Sturmklippe

Nebel und Regen ist hier keine Seltenheit. Es gibt zahlreiche Inseln, die sogar teils mit Ureinwohnern bevölkert ist.
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Sakebi Kimiko
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Re: Sturmklippe

Beitragvon Sakebi Kimiko » Mo 10. Mär 2014, 05:32

Bei dem bis jetzt recht erfolglosen Kampf deuteten alle Zeichen bislang auf eine Niederlage der Sakebi hin, doch eines musste man der Frau lassen, sie war definitiv zäh und dickköpfig. Sie hatte gelernt Schmerzen zu ertragen und diese während eines Kampfes zu akzeptieren um weiter machen zu können, ihre langjährige Erfahrung als Kunoichi hatte sie abhärten lassen und auch wenn sie langsam überall verteilt dumpfe Schmerzen verspürte, gab sie nicht auf. Wider und wider würde sie sich erheben, bis sie nicht mehr selbst die Kraft hätte aufzustehen, dass war sie sich selbst und ihrem Dorf schuldig. Doch selbst eine Person wie der Lord durfte nicht vergessen, dass selbst ein Lamm zu einem Löwe werden konnte und so konnte die Sakebi den Kampf noch immer halten. Gut, sie kam dabei vielleicht deutlich schlechter weg als er, doch noch war nicht alles verloren und vorallem nicht ihr Glaube. Nachdem sie durchlöchert, gedemütigt und mehrmals zu Boden geworfen wurde, musste die stolze Swordsmen erkennen, dass dies wirklich ihr aussichtslosester und gleichzeitig jedoch spannendster Kampf aller Zeiten war. Awin war in ihren Augen ein Teufel und kein Mensch. Er kämpfte wie ein Dämon und hatte scheinbar den Charakter des Satans persönlich, insofern man an sowas glaubte. //Hmm es sieht schlecht für mich aus....mir tut alles weh und nichts scheint zu funktionieren. Aber dennoch fühle ich mich lebendig. Ist das verrückt oder das was man Kämpferherz nennt? Ich weiß es nicht....Was ich jedoch weiß ist, dass ich diesem Bekloppten nun endlich die Stirn bieten muss, sonst werde ich wohl Versagen und das kann ich nicht zulassen.// dachte sie sich und biss die Zähne zusammen. Sie wischte sich etwas Dreck von ihrem Gesicht, denn der Rothaarige hatte ihr den Angriff mit gleicher Münze heimgezahlt, doch es brachte nicht viel, die schlammige Erde würde sie ohne ausreichend Wasser und Waschzeug oder ähnliches wohl nicht loswerden. Als sie im Dreck unter Awin lag und er sie erneut demütigte, blinzelte sie kurz in den dunklen Nachthimmel. Es regnete. Kalte Tropfen waren auf ihr Gesicht geprasselt, doch der stechende Schmerz der sich allmählich in ihrem kompletten Körper ausbreitete, war glühend. Sie sog mehrmals scharf durch ihre zusammengebissenen Zähne die Luft ein, als Awin sie nach der 'Schlammkur' jedoch wieder nach oben riss und hinstellte. Hasserfüllt starrte sie ihm entgegen, doch dieses mal würde sie ihm keine Chance mehr lassen. Während er wider irgend einen arroganten Mist vor sich hinfaselte, wirkte sie hingegen schon Fingerzeichen und verlängerte durch ihr Jutsu ihre Haarpracht. Diese schlang sich wie eine Ranke um seine Handgelenke und würde ihn so kurzzeitig bewegungsunfähig machen. Mehr Zeit brauchte die Kunoichi auch nicht, denn ihr Schwert, Kubikiribocho, welches der Lord ihr zuvor so arrogant vom Rücken gerissen hatte, war in greifbarer Nähe. Geschmeidig riss sie es aus dem feuchten Erdboden heraus und würde es so zusammen mit Awin gegen den hinter ihm liegenden Felsen donnern, dass er kurzzeitig in der Kerbe ihres legendären Schwertes gefangen war. Ein Schwert, welches den verhängnisvollen Namen Enthauptungsmesser trug und diesem Namen in seiner blutigen Vergangenheit bereits alle Ehre gemacht hatte, doch diesesmal sollte die Klinge der Swordsmen kein Blut lecken, zumindest nicht besonders viel. Awin war kurzzeitig also gefangen, doch was dann kam, verblüffte für einen Moment selbst die Blondine noch, die sich doch schon eigentlich ein Bild von dem Kerl vor ihr gemacht hatte. Sie hatte ein überhebliches Lächeln erwartet und ein mieser Trick, sodass sie wieder auf dem Boden liegen würde, doch er sah erschrocken aus. Fast schon....ängstlich? Sie runzelte kurz die Stirn und sie zögerte tatsächlich. Anstatt die Klinge während seinem Gerede in seinen Hals fahren zu lassen und ihn zu köpfen, hielt sie inne und war kurz einfach unschlüssig. War dies etwa noch der selbe Kerl wie zuvor? Handelte es sich noch um den gleich grausamen Mann? Noch während sie dies überlegte und ungewiss seinen Blick erwiderte, wandelte sich dieser jedoch schon wieder, und Awin zeigte erneut sein wahres Gesicht. Sie hatte einen Fehler begangen, noch einmal in diesem Duell würde sie ihn nicht verschonen, das zumindest hatte sie so eben gelernt. Sein Blick war wider der alte, überheblich, selbstherrlich und diabolisch, als seine Hände plötzlich anfingen Feuer zu fangen und ihr Schwert von seinem Hals entfernten. Geschockt starrte sie ihn kurz mit großen Augen an, denn bis jetzt kannte sie kein menschliches Individuum, dass es geschafft hätte sich eigenhändig aus dieser Lage zu befreien. //Unmöglich, das ist also die Kraft der Jinchuriki...// schoss es ihr durch die Gedanken, scheinbar hatte nicht nur er sie unterschätzt, sondern sie ihn trotz aller Vorsicht ebenfalls. "Monster...." zischte sie ihm entgegen, als er auch schon wieder völlig gelöst vor ihr stand, mit einem bösen Grinsen im Gesicht. Ihre Klinge rammte er dann erneut in den schlammigen Untergrund, als sich sein Chakra jedoch veränderte und stärker zu pulsieren schien. War er wütend? Miko nahm an, dass es aufgrund ihres Mannövers sein musste, denn den Blutfaden an seinem Hals sah sie in der Dunkelheit nicht. Sie bekam plötzlich eine Gänsehaut, wie bei einer düsteren Vorahnung und tatsächlich schien der Kerl langsam ernst zu machen, denn seine Geschwindigkeit war nun nicht mehr mit zuvor vergleichbar und ehe sie blinzelte, stand er schon vor ihr und schlug ihr recht hart ins Gesicht. Ein Aufschrei entfuhr ihr und durch die Wucht des Schlages wurde sie von den Füßen gerissen und landete schließlich gegen dem anderen Felsen. Sie kniff ihre Augen fest zusammen, denn nun tat ihr langsam wirklich alles weh. Erneut bildeten sich Sternchen vor ihren Augen und sie schmeckte Blut. Ihre Lippe musste offen sein, und mit einer fahrigen Bewegung fuhr sie sich über die Wunde. Es blutete tatsächlich, doch wenn sie Glück hätte nicht all zu stark. Gerade als sie sich aufrappeln wollte, schlug plötzlich ihr eigenes Schwert auf der Höhe ihres Halses ein und sie war es nun, die in der Kerbe des Kubikiribocho gefangen war, doch verfügte sie nicht über die selben Kräfte wie ihr Gegenüber. Sie lauschte seinen Worten und auch wenn sie ihn aufgrund des Schlages nur verschwommen sah, lächelte sie kalt und trotz allem leicht arrogant, der Stolz sollte trotz allem nicht aus ihren Augen weichen. "Ich habe dich nicht getötet weil ich nicht vom selben Schlag bin wie du. Weil ich Menschlichkeit als Tugend sehe und...weil ich dich verdammt nochmal brauche um Minato zu killen, als funktionierendes Werkzeug so gesehen. Kapiert?" hauchte sie ihm gegen Ende hin entgegen und versuchte seine Augen zu fixieren, denn im Moment drehte sich noch alles. Doch eine Verschnaufpause sollte es nicht geben, schon hatte er sie wieder nach oben gerissen und am Hals gepackt, sie spürte das sie nun Probleme bei der Luftzufuhr hatte und beim Schlucken. Als sein Gesicht näher an das ihre herankam, wurde ihre Miene steinern, denn sie wollte ihm nicht die Genugtuung verschaffen, dass sie sicherlich etwas Angst vor ihm verspürte. Auf diese Distanz hin war sie ihm ausgeliefert, das konnte sie sich eingestehen. Ihr Herzschlag ging schneller und im ersten Moment nahm sie an er würde sein Wort nun doch brechen und sie töten, doch so viel Glück sollte sie nicht haben. Er drückte nur fester zu, sodass ihr ein kurzes Wimmern entfloh und sie ihre Hände um seine schlang um sie von sich wegzudrücken, doch half es nichts, sein Griff war eisern und löste sich erst, als er es wollte und hinter ihr in den Felsen schlug, sodass dieser Risse bekam. //Zum Glück war nicht das mein Gesicht. Dann hätte selbst ein Chirurg nicht mehr helfen können.// dachte sie sich nur trocken. Endlich konnte sie nun wider richtig atmen und durch den Felsen im Rücken konnte sie auch ihr Gewicht etwas besser verteilen und sich anlehnen, wodurch die Schmerzen in ihrem Rücken kurz nachließen. Um diesen Moment der Schmerzerleichterung auskosten zu können, ertrug sie auch gern sein sadistisches Geschwätz. Als er so dicht an ihrem Ohr war konnte sie seinem Atem spüren und die Wärme die von ihm ausging, wäre er kein Monster gewesen, wäre es wohl schon fast eine tröstliche Geste gewesen, doch nicht in Awins Fall. "Ja, ich würde dir gerne weh tun, richtig. Am liebsten würde ich dir Höllenqualen bereiten und dich auf jede erdenkliche Art demütigen, aber du hast Recht, noch kann ich es scheinbar nicht, doch der Kampf ist noch nicht vorbei. Solange ich stehen kann, werde ich versuchen dich zu besiegen." Sie flüsterte nun ebenfalls, dann endlich entfernte sich der Lord wider zumindest etwas von ihr und sie hatte ihren Freiraum ein kleines Stückchen wider. Sie mochte seine Nähe nicht, genauer genommen hasste sie es und doch war da etwas an ihm. Diese Macht und die Dunkelheit, die in ihm brannte wie schwarzes Feuer. Es war unglaublich und gerade deswegen so faszinierend, doch wusste sie, dass sie sich genau davor hüten musste, sonst würde sie sein Spiel verlieren. "Wir sind wirklich noch nicht fertig." sprach sie nur und versuchte das Zittern ihrer beanspruchten Muskeln zu unterdrücken. Dann sprach er das Thema seiner Macht an und obwohl sie ihm nicht gerne recht gab, musste sie dies in einem Punkt tun. Sie hätte gerne seine Macht ja, denn dann würde sie das Dorf spielend schützen können. Genau das war ihr Antrieb. Um zu Beschützen. Sie schwieg jedoch nur zu seinen Worten und starrte ihn gleichgültig an, während der Regen sie inzwischen vollkommen durchnässt hatte. Dann wurde sie jedoch von ihm weggestoßen und kurz strauchelte sie, ehe sie ihren Stand wiederfand. "Güte? Ich glaube du hast keine Ahnung was das bedeutet. Du kennst nur Gewalt, Verachtung und Zerstörung. Aber Güte, Liebe, Akzeptanz und Vertrauen....das ist dir fremd. Und deswegen seit ihr trotz der Macht schwach, eure Lordschaft. Schwach und armselig." gegen Ende hin verhöhnte sie ihn etwas, auch wenn sie vielleicht nicht in der geeigneten Position war, es drang einfach aus ihr heraus. Das Blut an ihrer Lippe tropfte noch immer ab und an zu Boden und mischte sich dort mit dem lehmigen Untergrund. Dann stützte er sich auf ihre Klinge und forderte von ihr ein Ass im Ärmel. Miko lachte bitter auf, denn in diesem Alptraum gab es wohl kein Ausweg für sie, jedoch beschloss sie weiterzumachen, solange sie konnte. Sie wollte nicht aufgeben. Dann fiel ihr plötzlich wirklich eine Art Ass ein, denn sie hatte ja noch ein Kurzschwert. Shūryō, was soviel bedeutete wie Vollendung. Ein mehr oder minder amüsanter Zufall, wenn man an sowas glaubte, denn vielleicht würde sie ihn nun endlich erwischen, oder er würde ihr wohl langsam den Gnadenstoß geben. Viel mehr Möglichkeiten gab es kaum. Ihre Hand zitterte erst leicht vor Anspannung und Schmerz, dann jedoch wurde ihr Blick entschlossener. Sie rannte mit der Klinge auf ihn zu, sodass es erst so aussah, als wolle sie ihn wieder damit attackieren, doch kurz vor ihm warf sie ihr Kurzschwert zielgerichtet auf ihn, sodass es ihn mittig durchbohren würde, wenn er nicht auswich. Dann würde sie abpassen wohin er ausweichen wollte, ihn abfangen und ihm das Knie mit voller Kraft in den Magen hauen. Sollte er dann straucheln, würde sie sein Fuß mit ihrem vom Boden wegziehen, durch einen gezielten Tritt und ihn so zu Fall bringen. Würde ihr Manöver funktionieren, würde sie überheblich Grinsen und sich unsanft auf seinem Bauch niederlassen, sodass sie auf ihm saß. Mit einem Shuriken würde sie ihm mit der Spitze leicht an den Hals pieksen, und wenn er sich diesesmal bewegen würde, würde sie wohl ernst machen und das kleine Messer alles beenden lassen. Nun würde sie auf ihn herabblicken und ihre Überlegenheit genießen. "Schluss mit dem Spielchen. Ich bin es leid. Ich denke das sollte dir beweisen, was es heißt eine Swordsmen zu unterschätzen. Ich dominiere das Spielchen hier im Moment, Lord Awin. Schach und Matt. Der Bauer schlägt den König, wenn man so will." würde sie ihm gegen Ende nun zuhauchen und ihn ebenso fixieren, wie er sie zuvor.
"Reden" ~ "Schreien!" ~ //Denken// ~ "NPC" ~ Jutsu


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Niwatori Sakebi

Re: Sturmklippe

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mo 10. Mär 2014, 18:06

Der Kampf entbrannte und sollte doch sehr einseitig verlaufen. Awin war und ist einfach eine Übermacht mit der sich Kimiko nicht messen konnte. Sie war entschlossen und sie trug ihr Herz sicher am rechten Fleck, doch war es wohl die dümmste Idee ihres Lebens, sich mit dem Lord anlegen zu wollen. Minato hatte sicher erkannt was für eine Lehre er der Kunoichi erteilen wollte und hatte sich zu Recht für diesen Kampf eingesetzt. Und auch wenn Awin ein diabolisch abartiges Monster war, das sich vom Leid anderer zu nähren schien, so steckte hinter all dem dennoch eine Botschaft. Die Frage war also eigentlich eher, würde die Blondine diese für sich erkennen oder diesen Kampf einfach als eigenes Versagen abtun? Doch all dies ließ sich vorerst nicht klären, es war noch nicht vorbei und wenn wir ehrlich waren, wollte der Lord noch ein bisschen Spaß haben. Absichtlich hatte sich der Rothaarige von Kimiko fesseln lassen und sich dann mit dem Schwert an die Wand pinnen lassen. Wie er es erwartet hatte, zögerte sie. Es war sicher ein wenig waghalsig, aber der Nervenkitzel gehörte eben dazu. Zudem war er von seiner eigenen Stärke und Überlegenheit so überzeugt, das er die Blondine kaum mehr ernstnehmen konnte. Er spielte den Hilflosen und Kimiko schien ihm die Nummer auch noch abzunehmen. Als er jedoch das Schwert wieder von seinem Hals zog, dämmerte auch ihr das es alles so gewollt war von ihm. Wütend entfuhr ihr ein "Monster" und die Augen des Jinchuuriki leuchteten ihr entgegen. "Und langsam geht auch dir ein Licht auf...", kam es von ihm, als er im nächsten Moment das Schwert in den Boden schlug. Dann ging alles sehr schnell und die Schwertmeisterin fing sich eine Ohrfeige ein. Diese hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und sie direkt an die Felswand getrieben. Mit einem gezielten Schlag mit dem Schwert, brachte er sie nun in eine Situation die der seinen von gerade gleich kam. Nun war sie diejenige die gefangen war. Man konnte ihr deutlich ansehen dass es im Kopf immer noch klingelte. Um nicht zu sagen das sie kaum mehr ihre Augen auf einen Punkt fixieren konnte. So heftig wurde man wohl auch nicht alle Tage geschlagen und zudem war Awin noch lange nicht bei voller Stärke angekommen. Er zügelte sich um sie nicht doch ausversehen zu töten, was man beim Antlitz der eigentlich schönen Frau wohl nicht vermuten würde. "Eine verlorene Tugend.", als sie erneut auf Minato ansprach musste er nur wieder Grinsen. Sie konnte es nicht lassen darauf anzuspielen oder sie war grenzenlos bescheuert und wollte es nicht verstehen. Sie waren also deutlich noch nicht fertig, das konnte man so wohl durchaus behaupten. Er zog das Schwert aus der Mauer und packte die junge Frau dann am Hals. Erneut tauschten sie Worte aus und auch wenn Kimiko sich wirklich anstrengte keine Angst zu zeigen, konnte Awin sie förmlich schmecken. Es war in ihren Augen zu erkennen, am leichten Zittern ihres Körpers und am Chakra welches aufgewühlt war. "Ein ungebrochener Wille, hm? Vielleicht ist es ja auch so ein dezenter Fetisch nach Schmerz?", fragte er sie spottend und sein Grinsen hätte kaum breiter und bösartiger sein können. So viel Vergnügen hatte er schon lange nicht mehr, was vor allem nach dieser eher verkackten Nummer in Kirigakure ganz gut tat. Das man dies also fast als Entspannung für den wilden Geist des Lords sehen konnte, war sicher merkwürdig. Wer würde sich schon daran erfreuen jemanden zusammenzuschlagen? Er stieß sie nun von sich weg und der Kampf sollte wohl so langsam in die Endphase kommen. "Hoooo?", kam es aus ihm als sie ihn erneut glaubte zu treffen mit ihren Worten. "Ich habe dein Dorf verschont, deinen Mizukagen und deine Freunde in einem Stück gelassen ... der Lord ist gütig gewesen, bring mich nicht dazu meine Entscheidung zu überdenken.", hauchte er aus und lehnte sich an das große Schwert. Erneut zog die Blondine eine Klinge und begann mit dieser dann auf den Rothaarigen zuzulaufen. Awin machte keine Anstalten sich zu bewegen und wartete ab was sie wohl tun würde. War das etwa ihr Ass? Dann schmiss sie kurz vor ihm ihr Kurzschwert nach ihm. Durchaus berechenbar und nicht so ganz das was er sich erhofft hatte. Der Lord hatte die Nase voll von diesen Spielchen. Also hüpfte er auf das große Schwert hoch, holte während des Sprungs schon tief Luft und brüllte ihr entgegen. "KNIE NIEDER VOR DEINEM LORD!!!", schrie er und eine mächtige Schalldruckwelle würde sich auf der Schwertmeisterin entladen. Sie wäre so gewaltig dass sie den Matschigen Boden auseinander riss und die Kunoichi von den beiden Holen würde. Eine Schockwelle die die Sturmklippe erzittern lassen würde. Vögel wurden aufgeschreckt, Steinstücke der Klippe fielen einfach ab und das Echo wäre noch weit über das Meer zu hören. Glühende Augen richteten sich von oben herab auf Kimiko. Die Worte waren gesprochen, mehr gab es nicht zu sagen. Ein Kampf den sie nicht gewinnen konnte, war wohl entschieden. Er sprang vom Schwert und würde auf Kimiko zugehen. Was wohl in ihr vorging?

