Dorf der Kaikazi - Tate no Kaikazi [Dorf]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
Kishiro

Dorf der Kaikazi - Tate no Kaikazi [Dorf]

Beitragvon Kishiro » Sa 11. Dez 2010, 16:33

Tate no Kaikazi - Das Dorf der Kaikazi


Dies Dorf würde früher von dem Kaikazi-Clan bewohnt und ausschließlich von diesem. Er liegt in einem Hochplateau in einem der Gebirge von Tsuchi no Kuni. Es ist von einer Mauer umgeben und zudem von vielen Feldern, mit deren Bestellung sich das Dorf meist selbstständig ernährt hat. Sie waren sehr unabhängig. Früher kamen immer wieder Händler durch das Dorf, was jedoch ehr selten der Fall war, denn der Weg in das Dorf ist beschwerlich und gefährlich, doch die gute Metallarbeit der Kaikazi war einigen Händlern diese Lebensgefahr wert. Doch nach dem Angriff der Iwa-Shinobi wurde von Kishiros Großvater ein Siegel erweckt, welches noch der Clangründer Kaikazi entwickelt und als erster eingesetzt hatte. Er verwendete das Siegel auf seine Leiche hin und daher wird es so lange aktiv sein, wie sein Blut irgendwo in der Welt umherläuft, sprich sein Clan existiert. Das Siegel bewirkt, dass sich niemand auf 5 Kilometer Radius dem Dorf nähern kann geschweige denn annemen kann, dass es existiert, denn es gaukelt dem Wanderer ein, dass er vor einer tiefen Schlucht geht un der schmale Pfad dort verschwindet. Die Barriere kann weitergehend auch nur unter zwei Voraussetzungen durchtreten werden. Entweder man trägt das Blut der Kaikazi in sich, oder einem wird von der Residenz der Kaikazis in dem Raum der Barriere Einlass gewährt. So ist das Dorf vor Übergriffen sicher.

Kishiro

Re: Dorf der Kaikazi - Tate no Kaikazi

Beitragvon Kishiro » Sa 11. Dez 2010, 16:34

Itoma - Abschied


Es war heiß. Kein Wunder. Er war in der Wüste und hatte etwas metallisches an. Ein Wunder überhaupt, dass er noch nicht zur Backente geworden war. Der blanke Schweiß rann ihm an den Schläfen herunter, tropfte von seinem Kinn herunter, und verdampfte noch in der Luft. Der Boden war trocken, sandig, und nur schwer durchquerbar, zustäzlich noch mit einer Leiche auf dem Rücken, die weiteres Gewicht darstellte.
Kishiro war seit einigen Stunden bereits unterwegs, hatte nicht angehalten, und war einfach nur gradeaus gegangen. Denn er hatte sein Ziel bereits fest gesetzt, und dafür musste er gradeaus gehen, wenn er den kürzesten Weg haben wollte. Keine Düne hatte ihn abgeschräckt, musste er auch noch so steil hoch laufen. Mittlerweile war der Akatsuki erschöpft. Die Sonne machte ihm zu schaffen, weshalb er sich ersteinmal auf den Boden warf, Miuuki fiel neben ihm nieder. Er blieb eine kurze Zeit lang einfach nur auf dem Boden liegen. Der Dreißigjährige sah einer Schlange zu, die sich windet in den Boden einbudelte. Was tut sie da? dachte sich Kishiro, nicht imstande auch nur weiter als zwei Meter zu denken. Da kam eine Ameise an, und schnupperte an dem Schwanz der Schlange, der als einziges Körperteil aus dem Sand heraus streckte. Sofort kam ein kleiner Gekko angeschossen, und schnappte sich die Ameise, was der Schlange ein leckeres Mahl verschaffte, den der Gekko hatte durch die Armeise seinen Leichenschmaus zu sich genommen. Kishiro lächelte. Die Welt ist grausam. Und nur die listigste Schlange überlebt. Da kam ihm die Idee, es genauso zu tun, wie die Schlange. Aus seinem Körper entstanden zwei dünne Metallplatten, woraufhin sich Kishiro ähnlich wie die Schlange schlängelte. Die Metallplatten lagen so, dass sich Kishiro leicht in den Sand einbuddelte. Nur sein Kopf blieb am Ende noch frei, doch aus diesem wuchs eine kleine metallische Kopfbedeckung, die zwar warm wurde, jedoch Schatten spendete. Entspannt schloss Kishiro die Augen, erinnerte sich jedoch daran, Miuukis Leichnahm vor den Aasgeiern zu schützen, wesshalb eine Art Metallkuppel plötzlich aus dem Boden wuchs und sich über Miuuki schloss. Nun schloss Kishiro tatsächlich die Augen, und stoppte jegliches Denken. Der Sand war kühl, und sein Kopf lag im Schatten. Er war erschöpft von seinem harten Tag und diese Ruhepause, die brauchte Kishiro jetzt. Lange dauerte es nicht, bis Kishiro schlussendlich einschlief.

