Hafenstadt Duas

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Liliruca Arde
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Di 5. Jun 2018, 21:34

Es gab Dinge von denen man nicht mal zu träumen wagte, egal ob es gute oder schlechte Träume waren und Kumira schien wohl einem Albtraum schon mal begegnet worden zu sein, denn ihre eine Hand ließ sich eher unnatürlich steif bewegen, anscheinend eine Verletzung die sie sich zugezogen hatte und wohl daraus gelernt hatte nicht zu schnell etwas als Irrsinn oder Aberglaube ab zu tun. Daher verstand Lili das Handeln vorhin mit den drei Personen mit Armbrust immer mehr, aber ob das etwas geholfen hätte, hätte Lili ihre Fassung verloren, zweifelte die Lykanthropin an. Sie kannte die Zerstörungsgewalt ihres inneren Tier genau und dieses hat nicht umsonst schon mehrere Dörfer ausgelöscht, auch wenn das noch ganz am Anfang war und Lili nicht wusste, was mit ihre los ist und was sie dagegen tun konnte. Heute hingegen weis sie, sich völlig verwehren ist nicht, sie musste sich und ihr Tier akzeptieren, dann akzeptiert es sie auch und versucht nicht unkontrolliert hervor zu dringen und das konnte das kleine Mädchen sehr gut.
Jedoch hatte auch Kumira eine Warnung, was Lili herzlich zum lachen brachte. Nicht nur weil Liliruca nicht jedes Angebot einfach so blind annehmen würde, gerade weil man sie für sehr naiv und jung halten konnte, verlockte das andere dumme Dinge zu tun oder sich zu verraten Kumira hingegen würde wohl schon längst wissen, dass es unklug wäre das Mädchen für dumm zu halten, denn Lilis Wissen war sicherlich größer, als das von jedem einzelnen hier, was bei ihrer Lebensspannen nun nicht wirklich zu verwundern war.

Kumira verneinte Lilirucas erste frage uns seufzte etwas, ok dann gab es wohl so noch keine Fährte, aber da ist für die junge Lykanthropin noch nicht zu Ende, sie hatte noch andere Fähigkeiten auf die sie zurück greifen konnte um diesen Raiden zu finden. „Wie sieht dieser Mann noch mal genau aus. Ohne das Aussehen wird es schwer ihn zu erkennen.“ Meinte die junge Frau und hörte dann weiter zu über Dinge, die sie zum Teil noch nie gehört hatte, aber interessant klangen, es kam immer wieder das Wort Fuuin auf und das kannte ja die Braunhaarige noch nicht und hörte dann der Schwarzmarkthänderlin zu. Also war es etwas ähnliches wie Runen? Zumindest hatten Runen auch einen solchen Effekt, schließlich zieht auch Lilirucas Dolch seine Kraft aus den Runen. Die Lykanthropin hörte auch das Wort Chakra und machte sich einen eigenen Reim darauf und nickte. „Also ist dieses Fuuin sehr mächtig und man kann es nicht unbedingt sofort erkennen. Irgendwie erinnert es mich an eine Technik die Aria immer nutzte. Aber leider hat sie mich darin nie unterrichtet. Meine Fähigkeiten sind wohl gänzlich wo anders.“ Meinte Lili und grinste, ja Lili hingegen nutzte ihre Speichel als Waffe oder eher sie biss einfach jemanden und konnte damit unterschiedliche Effekt auslösen, aber das würde sie jetzt nicht verraten und auch nicht demonstrieren, denn die Schwarzmarkthändlerin gab ja auch keine Informationen einfach so umsonst. Auch die Frage ob Yuu ein Mensch war, wusste Kumira nicht genau, nur das er es per Definition wäre. Ein wirklich mächtiger Mensch, wenn er etwas ähnliches wie Runen besaß, alleine der Gedanken schauderte etwas. Jedoch machte die Frau klar, dass es dringlich ist diesen Raiden zu finden und Oneira wollte anscheinend ihn nicht zwingen, wollte er nicht mitkomme. Lili stellte sich dazwischen, sollte Raiden nicht auf ihr Gesuch eingehen, würde wohl Lili ihn überzeugen müssen und das konnte sie früher schon recht gut. Oneira fing sich dann, sie konnte, wollte aber nicht. Lili würde sie nicht dazu überreden wollen, wenn jemand etwas nicht will, dann ist es so und ende. „Einfach nur in Überzeugen mit euch zu reden und hier her zu kommen. Ich wüsste jetzt nicht, wo das Problem liegen sollte.“ Sprach Lili und machte verschränkte ihre Arme, schließlich würden sie Raiden ja nicht bedrohen oder töten wollen, also wo sollte da das Problem liegen? „Also steckt dieser Yuu mit dem Oberhaupt von Konoha unter einer Decke? Aber Oneira meintet ihr nicht, dass es mit diesem Dorf Probleme gibt?“ frage Lili und schaute umher, also war dieser Yuu eine große Nummer, ok Lili kannte die wohl einflussreichsten Personen dieser Welt noch nicht, nicht einmal vom Namen her, aber was Kumira alles erzählte, bedeutet wohl viel und dann waren da noch diese Fuins. Lili schmunzelte etwas, diese Welt ist wirklich interessant und das fand sie innerlich richtig toll, Neues für ihre Neugierde ein wahres Paradies, wenn jetzt noch Aria hier wäre. „Na dann suchen wir diesen Raiden, ich hoffe für euch, er kann euch auch helfen.“ Meinte dann Lili und hörte sich noch das mit dem Hafen an. Es gab eine Spur und danach löste sie sich auf, es war nicht einfach, aber wohl auch nicht unmöglich. Dann warf sie Oneira etwas komisches zu womit man sie kontaktieren konnten und anschließend würden wohl beide von Kumira hinaus geworfen werden. Es hatte größte Eile, als Lili mit Oneira wieder alleine war, rieb sie sich an der Kapuze. „Eine merkwürdige Frau, erst nett und dann so extrem berechnend und geschäftlich.“ Dann schaute sie auf den Funkempfänger und lies den nicht aus den Augen. „Was ist das?“ fragte sie dann nach und musterte diese komische Dinge auf ihren Weg genau.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Mi 6. Jun 2018, 11:12

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Oneira hatte Angst. Sollten die Gespräche mit der gesuchten Person nicht glimpflich verlaufen, wäre sie dazu gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Wenn sie das nicht täte... sie würde nicht nur sich damit schaden. Viele andere müssten möglicherweise auch oder weiter leiden. Deutlich spürte sie die Last auf ihrer Schulter, die mit jedem Gedanken schwerer wurde. Betrachtet man das Wohl vieler, wäre die Entscheidung leicht. Aber Oneira wollte dafür niemanden zum Opfer machen. Hoffentlich ließ er mit sich reden. Das war die einzige friedliche Chance. Nachdem Kumira Lilirucas Frage bezüglich eines Objekts von ihm verneinen musste, fiel auch die Antwort auf ihre nächste Frage eher dürftig aus. Selber sehr enttäuscht über die dürftigen Informationen schmunzelte die Frau. Ziemlich gewöhnlich fürchte ich. Groß, breite Schultern. Obwohl das durch die Kleidung damals auch täuschen konnte. Blonde, kurze Haare und grüne Augen. Er trug einen Mantel mit viel Pelz am Kragen und etwas, das ähnlich glänzte wie Brustplatte und Schulterstücke. Aber Kleidung ist Schall und Rauch, die kann sich während der ganzen Zeit geändert haben. Eher eine triviale Beschreibung, aber nicht gänzlich unnütz. Hätte Oneira ohnehin seine Spur, würde sie ihn zu gegebenem Zeitpunkt erkennen können. Kumira besaß die Güte Liliruca allgemeines über die Fuin zu erklären und sie somit in die Problematik einzuweihen. Die Kleine schien dem auch gut folgen zu können und fand für sich eine eigene Schlussfolgerung. Vergleiche waren gut. Sie halfen dem Verständnis. Und nun wusste die Lykanthropin auch einigermaßen, womit sie es zu tun hatten. Für sie schien die Aufgabe nicht kompliziert und im Grunde war sie das wirklich nicht. Sie konnte es jedoch werden. Ganz, wie Raiden sich bezüglich des Angebots verhalten würde. Aber Kumira grinste auf Lilirucas Optimismus. Das ist die richtige Einstellung! Nichts kann kompliziert werden, wenn man eine einfache Lösung dafür findet. Oneira sah die Sache ein wenig anders. Niemand verschwand einfach so. Entweder man wollte nicht gefunden werden, oder es gab nichts mehr, was andere noch finden könnten. Beide Szenarien sprachen nicht dafür, dass die Überzeugungsarbeit leicht würde. Wenn doch hatten sie mehr Glück als erwartet. Ganz schien Liliruca den Zusammenhang zwischen dem was Oneira ihr zuvor über Konoha erzählte und welche Informationen sie nun erhielt zu verstehen. Was glaubst ist der Ursprung dieser Probleme? Die Regierung hat die Bevölkerung ihres eigenen Dorfes verraten und wollte sie zum sterben zurück lassen. So viel Leid wäre erspart geblieben, hätten die Mächte nur rechtzeitig reagiert. Doch diesen Fehler machten die Menschen immer. Sie reagierten und handelten nicht präventiv. Der Weg musste mit Leichen bestückt sein, bis sie ihren Blick darauf legten. Daraufhin schmiss Kumira die beiden regelrecht raus. Mit jeder Minute wurde die Spur kälter, das wusste Oneira selber. Mit Pech fanden sie keinerlei Erinnerungsfetzen an der Taverne mehr vor. Und dann dürfte die junge Frau erst richtig mit der Suche beginnen. Er muss. Sonst stehen unsere Chancen wie Finanzen im roten Bereich. Kumiras Lächeln verschwand bei diesen Worten und sie hatte eine ernste Miene aufgelegt. Sie warf Oneira noch einen Funkempfänger zur Kontaktaufnahme zu, dann verließen die beiden die Räumlichkeiten. Wieder in der Gasse standen sie vor dem Eingang. Aiden löste sich derweil auf. Die roten Energien verschwanden zu Teilen in Oneira und die beiden waren allein. Auf den Kommentar der Lykanthropin entfaltete sich ein leichtes Lächeln auf Oneiras Lippen. Das ist ihre Art. Freundlich, zuvorkommend. Ich schätze wenn man auf den Schwarzmärkten eine Position wie ihre bezieht, eignet man es sich irgendwann an, jeden mit allen Mitteln ausstechen zu wollen. Irgendwie muss jeder in einem Meer voller Haie überleben können. Sie senkte den Kopf. Die Energien zogen die Umrisse des Funkempfängers in ihrer Hand nach. In ihnen lag die Erinnerung an ihre Aufgabe. Die Kontaktaufnahme. Ich bin froh, dass sie damals auf mich zu kam und kein anderer. Kumira ist gütig. Sie verzeiht Fehler. Das... kann man nur von wenigen in ihrem Geschäft erwarten. Neugierig wie eh und je starrte Liliruca auf das kleine Gerät in Oneiras Hand. Jede neue Technik schien wie ein kleines Wunder für die Fremdweltlerin. Die Braunhaarige hielt der Kleinen den Empfänger hin, sodass sie ihn selbst genauer ansehen könnte. Ein Funkempfänger. Damit kann man über größere Distanz mit anderen kommunizieren. Man kann verschiedene Frequenzen einstellen und so immer jemand anderes kontaktierten. Verlegen richteten sich die blasse Augen gen Boden und Oneira zupfte an der langen Kette um ihren Hals. Frag mich bitte nicht, wie genau das funktioniert. Es hat irgendwas mit übertragenen Schallwellen zu tun. Aber mehr kann ich dir darüber wirklich nicht sagen. Währenddessen würden sie sich vielleicht langsam zu ihrem Zielort bewegen. Eine Kneipe im Hafen sollte nicht schwer zu finden sein.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kokorono Dakini » Do 7. Jun 2018, 17:44

