Die Straßen von Iwagakure [Iwagakure]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
Niwatori Sakebi

Die Straßen von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Do 20. Jan 2011, 21:39

Die Straßen von Iwagakure, wenn man sie denn so überhaupt betiteln konnten, denn Straßen gab es hier, wenn, dann nur wenige. Die meisten Pfade führten über Hängebrücken empor in die bergigen Häuser des Dorfes. So ziemlich alles war entweder mit einer Hängebrücken, Steinbrücken, Bergpässen oder Plattformen miteinander verbunden. So das man es fast eine Art Luftkomplex nennen konnte. Nur weniges spielte sich am Boden der Tatsachen ab, was auch die hohen Dorfmauern erklärte. Die Brücken und Wege führten zu verschiedenen Bauten, die jeweils verschiedenes beherrbergten. So gab es Läden, Hotels und viele andere Dinge, die zu lang sind um sie jetzt auch noch aufzuzählen.

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CF: Tor von Iwa

Da waren sie also, vor den großen Mauern, die ihnen nun offen standen, alles natürlich dank des Lord - versteht sich! Dieser achtete nun auch wenig auf seine Mitstreiter und machte sich guten Schrittes auf den Weg. Noch immer beobachteten ihn die Wachen, für welche er aber nur niedere Blicke über hatte, denn ein Mann seines Formats schaut sicher nicht jedes Wesen mit wohlgefallen an. Für ihn waren Wachen und andere Arbeiterklassen lediglich Fußvolk, welches vom niederen Rang war. Natürlich gab es gewisse Ausnahmen, doch ist es hier wie mit allen Ausnahmen, sie traten nicht so oft auf. Als er sich einige Meter hinter den Mauern befand, schaute er sich abermals um und kundschaftete die Lage ein wenig aus. Das Dorf bestand praktisch aus einem Berg, was bedeutete, das sich vermutlich im inneren des Ganzen das Leben abspielte. Draußen gab es kaum jemanden zu sehen, was Awin jedoch nicht störte, so hatte er wenigstens ein wenig seine Ruhe und würde nicht gleich vom Volke überrannt werden. "Auf gehts, wir suchen und für heute ein Nachtlager!", rief er ihnen zu und beäugte die Situation für einen Moment. Patty lag nun auf dem gelben Viech, welches schweben konnte, was das Fortbewegen der Bewusstlosen sichtlich vereinfachte. Der Regen begann einzusetzen, erst mit vereinzelten Tropfen, doch schon einen Augenblick später sollte ein Wahrer Platzregen losstürmen und die Bergpässen mit Wasser durchfluten. So ging er nun etwas schneller eine der Hängebrücken empor und schaute in eine kleine Lobby. Es war Tatsächlich ein Hotel, sicher kein Edles, doch würde selbst er sich für eine Nacht hier mit zufrieden geben. "Beeilt euch! Vor allem das Bauernmädchen, ich will nicht das sie, sobald sie nass wird, beginnt zu stinken wie ein Köter", rief er ihnen zu und schritt dem Manager entgegen, welcher die Gäste schon mit einem Lächeln in empfang zu nehmen schien.

Anna

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Do 20. Jan 2011, 22:45

Ari und Mock kümmerten sich um Patty und Awin ging Voraus und gab den Befehl ein Nachtlager zu suchen, was sich Anna nicht zweimal sagen lies, so setzte sie sich zunächst die kapuze ihres Mantels auf um sich vor dem Regen zu schützen und folgte dem Lord Awin auffallend unauffällig, bis er sie zu einem Hoteleingang zu sich rief, wo sie bereits vom Personal empfangen wurden so ginge Anna hinein und holte ihren noch reecht gut gefüllten Geldbeutel hervor und begann sich um die Zimmer zu kümmen, indem sie zu dem Herren der sie in empfang nahm sagte: wir hätten gern ein Zimmer mit drei Betten für die beiden, Anna deutete auf Patty und Ari und mich und ein Einzelzimmer für den Lord diesmal deutete sie auf Lord Awin persönlich, der zunächst verdutzte Mann schautez unächst etwas verwundert drein, schien aber schnell zu dem Schluss gekommen zu seien das Kundschaft nunmal Kundschaft war und begann sogleich die Preise zu nennen, welche für Annas Geschmack durchaus niedriger waren als sie zunächst erwartet hätte, wesshalb sie schnell ihren im Momment noch prall gefüllten Geldbeutel hervor holte und dem Mann vor ihr die genannte Summe passend in die Hand drückte, wonach sie sich zunächst erst einmal im Raum umschaute, es war ein eher mittelmäßiger Raum, hier standen Tische an denen die bereits anwesenden Gäste, nicht viele an der Zahl aber das war nicht unnormal, ihr Abendessen genossen, hier schienen sich allerlei Arten von Menschen aufzuhalten, von reisenden Händlern bis hin zu weniger ehrlichen Gesindel, vermutlich Diebe, Räuber oder andere von der Gesellschaft ausgestoßene Menschen.
Nach gut einer Minute kam der Mann zurück und überreichte jeweils dem Lord Awin und Anna einen Schlüssel, der von Awin war zweifelsfrei hochwertig gefertigst und kunstvoll verziert und lies vermuten das dieser das schönste Zimmer im ganzen Hotel erhalten würde, der Schlüssel den Anna erhielt sah hingegen eher aus wie billige Massenware aber mehrbettzimmer waren meist für weniger flüssige Menschen bestimmt, und zufolgendermaßen aucheinfacher gehalten, sicherlich hätte Anna für jeden ein einzelzimmer bezahlen können doch war sie hierfür zu geizig und zweitens war es so leichter sich um Patty zu kümmern, welche sich noch nicht erholt zu haben schien und unbeding tRuhe brauchte.

Yuurei Akari

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Fr 21. Jan 2011, 13:38



Ohne die kurios anmutende Truppe auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, ließen die Wachen der Stadt sie passieren. Als sie nun ins Innere Iwagakures schritten, war Ari bald froh, Mock an ihrer Seite zu haben. Denn die Straßen waren alles andere als ebenmäßig, stattdessen schwangen Hängebrücken hin und her. Andere Straßen gingen steil bergauf, während die nächste Straße wieder in eine tiefe Häuserschlucht zu führen schien. So kurvten die fünf eine Zeit lang durch die Stadt, in der Ari bald vollständig die Orientierung verlor. Viel zu sehr drehte sich ihr Kopf in die eine und mal in die andere Richtung, um Geschäfte, lustig verzierte Hauseingänge und grimmig drein blickende Passanten nicht zu verpassen. Alle Eindrücke, die ihr die fremde Stadt zukommen ließ, saugte sie auf wie ein Schwamm und speicherte sie tief in ihrem Hirn ab. Alle, nur nicht den Weg den sie nahmen. Doch das störte die Kunoichi nicht. So langsam gewöhnte sie sich daran keine Ahnung zu haben. Auch Iwa und Tsushigakure kannte sie nicht, oder nicht mehr. Was sollte dann also so schlimm daran sein, auch den Weg durch die fremde Stadt nicht zu kennen. Irgendwann würde sie schon irgendwo ankommen.

Und so war es auch. Gerade als ein wahres Höllengewitter über ihnen herein brach führte Lord Awin sie geradewegs in ein schlichtes, kleines Hotel. Auch wenn es nicht das Ritz war, so wirkte es sauber und die dunklen Holzmöbel versprachen einen urig-gemütlichen Aufenthalt. So traten Lord Awin, Anna und Ari, begleitet vom missgestalteten Wolkendingens und der noch immer bewusstlosen Patty in die Lobby des Hotels ein. Leise schloss Ari die Eingangstür hinter sich und schüttelte dann wie ein nasser Hund das Wasser aus ihren Haaren. Unterdessen bezahlte Anna zwei Zimmer und sie machten sich auf, um sich für die Nacht auszuruhen. "Gute Nacht", wünschte Ari Watinori noch, bevor sie sich von ihm abwandte und Mock mit seiner Ladung in ihr Zimmer führte. Dort angekommen, ließ sie ihren Blick durch das kleine Zimmer gleiten. Auch hier bestand die Inneneinrichtung aus dunklen Holzmöbeln. Drei schwere Betten standen mit einigem Abstand nebeneinander an der hintersten Wand. Über dem Mittleren war ein breites Fenster gegen dessen Scheibe nun im monotonen Singsang dicke Regentropfen prasselten. Ari wandte ihren Blick vom Grauschleier der Nacht zurück ins Zimmer. Zur ihrer Linken fand sie auch sogleich einen massiven Kleiderschrank und daneben, zwischen Wand und Schrank gequetscht, einen alten Tisch mit zwei Stühlen. Auf der Holzplatte des Möbelstückes waren Wörter und Zeichen hinein geritzt, die sich bei näherem Hinsehen als Zeitzeugen all der Gäste erwiesen, die dieses Zimmer dereinst bevölkert hatten und zu dem Entschluss gekommen waren, sich in dem wehrlosen Einrichtungsgegenstand verewigen zu müssen. Schnell verlor die Kunoichi das Interesse an den Schnitzereien und wandte sich nun wieder der Wolke zu, die folgsam in der Mitte des Raumes schwebte. Ari schob nun erneut ihre Arme unter den scheinbar leblosen Körper und hob Patty sanft empor, um sie zum mittleren der drei Betten zu tragen. Dort legte sie sie auf die Matratze und zog dem Mädchen vorsichtig die Schuhe aus. Nachdem sie sie vor dem Bett abgestellt hatte, nahm sie Patty außerdem noch den blauen Hut und zwei Stöcke ab und zog dann die Decke über die Schlafende.

