Ehemaliges Uchiha-Versteck

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Uchiha Shinji
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Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Mi 8. Okt 2014, 12:10

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Das Uchiha-Versteck ist ein ehemaliges Versteck des Uchiha-Clans, dessen Nutzung jedoch endete, nachdem Itachi Uchiha den Clan auslöschte und im Kampf gegen Sasuke Uchiha völlig zerstörte. Das Versteck lag auf einem Berg, welcher von dichtem Wald bewachsen ist. Offenbar bestand das Versteck nur aus einem Hauptraum, an dessen Ende ein steinerner Thron stand, denn man kann noch heute Teile des massiven Steins in der Umgebung vorfinden und dessen Aussehen zumindest zum Teil erraten. Zu der Zeit wurde der Berg gesprengt und der umliegende Wald verbrannt, doch heute, eine ganze Weile später, hat sich die Natur an diesem Ort wieder durchgesetzt und ein kleiner neuer Wald hat sich rund um das Gebiet gebildet.

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Mi 8. Okt 2014, 14:17

Cf: Pub zur Roten Laterne

[align=justify]Die Watanabe hatte gewissen Ähnlichkeiten mit Nyoko? Welche und in welcher Form? Diese Frage stellte sich ihm, während die ungleiche Gruppe durch Hi no Kuni wanderten. Ja, inzwischen hatten sie ihre Kilometer hinter sich gelassen und ja, sie waren in seiner Heimat angekommen. Konohagakure war zwar noch sehr weit weg, aber dennoch in greifbarer Nähe. Dennoch würde er dieses Dorf keinen Besuch abstatten - noch nicht zumindest, denn was die Zukunft brachte, wusste der junge Uchiha nicht. Er hatte der Gruppe noch immer nicht gesagt, wo genau sie hingehen würden und Shinji wusste nicht mal, wo genau dieser Ort steckte. Er hatte einst im Konoha Viertel von diesem Ort gehört, einem legendären Uchiha-Versteck, der inzwischen nicht mehr bewohnbar sein soll. Er wusste nicht mal, ob sie dort Willkommen sein würden, ob sich dort irgendwelche Eremiten angesiegelt hatten, ob uchihafremde Menschen dort angebracht waren, so viel, was er hoffentlich demnächst erfahren würde. Kurz schaute er zu seine Begeleiter und war sich sicher, dass diese Beiden den Ort besuchen durften, denn sie waren Freunde von Amaya, seiner Schwester, die die Geschichte der Welt schon irgendwie geprägt hatte. Würde auch er eine prägende Figur werden? "Watanabe-Sama, was meintet ihr mit den Worten, dass Ihr Euch nicht wirklich von Nyoko unterscheidet? Ich habe das nicht wirklich verstanden, oder beruht es darauf, dass ihr euch den selben Busenumfang teilt?", fragte er mit einem schelmischen Grinsen und ertappte sich dabei, dass er jene Gewölbe tatsächlich gerade verglich. Ja, schlussendlich war er doch voll und ganz ein junger Teenager, aber er unterscheidete sich dennoch von normaler Teenies, indem er jetzt schon fast mehr erlebt und verloren hatte, als manch ein Jounin aus Konohagakure. Kurz seufzte der Uchiha und wurde plötzlich wieder ernst. Inzwischen hatte der Uchiha schon den Stab von Nyoko versiegelt, denn er war ihm eindeutig zu schwer. An Kraft mangelte es dem Uchiha sehr, aber er würde es natürlich niemals zugeben, viel zu stolz war er. Dies hatte wohl zwangsweise auch mit seinem Ursprung im Hause des Uchiha Clans zu tun. Die Gruppe ging noch einige Kilometer, als der Uchiha plötzlich stoppte. Mit einer Handbewegung signalisierte er der Gruppe, dass sie wohl angekommen waren. Noch einige wenige Schritte und sie verließen das Waldgebiet und würden sich plötzlich in einer Lichtung wiederfinden. Dann blieb er stehen und ging in die Hocke. Vor ihm fand er ein zerstörtes Stück Stein, welches noch ein Teil des Uchiha Clan Logo zeigte. Ja, sie hatten ihr Ziel erreicht. Er strich über das halbe Logo und drehte sein Kopf zur Gruppe. "Die Erzählungen sagen, dass dies hier einst ein geheimer Uchiha-Versteck gewesen war. Dieser jedoch wurde in einem dramatischen Kampf zwischen zwei meiner Vorfahren zerstört. Das erzählt man jedenfalls.", erklärte er, was er hörte und es war außer Frage, das es sich hier um den falschen Ort handelte. Er stand wieder auf und drehte sich nun vollends zu seinen Begleitungen. Von dem einstiegen Ruhm des Verstecks war wahrlich nichts mehr zu sehen und doch lag erfurcht in der Luft. Zumindest von Seiten des Uchihas. Was wohl in den Köpfen der beiden Anderen vor sich ging? Die Abenddämmerung war inzwischen so gut wie angebrochen und stand außer Frage, dass es nicht bald dunkel werden würde. Jetzt lag es an Shinji einen geeigneten Ort zu finden, an welchem er seine Schwester beerdigen wollte. Es dauerte nicht lange und er fand ein podestähnlichen Gerüst aus Wurzeln eines mächtigen Baumes, welcher vereinzelt in der Lichtung stand. Er kramte seine Schriftrolle heraus, öffnete diese und berührte das Siegel. Mit Hilfe des Tobidogu entstand eine Rauchwolke und Amaya lag plötzlich auf diesem Gerüst aus Wurzeln. Kurz stockte ihm der Atem bei ihrem Anblick, dann jedoch schloss er ihre beschädigten Augen und suchte ihren Körper nach wichtigen Objekten ab. Tatsächlich fand er auch Gegenstände, welche er auch gleich einsteckte. Es handelt sich dabei um ein Bingo Book, ein Erste Hilfe Koffer und zwei Schriftrollen ("Schriftrolle für lange Missionen" + "Schriftrolle von Amayas Vater"), wobei er jenen Koffer an Stelle von Amaya in die Schrifrolle versiegelte. Die Schriftrollen sowie das Bingo Book fanden ihren Platz in seiner Tasche. So stand er auf. Amaya sah so friedlich und unschuldig aus, wie sie da so lag - so als würde sie einfach nur schlafen. Shinji atmete einmal tief durch. "Habt Ihr noch irgendetwas zu sagen, bevor ich mit der Feuerbestattung anfange?", fragte er noch einmal in die Runde. Er hatte nichts zu sagen, er wüsste nicht mal was. Außerdem war er nie der Typ für großen Reden gewesen und hatte dies bisher auch nicht gewollt. Was es auch war, er wirkte auf jeden Fall ziemlich angespannt. Dies hier würde wohl das letzte Mal sein, in dem er seine Schwester sehen würde, denn ein Leben nach dem Tod gibt es für gewöhnlich nicht. Er hatte ein Gefühl, dass sich irgendetwas mit seinen Augen verändert hatte, als er ihren Tod miterlebte, doch wusste er nicht was. Wenn es wirklich das war, für was er es hielt, dann würde er sich etwas überlegen müssen, denn aus aus Mangekyou folgte stets ein Leben voller Dunkelheit. Sowohl im Bereich des Sehens als auch in den Taten, die er tun würde, oder könnte er seine Augen für das Gute nutzen? Er schob seine Gedanken beiseite, denn er hatte sich noch nicht entschieden, was er hiernach machen würde. Wie gebannt würde er zu seiner Schwester starren, so als wäre sie die Antwort zu jeden seiner Fragen.[/align]

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Watanabe Aiko » Do 9. Okt 2014, 00:25

[align=center]CF: Pub zur roten Laterne[/align]

