Shi no gyanburu [Stadt]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
Irie Fuuma

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Irie Fuuma » Mo 21. Feb 2011, 18:13

Kaum war Irie wieder bei seinem Clan, musste er schon arbeiten, wobei es nicht schlimm für ihn war. Er war die letzten Monate nur auf Reisen gewesen und diese Leute mit denen er durch die Straßen zog waren ja immerhin seine Familie. Dies musste ja immerhin was heißen oder? Für diese Leute hatte Irie all dies auf sich genommen und wollte für sie auch weiter gehen. Für den Fuuma standen das Dorf und sein Clan immer an erster Stelle und das hatte sich jetzt nicht geändert.
Und hier war er nun. Im Auftrag seines Onkels untersuchte er einen Vorfall in der Stadt, zusammen mit einigen Leuten seines Clans und hatte viel vorgefunden. Eine Taverne die komplett leer war und in der es Leichen gab, die ebenfalls in Brand gesteckt wurde und einen Fremden der sich als Otonin getarnt hatte. Zwar hatte Irie sowas noch nie selbst miterlebt, doch in der Geschichte seines Clan gab es sicher schon andere Dinge die viel verrückter waren als dies hier.
Jedoch lief alles genau so wie Irie es in der kurzen zeit geplant hatte. Sie hatten den Typen schnell festgesetzt und eigentlich auch gefangen. Als Irie jedoch fertig war mit seiner kleinen Rede ging es mehr oder weniger schief. Anders als erwartet konnte Akio den Mann nicht außer Gefecht setzen, sondern schien er dadruch komplett druchzugehen. Er brabbelte irgendwelches wirres Zeug während ihn die Fuumas packten und festhielten. Akio schaute ihn ein wenig schockiert an als der Typ anfing zu lachen und es schauerte wohl gerade bei allen Beteiligten. Iries Bauch fing sofort an zu schmerzen und er krallte sich in diesen. Kirimaru stützte ihn und hielt ihn auf den Beinen. "Irie-san?? Alles klar mit dir?" , fragte er ihn leise und Irie nickte mit leicht verzerrten Gesicht und rappelte sich wieder auf, griff aber immer noch nach seinem Bauch. Der Mann meinte gerade als Irie wieder stand, dass sie ihn loslassen sollten, da er sonst gewalt anwenden würde. Irie glaubte zwar nicht, dass er sie alle in kurzer Zeit töten konnte, jedoch wollte er, zum Schutz seiner Leute kein Risiko eingehen. Er rückte seine Brille zurecht und nickte seinen Männern zu. "In Ordnung... Wie gesagt... bleiben wir zivilisiert..." , sagte der Fuuma und die beiden Schränke ließen ihn los und gingen einige Schritte zurück, behielten Kanjiro jedoch im Auge, "Jedoch stelle ich zuerst.... die Fragen. Wer bist du? Was machst du hier? Hast du etwas mit den leichen in der Taverne zutun? Und warum willst du die Daimyou des Landes stürzen??" Irie ging einen Schritt zur Seite und schaute den Verrückten an, währen Akio auf seine Schulter sprang und den mann ebenfalls ansah. "Genau... Rede! Du Freak! Di kannst froh sein, dss wir dich nicht gleich zu Boden geschlagen haben, wie die Oto-Shinobi!" , meinte die Maus und Kirimarau musste schmunzeln.
Schließlich aber erkannte Irie das leuchten auf dem Nacken von Kanjiro. Er weitete seine Augen und griff sich wieder nach seinem Bauch, jedoch blieb er ruhig stehen. Er erkannte dieses Leuchten sofort und war geschockt. " Du.... du, trägst ein Fluchmal... oder??" , fragte der Fuuma geschockt und die anderen Fuuma schauten ihn überrascht an. "Ein Juuin??? Meinst du etwas wie..." , fragte Kirimarau leicht verwirrt und Irie nickte bevor er den Satz beenden konnte. Dies änderte für Irie die Situation komplett und er wusste nicht ganz wie er damit umgehen sollte...

Verwendete NPCs: Fuuma Gōtō

Sakebi Jin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Sakebi Jin » Mo 21. Feb 2011, 18:36

Kanjiro's Art schien hier wohl nicht jedem Recht zu sein, irgendwie wirkten sie ein wenig erschrocken. Doch ließen sie vorerst nicht los, Kanjiro war rasend, rasend vor Wut und wollte gerade um sich morden, als dann etwas merkwürdiges passierte. Der junge Mann sackte ein wenig zusammen und musste gestützt werden. Er hielt sich den Bauch. Kanjiro schüttelte kurz den Kopf und sah zu ihm. Er wusste gerade gar nicht was los war und konzentrierte sich nur auf den jungen Mann vor ihm. Er wollte gerade etwas sagen, als er veranlasste das die beiden Typen ihn los lassen sollte. Kurz darauf meinte Irie nur das er dann zuerst die Fragen stellen würde, und kam auch schon mit einigen Fragen, nochmals schüttelte Kanjiro den Kopf. Ok.. also.. sorry ich weiss grad gar nicht... also... i-ich heiße Kanjiro Kajiwara, ich bin hier auf der Durchreise. Die Taverne....ja... ich war es, warum möchte ich nicht zwingend erläutern.. und das Daimyou ding, ich glaube eine Erklärung genügt oder? Ich denke einfach das ein militärisches Dorf wie Oto ein wenig Unterstützung braucht. Und nicht eine solch komische Herrschaftsform, die darauf aus ist Geld zu verdienen, ich war nur 10 Minuten hier, und mir wurde schlecht, aber was gerade viel wichtiger ist.. Kanjiro sah genau auf die Stelle des Bauches die er sich hielt. Scheinbar reagierte er auf irgendwas, etwa auf Kanjiro's Fluchmal? Möglich, doch sein Glauben bestätigte sich als er und sein Kollege ein kurzes Gespräch hatten. Irie fragte ob Kanjiro etwa ein Fluchmal hatte. Und die Frage des anderen im Zusammenspiel mit Irie's Schmerzen und seiner Reaktion auf die Frage wusste Kanjiro bescheid. Wahrscheinlich wunderten sich alle warum Kanjiro plötzlich so voll normal war, tja Kanjiro selber auch. Manchmal hatte er eben seine Aussetzer, aber in letzter Zeit waren sie häufig. Doch Kanjiro war ein Mensch der niemanden sehen konnte der sich quält, weswegen er seine Opfer entweder schnell tötete oder ihnen half so gut es ging. Er ging also die paar Schritte auf seinen Gegenüber zu und öffnete sein linkes Auge. Das Sharingan zeigte sich und er sah zu diesem Irie. Seine Chakrafarbe war recht rein, doch etwas störte eben diese. Wie ich es mir dachte.. du hast auch ein Fluchmal.. setz dich erstmal hin, wie ich sehe ist es noch nicht so stark am übergreifen. Kämpfe gegen an solange es noch Sinn ergibt, lass dich nicht von den Mächten zerfressen. Meinte er mit beruhigender Stimme. Ob sein Tipp gut ist, und ob die Typen jetzt gleich wieder eingreifen, weil Kanjiro sich bewegt hat, war unklar. Fakt ist, das Kanjiro nun die Oberhand hatte. Sein Strategiepunkt wäre einfach hervorragend. Dennoch wollte er keinen Ärger verursachen. Aber eines wollte er noch sagen. Achja, wir sollten unser Gespräch nach woanders verlegen, denn ich glaube nicht das wenn die Wachen keine Nachricht schicken, hier gleich eine ganze Armada auftauchen wird, und nichts gegen euch Jungs. Ich weiss nicht ob ihr das so einfach übersteht..