Den Hut, sowie die Stöcke hing sie über eine der beiden Stuhllehnen, während sie ihre Jacke über die Andere hing. So wie sie eben noch Patty ihre Schuhe ausgezogen hatte, verhalf sie sich nun selbst aus den schweren Lederstiefeln die sie selbst trug. Ihren Rucksack stellte sie neben das linke Bett, das sie sich selbst als Nachtlager gewählt hatte. So blieb Anna nur das rechte der drei Betten, direkt neben der Tür zum Badezimmer. Ari spürte mehr und mehr die Müdigkeit in ihr hinauf wandern, weshalb sie ihre Hose und ihr Shirt achtlos über den Rucksack warf. Darunter kam ein tiefschwarzer Anzug zum Vorschein, der sich eng an ihren Körper schmiegte und bei jeder ihrer Bewegungen das Muskelspiel ihres schlanken Körpers darunter vermuten ließ. An den Armen, sowie an den Beinen waren Schutzschienen eingearbeitet und auch ihr Oberkörper wurde durch einen Brustpanzer geschützt. Erst jetzt, ohne die verdeckende Kleidung darüber sah man der jungen Kunoichi den Kämpfer an, der tief in ihr verborgen lag und zur Zeit nur ruhte. Ari jedoch hatte für solcherlei Ästhetik zur Zeit keinen Sinn, weshalb sie auch ihren Schutzanzug achtlos auf den Rest ihrer Kleidung warf und dann ebenfalls unter ihre Bettdecke schlüpfte. Im Bett drehte sie sich in Richtung der Zimmermitte, um die kleine Patty stehts im Auge behalten zu können. Doch bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, waren ihre Augen bereits zu gefallen und sie selbst in einen tiefen Schlaf hinab geglitten.

Shinsei Patty

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Fr 21. Jan 2011, 15:13

Völlig durchnässt von dem plötzlich einfallenden Platzregen wanderten die vier Kompaneros durch die verwinkelten Straßen - wenn man die Hängebrücken, die einen Gipfel mit dem anderen verbanden, so nennen konnten - und hätte ihnen jemand zugesehen, hätte man wohl annehmen können, dass keiner so wirklich Ahnung hatte, wo es langging. Doch der Führer der Gruppe - Niwatori, oder auch Lord Awin, wie er sich zur Zeit selbst nannte - schien genau zu wissen, wohin er wollte. Und bald hatten sie auch ein kleines Hotel erreicht und gemeinsam betrat das Team die Lobby. Anna, die man wohl noch für ein Kind halten konnte, mietete ironischerweiße die Zimmer für die kleine Gruppe. Eines für die Frauen/Mädchen, eines für den Herrn Lord. Sie hatte offenbar auch vor das Ganze zu bezahlen und zückte einen dicken Geldbeutel, prall gefüllt mit entsprechenden Münzen. Zwei Schlüssel wurden ausgehändigt und daraufhin begann die kleine Wolke - oder was auch immer das Ding, das Patty trug, war - die Treppe hinaufzuschweben, in das kleine Zimmer, das Ari, Anna und Patty für diese Nacht als Ruhestätte dienen würde. Patty wurde sanft von Ari angehoben und auf das mittlere der drei Betten gelegt. Die fürsorgliche Kunoichi zog dem bewusstlosen Mädchen Schuhe aus und nahm ihr den Hut, wie auch die Stöcke ab, die sie beim Schlafen wohl nur gestört hätten. Dann deckte sie Patty zu. Was für ein Glück das Mädchen hatte, dass ausgerechnet ihre Gruppe sie gefunden hatte, konnte sie im Moment noch gar nicht realisieren. So lag die junge Shinsei ruhig atmend in dem Bett und begann ihre Erschöpfung mit dem monotonen Geräusch prasselnden Regens auszuschlafen.

Das sanfte Licht der einfallenden Sonne kitzelte das blonde Mädchen an der Nase. Müde verzog Patty ihr Riechorgan, um das kitzelnde Gefühl, das sie bei ihrem ruhigen Schlaf störte, zu verscheuchen. Doch da war es auch schon um ihren Schlaf geschehen. Sie öffnete langsam die verschlafenen Augen, setzte sich auf und sah sich im Zimmer um. Drei Betten standen in dem eher spärlich möbilierten Raum. Ein Wandschrank aus dunkelm Holz befand sich in einer Ecke, direkt daneben ein Tisch mit zwei Stühlen, auf denen Patty ihren Hut wiederentdeckte. Sie tastete ihren Rücken ab - ja, ihr Hut war tatsächlich nicht da, also musste es der am Stuhl sein. Auf dem Tisch waren auch ihre zwei Arnis-Stöcke, sorgfältig nebeneinander gelegt. Erneut kitzelte es an der Nase der Shinsei und erst jetzt realisierte sie, dass es nicht die Sonne gewesen war, die sie da geweckt hatte, sondern ihr Körper. Mit einem lauten Nieser entledigte die Shinsei sich eher unfreiwillig dem Kitzeln der Nase. Das Mädchen sah an sich selbst herab und bemerkte, dass ihr Oberteil und ihre Hose ein wenig durchnässt waren. Etwas unbeholfen und mit noch immer schmerzenden Gliedern entledigte sie sich beidem und saß jetzt nur noch in Unterhose und BH da. Man sah dem BH an, dass er deutlich zu kämpfen hatte, um die beiden Brüste dort zu behalten, wo sie hingehörten. Die Shinsei schlang die Decke um sich, um sich vor der Kälte ein wenig zu schützen und sah sich weiter im Raum um. Ihr blick fiel auf das Bett neben ihr und auf den weiß-silbernen Schopf einer gewissen Person. "Ari-chaaan!", rief das Mädchen erfreut auf. Dass sie gestern auf ein merkwürdiges Wolkendings gehoben wurde, war also doch kein Traum gewesen. Aufgeregt sprang das Mädchen aus ihrem Bett - die Decke noch immer um ihren zarten Körper geschmiegt - und hüpfte zu Ari. Doch als ihr rechter Fuß den Boden berührte entwich Patty ein kurzer Aufschrei - der verzerrte Muskel schmerzte noch immer. Doch sie biss die Zähne zusammen und ignorierte den Schmerz. Ihre linke Hand griff aus dem Umhang, beziehungsweise der Decke heraus und energisch - auch wenn ihre Energie durch den Schmerz ein kleines wenig gedämpft wurde - rüttelte sie an der weißhaarigen Kunoichi. "Ari-chan, Ari-chan! Ich hab' euch wieder gefunden." Ein breites Grinsen zierte das Gesicht des jungen Mädchens.

Niwatori Sakebi

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Niwatori Sakebi » Fr 21. Jan 2011, 17:01

Der Lord führte nach wie vor die Gruppe an und machte sich auf den Weg, eine der vielen Hängebrücken zu erklimmen. Sie sollte ihn am Ende zu einem Hotel bringen, in welchem sie nächtigen würden. Angekommen dort oben kam ihm auch schon ein junger Mann entgegen, welcher mit seinen weißblitzenden Grinsen etwas künstlich aufgesetzt wirkte, doch wollte, wie so viele andere, einfach nur freundlich sein und die Gäste für sich beanspruchen. Es sah nicht so aus, als würde Geldknappheit herrschen, doch war vermutlich keiner abgeneigt noch ein wenig mehr zu besitzen. Doch bevor der Typ oder Awin etwas sagen konnte, schlich sich die kleine Anna an ihm vobei und hielt einen großen Geldbeutel vor sich. Dieser war prall gefüllt und schien im Kopf des Managers ein "Katsching" ausgelöst zu haben, denn dieser grinste mit einem mal gleich doppelt so breit und hatte vermutlich darauf gehofft, das sie nur die teuersten Zimmer mieten würden, doch hatte er weit gefehlt, denn Anna war nicht nur Faul, sondern auch geizig, so bekamen sie ein Mehrbettzimmer, wohingegen der Lord für sich alleine schlafen durfte, in einem schöneren Zimmer. Das Gefiel Awin natürlich auf anhieb und Anna war vielleicht doch nicht so unbrauchbar wie er dachte. Sie war vielleicht ein niederes stinkendes und fast taubes Bauernmädchen, doch schien sie dazu in der Lage zu sein, die Menschen zu beklauen. "13 Jahre und schon so durchtrieben ... In der Not frisst der Teufel Fliegen, nicht wahr?", sagte er in Gedanken zu sich selbst und grinste eben so Finster wie das Wesen, welches er in seiner Gedankenwelt erwähnte. Seine Überlegungen gingen weiter und vielleicht hatte schon bald einen neuen Rang für das kleine Etwas, natürlich nichts großes, weiter sinken konnte sie in der Stellung ja auch kaum noch. Niederer als die Bauern waren höchsten Penner und Tote, was demnach nicht der Fall war. Nun berühte er Anna sanft an der Schulter, was einen Funken Respekt, gegenüber ihr, ausstrahlen sollte. Auch wenn er dabei etwas das Gesicht verzog, so wusste er, das man mitunter selbst Unterschicht loben musste. Awin sprach ansonsten nicht mehr viel und riss den Schlüssel ansich, welcher Prunkvoll verziert war. "Würdig!", sagte er nur und ging dann seines Weges. Den Flur entlang, eine kleine Treppe empor und dort waren auch schon die luxuriösen Einzelzimmer. Der Gehörnte öffnete die Tür und wurde förmlich erstrahlt von der Inneneinrichtung. So gab es ein schier gigantisches Wasserbett, riesige Fenster, welche man ebenso gut verdunkeln konnte, eine Badewanne die sicher für die ganze Truppe gereicht hätte und eine Dusche, in der wohl das halbe Dorf platz gehabt hätte, wenngleich auch etwas übertrieben, beschweren konnte der anspruchsvolle Lord sich dieses Mal nun wirklich nicht. Im Gegensatz zum Lord, hätte Niwatori auch draußen im Dreck geschlafen, ohne ein murren von sich zu geben, doch hatten sich die Zeiten geändert und der einst so liebevolle Rotschopf war verschwunden. Nun gab es nur noch den Lord und dieser war von einem ganz anderen Format, was die Anderen sicherlich noch begreifen mussten. Er gewöhnte sich immer mehr an diese, ihm eigentlich neue, Welt, was vielleicht nichts schlechtes heißen musste, so könnte er sie immerhin auch zu mögen beginnen, was eine konplette Zerstörung ja schonmal ausschließen würde. Er schloss nun die Tür hinter sich und schlenderte noch etwas durch seinen Wohnraum, als ihm eine Holzschachtel auffiel. Awin öffnete sie und fand in ihr ein paar Zigarren, welche er einsteckte, sein Blick ging nun weiter nach unten, als er Spirituosen entdeckte. Von Vodka und Korn über Whisky bis zum Sake und schlussendlichen Sekt und Bier, gab es wohl so ziemlich alles was das Alkoholiker Herz verlangen könnte. Auch hier schnappte er sich alles und versiegelte es in einer Schritrolle. Einen Schritt weiter fand er sich an einem Kühlschrank wieder, welcher ebenfalls reich gedeckt war, beschweren konnte er sich wirklich nicht. So aß er noch da ein oder andere bisschen und schaute dann in den kleinen Froster, welcher Eiswürfel gelagert hatte. Sein Blick ging zum Vodka, schlich über die Eiswürfel und blieb an der Badewanne kleben, "Das habe ich mir verdient!", sagte er freudig und schon Zwanzig Minuten später ...