[align=justify]Die ungleiche Gruppe war nach einer kurzen Nacht wieder aufgebrochen. Nachdem der junge Uchiha seinen Wunsch Amaya anständig zu bestatten deutlich machte und auch Seijitsu zu den beiden da zugestoßen war konnten sie Mizu no Kuni und den zwielichtigen Pub direkt hinter sich lassen. Aiko wusste nicht, wohin Shinji sie letztendlich führen würde aber dennoch wollte sie ihm das nötige Vertrauen entgegenbringen. Sie folgte ihm ohne sich dagegen zu sträuben, sie selbst hatte sich bisher das Ziel gesetzt ihn, sowie auch Seijitsu zu schützen und davor zu bewahren den falschen Weg einzuschlagen. Und alleine deswegen würde sie den beiden wohl auf Schritt und Tritt folgen. Auf dem Weg zu dem unbekannten Zielort des jungen Uchihas sprach er sie nochmals auf ihre Worte vor Beginn der Reise an, wo es um die Ähnlichkeiten der beiden jungen Frauen ging. Seine Frage brachte sie zum Schmunzeln, und das schelmische Grinsen auf dem Gesicht des Teenagers war nicht zu übersehen als er die Ähnlichkeit der Oberweite der beiden Frauen erwähnte. „Schön, dass es doch etwas gibt was dir gute Laune bereitet. Aber nein, ich meine nicht die Größe unseres Busenumfangs. Es geht darum, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben und wie es uns über die Jahre hinweg geprägt hat. Ich war nur eine kurze Zeit mit Nyoko zusammen, aber dennoch fühlte sich so etwas wie eine Verbundenheit. Wir wurden beide verletzt und vertrauten bis zu einem gewissen Zeitpunkt niemandem. Ich konnte es ihr Ansehen… aber ich konnte auch sehen, dass sie sich dir nach und nach mehr anvertraut hat. Shinji, ich denke du bist etwas Besonderes. Auch ich vertraue dir, und ich hoffe auch du kannst mir ein solches Vertrauen entgegenbringen.“ Es waren mehr Worte, als zu Beginn gedacht. Aber die Nukenin wollte, dass er wusste das Nyoko in ihm etwas gesehen hatte was ihr kaltes Herz auftauen ließ. Bei AIko war es kaum anders, wobei noch Amaya und Seijitsu damit zutun hatten. Und vor allem Kenjis Tod, hatte dafür gesorgt, dass sie sich anderen Dingen annehmen musste. Sich selbst verändern musste und nicht mehr weiter diesen Blutigen Pfad bestreiten welchen sie hinter sich gelassen hatte. Ihre Grausamkeit würde sie nie verlieren, aber es gab Menschen für die sie sich einsetzen wollte. Ansonsten würde auch sie nicht mehr lange auf dieser Welt verweilen, nicht hielt sie hier. Es war nun mal nicht ihre Zeit. Die Stimmung wurde wieder etwas ernster, und sie folgten weiter dem jungen Shinobi. Es war erstaunlich wieviel Kraft er nach alldem noch besaß, vielleicht war es auch die Tatsache dass er nicht alleine reiste, dass man sich ihm annahm, sowie sein Wille, stärker zu werden. Vielleicht wollte er seine Schwester und Nyoko rächen? Aiko wusste das Ryuuzaki sicherlich nicht die Absicht verfolgt hatte Nyoko zu töten. Niemand konnte ahnen, dass sie versuchen würde Amaya zu schützen. Noch immer wünschte sich die Watanabe, dabei gewesen zu sein. Vielleicht wäre es, dann anders gelaufen? Doch egal, wie oft dieser Gedanke durch den Kopf der Fuinmeisterin ging, sie konnte die Zeit nicht zurückdrehen. Dann stoppte Shinji und mit ihm auch Aiko. Sie waren scheinbar angekommen. Sie beobachtete wie Shinji in die Hocke ging und über das Symbol des Uchiha-Clanes strich, welches auf einem Stück Stein zusehen war. Anscheinend handelte es sich hier um ein ehemaliges Versteck seines Clanes, welche durch einen Kampf seiner Vorfahren zerstört wurde. Nun würde sie dem Uchiha überlassen, wie er Amaya bestatten wollte. Er entsiegelte ihren Körper, welcher auf einem Gerüst aus Wurzeln lag. Aiko beobachtete wie Shinji die Augen seiner Schwester schloss und sie nochmals durchsuchte. Als er damit fertig war, fragte er die Gruppe nochmals ob sie etwas sagen wollten. Aiko wanderte bloß mit den Händen zu ihrem Nacken und löste die Kette von ihrem Hals, welche sie einst von Kenji erhalten hatte. Sie näherte sich dem leblosen Körper der hübschen Uchiha und nahm ihre kalten Hände in ihre um die Halskette in diese zu legen. Sanft legte sie diese wieder zurück und blickte zu dem jüngeren Uchiha um ihm zuzunicken und anschließend Abstand zu nehmen. Nun konnte die Bestattung beginnen und anschließend konnten sie weiterziehen. Wie würde Seijitsu reagieren, wenn er Amaya da so liegen sah? Aiko war gespannt, wie es für die ungleiche Gruppe weitergehen würde.[/align]

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Fuuma Seijitsu » Mo 13. Okt 2014, 22:07

Cf: Pub zur roten Laterne

Wieder einmal waren sie unterwegs, nur das es der junge Uchiha war, der sie führte. Seijitsu bildete zusammen mit Shokubo die Nachhut und der junge Fuuma nahm sich ab und an die Zeit um sich die Landschaften genauer anzusehen. Mizu no Kuni hatte etwas tristes an sich, während Hi no Kuni bei weitem freundlicher wirkte. Hier in Hi no Kuni hatte er auch Amaya und Yoru kennen gelernt. Es war nicht die netteste Begegnung gewesen, aber sie waren freundlich zu ihm gewesen, Yoru sogar mehr als Amaya. Durch Amaya hatte er sowohl Shinji, als auch Aiko kennengelernt. Durch sie war er in all das verwickelt worden. Der junge Fuuma beschränkte sich darauf den Anderen zu zuhören und versuchte sich zurecht zu finden. Der Ort, an dem sie angekommen waren, war eine Ruine. Von dem, was Shinji erzählte, war es ein Ort, der mit seinem Clan zu tun hatte. Die Geschichte klang sehr spannend. Auch der Kater hörte dem Uchiha gespannt zu. Gemeinsam beobachteten die beiden, wie Shinji seine Schwester aus der Schriftrolle rief und sie hinlegte. Bei ihrem Anblick musste Seijitsu wegsehen. Ihm tat es weh die Uchiha so zu sehen und eine Träne fand den Weg zu Boden. Shinji unterdessen durchsuchte sie und fragte danach, ob jemand noch etwas sagen wollte. Aiko nahm ihre Kette ab und legte sie der Toten um den Hals. Shokubo stupste den Fuuma an, merkte die Nervosität des jungen Mannes und wollte ihn aufheitern. "Du hast sie gemocht oder?", fragte das Tier leise und der Blauhaarige nickte nur. Mit vorsichtigen Schritten ging er auf sie zu. So, wie sie da lag, hatte man das Gefühl, sie würde schlafen. Er nahm ihre Hand kurz und drückte sie. Dann schloss er seine Augen, kniete sich vor sie und betete für ihre Seele. Er wollte, dass sie heil in die nächste Welt übergehen konnte und dort auf Yoru wieder treffen würde. Als er geendet hatte, nickte er nur, weinte aber trotzdem seine stumme Tränen. Seijitsu verschrenkte seine Arme, er hatte das Gefühl zu frieren. Ihm ging es nicht so gut, wenn man genau hinsah, konnte man sehen, dass er noch blasser war, als er es ohnehin schon war. Er fühlte sich elend und war froh, dass der Kater neben ihm saß.