Dakini wanderte ziellos umher, auf der Suche nach... nach was eigentlich? Einem Versteck? So genau wusste sie es nicht. Da war es auch kein Wunder, dass sie plötzlich in einer Straße stand und sich orientierungslos umdrehte. „Verflucht...“, murmelte sie, die Begeisterung war auf einem Tiefpunkt angelangt, von nicht einmal sie selbst gedacht hatte, das es noch tiefer gehen konnte. Aber ja, es war wohl möglich. Die Tengu lief eine Straße entlang und dann noch eine. Warum nur sahen die Straßen plötzlich alle gleich aus? Welcher Architekt hatte sich den Quatsch überlegt? Der gehörte eindeutig gesteinigt. Fliegen wollte die Tengu nämlich nicht, dass würde nur Aufsehen erregen, welches sie nicht gebrauchen konnte. Dakini wanderte weiter, viellciht gab es ja eine Abzweigung, bei der sie schon einmal gewesen war. Sie bog um eine Ecke und blieb wie angewurzelt stehen. Da waren Leute. Die eine Gestalt war ziemlich klein, keiner als sie und hatte sie etwa einen Schweif. Unweigerlich musste sie an Geralt nennen, dem sie am liebsten noch dessen Fell abziehen und als Bettvorleger benutzen wollte. Ja, sie mochte ihn immer noch nicht. Die andere Gestalt war ein wenig größer als die Tengu. Dakini legte leicht den Kopf schief und kam näher. Nach der letzten Begegnung mit Mischwesen, die ein Fell besaßen, war sie um einiges misstrauischer. Dennoch machte sie einige Schritte auf sie zu, suchte sie mit ihren Augen soweit ab. Dann verneigte sie sich höflich. „Bitte verzeiht, doch wie es scheint, habe ich mich verlaufen. Könnt ihr mir vielleicht helfen?“, fragte sie höflich, allerdings waren die Augen auf die kleinere Gestalt gerichtet. Für die Tengu käme es gelegen, wenn man ihr helfen könnte, vielleicht konnte sie auch so noch etwas herausfinden und wer weiß? Vielleicht konnte Ciri etwas mit ihnen anfangen, auch wenn sie sich bei dem Mädchen mit Puschel am Hintern nicht ganz sicher war. Dakini war es auch herzlich egal, wenn sie gerade störte, das machte die Sache ihrer Ansicht nur spannender. „Ich würde mich zumindest sehr freuen, wenn man mir helfen könnte. Ich kenne mich in dieser Stadt nicht aus und hier gibt sehr gefährliche Menschen.“ Es war gar nicht mal gelogen, immerhin hatte sie unfreundliche Begegnungen hinter sich gebracht. „Ich verspreche euch, euch nicht zur Last zu fallen.“ Menschen waren hilfsbereit, dass war ihr bereits bei Winry aufgefallen. Vielleicht klappte es ja noch einmal.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » So 10. Jun 2018, 18:35

Erst einmal hieß es wohl diesen Raiden zu finden, dann würde man wohl weiter sehen müssen, ob dieser Mann mit Worten hierher gelockt werden kann oder man andere Mittel einsetzen musste, wobei Liliruca merkte, wie schwer es Oneira wohl fiel oder wohl auch fallen wird, dies zu tun. Die Lykanthropin hatte auch ihre Mittel und Wege jemanden zu überzeugen und daher sah sie dem ganzen etwas optimistischer entgegen, auch wenn das Verhalten Oneira ihr zeigte, dass nicht jeder einen so netten Umgang mit ihren Fähigkeiten hatte wie Lili. Jedoch stellt sich auch die Frage, wieso Oneira das vielleicht getan hat, denn wirklich bösartig wirkte die junge Frau auf Liliruca nicht und daher kann sie es sich auch nicht so ganz vorstellen. Leider aber verneinte Kumira auch die nächste Frage, toll kein Bild und keine Fährte die Lili anhand eines Objekts nehmen konnte, das machte die Sache recht schwer und nicht einfacher. „Also hat der Mann ein Allerweltsgesicht, das macht die Sache eher schwerer als einfacher. Aber vielleicht prallt er auch rum und nennt von seinen Namen, solche Geschöpfe soll es ja auch geben.“ Meinte Lili und wank mit den Armen, es gab sie wirklich, Idioten die zuviel von sie hielten und mit ihren Fähigkeiten soviel herumprallten, dass niemand es ignorieren könnte, vielleicht war er ja so ein Mensch wer weiß. Lili war da eine eher optimistischere Natur, was Kumira etwas mit ihrer Wortwahl anspitzte und einen eher böse Blick der kleinen Lykanthropin erntete. Spottete sie gerade über die Beta von Aira? So etwas mochte Lili gar nicht, sie verhielt sich zwar ruhig, aber ihr Blick zeigte, dass sie es nicht toll fand, würde Kumira das jetzt ins lächerliche ziehen wollen. Ja so konnte etwas vielleicht auch falsch bei anderen ankommen, aber zum Glück war dieses Treffen hier wohl bald vorbei, so dass es nicht eskalieren könnte, sollte Lili etwas falsch verstehen oder vielleicht doch richtig. Es ging auch kurz über Konoha und Oneira hatte eine Frage, die Lili so nicht beantworten konnte. In ihrem Rudel hielte eigentlich alle zusammen, die Alpha hätte niemals einen Grund gehabt das Rudel aus zu löschen. „Ich weis ehrlich gesagt nicht, warum eine Anführerin so etwas tun sollte. Ohne Dorf ist sie ja auch keine Anführerin mehr und genauso gibt es ohne Bürger keine Regierung. Aber die menschliche Logik ist teils sowieso seltsam und meist durch Hass und Angst zerfressen und verworren.“ Lili machte es damit indirekt wieder und zog sich da heraus, sie selber war ja nicht mehr menschlich. Dann Warf Kumira sie beide hinaus mit einem Funkempfänger und sie sollte den letzten Punkt aufsuchen, an dem dieser Raiden war. „Ein Meer voller Haie? Dann muss man einfach der größte Hai sein um die kleineren zu Fressen. Jedoch ist diese Kumira eine Person mit zwei Gesichtern. Sie kann sehr freundlich sein, aber im Geschäft wirkt sie nicht mehr so und da stellt man sich die Frage, welches davon ist die echte Kumira?“ kam es von Lili dann fragend, denn es gab auch Menschen, die ihr wahres Gesicht verbargen für andere und etwas vorspielten um sich einen Vorteil zu erschaffen, jedoch vor Oneira konnte man wohl sein Gesicht nicht verbergen, sie bekam es wohl mit. Dann erklärte Oneira ihr dieses Funkempfänger Ding, was Lili begeistert an sah, man konnte damit über weite Strecken miteinander reden? „Also ist das so, wie wenn ein Alpha oder andere Lykanthropen heulen nur für Menschen?“ so interpretiert sie das und fand das wirklich toll. Es war echt einfach Lili zu begeistern, auch wenn Oneira nicht genau erklären konnte, wie es geht, aber das Hundemädchen erfuhr wenigstens genug darüber um sich ein Bild zu machen.
Außerdem kam schon das nächste ungewöhnliche auf sie zu. Eine fremde Person tauchte auf. Sie war etwas größer als Lili, würde man ihr aussehen Beurteilen würde man sie als sehr hübsch bezeichnen. Die Frau hatte Schwingen wie ein Vogel, mit schwarzen Federn und roch für Liliruca etwas ungewöhnlich, nein kein Lykanthropin, sie war etwas anderes. Diese Vogelfrau fragte nach Hilfe und starrte länger Zeit Lili an, was das Hundmädchen auch bemerkte und ihr Blick etwas misstrauisch wirkte, denn es war schon seltsam dass sie meistens auf Lili schaute und nicht auf Oneira, wobei man die Ohren des Mädchens durch die Kapuze auf ihrem Kopf gar nicht sehen konnte. „Ich kenn mich in dieser Stadt leider auch nicht aus, sucht ihr etwas Bestimmtes?“ fragte Lili und würde dann um Dakini herum laufen. So etwas wie dieses Wesen hat die Lykanthropin noch nie gesehen. Diese Welt hier war von Minute zu Minute aufregende. „Ihr seid kein Mensch, das macht den Menschen sicherlich Angst. Menschen reagieren immer sehr aggressiv auf Dinge, die sie nicht kennen.“ Meinte dann Lili und sprach wieder erwachsener, als sie aussah. Ihr Blick ruhte dann auf Dakinis Gesicht und ihre Mimik. Wirkte sie freundlich, neutral? Irgendwie war sich Lili nicht sicher. „Oneira können wir ihr helfen?“ fragte dann Liliruca noch nach und wartete auf die Antwort.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Mo 11. Jun 2018, 00:15

