Weg nach Konohagakure

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Do 3. Mai 2018, 12:40

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CF: Hi no Kuni -> Umgebung -> See

Auch diesen Morgen begrüßte Myra der Schmerz im gesamten Körper. Als hätte sie den Tag zuvor einen Triathlon gemeistert. Tatsächlich war sie nur durch den Wald geschlendert, hatte gejagt und die Ruhe der Natur genossen. Bekanntlich sollte der Schlaf dem Körper Erholung bieten, doch davon konnte kaum die Rede sein. Zwischen drin wurde sie ihn der Nacht von einem Krampf im Bein geweckt und ständig belästigte sie dieses kribbeln. Manchmal hinterließ es gar einen Juckreiz an ihren Ohren. Und nun wieder die Schmerzen. Ausgelaugt saß die Schwarzhaarige am abgebrannten Lagerfeuer und kaute mürrisch auf Beeren und Kaninchenfleisch. Hatte sie sich mit ihrer Zeit auf dem Meer vielleicht was eingefangen? Eine Grippe? Dann würden Hals und Nase kratzen. So schmerzte ihr nur der Körper. Nach einer ausgiebigen Massage der beinahe steinhart angespannten Muskulatur des Mädchens, verflogen die Schmerzen. Doch von den beiden Tagen zuvor wusste die Nukenin, dass der Schmerz nicht lange auf sich warten ließ. Vielleicht brauchte sie einen Ort der tiefen Entspannung. Eine heiße Quelle oder ähnliches. Oder sie müsste Tish suchen. Vielleicht wusste die ein Mittel gegen die kontinuierlichen Anspannungen. Mittlerweile störte es. Als es vor zwei Tagen anfing hatte sich Myra noch nichts dabei gedacht. Nun aber wollte sie etwas dagegen tun. Die Spitzohrige wärmte sich auf, als wolle sie Sport machen. Tatsächlich half es, um das kribbeln und die Spannungen fern zu halten. Danach schnappte sie sich ihre Sachen, zog sich die Kapuze über Kopf und spitze Ohren und reiste weiter.

Die meiste Zeit verblieb Myra in den Bäumen. Von dort aus sah sie Lebewesen - ob Mensch oder Tier - nicht nur frühzeitig, sondern hätte im Zweifel auch den Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Auf ihrem Weg begegnete sie keinem Menschen. Nicht ungewöhnlich. Händler oder Reisende bevorzugten die angelegten Straßen und Wege. Nur Jäger, Shinobi und Banditen, oder ganz andere Gesellen, würden die holprigen Umwege durch das Unterlaub wählen. So seltsam es klang, aber Myra hatte eine ungefähre Orientierung, wo sie sich im Hi no Kuni befand. Wüsste sie es nicht besser, dann war die Hauptstraße Richtung Konoha ganz in der Nähe. Von der wollte sie sich selbstverständlich fern halten. Keine Ahnung was die Leute in dem Dorf zur Zeit trieben, aber Myra hatte nicht das Bedürfnis, einem der Dörfler zu begegnen. Als Leitfaden blieb sie aber in dem Wald drum herum. Zu Myras Missgunst allerdings spielte ihr Körper nicht ganz mit, als sie von dem einen Baum zum nächsten sprang. Beim Auftreten verspürte sie einen stechenden Schmerz in der Wade. AAAAH! Ihr Kreischen wäre vermutlich bis zur Straße zu hören. Myra stolperte und wie ein toter Vogel fiel sie vom Baum und krachte hart am Boden auf. Sie wimmerte, als hätte man ihr gerade eine Klinge durchs Bein gestoßen. Aber es nur ein Krampf. Wieder. Oh scheiße! Oh scheiße man! Fluchte die Schwarzhaarige, während sie sich das verkrampfte Bein hielt und eine Nadel aus der Tasche zog. An einem Baum sich hoch ziehend und stützend, piekste sie sich vorsichtig mit der Nadel durch Hose und in die Wade. Sofort verflog der Krampf. Erleichterung spiegelte sich in ihren Gesichtszügen und sie atmete tief aus. Ich muss mich mal ausgewogener ernähren. Beeren und Hase für Tage reichen nicht. Murmelte sie im Selbstgespräch und blieb vorerst am Baum gelehnt stehen, das zuvor verkrampfte Bein entlastend.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Do 3. Mai 2018, 22:08

Da saß er also. Hatte keinen Plan, wie er diesen ehemaligen Anbu Captain überhaupt finden sollte. Aber Konoha schien ihm als erster Anhaltspunkt ganz gut zu erscheinen. Jedoch hieß dies nicht, dass er auf eine Essenspause verzichtete. Zu lange hatte er über längeren Zeitraum nichts zwischen die Zähne bekommen, sodass er es fast schon genießen konnte, überhaupt Proviant dabei haben zu können. Auf einem Stein hockte er und aß sein Laib Brot, trank aus der fast leeren Flasche Wasser, als er plötzlich einen Schrei hörte. Sofort sprang er auf und sah sich verwirrt um. Entdecken konnte er jedoch nichts. Was jedoch nicht hieß, dass nichts da war. Ein breites Grinsen zeichnete sich in sein Gesicht und er legte seine Nahrungsmittel zur Seite ab. Kitty, wo versteckst du dich? murmelte er Angriffslustig und schlug sich kurz darauf, abseits des Weges, in die Büsche. Er bewegte sich in die Richtung, aus welcher er den Schrei gehört hatte und tatsächlich hörte er ein Fluchen in nicht allzu großer Entfernung. In leicht gebeugter Haltung bewegte er sich vorwärts. An seinen Händen trug er seine Krallenbewaffnung, ebenso waren seine Hände darunter bandagiert. Er trug eine seine dunkle, locker sitzende Hose, welche durch einen Nietengürtel gehalten wurde. An dem Gürtel hingen einige Marken, darunter auch eine Plakette, welche das Zeichen Kirigakures abbildete. Ebenso trug er schwarze, schlichte Stiefel. Dies wären wohl im Wald gute Tarnfarben gewesen, wodurch er nicht aus aufgefallen wäre. Wäre da nicht die knallrote Jacke gewesen, von welcher er die Kapuze über dem Kopf hatte. Die Jacke selbst war offen und gab so auch den Blick auf seine Tattoos Preis, auch teilweise an den Armen, da er die Jacke bis in die Ellenbeuge hochgekrempelt hatte. Diese Signalfarbe machte wohl sämtliche Tarnung eher zunichte.
So näherte er sich der Person, welche sich an einen Baum lehnte und versuchte, ein Bein zu entlasten. Die Gemurmelten Worte verstand der Blondschopf zwar nicht, dennoch kam er näher. Das Grinsen verschwand nicht wirklich. Da er jedoch von der Frontseite der Person kam, würde diese ihn wohl schon rechtzeitig entdecken. Er würde in einigen Metern Entfernung stehen bleiben und sich in die Hocke begeben. Die Arme locker dabei auf die Knie abstützen. Das breite Grinsen würde jedoch nicht aus seinem Gesicht verschwinden. Er konnte nun zumindest sehen, dass es sich um eine Frau handelte, was auch zu der Stimme passte, welche weiblich war. Hab' dich gefunden, Kitty. sprach er grinsend aus und man konnte eine Art Erfolgserlebnis aus seiner Stimme heraus hören. Entweder du bist verdammt dumm oder du hast was zu verbergen, dass du dich abseits der Wege aufhälst. kam es stumpf von ihm, machte aber auch keine Anstalten, sich von der Stelle zu bewegen. Stattdessen beobachtete er die Frau lediglich und wartete auf eine Antwort, wenn sie ihm überhaupt eine gab. Doch sie schien angeschlagen. Warum sonst sollte sie ihr Bein entlasten? Dass sie kurz zuvor aus luftigen Höhen gestürzt war, dass konnte er nicht ahnen. Und warum der bescheuerte Schrei? Jungfrau in Nöten oder was? kam es von ihm, ehe er kurz laut auflachte. Denn eine Gefahr konnte er hier wirklich nicht entdecken. Außer er war geradewegs selbst in eine Falle getappt. Das wäre... seltsam und blöd zugleich.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Fr 4. Mai 2018, 12:00

