Garten

Bekannt für hohe Schmiedekunst und den besten Schwertkämpfern der Welt, ist Kirigakure das Ninjadorf Mizu no Kunis.
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Kuraiko Sonohoka
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Re: Garten

Beitragvon Kuraiko Sonohoka » Di 19. Apr 2016, 22:11

Als ich aufhörte zu Sprechen, wurde es für einen Moment vollkommen still auf der kleinen Lichtung. Der Genin streifte sein Hemd ab, dann nahm er mein Kunai entgegen. Mein Blick folgte jeder seiner Bewegungen aufmerksam. Er tastete nach einer guten Stelle beziehungsweise nach einem Knochen, sodass die Tiefe seinen Schnittes begrenzt war. Das war nur der nächste Punkt, der mich wunderte. Als er das Kunai platziert hatte, blickte er mich noch einmal an. Meine Mimik sagte absolut nichts aus. Er sollte das selbst entscheiden, also ermutigte ich ihn nicht, aber es gab auch keinen Grund ihn davon abzuhalten. Die Stelle war recht gut gewählt. Meine Aufmerksamkeit galt seiner Hand, seiner Mimik. Ich wartete auf eine Regung, einen inneren Schutzinstinkt, der eigentlich schalten sollte, aber... nichts. Und dann floss auch schon das Blut. Und er drückte die Klinge tiefer. Für einen Moment hielt ich den Atem an – so etwas hatte ich noch nie gesehen. Er wirkte so... stumpf. Routiniert. Es störte ihn nicht. Sein Körper reagierte genauso wenig wie sein Verstand. Es war... unglaublich. Und auf eine Art, die mein Bruder hassen wollte, empfand ich eine gewisse Harmonie in dieser Handlung. Masahiro wandte mir wieder seinen Blick zu und ich riss mich von der roten Linie los, die sich den Weg am Arm hinab suchte. Als er wieder den Mund aufmachte, nahm ich das erste Mal so etwas wie ernsthafte Regungen in seinem Gesicht und seiner Stimme wahr. Ihm war es nicht nur unangenehm, mir diese Seite zu zeigen, er hatte Angst davor. Angst vor dem Schranken, die sich jetzt in meinem Kopf bilden könnten. „Das - fasziniert mich.“, drückte ich meine Gedanken aus und lenkte dabei kurz die Aufmerksamkeit auf die Wunde. „Diese Fähigkeit hätte mir viel erspart, aber ich verstehe jetzt deine Fragen.“, ließ ich die genaue Erklärung offen und würde nahtlos zu dem Medicthema zurückkehren. „Stecke im Einsatz niemals die Finger in eine Wunde. Nicht einmal, um einen Gegenstand wie eine Pfeilspitze herauszuholen. Es gibt für Wunden nichts gefährlicheres als die Bakterien an unseren Händen.“, verbot ich ihm direkt seine letzte Handlung für die Zukunft. Ich stand von meiner Bank auf und trat neben ihn. Nebenbei nahm ich eine der Mullbinden mit eingebauter steriler Einlage aus meinem Köfferchen und würde sie gegen mein nun blutbeschmiertes Kunai austauschen. Dieses legte ich vorsichtig auf die Bank – das kostbare Blut darauf wollte ich nicht verschwinden. „Du kannst den Verband auspacken. Wie würdest du ihn auf dieser Wunde anbringen?“, fragte ich ihn, während meine Hände bereits Fingerzeichen für das Jokin no Jutsu formten. Im Anschließenden würde ich seine Wunde desinfizieren und daraufhin mit Shosenjutsu heilen – es handelte sich hier ja nur um eine kleine Verletzung. Seine Wunde sollte nach wenigen Momenten verschwunden sein. Das Anlegen des Verbandes durfte er mir mündlich erklären.



