Verstecktes Anwesen in den Bergen

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
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Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Sa 24. Feb 2018, 13:44

Verstecktes Anwesen in den Bergen

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Dieses im alten Stil gebaute Anwesen liegt versteckt im höher gelegenen Gebirge vom Tsuchi no Kuni. Nur durch eine schmale und Serpentinen reiche Passage gelangt man dorthin. Ein signifikanter Teil des Weges liegt getarnt hinter einem breiten Wasserfall. Man muss diesen zwar nicht passieren, doch gestaltet es sich so deutlich schwerer, den Aufgang vom Tal ins Gebirge zu finden. Das Anwesen befindet sich in einem Kessel aus verschiedenen Bergen und ist vom anliegenden Tal daher auch nicht sichtbar. Bäume und andere Pflanzen tun dafür ihr übriges.

Das Gebäude selbst ist bereits sehr alt und obwohl es noch sehr gut erhalten ist, sieht man ihm das Alter an manchen Stellen ein wenig an. Es bietet genug Wohnraum für ca. drei eigenständige Familien mit Ställen für Reittiere und einem riesigen Garten. Dieser Garten ist in verschiedene Abschnitte unterteilt: Einem Teich mit Brücken, verschiedene Blumenbeete und ein Steingarten. Der Innenbereich spiegelt den früheren Besitzer als eine wohlhabende Person wieder. Möbel aus feinstem Mahagoniholz, mit Gold und Edelsteinen verzierte Treppengeländer. Tritt man ein, gelangt man zuerst in einen großen, fast schon Ballsaal ähnlichen Eingangsbereich, von welchem Türen in alle Richtungen abführen und Besucher mit zwei geschwungenen Treppen in die oberen Stockwerke geleitet. Am beeindruckendsten ist aber der hintere Bereich des Anwesens, von welchem mehrere Räume nur mit dutzenden, exotischen Trophäen ausgestattet sind. Hörner und Pelze von Lebewesen, die wohl kaum ein Mensch je zu Gesicht bekam, gut konserviert und präsentabel aufbereitet. Der frühere Besitzer hatte einen Faible für derart exotische Trophäen, wenn auch einige außerordentlich makabere darunter liegen.

Das Anwesen ist nicht unbewohnt und zurzeit residiert dort eine kleine Familie. Diverse Angestellte befinden sich darunter, die helfen das Gebäude in Schuss zu halten und alle dort Lebenden von Zeit zu Zeit mit ausreichend Nahrung zu versorgen.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Sa 24. Feb 2018, 16:32

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CF: Ishgard -> Straßen

Das aufwachen kam Myra unwirklich vor. Sie fühlte sich nicht gut, ihre erste bewusste Erkenntnis. Es war noch so unendlich dunkel und Myra wusste nicht, was der Ursprung dieser Dunkelheit war. Nur schwerlich setzten sich die Bruchstücke ihres Verstandes zusammen. Myra fühlte sich, als hätte man sie zu Gänze zerschmettert. Ihren Körper, ihren Geist. Keine klarer Gedanke schien auch nur fassbar. Aber vielleicht benötigte sie auch nur noch einen Moment. Noch fünf Minuten, um zu realisieren, dass die undankbare Dunkelheit von ihren geschlossenen Augen resultierte. Und so blinzelte das Mädchen. Der Blick verschwommen und die Umgebung drehte sich. Helle Flecken markierten Lichter, aber mehr schaffte die Schwarzhaarige nicht auszumachen. Ihr Verstand schien auch noch zu überwältigt von dem Eindruck, tatsächlich wach zu sein. Viel mehr beschäftigte er sich mit den dutzenden Warnsignale ihres Körpers. Die aufbrausende Übelkeit, Schwindel und das nun rasende Herz. Myras Kreislauf konnte sich nicht aufbauen. Zu lange hatte sie unter dem Einfluss des Nervengiftes geschlafen. So bedurfte es an Nahrung und Trinken, doch dafür vermittelte er das vollkommene Gegenteil. Das Mädchen bemerkte nun ihre weiche Unterlage. Eine ausgerollte Matratze, sie lag auf dem Boden. Trotz des unerträglichen Schwindels und der kompletten Unfähigkeit, Ihre Umgebung überhaupt in geringster Form wahrzunehmen, richtete sich das Myra auf und spürte gleich, wie ihr Körper nur unter dieser simplen Bewegung schwankte. Abseits von ihrem kollabierenden Körper schob sich nun eine pochende Frage durch ihren Verstand: Wo bin ich? Wie ein Mantra betete die Spitzohrige diese Frage in ihren Gedanken rauf und runter. Und diese Frage trieb die Schwarzhaarige trotz ihres desolaten Zustandes auch auf die Beine. Zumindest versuchte sie es. Denn kaum stützte sie sich auf eines ihrer Beine ab, zitterte dieses und brach unter dem Gewicht zusammen. Beim zweiten war es nicht anders. Eine Wand war neben Myra. Sie fuhr mit ihrer Hand wild und Orientierungslos an dieser entlang und versuchte dort halt zu finden, doch Fehlanzeige. Das Mädchen wimmerte, denn nun machte sich auch Gliederschmerzen in ihr breit und die Übelkeit wurde zu einem dringenden Bedürfnis, sich dieser zu entledigen. Doch so desorientiert und verwirrt wie Myra war, versuchte sie weiterhin eine Antwort auf ihre Frage zu finden. So kroch sie von der Matratze, kippte aber bereits nach Zentimetern zur Seite weg. Speichel und Schweiß tropften neben ihr auf den gewachsten Holzboden und sie hustete und würgte erbärmlich. Erst als die Schritte bereits viel zu nah waren, nahm Myra diese wahr und eine Person kniete sich neben ihr. Nicht, dass sie etwas dagegen unternehmen konnte und wollte. Sie konnte nicht mal richtig sehen. Behutsam berührte eine Hand sie am Rücken und strich beruhigend über diesen. Es ist alles gut. Du bist in Sicherheit. Diese Stimme kannte Myra nicht, so viel fasste ihr Verstand zusammen. Sie spuckte weiterhin brennende Galle aus, zitterte am ganzen Leib. Schlussendlich ließ Myra sich einfach völlig erschöpft auf den Boden sinken und schloss die Augen. Und ab da entzog sich das Geschehen wieder ihrem Bewusstsein.

Ein weitere Mann kam zu den beiden und stellte einen ledernen Koffer neben sich ab. Er fühlte ihren Puls an der Halsschlagader, prüfte die Pupillen. Ach ich sagte doch, dass das Betäubungsmittel zu hoch dosiert war. Selbst wenn das eine lange Reise von Tetsu nach hier her ist, man kann sie bei ihrer Statur trotzdem nicht so lange betäuben und hoffen, dass sie frisch erholt aufwacht wie nach 12 Stunden Schlaf. Der Mann fuhr sich frustriert über die Halbglatze und schaute zu dem anderen neben sich. Der strich Myra nach wie vor sanft mit ausdrucksloser Miene über den Rücken. Einige Strähnen in einem Zopf waren bereits ergraut, genau wie in dem dünnen Bart. Jetzt spielt es auch keine Rolle mehr. Der andere seufzte und holte medizinische Utensilien aus seinem Koffer. Ich werde ihr eine Zufuhr legen, damit sie Wasser und Nährstoffe bekommt. Daran bricht der Körper gerade. In ein paar Stunden sollte es ihr besser gehen. Der Mann nickte, hob die Schwarzhaarige von Boden und legte sie zurück auf die Matratze.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Mo 5. Mär 2018, 23:30

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Bäuchlings lag Myra auf der dünnen Matratze, schnarchte dezent. Wenige Stunden zuvor schien sich ihr Körper nun von der Tortur erholt zu haben und obwohl er noch immer nach neuer Energie in Form von Nahrung gierte, so stellte Schlaf eine willkommene Alternative. Allerdings nicht für lange. Eine verrutschte Haarsträhne kitzelte das empfindliche Ohr des Mädchens und zog die Nukenin aus ihrem nun mehr leichten Schlaf. Unglücklich brummte Myra und schmatzte leise. Sie drückt ihr Gesicht in das weiche Kissen, trocknete die nasse Wange daran. Das Mädchen hatte einen fürchterlichen Geschmack im Mund, ganz wie nach einer durch zechten Nacht. Zum Glück schien die Übelkeit aber wie verflogen. Dafür drängte sich nun ein anderes Bedürfnis in den Vordergrund. Innerhalb kürzester Zeit fühlte sich die Schwarzhaarige, als hätte sie seit Tagen nichts gegessen und dieses Gefühl war ihr nicht gänzlich unbekannt. Vermutlich war es auch das Verlangen nach Nahrung, weswegen Myras Geruchsrezeptoren direkt ausschlugen. Sie roch etwas ganz in ihrer Nähe. Verschlafen hob Myra den Kopf und schnupperte. Auf einem Tisch in ihrer Nähe machte sie eine Platte mit Brot und verschiedenen Wurst- und Käsesorten aus. Daneben ein Krug, vermutlich irgendwas zu trinken. Unverzüglich lief dem Mädchen das Wasser im Mund zusammen und sie konnte nicht widerstehen, aller Müdigkeit zum Trotz. Der Hunger war zu groß. Von ihren Instinkten getrieben schälte sich die Schwarzhaarige also aus dem Bett und huschte zum kleinen Tisch. Keine Einbildung, das Essen war da. Myra setzte sich auf den Stuhl und fiel darüber her. Erst als sie die erste Scheibe verschlungen hatte, dachte die Spitzohrige daran, ihren Blick schweifen zu lassen. Und ab da begann sie sich selbst und ihre Umgebung erst wirklich wahrzunehmen. Nur mit einem leichten Leinenhemd und einer weiten Stoffhose bekleidet bemerkte Myra die Abwesenheit all ihrer anderen Sachen. Außerdem schien um sie herum so etwas wie Glaswände zu sein, bis auf der steinernen Mauer hinter ihr. Rote Vorhänge nahmen ihr die Sicht auf das, was hinter dem Glas sein musste. Während Myra all dies langsam realisierte - und dabei weiterhin das Essen in sich rein stopfte - wurde ihr Blick immer ungläubiger und mit dicken Wangen murmelte sie irgendwann: Wasch ischt dasch hier?

Kaum hatte Myra das ausgesprochen, wurde ein Teil des Vorhangs beiseite geschoben und ein Mann stand an der gläsernen Tür. Myra sank ein wenig in sich zusammen, ähnlich ihre Ohren. Dennoch sah sie nicht davon ab, ihr Mahl zu beenden. Als er in den Raum trat, bemerkte sie nun auch die große Schüssel in seiner Hand, aus welcher es dampfte und Myra roch den leckeren Eintopf. Ihr Blick fixierte sich auch genau darauf und wanderte erst, als die warme Stimme ihres Besuchs ertönte. Schön zu sehen, dass du wach bist und es dir gut geht. Ich habe noch Eintopf für dich, damit du wieder zu Kräften kommst. Misstrauisch beäugte sie ihn. Er war ungefähr mittleren Alters und diverse graue Strähnen zogen sich durch das zurück gebundene Haar. Myra antwortete vorerst nicht, sondern beobachtete ihn nur dabei, wie er die so vorzüglich riechende Schüssel vor ihr auf den Tisch stellte und sich selbst auf dem zweiten Stuhl ihr gegenüber niederließ. Nun konnte das Mädchen auch die grauen Stellen im wirren Dreitagebart sehen. Doch deutlich mehr Aufmerksamkeit zog die markante Narbe in seinem Gesicht auf sich. Das musste eine schmerzhafte Begegnung mit einem Messer oder Schwert gewesen sein. Ein Wunder, dass er bei der Ausrichtung und Position noch auf dem betroffenen Auge sehen konnte. Wie er vor ihr saß gab der Mann sich sehr offen, beinahe einladend. Zwar griff Myra instinktiv nach der Schale - was seine Mundwinkel erfreut zucken ließ - aber wuchs das Misstrauen weiter in ihr heran. Und langsam drängten sich auch diverse, dringende Fragen in den Vordergrund. Wer bischt du? Mein Name ist Mitumial Narell. Und wo bin isch hier? In Sicherheit. Myras Ohren sanken herab und sie hielt im essen inne. Die Antwort mochte sie nicht und das sah man ihr an. Für gewöhnlich war man dabei alles andere als in Sicherheit. Mitumial bemerkte dies und verlagerte sich ein wenig im Stuhl, sodass er entspannter saß. Ich weiß. Das mag jetzt alles sehr verwirrend auf dich wirken, aber du kannst meinen Worten ohne Bedenken glauben. Hier wird dir keiner schaden können. Dafür sorge ich. Zwar mochte er freundlich zu der Nukenin sein, aber beruhigen konnte das Gesagte sie dennoch nicht. Stur starrte sie ihn an. Du hast meine Frage nicht beantwortet. Er legte den Kopf zur Seite. Wo bin ich hier? Versuchte es nun mit mehr Nachdruck erneut. In meinem Heim. Myras Hände zuckten zu Fäusten. Wo? Welches Reich? Und was mache ich überhaupt hier? Warum zum Teufel bin ich hier? Und wie bin ich her gekommen? Das essen wurde mittlerweile nebensächlich. Überhaupt machte sich ein flaues Gefühl im Magen der Schwarzhaarigen breit. Die Sache stank gewaltig. Ihm entging Myras aufkommende Anspannung nicht, doch blieb er weiterhin gelassen und wandte zwischenzeitlich den Blick ab. Details sind nicht relevant. Sei dir einfach sicher, dass niemand nach dir suchen wird. Deine Spuren sind sehr gut verwischt. Und was den Grund deines Aufenthaltes anbelangt... Er stand auf, bewegte sich mit hinter den Rücken zusammen gelegten bis in die Mitte des Raumes und ließ seinen Blick schweifen. Bist du auf meinen Wunsch hier. Und das bleibst du auch, so lange ich es wünsche. Dir wird es an nichts mangeln und niemand wird dich verfolgen. Myra dämmerte, was Mitumial eigentlich meinte und nun erinnerte sie sich auch, wie sie überhaupt in diese Situation kam. Die Wahrsagerin in Ishgard! Während sie all das realisierte, staute sich in dem Mädchen die Wut an und die schepperte die Schale auf den Tisch, sodass ein Teil von dessen Inhalt über den Rand schwappte. Dies ließ den Mann umdrehen und er erblickte nun eine ebenfalls aufgestandene und zornige Myra. Du Arsch hast den verfickten Kopfgeldjäger auf mich geschickt, oder? Du hast mich verfolgen lassen! Und du hast mich hier hin verschleppen lassen, damit du mich hier gefangen halten kannst? Hast du den Arsch offen? Ich lasse mich sicher nicht von irgendeinem Lackaffen gefangen halten! Brüllte sie und zeigte dabei spitze Schneidezähne. Allerdings ließ ihr Wutanfall den Hausherrn unbeeindruckt. Du bist keine Gefangene, sondern ein Gast. Gäste lädt man ein und verschleppt sie nicht! Myra breitete ihre Arme aus und deutete so auf das verdeckte Glas um sich herum. Und man sperrt sie nicht in... in... das hier! Fuck! Das ist ein beschissenes Gefängnis! Ich konnte mir nicht sicher sein, wie du beim aufwachen reagieren würdest, weswegen ich dich hierher gebracht habe. Es diente zur deine Sicherheit, damit du nicht desillusioniert durch das Anwesen läufst und dir möglicherweise noch etwas tust. Nach wie vor blieb der Mann ruhig und seine Stimme besänftigend. Er wollte nicht streiten, doch sah auch er langsam, dass eine zornige Myra wohl kaum zu bändigen wäre. Wohl eher zu deiner scheiß Sicherheit! Ich sag das jetzt nur einmal, also: lass mich auf der Stelle gehen, sonst wirst du es mit zwei gebrochenen Beinen bald nicht mehr können! Du kannst mich komplett am Arsch lecken mit deinen Wünschen! Ich bleibe nicht hier und zwingen kannst du mich ganz sicher nicht! Knurrte das Mädchen nun und machte bedrohliche Schritte auf Mitumial zu. Jegliche Wärme wich auf den Gesichtszügen des Mannes und seine Augen schienen die Spitzohrige wie Messer zu durchbohren. Hinter seinem Rücken holte er eine kleine Apparatur hervor und zeigte sie dem Mädchen. Du wirst bestimmt schon den Reif an deinem Hals bemerkt haben. Reflexartig packte sich Myra an den Hals und stellte entsetzt fest, dass sich tatsächlich eine Art metallener Ring um diesen befand. Wie konnte sie das vorher nicht bemerken? Vielleicht, weil andere Bedürfnisse im Vordergrund standen. Das ist moderne Technik, meine Liebe. Eine kleine Menge an Betäubungsmittel ist in dem Ring enthalten, das dir bei Signal injiziert wird und dich innerhalb weniger Momente friedlich einschlafen lässt. Das Signal kann entweder über diese Fernsteuerung manuell aktiviert werden, oder wenn du dich zu weit von der Übertragung entfernst. Flucht ist daher sinnlos, denn das Signal reicht maximal bis zum Rande des Grundstückes. Und mit roher Gewalt brauchst du auch nicht versuchen den Halsreif zu entfernen. Er ist aus einer der stärksten Metalle gefertigt. Bei jedem weiteren Wort wurden Myras Augen größer und ihr Mund öffnete sich immer weiter. Das konnte er nicht ernst meinen. Ein Witz, nichts weiter. Doch als sie an dem Reif zu zerren begannen, sah man ihr den Horror direkt an. Er bluffte nicht. Sie konnte den Ring zumindest nicht ohne Hilfsmittel los werden. Aber das Mädchen sah dennoch ihre Chance. Wenn sie nur bei dem Signal bleiben brauchte, so müsste sie die Fernbedienung an sich nehmen. Drum schlug sie nach vorn wie eine Klapperschlange, doch ebenso schnell wich der Mann geschickt zurück und bewegte sich langsam Richtung Tür. Es gibt nur eine Regel für dich, Myra. Verhalte dich gut und zähme deine Aggressionen, dann wirst du auch mehr Freiheiten genießen. Mir liegt nicht viel daran, dich in diesem Glaskasten einzusperren. Doch wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass du hier niemandem auf freien Fuß schadest, dann bleibt mir nichts anderes übrig. Mit großen und schnellen Schritten folgte Myra Mitumial an die Tür, doch als sie diese erreichte befand er sich draußen und war mit einem leisen klacken verschlossen. Wütend schlug sie mit den Fäusten an die dicke Glaswand und eigentlich waren es nur wenige Zentimeter, durch welche die beiden getrennt waren. Mir gefällt das selber nicht. Mir wäre es auch lieber, wenn du dich frei in meinem Anwesen bewegen könntest. Aber so stellst du für alle anderen noch eine zu große Gefahr dar und ich kann nicht rund um die Uhr auf dich aufpassen. So ist es für alle das Beste. Zumindest vorerst. Jetzt werde ich dir Zeit zur Beruhigung geben und damit du dich mit dieser neuen Situation arrangieren kannst. Dann wirst du auch mehr zum eigentlichen Grund deines Aufenthaltes erfahren. Wenn auch seine Worte so klingen mochten, das wahre Bedauern fehlte in der Stimme. Rasend hämmerte die Schwarzhaarige mit den Fäusten an die dicke Glastür, bis sie ihr selbst schmerzten. LASS MICH HIER RAUS, DU ELENDER HUREN-BASTARD! Ich lasse mich nicht einsperren und ich werde hier raus kommen, das schwöre ich! Und wenn ich dafür den ganzen Kasten hier komplett auseinander nehmen muss! Schrie sie aus vollem Halse, doch drang ihr Schreien ebenso nur gedämpft durch das Glas, wie die Worte des Mannes zuvor. Er zog derweil an einer Kordel, welche den schweren Vorhang langsam zur Seite zog und sich Myras neue Umgebung offenbarte. Bereits bei den ersten Anblicken verblasste die Wut und blanker Schrecken wandelte ihr Gesicht weniger Augenblicke zu einer mit Furcht erfüllten Fratze. Die Augen herab gesenkt, die Schultern angehoben, sah sie sich um wie ein verschrecktes Kaninchen. Felle, ausgestopfte Tiere, seltsame Hörner und Zähne standen oder hingen in Vitrinen aufgereiht in dem beinahe Saal großen Raum. Die meisten Wesen oder Teile von Wesen hatte die Nukenin nie zuvor gesehen. Ein absolut grausamer Anblick, denn sie verstand nun, was sie ihm Gesamtbild hier machte. Myra war wie all diese Trophäen ebenfalls eine aufgestellte Rarität. Stück für Stück begriff sie auch, was der Ort und diese Person im Zusammenhang bedeuteten. Und wenn ihre Vermutung stimmte, dann befand sich die Spitzohrige in Anwesenheit einer Person, die zumindest auf den Schwarzmärkten einen legendären Titel genoss. Du... bist der Headhunter. Und das hier ist deine... Sammlung? Das bin ich also für dich? Eine weitere, seltene Trophäe, die du in deinem Leichenkeller verstauben lässt! Mittlerweile hatte Mitumial auch von dem Glaskasten etwas Abstand eingenommen. Nach wie vor schien er die Ruhe selbst, seine Gesichtszüge emotionslos in Anbetracht der völlig aufgewühlten Myra. Nein. Ich bin nicht der Headhunter. Dieser Mann ist seit vielen Jahren tot. Ich bewohne nur sein Anwesen und lasse es nicht verkommen. Und du bist keine neue Trophäe. Nur eine Person, die er und ich schon seit langer Zeit suchten. Verwirrung stand Myra bei diesen Worten im Gesicht. Doch der Mann wandte sich nun zum gehen. Lass den Eintopf nicht zu kalt werden. Warm schmeckt er deutlich besser. Waren seine letzten Worte, ehe er den Raum verließ und Myra völlig allein zwischen all den Leichenteilen zurück ließ.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Do 8. Mär 2018, 00:40

