Hafenstadt Duas

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Kosuke Terumi
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Mi 29. Nov 2017, 21:57

Irgendwoher kannte ich ihn... und mittlerweile hatte ich eine ziemlich große Anzahl an Möglichkeiten beisammen. Er könnte natürlich aus Kirigakure stammen, aber auch aus Yuki. Oder aus einem der unzähligen Orte, die ich im Laufe meiner Shinobilaufbahn besucht hatte. Diese Zeit war jetzt aber vorbei - ich war mir nur noch nicht sicher, welche Zeit jetzt abgebrochen sein sollte. Nicht meine. Der Ältere wandte sich mir mit einem Schmunzeln zu und brachte das Stichwort Kirigakure ins Gespräch - also noch ein verlorenes Schäfchen. "Möglich.", meinte ich und nickte, um seine Vermutung zu bestätigen. Sein Name und seine wohl ehemalige Position wollten mir absolut nicht einfalle, aber er setzte ohnehin zu einer Selsbtvorstellung an und reichte mir die Hand. Als er seinen Namen nannte, hatte ich sofort wieder ein paar Eckdaten im Kopf. Es gab Menschen in jedem Dorf, von denen sollte man einfach mal gehört haben, fand mein Vater. Er wollte mich schließlich bestmöglich auf die Aufgabe vorbereiten, die ich jetzt wohl nie übernehmen würde. Jedenfalls stand der Minamoto auf dieser imaginären Liste meines Vaters. "Kosuke Terumi.", stellte ich mich selbst vor und erwiderte seinen festen Händedruck. Es gab nichts schlimmeres, als jemanden die Hand nur hinzuhalten und keine Substanz im Händedruck zu haben. Das ich ohnehin schon in Bewegung war, nutzte ich gleich weiter und streifte mir die Winterjacke von den Schultern, um sie unter mir auf den Barhocker zu legen und mich darauf zu setzen. Die würde ich hier drin nicht brauchen... ich würde sie sehr lange nicht mehr brauchen. "Du warst der Fuinspezialist von Kiri, richtig?", hakte ich vorsichtshalber nochmal nach und schlug dabei einen plaudernden Ton ein. Ich wollte jetzt kein schweres Gespräch führen - meine Gedanken waren trüb genug, wenn ich ihnen freien Lauf ließ. "Darf ich fragen, was du jetzt mit deinen Fähigkeiten anstellst, nachdem es kein Kirigakure mehr gibt?", fragte ich mit geringfügiger Neugier nach. Rein optisch schien es ihm auch nicht anders zu gehen als mir - wir beide saßen bei schlechten Sake in einer günstigen Hafenkneipe und versuchten wohl, ein paar Stunden rumzubekommen... und ein paar Gedanken zu vertreiben. Vielleicht hatte er ja einen Vorschlag, wie ich meinem Kopf länger als bis zum nächsten Morgen entkommen konnte.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Raiden Minamoto » Do 30. Nov 2017, 08:09

