Welt in die er beschworen wurde wie jeder andere Servant auch, aber dies beinhaltete nun keine genauen Details von exakten Standorten oder so. Es war Wissen, dass er eben wusste wie es kulturell hier in etwa aussah bzw. zuging, das es Zivilisation gab, Handel betrieben wurde, auch ein gewisser technischer Stand vorhanden war, halt eben Dinge das ihm nicht alles total fremd vorkam. Klar er wusste das er hier nicht in seiner Heimat war und das es auch vieles Neues zu sehen und zu erkunden gab, aber gerade das machte es ja so spannend. Für Astolfo war das nicht viel anders als in seiner Welt in einer ihm eigentlich fremden Epoche beschworen zu werden als Servant.
Nach seiner Ankunft hier in dieser Welt hatte sich der Paladin mit dem rosa Haar umgesehen und versucht eine Ortschaft zu erreichen, eben das er unter Menschen kam und bei einem netten Spaziergang durch den schönen Wald fand er dann auch einen solchen. Eine Stadt wie es aussah, gebaut am Meer so wie es aussah. Eine Hafenstadt. Ja wenn er hier nicht irgendwie fündig wurde dann wusste er auch nicht weiter. Die Augen des Paladin funkelten wo er die Stadt betrat, überall Häuser und viele Menschen, ein buntes Treiben. Und überall schien es allerhand zu geben. Geschäfte, Läden, Kneipen usw. Und Schiffe gab es im Hafen auch, da wurden Waren verladen usw. Das gefiel Astolfo, hier konnte man bestimmt viel erleben und auch sehen und über die Welt bekam er hier mit Sicherheit auch einiges mehr raus. Wo gab es noch solche schönen großen Orte? u.a. verstand sich. Auf einem Platz wo ein Springbrunnen war machte er dann Halt und setzte sich einfach auf den gemauerten Rand des Brunnens und betrachtete kurz sein Spiegelbild im klaren Wasser und winkte diesem lächelnd zu ehe er sich umwandte und die Füße ein Wenig baumeln ließ. Wo sollte er als nächstes hin. Hier gab es soviel zu sehen und zu entdecken. Vielleicht zu den Marktständen? Was hatte diese Welt alles so zu bieten an Kleidern oder Köstlichkeiten und anderen Sachen? Oder zu den Docks und die Schiffe ansehen? Er wusste auch von sich aus, damals zu seinen Lebzeiten, dass Seeleute allerhand wussten und sich auch auskannten. Da bekam er also bestimmt einige Informationen aber die gab es bestimmt auch auf dem Markt oder in den Gasthäusern der Stadt. Das ihn manche Leute ansahen und ein wenig tuschelten im Vorbeigehen störte ihn wenig, teilweise bekam er es auch nicht mit da er nachdachte was er nun zuerst machte. Vermutlich fiel er einfach ein wenig auf, mit seiner Kleidung bzw. seinem Aussehen. Nun eine Rüstung trug er ja, nun Teile einer Rüstung, dann sein weißer Umhang und sein Äußeres glich dem eines jungen Mädchens. Vielleicht war das ein wenig ungewöhlich bzw. hob sich der Kleidungstil von den meisten Leuten hier einfach ab? Denn er wirkte so schon wie eine Art Ritter und das war er ja sogesehen auch. Astolfo grübelte also was er als erstes hier machen wollte.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Astolfo » So 29. Apr 2018, 22:58

