Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Mo 1. Feb 2016, 19:53

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Irgendwie ahnte Myra, dass sie mit ihrer Frage einen kleinen Nerv der Yuki treffen würde. Wäre es nur ein einfacher Besuch bei Verwandten, oder Sight Seeing hätte die Weißhaarige Myra ihr Vorhaben bereits aus eigenem Antrieb unterbreitet. So entwickelte sich diese einfache Frage zu einer größeren Bekenntnis seitens Miyuki, die damit begann, dass sie kurzzeitig rasten wollte. Die Nuke schluckte den kleinen Fluch, der ihr deswegen schon wieder auf der Zunge lag, herunter. Wahrscheinlich konnte Miyuki schließlich selbst nichts dafür, dass sie Geheimnisse hatte und Myra erging es nicht anders. Drum kam sie Miyukis Bitte nach, legte bei den Bäumen ein paar Sachen ab und setzte sich mit übereinander verschränkten Beinen der Weißhaarigen gegenüber. Mit völlig neutralem Gesichtsausdruck lauschte sie Miyukis Ausführung. Nur hin und wieder zuckten Augenbrauen und Ohren skeptisch, beispielsweise bei den Drachen, und dass das Mädchen vor ihr wohl die Auserwählte einer Göttin war. Die Yuki demonstrierte Myra sogar ihre einzigartigen Fähigkeiten, die sie von dieser Göttin erhielt. Nicht nur, dass sich eine bläuliche Aura, heller als gewöhnliches Chakra um das Mädchen bildete, die Schwarzhaarige spürte auch den leichten Temperaturabfall und wie sich dadurch etwas leicht in ihrer Brust und in ihren Ohren zusammen zog. Die Haare in ihrem Nacken stellten sich auf, Pupillen weiteten sich unmerklich. Auch wenn sie es selber nicht wirklich wahrnahm, so wurden durch diese fremdartige Aura die tiefsten Instinkte in Myra geweckt. Erst, als Miyuki ihre kleine Demonstration beendete, entspannte sich die Schwarzhaarige auch wieder und lauschte ihr schweigend, bis die Yuki mit ihrem Geständnis verlegen endete. Eine kurze Gesprächspause kehrte zwischen die beiden ein, in welcher Myra Miyuki weiterhin mit neutralem Ausdruck ansah und zwischenzeitlich musterte. Dann stieß sie hörbar die Luft aus und kratzte sich nachdenklich mit einer Hand über den Schopf. Okay. Kam es nur knapp von der Nuke. Sie selbst musste erst mal begreifen, was das nun bedeutete. Vor allem auch für sie selbst. Dass Miyuki ihr diese ganze Sache verheimlicht hatte, nahm sie dem Mädchen nicht übel. Um Himmels Willen, Myra lebte vom Betrug. Es war mehr das Gesamtpaket, was nun schwer auf ihren Entscheidungen lastete. Als es wieder ein wenig stiller wurde, rang sich die Nuke ein gezwungenes Grinsen ab. Huh. Du bist ja noch seltsamer als ich! Eine kleine Eisprinzessin! Sie lachte halbherzig auf und schnell starb ihr Grinsen wieder. Myra schaute bedrückt zur Seite. Eigentlich änderte diese Bekenntnis doch nichts. Miyuki blieb weiterhin Miyuki. Nur, dass Myra jetzt ein breiteres Repertoire an Fähigkeiten von der Weißhaarigen kannte. Und damit konnte man ziemlich gut arbeiten! Und die Sache mit der Gottheit war ohnehin Humbug. Es gab keine Götter, oder zumindest keine Wesen, die die Bezeichnung "Gottheit" wert waren. Und die Sache mit den Drachen machte die Spitzöhrige doch ein wenig neugierig. Myra stand auf und warf einen Blick in die Ferne. Am Horizont konnte man bereits die hohen, vereisten Berge des Tetsu no Kuni sehen. Drachen also... Sprach sie leise, fixierte einen der höheren Berge. Dann schaute sie wieder zu der Weißhaarigen. Finde ich cool. Ich wollte schon immer mal einem echten, lebendigen Drachen begegnen! Oder zumindest einem von denen, die auch ganz normal aus Eiern aus ihren Drachenmamas schlüpfen. Wenn es Drachen wirklich gab, warum sollten diese dann nicht sämtlichen, natürlichen Gesetzen unterliegen? Waren schließlich auch nur einfache Lebewesen. Und Myra kam mit jedem einfachen Lebewesen klar, sofern diese auch mit ihr klar kamen. Und Freunde bei Drachen macht sich auch sicher gut im Lebenslauf! Scherzte die Schwarzhaarige zusätzlich. Wenn man denn Freunde unter den Drache fand und man Myra nicht mit brennendem Arsch wieder davon jagte. Aber das mit der... der... Shiva? So hieß die, ne? Dass sie eine Göttin ist, kaufe ich dir nicht ab. Es gibt keine Götter. Die Nuke verschränkte fast schon verteidigend die Arme vor der Brust. Sie hat vielleicht Einfluss auf dich und gibt dir tolle Fähigkeiten, aber nicht, weil sie sich selbst als "Göttin" bezeichnet. Wenn sie tatsächlich eine Göttin wäre, bräuchte sie niemanden auserwählen, um ihren Einfluss auszuüben! Myra entspannte sich wieder ein wenig. Sie würde mit Miyuki nicht über ihren Glauben diskutieren. So, wie sie die Weißhaarige einschätzte, war sie vermutlich auch mit dem Glauben an Shiva aufgewachsen. Sonst würde das Mädchen Träume nicht derart deuten. Die Spitzöhrige würde es als absoluten Schwachfug ihres Unterbewusstseins abtun, wenn plötzlich eine Alte mit ihr sprach, die sich als Göttin erhob. Erneut musterte Myra Miyuki und ihr Blick wandelte sich dabei erneut. Ein wenig intrigant legte sie nachdenklich eine Hand ans Kinn und malte sich kleinere Kampfszenarien aus. Ich habe vom Hyoton gehört, aber noch nie im Einsatz gesehen. Ich kenne auch keinen Hakuma, sollte das irgendein toller Clan, oder 'ne Familie sein. Aber du kannst Eis machen, richtig? Jemanden den Arm einfrieren und ihm den dann abreißen, wie einen Ast vom Baum? Sogleich kam Myra auch eine brillante Idee. Ihre Ohren stellten sich vor Begeisterung darüber auf. Oh! Oh! Du musst unbedingt mal jemandem den Kopf richtig zufrieren und ich schepper dem den dann mit einem Pfeil vom Kopf! Boah, das ist gut! Mit der Faust schlug sich das Mädchen in die Handfläche, sodass es knallte. Myra hatte sich natürlich schon gefragt, was Miyuki neben ihrer Heilung im Kampf alles drauf hatte. Eis kam ihr dabei nicht in den Sinn, aber es ließen sich geniale Taktiken damit formen! Jetzt brannte die Nuke regelrecht auf einen Kampf. Am besten mit Banditen in der Überzahl! Es würde ihre Reise ein wenig zurückwerfen, aber was sollte das schon? Hauptsache jemandem in guter Kombo die Fresse polieren!

Da kam Myra auch sogleich eine andere Sache in den Sinn. Denn auch sie hatte im Kampf noch ein Ass im Ärmel. Ihre Euphorie verflüchtigte sich langsam. Es war ja nichts großartiges. Ein bisschen Raiton umleiten und ohne Kratzer aushalten. Aber irgendwas hemmte die Schwarzhaarige, diese simple Fähigkeit offen zu legen. Nicht, damit Miyuki bereits eigene Taktiken dagegen schmieden konnte. Wenn sie auf Gegner trafen, dann würde sie früher oder später ohnehin davon erfahren. Außerdem war die Yuki nun ehrlich mit Myra und eigentlich sollte dies auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Schwarzhaarige schaute Miyuki mit neutralem Ausdruck in den Augen an. Es war nichts Großes, aber nützlich. Sie würde es ihr sagen, öffnete daher den Mund und formte die Worte: Miyuki, ich... innerhalb einer Millisekunde zuckten Myras Ohren leicht und sie legte den Kopf schräg. Ich möchte sie sehen. Die Drachen. Wenn es sie tatsächlich gibt, lebendig, dann möchte ich diese Wesen einmal sehen. Ich komme weiter mit dir. Sie lächelte leicht. Und vielleicht können sie mir tatsächlich bei meinem kleinen Problem mit den Dörfern helfen. Myra drehte sich um und griff nach ihren abgestellten Sachen. Wir sollten uns wieder auf den Weg machen. Wenn dir jemand in deinen Träumen sagt, dass in Tetsu Drachen sind, dann sollte man schnellstmöglich nachsehen! Sie hatte es ihr nicht gesagt. Es war nur eine Kleinigkeit und irgendwann käme es raus. Und Myras Fähigkeiten würden auch nichts ändern. Zumindest wäre es schön daran zu glauben, denn Myra tat es selber nicht. Eigentlich sollte ihr Äußeres zu genüge von dem sprechen, was die Nuke fürchtete. Aber wenn noch ans Licht kam, dass nicht nur ihre Ohren zu ihrer Andersartigkeit beitrugen, dann...
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Di 2. Feb 2016, 19:34