1. Yonbi no Koromo (“Gewand des Vierschwänzigen”) 0-Tailed-Form
Version 1: Es ist die erste Form, die der Jinchuuriki des Yonbi erreichen kann, sobald er das Bijuu Chakra freisetzt. Es umgibt ihn eine orange anmutende Aura, die von einer roten Korona umgeben ist. Die Pupillen der Augen, vom Anwender, wandeln sich nun zu Schlitzen, während die Iris, eine ähnliche Farbe bekommt, wie die Aura. An den Händen wachsen dem Jinchuuriki Klauen und auch die Eckzähne werden länger und schärfer. Alles in allem sieht man ihm die animalische Verwandlung an. Durch das freisetzen des Bijuu Chakra, heben sich Stärke und Geschwindigkeit auf 10+100%. Doch auch die Ausdauer erhöht sich und bringt einen Wert von 10+100% zustande. Die enorme Geschwindigkeit lässt selbst ein geübtes Auge nichts mehr erkennen. Selbst Fähigkeiten der Vorhersehung, können dem Bewegungsablauf höchstens auf dem höchsten Niveau noch folgen und selbst hier nur mit starken Schwierigkeiten. Der Jinchuuriki ist gegen jede Art von Hitze immun und kann sogar seinen eigenen Körper erhitzen. Dies kann in der 0-Form soweit gehen, das der Anwender dazu befähigt ist, Flammen auf sich entstehen zu lassen. Die Flammen hinterlassen mittlere Verbrennungen bei dem Feind. Die Umgebung des Jinchuuriki heizt sich ebenfalls auf und kann brennbare Materialen wie Holz, Gräser und Ähnliches, in Brand stecken, während Steine und Stählerne Objekte lediglich stark erhitzt werden. Ebenfalls ist der Jinchuuriki dazu fähig, durch einen bloßen Schrei oder einer Bewegung seiner Gliedmaßen, eine gewaltige Chakradruckwelle (Jutsu) zu erzeugen. Der Yonbi Jinchuuriki kann gar eine Hitzedruckwelle entsenden, welche leichte Verbrennungen hinterlässt, doch liegt das im Ermessen des Anwenders.


Selbsterfunden
Name: Ninpō: Kenken Gōgō Taru Keimei
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 7
Beschreibung: Das ist die stärkere Form des “Ninpō: Gunshō no Tōtenkō”. Es wird noch mehr Chakra in den Lungen und in den Stimmenbändern gesammelt, dieses wird dann mit Hochdruck nach draußen gepresst, das ein so starker Schall (bzw. Druck/Laut/Schrei.), entsteht, das man damit sogar dicke Felsmauern weg sprengen kann. Der Schrei ist so Laut, das alle Lebenwesen in näherer Umgebung in die Knie gehen und mehrere Minuten taub sind. Sollte man sich die Ohren nicht zuhalten oder aber schützen, so ist es nicht unüblich, das dass Trommelfell Risse bekommt. Die Druckwelle dieses Jutsus ist so stark, das wenn sie auf den Boden gerichtet wird, sich in diesen einige Meter rein frisst. Bäume können einfach entwurzelt werden, und die Feinde werden des weiteren einfach weggeschleudert. Folgen des Jutsus: Taubheit und Verwirrung.
nah: Der Gegner wird weggeschleudert von der Druckwelle, erleidet völlige Taubheit und hört außer einem lauten Piepton nichts mehr. Ebenfalls ist der Gleichgewichtssinn des Opfers völlig durcheinander, weswegen er sich kaum auf den Beinen halten kann. (6 Posts)
mittel: Die Druckwelle ist noch zu spüren und drückt den Gegnereinige Meter nach hinten, ebenfalls wird der Feind Taub. Der Gleichgewichtssinn ist auch hier gestört, jedoch ist es dem Opfer weiterhin möglich aufrecht zu stehen und sich langsam fortzubewegen. (4 Posts)
fern: Die Druckwelle ist kaum noch zu spüren, jedoch ist eine leichte Taubheit so wie die stumpfere Wahrnehmung von Tönen gegeben. Schmerzen werden im Innenohr vernommen. Das Gleichgewicht ist hier nicht mehr beansprucht. (2 Posts)

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Sakebi Kimiko
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Re: Sturmklippe

Beitragvon Sakebi Kimiko » Di 11. Mär 2014, 15:04

Der einseitige Kampf, in welchem der Lord die blonde Schwertkämpferin eigentlich nur vorführte, um ihr seine absolute Überlegenheit zu demonstrieren, sollte sich langsam dem Ende nähern, denn die Sakebi hatte gut eingesteckt und wenn sie nicht ein richtiges Ass hervorzaubern können würde, wäre sie wohl bald schon geliefert und damit Sein. Inzwischen tat ihr alles weh und sie nahm ihren Körper nur noch als dumpfes Gefühl des Schmerzes war. Sie hatte wohl sprichwörtlich ihren Meister gefunden. Noch nie hatte Miko so schlecht abgeschnitten und so verzweifelt versucht, sich gegen einen Gegner zu behaupten. Aussichtslos. Mehr war es jedoch wirklich nicht und dennoch würde sie nicht aufgeben und so lange weiterkämpfen, bis sie endgültig keine Kraft mehr hätte, oder bis sie zusammenbrechen würde. Das für Awin hinter diesem grausamen Schauspiel ein Sinn und so etwas wie eine Botschaft steckte, erkannte die Swordsmen nicht, woher sollte man wissen, dass ein wahnsinniger Jinchuriki, der eben noch das gesamte Dorf in Angst und Schrecken versetzt hatte und den Mizukagen persönlich bedroht hatte, nun eine lehrreiche Botschaft vermitteln wollte mit dem was er tat? Kimiko entging zumindest jeglicher Sinn dahinter. Der Lord spielte mit ihr und das kratzte unheimlich am Stolz der jungen Frau, die zur Elite Kirigakures zählte und somit auch ihr Dorf repräsentierte, denn sie hatte noch nie einem Gegner gegenübergestanden, der so unmenschlich zu sein schien wie dieser Kerl. In ihren Augen war er ein Satan und ein Monster. Nachdem er sie an der Nase herumgeführt hatte und kurz den ängstlichen, verletzlichen Awin gespielt hatte, worauf die Sakebi für einen Sekundenbruchteil auch hereingefallen war, zeigte er hinterher nur noch verstärkt sein wahres Gesicht, indem er sich herablassend aus der sonst so tödlichen Schwertfalle befreite und Kim selbst in diese Situation drängte, wobei er ihr so hart ins Gesicht schlug, dass ihre Lippe aufplatzte und sie ordentlich benommen war, da der Bekloppte wirklich eine beachtliche Stärke besaß. Scheinbar beherrschte sich das Monster noch um sie nicht zu töten, doch genug Schmerzen hatte er ihr bereits zugefügt und sie konnte nicht genau festlegen, ob es eine Körperstelle gab, die nicht von dumpfen Schmerzen geplagt war. Auf ihre Argumentation hin, dass er kein gütiger Lord wäre, da man dazu Menschlichkeit besitzen musste, entgegnete er während dem Kampf nur, das dies eine verlorene Tugend sei, woraufhin die Blondine nur schwieg. Einmal hatte er wohl etwas nicht völlig bescheuertes gesagt, denn es stimmte, die Menschen waren leider in vielen Punkten nicht so 'menschlich' wie sie es sein sollten. Missgunst, Egoismus und Machtgier regierten oft das Tun der Einzelnen. Als der Teufel in Menschengestalt ihr dann so Nahe war, wie es sonst nur ausgewählte Personen durften, schauderte sie unwillkürlich, zumal er sie auch recht unsanft am Hals gepackt hatte. Sie blickte ihm hasserfüllt entgegen und trotz allem konnte sie ein leichtes Zittern nicht verbergen. Der Rothaarige erkannte auch ihr aufgewühltes Chakra, doch all das wusste Miko nicht, weswegen sie nach außen immernoch eine beachtenswerte Stärke aufrecht erhielt. Wo andere vielleicht schon aufgegeben hätten, gab sie dennoch alles und wehrte sich selbst mit ihrer letzten Kraft noch verzweifelt gegen ihn. Als er sie dann auf den Gefallen am Schmerz ansprach, weiteten sich ihre Augen kurz ungläubig. Was redete er da nur? Sie starrte ihm entgegen und blickte mit ihren Augen in die Seinen, doch in ihren war plötzlich wirklich Schmerz zu erkennen, denn seine Worte trafen erneut einen wunden Punkt und sie schlug ihre Augen nieder. Für die meisten sicher nur eine beiläufige Geste, doch dem Lord würde es wohl so viel mehr verraten, da er ein Händchen für solche Spielchen, auf der psychischen Ebene, zu haben schien. Ja, er hatte wohl recht. Sie hatte einen Hang zu Schmerzen und Dunkelheit, seit ihr Ex-Verlobter Yamchu damals aus ihrem Leben gerissen wurde, ertappte sie sich immer wider dabei, wie sie an der Qual festgehalten hatte, sich aufgeopfert hatte und ihr Leben zum Gedenken an ihre erste große Liebe auf die Vergangenheit ausgelegt hatte. Seine Worte trafen sie wie ein Messerstich in ihr Herz und unbewusst ballte sie auch ihre Hand zu einer Faust. Sein Lächeln war diabolisch, breit und bösartig und scheinbar erfreute es ihn ihr nun auch noch psychisch zuzusetzen. "Wenn du meinst, dass ich mich nach Schmerz sehne, bist du ganz schön dumm. Niemand leidet gerne, hör dir doch mal selbst zu, dann erkennst du vielleicht was für ein Unsinn du von dir gibst." sprach sie nur so abfällig und kalt wie möglich und blickte ihm dann wider in die Augen. Ihr Blick war wieder gefestigt und stolz, sie hatte ihre Fassade wider aufgebaut und hoffte, dass er nicht bemerkt hatte, dass er mehr Recht damit hatte, als ihr lieb war. Dann fand auch diese Unterhaltung ein jähes Ende, als er sie plötzlich wegstieß, doch war es der blonden Schönheit auch ganz Recht, so musste sie seine Nähe nicht mehr ertragen. Dann sollte der Kampf sich dem Ende neigen, denn der Lord hatte seine Überlegenheit wohl lange genug genossen, jedoch gab er ihr davor noch den Rat, seine Geduld besser nicht unnötig zu strapazieren, denn er meinte er wäre durchaus gütig gewesen, da er ihr Dorf, sowie ihren Mizukagen, verschont hätte. //Wenn er es sich jetzt wirklich anders überlegen würde, könnte ich wohl nicht mal mehr viel ausrichten, ich bin kläglich gescheitert....Verzeih mir Meigetsu....Ich trage den Namen Elite Kirigakures wohl nicht zu Recht. Verzeih mir, mein Heimatdorf....Ich habe dich schändlich enttäuscht. Mein Bestes war wohl nicht genug.// dachte sie sich traurig, doch so lange sie stehen konnte, ja, einen Finger krümmen konnte, würde sie sich ihm widersetzen. Er stand an ihr Schwert gelehnt, kaum beschädigt im Gegensatz zu ihr und wohl immernoch locker dazu fähig, weiterzukämpfen, ja er forderte sie sogar noch auf, einen Trumpf zu spielen, doch ihr Manöver sollte wohl eher im Sande verlaufen, denn als sie mit ihrem Kurzschwert auf ihn zurannte, warf sie es kurz vor ihm in Richtung Körpermitte, doch der nachfolgende Plan sollte so ganz und gar nicht aufgehen, und Awin sprang lediglich leichtfüßig auf ihr legendäres Schwert, Kubikiribocho und würde dann nun seinerseits ein Jutsu wirken, was ihr den Rest geben sollte. Sie erkannte es erst nichtmal als Jutsu, denn er wirkte nichtmal Fingerzeichen, doch plötzlich ging während seinem Schrei eine unglaubliche Schallwelle auf sie nieder. Da sie nur noch wenige Schritte von Awin entfernt war, traf sie die Kunst mit voller Wucht und ziemlich unvorbereitet. Knie nieder vor deinem Lord. Seine Stimme glich einer Urgewalt und ob sie es wollte oder nicht, immer wider hallten seine Worte in ihrem Gehör wider, als würden sie sie verfolgen und ehe sie realisierte was geschehen war, hatte sie sich schon reflexartig die Hände über die Ohren gepresst, um ihr Trommelfell zu schützen. Das, was da vor sich gegangen war, war eigentlich ein richtiges Spektakel, denn die Klippen waren erzittert und die Vögel aufgeschreckt davon geflogen. Es war ihr durch Mark und Bein gegangen und sie war sich sicher, diesen Anblick nie mehr vergessen zu können. Der Lord bei Nacht auf ihrem Schwert thronend, was schon symbolisch einiges auszusagen vermochte, während er dieses Jutsu entfesselte und seine Worte ihr sprichwörtlich unter die Haut gingen. Knie nieder vor deinem Lord. Seine Stimme hallte unzählige Male noch durch ihre Gedanken, als hätte sie sich dort festgesetzt. Erneut wurde die Sakebi mit ordentlicher Wucht gegen den Felsen hinter ihr geschleudert, wodurch ein weiteres Mal glühender Schmerz durch ihren Körper fuhr. Das Jutsu hatte eine ziemliche Kraft und so knallte sie auch recht ordentlich auf das Gestein, ehe sie nach unten sank und auf den Knien landete, wie er es gewollt hatte, doch war dies eher eine reine Reaktion ihres Körpers, freiwillig oder bewusst hätte sie dies nie getan. Ihre Hände stützten sie vom Boden ab, während sie auf dem Boden kniete. Ihre Hände hatten sich in die Erde gegraben, denn sie hatte kaum noch einen intakten Gleichgewichtssinn, weswegen sie sich irgendwie versuchte aufrecht zu halten. Das Jutsu des Jinchurikis hatte wirklich verheerende Folgen für einen Menschen. Zittern blickte sie ungläubig auf Awin, trotz allem konnte sie nicht glauben das sie verloren hatte, dass er nun hatte was er wollte und sie alle bitter enttäuscht hatte und am meisten sich selbst. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie gar nichts mehr hörte. Nur Stille, ein Piepton und ab und zu wie ein leiser Schatten seine Stimme in ihrem Ohr. //Verdammt ich höre gar nichts mehr...Wie kann das sein? Was hat er getan? Hoffentlich bleibt das nicht....Und nun kann ich mich kaum mehr bewegen und knie tatsächlich vor dem Mistkerl. Dieser Teufel widert mich an.// dachte sie sich bitter und senkte ihren Blick zu Boden. Nun war es vorbei, sie konnte sich kaum noch bewegen, geschweige denn auf den Beinen halten. Ihr ganzer Körper schmerzte und sie war genau da, wo er sie hatte haben wollen. Selbst der Boden war gesplittert von dieser enormen Kraft, doch das bemerkte sie nur beiläufig und nicht direkt. Miko war ziemlich verwirrt, sie wusste nicht so recht was sie nun tun sollte, warum sie eigentlich nochmal gekämpft hatten und warum an diesem Ort. Es mussten wohl folgen des Jutsu sein, doch sie hoffte, sie würde bald wider einen klaren Kopf bekommen. Sie wusste im Moment nur eines wirklich: Sie hasste diesen Mann so sehr. Plötzlich gaben ihre Arme nach, mit denen sie sich abstützte und sie fiel zu Boden. Den Regen spürte sie nur leicht auf ihrem geschundenen Körper niedergehen und alles um sie herum drehte sich. Sie kniff schmerzerfüllt die Augen zusammen und versuchte sich aufzurappeln, doch sollte es nicht so ganz funktionieren, egal wie sehr sie sich konzentrierte. Ihre Finger zuckten immer wider und versuchten einen festen Halt zu finden, damit sie wider aufstehen konnte, doch gelang es ihr nicht, da ihr Gleichgewichtssinn vollkommen im Arsch war. Es war wie besoffen sein, nur um einiges unangenehmer und ohne den Spaß zuvor. Aus dem Augenwinkel nahm sie eine Bewegung war. Ihre Lider waren zwar nur noch halb geöffnet und der Glanz aus ihren Augen entflohen. doch war sie wenigstens noch nicht zusätzlich blind. Bei jedem Atemzug schmerzte ihr ganzer Körper unangenehm und doch blitzte wider ihr Willen auf, sie zwang sich ihren Kopf anzuheben und erblickte wie er ihr entgegenkam. Sie stemmte sich mit ihren Unterarmen nun vom Boden hoch, denn sie wollte ihm trotz allem nicht die Genugtuung schenken einfach liegen zu bleiben. Beiläufig bemerkte die attraktive Kunoichi auch, dass ihre Lippe wider aufgerissen war. Die Blutung hatte wohl zwischenzeitlich kurz gestoppt, nun lief ihr wider warmes Blut über die Lippen und sie hatte einen metallischen Geschmack im Mund. Je näher er kam, desto mehr wuchs in ihr die Wut an, diesem Mann unterlegen zu sein. Warum nur? Warum hatte sie es nicht geschafft? Weil sie ein Mensch und kein Monster war? War das alles? Sie schauderte kurz, denn auch wenn sie keine Angst vor ihm haben wollte, so war es dennoch ungewiss was nun geschehen würde, denn sie konnte sich wohl kaum noch wehren. Ihre Finger fanden einzelne, kleine Steine, welche sie mehr oder weniger kraftlos versuchte nach ihm zu werfen. "Bleib weg du Teufel....Bleib weg." zischte sie ihm verbittert zu und warf noch einige Weitere nach ihm. Aufgrund ihrer Kraftlosigkeit und Ungenauigkeit beim Zielen würde sie ihn wohl kaum treffen, vielmehr würden die Steine nur einen kurzen Weg weit kommen, ehe sie scheppernd zu Boden gingen. Kimiko Sakebi, Elite Kirigakures und Trägerin des Schwertes Kubikiribocho, war offiziell von Awin besiegt worden. Der Pakt hatte sich damit nun wohl erfüllt und sie gehörte ihm. Sie hatte ihre Seele an einen Mann verloren, der eigentlich kaum etwas menschliches an sich hatte, außer den Körper vielleicht. Sie würde nun einem selbstgerechten und arroganten Lord dienen müssen, doch eins schwor sie sich in diesem dunklen Moment. Das sollte noch nicht das Ende sein. Sie hatte ihm geschworen zu dienen. Sie würde seine Sklavin sein, aber sie hatte ihm weder Treue noch Loyalität geschworen, weswegen sie sich mit ihrem letzten Stolz schwor ihn zu vernichten, egal wie lange es dauern würde und egal welchen Weg sie dafür beschreiten müsste. Ganz gleich der Konsequenzen und Gefahren, sie würde nicht eher ruhen, bis Lord Irotawin Ibekas nur noch an eine blutige Vergangenheit erinnerte und in seiner eigenen Hölle schmoren würde. Ein schwaches Lächeln huschte bei dem Gedanke der Rache über ihre blutigen Lippen, ehe sie ihre Augen auf ihn richtete. Was würde er nun tun? Würde er sie vielleicht doch töten und damit sein Wort brechen oder würde er sie noch weiter demütigen? Gerade als ihre Kräfte erneut nachlassen wollten, sah sie plötzlich Hirokus Gesicht vor Augen. //Hiroku....was wäre nur wenn ich mit dir an Bord geblieben wäre? Verzeih mir...und bitte vergiss mich nicht.// dachte sie sich in Gedanken schmerzerfüllt und sah das schöne und stolze Gesicht des Braunhaarigen vor ihren geistigen Auge. Ob sie ihn wohl für immer verloren hatte nun?
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Niwatori Sakebi

