Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
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Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Myra » Mi 3. Feb 2016, 20:48

Einsames Dorf

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Dies ist das letzte Bauerndorf des Ta no Kuni vor der Grenze zum Tetsu no Kuni. Das Dorf, bestehend aus einer handvoll Häuser, einer kleinen Taverne und einem winzigen Handelskontor, befindet sich bereits auf erhöhtem Terrain und man muss nur dem Hauptweg durch das Dorf folgen, um an den Fuß einer hohen Gebirgskette zu gelangen, die geradewegs in das Tetsu no Kuni führt. Durch die Nähe zu dem eisigen Reich, sind die Temperaturen dort etwas niedriger und über das gesamte Jahr verteilt kann es vereinzelt zu Schneefällen kommen. Durch besagtes Wetter bepflanzt die Bauernschaft daher keine Felder, sondern lebt hauptsächlich von den Erträgen, die die seltenen Durchreisenden mit sich bringen. Das verschlafene Dörfchen ist durch stetig aufsteigenden Rauch aus den Schornsteinen der Dächer bereits von weitem zu sehen und wirkt daher belebt. Allerdings scheint es seit unbekannter Zeit verlassen.
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Do 4. Feb 2016, 19:19

[align=center]CF: Grenzgebiet [Ta no Kuni][/align]

[align=justify]Myra und Miyuki nutzten nach der kurzen Offenbarung darüber wer Miyuki eigentlich wirklich war, für eine Rast um sich etwas auszuruhen, etwas zu essen und zu trinken. Die Hakuma wusste das Myra an Götter zweifelte, und das war auch in Ordnung für die Weißhaarige. Vorerst jedenfalls. Myra wollte mit ihr reisen, das hieß früher oder später musste sie Shiva wohl akzeptieren denn sie hatte bisher großen Einfluss auf die junge Hakuma. Doch um überhaupt die Reise anzutreten musste die kleine Gruppe vorbereitet sein. Das hieß: Proviant besorgen. Eventuell angebrachtere Kleidung und vielleicht mehr Informationen über die Samurai und die Drachen. Myra war ihrer Meinung, und erwähnte noch das Yasuo dort ja auch jagen konnte. „Hat er vorher auch. Und gut das du so ausgestattet bist, aber etwas anderes hätte ich von dir auch nicht erwartet.“ Kam es in einem leicht neckischen Ton während sie anschließend zufrieden lächelte. Doch war sich Myra sehr sicher, dass sie wirklich etwas besorgen konnten um eben bestens ausgestattet zu sein. Dabei deutete die Schwarzhaarige in Richtung des Gebirges. Sie vermutete dort eine Ortschaft. Die Hakuma nickte daraufhin und wollte sich anschließend auch schon auf den Weg machen. Als sie auf dem Rücken von Yasuo saßen, erkundigte sich die Yuki nochmals nach Myra und der seltsamen Zeit auf dem Schiff. Sie stellte eine Gegenfrage und antwortete dann gelassen darauf, dass sie nun mal gewohnt war alleine zu Reisen und Zeit für sich selbst gebraucht hatte. Damit musste sich die Hakuma wohl zufrieden geben. „Ich weiß nicht ob ich es mitbekommen hätte, ich weiß ehrlich gesagt nicht mal genau was in deinem Kopf manchmal so vorgeht.“ Im Grunde kannten sie sich kaum, aber die Hakuma hatte den Schritt gewagt sich ihr anzuvertrauen und sie hoffte, dass sie dies nicht irgendwann bereuen musste. Erstmal würde die Hakuma schweigen, sie war zwar optimistisch und vielleicht etwas naiv, aber dennoch hatte sie das Gefühl die Nukenin selber genug Geheimnisse verbarg.

Dank Yasuo und seinem Durchhaltevermögen, sowie einigen kleinen Päuschen hatten sie schnell das Gebirge erreicht und waren auf dem direkten Wege nach Tetsu no Kuni. Aus der Ferne konnte man austeigenden Rauch erkennen und die riesige Raubkatze machte schließlich halt. Von hier an werde ich lieber die menschliche Form annehmen. Hörte sie ihn und die Hakuma nickte. Sie strich ihm sanft und dankbar über den Hals und warf das eine Bein zu dem anderen um von ihm herunterzurutschen. Myra sollte es ihr sicherlich gleich tun und anschließend konnte er sich wieder in einen Menschen verwandeln. Er fuhr sich mit den Händen durch sein weißes Haar und hatte wieder diesen sehr schlecht gelaunten Ausdruck im Gesicht. „Gib dir etwas Mühe.“ Meinte sie und piekte ihrem Gefährten spielerisch in die Seite. Daraufhin grinste er nur etwas und sah dann wieder ernster nach vorne. Dann ging er weiter und die Hakuma folgte ihm. Schritttempo zuhalten war jedoch etwas schwierig. „Der mit seinen 3 Meter Beinen..“ Murmelte sie schmollend, hatte jedoch schnell ihren Anschluss an ihm gefunden. Ein kleines Dorf, mit einer Handvoll Häusern waren zu erkennen. Die Temperaturen waren schon seit einer Weile gesunken und die Weißhaarige hatte ihren schützenden Mantel enger gezogen. Glücklicherweise spürte sie die Temperatur kaum, da ihr die Kälte deutlich weniger ausmachte als vielleicht Myra. Vielleicht würde sie in Tetsu ja sogar wie ein Inuit herumlaufen. Bei der Vorstellung musste die Hakuma etwas in sich hineinkichern. „Punkte an das Elfenmädchen. Hier ist echt ein kleines Dörflein.“ Meinte Miyuki spielerisch und schien gerade sehr in Stimmung die Schwarzhaarige ein wenig aufzuziehen. Sie liefen durch die etwas heruntergekommenen Straßen und Yasuo steuerte den Markt an, während Miyuki auf eine Taverne deutete aus der auch Rauch aufstieg. „Also ich hab Kohldampf, und wir könnten uns dort etwas aufwärmen und ausruhen.“ Meinte sie und der Weißhaarige blieb stehen und drehte sich zu den beiden Mädchen um, etwas war sehr seltsam. Keine Menschenseele war in diesem Dorf, es wirkte beinahe wie ausgestorben. Er war gleich deutlich vorsichtiger und sah sich um während er zurück zu Miyuki ging. „Vielleicht sollten wir nachsehen ob jemand in der Taverne ist? Es sieht aus als würde dort jemand sein.“ Murmelte sie und schaute abschätzend zu Myra um ihre Reaktion zusehen. Yasuo war Müde, auch wenn er sich dies nicht anmerken ließ. Er war eher angespannt, und das sah man ihm deutlich an. Wäre er in seiner animalischen Form könnte man deutlich sehen wie seine Ohren bei jedem Knistern zucken würden, ebenso wie sein knurren aber so sah man einfach nur seine ernste und angespannte Miene.

Plötzlich huschte ein Schatten durch eine Gasse, jedenfalls glaubte Miyuki es da sie sich ruckartig in diese Richtung drehte. „Ein Tier?“ Murmelte sie eher zu sich als zu den anderen. Doch fiel ihr Blick wieder auf die Taverne, sie machte ein paar Schritte auf die Türe zu wenn niemand sie aufhielt und würde diese öffnen. Man hörte bloß das laute knarzen der Türe als sie diese vorsichtig öffnete. „Hallo?“ Rief die Hakuma durch den Raum. Die Taverne war völlig heruntergekommen, überall setzte sich bereits etwas Staub an. War niemand hier? Langsam war auch Miyuki deutlich verunsichert, ein kleines Dorf völlig leer. Wurde es überfallen oder was ist hier passiert? Wielange ist es schon verlassen?[/align]


... Erst mega gefailt. xD
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Myra » Fr 5. Feb 2016, 17:21

[align=center]Bild[/align]

CF: Nebenreiche -> Ta no Kuni -> Grenzgebiet

Miyuki gab sich zwar mit Myras Antwort zufrieden, aber wirkte, als wolle sie der Schwarzhaarigen nicht ganz glauben. Das brauchte sie auch gar nicht. Diese Sache betraf Myra, nicht die Hakuma. Sollte es zurückkommen, wäre Myra bereit und Miyuki hielt sie aus dem Schneider. Man sollte die Verbündeten der Nuke nicht wegen ihr am Kragen packen. Sie tat zwar so, als wäre es ihr egal, aber in Wahrheit griff man ihr dabei, bildlich betrachtet, an die Ohren. Und, wie man sich vermutlich denken kann, wäre dies eine sichere Niederlage für das Mädchen. Insgeheim hoffte Myra auch darauf, dass durch ihre Reise nach Tetsu die, die sie verfolgten, ihre Spur verloren. In Anbetracht ihres Ziels gar nicht so unwahrscheinlich. Myra war ein Realist, aber in diesem Zusammenhang hoffte sie einfach auf das Beste.

