Waldweg

Nebel und Regen ist hier keine Seltenheit. Es gibt zahlreiche Inseln, die sogar teils mit Ureinwohnern bevölkert ist.
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Shishi Inuzuka
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Re: Waldweg

Beitragvon Shishi Inuzuka » Do 19. Jan 2012, 23:54

Das große Wiesel und der Sensei redeten nicht sonderlich lange miteinander und Shishis Anflug von Zorn wurde einfach ignoriert. Sie konnte es gar nicht leiden wenn jemand, vor allem dieser neunmalkluge Sensei, sie ignorierte. Sie knirschte mit den Zähnen als dann das Wiesel anfing statt mit ihr plötzlich mit ihrem Hund zu reden.

"Und wie heißt du, kleines Wesen?" Shishi selber gab sich nicht viel mit der Sprache der Tiere. Es war wie eine Art universal Code der mehr aus der Empfindung heraus seine Bedeutung bekam. Die Laute der Tiere sind dabei so etwas wie bei den Menschen der Akzent. Zumindest versuchte ihre Mutter ihr immer das so zu erklären. Usumu konnte sie gut verstehen doch der tiefe Klang des Wiesels dagegen war wesentlich schwerer. Sie konnte nur so viel verstehen das man davon ableiten konnte da er nach usumus Namen fragte. Ein kurzes Kläffen des kleinen folgte dann schon als Antwort.

"Usumu von den Ninken. Freut mich sehr eure Bekanntschafft zu machen Shishisha-san." auch wenn Usumu schüchtern und auch leicht verängstigt war. Er wusste was es bedeutete sich höflich vorzustellen. Immerhin waren sie beide Ninja Tiere und da musste man ja untereinander eine gewisse Etikette waren. Schon nach kurzer zeit ging das Gespräch weiter als der Sensei alle Details der Schriftrollefertig hatte und nun beschloss auf dem Wiesel nach Konoha zu reiten. Das ließ natürlich auch Shishi sich nicht zweimal sagen. Mit einem frohen Sprung sattelte sie auf und sprang direkt hinter den Sensei. Um nicht runter zu fallen, klammerte sie sich von hinten an ihm fest. Ihr Blick verriet allerdings sofort das sie das keinesfalls gerne tat.

"Wenn sie mich fallen lassen Sensei, werde ich sie beim neuen Hokage verklagen. Also sorgen sie dafür das ich vom Wasser fern bleibe!" flüsterte sie ihm kalt ins Ohr. Natürlich war sie nicht annähernd so eine große Zicke das sie deswegen Stress oder Zoff gemacht hätte aber sie wollte ja auch ein gewisses Bild vor dem Sensei aufrecht erhalten. usumu war nun auch aufgesprungen und hatte sich auf Shishis Schulter gesetzt was durch seine geringe Größe kein Problem war.

Out: Sorry das es so lange gedauert hatt aber mein Rechner hatte gewisse Schwierigkeiten^^ Jo ich denke Taka macht dann das Tbc.
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Re: Waldweg

Beitragvon Yoshi Takamaru » Fr 20. Jan 2012, 23:42

Also war es beschlossen, die beiden hatten ohne weites zugesagt und würden in das Dorf zurückkehren, mehr oder weniger. Das sparte Shishisha so einiges an Arbeit. Und nun konnte er die beiden oder besser die drei zurück nach Konoha bringen. Eben noch hatte das Wiesel den Namen des Hundes zu den Füßen der Kleinen vernommen. Usumu also, zumindest konnte sich das kleine Wesen trotz seiner spürbaren Furcht und Unsicherheit noch angemessen vorstellen. Ob man es glaubt oder nicht, aber Kamaitachi waren sehr stolze und vor allem höfliche Wesen. Zu wirkten zwar rau und meist eigensinnig, aber dann nur wenn sie die Sprache der Menschen verwendeten. Ihre Sprache interpretierten die meisten etwas anders, vor allem die jüngeren Wiesel klangen dabei etwas rebellisch und auflehnend aber das täuscht. Shishisha und die anderen älteren Vertreter ihrer Rasse waren da anders. Sie wirkten aufgrund ihres Alters und ihrer Erfahrung schon weitaus ehrwürdiger, dennoch waren sie immer noch intelligente Tiere, die irgendwo immer noch instinktiv veranlagt waren. Shishisha nickt dem Kleinen nur bestättigend zu, dann war er in seine Positon gegangen damit die drei Aufsitzen konnten. Er würde sie persöhnlich nach Konoha bringen. Das war immer noch besser als ihnen hinterher zu trotten wenn sie es auf eigene Faust versucht hätten. Kazma bat ihn auch das er etwas rücksicht auf ihn nahm da sein Arm gebrochen sei. Shishisha ging erstmal in Startposition. Er schnaubte kurz und verdrehte die Augen so das er kurz Kazuma sehen konnte. "Das ist dein Problem. Aber keine Sorge, hier ist zu wenig Platz, ich brauch mehr Spieraum.", meinte er sarkastisch zu dem Jounin. Auch wenn man es kaum glauben konnte, das Wiesel hatte Sinn für Humor. Natürlich würde er auf die Beiden Rücksicht nehmen, immerhin sollte er sie nach Möglichkeit in einem Stück wieder nach Hause bringen. Shishisha schnaubte nochmal, dann ging es los. Ohne sich zu bewegen wurde er in die Luft katapultiert. Er benutzte den Luftstempel um sich auch so nur durch Fuuton durch die Luft zu bewegen, so als würde er fliegen. Dann geschah es wieder, nur wurde das große Wiesel nun mit einem unglaublichen Schub nach vorne wie eine Rakete geschlossen, so das es sofort die Hafenstadt und den Wald hinter sich ließ. Man konnte schon das mehr sehen, nach nur ein paar Sekunden. Shishisha konzentrierte wieder Fuuton an seinen Pfoten und benutze nun das Luftmesser zu benutzen. Diesmal wurde er sogar noch schneller und bewegte sich in Zick Zack durch die Luft. Der Blickwinkel seiner Passagiere sollte sich nun wirklich ständig verändern. Wie ein Blitz wirbelte das Wisel durch die Luft bis es schließlich auf den Wasser aufkam und sich wieder nach vorne katapultierte. Nun setzte es seine Läufe ein und rannte auf allen vieren auf den Wasser. Um genau zu sein auf allen Dreien da es mit der einen Pfote ja immer noch seine Sense hielt. Und dabei war das noch nicht die Höchstgeschwindigkeit. Seine drei Passagiere sollten sich erstmal an die Geschwindigkeit gewöhnen bevor Shishisha weiter aufdrehen würde. Sie waren nun auf der offenen See und Shishisha sprintete kontinuierlich über das Meer. "Wenn einer von euch runterfällt werde ich nicht umkehren können. Bei der Geschwindigkeit würde ich mich überschlagen und der Rest von euch würde wie Fliegen auf die Wasserfläche knallen und sich sämtliche Knochen brechen. Also gut festhalten.", er warte die beiden lieber nochmal vor. Da er sich jetzt im vollen Lauf befand brauchte er eine Weile um seine Geschwindigkeit wieder zu normalisieren. Das war der Nachteil bei der Geschwindigkeit, er konnte die Richtung nicht groß ändern. Er konnte zwar mithilfe des Luftmessers umkehren, jedoch würde er dadurch nur noch schneller werden und sich selbst in Gefahr bringen. Aber die Passagiere konnten sich ja immer noch auf ihm unterhalten während sie unterwegs waren.

Selbsterfunden
Name: Kūki Tera ("Luft-Stempel")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Fuuton
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninutsu 4
Beschreibung: Dies ist ein simples Jutsu der Kamaitachi welches zur Fortbewegung dient. Damit ist der Anwender in der Lage, sofern er das Wind-Element beherrscht, sich in der Luft mithilfe von Fuuton-Chakra abzustoßen. Der Chakraverbrauch beschränkt sich auf jede einzelne Anwendung, sprich bei jedem Mal Abstoßen. So ist man in der Lage sich in der Luft frei fortzubewegen. Je nachdem wie schnell der Anwender ist, kann er sich auch genauso schnell in der Luft fortbewegen. Die Geschwindigkeit des Anwenders wird beim Stoß um 50 % erhöht. Grund ist das Fuuton-Chakra, welches freigesetzt wird.

Selbsterfunden
Name: Eānaifu ("Luft-Messer")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Fuuton
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninutsu 5, Kūki Tera
Beschreibung: Dies ist eine Erweiterung von Kūki Tera. Dabei schnellt der Anwender im Zick-Zack durch die Luft. Durch das Fuuton-Chakra kann er sich in der Luft halten, ähnlich wie beim Kūki Tera. Allerdings ist die Bewegung zügig und durchgängig, nicht so unregelmäßig und spontan wie beim Kūki Tera. Hierbei kann der Anwender seine Geschwindigkeit steigern, um 100%.