Re: Sturmklippe

Beitragvon Niwatori Sakebi » Di 11. Mär 2014, 16:58

Der Kampf sollte sein Ende finden und dieses wäre nicht unbedingt zu Gunsten der Kunoichi gewesen. Awin war ihr sichtlich überlegen und er scheute sich auch nicht das zu zeigen. Sie sollte verstehen was hier Phase war und worauf sie sich eingelassen hatte. Was für eine Kluft zwischen ihnen wirklich herrschte und wie unangemessen sie sich eigentlich verhalten hatte. Doch in wie weit sie es wirklich raffen würde, musste sich zeigen. Awins Methoden waren sehr direkt. Er quatschte nicht so viel wie andere und ließ gerne Taten sprechen. Natürlich gehörten die Provokationen und das Spiel mit der Psyche dazu. Ohne diese ging es wohl kaum, machten sie doch gerade erst den ganzen Spaß aus! Nachdem er so getan hatte, als hätte ihn die Blondine erwischt, brachte er sie direkt in eine ähnliche Situation. Er fesselte sie mit eigener Klinge und es sollte ein wenig mehr Körperkontakt stattfinden. Awin roch ihre Angst förmlich und nutzte diese um weiter zu bohren in ihrem Kopf. Als er sprach dass ihr Schmerz wohl gefallen würde, traf er erneut ins Schwarze. Ihre Augen senkten sich und es wirkte fast so, als wäre da etwas das sie schon lange Zeit beschäftigen würde. Ein Stück Vergangenheit das sich für immer in ihren Kopf gebrannt hatte und woraus sie vielleicht sogar Kraft schöpfte? Egal was es war, es wäre nichts im Vergleich zu dem was Awin in sie hineinbrennen würde. Doch ihre Fassade erholte sich und natürlich sprach sie wieder gegen ihn an. "Du sprichst falsche Kunde. Denn deine Augen werden dich immer verraten...", hauchte er ihr letztlich noch ins Ohr, ehe er sie von sich wegstieß. Einen letzten Angriff sollte sie starten und auch dieser wäre erfolglos. Awin wich ihrem Messer aus und sprang auf ihr Schwert. Kurz danach entlud er ein mächtiges Jutsu und brüllte die Sturmklippe in Grund und Boden. Die Erde zitterte, Vögel schreckten auf und Klippenstücke brachen hinunter ins Meer. Die Blondine wurde direkt weggeschleudert und landete unsanft mit dem Rücken an der Felswand. Sie ging runter auf die Knie und wie es zu erwarten war, konnte sie sich kaum mehr aufrecht halten. Awin ging nun auf sie zu und richtete seine Augen direkt auf sie. Der Kampf war definitiv vorbei und dennoch wollte sie sich wohl nicht eingestehen dass es vorbei war. Erneut hauchte sie Worte aus, die jedoch nur schwer zu verstehen waren. Wenn man nicht hören konnte, war es schwer abzuschätzen wie laut man sprach. Dennoch konnte er es verstehen. Seine Gesichtszüge verblieben ernst, auch als sie ihn mit restlicher Motivation mit Steinen beschmiss. Es sah schon wirklich armselig aus, wie sie da so lag und Steinchen vor sich in den Dreck schmiss. Er hockte sich nun zu ihr runter und schob sie in eine Sitzposition, aus der sie wohl nicht umfallen würde, sollte sie es nicht selbst provozieren. Erneut schien ein Grinsen über ihre Lippen zu huschen, doch konnte dies auch einfach an der eingeschränkten Motorik liegen. Mit starren Augen schaute er sie an und strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Der Regen wurde schwächer, wenngleich er nicht ganz stoppte. Er hob nun ihren Arm an und verwies auf das eingeritzte Mal, welches sie an ihrem Arm trug. Dann hob er den Zeigefinger an und legte ihn sich auf die Lippen. Sie konnte ihn nicht hören, aber sehen durchaus. Ein einfacher Befehl - Halt die Klappe - den konnte sie auch so verstehen, da hatte der Lord keinen Zweifel. Dann erhob er sich wieder und nahm sich die Schwerter der Kunoichi, um sie in eine Schriftrolle zu versiegeln. Es sollten keine Spuren von Kimiko zurückbleiben, außer die offensichtlichen das hier ein Kampf stattgefunden hatte. Er trennte jedoch das legendäre Schwert von den übrigen. Alles verstaute er dann in seiner Waffentasche. Es wäre Zeit aufzubrechen, wobei der Gesundheitszustand der Schwertmeisterin nun nicht unbedingt überragend war. Zurück ins Dorf konnte er jedenfalls nicht, es war keine Option. Sie würden sich also auf den Weg machen müssen. Das Nebeldorf hatte lange genug die Ehre den Lord bei sich zu haben. Die Welt war so viel größer, da konnte man ja nicht so egoistisch sein und nur an einem Fleck verbleiben. Jeder sollte die Gunst des Lords erfahren! Abermals wandte er sich nun zu Kimiko um und hockte sich zu ihr runter. Auf seinem Finger entstand eine kleine Flamme, welche er dazu nutzte sich ihre Wunden einmal anzusehen.

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Version 1: Es ist die erste Form, die der Jinchuuriki des Yonbi erreichen kann, sobald er das Bijuu Chakra freisetzt. Es umgibt ihn eine orange anmutende Aura, die von einer roten Korona umgeben ist. Die Pupillen der Augen, vom Anwender, wandeln sich nun zu Schlitzen, während die Iris, eine ähnliche Farbe bekommt, wie die Aura. An den Händen wachsen dem Jinchuuriki Klauen und auch die Eckzähne werden länger und schärfer. Alles in allem sieht man ihm die animalische Verwandlung an. Durch das freisetzen des Bijuu Chakra, heben sich Stärke und Geschwindigkeit auf 10+100%. Doch auch die Ausdauer erhöht sich und bringt einen Wert von 10+100% zustande. Die enorme Geschwindigkeit lässt selbst ein geübtes Auge nichts mehr erkennen. Selbst Fähigkeiten der Vorhersehung, können dem Bewegungsablauf höchstens auf dem höchsten Niveau noch folgen und selbst hier nur mit starken Schwierigkeiten. Der Jinchuuriki ist gegen jede Art von Hitze immun und kann sogar seinen eigenen Körper erhitzen. Dies kann in der 0-Form soweit gehen, das der Anwender dazu befähigt ist, Flammen auf sich entstehen zu lassen. Die Flammen hinterlassen mittlere Verbrennungen bei dem Feind. Die Umgebung des Jinchuuriki heizt sich ebenfalls auf und kann brennbare Materialen wie Holz, Gräser und Ähnliches, in Brand stecken, während Steine und Stählerne Objekte lediglich stark erhitzt werden. Ebenfalls ist der Jinchuuriki dazu fähig, durch einen bloßen Schrei oder einer Bewegung seiner Gliedmaßen, eine gewaltige Chakradruckwelle (Jutsu) zu erzeugen. Der Yonbi Jinchuuriki kann gar eine Hitzedruckwelle entsenden, welche leichte Verbrennungen hinterlässt, doch liegt das im Ermessen des Anwenders.

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Re: Sturmklippe

Beitragvon Sakebi Kimiko » Di 11. Mär 2014, 18:29

Das verhängnisvolle Duell war vorbei und die Sakebi hatte auf ganzer Linie versagt. //Vorbei...Man hat an bestimmten Wendepunkten des Lebens wohl immer nur einmal die Chance und ich habe sie scheinbar nicht nutzen können. Vielleicht hat es auch so sein müssen. Naja es bringt jetzt nichts die Situation zu betrauern. Ich muss das Beste daraus machen. Ich habe mich auf den Deal eingelassen und ich werde dafür einstehen. Ich bin niemand, der sein Wort bricht. Er will einen Sklave also gut. Wer einmal Chuunin war, kennt sich damit eh bestens aus, Depp von allen is man da. Das ist wohl die Strafe nun für meinen anfänglichen Hochmut und meinen Ehrgeiz. Aber was mich nicht umbringt macht mich härter und wie ich mir geschworen habe, ist das hier noch nicht beendet. Ich bin nicht seine beste Freundin und auch nicht loyal zu dem Kerl. Er wird sehen, was es bedeutet mich besitzen zu wollen. Es wird immer erst ganz zum Schluss abgerechnet.// Ihre Gedanken waren nun nicht mehr so bitter wie zuvor und man konnte sagen sie akzeptierte die vor ihr liegende Aufgabe nun irgendwie - musste sie ja schließlich auch. Sie hatte sich auf den Deal eingelassen, also brauchte sie auch nicht zu jammern. Es war ihr bekannt gewesen, was geschehen würde wenn sie verlieren würde und auch wenn sie an einen Sieg geglaubt hatte, wollte es das Schicksal anders. Sie würde nun nicht ihre Situation betrauern oder Awin verfluchen, sie war selbst Schuld. Sie hatte sich in das Spiel einmischen wollen und nun würde sie den Preis zahlen, was jedoch nicht hieß, dass sie deswegen ganz aus dem Rennen wäre, nein, sie hatte vor nun die Fäden im Verborgenen zu ziehen und dazu war die Nähe zu dem Lord vielleicht nicht das Schlechteste, denn wer seinen Feind im Auge behielt, konnte ihm auch zusetzen. Der Kampf hatte sich recht hitzig entwickelt, doch schnell hatte der Rothaarige die Oberhand über die Frau gewonnen und sie immer wider in ihre Schranken verwiesen. Dann jedoch sollte er plötzlich noch erneut einen wunden Punkt von Kimiko treffen und zwar ihren wohl gehüteten Hang zum Schmerz. Vielleicht war ihr diese Tatsache nicht offen bewusst, doch schon immer hatte sie es geahnt, dass sie wohl leicht masochistisch veranlagt war und Awin schien genau das durchschaut zu haben, als könnten seine glühenden Augen in ihre Seele blicken und sie lesen wie ein offenes Buch. Sie versuchte es zwar noch abzuwiegeln, doch hatte er es längst erkannt und sagte ihr dies auch offen. Ihre Augen hatten sie verraten, nicht umsonst bezeichnete man Augen auch als Seelenspiegel, sie verrieten sehr viel und wenn man in der Lage war, zwischenmenschliches zu deuten, konnte man große Macht daraus ziehen. Der grausame Lord war bewandert in solchen Dingen und verstand sich wohl nur zu gut darauf, ihre Psyche zu deuten und mit ihr schließlich zu spielen. Als die hübsche Blondine dann zu ihrem letzten Manöver gegen das Monster ausholte, sollte er dazwischen Funken und ihr den Gnadenstoß geben. Ein gewaltiges Jutsu, was eine enorme Schallwelle auslöste, fegte über die Klippen und auch über die junge Kunoichi hinweg. Es haute sie erneut gegen den Felsen und schließlich kam Awin auf seine Kosten, denn sie sank tatsächlich vor ihm auf die Knie, jedoch aufgrund körperlicher Schwäche und nicht etwa weil sie seinem Befehl nachgab. Als sie erspähte wie er näher kam, beschmiss sie ihn mit kleinen Steinchen, zumindest versuchte sie es, doch war es wohl recht kläglich, weswegen er diesem Unterfangen auch kaum Beachtung schenkte. Sie war offensichtlich am Ende, da musste man nicht mehr drum rum reden und da gab es auch nichts mehr zu verschleiern. Als er sich plötzlich zu ihr herunter beugte und nach ihr Griff, zuckte die Blondine unwillkürlich zusammen. Sie wusste nicht was sie von dem Mann zu erwarten hatte, weswegen es eine normale Reaktion ihres Körpers war, doch plötzlich griff er sie nur mehr oder minder sanft und packte sie an den Felsen in eine sitzende Position. Alles drehte sich und ihr Kopf dröhnte gewaltig. Ja, das waren Schmerzen, die sie lange nicht mehr verspürt hatte und dennoch fühlte sie sich lebendig. Der Kampf war der erste seit Ewigkeiten, der sie mal wider richtig an ihre Grenzen gebracht hatte und der ihr zeigte, dass sie sich noch immer verbessern konnte und dies auch musste, um gegen Mächte wie die des Lords zu bestehen. Erneut blinzelte sie und zuckte leicht zusammen, als sich seine Hand in ihr Gesicht bewegte. Doch plötzlich spürte sie nur wie seine Klauen ihr die Haare aus dem Gesicht strichen. Sie blickte ihn ziemlich fertig an und obwohl sie sonst recht attraktiv war, sah sie wohl im Moment nicht danach aus, sie war voll mit Schlamm, Dreck und von ihren Lippen tropfte frisches Blut. Überall waren Schrammen und Kratzer die sich über ihren Körper zogen, doch am hässlichsten war definitiv die Wunde an ihrem Dekollete. Kurz als sie darüber nachdachte, verkniff sie sich einen schlechten Witz, denn irgendwie waren die beiden wie die Schöne und das Biest. Gut, abgesehen von der momentanen Situation eben. Als er dann nach ihrem Arm griff und ihr durch das Zeichen nochmal deutlich machen wollte, dass sie nun ihm zu gehorchen hatte, legte er darauf seinen Finger an die Lippen und bedeutete ihr damit zu schweigen. Gut, sie war ziemlich ramponiert, doch das konnte sie immernoch klar deuten. Sie senkte nur gleichgültig die Augen zu Boden, sie hörte eh nichts, warum also sollte sie sich mit ihm unterhalten? Außerdem brannten ihre Lippen und so war es ihr ganz Recht, dass sie nicht zu großen Dialogen nun genötigt wurde. Als er jedoch ihre Schwerter einsammelte und diese in einer Schriftrolle versiegelte, wollte sie zwar protestieren, doch würde sie ihm das noch klar machen, wenn es ihr etwas besser ging, im Moment bevorzugte sie das Schweigen, außerdem wollte sie ihre Lippe nicht weiter strapazieren. Allerdings wäre in dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen, ihr Eigentum gehörte zu ihr und nicht ihm. Dann kam er erneut zu ihr zurück und hockte sich wider neben sie, eine Flamme entstand an seinem Finger und er schien ihre Wunden zu begutachten. Ihr Atem ging stoßweise und ziemlich scharf, denn sie spürte überall dumpfen Schmerz, was nach so einem Kampf auch nicht anders zu erwarten war. Sie blickte ihm nun ebenfalls starr ins Gesicht und würde abwarten was geschah. Sie war allerdings recht froh darum, dass er sie im Augenblick mit seinem dämlichen, arroganten Gelaber verschonte, deswegen schwieg auch sie und lies ihn einfach gewähren, wehren konnte sie sich eh kaum noch, allerdings musste sie nun leider seine Nähe erneut ertragen. Blut tropfte von ihrer Lippe auf seinen Finger, doch machte sie keine Anstalten es ihm abzuwischen, es war immerhin seine Schuld gewesen, dass sie nun so zugerichtet war. Stumm blickte sie ihn weiterhin an, in ihren Augen lag jedoch trotz allem noch Stolz, denn den konnte man ihr nicht nehmen. Sie hatte heute einen herben Rückschlag einstecken müssen und dennoch zeigte es ihr nur eins. Ihre Entwicklung war noch nicht abgeschlossen, sie musste weiter machen und stärker werden, vielleicht sogar an der Seite des Lords. Vielleicht war er der Schlüssel zu mehr Macht, gehören tat sie ihm ohne hin schon, also konnte sie in Zukunft auch Vorteile aus ihm ziehen. Ihre Gedanken waren zuvor zu Hiroku gekreist und sie fragte sich wirklich, wie es ihm wohl ging. Ironischerweise eigentlich, denn es war zu erwarten das er wohl besser drann wäre, wie sie es selbst war. Sie war vor wenigen Stunden noch mit ihm auf dem Schiff gewesen und sie hatten sich fast schon zusammen auf eine längere Reise gemacht um eine Mission zu erledigen, als sie jedoch plötzlich wegen Awin abkommandiert wurde. Das Schicksal wollte sie nicht gehen lassen und hatte ihre Abreise in letzter Sekunde verhindert. Vielleicht war es vorherbestimmt, dass sie nun im Dreck neben Awin kauerte. Vielleicht wäre das Leben an seiner Seite ihr Schicksal um irgendwann Kirigakure vor allen Gefahren schützen zu können, da sie vielleicht durch ihn noch stärker wurde. Sie machte sich keine Sorgen, denn sie sah sich nicht als Verräterin an, wie die anderen dies beurteilen würden, wäre hingegen wohl fraglich. Sie würde, ob Awin einwilligte oder nicht, Mei aber noch eine Botschaft zukommen lassen, die er sicher verstehen würde. Auch wenn er vielleicht nicht alles verstehen würde, würde er wissen, dass sie Kirigakure nicht verraten hatte und auch nicht daran dachte, doch so gut würde er sie sicherlich auch so kennen. Nun würde ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnen, auch wenn sie nun wohl nie erfahren würde, was aus ihr und Hiroku geworden wäre. Doch vielleicht konnte sie so auch endlich ihre Vergangenheit ganz ablegen und als Sklavin eines Bekloppten erstmals richtig frei sein.
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Alice