[align=justify]Miyuki hatte schon die ganze Zeit mit dem Gedanken gespielt Myra die Wahrheit zu sagen. Wenn sie die Reise gemeinsam fortführen wollten kam sie nicht Drumherum dieses Geheimnis für sich zu bewahren. Die Gefahren die noch auf sie warten könnten waren schwer abzuschätzen. Raubtiere, Plünderer, Wilderer, Samurai oder andere Nukenin könnten ihren Weg kreuzen und außerdem waren diese wohl das geringste Problem. Drachen, Götter, andere Wesen existierten auch noch auf dieser Welt. Sie war nur froh, dass sie bisher niemals solchen begegnet bin wobei das Interesse an den Drachen groß war. Aber es sollte sich herausstellen, dass nicht nur Miyuki neugierig war. Denn nachdem Myra sie darauf angesprochen hatte was sie eigentlich in Tetsu suchten, machten sie kurz Rast damit die Hakuma es ihrer Freundin in Ruhe erklären konnte. Myra ließ die junge Weißhaarige Nukenin ausreden, es war interessant zu sehen wie sie darauf reagierte und vor allem wie ihre langen Ohren immer zuckten, sie erkannte zwar die Skepsis in ihrem Blick aber eigentlich hatte sie es nicht anders erwartet. Und dann hie es eine Antwort abwarten, denn Myra hatte die Wahl. Erst hörte man bloß ein knappes Okay von der Schwarzhaarigen. Miyuki legte den Kopf schief und schien etwas mehr erwartet zu haben. Schließlich grinste Myra und nannte sie Eisprinzessin, als sie anschließend lachte aber dann wieder ganz still wurde und ihr grinsen verschwand. Myra schaute zur Seite. „Wir sind beide nicht normal, einigen wir uns darauf. Sonst fange ich gleich an dich kleines Elflein zu nennen.“ Sprach sie provokant während sie ebenso anfing zu grinsen. Sie wollte ihre Bedrücktheit verscheuchen und sie wieder aus ihren Gedanken holen. Dann begann sie von den Drachen zu reden, wo sie offensichtlich wirklich Interesse zeigte. Sie wollte schon immer einem dieser Wesen begegnen, was ein Lächeln auf die Lippen der Hakuma zauberte. Von Shiva war Myra weniger begeistert, sie glaubte nicht an Götter wie sie es schon damals im Sumpf gesagt hatte. „Dank ihr wirst du wohl bald Drachen sehen..“ Kam es mit einem schnippischen Zwinkern von der Weißhaarigen. Es war in Ordnung das Myra nicht an Götter glaubte. Aber vielleicht würde diese Reise dafür sorgen, dass sie ihre Meinung änderte. Deswegen fing Miyuki nicht an ihre Göttin Shiva zu verteidigen, jeder hatte seine Meinung und sie respektierte Myra. Denn andersherum war es genauso. „Selbst Götter brauchen jemanden der zu ihnen steht, auch wenn sie noch so stark erscheinen.“ Damit wäre für sie dieses Thema aber auch beendet. Nun war es die Hakuma die zu den Gebirgen sah und etwas nachdenklich wirkte, aber so signalisierte das sie sich auch nicht von ihrem Glauben abbringen lassen würde. Selbst wenn es jemand versuchen würde. Natürlich offenbarte Miyuki aber auch etwas über ihre Fähigkeiten, denn sie stammte aus einem Clan welche das Eiselement beherrschten. Der Name schien Myra jedoch nichts zu sagen, aber das Element an sich. Offenbar war sie begeistert davon und versuchte ihr eine Szene darzustellen welche sich Miyuki bildlich vorstellte. Sie sollte jemanden den Kopf einfrieren und Myra wollte mit einem ihrer Pfeile dafür sorgen das er wohl in Einzelteile zerfiel. „In der Theorie könnte ich das wohl möglich machen. Mein Hyoton ist aber bisher noch nicht so ausgereift wie es sein sollte, deshalb wollte ich auch vorschlagen, dass wir nun auf unserem weiteren Weg etwas trainieren könnten. Nicht hier und jetzt, aber wenn wir im Gebirge sind wo wir ungestörter und geschützter sind.“ Erklärte sie mit einem breiten herausfordernden Grinsen, welches offensichtlich auch vor Vorfreude strahlte.

Miyuki kramte in ihrer Tasche herum und würde eine Kleinigkeit essen und trinken. Doch hatte Myra schnell wieder ihre Aufmerksamkeit, als sie ihren Namen nannte und ihr offenbar etwas sagen wollte. Sie wollte die Drachen sehen, und bestätigte ihr offiziell dass sie die Reise gemeinsam antreten werden um diese Lebewesen zu entdecken. Ein erfreutes lächeln legte sich auf die Lippen der Hakuma. „Ich bin froh darüber, bisher hatte ich wirklich viel Spaß.“ Meinte sie grinsend und wackelte vielsagend mit den Augenbrauen. Doch nahm sie dann noch einen Bissen ihres Brotes. Wir brauchen bald mehr Proviant. Grummelte Yasuo laut und sein Blick war auf ihre Tasche gerichtet. „Jep, wir müssten bald etwas Proviant aufstocken und wärmere Kleidung besorgen. Der Weg durch Tetsu wird hart, aber das schaffen wir gemeinsam.“ Sprach sie optimistisch wie sie war. „Außer unserer kleinen Elfe hier wird zu einem Eis am Stiel.“ Kam es in einem provokanten Ton während ihr freches Grinsen auf den Lippen zusehen war. Die Hakuma würde noch abwarten bis auch Myra vielleicht eine Kleinigkeit zu sich genommen hatte, und anschließend würde sie soweit alles wieder zusammenräumen und mit einem gezielten Schwung auf dem Rücken von Yasuo sitzen. „Vielleicht erreichen wir noch bevor es dunkel wird ein kleineres Dorf, wo wir rasten können und etwas Proviant bekommen.“ Meinte die Hakuma und hielt der Schwarzhaarigen ihre Hand hin um ihr beim Aufsteigen zu helfen. Wenn sie weiter Richtung Gebirge gehen würden sie sicherlich auf einen Weg kommen und ein Dorf antreffen, ansonsten mussten sie jagen gehen was mit zwei spitzen Jägern wohl weniger das Problem wäre. „Sag mal… während der Reise, ist irgendetwas passiert? Du warst von einem Tag auf den anderen plötzlich so abweisend.“ Begann sie das Gespräch auf dem Rücken ihres Gefährten. Yasuo setzte sich in Bewegung, es war ein lockeres Lauftempo aber er würde es eine Weile durchalten, vielleicht sogar bis sie Häuser entdeckten oder Felder.[/align]
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Mi 3. Feb 2016, 20:48

[align=center]Bild[/align]

Obwohl es den Anschein hatte, dass Myra Miyukis Enthüllungen relativ gelassen nahm, wusste sie nicht recht mit diesen neuen Informationen umzugehen. Die Weißhaarige konnte Eis machen, das war eine der angenehmeren Wendungen der Dinge. Aber das mit der Göttin...? Es gab keine Götter. Diese Ansicht vertrat zumindest Myra. Nur alles, was von Menschen als Gottheit angebetet wurde, verfügte über eine gewisse Macht und Macht in solcher Form war nicht zu unterschätzen. Drum leugnete die Nuke nicht die Existenz von Shiva, sondern nahm sie ernst. Wenn sie eine Sache gar nicht leiden konnte, dann waren es unlogisch verteilte Machtverhältnisse. Bisher wusste Myra noch nicht um den eigentlichen Einfluss von dieser Gestalt und konnte ihn nur schwer abschätzen. Die merkwürdige Aura von eben half auch nicht dabei. Doch die Schwarzhaarige wurde sich darüber im Klaren, dass, wenn Miyuki ihre Feindin werden sollte, aus welchem Grund auch immer, sie vorbereitet sein musste. Kleinere Trainingskämpfe boten sich da an. Aber auch jetzt konnte Myra schon mal ein Auge auf mögliche Schwachstellen und tote Winkel der Yuki werfen. Und Yasuo immer im Hinterkopf behalten. Der ließ sich nicht wie ein gewöhnlicher Tiger jagen. Nicht mit den Tricks, die er aus seinem schwarz gestreiften Pelz zauberte. In Anbetracht des immer fester werdenden, freundschaftlichen Bandes zwischen den beiden schienen die Gedanken von Ermordung absurd. Myra sah dies anders. Zumindest glaubte sie das. Aber ob sie im besagten Moment den Auslöser ihrer Klingen betätigen konnte, war eine ganze andere Sache.