Irie Fuuma

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Irie Fuuma » Di 22. Feb 2011, 13:43

Irie hatte wirklich nciht damit gerechnet, dass die Situation so schnell umschalgen würde. Kurz nachdem seine Männer den Mann, der sich als Kanjiro vorgestellt hatte, losließen schein dieser sich zu beruhigen und wirkte als ein recht vernüftiger Typ. Nach wie vor, schien er etwas "Druch den Wind zu sein" jedoch erklärte er sich bereit Iries Fragen zu beantworten, was seine Bauchschmerzen ein wenig linderte und ihn aufatmen ließ. Auch die Antwortenvon Kanjiro schienen war zu sein, den jedenfalls machte er nicht den Eindruck, als würde er versuchen die Fuumas hier in diesen Moment anzulügen. Jedoch verschwieg er ihnen den Grund, warum er dies alles in der Taverne angerichtet hatte. Akio baute auch zu seiner vollen Größe, auf Iries Schulter auf und fing an auf Kanjiro einzupöbeln. "Was?! zu verschweigst und etwas?! as denkst du wer du bist, du kleiner Möchtegern-Psycho!? Du kannst froh sein, dass Irie hier so ein zärtlich beseiteter Typ ist! Wäre ich an seiner Stelle, hätte ich dich schon längst aufknüpf..." , pfiebste die Maus und Irie legte er wieder einen Finger auf den Mund. Er schaute Akio kurz an und schüttelte seinen Kopf. "Akio... es reicht! Kanjiro-san hat sich bereiterklärt unsere Fragen zu beantworten. ich glaube was er sagt... und wenn er zu diesenZeitpunkt nicht antworten will... dann eben nicht. Die Taverne gehörte ehh nicht zu unserem Viertel, also belassen wir es dabei... der Täter scheint wenigstens, mehr oder weniger vernünftig zu sein. " , meinter er und schaute zu Kanjiro, "Ich verstehe... nun... wie gesagt, kann ich dir vielleicht helfen... du bist nicht der einzige der mit diesen System nicht einverstanden ist..."
In diesen Moment hatte Irie das Juuin erblickt und sein Magen verkrampfte sich dabei sofort. Kirimaru hatte ihn sofort aufgefangen und hielt ihn mehr oder weniger auf den Beinen. Akio war in diesen Moment auch auf den Kopf von Kirimaru gespraungen und schaute Irie besorgt an. Irie achtze ein wenig und krallte sich mit seiner Hand an sein T-Shirt, welches das Zeichen seines Clans zeigte und versuchte die Schmerzen zu unterdrücken. Es kam wirklich sehr selten vor, das diese Krämpfe so schwer ausfiehlen, doch bei einem slochen Thema wurde Irie immer seh nervös. Jedoch ging Kanjiro auf ihn zu und buckte sich zu ihm runter. Irie schaute ihn überrascht an und erschrack als sein Gegenüber nun sein Auge öffnete und ein rotes Auge preisgab. Es war aber kein normales Auge... "Das Sha...rin... gan..." , brauchte Irie unter Schmerzen hervor und bemerkte, dass Kanjiro seinen Körper untersuchte. Der Fuuma hatte im Clan Geschichten über dieses Doujutsu aus Konohagakure gehört und war überrascht, dass dieser Mann ein solches Auge hatte. Dann sprach er mit ihm und meinte dass er sich hinsetzen sollte. Er hatte druch sein Auge wohl erkannt, dass er ein Juuin trug, was Irie ein wenig wunderte. Jedoch wollte er keine Schwäche zeigen, und der Tonfall des Fremden ließen seine Bauchschmerzen abklingen. Er richtete sich mithilfe von Kirimarau auf und schüttelte seinen Kopf. "Es geht schon... danke..." , sagte er und schaute auf den Boden, "... Das ich dagegen ankämpfen muss ist mir bewusst. Jedoch ist es die einzige Chance meinen Dorf zu helfen..."
Dann meinte Kanjiro schließlich, dass sie lieber woanders hingehen sollten um nicht von Soldaten entdeckt zu werden. Kirimrau schaute Irie fragend an und dieser nickte. Nun ruhte der Blick des Fuuma auf Kanjiro. "Also gut. Irie-dono vertraut dir. Wir bringen dich zu unserem Versteck. Dort können wir weiterreden und unser Boss wird dann ebenfalls mit dir reden. Jedoch behalten wir dich im Auge. Du wärst nicht der erste der versuchen würde uns fertig zu machen!" , erklärte er und nickte den anderen Beiden zu, "Okay... folge uns. Es ist nicht weit und vergiss nicht... wir haben ein Auge auf dich!" Mit diesen letzten Worten deutete Kirimarau an, das Kanjiro hinter ihm bleiben sollte. Schließlich machten sie sich auf zum Fuuma Viertel...

TBC: Ta no Kuni ~ Stadt - Fuuma Viertel

Verwendete NPCs: Fuuma Gōtō

Sakebi Jin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Sakebi Jin » Di 22. Feb 2011, 14:26

Die ganze Situation beruhigte sich allmählich. Kanjiro beantwortete in aller Ruhe die Fragen seines Gegenüber's und stieß scheinbar auf ein ruhiges Gespräch, wie Anfangs gewünscht, nunja mehr oder weniger. Die Maus schien irgendwie recht merkwürdig drauf zu sein und riss in dem eigentlichen Momentum des Friedens die Klappe weit auf, von wegen wäre es Irie würde er hier durchdrehen und so Zeugs. Daraufhin schmunzelte Kanjiro nur hähmisch. ♦ Na dann könnt ihr ja froh sein das Irie euer Anführer ist, jemand mit Grips. Aber ich helfe euch euch gerne mit einer kleinen Unterrichtsstunde. Überstürzte Handlungen und vor allem Großmäuler, stoßen bei Verhandlungen meist auf negative Folgehandlungen. Also seid wachsam und versucht so cool wie möglich zu bleiben, schneidet euch ne Scheibe von Irie ab. Und vorallem du kleiner Nager. ♦ Auf seine Aussage hin klappte Irie erneut ein wenig zusammen. Das Jûin schien ihn richtig fertig zu machen, ja so war es bei Kanjiro auch als er das Jûin noch nicht lange hatte. Irie nahm daraufhin die Worte Kanjiro's zur Kenntnis und meinte das es schon wieder gehen würde, auch das Sharingan fiel ihm auf. Gut dann waren die Sachen ja alle geklärt und Kanjiro konnte beruhigt sein Auge schließen. Hier würde nichts weiter schlimmes vorfallen, ausser Kanjiro würde sie versuchen alle zu töten. Aber er hatte sich gerade eigentlich ganz gut unter Kontrolle. Aber was ihn viel mehr faszinierte, dieser Irie fragte ihn doch tatsächlich ob er ihm nicht helfen sollte bei seinem Plan. Kanjiro schüttelte verwirrt den Kopf. ♦ Also wenn du mir helfen würdest, wäre ich dir sehr verbunden. Je mehr Verbündete desto besser. ♦ Meinte er und schon machten sie sich alle auf den Weg. Kanjiro folgte den Personen, die ihn vorher erneut warnten, er solle keine falschen Bewegungen machen, immerhin wäre er sonst nicht der erste der versuchen würde diesen Clan in den Untergang zu stürzen. ♦ Keine Angst mein unerfahrener Freund. Ich beabsichtige nicht jemanden zu töten, der zugewilligt hat mich zu unterstützen. Und selbst wenn, ich hätte keine Gründe euch zu töten, immerhin wollt ihr scheinbar auch nur eure Ruhe. ♦ Antwortete er auf die Aussage und sah -während sie alle den Weg hinter Irie füllten um einen neuen Standort aufzusuchen- zu Kirikishin. Dieser lebte also doch noch, wunderbar, doch leider war er nicht bei den anderen beiden. Das war gar nicht gut, immerhin war er ein starker Verbündeter und wenn die beiden nun alleine waren und Hilfe brauchten? Nein! Er musste lernen in ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Er selber hatte mitbekommen was Marissa drauf hatte, sie sah nicht nur umwerfend aus, nein, sie war unheimlich begabt wenn es um das kämpfen galt. Kanjiro brauchte nicht lange um genau das herauszufinden. ~ Ok Leute, ich hoffe ihr seid dort wie ihr seid gut aufgehoben. Ich brauche noch etwas länger, doch werde ich uns neue Verbündete bringen, denn die baldige Schlacht, wird härter als alles was bis jetzt gekommen ist, der totale Plot gegen eine Regierung die darauf ausgelegt ist ein Dorf durch Prostitution und Glücksspiel hochzutreiben. Ich, nein Wir werden dieser Regierung ein Ende setzen und selbst Teil dieser Regierung werden. Bereitet euch also bitte vor. ~ Sprach er sich in Gedanken zu. Er wusste das niemand ihn hören würde, wobei vielleicht ja doch. Durch die Macht der göttlichen Gedankenübertragung. Doch leider fehlte ihnen dafür wohl die Bindung.

