Die Straßen von Iwagakure [Iwagakure]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Sa 9. Apr 2011, 23:21

Angestrengt konzentrierte sich Ari, Annas Gesichtszüge zu erkennen, während sie auf deren Antwort wartete. Durch die Dunkelheit der Nacht erwies sich dies jedoch als äußerst schwierig. Sie hatte den Eindruck, dass Anna über ihre Frage nachdachte und nun versuchte die eigene Antwort genau abzuwägen. Deshalb entschloss sich Ari, einfach selbst eine Antwort zu verschaffen. Sie rutschte ihren Rucksack zurecht und machte sich bereit. Wenn sie durch Wände gehen konnte, würde sie einfach nur auf eine Wand zustürmen und hindurch springen zu müssen. Erneut von Entschlossenheit durchflutet richtete sie sich auf und machte sich bereit. Doch da erhob endlich Anna ihre Stimme. Sie erklärte, dass es durchaus nicht normal wäre, durch Wände zu gehen. Doch wollte sie nicht prinzipiell ausschließen, dass Ari es dennoch beherrschte. "Alles klar", dachte Ari und nickte Anna unmerklich zu. Das bedeutete also, sie würde es riskieren und das massive Gebäude von gegenüber stürmen. Aber Anna hielt sie zurück. "Was?", hielt Ari inne. Sie war der Meinung, Ari solle es dennoch vorsichtig angehen und nicht mit Highspeed gegen die nächste Wand laufen. Enttäuscht löste Ari die Spannung in ihrem Körper und verwarf ihren ursprünglichen Plan. Also mit Vorsicht! "Lama wird sicher wissen, wovon sie spricht."

Deshalb wandte sie sich nun wieder von dem bewachten Gebäude ab und der Wand hinter sich zu. Möglichst leise trat sie näher und legte ihre Handflächen an die kühle Mauer. Zwar hatte den ganzen Tag warm die Sonne geschienen, doch waren die Nächte noch immer kalt und so wie die Sonne untergegangen war, kühlten die Temperaturen enorm herunter. So setzte sich schnell überall Feuchtigkeit ab. Fast wie benommen zog Ari ihre linke Hand wieder zurück und hielt sie sich dicht vor die Augen. Da sie nichts sehen konnte, aktivierte sie ihr Ragan und erkannte nun das feuchte grünbraune Moos der Wand zwischen ihren Fingern. Das war es also, was sie gespürt hatte. Und es half ihr bei ihrem Versuch kein Stück weiter. "Durch die Wand", dachte sie immer wieder. Dann schloss sie die Augen und konzentrierte sich auf die Wand vor sich. Beide Hände lagen erneut am Mauerwerk und auch ihre Stirn sank langsam dagegen. Ihr ruhiger Atem floss gleichmäßig aus ihren Lungen und füllte sie dann erneut mit Sauerstoff. Eine ganze Weile blieb sie stehen, bis auf einmal - rein gar nichts geschah. Ungeduldig stieß sich Ari von der Wand ab und wandte sich wieder Anna zu.

Was machte sie nur falsch. Woran lag es, dass es einfach nicht funktionieren wollte? Sie wusste schließlich ganz genau, dass sie es konnte. War es etwa so wie mit dem Gouwan, dass sie noch irgendetwas tun musste, damit es funktionierte? Nein, das war es nicht. Es musste funktionieren. Sie musste es nur tun. Aber es änderte sich nichts. Wo lag also das Problem? Sie hatte schließlich bereits mehrere Jutsu einfach so wieder beherrscht, so wie sie wusste, dass sie sie beherrschte. Es musste also ein wichtiger Faktor fehlen, der bisher immer vorhanden war. Nachdenklich verschränkte sie ihre Arme vor der Brust und starrte ins Leere des Dunkels. Lediglich die Silhouette Annas war für das normale Auge in der Nacht zu erkennen. Doch Ari sah sie, dank des Ragans, deutlich. Sie würde ihr nicht helfen können. "Hmmm", brummte sie nachdenklich, sagte aber darüber hinaus vorerst nichts. Angestrengt grübelte sie vor sich hin, bis sie endlich einen Entschluss fasste. Sie löste die Arme aus ihrer Verschränkung. Lautlos bewegte sie sich dicht an Anna heran, drehte sich leicht seitlich zu ihr und ging in die Hocke. Mit dem Gesicht der kleinen Gestalt zugewandt, flüsterte sie auffordernd, "kletter auf meinen Rücken, Lama." In ihrer Stimme war keine Unsicherheit heraus zu hören. Ari war sich beinahe vollkommen sicher, dass ihre Theorie stimmte.

Anna stieg nach einigem Zögern auf Aris Rücken und legte ihr die Arme um die Schultern, sodass sie ihre eigenen Handgelenke vor Aris Brust fassen konnte. Ari ihrerseits schob ihre Arme unter Annas Kniekehlen und gab ihr so etwas Stabilität. Dann erhob sie sich leise wieder. Leicht vorn über gebäugt blieb sie stehen und instruierte die Gefährtin, "halt dich gut fest, jetzt gehts los." Die Weißhaarige hoffte, dass, trotz des zusätzlichen Gewichts auf ihrem Rücken, alles nach Plan verlaufen würde. Denn der Plan sah vor, genau das zu tun, wovor Anna noch kurz zuvor gewarnt hatte. Nämlich mit Anlauf und voller Geschwindigkeit gegen die Wand zu laufen. Der Sinn des ganzen mochte manch einem verborgen bleiben, doch für Ari lag er auf der Hand. Ihre Versuche durch die Wand zu gehen scheiterten, weil es schlicht nicht notwendig war das es funktionierte. Es war nicht an der Zeit. Doch wenn sie drohte in hohem Tempo mit einer massiven Wand zu kollidieren, war es notwendig. Wenn nicht da, wann dann? So oder so ähnlich waren Aris Gedanken und sie war wild entschlossen, ihre Theorie praktisch zu prüfen. Deshalb ging sie nun etwas in die Knie, ihre Muskeln spannten sich und sie machte sich bereit um loszulaufen. Doch entschloss sie sich, nicht den direkten Weg zu nehmen und zu riskieren von den Wachmännern bei ihrem Versuch gesehen zu werden. Auch wenn die Annahme nicht ganz abwegig war, dass sie bei diesen Lichtverhältnissen und Aris Geschwindigkeit sowieso niemand hätte sehen können. Aber sie wollte kein Risiko eingehen. So nahm sie einen kleinen Umweg über eine Seitenstraße und steuerte anschließend das Gebäude von hinten an. Soweit sie erkennen konnte, hatte das Haus auf dieser Seite weder Fenster, noch Türen oder andere Zugangsmöglichkeiten. Deshalb waren weit und breit keinerlei Wachen postiert. Ari steuerte also direkt auf die Wand des Gebäudes zu. Und kurz bevor sie gegen die Wand stieß, wusste sie eines ganz sicher - die Fähigkeit durch Wände zu gehen hatte sie, nicht Anna. Würde sie jetzt also, wie geplant, durch die Wand hindurch schlüpfen, würde ihr lebender Rucksack mit hoher Geschwindigkeit an der Wand aufschlagen. Und nicht nur das. Dank der Haltung, die sie bei der Geschwindigkeit auf ihrem Rücken einnehmen musste, um ihr Gleichgewicht halten zu können, würde sie als erstes mit dem Gesicht in der Wand einschlagen. Das würde sie sicher weniger freuen. Hätte sie ausreichend Zeit gehabt, hätte Ari über ihren letzten Gedanken amüsiert gekichert. So jedoch schickte sie einen geringen Chakraimpuls durch Annas Körper und schaltete ihn so gewissermaßen zu ihrem Körper synchron. In dem Moment kamen die beiden am Mauerwerk an. Ari verschmolz mit der Wand, wurde eins mit ihr, nur um auf der anderen Seite heil wieder hervor zu treten. Und, Ari hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt, Annas Körper hatte es ihr gleich getan. Etwas abgehetzt stand die Kunoichi im Dunkel eines großen Raumes. Ein dünnes Rinnsal Schweiß rann ihren Hals hinunter und mit langsam kraftlos werdenden Armen ließ sie Annas Beine los, in der Hoffnung das sie verstehen und an ihr herunter rutschen würde. Lang konnte sie sie jedenfalls nicht mehr tragen, ohne in die Knie zu gehen.