Raiden war für den Moment ganz zufrieden. Sicher, er war mit Zuko ein wenig verreist und dann war der Usuyami - wie schon einmal zuvor - in nachdenkliches Schweigen verfallen. Aber er hatte dafür etwas sehr wichtiges heraus gefunden. Konohagakure war nicht mehr. Zumindest war erkenntlich geworden, das irgendetwas in dem Dorf vorgefallen war, das dazu geführt hatte, das ein großer Teil der Shinobi fort waren oder das Dorf verlassen hatten. Allerdings klang das für ihn sehr ähnlich. Ob Ishgard dort wieder die Finger im Spiel hatte? So oder so - der Minamoto würde später bei seinem Kampf genug Zeit haben, das Ganze womöglich mit Kratos zu besprechen. Der Lord Kommandant war 'ehrenhaft' gewesen, als er am Leben gewesen war. Wie das nun aussah, war eine andere Sache. Aber dann endete seine selbst aufgezwungene Einsamkeit und der Terumi betrat das Spielfeld. Zu Beginn schien er ihm etwas wortkarg zu sein, aber das war nicht sonderlich schlimm. "Freut mich, Kosuke-san.", erwiderte er die Begrüßung freundlich und mit einem kräftigen Händedruck. Auch Kosuke schien sich Mühe zu geben, nicht zu lasch zu erscheinen. Spannend, aber was wollte man von einem Kirigakure Shinobi erwarten? Mit den Augen verfolgte Raiden, wie Kosuke die Winterjacke auszog. Eine so dicke Jacke hier im Süden? Oder... er machte eine ziemlich entwickelte Annahme. "Deine Kleidung sieht so aus, als seist du bis vor kurzem noch im Norden gewesen, stimmts? Yukigakure?" Mal sehen, wie er darauf antwortete.
Kosuke schien sich seinerseits an ihn zu erinnern und auch der Name Terumi sagte dem ehemaligen Fuinmeister etwas. Er nickte zustimmend, als Kosuke seine ehemalige Position korrekt annahm. "Richtig, ich war der Fuinmeister Kirigakures. Oder bin es noch, je nach Sichtweise." Noch hatte keiner Kirigakure wirklich offiziell für aufgehoben erklärt und die mit ihm auf Nushima lebenden Bewohner sahen sich als legitime Kirigakure Nachfolger und Shinobi an. Die Frage des Anderen war von einer gewissen Neugier geprägt, die aber auf sparsamer Flamme zu brennen schien. Raiden war allerdings offen genug, ihm direkt zu antworten. "Ich setze sie zum Wohle meiner Umgebung ein - genau genommen auch gerade in diesem Moment. Mehrere Ninja aus dem Nebel haben mit mir eine Art Zuflucht aufgebaut für uns. Weißt du, nicht alle sind damals auf das Schlachtfeld mitgekommen oder nach Yukigakure gezogen. Einige Wenige sind in Kirigakure geblieben und haben dann eine Zuflucht aufgebaut, abseits des alten Kirigakure - auf einer Insel." Wie würde der Jüngere darauf reagieren.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Fr 1. Dez 2017, 23:29

Natürlich fiel meine Jacke auf, als ich sie beiläufig auszog und damit ganz automatisch für einen Augenblick Aufmerksamkeit auf sie lenkte. Auf Raidens Annahme hin nickte ich. "Bin eben erst mit dem Schiff angekommen.", meinte ich ohne die näheren Umstände zu erklären. Ich wusste nicht, wie genau er die politische Lage rund um Yukigakure beobachtete und entsprechend von der Absperrung wusste. Oder von dem ganzen Regierungschaos, das sich dort oben die letzten Tage abgespielt hatte. Oder von der Nahrungsmittelknappheit und dem dagegen errichteten Gewächshaus aus Kristall. Oder davon, das die meisten Shinobi, welche nach Yukigakure gezogen waren, mittlerweile in Ishgard lebten. All das erwähnte ich nicht, zumindest noch nicht, und lenkte die Aufmerksamkeit lieber auf seine Person. Meine Erinnerungen täuschten mich nicht und ich ordnete ihm sein Fachgebiet richtig zu. Wobei er mit meiner Vergangenheitsformulierung nicht ganz einverstanden zu sein schien. Zurückhaltende Skepsis machte sich auf meiner Miene breit - lebte dieser Mensch tatsächlich in der Gegenwart? Oder jagte er einem vergangenen Traum nach, in der Hoffnung, ihn wiederbeleben zu können? Ich kannte keinen Menschen, der sich Kirigakure nicht zurück wünschte, aber deswegen durfte man nicht die Augen vor der trostlosen Wahrheit verschließen. Und so fragte ich nach, was er denn im Moment mit seinen Shinobitalenten anfing. Ich erwartete Antworten von Nichts bis Söldnerdasein, aber Raiden überraschte mich. Eine Zuflucht, erbaut von den wenigen verbliebenen Nebelshinobis - ich konnte die Information im Moment nicht einordnen. Ich wusste nicht, ob mir der Gedanke gefiel oder missfiel. Ich griff nach dem viereckigen Sakebecher und nahm ihn in die Hand, wohl um einen Schluck daraus zu nehmen. Zuerst stellte ich dem Jonin oder ehemaligen Jonin aber noch eine Frage, die sich langsam in meinem Kopf formulierte. "Auf einer Insel...", wiederholte ich dafür zuerst seine letzten Worte und blickte ihn dann an. "Kann ich mir das Vorstellen wie ein Flüchtlingscamp oder ein Feldlager?", hakte ich erst einmal nach um mir ein genaueres Bild von der Situation zu machen. Wenn es sich tatsächlich um ein Camp aus Zelten handelte, ging es sämtlichen Bewohnern in Yuki und Ishgard besser. Zweite Option kam für mich weiterhin nicht in Frage, aber die Lebensqualität war dort sicher besser als in einem Zeltlager. "Und wie haltet ihr euch über Wasser? Das größte Problem in Yuki war ausreichend Lebensmittel, warme Betten und Arbeitsplätze für alle zu finden. Und Yukis Handel blüht.". stellte ich eine weitere Detailfrage und nahm einen Schluck von dem billigen Sake. Wenn der nicht sogar selbst gebrannt war...
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Sakushi » Sa 2. Dez 2017, 00:19

