Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
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Minoe
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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Minoe » Do 15. Okt 2020, 19:07

Einstiegspost

Alles was du brauchst einpackt? Mit einem arrogant klingenden Schnauben antwortete ich. Meine Arme hatte ich immer noch vor der Brust verschränkt und ansehen tat ich Mama erst recht nicht. Heute passte mir absolut gar nichts. Papa hatte sich natürlich schon wieder aus dem Haus gemacht. Mama hatte mich heute viel früh aus dem Bett geholt, um mich zu einem Teamtreffen zu schicken – einem Team, dessen Sensei weder Mama noch Papa waren. Sie wollte auch noch, dass ich fröhlicher drein schaute, um meine zukünftigen Freunde nicht zu vergraulen. Zukünftige Freunde am Arsch. Ich brauchte dieses Team nicht. Zurück in Konoha würde ich mein altes Team bekommen. Was war an dem Wunsch so verkehrt? Oder dem Glauben, dass er Wirklichkeit werden würde? Und überhaupt hätte man dieses Treffen nicht so früh veranstalten müssen. Warum versammelte man überhaupt HEUTE ein Team, wo gestern der Himmel sich rot verfärbte? Hoffentlich würde der Himmel nicht wirklich auf uns herabstürzen. Dieser Jonin hatte doch sicher besseres zu tun, wie die Welt zu retten. Er hätte mich also ruhig ausschlafen lassen können.
Genervt stieß ich mit meinen Sportschuhen gegen den Schuhschrank. Meine Shinobischuhe waren irgendwo in meinem Zimmer verschollen also mussten die hier herhalten. Sollte doch e nur so ein dummes Kennenlernen sein. Minoe. Reiß dich bitte zusammen. Jetzt packe bitte dein Essen ein und mach dich auf dem Weg. Du kommst noch zu spät, weil du dich verläufst und zu knapp dran bist. Böse erwiderte ich ihren nicht weniger bösen Blick. Ich wollte mich gar nicht hier auskennen. Das war doch gar nicht unsere Heimat! Einen Moment lang starrten wir uns gegenseitig an, dann brach ich den Augenkontakt ab. Gegen Mama konnte ich e nicht gewinnen. Da ist kein Platz mehr im Rucksack. Mama sah mich mit diesem wissenden Blick an und ich blies daraufhin die Backen auf. Sie seufzte und ich wusste genau, dass sie wusste, warum nicht genügend Platz in meinem Rucksack war. Weil ich auf Nummer sich gehen wollte, hatte ich natürlich Umamon-kun eingepackt. Falls wir doch übernachten würden auf diesem „Kurztrip“. Aber das würde ich niemals nie zugeben. Nur Kleinkinder brauchten sowas schließlich! Offiziell. Ich durfte einfach nur niemanden an meinen Rucksack lassen. Außerdem – würde ich genauso nicht zugeben – war ich aufgeregt neue Menschen kennen zu lernen. Auf gute und schlechte Weise. Offiziell nur auf schlechte Weise, aber