Astolfo grübelte auf dem Brunnenrand sitzend wohin er hier in dieser Stadt zuerst sollte. Da er sich hier nicht auskannte, gab es natürlich allerhand zu entdecken und anzusehen und das wollte der junge Ritter auch tun und so sprang er dann auf wo er sich entschieden hatte wohin es gehen sollte. Er spielte ein altes Spiel um sich einen Weg auszusuchen, welches man mit Ene, mene, muh vergleichen konnte und zeigte dabei mit seiner Hand in verschiedene Richtungen und die welche rausfiel nahm er dann. Aufgeweckt und gutgestimmt wie er war ging er dann durch die Straßen und fand sich schlussendlich in einer Marktgasse wieder. Und da gab es allerhand Dinge und überall guckte Astolfo, schaute sich die Sachen an. Von Lebensmitteln bis zu Stoffen und anderen Waren. Kunsthandwerken usw. Da schien diese Welt wohl einiges zu haben und und Astolfo war ja auch jemand der gerne Neue Dinge kennenlernte und erkundete. Das Ganze hier in dieser fremden Welt war ja ein neues Abenteuer für ihn. Und die Köstlichkeiten welche hier einige Stände hatten sahen schon verlockend aus und wo er dann gerne etwas haben wollte um es zu probieren fiel ihm ein, dass er ja gar kein Geld hatte. Als Servant benötigte er sowas ja im Normalfall auch nicht, aber er wusste durch sein erhaltenes Wissen das man in dieser Welt damit auch handelte und so Waren bezahlte. Nun eine Währung gab es damals bei ihm auch zu seinen Lebzeiten. An die ganzen Namen hier musste er sich auch erst noch gewöhnen. Es war anders und wirkte fremd, aber irgendwie wusste er die Worte zu verstehen, sie zu lesen. Die Schilder und alles. Auch etwas das einem Servant gewährt wurde wenn dieser beschworen wurde. Aber was machte er nun wo er nicht das passende Geld dabei hatte? Fragen ob man probieren durfte? Keine schlechte Idee, vielleicht funktionierte das ja und so machte er das dann auch bei einem Stand welcher Klößchenspieße anbot. Die waren bunt und sahen süß aus, da wollte Astolfo gerne mal welche von probieren und bekanntermaßen kostete Fragen ja nichts. Die junge nette Verkäuferin, denn es war eine Sie gewährte es dem Ritter dann auch nachdem er sie freundlich darum bat bzw. fragte ob er etwas von diesen köstlich aussehenden Kugeln probieren durfte. So gab bzw. schenkte sie ihm einen Spieß mit 3 Klößchen daran. Er sagte ihr auch, dass er leider kein Geld dabei hatte aber ihr sonst anderweitig seine Hilfe anbieten wollte als Bezahlung. Das war aber nicht nötig. Astolfo hatte nett gefragt und machte für die Verkäuferin auch einen netten Eindruck weshalb sie ihn einen Spieß probieren lies. Natürlich bedankte sich der Servant dafür auch, hatte dann aber auch ein paar Fragen wo die Verkäuferin meinte das man ihm bezüglich einer Wegangabe am Hafen also den Docks sicher helfen konnte. Die Seefahrer wüssten am Besten bescheid. So machte er sich dann auch dorthin auf den Weg, denn die Schiffe wollte er ja auch sehen. Die Klßchen schmeckten auch wirklich gut, die würde er gerne nochmal essen aber dafür benötigte er Geld. Das müsste er sich irgendwo bzw. irgendwie besorgen.
Auf den Weg zu den Docks kam er dann an einem Kartenladen vorbei. Das passte wie die Faust aufs Auge, aber auch hier benötigte er sicherlich Geld für eine Karte. Aber ansehen konnte er sich da sicherlich welche und dann einfach einprägen wo was war. Im Grunde suchte Astolfo ja nur einen Ort wo er einen passenden Master finden konnte, naja und er wollte halt auch andere Ortschaften erkunden. So fragte er auch den Ladenbesitzer ob dieser wüsste wo man starke bzw. fähige Personen finden konnte. Das Ganze hörte sich für diesen nun natürlich ein wenig merkwürdig an aber er dachte das der Rosahaarige vielleicht Shinobi oder so meinte und erzählte Astolfo dann ein wenig wie das hier so war und fragte diesen auch wieso er das nicht wusste, da er bzw. sie in ihrer Aufmachung mit der Rüstung usw. so wirkte als käme sie aus der großen Stadt im Norden mit dem Namen Ishgard. Von der hatte Astolfo aber noch nichts gehört und sagte das er einfach nicht von hier stammte sondern von ganz woanders. Das würde man hier vermutlich auch nicht kennen. Das wurde dem Mann dann etwas zu konfus aber er wollte auch nicht total abweisend sein und erklärte dem Paladin wohin dieser müsste wenn er Shinobi bzw. Personen finden wollte die ihm helfen konnten, auch wo sich diese Stadt Namens Ishgard befand und wie er dahinkam. Shinobi so hießen diese Leute also, das hörte sich interessant an und Astolfo war gespannt darauf welche zu treffen und diese Stadt hörte sich auch interessant an. Erneut ein Abenteuer, erneut was zu entdecken. Nett und Freundlich wie Astolfo war bedankte er sich auch und verabschiedete sich von dem Mann ehe er dann aufbrach. Was ihn da wohl erwartete? Nun er hatte jetzt mehrere Möglichkeiten. Hier in diesem Land welches Reich des Feuers hieß gab es ein Dorf wo es Shinobi geben sollte, aber dies hatte vor kurzem einen derben Schlag hinnehmen müssen und die Leute dort hatten leid erfahren. Man sagte auch die Bewohner hatten es verlassen und wären weitergezogen. Nun das waren natürlich keine schönen Nachrichten aber Astolfo wurde sicherlich schon fündig irgendwie und irgendwo. Er wusste sich eigentlich immer zu helfe und so rief er dann auch seinen treuen Freund herbei mit einem Pfiff, einen Hippogriff und schwang sich auf dessen Rücken um so umherzureisen. Durch die Lüfte war am einfachsten und das ging auch am schnellsten. Und Lil Hippo wie sein Freund hieß freute sich bestimmt auch mal wieder seine Flügel ausstrecken zu können, sie hatten ein neues Abenteuer zu betreiten und mal schauen wo sie das hintrieb.

tbc: ???
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Fr 4. Mai 2018, 16:41

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Vermutlich könnten sie eine ganze Ecke schneller reisen und in weniger als einem Tag in Duas sein. Doch wollte die junge Frau nicht jagen. Sie gab ein zügiges Tempo vor, aber keinen Sprint. Außerdem wussten sie nie, was sie erwartete. Da wollte Oneira nicht ihre ganzen Energien verschwenden. Liliruca erklärte knapp das Verhalten von Alphas. Sie wurden ihrem Titel gerecht. Diese Lebewesen schienen dem Tier näher, als dem Menschen. Stark von Instinkten getrieben, und dennoch intelligent. Eine gefährliches Mischung und vermutlich taten sie wirklich gut daran, ihr Glück noch nicht auf die Probe zu stellen. Aber Oneira sah darin auch etwas positives. Du kennst den Lykanthropen vielleicht nicht, aber das bedeutet nur, dass du nicht allein in dieser Welt gestrandet bist. Andere aus deiner Welt haben es auch hierher geschafft. Das steigert die Chancen für deine Aria. Aufmunternd lächelte die Reisende. Optimistisches denken war nicht falsch, sie durfte es nur nicht übertreiben. Und wenn wir den Fremden brauchen, dann werden wir ihn wiederfinden. Das garantiere ich dir. Eine Spur in ihrer Welt zu verfolgen war ein leichtes für die junge Frau. Egal wo er sich aufhielt, sie würde ihn wiederfinden. Ganz zufrieden schien die Kleine nicht zu sein, als sie ihre Kapuze abzog und die die spitzen Hundeohren entblößte. Vermutlich hatte sie sich das mit ihrer Tarnung anders vorgestellt. Nur leider musste sie auf jemanden treffen, der hinter jedes Geheimnis kam. Sofern Oneira es auch wollte. Nun zeichneten sich auch die roten Konturen an den Ohren entlang und die junge Frau schmunzelte leicht. Die Bewegungen waren die eines Hundes. Dein Geheimnis ist bei mir sicher. Und wenn du es willst kann ich auch bei anderen dafür sorgen, dass es sicher bleibt. Auf seltsame Weise weckte die Kleine Oneiras Neugier. Sie musste so viel wissen. So viele Erinnerungen an einen Ort und an ein Leben haben, das ferner von ihrem nicht sein könnte. Wäre es kein so absurder Akt und würde jede Privatsphäre und Vertrauensbasis zerstören, hätte die Frau es vermutlich längst getan. Auf Lilirucas Angebot und Fragen wegen der blassen Augen, konnte sich die Frau ein zaghaftes auflachen nicht verkneifen. Nein, keine Sorge. Du trittst mir damit nicht zu nahe. Ich bin von Geburt an blind. Oder war es, bis zu einem bestimmten Ereignis. Seitdem sehe ich die Welt auf meine Art. Ich komme also gut zurecht, aber danke. Um sich herum sah die Frau die Energien pulsieren. Wie sie die schwankenden Formen der Bäume und Gebüsche abzeichneten. Für jeden anderen wäre dieser Anblick befremdlich, vielleicht sogar erschreckend. Für Oneira aber war es Normalität.