Re: Sturmklippe

Beitragvon Alice » Di 11. Mär 2014, 22:33

[align=center][font=Curlz MT]CF: Tor von Kirigakure[/font][/align]

[align=justify]Er war schnell gefunden. Der Lord, wie er sich selbst nannte. Es schien als würde Alice in die Überreste eines Kampfes platzen und der Mann war eindeutig der Gewinner. Sie kannte die Frau am Boden. Sakebi Kimiko, Swordman. Sollte so jemand sich nicht besser wehren können… Kam es spöttisch von Shiki. Ja. Nun…das ist die Elite deines Dorfes Alice. Guck genau hin. Zwar blieb der spöttische Ton der Schwarzhaarigen, aber dennoch meinte sie es ernst was sie sagte. "Hast du den Kagen getötet?" Nach der Nummer im Krankenhaus verzichtete Alice auf das lange Rumgerede oder Höflichkeitsformen. Sie kniete sich zu der Frau am Boden und checkte die Vitalzeichen, gut stand es nicht um sie. Alice heilte die Wunden im Gesicht und die Risse im jeweiligen Trommelfell. Sie konzentrierte sich mehr auf die großen Wunden als auf die kleinen, die würden auch von selbst verheilen. Doch kritisch waren die kleinen tiefen Splitter im Oberkörper der Frau. Es war viel Muskelgewebe zerstört und Alice stand vor einer Entscheidung. Sollte sie die Frau retten und sie dafür vielleicht entstellen, oder wäre es der Schwertmeisterin lieber das sie tot wäre als womöglich einen Teil ihrer Brust zu verlieren? "Wollte sie sterben…?" die frage war an Awin und forschend sah sie den Mann an. "Die Splitter sind zu tief drinnen um sie alle rauszukriegen hier ohne einen OP Saal, ich kann sie nur retten wenn ich sie…ein wenig…neu formen…" erklärte sie schnell und hoffte das ihr der Lord mehr Auskunft geben konnte. Alice kannte zwar alle Krankenakten, auch die der Sakebi, aber nicht wie sie so war. Lass sie sterben, wir sind nicht hier um Leute zu retten sondern um etwas zu erledigen… Kurz verfinsterte sich die Miene der Senju, was ihrer Schwester galt. Aber sie gab ihr keine Antwort. Alice war Medic, sie würde immer helfen wenn sie konnte.







[/align]

Niwatori Sakebi

Re: Sturmklippe

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mi 12. Mär 2014, 00:18

Der Kampf war vorbei und Kimiko durchaus im Eimer. Um nicht zu sagen das sie ziemlich fertig war. Wie man es drehte und wendete, diese Schlacht war keine Glanzleistung für die Schwertmeisterin. Man konnte ihr deutlich ansehen dass auch sie das wusste. Da lag sie nun im Dreck, wusste weder wo oben noch wo unten ist. Dennoch versuchte sie sich zu wehren. Noch immer. Man konnte ja durchaus sagen dass sie nicht geglänzt hatte, aber ihr Wille war durchaus stark. Stärker als es ihr gut tat, wie sie wohl selber erkennen würde. Awin ging auf sie zu und Kimiko zischte Laute die man fast nicht verstehen konnte. Sie war schließlich taub. Der Lord schritt immer näher und er sah wie sie mehr und mehr zusammenzuckte. Sie war hilflos und Angst schürte sich in ihr. Doch es war nicht anders zu erwarten. Awin hatte nur einen Bruchteil seiner Macht offenbart und das war mehr als genug um sie in die Knie zu zwingen. Wortwörtlich war sie auf ihren Knien gelandet und hatte somit auch dieses Wort nicht halten können. Denn knien, wollte sie niemals vor ihm. Es war schon schade wenn man sich selbst enttäuschen musste. War es vielleicht sogar schlimmer als von Anderen enttäuscht zu werden? Es würde tief im Inneren an ihr Nagen und das wohl für lange Zeit. Das wusste der Lord schon jetzt, aber war es auch der Blondine klar? Stolz ging in zwei Richtungen und ein gekränkter Stolz, eine verletzte Ehre konnte mehr schmerzen als jede Wunde. Der Rothaarige packte sie nun und schob sie in eine Sitzposition. Anschließend schob er ihr die Haare aus dem Gesicht und begann mit einem kleinen Feuer auf seiner Fingerspitze ihre Wunden zu untersuchen. Sie sah nicht gut aus, um nicht zu sagen dass sie ziemlich zerfetzt wirkte. Der Kampf war hart und obwohl Awin sich deutlich zurückgehalten hatte, wäre sie dem Tod wohl näher als dem Leben.

Mit einem Mal tauchte eine Präsenz auf, jemand den er schon einmal gespürt hatte. Es war die Senju aus dem Krankenhaus! Awin wandte den Kopf zu ihr um und lediglich, das kleine Feuer auf seinem Finger und der helle Mond am Nachthimmel erhellten diesen Ort. Seine glühenden Augen wanderten zu ihr und fixierten die Ihren. Sie stellte ihm eine Frage und das sehr direkt. Würde der Mizukage noch leben? Awin blickte sie starr an und sein Antlitz hätte gerade wohl kaum mehr dem eines Dämons gleichen können. "Er lebt. Minato hat ihm das Leben gerettet und seinen Gefallen damit verworfen.", gab er dahingehend von sich und hatte somit keinen Grund mehr das Leben des Mannes zu nehmen. Zumindest vorerst konnte Meigetsu seine Freiheit genießen. Was nicht heißen musste das es auf ewig so bleiben würde. Schnell kniete sich die Ärztin runter zur Schwertmeisterin was dem Jinchuuriki nur recht kam. Er hatte ein Versprechen zu halten. Sie durfte nicht sterben! Als Alice sie untersuchte vergrößerte er die Flamme auf seiner Hand und würde ihr somit Licht spenden. So konnte sie die Kunoichi untersuchen und dafür sorgen das der Lord nicht in Ungnade zu seinem eigenen Wort fallen würde. "Sie wollte im Hochmut ihr Dorf verteidigen... Sie hat mich zu einem Kampf herausgefordert und ich nahm diesen an.", erklärte er ihr und somit wäre die Frage wohl geklärt ob sie sterben wollte oder nicht. Natürlich wollte sie das nicht, aber gegen einen Jinchuuriki zu kämpfen und vor allem gegen Awin, war wie gegen eine Urgewalt anzutreten. Es gab kein Entrinnen, einmal entfesselt war die Macht des Lords nur schwer zu stoppen. "Sie lernen es nur auf die harte Tour.", hing er noch an und lauschte dann den Sätzen von Alice. Diese gefielen ihm nun so gar nicht. Er wollte schließlich kein entstelltes Monster mit sich rumschleppen. "Es muss einen anderen Weg geben.", sagte er mit bedacht und schaute zur Ärztin. "Wenn jemand das Problem lösen kann, dann Ihr. Es gibt keinen besseren Arzt in diesem Dorf. Ich glaube an Eure Fähigkeiten und daran dass ihr sie in einen Makellosen Zustand versetzen könnt. Ansonsten würdet ihr nicht diesen Mantel tragen...", sprach er und fixierte sie genau. "Das Dorf ist eine große Enttäuschung mit Menschen die ihre eigene Lage nicht erkennen. Ihr seid der letzte Mensch der diesem Dorf zumindest einen Hauch von Glanz verleiht. Enttäuscht mich nicht auch noch.", durchaus nette Worte und das vom Lord. Da konnte man sich etwas drauf einbilden. Denn wenn der Lord eines nicht tat, dann war es sein Lob zu irgendetwas auszusprechen. Doch Alice hatte ihn überrascht und faszinierte ihn noch immer. Leben welches er abgeschrieben hatte war doch noch einmal präsent geworden. Es gab Menschen, die wohl tatsächlich einen Wert hatten den man herausfinden musste. Alice gehörte zu diesen. Sie würde es auch schaffen die Schwertmeisterin zu flicken. "Ihre Lehre ist noch nicht beendet, das hier war lediglich der Anfang. Ihr Leben gehört mir und ich werde es nutzen.", sagte er und blickte wieder zu Kimiko. Etwas Blut lief ihm an seinem Hals hinunter, da auch er sich eine kleine Schnittwunde zugezogen hatte. Es war allerdings gewollt von ihm, es gehörte zum Spiel. Awin setzte seine Hoffnungen in die fähigste Ärztin des Landes und war gespannt ob sie es schaffen würde die Blondine in einen Makellosen Zustand zu versetzen.

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Re: Sturmklippe

Beitragvon Sakebi Kimiko » Mi 12. Mär 2014, 15:28

Der Kampf wurde entschieden und Kimiko hatte vielleicht etwas sehr dummes getan, denn sie hatte zuvor einen hohen Preis festgesetzt, da sie überzeugt war gewinnen zu können, doch der Lord hatte ebenfalls einen verdammt hohen Preis festgesetzt und nun gehörte ihre Seele offiziell ihm. Sie hatte ihm nicht nur ihr Wort gegeben, die Beiden hatten sogar eine Art Pakt geschlossen, weswegen sie nun wenn man so wollte, sein Eigentum war. Was das genau heißen würde und was da nun auf sie zukäme, konnte sich die Sakebi nicht ausmalen, vorallem nicht in ihrem Zustand. Es war schon schwierig zu sitzen, denn das enorme Jutsu, sowie die beiden 'Zusammenstöße' mit einem der scharfkantigen Felsen, die es auf der Klippenplattform zur Genüge gab, hatten ihr den Rest gegeben und sie hatte nun Mühe wach zu bleiben und nicht das Bewusstsein zu verlieren. Bis zum Schluss versuchte sie sich noch irgendwie den Kerl vom Leib zu halten, doch hatte er die Absicht sie aufzusetzen und sich anzusehen, was er so angerichtet hatte. Er entzündete an seinem Finger eine Flamme und würde nun mit eigenen Augen sehen in welchem Zustand die Blondine wäre. Sie hatte ordentlich eingesteckt und sah dementsprechend mitgenommen aus. Awin hatte sie in eine sitzende Position gepackt und ignorierte geflissentlich, dass sie seine Nähe nicht sonderlich schätzte. Miko hatte zuvor beschlossen nun alles einfach auf sich zu kommen zu lassen, denn sie hatte immer noch einen Plan B. Sie würde nicht eher ruhen, bis es ihr gelang den Lord zu töten und dazu wäre es vielleicht nicht schlecht wenn sie sich in seiner Nähe aufhalten würde. Ihr Stolz war an diesem Tag tief angekratzt worden und doch nicht gebrochen, denn es war natürlich nicht die erste Niederlage in ihrem Leben. Vielleicht die erste und schmerzhafteste seit Langem, aber sie kannte das bittere Gefühl des Verlierens. Das letzte Mal in so einer Situation hatte sie Yamchu verloren. Weil sie zu schwach war und gezögert hatte, genau so wie dieses Mal. //Das muss ein Ende haben...ich darf einfach nicht mehr so viel Mitleid empfinden aber...ich kann doch auch nicht meine Menschlichkeit aufgeben, sonst bin ich nicht besser wie diese Monster, die ich so verachte.// dachte sie sich dämmrig und blinzelte erschrocken, als sie plötzlich eine weitere Person schemenhaft sah. Im Halbdunkel konnte sie erst rein gar nichts erkennen, doch dann beugte sich die Frau zu ihr herab und sie erkannte Alice, die Leiterin des Krankenhauses. Was machte sie hier? Wie hatte sie bitte von dem Zwischenfall erfahren? Oder war alles Zufall, dass sie gerade jetzt auftauchte, als sie ihre Hilfe dringend benötigte? Hatte Awin sie vielleicht irgendwie gerufen? Und vorallem, wie hatte die junge Frau es angestellt das Dorf zu verlassen, aufgrund der Ausgangssperre? Bildete sie sich die Medizinerin etwa nur ein, weil sie durch die harten Schläge halluzinierte? Fragen über Fragen schossen ihr in die Gedanken und sie beschloss erstmal abzuwarten, sicherlich würde die Weißhaarige ihr helfen können, daran zweifelte die Sakebi nicht. Sie hatte zwar zahlreiche Verletzungen davon getragen, doch glücklicherweise waren die meisten Wunden nur oberflächlich, eigentlich genauso wie die kleinen Steinchen die sich in ihr Dekollete gebohrt hatten, denn tief reingerutscht waren sie nicht, doch in der Dunkelheit wirkte es vielleicht schlimmer als es eigentlich war. Wären die Splitter zu tief gesessen, hätte sie wohl nicht mal weiterkämpfen können, oder es hätte sie sogar vielleicht sofort getötet, doch hatte die Sakebi Glück im Unglück gehabt. Die Frage der Entscheidung, die zwischen Awin und Alice deswegen aufgekommen war, hatte die junge Frau nicht gehört, da sie durch das Jutsu des Lords immer noch benommen war, zwar konnte sie dank Alice wider hören, da sie die Risse im Trommelfell geheilt hatte, aber ihre halbe Bewusstlosigkeit wollte nicht so recht weichen. Dumpf hörte sie die Stimmen der Beiden wie durch eine dicke Wattewand, sie hörte zwar glücklicherweise Töne wider, doch verstand sie in ihrem Dämmerzustand nicht ganz, was vor sich ging. Dann spürte die Sakebi auch, dass die Wunde an ihrer Lippe geheilt wurde, denn auch da ließen die Schmerzen nach und sie entspannte sich daher etwas. Ihre Atmung wurde ruhiger und langsam aber sicher kehrte das Leben in sie zurück. Auch der Schmerz im Rippenbereich lies dank Alice endlich nach, denn wahrscheinlich hatte sie sich einige ihrer Rippen angebrochen, wenn nicht sogar gebrochen. Erst bei Awins letzten Worten war sie wieder gut ansprechbar und aufnahmefähig, doch statt ihm erstmal ein bissiges Kommentar an den Kopf zu werfen, dass er sie sicher nichts lehren könnte außer Schwachsinn, beschloss sie sich bei der Medic zu bedanken. Sie ergriff kurz die Hand von Alice und drückte diese leicht. Sie hatte die junge Frau zwar öfters mal gesehen und wurde auch schon öfters in ihrem Krankenhaus behandelt, doch viel zu tun gehabt hatte sie mit ihr bisher nicht, doch schien sie recht selbstlos zu sein. Sie stellte keine Fragen und half sofort wenn man Hilfe brauchte, das war ein Charakterzug den die Swordsmen schön fand. "Ich danke dir Alice und ich stehe in deiner Schuld, das werde ich dir nicht vergessen. Aber dürfte ich dich um eines neben meiner Heilung noch bitten? Es wäre mir sehr wichtig." höflich wandte sie sich an die Senju und hoffte, dass sie ihr auch dabei helfen würde. Gut, sie waren vielleicht keine Freundinnen, aber dennoch waren sie beide verbunden durch das Dorf Kirigakure, weswegen sie erneut auf ihren Beistand hoffte, doch würde es sich zeigen ob Alice die Geduld aufbringen würde, auch noch ein zweites Anliegen für Kim zu erfüllen. Die Stimme der Sakebi war zwar noch etwas schwach, doch war schon wider Farbe in ihr Gesicht zurückgekehrt und da sie auch recht zäh war, würde sie bestimmt nicht so schnell den Löffel abgeben und schon gar nicht wegen einem selbsternannten Lord. Als ihr Blick auf den Seinen traf, wurde ihr Gesichtsausdruck merklich kälter und dennoch verkniff sie sich erneut jegliches Kommentar, denn aktuell machte er sich sogar nützlich und spendete Feuerschein, damit es hell genug wäre für die Senju um ihr zu helfen. Dann wandte sie ihren Blick wider auf Alice. Die Sinne der Swordsmen waren zwar noch etwas getrübt, aber endlich wider um einiges klarer. //Was macht sie hier....Sie kann unmöglich gerochen haben, dass ich Hilfe brauche. Ob sie etwas mit Awin zu schaffen hat? Und wenn ja was? Ich hoffe sie ist keine Enttäuschung für das Dorf und lässt sich von unserem Lord hier bequatschen. Doch bis jetzt hatte sie mir eigentlich immer einen guten Eindruck gemacht, es wäre schade wenn sie Mei hintergehen würde.// dachte sie sich etwas besorgt und legte die Stirn in Falten. Die beiden Shinobi würden allerdings sicher nicht erkennen können, um was sie sich Gedanken machte, vermutlich sah es nur so aus, als wäre sie in Sorge um ihren Heilungsprozess.
"Reden" ~ "Schreien!" ~ //Denken// ~ "NPC" ~ Jutsu


