Der Grüne Weg [Umgebung]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
Yuurei Akari

Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Yuurei Akari » Fr 13. Mai 2011, 21:40

Etwas ratlos darüber, wie sie die verschlossene Flasche auf bekommen könnte, übergab Ari den Met an Anna. Da sich diese bereits nach etwas trinkbarem erkundigt hatte, schien es ihr gerade recht zu kommen, dass die Reihe nun an ihr war. Doch auch sie hatte ihre Mühen, die Flasche zu öffnen. Anders als der etwas schussligen Ari, die sich ihrer Fähigkeiten kaum noch bewusst war, wusste sich die Blonde jedoch durchaus zu behelfen. So funktionierte sie ein Kinobori um, verhinderte auf diesem Weg vom Schraubverschluss abzurutschen und öffnete mit einiger Anstrengung schlussendlich die begehrte Flasche. Die Tatsache, dass sie - ja man konnte mit Fug und Recht behaupten - dass sie doppelt so stark war wie Ari, trug sicher auch einiges zu ihrem Gelingen bei. Sei es drum, die Flasche war nun wieder offen und die kleine Kunoichi schnupperte neugierig an dem darin enthaltenen Gebräu. Da der Wirre Lord bereits die halbe Flasche geleert hatte, konnte man annehmen, dass der Inhalt durchaus bekömmlich war. Doch schien das Anna nicht vollends zufrieden zu stellen. Erst als ihr der süßlich würzig Duft des Honigweins entgegen stieg, ließ sie ihre Vorsicht sinken, säuberte den Flaschenhals und setzte ebenfalls zu ihrem Probeschluck an. Dieser fiel zwar reichlich, jedoch beherrschter aus als der von Lord Awin, sodass sie anschließend den darin verbliebenen Rest an Ari zurück reichte. Erneut bedankte sich Ari und blickte nun nachdenklich auf die offene Flasche hinab. Eine goldgelbe Flüssigkeit bewegte sich wie flüssiges Gold darin und ein angenehmer Duft stieg ihr in die Nase. "Kein Vergleich mit dem Geruch vom normaler Mettwurst oder dem Stinke-Atem von Watinori", stellte sie positiv überrascht fest. Dennoch war sie verunsichert. Sollte sie ebenfalls den Flaschenhals säubern, bevor sie trank? Hätte sie dies nicht bei Anna gesehen, wäre sie nicht in drei Leben darauf gekommen, etwas derartiges zu tun. Aber bedachte man die Gase, die aus dem Rotharigen aufstiegen, so konnte man durchaus vermuten, dass irgendetwas in ihm im sterben lag. Entweder das oder es war bereits vor geraumer Zeit versorben. War der Flaschenhals nun tatsächlich sauber oder hafteten noch immer Faulgase daran? Waren Faulgase eigentlich giftig und hieß das Zeug überhaupt Faulgase?

Kritisch linste Ari unter ihren langen Wimpern zu Anna hinüber. Sie wirkte genauso wie vor dem Genuss der flüssigen Mettwurst. Und wie stand es um den Lord? Aris Blick wanderte nun ebenso kritisch zu dem Lord hinüber. Dabei ließ sie weiterhin ihren Kopf gesenkt, als würde sie noch immer die Flasche begutachten und beobachtete verstohlen den Rothaarigen. Auch dieser erweckte nicht den Eindruck, sich jeden Moment vor Schmerzen und im Todeskampf windend auf dem Boden zu rollen. Fühlte sich so ein Hypochonder? Entschlossen schloss sich ihre Hand fester um den Bauch der Flasche. Mit einem Ruck, der den Met hätte über schwappen lassen, wäre die Flasche nicht bereits fast leer gewesen, hob sie sie empor und setzte sie an die Lippen. "Ich werde nicht warten, bis ich imaginäre Maden über meine Armen wandern sehe", beschloss sie grimmig, kniff die Augen ein wenig zusammen und trank den ersten Schluck der vermeintlich flüssigen Wurst. "Mh hmmm", gab sie überrascht von sich und setzte die Flasche sogleich wieder ab, "das ist ja Alkohol!" Nach dieser Erkenntnis trank sie weiter. Der süßliche und irgendwie raue Geschmack nach Honig, gepaart mit einem unheimlichen Durst den sie erst jetzt verspürte, sorgten dafür, dass auch die letzten Reste der Flasche verschwanden. Genüsslich leckte Ari sich über die Lippen, bevor sie voller inbrunst verkündete, "das ist die beste Mettwurst die ich je getrunken habe." Das es sich bei dem Getränk in Wahrheit gar nicht um Wurst und erst recht nicht um Mettwurst handelte, das war bei ihr noch immer nicht angekommen. Doch darum würde sie sich nicht weiter kümmern. Denn das Gefühl von schädlichen oder gar tödlichen Gasen verseucht worden zu sein, stellte sich nicht wie befürchtet ein. Damit war ihr Tag gerettet. Glücklich strahlend, wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum, saß die Weißhaarige auf der ausgebreiteten Decke und sah in die Runde. Unterdessen hatte sich auch der Lord wieder aufgerappelt und wirkte nun gar nicht mehr so geistesabwesend wie zuvor. Auch wenn die geistige Anwesenheit, die er die meiste Zeit an den Tag legte, auch sonst nicht immer von sonderlich hoher Präsenz zeugte. Sei es drum, der Lord wünschte Auskunft über ihre Mettwurstvorräte und krümelte dabei während dem Sprechen Krümel seines frisch gerösteten Brotes auf die "Picknick"-Decke. Deshalb überlegte Ari kurz, legte dabei sorgsam einen Finger an ihre Lippen und richtete ihren Blick gen Nirgendwo in Richtung Baumwipfel. "Zwei Flaschen hab ich noch", meinte sie dann knapp und hob den Zeigefinger von ihren Lippen dabei ein Stück weit in die Luft, so als ob sie mit ihrer Aussage die Relativitätstheorie revolutioniert hätte. "Aber ich würde ganz gern mal noch etwas Wasser nachspülen. Ich hab nämlich furchtbaren Durst von dem ganzen Essen bekommen." Kurz sah sie in die Runde bevor sie sich erkundigte, "könnten wir uns nicht auf die Suche nach einem Bach oder sowas machen?"

Anna

Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Anna » Sa 14. Mai 2011, 09:23

Anna hatte einen ordentlichen Schluck meet zu sich genommen und merkte schon leicht die Wirkung, ja das müsste man beachten, Annas Körpergewicht war nicht für Kampftrinker geeignet, daher beschloss sie erstmal darauf zu verzichten sich total ab zu schießen und schaute daher eher zum Lord Awin, der grade von der geistigen Abwesenheit erwachte und sich begann was zu essen zu machen, wärend Ari fest stellte das es sich bei dem Zeuch in der Flasche um Alkohol handelte, wärend Anna so dachte: wider eine neue Errungenschaft, sie weis wider was Alkohol ist. nun jedoch merkte Awin an das er gern wüsste wieviel von dem Zeuch denn noch da wäre, worauf Ari meinte es wären zwei Flaschen vorhanden, sie selbst jedoch gern etwas Wasser konsumieren würde um somit vor dem Problem der Wasserbeschaffung stand, worauf Anna kur zu Mock schaute und meinte: Mock schweb doch mal hoch und schau ob du irgendwo ein Gewässer findest aus dem man trinken kann ohne daran zu verrecken. und schon machte sich Mock auf den weg, schließlich war er Anna treu ergeben und so stand Annas Autorität für ihn außer Frage.
Wärend Mock nun also unterwegs war und Anna sich voll gefressen hatte, ja man konnte fressen sagen denn genau so verhielt sie sich meist beim Essen, meinte Anna zu den anderen: er wird schon was finden und wenn er was findet wird er uns auch hin führen, das sollte für ihn kein Problem seien, bessere Chancen als wir hat er allemal, schließlich hat er von oben nen ziemlich guten Überblick über die Gegend. erklärte sie die Funktionsweise des "Mockdars" und schaute sich ein bisschen in der Umgebung um, wärend der Lord anscheinend immernoch am futtern war und Ari anscheinend ebenfalls auf Mocks Rückkehr zu warten schien.

Yuurei Akari

Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Yuurei Akari » Do 19. Mai 2011, 18:58

Mit leicht dämmrigem Kopf betrachtete sie Awin, wie er sein knuspriges Sandwich verspachtelte und wartete auf seine Entscheidung. Doch kam ihm Anna zuvor und schickte Mock hinauf in luftige Höhen, um die Gegend nach einer Wasserquelle abzusuchen. Wie zumeist schon die jüngsten Shinobi wussten, waren in solchen Fällen fließende Gewässer am sichersten. Da sich in stehendem Wasser leicht unzählige Bakterien ansammeln konnten, die dem weniger Belichteten unter ihnen einen unangenehmen Tag mit braunen Ausläufern bescheren konnten. Zwar roch man das Unglück, wortwörtlich, bereits wenn man auch nur in die Nähe kam, doch war dies nicht immer der Fall. Mock war kein Shinobi. "Eher ein fliegender Marshmallow", konstatierte Ari amüsiert. So blieb zu hoffen, dass der fliegende Zwerg während der Zeit in der er mit Anna unterwegs war, ausreichend gelernt hatte, um trinkbares von ungeniesbarem Wasser unterscheiden zu können. Andernfalls würden die drei Kameraden ihr eben genossenes Mahl wohl früher wieder sehen, als ihnen lieb war. Niwatori seinerseits erweckte den Eindruck, mit der Entscheidung seiner Untertanen einverstanden zu sein, denn er machte Anstalten aufzustehen.

Die Gelegenheit nutzte Ari und begann die unverzehrten Vorräte, sowie die leere Flasche Met und die Decke wieder in der Schriftrolle zu verstauen. Dabei tat sie sich etwas schwer, ihr Gleichgewicht zu halten und schwankte leicht von einer Seite auf die Andere. "Ich glaub, ich mag die Mettwurst", seuselte sie vor sich her. Nach einigen erfolglosen Versuchen, die Schriftrolle in ihrer Jacke zu verstauen, gelang es ihr doch noch und sie stellte sich marschbereit neben Lord Awin auf. Dieser blickte gut gelaunt in die Runde und zog anschließend seine Schatzkarte hervor. Mit dem Gebaren, als hätte er sein Lebtag nichts anderes getan als Karten zu lesen, studierte er die Linien, die sich zu Wäldern, Bergen, Flüssen und Tälern verbanden. Einige Minuten starrte er so auf die Karte und Ari begann sich schon langsam Sorgen zu machen, dass er vergessen haben könnte, nach was er da eigentlich suchte, als er einen Finger empor reckte und vergnügt trompetete, "nun lasset uns dem Weg zum X folgen!" Dabei ließ er seine ausgestreckten Arme durch die Luft gleiten, als spräche er zu seinen Jüngern. Dann steckte er die Karte wieder weg und stapfte zielsicher los. Glücklicherweise entpuppte sich der Weg den er einschlug, als die Richtung, in die auch Mock davon geflogen war. So machten sich die Drei auf den Weg zu dem erhofften Schatz. Mit dem Zwischenziel einer Wasserquelle. Ari folgte den beiden und lief mit einem leicht schwachsinnig wirkenden Lächeln hinter ihnen her. Ihre Beine fühlten sich seltsam leicht an und der Boden bewegte sich leicht unter ihren Füßen. Ja, der Met hatte seine Wirkung bei der jungen Kunoichi nicht verfehlt. Beinahe vergaß sie darüber sogar ihren Durst.

Es war bereits eine geraume Zeit vergangen. Die Sonne hatte ihren Zenit längst wieder verlassen und bewegte sich zielstrebig den Wipfeln der Bäume entgegen. Doch auch die Bäume hatten sich in der Zwischenzeit verändert. So wechselten der dunkelgrüne, zu einem großen Teil aus Nadelbäumen bestehende Wald sein Antlitz und wurde mehr und mehr zu einem typischen Mischwald, wie man ihn in Gebieten findet, die weniger steinige Böden aufwiesen. Wasser hatten sie unterwegs jedoch noch keines gefunden. Stattdessen verschwanden ebenfalls die dornigen Büsche, dessen schmackhaft wirkende Beeren Ari immer wieder anzusprechen schienen und dabei flüstern wollten, 'iss uns, komm wie sind lecker. Versuch nur einen winzigen Bissen.' Verträumt sah Ari zu den letzten vereinzelten Büschchen hinüber und vergaß dabei auf den Weg zu achten, wodurch sie vom Weg abkam und ein Stück weit über den Lehmigen Waldboden lief. Nur wenige Meter weiter endete jedoch ihre Reise, als sie mit einer alten Eiche kollidierte und unsanft auf dem Boden landete. Verdattert sah sie sich um und entdeckte in der Ferne etwas glitzern, dass sie verdächtig an Wasser erinnerte. "Seht mal", unterrichtete sie sogleich lautstark ihre Kameraden, während sie mit dem Finger in die Richtung zeigte, in der sie das Gewässer glaubte, "dort hinten scheint es Wasser zu geben!"