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Wie so oft zeigte Liliruca bei ihren Aussagen eine nicht zu verachtende Lebenserfahrung. Sie hatte mittlerweile gelernt, wie sprunghaft und emotional intelligente Lebewesen - hier Menschen im speziellen - reagieren konnten. Ob das der Grund für Konohas Niedergang war könnte wohl kaum jemand objektiv beurteilen, aber es hatte höchstwahrscheinlich damit zu tun. Drum konnte Oneira der kleinen Lykanthropin nur zustimmen. Einer der Hauptgründe, weswegen sie die meisten Menschen mied. Nach der Missionsbesprechung und was die ersten Schritte waren, setzte die Schwarzmarktvermittlerin die beiden auch vor die Tür. Die Zeit drängte. Mit Pech war die gesuchte Person bereits tot. Das und andere Dinge sollten sie gemeinsam ergründen. Die Frauen tauschten sich über Kumira aus, dass sie trotz all der Freundschaftlichkeit, mit denen sie anderen begegnete, die verruchte Vermittlerin blieb. Im Gegensatz zu Liliruca wusste Oneira mehr über die Frau. Über die Familie und weitere Zusammenhänge. All dies ging tiefer, als jemand es bei einem einzelnen Gespräch erfassen und vollständig begreifen könnte. Strang um Strang zog sich bei jeder Aufgabe, und irgendwann verbanden sie sich alle. Sie versucht genauso auf ihre Art zu überleben, wie wir alle. Und wie jeder von uns hat sie auch mehr als ein Gesicht, dass wir anderen zeigen. Es ist nur die Frage, welches davon provoziert wird. Oneira zuckte unmerklich mit den Schultern. Sie hatte bereits viele verborgene Gesichter gesehen und manche davon zeigten sich nur zu ganz bestimmten Anlässen. Ohne ihre oder vergleichbare Fähigkeiten war es schwierig, jemanden bei der ersten Begegnung komplett zu ergründen. Vielleicht traute die Braunhaarige der Vermittlerin deswegen: Sie beide wussten im Zweifel könnte Kumira nichts verstecken. Also warum in erster Linie etwas zum verstecken haben? Doch lenkte Oneira Lilirucas Aufmerksamkeit auf das technische Gerät in ihren Händen. Neugierig wie bei alle, dem sie zum ersten mal begegnete versuchte die Reisende eine einigermaßen zufriedenstellende Erklärung zu finden. Und die Lykanthropin fand auch direkt einen Vergleich. Die größere Dame lächelte unsicher. Möglich? Ich... ähem. Ich weiß leider nicht, wie das bei euch Lykanthropen mit dem heulen ist. Wenn das dem von Wölfen ähnelt, dann möglicherweise. Kommunikation über Entfernung eben. Wenn für Liliruca der Vergleich als Erklärung ausreichte, dann sollte es auch für Oneira genug sein.

Damit wollten die beiden sich ursprünglich auch auf den Weg machen, doch wurden sie abgefangen. Die Braunhaarige nahm das näher kommende Flüstern nicht genauer wahr. Es war nichts unübliches und sie war in ein anderes Gespräch vertieft. Umso überraschter schien sie daher, als eine junge Frau sie ansprach. Für einen kurzen Moment fixierten die leeren Augen die gefiederte Gestalt vor sich. Die Energien gaben eine Form preis, die der Dame ein runzeln auf die Stirn brachte. Erkennbare Flügel wuchsen aus ihrem Rücken, davon abgesehen weiteres Gefieder. In ihren Ohren hörte sie Aiden leise schnaufen. Noch eine seltsame Kreatur. Wurde ein Dimensionsloch aufgerissen, dass sie in unsere Welt fallen wie Sterne vom Himmel? Oneiras Blick sank zu Boden. Selbst wenn dem so wäre, diese Frau schien anders als Liliruca. Sie erweiterte ihre Sinne, ließ sie auf die Gedankenwelt der geflügelten Frau zugreifen. Ihre verrieten es und auch ihre Gedanken zeugten von Orientierungslosigkeit. Doch auch hier stellte die Braunhaarige einen Unterschied fest. Liliruca war in dieser Welt verloren. Diese Dame mochte die Stadt nicht kennen, doch ihre Ausstrahlung und wenige Gedankenfetzen zeugten von einer gewissen Zeit in ihrer Welt. Von wo auch immer das Wesen kam: In dieser Welt verweilte sie wahrscheinlich seit längerer Zeit. So misstrauisch wie eine Blinde wirken konnte, hielt sich Oneira vorerst zurück und drehte lediglich an den Ringen ihrer Finger. Alles war ein wenig anders hier, als Oneiras erste Begegnung mit Liliruca. Vielleicht bemerkte die Kleine das. Oneira war zurückhaltender und hätte Liliruca vermutlich nicht direkt das Wort an sie gerichtet, hätte Oneira sie das Gespräch führen lassen. Daher antwortete sie auch zögerlich. Kommt... drauf an was Ihr sucht. Zur Hauptstraße müssten Sie nur die Gasse hinter uns runter gehen und zweimal links abbiegen. Wenn es etwas spezielleres ist, müssten Sie im Zweifel jemand anderes fragen. Ich kenne auch nur die bekannten Orte. Den Hafen würden Sie auch über die Hauptstraße erreichen und viel anderes auch. Ganz konnte sich die Braunhaarige noch keinen Reim auf den Neuankömmling machen. Ihre Gedanken gaben bisher zu wenig über die Motivation preis und das machte Oneira vorsichtig.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kokorono Dakini » Di 12. Jun 2018, 18:19

Abgesehen von den beiden Fremden und der Tengu war in diesem Moment niemand in der Straße. Die Kleinere der beiden Gestalten schien freundlich zu sein. Bei der Größeren war sich Dakini nicht sicher, es erregte eher ihr Misstrauen. Dennoch schüttelte sie auf ihrer Frage hin den Kopf. „Ich suche eine kleine Bleibe für die Nacht, doch weiß ich nicht wo es sicher und zudem besitze ich kein Geld, ich kann es also nicht bezahlen.“ Man konnte es ihr ansehen, die Schwarzhaarige besaß keine Taschen in der sie Geld verstecken konnte. Insofern war das gar nicht mal gelogen. Sie verzog leicht ihr Gesicht, allerdings wanderte ihr Blick von der Einen zur Anderen und wieder zurück. „Bedeutet es dann nicht, dass sie dann auch Angst vor dir haben?“, fragte sie nach, eher ihr ein Licht aufging. „Seit ihr etwa beide nicht von hier?“ In diesem Moment war das die Einzige logische Erklärung für sie. Sie mussten eindeutig aus einer anderen Welt stammen und hatten das glück gemeinsam unterwegs zu sein. „Wirf es aber auch nicht ein schlechtes Licht auf die Menschen, wenn sie auf alles mit Aggression reagieren, wenn sie etwas nicht kennen? Das kann eindeutig nicht gesund für sie sein.“ Dennoch wandelte sich das Thema, denn die Andere Frau meldete sich zu Wort. Sie blieb zwar freundlich, doch spürte die Tengu anhand ihrer Wortwahl, dass sie nicht wirklich erwünscht war. Dakini legte ihren Kopf leicht schief und lächelte, dabei aktivierte sie jedoch ihr besonderes Erbe. Gedankenlesen war etwas, welches sie gut konnte und hier war die Situation erforderlich. Doch es klappte nicht, es war, als würde sie gegen eine Wand rennen. Die Sache war klang, diese Frau war in der Lage ihre Gedanken zu schützen. Es war nun an Dakini vorsichtig zu sein, denn wenn sich jemand schützen konnte, so musste er über mentale Fähigkeiten verfügen. Ansonsten würde man sich damit nicht beschäftigen. Das konnte sie nicht ungeachtet lassen. „Ich möchte mich entschuldigen, ich scheine euch überfallen zu haben oder euch zu stören. Dabei freue ich mich sehr, wenn ich auf Wesen treffe, welche ebenso wie ich nicht von dieser Welt sind. Auch wenn ich mir bei Ihnen nicht mehr so sicher bin.“ Dann konnte man es sehen, das Blitzen in den Augen, ihr Lächeln war jedoch vorhanden. „Ich muss zugeben, dass ich es interessant finde. Ein Wesen zwischen Hund und Mensch und jemanden mit mentalen Eigenschaften, die sehr stark sind.“ Ja, damit ließ die Tengu die Katze aus dem Sack. „Ich möchte ehrlich sein, ich sehne mich ein wenig nach angenehmer Gesellschaft. Wenn ihr mir erlaubt, euch ein Stück zu begleiten, so soll es euer Schaden nicht sein. Ich verspreche euch, wenn wir zum Ende der Allianz kommen, dann kann jeder in Ruhe seiner Wege gehen. Ich denke, es sind annehmbare Konditionen und es ist zum aller Vorteil.“ Es mochte sicherlich merkwürdig klingen, doch konnte sich Dakini vielleicht etwas anschauen. Im Bezug auf Geralt war sie von Rache getrieben und wenn sie Glück hatte, dann konnte sie die Kleine unauffällig aushorchen und lernen. Wenn sie denn eine wie Geralt war.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Mi 13. Jun 2018, 23:06