Es war kalt und dunkel, als Kishiro die Augen aufschlug. Er wollte sich erheben, spürte aber einen kleinen Druck über sich. Er wendete mehr Kraft auf, und drückte den Sand, der auf ihm lag zur Seite weg. Der Schirm, der aus seinem Kopf ragte verschwand wieder in diesem, und Kishiro sah sich kurz um. Er konnte kaum 5 Meter weit sehen, so dunkel war es. Etwas zischte. Er sah zu Boden. Eine Schlange wand sich auf dem Schutzpanzer von Miuuki. Ein verachtungsvoller Blick von Kishiro wurde gefolgt von einem Spuckgeräuscht. Das nächste was man in der Dunkelheit sah war das rote Aufblitzen des Blutes der Schlange. Das Senbon, welches aus Kishiro Mund geschossen war hatte den Kopf der Schlange durchbohrt, und ihren Körper bis zur Hälfte durchquert, bevor es wieder ausgetreten war. Kishiro fegte die tote Schlange mit einer lässigen Handbewegung von der Kuppel, auf welche er die Hand legte, woraufhin das Metall in dieser Verschwand. Als Kishiro auf den ruhenden Körper Miuukis blickte, kam ihm eine Idee. Ich sollte ein wenig trainieren. dachte er und konzentrierte sich. Er war er selbst, aber er war auch Miuuki. Er musste es schaffen beide gleichzeitig zu sein. Langsam fühlte er, wie sein Geist in ihren Körper eindrang. Er spürte ihre Finger, ihre Füße... bald ihren ganzen Körper, doch er fühlte auch noch sich selbst. Er schlug die Augen auf. Nun sah er sich selbst, und sich selbst. Ein wenig beängstigend war das schon, doch Kishiro behielt einen kühlen Kopf. Er versuchte Aufzustehen, doch es war gar nicht so einfach zu sagen, welche Arme sich jetzt abstützen sollten. Nach einigen Anläufen hatte er es dann geschaft. Miuuki stand vor ihm, und Kishiro stand vor ihr. Er sah sich, und sich. Er machte in der Dunkelheit einen bedrohlichen Eindruck. Sie ließ den Blick über seinen Körper schweifen. Er hatte einen gut gebauten und muskolösen Körper und das Blut, dass im unteren Drittel seines silbenden Mantel herunter lief ließ ihn gefährlich aussehen. Auch die Augen mit dem Rinnegan im Mondschein wirkten nicht ungefährlich. Alles in allem ein Antlitz eines Dämons. Das Antlitz des Bösen. Während Miuuki Kishiro beobachtete beobachte dieser sie. Sie war ein wenig kleiner als er, wenn auch nur wenige Zentimeter, und auch nicht so muskolös und statlich gebaut. Sie hatte einen typisch weiblichen Körper und war nicht wirklich sehr kräftig, das wusste er. Aber sie hatte Wissen, und Chakra. Und das Können eine Menge Nin-Jutsu anzuwenden. Einige Zeit stand sich Kishiro nur gegenüber und sah sich selbst an, musterte sich selbst. Dann drehte er sich plötzlich und ohne erdenklichen Grund mit beiden Körpern und und ging nebeneinander die Wüste entlang. So hatte er wenigstens kein Gewicht mehr zu tragen.
Da ist jemand! Tatsächlich. Da war am Horizont eine Person erschienen. Nur eine Silouette, doch eindeutig eine Person. Das verwunderliche war, dass sie genau auf Kishiro und Miuuki zuzukommen schien und das in dieser riesigen Einöde. Wer das wohl sein mag? Aber gut, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Person kenne? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mich kennt, und zwar negativ? Das erste wohl sehr niedrig, und das zweite sehr hoch. dachte Kishiro, und machte sich schonmal auf einen Kampf bereit. Sekunde um Sekunde tickte um. Minuten verstrichen. Die Person schien da zu sein, aber kaum näher zu kommen. Obwohl ganz offensichtlich beide aufeinander zu gingen, wurde der Abstand nur minimal geringer. Schritt für Schritt taten Kishiro und Miuuki auf die Fremde Person zu und Schritt für Schritt näherte sich diese ihnen. Minute um Minute wurde die Person um Millimeter größer. Bald erkannte Kishiro einen goben Umriss der Person. Sie war mittelgroß, ein wenig größer als er selbst, wahrscheinlich. Etwas später bemerkte er, dass es nicht an den Lichtverhältnissen lag, dass der Mantel der Person schwarz war, er hatte tasächlich diese Farbe. Kishiros Vorteil war, dass die Person ihn wohl nicht erkennen würde, da sein silbriger Mantel das Licht sehr gut reflektierte, und somit den Gegenüber blendete. Noch einen Schritt. Es folgte ein weiterer. Und noch einer. So wie es schon den ganzen Tag gewesen war. Es sind Wolken auf dem Mantel. Rote Wolken. Es war unnötig, dass Miuuki dies gesagt hatte, doch sie hatte es gesagt. Einfach um die Feststellung fest zu halten, und nicht nur alles in Gedanken zu behalten. Ein Akatsuki! Aber wer ist denn hier in der Wüste? Hat Kazuya etwa bereits so intensiv angeheuert? dachte Kishiro leicht verwirrt und ging im Kopf die Liste der ihm bekannten Akatsukis durch, und der Ringe, die irgendwo waren. Kazuya, Tetsu, Kenno, Hei und ich. Außer den Ringen fehlt also nur Aokis. Ist das etwa? Nein! Dass kann nicht sein. Kishiro konnte es nicht fassen. War das dort etwa Aoki? Konnte sie es sein, die dort durch die Wüste ging? Aoki? Er versuchte sie über Rei zu kontaktieren. Keine Antwort. Bist du sauer, weil ich dich nicht gesucht habe? fragte er. Erneutes schweigen. Absolutes Schweigen. Kishiro schloss die Augen. Das wird jetzt eng. dachte er, doch sah er durch Miuukis Augen ganz klar und ganz eindeutig einen Mann. Er kam grade die Düne hinauf getrottet, auf der die beiden grade standen. Kishiro öffnete die Augen. Er hatte sich nicht getäuscht. Mit allen seinen 4 Augen, mit seinen eigenen und denen von Miuuki sah er ganz klar.... Roxas. Wer sind sie? Kishiro sprach den Mann direkt an. Befehlerisch. Lügen war für den Mann vor ihm keine Option. Roxas Katsuragi! Seit ihr Shinobi, die hinter mir her seit? Ich bin ein Akatsuki. Eine kurzen Augenblick lang schwieg Kishiro, und auch Miuuki schwieg. Nein. sagte Kishiro langsam und kühl. Das ist gut, dann muss ich euch nicht töten. Obwohl es mir jetzt grade sehr viel Spaß machen würde. fing der angebliche Akatsuki an. Doch erneut ertönte das leise Nein von Kishiro. Wie nein? Was meint ihr? Soll ich euch doch töten? Macht euch auf ein Bombagement gefasst, dass ihr noch nie gesehen habt. Der Mann machte seinen Mantel auf, und die Hände frei. Einer seiner Finger fehlte. Er griff mit den Händen bereits in die Taschen mit Lehm, da war Kishiro auch schon vorgesprungen, ein Tanto in der Hand. Der Mann, der mit beiden Händen in den Taschen ziemlich unbeholfen war, taumelte zurück, doch ehe er wirklich etwas unternehmen konnte, steckte das Tanto auch schon in seiner Brust. Kishiro hatte es glatt zwischen zwei Rippen gestoßen. Der Fremde fiel nach hinten, und rutschte die Düne hinunter. Kishiro und Miuuki sprangen hinterher, und landeten beide über ihm. Finster sahen sie zu der am Boden liegenden und Blut spuckenden Gestallt nieder. Wer seit ihr? fragte Roxas, sein Mund war blutverschmiert, seine Augen flimmerten bereits leicht. Ach scheiß drauf. STERBT! Schrie er mit letzter Kraft, und die Taschen an seinem Gürtel explodierten in einer gewaltigen Explosion. Kishiro, der einen Metallmantel an hatte, warf sich über Miuuki, um sie vor der Druckwelle zu schützen, und beide flogen einige Meter weit die Ebene entlang, dort hin, wo die Explosion die Düne weg gefegt hatte. Sand spuckend und hustend rappelte sich Kishiro auf. Er reichte Miuuki einen Arm, den sie ergriff, um sich daran hoch zu ziehen. Als beide Standen, und sich den Sand von den Kleidern klopften ertönte eine Stimme. Ich nehme euch mit, egal wie viel es kostet. Roxas stand wieder. Der Katsuragi schien nicht aufzugeben. WER SEIT IHR? schrie er zu ihnen herüber. Miuuki zo ihren Fächer. Innerhalb weniger Augenblicke war dieser aufgefechert. Kamaitachi! rief sie aus, und schleuderte mit ihrem Fächer eine riesige Winböe gegen den Gegner. Dieser jedoch schlug mit den Händen auf dem Boden und rief: Doton: Doroku Gaeshi ("Erdversteck: Zurückschlagendes Erdland") Das Fuuton-Jutsu von Miuuki prallte an der Mauer ab. Roxas lachte. Ein Geschenk für euch! Wie kann er noch so fit sein? fragt sich Kishiro. Es bedurfte keiner Absprache. Kishiro sprang hoch, und Miuuki wandte ihr Jutsu noch einmal an. Kishiro wurde weit in die Luft geschleudert. Er sah zu Roxas herab. Ein weißer Vogel flog auf ihn zu. Wenn ich mich recht erinnere sollte ich denen ausweisen. erinnerte sich Kishiro, an seinen Kampf gegen den Rokubi zusammen mit Roxas. Kishiro spuckte ein Senbon auf den Vogel, der explodierte. Grade rechtzeitig, denn der Vogel war nur noch mehrere Meter von ihm entfernt gewesen. Da sah Kishiro, wieso Roxas noch auf den Beinen war. Er hatte sich wohl einiges von Kishiros Taktiken gemerkt. Der Roxas, dem er ein Tanto durch den Leib gejakt hatte, war ein Bunshin gewesen, der anschließend Teile von sich hatte explodieren lassen. Der echte hatte sich zwischendurch unter der Erde versteckt, um den Feind nun zu überraschen. War dieser mikrige Vogel alles, was du zu bieten hast, Schwächling? provozierte Kishiro seinen Feind. Dieser sah zu ihm auf, und wurde wütend. Er griff erneut in seine Taschen, ließ dabei aber Kishiro nicht aus den Augen. Dieser befand sich noch immer in der Luft, denn Miuuki hatte ihm einen ordentlichen Auffwind gegeben. Sie selbst rannte in der Zwischenzeit auf die Mauer zu und sammelte Chakra. Das wird eine Überraschung. dachte sie. Sie lud Chakra in ihre Hand, und als sie an dem Erdwall angelang war, hämmerte sie ihr Okashou voll auf den Sand. Erde war ja hier nicht vorhanden, doch hatte das Jutsu mit dem Sand ebenso funktioniert. Der Sand flog in alle Richtungen davon, und ehe Roxas sich versah, klebte die aufgeladene Hand von Miuuki in seinem Gesicht. Die Wucht des Angriffes ließ ihn einige Meter weg fliegen. Roxas zog die Hände aus den Tashen. Friss das hier! Zwei Lehmvögel flogen auf Miuuki zu. Offensichtlich explosiv, wie die anderen Tiere auch. Miuuki sprang einige Meter weit zurück, unternahm jedoch nichts gegen die angreifenden Vögel. Baka! Roxas grinste. Doch ehe die Vögel Miuuki erreichen konnten, explodierten sie. Roxas war verwirrt. Was? Wie-? Doch weiter kam er nicht. Kishiro kam aus dem Himmel gefallen, genau auf Roxas zu. Den ganzen Körper mit spitzen Stacheln übersäht fiel er Roxas an. Die Kraft, die hinter dem Fall gesteckt hatte war beide Männer zu Boden. Blut spritze Kishiro ins Gesicht. Ein tiefer, markerschütternder Schrei der Qual ertönte, dann erschlafte Roxas unter Kishiro. Der erhob sich und betrachtete sein Werk. Als Mensch konnte man diese Person nun nicht mehr bezeichnen. Aufgeschlitzt, und teilweise in mehrere Teile zerschnitten sah er ehr aus, wie ein unsachgemäß zerschnittenes Stück Fleisch aus einer Metzgerei. Das Metall verschwand wieder in Kishiros Köprer, und ohne sich auch nur lange um schöne Worte, oder eine Schweigeminute für den Toten zu kümmer gingen sie weiter. Jedoch nicht, ohne vorher in dessen Taschen nach nützlichen Gegenständen zu suchen. Dort fand er eine Schriftrolle mit der Aufschrift "Medic-Equipment", welche Miuuki einsteckte. Sie konnte die Dinge entsiegeln, und auch wieder versiegeln, was sie jedoch erst später tun würden. Der Kampf so zu weit ging doch sehr gut. So fürs erste mal. Kishiro war zufrieden. Auf Distanz würden sie es auch zukünftigen Gegnern nicht leicht machen.