"Warum bin ich so fröhlich
so fröhlich so fröhlich,
bin ausgesprochen fröhlich,
so fröhlich war ich nie.

Ich war schon öfter fröhlich,
ganz fröhlich ganz fröhlich,
doch so verblüffend fröhlich
war ich heut noch nie.

Ich bin auch schon mal wütend,
so richtig wütend,
dann bin ich schaurig wütend,
dann tu ich jedem weh!

Bin manchmal leicht neurotisch,
psychotisch und chaotisch,
labil und neogotisch, doch heut bin ich ok!"


... sang er und hatte in der einen Hand, seinen eisgekühlten Vodka und in der anderen eine Zigarre, an der er gelegentlich herum paffte. Er trank so noch seinen Vodka aus, machte die Zigarre aus und ließ das Badewasser raus. Nun trocknete er sich noch frolockend ab und schlenderte in einem Rosa Kätzchenbademantel zum Bett "Hihihihihi". Seine Hörner legte er auf seinen Nachttisch, während der Umhang über einen Stuhl geworfen war. Er kuschelte sich nun noch in sein Bett und schlief langsam aber sich ein. So Fand er sich anschließend noch kurz in seiner inneren Welt wieder und stand vor dem großen Tor, hinter dem Yonbi saß. "Awiiin", kam es dunkel hervor, während der Lord wieder in seiner wahren teuflischen gestalt da stand und den Yonbi breit grinsend anschaute. "Was hast du vor Awin!?", forderte der Yonbi, während Awin nur knapp antwortete, "Das weißt du genau ... und es wird dir gefallen! BWAAAHAHHAHAHA", brach es aus ihm hervor, während Niwatori immer noch regungslos in seinem Käfig lag.

Ein Neuer Tag brach an und der Lord erwachte, nachdem er ein lautes geräusch gehört hatte, das es das Niesen von Patty war, das konnte er ja nicht ahnen. So rieb er sich kurz seine Augen, setzt sich dann auf und zog sich erstmal wieder richtig an. Nebenbei aß er einen Happen und hing den Rosa Kätzchenbademantel wieder an seinen ursprünglichen Platz. Er Packte anschließend alles zusammen und bieb noch einen Moment auf dem Bett sitzen, um sich das Gehörn wieder ordentlich anzustecken. Den Umhang umgeworfen und festgeschnürt, das Schwert an der Hüfte, ja so war es perfekt. Die Laune des Lords war ausgesprochen gut, wenn nicht gar perfekt! Er trat nun aus seinem Zimmer hervor und ging zur Tür der Anderen, gegen welche er mit schmackes klopfte. Anschließend ging er nun in die Lobby, wo er wieder die Grinsebacke vor sich hatte. Dieser wusste wohl nicht so ganz wie er reagieren sollte und wäre ihm am liebsten wohl noch ans Bein gesprungen. Awin signalisierte jedoch, das heftiges rumgebuckel ausreichen würde, um ihn zufrieden zu stellen. So setzte er sich dort auf einen Sessel und begutachtete das Treiben, während er auf seine Mannschaft wartete.

Anna

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Fr 21. Jan 2011, 18:24

Anna hatte den Schlüssel entgegen genommen und bemerkte auch die Geste Lord Awins, welche sie wol als Lob auffassen durfte, so begab sich Anna zusammen mit den anderen in das Drei Betten Zimmer, es war ganz nach Annas Geschmack, alles was unnötig war, war nicht vorhanden, verschwenderiische Einrichtung fehlanzeige, alles was Anna brauchte war vorhanden, so sprach sie nach dem Ari und Patty im Reich der Träume waren, zu Mock: ok pass auf, du darfst jetz schlafen, ich pass inzwischen hier auf, wenn ich schlafen will weck ich dich, Patty scheint es bis hier her geschafft zu haben aber ich bin mir sicher das die Leute von denen sie angegriffen wurde versuchen werden den Job zu Ende zu bringen. nun legte sich Mock auf das Bett welches für Anna bestimmt war, wärend Anna zunächst das Bad aufsuchte, hier war es ziemlich almodisch, ein Ofen, darüber ein Wassertank und daneben eine Holzwanne, grade groß genug um Anna darin unter zu bringen, so entzündete Anna ein Feuer unter dem Wassertank und ging wider ins Schlafzimmer wo sie Mock anwies sie zu wecken wenn das Wasser warm genug war, wonach sie ihren Mantel auszog und ihn neben ihr Bett legte. Nun legte sich Anna ins bett und schlief ein, ja wenn es eins gab worin Anna Perfektion erreichte, dann war es das Schlafen, im Prinzip konnte sie überall schlafen, zu jeder Zeit und vor allem sofort sobald sie beschloss das sie Schlafen wollte.
Nach ein bis zwe iStunden wurde sie von Mock aus dem Bett geworfen, worauf Anna meinte: danke, du darfst jetz wider Schlafen ich nehme ein Bad und dann schlaf ich wider also bis gleich. Mock nahm dies zur kenntniss und begab sich zur ruha, wonach Anna sich ins bad begab, sie lies genug Wasser aus dem Tank und nahm ein Bad, wonach sie wider ins bett flüchtete.

Am frühen Morgen erwachte Anna erneut, so faul wie sie war und so gerne sie schlief, war es fast ein Wunder das sie nicht mal halb so viel Schlaf brauchte wie se sich meist gönnte, so stand sie auf, überlies Mock das Bett, zog sich an und stieg die Treppe hinab um zu frühstücken, dort angekommen bestellte sie sich ein Glaß Milch und eine riesen Schüssel Reis mit scharfem Curry, genau das Richtige für das Verregnete Mistwetter, wärend sie sich so ernährte tauchte auch der Lord im Raum auf und lies sich auf einen Sessel in der Nähe nieder, wobei Anna nicht umhin kam ihn mit einem Guten Morgen mein Lord zu begrüßen, jedoch wendete sie sich bald wider der Nahrungsaufnahme zu, wesshalb sie es vorerst vermied weitere Worte von sich zu geben, da es sicherlich unhöflich war in Anwesenheits einer Person von hohem Adel mit vollem Munde zu sprechen.

Yuurei Akari

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Sa 22. Jan 2011, 17:25

Es war ein sonniger und vor allem heißer Nachmittag in Sunagakure. Wobei man sagen musste, das wohl die meisten Tage in der Wüste sonnig und heiß waren. Doch dieser Nachmittag war so unaussprechlich heiß, dass er selbst in den Memoiren dieser Region besonders hervor gehoben werden musste. So kam es, das selbst die hart gesottenen Einwohner Kaze no Kunis kaum auf der Straße zu sehen waren. Vereinzelt saßen ein paar Verrückte in irgendwelchen Cafes und spülten literweise eisgekühlte Getränke ihren durstigen Rachen hinunter, doch waren die Straßen ansonsten menschenleer. Wenn wir nun die Vogelperspektive verlassen und hinab steigen in eine dieser Straßen der Wüstenstadt, so kommen wir wohl zuerst an einem kleinen Imbissstand vorbei, dessen Besitzer Bingou vermutlich den besten Ramen der ganzen Stadt machte. Zumindest wenn man den hiesigen Anbu Captain oder dessen Schwester befragt hätte. So war der kleine Imbiss stets gut besucht. Außer an diesem Tag. Deshalb hatte Bingou bereits vor einer Stunde die Rolladen herunter gelassen und sich zu eben diesen Verrückten gesellt, die an einem Tag wie diesem die Cafes der Stadt bevölkerten.