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Alice

Re: Sturmklippe

Beitragvon Alice » Sa 15. Mär 2014, 16:22

[align=justify]"Mhhh…Minato, ich dachte mir schon das er herkommt…" Weil er sich ja überall einmischen muss, kommt mir vor. Möglich, aber woher sollte er bitte davon jetzt gewusst haben? Durch den Lord? Alice antwortete nicht darauf, im Gegensatz zu ihrer Schwester wusste sie nicht genau ob sie Awin vertrauen konnte. Normal war es immer anders herum, aber Shiki war wohl auch etwas davon geblendet das er so war wie sie. Man konnte es der schönen Schwarzhaarigen also kaum verübeln. Die Sakebi war schwer verwundet und deshalb oblag sie Alice heilenden Händen, welche sich auch gleich ans Werk machte. "Dumm" kam es von Alice nebenbei erwähnt, "Wie soll sie ihr Dorf denn verteidigen wenn sie tot ist." Alice lachte bitter auf, oder war es Shiki? "Dachte sie, sie könnte dich alleine besiegen?" Es war eine rein rhetorische Frage. Die Senju suchte fieberhaft nach einen Ausweg dass sie der jungen Frau helfen konnte, sie würde ihr nur ungerne das befallene Fleisch amputieren. Alice biss sich auf die Lippe, wie sie es immer tat wenn sie vor einer schweren Entscheidung stand. Töte sie, sie hat gekämpft und verloren, ihr Leben ist ohnehin verwirkt Alice. Die Senju ignorierte Shiki, wandte sich stattdessen an den Lord. "Es gibt eine Möglichkeit…aber…das wird sehr schmerzvoll, ich weiß nicht ob ihr Zustand das aushält und sie davon nicht irgendwelche seelischen Schänden davon trägt…" gab Alice zu bedenken, normal verabreichte sie ihren Patienten ja Schmerzmittel, eine Extraktion so durchzuführen war fast ein Ding der Unmöglichkeit. Doch wer außer Alice sollte das sonst hinkriegen? "Allen voran bin ich nicht eine Kunochi des Dorfes, sondern eine Senju. Ich schätze das Leben mehr als alles andere…" Schnell band sich die Schöne ihre langen Haare hoch zu einen Knoten.
Die Sakebi drückte kurz die Hand der Senju. "Das ist meine Arbeit, aber ja bitte stell deine Bitte.“ meinte Alice ruhig, ohne Awin vorher eine Antwort zu geben. Sie wartete ab was sie zu sagen hatte und würde gegeben falls die Bitte der Frau erfüllen. “Schon dich, du magst dich stärker fühlen, doch über den Berg bist du noch lange nicht." Sanft aber bestimmt drückte Alice die Sakebi auf den Boden, so dass sie am Rücken legen würde. "Kimiko, das was ich jetzt machen werde, wird extrem scherzhaft werden. Aber anders kann ich dich oder besser gesagt deinen Körper nicht retten. In deinem Oberkörper sitzen Splitter die zu nahe an deinen Organen sind, anstatt das betroffenen Gewebe zu entfernen werde ich versuchen sie rauszuholen ohne großen Schaden anzurichten. Vermutlich werden einige Narben bleiben, aber selbst die werden sicher innerhalb eines Jahres verheilen und dann nicht mehr sichtbar sein." erklärte sie der Frau, sachlich aber ruhig. Auch wenn sie selbst aufgewühlt war, würde sie das niemals zeigen. "Du wirst vermutlich das Bewusstsein verlieren, was auch gut ist, also wehr dich nicht dagegen. Hab keine Angst, ich passe auf und bleibe hier bis du wieder aufwachst. Versprochen. Alles wird gut." Alice schenkte ihr ein kurzes Lächeln, wartete auf die Zustimmung, doch selbst ohne sie würde sie anfangen. "Awin-san, der gesamte Brustkorb muss gebrochen werden, das sich die Splitter so verkleinern das ich sie leichter entfernen kann…" bat sie den Lord, er wäre dafür stark genug, allerdings würde es extrem schmerzhaft für Kimiko werden, eine ungewöhnliche Bitte von Alice, aber sie wusste was sie tat. Alleine schon der Gedanke daran dass gleich ihr gesamter Brustkorb in seine Einzelteile zerlegt werden würde, würde wohl fast schon ausreichen um die geschwächte Frau dazu zu bringen das Bewusstsein zu verlieren, hoffte Alice zumindest für sie. Sobald Awin sein Werk folgende hätte, würde Alice anfangen das Saikan Chūshutsu no Jutsu zu verwenden um die nun winzigen Splitter durch die Poren der Haut herausbringen zu können. Es würde lange dauern und ebenfalls nur unter großen Schmerzen geschehen, spätestens jetzt würde die Sakebi in Ohnmacht fallen.
Sobald Alice fertig war atmete sie einmal tief durch, neben ihr lauter Millimeter kleiner Splitter voller Blut. Sie hatte die Knochen und Wunden geheilt, doch Kimiko würde sicher noch die eine oder andere Stunde ohnmächtig sein. Immerhin hatte ihr Körper mehr als genug durchgemacht. Nun wandte sie sich an den Lord und beobachtete für einen Moment das rinnen seines Blutes. Sie schloss die Augen. Bereit? Tu es. Es war kaum schmerzhaft, das Juin flackerte auf und Shiki war da. Schwarze Haare, graue Augen, boshaft wie immer. Ein Grinsen legte sich auf die Lippen der Frau. "Wir konnten unser Gespräch ja nicht beenden und Alice war so nett und gibt mir nun die Möglichkeit dies zu tun…" meinte Shiki, "Meine Hilfe wurde ja abgelehnt…" fuhr sie fort, mit mehr als nur Missmut darüber, auch einen Hauch von Zorn lag in ihrer Stimme. "Allerdings würde ich gerne wissen welche Ziele nun die deinen sind, Lord Awin." Gespannt würde sie ihm lauschen, vielleicht konnte sie ihm sogar helfen, immerhin wollte sie ja auch dass er ihr half. Es galt den Körper fürs ich zu gewinnen, selbst Alice hatte dem ja mehr oder weniger zugestimmt. Shiki war unterdessen ein klein wenig an den Lord herangerückt und würde seine Augen immer mit den ihren fixieren. Sie hatte keine Angst, vertraute ihm sogar.


[table=width:800px;border:0px solid #cccccc;][tr=text-align:center;][td=border:0px solid #cccccc;]
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[/td][td=border:0px solid #cccccc;][align=left]Name: Shiki ["reine Energie"]


Größe: 1,65 Meter


Gewicht: 50 Kilogramm


Geschlecht: Weiblich


Alter: seit 2 Jahren 'in' Alice - richtiges Alter unbkannt

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    Shiki hat sich ihren Namen selbst gegeben, auch wenn sie eigentlich aus einem Teil von Alice entsprungen ist, so will sie doch ein eigenständiges Wesen sein und so hat sie auch einen eigenen Namen verdient. Er bedeutet so viel wie Energie und sie dachte das trifft ihr Wesen wohl am besten. Ohne Shiki wäre Alice wohl nicht mehr auf die Beine gekommen, denn diese Person in ihr hat sich zu dem Zeitpunkt entwickelt als sie diese am meisten brauchte. Nachdem die damals noch sehr junge Alice mit ansehen musste wie ihre Eltern und ihre ältere Schwester brutal ermordet wurden war sie nicht mehr dieselbe. Lange lag sie im Krankenhaus und der Wille zum Leben war schon so gut wie erloschen, die Ärzte wussten nicht mehr weiter und konnten der jungen Senju auch nicht helfen. Doch gerade als Alice akzeptiert hatte dass sie nicht mehr leben wollte, erschien Shiki. Erst war sie nur ein flüstern in ihrem Kopf, doch dies reichte schon aus um Alice davon zu überzeugen weiterzumachen, mit der Zeit wurde das dunkle Wesen in ihr immer mächtiger und nährte sich auch von ihren Rachegefühle der Mörderin ihrer Familie gegenüber, nicht nur das sie schürte diese auch. Immer wenn Alice eine Situation zu viel wurde, was anfangs oft der Fall war, übernahm Shiki den Körper der Senju, auch heute kann sie dies noch tun ohne das Alice sich wehren kann. Bei der Übernahme leuchte die Narben – welches Alice von der Mörderin ihrer Familie bekommen hatte – hellblau auf, was an einer physikalischen Reaktion mit Shikis Chakra liegt. Alice schneeweiße Haare färben sich schwarz und ihre Augen sonst eines grau und das andere blau, sind nun beide grau – Shikis Augenfarbe. Alice und sie unterscheiden sich im Charakter deutlich, man könnte sie als die dunkle Seite ihrer Seele bezeichnen. Am besten kann man dies sehen bei dem Thema Schwerter, Alice verabscheut diese da ihre Familie damit getötet würde, aber Shiki hat kein Problem damit. Die beiden sind fast wie Tag und Nacht wobei sie auch manche Sachen gemeinsam haben – zuletzt den Körper – und auch des Öfteren einer Meinung sind. Shiki will vor allem eines, Macht und Stärke. Dafür ist sie auch bereit über Leichen zu gehen und sie nimmt keine Rücksicht auf Verluste. Für sie sind andere Leben nichts wert, Alice ist die einzige auf die sie Rücksicht nimmt. Dort wo Alice Gnade walten ließe mordet Shiki einfach diabolisch weiter, einmal im Blutdurst macht sie nicht einmal vor Kameraden halt. Es ist schon fast so als ob sie das Blut anderer und ihr Schmerz und Leid erregen würde. Obwohl Alice sich oft nicht daran erinnern kann was Shiki getan hat klärt sie diese meist nicht auf, sie ist auch in der Lage – im Gegensatz zu Alice – ihre Gedanken und Erinnerungen vollkommen oder auch nur teilweiße von ihr abzuschotten. Shiki ist selbst weitaus stärker als Alice, weshalb sie in einer Situation meist übernimmt, allerdings kann dies auch nach hinten losgehen, denn auch wenn Alice sich nicht wehren kann so kann sie doch – insofern sie bei Bewusstsein bleibt – gegen Shiki agieren wenn sie sich nur genug anstrengt. So hat diese dann auch noch einen Kampf in ihren Kopf zu bewerkstelligen. Shiki hält ihre Ziele im Verborgenen und tritt meist nur dann auf die Bildfläche wenn sie etwas interessiert oder eben ihre Stärke gebraucht wird, ansonsten verhält sie sich eher ruhig in Alice Kopf. Da Shiki vor nichts Halt macht um ihre Ziele oder für sich wichtiges zu erreichen – ab und zu auch das von Alice wenn es ihr von Nutzen ist oder es der Senju sehr wichtig ist – weiß sie auch genau wie sie so manchen umgarnt, sie hat kein Problem ihre weiblichen Stärken geschickt und zu ihrem Vorteil auszuspielen und sie hat ja auch genug um begehrenswert zu sein. Shiki ist außerdem sehr eitel, sie hasst es wenn jemand sie ober Alice beleidigt, da fährt sie schon aus der Haut und unterstützt ihre Ansicht und Worte auch mal schlagkräftig. Der größte Fehler den man wohl in ihrer Gegenwart machen kann ist sie oder ihre “Schwester“ Alice als schwach zu bezeichnen. Shiki würde niemals zögern demjenigen das Gegenteil zu beweisen und das kann schon mit einem Aufenthalt im Krankenhaus enden. Schwäche ist für die der größte Fehler und niemals würde sie so eine Anschuldigung auf sich sitzen lassen, selbst wenn es so wäre. Ihre Eitelkeit und ihr Egoismus kommen ihr oft nicht zu gute den so unterschätzt sie Gegner leicht und hat vor jenen welche stärker als sie sind nur wenig Respekt, denn diesen muss man sich bei ihr erst verdienen. Als Alice das Juin der Dunkelheit bekommen hat, war es Shiki zu verdanken das sie keine andere Persönlichkeit bekam, da sie ja schon existierte. Durch das Juin haben sich die ohnehin schon finsteren Eigenschaften verstärkt und sie liebt es endlich viel Macht zu besitzen. Die Dunkelheit und ihre Eigenschaften sind somit nur auf Shiki übergegangen und nicht auf Alice, so sind die zwei in eine helle und dunkle Seite gespalten.

    Name: Juin no Kurayami (Mal der Dunkelheit)
    Beschreibung: Das Siegel für das Juin der Dunkelheit, welches Alice vom Meister der Dunkelheit, Seiji Masamori persönlich erhalten hat. Das Juin sitzt genau auf Alice Bauch in der Mitte. Bei der Aktivierung des Juins überzieht es ihren Körper, und steigert ihre Geschwindigkeit um 50%, ihre Angriffe sind nun in einem Bereich der Geschwindigkeit welchen nur wenige Shinobi erreichen. Ihre Reflexe werden unglaublich schnell, gleichzeitig erhöht sich die Ninjutsu um 100%, was bedeutet dass die Stärke, Geschwindigkeit und auch Effektivität dieser Jutsus um 100% erhöht sind [bei elementarlosen Ninjutsus].
    Ihre Ausdauer wird um 50% erhöht, was bedeutet das sie länger als normal in einem Kampf durchhält und sie ihr Chakra nicht so schnell verbraucht als sonst.
    Die besondere Fähigkeit von Alice Juin ist das wenn Alice in der Lage ist Wasser zu erschaffe, kein normales versteht sich, immerhin reden wir vom Juin der Dunkelheit, nein hierbei handelt es sich um Wasser aus dem Meer de Dunkelheit. Sie ist in der Lage ihre gesamten Suiton Jutsus nun mit diesem Wasser zu machen. Der Chakraverbrauch für die Jutsus mit diesem Wasser wird dabei um 50% verringert und die Effektivität um 100% verstärkt. Das Besondere daran ist, das diese Flüssigkeit eine sehr ätzende Wirkung auf den Körper hat, es juckt und versursacht Rötung und brennt unheimlich. Wenn man es in die Augen bekommt kann es sogar zur kurzen Blindheit kommen [1 Post lang]. Für Alice selbst ist das ganze kaum schädlich, fügt dem Mädchen allerdings ab dem 3 Post Schaden zu, ihre Haut wird rot und sie bekommt kleine Bläschen ähnlich wie bei einer Verbrennung. Sobald sich das Juin deaktiviert hat, beginnt ihr Körper sich wider zu erholen.
    Weiteres was nennenswert ist, ist das Alice dadurch das sie schon eine zweite Persönlichkeit hat und extrem gute Chakrakontrolle ihr eigen nennt eine hohe Affinität zum Juinchakra hat. Sie kann durch die zweite Persönlichkeit in ihr dieses schon bewusst einsetzen, allerdings nur wenn auch diese de Körper beherrscht. Sie kann das Juin für 4 Posts unter ihrer Kontrolle behalten ehe sich das Ganze von selbst deaktiviert um den Körper des Mädchens nicht weiter zu belasten.