Es dauerte wie gesagt einen Tag, bis sie Duas erreichten. Ein Nachtlager war in der Zeit von Nöten. Es war nicht mehr weit. Vielleicht eine Stunde, vielleicht auch weniger. Die Frau nutzte aber die Zeit. Duas ist als Hafenstadt vergleichsweise groß. Sie ist ein Umschlagplatz für viele andere Reiche. Du magst keine großen Menschensiedlungen und wir werden auch nicht die Innenstadt betreten. Die, die wir suchen haben ihren Stützpunkt am Rande der Stadt. Sie... werden vielleicht einen etwas zwielichtigen Eindruck machen. Ihre Gewerbegebiet ist der Schwarzmarkt. Oneiras Mundwinkel zuckten zu einem nervösen Lächeln. Ich weiß nicht, ob du ähnliches aus deiner Welt kennst. Aber meine Leute sind für ihr Geschäft nett. Sie helfen mir, also werden sie auch dir helfen. Oneira war es wichtig, dass Liliruca zumindest im Ansatz wusste, auf wen sie sich einließ. Sie hatte ihr Vertrauen gewonnen und das hatte einen unvergleichlichen Wert. Für die Braunhaarige jedenfalls.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Mo 7. Mai 2018, 21:20

CF: Baum der Ewigkeit

Lili erklärter Oneira was es mit dem Alpha auf sich hatte, wobei sie beide nicht wussten, was der Alpha genau vor hat, noch dazu war er oder sie hier ja auch völlig fremd, eins weis aber die junge Lykanthropin genau, der Alpha hat sich verwandelt und ist nun mehr Tier als Mensch und das bedeutete meist nichts gutes denn entweder kämpft er oder sie oder das innere Tier ist außer Kontrolle und wer weis was er davon hält, dass sie Lili hier rumtreibt? Oneira könnte theoretisch einfach gehen, denn wenn, wird der Alpha es auf Lili abgesehen haben, warum auch immer. Aber vielleicht hatten sie auch Glück und es war ihm egal oder er selber sucht nach seinem Rudel. Ach es waren zu viele Dinge die sich einmischen konnte, aber das Glück herausfordern war vielleicht etwas töricht und gegen einen Alpha im schlimmsten Fall zu kämpfen war eine mehr als bekloppte Idee und das wusste Lili genau, denn sie hat bisher bei keinem Trainingskampf gegen Aria überhaupt den Hauch einer Chance gehabt und dabei war Lili mittlerweile die Beta ihres Rudels geworden und die rechte Hand von Aria. „Ich hoffe es sehr, das Aria hier ist.“ Meinte Lili und würde Oneira immer noch in den Gedanken des Mädchens herumstreunen würde sie klare Bewundern, nein vielleicht noch mehr als Bewunderung darin wieder finden. Aber es ist auch verständlich, schließlich waren Lili und Aria über 150 Jahre zusammen unterwegs und sie hat von ihrem Alpha auch alles gelernt, da ist es wohl nicht verwunderlich. Dann schüttelt sie den Kopf, denn irgendwie klang es schon sehr nach anhimmeln. „Wenn ich will, dann finde ich ihn. Jedoch kann er das auch. Er weis das ich hier bin und kennt sicherlich schon meinen Geruch.“ Meinte Lili, denn schließlich wusste sie selber, wie gut die Nase eines Verwandelten funktioniert. Auch wenn sie selber sich selten voll verwandelt.
Der Weg zu dieser Hafenstadt war unbeschwerlich und da das Lauftempo nicht wirklich schnell war, konnte man sich unterhalten und da ja Oneira sich Informationen direkt aus Lilis Kopf gezogen hat, konnte oder eher wollte die Lykanthropin auch etwas über diese Frau wissen und fragte daher einpaar Dinge nach. Da es kein Geheimnis mehr war, was Lili ist, zog sie auch die Kapuze herunter, der Stoff scheuerte immer so unangenehm an ihren Ohren und es gab ja keinen Sinn mehr diese zu verstecken. „Normale Menschen finde es nur schwer heraus, was ich bin. Schließlich kann ich mein Aussehen anpassen. Aber das ich hier als erstes auf jemanden treffen, die meine Gedanken erforschen kann, war wohl ein seltsamer Zufall. Aber ich frag mich, warum habt ihr keine Angst? In meiner Welt währen die Menschen entweder davon gerannt oder hätte versucht sich zu wehren!“ meinte Lili dann und dachte zurück, vor allem an ihren Anfang, als alles drunter und drüber ging und sie ihre Fähigkeiten noch nicht so kontrollieren konnte wie heute. „Sehen aber nicht sehen? Das klingt etwas verwirrend. Aber anscheinend haben in dieser Welt Menschen auch besondere Fähigkeiten. Gibt es mehrere, die so sind wie ihr?“ hackte Lili nach.
Irgendwann musste sie auch ein Nachtlager aufschlagen, da die Lykanthropin nicht viel schlief würde sie wohl meditieren. Oneira sprach dann über Duas und das sie sich eher an den Rand der Stadt bewegen werden. „Zwielichtige Gestallten? Wenn sie nicht wie Blacke sind, hab ich keine Angst vor ihnen.“ Meinte Lili und grinste breit, denn Blacke war ihr erste Kampf als Lykanthropin und damals hatte sie wirklich schiss vor ihm. „In jeder Welt ist es gleich. Solange man für ein Geschäft bezahlt, solange sind sie nett. Sollte man nicht zahlen können oder etwas schief gehen, dann werden sie unfreundlich und handgreiflich.“ Meinte Lili und schaute kurz auf. „Oneira, was soll ich tun sollte letzteres passieren und etwas unvorhergesehene passieren? Nicht das ich dir deine Kontakte zerstöre?“ fragte Lili nach und seufzte, zwielichtige Menschen, das kann sicherlich heiter werden, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht, aber da musste man durch. Jedoch wollte sie wissen, was sie dann tun sollte? Es wäre für die kleine Dame leicht den Typen sicherlich einem nach dem anderen den Kopf ab zu reisen, wenn sie gewalttätig werden, aber das wäre nicht gut für Oneira.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Di 8. Mai 2018, 20:17