TBC (Anna, Awin und Ari) - [Takigakure] Wälder

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Sa 18. Jun 2011, 14:14

[align=center]CF: [Hi no Kuni ~ Berglandschaft] Weg nach Otogakure[/align]

Und so versammelten sich alle, Chinatsu hatte alles, sehr viel hatte sie ja auch nicht mit nehmen können. Schließlich hatte sie Shinryou eine Frage gestellt während sie auf Kenji warteten, der nochmals das Gasthaus betrat um wahrscheinlich seine Sachen noch zusammen zu packen. Sie fragte ihn ob er nicht vielleicht seine Schwester Itoe kannte, er schien auch darüber nachzudenken, denn bis er Antwortete dauerte es ein bis zwei Minuten. Wie erwartet schien er sie nicht zu kennen, ein wenig enttäuscht darüber war sie schon. Doch anmerken ließ sie sich nichts, stattdessen redete er weiter bis er dann plötzlich stoppte und den Satz nicht mal zu ende brachte. Sie beobachtete wie er zu ihren Eltern schaute, Chinatsu ging davon aus das er nun bemerkte das ihre Schwester nicht mitreiste. Dann brachte er den von eben Angefangenen Satz zu ende. Also er hatte auch seine Schwester verloren, nicht ganz, sie wurde entführt. Sicherlich suchte er seine Schwester. Schließlich war es noch nicht sicher das sie tot war, jedenfalls wirkte Shinryou so als wüsste er es nicht genau. Er hoffte. Es war schwer diesen Jungen zu analysieren, besonders als er nun nach ihrer Schwester fragte. Sie blickte kurz zu ihren Eltern, sie hatten das Gespräch der beiden nicht mitbekommen. „Sie ist tot.“ Sagte sie knapp. Mehr würde sie dazu aber auch nicht sagen, jedenfalls noch nicht jetzt. Dann legte sie ihre Hand auf die Schulter des anderen Suna Shinobis. „Du wirst sie finden, da bin ich mir sicher.!“ Sie lächelte ihn an. Sie versuchte ihn aufzumuntern, sich einfach in diesem Moment abzulenken und nicht mehr an ihre Schwester zu denken und einfach dafür sorgte das er nicht auf ihre Aussage zu ihrer Schwester antwortete. Sie wollte nicht hören das es ihm leid tut, oder irgendwie Mitleid zeigte. Sie konnte an ihrem Tot einfach nichts mehr ändern. Sie wollte keine miese Stimmung durch ihre erste Frage, deshalb versuchte sie direkt das Thema zu wechseln. „Irgendwann, werden wir auch einen kleinen Trainingskampf machen, denn habe ich dringend nötig!“ Ihr freundliches lächeln wurde zu einem grinsen. Als Kenji kam nahm sie die Hand von seiner Schulter und blickte in seine Richtung. „Was soll'n das jetzt?“ Murmelte sie leise vor sich her. Er lief mit Sonnenbrille auf sie zu. Er wollte anscheinend wieder sehr Cool wirken, was die Kunoichi leicht zum schmunzeln brachte. „Heißer Auftritt, Kenji'lein.“ Sagte sie dazu nur und grinste etwas. Nun soll es also weiter nach Tsuchi no Kuni gehen, dank dem Shichibukai kam sie wirklich an Orte die sie noch niemals zuvor gesehen hatte. Sie war wirklich gespannt, aber es würde sicherlich ein anstrengender Weg werden. Gespannt darauf was noch auf die kleine Gruppe zukam folgte sie Shinryou und Kenji, sie ließ ziemlich am Ende der Gruppe um etwas mit ihren Eltern zu Reden. Die sich anscheinend zu etwas Entschieden hatten was Chinatsu jedoch erst später erfahren sollte.



Sie waren bereits eine Weile unterwegs, glücklicherweise ohne große Probleme. Doch Chinatsu empfand es als sehr Merkwürdig, ihr Vater schaute sich ab und zu um, als würde er etwas suchen. „Paps?“ Kam es bloß von der Hisagi die neben ihren Vater trat. „Oh, erzählte ich es dir nicht ? Ich war früher auf einer Mission, auf dem selben Weg. Wir kamen an einem hübschen kleinem Dorf vorbei.“ Erklärte er, worauf wollte er hinaus ? Immer noch schienen nur noch Fragezeichen in Chinatsus Kopf zu herum zu spuken. „Wir werden euch ohne uns weiterziehen lassen. Natürlich wäre es uns eine Freude du würdest bei uns bleiben, Chinatsu.“ Sie wollten sich also in diesem Dorf ansiedeln was sich auf ihren Weg nach Tsuchi no Kuni befand. Und man wollte das sie mit dort lebte. „Ich muss nachdenken.. erreichen wir dieses Dorf erst mal.“ Kam es nur von ihr, aber ihre Entscheidung stand bereits fest. Trotzdem würde sie ein wenig darüber Nachdenken müssen, schließlich war es ihre Familie und Kenji. Sie wich dem blick ihres Vaters aus, sie wusste er wollte das sie bei der Familie blieb. Dann hielt die Gruppe plötzlich, Kenji war stehen geblieben. Er sagte knapp er müsse eben was erledigen und verschwand daraufhin. Perplex schaute sich Chinatsu um, er war wirklich ohne einen triftigen Grund gegangen. Chinatsu verzog das Gesicht und seufzte. Noch hatten sie das kleine Dorf ja nicht erreicht.. doch weit entfernt war es auch nicht mehr. Genau das stellte sie wenige Stunden später fest, um genau zu sein so knapp die vier Stunden. Dort würden sie Trinken und Essen am Markt kaufen oder halt was man sonst noch so brauchte. Dieses Dorf schien, war ganz schön gut versteckt, weswegen man sich auf ihren Vater verlassen musste um es zu finden. Außerdem wollte Chinatsu sich überzeugen das ihre Eltern und vielleicht sogar sie, hier in Sicherheit waren. Laut Aussagen schien hier nur wenig Gefährliches zu passieren, und wenn ihr Vater war ein hervorragender Shinobi mit Talent. Sogar die Prothese von Shinryou, würde bald fertig werden. Den genauen Ablauf davon bekam sie nicht mit, sie kümmerte sich um ihre Mutter die mit ihr über den Markt ging. „Hast du dich den entschieden, liebes ?“ Fragte ihre Mutter sie liebevoll. „Naja..“ Sie blickte auf den Boden, plötzlich lief sie gegen etwas, nein jemanden. Es war ein größerer Mann, er sah wirklich grimmig aus. Bei dem Zusammenprall hatte Chinatsu gar nicht gemerkt das sie auf den Hintern gefallen war. Erst als sie den schwachen Schmerz spürte, sie stand schließlich auf und klopfte sich ab. „Man könnte sich auch entschuldigen !“ Knurrte sie den größeren an. Dieser blickte zu der jungen Frau hinunter, er musterte sie. „Hübsch.. Magst du mitkommen ?“ Kam es von ihm bloß während er nach ihrer Schulter griff. Chinatsu wich einen Schritt zurück. „Fass mich nicht an !“ Sie ballte die Fäuste, sie hatte sowieso schon schlechte Laune weil Kenji ohne richtigen Grund abgehauen war. „Komm schon, ist gar nicht weit, kleines.“ Redete er weiter auf sie ein. Chinatsus Mutter konnte durch ihre Mangelnde Kraft sowieso nichts ausrichten, sie wollte sich vor ihre Tochter stellen, als sie jedoch einen weiteren Schritt machte, schüttelte Chinatsu mit dem Kopf. „Such dir eine andere und verpiss dich einfach.“ Nun grinste der größere. „Ich weiß das du es willst.“ Sagte er und ging einen weiteren Schritt auf sie zu. Er würde es garantiert bereuen. „Fass mich an und ich schwöre dir, ich werde dir deine Kostbaren Kronjuwelen ganz langsam und qualvoll abreißen. Und anschließend in deinen Mund stecken.“ Die Drohung war ausgesprochen. Er schien etwas Überrascht darüber wie sie Reagierte, schien aber immer noch nicht aufzugeben. Schließlich packte er ihren Arm, dies ließ Chinatsu vorerst geschehen. „Wenn ich du wäre würde ich loslassen.“ Es hatten sich bereits einige um die drei versammelt, ihre Mutter stand nur besorgt daneben, eingreifen konnte und durfte sie nicht. Schließlich blickte der Kerl kurz zu ihrer Mutter und grinste diese an. „Reife Frauen finde ich auch sehr Attraktiv.“ Nun, jedoch sammelte Chinatsu in ihre freie Faust Raiton Chakra, das ging wirklich zu weit. Besonders als er den Griff um ihren Arm verstärkte, als er sie mitziehen wollte, natürlich wehrte sie sich. Leitete weiterhin das Chakra in ihre Faust und als er sich umdrehte und ihr anscheinend auch noch eine mitgeben wollte, riss sie sich aus dem Griff los und duckte sich unter seinem Schlag hinweg um nun selbst loszuschlagen. Ziel war das Kinn des Mannes, völlig perplex konnte er nicht mal mehr reagieren und bekam er von der mit Raiton Chakra gesammelte Faust direkt einen Kinnhaken der ihn bereits leicht in die Luft schleuderte, aber das war noch nicht alles, indem Moment bekam er auch noch leichte Stromstöße. Und landete im nächsten Moment nun flach auf dem Boden. Er bewegte sich nicht, aber Chinatsu wusste das er nicht tot war oder den Kiefer gebrochen hatte. Dafür hatte sie einfach noch zu leicht zugeschlagen. Sie trat über ihn hinweg und ging weiter, ihre Mutter blieb erst noch ein paar Sekunden stehen und schaute zu dem gerade besiegten Mann. Dann folgte sie ihrer Tochter, wenigstens konnte Chinatsu auch so ihrer Frag ausweichen. Schließlich gingen sie wieder zu ihrem Vater Shinryou und dem Keksverkäufer. „Wir haben Obst und ähnliches Eingekauft, wenn wer Hunger hat.“ Kam es von der Hisagi die alles auf den Tisch legte und ins Badezimmer ging. Sie befanden sich in einer Art Hotel, ihre Eltern hatten sich erstmals dort ein Zimmer gemietet bis sie eine richtige Wohnung gefunden hatten. Im Badezimmer betrachtete sie sich kurz, auf dem Arm den der Kerl gepackt hatte war ein leichter blauer Fleck, sie hätte sich vielleicht nicht so losreißen sollen. Aber was soll's, sie wusch sich ihre Gesicht und ihre Hände und ging dann wieder zu den anderen. Ob die Prothese wohl bereits fertig war und wann Kenji wohl wieder auftauchen würde ? Sie ließ sich auf dem Sofa nieder und legte ihren Kopf nach hinten, anschließen schloss sie ihre Augen und dachte darüber nach was nun mit geschehen sollte. Würde sie hier bleiben ? Oder mitgehen ? Chinatsu glaubte zu wissen, was sie wollte, doch ob es das richtige war ?

Out: Das verschwinden von Kenji wurde mit Sascha abgesprochen, ich hoffe es passt so.


[hr]


Aus der selbsterfundenen Jutsuliste
Name: Raiton: Furasshu Kobushi
Jutsuart: Taijutsu
Rang: C-Rang
Chakraverbrauch: Gering-Mittel
Reichweite: Nah
Voraussetzung: Taijutsu 4, Ninjutsu 2
Beschreibung: Der Anwender samelt Raiton Chakra in seinen Fäusten und dieses entläd sich bei einen Treffer auf den Gegner. Die Folgen sind leichte Stromstöße zusätzlich zu den Faustschlägen.

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Shinryou » Mo 20. Jun 2011, 18:57

CF: [Hi no Kuni ~ Berglandschaft] Weg nach Otogakure


Chinatsus Antwort überraschte den Puppenspieler nicht. Er hatte geahnt, dass ihre Schwester wohl auch etwas zugestoßen sein musste, nichts do trotz fühlte er sich innerlich betroffen und zweifelte daran, ob es so gut war, die blonde Kunoichi nach ihrer Schwester gefragt zu haben. Doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte, legte sie ihre Hand auf seine Schulter und meinte lächelnd, dass er Maja sicher wieder finden würde. Anschließend fügte sie hinzu, dass sie ebenfalls in Zukunft einen Trainingkampf machen würden. Shinryous starre Züge lockerten etwas auf, er lächelte und nickte ihr zu. Es war offensichtlich, dass sie das Thema wechseln wollte, was Shinryou sehr recht war. Wenn man selbst etwas so wichtiges wie ein Familienmitglied verloren hat, wollte man meistens nicht hören, wie sehr die anderen für einen Mitleid empfanden. Es machte meistens nur alles schlimmer.
Damit folge er Kenji, der aus dem Gasthaus getreten war und sie über ihr nächstes Reiseziel aufgeklärt hatte. Zu dessen Sonnenbrillenauftritt kommentierte Chinatus noch grinsend „Heißer Auftritt“, Shinryou hingegen–wiedermal- lächelte nur.