Wie es schien war ihre Pause tatsächlich als kleine Rast gedacht, ging Miyuki an ihre Reisetasche für Essen. Kurz durchdachte Myra dies. Seit dem Frühstück war einige Zeit vergangen. Es würde nicht schaden, jetzt zu essen. Zumal der richtige Hunger nicht mehr lange auf sich warten ließe. So nahm auch Myra sich einige Stücke Trockenfleisch. Die Yuki freute sich über die Tatsache, dass Myra sie noch eine Weile begleiten würde. Eigentlich wollte sie mehr, aber irgendwie konnte sich die Spitzöhrige nur ein kurzes, halbherziges Lächeln darauf abringen. Dass sie fast nur aus dem Grund mitkam, weil sie derweil mehr oder minder auf der Flucht war und sich bei den Drachen zumindest für einige Zeit einen Unterschlupf erhoffte, musste sie Miyuki nicht unbedingt auf die Nase binden. Klar wollte Myra Drachen sehen, aufjedenfall. Aber wenn besagte Drachen wie die Drachen, aus den Geschichten und Legenden waren und Myras momentane Situation eine andere wäre... Sagen wir, sie hätte dies deutlich länger überdacht. Dann sprach Miyuki genau das an, was Myra vor einiger Zeit bereits durch den Kopf gegangen war. Ihre Vorräte gingen zuneige. Für das Ta no Kuni würde es noch locker reichen, gar für einen kurzen Marsch durch Tetsu. Aber das Miyuki bisher weder gesagt hatte, wo genau sich die Drachen befanden und das Wetter definitiv sehr rau werden konnte, brauchten sie dringend eine Auffrischung des Proviants. Drum wollte Myra der Hakuma mit einem Nicken bereits zustimmen, als diese die Schwarzhaarige aber wieder mit der Bezeichnung "Elfe" stichelte. Wie zuvor auch, Myra warf Miyuki kurzzeitig einen entnervten Blick zu und streckte ihr zusätzlich den Mittelfinger entgegen. Beim Proviant gebe ich dir recht. Wir sollten dringend aufstocken. Wer weiß, was uns tatsächlich in Tetsu erwartet. Der Tiger kann aber auch in Eis und Schnee jagen. Hatte er vorher auch, oder nicht? Myra rümpfte kurz die Nase. Glaub's oder glaub's nicht, Eisprinzessin, aber ich habe tatsächlich Winterkleidung im Gepäck. Überall kann mal der Schnee runter kommen. Nachdem auch Myra ihr letztes, genommenes Stück Trockenfleisch verspeist und ihre Sachen an sich genommen hatte, schwang sich Miyuki sogleich auf den bereit stehenden Yasuo. Während sie sich von der Hakuma beim aufsteigen helfen ließ, gab sie einen Kommentar zu Miyukis Vorschlag ab. Wir sind im Ta no Kuni. Irgend'nem Bauern werden wir wohl 'n Sack Reis abkaufen könn'. Sie deutete Richtung der Gebirge im Horizont. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auf irgendeine Ortschaft treffen. In vielen Grenzgebieten nach Tetsu gibt es noch kleine Dörfer, wo Durchreisende Rast machen können. Kurz bevor sich Yasuo aber tatsächlich in Bewegung setzte, musste Miyuki eine Sache ansprechen, von der die Schwarzhaarige eigentlich wissen musste, dass es sie früher oder später einholen würde. Ein Glück saß sie hinter der Weißhaarigen. Da fiel das lügen noch leichter. Was sollte passiert sein? Stellte die Nukenin daher beiläufig als Gegenfrage und betrachtete ihre Umgebung. Ich bin es gewohnt, alleine zu reisen und brauchte ein bisschen Zeit für mich. Wenn wirklich was wäre, hätten du oder Yasuo es mitbekommen. Der Tiger sowieso. Der riecht doch jeden quer sitzenden Furz. Log die Schwarzhaarige, als wäre es die Wahrheit. Sie war ohnehin in letzter Zeit viel zu ehrlich gewesen. Und die Sache im Schwarzmarkt... Myra wusste selbst nicht, was geschehen war. Daher ging es auch Miyuki nichts an. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Angelegenheit zurück kam und Myra brutal in den Arsch biss.

TBC: Nebenreiche -> Ta no Kuni -> Einsames Dorf
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » Sa 25. Feb 2017, 12:47

cf.: Hafen

Shinki war froh das Wasserreich endlich wieder hinter sich zu haben, auch wenn die Stimmung seines Begleiters und Bosses noch immer unter den Ergebnissen ihrer Suche auf den Inseln litt. Es hätte eigentlich einen Schlangenkult dort geben sollen, so viel hatte Shinki erfahren, doch waren sie keinem Anhänger begegnet. Überhaupt hatte es wenige Menschen gegeben, denen sie dort begegnet waren, wenn überhaupt waren sie Fischer an den Küsten gewesen und ganz sicher nicht ihre Zielperson. Shinki selbst hatte sich mehr als einmal gefragt warum sein Boss nicht besser bescheid gewusst hatte, das hätte man doch eigentlich erwarten müssen, doch fürchtete er sich etwas davor, die Frage zu stellen. Hinzu kam auch, das Shinki die kleine Schlange seit dem Wasserreich kaum mehr zu Gesicht bekam und selbst wenn er es tat waren die Begegnungen eher kurzer Natur in denen Shinki lediglich gesagt wurde die Richtung bei seiner Reise zu ändern oder wann es Zeit war zu rasten, ansonsten schien das Tier zu schmollen.
Shinki war die Zeit für sich ganz recht, es ließ ihm Raum für seine eigenen, kleinen Projekte. Seine kleine Spinnenkolonie, mittlerweile in einem Holzeimer mit Deckel verstaut, wuchs täglich und mit dem Bogen seiner Marionette traf er mittlerweile schon fast so oft sein Ziel wie er es verfehlte. Nach zwei Tagen im Reich der Reisfelder schlug Shinki ein richtiges Lager auf, nachdem ihm knapp mitgeteilt wurde, dass die Reise vorerst ihr Ende gefunden hatte. Shinki sah zwar nicht worin sich diese Stelle des Waldes von einer der anderen Stellen unterschied, aber er hatte es aufgegeben der Schlange Informationen entlocken zu wollen. So sammelte er Holz, errichtete eine Feuerstelle an einem Baumstumpf und schickte seine Seele in seine Marionette um in ihr die Gegend um sich etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Abgesehen von einem kleinen Teich, bei dem er sich nebenher zwei Gänse für sein Abendessen organisieren konnte, fand der Junge nichts außergewöhnliches und so verbrachte er den restlichen Nachmittag damit die toten Viecher zu rupfen und auszunehmen und seine Giftvorräte mit einigen der kleinen Spinnen aufzufüllen.
So saß er dann am frühen Abend am Feuer, seine Puppe hinter sich gelehnt. Ein Teil seiner Seele war in einen Holzspieß gewandert, der mit den beiden toten Vögeln über dem Feuer hing und den er so ganz leicht drehen konnte ohne das Shinki überhaupt aufstehen musste. Shinki selbst wartete geduldig auf sein Essen, wobei er sich immer mal wieder eine Dosis von dem Gift genehmigte um seine Zeit in wohliger Entspannung zu verbringen.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Sa 25. Feb 2017, 15:39

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CF: Hi no Kuni -> Umgebung -> Gasthof "zur aufsteigenden Sonne"

Es war alles gut. Oder den Umständen entsprechend. Myra reiste zur Schwarzmarktniederlassung im Hi no Kuni. Der Ort war nicht freundlich, aber danke einer Person dort gehörte es zu den wenigen Rückzugsorten der Nukenin. Und es erwarteten sie nur gute Nachrichten. An Mariks Seite stand Tish, welche von Van auf Verdacht aus dem Nami no Kuni entführt wurde, ehe die Bombe dort einschlagen konnte. Sie war nun zwar obdachlos und kam derweil bei Marik unter, aber sie lebte. Und beklagte sich über den Verlust ihrer kleinen Hexenhütte. Musste auch ein Kampf gewesen sein, die Dame daraus zu zerren. Eine zarter Klapps auf den Hinterkopf blieb dabei nicht aus. Nun hauste die Kräuterkundige bei Marik und je länger es so verblieb, desto mehr schien eine gewisse Abneigung zu steigen. Klar war, dass Tish eine neue Heimat brauchte und obwohl der Schwarzmarkthändler alles für sie dahingehend organisiert hätte, wollte die Dame nicht im Unterweltposten bleiben. Sie wollte ihre kleine Hütte zurück. Oder etwas ähnliches. Abgesehen von diesem Drama, hatte natürlich auch Myra einiges zu erlassen, wofür sie unverständliches Kopfschütteln und skeptische Fragen nach ihrer Intelligenz kassierte. War ja nicht so, als hätte sie sich den Kampf in der Schlacht ausgesucht. Nur war da halt eine Busenfreundin... vermutlich war das der Grund. Van bekam das Mädchen erstmal nicht zu Gesicht, der kümmerte sich um einen zufriedenstellenden Verbleib für seine Herzdame und bald durfte sich die Schwarzhaarige dieser schwierigen Operation anschließen. Die letzten zwei Wochen des Mädchen sahen so aus, dass sie mit unterschiedlichen Maklern sprach und die auf Seriosität und Ehrlichkeit prüfte. Kleinere Schlägereien blieben nicht aus, aber was erwartete man auch von Geschäftspartner aus dem Unterwelt-Milieu. Zumal für Tish auch die höchste Anforderung war, dass man sie nicht so einfach finden könnte und da lag nun mal der Hund begraben. Alle Anbieter wollten sich die Arbeitsbereitschaft als Heilkundige sichern. Leider gingen da die Meinungen auseinander. Und da Myra diplomatisch her vulgär ausgelegt war... sagen wir die Verhandlungen eskalierten oft sehr schnell. Dennoch waren die zwei Wochen erholsam für die Spitzohrige. Sie konnte ihre Ausrüstung wieder etwas aufpolieren, neue Pfeile basteln und ihre Waffen optimieren. Die in der Schlacht verletzte Muskulatur konnte Myra ebenfalls wieder ein wenig aufbauen. Hin und wieder dachte das Mädchen an Miyuki, fragte sich, was ihre Freundin in Ishgard tat und würde einfach auf die erste Nachricht von ihr warten.