Tate no Kaikazi - Die Residenz des Kaikazi


Der Wind zersauste ihre Haare. Die Kälte, die er mit sich brachte, ließ sie erzittern. Der steile Berghang machte das Vorankommen auch nicht leichter. Seit den letzten Tagen waren die Berge immer höher geworden. Und immer steiler. Es schien, als würden sie in ein Gebiet vordringen, in dem die Natur versuchte jegliches Leben zu verhindern. Mörderische Schluchten und gefährliche Abhänge machten es den beiden Akatsukis nicht leicht voran zu kommen. Der dritte Tag ihrer Reise durch dieses Gebirge neigte sich langsam dem Ende zu. Die Sonne war schon lange hinter den hohen Berggipfeln verschwunden, so dass das Gebiet leicht abgedunkelt war. Doch Kishiro kannte den Weg. Ein Steinchen gerad ins Rollen, als er es mit dem Fuß berührte. Das Steinchen rollte, und rollte, und plötzlich war es weg. Verschwunden in die Schlucht, deren Boden im Dunkeln lag, unergründlich tief, Ein Kontrast zu dem steilen Aufhang auf der anderen Seite. Der Weg, den sie beschritten war kanpp einen Meter breit. Man musste höllisch Aufpassen, nicht ab zu rutschen, denn dass wäre das Ende. Das Ende für jeden, ob Shinobi oder Handwerker, ob Daimyo oder Bellter, dieses Gebirge machte alle Menschen gleich. Gleich vor dem Tod.
Plötzlich blieb Miuuki stehen. Kishiro schritt weiter und auf ein mal war er nicht mehr zu sehen. Zumindest nicht für sich selbst. Während er sich durch Miuukis Augen bis grade eben noch hatte sehen können, so war er nun verschwunden, in dem Moment in dem er den Schritt getan hatte. Er wollte testen, wie stark es war. Drum hob Miuuki einen Stein auf, und warf ihn in die Richtung, in die Kishiro gegangen war. Das Steinchen verschwand. Doch es tauchte bei Kishiro nicht mehr auf. Das ist gut, das ist gut. Kishiro drehte sich um und ging weiter. Miuuki setzte sich. Sie schlug die Beine übereinander, so dass sie im Schneidersitzt an die Wand gelehnt da saß, nichts zu tun hatte außer warten.
Währenddessen ging Kishiro weiter. Der Wegverbreiterte sich nun, was man aber von Miuukis Platz aus nicht hatte sehen können. Er führte nun hinunter in ein Tal und auch die Schlucht hob sich. Das Gebiet flachte sich ab, un der Berg, neben dem sie her gelaufen waren nahm einen flacheren Abhang an. Felder kamen in Sicht. Doch waren sie unbepflanzt. Nur Mutter Natur hatte hier das angepflanzt, was sie wollte. Kein Wunder. Nach 18 Jahren ohne Besuch. Kishiro ging weiter. Die Mauern kamen in Sicht. Drei Meter hohe dicke Steinmauern, die das Dorf der Kaikazi umgaben. Das Dorf, in dem er aufgewachsen war. Prompt besserte sich Kishiros Stimmung. Zwar erinnerte dieser Ort ihn an den schlimmsten Tag in seinem Leben, doch kamen auch Erinnerungen an seinen Vater, seine Mutter und an den ganzen Clan auf. Er durchschritt das Tor. Die eine Tür aus masivem Eisen lag abgeschlagen auf dem Boden hinter dem Tor. Die Anbu aus Tsushi no kuni hatten es vor 18 Jahren gewaltsam aufgeschlagen, um das Massaker zu begehen. Kishiro wurde langsamer. Sah sich um. Die ganze Gegend kam ihm schlagartig bekannt vor. Er wusste genau in welchem Haus wer gewohnt hatte, und was er getan hatte. Als er an der Schule vorbei kam, blieb er kurz stehen und sah sie sich einmal an. Der Ort, an dem ich lernte. Der Ort, der mich erzog. Großvater mal ausgeschlossen. Dann ging er weiter. Die Residenz hatte er längst gesehen, doch ihr Eingang kam erst jetzt zum Vorschein. Eigentlich war unser Haus immer recht bescheiden, wenn ich so an die Residenzen des Hokagen, und des Kazekagen denke. Kishiro hatte Recht. An sich war das Haus ein einfaches Haus mit drei Stockwerken. Alle drei Stockwerke waren quadratisch und so dekoriert, dass man nicht sagen konnte, wo ein Stockwerk anfing, und wo es endete. Die Stockwerke waren durch eine elegante aber einfache Schindelverzierung im ostasiatischen Stil umramt, und so waren die Oberen Stockwerke alle eine Art Dachboden. An der Spitze des Daches prankte eine Fahne, die zwar nicht aufgeweht wurde, doch Kishiro wusste, dass auf ihr das Clanzeichen zu sehen war. Die einzigen Mauern die man sah, waren die, des ersten Stockwerks. Die Mauern waren im dunkeln Grün an die Farbe des Daches angepasst. Doch das ganze war voller Staub. Nichts war zerstört, die Anbu hatten stark darauf geachtet nur die Menschen zu töten, und kein architektonisches Werk zu zerstören, denn das Dorf der Kaikazi war ein schönes Dorf. Zwar waren alle Häuser einstöckig, oder höchstens zweistöckig, doch waren sie durch einfache Kunst schick gekleidet worden. Die Dächer waren alle in einem ähnlichen Stil erbaut worden, wie das der Residenz, doch waren sie alle doch durch einen individuellen Stich sehr einzigartig. Das machte die Schönheit des Dorfes aus.
Kishiro stand nun vor der Tür seiner Residenz, doch zögerte er hinein zu gehen. Der Saal dahinter lag im Dunkeln. Der große Eingangssaal musste noch exakt so sein, wie er ihn hinterlassen hatte. Schließlich war er der letzte gewesen, der vor 18 Jahren diesen Raum betreten hatte. Unschlüssig stand er vor der Tür. Nicht sicher ob er sehen wollte, was ihn erwartete. Wieviel wohl von ihnen übrig ist? Da zog er die Tür auf. Ein beißender, und stechender Gestank zo ihm in die Nase, und er taumelte einige Schritte zurück. Eine regelrechte Dampfwolke zog aus der Eingangshalle hinaus ins Freie. Es dauerte einige Sekunden, bis sich die Wolke verkleinerte, und schlussendlich verschwand. Erneut ging Kishiro auf den Eingang zu, diesmal langsamer. Er trat ein in den Raum. Der Gestank war immer noch bestialisch. Fast der ganze Boden war übersäht mit Leichen. EInige hatten noch die Augen geöffnet, was man an den leeren Augäpfeln sehen konnte. Teilweise hatten sich Spinnen darin eingenestet. Die Haut lag den meisten schlaff auf den Knochen. Maden und sonstiges Getier krabbelte hier und da über den Boden. Allein dieser Saal musste die Maden für mindestens 10 Jahre gut ernährt haben. Kishiro war ein wenig angeekelt. Er würde den Saah ausräuchern müssen, mit einem von Miuukis Katon-Jutsu. Das musste er wohl mit allen Räumen machen, in denen Leichen gelegen hatten. Eine gründliche Säuberungsaktion des Dorfes stand ihm nun bevor. Doch Kishiro musste ersteinmal Miuuki herein lassen. Er steig über seine toten Verwandten hinweg, und achtete darauf nicht zu versuchen sie wieder zu erkennen. Er nahm eine Tür in einen Flur, in dem ein Gang zur Küche und dem Speißesaahl führte, und zwei Treppen ins Obergeschoss, und in den Keller führten. Kishiro nahm die Treppe in den Keller. Auf dem Weg nahm er sich eine Fackel aus einer Halterung. Er erinnerte sich, dass sein Vater noch am Morgen zu seiner Mutter gesagt hatte, dass er die Fackeln im Keller frisch aufgestappelt habe, so dass man dort nun wieder ordentlich Licht machen konnte. Kishiro griff nach einem Feuerstein, der in einer Nische in der Wand lag, und schlug damit an die Wand. Ein Funken schlug, und die Fackel, die Kishiro dahin gehalten hatte, entzündete sich leicht. Nach ein wenig pusten von Kishiro wurde die Flamme größer. Die Stufen wurden erhält. Kishiro begann die Treppe hinab zu steigen. 16 Stufen. Das Kellergewölbe war groß. Er gelangte in einen Flur, von dem mehrere Türen abgingen. Verschiedene Aufschriften waren darauf zu sehen. "Labor" stand auf einer Tür nahe der Treppe. Kishiro ging weiter. Es folgten Inshriften auf Türen, die auf Trainings- und Versammlungsräume hindeuteten. Am Ende war eine Tür, größer als die anderen. Doch sie hatte keinen Türgriff, keine Halterung, um sie zu öffnen. Die Tür trug keine Aufschrift, jedoch eine Menge Zeichen. Kishiro erinnerte sich, wie sein Vater hier einmal hinein gegangen war, indem er seine Hand in einen Kreis gelegt hatte. Kishiro suchte den Kreis im Licht der Fackel und legte die linke Hand darauf, als er ihn gefunden hatte. Die Tür löste sich ins nichts auf. Als Kishiro jedoch über die Schwelle getretten war, so erschien die Tür wieder. Kishiro sah sich um. Es war dunkel hier drin, und er konnte trotz der Fackel nur einige Meter weit sehen. Neben sich entdeckte er eine weitere Fackel, die in einer Halterung steckte. Kishiro entzündete sie. Es wurde heller. Ein wenig weiter war wieder eine Fackel in einer Halterung in die Wand eingelassen. Und dahinter ebenfalls. Kishiro ging die Wand entlang, und entzündete die Fackeln. Dabei merkte er, dass der Saal kreisrund war. Und dazu riesig. 51 Fackeln entzündete Kishiro. Als Kishiro nun alle Fackeln entzündet hatte, besah er sich die Wand genauer. Sie war voll beschrieben mit Schriftzeichen. Viele, viele Schriftzeichen, die verschiedene Funktionen angaben. Ein Saal der Überwachung? Jetzt müsste nur noch eine Projektion des Gebietes in der Mitte des Saales erscheinen. sagte Kishiro scherzhaft. Im nächsten Moment erschien in der Mitte des Saales in einem von Schriftzeichen unterlegten Bereich eine blaue Kuppel. In der Kuppel konnte man ein kleines Dorf erkennen, umringt von Feldern. Es war dieses Dorf, das Dorf der Kaikazi, wie Kishiro bemerkte. Dort war das Tal, durch das er gekommen war. Und wie funktioniert das hier? Kishiro suchte an den Wänden nach irgendeiner Erklärung, doch er blieb fundlos, bis er neben einem Fackelhalter den kurzen Satz laß: De- und Aktivierung am Kreis. Einzelne Stellen, am Kanji. Was mag das bedeuten? Kishiro ging zu der blauen Kuppel, die wohl das Sicherheitsjutsu des Dorfes darstellte. Die blaue Kuppel lag auf sehr vielen kleinen Schriftzeichen, von denen das blaue Licht auszugehen schien. Kishiro ging einmal um die Kuppel herum, stoppte jedoch, als er ungefähr zwei drittel des Kreises hinter sich gelassen hatte. Er stand nahe der Tür. Am Boden hatte er einen Kreis entdeckt. Umring von Schriftzeichen. Diese bildeten die Wörter: "Barriere", "Jutsu" und "verwenden". Kishiro vermutete, dass man hier das Jutsu aktivierte, und deaktivierte. Es würde es der Sicherheit halber aktviert lassen. Es war ein mächtiges Jutsu, und wer wusste schon, wie viel Chakra es kostete es zu aktivieren. Vielleicht musste man es früher mit mehreren Shinobi gleichzeitig tun. Daher ging Kishiro weiter. Er kam wieder an der Stelle an, wo Miuuki saß. Irgendwie muss ich doch reinkommen können. dachte Kishiro. Da kam ihm eine Idee. Er kniete sich nieder, und hielt mit dem Finger ein Kanji zu. In dem Moment blickte Miuuki auf die Stelle, an der Kishiro verschwunden war. Dort hatte sich auf einmal eine völlig neue Landschaft aufgetan. Sie konnte in der Ferne ein Dorf sehen. Vielleicht eine halbe Stunde von ihrem Standort entfernt. Schnell erhob sie sich, und schritt hinein. Grade als sie drinn war zog Kishiro den Finger von dem Kanji, und die Barriere schloss sich wieder.