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Gregorius Wes
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Re: Garten

Beitragvon Gregorius Wes » Do 21. Apr 2016, 20:18

Masahiro sah Kuraiko weiterhin in die Augen. Als die Medic ihren Mund öffnete um etwas z u sagen, erwartete er das Schimmste. Was er dann zu hören bekam, war nicht so furchtbar, wie er befürchtet hatte. Nein, es war eher Kränkend.
„Interessant!? Es wäre toll diese Fähigkeit zu haben!? Ich glaube, dass ich das mal aufklären muss!“
Gerade als er der Puppenspieler etwas sagen wollte, fuhr die junge Frau mit ihrer Lehrstunde fort. Aus Höflichkeit wartete der Genin ab, biss der Vortrag über das sterillhalten von wunden beendett war. Auch packte er das Verbandspäckchen aus und betrachtete es. Währenddessen war die Medic schon an seiner Armwunde zugange, die sich wie von Zauberhand zu schließen begann.
„ Ich hatte diesen weißen Verbandsding... das, das aussieht, als würde es etwas Blut aufsaugen auf die Wunde Packen und damit beginnen den Rest fest um meinen Arm zu wickeln. Vielleicht würde ich noch einen anderen Gegenstand auf die Wunde legen, um den Druck zu erhöhen. So wie man das macht, um den Druck beim Kleben von Holz auf bestimmte Stellen zu erhöhen. Und dann hoffe ich, dass es aufhört zu bluten. Jedenfalls hat mir mein Vater mal erzählt, das ich auf Verletzungen Druck ausüben soll, weil.... weil... kann mich nicht mehr daran erinnern warum.“
Masahiro würde das Ende der Behandlung und die Antwort der Schwarzhaarigen abwarten. Dann würde er aufstehen und sich einige Schritte von ihr entfernen um dann das Suiton: Omizurappa zu benutzen. Mit diesem würde er den Wasserstrahl auf seinen Arm lenken und somit das langsam gerinnende Blut abwaschen. Danach würde er sich wieder der Medic zuwenden.
„Tu mir bitte zwei gefallen. Erstens: Sag bitte niemandem was hier geschehen ist. Erst recht nicht einem anderen Genin. Ich möchte nicht, dass man mir mit Vorurteilen begegnet. Zweitens: Bitte bezeichne diese Krankheit unter der ich leide nicht als faszinierende Fertigkeit. Es ist eine Krankheit, die mir das Leben wirklich schwer macht. Ich muss bei allem aufpassen, was ich tue. Ich spüre keinen Schmerz, zumindest habe ich bisher nur sehr selten Schmerzen erlitten. Ich spüre nichts, wenn ich mir etwas breche, deshalb mache ich oft weiter, als ob nichts gewesen wäre. Ich kann keine Wärme oder Kälte empfinden. Ich schaffe es regelmäßig mich bei den einfachsten Dingen des Alltags zu verletzen. Ich spüre nicht mal die wärme die von der Haut meiner Eltern ausgeht. Ich habe in meinem Leben weder die Wärme der Sonnenstrahlen gespürt, noch die Kälte des Winters. Alles fühlt sich gleich an. Jeder Tag fühlt sich fast so an, wie der Vorherige. Ich kann mich nur über meine Erfahrungen Definieren, da mir ein teil meiner Gefühle fehlt. Und nur weil man Körperlich keinen Schmerz spüren kann, heißt das noch lange nicht, das man den Schmerz in seiner Seele nicht spürt. Und immer anders behandelt zu werden als alle anderen, nur weil man an einer Krankheit leidet ist echt beschissen. Meiner Meinung nach ist dieses Schicksal nicht das einfachste, dass man mit sich herum tragen kann und ich wünsche diese Krankheit keinem! Falls es dich interressiert, von welcher Krankheit ich spreche. Sie heißt Kepral. Keine Sorge, meines Wissens nach ist sie nicht ansteckend. Aber ich bin mir sicher, dass du das ja weißt.“
Die Stimme von Masahiro hatte während diesem langen Monolog einen sehr nüchternen, ja fast schon traurigen Tonfall gehabt. Auch wenn er nicht wusste, wie sich viele der Sinneseindrücke, die er geschildert hatte, anfühlten, so war es doch wie mit dem Frosch im Brunnen, der sich nach dem Meer sehnte. Man wollte wohl immer das haben, was man nicht besaß.