Die mehr tägige Reise verlief ohne größere Zwischenfälle. Shinryou, der sich bei der ersten Möglichkeit mit Okamesus Kreissäge einen passenden Baum gefällt hatte, arbeite während jeder Rast die sie einlegten intensive an der Prothese für Chinatsus Vater. Sorgfältig bearbeitete er das Holz und nach und nach nahm seine Arbeit Form an. Glücklicherweise schien er den Großteil der Teile, die er für dieses Projekt benötigte bei sich zu haben. Zwar fehlte ihm das eine oder andere kleine Metallteil, um den Arm zu vervollständigen, doch diese könnte er in jedem kleinen Dorf beschaffen. Würden ihm die chakraleitenden Metalle fehlen, hätte die Sache etwas kritischer ausgesehen.
Einen Abend nützte er jedoch dafür, endlich das Adlerweibchen Yúkuài herbei zu rufen. Nachdem er das Handgelenk der Prothese fertig gestellt hatte, meldete er sich bei den anderen Gruppenmitgliedern ab und ging etwas tiefer in den Wald. Nicht dass er den anderen etwas verheimlichen wollte, aber ihm war es doch lieber, wenn er alleine mit Yúkuài über seinen Großvater reden konnte. Folglich war der Puppenspieler innerlich sehr angespannt, als er endlich das Kuchiyosen no Jutsu benutzte und er wenige Sekunden später in die schwarzen Augen des Adlerweibchens blickte.
„Wah… Oh Shinryou, froh dich zu sehen!“, wurde er von ihrer hellen Stimme begrüßt.
„Schön dich wieder zu sehen, Yúkuài“, antwortete Shinryou höflich, „… wie geht es meinem Großvater?“
„Du könntest ruhig fragen wie’s mir geht, aber ist verständlich das du große Sorge um deinen Opa machst…“, meinte das Adlerweibchen, während schnell mit ihren Flügel auf und ab schlug, „Keine Sorge, ihm geht es ausgezeichnet. Er ist lebend aus dem Trümmerstadt entkommen und hat begonnen mit vielen anderen Bewohnern etliche Kilometer von der alten Stadt ein neues –kleines- Dorf zu erbauen. Aber… wo sind wir eigentlich? Wolltest du nicht gleich wieder nach Suna zurückkehren?“
Innerlich stieß Shinryou einen Seufzer der Erleichterung aus. Ja, sein Großvater war am Leben! Äußerlich hätte wohl niemand gemerkt wie sehr ihm diese Nachricht ihm freute.
„Vielen Dank“, sagte Shinryou glücklich und antwortete etwas unsicher auf Yúkuài Frage: „Nun, glaube irgendwo in der Nähe von Hi no Kuni… aber ich werde fürs erste nicht zurückkehren. Ich habe…“
Was durfte oder wollte Shinryou eigentlich über seine Reise verraten? Da er nicht sicher war, ergänzte er einfach: „… ich habe mich paar Leuten aus Suna angeschlossen und werde noch etwas unterwegs sein. Bitte richte meinem Großvater aus, dass ich um sein Verständnis bitte. Sag ihm, dass ich nun den Traum erfülle den ich schon seit langer Zeit habe… und dass ich zurückkehren werde. „
„Heißt das, ich darf von hier nach Kaze no Kuni fliegen?“, ächzte das Adlerweibchen und schwang weiter mit den Flügeln, „Na klasse… aber egal, ich flieg ja eh so gerne. Na dann werde ich gleich mal losgelegten. Pass auf dich auf!“
„Du auch…“, erwiderte Shinryou und winkte ihr nach, bevor er sich wieder zu den anderen gesellte.

Ach am nächsten Tag wurde die Reise ohne weitere Probleme fortgesetzt. Erst nachdem sie fast bei einem Dorf angelangt waren, von dem Chinatsus Vater erzählt hatte, verschwand Kenji plötzlich mit den Worten, er würde bald wieder da sein. Mit hochgezogener Augenbraune blickte der Sunanin Kenji nach. Dieser Shinobi schien wirklich kommen und zu gehen wie es ihm gefiel, so viel war ihm schon aufgefallen.
Das besagte Dorf erreichte der Rest der Gruppe schließlich nach einer weiteren Marschzeit von 4 Stunden. Es war wie angekündigt, ein recht kleines Dorf, aber dennoch war es für Shinryou doch leicht ungewohnt, wieder unter so vielen Menschen zu sein. Zu lange hatte er schon kein Dorf mehr betreten, immerhin war er lange Zeit auf Mission gewesen. Und wie sehr es sich die Gebäude von den Lehmhäusern von Kaze no Kuni unterschieden…
Kaum angekommen und ein Zimmergemietet trennte sich die Gruppe fürs erste. Chinatus und ihre Mutter machten sich zum Markt auf, ihr Vater und der Keksverkäufer blieben in der gemieteten Bleibe und Shinryou machte sich schnell auf die Suche nach den fehlenden Metallteilen und nach einer kleinen Spritze, die er für die Betäubung benötigte. Er, als sehr unordentlicher Medic, hatte natürlich keine bei sich. Die Metallteile bekam er ruck zuck von der nächsten Schmiede, die Spritze war etwas kniffliger. Zwar fand er schnell den örtlichen Arzt, doch es dauerte ein bisschen, bis er diesen überreden konnte, ihm eine Spritze zu überlassen. Kein Wunder, immerhin war er eigentlich ein Fremder. Erst nachdem er diesen überzeugen konnte, dass er ein Medic war, überließ dieser ihm eine Einwegspritze.

Mit diesen Utensilien machte er sich zurück in das Hotelzimmer, schraubte die fehlenden Teile an die Prothese und mixte noch mit einigen Kräutern eine betäubende Substanz.
Währenddessen war Chinatus und ihre Mutter vom Markt zurückgekehrt die ihnen zu rief „Wir haben Obst und ähnliches Eingekauft, wenn wer Hunger hat.“, um darauf gleich ins Badezimmer zu verschwinden.
„Danke“, antwortete Shinryou und nahm sich einen Apfel und nahm einen Bissen. Er war so gut wie fertig, jetzt musste er eigentlich nur noch die Prothese fixieren. Natürlich wollte er diesen „Eingriff“ nicht mitten im Esszimmer machen, weswegen Chinatus Vater und er ins Schlafzimmer verschwanden.
„So, ich werde ihre Schulter nun etwas betäuben und anschließen die Prothese fixieren. Kann ein bisschen dauern, aber es ist kein schwerer Eingriff“, erklärte Shinryou und befüllte die Spritze, „Schauen sie am besten einfach zur Seite.“ Wahrscheinlich nicht die trefflichsten Worte die Shinryou hätte wählen können, aber ihm waren einfach keine besseren eingefallen. Herr Hisagi nickte etwas nervös, doch er tat wie ihm gesagt, setzte sich ruhig auf einen Sessel und wartete Geduldig.

Nach fast einer Stunde war es endlich so weit: Der Prothese war mit den Keirakurai verbunden und gut an der Schulterfixiert. Leicht verschwitzt richtete sich Shinryou wieder auf und begann Chinatsus Vater etwas zu erklären, wie er den Künstlichen Arm bewegen könnte. Auch wenn diese Prothese einen Arm ersetzen konnte, er würde sich nie ganz so steuern lassen, wie ein wirklicher Arm. Die ersten Versuche gingen wie zu erwarten etwas schief, so konnte er noch nicht wirklich seinen Hand zu einer Faust formen. Doch Shinryou lächelte aufmunternd und meinte, dass mit etwas Übung das auch noch werden würde. Mit diesen Worten verließ sie endlich das Zimmer und gingen zu den anderen. Was wohl die anderen dazu sagen würden und ob Kenji schon wieder zurück war?[/b]
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[font=Century Gothic]Reden | Denken | Adler/Puppe[/font] | Jutsu

[font=Century Gothic]|Charakter|Jutsu|Puppen|Kuchiyosen|Fighting Theme~[/font][/align]

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Mo 20. Jun 2011, 23:06

Chinatsu war wirklich erleichtert darüber das Shinryou nicht nachfragte. Sicherlich konnte er es sich schon denken, das ihre Familie und sie nicht gern darüber redeten Wer tut das auch schon gern ? Über jemanden reden den man geliebt und schließlich verloren hat. Nochmal würde die Hisagi das ganz sicher nicht durchmachen. Auch in Shinryou sah sie bereits mehr als einen einfachen Shinobi der aus dem selben Dorf stammte. Für sie war er bereits ein Freund, er half Kenji und ihrem Vater. Auch ihn würde sie verteidigen wenn es drauf ankommen sollte. Um vom Thema abzulenken hatte sie versucht ihn aufzumuntern, wobei das wirklich ohne Hintergedanken so war. Eher die Sache wegen dem Trainingskampf, sollte einfach von der Vergangenheit der beiden ablenken. Die Stimmung musste wieder hochgekurbelt werden.

Als sie ihre Reise fortführten, verschwand Kenji wiedermal, was die Kunoichi langsam wirklich störte. Er konnte doch nicht kommen und gehen wann er wollte, es machte sie beinahe schon Krank nicht zu wissen wo er ist und was er macht, ob er in Gefahr ist, oder sonst etwas schlimmes. Sie wollte nicht mal daran denken, sie musste es sich dringend abgewöhnen, ständig Angst zu haben. Er könnte sie verlassen, er sagte das er sie liebt. Auch wenn die Zeit gemeinsam etwas zu kurz kam. Erstmal mussten sie sehen wie es überhaupt weitergehen soll, sie musste stärker werden um niemandem ein Dorn im Auge zu sein. Sie musste lernen, egal von wem oder was. Im Moment flog ihr einfach so viel im Kopf rum, besonders ihr Vater setzte sie langsam unter Druck. Mit seinen Fragenden und viel sagenden blicken die er ihr zwischendurch zu warf. Er war strikt dagegen das sie mit Kenji mitreiste, aber er wusste, genau das hatte sie selbst zu entscheiden. Wie würde Kenji reagieren wenn sie bei ihrer Familie bleiben wollen würde ? Hätte er versucht sie umzustimmen oder es Akzeptiert ? Sie machte sich einfach viel zu viele Gedanken. Erstmal müsste er ja wieder zurückkommen, sicherlich hatte er bereits bemerkt das sie sich Gedanken darüber machte und nicht zu vergessen die Aussage ihres Vaters, die nicht gerade leise war, sollte er vorher vernommen haben. Seufzend lief sie also als Kenji verschwand neben Shinryou her, auf dem Weg bis zum Dorf, Arbeitete er wirklich viel an der Prothese ihres Vaters, er gab sich wirklich mühe. „Danke.“ Murmelte sie nur, während sie wieder lächelte. Wenn er ein Nukenin gewesen wäre würde sie in genauso wie Kenji mögen. Auch wenn sie immer noch einen Groll gegen diese hegt. Jedoch würde sie sich von nun an erstmals ein Bild machen, bevor sie handelte. Das hatte sie wohl dem Shichibukai zu verdanken, er tat ihr gut und füllte die Lücke die Itoe's Tot verursacht hatte.

Nach einiger Zeit kamen sie endlich in dem Dorf an. Ihre Familie hatte sich ein Hotelzimmer für alle besorgt indem sie ein Badezimmer, ein Wohnzimmer eine Küche und ein Schlafzimmer hatten. Es war sogar recht groß, weswegen die Tochter des Ehepaares ein wenig verwundert war, das sie es sich leisten konnte. Sich wich den Blicken ihres Vaters, so gut es ging aus. Er war wirklich hartnäckig und würde sie sicherlich noch bevor Kenji wieder zur Gruppe stoßen würde, unter vier Augen sprechen wollen. Aber erst mal sollte es auf den Markt gehen ! Chinatsu wollte gerne das Dorf erkunden, auch wenn sie es viel lieber alleine getan hätte, ihre Mutter begleitete sie. Sie kauften etwas zu Essen ein. Dabei tauchte dann ein kleines Problem auf, obwohl man den Kerl der sie so bedrängte nicht klein nennen sollte. Er war sogar größer als Kenji, der im Gegensatz zu Chinatsu schon groß war. Diese ungehobelte Gorilla, der anscheinend davon ausging er könnte alles haben war für sie schon beinahe ein Riese. Natürlich ließ sie sich dies nicht gefallen und teilte ihm auf ihre weise mit das sie kein Interesse hatte. Und schon machten so einige Dorf Bewohner einen eher weniger guten Eindruck auf sie. Besonders lustig fand sie das sich fast das halbe Dorf ums geschehen versammelt hatten. Kein Mann der mutig genug war ihre Mutter und sie zu beschützen. Nicht das sie nun vor diesem Brocken beschützt werden musste, aber anscheinend wurden sie von diesem Kerl ganz schön Eingeschüchtert. Woran sie dies erkannte ? Niemand half ihm auf, einige Dorfbewohner schienen sogar sehr erleichtert darüber. Ihr konnte es egal sein, er hatte sie belästigt und daher eine kassiert. Schließlich ging sie mit ihrer Mutter wieder ins Hotelzimmer und brachte die Einkaufstüten hinein. Keine Spur von Kenji, man konnte ihr beinah die Enttäuschung darüber ansehen. Schließlich verschwand sie direkt ins Badezimmer, wusch ihr Gesicht und ihre Hände. Ihr Vater fragte als sie wieder aus dem Bad kam ob etwas passiert sei. „So ein Riesen Gorilla meinte mich irgendwo mit hinnehmen zu können.“ Erklärte sie knapp. Setzte sich dann auf die Couch des Wohnzimmers. Sie bekam nicht mit wie Shinryou und ihr Vater ins Schlafzimmer gingen, bloß der Keksverkäufer und ihre Mutter folgten ihr ins Wohnzimmer. Sie legte ihren Kopf nach hinten und schloss ihre Augen, einfach endlich mal ein wenig entspannen. Was wollte man mehr ? Auch die anderen beiden die ihr in den Raum gefolgt waren, blieben ziemlich ruhig. Später dann kamen auch Shinrypu und ihr Vater wieder ins Zimmer, er hatte die Prothese also Fertig und sogar bereits als Ersatzarm fixiert. „Uh, kannst du ihn Bewegen ?“ Fragte die junge Hisagi und sah sich die Prothese mit ihren großen blauen Augen genauer an. „Nicht ganz, aber ich werde es lernen und mich dran gewöhnen. Danke Shinryou.“ Sagte er zu dem Puppenspieler der gleichzeitig Medic war. Chinatsu erhob sich und ging auf den angesprochenen zu. „Lust ein wenig das Dorf zu erkunden ? Oder willst du dich erst mal ausruhen ?“ Fragte sie ihn schließlich, diesmal wollte sie wirklich das sie jemand begleitet. „Sicherlich finden wir ein tolles Plätzchen um vielleicht ein wenig zu Reden.“ Sie lächelte etwas und ging dann an ihm vorbei. Es hatte mehrere Gründe wieso sie raus wollte. Um den Blicken ihres Vaters zu entkommen ein wenig nachdenken zu können und vielleicht den Puppenspieler ein wenig besser kennenzulernen, schließlich stammten sie aus dem selben Dorf. Und vor allem wollte sie nicht die ganze Zeit über im Hotelzimmer vergammeln und sich mit dem Gedanken verrückt machen wo Kenji sich herumtrieb. Schließlich wartete sie kurz seine Antwort ab, falls er nicht mit wollte wäre sie nur kurz ihre Beine vertreten gegangen und nach einer halben Stunde vor langweile wieder zurückgekehrt. Würde er so Antworten wie sie hoffte, würde sie iihn mit einem grinsen nach seinem Arm greifen und ihn hinter sich herzerren.