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Oneira musste bei Lilirucas Worten schmunzeln. In der Tat war es ein unglücklicher Zufall. Ihre erste menschliche Begegnung in einer fremden Welt und die konnte ihre Tarnung auffliegen lassen, als wäre die wahre Gestalt des Mädchens absolut selbstverständlich. Die Chance stand so gering für dieses Treffen, man könnte es beinahe als Schicksal bezeichnen. Aber diesen Schritt würde die Braunhaarige wirklich nicht wagen. Aber sie sprach einen guten Punkt an. Aus der Sicht der kleinen Braunhaarigen mochte es tatsächlich verwirrend wirken, wie Oneira bei ihrem Wissen ruhig bleiben konnte. Hast du dich denn direkt aggressiv verhalten? Eine Gegenfrage war nie eine nette Antwort. Aber es brachte die Leute zumindest kurzzeitig zum nachdenken. Ich habe das flüstern deiner Gedanken bereits aus der Entfernung wahrgenommen. Für keinen Moment deuteten sie auf aggressives Verhalten hin. Glaube mir, wäre das vom ersten Wort an, dass wir wechselten, der Fall gewesen, hättest du- Erst jetzt fiel es der jungen Frau auf. Sie hatte sich nicht vorgestellt. Eine Sache, die Oneira in den letzten Jahren häufig passierte. Irgendwann hatte sie die richtige Vorstellung verlernt. Ich... habe mich dir noch gar nicht vorgestellt. Entschuldige bitte. Mein Name ist Oneira. Ein schräges und entschuldigendes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Naja. Den Namen hättest du sonst nie erfahren. Beendete sie schlussendlich den Sinn ihrer vorherigen Aussage. Ohne Zweifel warf Oneira einige Fragen bei ihren Gesprächspartnern auf. So gut sie andere bis auf die Grundfeste ihrer Persönlichkeit erforschen konnte, so hielt die Frau mit Informationen über sich selbst zurück. Eine wichtige Lektion, die sie in den letzten Jahren lernen musste. Zwar hatte sie bei Liliruca nicht das Gefühl, als würde sie das Potential der Frau ausnutzen wollen. Doch wusste Oneira genauso, wie erschreckend und verängstigend ihre Fähigkeiten wirken konnten. Es gibt viele Besonderheiten in unserer Welt. Vermutlich sind wir eurer da ganz ähnlich. Menschen, die dank besonderer Augen die Vitalpunkte an anderen Körpern wortwörtlich sehen können. Menschen, die sich zu Wasser auflösen können. Und Menschen, die dir gegen deinen ihren Willen praktisch mit einem Fingerschnippen aufzwingen können. Ich weiß aber nicht, ob es jemanden in der Form mit meinen Fähigkeiten nochmal gibt. Wir sind ja alle irgendwie Unikate. Oneira hatte sich diese Frage bereits einmal gestellt. Doch zweifelte sie daran. Nicht jeder wagte es in einen Übergang zum Totenreich zu schreiten und dort Rettung zu erbitten.