Einige nicht farbige stellen im Text ausgebessert.
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Re: Garten

Beitragvon Kuraiko Sonohoka » Do 21. Apr 2016, 21:47

„Weil auf diese Art dem natürlichen Blutdruck entgegen gewirkt wird, welcher das Blut aus der Wunde befördern möchte, und das Körperteil trotzdem noch richtig durchblutet wird.“, vervollständigte ich Masahiros abgebrochenen Satz. Im selben Moment konnte ich die Hände von seinem selbst zugefügten Schnitt nehmen. Sie war verschlossen. Durch leichtes auseinanderziehen der ehemaligen Wunde prüfte ich noch die Qualität und beschloss, das ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Der Arm sah aus, als wäre nichts gewesen. „Eben diese Verbandstechnik brauchst du bei stark blutenden Wunden.“ Er kannte die Technik also im Prinzip schon, trotzdem hatte ich ihm noch einige wertvolle Informationen liefern können und bisher hatte ich meinen Fundus noch nicht ausgeschöpft. Zwar könnte ich mich jetzt einfach aus der Affaire ziehen, aber irgendwie war mir der Brünette sympathisch – und das dachte ich nicht oft über Menschen.
Während er sich das Blut abwusch, setzte ich mich wieder auf meine Bank und begann jetzt mit dem Shosen no Jutsu die Wunde an meinem Oberschenkel zu heilen. Da ich ihn verstärkt hatte, war er der Tiefste meiner Schnitte und würde einen Moment brauchen um vollkommen verheilt zu sein. Da sprach er mich wieder an und ich blickte ihn an. Mein Kommentar zu seiner Krankheit schien ihm noch weniger gefallen zu haben als die befürchtete Ausgrenzung. Zu erstens nickte ich kurz, aber der Punkt zwei würde eine Antwort erfordern. Seine Krankheit schien Ausmaße zu besitzen, die ich auf den ersten Blick nicht begriffen hatte. Nicht begreifen konnte und er legte mir alles dar. Nicht das einfachste Schicksal? Ein traurig-ironisches Lächeln tauchte auf meinen Lippen auf. Der Name der Krankheit fiel und ich notierte ihn gedanklich. Jetzt war das Blut aber wertlos... ich wollte das eigentlich selbst herausfinden. „Sieh mir in die Augen und sag mir, das ich es einfacher hatte.“, meinte ich nun extrem kühl und würde ihn regelrecht mit meinem Blick durchbohren. Der Grund für diese Aussage sollte ihm auffallen. Dann löste ich eine Hand aus dem Shosen und hielt ihm den Arm entgegen. „Sieh dir meine Haut genau an und sag mir, das diese Wunden mit Schmerzempfinden leichter zu ertragen sind als ohne. Mein Körper ist überzogen davon.“, sprach ich die blassen Brandnarben auf meinen Armen an. „Dein Los ist nicht einfach, aber du kannst ebenso wenig dagegen tun wie ich. Wir wurden Beide so geboren.“ Die Brandwunden hatte ich nicht von Geburt an, aber der Umstand meiner Geburt war der Grund dieser Verletzungen... zumindest der Auslöser für den Grund. Das Shosenjutsu verebbte, die Wunde an meinem Oberschenkel war geheilt. „Also müssen wir versuchen, es als Vorteil zu sehen und für uns zu nutzen.“ Ich merkte, das sich diese Worte hohl anfühlten, aber sie hörten sich nicht so an. Ich kannte diesen Tonfall nur zu gut aus meiner Familie und ich konnte ihn imitieren. Ich war mir nur noch nicht klar darüber, warum ich das tat. „Das du keine Verletzungen wahrnehmen kannst, kann im Kampf positiv sein, aber du wirst dir einen Weg suchen müssen, deinen Körper gezielt danach zu durchforschen. Es wird einiges an Arbeit, aber in einer Welt, in der mächtige Dämonen in kleinen Kindern versiegelt werden und Tote wieder aus dem Grab aufstehen, klingt es nicht unmöglich.“ Vielleicht konnte ich ihm dabei sogar helfen, oder mein Bruder mit seinen Siegeln, aber ich war noch nicht bereit mich so intensiv mit ihm zu beschäftigen. Ich formte erneut die Fingerzeichen für das Shosenjutsu und legte meine Hand auf die Wunde an meinem Oberarm. Das musste doch schneller möglich sein... irgendwie musste ich eine Möglichkeit finden mich selbst effizienter zu heilen. Auch an Stellen, an die ich nicht direkt greifen konnte, aber das war ein Problem für einen anderen Tag. Jetzt interessierte mich erst einmal eines – ich blickte wieder Masahiro an. „Was hast du mit Giften zu tun?“, fragte ich gerade heraus.

