Anwesen von Ren Houzuki

Ein gemeinschaftliches Leben der Bewohner und Shinobis im Wohnviertel Kirigakures.
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Ren Houzuki
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Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » Do 19. Sep 2013, 21:35



[align=center]Anwesen von Ren Houzuki



Ren's Zimmer | Katashi's Zimmer | Wohnen & TV | Essen | Küche

Bad | Kreativ-Zimmer | Gäste-Zimmer | Trainieren[/align]
[align=center]Bild[/align]

[align=center]"Reden"Denken"NPC"


[/align]
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » Sa 12. Okt 2013, 18:33

[align=center]CF: Zerstörter Stadtteil[/align]

Sie drehte sich nicht noch einmal zu ihrer Freundin um. Zu sehr waren ihre Gedanken auf das vor ihr liegende fokussiert. Nicht weit von ihr wartete ihr Vater auf sie. Naja, er wartete nicht wirklich auf sie, aber sie würde ihn antreffen. Nach einer Ewigkeit. Sie zählte die Schritte. Eins, zwei, drei.. sie rannte. Rannte so schnell, dass ihr Atmen nur noch stoßend ging und sie dachte, ihre Knie würden zerbrechen. Alles an ihr fühlte sich so zerbrechlich und schwach an, dass sich die Houzuki sicher war, der nächste Wind würde sie davontragen und sie würde in der Luft zerbrechen. Ein sehr tiefsinniger Gedanke, wie ihre Fetzen vom Winde getragen wurden, wie der letzte Schmerz von ihr abfiel und sie die letzten Worte sprach bis sie sich komplett auflöste. So wie ihre Mutter. Heftig schüttelte Ren den Kopf. Tränen stiegen ihr in die Augen, sie schüttelte wieder den Kopf. Doch die erste Träne rollte bereits über ihre Wange. Das braune Haar peitschte ihren Rücken, trieb sie dazu an, schneller zu rennen. Die beiden Schwerter drückten sich in ihr Fleisch, doch das machte ihr nichts aus. Sie sah nur eins: Ihren Vater. Wie er wohl inzwischen aussah? Würde er sich freuen, sie zu sehen? Die Mundwinkel der Brünetten zuckten, sie unterdrückte ein Schluchzen. Um ihre Gedanken das Schweigen zu lehren, drückte sie ihre Nägel tief in ihre Haut. Ein Ächzen kam aus ihrem Mund, dann zog sie leise die Nase hoch und die Gedanken wurden tatsächlich leiser. Stattdessen hörte sie ihr Herz, spürte, wie es aus ihrem Brustkorb springen wollte. Wie es ihr heftig hämmerte, das Blut durch ihre Adern pumpte. Ihr wurde warm, dabei fühlte sie sich kalt. Ihre Fingerspitzen waren eisig als würden sie sich danach sehen, endlich ihren Vater in die Arme zu schließen. Gleich, nicht mehr weit. Das Anwesen der beiden Houzuki machte sich bereits vor ihren Augen auf, sie sah das hölzerne Tor. Mit Kraft stieß sie es auf und blickte den langen steinernen Weg hinauf. Sie sah das große Haus, sah es hervorragen. Zwei Sekunden blieb sie stehen, hörte nur auf ihr Herz. Bis es schrie, sie solle weiterrennen. Die letzten fünfzig Meter. Ihr Körper setzte sich in Bewegung, weniger geschmeidig als sonst. Abgehackt, schwächelnd, so sah es eher aus. Unter ihrem lauten Herzen hörte sie ihr Ächzen nicht. Sie hörte auch nicht die Klingel, als sie diese betätigte. Als sich nach drei Sekunden immer noch nichts regte, war sie bemüht, nicht gegen die Tür zu hämmern. Ihre zittrigen Hände tasteten in ihrer Tasche nach dem Haustürenschlüssel und hielten jäh inne. Die Tür wurde geöffnet. Vor ihr stand ein Mann, dunkles Haar, breitschultrig und stark. Katashi Houzuki. Ihr Vater. Ren stieß ein letztes Ächzen aus, dann schmiss sie sich grob in die Arme ihres Vaters. Dieses Mal hielt sie die Tränen nicht zurück. Sie weinte, weinte laut und unerbittlich. Ihre Hände krallten sich in den Stoff des Dunkelhaarigen, hielten sich an ihm fest. Sofort umschlossen sie kräftige Arme, ein Kopf legte sich auf ihren. Ihre Knie gaben nach, doch er hielt sie fest. Im Gegensatz zu ihr, weinte er nicht. Aber sie spürte seine Erleichterung. Und nichts anderes waren ihre Tränen. Erleichterung. Sie fühlte sich überrollt von diesem Gefühl, fühlte sich so schwach und zerbrechlich. Allerdings wusste sie, dass ihr Vater sie halten würde. Immer. Auch wenn er nicht da war, er hatte ihr immer Kraft gegeben und ihr immer den nötigen Antrieb gegeben, alles alleine zu schaffen. Es war nie leicht gewesen, aber es war weniger schwer durch ihn geworden, zu atmen. Sie fühlte die Verbindung zu ihrem Vater, hatte sie Tag um Tag gespürt. Doch in diesem Moment war sie so stark, die Liebe schien greifbar. Und das Mädchen griff danach und wollte sie nie wieder loslassen. So einfach würde sie ihren Vater nicht gehen lassen. Nie wieder. Zu sehr hatte sie ihn vermisst, jeden Tag. Zu sehr hatte sie darunter gelitten, weder sein Gesicht, noch das seiner Mutter sehen zu können. Sie hatte doch niemanden außer ihn und ihren Onkel. Und Winry.
Nach einer Ewigkeit verebbten die Tränen und Katashi hielt seine Tochter ein Stück weit von sich weg, um sie zu betrachten. Seine Tochter lächelte ihn an, ihr Gesicht total verheult. Mit den Handinnenflächen wischte sich das Mädchen die Nässe von ihren Wangen und sah ihrem Vater in den Augen. So wie er sie sah, löste sich aus seinem linken Augenwinkel eine Träne. Sie funkelte in der Spätnachmittagsonne. Die Mundwinkel der Braunhaarigen zogen sich ein Stück weiter hoch und sie nahm den rechten Zeigefinger, um ihm die Träne wegzuwischen. Er ließ es zu und brach das von Zuneigung erfüllte Schweigen. "Du hast dich verändert, Musume." Ein schwaches Lachen entwich den trockenen Lippen der Chuunin. "Du auch, o・tō・chan. Du bist schon fast ein alter Mann." Liebevoll grinste sie ihren Vater an, der darüber nur schmunzelte. Genauso wenig wie sie konnte er fassen, dass sie voreinander standen. Nach all der Zeit. Nach all der Veränderung. "Ich habe jeden Tag an dich gedacht, uchi no musume." Ren nickte eifrig, natürlich hatte er das. Genau wie sie. Sie waren schon immer ein starkes Duo gewesen, immer ein Herz und eine Seele. Sie verstanden einander, ohne miteinander reden zu müssen. Eine Weile standen sie noch da, bis die Houzuki meinte: "Vielleicht sollten wir reingehen.. wir haben einiges zu erzählen, denke ich." Lächelnd nickte der Schwertkämpfer und ging vor ihr ins Haus. Mit nur wenig Gefühl schloss das Mädchen die Tür. Es knallte ordentlich. Die Schwäche war gewichen. Sie fühlte sich bereit, Bäume auszureißen. Fühlte sich bereit, es mit Seiji und Minato gleichzeitig aufzunehmen. Katashi drehte sich verwundert um, als er den Knall hörte und Ren zuckte nur unschuldig lächelnd mit den Achseln. Schmunzelnd schüttelte der Mann den Kopf und ging ins Wohnzimmer, um sich auf einen der Sessel zu setzen. "Du hast ein wenig umgeräumt und umdekoriert. Es gefällt mir. Es wurde mal Zeit für eine Veränderung in diesem Haus. Meine Lieblingsessel hast du ja aber ein Glück nicht rausgeschmissen." Seine Tochter lächelte und nickte. Das brauchte er ihr nicht zu sagen, sie wusste, wie erinnerungslastig diese Einrichtung war. Erinnerungen an Rens Mutter, Katashis geliebte Frau. Die Brünette nickte. "Freut mich, dass es dir gefällt." Das Mädchen ließ sich auf dem weißen Sofa nieder und legte ihre Hände auf ihre Oberschenkel. Ihre Fingerspitzen waren immer noch kühl, musste die Aufregung sein. Den Kopf zu ihrem Vater gedreht, fragte sie: "Du hast also Minato gesucht?" Katashi sah seine Tochter ernst an, schien dabei aber immer noch eine Sänfte in den Augen zu tragen. "Ja, habe ich. Er hält sich derzeit hier in der Nähe auf.. aber ich glaube, ich werde diesen Auftrag erst einmal fallen lassen. Ich möchte nicht so lange von dir weg sein. Ich habe so vieles über ihn erfahren können, das müsste reichen." Die Wangen von Ren nahmen schlagartig an Farbe ab. Ja, Minato war hier. Und als könnte der Schwertmeister ihre Gedanken lesen, fragte er: "Du hast ihn gesehen, nicht wahr, Ren?" Sollte sie ihn anlügen? Sie wusste, es würde Ärger deswegen geben. Aber zu lügen, ist falsch. Also nickte das Mädchen wieder. "Ja, ich habe ihn gesehen. Ich habe mit ihm gesprochen, o・tō・chan. Und bevor du sauer auf mich wirst, hör mir erst mal zu. Es ist eine lange Geschichte, irgendwie." Bewusst ignorierte das Mädchen den strengen und besorgten Blick ihres Vaters. "Heute habe ich ein Mädchen kennengelernt, sie heißt Winry Rokkuberu. Sie ist ein tolles Mädchen, ich verstehe mich sehr gut mit ihr. Winry ist so erfüllt von positiver Energie, ich glaube, selbst das dunkelste Licht auf der Welt könnte ihr Licht nicht löschen