TBC: Meer

OUT: Einer von euch sollte als erster auf dem Meer posten. Wer das macht mal unter euch aus ^^

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Re: Waldweg

Beitragvon Maliya » Do 9. Feb 2012, 15:57

[align=center]CF: Onsen[/align]

Die gute Laune von vorhin, war wirklich verschwunden, und dies hatte mehrere Gründe. Erstens die Gruppe aus vier Männern, die anscheinend ärger wollten, aber dann eher welche bekommen hatten. Zweitens das Geschrei und Getuschel der Frauen da Raiko wohl aufgetaucht war und drittens, gingen ihr die scherze von dem Playboy Kirigakures, wirklich gegen den strich. In dem Eingangsbereich, hatte sie sich darüber lustig gemacht, weil das Verhalten mancher Frauen die anscheinenden Shorai anhimmelten einfach für Yuuka lächerlich waren. Der Shorai versuchte sie zu belehren. „Solange du mich nicht mit da reinziehst, ist es mir eigentlich völlig egal. Ich nenne es nur nicht gerade unauffällig was die da treiben und es ist so nervtötend. Aber ich rühre deine Frauen schon nicht an, aber das solltest du bereits wissen.“ Erklärte sie ihm. Selbst seine Argumentation überzeugte sie nicht vom Gegenteil. Denn sie selbst kannte das Gefühl, von aufrichtiger und starker Liebe zu jemanden. Und so hatte sie sich nicht verhalten. Sie drehte sich weg und neigte ihren Kopf in die Richtung des Ausgangs. Nun flog ihr vieles durch den Kopf, besonders Yosuke, doch verbannte sie ihn so gut es ging aus ihrem Kopf murmelte einfach vor sich her. „Glaub mir, ich weiß gut genug wie es ist in jemandem verliebt zu sein.“ Natürlich wollte man dann Aufmerksamkeit von dieser Person. Aber Raiko musste auch zugeben, das einige Frauen die ihm vollkommen verfallen waren sich ein wenig lächerlich machten. Deshalb ging Yuuka auch nicht weiter auf ihn ein, denn von Liebe wollte sie nichts hören, besonders nicht von ihm. Natürlich bemerkte sie auch das es Raiko nervte, das sie ständig die Frauen erwähnte, weshalb sie es auch sein lassen würde. Sie wollt lediglich klar machen, das viele Frauen ebenso ein Nachteil sein können und das sie sich für reife Frauen nicht sonderlich gut verhielten. „Bin ich froh, das es mich nicht gepackt hat.“ Murmelte sie wieder vor sich her. „Entschuldige, ich sehe ja ein, ich habe damit übertrieben.“ Gab sie dann doch zu und drehte sich zu dem Shorai um. Das ganze Getuschel und Gekicher, nervte sie einfach total. Sie wusste selbst nicht wieso. Raiko konnte da ja auch mehr oder weniger nichts für. Weshalb sie einsah, das es falsch gewesen war. Alice hatte wegen Konoha gefragt und bekam auch direkt eine Antwort. Yuuka freute sich mal aus Kiri herauszukommen, es war schon eine weile her das sie mal länger unterwegs war, so wie es sich anhörte, würde es wohl mal eine längere Mission sein. „Dann lasst uns gehen, ich müsste nur Kleinigkeiten beim Anwesen holen, dauert keine 2 Minuten.“ Erklärte sie, glücklicherweise war ihre Tasche immer zur Sicherheit gepackt. Sie würde losgehen wenn Alice ebenso bereit dazu wäre.

Es dauerte nicht sehr lange bis Yuuka an ihrem Anwesen ankam und ihre Tasche holen ging, ob die beiden anderen mit hinein kamen oder draußen blieben war der Hajime relativ egal. So schnappte sie sich also ihre Tasche, packte sich noch ein wenig Proviant ein und hatte dann auch alles um die Mission beginnen zu können. „Na, dann los.“ Sagte sie eher zu sich selbst als zu den anderen.
Am Tor angekommen, verabschiedete sich Yuuka noch einmal lächelnd von den Chuunin, die jedem alles gute und viel Erfolg wünschten. Gestern noch, hatte ihr ein Kampf stattgefunden welcher viele Gefühle durcheinander gebracht hatte. Ob sich dieser Akuma nochmal zeigen würde ? Sie schüttelte den Kopf und schaute konzentriert nach vorne. Jetzt konnte sie darüber nicht nachdenken, am Waldweg angekommen blieb sie stehen und wollte nun wissen, um was für eine Mission es nun genau ging. „Raiko, würdest du nun so Gütig sein und uns in die Mission einweihen ?“ Fragte die Hajime und schaute interessiert in seine Richtung. Was wäre es nun für eine Mission ? Wenn schon drei Jounin an dieser Teilnehmen würden.

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Re: Waldweg

Beitragvon Alice » Mo 13. Feb 2012, 17:14

CF: Onsen

Nachdem Alice zurückgeblieben war um den Sake zu holen traf sie unerwartet auf Raiko, welcher das alkoholische Getränk gleich mal austrank und Alice bei einem falschen Namen nannte. Da die Senju schon von Anfang an nicht unbedingt der Fan den Shinobi war, trübte diese beiden Sachen das Verhältnis von ihr zu ihm gleich nochmal. Er folgte ihr nach einem kurzen Wortwechsel dann auch noch in die Mädchenumkleide, was nicht gerade der Hebung ihrer Stimmung beitrug, aber es war ihr relativ egal, was man von den anderen Frauen nicht gerade sagen konnte den diese Tuschelten und wurden rot im Gesicht. Raiko bot ihr eine Entschädigung für den Sake an und die Kunochi meinte sie habe einfach einen Gefallen bei ihm frei, aber er lud sie trotzdem auf seine Insel ein und sie nahm es mit einem Schultern zucken hin. Alice beachtete diese nicht weiter, nachdem sie sich angezogen hatte und ihre Sachen wieder an sich genommen hatte, suchte sie nach Yuuka – welche im Eingangsbereich bereits auf sie wartete. Nachdem sich Alice und Yuuka etwas über die Fan Girls von Raiko lustig gemacht hatten, kippte die Stimmung etwas, den Raiko sah das anscheinend anders. Alice hatte keine Lust auf lange Diskussionen über Gefühle, den dieses Thema mied sie wie eine ansteckende Krankheit, sie war nicht gerade der Fan von Gefühlen Sie sagte deswegen auch nicht viel, sollten die beiden das Ganze sich untereinander ausmachen, Alice schwieg einfach, das war sicherer für sie und sie musste sich dadurch auch keine großen Gedanken machen wie sie eigentlich wirklich zu dem Thema Liebe stand. Raiko wollte die beiden mit auf eine Mission nehmen und Alice nahm den Vorschlag dankbar an, sie war froh endlich wieder einmal aus dem Dorf raus zu kommen. Raiko wollte aber vorerst nicht mit Informationen heraus rücken, sondern erst später. Alice fragte ob sie nach Konoha gehen könnte, sie würde die Lage dort gerne genauer untersuchen, Raiko hatte nichts dagegen.
Die drei machten sich also auf den Weg, vorerst nur zu Yuuka den diese musste – im Gegensatz zu Alice welche schon alles bei sich hatte – ihre Ausrüstung erst holen. Alice wartete vor dem Haus der Hajime, auch wenn Raiko mit rein gehen würde, würde sie davor warten und ein wenig ihre Gedanken abschweifen lassen. Sie war froh endlich wiedermal raus zu kommen aus dem Dorf und die aussieht nach Konoha zu kommen machte das Ganze noch besser. Den kleinen Kampf den sie vorhin bei den Onsen hatte ihre Lust auf kämpfe wieder neu entfacht und sie hoffte das sie beider Mission vielleicht dazu Gelegenheit finden würde. Vielleicht konnte sie sogar ihre Juin trainieren, bis jetzt hatte sie ja noch keine Gelegenheit dazu gehabt, sie brannte darauf dies endlich einmal auszuprobieren. Sie wollte endlich mit ihrer zweiten Persönlichkeit im Einklang sein, aber Alice wusste dies ein langer und schwerer weg werden würde. Kurz darauf kam Yuuka auch wieder aus ihrem Haus und war fertig, so machten sich die drei auf den weg. Als sie beim Tor vorbeikamen musste Alice schlucken, sie wusste ja schon dass es hier einen Kampf gegeben hatte, aber die Auswirkungen waren doch sehr heftig. “Wenn der Nuke der das getan hat, mir über den Weg läuft kann er was erleben…“ murmelte Alice erbost und ging weiter. Als sie den Wald erreicht hatten fragte Yuuka Raiko ob sie nun die Details der Mission endlich erfahren durfte, auch Alice brannte schon darauf.

Nakamura Masaru

Re: Waldweg

Beitragvon Nakamura Masaru » Sa 25. Feb 2012, 17:54

Das kleine Erlebnis in den Onsen war vorbei. Jetzt wollte Raiko so schnell, wie möglich, die Mission beginnen. Er stellte sich bereits darauf ein, dass es äußert lange dauern könnte. Die Drei müssten einige Länder bereisen. Jedoch handelte es sich nicht lediglich um eine reine Durchreise, sondern sie mussten Personen, welche ursprünglich aus Kumogakure kamen, ausfindig machen und versuchen, dass sich diese entscheiden würden, sich Kirigakure no Sato anzuschließen. Eine friedliche Koexistenz wäre ebenfalls zufriedenstellend, jedoch wollte Raiko ebenso vermeiden, dass er kämpfen müsste. Immerhin war Kumogakure ebenso seine Heimat gewesen. Lediglich die damalige Raikage Isaribi war der Grund, dass er verbannt wurde. Der Grund war gewesen, dass er keine Unterstützung der Söldner Akatsuki wünschte, aber Isaribi dies für eine geeignete Idee hielt den Krieg zu gewinnen. Glücklicherweise hatte Raiko zwei reizende Damen in seiner Nähe. Yuuka kannte er bereits. Von Alice erhoffte er sich, dass sie nicht all zu verklemmt wäre, vielleicht wäre die Mission in diesem Fall etwas unterhaltsamer. Oder vielleicht doch Yuuka. Auf dem Weg musterte er beide nochmals und begutachtete deren Körper. Alice hatte er bereits in den Onsen gesehen, dennoch wollte er sich die Proportionen nochmals ins Gedächtnis rufen. Beide waren, um es direkt zu sagen, sexy. Jedoch wären die Beiden harte Nüsse, welche er erst noch knacken müsste.