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Shinryou » Di 21. Jun 2011, 22:28

Kurz nachdem Shinryou und Herr Hisagi aus dem Schlafzimmer getreten waren, beäugten die anderen Gruppenmitglieder neugierig den künstlichen Arm. Chinatsu wollte natürlich sofort von ihrem Vater wissen, ob er diesen bereits bewegen konnte, was er verneinte. Es würde wohl noch etwas dauern, bis er diesen vollständig in den Griff bekommen konnte. Als er sich bei Shinryou bedankte, antwortete dieser: „Keine Umstände.“ Shinryou lächelte, während er sich den Schweiß von der Stirn wischte. Er war froh, wenn er sein Wissen, was Prothesen bauen anbelangte, für andere von nutzen war, denn der Großteil seiner angefertigten Prothesen war eher für sich selbst. Shinryou nahm sich einen weiteren Apfel vom Tisch und genehmigte sich wieder einige Happen. Frisches Obst und Gemüse ... so etwas hatte in seiner Werkstatt kaum gehabt, meistens hatte er irgendwelches Fertigzeug in seiner Speisekammer gelagert, das sich ewig aufheben ließ. Ihm hatte das Zeug zwar nie wirklich geschmeckt aber es war zweckmäßig gewesen, besonders wenn er Tage lang an einem Projekt gearbeitet hatte. Noch bevor er seinen Apfel fertig vertilgen konnte, fragte ihm Chinatsu, ob er Lust hätte das Dorf zu erkunden und sich ein tolles Plätzchen zu suchen, an denen sie sich unterhalten konnten.
„Wieso nicht ...“, begann Shinryou, als ihm Chinatsu schon grinsend am Arm packte und hinter sich herzerrte. Leicht perplex ließ er sich mit ziehen, wobei er, als Chinatsu ihm gerade am Mistkübel vorbei zog, die Reste seines Apfels in dessen Richtung schleuderten wollte, wobei er daneben traf.
„Verzeihung!“, rief Shinryou den anderen noch zu, kurz bevor Chinatsu, samt dem Puppenspieler im Schlepptau das Zimmer verließen.

Wenig später schlenderten die Beiden Shinobi durch das Dorf. Shinryou, der nun wieder „selbst“ gehen durfte, ging neben Chinatsu her und begutachtete etwas das Dorf um sich. Eigentlich ein recht schöner Ort, wirkte aber nicht sonderlich reich und präsentierte sich dementsprechend einfach und schlicht. Aber wahrscheinlich verlieh genau diese Tatsache dem Dorf eine entsprechende Idylle. Shinryou hatte eher erwartet, dass alle Dörfer in Tsuchi no Kuni in den Felsen gebaut waren, wie er es immer aus den Erzählungen gehört hatte. Doch stattdessen war hier alles von Pflanzen bewachsen, vielleicht nicht so reichlich wie in Hi no Kuni, aber noch immer mehr als es in Kaze no Kuni üblich war.
Shinryou wandte für einen kurzen Augenblick seine Augen Richtung Horizont, wo die Umrisse der der mächtigen Berge zu sehen waren, die in einem Meer aus Wolken schwimmen zu schienen. Hatte nicht der Adler Ochama mal erzählt, dass irgendwo in Tsuchi no Kuni die geheimen Shangtianberge, die Heimat der Diao-Familie versteckt waren? Jetzt, wo er das Gebirge mit eigenen Augen von Außen sah, konnte er gut verstehen wieso keiner diesen Ort gefunden hatte.
„Hätte nicht erwartet, dass Tsuchi no Kuni so grün sein kann“, murmelte Shinryou scherzhaft.

Während sie eine Zeit lang so durch das Dorf gewandert waren, musste Shinryou schnell feststellen, dass egal wie idyllisch das Dorf auch wirkte, viel zu entdecken gab es hier nicht. Der Großteil der Gebäude waren einfach Wohnhäuser, die auch in ihrer Bauart sehr ähnlich waren. Sie passierten unteranderem den kleinen Markt im Zentrum, die Schmiede, ein Gasthaus (jedoch wollte Shinryou dieses nicht zwangsläufig betreten) aber auch einen kleinen Laden, der nur auf Süßigkeiten spezialisiert war. Natürlich konnte Shinryou sich nicht verkneifen, diesen einen kleinen Besuch abzustatten, besonders weil er nicht erwartet hätte, so einen Laden in einem kleinen Dorf zu finden. Der Großteil der Süßigkeit waren zwar Wagashi, Süßigkeiten für Teezeremonien, aber das hinderte den Puppenspieler nicht groß daran, welche einfach so zu kosten und zu kaufen. Zum letzten Mal hatte er diese bei seinem Großvater gegessen…
Doch nach diesem Geschäft gab es nicht mehr sonderlich viel zu sehen. Vielleicht hatte er ja irgendeine „Sehenswürdigkeit“ übersehen, aber zumindest jetzt sah es nicht danach aus.
Da sie bis dahin nicht wirklich über irgendein spezielles Thema sprachen, begann einfach Shinryou: „Eigentlich ein sehr schönes Dorf… so anders als die Städte in Kaze no Kuni“ Der Puppenspieler sprach ganz bewusst nicht von Suna, da der Name noch immer ein ungutes Gefühl im Magen auslöste. Irgendwann müsste er sich aber trotzdem vollständig mit den Tatsachen abfinden.
„Aber hier leben könnte ich nicht. Es würde mir jedenfalls schwerfallen, dass hier „Heimat“ zu nennen. Keine Ahnung wieso genau…“ Shinryou wusste nicht genau wieso er gerade auf dieses Thema etwas sagte. Er wusste ja nicht einmal, wieso er versuchte ein Gespräch anzufangen, normalerweise war es bei ihm eher umgekehrt. Vielleicht weil er versuchte, Chinatsu etwas besser kennen zu lernen. Eigentlich erstaunlich, wie er sich in kürzester Zeit mit Kenji und Chinatus angefreundet hatte, er als kleiner Einsiedler. Er konnte sie wirklich bereits als Freunde bezeichnen. Zuletzt hatte er sich so schnell mit Seiji aus Kiri angefreundet und das war noch in seinen Chuunin Zeiten gewesen… auch wenn Shinryou erst seit nicht ganz einem Jahr zum Jounin ernannt worden war. Da entdeckte er eine hölzerne Bank, die in einem großzügigen Zwischenraum zweier Häuser platziert war. Neben dieser wuchs ein schöner Kirschbaum in die Höhe, der dem Plätzchen genügend Schatten spendete. Außer den beiden Suna Shinobi schien keiner in der Nähe zu sein, weswegen Shinryou Chinatsu fragte: „Würde dieser Ort in die Katogorie „ tolles Plätzchen“ fallen?“ Wenn sie den Platz ok fand, könnten sie sich ja hier ein Weilchen unterhalten, bis sie wieder ins Hotelzimmer zurückkehrten oder Kenji eintraf.
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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Mi 22. Jun 2011, 16:18

Nach der recht langen Reise entschied sich Chinatsu doch noch das Dorf ein wenig zu erkunden. Aber nicht alleine, sie würde Shinryou mitnehmen, jedenfalls würde sie ihn vorher fragen und glücklicherweise hatte er ihr zugestimmt und würde somit mitkommen. Sie zerrte ihn hinter sich her, keineswegs brutal, man könnte es eher als ein wenig übereifrig oder stürmisch bezeichnen. Sie hatte das Gefühl, bis Kenji auftaucht, würde es sicher noch dauern. So nutzte sie also die Chance den anderen Suna Shinobi den man bereits als Freund bezeichnen konnte besser kennenzulernen. Sicherlich würde Kenji es nicht stören das sie ein wenig Zeit mit ihm verbrachte, jemanden der eigentlich schon ein paar Gemeinsamkeiten mit der Hisagi hatte. Beide verloren das selbe Dorf in dem sie lebten, beide verloren ihre Schwester, auch wenn es nicht sicher war ob seine noch lebte. Sicherlich ist die Ungewissheit schlimm für den jungen Mann. Vielleicht würde es ihm ein bisschen besser gehen wenn er darüber Reden würde. Schon eigenartig was für ein Unterschied ihr Verhalten gegenüber ihm zu Kenji ist. Anfangs wollte sie Kenji sogar Foltern, ihn nicht mal in ihrer nähe. Weil er eben immer noch ein Nukenin war, jedenfalls für sie früher. Ihre Sichtweise hatte sich aber auch geändert, sie sah nicht mehr den brutalen Nukenin in Kenji, viel eher jemand ganz anderes, jemand der es Geschafft hatte sie ein wenig zu ändern und wirklich Glücklich zu machen. Sie lachte mehr, viel mehr, als nach dem Tot ihrer Schwester. Was für sie wirklich das schlimmste war was sie jemals miterleben konnte und wollte. Nun konnte sie sich sogar etwas genauso schlimmes vorstellen, Kenji auf diese Art und Weise irgendwann zu verlieren. Es war wirklich schon verrückt, wie viel Angst sie davor hatte, es störte sie sehr ständig daran denken zu müssen. Deshalb lenkte sie sich nun ab und Shinryou würde ihr dabei helfen !


Beide verließen das Hotelzimmer, Shinryou wollte noch seinen Apfel wegwerfen traf aber nicht und entschuldigte sich sogleich. Chinatsu schmunzelte deswegen nur etwas. Er war schon ein lieber Kerl. Sicherlich hätte ihr Vater, lieber jemanden wie ihn für seine verliebende Tochter. Doch war ihr dies so ziemlich egal, er bestimmte ihr Leben nicht und hatte ihr nichts mehr zu sagen. Schon lange nicht mehr. So lief sie also mit Shinryou durch das kleine Dorf, das eigentlich ziemlich ruhig und schön wirkte. Eigentlich schön für ältere Leute, jüngere würden sich wohl eher langweilen. Was Chinatsu wirklich beeindruckte waren die Berge, bloß der Gedanke daran irgendwann zu klettern oder sich vor Steinschlägen in acht nehmen zu müssen während der weiter Reise machte irgendwie wieder alles von der Bewunderung zunichte. Schließlich machte Shinryou eine Bemerkung zu der Vegetation Tsuchi no Kuni's. „Ja, das hätte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet.“ Stimmte sie ihm zu während sie sich weiter umsah. Sie gingen an vielen Gebäuden vorbei, keines dieser Interessierte sie wirklich. Bloß beim Süßigkeitenstand blieb sie und Shinryou stehen, er nahm es sich nicht etwas zu kaufen, auch Chinatsu hatte etwas geeignetes gefunden. Sicherlich würde ihre Mutter ihr damit Regelrecht um den Hals fallen. Bei dem Gedanken grinste sie etwas und setzte mit Shinryou ihre kleine „Entdeckungsreise“ fort. „Hm, hast du eine Ahnung wie ich unseren geliebten Keksverkäufer überreden könnte mit sein Rezept zu verraten ? Ich würde diese Kekse wirklich gerne machen.“ Ja, Chinatsu hatte immer noch nicht aufgegeben, sie wollte wirklich unbedingt Kenji eine kleine Freude machen. Und sie wusste das er die Kekse von ihm sehr mochte, genau wie ihre Schwester früher. Ein seufzen entglitt der früheren Suna Jounin. Manchmal war es wirklich schwer seine Gedanken abzustellen. Ein paar Minuten später, sagte ihr Begleiter etwas zu dem Dorf. „Ja, wirklich anders. Aber sehr schön, Hauptsache es gefällt meinen Eltern.“ Kam es von ihr, und schon wieder machte sich ein Gedanke in ihr breit. Würde sie mit hierbleiben oder mitgehen ? So langsam wurde sie sich wirklich unsicher mit ihrer Entscheidung. Dann sagte Shinryou es würde ihm schwer fallen dies hier Heimat zu nennen. So ging es auch Chinatsu. „Suna ist und bleibt meine Heimat, ich finde es sogar ein wenig Falsch es nicht wieder mit aufgebaut zu haben, andererseits sind dort auch Erinnerungen mit verankert die ich einfach aus meinem Kopf verscheuchen möchte.“ Erklärte sie ihm. Was er wohl darauf antworten würde ? Chinatsu wusste es nicht. Schließlich hatten sie ein Plätzchen gefunden, wohl eher er hatte es Gefunden. Aber es gefiel ihr, sie nickte ihm zu um seine Frage zu beantworten und setzte sich auf die Bank, während sie sich zurück lehnte drehte sie ihren Kopf zu ihm. „Was ist denn nun eigentlich mit deinem Großvater ? Du sagtest doch eine Freundin würde nach ihm sehen ?“ Erkundigte sie sich nun bei ihm. Sicher machte er sich auch sorgen um ihn, sie hatte die ganze Reise über nicht gefragt, sie fand es nicht als angebracht. „Möchtest du vielleicht ein wenig mit mir über deine Schwester erzählen ?“ Fragte sie vorsichtig, sie wusste nicht ob er überhaupt darüber Reden wollte, nun fragte sie einfach. „Und, ob du bei der Zerstörung in Suna anwesend warst..?“ Nun fügte sie noch eine Frage hinzu. Sicherlich würden später noch mehr folgen. Nach einiger Zeit, bemerkte sie das auf der ganzen kleinen „Entdeckungsreise“ wirklich viel Zeit vergangen war, es wurde bereits Dunkel. „Sollen wir zurück ins Hotelzimmer, ich glaube wir müssten uns wirklich mal ausschlafen.“ Sagte sie und lächelte denn jüngeren an während sie aufstand. Anschließend machte sie sich auf den Weg, falls es bis dorthin keine komischen zwischen fälle oder Probleme gibt, sollten sie nach einiger Zeit endlich das Hotelzimmer erreicht haben. Überall war das Licht aus, anscheinend waren bereits alle zu Bett gegangen. Im Wohnzimmer, waren Matratzen aufgestellt worden. Der Keksverkäufer lag auf dem Sofa und schnarchte, ihre Eltern waren sicherlich im Schlafzimmer. Schnell hatte sie sich auf ihre Matratze gelegt, sie war wirklich Müde. „Gute Nacht.“ Murmelte sie leise und schloss schließlich die Augen. Würde Kenji am nächsten Tag da sein ? Irgendwie hoffte sie es..