oder auch nur verdunkeln. Aber sie hat ein schweres Päckchen zu tragen. Weißt du, sie ist eine der Neun. Verstehst du? Und als wir spazieren gegangen sind, hat Minato uns aufgesucht. Er hatte eine andere Neun im Schlepptau. Aber er hat uns nichts angetan, wirklich. Er war nur hier, um mit Winry zu sprechen. Auch mit mir hat er gesprochen, er hat mich nicht angegriffen. Und er hat mir ein Versprechen gegeben, er wird versuchen, niemanden mehr etwas anzutun, um seinen Willen zu bekommen." Die Stimme der Houzuki war recht ruhig, aber auch ein wenig begeistert über ihre Tat. Einen Moment blieb es still, ihr Vater sah sie weiterhin streng an. Dann seufzte er und schüttelte den Kopf. "Und wie es scheint, hat er dich um den Finger gewickelt. Ren, bitte, sein Weg ist falsch. Das darfst du nie vergessen. Er ist ein großer Redner, das weiß ich. Und ich weiß, wie einfach man seinen Worten Glauben schenken kann, aber es ist einfach falsch, verstehst du das?" Kein Tadel lag in seiner Stimme, im Gegenteil, er klang besorgt. Dennoch war die Chuunin ein wenig angesäuert. "Natürlich weiß ich das! Sein Weg ist falsch, das weiß doch jeder. Aber stimmt es nicht, wenn er sagt, dass die Welt der Shinobi nur durch Macht beeinflusst wird? Dass jeder nur seinen eigenen Weg geht, über Leichen steigen würde, um stärker zu werden, um eben diese Macht über die Welt der Shinobi zu erlangen?" Verzweiflung klang ein wenig in ihren Worten mit. Sie hatte sich dafür entschieden, um zu glauben. Ob das ein Fehler gewesen war? "Es gibt so vieles, was du nicht weißt. Es gibt so vieles, was niemand weiß. Eben nur die mächtigen Persönlichkeiten. Diese Menschen sind ja nicht umsonst im Amt. Und guck mich nicht so an, ich weiß, dass du das nicht so meintest. Natürlich stimmt es, dass viele so sind. Aber man darf nie vergessen, dass Minato da nicht anders ist. Zumindest darf man das annehmen, er als Jinchuuriki des Neunschwänzigen, er als Uzumaki-Erbe, er als Akatsuki-Leader. Er hat so viel Macht, Ren. Und doch erreicht er sein Ziel nicht, weil er einfach den falschen Weg eingeschlagen hat. Jederzeit könnte er sich alles unter den Nagel reißen, da bin ich mir sicher. Aber es gibt genug Leute, die dafür sorgen, dass er es nicht schafft." Schnell schüttelte das Mädchen Kopf. "Das ist ja auch gar nicht sein Ziel.. er möchte ein Gleichgewicht schaffen. Ich weiß, dass es banal klingt. Sich so ein Ziel zu setzen, ist unmachbar. Aber er hat es nun mal getan und naja. Ich habe ihn gesehen, habe ihn mit seiner Familie sprechen sehen. Ich habe gesehen, wie er sein kann.. Ach, ich weiß doch auch nicht, o・tō・chan! Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Ich habe so sehr an das System geglaubt, aber im Moment gerät einfach alles aus den Fugen und ich weiß nicht, wem ich glauben soll. Mein Herz sagt mir, dass Minato innen drin das Richtige möchte, aber sein Weg falsch ist. Dass er in der Lage ist, auch zu lieben." Sie machte eine kurze Pause, um Luft zu holen. "Die Welt besteht aus so viel Chaos, das ich bisher nicht gesehen habe. Ich war blind und er hat mir irgendwo die Augen geöffnet. Mag sein, dass er mir auch ein wenig Sand in die Augen dabei gestreut hat, aber ganz unrecht hat er nicht. Du weißt, wie es in der Welt vorgeht. Und du weißt, dass die Welt der Shinobi immer mehr verkommt." Lange Zeit blieb es still. Katashi sah seine Tochter einfach nur an und musterte diese. Kurz bevor er zu sprechen begann, blinzelte er stark. "Ich habe immer gehofft, dieses Gespräch nie führen zu müssen, weißt du? Ich habe gehofft, du würdest damit nicht richtig konfrontiert werden. Ich bin eben auch nur ein Vater, der seine Tochter schützen möchte. Und deswegen sage ich dir jetzt, sehe ich dich einmal mit dem Mann, werde ich wieder Grund genug haben, ihn zu suchen und zur Strecke zu bringen. Er ist gefährlich, du wärst ihm niemals gewachsen. Du wärst nicht stark genug, um dich selbst zu beschützen." Ren lächelte und beugte sich so, dass sie die Hand ihres Vaters nehmen und umschließen konnte. "Ich weiß, dass ich nicht so stark bin wie er. Aber ich bin kein kleines Mädchen mehr, o・tō・chan. Das solltest du gesehen haben. Und ich bin auch nie wirklich alleine, weißt du? Winry ist so stark. Aber dennoch werde ich sie begleiten müssen." Letzeres war mehr ein Murmeln, aber Katashi verstand. Verstand allerdings den Sinn dahinter nicht. Er zog die Stirn in Falten und fragte: "Begleiten, wohin? Was hast du vor, Ren?" Man hörte seine Sorge deutlich. Er denkt, ich gehe mit ihr Minato suchen. "Keine Sorge.. Winry möchte mit jemanden reden. Mit so einem Seiji. Aber das wird friedlich ablaufen, das weiß ich. Ich bin nur dabei, um sie emotional zu unterstützen. Sie hat eine Art Schwester verloren und hat Fragen zu ihrem Tod - an Seiji." Bei dem Namen Seiji schüttelte er den Kopf. "Nein, das kannst du aber sofort vergessen. Seiji ist ein sehr gefährlicher Mann. Ich lasse nicht zu, dass du dich so dermaßen in Gefahr begibst." Entrüstet sah die Brünette ihren Vater an. "Aber warum? Du hast mir mal gesagt, ich müsse meine Prioritäten gut abwägen und auf mein Herz hören. Ich weiß, dass ich sie begleiten werde. Sie ist meine Freundin und sie braucht mich. Und wenn mich Leute brauchen, dann bin ich für sie da. O・tō・chan, ich kämpfe für die Lebenden. Das weißt du. Und du weißt, dass du mich nicht abhalten kannst, das Richtige zu tun." In ihren Worten schwang ein solcher Elan mit, dass ihr Vater nicht Nein sagen konnte. Oder?
"Du hast Recht .. du bist eben meine Tochter. Mir ist immer noch nicht wohl bei dem Gedanken, aber ich würde wohl dasselbe tun. Deine Mutter wäre stolz auf dich, Musume. Ich bin es übrigens auch." Breit lächelte das Mädchen, sie hielt noch immer die Hand ihres Vaters, die die Hand der Jüngeren nun kräftiger drückte. Stolz keimte auch in dem Mädchen auf. "Watashi wa anata o aishite", flüsterte das Mädchen, als es zu ihrem Vater rüberrutschte und ihn in die Arme schloss. Fest drückte sie die Augen zu und flüsterte: "Ich habe dich so vermisst, o・tō・chan." "Ich dich auch, Ren, ich dich auch." Mit der freien Hand strich der Dunkelhaarigen seiner Tochter über den Rücken.
Sie verbrachten den ganzen restlichen Tag miteinander, redeten viel und gingen alten Gewohnheiten nach. Sie bekochte ihren Vater, abends schauten sie gemeinsam Fernsehen und unterhielten sich. Es gab so vieles zu erzählen, so vieles, was sie voneinander noch lernen mussten. Ren erzählte ihm auch freudestrahlend von ihrem Training, welches immer fortschrittlicher voranging. Die Brünette zeigte ihm das "Sword of the Daywalker", welches Winry ihr gegeben hatte. Und er meinte, er würde ihr beibringen, es ordentlich zu nutzen. Wie auch bereits Ren, meinte er, sie müsste nur eins werden mit dem Schwert, mit ihm agieren. Dann würde sie unschlagbar werden. Eifrig nickte das Mädchen. Sie konnte kaum glauben, dass all das hier real war. Es war so lange her, dass sie so nahe bei ihrem Vater saß, dass sie sich so geborgen und voller Liebe fühlte. Umso mehr plagte sie der Gedanke, ihn wieder alleine lassen zu müssen. Als sie ihm ihre Sorge gestand, lächelte er nur und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Mach dir mal keine Sorgen, Ren. Ich warte Zuhause auf dich, dieses Mal gehe ich nicht weg. Versprochen." Und mit diesem Gewissen konnte das Mädchen einschlafen. Sie schlief sogar mit einem Lächeln ein, sie hatte keine Angst, dass ihr Vater morgen fort sein würde. Dieses Mal würde er sie nicht wieder alleine lassen, zu sehr hatten beide darunter gelitten.
Und mit dieser Sicherheit, mit der Gewissheit, das Recht auf ihrer Seite zu haben, verließ das Mädchen am nächsten Morgen das Haus, aber nicht, ohne vorher genügend Essen und Klamotten für die Tage einzupacken. Sie umarmte ihren Vater und verließ ihn für wenige Tage. Dieses Mal war sie es, die ihn verließ. Wobei das Wort nicht recht passte. Sie würde wiederkommen, sie würde Winry wieder mitbringen und sie würde ihre Freundin vor Seiji beschützen, wenn es sein musste. Lächelnd schüttelte die Houzuki ihr braunes Haar ins Gesicht. O・tō・chan hätte sicherlich gesagt, "das ist ganz meine Tochter". Mit der Kraft von tausend Sonnen und die ihres Vaters, ging sie zum Tor, in der Hoffnung, dort auf ihre Freundin zu treffen. Gemeinsam würden sie das schon überstehen. Ren war sich sicher.