Nachdem die Drei die Ausrüstung von Yuuka geholt hatten, verließen sie das Dorf und begaben sich auf den Waldweg. Auf dem Weg dorthin, erblickte Alice das Tor und sprach eine deutliche Ansage aus, welche gegen den verantwortlichen Nukenin gerichtet war. Raiko antwortete beiläufig, blickte jedoch weiter in Marschrichtung: "Keine Sorge, Alice. Ich habe bereits gegen diesen Nukenin gekämpft und das Dorf vor größerer Zerstörung bewahrt. Auch andere Shinobi aus Kirigakure hatten geholfen. Leider musste ein guter Freund von mir dabei sein leben lassen." Die letzten Worte bestärkten den Shorai, die Mission mit Erfolg zu beenden.
Ein Stück weiter wollten die beiden jungen Frauen direkt wissen, welcher Zweck diese Mission erfüllte. Dieses Mal blieb auch Raiko stehen und wendete sich den Beiden zu. "Gerne weihe ich in die Mission ein. Das Ziel besteht darin, dass wir ehemalige Shinobi aus Kumogakure ausfindig machen und diese für Kirigakure gewinnen. Jedoch besteht ebenso die Möglichkeit auf eine friedliche Koexistenz zu verhandeln. Kampfhandlungen sind ebenso erlaubt, jedoch versuche ich dies zu vermeiden. Denn das Blut der Raikage fließt ebenso in meinen Adern. Weil ich, als Schwertmeister, die höchste Position inne habe, werde ich die Leitung der Mission übernehmen. Gemeinsam werden wir das schaffen, ich glaube an euch," erklärte er. Seine Worte waren klar. Seine Stimme war selbstbewusst und anspornend. Jetzt hätten die zwei jungen Frauen die Möglichkeit ihr Talent unter Beweis zu stellen und Kirigakure damit zu unterstützen. "Ich würde die Reise Richtung Norden beginnen. Wir nehmen uns eine Fähre oder ein Schiff und werden nach Kaminari no Kuni reisen. Die Reiche, die wir durchqueren, können wir ebenso nutzen, um mögliche Informationen zu beschaffen," fügte er hinzu, um die erste Anordnung zu erteilen. Seine Worte waren jedoch nicht befehlend gewählt. Es klang viel mehr nach einem Vorschlag.
Dies wäre die erste Mission von Raiko, als einer der sieben Schwertmeister. Wie Alice und Yuuka wohl reagieren würden?

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Re: Waldweg

Beitragvon Maliya » Sa 25. Feb 2012, 20:25

Nachdem Yuuka ihre Ausrüstung geholt hatte, ging es weiter Richtung Tor. In dem Moment wollte Yuuka eigentlich gar nicht daran denken was gestern hier passiert war. Und auch an Akuma wollte sie nicht denken, wegen ihm haben einige Shinobi die am Kampf beteiligt waren ihre Schwäche gesehen. Obwohl sie diese solange versteckt hatte, sie hatte jetzt die Chance wenigstens Raiko zu beweisen das sie nicht schwach war. Und weil Alice dabei war, fühlte sie sich irgendwie sogar besser, obwohl sie sie erst seit heute kannte. Gab sie der Hajime irgendwie Kraft, sie sah sie bereits als Freundin. In diesem Moment ertönte auch schon ihre Stimme, sie drohte damit das der Nukenin der das Dorf angegriffen hatte etwas erleben könnte. Doch der Shorai schien sie mit seinen nächsten Worten beruhigen zu wollen. Yuuka wollte nicht über Akuma reden, er war der Grund weswegen nun so viele neue Fragen für die Hajime unbeantwortet blieben. Sie stellte dem älteren Shinobi die Frage um was es in der Mission eigentlich ginge. Sie strich während die auf eine Antwort wartete einige Strähnen ihres pinken Haares hinter ihr Ohr und schien ein wenig in Gedanken, dennoch hörte sie dem Shorai problemlos zu. Ihn schien es ja immer noch ein wenig zu belasten das sein Freund bei dem Angriff umgekommen war. Sie sah nun auf und schaute zu dem Shorai. Als sie vor dem Angriff alleine mit ihm war, hatten sie über Enttäuschungen geredet. Ob man jemand anderes enttäuschte oder von jemandem enttäuscht wurde, es passiert nun mal und gehört einfach zum Leben dazu. Aber damit umzugehen, fällt einfach nicht immer leicht. Selbst sie kämpfte seit einiger Zeit damit. Und bis jetzt hatte sie es einfach noch nicht geschafft gegen ihre Vergangenheit anzukommen. Plötzlich halte ein Wort in Yuukas Ohren wieder. Schwertmeister? „Ehrlich ? Herzlichen Glückwunsch, Raiko. Seit wann denn ?“ Fragte sie und schaute ein wenig fasziniert in seine Richtung. Er war also Aufgestiegen? Yuuka fing an zu lächeln. Sie freute sich für den Shorai. „Ich denke sogar dass, du für die führende Position besser als jemand von uns geeignet bist.“ Fügte sie noch ehrlich hinzu. Seine Führungsqualitäten hatte man bereits beim Kampf am Tor gesehen, Yuuka war sich also sehr sicher was das betraf. Und wenn Alice es noch nicht verstand, so würde sie es spätestens nach dem ersten Tag oder sogar wenigen Stunden verstehen. Bei der Mission ging es also darum nach ehemaligen Shinobi aus Kumogakure zu suchen. Und diese wenn möglich friedlich dazu zu bringen sich dem Dorf anzuschließen. Raiko erwähnte auch das Kampfhandlungen erlaubt sind. Schließlich sagte er noch das es nach Kaminari no Kuni gehen würde, und die Reiche die durchquert werden ebenso nützlich sein könnten um Informationen zu beschaffen. Sie richtete kurz ihren Gürtel an dem eine ihrer Taschen für Shuriken befestigt ist und wendete sich nun an die beiden. Ihre ganze Kleidung war eigentlich recht simpel aufgebaut. Sie trägt ein mit gold verziertes schwarzes Oberteil, welches keine richtigen Ärmel besitzt, sondern eine Art dehnbaren dünnen Stoff, welches an einem dickeren schwarzen Stück Stoff am Arm befestigt ist. Das Oberteil ist jedoch nicht ganz so lang, sodass man ihren Bauch erkennen kann, doch auch dieser ist mit einem dehnbaren dünnen Stoff bedeckt, aber wenn man genauer hinschaut, kann man auch ihren Bauchnabel erkennen. Als Unterteil trägt sie einen längeren Rock, der an der Seite aufgeschnitten ist, das man auch ihre langen Beine begutachten kann. Dieser wir von dem Gürtel gehalten, an dem die Taschen für die Kunai und Shuriken befästigt sind. Als Schuhe trägt sie lange Stiefel und darunter längere Strümpfe die ihr ein Stück über die Knie gehen. Trotz der Figur betonten Kleidung kann sie sich gut darin Bewegen, auch wenn sie nicht die schnellste war. Dann fiel ihr etwas ein, was sie auch sofort nachfragen würde. „Sollten wir dir nicht noch sagen was unsere Stärken und Schwächen sind, wenn es mal zum Kampf kommt?“ Fragte sie vorsichts halber nach.