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Re: Garten

Beitragvon Gregorius Wes » Fr 22. Apr 2016, 14:42

Nach seinem kleinen Ausbruch wartete Masahiro auf die Antwort, welche auch prompt kam. Es war eine rethorische Frage, die Kuraiko stellte. Erst jetzt fielen dem Genin die Brandnarben auf, die sich über den Arm der Schwarzhaarigen erstreckten. Die Antwort, die er auf Kuraikos Fragen gab war genau so ehrlich, wie Selbstverständlich.
„Um deine erste Frage zu beantworten: Ich bin mir sicher, dass du es nicht einfacher hattest als ich, aber das ist wie der Versuch, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Jeder Fall für sich selbst ist tragisch, aber Grundverschieden. Und um auf die andere Frage von dir zurück zu kommen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Verletzungen mit oder ohne Schmerzempfinden leichter zu ertragen wären. Wahrscheinlich ohne Schmerzempfinden, jedoch fehlen mir Vergleichsmöglichkeiten. Daher bleibe ich bei: Ich weiß es nicht. Und nur weil ich so geboren bin, wie ich bin, heißt das noch lange nicht, dass mir jeder Aspekt dieses Lebens gefallen muss.“ Und jeder Vorteil, wie du es nennst, beinhaltet auch immer Nachteile. Ob diese Vorteile die Nachteile überwiegen, wird nur die Zeit zeigen.“
Der Genin hielt während diesem ganzen Gespräch den Blicken der Schwarzhaarigen stand. Wieso denn auch nicht. Schließlich stand er für seine Meinung ein. Als Kuraiko ihn jedoch zum Thema Gifte fragte, musste der Puppenspieler kurz überlegen warum sie das jetzt ausgerechnet ihm wissen wollte. Nach einigen Sekunden fiel es ihm wieder ein, das er Gifte ja erwähnt hatte.
„Nunja, ich kenne mich mit Giften nur bedingt aus. Pflanzengifte sind das, womit ich mich auskenne, bei den andern lässt mein Wissen allerdings schon nach. Aber wieso ich mich damit auskenne ist,... sagen wir mal, es liegt in meiner Familie. Aber ich denke es wäre besser, dir zu zeigen, was ich damit meine.“
Mit einer Handbewegung schüttelte er die Restlichen Wassertropfen ab und ging auf den Metallkoffer zu, den er auf die Steinbank gestellt hatte. Währenddessen schlüpfte er wieder in sein Hemd und Knöpfte es bis zu vorletzten Knopfloch wieder zu. Als er seinen Koffer erreichte, öffnete er die beiden Schlösser mit einem leisen klicken. Dann klappte er den Deckel so weit auf, das man ohne Probleme in das Innere des Koffers sehen konnte. In ihm konnte man ein , auf schwarzem Samt gebettetes Ellipsoid erkennen. Es hatte eine eine silbergraue Farbe und bestand an einigen stellen aus Metall. Wenn man genau hinsah konnte man erkennen, das es sich dabei um eine Art Apparatur handelte. Daneben lagen, ebenfalls auf Samt gebettet zwei Chakraklingen und eine hölzerne Eidechse. Als er diese sah, fiel Masahiro die Situation auf dem Trainingsplatz wieder ein. Behutsam holte er die gefundenen Gegenstände aus dem Fach, das scheinbar für etwas anderes bestimmt war.
„Gehört irgendwas davon dir? Wenn nicht bringe ich das dann zum Fundbüro.“
Alle Gegenstände, die Kuraiko als ihr Eigentum bezeichnen würde, würde ihr der Genin reichen. Wenn ein Gegenstand übrig bleiben sollte, so würde er ihn wieder in das Fach legen. Danach strich er sanft über das Ellipsoid und brachte dabei unbemerkt acht Chakrafäden an, um die Puppe zu steuern. Vier mit der linken und vier mit der rechten Hand. Danach trat er bedeutungsvoll zurück. Mit einer kaum merklichen Handbewegung löste er die inneren Haltemechanismen der Puppe des Typs Myr, die auch sofort mit einem leisen klappern auseinander klappte.
„Ich bin in Kirigakure aufgewachsen, aber geboren bin ich in Sunagakure. Genau wie meine Mutter auch habe ich die Kunst des Puppenspielens erlernt. Warum meine Eltern die Entscheidung getroffen haben, hier her zu kommen liegt wohl auf der Hand. Schließlich weißt du ja jetzt, in welcher Verfassung ich mich befinde. Ach ja, bitte behalte auch dieses kleine Geheimnis für dich. Ich möchte nicht, das meine Eltern deswegen Ärger bekommen. Aber wenn ich schon Dinge über mich preisgebe, dann will ich offen und ehrlich sein.“
Mit einigen routinierten Fingerbewegungen machte die Puppe einen Satz aus dem Koffer und landete vor der Medic im Gras. Wenn man die Puppe betrachtete, dann war ersichtlich, das ihre vier Finger pro Hand und ihre Beine aus scharf geschliffenen Klingen bestanden.
„Eventuell hilf dir ja diese Information über mich, die Frage, woher ich mich mit Giften auskenne, zu beantworten.“