[align=center]TBC: Stadttor [Zerstört][/align]
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » Do 27. Mär 2014, 19:07

[align=center]CF: Stadttor[/align]

Auf den Straßen:
Mit klopfendem Herzen verließ das Mädchen ihre Freundin. Im Augenwinkel blieb der Anblick des Bijuus in Affengestalt. Ihr Ziel waren vor allem Zivilisten und Kinder, die sich auf den Straßen herumtrieben. Dafür lief sie durch die Straßen ihrer Heimat und sammelte insgesamt fünf Leute zusammen, die sie zu den geheimen Schutzbunkern brachte. Doch selbst blieb die Brünette dort nicht, denn ihr Kopf war gerade darauf programmiert, andere zu beschützen anstatt sich selbst. Was sich alles abspielte, bekam sie kaum mit. Dafür verbrachte sie viel zu viel Zeit damit, Leute zu suchen und nach etwa einer halben Stunde keine mehr zu finden. Nervös atmete Ren aus und stützte ihre Arme auf die Knie. Dann schoss ihr etwas ein. Oder viel mehr, jemand. Mein Vater. Bei den zwei Worten rissen ihre Augen auf und so schnell sie ihre Füße tragen konnten, rannte die Houzuki nach Hause.

Am Anwesen:
Vor der Tür am Anwesen angekommen, hämmerte sie auf die Tür ein und erhoffte sich, dass ihr bald von Katashi die Tür geöffnet werden würde. Gerade wollte sie vollkommen in Panik verfallen, als ihr schließlich die Tür geöffnet wurde. Mit dem Moment, wo die Chuunin ihren Vater erblickte, schmiss sie sich in dessen Arme und schloss die Augen. Ihr Herz entspannte sich für einen Moment und der Stress klang von ihr ab. Auch wenn die Angst um Winry blieb. "Du bist bereits zurück? Was ist passiert?" Die Brünette konnte nicht einordnen, ob er nicht wusste, was hier gerade passiert oder ob er davon wusste. "Winry musste zurück und ihre Brüder zur Ordnung rufen. Da bin ich natürlich mit", murmelte sie an der Brust ihres Vaters. Sie war außer Atem vom Rennen und von der Situation. Für ihre gerade etwas labilere Psyche war dies ein schwer tragbarer Zustand. Die Hand ihres Vaters strich über ihren Hinterkopf. Dann löste sich seine Tochter von ihm und die beiden sahen sich besorgt an. "Und was machst du dann hier?" Die Stimme des Houzukis war nicht tadelnd, eher erstaunt. Für gewöhnlich hätte es sich das Mädchen nicht nehmen lassen, mitzumischen. "Ich hätte keine Chance gehabt. Zwei Jinchuuriki, der Kage. Ich hätte Winry gefährdet, denn sie würde mehr auf mich aufpassen als auf sie. Und ich kann mich noch lange nicht mit irgendeinem von den Anwesenden dort messen.." Ihre Stimmung war betrübt, auch durch diese Tatsache. Sie hatte sich für stärker gehalten. Doch es hatte sich vor ihr ein Weg aufgemacht, der schwerer zu sein schien als erwartet. Der Schwarzhaarige musterte seine Tochter und meinte dann sanft lächelnd: "Komm' erst mal rein. Dann reden wir über alles weitere." Ren nickte und schloss die Tür hinter sich. Die beiden begaben sich ins Wohnzimmer und setzten sich gegenüber. "Ich habe noch fünf Leute finden können, die nicht recht wussten, wohin mit sich. Mehr konnte ich nicht tun, o·tō·chan." Man konnte ihr die Enttäuschung ansehen. "Sei nicht enttäuscht, Musume. Es war eine sehr kluge Entscheidung. Doch solltest du für deine Freundin da sein, wenn alles vorbei ist. Sie sollte nicht allein sein." Die braunen Augen der Jüngeren verhärteten sich und sie blickte ihren Vater ernst an. "Ich weiß, du hast ja Recht. Und unsere Reise muss auch weitergehen. Doch geschieht in letzter Zeit so vieles auf einmal, ich weiß nicht, wie ich all das schaffen soll. Ich muss noch so vieles lernen.. Dafür bleibt mir aber gar keine Zeit." Die Houzuki sah zu Boden. "Während all der Zeit, die du unterwegs bist, lernst du irgendetwas. Ich bin mir sicher, ihr habt euch nicht einfach nur herumgetrieben." Ermunternd sah der Schwertmann zu seiner Tochter, die ihn schließlich auch ansah. Ja, da hatte er recht. "Wir waren in der Froschwelt und haben dort trainiert. Doch ist das noch längst nicht genug. Ich muss endlich lernen, wie man mit dieser Raiton-Schwäche überlebt. Winry hat mich mit einer Technik total lahm gelegt und der Schmerz war unerträglich.. Wie machst du das nur?" Ihr Vater lachte leise und stützte sich mit seinen Armen auf seine Oberschenkel, um etwa auf einer Höhe mit seiner Tochter zu sein. "Dafür gibt es keine spezielle Technik. Du musst einfach nur schneller und besser sein. Abgesehen davon musst du immer, auch bei Trainingskämpfen mit Freunden, alles geben. Rücksicht gibt es in einem Kampf nicht. Aber ich denke, das weißt du auch. Du musst schnell genug sein, um ausweichen zu können. Oder eben auf andere Mittel zurückgreifen. Durchdenke deine Strategien besser. Ich habe dir beigebracht, nicht immer so offensiv zu sein. Lass deinen Gegner in der angreifenden Position, so kannst du seine Schwächen ausnutzen und deine verbergen. Natürlich ist es äußerst ungünstig, wenn du es mit einem viel stärkeren Gegner zu tun hast. Aber lass mich dir eins sagen, ein Houzuki gibt niemals auf!" Besonders die letztern Worte ihres Vaters motivierten sie dazu zu lächeln. "Es erscheint mir in einer Weise unpassend, aber magst du mit mir trainieren? Der Schlüssel ist die Geschwindigkeit, das weiß ich. Und daran muss ich arbeiten. Ich kann derzeit nichts sinnvolles zur allgemeinen Situation beitragen. Und einfach hier rumsitzen, kann ich nicht." Der Schwarzhaarige nickte und stand auf. Mit zwei Schritten stand der Mann vor der Brünetten. Er legte ihr eine Hand auf die Schulter und sie stand auf. "Dann nutzen wir die Zeit." Ren nickte und ein ernster Gesichtszug überrollte ihre traurige Visage. Beide gingen sie nach draußen an den See, wo auch einige Bäume standen. "Einen Weg, um deine Geschwindigkeit zu trainieren, wäre der, dass ich dich attackiere aus der Ferne während du auf mich zu läufst. Du darfst nicht aufhören, auf mich zu zu laufen, verstanden? Nicht stehen bleiben, lass mich nicht aus den Augen. Ich bin das Ziel. Und das Ganze wiederholen wir immer wieder und jedes Mal ein wenig schneller." Wieder nickte die Chuunin und entfernte sich gute zwanzig Meter von ihrem Vater. Kurz schloss sie ihre Augen, atmete tief aus. Binnen einer Millisekunde öffnete das Mädchen ihre Augen wieder und rannte so schnell es ging auf ihren Vater zu. Dieser reagierte sofort und warf einen Kunai direkt auf sie zu, sie wich nach links aus, wo auch schon direkt der nächste kam. Sie hatte weniger als eine Sekunde zum reagieren. In knapper Not zog sie ihren Bauch ein und drehte sich zur Seite, ihr Blick war auf ihr Ziel gerichtet. Als nächstes segelten vier Shuriken auf sie zu, die in ihrer Formation nur einen Weg gaben, um daran vorbei zu kommen, ohne stehen zu bleiben oder sich von ihrem Ziel zu entfernen. Ihr Entfass musste innerhalb von einer Sekunde geschlossen werden und das tat sie. Mit einem Sprung nach vorne, versuchte sie zwischen den Shuriken hindurch zu gleiten. Dabei versuchte sie sich so flachen wie nur möglich zu machen, mit halben Erfolg. Sie konnte drei Shuriken somit aus dem Weg gehen, doch eine landete an ihrer Hacke. Reflexartig bewegte sie ihren Fuß und hatte Glück, dass die Waffe an ihrem Schuh landete und somit weggeschleudert wurde. Mit einer Rolle landete das Mädchen auf dem Boden und rannte sobald auch weiter. Das war knapp. Und das soll noch schneller gehen? Ehe sie sich versah segelte eine Riesenshurike auf die Houzuki zu. Erschrocken riss diese die Augen auf und bewegte sich in letzter Sekunde nach rechts, sodass die Waffe ihre Haut nur strich und damit nur einen kleinen Schnitt hinterließ. Nach zwei weiteren Schritten stand sie vor ihm und er zückte sein Nuibari. Vor Schreck riss die Brünette ihre Augen weit auf und musste blitzschnell reagieren. Darauf war sie nicht vorbereitet. Ihre Hand fuhr zu ihrem Rücken und sie zückte ihr Sword of the Daywalker. Beide Klingen knallten aufeinander, nur war sie stärker als ihr Vater. Das war wohl das einzige, in dem sie besser war als der Swordsmen. Und so konnte sie gegen seine Klinge halten und ihn einen Schritt zurückdrängen. Sie ächzte. Sein Gewicht kam da noch erschwerend hinzu. Auf einmal ließ der Ältere nach und senkte sein Schwert. Beinahe hätte die Chuunin ihm somit ihr Schwert in den Magen gerammt, da sie damit nicht gerechnet hatte. Doch sie konnte sich fangen und steckte ihr Schwert wieder in die dafür vorgesehene Scheide. "Gut, das bekommst du hin. Aber das sollten wir alles noch ein wenig erhöhen, Musume. Alles auf Anfang." Wieder kam nur ein Nicken von der etwas keuchenden Ren. Doch sie sprintete zurück und das gleiche Spiel, nur etwas schneller, startete von vorne. Natürlich benutzte ihr Vater nicht immer dieselben Angriffe, aber an sich war es immer so, dass das Mädchen nie mehr als eine Sekunde hatte, um zu reagieren. Diese Einheit wiederholte sich noch weitere vier Male, bis sie nicht mehr rennen konnte und es auch langsam Abend wurde. Als die beiden schließlich fertig waren, setzten sie sich ins Gras und sahen auf den See. "Du solltest dich duschen und dann nach deiner Freundin sehen. Es hat sich mit Sicherheit inzwischen alles geklärt." Beide hatten sie schweigend für mehrere Minuten da gesessen und dass ihr Vater sie nun fortschickte, rührte sie. Wenn es jemanden gab, der sie verstand, dann ihr Vater. Sie lächelte ihn an, umarmte ihn und stand dann auf. Im Haus duschte sie, zog neue Klamotten an und legte auch ihre Ausrüstung wieder an. Die Haare zu einem Dutt hochgesteckt, machte sie sich auf dem Weg zu ihrer Freundin. Sie hoffte, sie würde von hier aus noch zu ihr finden. Und sie hoffte, dass mit ihr alles in Ordnung war. Dass das Dorf alles überstanden hatte. Dass sie sich nicht die Schuld daran geben konnte, dass andere verletzt worden waren.