Yasuo war zügig und ausdauernd. Myra erwartete nichts anderes von einem Tiger seiner Größe, und dennoch. Hin und wieder legten sie Pausen ein, damit er sich von seinem Zusatzgewicht und dem Tempo erholen konnte. Und trotzdem schafften sie noch vor der Abenddämmerung, zu einer kleinen Siedlung zu gelangen. Von weitem kündigte sich diese durch kleine, aufsteigende Rauchschwaden bereits an. Aus Schornsteinen, wie man annehmen konnte. Und die Berge waren zu Myras Bedauern ebenfalls deutlich näher gekommen. Die Temperaturen waren mit der Zeit spürbar gesunken. Zumindest war es für die Schwarzhaarige spürbar. Der Wind blies eisiger um ihre spitzen Ohren und auch das simple Bedürfnis, ihren Schal ein wenig höher zu ziehen, zeugte von der kühleren Luft. Und den vereinzelten Schneehaufen. Gott, wie Myra solches Wetter hasste. Bevor sie sich besagten Ort aber genauer ansehen konnte, blieb der weiße Tiger in großer Entfernung stehen und nach einem leichten tätscheln stieg Miyuki auch von ihm runter. Myra runzelte kurz die Stirn, blieb noch einen Moment auf dem weichen Pelz sitzen. Schon wieder rasten? Sie waren doch kurz vor ein- oh. Ach ja. Obwohl Raubkatzen in einem Land wie Tetsu nicht ungewöhnlich waren, waren diese Dorfbewohner den Anblick einer solchen nicht gewohnt. Drum glitt auch sie von dem Katerchen runter und er nahm wieder seine riesenhafte Menschenform an. Zumindest wirkte er so neben den beiden, klein gewachsenen Mädchen. Und er hatte wie seine Standard-Mimik aufgesetzt. Sein beliebtes "ich hasse diese scheiße hier"-Gesicht. Miyuki wies ihn an, zumindest ein wenig Freundlichkeit auszustrahlen. Myras Mundwinkeln zuckten leicht und sie musste sich das Grinsen verkneifen. Sie konnte dem Tiger seine Laune nicht übel nehmen. Müsste sie ständig von der prachtvollen Großkatze, zu dem viel zu langen Lulatsch wechseln, wäre sie auch irgendwann angesäuert. Auch jetzt legte der ehemalige Tiger einen schnellen Schritt an den Tag und Myra hörte Miyuki nur irgendwas wegen seiner Größe murmeln. Die Schwarzhaarige hatte weniger Probleme, bei seinem Tempo mitzuhalten. Sie war dies noch aus der Zeit gewohnt, als sie Van gerade mal bis knapp über die Hüfte ging. Und er dachte nie daran, wegen ihr mal einen Schritt langsamer zu gehen. Schon bald war das Dörfchen zur Gänze erkennbar und mit seinen fünf Häusern ziemlich überschaubar. Miyuki lobte Myra für ihre Einschätzung, neckte sie aber auch gleich wieder. Die Nuke zog sich die Kapuze über den Kopf. Das Festland ist eben dichter besiedelt, als deine Winterresidenz namens Yuki no Kuni, Prinzesschen. Myra sah sich kurz um. War ziemlich still hier. Merkwürdig still. Sie runzelte leicht die Stirn, schnupperte forschend in der Luft. Es roch nach verbranntem Holz. Ansonsten war da nichts. Yasuo marschierte direkt los, zum kleinen Marktplatz und Miyuki wollte in die Taverne. Dann fiel es den dreien erst recht auf. Es war so ruhig im Dorf, weil es verlassen schien. Niemand war hier. Aber aus den Schornsteinen stieg Rauch auf. Myra legte instinktiv die Ohren ein wenig an. Wo waren die Menschen? Was war mit ihnen? Myra stellte eine Vermutung auf. Die nahe liegendste. Banditen, eine kleine Gruppe Nukenin hatte das Dorf überfallen. Aber dann lägen Leichen auf den Straßen. Ich nehme mal nicht an, dass das gesamte Dorf einen spontanen Kurzurlaub an der Südsee macht... Murmelte das Mädchen angespannt. In solchen Dingen sahen sich die Spitzöhrige und der Tiger ähnlich. Wenn etwas unkoscher war, waren die Nerven beider bis zum zerreißen angespannt. Myra schaute zu einem der Häuser und während Miyuki vorschlug, dass sie sich in der Taverne umsehen sollten, schritt die Nuke darauf zu. Sie legte sich dabei die Auslöser für ihre versteckten Klingen wieder um die Finger. Myra sah den vorbei huschenden Schatten nicht. Vermutlich wäre der Bolzen aus ihrer versteckten Klinge auch entsprechend geflogen. Myra widmete sich stattdessen dem erhöhten Fenster vor sich, wischte die Beschlagenheit von der Scheibe und linste, auf Zehenspitzen gestellt, hinein. Nur ein kleines Licht glimmte im Kamin, sonst war nichts in der Dunkelheit zu erkennen. ...Oder die Dorfbewohner sind alles Nachtaktive... Murmelte das Mädchen und trat lautlosen Schrittes an die Tür. Mit der größten Vorsicht, die Myra aufbringen konnte, drückte sie die Türklinke hinunter. Ihr Gesicht verfinsterte sich bei der Tatsache, dass die Tür nicht zugesperrt war, aber überraschend war es nicht. Den linken Arm schussbereit erhoben, ließ sie die Tür aufgleiten und das sanfte Licht von draußen erhellte den Raum. Er war leer. Nun, zumindest schien darin nichts lebendiges. Zögerlich trat sie ein und sah sich eingehend um. Kleine Spinnweben setzte an den Dachbalken an. Dieser Ort ist seit geraumer Zeit verlassen. Aber das Feuer im Ofen sprach von etwas anderem. Vielleicht doch... Myra blickte in einen Topf. Reis fand sich daran und er schien noch frisch. Irgendjemand war also hier. Es gab Vorräte, zumindest ein paar. Die Nuke stellte den Topf zurück und trat nach draußen. Die Tür zur Taverne war geöffnet und sie rief in dessen Richtung Miyuki zu, schließlich wollte sie auch in das Gebäude gehen. Miyuki? Pack alles ein, was du an essbarem findest und was dich nicht vergiftet. Wir machen hier sofort wieder die Fliege. Myra trat ebenfalls in die Taverne und ihr entging nicht, dass der Ort langsam aber sicher zerfiel. Irgendjemand ist hier und ich schlafe lieber in einer beschissenen, eiskalten Höhle, als auf dem Serviertablett einer möglichen Banditenbande!
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Mo 8. Feb 2016, 01:02

[align=justify]So froh die drei auch waren endlich ein kleines Dorf in Ta no Kuni erreicht zu haben, so schnell war dieser Frohsinn auch schon verschwunden. Das Dorf war verlassen, niemand war zusehen bloß der Rauch eines Kamins welches sie hergelockt hatte schien in einigen der Häuser zu brennen. Misstrauen machte sich in ihnen breit und vor allem Vorsicht. Die drei waren nicht alleine, so naiv war nicht mal die junge Hakuma. Yasuo war angespannt und hatte ein Auge auf die Fenster und Türen ums sie herum. Myra war es ebenso und murmelte etwas von den Leuten hier. „Ich schätze nicht. Dennoch, wir brauchen Proviant.“ Meinte sie und näherte sich der Taverne um sich darin vielleicht etwas umzusehen. Die Weißhaarige konnte noch einen Schatten ausmachen, aber offenbar hatten Myra und Yasuo diesen nicht wirklich bemerkt. Vielleicht spielte ihre Wahrnehmung ihr schon streiche. Miyuki konnte erkennen wie sich die andere Nukenin bereit machte jederzeit ihre Klingen zuziehen und näherte sich einem Fenster um vielleicht wenigstens etwas zu erkennen. Sie näherte sich der Tür, und auch die Hakuma tat es und verschaffte sich vorsichtig Zutritt zu der Taverne. Yasuo war sofort hinter ihr und folgte ihr in das Gebäude. Die Taverne war sauber, sie entdeckte kaum Staub oder dergleichen was wirklich seltsam war. Also musste wirklich jemand hier sein, und vielleicht hatte man sie schon längst entdeckt. Plötzlich hörte sie die Stimme von Myra von draußen, sie sollte alles einpacken was sie nicht vergiften würde und anschließend würden sie sofort von diesem Ort verschwinden. „Okay.“ Rief sie zurück und ging langsam zur Theke, doch anstatt Drumherum zugehen stieg sie auf einen der Stühle um auf den Tresen zu gelangen um nachzusehen ob sich dahinter jemand versteckte. Fehlanzeige. Yasuo blieb in der Mitte des Raumes stehen und hatte die Türen und Ecken im Auge. Die Weißhaarige sah sich nach Flaschen um, entdeckte ein paar Leere und würde sie mitnehmen. Der Wasserhahn hier funktionierte nicht wirklich. Draußen hatte sie einen Brunnen gesehen, dort konnten sie eventuell die Flaschen füllen. Wobei es schwer werden würde, dass diese bei den Temperaturen nicht einfroren. Miyuki entdeckte sogar Teebeutel welche sie einsteckte und anschließend würde sie sich in die Küche der Taverne begeben. Dort würde es sicherlich einige Vorräte geben.