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Er hatte recht. Warm schmeckte der Eintopf tatsächlich besser. Doch beim Hungergefühl ließ sich das Mädchen nicht lumpen. Mit angezogenen Beinen, das Gesicht in den Knien verbogen, saß Myra in absoluter Stille auf ihrer Matratze. Zur einen Seite des Raumes lag ein Stuhl, welchen sie kurz nach Mitumials verschwinden wieder und immer wieder gegen das Glas geschmettert hatte, bis es dem Stuhl ein Bein abriss. Die Scheiben hingegen hatten nicht mal Kratzer, wie es schien. Auch ihre Hände hatten sehr gelitten. An den Knöcheln klebte getrocknetes Blut und einige Finger waren blau angelaufen. In ihrem Rausch wagte sie es aber nicht, das gute Essen zu verschwenden, sondern nahm es zur Beruhigung an. Wenn sie selbst mit dem Mobiliar nicht durch das Glas kam, würden es die Brötchen mit annehmbarer Wahrscheinlichkeit auch nicht. Da waren sie besser in ihrem Magen angesiedelt. Einige Zeit hatte Myras Wutanfall auch gedauert. Sie schrie, schimpfte und tat alles daran, sich in ihrem Wunsch nach Freiheit mehr zu schaden, als diesem Ziel auch nur einen Schritt näher zu kommen. Irgendwann gab sie sich geschlagen. Der Stress und der Zorn wirkten sich nicht auf ihren Appetit aus, und so tat sie das einzige, was ihr blieb: essen. Doch nun gab es nichts mehr, womit sie diese unangenehme Lage verbessern könnte. Und statt weiter zu wüten saß sie einfach da. Geschlagen und frustriert. Irgendwie musste es einen Weg aus diesem Glaskäfig geben. Leider hing das einzige Schloss außerhalb, die Tür öffnete sich auch nach außen. Sprich könnte sie da nicht mal mit den Angeln hebeln. Die Luftlöcher im Glas waren auch nur genau das: Luftlöcher. Und ihre komplette Ausrüstung fehlte. Vermutlich ebenfalls irgendwo im Anwesen versteckt. Einzig blieb daher, den Mann zu über rumpeln. Vielleicht musste Myra da nur auf eine günstige Gelegenheit warten. Das nervte sie mitnichten am meisten. Abwarten. Und ihren Zorn zügeln.

Während sich ihre Gedanken vollkommen um den Plan einer möglichen Flucht drehten, bemerkte Myra nicht, wie sie leise Gesellschaft bekam. Ein kleines Mädchen, mit braunen, wilden Locken und in ein Kimono ähnliches Kleid gekleidet, drückte mit großen, neugierigen Augen ihr süßes Stupsnäschen an die Glasscheibe. Links und rechts von ihr lagen die Hände ebenfalls daran. Papa hat wirklich eine Elfe gefunden! Verschreckt riss Myra ihren Kopf hoch und realisierte zum ersten Mal die Anwesenheit der Kleinen. Aufgeregt und voller Freude machte sie kleine Hüpfer, aber keine Anstalten, sich auch nur ein Stück von der Glasscheibe zu entfernen. Die Ohren irritiert herab gesenkt, starrte Myra das kleine Mädchen nur verwirrt an. Bei ihren nächsten Worten drehte sie sich zur Hälfte um. Komm, Marlon! Komm gucken! Es ist eine Elfe! Eine wirkliche, echte Elfe! Das ist Papas Überraschung! Schnell! Mit diesen glänzenden, großen Augen starrte sie die perplexe Myra weiterhin an, welche auf ihrer Matratze nur ein Stück zurück gewichen war. Wir sollen hier nicht rein. Das hat er extra gesagt!Ertönte eine pubertäre, jungenhafte Stimme und daraufhin stand auch ein Jugendlicher neben dem Kind. Sie besaßen eine unverwechselbare Ähnlichkeit, angefangen bei der Haarfarbe und den wilden Locken auf seinem Kopf. Geschwister. Auch er war nur in einfache Sachen gekleidet, doch ähnlich dem Mädchen wirkten die Sachen etwas feiner, als Myra es gewohnt war. Bei Myras Anblick stand ihm der Mund offen und wie seine vermutlich jüngere Schwester legte er die Hände an die Scheibe und fixierte die Schwarzhaarige mit ihrem Blick. Wow. Tatsächlich. Eine Elfe... Flüsterte der Junge mit zweifelhaften Stimmbruch. Im nächsten Moment verzog er aber etwas enttäuscht den Mund. Myra begab sich nun wieder auf ihre Füße und kam langsam auf die beiden zu. Ich hab' sie mir hübscher vorgestellt. Und... größer. Verständnislose Falten zeigten sich auf Myras Stirn und sie zischte abfällig durch ihre Zähne. Das kleine Mädchen wippte mit ihren Füßen immer wieder auf und ab. Sie ist schon irgendwie... ein bisschen anders. Mama hat immer gesagt, Elfen wären große und grazile Schönheiten mit blasser Haut und seidenem Haar. Aber du siehst gar nicht danach aus. Nur die Ohren stimmen. Und dann noch die komischen Tattoos.Er beäugte die Nukenin misstrauisch. Sind die wirklich echt? Die Schwarzhaarige verdrehte die Augen. Als wäre die Zelle nicht schon entwürdigend genug. Da musste sie sich auch noch von diesen Drecksbälgern schikanieren lassen. Wenn ihr eine Elfe wollt, dann geht die in irgendeinem tollen Bilderbuch begaffen! Aber lasst mich in Ruhe! Fauchte sie die Kinder nun ruppig. Im ersten Moment wirkten sie etwas verdutzt, wechselten Blicken zwischen sich und Myra. Dann verschränkte der Junge seine Arme vor der Brust und hob trotzig das Kinn an. Also sind sie nicht echt? Der jüngeren Schwester stand diese Befürchtung im Gesicht geschrieben und sie zupfte flehend am Ärmel ihre Bruders. Sag das nicht! Myras Auge zuckte leicht und sie mahlte ihre Zähne aufeinander. Komm doch her und überzeuge dich selbst von ihrer Echtheit! Sie ließ ihre Ohren kurz auf und abgehen. Myra hoffte, die beiden so zu einer Dummheit zu provozieren. Neugierige, dumme Kinder. Vielleicht waren sie die Chance, auf die Myra wartete. Die Kleine nahm auch direkt das Schloss an der Tür in beide Hände und sah es sich an. Meinst du Papa gibt uns den Schlüssel? Panisch gestikulierte der Junge wild. Bist du irre? Er wollte schon nicht, dass wir überhaupt in den Trophäenraum gehen! da gibt er uns ganz sicher nicht den Schlüssel! Wenn wir lieb fragen bestimmt! Ein leises klatschen ertönte, als die Hand des Jungen in seinem Gesicht landete.

Hinter ihnen war nun eine dritte, ebenfalls Myra unbekannte Stimme zu hören. Hier seid ihr! Verdammt ich könnte euch beide erwürgen! Erschrocken drehten sich die Geschwister beinahe zeitgleich um, und die Nukenin durfte nun wohl eine weitere Schwester kennen lernen. Auch sie hatte das unverwechselbar lockig-krause und übervolle Haar. Müsste Myra schätzen, wäre sie ungefähr in ihrem Alter. Vielleicht die Älteste. Papa hat gesagt wir dürfen hier so lange nicht rein, bis er was anderes sagt! Wisst ihr wer den Ärger bekommt, wenn ihr etwas macht, was ihr nicht sollt? Ich! Weil ich aufpassen soll! Definitiv die Älteste. Schuldig schauten die Jüngeren zu Boden, wenn die kleinste schnell auf Myra deutete. Aber schau mal, Janah! Das ist eine Elfe! Eine echte! Und sie kann uns nicht mal was tun! Vorsichtig und argwöhnischer Miene trat die junge Frau ebenfalls näher an das Glas heran. Sie musterte Myra, speziell ihr Gesicht. Dann ließ sie die Augen wandern, begutachtete den Glaskasten. Vater hat dich hier eingesperrt? Die Frau klang ungläubig. Als würde sie ihrem Vater das nicht zutrauen. Ein bitteres Lächeln bildete sich auf Myras Gesicht. Toll, oder? 'N Klasse Daddy habt ihr, der einen Menschen einsperrt wie Vieh. Die Nukenin trat näher an das Glas heran, sodass praktisch nur die Scheibe sie von den Kindern trennte. Das... ist eigentlich nicht Vaters Art. Die Älteste blieb verunsichert und schaute zu ihrem jüngeren Bruder, der nur mit den Schultern zuckte. Myra legte ihre lädierten Hände an das Glas und sah sie drei eindringlich, aber bittend an. Wenn du das selber nicht gut findest, dann lass mich raus! Es ist unmenschlich, mich hier einzusperren. Und wegzuschauen. Ja! Rief die jüngste enthusiastisch und riss die Arme in die Höhe. Nein! Kamm die prompte Response von der Frau. Vater hat bestimmt seinen Grund dazu. Es gefällt mir nicht, aber ich tue so lange nichts dagegen, bis er sich erklärt. Und jetzt sollten wir gehen. Wenn Vater uns hier erwischt kriege ich wieder den Ärger und darauf habe ich wirklich keine Lust! Myra bemerkte, wie Janas Blicks kurzzeitig zu dem zertrümmerten Stuhl wanderte. Das Mädchen war nicht dumm, sie ahnte was. Daraufhin verfinsterten sich die Züge der Spitzohrigen deutlich. Derweil fummelte die kleinste am Schloss, bis ihre Schwester sie grob davon wegriss. Finger weg! Wir gehen jetzt! Trotzig wand sich die Kleine aus dem Griff und ihre Stimme nahm einen nörgelnden Ton an. Ich will aber, dass sie raus kommt! Ich will ihre Ohren anfassen! Sie wurde lauter, weswegen sich nun auch der Bruder wieder einmischte. Nicht so laut, Hamari! Die anderen hören uns sonst noch! Du wirst sicher später noch die Gelegenheit dazu haben. Aber jetzt nicht! Stur stampfte die jüngste auf den Boden. Ich will aber jetzt!