Kishiro schlug die Augen auf. Er wusste nicht, welche Tageszeit sie grade hatten, schließlich hatten alle Zimmer keine Fenster. Nur die im Erdgeschoss hatten Fenster, die elegant in die Wand eingelassen waren. Kishiro schlug die Decke zurück und beide erhoben sich. Beide hatten vorsichtshalber in dem Bett seiner Eltern geschlafen. Kishiro und Miuuki waren seit sie eine Person waren nur ein mal außer Sichtkontakt gewesen, doch in der Zeit hatte er sich nicht mehr auf Miuuki konzentriert, und es war eine für ihn plötzlich Leere Zeit gewesen. Natürlich waren alte Erinnerungen wach geworden, doch hatte er sich auf einmal seltsam verlassen gefühlt. Nun standen sie im Zimmer. Kishiro nahm sich den Clanmantel, und zog ihn über. Auch Miuuki kleidete sich in einem silbrigen Mantel ein. Im Bad richteten sie ihre Haare, und wuschen sich kurz, um anschließend nach unten zu gehen. Auf ein Frühstück wollten sie ersteinmal verzichten. Sie wollten noch in den kühlen Morgenstunden die ersten Gräber ausheben, denn wenn ersteinmal die Sonne auf sie herunter prallte würde das Arbeiten schwerer werden. Kishiro hatte sich folgendes Konzept ausgedacht. Die beiden würden nach einer geeigneten Stelle suchen, an der sie die Leichen begraben konnten. Miuuki würde mit einem Erdjutsu die Gräber ausheben, und Kishiro würde die Leichen anschleppen. Als sie einen ungenutzten Berghang fanden, der groß genug war, um die Leichen zu begraben, nickte Kishiro und ging wieder den Hügel hinab. Miuuki began. "Doton: Retsudo Tensho ("Erdfreisetzung: Erdzerteilender Einsturzgriff")" Sei schlug mit ihrer Hand auf den Boden, wo sich in einem begrenzten Gebiet, welches sie ausgewählt hatte, eine Grube bildete. Sie war zwei Meter lang, und 1 Meter breit. Ein Ideales Grab. Die Erde dafür, ließ sie neben dem Grab nieder. Einige Schritte weiter wiederholte sie die Prozedur. Sie wiederholte das Jutsu noch ungefähr 20 mal, bevor Kishiro mit den ersten beiden Leichen auf den Schultern an kam, und sie in die Grube legte. Miuuki kam an und ließ die Erde auf die Personen sinken. Kishiro selbst ließ aus sich selbst zwei Metallplatten wachsen, auf denen die Namen der Toten eingelassen waren. So ging es weiter. Kishiro lehrte erst den Saal seiner Residenz, dann ging er in die Privathäuser. Es schmerzte ihn teilweise Neugeborene und Kinder zu den Gräbern tragen zu müssen. Dies war seine Familie gewesen, und dieses Dorf, Tsushi no kuni hatte sie getötet. Tsushi no kuni war noch immer sein Hauptfeind Nummer 1.
Nach dreieinhalb Stunden Arbeit war es dann so weit. Kishiro und Miuuki standen am Fuße des Aufhangs und sahen auf eine Landschaft hinauf, die mit Metallplatten übersäht war. Grabsteine. Beide schwiegen. Nicht etwa, weil sie sowieso abgestimmt handelten, sondern weil es respektvoll war. Diese Minute des Schweigens nutze Kishiro. Er ging seine Vergangenheit durch und dankte jedem einzelnen Dorfbewohner dafür, da gewesen zu sein. Er ehrte jeden einzelnen, der gefallen war und nun hier in seiner Geburtsstätte begraben lag. Einige Zeit später wandten sich Miuuki und Kishiro ab. Was wirst du nun tun? fragte Miuuki zaghaft. Das, warum ich her gekommen bin. Aber vorher muss ich noch mal ins Labor.[/b] Miuuki nickte und schaute gen Himmel. Es wird langsam dunkel. Ich werde schonmal ins Bett gehen, schließlich habe ich morgen einen langen Weg vor mir. Ich will ins nächste Dorf gehen, und Nahrungsmittel einkaufen gehen. Diesmal nichte Kishiro und so gingen sie wieder in Richtung Residenz. Auf dem Weg sah Kishiro zu Boden. Er konnte die vielen Häuser nicht sehen. Er konnte nicht durch die Fenster blicken und sehen, wie alles leer stand. Drum sah er erst wieder auf, als sie in der Eingangshalle des großen Hauses standen. Miuuki nahm nun den Weg ins Schlafzimmer, während Kishiro sich auf den Weg in den Keller machte. Die Fackeln brannten nun nicht mehr so stark, sie waren schon fast abgebrannt. Am nächsten Tag würde Kishiro neue einklemmen müssen. So ging er Stufe um Stufe hinab in die glimmende Düsternis des Kellers. Dort angekommen ging er zielstrebig auf die Tür mit der Aufschrift "Labor" zu. Dort angelant, trat er hinein. Dieser Raum war beleuchtet. Kishiro wusste auch warum. Die Unterirdischen Labore des Dorfes waren alle so ausgestattet worden, dass in ihren Wänden eine Chemikalie eingebaut war, die die weiße Farbe praktisch von selbst leuchten ließen. Die Chemikalie nutzte dafür die Energie der Sonnenstrahlen, die auf die Erde trafen. So war es in dem Raum doch recht hell und man konnte gut arbeiten. Das einzige, was Kishiro störte war der Staub, den er entdeckte, als er sich einem ebenfalls weißen Tisch näherte. Aber darum würde er sich später kümmern. Er entstaubte einen Tisch mit einem Handfeger, den er in einem Wandschrank neben Eimer, Kehrblech und Besen fand. Anschließend wischte er die Untensielien die er brauchte und einen Tisch nocheinmal ab. Ich denke es wäre ganz gut ersteinmal die Schmelz- und Sidetemperatur dieses Metalles heraus zu finden. Kishiro hatte nämlich vor, dieses merkwürdig schwarze Metall, welches er in das kleine Mädchen gerammt hatte genauer zu untersuchen. Da er nicht genau wusste, ob und wie er das Metall speziell aus seinem Körper absondern sollte und grade nicht wusste, wie er es angestellt hatte, krempelte er seinen Ärmel hoch und hielt den Arm ausgestreckt, den Unterarm im 90° Winkel abgestreckt, so dass er den Unterarm vor sich hielt. Auf diesem ließ er nun ein Tablett all der Metalle in seinem Körper entstehen. In der Reihe, die er sich dort erstellte, wechselte sich im Zentimeter Takt jeweils ein Metall ab. Kishiro ging die Reihe durch, bis er das richtige Gefunden hatte. Alle anderen ließ er verschwinden. Das schwarze Metall ließ er ein wenig weiter hinaus wachsen. Nun ließ er einen kleinen Klotz von dem Metall in ein Reagenzglas fallen. Dieses hängte er in ein Stativ und ließ den Brenner darunter warm laufen. Das Reagenzglas war sehr Hitzeresistent es konnte Temperaturen von über 2000°C noch überstehen. Kishiro setzte sich eine Schutzbrille auf und krempelte seinen Ärmel wieder hinunter. Genau betrachtete er, was in dem Reagenzglas mit dem Metall geschah. Einige Minuten lang tat er dies, doch es geschah nichts. Zumindest nichts sichtbares. Farblich hatte sich das Metall nicht verändert, und es hatte auch noch keine Anschein, als würde es schmelzen. Kishiro öffnete die Luftzufuhr des Brenners und schraubte die Flamme weiter hoch. Es begann zu rauschen und Kishiro wurde deutlich wärmer. Er musste nun aufpassen, dass er nicht mit einem Haar oder der Schutzbrille in die Flamme kam. Darum musste er sich das Geschehen eben einige Zentimeter von dem Reagenzglas entfernt betrachten. Das Feuer würde jetzt wahrscheinlich bald über 1800°C messen. Gebannt sah Kishiro auf das Metall nichts geschah, zumindest nichts sichtbares. Kishiro drehte sich ab um kurz nach etwas zu geben, was die Hitze noch erhöhen könnte, da geschah es. Ein lautes Zischen ließ den Akatsuki zusammenzucken und sich umdrehen. Was er sah hatte er nicht erwartet. Das hitzebeständige Reagenzglas schmolz unter der Flamme des Brenners dahin und tropfte in die Flamme, um dort sogar zu verdampfen. Das Stativ begann zu glühen und Kishiro schloss darauf, dass es extrem heiß sein musste. Das einzige, was unbeschadet war, war das schwarze Klümpchen Metall. Es lag dort auf dem Steintisch. Zwar knalle heiß, aber nicht im geringsten Ansatz geschmolßen. Kishiro war stark überrascht, doch er entschloss sich erst die Gaszufuhr des Brenners auszuschalten, da er darauf schloss, dass die Umgebung dort auch nicht kalt geblieben war. So drehte er das Gas an einem Hahn unweit des Tisches aus. Doch bevor er sich an den Tisch heran traute, wollte er ihn erst ein wenig abkühlen lassen, weshalb er sich erst einmal auf den Stuhl setzte, an dessen Apperatur das Rastertunnelmikroskop angebaut war. Er lies sich erneut einen kleinen Klumpen des schwarzen Metalls aus der Hand wachsen und legte es in die Halterun ein. Diese klappte er ein und zog das Okular heran. Er blickte hinein. Was er dort sah, war für einen Naturwissenschaftler unglaublich. Die Oberfläche war sehr dicht. Dichter als dicht. Das Metall war ein Wunder. Wahrscheinlich würde kein anderes Metall jemals durch diese Oberfläche schlagen können. Kishiro ließ von dem Okular ab und lehnte sich zurück. Na das ist mal eine Entdeckung. Meine Güte, das ist wohl das beste Metall, der Kaikazi. Wahrscheinlich ist genau das die wahre Stärke unseres Kekkei Genkay. Das Metall wird von nun an den Namen Kaikazi tragen. dachte Kishiro. Er war von dem Hitzebeständigen und wahrscheinlich Strukturbetrachtet kräftigsten und somit auch schärfesten Metall mehr als nur beeindruckt. Langsam trotete er aus dem Labor heraus, hinauf aufs Zimmer. Dort legte er den Mantel ab, und legte sich wie auch Vorabend ins Bett. Miuuki lag dort bereits. Ruhig hebte sich ihre Brust und senkte sich wieder. Sehr langsam und gleichmäßig. Kishiro lächelte über den Anblick der schlafenden Frau und dachte an den produktiven, wenn auch traurigen Tag Nur eins müsste er am nächsten Tag leider noch nachholen: Aufräumen.


