Meeresbucht

Nebel und Regen ist hier keine Seltenheit. Es gibt zahlreiche Inseln, die sogar teils mit Ureinwohnern bevölkert ist.
Mukiwara Sumiyaka
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Do 5. Mai 2011, 23:34

Sie war also in Mizu no Kuni, in der Nähe Kirigakures gelandet. Wo das Leben einen manchmal hin verschlug war schon verwunderlich. Sumiyaka begegnete dieser Information jedoch lediglich mit einem unbekümmerten Achselzucken. Mizu no Kuni war für den Moment so gut wie jedes andere Land. "Und wäre ich tatsächlich, wie geplant, in Hi no Kuni gelandet, wäre ich ihm nie begegnet", ging es ihr mit Blick auf den Blondhaarigen durch den Kopf. Nachdem es einmal begonnen hatte zu dämmern, wurde es schnell dunkler. Gleichzeitig frischte der Wind immer mehr auf und eine starke Windböe riss an Sumiyakas Umhang. Mit einiger Anstrengung, die noch vor wenigen Minuten undenkbar gewesen wäre, stemmte sie sich dagegen und zog ihren Mantel enger um ihren Körper. Die Sonne zeichnete sich mittlerweile nur noch als tiefroter Streifen am Horizont ab, der die Drei am Strand in ein friedliches Licht tauchte. Nicht ganz so friedlich wirkte jedoch der Fremde. Nach Sumiyakas letzten Worten, nämlich das er aus Kumogakure stamme, hatte sie den Eindruck ihn verbal geohrfeigt zu haben. Sie biss sich missmutig auf die Unterlippe. Ihr Talent in Fettnäpfchen zu treten war atemberaubend. Dave hingegen erstarrte kurzzeitig zur Salzsäule und bekam einen gedankenverlorenen, glasigen Blick. "Hat ihm Isaribi, die alte Hexe, vielleicht übel mitgespielt", fragte sie sich selbst, während sie an den Krieg zwischen Kaminari no Kuni und Mizu no Kuni dachte. Während dieser Zeit wurden, dank der amtierenden Kagin, vor allem die Medics wie Kanonenfutter verpulvert. Immerhin konnten sie ihre wertvollen Shinobi in Schuss halten. Und bei seinen Fähigkeiten wäre es nicht abwegig, dass er damals ins Kreuzfeuer geraten war. Um weiter darüber nachzudenken hatte Sumiyaka jedoch keine Zeit, denn es dauerte nicht lang und der Blonde fing sich wieder. Eine Rüstung aus Ernsthaftigkeit und geübter Kontrolle schienen ihn den Rücken zu stärken und ihm neuerliche Sicherheit zu geben. So gab er letztendlich doch noch Auskunft über die ihm indirekt gestellte Frage.

Woher sie wusste das er aus Kumogakure stammte? Ja, was sollte sie sagen. Sie hatte es schließlich nicht einmal gewusst. Und wäre ihr Mund nicht schneller gewesen als ihr Kopf, hätte sie auch Gelegenheit gehabt, ihre Vermutung als tatsächliche Frage zu formulieren. Nun blieb ihr nichts anderes mehr übrig, als die Sache richtig zu stellen. "Ich stamme selbst aus Kumo", antwortete sie verlegen, "und dort hatte ich irgendwann während meiner Ausbildung vom Juuton Clan gehört. Ich glaube fast, jeder Kumo Medic hat irgendwann einmal von den Juutons gehört." Dann hielt sie inne und ließ ihren Blick für einen Moment gedankenversunken über den Strand gleiten. Viel zu sehen bekam sie bei dem vorherrschenden Dämmerlicht nicht mehr, doch war ihr Blick auch mehr nach innen gerichtet. Und so standen sich die beiden, fast wie zwei Antagonisten des gleichen Stückes, gegenüber. Ein blondhaariger Shinobi, gehüllt in einen weißen Umhang, vor sich eine Kunochi, mit ihrem wirren schwarzen Haar und einem Umhang der zu dieser Stunde fast ebenso schwarz wirkte. Sie waren Kinder des gleichen Landes und doch waren ihre Leben so unterschiedlich verlaufen. Für einen Moment fragte sich Sumiyaka, wie sie diesen Clan hatte vergessen können. Hielt sie die Geflügelten zu Kindertagen immerhin für soetwas wie Sagengestalten. Diese Gedanken huschten im Bruchteil einer Sekunde durch ihren Verstand, bis Sumiyaka sie verdrängte und die Frage ihres Gegenübers weiter beantwortete, "aber seit dem Vulkanausbruch, der das ganze Land zusammen schmolz, bin ich unterwegs und streife durch alle Herren Länder. Ich bin etwas unentschlossen, wo ich mich am besten wieder nieder lassen sollte." Ein neuerliches Lächeln zierte ihr Gesicht, während sie erfolglos versuchte ihre vom Wind verblasenen Haare aus dem Gesicht zu streichen. Allgemein schien sie an diesem Abend viel zu lächeln. Und noch allgemeiner war sie überraschend redselig gegenüber einem Mann, den sie gerade mal seit kurzem kannte. Vom Wind und der aufkommenden kühlen Luft geweckt, erhob sich Ozu und setzte sich verschlafen auf. Ein hingebungsvolles Gähnen zeigte seine kräftigen Zähne, während seine Sitzhaltung eher an Balu den Bären erinnern würde, wenn einer der beiden Medic-Nins je etwas vom Dschungelbuch gehört hätte.

Dave Juuton
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Dave Juuton » So 8. Mai 2011, 12:02

In einer Wonne aus tiefster Röte machte sich nun auch die Dämmerung bemerkbar und zog ihren feuerroten Schweif am Firmament entlang. Der Strand war zuvor schon sehr ruhig gewesen, die anstehende Finsternis untermalte das Ganze jedoch. Sanftes Meeresrauschen verklang in der Ohrmuschel des Blonden, während sein kurzes zerzaustes Haar versuchte sich vom Wind forttragen zu lassen. Sein Blick war standhaft und wich weder Sand noch Wind. Er schaute der Kunoichi tief in die Augen. Selbst die letzten Sonnenstrahlen, die sich auf seinem Gesicht niederließen, verleiteten ihn nicht sich von ihr abzuwenden, er schien es vollends zu ignorieren. Immer wieder einkehrende Böen ließen seinen weißen Umhang aufflattern. Er sah aus wie ein Vogel der frei ist, ungebunden von irdischen Lastern und bereit jederzeit abzuheben, um jeden Gedanken, jede Erinnerung und alles Vergangene hinter sich zu lassen. Seine Füße verweilten aber weiterhin im Sand. Fest entschlossen, keinen Millimeter zu weichen, wartete er auf die Antwort der Schwarzhaarigen. Schnell stellte sich heraus, dass seine Geduld nicht für lange Zeit halten musste und so sprach schließlich Ayame.

Nun wurde alles klar, es war nicht verwunderlich, dass ein Kumonin den Juuton Clan kannte, sie besaßen nicht gerade die unauffälligste Technik und stachen somit selbst in der Masse hervor. Der Juuton Clan war in Kumo berühmt für ihre starke Heiltechnik. Die Juutons selbst wurden während der Kriege oft als Feldärzte eingesetzt, die eher im Hintergrund als direkt an der Front agierten. Ihre Heilkräfte waren überragend, was sich in der Kampffertigkeit kompensierte. Selbst totgeglaubte schafften die Engel zurückzuholen. Als Wächter über das Jen- und Diesseits überwanden sie die Grenzen von Leben und Tod, so war es zumindest wie man es sich untereinander erzählte. Als Ayame weitersprach, öffnete sich die nächste Tür zu einer neuen Erkenntnis für Dave. Auch wenn sie es nicht direkt aussprach, konnte er Eins und Eins zusammenzählen. Seine Augen verloren ihr Steifheit und machten der Menschlichkeit Platz. Nun wirkte auch er wieder verwundbar und sterblich. Er schaute verständnisvoll und etwas traurig zu ihr. Du bist also auch ein Medicnin? Ich verstehe… Es war keine direkte frage gewesen, sie war nur rhetorischer Natur.

Ayame schaute nun selbst etwas abwesend und wankte mit ihrem Blick hin und her ohne ein konkretes Ziel zu haben. Sie war in Gedanken versunken, fand aber schnell wieder zurück und schaute erneut zu den Reisenden. Dabei bewegte sich ihr Mund zärtlich und öffneten ihren Worten den Weg. Was er nun hörte wollte oder vermochte er nicht zu verstehen. Erneut wurden seine Augen groß und glasig und waren gefüllt voller Unsicherheit. Ein Vulkanausbruch? Das Land zusammenschmolz? Das kann nicht wahr sein…Das muss ein Scherz sein…Es war alles so unwirklich so surreal. Er selbst hatte zwar nicht vor zurückzukehren, aber dass nun auch sein Heimatland nicht mehr existieren sollte, saß doch schon und war hart zu verdauen. Vor lauter Schock musste er sich hinsetzen. Träge viel er zu Sand, dabei nahm sein rechtes Knie eine gewinkelte Stellung an, auf der er seinen Arm stützte um wenigstens etwas halt zu haben. Den Rest des Satzes bekam er nicht einmal mit. Seine Gedanken waren so in Aufruhr, dass sie jede weitere Information verweigerten. Ausgerechnet gerade als er sich wieder fangen konnte und die Tatsachen der Vergangenheit versuchte zu akzeptieren, warf man ihm das nächste Hindernis in den Weg. Wie ein Läufer, der über seine Füße stolpert, wurde auch Dave in seinem Fortschritt zurückgeworfen. All das Neue musste nun verarbeitet werden und so brauchte er erst einmal eine Pause und seine Ruhe.