Was habe ich euch zum Trophäenraum gesagt? Sie alle drehten sich um. Myra hatte das nicht nötig, machte aber einen Schritt zur Seite, um den Neuankömmling sehen zu kennen. Das Mädchen zeigte ihre Schneidezähne und verzog das Gesicht zu einer Fratze. Nahe der beiden großen Eingangstüren stand Mitumial. Heeeyyy Daddyyy... Der Junge lachte nervös, seine ältere Schwester stöhnte leise auf. Ganz toll. Er kam gemächlich auf seine Kinder zu. Sagte ich nicht, ihr sollt euch von dem Raum fernhalten? Janah. Ich habe nur einmal nicht hin gesehen und sie waren weg! Warum muss ich eigentlich aufpassen? Kann das nicht der Schrank machen? Oder schließ' die Tür ab, wenn du nicht willst, dass die beiden hier einfach rein spazieren. Die junge Dame wurde direkt abwehrend, wollte die Schuld nicht wegen ihrer Geschwister auf sich nehmen. Auf den letzten Metern lief Hamari dem Mann entgegen und klammerte sich sofort an seine Seite. Papa! Lässt du die Elfe raus? Ich möchte ihre Ohren anfassen! Mitumial legte seiner Jüngsten einen Arm um die Schultern und drückte sie sanft an sich. Seine folgenden Worte waren voll väterlicher Liebe. Noch nicht, mein kleiner Spatz. Aber bald. Zwar sah sie ihn mit großen, flehenden Augen an, aber das sollte nichts an seiner Meinung ändern. Er wandte sich seiner ältesten zu. Hakko ist gerade mit der Aufnahme der Lieferung beschäftigt. Und du weißt, dass ich den Trophäenraum niemals abschließen. Es war nur für ein bis zwei Stunde, Janah. Marlon, von dir erwarte ich eigentlich auch, dass du es besser weißt. Eine einfache Bitte, dass ihr den Raum nicht betretet, bis ich es sage. Nun wirkte die junge Frau gar etwas empört und schenkte ihrem Bruder einen vorwurfsvollen Blick. Sie. Sind.Weg gelaufen. Er hob abwehrend die Hände. Ich bin nur Hamari nach! Alle Blicke wanderten zu dem kleinen Mädchen, welche jeden mit großen Rehaugen ansah. Mitumial fuhr seiner Tochter durch das lockige Haar. Darüber reden wir nachher noch. Und jetzt raus mit euch. Meine Anweisung gilt immer noch. Ich will euch nicht mal in der Nähe der Eingangstür sehen, bevor ich etwas anderes sage. Mit seinem Kopf gab er Janah ein Zeichen, die beiden jüngeren vor die Tür zu bringen und er schob Hamari auch ein Stück in ihre Richtung. Aber... War ihr letztes Wort als Portest, dann nahm ihre ältere Schwester sie an die Hand. Wie von ihrem Vater verlangt verließen die drei den Raum, hingegen der Mann zurück blieb und ihnen nachsah, bis die beiden Türen in Schloss fielen.

Die Hände hinter dem Rücken zusammen gelegt wandte er sich zu Myra um, welche nach wie vor nahe an der Glasscheibe stand und ihn grimmig fixierte. Er trat einige Schritte an den Käfig heran, bis er unmittelbar davor stand. Konntest du dich mittlerweile beruhigen? Zwar blieb seine Stimme ruhig, doch war die Wärme, mit welcher er zuvor zu seinen Kindern sprach, beinahe vollkommen verschwunden. Als Antwort schlug die Nukenin ihre Faust gegen die dicke Scheibe, doch ließ ihn das nicht mal blinzeln. Dafür allerdings etwas anderes. Mitumials Stirn runzelte sich beim genaueren hinsehen von Myras Händen. Was hast du mit deinen Händen angestellt? Eine Spur von Sorge zeichnete sich in seinen Zügen ab. Komm doch rein und ich zeige dir was! Fauchte das Mädchen und wiederholte ihren Schlag, dieses Mal mit etwas mehr Kraft. Dies ließ eine der blutigen Krusten aufplatzen und für einen Moment sah man der Spitzohrigen den Schmerz deutlich an. Der Hausherr atmete aus und schüttelte sanft den Kopf. Du bist ein dummes Mädchen... Janah? Rief der Mann und drehte sich zu der Eingangstür um. Verwirrt schaute Myra an ihm zu der Tür vorbei. Erst bei genauerem hinsehen bemerkte sie, dass die Tür noch einen knappen Spalt offen stand. Janah ich weißt, dass du an der Tür stehst und lauschst. Und deswegen werden wir später auch noch streiten. Aber jetzt kannst du mir den Gefallen tun und Tamaru aufsuchen. Sag ihm er soll herkommen und seine Sachen mitbringen. Ich benötige hier seine Hilfe. Es dauerte zwar einen Augenblick, doch dann hörten sie ein leises und behutsames klacken von der Tür.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Mo 12. Mär 2018, 12:19

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Die Salbe brannte heftig in den offenen Wunden, sodass Myra angestrengt ihre Lippen zusammen presste. Eher widerwillig ließ sie ihre Hände von dem Arzt behandeln, während Mitumial wachend daneben stand. Eigentlich hatte Myra sich das anders vorgestellt. Als der Mann mit seinem Koffer in den Raum kam, sah die Schwarzhaarige ihre Chance zur Flucht. Nur ein Zivilist schien der Hausherr auch nicht zwingend zu sein. Sie wollte die beiden mit Geschwindigkeit und ihrer Flinkheit übertrumpfen, aber zu schnell hatte Mitumial sie einfach am Hals gepackt und sie gegen das Glas gedrückt. Ein Reflex, wie das Mädchen vermutete, denn der Aufprall ließ sie für einen Moment Sternchen sehen. Und nun saß sie da. Sie hatten einen neuen, zweiten Stuhl heran geholt und Tamaru, offensichtlich der Hausarzt dieser Familie, saß der Spitzohrigen gegenüber und versorgte die geschundenen Hände. Du kannst froh sein, dass du dir nichts gebrochen und nur Prellungen an den Fingern hast. Wenn du die Hände schonst, wird das schnell verheilen. Vorsichtig legte der Mann die Verbände so an, dass Myra nach wie vor ihre Finger bewegen konnte. Zwar waren sie nun deutlich eingeschränkt und Taschendiebstahl war die nächste Zeit wohl nicht mehr möglich, aber sie könnte noch einigermaßen greifen und mehr brauchte das Mädchen in ihrer Misere nicht. Myra sagte nichts, ihre Augen folgten nur den Bewegungen des Arztes und manchmal schielte sie auch zu Mitumial hoch. Tamaru seufzte und schüttelte den Kopf. Kaum zu glauben, dass du wen angeschleppt hast, der genauso stoisch wie du ist. Sie beide legten auf ähnliche Weise die Stirn in Falten und schienen diese Aussage nicht zwingend gut aufzufassen. Ähnlichkeiten? Niemals. Zumindest aus Myras Sicht. Der ältere Mann schien seine Fehler doch eher einzusehen. Nachdem Myras verbunden waren, ballte sie die immer wieder zu Fäusten und streckte die Finger, bis der Arzt ihre Hände vorsichtig in seine nahm. Sei jetzt vorsichtig damit. Deine Hände sind in einem empfindlichen Zustand und im Zweifel könntest du dir Sehnen reißen oder Knochen brechen. Schone sie. Und wenn kontinuierliche Schmerzen auftreten, dann muss ich mir das direkt ansehen. Jetzt können sich auch ganz schnell die Nerven entzünden, wenn du nicht aufpasst. Mit trotzigem Blick riss sie sich fast schon aus dem Griff des Arztes los und legte die Hände einfach vorsichtig in ihren Schoß. Abermals seufzte der Mann etwas frustriert und räumte die genutzten Sachen zurück in seinen Koffer. Vielen Dank, Tamaru. Der Mann stand von seinem Stuhl auf und strich sich den Mantel glatt. Nicht dafür. Ich werde mir dann die Lieferung ansehen. Wenn was ist, weißt du wo du mich findest. Sein Blick schnellte noch kurz zu der stummen Schwarzhaarigen und dann bewegte er sich mit schnellen Schritten aus dem Raum.

Eine bedrückende Stille herrschte kurz nachdem sich die Tür geschlossen hatte. Myras Augen musterten ihre verbundenen Hände und mahlte leise mit dem Kiefer. Mitumial atmete hörbar aus und aus de Augenwinkel bemerkte die Nukenin, wie der Mann um sie herum ging und nun selbst auf dem Stuhl Platz nahm. Für einen Moment fixierten sie einander schweigend. Eine unangenehme Kälte hing zwischen in der Luft. War es das wirklich Wert? Brach der Mann mit ruhiger, beinahe sanfter Stimme die Stille und legte den Kopf leicht schräg. Du hast nun gewütet und randaliert, und dich dabei selbst verletzt. Hat das wirklich dabei geholfen, deiner Wut Luft zu machen? Fühlst du dich nun ruhiger? Die Muskelregion um Myras Nase begann leicht zu zucken und ihre Kiefer spannten sich an, als wolle sie ein Stück Holz damit zerbeißen. Kochender Zorn stieg in dem Mädchen wieder auf und ihrem Blick konnte der Mann Hass entnehmen, den sie für ihn empfand. Doch statt los zu brüllen oder anderweitig diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen, ließ Myra den Kopf sinken und zischte spöttisch durch ihre Zähne. Klar doch! Ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, um zur Ruhe zu kommen, wie ein verschlossener Glaskasten und darin zu sitzen, wie eine beschissene Ausstellpuppe. Natürlich reagierte sie so. Der Familienvater brauchte nichts anderes erwarten. Bisher glichen sich ihre Reaktionen immer aufs Neue. Mit Wut kam der Sarkasmus. Und damit auch die Gewalt. Du trägst so viel Zorn in dir und obwohl du keine Hehl daraus machst, ihn in jeder erdenklichen Weise auszulassen, schaffst du es dennoch nicht dich davon zu befreien. Ich frage mich nur warum. Wegen was bist du so wütend, dass du selbst die Entstellung deiner eigenen Hände in Kauf nimmst? Auf diese Worte schrumpften Myras Pupillen zu winzigen Punkten und ihre Hände verkrampften sich zu Fäusten. Der Schmerz war deutlich spürbar, aber heizte das nur die Wut weiter in ihr an. Myras Stimme wurde nun lauter und ihr Gesicht verzog sich zu einer Fratze. Das fragst du dich wirklich? Du hast mich mit deinem Verfolger terrorisiert und entführen lassen! Du hast mich hier eingesperrt! Du hast mir meine Freiheit weggenommen und willst mich nicht gehen lassen! Und dann fragst du dich noch, warum ich so scheiße wütend bin? Mitumial blieb unbeeindruckt obgleich ihrer entschieden aggressiver Haltung. Sein Blick schien voller Ruhe. Vielleicht hoffte er sie mit seiner Ausgeglichenheit beruhigen zu können, doch schien eher das Gegenteil der Fall. Schlussendlich stand der Mann auf und trat an die Glasscheibe heran. Sah durch dieser, wie durch ein Fenster. Ich glaube nicht, dass es nur das ist. Oder hauptsächlich das. Du kämpfst mit anderen Schwierigkeiten und weil du keine Lösung dafür findest, bist du mit dir selbst unzufrieden. Hinter sich hörte der Mann ein dumpfes aufschlagen und er wandte sich zu der Spitzohrigen um. Ihre Faust lag geballt auf dem Tisch und sie stand nun ebenfalls auf. Oh klasse! Mach weiter! Erzähl mir ruhig mehr Dinge über mich, die ich scheinbar selber noch gar nicht weiß! Du scheinst mich ja richtig gut zu kennen, um das einschätzen zu können! Ich war sicher ein guter Gesprächspartner, wie ich hier schlafend in meinem Käfig lag! Eine Regung zeigte sich auf dem Gesicht des Hausherrn. Er verzog dieses beim Anblick, wie Myra weiterhin mit ihren verletzten Händen umging. Du hast den Arzt gehört. Sei vorsichtig mit deinen Händen, sonst ziehst du dir entschieden schlimmere Verletzungen zu, als die Platzwunden und Prellungen! Sie kam näher und wurde abermals lauter, brüllte nun beinahe. Was kümmert dich das überhaupt? Bisher bin ich doch eh nur ein verkacktes Ausstellungsstück in deiner beschissenen Sammlung! Das Mädchen holte zum Schlag aus und auf halbem Wege packte er sie am Handgelenk. Myra zerrte, doch hielt er gut dagegen. Weil ich dich nicht ewig hier festhalten werde! Auch er wurde nun in seiner Stimme lauter und nachdrücklicher.

Seine Worte trafen Myra überraschend. Augenblicklich verschwand ein Teil der aufgestiegenen Wut in ihr und ihre Ohren stellten sich neugierig auf. Dennoch befreite sie sich mit einem Ruck aus dem Griff, was Mitumial auch zuließ. Sie fragte nun, deutlich ruhiger: Was meinst du? Der Familienvater nahm wieder eine gerade Haltung ein und sah zu der Nukenin herab. Es war nie meine Absicht, dich hier bis ans Ende deiner Tage festzuhalten. Du wirst diesen Ort bald wieder verlassen können und deine so sehr liebende Freiheit vollends zurück erhalten. Aber bis dahin bleibst du und es liegt in deiner Entscheidung, ob du in dieser Zeit ein Teil des Anwesens wirst und mit den Leuten hier lebst, oder du einsam in dieser Zelle sitzt, weil du jedem anderen hier gefährlich bist. Und wenn du gehst, will ich aus dir keinen Krüppel gemacht haben. Du sollst gehen können, wie du gekommen bist. Sichtlich verwirrt starrte Myra den älteren Mann vor sich an. Tatsächlich fehlten ihr die Worte. Zu viele Fragen wanderten nun durch ihren Geist, aber keiner fand seinen Weg auf ihre sonst so mitteilungsbedürftige Zunge. Insgesamt verstand sie das alles einfach nicht. Es ergab keinen Sinn. Warum bin ich dann überhaupt hier? Ich meine... ich soll kein Teil dieser makaberen Sammlung sein und du willst mich wieder gehen lassen. Warum nicht gleich? Brauchst du mich für irgendwas und wenn das erledigt ist, bin ich frei? Dies schien dem Mädchen am nahe liegendsten. Irgendeine Aufgabe, vermutlich keine ungefährliche. Sonst hätte er nicht all die Strapazen auf sich genommen. Den Grund deines Aufenthaltes hier wirst du bald erfahren, aber jetzt noch nicht. Du wirst dich noch ein klein wenig gedulden müssen und daran kann ich nichts ändern, auch wenn ich es mir wünsche. Myra verengte die Augen. Sah sie da eine Spur von Traurigkeit in seinem Antlitz aufblitzen? Ganz verstand sie die Zusammenhänge noch nicht. Warum diese sinnlose Geheimniskrämerei? Sag's doch einfach. Eine seiner Augenbrauen zuckte in die Höhe. Was ist mit deiner Familie? Wo ist sie? Hä? Perplex starrte sie ihn an, versuchte schlau aus der Frage zu werden. Ich hab keine Familie. Was hat das damit zu tun? Es folgte nicht direkt eine Antwort, stattdessen schien er das Mädchen regelrecht zu mustern, ehe Mitumial den Kopf zur Seite legte. Siehst du? Wir beide haben etwas, was wir beschützen wollen und worüber wir deswegen nicht sprechen. Der Familienvater ging an dem sichtlich verwirrten Mädchen vorbei und sammelte das benutzte Geschirr auf. Sei dir einfach sicher, dass meine Kinder ein Grund sind. Sie wollten schon immer jemanden wie dich sehen. Jemand, der aussieht wie die in Büchern beschriebenen Elfen. Myra verdrehte genervt die Augen und stieß einen lauten Atemzug aus. Oh for fuck's sake! Ich bin keine beschissene Elfe! Die Leute sollen endlich mal aufhören mit den Bullshit Geschichten! Es gibt keine Elfen! Mag sein. Aber es ändert nichts an deinem Äußeren. Mit den Tellern und der Schale in den Händen ging er in Richtung Glastür. Ich habe keine Antwort darauf, was du bist. Und für jetzt spielt es auch in sofern keine Rolle außer, dass es mir für meine Kinder in die Hände spielt. Vielleicht finden du oder ich irgendwann Antworten darauf, auch wenn du sie vielleicht nicht hören willst. Ich bin einfach nur ein Mensch, okay? Mit... Besonderheiten. Aber damit rennt doch heutzutage jeder rum! Was dieses Thema anbelangt wurde Myra direkt abwehrend. Sie fuhr ihre emotionalen Barrieren hoch und blockte alles in Richtung ihrer Herkunft ab. Abermals schien Mitumial die Nukenin aufgrund ihrer Reaktion interessiert zu mustern. Er ließ die schwere Tür aufschwingen und deutete hindurch. Also? Willst du nun hier bleiben oder versuchen, dich ein wenig einzuleben? Sprachlos blickte Myra für einen Moment die Tür an. Sie machte einige Schritte darauf zu, bis sie kurz vor dem Rahmen stand und schaute wieder misstrauisch zu Mitumial hoch. Ich kann mich hier frei bewegen? Ja. Und wenn diese Sache wegen der ich hier bin geklärt ist, dann kann ich wieder gehen? Richtig. So lange du dich nicht aggressiv verhältst, kannst du dich auf meinem Anwesen bewegen und mit den Leuten sprechen. Hieß für Myra nur durch halten. Sie war wider ihres Willens hier und nun könnte sie nur das Beste aus der Zeit machen. Sie wollte die definitiv nicht in dieser Zelle verbringen. 'Kay. Dann haben wir 'n Deal. Sie war nicht zufrieden damit und das sah der Mann ihr auch direkt an. Dennoch, als sich das Mädchen umdrehte und ihren ersten Schritt Richtung Freiheit machte, deutete sich ein kleines Lächeln auf ihren Lippen an. Aber seine Hand packte die Spitzohrigen noch an der Schulter und hielt sie an Ort und Stelle. Die hier lebenden sind beinahe alle Zivilisten. Du wirst keine Gewalt zeigen. Niemals. Nur leicht drehte Myra den Kopf, um ihre spöttische Frage zu stellen. Ach? Und wenn ich angegriffen werde? Soll ich mich verprügeln lassen? Dich wird niemand angreifen. Zumindest nicht so, dass es dir gefährlich werden könnte. Und wenn doch, ja. Du darfst dich verteidigen. Aber richte dabei keine Schäden an. Lebe mit den Menschen hier und zügel deine ganze Wut. Sonst wirst du zwischen dem Glas hier wieder aufwachen und hier bleiben. Hast du mich verstanden? Indirekt verwies auf ihr Halsband mit dem Nervengift darin. Myra knirschte leicht mit den Zähnen. Zwar könnte sie sich bewegen, aber sie war dennoch eine Gefangene. Aber welche Alternative hatte sie schon? So kamen ihre nächsten Worte voller Widerwillen über die Lippen. Sie musste sie regelrecht hervor pressen. Ja, Sir. Für einen Moment festigte sich auf unangenehme Weise die Hand auf ihre Schulter, ehe sie sich lockerte und gänzlich von Myra abließ. Mitumial schritt an ihr vorbei. Gut. Komm erst mit mir. Ich werde dich Rita vorstellen und sie wird dir ein freies Zimmer zeigen, dass du für die Zeit beziehen kannst.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Sa 17. Mär 2018, 01:09

