Trainingsplatz [ANBU HQ]

Der Sitz der ANBU-Einheit liegt versteckt im Dorf Konohagakure.
Hyuuga Mitoshi

Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Mo 20. Aug 2012, 20:35

Der Trainingsplatz der ANBU ist in keinem Fall mit einem ueblichen Trainingsplatz vergleichbar, wie er den meissten Shinobi zur Verfuegung steht. Waehrend der Baurabeiten am neuen ANBU Hauptquartier wurde unter anderem ein System aus vier Hoehlen frei gelegt, die jede fuer sich einzigartige Eigenshaften haben. Die Hoehlen sind von der Eingangshalle aus leicht erreichbar. Jede Hoehle hat eine Hoehe von ca. 20 Metern und besitzt die Dimensionen eines Fussballfeldes.

  • Hoehle 1: Durch Hoehle eins fliesst genau in der Mitte ein Gebirgsbach. Dieser Bach bringt krisstallklares und genauso bitterkaltes Wasser aus den Tiefen der Erde. Tatsaechlich reicht das kalte Wasser aus, um die Temperatur in der Hoehle auf ca. 5 C zu senken. Die trockene Kaelte haertet den Koerper im Kampf ab.
  • Hoehle 2: Diese Hoehle ist im Prinzip das genaue Gegenteil der ersten Hoehle. Diese Hoehle hat unterirdische Verbindung zu den heissen Quellen in Konohagakure. Das kochend heisse Wasser reicht aus um die Temperatur im Raum auf ca. 50 Grad zu erhitzen und ein hohes Level an Luftfeuchtigkeit zu erzeugen. Training in diesem Raum wirkt sich insbesondere auf die Ausdauer aus.
  • Hoehle 3: Waehrend in Hoehle eins und zwei zwar harte, aber kalkulierbare Bedngungen herrschen, so kann man in Hoehle drei niemals ganz sicher sein. Die Hoehle ist uebersaeht von Stalagtiten und Stalagmiten. Die Kalksteine brechen immer Mal wieder ohne Vorwarnung ab und fallen wie ein Speer zu Boden. Hier und dort gibt es auch Loecher im Fels, die auf unberechenbare Geysire hin deuten. Training in diesem Raum steigert die Aufmerksamkeit ungemein.
  • Hoehle 4: Diese Hoehle stellt ideale Bedingungen fuer regulaeres Training. Ein ebener Boden, keine Geysire, oder Kalksteine, normale Temperaturen und mehr als genug Platz um sich auszutoben. Am Rand der Hoehle sind immer genug Puppen, Waffen und allerlei Trainingsgeraete abgestellt, an denen man sich ganz nach Lust und Laune bedeinen kann.

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Mo 20. Aug 2012, 22:46

    <--- Buero des Captains



Askiris nahm die Herausforderung an. Er laechelte sogar angesichts des Kampfes, der auf ihn wartete. Okami hatte ihn von Anfang als den Typen eingeschaetzt, der einen Trainingskampf gegen den ANBU Captain nicht ausschlagen wuerde. Manch anderer waere aufgrund des Rangunterschiedes gar nicht auf die Idee gekommen sich mit dem ANBU Captain zu messen. Dabei ging es nicht darum am Ende des Kampfes einen Sieger zu kueren, sondern waehrend des Kampfes ueber sich hinaus zu wachsen und voneinander zu lernen. "Gut, folgt mir zu den Hoehlen. Ich werde euch zeigen, wo wir kaempfen werden. Anschliessend koennt ihr euch um eure Kuchizose kuemmern und ich werde auf euch warten. Tragt ab jetzt sobald ihr euch unter den ANBU bewegt eure Maske. Sobald wir in den Hoehlen sind werdet ihr sie wieder ausziehen koennen, wenn sie euch behindert." Okami erhob sich, lies die Akten auf dem Tisch liegen. Er war noch nie gut darin gewesen Unterschriften auf unzaehligen Blaettern zu verteilen. Sein Herz pochte darauf seine Einheit auf dem Feld zu fuehren. Der Trainingskampf gegen Askiris konnte dieses Verlangen vielleicht ein wenig stillen. Ihr Weg fuehrte die beiden durch einige Gaenge, bis sie schlieslich vor einer Weggabelung ankamen. Es gab vier Moeglichkeiten den Weg fortzusetzen, aus jedem der Gaenge waren Laute trainierender ANBU zu hoeren. "Es gibt vier Trainingshallen. Drei von ihnen haben einzigartige Eigenschaften. Sie werden euch helfen euer Training auf ein neues Level zu heben, wenn ihr versteht die Hallen richtig zu nutzen." Okami entschied sich fuer den Gang auf der rechten Seite, an dessen Ende eine Fluegeltuer wartete. Mit beiden Haenden stemmte Okami die Tuer auf. Sofort drang eisige Luft aus der Hoehle, die Okamis Nackenhaare fuer einen kurzen Moment aufstellen lies. Mit weiten Schritten betrat er die Hoehle in der zurzeit ca. zehn weitere ANBU ihrem Training nach gingen. Alle hielten sie sofort inne, als sie die grosse Gestalt ihres Captains erkannten. Sie stellten sich auf, ihr Atem war wegen der Kaelte deutlich sichtbar. Offensichtlich hatten sie waehrend des Trainings alles gegeben, denn ihre Beine zitterten. Okami lies seinen Blick ueber sie schweifen, musterte jeden einzelnen fuer einen kurzen Moment. "Macht einen Moment Pause. Ich werde die Hoehle fuer die naechsten Minuten brauchen." Die ANBU ruehrten sich, erleichtert darueber die eisige Hoelle frueher als geplant verlassen zu koennen. Fuer die meisten von Ihnen wartete ein warmes Essen, eine Familie, ein Zuhause. Okami wartete, bis der letzte gegangen war, bevor er das Wort erhob. "Diese Hoehle wird auch die "gefrorene Hoelle genannt. Der Bach, den ihr dort seht wird von einer Quelle gespeist, die eiskaltes Wasser hervor bringt. Wegen der perfekten Isolation durch die Felswaende um uns herum reicht der Bach aus um die Hoehle stark herunter zu kuehlen. Fuer die ANBU gilt die Regel, dass maximal 30 Minuten Training innerhalb eine der ersten drei Hoehlen am Stueck erlaubt ist. Fuer die ANBU Ne... gibt es keine Regeln." Okami streifte sich seinen weissen Mantel ueber den Kopf und legte ihn fein saeuberlich gefaltet auf einen in der Kalte glitzernden Felsen. Er trug keine Ruestung, sondern eine schwarze Stoffhose und ein weisses, aermelloses Shirt. Beides lies ihm genug Raum fuer schnelle Bewegungen. Neben seinem Mantel zog er auch seine Schuhe und seine Maske aus und begann um seine Knoechel und Handgelenke Streifen aus Baumwolle zu wickeln. "Ich werde hier auf euch warten." Er wirkte dabei, als wuerde ihm die Kaelte absolut nichts ausmachen.

Askiris

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Askiris » Di 21. Aug 2012, 19:39

CF: Büro des Captains

Askiris lauschte den Instruktionen des Captains und setzte seine Maske wieder richtig herum auf. Es ging also erstmal zu den Trainingsplätzen. Der Shorai hatte diese bisjetzt noch nicht erkunden durfen. Sie waren es vor Kurzem fertiggestellt wurden. So munkelte man zumindest unter den ANBU. Eine neue Umgebung und ein vollkommen neuer Gegner. Das ganze entpuppte sich wirklich als große Herausforderung. Gut, dass Okami ihm die Zeit gewährte später noch seine Kuchiyosen einzusammeln. Der schwarze Blitz richtete seine schwarz-goldene Adlermaske und folgte Hyuuga Mitoshi durch die Tiefen des Hauptquartiers. Sie durchschritten viele Gewölbe und Gänge, die Askiris bisjetzt noch nicht gesehen hatte. Manche von ihnen waren eindrucksvoll, andere erfüllten lediglich ihren Zweck. Bereits jetzt philosophierte der frischgebackene ANBU Ne über Kampftaktiken und zeigte sich daher erstmal wortkarg. Das Problem war nämlich folgendes: Als Hyuuga war Okami wohl der Einzige, der den Standardplan von Askiris zur Nichte machte. Das Ninpō: Kirigakure no Jutsu ("Ninjamethode: Technik des Nebelversteckens") war sein neues Startjutsu. Und jetzt... ein Mann der es einfach so durchblicken konnte. Das neue Jutsu war gegen einen Hyuuga quasi wirkungslos. Äußerst ärgerlich.

Der Schwarze musste also fix umdenken und beschränkte sich schnell auf Altbewährtes. Auch wenn es bedeutete, das Ein oder Andere Mal getroffen zu werden. Er musste es wegstecken. Irgendwie. Mitoshi brach das Schweigen und erzählte nun mehr über die unterschiedlichen Höhlen. Vier Trainingshallen. Drei von ihnen hatten einzigartige Eigenschaften, die das Training auf ein meisterliches Niveau heben sollte. Wahrlich interessant. "Gut zu wissen. Die Höhlen werden mir sicherlich auch als privates Trainingslager dienen können, oder? Meine Ansprüche sind an meine Entwicklung sind wie immer ziemlich hoch und wenn man gerade hier an seine Grenzen gehen kann, wieso nicht?" Askiris sah das Ganze sehr praktisch und versuchte wie immer den Nutzen ausfindig zu machen. Die Gefahr der Sache erkannte er erstmal nicht. Vielleicht wollte er es auch gekonnt ignorieren. Er folgte dem Captain also durch die Flügeltür und erzitterte urplötzlich als ihm der erste Windstoß entgegen kam. "Scheiße ist das kalt.", entglitt es dem Shorai der erst nach und nach die Gestalten der anderen ANBU erkannte. Okami verwies sie des Raumes. Besser so. Ein Kampf auf diesem Niveau würde die Höhle wohlmöglich sowieso zu einem gefährlichen Ort machen. Als die niederen ANBU verschwunden waren erkundete der schwarze Blitz die Höhle und widmete sich sofort dem eiskalten Fluss neben ihm. Er steckte seine linke Hand ins Gewässer und prüfte die Konsistenz. Eindeutig geeignet für Suitonjutsus. Sehr gut. "Dreißig Minuten Training, mhm? Wir haben den Anspruch das Dorf vor Bijuus und Akatsuki zu schützen. 30 Minuten sind nicht einmal annähernd genug. Ich werde gleich wieder bei euch sein, Captain. Es wird nicht lange dauern."