Vielversprechend. Dieses Wort kam selten über Mariks Lippen. Wenn, dann lag darin Wahrheit. Über einen guten Bekannten war er an einen Verkäufer gelangt, der diese Karren für fahrende Händler verkaufte. Und der hatte derzeit ein großes Exemplar mit richtiger Wohnmöglichkeit im Angebot. Da Tish wie bei allen anderen Möglichkeiten nicht die Nase rümpfte, schickte Marik die junge Nukenin unverzüglich los, um das Angebot und den Händler genauer in Augenschein zu nehmen. War es tatsächlich vielversprechend, gab es für den Verkäufer auch gleich einen Vorschuss, damit er das Teil nicht an den nächsten verkaufte. Im Vergleich zu ihren letzten Reisezielen war der Ort der Verhandlungen nur einen Katzensprung entfernt: Ta no Kuni. Die Sonne war lange an ihrem Zenit vorbei, als die Schwarzhaarige einen der Wälder in den Grenzgebieten erreichte. Weit war es zu dem Händler nicht mehr, doch würde sie in dem Wald eine ruhige Stelle zum rasten suchen und besagte Person erst zum Morgen antreffen. Abends wollte wahrscheinlich keiner von beiden mehr verhandeln. Die Schwarzhaarige wanderte durch den Wald und machte bald einen geeigneten Platz für das Abendessen aus. Am Ufer des kleinen Teichs ging die Nukenin in die Knie, entblößte Gesicht und die Ohren. Sie wollte mit den Händen nach dem Wasser zu trinken scheppen, da fielen ihr dunkle, rote Striemen und einige Federn in der Mitte des Wassers auf. Toll! Fauchte die Nukenin grimmig und erhob sich wieder. Nicht nur, dass sie aus dem Teich nicht trinken brauchte, irgendjemand war in der Nähe und machte sich ein Festmahl aus dem erlegten Federvieh. Konnte die Schwarzhaarige diesen Platz also komplett knicken. Doch hatte der Teich nicht nur schlechtes. Nicht weit, hinter etwas Gebüsch verstärkt fand sie Beeren an einem Busch und erkannte sie als Blaubeeren. Sich direkt ein zwei genehmigend, sammelte das Mädchen einige von dem Strauch in einem Beutel. Der Geruch von gebratenem Fleisch stieg ihr währenddessen in die Nase und sie schnupperte. Der ist ja wirklich ganz in der Nähe. Eine handvoll der Beeren verschwand noch im Beutel, dann vermummte sich die Nukenin mit Kapuze und Schal bis über die Nase wieder und folgte dem intensiven Geruch. Um die Person frühzeitig ausfindig zu machen, begab Myra sich hoch bis in die Baumkronen und tänzelte dort zwischen den Ästen. Dann entdeckte sie endlich die Lagerstätte. Aus der sicheren Deckung heraus, dank ihrer dunklen Kleidung auf den ersten Blick schwer erkennbar, warf sie einen genaueren Blick auf das Lager und musterte den blonden Jungen. Noch etwas jung und wie abgemagert. Hatte wahrscheinlich eine sehr harte Reise hinter sich. Über dem Feuer hingen gerupfte Geflügelkörper und - da musste die Spitzohrige gleich zweimal hinsehen - drehten sich am Spieß ganz von selbst. Zumindest entdeckte sie keinen cleveren Mechanismus. Die magischen Hähnchen blieben vorerst ein Rätsel. Beim betrachten der Szenerie machte sich ihr Magen mit einem leisen grummeln bemerkbar. Der Blondschopf schien etwas abwesend. Es wäre für sie ein leichtes, ihm eines der Happen vom Spieß zu klauen. Doch würde sie einen Hasen genauso schnell jagen und außerdem lag dieses Alter weit hinter ihr. Dem Mädchen reichte völlig zu wissen, wo sich der Junge befand, um nun ein eigenes Lager weit von ihm entfernt aufzuschlagen. Aber fand die Nukenin es für den Moment zu interessant, dem Fleisch beim eigenständigen drehen zuzusehen und vielleicht doch den versteckten Mechanismus dabei zu erkennen.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » Sa 25. Feb 2017, 16:37

"Ich frag mich der Boss sich rumtreibt", kam es Shinki aus dem nichts in den Sinn, während er so in die Flammen starrte und darauf wartete, das sein Abendessen endlich so weit war seinen Zweck zu erfüllen. Allzu lange würde er nicht mehr darauf warten müssen, doch so wie er da rumsaß hatte er zu viel Zeit um nicht hin und wieder die Gedanken zu unangenehmen und Besorgnis erregenden Orten schweifen zu lassen. Seit dem Wasserreich wirkte ihre Reiseroute geradezu willkürlich auf ihn und sein Begleiter war noch seltsamer als zuvor, Shinki traute dem Tier durchaus zu sie beide bald in größere Schwierigkeiten hineinzuziehen. Aus einer Ahnung sah sich Shinki etwas um, erwartete fast dass sein Boss mit einer Meute wilder und angepisster Bestien im Nacken aus dem nichts auftauchen würde, doch auch als seine Augen sich langsam wieder an die Dunkelheit gewöhnten blieb es ein gewöhnlicher Wald. Bäume, Steine, Gestrüpp, das gleiche Zeug das da war als er kam und noch hier sein würde wenn er wieder aufbrechen sollte.
Schulterzuckend ließ Shinki von den Bäumen ab und ließ den Spieß durch die Luft hin vor seine Nase gleiten und mit einem Kunai stach er in das Fleisch zwischen den Flügeln. "Zehn Minuten mehr schaden sicher nicht", murmelte Shinki und ließ dabei den Spieß wieder langsam über das Feuer schweben und dort auf seinen alten Platz sinken, zu lange konnte ihn der Junge nicht halten ohne zu riskieren seinem Mahl eine Note des Waldbodens hinzuzufügen. Nun hieß es wieder warten, auch wenn sich ob des Geruches bereits das Wasser in seinem Mund sammelte, doch wollte er nicht mehrere Wegstunden vom nächsten Medic entfernt riskieren sich den Magen zu verderben, dann sah er plötzlich in seinen Augenwinkeln etwas nicht weit von ihm entfernt auf einem der Bäume und Shinki zuckte hoch und tippte die Puppe hinter sich mit seinem Finger an. Es war die kürzeste Berührung und dennoch genug um die zum Leben erwachen zu lassen, wie erhob sich in einem schnellen Ruck, hatte bereits einen Pfeil aus dem Arm heraus aufgelegt und ließ ihn auf das Ziel los.
Das Projektil schlug in dem Ast ein, auf dem das Eichhörnchen erschrocken für einen Augenblick erstarrte, der Pfeil hatte es um eine Handbreite verfehlt. Wortlos fluchte Shinki und ließ seine Puppe nach vorne springen, mit dem extra Augenpaar hatte er es nun leichter dem Tier zu folgen, als es begann davonzulaufen. Ein zweiter Pfeil war bereits aus dem Arm der Puppe gewandert auf auf den Bogen aufgelegt als das Tier den Baumstamm erreicht hatte, verfehlte das Tier jedoch abermals knapp als es direkt vor ihm im Stamm einschlug. Das Tier streifte das dünne Holz des Schaftes im vorbeisprinten und hätte beinahe den Waldboden erreicht, als der dritte Pfeil es an eben diesen pinnte. Ein zufriedenes "Erwischt" entfuhr Shinki, wobei dieser nicht kaum einen Zentimeter gerührt hatte bis seine Puppe dem Tier das Genick brach, die Pfeile einsammelte und das Eichhörnchen in den Eimer neben dem Lagerfeuer warf, dann nahm ließ er die Puppe wieder hinter sich Platz nehmen. "Hm, wie lange jetzt noch? Neun Minuten? Ich brauch echt mal eine Uhr."
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Sa 25. Feb 2017, 17:51