eigentlich mochte ich es ja neue Leute kennenzulernen. Was definitiv nicht auf meinen Sensei zutraf. Wer auch immer er war, aber ich hoffte darauf, dass ich Punkt 3 meiner Zielliste bald erreichen konnte. Gib her, ich helfe dir. Nein! protestierte ich lauter und ging vor Mama zurück. Ich pack es ja schon ein. In der Seitentasche ist noch Platz. Schnaubte ich. Meine Aussage war gelogen und das wussten wir auch beide. Mein Rucksack besaß gar keine Seitentaschen. Sie wären aber praktisch. Also öffnete ich von Mama fortgedreht die Lasche und tat mein Bestes Essen wie Trinken zu verstauen. Hoffentlich platzte mein Rucksack nicht aus allen Nähten. So, nun geh und vergiss nicht zu lächeln, mein Liebling. Na gut. Ich benehme mich. Seufzte ich gespielt laut auf ehe ein Glitzern in meine Augen trat. Aber nur, wenn du und Papa mir endlich das Jutsu zum Verstauen von Gegenständen beibringen! Du weißt genau, dass du von nun an einem neuen Sensei unterstellt bist. Papa hat mit dir bereits darüber gesprochen und du solltest so etwas von deinem Sensei lernen. Um meinen Unmut darüber kundzutun, denn ich war definitiv nicht einverstanden, schlug ich lauthals die Haustür zu ohne ein weiteres Wort. Ich wusste, dass Mama es hasste, wenn wir uns nicht gegenseitig Lebewohl sagten. Aber hier ging es ums Prinzip. Ich wollte diesen Sensei nicht.
Angekommen am Tor von Iwagakure war bereits viel auf der Straße los. Hier verwunderte das wohl niemanden mehr, denn diese Stadt schlief anscheinend nie. Eigentlich schien sie nachts wacher als jede andere Stadt. Wie sollte ich eigentlich meinen "Sensei" finden? Es war ja nicht so gewesen als wenn er ein Bild von sich selbst gezeichnet hätte. Da ich mir auch nicht viel Mühe gab andere außer ehemaligen Konoha Bewohnern kennenzulernen, konnte ich maximal einschätzen, wen ich alles nicht kannte. Was für ein Beschiss. Das Treffen fängt ja gut an. schnaubte ich in Gedanken vor mir her und hatte bereits Flüche auf der Zunge. Minoe, jeder verdient eine Chance. Ein bitterer Beigeschmack bildete sich auf eben jener Zunge als Papas Worte in meinen Gedanken auftauchten. Ich wollte schon fluchen, dass er die schon vergeigt hatte, aber das wäre wirklich unfair. Also seufzte ich nur doch wieder und rieb mir über die Nasenwurzel. Gute Miene. Gute Miene! Mit meiner Hand schirmte ich mein Gesichtsfeld von oben ab als würde ich dadurch sofort erkennen können, wer hier Nakamura Kenji war. Blöder Name. Klang doch total spießig. Hoffentlich war er nicht wirklich spießig. Wobei, wen interessierte das? Ich wollte ihn doch sowieso nicht. Eigentlich könnte ich doch jetzt einfach nach Hause gehen und behaupten, dass er gar nicht erst aufgetaucht wäre.