Doch soll nicht Bingou der Ramenstandbesitzer der Gegenstand unserer Geschichte sein, vielmehr eine andere Person, die sich kurz zuvor schon hier eingeschlichen hatte, bekommt nun ihren ersten Auftritt. So können wir bereits ein stetiges trapp trapp trapp von schnellen Schritten vernehmen, die ungewöhnlich energisch für diese Stunde in unsere kleine Gasse herüber hallen. Deshalb begeben wir uns weiter Richtung Hauptstraße und werden beinahe von einem weißen Blitz über den Haufen gerannt. Akari, ein junger Anbu des Landes und, wie bereits erwähnt, Schwester des hiesigen Anbu Captains rannte schnell wie der Wind über die sandigen Straßen. Durch die Hitze die der Sand mittlerweile abstrahlte flimmerte die Luft und ließ die Kunoichi wie einen Geist erscheinen und wieder verschwinden. Doch warum hatte sie es so eilig? Da wir den ungemeinen Vorteil geniesen zwischen Raum und Zeit zu schweben und deshalb auch bei diesem Tempo nicht ins Schwitzen geraten, folgen wir ihr doch einfach. So führt uns die Jagd quer durch die Stadt, zuerst noch die Hauptstraße entlang, doch bald durch verwinkelte Gassen und über Wege die kaum mehr als ein Trampelpfad waren. Unser weißer Wirbelwind war jedoch so schnell unterwegs, dass auch wir nicht lang brauchten um an unser, oder vielmehr ihr Ziel zu gelangen. Es war ein kleines Restaurant, gut versteckt zwischen Efeuranken, angeschmiegt zwischen zwei Häuserwänden, mit einem halb überdachten Freisitz. Dort angekommen verlangsamte Akari ihr Tempo, blieb im Eingangstor zum hinteren Teil des Restaurants stehen, der in eben diesen kleinen Freisitz einlud. Sie ließ ihren Blick suchend über die wenigen Plätze gleiten, bis sie gefunden hatte wen sie suchte. Ein junger Mann, nur wenig älter als sie selbst, schwarze Haare, schwarzer Umhang, ernster Blick, saß da und studierte die Karte. Als sie ihn endlich entdeckte huschte ein vergnügtes Lächeln über ihr Gesicht und sie machte sich auf, um ihm Gesellschaft zu leisten.
"Hey Fukashi", grüßte sie ihren Bruder Daku, der im übrigen nur wenige Minuten älter war als sie selbst, "hast du dich schon entschieden?" Damit meinte sie seine Bestellung für heute, woraufhin er langsam die Karte sinken ließ. Nur ein angedeutetes Lächeln begegnete dem breiten Grinsen der Kunoichi. Doch sie hatte auch nicht mehr von ihrem Bruder erwartet. Er war emotional schon immer weniger überschwänglich als sie es war. Wenn man so wollte, konnte man durchaus sagen, dass sie das Licht und er der Schatten war, der über einem Gesicht liegen konnte. Doch wusste sie, das er sich ebenso freute sie wieder zu sehen, wie sie selbst es tat. Eine ganze Weile hatten sie sich schon nicht mehr gesehen und so dauerte es nicht lang, bis die zwei in ein angeregtes Gespräch verfielen. Kaum merkten sie wie der Kellner kam und ging und zwischendurch ihre Getränke brachte. Erst als eine helle, freudig überraschte Stimme über den Freisitz hallte, wurde ihr Gespräch unterbrochen. "Ari-chaaan!", war es laut und deutlich zu vernehmen und Akari drehte verwundert den Kopf, wer sie wohl mit ihrem Namen aus frühen Kindheitstagen rief.

Neugierig sah sie sich um, doch konnte sie niemanden entdecken. So plötzlich aus ihrem Gespräch gerissen war sie sich jedoch ganz sicher, das eben jemand nach ihr gerufen hatte. Mit einem mal befiel ihren Körper eine unglaubliche Schwere. Akari runzelte konzentriert die Stirn und schloss für einen Moment die Augen. Was war das? Weshalb war ihr mit einem mal so schwindelig? Doch nicht nur das, auch die Sicht schien ihr vor den Augen zu verschwimmen.
"Ich hätte bei dem Wetter vielleicht doch nicht so rennen sollen", ging es ihr durch den Kopf und sie hob ihre Hand an die Stirn um den immer schwerer werdenden Kopf etwas abzustützen. Ein entnervtes Knurren entrang sich ihrer Kehle, während sie angestrengt versuchte ihr Bewusstsein nicht zu verlieren. Aber so sehr sie sich auch bemühte, hatte sie mittlerweile das Gefühl etwas würde an ihr ziehen, sie heraus ziehen aus dieser Welt. "Ari-chan, Ari-chan", ertönte es erneut und diesmal ganz deutlich neben ihr. Mit einem erschöpften, "hmmmm", öffnete sie wieder die Augen und sah sich - einem blonden Mädchen gegenüber. "Ich hab' euch wieder gefunden", verkündete diese mit einem breiten Grinsen auf ihrem Gesicht. Ari wischte sich verschlafen über die Augen und murmelte dann, "du bist ja wieder wach, Patty. Wie fühlst du dich? Was ist geschehen?" Da das Mädchen sowieso bereits halb auf ihrem Bett lag, die Hände im festen Griff um ihren Oberarm, erhob sich Ari in eine sitzende Position und zog Patty dadurch in eine ähnliche Haltung zu sich ins Bett. Es freute sie, das Mädchen mehr oder minder wohlauf zu sehen. Auch wenn sie sich selbst noch etwas matschig fühlte. So wie es schien, hatte sie einen sehr lebhaften Traum gehabt, an den sie sich nun, einmal wach, nicht mehr erinnern konnte. "Sicher irgendetwas verrücktes", ging es ihr durch den Kopf, womit sie jeglichen folgenden Gedanken an die vergangene Nacht beiseite wischte. Stattdessen lauschte sie Patty aufmerksam, bis es laut an ihrer Tür klopfte. Erst jetzt bemerkte Ari, das im Bett am anderen Ende des Raumes nicht Anna schlief, sondern ihr Liliputaner. Dieses mal jedoch nicht schwebend. "Das war sicher Watinori", meinte sie nun zu Patty, noch immer der festen Überzeugung das dies Niwatoris korrekter Name sei, "wir sollen uns bestimmt zum Aufbruch bereit machen. Wenn du noch nicht wieder so fitt bist, kannst du sicher weiter auf Lamas Wolke sitzen. Sie hat zwei gesunde Beine und wird auch mal ein Stück laufen können." Mit diesen Worten schlüpfte Ari aus dem Bett, um sich etwas frisch zu machen und für ihren Aufbruch anzukleiden.