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Shinryou » Mi 22. Jun 2011, 20:04

Nachdem die beiden Shinobi den Süßwarenladen verlassen hatten, fragte Chinatsu Shinryou, ob er vielleicht eine Idee hätte, wie sie dem Keksverkäufer sein Rezept entlocken könnte. Shinryou überlegte kurz, dann meinte er schmunzelnd: „Vielleicht solltest du Kenji dazu bringen, es ihm zu entlocken. Denn, falls unser Keksverkäufer sich irgendwann auch niederlassen möchte, woher sollte Kenji seine Kekse bekommen?“
Auch wenn er einen leichten scherzenden Unterton in der Stimme hatte, war sich Shinryou sicher, dass wenn einer das Rezept bekommen würde, dann Kenji. Immerhin schien der Keksverkäufer ja reichlich Respekt vor ihm zu haben.
Als Shinryou davon redete, dass er dieses Dorf wohl nie als Heimat bezeichnen könnte, erwiderte sie darauf: „Suna ist und bleibt meine Heimat, ich finde es sogar ein wenig Falsch es nicht wieder mit aufgebaut zu haben, andererseits sind dort auch Erinnerungen mit verankert die ich einfach aus meinem Kopf verscheuchen möchte.“
„Mir ergeht es genau so“, erwiderte Shinryou. Er hatte ebenfalls etwas ein schlechtes Gewissen bekommen, nun da er die Reste Sunas einfach hinter sich gelassen hatte. Vielleicht hätte er seinem Großvater beim Aufbau des neuen Dorfes helfen können, doch im Moment wollte Shinryou einfach nicht an den Ort, der so viele Erinnerungen beherbergte. In diesem Punkt hatten Chinatus und Shinryou wohl die gleiche Meinung, auch wenn sie noch Glück hatte, dass ihre Familie mitgekommen war. Shinryou war mehr oder weniger Hals über Kopf der Blutspur gefolgt.
Kurz darauf entdeckte Shinryou ein gemütliches Plätzchen, eine Holzbank die im Schatten eines Kirschbaumes stand, an denen sie sich noch ein Weile in Ruhe unterhalten könnten. Chinatus war damit einverstanden und so setzten sie sich . Sogleich fragte ihm Chinatsu, was eigentlich mit seinem Großvater passiert war. Shinryou erinnerte sich, dass er im Gasthaus bereits erwähnt hatte, dass er eine „Freundin“ nach ihm geschickte hatte. Zudem hatte er ihnen aber nicht gesagt, dass er bereits erfahren hatte, wie es um ihm stand.
„Ihm scheint es gut zu gehen. Um ehrlich zu sein, die ‚Freundin‘ von der ich nämlich besprochen habe… nun ja, sie ist ein Adlerweibchen, meine Vertragspartnerin. Als ich letzten Abend mich kurz vom Lager entfernt hatte, hab ich sie heraufbeschworen. Tut mir leid das ich dazu nichts erwähnt hatte.“, antwortete Shinryou, mit einem leicht verlegenen Lächeln auf dem Gesicht „Er ist einigen anderen Menschen in Kaze no Kuni geblieben und erbaut ein neues Dorf.“ Somit musste er sich eigentlich keine Sorgen mehr um ihm und machen, immerhin war ein fähiger Shinobi gewesen, der mit allen Wassern gewaschen war. Nun machte es Shinryou eher nervös, ob dieser seine Entscheidung, das Windreich fürs erste zu verlassen, so akzeptierte.
Kurz danach wagte Chinatsu vorsichtig zu fragen, ob er über seine Schwester reden wollte. Für einige wenige Sekunden starrte Shinryou in den Himmel. Es war lange her, dass jemand ihm fragte, ob er über seine Schwester sprechen wollte. Im Normalfall hätte er es wahrscheinlich ohne groß nachzudenken abgelehnt, da er sich schwer tat, sich an diesen unvergesslichen Tag zu erinnern. Aber nun… eigentlich wäre es schön mit jemanden darüber zu reden. Immerhin teilte Chinatus ein ähnliches Schicksal wie er, auch sie hat ja scheinbar ihre Schwester verloren, nur das er noch Hoffnung haben durfte, sie zu finden.
„Sie… meine Schwester Maya war ein wirklich fröhliches Mädchen gewesen, hatte ein Lächeln wie sonst niemand anders auf der Welt“, begann Shinryou und steckte seine Hände in die Seitentaschen, „Sie war einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben, ich hab auf sie aufgepasst, so oft ich Zeit hatte…“ Shinryou erzählte noch ein Kleinwenig über seine Schwester, erzählte von ihrer immer fröhlichen Ausstrahlung und auch etwas von jenem Tag, als sie in der Wüste von zwei unbekannten Nukenin angegriffen wurde. Während dieser Erzählung starrte er mit einer emotionslosen Miene zu Boden, doch seiner Stimme konnte man etwas entnehmen, dass ihm dies bedrückte „… einer von ihnen hat mich besiegt und sie mitgenommen. Seit her… “
Der Puppenspieler seufzte, aus trauer aber auch aus Erleichterung. Es war doch mal gut jemanden von Maya erzählen zu können, sonst behielt er es immer für sich. Besonders jemanden, der einen derartigen Verlust nachvollziehen konnte. Währenddessen zog er eine Schriftrolle aus seiner Tasche, fuhr mit dem Finger über eines der Siegel und öffnete es. Es erfolgte ein dumpfer Knall und schonst stand vor ihnen auf der Bank ein kleiner hölzerner Hund, mit einem Paar großer Kulleraugen.
„Das war mein ein Geschenk an Maya“, erklärte und lächelte ganz leicht, „Sie hatte Angst vor Puppen, darum baute ich diese Puppe namens Sheeta. Wenn du sie lang genug anschaust, redet sie ja vielleicht mir dir.“ Nachdem Vorfall hatte er Sheete leicht modifiziert, sodass sie durch ein Genjutsu mit dem Betrachter sprechen konnte. Sie wusste zwar nur so viel wie der Betrachter selbst wusste, aber es war doch sehr lustig, mit einer kleinem Hündchen zu sprechen. Obwohl dieser Gegenstand eigentlich eine schmerzhafte Erinnerung an seine Schwester war, stand sie gleichzeitig für Hoffnung, Hoffnung, dass seine Schwester noch am Leben war.
„Was war deine Schwester Itoe für eine Person?“, wagte nun auch Shinryou zu fragen. Vielleicht wollte nun auch CHinatsu etwas von ihr erzählen.

Später fragte Chinatsu, ob er bei der Zerstörung in Suna anwesend war, doch er verneinte. Der Puppenspieler erklärte, dass er zur Zeit des Dramas auf einer mehr Tägigen Mission unterwegs gewesen war. Zu spät hatte er erfahren, was sich in Suna zugetragen hatte. Einer der Sachen, weswegen er sich noch immer Vorwürfe machte, nicht das er es hätte ändern können… aber er wünschte sich, für sein Dorf gekämpft zu haben.
Schließlich fragte Shinryou noch: „Wie bist du und Kenji euch eigentlich begegnet? Nur wenn ich mal so fragen darf…“ Kenji war eindeutig kein Shinobi aus Sunagakure, vielleicht ein Reisender aus einem anderen Dorf, Shinryou wusste es nicht. Aber es interessierte ihm einfach etwas, wie überhaupt diese Gruppe zustande gekommen war. Und das Chinatsu und Kenji eine sehr enge Beziehung hatten… dass hatte er schon am Frühstückstisch bemerkt.
Nachdem sie eine Zeit lang sich unterhalten hatten und es um sie herum langsam dunkel wurde, schlug Chinatsu vor, dass sich zurück ins Hotelzimmer gehen sollten. Shinryou hatte nichts dagegen, er selbst war etwas müde geworden und wollte sich auch hinlegen. So marschierten sie gemächlich zum Hotel zurück, wo die anderen sich bereits Schlafen gelegt hatte. Kenji schien noch nicht hier zu sein. Gähnend nahm sich Shinryou die Matratze, die am näheren zum Fenster lag und erwiderte schläfrig das „Gute Nacht“ der blonden Kunoichi und schloss selbst die Augen. Was sie wohl am nächsten Tag erwarten würde?

Out: Hab doch noch einen Post vor meiner Abreise geschrieben XD
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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Di 28. Jun 2011, 21:39