---> Ta no Kuni - Fuuma Viertel

Kirikishin

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Kirikishin » Di 22. Feb 2011, 16:02

Kirikishin war schon fertig, da kamen die anderen beiden auf die wenig sinnvolle Idee abzuhauen und dabei ein Feuer zu legen, sowas konnte Kirikishin grade garnicht gebrauchen, er hatte eine Menge Spaß daran diese vollkommen Wehrlosen Idioten zu schlachten, das er im Momment ganz und garnicht daran gedacht hätte die Flucht zu ergreifen, doch taten dies seine Kameraden udn das war an sich ne ganz unschöne angelegenheit denn auch Leute zu schlachten gehörte zu den sachen die allein schnell langweilich wurden, wesshalb er sogleich beschlossen hatte gestealtht hinter Kanjiro her zu schleichen, schließlich war dieser mi Momment psychisch labil und zufolgendermaßen in höchstem Maße interessant, wesshalb er diesen verfolgte und beschloss ihn zu beobachten, das ganze war an sich ne recht gute Idee wie sich heraus stellte, kan eben dieser Kanjiro nun wider in eine Sittuation in der alles darauf hindeutete das er wider anfing leute zu schlachten, doch schien er sich stark dagegen zu wehren, wesshalb Kirikishin oder auch Abunage oder wie auch immer man ihn denn nennen wollte beschloss sich das ganze näher anzuhören, so lauschte er deutlich und aufmerksam, wärend das Haus munter vor sich hin brannte und schließlich in einer riesigen Explosion hoch gegangen war, eine recht unschöne sache, könnte man meinen aber was soll man machen, wenn die scheisse brennt brennt sie, ende der diskusion, nun jedoch verließen die kotnascher den Ort, wobei einer meinte "wir haben ein Auge auf dich!", worauf Kirikishin einen gedanken der besonderen Art hatte: wenn hier irgendwer seine Augen irgendwo hat, dann ist das der ultramegasuperspanner persönlich und nicht irgendein dahergelaufener spastijunge so folgte Kirikishin Kanjiros begleitern, getarnt wie kaum ein mensch jemals getarnt seien könnte, schlich er hinterher um ja nichts zu verpassen.

---> Ta no Kuni - Fuuma Viertel

Marissa Senju

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Marissa Senju » Di 22. Feb 2011, 18:45

Als sie sich kurz umsah, um zu gucken, ob Abunage ihnen folgte, sah sie, dass er genau in die andere Richtung verschwand - die selbe Richtung, in die Kanjiro eben erst gegangen war. Von dort spürte sie irgendetwas seltsames. Nein, sie spürte es nicht wirklich, es war eher wie eine dunkle Vorahnung. Irgendetwas stimmte nicht. Vielleicht sollten sie und Takeo doch besser hinterhergehen, so wie Abunage. Schließlich ging es Kanjiro immer noch nicht gut, im Gegenteil, seine Psyche schien angeschlagen zu sein. Schließlich hatte ihn irgendetwas dazu gebracht, diese ganzen Menschen zu töten. Nein, abzuschlachten, das traf es besser. Ehrlich gesagt machte sie sich deswegen einige Sorgen. Sie hatte noch mitbekommen, dass er mit diesen Otoninja geredet hatte.. und ihnen dann gefolgt war; In ihrer Mitte.. wie eine Eskorte. Kein Kampf, gar ncihts. Sie hatten nur geredet... Sie wüsste zu gern worüber. Was ging da vor?
Sie zog Takeo am Ärmel, damit er ihr Aufmerksamkeit schenkte und blieb stehen.
»Hey, Takeo... Abunage ist nicht mitgekommen, sondern in die selbe Richtung wie Kanjiro verschwunden. Ich hab irgendwie ein mulmiges Gefühl bei der Sache«, gestand sie und es wra einer der wenigen Momente, in denen sie ihre Sorgen zeigte, »Ich denke, wir sollte ihnen auch folgen. Zur Sicherheit...Wer weiß was da abgeht. Außerdem hast du aj gesehen, was mit Kanji los war, das macht mir echt Sorgen. Vielleicht... bekommt er ja noch so einen Anfall und sie bringen ihn dafür um oder so..!« Sie sah ihn bittend an. Sie konnte nicht einfach weglaufen, wenn sie sich solche Sorgen machte; Sie brauchte Gewissheit. Ihr Gefühl trog sie nur selten, was hieß, das wirklich etwas im Busch war.
Sie überlegte kurz und zog dann schnell ihre einzige Hose - Jeanshotpans - aus ihrem Rucksack und zog diese anstatt ihres Rocks an, damit sie schneller laufen und im Notfall besser kämpfen konnte. Die Stiefel behielt sie trotzdem an.
Mit einem Nicken deutete sie Takeo an, dass sie loslaufen sollten und tat dies dann auch. Dabei legte sie ein enormes Tempo vor, da ihre Sorge sie voran trieb. Sie hoffte nur, dass Takeo da mithalten konnte.

tbc: Ta no Kuni: Fuuma-Viertel

Shiosaki Takeo

Re: [Ta no Kuni] Shi no gyanburu (Stadt)

Beitragvon Shiosaki Takeo » Di 22. Feb 2011, 22:46

Auf Takeos Anmerkung, dass das Geräusch von Marissas Schritten in seinen Kopf drang reagierte sie anscheinend garnicht. Leicht seufzend setzte er als seinen Weg fort. Toll, jetzt wird man auch noch ignoriert. Kurz nachdem er diesen Gedanken in seinem Kopf verbreitete, wurde er auch schon am Ärmel gepackt und somit zum stehen gebracht. Marissa meinte, dass Abunage ihnen nicht gefolgt sei und anstatt dessen in die gleiche Richtung verschwunden war wie Kanjiro. Na toll. Der Typ ist viel zu eigensinnig. Der macht damit alle Pläne kaputt. Kurz darauf stellte sie auch ihren Standpunkt dar, dass sie lieber beiden folgen würde, einfach zur Sicherheit. Mit dem Grund, dass Kanjiro momentan nicht gerade sehr fit war, konnte sie schließlich den Shiosaki davon überzeugen, doch lieber umzukehren. Sie hat recht. Auch wenn Kanjiro gesagt hatte, dass wir uns einen Platz suchen sollten, sollten wir doch lieber zu ihm gehen und die Lage checken. Nicht das etwas passiert ist oder etwas passieren wird. Und wenn wir gefangen genommen werden, dann als Team! Dabei hörte er das Word "Team" in seinem Kopf mehr als nur einmal. Team. Team. Team. Team? Fragte er sich. Es klang für ihn noch immer merkwürdig dieses Wort zu sagen. Es klang für ihn so, als wenn er sein altes Team verleugnen würde. Doch... Doch es musste irgendwann neu anfangen. Er musste irgendwann einen weiteren Schritt nach vorne gehen, um sich weiter entwickeln zu können. Team! Sprach er vor sich hin. Kurz darauf zog sich auch Marissa wieder einmal vor seinen Augen um. Sie zog eine Jeanshose aus ihrer Tasche heraus, zog ihren Rock aus und zog nun die Hose an. Anscheinend sieht sie einfach in allen Klamotten heiß aus. Dachte er sich und schüttelte leicht seinen Kopf um wieder zur Realität zurück zu kommen, als er bemerken konnte wie Marissa inzwischen in einem ungeheuren Tempo los rannte. Er seufzte kurz und folgte er dann so schnell er konnte. Leider schaffte er es nicht komplett es mit ihrem Tempo aufzunehmen, weshalb er hinterher hinkte. Somit würde er anscheinend etwas später am gewünschten Ziel ankommen.