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Dass du für die Zeit beziehen kannst. Myra lag mit dem Rücken auf einem breiten, weichen Bett und starrte die Decke über sich in aller Stille an. Für wie lange sollte sie das Zimmer denn beziehen? Es war nun der zweite Tag. Seitdem Mitumial sie aus dem Glaskasten ließ, hatte die Schwarzhaarige die Zeit für die eigene Hygiene genutzt und sich im Anwesen umgesehen. Ziemlich groß und pompös. Und ziemlich viele Leute liefen hier rum. Einige davon schon etwas älter, die wohl dem vorherigem Besitzer noch dienten. Der Familie schaffte Myra es nicht aus dem Weg zu gehen, so wurde sie manchmal von der kleinen irgendwohin gezerrt oder durfte sich dass dumme Gestotterte von dem Jungen anhören. Und jeder von den hier Lebenden und Arbeitenden hielt über den Aufenthaltsort des Anwesens dicht. Eine Tatsache, die Myra am meisten störte. Die Nukenin ahnte es bereits. Sobald sie gehen durfte, zog man ihr eine drüber und sie würde mitten im Nirgendwo wieder aufwachen. Mitumial nahm es zumindest ernst mit seinen Kindern und allen anderen. Vom Hausherrn sah sie in den letzten zwei Tagen nicht viel. Manchmal erschien er wie aus dem Nichts und dann verschwand er, sodass selbst die ganzen Angestellten nicht damit heraus rückten, wo er sich versteckte. Alles ganz ominös. Natürlich hatte sich das Mädchen auch nach ihrer Ausrüstung umgesehen und da sie keine Spur davon fand, auch danach erkundigt. "Sicher verwahrt", war die Antwort. Was auch sonst? Zwar war das Anwesen groß und bot jedem ausreichend Platz, doch blieb es für die Nukenin weiterhin ein Gefängnis. Der Garten war aber schön. Wenn es keiner sah, suchte sie Mittel und Wege sich von dem Halsreif zu befreien, aber es bot sich einfach keine Chance. Es mochte ein Schloss haben, aber mit gewöhnlichen Nadeln bekam sie es nicht geknackt. Vermutlich ebenfalls eine Spezialanfertigung. Wenn nicht mit der makaberen Leichenausstellung, womit verdiente Mitumial dann sein Geld? War er auch ein Shinobi? Manche Reflexe ließen auf Myras Annahme schließen. Sie konnte sich aber nicht eindeutig sicher sein. Und nachdem sie das Anwesen erkundet hatte, blieb ihr nun nichts anderes, als zu warten. Noch hatte er sie nicht wegen dem Grund ihres Aufenthaltes aufgeklärt. Langsam hatte Myra auch genug davon, der Kleinen immer wieder aufs neue zu erklären, dass sie keine Elfe sei. Weswegen sie sich nun einfach in ihrem Gemach verschanzte und still abwartete. Gäbe es was wichtiges, würde man sie aufsuchen. Wenn nicht, hatte sie wenigstens ihre Ruhe. Myras Hände sahen auch deutlich besser aus. Der Hausarzt hatte sie sich jeden Tag mal angesehen und bisher zeigten sich keine konkreten Probleme mit den Verletzungen. Dennoch musste Myra sie schonen und viel anderes blieb ihr in dieser Lage auch nicht übrig.

Für die Zeit. Wie lange eigentlich? Wie lange sollte Myra warten? Wann war für Mitumial bald? Für gewöhnlich ließ Myra nicht so mit sich umspringen. Längst hätte sie sich ihren Weg frei geprügelt. Wenn dieser dumme Halsreif nicht wäre. Ohne ihn wäre eine mögliche Flucht längst nicht so sinnlos. Aber er brauchte nur einen Knopf drücken, die frischen Spuren verfolgen und schon würde er eine schlafende Myra vorfinden. Und hier wäre es einfach, ihren Spuren zu folgen. Sie war irgendwo im Gebirge mit dezentem Schneefall. So konnte sie einige Orte bereits ausschließen, doch zu viele standen noch für ihren möglichen Aufenthaltsort offen. War sie vielleicht noch in Tetsu? Tsuchi, oder Kaminari? Kaum einzuschätzen. Wie konnte Myra nur in einer solch aussichtslosen Lage enden? Und für was? Leises klopfen an der Zimmertür ließ Myras Nackenmuskulatur anspannen und sie richtete sich auf ihren Unterarmen abstützend im Bett auf. Mh? Auf ihre Reaktion öffnete sich die Tür und Mitumial stand im Rahmen. Er deutete das Mädchen zu sich. Komm mit. Die Stirn runzelnd schob die Schwarzhaarige sich vom Bett auf die Beine und tat, wie er wünschte. Sie folgte ihm aus dem Raum und schweigsam führte er das Mädchen die Gänge entlang. Anfangs dachte sie noch, er würde vielleicht mehr als nur die beiden Worte in ihrem Zimmer sagen, doch darin täuschte sie sich. Irgendwann entschied sie das Schweigen zu brechen. Was willst du? Wohin gehen wir? Mit einem Blinzeln nur schaute er zu der Spitzohrigen runter, ehe sein Blick wieder starr nach vorn gerichtet war. Ich will dir den Grund zeigen, warum du hier bist. Myras Ohren stellten sich bei diesen Worten gespannt auf. Wirklich? Na endlich! Länger hätte sie auch nicht warten können. Irgendwann betraten sie einen Korridor, der Myra zuvor noch fremd war. Rita tat gut daran, sie aus diesem Teil des Anwesens fern zu halten und hätte Mitumial das Mädchen noch länger warten lassen, so wäre sie vermutlich eines Nachts einfach heimlich in den Teil des Anwesens eingestiegen. So sollte sie auf regulärem Weg dem Geheimnis auf die Spur kommen.

Sie blieben vor einer Tür stehen und er klopfte höflich. Als eine weibliche Stimme aus dem Raum ertönte, trat er ein. Myra folgte Mitumial selbstverständlich, blieb aber bei dem sie erwartenden Anblick angewurzelt in der Tür stehen. Das Zimmer war groß und durch zwei riesige Fenster schien sanftes Sonnenlicht zwischen die Gardinen. An einem Rand des Raumes stand ein großes Himmelbett und darin lag eine Frau. Daneben saß eine weitere auf einem Stuhl und beobachtete irgendwelche Messwerte an einem merkwürdig piependen Gerät. Die Frau im Bett sah nicht nur für ihr eigentliches Alter ziemlich alt und schwach aus, sondern in ihren Nasenlöchern steckten auch seltsame Schläuche. Auf der anderen Seite vom Bett befand sich ein Gestell und daran ein mit Flüssigkeit gefüllter Beutel gehängt. Er war über einen weiteren Schlauch mit dem Handgelenk der Frau verbunden. Dieser Anblick verstörte Myra insofern, dass sie im ersten Moment regungslos stehen blieb und die Szenerie verarbeiten musste. Wie geht es ihr? Fragte Mitumial nun die Frau neben dem Bett und zog sich einen weiteren Stuhl heran. Sie presste kurz die Lippen aufeinander, nur kurz von dem Gerät aufsehend. Nicht besser, aber auch nicht schlechter. Mit einem zögernden Nicken nahm er Platz und legte behutsam seine Hand auf die bleiche der Frau. Sie regte sich zitternd unter der Berührung und schwerlich öffneten sich die Augen. Der Kopf drehte sich in Mitumials Richtung. Hallo, Liebste. Wie fühlst du dich? Er sprach zu der Frau mit einer Sanftheit und Liebe, wie Myra es nicht mal in Anwesenheit seiner Kinder kannte. Auf ihren Lippen zeigte sich ein sehr schwaches Lächeln und ebenso erschöpft erklang ihre Stimme. Müde. Wie immer. Ich habe heute besonderen Besuch mitgebracht. Komm näher und setz' dich zu uns, Myra. Er schaute in Myras Richtung, welche nach wie vor - etwas überfordert mit der Situation - im Türrahmen stand. Erst nach dieser Aufforderung bewegte sie sich langsam zum Bett hin. Würdest du uns bitte für einen Moment alleine lassen? Fragte er die junge Frau ihm gegenüber freundlich und sie stand mit einem Lächeln auf. Sicher doch. Sagt Bescheid, wenn etwas ist. Ich gehe so lange zu Tamaru. Natürlich. So verließ die Frau den Raum und Myra konnte ihren Platz auf dem Stuhl einnehmen. Nicht den Blick von der Frau im Bett abwendend, ließ sie sich auf den Stuhl langsam sinken. Als die Frau Myra zum ersten Mal erspähte, schien sie ungläubig und etwas Hilfe von Mitumial, richtete sie sich weiterhin an die Bettkante gelehnt auf. Elaine? Ich möchte dir Myra vorstellen. Ich habe lange nach ihr gesucht und sie endlich hierher bringen können. Nun da Myra etwas näher an der Frau war, wurde sie sich erst der eigentliche Blässe gewahr. Ihr Haar von der ihr bekannten Bräune schlug wilde und ausgedünnte Locken. Es musste wunderschön gewesen sein, wie so vieles an ihr. Bevor sie offensichtlich krank wurde. Die matten Augen konnten nicht von der Nukenin ablassen, bis sich die zittrige Hand Myras Gesicht suchte. Die kühle Finger berührten zaghaft das Gesicht der Schwarzhaarigen, während sie weiter nur reglos da saß und selbst nicht wusste, wie sie mit der Situation richtig umgehen sollte. Ein strahlen entwickelte sich auf Elaines Gesicht. Du bist wirklich echt. Und so wunderschön! Seit ich ein kleines Mädchen war träumte ich davon, jemanden wie dich einmal in natura vor mir zu haben. Und jetzt bist du hier! Myras Ohren sanken hinab, während ihr Blick kurz zu Mitumial wechselte. Der hatte aber in diesem Moment nur Augen für die kranke Frau. Bitte. Dürfte ich sie nur kurz berühren? Myra wusste sofort, was die Frau meinte. Mittlerweile sah sie die Zusammenhänge auch klar vor sich. Und gewissermaßen verstand sie es auch. Drum senkte das Mädchen nur wortlos den Kopf und ein leichtes zucken durchfuhr sie, als die Fingerspitzen hauchzart an der Ohrmuschel und den Steckern in ihren Läppchen entlang glitten. Ein bittersüßes Glucksen erklang von Elaine. Du bist wohl etwas schüchtern. Für gewöhnlich ist eher das Gegenteil der Fall. Fügte Mitumial mit gezogener Augenbraue hinzu und schien selbst überrascht, wie ruhig sich die Schwarzhaarige bisher verhielt. Nun konnte er auch die pure Überforderung auf ihren Gesichtszügen lesen und es überraschte ihn. Sie hatte kein Problem Menschen zu töten, dies auch auf brutale Weise. Doch am Krankenbett fand sie keine Worte? Myra hatte selbst kaum eine Erklärung dafür. Vielleicht, weil alles zusammen kam. Verständnis und obwohl das Zimmer so sehr nach Tod roch, eine Frau noch immer darin lebte. Wenn man ihr Dasein weiterhin als "Leben" bezeichnen wollte. Das musste sich das Mädchen nun auch eingestehen. Ich... kenne so was hier nicht. Diese... Dinger da. Myra schaute zu der piependen Maschine neben sich. Sie erahnte nicht mal dessen Zweck. Schon in Ordnung. Es ist für niemandem leicht, wenn man mich zum ersten Mal besuchen kommt. Das ist ganz normal. Die warmen Worte spendeten Myra nur wenig Trost. Alles wirkte so kalt. Als würde der Tod bereits neben ihr stehen und nur auf einen Moment der Schwäche warten.

Als das leise klacken der Tür wie sie ins Schloss fiel ertönte, musste Myra tief durchatmen. Sie lehnte sich an die Wand hinter sich und legt die Arme um ihren Körper. Was sie eben erlebte ging dem Mädchen doch mehr an die Nieren, als sie je gedacht hätte. Sie ist also der Grund, warum ich hier bin? Myras Blick wanderte hoch zu dem Mann neben sich. All die Wärme und Liebe in seinen Augen schienen wie fort geblasen. Eingenommen hat ihr Platz die Neutralität. Ja. Ich wollte ihr endlich diesen lang ersehnten Wunsch erfüllen und ihr eine lebensechte Elfe zeigen. Myra brauchte die Worte auf ihrer Zunge gar nicht auszusprechen, denn sie waren ihr in den letzten tagen nun oft genug über die Lippen gekommen. Stattdessen brannten ihr nun andere Fragen in den Gedanken. Ernsthaft: Wozu die Entführung? Warum hast' mich nicht einfach gefragt, ob ich mal mitkomme und mich so deiner Frau zeige? Ich hätte da bestimmt keinen Aufstand gemacht, wenn du mir die Sache erklärt hättest. Er legte den Kopf zur Seite. Ich hörte unterschiedliche Dinge von dir. Die meisten versprachen nichts Gutes. Es ist immer das klügste zuerst das Gespräch zu suchen, doch möchte ich meine Beweggründe nicht jedem Fremden direkt offenbaren. Wenn du verneint hättest, hätte ich dich auch so verschleppt. Und wie hätte ich bei deiner Zustimmung wissen sollen, ob du es wirklich ernst meinst und mir nicht nur eine Falle stellst? Er sah an dem Mädchen vorbei, den Korridor entlang. Ohne Zweifel habe ich da einen unorthodoxen Weg eingeschlagen mit deiner Entführung, aber es schien für mich der sicherste Weg zum Schutz meiner Familie. Du bist auf hartem Pflaster aufgewachsen und das färbt einfach ab. Kaum jemand wächst unter den korrupten Bedingungen des Schwarzhandels auf, ohne selbst einen Teil von sich in seiner Schwärze zu verlieren. Dagegen konnte Myra kaum etwas erwidern. Sie war ein Kind des Untergrundes und als solches handelte und dachte sie. Er tat es nicht anders. Vermutlich hätte sie in seiner Situation die Chancen ähnlich eingeschätzt. Manchmal ist Grausamkeit der effektivste und effizienteste Weg. Und was jetzt? Lässt du mich gehen? Die beiden Blicke trafen sich und für einen Moment herrschte eine unangenehme Stille. ... Ich werde Vorbereitungen dafür treffen, dass du bald gehen kannst. Es wird aber nicht sofort passieren, also bitte ich dich nochmals um ein wenig Geduld. Myra verdrehte die Augen. Was war so schwer daran, ihr das dämliche Halsband abzunehmen, die Ausrüstung zurückzugeben und sie vor die Tür zu setzen? Aber vermutlich wollte er den Ort des Anwesens weiterhin geheim halten und sie deswegen bis zu einem bestimmten Punkt transportieren wollen. Zumindest für den Moment, konnte sie sich wieder frei im Anwesen bewegen. Und wurde direkt von der Jüngsten der Geschwister aufgegriffen. Merkwürdig, wie sie wirklich alle nur der Mutter ähnlich sahen. Aber es waren keine schlechten Gene. Die Nukenin konnte sich die Schönheit der kranken Frau gut vorstellen. Und wie Mitumial ihr in in jüngeren Jahren verfallen war und heute noch ist.