Liliruca und Oneira unterhielten sich angeregt über die Schwarzmarkthändlerin, die mehrere Gesichter hatte, was sowohl gut, als auch schlecht sein kann. Die Blinde meinte, dass es Kumiras Art war zu überleben und irgendwie suchte jeder seinen Platz in dem er leben konnte. Lili hatte da aber auch eine etwas andere Sicht und nickte dazu. „Da hast du recht. Jeder hat mehrere Gesichter und jeder versucht zu leben und einen Weg zu finden dieses zu schützen. Jedoch gibt es viele, die das nur auf dem Rücken anderer tun und sich versuchen damit zu provillieren. Menschen können so extrem habgierig sein, dass sie sich selber und ihre nächsten damit Verletzen können oder es sogar bewusst tun, um ihre Habgier zu stillen. Aber bei Kumira hab ich das nicht gespürt, sie wirkte ehrlich auf mich und das respektiere ich. Auch wenn sie am Schluss etwas ruppiger wurde.“ Meinte Lili und schaute dann auf, ihr Weg zu leben hat sie von Aria abgeschaut und da sie sich mit ihrem inneren Tier frieden geschlossen hat, war die junge Lykanthropin für eine ihre Art recht ausgeglichen, wobei es, wie auch Oneira schon sagte, auch darauf ankommt welches ihrer Gesichter man provoziert. Lili kann auch eine Art an sich haben, die gefährlich werden kann, aber das wusste Oneira sicherlich auch schon, denn sie war ja in den Gedanken des jungen Mädchens und würde wohl auch immer noch Gedanken hören können. Dann ging es aber wieder um diese Zauberapperat, der sich Funkempfänger nett und Oneira erklärte es Lili, die ihre Schlüssel daraus zog und einen Vergleich machte, den die Blinde so nicht ganz verstand. „In unserer eher tierischen Gestallt können wir schon recht laut heulen und das hört man sehr weit, das haben wir ja mit dem Alpha erlebt. Aber es ist wirklich interessant, das ihr Menschen solche Dinge bauen könnt. Wie nennt ihr so was überhaupt, ist das wie Magie oder womit funktioniert das ganze?“ Lili wusste nicht, dass so was einfach nur Technik und Wissenschaft ist.
Dann tauchte eine Fremde auf, die auch nicht von hier zu sein scheint und Oneira, die bis eben etwas offener wirkte auch auf einmal wieder zurückhaltend. Lili kannte das ja schon und sah auch, wie sie an ihrem Ring drehte. Lili war da etwas anders, sie mochte keine Menschen, aber sie konnte recht kommunikativ sein, wobei sie gemerkt hatte, wie diese Vogelfrau sie beobachtete hatte und das war mehr als auffällig, aber gut, vielleicht war es auch nur Zufall. Die Fremde suchte nach eigener Aussage, nach einer Bleibe, hat aber kein Geld dafür und Lili zuckte dann mit den Schultern. „Leider besitze ich auch kein Geld, daher kann ich ihnen leider keines für eine Bleibe leihen.“ Meinte sie dann und sah zu Oneira, die der Fremden die Information gab, wo wohl die Hauptstraße ist. Lili merkte, dass etwas Oneira zum nachdenken anregte, hat sie irgend etwas gesehen, was von dieser Vogelfrau aus ging? Diese Fragte dann etwas, was Liliruca seltsam fand, ok wenn sie jetzt ohne Mantel herumlaufen würde, dann könnten die Menschen es seltsam finden, aber ihre Kapuze verdeckte ja ihre Ohren und auch der Mantel verschleierte viel vom aussehen des Mädchens, weswegen sie eher wie eine Jugendliche wirkte, die wohl mit ihrer älteren Schwester unterwegs ist, wobei wohl Lili älter ist als die zwei anderen Anwesenden Personen. „Wenn man vor etwas Angst hat oder es nicht versteht, reagieren viele nervös, jedoch ist ein Mensch alleine nicht dumm, eine Horde von Menschen aber schon und dann kann es in Aggression umschlagen.“ Meinte Liliruca dazu und seufzte leise, sie selber hat das ja vor ihrem treffen mit Aria selber erlebt, wie ihre eigenen Dorfbewohner, Nachbarn, Freunde, sie gejagt haben für das, was sie nach dem Biss geworden ist, aber das lag schon über 150 Jahre zurück. Dakini entschuldigte sich für ihr dazwischen Platzen und haute einfach so etwas heraus, dass sie so nicht wissen konnte oder eher sollte Lilirucas Pupillen zog sich schlagartig zusammen. „Woher wisst ihr das? Anscheinend seid ihr schon mal einem von uns begegnet und ein Alpha streunt hier auch herum.“ Meinte Lili und legte ihren Kopf auch etwas schief. „Die wenigsten sollte von uns wissen und ihr könnt auch noch meine Rasse genau deuten, das macht mich stutzig!“ Liliruca wartete nun auf eine Antwort der Fremden, denn wie Lili schon weiß, ist Dakini kein Lykanthrop, sie roch nicht danach und wenn sie weiß, dass sich Lykanthropen sich in eine tierische Gestallt, je nach Rasse, verwandeln können, müsste sie zumindest einem begegnet sein und Oneira und Lili wussten vom Alpha hier. Dakini wollte anscheinend sich dem Duo anschließen und Lili verschränkte die Arme vor der Brust und sah zu Oneira kurz. „Sie weis viel über uns, wir aber nichts über sie.“ Dann sah sie zu Dakini „Ich finde es wäre zumindest fair, wenn wir daher auch Dinge von euch wissen. Ich weiß zumindest, dass ihr keine meiner Art seit sondern etwas anders und das bedeutet für mich, dass noch mehrere Dimensionen ihren Weg hier her gefunden haben. Anscheinend ist nichts mehr unmöglich.“ Meinte Liliruca, dass die Lykanthropin eben etwas schärfer geworden ist, sollte verständlich sein, denn schließlich platze eine völlig fremde Person, deren Namen man nicht einmal kennt, mit Informationen heraus, die sie nicht haben sollte. Aber sollte Dakini eine Erklärung haben, die nicht nach Lüge roch, würde Lili darüber hinweg sehen, wobei es der junge Lykanthropin auch erstmal egal sein könnte, ob diese Frau mit einem anderen ihrer Art schon das vergnügen hatte, vielleicht würde Lili so mehr über diesen Alpha, sein Wesen und vielleicht was er hier sucht herausfinden ohne direkt Gefahr zu laufen, dass dieser Alpha vielleicht gefährlich ist.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Fr 15. Jun 2018, 19:03