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Selbsterfunden
Name: Konitsu no Jutsu (Jutsu der Verschmelzung)
Rang: D-Rang
Typ: Ninjutsu / unterstützend
Element: elementlos
Reichweite: durch berührung
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: Clanjutsu
Beschreibung: DiesesJutsu ist eine Erweiterung einer der Clanfähigkeiten der Yuurei. Bevorder Anwender selbst mit der Erde verschmilzt, schickt er eine geringeMenge Chakra in seinen Gegner. Dadurch gelingt es ihm, dem GegnerischenKörper ebenfalls zu simulieren, dass dieser sich mit dem Bodenverschmelzen soll. So ist es ihm möglich, zusammen mit dem Gegner imBoden zu verschwinden und sich mit ihm zusammen dort zu bewegen oderentsprechend wieder daraus aufzutauchen.

Niwatori Sakebi

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Niwatori Sakebi » So 10. Apr 2011, 20:16

Da stand er also, hoch oben auf der Aussichtsplattform, welche einen tollen Ausblick über ganz Iwagakure bot. Da er gerade eine, nun sagen wir mal, eher merkwürdige Ansprache hielt, die viele Andere ebenfalls mitbekamen, wurde er natürlich ein wenig angestarrt. Awin drehte sich zur Menge, welche schon fast sowas wie einen Halbkreis um ihn gezogen hatte, "Keine angst Bürger! Arbeit werdet ihr dann immer haben!", versprach er ihnen, während die Ersten leicht panisch schauten und Andere sich ein Lachen versuchten zu verkneifen. "Arbeit mir ein Denkmal zu bauen, welches selbst das Antlitz der Götter in frage stellt!", setzte er noch oben drauf und schaute dann in die Gesichter der Menschen. Ja, das waren sie, seine Untertanen. Die einen gut gelaunt und heiter lachend, vermutlich vor Freude, da sie ihrem Herren ein Denkmal bauen durften, während die anderen einfach von seiner edlen Gestalt verzaubert schienen. So nickte er allen noch einmal galant zu und schritt dann mit erhobenem Haupt durch ihre Reihen. Awin verließ anschließend die Plattform und wurde von gar süßen klängen verzaubert. Was konnte dies sein? Mit fragenden Augen folgte er den tönen und stand alsbald vor einem Straßenmusiker. Dieser hielt eine Violine in seinen Händen und spielte sanfte, edle Klänge auf ihr. Lord Awin war entzückt und trat näher an den Mann heran, welcher vor sich einen Eimer plaziert hatte. Dieser Eimer war gefüllt mit einigen Scheinen und Münzen, verdiente er so etwa sein Geld? So edle Klänge von einem Straßenschmarotzer? Awin war leicht geschockt, als der Musiker beschloss sein Geschäft auf einen anderen Standort zu verlegen und die Utensilien in einen Koffer packte. Doch genau in diesem Moment schossen Straßenkinder aus der Gasse und stibitzten den Geldeimer des Musikers, woraufhin dieser seine Violine Lord Awin in die Arme drückte um den Gaunern nachzurennen. Erneut war er verdutzt und schaute dabei zu, wie der Penner den Kindern nachjagte und um die Ecke der Straße verschwand. "Ein Geschenk, wenngleich von einem Penner... Awin, auch das sind Menschen, du hast die Pflicht als treuer Lord, auch von diesen armen, kranken und vermutlich dummen Geschöpfen, Wertgegenstände anzunehmen!", sprach er in Gedanken zu sich selbst und verstaute die Violine in einer seiner leeren Schriftrollen. Er wanderte nun einige Zeit weiter, mit bester Laune im gepäck, als plötzlich ein, nun eher schmierig aussehender Typ, aus einer der dunklen Gassen hervortrat und auch sogleich zu sprechen begann. "Hey, pst! Hier rüber", flüsterte er geheimnisvoll, was den Lord ein wenig neugierig machte. So bewegte er sich ebenfalls in die Gasse und war verwundert darüber, was der Mann wohl von ihm wollen würde. Dieser kramte kurz in der inneren Brusttasche seines Mantels und zog von dort eine Schriftrolle hervor. Sie war prunkvoll verziert und hatte goldene Enden, als Awin langsam den Braten roch und endlich verstand, worum es hier wohl gehen würde. "Ja, natürlich nehme ich auch dein Geschenk an... Treue Seelen werde ich doch niemals abweisen!", schoss es aus ihm heraus, während er dem Typen die Schriftrolle aus den Händen riss. Dieser reagierte natürlich sofort und Zog ein Messer hervor, "Hey, da-da will ich Geld sehen!", drang es nur stammelnd aus ihm. "Nein, das kann ich nicht annehmen, steck das Messer weg und das Geld brauchst du mir gar nicht erst zu zeigen. Es rührt mich sehr, wie sehr ihr euch bemüht, in meinem Wohlgefallen zu stehen, doch noch mehr kann ich nicht annehmen", sagte er nur und entwendete dem Kerl auch noch das Messer, steckte es ihm in die Tasche und klopfte ihm noch einmal herzhaft auf die Schulter, wodurch dieser fast in die Knie gedrückt wurde. "Machts gut", sprach er höflich und verließ die Gasse wieder, während der schmierige Kollege einfach nur fassungslos in der Gasse stand und nicht glauben konnte, was gerade passiert war. Nun, es passierte sicherlich nicht alle Tage, das man von einem gehörnten Mann "beklaut" wurde. Awin, nun noch besserer Laune, fand sich letztlich an einer Kreuzung wieder, doch hatte er leicht den Überblick verloren, weshalb er sich vorerst in einem Cafe niederließ und darüber nachdachte, wo denn nun das Restaurant war, in welchem sie sich treffen wollten. Da saß er nun also, draußen an der frischen Luft, vor sich einen kleinen weißen Tisch und über sich einen Sonnenschirm, der seinen Zweck erfüllte und die Augen des Lord vor einer Blendung, durch die Sonnenstrahlen, bewahrte.