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Di 14. Okt 2014, 13:53

[align=justify]Ja, der Weg von Mizu no Kuni bis hierher war etwas länger gewesen und hatte ihre Höhen und Tiefen, zumindest wenn man es von der gesprächlichen Seite betrachtete. Wenn man von den wenigen Gesprächsfetzen absah, so war die Reise bedeutungslos und langweilig gewesen. Auch der Fakt, dass er mit einer hinreißenden Dame reiste, wurde von dem Sinn der Reise mehr als überschattet. Kurz sprachen der Uchiha und eben jene Dame über Busenumfänge, doch das Thema war so schnell wieder verschwunden, wie es zuvor aufgetaucht war. "Ich verstehe.", erklärte der junge Abtrünnige und gab ihr damit zu bedenken, dass er ihre Worte vernommen hatte. Ja, sie sprach wahre Worte und ja, der Uchiha vertraute inzwischen niemanden mehr und doch würde er dies nicht sagen, immerhin wollte er in keinster Weise schwach wirken. "Natürlich bin ich besonders, aber das wusste ich auch schon vorher.", gab er ihr noch den Rest und lächelte schelmisch. Es stimmte, an Selbstvertrauen fehlte es ihm in keinster Weise, aber das wüssten wohl alle Menschen und Lebewesen, mit denen er Kontakt hatte oder gehabt hatte. Was es auch war, Shinji war einfach ein Spitzentyp. Dann war die Gruppe angekommen. Shinji tat, was ein Mann tun musste, und legte den Körper seiner Schwester auf einen geeigneten Untergrund. Es handelte sich hierbei um einen gewaltigen Wurzelansatz eines stattlichen Baumes. Eine perfekte Unterlage für eine wunderbare Feuerbestattung. Da stand er nun und wartete darauf, dass seine Begleiter Amaya ihre letzte Ehre erwiesen. Die Watanabe tat dies, indem sie ihre Halskette um den Hals seiner Schwester legte, der Fuuma jedoch zeigte, wie es inzwischen üblich ist, stillen Trauer. Ein kurzer Blick von Seiten des Uchihas genügte, um zu sehen, dass es dem armen Kerlchen, zumindest äußerlich sogar schlimmer ging, als ihm selbst, deswegen akzeptierte er dies genauso stillschweigend. Innerlich nickte er und signalisierte seinen Begleiter einige Schritte Abstand zu nehmen. Dann formte er einige Fingerzeichen und setzte zu einem gewaltigen Ausatmen an. Aber statt Luft, atmete er Feuer aus. Das Katon: Goryuka no Jutsu formte aus den Flammen ein gewaltigen Feuerball, der stark an einen Drachenkopf erinnerte. Dieser schmetterte gegen den Baum und fetzte diesen fast völlig. Die Technik wurde oberhalb des Körpers angesetzt, sodass dieser und die Wurzeln drunter nicht darunter litten. Die letzten Baumansätze fingen Feuer und es dauerte auch nicht mehr allzu lange und auch die Wurzeln und Teile der Erde würden Feuer fangen. Während die Feuerbestattung langsam aber sicher ihr Ende fand, entschied sich Shinji, was er als nächstes machen würde. Langsam würde das Feuer ebben und sowohl an gekokelte, als auch völlig in Asche verbrannte Teile hinterlassen. Und somit war auch ein Kapitel des Uchiha’s Leben abgeschlossen. Er wandte sich nun an den beiden Mitreisenden. "Ich bedanke mich, das ihr euch Beide die Zeit genommen habt, um hier bei mir zu sein, aber jetzt ist es an der Zeit, dass jeder seinen eigenen Weg geht. Ich persönlich werde jetzt trainieren, meine Fähigkeiten verbessern und meinen eigenen Ninjaweg suchen.", gab er kurz seine Pläne preis und würde zum Gehen ansetzen. Ja, er war ein Einzelgänger und alleine würde er auch stärker werden wollen. Kurz fragte er sich, was die beiden Anderen vorhatten, aber das war nicht mehr seine Soße, wahrscheinlich würde er die Beiden eh nie wieder sehen. Unwahrscheinlich war das nicht, denn die Welt ist groß und deren Wege wohl auch verschieden und das, obwohl er seinen noch nicht kannte. Er hatte nun das Bingo Book seiner Schwester. Soweit diese Aktuell ist, würde er den einen oder anderen Shinobi nach seinem Training aufsuchen, um Antworten zu seinen ganzen Fragen zu sammeln. Wer war Amaya, was war das für eine Organisation, in welcher sie war und was war die, die sie schlussendlich vernichtet hat. Warum wurde sie umgebracht und war sie gut oder böse geworden. Für welchen Ninjaweg sollte er sich entscheiden? So viele Fragen, die nach Antworten lechzten, die der Uchiha bekommen wird, egal mit welchen Mitteln.[/align]

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Watanabe Aiko » Mi 15. Okt 2014, 22:16

[align=justify]Von welcher Sicht man es auch betrachten mochte. Shinji war nicht wie die Nukenin mit welchen die Watanabe vorher Bekanntschaft gemacht hatte. Er war jung, und hatte trotz seines selbstsicheren, starken Auftreten eine Seite an sich welche er verbergen zu versucht. Aiko war im Grunde nicht anders, sie versteckte sich hinter ihrer kühlen Fassade um zu verhindern, dass man ihre Schwächen herausfand. Doch nach alldem was in Tetsu no Kuni geschehen war bröckelte diese Fassade immer mehr. Aiko wehrte sich jedoch nicht dagegen, im Grunde hatte sie mit dem Leben abgeschlossen als sie das Herz ihres geliebten Kenji mit dem Chidori durchbohrt hatte. In diesem Moment war auch ein Teil in ihr gestorben welcher sie zuvor vorangetrieben, sie auf ihrem Weg geleitet und bestärkt hatte. Doch die Worte von Seiji und das Wohlergehen von Shinji und Seijitsu gestatteten ihr nicht von dieser Welt zugehen. Noch nicht. Sie hatte sich einer letzten Aufgabe verschrieben und das war Shinji davor zu bewahren so zu Enden wie seine Schwester und auch Seijitsu wieder das Selbstvertrauen zugeben welches er benötigte um in dieser Welt zu überleben. Beiden wollte sie sich annehmen, doch konnte sie das nicht alleine entscheiden, schließlich konnte sie den Fuuma und noch weniger den Uchiha dazu zwingen mit ihr zukommen. Besonders auf seinen Kommentar hin, legte sich ein leichtes schmunzeln auf die Lippen der Fuinmeisterin. „Na dann. Aber ich hoffe du verstehst, worauf ich letztendlich hinaus will.“ Sprach sie in einem ruhigen Ton während ihr Blick für einen kurzen Moment auf den Jungen gerichtet war, dann jedoch auf die Umgebung des alten Verstecks. Hier wollte Shinji seine Schwester Amaya bestatten, so wie sie es verdient hatte. Aiko und sie hatten zu Beginn ihre Differenzen, aber dennoch hatte die Watanabe das Gefühl gehabt das sie einander besser verstanden als sonst jemand. Nicht als Kunoichis oder gar Freunde, denn das waren sie nicht. Es war eher eine andere tiefe Verbundenheit zu der schönen schwarzhaarigen welche die Watanabe gespürt hatte. Ob Amaya letzten Endes ehrlich gewesen war oder nicht spielte für sie keine Rolle mehr. Sie wusste daher auch nicht genau was sie sagen sollte, denn Freundinnen waren sie niemals gewesen, es wäre eine Lüge dies zu behaupten. Also schwieg Aiko und legte ihr bloß die Kette von Kenji um den Hals und würde dann dem Fuuma die Möglichkeit geben sich dem leblosen Körper der jungen Uchiha zuzuwenden. Es war nicht überraschend, dass scheinbar Seijitsu am meisten davon betroffen war und dies auch nicht unbedingt so verbarg wie Shinji es versuchte. Dann würde der jüngste im Bunde die Bestattung vornehmen und signalisierte den beiden Abstand zu nehmen. Aiko machte ein paar Schritte zurück und beobachtete wie Shinji einen großen Feuerball auf den Baum feuerte. Die Flammen legten sich um den Baum und um den Körper der Uchiha, welche selbst jetzt noch wunderschön war und eher wirkte als würde sie schlafen. Vielleicht würden sie sich im Jenseits wiedersehen, bei dem Gedanken lächelte die Watanabe. Irgendwo ersehnte sie sich den Tod herbei, auch wenn sie es nicht zeigte oder gar aussprechen würde. Als die Bestattung und auch die Flammen sich dem Ende neigten wandte sich Shinji den beiden zu, anscheinend hatte er ihnen etwas mitzuteilen und wollte seinen Weg weiter alleine beschreiten. „Warte, Shinji.“ Kam es von der Watanabe, welche ihren Blick selbstsicher auf den jungen Uchiha richtete. „Ich bezweifle nicht, dass du es alleine nicht schaffen würdest aber ich möchte dir dennoch das Angebot machen dich zu trainieren. Ich weiß, dass ich vielleicht optisch nicht viel Älter bin wie du aber ich habe schon einiges erlebt und bin mir sicher, dass ich dir bei deinem Training behilflich sein kann.“ Sprach sie und hob dann ihren Arm und streckte ihm die Handfläche entgegen um ihm ihr Siegel zu zeigen. „Ich besitze Fähigkeiten, welche dir im Kampf einen Vorteil verschaffen können und außerdem…“ Setzte sie an und leitete Chakra in ihre Hand, doch nicht irgendeines sondern Raiton-Chakra welches sich durch ein lautes Zwitschern äußerte. Bläuliche Blitze zuckten um ihre Hand herum. Dem Uchiha sollte das Chidori bekannt sein. Sie löste das Chakra wieder auf und die Blitze und das laute zwitschern verschwand. „Ich beherrsche das Raiton auf einem hohen Niveau. Ich habe im Tetsu gesehen, dass du dieses Element ebenso besitzt. Ich würde dich unterrichten, falls du Interesse hast von mir zu lernen.“ Sprach sie und war gespannt darauf, wie er auf das Angebot reagieren würde. Und was war mit Seijitsu, sicherlich würde er ebenso bei Aiko beiben. Jedenfalls vermutete die Watanabe dies, denn eigentlich wollten sie sowieso gemeinsam umher reisen. „Ich werde dich nicht zwingen. Die Entscheidung liegt ganz alleine bei dir.“ Fügte sie noch hinzu, bis sie sich an den Fuuma wandte. „Ich würde es begrüßsen, wenn du mich begleitest Seijitsu. Aber auch das liegt ganz bei dir.“ Nun lag es an den beiden, ansonsten konnten sie im Grunde sofort aufbrechen und das Versteck hinter sich lassen. Aber ob nun getrennt oder gemeinsam würde sich noch herausstellen.[/align]