Ken de toreningu - Training mit dem Schwert


Am nächsten Morgen machte sich Miuuki auf den Weg zum nächst gelegenen bewohnten Dorf. Es lag ungefähr zwei Stunden zu Fuß von dem Dorf der Kaikazi. Darum machte sich Miuuki auch schon früh auf den Weg. Sie hatte nun einen silbrigen Mantel an, dem von Kishiro nicht unähnlich. Genau genommen, war er bis auf die Oberweite genau gleich. Sie verließ das Dorf ohne Kishiro wecken zu müssen. Das Siegel konnte sie ohne größere Probleme durchqueren, da es nur in eine Richtung hin wirkte. Sobald man also drin war, machte einem das Siegel kaum größere Probleme. So ging Miuuki den tödlichen Weg wieder zurück. Allein der Weg von dem Siegel bis zur Abgabelung, von wo man in ein sachtes Tal geführt wurde, um zum Dorf zu gelangen dauerte fast eine dreiviertel Stunde. Auf dem Weg fragte sich Miuuki wie jemand durch das Siegel hatte brechen können, der nicht dem Kaikazi Clan angehört hatte. Sie entschloss sich Kishiro zu fragen. So musste sie einfach weiter laufen und im Kopf schoneinmal durchgehen, was sie alles einkaufen würde.
Sie kam im Dorf an, als Kishiro erwachte. Dieser würde sich nun um die Laboratorien im Keller kümmern. Doch das wusste Miuuki ersteinmal nicht und sie musste sich auch um andere Dinge kümmern. Freudig überrascht merkte Kishiro schon, dass er nun schon mit beiden Körpern sehr individuell dachte und nicht mehr gleiche Handlungen tat. Er bewegte sich nun auch ausschließlich mit dem richtigen Körper, so dass es nicht mehr so häufig zu Verwechslungen kam in den Bewegungsabläufen kam.

Unten im Dorf angelangt war es nun Morgen. So langsam begann auch hier im Dorf das Treiben der Frauen und Männer, die einkaufen gingen, auf dem Markt ihre Waren anprießen, oder an heißen Schmieden hämmerten und in Bäckereien ihre frischen Brötchen anboten. Miuuki konnte den Marktplatz des kleinen Dorfes bereits sehen, als sie das Dorf noch nicht betreten hatte. Es war das einzig bunte in dem Gemenge brauner Häuser und von oben aus betrachtet sah man die Menschen bereits wie Ameisen herum wuseln. Nun ging sie an den ersten Häusern vorbei. Braune und klobige Bauten, lieblos und ohne großen Schmuck oder Zierde errichtet, ganz anders als das Dorf der Kaikazi, was von schlichtem Prunk nur so glänzte. Aber es war ja auch nur ein Bauerndorf, also wollte Miuuki auch nicht all zu viel erwarten. Sie ging die Straße entlang. Sie war viel länger als man aus der Höhe hatte denken können. Es dauerte gut 5 Minuten bis sie am Marktplatz angelangt war. Ihr waren kaum Leute begnet, und im Gegensatz dazu war auf dem Marktplatz die Hölle los. Überall prießen Weiber ihre Waren an. Hausfrauen versuchten ihre Gespräche zu halten, und übetrumpften dadurch an Lautsätrke noch das laute Klirren der Ambosse in den offenen Schmieden rund um den Platz. Ein allgemeines Wettschreien fand hier scheinbar statt und Miuuki fragte sich, wie in dieser Unordnung überhaupt jemand etwas kaufen konnte. Sie bahnte sich einen Weg durch die Menge. An einem Stand mit Stoffwaren blieb sie stehen. Guten Tag, haben sie vielleicht einen Seesack? fragte sie höflich. WAS WOLLEN SIE? schrie die Verkäuferin sie unvermittelt an. Einen Seesack. sagte Miuuki deutlicher und lauter. Achso.. sie meinen so n Beutel zum über die Schulter häng´n. Nene, sowat ham wa net. Aber ik hab hier sone Tasche, die könnt´n se vielleicht auch gebrauch´n... passt uch ne Menge ren, könn se eben nur net so über de Schulter häng wie n Seesack. Wolln se die ham? Die gibbet für 70 Ryo. Die Verkäuferin hatte Miuuki diesmal nicht angeschrieen, aber ziemlich laut und forsch hatte sie dennoch gesprochen. Miuuki wirkte neben der großen stämmigen Frau wie ein zierliches kleines Mädchen. Miuuki kramte den Geldbeutel heraus, den sie gefunden hatte. Viel war es nicht, aber für den ersten Einkauf würde es reichen. Sie würde später noch in den anderen Häusern nach Geld suchen gehen, damit sie ein wenig auf Vorrat hatten. Miuuki bezahlte und nahm die Tasche entgegen. Anschließend ging sie weiter. Sie kaufte an verschiedenen Ständen ein, was jedoch hauptsächlich Nahrung beinhaltete, denn die meisten Gegenstände, die man im Haus so brauchte waren ja noch da... die Shinobi waren ja nicht dazu gekommen etwas zu stehlen. So kam es dass Miuuki jedoch wegen des ganzen Treibens gut anderthalb Stunden lang auf dem Markt bleiben musste, bevor sie den Rückweg anlegen konnte. Dabei achtete sie darauf, dass ihr niemand folgte.