orangener, prall gefüllter Rucksack, dünner Kapuzenpullover in Orange mit offener Jacke darüber, kurze, hellbraune Hose aus elastischem Stoff, weiße Socken, Turnschuhe, Hüfttasche und Shurikentasche am Oberschenkel jeweils rechts angebracht mit entsprechendem Inhalt, Shinobi-Stirnband um den linken Oberarm gebunden, unter dem Pullover eine Kette, Haarspangen und zwei seitliche Zöpfe mit schwarzen Schleifen bändigen das blonde, kurze Haar

siehe Bild linke Seite:
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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Kenji Nakamura » Fr 16. Okt 2020, 15:06

CF: Haus von Kenji Nakamura

Noch im Haus:

Unser junger Jounin hatte sein Training absolviert und war entsprechend erschöpft. Es war kein Wunder, dass er förmlich in den Schlaf fiel und somit konnte er sich erfolgreich erholen. Die Nacht über schlief Kenji komplett durch und er hatte sich rechtzeitig einen Wecker gestellt gehabt. Ein kurzes Frühstück folgte und Kenji machte sich frisch. Fix duschen, Zähne putzen und anziehen und schon was das Ganze erledigt. Der Blondschopf war rechtzeitig auf, um auf einem Felsengebiet noch einige Vorkehrungen zu treffen. Ja, heute hatte er was besonderes für seine Genin geplant und zwei neue von diesen würde er heute kennenlernen. Kenji war sehr gespannt darauf, was passieren würde und wie die drei harmonieren würden. Die Eltern der beiden Mädchen hatte er am Abend zuvor schon kontaktiert gehabt und somit würden sie hoffentlich rechtzeitig ankommen.