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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Fuuma Seijitsu » So 19. Okt 2014, 13:01

Eigentlich war es die Pflicht eines Trauernden in die Flammen zu sehen. Doch Seijitsu hatte seinen Blick auf den Boden gerichtet, wollte das nicht sehen. Shokubo schmiegte seinen Kopf an ihn, er hatte Mitleid mit dem jungen Fuuma, aber auch mit Shinji und Aiko. Für jeden der hier Anwesenden war es eine schwere Situation. Doch die Frage war nun, was passiert jetzt? Trennten sich nun die Wege? Shinji wollte auch schon tatsächlich los, doch Aiko hielt ihn auf, zeigte ihm eine Kunst, die er jetzt in kurzer nun schon öfters gesehen hatte. Das Geräusch, als wäre die Luft von sehr vielen Vögeln erfüllt. Mit dieser Kunst hatte Ryuuzaki Nyoko getötet. Shinji und Aiko beherrschten beide Raiton. Auf der einen Seite freute sich der Fuuma, Aiko war sicher eine gute Lehrerin für den Uchiha, doch nutzte Suiton und konnte so nichts von ihr lernen. Wenn er also weiter kommen wollte, musste er sich die Techniken selbst aneignen, was sicherlich nicht einfach war. Doch als Aiko sich an wandte, mit dem Wunsch sie zu begleiten, wurde ihm warm ums Herz. Er freute sich und sah sie auch mit einem seltenen Funkeln in seinen Augen an. Doch erlosch es wieder bei dem Gedanken, dass er nicht von ihr lernen konnte. Ein wenig druckste er rum, wusste nicht, wie er es ihnen erklären sollte, zudem war es dem jungen Fuuma unsäglich peinlich. Schließlich schrieb in das violette Fell des Katers. Shokubo achtete genau auf die Zeichen und nickte schließlich, ehe er zu Aiko trat. "Seijitsu - san freut sich sehr über das Angebot, mit ihnen reisen zu dürfen, doch gibt es einen Punkt der ihn sehr beschäftigt. Im Gegensatz zu ihnen ist er nämlich nicht im Raiton bewandert. Sein Hauptelement ist also das Suiton und er glaubt, dass er für das Training eher ein Hindernis darstellen würde, statt einer Hilfe." Der Kater wandte sich zu dem Fuuma um, dessen Gesicht rot angelaufen war. Ihm war das Ganze peinlich und am liebsten sollte ihn der Boden einfach verschlingen. Schließlich schrieb er nervös in die Luft. "Es ist nicht so, dass ich nichts kann. Ich bin gut im Ninjutsu und kann auch ein paar Hiden aus meiner Familie. Auch ein paar Genjutsu kann ich. Allerdings glaube ich, dass ich nicht viel lernen kann und möchte auch kein Klotz am Bein sein." Dieses Thema beschäftigte ihn sehr und er hoffte, das die beiden Anderen seine Bedenken verstehen würden.
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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Di 21. Okt 2014, 20:36

Ja, dieser Uchiha war wirklich besonders und anders als die Anderen und er hatte keine Probleme dies auch anzusprechen. Sichtlich amüsiert über seine Aussage schien die Watanabe nicht zu sein, auch wenn er ihr doch ein leichtes Schmunzeln entlocken konnte. Ja, Shinji war schon dufte. Doch dann erinnerte er sich, warum die Gruppe an diesen Ort gekommen war und war wieder so ernst wie in den meisten Situationen. Die Feuerbestattung ging ziemlich explosiv zu. Da hatte der Uchiha sich mal wieder selbst überschätzt, doch schlussendlich war es eine wirklich wunderbare und prachtvolle Feuerbestattung gewesen, in welcher sich Shinji fast schon wie in ein Genjutsu verlor. Das monotone Flackern des Feuers war von ihm wie gebannt angestarrt und auch das Erlöschen dessen, sowie der Duft von verkohltem Fleisch, Holz sowieso Knochen ließen seinen Blick nicht sofort von dem Szenario abwenden. Es dauerte einige Minuten, bis er sich umdrehen und sich seinen Begleitern zuwenden konnte. Dann erklärte er diesen, dass er sie nun verlassen würde, um in Ruhe trainieren zu können. Dies konnte nur Früchte tragen, wenn man bedenkt, dass er inzwischen einige geniale Schriftrollen auf seiner Reise sammeln konnte, doch die Watanabe ließ ihn nicht ziehen. Sie erklärte ihm, dass sie ihn gerne trainieren würde und zeigte dabei ihre Handfläche auf welchem der junge Teenager ein Siegel erkennen konnte. Ein Fuuin? Die rothaarige Schönheit sprach weiter, als er plötzlich Blitze in ihrer Handfläche zucken sah. Schneller als man das Wort Müllverbrennungsanlange sagen und deren Bedeutung überhaupt erörtern konnte, war das Sharingan im Uchiha erweckt, da er erahnen konnte um was für eine Technik es sich handelte. Ja, auch das alles sagenden Geräusch von tausenden von Vögeln unterstrich diese Vermutung auch noch. Woher konnte diese Frau diese Technik? Wer war sie überhaupt? Shinji kniff seine Augen zusammen. Inzwischen war die Technik schon wieder verblasst und die Watanabe unterhielt sich mit dem Fuuma. Gut, dieser Unterhaltung war nicht normal, dennoch konnte der Uchiha anhand der Fingerzeichen des Fuumas erörtern, was dieser wollte. Sharingan waren wirklich das Wunder Gottes und doch fiel ihm auf, dass wieder irgendetwas anders war, als zuvor. Sein Blick war schärfer als zuvor und das, obwohl sein Mangekyou Sharingan überhaupt nicht aktiv war. Was er nicht wusste, das sich während dieser der Transformation seiner Augen noch ein weiterer großen Sprung von der zweiten Stufe zur der Dritten verholfen hatte. Doch darüber konnte er gerade nicht denken, denn er musste etwas herausfinden. Chidori ist eine Technik des Uchiha Clans, wie also konnte diese Frau diese beherrschen? Sie wollte ihn trainieren, doch kannte er sie nicht einmal. Konnte er ihr wirklich vertrauen, oder wollte sie ihn hintergehen? Es war nun Zeit dies herauszufinden. "Scarlet-San. Woher habt ihr diese Technik gelernt? Anhand Eurer Antwort werde ich mich entscheiden, ob ich von Euch trainiert werden möchte, oder nicht.", erklärte er ihr und versuchte sie anhand seines Bluterben genaustens zu analysieren. Ja, von nun an würde er vorsichtig mit den Leuten sein, mit denen er seine Zeit verbrachte, denn er konnte inzwischen keinen mehr vertrauen. Er war alleine in dieser großen weiten Welt, hatte keine Familie mehr und keine Freunde. Nun würde er seine Fähigkeiten verbessern wollen und sich international einen Namen machen. Oder aber er würde nach seinem Training nach Konohagakure zurückkehren, um erörtern zu können, ob er dort wieder erwünscht wäre. Aber erst einmal benötigte er Antworten zu seinen vielen Fragen, die er erstmal finden müsste.