[align=center]TBC: Rokkuberu Werkstatt[/align]
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Natso Mitsuko » Fr 18. Apr 2014, 17:56

[align=center]OF Mokubunschin: Aufenthaltsraum [Oinin-HQ][/align]

Mitsuko hatte grade den Ort der Oinin verlassen. Sein Ziel war ganz klar er musste einen Mann aufsuchen, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ob er ihn überhaupt noch kannte? Katashi Hōzuki war ein Mann der seinen Prinzipien treu war. Der Natso hatte nie viel mit ihm zu tun, aber sicher war er Mitsuko seiner Meinung. So hoffte er es inständig. Wenn nicht musste der Weg der Liebe einmal rückwärtsgegangen werden. Die Situationen die er grade entschärft hatte, war im Oinin HQ. Er konnte sich aus den Winden seiner Verwandtschaft befreien und war einen Weg gegangen den er auch nur durch Zufall einschlagen musste. Der aktuelle Kage, ein Schaumschläger in seinen Augen, war zu weit gegangen und in der wahnwitzigen Vorstelleng den Senju-Clanleader seines Amtes zu entheben. Idiot.. schmunzelte der Natso bei dem Gedanken. Er hatte mit einem genialen Schachzug die Oinin Außergefächt gesetzt und war nun auf dem Weg zu dem Hōzuki. Sein Ziel war eins: Das legendäre Nuibari, die Nadel. Es war ein der drei Schwerter die er nicht in seiner Sammlung hatte. Ein Verbrechen das Mitsuko nicht bereute. Irgendwann würde er kommen und den Schaumschläger stürzen. Wann war die Frage. Zudem alleine? Nein er braucht verbündete und seine Heimat war ihm wichtig. Nicht einfach alles niedermetzeln und dann gut. Nein er war sich sicher das es einen Weg der Liebe und der Hoffnung geben würde. Vielleicht würde der Schaumschläger zum Wohle des Dorfes kapitulieren. Eine Wunschvorstellung. Doch nun hatte er erst mal seine Spuren verwischt. Der Oininausbildung sei Dank. Auch war er inzwischen auf dem Hauptweg des Hōzuki -Anwesens. Als er nun auch einmal durchatmen musste. Kopfschüttelnd, verlangsamte er nun sein laufen in einen ruhigen Gang und steckte die Hände in die Tasche. Verfolger? Die waren ausgeschlossen. Da war sich der Natso sicher. Irgendwo hatte er auch noch eine Zigarette. Auch da war er sich sicher. Fuck… wo sind die nur? .. dachte er sich. Als er nun ein zerknülltes Päckchen aus seiner Mokurüstung zog. Er grinste, seit langen Stunden mal wieder. Während dessen steckte er sich mit einer Hand die letzte Zigarette an. Lodernd flammte der Tabak auf, als Mitsuko dessen Qualm durch den Filter sog und die Augen schloss. Aus seinen Nasenlöchern und seinem leicht offenstehenden Mund, blies er den Qualm. Der die Farbe der Luft in ein leichtes Weiß tauchte. Ahhhh.. Grinste er weiter. Es war eine Erleichterung. Er legte erneut den seine, sich zwischen den Mittel und Zeigefinger befindende Zigarette, an einen anderen Mundwinkel und hob den Tabak an die Lippen. Die Luft vermischte sich mit dem Qualm des Tabak und wurde dicker. Das Rauchen war Symbol für Macht. Etwas Gutes, nur denjenigen zugedacht, die es sich verdient hatten unter dem hohen Gut der Gesellschaft eine feste Position zu bekleiden. Nachdem er nun gehend seiner Sucht nachgegangen war, stand er nun vor der Tür des Hōzuki. Mit seiner geballten Faust, klopfte er nun lautstark an. Katashi!! Bist du zu Hause? Es ist dringend!! brüllte er, denn es war ja schließlich noch mitten in der Nacht.
[align=center]| Reden | Jutsus | Denken | Beschwörung |

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[align=center]| Charakter | Jutsus | Clan |[/align]

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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Natso Mitsuko » So 27. Apr 2014, 17:45

[align=center]Mokubunschin[/align]
Seine Zigarette glimmte nun aus. Mitsuko stand vor der Tür des Anwesens der Houzuki. Er musste mit seinem Waffenbruder Kakashi sprechen. Der Natso war grade von dem Oinin HQ geflohen und an der Tür seines Waffenbruders gelandet. Der Senju wollte eine bestimmte Sache haben. Es war eins der legendären Schwerter von Kirigakure. Umgangssprachlich wurde es als die Nadel geschimpft und hatte in so manchen Situationen das Leben von feindlichen Shinobis auf dem Gewissen. Nachdem er nun 4 der 7 Schwerter in seinen Besitz bringen konnte, so fehle es ihm nur noch an der Nadel um erstmals aus Kiri zu verschwinden. Auch wenn Kakashi nicht seiner Meinung war, so würde es den Natso nicht aufhalten die Nadel in seinem Besitz zu bringen. Etwas getröpfelt stand der Natso nun vor dem Haus des Houzuki. Sie waren ebenfalls wie auch die Senju eine der angesehenen Familien im Dorf des Nebels. Doch Mitsuko musste nun seinen eigenen Weg gehen. Und das tat er auch nun. Erneut Klopfte er an der Tür Kakashi.. Mach auf.. es ist wichtig.. sprach der Natso erneut. Ja Mitsuko war zielentschlossen. Es dauerte nicht lange, da machte es „Knack“ und die Tür öffnete sich. Vor dem Natso stand, ein Mann der seiner Meinung nach Kage hätte werden sollen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihm und dem Natso. Kakashi.. ich muss mit dir Reden… sagte er als er ihn nun zur Seite schob und die Tür schloss. „Mal alles in Ruhe, was ist denn los? So kennt man dich gar nicht Mitsuko Natso..“ sprach der Houzuki. Er war es nicht gewöhnt in seinem eigenen Haus von anderen bedrängt zu werden. Auch das konnte der Natso nachvollziehen. Doch die Zeit drängte. Zwar hatten die beiden nie viel miteinander zu tun, doch ihre Rufe eilten den beiden durchaus voraus. Mürrisch und alles andere von begeistert stellte er sich nun vor den Natso und verschränkte die Arme. „Nun? Was möchtest du?“ sprach er ruhig und sachlich. Kakashi.. ich brauche die legendäre Nadel! Es ist zum Wohle unseres Dorfes.. sagte der Natso hastig. „Ich glaube wohl du hast zu tief ins Glas geschaut?“ sagte er lächelnd und zog dabei eine Augenbraue hoch, „..ich gebe dir doch nicht mein legendäres Schwert nur weil du sagt es ist zum Wohle des Dorfes.. Ich glaube wir wissen beide das ich das nicht tun kann!“ sagte er nun. Scheinbar nahm ihn der Houzuki nicht ganz so ernst wie der Natso es sich vorstellte. .. Nein Kakashi.. ich meine das Tot ernst.. ich brauch die Nadel unter allen Umständen und es gibt nichts was du daran ändern könntest. sprach der Natso als er nun seine Hand auf die Schulter des Houzuki legte. „Es ist dir also ernst?“ sprach er und umfasste nun den griff seines legendären Schwertes. Tot ernst.. ich bitte dich .. in Namen unseres Dorfes.. in Namen der Senju und zum Wohle des Friedens, gibt mir die Nadel! sagte er und starrte ihm in die Augen. „Du weißt dass ich das nicht tun werde, nicht für alles Gold der Welt..“ Kakashi bitte.. „NEIN!“ brüllte der Houzuki nun und zog sein Schwert. „Verlass mein Haus.. Nur der Mizukage kann mir und dir die Klinge nehmen! Das weißt du.. ich werde dir mein Schwert nicht geben!“ Ich hatte gehofft du nimmst Vernunft an und wir würden es so klären können.. doch.. der Natso schüttelte den Kopf während nun die Klinge des Houzuki auf seinen Hals gerichtet war. „Geh..“ sprach er als nun auch der Natso binnen Sekunden sein Booken zog und mit einem Hieb die Nadel zur Seite schlug. Kakashi sei vernünftig! sagte er nochmals. „Du kommst in mein Haus, willst mein Eigentum und appellierst nun an meine Vernunft? Mitsuko.. du bist einer der wenigen die ebenfalls wie ich unser Dorf in neuen Glanz erstrahle lassen wollen.. doch du kannst nicht von mir verlegen das ich dir meinen erweiterten Arm gebe nur damit du .. naja was auch immer du vorhast, damit zu tun! Lass es gut sein und wir grüßen uns wie früher auf der Straße. Ich vergesse das einfach hier.“ Sprach der Houzuki erneut. Kakashi.. ich habe dem Mizukagen, diesem Schaumschläger, den Rücken gekehrt und werde für eine Zeitlang nicht Teil dieser Gemeinschaft von Lügnern sowie Mördern sein. „Du hast was?.. Bist du von allen guten Geistern verlassen? Wie kannst du nur?“ sprach der Houzuki mit voller Zorn in der Stimme. Auch er schien noch nicht zu erkennen was hier gespielt wurde. Du bist geblendet von diesem Schaumschläger.. jetzt gib mir die Nadel und ich gehe meiner Wege sagte der Senju „Nein.. Niemals..“ erwiderte der Houzuki als Mitsuko nun zum ersten hieb ausholte. Binnen Sekunden reagierte Kakashi und schlug zurück. Beide Schwerter prallten nun aufeinander. Gib mir die Nadel.. „Nein“.. als der Houzuki nun zurücksprang und ein surrendes Geräusch durch das Vorzimmer ging. Mitsuko kannte es nur aus Geschichten, es war eine Nähmaschine die nun den Natso aufspießen wollte.