Weg zum Dorftor + Dorftor:

Entspannt hatte sich Kenji auf dem Weg zum Dorftor gemacht. Obwohl diese Metropole eher in der Nacht aktiv war, war es am Morgen doch auch sehr gut befüllt. Ja, die Stadt die nie schläft war wohl eine gute Bezeichnung hierfür. Unser Blondschopf hatte sich für den heutigen Tag aber auch nicht all zu förmlich gekleidet. Seine Kleidung war erneuter Standard. Er trug seine Jounin Weste über einem langärmligen blauen Shirt und eine passende blaue Hose dazu. Das Stirnband durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn es nicht all zu wichtig war. Eigentlich war sich der Nakamura sicher, dass er als erster hier sein würde, allerdings war eine seiner Genin schon vorher da. Auf den ersten Blick konnte er erkennen, dass es sich hierbei um Minoe Keita handeln musste. Ein Schmunzeln konnte sich der Nakamura nicht verkneifen, als er den förmlich aus allen Nähten platzenden Rucksack sah. “Guten Morgen“, sprach Kenji freundlich zu ihr und lächelte dabei. Zur Begrüßung hob er noch knapp seine Hand. Kenji blieb neben ihr stehen und schaute sich kurz um, ehe sein Blick wieder auf ihr fiel. “Ich hatte eigentlich gedacht der Erste zu sein. Freut mich dich kennenzulernen.“ Kenji reichte der jungen Teenagerin seine Hand zu Begrüßung, ehe er sich verlegen am Hinterkopf kratzen musste. “Achja, ich bin Kenji Nakamura, dein neuer Sensai.“ Er schien tatsächlich ein wenig neben der Spur zu sein. Ja, er war sogar ein wenig überrumpelt, als er merkte nicht zuerst hier zu sein. Als Sensai wäre es schon vorbildlich vor seinen Schülern anwesend zu sein, aber so war es nun einmal. Dennoch lächelte unser Jounin noch einmal und man konnte ihm die Vorfreude ansehen. “Wie ich sehe bist du mehr als ausreichend für einen kleinen Trip vorbereitet, was?“ Eine kleine Anmerkung im Bezug auf den Rucksack, doch ob es nötig war? Für Kenji zumindest guter Gesprächsstoff, auch auf die Gefahr hin, dass er ihr damit auf den Schlips treten könnte. Noch hatte der frische Sensai aber nicht mitbekommen, dass Minoe eigentlich gar keine Lust auf diese Situation hat. Sicherlich würde er dies aber früher oder später mitbekommen, denn immerhin hatte er es hier mit pubertierenden Teenagern zu tun und das könnte sicherlich noch sehr spannend werden. Besonders bei zwei Mädchen und einem Jungen, wobei Kawaki ja sogar ein Jahr jünger war als die beiden. Apropos Kawaki... Ob sich der junge Genin wieder einmal verspäten würde? Zumindest gestern hatte er sich verspätet und es schien so, als würde es Normalität sein. Von der Aburame fehlte aber auch noch jegliche Spur und somit waren Minoe und Kenji vorerst unter sich. Der Nakamura ging ein paar Schritte weiter zum Dorftor, ehe er seinen Kopf leicht zu ihr drehte. “Bist du schon etwas aufgeregt?“ Eine interessierte Frage des Nakamuras, welcher gespannt auf die Antwort von ihr war. Kenji selbst war sehr aufgeregt damals, wobei er ja auch sein erstes Team hatte. Minoe hatte ja bereits eins gehabt, weswegen diese Situation sicherlich komisch für sie sein müsste. Dennoch war unser Blondschopf sehr zuversichtlich, dass alles glatt laufen würde... Noch.