Yasuo näherte sich dem Fenster von dem man einen guten Blick auf die verlassene Straße hatte. Für ihn machte sich nichts Auffälliges bemerkbar, er roch auch nichts Ungewöhnliches. Er würde nach Myra Ausschau halten, welche sich vermutlich in einem der anderen Häuser umsah und nach Proviant und nützlichem suchte. Miyuki öffnete langsam die Türe der Küche und ging hinein, auch hier schien niemand zu sein. Sie schaute hinter der Türe nach und machte sich dann daran die Schränke zu durchsuchen. Sie entdeckte Reis, etwas Müsli und auch Obst das noch in einem sehr guten Zustand war. Einen Korb entdeckte sie ebenfalls, wo sie erst einmal ihre ganzen Sachen verstaute. „Ich hab noch mehr Vorräte!“ Rief sie zu Yasuo und Myra und grinste dabei. Nun fiel ihr eine weitere Türe auf. Vielleicht eine Abstellkammer? Ging es ihr durch den Kopf. Sie stellte den Korb auf einen der Tische und näherte sich der Türe. Langsam drückte sie die Klinke herunter und zog dann schneller die Türe auf, ein ekelhafter Gestank kam ihr entgegen. Es roch nach Verwesung. Sie taumelte angewidert zurück und konnte die zwei Leichen die dort versteckt waren deutlich erkennen. „Ach du…“ Murmelte sie und hielt sich den Mund und die Nase zu. Yasuo war sofort an der Küchentüre bei der jungen Hakuma, diese stürmte an ihm vorbei. „Wir müssen sofort weg, wo ist Myra?!“ Rief sie und hörte plötzlich das schaben einen Stuhles welches über den Boden gezogen wurde. Im nächsten Moment bekam Yasuo auch schon einen deftigen Schlag mit dem Holzstuhl ab und fiel zu Boden. Miyuki drehte sich panisch um und wurde gepackt, man hielt ihr eine Klinge an den Hals. Der Korb fiel zu Boden. „Pscht, meine Süße. Keine Falschen Tricks oder ihr endet wie die in der Abstellkammer. Wobei es die Kleine die bei euch war vielleicht schon zu spät sein könnte.“ Miyuki verzog angewidert das Gesicht, der Typ hatte vielleicht Mundgeruch! Ein lautes Knurren war hinter dem Mann zuhören während sich auf den Lippen der Hakuma ein gehässiges Grinsen breit machte. Natürlich machte sie sich Sorgen um Myra, aber sie war sich sicher das diese die letzte wäre sich so erwischen zulassen und zurecht kommen würde. Der Mann drehte sich mit Miyuki panisch zu den riesigen Raubtier um, und aber hielt ihr noch die Klinge an den Hals. „Was?! Was ist das?! Wo ist der Kerl?!“ Kam es panisch von ihm. „Ihr habt das Raubtier in ihm geweckt…“ Murmelte die Weißhaarige triumphierend. Miyuki spürte die schmerzende Klinge fester an ihrem Hals, war sich aber sicher, dass er es nicht riskiert die gänzliche Wut des Raubtieres auf sich zu ziehen. Wobei Yasuo jetzt schon sehr wütend war und Miyuki hörte was in seinem Kopf vorging und sein lautes bedrohliches Knurren bedeutete. Er wollte diesen Mann tot sehen. Wie erging es Myra? Mit Wie vielen Gegnern hatten sie es überhaupt zutun?[/align]
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Myra » Fr 12. Feb 2016, 23:22

[align=center]Bild[/align]

Sich mit beiden Armen in den Türrahmen zum Gasthaus stemmend, wartete Myra kurz auf eine Reaktion seitens ihrer Begleitung und bekam diese auch. Mit Schwung stieß sie sich also wieder nach draußen, ließ ihren Blick aber nochmals durch den Innenraum der Taverne schweifen. Miyuki würde alles, was sie dort fand einsammeln. Eigentlich wäre es sicherer, wenn sie beisammen blieben. Das sank jegliche Risiken. Myra entschied sich aber dagegen. Die beiden Yukis hatten einander, sollte es hart auf hart kommen. Und die Spitzöhrige war so schwer bewaffnet, dass auch sie im Zweifel gegen drei Shinobi ihres Kalibers bestehen könnte, bis sie zu den anderen beiden vorstieß. Und so konnten sie womöglich mehr Proviant sammeln. Myra drehte sich um und fixierte mit ihrem Blick ein größeres, zweistöckiges Wohnhaus. Vielleicht konnten sie so auch dem Geheimnis dieses leeren Dorfes auf den Grund gehen. Aufmerksam überquerte den kleinen Platz zu besagtem Haus und blickte erst durch frei gewischte Stellen beschlagener Fenster hinein. Auch dort drin war es stockfinster, bis auf das Glimmen im Heizofen und dem geringen Lichteinfall durch die Fenster. Es überraschte Myra daher nicht, dass diese Eingangstür ebenso offen und das Haus somit zugänglich war, wie das zuvor. Jemand trieb hier ohne Zweifel sein Unwesen. Zu diesem Zeitpunkt noch, oder sie waren erst vor kurzem weitergezogen. Doch letzteres konnte sich die Schwarzhaarige kaum vorstellen. Myra sah sie sich im Erdgeschoss ein wenig um. Vielerlei Stellen waren verstaubt und Spinnenweben hingen zwischen den Holzbalken. Möglichst lautlos hob die Nuke einige Keramikdeckel von ihren Töpfen an und blickte gähnender Leere und abgestandener Luft entgegen. Sie blieb natürlich nicht ohne Fund, jedoch war dieser von absoluter Nutzlosigkeit. Verfaulte Rüben und steinharter Reis. Drum führte ihr Weg sie schlussendlich die unliebsam knarzende Hühnertreppe hinauf und mit jedem Schritt verfluchte Myra das morsche Holz noch mehr. Sie war leicht und lautlos auf Sand, Kies und Scherben. Aber Holz wie dieses knackste selbst dann, wenn es nur eine Ratte war, die darüber hinweg huschte. Langsamen Schrittes sicherte sie erst den ihr vorliegenden Flur, ehe sie in eines der Zimmer vordrang. Fast schon in Zeitlupe drückte das Mädchen die Tür neben sich auf und biss sich, den sonst ausbrechenden Fluch unterdrückend, auf die Unterlippe. Denn die Tür quietschte, als würde sie gleich aus den Angeln fallen. Und wenn man sie genauer betrachtete, tat sie das schon fast. Ihr Blick ging durch den maximal 14 Quadratmeter großen Raum, erst dann trat sie ein. Ein schmales Bett mit nasser, faulender Matratze stand ihr gegenüber, daneben ein breites Fenster, das einen guten Blick auf die Taverne lieferte. Gegenüber davon ein großer Schrank. Myra trat ein, machte zerborstenes Holz aus, was früher wohl eine Kommode oder ein Nachttisch sein sollte. Daunen quillten aus einem
aufgerissenen Kissen und Glasscherben lagen über dem Boden verteilt. Wenn der Raum einst irgendwelche Habseligkeiten besaß, waren sie längst fort. Es sei denn es war ein Gästezimmer. Die Nuke trat an das Fenster heran, schaute auf den Platz und dem Gasthaus vor sich. Es war immer noch totenstill im Dorf. Viel zu still. Hoffentlich hatte Miyuki mittlerweile genügend gefunden, war Myra bisher doch relativ erfolglos.