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Niwatori Sakebi

Re: Sturmklippe

Beitragvon Niwatori Sakebi » Sa 15. Mär 2014, 18:34

"Dann wusstest du mehr als ich...", entgegnete er nur Alice, als diese meinte sie hatte sich gedacht dass er auftauchen würde. Wusste sie etwa mehr als er? Eigentlich nicht möglich. Er würde dieser Aussage mal nicht mehr Aufmerksamkeit schenken. Alice schien immer noch im Unglauben darüber zu sein, das Kimiko sich dem Lord gestellt hatte. Sie fragte sich ob sie einen Todeswunsch hatte und konnte sich wohl kaum einen Reim auf diese ganze Sache machen. "Das ist der Preis für Hochmut, Alice.", er blickte sie genau an und musterte jede ihrer Bewegungen. Seine glühenden Augen lagen wie das Licht der Sonne auf ihr. Die Senju war kein gewöhnlicher Mensch. Sie hatte etwas an sich, was sonst nur der Lord von sich kannte. Als sie rhetorisch fragte ob die Blondine dachte sie hätte ihn besiegen können, entgegnete er nichts. Die Antwort war wohl offensichtlich. Die Menschen überschätzten sich im Rausch der Gefühle. Ehre und Macht waren Dinge die schnell zeigten aus welchem Holz man geschnitzt war. Und einige waren eben so von sich überzeugt, dass sie die realen Gefahren ignorierten und sich ihnen blind entgegenstellten. Kimiko war wohl so eine Person. Jetzt lag sie da hilflos und schwer verwundet. Es gab für sie keinen Ausweg, außer Alice würde es schaffen sie zu retten. Glücklicherweise war die Senju eine ausgezeichnete Medizinerin, mehr Glück hätte die Schwertmeisterin wohl nicht haben können. "Wenn sie die Prozedur nicht aushält, hat sie keinen Wert mehr für mich. Tu was nötig ist um das in Ordnung zu bringen.", merkte er an und würde das Leben der Kunoichi aufs Spiel setzen. Er spaßte nicht wenn er sagte dass sie für den Lord eigentlich keinen Wert besaß. Einzig und allein die Fähigkeit zu gehorchen und zu arbeiten, wollte er. Könnte sie das nicht mehr, wäre sie weniger Wert als der Dreck auf dem er stand. Awin machte keinen Hehl daraus, er sagte wie es war und war nie ein Freund davon sich schonend auszudrücken. Wozu auch?

Die Damen unterhielten sich und Awin lauschte lediglich ihren Worten. Gefühlsduselei, doch wenn es half sollte es eben so sein. Alice war grundlegend anders als Shiki und das konnte er gerade jetzt gut erkennen. Shiki hätte sie vermutlich schon getötet, etwas was den Lord dezent lächeln ließ. Alice erklärte was sie nun tun würde und der Lord begutachtete ihre Regungen genau. Sie war aufgewühlt, doch versuchte es zu verbergen. Kein Wunder, die Umstände waren mehr als bescheiden, doch würde Kimiko davon sicher nichts mitbekommen. Ihr Leben hing am seidenen Faden und vermutlich schlug ihr eigenes Herz gerade schneller als das von Alice. Awin entgegnete jedoch die Zeit über nichts. Er ließ der Ärztin ihren Raum und erhellte lediglich die Gegend mit seiner Flamme. Als er dann selbst aufgerufen wurde zur Hilfe, hörte er umso gespannter zu. Wie sich herausstellte sollte er der Schwertmeisterin den Brustkorb brechen umso leichter das Entfernen der Splitter zu ermöglichen. Nichts leichter als das. Konnte man meinen und so hockte sich der Lord vor den Kopf der Sakebi. Er blickte auf sie herab und seine glühenden Augen fixierten die Ihren. "Mach die Augen zu und Träum was schönes von mir...", sprach er bedächtig aus und hob die Hand. Dann mit einem Ruck schlug er ihr auf den Brustkorb und würde diesen brechen. Ruckartig legte er dann die freie Hand auf ihren Mund, sollte sie schreien wollen. Mit der anderen würde er weiter die Laterne spielen.

Nachdem die Prozedur fertig war, erhob sich Awin und stellte sich etwas abseits. Alice schien den Lord zu beobachten, doch dieser richtete seinen Blick in die Ferne. Erst als Shiki ihre Anwesenheit offenbarte wanderten seine Augen langsam zu der Schwarzhaarigen. "Gab es etwa noch mehr zu sagen?", fragte er rhetorisch und wandte sich vollständig zur ihr um. Sie schien zornig darüber das ihre Hilfe abgelehnt hatte, doch blieb der Blick des Jinchuurikis kühl. "Sie werden den Informanten suchen. Sie werden Alice suchen und sie dafür ächten, das sie mit mir gesprochen hat.", sprach er lediglich, als Shiki sich ihm mehr und mehr näherte. Bis sie schließlich relativ dicht vor ihm stand. "Meine Ziele? Fasziniere ich dich etwa so sehr, das du dich schon darüber informieren möchtest wo du mich finden kannst?", ein dezentes Lächeln spiegelte sich auf den Lippen des Rothaarigen wieder. Das Feuer auf seiner Hand war erloschen und lediglich der Mond spendete ihnen noch Licht. "Sie mag nicht sonderlich nützlich sein, aber dennoch brachte sie mich auf eine Idee. Ich werde mir ein Gefolge zulegen. Sie war nur der Grundstein dafür.", sagte er und blickte in die Augen der Schwarzhaarigen. Sie war neugierig, doch was hatte er schon zu verbergen? Jeder der ihm folgte und dies nicht sollte, würde vernichtet werden. Das wusste sicher selbst Kirigakure. "Ich habe etwas zu tun in Konoha, danach zieht es mich in den Norden.", erzählte er und ging nun ebenfalls dichter an Shiki heran. Er blickte auf sie herunter und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. "Und du Shiki, was wirst du nun tun?", fragte er sie und wäre irgendwie gespannt zu hören was sie wohl zu sagen hatte. Der Lord war nicht von vielen Dingen fasziniert, aber auf gleichgesinnte zu treffen, gehörte auf jeden Fall dazu.


1. Yonbi no Koromo (“Gewand des Vierschwänzigen”) 0-Tailed-Form
Version 1: Es ist die erste Form, die der Jinchuuriki des Yonbi erreichen kann, sobald er das Bijuu Chakra freisetzt. Es umgibt ihn eine orange anmutende Aura, die von einer roten Korona umgeben ist. Die Pupillen der Augen, vom Anwender, wandeln sich nun zu Schlitzen, während die Iris, eine ähnliche Farbe bekommt, wie die Aura. An den Händen wachsen dem Jinchuuriki Klauen und auch die Eckzähne werden länger und schärfer. Alles in allem sieht man ihm die animalische Verwandlung an. Durch das freisetzen des Bijuu Chakra, heben sich Stärke und Geschwindigkeit auf 10+100%. Doch auch die Ausdauer erhöht sich und bringt einen Wert von 10+100% zustande. Die enorme Geschwindigkeit lässt selbst ein geübtes Auge nichts mehr erkennen. Selbst Fähigkeiten der Vorhersehung, können dem Bewegungsablauf höchstens auf dem höchsten Niveau noch folgen und selbst hier nur mit starken Schwierigkeiten. Der Jinchuuriki ist gegen jede Art von Hitze immun und kann sogar seinen eigenen Körper erhitzen. Dies kann in der 0-Form soweit gehen, das der Anwender dazu befähigt ist, Flammen auf sich entstehen zu lassen. Die Flammen hinterlassen mittlere Verbrennungen bei dem Feind. Die Umgebung des Jinchuuriki heizt sich ebenfalls auf und kann brennbare Materialen wie Holz, Gräser und Ähnliches, in Brand stecken, während Steine und Stählerne Objekte lediglich stark erhitzt werden. Ebenfalls ist der Jinchuuriki dazu fähig, durch einen bloßen Schrei oder einer Bewegung seiner Gliedmaßen, eine gewaltige Chakradruckwelle (Jutsu) zu erzeugen. Der Yonbi Jinchuuriki kann gar eine Hitzedruckwelle entsenden, welche leichte Verbrennungen hinterlässt, doch liegt das im Ermessen des Anwenders.

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Re: Sturmklippe

Beitragvon Sakebi Kimiko » Sa 15. Mär 2014, 22:39

Der Sakebi ging es nach der ersten Behandlung der Senju schon um einiges besser, die Medizinerin hatte großartige Arbeit verrichtet, denn sie hatte bereits die größeren Wunden und ihr Gehörsinn wiederhergestellt, sodass es ihr nun schon bedeutend besser ging. Sie konnte wider hören und auch wenn sie nur kurz taub gewesen war, musste sie zugeben, dass es schon eine hässliche Beeinträchtigung war. Sie war immer noch recht benommen und ihr Atem ging zwar inzwischen ruhiger, doch immernoch sehr schwerfällig, denn die schlimmste Aufgabe lag noch vor ihr, denn die Splitter steckten noch in ihrem Brustkorb und das scheinbar schlimmer als die Sakebi es auf den ersten Blick selbst eingeschätzt hatte. Sie war wohl noch immer nicht ganz über den Berg, zumindest schien Alice ziemlich in Sorge zu sein wegen den Steinsplittern. Von dem Gespräch, welches sich zuvor zwischen dem Lord und der Kunoichi ergab, hatte die Blondine nichts mitbekommen, immerhin war sie zu diesem Zeitpunkt noch taub gewesen und recht stark verwundet, erst nach der Heilung des Trommelfells, welches durch Awins mächtiges Jutsu angerissen war, konnte sie halbwegs dem Gesprächsverlauf durch ihre Benommenheit hinweg folgen. Sie unterhielten sich gerade über etwas, was Miko am liebsten gar nicht mehr gehört hätte, denn es klang nach starken Schmerzen. Alice meinte es gäbe eine Möglichkeit die Splitter zu entfernen, doch wäre es eventuell mit seelischen Schmerzen, also einem Trauma, verbunden. Mikos Augen weiteten sich kurz und sie fragte sich, ob es an diesem Tag noch irgendwie schlimmer hätte kommen können, doch die Antwort war ihr wohl schon klar, schlimmer ging es immer, was sie gleich spüren müsste. //Verfluchter Awin, wenn ich wider fit bin, werde ich dich dafür in die Hölle schicken, glaube mir, diese Schmerzen werden mich nähren es dir irgendwann heimzuzahlen. Untergeben und doch nicht aufgegeben, Lord Irotawin.// dachte sie sich bitter ehe sie tief durchatmete. Bevor sie höllische Schmerzen ertragen müsste, wollte sie allerdings noch die Weißhaarige, die sich wirklich bestens um sie kümmerte, um einen Gefallen bitten. Sie hatte die Hand der Senju sanft gedrückt, denn sie war der jungen Frau ausgesprochen dankbar für ihre Dienste, denn ohne ihre Hilfe, hätte sie das Duell vielleicht wirklich nicht überlebt, die Wunden, die Awin ihr zugefügt hatte, schienen definitiv schlimmer zu sein als gedacht, ein Wunder das sich die Frau überhaupt noch während dem Kampf solange auf den Beinen hatte halten können, doch Kim war eben zäher als sie körperlich erschien. Sie konzentrierte sich auf die Augen der Senju und blickte sie eindringlich an. "Ich möchte, dass du Meigetsu eine Nachricht übermittelst, sage ihm bitte nur: Kimiko lässt ausrichten, dass sie dich an die Geschichte mit der Kriegerin des weißen Dorfes erinnern möchte, und das sie dir vorerst alles gute wünscht. Alice, ich bitte dich von ganzen Herzen, tu mir den Gefallen, es ist sehr wichtig für mich....bitte." sprach sie eindringlich und würde dann einen misstrauischen Blick zu Awin werfen. Es war wichtig, dass die Senju die Nachricht wortwörtlich weitergab, denn Mei würde wissen, was damit anzufangen wäre, denn als die Beiden noch jung waren, hatte sie ihm immer die Geschichte erzählt, es war eine Art Märchen, das Kim schon immer verzaubert hatte. Es ging um eine junge Heldin, die ihr Zuhause zurückließ um das richtige zu tun, doch wurde sie von den anderen als Verräterin angesehen, obwohl sie einen tieferen Sinn dahinter hatte und schlussendlich allen mit ihrer schweren Entscheidung das Leben rettete. Eine ähnliche Situation, in der sich die Swordsmen vielleicht irgendwie selbst befand, weswegen sie wollte das Mei die Nachricht erhielt, vielleicht halluzinierte sie auch einfach und ihre Situation war grundlegend anders und nicht wie in dem Märchen. Dennoch würde es ihm bescheid geben und so würde er zu 100% wissen, dass sie keine Verräterin war, sondern versuchte noch etwas zu drehen, ansonsten hätte sie sich lieber umgebracht, wenn sie sich aufgegeben hätte. Dann würde sie Alice Reaktion abwarten, ehe sie nun wiederum der Iryonin lauschen würde. Sanft wurde die Sakebi wider auf den Boden zurück gedrückt von der Medizinerin und nun hörte sie das, was wohl jeden anderen schon alleine vom Zuhören Umgehauen hätte. Ihr Brustkorb sollte gebrochen werden, damit sie die Splitter optimal entfernen könnte. Es klang nicht nur nach Schmerzen, es würden wohl auch wirklich höllische Qualen sein, da sie nichtmal betäubt werden würde. Die Narben die Alice ansprach, waren ihr da hingegen komplett egal, sie hatte schon die ein oder andere Narbe und immerhin bewies das doch nur eins, das man wirklich gelebt hatte. "Es ist schon okay Alice, ich vertrau dir in dieser Hinsicht komplett, ich habe von Medizin keine Ahnung, deswegen wirst du schon das Richtige tun. Du bist immerhin nicht umsonst die Leiterin des Krankenhauses geworden ich...ich glaube von ganzen Herzen an dich." sprach sie leise und erwiderte ihr Lächeln freundlich, wenn auch wahnsinnig nervös, immerhin stand sie hier nicht vor einer leichten Blutabnahme, sondern vor einer mörderischen OP. Sie war dankbar für die Hilfe der Senju und ja, auch wenn sie die Frau nicht wirklich gut kannte, legte sie ihr Leben in deren Hände und glaubte an sie. Ein größeres Kompliment konnte es wohl kaum geben. Ihre Atmung verschnellerte sich und am liebsten wäre sie weggerannt, doch sie musste Ruhe bewahren....An etwas anderes denken...Ruhe bewahren. Als sie hörte, wie Alice Awin bat, ihren Brustkorb anzubrechen, hätte sie am liebsten bitter gelacht, denn gerade ihn, der nicht sehr feinfühlig war, mit dieser heiklen Aufgabe zu betrauen, grenzte für ihren Geschmack nahezu an Wahnsinn, doch hatte die Iryonin wohl auch nicht die Kraft es zu tun, also musste sie dadurch. Awin lies es sich natürlich nicht nehmen, ihr einen gehässigen Spruch zu drücken und sie zischte ihn nur verächtlich an, dann knackte es schon und Awin brach ihr mit nur einem Faustschlag den Brustkorb. Unglaubliche Schmerzen durchzuckten ihren Körper und reflexartig schrie sie auf, doch das wurde sofort erstickt, denn Awin presste ihr die Hand auf den Mund. Schweiß bildete sich auf der Stirn der Blondine und sie zitterte am ganzen Körper. Die Schmerzen waren nahezu unerträglich und sie wünschte sich endlich bewusstlos zu werden, doch irgendwie konnte ihr Geist nicht los lassen. Sie traute Awin nicht und sie hatte Angst zu sterben, und das so heftig wie wohl noch nie zuvor in ihrem Leben. Doch sie nahm ihre Worte ernst, sie vertraute Alice und hielt sich das immer wider vor Augen. In ihrem Inneren spürte sie unglaubliche Qualen und als Alice dann noch anfing, die ersten Splitter zu beseitigen, wurden die Schmerzen noch unerträglicher. Die Sakebi konnte nicht sagen, wie lange sie noch bei Bewusstsein gewesen war, doch irgendwann hatte ihr Körper endlich den Qualen nachgegeben und sie war in eine tiefe Schwärze über geglitten, nun hing alles von Alice können ab. Sie wusste nicht, was danach mit ihr geschehen würde und ob der Lord sie vielleicht schon weggebracht haben würde aus Kirigakure, doch dazu konnte sie sich nun definitiv keine Gedanken mehr machen. Kurz bevor sie bewusstlos geworden war, sah sie noch die unterschiedlichsten Bilder vor ihren Augen. Da war der Senju namens Hiroku, den sie kennengelernt hatte, wie er mit ihr auf dem Boot stand. Dann war da Meigetsu, der ihr zuzulächeln schien, schließlich noch ihre Familie, die wider vor ihrem geistigen Auge auftauchte. Dann Alice selbst, deren lächelndes Gesicht das vorletzte war, was sie wirklich wahrgenommen hatte und dann war da noch Awin, dessen teuflisches Gesicht das letzte gewesen war, was sie erblickt hatte. Definitiv nicht das schönste Bild, seinen Kontrahenten als letztes zu erblicken, bevor man Bewusstlos wurde. Nun konnte sie nichts mehr tun, sie war komplett bewusstlos und ihr Körper musste die Prozedur noch überstehen, doch lief zum Glück alles glatt. Sie konnte durch Alice gerettet werden, die alle Splitter entfernen konnte und ihr dann auch noch die Knochen des Brustkorbs wider zusammenfügte, damit sie wider fast wie neu wäre, dennoch erholte sich ihr Körper nicht so schnell und sie würde wohl einige Zeit noch bewusstlos sein, doch sie hätte es überstanden, der Schmerz hatte sich also ausgezahlt und Alice war definitiv eine großartige Medizinerin, dass sie die Sakebi wider in ihren Ausgangszustand zurückversetzt hatte. Gut, einige Tage hätte sie bestimmt noch Nachwehen von dieser Aktion, doch das musste sie in Kauf nehmen. Sie überlebte und das war das Wichtigste, außerdem war sie weder ein Krüppel noch verunstaltet, alles weitere würde die Zeit zeigen, auch wie es nun mit ihr weitergehen würde unter den Fittichen des Lords, definitiv eine wenig wünschenswerte und ungewisse Zukunft, in die sie sich begab.