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Re: Waldweg

Beitragvon Alice » Sa 25. Feb 2012, 20:42

Alice hatte sich mit Yuuka und Raiko auf den Weg gemacht zu einer Mission, alle drei verließen die Onsen und machten sich auf den Weg zu Yuuka nachhause, den diese hatte noch nicht alles bei sich was sie auf Missionen so mit sich umhertrug und wollte dies vorerst noch holen. Alice ließ ihre Gedanken schweifen, sie war nicht gerade die große Rednerin im Moment den es ging ihr vieles durch den Kopf. Besonders musste die Kunochi ständig an das Mal auf ihren Bauch denken und jedes Mal wenn sie einen Gedanken fasste der etwas damit zu tun hatte kribbelte es, was natürlich nur Einbildung war und das wusste Alice auch. Sie überlegte sich ob sie wohl noch immer Auswirkungen spüren würde, jetzt da sie – was Alice annahm – eine längere Reise vorhatten und sie wohl viel unterwegs war, also nicht nur ‘faulenzen‘ konnte im Dorf. Es war ihr Recht rauszukommen, aber sie hoffte dass es nicht anstrengend werden würde und betete dass sie das Juin nicht so einfach einsetzen musste. Auch wenn es sie unglaublich reizte, wusste sie dass sie es als letzten Ausweg aktivieren würden, denn bisher hatte sie es noch nicht benutzt. Sie wusste nicht was sie genau damit erreichen konnte und wie sie es kontrollieren konnte – auf keinen Fall wollte sie die Beiden verletzen. Außerdem ahnte Alice dass wenn sie ihre neue Errungenschaft einsetzen würde, würde die andere Person in ihr, dies nicht einfach nur beobachten. Sie wusste das sie diejenige sein wollte die es beherrschte das Juin und ihren Körper. Bis jetzt war sie lange still gewesen, wenn man es mit der Zeit davor verglich. Allerdings war es ja auch nicht immer so, dass sich die beiden unterhielten. Alice war ganz froh darüber dass sie ihren Kopf und Körper zurzeit alleine für sich hatte, denn die Stimmung zwischen den beiden jungen Frauen war so wechselhaft wie das Wetter in den Bergen. Was wohl auch daran lag das die beiden unterschiedlich waren wie Tag und Nacht, zumindest in den meisten Dingen.
Als sie am Tor vorbei kamen, war Alice nicht gerade begeistert darüber wie groß die Zerstörung hier war. Von Raiko erfuhr sie dass er beim Kampf ebenfalls dabei war und das ein Freund von ihm dabei sein Leben ließ, was die Stimmung der Gruppe nun nicht gerade hob. Alice wollte nun nicht mehr sagen, den sie wusste wenn es um ihr Dorf ging wurde sie leicht ausfallend und sie wollte sich nun einmal nicht gerade von ihrer schlechtesten Seite zeigen, zumindest am Anfang noch nicht. Auch Yuuka schwieg zu diesem Thema und Alice fragte sich was sie wohl dachte, aber sie wollte sie nicht darauf ansprechen. Die drei verliesen Kiri und machten sich auf den Weg in den Wald. Beide Frauen, Yuuka und Alice, fragten den Shinobi ob sie nun endlich den Grund für die Mission erfahren würden. Raiko war endlich so gnädig und erzählte es ihnen, sie sollten ehemalige Shinobi aus Kumogakure ausfindig machen und für ihr eigenes Dorf gewinnen. Kampfhandlungen waren erlaubt, aber würden nicht wirklich vorteilhaft sein, fand zumindest Alice. Raiko verreit ebenfalls das in seinen Adern auch das Blut der Raikage floss daraus konnte die Senju schon einmal schlussfolgern das er wohl über das Raiton Element verfügte. Eine wichtige Information. Er war außerdem Schwertmeister, was Alice nun weniger gefiel sie mochte keine Schwerter ihre ganze Familie war dank einem ausgelöscht worden. Er sagte er würde die Leitung übernehmen und Alice nickte zustimmend. Sie hatte darauf ohnehin keine Lust. Da Alice nicht wusste welchen Rang Raiko vorher gehabt hatte erfuhr sie erst als Yuuka von der ‘Beförderung‘ sprach das es wohl nicht ein Schwertmeister war. “Herzlichen Glückwunsch, ein Rang denn nicht jeder so leicht bekommt.“ schloss Alice sich an und gab somit auch ein Kompliment weiter. Raiko erklärte ihnen den Weg den sie nehmen würde und Alice freute sich übers Meer zu fahren, sie liebte das Wasser. Yuuka fragte noch ob sie einander ihre Stärken und Schwächen sagen sollten, falls es zum Kampfe komme. Auch Alice hatte daran gedachte, würde aber das Juin vorerst nicht erwähnen. Immerhin wusste sie auch noch nicht ob es eine Stärke oder Schwäche war. “Was wahrscheinlich die nützlichste Information an mir als Kunochi ist, ist meine Medic Nin Ausbildung…“, fing Alice an zu sprechen, “Ebenso verfüge ich über das Senju Erbe Suiton und beherrsche Ninjutsu gut, Stärke und Taijustu sind nicht meines, wie auch bei solch einem zierlichen Körper.“ beendete Alice ihre Bewertung von sich selbst und zeigte auf ihren Körper um zu verdeutlichen was sie meinte. Sie würde den anderen aufmerksam zuhören und sich die Informationen gut merken. Die drei folgten dem Weg und Alice kam wieder Konoha in den Sinn. “Raiko…hast du Informationen, also genauere, was in Konoha vorgefallen ist?“ fragte sie den Shinobi. Alice war einfach zu neugierig.

Nakamura Masaru

Re: Waldweg

Beitragvon Nakamura Masaru » Mi 29. Feb 2012, 04:27

Endlich konnte die Truppe auf die Mission aufbrechen. Kurz zuvor hatten sie die Ausrüstung von Yuuka geholt und das Tor durchquert, um anschließend im Waldgebiet einen Augenblick zu verweilen. Dort würde die Mission einmal kurz durchbesprochen werden, um anschließend den Marsch Richtung mehr fortzusetzen. Raiko hatte vor, über das Meer zu reisen, um sich nach der Ankunft nach Kaminari no Kuni durchzuschlagen. Vielleicht gäbe es dort Überlebende. Irgendeine Person würde sicherlich wissen, wie die Zerstörung des Dorfes abgelaufen war. Vielleicht wusste er sogar, welchen Weg die Flüchtlinge und Überlebende gewählt haben. Dies wäre der erste Schritt in seinem Plan. Dann würde er sich mit seinem Team durch die Reiche durchschlagen, bis hin nach Tsuchi no Kuni. Dort würde er entscheiden ob er nochmals nach Kaze no Kuni gehen würde oder direkt Richtung Hi no Kuni sich fortbewegenen würde, um die Rückkehr anzutreten. Die Reise würde sicher eine lange Zeit dauern. Er frage sich selbst, ob der Mizukage wirklich richtig entschieden hatte, denn auch Kirigakure war unter Gefahr. In einem solchen Augenblick schickte er einen seiner sieben besten Shinobi aus dem Dorf? Aber er war der Mizukage, er wüsste sicher, was gut für das Dorf sei.

Als der Zeitpunkt gekommen war, Raiko Fragen zu stellen, erkundigte sich Yuuka natürlich nach dem Verlauf der Mission. Freundlich, wie Raiko war, erklärte er das eigentliche Ziel der Mission und war gespannt, wie die Beiden auf das Erzählte reagieren würden. Es schienen zwar Beide nicht äußert begeistert, doch schienen sie ebenso wenig abgeneigt zu sein. War das ein gutes oder schlechtes Zeichen, fragte sich Raiko. Als Raiko jedoch mit der Gruppenleitung fortfuhr, bemerkte Yuuka, dass er Schwertmeister erwähnt hatte. Sie schaute ein wenig fasziniert in seine Richtung und fragte, seit wann er denn aufgestiegen war. Er lächelte in ihre Richtung und antwortete entspannt, doch mit kaum einer Spur Stolz: "Mittlerweile bin ich seit gestern Schwertmeister. Ich wollte nicht das Schicksal des Dorfes an mir vorbeilaufen lassen, sondern handeln. Aus diesem Grund bat ich darum, dass ich einen Rangaufstieg bekomme. Unser neuer Mizukage, Aokali, befürwortete dies und ernannte mich." Ebenso erhielt er Glückwünsche von Alice, welche er nickend anerkannte. Während Alice weiterhin glücklich zu sein schien, dass sie über das Meer fahren könnte, plante Raiko weitere Schritte der Mission. Natürlich könnten sie ein Boot von Raiko Island nehmen, doch wäre vielleicht ein Transportschiff geeigneter. Natürlich könnte er zusammen mit den Frauen auch mit dem Kreuzfahrtschiff von Raiko Island fahren, doch wäre dies vielleicht ein wenig zu übertrieben und protzig zudem. Außerdem begutachtete er Yuuka in diesem Moment etwas genauer. Er konnte sogar durch den dünnen Stoff, welcher ihren Bauch bedeckte, ihren Bauchnabel sehen. Neckisch drückte er mit seinem Finger gegen ihren Bauchnabel und meinte ironisch: "Dein Bauchnabel ist aber sehr gut bedeckt, damit ihn niemals jemand sehen kann."

Jedoch setzte Yuuka schon bald das Gespräch fort und merkte an, dass es nützlich sei, die Stärken und Schwächen auszutauschen. Obwohl Raiko vorgehabt hatte, dies selbst in Erfahrung zu bringen, war es natürlich umso geschickter, wenn dies bereits ein anderer ansprach. Alice erklärte, dass sie eine Medic-Nin sei und ebenso das Suiton-Erbe des Nidaime Hokage besäße. Somit zählte vor allem Ninjutsu zu ihren Stärken. Taijutsu war eine ihre Schwächen, genauso wie von Yuuka. Zwar hatte Yuuka bisher nichts darüber gesagt, doch konnte Raiko dies als geübter Kämpfer und ehemaliger Anbu anhand ihrer Bewegungen gut feststellen. Raiko nickte Alice mit einem freundlichen Lächeln zu und begann selbst seine Worte loszuwerden. Dieses Mal etwas lockerer, als bisher: "Naja, ich bin der richtige Ansprechpartner, sollte jemand ein Gewitter vermissen. Als Shorai Erbe und Erbe der Raikage zähle ich Raiton zu meiner Spezialität. Ebenso das Mischelement Ranton. Als Schwertmeister muss ich natürlich in Taijutsu bewandert sein, doch ihr wollt wissen, worin meine Schwäche liegt?" Daraufhin deutete er grinsend auf Yuuka. "Sie ist meine Schwäche!" Mit diesen Worten spielte er auf ihr Talent als Genjutsuka an.
Während die Drei weiterhin dem Weg folgten, erkundigte sich Alice nach Konohagakure. Auch Raiko hatte nur das Übliche über das Blätterdorf gehört, weshalb er den Kopf schüttelte und folgende Worte erwiderte. "Auch meine Wenigkeit hat nichts über Konohagakure no Sato gehört. Ich schätze jedoch, dass wir auf unserer Reise mehr erfahren werden." Ebenso fügte dem Gesprochenen noch eine Frage an: "Wollen wir eigentlich lieber mit einem Transportschiff oder einem Schiff von Raiko Island fahren." Interessiert blickte er kurz zu Beiden, setzt jedoch direkt den Weg wieder fort und richtete seinen Blick nach vorne.