tbc -> Marissa hinterher

Nara Rikojin

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Nara Rikojin » So 8. Mai 2011, 20:50

Riko blieb unter dem Tor stehen, auf dem in großen Buchstaben die Worte Shi no Gyanburu standen. Er schloss seine Augen, sog den Duft von Sake, billigem Parfüm und Zuckerwatte tief ein. Nur in Städten wie dieser gab es den charakteristischen Geruch, der an preisgünstiges und rein oberflächliches Vergmügen erinnerte. Im Grunde gab es hier absolut nichts ästhetisches, oder schönes. Die Randbezirke waren verarmt, im Stadtinneren gab es verdünnten Sake und schlechtes Essen. Die leichten Mädchen warteten nur darauf ihren Freiern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Normalerweise war es der ganz eigene Flair einer solchen Stadt, der den Nara sofort ergriff und mit sich riss. Nicht selten hatte er einige Nächte in billigen Kaschemmen verbracht, mit seinen Kumpeln das Dasein eines Shinobi bei Seite geschoben und war dann nach ein paar Tagen mit gewaltigem Kater, ein paar Telefonnummern und Filmrissen nach Konoha zurückgekehrt. Jetzt wo er praktisch direkt im Angesicht der Verlockung stand erweckte die Aussicht auf Vergnügen nicht ansatzweise den Kitzel, den er sonst verspürte. Vielleicht lag es an der irgendwie gedrückten Stimmung, die noch immer auf ihm lastete. Besonders die Gewissheit, dass er selbst daran Schuld war wog verdammt schwer. Anstelle also in Vorfreude auf die Exzesse in der Stadt die Arme in die Luft zu strecken räusperte er sich und drehte sich in Hotarus Richtung um. So schnell, dass man kaum das Wort verstand sprach er "´Tschuldigung!" aus. "Ich hab vielleicht ein bisschen überreagiert." Es folgten Sekunden, die sich quälend in die Länge zogen. Der Nara erblickte zum Glück einen Klamottenladen unweit von den drei Konohanin, als er den Blick schweifen ließ. "Da hinten können wir einkaufen gehen, ich bin sicher ihr habt nen guten Geschmack. Von mir aus kann ichs auch bezahlen. Ich setz es einfach als "Missionsausrüstung" ab, passt schon." Riko setzte sich in Bewegung, ließ mit leidigem Blick Bars an sich vorbei ziehen, die mit günstigem, slebst gebranten Sake lockten. Ab und zu musste man als Shinobi Opfer bringen, auch wenn sich diese Opfer in letzter Zeit extrem häuften. Mit einem Seufzer betrat er den gut temperierten Laden. Sofort fiel sein Blick auf ein paar Kleidungsstücke, die seinem Stil vollkommen entsprachen. "Ou, gar nicht Mal so schlecht sortiert, der Laden!" Mit neu gewonnenem Eifer streifte Riko durch die Reihen, begutachtete einige Stücke genauer. Wieso nur beschlich ihn das Gefühl, dass er nicht ganz unbeschadet aus der Nummer heraus kommen würde.

Uchiha Ayuka

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Uchiha Ayuka » So 8. Mai 2011, 21:15

cf.: Re: [Hi no Kuni ~ Wald] Die Taverne zum borstigen Eber

Hotaru hörte Chiba zwar zu, als er mit ihr sprach, sah aber weiter stur geradeaus und verzog keine Miene. Seinen Sensei also austricksen, meinte er? Was für ein frecher Schüler. Wäre er von Hotaru, würde er sie wohl oft ihre Nerven kosten, demnach konnte sie sich glücklich schätzen, dass dem nicht so war. Sein Vorschlag klang zwar ganz nett, doch glaubte die Medic nicht, dass der Blonde ihr dies aus reiner Nettigkeit anbot. Wahrscheinlich wollte er einfach nur selbst seinen Lehrer ärgern, und das verärgerte Hotaru nur noch mehr. Sollte er den Dreck doch alleine machen, wenn er ihr nichts produktives zu sagen hatte, sollte er gefälligst nicht mit ihr reden. Anstatt dies aber zu sagen, seis wortwörtlich oder netter verpackt, schwieg die Karasuma weiter. Sie hielt einfach weiter an ihrer persönlichen Racheaktion fest, sie war dann doch etwas... endgültiger. Den restlichen Weg über passierte nicht viel, denn wenn jemand sprach, dann nicht mit Hotaru und sie selbst verdeutlichte den beiden auch, dass sie nicht an Kommunikation interessiert war, indem sie die ganze Zeit über den Kopf von den beiden Kerlen abgewandt hatte und sich eher die Umgebung anschaute. Auch ihre Hände waren die ganze Zeit in den Hosentaschen, noch deutlicher brauchte sie es ja nicht machen, oder? Als sie an der Stadt ankamen hielten sie kurz inne und Hotaru begutachtete das Dorftor und lugte dann mehr oder minder interessiert etwas in die Stadt hinein. Dies war ein perfektes Beispiel für einen Ort, der Hotaru direkt total unsympathisch war. Alkoholexzesse und billige Prostituierte erinnerten die junge Frau zu stark an ihre Vergangenheit, also wenn sie es hier hinaus schaffte, ohne bekloppt zu werden, dann hatte sie definitiv eine Belohnung verdient. Ihre kalte Fassade machte einem eher bedrückten Ausdruck platz, sie wollte dort nicht rein, aber die Mission verlangte es wohl. Eigentlich stellte sich die Jounin gerade darauf ein, weiter zu marschieren, doch da bemerkte sie wie Rikojin sich an sie wandte und das Wort erhob. Zuerst verstand sie ihn garnicht, doch dann meinte sie sich einen Reim darauf machen zu können. "Er entschuldigt sich? Und will die Klamotten selbst bezahlen?" Während sie zu dem besagten Laden gingen, dachte sich Hotaru ihren Teil. Wahrscheinlich hatte der Nara nämlich nur mitbekommen, was Chiba gesagt hatte, und wollte dem aus dem Weg gehen, sodass er sich kurzerhand einfach entschuldigt hatte. Er war immernoch nichts weiter als ein blöder, verachtenswerter Frauenaufreißer, dem Hotaru nicht mehr Aufmerksamkeit schenken wollte, als nötig. Deswegen antwortete sie auch nicht auf seine Entschuldigung, sondern folgte ihm nur stillschweigend, immernoch mit den Händen in den Hosentaschen. Auch in dem Geschäft lehnte sie sich nur gelangweilt an eine Wand und schaute sich um, achtete aber nicht darauf, was Rikojin tat.