out: schlechter Post, hatte zwischendurch eine Schreibblockade, kp warum

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Watanabe Aiko » So 26. Okt 2014, 00:35

[align=justify]Früher war es Aiko selbst, welche sich nun von der Gruppe getrennt hätte. Sie war eine Einzelgängerin und wollte sich ihren eigenen Zielen widmen. Niemandem vertrauen und so von niemandem hintergangen werden. Ein Weg, welcher einen durchaus weiterbringen konnte aber mittlerweile wusste sie es besser. Es gab Menschen, welchen man vertrauen konnte und besonders Seijitsu gehörte dazu. Die Watanabe hatte sich so an den Jungen gewöhnt, sie mochte seine Gesellschaft. Shinji war etwas komplizierter und auch anstrengender, aber dennoch jemand welcher der Watanabe einen Grund gegeben hatte weiterzuleben. Vielleicht lag es auch daran, dass er Amayas Schwester war und Nyoko und er sich so nahe standen. Doch würde sie letztendlich darauf Acht geben, dass er nicht den falschen Weg einschlägt. Doch musste sie ihn nun erst einmal davon überzeugen ihr Angebot anzunehmen. Sie glaubte daran, dass er nicht einfach damit einverstanden wäre und sie begleiten würde. Aber so wäre es, jedenfalls für die Watanabe langweilig gewesen. So also hielt sie ihn auf, bevor sich die Wege der Gruppe trennten. Er würde ihr zuhören, dessen war sie sich sicher. So offenbarte sie ihm das Siegel auf ihrer Handfläche, und spielte damit auf ihre Fuinausbildung und ihr Wissen an welches sie an ihm weitereichen könnte. Doch sicherlich würde sie ihn alleine damit nicht überzeugen, weswegen sie ein Jutsu anwandte welches dem jungen Uchiha aufjedenfall bekannt sein sollte. Das Chidori, welches sie selbst einst von einem Mitglied des selben Clanes gelernt hatte, welchem auch Shinji angehörte. Sein Sharingarn aktivierte sich, und auch AIko bemerkte die Veränderung. Es waren nun drei Tomoe zusehen, und nicht nur zwei. Das was geschehen war, hatte Spuren hinterlassen ob diese nun positiv oder negativ auf den Jungen auswirkten würde sich noch zeigen. Shinji stellte ihr eine berechtigte Frage, stellte aber auch gleich klar das ihre Antwort entscheiden würde ob er das Angebot annehmen würde oder nicht. „Ich lernte diese Technik einst von einem Mitglied deines Clanes. Er war ein Abtrünniger, namens Shinichi Uchiha. Aufgrund eines alten Freundes lernte ich ihn kennen, er vertraute mir und unterrichtete mich in ein paar wenige Künste.“ Erklärte die Watanabe ehrlich. Ihre Stimmlage veränderte sich nicht, sie war nach wie vor ruhig und sanft, aber dennoch mit einem gewissen Nachdruck. Wie würde sich Shinji nun entschieden? Würde er ihr auch vertrauen?

Seijitsu hatte scheinbar andere Bedenken, er offenbarte Shokubo seine Sorge und was ihn beschäftigte. Die Großkatze würde seine geschriebenen Worte wiedergeben. Der Fuuma schien zu glauben, dass er eher ein Hindernis wäre, da er das Raiton nicht beherrschte und daher auch nicht helfen könnte. „Es geht bei meinem Training nicht nur um die Techniken. Ich möchte euch mehr mitgeben und euch ausbilden. Seijitsu, ich denke du besitzt ebenso das Potenzial eine Fuinausbildung zu beginnen. Es liegt jedoch an dir, ob du Interesse hast die Siegelkünste zu erlernen oder nicht.“ Sprach sie, während sich auf ihre Lippen ein sanftes Lächeln legte, welches den Fuuma ermutigen sollte. Dann wandte sie sich an beide. „Also, es liegt an euch. Ich werde niemandem etwas aufzwingen. Ihr müsst selber wissen, wohin euch euer Weg hinführen soll.“ Sprach sie und wartete ab was die beiden zusagen hatten. Natürlich hoffte sie, man würde ihr Angebot annehmen. Vor allem Shinji machte ihr Sorgen, sie wusste nicht wie sehr er von dem ganzen mitgenommen war, auch wenn er versuchte es zu verbergen. Irgendetwas hatte sich verändert. „Wenn du Erlaubst, Shinji. Würde ich das Lager hier aufschlagen und das Training beginnen. Gibt es hier in der Nähe vielleicht sogar eine Höhle?“ Ob die beiden sie nun begleiten würden oder nicht, sie würde trotzdem nach einem Unterschlupf suchen, und erstmal in Ruhe ihren Plänen nachgehen.[/align]

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Fuuma Seijitsu » So 26. Okt 2014, 11:55

Die Beerdigung Amayas war eine Sache, die dem jungen Fuuma sehr ans Herz ging. Er hatte sie und Yoru sehr gemocht, doch gleichzeitig wusste er auch, dass das Leben weiter ging, dass sein Leben weiter ging. Er hörte dem Gespräch der beiden Anderen zu und war überrascht, als er das Raitonjutsu sah. Diese Kunst war wirklich, das wusste er bereits zu genüge, denn immer, wenn er sie gesehen hatte, hatte sie auch Menschenleben gefordert. Seijitsu schüttelte den Kopf, so über eine Kunst zu denken, ließ sie mächtiger werden und wenn man genau nachdachte, war fast jede Kunst auf irgendeine Art und Weise tödlich. Er freute sich, dass Aiko Shinji trainieren wollte, auch wenn dieser erst einmal wissen wollte, woher sie die Kunst überhaupt kannte. Während sie es ihm erklärte, kämpfte der Fuuma mit seinem Gewissen. Ihm fielen die ganzen Unterschiede zwischen ihnen auf, er hatte nicht die Begabung in den Elementen, die die beiden hatten, zudem war Shinji ein Uchiha. Sicher konnte er die Künste sehr schnell lernen. Es war keine Eifersucht von Seiten des Fuuma, es war schlicht mangelndes Vertrauen in seine Kräfte. Er teilte es den Anderen über Shokubo mit. Es war die Watanabe, die ihn ermutigte und meinte, dass auch er das Potenzial für eine Fuinausbildung hatte. Seijitsu, der es sonst eher vermied jemanden in die Augen zu sehen, starrte die Watanabe an, suchte nach einem Zeichen, dass sie einen Scherz mit ihm trieb, doch er konnte nichts finden. Er lächelte sie ehrlich an und nickte, auch Shokubo kniff vertrauensvoll die Augen zusammen. Damit stand wohl fest, dass der Fuumabei Aiko blieb. Nur war dann noch die Frage wie sich der Uchiha zu dem Thema entschied. Doch Seijitsu war in diesem Punkt sehr zuversichtlich, auch was den Unterschlupf belang. Plötzlich hatte er eine Idee und griff nach Aikos Arm. "Eine Höhle in der Nähe von Wasser wäre nicht schlecht, dann könnte ich mein Suiton trainieren." Seijitsu wollte sich Mühe geben, kein Klotz am Bein sein und zeigen das er einen Wert in der Gruppe hatte und er meinte nicht den gesellschaftlichen, sondern den kämpferischen Wert.
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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Do 30. Okt 2014, 00:08