Acht Chakrafäden mit:
Name: Kugutsu no Jutsu ("Technik der Marionette")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Chakraverbrauch: Sehr gering je Chakrafaden
Reichweite: Nah-Fern
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakra 4, Puppenspieler
Beschreibung: Kugutsu no Jutsu ist ein C-Rang Nin-Jutsu, das dem Anwender erlaubt Chakrafäden zu erschaffen. Indem der Anwender aus seinen Fingern Chakrafäden formt, die mit der Puppe verbunden sind, kann er die Bewegungen und andere Aktionen steuern. Die Chakrafäden kann man auch am Gegner anbringen, um so seine Bewegungen zu behindern, oder auch an anderen Objekten, um diese auf den Gegner zu schleudern. Gegenstände die mit dieser Technik bewegt werden haben eine Geschwindigkeit von 4. Gegner die damit festgehalten werden können sich mit einem Stärkewert von 3 befreien.
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Re: Garten

Beitragvon Kuraiko Sonohoka » Fr 22. Apr 2016, 18:10

Ich versuchte den Jungen irgendwie aus der Stimmung herauszuholen, die seine Krankheit bei ihm auslöste, und ihn in eine positivere Richtung zu drehen. Eine Verhaltensweise, die ich von anderen übernommen hatte, aber die gründlich Fehl schlug. Er wollte sich nicht da hin drehen lassen. Wenn ich versuchte, wie meine Familie zu denken, wusste ich die Gegenargumente. Ich kannte die Motivationssprüche, aber es war mir schon wieder zu egal, als das ich diesen Weg weiter beschreiten wollte.
Stattdessen sprach ich Masahiro auf die Gifte an, ohne ihm eine weitere Information zu der Frage zu geben. Er nannte bereits die erste Einschränkung – es ging um reine Pflanzengifte – konnte aber den Grund seiner Kenntnis nur schwer in Worte packen. Stattdessen bot er mir an es mir zu zeigen und ich folgte seinen Handlungen aufmerksam. Meine Wunde am Oberarm hatte sich mittlerweile geschlossen und ich transportiere das Shosen no Jutsu einfach weiter zur Nächsten. Er öffnete seinen Koffer und ich erkannte sofort drei der vier Gegenstände. Meine Chakraklingen und die kleine Eidechse. „Die Klingen.“, meinte ich und würde eine Hand aus dem Shosen lösen um sie zu nehmen. „Danke.“, fügte ich an, dann vollführte er ein ganz anderes Kunststück. Dünne Fäden aus Chakra verbanden sich mit dem grauen Etwas, dann klappte es auseinander und enttarnte sich als Puppe. Eine sehr komplexe Kunst, wie ich es aus den Erzählungen meiner Ziehmutter und meiner Halbschwester wusste, die sich durch wenige Überlebende aus Sunagakure gerettet hatte. „Keiner, der deine Akte nicht anfordern kann, wird je davon hören.