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Langsam brach die Dunkelheit heran und mit jedem wachsenden Schatten fühlte sich die Schwarzhaarige sicherer im Laub der Bäume. Sie hatte einen weiteren Wanderer im Wald entdeckt und beobachtete sein Lager. Ein hagerer Junge, einfach nichts an ihm dran. Aber irgendwie konnte er sich zwei Vögel, wenn sie die Körper betrachtete zwei Gänse, erlegen. Myra horchte auf, denn die Stimme des Blondschopfs erklang. Sie konnte die Worte nicht verstehen, aber er hörte sich unausgereift und jung an. Fast wie Myra selbst, wenn sie eine mies gezechte Nacht hinter sich hatte. Sie machte sich sogar noch kleiner in ihrem Versteck, als sie kleinere Regung seinerseits wahrnahm. Er schaute sich um. Die Nukenin schloss daraufhin ihre Augen und senkte den Kopf vorsichtig. Nicht, dass die letzten Sonnenstrahlen haut und Augenfarbe zu sehr aufblitze ließen. Einen Moment ließ sie verstreichen, dann öffnete sie die Augen wieder zu einem schmalen Schlitz. Im Bruchteil einer Sekunde weiteten sie sich vor Fassungslosigkeit. Schwebte ihm der Spieß mit dem Fleisch vor der Nase. Sie konnte keine Hand an dem Spieß erkennen, geschweige dass irgendwas anderes diesen hielt. Er schwebte einfach in der Luft. Wääääääääs? Ging es ihr lediglich durch den Kopf, während sie eine Erklärung für das Phänomen des schwebenden Fleischspießes suchte. Schlussendlich beruhigte sie sich mit dem Chakraelement Fuuton. Was anderes konnte es auch nicht sein. Völlig normal also. Damit aber nicht genug. Es schien, als hätte etwas seine Aufmerksamkeit entdeckt und da sein Blick für einen Moment in ihre Richtung ging, wäre aus Reflex beinahe Myras Arm hochgeschnellt. Er berührte eine Figur neben sich, die die Nukenin zugegebenermaßen erst jetzt richtig wahrnahm. Der Anblick des mageren Jungen hatte sie wohl zu sehr abgelenkt, um auf weitere Details in seiner Umgebung zu achten. Jedenfalls regte sich das menschenähnliche Wesen daraufhin ruckartig und erwischte beinahe mit einem seiner Pfeile ein Eichhörnchen unweit von Myra auf einem Ast. Kurz blickte sie in die Richtung der verschossenen Waffen. Die Spitzohrige bei dem Moment der Erkenntnis von dem Nager abgelassen, aber dem Jungen schienen die beiden Gänsen am Spieß nicht zu genügen. Die Schwarzhaarige erkannte die Gunst der Stunde und das Schauspiel gleichermaßen beobachtend, bewegte sie sich flink und lautlos durch das höhere Geäst, bis sie hinter den Blondschopf gelangte. Noch begriff das Mädchen nicht ganz, was sich genau vor ihren Augen abspielte. Dieses Ding, es sah aus wie ein Mensch, jagte dem Eichhörnchen nach, bis er es mit dem dritten Geschoss erwischte. Aber es schien nicht selbstständig zu agieren. Eine Puppe oder so? Und er steuert sie? Würde zumindest erklären, warum er ein Hänfling war. Er ließ dann die Puppe für sich arbeiten. Aber wie genau das funktionieren sollte... nun, da brauchte Myra nicht wissen. Hauptsache sie wusste, womit sie es zu tun hatte. Eine Puppe als Bogenschütze. Auf einem Ast, ca. zwei Meter über dem Jungen versteckte sie sich hinter dem Stamm - mit dem Rücken daran gelehnt - und linste daran vorbei zu ihm runter. In dem Eimer neben dem Lagerfeuer sah sie das tote Eichhörnchen und fluchte leise. Der kleine Pisser lockt noch Raben an! Im Zweifel gar noch andere Raubtiere und dann dürfte sie locker eine halbe Stunde wandern, bevor sie wieder ein sicheres Fleckchen fand. Wölfe griffen nicht unbedingt, aber ihr Geheule könnte bei ihrem schlechten Schlaf trotzdem störend sein. Die Puppe und der Junge fanden beide wieder Ruhe und die Nukenin wollte einen besseren Stand und Blick hoch im Geäst erhalten, drum setzte sie den Fuß auf einen dünneren Ast, der eher in die Richtung des Blondschopfs zeigte. Ein Fehler, denn dieser knackste unter dem Gewicht hörbar und die Schwarzhaarige war enttarnt. Sie hatte den Jungen reagieren sehen. Da blieb nur eine entsprechende Gegenreaktion. Sie hoffte ihn noch zu überraschen, bevor er seine Marionette aufstehen ließ, indem Myra sich an dem Stamm vorbei schwang und sich direkt auf den Blondschopf fallen ließ. Ihr Körpergewicht zuzüglich der Ausrüstung sollte sie mehr als schwer genug machen, um ihn auf den Boden zu pinnen. Käme es nicht anders, würde sie ihn mit einem festen Griff an beiden Unterarmen gleichzeitig bewegungsunfähig mit eben diesen machen. Nach seinem Äußeren zu urteilen wäre Myra nach ihrer Vermutung die Stärkere. Ganz ruhig. Käme es mehr bedrohlich als beschwichtigend durch das Tuch vor Mund und Nase.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » Sa 25. Feb 2017, 19:40

Ein paar Augenblicke saß Shinki noch da, hörte dem Feuer beim Knistern zu und plötzlich spürte er etwas im Rücken. Für den kürzesten Augenblick war Shinki überrascht, dann spürte er auch schon wie die Wucht ihn zu Boden warf. Stirn und Nase schlugen hart und alles andere als schmerzlos gegen den Waldboden und als er versuchte sich zu rühren musste er feststellen, das sich seine Bewegungsfreiheit darauf beschränkte nun noch mit den Zehen wackeln zu können, nichts was ihm in seine Lage allzu viel weiterhelfen würde. Das beste was er von seiner Situation sagen konnte war, das er nicht im Feuer gelandet war, doch spürte er dessen Hitze von weniger als einem Meter neben sich nun gut auf seiner rechten Gesichtshälfte, auch wenn er es wegen seiner Position nur schlecht sehen konnte, zumindest mit dem einen Augenpaar. Während sich seine eigene Wahrnehmung darauf beschränkte lediglich ein paar Worte zu hören und das Gewicht auf sich zu spüren, so sah er mit den Augen seiner vom Stoß nach hinten umgeworfenen Marionette eine Gestalt auf sich sitzen, das war doch schon mal ein Anfang.
"Für Unruhe fehlen mir gerade die Möglichkeiten", brachte Shinki es mit einer Ruhe hervor, die er ohne die Wirkung seines Beruhigungsmittels vermutlich nicht einmal hätte vortäuschen können. "Die Ironie ist übrigens hoffentlich klar, oder?" Doch trotz des wenig beeindruckten Tones gefiel Shinki seine Situation gar nicht. Er betrachtete seine einzigen Spielsteine, den Spieß mit dem Geflügel vor sich und die Marionette hinter sich, keiner davon versprach besonders viel. Wer immer da auch auf ihm saß würde sich wohl kaum von einem seiner mickrigen Pfeile erledigen lassen, geschweige denn von einem Stecken mit Ballast, wo war die verdammte Schlange, wenn er sie brauchte? Shinki erwog es die Puppe hinter sich leise und langsam so weit zu bewegen, das ein Pfeil an ihrem Bogen anlag, doch war das Risiko zu groß um sich einen so geringen Vorteil zu sichern, nein den Weg freikämpfen würde er sich hier vermutlich nicht können und da er bewegungsunfähig und noch nicht tot war würde er das vielleicht auch gar nicht müssen, es war wohl an der Zeit das herauszufinden. "Gibt es einen speziellen Grund warum ich hier liege?", erkundigte sich Shinki eher neugierig als sonst etwas, wobei er sein Gesicht langsam vom Feuer wegdrehte. "Ich hab schon gehört das hübschen Jungs wie mir so etwas passieren kann. Bitte sag mir das ich die Situation falsch verstehe." Er atmete betont ungeduldig aus, als würde er in einem Laden ungebührlich lange Wartezeiten erdulden, dabei behielt er die Gestalt so gut wie möglich im Auge, vielleicht würde sich doch eine Möglichkeit ergeben. Plötzlich kam ihm eine Idee. Seine Seele verließ den Spieß vor ihm und kehrte zurück nach Hause.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Sa 25. Feb 2017, 20:45

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Myra reagierte schneller als sie dachte und bevor der unten sitzende Junge ihre Anwesenheit auch nur zur Kenntnis nahm, drückte sie ein Gesicht liebevoll in den Dreck. Im Vergleich zu seiner Reaktion bei dem Eichhörnchen war das eine eher schwache Leistung. Aber sie sollte sich nicht täuschen lassen. Er konnte schließlich die Puppe bewegen. Doch bei genauerer Betrachtung sollte auch das keine Rolle spielen. Hätte sie immer noch nur einen Gegner. Durch die Handschuhe spürte sie die knochigen Unterarme, sah den Dreck in dem zerzausten blonden Haar. Wüsste sie es nicht besser - denn dann hätte er deutlich aufgeschrien - könnte sie ihm beim Überfall genauso ein paar Rippen gebrochen haben. Fragiles kleines Kerlchen. In Anbetracht seiner Situation wirkte er allerdings erstaunlich ruhig, was die Nukenin nur noch misstrauischer machte. Hatte er tatsächlich noch eine Sache im Ärmel? Sie hatte vieles gesehen und es würde sie nicht wundern, wenn aus dem mageren Jungen gleich irgendein Monster heraus springen und ihr den Arsch aufreißen würde. So zischte die Spitzohrige ihn bei seinen Worten an: Ssshhh! und erhöhte den Druck auf den Armen. Tatsächlich beachtete sie die Umgebung mehr, als ihn. Warf immer wieder einen kurzen Blick zurück, um sich über die Position der Puppe im Klaren zu sein. Aber auch zum selbst drehenden Spieß, bei welchem sie noch immer keinen verfluchten Mechanismus ausmachen konnte. Ob es dasselbe war, wie mit dieser Puppe? Irgendeine Fuuton-Technik? Könnte Sinn machen. Dann stellte er eine Frage, die die Schwarzhaarige doch stutzen ließ. Er konnte es vielleicht nicht direkt sehen, immerhin durfte er gerade von dem köstlichen Dreck probieren, doch schaute sie den Jungen fragend an. Ging sogar so weit, dass sie hr Gewicht nach hinten verlagerte, sodass nicht mehr so viel Druck auf dem Oberkörper Blonden lastete. Hast du mich da oben nicht bemerkt? Verwunderung und Skepsis schwangen in ihrer Stimme. Das Eichhörnchen bemerkte er, aber das laute Knacksen direkt über seinem Kopf nicht? Sein scheiß ernst? Dann lief die Sache völlig aus dem Ruder. Wie ein Huhn, dass nicht wusste ob es nach rechts oder links schauen soll, drehte sich Myras Kopf perplex zu beiden, als wolle sich das Mädchen versichern, dass sonst niemand hier war und sie beobachtete. Was? Meinte sie nur entsetzt. Spinnst du? Als wäre damit alles geklärt, ließ sie von dem am Boden liegenden Jungen ab und richtete sich zu voller Größe wieder auf. Bei ihrem Schritt zurück stieß sie an die Puppe und beäugte diese für einen Moment misstrauisch. Um die Kinderficker brauchst du dir keine Sorgen machen. Du solltest eher aufpassen bei diesen... diesen... Nako... Neko... den Leichenfickern halt! Myra fiel das Wort nicht ein, aber er wusste sicher wovon sie sprach. Noch ein Auge auf ihn und seine Puppe richtend, schritt sie an ihm vorbei und warf einen kurzen Blick in den Eimer. Über dem toten Eichhörnchen krabbelten dutzende Spinnen und sie verzog das vermummte Gesicht. Mit Pech werden die Raben sogar dich anpicken. Myra bemerkte, dass der Spieß aufgehört hat sich zu drehen und beobachtete kurz die Feuerstelle, wandte sich dann zu dem Jungen wieder um. Ähmm, aber mal zurück zum anspringen... ich glaube das ist ein Missverständnis. Aber sieh's mal positiv: Dich hat bestimmt noch kein Mädchen so euphorisch angesprungen! Myra bemerkte nicht mal, dass sie den Jungen gerade in einer Tour beleidigte. Aber das kam auch öfter vor.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » Sa 25. Feb 2017, 21:52