Als Kishiro erwachte war Miuuki schon weg. Er schätzte die Zeit auf 8 Uhr in der früh. Er erhob sich und machte ersteinmal einige Kniebeugen und Liegestützte. Ein wenig die Muskeln auflockern würde nicht schaden, schließlich hatte er heute vor, die Kampftechniken, die in der Schriftrolle Tetsukas standen zu erlernen. So kam es, dass er nur eine viertel Stunde später auf dem Trainingsplatz der Schule des Dorfes stand. Aus einem Lager hatte er einige Übungspuppen heraus geholt und sie aufgestellt. Er zückte die Schriftrolle, die er zusammen mit den drei Schwertern am Gürtel mit gebracht hatte und rollte sie auf. Im Schneidersitz auf dem Boden sitzen laß er sich das erste Jutsu, eine Grundstellung mit dem Schwert. Er zückte das Yamato und stellte sich hin. Er sah sich kurz die Beschreibung des Jutsus noch einmal an - er hatte die Schriftrolle auf den Boden neben sich gelegt - und vollführte dann eine schneidende Bewegung in Richtung einer Holpuppe. Es geschah nichts. Er musste wohl ein wenig üben und den Schwertstreich exakt so ausführen, wie beschrieben. Daher schwang Kishiro erneut die Klinge, diesmal achtete er darauf dies genau nach der Beschreibung zu tun. Nicht zu schnell nicht zu langsam. Und tatsächlich wippte die Strohpuppe hin und her, kurz nachdem Kishiro die Klinge geschwungen hatte. Er wiederholte dies noch ein paar mal, einfach um sich die Bewegung einzuprägen, doch als es ihm 3 mal hintereinander fehlerlos geglückt war, ließ er sich wieder neben der Schriftrolle nieder. Er laß sich die nächste Grundtechnik durch. Es war der Zweischwerterstil. Der funktionierte anscheinend genauso, wie der Einschwerterstil, jedoch eben mit einem weiteren Schwert. Die einzige Schwierigkeit schien dabei zu sein, die beiden Schwerter koordiniert zu schwingen. Darum stand Kishiro wieder auf, nahm sich das Yamato und die Black King, um erneut den Kampfstil zu lernen. Es war gar nicht so einfach. Als Kishiro eine Bewegungskombo machen wollte, bei der er erst mit dem Yamato einen Schwertstreich vollführte, um dann aus der Drehung dies mit dem Black King zu wiederholen, rutschte ihm das Black King aus der Hand. Ich muss wohl noch üben. dachte Kishiro. Dies tat er dann auch. Diesmal hielt der das Black King fester in der Hand, als er die Bewegungskombo aus der Drehung versuchte. Diesmal gelang es ihm aber nicht, da es aus der Drehung gar nicht so einfach war, die Richtige Technik zu benuzten. Ich sollte zuerst eine einfachere Bewegung vollführen. entschied Kishiro. Also schwang er erst das Yamato in einer vertikalen Linie, und das Black King leicht zeitverzögert horizontal, darüber hinweg. Diesmal gelang es dem Akatsuki zwei Windschneiden zu erstellen, die die Trainingspuppe trafen. Er übte ein wenig, und nach einigen Minuten gelang ihm auch die Angirffskombo mit der Drehung. Zufrieden darüber legte er die Schwerter wieder zusammen und setzte sich erneut an die Schriftrolle. Die nächste in der Schriftrolle vermerkte Technik war nun anders als die anderen beiden eine Nahkampftechnik. Während die beiden anderen sich darauf beschränkt hatten Windstöße zu erzeugen, war das Nitouryuu: Nigiri darauf ausgelegt mit beiden Schwertern den Gegner zu zerschneiten. Dafür musste Kishiro die Schwerter übereinander legen, was er auch alsbald mit Yamato und Black King tat. Anschließend rannte er, wie es die Schriftrolle besagte auf eine der Trainingspuppen zu, und durchlöcherte sie glatt mit beiden Schwertern. Ich frage mich, was wohl eine menschliche Wirbelsäule zu diesem Angriff gesagt hätte. Bestimmt nicht viel mehr als "Knacks". Er musst innerlich ein wenig schmunzeln über diese Ausdrucksweise. Aber es stimmte wahrscheinlich. Er hatte gemerkt, wie glatt dieser Angriff die Holzpuppe durchtrennt hatte. Er musste also für das nächste Jutsu eine anderen benutzen. Aber ersteinmal wollte er sich das nächste Jutsu durchlesen. Das nächste Jutsu schien dann schon schwieriger. Auf jeden Fall stand dort, dass man eine geringe Menge an Chakra in die Klinge leiten solle, und diese anschließend schwingen solle, damit ein klingenförmiges Projektil auf den Gegner zufliegt. Ein weiteres mal erhob sich Kishiro. Er nahm das Yamato und leitete etwas Chakra hinein. Daraufhin schwang er die Klinge und .... nichts passierte. Katahenshin sah enttäuscht auf das Schwert hinab. Was hatte nicht funktioniert. Kurz musste der Akatsuki überlegen, dann fiel ihm etwas ein. Er hatte das Chakra aus dem Schwert nicht freigesetzt. Erneut schwang er das Schwert in Richtung Holzpuppe, diesmal das Chakra aus dem Schwert entladent, und tatsächlich flog ein Klingenprojektil recht schnell auf die Holzpuppe zu, und traf diese. Selbst aus der Entfernung konnte man noch einen Einschnitt in dem Holz erkennen, den das Klingenprojektil wohl geschlagen hatte.
Nach einer kurzen Pause, in der Kishiro sich etwas überlegte. Diese Überlegung hatte mit dem Shinra Tensei zu tun. Ich frage mich, ob der Effekt auch umkehrbar ist. Ob ich die Dingen nicht nur von mir wegstoßen kann, sondern ob ich mich nicht auch selbst zum Gravitationspunkt machen kann, und Dinge anziehen kann. Das wäre überaus praktisch. So könnte ich meine Gegner zwingen gegen mich in den Nahkmapf zu gehen. Bei meinem Kampfstil keine schlechte Technik. Aber dafür muss sie ersteinmal funktionieren. Kishiro versuchte etwas. Er fixierte eine der Puppen, dann wendete er das Shinra Tensei an. Er versuchte dabei das Chakra hinter der Puppe zu entladen, damit diese zu ihm hingezogen wurde. Die Puppe flog mit viel Kraft von Kishiro weg und wurde während der Technik zerfetzt. Kishiro war verwirrt. Seinen Überlegungen zufolge wirkte das Schinra Tensei so, dass man ein ungleichgewicht in das Gleichgewicht das Chakras in der Umgebung setzte und man durch das fixieren eines Punktes, das Ungleichgewicht durch einen Kraftschub entlud. Da das Jutsu jedoch den selben Effekt gehabt hatte, wie das Shinra Tensei, obwohl Kishiro einen Punkt hinter der Puppe fixiert hatte, musste es anders wirken. Kishiro machte ein Experiment. Er stellte sich in einen Kreis voller Puppen, die veretzt voneinander um ihn herum standen. Kishiro konzentrierte sich kurz, schloss die Augen. Als er sie plötzlich wieder öffnete und Shinra Tensei! rief, schleuderten alle Puppen auseinander. Kishiro überraschte dies. Er hätte nicht erwartet, dass alle weggeschleudert wurden. Auch die hinter ihm. Das schien daher zu rühren, dass Kishiro keinen Punkt fixiert hatte. Allerdings hatte der Akatsuki noch etwas beobachtet: Die Puppen waren nicht zeitgleich weggeflogen. Sie waren quasi in Rheinfolge, je nachdem wie weit sie von ihm entfernt gestanden hatten weggeflogen. Kishiro machte den Versuch noch einmal. Als das gleiche Ergebnis erzielt wurde, hatte Kishiro eine Idee. Es scheint so, als ob, wenn ich das Jutsu einsetzte eine Art Welle um mich herum von mir ausgeht, die alles wegdrückt. Es scheint, als wäre ich dabei selbst eine Art negativer Gravitationpunkt, von dem alles abgestoßen wird. Praktisch. Aber wie ich in dem Wald gesehen habe, kann ich mich auf fixieren und nur bestimmte Gebiete um mich herum abstoßen. Sehr gut. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich es schaffe, diesen Effekt umzukehren. Kishiro setzte sich im Schneidersitz hin und schloss die Augen. Er ließ sich einige Gedanken durch den Kopf gehen. Zum Beispiel, wie das Shinra Tensei funktionierte. Einige Minuten lang, saß er dort, regungslos, fast wie tot. Auf einmal stand er auf. Er stellte sich in einigem Abstand vor einer Puppe auf, fixierte sie und ließ Chakra ab. Doch anders als beim Shinra Tensei brachte er dabei das Gleichgewicht von Chakra gezielt ins Ungleichgewicht, sondern erstellte praktisch eine Art Zirkulation, bei der er Chakra so aussande, dass ein Chakrastrom zu ihm zurückwanderte. Er erweiterte diesen Effekt, bis plötzlich die Puppe leicht in die Luft gehoben wurde, und begann auf ihn zuzufliegen. Als sie nahe genug an ihm dran war, schwang Kishiro den Arm. Etwas metallisches glänzte kurz auf, dann war die Puppe in zwei Teile geteilt. Kishiro sah auf die Überreste der Puppe an. Mal sehen, ob das auch mit mehreren gleichzeitig funktioniert. Kishiro stellte wieder einige Puppen auf, alle um sich herum, teilweise auch versetzt, sodass sie verschieden weit von seinem Ausgangspunkt entfernt waren. Als er fertig war, stellte er sich genau dorthin zurück und aktivierte das Jutsu. Die Puppen die ihm an nächsten Waren, begannen sofort auf ihn zuzufliegen. Er versetzte ihnen Tritte und Schläge, damit sie ihn nicht traffen. es strengte den Mann schon ein wenig an, so viele "Feinde" aufeinmal abzuwehren, die zusätzlich noch aus allen Richtungen kamen. Selbstverständlich hätte er das ganze auch einfach durch sein Kekkei Genkay handhaben können, doch er empfand dies als bessere Variante. Zum einen weil sie seine Geschwindigkeit ein wenig forderte, und zum anderen, weil er so besser nachempfinden konnte, wie sich ein Gegner verhält, sollten ihn Shurikenbunshin von allen Seiten attackieren. Ich hoffe nur, dass die Shurikenbunshin nicht so leicht abzuwehren sind wie diese Holzpuppen. dachte Kishiro. Die Technik benötigt noch einen Namen! fiel Kishiro in einer kurzen Erholungspause, in der er sich wieder neben die Schriftrolle gesetzt hatte ein. Überlegen wir mal. Ich nannte die Technik, mit der ich mich selbst zum negativen Gravitationspunkt mache Shinra Tensei. Folgerichtig müsste die Technik, mit der ich selbst zum Gravitationspunkt werde Bansho Tenin heißen. Bansho Tenin....

Eine gute viertel Stunde später kam Kishiro wieder zu dem Trainingsplatz zurück. Er war in die Residenz zurückgekehrt, zum einen, um Wasser zu lassen, und zum anderen, um Miuuki, die kurz darauf eintrat, den Eingang zu öffnen. Sie hatte einen Korb mit Lebensmitteln für gut eine Woche dabei. Während sie sich ihren Weg zurück zum Dorf bahnte, hatte Kishiro vor noch ein wenig zu trainieren. Ein Jutsu würde er wohl noch aus der Schriftrolle lernen können, bevor er eine Pause brauchte. Natürlich war der Akatsuki erschöpft, durch das häufige Manipulieren der Gravitation und durch das Lernen der Schwertjutsus, doch er wollte sich noch ein C-Rang Jutsu aus der Schriftrolle aneignen. Deshalb saß Kishiro auch neben der Schriftrolle und studierte das nächste Jutsu. Zumindest sah er konzentriert auf die Schriftrolle. Bald werde ich mir diesen Kampfstil aneignen müssen. Natürlich meinte Kishiro das Santouryuu. Fast alle Jutsus, die noch in der Schriftrolle standen basierten auf dieser Technik. Er hoffte, sie würde ihm nicht all zu schwer fallen. Nun er konnte sehr gut mit zwei Schwertern umgehen und kämpfte seit 26 Jahren nur mit Waffen. Es würde sich zeigen, wie kompliziert diese Technik sein würde. Ein einziges Jutsu, welches auf dem Zwei Schwerter Stil beruhte stand noch in der Schriftrolle. Nitouryuu: Nanajuuni Pondo Hou - Zwei Schwerter Stil: 72 Sinnesphönix. Sollte Kishiro es heute noch erlernen? Er las sich die Jutsubeschreibung und die Lernanweisungen genau durch. Vielleicht sogar etwas zu genau, schließlich hatte er es beim ersten Lesen schon sehr gut verstanden, und trotzdem las er es noch zwei mal. Er seufzte, als ihm klar wurde, dass er die Anstrengung nun nicht noch herauszögern konnte. In diesem Moment erschien Miuuki auf dem Platz. Hat dir im Dorf jemand Probleme gemacht? Kishiro fragte eigentlich unnützerweise, natürlich wusste er es. Aber irgendwie wollte er sich unterhalten, und bei einer Unterhaltung jemanden vor sich stehen sehen. Es half ihm zu glauben, dass er noch nicht verrückt war und es half ihm nicht verrückt zu werden. Nein, alles ruhig da unten. Ich habe die Nahrungsmittel in den Vorratskeller getan. Es ist sehr kühl da unten. antwortete sie. Ja, wir hatten hier eigentlich kaum Elektronik. Wir brauchen das meiste nicht. Das Dorf ist nicht groß genug um Telefone zu benutzen und für Fernseher oder ähnliches hatten wir keine Zeit. Wir lernten und spielten zusammen und lernten und spielten zusammen. Das war der Tagesrhytmus in diesem Dorf. Und warum braucht man Kühlschränke, wenn es unter der Erde sowieso recht kühl ist, wenn man die Räume richtig aufbaut. Miuuki nickte. Ich werde etwas Essen zubereiten, solange du hier noch trainierst. Mit diesen Worten ging sie zurück in die Residenz. Kishiro wendete seinen Blick nun gen Himmel und erhob sich. Er griff zu den beiden Schwertern. Das Jutsu war einfach nur die Ausführung des Ittouryuu: Sanjuuroku Pondo Hou auf beiden Schwertern gleichzeitig. Kishiro sammelte das Chakra in beiden Schwertern und zielte auf die Puppe, die er als erstes Opfer auserwählt hatte. Er schwang die Schwerter in der beschriebenen Haltung, doch nichts geschah. Ich porbiers erst nochmal nur mit einem. Dieser Versuch klappte. Das Jutsu mit nur einem Schwert beherrschte er. Es konnte doch nicht so schwer sein, noch das zweite Schwert dazu zu nehmen. Er würde sich mehr auf den Linken Arm konzentrieren, schließlich hatte er es vorher immer nur mit rechts ausgeführt. Er konzentrierte das Chakra und schwang die Schwerter. Aus der linken Klinge schossen die 36 Phönixe, doch diesmal blieb das rechte Schwert ruhig. Kishiro sah zwischen den beiden Schwertern hin und her, als ob die beiden ihm grade einen Streich gespielt hätten. Er versuchte seine Konzentration zu teilen. Er musste sich auf beide klingen gleichermaßen konzentrieren. Wieder sammelte er Chakra. Er schwang erst die rechte Klinge nach vorne, die Linke folgte knapp hinterher. In einem eleganten Bogen schnitten sie durch die Luft wagerecht vor Kishiro und tatsächlich. Aus beiden Klingen flogen die 36 Phönixe, die addiert 72 ergaben. Das Jutsu war gemeistert. Naja, geschafft. Gemeistert würde er es erst nach viel Übung haben. Doch üben würde er erst nach dem Essen.