“, meinte ich schlicht, als er erneut darum bat, seinen Gendeffekt nicht weiter zu verraten. Die kleine Puppe sprang vor mich ins Gras, sodass ich sie gut sehen konnte. Die Wunde an meiner Taillie war geschlossen und ich hatte erst einmal wieder beide Hände frei. „Darf ich?“, fragte ich eher routinemäßig und machte eine Andeutung, mit der Hand unter den Körper der kleinen Puppe zu greifen, vorbei an den scharfen Klingen, und sie vorsichtig am ungefährlichen Körper hochzuheben. Da sah nach einem recht guten Fixpunkt aus. Ich drehte sie leicht hin und her und betrachtete die Mechanismen. Sie sah faszinierend aus. Dutzende Drähte und Leitungen verbanden die einzelnen Teile miteinander und ihre Beweglichkeit schien fast unbegrenzt zu sein. „Wo sind die Giftkanäle?“, stellte ich schließlich eine Frage, dann fiel mir etwas anderes ein und ich setzte die kleine Puppe wieder vorsichtig ab. Um so eine Puppe entwickeln zu können, musste man handwerklich geschickt sein und zugleich die komplexen Vorgänge im Inneren verstehen. Einem jungen Shinobi mit diesen Fähigkeiten würden noch viele Wege offen stehen. Ich griff in meinen Waffengurt und holte eine tennisballgroße Metallkugel heraus – meine Giftbomben. „Glaubst du, du kannst so etwas herstellen?“, fragte ich, warf sie ihm zu und würde ihm einen Moment lassen, sie zu betrachten. Ich musste mehr Quellen für die kleinen technischen Wunderwerke finden, denn ich wusste nicht, wie lange der Entwickler noch fit genug war, um sie herzustellen. Immerhin war der Mann mittlerweile alt geworden. „Wenn du Dinge wie diese Giftgasbombe für mich baust und auf Missionen außerhalb des Dorfes die Augen nach Giftzutaten offen hältst, biete ich dir im Gegenzug mein Wissen und mein Labor zur Gift- und Gegengiftherstellung an.“, sprach ich den Gedanken aus, der mir jetzt schon ein wenig im Kopf herum spukte. Im Gegensatz zu ihm war ich fest in der Struktur verankert und konnte das Dorf nicht so oft verlassen, wie ich wollte. Mit einem Team würde er wesentlich öfter vor die Türe kommen und dabei die unterschiedlichsten Orte sehen. Und jeder Ort hielt Giftzutaten bereit.
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Re: Garten