Ungeduldig bewegte sich Myra zum Studierzimmer. Nach mehrmaligen fragen konnte ihr endlich jemand mitteilen, wo sich der verfluchte Hausherr befand und nun würde sie ihn endlich aufsuchen. Drei Tage. Drei beschissene Tage war der Besuch bei Elaine nun her und der Typ hatte sich wieder dermaßen rar gemacht, dass Myra mittlerweile auf heißen Kohlen saß. Er wollte sie wieder freilassen. Nur sah sie bisher nicht mal das kleinste Anzeichen dafür. Ungestüm wie sie war sparte sie sich auch das Klopfen und ungefragt trat sie einfach in das Zimmer ein. Über ein dickes Buch gebeugt - weitere Bücher stapelten daneben - stand der ältere Mann an einem Tisch und schaute auf, wie die Schwarzhaarige regelrecht in das Zimmer trampelte. Es wäre nett, wenn du dir klopfen angewöhnen könntest. Wies er sie mit der üblichen kühlen Distanz auf ihren Fehltritt hin und richtete sich zu voller Größe auf. Und es wäre cool, wenn ich mal wüsste was jetzt Sache ist. Du hast gesagt, du kümmerst dich darum, dass ich bald gehen kann. Das ist jetzt drei Tage her und ich sehe noch nix davon! Was ist also? Musst du erst wieder den Kopfgeldjäger aufgabeln, oder was dauert so lange? Seine Hände fanden wie so oft hinter seinem Rücken zusammen und er ließ einen Augenblick verstreichen, ehe der Mann Antwort gab. Ich habe mich nicht darum gekümmert. Dann hau rein, man! Dieses blöde Halsband fängt auch an zu kratzen! Brachte das Mädchen sofort ihr Unverständnis zum Ausdruck. Doch als sie in seine Augen sah, beschlich Myra ein unangenehmes Gefühl. Irgendwas stimmte nicht, zumindest was ihre Abmachung betraf. Und sie sollte recht behalten. Das werde ich nicht, denn du wirst hier bleiben. Mitumial beugte sich wieder über sein Buch und ließ die fassungslose Myra aus den Augen. Was? Seit du Elaine besucht hast, hat sich ihr Zustand deutlich gebessert. Tamaru sagt, solche guten Ergebnisse hätte er seit vielen Monden bei ihr nicht mehr gesehen. Der Hausherr schaute zu der Nukenin auf. Ich weiß nicht, ob dein Besuch allein ihr Kraft gegeben hat, aber ich will es nicht darauf ankommen lassen. Deine Anwesenheit gibt ihr noch eine Chance und deswegen wirst du hier bleiben. Als wolle sie etwas sagen, stand der Schwarzhaarigen wortlos der Mund offen. Sie starrte ihn einfach an. Du... du kannst mich nicht einfach hier behalten. Du kannst mich nicht dazu zwingen! Myra griff sich erschüttert ins Haar. Es war so lang geworden und ging ihr bereits bis zu den Schultern. Am liebsten würde sie es nun an Ort und Stelle runter schneiden. Es ist toll, dass es deiner Frau besser geht. Ehrlich. Aber deswegen kannst du mich nicht weiter gefangen halten. Deswegen werde ich nicht hier bleiben! Ich habe ein eigenes Leben, okay? Du kannst mir nicht einfach mein Leben wegnehmen, nur weil es deiner kranken Frau dadurch besser geht! Ohne weitere Reaktion zu bieten, wandte Mitumial seine Aufmerksamkeit wieder dem Buch vor sich zu. Wo zuvor Fassungslosigkeit war, entfachte nun langsam die Wut. Ihre Stimme erhob sich und die nach wie vor verbundenen Hände ballten sich zu Fäusten. Wir haben einen Deal! Der Mann wirkte nun deutlich angestrengter und er erhob sich wieder. Und der hat sich erledigt. Wenn es Elaine mit dir besser geht, dann bleibst du hier. Das ist mein letztes Wort in der Sache. Beruhige dich nun wieder. Myra schlug hart mit der Faust auf den Tisch. Er hatte Glück, dass der zwischen den beiden stand, sonst hätte sie den Mann längst angesprungen. Beruhigen? Du trittst auf unseren Deal und du willst mir meine Freiheit ganz rauben! Und dann soll ich mich beruhigen? Drauf geschissen, du beschissenes Arschloch! Ich werde gehen, ob es dir passt oder nicht! Brüllte sie nun lautstark, und sie hätte weiter gezetert, hätte sie nicht ein leises klacken vor ihr sie abgelenkt. Ruckartig wanderte ihr Blick zu der kleinen Fernbedienung auf dem Tisch vor sich. Mitumials Hand lag darüber. Wie hypnotisiert starrte Myra das kleine Gerät an. Wie immer sprach gleich all dem Hass, den sie ihm entgegenbrachte voller Ruhe zu ihr. Das wirst du nicht. Ich brauche nur einen Knopf drücken und du schläfst ganz gleich deiner Bemühungen ein. Und dann wachst du eingesperrt auf. Myras Hand schnellte vor doch ebenso wie flink, wie er die Fernsteuerung vor sich abgelegt hatte, so ließ er diese auch wieder hinter seinem Rücken verschwinden. In meinem Haus gelten meine Regeln. Du wirst nicht gehen, solange ich es nicht erlaube. Und du wirst dich jetzt beruhigen, oder du wachst an dem Ort auf, den du zuerst in diesem Anwesen zu Gesicht bekamst. Dort wirst du dann auch für's erste bleiben bis du gelernt hast, dich einzufügen. Hast du mich verstanden? Sie sah es. Myra sah es deutlich. Mitumial betrachtete sie nicht länger als einen Gast, sondern als Gefangene. Er war bereit, sie als solche zu behandeln. Seine harten Worte und sein Blick vermittelten das dem Mädchen mehr als ausreichend. Diese kalte Distanz. Auch seinen Händen klebte Blut, nur so könnte jemand sich von anderem Leben derartig distanzieren. Er erwartete eine Antwort, doch Myra starrte ihn nur abfällig an. In ihren Augen war so viel Hass und das Feuer unbändiger Wut loderte und brannte. Sie spürte dessen Hitze in ihrer Brust. Ihre Atmung wurde schwerer und stand eine Antwort zu geben, drehte sich die Schwarzhaarige nur energisch um und stürmte aus dem Zimmer. Mitumial schien dies zu reichen, denn er beugte sich wieder über sein Buch.

Ohne auch nur jemandem einen Funken Aufmerksamkeit zu schenken stürmte die Nukenin die verschiedenen Korridore entlang, bis sie in den großen Eingangssaal kam und von dort aus über die Eingangstür in Richtung der Gärten verschwand. Rita und ein weiterer Angestellter standen an der Tür und sahen einander einen Moment kurz verwirrt an. Die ist ja mal wieder richtig gut gelaunt. Meinte der junge Mann zu der älteren Haushälterin. Die schmunzelte nur und sah dem Mädchen weiter nach. Es ist halt nicht unbedingt human, jemanden gegen seinen Willen festzuhalten, oder? Ihr Kollege seufzte leise und fuhr sich mit einer Hand den Nacken entlang. Er hat sich verändert. Ach...

Nur in einem leichten Tanktop bekleidet und einer weiten Stoffhose würde Myra für gewöhnlich schon zittern, aber jetzt schien ihr die kühle Luft mehr als gleich. In dem dekorativen Garten machte das Mädchen schlussendlich vor einem Kirschbaum Halt und begann damit, ihre Fäuste gegen die feste Baumrinde zu schlagen, bis diese blutig wurden. Und selbst dann stoppte sie nicht und schlug weiter, sodass ihr Blut nicht mal die Chance hatte, an der Rinde zu trocknen. Ob wegen ihres Zorns oder des Schmerzes in den Händen schrie das Mädchen aus voller Kehle. Im Anwesen würde sie ohnehin keiner hören. Und wenn er den Knopf drückte. Was sollte das schon? Es würde nichts ändern.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Tenzo Uchiha » Di 20. Mär 2018, 16:57

cf - viewtopic.php?p=278537#p278537

Der Weg in das Anwesen und das Tal war tatsächlich gar nicht einmal so schwer zu finden, den der Uchiha musste nur seiner Nase nach gehen. Nachdem er den Mann gesehen hatte, der wohl seine morgendliche Runde durchführte, war er ihm leise gefolgt und dann schließlich in den Talkessel gekommen, in dem sich das Anwesen befand. Gut verborgen gelegen mochte man hier wohl das Ende der Welt abwarten wollen. Das machte den Uchiha natürlich schon einmal nachdenklich - und misstrauisch. Wer war hierher gekommen? Und warum? Womöglich jemand, der sich hier vor Amon versteckte? Diese Möglichkeit bestand natürlich, aber Tenzo nahm nicht an, das man sich vor dem Weltenvernichter irgendwo hätte verstecken können. Nein, es war ihm also nicht klar, warum er nun hier ein Anwesen vorfand, das sich auch noch in einem guten Zustand befand und ganz augenscheinlich bewohnt war. Und so folgte der Uchiha dem Wächter weiter, immer weiter. Bis er an die Grenzen des Anwesens kam, wo er sich erst einmal verbarg und wartete. Über ihnen waren große Berggipfel zu sehen. Es lag wirklich absolut versteckt. Hätte er es nicht durch Zufall gefunden, wäre er zweifelsohne hier vorbei gelaufen, ohne etwas davon zu sehen. Aber der Uchiha würde sich auch nicht zeigen - zu misstrauisch war er vor Leuten, die sich so versteckten und die wohl damit etwas zu verbergen hatten. 'Dumm ist die Annahme nicht. Wer versteckt sich hier draußen in der Wildnis? Sicherlich keine normalen Leute. Keiner kann mir erzählen, dass das Leben hier auch nur im Ansatz angenehm ist. Also muss es hier entweder ein Lager von Schmugglern oder Nuke-nin sein.' Als Jonin war Tenzo zu einem gewissen Teil natürlich im Bilde über die Existenz des Schwarzmarktes und was dieser so für Stilblüten annehmen konnte. Aber ihm fehlte natürlich das konkrete Wissen eines Anbu oder Schwarzmarktteilnehmers. Vielmehr war er in seinem Wissen eher allgemein und wusste um die Existenz des Schwarzmarktes und was dort in etwa alles gehandelt werden konnte. Und das war - genau genommen - so ziemlich alles. Sogar Augen. Vielleicht sogar das Sharingan. Tenzo kannte Geschichten von Leuten aus der Vergangenheit, die aktiv auf der Jagd nach Doujutsu gewesen waren. Warum sollte das heute anders sein? 'Dann bleibe ich erst einmal vorsichtig und schaue mir das Ganze erst einmal aus den Schatten an. Bis ich mir sicher bin.' Im Schatten der außerhalb des Anwesens wachsenden Pinien und Kiefern war der Uchiha gut verborgen und nach einigen guten Griffen war er innerhalb der Zweige gut situiert und nur für einen extrem guten Beobachter sichtbar. Oder jemanden, der - wie er - Chakra sehen konnte.

Dann hörte er etwas. Schallende Rufe. Irgendjemand stritt sich. Aber er war nicht nahe genug, etwas mit zu bekommen. So wartete er also in seiner Deckung ab und sah dann wie eine Frau in den dekorativen Garten kam, der sich im Zentrum des Anwesens befand. Die Frau schien vor Wut von Sinnen zu sein! Sie schlug wie von Sinnen auf einen Kirschbaum ein, der unter den Schlägen nur unwesentlich Bewegungen machte und nur sanft vor sich hin wog. 'Was ist da los?' Der Uchiha beäugte das Ganze, zuckte dann aber leicht zusammen, als er den Schrei der Frau hörte. Er hörte ihn, den er war draußen. Das klang nach Wut... Verzweiflung. Sein Sharingan erlaubte ihm einen genaueren Blick. Sie war verzweifelt - warum? Er machte sich so seine Gedanken, aber er war versucht, sie nun hier und jetzt zu überfallen. Er musste wissen, woher sie kam. Aber da ließe sich sicher etwas machen. Sein Blick fiel nach unten. Die Wache. Der Mann machte seinen Weg wieder zurück, wo er her gekommen war und Tenzo würde genau das ausnutzen. Langsam würde er sich wieder nach unten begeben und sich dann hinter den Mann bewegen. Dieser, von dem Geräusch aufgeschreckt, würde dann zu ihm schauen - überrascht oder erschrocken; es war egal. Sofort nutzte der Uchiha sein Sharingan. Er setzte das Genjutsu: Sharingan ein und band ihn in einem Trance Zustand. Er würde ihm alles sagen, was er wissen wollte. Alles. "Wer hat dort drinnen geschrien?", fragte er leise und der Mann, den Kopf hängen lassend, antwortete wie unter dem Einfluss von Drogen: "Ein Gast des Hausherren... hierher gebracht..." Das reichte Tenzo nicht. "Ein Gast oder Gefangene?" Zunächst kam nichts von dem Mann, scheinbar wusste er nicht was zu antworten war, aber dann hielt die Trance und das Sharingan zeigte seine Kraft. "Gefangene. Sie... trägt ein Halsband. Sicherheit für alle."" Tenzo schnaubte. Das widerte ihn an. Jemanden wie ein Tier zu halten? "Wer seid ihr?" Der unter Hypnose stehende antwortete postwendend. "Mitumial Narells Gruppierung... wir bewohnen das Haus. Halten es rein. Sicher. Versorgen die Familie." Tenzo hatte genug gehört. Nach dem was er nun wusste, würde er sich nun beeilen. Er ließ die Hypnose enden und der Mann fiel wie ein Sack nach vorn in sich zusammen. Der Uchiha schleifte ihn dann - nicht ohne ein wenig Anstrengung - ins Unterholz und würde sich dort um ihn kümmern. Er zog das Kusanagi und würde den Bewusstlosen dann damit erledigen. Danach steckte er die Klinge wieder ein. Dann wandte der Uchiha den Blick zu den Mauern der Residenz. Er bewegte sich vorsichtig an der Wand mittels der Ninja Technik des Baumlaufes nach oben und würde oben auf dem Dach warten. Wenn Myra noch da wäre, würde er warten, bis sie sich um schaute und ihr dann andeuten, zu schweigen - indem er den Finger auf den Mund legte und dann zu einer etwas schwerer einsehbaren Ecke des Innenhofes weisen, wo er dann vom Dach herunter kommen und auf die Gefangene warten würde. Er würde ihr helfen - es war gegen seine Ehre, jemanden so zu behandeln. Was er nun dafür tun müsste, war noch nicht klar, aber sie würde ihm sicher helfen.

Wenn Myra dann zu ihm kam, würde er sich ihr leise offenbaren: "Wer seid ihr? Ich kam nicht umhin, euren Schrei von weiter draußen zu hören und soweit ich erfahren habe, seid ihr aus Ishgard hierher gebracht worden?"