Bishamonten... eine gute Frage. Ich zögerte kurz, sprach dann allerdings vorsichtig aus, was mir dazu einfiel. "Eine Religion, glaube ich.", sprach ich aus, was ich meinte in einem Buch einmal gelesen zu haben. Religionen fand ich allerdings nie besonders interessant und somit hatte ich das Thema nicht weiter verfolgt. Ich hatte ja nicht ahnen können, das diese Religion dazu in der Lage war eine undurchdringbare Barriere zu errichten, unter welcher nichts schlechtes geschehen konnte. So recht konnte ich die Geschichte allerdings insgesamt nicht glauben. Aber wir hatten keinen anderen konkreten Plan für unsere Aufenthaltszeit in Kiri - wir konnten es uns ja einfach mal aus der Nähe ansehen.
Bevor wir uns aber irgendetwas ansehen konnten, mussten wir zuerst ein Schiff finden. Beziehungsweise, Daiki musste ein Schiff finden und wir mussten in Treffen und dann auch wirklich fit sein. Deswegen entschied ich mich, jetzt direkt zum Treffpunkt zu gehen und noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Yato war erholt und sollte gut Wache halten können. Bevor ich mich auf der Couch zusammenrollte, gab ich ihm seinen Sand zurück um disen zu entsiegeln. Wenn ich schlief, solte er sich nicht schutzlos fühlen. Nach einiger Zeit schlief ich tatsächlich und wurde zu meiner Enttäuschung nicht durch Yato geweckt. Doteki war es, dessen nervös hin und her peitschender Schwanz meinen Oberschenkel traf und mich so aufschreckte. Er hatte ein Geräusch von außerhalb des Zimmers gehört und schlich sich nun, gefolgt von mir und Yato, an das Ziel an - Daiki. Wir tauschten unsere Informationen aus und glücklicherweise hatte er echt einn Schiff organsiieren können und wusste auch, wo es war. Als die Nacht über uns herein brach, verhielten wir uns zuerst still. Es war bestimmt schon kurz vor zwölf als ich die Jungs zum Aufbruch trennte. Um diese Zeit waren normalerweise alle Angestellten zu Hause und die Lichter im Hafen ähnelten eher einer Notbeleuchtung, wenn man sich von den Kneipen fern hielt. Es war ein ziemliches Abenteuer, Doteki auf das Schiff zu bekommen ohne en Sand zu verwenden. Wir wurden allerdings nicht gesehen. Ich versteckte mich mit der Raubkatze im Laderaum des Schiffes und schickte einen Kage Bunshin nach draußen. Dieser würde am nächsten Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, mit den Jungs zusammen das Schiff betreten. Dieses Jutsu war schon verdammt praktisch - niemand schöpfte Verdacht. Ungeachtet des außergewöhnlichen blinden Passagiers legte das Schiff ab. Richtung Mizu no Kuni.