Da ich ja nun eh bewusstlos bin, könnt ihr mich einfach überposten ja? Ich klinke mich dann wider ein, wenn man mir bescheid gibt, aber mitlesen werde ich wohl eh.
"Reden" ~ "Schreien!" ~ //Denken// ~ "NPC" ~ Jutsu


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Alice

Re: Sturmklippe

Beitragvon Alice » Mo 17. Mär 2014, 19:47

[align=justify]Alice hatte sich verändert, man merkte es an ihren Tagen. Noch vor einem Jahr wäre sie nicht so hier gestanden. Nicht freiwillig zumindest, Shiki hätte einfach ihren Körper genommen und wäre ihrem eigenen Ziel gefolgt. Aber die beiden verstanden einander nun besser, vertrauen sich gegenseitig. Deshalb wollte Alice auch das Shiki auch ihren Teil bekam, ihren Teil des Lebens was sie sich nun einmal teilten. Wie den Körper. Für ihre Schwester war es wichtig noch einmal mit dem Lord zu sprechen, deshalb waren sie da. Nicht weil Alice es war die es wollte sondern weil es die schwarzhaarige Dämonin in ihr wollte. Sie zuckte nur mit den Schultern, sie hatte es ihm Gefühl gehabt das Minato kommen würde. "Versteh mich nicht falsch, ich kenne ihn nicht sonderlich gut, aber er hat mir in manchen Punkten die Augen geöffnet und ich denke er hat ein Gespür dafür wo er sein muss um etwas bewirken zu können…ob dies gut oder schlecht ist weiß ich nicht." mehr würde Alice dazu nicht sagen. Vermutlich würde der Lord ohnehin wissen was sie meinte. Die Senju war selbst hin und her gerissen davon ob sie die Sakebi nun heilen sollte oder lieber nicht. Doch vor allem war sie Medic Kunochi also war es ihre Pflicht. Es würde nicht einfach werden, aber es war ihre Pflicht und außerdem war sie es dem Dorf schuldig. Zwar hatte die Dame gegen den Lord nichts ausrichten können, aber trotz allem war sie eine der legendären Swordsmen und deshalb wichtig für das Dorf. Alice war die letzte die der Besserung Kiris im Wege stehen wollte. Sie erklärte kurz was sie vorhatte und Awin würde ihr wohl oder übel helfen müssen. Also machte sich Alice an die Arbeit, schob Shiki beiseite, welche gerne ging. Sie hätte die junge Dame ja getötet…sie hatte also Glück im Unglück.
Langsam war Kimiko immer mehr da, allerdings wusste Alice dass es nur vorübergehend war, das schlimmste kam erst noch. Aber sie hörte der Sakebi aufmerksam zu. Sie nickte. "Ich werde es ihm ausrichten, keine Sorge. Du hast mein Wort als Medic, als Kirikunochi und als Senju. Die Nachricht wird er bekommen." sie lächelte ihr aufmuntert zu, so überzeugend wie es nur Ärzte konnten. Es war ein Lächeln dem man abkaufte das wirklich alles wieder gut wurde, auch wenn Alice selbst daran zweifelte. Sie gab Menschen Hoffnung wo keine mehr war, das war eines ihrer Talente, deshalb war sie Ärztin geworden. Ein Leben zu behüten ist viel schwerer, als es auszulöschen. Wobei das hier zu nehmen sinnvoller wäre… Sie erklärte der Sakebi was sie vorhatte und legte sie auf den Boden. Wieder lächelte sie die Dame ruhig und gewinnbringend an, auch wenn Alice wusste dass ihr Leben am seidenen Faden hing. Alles lag in ihren Händen. "Alles wird gut." dann gab sie dem Lord ein Zeichen und der Spaß begann. Sie wusste welche Schmerzen die Kunochi durchmachte und war dankbar das Awin ihr den Mund zuhielt, Alice hasste es Leute schreien zu hören. Es erinnerte sie viel zu sehr an ihre Schreie aus der Nacht wo ihre Familie starb. Aber daran konnte sie jetzt nicht denken. Alles war genau geplant, jeder Handgriff saß und jede Sekunde zählte. Sie bemerkte bald das Kimiko das Bewusstsein verlor und war dankbar dafür, so blieb ihr einiges erspart. Alice kam es vor wie Stunden doch vermutlich waren es nur zehn Minuten, dann war alles vorbei. Mental war Alice erschöpft und sie war dem Lord dankbar für seine Hilfe. "Sie wird es überleben." meinte die Senju abschließend. Ihr Part war getan, Alice durfte sich ausruhen und nur zu gerne übergab sie diesmal ihrer Schwester den Körper, so konnte sie dem ganzen ein wenig entfliehen. Sich distanzieren.
Der Zopf der Haare ging auf und das Nachtschwarze Haar von Shiki ergoss sich wie ein Wasserfall über den Mantel als sie sich erhob. Sie hob skeptisch eine Augenbraue. "Ich bin nicht so die Frau die viel spricht, aber in diesem…speziellen…Fall würde ich sagen; ja, gibt es." antwortete Shiki, wie immer leicht provokant aber ehrlich. Sie wusste das der Mann sich ebenso von ihr angezogen fühlte und sie interessant fand wie sie ihn. "Alice wurde bereits geächtet und das was sie ihr schon einmal angetan haben würde sie nicht noch einmal wagen, der Kage weiß von mir und führtet mich, ich habe es in seinen Augen gesehen. Ich würde sie alle abschlachten, jeden einzelnen. Egal ob Mann, Frau oder Kind, jeden der meint Alice schaden zuzufügen." Shikis Stimme war kühl, ohne Zorn aber man hörte trotzdem das sie es ernst meinte. Sie war ihm nähergekommen, stand dich bei ihm. Sie grinste kurz, mehr belustigt als bösartig. "Bild dir nichts drauf ein, ich würde dich auch so finden wenn ich wollte." meinte sie hochmütig, teils war es ja wahr, allerdings war die Welt groß und Shiki eher klein. Es war nun dunkel und das war ihr nur Recht, im Mondlicht sah Shikis Haut nur noch heller aus und ihre dunklen grauen Augen leuchteten förmlich. "Ich hätte sie getötet, ich denke nicht das sie weiß welch Glück sie hatte. Jemanden der verliert gebührt nicht mehr viel Respekt oder das Recht auf leben…aber Alice sieht das anders…" Ein Gefolge…wie? Ich denke nicht das ihm die Leute freiwillig folgen… Zumindest nicht die normalen. Alice war schon in Gedanken und überlegte wie sie so etwas anstellen würden, doch Shiki ließ sie in ruhe. "Konoha? Zu warum für meinen Geschmack, ich war da erst vor kurzem…ebenfalls kein Dorf großer Stärker." Nun musste sie hoch blicken um ihm weiter in die Augen sehen zu können, von ihm ging eine Kraft aus die Shiki faszinierte. Er machte ihr keine Angst, so wie er es wohl den meisten machte, sondern es war eher eine Art Anziehung. Ob dies besser war, sie dahingestellt. Ja, was würde Shiki tun? Eine ausgesprochen gute Frage, auf die sie selbst erst einmal keine Antwort parat hatte, nicht direkt. Sie ließ ihn einen Moment warten. Shiki? "Ich werde…nun…das tun warum ich eigentlich da bin. Alice schützen. Aber." Ihr Blick fand den seinen wieder, zuvor hatte sie kurz in den dunklen Himmel gesehen. "es ist krieg, die meisten haben das noch nicht verstanden, der Wahrheit kann man aber nicht entkommen. Schon gar nicht wenn man sich diese nicht eingesteht. Wir haben Krieg. Es ist Zeit zu kämpfen, für was auch immer. Ich weiß auf welcher Seite ich stehen will, auf jener die, die Leben. Die herrschen werden, die mit Stärke. Dort ist mein Platz und somit auch der von Alice. Du tust gut daran dir ein Herr aufzubauen." Nun merkte auch Alice was sie vorhatte. NEIN! SHIKI! Lass das! Ich weiß gar nicht mal ob ich…nein…SHI- "Du weißt das ich dir helfen könnte…eine neue Weltordnung herzustellen." Nun trennten sie nur noch ein paar wenige Zentimeter. War es das Juin welches Shiki ihre Schwester fast völlig vergessen ließ, oder war es etwas anderes? Vor allem, was hatte die schöne Schwarzhaarige eigentlich wirklich vor?


[table=width:800px;border:0px solid #cccccc;][tr=text-align:center;][td=border:0px solid #cccccc;]
Bild
[/td][td=border:0px solid #cccccc;][align=left]Name: Shiki ["reine Energie"]


Größe: 1,65 Meter


Gewicht: 50 Kilogramm


Geschlecht: Weiblich


Alter: seit 2 Jahren 'in' Alice - richtiges Alter unbkannt

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    Shiki hat sich ihren Namen selbst gegeben, auch wenn sie eigentlich aus einem Teil von Alice entsprungen ist, so will sie doch ein eigenständiges Wesen sein und so hat sie auch einen eigenen Namen verdient. Er bedeutet so viel wie Energie und sie dachte das trifft ihr Wesen wohl am besten. Ohne Shiki wäre Alice wohl nicht mehr auf die Beine gekommen, denn diese Person in ihr hat sich zu dem Zeitpunkt entwickelt als sie diese am meisten brauchte. Nachdem die damals noch sehr junge Alice mit ansehen musste wie ihre Eltern und ihre ältere Schwester brutal ermordet wurden war sie nicht mehr dieselbe. Lange lag sie im Krankenhaus und der Wille zum Leben war schon so gut wie erloschen, die Ärzte wussten nicht mehr weiter und konnten der jungen Senju auch nicht helfen. Doch gerade als Alice akzeptiert hatte dass sie nicht mehr leben wollte, erschien Shiki. Erst war sie nur ein flüstern in ihrem Kopf, doch dies reichte schon aus um Alice davon zu überzeugen weiterzumachen, mit der Zeit wurde das dunkle Wesen in ihr immer mächtiger und nährte sich auch von ihren Rachegefühle der Mörderin ihrer Familie gegenüber, nicht nur das sie schürte diese auch. Immer wenn Alice eine Situation zu viel wurde, was anfangs oft der Fall war, übernahm Shiki den Körper der Senju, auch heute kann sie dies noch tun ohne das Alice sich wehren kann. Bei der Übernahme leuchte die Narben – welches Alice von der Mörderin ihrer Familie bekommen hatte – hellblau auf, was an einer physikalischen Reaktion mit Shikis Chakra liegt. Alice schneeweiße Haare färben sich schwarz und ihre Augen sonst eines grau und das andere blau, sind nun beide grau – Shikis Augenfarbe. Alice und sie unterscheiden sich im Charakter deutlich, man könnte sie als die dunkle Seite ihrer Seele bezeichnen. Am besten kann man dies sehen bei dem Thema Schwerter, Alice verabscheut diese da ihre Familie damit getötet würde, aber Shiki hat kein Problem damit. Die beiden sind fast wie Tag und Nacht wobei sie auch manche Sachen gemeinsam haben – zuletzt den Körper – und auch des Öfteren einer Meinung sind. Shiki will vor allem eines, Macht und Stärke. Dafür ist sie auch bereit über Leichen zu gehen und sie nimmt keine Rücksicht auf Verluste. Für sie sind andere Leben nichts wert, Alice ist die einzige auf die sie Rücksicht nimmt. Dort wo Alice Gnade walten ließe mordet Shiki einfach diabolisch weiter, einmal im Blutdurst macht sie nicht einmal vor Kameraden halt. Es ist schon fast so als ob sie das Blut anderer und ihr Schmerz und Leid erregen würde. Obwohl Alice sich oft nicht daran erinnern kann was Shiki getan hat klärt sie diese meist nicht auf, sie ist auch in der Lage – im Gegensatz zu Alice – ihre Gedanken und Erinnerungen vollkommen oder auch nur teilweiße von ihr abzuschotten. Shiki ist selbst weitaus stärker als Alice, weshalb sie in einer Situation meist übernimmt, allerdings kann dies auch nach hinten losgehen, denn auch wenn Alice sich nicht wehren kann so kann sie doch – insofern sie bei Bewusstsein bleibt – gegen Shiki agieren wenn sie sich nur genug anstrengt. So hat diese dann auch noch einen Kampf in ihren Kopf zu bewerkstelligen. Shiki hält ihre Ziele im Verborgenen und tritt meist nur dann auf die Bildfläche wenn sie etwas interessiert oder eben ihre Stärke gebraucht wird, ansonsten verhält sie sich eher ruhig in Alice Kopf. Da Shiki vor nichts Halt macht um ihre Ziele oder für sich wichtiges zu erreichen – ab und zu auch das von Alice wenn es ihr von Nutzen ist oder es der Senju sehr wichtig ist – weiß sie auch genau wie sie so manchen umgarnt, sie hat kein Problem ihre weiblichen Stärken geschickt und zu ihrem Vorteil auszuspielen und sie hat ja auch genug um begehrenswert zu sein. Shiki ist außerdem sehr eitel, sie hasst es wenn jemand sie ober Alice beleidigt, da fährt sie schon aus der Haut und unterstützt ihre Ansicht und Worte auch mal schlagkräftig. Der größte Fehler den man wohl in ihrer Gegenwart machen kann ist sie oder ihre “Schwester“ Alice als schwach zu bezeichnen. Shiki würde niemals zögern demjenigen das Gegenteil zu beweisen und das kann schon mit einem Aufenthalt im Krankenhaus enden. Schwäche ist für die der größte Fehler und niemals würde sie so eine Anschuldigung auf sich sitzen lassen, selbst wenn es so wäre. Ihre Eitelkeit und ihr Egoismus kommen ihr oft nicht zu gute den so unterschätzt sie Gegner leicht und hat vor jenen welche stärker als sie sind nur wenig Respekt, denn diesen muss man sich bei ihr erst verdienen. Als Alice das Juin der Dunkelheit bekommen hat, war es Shiki zu verdanken das sie keine andere Persönlichkeit bekam, da sie ja schon existierte. Durch das Juin haben sich die ohnehin schon finsteren Eigenschaften verstärkt und sie liebt es endlich viel Macht zu besitzen. Die Dunkelheit und ihre Eigenschaften sind somit nur auf Shiki übergegangen und nicht auf Alice, so sind die zwei in eine helle und dunkle Seite gespalten.

    Name: Juin no Kurayami (Mal der Dunkelheit)
    Beschreibung: Das Siegel für das Juin der Dunkelheit, welches Alice vom Meister der Dunkelheit, Seiji Masamori persönlich erhalten hat. Das Juin sitzt genau auf Alice Bauch in der Mitte. Bei der Aktivierung des Juins überzieht es ihren Körper, und steigert ihre Geschwindigkeit um 50%, ihre Angriffe sind nun in einem Bereich der Geschwindigkeit welchen nur wenige Shinobi erreichen. Ihre Reflexe werden unglaublich schnell, gleichzeitig erhöht sich die Ninjutsu um 100%, was bedeutet dass die Stärke, Geschwindigkeit und auch Effektivität dieser Jutsus um 100% erhöht sind [bei elementarlosen Ninjutsus].
    Ihre Ausdauer wird um 50% erhöht, was bedeutet das sie länger als normal in einem Kampf durchhält und sie ihr Chakra nicht so schnell verbraucht als sonst.
    Die besondere Fähigkeit von Alice Juin ist das wenn Alice in der Lage ist Wasser zu erschaffe, kein normales versteht sich, immerhin reden wir vom Juin der Dunkelheit, nein hierbei handelt es sich um Wasser aus dem Meer de Dunkelheit. Sie ist in der Lage ihre gesamten Suiton Jutsus nun mit diesem Wasser zu machen. Der Chakraverbrauch für die Jutsus mit diesem Wasser wird dabei um 50% verringert und die Effektivität um 100% verstärkt. Das Besondere daran ist, das diese Flüssigkeit eine sehr ätzende Wirkung auf den Körper hat, es juckt und versursacht Rötung und brennt unheimlich. Wenn man es in die Augen bekommt kann es sogar zur kurzen Blindheit kommen [1 Post lang]. Für Alice selbst ist das ganze kaum schädlich, fügt dem Mädchen allerdings ab dem 3 Post Schaden zu, ihre Haut wird rot und sie bekommt kleine Bläschen ähnlich wie bei einer Verbrennung. Sobald sich das Juin deaktiviert hat, beginnt ihr Körper sich wider zu erholen.
    Weiteres was nennenswert ist, ist das Alice dadurch das sie schon eine zweite Persönlichkeit hat und extrem gute Chakrakontrolle ihr eigen nennt eine hohe Affinität zum Juinchakra hat. Sie kann durch die zweite Persönlichkeit in ihr dieses schon bewusst einsetzen, allerdings nur wenn auch diese de Körper beherrscht. Sie kann das Juin für 4 Posts unter ihrer Kontrolle behalten ehe sich das Ganze von selbst deaktiviert um den Körper des Mädchens nicht weiter zu belasten.
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Niwatori Sakebi