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Re: Waldweg

Beitragvon Maliya » Mi 29. Feb 2012, 19:50

Nachdem beide Frauen endlich Erfahren haben um was es in der Mission überhaupt ging, schien Yuuka zufrieden. Schließlich musste sie auch wissen um was es ging. Wirklich Gewalt mussten sie sowieso nicht anwenden, Yuukas Genjutsus waren nicht von schlechten Eltern, und auch wenn es bloß Illusionen waren, so sollte man diese nicht unterschätzen. Aber Yuuka wollte gar nicht das es so weit kam, auch wenn sie die Lust dazu verspürte ein wenig zu Kämpfen und ihre Fähigkeiten zur Show zustellen. Doch würde es nichts bringen die Kumoshinobi zu zwingen nach Kirigakure zu bringen, viel eher sollte man sie überzeugen und ihnen die schönen Seiten des Dorfes zeigen. Denn auch Kirigakure hatte etwas Wundervolles. Schließlich teilte der Shorai den Frauen mit das er Schwertmeister war und die Leitung übernehmen würde. Die Hajime hatte dagegen nichts einzuwenden, und gratulierte ihm für seinen Aufstieg. Er war also seit gestern Schwertmeister, Yuuka freute sich wirklich für den Shorai. Doch fiel ihr Blick nun auf Alice, die irgendwie einen zufriedenen Gesichtsausdruck machte. Lag es daran das es nun weiter übers Meer ging? Yuuka legte die Hand auf ihre Schulter und lächelte sie an. „Ich weiß, wir kennen uns erst seit heute, Alice. Aber ich bin froh dass, du mitkommst. Auf das wir uns viel besser kennenlernen werden…“ Kam es von der jungen Kunoichi. Sie meinte es vollkommen ernst und wollte Alice wirklich besser kennenlernen. Plötzlich spürte sie wie Raiko gegen ihren Bauchnabel drückte, sie wich ein Stück zurück und unterdrückte ein kichern mit einem freundlichen lächeln. „Da bin ich etwas empfindlich. Und ja, nur Männer wie du können diesen sehen, damit sie schneller in meine Falle tappen.“ Witzelte sie ebenso neckisch. Dass man ihren Bauchnabel sah, störte die Hajime nicht. Schließlich sollte es so sein, sie fand es hübsch und der Stoff war angenehm weich. Schließlich erkundigte sich die Kunoichi nach den Stärken und Schwächen der beiden, weil sie es als gut empfand dies zu wissen wenn es wirklich zu einem Kampf kommen sollte. Alice erklärte den beiden sofort, was sie gut konnte. Sie war Medic und Erbe des Senju-Clanes. Und ebenso beherrsche sie Ninjutsu gut. Als sie anfing ihre Schwächen aufzuzählen deutete sie auf ihren Körper, er war ebenso zierlich wie der von der jungen Hajime. Yuuka lächelte die Senju an und gab ihr so zu verstehen, dass sie sich bedankte für die gegebenen Informationen. Dann fing Raiko an mit seinen Stärken. Er war Erbe des Raikage und ist gut in Raiton und Ranton. Also schien er wie bereits gewusst sehr gut in Ninjutsu bewandert zu sein. Als Schwertmeister natürlich auch in Taijutsu. Also glich er damit ihre und Alice Schwächen ganz gut aus. Als er dann zu seinen Schwächen kam, deutete er auf Yuuka. Sie lächelte bloß und fing dann selbst an. „Wie man sich nun Sicher dank Raiko denken kann, ist meine Spezialität das Genjutsu. Ebenso bin ich gut in Ninjutsu, als Chakranatur habe ich Fuuton und Doton.“ Kam es knapp von der jungen Kunoichi. „Meine Schwächen sind wie man sich sicherlich denken kann, Taijutsu, körperliche Stärke und Geschwindigkeit.“ Fügte sie noch hinzu. Schließlich fragte Alice noch ob Raiko Informationen über Konoha hatte. Jedoch schien auch er nichts Genaueres zu finden, dann fragte die Gruppe das Transportschiff oder ein Schiff von Raiko Island nehmen sollen. „Welches wäre denn angenehmer? Du müsstest deine Schiffe ja bestimmt gut eingerichtet haben. So hätte sicherlich jeder bei der Fahrt ein wenig angenehmere Privatsphäre, auch wenn es mich weniger stören würde wenn ich eine Kabine mit Alice hätte.“ Sagte sie ruhig und lief weiter. Die Gruppe würde schon bald den Hafen erreichen.

[align=center]TBC: Hafen[/align]

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Kairenshi Karasunaki

Re: Waldweg

Beitragvon Kairenshi Karasunaki » Do 7. Jun 2012, 17:42

Rand des Waldes

Kairen war erst seid wenigen Schritten im Wald von Kirigakure, direkt auf einer einfachen Schuttstraße. Hinter ihm konnte man noch die Einbuchtung ins Dickicht des Waldes sehen, denn dort strahlte das Licht uneingeschränkt in das Unbekannte. Doch hier, nur wenige Meter weiter, schien jegliche Sonne und Schönheit den Wald zu meiden. Stellenweise dichter Nebel durchzog die Ebenen, kalter Wind, der zaghaft durch die Blätter heulte. Vom Moos bewachsene Bäume, die als einzige wussten, was Kairen bevorstand. Alles in allem eine düstere Umgebung, die normale Menschen womöglich lieber mieden, doch Kairen - Tja, dem gefiel es hier: "Atemberaubend. Eine Zusammenspiel aus unentdeckter Bosheit und schauriger Anspannung. Dazu diese dauerfeuchte Luft und Schrecken hinter jeder Ecke - Hier könnte man sich wirklich niederlassen." Kairen rieb seine Hände ineinander, während er freudestrahlend philosophierte. Er stellte sich ein kleines Häuschen mitten im Wald vor, rein aus Holz; ein oder zwei Zimmer sollten ausreichen. Ein schicker Kamin mit großen Kessel, eine kleine Experimentierecke. Natürlich darf die Küche und ein großes Bett nicht fehlen, man weiß ja nie, wer zu Besuch kommen will. "Ja, gefällt mir. So könnte man leben. Fernab von jeglichen nervigen Plagen, die das Dorf wahrscheinlich zu bieten hat. Vielleicht mache ich diesen Gedanken wahr." Gleichzeitig würde Kairen so seinen Aufenthaltsort schwer ausfindig machen, denn letztendlich war er immer noch Nukenin, ein Gesetzloser, ein Verbrecher und gesucht von den Shinobi Konohagakures, insbesondere dem ANBU-Trupp. Aber Kairen hatte sich bislang einen guten Zeitpuffer verschafft. Zwei Jahre im Untergrund, eine Zeit, die dafür sorgen sollte, dass sich die ANBU nicht mehr effektiv auf die Suche nach dem Flüchling machten. Solange er sich in Kirigakure nicht zu auffällig benimmt, gab es die Chance, nicht entdeckt zu werden. Pech wäre es natürlich dort auf Shinobi aus seinem Heimatdorf zu stoßen - Das könnte Schwierigkeiten mit sich ziehen. Für Kairen war es also wichtig, Verbündete in Kirigakure zu finden, die ihm im Notfall den Rücken deckten. Und dann gibt es da ja noch diesen einen Trumpf, den er sich erarbeitet hat...