--> Mizu no Kuni

Out: Mitziehen von Daiki von Merlin genehmigt
@Zulu: Poste doch gleich in Mizu. Such dir einen Landeplatz aus.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Raiden Minamoto » Mo 4. Dez 2017, 11:15

Bei Kosuke

Scheinbar war die Information, das sich auf Nushima eine Art neue Heimat für die verbliebenen wahren Kirigakure Shinobi befand, nicht wirklich herum gekommen - aber das war nicht so schlimm. Der Minamoto war gar nicht traurig darum, nicht so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Zakos Besuch hatte ihm gereicht. Dieser Junge hier aber schien anders zu sein. Anders als Zako wirkte er, als habe er seinen Weg verloren und nicht die Mittel und Wege, von sich aus einen Neustart zu wagen. So wie er aussah, hatte er Yukigakure erst vor kurzem verlassen und das, was er ihm später erzählen sollte, würde Raidens Vermutungen nur bestätigen. Sicherlich war die Fahrt hierher für ihn alleine nicht die angenehmste gewesen und das er nun hier war, in einer Hafenspelunke ohne jedweden guten Alkohol, war sicherlich nicht ein gutes Zeichen. Aber hey - er war ja auch hier.
Der Minamoto räusperte sich. "Ein Schiff aus dem Hohen Norden, wie ich annehme. Ich habe die Überfahrt gehasst, als ich vor einiger Zeit nach Yukigakure gereist bin." Was er dort getan hatte behielt er für sich. Das er mit Zuko ein Treffen gehabt und mit dem Herrscher über den Tod gesprochen hatte, musste nicht jeder wissen. Auch nicht, das Zuko für ihn wohl Pläne hatte. Dann war die Katze aus dem Sack, aber es war wohl so, das Kosuke nicht ganz die Sache einzuordnen wusste und so formulierte er seine Fragen erst etwas später. "Mhm." Raiden grinste und nippte von seinem Getränk, bevor er es abstellte und damit begann, mit den Fingern daran herum zu spielen. Sein Blick war auf das Getränk gerichtet. "Eine Insel, auf der Leute leben. Ein Dorf. Kein Lager für Flüchtlinge. So viele sind wir nicht - aber es reicht. Es war wichtig für den Moment, unter dem Radar zu bleiben. Ich traue Ishgard oder Konoha einiges zu, schlussendlich sind sie maßgeblich für unsere Situation verantwortlich gewesen.
Ich selbst habe, als Amon nach Kirigakure kam und Fudo verschwand, mein Leben verloren."
Sein Blick wanderte nach oben. "Getötet von einem anderen Kirigakure-Shinobi, dem meine Worte nicht gefielen. Aber ich bin von Zuko zurück gebracht worden und habe dann mit Fumio Hozuki die Leute auf die Insel geführt und dort leben wir nun unberührt von Krieg oder Kampf. Es geht uns dort gut." Er lächelte bei seinen Worten und atmete dann hörbar ein und aus. "Wir sind nicht so viele, das es eng werden könnte. Nushima ist groß genug für uns alle und Arbeit gibt es immer. Ein Fischer braucht Hilfe bei einem Netz, ein Haus muss gebaut werden... es gibt immer etwas zu tun. Es müssen nicht die großen Arbeiten sein, aber es geht uns dort gut. So gut, das ich mich dort mittlerweile zu Hause fühle, auch wenn es eher eine Art Exil ist. Aber ich habe sicher gestellt, das niemand die Insel betritt und böse Gedanken hat..." Er hörte dann laute Rufe draußen und räusperte sich. "Das Schiff legt bald ab - wenn du möchtest, kannst du mich gerne begleiten und es für dich sehen." Das Angebot stand und Raiden erhob sich und zahlte für sie Beide.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kosuke Terumi » Di 5. Dez 2017, 00:06