Sharingan 3 Tomoe [Stufe 1]
Dies ist die dritte Form des Sharingan. Bei der 3. Stufe des Sharingan färbt sich die Iris rot und um die Pupille bilden sich drei Tomoe. Der Anwender ist von nun an in der Lage Bewegungen bis zu einem Geschwindigkeits - und Taijutsuwert von 10+ einfach zu erkennen und im Voraus dagegen vor zu gehen. Es gibt keine Geschwindigkeit die zu schnell ist für dieses trainierte Auge, denn jede Geschwindigkeit ist erkennbar. Dadurch, dass der Anwender jegliche Bewegungen seines Gegners voraussehen kann, kann er gegnerische Angriffe leicht auskontern und besser auf diese reagieren. Außerdem ist der Anwender mit diesem Sharingan Genjutsus bis zum S-Rang zu erkennen und dies unabhängig von seinen Genjutsu Kenntnissen. Zusätzlich kann der Anwender von diesem Sharingan Jutsus vom E-Rang bis zum S-Rang kopieren. Dabei ist zu beachten, dass er die Voraussetzungen der jeweiligen Jutsus erfüllen muss. So kann ein Uchiha Genin mit dem Katon Element keine Suiton Jutsus kopieren. Der Sharingan-Nutzer kann auch keine Kekkei Genkai’s kopieren, weil er nicht die Grundvoraussetzungen zum Einsetzen dieser Fähigkeiten besitzt. Das bedeutet im Folgenden, dass der Ablauf und die Ausführung des Jutsu sichtbar bzw. bereits für Sharingan-Nutzer bekannt sein muss, um Jutsu zu kopieren. Außerdem wird im Falle mancher Jutsu Hintergrundwissen benötigt, wie zum Beispiel bei dem Edo Tensei no Jutsu über die Details und Voraussetzungen des Rituals. Eine weitere Fähigkeit des Sharingan’s erlaubt dem Anwender die geheime Schriftrolle des Uchiha Clans zu lesen in welchen auch Informationen über das Rinnegan, dem Mangekyō Sharingan, sowie dem ewigen Mangekyō Sharingan stehen. Der Nachteil des Sharingan’s ist, dass es viel Chakra verbraucht. Pro Post zahlt der Anwender eine sehr hohe Chakramenge. Dieses Sharingan wird erstmalig in einer extrem fordernden Situation aktiviert. Erfundene Besonderheit


Name: Genjutsu: Sharingan ("Illusionskunst: Kopierkreisauge")
Jutsuart: Doujutsu | Genjutsu
Rang: B - Rang
Element: -
Reichweite: nah - fern
Chakraverbrauch: mittel
Voraussetzungen: Uchiha Clan | Genjutsu 5 | Sharingan
Medium: (visuell) Augenkontakt
Beschreibung: Bei dieser Technik muss zuvor der Anwender dem Opfer in die Augen sehen, bzw. das Opfer muss in die Augen des Anwenders sehen. Es muss also kurz Augenkontakt hergestellt werden. Ist dies passiert fällt das Opfer in eine Art Trancezustand, wodurch er in der Realität bewegungsunfähig ist und auch den Kopf hängen lässt. Der Anwender versetzt das Opfer hierbei in eine Illusion seiner Wahl, welche aber meist mit Fesselung und Folter zutun hat wodurch das Opfer selbst in der Illusion sich nicht bewegen kann, um meist den Willen des Opfers zu brechen. Da sich das Opfer hierbei in eine Art Trance befindet und damit das eigentliche Bewusstsein für eine gewisse Zeit ausgeschaltet ist, kann der Anwender in der Realität diesem Informationen entlocken, welche das Opfer dann preisgibt, da durch das Sharingan ein gewisser Kontrolleffekt ausgelöst wird. Selbst ein verschwiegener Anbu welcher in der Kunst der Geheimhaltung geschult ist würde Informationen herausgeben, weil dieser in gewissen Maße kontrolliert wird und er eben unter Hypnose steht. Während der Anwender diese Technik aufrecht hält kann er keine anderen Jutsu oder Fähigkeiten anwenden und die Aufrechthaltung kostet permanent einen Verbrauch von mittel. Wird die Technik vom Anwender aus aufgelöst fällt das Opfer bewusstlos zu Boden. Die Bewusstlosigkeit hält dabei noch einen Post lang an. Von selbst kann das Opfer sich nicht aus der Technik befreien, da dieses sich wie erwähnt in einem Trancezustand befindet, welcher sich von normalen Genjutsu unterscheidet. Weiterhin kann man diese Technik nicht im direkten Kampf anwenden, da man sich zu stark auf diese konzentrieren muss.

Name: Kinobori no Waza ("Technik des Baumlaufs")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Gering pro Post
Voraussetzung: Ninjutsu 1, Chakra 2
Beschreibung: Das Kinobori ist ein Ninjutsu, welches meist im Alter eines Genin erlernt wird. Hierbei leitet der Anwender Chakra in seine Füße und ermöglicht somit eine Haftung am Boden, mithilfe dieses Chakras. Somit ist diese Technik vielseitig anwendbar. Während diese Technik aktiv ist können zusätzlich Nin- Tai- und Genjutsu verwendet werden, da das Konzentrationslevel nur minimal ist, lediglich unerfahrene Anwender der Technik haben damit Probleme. Der Anwender könnte Bäume oder Wände hinauflaufen, seinen Stand stabilisieren oder es für zahlreiche andere Zwecke nutzen. Allerdings verbraucht das Jutsu kontinuierlich Chakra.

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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Mi 21. Mär 2018, 15:24

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Schnaufend und geschlagen ließ sich Myra nach ihrem Wutausbruch auf die Knie sinken. Die Stirn an der harten Rinde ablegend versuchte die Nukenin ihren verbliebenen Zorn zu unterbinden. Sie könnte noch weiter schreien und wüten. Aber auch das brachte und änderte vor allem nichts. Einzig das Alleinsein verschaffte ihr etwas Frieden. So drehte sie sich irgendwann um, den Rücken nun an den Baum lehnend und die Knie mit den nun abermals ledierten Händen an den Körper gezogen. Ihre Stirn hatte sie auf den Knien abgelegt. Bald kühlte auch ihr Körper herunter und die frische Luft brachte Gänsehaut auf ihre blanken Arme. Aber das war ihr zu diesem Zeitpunkt egal. Sie wollte nicht zurück in das Anwesen und lieber frierend draußen sitzen. Allein. Wie konnte ihr das nur geschehen? Im einen Moment stand sie noch in Ishgard, ebenfalls durch ihre Dummheit an den Ort gebunden. Nun saß sie in dem Garten eines Ortes, in welchem man sie anleinte sie ein wildes Tier. Nur, weil sie existierte. Was könnte sie tun, um dem zu entfliehen? In erster Linie das Halsband abbekommen. Also brauchte sie den Schlüssel von Mitumial. Doch wie ihm den abnehmen? Vermutlich hat er ihn immer bei sich, irgendwo am Körper. Und selbst wenn es dafür ein Versteckt gäbe. Das Anwesens wäre riesig und Myra bräuchte dutzende Nächte, um jeden versteckten Winkel durch forsten zu können. So wie sie den Mann bisher kennen lernte, würde ihm derlei bereits in den ersten Nächten auffallen. Alles wirkte so aussichtslos, je mehr Myra über Fluchtversuche nachdachte. Was entging ihr nur? Musste sie schlussendlich auch mit Gewalt handeln? Vielleicht ein scharfes Messer entwenden und die richtigen Personen damit bedrohen? Dies schien ihr noch als die sinnvollste aller Alternativen. Ob es wirklich klappen könnte?

Während sich das Mädchen über derlei Ausbruchsmöglichkeiten den Kopf zerbrach, drang ein Rascheln aus einem nahe liegenden Gebüsch an ihr Ohr und sofort fuhr ihr Kopf in diese Richtung hoch. Nur ein Vogel kam aus dem Unterholz gesprungen und störte sich nicht an Myras Anwesenheit. Kurz betrachtete sie mit ihrem frustrierten Blick die kleine Amsel, ehe sie den schweifen ließ. Noch immer keiner in ihrer Nähe. Oder vielleicht doch? Aus dem Augenwinkel machte die Schwarzhaarige etwas aus. Sie legte den Kopf in den Nacken und sah eine Gestalt auf dem Hausdach. Die Augen etwas zusammen kneifend machte sie schwerlich dessen Geste aus. Aber so, wie sie auch von Van und früheren Einsätzen es kannte, bedeutete die Person zu schweigen. Dann in eine bestimmte Richtung. Misstrauisch folgten die Augen der Schwarzhaarigen der Person, wie sie schlussendlich vom Hausdach verschwand. Den Umrissen zur Folge handelte es sich um einen Mann. Aber wer war das? Und warum sollte sie ihm folgen? Eigenartig und ganz vertraute Myra nicht darauf. Aber es weckte auch eine gewisse Neugier. Vielleicht gehörte er nicht zu den Leuten hier? war ebenso ein Fremder? Sogar ihre Karte raus aus dieser Hölle? Dieser Hoffnungsschimmer ließ die Nukenin schlussendlich aufstehen. Doch bevor sie ihm folgte, wickelte sie die Verbände um ihre Hände ab und reinigte die mittlerweile Blut verschmierten Hände in einem nahen Teich. Nun waren nur noch frische, blutige Krusten erkennbar, neben den teils blau angelaufenen Stelle. Ihre Hände schmerzten fürchterlich, aber damit konnte die Nukenin umgehen. Sie versicherte sich noch, dass sonst niemand ihre Bewegungen beobachtete und ging dann zu der angedeuteten Ecke.

Wie gedacht erwartete sie dort ein junger, hoch gewachsener Mann mit schwarzem Haar wie ihres. Die Hände um den Körper geschlungen, denn mittlerweile fröstelte sie die Temperaturen doch etwas, hielt sie noch respektablen Abstand zu der fremden Person ein und musterte ihn skeptisch. Ein Shinobi möglicherweise? Selten sah sie sonst andere Personen auf Dächern herum kriechen. Er stellte Fragen, berechtigte. Doch obwohl Myra sich in einer so misslichen Lage ihrerseits befand, fiel es ihr schwer auch nur ein Funken Vertrauen für den neuen Fremden aufzubringen, um ihm ihren Namen zu nennen. So gab sie nur Antwort auf seine letzte Frage. Ja. Man hat mich aus Ishgard gegen meinen Willen hierher bringen lassen. Und jetzt lassen sie mich nicht mehr gehen. Entkommen kann ich auch nicht, wegen dem hier. Sie zeigte kurz auf den schwarzen, metallenen Reif an ihrem Hals. Er wirkte unscheinbar, dennoch deplatziert. Wenn der Hausherr will, lässt er mich mit einem Knopfdruck einschlafen und wenn ich mich zu weit von dem Signal entferne, passiert das Gleiche. Ich bin hier gefangen. Myra Kiefer spannte sich bei den letzten Worten merklich an und ihr Blick wanderte zu Boden. Dann schaute sie wieder zu ihm auf. Wer bist du? Ich bin seit ein paar Tagen hier und habe dich noch nicht gesehen. Gehörst auch zu den Leuten hier? Das Letzte was Myra nun wollte, war in eine weitere Falle zu tappen. Inszeniert von Mitumial. Es würde sie nicht wundern, drum wollte sie es verhindern. Wäre sie nur misstrauischer gewesen, müsste die Spitzohrige sich diese Fehler nun nicht eingestehen.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Tenzo Uchiha » Mi 21. Mär 2018, 19:15

Tenzo wusste um das Glück, das er gehabt hatte, als er die eine Wache gesehen hatte. Er hätte sie zweifelsohne ohne sein Sharingan übersehen, aber so war er nun in der Lage, die Dinge genauer zu sehen. Und damit auch das Anwesen zu finden. Und seine Neugierde wurde auch recht schnell befriedigt. Tatsächlich hatte der Uchiha gar nicht wirklich vorgehabt, die Wache vollends aus zu schalten. Also permanent zu terminieren. Vielmehr war es eine Entscheidung, die er dann fällte, weil er angeekelt war. Angeekelt von dem Fakt, das er wohl hier auf das Nest einer kriminellen Organisation gestoßen war. Das ließ Erinnerungen an die Kagin und ihre Fraktion hochkommen. Und die Wut über den Mordversuch an seinem Dorf, seiner Familie und seiner Existenz. Wäre er in Konohagakure gewesen, hätte sie ihn sicherlich auch geopfert – so wie alle anderen auch. Sie würde leiden dafür. Genau wie Yuu Akuto und alle, die ihnen folgten. Nun aber war er hier wohl in das Nest eines solchen kriminellen Grüppchens geraten und der Uchiha war in seiner düstersten Laune, die man sich wohl vorstellen konnte. Der Hass auf die Kagin ließ ihn nur schwerlich klarsehen, aber er war nun wohl in der Lage, sogar zu helfen. Myras Verhalten hatte sie als ein Opfer, von dem der Wachmann gesprochen hatte, ausgezeichnet und so war der Uchiha nicht darüber erhaben, ihr zu helfen. Er würde ihr aber nur aus dem Grund helfen, weil er sich etwas davon versprach – Wissen über Yuu Akuto und die Kagin. Womöglich wusste sie hier mehr? Myra schien seine Geste zu verstehen. Sie schaute schweigend zu ihm, während er sich ins Dunkel zurückzog und an der schwerer einsehbareren Stelle des Gartens und Innenhofes nach unten kam. Dort trafen sie sich – die körperlich gefangene Elfe und der in seiner Wut gefangene Uchiha. Myra kam dann auch zu ihm hin und war auch nicht dagegen, seine Fragen zu beantworten. ‚Kluges Mädchen‘, schoss es dem Uchiha durch den Kopf, als sie ihre Worte abgab. Sein Sharingan allerdings war nach wie vor aktiviert und ließ die Frau nicht aus den Augen. Sie war also wirklich eine Gefangene - ganz wie er es sich gedacht hatte. "Also hält man euch hier wie ein Haustier, oder wie?" Seine Worte zeigten deutlich, wie abscheulich er das fand und wie sehr es ihm missfiel, nur darüber nach zu denken. Seine ganze Körperhaltung zeigte seine Wut und auch, das in ihm einiges brodelte. Oh, er würde los lassen und das an diesen kriminellen Idioten auslassen. Sie hatten es mehr als verdient. "Nein, ich gehörte zu Konohagakure, bis es Konohagakure nicht mehr gab. Aber das ist nun nicht mehr wichtig - was wichtig ist, ist das ich hier bin und dir helfen werde. Wer kann dieses Halsband öffnen?" Der Uchiha brauchte einen Namen, mehr Informationen. So konnte er es sicherlich öffnen - Kusanagi war zweifelsohne stark genug dazu, aber an einem so prekären Platz wie dem Hals wollte er sich keinen Fehlschnitt leisten. Er wusste nur tief in sich, warum er der ihm Unbekannten half - sie war gefangen. Gewissermaßen so wie er. Nur war sein Gefängnis ein emotionales und anderer Natur. Aber es ließ den Uchiha ein wenig sympathisieren und Mitleid haben mit dieser Frau, die man hier hielt wie ein nützliches oder schönes Haustier. "Ich könnte euer Halsband entfernen, wenn ihr wollt. Aber ich weiß nicht, ob das nicht Risiken für euch birgt. Alternativ könnte ich auch die Person, die es euch angelegt hat, dazu bringen, es euch wieder zu entfernen. Und bevor ihr fragt - ich habe die Mittel dazu." Seine Stimme, kalt und deutlich, war ohne große Emotionen. Selbst Myra, die ihn nun nicht kannte, würde das verstehen und sehen.

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Dies ist die dritte Form des Sharingan. Bei der 3. Stufe des Sharingan färbt sich die Iris rot und um die Pupille bilden sich drei Tomoe. Der Anwender ist von nun an in der Lage Bewegungen bis zu einem Geschwindigkeits - und Taijutsuwert von 10+ einfach zu erkennen und im Voraus dagegen vor zu gehen. Es gibt keine Geschwindigkeit die zu schnell ist für dieses trainierte Auge, denn jede Geschwindigkeit ist erkennbar. Dadurch, dass der Anwender jegliche Bewegungen seines Gegners voraussehen kann, kann er gegnerische Angriffe leicht auskontern und besser auf diese reagieren. Außerdem ist der Anwender mit diesem Sharingan Genjutsus bis zum S-Rang zu erkennen und dies unabhängig von seinen Genjutsu Kenntnissen. Zusätzlich kann der Anwender von diesem Sharingan Jutsus vom E-Rang bis zum S-Rang kopieren. Dabei ist zu beachten, dass er die Voraussetzungen der jeweiligen Jutsus erfüllen muss. So kann ein Uchiha Genin mit dem Katon Element keine Suiton Jutsus kopieren. Der Sharingan-Nutzer kann auch keine Kekkei Genkai’s kopieren, weil er nicht die Grundvoraussetzungen zum Einsetzen dieser Fähigkeiten besitzt. Das bedeutet im Folgenden, dass der Ablauf und die Ausführung des Jutsu sichtbar bzw. bereits für Sharingan-Nutzer bekannt sein muss, um Jutsu zu kopieren. Außerdem wird im Falle mancher Jutsu Hintergrundwissen benötigt, wie zum Beispiel bei dem Edo Tensei no Jutsu über die Details und Voraussetzungen des Rituals. Eine weitere Fähigkeit des Sharingan’s erlaubt dem Anwender die geheime Schriftrolle des Uchiha Clans zu lesen in welchen auch Informationen über das Rinnegan, dem Mangekyō Sharingan, sowie dem ewigen Mangekyō Sharingan stehen. Der Nachteil des Sharingan’s ist, dass es viel Chakra verbraucht. Pro Post zahlt der Anwender eine sehr hohe Chakramenge. Dieses Sharingan wird erstmalig in einer extrem fordernden Situation aktiviert. Erfundene Besonderheit

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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Do 22. Mär 2018, 16:22

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Die Augen. Sie waren seltsam. Ungemütlich und durchdringend. Kannte sie die? Nicht, dass Myra wüsste. Es gab viele merkwürdige Augentypen und von einigen hatte auch Van erzählt. Aber nicht alle konnte sie direkt erkennen. Wenn sie die näher erkennen könnte vielleicht, aber das wollte das Mädchen auch nicht. Dass er sie als Haustier darstellte, ließ die Nukenin anfänglich nicken, doch ihre Kopfbewegungen gingen in ein schütteln über. Ja. Ja... ja, nee. Nein, so einfach ist das nicht. Das hier ist so 'ne scheiß emotionale Geschichte. Alles unnötig kompliziert. Der Schwarzhaarigen ging die Sache selbst unter die Haut. Sie hatte zwar nichts damit zu tun, die Familiengeschichte ging Myra nichts an. Dennoch wurde sie nun mit hinein gezogen. Und es war unangenehm. Hier lebt 'ne Familie, alles keine Shinobi. Naja, bis auf einen, glaube ich. Das wirkliche wichtige ist, dass die Tochter von dem Typen, dem das Anwesen mal gehörte es mit ihrer Familie übenommen hat und seit einiger Zeit schwer krank ist. Ihr Mann verwaltet jetzt alles und hat mich hierher gebracht, weil sie jemanden wie mich seit Kindertagen sehen wollte. Eigentlich wollte er mich danach gehen lassen, aber weil es ihr plötzlich besser geht, denkt er das liegt an mir und meint ich müsste doch hier bleiben. Das Mädchen hatte sich mit Elaine während des Besuchs unterhalten. Vermutlich wurde die Sache deswegen unangenehmer. Aber Myra dachte egoistisch. Sie kannte die Leute nicht und fühlte sich ihnen nicht verpflichtet.

