Shi no gyanburu [Stadt]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Mo 14. Feb 2011, 12:19

Kanjiro bedankte sich bei Takeo, welcher die ganze Situation mit dem Hotelmanager geregelt hatte. Die Antwort des Shiosakis war ein kurzes und knappes Nicken des Kopfes und ein leichtes Lächeln. Der Manager des Hotel hatte schnell reagiert und brachte den Verband vorbei, welchen Takeo griff, wobei Marissa im gleichen Moment ein Stück ihres Rocks abgerissen hatte und Kanjiro an den Kopf hielt. Ich glaube ich sollte mir auch mal eine Verletzung zuziehen. Dachte er leicht ironisch, als er dies gesehen hatte und grinste in sich hinein. Kurz darauf schnappte sich die Rothaarige den Verletzten am Arm und packte ihn sich auf ihre Schulter. Eine starke Frau war sie auf jedenfall, soviel konnte man sofort erkennen. Dabei forderte sie Takeo auf ebenfalls etwas zu helfen. Der Shiosaki riss sich zusammen und stützte Kanjiro ebenfalls, damit es für Marissa nicht zu schwer werden würde und Kanjiro in einer einigermaßen bequemen Haltung war. Zusammen gingen sie also in die Richtung der Zimmer. Als sie dort angekommen waren kramte Takeo den Schlüssen von Kanjiro aus, welcher sich bei diesem befand und öffnete die Türe. Er war der erste der in den Raum eintrat. Kanjiro und Marissa blieben noch kurz draußen. Anscheinend hatte Kanjiro noch eine Frage an Marissa oder wollte noch etwas sagen, jedenfalls bekam der Shiosaki dies nicht besonders mit und sah sich kurz im Raum um. Gemütlich war es auf jedenfall. Zwar nicht besonderes, aber es reichte für die Übernachtung vollkommen. Es war ein Bett, ein Badezimmer und ein Fenster vorhanden, also alles was man benötigte. Der Wasserbändiger ging zu der Türe des Badezimmers und öffnete diese, woraufhin er in das Zimmer eintrat und erst einmal zum Waschbecken rüber ging. Rechts vom Waschbecken befanden sich 3 Waschlappen. Passen für die Situation, denn Takeo nahm sich eins von diesen, spülte es leicht aus, damit es sauber war und tränkte es in warmes Wasser. Nachdem er es ausgewrungen hatte, drehte er sich wieder um und ging zu Kanjiro und Marissa. Er hielt Marissa den Waschlappen hin und zeigte den Verband, welcher sich in der anderen Hand befand. Es wäre glaube ich besser, wenn er diesen erst einmal auf die Wunde legen würde. Das Blut sollte abgewischt werden. Danach sollte die Wunde mit dem Verband abgedeckt werden, sodass er einen leichten Druck spürt. Das drückt die Wunde leicht zu. Besonders schwer ist die Wunde jetzt auch nicht, wodurch es eigentlich kein großes Problem sein sollte ihn zu versorgen, was auch besser so ist, denn ich denke eher weniger, dass wir hier einen Medic-Nin um Hilfe bitten sollten. Der Shiosaki war sich sicher, dass Marissa das alles selber wissen sollte, doch sicher ist sicher. Es kann immer mal passieren, dass man in so einer Situation einige Dinge vergisst, das weiß Takeo selber ganz genau, doch hatte er das Glück, dass sein Kopf ganz gut funktionierte, weshalb er in den verschiedensten Situationen regelgerecht handeln konnte.

Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Mo 14. Feb 2011, 18:09

Kurz bevor die drei ins Zimmer gehen konnten, fragte Kanjiro sie erneut, warum sie zu ihnen gekommen war. Takeo ging trotzdem weiter, Marissa und Kanjiro blieben jedoch vor der Tür stehen. Sie seufzte aufgrund seiner Frage. Sie hatte gehofft, er würde nicht noch einmal fragen, wenn sie beim ersten Mal nicht antwortete. Man sah ihr an, wie unbehaglich sie sich durch diese Frage fühlte und sie konnte nicht verhindern, dass sie rot wurde. Dabei war das doch eigentlich keine große Sache...Oder doch. Denn sie hasste es, über ihre Gefühle zu reden. Deswegen sagte sie nur kurz: »Mir war halt danach.« Sie sah währenddessen an die plötzlich super-interessante Decke des Flurs. Sie war weiß.
Kurz darauf kam Takeo mit einem nassen Waschlappen und Verbandszeug und erklärte ihr, was sie tun sollte. Also tat sie, was er ihr auftrug; Sie wusch Kanjiro das Blut von der Stirn, warf die blutigen Rockfetzen in den Müll und drückte shcließlich die sauberen Verbände an seine Stirn. Sie war froh, dass Takeo ihr gesagt hatte, was zu tun war. Somit kam sie nciht in die Verlegenheit, nicht zu wissen, was zu tun war. Dankbar sah sie ihn kurz an, bevor sie schließlich zusammen mit ihm Kanjiro zum Bett führte, um ihn dort hinzulegen. Er sollte sich jetzt erst einmal ausruhen...
Wäre der Bandagenheini da gewesen, hätten sie wirklich weniger Probleme damit. Sie selbst hatte ja sowieso keine Ahnung von Erster Hilfe, nicht wirklich vorteilhaft bei ihrem Beruf.
Als Kanjiro auf dem Bett lag, wandte sie sich erneut an Takeo, der ja noch zwei Schlüssel hatte, einer davon der Schlüssel zu ihrem Zimmer.
»Danke, dass du mir ein Zimmer besorgt hast«, sprach sie ihn an und lächelte kurz. In jenem Moment wurde ihr erst wirklich bewusst, dass sie es geschafft hatte; Sie hatte die Nuke-Nin (zwei von ihnen zumindest) gefunden und konnte sich ihnen anschließen - es schien sogar, als freuten sie sich über ihre Gesellschaft! Genau so hatte sie es sich vorgestellt. Mal abgesehen vom verletzten Kanjiro, natürlich.
Aber das würde schon wieder werden und dann würde sie zusammen mit den beiden unterwegs sein. Wohin auch immer! Es war ihr ziemlich egal. Es konnte nur besser werden!
»Vielleicht sollten wir Kanjiro erst einmal alleine lassen«, schlug sie vor. Sie hoffte nur, er würde es nciht falsch verstehen.

Sakebi Jin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Sakebi Jin » Mo 14. Feb 2011, 19:06