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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Chiba » So 8. Mai 2011, 21:48

CF: [Hi no Kuni ~ Wald] Die Taverne zum Borstigen Eber

Rikojin blieb kurz vor dem Tor der Stadtr stehen. Chiba beobachtete die Stadt genau. Obwohl sie oderflächlich nicht schlecht aussah, war sie es im Inneren nicht. Wie wenn man in einem Obstkorb die verfaulten Früchte unter dem schönen versteckte. Irgendwie gefiel ihm dieser Lebensstil überhaupt nicht. Aber er konnte nicht von den Leuten verlangen, dass sie einfach ihren gesamten Lebensstil von einem Tag auf den anderen änderten. Wenn sie so lebten, dann sollten sie weiterhin so leben. Rikojin drehte sich um, und Chiba fielen fast die Ohren ab, als er hörte, dass Rikojin sich ernsthaft entschuldigte und meinte, dass er überreagiert habe. Wenigstens hatte Rikojin es jetzt eingesehen, dass er überreagiert hatte - etwas das Chiba dem Nara eigentlich nicht zugetraut hätte. Rikojin deutete auf einen Kleidungsladen, und meinte, dass sie einkaufen gehen sollten. Chiba war sich nicht ganz sicher, warum Rikojin das machte, aber die Worte "Von mir aus kann ichs auch bezahlen", machte Chiba klar, dass Rikojin genauso "zahlen" würde, wie er es auch schon inder Sushibar getan hatte. Riko ging schon vor und betrat den Laden, und sah sich interessiert einige Kleidungsstücke an. Selbst in diesem Laden konnte man noch leicht den Geruch der alkoholischen Getränke riechen, die in dieser Stadt serviert wurden. Chiba fragte sich, wie Rikojin sich hier so wohl fühlen konnte, jedenfalls sah es so aus, als würde sich der Nara wohlfühlen. Aber natürlich konnte er sich auch täuschen. Hotaru schien nicht wirklich interessiert zu sein, was in diesem Laden war, sondern lehnte sich einfach nur gelangweilt an eine Wand, und schaute sich um, ohne besonders auf Rikojin zu achten. Da der Chunin selbst schon mit genügend Kleidungsstücken bestückt war, nahm er das Chakrapapier, dass Rikojin ihm im Wald gegeben hatte wieder aus der Innentasche seines Mantels heraus, und betrachtete das einfache Blatt Papier zwischen seinen Fingern. Eigentlich war es ziemlich unglaubwürdig, dass dieses einfache Blatt Papier in der Lage sein sollte die Chakranatur, als auch die zweite Chakranatur eines Shinobi anzuzeigen. Leicht ungläubig schüttelte Chiba den Kopf. Nein, das konnte einfach nicht wahr sein. Trotzdem zückte er ein Kunai, während er das Blatt in der Mitte faltete, um 2 kleinere Blätter entstehen zu lassen. Der Chunin ließ das Schweizer Taschenmesser der Ninjas wieder in seinem Kunaiholster verschwinden, und betrachtete dann die beiden Papierhälften. Ob das wohl das Chakrapapier zerstört hatte, sodass es nun nicht mehr funktionierte? Nein, das konnte nicht sein, warum sollte es seine Kraft verlieren? Das war genauso, als würde er ein Gokakyu no Jutsu in 2 Teile spalten, sie waren zwar nur noch halb so schwach, aber immer noch wirksam. Jedenfalls hoffte Chiba, dass seine geniale Weiterleitung vom Gokakyu no Jutsu auch für Chakrapapier galt. Der Chunin ließ das Papier wieder in der Innentasche seines Mantels verschwinden, und beobachtete dann ohne viel Interesse seinen Sensai weiter. Er würde mit dem Chakrapapier trainieren, wenn sie einmal eine ruhigere Minute hatten - also wenn sie in einem der billigen Hotels eine Unterkunft suchten - möglichst ohne, dass er eine neue weibliche Bekanntschaft in seinem Bekanntenkreis aufnahm, und diese dann mehr von ihm sah, als die meisten anderen Menschen auf dieser Welt. Im Gegensatz zu Rikojin gab er sich nicht gerne dem Shopping oder ähnlichem hin. Dadurch blieb dem Chunin deutlich mehr Zeit für sein Training.
[align=center]~Speak~ ~Think~ ~Chiba speaks mental~ ~Umo speaks mental~ ~Umo thinks~
~Darkness~ ~Summon~ ~Other~ ~Technique~

Bild
Signature by Hana-ch4n

»Character Theme« ›‹ »Combat Theme«
»Darkness Inside« ›‹ »Past Memories«
»»Special Chara Theme««

ZA from Nana / Naomi

Diverse Jutsu
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Nara Rikojin

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Nara Rikojin » So 8. Mai 2011, 22:15

Durch zwei rabenschwarze Pullis hindurch sah Riko zu Chiba und Hotaru. Die Medicnin hatte sich im Eingangsbereich positioniert und interessierte sich allem Anschein nach mehr für die Tapete, als alles andere in dem Laden. Auch Chiba war voll und ganz mit sich selbst, oder besser dem Chakrapapier beschäftigt, dass Riko ihm vorhin gegeben hatte. Allem Anschein nach sollte der Nara also keine große Unterstützung bei seiner Klamottenauswahl bekommen. Mit einem Schulterzucken tat er die mangelnde Begeisterung seiner beiden Kumpanen ab und machte sich daran die Regale zu durchforsten. Schräg pfeifend schmiss er die Kleidungsstücke umher, bis er einen Stapel an ansehnlichen Klamotten gesammelt hatte, mit dem er sofort in eine Umkleidekabine verschwand. Umständlicher als eigentlich nötig probierte er jede Garnitur, bis er diejenige gefunden hatte, die seinen Wünschen entsprach. Einen Gang zur Kasse (inklusive eines kurzen, erfolgslosen Flirts mit der Dame an der Kasse) später war er der mehr, oder wenige stolze Besitzer einer neuen Klamotte. Mit ausgebreiteten Armen präsentierte er sich Chiba und Hotaru. "Na, wie sehe ich aus?" Riko zeigte seine blitzend weißen Zähne während er lächelte und sich im Kreis drehte. Das: "Gut, wie immer!" fügte er hinzu, als er merkte, dass von den beiden Konohanin keine große Rückmeldung erwarten durfte. "Lasst uns erstmal etwas zu Essen besorgen!" Die drei machten vor einem Essensstand halt, der allerlei Köstlichkeiten feil bot. Der köstliche Duft schwebte zu Riko hinüber, ließ ihm keine Chance den Nahrungsmitteln auszuweichen. Von einem animalischen Instinkt getrieben drehte Riko ab und landete kurz darauf vor dem Stand. "Gibts hier Shinobirabatt?" Der Mann am Grill schaute Riko mit schiefem Blick an. Humor war eine seltene Gabe. Zugegeben, Rikos spruch war auch unterirdisch schlecht gewesen. Wieso laberte er überhaupt solchen zusammenhangslosen Kram? Es war Zeit für ein Bad, ein Bett und evetuell noch für eine Massage von einer geschulten Medicnin. Auch wenn letzteres so unwahrscheinlicher war, als das Riko in den nächsten fünf Minuten einen sinnvollen, akademisch wertvollen Satz basteln konnte. "Was willsten jetzt, Freak?" Kleinlaut gab der Nara drei Reisbällchen in Bestellung, die sofort serviert wurden. Knochentrocken gab Riko keinen Cent Trinkgeld, sondern reichte die Reisbällchen an seine Begleiter weiter und machte sich schnell wieder auf den Weg. Hier irgendwo musste es doch eine Unterkunft geben, die nicht sofort an ein Stundenhotel erinnerte.