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Die beiden philosophierten über Kumiras wechselhaftes Verhalten und wie sich jeder auf seine Art durch das Leben schlug. Man sah es Liliruca aufgrund ihres kindlichen Aussehens wahrlich nicht an, aber sie besaß viel Weisheit. Mehr, als so mancher Menschen sich in seinem Leben überhaupt aneignete. Es tat gut mir ihr zu reden und machte die Braunhaarige auch neugierig. Sie könnte so viel von erfahren und lernen. Zumal sie auch das Wissen aus einer anderen Welt mit sich trug. Auch wenn die beiden Welten vielleicht nichts miteinander verband, es war dennoch interessant zu sehen, wie sich zwei Schöpfungen so unterschiedlich entwickeln konnten. Ähnlich reagierte Liliruca auf jede Neuheit in dieser Welt. Momentan schien sie von dem Funkempfänger recht fasziniert und Oneira klärte sie so gut sie konnte darüber auf. Ein Lächeln zeigte sich bei der Frage, ob die Gerätschaften magisch waren, auf Oneiras Wangen. Für den einen oder anderen ist es bestimmt Magie. Es ist Technik. Physikalische Gesetze so eingesetzt, dass sie lebloses Metall zu Maschinen erweitern. Vieles davon wird durch Elektrizität betrieben, und die wird durch andere Quellen gewonnen. Es ist ziemlich komplex, aber wie du siehst funktioniert es. Also ja, eine Form von Magie, auf die jeder mit genügend Ehrgeiz und Durchhaltevermögen Zugriff hat. Eigentlich wollten die beiden sich auf den Weg, doch bekamen sie unverhofften Besuch. Eine gefiederte junge Frau, ganz offensichtlich ein extraordinäres Wesen oder in einer anderen Welt heimisch, sprach die beiden unverblümt an und fragte nach einer Wegbeschreibung. Nannte allerdings erst beim nach harken ein Ziel mit der Einschränkung, dass sie eine Unterkunft dank Geldmangel nicht bezahlen könnte. Nun, das war natürlich unglücklich für die Dame. Im Gegensatz zu Liliruca machte sie - trotz der offensichtlichen Orientierungslosigkeit - keinen verlorenen Eindruck. Als fände sie sich in einer vollkommen fremden Welt wieder. Das ließ Oneira vorsichtig werden und den Großteil der Konversation führte Liliruca. Die Braunhaarige setzte nur ein, als ihr Wissen um den Ort gefragt war. Dann spürte sie etwas. Es war wie ein kurzer Druck hinter ihrer Stirn, nicht mehr als ein sanftes anklopfen. Jedoch schien es eindringlich und wären die Stimmen nicht so viel lauter, als jeder Fremde der bisher versuchte in Oneiras Gedankenwelt einzudringen, so hätte die Fremde an dieser Stelle von der Ernte des Erfolgs gekostet. Für einen Moment spaltete sich Aidens feindseliges knurren in eine Kakophonie hunderter Stimmen. Sie wussten beide, was geschehen war. Die blinden Augen fixierten sich auf die Gefiederte. Ein ungewöhnliches Verhalten für jemand offensichtlich blindes. Versucht sie das nochmal, werde ich ihre Seele wie Federn aus ihren Flügeln reißen! Oneira spürte die Hitze von Aidens Wut in ihrer Brust. Niemand konfrontierte Oneiras Geist so dreist, ohne mit den Konsequenzen einer körperlosen Existenz bestraft zu werden. Allerdings wusste die Fremde nun auch genug, um ihre Karten verdeckter zu halten. Selbst wenn die Reisende weiterhin auf das Flüstern der fremden Gedanken hören wollte, sie würden vermutlich mit Bedacht gewählt. Es trieb sie zu dem Schritt, ihr erlangtes Wissen preis zu geben. Oneira schwieg weiterhin, die blinden Augen starr auf die Vogeldame vor sich gerichtet. Die Umrisse ihres Gefieders tanzten durch die roten Essenzen in wirren Bewegungen. Liliruca hatte recht. Die Fremde wusste viel über sie - zumindest genug, um vorsichtiger zu sein - aber hatte noch nichts von sich verraten. Für gewöhnlich würde Oneira Personen wie sie auf der Straße stehen lassen. Waren sie hartnäckig, zeigte die Braunhaarige ihnen diesen Fehler auf. Welchen Vorteil hätten wir denn, wenn Ihr uns begleitet? Ihr hättet unsere Gesellschaft, aber was würdet Ihr uns im Gegenzug geben? Damit klang Oneira ein Stück weit wie Kumira. Doch musste die Frage gestellt werden. Die Frau wollte offensichtlich etwas von den beiden und das konnte nicht nur ein netter Plausch sein. Was macht Ihr mit den Informationen, die Ihr während der gemeinsamen Zeit über uns sammeln könntet? Beinahe die wichtigere von Oneiras Fragen. Die Gedanken der Gefiederten gaben nichts konkretes preis, daher war nicht auszuschließen, dass sie für jemanden arbeiten könnte. Und wären die Informationen zur eigenen Befriedigung, was wäre ihr Ziel damit?

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kokorono Dakini » Mo 18. Jun 2018, 17:08

Auf der kleinen Seitenstraße in der Hafenstadt Duas spielten sich merkwürdige Dinge ab. Da war eine Vogelfrau, welche sich mit zwei Gestalten unterhielt. Das wäre die Sicht von einem Außenstehenden. Dakini war jedoch keine Außensehende, sie war mittendrin. Sie hatte es mit einem Wesen zu tun, von welches sie glaubte, dass es mit Geralt zu tun hatte. Ob Hund oder Wolf, es war die Gedankenwelt, die den Ausschlag gab. Doch war in diesem Bezug die größere Gestalt interessanter oder besser... gefährlicher. Dakini musste sehr achtsam sein, nicht nur mit dem, was sie sagte, sondern auch mit dem, was sie dachte. Es war ein Jammer das Liliruca kein Geld hatte, doch anhand, wie sie über Menschen sprach, war ihr klar, dass sie etwas Anderes sein musste. Dakini selbst kannte nicht viele Wesen aus anderen Welten, doch schienen beide nichts mit dem mehr oder minder verhassten Ansho zu tun zu haben. Dakini zog Angriff und offene Karten als Strategie vor, immerhin wollte sie sich ihr vertrauen erschleichen, bis sie Menschen gefunden hatte, die sie für Ciri einbinden konnte. Oder sie verriet die Frau einfach an den nächstbesten, aber das kam im Moment einfach nicht in Frage. Es ist gut wenn man mehrere Eisen im Ofen hatte. Mit der Offenbarung der Tengu hatten sich die Dinge gewandelt, es war verständlich, dass die kleine Gestalt mehr wissen wollte. „Es ist einfach jemanden zu zuordnen. Zuerst ist mir aufgefallen, wie ihr über die Menschen gesprochen habt. Es war mehr eine Analyse über eine andere Spezies,anstatt das man sich selbst damit in Verbindung bringt. Das macht man nicht, wenn man ein Mensch ist und kannst unmöglich meiner Spezies entstammen, weil ich es sonst wüsste. Dann habe ich Gerüchte über wandelbare Wesen gehört, die des Nachts den Mond an heulen. Deswegen bin ich darauf gekommen. Ob nun Hund oder Wolf, mit Verlaub, für mich sind es Vierbeiner und ich kenne mich damit nicht aus. Ich habe zwar schon einen Hund gesehen, aber noch nie einen Wolf.“ Sie musste an Den denken, das war nämlich der Hund. Das Hunde und Wölfe miteinander verwandt ware, das wusste sie nicht, für sie war es im Prinzip das Gleiche. Ein Teil der Aussage war nicht einmal gelogen, lediglich der Teil mit dem Werwolf. Da sie ja nichts über Geralt erzählen konnte, musste sie in diesem Punkt herum schiffen. „Was deine Begleiterin angeht, so bin ich im Grunde jemand, der sich nur sorgt. Als ein Wesen, das Gedanken lesen kann, ist es mit aufgefallen, das ich nicht durchkomme. Zumindest nicht ganz.“ Dakini hatte es jetzt nicht geschafft, aber sie wollte sich Mühe geben, dass sie es doch knacken konnte. Bei der Forderung musste Dakini lachen. „Ich verstehe, hier ist Chancengleichheit wichtig. Ich bin einverstanden. Mein Name ist Kokorono Dakini, die Letzte aus dem stolzen Stamm der Tengu.“ Es klang weniger beeindruckend, als es noch in ihrem Kopf geklungen hatte, aber Dakini ließ sich nicht beirren. „Ich bin im reich des Lichts aufgewachsen, welches ich dann verlassen hatte. Kurz danach sind sie ausgelöscht worden. Mein Vater war der König über die Tengu. Tengu sind eben in der Lage Gedanken zu lesen und formidable Kämpfer. Ich habe nichts von ihren Fähigkeiten eingebüßt und kann bestehen. Meine Fähigkeiten konnte ich bereits im Kampf gegen Amon demonstrieren.“ Das war die Wahrheit, Dakini hatte auf dem Schlachtfeld für die Menschen gekämpft, obwohl sie nicht wirklich ihr Ding waren. „Was ich euch bieten kann, nun, ich bin mobil, kann kämpfen oder die Leute auf andere Art unschädlich machen. Außerdem könnte ich euch helfen. Ich bin zwar nicht von hier, doch habe einige Orte gesehen, zum Beispiel Kirigakure und Ishgard.“ Es waren große Städte, auch wenn eine nun zerstört war. „Und mit den Informationen würde ich nichts machen. Im Gegenteil, einige Erinnerungen und zu wissen, dass man einander helfen kann ist doch eine Menge wert.“ Kontakte in der welt zu haben, die man gefahrlos anzapfen konnte, wären nicht schlecht. Zumindest hätte die Tengu so eine Chance, sich ein Netzwerk aufzubauen.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Mo 18. Jun 2018, 23:33