Ein kleiner Schatten sauste entlang am Himmel. In regelmäßigen Abständen sondierte er dabei das Gebiet, als wenn er auf der Suche nach etwas bestimmten wäre. Plötzlich hielt er Inne. Melodisches schlagen der Luft war zu vernehmen, und ließen darauf schlussfolgern, dass es ein Vogel war. Dieser hatte wohl die beiden Kumonins erspäht und ein direkter Sturzflug folgte. Er raste auf den Shinobi zu, der das ganze noch gar nicht realisiert hatte, weil seine Gedanken mit etwas anderen kämpften. Der Zusammenstoß schien gewiss und nun auszuweichen war ein Ding der Unmöglichkeit, dazu war der Vogel zu schnell gewesen. Doch kurz bevor er mit dem Shinobi zusammenstieß, folgte ein kräftiger Flügelschlag, der dem Vogel als Notbremse diente und ihm sämtliche Geschwindigkeit nahm. Anmutig landete er auf Dave´s Arm und schaute zu ihm. Er war nicht größer als ein Adler, hatte aber Ähnlichkeiten mit einem Kondor. Ein sanfter Stups war das Resultat des Angriffes. Jetzt bemerkte auch Dave den Neuankömmling. Sein Kopf drehte sich vorsichtig zu ihm. Kani? Also ist sie mit ihm gegangen, dann ist sie wenigstens in Sicherheit… Langsam aber sicher bekam Dave wieder einen klaren Kopf und blickte mit leicht geknickter Miene zu Ayame. Ich möchte mich für mein Verhalten entschuldigen, es ist nur, ich höre zum ersten Mal von dem Vulkanausbruch und das ganze zu realisieren ist nicht leicht. Unerwartet zeichnete sich ein Lächeln auf sein Gesicht, es war mehr ironisch als leidenschaftlich. Das gerade ich noch so viel für dieses Dorf empfinde…Aber irgendwie ist es doch auch erleichternd zu sehen, dass ich noch all dem was ich erlebt habe, immer noch etwas empfinde und keine gefühlslose Puppe bin… Sein Gesicht bekam einen erleichterten Ausdruck, der aber nur schwer zu erkennen war, da nun auch die Abendröte sich verabschiedet hatte. Es war zwar noch nicht Nacht gewesen, der Himmel selbst ist aber bereits beträchtlich dunkler geworden. Mit dem Wegfall der Sonnenstrahlen, wurde auch die Luft frischer und erste schwacherkennbare Sterne schmückten Die Himmelsdecke.

Minako
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Minako » Fr 13. Mai 2011, 07:06

Die kleine Genin lief immer weiter Richtung Kiri - Gakure und machte sich dabei schon ihre Gedanken,die sich nur um diesen einen Shinobi drehten.
Mhmm ich finde es ja schon schade..das es nicht anderes gelaufen ist...Hmm ich hoffe nur,das nässte Treffen wird ein wenig besser,das man nicht so ein..ein ja das man immer gleich Kämpfen muss..ich hasse sowas..Ich verstehe es nicht mal wieso man immer gleich sich Bekämpfen muss?..I..Ich meine er ist Nuke Nin oder so..ok..aber immer noch ein Mensch,der vielleicht nicht mal Böse ist..denn sonst hätte er mich doch nicht so behandelt oder doch?..
Ihre Fragen kreisten in ihren Kopf und sie musste sich immer wieder aus diese reisen um nicht gegen einen Baum zu laufen oder über eine Baumwurzel zu Stolpern.Denn dies konnte sie sich nicht erlauben,da sie alleine war und sie sich alleine nicht so wirklich viel helfen könnte um sich zu behandeln..
Immer noch Überlegte sie und kam auch schon nach,dem sie durch..denn Wald gelaufen war fast schon zu Hause an..

TBC: Irgendwo in Kiri-Gakure..

Mukiwara Sumiyaka
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » So 15. Mai 2011, 21:36

Mit einer fahrigen Bewegung glitt ihre Hand über ihre Stirn. Damit versuchte sie, eine verirrte Strähne ihrer zusammengebundenen Haare aus dem Gesicht zu entfernen. Doch erfolglos - ein stetiger Seewind blies sie ihr immer wieder von neuem ins Gesicht. Der einzige sich einstellende Effekt war der, dass ihr der etwas traurige Blick des jungen Mannes beinahe entgangen wäre als dieser, mehr zu sich selbst als für sie, feststellte, dass sie ebenfalls eine Medic war. Etwas verdutzt erwiderte sie seinen Blick, denn auch wenn sie schon die verschiedensten Reaktionen auf diese Information bekommen hatte, Mitleid oder gar Trauer gehörten nicht dazu. Es stimmte schon, für viele war es eine furchtbare Qual unter der Herrschaft Isaribis. Sumiyaka selbst verspürte darüber jedoch mehr Zorn und Verachtung gegenüber dieser Frau. Sie hatte so viele Menschen achtlos in den Tod geschickt, in der leeren Hoffnung auf diese Weise zu noch mehr Macht zu gelangen. Zu dem Gefühl der Wut gesellte sich jedoch ebenso eine bittere Reue. Denn die Kunoichi hatte, wie viele andere auch, unter der Raikagin gedient, ohne gegen diese aufzubegehren und zumindest den Versuch zu unternehmen, auf diese Weise ihre Landsleute zu schützen.

Langsam ging die Sonne weiter unter, sodass der in rot getauchte Shinobi vor ihr zu einer Schattengestalt wurde, als der glühende Feuerball im Meer versank. Sumiyaka sprach davon unbeeindruckt weiter und erwähnte gegenüber Dave beiläufig den Untergang Kaminari no Kunis. Dank der nunmehr miserablen Lichtverhältnisse konnte sie seine Reaktion nicht mehr von seinen Gesichtszügen ablesen. Deshalb kam es umso überraschender, als dessen Beine unter ihm nachgaben und er träge auf dem Strandsand zum sitzen kam. "Hatte er es etwa nicht gewusst?", ging es ihr entgeistert durch den Kopf. Damit war sie scheinbar bereits in das zweite Fettnäpfchen des heutigen Abends getreten. Zwar war sie davon ausgegangen, dass die Nachricht des gigantischen Vulkanausbruchs, der das ganze Land unter sich eingeschmolzen hatte, selbst bis nach Kaze und Mizu no Kuni vorgedrungen war, doch schien sie sich in diesem Punkt gewaltig geirrt zu haben. Einen Augenblick setzte sie zum sprechen an, verwarf das Vorhaben jedoch mit einem leisen Kopfschütteln und setzte sich stattdessen zu dem Blonden in den Sand. Dieser war von der Abendsonne noch aufgeheizt und wärmte sie nun von unten, während die herein gebrochene Nacht langsam ihre kalte Hand nach den beiden Kumo-Nins ausstreckte. Dave seinerseits saß noch immer stumm vor ihr und schien die Nachricht verdauen zu müssen. Sumiyaka schwieg derweil ebenso und ließ ihm so die Zeit die er benötigte. Sie wusste selbst nur zu gut, wie es war die eigene Heimat zu verlieren. Ihr bester Freund, Niwatori, war danach aufgebrochen um sich selbst wieder zu finden. Er machte sich furchtbare Vorwürfe, da er das Unglück nicht vermocht hatte zu verhindern. Aber nicht nur er trug den Schmerz des Verlustes mit sich, viele hatte sie gesehen, die den Lavastrom überlebt hatten und anschließend nicht mehr die selben waren. Man mochte behaupten, dass der Verlust der Heimat nicht so schwer wog. Doch wer es tatsächlich einmal erlebt hatte, wusste dass die bloße Vorstellung davon trog. Es war nicht so, dass lediglich das Haus und die eigenen Güter damit verloren waren. Diese Dinge konnte man anderenorts wieder aufbauen. Nein, dabei ging es weniger um den Verlust von materiellen Dingen. Auch wenn dieser schon schwer genug sein konnte. Der Verlust der Erinnerungsstätten und der zurückgelassenen ideellen Dinge, dies war das das schmerzte. War der Ort der Kindheit zerstört, ganz unabhängig ob dieser mit guten oder schlechten Erinnerungen verbunden war, so konnte sich dies anfühlen, als wurde ein Stück der eigenen Existenz ausgelöscht. War es ein Baum, dessen Rinde man am Abend unter den Fingernägeln hatte, weil man, trotz Verbot der Eltern zum ungezählten Mal hinauf gekletter war oder gar ein Berg den man jeden Morgen beim Gang zur Schule betrachtete. Ja selbst ein dunkler Fleck auf dem Straßenasphalt, von dem man wusste das er von dem Erbrochenen eines alten Mannes stammte, der jeden Dienstag frisches Wild auf dem Marktplatz verkaufte und das verdiente Geld den Rest der Woche versoff. All dies waren Details, Fußspuren des eigenen Lebens, die nun unwiderbringlich verloren waren. Die KRaft nach vorn zu sehen und neue Spuren zu hinterlassen bedurfte Kraft und Mut und beides bedurfte sowohl Zeit, als auch eines starken Willens.