Uchiha Ayuka

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Uchiha Ayuka » Mo 9. Mai 2011, 00:43

"Eins, zwei, drei vier..." Vor lauter Langeweile fing Hotaru an, die Bodenfliesen des Klamottengeschäfts zu zählen, da sie sonst ja auch nichts interessierte. ".. Achtzehn, neunzehn, zwanzig, einund- ach man.." Wahrscheinlich zählte sie sich gerade eher in den Schlaf, anstatt die Langeweile etwas zu vertreiben, sodass sie den Kopf wieder leicht anhob und ihre Augen den Laden erkundeten. Chiba spielte mit irgendwelchem Papier rum und Rikojin war irgendwie nicht zu sehen. Ah, doch, dort zwischen zwei Klamottenstapeln. Man könnte fast meinen, dass der Nara mehr Spaß am shoppen fand als manch andere Frauen. Eine Weile beobachtete sie Rikojin, in der Zeit als er beschäftigt war und nicht zu ihr sah, dann schaute sie wieder weg, wenn er ihr zu nah kam oder in ihre Richtung spähte. Eine Weile ging es so weiter, manchmal musterte die Blonde auch andere Kunden in dem Laden, doch als der Jounin fertig war und mit der Verkäuferin flirtete, wurde Hotaru wieder bewusst, das Rikojin ein Arschloch war. Langsam dackelte sie also wieder hinter im her, spürte aber den Elan der Gruppe schwinden und schätzte damit, dass dieser Arbeitstag bald für beendet erklärt wurde. Doch vorher schien Rikojin noch etwas essen zu wollen und auch die Blonde hatte nicht wirklich etwas dagegen einzuwenden, solange er nicht selber kochte. Nach einem Wortwechsel zwischen Nara und Verkäufer bekam auch jeder aus dem Trupp ein Reisbällchen in die Hand gedrückt und schon setzten sie sich wieder in Bewegung, wonach sie genau ausschau hielten wusste Hotaru zwar nicht, doch wäre ihr ein Hotel recht lieb gewesen. Sie war ziemlich müde und hatte zugegebenermaßen lange nichtmehr in einem Bett geschlafen. Ihr Schreibtisch nahm mehr und mehr diese Funktion ein, war aber bei weitem nicht so bequem, weswegen sie diesen Luxus gerne nocheinmal hätte. Während sie so an ihrem Reisbällchen rumknabberte, schaute sie sich hier und da in der Gegend um und ihr wurde dieser Ort immer unsympathischer, wobei Rikojin sich hier im Gegenzug bestimmt sehr wohl fühlte. "Was für ein Depp. Wahrscheinlich wäre er nie in der Lage, an eine charakterstarke Frau zu gelangen, und sich an sie zu binden. Bestimmt sind Frauen für ihn nur Spielzeuge... Argh, ich bringe mich selbst in Rage, ohne es genau zu wissen! Bleib cool. Was geht dich das überhaupt an? Solange du nicht auf ihn hineinfällst, ist alles gut." Energisch kaute sie auf ihrem Essen herum um sich abzulenken, doch das fiel ihr in dieser Gegend irgendwie schwer. An jeder Ecke sah man zwielichtige Läden und halbnackte Frauen rumlaufen. Als Hotaru den Bissen hinuntergeschluckt hatte, schaute sie sich die Mädchen genauer an. Sie trugen wirklich nur Stoffetzen und hier in dieser Straße waren alle recht jung, jung und billig. Ihr Blick schweifte die Gesichter entlang, musterte sie... und bei einem blieb sie hängen. Hotaru blieb abrupt stehen und starrte diese Frau an, der Appetit war ihr gänzlich vergangen und auch sonst wirkte ihr Gesicht irgendwie bleicher als in anderen Situationen. Das Gesicht der Frau, ihre Haarfarbe und Haarlänge, alles passte irgendwie, sie sah... ihr so ähnlich. Ein Gefühl der Übelkeit überkam Hotaru, direkt gefolgt von starken Gefühlswellen, die sie übermannten. Ihre Hände begannen zu zittern und sie ließ die Reste des Reisbällchens fallen, was ihr in diesem Moment mehr als egal war, nein, sie merkte es nichtmal wirklich. Diese Frau sah Hotarus Mutter so ähnlich, so wie sie wohl in jüngeren Jahren ausgesehen hatte. In der jungen Frau stiegen alle Erinnerungen hoch, so wie die brodelnde Lava in einem Vulkan und genauso ähnlich drohte nun, alles zu explodieren. Die leeren Blicke ihrer Mutter, die Krankheiten, das Abweisende, der Alkohol, die Freier, der gleichgültige Ausdruck wenn sie ihre Tochter ansah, ihr Tod. Alles kam in diesem Moment hoch und es war definitiv zuviel für die junge Frau. Sie konnte einem hysterischen Heulkrampf wohl nichtmehr aus dem Wege gehen, doch zwei Personen dafür ganz gut - Rikojin und Chiba. Ohne weiter nachzudenken rannte die blonde Frau los, stieß dabei Rikojin noch versehentlich mit der Schulter an, doch das interessierte sie nicht. Es kam Hotaru fast so vor, als wäre sie plötzlich unter die Erde gesperrt worden, keine Luft, kein Platz, ihr wuchs alles über den Kopf. Sie rannte und rannte, wich den Leuten sogut es ging aus, rempelte manche aber auch um, scherte sich aber nicht um das, was sie anrichtete. Sie bog um etliche Ecken, in Straßen hinein und ihr Weg führte sie immer weiter, bis sie in einer relativ dunklen Sackgasse endete. Außer Atem presste sie sich zuerst mit der Vorderseite an die Wand, drehte sich dann aber um und rutschte langsam mit dem Rücken an dieser runter. Ihre Tränen flossen schon längst in Strömen und auch zu Schluchzen begann sie, versuchte aber leise zu bleiben, was ihr kaum gelang. Sie zog ihre Knie an den Körper, schlang ihre Arme um die Beine und presste ihr Gesicht an die Knie, in der Hoffnung hier einfach zu verrecken. Sie hatte sich immer gewünscht, ein Medic zu sein, und was war nun daraus geworden? Sie verstellte und verbog sich wo sie nur konnte, niemand wusste, wer die richtige Hotaru war, und nichtmal das mochten die Menschen. Ihr altes, richtiges Ich konnte aber auch keiner leiden. Was sollte sie nur tun? Wo blieben denn die Menschen, auf denen sie sich stützen konnte, die ihr mit Rat und Tat beiseite standen? Warum hatten denn alle Eltern, Geschwister und Familie, die ihnen halfen? Freunde, enge Bindungen, warum? Und warum gab es Menschen, die alleine klarkamen, wie machten sie das? Warum hatte ihre Mutter sterben müssen? Es war schon schlimm gewesen, nie von ihr beachtet worden zu sein, doch noch viel schlimmer war ihr Tod gewesen, da sie Hotaru somit nichtmal mehr mit ihrer Anwesenheit aufbauen konnte. Die Karasuma hatte ihre Mutter immer geliebt, egal wie unwichtig das Mädchen für sie war. Sie hatte definitiv keine Lust mehr. Hotaru weinte immernoch fürchterlich und beschloss, hier einfach sitzen zu bleiben. Egal was passierte, egal wer kommen mochte. Es machte doch sowieso keinen Sinn mehr.

out: War ja klar, dass ich bei so 'nem Drama viel schreiben kann. xD

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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Chiba » Mo 9. Mai 2011, 14:12