Anna

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Mo 11. Apr 2011, 14:30

Anna hatte zunächst zugesehen wie Ari sich mit der Wand beschäftigte, an sich war es eher der Anblick einer Person welche einen Geheimen Eingang sucht, so wie sie mit den Händen an der Wand lehnte, umso seltsamer war es dann als Anna auf ihren Rücken klettern sollte, dies tat sie und so geschah es mit extremer Geschwindigkeit das Ari mit Anna auf dem Rücken durch die Wand rannte, Anna selbst hatte freilich nichtmal genügend Zeit um in Panik zu geraten, als sie schon auf der Andeen Seite der Wand abgesetzt wurde. das nächste mal... stammelte Anna und holte dazwischen tief luft. ...warn mich bitte bevor du so verrückte Experimente zu tuen gedenkst. nun lehnte Anna an der Wand und schaute sich erstmal um, es war ziemlich Finster hier, man könnte meinen das Licht würde mit Absicht einen Bogen um den Gang machen, so finster war es hier, das könnte ein Vorteil seien, da in dieser Finsternis so ziemlich bis auf Annas gesicht nichts mehr zu sehen war, dazu war ihr Mantel einfach zu schwarz, jedoch hatte es auch den Nachteil das, zumindest Anna hier kaum was sehen konnte, wesshalb sie kurz mit den Fingern schnippte und das Jutsu Raiton: āku den'atsu nutzte um einen Lichtbogen zwischen ihrem Daumen nd ihrem Zeigefinger zu bilden, welcher zunächst Licht ins Dunkel bringen sollte, eine Recht nützliche Technik dachte sich Anna und hielt den Lichtbogen so das ihre eigene Sicht auf ihn von der Handfläche verdeckt wurde, um sich nicht selbst zu blenden.
So wo gehen wir jetz am dümmsten lang, hast du nen Plan Ari? fragte Anna zunächst und schaute Ari mit fragendem Gesichtsausdruck in die Augen.


[hr]

Selbsterfunden
Name: Raiton: āku den'atsu
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: E
Typ: Ninjutsu
Element: Raiton
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: gering
Voraussetzungen: ninjutsu 1
Beschreibung:
Der Anwender sammelt Raitonchakra in einer oder auch zwei Fingerspitzen, worauf eine Elektrische Spannung entsteht, durch welche Zwischen den beiden Fingern eil Lichtbogen entsteht, benutzt man nur einen Finger kann man diesen Lichtbogen auch auf Gegner oder Gegenstände überspringen lassen, wobei die Reichweite in diesem Fall nur wenige Zentimeter beträgt (einen centimeter pro punkt auf Chakra), wobei leichte verbrennungen entstehen. man kann auch elektrisch leitfähige gegenstände als hilfsmittel verwenden (siehe bild)
Über den Sehsinn des Gegners kann man den Lichtbogen als Medium für ein Genjutsu benutzen.

Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mo 11. Apr 2011, 17:53

Sie hatten es geschafft. Nach einem aufregenden Lauf auf Kolisionskurs mit einer Wand standen sie nun im Inneren des ominösen Gebäudes. Erst jetzt kam Ari ein merkwürdiger Gedanke. "Du Lama, sag mal", sie beugte sich zu der Angesprochenen hinunter und begann verschwörerisch zu flüstern, "dürfen wir hier überhaupt rein?" Als ehemalige Anbu Squadleader hatte Ari ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein, wenn dieses, dank ihrer Amnesie, sich mitunter auch hin und wieder auf Ab- bzw. Umwegen befand. Es war ein Glück für sie, dass ihr Erinnerungsvermögen in Bezug auf Jutsu und ihre Talente recht gnädig zu ihr war. Ging es jedoch um Normen des sozialen Miteinanders, um Erinnerungen an Kulturen und ihre Bräuche, so ließ sie ihr Gedächtnis im Stich, weshalb sie mitunter recht naiv und verschroben daher kam. So verspürte sie auch jetzt, instinktiv, einen gewissen Konflikt zwischen Recht und Unrecht.

Von Recht und Unrecht einmal ganz abgesehen, war Ari enorm neugierig. Und so hatte sie auch jetzt wieder ihre, ja fast kindliche, Neugier gepackt und sie sah sich aufmerksam im Inneren des Gebäudes um. Sie stand zusammen mit Anna in einem dunklen Gang. Erst nach genauerem Hinsehen und dank ihres Ragan erkannte sie, dass besagter Gang überhaupt kein Gang im eigentlichen Sinne war. Statt links und rechts von Wänden umgeben zu sein, handelte es sich bei diesen Begrenzungen in Wirklichkeit um Regale. Ari ging auf das Linke der beiden riesigen Regale zu und untersuchte dessen Inhalt. Zum größten Teil lagerten darin Kartons und erschwerten so, auf den ersten Blick den Inhalt auszumachen. Als Ari am Regal angekommen war, flammte hinter ihr ein kleines Licht auf, was sie erschrocken herum fahren ließ. Anna hatte mittels eines Jutsus zwischen ihren Fingern eine Art Lichtbogen erschaffen. Geräuschvoll atmete Ari aus. "Warn mich das nächste mal bitte vor", wisperte sie, mit noch immer klopfendem Herzen. Langsam beruhigte sie sich jedoch wieder und wandte sich erneut den Kisten im Regal zu. Vorsichtig strich sie mit den Fingerspitzen darüber hinweg und hinterließ dabei dunkle Streifen im Staub. Indem sie ihre Finger aneinander rieb, löste sie den Staub von selbigen. Anschließend zog sie eine Kiste aus der dritten Reihe heraus und stellte sie auf dem Boden ab. Überraschenderweise war dieser sauber, sodass weder Ari noch Anna Fußspuren darauf hinterließen. "Eine merkwürdige Reinigungsphilosophie verfolgt das Putzpersonal hier", bedachte Ari diesen Zustand in Gedanken und kümmerte sich alsbald wieder um den Inhalt der Kiste. Im List von Annas Jutsu erkannte sie leicht, dass der Inhalt aus diversen alten Akten bestand. So zog sie eine heraus und öffnete sie. Allerdings nicht unbegleitet von jeder Menge Staub. Ein leises 'hatschi' war zu vernehmen, als die Staubflöckchen in ihrer Nase kitzelten. Dann begann sie zu lesen. Sie hatte eine Akte von einem Chuunin erwischt, der bereits vor zwei Jahren bei einer Übungsmission ums Leben kam.