Während das Mädchen die Umgebung draußen forschend betrachtete, regte sich der Schrank hinter ihr und lautlos trat eine dunkel gekleidete Gestalt daraus hervor. Eindeutig männlich, schlich sich die Person mit gezücktem Messer an. Missachtete er nicht einen wichtigen Punkt, wäre die Reise für Myra an dieser Stelle nun zu Ende. Er spiegelte sich leicht im Glas vor ihr. So machte die Nuke den Mann hinter sich rechtzeitig aus, fuhr herum, sodass sie das auf sie niederfahrende Messer mit einem festen Griff am Handgelenk abfangen konnte. Sie holte aus, schlug ihm mit der Faust entgegen und er blockte mit dem Unterarm. Kurz rangelten sie miteinander, bis Myra mit einer geschickten Drehung beider Handgelenke, sich von ihm lösen und ihn ungedeckt lassen konnte. Ein gut gesetzter, aber kläglich getroffener Kinnhaken, ließ den Angreifer kurzzeitig nach hinten taumeln. Für Myra im Grunde massig Zeit, um ihn mit ihrer miniaturisierten Armbrust zu erschießen, doch war ihr das Glück nicht hold. Denn gerade, als sie den Arm zum abschießen ausstreckte, löste die ebenfalls männliche Begleitung ihres Angreifers seinen unsichtbaren Umhang und trat regelrecht aus dem nichts hervor, versetzte hinter dem Mädchen. Die Schwarzhaarige krächzte, als zwei breite und ausgesprochen starke Arme sie von hinten um Arme und Körper packten und sie in die Luft hob. Myra blieb nicht die Zeit, auf ihr zweites Problem anständig zu reagieren, da hatte sich ihr erstes bereits wieder erholt. Wütend zog der Mann seine scharfe Klinge an dem Gesicht der Nuke entlang. Von ihrer rechten Stirnhälfte nach links runter, knapp am Auge vorbei und fast die komplette Länge ihrer Nase entlang bis zum linken Nasenflügel. Der Schnitt war nicht zu tief und der Schmerz im ersten Moment derart unwirklich, dass die Spitzöhrige sich dem nichts bewusst wurde und nicht mal ein leises keuchen ausstieß. Stattdessen tobte das Adrenalin in ihrem Körper und sie tat das Einzige, was ihr Körper in diesem Moment befahl: Überleben. Gedankenverloren, verletzt und blutend winkelte Myra ihre Beine an, hingen sie ohnehin in der Luft, stützte sich mit ihnen gegen den Mann vor sich und mit dem Rücken in den hinter sich. Dann stieß die Nuke ihre Beine vorwärts. Ungeahnte Kräfte offenbarten sich beiden Männern, als dem ersten Angreifer die Luft aus den Lungen gepresst und gegen die Wand gegenüber vom Raum gestoßen wurde. Der andere konnte ebenso wenig standhalten. Er flog zurück, gegen und durch das zerberstendes Glasfenster. Laut schepperte es von dem zweistöckigem Wohnhaus durch das kleine Dorf, als die beiden durch Holz und Glas brachen. Hart kam ihr Gegner auf dem teil gefrorenem Boden mit dem Rücken auf, presste auch ihm jegliche Luft aus den Lungen und zwang ihn dazu, Myra loszulassen. Sie blieb ebenfalls nicht gänzlich ohne kleinere Schäden, Benommenheit. Konnte sich aber nach hinten über den Mann weg rollen und kniete nun vor ihm, wie er über den Schmerz stöhnte und nach Luft japste. Auch Myra keuchte nun jämmerlich, taumelte einige Schritte auf Abstand, ehe sie stolperte und rückwärts auf ihr Gesäß fiel. Jetzt spürte die Nuke erst den Schmerz ihrer Gesichtsverletzung, wie sie brannte und stach. Mit der einen Hand sich das Gesicht haltend, mit der anderen zwei drei Glasscherben aus Oberarm und Seite ziehend, sah Myra nur verschwommen, wie ihre beiden Gegner langsam wieder zur Besinnung fanden. Während der eine an das nun offene Fenster taumelte, richtete der andere sich langsam und zögerlich, unter Schmerzen fluchend wieder auf. Auch sie musste wieder hoch. Beim aufstehen fast erneut das Gleichgewicht verlierend, warf die Schwarzhaarige einige Kugeln vor sich auf den Boden und suchte Deckung in einer dunkel aufgehenden Rauchwolke. Sie musste zur Taverne. Schnell! MIYUKI! Brüllte das Mädchen, stolperte leicht, weil ihr Blut ins Auge lief, brannte und kurzzeitig die Sicht auf dem einen Auge nahm. MIYUKI! Schrie sie erneut, glaubte fast die Taverne erreicht zu haben, als sich neue Rauchwolken um sie herum auftaten. Myra wurde von ihnen verschlungen, verblieb ohne Sicht und ohne Orientierung. Nein, sie waren definitiv nicht länger allein im Dorf.
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Sa 20. Feb 2016, 13:21

[align=justify]Vielleicht hätten sie zuvor in einem Dorf Halt machen sollen. Vielleicht hätten sie vorsichtiger sein sollen. Doch darüber nachzudenken, wie es wäre wenn sie nicht in diesem Dorf nach Proviant gesucht hätten brachte die beiden Mädchen und das Raubtier an ihrer Seite auch nicht mehr viel. Das etwas nicht stimmte bemerkte jeder der Gruppe, deswegen hatten sie sich für einen kurzen Moment aufgeteilt um nach Proviant zu suchen und dann so schnell wie möglich abzuhauen. Doch es kam offenbar anders, nachdem die Hakuma eine Leiche entdeckt hatte und Yasuo angegriffen wurde. Und nun hatte ein Mann die Weißhaarige gepackt und hielt ihr eine scharfe Klinge an den Hals. Doch statt dem Niedergeschlagenen Yasuo stand nun ein mächtiger Säbelzahntiger vor ihr und dem Banditen. Wenn es überhaupt einfache Banditen waren, oder vielleicht doch Shinobi? Vermutlich hatten sie es auch mit beidem zutun. Miyuki spürte den Druck an ihrem Hals, und den kleinen Schnitt der schon dafür sorgte, dass etwas Blut sich seinen Weg bahnte. Dann… hörte sie ihren Namen. Von den Straßen. … Myra! … Schoss es der Yuki durch den Kopf, plötzlich überkam sie eine unglaubliche Sorge. Sie versuchte sich zu befreien doch der Griff des Mannes war zu stark. „Ruf dein Haustier zurück... oder deine Freundin stirbt.“ Die Hakuma war verzweifelt, sobald sie Yasuo beruhigte würde er von ihnen Gefangen werden, dessen war sich die junge Yuki sicher. Aber wenn sie sich befreite und Yasuo sich auf ihren Gegner stürzte wäre sie dann rechtzeitig draußen bei Myra? Sie konnte das Risiko nicht eingehen… Sie würden Yasuo nicht töten. Er war zu wertvoll, sogar lebend. Jedenfalls hoffte die Weißhaarige es. Nun öffnete sich die Türe der Taverne. „Wir haben die andere kleine.“ Zwar konnte Miyuki das Gesicht des anderen nicht sehen, aber er war geschockt über das Tier welches vor seinem Partner stand. Der Griff wurde fester und Miyuki verzog das Gesicht etwas. Yasuo brüllte wütend und die Hakuma blickte zu ihm auf. „Schon okay. Bleib ruhig Yasuo.“ Ihm passte diese ganze Sache nicht, aber er wusste wieso Miyuki ihn zurückhielt. Myra könnte dadurch sterben. Yasuo fletschte die Zähne ein letztes Mal und legte die aggressive Haltung dann bei. „Fesselt es!“ Rief eine Stimme, aus einer anderen Richtung. Miyuki wurde dann aus der Taverne gezerrt und konnte nicht erkennen, wie sie den Säbelzahntiger gefangen nahmen. Sie warf ihm noch zuvor einen entschuldigenden Blick zu und hoffte inständig, dass sie heil aus dieser Situation herauskommen würden. Sie würde es sich niemals verzeihen können, sollte Yasuo etwas geschehen. Aber jetzt einen Gegenangriff zu riskieren könnte nicht nur ihr Leben gefährden sondern auch das ihrer Freunde.

Draußen wurde sie neben Myra in den Dreck geworfen. Sie lebte. Aber sie wurde verletzt. „Myra…“ Murmelte die Hakuma und schaute in ihr Gesicht. Sie hatte einen Schnitt welcher von ihrer rechten Stirnhälfte bis links hinunter ging, knapp an ihrem Auge vorbei. Blut lief aus der Wunde und schränkte so ihr Sehvermögen ein. „Fesselt die beiden und bringt sie zu Taizo!“ Rief jemand. Und nun bemerkte Miyuki das eine ganze Gruppe von Männern und Frauen die sich um sie herum versammelt hatten. So leicht würden sie erstmal nicht aus dieser Lage kommen. Banditen? Shinobi? Noch war sich die Hakuma nicht wirklich sicher. „Was ist mit meinem Freund?“ Fragte Miyuki und blickte zu einem der Männer auf. „Dein Untier?“ Er lachte plötzlich und anschließend verfinsterte sich der Blick des Mannes. „Wir werden ihn verkaufen. Wenn er sich wehrt wird er jedoch sterben, er ist auch tot noch genug Wert.“ Miyuki ballte die Fäuste und starrte auf den Boden, sie versuchte sich zu beruhigen. Eine gewisse Kälte machte sich um sie herum breit. Jemand näherte sich den beiden Mädchen und wollte sie Fesseln. Als man jedoch kurz Miyuki berührte zuckte die Person. „Sie ist eiskalt..“ Murmelte die Person neben ihr. „Es reicht nun bring die beiden endlich zu Taizo!“ Rief jemand, ziemlich ungeduldig. Miyuki und Myra sollten erst einmal gefesselt werden und wurden in eines der größeren Häuser geführt und dort in den Keller gesperrt. Es waren gleich zwei, drei Männer welche sie dorthin begleiteten und sie in getrennte Zellen steckte. Sogar Wachposten gab es bis sich dieser seltsame Taizo zu zeigen gab. Die Banditen wussten, dass die beiden Mädchen keine einfachen durchreisenden waren. Ein Mädchen mit spitzen Ohren, und ein Mädchen mit einem Säbelzahntiger als Begleiter.