Liliruca ist für Menschen eine recht alte Person denn bisher hat noch kein Mensch über 168 Jahr gelebt und die kleine Lykanthropin war für ihre Art noch ein Welpe, der noch Grün hinter den Ohren ist. Ihr Körper wir aber auch nicht über das 13te Lebensjahr heraus wachsen können und somit war ihr Aussehen und ihr Wissen immer im Zwiespalt, jedoch unterschätzten viele Lili gerade wegen ihrem Aussehen oder plapperten etwas aus, weil sie doch nicht bemerkt oder ignoriert wird. Jedoch war sie für ihr Alter noch sehr wissbegierig und fragte natürlich auch bei allem neuen nach, was Oneira versuchte zu erklären, aber es anscheinend teils doch recht Komplex war, aber sie versuchte es und das fand Lili dann sehr aufregend. Auch wenn sie eigentlich Menschen nicht mochte und eher auf abstand ging, so fühlte sie sich in Oneiras Gegenwart nicht unwohl und man merkte Lili das an, denn dann redet sie etwas befreiter, was sie bei Kumira nicht tat und wohl sehr auffallen würde. Und so versuchte Oneira ihr den Funkempfänger zu erklären, welchen Lili als magisch bezeichnete, aber das wohl die Sache nicht ganz so traf. Da tauchten Wörter auf wie Technik, Physikalische Gesetze, Maschine und Elektrizität. Es gab so viele interessante Dinge und da Lili recht nahe an Oneira lief und die Lykanthropin begeistert war und neugierig, wedelte ihr Schweif aufgeregt unter ihrem Mantel und würde wohl ein oder zweimal gegen Oneiras Bein schlagen, was keine Absicht war. Man erkannte aber an so einen Effekt, dass Lili gerade so richtig Feuer und Flamme ist etwas zu erfahren. „So vieles gibt es, Maschinen, Elektrizität, das alles klingt so aufregend.“ Meinte sie dann begeistert. Klar war ihr Ziel Nummer Eins Aria zu finden, aber so vieles lernen zu können, das machte sie richtig sprachlos und würde Oneira mehr darüber erzählen können, würde Liliruca aufmerksam zuhören und sich das ganze merken. Gerade das Wort Elektrizität, fand sie sehr witzig und spannend, denn diese treibt die kleine Funkmaschine an, das heißt doch das dann alle Maschinen mit dieser Elektrizität laufen. Somit war doch das die Quelle um alles andere zu wissen oder nicht? Man merkte Lili an, dass sie gerade etwas in Gedanken war und sie sicherlich irgendetwas ausgesponnen hat. Ok sie war aus einer anderen Welt, da konnte man nicht wissen, was Elektrizität ist. Das kleine Mädchen war sich sicher, mit Oneira weiter zu reisen brachte neues wissen und zeigte noch viele neue Wundermaschinen die sicherlich noch tollere Sachen machen konnten.
Dann wurde die Zweisamkeit unterbrochen von einer weiteren Gestallt, die einfach auf die beiden zu kam und sie Ansprach. Was Dakini bei Oneira versuchte, bekam Liliruca nicht mit, sie hatte solche Fähigkeiten wie die zwei Damen nicht, aber was die Geflügelte sagte, lies sie aufhören, denn schließlich war sowohl ihr Schwief, als auch ihre Ohren versteckt und daher wusste die Vogelfrau zuviel. Ihr Erklärung war etwas seltsam, denn Liliruca ist zwar in einen längeren Schlaf gefallen, aber das sich Gerüchte über Lykanthropen so schnell verbreiten, war schon merkwürdig, aber natürlich auch nicht unmöglich. „Ihr schließt daraus, dass ich Menschen analysiere, dass ich ein Wesen bin, das nicht von hier stammt und den Vollmond anheult.“ Meinte Liliruca und musste dann etwas lachen, denn sie hat bisher den Mond noch nie angeheult, wobei, sie war ja kein Wehrwolf und hatte einen etwas anderen drang. Sie widersprach damit der Frage ob sie einem Lykanthropen begegnet ist, aber das könnte Lili recht einfach feststellen, denn als Wehrhund, hatte sie eine gute Nase. „Ihr seid keinem meiner Art begegnet? Wisst ihr, wir haben einen sehr penetranten Geruch für Gleichartige. Daher würde ich gern feststellen ob ihr nach einem meiner Art riecht!“ meinte Liliruca und beobachtete das Verhalten der Tengu. Würde sie sich von Liliruca beschnüffeln lassen? Der Lykanthropin wäre das egal, sie machte so was schon häufiger und außerdem konnte sie so auch den Geruchsmarker von Dakini sich merken. Dann aber schien sie sich vor zu stellen. Sie hieß Dakini, war eine Tengu, kam aus einem Lichtreich und soviel Lili heraushörte, war sie eine Art Prinzessin, wenn ihr Vater ein König war. Außerdem konnte sie Gedanken lesen, was Lili aufhören lies. Diese Fähigkeit gab es echt häufig, konnten noch mehr Menschen und Wesen das in dieser Welt? Für Lili war das natürlich zu hoch, sie konnte so was nicht, konnte aber auch nicht den Unterschied zwischen Dakinis und Oneiras Fähigkeiten erkennen. Dakini erzählte noch vom Amon Kampf und was sonst noch geschah. Sie war in einem Ort Names Kirigakure und Ishgard. Lili rieb sich den Hinterkopf und sah Oneira an, sie wusste von diese Dörfern ja selber gar nichts und konnte nichts sagen, jedoch war es auch ein Deal die Tengu erzählte etwas von sich und diese wusste ja auch nicht die Namen der anderen beiden. „Ich bin Liliruca Arde, wie du ja weist eine Lykanthropin, so nennt man uns. Ich bin die rechte Hand meines Rudels, wobei ich nicht weis wo sie sind und ob sie überhaupt in diese Welt gelangt sind.“ Meinte sie dann und dabei fiel ihr dann ein, wer sagt dass nicht nur Lykanthropen hier war? Die Silberne Hand und untotes Gesocks konnte sich auch umher treiben. Das wäre echt nervig wenn eins der beiden hier wäre, von einem zweiten Lykanthropen wusste Lili ja schon.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Mi 20. Jun 2018, 20:59

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Eine angespannte Situation hatte sich zwischen den drei Damen gebildet. Liliruca und Oneira, die sich zuvor bereits fanden und vorerst entschieden, gemeinsame Wege zu beschreiten, und eine fremde Frau mit äußerlichen Merkmalen eines Vogels. Ihr dreister Versuch in Oneiras Gedankenwelt einzudringen blieb nicht nur erfolglos, sondern auch nicht unbemerkt. Daraufhin gaben Worte ihr Vorhaben preis, doch ihre Gedanken verschloss sie. Oneira missfiel das. Die Wahrheit über eine Person erkannte man nur in dessen privaten Momenten, wie zum Beispiel in seinen Gedanken. Die Frau schien allerdings nicht ungeschult, konnte sie schließlich selbst den Geist ihrer gegenüber erforschen, wenn sie es wünschte. So wusste sie offensichtlich auch ihre Gedanken zu verschleiern. Sie dachte an das, was sie sagte. Für Oneira waren die Worte nur wie fader Rauch, der aus den hübschen Lippen hervor stieg. Manchmal allerdings erhaschte die Braunhaarige Stichworte, auf welche sie sich entsprechend konzentrierte. Fremde Namen und Bezeichnungen, die im Kontext zum Gesagten standen. Mit den leeren, blinden Augen starrte Oneira die Vogeldame an. Schwieg seit ihren Fragen und zupfte an dem Anhänger ihrer Kette. Den Mund öffnend würde Oneira in einem Reflex die Hand knapp ausstrecken, wenn Liliruca den Geruch der Fremden ergründen wollte. Mehr als das täte die Frau aber nicht, kein Wort dränge aus ihrer Kehle und sie würde in einer zögerlichen Bewegung den Arm wieder an ihren Körper ziehen. Dann stellte sich die Vogeldame als Dakini vor, geboren in einer anderen Dimension und einer anderen Rasse entsprungen. Der Titel ihres Vaters als König machte sie möglicherweise zu einer Prinzessin, doch was zählte das in Anbetracht eines fehlenden Volkes? Sie schien, bereit der versteckten Forderung in Oneiras Fragen nachzukommen, und auch wenn Antworten einige unausgesprochene Fragen beantworteten, so blieb noch immer die Wahrheit über ihre Motivation aus. Reich des Lichts... ein Ort, von dem sie flüchtig aus den Erinnerungen anderer wusste. Auch Tengu war ihr kein Fremdbegriff, wenn sie auch den Wesen weder eine physische Erscheinung noch ein Fähigkeitenprofil konkret zuordnen konnte. Dakini brachte dahingehend Klarheit. Ob es die Wahrheit war ließe sich ohne nur anhand ihrer Erinnerungen heraus finden. Doch wollte Oneira so weit gehen? Alleine, vermutlich. Doch mit Liliruca neben ihr... sie wollte das Mädchen - oder die Frau, ginge man nach der Erfahrung - nicht verschrecken. Ihre unangenehme Seite zeigen. Es könnte das Vertrauen trüben. Da sich beide einander vorstellten war Oneira nicht sicher, ob auch sie ihre Identität preis geben sollte. Aber vielleicht sollte sie Dakini auch einen Strohhalm zuwerfen, an die sie sich klammern könnte. Ihr starrer Blick auf die Vogeldame nur von gelegentlichem Zwinkern unterbrochen, stellte sich die Braunhaarige vor. Mein Name ist Oneira Tamaresh und ich bin hier geboren und aufgewachsen. Du erzählst uns beeindruckende Dinge über dich und deine Artverwandten. Und du konntest meine Welt bereits kennen lernen. Forschend legte die Frau den Kopf zur Seite. Du denkst, was du sprichst. Du hast versucht, meine Gedanken zu erforschen und da du es nicht kannst, bist du jetzt bemüht deine Gedanken vor mir zu kaschieren. Da du das tust, gibt es mir den Grund zu denken, dass du Geheimnisse vor uns verbergen möchtest. Oneira senkte den Kopf, ihre Augen schienen nun auf den Anhänger in ihren Händen drehenden Anhänger gerichtet. Wie sollen wir dir vertrauen, wenn du sogar deine Gedanken vor uns... mir verbergen musst? Ich halte das für keine gute Basis für... was auch immer. Der letzte Satz kam ihr nur als flüstern über die Lippen. Oneira sah wieder auf und die roten Energien zeigten ihr die Konturen der gefiederten Frau. Was auch immer sie an Fähigkeiten und Stärken mit sich brachte, die konnte sie auch gegen die beiden einsetzen. Oneira war Gewissheit wichtig. Momentan konnte sie keine konkreten Informationen aus Dakinis Geist ziehen und vielleicht provozierte sie mit der direkten Konfrontation den einen oder anderen fehlenden Gedankenfetzen für das Puzzle.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kokorono Dakini » Do 21. Jun 2018, 17:42