Beide, sowohl Sumiyaka, als auch Dave, wurden mit einem male aus ihren Gedanken gerissen, als ein dunkler Schatten vom Himmel und zielsicher auf den Blonden hinab stieß. Erschrocken sprang die Kunochi auf eines ihrer Beine. Mit dem anderen kniete sie noch immer im Sand, während ihre Hand zielstrebig den Weg zu ihrer Waffentasche suchte. Sie hatte vor, dem Angreifer einen Kunai entgegen zu schleudern, doch wäre sie selbst dann zu spät gekommen, wenn der herab stürzende Vogel tatsächlich böses im Sinn gehabt hätte. Stattdessen bremste er kurz vor dem Zusammenstoß ab und landete sanft auf dem Arm des Fremden. Noch immer etwas misstrauisch ließ Sumiyaka den Arm sinken, doch setzte sie sich auch weiterhin nicht wieder und verharrte in ihrer halb stehenden, halb kniehenden Position und harrte der Dinge die nun folgen sollten. Die Situation war merkwürdig, denn Dave wandte nur langsam, fast so als ginge ihn das ganze gar nichts an, seinen Kopf zu dem Vogel. Sumiyaka konnte die Zeichnung seines Federkleides nicht erkennen, zu dunkel war es bereits dafür. Doch lag seine Größe in etwa bei der eines Steinadlers. Zumindest nach dem, was Sumiyaka darüber gehört hatte. Mehr als aus der Ferne und auf ihrem Weg zu den Nistplätzen im Gebirge, hatte sie sie nie zu Gesicht bekommen. Zwar waren diese Vögel wunderschöne, ja, majestätische Tiere, doch hatte die Medic nie das Interesse, ihre knapp bemessene Freizeit dem Studium dieser Tiere zu widmen. Entsprechend laienhaft fiel ihre Einschätzung aus. Als Dave jedoch begann mit dem Tier zu sprechen, entspannte sich auch Sumiyaka und nahm erneut zwischen ihm und Ozu platz. Einen Moment betrachtete sie die beiden, bis der Blonde das Wort wieder an sie richtete und sich für sein Einknicken entschuldigte. "Nein, nein", begann Sumiyaka abwehrend mit den Händen vor sich herum zu fuchteln, "mir tut es leid. Wenn mir bewusst gewesen wäre, dass du noch keine Ahnung hattest, hätte ich es dir versucht schonender beizubringen." Ihr Gegenüber war schon ein merkwürdiger Kautz, entschuldigte er sich doch tatsächlich für ihre Unbedarftheit. Sein selbstironisches Lächeln nahm die Schwarzhaarige nicht wahr, lediglich das kurze Aufblitzen seiner weißen Zähne in der Dunkelheit ließen darauf schließen, dass er gelächelt hatte. Die Worte die darauf folgten ließen Sumiyaka aufhören. "War er ein Nuke-Nin Kaminari no Kunis?", fragte sie sich ernsthaft und war unentschlossen, was sie davon halten sollte. Ein Zittern durchfuhr ihren Körper und kurz schlugen ihre Zähne ein paar mal aufeinander. Doch war dies nicht die Reaktion auf die eben gewonnene Vermutung, vielmehr auf die immer kälter werdende Luft. Mit einem Seufzen ließ sich die Kunoichi nach hinten in den noch immer warmen Sand fallen und verschränkte die Arme hinter ihrem Kopf. Ihr Blick wanderte zum Himmel und den kleinen Lichtpunkten, die bereits begonnen hatten sich auszubreiten. Sie beschloss, dass es unwichtig war, wie der Blonde einst zu einem Land gestanden hatte, das nicht einmal mehr existierte. Zumal sie nicht einmal die Hintergründe kannte, gesetz dem Fall das Dave überhaupt ein Nuke-Nin war. Mit matter Stimme meinte sie, "etwas zu fühlen kann oftmals erschreckend sein, das Ausbleiben von Gefühlen jedoch noch viel mehr..." Nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu, "so denke ich mir das jedenfalls." Einen Moment blieb sie daraufhin stillschweigend liegen und betrachtete die Sterne. Selbst in der tiefsten Nacht gab es Licht. Der Gedanke ließ sie ein wenig lächeln. Doch ließ die ausbleibende Wärme von unten sie diesen Gedanken nicht weiter verfolgen. Stattdessen stützte sie sich auf die angewinkelten Unterarme und sah Dave aufmerksam an. Ein so abrupter Themenwechsel würde vermutlich unhöflich wirken, doch hatte sie für die nächste Zeit genug von Kälte, weshalb sie knapp, mit einem verhaltenen Lachen in der Stimme meinte, "wenn wir aber nicht bald hier weg kommen, um uns ein Lager aufzuschlagen, werd ich hier fest frieren."


[ot] Bitte entschuldige die Verzögerung. Der Umzug und der Quark mit dem Internet hatte doch länger gedauert als erwartet. Ich hoffe der Post entschädigt dafür ein wenig =P [/ot]

Mukiwara Sumiyaka
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Mo 30. Mai 2011, 22:14

[ot: Da das mit der Bearbeitung deines Clanes länger zu dauern scheint, werde ich langsam weiter posten. Wenn du rechtzeitig fertig wirst, kannst du ja wieder einsteigen, ansonsten wünsch ich dir noch viel Spaß inRPG ^^ Darüber hinaus nicht wundern, meine Farbgebung hat sich ein wenig geändert]


Das Zittern Sumiyakas war Ozu nicht entgangen und während sie sich weiter mit ihrer neuen Bekanntschaft unterhielt, machte sich das riesige Faultier auf den Weg. In gemächlichem Schritt trottete er davon und verließ die Bucht Richtung nahe gelegenen Nebelwäldern. Es war nicht selten, dass Ozu einen kleinen Ausflug unternahm, weshalb sich Sumiyaka auch dieses mal nichts dabei dachte, als sich ihr pelziger Gefährte entfernte. Statt weiter darauf zu achten, verlor sie sich für eine Weile im Anblick der Sterne und ließ die düsteren Gedanken an Kamikakushi hinter sich. Doch brach mit der Nacht nicht nur Dunkelheit über sie herein, sondern auch eine überraschende Kälte. Deshalb ließ es auch nicht lang auf sich warten, dass die Schwarzhaarige sich erneut Dave zuwandte und ihn auf ein wärmeres Plätzchen beziehungsweise das Aufschlagen eines Lagers ansprach. Da es hier in der Bucht weit und breit kein Holz gab, mit dem man hätte ein wärmendes Feuer entzünden können, würde es ratsam sein sich weiter Richtung Wälder zurück zu ziehen, um dort etwas Feuerholz zu suchen. Etwas eingerostet zog Sumiyaka die Beine an, um sich für den bevorstehenden Marsch aufzurichten, als sie ein Geräusch hinter sich vernahm. Noch immer ein wenig erschöpft, auch wenn die belebende Wirkung des Juuton Jutsus nicht zu leugnen war, wandte sie sich langsam dem Geräusch zu. Sie verspürte deshalb nicht den Drang zur Vorsicht, wobei es ihr nicht möglich gewesen wäre zu sagen weshalb dies so wahr, selbst wenn man sie danach gefragt hätte. Vielleicht lag es an der Gesellschaft des Blonden, vielleicht daran, dass sie sich sicherer fühlte solang sie wusste das Ozu in der Gegend war, vielleicht lag es aber auch nur an ihrem körperlichen Zustand. Letztendlich war der Grund egal, als sie im Sand der Bucht kniete und mit leicht zusammen gekniffenen Augen versuchte etwas im Licht des Mondes zu erkennen. Und tatsächlich, noch immer in einem schleichenden Trott trat Ozu aus den Schatten der Nacht heraus, unzählige Äste auf seinem breiten Kreuz balancierend. "Wie bestellt", wisperte Sumiyaka mehr zu sich selbst als zu Dave und erhob sich nun vollends, um ihrem langjährigen Kameraden ein Stück entgegen zu gehen. Bei diesem angekommen, lehnte sie sich an seine Schulter und vergrub ihre Hände in dem dichten Pelz. Wohlig brummte das Tier und ließ sich die Streicheleinheiten gefallen. Mit den Worten, "na nun komm", beendete sie ihre Liebkosungen und trat zusammen mit ihm auf die Stelle zu, wo sie kurz zuvor noch gesessen hatte. Mit einigen Handgriffen lag das mitgebrachte Holz auch schon im Sand, sodass es die Kunoichi nur noch vernünftig aufschichten musste.

Nachdem das Holz für die Feuerstelle anständig geschichtet vor ihr stand, zerbiss Sumiyaka eine der Glutkugeln die sie zuvor aus ihrer Weste gezogen hatte. Anschließend spuckte sie sie zwischen die kleineren Zweige und wartete, bis feine Rauchschwaden begannen daraus empor zu steigen. Dies war ihr Zeichen und so blies sie vorsichtig in die entstandene Glut, um das Feuer anzuheizen. Es dauerte auch nicht lang und ein Flämmchen züngelte zaghaft zwischen den Ästen empor. "Super, bald wird es wärmer", freute sich Sumiyaka auf das ersehnte Feuer. Und dieses begann auch schon wenige Minuten später die erste vorsichtige Wärme zu spenden. Deshalb lehnte sie sich vorerst etwas zurück und begann erst später nach und nach etwas Feuerholz nachzulegen. So wurde aus der anfänglichen Glut alsbald ein ansehnliches Feuer, das bis weit in den Morgen hinein brennen würde. Zwar würde das Licht des Feuers noch weit aufs Meer hinaus zu sehen sein, doch schotteten die hohen Felswände der Bucht sie soweit ab, dass man vom Landesinneren her erst etwas sehen sollte, wenn man bereits am Rande der Felsen stand. Sumiyaka machte es sich gemütlich und rollte sich in ihren neuen Umhang ein. Mit dem leisen knacken der erhitzten Äste und dem leisen Flackern des rotgelben Lichtes schloss sie zufrieden die Augen. Es war an der Zeit, sich eine ruhige Nacht zu gönnen. Doch statt wie erhofft ins Land der Träume hinab zu sinken, tauchte ein nur allzu bekanntes Gesicht vor ihrem inneren Auge auf. Es war ein gutmütiger Tollpatsch, dessen roter Schopf aus nahezu jeder Menschenmenge heraus stach. Nicht zuletzt, weil sein schlacksig wirkender Körper über 1,80m maß.