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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Minoe » Sa 17. Okt 2020, 09:07

Die Menge an Menschen in Iwagakure, welche an mir vorbeilief, war schon fast mit einem Morgen in Konoha vergleichbar. Auch dort hatte es immer etwas hektischer zugehen können, wenn all die Händler anreisten. Aber egal wie sehr sich dieses Dorf anstrengen würde, es wäre nicht meine Stadt. Wo sollte ich hier auch jemals meine Ruhe finden können, wenn ich sie einmal brauchte? Immer war irgendwo etwas los. Eigentlich ja spannend, aber ich setzte es trotzdem auf die Minusliste. Genervt von dem Umstand, dass ich nicht einmal wusste WIE mein Sensei aussah, hatte ich letztlich doch wieder die Arme vor der Brust verschränkt. Bei den vielen Stimmen, die durcheinander redeten, reagierte ich auch zuerst gar nicht auf das “Guten Morgen.“ ganz in meiner Nähe. Dementsprechend erschrak ich als plötzlich jemand neben mir stand und anfing weitere Worte zu sprechen. Es war kaum zu leugnen, dass er wohl mit mir sprach. Eine zukünftige Erwachsene durfte sich nicht anmerken lassen aus der Fassung gebracht worden zu sein. Schnell richtete ich also wieder meine Miene und sah zu ihm hoch. Bitter. Jetzt wurde ich schon wieder daran erinnert, wie viel größer der Abstand in meinem Alter doch noch zu so einem Mann sein sollte. Vielleicht war es doch eine Alternative einfach meine Beine abzuhacken? Aber süß und verkrüppelt hatte noch niemand in einem Satz gesagt. Einfach so jemanden zu erschrecken ist echt dämlich! Eigentlich war es ja meine Schuld. In der freien Wildbahn draußen, hätte mich jetzt schon jemand einfach töten können. Genauso sich selbst nicht vorzustellen, wenn man eine Dame anspricht! Und wehe er kam mir, ich wäre noch keine Dame! Natürlich war ich eine Dame! Außerdem… Und dabei stemmte ich meine Arme nun in die Hüften und blickte den Mann neben mir kritischer als zuvor an. … ist es immer höchst verdächtigt, wenn ein alter Mann ein junges Mädchen anspricht! Dass er ein Shinobi – mindestens ein Chunin der Weste nach – war, hatte ich bislang gekonnt übersehen. Erst als er sich nun als „Kenji Nakamura“ vorstellte, klingelten meine Alarmglocken. Er musste auch gleich noch nachschieben, dass er mein neuer Sensei war. Schlauberger. Ich war nicht dumm, ich wusste wie mein neuer Sensei hieß. Hin und hergerissen zwischen meinem inneren Wunsch mich sofort zu entschuldigen um eine bessere Beziehung zu ihm zu gewährleisten und ihn einfach nur noch mehr anzupampen, weil ich ihn als Sensei ja gar nicht wollte, entschied ich mich für den Mittelweg. Minoe. Kam es halb patzig, halb genervt und einer Prise grummelnd aus meinem Mund. Minoe Keita, anwesend. Konnte ich mich dann doch noch durchringen meine Aussage zu komplementieren und einigermaßen professionell auszusprechen. Ich WOLLTE ja ein Team und Konoha beschützen, aber… Warum musste dieser Jonin nur so viel Lächeln? Es wäre viel leichter ihn für einen Arsch zu halten und zu hassen, wenn… Mir war eine Idee gekommen, vielleicht war er ein Perverser, der kleine Mädchen immer mit dieser Masche anlockte und schließlich doch verschleppte. Das musste es sein. Diese blöde Vorstellungsrunde musste ich ja auch noch hinter mir bringen. Mal sehen, ob es dieses Team überhaupt gab und wenn ja, welche Art von Genin ebenfalls kommen würden. Er riss mich aus meinen Gedanken mit seinen Worten und spielte auf meinen Rucksack an. Ich hoffte, dass ich nicht allzu rot um die Nasenspitze wurde als ich mich ertappt fühlte. Mein Blick glitt nach hinten, genauso griffen meine Arme nach hinten an meinen Rucksack und ich ging zwei drei Schritte zurück. Das… Das… Mein Selbstbewusstsein war im Keller. Niemand durfte von Umamon-kun erfahren! Oder von meiner Schwäche. NIEMAND. Fieberhaft überlegte ich nach einer Ausrede. N-Natürlich bin ich das! Ein Shinobi von Konoha muss immer auf alles vorbereitet sein – auch wenn es sich nur solche bl- Upps da wäre es mir doch fast herausgerutscht. Ich biss mir auf meine Unterlippe um lieber nicht weiterzusprechen und war nur froh über das gewechselte Thema. Nein. Log ich und das für einen Jonin wahrscheinlich nicht mal wirklich gut. Ich war immer aufgeregt, wenn ich neue Leute kennenlernen konnte in der Hoffnung neue Freunde zu finden. Aber HIER in dieser blöden Stadt wollte ich das ja gar nicht. Aber deswegen bin ich nicht weniger auf der Hut. Bei diesen Worten sah ich den Mann vor mir wieder ganz besonders kritisch an.
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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Kenji Nakamura » Sa 17. Okt 2020, 12:10