Wie erwartet waren Liliruca Gestalten wie Oneira sie beschrieb nicht unbekannt. Überall wo es Menschen gab, gab es auch die, die gegen jede Gesetzgebung handelten. Sie nickte auf die Feststellung. Mit diesen Tauschgeschäften hatte Oneira früher oft zu kämpfen. Und ihre Geschäftspartner wollten immer mehr, bis sie sich gezwungen sah, die Fäden zu kappen. Zurecht sprach die kleine Begleiterin den Ernstfall an. Sie wusste ja nicht, mit wem sich die Braunhaarige geschäftlich rum trieb. Diese schüttelte nur den Kopf. Darüber brauchst du dir keine Gedanken machen. Sie sind wirklich nett. Ein wenig verschlagen, aber jemandem wie mir absolut loyal. Ohne Kumira wäre ich nun abseits von allem im Exil. Sie gibt mir die Möglichkeit hier bleiben zu können, ohne mich zu irgendwas zu drängen. Es wird also nichts schief gehen. Die Frau biss sich nach dieser Aussage unsicher auf die Unterlippe und drehte an einem der Ringe an ihren Fingern. So... fern du ihnen keinen Grund gibst, sich verteidigen zu müssen natürlich. Und da du mit mir bist, werden sie dir nichts tun. Es mochte beinahe zu schön klingen, um wahr zu sein. Aber auch dem Schwarzmarkt konnte man auf die eine oder andere vertrauensvolle Seele treffen. Sie kamen der Stadt mittlerweile so nahe, dass die ersten Geräusche von dort für Oneiras Ohren hörbar wurden. Sie warf Liliruca neben sich einen kurzen Blick zu. Ich schätze du solltest langsam deine Kapuze wieder aufziehen. Vermutlich bräuchte sie die Kleine nicht mal darauf hinweisen, doch der passende Zeitpunkt war entscheidend. Ab hier würden sie ohne Zweifel die eine oder andere Person antreffen.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Sa 12. Mai 2018, 08:57

In dieser Welt gab es wohl von Natur her keine Werwölfe, zumindest machte es das für Liliruca den schein. Jedoch war es auch verwirrend, dass die Fremde anscheinend keine Angst vor ihr hatte. In Nirn war es fatal wenn die Menschen herausfanden was man ist. Man wurde gejagt und im besten fall sofort getötet oder man wehrte sich, was dazu führen konnte, das noch mehr Menschen nach einem suchten. Menschen waren manchmal sehr töricht und wovor sie Angst hatte, das versuchten sie meist irgendwie zu vernichten um keine Angst mehr haben zu müssen. Ein totaler Zwiespalt und Lili würde lügen, wenn sie behaupten würde, sie hätte noch nie jemanden getötet, gerade kurz nach ihrer Wandlung, als sie noch nicht wusste, was sie ist und was passiert ist, löschte das kleine Mädchen kleinere Dörfer im Alleingang aus und wusste es nicht einmal, erst als Aria es ihr erklärte und Liliruca ihrem eigentlichem neuen Wesen näher brachte, konnte das Mädchen sich kontrollieren. Oneira schien zumindest keine Angst zu haben und erklärte auch wieso und stellte sich dann auf einmal vor, da sie es vorhin vergessen hatte. Wobei Lili Namen eher wie Schall und Rauch begutachtet, Taten sind entscheidender als der Name selber. Das die Frau aber mit ihren Fähigkeiten soviel erkennen konnte war faszinierend und erschreckend zu gleich, denn Lili konnte theoretisch, wenn sie es wöllte, vor Oneira nichts verstecken und daher seufzte sie kurz etwas, was Oneira sicherlich auch mit bekam. „Wenn ihr soviel schon wisst, dann wisst ihr sicherlich auch über meine Abneigung gegenüber von euch Menschen. Wobei ich euch nicht so wirklich einschätzen kann. Normalerweise, in meiner Welt, hätte man mich entweder bedroht für das was ich bin oder wäre vor mir geflohen. In Gruppe können Menschen auch sehr unzurechnungsfähig und eine Gefahr werden. Und das weis ich, schließlich war jeder Lykanthrop ein Mensch.“ Meinte Lili und lief der Frau hinterher. „Oneira also. Ich werde mir den Namen in ehren merken.“ Meinte das Mädchen weiterhin. Eigentlich erzählt Lili über ihre Abneigung gegenüber den Menschen meist nichts, vor allem keinem Mensch, aber sie war sich sicher, da Oneira schon gemerkt hat, dass sie nicht aggressiv ist und was sie in Wirklichkeit ist, so würde sie wohl das auch schon längst wissen und es wäre dann wohl erst einmal nicht so schlimm mit offenen Karten zu spielen. Jedoch sollte die Frau nicht weiter in Lilis Gedankenwelt herumgeistern, es gab Dinge, die wollte die junge Frau nicht preis geben oder konnten vielleicht auch noch verstörend sein.
Das es aber Menschen mit den Fähigkeiten gab, lies die Lykanthropin aufhören und neugierig werden. Anscheinend gab es in dieser Welt echt fantastische Fähigkeiten und Oneira erzählen lies. Lilis Augen wurden größer und größer. „Heißt die Menschen hier können so vieles? Das ist echt beeindruckend.“ Sprach sie und ihr Schweif und ihre Ohren wackelten aufgeregt im Takt hin und her, wie bei einem Hund der gerade richtig aufgeregt ist und neugierig war. Wer einen Hund hatte, würde wohl Lilis Gefühlslage gerade nachvollziehen können. „Vielleicht findet ihr noch jemanden, der euch ähnelt oder gleicht. Das wäre doch sicherlich auch schön.“ Meinte sie dann und sie kamen der Hafenstadt immer näher.

Die Geschäftspartner von Oneira waren Gestalten, die sicherlich auch über Leichen gehen würden, sonst würden sei sich nicht auf dem Schwarzmarkt herumtreiben und daher ging auch Lili vom schlechtesten Szenario aus, das passieren könnten und das wäre sich mit Gewalt wo heraus zu kämpfen. Aber die Fremden sprach etwas dazu, kannte die Leute und diesen Kumira und nannte diese Menschen nett. Nett? Das wird sich sicherlich zeigen, weil wer sagt, dass sie nennt zu Lili sind? Wobei es eh fatal wäre Lili zu unterschätzen, auch wenn sie recht klein war, so hatte das Mädchen sehr viel Erfahrung in Sachen Kampf, aber solange Oneira ruhig blieb und einen ruhigen Eindruck machte, so würde das Hundemädchen wohl auch nichts tun, schließlich wollte sie an Informationen von Aria und da wäre es mehr als dumm die Informationsquelle aus zu löschen, noch dazu es sich mit Oneira dann wohl zu verscherzen die irgendwie schon ziemlich nett war. „Ich halte mich zurück, solange ihr euch sicher seid, dass diese Menschen in Ordnung sind, werde ich nichts tun.“ Meinte Lili und hat das mit dem auf die Lippen beißen auch mit bekommen, so was tat man nur, wenn man sich nicht 100% sicher war, aber gut, sie brauchten die Informationen und daher gab es kein zurück. Kurz vor dem Unterschlupf dieser Männer, zog Lili ihre Kapuze auf und legte ihre Ohren dicht an den Kopf an, sodass man nichts erkennen konnte. Sie sah einfach aus wie ein kleines dreizehnjähriges Mädchen, wer würde darauf kommen, dass Lili schon über 100 Jahre alt ist.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » So 13. Mai 2018, 00:45