Kanjiro kam sich total affig vor, er war mal wieder das fünfte Rad am Wagen, musste er mal wieder alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Sowas peinliches, wie er fand. Er wollte nicht im Rampenlicht stehen, nur wegen einer mehr oder minder großen Wunde am Kopf. Viel schlimmer war es wohl was in seinem Kopf abging, es war wie eine Ruine in der es nur zwei Möglichkeiten gab, das totale versinken in Selbstmitleid und Depressionen, oder aber als völlig neuer Kanjiro das tun was ihm passt. Doch dazu später, erstmal wurde er von Takeo und Marissa ein wenig behandelt, er bekam einen feuchten Lappen an die Stirn geklatscht mit dem sie die Wunde ein wenig gereinigt haben, und dann wurde der neue Verband rumgewickelt. Was dann passierte war klar, die beiden wollten Kanjiro erst einmal in sein Bett schicken damit er ruhen kann, aber nein nicht mit ihm, klar er würde sich in sein Zimmer bringen lassen und er würde warten bis die Tür zu gehen würde, doch ihm kreisten derweil so viele Sachen durch den Kopf das er gar nicht schlafen können würde. Vor allem der Kampf mit Roy brachte ihn zum grübeln. Der Kampf gegen ihn war irgendwie komisch, sein Zahnstocher prallte von seinem Körper ab wie an einem Stein. Das war wirklich seltsam, doch genug Zeit damit verplempert. Ok ihr beiden, schlaft euch ausgiebig aus, ineinander oder was auch immer, ich brauche ein wenig Zeit zum nachdenken, also wäre ich euch verbunden, nur dann in mein Zimmer zu treten, wenn es etwas wichtiges ist oder euch etwas auf dem Herzen liegt. Aber vorher wollte ich mich für eure Hilfe bedanken, ich werde mich in Zukunft ein wenig zurückhalten was solch dumme Aktionen angeht. Er nickte den beiden einmal zu und legte sich auf's Bett. Die Arme hinter dem Hinterkopf gelegt und ein starrer Blick an die Decke. Eine solch unzerstörbare Rüstung muss echt der Hammer sein, ok mein Zahnstocher ist nun wirklich nicht der Bringer, aber das er einfach so abgeplingt ist, da muss irgendein Haken hinter sein, steuert er etwa kontinuirlich Chakra in diese? Möglich, vielleicht hat es aber auch etwas mit seiner Technik zu tun, der Sandeisen. Ein wirklich seltenes Erbe, eigentlich komisch das solche Leute heute noch leben. Wenn ich ihn das nächste mal sehe, muss ich vorbereitet sein, ich brauche mindestens ein Jutsu das genau so heftig ist, mein Chidori ist da schon gut, jedoch zu gefährlich, ich komme ihm dabei zu nahe, wobei.. wenn ich auch eine solche Rüstung hätte, dann hätte ich das Problem gar nicht und ich könnte ihn problemlos besiegen,.. Er stand auf und lief ein wenig durch den Raum. Er war gerade wirklich ein wenig hibbelig, und dadurch das seine Tür geschlossen war würde auch keiner mitkriegen, dass er immernoch wach war. Aber was auch wichtig war für die Reise.. der nächste Anhaltspunkt. Wo könnte sich Abunage hin verzogen haben, er war wahrlich ein Meister des Versteckens, schon fast gruselig. Nur leider brachte das die kleine Truppe nicht wirklich weiter, und ausserdem musste sich der früher genannte "Einsame Blitzwolf" erst einmal an eine richtige Teamsituation zurückgewöhnen. Immerhin hieß er ja nicht umsonst so, er war nunmal ein ziemlicher Einzelkämpfer, quasi ein Krieger des Egoismus, niemand scherte sich um ihn und andersrum, doch dies änderte sich ja, nunja mal sehen was noch kommen wird, erst einmal musste ein guter Plan her..

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Mo 14. Feb 2011, 20:28

Anscheinend war es doch nicht so falsch, das Takeo Marissa Anweisungen gegeben hatte, was sie am besten tun sollte. Sie gab kein Wiederwort und tat genau das, was er gesagt hatte. Die Wunde wurde abgewischt und das Verband wurde angebracht. Kurz darauf wurde Kanjiro ins Bett gebracht. Durch eine leichte Geste bedankte sich die Rothaarige beim Shiosaki für seine Anweisungen, dieser erwiderte diese mit einem leichten Lächeln. Dann drehte sie sich zum Wasserbändiger um und bedanke sich bei ihm dafür, dass er ihr ein Zimmer besorgt hatte. Kein Problem. Für solche Dinge brauchst du dich nicht bei mir zu bedanken. Gab er mit einem Grinsen zurück, kramte in seiner Tasche rum und streckte ihr den Schlüssel zu. Lange dauerte es nicht, bis Marissa auch gesagt hatte, dass sie Kanjiro nun lieber alleine lassen sollten, damit dieser sich ausruhen könnte. Recht hatte sie damit auf jedenfall. Es war das beste für ihn sich erst einmal hinzulegen, damit er sich ausruhen kann und wieder voll zu Kräften kommt. Auch Kanjiro hatte anscheinend ähnliche Ansichten. Er bedankte sich bei den beiden für ihre Hilfe und meinte ebenfalls, dass er nun lieber alleine sein würde und dass man ihn nur stören sollte, wenn es wirklich wichtig ist. Das Zweite verstand Takeo vollkommen, doch wieder dieses bedanken brachte den Wasserbändiger zum seufzen. Du brauchst dich nicht zu bedanken, es ist selbstverständlich, dass wir dir in so einer Situation helfen. Dies war jedenfalls seine Ansicht, wer weiß, wie die beiden anderen Anwesenden es sahen, doch in dieser Hinsicht dachte er, dass sie das gleiche auch für ihn tun würden. Also entschied sich Takeo dazu umzudrehen und in die Richtung der Türe zu gehen. Bevor er bei dieser angekommen war, drehte er sich noch einmal um und blickte zu Kanjiro und Marissa. Ich wünsche euch eine gute Nacht. Sagte er noch, ehe er nach dem Türknopf griff, diesen drehte und die Türe öffnete, wodurch er aus dem Raum gelangt war. Hinter sich schloss er die Türe und lehnte sich neben der Türe an die Wand. Er wollte noch nicht schlafen gehen, doch wusste er auch nicht, was er sonst tun sollte. Am liebsten Wäre ihm jetzt ein ruhiger Platz am Wasser, wo er in Ruhe seinen Gedanken freien Lauf lassen könnte. Seufzend blickte er auf den Boden.

Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Di 15. Feb 2011, 17:19

Er meinte, alles was er getan hatte, wäre doch selbstverständlich. Sie sah zu Boden. Irgendwie machte sie das traurig. Schließlich war es genau jene Hilfsbereitschaft, die sie nicht mehr so verschwenderisch leisten wollte, da sie es nie zurückbekommen hatte. Er war wirklich nett.
Sie war auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, das spürte sie wieder. Schnell verflog das Gefühl der Trauer und machte einer ungekannten Wärme platz, die sie nun verspürte. Seltsam. Sie freute sich irgendwie...
Als sie Kanjiro alleine ließen, wünschte er ihr auch eine gute Nacht und ging in sein Zimmer. »Dir auch ne gute Nacht...«
Irgendwie hatte sie fast gehofft, er würde sie nciht alleine lassen, denn die Einsamkeit tat ihr in letzter Zeit nciht so gut. Schließlich war sie trotzdem nicht allein; Ihr ominöses Ebenbild suchte sie heim. Marissa hoffte, dass jenes Phantom sie diese Nacht in Ruhe lassen würde. Sie brauchte dringend Schlaf und eine Auseinandersetzung mit dem Geist täte ihr bestimmt nicht gut.
Sie ging in ihr Zimmer und sah sich darin misstrauisch um, der festen Überzeugung, dass der böse Geist schon auf sie wartete.
Doch da war nichts.
Beruhigt, aber immer noch wachsam, legte sie sich voll bekleidet aufs Bett und starrte die Decke an. Weiß. In den Ecken bröckelte schon der Putz ab. Auf den Möbeln lag Staub und die Lampe flackerte. Wirklich tolles Hotel hier.
Sie lag lange so da, dachte an nichts, konnte jedoch auch nciht schlafen.
Irgendwie kam sie nicht zur Ruhe. Es war ein wirklich seltsamer Zustand, in dem sie war. Irgendwann schlief sie dann doch ein, doch es war ein unruhiger Schlaf und der Geist, Ninja aus Konoha.. der tote Hokage und schließlich auch die Nuke-Nin schwirrten durch ihre düsteren Träume, aus denen sie leider eher spät als früh erwachte.
Als sie wieder aufwachte, war sie genauso erschöpft wie vorher.