"Uninteressant", befand Ari, blätterte noch durch ein paar andere Akten toter Shinobi und stellte den Karton anschließend zurück an seinen Platz. Dann klopfte sie sich den Staub von den Händen und bewegte sich lautlos Richtung Ende des Ganges. Dort angekommen sah sie sich erneut aufmerksam um. Wie sich heraus stellte befanden sie sich in einem riesigen Raum, in dem ein Bücherregal ans andere gereiht stand. Jedes der Regale reichte hinauf bis zur Decke und die meisten enthielten Kartons mit unbestimmten Inhalt. "Dort hinten liegen Schriftrollen und Bücher in den Regalen", wies Ari zum anderen Ende des Raumes, "vielleicht ist das Zeug interessanter als die ausgedienten Akten." Ihr Entdeckertrieb begann, ausgelöst durch die in ihren Augen mehr als öden Personalakten, immer mehr abzuebben. Sollte sich weder in den Schriftrollen, noch in den Büchern etwas interessantes finden lassen, so würde sie darauf plädieren, das Gebäude wieder zu verlassen und sich zurück auf die Suche nach ihren Kameraden zu begeben.

Anna

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Mo 11. Apr 2011, 18:19

Anna stand im Raum und hatte für licht gesorgt, was unweigerlich dazu führte das sowol ihr als auch Ari auffiel das sie sich nicht in einem Gang sondern in einer rt Bibliothek oder eher Archiv befanden, so hatte Ari in Sekudnenschnelle begonnen den Innhalt der kisten zu erforschen, verlor jedoch schnell das Interesse, wärend Anna erstmal überlegte, wie sie auf Aris Frage antworten sollte. hmm keine hnung was sag ich ihr jetz? wir dürfen hier auf keinen fall seien, aber sie hat hier grade so viel spaß und eigentlich ist das ganez auch ziemlich interessant hier, vieleicht sollte ich ihr einfach sagen das wir hier rein moralisch gesehen das Recht haben uns mit Informationen zu versorgen, es aber seien kann das eiige unfreundliche MEnschen das nicht so sehen, ja das mach sinn, denke ich mal. so schlich Anna hinter Ari her und stellte sich hinter sie, wonach Anna meinte: also rein Moralisch gesehen, gibt es keinen Grund warum wir niciht hier seien sollten, solang wir nichts klauen und nichts kaputt machen, aber es gibt auch leute die das nicht so sehen, also sollten wir aufpassen, am besten schau ich ob da wer kommt und du schaust dich hier mal gründlich um. nun drehte sich Anna um und schaute in den Gang zwischen der Wand und dem Regal, eigentlich sollte hier keiner vorbei kommen, schließlich war es mitten in er Nacht und kein null acht fünfzehn shinobi würde hier überhaupt unbemerkt rein kommen also sollte hier auch keiner nachschauen kommen, jedenfalls wäre dies denkbar unwahrscheinlich.

Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mi 13. Apr 2011, 15:34

Mittlerweile etwas gelangweilt sah Ari den dunklen Gang hinunter zum Ende des Raumes. Dort lagen diverse Bücher und Schriftrollen verstaut, die immerhin mehr das Interesse der Kunoichi weckten, als die verstaubten Dienstakten irgendwelcher toter Leute. Anna klärte sie gerade darüber auf, dass es moralisch nicht verwerflich sei sich hier aufzuhalten, solange sie nichts stehlen oder beschädigen würden. Dennoch würden einige Menschen sie hier ungern herum spazieren sehen. Weshalb Anna sich dazu bereit erklärte Wache zu schieben, während Ari sich ein wenig umsah. "Geht klar", bestätigte sie deshalb und setzte sich Richtung Bücher in Bewegung. Dabei überlegte sie sich, "klar, wenn hier welche her kommen und Unterlagen zerstören, wollen sie natürlich auch uns nicht hier haben." Das leuchtete selbst Ari ein.

Um den Betreibern dieses Archivs also nicht unnötig Sorgen zu bereiten, bewegte sich Ari nun besonders achtsam und geräuschlos durch die Gänge. Am anderen Ende des Raumes angelangt, sah sie sich genauer um. Als erstes überflog sie die Aufschriften auf den Buchrücken. Diese waren am einfachsten zu überschauen, auch wenn die Staubschicht auf den meisten von ihnen, das Lesen durchaus erschwerte. Um sie besser lesen zu könne, ohne dafür den Staubwedel schwingen zu müssen, hockte sich Ari vor eines der Regale. Als erstes entdeckte sie ein Buch über Gifte und las, "Schlangengifte und wie man ihre Wirkung dupliziert." Der Kunoichi lief ein leichter Schauer über den Rücken und sie spürte ein glucksen in ihrer Magengegend. Warum sie eine solche Abneigung gegen Schlangen hegte wusste sie nicht zu sagen. Etwas angeekelt las sie weiter, fand noch diverse andere Bücher und Schriften über Gifte, Gegengifte und die Herstellung von Medikamenten, sowie ein Handbuch für Anbu. Kurzzeitig war sie versucht einen Blick in das letztgenannte zu werfen, entschied sich jedoch dagegen, um sich nicht einem Berg von Verhaltenskodex und Anstandsnormen gegenüber sehen zu müssen.