Das Gespräch über Kaminari no Kuni und die Erinnerungen an Niwatori hatten einen Stein in ihr ins Rollen gebracht, der für den Moment noch nicht bereit dazu war, sich ebenfalls zur Nachtruhe zu betten. Stattdessen kreisten Sumiyakas Gedanken immer wieder um den rothaarigen Jinchuuriki. "Wie es ihm wohl geht", fragte sie sich und dachte darüber nach, ob es richtig gewesen ist, ihn nach seinem Weggang nicht zu kontaktieren. Langsam dämmerte sie in einen Halbschlaf davon und begann alsbald zu träumen. Wie sollte es auch anders sein, tauchte in diesen Träumen vor allem ein Mensch als Hauptperson auf - Niwa. Er erschien ihr als kleiner Junge, wie er jeden Morgen an der westlichen Kreuzung auf sie wartete, damit sie gemeinsam zur Schule gehen konnten. Die Erinnerung verschwamm und machte Bildern aus anderen Zeiten Platz. Wie im Nebel ging ein Traum in den nächsten über, wurde überlagert von einem einzelnen Bild, einem Geruch oder einer Stimme, nur um sodann in einen neuerlichen Traum über zu gehen. Je länger Sumiyaka schlief und umso fester ihr Schlaf wurde, desto mehr änderte sich die Art ihrer Träume. So wurden die anfangs friedlichen Bilder bald von alptraumhaften Gestalten heim gesucht, die ihrem Freund nach dem Leben trachteten. Gerade als ein besonders scheußliches Monster dabei war den rothaarigen Kopf von den Schultern seines Körpers zu trennen, riss Sumiyaka leise keuchend die Augen auf. Das Feuer vor ihr brannte noch immer, wenn auch nicht mehr so stark wie einige Stunden zuvor. Noch immer in ihren Umhang gehüllt, griff die Sheruta an ihren Hals und zog vorsichtig an der darum liegenden Kette. Ein Kristall, der am Ende dieser Kette hing, glitt daraufhin unter ihrem Shirt hervor und in ihre Hand. Sumiyaka schloss ihre Augen und die Hand um den Kristall, während sie versuchte, sich wieder etwas zu beruhigen. Wie es Niwatori wirklich erging, würde sie schließlich recht leicht heraus finden. Als ihr Atem wieder ruhiger ging und ein Außenstehender hätte glauben können, dass die junge Frau bereits wieder eingeschlafen war, konzentrierte sie ihr Chakra in den Kristall und baute so nach und nach eine Verbindung zu ihrem Jinchuuriki und Freund auf. "Niwa", rief sie ihn nun in Gedanken, "ich bin es, Sumi, kannst du mich hören? Ich spreche über ein Kommunikationsjutsu der Sheruta zu dir. Um zu antworten, musst du nur denken, was du mir sagen möchtest." Da Niwatori nichts von dem Jutsu kösoku ryoku köshin wusste, wusste er auch nicht, dass sie mit Hilfe dessen dazu in der Lage war, zu jemandem der weit entfernt war Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus war es ihr sogar möglich zu spüren, wie es dem Jinchuuriki ging, dessen Herzkristall sie in Händen hielt. Und da sie ihr Chakra gerade in den Kristall des Yonbi konzentrierte, würde es ihr ein leichtes sein, festzustellen wo er sich gerade befand und wie sein Befinden war. Da sie Niwatori bereits lang genug kannte und wusste wie verquer er manchmal denken konnte, fügte sie noch hinzu, "Erschreck nicht, du wirst nicht verrückt. Ich bin es wirklich."


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Name: kösoku ryoku köshin (Bindungskraft Informationsaustausch)
Rang: S-Rang
Typ: Nin-Jutsu
Reichweite: Die Reichweite erstreckt sich über den ganzen Planeten, je weiter weg desto schwerer ist es die Person zu erfühlen und mit dieser zu sprechen.
Chakraverbrauch: Der Chakraverbrauch richtet sich nach Länge des Gesprächs und der Entfernung. Ansonsten Chakraverbrauch: gering. (gering- sehr hoch)
Beschreibung: Der Sheruta ist mit dem kösoku ryoku köshin in der Lage durch den Sheruta Kristall mit den anderen Sheruta zu kommunizieren sowie mit den einzelnen Jinchuuriki. Das ganze funktioniert da jeder Jinchuuriki durch das Bijuu mit den anderen verbunden ist, es sind die 9(10) Hauptdämonen und diese reagieren aufeinander. Was für den Sheruta aber durch dieses Jutsu nicht möglich ist die Veränderung eines anderen Jinchuuriki (dessen Zustand) zu erfühlen, das geht weiterhin nur bei seinem eigenen. Aber die Position der Sheruta und anderen Jinchuuriki lässt sich durch das besondere Training, bei diesem Jutsu genau bestimmen

Mukiwara Sumiyaka
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Mi 1. Jun 2011, 20:37

Aus einem Alptraum hoch geschreckt der ihr vorgegaukelt hatte, ihr ältester Freund würde in furchtbarer Gefahr schweben, nahm Sumiyaka Kontakt mit diesem auf. Um sie herum war es noch stockdunkel. Der dichte Nebel der sich in der Nähe der Insel über dem Meer gebildet hatte, versteckte den ersten Silberstreif, den der heran brechende Morgen mit sich brachte. Lediglich der Gesang einer Nachtigal die ihr Revier zu markieren suchte, vermochte eine Vermutung über die Uhrzeit zulassen. Sumiyaka jedoch, noch zu gefangen von ihrem Traum, nahm den Ruf des kleinen Vogels nicht wahr und ging, entsprechend der Lichtverhältnisse, davon aus, dass es noch mitten in der Nacht sei. Das langsam nieder brennende Feuer verbarg das leise nahen des Tageslichtes zusätzlich. So nahm sie, mit festem Griff um den Kristall der Sheruta, eingehüllt in ihren Umhang und mit nervös klopfendem Herzen Kontakt zu Niwatori auf. Ihre Augen hielt sie dabei geschlossen, so als würde sie noch immer schlafen. Nachdem sie ihre Nachricht geschickt hatte, wartete sie auf dessen Antwort. Sekunden dehnten sich zu Minuten, Minuten zu Stunden und diese wiederum zu Tagen und Jahren. Doch tatsächlich musste die Sheruta nur einige wenige Augenblicke warten, bis die Antwort bei ihr eintraf. Auch wenn ihr die verstreichende Zeit vor kam als würde sie darin um Jahre altern. "Niwa ist nicht da, aber du kannst mit mir sprechen... gnnnhh", ertönte es in ihrem Geist. Doch hörte sie nicht die Stimme des Freundes, auch wenn diese ihr täuschend ähnlich klang - wäre da nicht die leichte Verzerrung, sowie der stetige Wechsel zwischen hohen und tiefen Stimmlagen gewesen. "Wo steckst du... Su-mi-ya-ka!?", fügte die Stimme in fragendem Tonfall an. Danach verstummte sie.

Kalter Schweiß bildete sich auf den Armen der Kunoichi und sie begann zu zittern und mit den Zähnen zu klappern, so wie sie es bereits am Vorabend getan hatte. Doch rührte diese Reaktion nicht wie zuvor von der aufkommenden Kälte der Nacht her, sondern überkam sie eine Furcht beim Klang der Stimme, die sie in diesem Ausmaß nichteinmal verspürt hatte, als sie in der tobenden Lava Kaminari no Kunis drohte zu sterben. Auch wenn es klang, als kämen die Worte von einem Verrückten, so war ein bedrohlicher Unterton darin nicht zu überhören. Der liebliche Ruf der Nachtigall dröhnte nun wie ein Schrei der Warnung in ihren Ohren wider, während das nahe Rauschen der Wellen dem heran rollen tiefer Gefahr glich. Jeder Laut der Nacht und des Morgens wandelte und verschwor sich mit der Wesenheit, die von Niwatori Besitz ergiffen zu haben schien. Oder hatte sie mit dem Falschen Kontakt aufgenommen? Sie spürte noch einmal in die Tiefen des Kristalles, um einen Irrtum auszuschließen. Doch bestätigte ihr dies nur, was sie bereits wusste. Mit wem auch immer sie sprach, es war in dem rothaarigen Jinchuuriki. hieß das nun, sie sprach mit dem Yonbi? Hörte sich der Yonbi für die Ohren Außenstehender wie die verzerrte Stimme seines Gefäßes an? Sumiyaka wusste es nicht, doch lag diese Vermutung durchaus nahe. Während das fremde Wesen sprach, spürte sie dessen Amusement genauso wie seine Selbstsicherheit. Wollte sie heraus finden, wie es um Niwatori stand und wer der Besitzer dieser Stimme war, so durfte sie sich keine Blöße geben. Immerhin hatte sie einen Vorteil gegenüber dem Fremden. Im Gegensatz zu ihm, spürte sie die Gefühlslage ihres Gegenüber, während dieser lediglich aus der Tonlage ihrer, wenn auch gedachten, Stimmlage und dem Inhalt ihrer Sätze schließen konnte. Dieser Umstand beruhigte und erschreckte sie gleichermaßen, bedeutete es doch mit unumstößlicher Sicherheit, dass sie wahrhaftig mit jemandem in Niwa sprach. Da dieser der einzige Mensch war, bei dem sie über das kösoku ryoku köshin spüren konnte, wie es ihm ging. Und dies eröffnete eine weitere Frage. Was war unterdessen mit Niwa?