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Oneira hatte es einige Momente zuvor bereits einmal angedeutet. Die Kleine hatte ein Problem mit der menschlichen Zivilisation und die Braunhaarige konnte auch sehr gut verstehen, warum dem so war. Auch empfand sie Menschen seit ihrer Wandlung zwischenzeitlich anstrengend. Wie Aiden gerne sagte: Intelligent, aber zu dumm, um davon Gebrauch zu machen. Vielleicht konnte Oneira die Gefahr, die von Liliruca ausging, nicht korrekt einschätzen. Dass es einen Grund hatte, warum Aiden manchmal so unruhig in ihrem Geiste auf und ab pirschte. Sie kannte diese Lykanthropen, hatte keine Erfahrung mit ihnen. Doch aus dem, was Liliruca ihr bisher bot, konnte sie sich ein grobes Bild zusammensetzen. Es waren Bestien. Mmh. Lykanthropen, wie du sie beschreibst, klingen wie ungewöhnlich starke Tiere. Sie handeln nach Instinkten. Das macht sie berechenbar. Menschen hingegen... sie handeln nach Laune und Emotionen. Ich fürchte mich vor ihnen mehr, als vor jeder Bestie, denn das macht ihr Handeln unberechenbar. Die Frau selbst dachte nicht darüber nach, welch wichtige Informationen sie dabei über sich Preis gab. Es schien in der Anwesenheit der Kleinen nicht relevant. Sie mochte ihre Geheimnisse haben und deswegen die Wahrheit verschweigen, aber Liliruca wirkte dadurch nicht hinterhältig. Es freute Oneira aber, dass sie trotz ihrer Eigenarten keinen allzu schlechten Eindruck auf die Weltfremde hinterlassen hat. Das Gegenteil gehörte für gewöhnlich zu ihrem Alltag. Ein glückliches, wenn auch schüchternes Lächeln zeigte die Braunhaarige, als Liliruca sich so über die Vielfalt an Fähigkeiten in ihrer Welt erfreute. Die Bewegung der Ohren brachte sie zum lächeln. Doch verschwand es schnell. Auch wenn die Worte der Lykanthropin nett gemeint waren, aber eigentlich hoffte sie Oneira nicht auf einen Artgenossen zu treffen. Nein... nein. Das... wäre es nicht. Murmelte sie leise, eher im Selbstgespräch und obwohl es ein gewöhnlicher Mensch vielleicht nicht gehört hätte, so hatte sie eine kleine Person neben sich, deren Ohren vermutlich ideal für die leisen Dinge geschult waren.

Nahe der Stadt kam Liliruca Oneiras Vorschlag, die Kapuze wieder aufzuziehen nach. Hier würde sie sonst einige ausgesprochen seltsame Blicke ernten. Ganz zu schweigen, dass sich ihre Gestalt rum sprechen würde wie ein Laubfeuer, und schlussendlich an die falschen Ohren getragen. Zum Glück wollte die Kleine sich vorerst ruhig verhalten. Ich danke dir für dein Vertrauen. Sprach sie daher und meinte es auch so. Nicht viele würden einer Fremden in einer fremden Welt zu fremden Schwarzmarkthändlern folgen. Sie führte Liliruca an weniger begangenen Straßen an, etwas abseits vom Stadtkern. Schlussendlich kamen sie in einem industriell gebauten Bezirk raus. Die Endstation war ein mittelgroßes Gebäude, zu welchem Zugang über den Hintereingang suchten. Zwei Türsteher bewachten und prüften jeden, der über diese Tür im Gebäude ein- und ausging. Als sie die Braunhaarige erblickten, winkten sie die fast ohne ein Wort zu wechseln. Das Interesse lag lediglich auf der Fremden, auf Liliruca. Aber auch das erledigte sich mit der Zugehörigkeit zu Oneira. Der Eingangsbereich und anschließenden Flur waren großzügig ausgeleuchtet, widerlegten den zwielichtigen Flair einer Schwarzmarktposition. Sie fanden zu einer Tür, vor welcher erneut Wachen standen und auch winkten die Braunhaarige einfach durch. Einer der beiden klopften an die Tür und nach einem melodischen "Herein", wurde den beiden auch diese Tür geöffnet. Würden beide den Raum betreten, fänden sie sich in eine Art Büro wieder. Zu beiden Seiten hin je ein Regal gefüllt mit Büchern und Schriftrollen und vor ihnen bot sich ein breiter Schreibtisch mit zwei weichen Sesseln. Eine dunkelhäutige Frau - ungefähr Mitte 20 - saß auf der gegenüberliegenden Seite des Tischs, neben ihr ein Teenager mit derselben Haarfarbe. Im Gegensatz zu ihr war sein Haar schwarz und kringelte sich in längliche Locken über seinen Kopf. Sie besaß hellblondes Haar, ein Teil davon in heraus stechendem rot gefärbt und über den Mittelscheitel zu einem Zopf nach hinten gebunden. Sie sah von ihren Arbeiten auf und begrüßte die Ankömmlinge mit einem herzlichen und einladenden Lachen. Oneira! Liebes! Ist das schön dich zu sehen! Die linke Hand in der Tasche der lockeren Stoffhose, umkreiste sie den Schreibtisch und würde die junge Braunhaarige in den Arm schließen. Eher unbehaglich erwiderte diese die Geste. Hey... Danach wandte sich die Dunkelhäutige Liliruca zu und hielt ihr die rechte Hand, weiterhin dieses breite und fröhliche Grinsen auf dem Gesicht, zum Gruße hin. Hi, Süße! Ich bin Kumira. Und ich schätze mal, dass du auch der Grund bist, warum ihr hier seid. Amüsiert wackelte die Frau, den Blick zwischen den beiden Damen wechselnd, mit den Augenbrauen. Meistens kam die Frau mit Anfragen auf Oneira zu, nicht umgekehrt. Daher wusste sie auch, dass die Gedankenleserin wegen ihrer Begleitung der Frau einen Besuch abstattete.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » So 13. Mai 2018, 17:24