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Zähne knirschend rieb sich Myra das Bein. Langsam vergaß es die Anspannung und die Erschöpfung davon. Sie hatte gelernt nach einem Krampf das Gliedmaß ruhig zu halten, damit sich nicht direkt neue Spannungen bildeten. Ob das aus medizinischer Sicht richtig war wusste Myra natürlich nicht, aber es klang sinnvoll. Also wartete sie einige Momente und gönnte ihrem Bein die Ruhe. Frustrierend wie ihr Körper die Schwarzhaarige in den letzten Tage einschränkte. Vielleicht fehlten tatsächlich Vitamine. Gegen ein ausgewogenes Mahl in einer Taverne oder ähnliche hätte sie nichts einzuwenden. Vielleicht war es auch von Nöten. Während sie so da stand und abwartete, ließ die Nukenin ihren Blick schweifen, lauschte dem rauschen der Blätter und dem leisen Vogel zwitschern in der Ferne. Der Wald war angenehm ruhig. Balsam für die Seele. Hin und wieder knackte es im Unterholz. Eichhörnchen, Kaninchen die sich ebenfalls ihren Weg bahnten. Es war daher nicht verwunderlich, dass Myra die Ungereimtheit nur mit dem Auge erfasste. Ab einem bestimmten Punkt war ihre Gesellschaft auch nicht länger zu übersehen. Was auch immer dessen Plan war, anschleichen gehörte mit einer Signalfarbe nicht dazu. Myra sprang das rot der Jacke zwischen den Bäumen schnell ins Auge. Dank ihrer Reflexe fand sich sogleich ein Messer in ihrer Hand wieder. Ihre Atmung wurde flacher und bis auf blinzeln bewegte sie sich keinen Millimeter. Die Person hatte sie entdeckt. Kaum erkennbar zuckten ihre Ohren unter der dünnen Stoffkapuze über ihrem Kopf. Ohne den nun erkennbaren Mann aus den Augen zu lassen ließ sie ihn näher kommen. Wozu direkt fliehen oder angreifen? Myra sah keinen Grund dafür. Bald war er dann nah genug. Mit einem Grinsen ging er vor ihr die Hocke, ihre Augen dem folgend. Sie konnte nicht leugnen, dass der Ausdruck in seinem Blick ihr kein Unbehagen einbrachte und der Griff um ihr Messer festigte sich. Ein Stück weit kam ihr das bekannt vor. Spannung lag in der Luft, als er sie mit seinen Worten in kleine Stücke zerbrach. Verdutzt legte sich ihre Stirn in Falten und nach Antworten in der Umgebung suchend, wanderten ihre Augen zu beiden Seiten. Kurz öffnete die Schwarzhaarige den Mund, doch da ihr die richtigen Worte fehlten, schloss sie ihn wieder. Ganz unrecht hatte er ja nicht. Die Nukenin hatte immer irgendwas zu verbergen. Dennoch, Myra konnte es nicht wirklich beschreiben, aber irgendwie verhielt sich die ganze Szene... merkwürdig. Oh vielleicht mag ich auch einfach keine Menschen? Und bevorzuge meine Ruhe im Wald? Dann laufe ich Leuten wie dir nicht über den Weg. Meistens. Im Grunde war es auch das. Abstand zu den Menschen. Bin vom Baum gefallen. Da schreit man mal. Stolpern passiert den besten. Myra musterte den jungen Mann vor sich. Er könnte nicht älter als Mitte 20 sein. Im Training, möglicherweise ein Shinobi. Zumindest schien er keinen Hehl daraus zu machen, seine mühsam hergerichtete Brustmuskulatur zu präsentieren. Was jedoch eher ein Augenmerk auf sich zog, waren die ausgiebigen Tattoos an seinem Oberkörper. Da mochten jemand permanente Farbe auf der Haut. So wiesen sie zueinander eine gewisse Ähnlichkeit auf, denn da Myras Gesicht frei lag waren ihre Narben gut erkennbar. Während sie so ihren Blick über den großen Mann schweifen ließ, formte ihr Mund wieder Worte. Welcher Zirkus hat denn dich Clown ausgesetzt? Dann erkannte sie das Zeichen auf einer Plakette. Kirigakure. Dann vermutlich ein Flüchtling ohne Heimat, oder ein Ishgarder und noch immer stolz auf seine Herkunft. Die Spitzohrige stieß sich vom Baum ab und belastete ihr zuvor verkrampftes Bein. Alles wieder in Ordnung. Das Messer nun am Schaft zwischen die Zähne nehmend, würde sich die vergleichsweise kleine Schwarzhaarige auf den Ast über sich schwingen. Eine geübte und geschmeidige Drehung. Danach nähme sie das Messer wieder in die Hand und schaute zum Mann herab. Nett, dass du nach mir gesehen hast, aber jetzt kannst du den Sinn deines Lebens woanders weiter suchen. Ich hab' für dich Punk nichts. Ganz sicher konnte sich Myra seiner Reaktionen nicht sein. Er hatte so einen... seltsamen Glanz in den Augen. Sie kannte den bereits, nur wusste sie es nicht zu benennen.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Fr 4. Mai 2018, 22:30

So kam der Blondschopf der jungen Frau, welche aus noch unbekannten Gründen geschrien hatte, näher und hockte sich geradewegs vor sie. Sie selbst hatte sich mittlerweile schon längst mit einem Messer bewaffnet, doch juckte das Gunji voerst recht wenig, so lange sie nicht auf die Idee käme, ihn damit direkt zu bedrohen. Er suchte das Gespräch. Ihr Blick glitt zur Seite, sie öffnete den Mund, schloss ihn wieder. Kam ihr etwa keine vernünftige Antwort in den Sinn? Hatte er sie gerade bei irgendeiner Scheiße erwischt? Die Rädchen in seinem Hirn begannen zu rattern und über das Verhalten nachzudenken, ehe sie ihm dann doch eine Antwort gab. Doch die Antwort bestand aus weiteren Fragen, ehe sie gestand, vom Baum gefallen zu sein. Du bist vom Baum gefallen? Bist du 'n verdammtes Eichhörnchen oder was? Wieso springst du über Bäume?! kam es von ihm und er richtete sich langsam auf, wodurch auch die überduchtschnittlich große Körpergröße bemerkbar wurde. Ihr Blick glitt über seinen Körper und er fing an, schief zu grinsen. Gefällt dir, was du siehst? kam es frech von ihm, ehe sie jedoch eher eine gegenteilige Antwort aussprach. Gleichgültig zuckte Gunji mit den Schultern. Für 'nen Clown hast'e mich aber ganz schön angeglotzt. sprach er mit einer ebenso gleichgültigen Tonlage. Die junge Frau schob sich den Griff des Messers in den Mund, machte eine elegante Drehung und fand sich, mit einem geschmeidigen Satz nach oben auf einem Ast weiter oben wieder. Gunji lüpfte eine Augenbraue, während sie sich schon wieder verabschiedete. Ein Eichhörnchen nennt mich 'nen Punk. Alles klar. Scheinbar gibt es so viel abgefuckte Scheiße mittlerweile in dieser Welt, da ist jemand wie ich tatsächlich ungewöhnlich. Beschissene Drachen, 'n untoter, Gedanken lesender Schwertmeister, 'ne halb nackte, fliegende Tussi die angeblich ne Göttin ist, 'ne weißhaarige Schönheit, die dann auch noch irgendne beschissene Göttin in sich hat, 'n verdammter Zauberfisch und jetzt ein tättoowiertes Eichhörnchen-Mädchen. Alles klar! Die Welt ist am Arsch! fluchte er und warf die Arme in die Luft ehe er sich einfach umdrehte und die Hände auf die Hüfte stemmte und davon latschte. Eigentlich wollte er wieder zur Straße gehen, wo noch der Rest seines Essens lag. Die Zeichen im Gesicht des Mädchens hatte er zwar gesehen, machte sich darüber aber wenig Gedanken, er hielt sie für Tättoowierungen und damit kannte er sich selbst schließlich aus, weswegen er es für nichts ungewöhnliches hielt. Doch dann hielt er inne und wandte sich noch einmal um. Aber ey, Eichhörnchen. Du weißt nicht zufällig, wo sich so ein Typ namens Yuu Akuto aufhält? fragte er gerade heraus und blieb noch so lange stehen, den Blick auf sie fixiert, bis sie ihm eine Antwort gab.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » So 6. Mai 2018, 00:31