Miyuki saß auf dem kalten Boden der Zelle. Ihre Hände und ihre Füße waren gefesselt, doch konnte sie Myra sehen. Es waren nur Gitter welche die beiden trennten und Miyuki hatte sich an das Gitter gelehnt welches ihre Zellen verband. „Es tut mir leid.“ Murmelte die Hakuma. „Wir hätten vielleicht etwas tun können.“ Sprach die Weißhaarige. Vielleicht wäre es anders gekommen wenn die Hakuma in der Taverne gekämpft hätte, jedoch glaubte sie nicht daran. „Schnauze!“ Rief einer und knallte mit seinem Messer gegen das Gitter. Die Hakuma zuckte kurz. Doch war es ihr ziemlich egal was der Typ sagte. „Geht es dir gut? Vielleicht lässt mich jemand deine Wunde heilen…“ Murmelte sie leise. Dann sah sie zu Boden. Sie machte sich so große Sorgen um Yasuo und hoffte, dass er nicht schon weggebracht wurde... oder tot war. Kurz schwieg die Weißhaarige und wandte sich dann nochmals an ihre Freundin. „Weißt du mit wem wir es zu tun haben?“ Fragte sie schließlich. „Ich sagte Schnauze! Taizo wird gleich hier sein!“ Kam es nun eindringleicher, und als er den Namen nannte klang es fast wie eine Drohung. Sie spürte ein leichtes brennen am Hals, durch den kleinen Schnitt. Das Blut trocknete bereits. Tief war die kleine Schnittwunde nicht. Und abgesehen von kleinen blauen Flecken hatte sie nichts weiter abbekommen. Ihre Handgelenke taten etwas weh, und sicherlich würden beim Lösen der Fessel einige Striemen zurückbleiben.[/align]
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Myra » Sa 20. Feb 2016, 23:01

[align=center]Bild[/align]

Wie ein Sturm schlugen die Sicht behindernden, grauen Wolken auf Myra ein. Was für sie zuvor schützende Deckung war, wurde nun fast zu ihrem Verhängnis. Sie zögerte aber nicht lange und ging, wie dutzende Male geprobt, in die Hocke, rollte zur Seite und entging zu knapp einem heran zischenden Pfeil. Der niedrig gesetzten Flugbahn nach zu urteilen, war er nicht dafür gedacht, sie umzubringen. Bewegungsunfähigkeit war die Absicht des Angriffs. Myra rollte erneut ein Stück vor und der Rauch schien sich langsam zu lichten. Ihre rechte Gesichtshälfte war schon fast gänzlich mit ihrem Blut verschmiert und das Salz brannte wie Hölle in dem Auge. Ein Glück ging der Schnitt knapp daran vorbei. Die Nuke bezweifelte, dass Miyuki ein zerschnittenes Auge heilen konnte. Den Bogen griffbereit und Pfeil angelegt richtete sich das Mädchen auf, wollte Deckung hinter einer niedrigen Mauer suchen, aber soweit sollte es nicht kommen. Denn kaum war der dunkle Rauch aus den Bomben verzogen, offenbarte sich die Übermacht, die Myra gegenüberstand. Sie konnte nicht sagen von woher, aber aus allen erdenklichen Richtungen Schritten maskierte und bewaffnete Frauen und Männer auf sie zu. Manche hielten Armbrust oder Pfeil und Bogen auf sie gerichtet, andere die Kunai und Shuriken wurfbereit und wieder andere die Hände zu Fingerzeichen geformt. Die Spitzöhrige ließ ihren Blick über ihre Gegner schweifen, welche das Mädchen langsam und bedrohlich einkreisten. Dennoch hielt sie ihren Bogen weiterhin schussbereit. Wenn sie kämpfte und dabei lebend aus der Nummer raus kam, hatte Myra Glück. Und wenn sie starb, dann schaffte sie es mit Sicherheit Eindrittel ihrer Feinde mit ins Grab zu reißen. Aber soweit sollte es nicht kommen. Von dutzenden Gegner umkreist, befanden sich zu vielen in ihrem toten Winkel und diese zogen Bolas hinter ihren Rücken hervor. Die schweren Kugeln am Seil in der Luft kreisend, schaffte Myra es mit einem Ausfallschritt einer heran fliegenden Bola auszuweichen. Einer zweiten durch einen Sprung zurück, schoss dabei ihre Pfeil ab, welcher sein Ziel knapp verfehlte. Ehe sie mit den Füßen wieder am Boden war, erwischte sie eine dritte Bola. Keuchend schlug sie auf den Boden auf, ließ ihren Bogen aber nicht fallen. Mit den gefesselten Beinen trat sie nach näher kommenden Gegnern, wollte nach einem Pfeil ziehen, doch wurde ihr da schon der Bogen aus der Hand getreten. Ehe das Mädchen handgreiflicher werden konnte, warf man ein Netz über sie und drückte die Schwarzhaarige zu Boden. Mit ihrer versteckten Klinge versuchte Myra die Seil zu zerschneiden, doch drückte gleich drei ihrer Gegner sie bewegungsunfähig zu Boden und damit war's das für die Nuke. Myra sah, wie zwei Männer Miyuki mit einem festen Griff aus der Taverne brachten und vor ihr in den Dreck schubsten. Man hatte sie also auch erwischt... natürlich. Zwar war die Nuke mit anderem beschäftigt gewesen, aber sie hatte keine Kampfgeräusche aus der Taverne gehört. Vermutlich war die Yuki in eine ebenso aussichtslose Lage geraten, wie Myra selbst. Miyuki! Sie hob leicht den Kopf an, wurde allerdings sogleich wieder zurück auf den kalten Boden gedrückt. Die Spitzöhrige konnte nicht viel von ihrer Freundin ausmachen, aber sie schien unverletzt. Ihre eigene Wunde brannte mittlerweile umso mehr, besonders im Auge. Nach einer Anweisung von dem Mann, der Miyuki gefangen nahm, begann man die beiden entsprechend zu fesseln, was bei Myra durchaus in einen weiteren kleinen Kampf ausartete, der auf Seiten der Gegner stärkere Prellungen, Kratz- und Bisswunden zur Folge hatte. Während sich das Mädchen weiter gegen ihre Gefangennahme wehrte, hörte sie mit halbem Ohr, dass ihre Feinde Yasuo verschleppten. Besser konnte der Tag kaum noch werden...

Missmutig starrte Myra auf ihre mit starkem Tau gefesselten Füße. Ihre Arme waren an die Gitterstäbe in ihrem Rücken gebunden. Ein weiterer Strick knebelte ihren Mund, damit sie nicht beißen konnte, wenn man ihr zu nahe kam. Miyuki, ebenfalls gefesselt, lehnte dicht bei Myra am Gitter. Es herrschte seit einiger Zeit schweigen. Mittlerweile klebte das Blut in Myras Gesicht und es bildete sich eine elastische Kruste. Die Yuki durchbrach das Schweigen schlussendlich mit einer leisen Entschuldigung, welche die Schwarzhaarige aufsehen ließ. Es klang fast so, als hätte sich das Mädchen kampflos ergeben. Myra runzelte darauf kurz die Stirn, entspannte sich aber wieder. Sie kannte die Situation nicht. Bei einem Patt war es oft sinnvoll, wenn man nachgab. Kaum hatte die Weißhaarige das Wort erhoben, kam auch sogleich eine Reaktion von ihrer Wache, welcher Myra daraufhin einen tödlichen Blick zuwarf. Wäre dieser Typ nicht, hätte die Schwarzhaarige sich schon dreimal befreit. Gewöhnliche Fesseln wie diese hielten sie nicht auf. Ein paar Gelenke ausgekugelt und sie wäre frei. Miyuki erkundigte sich kurz nach Myra Wunde, welche ihre Sorge nur mit einem knappen Nicken abtat. Der Schnitt brannte mittlerweile teuflisch, ganz zu Schweigen von den Blutresten in ihrem Auge, welches durch die Tortur auch schon ganz gerötet war. Mit Pech gab das eine heftige Narben, passend zu ihrem ohnehin schön verzierten Gesicht. Als die Yuki eine Frage stellte, wandte Myra den Kopf in ihre Richtung und der Mann brüllte gleich wieder los. Mmmpf fdch! Stieß sie ihm durch den Knebel nun ebenfalls wütend entgegen. Man konnte ihre Worte wohl als "fick dich" deuten. Halt's Maul jetzt! Sie hätte gerne etwas auf Miyukis Worte erwidert, jedoch bevorzugte sie es im Moment zu schweigen, weswegen sie leicht mit dem Kopf schüttelte. Sie kannte die Typen nicht. Oder... sie legte den Kopf kurz schräg, schien darüber nachzudenken. Zuckte dann mit den Schultern. Vielleicht kannte sie die Bande doch, wer wusste das schon?