Askiris kehrte dem Captain den Rücken zu und schritt die wichtigen Meter zurück zum Stollen. Dort angekommen fand er Numin und Surun auf. Beide von Beginn an zu nutzen wäre wohl ziemlich unfair gewesen. Deshalb verabschiedete sich der Shorai erst einmal von seinem dickhäutigen Freund Surun und wählte die kleine, aber flinke Kuchiyose Numin für den Kampf. Beide waren ein eingespieltes Team und Numin war durch seine Größe nur schwer zu treffen. Außerdem wäre es nicht wirklich unfair mit ihm als B-Rang Kuchiyose zu beginnen. Bereits jetzt gab der Shorai seinem Kumpanen die wichtigsten Informationen über den Hyuuga preis. Und natürlich all das was er über sie wusste. Der Weg zurück zum Trainingsplatz war ja weit genug. Weitere Vorkehrungen traf Askiris natürlich nicht, schließlich hatte man sich auf Ehrlichkeit geeinigt. Zurück in der Höhle erkannte Askiris bereits, das Okami seine Kleidung größtenteils abgelegt hatte. Askiris hat es ihm gleich und legte zu schwere Oberkleidung ab. Auch wenn dies die durchdringende Kälte verstärkte. Numin schien die Sache wenig auszumachen, er kaute wie immer lässig auf seinem Strohhalm und verschränkte die Arme. Das Chameleon funkelte Okami aus seinen gelben Augen an. "Nun denn... das hier ist Numin. Meine ständige Begleitung. Wir wären dann soweit und würden uns freuen gegen dich antreten zu dürfen. Nun denn... wer macht den Anfang??"

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Di 21. Aug 2012, 21:23

Okami zurrte die Stoffbaender um seine Handgelenke und Knoechel. Sie dienten als Stabilisatoren, denn die angesprochenen Gelenke waren zwei Punkte, die bei der Verwendung kraftaufwaendiger Taijutsus stark beansprucht wurden. Natuerlich verstaerkte Okami diese waehrend des Kampfes mit Chakra, die zusaetzliche Stuetze erlaubte es ihm jedoch einen kleinen Teil des Chakras einzusparen. Der Hyuuga war ein Perfektionist. Waehrend er wartete positionierte sich Okami im Schneidersitz auf einem der Felsen. Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf seinen Korper. Dieses Ritual erinnerte entfernt an Meditation. Waehrend die meisten Shinobi sich in Ruhephasen ganz auf ihr Chakra konzentrierten fokusierte sich Okami hingegen ganz auf seinen Koerper. Er spuerte jeden Muskel, jede Sehne, seinen Atem, das Blut wie es durch die Adern zirkulierte. Langsam erhoehte er nur durch Konzentration seinen Puls und seine Atemfrequenz. Es wurde immer mehr Energie in die Muskeln transportiert, bereit von einem Meister seines Faches binnen Sekundenbruchteilen entladen zu werden. Dann oeffnete er seine Augen, aktvierte das Byakugan und nahm die Halle wahr. Die meisten Menschen sahen mit ihren Augen, Okami fuehlte. Vor seinem inneren Auge bildete sich ein perfektes Abbild der Hoehle, jeder Stein, jede Nische im Fels, alle Dimensionen waren dank seines Doujutsus detailgetreu erkennbar. Als Askiris die Halle betrat war Okami bereit zu kaempfen, langsam und bedaechtig erhob er sich und lauschte den Worten seines Gegenuebers. Okami wuerde waehrend des Kampfes also auf mindestens zwei Faktoren zu achten haben. Kuchiyose waren besonders fuer die ANBU Ne ideale Begleiter. Absolut verlaesslich und damit ein Fels in der Brandung, wenn man ansonsten vollkommen alleine mitten im Territorium des Feindes eingekesselt war. Okami begann den Kampfnicht damit auf seinen Gegner los zu stuermen, sondern indem er Askiris von Kopf bis Fuss musterte. Als formvollendeter Nahkaempfer wusste er, welche Muskeln auf welche koerperlichen Staerken deuteten. Sein Gegner war durchtrainiert, wahrscheinlich schnell und wendig, doch im Nahkampf wegen seiner blossen Koerperkraft her nicht sehr durchschlagfaehig. Er wuerde versuchen seine Geschwindigkeit zum Ausweichen zu benutzen, weil er damit fuer gewoehnlich Erfolg hatte. Fuer gewoehnlich kaempfte er aber auch gegen Kontrahenten, die genau schnell waren wie er. Der Hyuuga fasste den Entschluss seinen Gegner noch etwas zu testen. Er musste Askiris in Bewegung sehen um zu wissen, wie er im Nahkampf reagierte. Wenn er dann -nur fuer einen kurzen Moment- seinen Geschwindigkeitsvorteil ausspielte und seinen Gegner damit ueberraschte waren die Chancen auf einen erfolgreichen Treffer sehr hoch.

Okamiging mit seinem rechten Bein leicht in die Knie, verlagerte sein Gewicht auf diese Seite. Das linke Bein war etwas ausgestreckt, beruehrte leicht den Boden. Beide Arme waren auf Schulterhoehe angehoben, die Haende locker geoeffnet. Okamis Augen ruhten auf seinem Gegner, der Kuchiyose, der Hoehle. Seine Konzentration war nach der Meditation vorhin nun auf dem Hoechstlevel angelangt. "Fangt an!" Okami sprach leise, seine tiefe, raue Stimme hallte in der Hoehle mehrfach wieder.

Askiris

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Askiris » Mi 22. Aug 2012, 11:16

Okamis Augen ruhten auf seiner Umgebung, wachsam und bereit zum Kampf. Das weiß in seinen Augen makellos. Er gestattete dem Shorai zu beginnen, welcher kurz darauf nickte. Askiris hatte sich bis hier hin bereits eine gewisse Taktik zurechtgelegt und es würde interessant werden heraus zu finden wie der Hyyuga darauf reagieren würde. Schließlich wollte er den Captain ja auch nicht enttäuschen. Leise sprach auch Askiris ein Kommando aus... dieses war aber für Außenstehende nur bedingt verständlich. "11/71." Nach Beendigung dieser Worte spurtete Numin wie von der Tarantel gebissen los, während Askiris seine hohen Ninjutsu-Fähigkeiten schnellst möglich ausspielte. Wahrscheinlich waren die Handzeichen kaum zu erkennen und schon war es soweit. Das Kage Bunshin no Jutsu war gesprochen. Der Shorai würde den großen Raum zwischen ihm und dem Hyuuga massiv ausspielen. Schließlich war er nicht dumm. Ein Vertreter des Hyuuga-Clans konnte einen Shinobi mit einem gezielten Schlag auf die Chakrapunkte lahm legen. Wieso das risikieren? Es war nur logisch, dass er die Klone vorschickte. Mitoshi würde sie sowieso nicht unterscheiden können. Es entstanden fünf Kage Bunshins, von denen drei sofort zu Numin aufschlossen um gemeinsam mit ihm Okami anzugreifen.
Nahtlos daran schloss sich Phase zwei an. Der Captain hatte garkeine andere Wahl als sich erstmal auf die vor ihm stehenden Angreifer zu richten. Egal, ob er sie schnell oder langsam ausschalten würde. Es bleib mindestens noch genug Zeit für ein Jutsu. Askiris war schnell im Formen von Handzeichen und er wusste das auszunutzen. Direkt nachdem die vorderste Front gestartet war formte ein Bunshin der hinteren Front die Handzeichen für das Kuchiyose no Jutsu. Mit einem beherzten Biss in den Daumen zog sich das Original eine minimale Verletzung zu und reichte einer der Kopien etwas Blut. Nach dem Aufschlag der blutbeschmierten Handfläche auf den Boden entstand eine kleine Rauchwolke in der die S-Rang Kuchiyose Surun zum Vorschein kam. Ob Okami das bereits bemerkte war fraglich. Zum einen stand ein zweiter Bunshin und Askiris selbst vor der Kuchiyose, zum anderen musste er sich gerade selbst mit vier Gegnern (drei Bunshins & Numin) abmühen. Der Shorai nickte seinem neuen Vertragspartner bereitwillig zu. Anhand der Situation wusste Surun, der Rubi was zu tun war. Mit einem gewaltigen Sprung hob das gepanzerte Chameleon in die Luft ab und sprang Mitoshi in seiner metallernen Rüstung entgegen, die Waffen (2x Großdolche) bereitwillig gezogen. Die Erststrategie war ausgeführt. Sie sollte Distanz wahren und Mitoshi's Fähigkeiten erfassen. Insbesondere seine Geschwindigkeit. Mit Surun hatte er allerdings einen schwierigen Gegner. Mit Stärken wie Taijutsu, Geschwindigkeit und einer jahrhundertelanger Erfahrung im Kenjutsu war er wohl auf dem gleichen Niveau wie der Captain. Seine fast menschliche Körpergröße und seine massive Panzerung würden es Mitoshi schwer machen seine Chakrapunkte zu fixieren. Aber auch die voderste Bunshin-Front würde nicht ohne Kopf ins Verderben rennen. Einer von ihnen, würde das Suiton: Mizuame Nara ("Wasserversteck: Zementartiges Stärkesirupfeld") benutzen, um Okami endgültig festzunageln. Währenddessen würde auch Numin seine Fähigkeiten spielen lassen, so dass die Bunshins und Surun nur schwer zu treffen sind. Das Genjutsu So fern, so nah würde sicherlich Wirkung erzielen.