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Myra tat gut daran, Distanz zwischen sich und dem Fremden zu bringen, indem sie auf den Ast über sich stieg. Leider reichte die Höhe nicht, denn er war überdurchschnittlich groß und vermutlich könnte er sie mit ausgestrecktem Arm sogar packen. Dagegen könnte sie im Zweifel natürlich vorgehen. Außerdem sah sie gerne zu einem Fremden herab. Es gab ihr das Gefühl, mehr Kontrolle über die Situation zu haben. Der Blondschopf schien Myras Intention beim besteigen der Bäume nicht ganz zu verstehen. Dies stieß wiederum aus Missverständnis bei der Schwarzhaarigen und dementsprechend skeptisch sah sie ihn auch an. Ähmm... du beantwortest deine Fragen praktisch selbst. War ihr Gedankengang bezüglich der Reise über die Bäume so abwegig? Eigentlich nicht, sonst würde er ja nicht solche Fragen stellen. Aber Myra besaß die Güte, ihren beschränkten gegenüber aufzuklären. Ihre Worte trieften dabei regelrecht vor Spott. Pass auf, Kojak. Die Leute schauen nach vorne. Erst recht, wenn sie keine Gefahr erwarten. Also sitz' ich oben im Baum und solange mir nicht so dämliche Sachen wie eben passieren, bemerkt mich dort keiner. Comprender? Nicht, dass es in ihrer Absicht läge einfache Leute und Idioten zu überfallen. Im Grunde sollte diese Idee auch nur bei Zivilisten oder Vollpfosten wie ihm funktionieren. Damit sollte es das auch gewesen sein. Den frechen Spruch des Mannes überging die Schwarzhaarige ohne jegliche Reaktion. Zu oft hörte man solche Sprüche, wenn sie oberflächlich nach den Stärken einer Person suchte. Ein Blickfang waren seine Tattoos auf jeden Fall. Vermutlich so platziert, damit jeder einmal einen Blick auf den tollen Oberkörper warf. Die Selbstverliebten mochte Myra am meisten. Eben drum wollte sie sich nicht länger mit ihm aufhalten und stattdessen ganz schnell wieder verschwinden. Doch gab er noch einige Dinge von sich, die die Spitzohrige doch stutzig machten. Nette Umschreibungen fand er für so einige Freaks, aber eine ließ sie die Ohren wahrhaft spitzen. Myra könnte schwören er sprach da von Miyuki. Sie könnte sich selbstverständlich täuschen, aber welche weißhaarige Schönheit hatte schon eine Göttin in sich? Er kannte sie. Während sich die Nukenin darüber kurzweilig den Kopf zerbrach - sprich die rostigen Zahnräder ölte - kam er bei seinem Abgang doch nochmal auf sie zurück. Er suchte Yuu Akuto. Myras Augenbraue zuckte bei dem Namen. Eine Schar an Emotionen wanderten über ihr Antlitz, doch schlussendlich blieb ein unsicheres grinsen auf den Wangen zurück. Myra veränderte ihre Position auf dem Ast. Setzte sich und ließ die Beine baumeln. Für gewöhnlich vermeide ich überhaupt zu wissen, wo der sich so rum treibt. Und dir würde ich dasselbe raten. Aber wenn du unbedingt deinen Arsch perforiert haben möchtest, würde ich es in einem seiner 20 Jolly's probieren, die über die Reiche verteilt sind. Oder auf den Schwarzmärkten. Aber ich glaube sobald sich rum spricht, dass du nach dem Anzugmann suchst, wird er dich eher finden, als du ihn. Erstaunlicherweise hatte sie bisher kaum was von dem Lackaffen gehört. dabei hatte sie ihn doch um einige Pfennige betrogen. Doch vermutlich kratzte ihn das in seinem Vermögen nicht. Oder er hatte andere Wege gefunden, um sie bezahlen zu lassen. Weiter darüber nachdenken wollte Myra auch nicht. Viel mehr interessierte sie die Sache mit Miyuki. Warte, warte... du hast gerade von einer Weißhaarigen mit einer Göttin gesprochen. Du warst nicht zufällig in letzter Zeit in Ishgard, oder? Und hast dann dort das Mädel getroffen? Äußerlich ist sie das komplette Gegenteil von mir und sie heißt Miyuki. Es gab nicht viele Damen, die auf eine solche Beschreibung passten, weswegen sie auch so offen mit dem Namen hantierte. Wie... ging es ihr, als du sie das letzte Mal gesehen hast? Ist bei ihr alles in Ordnung? Ganz konnte Myra die Sorge in ihrer Stimme nicht verbergen. Ihr war das wohlergehen der Freundin wichtig und sie hatten sich nun wieder eine lange zeit nicht gesehen. Viel konnte bis dahin passieren und auch wenn er ebenfalls einige Wochen oder länger unterwegs war, so hatte er offenbar nach Myra Kontakt mit ihr.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Di 8. Mai 2018, 20:18

So wirklich verstand Gunji nicht, was sie ihm nun sagen wollte. Und was sollte Kojak bedeuten? Auch dies konnte sich der Blondschopf nicht erschließen, behielt diese Gedanken jedoch für sich. Nur eine Sache musste er dann doch los werden: Blöd nur, wenn dir so dämliche Sachen passieren. kam es nur trocken von ihm. Als sie ihn jedoch einen Freak nannte, gab er doch wirklich fast die Hoffnung an die Menschheit auf. Im Zuge seines "Wahnes" fing er an, alle möglichen Seltsamkeiten aufzuzählen, die ihm in den vergangenen Tagen unter gekommen waren und tatsächlich schien es, als wäre er in den letzten Tagen nicht einer normalen Person begegnet. Kein Wunder also, dass man IHN für einen Freak hielt. Schien wohl so normal zu sein. Oder nicht? So wollte er eigentlich schon wieder zu seinem kleinen Rastplatz gehen, wenn man dies so nennen konnte, erinnerte sich dann aber noch daran, eine kleine Frage zu stellen. Vielleicht könnte er aus ihr irgendetwas nützliches noch heraus holen. Und prompt schien sie ihre eigene Meinung geändert zu haben. Statt ihrer vorherigen Flucht, die sie ergreifen wollte, setzte sie sich nun auf den Ast und ließ die Beine baumeln. So wirklich schien sie zwar nicht zu wissen, wo sich Yuu befand, jedoch hatte sie Anhaltspunkte. Schwarzmarkt. wiederholte er neutral und nickte. Und woran erkenne ich ein solches "Jollys"? fügte er hinzu. Denn von der Kette des Akutos hatte er noch nie etwas gehört, zu lange hatte er dafür selbst im Untergrund von Kirigakure gelebt. Abgeschottet von der Zivilisation. Vieles an Informationen war ihm dadurch verloren gegangen. Das Meiste hatte er nicht einmal mitbekommen, wie zum Beispiel dieser große Kampf gegen Amon, oder sonstige andere Dinge. Und wenn er mich findet, umso besser. Habe ich mir dämliche Sucherrei gespart. Danke. sprach er ehrlich aus und wollte eigentlich schon wieder verschwinden, als er erneut ihre Stimme hörte. Er wandte sich wieder zu ihr um und tatsächlich erkundigte sie sich bezüglich seiner Worte. Mehr noch nach Miyuki. Ein schiefes Grinsen zeigte sich in seinem Gesicht. Ooooh ja, ihr geht es sogar seehr gut. meinte er vielsagend. Ihm war nicht entgangen, dass im Gesicht der Dame eine Reihe von Emotionen sich abgespielt hatte und das sie nun explizit nach Miyuki fragte, deutete nur noch mehr darauf hin. Vielleicht war sie auch die Freundin von Miyuki, von welcher die Weißhaarige gesprochen hatte. Dann wandte er sich jedoch erneut herum. Ein Gentleman genoss schließlich und schwieg. Doch im Gehen fügte er noch etwas hinzu: Momentan sollte sie aber in diesem dämlichen Turnier mitkämpfen. Gegen irgendwelche Götter und solchen Schwachsinn. Aber sie wird bestimmt bald zurück kommen. Ich hoffe, dass ich bis dahin auch wieder zurück sein kann, Dann blieb er stumm und würde einfach wieder in Richtung Weg gehen, wo sein Proviant noch war. Während er lief, hatte er die Hände in den Hosentaschen vergraben, jedoch so, dass seine Bewaffnung noch über den Taschen drüber schauten. Im Gesicht noch immer ein breites Grinsen. Sollte Myra ihm doch folgen, von Neugierde gepackt, würde er ihr vielleicht etwas vom Brot anbieten.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Do 10. Mai 2018, 12:39