Minoe war für ihr Alter ein doch relativ großes Mädchen und fiel auf Grund ihres Rucksacks doch sehr auf. Es war relativ viel los am Dorftor und somit für die Teenagerin wohl etwas viel Trubel, denn das nett gemeinte „Guten Morgen“ des Nakamuras ging etwas unter. Viel eher erschrak sich die Genin, als dieser plötzlich neben ihr Stand und dies war ihr deutlich anzusehen. Ja, sie gab sich Mühe dies zu verbergen, aber letzten Endes war es wohl doch sehr offensichtlich. Kenji lächelte und musste knapp lachen, als er die Reaktion von Minoe sah. Das Mädchen schien jedoch sehr aufgebracht und sauer zu sein, weshalb unser Blondschopf seinen Kopf schief legte. Kam es ihr echt nicht in den Sinn, dass er ihr Sensai sein würde? Immerhin erwartete sie doch sonst niemanden hier, oder etwa doch. Kenji sagte vorerst nichts, viel eher hörte er in Ruhe zu und musterte das Mädchen, welches ihre Arme in die Hüfte stemmte und ihn kritisch anschaute. Die Unterstellung war wahrlich amüsant und Kenji konnte sich ein leichtes Lachen nicht verkneifen. Er wusste, dass ihr das sicherlich auch quer schießen würde, aber er sagte dazu erst einmal nichts. Erneut musste er Lächeln und anstatt ihr einen Vortrag zu halten entschied er sich dazu sich vorzustellen und ihr die Hand zu reichen. Einen kleinen inneren Konflikt konnte er ihr definitiv anmerken und Minoe entschied sich dazu sich ebenfalls vorzustellen, auch wenn sie sichtlich genervt war. “Schon kommt es nicht mehr so verdächtig vor, dass ein alter Mann ein junges Mädchen anspricht, oder?“ Kenji lächelte erneut, ehe er ein wenig erschrak. “Entschuldige, eine junge Dame natürlich“, fügte er hinzu. Ja, diese Anmerkungen konnte er sich nicht verkneifen, auch wenn er sie spielerisch mit Freundlichkeit überdeckte. Viel eher sollte es so wirken, als würde er es ernst meinen. Ein wenig Spaß musste natürlich sein, aber er hatte nicht den Anschein, als würde Minoe zu Spaßen sein. Dennoch wollte der Jounin die Situation etwas auflockern und sprach den vollgestopften Rucksack an, auf welchen er mit seinem Finger deutete. Erneut musste er feststellen, dass er die junge Genin aus dem Konzept brachte. Ja, sie fühlte sich scheinbar ertappt und stotterte förmlich vor sich hin. Sie probierte überzeugend herüberzubringen, dass sie gut vorbereitet war und sie war ebenfalls stolz darauf eine Konoichi von Konoha zu sein. Ein wenig pampig musste sie dennoch sein, allerdings unterbrach sie sich selbst, als sie sich auf die Unterlippe biss. Kenji schmunzelte und wechselte letzten endlich das Thema. Nunja, viel eher sprach er die Nervosität des Mädchens an und fragte, ob sie aufgeregt sei. Eisern verneinte die Blondine dies und erneut musste Kenji schmunzeln. Ja, irgendwie mochte er sie, auch wenn es ein wenig an Respekt fehlte. Unser Nakamura legte auf Respekt viel Wert, aber er konnte auch nachvollziehen, dass Minoe so handelte. Immerhin bekam sie ein neues Team, musste sich wohl noch immer an Iwagakure gewöhnen und fühlte sich nicht sehr heimisch. Besonders als Kind, bzw. Teenager musste dies eine schwere Umstellung sein. Trotzdem musste Kenji wieder einen kritischen Blick empfangen, denn die Keita war auf der Hut. Kenji schmunzelte und legte seine Hände an die Hüfte. Sein Blick schweifte leicht gen Himmel, so als würde er in Erinnerungen schwelgen. “Es ist kein Verbrechen nervös zu sein, wenn man neue Erfahrungen macht“, sprach Kenji und lächelte knapp. Er schaute in das kritische Gesicht seiner Schülerin. “Aber gut zu wissen, dass dem nicht so ist und du auf der Hut bist.“ Kenji nährte sich dem Tor und lehnte sich gegen die Wand. “Vorsicht ist immer gut, aber momentan kannst du dich entspannen. Noch sind wir ja nicht vollzählig.“ Kenji kramte selbst in seiner Tasche. Er hatte sich heute Morgen 2 Scheiben Brot gemacht und packte diese Aus. Hähnchenbrust mit Käse und Salat, ein perfekter Mix. Er nahm eines heraus und reichte dem jungem Mädchen das andere. “Möchtest du auch etwas?“ Sicherlich hatte Minoe selbst etwas mit, aber Kenji wollte trotzdem freundlich sein. Es war schwierig mit Teenagern umzugehen, besonders wenn sie in eine Situation gedrängt wurden, auf welche sie keine Lust hatten. Kenji biss von seinem Brot ab und musterte die Genin kurz. “Bist du schon gespannt auf deine neuen Teamkollegen?“ Kenji hatte zu Ende gekaut und anschließend diese Frage gestellt. Vielleicht ein Fettnäpfchen, aber so richtig wusste Kenji selber nicht, wie er damit umgehen sollte. Letzten Endes hoffte er, dass sie sich alle gut verstehen würden und er ein guter Sensai für sie sein würde. Die Schüler würden es ihm aber sicherlich nicht einfach machen...