Als bald knarzte am anderen Ende des Ganges auch eine Holztür und fremde Männerstimmen hallten durch den Kerkergang. Ihre Wache neigte den ankommenden drei Männern kurz seinen Kopf. Myras Aufmerksamkeit richtete sich auf die Neuankömmlinge und sogleich trat einer von ihnen hervor. Taizo, wie sie annahm. Vielleicht der Anführer, oder so ähnlich, von der Bande. Er unterschied sich im Äußeren nicht besonders von den anderen Männern. Bewaffnet, allerdings unmaskiert. Und irgendwie... Wer ist und den heute ins Netz gegangen? Zwei junge Mädchen, ja? Irgendwie kam Myra diese Fresse doch ein wenig bekannt vor. Na sieh mal einer an! Haben die Zwillinge also doch keinen Knick in der Pupille, als sie von einer spitzöhrigen Bestie mit merkwürdigen Tattoos sprachen! Spott lag in der Stimme des Mannes und er ging vor der Zelle in die Hocke. Im Schein der kleinen Lampe, die der Mann in der Hand hielt, konnte Myra sein Gesicht von besser erkennen. Jap, sie kannte die Fresse tatsächlich. Taizo. Dass sie bei dem Namen aber auch nicht hellhörig wurde! Die Schwarzhaarige legte ihren Kopf ein wenig schräg, gab aber weiter keinen Mucks von sich. Was machst du kleine Zimtzicke hier, mh? Verfolgst du mich etwa, um mir im richtigen Moment einen Pfeil in den Kopf zu jagen und mir meinem Beute unter'm Arsch weg zu stehlen? Verachtung. Myra verdrehte auf seine Worte die Augen. Als ob sie nichts besseres zu tun hätte, als einem Möchtegern Söldner aufzulauern. Da sie nicht reden konnte, blieb es bei dem schweigen und sie starrte den Mann vor sich mit neutralem Blick an. Mit ihrem gereiztem Auge zwinkerte sie häufiger. Für einen Moment starrten beide sich gegenseitig schweigend an, dann grinste der Mann und winkte einen seiner Begleiter neben sich. Nimmst den Mund mal wieder ganz schön voll, was? Balt? Mach mal den Knebel weg. Besagter Mann ließ sich den Schlüssel zu der Zelle geben, trat damit ein und löste Myras Knebel. Diese verhielt sich dabei erstaunlich ruhig. Also? Was machst du hier? Oder was macht ihr hier? Wie ich sehe findest du schnell neue Freunde. Freunde, die genauso merkwürdig sind wie du, um das mal anzumerken. Er warf Miyuki einen vielsagenden Blick zu, musterte diese kurz. Durchreise, was sonst? Wenn es hier irgendwelche Aufträge gäbe, bräuchtet ihr auch nicht kleine Siedlungen überfallen, oder? Meinte die Schwarzhaarige schnippisch, nachdem sie endlich von dem verdammten Strick um ihren Mund befreit wurde. Mit der Zunge fuhr sie sich über die spröden Lippen und beobachtete Taizos Begleitung, wie er wieder aus der Zelle trat und sie abschloss. Taizo lachte auf Myras Worte herzhaft. Scheiße! Vielleicht sollte ich dir doch wieder das Maul stopfen! Habe schon völlig vergessen, was für eine unnötig riesige und beschissene Fresse du hast! Erneut verdrehte die Nuke die Augen. Wie konnte es auch anders sein? Kaum bewegte man sich außerhalb seiner gewöhnlichen Auftragsgebiete und schon kamen alte Bekanntschaften zurück und bissen ihr hart in den Arsch! Ihr kleiner Disput mit Taizo und seinen Leuten war noch längst nicht vom Tisch. Auch wenn dies schon zwei, drei Jahre her war. Was ist eigentlich mit Van? Der hat sich in der letzten Zeit ziemlich rar gemacht. Meine Leute berichten kaum noch von seiner weißen Kapuze. Taizo grinste die beiden Mädchen höhnisch an. Gleichgültig zuckte Myra mit den Schultern. Saufen, Nutten und irgendwie über die Runden kommen. Was soll der sonst schon groß machen? Nun war er es, der mit den Schultern zuckte. Du hast ihm doch immer am Zipfel seines Mantels gehangen. Und ohne ihn baust du auch nur Mist. Im Gegensatz zu Van wirst du nämlich immer berühmter. Wieder setzte der Mann vor den Gittern sein dreckiges Lächeln auf und Myra verzog nun wütend das Gesicht. Was willst du, Saftsack? Biestete Myra nun deutlich gereizter. Die gesamte Lage machte sie unheimlich wütend. Wie konnten sie nur so naiv sein und sich derart in Sicherheit wägen? Van hätte ihr dafür zu Recht eine gedonnert! Mit einem zufriedenen Seufzen richtete sich der Mann auf und streckte kurz die Glieder, zückte ein kleines, einfaches Büchlein aus der Hüfttasche. Ich mache es mir ganz einfach. Er deutete mit dem Buch auf Miyuki. Deine kleine Freundin wandert nach Konoha in den Bau. Ich habe gehört, dass die sich über jeden Nukenin freuen, den sie aus ihrem Buch streichen können. Ein kleiner Funken von Angst blitzte in Myras Augen auf und sie blickte sogleich zu Miyuki. Ja, Konoha freute sich immer über Nukenin. So sehr, dass sie diese vor lauter Freude erwürgten. Der Tiger wird verkauft. Entweder an jemanden, der sich über einen guten Pelz freut, oder der sich einen seltenen Säbelzahntiger halten will. In jedem Fall bringt er gut Geld ein. Genauso wie du. Für dich kassiere ich ebenfalls das Kopfgeld. Dann können ich und meine Männer für die nächsten Wochen gut leben! Taizo lachte kurz auf und drehte seine Schulter im Gelenk. Myras Ohren stellten sich auf. Kopfgeld? Hatte Konoha sie also immer noch nicht aus dem Buch gestrichen. Mit Pech war ihr Kopfgeld sogar nochmals gestiegen, wegen pikanter Informationen. Mürrisch seufzte die Nuke. So viel Kopfgeld kann das Dorf doch gar nicht auf mich ausgesetzt haben, dass es sich derart für euch lohnt. Die hauen euch bestimmt über's Ohr! Ein wenig guten Willen heucheln hatte noch nie geschadet. Doch in diesem Fall schien er ein wenig Fehl am Platz. Taizo warf dem Mädchen nur einen skeptischen Blick zu. Hä? Wer redet denn hier von 'nem Dorf? Das ist ein Privatanbieter. Ein Dorf würde niemals eine solche Summe aussetzen und die Person lebend wollen! Oder Teile davon... Der Nukenin lachte erneut, dieses mal gehässiger. Myra klappte auf diese Erkenntnis allerdings der Kiefer nach unten, runzelte die Stirn. Ein Privatanbieter? Jemand wollte tatsächlich ihren Kopf so sehr, dass er eine ganze Stange an Geld dafür hin blätterte? Myra war sich in diesem Moment nicht sicher, ob sie sich fürchten oder geschmeichelt fühlen sollte...
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Mi 24. Feb 2016, 18:55

[align=justify]Die drei waren direkt in eine Falle getappt. Das verlassene Dorf entpuppte sich als Söldner-Versteck, welche sich offenbar dem Leben eines Banditen angewöhnt haben, und nun Dörfer überfielen und selbst unschuldige Menschen töteten. Etwas was die Hakuma zutiefst verabscheut, sie war zwar selber zu einer Nukenin ernannt worden, jedoch war es mehr Notwehr gewesen als sie einen Shinobi aus Konohagakure getötet hatte. Und zuvor war sie bloß eine kleine Diebin, welches ihr Leben gelebt hat wie sie es weben wollte. Und nun saß sie gemeinsam mit Myra in getrennten Zellen und wurden von einer übellaunigen Wache im Auge behalten. Aber offenbar ging es ihr abgesehen von der Wunde am Auge, dennoch gut. Weswegen Miyuki dann auch erstmal wieder Ruhe geben würde, denn man hatte Myra wohl bewusst einen Knebel verpasst. Miyuki bewegte ihre Handgelenke etwas, durch die Fesseln wurde es langsam etwas unangenehmer. Groß Unterhalten durfte man sich hier auch nicht, sie sollten brav warten bis der Anführer der Truppe auftauchen würde.