Jeder Lykanthrop und seine Rasse brachte andere Eigenschaften mit sich, noch dazu ging auch jeder mit seiner Wandlung anders um. Einige fanden gefallen daran mit ihren neuen Kräfte schaden, Angst und Schrecken zu verbreiten, andere wiederum zogen sich eher zurück und besonnen sich eher auf das, was die Natur ihnen sagte. Zu letzten gehörte Lili die vieles von ihrer Alpha abgesehen hatte. Jedoch sollte man Lili daher auch nicht zu einfach nehmen, sie konnte auch schnell mal aus der Haut fahren oder ihrem inneren Tier den Vorrang lassen, sollte es in ihren Augen gerechtfertigt sein. Daher ging Lili auch den Menschen aus dem Weg. „Lykanthropen sind sowohl beides, Tiere und Menschen. Denn jeder von uns war einst ein Mensch. Daher geht auch jeder damit anders um. Man kann nicht glauben, nur weil man einen Lykanthropen kennt, das alle so sind. Jeder verhält sich anders und noch dazu gibt es unterschiedliche Arten von uns.“ Meinte Lili dann und war ganz gespannt darüber, was die Menschen in dieser Welt alles können und das klang schon sehr beeindruckend, welchen Möglichkeiten hier anscheinend waren. Jedoch war es auch Zeitgleich eine riesigen Gefahr, denn Menschen mit besonderen Fähigkeiten konnten sehr gefährlich werden. Alleine das Oneira so schnell herausfand, was Lili ist, war nicht gerade sehr berauschend, denn somit konnte sich die junge Lykanthropin nur schwer vor den Augen anderer verstecken und wer weis, nicht alle sind vielleicht so nett wie Oneira. Aber die Bewunderung, was es alles gab überwiegte etwas und so zuckten auch die Ohren der kleine Frau vor Vorfreude und Neugier und sie plapperte dann etwas heraus, was bei der Braunhaarigen nicht gut an kam und diese etwas leise sagte. Klar bekam Lili jedes Wort mit, sie hatte schließlich Ohren wie ein Hund und konnte damit besser hören als ein normaler Mensch. So gesehen ist sie in ein riesiges Fettnäpfchen getreten und sagte dazu nichts, man sah es ihr aber sofort an, denn ihre Ohren legte sich an ihren Kopf an. „Verzeiht“ meinte sie dann nur, klar mochte Lili vielleicht Menschen nicht, aber sie nahm es sich selber übel wenn sie in ein solches Fettnäpfchen trat.

Das Duo kam der Hafenstadt immer näher und Lili versteckte ihre Ohren unter der Kapuze und den Schweif unter ihrem Mantel, so dass man diese nicht sehen konnte. Oneira dankte für ihr Vertrauen, wobei das komisch war, schließlich wollte sie einer Fremden wie Lili, von der eine potentielle Gefahr aus ging helfen. Ok es könnte auch eine Falle sein, aber daran dachte die Lykanthropin nicht, irgendwo musste sie in dieser fremden Welt anfangen und da wäre es dumm total verschlossen gegen alles zu sein, auch wenn sie trotzdem aufpassen wird, was diese Schwarzmarkthänder machen und Lili auch nicht total dumm ist und sich auf alle einlässt. Daher nickte Lili und würde Oneira folgen zu einem Ort, da hätte sich Lili vor ihrer Wandlung wohl niemals hingetraut. Durch einen Hintereingang kamen sie in das Gebäude und Wachposten musterten Lili aufmerksam, was die junge Dame auch mit bekam. Jedoch würde ein normaler Mensch wohl nur ein kleines dreizehn Jähriges Mädchen sehen und keine wirkliche Gefahr vermuten. Das Gebäude selber war wirklich gut ausgeleuchtet. Wobei das Lili überraschte, denn in ihrer Welt gab es manche Dinge nicht, die hier rum standen und sie schaute sich aufmerksam um, denn wissbegierig war sie schon immer. An einer weitern Tür musste sie kurz warten und wurde dann herein gebeten. Im Raum waren zwei Personen, beide nicht wirklich alt. Diejenige die Sprach wirkte auf Lili so Anfang zwanzig, dass passte auch zu ihrem Verhaltensmuster, da sie sich zu freuen schien und auch Oneira umarmte. Umarmungen, so was mochte Lili von Fremden nicht, die Lykanthropin an zu fassen, das musste man sich verdienen, sonst könnte das den Zorn des Mädchens wecken, aber das würde diese Dunkelhäutige Fremden nicht tun, sie wand sich ihr zu und streckte mit einem lächeln die Hand aus. Waren das in dieser Welt Schwarzmarkthändler? Lili fand das etwas verwirrend, sie dachte hier würden große gefährliche Männer oder so auf sie warten und nun das hier? Lili schaute auf die Hand und würde nur zögerlich diese nehmen. Kimura würde sofort merken wir dünn und schmächtig Lilis Hand war, es wirkte nicht wie die Hand einer Kämpferin. „Liliruca“ meinte sie dann und schaute zu Oneira. Sollte sie nun sagen, was los war oder eher Oneira den vortritt lassen? Nicht das Lili gleich unverschämt wirkt, wenn sie sofort mit ihrer Bitte herausplatzte. Sollte Oneira nicht anfangen würde Lili das Wort ergreifen. „So wird es wohl sein. Ich suche jemanden, sie heißt Aria, Aria von Eisenberg. Wir haben uns aus den Augen verloren.“ Meinte sie dann, sie musste nicht sagen was Aria war und was Lili ist, wer weis, nachher machte das die ganze Sache noch komplizierter.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » So 13. Mai 2018, 21:30