Shinsei Patty

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Sa 22. Jan 2011, 18:57

Energisch rüttelte das blonde Mädchen an der jungen Frau vor sich. Ihr Gesicht zierte ein Grinsen, das Freude ausdrückte, die mit einfachen Worten wohl kaum beschrieben werden konnte. Patty war ja eigentlich so gut wie immer fröhlich - wenn Chiba mal nicht in der Nähe war - also musste man für ihre derzeitige Fröhlichkeit ein neues Adjektiv erfinden, da "fröhlich" längst nicht mehr ausreicht. Überschwappend voll positiv geladener Energie in höchster Hochstimmung? Nunja, wie auch immer, sie war auf jeden Fall sehr gut gelaunt, mehr noch als sonst. Als Ari also aufwachte blickte sie in das strahlende Gesicht einer jungen Blondine. Verschlafen öffnete die junge Frau ihre Augen und gab ein erschöpftes "hmmm" von sich. "Mir geht es großartig, Ari-chan", antwortete sie auf die Frage der Weißhaarigen, ohne die Schmerzen, die von der Überanstrengung ihrer Muskeln herrührte, zu erwähnen. Sie dachte im Moment selbst kaum an den Schmerz, der sich durch ihre Muskeln zog. Ari setzte sich im Bett auf und zog Patty, die sich noch immer an ihre Oberarme geklammert hatte, mit sich. So saßen Patty und Ari nebeneinander in dem mehr als engen Bett, als die Shinsei die Geschichte zu erzählen begann, was ihr zugestoßen war. "Wir sind auf dem riesigen Tierdings geflogen, in Richtung der Berge, wie Niwa-chan gesagt hat." Mit ausholenden Gestikulationen malte sie die Situationen, in denen sie sich befand. "Das Gebirge war rieeeesig!" Sie versuchte die Größe des Unei-Gebirges mit ihren Händen zu zeigen und streckte sie beide soweit von sich, wie es ging. "Sooo groß!", versuchte sie es zu verdeutlichen. "Aber dann sind Leute aus Konoha gekommen, um Inoue einzufangen und...ein alter Freund hat mich aus dem Nichts heraus attackiert." Bei diesen Worten legte sich ein Schatten über das Gesicht der eben noch so aufgedrehten Kunoichi. Ihre Gedanken waren bei Chiba. Sie musste stärker werden und ihn dann töten, soviel stand für sie fest. Sie wischte diesen Gedanken jedoch beiseite, ihr Gesicht hellte sich wieder auf und sie zeigte ihr übliches Lächeln. "Wir wollten eigentlich kämpfen, um Inoue bei uns zu behalten, doch da war dieser nette Ossan...Der hat uns einfach gehen lassen. Ich habe das dritte Tor geöffnet..." Ein Hauch von Stolz mischte sich in ihre Stimme. "...und bin so schnell zu euch, wie ich konnte." Verwirrt kratzte sie sich am Kopf. "Ich habe allerdings keine Ahnung, wie ich hierhergekommen bin." Angestrengt versuchte sie sich daran erinnern zu können, in ein Bett gestiegen zu sein. Schließlich zuckte sie mit den Schultern und gab das Unterfangen auf. "Auf jeden Fall bin ich jetzt hier..." In diesem Moment jedoch fiel ihr ein, dass sie Inoue und Irie ja zurückgelassen hatte. "Halt! Inoue-chan und Brillie-chan sind noch auf dem Berg!", rief sie aus. "Wir müssen sie holen!" Plötzlich klopfte es hart an der Tür und lenkte Patty von Irie und Inoue ab. Neugierig krabbelte sie aus dem Bett und lief, ihre Bettdecke noch immer um den Körper geschlungen, zur Tür. In freudiger Erwartung Niwatori anzutreffen, schwang sie die Tür auf - nur um enttäuscht zu werden. Vor der Tür stand niemand mehr. Sie blickte zu Ari. "Hier ist niemand. Ein Geist vielleicht?" Bei diesem Gedanken leuchtete das Gesicht der jungen Shinsei auf und ihre Augen bekamen Sternchen. "Whoooaa, cool, ein Geist." Doch Ari vertrieb ihre Illusion gleich wieder. Es war also nur Watinori gewesen. Patty war ein wenig enttäuscht. Moment, wer war eigentlich Watinori? Vielleicht doch ein Geist? "Wer ist Watinori? Ein Geist?" Wieder leuchteten ihre Augen und begeistert sah sie die Weißhaarige an. Sie ging ebenfalls zu ihren Kleidern, jeder Schritt schmerzte noch immer, allerdings klang er immer mehr ab. Sie schlüpfte in ihre Hotpants und in ihr Top, nahm sich den Hut vom Stuhl und schob ihn sich auf den Rücken. Sie ergriff ihre beiden Kampfstöcke und steckte sie in die vorgesehene Halterung. "Ich kann selbst laufen", erklärte sie selbstbewusst grinsend. Wenn sie stärker werden wollte, musste sie diesen Schmerz ertragen können, ohne auf die Hilfe anderer zurückzugreifen. Sie würde das selbst schaffen. Der Schmerz machte sie nur stärker. Patty war nun also ebenfalls aufbruchbereit und wartete nur noch auf Ari, dass sie den Weg zu den anderen zeigte. Zumindest nahm die Shinsei an, dass sie zu den anderen gehen würden.

Niwatori Sakebi

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mo 24. Jan 2011, 18:07

Awin klopfte gegen die Zimmertür der Mädchen, damit diese endlich aufwachen würden, denn ein neuer Tag war angebrochen und es gab noch so einiges zu tun. Wenn Awin eins mit Niwatori gemein hatte, dann war es der Tatendrang. Jeden Tag etwas zu schaffen und nicht ins Leere zu laufen. Nun gut, natürlich würde dies nicht immer funktionieren und auch er würde mal einen Tag haben, an den er nicht sonderlich viel Lust auf irgendwas hätte, doch waren alle Menschen so, der Eine mehr und der Andere weniger, wobei sich da die Frage aufwerfen würde, konnte man den Lord wirklich als Mensch bezeichnen? Wie es nun wirklich um ihn stand, das wussten seine Mitstreiter nun nicht und viel mehr dachten sie warscheinlich, das Niwatori einfach nur wahnsinnig geworden war. Ja, so war es vermutlich, doch würden sie schon früh genug mehr erfahren, vielleicht mehr als ihnen lieb war. So schritt er seines Weges und ließ sich in der Lobby auf einem Sessel nieder, von dem er das Treiben, welches sich draußen abspielte, beobachtete. Anna war ebenfalls schon wach undbegrüßte ihn anstandshalber mit einem "Guten Morgen mein Lord", welcher daraufhin nur seicht in ihre Richtung nickte. Vor ihm befand sich ein kleiner Tisch, während gegenüber, so wie rechts und links von ihm, ebenfalls Stühle beziehungsweise Sessel plaziert waren. Das Bauernmädchen war gerade dabei zu frühstücken und dementsprechend stil, da es sich nicht zierte mit vollen Mund zu sprechen. Doch hätte der Lord ihr derzeitig eh noch nichts zu sagen gehabt, viel mehr dachte er etwas nach und sah dementsprechend aus. Eine Augenbraue war leicht empor gezogen, während seine Hände auf den Armlehnen des weißen Sessels trohnten. Nachdem sich dann auch die anderen eingefunden haben würden, ergriff er natürlich das Wort, "Setzt euch, wir haben etwas zu besprechen", drang aus ihm heraus, als er auch schon in seine Tasche griff und einiges an Aufschnitt auftische, mit dem dazugehörigen Brot und auch Brötchen. Dies waren eigentlich seine Reste, jedoch wollte er natürlich nicht, das seine Mannschaft Hunger leiden musste, weswegen er eben das Essen für sie bereit hielt. "Vorher jedoch, solltet ihr euch ein wenig stärken. Hunger macht euch schwach, deswegen speist", sagte er mit großzügiger Stimme und gab mit einer Handgeste das Essen frei. Awin hatte recht, jemand der Hunger litt würde weniger konzentriert sein, sich schneller ablenken lassen und eben unbrauchbarer werden, weswegen seine Entscheidung sicherlich nicht falsch war. Während sie speisen würden, wenn sie denn überhaupt etwas von der Nahrung aufnehmen würden, begann er den Tagesablauf etwas zu besprechen oder viel mehr anzusagen. "Wir befinden uns nun in Iwagakure, ein großes Dorf, welches eben auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten haben dürfte. Diese sollen uns jedoch nicht interessieren, denn wir wollen uns hier lediglich rüsten", sprach er und räusperte sich etwas, zupfte seinen Umhang zurecht und fuhr anschließend fort, "Schreiber, ihr werdet euch um unsren Proviant kümmern, dazu nehmt ihr euch vielleicht die holde Maid mit, denn wie wir alle wissen, sind Kämpfer und Edelweiber des Kochens mächtig", nun wanderte sein Blick zu Anna, "Du hingegen wirst die Waffenläden durchstöbern und nach brauchbaren Kampfmitteln ausschau halten. Ich hingegen werde mich mit unserer Umgebung vertraut machen, anschließend werde ich im angesehensten Lokal dieses Dorfes auf euch warten", gab er noch von sich und schaute dann in die Runde. Anschließend erhob er sich, "Noch irgendwelche Fragen?", sagte er knapp und wartete darauf, das einer das Wort an sich riss, würde dies nicht geschehen, so gab es keine Fragen zu klären und jeder wusste, was es zu tun gab.

Anna

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Mo 24. Jan 2011, 18:40

Anna speiste weiterhin, und lauschte Nebenbei dem was der Lord zu sprechen beschlossen hatte, worauf Anna nur mit einem gelgentlichen Nicken antwortete, dann erhob sich der Lord und fragte ob sie Fragen hätten, worauf Anna kurz den Kopf schüttelte und sich weiter über ihr Essen her machte, ohne groß drüber nach zu denken, mampfte Anna ihren Teller leer, ging hinüber zum Thresen, stellte dort den leere Teller ab und zahlte passend, worauf sie sich ans Fenster stellte und sich die Umgebung kurz anschaute, wärend sie nachdachte was sie denn nun in Angriff nehmen könnte, natürlich schaute sie sich auch um um dadurch Informationen zu erhalte, welche ihr beim Erfüllen der ihr zugeteilten Aufgabe nützlich seien könnten, nun erschien aber auch Mock auf Annas schulter und signalisierte das er für alles bereit war, wärend Anna darüber nach dachte was sie denn als nächstes zu tuen hatte: hmm ich soll also Waffen besorgen, keine einfache Aufgabe, wenn man davon ausgeht das ich keine Ahnung davon habe, ich denke ich frage einfach irgendeinen kerl den ich in nem Laden antreffe ob er mich beraten kann, ich denke das ist kein großes Problem, nun da diese Frage aber geklärt ist, stellt sich die Frage was ich mit der restlichen Zeit anfangen soll, es kann ja nicht all zu lang dauern ein Paar spielzeuge zu besorgen, verglichen mit Proviant auftreiben oder umgebung erkudnen, schließlich muss ich nur in den Laden da drüben rein marschieren, jemanden fragen der halbwegs so aussieht als hätte er Ahnung, dann nehm ich alles mit was zu gebrauchen ist und verzieh mich da wider, keine große Sache, ich denke ich sollte mir dannach die Zeit nehmen und mir was überlegen womit ich Patty helfen könnte um zu trainieren ohne das sie sich dabei Verletzen müsste, ihr ganzer Stil scheint ziemlich anstrengend zu seien und strapaziert ihren Körper sicherlich nicht unwesentlich, es wäre unklug wenn sie sich beim Training verletzt, und im Kampf beschützt werden muss, ein Genjutsu wäre nicht schlecht dafür, eins was eigentlich wie die echte Welt ist nur ohne Verletzungsrisiko ja das wäre eine ganz brauchbare Idee.
Nun hatte anna ihren Plan gemacht und bewegte sich langsam aus dem Hotel hinaus und bewegte sich langsam aber stätig auf den Waffenladen zu, welchen sie vom Fenster aus gesehen hatte.