Noch einmal zum Überblick: Zu diesem Zeitpunkt stehen drei Gegner seit weit entfernt von dir. Einer steht im Hintergrund (Bunshin, der Former des Kuchiyose no Jutsus), zwei stehen vor ihm (rechts Bunshin, links Askiris). Zum Angriff haben eine B-Rang Kuchiyose, drei Bunshins und eine S-Rang Kuchiyose angesetzt. Sie stürmen auf dich zu bzw. sind unmittelbar vor dir.

Name: Kage Bunshin no Jutsu ("Technik der Schattenkörperteilung")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Voraussetzung: Ninjutsu 5, Konohagakure-Technik
Beschreibung: Kage Bunshin no Jutsu ist ein B-Rang Nin-Jutsu bei dem man keine einfachen Doppelgänger, sondern sogenannte Schattendoppelgänger erschafft, die reale Wesen sind und selbstständig handeln können. Auch Sharingan und Byakugan können nicht den richtigen Gegner erkennen, weil das Chakra gleichmäßig aufgeteilt wird. Desweiteren überträgt ein Schattendoppelgänger alle Informationen die er gesammelt hat an das Original wenn der Doppelgänger verschwindet. (Sollte sich der Bunshin in einem anderen Thread befinden, so ist bei diesem zu vermerken, dass es sich um einen Bunshin handelt.)

Name: Kuchiyose no Jutsu ("Technik der Geisterbeschwörung")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Variabel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, (Kuchiyose-Vertrag), (Story-Begründung)
Beschreibung: Das Kuchiyose no Jutsu ist ein Jikūkan Ninjutsu, welches ermöglicht Objekte und Tiere von entfernten Orten an den eigenen Standort zu beschwören. Damit das Jutsu, ohne Komplilationen, funktioniert, benötigt der Anwender einen Kuchiyose-Pakt. Um diesen zu erhalten, muss der Anwender auf einer Vertragsrolle einer Kuchiyose-Familie unterschreiben. Um die Technik auszuführen muss der Anwender die nötigen Fingerzeichen formen und ein bisschen Blut von sich auf die Stelle geben, wo das Objekt oder Lebewesen erscheinen soll. Das Blut, das der Anwender auf die Beschwörungsstelle gibt, heißt "Keiyaku no Keppan" ("Besiegelung eines Vertrages mit Blut"). Es dient als Opfer für die Beschwörung. Mithilfe eines regulierten Chakraaufwands, kann der Anwender bestimmen, welche Kuchiyose erscheinen soll. Ein Nebeneffekt dieses Jutsu ist, dass wenn der Anwender keinen Vertrag mit einem Tier geschlossen hat, er an einen zufälligen Ort teleportiert wird. (Sollte das Jutsu für Jutsu, wie Rashōmon benötigt werden und der Charakter besitzt keine Kuchiyose, wäre keine Story-Begründung bzw. Pakt nötig.)

Selbsterfunden
Name: Suiton: Mizuame Nara ("Wasserversteck: Zementartiges Stärkesirupfeld")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: Suiton
Reichweite: Nah-Mittel
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 7, Suiton: Mizuame Nabara
Beschreibung: Dies ist ein Wasser-Jutsu, mit welchem, nachdem der Anwender die nötigen Fingerzeichen geformt hat, er eine klebrige Flüssigkeit aus dem Mund spuckt. Wenn der Gegner auf diese Flüssigkeit tritt, bleiben seine Füße daran kleben. Ohne die Technik Suimen Hokou wird es dem Anwender kaum gelingen diese, sich verfestigende Flüssigkeit, zu verlassen. Die Technik Kinobori reicht hier leider nicht aus. Der Anwender vermag es zusätzlich die Flüssigkeit direkt auf den Gegner zu schießen. Sollte sein Körper damit getroffen werden, gilt es die Flüssigkeit schnell loszuwerden, da sie sich wie Zement äußerst schnell verhärten kann. Ein im Zement gefangener Shinobi muss schon eine Stärke von 7 aufweisen um sich eigenständig noch befreien zu können. Ist die Flüssigkeit noch nicht verfestigt reicht hingegen eine Stärke von 6.

Selbsterfundene Jutsuliste
Name: So fern, so nah
Jutsuart: Genjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Genjutsu 2
Beschreibung: Der Anwender täuscht das Auge des Gegners. Durch dieses Genjutsu kann der Gegner die Distanz zum Gegner schlechter einschätzen, und deshalb er ihm viel näher oder auch ferner. Wenn er fast vor dem Anwender steht, glaubt der Gegner, dass dieser noch fast 5 Meter wegsteht beispielsweise. Bei diesem Jutsu wird als Medium die Sicht vom Gegner zum Anwender genutzt.


Chakraverbrauch (bei Chakra 10):
Mittel (kage Bunshin) + Hoch (Kuchiyose no Jutsu) + Mittel (Sirupfeld) = 1x Sehr Hoch

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Mi 22. Aug 2012, 16:28

Vollkommen ruhig und gelassen verfolgte Okami die Bewegungen seines Gegners. Er fromte seine Fingerzeichen mit beachtlicher Geschwindigkeit. Die Konzentration seines Chakras gelang schnell und effizient. Okami konnte dank seines Doujutsus saemtliche Chakrafluesse deutlich erkennen. Anhand dieser Vorstellung gab es keinen Zweifel daran, dass Askirirs ein herausragender Ninjutsuka war. Ganz dem Schema eines Ninjutsuka enstprechend blieb Askrirs wahrscheinlich in einiger Entfernung, waehrend er Doppelgaenger in den Kampf schickte. Als Variation zu diesem alt bekannten Muster waren nun auch Kuchiyosen in der ersten Reihe anzutreffen. Fuer einen schwachen Gegner wuerde alleine diese erste Offensive ausreichen. Die pure masse an Gegnern mchte es fast unmoeglich auf alle Faktoren zu reagieren. Mit Okami als Gegner war es ein nicht minder intelligenter Schachzug. Auch wenn die breite Offensive fehl schlagen sollte, so war das Original wahrschienlich in sicherer Entfernung unantastbar - zumindest fuer den Moment. Aksiris verwendete sogar noch zwei weitere Techniken. Eine chakrahaltige Fluessigkeit breitete sich auf dem Boden aus, umschloss schon sehr bald Okamis Fuesse. Die zweite angesprochene Technik war ein Genjutsu, dass Okami zunaechst jedoch nicht erkennen konnte.

Die Antwort auf die breit angelegte, chakraaufwenige Offensivaktion seines Gegners war schnell erkannt. Okami wusste, wie er den Angriff mit einer simplen Gegenmassnahme wirkungslos machen konnte. Diese Massnahme wuerde sogar verhindern, dass Askiris Informationen irgend einer Art ueber ihn und seinen Kampfstil gewinnen konnte. Der ANBU wartete geduldig, lies die Zeit verstreichen bis der Moment gekommen war. Er wusste genau, wie viel Zeit er brauchte, konnte seine Geschwindigkeit perfekt einschaetzen. Schlieslich holte er eine kleine Kugel aus einer seiner beiden Huefttaschen. Laessig lies er die Kugel gen Boden fallen und hob seinen rechten Arm. Wie er den Angriff kontern wollte, ohne irgendwelche Informationen preis zu geben? Er musste unsichtbar werden! Die Kugel traf auf den Boden und gab sofort eine dichte Rauchwolke frei, die binnen Bruchteilen von Sekunden einen Grossteil der Hoehle auskleidete. Hier unten gab es keinen Wind, keinen Abzug, kein Entkommen. Somit wuerde der Rauch fuer den Rest des Kampfes bestehen bleiben. Aksiris, seinen Bunshin und den Beschwoerungen war mit einem Mal die Sicht genommen. Rauschwaden erlaubten nicht weiter als einen Meter zu sehen. Ihre Augen waren nun so gut wie nutzlos, da sie nichts mehr sehen konnten. Doch Okami nutzte seine Augen nicht zum Sehen, er nutzte sie um zu fuehlen. Die Wahrnehmung seines Byakugans war ungetruebt, denn sie basierte nicht auf Lichtreflexionen, sondern auf Chakra. Das genau dieses Chakra zu diesen Zeitpunkt jedoch schon manipuliert wurde ahnte er nicht. Die grosse Kuchiyose erreichte ihn zuerst, da er seine Position noch immer nicht veraendert hatte. Okami war ueberrascht, dass das Chamaeleon so schnell bei ihm angekommen war. Hatte er sich verkalkuliert? Es blieb keine Zeit um diese Frage zu beantworten. Er sammelte Chakra in seiner rechten Hand, lagerte es ueber die Haut zu einer schuetzenden Schicht. Durch das Difensu no Buredo verstaerkt konnte er die Klingen des Chamaeleons abfangen und zur Seite druecken, damit sie ihn nicht trafen. Da seine Verteidigungsaktion etwa hektisch und nicht wie gewohnt technisch astrein ablief musste er einen grossen Teil des Schwungs ueber seinen Stand abfedern. Ein unangenehmer Schmerz trat in seinem rechten Bein auf, als er die Kuchizose zur Seite drueckte. Den Schwung seiner Abwehrbewegung nutzte er auch, um seine Fuesse aus der sich verhaertenden Fluessigkeit auf dem Boden zu befreien. Dank ausreichender Staerke stellte dies kein Problem dar. Die wichtisgte Gefahr abgewehrt und dank der Gewissheit des schuetzzenden Rauches nutzte Okami ein einfaches Taijutsu, das Gyaku Suihei um zu versuchen die Bunshins seines Gegners auszuschalten. Wieder musste er jedoch erkennen, dass seine Schlaege deplatziert waren, weswegen er nicht alle treffen konnte. Jetzt erst verlies er seine Position. Bewegte sich in einem Bogen langsam gehend in Richtung von Askiris und seinen bei ihm stehenden Doppelgaengern. Welcher von ihnen der richtige war konnte Okami nicht wissen. Genausowenig wusste er, woher auf einmal die ungewohnte Schwaeche kam seine Schlaege richtig zu platzieren. Unsichtbar, lautlos, bereit den Kampf schnell zu Beenden falls es denn noetig sein sollte. Er wusste nicht, welcher von Ihnen das Original war, doch das wuerde sich bald aendern, denn mit dem Rauch ueberall im Raum brachte er seinen Trainingspartner in Zugzwang.