Es folgte ein Schlagabtauch bei dem zwei Meister aufeinander trafen. Ein Zuschauer hätte niemals sagen können wie dieser Kampf sein Ende nehmen würde. Doch zu guter Letzt schaffte er Natso dank seiner Yori und der Aura den Houzuki zu fesseln. Ein Kampf der sicher in die Geschichtsbücher eingegangen wäre. Während nun das ganze Vorzimmer von Schlägen und Löchern durchsähet war, hob der Natso nun die Nadel auf. Es tut mir Leid Kakashi.. ich bin sicher du wärst ein besserer Kage gewesen! sagte der Natso keuchend. „Mitsuko du machst einen Fehler.. zeig dich reumütig und ich bin sicher Meigetzu wird dir verzeihen! Tu das nicht!“ Es ist zu spät.. ich werde beenden was ich Angefangen habe.. Kakashi Houzuki sei mir nicht böse aber ich werde nun dein Schwert nehmen und es dir irgendwann zurückgeben! Sei sicher.. mit diesen Worten drehe sich Mitsuko um und öffnete die total zerfetzte Tür. „Tu das nicht.. warte..Mits..“ waren die letzten Worte des gefesselten Houzuki die Mitsuko hörte eher er die Tür hinter sich schloss. Er war nun auch im Besitz der Nadel und seinem Ziel ein Stück näher gekommen. Leicht taumelnd ging er nun den Weg entlang der zum Anwesen der Houzuki führte. Mit Tränen in den Augen nun grade seinen Waffenbruder bestohlen zu haben, machte er sich auf den Weg nun das Schwert aus der Stadt zu schaffen. Was ist nur aus dir geworden.. Meigetzu, dieser Mistkerl von Schaumschläger!.. Ich muss an einem Ort an den keine Fragen gestellt werden.. und da weiß ich auch schon den richtigen Ort.. dachte sich der Natso als er nun ein bestimten Ort ins Auge gefasst hatte.

TBC: Marktplatz

Die NPC-Erlaubnis ist mit Vivi und auch Marcel abgesprochen. Es wurde vorab eine Probelesung durchgeführt und diese wurde akzeptiert. Gruß Steini
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » So 22. Jun 2014, 15:50

[align=center]CF: Rokkuberu Werkstatt[/align]

Je näher sie ihrem Anwesen kam, umso mulmiger wurde das Gefühl in ihrer Magengegend. Sie wusste nicht, woher das Gefühl ruhte, doch es machte sie unruhig. Ihr Magen kribbelte und fühlte sich an, als wäre er mehrere Kilogramm schwer. Währenddessen verlor sie das Gefühl in manchen Gliedmaßen, sodass sie ihre Hände immer wieder ballte, um sie darauf wieder zu öffnen. Das Unwohlsein fraß sich durch ihren Körper wie ein Parasit. Was ist nur mit mir los? Ihre braunen Augen suchten die Umgebung ab, doch weit und breit war keine Gefahr zu erkennen. Nicht eine Menschenseele war draußen. Daher konnte das Gefühl also nicht kommen. Im nächsten Moment schoss ihr ein Wort ins Gedächtnis. Vater. Ihre Augen rissen auf, im selben Moment rannte sie die letzten Meter, durch das Tor und den langen Weg zum Haus. Ihre Hände umfasste zitternd den Türknauf, die Tür war nur angelehnt. Eine Sekunde blieb Ren stehen, sah der Tür dabei zu, wie sie nach innen aufging. Was sich ihr da bot, war unfassbar. Überall befanden sich Risse oder Löcher in den Wänden, die Einrichtung zertrümmert oder auf den Boden geschmissen. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Was war hier geschehen? Schnell hastete sie in das Haus, sah sich rechts und links um. In ihren rauschte es, sie hörte ihr eigenes Herz bis in den Hals. Es raste. Dann sah sie ihn, gefesselt auf dem Boden, erschöpft. Aber nicht tot. "Gott sei Dank", stieß die Chuunin aus und rannte auf ihren Vater zu. So schnell sie konnte, kniete sie sich hin und durchtrennte die Fesseln. "Was ist passiert?" Die Panik rauschte immer noch durch ihre Adern, sie war nicht in der Lage langsam und deutlich zu sprechen. Ihre Brust hob und senkte sich im schnellen Tempo und sie atmete laut. Ihr Vater lächelte schwach. "Mach dir keine Sorgen, mir geht es gut... Aber mein Schwert..." Die Augen der Houzuki weiteten sich. "Wo ist es? Was ist passiert? Rede doch.." Das Mädchen war verzweifelt, ließ sich auf den Boden fallen, um auf einer Höhe mit ihrem Vater zu sein. Katashi räusperte sich, versuchte sich zu sammeln. Er wirkte sehr benommen auf die Brünette. Er musste gekämpft haben. Und verloren. "Er hat es mitgenommen. Mitsuko hat es mitgenommen." Ein Schock überrollte Ren. Er hatte das mitgenommen, was ihren Vater stolz machte. Nun war er ein Schwertmeister ohne Schwert. "Aber.. wieso?" Sie verstand die Welt nicht mehr. Warum musste sich alles so drastisch ändern? Warum hatte sie verdammt noch mal so wenig Einfluss auf das, was geschah? Sie dachte, sie war stark. Doch anscheinend war sie es nicht annähernd genug für die wirkliche Welt. "Er verfolgt einen Plan, Musume. Er ist gegen den Mizukage.. Er sagte, er würde es mir wieder bringen, wenn alles geregelt sei. Er würde zu Ende bringen, was er angefangen habe." Die Chuunin rollte mit den Augen. Das hörte sich ja schon fast nach Minato an. Wieso fühlten sich manche Menschen bemächtigt, derartige Dinge zu tun? Wer gab ihnen das Recht, so etwas zu tun? Wer? In der Houzuki loderte ein Hass auf, den sie noch allzu gut von ihrem ersten Treffen mit dem Uzumaki kannte. Das konnte doch nicht wahr sein. Ohne dass sie es bemerkt hatte, hatte sie beide Hände zu Fäusten geballt und die Zähne aufeinander gepresst. Der Schwarzhaarige griff nach den Händen seiner Tochter und tätschelte diese. "Mach dir keine Sorgen, Musume. Ich werde mir das zurückholen, was mir gehört." Augenblicklich entriss sie ihm ihre Hände. Hatte er in all der Zeit denn nicht gelernt, was es hieß, zu gehen? Das Mädchen sprang auf und schrie: "Und mich wieder verlassen? Ich habe verstanden, dass du deiner Mission nachgegangen bist, jahrelang. Aber ich werde es nicht weiter dulden, dass du mich wegen eines Schwertes wieder im Stich lässt! Ich mag vielleicht sechzehn sein, aber ich habe nichts mehr ohne dich! Oka-san ist tot! Und das einzige, was mir bleibt, bist du. Und was ist mit dir? Du bist nie da. NIE! Dir war dein Beruf schon immer wichtiger als ich." Die Tränen schossen in ihre Augen, wütend funkelte sie ihren Vater an, der sie nur sprachlos anstarren konnte. Schnell rannte sie weg. Sie rannte ins Bad, knallte die Tür hinter sich zu und verriegelte diese. Dann rutschte sie an der Tür runter und kniff die Augen zusammen, um die Tränen zu unterdrücken. Ihre Fäuste verbargen ihr Gesicht, ihr Mund war zum Schreien verzogen, doch es erklang kein Laut. Langsam wippte sich nach vorn und wieder nach hinten. Nach zwei Minuten traute sie sich, die Fäuste von ihrem Gesicht zu nehmen und die Augen zu öffnen. Sie erschrak. Das war nicht sie in ihrem Spiegelbild. Wie hypnotisiert stand sie auf und näherte sich dem Spiegel. Ihre Augen überflogen ihren eigenen Körper von den Füßen aufwärts. Bei ihrem Gesicht angekommen, zuckte sie zusammen. Ihre Augen waren blutunterlaufen, die Schatten legten einen grauen Schimmer untere ihre braunen Augen, die so leer auf ihr Ebenbild starrten. Ihre Haare standen wirr von ihrem Kopf ab, fielen ihr buschig über die Schultern. Ihr Mund war grimmig verzogen, ihre Augenbrauen dicht beieinander. Nein, das bin nicht ich. Je länger sie sich selbst ansah, umso größer wurde ihre Wut. Was war nur aus ihr geworden? Was hatten die Menschen aus ihr gemacht in so kurzer Zeit? Was waren sie, wenn sie sie derart zerfetzten? Dass Ren sich im Spiegel nicht mehr erkannte... Sie stieß einen heiseren Schrei aus und schlug gegen die Scheibe. Diese zersprang in tausend Scherben, das Mädchen spürte den pochenden Schmerz nicht in ihrer Hand. Sie machte auch keinen Satz nach hinten, als die Scherben auf ihre Füße flogen. Es wurde Zeit, dass sich das alles ändere. Wer waren die denn schon, dass sie ihr ganzes verdammtes Leben bestimmen konnten? Wer?!
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » Di 15. Jul 2014, 18:56