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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Kawaki » So 18. Okt 2020, 21:55

Cf: viewtopic.php?f=55&t=13510&p=293223#p293207

Während der junge Genin ein Schritt dem nächsten Folgen ließ, musste Kawaki unweigerlich über seine Zukunft nachdenken. Jetzt hatte er mit Kenji seinen Lehrmeister gefunden, welcher ihn hoffentlich in allen Bereichen weiterbringen konnte. Der Junge war wie ein offenes Buch, das wusste er, also war es wichtig, dass er auch die Dinge hinterfragt, die gesagt wurden. Leider hatte er nicht viel Ahnung und das hat man wohl auch bei dem Treffen zwischen Lin, seinem Meister und ihm gesehen. Viel wichtiger war dem Jungen ohne Nachname jedoch, ob der Nakamura cool war. Ein ganz klares Plus hatte er durch seine Verwandtschaft mit dem großen Jiraiya, der für den 13-jährigen mehr als nur ein Idol war. Hastig blieb er stehen, nahm sein Rucksack von seinem Rücken, öffnete diesen und würde ihn auch direkt durchwühlen. Meine Güte, hatte er sein Buch vergessen? Erleichterung breitete sich in ihm aus und er entdeckte das Buch des besagten Jiraiya, welches er an die tausend Mal schon durchgelesen hatte. Ein ständiger Begleiter seit er lesen konnte. Dementsprechend sah das Buch auch inzwischen aus. Neben des Buchs schaute er sich an, was er alles dabei hatte. Ein wenig Proviant, ein Schlafsack, einige Utensilien wie Zahnbürste und Seife und Wechselkleidung. Es war also alles da. Süffisant würde er sein Rucksack wieder zuschließen und auf sein Rücken hieven. Gerade wollte er voller Vorfreude anfangen zu pfeifen als ihn genau das einfiel, was er vergessen hatte. Nach nur einem Schritt blieb der Junge wieder abrupt stehen und blickte sich um. Er hatte tatsächlich vergessen, wo er war und wie er zum Dorftor kam. Obwohl er rechtzeitig losgegangen war und auch schon seit einiger Zeit in Iwagakure lebte, kam er noch nicht ganz so klar in den Straßen zurecht. "Verdammte..." Mehr konnte man aus seinem Mundwinkel nicht mehr hören, als er Chakra in seine Sohlen geschmiedet hatte und auf das Gebäude, was am nächsten lag, sprang. Natürlich kam er nicht bis auf das Dach, aber den letzten Rest konnte er auch klettern. Das die Leute auf der Straße mit ihm schimpften war ihm egal. Beim weiteren Überlegen hätte er diese einfach nach dem Weg fragen können. Jetzt war die Tat jedoch eh schon getan, also konnte er es weiter auf seine Art machen. Es war noch recht früh am Morgen und die Sonne war daher noch nicht so blendend. Leider jedoch war er nicht auf dem höchsten Gebäude des Dorfes und so konnte er nur erahnen, wo er lang musste. Es schien, als würde er von Anfang an in die falsche Richtung gelaufen sein. So ein Mist aber auch. Es sah auch schwer danach aus, als würde er sowieso nicht mehr pünktlich ankommen, also würde es so gemütlich weiterlaufen wollen, wie er zuvor auch gelaufen war. Gesagt getan - so sprang der Junge wieder auf die Straßen und würde den Weg folgen, den er für richtig hielt. Es würde wirklich eine Weile dauern, doch am Ende erreichte auch er das Dorftor. Ob und wie spät er nun tatsächlich sein würde, das wusste Kawaki nicht, aber das war ihm auch nicht so wichtig eigentlich. Hauptsache er war da. Sorglos würde er sich umsehen und die strahlend blonden Haare seines Senseis erblicken. Dieser Typ sprach mit einem Mädchen. Seine neue Teamkollegin? So von weiten konnte er nicht sagen, ob er sie kannte und umso näher er den Beiden kam, desto sicherer war er sich. Mit seinen zersausten Haaren, seiner Maske und seinen Händen in den Taschen sah er nicht sonderlich enthusiastisch aus. Sein eher gelangweilter, wenn auch müderer Blick würde das nochmals unterstreichen, auch wenn das eigentlich seine normale Ausstrahlung war. "Und ich dachte, ich würde mal wieder der Letzte sein.", würde er seine Begrüßung kaschieren und eine Verbeugung der Entschuldigung andeuten. Damit war für ihn das Thema auch gegessen. Kawaki hatte keine Ahnung, worüber die Beiden gelabert hatten, aber es gab etwas viel verrückteres, was den Jungen jetzt schon nervte. "Sagt mal, bin ich unterdurchschnittlich klein, oder ist sie überdurchschnittlich groß?" Um seine Worte nochmal zu unterstreichen, würde er seine Linke aus seiner Hosentasche kramen und von dem unteren Ansatz seiner Haare mit seiner Hand eine imaginäre Linie parallel zum Boden ziehen. Das Ganze war ihm doch ziemlich Suspekt.
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Re: Tor von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Minoe » Mo 19. Okt 2020, 11:27