Miyuki betrachtete den Raum, es gab nur ein kleines Fenster was jedoch kaum Licht hineinließ und durch weitere Gitterstabe gesichert war. Ihr Kopf neigte sich zur der Wache welche sie musterte, sie entdeckte die Schüssel welche an dem Gürtel festgebunden waren und grübelte wie sie am besten an ihn herankommen könnte. Doch kam sie nicht wirklich weit um sich etwas Gutes zu Überlegen diese Wache in ihre Zelle zu locken. Denn eine Türe des Ganges öffnete sich knarzend und ein Mann näherte sich den Zellen der beiden Mädchen. Sie vernahm erst nur die Stimme, bis der Typ vor der Zelle von Myra stehenblieb und sie offenbar wiedererkannte. Die Yuki blickte beide abwechselnd mit skeptischen und leicht verwunderten Blick an. Auch Myra schien den Kerl wiederzuerkennen, konnte jedoch wegen des Knebels nichts sagen. Doch befahl er, einem seiner Handlanger sie von diesem Ding zu befreien damit sie sprechen konnte. Er fragte sie gleich aus und erwähnte, dass sie Freunde gefunden hatte die so merkwürdig waren wie sie selbst. Wie gewohnt antwortete sie sehr schnippisch auf die Fragen von Taizo. Schien ihm jedoch nicht wirklich zu gefallen. Miyuki sah sich weiter in der Zelle um und lauschte den beiden bei ihrem Gespräch. Dennoch musste es einen Weg hieraus geben. Sie hörte den Namen Van und horchte für einen Moment auf um Myras Reaktion zu sehen. Sie wirkte nach und nach gereizter und offenbar würde der Kerl die beiden nicht rauslassen, nein stattdessen zuckte er ein Buch und blätterte darin. Erschrocken blickte sie auf als er davon sprach sie nach Konoha zu verfrachten. „Nein, danke. Kein Interesse..“ Murmelte sie mürrisch vor sich her und versuchte sich irgendwie aus den Fesseln zu befreien. Mit Konoha wollte sie keine Bekanntschaft machen. Als er dann Yasuo ansprach sah sie wieder auf. „Rührt ihr ihn an, werdet ihr es bereuen…“ Langsam überkam auch sie eine Wut, welche sich auf ihren Körper auswirkte, sowie zuvor auf den Straßen. Sie musste sich kontrollieren, jetzt war nicht der Zeitpunkt um in Rage zu geraten. Kurz ließ sie ihren Kopf hängen und lauschte dem Wind. Sie hatte noch mitbekommen, dass wohl auch Myra verkauft werden sollte aber das man sie wohl auch einfach in Teilen verkaufen konnte. Ihr Atem ging nun etwas unregelmäßiger, sie konnte ihn sogar durch die Kälte welche sich langsam um sie herum ausbreitete erkennen. Dann plötzlich vernahmen sie ein lautes Brülle und Schreie. Sofort sah die Yuki auf, sie hörte weitere Schreie. Sorge machte sich in ihr breit, ließen ihre zuvor aufkommende Wut beinahe vergessen.

Die Tür wurde im nächsten Moment aufgestoßen, eine mit Blut besudelte junge Frau kam herein und hielt ihren Arm fest der Schlaff hinunterhing. Eine große, offene Wunde war zu erkennen und sie kämpfte mit sich nicht gleich in Ohnmacht zu fallen. „Der Tiger… er ... ist entkommen!“ Sie war völlig erschöpft und deutlich mitgenommen. Starker Blutverlust. Wenn sie nicht sofort behandelt werden würde, dann wäre es vermutlich ihr Ende. Kurz blickte die Hakuma zu ihrer Freundin, ein kurzes Grinsen war zu erkennen. Sie war froh, dass Yasuo sich befreien konnte. Aber sicherlich würde man ihn verfolgen und ob man ihnen nun etwas antun würde, war auch möglich. „Ich kann ihr helfen. Ich bin Iryonin. Mit dieser Wunde wird sie sterben.“ Wenn dem Kerl irgendetwas an seinen Männer, oder auch Frauen lag dann könnte er ihre Hilfe annehmen. Oder aber er hatte selber jemanden, der sich um diese Frau kümmern konnte. „Lasst mich helfen.“ Sprach sie noch, während die verletzte Frau schließlich zusammenbrach. Sie hatte doch mehr abbekommen als auf den ersten Blick erkennbar. Miyuki streckte abwartend ihre Hände der Wache und Taizo entgegen... wie würden sie sich entscheiden?[/align]

[align=center]Möglicher TBC für Yasuo: ??[/align]
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Myra » So 28. Feb 2016, 15:08

[align=center]Bild[/align]

Eigentlich rechnete Myra immer damit, irgendjemandem über dem Weg zu laufen, dem sie schon mal die Suppe versalzen hatte. Dafür hatte sie zu viele Aufträge mit Van erledigt, die eine gewisse Konkurrenz bargen. Und die meisten mochten das Mädchen deswegen nicht mehr wirklich. Ihre Meinung von der Nukenin war... mörderisch, um es nicht anders auszudrücken. Aber niemand suchte bisher systematisch nach ihr. Zumindest wusste sie bis jetzt nicht davon. Taizo, einer der besagten "Kollegen" aus früheren Zeiten, eröffnete dem Mädchen so eben, dass jemand ein sattes Kopfgeld auf sie ausgesetzt hatte. Tot oder lebendig, aber lieber lebendig. Dieser Umstand löste in der Schwarzhaarigen eine gewisse Verwunderung aus. Wer sollte sie lebend haben wollen? Wegen Informationen? Vermutlich, aber die bekam man in der Regel nicht aus ihr heraus. Zumindest wenn nichts für Myra dabei heraus sprang. In gewisser Hinsicht war sie schon gespannt, wer denn der anonyme Auftraggeber war. Andererseits konnte sie auf eine Bekanntschaft mit diesem auch sehr gut verzichten. Vielleicht war es ja der Anzugmann? Der hatte schließlich seine Kontakte in den Untergrund. Mit Glück würde man ihre Spuren im Tetsu no Kuni verlieren. Ach, Glück? Es war sogar sehr wahrscheinlich. Dann hätte Myra in jedem Fall ein wenig Ruhe. Vorausgesetzt Miyuki und sie kamen lebend aus der scheiß Situation wieder raus. Und natürlich auch der Tiger. Denn momentan sah die Lage mehr nach einem 1 zu 0 für Taizo und seine Leute aus.

Kurz nachdem ihr Gegenspieler seinen grandiosen Plan zur Weltherrschaft (nicht ganz, aber so ähnlich) enthüllte, zeigte sich den beiden Mädchen ein neuer Lichtblick. Tiergebrüll und Menschengeschrei drang von draußen an die Ohren der Anwesenden. Sofort wanderte Myras Blick zu dem vergitterten Fenster hoch. Ein Grinsen breitete sich unweigerlich auf Myras Gesicht aus. Gotcha, Tiger! Zum ersten Mal feierte das Mädchen Yasuos Anwesenheit. Kurz darauf wanderte Myras Kopf auch gleich so, dass sie die nun aufgestoßene Tür im Blick hatte. Kurz vor dem verbluten stehend, taumelte eine schwer verletzte Frau in den Raum, verkündete genau das, was sich einige bereits gedacht hatten. Der Tiger war los. Nun wurde Myras Grinsen noch breiter und sie warf Miyuki einen triumphierenden Blick zu. Es erweckte fast den Anschein, als ergötzte sich die Nukenin ein wenig an dem Leid der anderen. Aber es könnte auch ihre Chance sein, aus der ganzen Sache wieder raus zu schlüpfen. Was? Och Leute! Habt ihr nicht gesehen, dass der Tiger sich verwandeln konnte? Ihr müsst vorsichtiger mit solchen Biestern sein! Keifte Taizo verärgert, schien allerdings noch die Fassung zu wahren. Zwei seiner Männer machten sich daran, die Wunden der Verletzten näher zu betrachten. Dann drangen Worte an Myras spitze Ohren, von denen sie hoffte, dass sie sich verhört hatte. Skeptisch und gleichermaßen entsetzt fuhr Myra mit dem Kopf herum und starrte die Yuki an. Sie wollte die Frau heilen? Ihre Feindin? Hatte das Mädel denn einen Sockenschuss? Auch Taizo hob auf dieses Angebot nur eine Augenbraue in die Höhe und in diesem Moment brach die Frau bewusstlos zusammen. Nun sah er sich die Sache persönlich genauer an. Sie geht uns Hopps, Chef! Was machen wir? Fragte einer seiner Männer mit tiefer Bärenstimme verzweifelt. Verbissen wanderte Taizos Blick zwischen seiner weißhaarigen Gefangenen und der verletzten Frau. Miyuki? Was soll das? Zischte Myra zwischen zusammen gebissenen Zähnen ihre Begleitung an. Sie konnten besser abwarten, bis der Tiger sie alle zerfleischt hatte statt auch noch deren Wunden zu lecken. Dann fasste der Anführer der Bande einen Entschluss. Also gut, Mädchen. Nimm der Kleinen die Fesseln ab und behalt' sie gut im Auge, Balt. Takaro? Du hältst unserer spitzöhrigen Bestie ein Messer an den Hals und behältst sie im Auge. Wenn du nur eine falsche Bewegung machst, Albino, spritzt deiner nervigen Freundin in Fontänen das Blut aus dem Hals! Drohend deutete er mit dem Bingo Book auf Miyuki, stand dann auf und seine beiden Männer machten sich an die ihnen aufgetragene Arbeit. Fuda! Wir gehen raus und schaffen draußen ein bisschen Ordnung. Und zur Not ziehen wir einem bestimmten Tiger den verdammten Pelz ab! Macht kein Mist, Jungs! Sprach der Mann zum Abschied und verschwand mit seiner Begleitung kurzerhand aus dem Verlies.