[hr]

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Yuurei Akari

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mi 26. Jan 2011, 09:34

Nachdem sie sich endlich aus dem Schlaf heraus gekämpft hatte, lauschte sie aufmerksam Pattys Ausführungen über ihre Erlebnisse. Bei der Bezeichnung Tierdings musste sie allerdings kichern, denn sie selbst war sich ebenfalls noch unschlüssig, wie sie das geflügelte Federfellschuppentier nennen sollte. Nur wer Niwa-Chan war, wusste sie nicht. "Oh, so heißt Brillie dann wohl", vermutete sie. Langsam kristallisierte sich bei ihr eine Schwäche heraus, sich Namen von Personen völlig falsch zu merken oder sie schlichtweg falsch zu interpretieren. Lediglich Patty, sozusagen den ersten Inputt den sie bekam, hatte sie richtig abgespeichert. Ahnungslos lächelte Ari die kleine Blonde zufrieden an, denn dank ihr konnte sie einem weiteren Gesicht einen Namen zuordnen. Patty ihrerseits erzählte weiter und als sie zu der Stelle mit den Konoha Nins kam, verengten sich Aris Augen nahezu unmerklich. Auch Watinori hatte davon berichtet das Konohas hinter ihren Kameraden her waren. So wie es sich nun entwickelte, hatte er Recht damit behalten. Damit war ein kleiner Nebenfilm in Aris Kopf losgetreten, dem sie folgte, während sie Patty mit einem Ohr weiter zuhörte. Nun jedoch weniger aufmerksam als zuvor. Sie konnte es nicht glauben, dass Menschen andere Menschen jagten. Und zudem auch noch Kinder zu jagen war in ihren Augen unter jeglicher Würde. Jedoch zu hören, dass nicht nur einfache Kriminelle zu solchen Taten fähig waren, sondern sogar ein ganzes Land so verkommen war, dass sie Kinder suchten zur Strecke zu bringen, ging über ihren Verstand. Als Folge ihres nicht richtig zuhörens verstand sie, wie es zu erwarten war, an der Stelle von Pattys Erzählung an der es um 'Niwa-Chan' und Blondie ging, den Namen überhörte sie komplett, dass beide tot auf dem Berg zurück gelassen wurden. "Das waren dann also die Leichen, die Watinori entdeckt hatte", dachte sie traurig und versuchte Patty etwas aufzumuntern, "ihnen geht es sicher besser, dort wo sie jetzt sind." Unterbrochen vom Klopfen des Gehörnten machten sich beide daran, ihre Kleidung und Ausrüstung anzulegen und sich Reisefertig zu machen. Anschließend traten sie aus der Tür ihres Zimmers. Mit dem schließen der Tür meinte Ari, "Watinori ist doch der Rotschopf, unser Teamleader. Aber über die Konohas musst du mir später mehr erzählen. Ungeschoren sollen die nicht davon kommen." Als sie zu sprechen ansetzte, waren ihre Worte noch leicht dahin gesagt, doch als sie zu dem Punkt mit den Konoha Shinobi kam, war ein deutliches Grollen in ihrer Stimme zu vernehmen. Bei allem was sie in letzter Zeit so alles falsch verstanden hatte, kam eines jedoch ganz deutlich bei ihr an. Ein Freund der kleinen Patty wollte sie umbringen. Demnach würde sie mindestens einen ihrer Angreifer sicher identifizieren können. Und selbst wenn sie die anderen nicht erwischen sollten, dieser eine würde für seine Schandtaten büßen müssen. Das stand für Ari bereits in Stein gemeißelt.

Als sie die Treppe hinunter gingen, um sich nach den anderen umzusehen, saßen Anna und Lord Awin bereits an einem der Tische. Während die Blonde jedoch fleißig dabei war, sich irgendwelches Zeug in den Rachen zu schaufeln, wirkte der Gehörnte eher nachdenklich. Zur Begrüßung und um auf sich und ihre Begleitung aufmerksam zu machen, winkte Ari den beiden freudig zu und setzte sich anschließend zu ihnen an den Tisch. Noch bevor sie dazu kam, die beiden noch ausführlicher zu begrüßen oder nachzufragen, wie ihre Nacht war, begann Awin bereits Nahrungsmittel auf dem Tisch zu verteilen und sie zum essen einzuladen. Anschließend begann er zu erzählen, wie der Tag für sie heute aussehen sollte. Mittlerweile ziemlich ausgehungert, ihre letzte Mahlzeit lag nunmehr über 24 Stunden zurück, machte sich die Weißhaarige über die dar gebotenen Köstlichkeiten her. Warum Watinori das alles nicht bereits auf der Grasebene angeboten hatte, war ihr unklar, doch freute sie sich umso mehr, jetzt etwas anständiges zu essen zu bekommen. Während Awin erzählte, nuschelte Ari ab und an leise zu Patty hinüber. Sie war immerhin eine Weile nicht bei ihnen gewesen, weshalb der Wandel Awins sicherlich noch neu für sie war. "Die holde Maid bist sicherlich du", klärte sie das Mädchen auf, "wir spielen ein Spiel, um alle Verstorbenen zu ehren. Darum tun wir so, als wären wir Hofbedienstete. Ich bin der Schreiber und Späher, Lama das Bauernmädchen, Watinori unser Lord Awin und du ab jetzt ein Edelweib." Leise kicherte Ari, "mach mit, das ist lustig." Als der Gehörnte seinen Monolog beendet hatte, erhob sich Anna wortlos und machte sich anschließend an die ihr gestellte Aufgabe. In Gedanken fügte Ari Awins Aufgabe hinzu, dass sie sich auch um Pergamente kümmern müsste, wenn sie von nun an ihren Schreiber spielen sollte.

Shinsei Patty

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Mi 26. Jan 2011, 17:43

Patty zog die Rattan-Stöcke, die sie sich auf den Rücken geschnallt hatte, fester. Kurz durchzuckte sie ein Schmerzimpuls, der durch die etwas grobe Berührung der Rattanstöcke mit ihre noch immer empfindlichen Körper herrürhte. Doch das kleine Mädchen ließ es sich nicht anmerken und trat hinter Ari aus dem Zimmer heraus. Der Flur war ebenfalls recht schlicht gehalten. Es waren einige Fenster eingelassen, die Licht in den Gang brachten, soetwas wie Blumen oder Gemälde ließen sich hier jedoch nicht finden. Die waren alle in der suuuper teuren Suite, die der Lord bewohnte. Doch das konnte Patty ja nicht ahnen. Langsam schritten die beiden Kunoichi den Gang entlang, Patty schwieg ausnahmsweise. Ari hatte ihr gleich zwei Denkaufgaben mit auf den Weg gegeben, wahrscheinlich ohne es beabsichtigt zu haben. Die erste Sache war das kleine Missverständnis zwischen den beiden. Ari meinte mit dem "besseren Ort", an dem Irie und Inoue ihrer Meinung nach mittlerweile, etwas anderes als Patty. Die Shinsei verstand es so, dass Irie und Inoue auf dem Berg glücklicher waren, als bei ihnen. Und so fragte sie sich selbst, ob sie wohl Schuld daran war, dass es ihnen dort besser ging. Die Frage nach ihrer Schuld beschäftigte sie recht lange - mindestens drei Meter (was, wenn man Pattys eigentliche Konzentrationsgabe betrachtet, genau so gut drei Meilen hätten sein können), dann fiel ihr etwas anderes seltsames ein. Watinori war also der neue Teamleiter?! Was war mit Niwatori passiert? Patty grübelte eine Weile und überlegte mithilfe des Ausschlussverfahren, was ihm passiert sein konnte. Doch nachdem sie schließlich auch ausgeschlossen hatte, dass ein Hai es an Land geschafft und ihn gegessen hatte (das war ja total unlogisch, die Sache mit dem Hai...Niwa war schließlich stark genug, um einen Hai zu besiegen), blieb nur noch die Möglichkeit, dass Konoha ihn verschleppt hatte! Das schien ja das Hobby ihres ehemaligen Dorfes zu sein. Ihre Miene verdunkelte sich. Konoha! Dieses Dorf bereitete ihr immer mehr Sorgen. Nun hatten sie sogar Niwa-chan. Sie musste ihm unbedingt helfen! Einen Moment war das Mädchen drauf und dran die Treppe runterzustürzen und nach Konoha zu rennen. Doch dann fiel ihr ein, dass sie vermutlich schon längst auf einer Rettungsmission unterwegs waren! Es war unmöglich, dass Ari-chan und Anna-chan einfach tatenlos dasitzen würden, ohne etwas zur Rettung ihres allseits geliebten Niwas zu machen. Zufrieden mit ihren empirisch eindeutig bewiesenen Gedankengang, nahm sie nun die Treppe in Angriff. Vorsichtig, jede Stufe einzeln betastend, begab sich im Schneckentempo nach unten, damit der Schmerz durch das bloße Auftreten sie nicht überrumpelte. Sie hielt sich sanft am Geländer fest und machte einen Schritt nach dem anderen. Hier und da blitzte der Schmerz noch auf, doch es ging. Schließlich hatte sie das Ende der Treppe erreicht und seufzte erleichtert.