Deshalb suchte sie nun, mit all ihrer menthalen Kraft, wieder Ruhe in ihren Geist und in ihren Körper zu bringen, um bei ausreichend klarem Verstand zu sein. "Mit wem spreche ich denn, wenn nicht mit Niwa selbst", erkundigte sie sich deshalb als erstes. Es war eine unverfängliche Antwort, deren Erwiderung durchaus Aufschlussreich für Sumiyaka werden könnte. Doch hatte sie nicht den Eindruck, ihr Gegenüber wäre dumm. Er würde sicher vorsichtig bleiben. Deshalb sprach sie weiter, "wenn du weißt wer ich bin, wirst du auch wissen wo ich bin. Oder hat dir Niwa diese Information vorenthalten?" Sie pokerte hoch, das wusste sie. Denn wenn das Wesen vollen Zugriff auf Niwatoris Erinnerungen hatte, würde er mit Leichtigkeit sehen können, dass er unmöglich mit Sicherheit sagen konnte, wo sie tatsächlich war. Lediglich eine Vermutung würde aus seinen Erinnerungen abzuleiten sein. Was würde der Eindringling wohl antworten? Sumiyaka lauschte gespannt.

Mukiwara Sumiyaka
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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Fr 3. Jun 2011, 19:23

Angespannt lag Sumiyaka in ihren Umhang gehüllt am Strand. Das Feuer vor ihr brannte langsam nieder, während der Tag begann zu erwachen und mit kräftig klopfendem Herzen wartete sie auf die Antwort des Fremden. Doch statt Worten vernahm sie als erstes ein gespenstisches Lachen, gefolgt von einer noch erschreckenderen Ruhe. Als die boshafte Stimme dann zu sprechen begann, zuckte Sumiyaka erschrocken zusammen. Leise fluchend richtete sie sich im Dämmerlicht auf und lauschte.

"Ihr sprecht mit einem Freund. Wir beide kennen uns ebenfalls, auch wenn wir nun zum ersten Mal miteinander sprechen nnhh", sprach er in seinem bekannten Singsang und verstummte anschließend erneut. Sumiyaka spürte, dass ihr Gegenüber mit seiner Antwort mehr als zufrieden war und sich innerlich selbst dafür auf die Schulter klopfte. Als er jedoch erneut zu sprechen begann, war er über irgendetwas erzürnt. Freilich war dies seiner Stimme nicht anzuhören, als er in einem eher belustigten Tonfall meinte, "zu wissen wer ihr seid bedeutet nicht zu wissen wo ihr seid." Auf die durchaus provokative Frage, ob ihm Niwatori vorenthalte, wo sie sich befinde, reagierte er mit den Worten, "Vorenthalten? Nein er enthält mir nichts vor, wir arbeiten nur noch nicht so lange zusammen, das ist alles - hiihihiihii", zwar anders als erwartet, doch eröffnete er Sumiyaka damit eine völlig neue Sicht auf die Situation. "Er ist nicht der Yonbi!", schoss es ihr mit einem Mal kristallklar durch den Kopf. Denn mit diesem arbeitete der Rotschopf schon sein gesamtes Leben 'zusammen'. Doch wer war er dann? Grübelnd raffte sich die Sheruta auf und erhob sich. Leise knirschte dabei der Sand unter ihren Stiefeln, doch das bemerkte sie kaum. Erst die Worte des Fremden, den sie mittlerweile in Gedanken Newil - einer Mischung aus Niwa und Evil - nannte, riefen sie zurück ins hier und jetzt und vergegenwärtigten ihr, dass das Gespräch noch nicht beendet war. "Nun beantwortet meine frage, wo steckt ihr?", fragte er offen.

Wo ich stecke? Dachte Sumiyaka bei sich und wurde über die Dreistigkeit der Frage ein wenig verstimmt. Doch fühlte sie sich Newil nicht mehr hilflos ausgesetzt, sie hatte soetwas wie einen Plan. "Du bist ganz sicher nicht mein Freund. Du willst wissen wo ich bin", erwiderte sie mit einer gefährlichen Ruhe in der Stimme. Sie stand nun direkt am Meer und blickte hinaus in die unendliche Weite. Ein einziger Schritt nach vorn würde genügen, dass die heran nahende Brandung ihre Füße umspülen würde können, doch machte sie diesen Schritt nicht. Stattdessen stand sie nur da. Ein leises Lächeln, das vielleicht selbst dem dunklen Lord Awin einen Schauer hätte über den Rücken jagen können wenn er es nur sehen könnte, umspielte ihre Lippen und ihre Augen blitzten entschlossen in der Dunkelheit. Noch nie hatte sie Niwa aufgegeben. Im Gegenteil, ging es um den Beistand für ihren langjährigen Freund, so war es nicht selten, dass sie über sich hinaus gewachsen war. Newil würde sich noch wünschen, sich einen anderen Körper zum besetzen gesucht zu haben. Mit leiser Stimme, so als würde sie ihm direkt ins Ohr flüstern, beantwortete Sumiyaka die Frage des Lords, "Ich bin in deiner Nähe. Und wenn du es am wenigsten erwartest, werde ich hinter dir stehen und dich aus dem Körper meines Freundes heraus reißen. Denn im Gegensatz zu dir, weiß ich, dass ihr in den Wäldern des Wasserfallreiches unterwegs seid. Zwar wusste sie nichts von den Begleitern des Lords, doch meinte sie mit der Bezeichnung 'ihr' auch eher Niwa, Newil und den Yonbi.

Mit ihren letzten Worten brach sie die Verbindung zu Lord Awin ab. Sollte er versuchen auf ihre Drohung zu antworten, würde diese Antwort ungehört im Nichts verhallen. Stattdessen wirkte sie erneut das kösoku ryoku köshin. Dieses mal jedoch um mit jemand anderem Kontakt aufnehmen zu können - Mika. "Mika, ich bins Ayame", sprach sie erneut in Gedanken. "Ich weiß wo Niwa ist und er steckt in Schwierigkeiten. Wir müssen uns unbedingt treffen, wo bist du gerade? Um zu antworten, brauchst du nur zu denken was du mir sagen möchtest." Wie zuvor schon bei der Nachricht an Niwatori erläuterte sie Mika, wie sie ihr würde antworten können. Und auch wenn sie erspüren würde können, wo sich Mika befand, wenn sie sich nur ausreichend darauf konzentrierte, erfragte sie der Einfachheit halber diese Information. Es würde für Mika schon merkwürdig genug erscheinen, dass sie plötzlich die Stimme Ayames in ihrem Kopf vernahm.


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Name: kösoku ryoku köshin (Bindungskraft Informationsaustausch)
Rang: S-Rang
Typ: Nin-Jutsu
Reichweite: Die Reichweite erstreckt sich über den ganzen Planeten, je weiter weg desto schwerer ist es die Person zu erfühlen und mit dieser zu sprechen.
Chakraverbrauch: Der Chakraverbrauch richtet sich nach Länge des Gesprächs und der Entfernung. Ansonsten Chakraverbrauch: gering. (gering- sehr hoch)
Beschreibung: Der Sheruta ist mit dem kösoku ryoku köshin in der Lage durch den Sheruta Kristall mit den anderen Sheruta zu kommunizieren sowie mit den einzelnen Jinchuuriki. Das ganze funktioniert da jeder Jinchuuriki durch das Bijuu mit den anderen verbunden ist, es sind die 9(10) Hauptdämonen und diese reagieren aufeinander. Was für den Sheruta aber durch dieses Jutsu nicht möglich ist die Veränderung eines anderen Jinchuuriki (dessen Zustand) zu erfühlen, das geht weiterhin nur bei seinem eigenen. Aber die Position der Sheruta und anderen Jinchuuriki lässt sich durch das besondere Training, bei diesem Jutsu genau bestimmen

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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » So 5. Jun 2011, 13:49

Der stetig sanfte Wind des Meeres blies ihren Umhang zurück und ließ ihn hinter ihr leise flattern, während die Sonne den tief stehenden Nebel in ein sanftes Rot hüllte. Sumiyaka hatte nach dem Gespräch mit Newil das ungute Gefühl, sie würde ihren Freund Nwatori nicht allein helfen können. Und der erste Mensch der ihr einfiel war Mika, die kleine Jinchuuriki des Nibi. Ohne groß darüber nachzudenken kontaktierte sie sie. Immerhin war das Mädchen selbst auf der Suche nach Niwatori und würde sicher ohne zu zögern herbei eilen. Doch nun als die Sheruta auf eine Antwort der Freundin wartete, keimten leise Zweifel in ihr auf. Würde sie die Kleine mit einer solchen Aufgabe vielleicht überfordern? Auch wenn sie stets bereit sein würde, ihnen zu helfen, war Mika mindestens genauso zerbrechlich wie willensstark. Sumiyaka schüttelte unwirsch den Kopf und die Gedanken ab. Für derlei Bedenken war es nun zu spät, hatte sie sie schließlich durch ihre Nachricht, Niwatori sei in Schwierigkeiten bereits mit hinein gezogen.