Ihr fiel auf das sie sich wirklich gut mit Shinryou unterhalten konnte, es gab mehrere Gründe dafür. Sie verstanden sich einfach ganz gut, sie hatten im selben Dorf gelebt, beide jemanden den sie verloren haben und er hat wenigstens noch ein Ziel. Und zwar diese Verlorene Person, seine Schwester zu finden. Sicherlich schmerzt die Ungewissheit sehr. Chinatsu selbst wusste sie konnte Itoe nicht mehr zurück holen, zurück zu ihrer Familie und ihrer großen Schwester die sie so sehr vermisste. Vor wenigen Sekunden hatte sie Shinryou gefragt ob er nicht wüsste wie sie den Keksverkäufer nicht überreden könnte ihr das Rezept zu verraten. „Da hast du absolut Recht, jedoch hab ich ständig den leichten Drang alles alleine schaffen zu wollen.“ Sagte sie ehrlich und lächelte leicht den jüngeren an. Schließlich ging das Gespräch weiter, e stellte sich heraus das niemand der beiden dies jemals als ihre Heimat bezeichnen könnten Die junge Frau strich sich durch ihr blondes helles Haar und schaute in den Himmel. Nein, für sie wäre dies wirklich nicht das Richtige, hier war ihr zu wenig los. Seid den letzten Tagen musste sie einfach etwas unternehmen oder es musste etwas spannendes passieren. Wobei ihr die heißen Quellen jetzt richtig gut tun würden, aber im Dorf hatte sie keine entdeckt. Vielleicht waren irgendwo in den Bergen welche ? Heute war es sowieso zu spät, es war ein anstrengender Tag sie war bereits Müde und würde nur zu gerne Schlafen gehen. Schließlich erkundigte sie sich bei dem Jounin nach seinem Großvater, seine „Freundin“ hatte ihm also alles berichtet. Wann sie es ihm wohl gesagt hatte ? Als sie und ihre Mutter einkaufen waren ? Vielleicht am Abend zuvor ? Oder sogar schon früher ? Schließlich rückte er damit raus wer oder eher was seine Freundin genau war. Ein Adlerweibchen, Chinatsu liebte Tiere. Er hatte sie also am Abend zuvor beschworen, die Hisagi lächelte bloß verständnisvoll. Es war keineswegs schlimm dies nicht erwähnt zu haben, immerhin kannten sie sich noch nicht solange und selbst Chinatsu würde so Handeln. Vielleicht sogar ein bisschen extrem.Sein Großvater baute also mit anderen Überlebenden ein neues Dorf auf, das hörte sich gut an. Schon hätte Chinatsu gerne geholfen, jedoch war es anders gekommen. Während sich die junge 19-jährige zurücklehnte, schloss sie für eine weile ihre Augen und fragte ihn ob er nicht über seine Schwester Reden wollen würde. Er schien Anfangs ein wenig zu zögern, Chinatsu dachte schon er würde Ablehnen jedoch schien er sich dann doch entschlossen zu haben ihr ein wenig von seiner Schwester zu erzählen. Er schien sie wirklich zu vermissen, man merkte bereits wie er von ihr sprach das sie ihm wirklich sehr wichtig war, die Hisagi hörte ihm aufmerksam zu. Sie wusste ungefähr wie er sich fühlte, was er durchmacht und wie sehr er sie wirklich zu vermissen scheint wurde ihr erst jetzt klar. Diese Grausame Welt, nahm sich eine wichtige Person nach dem anderen, schon wieder empfand sie so etwas wie Wut. Wut gegenüber denen die es wagten einem Familie und Freunde aus den armen zu entreißen. Schließlich zeigte er ihr das Geschenk. Es war ein hölzerner kleiner Hund. „Der ist ja niedlich.“ Murmelte sie und betrachtete ihn, anschließend sagte Shinryou sie könne sogar mit ihm sprechen wenn sie ihn lange genug anschaut. Das tat sie und sogleich führte sie ein lustiges Gespräch mit der Puppe die stark einem Hund ähnelte. Schließlich fragte er sie auch nach ihrer Schwester, sie öffnete den Mund und war bereit etwas zu erzählen. Doch es viel ihr sichtlich Schwer. Schließlich atmete sie tief ein und schaute zu dem Suna Shinobi. Es war nur Fair wenn sie nun auch etwas erzählte. „Sie war.. wie kleine Schwestern nun mal sein sollten, nervig und voller Energie. Doch liebte ich sie wirklich sehr, sie war aufgeweckt, frech und freundlich, auch sie liebte diese Kekse die Kenji ständig isst. Nun, verloren habe ich sie auf einer Mission, sie wurde vor meinen Augen... gefoltert und starb schließlich. Jemand wie sie hatte es nicht verdient, sie hatte noch so viel vor sich..“ Murmelte sie, erzählte dann noch einiges von ihr. „Das einzige was ich hatte war ein Foto, jedoch ist das irgendwo in den Trümmern Sunagakures vergraben...“ Nichtmal dies war ihr von Itoe geblieben. Sie vermisste sie sehr, ihre unschuldige und doch nervtötende Art. Sie musste bei dem Gedanken leicht schmunzeln, am liebsten würde sie nun weinen und die Trauer einfach hinaus lassen, doch hielt sie sich zurück. Nicht jetzt, nicht hier und überhaupt nie wieder. Über die Gefühle zu Reden war schon schwer. Er hatte also nicht miterlebt wie Suna fiel. Auch sie war nicht in dem Dorf, sie war in Kenjis Unterschlupf, und wusste daher nicht wie es dort zuging. Sie bereute es zwar nicht mitgekämpft zu haben, doch war sie froh das ihre Familie überlebte. Ihre Freunde, waren meist talentierte Shinobi, sie glaubte an sie und Sayuki, ihre Kindheitsfreundin war nicht dumm. Sicherlich würde sie sie bald wiedersehen, sie hoffte es sehr. Schließlich fragte er wie sie Kenji kennengelernt hatte. Sicher würde sie den Moment niemals vergessen. „Er hatte sich Zutritt in mein Haus verschafft und sich dort erst mal niedergelassen, natürlich war ich davon nicht so Begeistert, anfangs wollte ich ihn Foltern..“ Sie lachte etwas, wie Shinryou wohl darauf reagieren würde. „..ich habe ihn Angeschrien und doch bei mir Übernachten lassen. Wirklich ein wenig komisch, aber er schaffte es nun der wichtigste Mensch in meinem Leben zu sein, abgesehen von meiner Familie..“ Erklärte sie, es war wirklich ein schöner Gedanke sich an die Tage mit ihm gemeinsam zurück zu Erinnern. Besonders der Monat ohne ihn, der Gedanke ihn verloren zu haben, hatte sie fertig gemacht. Erneut entglitt ihr ein seufzen, alleine daran denken wollte sie nicht. „Hachja..“ Sie lächelte nun leicht. Erst jetzt bemerkte sie, wie sehr sie ihn doch in diesem Moment vermisste. Sie die wohl eine der Sadistischsten Frauen auf der Welt gewesen war und noch immer zum Teil ist. Dies sah man ihr wirklich nicht an. Nun aber entschieden sie sich Nachhause zu gehen und endlich einmal ihren verdienten Schlaf zu finden.
[align=center]
Nächster Morgen
„Dideldidelduu~“
[/align]

Noch immer schlief die junge Hisagi ruhig, diesmal ohne Träume die sie brutal aufweckten. Sie hatte sich von der Seele geredet war ihr wirklich gut getan hatte. Sie musste Shinryou unbedingt dafür danken. Schließlich spürte sie wie etwas warmes ihre Schulter berührte, sofort schoss ihr Kenji durch den Kopf und öffnete blitzartig die Augen. Falsch gedacht. Beinahe hätte sie ihre Mutter mit auf die Matratze gezogen. Diese schaute erst perplex als Chinatsu ihren Arm packte aber lächelte dann. „Nein, er ist noch nicht da.“ Chinatsus Wangen erröteten sich, war sie wirklich so offensichtlich ? Sie schaute zu der anderen Matratze, Shinryou schien noch zu Schlafen, es schienen sogar alle noch zu Schlafen bloß sie wurde geweckt. Die junge Hisagi verzog ein wenig genervt das Gesicht. „Hilf mir Frühstück machen, okay ?“ Fragte ihre Mutter sie. Chinatsu musste wohl oder übel aufstehen, zum Schlafen hatte sie ein ziemlich großes einfaches T-Shirt an, das ihr bis zum Knie ging, gekauft hatte es ihre Mutter jedoch war die Größe die Falsche die ihr mitgegeben wurde. So benutzte Chinatsu es nun zum Schlafen, es hatte wirklich einen Vorteil kleiner zu sein. Die Kunoichi sah ziemlich verpennt aus, nachdem Frühstück würde sie sich definitiv frisch machen. Es gab Speck mit Spiegelei und Brötchen, die sie und ihre Mutter mit verschiedenem Belag belegt hatten, bald würden die anderen sicher aufwachen, aber erst würde sie sich über das Essen hermachen. Sie grinste und setzte sich bereits an den Tisch, der ein oder andere musste wohl ihm Wohnzimmer essen, Chinatsu entschied sich dazu. Dann musste sie ihren Vater nicht sehen der sowieso Druck ausüben würde. Bald wurden endlich alle Wach, bedienten sich und wer kam wohl ins Wohnzimmer und setzte sich gegenüber der jungen Hisagi ? Natürlich ihr Vater. „Schon entschieden ?“ Fragte er sichtlich ungeduldig, er nutzte die Zeit ohne Kenji in vollen Zügen aus. Obwohl er ihm das Leben verdankte, wieso musste ihr Vater auch immer so besitzergreifend sein. „Hm.. Nein.“ Sagte sie knapp und aß weiter. „Ich würde deine Entscheidung Respektieren..“ Würde er nicht. „Ich mag Kenji doch sehr gern.“ Tut er nicht. „Ich will einfach nur das du Glücklich bist.“ Er hatte eine andere Vorstellung von ihrem Glück. Weiter redete er auf sie ein, bis Chinatsu schließlich den Teller auf den Tisch knallte, aber so das er nicht kaputt ging. Sah ihren Vater mit einem fast schon über angepissten Gesichtsausdruck an und verließ das Zimmer um zu den anderen zu gehen. Vor Shinryou blieb sie dann stehen. „Ich hab Lust zu Trainieren, ich halte es nicht aus hier zu warten. Kommst du mit ? Vielleicht können wir voneinander Lernen!“ Sagte sie schließlich begeistert und hoffte Shinryou würde erneut mit ihr mitkommen. Natürlich würde sie erstmal ins Badezimmer verschwinden sich etwas ordentliches anziehen und etwas frisch machen. So durchgewuschelt wie ihre Haare gerade waren konnte sie schlecht gehen.

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Shinryou » Do 30. Jun 2011, 23:40

Shinryou fühlte sich viel entspannter, nachdem er Chinatsu von etwas von seiner Schwester erzählen konnte, viel zu lange hatte er all dass alles für sich behalten. In seiner Famile sprach man kaum über maya, denn sogar sein Großvater fiel es schwer, über dieses tragische Thema zu sprechen. Deswegen war es schon sehr lange her das er sich jemand anderem dieses Thema anvertraut hatte. Für das war er Chinatus sehr dankbar. Schließlich zeigte Shinryou ihr noch die Puppe, die er Maya zu ihrem Geburtstag geschenkt hatte und erklärte,dass wenn man sie länger anblickte, sogar mit ihr reden konnte. Das probierte sich auch und bald darauf redete sie wirklich etwas mit Sheeta. Es schien kein ernstes Gespräch zu sein und Shinryou hätte es interessiert, was wohl die Puppe zu ihr sagte. Niemand außer Chinatsu würde nämlich wahrnehmen, das die Hundepuppe etwas zu ihr sagte.
Nach einem Weilchen wagte schließlich der Puppenspieler ebenfalls Chinatsu nach Itoe zu fragen. Shinryou merkte, dass auch sie es nicht leicht fand über ihre Schwester zu reden, doch auch sie überwand sich schließlich und erzählte von ihrer Schwester. Auch sie hat ihre Schwester sehr geliebt, sie erzählte von ihrer nervigen aber auch fröhliche Art, ihrer Vorliebe für Kekse und auch wie sie starb. Gefoltert und getötet… Shinryou nickte betroffen. Maya hatte nicht das selbe Schicksal erlitten aber er konnte sich gut vorstellen wie sie sich gefühlt haben musste. Verzweifelt und hilflos, unfähig die geliebte Person zu retten. Aber Shinryou konnte wenigstens hoffen, dass seine Schwester noch am Leben war, die blonde Kunoichi nicht. Leicht erinnerte er sich an den Tod seines Vaters, wie sehr er sich damals gewünscht hatte, dass dieser wiederkommen würde. Doch damals war er fünf Jahre gewesen, er konnte sich nur noch ein Fragmente erinnern.

Am Ende wollte Shinryou noch wissen, wann sie Kenji begegnet war. In diesem Punkt war er doch recht neugierig, immerhin war er erst seit einigen Tagen bei der Gruppe dabei. Darauf erzählte ihm Chinatsu lachend, dass Kenji sich mal unerlaubt Zutritt zu ihrem Haus verschafft hatte und sie ihm am Anfang sogar folter wollte. Innerlich verdutzte ihm diese Antwort, ehrlich gesagt hatte er nicht unbedingt so etwas erwartet. „Eine Seltsame Art jemanden kennen zu lernen“, meinte Shinryou kurze Zeit später und blickte lächelnd Chinatsu an. Sie fügte noch hinzu, dass sie ihm letzendes doch bei sich übernachten hat lassen und er irgendwie zu einer der wichtigsten Personen in ihrem Leben geworden war. Man merkte, dass sie sehr an dem schwarzhaarigen Shinobi hing.
Schließlich wurde es Zeit wieder zurück zu den anderen zu kehren. Shinryou war schon etwas müde und war doch recht froh, sich hinlegen zu können.

[align=center]Nächster Morgen
"Kaching!"[/align]


Das Sonnenlicht schien bereits durchs Fenster, als endlich auch Shinryou aufwachte. Er gähnte leise und blinzelte etwas. Das erste was er erblickte war die kleine Hundepuppe, die direkt vor seinen Gesicht saß und ihm scheinbar anschaute. „Hab ich dich nicht wieder versiegelt“, murmelte Shinryou leicht verwirrt. Er hatte sich eingebildet, dass er Sheeta, nachdem er sie Chinatsu gezeigt hatte, wieder in die Schriftrolle versiegelt hatte, doch er hatte sich wohl geirrt. Wahrscheinlich war sie ihm den ganzen Weg zum Hotel nachgetrottet, immerhin hatte er sie so modifiziert, dass sie selbst gehen konnte.
„Gut geschlafen?“ , begrüßte die Puppe ihm plötzlich, nachdem er sie einige Sekunden lang verstohlen anblickte. Shinryou strich die Decke von seinem Körper und setzte sich auf.
„Prächtig, danke“, antwortete er, während er zu den anderen Matratzen blickte. Sie waren leer, der Puppenspieler war scheinbar der letzte der aufwachte. Er starrte etwa ein Minuten lang durch das offene Fenster, bis er endlich merkte, dass beim Sofa gerade Chinatsu und ihr Vater beim Frühstücken waren. Scheinbar hackte ihr Vater wieder nach, ob sie nun bei ihnen bleiben wollte oder bei Kenji. Und Chinatsu schien sichtlich keine Lust zu haben, auf diese Frage zu antworten. Es musste schon eine schwierige Entscheidung sein, Familie oder Kenji… Noch bevor die Beiden ihre „Unterhaltung“ beendet hatte, trottete Shinryou in Richtung Esszimmer, hinten nach die von selbstgehende Sheeta. Die Hundepuppe würde er wahrscheinlich nach dem Frühstück wieder in die Schriftrolle versiegeln, momentan wollte Shinryou einfach nur etwas essen. Am Tisch saßen bereits Chinatsus Mutter und der Keksverkäufer, von Kenji selbst war noch nichts zu sehen. Mit einem leisen „Guten Morgen“ gesellte er sich zu ihnen und begann sein Frühstück zu genießen. Kurz darauf kam aber schon Chinatsu ins Zimmer. Sie hatte noch einen leicht verärgerten Ausdruck im Gesicht, doch dies änderte sich rasch, als sie Shinryou fragte, ob er Lust habe etwas zu trainieren. Natürlich hatte Shinryou nichts dagegen, er könnte wirklich etwas Training gebrauchen und solange Kenji nicht wieder da war, würden sie ohne hin nicht weiterreisen. Bevor Chinatsu aber ins Badezimmer verschwinden konnte, fragte Shinryou noch: „Verfügst du eigentlich über eine oder mehrere Chakraelmenten? Ich beherrsche nämlich Raiton und Doton, falls du eine davon besitzt können wir uns ja gegenseitig Techniken lehren“
Nach dem dieses Sache geklärte wäre, würde er noch schnell sein Frühstück beenden und dann draußen sich mit Chinatsu treffen um etwas zu trainieren. Und Sheeta… die würde er noch versiegeln. Später.
[align=center]Bild
[font=Century Gothic]Reden | Denken | Adler/Puppe[/font] | Jutsu