Rikojin sah sich alle möglichen verschiedenen Arten von Garnituren an, und zog diese auch teilweise an. Eher gelangweilt sah Chiba ab und an zu ihm hinüber, während er sich fragte, ob es wohl Frauen geben konnte, die noch lieber shoppten als der Nara. Mit ausgebreiteten Armen präsentierte er sich ihm und Hotaru, und fragte wie er aussehe, doch Chiba antwortete nicht. Der Nara beantwortete seine Frage selbst, und meinte, dann, dass sie sich etwas zu essen besorgen sollten. Der Nara der die Gruppenführung an sich gerissen hatte, ohne dass jemand etwas dagegen gesagt hatte. Rikojin versuchte den Mann mit einem billigem Witz für einen Rabatt zu gewinnen, aber dennoch schaffte er es nicht. Rikojin gab 3 Reisbällchen in Bestellung, und gab jedem eines. Die Speise war nicht besonders schmackhaft, aber deutlich besser als irgendein Instantgericht, dass der Chunin massenweise in einer Schriftrolle mit sich trug. Ohne besonderen Appetit aß der Chunin das Reisbällchen innerhalb von kurzer Zeit auf. Dadurch hatte er Zeit seine Teamkameraden zu beobachten. Ihm fiel auch auf, wie Hotarus Blick in einer Ecke hängen blieb. Dort stand eine Frau, die in den Augen des Chunins ziemlich so aussah wie die andern: Eher mit einem Stoffetzen als mit Kleidern bekleidet, und jung - manche wahrscheinlich nicht viel älter als er selbst. Irgendwo fühlte er doch Mitleid für diese Mädchen, denen nichts anderes übrig blieb, als sich am Leben zu erhalten, indem sie ihren Körper verkauften. Chiba hörte neben sich ein Schluchzen, und bevor er überhaupt reagieren konnte, hatte sich die Frau in Bewegung gesetzt und rannte davon, während sie weinte. Chiba überlegte nicht lange, und sagte zu Rikojin nur kurz: Ich gehe hinterher. Folg mir. Mit diesen Worten setzte sich der Hyuugamischling in Bewegung und zog sich die Kapuze über das Gesicht. Ohne ein Wort aktivierte er sein Kekkai Genkai, das Byaringan. Im Gegensatz zu Hotaru, die eine wahre Schneise durch die Menschenmasse schlug zog es der junge Shinobi vor sich durch die Menschenmasse hindurchzuschlängeln. Die Jonin nahm keine Rücksicht auf die Passanten, und schlug sich scheinbar blind einen Weg durch die Menschenmassen. Sie bog vollkommen sinnlos an mehreren Ecken ab, und Chiba folgte ihr weiter. Endlich blieb die Jonin in einer Sackgasse stehen. Chiba hörte die Schluchzgeräusche, und deaktiverte das Byaringan wieder. Er wusste gar nicht, was Hotaru alles erlebt hatte, aber er war sich sicher, dass die Jonineinen guten Grund hatte, dass sie so reagierte. Der Chunin lehnte sich an eine Wand am Eingang der Sackgasse, sodass er genau sehen konnte, wer die Gasse betrat, aber Hotaru ihn nicht bemerkte. Er konnte Rikojin noch nicht sehen, aber er war sich sicher, dass der Nara den Weg zu ihm und Hotaru schnell finden würde, alleine da die Hälfte der Menschen sicherlich in die Richtung der Frau zeigen würde - spätestens dann, wenn Rikojin ihrem Gedächtniss mit einer kleinen "Erinnerungsstütze" auf die Sprünge geholfen hatte. Der Chunin ging aber nicht zu Hotaru in die Sackgasse, obwohl er es eigentlich nicht leiden konnte, wenn jemand traurig war. Aber das kleine Problem, dass sich auftat, war, dass er nicht wusste, wie die Frau reagieren würde. Und die Gefahr, dass sie aggressiv wurde, und ihm ungewollt einige sehr unschöne Blessuren verpasste war hoch, da er schon die Kraft der Frau gesehen hatte. Also wartete er einfach nur auf Rikojin, der vielleicht eine Idee hatte, oder darauf, dass sich Hotaru beruhigte...

[hr]
3. Stufe:
Der Anwender ist von nun an in der Lage Bewegungen bis zu einem Geschwindigkeits - und Taijutsuwert von 7 einfach zu erkennen und im vorraus dagegen vor zu gehen. Außerdem ist der Anwender mit diesem Byaringan Genjutsus bis zum B-Rang zu erkennen und dies unabhängig von seinen Genjutsu Kenntnissen. Zusätzlich kann der Anwender von diesem Byaringan Jutsus vom E-Rang bis zum B-Rang kopieren. Dabei ist zu beachten, dass er die Voraussetzungen der jeweiligen Jutsus erfüllen muss. So kann ein Uchiha Genin mit dem Katon Element keine Suiton Jutsus kopieren. Der Byaringan-Nutzer kann auch keine Kekkei Genkais kopieren, weil er nicht die Grundvoraussetzungen zum Einsetzen dieser Fähigkeiten besitzt. Die Weitsicht wird in dieser Stufe auf ~500 Meter erhöht. Diese Stufe braucht etwas mehr Chakra für die Aktivierung als Sharingan 2 Tomoe und wird das erste Mal durch einen emotional noch extremen Zustand ausgelöst, während die zweite Stufe des Byaraingans aktiviert ist.
[align=center]~Speak~ ~Think~ ~Chiba speaks mental~ ~Umo speaks mental~ ~Umo thinks~
~Darkness~ ~Summon~ ~Other~ ~Technique~

Bild
Signature by Hana-ch4n

»Character Theme« ›‹ »Combat Theme«
»Darkness Inside« ›‹ »Past Memories«
»»Special Chara Theme««

ZA from Nana / Naomi






Diverse Jutsu
More to follow...


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Nara Rikojin

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Nara Rikojin » Mo 9. Mai 2011, 20:01

Der Nara hörte nur, wie das Reisbällchen auf dem Boden landete. Als er erstaunt aufblickte sah er nur im Augenwinkel, wie Hotaru davon rannte. Hatte er sich getäuscht, oder hatte er ein Schluchzen gehört? Alles war so schnell gegangen, dass Riko einen Moment lang wie angewurzelt stehen blieb. Sein rational geprägter Geist suchet sofort nach einer vernünftigen Erklärung für Hotarus Verhalten. Diese Suche ging auch weiter, als der Nara noch immer leicht schockiert hinter Chiba her hechtete. Mit den Gedanken an einem anderen Ort wich er den Menschenmassen aus, immer darauf bedacht den Kontakt zu Chiba nicht zu verlieren. Er konnte es sich absolut nicht erklären, was die Medicnin zu einer solch abrupten Flucht gedrängt hatte. War es die Stadt als solche, hatte sie jemand Bekannten gesehen, war eine längst vergessene Erinnerung an die Oberfläche gedrungen. Die Wahrheit entzog sich dem Verstand des Nara. Rational konnte er es nicht ergründen, kam aber auch dahinter, dass es in diesem Moment nicht wichtig war, was die Jounin plagte. Viel essentieller war, dass man ihr half! Chiba und Riko machten vor einer engen Seitengasse halt. Der Chuunin blieb regungslos stehen, wusste offenbar nicht, was zu tun war. Auch dem Nara ging es nicht besser. Was auch immer die Jounin gerade plagte. Der Nara ahnte, dass jede Person, die sich um sie herum aufhielt eine zuviel sein konnte. Niemand war hingegen eine Person zu wenig. In Situation wie dieser war die größte Gefahr in der Unendlichkeit der Einsamkeit zu versinken. Alleine war sie nicht! Vermutlich war Riko in den Augen der Medicnin ein unsensibles Arschloch, ein stumpfer Frauenheld. Er war also der letzte, der ihr aus der Einsamkeit helfen konnte, doch war er im Moment der Einzige. Riko atmete tief durch, er selbst hatte sich seinen schlechten Ruf zuzuschreiben. Es waren Momente wie diese in denen er sehr reflektiert über seine Art nachdachte. Nein, er hatte noch immer keinen blassen Schimmer davon, was er tun sollte. Er machte es einfach. In aller Ruh gab Riko Chiba sein nur zur Hälfte gegessenes Reisbällchen, drückte ihm auch ein paar Scheine in die Hand. Rikos Stimme war gesunken, fast so als würde er befürchten Hotaru zu erschrecken, die allerdings weit außer Hörreichweite saß. "Kümmer´ dich um eine Unterkunft. Irgendetwas, dass nicht sofort an ein Freudenhaus erinnert." Der Jounin reichte seinem Schüler ein Funkgerät, dass er für Notfälle stets parat hielt. "Gib mir Bescheid, wenn du etwas gefunden hast, Kanal fünf." Rikos Blick wanderte wieder zu der zusammengekauert dasitzenden Jounin. Hotaru hatte einen solchen Rückschlag nicht verdient, was auch immer ihn ausgelöst hatte. "Warte nicht auf uns." Mit diesen Worten ging der Nara langsam hinein in die dunkle Gasse. Während die Düsternis ihn umfing formte er ein paar Fingerzeichen und wirkte das -Magen: Kokoni Arazu no Jutsu-. Für alle vorbeilaufenden Passanten würde die Gasse fortan hinter einer steinernen Mauer verschwinden. Dies sollte die Konohanin vor neugierigen Blicken schützen. Zuschauer waren wohl das letzte, was die Jounin gebrauchen konnte. Mit jedem Schritt, den der Nara Hotaru näher kam wurde die Enge der Gasse beklemmender. Die Dunkelheit ließ alle Formen zu vagen Umrissen verkommen. Modrige Feuchtigkeit, die in die Klamotten kroch machte sich breit. Ein Sinnbild für den Zustand, in dem sich Hotaru befinden musste. Wortlos lehnte sich Riko an die Wand, schlitterte langsam an ihr herunter, genauso wie es Hotaru vor wenigen Augenblicken getan haben musste. In wenigen Zentimetern Abstand zu ihr blieb er sitzen. sofort fiel ihm die beißende Kälte auf, die von der Wand abstrahlte und direkt ins Mark zu ziehen schien. Ohne zu zögern zog der Nara seinen Mantel aus und legte ihn Hotaru über die Schultern. Wäre Hotaru ein Kerl gewesen, hätte Riko ihr eine Zigarette angeboten, nun war ihm allerdings klar, dass sich die Medicnin nach einer ganz anderen Art von innerer Wärme sehnte. Als Riko die feuchten Wangen der Medicnin sah, ihre geröteten Augen, die zusammengekauterte Haltung, machte sich ein seltsames Gefühl in ihm breit. Er wusste nicht, wie er es einordnen sollte. Vielleicht hatte es auch mit einem Verlangen nach innerer Wärme zu tun, das dem der Jounin nicht allzu verschieden war. "Hier..." Mit einer Stimme, die kaum mehr als ein Hauch war, reichte Riko Hotaru ein Taschentuch. Er kam sich in dieser Situation so unendlich verloren vor. Binnen Sekunden konnte er absolut jeden Gegner im Gô ausschalten, in Sachen Taktik und Schattenjutsu machte ihm so leicht keiner etwas vor. Doch hier und jetzt... Wieso zu Teufel lernte man auf der Akademie nicht mit solchen Situationen umzugehen. Alles was er tun konnte, war seinem Bauchgefühl zu folgen. Dieses verriet ihm, dass es vielleicht schon half da zu sein, während es niemand anderes war. Keine unnötigen Worte zu verlieren, sondern still zu helfen die Einsamkeit zu bekämpfen. Eines war sicher: Er wollte helfen, vielleicht würde dies irgendwie bis an Hotarus Herz gelangen.