Sakebi Jin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Sakebi Jin » Di 15. Feb 2011, 19:03

Noch viele Gedanken schwirrten dem weisshaarigen jungen Mann im Kopf herum, doch wirklich keiner davon war wirklich brauchbar, hauptsächlich beschäftigten sich diese nämlich mit den Jutsus des Verfolger Kanjiro's. Er hatte wirklich eine interessante Fähigkeit, die Kanjiro erst einmal gesehen hatte, und zwar bei ihm. Dennoch hörte er schon so einiges von eben dieser Technik. Sie war um einiges heftiger als die normale Sandkontrolle vom Sinn her, aber egal. Gerade war nur wenig Zeit darüber nachzudenken, irgendwo hatten die beiden ja Recht. Er musste auch mal schlafen, immerhin sollten sie morgen alle fit sein, da es dann wohl weiter gehen wird mit der Reise. Also zog Kanjiro seine Klamotten aus und legte sich bis auf die Unterhose nackt ins Bett. Nun würde auch Kanjiro mal wieder ein wenig Schlaf abkriegen, doch er stellte sich einen Wecker, er wollte nicht länger als drei Stunden schlafen, er wollte noch etwas erledigen bevor die anderen aufstehen würden. So also schlief nun auch der junge zur Zeit echt merkwürdige Nuke-Nin ein. Und schon nach nur drei Stunden bimmelte dann der Wecker, direkt öffnete er sein rechtes Auge und sah zu diesem. Es war noch ziemlich früh, und draußen war es auch noch nicht hell. Nicht gerade die perfekte Tageszeit zum aufstehen, dennoch bezüglich diverser Pläne leider angebracht. Er erhob sich und ging erstmal in das anliegende Bad. Dort konnte er sich duschen und sich an für sich auch mal wieder richtig frisch machen, Zähne putzen und alles halt, eben das volle Programm. Schnell zog er sich sämtliche Sachen an und verlies sein Zimmer leise, hinter sich schloss er ab und bewegte sich leise die Treppen runter zur Rezeption. Auch hier waren die Damen wieder an der Arbeit und würden ihr täglich Brot verdienen. Er ging an diesen vorbei und begrüßte diese. "Guten Morgen... ähhm ich habe ein kleines Anliegen. Wäre es möglich den beiden anderen Anwesenden meiner Truppe ein Frühstück zu organisieren? Das wäre wirklich reizend von Ihnen." "Na klar, das würde aber ein wenig kosten, wenn sie verstehen?" "Gewiss, hier. Der Rest ist für sie." "Oh! Sehr großzügig von Ihnen vielen Dank." "Ach, nicht dafür. Achja da fällt mir gleich doch noch eine Frage ein. Sagen sie, haben sie zufällig Seile im Haus die einen ausgewachsenen Mann wie mich mit Leichtigkeit tragen könnten?" "Ouh, das weiss ich gar nicht, ich werde sehen was sich finden lässt..." Für kurze Zeit verschwand die Rezeptionistin, und kam wieder mit einem schön dicken Seil. Genau das richtige. "Ja hier habe ich noch eines gefunden, wozu brauchen sie denn sowas wenn ich fragen darf?" Nur kichernd antwortete Kanjiro dann.. "Wissen Sie, ich trainieren gerne rabiater als normal. Vielen Dank nochmal. Etwas verwirrt schien die Frau schon zu sein, sie musste sich ha das schlimmste vorstellen, sie dachte bestimmt an so Sachen wie Selbstmord oder so, nein dafür hatte Kanjiro überhaupt keinen Grund. Er hatte zwar alles in seinem Leben verloren, doch würde er erst sterben wenn er alles die Versprechen eingehalten hat, die er gegeben hatte. Er nahm sich also das Seil und ging dann raus. Zufällig war hinter dem Gasthaus ein kleines Stück Wald, mit einigen Bäumen die stabile Äste mit sich trugen, so wie es schien. Also stand dem Training ja nun nichts mehr im Weg. Umso besser war es das die Wunde von Kanjiro auch nicht mehr wirklich viel Ärger bereitete. Also konnte er problemlos anfangen, nur er der Baum und das Seil waren für die nächsten Stunden relevant, er musste mal wieder ausgiebig an seiner Ausdauer feilen. Er kletterte als zum warm werden auf den Baum, da dieser zu dieser Jahreszeit keine Blätter hatte würde ihn jeder bei seinem Training beobachten können, der nur ein wenig den Kopf nach oben neigt. Er war nun also recht weit oben und konnte anfangen mit dem umfesseln seiner Füße, und dem dann folgenden fesseln des Seils an einen dicken Ast. Da das Seil nicht sonderlin lang war könnte er sich problemlos fallen lassen, das wäre der Härtetest für den Ast, würde er brechen, müsste sich Kanjiro einen anderen suchen. Also auf und Hopp. Er fiel zirka zwei Meter in die Tiefe und dann ruckte es einmal kurz, zum Glück! Kein knacken des Astes nichts. Er war wirklich sehr stabil, umso besser für Kanjiro. Er hing nun also kopfüber in zirka 5 bis 10 Metern Höhe an einem Seil befestigt von dem Ast eines Baumes herunter. Er streckte seine Arme aus und fing mit der Trainingsübung an, sich mittels der Bewegung des Bauches mit den Fingern an den Füßen berühren und wieder in Ausgangsstellung. Dies würde er so oft wiederholen wie es eben nur möglich wäre. Die Ausdauer war eines der wichtigsten Sachen die ein Shinobi mit bringen musste um längere Kämpfe zu bestehen, ausserdem war Kanjiro nach dem Gefängnisausbruch so derbe kaputt, da konnte was nicht stimmen, er musste sich wieder in topform bringen.