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Langsam beschlich die Schwarzhaarige das Gefühl, dass der Typ geraume Zeit unter einem Stein lebte. Ganz daneben läge sie mit dieser Annahme nicht. Und wenn sie das Symbol auf seiner Plakette betrachte, könnte ihm die Puffkette des Waffengiganten tatsächlich eher unbekannt sein. Sie, die ohnehin am Rande jeder Legalität lebte, fühlte sich erst an solchen Orten richtig daheim. Die Antwort auf seine Frage viel trotzdem vor Sarkasmus triefend aus. Vielleicht am Schild vor dem Haus? An der Grenze zum Kaze soll es eins geben. Für 'ne genauere Beschreibung frag alle, die dir über'n Weg laufen. Gibt genügend, die wissen wo du weiter lang musst. Als würde sie einem Außerirdischen die Welt erklären. Doch nun hatte auch sie Fragen. Der Mann kannte Miyuki, und Myra wollte nun wissen wie es ihrer engen Freundin ging. Doch seine erste Reaktion löste in dem Mädchen keine Zufriedenheit aus, eher im Gegenteil. Mehr und mehr Falten bildeten sich auf ihrer Stirn, denn so wie er sprach, schien auch er deutliches Interesse an der Weißhaarigen zu haben. Das wirkte entgegen Myras Gefallen. Sie wollte ihn auch anfauchen, sich von ihrem Mädchen fern zu halten. Aber er hatte noch weitere Informationen. Die ließen die Nukenin beinahe aus den Wolken fallen. Miyuki kämpfte in dem beschissenen Turnier mit? Wa-Was? Blankes Entsetzen spiegelte sich auf den Gesichtszügen des Mädchens ab. Und er machte sich einfach aus dem Staub. Hey Moment mal! Bleib hier! Rief sie ihm nach und sprang von ihrem Ast. Ihre Beine schmerzten beim aufkommen, aber sie lief ihm hinterher. Die Sache War für sie nicht geklärt. Nachdem Myra den groß gewachsenen Mann eingeholt hatte, schnauzte sie aufgebracht drauf los. Bist du komplett zurück geblieben? Warum hast du ihr den Scheiß nicht ausgeredet? Wer weiß, was sie mit ihr anstellen! Da kann doch alles passieren! Eigentlich hatte der Mann damit ja nichts zu tun. Doch Myra machte die Angelegenheit wütend. Sie sorgte sich um ihre Freundin. Und den Frust, keinen Einfluss zu haben, musste sie nun irgendwie auslassen. Wann warst du das letzte Mal in Ishgard? Vielleicht ist sie ja schon wieder zurück. Eigentlich wollte sie die Städte meiden. Aber das waren besondere Umstände. Sie musste einfach nach dem Wohlbefinden ihrer Freundin sehen.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Fr 11. Mai 2018, 12:52

Wenn man dieser Eichhörnchen-Frau eine Note im Thema nützlichkeit der Informationen geben würde, wäre es wohl eine glatte drei. Sie hatte durchaus Informationen, aber so richtig ins Detail gehen, konnte sie nicht. Zumindest erahnte sie eines dieser Jollys an der Grenze zum Land der Sonne und des Sandes. Immerhin. Somit entschied der Blondschopf, sich dort an nächstes hinzubegeben. Natürlich erst, nachdem er seinen Proviant aufgeräumt hatte. Denn diese Grenze war nicht weit von hier entfernt. Dadurch das er sich schon herum gedreht hatte um zu gehen, sah er das Entsetzen im Blick des Mädchens nicht, doch hörte er, wie sie ihm nachrief. Prompt blieb er stehen und wartete, dass sie ihn einholte und direkt vor ihm stand, während sie ihn anschnauzte. Sie war wirklich sehr klein. Noch immer hatte Gunji seine Hände in den Hosentaschen vergraben und betrachtete sich die Kapuzenträgerin, während sie sich weiter aufregte und mehr oder weniger schimpfte. Gunji selbst blieb ziemlich ruhig und wartete einfach nur ab, während sie sich auskotzte. Sie stellte außerdem 'ne Menge Fragen. Fertig? fragte er nur, als sie geendet hatte und würde sich dann leicht in die Hocke begeben, um etwa auf Augenhöhe mit ihr zu sein. Hör mal, Eichhörnchen. Sie wurde in 'ner verdammt beschissenen Situation weggeschafft. Wir war'n nämlich gerade dabei uns gegenseitig ein bisschen mehr zu... erkunden, wenn du verstehst, was ich mein. sprach er und zwinkerte vielsagend. Aber die kleine Eisprinzessin hat mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass man sie weder beschützen brauch' noch das sie hilflos is'. Du scheinst sie zu kennen, sonst würdest du dir nich' so viele Sorgen um sie machen. Dann solltest aber auch du wissen, dass sie nich' hilflos is' und auch nich' so angesehen werden will. erklärte er sachlich. Hast du nich' eine von diesen bekloppten Kristallkugeln irgendwo? Die hat doch jeder irgendwie. Warte... murmelte er und kramte in seiner roten Jacke, ehe er es der Jackentasche die Kugel fand, welche direkt den Blick frei gab auf einen Hachibi in seiner ganzen Form, sowie eine zweite Monstrosität, welche sich im Kampffeld direkt gegenüber befanden. Von Miyuki jedoch keine Spur. Das Turnier läuft noch, also wird sie nich' zurück sein. Aber nur weil wir sie nich' sehen, heißt das nich', dass es ihr schlecht geht. Kapiert? meinte er nur. Dann richtete er sich wieder auf. Ihm kam wieder ein Gedanke, der ihn breit grinsen ließ. Miyuki erzählte mir, sie hätte eine Freundin, mit welcher sie ein paar lesbische Spielchen gemacht hätte. Bist du vielleicht diese Freundin? kam es provokant und ein wenig Stichelnd von ihm. Wenn du weiter über die kleine Eisprinzessin quatschen willst, komm mit. Hab' noch 'n bisschen was zu essen hinten liegen. Kannst was abhaben. nach diese Worten würde er wohl endlich die Straße erreichen. Seine Tasche war noch da und es war keine Menschenseele zu sehen. Er würde der Dame direkt ein Stück vom Brot entgegen halten, sollte sie mitgekommen sein.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Sa 12. Mai 2018, 19:37

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Vielleicht machte Myra sich zu viele Sorgen. Das tat sie gerne, wenn jemand, der ihr wichtig war in einer heiklen Angelegenheit steckte. Egal wer und dass sie sich wohl über die Fähigkeiten bewusst war. Sie konnte und wollte eigentlich diesen Beschützerinstinkt nicht abschalten. Dafür waren der Schwarzhaarige ihre an einer Hand abzählbaren Freunde zu wichtig. Und das ließ sie den Typen vor sich spüren. Sie fing ihn auf halbem Wege ab. Nun gut, er blieb nach ihrem rufen stehen. Er trug keine Verantwortung, aber Myra stellte die Situation so dar. Es war einfacher, einen Sündenbock zu haben und irgendwo die Schuld zu lasten, als diese Entscheidung Miyuki selber zuzuschreiben. Denn eigentlich wusste die Nukenin es besser. Sie kannte ihre Freundin gut genug, um sie so einzuschätzen. Wenn man die jung Dame bat, ihren Teil zu etwas guten beizutragen, dann zögerte sie nicht. Der Blondschopf schien Myra und ihre Schimpfereien nicht vollkommen ernst zu nehmen. Wie er vor ihr in die Hocke ging, um mit dem kleinen Mädchen auf Augenhöhe zu sein, verfluchte sie ihn mit einem vorwurfsvollen Blick. Wenn sie ihn auf ihrer Höhe haben wollte, dann tat sie selber etwas dafür. Das war eine eindeutige Geste von Spott. Vermutlich wollte er sie provozieren. Mit seinen Worten über die Bindung zwischen den beiden ihre Wut hervor locken und sich daraus weiter einen Spaß machen. Tatsächlich durfte er auch einen missbilligenden Ausdruck auf ihrem Gesicht zu sehen bekommen. Ihre Augenbraue zuckte in die Höhe. Machte Myra das wütend? Vielleicht ein wenig. Eifersüchtig? Möglicherweise. Riss sie ihm für diese Dreistigkeit gleich den Schwanz ab? Kam... auf weitere Details an. Aber das versteckte sie unter einem Mantel aus Unglaube. Der und Miyuki? Nein. Nein. Nein... nein. Leider hatte das Spatzenhirn in einem Punkt nicht unrecht und darüber war sich die Schwarzhaarige auch mehr als bewusst: Miyuki konnte bestens auf sich selbst aufpassen. Im Zwiespalt gestand Myra sich das gerne ein, aber auch wieder nicht. Sie war stolz auf ihre starke und unabhängige Freundin. Und dennoch wollte sie die in keiner Gefahr erleben. Dann sprach der Blondie sprach dann die seltsamen Kristallkugeln an, die an alle zum Turnier wie bunte Smarties verteilt wurden. Äääh... möglich? Ihre Augen wanderten unsicher zu beiden Seiten, als hätte sie etwas unanständiges getan. Klar hatte sie die Kugel noch, die wurde sie ja nicht los. Irgendwo. In eine der Taschen unter anderem unnützen Kram verstaut. Er besaß aber die Güte und hielt seine hin. Unzufrieden sah sie die gläserne Kugel für einen Moment an, und schob sie dann - fast schon ein wenig angewidert - von sich weg. Pack die scheiße weg! Das kann sich doch keiner ansehen, ohne dabei systematisch zu verblöden. Dafür hatte Myra wahrlich nichts übrig. Für sie zählten nur die ernsthaften Probleme. Keine inszenierten Belanglosigkeiten. Der Punk sprach etwas an, was wohl Miyuki bei einem ihrer Gespräche über die Lippen kam und spätestens ab da konnte sich Myra sicher sein, dass er sie tatsächlich kannte. Gerne dachte Myra an die angesprochene Zeit zurück. Da war noch alles einfach. Ein leichtes Lächeln bildeten sich kurzzeitig auf ihren Lippen ab. Sie zuckte mit den Schultern. Ja, ich bin die Freundin. Und das wird sich auch nicht ändern, okay? Sie warf dem Mann einen unmissverständlichen Blick zu. Frei nach Motto: das Revier ist markiert, such dir ein anderes. Myra würde sich ihre Freundin nur mit jemand vernünftigen teilen, und nicht mit einem Punk wie ihm. Er machte ihr nun ein Angebot, dass gleichermaßen verlocken wie abstoßend in Myras spitzen Ohren klang. Gerne wollte sie mehr über Miyukis Wohlbefinden in Erfahrung bringen. Wie sie sich in Ishgard eingelebt hatte und dort eine Heimat gefunden hat. Doch wollte sie auch nicht in eine mögliche Falle marschieren. Nun, sie war nicht wehrlos, drum folgte sie dem hochgewachsenen Mann. Sein Essensangebot lehnte sie ab. So merkwürdig es klang, aber ihr war nicht danach. Also du behauptest, Miyuki näher kennen gelernt zu haben. Sie stieß spöttisch die Luft zwischen Zähnen aus und schüttelte ungläubig den Kopf. Miyuki spielt in einer ganz andere Liga als du, okay? Sofern sie nicht gerade einen gesunden oder ungesunden Alkoholpegel hatte, würde sie dich nicht mal mit einer Kneifzange anfassen. Hoffte Myra. Wirklich. Ihr ging es also gut? Keine Probleme, oder so? Außer, dass sie mit dir sprechen musste natürlich.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » So 13. Mai 2018, 13:08