Shinki ließ seine Seele wandern kaum da sie zurück in ihm war ging sie von ihm in seine Kleidung über, von da an in die der fremden Gestalt. Es half ihm, der es sie mit seiner Puppe währenddessen im Auge behalten konnte, so war es ein leichtes für ihn das Fragment seiner Seele in den Schal seiner Angreiferin wandern zu lassen, wobei er diese Ort zunächst einmal regungslos verweilen ließ. Seine Kommentare hatten dabei erste Ergebnisse erzielt und dabei sogar das beste aus den dreien möglichen, die er erwartet hatte ... hurra! Warum die Gestalt allerdings anfing von Katzen zu sprechen erschloss sich dem Jungen nicht so richtig und auch nicht was das damit zu tun hatte sich an Leichen zu vergehen, er überging das erst einmal und erhob sich langsam wieder, wobei er es vermied sich hastig oder ruckartig zu bewegen, er wollte schließlich nicht noch eine Bauchlandung provozieren.
Shinki selbst sah nun kurz zum Feuer, doch seiner Mahlzeit ging es den Umständen entsprechend noch gut, über sich konnte er das nur mit vager Gewissheit sagen. Er sah kein Blut und spürte lediglich leichten Schmerz im Gesicht, vor allem der Nase, doch konnte er sich wegen dem langsam abklingenden Gift in seinem Körper nicht ganz sicher sein. "Und mit etwas mehr Pech werde ich das gar nicht bemerken", fügte Shinki dem Kommentar in Gedanken hinzu, fragte jedoch stattdessen. "Hier gibt es Raben?" Er hatte noch keinen der Vögel bemerkt, allerdings war er auch noch nicht allzu lange in der Gegend, was wusste er also schon? "Gut das ich ne Vogelscheuche dabei habe", meinte Shinki mit einem wink hin zur Puppe, dann ging er zu dem Eimer und setzte den Deckel darauf ... wann war der wohl heruntergefallen?
Nun wandte er sich das erste Mal der Fremden direkt zu, wobei er gleich mal den Kopf schief legte. Veralberte die ihn?"Ne, sowas passiert mir andauernd", gab Shinki in einem Tonfall zurück, bei dem selbst die toten Gänse den Sarkasmus hätten heraushören können, doch versuchte er dabei sein Gegenüber und die Gefahr die davon ausging nun erst einmal abzuschätzen, was sich gleich mal als gar nicht so einfach erwies. Shinki legte den Kopf noch etwas schiefer, sah sie mit einer guten Portion Zweifel im Blick an. "Siehst du eigentlich so schlimm aus, dass du es mir lieber ersparst oder kommt es mir bloß wärmer vor als es eigentlich ist", fragte Shinki nun ehrlich verwirrt, die Situation machte in seinen Augen wenig Sinn, gerade wenn er daran dachte, was sie frei ließ. Die Linien um ihre Augen waren vermutlich ein eindeutigeres Erkennungsmerkmal als der Rest ihres Gesichtes hätte sein können, wobei Shinki es bezweifelte sie überhaupt jemals gesehen zu haben, er erinnerte sich überhaupt an niemandem mit so etwas im Gesicht. "Aber mal zurück zum anspringen", wiederholte Shinki die Worte der Fremden, sein Kopf nun wieder gerade und mit der Andeutung eines Lächeln. "Was für ein Missverständnis? Springst du regelmäßig Leute an die am Feuer sitzen? Ich meine, ist sowas nicht gefährlich?" Nun kam sein Lächeln doch, wenn auch nur kurz ob des versteckten Scherzes. "Es könnte schließlich leicht jemand verletzt werden. Stell dir mal vor ich hätte dir das Bein oder sonst was mitten im Wald gebrochen?" Gut gelaunt sah der Junge zu den Gänsen, wobei er sich seine Euphorie selbst nicht so recht erklären konnte. Eine Nebenwirkung des Giftes? Die Wiedergewonnene Bewegungsfreiheit? Die Aussicht auf ein einigermaßen leckeres Abendessen? Während er selbst jedoch offenkundig die Deckung fallen ließ und die Fremde sogar hin und wieder aus den seinen Augen ließ hatte er sie immerhin noch mit seinem zweiten Paar Augen im Blick, halbwegs ehrliche gute Laune war eine Sache, aber ganz so arglos wie Shinki sich gab war er nicht. "Bist du eigentlich in Begleitung hier? Für eine zusätzliche Person sollte das hier locker reichen, aber wenn du mir plötzlich erzählst, dass du zwanzig weitere Leute im Schlepptau hast" er hob einen dürren Arm und wedelte mit ihm gut sichtbar, ohne den Blick vom Geflügel zu nehmen. "Du siehst ja, ich sollte nicht zu wenig essen. Ja, ich glaube gleich ist es so weit." Er nickte dem Geflügel zu, viel bereiter würde es vermutlich nicht mehr werden und Shinki wollte auch nicht mehr lange warten ... man konnte ja nie wissen ob man nicht im nächsten Moment aus heiterem Himmel von etwas angesprungen und erledigt wurde.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Sa 25. Feb 2017, 23:28

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Nachdem Myra von dem kleinen Jungen abließ, entspannte die Situation deutlich. Da sie das Kind nicht einschätzen konnte, blieb sie weiterhin auf der Hut. Die Nukenin ging aber davon aus, dass sie ihn im Zweifel ebenso schnell wieder überwältigen könnte und das sollte er wissen. Und wie schnell ihr manchmal der kleine Finger ausrutschte... Myra war ein Paket voller, unangenehmer Überraschungen für ihre Gegner. Zumindest für die, die auch normal starben. Vermutlich hätte an sie dafür gescholten, denn Myra ließ tatsächlich einen Teil ihrer Deckung fallen, als der Blondschopf nach den Raben fragte. Sie zischte abfällig durch durch de Zähne. Tsss! Hast du unter'm Stein gelebt? Die Viecher gibt's überall! Überall war vielleicht etwas übertrieben, im Kaze no Kuni zum Beispiel nicht, Aber dort zogen andere Geier ihre Kreise am Himmel, also spielte das keine Rolle. Die Biester sind schlau, manche von denen sogar schlauer als viele Menschen. Die lassen sich von 'ner niedlichen Holzpuppe nicht abschrecken. Einige sind sogar so dreist und picken dich im Schlaf an... Sie erinnerte sich nicht gerne daran zurück, aber das lehrte die Schwarzhaarige, niemals Aas frei herum liegen zu lassen. Zumindest setzte er daraufhin den Deckel auf den Eimer. Womöglich auch, damit die Spinnen nicht in die Freiheit entflohen. Was nur weitere Fragen für das Mädchen aufwarf. Was macht dieses halbe Hemd allein mitten im Wald mit einem Eimer voller Spinnen? Da steckte doch viel mehr dahinter, als der erste Blick preisgab. In größter Not breche sie ihm einfach beide Arme, sollte bei den dürren Stöckern kein Problem darstellen.

Selbstverständlich war auch er misstrauisch. Eine vermummte, dunkel gekleidete Gestalt, die ihn aus dem Nichts ansprang? Klang nach den Alptraum für jeden fahrenden Händler. Und wie zuvor in seinen Antworten auch, sprudelte der Sarkasmus aus der Frage über ihr verschleierte Erscheinung hervor. Wenigstens fragte er nicht direkt, wer sie wäre. War stets ein Blick in die Kamera wert. Sie streckte ihm als erste Antwort den Mittelfinger entgegen und setzte sich auf die andere Seite des Feuers. Mit einem Stock stach sie in die Glut, schob das Holz zurecht damit sich das Feuer an noch unverbrannten Stellen laben konnte. Sie schaut zu ihm auf, als er auf das anspringen zurück kam und stützte den Kopf in die Handfläche. Sein Lächeln wirkte... seltsam. Lag vielleicht nur an seinem herunter gekommenen Dasein, aber sie traute dem nicht. Dennoch entlockte er ihr ein gehässiges Auflachen, als er davon sprach ihr möglicherweise ein Bein zu brechen. Pff! Ja Klar! Sie nahm den Stock wieder auf. Ich. Sie deutete erst auf sich und brach dann den Ast in zwei Hälften. Dein Arm. Denk drüber nach. Amüsiert schüttelte sie den Kopf und warf die beiden Asthälften ebenfalls ins Feuer. Ganz einfach. Ich hab gesehen, wie du dem Eichhörnchen nachgejagt bist und ahnte, wie du dann auf mich reagieren würdest. Wie ich in den Bäumen schleiche und dich beobachte. Und da es am effizientesten und sichersten, den Feind zu überwältigen, bevor er es tun kann, hab ich mich bei meinem Fehltritt auf dich fallen lassen. Ende der Geschichte. Dachte halt, du hättest das bemerkt. Die letzten Worte sprach sie schon fast vorwurfsvoll und schenkte dem Jungen einen entsprechend Blick. Hast du mich in den Bäumen bemerkt? Neeeeiiin. Nennt sich Tarnung. Könnte dir auch nicht schaden. Kleine Grübchen bildeten sich unter dem Schal ab, die zusammen mit den Augen ein bösartiges Grinsen offenbarten. Außerdem: Wenn ich den Schal runter nehme rieche ich dein Blut und gerate dann sehr schnell in einen Rausch, der mich deinen Bauch aufschlitzen und deine Darmwinden wie Spaghetti aus deiner Bauchhöhle lutschen lässt. Da Sarkasmus seine Sprache war, sollte der Blondschopf die absolute Wahrheit auch hinter dieser Aussage erkennen können.