Nachdem eine gewisse Zeit vertrichen war, in der die Jinchuuriki noch immer nicht geantwortet hatte, nahm Sumiyaka erneut Kontakt auf. "Mika?", fragte sie lediglich, versuchte dieses Mal jedoch auch den Standort des Mädchens zu ergründen. Vielleicht versuchte sie sie gerade in einem denkbar ungünstigen Moment zu erreichen? Wärme stieg bei diesem Gedanken in ihr Gesicht und eine leichte Röte breitete sich darin aus, die nicht vom Sonnenaufgang her rührte. Allerdings schaffte diese es nicht lang sich zu halten und wich alsbald einer fahlen Blässe. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte Mika nirgends orten. Aber was hatte das zu bedeuten? Mit voller Sorge vibrierender Stimme fragte sie noch einmal, "Mika? Wo bist du? Antworte mir bitte, ich bin es Ayame." Doch sie blieb stumm, während die Welt sich erbarmungslos weiter drehte. Tränen stiegen ihr in die Augen und die Beine versagten unter ihrem Körper den Dienst. Kraftlos sank sie in den Sand hinab, krallte ihre Hände in den feuchtkalten Untergrund und rief noch ein letztes Mal ihren Namen in den Morgen. Sumiyaka spürte das es vergeblich war. Mika war verschwunden. Dieser Gedanke durchflutete sie und ein Schluchzen ließ ihren Körper erzittern. Immer mehr Tränen suchten sich den Weg über ihre Wangen und tropften schier unaufhörlich in den Sand und auf ihre Hände, während sie voll stummer Trauer weinte. Doch plötzlich ging ein Ruck durch ihren Körper und sie riss den Kopf empor, richtete ihre Blick starr gen Horizont und wischte sich zornig eine Träne aus dem Gesicht. Dabei verteilte sie Sand über ihre Wangen, doch störte sie dies kaum. Stattdessen raffte sie sich auf und erhob sich schwankend vom Boden.

Als Sumiyaka wieder stand, wisperte sie leise, "jemand ist für ihren Tod verantwortlich" und sie würde diesen Jemand finden. Genauso wie sie ihre Drohung gegenüber Newil würde wahr werden lassen. Doch würde es sich noch immer schwierig für sie gestalten, all das allein durchzuziehen. Sie brauchte Unterstützung und derjenige, der ihr dabei am ehesten würde helfen können war Daku, der Leader Sherutas. Schwer atmend schloss Sumiyaka ihre Augen und versuchte zum ungezählten Male an diesem Morgen sich zu beruhigen. Dann konzentrierte sich und wirkte noch einmal das kösoku ryoku köshin. Dieses Mal jedoch mit dem Ziel, ihren Vorgesetzten zu erreichen. Daku-san, kannst du sprechen? erkundigte sie sich lediglich. Dabei verzichtete sie auf eine lange Vorstellung, sowie die Erklärung, wie sie Kontakt aufnehmen konnte. Daku hatte dieses Jutsu selbst entwickelt und er wusste, würde jemand auf diese Art mit ihm den Kontakt suchen, so würde es einer seiner Sheruta sein und sie würde ihn nicht nur zum Kaffeeklatsch einladen wollen. Deshalb wartete Sumiyaka nun, ob sie sprechen durfte oder er später erneut Kontakt aufbauen würde, wenn es für ihn zeitlich besser stünde. Sollte der letztere der beiden Fälle auftreten, so konnte Sumiyaka sich immernoch erst einmal auf den Weg nach Kirigakure machen, um sich dort neu auszurüsten und Erkundigungen einzuholen, wie sie am günstigsten an ein Boot würde heran kommen. Mit einem kopflosen Aufbruch wäre im Moment niemandem geholfen.




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Name: kösoku ryoku köshin (Bindungskraft Informationsaustausch)
Rang: S-Rang
Typ: Nin-Jutsu
Reichweite: Die Reichweite erstreckt sich über den ganzen Planeten, je weiter weg desto schwerer ist es die Person zu erfühlen und mit dieser zu sprechen.
Chakraverbrauch: Der Chakraverbrauch richtet sich nach Länge des Gesprächs und der Entfernung. Ansonsten Chakraverbrauch: gering. (gering- sehr hoch)
Beschreibung: Der Sheruta ist mit dem kösoku ryoku köshin in der Lage durch den Sheruta Kristall mit den anderen Sheruta zu kommunizieren sowie mit den einzelnen Jinchuuriki. Das ganze funktioniert da jeder Jinchuuriki durch das Bijuu mit den anderen verbunden ist, es sind die 9(10) Hauptdämonen und diese reagieren aufeinander. Was für den Sheruta aber durch dieses Jutsu nicht möglich ist die Veränderung eines anderen Jinchuuriki (dessen Zustand) zu erfühlen, das geht weiterhin nur bei seinem eigenen. Aber die Position der Sheruta und anderen Jinchuuriki lässt sich durch das besondere Training, bei diesem Jutsu genau bestimmen

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Re: [Mizu no Kuni ~ Meer] Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Mi 8. Jun 2011, 19:41

Auf ihre Frage hin, ob er sprechen könne, kam Seitens Dakus keinerlei Reaktionen. "Das heißt dann wohl nein", interpretierte sie das Schweigen. Sumiyaka hoffte, dass ihr Vorgesetzter nicht ebenfalls in Schwierigkeiten steckte. Immerhin hatte sie mit den Erkenntnissen um Niwatori und Mika an diesem Morgen bereits genug Hiobsbotschaften bekommen. Da sie jedoch für den Moment sowieso nicht heraus finden würde können, weshalb Daku nicht antwortete, entschloss sie sich, den Weg nach Kirigakure anzutreten. Etwas steif stakste sie deshalb zu der Feuerstelle zurück und weckte vorsichtig das Riesenfaultier Ozu. Mit einem kurzen Blick auf ihre Bekanntschaft des Vorabends hielt sie jedoch inne. Sollte sie ihn wecken und fragen, ob er sie begleiten wolle? Sah man einmal von Ozu ab, hatte sie schon geraume Zeit keinen wirklichen Begleiter auf ihren Reisen mehr gehabt. Es wäre sicher schön, jemanden zum reden zu haben. Jemand der auch in Worten antworten konnte. Resigniert wandte Sumiyaka ihren Blick ab. Nein. So gern sie ihn noch länger um sich gehabt hätte, sie durfte ihn nicht den Gefahren aussetzen die mit Sicherheit auf sie warteten. Ein trauriges Seufzen entwand sich ihr. Auch wenn sie es nicht beschreien wollte, aber wesentlich schlimmer würde dieser Tag wohl nicht mehr werden können. Doch es war keine Zeit für Selbstmitleid. Sie hatte stark zu sein. Und wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigstens für ihre Freunde! Dabei spielte nichteinmal der Sheruta Schmarn eine Rolle oder das Gewäsch darum, dass es ihre Pflicht sei die Jinchuuriki vor den Machenschaften Akatsukis zu schützen. Darum ging es ihr letztendlich nie. Nur das ihre Freunde sicher leben und glücklich werden konnten, das war ihr wichtig. Nichts weiter. Das ihr dafür Akatsuki im Weg stand bedeutete nur, dass sie und der Rest Sherutas zufällig den gleichen Feind hatten. Gut für beide Parteien, hatten sie dadurch starke Verbündete. Aber als Mitglied Sheruta, als einen Teil der Organisation, hatte sich Sumiyaka nie wahr genommen. Neben Kanjiro, Seiji und Daku kannte sie ja nicht einmal andere Sheruta. Gleichgültig darüber zuckte sie mit den Schultern und wandte sich Kani zu. Vor dem großen Vogel ging sie in die Hocke und wisperte ihm leise zu, "pass gut auf deinen Herren auf, er scheint einen Freund wie dich zu brauchen." Dann erhob sie sich wieder und machte sich auf den Weg Richtung Wälder. Bevor Sumiyaka diese nicht durchquert hatte, würde sie nicht nach Kirigakure kommen. Denn auch wenn sie im Krieg gegen Mizu no Kuni nicht mit hier gewesen war, das wusste sie. Schließlich hatte sie als ehemaliger Anbu Captain nicht nur einmal die Karte der Insel zu Gesicht bekommen. Manche Dinge prägten sich einfach ein. So auch die gegebenheiten eines Landes, das man gezwungen wurde zu tyrannisieren. Leise verließ Sumiyaka den Strand, schlängelte sich den Weg hinauf zu den Felsvorsprüngen und war alsbald verschwunden. Ozu folgte ihr.


TBC - Waldweg [Mizu no Kuni ~ Nebelwald]




[ot - tut mir leid Dave, hab jetzt 3 Wochen gewartet, aber von dir kommt ja nichtmal eine Meldung ab wann du wieder postest - weder hier, noch in den Abmeldungen, noch in Skype ^^]

Dave Juuton
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Re: Meeresbucht

Beitragvon Dave Juuton » Mo 4. Jul 2011, 22:37

Sanftes Meerrauschen und der Glanz der Sonne, wie sie am Zenit verweilt, erleuchten die Meeresbucht in einer Idylle, wie man sie nur aus Büchern oder von Gemälden kennt. Eine leichte Brise transportiert den Sand Widerwillen über den Strand, bis dieser sich schließlich in einer Art Auswucherung verfing. Die Auswucherung war nicht sonderlich groß, einige Zentimeter mehr aber auch nicht. Der Sand stapelte sich immer mehr, er versuchte regelrecht dieses Gewächs zu erklimmen und darüber hinwegzusteigen und tatsächlich schaffte es dann das erste Sandkorn. Nun sah auch das Korn den Ursprung des Hindernis, ein Mensch der sich mitten am Strand der Meeresbucht zu Mittag gebettet hat.