[spoil]Selbsterfunden
Name: Difensu no Buredo [Klingenabwehr]
Jutsuart: Taijutsu
Rang: C
Element: -
Reichweite: nah
Chakraverbrauch: gering pro Einsatz
Voraussetzungen: Taijutsu 3, Chakra 5 , Hyuuga Clanmitglied
Beschreibung: Viele Nahkämpfer, die sich auf den waffenlosen Kampf spezialisieren stehen einer großen Gefahr gegenüber: Klingen. Üblicherweise schneiden Klingen sehr einfach durch Haut und Knochen, wodurch der Körper einem Kenjutsuka nicht viel entgegenzusetzen hat. Dank der herausragenden Chakrakontrolle der Hyuuga hat Mitoshi eine Technik entwickelt, die diesem Nachteil entgegen wirken kann. Indem er an einer Stelle für kurze Zeit große Mengen an Chakra sammelt entsteht eine nur sehr kleine, dafür aber hochfeste Schutzschicht. Sie existiert nur für maximal zwei Sekunden und auch nur punktuell. Der Anwender der Technik muss die Klinge also ablenken, den Druck längere Zeit auszuhalten wird ihm nicht gelingen. Die Anwendung der Technik geschieht dafür allerdings in kürzester Zeit, ohne die Verwendung von Fingerzeichen.

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Askiris

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Askiris » Fr 31. Aug 2012, 17:02

Dieser verfluchte Mistkerl. Wahrscheinlich hatte Okami es von Anfang an geplant. Die Rauchwolken verschafften ihm einen enormen Vorteil. Die Augen eines Hyuugas konzentrierten sich immer auf Chakra, das war den erfahrenen Konoha-Nin bekannt. Askiris musste sich schnellstmöglich was anderes einfallen lassen um nicht urplötzlich Opfer eines starken Angriffs zu werden. Als Taijutska war es zu vermuten, das Mitoshi über eine gewisse Stärke verfügte. Ein harter Treffer könnte Knochenbrüche verursachen. Nicht gerade das, worauf der ANBU Ne es abzielte. Der wahre Askiris nahm aufgrund der Rauchbombe nichts aus seiner Umgebung war. Zuerst verschleierte sie ihm die Sicht auf die Verteidigung von Mitoshi und dann noch die eigene. Der Nebel breitete sich aus und konnte nicht abziehen. Nervig. Als Shorai war er hier wirklich im Nachteil. Eine Höhle war nicht sein bevorzugter Einsatzort. Aber nun denn... er wurde ja nicht umsonst zum ANBU Ne befördert. Wenden wir uns der Sache einmal im Detail zu:
Askiris reagierte schnell als Okami wortwörtlich die "Bombe platzen ließ". Die Nebelschwaden ließen die Taktik erahnen und so ließ Askiris seine beiden, bei ihm stehenden Kopien, bereits Vorkehrungen treffen, während er selbst den Korken seines Donnerwolken-Gefäßes öffnete. Es strömten einige, kleine bis mittlere Gewitterwolken aus, die schnurrstraks an die Decke der Höhle pendelten. Oben angekommen baute sich die Wolkenfront aus. Groß genug um die Decke der Höhle wohl vollständig einzunehmen. Weit weg gesperrt von der Außenwelt, war dies die einzige Methode (abgesehen von spezifischen Techniken) Wolken in die Höhle mit einzubringen. Wohlmöglich konnte der Hyuuga aufgrund des zunehmenden Rauchs nicht erkennen, was Askiris hier fabriziert. Außerdem war er ja gerade noch mit den Bunshins und Kuchiyosen beschäftigt. Askiris selbst sah die Wolken so gerade noch aufziehen, bis der Rauch auch seine Sicht vollends einschränkte. Nachdem die Bruchstücke der ersten Riesenwolke entlassen waren setzte der Shorai den Korken wieder auf. Während dieses Prozesses formten seine, unmittelbar neben ihm stehenden Kopien, zwei Jutsus. Zum einen das Ninpō: Kirigakure no Jutsu ("Ninjamethode: Technik des Nebelversteckens") und zum anderen das Hi no Raiton. Quasi ein Kombinationsjutsu. Der Nebel würde im Rauch wohl untergehen, aber sich dicht verbreiten. Alleine schon wegen des eiskalten Flusses der durch die Höhle verlief. Mit Hilfe der zweiten Technik würde Askiris dann seine eigene Methodik finden "zu sehen". Er übernahm den weiteren Part und leitete fortan sein eigenes Raitonchakra in den entstandenen Nebel. So eben verstummten die Geräusche des entfernten Kampfs. Die Kuchiyosen blieben nahezu blind. In Askiris hingegen keimte Hoffnungsschimmer auf. Der Nebel nahm genau wie der Rauch, die ganze Höhle ein und wirkte auf seine sinnesspezifische Wahrnehmung ein.

Der Shorai spürte Mitoshi und seine Bewegungen auf ihn zu. Der Captain ließ sich Zeit. Kein Wunder, er dachte Askiris wäre hilflos wie ein kleines Kind. Blind und ohne Hoffnung. Dabei spürte er alles, was er nicht sah. Und das sogar besser als er es selbst erblicken könnte. Ein Lächeln zeichnete sich auf dem Mund des ANBU Ne ab. Er spielte das Spiel mit. Er bewegte sich orientierungslos... defensiv. Rückte einige Schritte rückwärts und formte Handzeichen. Wahrscheinlich sollte man annehmen das diese Handzeichen für ein defensives Jutsu angedacht waren. Dies war durchweg falsch. Askiris würde den Kampf nun beenden. Schließlich waren die Wolken ja nun an ihrem Platz.

Askiris sammelte Raitonchakra in seinem linken Arm und hob ihn empor. Seine Augen schloss er bereitwillig sich zu konzentrieren. Noch war der Hyuuga weit genug entfernt. Dann hatte er seinen Blitz in den soeben beschworenen Wolken gefunden. Mit Hilfe der einstudierten Technik des gezielten Blitzes ließ Askiris den Blitz in Einhornform mit voller Wucht auf Mitoshis Aufenthaltsort niederprasseln. Er hatte keinen Bunshin beschworen und sonst auch nichts weiter getan. Askiris spürte ihn und seine einzigartige Form und das konnte der Captain nichtmal in seinen Träumen erahnen. Der in einer Sekunde niederfahrende Blitz namens KIRIN würde ihn direkt treffen - ohne Zweifel. Um die Intensität dieses Volltreffers, und ein potentielles Entkommen (wie immer das möglich sein sollte) zu verhindern, nutzte Askiris darüber hinaus seine Fähigkeit Kuroi Kaminari. Sie würde die Chakrakosten des Kirins verdoppeln, aber die Geschwindigkeit und die Effektivität massiv erhöhen. Ein Blitz der in Millisekunden zur Erde fuhr... in einer kleinen Trainingshöhle... die Rückkopplung würde selbst Askiris treffen und den Captain wohlmöglich direkt K.O. schlagen. Aber Okami musste lernen, mit wem er es hier zu tun hatte.

Von den angreifenden Bunshins (auf der anderen Seite des Feldes) war noch einer übrig. Die Kuchiyosen ebenso. Das angwendete Genjutsu (So nah, so fern) würde Mitoshi's Reaktion auf das Kirin beeinflussen. Die Vertragspartner und der Bunshin blieben erstmal regungslos und schauten sich bereitwillig im Rauch nach dem Hyuuga um. Dieser hatte ihnen jedoch den Rücken gekehrt, was sie wiederum nicht wussten. Wie würden Sie auf den Blitz reagieren? Zum Glück standen Sie noch am anderen Ende der Höhle, während sich der Captain unglücklicherweise in der Mitte befand.

Name: Ninpō: Kirigakure no Jutsu ("Ninjamethode: Technik des Nebelversteckens")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 2, Kiri- und Amegakure Shinobi
Beschreibung: Das Ninpō: Kirigakure no Jutsu ist ein geheimes Ninjutsu aus Kirigakure no Sato. Allerdings wurde es, im Laufe des Jahrhunderts, ebenso in Amegakure no Sato verbreitet, welche es seitdem ebenso zu ihrem Dorf-Repertoire zählen. Indem der Anwender die nötigen Fingerzeichen ausführt, nutzt er die Luftfeuchtigkeit in seiner Umgebung, um einen mehr oder weniger dichten Nebel zu erzeugen. Die Dichte des Nebels ist abhängig von dem Ort bzw. Reich, wo es ausgeführt wird. Während in Kirigakure oder Amegakure ein so dichter Nebel erzeugt wird, dass nicht einmal das Sharigan ihn durchblicken kann, wird in einem Reich, wie Konohagakure, lediglich ein Nebel erschaffen, welcher die Sicht zwar behindert, jedoch keine vollständige Orientierungslosigkeit bewirkt. In einem Reich, wie Sunagakure, hat das Jutsu kaum einen Effekt.