Kairen war nun bereits seit mehreren Stunden unterwegs und es wurde Zeit für eine Verschaufpause. Mittlerweile müsste er sich ziemlich in der Mitte seiner Strecke befinden. Cirka zwei Meter vom eigentlichen Straßenweg entfernt, machte es sich Kairen an einem Baum bequam. Angelehnt und mit geschlossenen Augen genoss er die Atmosphäre des Waldes, sog jeden Geruch, jedes Geräusch in sich auf und verweilte in seinen Gedanken. "Jetzt ein Spinnenbein-Eintopf. Dazu in Fledermausblut eingelegte Rindsaugen." - Ja, Kairen hatte einen sehr eigenwilligen Geschmack, was besonders durch seine Zeit bei den Krähen, aber auch durch das Blut Yatagarasus, seinem Begleittier, resultierte. In der Öffentlichkeit sollte der Nukenin es aber sicher unterlassen, von solchen Speisen zu schwärmen, geschweige sie zu Essen oder jemanden anzubieten. Das würde höchstwahrschlich zu gewissen Komplikationen führen. Doch solange er frei von den Blicken anderer war, konnte sich der junge Mann die Freiheit nehmen, von solchen und anderen Leckereien zu träumen. Apropo Yatagarasu, wo steckte der Halunke denn eigentlich wieder? "Ob Yata schon fertig mit seiner Erkundungstour ist? Immerhin habe ich ihm nichts geringeres aufgetragen, als jedes große Shinobidorf zu besuchen und Neuigkeiten herauszufinden. Sicherlich wird er bald zurückkehren, schließlich ist es schon einige Wochen her, dass ich ihn fortschickte." Aha, so war das also. Yatagarasu, die Krähe Kairens, durfte den Laufburschen, oder eher beflügelten Spion spielen und Informationen für Kairen einholen. Eine gute Idee, denn immerhin drang seit zwei Jahren keine Neuigkeit in die Ohren des ehemaligen Naras, so abgeschottet lebte er von der Welt bei den Anchu's. Kairen zog ein letztes Mal durch tiefes Einatmen die kühle, feuchte Luft in seinen Körper, ehe er aufstand, seine Hände über sein Becken, direkt neben der Wirbelsäule legte und dann mit einem kräftige Ruck seinen Oberkörper nach hinten warf, während er mit seinen Armen gegendrückte - Ein lautes Geknacke schallte durch den Wald. "Aaaah!", stöhnte Kairen vor sich hin und nahm wieder eine normale Haltung ein. "Ich sollte erste Vorbereitungen treffen... Wenn man eines auf dieser Welt brauch, dann sind es Augen, viele Augen, die überall nach dem rechten sehen." - Mit diesen Worten formte Kairen gelassen einige Fingerzeichen - "Sanzengarasu no Jutsu". Plötzlich schossen unzähle Krähen durch das Dickicht des Waldes und platzierten sich auf den Ästen der Bäume rund um den Nukenin. Kairen wartete, bis auch die letzte zur Ruhe gekommen war und erhob dann das Wort nach einem kleinen Räusperchen: "Halle meine kleinen Freunde. Schön, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Wie ihr hier rumsitzt, erhaltet ihr die Ehre meine Augen und Ohren auf dieser Welt zu sein. Ich will, dass ihr ausschwärmt und auch überall im Land verteilt. Soabld ihr wichtige Neuigkeiten oder Informationen aufschnappen könnt, berichtet mir davon." Kairen verdankt dem Blut seines Begleittieres nicht nur einen ekligen "Fluch", der auf ihm lastet, sondern besonders die Fähigkeit mit Lebewesen zu kommunizieren und Krähen oder Raben befehle zu erteilen. In ihrer Rangfolge stellt Kairen einen König dar, dem es Folge zu leisten gilt. Selbst, wenn es den eigenen Tot bedeutet. Kairen verschreckte die Arme hinter seinen Rücken und lief mit kurzen Schritten auf und ab. "Ein Versagen wird nicht geduldet. Macht mich Stolz! Und nun, fliegt in den Horizont." - "Verdammt war das episch!" - Kairen beendete seine Ansprache und alle Krähen starteten mit lautem Gekrächze ihre Reise. Einige Augenblicke verfolgte Kairen mit zufiredenen Blick das verschwinden seiner Krähen, ehe er sich selbst wieder auf den Weg machte. Noch immer stand locker die Hälfte des Weges vor ihm.

Weitere Stunden verstrichen. Solangsam machte das absolut keinen Spaß mehr. Kairen schlenderte bereits schlaff wie ein Waschlappen über den feuchten Erdboden, der seine Route nach Kirigakure darstellen sollte. Er ließ seinen Oberkörper nach vorne gebeugt und seine Arme hängen, wodurch sie fast den Boden berührten. Mit angestrengter und müder Mimik setzte der arme Nukenin einen Fuß vor den anderen, bis - "Wahh!" - er über einen Stock stolperte und mit dem Gesicht und auf Knieen auf dem Boden landete. "Womit habe ich das verdient?", pustete er durch den Schlamm am Boden, der teilweise sein Gesicht bedeckte. Vor ihm sprang plötzlich eine schwarze Katze aus dem Gebüsch und stolzierte die Straße entlang, als ob sie Kairen komplett ignorieren würde. "War ja klar...", blubberte es erneut hinter dem Schlamm hervor. Kairen hatte es nicht so ganz mit Katzen, besonders mit schwarzen. Waren diese Tiere in seiner Nähe, wurde er wortwörtlich vom Pech verfolgt und es passierte ein Missgeschick nach dem anderen. Doch das sollte es an diesem Tag noch nicht an Pech gewesen sein. "Der ist ja noch leichtere Beute als gedacht.", ertönte eine helle Stimme zu Kairens Rechten. Ein Blick nach oben verrieht dem ehemaligen Nara, dass er wahrscheinlich schon seit einer ganzen Weile von zwei Typen verfolgt wurde. Ein großer, schmalgebauter Mann mit spitzen Zähnen, hochgestylten weißlichen Haaren und typischer Verbrechermimik, grinste Kairen über beide Backen an und spielte dabei mit einem Kunai in seiner Hand. er ließ es rotieren, schlug es hin und wieder auf die Handfläche seiner anderen Hand und poste im allgemeinen sehr siegessicher vor Kairen herum. Nunja, den Krähenfreund selbst interessierte im Moment nur die Eleganz und Sicherheit, die der Typ mit seinem Kunai bot. Der zweite war ein etwas dicklicher, molliger Mann, ein bisschen kleiner als der erste. Er trug kürzeres, blaues Haar - Aber besonders auffällig war - "Pfff, deine Nase!", kicherte Kairen hervor, noch immer im Schlamm steckend. "Halts Maul, du Blindgänger! Sonst stopf ich es dir persönlich!", schrie der Dicke aggressiv heraus, indem er einen Schritt nach vorne setzte und seine Faust aufbäumte. Dadurch kam seine große, rötliche Knollnase glatt noch besser zum Ausdruck. "Bleib ruhig, der ist doch ohnehin gleich nur noch Futter für die Tiere.", reagierte der andere. Kairen musste erkennen, dass er in diesem Fall nicht um einen Kampf herumkommen wird. Also stützte er sich ab und stand auf. Während er sich mit dem rechten Arm den Schlamm aus dem Gesicht wischte, versuchte er seine Gegner noch kurz zu warnen, immerhin eine Sache der Höflichkeit: "Wenn ich an eurer Stelle wäre, würde ich heute mal auf die paar Groschen verzichten, die es zu erbeuten gibt..." Dann warf Kairen seinen Blick wieder zu seinen beiden Freunden, doch diesmal war es ein psychotischer Gesichtsausdruck, in den die beiden sahen. Offene, übergeschnappte Augen, ein kleines, mörderisches Grinsen. Nun, der junge Mann wurde nicht ohne Grund als A-Rang Nukenin eingestuft, ganz zum Pech seiner Opfer. "Alter, mach ihn fertig!", sprach der Dicke und sein Kumpel schoss mit dem Kunai in der Hand auf Kairen. Der Shinobi sprang nach hinten zurück, um genügend Freiraum zwischen seinem Kontrahenten und sich selbst zu erhalten, genügend Platz, um eines seiner Jutsu anzuwenden: "Ninpō: Kage Nui", nachdem er ein Fingerzeichen formte, schnellte sein Schatten nach vorne und teilte sich in spitze Schattenspeere, die seinen Gegner im vollen Lauf abfingen und aufspießten. "Argh, ein ... Shinobi.", keuchte der schmalte Typ und sackte, nachdem Kairen seine Schatten zurückzog, leblos zu Boden. "Verdammt!", schrie der Dicke von hinten und nahm seine Beine in die Hand, um zu flüchten. Kairen wartete einen Moment. Soll der Fette doch seinen Vorsprung bekommen, weit schafft er es ohnehin nicht. Der Dicke rannte wie vom Tod verfolgt - Nunja, doch recht zutreffend. Der Schweiß rollte über sein Gesicht. Man spürte regelrecht seine Todesangst. Plötzlich kam ein undefinierbares Objekt von der Seite geschossen, relativ klein und lenkte den Blick des molligen Typs auf sich. Als er wieder nach vorne blickte stand dort Kairen mit erhobenen Kunai. "Booh!", rief der Nukenin und rammte seinem Gegner das Kunai ins Gesicht. Blut spritzte zu Boden, gefolgt vom einen weiteren leblosen Körper.

Mit dem "Ninpō: Karasu Mane no Jutsu" konnte sich Kairen in eine Krähe verwandeln und so seinem Kontrahenten mit hoher Geschwindigkeit folgen, ihn einholen und letztendlich kaltblütig niederstrecken. Zuvor beseitigte er die erste Leiche und schaffte sie vom Weg - So viel zum Thema "Keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen" - Auf dem der kleine Nukenin nun weiterstolzierte, als wäre nichts passiert. Schon ein seltsamer Kerl, dieser Kairenshi Karasunaki... In der Ferne konnte er bereits einen Lichtschein sehen, der den Ausgang des Nebelwaldes präsentierte. "Na endlich."

Stadttor von Kirigakure





Selbsterfunden
Name: Ninpō: Karasu Mane no Jutsu ("Ninjamethode: Technik der Krähenimitation")
Jutsuart: Hiden, Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Gering pro Post
Voraussetzung: Ninjutsu 5, Chakra 5, Henge no Jutsu
Beschreibung: Bei diesem Jutsu verwandelt sich der Anwender in ein perfektes Abbild einer Krähe - Dafür ist ein einhändiges Fingerzeichen nötig. Dem Anwender wird es erlaubt, sich in der Krähenform agil und fliegend fortzubewegen. Durch die zunehmende Agilität, Bewegungsfreiheit, verringerte Größe und akrobatischen Möglichkeiten verdoppelt sich die Geschwindigkeit des Anwenders und seine Chance Angriffen auszuweichen wird erhöht. Innerhalb dieser Form können keine Jutsus benutzt werden. Der Anwender verwandelt sich durch seinen Willen, oder bei Bewusstlosigkeit in seine natürliche Form zurück.