Re: Sturmklippe

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mo 17. Mär 2014, 20:52

Ein Brustkorb brach, ein Leben wurde gerettet und der Mond stand hoch am Himmel. Awin hatte sich abgegrenzt von der Situation und stand etwas entfernt von Alice. Diese näherte sich ihm nun und war allerdings nicht mehr wirklich sie selbst. Um genau zu sein war sie inzwischen zu Shiki geworden, die andere Person die sich im Geiste der Senju befand. Und wohl der Spalt, der Awin vom Charakter her am ähnlichsten war. Sie näherte sich ihm langsam und der Lord hatte zunächst nur die Augen auf sie gerichtet. "So?", sagte er und wandte sich zu ihr um. Der Blick in die Ferne war beendet, es galt sich nun der Schwarzhaarigen zu widmen. Sie sprach davon dass sie schon einmal geächtet worden wäre und der Mizukage sie fürchtete. Allgemein große Worte. "Überschätz dich nicht Shiki... Du bist stark, aber diesmal ist es anders.", meinte er lediglich und konnte sich gut vorstellen, dass sie hastig nach der Plaudertasche suchen würden. Würden sie Alice finden, würde auch Shiki nicht mehr viel ausrichten können, es gab zwar keine Mächte in Kirigakure die Awin gefährlich werden konnten, aber der Senju durchaus. Die Schwarzhaarige war verblendet von ihrer eigenen Kraft und würde nicht hindurchblicken in den Abgrund in den sie hineinsteuerte. Hochmütig schaute sie ihn mit ihren grauen Augen an und sprach davon ihn immer zu finden, wenn sie ihn denn finden wollte. Awins Mundwinkel zogen sich nur leicht empor. "Ja, ganz bestimmt.", eine neutrale Aussage, auch wenn er nicht daran glaube das sie ihn finden würde, wenn er es nicht wollte. Als es dann um Kimiko ging flammten die üblichen Töne auf. Sie hätte sie natürlich umgebracht, wie Awin es erwartet hatte. "So, wer verliert, dem gebührt also der Tod?", mit glühenden Augen blickte er auf sie herab und war gegen das Licht des Mondes gestellt. "Die Schwertmeisterin hat versagt, aber einen Nutzen wird sie noch haben - wenn auch keinen großen.", gab er dazu noch von sich und blickte nur kurz zur bewusstlosen Kimiko rüber. Seine Augen waren schnell wieder bei Shiki, welche diese seltsame Kraft versprühte. Es war nicht das Juin was sie trug, sondern etwas das nur von ihr ausging. Es wäre für die Wenigsten fühlbar, doch Awin konnte es beinahe greifen. Anschließend lauschte er den Worten der Kunoichi und es wurde immer deutlicher was sie eigentlich vom Lord wollte. Sie suchte die Macht und wollte selbst das Leben wählen. Sie wollte Stärke und die fand sie beim Yonbi Jinchuuriki. Dieser verzog keine Miene und schaute sie starr an. Unaufhörlich kamen sie sich irgendwie näher und Zentimeter trennten die beiden nur noch voneinander. Er näherte sich fast schon vorsichtig mit seinem Gesicht dem ihren und verlieb einen Hauch vor ihr stehen. "Ich weiß inzwischen mehr als ich wissen musste.", flüsterte er ihr zu und schaute tief in ihre außergewöhnlichen Augen. Als er im nächsten Moment unscheinbar gegen ihren Kopf schnipste. Wie zuvor im Krankenhaus, wäre es ein Schlag der sie einfach nur aus den Socken hauen würde, ohne sie dabei zu verletzen, zumindest nicht großartig. Sie würde zusammensacken, doch Awin hielt sie fest. Er hob sie empor und legte sie sich dann auf die Schulter. "Wir machen einen Ausflug... Ein Heer baut sich nicht von alleine auf.", meinte Awin zu sich selbst und ging dann zu Kimiko. Diese war ebenfalls noch im Land der Träume, weswegen er sich diese einfach über die andere Schulter schmiss und sich auf den Weg machte. Es wurde Zeit Mizu no Kuni zu verlassen, Pläne waren geschmiedet im Kopf des Jinchuuriki. Hoffentlich konnten auch die anderen Jinchuuriki die Sache in Kirigakure regeln. Sie würden sich sicher im Norden wiedersehen, so wie es vereinbart war. Der Norden... und wieder keimte ein seltsames Gefühl in Awin auf. Ein versteckter Wunsch, den er selbst nicht zuordnen konnte.


TBC für Alice/Shiki, Kimiko und Awin/Niwa: [Kirigakure] Rand des Waldes

1. Yonbi no Koromo (“Gewand des Vierschwänzigen”) 0-Tailed-Form
Version 1: Es ist die erste Form, die der Jinchuuriki des Yonbi erreichen kann, sobald er das Bijuu Chakra freisetzt. Es umgibt ihn eine orange anmutende Aura, die von einer roten Korona umgeben ist. Die Pupillen der Augen, vom Anwender, wandeln sich nun zu Schlitzen, während die Iris, eine ähnliche Farbe bekommt, wie die Aura. An den Händen wachsen dem Jinchuuriki Klauen und auch die Eckzähne werden länger und schärfer. Alles in allem sieht man ihm die animalische Verwandlung an. Durch das freisetzen des Bijuu Chakra, heben sich Stärke und Geschwindigkeit auf 10+100%. Doch auch die Ausdauer erhöht sich und bringt einen Wert von 10+100% zustande. Die enorme Geschwindigkeit lässt selbst ein geübtes Auge nichts mehr erkennen. Selbst Fähigkeiten der Vorhersehung, können dem Bewegungsablauf höchstens auf dem höchsten Niveau noch folgen und selbst hier nur mit starken Schwierigkeiten. Der Jinchuuriki ist gegen jede Art von Hitze immun und kann sogar seinen eigenen Körper erhitzen. Dies kann in der 0-Form soweit gehen, das der Anwender dazu befähigt ist, Flammen auf sich entstehen zu lassen. Die Flammen hinterlassen mittlere Verbrennungen bei dem Feind. Die Umgebung des Jinchuuriki heizt sich ebenfalls auf und kann brennbare Materialen wie Holz, Gräser und Ähnliches, in Brand stecken, während Steine und Stählerne Objekte lediglich stark erhitzt werden. Ebenfalls ist der Jinchuuriki dazu fähig, durch einen bloßen Schrei oder einer Bewegung seiner Gliedmaßen, eine gewaltige Chakradruckwelle (Jutsu) zu erzeugen. Der Yonbi Jinchuuriki kann gar eine Hitzedruckwelle entsenden, welche leichte Verbrennungen hinterlässt, doch liegt das im Ermessen des Anwenders.

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Re: Sturmklippe

Beitragvon Saya Aurion » Mi 1. Apr 2015, 16:55

CF: Kirigakure - Zerstörter Stadtteil

Noch im Dorf:
Geduldig erklärte der Seraphim seiner Tochter die Geschichten aus der Vergangenheit und diese hörte mit Schrecken im Gesicht zu. Ja, man hätte das Alles anders lösen können, damals. Dessen war sich Saya auf jeden Fall sicher. Doch diese Zeit war längt vorbei. Man könnte im Nachhinein nichts mehr ändern, man konnte nur versuchen, dass die selben Fehler der Vergangenheit nicht noch einmal gemacht wurde, und dafür würde Saya sorgen. Das wollte sie unbedingt. Doch momentan wollte sie auch unbedingt ihre Omi wieder sehen. Kratos versuchte die Ungeduld seiner Tochter etwas zu schmälern, in dem er ihr versicherte, dass der geschickte Templer ihre Position sicherlich bald ausfindig gemacht hätte und sie ihre Omi dann selbst fragen müsse, ob sie die vielen Dinge mit ihnen machen wollte. Die kleine Genin lächelte und nickte entschlossen. Mach ich! sagte sie ebenso entschlossen. Doch bis Aiko ausfindig gemacht war, sollten sich die beiden Aurions mit dem Training weiter befassen. In der Nähe des Meeres würde auch Saya sich wohl fühlen und so gab Kratos den Weg vor. Bei seinen letzten Worten lächelte das Mädchen noch einmal. Ich werde mein Bestes geben, Papa. sagte sie aufgemuntert und gemeinsam machten sie sich auf den Weg.

Bei den Sturmklippen:
Das Tor konnten sie ohne Probleme passieren. Auf Grund des Rangs des Aurion, der Rang eines Schwertmeisters, durfte er das Dorf verlassen und betreten wann er wollte. Das war der Vorteil seines Ranges. Er war recht frei, was solche Dinge anbelangte. Saya selbst war zwar nur eine Genin, doch sie war in seiner Begleitung und mittlerweile war auch bekannt, dass sie seine Tochter und seine Schülerin in Sachen Schwertkampf war. So sagte auch niemand etwas und Saya folgte ihrem Vater bis zu dem Sturmklippen. Diese Klippen machten ihrem Namen auch alle Ehre, denn kaum hatten sie das Plateau erreicht, zerrte ein kräftiger Wind an dem Kleid des Mädchens und zog die Kleine leicht zur Seite. Instinktiv griff sie nach der Kleidung ihres Papas und hielt sich daran fest. Hui! kam es nur von ihr, während ihr die eigenen Haare ins Gesicht klatschten. Ganz schön stürmisch hier. sagte sie und lächelte leicht zu ihrem Vater empor. Sie standen noch weit genug vom Abgrund entfernt, doch Saya stellte sich vorsichtig auf die Zehenspitzen und versuchte über die Klippe hinüber zu spähen. Sie sah das Glitzern des Meeres, welches sie in Verzücken versetzte, doch den Abgrund und die Wellen, die immer wieder gegen das Gestein klatschten, sah sie nicht. Sie zog erneut an der Kleidung ihres Vaters und zog ihn so deutlich nach vorne. Papa, lass uns weiter vor gehen, ich möchte runter gucken. sagte sie entschlossen. Und sie begann auch schon einen Schritt vor den anderen zu setzen. Kalt war das Gestein unter ihren nackten Füßen. Das Mädchen fürchtete sich nicht, denn sie wusste: Ihr Papa würde auf sie aufpassen. Immer näher kam sie dem Abgrund und stellte sich erneut auf die Zehenspitzen um an diesem Hinunter zu blicken. Es würde wohl ein kräftiger Windstoß genügen, und das Mädchen würde sofort in die Tiefe gerissen werden. Doch soweit sollte es nicht kommen, oder? Saya wandte sich plötzlich herum und lächelte ihrem Vater erfreut entgegen. Das ist echt ein faszinierender Ort. sagte sie. So etwas habe ich noch nie gesehen. Und es ist so stürmisch! Wie heißt das hier? fragte sie direkt. Doch lange hätten sie nicht Zeit, schließlich waren sie eigentlich zum Trainieren hier.
Sprechen ~ Denken ~ Mitosu ~ Zyra ~ Vereinte Persönlichkeit

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Danke an Tina für das Set! :)

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Ninjutsu: 8
Taijutsu: 10

Re: Sturmklippe

Beitragvon Kratos Aurion » Mi 1. Apr 2015, 17:40

[align=center]~Storm-Coast~[/align]


CF: [Kirigakure] Zerstörter Stadtteil


Noch in Kiri:

Die Aurion nahm den Vorschlag ihres Vaters an und entschied die Rothaarige selbst nach den zwei Dingen zu fragen zu denen sie "eingeladen" werden sollte. Es wäre auch sicherlich etwas seltsam rüber gekommen hätte Kratos die Watanabe darum gebeten mit ihnen ein Bad zu nehmen und .....nunja das Bett mit ihnen zu teilen. Da war es besser das Saya es mit der guten Seele eines Kindes rüber bringen konnte auch wenn die Wahrheit trotzdem alles nieder schmettern würde! Doch man konnte ja nie wissen wo das Ganze noch enden würde. Auch schaffte es der Aurion die Ungeduld des Mädchens etwas zu mindern und ja der Templer würde seine Aufgabe erfüllen, solange konnten sie ihre Aufmerksamkeit auf das gemeinsame Training und die Ausbildung der jüngeren Aurion richten. Dann ging es auch schon los und die Beiden machten sich auf den Weg. An dne Dorftor-Wachen vorbei zu kommen gestalltete sich als nicht schwierig, denn immerhin war Kratos einer der Sieben und diese Elite Shinobis durften das Dorf immer frei betreten und es auch wieder verlassen. Sie waren die höchsten Diplomaten des Reiches und auch ihre stärkste militärische Macht im Einzelnen wenn man so wollte. Saya die an der Seite ihres Lehrmeisters im Bezug auf ihre Schwertkämpfer Ausbildung stand konnte das Dorftor ebenfalls als Lehrling des Aurions durchqueren. Auch der Zusatz das Saya mitlerweile auch ganz offiziell die Tochter von Kratos war sorgte dafür das es keinerlei Probleme geben würde. Der Weg der beiden Aurions führte direkt zu der stürmischen Küste des Reiches.


Bei den Klippen:

Kratos war sich sicher das Saya alle überflügeln könnte, es lag ihr im Blut sie war eine Göttin und würde dieser Welt den ersehnten Frieden bringen. Doch imoment war es wichtiger das der Schwertmeister einfach nur ein guter Vater war und das Mädchen sich entsprechend entwickeln konnte. Direkt vor ihren Augen erstreckte sich das Meer, sie waren an den Sturmklippen angelangt und ja dieser Ort des Reiches machte seinem Namen wirklich alle Ehre, was die junge Aurion auch sogleich kommentierte. Kratos sah zu dem Mädchen herunter und hielt es etwas fest als sie sich in seine Klamotten krallte. Gemeinsam mit ihr zusammen ging er in Richtung des Abhangs, dass sie herunter schauen konnte. "Dies sind die Sturmklippen Saya-dono. Ein passender Ort für dein weiteres Training, denn zusätzlich zum Gewicht des Schwertes in deiner Hand musst du hier mit dem aufbrausenden Wind klar kommen." Sprach der Schwertmeister um die Frage des Mädchens zu beantworten. Saya stand nun etwas vor Kratos , doch dieser würde es nicht zu lassen das das Mädchen sich auf eine Abwärtsfahrt hin verabschiedete. Weshalb der Seraphim als der nächste Luftzug kam einen Schritt nach Vorne machte und das Mädchen hinter ihrem Rücken gegen seinen Körper drückte. "Du hast es ja schon gespürt, der Wind ist hier wirklich ziemlich stark." Meinte er. Es war auch gefährlich zu dicht an den Klippen zu trainieren weshalb der Rothaarige die Aurion an der Hand nahm um etwas Abstand zum Abgrund zu gewinnen. Dort übergab der Schwertmeister dem Mädchen ihre Übungswaffe. "Du erinnerst dich doch noch an alles was ich dich bereits gelehrt habe oder? Nutze dein Wissen und bedenke immer wenn du dich selbst auf den Füßen halten kannst dann kannst du auch dein Schwert bei diesem starken Wind führen. Deine Klinge ist wie ein verlängerter Arm, ein Teil von dir Saya-dono." Kratos stellte sich hinter seine Tochter und ging in die Knie, er würde hinter ihr stehen bleiben und ihr dabei helfen die richtige Haltung zu finden und erst los lassen, wenn sie das Übungsschwert fest in ihren Händen hielt und einen festen Stand hatte. "Es ist sogar von Vorteil das du keine Schuhe trägst." Meinte Kratos und lachte kurz auf. "Dadurch kannst du fühlen wie sich dein Gewicht verlagert und es besser dem Wind in deiner Umgebung anpassen." Erklärte er und ging anschließend etwas tiefer in die Hocke, er lies mit einer Hand von ihr ab und berührte mit dieser die Beine des Mädchens. "Die Kraft eines Schwerthiebes kommt nicht nur von deinen Armen. Es ist eine Verbindung aus einem festen Stand." Er umschloss nun mit beiden Händen die Beine des Mädchens und half ihr so dabei wirklich fest zu stehen, ehe er nach oben zu ihrem Bauch wanderte. "Die größte Kraft kommt aus deiner Mitte. Aus dem Bauch heraus bewegt sich alles und egal wie stark du körperlich bist das wichtigste für einen Schwertkämpfer sind noch zwei Dinge." Der Wind blies wirklich heftig doch hatte Kratos kaum ein problem damit und so stand er hinter dem Mädchen wieder auf berührte mit deiner einen Hand ihre Stirn. "Dein Verstand gebrauche ihn immer, denk im Vorfeld darüber nach was du tun willst. Wie du dein Schwert einsetzen möchtest ...aber während des Kampfes höre vorallem darauf." Kurz berührte der Seraphim mit seiner letzten freien Hand die linke Brust des Mädchens genau dort wo ihr Herz pochte. Wohoo graaabschiii O.O "Höre immer auf dein Herz und führe dein Schwert wohlwissend welch eine Bedeutung es für dich hat , nur dann wirst du mit deiner Klinge zusammen eine Meisterin werden." Der dünne Stoff ihres Kleidchens konnte nicht wirklich darüber hinweg kaschieren , dass Kratos gerade die Brust des Mädchens berührt hatte unweigerlich kehrten die Gedanken an die vergangene Nacht zurück. Warum Kratos sie eigentlich direkt dort berührt hatte und nicht einfach gesagt hatte das ihr Herz wichtig war wusste er selbst nicht. Natürlich untermalte es seine Aussage, aber ....es war doch so falsch und ein deutliches Zeichen was der Einfluss der Mutter der Nacht nun angerichtet hatte. Wie sehr die Strafe Mitosus wirklich in Kratos wucherte. Auch das eventuell Berührungen des Aurion nun einen gänzlich anderen Effekt auslösen würden und Kratos nun auch diese erklären musste. Schnell lies er komplett von seiner Tochter ab und machte einen Schritt nach Hinten, sie stand nun sicher. Nun zog der Schwertmeister sein Cruxis Clan Schwert aus seiner Scheide und wollte sich vor Saya platzieren, so konnte er ihr genau zeigen welche Schläge sie ihm nach machen sollte.
"reden", *denken* Charakter Übersicht , Clan
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