Geraume Zeit später, Ari gähnte gerade herzhaft, fragte sie sich ob Anna noch immer Wache schob und lauschte deshalb konzentriert in den Raum. Jedoch konnte sie keinerlei Geräusche wahr nehmen. Wäre das Dienstpersonal auf sie getroffen, so glaubte Ari, hätte sie es jedoch sicher gehört. Da die Regale auf dieser Seite jedoch wenig vielversprechend waren, wandte sie sich nun dem dritten Gang zu. Dort fand sie nun auch endlich, was sie als nützlich erachtete. Kaum Bücher standen in den Regalen, weshalb sie einzelne Schriftrollen heraus ziehen und in sie hinein schauen musste. Die dritte Rolle, die sie heraus zog überflog sie kurz - Dotonjutsu. Deshalb zog sie eine Schriftrolle aus ihrer Ausrüstung und begann mit dem Fingergravur Fuin zu schreiben. Dabei flüsterte sie leise die Namen der Techniken, “Doton: Uitenpen .. Doton: Ganchūsō.“ Zwar enthielt die Schriftrolle noch diverse andere Techniken, doch verstand Ari die Beschreibungen nicht oder konnte sie gar nicht mehr lesen. Etwas enttäuscht nahm sie die nächste Rolle zur Hand und sah sich nun diversen Genjutsu gegenüber. Konzentriert arbeitete sie sich hindurch, konnte jedoch kein Gefühl dafür entwickeln. Deshalb entschied sie sich wahllos für ein paar der Techniken, von denen sie hoffte das Anna oder Lord Awin etwas damit anfangen konnten. Da weder die Ränge der Techniken vermerkt waren, noch die Menge von Chakra die man dazu einsetzen musste, war es schwer für sie zu sagen, wie nützlich sie jedoch tatsächlich sein würden oder ob die beiden diese Techniken bereits beherrschten. Auch dieses mal wisperte sie die Namen vor sich her, um sie sich besser einprägen zu können und nichts doppelt aufzuschreiben, “Choushinka .. Hana no Bunshin .. Raigen Rakochu .. Genjutsu: Kagami .. Magen: Kokoni Arazu no Jutsu.“ Auch hier waren einige der beschriebenen Techniken über die Jahre unleserlich geworden. Ari fragte sich mittlerweile, in was für eine merkwürdige Bibliothek sie da geraten war.

Um weiter nach Schriftrollen zu sehen, stand sie auf, legte die Genjutsu Rolle zurück ins Regal und zog die Nächste daraus hervor. Mehrere der darauf folgenden Rollen hatten jedoch mehr ausgeschwärzte Stellen, als leserliche, was die Frage in Ari wach rief, ob diese Techniken als so gefährlich eingestuft wurden, dass das Lernen dieser besser unmöglich gemacht wurde. Da sie die Texte sowieso nicht lesen konnte, legte sie auch diese Schriftrollen zurück in die Regale. Eine weitere Rolle über Dotonjutsu folgte und Ari begann erneut zu schreiben, “Doton: Dochuu Eigyo no Jutsu .. Doton: Shinjuu Zanshu – moment mal.“ Ari stutzte und las die Technik genauer, nur um festzustellen, dass sie diese bereits beherrschte. Deshalb strich sie die Technik wieder durch und schrieb dann weiter. Doch auch bei dem nächsten Jutsu, dem Doton: Ganchuurou no Jutsu verhielt es sich ähnlich. Auch diese Technik erkannte Ari wieder und runzelte die Stirn. Dabei hob sie ihren Kopf vom Blick auf die Schriftrollen und ließ ihn stattdessen über die Regale gleiten. Sie verspürte den Drang länger hier zu verweilen, in der Hoffnung noch mehr Techniken zu finden, die sie bereits kannte um sich dadurch wieder an sie erinnern zu können. Doch würde dies kaum möglich sein. Zwar waren sie recht früh in der Nacht hier eingedrungen, doch würde irgendwann der nächste Tag anbrechen und sicherlich würde spätestens zur Wachablösung hier jemand durch spazieren. “Mindestens jedoch das Reinigungspersonal“, bedachte sie mit einem Blick auf den sauberen Fußboden. Deshalb schrieb Ari nun zügiger weiter. Auch wenn dabei die Leserlichkeit ihrer Handschrift zu wünschen übrig ließ, “Doton: Retsudo Technuu .. Ninpou Kuchiyose: Doton: Tsuiga no Jutsu .. Doton Kekkai: Doro Domu.“ Die letzten Worte des Doro Domu kritzelte sie in winzig kleiner Krakelschrift auf die Schriftrolle, da sie sonst nicht mehr darauf Platz gefunden hätten. Deshalb verstaute Ari die Abschrift in ihrer Ausrüstung, zog eine leere Schriftrolle hervor und räumte die Rolle aus dem Archiv zurück an ihren Platz. Zwar hatte sie noch lang nicht alle Techniken daraus abgeschrieben, doch fürchtete sie, dass ihre Zeit langsam knapp werden könnte und entschied sich deshalb, lieber noch etwas weiter herum zu schauen.

Wie sich heraus stellte, war dies eine gute Entscheidung, denn zwei Regale weiter entdeckte sie endlich einige Schriftrollen über Fuin. Darin enthalten waren Beschreibungen, was Fuin waren und wie man sie anwandte. Aber auch Schriftrollen mit verschiedenen Techniken waren darunter enthalten. Da Ari sich kaum erinnern konnte, wo die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fuin Arten lagen und sie sich allgemein nicht annähernd so gut darin auskannte wie ihr Bruder, kritzelte sie wahllos ab was ihr zwischen die Finger geriet. Angefangen mit den Grundbeschreibungen und daraufhin einige Techniken die ihr hilfreich erschienen. Erneut flüsterte sie kaum verständlich vor sich hin, „Fuuyutsu Kyuuin .. Infuin Kai .. Kibakufuin .. Gofuu Kekkai .. Kuchiyose Raiko Kenka .. Sennou Sousa no Jutsu.. Fuuin Teppeki .. Shikoku Mujin .. Gogyou Fuuin .. Gogyou Kaiin .. Juin Jutsu.“ Ari schreckte auf, denn sie hatte aus der Richtung Annas ein Geräusch gehört. Schnell steckte sie die Abschrift in ihre Tasche und die andere Schriftrolle zurück ins Regal. Anschließend bewegte sie sich blitzschnell und absolut lautlos in Richtung des eben vernommenen Geräusches. Ihr Herz schlug dabei hart in ihrer Brust. Hatte Anna dieses Geräusch verursacht oder kam jemand um nach dem Rechten zu sehen? Wurde Anna vielleicht sogar schon entdeckt? “Lama wo steckst du?“, schoss es Ari besorgt durch den Kopf. Im Laufen zog sie sich ihren schwarzen Schutzanzug vom Hals nach oben und ein Stück über Gesicht und Nase. So maskiert hielt sie Ausschau nach Anna und gegebenenfalls dem Wachpersonal.