Gareth

Re: Waldweg

Beitragvon Gareth » Do 6. Sep 2012, 15:09

CF: Turm der Mizukagin
[水 Kapitel 011: Der Mann mit dem Vogel 水]

Endlich mal ein bisschen Ruhe und Zeit für sich. Gareth hatte die Flüchtlinge ausgeliefert und Haruka den Rücken gekehrt. Nicht aus Wut oder sonstigem Groll: Er suchte die Einsamkeit. Wenn der Schwertmeister alleine war konnte er besser überlegen und zur Ruhe kommen. Das weiße Gewand mit dem Schriftzug "Torheit" flatterte im Wind, während der Sabaku das Dorf Richtung Waldweg verließ. Es war ziemlich wenig los am heutigen Tag und so entschied sich der "Große" für einen Spaziergang. All diese Geschichten rund um Minato und auch die Worte von Hajime Yúuka hatten ihn nachdenklich werden lassen. War er wirklich so auf die Vergangenheit fixiert? Konnte er den Tod seiner Frau einfach nicht vergessen? Der Schwertmeister grübelte, während er mit seiner Sandklinge herumspielte. Vielleicht hatten sie ein Stück weit Recht. Er hatte keine Zukunftperspektiven und das verleitete ihn nahezu in der Vergangenheit zu leben. Es war Zeit nach vorne zu blicken und den Traum vom eigenen Team wahr zu machen. Er musste nur die entsprechenden Leute rekrutieren. Die meisten von diesen Teams hatten hatten Zahlen oder bekamen gar komische Namen zugesprochen. Der Sabaku wollte das vermeiden... er würde sich selbst eine Zahl aussuchen. Wieso eigentlich nicht die 13? Team 13! Das klingt doch ansprechend. Es verbreitet Schrecken, Angst und Ungewissheit... alles in allem das was Gegner spürten wenn sie mit Gareth in Kontakt kamen. Der Große schmunzelte.

"Du dreckiges Vieh. Komm' her wenn ich nach dir rufe. Du bist keinen müden Penny wert." Gareth nam die Schreie eines Mannes war. Er stand auf einer Lichtung und fluchte. Grund genug mal nach dem Rechten zu schauen. Gareth steckte sein Schwert zurück in die Fassung und bewegte sich durch anliegenden Sträucher - hin zu dem Mann mit der kargen Wortwahl. Angekommen auf dem kleinen Plateau konnte man sofort erahnen, dass es sich um einen fahrenden Händler handeln musste. Er hatte zwei große, beladene Holzkarren bei sich - ließ sie aber gerade außer Acht und streckte die Hände gen Himmel. Genervt wackelte er damit auf und ab. Gareth dachte schon er hätte es mit einem Verrückten zu tun. "Entschuldigt bitte... was machen sie da?" Der Schwertmeister streckte den Rücken durch und hielt sich schelmiches Grinsen zurück. "Dieses Mistvieh von Vogel... es hört niemals wenn es soll. Es kostet mich noch den letzten Funken Verstand." Der Sabaku streckte den Hals durch und lehnte den Kopf nach hinten. In der Mittagssonne sah er einen Falken, der seine Bahnen zog und so garnicht den Aufforderungen seines Besitzers nachkommen wollte. Das Vogelfieh liebte die Freiheit - genau wie er. So wie der Händler mit ihm umsprang, war es scheinbar kein Wunder, dass sich der Falke widersetzte. Es dauert nicht lange, da nahm Gareth den kleinen, verrosteten Käfig auf dem Lader war. "Sagt mal... haltet ihr den Falken in dieser Behausung? Ist das nicht ein wenig klein? Ich meine... ich möchte mich nicht einmischen... aber..." Der Händler schaute erzürnt zu dem Kiri-Ninja herüber. Er schien so garkeine Angst vor seiner Gestalt zu haben. Seine roten Haare zappelten im Wind und sein Bart ließ ihn ernster wirken, als er es wohl tatsächlich war. "Mischt euch nicht in meine Angelegenheiten ein, Shinobi-Pack. Entweder ihr kauft etwas von dem Wagen dort oder ihr zieht des Landes." Gareth reichte es langsam mit diesem Händler. Er stolzierte herüber zum Wagen, zog etwas Trockenfleisch heraus und schmiss ihm einen Penny zu. Dann streckte er die Hand aus und versuchte das Federvieh wie ein Falkener auf seinen Arm zu lotsen. Der Händler war plötzlich verstummt... das änderte sich auch nicht als die Falkendame letzten Endes (nach einigen Luftzügen) auf Gareths Arm landete. "Seht ihr! Seht ihr! Sie ist zu nichts gut. Sie frisst nur und hört nicht. Außerdem ist sie viel zu schwach auf der Brust. Der Falkner hat mich betrogen. Elendiges Schlitzohr. Wie auch immer. Gebt mir dieses dreckige Vieh und dann sind wir quitt." Gareth zog reflexartig den Arm zurück. Dann setzte er sein nachdenkliches Gesicht auf, kratzte sich am Bart und sprach langsamer. "Nun ja... ihr habt gesagt ich kann alles auf den Wagen erstehen. Sagen wir mal ich kaufe euch den Käfig ab - wäre der Falke dann auch mein Eigentum?" Der Händler stutze, witterte aber ein großes Geschäft. "Jaja... sicherlich. Ein gesundes Tierchen aus bestem Falkenhause. Nur 6.000 Ryo. Na? Na? Wenn das kein gutes Angebot ist!?" Plötzlich sprach der Händler völlig anders über die von ihm verhasste Kreatur. Er war ein elendender Mensch... keine Lüge war ihm zu teuer. Und der Preis war viel zu hoch angelegt. Das Tier war dürr und erschöpft. Es wurde nie gut gepflegt. Doch der Schwertmeister hatte Mitleid. Er drückte dem Händler ganze 3.000 Ryo in die Hand, schlug ihm hart auf die Schulter, nahm sich Käfig, Schulterpolster und Falknerhandschuhe aus den Karren und kehrte dem griesgrämigen Mann den Rücken. Eine Beschwerde kam nicht als Gareth mit seinem neuen Begleittier davon zog. Der Händler hatte letzten Endes wohl doch keine Lust sich mit Gareth anzulegen und war froh darüber sein ungeliebtes Falkenweibchen los geworden zu sein. Während des Spaziergangs dachte Gareth noch lange über einen Namen nach. Etwas besseres als "Haruka" fiel ihm nicht ein.

Karasu Frey

Re: Waldweg

Beitragvon Karasu Frey » Do 6. Sep 2012, 16:19

cf: Das Frey-Anwesen

In Wäldern, und allgemein der Natur, war Karasu ja am liebsten, und so fühlte er sich hier natürlich sicher und wohl. Die Hände in den Hosentaschen trottete er durch die Gegend und lauschte den Vöglen. Erst jetzt fiel ihm auf, wie lange er nicht mehr mit seinen gefiederten, fliegenden Freunden geredet hatte. Viel zu lange nicht, wie er sich eingestehen musste, und mit Schrecken hoffte er, dass er es nicht verlernt hatte.
Ein Stück Weg hatte er dann hinter sich gelassen, als er Leute entdeckte. Das war hier, auf einem normalen Weg, nicht selten. Viel interessanter war jedoch die Szenerie, die sich ihm bot.
Auf einer Lichtung direkt vor ihm standen zwei Männer zusammen. Einer war offensichtlich ein Händler, und wie es aussah, ging es um einen Falken, der über den beiden kreiste.. Bis zu sich hin konnte er die Schreie des Vogels vernehmen, und er fühlte Schmerz und Leid. Er verzog die Augen, denn Tierquäler konnte er nicht leiden. Ganz offensichtlich gehörte er dem Mann mit Käfig.
Er wusste nicht, was die beiden redeten, aber der Falke landete etwa sspäter auf dem Arm des anderen Mannes. Interessiert ging Karasu etwas näher und beobachtete sie weiter.
Nur wenige Augenblicke später wechselte Geld den Besitzer und der Falke blieb bei dem Mann.
Jetzt konnte der junge Genin ihn genauer betrachten: Er trug eine seltsame Frisur, schwarze Haare, und eine Art von weißem Mantel. Karasu war sich nicht sicher, meinte aber ein Schwert zu entdecken, was ihn klar als Shinobi identifizieren würde.
Der Mann ging in seine Richtung und als er ihn fast erreicht hatte, sprach Karasu ihn mit einem kurzen Wort an:
"Danke.", meinte er nur, und der Mann sah ihn an.
"Dafür, dass Sie den Vogel vor dem Mann gerettet haben. Die Gefühle, die der Falke empfunden hat, waren schmerzhaft.", sagte er mit verzogenem Gesichtsausdruck.
"Ich hoffe Sie behandeln ihn besser, aber er fühlt sich vorerst wohl bei Ihnen.", erklärte Karasu, und erst dann fiel ihm ein, dass der Fremde nichts über seine Begabung wusste, weswegen er für ihn sicherlich wie ein verrückter, kleiner Junge erschien.