In dem Mädchen tobte die Wut wie ein Sturm. Mit wild funkelnden Augen sah sie zu den Scherben zu ihren Füßen. Wer war dieses Mädchen in den Scherben? War das tatsächlich sie? Das ist das, was sie aus mir gemacht haben. Ich bin schwach gewesen, so unglaublich schwach. Ren hob ihren rechten Fuß an und kickte die Scherben gegen die Wand. Der nächste Schritt führte sie zum Waschbecken, auf welches sie sich mit ausgestreckten Armen stützte. Sie schloss die Augen und unterdrückte ein Keuchen. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, es war das einzige Geräusch, das sie vernahm. Diese Ren gefiel ihr nicht, es war nur noch eine von anderen veränderte Puppe, nicht mehr sie selbst. Sie hatten alles in ihrem Leben gedreht und aus dem Leben der Houzuki ein ganz anderes gemacht. Ein Leben, dem sie sich nun entweder anpassen musste oder welches sie verlassen musste. Doch grauste sie der Gedanke, ihr Dorf auch nur für eine Sekunde zu verlassen oder ihren Vater und Winry, selbst wenn diese Schuld an allem waren. Sie war nun an der Reihe, dieses schreckliche Etwas wieder in eine Ren zu verwandeln. Ihre Ziele waren geblieben, auch wenn ihr Charakter in Schutt und Asche lag. Das, was sie an sich gemocht hatte, ihre Stärke und ihre Überzeugung, dort standen nur noch Schwäche und Zweifel. Doch lag es an ihr, dies zu ändern. Sie durfte ihr Leben nicht abhängig von anderen machen, sie musste Bestand haben, während alles andere sich änderte. Nur stellte sich hier die eine Frage. Wie? Für ein paar Sekunden stoppte alles, sie blinzelte und atmete nicht. Es war, als wäre die Zeit stehengeblieben, doch in ihrem Hirn rotierte es. Langsam tastete ihre Hand nach ihrer Shurikentasche, aus der sie einen Kunai zog. Für eine Sekunde hielt sie noch inne, dann atmete sie laut aus und nahm mit der anderen Hand ihre Haare zu einer Art Zopf. Die Brünette zog ihre Haare über die Schulter und schnitt unterhalb ihrer Hand alles ab. Die braunen Strähnen fielen zu Boden, das dadurch verloren gegangene Gewicht erzeugte ein Gefühl von Freiheit. Ihr rechter Mundwinkel zuckte, die Wut war gefroren, doch reichte das nicht. Es reichte noch lange nicht. Vorsichtig kniete sich das Mädchen unter das Waschbecken, um die beiden Türen eines kleinen Schrankes zu öffnen. Ihre Hände durchforsteten den Schrank nach einer Packung, welche sich ganz hinten verbarg. Vorbei an den Flaschen mit Reinigungsmitteln zog sie eine verstaubte Packung mit Haarfärbemittel hervor. Vor etwa einem Jahr hatte sie sich diese zugelegt, wenn sie genauer darüber nachdachte, wusste sie selbst nicht mehr genau, weswegen. Vorsichtig pustete sie den Staub von der Packung und las die Beschriftung noch einmal. Die Farbe, die sie herstellen wollte, war ein helles braun und dieses Mittel hellte ihre Haare um verschiedenste Nuancen auf, je länger man es drauf behielt. Vor ihren Augen hatte die Sechzehnjährige kein konkretes Bild, doch sie wusste, es war Zeit, dass sich einiges änderte. Sie war nicht mehr das Kind von früher und sie wollte sich nicht länger wie eines herumschubsen lassen. Im Inneren fühlte sie sich so viel reifer als es ihr Alter hergab, der Weg des Leidens hatte sie so viel erwachsener gemacht als die meisten. Doch wenn sie weiterhin so zerbrechlich war, blieb sie die einzige, die das glaubte. Also zerriss sie die Packung, die Mühe, diese wie ein normaler Mensch zu öffnen, machte sie sich gar nicht erst. Alles musste jetzt und sofort sein, es reichte nicht, die Dinge auf morgen zu verschieben, die Ziele mussten in viel nähere Zukunft rücken. Und wovor sollte sie noch Angst haben? Sie war im Inbegriff, ihren Vater erneut zu verlieren, ihre Freundin war nicht da. Wer blieb ihr sonst noch, außer der Fremden, die sie momentan für sich selbst war? Abscheu sammelte sich auf ihrer Zunge und sie musste hart schlucken. Schnell mischte sie sich die weiße Pampe zusammen und sobald sie Handschuhe angezogen hatte, massierte sie diese in ihr Haar ein. Dass sie das alles komplett blind, also ohne Spiegel durchführte, machte die Sache unpräzise, aber Ren verbrachte beinahe drei Minuten damit, alles gründlich einzumassieren, dass sie tatsächlich ein gleichmäßiges Ergebnis zu erwarten hatte. Während sie auf dem Toilettendeckel sitzend wartete, fragte sie sich selbst, warum ihr Vater ihr nicht nachgekommen war. Doch schnell schlug sie diese Gedanken aus dem Kopf, sie wollte nicht länger die zweifelnde und verletzliche Houzuki sein. Wenn ihr Vater also meinte, sich nicht länger um sie kümmern zu müssen, dann war es so. Dennoch leicht wütend presste sie ihre Lippen aufeinander und wartete. Etwa fünfzehn Minuten später reichte es ihr. Bisher hatte sie still dagesessen, doch ein Impuls in ihr, ließ sie hochfahren und zur Dusche laufen. Dort wusch sie alles gründlich aus, im Anschluss trocknete sie die Haare mit einem Handtuch und kämmte noch einmal die Strähnen. Doch anstatt zu guter Letzt noch ihre Haare zu föhnen, entriegelte sie die Tür, stürmte, ohne nach links oder rechts zu sehen, raus aus dem Haus auf das weite Gelände ihres Anwesens. Es war inzwischen früher Morgen und ihr Körper war sicherlich müde, doch sie fühlte nichts davon. Sie wollte das Gefühl von Wind in ihrem Gesicht fühlen und vor allem wollte sie endlich schneller werden als die Gefahr. Nein, weglaufen wollte sie nicht, aber sie wollte lernen, schneller zu sein als ihr Gegner, als das Raiton, welches ihr große Schmerzen hinzufügte. Und so rannte sie, das Gelände bot ihr viel Auslauf. Die nassen Haare klatschten ihr ins Gesicht, doch das machte ihr nichts aus. Im Gegenteil, sie fungierten beinahe als Peitschenhiebe, die sie dazu antrieben, noch schneller zu rennen. Ihre Lungen protestierten, doch das war ihr egal. Jeder Schmerz machte sie zumindest in dieser Anwendung nur stärker. Die physische Seite musste härter werden, genauso die psychische. Doch ließ sich ein starkes Inneres bei Weitem nicht so schnell errichten wie ein starkes Äußeres. Und so wollte sie nur umso mehr den Mantel schaffen, der sie stark aussehen und fühlen ließ. Niemand sollte sie mehr als schwach ansehen, auch sie selbst nicht. Und so lief sie nicht nur einen Kilometer vorwärts und dann wieder dieselbe Strecke zurück, mal hob sie auch die Beine an, mal machte sie einen Sprung zwischen ihren Schritten. Ihre Muskeln taten ihr weh und sie wusste nicht genau, wie lange sie das tat, doch als sie keuchend in den Rasen fiel, musste sie gegen die Sonne anblinzeln, die bereits die Höhe einer Mittagssonne erreicht hatte. Ihre Brust hob und senkte sich eilig, ihre Augen flatterten. Ihr Körper schrie nach Schlaf, er war komplett erledigt und tatsächlich, auch ihre Gedanken wollten sie einmal in Ruhe lassen. Und so verfing sich ein traumloser Nebel um ihre Seele, der sie sicher bis in den Abend hinein schlafen ließ.
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » Do 31. Jul 2014, 11:09