Neugierig sah sich das Mädchen um. Es war ein recht großer Raum, der nicht sonderlich gefüllt war. Hinter der Rezeption stand ein Mann und unterhielt sich gerade mit jemandem. Das einzig merkwürdige, das Patty auffiel, war, dass die Augen beinahe die Form eines Dollarzeichens annahmen, wie er so mit seinem Kunden sprach. Die Shinsei schüttelte verwundert den Kopf - Menschen gibt es - und folgte Ari, die gezielt auf eine Gruppe von Sesseln zuging. Sie winkte ihnen zu, also mussten sie sie wohl kennen. Patty sah genauer hin. Und traute ihren Augen nicht. Das war doch Niwatori! Sie war schon im Begriff allen Schmerzen zum Trotz auf ihn zuzustürmen und ihn zu umarmen, als ihr Ari-chans Worte wieder einfielen. "Watinori ist doch der Rotschopf, unser Teamleader." Sie hielt kurz inne und betrachtete den Mann genauer, während Ari sich schon in ihren Sessel sinken ließ. Watinori sah Niwa außerordentlich ähnlich, da konnte man nichts sagen, doch der Shinsei fielen dennoch Sachen auf, die eindeutig darauf hinwießen, dass dieser Mann vor ihr Watinori und nicht Niwatori war. Zunächst einmal dieser Umhang. Niwa hatte nie einen Umhang an! Und dann noch diese Hörner. Sie waren ja so cool. Pattys Augen glitzerten schon allein vom Anblick. Ihre Hände falteten sich zusammen und gebannt von der Coolness dieser Dinger setzte sie sich wie in Trance auf ihren Platz. Ihre Augen konnte sie nicht von den Hörnern lassen. Das war also Wati-chan. Merkwürdig. Selbst sein Name "Watinori" klang ähnlich dem Namen "Niwatori". Vielleicht waren die beiden Zwillingsbrüder oder soetwas. Erst als Watinori Essen auszupacken und auf dem Tisch auszubreiten begann, erwachte die Shinsei aus ihrer Trance. Sie blickte hinab auf das Essen und jetzt machte sich zum ersten Mal auf ihrer langen Reise ihr Magen bemerkbar. Er knurrte. Und er knurrte laut. Doch Patty störte es nicht. Mit einem "Arigatou, Wati-chan!" stürzte sie sich auf das Essen. Während des Festschmauses begann Watinori ihnen Anweisungen zu geben - doch er drückte sich merkwürdig aus. Und er benutzte Anreden, von denen Patty nicht einmal wusste, wem sie zuzuordnen waren. Doch Ari beugte sich kurz darauf zu ihr hinüber und klärte sie über das Spiel auf. Es war also ein Spiel! Patty war sofort Feuer und Flamme. Erst recht als sie hörte, dass sie ein Edelweib war. Erneut glänzten ihren Augen vor Freude. Ein Edelweib, das war so cool! Sie kicherte nun ebenfalls. "Ein tolles Spiel!" Sie musste sich nun wie eine Edelfrau verhalten, sonst würde sie das Spiel ruinieren. Sie setzte sich kerzengerade hin, blickte überheblich in die Runde und nahm vorsichtig einen winzigen Bissen von ihrem Essen, ehe sie sofort wieder ihre Blicke in die Runde warf. So verhielt sich ihrer Meinung nach nun einmal ein Edelweib. Doch sie hielt dieses Verhalten nicht lange aus und bald musste sie das erste Mal kichern. Sie wurde jedoch sofort wieder ernst und beugte sich zu Ari hinüber. "Mache ich das gut so?", raunte sie ihr verschwörerisch zu. Doch natürlich hatte das blonde Mädchen auch Watinoris Worten gelauscht. Sie würde sich also direkt nach dem Essen mit Ari-chan aufmachen und Proviant holen. Sie freute sich schon darauf die Stadt zu erkunden.

Niwatori Sakebi

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mi 26. Jan 2011, 18:35

Patty und Ari plazierten sich um den Tisch herum und nahmen die Gaben des Lords in Empfang. Dieser Trohnte auf seinem Sessel und hielt eine Ansprache. Während er dies tat, speisten die anderen. Ari und Patty schienen sich gut zu verstehen, da sie ständig Informationen austauschen, ebenso verhielt sich die Maid etwas merkwürdig, doch was sollte er schon sagen? Sie war noch jung und deswegen sicherlich noch etwas verspielt. "Tadellos, auch wenn ich ihre Kleider etwas ... nun ... gewagt finde ...", dachte er sich, doch waren die Adelshäuser natürlich verschieden und vielleicht war dies die bevorzugte Mode, in dem Hause, aus dem sie stammte. Er Beendete schließlich seine Rede und Anna machte sich auch sogleich auf den Weg. Das Bauernmädchen wollte wohl keine Zeit verlieren und weiter Pluspunkte bei ihrem Herren sammeln, was dieser natürlich nicht unterbinden wollte, sollte sie ruhig schon gehen. Die Anderen hingegen hatten sich erstmal zu stärken, was sie auch ausgiebig taten, zumindest hatte Awin den Anschein. Plötzlich bedankte sich das blonde Mädchen bei einem Wati-Chan, den der Lord beim besten Willen nicht zuordnen konnte, weshalb er kurz etwas verdutzt drein schaute. Doch nur einen Moment später schoss es ihm in den Kopf, "Natürlich, die Grinsebacke!", dachte er für sich und drehte seinen Kopf leicht nach hinten, wo er auch schon stand. Gut gebräunt mit seinen weiß blitzenden Zähnen und seiner gebückten Haltung. Als der Herr jedoch nichts sagte, eboste dies Awin leicht. So erhob er sich und schritt auf den Typen zu, "Die Maid sprach mit dir!", sagte er und ergiff den Typen am Kragen. "Also Wati-Chan, bist du dir zu fein dafür der Maid ein "Gerngeschehen" entgegen zu bringen!? HM?", schnauzte er ihn in einem finsteren Ton an und schaute dann auf das Namensschild des Mannes, "Und dein Namensschild ist völliger Quatsch - Kobu - so was bescheuertes habe ich ja noch nie gehört", drang es in einem immer ernster werdenden Ton hervor. Er riss ihm nun das Schild von seiner Brust und warf ihn zu Boden, "Wati-Chan - wenn du das nächste Mal wieder Kobu auf der Brust trägst, war es das letzte Mal - ich hoffe wir haben uns verstanden!", sprach er abschließend und wandte sich von ihm ab. Kobu hingegen, welcher gerade nicht wusste wie ihm geschah, verblieb einen Moment regungslos an der Erde und beteuerte dann, das es sicherlich nicht wieder vorkommen würde. Lord Awin, retter in der Not, auch befähigt Menschen neue Namen zu geben, ja er beherrschte sein Handwerk meisterlich. "So, nun gut, ich mache mich auf den Weg. Späher, Milady", verabschiedete er sie und verschwand ebenfalls aus dem Hotel. Seine Wege führten ihn jedoch in höhere Gebiete des Dorfes, so das er schon bald überalles hinwegsehen konnte. Er wollte sich erstmal einem Blick vom Groben und Ganzen machen, bevor er sich durch die Vielzahl an gängen schlagen würde.

So ging er seines Weges und wie gewohnt für dieses Dorf, natürlich über eine der Hängebrücken. Sie schwankten leicht hin und her, doch für einen Shinobi oder eher Edelmann seines Kalibers, war dies nicht der Rede wert. Am Ende der Hängebrücke angekommen führte ihn sein Weg in einen der Berge heinein und wie vermutet, spielte sich hier zum Großteil das Dorfleben ab. Menschen, viele Menschen bewegen sich von A nach B, unter ihnen einfach Bürger, so wie Händler, aber auch Shinobi, welche kontrollierten, ob auch alles mit rechten Dingen zuging. Es waren sicherlich nur Chuunin, denn einen Jounin für so etwas einzusetzen, wäre wahrlich Quatsch. Der Lord merkte, das die Augen oftmals auf ihm stehen blieben, jedoch realisierte er nicht, das dies an seinem Outfit lag, viel mehr dachte er, das sie von seiner Person und seinem charmanten Äußeren beeindruckt waren. So nickte er dem Volk gelegentlich leicht zu, hielt jedoch nicht an um sich mit jemanden zu unterhalten.

Es dauerte eine Weile, doch dann endlich fand er was er suchte, eine Art Aussichtsplatform, die einem Blick über das ganze Dorf gewährte. Seine Augen kreisten herum und der Wind wehte durch seine Haare. Der Umhang flatterte mal wieder etwas hin und her, was ihn jedoch nicht störte. "Iwagakure, das Land der Erde", sagte er und streckte seine Arme seitlich weit aus. "Mein Land!", schoss es hinterher, während seine Augen im Licht der Sonne förmlich blitzten und einen leichten Wahnsinn vermuten ließen, zumindest für die Außenstehenden, die sich ebenfalls auf der Plattform befanden. Man hörte sie tuscheln und sah sie gestikulieren, doch bekam der Lord von all dem nichts mit, er war in seiner Welt, die ja viel mehr Niwatoris Welt war und würde diese auch so schnell nicht wieder aufgeben wollen. Umso länger er sich in der Realität befand, desto mehr gefiel es ihm und umso weiter schmiedete er seine Pläne, die die Welt noch erschüttern sollten. Ja, Awin war ein sicherlich schwieriger Fall, welcher vor Wahn und Machtgier nur so strotzte, auch wenn dies sicherlich noch nicht für jeden ersichtlich war, der dunkle Lord machte sich bereit für seinen Feldzug des Terrors. Natürlich konnte dies nicht von heute auf morgen geschehen, das wusste er, doch war er geduldig. Er würde es ausharren, bis sie soweit waren. Der Tag X, welcher allen noch bevorstehen würde.