Gareth

Re: Waldweg

Beitragvon Gareth » Do 6. Sep 2012, 17:08

[水 Kapitel 012: Der Rotschopf 水]

Gareth hatte dem rothaarigen Händler den Rücken gekehrt und eine neue Begleiterin gewonnen. Kurzerhand setzte er sich das dünne Schulterpolster aus robustem Leder auf und ließ das Falkenweibchen darauf Platz nehmen. Zufrieden nickte er und reichte der Dame ein weiteres Stück Trockenfleisch. Endlich war Gareth nichtmehr allein. Nur die Existenz dieses Falken bewegte ihn bereits dazu anzunehmen, dass Hoffnung für die Zukunft bestand. Er hatte nun einen Lebenserhaltungstrieb. Er war nun für jemanden verantwortlich. Auch wenn es nur "Haruka" war. Gareth hielt seine neue Begleiterin genau im Auge und lief fast in einen anderen Shinobi. Seine stechend grünen Augen ruhten auf dem Schwertmeister und Gareth blieb abrupt stehen. Die rote Haarpracht glich der des Händlers, doch schien dieser jungrangige Ninja ganz anders gestrickt zu sein. Leichte Windböhen kamen auf und das Haar des Schwertmeisters begann seine Melodie zu spielen. Die Glöckchen am Ende der Frisur gaben ihren gewohnten Klang von sich und der weiße Umhang blähte sich mit der aufsteigenden Luft auf. Der Falke saß ruhig auf dem ledernden Schulterpolster und krächtze kurzatmig. Um nicht unhöflich zu erscheinen setzte Gareth seinen freundlichsten Blick auf, wobei dieser wahrscheinlich irgendwo zwischen Wahnsinn und wirklicher Wertschätzung lag. Dann antwortete er dem jungen Kiri-Shinobi.

"Du brauchst mir dafür nicht danken. Man musste ihr einfach helfen. Und außerdem gibt sie mir auch ein bisschen zurück. Ich hoffe nur, dass sie auf mich besser hört." Gareth lächelte... dieses Mal ziemlich herzlich. "Glaub mir. Ich werde die junge Haruka gut behandeln. Man könnte sogar sagen, dass ich großes mit ihr vorhabe. Sofern sie denn wünscht bei mir zu bleiben." Gareth richtete den Blick wieder auf seine neue Begleiterin. Sie blieb erstmal an Ort und Stelle, was Gareth prompt als "ja" auffasste. "Was machst du hier... so weit außerhalb des Dorfes? Suchst du irgendwas? Man trifft hier an der Grenze nur selten Shinobi die alleine unterwegs sind - erst recht nicht in deinem Alter. Ich bin Schwertmeister und kann auf mich aufpassen. Wie sieht's mit dir aus? Achja... meine Manieren. Gareth Sabaku, mein Name... man kennt mich aber eher unter dem Rufnamen Sandmann. Freut mich dich kennen zu lernen." Der Sabaku war gespannt wie sich der Junge rechtfertigen würde. Er wollte ihn nicht verurteilen, war aber neugierig wieso dieser hier rumlief. Interessiert musterte er Karasu Frey, dessen Name er bishier hin nicht kannte.

Karasu Frey

Re: Waldweg

Beitragvon Karasu Frey » Do 6. Sep 2012, 17:21

Karasu beobachtete erstaunt, wie sich die Glöckchen im Haar des Mannes so bewegten, dass es im Wald leise klimperte.
Mit Freude registrierte er, dass der Mann wohl vorhatte den Falken gut zu behandeln, auch wenn sein Lächeln außerordentlich seltsam erschien.
Den Namen, den er der Falkendame geben wollte, brannte er sich ins Gedächtnis ein.
Haruka, ein guter Name, dachte er froh.
Der Name des Mannes war jedoch weitaus erwähnenswerter, vor allem sein Titel. Gareth Sabaku, einer der Schwertmeister. Der Name sagte ihm etwas, vermutlich eben weil er einer der Schwertmeister war, und somit kannte Karasu nun schon zwei persönlich. Seltsam, wie die Dinge manchmal so liefen. Er hatte das Haus kaum verlassen, und jetzt tauchte plötzlich eine solch berühmte Person vor ihm auf, die mit ihm ein Gespräch führte.
Gareth jedoch wollte erfahren, was er hier tat, und Karasu sah zu Boden.
"Nun, dann fange ich wohl auch mal an mich vorzustellen.", sagte er ruhig und sah dann wieder auf.
"Mein Name ist... Karasu Frey. Genin aus Kirigakure, aber... ich war in letzter Zeit nicht wirklich aktiv als solcher. Es gab einige Ereignisse, die mich etwas verunsichert haben, daher musste ich heute einfach mal raus an die frische Luft, zu den Vögeln hier im Wald."
Einen Moment dachte er darüber nach einfach alles zu erzählen, alles aus ihm herausschießen zu lassen, doch er konnte nicht. Nicht vor einem Fremden, und außer Akane hatte er niemanden mehr.
"Ich habe halt kein Team, keinen Sensei, mit dem ich arbeiten kann. Daher lief es in letzter Zeit eben ziemlich schlecht für mich, daran kann ich nichts ändern.", fügte er hinzu, einfach, um zu erklären, woran es lag, dass er allein unterwegs war.
Dann sah er in den Himmel, denn er hörte einen Vogel, den er nicht genauer identifizieren konnte. Dieser klang besorgt, doch ganz konnte Karasu nicht herausfinden, wieso. Er war jedoch froh seine Gabe nicht komplett verloren zu haben. Vermutlich war es genau das: Eine Gabe, ein Talent. Nichts, was er sich einfach antrainiert hatte, sondern etwas, das nur ihn ausmachte. Über diesen Gedanken musste der junge Genin lächeln, und dieses Lächeln war vermutlich das erste seit einer sehr langen Zeit.

Gareth

Re: Waldweg

Beitragvon Gareth » Do 6. Sep 2012, 19:38

[水 Kapitel 013: Team 13 水]

Konfrontiert mit den Fragen des Schwertmeisters blickte Karasu erst einmal zu Boden. Nicht verwunderlich, so war keiner von ihnen gefasst hier draußen einen anderen Kiri-Shinobi zu treffen. Und mit einer Standpauke, wenn man es denn so nennen mag, hatte Karasu garnicht rechnen können. Dabei war es im eigentlichen Sinne keine Ermahnung. Gareth war lediglich neugierig zu erfahren, was den jungen Shinobi hier her trieb. Während Karasu sich mit vollem Namen vorstellte kraulte Gareth den Kopf der Falkendame, hörte aber aufmerksam zu. Erst jetzt verstummten die Glöckchen im Wind. Der junge Genin erwähnte sogenannte Ereignisse, die ihn verunsichert hatten. Da war das Mitglied des Frey-Clans nicht der Einzige. Gareth ging es ähnlich und versucht die Konversation somit behutsam in Gang zu halten. "Kein Team und keinen Sensei... hm? Ändern kannst du es schon. Haruka... die Mzukagin, nicht der Vogel, könnte dir sicherlich ein Team zuweisen. Aber um ehrlich zu sein mag ich sie nicht richtig leiden." Der Schwertmeister schenkte Karasu ein ehrlich gemeintes Lächeln und setzte dann das Gespräch fort. "Vielleicht kann ich dir ja behilflich sein. Der Nachname Frey sagt mir nicht viel. Hast du besondere Fähigkeit? In welche der drei großen Disziplinen liegen deine Stärken? Welche Chakranaturen nutzt du und was macht dich als Person aus?" Es waren viele Fragen auf einmal, fast wie bei einem Bewerbungsgespräch, aber sowas in der Art war es ja letzten Endes auch.

Der Sabaku wollte den jungen Genin testen. War er reif genug und kampferprobt? Falls ja, würde er diese Fragen mit Leichtigkeit beantworten können. Anschließend daran könnte sich Gareth ein Bild darüber verschaffen, ob er als erstes Mitglied von Team 13 geeignet wäre. Der Falke schlug einmal kurz mit den Schwingen aus, blieb aber an Ort und Stelle. Es schien ihr neben ihrem neuen Besitzer zu gefallen. Während Karasu sich erklärt wollte Gareth einmal etwas ausprobieren, gab dem Genin aber vorher das Zeichen weiterhin zu zu hören. Der Schwertmeister packte sich den Falknerhandschuh und ließ Haruka zur Hand weichen. Dann schlug er den Arm in die Luft und ließ das Falkenweibchen eine Runde drehen. Mit Glück würde sie zurück kommen - ansonsten waren 3.000 Ryo in den Sand gesetzt. Der Große verfolgte die Flugbahn seiner Begleiterin und streckte dann den rechten Arm senkrecht aus. Haruka landete ohne große Umschweife darauf. Sehr elegant sogar. Als Belohnung gab es wieder etwas Trockenfleisch. Nach den Erklärungen von Karasu würde Gareth noch folgendes hinzu fügen: "Ich frage das Ganze nicht ohne Grund. Die Mizukagin hat mir erlaubt mein eigenes Team zusammen zu stellen. Team 13. Nicht weil wir Unglücksraben sind... Nein, ich würde unsere Gegner eher als Pechvögel sehen... was Haruka?" Gareth lachte herzhaft und ließ sich die Erklärungen von Karasu bereits durch den Kopf gehen. War er wirklich für sein Team geeignet?


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