Anna

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Mi 13. Apr 2011, 16:23

Anna stand also schmiere, wärend Ari sich offenbar nach Herzenslust damit beschäftigte sich mit reichlich Informationen einzudecken, es war extrem langweilich also begann Anna ei bischen nachzudenken. hmm sowas ist also aus dier geworden Anna, dein Dorf geht in einem Vulkan unter, du rettest ein bis zwei leute beim abhauen und reist seit dem Ziellos umher, gehst mal hier und mal da klauen, brichst vollkommen allein in ein Ninjadorf der Großreiche ein und machst einen konohajounin platt, flüchtest, triffst einen Haufen verrückte, welche in Konoha action gemacht haben udn einen typen der offensichtlich nicht ganz richtig im Kopf war, dazu kommt noch das du mit diesem Kerl und einer anderen jungen Dame nach sonstwo reist, dann wist du von ihnen getrennt, landest nach einiger Zeit des erneuten Ziellosen herummirrens in Kaze no kuni, triffst dot auf einen Verrückten haufen kacke der seine hose aufm kopf trägt, und läufst jetz mit so nem komischen ding auf der Hand herum, dann verziehst du dich da wider, und auf wen Triffst du? genau auf niwa, den hirnlosen spasti, wo kurz darauf noch eine PErson mit zerstörtem Gedächtnis hinzu kommt, so sieht deine geschichte aus Anna irgendwelche erklärungen dafür gibt es nicht aber dafür wird mein Leben nicht mehr langweilich, spähter verschwindet die Hälfte der gruppe und Niwa, welcher sich jetz Lord Awin nennt und anscheinen denkt er würde die Welt beherrschen, hält sie immernoch für tot, an sich keine schöne sache, konoha würde darunter mit sicherheit noch zu leiden kriegen. Nun hatte sich Anna inzwischen auf den Boden gesetzt, da sie sich ein bischen von all dem rumgelaufe erhohlen wollte und begann aus langerweile ihr lieblingslied vor sich hin zu pfeifen, was Ari offenbar auch bemerkt hatte, jedoch offensichtlich in den Falschne hals bekam.

Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mi 13. Apr 2011, 19:14

So schnell sie konnte schlich Ari durch die Gänge. Bei jedem Quergang blickte sie nach links und rechts, ob ihre Kameradin darin war. Dabei kam sie dem Geräusch immer näher und konnte es jetzt auch identifizieren. Es war nicht nur irgend ein Geräusch, nein, jemand pfiff. Das konnte sich nur um einen der Wachmänner handeln. Ari huschte nach links in einen Gang und verhielt sich still. In diesem Moment verklang das Pfeifen und Stille kehrte wieder ein. Hatte er sie bemerkt oder war einfach nur das Lied zu Ende? Sie wusste es nicht. Aber vor allem durfte sie kein Risiko eingehen. Deshalb überlegte sie, wie sie Anna kontaktieren konnte, ohne den Wachmann auf sich aufmerksam zu machen. "Wär wirklich praktisch, wenn ich Thelepatie beherrschen würde", ging es ihr durch den Kopf und sie fragte sich, ob dafür Siegel auch zu gebrauchen wären. Allgemein schienen Siegel sehr vielseitig zu sein. Jedoch war dies nicht der richtige Zeitpunkt, um sich über derlei Dinge den Kopf zu zerbrechen.

Vorsichtig lunste Ari um die Ecke, konnte jedoch niemanden erblicken. Deshalb huschte sie weiter in den nächsten Gang. So betrieb sie es ein ganzes Stück, bis sie plötzlich Anna erspähte. Sie saß auf dem Boden und starrte Löcher in die Luft. Flink schlüpfte Ari zu ihr hinüber, hockte sich dicht zu ihr und flüsterte hastig in ihr Ohr, "schnell, wir müssen hier weg. Bis eben hab ich noch jemanden pfeifen gehört." Während sie sprach reichte sie Anna ihre Hand, um ihr beim Aufstieg auf ihren Rücken zu helfen. Wenn alles glatt ging, würden sie das Gebäude auf dem selben Weg verlassen können, wie sie herein gekommen waren.

Anna

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Mi 13. Apr 2011, 19:30

Anna saß auf dem Boden und wartete darauf das Ari endlich fertig werden würde, wärend sie munter vor sich hin pfiff, bemerkte Anna wie Ari sich offenbar näherte, so dachte Anna: ist sie schon fertich? oder kommt da sonstwer angestiefelt?, naja ok wenn sie fertich is können wir uns auch gleich wider verziehen so erhob sich Anna und wurde auch gleich von Ari angesprochen, welche offenbar jemanden hatte pfeifen hören, worauf anna meinte: hmm ich hab niemanden gehört, aber wenn du zufällig fertich bist können wir uns auch gleich mal verziehen, schließlich wartet der Lord sicherlich auf uns. nun ging Anna auf Ari zu und machte sich bereit mal wider durch die Wand "gerannt zu werden", holte tief luft und machte sich bereit indem sie auf Aris rücken hüpfte, die Augen schloss und die Luft anhielt, daran gewöhnen würde sich Anna sicherlich nie, schließlich war es nicht alltäglich durch eine Wand zu rennen und ein bischen gefährlich war das sicherlich trotsdem, zumindest war Anna der Auffassung das es gefährrlich seien müsste, auch wenn Ari mehr oder weniger genau wusste was sie tatun hatte dadurch natürlich weit weniger Sorgen mit der sache als Anna, zufolgendermaßen war die ganeze Sache immernoch die schnellste und sicherste Methode um hier zu verschwinden, wenn auch nicht unbedingt die angenehmste aber es würde den Zweck zweifelsohne erfüllen. beeil dich ich mag das nicht also bringen wir es hinter uns! flüsterte Anna und hielt wider die luft an, bereit wider durch eine Wand zu gehen, hatte sie sich überwunden, jedoch kneifte sie die augen zu und würde sie erst öffnen wenn sie den kühlen wind der Nacht draußen spühren würde.

Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Mi 13. Apr 2011, 21:23

Zwar war Ari sich sicher, jemanden pfeifen gehört zu haben, doch wirkte Anna durchaus überzeugt davon, nichts dergleichen vernommen zu haben. Etwas widerwillig nickte die Weißhaarige. Hatte sie sich das ganze vielleicht doch nur eingebildet? Ganz abwegig war es zumindest nicht, dass ihr angespanntes Nervenkostüm ihren Hörnerven einen Streich gespielt haben konnte. Für einen Moment überlegte sie deshalb zu den Schriftrollen zurück zu kehren, verwarf es dann jedoch wieder. Sie hatte mehrere Techniken abgeschrieben, von denen sie noch nicht einmal wusste, ob sie je hilfreich sein würden. Jetzt noch einmal zurück zu kehren und riskieren entdeckt zu werden wäre leichtsinnig. Deshalb half sie Anna auf ihren Rücken und erhob sich anschließend schwerfällig aus der Hocke in den Stand. Ihre körperliche Kraft ließ wirklich zu wünschen übrig. Vielleicht sollte sie in dieser Richtung auch etwas mehr trainieren. Immerhin hatte sie heute bereits einen riesen Marathon quer durch Iwa gemacht und Anna bereits durch einige Straßen getragen - in Hochgeschwindigkeit. Nun nocheinmal mit ihr durch die Gegend zu rennen grenzte schier an eine Tortour. Deshalb ging sie normalen Schrittes hinüber zur Wand, legte eine Hand dagegen und konzentrierte sich auf den Chakraimpuls den sie vorhin instinktiv durch Anna geschickt hatte. Es war das Jutsu der Verschmelzung. Und einmal bewerkstelligt, schien es nun fast wie von selbst zu funktionieren. Nachdem sie Anna nun signalisiert hatte das sie mit der Wand verschmelzen sollte, trat sie und ihr Fleischrucksack durch besagte Wand hindurch ins Freie. Draußen umfing sie die kalte Schwärze der Nacht. Einer der Wachmänner zu ihrer Rechten wirkte als wäre er eingeschlafen. Der zweite hielt standhaft seinen Posten. Ari und Anna waren jedoch zu weit von ihnen entfernt, als das sie sie hätten bemerken können. Und auch sonst befand sich niemand in ihrer Nähe, der ihr heraus treten aus der Wand hätte bemerken können. Ari setzte die Blonde vorsichtig auf dem Fußweg ab und überließ ihr anschließend die Führung. Sie hatte sich und die Freundin bereits den ganzen Tag durch die Stadt irren lassen. Nun sollte Anna zeigen, ob sie ein besseres Radar für ihre Umgebung hatte als Ari. Anna führte sie geradewegs zu einer Kreuzung, die einige Straßenzüge entfernt lag. Sie waren gerade auf Sichtweite an die Kreuzung heran getreten, als Ari meinte, "schau mal. Ist das Awin, der dort steht?"

Anna

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Anna » Do 14. Apr 2011, 17:57

Ari ging mit Anna durch die Wand und durchquehrte mit Ari zusammen nochmal das Dorf auf der Suche nach Lord Awin kamen sie erneut an einigen Stellen Vorbei, welche Anna heutigen Tags bereits besucht hatte, unter anderem dem schreibwahrenladen, dem illegalen Sperrmülllagerplatz wo sie ihre Verwandlung geübt hatte, dann nahm sie ihre Kapuze und zog sie sich über den Kopf als sie an dem Waffenladen vorbei kam, welchen sie zuvor ausgeraubt hatte um nicht so leicht erkannt zu werden und ein Paar minuten spähter entdeckte Ari schon Awin, zwar sagte Ari er würde stehen aber er sah scheinbar wegen der Hörner nur größer aus denn eigentlich saß er an einem Tisch in einem Cafe und schien dort zu überlegen, wesshalb Anna nur kurz sagte: guten Abend mein Lord Awin Anschließend verbeugte sich Anna und berichtete: hab ein Paar Waffen besorgt, wie es abgemacht war. und legte eine Schriftrolle vor ihm auf den Tisch, welche eine Naginata, ein Quan Dao, ein Katana, ein Ninjatou und ein Tsurugi enthielt, hinzu fügte anna noch: ich weis nicht viel über Waffen also hab ich mich beraten lassen und entschieden das die Waffen so unterschiedliche vor und nachteile haben das es wol am sinnvollsten wäre ei Paar verschiedene aufzutreiben, da is von jeder Art die ich aufgetrieben habe eins drinn, aber ich hab nch mehr. nun trat Anna etwas zurück und überlies Ari zu berichten wie sie ihren Auftrag erfüllt hatte, wärend anna sich einen Stuhl von einem Anderen Tisch nahm um sich zu setzen kam Mock auch angeschwebt und setzte sich auf Annas Schulter, offensichtlich hatte er Lord Awin nicht finden können und irrte benfalls die ganze Zeit umher, erschiennun aber wider an der Seite seiner Herrin, bereit sie wider zu tragen, doch würde Anna dieses Angebot dankend Ablehnen, ihre Körperliche Ausdauer würde sie weiter Trainieren wollen, das war sicher, nochmal so fertig zu seien wollte sie unbedingt vermeiden.

Niwatori Sakebi

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Niwatori Sakebi » Fr 15. Apr 2011, 16:15

Awin saß nach wie vor an seinem Platz, welcher sich im Freiluftbreich des Cafes befand. Es war inzwischen tief in der Nacht und eigentlich hatte das Geschäft schon geschlossen, doch waren Awin seine Gründe, die er ihnen nannte, so überzeugend, das sie natürlich noch länger geöffnet hatten. Einen Lord schmeißt man doch nicht so einfach raus, wie auch die Mitarbeiter erkennen mussten. Weiterhin war er in Gedanken und versuchte sich daran zu erinnern, wo denn nun ihr Treffpunkt gewesen sein könnte, als plötzlich Ari und Anna aus den Schatten der Häuser zu ihm herangetreten kamen. Plötzlich wurde es Awin klar, "Natürlich konnte ich den Treffpunkt nicht finden, weil ich mich die ganze Zeit schon dort aufhielt! Auch die Götter lassen sich täuschen...", dachte er für sich und kam zu dem schluss, das es natürlich der Platz gewesen sein musste, auch wenn das völliger Quatsch war, der eigentlich Sammelpunkt war in einem Restaurant, welches Preise hatte, die nur auserwählte Irdische bezahlen konnten. Doch so verblieb er mit diesem Gedanken, welcher seiner Person natürlich weit aus mehr schmeichelte, als sich einen Irrtum einzugestehen. Anna trat an ihn heran, verbeugte sich und teilte ihm mit, was sie für besorgungen getätigt hatte. Sie zeigte ihm die Schriftrolle, in welcher die Waffen versiegelt waren und teilte ihm währeddessen mit, was sie alles besorgt hatte. Wie sich herausstellte eine verschiedene Anzahl an Waffen, um möglichst eine große Vielfalt zu erlangen. "Sehr gut, packt die Sachen nun wieder ein, wir werden hier verschwinden!", befahl er und stand auf. Kurz streckte er sich und schaute dann zu Ari, "Späher, während wir gehen möchte ich die Informationen über euren Einkauf erfahren", sagte er nur knapp und machte sich schnellen schrittes voran. Endlich waren sie also wieder gemeinsam unterwegs, nachdem sie schon einige Zeit getrennt durch Iwagakure gelaufen waren. Nicht das Awin sie vermisst hätte, doch hätte er den ganzen Plunder selber einkaufen müssen, hätten es seine Arbeiter nicht für ihn erledigt. Wobei es diese Option nie gab, denn befehlsverweigerung würde er nicht dulden. "Ich habe interessante Erfahrungen gemacht mit den Bürgern dieses Landes, sie vererhren mich aufrichtig und haben mich mit wohlwollen beschenkt", teilte er seinen Gefolgsleuten mit und näherte sich langsam aber sicher den Hängebrücken, die zum Tor von Iwa führten. "Sagt mir, wie ist es euch ergangen", hierbei sprach er natürlich sowohl Anna, als auch Ari an, die vermutlich neben ihm herliefen.