Miuuki hatte eine Nudelsuppe gezaubert. Zwar hatte sie kein Fleisch auf dem Markt bekommen, doch Vegetarier bewiesen ja, dass man auch ohne tierisches Gewebe leben konnte. Es war dennoch köstlich. Zwar hatte Kishiro schon besseres gegessen, doch hatte er auch lange Zeit mit schlechterem Leben müssen, was ihn, was Nahrung anbelangte, sehr genügsam machte. Mehr als 14 Jahre Reise mit nur kurzzeitigen Stopps hatten ihn an Wurzeln und Pilze oder sogar gar kein Essen gewöhnt. Aber nun speisten die beiden in den Hallen, in denen er zuletzt vor 18 Jahren gespeist hatte. Erinnerungen an die Mahlzeiten seiner Familie kamen hoch. Feste, besondere Anlässe, aber auch an den normalen Alltag erinnerte sich Kishiro. Er sah zu dem Stuhl auf, auf dem einst sein Vater gesessen hatte und sich die Bitten des Clans angehört hatte. Er verspürte den Drang, sich darauf zu setzten, und den Platz seines Vaters einzunehmen. Er wusse, sein Vater hatte es so gewollt. Er hatte ihn von klein auf darauf erzogen. Kishiro legte sein Besteck beiseite und erhob sich. Langsam schritt er erfürchtig auf den Stuhl zu. 5 kleine Stufen führten zu dem auf einer kleinen Anhöhe stehenden Stuhl hinauf. Er war aus Messing gefertigt mit vielen Ornamenten darauf, die teilweise die Geschichten der Clanführer erzählten. Eine graue Schicht bedeckte den Trohn. Die Sitzfläche, die Lehne, die Armablage. Die kleinen Furchen, die mit kleinster Handarbeit von den besten seines Clans geschaffen und immer wieder verändert worden war, waren zu Sammelstellen für Staub geworden. Kishiro wischte den Staub langsam ab. An seinem Zeigefinger sammelte sich ein kleiner Hügel von grauem Schmutz der letzten 18 Jahre. Er pustete ihn in den Raum hinaus. Miuuki erhob sich wortlos und wendete sachte Fuuton: Kami Oroshi an, um den Staub von der edlen Sitzgelegenheit zu entfernen. Kishiro besah sich den Stuhl, als der Staub entfernt war. Genauso hatte er ihn in seiner Erinnerung. Er wusste noch, wie er als kleiner Junge oft hier gestanden hatte und zu dem Thron damals noch aufgeblickt hatte. Er drehte sich um und ließ sich auf die Kalte Sitzfläche sinken. Die Arme legte er auf die Armlehnen, sein Rücken berührte die Ornamente in der Lehne. Er konnte fast schon spüren, welche Heldentaten von seinen Vorfahren geleistet worden waren.

Zwei Stunden später - Kishiro hatte sich für eine Stunde hingelegt und ausgeruht - stand der Akatsuki wieder auf dem Trainingsplatz. Die Schriftrolle hatte er hier liegen lassen, wer hätte schon kommen sollen sie stehlen. Und wenn jemand hinein gekommen wäre, so hätte er sie nicht gestohlen, sondern sich gefragt, wem sie gehörte, und sofort darauf geschlossen, dass noch jemand hier war. Kishiro wollte sich nun den Kampfstil Santouryuu aneignen, mit dem er die restlichen Jutsus der Schriftrolle erlernen konnte. Er laß sich den Kampfstil genau durch. Er war komplizierter als der Ein- und Zwei-Schert Kampfstil. Aber Kishiro war sich sicher, dass er es ebenfalls beherrschen würde. Es ging dabei ähnlich zu, wie bei dem Nitouryuu, doch musste man das dritte Schwert im Mund tragen. Das würde die Gesichtsmuskeln anstrengen, soviel war klar. Außerdem musste man aufpassen, dass man mit den Armen nicht an die Klinge stoß, die entweder nach rechts, oder nach link aus dem Mund ragte und somit die Bewegungsfreiheit eines Armes einschränkte. Kishiro steckte sich das Schwert zwischen die Zähne und versuchte sich ersteinmal auszubalancieren. Es dauerte ein wenig, doch es klappte. Nun machte er einen Schritt. Prompt schritt er aus. Das musste er üben. Er machte noch einen Schritt, drehte dabei aber den Kopf leicht auf die andere Seite um seinen Schwerpunkt auszugleiben. Es klappte. Er wackelte zwar ein wenig ,doch es klappte. Den Kopf nun wieder in der Senkrechten machte er einen Schritt mit dem anderen Fuß. Da gab es keine Probleme. Er musste nur aufpassen, seinen Schwerpunkt immer über einem Stehenden Fuß zu halten. Er lief noch eine Weile hin und her, bis er den Eindruck hatte, jetzt sehr ausbalanciert laufen zu können. Er nahm seine beiden Schwerter. Es gab keine Probleme mit dem Gleichgewicht, schließlich hielt er in jeder Hand ein Schwer. Nur galt es jetzt, diese Schwerter auch noch zu bewegen. Er versuchte es ersteinmal mit den Itouryuu. Dabei musste er aufpassen sich nicht an seinem eigenen Schwert zu schneiden. Es funktionierte. Er schnitt ein bischen auf eine Puppe ein und hüpfte wie im Kampf um sie herum. Er schlug auch ein zwei mal mit dem Schwert in seinem Mund auf die Puppe ein, bis er sie beim dritten mal aus Versehen enthauptete. Er grinste. Instinktiv hatte er das Schwert in seinem Mund genutzt. Das war gut. Jetzt musste er nur noch das dritte Schwert hinzu nehmen. Doch da sah er keine Schwierigkeit. Er nahm das Schwert und übte, ähnlich wie vorher weiter, benutzte dieses mal jedoch drei Puppen und achtete darauf, jede fast gleich häufig zu treffen, denn schließlich würden, wären es echte gegner alle gleichzeitig versuchen auf ihn einzuschlagen und wenn er einen vernachlässigte, so hatte dieser die Möglichkeit einen Schlag gegen ihn auszuführen.
Nach einer viertel Stunde Training setzte er sich zum Ausruhen wieder an einen Holzpfahl gelehnt zu seiner Schriftrolle. Die Schwerter legte er ganeben. Nun las er rein aus Interesse die noch übrig gebliebenen Jutsus durch. Einige, so dachte er, würde er mal in einem Kampf ausprobieren und jetzt noch nicht lernen. Später würde er sich die Theorie noch einmal ansehen und vielleicht die Grundstellung schoneinmal verstehen, aber er würde sich erst in einem Kampf dieser Techniken bemächtigen. Doch ein Jutsu wollte er sofort lernen. Es war die Höhere Form des Nitouryuu: Nanajuuni Pondo Hou. Es war dahingehend schwerer, da man irgendwie mit dem Schwert im Mund Chakra sammeln musste und es dann Schwingen musste. Kishiro war schleierhaft wie er seinen Kopf ausrenken sollte. Darum nahm er sich das Schwert und steckte es sich wie beim Santouryuu gewünscht in den Mund. Nun rollte er seinen Kopf ein wenig auf den Schultern, doch das hatte nur eine Drehbewegung des Schwertes zur Folge. Jetzt verstand Kishiro. Er ging auf eine Puppe zu. Dann schüttelte er den Kopf, als wollte er nein sagen. Die Folge war eien ruckartige Vorwärtsbewegung des Schwertes. Das ist also gemeint. Hätte er es mit dem Schwert im Mund gesagt hätte es wohl ehr so geklungn: Da is altho ´emeint. Nun konzentrierte er Chakra in dem Schwert, was gar nicht so einfach war, denn er musste den Chakrapunkt auf seiner Zunge fixieren, und mit dieser das Schwert berühren. Kishiro hatte noch nie zuvor den Chakrapunkt auf seiner Zunge hatte konzentrieren müssen. Das war also ein ziemlich schwieriges unterfangen. Und als es ihm gelang, so hatte er nicht genug Chakra konzentriert, denn bei dem Schwingen des Schwertes passierte überhaupt nichts. Nach drei Versuchen klappte es dann endlich die 36 Phönixe loszuschicken. Er griff nun erst zu einem weiteren Schwert. Kishiro wollte das Jutsu Schritt für Schritt angehen um große Rückschläge und Enttäuschungen zu vermeiden. Die Angelegenheit mit der gleichzeitigen Konzentration auf zwei Punkte war nun noch schwieriger schließlich war es für Kishiro sowieso schon nicht leicht plötzlich seine Zunge als Konzentrationspunkt zu nehmen. Zwar hatte er schon oft Metalle aus ihr erstellt, doch noch nie Chakra konzentriert. Zumal er sich mehr auf die Zunge konzentrieren müsste. Er versuchte es. Und er versuchte es wieder. Erst beim 15 Versuch schaffte er es, aus beiden die insgesamt 72 Phönixe zu erstelle. Nun griff er noch zum dritten Schwert, nachdem er die Technik in einem weiteren Versuch gesichert hatte. Aber jetzt, mit drei SChwertern musste er sich auf drei Punkte gleichzeitig konzentrieren. Das würde Schwierig werden. Er konzentrierte sich auf die beiden Punkte, wie vorher doch versuchte er gleichzeitig zu realisieren, dass er noch einen weiteren Punkt hatte, wo er Chakra zu konzentrieren brauchte. Er schloss kurz die Augen, dann schwang er die die Schwerter, erst das rechte, dicht gefolgt vom linken. Als die beiden dann zur beiden Seiten hin weggezogen waren, zog er auch den Kopf nach links. Wunder um Wunder, es kamen sofort 108 Phönixe aus den Schwertern, die die drei Puppen, die zufällig noch in Kishiros Schussbahn standen zerstörten. Erfreut jupelte Kishiro auf, bereute es aber, als der Griff des Schwertes, welches ihm aus dem Mund gefallen war, auf den kleinen Zeh schlug. Fluchend und tief ein und aus atmend rieb er ihn nun auf dem Boden hockend. Doch der Schmerz konnte den Erfolg nicht vertreiben.