Der Fuinmeister schien meine nicht besonders gute Laune auf die eben überstandene Schifffahrt zurück zu führen und ich ließ ihn in dem Glauben, indem ich nichts weiter dazu sagte. Ich musste ihm nicht unbedingt auf die Nase binden, auf wie viele Arten meine Welt zerbrochen war. Auf meine schwammig formulierten Fragen bekam ich eine ausführliche Antwort. Ich lauschte den Worten des Älteren, während mein Blick auf dem Sakebecher lag, den er in seiner Hand hin und her drehte und schwenkte. Mit meiner Vorstellung eines Flüchtlingslagers lag ich daneben. Viel mehr schienen sie, nach den Worten des Minamoto, sich einer bestehenden Bevölkerung angeschlossen zu haben und hatten deren Anzahl nicht um das X-fache erhöht, wie es in Yuki der Fall gewesen war. So war das wesentlich einfacher, konfliktfreier. Ich konnte jedes seiner Worte nachvollziehen - vor allem das Misstrauen gegenüber Konoha und Ishgard. Ich teilte beides. Und ich teilte die Erfahrung des Todes, wenn auch nicht auf die selbe Art und Weise. Für ihn war der Tod der schlimme Teil gewesen, für mich die Erlösung. Das was mich belastete, war davor passiert, nicht währenddessen. Der Nachname Hozuki ließ mich kurz aufhorchen - die Familie meiner Mutter. Auf irgendeine Art würden wir verwandt sein, auch wenn sie aus der Familie verstoßen worden war und ich nie als Teil dieser erkannt werden wollte. Viel wichtiger war aber, was seine Erzählung versprach. In meinem Kopf entstand ein Bild von einem ruhigen Ort. Einem Platz, an dem man nicht jeden Tag um seine Existenz fürchten musste. Kein Herrscher, dem man schmeicheln musste, kein Feind, dem man entgegentreten musste, zumindest nicht, solange Nunshima unter dem Radar blieb. Während er weitersprach, entschied ich langsam, das ich diesen Ort gut fand. Als er meinte, das niemand, der böses plante, diese Insel betreten konnte, blickte ich für einen Moment auf und runzelte die Stirn. Für einen Moment wusste ich nicht, wie man so etwas anstellen sollte, dann erinnerte ich mich an seine Meisterschaft der Siegekünste. Wenn jemand das konnte, dann wohl er. Ich hatte die Runen nie verstanden, aber eines war klar: Sie waren unglaublich mächtig.
Laute Rufe außerhalb der Gaststätte brachten Bewegung in den Minamoto. Er räusperte sich und bot mir an, ihm zu folgen, während er Aufstand. Ich zögerte nur einen kurzen Augenblick, dann kippte ich den Rest des billigen Sakes in meine Kehle und erhob mich ebenfalls. Mit meiner Winterjacke unterm Arm folgte ich dem Fuinmeister, ohne meine Entscheidung großartig zu begründen. Es war ein einfaches jetzt-oder-nie-Angebot gewesen und ich wusste, das ich dabei war, abzurutschen und die Kontrolle zu verlieren. Nicht, weil ich betrunken war, sondern weil ich nicht wusste, wohin und wofür ich handeln sollte. Es gab nichts, absolut nichts. Ich konnte dieser Insel eine Chance geben - wenn es mir dort nicht gefiel, konnte ich immer noch gehen, mich wieder in eine Kneipe setzen und Trübsal blasen.

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