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Di 15. Feb 2011, 20:21

Auch Marissa verließ das Zimmer und wünschte Takeo noch eine gute Nacht, dieser nickte leicht und lies dann seinen Kopf wieder hängen. Marissa war auf ihrem Zimmer, Kanjiro war auf seinem Zimmer, nur der Shiosaki hatte nicht das Verlangen nach diesem. Er seufzte leicht, drückte sich von der Wand ab und hob seinen Kopf wieder. Ich muss mir mal in einigen Sachen im klaren kommen. Schoss ihm durch den Kopf. So entschied er sich erst einmal den Flur entlang zurück zur Eingangshalle zu gehen, um diese dann durch den Haupteingang zu verlassen. Es war schon dunkel draußen und die Straßen schienen leerer zu sein, als zuvor. Kein Wunder, immerhin war es nicht die beste Tageszeit in einer solche Umgebung umher zu laufen, doch dies machte Takeo nicht viel aus, immerhin wusste er sich zu verteidigen. Noch völlig orientierungslos lief er durch die Straßen, ohne dabei ein wirkliches Ziel zu haben. Sein Blick wanderte immer von Boden, zu dem Weg vor sich, dann zu Himmel und wieder zurück zum Boden. Bald würde er Volljährig sein, um genau zu sein sogar schon am nächsten Tag, das bedeutete nur noch einmal schlafen. Eigentlich sollte der Shiosaki glücklich darüber sein, doch brachte dieses Alter viel zu viele Pflichten mit sich. Die Leitung des Clans. Wie sollte er dies erledigen? Er war noch zu jung, zu unerfahren und außerdem ein Nuke-Nin. Wie sollte er sich im Hauptgebäude blicken lassen? Auf diese Frage gab es sowieso keine Antwort, genau wie auf die anderen Fragen, welche sich in seinem Leben immer und immer weiter ausbreiteten. Wie kam das mit den Kiemen zustande? Wo war sein ehemaliges Team? Waren sie alle tot? Waren sie alle noch am leben? Mit einem seufzen lief er einfach weiter und weiter, immer weiter. Irgendwann erreichte er anscheinend das Ende der Straßen. Vor sich befand sich ein Wald, welcher allerdings keine Absperrungen vorwies und somit noch im Dorf sein müsste, außerdem müsste man anhand der nicht vorhandenen Absperrung in diesen hinein gehen können. Er entschied sich in diesen Hinein zu gehen, ohne zurück zu blicken. Auch als er dies getan hatte lief er einfach weiter, ohne wirklich zu wissen wo er sich nun befand und wo es hingehen sollte. Irgendwann kam er an einer Lichtung an, welche sehr merkwürdig war. Entweder hat sich mal auf diesem Platz ein Kampf vollzogen oder es ist etwas an dieser Stelle eingeschlagen, denn in einem recht großem Umkreis gab es nichts. Ein riesen Krater war vorhanden, aber Bäume oder andere Pflanzen gab es kaum. Diese schienen gerade erst wieder richtig zu wachsen, was darauf schließen lässt, dass das Ereignis noch nicht sehr lange zurück liegt. Plötzlich hatte er eine recht merkwürdige Idee. Er wollte sich gehen lassen und über die Dinge nachdenken. Am liebsten tat er sowas in der Nähe des Wassers, keines war vorhanden, also wieso sollte man sich nicht selber einen kleinen See erschaffen? Ein leichtes Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht, ehe er sich umdrehte und zum Rande des Kraters hinüber ging. Nun stellte er sich mit dem Gesicht zum Krater hin und bildete Fingerzeichen. Suiton: Baku Suishōha ("Wasserfreisetzung: Ausbrechende Wasserschockwelle") Eine riesige Menge an Wasser schoss aus dem Mund des Wasserbändigers heraus und füllte den Krater somit mit Wasser. Als jedoch das letzte bisschen Wasser in diesen hinein lief konnte man erkennen, dass er noch nicht komplett gefüllt war. Noch nicht einmal zur Hälfte war er voll. Also wiederholte Takeo den Vorgang. Suiton: Baku Suishōha ("Wasserfreisetzung: Ausbrechende Wasserschockwelle") Das Wasser, welches nun aus seinem Mund heraus schoss prallte auf die Wasseroberfläche und durchbrach diese mit einer ungeheuren Kraft. Der Wasserspiegel stieg schnell, doch dies hielt nicht lange an. Wieder war das Jutsus früher zuende, als geplant, also musste noch einmal die Technik her, damit sich der Krater vollkommen füllen würde und somit ein neuer See entstehen würde. Suiton: Baku Suishōha ("Wasserfreisetzung: Ausbrechende Wasserschockwelle") Zum letzten mal stieg der Wasserspiegel, bis der Krater vollkommen gefüllt war. Merkwürdigerweise musste das Jutsu exakt 3 mal angewendet werden, um dieses Ergebnis zu erzielen. Mit leichten Schweißperlen auf der Stirn schnaubte Takeo einmal aus und lies seine Schultern hängen um seinen Körper etwas zu entlasten. Es war keine geringe Menge an Chakra, welches er brauchte um dies zu schaffen, auch wenn er eine hohe Ausdauer besaß, so war es dennoch anstrengend. Ohne zu zögern lies er seine Kleidung von seinem Körper gleiten und ordnete sie direkt neben dem neuen See neben einem Baum auf den Boden. Als er sich wieder umdrehte und zum Wasser rüber ging, sah er, dass das Wasser inzwischen schon vollkommen ruhig war und keinerlei Wellen aufwies. Auf der Wasseroberfläche konnte man den Mond sehen, welcher zur Hälfe von den Wolken verdeckt war. Durch diese Spiegelung sah der Shiosaki, wie sich die Wolken langsam weiter bewegten und die volle Pracht des Mondes zeigten. Es war Vollmond. Ein wirklich wunderschönes Ereignis, so wie Takeo dachte. Er blickte nach oben zum Himmel und sah den Mond, wie er das Licht der Sonne reflektierte. Wie mache ich das alles nur? Sprach er zu diesem. Natürlich wusste er, dass der Mond keine Antwort geben würde, doch hoffte er innerlich, dass er sich in dieser Hinsicht täuschen würde. Er hätte so gerne Antworten auf seine Fragen. Sein Blick fiel wieder auf den See, welcher noch immer ruhig war. Komplett nackt ging Takeo in die Hocke und holte einmal richtigen Schwung, ehe er seine Beine wieder streckte, sich somit vom Boden abhob und von der Luft aus ins Wasser gelang, ohne großartige Wellen zu erzeugen. Sofort lies er sich bis zum Grund sinken und öffnete seine Augen. Durch ein kleines Zwicken und Drücken an seinem Hals konnte er merken, wie die Kiemen wieder richtig zum Vorschein kamen und ihre Aufgabe erfüllen. Mit der linken Hand ging der Wasserbändiger leicht über die Stellen, an welchen sich die Kiemen befanden und bekam kurz eine leichte Gänsehaut. Es war auf jedenfall ein merkwürdiges Gefühl so etwas zu haben, doch irgendwie auch schön. Somit hatte er immer etwas, was ihn an seine Mutter erinnerte. Von seinem Vater hatte er genug, die Fähigkeiten und den neuen Posten, welchen er ab dem morgigen Tag tragen wird. Seine Blickte schweiften durch das Wasser und erkannten leichte Lichte vom Mond, sowie Wellen und Luftblasen, welche größtenteils wegen Takeo entstanden. Wieder schloss er seine Augen und konzentrierte sich vollkommen auf sich selber. Seine Arme lies er dabei sehr locker und lies diese einfach schwerelos schweifen, so wie das Wasser diese bewegen würde. Dabei leitete er geringe Mengen von Chakra in das Wasser hinein und bewegte dieses. Er zog somit Linien im Wasser, welche auch als Strömungen bezeichnet werden konnte, dennoch waren diese künstlich erzeugt. Als er seine Augen wieder öffnete konnte er den Gang der Strömungen verfolgen, welche sich durch das Wasser zogen und abgerundete Linien erzeugten. Dieser Anblick war wunderschön, weshalb er dies nicht unterbrach. Zwar war es auch mit einer Gewissen Anstrengung verbunden, da man kontinuierlich Chakra verwenden musste und sich darauf konzentrieren musste, doch könnte man dies auch genauso gut als Training ansehen, vorallem als Training für seine Chakrakontrolle. Dabei kam noch die Besonderheit hinzu, dass er diesmal nicht steuerte, wie er das Wasser bewegte, sondern er tat es einfach. Er lies es einfach so werden, wie sich sein Körper bewegte, wie das Wasser es selber wollte, wie die Natur es vorschrieb. Diese Beschäftigung hatte er noch mindestens eine komplette Stunde, in welcher er komplett mit wem Wasser verschmolz und alles andere vollkommen vergaß, außer die Schönheit der Natur. Doch dieses Gefühl wurde plötzlich unterbrochen. Die Bilder seiner Vergangenheit holten ihn ein. Erst sah er die Bilder seiner ehemaligen Teammitglieder, sowie seines Senseis und dann konnte er einen Film sehen, in welchen nur er vorhanden war. Wachte auf einem Felsen auf, welcher sich in einem Fluss befand und war alleine. Ganz alleine streifte er Wochen durch die Länder. Das war die Zeit, nachdem er plötzlich sein Team verloren hatte. Die Zeit mit der alles begann. Er kniff schnell stark seine Augen zu, um diese Bilder verschwinden zu lassen, doch dies passierte nicht. Sie waren weiterhin vorhanden, als wenn sie ihn verfolgen würden. Er stieß sich vom Grund des Sees ab und gelang somit innerhalb kürzester Zeit an die Oberfläche. WUAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!! Er schrie aus seiner Seele heraus. Einfach so. Wieso er dies tat wusste er selber nicht, er tat es einfach. Und es tat gut! Noch nie hatte er einfach so aus sich heraus geschrien. So laut er konnte. Es war Energieverbrauchend, aber erleichternd. Als wenn etwas von den Schultern fallen würde. Der Schrei war sogar so laut, dass ein großer Teil des Dorfes ihn gehört haben dürfte, da in den Straßen zu dieser Zeit nichts mehr los war und somit beinahe komplette Stille herrschte. Jedenfalls auf den Straßen und den stillen Ecken und nicht in den Bars oder Bordells. Nachdem er dies getan hatte, lehnte sich Takeo im Wasser zurück und "schwebte" somit mit dem Gesicht nach oben auf dem Wasser. Sein Blick war dabei starr auf den Vollmond gerichtet.

[hr]

Name: Suiton: Baku Suishōha ("Wasserfreisetzung: Ausbrechende Wasserschockwelle")
Rang: B-Rang
Chakraverbrauch: Hoch
Reichweite: Fern
Beschreibung: Dies ist ein Wasser-Jutsu, bei dem der Anwender, nachdem er die nötigen Fingerzeichen geformt hat, eine riesige Menge Wasser speit, wodurch die gesamte Umgebung überflutet werden kann.

Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Mi 16. Feb 2011, 18:08

Leicht verwirrt fragte sie sich erst einmal, wo sie war als sie aufwachte. Ein fremdes Zimmer, ziemlich heruntergekommen...Dann kamen die Erinnerungen zurück. Sie war fort aus Konoha, in Ta no Kuni. In einem Hotel, mit Kanjiro und Takeo. Sie rieb sich den Schlaf aus den Augen, der ihr allerdings nicht wirklich viel gebracht hatte; Sie fühlte sich immer noch wie gerädert. Sie schnappte sich die Wasserflasche, die sie vorsorglich am Vorabend neben ihr Bett gestellt hatte, und trank diese gierig halb leer. Normale Menschen brauchten am Tag so zwei Liter. Sie brauchte sechs. War halt irgendwie so. Es tat ihr einfach gut. Und ihre Wasserjutsus gelangen ihr auch irgendwie besser, wenn sie viel getrunken hatte.
Sie setzte sich auf die Bettkante und ignorierte die Pünktchen, die gesehen hatte, als sie sich schwungvoll aufgesetzt hatte. Ihr war übel. Als sie in das kleine, angrenzende Bad schlurfte und in den Spiegel sah, erschrak sie kurz. Dunkle Ringe lagen unter ihren Augen und irgendwie wirkte sie ungewöhnlcih blass. Was war los? War es ihr Verrat am Dorf, der ihr zu schaffen machte? Insgeheim schob sie es auf den Geist. Jener versuchte bestimmt, sie irgendwie mürbe zu machen.. Sie wusste nciht, wie viel Einfluss er auf sie hatte.
Sie schüttelte kurz ihren Kopf, wie um den ominösen Geist zu vertreiben, doch eher ihre negativen Gedanken, und spritzte sich anschließend ordentlich eiskaltes Wasser ins Gesicht. Das sollte helfen.
Sie sprang schnell unter die Dusche - sie brauchte wirklich viel Wasser, ob es zum Trinken, Waschen oder sonstiges war - und nachdem sie angezogen war, entschloss sie sich nach einem Blick auf die Uhr, die Anderen zu wecken.
Sie klopfte bei beiden Zimmern mehrmals an, doch nichts tat sich. Man hörte auch nichts. Wo waren die denn bloß?
Etwas enttäuscht machte sie sich alleine auf den Weg zum Essraum, wo ihr eine der Angestellten erzählte, dass Kanjiro für sie und Takeo Frühstück bezahlt habe.
»Dann geh ich die beiden halt suchen. Allzu weit weg dürften sie nicht sein... Das Frühstück nehm ich halt auf die Hand und ess es unterwegs«, überlegte sie und setzte ihren spontanen Plan auch gleich in die Tat um. Sie war gespannt, was die zwei so trieben. Sie wusste ja nicht, ob sie zusammen oder alleine unterwegs waren. Aber das würde sie schon noch herausfinden.
»Verschwinde von hier solange sie noch weg sind!!«, rief der Geist, der plötzlich genau vor ihr stand, laut, das Geischt verzerrt vor Wut. Immernoch wollte die Kinderstimme nicht passen. Dann fiel ihr auf, dass der Geist dieses Mal eine etwas jüngere Version von ihr darstellte. Entsetzt prallte sie zurück.
Dieser verdammte Geist machte ihr nur Ärger, er verunsicherte sie. Denn er konfrontierte sie mit allen ihren Zweifeln. Er wusste genau, was er sagen musste, um ihre Entscheidungen ins Wanken zu bringen und sie konnte nciht viel dagegen tun. Ignorieren? Er war wie ihr Gewissen.
»Du hast es immer noch nicht verstanden oder?!«, fragte sie der Geist höhnisch und hob eine Augenbraue, genau wie sie es immer tat, »Ich bin du. Du bist ich. Und solange du innerlich so zerrissen bist wie momentan, werde ich nicht verschwinden! Du musst dich entscheiden wer du sein willst...!«
Dieser Geist laberte Schwachsinn..! Marissa kochte vor Wut. Was sollte sie denn sagen? Es war genau so. Doch sie wusste, dass sie nicht zurück konnte. Also tat sie dasselbe wie letztes Mal auch; Sie ging weiter, ignorierte sie Stimme und der Geist folgte ihr auch dieses Mal nicht.
Trotzdem war sie mal wieder enorm verunsichert. Vor allem aber war sie allein; Takeo und Kanjiro verschwunden.
Aus der Ferne hörte sie plötzlich einen enorm lauten Schrei, die Stimme kam ihr bekannt vor, doch sie erkannte sie nciht sofort, denn durch das laute Schreien klang sie entfremdet.
Also suchte sie die Beiden weiter und kam, der Richtung des Schreis folgend, dabei durch einen Wald...und schließlich zu einer Lichtung, auf der sich ein See befand.
Und in dem See.. Takeo. Sie blinzelte überrascht. Sie hatte einen von ihnen gefunden! Er hatte also so laut geschrien? Sie fragte sich, warum...
Vor ihr auf dem Boden entdeckte sie seine Klamotten und darunter auch seine Unterwäsche.. demzufolge.. war er nackt.
Schnell drehte sie sich um, weg vom See und rief so mit dem Rücken zu ihm:
»H-Hey Takeo! Ich hab dich und Kanjiro gesucht, ihr wart beide nciht in euren Zimmern.. weißt du, wo Kanjiro stecken könnte?? .. Und warum hast du geschrien??!«
Irgendwie war ihr die Situation peinlich.