Selbsterfunden
Name: Hi no Raiton
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Gering pro Post
Voraussetzungen: Ninpō: Kirigakure no Jutsu, Ninjutsu 4
Beschreibung: Diese Technik ist eine Ergänzung des Ninpō: Kirigakure no Jutsu, der bekanntesten Nebeltechnik, und verbessert diese. Der Anwender leitet dazu kontinuierlich kleinste Mengen Raiton aus seinem Körper und das während er im Nebel steht. Die hohe Luftfeuchtigkeit leitet diese, vom Anwender entsendeten, elektrischen Impulse und verschickt sie quasi in alle Richtungen. Da der Anwender sein eigenes Chakra, bzw. die Widerstände, spürt kann er den Gegner und seine Bewegungen im Nebel wahrnehmen - auch wenn er ihn nicht sieht. Außerhalb des Nebels zeigt das Jutsu keine Wirkung.

Selbsterfundene Jutsuliste
Name: Raiton: Furasshu mokuteki no Jutsu ("Blitzversteck: Technik des gezielten Blitzes") [Askiris-Version]
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzung: Ninjutsu 5
Beschreibung: Dieses Jutsu ist eher unscheinbar zwischen den ganzen ausgefallenen Raitonjutsus, dennoch ist es sehr effektiv. Der Anwender formt einige Fingerzeichen und konzentriert Chakra in seiner rechten Hand. Nun zielt er auf sein Ziel und bündelt das Chakra zu einen Blitz und feuert diesen ab. Die Geschwindigkeit des Blitzes ist mit einer Geschwindigkeit von 7 gleichzusetzen. Wenn der Blitz einen Gegner trifft bekommt dieser einen mittelschweren Stromschlag und für die Dauer von nicht einmal einem Post leichte Lähmungen um die Trefferstelle. Wenn der Blitz eine Mauer treffen sollte sprengt er ein großes Loch in diese. Askiris ist in der Lage die Technik zu gebrauchen, um sein Kirin nutzen zu können. Diese Anwendungsweise würde statt dem "Abgefeuert werden" durchgeführt werden.

Name: Kirin ("Einhorn")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: S-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Fern
Chakraverbrauch: Mittel (Eventuell mit Chakraverbrauch des Katon: Gōryūka no Jutsu)
Voraussetzungen: Ninjutsu: 10; Es muss in der Story erklärt werden, woher man das Jutsu erlernt hat (Katon: Gōryūka no Jutsu).
Beschreibung: Dies ist eine Technik, bei der der Anwender vorher mit Katon: Gōryūka no Jutsu mehrere riesige, drachenkopfförmige Feuerbälle in den Himmel schießt, wodurch die Luft dort erwärmt wird und so Gewitterwolken entstehen. Danach sammelt der Anwender Raiton Chakra in einer Hand und hebt dieses dann in die Luft. Dies erlaubt es ihm, einen mächtigen Blitz zu kontrollieren und auf den Gegner zu lenken. Dieser Blitz nimmt grob die Gestalt eines Kirins an. Der Blitz erreicht den Boden in einem Bruchteil einer Sekunde und es ist fast unmöglich, diesem Jutsu auszuweichen. Darüber hinaus ist die Stromstärke um ein Vielfaches höher, wodurch der Gegner bei einem Treffer sofortig K.O. ist, oder tod. Nach dem einmaligen Anwenden von diesem Jutsu verschwinden sofortig die Gewitterwolken, wodurch das Jutsu im Normalfall nur einmal genutzt werden kann. Sollten bereits Gewitterwolken am Himmel sein, dann muss der Anwender nicht das Katon: Gōryūka no Jutsu anwenden und kann sofort das Kirin nutzen, ohne Vorbereitungen zu treffen.


Chakraverbrauch (bei Chakra 10):
Gering (Nebeltechnik) + Sehr gering (Hi no Raiton) + Mittel (Raiton: Furasshu mokuteki no Jutsu) + Gering (Kirin) = 1x Hoch, 1x Sehr gering
Insgesamt = 1x Sehr Hoch, 1x Hoch, 1x Sehr gering

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Di 4. Sep 2012, 16:27

Der Rauch kleidete die Szene ein, legte sich wie ein graues Tuch ueber die Szene. Das menschliche Auge -und damit der Sinn, auf den sich der Mensch am Meisten verlies- wurde mit einem Mal nutzlos. Okami bewegte sich langsam, Schritt fuer Schritt durch die Hoehle. Vorsichtig setzte er einen Fuss vor den anderen um kein Geraeusch zu verursachen. Der ANBU hatte seinen Trainingspartner die ganze Zeit ueber im Visier, er sah die defensiven Bewegungen, die vorsichtigen Schritte. Doch dann geschah alles ganz schnell:

Askiris hob seinen Arm, deutete direkt in Okamis Richtung. Sofort schoss dem Hyuuga ein Gedanke durch den Kopf. Er weiss, wo ich bin! Es blieb keine Zeit sich zu wundern woher der ANBU wusste, woch sich sein Captain befand. Kein Raum fuer Gedanken ueber moegliche Sensorfertigkeiten, Fehler in den Gedankengaengen. Alles was zaehlte war eine schnelle Reaktion. Kuikkusuteppu Ein Jutsu, das keine Fingerzeichen brauchte, sondern nur ein hohes Mass an Geschwindigkeit. Okami hatte die Technik im Kampf schon so oft angewandt, der Mechanismus spielte sich ab, ohne das darueber nachgedacht werden musste. Der Hyuuga sprang zur Seite ab, weg von den Kuchiyosen. Kaum war er in der Luft tauchte ein Blitz die Hoehle fuer einen kurzen Moment in ein grelles Licht. Nach dem Licht kam der Knall. Der Blitz schlug in den Fels ein, brachte die Felswaende zum Erbeben. Felsbrocken und Staub loesten sich, regneten auf die Anwesenden hinab. Ein Hoellenlaerm, der die Szene ins Chaos versinken lies. Fliegende Gesteinssplitter, Staubwolken die den Rauch verdraengten, krachende Laute, Chaos. Doch so schnell wie das Chaos enstanden war verschwand es auch wieder. Es rieselten ein paar letzte Steine die Felswand hinunter. Was uebrig blieb war ein Zeugnis der Macht der Raitontechnik, die Askiris eben angewandt hatte. Was vorhin noch eine saubere Trainingshoehle gewesen war gleichte nun einem Bergwerk nach einem Erdrutsch. Inmitten der Felsbrocken und des Staubes kniete Okami. Sein ganzer Koerper war mit Staub eingehuellt, seine Haare bildeten einen seltsamen Kontrast zu dem allgegenwaertigen Grau. Der Brustkorb des Okami hebte und senkte sich langsam, als er Aufstand. Sein rechter Arm war von der Schulter bis hinab zum Handgelenk deutlich getroffen. Seine Technik hatte ihn enorm beschleunigt, trotzdem hatte ihn der Blitz gestreift und schwere Brandwunden hinterlassen. Die Haut war an vielen Stellen schwarz, Blut tropfte von kleinen Gesteinssplittern, die sich ins Fleisch gebohrt hatten.

Der Hyuuga drueckte mit seiner linken, unverletzten Schulter einen mannshohen Felsbrocken zur Seite, trat von dem Berg aus Schutt hinunter in Richtung des Ausganges. Manch anderer waere alleine wegen der Schmerzen bewusstlos geworden, fast jeden haette eine Verletzung wie diese bis aufs Mark erschuettert. Okami war nicht wegen der Schmerzen erschuettert. Schmerzen waren nichts als eine Illusion, die er dank jahrelangen Trainings und unzaehligen Erfahrungen ausblenden konnte. Er war aus einem anderen Grund erschuettert. "Ein Trainingskampf rechtfertigt die Anwendung einer solch maechtigen, wie gefaehrlichen Technik in keinster Weise. Ihr habt mein Leben genauso wie das Eure ohne Grund in Gefahr gebracht. Waeren die Waende der Hoehle zu diesem Zeitpunkt nicht schon gestuetzt gewesen haette sie einstuerzen koennen. Habt ihr vergessen, dass dieser Trainingskampf dazu dienen sollte uns kennen zu lernen? Ihr muesst mir nicht beweisen, welches Potential eure Techniken haben. Das habe ich von dem Zeitpunkt an gewusst, als ich euch fuer die ANBU Ne ausgewaehlt habe." Okami drueckte die Tuer zum Gaengesystem des ANBU Hauptquartieres auf. Wie zu erwarten hatte der Laerm bereits einige ANBU aus dem naheliegenden Bereich der Medics angelockt. Der ANBU Captain setzte sich auf einen Fels direkt neben dem Eingang, zu einem der Medicnin gewandt sprach er. "Sei so gut und reinige und desinfiziere die Wunde. Verwende ein Jutsu um die Blutung zu stoppen. Ich trage eine Salbe und einen Verband auf, sobald ich mich saubergemacht habe." Okami ordnete die Behandlung an, als liese er sie nur der Vollstaendigkeit halber machen."Ich hole die vollstaendige Behandlung demnaechst nach, zunaechst muss ich mit dem Kagen sprechen." Der Medicnin schluckte, er hatte einen Heidenrespekt vor seinem Captain. Besonders wenn dieser einen Kampf mit einer Wunde beendete, die manchen anderen Menschen bewusstlos werden lies. Okami verzog nicht eine Miene. Schnell gehorschte der Medic und stuerzte sich in die Routine, die trotz der irgendwie einschuechternden Erscheinung seines Chefs Sicherheit gab. Okami drehte sich waehrenddessen nochmal in Askiris Richtung. "Holt nach, was ihr in Konoha noch zu erledigen habt. Kommt dann in ein paar Stunden zu mir, ich habe eine Mission fuer euch und das Team, die euch fuer einige Zeit ausserhalb Konohas fuehren wird." Okami drehte sich wieder hin zu dem Medicnin, beobachtete die flinken Haende, die ueber seinen entrichteten Arm huschten. "Achja, ihr werdet den Einsatz leiten. Macht euch Gedanken, wen ihr neben dem angesprochenen Uchiha noch mitnehmen wollt. Kaguya Kurayami keonnte sich mit ihren Fertigkeiten eignen."