Als die Brünette wieder die Augen öffnete, sah sie in eine langsam tiefer sinkende Sonne. Der Himmel begann, sich in ein sanftes Rosa zu tauchen, der sonst so von Wolken verhangene Horizont war ein wenig aufgeklart. Ihre Hände ertasteten das Gras um sie herum, für einen Moment fühlte sie so etwas wie Frieden und Ruhe. Ihr Kopf war frei von Gedanken. Die Welt, so viel wie sie davon sah, wirkte wunderschön auf das Mädchen. Mit dem nächsten Blinzeln löste sich diese Illusion. Mit einer Wucht trafen sie die Gedanken und Emotionen, die innerliche Unruhe und Ren stöhnte entnervt auf. Als sie das nächste Mal einatmete, setzte sie sich auf und winkelte die Knie an, über welche sie ihre Arme locker hängen ließ. Für einen Moment verharrte sie so und spürte jeden Muskel ihres Körpers. Das stundenlange Rennen am Morgen bis zum Mittag zerrte an ihren Muskeln, doch anstatt von dem unangenehmen Gefühl das Gesicht zu verziehen, zeigte sich die Andeutung eines zufriedenen Lächelns auf ihren Lippen. Training hatte ihr schon immer geholfen, Emotionen aus sich herauszuschaben und produktiv zu nutzen. Wenn man für sich selbst wenig übrig hatte, traute man sich viel eher, die Grenzen immer weiter zu strapazieren, man gab nichts auf den Hilfeschrei des Körpers. Man machte immer weiter. Durch den dadurch entstehenden Schmerz wird der Körper tauber, er härtet ab. Und genau das ist ihr Ziel. Ihr Körper sollte hart sein, unzerbrechlich. Mit diesem Gedanken sprang sie auf die Füße und klopfte das Gras und die Erde von ihren Klamotten ab. Als sie an sich herunter sah, schnaubte sie. Die Houzuki marschierte ins Haus hinein, mit einem Tunnelblick ging sie schnurstracks in ihr Zimmer und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen. Schnell befreite sie sich aus ihren Klamotten und warf diese aufs Bett. Gerade war ihr die Unordnung egal, die sie damit anrichtete, die Wut ließ sie laufen wie eine Maschine. Ihre Hände wühlten in ihrem Schrank nach etwas, was nicht so gotisch, nicht so mädchenhaft war. Bisher hatte sie gerne Kleider, Röcke, Rüschen und Spitze getragen, doch das alles passte nun absolut nicht mehr. So wollte sie nicht mehr sein. Schließlich wurde sie fündig, sie zog ein weißes Top über ihren weißen BH und kombinierte dazu eine dunkelgrau melierte Jogginghose, die ihren gut gebauten Körper umschmeichelte. Wie lange hatte sie das nicht mehr angehabt? Selbst zum Training hatte sie das nicht mehr getragen. - Doch das würde sich nun ändern. Als sie auch ihre Schuhe wieder angezogen hatte, blieb sie stehen. Im Augenwinkel sah sie ihren Spiegel, der über einer Kommode hing. Auf dem Absatz drehte sie sich diesem zu und ging ein paar Schritte, um sich besser betrachten zu können. Dieses Mal erschrak sie vor ihrem eigenen Spiegelbild nicht. Ihre Haare glänzten in einem orange-braun-Ton und ihr Gesicht war energisch, sie sah entschlossen aus. Durch die kürzeren Haare hatte sie sogar tatsächlich Wellen. Ohne ihren Blick von sich abzuwenden, tastete ihre rechte Hand nach einem der vielen Zopfgummis, die in einer der obersten kleinen Schubladen lagen. Sie zog eines heraus und nahm ihre Haare zu einem Zopf, wobei rechts und links von ihrem Gesicht jeweils eine Strähne hängen blieben, sie waren zu kurz, um in den Zopf mit eingebunden zu werden. Dann nickte sie, so gefiel sie sich selbst schon wesentlich mehr. Mit energischen Schritten verließ sie ihr Zimmer. Im Augenwinkel sah sie ihren Vater auf seinem Lieblingssessel im Wohnzimmer sitzen, doch sie ignorierte ihn. Allerdings entging es ihr nicht, dass er ihr hinterher sah. Dass seine Augen voll Schmerz waren. Wieder draußen angekommen, suchten ihre Augen nach einer Baumgruppe, die sich dafür eignete, an ihnen hin und her zu springen. Als sie meinte, eine geeignete Baumgruppe gefunden zu haben, setzte sie sich in Bewegung. Anstatt langsam dorthin zu gehen, rannte sie zu ihrem Ziel. Auch wenn sie dabei ein Stechen in ihren Beinen spürte, sie lockerte das Tempo nicht. Die Chuunin setzte kurz vor dem ersten Baum zum Sprung an und kam etwa zwei Meter hoch, mit den Füßen drückte sie sich wieder vom Baum ab. Mit einer hohen Geschwindigkeit raste sie auf den nächsten Baum zu, jedoch mit dem Rücken. So gut sie konnte, drehte sie sich um die eigene Achse, sodass ihr Gesicht wieder ihrem Ziel zugewandt war. Wieder federte sie sich an diesem ab und sprang zum nächsten. Jedes Mal versuchte sie ein Stück höher zu kommen. Ihr Puls raste, die Schmerzen von ihren Beinen wanderten auch in ihren Oberkörper, aber sie machte weiter. Beim zehnten Baum war sie in dessen Krone angelangt. Dort hielt sie kurz inne und ließ die Füße baumeln. Ihre Brust hob und senkte sich schnell, ihr Atem ging zischend aus ihren Lungen. Für eine Minute blieb das Mädchen noch hier sitzen, dann stellte sie sich wieder hin und sprang auf einen tiefer liegenden Ast vom nächsten Baum. Sie befand sich etwa fünfzehn Meter oberhalb des Bodens, der Ast ragte etwa zwei Meter weit von einem anderen Baum in sein Ende. Mit eiligen Schritten ging sie zum Ende des Astes und schließlich sprang sie. Nach etwa drei Metern freien Falls, stemmte sie ihre Beine gegen den Stamm des Baumes und sprang so zum nächsten und zum nächsten, bis sie unten angekommen war. Als sie wieder festen Boden unter sich hatte, stützte sie ihre Hände auf die Knie und keuchte wie wild. Ihr ganzer Körper schrie, doch sie spürte, wie sich die Muskeln hart anspannten, besonders in ihren Beinen. Ren konnte zufrieden mit sich sein und beinahe war sie das auch. Sie hatte schon einen Unterschied gemerkt zu ihrer sonstigen Schnelligkeit. Das Training, welches sie vollzog, kombinierte Geschwindigkeit, Stärke und Ausdauer. Mit langsamen Schritten ging die Brünette zum See, welcher auf dem Anwesen lag. Dort tauchte sie die Hände in das kühle Wasser. Es fühlte sich angenehm an. Sofort musste sie an das Wasser in Myobokuzan denken, welches eine heilende Wirkung hatte. Zu gerne hätte sie einen solchen See auch hier, so könnte sie immer weiter machen mit ihrem Training. So musste sie allerdings eine Pause machen. Sie spritzte sich Wasser ins Gesicht und dann trank sie eine ihrer Wasserflaschen komplett leer. Ihr Magen rumorte, sie hatte Hunger. Doch wenn sie genauer nachdachte, wollte sie nicht hinein. Dort saß ihr Vater. Auch wenn er sie bisher in Ruhe gelassen hatte, dann würde er es nicht mehr tun, da war sie sich sicher. Außerdem mochte sie die Stille nicht, wenn sie nicht alleine war. Es fühlte sich unangenehm an. Allerdings war es feige, nicht rein zu gehen. Und früher oder später musste sie sowieso wieder ins Haus gehen. Kurz kniff das Mädchen die Augen zusammen, dann seufzte sie und ging ins Haus. Egal, was sie erwartete, sie mochte es jetzt schon nicht.
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Re: Anwesen von Ren Houzuki