Noch misstrauischer machte die Nukenin der Umstand, dass der Junge relativ gastfreundlich wirkte. Er war sogar bereit, das selbst erlegte Essen zu teilen. Das machte die Schwarzhaarige stutzig und sie legte den Kopf leicht schräg. Aus ihren Augen sprach die Skepsis. Vielleicht ging sie ja zu hart mit dem Kleinen um, er war ohne Zweifel noch ein Kind. Aber in dieser Welt war alles schräg, und wie gesagt: Sie rechnete noch damit, dass ein Monster aus seinem Brustkorb sprang. Aber da es immer dunkler wurde und ihr Magen sie daran erinnerte, dass ein Ausschlagen des Angebots nicht infrage käme, antwortete die Spitzohrige entsprechend. Ich bin alleine unterwegs. Du ja auch, so wie du aussiehst. Dir mangelt es ungefähr an allem, was Eltern bei einem gesunden Kind sehen wollen. Muskeln zum Beispiel. Hart, aber ehrlich. Das konnte man nicht immer von dem Mädchen behaupten. Als wäre sie es, die das Mahl angerichtet hatte, begutachtete sie die beiden Gänse genauer und nickte dann. Sie stand kurz auf, steckte vier ihrer Pfeile aus dem Köcher paarweise und mit Abstand mit der Spitze in den Boden, sodass sie ein nach oben zu spitzendes "X" darstellten. Das Geflügel nahm sie vom Feuer, drehte den Spieß von allen Seiten und betrachtete ihn für einen Moment neugierig, dann legte den Spieß auf das provisorische Gestell. Ein bisschen abkühlen lassen, dann kann man's gut essen. Sag mal... wo versteckst du den Mechanismus, damit der Spieß sich von selbst dreht? Oder nutzt du eine Fuuton-Technik dafür? Myra war nun die neugierige und setzte sich im Schneidersitz zurück an das Lagerfeuer.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » So 26. Feb 2017, 01:30

Shinki fragte sich wie diese cleveren Vögel darauf reagieren würden wenn die niedliche Puppe anfinge sich zu bewegen, für ein paar Augenblicke überlegte er sogar ob er sie vielleicht gezielt Ködern könne. Von den Gänsen hatte er zwar schon genügend Schwanzfedern für ein paar Dutzend besserer Pfeile das die, die er im Moment noch verwendete, doch schadete es ja nicht noch etwas anderes auszuprobieren, doch für heute verwarf er die Idee für sich und ließ auch das Thema dazu mit der Kapuzenfrau ruhen, da gab es besseres das er ansprechen konnte und sein Essen war ja auch noch da.
"Manieren kann ihr zumindest niemand vorwerfen", ging es dem Jungen mit einiger Belustigung durch den Kopf, als sie ihm einen ihrer Finger in einer unmissverständlichen Geste präsentierte und auch die Drohungen zwischen der Erklärung taten wenig um ihm das zu verderben, noch hatte er seine Hand an ihrer Kehle und dass die Fremde davon nichts ahnte machte es nur besser für ihn, trotzdem ertappte sich Shinki gegen Ende bei der Frage, ob er die Schlinge nicht doch lieber zuziehen sollte, solange sie noch einigermaßen sicher um ihren Hals lag. "Spaghetti? Ziemlich spezifisch für eine Improvisation." Zu ihr sagte er jedoch stattdessen. "Meine Darmwinden? Einfach so, roh und ohne was dazu? Dann verbringst du vermutlich die nächsten drei Tage hinter den Bäumen in einer unedlen Haltung", mutmaßte Shinki, wobei er nicht besonders erpicht darauf war, diese Einschätzung in der Praxis zu überprüfen.
Da war es besser ihr einen Teil seiner Beute zu überlassen, für einen Abend hatte er es ohnehin etwas übertrieben. Anstatt seinen Bauch schnappte sich die Fremde nun das heiße Geflügel und ließ es Abkühlen, was ihm wie ein guter Gedanke erschien, er selbst hätte vermutlich frühestens daran gedacht, wenn er sich den Mund verbrannt hätte ... konnte es sein, das etwas seine geistige Schärfe zeitweise etwas dämpfte?
Doch anstatt sich groß damit auseinanderzusetzen zog er ein kleines Reagenzglas aus seiner Tasche, damit würde sein Vogel gleich viel besser schmecken, zumindest wenn er so weit war. Teller wären nun auch nicht schlecht, seine bisherige Alternative würde in Gesellschaft wohl doch etwas seltsam anmuten,andererseits hatte er hier wohl niemanden vor sich, der sich um die Etikette bei Tisch ... sie hatten ja nicht einmal einen Tisch ... scherte und selbst wenn: Scheiß drauf, nicht sein Problem.
"Weder das eine, noch das andere, wobei Fuuton näher dran liegt", antwortete Shinki mit einem Blick auf den Spieß, der nun weiterhin still auf dem provisorischen Gestell lag. "Aber man soll ja nicht bloß den ganze Tag von sich reden. Die Gegend hier ist neu für mich, gibt es hier irgendetwas besonderes. Gefährliche Tiere, Pflanzen die man nicht Essen sollte?", erkundigte sich Shinki, wobei er versuchte sich den Anschein zu geben genau das meiden zu wollen, was kaum ferner der Wahrheit sein konnte, zumindest im Großen und Ganzen. In einem betont unschuldigem Tonfall fügte er hinzu: "Ein harmloser Kerl wie ich muss schließlich auf der Hut sein, wenn er sich in der Fremde herumtreibt."
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » So 26. Feb 2017, 13:37

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Obwohl der Junge viel von Sarkasmus verstand, war sich Myra für den Moment nicht sicher, ob er ihre Aussage über die Darmwinden nun wirklich ernst nahm, oder den Witz weiter spann. Weswegen sie darauf nur mit den Schultern zuckte. Weißt du was ich bin, oder woher ich komme? Könnte doch sein, dass ich irgendein Monster bin, dass sich als junge Frau tarnt und menschliche Innereien als Delikatesse verspeis'. Heutzutage ist doch alles möglich. Nicht, dass Myra tatsächlich eine Ahnung hatte, was sie eigentlich genau war. Aber solange sie sich einreden konnte ein normaler Mensch zu sein und niemand das Gegenteil bewies, sollte es ihr auch völlig gleich sein. Sie war schließlich nicht die Einzige von den beiden, die etwas zu verbergen hatte. Zumindest schien es für die Schwarzhaarige so. Wie ein Raubtier seine Beute, verfolgte sie jede seiner Bewegungen, als er ein Reagenzglas hervor zauberte und senkte ein wenig den Kopf. Solche Behälter kannte sie nur von angerührten Mitteln, Gift zum Beispiel. Sofort schaute sie zu der abkühlenden Gans, dann wieder zu ihm. Er würde wohl kaum einen seiner Fänge vorsorglich vergiften, nur weil ihn jemand wie Myra überraschen könnte. Außerdem hatte sie hier einen Jungen, viel mehr ein Kind vor sich. Er mochte durch die eingefangenen Wangen älter wirken, aber nicht älter als vielleicht 14 Jahre. Wenn überhaupt. Aber das bedeutete ja nichts. Myra sollte mit 10 anderen unauffällig Schlafgift in die Getränke tun. Da könnte der Junge ebenso eine Falle sein. Ein Opfer, aber auch ein Köder von Banditen. Verdammt, warum war sie da nicht schon früher drauf gekommen? Aus dem Gürtel zog sie ein Kunai und spielte damit ein wenig. Ließ die Spitze auf dem Finger drehen. Man könnte diese Geste wieder als Drohung werten, es war auch eine gewisse Verteidigung. Aber in erster Linie wollte die Spitzohrige es dazu nutzen, um gleich Stücke aus der Gans heraus schneiden zu können. Und damit sie sich die Handschuhe nicht einsaute, zog sie die schonmal aus. So konnte sie auch besser die äußere Temperatur des Geflügels einschätzen. Myra beugte sich gerade vor, im besagtes zu tun, als der Blondschopf sich gespielt als harmlos beschrieb und darüber im ersten Moment zu lachen. Dieses Lachen wandelte sich bald in ein ahnungsvolles Lächeln, gepaart mit Kopfschütteln und einer unausgesprochenen Warnung im Blick. Du lässt einen Spieß auf fast schon magische Weise schweben, hast da deine komische Puppe im Rücken und rennst mit einem Eimer voller kleiner Spinnen rum. Die bestimmt giftig sind, weil als Haustiere geben die auch in der Menge nicht besonders viel her. Du bist total merkwürdig und hast was zu verbergen. Das macht dich nicht harmlos. An ihm war vielleicht nichts dran, trotz dessen hat er bis jetzt überlebt. Und sowas kam nicht von irgendwo. Zumal die Schwarzhaarige die Masche mittlerweile kannte. Schmal und dürr, schmiedeten aber ihr Chakra wie heißes Eisen mit einem Hammer. In einer Gruppe würde sie auf Leute wie ihn als erstes zielen, denn die könnten einem nach hinten hin ordentlich den Arsch aufreißen. Nein, Myra blieb aufmerksam. Ich habe dir bisher nur nichts weiter getan, weil ich ein verwildertes und verirrtes Kind vor mir sitzen habe. Ich hab keinen Plan warum und wie du hier hin gekommen bist. Solche verprügel' ich nicht grundlos. Ein grob gesagtes Friedensangebot. Mit Einschränkungen, solange er ihr eben keinen Grund zum verprügeln gab. Sie zog sich den Schal vom Gesicht und und könnte er auch ihre restlichen Tätowierungen sehen. Wäre es nicht für das bevorstehende Essen, würde sie das nicht tun. An Tieren könnte es hier Wölfe geben. Vereinzelte und vielleicht kleinere Rudel. Aber wenn die nicht völlig verzweifelt sind, sollten die Menschen nicht angreifen. Und da an dir nichts dran ist, rümpfen die eh die Nase und verziehen sich wieder. Sonst könnte dir bei deinen Reflexen vielleicht noch ein tollwütiger Fuchs gefährlich werden. Von ihrem Gürtel holte sie das kleine Beutelchen mit den Blaubeeren und ließ einige davon in ihre Handflächen rollen, zeigte sie ihm. Das sind Blaubeeren. Die kannst du mit Sicherheit von den Sträuchern pflücken und essen. Sind auch mehr als genug über den Wald verteilt. Sie ließ die Beeren zurück in den kleinen Sack rollen und warf ihn zugezogen über das Feuer zu dem Blondschopf. Kannst du haben. Schaden tut's dir ja nicht. Ansonsten lass einfach die Finger von den ganzen Pilzen hier. 'N paar sind zwar essbar, aber die meisten töten dich entweder kurze Zeit nach dem Essen, oder schicken dich auf 'nen richtig harten Trip. Mehr brauchte sie ihm nicht erklären, denn wenn er so fragte erkannte er die Pflanzen vermutlich selbst dann nicht, wenn sie die genauer darstellte. Die Situation zwischen den beiden schien nach wie vor angespannt und Myra wog sich keineswegs in Sicherheit. Doch bisher sah sie nur den abgemagerten Jungen, der wohl keine Ahnung hatte wo er war und wie man in der Wildnis überlebte. Und da sie derlei selbst kannte, tat ihr die kleine Hilfe auch nicht weh.
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Shinki Yamanaka » So 26. Feb 2017, 17:36