Den vorwurfsvollen Blick, welchen das Eichhörnchen-Mädchen ihm zuwarf, als er vor ihr in die Hocke ging, fing der Blondschopf nur zu gerne auf. Irgendwie fand er es putzig, wie sie sich offensichtlich darüber aufregte, dass er sich auf Augenhöhe mit ihr begab und sie sogar noch ein wenig kleiner machte, als sie wohl eigentlich war. Eine ihrer Brauen zuckte nach oben. Gunji hingegen grinste nur. Miyuki schien dem Mädchen tatsächlich wichtig zu sein, diese Vermutung verstärkte sich zunehmend. Doch ihre Sorge wollte und konnte er ihr wohl recht schnell nehmen, so holte er die Kristallkugel hervor. Sie blickte diese zwar an, schob diese dann aber weg. Die Ablehnung gegenüber dieser konnte man deutlich merken. Er nickte bei ihren Worten. Da hast'e recht. Mein' nur, wenn du ihr so wenig vertraust, dass sie auf sich selbst aufpassen kann, is' das die leichteste Möglichkeit, schätz' ich. den Worten folgte ein gleichgültiges Schulterzucken, während er die Kugel wieder in der Jackentasche verstaute. Loswerden konnte er diese ja sowieso nicht. Dann sprach er jedoch etwas intimeres an, was auch auf Grund der offensichtliche Sorge des Mädels her rürherte und prompt zeigte sich ein leichtes Lächeln in ihrem Gesicht, welches aber nur kurz anhielt, ehe sie die Vermutung bestätigte und scheinbar ihr Revier markieren wollte. Entschuldigend hob Gunji die Hände hoch. Woah, woah, woah... sieht die Eisprinzessin das Ganze denn genauso wie du? fragte er und ließ die Hände wieder sinken, ehe sich erneut ein schiefes Grinsen auf seinen Lippen zeigte. Wenn ja, dann scheint sie zumindest nich' viel von Treue zu halten. natürlich versuchte er zu provozieren, so stand er kurzerhand auf und lud das Eichhörnchen-Mädchen ein, ihm Gesellschaft zu leisten. Er ließ sie quasi stehen und es interessierte ihn auch recht wenig, ob sie nun mitkam oder nicht. Doch sie folgte. Sein Essensangebot lehnte sie jedoch ab. Er zuckte mit den Schultern und aß selbst. Warum lehnen alle immer ab, wenn ich was zu essen anbiete? murmelte er hörbar, jedoch eher zu sich selbst. Die Kapuzenträgerin fing auch gleich mit den Fragen an, weswegen sie eigentlich gefolgt war und stellte wilde Behauptungen auf. Er grinste und beugte sich zu ihr vor, sodass er ihrem Gesicht wohl verdammt nahe wäre. Sicher? Betrunken war sie nich'. Und ihr schiens zu gefallen. die Worte wurden mit tiefer, ruhiger aber dennoch fast schon bedrohlichen Stimme gesprochen, dann entfernte er sich wieder von ihr und aß weiter. Es ging ihr gut. Ich hab ihr dabei geholfen, 'nen Auftrag innerhalb der Stadt auszuführen, zusammen mit noch 'nem Kerl. Der war aber woanders. Ich war also allein mit ihr. erklärte er wahrheitsgemäß, ehe er erneut mit den Schultern zuckte und grinsend zu ihr rüber blickte. Also nix mit Alkohol. fügte er hinzu. Letztlich is' sie 'ne Jungfrau und war neugierig. Aber falls es dich beruhigt, bevor es soweit kam, is' sie zu dem bekloppten Turnier gebracht worden. Aber sie hat mir die Weiterführung zumindest in Aussicht gestellt. Erneut wandte er seinen Blick auf das seine Gesellschaft. Kannst ja mitmachen. kam es frech von ihm, noch immer grinsend. Plötzlich deutete er jedoch auf ihr Gesicht. Sind das Tattoos? Mutig, die ins Gesicht zu klatschen. Würd' ich mich glaub' ich nich' trau'n. sprach er mit einem Hauch von Anerkennung in der Stimme.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » So 13. Mai 2018, 19:57

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Zumindest vertrat der Typ ähnlich einfache Ansichten, was der ganze Gottes-Hokuspokus betraf. Beide konnten im Prinzip gar nichts damit anfangen, waren von den globalen Problem derart weit entfernt, dass selbst die Berichterstattung nur auf taube Ohren stieß. Aber vielleicht wagte die Schwarzhaarige in einem Moment abseits jeglicher Störung einen kurzen Blick in die allwissende Kristallkugel. Es ging schließlich um eine Freundin. Er stellte zwar eine berechtigte Frage, was die tatsächliche Beziehung zwischen den Mädchen anbelangte, allerdings sah sie ihn dadurch eher verständnislos an. Myra legte fragend den Kopf zur Seite und verschränkte die Arme vor der Brust. Entweder er hatte nur ein dürftiges Verständnis was derlei Beziehungen belangte, oder er missverstand dies als etwas sehr bindendes. Hä? Zwar sollten die Worte wohl weiterhin provozierend wirken, doch vertrat Myra relativ lockere Ansichten. Natürlich, sie hatte ihren Beschützerinstinkt, und durchaus kam Eifersucht durch. Aber sie hatte auf Miyukis knackigen Apfelpopo schließlich nicht ihren Namen tätowiert. Ääh keine Ahnung, was du denkst. Meinetwegen kann 'se mit jedem tagein und tagaus vögeln wie sie geil ist. Ich will nur nicht, dass sie an die falschen Leute gerät. Und du überzeugst mich nicht gerade. Lustig, dass gerade sie von "falschen Leuten" sprach. Im Grunde könnte sie sich fast dazu zählen. Aber hatte Myra noch einige soziale Prinzipien. Es gab genug Psychopathen in der Welt, bei denen war es nicht so. Selbstverständlich wusste Miyuki sich dagegen zu verteidigen, doch wie oft war bereits die stärkste Frau auf die vor Honig triefenden Worte eines Rosenkavaliers herein gefallen und wie oft wurde dadurch ihr Herz gebrochen? Nur das wollte Myra ihrer Freundin ersparen. Vielleicht schaffte der Fremde die Nukenin noch von sich zu überzeugen, doch bisher bestanden ihre Gespräche nur aus gegenseitigen Sticheleien. So entstanden die besten Hasslieben. Myra hörte die im Selbstgespräch gestellte Frage des Mannes, bezüglich seines Angebotes von Essen. Zwar etwas seltsam, doch war dem Mädchen gerade nicht nach essen. Und sie war vorsichtig, denn noch immer könnte das alles in einer clever inszenierten Falle enden. Daher zuckte sie mit den Schultern. Angst vor Gift? Nur meine Vermutung.