    Name: Magen: Kokoni Arazu no Jutsu ("Dämonenillusion: Technik des falschen Ortes")
    Jutsuart: Genjutsu
    Rang: C-Rang
    Chakraverbrauch: Gering
    Reichweite: Nah-Fern
    Voraussetzungen: Genjutsu 4
    Beschreibung: Magen: Kokoni Arazu no Jutsu ist ein Genjutsu. Der Anwender bedeckt mit einer Illusion bestimmte Objekte, um so bestimmten Personen vorzutäuschen, sie befänden sich an einem anderen Ort. Kotetsu Hagane hat so bei der Chunin-Auswahlprüfung vorgetäuscht, die neuen Kandidaten seien im richtigen Raum, obwohl sie eine Etage zu tief waren.

Uchiha Ayuka

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Uchiha Ayuka » Mo 9. Mai 2011, 20:28

"Hier..." Hotaru sah nicht viel. Die Gasse war dunkel und zudem war ihr Blick verschwommen, doch war es ihr ganz recht. Inzwischen schluchzte sie nichtmehr hysterisch herum, sondern saß stumm da, den starren Blick auf den Boden gerichtet, als wäre sie nicht anwesend. Sie erkannte nichtmal die Person genauer, die sich ihr näherte, doch mit jedem seiner Schritte wäre sie am liebsten zurückgewichen, doch wusste sie, dass dies nicht ging. Aus diesem Grund war die Karasuma einfach regungslos sitzengeblieben. Die Person setzte sich langsam neben sie und hielt ihr ein Taschentuch hin, begleitet von diesem kleinen Wort. Es war Rikojin. Warum war es er? Hotaru schätzte sogar Chiba noch ein wenig mitfühlender ein, doch eigentlich kannten beide die junge Frau ja nicht. Was also wollte er? Vielleicht dachte er hauptsächlich an die Mission. Langsam bewegte die Blonde ihre Hand, man könnte fast meinen alles geschah in Zeitlupe, und sie nahm das Taschentuch ohne von der Stelle auf dem Boden aufzublicken. Zuerst hielt sie das Tuch nur in ihrer Hand fest und tat nichts weiter, sie musste sich nun entscheiden. Würde sie erneut zulassen, dass alle ihre Gefühle heraussprudelten und Rikojin damit überfallen, ihm mehr Einblick gewähren, als allen anderen? Aus Hotarus Sicht war dies ein großer Fehler. Doch konnte sie nun aufstehen und so tun, als wäre nichts gewesen? Sie wusste es nicht, weswegen viele Minuten verstrichen, in denen die Medicnin einfach garnichts tat. Es wäre besser nun alles rauszulassen, als zuerst wieder die Starke zu spielen und dann erneut einen Rückfall zu erleiden. Andererseits würde sich alles vielleich auch wieder einrenken, wenn sie nur ein bisschen Zeit für sich hätte, doch tief in ihrem Inneren wusste die Frau, dass sie sich verzweifelt an den Nara klammern würde, wenn er versuchte zu gehen. Langsam hob sie die Hand und fuhr mit dem Taschentuch über ihre nassen Wangen, behielt es danach aber weiterhin in ihrer nun geballten Hand. Immernoch wusste sie nicht was sie nun tun sollte, doch spürte sie die Kälte mehr und mehr in ihr aufsteigen. Erst jetzt entsann sie sich wieder, dass Riko ihr ja den Mantel umgelegt hatte... warum? Wäre er aus rein objektiven Gründen hier, hätte er dies wohl nicht gemacht. Für einen kurzen Moment empfand sie einen Hauch von Zuneigung für ihn, doch dieser war schnell verflogen, als sie sich ins Gedächtnis rief, was er eigentlich für ein Kerl war. Dennoch war er bei ihr, und sonst niemand. In einem Moment, in dem Hotaru nicht nachdachte, führte sie eine Bewegung aus. Sie drehte sich in Rikos Richtung, legte ihren Kopf an seine Schulter und klammerte sich förmlich an seinen Arm. Wieder begannen die Tränen zu laufen, doch blieb Hotaru still. Wenn diese Szene vorbei war, würden sie wohl nichtmehr dadrüber reden, doch im Moment fühlte Hotaru sich unfähig, für die Zukunft zu planen. Grade zählte für sie das Jetzt, und jetzt kamen Fragen in ihr auf. "Riko...", sagte sie leise, aber gut hörbar, da es die Stille messerscharf durchschnitt. Sie nannte ihn nicht Rikojin und ließ das -san auch weg, im Moment redete sie, wie sie es wollte, und höflich sein wollte sie nicht. "Die ganzen Frauen am Straßenrand, würdest.. du auf sie eingehen?" Sie sagte es nicht so direkt, doch sollte der Nara wohl verstehen, was sie meinte. Hotaru wollte herausfinden, ob Rikojin es verdient hatte, dass sie ihm in diesem Moment so viel Vertrauen schenkte. Ob er so ein Kerl wie ihr Vater sein könnte. Ob er in der nächsten Minute eine gebrochene Nase haben würde.


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