Beitragvon Gregorius Wes » So 24. Apr 2016, 10:45

Kuraiko hatte sich die beiden Messer geben lassen. Zu wem die hölzerne Eidechse gehörte war Masahiro immer noch nicht klar. Sie war recht sauber gearbeitet, wenn auch für das Verständnis des Puppenspielers, etwas zu grob. Aber das sollte ihn momentan nicht beschäftigen. Als die Medic ihm versicherte, dass nichts von alle dem an Leute heran getragen würde, die keinen Zugriff auf seine Akte hatten, war er erleichtert. Seine Erleichterung wich jedoch, als die junge Frau nach der Puppe griff. Ohne sich zu bewegen stand der Genin nun da, da er wusste das sein mechanischer Freund auf jede seiner Handbewegungen reagieren würde. Als erstes musste er die Faden etwas verlängern, die sich von seinen Fingerspitzen aus erstreckten. Etwa zehn Zentimeter sollten ausreichend sein um kleinere Handbewegungen auszugleichen. Auf die fragen der Medicnin, wo sich die Giftkanale befanden antortete er ganz einfach und schlicht.
„Bisher habe ich noch keinerlei Gift gefunden, das mir zusagt. Also habe ich sie vorerst weg gelassen. Außerdem ist es ja auch nötig, das Material der Kanäle für die Gifte anzupassen; die man nutzen möchte.“
Als Kuraiko die Puppe wieder auf den Boden Stellte, zog der Puppenspieler an allen Fäden gleichzeitig, wodurch die Puppe wieder in ihren verpackten Zustand zurück klappte. Dann löste er sämtliche Fäden auf, nur um im letzten Moment den kleinen Gegenstand zu bemerken, den Kuraiko in seine Richtung geworfen hatte. Etwas tollpatschig fing er die Kleine Kugel auf. Als er auf die kleine Kugel starrte, war ihm relativ schnell klar, worum es sich hierbei handelte. Als Kuraiko ihm noch ihren Deal vorschlug, konnte man Freude in den Augen des Genin erkennen.
„Ich werde mich mal nach einigen Pflanzen umsehen, die für die Giftherstellung geeignet sind. Aber ob ich so was nachbauen kann? Wenn du mir ein Exemplar davon überlassen könntest, dann kann ich das Ding mal auseinander nehmen und mir das Innenleben anschauen. Wenn ich genug Zeit habe, dann bekomme ich sicher etwas in der Art hin.“
„Außerdem kann ich noch was lernen und mir einige neue Bauformen dazu überlegen. Das wird sicher meinen restlichen Tag spannend gestalten. Und wenn ich das nicht nachbauen kann, dann habe ich wenigstens ein neues Design für Giftbomben kennen gelernt.“
„Und auch dein Labor würde ich mir gerne mal anschauen.“
Mit diesen Worten hob Masahiro die kleine Myr Puppe auf und verstaute sie wieder in seinem Koffer. Die Holzechse jedoch lies ihm keine Ruhe.
„Sag mal, hast du eine Idee, wem die Schnitzerei gehören könnte. Ist ziemlich gut gearbeitet, auch wenn ich eher einen Stechbeitel und einen Hammer benutzt hätte, um so etwas zu bauen. Und ich muss es wissen. Schließlich ist meine Familie ja nicht ganz unbedarft auf dem Gebiet der Holzverarbeitung. Ich habe ja auch meine Puppe selbst gebaut. Sie ist nach dem Vorbild eines kleinen Dämons aus Geschichten und Legenden gefertigt. Du weist schon. Wie diese Legende vom … wie heiß er noch gleich... Wendi... irgendwas.“
Als seine Puppe wieder sicher in seinem Koffer verstaut war, griff der jungen Puppenspieler nach seinem Sakko und streifte es sich wieder über. Danach kontrollierte er, ob der Hut, den er noch immer auf dem Kopf trug auch richtig saß.
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Re: Garten