Myra konfrontierte den Mann mit ihren Zweifeln, dass ihre Freundin den Punk auch nur im Ansatz in ihre Nähe ließ. Er hatte natürlich eine ganz andere Perspektive auf die Angelegenheit und die ließ er sie auch mit absoluter Zufriedenheit wissen. Als der Blondie Myra mit seinem Gesicht so nahe kam, lehnte sie sich aus Reflex direkt ein wenig zurück. Ihre Gesichtszüge blieben neutral. Die Nukenin mochte solche Nähe nicht, zumindest von Fremden. Warum auch immer es Mädchen gab, die bei einer derartigen Szene dahin schmelzen würden - denn alles passte, zweifelsohne - entlockte es der etwas zu männlich angehauchten Myra ein skeptisches zucken mit der Augenbraue. Zumindest schien vor dem Turnier alles in Ordnung zu sein. Abgesehen von der sexuellen Belästigung. Myra seufzte. Eigentlich konnte sie sich die Weißhaarige gut dabei vorstellen, wie sie etwas neues kennen lernen wollte. So hatte sich auch ihr kleiner Ausflug ergeben. Die Nukenin nahm ihr das nicht übel, auf keinen Fall. Nee. Mit dir nicht. Lehnte sie kurzerhand das Angebot ab. Sie schenkte ihm dabei einen eher unangenehmen Blick. Nicht, dass Myra schüchtern wäre. Nur bei Männern war sie penibel. Der Punk ließ das Thema allerdings kippen und kam auf ihre Narben zu sprechen. Sie glaubte sogar etwas Anerkennung aus seinen Worten zu hören. Kein Wunder, er schien ein unübersehbaren Faible für ausgefallene Tattoos zu besitzen. Myra lehnte sich an einem Baum hinter sich. Ich hab die am ganzen Körper. War keine schöne Erfahrung damals. Hat mich ein paar Tage gekostet, um mich davon zu erholen. Aber das Ergebnis lässt sich blicken. Etwas verträumt schaute sie in die Baumkronen und dachte an diese Zeit ihrer Kindheit zurück. Der Blitzschlag war ein harter Kampf. Würde es aber wieder tun. Ja, sie würde wieder bei Gewitter unter dem Baum spielen. In mancher Hinsicht war das Mädchen nicht lernfähig. Allerdings war sie noch nicht ganz durch mit dem Miyuki Thema. Pass auf, Hippster: Wenn Miyuki mit dir knattern möchte, fein. Ihr Glück ist mein Glück. Aber wenn du etwas tust, was sie nicht will, oder sie in irgendeiner Form verletzt, dann komme ich zu dir und schäle dir in aller Ruhe die Haut von deinen Kartoffeln, damit ich sie dann im Wasserbad kochen kann. Klaro? Sie sprach dies mit deutlichem Nachdruck, ließ kein Platz für Kompromisse. Er sollte genauso wie wissen, woran beide mit dieser gemeinsamen Bekanntschaft waren. Hier ging es nicht nur um Miyukis Schutz, sondern um geteiltes Leid. Nach dieser Klarstellung brannte aber auch Myra eine Frage auf der Zunge, die sie sich bereits seit den ersten Sätzen, die sie wechselten, stellte. Was willste' eigentlich von dem Waffengiganten? Außer dein Leben wegwerfen natürlich. Erhoffst du dir irgendwas von dem, oder sollst du ihm eine Nachricht überbringen? Mit fällt es nämlich ziemlich schwer zu glauben, dass du aus purem Eigeninteresse was von dem Vogel willst. Nicht, dass es schade wäre, wenn der Mann plötzlich von der Bildfläche verschwände. Dennoch interessierte sie der Umstand.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Di 15. Mai 2018, 13:39

Scheinbar schien es das Mädchen nicht so zu stören, dass er was mit Miyuki hatte oder fast hatte, wie er annahm. Zumindest machte sie dies sehr deutlich. Ihr ging es wohl nur darum, Miyuki vor den falschen Leuten zu schützen. Gunji grinste. Dann sag mir doch, wie ich dich überzeugen kann? raunte er ihr entgegen. Das Essensangebot wurde von ihr abgelehnt, auch fand sie eine Antwort auf seine vor sich hin gemurmelte Frage. Skeptisch sah er sie an. Seh ich aus, wie ein verdammter Giftmischer? fragte er sie mit eben solche Skepsis. Also er war ja mittlerweile einiges gewohnt, aber sowas wurde ihm noch nie unterstellt. Oder? Er konnte sich zumindest nicht daran erinnern. Gleichgültig aß er dann aber doch weiter und das Gespäch der beiden schritt voran. Als er sich ihr näherte, wich sie etwas zurück, auch sie blickte skeptisch drein. Sie war definitiv nicht so leicht um den Finger zu wickeln, wie es bei Miyuki der Fall war. Das war etwas, was sie für Gunji irgendwie interessant machte. Andrerseits... wenn es zu kompliziert wäre, hätte er auch keine Lust mehr darauf. Dann war es einfach zu anstrengend. Ob sie sich zu so einer entwickeln würde, stand noch aus. Er entfernte sich wieder von ihr und sie lehnte sein verwerfliches Angebot ab, während sie zur Seite blickte. Rot wurde sie nicht, wie es wohl bei Miyuki der Fall geworden wäre. Dennoch musste er Grinsen bei der Reaktion und blickte unschuldig in die Wolken, um dann eine ganz andere Frage zu stellen, die ihre Tattoos, für welche er ihre Narben hielt, betraf. Sie lehnte sich an einen Baum und sprach verträumt darüber. Der Blondschopf hörte ihr zu. Noch immer kannte er ihren Namen nicht, aber irgendwie fragte er nie nach Namen und hatte auch die seltsame angewohnheit, Fragen bezüglich seines Namens gekonnt auszuweichen oder gar zu ignorieren. Klingt geil. kommentierte er das Ganze und wurde gleichzeitig neugierig. Da würd' ich ja direkt gern' wissen, wie die sonst noch so ausseh'n. kam es schmunzelnd von ihm, doch dann glitt sie wieder zum Miyuki Thema über. Allerdings drohte sie ihm. Plötzlich würde Gunji sie an ihrer Kleidung am Arm packen, sollte sie nicht ausweichen, und sie eindringlich ansehen. Das Grinsen war komplett verschwunden, stattdessen sah man einen Gesichtszug, der schon bösartig wirken konnte. Hör mal zu, Eichhörnchen, hätt' ich Miyuki ernsthaft schaden wollen, hätt' ich sie gefickt, als sie hilflos unter mir lag und mein Messer an'ner Kehle hatte. Hab' ich aber nich'. Und anders als du, hab ich ihr zumindest geholfen, 'ne Mögliche Manipulation in Ishgard zu finden und wusst' auch, dass sie in dem beschissenen Turnier kämpft. Also tu nich' so, als wär deine Sorge um sie so riesig. Wenn's so wär', wärst'e bei ihr. Kapiert? sprach er mit tiefer Stimme, ehe er sie wieder los lassen würde. Was ich von ihm will geht dich nichts an und is' geschäftlich. sagte er und richtete sich schließlich auf. Seine Pause war vorüber und er klopfte sich möglichen Dreck von der Kleidung. Kannst ja mitkommen, und es rausfinden, wenn's dich so brennend interessiert, Eichhörnchen. Dann zuckte er jedoch mit den Schultern. Kannst natürlich auch wieder von Baum zu Baum hüpfen und Nüsse für den Winter sammeln. Ganz wie du willst. Oder aber du gehst nach Ishgard und empfängst dein Mädchen und passt besser auf sie auf, wenn sie dir so wichtig is'. dann ging er jedoch wieder vor ihr in die Hocke. Sie is' naiv und unerfahren und gleichzeitig viel zu neugierig. Süß, ja. Aber bei der falschen Person gefährlich. Ich hab' weder Zeit noch Lust für jemanden den Babysitter zu spielen. Sie kannte mich wenige Stunden und wäre wohl in 'ner andren Situation mit mir in die Kiste gesprungen und wenn wir ehrlich sind... ich kann zwar sehr charmant sein, aber wie der nette Kerl von nebenan seh' ich nich' aus. Denk' dir selbst aus, was das heißt für sie. nach den Worten würde er sich wieder aufrichten und lediglich noch auf ihre Reaktion und Antwort warten.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Mi 16. Mai 2018, 17:27