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Mo 4. Jul 2011, 15:43

Bereits am Morgen wurde ihr die Gute Laune genommen, und das von ihrem Vater. Das Frühstück war bereits fertig gewesen und Chinatsu hatte sich ins Wohnzimmer zu dem noch schlafenden Jounin gesellt, leider aber folgte ihr genau derjenige dem sie aus dem Weg gehen wollte. Ihr Vater. Wiedermal hatte er nichts besseres Zutun als sie unter Druck zu setzen und ihr eine Antwort herauszuquetschen. Die blonde wusste, er würde sich nur wirklich mit einer Antwort zufrieden geben. Schnell hatte sie ihm klar gemacht das sie kein Interesse daran hat ihm nun eine Antwort zu geben. Shinryou wurde anscheinend wach, und tappte aus dem Wohnzimmer. Sie würde sich nachher bei ihm Entschuldigen falls sie und ihr Vater ihn geweckt hätten. Leider jedoch war die Unterhaltung noch nicht zu ende, denn er stichelte weiter. Und erzählte ihr das er nur will das sie Glücklich ist. Schließlich knallte sie den Teller auf den Tisch. „Ich will nichts mehr davon hören ! Du tust so als hätte ich mich schon entschieden und willst mich nun umstimmen ! Zu deiner Information, ich bin noch am nachdenken, du wirst schon noch früh genug erfahren ob ich nun bleibe oder gehe !“ Das waren ihre Worte, die nicht gerade leise gehalten waren, bevor sie den Raum verließ und anschließend zu Shinryou lief, der einzige der wahrscheinlich noch ihre Laune retten konnte. Sie schlug vor mit ihm zu Trainieren, er nahm das Angebot auch an was die junge Hisagi wirklich freute. Dann entschuldigte sie sich bei ihm, falls sie mit der streiterei ihres Vaters ihn vielleicht geweckt hatte. Schließlich stellte er auch eine überaus wichtige Frage, die sehr bedeuten wofür das Training der beiden sein würde. Er beherrschte Raiton und Doton, wahrlich ein Zufall. „Ich beherrsche die selben Chakraelemente wie du, wenn das nicht ein Zeichen Gottes ist das wir zusammen Trainieren !“ Sie lachte etwas, das ihre schlechte Stimmung so schnell verfliegen konnte ? Na ja, ehrlich gesagt war sie das überhaupt nicht, aber wieso ihre schlechte Laune an Shinryou auslassen wenn dieser doch gar nichts dafür kann ? Schließlich konnte sie beim Training kräftig die Sau raus lassen. Wenn man es so ausdrücken möchte. Schließlich verschwand sie im Bad, wechselte ihre Kleidung und machte sich ein wenig zurecht, lange dauerte es nicht, so wichtig war ihr ihr Äußeres im Moment nun auch nicht. Außerdem würde sie sich sowieso wieder schmuddelig machen. „Ich bin fertig, könnte ich dir noch eine Frage stellen ?“ Fragte sie den Sunaninja als sie aus dem Badezimmer kam. Sobald er antworten würde, wäre ihre Frage dran, falls er es erlaubte was Chinatsu schon glaubte. Immerhin war er ein netter junger Mann. „Deine Freundin, hatte ja nach deinem Großvater gesehen, und er baut ja ein Dorf mit anderen Überlebenden auf, könntest du vielleicht herausfinden ob sich eine Sayuki Oshiba und jemand Namens Kohaku Inuzuka unter den Überlebenden befindet ? Es sind Freunde von mir..“ Akio, hatte damals das Dorf verlassen und auch von ihrem früheren Sensei hatte sie schon lange nichts mehr gehört. Deshalb ließ sie diese beiden außer Acht. Sie hoffte es war nicht zu viel verlangt, aber es waren immerhin ihre besten Freunde, ansonsten würde sie einfach selbst einen weg finden nach ihnen zusehen. „Nun dann lass uns mal aus der Bruchbude hier raus.“ Indem Moment kam ihr Vater in den Raum, entschuldigend sah er zu seiner Tochter. So war er nun mal.. „Ich müsste gleich mit dir und deiner Mutter Reden, bleibt also bitte nicht zulange Weg..“ Erklärte er, Chinatsu nickte, packte Shinryou wieder am Ärmel und zog leicht an diesem. Es war nicht so stürmisch wie letztes mal, den diesmal ließ sie wieder los und verließ das Hotel. „Ich habe bereits Interesse an eines deiner Jutsus..“ Verkündete sie und schaute zu dem jungen Mann. „Das Raiton Jutsu. Was du im Kampf gegen Kenji eingesetzt hast..“ Für das Training werden sie wahrscheinlich ein wenig außerhalb vom Dorf sein, wo viel Platz ist den man dann schließlich Nutzen kann.

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Shinryou » Di 5. Jul 2011, 16:42

Shinryou kaute langsam an seinem Brot und starrte währenddessen leicht müde an die gegenüberliegende Zimmerwand. Seine Aufmerksamkeit war –ohne größeren Grund- auf eine kleine schwarze Spinne gerichtet, die gemächlich die Mauer nach oben krabbelte. Dabei kreisten seine Gedanken etwas über die Ereignisse der letzten Tage herum. An das Gespräch mit Chinatsu, der Trainingskampf mit Kenji , die gemeinsame Reise… und weiter zurück wollte er im Moment nicht denken. Es gab keinen speziellen Grund, weswegen er all das an seinem geistigen Augen vorbei ziehen ließ. Hätte ihm jemand vor einem Monat gesagt, er würde bald Suna verlassen und mit einer Gruppe durch die Lande reisen, er hätte es ihnen wahrscheinlich nicht geglaubt. Schon seltsam.
Der Puppenspieler nahm einen weiteren Bissen von seinem Brot, als er durch ein Scheppern aus seiner passiven Phase gerissen wurde. Er wandte seinen Blick in Richtung Tür, durch welche kurz darauf Chinatsu mit einem leicht gereizten Gesichtsausdruck ins Zimmer trat. Sie ging direkt auf den Frühstückenden Jounin zu und fragte ihm, ob er vielleicht etwas Trainieren wollte. Shinryou schluckte schnell seinen Happen hinunter und willigte ein. Es wäre sicher um einiges produktiver, wenn zusammen mit Chinatsu trainierte, als den ganzen Tag hier zu sitzen und auf Kenji zu warten.
Anschließend entschuldigte sich die blonde Kunoichi dafür, fall ihr Vater und sie ihm geweckt hätte, doch Shinryou wies lächelnd ab und erklärte, dass er später erst bemerkt habe, dass sie überhaupt im Raum waren. Bevor nun Chinatsu ins Badezimmer verschwinden konnte, wollte Shinryou noch wissen, über welche Chakraelemete sie verfügte und erwähnte dabei, dass er selbst über Raiton und Doton verfügte. Die Überraschung war groß, als dabei heraus kam, dass sie zufällig genau die selben Elemente besaßen. Lächelnd kratzte sich der Puppenspieler am Hinterkopf. Also wenn das nicht einmal ideale Trainingsbedingungen waren…

Während Chinatsu schließlich ins Bad ging, vertilgte Shinryou in einem etwas zügigeren Tempo seine Frühstücksbrötchen um anschließend seine grüne „ersatz“ Jacke mit seinen Schriftrollen anzuziehen. Kaum war er mit dem Essen und Anziehen fertig, kam auch schon Chinatsu aus dem Badezimmer. Eigentlich wollte Shinryou gleich darauf das Hotelzimmer verlassen, doch da meinte Chinatsu, dass sie noch eine Frage hätte. Sie wollte wissen ob er vielleicht das Adlerweichen fragen konnte, ob zwei ihrer Freunde - Sayuki Oshiba und Kohaku Inuzuka- sich unter den Überlebenden befanden.
„Ich glaub nicht das sie sonderlich erfreut wäre, wenn ich sie noch einmal nach Kaze no Kuni schicke“ , antwortete Shinryou einige Sekunden später, „aber ich könnte einen anderen meiner Adler Partner fragen, ob sie nach ihnen schauen könnten.“
Shinryou würde ihr diesen Gefallen natürlich nicht abschlagen, es war klar, dass sie wissen wollte, wie es ihren Freunden ging. Für einen Augenblick dachte er über seine alten Teamkollegen nach... wie es ihnen wohl ging... Aber Yukuai wollte er diese Reise nicht noch einmal antun, stattdessen könnte er Ochama bitten, dort hin zu fliegen. Dieser würde ihnen diese Bitte wohl kaum ausschlagen, so wie er den Adler kannte. Er würde ihm dann wohl nach oder während dem Training beschwören.
Gerade als sie endlich das Hotel verlassen wollten, tauchte wieder ihr Vater auf, der meinte, dass sie später etwas zu besprächen hätte. Seine Tochter nickte einfach und packte wieder Shinryou am Ärmel, wenn auch nicht so stürmisch wie am letzten Tag. Sie ließ ihm auch so gleich wieder los und meinte, während sie das Zimmer verließen, dass sie bereits Interesse an einer seiner Raiton Jutsus hätte, die er gegen Kenji eingesetzt hatte. Es dauerte ein bisschen, bis dem Puppenspieler wieder einfiel, welche Techniken er gegen Kenji verwendet hatte, so viel er sich erinnerte waren es die Raiton Techniken Hino und Gian. Er nahm einfach mal an, dass sie das letztere meinte, weil diese das mächtigere der beiden Jutsu war. Sie würde ihm sowieso korrigieren, falls sie das andere lernen wollte.
Nach einiger Zeit fanden sie schließlich eine zweckmäßige Wiesenfläche, die sich weiter entfernt genug von den ganzen Häusern befanden. Außerdem wuchs hier nicht sonderlich viel Dornengestrüpp wie an anderen Teilen dieses langen Weges. Shinryou lehnte sich gegen einen der Felsen, die auf der Grünfläche verteilt waren. Die Fläche hätte zwar noch etwas ebener sein können aber das sollte sie nicht vom Training abhalten. Im Moment aber überlegte sich Shinryou, wie er Chinatsu am besten diese Technik beibringen konnte. Wenn er ehrlich war, eigentlich hatte er immer nur Ninjutsu beigebracht bekommen und nie wirklich jemanden Jutsus beigebracht. Bei seinem Jutsus handelte es sich zu meist um Genjutsu, Medic und Puppenspiel-Techniken. Aber irgendwie würde er es schon hin biegen können.
„Wir können gerne anfangen, wenn es dir recht ist“, sagte Shinryou und trat einige Schritte von dem Felsen zurück, „Ich könnte dir erst einmal Raiton Gian zeigen, dass wäre das letzte Jutsu, dass ich gegen Kenji verwendet habe. Später kann ich dir auch noch andere Jutsus zeigen wenn du möchtest…“
Damit wandte er sich Richtung Felsen, formte paar Fingerzeichen und murmelte: *Raiton: Gian*
Darauf tauchten vor seinem Mund einige kleine Blitze, die in einer Bruchteil einer Sekunde sich zu einem großen Blitz formten, auf den Felsen zu schoss und diesen in kleine Einzelteile zersprengen ließ. Schweigend starrte Shinryou auf die zerschmetterten Überreste, während er seine Hände wieder sinken ließ. Das war das mächtigste Raiton Jutsu das er beherrschte, einen Gegner würde durch dieser Blitz schwere Verbrennungen erleiden.
Schließlich wandte er sich wieder an die blonde Kunoichi und erklärte: „Das wichtigste an der Technik ist das man das Raitonchakra vor seinem Mund konzentriert und dann gezielt nach vorne schleudert.“
Er würde ihr nun nochmals die Fingerzeichen der Technik zeigen und anschließend noch etwas zu der Anwendung erklären, doch am besten würde sie die Technik natürlich lernen, wenn sie es einfach mal probierte. Shinryou war sich sicher, dass sie die Technik bestimmt meistern würde.