Er gab auch Antwort auf Ihre Frage. Ein ehemaliger Konoha also. So wie alle Konohas mittlerweile. Der Mann. Er heißt Mitumial. Also ich gehe davon aus, dass er es öffnen kann. Es hat hinten im Nacken ein Schlüsselloch und irgendwo gibt es dazu einen passenden Schlüssel. Myra drehte sich um und legte die Haare beiseite, sodass er das Loch betrachten konnte. Ich habe schon versucht, es auf... andere Weise zu öffnen, aber es ist zu kompliziert. Ich brauche den Schlüssel, oder den Fernzünder. Sie drehte sich wieder um und schaute zu dem Mann auf. Er wirkte ein Stück weit wie die Person, die sie hier gefangen hielt. Distanziert, kalt. Es War genau so viel Sympathie vorhanden, dass er ihr helfen wollte. Doch für mehr zog er eine emotionale Mauer hoch. Myra würde ebenso handeln. Er meinte es wäre aus einem der stärksten Metalle gefertigt. Ich würde daher nicht riskieren es... ääääh. Naja. Ich hab's am Hals. Also mir wäre da ein Messer, Schwert oder sonst irgendwas ziemlich unangenehm. Der Schlüssel wäre auf jeden Fall besser. Oder du gibst mir ein Messer und dann suche ich seine jüngste Tochter und regel' die Sache selber. Mehr brauchte sie Myra nicht. Dachte sie zumindest. Mochte blutrünstig wirken, ein kleines Kind zu bedrohen, doch hatte die Schwarzhaarige andere Sachen mit Kindern in diesem Alter angestellt. Abgeschossen zum Beispiel. Tatsächlich wäre der Nukenin diese Alternative noch am liebsten. Ganz Geheuer war ihr der Mann nicht, zumal sie untereinander ihre Namen nicht mal kannten. Dann wollte er ihr einfach helfen? Steckte mehr dahinter, als nur ein Heldenkomplex? Egal was es war, er brachte als Fremder ihr wichtige Informationen. So die, über den Ort des Anwesens. Wo sind wir überhaupt? Welches Reich? Ich wurde bewusstlos her gebracht und habe nicht mal die geringste Ahnung, wo ich gelandet bin. Und... warum? Warum willst du mir helfen? Wir kennen uns nicht. Oder? Kennst du mich? Ich kenn' dich nicht! Glaube Myra. Scher konnte sie sich nie sein.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Tenzo Uchiha » Fr 23. Mär 2018, 22:08

Die junge Dame schien erkannt zu haben, das Tenzo - auch wenn er ihr wohl zu einem gewissen Grade gewogen war - keineswegs aus der gütigen Tiefe seines Herzens hier war. Er war im Grunde im Moment eher ein Opfer seiner inneren Wut und des Sharingans beziehungsweise des Zyklus des Hasses, der in ihm frei gesetzt worden war. Kaum jemand war wohl in der Lage, einen so wütenden Uchiha zu beruhigen. "Es könnte mich weniger als einen Vogelschiss interessieren, warum man euch hier hält. Mir missfällt, das man euch hier hält wie ein nützliches Haustier und so wie ihr es sagt, scheint meine Vermutung sich sogar zu bewahrheiten. Wie ein kostbarer Vogel, dessen Gesang einem gefällt und dem man daher eine besondere Wirkung zuschreibt und ihm so die Flügel schneidet, damit er nicht weg fliegen kann." Tenzo verabscheute es einfach, wenn er mit Schwächeren so umging und sich ihre Hilflosigkeit so zu Nutze machte. Der Uchiha war tief im Kreislauf des Hasses gefangen, in den er erneut geschickt worden war, nachdem die Kagin und ihr Schosshund seine Eltern getötet hatten.
Während Myra sprach, setzte Tenzo eine seiner Techniken ein, die er von den Hebi gelernt hatte: Das Hebigokan: Kyukaku. Vor seinem Auge konnte er seine Umgebung nun wesentlich besser wahrnehmen und vor allem riechen. Er konnte so die Nähe der einzelnen Personen wesentlich konkreter wahrnehmen - auch jene, die noch im Haus beziehungsweise Anwesen waren und wo sie sich derzeit befanden. Ruhig hörte er sich die Worte der Gefangenen an, während er innerlich seine Möglichkeiten abwog. Er wusste nun, mit wie vielen Leuten er es etwa zu tun hatte und durch seine Technik, wo sie sich gerade etwa befanden. "Ich kann es auch mit einer Raiton-Technik recht gezielt durch kriegen - aber das ist deine Sache. Ein Kunai kann ich dir sicherlich geben, wenn du das mit dem Kind machen möchtest. Mir egal - allerdings gibt es noch eine andere Methode." Er schaute mit seinen Sharingan Augen zu Myra und würde dann kurz still sein.
"Ich könnte es auch ganz allein beenden und jeden einzelnen hier töten. Glaub mir, die Laune dazu hätte ich. Aber bevor ich mich entscheide, will ich etwas von dir wissen. Wie heißt du und was hattest du in Ishgard zu suchen? Ich könnte außerdem schwören, das ich dein Gesicht schon einmal gesehen habe... im Bingobuch vielleicht? Bist du eine Nuke-nin?" Jetzt, wo er sich die Dame genauer anschaute, war er sich sicher, das ihre Visage schon einmal irgendwo gesehen hatte. Er wusste nicht, welchem Griffel die Zeichnung entfleucht oder welches Bild er da gesehen hatte - aber das er das Gesicht Myras schon einmal irgendwo gesehen hatte - das war etwas, von dem der Uchiha überzeugt war. Er war nach wie vor vorsichtig. Missfiel ihm, was die Dame machen oder sagen würde, konnte er sie genauso verhören wie den Wachmann draußen. Eventuell sogar mit dem gleichen Ende.

Name: Hebigokan: Kyukaku ("Schlangensinn: Geruchswahrnehmung")
Jutsuart: Nin-Jutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Mittel pro Post
Voraussetzungen: Vertragspartner, Ninjutsu 4
Beschreibung: Dieses Jutsu basiert auf dem Geruchssinn der Schlange und erlaubt dem Vertragspartner seine eigene Zunge mit diesen Fähigkeiten auszustatten. Die Hebi besitzen diese Art von Geruchsin ansich schon durch die Natur, nur der Vertragspartner muss dafür ein Jutsu anwenden. Bei letzteren verändert sich für die Dauer des Jutsus (3 Posts) zusätzlich die Zunge in eine schlangenhafte gespaltene Version. Diese Zunge erlaubt es, die Gerüche in der Luft quasi zu schmecken, mehr noch, diese Sinnesverstärkung ist so präzise das die beiden Zungenspitzen sogar getrennt voneinander riechen. Das erlaubt eine sogar eine räumliche Darstellung der Umgebung zusätzlich zu den Augen. Für diese Technik sind keine Fingerzeichen erforderliche, es erfordert jedoch einen Moment der Konzentration.

Sharingan 3 Tomoe [Stufe 1]
Dies ist die dritte Form des Sharingan. Bei der 3. Stufe des Sharingan färbt sich die Iris rot und um die Pupille bilden sich drei Tomoe. Der Anwender ist von nun an in der Lage Bewegungen bis zu einem Geschwindigkeits - und Taijutsuwert von 10+ einfach zu erkennen und im Voraus dagegen vor zu gehen. Es gibt keine Geschwindigkeit die zu schnell ist für dieses trainierte Auge, denn jede Geschwindigkeit ist erkennbar. Dadurch, dass der Anwender jegliche Bewegungen seines Gegners voraussehen kann, kann er gegnerische Angriffe leicht auskontern und besser auf diese reagieren. Außerdem ist der Anwender mit diesem Sharingan Genjutsus bis zum S-Rang zu erkennen und dies unabhängig von seinen Genjutsu Kenntnissen. Zusätzlich kann der Anwender von diesem Sharingan Jutsus vom E-Rang bis zum S-Rang kopieren. Dabei ist zu beachten, dass er die Voraussetzungen der jeweiligen Jutsus erfüllen muss. So kann ein Uchiha Genin mit dem Katon Element keine Suiton Jutsus kopieren. Der Sharingan-Nutzer kann auch keine Kekkei Genkai’s kopieren, weil er nicht die Grundvoraussetzungen zum Einsetzen dieser Fähigkeiten besitzt. Das bedeutet im Folgenden, dass der Ablauf und die Ausführung des Jutsu sichtbar bzw. bereits für Sharingan-Nutzer bekannt sein muss, um Jutsu zu kopieren. Außerdem wird im Falle mancher Jutsu Hintergrundwissen benötigt, wie zum Beispiel bei dem Edo Tensei no Jutsu über die Details und Voraussetzungen des Rituals. Eine weitere Fähigkeit des Sharingan’s erlaubt dem Anwender die geheime Schriftrolle des Uchiha Clans zu lesen in welchen auch Informationen über das Rinnegan, dem Mangekyō Sharingan, sowie dem ewigen Mangekyō Sharingan stehen. Der Nachteil des Sharingan’s ist, dass es viel Chakra verbraucht. Pro Post zahlt der Anwender eine sehr hohe Chakramenge. Dieses Sharingan wird erstmalig in einer extrem fordernden Situation aktiviert. Erfundene Besonderheit

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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Sa 24. Mär 2018, 16:41

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Er hatte nicht ganz unrecht. In Anbetracht von Myras eigener Lage konnte sie ebenfalls wenig Sympathie für die Bedürfnisse der Familie aufbringen, doch verstand sie ein Stück weit die Beweggründe. Es war ein seltsamer Zwist und deswegen hasste Myra es, wenn sie die ganze Geschichte kennen lernte. Die Dinge waren so viel einfacher, wenn man nur eine Seite kannte. Jetzt überwog aber der eigene Erhaltungstrieb und der Wunsch nach Freiheit. Sie wollte nicht der Vogel sein, wie Tenzo es beschrieb. Im Zweifel würde sie sich den Weg auch frei kämpfen, nur wäre der Widerstand kein großer. Nur ein Moment der Oberhand reichte Myra aus, um sich selbst aus der Situation zu befreien. Jedoch viel nun eine Lücke in diesem Plan auf: Wo war eigentlich ihre verdammte Ausrüstung? Die Kleine abgreifen und bedrohen, damit Daddy Schlüssel und Fernzünder rüber wachsen ließ war eine Sache. Aber wie könnte sie ihre Ausrüstung finden? Ohne die konnte und wollte Myra den Ort nicht verlassen! Darüber musste sie sich erst Gedanken machen. Der Uchiha brachte dann auch eine neue Idee und direkt winkte die Nukenin ab. Mit Raiton brauchst du es gar nicht versuchen. Da kannste' genauso gut mit Papierkügelchen nach mir schmeißen. Hätte ungefähr denselben Effekt. Sie wirkte für einen Moment nachdenklich und sprach ihre Bedenken auch aus. Ich könnte ihn zwar so dazu zwingen, das Halsband zu entfernen, aber mir fehlt dann noch meine Ausrüstung. Die versteckt er hier sicher auch irgendwo. Ohne die kann ich nicht weg. Ich bräuchte also zumindest in der Sache deine Hilfe. Das Kunai nehme ich trotzdem. Ist immer besser, ein Messer in der Tasche zu haben, als keins. Bei den folgenden Worten des Mannes sanken Myras spitze Ohren ab und sie sah ihn unentschlossen an. Die meisten hier sind einfache Leute. Zivilisten. Ich meine... keine Ahnung. Die alle umzubringen, nur weil einer Mist gebaut hat ist halt auch kein gutes Ding. Das machen vielleicht dämliche Banditen, oder jetzt die Regierung mit Konoha. Mir wäre es lieber, wenn wir das leise und ohne großes Aufsehen anpacken. Informationen aus ihm rausquetschen und dann schleunigst die Kurve kratzen. Die restlichen Leute, nicht mal die Kinder waren wirklich zu schlecht zu Myra. Alle umzubringen... die Schwarzhaarige mochte manchmal kalt und rational sein, aber so viel Herz besaß sie doch noch. Allerdings brachte ihr vermeintlicher Helfer sie nun in eine missliche Lage. Abermals sanken Myras spitze Ohren in Richtung Schultern und ihr Blick flüchtete sich in die Umgebung. Ääääähmm... also genau genommen bin ich keine Nukenin. Ich bin in keinem eurer Dörfer aufgewachsen und habe mich auch nicht dort ausbilden lassen. Sie seufzte ertappt. Naja, wenn du mir helfen willst bin ich dir eigentlich so viel schuldig. Vor der Sache mit Konoha wurde ich eurem Dorf als Nukenin gesucht. Du kannst mich also wahrscheinlich aus 'nem Bingobuch. Ich heiße Myra. Zu meiner Verteidigung: Ich habe mich nur mit Leuten von euch gekloppt, weil die in zivil unterwegs waren, okay! Hätte ich gewusst, dass das Konoha-Shinobi waren, hätte ich mich sicher nicht mit denen geprügelt! Vermutlich stand sie nicht länger in dem unschuldigen Licht da, in welchem der Mann sie zuvor sah. Sie war eine Feindin seiner ehemaligen Heimat und mit Pech hatte sie einen reinen Patrioten vor sich. In Ishgard war ich, weil ich eine Freundin besuchen wollte. Sie heißt Miyuki und besitzt Ansehen bei der Regierung. Ich hoffe das genügt dir. Myra schaute kurz um sich. Es war noch niemand in der Nähe, zumindest sah sie niemanden. Also, wenn du mir immer noch helfen willst, wie gehen wir die Sache jetzt an? Ich möchte ungerne frontal rein stürmen, denn dann kannst du die Sache wahrscheinlich alleine machen und ich hau mich hin für 'n Nickerchen. Sie merkte schon, dass auch er gerade eine grandiose Laune hatte und etwas blutrünstig unterwegs war. Sie würde behaupten das wäre dem Verlust seines Dorfes geschuldet, aber Myra mutmaßte in derlei Hinsicht nicht.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Tenzo Uchiha » Sa 24. Mär 2018, 17:06

Die Nuke-nin gab ihm schlussendlich einiges an Ideen mit. So wie es aussah, war das Raiton in diesem Fall nicht hilfreich. Aber ob sie das Chidori kannte? Nun, das war auf einem anderen Baltt Papier geschrieben, dass der Konohagakure Ninja nicht öffnen würde. Noch nicht. Aber so würde er ihr zuhören und schauen, was sie zu sagen hatte. "Das er dir nicht erzählt, wo sich die Ausrüstung befindet, ist momentan nicht das Problem. Ich habe Mittel und Wege, um ihn zum reden zu bringen - selbst wenn er es nicht will." Das er dabei sein Sharingan nutzte und das nun schon das zweite Mal am heutigen Tage tun würde, sagte er nicht. Wozu auch? So wie es aussah, war Myra nicht sonderlich von seinen Augen eingeschüchtert. Hatte sie womöglich in Ishgard Shinji kennen gelernt und wusste daher vom Aussehen der Kaleidoskop Augen des Uchiha Clans? Allerdings reagierte sie dann auf seinen Vorschlag recht untypisch - zumindest hätte er sie nicht so eingeschätzt und gedacht, das sie einen Kehricht auf das Leben dieser Banditen gab. Aber das war eben das Herz aus Gold im Körper eines Kriminellen, das da in Myra schlagen würde. Oder so etwas ähnlich lächerliches. Der Uchiha sagte also nichts dazu, sondern hörte ihr zu - auch als sie sich rechtfertigte. Er hatte sie also doch richtig gesehen und erkannt. Sie war eine Nuke-nin - aber was bedeutete das hier nun noch? Dennoch spürte Tenzo innerlich den Drang, ihr den Hals umzudrehen - rein aus Prinzip. Aber er sagte erneut nichts -für eine ganze Weile. Und das würde es wohl für Myra noch grusliger machen. Erst nach einer Minute des Schweigens und des Niederstarrens von Myra würde er etwas sagen: "Ich habe etwas gut bei dir. Fangen wir also damit an. So funktioniert das doch bei euch Nuke-nin, oder? Normalerweise würde ich dich hier und jetzt töten. Aber wir befinden uns nicht mehr in normalen Zeiten und Umständen. Unsere alte Welt gibt es nicht mehr. Das Prinzip der Nuke-nin und Dörfer gibt es nicht mehr. Damit verbunden sehe ich also kein Problem darin, dich leben zu lassen - aber du wirst mir helfen! Bei einer Sache, die ich noch vorhabe. Und ich nehme an, das du dein Wort halten wirst, Myra." Er hatte sich selbst nicht vorgestellt - warum auch? Womöglich würde er das noch tun, aber im Moment sah es nicht danach aus, das er sich der Dame gegenüber kordial und freundlich verhalten würde. Ein solch emotionales Geseire konnte er sich derzeit einfach nicht leisten. "Ich helfe dir also. Am besten gehst du vor und ich folge. Und dann, wenn er abgelenkt ist, kümmere ich mich um ihn. Sollte etwas nicht nach Plan laufen, nehme ich ihn mir allein zur Brust. Es liegt ganz bei dir." Zumindest zu einem gewissen Teil. Tenzo würde sicherlich frei brechen, wenn jemand ihn bedrohte. In seinem derzeitigen Zustand war er einfach nicht wirklich erfreut über derartiges Verhalten. Und Myra schien das gut bemerkt zu haben. Zumindest verhielt sie sich - unwissend für Tenzo - ihm gegenüber für ihre Verhältnisse ja sehr freundlich.