"Ein Monster? Nee", winkte Shinki ab. "Wie hoch ist die Chance, das sich zwei Monster mitten im Wald über den Weg laufen?" Trotz des Sarkasmus in seiner Stimme fragte er sich nun einmal ernsthaft an wen er da geraten war. Das ganze fühlte sich mehr und mehr so an als würde er an einem Abgrund balancieren und ihr dabei zusehen das gleiche zu tun, so verstand er zumindest die Einschüchterungsversuche, nicht ganz unähnlich den seinen, wenn auch deutlich direkter.
"Oh, du hättest mich in meiner Blüte sehen sollen. Ach vor ein paar Wochen", erinnerte sich Shinki, dem die beiläufige Drohung mit dem Messer ebenso wenig entging wie der Blick, er wurde wohl für eine ganze Ecke bedrohlicher gehalten als er eigentlich war ... nun, das konnte entweder gut für ihn sein oder sehr, sehr schlecht. Ein Teil seiner selbst steckte noch immer im Schal der Fremden und nun hatte er zumindest das Feuer zwischen sich und ihr, dennoch war Shinki hier nicht unbedingt in seinem Element, sein richtiger Körper hatte alles höchstens am Rand eines Schlachtfeldes etwas zu suchen, ganz sicher nicht mittendrin und es war gut möglich das er selbst nicht der einzige mit einem Trumpf im Ärmel war. Wenn er auf das behelfsmäßige Gestell für das Geflügel schaute sah er besser verarbeitete Pfeile als seine eigenen und auf diese Entfernung war er ein in jeder Hinsicht leicht zu treffendes Ziel.
Immerhin kam es jetzt erst einmal noch nicht dazu, stattdessen bekam er zu einem kleinen Leckerbissen sogar ein paar nützliche Tipps zu der Umgebung hier, gerade das mit den Pilzen weckte sein Interesse. Er wollte zwar niemanden umbringen, davon hatte er beim besten Willen genug fürs erste genug, der Teil mit dem Trip allerdings. Ein Nervengift um sein Gegenüber subtil kampfunfähig zu bekommen, das wäre alleine in seine derzeitigen Situation schon sehr hilfreich und vielleicht würde er hier sogar die Basis dafür finden, sofern sie ihm hier nicht doch noch das Genick brach.
"Das ist gut zu wissen, ich glaube morgen sollte ich mich mal genauer in der Gegend hier umschauen", kam es von Shinki freundlich, zumindest fast. Seine Gedanken zogen gerade weiter ihre Kreise und fanden dabei ihren Weg zu dem Bogen. Im Gegensatz zu dem kleinen Ding am Arm seiner Puppe sah dieser schon nach deutlich mehr aus, auch wenn Shinki ihn von seiner Position nicht besonders gut unter die Lupe nehmen konnte. Der Gedanke kam ihm, das er der Fremden das Ding einfach mit seinen Chakrafäden entreißen könnte. Mit bloßem Auge würde sie es nicht kommen sehen können und so genau wie sie ihren Blick auf ihm selbst hatte ... ihr die augenscheinlich primäre Waffe zu entreißen wäre in der Theorie zwar ne gute Sache und bei einem Trainingskampf würde er es vermutlich auch tun, aber das hier war das richtige Leben wo jedes Risiko das letzte sein konnte, also fragte er stattdessen. "Würde es dir etwas ausmachen mir deinen Bogen zu zeigen? Ich beschäftige mich noch nicht lange mit der Mechanik und mal ein Modell zu sehen das mehr als Eichhörnchen und Hasen erlegen kann wäre ganz interessant. Ich lass ihn auch ganz bestimmt nicht davonschweben."
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Re: Grenzgebiet [Ta no Kuni]

Beitragvon Myra » Mo 27. Feb 2017, 21:31

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Immer mal wieder testete Myra mit den Fingerspitzen die Haut der Gans, ob sie sich an dem Fett noch verbrennen könnte. Wenn außen noch lau, dann war es innen genau richtig heiß. Schade eigentlich, dass die Temperatur ihres Essens nicht die einzige Sorge am Abend war. Ihr gegenüber der merkwürdige Junge, der wohl gemeint sein Essen mit ihr teilte. Gefallen gegen Gefallen, weswegen sie auch ihm half. Und dank der Tatsache, dass auch sie einen glanzvollen Auftritt hingelegt hat. Man könnte durchaus sagen, dass beide auf das gegenseitige Misstrauen des anderen vertrauen konnten. Und solange es funktionierte, war die Welt auch in Ordnung. Oder nicht? Der Blondschopf schien Myras Ratschläge über die Umgebung jedenfalls anzunehmen und wiederholen täte sie sich eh nicht. Gerade als die Schwarzhaarige das Fleisch als Verzehr bereit verkünden wollte, musste er eine Frage stellen, die Myra ihren Hunger für den Moment vergessen ließ. Aus großen, fragenden Augen starrte sie ihn einfach an und deutete hinter sich auf ihren Bogen. Den? Dann prustete sie los, verfiel aber in kein weiteres Gelächter. Belustigt nahm sie ihr Schmuckstück aber vom Rücken und zog einen Pfeil aus dem Köcher. Den kriegst du sicher nicht in die Finger. Dafür war mir der Aufwand zu hoch, als dass du nachher vielleicht einfach die Sehne durch knippst. Das Aufbringen der Sehne war mit Abstand die mühseligste und Kräfte aufreibendste Arbeit an der Waffe. Aber sie hat sich gelohnt. Sie war sich auch ziemlich sicher, dass er nicht die nötige Stärke für die Spannung des Bogens aufbringen konnte, aber sie hatte weniger Angst, dass er sie mit ihrer eigenen Waffe erschoss, als viel mehr dass er ihren Schatz nachher sabotierte. Vor allem da er auch zugab selbst ein Bastler in der Hinsicht zu sein. Drum ließ sie ihn nur eine Kostprobe schmecken. Das Mädchen machte einen einigermaßen gut sichtbaren Ast seitlich von sich aus und spannte die Sehne soweit, bis die sichtbar fest und sicher zum zielen saß. Aber das bräuchte die Nukenin nicht, weswegen sie die letzte Hürde beim Zug überwand und die Pfeil fliegen ließ. Er krachte ohne Bremsung in den Ast und blieb dort stecken. Als Vorgeschmack sollte das genügen, weswegen Myra sich den Bogen wieder umlegte. Doch der angeschossene Ast schien nicht mehr der stabilste, und kurz darauf barst das Holz und der Ast krachte laut neben ihnen ins Gebüsch. Myra schreckte dadurch sogar auf und schaute alarmiert zum Unterholz. Huppsi. Bis auf ein paar Ameisen sollte sie nichts erschlagen haben. Und dennoch. Sich kurz räuspernd, widmete sich das Mädchen nun einfach der Gans und schnitt sich einen der Flügel mit dem Kunai ab. Spätestens jetzt sollten auch andere wissen, dass wir hier sind. Meinte sie völlig beiläufig und biss genüsslich in das Fleisch.
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