[align=justify]Da stand er nun, angespannt, in der Hoffnung, das die Antwort der Watanabe positive für beide Parteien sein würde. Sein Sharingan war aktiv, seine Muskeln angespannt, angriffslustig bis zu den Haarspitzen. Irgendwie erwartete er regelrecht, dass sie irgendetwas sagte, was er nicht hören wollte, dass sie irgendetwas erklärte, was bestätigte, dass sie ihm doch feindlich gesinnt war. Hatte sie einen Uchiha gefoltert, seine Techniken gestohlen und dann hinterrücks ermordet? Dann begann sie zu sprechen. Doch die Antwort enthielt nichts schlimmes. Shinichi Uchiha, der Name sagte ihm reichlich wenig, doch diese Aussage genügte ihm - vorerst. Sein Sharingan erlosch nicht, vielmehr war das einzige was man erkennen konnte, dass er sich sichtlich entspannte. Kein Kampf mit einer Frau, die seine Techniken wohl besser kannte, als er ihre und das obwohl die Beiden noch nie gegeneinander gekämpft hatten. Dies folgerte er daraus, dass sie diesen Shinichi gekannt hatte und dieser wohl, wenn er nicht völlig anderes gestrickt gewesen war, was er logischerweise nicht sein konnte, da er ihr das Chidori beibrachte, wohl den selben Kampfstil gehabt hatte wie er. Ja, noch war er ein ganz normaler Uchiha und hatte nichts besonderes an sich. Gut, er besaß das Mangekyou, aber dies hatte er noch nicht wirklich realisiert und die Kontrolle hatte er auch nicht. Was es auch war, mit dem Fakt, dass sie ihm sein Augenlicht nahmen, würde er sich ihnen wohl eh nicht bedienen. Er musste also eine besondere Technik erfinden oder erlernen, die ihn unberechenbar machte, die man einfach nicht erwarten konnte. So gesehen eine Signaturtechnik, die nur er beherrschen konnte. Vielleicht könnte diese Frau ihn tatsächlich dabei behilflich sein, wobei es schon reichen würde, wenn sie ihm die ersten Weichen zu diesem langen und schweren Weg setzten würde. "Ich akzeptiere es, wie du diese Technik erlangt hast. Wenn ein Vorfahre von mir Euch traute, so werde ich dies auch tun.", erklärte er wahrheitsgetreu und nickte ihr vielsagend zu. Ja, er war bereit von ihr zu lernen. Während sie mit dem Fuuma plauderte und versuchte ihm Selbstvertrauen einzuflößen, griff der Uchiha nach dem erbeuteten Bingo Book und blätterte ein wenig in diesem herum. Bei vielen Bildern war ein Kreuz zu sehen, er konnte nur vermuten, was dies zu bedeuten hatte. War es seine Schwester gewesen, die all jene auslöschte, oder bekam sie mit, wer verstarb, weil sie nach etwas größeres suchte? Shinji würde es wohl nie wissen. Plötzlich stieß er auf die Seite von Nyoko Yagami, seiner Begleiterin, dessen Tod plötzlich wieder in sein Gedächnis strömte. Er fasste sich ins Gesicht und für Sekundenbruchteile war sein Mangekyou erweckt. Würden die beteiligten dies bemerken? So schnell, wie diese auftauchten, verschwanden sie wieder. Dieses komische Gefühl der Dunkelheit war wieder da gewesen, aber Shinji konnte sich nicht erklären, wieso. Genervt legte er das Bingo Book wieder weg. Eigentlich wollte er schauen, ob er Informationen über die Watanabe oder den Fuuma finden würde, doch soweit kam es nicht. Nyoko hatte ihn sichtlich die Lust genommen. Er konzentrierte sich mit seinem Sharingan wieder um die Watanabe. Angestrengt wollte er die Augen aufrecht erhalten, das Gefühl verinnerlichen. Sein Ziel ist es, das das Sharingan etwas normaler für ihn wird, etwas was er ständig aktiv haben konnte, an dem er sich gewöhnen würde, in der Hoffnung, dass er dieses nicht mehr deaktivieren brauchte. Die Watanabe wollte also auf diesem Grund und Boden trainieren, würde aber in einer Höhle nach einem Unterschlupf suchen. Fünfzig Prozent davon konnte er ihr erlauben. "Ich kenne einen Ort, an dem es eine Höhle gibt und wo wir auch ungestört trainieren können. Ich bin ja inzwischen schon sowas wie ein Fremdenführer geworden, warum also sollte ich damit aufhören?", fragte er die Frage, die nicht nach einer Antwort lechzte. Ohne weiter Zeit zu verschwenden, ging er voraus in Richtung des Ortes, welchen er anpeilte. Ja, die beiden anderen Shinobi waren folglich gezwungen ihn weiter zu folgen. Er war halt gerne der Anführer - ob er dies auch bleiben würde?[/align]

tbc: Höhle (könnt mit tbc'n und gleich dort weiterposten)
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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Fr 23. Dez 2016, 01:15