Balt würde derzeit Miyukis Fesseln lösen, sie außerhalb ihrer Zelle begleiten und sie dort bei der Heilung der verletzten Frau beobachten. Myra konnte noch immer nicht glauben, was geschah. Hatte die Yuki wirklich so ein gutes Herz, dass sie selbst ihre Feinde noch heilte? Myras Aufpasser hockte sich zur ihr, hielt dem Mädchen wie aufgetragen ein Messer an den Hals. Sie warf dem Mann nur einen entnervten Blick zu, schaute dann wieder zu ihrer Begleitung. Oder war das vielleicht nur... ein Trick? Es machte Klick in Myras Kopf. Die beiden Typen waren nur zu zweit. Selbst gefesselt könnten Myra ihren ohne Probleme überwältigen. Und Miyuki war ohnehin frei. Mit dem Aufruhr draußen war die Gunst der Stunde gekommen. Die Nukenin fackelte nicht lange. Sie nutzte den ersten Moment, in dem ihre Wache kurz zu den anderen sah und trat ihm mit den gefesselten Beinen und mit vollem Krafteinsatz gegen den Brustkorb. Ungeahnte Kräfte steckten in dem kleinen und schmalen Körper der Spitzöhrigen und der Mann wurde an das andere Ende der Zelle geschleudert, prallte mit dem Rücken hart gegen die Steinmauer. Das Messer verlor er beim Aufprall. Geschockt und nach Luft schnappend, schreckte er auf seine Beine hoch. Myra hatte sich derweil in einer geschmeidigen Bewegung ebenfalls wieder auf die Füße begeben, hüpfte, holte dadurch Schwung und als ihr Feind, vom vorherigen Angriff noch relativ benebelt, auf sie zu stürmte, nutzte die Schwarzhaarigen den Schwung zu einem Rückwärtssalto aus dem Stand und schlug mit den Waden direkt auf die Nackenpartie ihres Gegners. Er ging polternd zu Boden. Leider kam Myra auch hart auf den Stein unter sich auf, begb sich aber sogleich wieder in eine sitzende Position und sah sich nach Miyuki um. Na hoffentlich hatte die Nukenin richtig getippt und Miyuki nutzte ebenfalls diese geschenkte Chance zum Ausbruch...
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Re: Einsames Dorf [Grenzgebiet nach Tetsu no Kuni]

Beitragvon Miyuki » Sa 5. Mär 2016, 23:39

[align=justify]Obwohl die Situation für Myra, Miyuki und Yasuo nicht wirklich gut angefangen hatte, schien sich das Blatt nun dennoch zu wenden. Yasuo schien sich befreit zu haben und ging mit roher Gewalt vor. Man hörte sein lautes Brüllen, welches nicht selten andere Menschen lehrte was es heißt ein Tier wirklich zu fürchten. Wenn er wollte könnte er nämlich seine Gegner in der Luft zerfetzen, außer er hatte es wirklich mit sehr starken Shinobi oder ähnlichem zutun. Er hatte es geschafft zu flüchten und dabei einiger der Handlanger von Taizo zu verletzen. Und nun hatten Myra und Miyuki die Möglichkeit ebenfalls zu entkommen, wenn sie es denn richitg anstellten. Eine junge Frau, vielleicht Mitte Zwanzig wurde von Yasuo schwer verwundet, hatte es aber noch zu dem Kerker geschafft. Taizo war ganz und gar nicht begeistert, er war verärgert aber hatte sich gewiss unter Kontrolle und schien sie womöglich alle zu unterschätzen. Die verletzte Frau brach zusammen und Miyuki war es welche ihre Hilfe als Iryonin anbot. Sie spürte den Fassungslosen Blick von Myra förmlich auf ihr, doch starrte sie entschlossen in die Richtung des Mannes der diese ganze Meute hier anführte. Er konnte diese Frau doch nicht sterben lassen? Oder? Noch immer schien Myra überrascht darüber zu sein, dass die Hakuma sich nun für ihre Feinde einsetzte. Das ließ die Sache nur echter wirken, also war es der Yuki im Grunde eigentlich egal. Wobei sie wirklich vorhatte, die Frau zu heilen. Miyukis Plan ging auf, ihr wurden die Fesseln abgenommen. Taizo ging mit einer anderen Wache hinaus, während eine weitere sich und Myra kümmern würde während die Yuki die verletzte Frau heilen würde. Die Weißhaarige Nukenin kniete sich zu ihrem „Patienten“ und befreite sie von störender Kleidung um die Wunde frei zulegen. Sie war sehr tief, Yasuo hatte keine Rücksicht gezeigt. Sie fuhr mit ihrer Hand über die Wunde der Frau, während diese anfing grün aufzuglühen.

Die Frau war sowieso bewusstlos und keine Gefahr, viel eher die Wache neben ihr und die welche Myra eine Waffe an den Hals hielt. Doch in einem unachtsamen Moment, schaffte es Myra den Mann bei ihr zu überwältigen. Die Hakuma würde es ihr gleich tun und indem Moment wo die Wache bei Miyuki sich nach seinem Schock sofort zu ihr umdrehte, hatte sie schon eines ihrer Fuutonjutsu vorbereitet und schlug mit der Faust in seine Richtung. Vor seiner Brust kam sie zum Halten und öffnete diese um eine mittelstarke Windböe zu erschaffen und ihn so von sich wegzuschleudern. Er wurde gegen die Gitter geschleudert und versuchte sich langsam wieder zu sammeln. Die Hakuma richtete sich auf und griff nach dem Schlüssel welcher er hat fallen ließ und befreite Myra aus ihrer Zelle und von ihren fesseln. Sie nahmen ihre Sachen und hingen sich die Umhänge um. „Schnell hauen wir ab, der eine Typ kommt gleich wieder zu sich.“ Meinte die Hakuma und lief voran und öffnete die Türe, welche sie wieder hinter sich schließen würde. Der Schlüsselbund hatte einen recht großen Schlüssel der wohl auch zu dieser Türe passen sollte, sie versuchte ihn und schaffte es die beiden Wachen dort einzusperren. „Weg hier.“ Meinte die Hakuma. Vermutlich hätte Miyuki den Kerl auch einfach umbringen können, aber sie war keine Mörderin. Jedenfalls nicht, wenn es nicht wirklich nötig wäre. In dem kleinen Dorf schien wirklich Panik ausgebrochen zu sein, viele wurden von Yasuo verletzt welche sich ihm in den Weg stellen wollte, aber er war nun mal auch kein gewöhnlicher Tiger. Doch die Hakuma befürchtete, dass auch er nicht ohne Kratzer davonkommen würde. Miyuki hielt sich geduckt, als sie aus dem Gebäude in die nächste Gasse liefen und dort erst einmal abwarteten. Einige Männer liefen mit Waffen an ihnen vorbei, mit Pfeil und Bogen, Schwertern und Dolchen was ebenso dazugehörte. Miyuki presste sich an die Wand und überlegte wie es nun weiterging und wo Yasuo nun bloß abgeblieben war. Doch im nächsten Moment entdeckte sie etwas Weißes auf einem der Dächer, es war jedoch nicht der Tiger wie erwartet, sondern das weiße Haar seiner Menschlichen Form. Er wirkte Erschöpft und angeschlagen, hatte die beiden Mädchen jedoch mit duckender Haltung im Blick und führte seinen Finger zu seinem Mund. Sie sollten Ruhig sein. Die Männer schienen alle in die Wälder gestürmt zu sein, vielleicht mussten sie nun doch den direkten Weg ins Gebirge wählen um nach Tetsu zu gelangen und dort hoffen, dass sie nicht verhungern oder erfrieren. Würden sie das Risiko eingehen? Und würden sie ungesehen aus diesem kleinen Dorf kommen? Da alle in Aufruhr waren standen die Chancen nicht schlecht, aber sicherlich würde man sie vielleicht sogar verfolgen. „Wenn sie uns finden, kommen wir diesmal nicht so leicht davon. Und Yasuo ist angeschlagen, vielleicht sogar verletzt. Aber wir müssen definitiv hier weg...“ Wie weit würden sie es schaffen oder hatte Myra vielleicht eiene bessere Idee?[/align]

[align=center]Möglicher TBC für Myra, Yasuo und Miyuki:
Tetsu no Kuni - Verschneiter Nadelwald[/align]



„Reden“ x Denken x Yasuo x Shiva
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