Es spitzte sich langsam zu in Duas. Dakini stand zwei Frauen gegenüber von denen die Eine nun an ihr schnüffeln wollte und die Andere sich wohl für ganz schau hielt. Als die Kleine anfing zu lachen, zog die Schwarzhaarige eine Schnute. Sie hatte es nicht als witzig befunden und war einen Moment ziemlich überfragt, was daran nun witzig sein soll. „Also ich bin mir nicht sicher, was es bringt, wenn du an mir schnüffelst, aber bitte tu dir keinen Zwang an. Ich hoffe, ich rieche nicht zu streng, ich war zwar mehr oder minder im Regen unterwegs, doch würde ich Bad in baldiger Zukunft willkommen heißen.“ Auch wenn Dakini den Regen so gut es ging gemieden hatte, so hatte sie trotzdem zwischendurch mit Nässe zu tun gehabt. Liliruca müsste schon eine sehr gute Nase haben, wenn sie da noch einen Geruch wahrnehmen konnte. So zumindest der Glaube der Tengu verstand sie doch von Nasen so viel, wie vom Küchenmixer und das war ein Gerät des Grauens. „Und woher soll ich wissen, was man so macht, so als Lykanthrop. Also in dem Fall nicht den Vollmond anheulen.“ Tatsächlich war das für die Schwarzhaarige sehr neu, immerhin kannte sienur Tengu und andere Dimensionen waren ihr so gesehen kein Begriff. Liliruca könnte auch erzählen, dass sie den ganzen Tag in pinken Kleidern auf Tischen tanzten, sie würde es ihr glauben. Die Tengu legte ihren Finger auf ihr Kinn, dachte kurz nach. „Was genau ist ein Rudel? Ist das sowas wie ein Stamm?“, so hatte sie zumindest die Tengu gerne bezeichnet. Sie waren ein großer und starker Stamm gewesen. „Merkwürdig. Wenn ich sowas mache, dann gibt es Ärger, aber für einen Menschen ist es dann in Ordnung die Privatsphäre eines Anderen zu stören? Denn so wie du sprichst, versuchst du es selbst bereits und das würde entweder bedeuten, dass man mich belogen hat oder es eine Art Gesetzt für Menschen gibt, welche das verbieten.“ Ja, die Tengu konnte auch den Ball in die andere Richtung werfen. „Müsste man dir nicht dann die gleiche Frage stellen? Hast du so wenig vertrauen, dass du in den Kopf eines Anderen sehen musst. Ich bin mit Gedanken lesen aufgewachsen, Tengu kämpfen in ihren Gedanken gegeneinander. Es ist eine Gewohnheit, die schwer wieder abzugewöhnen ist, doch gebe ich mir Mühe. Immerhin heißt es ja, dass Menschen das unangenehm ist und man das nicht soll. Nun soll ich es erlauben, dass jemand in meinen Kopf sehen kann? Verzeih, aber dafür fehlt mir eine Begründung, warum ich es zulassen soll.“ Man konnte die Entrüstung gut heraushören und sie warf ihren Kopf zurück. Es war Verwirrung in ihrem Kopf, immerhin hatte Winry ihr doch alles so erklärt gehabt. Oder, und dieser Gedanke gefiel ihr nicht, die Menschen machten es auch und erlaubten es nicht, um andere Wesen damit zu unterdrücken. Wenn es so war, dann musste sie dagegen etwas unternehmen. „Es ist zwar freundlich, dass du sie gerne aufhältst, aber würde ich euch etwas Böses antuen wollen, dann hätte ich es bereits getan, glaube mir.“ In diesem Fall hätte sie gleich angegriffen und nicht das Gespräch gesucht. Tengu lebten vom Überraschungsmoment und Dakini kannte keine Skrupel die komplette Stadt in die Luft zu sprengen, würde sie kämpfen. Doch vielleicht konnte man trotzdem irgendwie einen Konsens finden.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » So 24. Jun 2018, 23:39

Die Fremde, die sich als Dakini heraus stellte wollte mit Oneira und Lili reisen oder zumindest kurzeitig den Weg mit ihnen teilen, so kam es für die junge Lykanthropin herüber. Jedoch spitze sich die Situation etwas zu, denn die Vogelfrau war seh direkt auf die zwei Damen zugelaufen und wirkte in ihrem Verhalten auch etwas seltsam und auch wenn Lili mit diesem geistigen Zeug nichts anfangen konnte, so wusste sie jedoch, dass anscheinen Dakini auch so eine seltsame Besonderheit hatte wie Oneira und in andere Leute ihre Köpfe sehen konnte, dass aber das nicht so ganz stimmte und sich die Fähigkeiten unterschieden, wusste die Wehrhunddame nicht und konnte daher da nicht mitreden, sie verstecke sowieso keine Gedanken, hätte sie eine Antipati, würde Lili das sofort so offensichtlich zeigen, dass man es auch ohne Gedankenlesefähigkeiten weis und daher konnte Dakini in ihrem Kopf schauen, das war Lili sprichwörtlich egal. Was sie aber aufhören lies, war Dakinis wissen über Lilis Art und das war schon merkwürdig, wenn man bedenkt das es in dieser Welt wohl erst seit kurzem Lykanthropen existieren und die meisten ihrer Art, vor allem aus ihrem Rudel, waren nicht so dumm und würde jedem x beliebigen ihre Fähigkeiten zeigen, jedoch wusste Lili von einem Alpha und vielleicht hat Dakini diesen ja gesehen, was die Vogelfrau so nicht bestätigte, aber dann kam Lili mit einem Angebot, dass etwas merkwürdig war. An anderen Leute zu schnüffeln war sehr unhöfflich und würde Dakini es nicht wollen, würde es Lili nicht tun, aber die Vogelfrau stimmte dann zu und das Mädchen fing an zu grinste und drehte sich zu Oneira um. „Das wird jetzt etwas merkwürdig aussehen.“ Meinte sie dann und kurz darauf ging die Lykanthropin eine Teilverwandlung ein, wodurch sie eine lange Schnauze wie die eines Hundes bekam und auch Lilis Gesicht behaarter wurde und ihre Augen nun eher stechend waren und sehr fixierend, wie die eines Hundes. Sie hatte nun auch sehr spitze und fiese Reiszähne. Sie schnupperte dann an Dakini, was sicherlich für diese merkwürdig war und für Lili auch. So viele unterschiedliche Gerüche, Federn, eher menschliche Haut und dann blieb das Mädchen kurz darauf stehen und es wirkte so, als würde sie grinsen. Irgendetwas ist vorgefallen und es dauerte etwas, bis sich Lili wieder zurück gewandelt hatte, dann lächelte sie und schaute Dakini mit ihren Augen an. „Ich weiß nicht, warum ihr das verheimlichen wolltet, es wäre nicht schlimm gewesen darüber zu reden. Aber ich glaube ihr habt Angst darüber zu sprechen oder was ist vorgefallen?“ Meinte Lili dann, gab es einen Zwischenfall, zwischen Dakini und dem Alpha? Aber selbst wenn die Tengu war nicht verletzt und ein Wehrwolf Alpha hatte große Kräfte, also hat sie entweder nur mit ihm oder ihr geredet, was irgendwie kein Grund war es zu verheimlichen, vor allem vor Lili nicht oder aber die Tengu hat den Wehrwolf getötet. Was mit Verlaub sehr beeindruckend währe, denn dann wäre eine Tengu stärker als ein Alpha. „Ein Rudel ist ein Zusammenschluss. Es gibt den Alpha, einen Beta und viele untergeordnete Lykanthropen. Jeder kann aber zum Beta und Alpha aufsteigen“ meinte Lili und zeigte auf sich. "Ich bin ein Beta, dem Lykanthrop, dessen Geruch du noch an dir hast, das war wohl der Alpha den ich gehört habe.“ Meinte Lili dann, sie gab Informationen über sich heraus, aber sie war sowieso ein eher seltsamer Beta in ihrem Rudel und wohl der kleines Beta den es gab.
Dann ging eine Diskussion über das Gedankenlesen los, Beide konnte in die Köpfe der anderen sehen und Oneira wusste anscheinend, dass Dakini etwas verbergen tut und umgekehrt war es sicherlich auch so, genauso hatte Lili Erinnerungen die erschreckend sein konnte, vor allem von früher, was aber nicht bedeutet das Lili heute noch so was tut oder vor hat. Die Lykanthropin hörte beiden zu und beobachtete das ganze, sie selber wusste nicht, was sie da dazu sagen konnte.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Di 26. Jun 2018, 11:01