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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Myra » Sa 24. Mär 2018, 19:40

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Einen geselligen Kameraden hatte Myra sich mal wieder angelacht. Sie wusste nicht warum, aber was die Männer betraf zog sie immer die etwas speziellere Sorte an. Anders ausgedrückt: sie hatten alle amtlich einen an der Klatsche. In Sachen sozialer Interaktion zumindest. Auch an dem guten Herrn merkte Myra langsam, dass der ein richtiger Partybrüller sein musste. So wie er sie einfach reden und reden ließ und sie währenddessen schlicht in Grund und Boden starrte. Myra lagen bereits dutzende sarkastische Kommentare auf der Zunge, einer böser als der andere. Aber noch verkniff sie sich das. Keine leichte Aufgabe. Myra befand sich in einer prekären Situation und sie könnte ihn vielleicht körperlich übertrumpfen - so ironisch das klingen mochte - aber blieb ihr nur der Faustkampf. Und bisher war er ihre einzige Freikarte aus dieser Hölle, also zwang sie sich zumindest zur Neutralität. In Anbetracht dieser Aspekte stellte er für sie eine Bedrohung dar und dieser war sich die Nukenin instinktiv bewusst. Dennoch, so einschüchternd wie sein Blick mit den seltsam gespaltenen, roten Augen wirkte, sie legte nur die Stirn in Falten und starrte ab einem bestimmten Punkt zurück. Irgendwas sagten ihr diese Augen doch. Er kam aus Konoha? Gab es da nicht noch eine Familie, oder einen Clan mit merkwürdigen Augen? Die anderen, diese blassen hatte Myra schonmal gesehen. Hatte der seinen Gegner den Arsch aufgerissen im Nahkampf! Aber mit diesem Exemplar konnte sie noch nichts anfangen. Myra konnte sich an nichts interessantes erinnern. Bald brach der Mann aber sein höchst sympathisches Schweigen und stellte die Dinge direkt klar. Myra konnte nicht anders, als kurz zu Augen zu verdrehen. Hätte er es nicht getan, hätte sie es ohnehin noch ausgesprochen. Sie war ihm was schuldig. Dass er sie unter anderen Umständen töten würde ignorierte Myra gekonnt. Derlei Phrasen hatte sie bereits Zuhauf von patriotischen Trotteln wie ihm gehört. Ich helfe dir bei einer Sache in dem Maße, wie du mir. Sprich wenn es für dich ernsthaft gefährlich wird, kannst du gleiches von mir verlangen. Wenn nicht. Sie zuckte nur mit den Schultern, statt den Satz zu beenden. Sie würde nicht mehr, aber durchaus weniger tun wenn er es verlangte. Ganz wie er ihre Schuld als beglichen ansah. Seinen Namen wollte er nicht nennen? Fein, bekam er halt einen von Myra! Damit schien wohl alles zwischen ihnen geklärt. Die Nukenin hatte auch schon eine Idee, wie sie vorgehen würde. Ich werde reingehen und wie ich ihn kenne wird er mich direkt abfangen. Wenn er meine Hände sieht wird er mich zum Hausarzt bringen wollen. Im ersten Stock, den Flur zu dieser Seite hin werden wir nehmen. Da können wir ihn dann abfangen. Halt dich also bei einem der Fenster schon mal bereit, Mister Augenkneist. Sie warf dem Uchiha noch einen letzten Blick zu, geprägt von Misstrauen und kehrte ihm den Rücken. Natürlich könnte er einfach hinterher marschieren, doch würde Mitumial sie zumindest dann direkt außer Gefecht setzen. Und lieber behielt sie den Schwarzkopf im Auge, ehe er noch Dummheiten mit ihr und anderen anstellte.

Durch den Haupteingang trat sie zurück in das Gebäude und kaum hatte sie die Hälfte des Eingangsbereichs hinter sich gelassen, sah sie besagte Gestalt auch im oberen Stockwerk an dem Geländer stehen. Hast du dich abreagiert? Fragte er mit der üblichen Distanz in der Stimme. Myra verzog den Mund, doch gab nur einen ausgestreckten Mittelfinger als Antwort. Bedauern zeigte sich auf den Zügen des gealterten Mannes. Deine Hände waren gerade einigermaßen verheilt. Warum tust du dir das immer wieder an? Och. Ich weiß nicht. Vielleicht, weil mich irgendein Lackaffe gegen meinen Willen festhält? Und ich so nichts besseres zu tun habe? Sie hörte ihn laut seufzen. Vermutlich war seine älteste Tochter längst nicht so schwierig. Er winkte sie zu sich hoch. Ich bringe dich zu Tamaru. Der soll deine Hände versorgen. Mal wieder. Myra zögerte, um authentisch zu wirken, folgte dann aber Mitumials Anweisung. Er brachte sie auf den besagten Gang. Am Ende davon wäre der Behandlungsraum vom Arzt. Sobald Myra ihren vermeintlichen Verbündeten in Bereitschaft sähe, würde sie die ganze Aktion elegant einläuten. Sie würde den Mann plötzlich zur Seite mit den Fenstern rammen. Dinge, mit denen selbst er nicht direkt rechnen sollte.
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Re: Verstecktes Anwesen in den Bergen

Beitragvon Tenzo Uchiha » Sa 24. Mär 2018, 20:34

Der Uchiha war sich seiner Sache sicher und würde sie auch ausführen - soweit er die Möglichkeit dazu sah. Er hatte schon eine gute Vorstellung von dem, was er noch vor hatte und tun würde, wenn er das hier durchgestanden hatte. Sein Weg war klar und definiert. Alles andere musste nun noch warten, aber das was er hier nun zu tun hatte, war zunächst erste Priorität. Seine Augen waren kurz zusammen gekniffen, als er Myras Worte hörte, dann seufzte er. Mehr konnte er von jemandem wie ihr sicher nicht erwarten. Trotz des Faktums, das es nun keine wirklichen Dörfer und das damit verbundene System der Nuke-nin gab, war er nach wie vor ein Gefangener seines Stolzes. Und das würde sich wohl auch nicht allzu schnell ändern. Sein Status als Jonin war allerdings nach wie vor etwas, auf den er stolz war und das würde sich wohl auch nicht so schnell ändern. Selbst wenn er die sich ändernden Zeiten akzeptierte, war Tenzo doch nicht so schnell dabei, alles aus seiner Vergangenheit über den Haufen zu werfen. Insbesondere nicht seine clantypische Arroganz und die Eigenart der Uchiha, auf Andere herunter zu schauen. "Dann haben wir einen Deal. Gut." Mehr war dazu wohl nicht zu sagen. Nun war es aber an der Dame, sich etwas aus zu denken.
Und Myra schien sich trotz ihrer Verletzung bereits so ihre Gedanken gemacht zu haben, in wie weit sie das Ganze nun händeln wollte. Und der Plan war keineswegs schlecht. Tenzos Blick wanderte kurz nach oben, in Richtung der Örtlichkeit, die die Nuke-nin da ansprach. Keineswegs dumm und gut erreichbar für ihn. Das gedacht, warf er ihr einen weiteren Blick zu, als sie ihm einen Kosenamen verpasste. Etwas verdutzt wirkte er für einen Moment, aber dann hatte er sich wieder im Griff und er schnaufte frustriert über sein Unvermögen, das grantige Frauenzimmer einzuschüchtern. Aber sie hatte wohl schon schlimmeres erlebt als ihn. Obwohl? Ob sie jemals in einer vom Sharingan kontrollierten Illusion gefangen war? Das stand noch zur Debatte, aber war nichts, dass der Jonin nun hier und jetzt aus kaspern wollte. "Dann sehen wir uns dort.", stellte er knapp fest und ließ Myra dann allein, während diese sich ebenfalls los machte. Bedingt durch seine verstärkten Sinne konnte er sie gut wahrnehmen - auch als sie sein Sichtfeld verließ. Nach und nach stellte er nun seinen Weg für sich dar, kletterte das Dach hoch und würde sich dann dort, wo die Nuke-nin wohl mit dem Kopf der Bande erscheinen würde, auf die Lauer begeben. Das Fenster war bereits offen, sodass er kein Problem sah, sich auf die Seite zu begeben und zu warten. Und dann kam Myra mit dem Mann, dessen Geruch er noch nicht kannte - aber Myra erkannte er am Geruch. Die Beiden hatten zuvor etwas gesagt, aber er hatte es nicht genau gehört.
Aus den Augenwinkeln sah er, wie Myra seiner gewahr wurde und reagierte - sie warf sich gegen den Banditen und warf diesen wohl gegen das Fenster. Tenzo reagierte - sein Sharingan ermöglichte ihm, das Ganze bereits wesentlich effektiver zu planen und ab zu schätzen - im richtigen Moment und seine durch seine Technik verlängerte Hand schnellte nach vorn, packte den durch den Aufprall leicht drehenden Mitumial am Hals und würde dann in seine wohl entsetzten Augen schauen und dann war er schon dabei, sein Sharingan ein zu setzen und ihn in seinem Genjutsu zu fangen. Hätte das geklappt, würde Mitumial den Kopf sinken lassen und Tenzo justament darauf seinen Griff lösen und zu Myra schauen. "Ich habe ihn." Das Verhör würde beginnen!

Name: Nan no Kaizō ("Flexible Restrukturierung")
Jutsuart: Nin-Jutsu
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: selbst
Chakraverbrauch: Variierend
Voraussetzungen: Ninjutsu 4 | Hebi-Vertragspartner oder Operation
Beschreibung: Um dieses Jutsu nutzen zu können muss normalerweise ein operativer Eingriff am Körper des Anwenders erfolgen. Man kann dieses Jutsu aber auch vom Hebi-Kuchiyose erhalten. Dabei schlängeln sich sehr kleine Schlangen in den Körper des Anwenders und bearbeiten den Organismus von Innen heraus ohne das ein direkter Eingriff nötig ist. Danach muss trainiert werden wie das Jutsu angewandt wird. Dieses Jutsu ermöglicht dem Anwender seinen Körper zu dehnen, strecken und den Gegner umwickeln, indem er seine Muskeln direkt mit seinem Chakra kontrolliert. Hals, Arme, Beine, Torso und sogar die Zunge können verlängert werden. Je mehr Chakra man in das Körpeteil konzentriert welches gedehnt werden soll, desto länger wird es auch ausgedehnt.

• Sehr gering: 2 Meter
• Gering: 5 Meter
• Mittel: 10 Meter

Name: Genjutsu: Sharingan ("Illusionskunst: Kopierkreisauge")
Jutsuart: Doujutsu | Genjutsu
Rang: B - Rang
Element: -
Reichweite: nah - fern
Chakraverbrauch: mittel
Voraussetzungen: Uchiha Clan | Genjutsu 5 | Sharingan
Medium: (visuell) Augenkontakt
Beschreibung: Bei dieser Technik muss zuvor der Anwender dem Opfer in die Augen sehen, bzw. das Opfer muss in die Augen des Anwenders sehen. Es muss also kurz Augenkontakt hergestellt werden. Ist dies passiert fällt das Opfer in eine Art Trancezustand, wodurch er in der Realität bewegungsunfähig ist und auch den Kopf hängen lässt. Der Anwender versetzt das Opfer hierbei in eine Illusion seiner Wahl, welche aber meist mit Fesselung und Folter zutun hat wodurch das Opfer selbst in der Illusion sich nicht bewegen kann, um meist den Willen des Opfers zu brechen. Da sich das Opfer hierbei in eine Art Trance befindet und damit das eigentliche Bewusstsein für eine gewisse Zeit ausgeschaltet ist, kann der Anwender in der Realität diesem Informationen entlocken, welche das Opfer dann preisgibt, da durch das Sharingan ein gewisser Kontrolleffekt ausgelöst wird. Selbst ein verschwiegener Anbu welcher in der Kunst der Geheimhaltung geschult ist würde Informationen herausgeben, weil dieser in gewissen Maße kontrolliert wird und er eben unter Hypnose steht. Während der Anwender diese Technik aufrecht hält kann er keine anderen Jutsu oder Fähigkeiten anwenden und die Aufrechthaltung kostet permanent einen Verbrauch von mittel. Wird die Technik vom Anwender aus aufgelöst fällt das Opfer bewusstlos zu Boden. Die Bewusstlosigkeit hält dabei noch einen Post lang an. Von selbst kann das Opfer sich nicht aus der Technik befreien, da dieses sich wie erwähnt in einem Trancezustand befindet, welcher sich von normalen Genjutsu unterscheidet. Weiterhin kann man diese Technik nicht im direkten Kampf anwenden, da man sich zu stark auf diese konzentrieren muss.

Sharingan 3 Tomoe [Stufe 1]
Dies ist die dritte Form des Sharingan. Bei der 3. Stufe des Sharingan färbt sich die Iris rot und um die Pupille bilden sich drei Tomoe. Der Anwender ist von nun an in der Lage Bewegungen bis zu einem Geschwindigkeits - und Taijutsuwert von 10+ einfach zu erkennen und im Voraus dagegen vor zu gehen. Es gibt keine Geschwindigkeit die zu schnell ist für dieses trainierte Auge, denn jede Geschwindigkeit ist erkennbar. Dadurch, dass der Anwender jegliche Bewegungen seines Gegners voraussehen kann, kann er gegnerische Angriffe leicht auskontern und besser auf diese reagieren. Außerdem ist der Anwender mit diesem Sharingan Genjutsus bis zum S-Rang zu erkennen und dies unabhängig von seinen Genjutsu Kenntnissen. Zusätzlich kann der Anwender von diesem Sharingan Jutsus vom E-Rang bis zum S-Rang kopieren. Dabei ist zu beachten, dass er die Voraussetzungen der jeweiligen Jutsus erfüllen muss. So kann ein Uchiha Genin mit dem Katon Element keine Suiton Jutsus kopieren. Der Sharingan-Nutzer kann auch keine Kekkei Genkai’s kopieren, weil er nicht die Grundvoraussetzungen zum Einsetzen dieser Fähigkeiten besitzt. Das bedeutet im Folgenden, dass der Ablauf und die Ausführung des Jutsu sichtbar bzw. bereits für Sharingan-Nutzer bekannt sein muss, um Jutsu zu kopieren. Außerdem wird im Falle mancher Jutsu Hintergrundwissen benötigt, wie zum Beispiel bei dem Edo Tensei no Jutsu über die Details und Voraussetzungen des Rituals. Eine weitere Fähigkeit des Sharingan’s erlaubt dem Anwender die geheime Schriftrolle des Uchiha Clans zu lesen in welchen auch Informationen über das Rinnegan, dem Mangekyō Sharingan, sowie dem ewigen Mangekyō Sharingan stehen. Der Nachteil des Sharingan’s ist, dass es viel Chakra verbraucht. Pro Post zahlt der Anwender eine sehr hohe Chakramenge. Dieses Sharingan wird erstmalig in einer extrem fordernden Situation aktiviert. Erfundene Besonderheit

All that I am broken down on the shores of my dreams
And as tears fall, my soul prepares for war
Father, don't leave me tonight
You're my dearest memory
In your name I will fight for all that's left


Gedanken | NBW | Reden | Charakter

Bild
Techniken | Where are you now, Atlantis? | Beschwörung

My face displays no fear yet my courage wanes
The darkness bred by doubt constrains and suffocates
Deep in my mind his voice remain
Calling out, telling me to smile again



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