[spoil]Selbsterfunden
Name: Kuikkusuteppu [schneller Schritt]
Jutsuart: Taijutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: variabel
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: Taijutsu 6, Chakra 4, Geschwindigkeit 10
Beschreibung: Diese Technik dient dem Anwender dazu sich aus dem Stand heraus sehr schnell zu beschleunigen um einen Treffer zu erzielen, oder aber um ausweichen zu können. Steht der Anwender spannt er die für einen Absprung verantwortlichen Muskelpartien an, zusätzlich leitet er Chakra in die betroffenen Arelae im Körper. Auf Kommando stößt er sich durch die Muskelkraft ab und entlädt gleichzeitig das Chakra. Dies gibt ihm einen enormem Geschwindigkeitsschub, der ihn aus dem Stand auf Höchstgeschwindigkeit katapultiert. Aus dieser Geschwindigkeit einen kontrollierten Angriff zu starten ist sehr schwer, besonders wenn das Ziel selbst sich bewegt. Für ein schnelles Ausweichmanöver allerdings ist die Technik ideal. Die Schnelligkeit, die er Anwender für kurze Zeit erreicht beträgt Geschwindigkeit 10 +20%. Somit wird es für das menschliche Auge schwer der Bewegung folgen zu können. Die Technik gilt bei Anwendung nur für eine Bewegung, anschließend kann das Jutsu maximal alle drei Posts verwendet werden.

Selbsterfunden
Name: Ishi no hāto [steinernes Herz]
Jutsuart: Taijutsu
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: auf sich selbst
Chakraverbrauch: -
Voraussetzungen: Taijutsu 10
Beschreibung: Diese Technik ermöglicht es dem Anwender durch bloße Konzentration jegliche Form von Schmerz auszublenden. Tatsächlich besteht eine Verletzung, oder Erkrankung weiter. Mit ihr auch womöglich die Gefahr einer immer schwerer werdenden Verletzung und schließlich des Todes. Genauso ist der Körper auch weiter von allen Einschränkungen durch die Verletzung betroffen. So führt beispielsweise ein durchtrennter Bizeps dazu, das der Arm nicht mehr richtig verwendbar ist. Allerdings wird der dazugehörige Schmerz vollkommen ausgeblendet. Während manch ein Kämpfer also wegen einer zwar schlimmen, aber nicht unbedingt lebensbedrohlichen Wunde aufgrund des Schmerzes nicht mehr kampffähig ist, kann der Anwender dieser Technik weiterhin agieren. Die Konsequenzen dieses Jutsus sind ohne Ausnahmen gefährlich. Der Anwender muss aufpassen, dass er seinen Körper nicht so überstrapaziert, dass er bleibende Schäden davon trägt, immerhin sind Schmerzen im Normalfall ein Warnsignal. Erwähnenswert ist, dass das Training für diese Technik absolut menschenunwürdig ist. Der Anwender fügt sich selbst schwerste Verletzungen zu, denn nur so kann er Stück für Stück die Konzentration aufwenden, um den Schmerz zu unterdrücken.[/spoil]

    --->Buero des Captains

Askiris

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Askiris » Di 4. Sep 2012, 17:58

Der Entschluss war gefällt und Askiris nutze bereits zum dritten Mal das Kirin in nur kürzester Zeit. Er hatte bis zu diesem Punkt bereits einiges an Chakra verwirkt und brachte sich sogar selbst mit dessen Einsatz in Gefahr. Doch welch' anderen Möglichkeiten hatte er gehabt? Im Nahkampf war ihm der Hyuuga haushoch überlegen. Er musste es jetzt beenden oder würde selbst eine ordentliche Abreibung bekommen. Natürlich war es nur ein Trainingskampf aber die Wut des Shorais auf die ANBU und ihre Geheimnisse war noch immer nicht ganz verflogen. Askiris war kein emotionaler, sentimentaler oder gar nachtragender Mensch. Aber die Zeitspanne war zu kurz... das Geschehne unvergessen. Der Hyuuga konnte Gott sei Dank noch entsprechend reagieren. Sogar äußerst schnell. Nach dem Einschlag des Blitzes in die anliegende Felswand und dem knappen Verfahlen von Okami merkte der Shorai, dass sein Vorgesetzer seine Position noch einmal stark verschoben hatte. Er war dem Zentrum des Blitzes entkommen. Zumindest ergab dies die andauernde Anwendung des Hi no Raiton. Er konnte Okami immer noch spüren. Um so entsetzter war er, als das Gestein in der Nähe des Hyuugas in Wallung geriert und brach.

Staub und Gestein regneten auf Mitoshi hinab und ein Höllenlärm erfüllte die Trainingshöhle. Ein Blitz hatte keine starre Form. Askiris hatte versucht das Himmelreich zu kontrollieren und hatte sich überschätzt. Der Blitz traf die berechnete Stelle nicht exakt. streifte die Felswand und begrub den Captain. Das war nun wirklich nicht geplant. Voller Entsetzen schrie der ANBU Ne den Namen des Captains aus. "Okami... verflucht... Okami. Ist dir was passiert da drüben? Ich hatte nicht beabsichtigt die Felswand zu streifen. Verdammt!" Askiris spurtete über die eingebrochenen Felsen und Gesteinsbrocken um seinem Captain zur Hilfe zu eilen. Dieser hatte sich wider Erwarten bereits aufgerafft und sich zum Tor begeben. Schneller als der Shorai es wirklich war nehmen konnte... die Panik hatte seine Sinne rund um das Hi no Raiton nun vollends vernebelt. Apropos Nebel: Der Rauch lichtete sich langsam als Okami die Tür zu den Gängen des Hauptquartiers aufschlug. Askiris blieb einen Moment lang stehen und schaute auf das herunter, was er angerichtet hatte. Dann wendete er seinen Blick zu Okami, der bereits von den niederen ANBU umreiht wurde. Askiris' Kuchiyosen sammelten sich langsam um ihren Meister. Ihnen war zum Glück wenig geschehen. Natürlich hatte die Wucht und der AUfprall sie zurück geworfen, auch ein paar Steine hatten sie abbekommen. Dennoch: Nichts was sie nicht schonmal durchgestanden hätten. Nichts wildes. Askiris entließ sie ihrer Pflichten und dankte ihnen liebevoll... aber ohne Worte. Sie verschwanden. Dann wendete sich der ANBU Ne wieder seinem Meister zu.

"Meister Okami... und es kurz zu fassen: Ich entschuldige mich in tiefster Demut. Der Kampf diente uns wahrlich dazu uns kennen zu lernen. Und ich muss ehrlich sagen ich schätze euch und freue mich darauf euch zu ihnen. Selbst den Kampf würde ich mit euch wiederholen wollen. Aber seien wir mal ehrlich. Eine Höhle und Rauchbomben war schon ein ziemlich großes Manko für einen Shorai. Alles in Allem die Gelegenheit euch zu zeigen, zu was ich selbst in nachteiligen Gebieten fähig bin. Und wegen dem Kirin... nunja... sagen wir Mal wir sind quitt. Euer Vorgehen und eure Lügen waren so schmerzhaft für mich wie mein Kirin so zerstörerisch für dieser Höhle war. Ich bin kein emorionaler Mensch und ich sehe euch das Ganze nach... aber vielleicht musste das einfach raus. Entschuldigt. Das nächste Mal kämpfen wir außerhalb." Der Shorai deutete nach draußen, musste aber erstmal schlucken als er die Wunden und Verbrennungen des Hyuugas sah. Er hatte wirklich übertrieben. Es war wahrlich nicht die besten Idee der beiden gewesen, direkt nach diesem emotionalen Chaos zu kämpfen. "Wenn ich noch was für euch tun kann, so lasst es mich wissen. Die Höhle werde ich persönlich wieder in Stand setzen. Das bin ich euch schuldig. Ich will doch stark hoffen, dass ihr mir das Ganze nicht allzu böse nehmt. Aus Erfahrungen kann ich sagen, dass diese Narben schnell heilen werden. Ähnliches habe ich mir damals im Training zum Kirin zugezogen." Und tatsächlich hatte der Hyuuga etwas, was es zu tun gab. Er übergab Askiris die Leitung für eine ANBU Ne Mission. Damit hätte er jetzt nun wirklich nicht gerechnet. Er schluckte, zeigte sich aber angespornt und ermutigt es schnellst möglich umzusetzen. "Danke für euer Vertrauen, Okami. Die Mission zu eurer vollsten Zufriedenheit umzusetzen ist das mindeste was ich nun tun kann." Askiris nickte seinem neuen Boss optimistisch zu. Gerne hätte er selbst seine Wunden versorgt. Auch er selbst hatte einiges abbekommen. Zum Glück aber nur einen Paralyseschock und blaue Flecken. Vielleicht eine Prellung. Seine Stirn blutete. Nichts weswegen er die Medics von Okami abziehen müsste. Das konnte er auch abwaschen und irgendwie wegstecken. Die Kälte der Höhle klammerte sich noch einmal fest an ihm, bis er letztlich einen letzten Schritt aus ihr setzte. Bis bald, Captain.