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Mi 16. Feb 2011, 19:26

Die Zeit verging immer langsamer und langsamer, als wenn irgendjemand an der Zeit rumdrehen würde. Zu dem Zeitpunkt als er auf dem Rücken schwamm hatten sich seine Kiemen wieder deaktiviert, sodass er wieder normal atmen musste. Es war schon eine leichte Umstellung. Er hätte niemals gedacht, dass es so kompliziert sein würde normal zu atmen. Langsam nahm er seine Arme zur Hilfe und padelte etwas vor sich hin, wodurch er sich von der Stelle wo er war entfernte und zu einer anderen hinüber glitt. Und dann ging es wieder zu einer anderen Stelle. Und wieder. Und wieder. Was tu ich hier überhaupt? Fragte er sich, wobei er genau wusste, dass er selber darauf keine Antwort parat hatte. Er bewegte sich einfach so, um Zeit zu vertreiben, um nachdenken zu können, um einfach mal vergessen zu können. Dabei war allerdings zu beachten, dass er kein einziges Mal seinen Blick vom Vollmond abwendete. Dieser riss ihn merkwürdigerweise in seinen Bann. Als wenn er von ihm angezogen wurde. Doch alleine mit diesem Gefühl war er nicht. Auch seine Umgebung war mysteriös still. Die Vögel, Eulen, Füchse, Bären, Wölfe und was es noch für andere Tiere im Wald gaben, gaben keinen Mucks von sich. Auch sie beobachteten den Mond. Den Mond, wie er Licht auf die Erde brachte und ein düsteres, aber auch gleichzeitig wohltuendes Gefühl zu den Lebewesen brachte. Der Shiosaki seufzte vor sich hin und lies sich fallen. Seine Bewegungen mit den Armen und Beinen stoppten, die Luft aus seinen Lungen entwich und sein Körper bewegte sich langsam immer tiefer und tiefer ins Wasser hinein. Ein leichtes Stechen durchfuhr wieder seinen Hals, als sich die Kiemen wieder bildete. Ob dieses Stechen irgendwann verschwinden würde? Ob das irgendwann passieren würde, ohne das er es merkt? Schön wäre dies, doch glauben tat er in diesem Moment nicht daran. Plötzlich holte er leichten Schwung mit seinen Armen, indem er diese nach hinten pendelte. Seine Beine zog er so nah er konnte an seinen Körper heran und sein Kopf wurde auf der Brust abgelegt. Durch diese Bewegungskombination meisterte er eine perfekte Rolle Unterwasser. Wobei eine untertrieben war, da es gleich 4 Stück auf einmal waren. Dann streckte er seinen Körper in die Länge, seine Arme legte er an den Seiten seines Körpers ab und mit den Beinen schlug er von oben nach unten und von unten nach oben und wieder zurück. Zwar war er nicht sonderlich schnell, aber dies beabsichtigte er auch garnicht. Er wollte einfach nur eine Runde schwimmen. Schwimmen wie er gerade Lust dazu hatte und nicht so, wie alle anderen auch schwimmen. Schwimmen wie ein Delphin im Meer. Einfach nur schwimmen. Wieviele Runden er somit im See geschwommen ist konnte man garnicht sagen. Er hatte auch genügend Zeit dafür. Mal schwamm er an dem Rand des Sees vorbei, dann schwamm er wieder mitten durch und dann einfach so wie es ihm gerade in den Sinn gekommen ist, mal links, mal recht, dann wieder links. Dabei merkte er garnicht wie schnell die Zeit verging. Gerade als er noch an der Oberfläche war, war der Vollmond in seiner vollen Pracht zu sehen. Nun, wo er sich unter der Wasseroberfläche befand, drangen die ersten Sonnenstrahlen des Sonnenaufgangs durch diese und zeigten somit ein mächtiges Farbenspiel, welches unbeschreiblich war. Als Takeo dies bemerkt hatte schwamm er so schnell er konnte zur Wasseroberfläche zurück und lehnte sich wieder nach hinten, wodurch er wieder einmal auf dem Rücken schwamm. Diesmal beobachtete er allerdings nicht den Vollmond, sondern die schönen Farben des Himmels und die Sonne, welche immer höher und höher stieg. Nun waren auch wieder die Vögel zu hören und alle anderen Tiere, welche entweder wach geworden sind oder langsam wieder aktiv wurden. Sie sprangen von Busch zu Busch, gaben Laute von sich, Kommunizierten mit einander, spielten miteinander, waren auf Futtersuche oder andere Dinge, welche sie im Laufe des Tages taten. Doch dies war nicht das einzige. Langsam nähere sich auch eine andere Person dem See, welcher von dem Shiosaki erschaffen wurde. Als die Person näher gekommen war und anfing zu sprechen, wurde Takeo schnell klar um wen es sich handelte. Es war Marissa, welche meinte, dass sie nach ihn und Kanjiro gesucht hatte. Außerdem fragte sie Takeo wieso er geschrien hatte. Leicht verdutzt blickte er in ihre Richtung. Er wusste gerade nicht genau was abging. Er hatte die komplette Nacht gar nicht geschlafen. Das realisierte er erst jetzt richtig. Dennoch fragte er sich, wieso Marissa erst jetzt am See war, wenn sie ihn doch schreien gehört hatte. Immerhin hatte er dies doch in der Nacht getan, jedenfalls so wie er sich erinnerte. Leicht seufzend schwamm er zum Ufer, an welchem sich Marissa und seine Kleidung befand, stützte sich am Rand ab und hob so seinen Körper nach oben, wodurch er aus dem Wasser gelang und wieder auf festem Boden stand. Langsam ging er in die Richtung von Marissa, welche sich umgedreht hatte, wahrscheinlich weil Takeo nackt war. Doch lief er an ihr vorbei, sodass sie zum einen, hätte sie zur Seite geguckt alles gesehen hätte und zum anderen den ganzen Rest von seiner Rückseite sehen konnte. Vor seiner Kleidung blieb er stehen, bückte sich und hob diese auf. Langsam zog er sich seine Klamotten an und schaute während dessen in die Richtung von Marissa. Wo Kanjiro ist weiß ich leider nicht. Ich dachte er wäre auf seinem Zimmer?! Dabei klang sein letzter Satz nach einer Mischung von einer Frage und einer Feststellung. Auf die Frage, wieso er geschrien hatte antwortete er überhaupt nicht. Er selber wusste es ja auch nicht genau wieso er dies tat. Er hatte es einfach gemacht, mehr musste er auch nicht wissen und wieso und weshalb musste eigentlich garkeiner wissen. Nachdem er sich komplett angezogen hatte, ging er näher an Marissa heran, sodass er ganz knapp vor dieser stand. Er beugte sich mit seinem Oberkörper leicht nach vorne, wodurch sein Gesicht so nah an ihres war, dass sich diese beiden beinahe berühren. Aber dir wünsche ich auch einen guten Morgen. Sprach er, während er so nah an ihr dran war und gab ein dickes Grinsen von sich. Während dessen machte sich langsam in seinem Kopf der Gedanke breit, dass er ja Geburtstag hatte. An diesem Tag wurde er 18 Jahre alt. Das Alter, worauf er am wenigsten Lust hatte. Noch immer gab es für ihn keine Pläne, wie er alles regeln sollte. Er stellte sich wieder gerade hin, ging einige Schritte zurück und drehte sich um. Wollen wir vielleicht gemeinsam nach Kanjiro suchen? Fragte er die Rothaarige, während er leicht nach hinten Blickte und starr ihre Augen fixierte.

Sakebi Jin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Sakebi Jin » Mi 16. Feb 2011, 20:44

Das Training verlief eigentlich recht gut, immer wieder berührte er seine Füße mit seinen Fingern, diese Übung ging immer mehr auf den Bauch des noch recht jungen Shinobi's. Er hatte schon einen recht gut trainierten Körper, und wollte es auch nicht maßlos übertreiben. Aber gerade solche Trainingseinheiten unter solchen Bedingungen waren das, was einen Shinobi wie Kanjiro noch anspornte, zumal dadurch ja eher seine Ausdauer steigen sollte. Was genau die anderen beiden trieben konnte er nicht wissen, immerhin war er derjenige der sich einfach rausgemacht hatte zum trainieren. Doch sollten sie sich aufgemacht haben so hoffte er das die beiden hier nicht alleine reisen würden. Er kannte Otogakure noch von früher, und fremde Shinobi wie diese beiden, gerade solche Besonderheiten wurden mal gerne für Experimente missbraucht. Er wusste zwar das sich die beiden wehren konnten, doch gegen eine solche Übermacht wie Oto wäre ein überleben wohl nicht lange gesichert. Wobei sich hier einiges geändert hatte wie Kanjiro fand. Jedesmal wenn er seinen Kopf nach oben richtete sah er ein Bordell, und immer wieder dachte er an das Geschehnix won letzter Nacht zurück. Prostitution, Hehlerei und was nicht noch alles. Was war aus dem einst so berühmten Dorf Otogakure geschehen. Was war mit den gefährlichen Ninja's die ihre Feinde schnell und gekonnt ausschalteten und das nur mit Tönen. Nichts rein gar nichts war mehr hier los. Selbst wenn Kanjiro jetzt hier etwas in die Luft jagen würde, würde sich niemand melden. Der Daimyou hier würde sich bestimmt nicht mal dafür interessieren. Das kotzte Kanjiro an, ein einst so stolzes Dorf.. untergegangen. Genau wie Konoha, eine Instabilität im Dorf da träumt der Führer von. Das konnte und wollte Kanjiro irgendwie nicht zulassen. Zumal es eher unwahrscheinlich ist, das ein Daimyou den Worten eines Nuke-Nin lauschen würde, jedoch wollte er verhindern das auch dieses stolze Dorf den Bach runter geht. Und mit ihnen die legendären Shinobi des Klanges. Er machte noch ein paar Minuten weiter mit seinem Training und hörte dann auf. Das Blut war schon zu Maßen in seinen Kopf gestiegen und langsam fühlte sich auch sein Bauch wie Apfelmus an. Er hangelte sich also ein wenig hoch und löste den Knoten an seinen Beinen. Was nun passierte war ja klar. Freiflug nach unten, doch war Kanjiro ja noch fit genug diesen Sturz abzufedern. Er landete gekonnt auf seinen Füßen und reckte sich erstmal. ~So jetzt erstmal duschen und was essen gehen. Gucken vielleicht kommen die Turteltäubchen dann auch mal wieder.~ Gedacht, getan. Kanjiro ging vom Hinterhof wieder direkt in das Hotel, oder die Absteige. Wie man immer dieses Ding hier auch betiteln mag. Da das Frühstück scheinbar noch stand und schon etwas fehlte hatte er sich schon gedacht das die beiden weg waren. Also setzte er sich an den Tisch und aß in aller Ruhe auch etwas. So nach dem Training war es an für sich wirklich das beste was ihm gerade passieren konnte. Doch nun musste er nochmal duschen. Denn der Schweiß tropfte schon förmlich von seiner Stirn, also mampfte er mal eben n paar Brötchen weg und schlich sich wieder in sein Zimmer, wo er sich dann schnell wieder frisch machen konnte. Schnell zog er seine Sachen aus und hüpfte erneut unter die Dusche. Auch dieser Vorgang ging wieder recht fix vorbei so dass er schnell wieder in seine Hose schlüpfen konnte. Problematisch war nur, das sein T-Shirt durchgeschwitzt war, er konnte also nicht mehr in dieses einsteigen da es einfach nur eklig war. Er musste also ein neues besorgen. Zweites Problem. Takeo war nicht da, also konnte er sich bei ihm auch keins borgen. So langsam wurde er sowieso ungeduldig wegen den beiden, was wenn den beiden nun doch etwas widerfahren ist? Musste Kanjiro nun wirklich zum brutalen geisteskranken Mörder finden und solange töten bis er die beiden gefunden hatte? Oder sollte er einfach doch noch ein wenig abwarten, wäre scheinbar die leichtere und vor allem friedlichere Lösung. Er legte sich also wieder auf sein Bett und öffnete die Tür leicht, es war zwar ein wenig Zugluft dabei aber so konnte er die beiden wenigstens hören sollten sie wieder reinkommen, zumal das mit dem freien Oberkörper scheinbar nicht ganz so die gute Idee war, aber das war ihm egal. Er gab ihnen noch 20 Minuten bis die beiden auftauchen würden, ehe er hier das Dorf einmal umräumt.

Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Do 17. Feb 2011, 17:20

Sie hatte ihm den Rücken zugewandt und sah ihn deshalb nicht. Aber sie konnte hören, wie er aus dem Wasser stieg und ziemlich dicht an ihr vorbei ging, anscheinend ziemlich gelassen. Er ging genau an ihr vorbei.. und er war splitterfasernackt, das wusste sie. Sollte sie einen Blick riskieren...? Nein, wenn er es bemerkte, wäre das oberpeinlich. Andererseits... selbst schuld, wenn er sich nicht bedeckte, oder? Und dass er so nah an ihr vorbeilief, war ja fast eine Provokation!
Sie biss sich auf die Unterlippe und entschied sich spontan. Ganz kurz sah sie zur Seite. Jedenfalls war ganz kurz geplant gewesen, doch als sie merkte, dass er gar nich darauf achtete, ob sie schaute, sah sie doch etwas ungenierter hin.
Muskulös, aber nicht zu durchtrainiert.. kein Spargeltarzan und auch kein Stier... Ein Athlet halt. Genau so, wie sie es mochte..! Mit einem leisen Husten zwang sie sich, wegzuschauen, sonst würde er es wohl irgendwann doch noch bemerken. Sie schluckte und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass er sie ansah, während sie hörte, wie er sich anzog. Seine Blcike brannten förmlich in ihrem Nacken.
Mist. Irgendetwas hatte er gesagt, doch sie hatte nicht aufgepasst, sondern an... Sie hatte an was anderes gedacht. F**k! Was sollte sie antworten? »Mhm«, machte sie also stattdessen und tat so, als habe sie ihn genau verstanden. Hoffentlich hielt er sie nicht für zurückgeblieben oder so..
Sie hörte, dass er auf sie zukam und irgendwie stand sie stocksteif da und rührte sich keinen Zentimeter, wie ein Lamm, dass darauf wartet, vom großen Löwen gefressen zu werden.
Seltsam. Sonst war sie doch immer die große, böse Löwin gewesen. Und er war eigentlich genauso groß wie sie und bestimmt auch nciht viel stärker. Oder?
Trotzdem, als er ihr plötzlich gegenüberstand - so verdammt nah! Was dachte er sich eigentlich?! - fühlte sie sich irgendwie eingeschüchtert und als er sich noch weiter zu ihr vorbeugte, sodass sie sich fast berührten, riss sie unwillkürlich die Augen auf und blinzelte ihn überrascht an. Er wünschte ihr einen guten Morgen. Und dafür zog er so eine Show ab?! Was sollte das bloß..? Wenn er sie verunsichern wollte, das hatte er geschafft. Die sonst so selbstbewusste und bissige Marissa lief rosarot an und stotterte unverständliches Zeug. Dabei war sie doch sonst so schlagfertig!
»Krieg dich wieder ein!!«, schalt sie sich in Gedanken und fasste sich schnell wieder. Und so schubste sie ihn erst einmal ein Stück von sich weg und sah ihn verärgert an. Sie strahlte nun wieder ihr gewohntes Selbstbewusstsein aus, dass so manchen schon Respekt gelehrt hatte, und hob fragend eine Augenbraue.
»Brauchst mir nicht gleich auf die Pelle zu rücken...! Aber schau ruhig genauer hin, all das, was du nicht haben kannst!«, sagte sie zu ihm, man hörte eindeutig, dass sie leicht verärgert war. Er hatte sie aus der Fassung gebracht (ohne viel zu tun.. okay. er hatte nichts getan.) und das fuchste sie. Sie hatte gern alles unter Kontrolle.. Aber in letzter Zeit bekam sie das ja überhaupt nciht mehr hin.
Also versuchte sie ihre Unsicherheit mit ner gehörigen Portion Arroganz zu überspielen, die nun leider Takeo abbekam.
Noch immer fixierte er sie und sah ihr viel zu tief in die Augen, sodass sie irgendwann einfach irgendeinen anderen punkt fixierte - nur nciht sein Gesicht.
»Aber meinetwegen können wir Kanjiro suchen gehen, ja«, erbot sie sich und ließ es so klingen, als täte sie ihm damit einen riiieeesen Gefallen.
Gott, sie regte sich ja innerlich so über sich selbst auf!

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Do 17. Feb 2011, 18:22

Das Marissa Takeo weggeschuppst hatte war ihm ziemlich egal, so etwas passierte ihm öfters, weshalb er damit ziemlich gut umgehen konnte und weiterhin gelassen blieb. Als sie dann noch ihren Kommentar dazu abgab seufzte er kurz und schüttelte seinen Kopf. Sei doch nicht so böse. Gab er daraufhin zurück. Schnell schnappte er sich noch seine restlichen Klamotten, welche er in seinen Taschen und so verstaute und blickte noch einmal zu Marissa rüber. Na dann lass uns mal losgehen. Warf er einfach mal so in den "Raum" und fing an zu laufen. Einfach in die Richtung, aus welcher er gekommen war, dabei riskierte er noch einmal einen Blick zurück zum See, welcher bis vor kurzem noch nicht vorhanden war. Den habe ich gut hinbekommen ne? Zu bemerken war, war das dies eher eine rhetorische Frage, immerhin frand der Shiosaki eindeutig, dass es ein Meisterwerk geworden ist. Vielleicht nicht perfekt, aber ein neuer Ort, aus welchem etwas werden kann. Sein Blick wanderte wieder zum Weg vor ihn, welcher übersäht mit Sand, Matsch, Gras, Holz und teilweise sogar umgekippten Bäumen war. Den größten Teil des Weges durch den Wald war Takeo still, wenn er etwas sagte, dann eigentlich eher zu sich selbst als zu jemand anderem. Dabei konnte allerdings nie ein Wort richtig verstanden werden. Er war sich bewusst, dass er nicht mehr zurück nach Kirigakure gehen konnte. Dennoch brauchte er einen neuen Standort. Am besten wäre es, wenn es möglich wäre, dass der Clan den Stammsitz ändern würde. In Kirigakure war dieser sowieso nicht so gut aufgehoben. Die Vielfalt der Clans dort war zu groß, dass ein Clan seine Größe komplett entfallten könnte. Doch wohin sollte es gehen? Irgendwo in irgendeinem Reich? Nein, es sollte schon ein Standort sein, wo der Clan er selbst sein konnte, von anderen akzeptiert wird und sich zeigen konnte. Und wo Takeo sich aufhalten kann. Doch gab es zu diesem Zeitpunkt keinen Ort, wo er sich niederlassen könnte. Sich einem Dorf anschließen wollte er nicht, da sah er auch keinen Sinn drinnen. Ein eigenes Dorf gründen? Das wäre etwas, doch dauerte dies viel zu lange, als dass er es in einem Leben schaffen könnte. Und ein anderes Dorf übernehmen war erst recht unmöglich. Dafür fehlte ihm die Stärke und die Weggefährten. Zwar war er mit anderen unterwegs, doch waren es noch viel zu wenige, um einen derartigen Plan durchführen zu können. Wieder einmal seufzte Takeo, ehe sie das Ende des Waldes erreicht hatten. Es war inzwischen wirklich richtig hell. Zuvor konnte man das Licht durch die Bäume nicht richtig wahrnehmen und es schien noch so, als sei es noch nicht ganz so spät. Takeo drehte sich noch einmal zu Marissa um. Ich würde sagen wir gehen noch einmal zum Gasthaus und schauen dort nach, ob sich Kanjiro da befindet. Es kann ja sein, dass er inzwischen wieder aufgetaucht ist. Nun wartete er erst einmal auf eine Antwort, wie sie sich entscheiden würde. Der Shiosaki fand diese Methode jedenfalls am sinnvollsten. Jedenfalls fürs erste.


Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Fr 18. Feb 2011, 13:34

Anscheinend hatte er nicht bemerkt, dass er sie in Verlegenheit gebracht hatte und dachte wohl, sie wäre einfach eine Zicke bei so was. Sie konnte sich nicht entscheiden, ob das jetzt die bessere Variante war oder nicht. Eigentlich sollte er ja keinen schlechten Eindruck von ihr bekommen..
Sie solle nicht so böse sein... Sie musste aus irgendeinem Grund darüber lachen. Sogar in ihren Ohren klang ihr Lachen furchtbar bitter. Sie war doch hier, weil sie keine Lust hatte, immer nur lieb und nett und hilfsbereit zu allen zu sein! Was eine Ironie!
Sie ging hinter ihm her, als er sich aufmachte, Kanjiro zu suchen. Sie hoffte, dass sie ihn schnell fanden, denn irgendwie war es ihr mehr als nur unangenehm, mit ihm alleine zu sein. Sie verhielt sich dann so seltsam..
Seine nächste Frage klang nicht so, als erwarte er eine Antwort, eher, als spräche er zu sich selbst. Der See, den sie eben gesehen hatte, war von ihm gemacht. Sie hob die Brauen. Er musste ziemlich gut sein.. Bis jetzt wusste sie ja noch nicht einmal, aus welchem Clan er stammte - bis jetzt hatte sie auch noch nicht so drüber nachgedacht, um ehrlich zu sein - doch nun überlegte sie. Es stand außer Frage, dass seine Chakranatur Suiton war, so wie ihre auch. Und die Kanjiros. Sie schmunzelte kurz - sie waren ein reines Suitonteam? Was ein Zufall.. Nunja, sie wusste ja nicht, ob und welche die anderen beiden jeweils noch eine zweite Chakranatur hatten.
Sollte sie ihn nach seinem Clan fragen..? Sie zögerte irgendwie ihn zu fragen. Auch interessierte es sie noch zu erfahren, warum er und Kanjiro überhaupt Nuke-Nin waren. Wie echte Verbrecher wirkten sie beide nicht. Eher wie welche, die einfach nur keine Lust hatten, sich unterzuordnen. Vielleicht war es ja so.
Sie biss sich wieder einmal auf die Unterlippe.. dann fragte sie ihn doch: »Sag mal.. Takeo..Du stammst doch bestimmt von einem Clan ab? Du hast diesen See erschaffen..Und normale Suiton-Nutzer brauchen eine Wasserquelle. Welcher ist es?« Zumindest war er kein Senju. Sie war momentan die einzige mit dem Suiton-Erbe, glaubte sie zumindest.. Aber wer konnte das schon wissen?
Gott, sie traute sich ja fast nicht mal, ihn so eine Banalität zu fragen. Sie war wirklich komisch drauf.
Er schlug vor, zum Gasthaus zu gehen und zu schauen, ob Kanjiro inzwischen wieder dort war. Klang vernünftig, also nickte sie und folgte ihm dicht auf den Fersen, allerdings mit einem gewissen 'Sicherheits'abstand.

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Sa 19. Feb 2011, 12:31

Das Lachen auf seinen Kommentar, dass sie doch nicht so Böse sein sollte war nicht zu überhören. Doch gab Takeo kein Statement dazu ab, sondern dachte sich einfach nur seinen Teil. Wieso lacht sie denn? Schon komisch die kleine. Wobei er das "Kleine" in seinen Gedanken in Anführungsstriche setzte. Immerhin war sie ja nicht wirklich klein, sondern für eine Frau eher groß. Beide zusammen liefen weiter, wobei zu beachten war, dass Marissa einen Abstand zu dem Shiosaki gehalten hatte. Wieso tat sie dies? Hatte sie Angst vor ihm? Eher weniger. Wahrscheinlich fühlte sie sich in seiner Gegenwart einfach nur etwas bedrängt. Was ja auch nichts besonderes war, immerhin war Takeo ein offener Mensch und dies störte andere des öfteren. Während beide zusammen weiter in die Richtung des Gasthauses gingen, wurde Takeo von Marissa gefragt, aus welchem Clan er stammen würde, da normale Suiton-Nutzer immerhin eine Wasserquelle benötigen, um etwas derartiges wie den See zu erschaffen. Leicht verwirrt blieb er stehen, drehte sich um und blickte zu ihr rüber. Nunja, das man eine Wasserquelle benötigt stimmt eigentlich schon, die ist allerdings bei einigen Techniken nicht der Fall. Es kommt immer drauf an wie und was du lernst. Zwar hatte er damit die Frage nicht beantwortet, aber wenigstens konnte er schon einmal das mit der Wasserquelle hinrichten. Anscheinend hatte sie noch einige Lücken in ihrem Wissen. Schnell drehte sich der Wasserbändiger wieder um und ging weiter. Aber du hast recht, ich stamme aus einem Clan. An meinem Nachnamen erkennt man schon, dass ich aus dem Shiosaki-Clan stamme, wenn man diesen kennen würde. Wir sind Erben des Suitons und in der Lage dieses für und zu benutzen. Jetzt hatte er ihre Frage beantwortet. Ob sie mit dieser kurzen Antwort glücklich werden würde konnte er nicht wirklich sagen. Es könnt durchaus sein, dass sie noch etwas hinterfragen würde. Sollte sie mal tun. Takeo hatte keine Probleme damit einige Dinge preis zu geben. Während der Konversation kamen sie dem Gasthaus immer näher, bis sie schließlich nurnoch einige Meter davon entfernt waren. Doch schnell weiteten sich die Augen des Shiosakis. An der Hauswand des Gasthauses konnte er Kanjiro erkennen, wie dieser angelehnt an dieser saß und seine Hände vor seinem Gesicht hielt. Er nahm seine Beine in die Hand und rannte so schnell es ging zu diesem rüber, bis er bei ihm angekommen war. Blut? Was hast du getan? Stellte er sich eher selber die Frage, weshalb er diese auch nicht laut aussprach. Er beugte sich runter zu Kanjiro und packte ihm leicht an die Handgelenke, damit er bemerken würde, dass er nun wieder da sei. Hey Kanjiro. Was ist passiert? Fragte er ihn. Dabei war die schwere Atmung nicht zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Momentan war sich der Wasserbändiger nicht sicher was passiert war. Wurde er überfallen und musste sich wehren? Ist er ausgerastet? Ist irgend jemand anderes ausgerastet? Der Vorfall musste eindeutig schlimm gewesen sein, denn sonst wäre Kanjiro nicht von oben bis unten voller Blut. Jetzt hieß es erst einmal warten, bis Kanjiro sein Statement dazu abgeben würde und erzählen würde, was vorgefallen war.


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