Er kehrte mit den Schwertern, die er sich in den Gürtel unter den Umhang steckte und der Schriftrolle in die Residenz zurück. Über Nacht wollte er die Gegenstände mit ins Haus nehmen, falls es feucht wurde. Nach dem Essen mit ein wenig Brot und Käse, legten sich Kishiro und Miuuki wie in der Nacht dafor ins Bett. Kishiro kam erneut merkwürdig vor, neben sich selbst zu liegen, doch er war so erschöpft von dem anstrengenden Tag, dass er es weiter nicht mitbekam.
Es war dunkel. Ruhe herrschte. Er schlug die Augen auf. Es war noch immer dunkel. Alles schwarz. Sein Körper fühlte sich kalt an. Eine Decke lag über ihm, doch die bestand nicht aus Stoff. Sie fühlte sich glat an, irgendwie steril. Sein Körper war unversehrt. Schmerzen verspürte er nicht. Nur diese Kälte. Er wollte den Arm ausstrecken. Doch nach wenigen Zentimetern stieß er gegen eine Wand. Er lag, stellte er fest. Es war schwierig so ganz ohne Licht genau zu sagen, in welcher Position man sich befand. Alles war ruhig. Er wusste nicht wo er war, oder wie er weg kam. Er fühlte sich groß. Größer als normal. Seine Füße waren merkwürdig weit weg. Er hörte Schritte. Eine Tür knallte. Weitere Schritte. Stimmen. Noch undeutlich. Wer war das? Würden sie ihn hier heraus holen? Würden sie ihn töten? Hatten sie ihn eingesperrt? Was war los? Die Stimmen kamen näher. ... der Hokage wünscht, dass wir hier Wache stehen. Warum? Hier sind tote. Hier kommt niemand her außer den Angehörigen und selbst die nicht, denn die haben führe ihre Verwandten und Freunde meist ein Grab. Hier liegen nur die, um die sich niemand mehr gekümmert hat. Das brauchst du mir nicht sagen. Ich weiß... Die Stimmen verschwanden wieder. In Konoha war er also. In der Leichenhalle, wenn er richtig interpretierte. Warum? Er war nicht tot. Oder war das hier der Tod? Nein. Er konnte sich bewegen und fühlen. Wäre er tot, so würde er die Kälte nicht spüren und sein Knöchel würde nicht von dem Schlag gegen die Wand schmerzen. Er ruckelte ein wenig hin und her, doch die Kiste schien fest. Von der Konsistenz her, schien es Stahl zu sein. Er bekam nur wenig Luft. Er atmete gar nicht. Die Luft hier drin war dünn und trocken. Er sollte wohl nicht anfangen zu schimmeln. War er doch tot? Er atmete nicht. Brauchte er atmen? Er dachte und er er konnte sich bewegen. Aber er atmete nicht. Er konnte sehen und hören, doch er atmete nicht. Was war hier los? Kishiro erwachte schlagartig, als eine Stimme in seinem Kopf ertönte: "An alle Akatsukis... Unser Plan ist gescheitert, Sunagakure ist nicht das Ziel was ich mir erhofft hatte. Die Shinobis aus diesem Dorf sind nicht würdig in den Ruhm der Gesellschaft zu leben. Wir können das Dorf nicht gebrauchen und meine Pläne für Akatsuki haben sich geändert... Vernichtet das gesamte Dorf! Es soll keine überlebenden geben und nichts soll von diesem Dorf übrig bleiben. Es wird vollkommen von der Bildfläche der Erde verschwinden! Wir treffen uns danach in Mizu no Kuni, dort habe ich ein altes Versteck von mir und dort gehen wir weitere Pläne zusammen durch... Viel Erfolg Kollegen" Noch während Kazuya sprach, war Kishiro aufgesprungen und ins Bad gegangen, hatte sich innerhalb von Sekunden gewaschen und den Clan-Mantel angezogen. Darüber warf er sich den Akatsuki-Mantel und darüber den schwarzen Mantel zur Tarnung. Miuuki war ebenfalls aufgestanden und hatte sich bekleidet. Auch sie trug einen schwarzen Mantel über dem mit den roten Wolken. Kishiro war nur schleierhaft, wie er sie nach Suna bringen sollte. Er könnte es mit dem Kuchiyose no Jutsu probieren. Es würde sich zeigen. Nur wenige Minuten später verließen er und Miuuki das Dorf der Kaikazi auf unbestimmte Zeit wieder.


tbc: [Kaze no Kuni ~ Sunagakure] Straßen


[hr]

Wörterzahl: 10.265/35.250 (Rest folgt im zweiten Teil)

Erlernte Jutsus

Jutsus aus der Schriftrolle des Kuchiki Tetsuka - Kirigakureschriftrolle


Rang des Charakters: Akatsuki Leader - Kishiro
    Tai-Jutsu: 10

E-Rang

Name: Ittouryuu ("Ein Schwert Stil")
Rang: E-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: -
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, 1 Schwert, Taijutsu 4
Beschreibung: Dies ist ein spezieller Kampfstil aus Kirigakure. Der Anwender benutzt für diesen Kampfstil 1 Schwert. Die Augen Hand Koordination ist hierbei sehr gut ausgeprägt und macht es möglich perfekt mit 1 Schwert zu kämpfen. Durch die präzise Bewegungsabfolge ist es dem Anwender sogar möglich durch Schwerthiebe Windstöße zu erzeugen. Dieser Kampfstil wird benötigt um spezielle Taijutsus erlernen zu können.


Name: Nitouryuu ("Zwei Schwerter Stil")
Rang: E-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: -
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, 2 Schwerter, Taijutsu 5
Beschreibung: Dies ist ein spezieller Kampfstil aus Kirigakure. Der Anwender benutzt für diesen Kampfstil 2 Schwerter eines in der linken Hand und eines in der rechten Hand. Die Augen Hand Koordination ist hierbei sehr gut ausgeprägt und macht es möglich perfekt mit 2 Schwertern gleichzeitig zu kämpfen. Durch die präzise Bewegungsabfolge ist es dem Anwender sogar möglich durch Schwerthiebe Windstöße zu erzeugen. Dieser Kampfstil wird benötigt um spezielle Taijutsus erlernen zu können.


D-Rang

Name: Nitouryuu: Nigiri ("Zwei Schwerter Stil: Monsterstrike")
Rang: D-Rang
Element: -
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: -
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, Nitouryuu
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Taijutsu aus Kirigakure, welches nur mit dem Nitouryuu ausgeführt werden kann. Der Anwender legt hierbei seine beiden Schwerter parallel übereinander und attackiert damit seinen Gegner, wodurch dieser doppelten Schaden davon trägt.


C-Rang

Name: Ittouryuu: Sanjuuroku Pondo Hou ("Ein Schwert Stil: 36 Sinnesphönix")
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah - fern
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, Ittouryuu
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Taijutsu aus Kirigakure, welches nur mit dem Ittouryuu ausgeführt werden kann. Der Anwender sammelt dabei Chakra in seiner Schwertklinge und kann dieses mit einem Schwerthieb als Klingenprojektil auf den Gegner schleudern. Das Klingenprojektil fliegt mit einer Geschwindigkeit von 7 auf den Gegner zu und fügt dem Gegner bei einem Treffer geringe Schnittwunden zu.


B-Rang

Name: Nitouryuu: Nanajuuni Pondo Hou ("Zwei Schwerter Stil: 72 Sinnesphönix")
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: Nah - fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, Nitouryuu, Ittouryuu: Sanjuuroku Pondo Hou
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Taijutsu aus Kirigakure, welches nur mit dem Nitouryuu ausgeführt werden kann. Der Anwender sammelt dabei Chakra in seinen Schwertklingen und kann diese mit einem Schwerthieb als Klingenprojektil auf den Gegner schleudern. Die zwei Klingenprojektile fliegen mit einer Geschwindigkeit von 9 auf den Gegner zu und fügen dem Gegner bei einem Treffer mittlere Schnittwunden zu.


A-Rang

Name: Santouryuu ("Drei Schwerter Stil")
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: -
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, 3 Schwerter, Taijutsu 7
Beschreibung: Dies ist ein spezieller Kampfstil aus Kirigakure. Der Anwender benutzt für diesen Kampfstil 3 Schwerter eines in der linken Hand, eines in der rechten Hand und eines im Mund. Die Bewegungsabfolge von diesem Kampfstil ist so flüssig und perfekt aufgebaut, dass sie kaum vorhersehbar sind und selbst mit einem Sharingan mit 3 Tomoe ist es ziemlich schwer zu erkennen. Die Augen Hand Koordination ist hierbei sehr gut ausgeprägt und macht es möglich perfekt mit 2 Schwertern gleichzeitig zu kämpfen. Durch die präzise Bewegungsabfolge ist es dem Anwender sogar möglich durch Schwerthiebe Windstöße zu erzeugen. Dieser Kampfstil wird benötigt um spezielle Taijutsus erlernen zu können.


Name: Santouryuu: Hyakuhachi Pondo Hou ("Zwei Schwerter Stil: 108 Sinnesphönix")
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: Nah - fern
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzung: Kirigakuretechnik, Santouryuu, Nitouryuu: Nanajuuni Pondo Hou
Beschreibung: Dies ist ein spezielles Taijutsu aus Kirigakure, welches nur mit dem Santouryuu ausgeführt werden kann. Der Anwender sammelt dabei Chakra in seinen Schwertklingen und kann diese mit einem Schwerthieb als Klingenprojektil auf den Gegner schleudern. Die drei Klingenprojektile fliegen mit einer Geschwindigkeit von 10 + 25% auf den Gegner zu und fügen dem Gegner bei einem Treffer hohe Schnittwunden zu.



Name: Bansho Tenin ("Himmlisches Herbeiziehen aller Objekte")
Jutsuart: Nin-Jutsu
Rang: B
Element: -
Reichweite: nah-mittel
Chakraverbrauch: mittel
Voraussetzungen: Nin-Jutsu 5, Rinnegan
Beschreibung: Bei diesem Jutsu wird der Anwender zum Gravitationszentrum. Dabei geht die Gravitation von ihm selbst aus und wirkt anziehend. So kann man alle Objekte und sogar Menschen an sich herran ziehen, sofern sie sich höchstens 20 Metern von einem entfernt befinden.


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