Schwerfällig öffnen sich die Lider des jungen Mannes, der bis vor kurzen noch reglos da lag. Geblendet von den Sonnenstrahlen die aggressiv auf ihn strahlten, kniff er seine Augen zusammen. Er stemmte sich vorsichtig auf seine Hände und suchte ruhig nach einem Orientierungspunkt. Auch seine Augen gewöhnten sich allmählich an das grelle Licht. Als er dann wieder die volle Kontrolle über seinen Körper erlangte, beschloss er sich aufzurappeln. Seine Hände drückten ihn vom Boden ab und brachten in die Hocke, aus der er dann sich nach oben in den Stand bewegte. Etwas verwirrt schaute er sich um, ganz so als wüsste der Junge nicht wo er wäre. Hin und her, fast schon in hektischen Bewegungen suchten seinen Augen die Umgebung ab und blickten dann letztlich stumm in seine Hände. War das alles nur ein Traum? Diese Frau, sie war verwundet gewesen und ich hab sie geheilt…aber was ist dann passiert?

Kurz nachdem der junge Juuton aufstand durchstreifte ein weiterer Gast des Strandes den Himmel. Es war Kani, die wohl zurück von einem Ausflug war und auf Dave zu flog. Mit einer unglaublichen Präzision landete sie federweich auf seiner Schulter. Er blickte nur fragend Kani an. Ganz so als wenn Beide ein tiefes unsichtbares Band verbindet, wusste Dave die Antwort die Kani ihm gab. Niemand gab ein Laut von sich, weder Frage noch Antwort wurden mittels Schallwellen ausgetauscht, dennoch wusste der Juuton ganz genau, was er wissen wollte. Es war also doch kein Traum gewesen, aber wo ist sie so plötzlich hin und wieso kann ich mich an den Rest nicht mehr erinnern? Der Kondor stieß sich von der Schulter seines Herren ab und flog in Richtung Nordwest. Genau über den Strand, wo der Sand zum Wald übergeht, verweilte Kani und zog ihre Kreise. Sie ist also Richtung Kirigakure gegangen…Ich hab noch Fragen an sie…Noch bevor er seinen letzten Gedanken vervollständigen konnte, materialisierten sich zwei Flügel auf seinem Rücken und ließen in empor steigen. Währenddessen zogen sich die Wolken in der Ferne zusammen und bildeten einen grauen Schleier. Auch ein ungeschultes Auge konnte erkennen, dass sich ein Unwetter anbraute, doch das war kein Grund der den Juuton vom Aufbruch hinderte und so flog er geradewegs über die Nebelwälder hinweg.


[align=center]TBC - Waldweg [Mizu no Kuni ~ Nebelwald][/align]

Mukiwara Sumiyaka
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Re: Meeresbucht

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Fr 9. Dez 2011, 11:21

CF - [Kirigakure] Nudelhaus


Nachdem Sumiyaka aus dem Nudelhaus aufgebrochen war und ihre Ausrüstung aus dem Gasthaus geholt hatte, hielt sie noch an einem kleinen Laden und füllte dort ihre Vorräte an luftdicht schließbaren Tüten, um darin Pflanzen aufbewahren zu können und neuen Treibstoff für ihr Boot. Als sie sich beim verlassen der Stadt mit einem knappen Kopfnicken bei der Wache verabschiedete, hatte sie den Eindruck diese würde ihr argwöhnisch hinterher sehen. Ob einer der Anbu, denen sie zuvor in der Stadt begegnet war, ihnen den Auftrag gegeben hatte sie im Auge zu behalten? Es war durchaus möglich. Da Sumiyaka jedoch nicht vor hatte irgendwelche Dummheiten zu begehen, konnte ihr dies egal sein. Ein kleines Stück nach den Toren Kirigakures wartete Ozu auf sie, das sanfte Riesenfaultier mit einer Körpergröße vom 5m. Lies man den Schwanz des Megatheriums außen vor.

Bedacht auf ihren Weg achtend lief Sumiyaka durch den Wald Mizu no Kunis. Ozu trottete neben ihr her und begrüßte sie mit einem sanften Stubsen seiner feuchten, kalten Nase. Es war mittlerweile tiefe Nacht und lediglich das Licht des Mondes spendete etwas Licht durch das dichte Geäst der Bäume. Es war eine Zeit, über die man kleinen Kindern Schauermärchen über die Dämonen und Geister erzählte, die angeblich immer im eigenen Wald hausten, während man Genin strengstens untersagte, Jagd auf eben diese Wesenheiten zu machen. War es hellichter Tag, so wusste jeder Genin, mit stolz geschwellter Brust und durchgedrücktem Kreuz, dass dies alles nur Märchen und Sagengestalten waren. Doch kaum verließen die letzten Strahlen der Sonne ihre Insel, suchten sie die Gesellschaft Gleichgesinnter. Und eine Gruppe junger Genin war fast immer eine sichere Sache. Eine sichere Sache, wenn man darauf wartete, dass sie irgendeinen Blödsinn anstellen würden. Und so war es keine Seltenheit, dass sie sich untereinander hoch schaukelten, bis sie wild entschlossen in den Wald stapfen, um ihren Gefährten und sich selbst zu beweisen dass es keine solchen Dämonen gab. Sie würden es tun, gäbe es nicht dieses Verbot - auf das sich zumindest die meisten besannen.

Sumiyaka jedoch war allein in einem ihr relativ fremden Wald unterwegs, sah man einmal von ihrem pelzigen Begleiter ab. Entsprechend bedacht war sie, den richtigen Weg nicht zu verlieren. Dennoch machte sie hier und da kleinere Abstecher in den Wald und sammelte Pflanzen, die sie auf ihrem Weg nach Kirigakure noch nicht mitgenommen hatte. Als sie endlich an der kleinen Bucht ankamen, in der ihr Boot noch immer auf einer Sandbank saß, war es deshalb bereits früher morgen und der Tag dämmerte. Rote und orangene Schlieren zogen sich über den Horizont und gaben dem Wald einen blutigen Schein. Einen Moment hielt Sumiyaka inne und betrachtete das Naturschauspiel vor sich. Dann wandte sie sich um und machte sich an den Abstieg zum Strand. Dort angekommen bot Ozu ihr an, sie erneut auf seinem Rücken über das Meer zu tragen. Um ihre Ausrüstung trocken zum Boot zu bekommen, nahm Sumiyaka dankend an, erklomm das Riesenfaultier und setzte sich im Schneidersitz auf seine Schulterblätter. Ozu seinerseits stieg in das Wasser des Meeres und schwamm hinüber zum Boot. Dort lud er Sumiyaka ab und schob anschließend das Boot von der Sandbank herunter. Ein kritischer Moment. Sumiyaka lief ins Innere der Kajüte und begab sich auf Hände und Knie. In dieser Position suchte sie den Boden ab und kontrollierte jeden ihr zugänglichen Millimeter nach Spuren einer Beschädigung. Nichts wäre schlimmer als mit einem lecken Boot abzulegen und auf hohe See hinaus zu segeln. Nachdem sie sicher waren, trockenen Fußes übersetzen zu können, setzte das ungleiche Paar Segel und machte sich auf den Weg nach Hi no Kuni. Ihrem ersten Zwischenstopp auf der Reise zu Niwatori.


TBC - [Hi no Kuni ~ Küste] Hafenstadt Duas

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Re: Meeresbucht

Beitragvon Tashiro Fuuma » Mo 20. Apr 2015, 18:15

Come from » Kirigakures Umgebung » Hafen

[align=justify]Die Nebel Kirigakures hatten sich langsam gelichtet und mittlerweile war auch nach und nach das Meer wieder erkennbar. Das Land des Wassers zeichnete sich im wesentlichen durch dieses Element aus, dass hier vorherrschend war und wohl das Paradies eines jeden Suitonjutsuka sein mochte. Kein Wunder also, das besonders fähige Suiton-Anwender wie Kisame Hoshigaki oder Mitglieder des Hozuki Clans hier ihr Zuhause hatten. Konohagakure besaß die Senju, von denen einige hier und da das seltene Mokuton besaßen, wohingegen andere mit dem Erbe des jüngeren Bruders des ersten Hokage geboren wurden, das Erbe des zweiten Hokage Tobirama. Ebenso wie der hochgewachsene Fuuma hatte Tobirama schlohweiß-silberne Haare gehabt und war wie Tashiro ein Suiton-Jutsuka, obschon Tobirama weitaus besser in diesem Element war und als stärkster Suiton-Anwender aller Zeiten gelten musste.
Die Augen des Fuuma waren nun, trotz seiner Affinität zum Suiton, sehr auf allemöglichen Bewegungen fixiert und passten haargenau auf. Eine unerklärliche Bewegung und er würde sich wieder zurückfallen lassen. Aber es schien wirklich so, als ob die Luft rein und die Gefahr durch Rhea vergangen war. Tashiro seufzte tief durch und blickte dann zu seinen beiden Begleitern, die hinter ihm geblieben waren. “Die Luft ist nun rein, wir können uns etwas mehr Zeit lassen. Eventuell machen wir auch noch einige Bögen und Richtungswechsel, falls wir es doch mit einer Verfolgerin zu tun haben.“ Mehr sagte er nicht zu seinem Clanmitglied, bevor er selbiges tat und dann kurzerhand einen Sprung zurück, auf einen Ast machte und dort dann einige Meter in eine andere Richtung sprang, einige Äste beschädigte und so den Gegner in den Irre zu führen suchte. Dann kehrte er sehr vorsichtig wieder zurück – bedacht darauf, keine Spuren zu hinterlassen – und wies Seijitsu und das Katzenwesen an, ihm in die Wipfel zu folgen. Und nur wenige Minuten später waren sie endlich an einer Meeresbucht angekommen, die sehr nach einer isolierten Lage aussah und sich wohl für ein provisorisches Lager anbot. "Ruht euch Beide erst einmal aus, ich werde mich erst einmal umsehen.“