[Kobu bedeutet "Buckel" oder auch "Auswuchs"]

Yuurei Akari

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mi 26. Jan 2011, 22:11

Das Essen war gut, verdammt gut. Und nachdem Ari eine ganze Zeit lang nichts gegessen hatte, war es auch bitter nötig. Patty war mittlerweile Feuer und Flamme für Watinoris neues Spiel und gab sogleich alles. Mit distanziertem Blick saß sie kerzengerade auf ihrem Stuhl und aß nur häppchenweise von ihrem Frühstück. Ari hatte sich satt gegessen und saß nun mit leicht geblähtem Bauch und träge an ihre Rückenlehne gelehnt im Stuhl, während sie das Schauspiel amüsiert beobachtete. So wie sich die kleine Blonde vor kichern schüttelte, huschte ein wenig feierliches Grinsen über das Gesicht der Älteren. Ja, das Spiel war wirklich gut. Als sich Patty zu ihr herüber beugte, um sich zu erkundigen, wie sie sich so machte, wisperte Ari, "ja, das ist super. Aber du musst die Brüste noch weiter raus strecken und das Kinn mehr nach oben recken. Das machen Edelweiber so." Das angefügte, "glaub ich", war dabei kaum zu vernehmen. Dann sah sie Pattys Schauspiel weiter zu, spähte ihrem Rang entsprechend hin und wieder durch den Raum und versuchte dabei nicht allzu breit zu grinsen, bis der Gehörnte dies jäh unterbrach. Dazu sprang er unvermittelt von seinem Stuhl auf und packte sich einen buckligen Angestellten Namens Kobu. Als er jedoch meinte, dass 'die Maid' mit ihm gesprochen habe und das er zukünftig auf solcherlei zu antworten habe, beugte sich Ari erneut zu Patty hinüber. "Hast du ihm was gesagt?" wollte sie wissen und raunte dann, mit einem Aufblitzen vermeintlichen Wissens in den Augen, "er hat dich eben beleidigt. Ich glaub, er hat sich über dich lustig gemacht." Dabei wies sie mit dem Kopf auf den Buckligen, den Lord Awin gerade wacker auseinander nahm. Ja, das war ihr Teamleader. Stets nahm er seine Freunde in Schutz, aber auch die die sich nicht selbst helfen konnten. Er war eben ein wahrer Edelmann.

Es dauerte nicht lang und Watinori hatte den Frevler in seine Schranken verwiesen. Daraufhin wandte er sich zu den beiden Frauen am Tisch um und verabschiedete sich angemessen von ihnen. Nachdem er gegangen war, erhob sich Ari ebenfalls, warf Kobu noch kurz einen verächtlichen Blick zu und räumte dann die Überreste ihres Frühstücks zusammen. Diese brachte sie hinüber zum Besitzer des Hotels und bat ihn, alles aufzubewahren, bis Lord Awin zurück kehrte, um es einzupacken. Da er bis dato von dieser Gruppe reichlich entlohnt wurde, begannen sich auch nun seine Augen merkwürdig zu verformen und er nickte eifrig, dass er sich um diese Angelegenheit kümmern würde. Als Ari diese Aufgabe zu ihrer Zufriedenheit erfüllt hatte, ging sie zurück zu Patty. Es war nun auch für sie beide Zeit aufzubrechen. Watinori hatte ihnen aufgetragen, sich um neuen Proviant zu kümmern und noch immer hatte Ari keine Ahnung, wo genau sie sich in der Stadt befanden. Geschweige denn, wo sich die Händler nieder gelassen hatten, die sie nun benötigten. Mit prüfendem Blick sah sie zu der Blonden hinab und überlegte. Nein, Patty war auf dem Weg ins Hotel bewusstlos. Zweifelsfrei hatte sie ebenso wenig Ahnung, wie sie selbst. Doch das sollte sie nicht aufhalten. Stattdessen würde es einfach ein etwas längerer Ausflug werden. "Brauchst du eigentlich auch noch etwas?", erkundigte sich die Kunoichi, während sie sich auf den Ausgang zu bewegte, "dann können wir das unterwegs sicher auch noch besorgen." Als sie die Tür öffnete fielen die Sonnenstrahlen eines milden Morgens herein. Mit leichtem blinzeln sah Ari sich um und schritt hinaus auf die Straße. Erst nach links, dann nach rechts wandte sich ihr Kopf. Fast so als würde sie etwas suchen. Etwas unschlüssig blieb sie stehen und wandte sich Patty zu. In welche Richtung sollten sie nun gehen?

Shinsei Patty

Re: Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Shinsei Patty » Fr 28. Jan 2011, 18:23

Die Brüste also weiter raus! Sie wusste doch, dass irgendetwas gefehlt hatte. Patty tat sofort wie geheißen und streckte ihre Brüste von fast schon lächerlicher Größe nach vorne. 'Boing, boing' hüpften die beiden Hübschen durch den Schwung, den sie dank Pattys Einsatz bekamen, und lösten allein durch die Schwingungen wohl irgendwo einen Tsunami aus. Und das Boing-Boing-Geräusch hatte zusätzlich noch einen Effekt auf die meisten Männer in dem Raum, die sich fast synchron umdrehten und sich mit einem glücklichen Grinsen wieder zurückdrehten. Einer drehte sich jedoch nicht zurück. Er stand dicht hinter Watinori mit einem dicken Grinsen auf den Lippen. Seine Haut war gut gebräunt, hatte strahlende Zähne, jedoch auch einen Buckel, der ihm ein ein wenig unheimliches Aussehen verlieh. Plötzlich, ohne Vorwarnung, stand Watinori auf, drehte sich zu dem Buckligen um und ergriff ihn am Kragen. Wütend redete er auf den Mann ein, der sich nicht so recht zu verteidigen wusste. Patty verstand nicht so recht, worum es ging, allerdings hatte sie das Gefühl, dass sich das Gespräch um sie drehte. Etwas verwirrt hörte sie Watinori zu und glaubte langsam aber sicher zu verstehen, worum es ging. Der bucklige Mann hieß wohl ebenfalls Wati-chan. Und er hatte sie wohl beleidigt, was ihr Ari noch einmal bestätigte. Vorsichtig beugte Patty sich zu Ari hinüber. "Das glaube ich auch und ich denke, er heißt ebenfalls Wati-chan." Soviel verstand die junge Shinsei, zumindest glaubte sie zu verstehen. Dieser Mann hatte sie also beleidigt! Wie würde eine Edelfrau wohl darauf reagieren, fragte sie sich? Nun, in dieser Situation mussten die Brüste wahrscheinlich noch weiter raus. Und so streckte Patty ihr Kreuz noch weiter durch. Boing-Boing, machte es erneut und ein weiterer Tsunami löschte eine ganze Insel aus. Mit verächtlichem Blick sah sie auf Wati-chan 2, der sich als Kobu ausgegeben hatte. Gab sich als Kobu aus, obwohl er eigentlich Wati hieß. Patty schüttelte entrüstet den Kopf. Solche Leute waren die Schlimmsten, von Chiba einmal abgesehen. "Danke, Wati-chan", wollte sie zu ihrem Retter sagen, also dem Gehörnten. Es hätte wohl erneut zu einer lustigen Verwechslung geführt, allerdings war Pattys Kreuz mittlerweile so sehr durchgedrückt, dass sie selbst kaum noch Luft bekam. So drang nur ein gequetschtes "Hanke, Hati-han" heraus. Doch Watinori hatte sich mittlerweile auch schon verabschiedet, zumindest von Patty und Ari. "Wiersehn...", quetschte die Shinsei heraus. Langsam ging ihr hier die Luft aus und ihr Kreuz schmerzte sowieso schon die ganze Zeit. Patty biss die Zähne zusammen. Sie durfte sich von dem Schmerz nicht überrumpeln lassen! Der Geist siegt über den Körper. Doch schließlich siegte doch ihr Körper, ihre Luft war mittlerweile schon soweit aus, dass ihr schwindelig wurde. Schließlich sprang ihr Kreuz mit einem dritten Boing der Brüste zurück in seine angestammte, S-förmige Position zurück und Patty atmete so viel Luft ein, wie es ihr möglich war. "Ehh, Edelweib sein ist schwerer, als man denkt." Sie beneidete Ari-chan ein wenig. Sie hatte ihre Rolle so perfekt drauf. Sie spähte die ganze Zeit schon in die Runde, unauffällig, abwartend, gefährlich. Sie war ein richtiger Späher! Und Patty? Sie hatte nicht einmal die richtigen Kleider an, um als Edelweib durchzugehen. Das war's! Genau! Sie musste sich einfach neu einkleiden, dann würde ihr sicher auch das mit dem Brüste rausstrecken von allein gelingen. Wie von der Tarantel gestochen sprang sie auf und rief: "Ich brauche Edelweib-Kleider!" Sie ging breit grinsend hinter Ari hinterher, verbesserte sich jedoch bald und nahm wieder den überheblich distanzierten Edelweib-Blick an. Sie musste ja in ihrer Rolle bleiben. Sie war noch einen letzten verächtlichen Blick auf Wati-chan, den Lügner. Dann schritt sie gemeinsam mit Ari aus der Halle. Sie hatte keinen Plan, wohin es gehen sollte und lief einfach mal los. Wenn Ari ihr nicht bald eine Richtung angeben würde, würde sie vermutlich einfach geradeaus laufen und sich am Ende irgendwo im Nirgendwo wiederfinden.


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