TBC: Restaurant Oishī-Kami

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Mo 5. Nov 2012, 19:37

Langsamen Schrittes bewegte sich Okami durch die unendlichen Flure des Hauptquartieres. Schließlich führte ihn sein Weg zu den Trainingshöhlen. Als er die Höhle betrat, die von den Truppen wegen den unmenschlichen Temperaturen nur "die Hölle" genannt wurde hielten die anwesenden ANBU sofort einen Moment inne. Ehrfürchtig blickten sie in Richtung ihres Captains, der seine Truppen mit verbundenem Arm musterte. "Weitermachen!" Ohne zu zögern widmeten sie sich wieder ihrem Training.
Der Hyuuga legte seinen Mantel ab und löste langsam den Verband um seinen Arm. Die durch die Medicnin künstlich beschleunigte Heilung zeigte ihren Effekt. Trotzdem waren die Spuren der Verbrennungen noch deutlich erkennbar. Vorsichtig belastete Okami seinen Muskelapparat, indem er seinen Arm langsam kreisen ließ. Der Schmerz war ertragbar, Bewegungseinschränkungen nur minimal. Alleine diese wenigen Bewegungen reichten aus um in der Hitze einen dünnen Schweißfilm auf Mitoshis Haut entsetehn zu lassen. Langsam atmete er die kochende Luft der Höhle ein, schloss seine Augen um sich zu konzentrieren. Gerade als es schwarz um ihn geworden war öffnete er seine Augen schlagartig. Adern pochten an der Seite und seine Pupillen wurden von einem durchdringenden Weiß erfüllt. Mit einem Mal nahm er die Höhle nicht mehr durch ein normales paar Augen war. Es gab keine zweidimensionale Sicht mehr, sondern eine räumliche Sicht. Es gab keinen Punkt mehr, auf den man sich konzentrierte, sondern eine Masse an Details die, jeder für sich, haargenau erfasst wurde. Ohne die Konzentration zu unterbrechen ging Okami in Kampfstellung. Es war an der Zeit seinen Arm unter eine Belastungsprobe zu stellen. Aus dem Stand sprang er ab, schoss in Richtung Höhlendecke. Kurz vor dem Aufprall drehte er sich einmal um die Achse um mit dem Beinen an der Decke aufzukommen. Sofort leitete Okami Chakra in seine Füße, eine hauchdünne Schicht perfekt kontrolliert, gerade genug um ihn nach der schnellen Beschleunigung kopfüber an der Wand zu halten. Er brauchte nicht viel Zeit in dieser Position, sondern schnellte sofort wieder in Richtung Boden. Diesesmal noch von der Schwerkraft beschleunigt flog er auf den Boden zu Im letzten Moment riss er seinen Arm nach vorne, verstärkte seinen Arm mit Chakra. Es war nicht irgendeine Verstärkung, sondern eine gezielte die ein hohes Level an Chakrakontrolle verlangte. Sein Ziel war keine Zerstörung, er wollte nicht den Boden unter seinen Füßen zerpsrengen. Sein Ziel war es den von seinem Angriff verursachten Schaden zu maximieren. So bohrte sich sein Arm senkrecht in den Boden. Felssplitter schossen zu allen Seiten, Staub war in der Luft. Als dieser sich verzog zeigte sich, dass das von Okami verursacehte Loch gerade groß genug war um seinem Arm Platz zu bieten. Keine ziellose Zerstörung, sondern ein perfekt platzierter, kontrollierter Schlag. Ohne Stolz, sondern kritisch betrachtete Okami das Resultat, bevor er ohne weiteres Zögern sein Training fortsetzte.

Yamanaka Shizuka

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Mo 12. Nov 2012, 19:00

[align=right]Plea of a women []
Shizuka & Okami


Cf: Trainingsplatz ü. den Köpfen der Kage[/align][align=justify]Shizuka hatte keine Sekunde gezögert sich nach ihrem Zusammentreffen mit Hadara ins Hauptquatier zu begeben. Es hatte auch nicht sonderlich lange gedauert da es vom Trainingsplatz an den Kage Köpfen einen schönen Schleichweg gab, der sich direkt nach hier unten ins Dorf zum HQ begab. Ihr Ziel war der Captain, denn nur er konnte ihr geben was sie wollte. Ob er ihrer Bitte entgegen kommen würde, konnte sie nicht sagen, da er sie erst vor kurzem in den Innendienst versetzt hatte doch hoffte sie trotzdem auf offene Ohren zu stoßen und zu bekommen was sie wollte. Sie irrte von Raum zu Raum, ihre Maske hatte sie inzwischen aufgesetzt denn hier war sie Kuressento und nicht Shizuka aus dem Yamanaka Clan. Auf ihrer Suche nickten ihr einige Kollegen zu die ebenfalls hinter ihren Masken versteckt waren doch sie ignorierte sie größtenteils und fixierte sich auf ihre Suche. Als sie im Hauptquartier nichts gefunden hatte das dem ANBU Captain ansatzweise ähnlich war, hatte sie sich nach hier unten in die Höhlen begeben wo man Okami auch gelegentlich antreffen konnte. Er stand Kopfüber an der Höhlendecke und schien zu trainieren. Ohne sich davon groß aufhalten zu lassen begab sie sich zu dem Punkt direkt unter dem Captain und sah hinau.
»Habt ihr eine Minute Captain?« fragte sie Okami in etwas lauterer Stimme, so dass er sie über den Lärm der anderen trainierenden Shinobi gut hören konnte. »Ich habe eine Bitte an euch.«
Geduldig wartete sie ab, bis Okami von der Decke herunter kam und trug ihm dann ihr Anliegen vor.
»Ich weiß, dass ihr sicherlich eure Gründe hattet mich nach dem Patzer erst einmal zu suspendieren doch bitte ich euch, mir wieder Missionen anzuvertrauen die nicht innerhalb der Dorfmauern sind. Ich brauche meinen Freiraum dort draußen. Ich bin mit allem zufrieden, auch wenn es eine Mission ist die über mehrere Zeit geht. Ich weiß, dass die langen Missionen ungern angenommen werden, aber ich erkläre mich freiwillig dazu!«
Mit bittendem Blick wartete sie die Antwort des Captains ab. Sie wusste das er stets das Beste für die ANBU im Kopf hatte und er wusste auch, dass sie keinesfalls eine unfähige Shinobi war. Allerdings wusste sie nicht ob er sich auf diesen Vorschlag einlassen würde. Aber sie hoffte es inständig.[/align]

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Mi 14. Nov 2012, 10:36

Okami warin sein Training vertieft, als er realisierte, dass jemand nach ihm rief. Langsam bewegte er seinen Kopf in Richtung der Quelle und entdeckte Kuressento, die nach ihm gerufen hatte. "Ja, habe ich." antwortete er auf ihre Frage und ließ sich mit einer halben Drehung von der Hallendecke fallen. Leicht federnd kam er auf und musterte anschließend die gut zwei Köpfe kleinere ANBU. Ohne seine Gefühle durch Mimik zu offenbaren hörte er ihr zu. Als sie ihr Anliegen vorgetragen hatte nahm sich der ANBU einen Moment um seinen Mantel wieder anzuziehen und sich Gedanken über die Bitte Kuressentos zu machen. Unter normalen Umständen hätte Okami dieser Bitte wohl nicht statt gegeben. Im Kodex der ANBU war eine gewisse Strenge und Disziplin vorgesehen, die Kuressento dazu zwangen ihre Disziplinarmaßnahme in voller Länge hinnehmen zu müssen. Der Angriff auf Konoha jedoch hatte einerseits die Stärke Konohas geschwächt und andererseits die ANBU wesentlich dezimiert. Wie sie schon richtig festgestellt hatte kam es daher auf absolut jeden ANBU an, den Okami entbehren konnte. Von diesem Fakt wusste Kurossento sicherlich genauso wie Okami auch, sonst hätte sie ihr anliegen nicht schon jetzt vorgetragen. "Kommt mit, hier drin sollte man sich nicht unterhalten." Okami verließ mit ihren die Trainingshalle und ließ somit einen Geräuschspegel hinter sich, der ein vernünftiges Gespräch unmöglich gemacht hätte. In einem der vielen Gänge des Hauptquartieres hielt er schließlich inne. "Ich habe euch nicht umsonst auf Zeit aus dem aktiven Außendienst genommen, Kurossento. Vom Missionsbericht ist kein Wort an den Kagen, oder an den Rat gelangt. Andernfalls wäret ihr jetzt höchstwahrscheinlich kein Mitglied der ANBU mehr. Ich kenne eure Qualitäten als ANBU und als Shinobi, deswegen möchte ich euch nicht eure Zukunft verbauen. Ich werde euch eine Mission geben, sorgt nur dafür, dass ihr es nicht selbst seid, der eure Zukunft verbaut! Folgt mir, ich brauche ein paar Unterlagen." In einem der angeschlossenen Räume fand Okami den Steckbrief, den er gesucht hatte. Er zeigte einen untersetzten Mann in den Vierzigern. Er trug eine speckige Schürze und trug ein breites Grinsen zur Schau. "In den letzten paar Tagen haben wir drei trupps Vogelfreie in den Wäldern aufgespürt, die allesamt Marktkarren aufgelauert hatten, die auf dem Weg nach Konoha gewesen waren. An sich ist dies nichts ungewöhnliches. Jedoch hatte jeder dieser Trupps eine hervorragende Bewaffnung, die zum einen nachweislich aus der gleichen Schmiede zu stammen scheint und zum anderen wesentlich über das Budget dieser Vogelfreien geht. Es wird vermutet, dass eine auf dem Schwarzmarkt hierarchisch recht hoch stehende Person die Vogelfreien mit Waffen ausgerüstet hat. Sicher ist, dass es noch mehr von diesen Waffen gibt, die gewöhnliche Kleinkriminelle zu gefährlichen Feinden machen. Der angesprochene Waffenhändler scheint dabei zu sein sich seine private Miliz aufzustellen. Da wir nicht wissen, wer es ist bleibt nur die Möglichkeit der Spur der Waffen zu folgen. Dieser Mann..." Okami reichte ihr den Steckbrief. "... ist ein Informant Konohas. Er arbeitet als barmann in der taverne zum borstigen Eber. Er hat gute Kontakte zum Schwarzmarkt und kann uns bestimmt sagen, wo die Waffen hergekommen sind und wem sie jetzt vermutlich gehören. Ich will das ihr den Waffenhändler findet und festnehmt. Es ist kein Kontakt mit nukenin zu erwarten, auch wenn der detektivische Aufwand recht groß sein wird. Ich erwarte alle drei Tage einen Zwischenbericht via Falke."