Cf: post268252.html#p268252

Es war gerade mal ein Tagesmarsch vom alles entscheidenden Schlachtfeld und dem geheimen Versteck der Uchiha und doch schien es Shinji so, als hätte er mehrere Wochen gebraucht. Aber dies misst er ausschließlich an den zig Gedankengänge die ihm um den Kopf schwirrte. Er hatte sein Amaterasu abgefeuert und obwohl der Shichibi von dieser Tat mehr als wehklängige Schreie von sich gegeben hatte, war sein Versuch endlich mal einen Nutzen in der Welt zu haben diesmal vom Hachibi zerschmettert worden und das eigentlich nur, weil Shinji zu langsam gewesen war das Rieseninsekt zu stoppen. Aus Reflex hatte er im Sinne "seines" Heers gehandelt. Man vertraute ihm Menschenleben an und er war nicht in der Lage dem Vertrauen gerecht zu werden. Sein Heer, welche er Anweisungen gab, stürzte ins Chaos, den Shichibi hatte er nicht mal aufhalten können. Manda beschworen, damit er zuschauen kann, war echt keine Leistung. Inzwischen spürte er nichts mehr von den anfänglichen Schmerzen im Auge, mit welchem er diese destruktive Technik verwendet hatte und doch erinnerte er sich noch genau das das Gefühl. Es war eine Mischung aus dem Gefühl der Macht und dem Schmerz von tausend Stiche. So ein zwiegespaltenes Gefühl verfolgte ihn auch dabei, das Schlachtfeld einfach so zu verlassen. Natürlich hatte er an Sarutama gedacht und in normalen Fällen wäre er wohl ihn suchen gegangen, aber diese Schlacht hatte dem Uchiha etwas gezeigt. Zumindest sah er das so, dass seine Zeit in der Zweisamkeit und im Schatten des Sakebi vorbei waren. Bevor er ihn traf war er immer ein Einzelgänger gewesen und seit er mit ihm rumlief, hatte er sich kämpferisch nicht im geringsten Vorwärts bewegt, im Gegenteil, er war zu einer Art Randfigur geworden, die seinen Partner dabei zusehen konnte, wie er sich zu etwas großen entwickelte. Er blieb auf dem Ansatz stehen und konnte nicht weit von ihm die Ruinen des einstig wohl sehr prachtvollen Verstecks sehen. Er zog eine Grimasse ehe sich Blitze um seine Hand züngelten und er wutentbrannt einen nahe liegenden Baum malträtierte. Kurz blieb seine halber Arm im Holz stecken, ehe er mit Gewalt und der Hilfe seiner Technik und dem Geräusch von tausend Vögeln seine Arm wieder heraus riss. Er war so sicher mit seiner Signaturtechnik, dass er längst keine Fingerzeichen mehr dafür benötigte. Den Schmerz seiner Hand druckte er mit einer gebildeten Faust so gut es ging einfach weg. Er war zu aufgebracht um sich diesen nichtssagenden Schmerz hinzugeben. Stattdessen griff er nach seinen Schriftrollen und fing an sich in das Gekritzel anderer einzulesen. Es gab so viele Techniken die er noch zu lernen hatte, aber gerade wollte er sich nur abreagieren. Seine Augen fielen auf die Schriftrolle von Aiko, die so einige Chidori Variationen zeigten. Mit einem Tze Geräusch legte er die Rollen wieder weg und bündelte ein weiteres Chidori, mit welchem er weitere Bäume und auch Felsen zerschmetterte. Es dauerte wieder etwas, bis er sich abreagiert hatte. Mit schwerem Atem hörte er, wie das Geräusch des Chidori verebbte und sein Geist wieder klarer wurde.

Für einen kurzen Augenblick kam es sich vor, als würde er langsamer laufen als mit aktiviertem Chidori. Ein drittes Mal in Folge benutzte er seine Technik, diesmal jedoch nur um herauszufiltern, ob er während der Technik tatsächlich schneller wurde und es stimmte. Es kam ihn sogar vor, als würde er seine Schnelligkeit gar verdoppeln. Dadurch das sich sein Sichtfeld mit dem Sharingan anpasst, war es ihm bis jetzt gar nicht aufgefallen. Könnte er das nutzen, um seine Geschwindigkeit gar zu vervierfachen? Dazu wollte er sein Nagashi prüfen, welcher seinen ganzen Körper umhüllte. So gut der Gedankengang doch war, das Nagashi verbesserte seine Geschwindigkeit nicht, sie war rein für den Schaden gedacht. Sein Atem war schon schwer und er erkannte daran, dass sein Chakralimit wohl bald erreicht war, dennoch dachte er nicht im Geringsten daran jetzt aufzugeben, er musste einfach stärker werden. Sein Ziel war es also ein Nagashi zu entwerfen, welches seine kompletten Schaden verliert und nur seine Geschwindigkeit verstärken konnte. Er wollte nicht warten, bis er sich einen guten Trainingsplan entworfen hat, genauso hatte er nicht die Geduld zu pausieren um sein Chakrapool wieder langsam aufzufüllen, nein, er musste sofort stärker werden. "Ach, scheiß drauf.", murmelte er nur vor sich hin. Unüberlegt aktivierte er ein viertes Chidori und legte sich die Hand auf den Brustkorb. Sein Plan war es das Chidori in seinen Körper strömen zu lassen und sich in einer Art Aura wiederzufinden. Der Plan ging nur bedingt auf. Das Chidori strömte tatsächlich in seinen Körper, aber hatte sehr negative Auswirkungen. Anstatt, dass sie seine Attribute verstärkten, gab das Chidori ihm diese Schäden, die er seine Gegner normalerweise zufügte. Starke Stromschläge und sein Körper wurde plötzlich steif. Zum ersten Mal bemerkte er, was seine Technik überhaupt bei seinen Gegner bewirkte. Er konnte nicht mal richtig aufschreien, er war plötzlich starr vor Paralyse, als ihm schwarz vor Augen wurde. Dies gepaart mit seinem fast leeren Chakrapool könnte wohl seinen Tod bedeuten.

Ein komisches Gefühl durchströmte den Körper des Uchiha und er merkte, das er von fremden und nicht normalem Chakra umringt ist. Er riss seine Augen und bemerkte auch, dass sein Sharingan plötzlich aktiviert ist und ein Hauch des Todes lag in der Luft. Er blickte auf sich hinab und sah ein schwarzes Chakra, welches sich wie ein Umhang um ihn gebildet hat. Seine Überraschung verwandelte sich sofort in Schrecken und hastig versuchte er dieses Chakra abzuwimmeln, aber es klebte an ihm als sei es sein eigenes. Schrecken wurde Furcht und Verzweifelung machte sich in ihm breit. War sein Experiment so fehlgeschlagen, dass er nun gestorben ist, oder warum kam es ihm so vor, als würde der Tod gerade jeden seiner Schritte folgen. "Du bist so schwach, kleiner Uchiha." Nochmal erschreckte sich der Sharinganträger und schaute sich perplex um. Irgendwie klang es so, als würde die Stimme aus seinem Inneren kommen, aber das wollte er einfach nicht wahr haben. "Wer bist du und was willst du von mir?" Ja, der Uchiha wusste nicht recht, was er tun sollte. "Komm, ich zeige dir welche Kraft wirklich in dir steckt." Plötzlich war es so, als würde er durch einen Strudel flutschen. Am anderen Ende endlose Dunkelheit. Nein, das kam ihm nur so vor, denn seine Augen gewöhnten sich langsam ein ein schwaches Licht, die einer Dämmerung glich. Er kniff seine Augen zusammen, ehe die sich wieder schlagartig weiten. "Du...du du bist..." Shinji traute seinen Augen nicht, vor ihm stand der Tod? Das Wesen sagte erstmal nichts, die Reaktion des Jungen schien ihm zu gefallen. In ihm steckte so viel und doch war er seine eigene Barriere. Nicht seine Bindung zu Sarutama sondern er selbst war es, welcher sich im Weg stand. In diesem Stadium interessierte ihm den Jungen nicht im geringsten. Er hatte ihn nur deswegen gerettet, damit er selbst nicht drauf gehen würde. Für ihn persönlich war es zu früh aufzutauchen, denn er wollte sich noch nicht in sein Leben einmischen. "Du bist so schwach und vor allem deutlich dümmer, als ich es für möglich gehalten habe. Ich frage mich gerade, ob es doch ein Fehler gewesen sei zu dir zu kommen." Er hätte niemals für möglich gehalten, dass der junge Uchiha sich fast selbst umbringt. Er hat gesehen, dass Uchiha im Allgemeinen sehr sehr emotional sind, aber das sowas passieren würde, war dennoch nicht im geringsten auf seinem Schirm. Langsam fing sich der Schwarzhaarige, der immer mehr Konturen in Hanmon entdeckte. Naja, fangen war wohl völlig der falsche Begriff, wie überwältigt man solch eine Situation. Plötzlich musste er an Saya denken, waren ihre Fälle ähnlich und wie ist sie damit umgegangen? "Ich sehe schon, dass dich mein Anblick sprachlos macht, ich an deiner Stelle würde zwar gefasster reagieren, aber wenn man bedenkt, dass du noch blau hinter den Ohren bist, ist diese Reaktion wohl nur gesund. Mein Name ist Hanmon und ich bin ein Wesen des Lichts. Meine Fähigkeiten sind wohl grenzenlos und ich bin hier um dir meine Kräfte anzubieten im Gegenzug erwarte ich, dass ich in deinem Körper leben darf. Darüber hinaus kann ich deine trostlosen Gedanken nicht mehr mit ansehen und werde dir dabei helfen wieder auf dem richtigen Weg zu kommen." Das ganze musste Shinji erstmal verarbeiten. Hanmon, ein Wesen des Lichts? Einer wie Fudo Hikari? Er bekommt dessen Fähigkeiten im Austausch einer Wirt-schaft und das einfach so ohne Nachteile? Dieses Wesen war dem Tod ähnlich, wie kann es so freundlich wirken? Eigentlich hatte Shinji noch so viele Fragen. Woher kommt er, wieso hat er sich bei ihm eingenistet, was will er wirklich vom Uchiha und vor allem, wieso hat Fudo ihn nicht spüren können? Doch jetzt wo er nur so darüber nachdachte, war das Angebot viel zu gut um es abzulehnen oder darüber nachzudenken. Er wollte nicht mehr mit diesen Zweifeln leben, nicht zu wissen was er kann, was er ist und was er werden will und dabei will das Wesen ihm helfen. Genauso will er stärker werden und eine neuartige Fähigkeit war doch schon mal eine sehr große Hilfe. Dieser schwarze Chakragewand ist also nur ein Bruchteil dessen Stärke. Ja, dieser Gedanke gefiel dem Uchiha sehr. "Einverstanden...nur wie besiegeln wir dieses mündliche Gelübte?", fragte er seinen neuen "Freund" und streckte einfach seine Hand zu einem Händeschütteln aus. Das ging ja viel einfacher, als es sich der kleine Totengott erhofft hatte. Statt zu antworten flog das Wesen auf den Uchiha zu und schlussendlich durch ihn hindurch. Plötzlich wurde es dem Jungen eisig ehe er sich wieder im echten Leben befand. Wo auch immer er gerade gewesen war, jetzt war er wieder am Uchiha Versteck, von diesem Hanmon und seinem Chakra fehlte jedoch plötzlich jede Spur. Hatte er sich einfach überarbeitet und im stehen schlecht geträumt?