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Myra gab keine Antwort. Wie sollte er sie schon überzeugen können? Als ob sie dafür eine Checkliste hätte. Wenn er das Richtige im richtigen Moment tat, dann würde das schon ausreichen. Aber eine genaue Anleitung konnte und wollte sie ihm auch gar nicht vorschreiben. Vertrauen musste sich von selbst ergeben. Offensichtlich hielt sich der Blondschopf nicht für einen Giftmischer und seiner Tinlage nach zu urteilen, schien diese Annahme auch sehr abwegig. Myra zuckte mit den Schultern und hob die Hände an. Oh 'tschuldigung, dass ich nicht nach'm Aussehen urteile. War nur 'n logischer Gedankengang. Schließlich behielt Myra solche Dinge stets im Hinterkopf. Gift war nun keine unübliche Form des Verrats und Hinterhaltes. Und wer vorsichtig war, lehnte nun mal das Essen von Fremden ab. Vermutlich hätte die Nukenin aber angenommen, wäre der Hunger vorhanden. Die beiden tauschten sich ein wenig aus. Er machte ein absurdes Angebot - was die Schwarzhaarige wohl, wäre er eine Frau, angenommen hätte - und befragte sie zu ihren Narben, die er fälschlicherweise für Tattoos hielt. Das war okay. Erzählte Myra jedem, dass seien Narben, wurde sie von den meisten eher schräg angesehen. Tätowierungen machten die Sache einfacher. Leider traf sie dabei eine unbedachte Formulierung und dieser wurde sie sich erst nach seiner Antwort bewusst. Myra verdrehte die Augen. Das war kein Angebot. Spiel und Spaß waren in ihren Worten nicht zu finden. Diese Aussage sollte er erst recht nicht als eben genanntes Auffassen. Danach stellte sie ein paar Dinge zu Miyuki klar. Wenn er ihr etwas tat, würde Myra kommen und für Entschädigung und Strafe sorgen. Er fasste die dezente Warnung weniger positiv auf. Er packte sie an ihrer Kleidung. Aus Reflex zog sie ihren Arm ein Stück zurück, da aber nicht mehr kam riss sie sich nicht los. Irgendwie war sie nicht ganz auf der Höhe. Sie hat ihn vor schnellen und greifen sehen, aber die Nukenin konnte die Information nicht richtig weiterleiten. Seine Mimik veränderte sich entsprechend der Reaktion und Worte. Myras Pupillen weiteten sich. Aus ihren Zügen waren die Emotionen gewichen. Gewissermaßen sprach er einen Punkt an, womit er gar nicht so unrecht hatte. Doch die Sache war etwas komplizierter. Allein das Gesagte könnte sie ihm ins Gesicht treten. Sie wurde wütend. Doch statt in einer Grimasse wandelte sich die Wut in ein beinahe spöttisches Grinsen. Bevor du ihr was tun könntest, würd' sie dich in 'nen Eisblock stecken. Bevor er sie los ließe, würde sie sich aus seinem Griff reißen. Ich brauch' mich nicht vor dir zu rechtfertigen. Ich habe eigene Probleme und in die will ich Miyuki nicht mit reinziehen. Ich wollt' nur klar stellen, dass nicht nur sie dir auf's Fressbrett gibt. Ich existiere auch. Während sie das sagte, brachte sie weiteren Abstand zwischen sich und dem Mann. Nicht aus Angst, sie wollte nur nicht nochmal unvorbereitet erwischt werden. Zwar wusste sie noch immer nicht, woran sie bei dem Typen war, aber ganz ohne Skrupel schien auch er nicht zu sein. Der Blondie wollte die Gründe seiner Suche nicht preis geben, was nur verriet, dass er in der Hinsicht Geheimnisse hatte. Entweder er wollte selber etwas, oder es war ein Auftrag. Weiter nach harken wollte Myra dahingehend nicht. Ihr Interesse für den Typen versiegte so ziemlich. Die beiden nebeneinander zu sehen, beide bei voller Größe, war für manche sicherlich ein amüsanter Anblick. Sie, nicht größer als ein Kind und er ein halber Riese. Aber nichts würde die Körpergröße des Samurais übertreffen, den Myra in Ishgard getroffen hatte. Wie es dem wohl ging? Pff äh nee. Geh mal schön allein zu dem. Den Stress kann ich nicht gebrauchen. Aber du kannst ihm das hier und meine herzlichsten Grüße ausrichten. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht streckte sie den Mittelfinger aus. Ob er die dezent provokative Nachricht übermittelte war Myra im Grunde gleich, doch wenn würde sie zu gerne die Reaktion des Anzugmannes sehen. Oder auch nicht. Abermals drehte die Spitzohrige mit den Augen, als sich der hochgewachsene Mann vor ihr in die Hocke begab. Ja, als wäre sie so klein. Arschloch. Leider musste sich Myra eingestehen, dass der Typ zwar merkwürdig war - Überraschung! - aber nicht völlig auf den Kopf gefallen. Der Blondschopf erkannte richtig, dass Miyuki irgendwann mit ihrer Naivität in Gefahr geraten könnte. Myra schmunzelte und fuhr mit einer Hand über ihren Nacken. Dass sie mal auf die Schnauze fallen muss... Beendete sie den Gedankengang des Mannes vom Prinzip her. Sie seufzte unglücklich. Ja, das schien unvermeidbar, sollte die weißhaarige Freundin nicht mehr so blauäugig durchs Leben laufen. Sie ist halt 'ne Freundin. Ich bin ganz sicher kein Babysitter, ich will nur für sie da sein, wenn sie's braucht. Mir geht's leider nicht komplett am Arsch vorbei, wenn meinen Leuten was zustößt. Dir würd' es sicher auch nicht schaden, 'n paar gute Leute im Rücken zu haben. Erst recht, wenn du 'n Geschäft mit dem Herrn Hirnficker eingehen willst. Vielleicht würden die beiden sich ja mal in Ishgard oder anderswo wiedersehen. Wie und in welcher Situation war natürlich eine andere Frage, doch Myras hätte stets ihren Pfeil im Anschlag.
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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Gunji » Sa 19. Mai 2018, 19:54