Yamanaka Shizuka

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Yamanaka Shizuka » Fr 16. Nov 2012, 01:41

[align=right]Oh c'mon... []
Shizuka & Okami[/align]

[align=justify]Es dauerte nicht sonderlich lange, bis der ANBU Captain sich ihrem Anliegen widmete. Noch immer das Gesicht unter der Maske mit dem menschlichen Gesicht verborgen wirkte sie emotionslos und konnte so sehr gut verbergen dass sie ein wenig nervös war. Schließlich war es recht unwahrscheinlich dass Okami seinen Entschluss einfach wieder umändern würde. Doch sie blieb so ruhig wir nur irgendwie möglich und lies sich nichts davon anmerken. Als er sie aufforderte ihm von den Trainingshöhlen weg zu folgen schwieg sie und folgte ihm wortlos. Draußen auf dem Gang ergriff er erneut das Wort und sie hörte ihm aufmerksam und mit angespanntem Körper zu, so wie es sich für einen Soldaten gehörte. Seine Worte waren keine Erleichterung für sie. Wenn sie vorgehabt hätte weiter unter den ANBU zu dienen... Dann sicherlich. Doch so interessierte es sie nicht mehr. So nahm sie es mit einem schlichten, gefühllosen Nicken zur Kenntnis. Erneut kam sie seiner Aufforderung ihm zu folgen nach und betrat hinter ihm den kleinen Raum in dem Steckbriefe aufbewahrt wurden.
Als er ihr das Foto zeigte prägte sie sich das Gesicht des - in ihren Augen verdammt widerlich aussehenden - Mannes ein. Wieder lauschte sie dem ANBU Captain. Und noch während er sprach führten ihre Gedanken Schlussfolgerungen durch, was eine privat aufgestellte Armee für sie bedeuten könnte. Konohagakure würde dann sicherlich andere Sorgen haben, als sich um ihr Verschwinden zu kümmern. Doch erneut lies sie sich nichts davon anmerken.
Sie nahm den Steckbrief und überflog ihn kurz, dann steckte sie ihn in ihre Tasche, nachdem sie diesen ein wenig zusammengefaltet hatte um ihm die Größe der Tasche zu verpassen. Ein Schmunzeln konnte sie sich unter ihrer Maske nicht verkneifen. Dieser alte, fette Mann erfüllte alle Klischees die ihr dazu nur einfallen konnten. Doch dank der Maske war auch das Schmunzeln für Okami nicht sichtbar.
Während sie den Brief verstaute redete Okami erneut und diese Nachricht erfreute sie eher weniger. Kein Kontakt mit Nukenins würde ihr Verschwinden sehr viel unglaubwürdiger erscheinen lassen. Und vor allem würde dies sie selbst viel schneller zu einem machen.
Leider war ihr nur all zu klar, dass es aber früher oder später dazu kommen würde, dass man sie suchen würde - und wenn man sie fand und ihr handeln hinterfragte, würde sie selbst ganz schnell in dem kleinen, grauen, eckigen Ding stehen welches sich ebenfalls in ihrer Tasche befand - nämlich im Bingo Book. Vielleicht nicht ganz oben, unter den S-Rang oder A-Rang Nukenin, aber sicherlich würde sie es auf einen B-Rang schaffen. Ihr war selbst klar, dass ihr Plan noch alles andere als ausgereift war. Doch hoffte sie inständig darauf, in irgendeiner Weise ihren Tod vortäuschen zu können. Eventuell würde das für sie heißen, ihr Leben als Kunoichi aufgeben zu müssen. Doch jetzt gerade in diesem Moment wollte sie einfach nur alles hinter sich zurück lassen. Ihre Familie, ihren Job als ANBU, Hadara, das Dorf. Wenn sie könnte vielleicht sogar sich selbst. Einfach jemand anderes sein. Oder vielleicht niemand sein?!
Sie beendete ihre Gedanken, als Okami aufhörte zu sprechen.
»Ich danke euch vielmals. Das bedeutet mir sehr viel.« antwortete sie Okami auf seine lange Rede über die Mission. Zwar hatte sie im Grunde kaum zugehört, doch trotzdem empfand sie einen Hauch von Dankbarkeit für den Captain, dass er seinen Entschluss geändert hat und ihr wieder eine Mission außerhalb des Dorfes zugekommen lassen hat.
Mit einem erneuten Nicken verabschiedete sie sich von ihrem Captain und machte auf den Fersen kehrt, in Richtung Ausgang des Hauptquartiers. Ihre Füße trugen sie auf direktem Wege nach Hause, denn eine Person gab es tatsächlich von der sie Abschied nehmen wollte...
[/align][align=right]TbC: Anwesen der Yamanakas[/align]

Kaguya Kurayami

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Kaguya Kurayami » Mi 21. Nov 2012, 22:49

Kurayami erschien ohne ihre Begleitung, es war ihr relativ egal da sie nicht wirklich viel von Askiris hielt und ohnehin etwas wütend auf ihn war. Da ihm scheinbar nicht klar war wie dreist sein Fehlverhalten ihr gegenüber war kümmerte es sie auch weiterhin nicht wirklich das er zurück blieb. Ihre Gedanken führten sie durch die schmalen Gassen des Hauptquartier-es, es war feucht und kühl in den meist so leeren Gängen, atmete man die Luft aus konnte man einen leichten Zug erkennen, dieser war selbst unter der Maske noch wahrzunehmen. Es wirkte aus der weite etwas beängstigend, fast wie in einem schlechten Horror Film doch Kurayami trug ihre Ausrüstung immer mit Stolz nur den Mantel hielt sie versiegelt in einer Schriftrolle bei sich da er mit dem Blut des Nukenins gekennzeichnet war. Es machte also keinen schönen Eindruck auch wenn das für einen Anbu nicht relevant sein sollte. Was jedoch sofort auffiel und auch gleich ins Auge stach waren ihre wunderschönen langen Haare die in ein tiefes Lila getaucht waren. Damit fiel die Anbu sofort auf und auch unter ihren Kollegen erkannte man sie dadurch sofort, es war ihr Markenzeichen, unvergänglich wie die Nacht. Ihre Schritte waren schon aus der ferne erkennbar, Pfützen spiegelten ihr Ebenbild wieder und es war deutlich zu hören das da jemand immer näher kam. Angelehnt an der Eingangshalle zum Trainingsplatz sah sie in die Menge der Anbu und fragte mit einem kühlen Atem nach Okami "Ist Okami hier?" Ihr Blick ging durch die ganze Runde bis ihr jemand rede und Antwort stellte. "Ah Kankei, schön dich hier anzutreffen, Okami? Ja er war vor kurzem noch hier, verschwand dann aber mit einem Anbu." Kurayami ging nicht weiter darauf ein hielt sich mit ihrer Antwort mehr oder weniger zurück, "Dann.. werde ich eben warten" sie senkte ihren Kopf leicht an und schloss-verborgen hinter ihrer Maske-die Augen. Kurayami versuchte für sich etwas ruhe zu finden, die letzten Tage hatten sie viel Zeit und Kraft gekostet.

Hyuuga Mitoshi

Re: Trainingsplatz [ANBU HQ]

Beitragvon Hyuuga Mitoshi » Do 22. Nov 2012, 14:59

Shizuka akzeptierte ihre Mission, dankte dem ANBU Captain sogar für das Vertrauen. Okami zeigte keine Reaktion, auch wenn er ganz für sich dachte, dass eine Mission wie diese keinem vollwertigen ANBU gerecht war. Es war eine Aufgabe für Chunin, wenn überhaupt Jonin. Die ANBU jedoch nahm sie dankbar entgegen, was ein weiterer Grund dafür war, dass Okami misstrauig blieb. Es war quasi der Fluch seines Berufes jeden -selbst ANBU aus den eigenen Reihen- ständig misstrauig anzusehen. Er hatte während seiner zahlreichen Jahre als ANBU schon viel Leid gesehen, einiges davon war auch von Kameraden ausgegangen, denen er zuvor blind vertraut hatte. Okami konnte nicht mehr blind vertrauen, ein Fluch, den er als ANBU Captain wohl tragen musste. Einen Moment schaute er ihr noch hinterher, überlegte seinen nächsten Schritt. Er kam zu dem Schluss, dass er sein Misstrauen nicht einfach bei Seite legen konnte. Nicht bei der Vorgeschichte, die Shizuka kürzlich durchlebt hatte.
den Gang hinunter fand er einen ANBU, der anscheinend beschäftigungslos war. "Ich möchte, dass in zwei Tagen ein ANBU zu unserem Informanten im Grenzegbeit Konohas in der Taverne aufbricht. Wir müssen wissen, ob Yamanaka Shizuka bei ihm aufgetaucht ist. Die Information ist direkt an mich zu berichten, keine Missionspapiere. Zumindest vorerst nicht. Sorgt dafür, dass jemand eingeteilt wird." Der ANBU nickte knapp. "Wird erledigt, Captain. Bevor ich es vergesse, Kankei wollte euch sprechen. Sie wartet bei den Höhlen." Diesmal war es Okami der knapp nickte und sich gleich auf den Weg machte. Lautlos trugen ihn seine Füße durch die Gänge, bis er die Höhlen erreicht hatte. Dort an der Wand stand sie. Offenbar hatte sie die Augen geschlossen, da sie in keinster Weise auf Okami reagierte, der sich -wie immer- völlig lautlos fortbewegte. Etwa einen Meter vor Kankei blieb er stehen. Er war gut einen Kopf größer als sie, gemeinsam hatten sie das lilafarbene, lange Haar. Außerdem waren sie beide Nahkämpfer mit einem unvergleichlichen Nahkampfstil. Wegen der flüssigen Bewegungen, die mitunter an einen Tanz erinnerten und der Haarpracht nannte man sie mitunter die Virtuosen unter den ANBU. "Ihr wolltet mich sprechen, Kankei?" Mit seiner tiefen Stimme durchbrach er die Stille und wartete auf die Nachricht, die Kankei überbringen wollte.


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