Es dauerte mehrere Minuten, bis der Shinobi zurück kam. Dann nahm er neben dem Jüngeren Platz. “Wir sind sicher und da wir nun etwas Zeit haben, uns auszuruhen, würde ich erst einmal klare Worte finden und wissen wollen, was du von mir lernen möchtest.“ Der große Mann strich über den sandigen Boden Platz und fuhr sich nachdenklich übers Kinn, während er Seijitsu beobachtete. “Und ich würde gerne wissen, was du kannst. Wie weit stehen deine Fähigkeit, was Chakrakontrolle und -manipulation angeht? Wie ist dein Kenntnisstand mit Ninjutsus? Wenn du die nötigen Fähigkeiten hast, werde ich versuchen, dir einige Techniken beizubringen. Allerdings nur, wenn du den Stand hast. Nötigenfalls trainiere ich dich in Taijutsu, auch wenn das keineswegs eine meiner Stärken ist. Aber vielleicht lerne ich auch etwas dazu.“ Genjutsu beherrschte Tashiro auch einige, aber er wollte zunächst hören und dann sehen, was sein Clanbruder konnte.
Sollte er sich als gelehrig erweisen, konnte man da später ansetzen.[/align]
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Re: Meeresbucht

Beitragvon Fuuma Seijitsu » Do 14. Mai 2015, 17:02

cf: Hafen - Mizu no Kuni

Immer weiter und weiter waren sie gerannt und Seijitsu spürte wie die Erschöpfung versuchte Bewusstsein zu verschlingen. Die Worte Tashiros, dass die Luft nun rein war, beruhigten ihn nicht so sehr, wie er es sich gewünscht hatte. Dennoch folgte er ihm bis sie endlich an einer kleiner Bucht halt machten. Man konnte auch Shokubo die Erschöpfung ansehen, doch sah dieser besser als Seijitsu aus. Während der ältere versuchte ihre Spuren zu verwischen, setzte sich der Blauhaarige auf den sandigen Boden. "Ihr seht nicht sehr gut aus Seijitsu - san." Der violette Tiger hatte sich zu ihm gelegt und schaute ihn aus seinen dunkelviolettfarbenen Augen an. "Ich mache mir sorgen um die anderen Menschen, die auch in der Bar waren. Was, wenn sie ihnen etwas angetan hat?" "Dann ist das natürlich schrecklich." "Siehst du? Ich will nicht das unschuldige zu Schaden kommen und dafür muss ich stärker werden." Eine Weile schwiegen die beiden, doch bevor der junge Fuuma in den Schlaf versinken konnte, kam Tashiro wieder zurück. Dann kam es ans Eingemachte, das ältere Clanmitglied erklärte ihm seine Fertigkeiten und wollte seine wissen. Seijitsu kratzte sich verlegen am Kopf. "Ich bin gut im Ninjutsu und habe auch einige Genjutsu gelernt. Dennoch kämpfe ich eher mit Ninjutsu und ich habe für Taijutsu kein Talent. Ich bin auch körperlich nicht gerade der stärkste. Ich möchte Künste lernen, mit denen ich meine Freunde schützen kann. Oder sie zumindest unterstützen." Plötzlich zog er eine Schriftrolle aus seiner Tasche. "Als ich das Dorf verlassen habe, habe ich die hier mitgenommen. Darin befinden sich die beiden stärksten Künste unseres Clans und diese will ich erlernen. Ich wäre aber auch bereit sie dir zu geben." Es war vielleicht ein sehr unerwarteter Fakt, dass Seijitsu seinen Clan bestohlen hatte. "Du hast Shokubo das Leben gerettet und ich... ich möchte das auch. Ich möchte das Leben meiner Freunde retten können. Bitte bring mir das bei." Man konnte in Seijitsu eine ungewöhnliche Entschlossenheit sehen. Er war bereit vieles zu opfern, alles mögliche zu tun, um seinen Traum zu erfüllen. Doch man konnte auch die Unruhe in dem Fuuma erkennen. Schließlich stand Seijitsu auf. "Ich werde schon einmal vorraus gehen. Es wäre zumindest gut, wenn wir pünktlich sind, nicht wahr?" Ein nervöses Lächeln huschte über das Gesicht des Jüngeren. "Du kannst dir so lange wirklich überlegen, ob du mich als Schüler willst." Damit machte sich Seijitsu mit Shokubo auf den Weg.

tbc: Sturmklippe - Mizu no Kuni
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Re: Meeresbucht

Beitragvon Tia Yuuki » Do 14. Mai 2015, 17:20

[s]
Modpost

Ich erteile hiermit 1 VWP an Tashiro, da der Post nicht abgeändert wurde und hier immer noch OHNE Hilfsmittel und OHNE ein entsprechendes Wissensgebiet Feuer gemacht wurde und ein Lager aufgebaut wurde, obwohl dir mehrfach gesagt wurde, dass dies eben ohne Hilfmittel (Feuerzeug/Zelt) oder ein entsprechendes Wissensgebiet eben nicht geht.

Bis der Post entsprechend abgeändert wurde herrscht hier ein Postingstop.

edit: Sarah hat hier die Möglichkeit sich aus der Situation heraus zu posten, da Tashiro noch länger abgemeldet ist und seinen Post vorerst nicht anpasst, bis die Abwesenheit beendet ist. Sarah darf nicht auf das Fehl-RPG von Tashiro bezug nehmen.
[/s]

Postingstopp aufgehoben.
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Re: Meeresbucht

Beitragvon Tashiro Fuuma » So 31. Mai 2015, 12:36

Die Bucht hatte ihre schönen, aber auch gefährlichen Seiten. Von hier aus hatte man natürlich einen guten Ausblick auf den Waldrand und konnte etwaige Gegner sehen, die aus dem Wald heraus treten würden, aber Tashiro war nicht sicher, ob es gut war hier wie auf dem Präsentierteller zu warten. Tatsächlich hatte er aber mehr oder minder seine Gedanken woanders. Er musste sich um Seijitsu kümmern, den Fuuma, der ihm von Aiko Watanabe anvertraut worden war. Die Worte des Anderen allerdings ließen ihn resignirerend seufzen. Wie zur Hölle hatte dieser Junge jemals die Akademie abgeschlossen? Ninjas lebten und starben seit hunderten von Jahren und niemand interessierte sich dafür! Sicher, es gab Bestrebungen, Ninja-Weltkriege klein zu halten aber Tashiro wusste, das es immer Menschen geben würde, die zum siegen alles tun und riskieren würden – auch das Leben vieler Mitmenschen. “Du bist ein Ninja, Seijitsu. Du solltest dir dein Mitgefühl wirklich abgewöhnen, denn sonst kann ich tun was ich möchte, um dich am Leben zu erhalten und du wirst trotzdem sterben.“ Sterben würden sie alle irgendwann, aber die beinahe todessehnsüchtige Verhaltensweise des anderen Ninja machte den Silberblonden Mann rasend.
Der ehemalige Otonin erklärte ihm dann seine Fähigkeiten in den einzelnen Jutsu-Arten, was der Silberhaarige mit einem Nicken akzeptierte. Damit konnte er durchaus arbeiten. “Du willst deine Freunde beschützen“, wiederholte der Fuuma lakonisch und nickte dann, den Kopf dabei leicht schief legend. Jeder hatte seinen Grund, um zu kämpfen und wenn der Fuuma unbedingt einen solchen Grund wählen musste, war das seine Sache. Tashiros Blick wanderte auf die Schriftrolle und er blickte dann, die Worte des Jüngeren vernehmend, auf und schaute diesem direkt ins Gesicht. Scheinbar versuchte der Andere nicht, ihn reinzulegen aber Tashiro war sich bewusst, dass diese beiden Techniken möglicherweise eine gewisse Stärke bedeuteten, die er nutzen konnte. “Das wäre ein akzeptabler Preis.“, stellte er fest, beobachtete dann, wie der Andere aufstand und erwiderte, das er sich schon los machen würde. Tashiro nickte, sehr langsam und beäugte den davontrottenden Kater und Seijitsu.
Er schüttelte den Kopf. Kinder... Diese dümmlichen Träume von Freundschaft und Zusammenhalt waren ein Luxus, den sich die meisten Menschen leisteten, wenn sie jung und unbeschwert waren. Solche Dinge waren die Haarsprangen bei einer Frau. In jungem Alter sah man niedlich damit aus, im gehobenen Alter nur noch lächerlich. Mochte der Andere tun was er wollte, Tashiro würde auch seinen Weg beschreiten müssen. Nun aber wollte er sich noch etwas Zeit nehmen, denn er hatte noch einiges vorzubereiten.
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