Yuurei Akari

Re: [Iwagakure] Die Straßen von Iwagakure

Beitragvon Yuurei Akari » Fr 15. Apr 2011, 17:14

Endlich! Nach unzähligen Stunden des herum irrens hatten sie ihn endlich gefunden - Lord Awin alias Niwatori. Ari winkte ihm schon von weitem freudig zu und ging zusammen mit Anna zu ihm hinüber. Awin saß in einem Cafe und tat das was ein Lord ebenso tat. Es war jedoch merkwürdig, dass er zu so später Stunde überhaupt noch in einem Cafe geduldet wurde. Zumal er der einzige noch verbliebene Gast weit und breit zu sein schien. Doch störte dies Ari weniger und so setzte sie sich zu ihm an den Tisch. Während er die mitgebrachten Waffen von Anna begutachtete, reichte Ari dieser die beiden Schriftrollen, die sie kurz zuvor in dem merkwürdigen Gebäude angefertigt hatte. "Du kannst ja mal schauen, ob du daraus etwas gebrauchen kannst", sprach sie leise zu der Blonden hinüber. Sie wollte Awin bei seiner Inspektion schließlich nicht stören. Hatte Anna die Jutsu abgeshrieben die ihr nützlich erschienen, würde Ari ihre Schriftrollen wieder sorgsam verstauen.

Nachdem Awin seine Inspektion beendet hatte erhob er sich und wies seinen Gefolgsleuten an es ihm gleich zu tun. Anschließend setzten sich alle drei in Richtung Tore Iwagakures in Bewegung. Auf ihrem Weg erkundigte sich der Lord noch nach den Einkäufen Aris, die dieses auch sogleich kommentierte, "wir haben unheimlich viel gefunden. Ich hab mich mit Schriftrollen und Papier eingedeckt um als Schreiber meinen Aufgaben gerecht werden zu können. Außerdem hab ich noch Decken, Schlafsäcke und dergleichen gefunden und eben Brot, Fleisch, Wurst und Käse." Zufrieden sah sie zu Lord Awin hinüber und hoffte sie hatten alles zufriedenstellend erledigt. Unterdessen hatten sie das Tor Iwagakures nun auch passiert und ließen die leicht verwirrt wirkenden Wachen hinter sich zurück.

Anschließend wanderten sie weiter und nahmen einen Pfad tiefer ins Landesinnere hinein. Awin erkundigte sich, wie es ihnen über ihre Einkäufe hinaus ergangen war, weshalb Ari darüber nachdachte, ob sie ihm gestehen sollte, dass sie Patty erneut verloren hatten. Doch wollte sie ihm nicht die schöne Nacht verderben. Auch war ihr nicht ganz klar, ob sie ihm von dem merkwürdigen Gebäude und den darin enthaltenen Schriften erzählen sollten. Etwas verunsichert blickte sie zu Anna hinüber und hoffte das sie ihr diese Entscheidung abnehmen würde. Während die drei so durch Tsuchi no Kuni wanderten verfärbte sich der Himmel langsam vom tiefen schwarz zum immer heller werdenden blau.


TBC (Awin, Anna & Ari) - [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

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Re: Die Straßen von Iwagakure [Iwagakure]

Beitragvon Kisuke » Mo 17. Feb 2014, 22:31

CF: Kusa no Kuni

Wo war Sato hier nur gelandet? Es gab in der ganzen Umgebung nur Steine, Felsen, Steine und Gebirge aber scheinbar hatte der Puppenspieler die Hauptstadt des Landes nun gefunden. "Und ich habe mich über die große Ebene in Kusagakure beschwert. Hier ist man nur von einem Felsvorsprung bis zum nächsten am springen. Gut dass ist dann wohl Iwagakure und dieses Land ist wirklich versteckt unter Felsen." Auf dem Weg hierhin hatte es Sato nicht gerade leicht die "Stadt" zu finden. Nun war es an der Zeit den Landesführer zu finden, nachdem Sato sich bei den Dorfbewohnern durchgefragt hatte fand er auch schließlich dessen Anwesen. Nach einigen Formalitäten konnte der Reisende auch endlich zu dem Chef. Dieser sah Sato an und kniff die Augen zusammen. "Was wollt ihr hier? Warum beansprucht ihr mene wertvolle Zeit?" Sato verzog nichtmal im Ansatz das Gesicht bei dieser freundlichen Begrüßung und antwortete seinem Gegenüber. "Ich bin Reisender im Auftrag von Konohagakure und die Hokagin schickt mich um nach Rohstoffen für den Wiederaufbau des Dorfes zu fragen." Der Landesführer fackelte nicht lange herum und legte die Hände hinter dem Kopf zusammen. "Sagt eurer Kagin das wir kein Interesse darin haben Rohstoffe zu schicken, wir müssen selber zusehen wo wir bleiben. Wenn das alles war dürft ihr wieder gehen" Eine Wache drängte Sato geradezu wieder aus dem Büro, dieser wendete sich ab und ging wieder hinaus aus der Residenz. "Das ging allerdings schneller als gedacht und hierher bin ich nun auch Umsonst gereist." Sato ging wieder zum Ausgang des Dorfes und schüttelte nur den Kopf, wer hatte diesem Idioten erlaubt so mit ihm zu reden. "Egal, ich muss weiter. Hier werde ich wohl lieber nicht rasten wenn alle Leute so nett sind" Der Puppenspieler nickte seinen Gedanken ab und machte sich wieder auf den Weg. Damit hatte er eine weitere Position auf der Liste abgearbeitet und sein nächstes Ziel rückte in den Vordergrund. Tetsu no Kuni das Land des Eisens. Dort sollte es bekanntlich sehr kalt sein und der Weg war sicherlich gefährlich aber das war dem Reisenden herzlich egal.

TBC: ???
-Reden-/-Denken-/-Handeln-
Bild
~Charaktere~


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