Wie zu erwarten war, stellte die Tattooträgerin klar, dass ihre Aussagen zu ihrer Körperverzierung am gesamten Körper, keineswegs eine Einladung war. Leicht enttäuscht seufzte der Blondschopf, jedoch hatte er damit schon gerechnet. Sie war wirklich nicht so leicht zu beeindrucken und ließ nicht wirklich durchscheinen, dass es überhaupt eine Möglichkeit gäbe, an sie heran zu kommen. Lediglich ihr Blick zur Seite von zuvor hatte ein wenig Neugierde in ihm entfacht, was hinter ihrer Fassade noch so lauern könnte. Als sie ihm jedoch sehr offenkundig drohte, wurde er lediglich zornig und nahm ihre Drohung direkt auf, um zu kontern. Sie versuchte noch den Arm zurück zu ziehen, war aber wohl einfach zu überrumpelt, sodass er ihre Kleidung zu packen bekam und sie dort fest hielt. Er sah, wie sich ihre Pupillen weiteten, er war schließlich nah genug ihr gegenüber. Während er sprach, ließ sie aber keinerlei Emotion in ihre Züge, sodass es schwer bis unmöglich für ihn war zu erahnen, was in ihr vorging. Doch dann verzog sie das Gesicht zu einer Grimasse, gefolgt von einem spottenden Grinsen. Sie sprach den ersten Satz, ehe sie sich los riss. Natürlich bemühte Gunji sich nicht, sie festzuhalten, daher sollte sie leichtes Spiel haben. Körperlich wäre sie ihm jedoch sowieso überlegen, was man so wohl nicht auf anhieb erkennen würde, da sie deutlich kleiner war, aber auch Kleidung trug, die ihren Körperbau gut verdeckte. Gunji hörte ihrer erneuten Warnung zu, dann nickte er. Hab's kapiert. Kannst aber froh sein, wenn nur ich's bin, der ihr vielleicht 'n bisschen Herzschmerz gibt. And're könnten ihr deutlich mehr wehtun. sprach er gleichgültig. Das Mädchen hatte währenddessen mehr Abstand zwischen sie beide gebracht und lehnte sein Angebot ab, ihn zu begleiten. Es hätte ihn aber auch gewundert. Stattdessen wollte sie, dass er dem Akuto eine Nachricht überbrachte und hielt kurz darauf den Mittelfinger hoch. Unbeeindruckt nickte Gunji. Yo, geht klar. Und von wem soll ich die Nachricht überbringen? fragte er, als wär es das selbstverständlichste auf der Welt. Tatsächlich interessierte es ihn recht wenig, was sie mit ihm zu schaffen hatte. Das der Mann nicht sonderlich beliebt war, hatte er schon längst verstanden, bereits in Ishgard. Das ihm da manche solch nette Nachrichten überbringen wollten überraschte ihn nicht wirklich. Jedoch war er eher neugierig, wie die Reaktion des Mannes ausfallen würde, sollte er sowas überbringen. Erneut begab sich Gunji jedoch in die Hocke um noch ein paar Dinge loszuwerden. Sie beendete seine Gedanken und er nickte bloß, während sie ein Seufzen erklingen ließ. Was sie dann sagte, klang deutlich humaner und Gunji hatte das Gefühl, ein Hauch von Sorge aus ihren Worten zu hören, zumindest riet sie ihm, ebenfalls ein paar Leute hinter sich zu haben. Er grinste, ehe er sich wieder aufrecht hinstellte. Ich war schon immer auf mich allein gestellt, und wenn ich dabei drauf geh' ist's halt so. Bisher konnt' ich immer irgendwie überleben. Und das auch ganz ohne das ich irgendwas mega Besonderes kann, wie zum Beispiel fliegen oder so'n Scheiß. meinte er zuversichtlich. Aber was Miyuki angeht, ich bin ehrlich: Gefühle hab' ich für die Kleine keine. Ich kenn sie 'n paar Stunden und wollt' 'n bisschen Spaß. Ob ich's gemacht hätte, keine Ahnung. Sie war ziemlich leicht um den Finger zu wickeln. Aber jemand wie ich is' wohl noch das angenehmste, was ihr schlechtes von 'nem Kerl passieren könnt'. Du kannst aber nich' auf sie aufpassen, wenn du von Baum zu Baum springst, Eichhörnchen. sagte er ehrlich. Bis du dann was von ihr hörst, is' sie mit Pech vielleicht schon tot, von irgendeinem Bastard für ihre Leichtgläubigkeit umgebracht. Und dann? Willst du Rache nehmen, an einer Person, von der du nich' mal weißt, wer es is'? Oder dir selbst Vorwürfe machen? Wenn du ihr wirklich helfen willst ohne dein Leben lang auf sie aufzupassen, dann hilf ihr, auf sich selbst aufzupassen. Aber das is' nur meine Meinung. sagte er ehrlich und drehte sich dann um, nachdem er seine Sachen nahm und einen kleinen Rucksack schulterte. Er ging den Weg weiter entlang, nun wusste er ja zumindest, wo er Anfangen konnte zu suchen. Zum Abschied hob er im Gehen die Hand. Machs gut, Eichhörnchen. Vielleicht sieht man sich nochmal. ... Und brich dir nix! rief er ihr noch zu und würde dann, sollte sie ihn nicht aufhalten, seine Reise weiter fortsetzen. Schließlich hatte er noch einen Auftrag zu erledigen.

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Re: Weg nach Konohagakure

Beitragvon Myra » Mo 21. Mai 2018, 17:38

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Warnungen wurden ausgesprochen, als Drohungen wahrgenommen und als Tatsachen festgelegt. Selbstverständlich gab es deutlich mehr Leute da draußen, die Miyukis Naivität ausnutzen würden, nur konnte Myra die wieder erahnen und noch viel weniger jeden aufsuchen und die vorherigen Aussagen wiederholen. Es ging ihr um das hier und jetzt und da hatte sie nun mal jemanden gefunden, der ihr nicht ganz koscher schien. Zumindest verstand er, worauf sie hinaus wollte und das sollte ihr damit auch reichen. Sein Angebot lehnte sie zwar ab, aber sie bat den Blondschopf, seiner Zielperson eine überaus freundschaftliche Nachricht zukommen zu lassen. Myra. Antwortete sie auf seine Frage, mit einem zufriedenem Lächeln im Gesicht, dass ihr beinahe vom einem Ohr zum anderen ging. Ob sie damit auf sich aufmerksam machte? Vielleicht? Ob er bisher auch nur irgendwas gegen sie unternommen hatte? Tja. Es gab wichtigere Dinge. Und darauf ruhte sich die Schwarzhaarige aus. Langsam kam es zu einem Abschied zwischen den beiden. Er hatte seine vermeintliche Mission. Und Myra... keine Ahnung. Er schien ziemlich zuversichtlich, was sein eigenes Wohlbefinden anbelangte, woraufhin sie nur skeptisch mit der Augenbraue zuckte, sich aber ein kleines Lächeln auf ihre Wangen schlich. Das sagte sie auch immer. Dabei bedachte die Nukenin selten die Leute, die sie nach einer dummen Aktion zusammen flickten. Er machte denselben Eindruck. Komisch. Warum ging die Spitzohrige eigentlich immer die Leute an, die ihr auf gewissen Ebenen ähnlich sahen? Eine Frage, die man wohl nur mit einer gehörigen Portion Selbstreflexion anständig beleuchten könnte. Ein wenig betreten dank ihrer relativ ernsten und tiefsinnigen Konversation, scharte die Schwarzhaarige mit dem Fuß über den Boden. Bewegte Erst, kleine Steine und Grasbüschel auf und ab, bis eine kleine Kuhle entstand. Ihr Blick eben darauf gerichtet. Sie hat alles, was sie braucht, um auf sich selbst aufzupassen. Eis, Heilung. 'N großer Kuscheltiger und 'ne verdammte Göttin. Also irgendwas davon muss ihr doch den Arsch retten könn'. Vor Verrat kann sie aber nichts schützen, außer sie selbst. Und das lernen wir nur auf die direkte Tour, mit 'nem Schlag ins Gesicht und mit 'nem Messer im Rücken. Ich kann nur vertrauen, dass sie's überlebt. Dann bin ich da und helfe oder übernehme das, was sie nicht kann. Die Nukenin sah zu dem Mann auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie schmunzelte. Ich müsste mich dauerhaft teilen können, um auf jeden aufzupassen, der mir was bedeutet. Da ich das aber nicht kann, muss ich vertrauen. Und so lange lebe ich 'n eigenes Leben. Andersrum is'es schließlich nicht anders. Aber naja. Der Mann hatte sich zum Aufbruch bereit gemacht. Er hob mit ein paar Worten die Hand zum Abschied. Myra erwiderte die Geste. Tschöö! Lass dich nicht in eins seiner Labore verschleppen. 'N zweiter Darmausgang wäre danach dein geringstes Problem. Nicht, dass er es vermutlich verhindern könnte. Aber vielleicht bewirkte der Hinweis ja was. Die beiden zogen wieder ihrer Wege. Sie verschwand zwischen den Bäumen, rieb sich den schmerzenden Oberarm. Myra konnte verstehen, warum es Menschen gab, die sich emotional von allem und jedem distanzierten. Jede Beziehung machte das Leben ein klein wenig komplizierter. Es war einfach, sich nur für eine handvoll Leute ernsthaft zu scheren, allerdings schränkte es den eigenen Horizont extrem ein. Man hatte nur das Wohl dieser wenigen vor Augen und bei ihnen stellte sich durchaus die Frage: waren sie es überhaupt wert? Denn objektiv konnte man sie nicht länger betrachten. Dem Problem stand Myra gegenüber. Sie hatte einige Leute, um die sich sorgte. Bei denen sie sofort zur Stelle wäre, sollte etwas geschehen. Allerdings käme sie immer zu spät, denn sie wäre nie da, wenn es dann geschah. Ein fürchterlicher Gedanke, der viele Zweifel aufkommen ließ. Denn es bedeutete gleichermaßen, Verantwortung zu lernen. Eine Sache, die Myra nur zu gewissen Anlässen verinnerlicht hatte. Und nun stand sie vor der Frage: Jede erarbeitete Deckung kurzerhand aufgeben und nach Ishgard reisen, oder lieber ihr Dasein weiterhin abseits von allem Fristen? Aus emotionaler Sicht kannte sie ihre Entscheidung bereits. Und wohin es auch ging, hoffentlich würde die Bewegung und der Wetterwechsel ihren Muskeln gut tun.

TBC: Tetsu no Kuni -> Umgebung -> Taverne zum Frostbären
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(╯°□°)╯︵ ┻━┻
RANDALE!


Vielen Dank an mich für das Set!


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