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Re: Ehemaliges Uchiha-Versteck

Beitragvon Uchiha Shinji » Mo 9. Jan 2017, 22:21

Shinji war nun mehrere Stunden am Versteck. Er hatte zwar nichts zu essen dabei, aber irgendwie war er auch nicht wirklich hungrig, stattdessen saß er im Schneidersitz auf einem Trümmerstück aus Stein und hatte eine Weile nun seine Augen geschlossen. Kurz nachdem das Ganze mit diesem Lichtwesen passiert ist, dachte er, er hätte nur geträumt, aber es fühlte sich so real an und irgendwie schien es als würde er im Inneren gerufen werden. Dieses Treffen war einfach kein Zufall, das spürte er und darum musste er diese Verbindung wieder herstellen. Stichwort Konzentration. Plötzlich spürte er wieder dieses Gefühl des Todes tief in seinem Inneren, in seinem Geist. Es war schwach und doch wurde er durch sein Instinkt geleitet. Es fühlte sich an, als würde er durch einen Gang gehen, wobei jeder Schritt ihm schwerer und schwerer fiel und das obwohl er eigentlich gar nicht zu laufen schien. Wieder war es eine Dunkelheit, die ihn umringte und doch gab es ein sehr sehr schwaches Licht am Ende dieses Ganges, welchem er folgte. Dann sah er wieder dieses Licht. In seiner ersten Begegnung mit diesem dachte er tatsächlich, dass es sich dabei um ein schwaches Licht handelte, doch jetzt sah er es klarer. Es schien, als wäre es ein dunkles Licht und er erkannte nun auch die Quelle, es handelte sich um dieses Wesen des Lichts. Wenn er dies mit dem Hikari verglich so kam es ihm vor, als wäre dieses Wesen, dieser Amon und Fudo genau gegenteilig wären. Dieses mal hatte er sich sofort an dieses Licht gewöhnen können und konnte in dieser Räumlichkeit sogar mehrere Schemen und die Wand erkennen. Er befand sich in einem kreisförmigen Raum, welcher nur einen Ausgang besaß oder Eingang, je nach Blickwinkel, immerhin kam er von diesem Gang. "Du hast es also geschafft aus eigener Kraft hierher zu finden." Das Wesen hob seine beiden Arme hoch und Shinji konnte sein Chakra spüren. Es war überwältigend, aber er konnte das Gefühl nicht wirklich zuordnen. Es fühlte sich irgendwie an wie....Angst. Fühlt sich so furcht an? Shinji versuchte die Fassung zu bewahren, doch er war wohl kein guter Schauspieler. Dennoch ignorierte Hanmon diesen Fakt gekonnt. "Ich habe diesen Ort innerhalb deines tiefsten Inneren erschaffen. Ich kann diesen Ort nach belieben verändern und es gibt viel zu entdecken. Dieser Ort ist namenlos. Dennoch musst du hier nicht herkommen, wenn du mit mir sprechen willst und doch bist du hier, was willst du?" Auch die Stimme dieses Wesens war kaum mit Worten zu besprechen. Dunkel, düster, kalt und heiser. All das gleichzeitig, kombiniert und irgendwie im Einklang. "Ich habe so viele Fragen. Wieso bist du in mir? Werde ich durch dich zu einem Hikari und wenn ja, besitzen alle Uchihas ein Wesen des Lichts? Sind sie alle also potentielle Hikari? Wieso fühlt es sich bei dir so an, als würde ich neben dem Tod persönlich stehen und viel wichtiger von was für Fähigkeiten sprechen wir hier, die du mir lehren kannst? Werde ich mich auch teleportieren können?", Shinji überkam es wie ein Wasserfall, so viele Fragen, so viele Gedankengänge plagten ihn und man merkte sofort, dass er seine Gedanken nicht ordnen konnte. "All das spielt keine Rolle, wir haben ein Abkommen, ich gebe dir meine Fähigkeiten und dafür lässt du mich weiterhin in dir verweilen. Du hast dem Ganzen eingewilligt und damit ich dir Macht gebe brauchst du nichts von mir zu wissen, außer das ich bereit bin mit dir zu arbeiten. Und jetzt lass mich in Ruhe, du weißt ja wo es raus geht." Shinji öffnete seine Augen und befand sich wieder am alten Uchiha Versteck. Wäre er bei diesem ersten Treffen nicht so machtgeil gewesen, hätte er einen wohl einleuchtenderen Deal aushandeln können. Stattdessen wusste er nicht, worauf und mit wem er sich hier einlässt. "Dann fang doch endlich an mich zu trainieren.", murmelte er vor sich hin. "Ich habe dir nicht nur Macht versprochen, sondern auch wieder auf den richtigen Weg zu kommen und dazu zählt deutlich mehr als zig starke Techniken zu beherrschen." Tatsächlich konnten sie sich also auch außerhalb von Hanmons Reich verständigen. "Warte mal, du kannst meine Gedanken lesen?", fragte er sich innerlich. "Du kannst meine auch nicht hören. Körper und Geist müssen gleichermaßen geschult werden, wenn du an Macht zulegen willst. Aber ich werde dafür sorgen, dass du jämmerlicher Uchiha all das lernen kannst. Jetzt gilt es wieder nach Ishgard zurückzukehren und deine Angelegenheiten zu klären." Was? Woher wusste dieser Hanmon von Ishgard? Was weiß er alles? Er strich sich durch das Gesicht. All das gab ihm Kopfschmerzen, konnte er überhaupt denken, ohne das dieses Lichtwesen diese lesen oder hören konnte und wie lernt er diese Gedanken zu kontrollieren oder zu verbergen? "Halt die Klappe und mach dich auf dem Weg.", hört er Hanmons scharfe Worte und seufzte. Tatsächlich wollte er sowieso nicht länger in Hi no Kuni verbringen, immerhin war sein Chakrapool so gut wie leer und er wollte tatsächlich das Eine oder Andere mit den Templern klären. Er stand auf und machte sich also auf dem Weg zu seiner "Heimat".

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