Beitragvon Kuraiko Sonohoka » So 24. Apr 2016, 12:26

Der Grund, weshalb es keine Giftkanäle gab, war schnell erklärt – er hatte noch nichts interessantes oder effektives entwickelt. Ich nickte knapp. Das klang soweit logisch und setzte die Puppe wieder ab. Dann sprach ich mein Angebot an den Genin aus, welches er mit Begeisterung entgegen nahm. „Du kannst diese behalten.“, meinte ich auf seine Frage, ob er diese Bombe auseinandernehmen durfte um sie genauer zu untersuchen. „Und mein Labor können wir uns ansehen, sobald ich alle Wunden versorgt habe.“, stimmte ich auch dem zu. Irgendwie war mir der Junge sympathisch – vielleicht auch, weil er außer der fachlichen Motivation bisher kaum Gefühle gezeigt hatte. Das würde die Zusammenarbeit einfach machen. Meine Hände glitten weiter zur nächsten Wunde. Masahiro kam wieder auf ein ganz anderes Thema zu sprechen – die Eidechse. Ein unscheinbares Lächeln tauchte auf meinem Gesicht auf, als er die Eidechse als gut gearbeitet bezeichnete, aber bessere Werkzeuge vorschlug. Seine Puppe war zwar hauptsächlich aus Metall, aber mit der Holzbearbeitung kannte er sich natürlich auch aus. Dann brachte er allerdings im Bezug auf seine Puppe noch einen anderen interessanten Verweis. „Wendigo. Eine schlaksige Gestalt auf der Suche nach Menschenfleisch.“, meinte ich mit einem perfiden Grinsen. Ich kannte die Geschichte wie so viele Andere. „Du interessierst dich für Mythen und Legenden?“ Meine Hände huschten derweil weiter, von Wunde zu Wunde. Ich versorgte sie nicht zu hundert Prozent, aber den Rest würde mein Körper bis morgen selbst schaffen. Ich musste mir ganz dringend etwas besseres überlegen, aber nicht jetzt. Wir wollten weiter gehen zu meinem Labor. Es dauerte ein paar Minuten und vermutlich würde uns der Gesprächsstoff ausgehen, dann stand ich von der Bank auf – meine Wunden waren alle verschlossen. Ich zog mein Kleid wieder über, legte den Waffengürtel an und verstaute die Chakraklingen. „Dann mal ab zu meinem Labor.“, meinte ich und würde vorausgehen.

--> [KH] Giftlabor
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Re: Garten

Beitragvon Gregorius Wes » Mo 25. Apr 2016, 19:23

Masahiro freute sich wie ein Kleines Kind über die Tatsache, dass er sowohl die Giftbombe für Studienzwecke Behalten durfte, als auch über die Tatsache, das er sich Kuraikos Labor ansehen durfte. Interessiert blickte er auf die kleine Kugel, die er in der Hand hielt.
„Deine Geheimnisse werde ich sicher bald erfahren. Ich kann es kaum erwarten dich auseinander zu nehmen. Wie das Teil wohl funktioniert. Es sieht so aus, als sei das irgendeine Art Rauch oder Nebelgranate. Man, ich kann es kaum erwarten.“
Der nächste Kommentar, den er von der jungen Medic hörte machte ihn jedoch kurz sprachlos. Bisher hatte er noch niemanden getroffen, der mit den obskuren, legendären Monstern und Dämonen etwas anfangen konnte.
„Exakt, ein Wendigo. Wundert mich, das du dich mit so etwas auseinander setzt. Ich dachte schon, das ich der einzige bin, der sich mit dieser Materie beschäftigt. Viele der Legenden beinhalten immer ein Körnchen Wahrheit. Das meinten zumindest meine Eltern. Außerdem finde ich es langweilig Puppen nur auf Menschen oder Tiere zu beschränken. Schon allein aus einem künstlerischen Standpunkt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass viele Leute irgendwie eine Art grundrespekt für diese Mythischen Kreaturen zeigen. Ein Drache, der eine Wolke aus Gift speit ist aber auch etwas beeindruckender, als eine menschenähnliche Puppe, die ein Katana in Händen hält. Deshalb finde ich diese Geschichten so faszinierend. Sie beflügeln meine Fantasie etwas neues zu erschaffen und einigen dieser Kreaturen einen Funken Leben einzuhauchen.“
Nun war der Genin wirklich glücklich. Er hatte jemanden gefunden, der anscheinend auf einer ähnlichen Wellenlänge war, wie er selbst. Das dieser jemand etwas älter war, als er selbst, störte ihn nicht. Aber eine Sache störte ihn doch an Kuraiko. Bisher hatte er sie noch nie wirklich Lächeln sehen.
„Ich bin mir sicher, ein lächeln auf den Lippen würde ihr gut stehen. Aber wer bin ich schon darüber zu entscheiden. Vielleicht ist sie ja, wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist ja ganz anders.“
Als er bemerkte, das die junge Frau ihre Sachen zusammen packte, tat er es ihr gleich. Und so würde er ihr bis zu ihrem Labor folgen.

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