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Ein eigenartiger, wenn auch außergewöhnlicher Anblick bot sich der Braunhaarigen. Lilirucas Züge veränderten sich nach Dakinis Zustimmung, ihre Geruchsnote aufzunehmen. Ihre bereits animalischen Züge wurden durch die wachsende Schnauze und dem zusätzlichen Haar markanter. Neben den Konturen veränderte sich auch die Ausstrahlung der für Oneira sichtbaren Essenzen. Die Bewegungen schienen wilder, wenn auch weiterhin koordiniert. Das ist es also, was das Mädchen war. Eine Art Gestaltwandler. Liliruca konnte einen Teil der möglichen Form herbei rufen und nutzte die zur Verbesserung ihres Geruchssinns. Tatsächlich interessierte Oneira nun, wie die vollständige Verwandlung aussähe und was sie bei dieser zu befürchten hätte. Allerdings zeigte die Kleine eine exzellente Kontrolle über sich selbst. Möglicherweise war es nicht mal das, sondern reine Harmonie mit dem animalischen Trieb in ihr. Der kurze Anflug von Sorge in ihrem Blick - während Oneira die kleine Braunhaarige ansah - verflog kurzerhand. Liliruca war kein Feind, keine Gefahr. Sie war mit sich selbst und ihren bisherigen Gedanken so ehrlich, wie es konnte. Gewissermaßen brachten Dakinis Fragen auch Oneira neues Wissen. Wie erwartet lebten die Lykanthropen tatsächlich in Wolfsähnlichen Rudeln, angeführt von Alpha und Beta. Vermutlich gab es noch Einzelgänger, aber die Rudel klangen nach der Norm der lykathropischen Gesellschaft. Oneira fragte sich, inwiefern sich die Welt des Lichts von den anderen beiden Welten unterscheiden musste, wenn Dakini selbst Begrifflichkeiten wie Rudel unbekannt waren. Gab es dort keine Lebewesen in Rudeln? Oder existierten an diesem Ort wahrlich nur Tengus? Nun, nach Dakinis Worten selbst die nicht mehr. Wie erwartet nahm sie die Tatsache, dass die Braunhaarige in den Gedanken der Vogeldame stocherte, nicht positiv auf. Ihre Argumente allerdings hinterließen bei Oneira eine Spur von Überraschung in ihrem Antlitz. Vielleicht sollte Oneira aufhören diese Wesen als Menschen oder Humanoide zu sehen, wie sie die kannte. Dakini und Liliruca kamen aus ihren eigenen Welten, kannten eigene Kulturen. Eigentlich durfte es sie daher nicht wundern, wenn gerade soziale Aspekte anders verstanden wurden. Was die Braunhaarige allerdings sah wirkte wie Naivität, Unwissenheit. Unter dem eindrucksvollen und selbstbewussten Federkleid verbarg sich jemand, der mit all den feinen Nuancen dieser menschlichen Zivilisation nicht vertraut war. Ihr fehlte das nötige Wissen, um die Situation einzuschätzen. Vielleicht wurde es Zeit, Dakini darüber aufzuklären. Wer auch immer dir das erzählt hat muss sehr naiv sein. Was du meinst sind soziale Gepflogenheiten. Unsere Gesellschaft respektiert Privatsphäre und es ist eine asoziale Geste, wenn man sie nicht respektiert. Doch gibt es dafür keine allgemein bekannten Verbote. Die Vogeldame versuchte so in den Wald zurück zu rufen, wie es aus diesem heraus schallte, aber tatsächlich ließ Oneira das kalt. Sie wusste, dass Gedanken lesen ein immenser Eingriff in das Leben anderer war und bei den wenigsten Anklang fand. Aber diese sozialen Hemmungen hatte sie vor langer Zeit abgelegt. Nein, ich habe kein Vertrauen. Und oft genug hat mich das vor Schwierigkeiten bewahrt. Ohne erkennbare Emotionen machte die Braunhaarige diese Aussage. Warum sollte sie deswegen auch unehrlich sein? Ein simpler Fakt, den sie durchaus über sich preis gab. Wenn wir auf dich zukämen und etwas von dir wollten, würdest du auch nicht sicher gehen wollen, dass du uns vertrauen kannst? Du möchtest etwas von uns. Wir sollen dir unser Vertrauen geben. Du stellst uns deine Fähigkeiten zur Verfügung. Aber deine Fähigkeiten sind nur ein Zeichen dafür, dass du auch uns schaden könntest. Wenn du Vertrauen willst, dann will auch ich vertrauen können. Momentan verschließt du dich allerdings. Das einzige, womit Oneira offenkundig ein Problem hatte. Es gab keine Sicherheit. Momentan konnte sie nicht einschätzen, ob die Frau aufgrund von Geheimnissen ihre Gedanken kaschierte, oder ob sie lediglich ihre Privatsphäre schützen wollte. Auch die nächste Aussage Dakinis überzeugte Oneira nicht zur Kooperation. Hättest du das? Oder wartest du einfach auf den besten Moment? Sie legte den Kopf leicht zur Seite. Sie konnte Dakini nicht einschätzen. Momentan wirkte sie wie ein aufgeplusterter Vogel, der glaubte irgendwelche Rechte für sich zu kennen. Vielleicht missverstand sie die Gepflogenheiten einfach und war ebenso sozial inkompetent, wie Oneira es in verschiedenen Situationen sein konnte. Die Braunhaarige wandte ihren Blick zu der Kleinen Lykanthropin. Was denkst du? Wärst du bereit, ihr zu vertrauen? Vielleicht war Oneira einfach voreingenommen. Sie hatte so viel schlechtes in den Menschen gesehen, dass sie kaum noch jemanden vertraute, ohne zuvor dessen Gedanken zu kennen. Es reifte zu einer Art Instinkt heran.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Kokorono Dakini » Mi 27. Jun 2018, 22:51

Das Gespräch lief mittelprächtig. Zumindest, wenn man die Göttliche Eingebung fragte, die auf irgendeine Art und Weise unentdeckt und unerkannt das Leben von Dakini lenkte. Da war allerdings nicht wichtig, denn die kleine Gestalt, welche auf den Namen Liliruca hörte, machte ein interessantes Angebot. Sie wollte an ihr schnüffeln, Dakini hatte nichts dagegen. Dabei wurde sie Zeugin von etwas merkwürdigem. Das Mädchen hatte sich verändert, sie hatte eine Hundeschnauze. Der Blick war stechend und Dakini verengte ihre Augen für einen Moment zu Schlitzen. Dennoch ließ sie es zu, auch wenn es komisch aussah. Dakini war sich nicht ganz sicher, doch plötzlich grinste das Mädchen. Sie hatte also tatsächlich diesen Geralt gerochen. Warum musste dieser auch so stinken? Doch wie sollte es Dakini nun erklären? Namen sollte sie ja keine nennen, doch lügen wäre auch nicht förderlich. Wie wäre es denn mit alternativen Fakten? Zumindest Fakten liefern wäre nicht schlecht. „Es war ein gemeiner Hinterhalt gewesen und nur mit Glück gelangte mir die Flucht. Es war ein furchterregendes Biest. Zuerst konnte ich ein paar Worte wechseln, aber dann verwandelte er sich und griff mich an. Es ist... demütigend darüber zu reden.“ Für die Tengu war diese Angelegenheit tatsächlich peinlich. Geschlagen und in einem Käfig gesteckt zu werden, das war übel und kratzte auch sehr an der Ehre der Tengu. Nicht umsonst wollte sie Geralt lieber tot als lebendig sehen. Bei der Erklärung nickte sie eifrig, glaubte das System ein wenig verstanden zu haben. „Bei uns ist es so, dass wir einen König haben, der die Tengu anführt und ihnen den Weg weißt. Berater gibt es nicht direkt, es gibt nur das Recht des Stärkeren. Da wir lange leben können, gibt es wenig Wechsel in der Führungsebene.“ Das stimmte, Dakini hatte noch nie einen Wechsel erlebt. Zwar wusste sie das ihr Onkel vor ihrem Vater der Herr war, doch mehr war selbst ihr nicht bekannt. Allgemein gab es noch viele Dinge, die sie über ihre eigene Welt nicht wusste. Vielleicht war es an der Zeit, sich damit zu beschäftigen, ihre alte Heimat zu sehen, dass zu plündern, was noch übrig war. Allerdings gab es davor noch ein anderes Problem zu lösen und das war Oneira. Ihre Worte gefielen ihr nicht wirklich, doch musste Dakini nachdenken, zumal sie eine merkwürdige Körpersprache besaß. Vielleicht sollte man an dieser Stelle erwähnen, dass Dakini noch nie jemanden getroffen hatte, der blind war. War Winry wirklich naiv? Das war verwirrend. Als Tengu war klar, dass Körper und Geist stark sein müssen, man tanzte nicht aus der Reihe. „Was bedeutet naiv sein?“ Die Frage mochte vielleicht wie ein schlechter Witz daher kommen, aber da Dakini keine Abstufungen, sonder in der Regel zwischen schwach und stark unterschied, war diese Frage ihr so ernst, wie manch Anderem seinen Lieblingsteddy. Oneira hatte also kein Vertrauen, das war nicht gut. Dennoch weigerte sich Dakini Einlass in ihren Kopf zu geben. „Ich hätte mich gefreut.“, gab sie als Antwort. „Ich kenne diese Welt nicht gut genug und gemeinsam sie besser kennen zu lernen, würde mir sehr gelegen kommen. Immerhin kann ich nicht nach Hause und muss mir hier eine Heimat suchen. Und ich habe nicht mehr als meine Fähigkeiten. Ich glaube nicht, dass es ein Interesse an Schmuck oder Federn gibt. Letztere sind auch tabu.“ Auch vorhin beim Schnüffeln hatte sie ihre Flügel weit gespreizt gehabt. Dakini konnte es nicht ausstehen, wenn ihr jemand an die Federn ging. Bei ihrer nächsten Aussage hin musste die Tengu jedoch schallend lachen. „Oneira-san, sie sind doch von hier. Haben sie schon einmal von Fudo Hikari gehört? Er war mal Mizukage und dieser Mann ist mein Cousin. Wenn sie schon einmal von seiner Kampfkunst gehört haben, dann werden sie feststellen, dass ein Hinterhalt unmöglich ist.“ Vielleicht brachte es auch noch ein wenig Gewicht, denn in der Hinsicht waren Blendungen und Explosionen eher für eine offene Konfrontation gedacht, denn als Hinterhalt. „Außerdem bin ich ein Tengu. Ehre ist eines unserer wichtigsten Güter.“ Dakini war in dieser Hinsicht sehr ernst geworden. Doch am Ende würde es Liliruca sein, welche entscheiden musste.
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