Ich schnaubte nur als er erneut auf meinen ursprünglich Verdacht einging. Vielleicht war er jetzt mein Sensei und etwas weniger verdächtiger, aber gänzlich konnte er dadurch nicht das Gegenteil beweisen. Zumindest wollte ich das gerne glauben. Wirklich leicht hatte er es mir jedoch weiterhin nicht gemacht, korrigierte er sich doch selbst und nannte mich junge Dame. Hmpf, ja genau! kommentierte ich seine Entschuldigung nur und hatte meine Arme wieder vor der Brust verschränkt. Man konnte es leicht als Zustimmung für den ersten Teil der Aussage missverstehen, doch das interessierte mich nicht wirklich. Mein Fokus lag eher darauf, dass jemand endlich verstanden hatte, dass ich mittlerweile schon eine junge Dame war! Dementsprechend blickte ich durch seine (so dachte ich) ernst gemeinten Worte gleich fröhlicher drein. Bis zu dem Moment als er auf meinen Rucksack zu sprechen kam. Zu meinem Glück ging er auf meinen Erklärungsversuch nicht weiter ein. Ich wusste, dass er meinen Versuch sicher nicht überzeugend aufgenommen hatte. Verdammt! Warum musste er es mir mit seinem Verhalten so schwer machen weitere Kritikpunkte zu finden. Ich brauchte doch eine überzeugend lange Liste für heute Abend. Langsam glaubte ich, dass mein eigenes vorgespieltes Verhalten nur mehr Pluspunkte für ihn auf meiner Liste einbrachte. Aber deswegen meine Fassade fallen lassen und freundlich sein? Sicher nicht! Und wenn man diese Erfahrungen gar nicht machen will?! Ich wollte doch einfach nur nach Hause. Nach Konoha mit meinen Freunden und mit… meinem kleinen Bruder. Weil ich spürte, dass mein Heimweh durchdrang, drehte ich meinen Kopf lieber weg. Er musste ja nicht sehen, dass ich mich gerade verletzlich fühlte. Erst als er mich fragte, ob ich ebenfalls etwas wollte, blickte ich wieder zu ihm. Ablehnend schüttelte ich den Kopf. Nein, danke. Meine Mama hat mir für später eine Bento-Box zubereitet und an ihr Essen kommt sowieso nichts dran. Außer vielleicht süße Dango Bällchen, welche Papa einem kaufte. Sie können nicht besser sein als meine eigentlichen Teamkameraden. Im Nachhinein betrachtet waren sie wohl unbedacht gewesen, aber zurücknehmen konnte ich sie nun nicht mehr.
Mit dem Sensei neben mir, war ich weniger überrascht, das noch jemand auftauchte. Ein Teamkollege wählte nun noch. Ein ausgesprochen gelangweilt drein blickender Typ. Er schien jedem Nara Konkurrenz damit machen zu können. Vielleicht war er auch ein Nara? In meiner Klasse dürfte er nicht gewesen sein. Was hieß das jedoch hier in Iwagakure schon? Wie wäre es denn mit einer ordentlichen Vorstellung? Das schien ihn jedoch nicht die Bohne zu interessieren. Im ersten Moment hatte ich mich sogar wirklich gefreut, einen Jungen in meinem Team zu haben. Er könnte mir sehr gut helfen erwachsen zu werden. Als er das nächste Mal seinen Mund aufmachte, entgleisten mir erst meine Gesichtszüge, dann fühlte ich mich peinlich berührt und dann lief ich vor Wut rot an. Wie konnte er es nur wagen. Wenigstens… fing ich an und stemmte eine Hand in die Hüfte und mit der anderen zeigte ich auf den Jungen. … muss ich meine Größe nicht mit einem viel zu großen Ego kompensieren. Ich pausierte kurz und nahm meine ausgestreckte Hand vor den Mund. Uh nein warte Mal nun habe ich es. Das Größenverhältnis spiegelt einfach nur den Unterschied zwischen deinen und meinen Manieren wieder. Wer so unhöflich gegenüber einer Dame ist, verdient es nicht anders als derart mickrig zu sein!
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