Beitragvon Ren Houzuki » So 3. Aug 2014, 15:11

Die Houzuki ließ sich Zeit damit, ins Haus zu gelangen. Zum einen, um ihre Lungen ein wenig zu entspannen, zum anderen, weil sie es absolut nicht eilig hatte, mit ihrem Vater zu reden. Es ließ sich nicht aufschieben und sie wollte nicht feige sein. Sie wollte Größe zeigen, stark sein. Aber diese Einstellung vertrieb das ungute Gefühl in ihrer Brust nicht. Es fühlte sich an, als hätte sich alles darin verknotet und ihr Herz fühlte sich so schwer an wie Stein. In ihrem Hals hatte sich ein Kloß gebildet, den sie auch mit drei Mal schlucken nicht loswurde. Als sie ins Wohnzimmer kam, lief es ihr kalt den Rücken runter. Ihr Vater saß immer noch auf seinem Lieblingssessel, in der Hand hielt er ein Glas mit brauner Flüssigkeit darin und vor ihm stand eine Flasche mit derselben Flüssigkeit. Alkohol. Mein Vater trinkt. Es war nicht das erste Mal, dass sie ihn so sah, doch das minderte das dumpfe Gefühl, welches sie dann empfand, keineswegs. Während Ren zu ihm ging, hielten beide den Blickkontakt, doch schien er wie erstarrt. Beide sagten kein Wort. Die Brünette hielt die Hände hinter dem Rücken und zupfte nervös an ihren Fingern. Was sollte sie sagen? Sie räusperte sich und setzte sich dem Schwarzhaarigen gegenüber. Für drei Sekunden saßen sie da, starrten einander an, ihre Haltung vollkommen gleich - und starr. Dann stellte Katashi das Glas zur Flasche und lehnte sich in den Sessel zurück. Die Chuunin tat es ihm gleich und verschränkte die Hände in ihrem Schoß. "Wenn Mutter wüsste, dass du trinkst, würde sie dir das Glas ins Gesicht schütten." Was wie ein amüsierter Satz klingen konnte, wich ihr vollkommen ernst und ohne jegliche Emotion über die Lippen. Der Schwertshinobi nickte langsam. "Ja, da hast du Recht." Danach kehrte wieder Stille ein. Und je mehr Sekunden verstrichen, umso unangenehmer wurde die Situation. Was soll ich denn sagen? Dass es mir leid tut? Erwartest du das, Vater? Dem Mädchen war nach Weinen zumute, doch sie wollte keine Schwäche mehr. Starke Menschen weinten nicht. Nicht wegen so etwas. Wegen so etwas? Dein Vater wird dich wieder verlassen. Am liebsten hätte sie die Augen geschlossen und geschrien, das Hin und Her ihres Gewissens machte sie wahnsinnig. Doch ihr innerer Konflikt wurde jäh unterbrochen, als ihr Vater sich räusperte und das Wort erhob. "Ich weiß, dass du wütend auf mich bist. Und das wahrscheinlich zurecht, aber du musst auch versuchen, mich zu verstehen, Musume. Ich weiß, ich habe dir versprochen, bei dir zu bleiben, zu pausieren. Aber Mitsuko hat mein Schwert, das, was mich ausmacht. Ich bin ein Schwertmeister ohne Schwert. Es ist mein Ziel, mir zurückzuholen, was mir gehört. Er verfolgt die falschen Ziele und ich muss ihn aufhalten. Für mein Dorf, Musume. Das verstehst du doch." Die Haare in dem Nacken der Houzuki stellten sich auf. Er appellierte an ihre Loyalität gegenüber dem Dorf. Er wusste, dass das Dorf ihr alles bedeutete. Doch er wusste nicht, dass einiges geschehen war, in der Zeit, die er sie verlassen hatte. "Ich habe dir geglaubt, dass du dich geändert hast. Dass dir das bisschen Familie, was du noch hast, etwas bedeutet. Aber ich habe mich geirrt. Wie in so vielen Dingen. Weißt du, ich bin nicht mehr die junge blauäugige Ren, die ich war, als du mich verlassen hast. Alles ist nicht das, was es den Anschein hat. Solange ich nicht weiß, was hier alles genau vor sich geht, werde ich weder für mein Dorf kämpfen, noch für irgendwelche Menschen, die sich darin befinden. Außer mich selbst. Ich werde für mich selbst kämpfen und hoffen, dass ich die letzten Jahre genug an Kraft gesammelt habe, dass es ausreicht." Wut und Überzeugung färbten die Augen von Ren dunkler und ihre Stimme erhielt einen Ton, den sie selten benutzte. Zorn. "Also, geh und hol dir das, was dir gehört, zurück. Ich werde dich nicht daran hindern. Irgendwann muss ich lernen, tatsächlich alleine klar zu kommen und mich nicht mehr an eine Hoffnung zu klammern, dass du zurückkehrst und bei mir bleibst. Oder dass die Menschen mich nicht immer wieder verändern wollen oder enttäuschen." Die Wut hatte sie so dermaßen in der Hand, dass sie aufstand und gehen wollte, doch ihr Vater griff über den Tisch nach ihrem Handgelenk. Das Mädchen blieb stehen und sah zu dem Mann rüber. "Setz dich wieder hin." In ihren Augen sammelten sich Tränen, Tränen der Wut und Tränen der Trauer. Doch sie blinzelte sie weg und setzte sich grimmig hin. Ihre Hände waren zu Fäuste geballt. "Ich weiß, dass du mir niemals verzeihen kannst, was ich getan habe.. was ich bin. Es tut mir leid, all das Leid, was du durch mich erfahren hast.. Doch solltest du deswegen nicht von deinem Weg abkommen, Ren. Werde eine der Sieben, wenn nicht durch meine Hand, dann durch die von Kratos Aurion. Ich kann dir nicht das geben, was du dir wünschst, ich bin nicht der Vater, der ich sein sollte. Doch ich möchte dir nicht alles nehmen, was dich ausmacht. Finde zu dir selbst zurück und werde das, was du schon immer werden wolltest. Und wenn du soweit sein solltest, sei besser als ich." Mit diesen Worten griff er in eine seiner Taschen und zog eine Schriftrolle heraus. "Nimm sie und übergebe sie Kratos Aurion. Er hat mir geholfen, einer der Sieben zu werden. Er wird auch dir helfen." Dann hielt er ihr die Schriftrolle hin. Die Sechzehnjährige stand auf und starrte auf die Schriftrolle, ihre Stirn in Falten gelegt. Was sollte das? Das passt nicht zu dir, Vater. Mit diesem Gedanken nahm sie die Schriftrolle und kehrte ihrem Vater den Rücken zu. Sie bemerkte seinen Blick auf ihrem Rücken, doch sie drehte sich nicht noch mal um. Mit kräftigen Schritten ging sie in ihr Zimmer und setzte sich aufs Bett und legte die Schriftrolle neben sich. Kratos Aurion. Sollte sie die Schriftrolle öffnen und herausfinden, was das sollte? Was ihr Vater sich dabei dachte? Er hat dir gesagt, was er sich dabei denkt.. Er möchte dir nicht auch noch die Möglichkeit nehmen, eine Schwertkunoichi zu werden. Denn das wärst du nur durch ihn geworden, das war der Plan. Die Brünette schloss die Augen und stieß ein Knurren aus, mit welchem sie sich nach hinten fallen ließ und die Hände auf ihre Augen legte. Kurz fuhr sie sich durch den Zopf, dann löste sie ihn und schüttelte die Haare in ihren Nacken. Schließlich verließ sie leise wieder ihr Zimmer und ging duschen, um sich die Strapazen des heutigen Tages vom Körper zu waschen. In ein Handtuch gewickelt schlich sie wieder in ihr Zimmer und zog sich etwas für die Nacht an. Die Schriftrolle legte sie auf ihren Nachttisch. Für zehn Minuten starrte sie diese noch an, ehe der Schlaf sie holte. Sobald sie die Augen geschlossen hatte und abdriftete, glitt sie in einen Traum. Sie sah den Angriff auf Kirigakure, auf ihre Heimat. Es glich einem Alptraum, dabei zuzusehen, wie das Böse sich breit machte. Wäre da nicht die Rettung gewesen. Ein kleines Mädchen, welches Ren noch nie zuvor gesehen hatte. Einen Kirigakure-Shinobi, einen der Sieben, wie sie erkannte. Und dann war da noch Minato. Minato?, fragte sie sich im Traum. Er sollte das Dorf gerettet haben? Er sollte gegen einen seiner Brüder gekämpft haben? Das passte nicht ins Bild. Als der Traum endete, glitt sie nicht in einen anderen, sie wachte auf und starrte an die Decke. Hatte ihr Minato diese Bilder in den Kopf geschickt? Sie hatte keinerlei Zweifel daran. Wer sonst hätte ihr das zeigen können? So musste es geschehen sein, das hatte sie sich nicht ausgedacht. Aber was hatte das zu bedeuten? Das Mädchen seufzte und drehte sich auf die Seite. Musste sie denn wirklich alles, was sie dachte, es wäre richtig, noch einmal überdenken? War die Welt wirklich so anders als sie dachte? Als es ihr ihr Leben lang eingebläut wurde? Wütende Tränen rollten über ihre Wangen. Erst nach einer weiteren Stunde fand sie wieder Schlaf und dann auch nicht für lange. Bereits um sieben war sie hellwach. Als sie auf ihren Wecker sah, sah sie auch die Schriftrolle wieder. Entschlossen setzte sich auf und griff nach dieser. Sie nahm sie mit ins Bad, wo sie sich fertig machte und wieder mit in ihr Zimmer, wo sie sich anzog. Sie steckte ihre Haare zu einem Dutt hoch und kombinierte eine schlichte weiße Bluse mit einer marineblauen Hose. Danach steckte sie ihre Ausrüstung wieder an, schlich durchs Haus, um ihre Wasserflaschen wieder zu füllen und verließ schließlich das Haus. Sie wusste nicht genau, wo sie nach Kratos Aurion suchen sollte, doch irgendetwas in ihrem Bauch leitete sie.

[align=center]TBC: ???[/align]
[align=center]Bild[/align]

[align=center]"Reden"Denken"NPC"


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[align=center]CharakterJutsulisteEA
HopeUntil The EndWhiffing In The WindWe're Not WithoutRise And Revolution[/align]


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