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Der zwielichtige erste Eindruck blieb durch Kumiras üblicher Heiterkeit aus. Sie begrüßte die beiden wie gute Freunde, nicht wie Geschäftspartner. Oneira hatte mittlerweile herausgefunden, dass es einfach ihre Art war und nicht zu einer Handelsmasche gehörte. Vermutlich konnte sie die Braunhaarige auch deswegen halten. Kumira war es gewohnt, wenn Leute nur zögerlich Bekanntschaft machten und ihr Lächeln wurde umso breiter, als die zartes Kindeshand in ihre einschlug. Ihr Interesse war natürlich geweckt. Mit welchem Grund kam die kleine Oneira zu ihr und brachte dabei noch ein Kind mit? Oneira nickte Liliruca zu, damit sie der Frau erzählen konnte weswegen sie hier waren. Überraschung wurde in ihrem Gesicht sichtbar und unverzüglich wanderte der Blick der Dunkelhäutigen Frau zu Oneira fragend weiter. Dort haftete er für einen Moment der Stille. Sie gluckste amüsiert und trat mit den Händen in den Hosentaschen an ihren Tisch. Sie drehte sich um und machte es sich zum Teil auf der Tischplatte bequem. Lustig, dass ihr mit einer solchen Anfrage zu mir kommt. Sonst ist es doch andersrum und du sollst für mich die Personen finden, Oneira. Kumira spielte es nicht nur, sie war ehrlich überrascht. Und noch fehlten die nötigen Puzzleteile, um die Situation richtig zu verstehen. Der Reisenden missfiel dieser Umstand selber und erfüllt von Unbehagen drehte sie an den Ringen an ihren Fingern. Also. Wo drückt der Schuh, dass du die Sache nicht selber erledigen kannst? Hilfe suchend fixierten Oneiras blasse Augen kurz Liliruca. In ihnen lag eine unausgesprochene Frage. Dürfte sie mehr verraten? Oneira entschied sich, die Sache möglichst Wahrheitsgemäß zu beantworten, aber Details auszulassen. Lilirucas letzte Begegnung mit Aria fand an einem Ort statt, der für mich unerreichbar ist. Du kannst der Spur nicht folgen. Ja... ich verstehe. Aber mit meiner Hilfe könntet ihr den Ort erreichen? Oneira schüttelte den Kopf. Ich fürchte er ist für jeden hier unerreichbar. Kumira zog auf diese Antwort eine Augenbraue in die Höhe. Die bernsteinfarbenen Augen hatten ihre Wärme beinahe gänzlich verloren und sie wirkten nun durchdringend. Beide Parteien wussten, dass mehr dahinter steckte. Oneira presste die Lippen zusammen. Sie konnte der Frau nichts verheimlichen. Doch die wusste ebenso, wann sie weiter bohren durfte und wann nicht. Eigentlich war es Kumira lieber alles zu wissen, aber sie wollte niemanden auspressen. Das schadete der Glaubwürdigkeit. Wenn die beiden dazu bereit waren, würden sie von sich aus mehr über ihr kleines gemeinsames Geheimnis preis geben. So kräuselten sich ihre Lippen zu einem charmanten Lächeln. Dann möchtet ihr nur, dass meine Leute eure Aria von Eisenberg finden, ja? Der Name ist auf jedenfall ungewöhnlich. Sie kicherte und notierte sich den Namen auf einem Blatt. Dann müssen wir nur noch wissen wie sie aussieht. Ich glaube ein Bild würde die Angelegenheit deutlich vereinfachen. Die Schwarzmarktkoryphäe warf Oneira einen mehr als vielsagenden Blick zu. Natürlich. Sie könnten auch einen Phantomzeichner kommen lassen, doch wozu die Mühe, wenn ein Foto die Sache präzise regeln konnte? Und die Mittel dafür waren vorhanden. Die Braunhaarige deutete ein schüchternes Nicken an und wandte sich dann zu Liliruca. Hol mal schnell die Kamera. Wies Kumira den ebenfalls dunkelhäutigen Jungen an und mit einem fast schon entnervten seufzen verschwand er in einem Nebenraum. Die junge Frau hielt Oneira ihren Hände einladend der kleinen Lykanthropin entgegen, sodass sie ihre rein legen könnte. Vertraust du mir, Liliruca? Dann kann ich ihnen geben, was sie brauchen. Dir wird dabei nichts geschehen, das verspreche ich dir. Sprach die junge Frau mit samtweicher Stimme und ermutigendem Lächeln. Sie wollte der Kleinen nichts aufzwingen. Wenn ihr eine Phantomzeichnung reichte, war es für jeden genug. Doch ein direktes Abbild würde Verwechslungen ausschließen.


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