OT: Ich hoffe der Post passt so, war mir nicht ganz sicher^^;

[hr]

[jutsu]Raiton: Gian[/jutsu]
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Irie Fuuma

Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Irie Fuuma » Mi 6. Jul 2011, 02:41

CF: Ta no Kuni

Irie Fuuma musste eilig sein land und seinen Clan verlassen und das schon das 2. Mal hinter einander. Dieses Mal war wieder die Daimyou Schuld gewesen, welche die Elitewachen von Otogakure ausgeschickt hatte ihn zu finden und zu töten. Irie wusste nicht wer ihn verraten hatte, aber ihm war klar gewesen, dass es jemand aus seinem Clan gewesen war. Niemand sonst hatte ihn im Fumma Viertel gesehen und niemand sonst kannte ihn in der Landeshauptstadt. Aus diesen Grund war der Rothaarige auch so emotinal am Ende gewesen,als er aus dem geheimen Versteck geflohen war. Diese emotianle Wunde hatte auch seine Barriere gegenüber dem juuin stak gelockert, weswegen dieses auch drohte auszubrechen. Irie spüte dies in seinem Körper und Akio, Iries Ninjamaus spürte dies auch.
Doch stellte sich nun die Frage... wohin führte nun der Weg des Fuumas? Nun, Irie wusste nicht wohin ihn sein Weg führen sollte. Sein Kopf war leer und seine Gedanken waren trüb und dunkel. Doch trug der Wind den Fuuma in eine bestimmte Richtung. Die erste Nacht lagerte Irie mit Akio in Taki no Kuni wo beide kein Wort redeten. Akio gefiel der Zustand von Irie nicht, da die Maus wusste wie sehr das Juuin in der Lage war Irie zu beeinflussen. Zu frisch waren die Bilder des letzten Males wo Irie gegen Niwatori gekämpft hatte und total ausgerastet war. Der Fuuma selbst merkte nicht wie sehr sein Gefährte sich um ihn sorgte.
Dies änderte sich aber, als sie die Grenze zum Erdreich überquerten. Als sie auf den grünen Weg angekommen waren stellte Akio den Fuuma zur Rede. Die Maus sprang von ihrer Tasche auf seine Schulter und setzte sich dort nieder. "Irie... ist alles klar?" , fragte die Maus besorgt. Irie war etwas verwundert über diese Frage aber lächelte schwach. "Natürlich... was sollte sein, Akio?" , fragte er gleichermaßen. Die Maus schaute ihn leicht verärgert an und neigte ihren Kopf zur Seite. "Die Sache in Ta no Kuni... mit dem Clan und den Anderen... Ich merke doch wie dich das fertig macht." , erklärte er. "Ich verstehe..." , antwortete Irie und blieb stehen, "Nunja... was soll ich dir sagen? Ich weiß nicht was ich fühlen soll... Wir waern so kurz vor dem Ziel und dann... muss alles schief laufen. Akio, was habe ich flasch gemacht?" Akio sprich über seine Schurrhaare und blieb kurz stumm, ehe er antwortete. "Du hast nichts falsch gemacht, Irie. Du bist ein Dummkopf. Denk doch nicht immer soviel! Du kannst nichts dafür das jemand den Clan verraten hat... und was diese Typen angeht die uns helfen wollten. Entweder hatten sie ihre Gründe oder sie wollten nur ein kostenloses Essen abgreifen... Es gibt genug andere die uns noch helfen können. Irie... bitte... Lach und sei wieder ein wenig froh... ich mache mir sorgen um dich." , sagte die Maus ungewohnt traurig. Irie selbst war ein wenig verwundert, weswegen sein Mund auch ein wenig aufging. Hatte er sich doch so gehen lassen? Doch als er darüber nachdachte... akio hatte recht!
Mit dieser Gewissheit und einen zwar leichten, aber aufrichtigen Lächeln, streichelte Irie Akio mit einem Finger über den Kopf. "Danke..." , sagte er und schaute auf, "Danke dass du dich um mich sorgst, Akio. Ich habe vergessen... wofür ich dies alles tue. Ich will nicht, dass du dich sorgen musst und ich will nicht, dass wir es nicht schaffen und scheitern." Akio grinste leicht und stand auf. "Trottel! THEHEHEHE... Dann sollten wir jemanden finden, der dich mit dem verfluchten Fluchmal weiterhelfen kann... und neue Verbündete!" , befahl die Ninjamaus. Irie lachte auch kurz und salutierte stumm, ehe er weiterging.
Nach einigen Stunden nahmen dei beiden einen kleinen Feldweg vom grünen Weg, da Irie nicht die ganze Zeit auf der Hauptstraße reisen wollte. Aus diesen grund nahmen sie einen Umweg druch die Landschaft. Sie traffen auf dem Weg keine Menschenseele, jedoch zeigten hin und wieder Schilder an, dass sie sich einen Dorf nährten. Irie steuerte dieses Dorf an, da er sich dort neue Vorräte besorgen wollte. Sie gingen nun also den schmalen Weg weiter, bis plötzlich etwas passierte. Ein Blitz erhellte neben den Weg eine Wiese und erweckte die Aufmerksamkeit des Fuuma. Er blieb stehen und schaute sich um. Akio luckte aus der Jackentasche vervor und schaute sich ebenfalls um. "Was ist los?! werden wir angegriffen?! Käse?!" , fragte er verwirrt und Irie ging in einem bsuch in Deckung. "Nein... Ein Blitz... ein Raitonjutsu... dort! bei den beiden Personen da... " , flüsterte er und beobachtete zusammen mit seiner Maus die beiden. Der Junge, der das Jutsu gewirkt hatte redete mit einem ebenfalls jungenund sehr schönen Mädchen. Akio hatte die Lage sofort erkannt und sein Blick hatte Chinatsu fikziert. Er schaue kurz zu ihr und sein Blick wanderte dann von ihr zu Irie. Es war klar, dass die Maus einen Gedanken hatte. Aus diesen Grund sprang sie auch grinsend aus ihrer Brusttasche und sprang weier auf Chinatsu zu. Irie merkte dies zuspät und musste seine Deckung verlassen. Er stand auf und ging unbeholfen auf die beiden zu. Er lächelte dummlich und sein bauch fing schon an zu schmerzen. Verflucht seihst du, Akio! Warum musst du immer sowas machen?! Ich verstehe es nicht! dachte er sich als er sah, dass die Ninjamaus sich Chinatsu näherte.
Als Akio das Mädchen erreicht hatte nahm er Anlauf und landete weich auf ihrer Schulter. Er schaute sie freudig an und zwinkerte sie einige Male an. "Hey du!" , pfibste Akio neugierig, "Ich und mein Partner hier haben eine lange Reise hinter uns... und hier soll ein dorf in der Nähe sein... Wärst du so lieb und würdest uns helfen? Ich wäre dir wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiirklich dankbar und mein Parter sicher auch! Ich bin Akio und mein Freund hier ist Irie Fuuma! Wir freuen uns dich und deinen Freund hier kennezulernen." Nun hatte auch Irie sie erreicht und blieb unbeholfen stehen. mit einer Hand hielt er sich den bauch und mit der anderen kratzte er sich nervös am Nacken. "Hehehehe.... Hi... Mein Begleiter hat ja schon alles gesagt. Wir wären sehr dankbar für die Hilfe." , sagte er mit geschlossenden Augen und verfluchte innerlich seine Maus, dafür das sie jedesmal so etwas tat.

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Re: [Tsuchi no Kuni] ~ Der Grüne Weg

Beitragvon Samara » Mi 6. Jul 2011, 16:04

Chinatsu freute sich bereits sehr darauf mit Shinryou trainieren zu können, besonders weil er ein Talentierter Shinobi war und sicherlich einige Techniken beherrschte die auch Chinatsu selbst lernen könnte. Und einfach, damit sie nicht ständig daran dachte was Kenji tat, und ob es ihm gut ging. Diese Gedanken könnten einen echt Umbringen, ständig dieses unnötige Gefühl von Sorge, die sie selbst überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Noch ahnte sie nicht, das das Training anscheinend bald unterbrochen wurde, doch erst mal musste sie mit dem Jounin überhaupt eine geeigneten Platz finden. Zuvor aber hatte sich Chinatsu bei ihm erkundigt ob er nicht wieder eine seiner Vertragspartner nach Suna schicken könnte, um nachzusehen ob ihre Freunde noch lebten. Nun, er antwortete darauf, das er jemanden schicken könnt, jedoch lieber nicht die Adlerfreundin die er zuvor geschickt hatte. Chinatsu nickte dankend und lächelte ihren gegenüber an, der ihr wirklich so einen gefallen tat. Sie müsste sich definitiv dafür bei ihm revanchieren. Schließlich machten die beiden sich auch schon auf den Weg und hatten bald auch außerhalb des Dorfes einen geeigneten Platz gefunden, einige Felsen waren auf der Grünfläche verteilt, sicherlich würde das Training hier einiges bringen. Chinatsu fing an zu Grinsen, bereits Interesse hatte sie an dem Jutsu „Gian“ gezeigt was er gegen Kenji eingesetzt hatte. Nun fragte er ob sie anfangen könnten. „Klar.“ Sagte sie mit einem breiten grinsen im Gesicht. Nun beobachtete sie wie Shinryou Abstand von dem Felsen, an dem er noch vorhin gelehnt hatte, nahm. Gespannt schaute sie ihm mit ihren blaugrauen Augen zu. „Gian ist genau das was ich lernen möchte, ich weiß nicht ob du es bereits beherrschst, aber ich könnte dir vielleicht Doryūdan beibringen ?“ Es war lediglich ein Vorschlag, da auch dieses Jutsu eines ihrer mächtigsten ist. Während sie auf ihre Antwort wartete bekam sie eine vorzügliche Idee, sie könnten beides doch zur selben Zeit erlernen. „Du zeigst mir ungefähr wie ich das Gian einsetzte, und ich dir dann das Doton Jutsu, anschließend können wir ja, daran Arbeiten, denn ich denke nicht das es sofort funktionieren wird, und wenn wir Hilfe oder Tipps brauchen, fragen wir halt den anderen.“ Sie fand dies besser als, wenn der eine ständig den anderen beaufsichtigt, sie konnten doch manchmal nacheinander schauen, und sich gegenseitig weiter helfen, anstatt das der andere kaum etwas tut. Falls er sich für das Dotonjutsu entschieden hätte, würden sie sich die jeweiligen Jutsus vorführen und erklären. Zum Glück befand sich eine Schlammgrube nicht weit von den beiden, sonst wäre es für Shinryou sicher etwas schwerer geworden, so würde es erstmal einfacher sein. Er führte nun das Raitonjutsu vor, was er auch entsprechend erklärte. Hörte sich eigentlich ziemlich simpel an. Sie sollte Raitonchakra vor den Mund konzentrieren. Gut, bevor sie aber anfing zeigte sie Shinryou noch das Dotonjutsu, sie trat vor die Schlammgrube und formte dazu die entsprechenden Fingerzeichen worauf aus Schlamm ein Drachenkopf entstand, dieser feuerte Tennisball große Bälle auf den Felsen. Dieser schien nicht ganz so Robust genug gewesen zu sein wie sie Anfangs annahm. Denn dieser wurde reichlich beschädigt. Sie zeigte auch ihm noch einmal die Fingerzeichen und erklärte, wo genau er drauf achten musste. Bereit das gezeigte Raiton Jutsu auszuprobieren stellte sie sich also erneut vor einen Felsen, wie Shinryou es zuvor getan hatte. Die Fingerzeichen, die er gezeigt hatte machte sie auch und schließlich versuchte sie ihr Raitonchakra vor den Mund zu sammeln. Das ganze war gar nicht so leicht, es bildeten sich zwar mehrere Blitze, doch diese verschwanden plötzlich wieder. Grummelnd versuchte sie es erneut, die nächsten male funktionierten auch nicht so, wie sie es gerne hätte. Aber noch würde sie natürlich nicht Aufgeben. Also, neuer Versuch. Genau dieselben Vorbereitungen wie vorher, Fingerzeichen, Chakra konzentrieren und ! Sie hatte es geschafft aus kleineren Blitzen einen großen entstehen zu lassen, der jedoch nicht in die gewünschte Richtung flog, sondern direkt über ein Feld das die Schäden davon tragen musste. „Upsa.“ Sie wendete sich wieder zu Shinryou. „Könntest du es noch einmal vorführen ?“ Fragte sie schließlich und schaute Hoffnungsvoll zu diesem. Sollte er sie in der Zeit um Rat gebeten haben sollen, hätte sie ihm natürlich sofort geantwortet. Sie merkte jedoch bereits wie anstrengend es war dieses Jutsu zu lernen. Sie hatte Training wirklich nötig ! Besonders weil sie niemandem ein Klotz am Bein sein wollte. Sie die sich als wirklich untalentiert in Genjutsu zeigte, dafür aber mehr Taijutsu Erfahrungen hat, würde der Truppe schon nicht mehr im Wege stehen. Falls er es nochmal gezeigt haben sollte würde sie es erneut probieren, doch auch diesmal schien es nicht ganz so klappen zu wollen. Dennoch würde sie es gleich nochmal probieren, jedoch kam sie nicht dazu, den im nächsten Moment sprang etwas auf ihre Schulter, Chinatsu zuckte kurz und betrachtete die Maus, die ihr zuwinkte und anschließend anfing zu sprechen. Gut, nun hatte sie wirklich alles gesehen. Ein wenig perplex und Überrascht darüber schaute sie zu dem Säugetier. „Eh, hallo...“ Kam es von ihr, immer noch ein wenig erstaunt. Welche Tiere springen sie aus heiterem Himmel an und sprechen dann auch noch ? Gut, sprechen war ja nun nichts mehr besonderes. Aber einfach angesprungen zu werden ? Anscheinend hatte Shinryous Jutsu, vorhin diese Aufmerksam auf sie gemacht. Alleine war sie auch nicht wie es sich herausstellte, und gleich durch erneutes Reden mit ihr bestätigte. Die Maus stellte sich als Akio vor und ihr Begleiter, ein junger Mann mit rotem Schopf, der ein wenig größer als sie selbst war, sie schätzte ihn ungefähr im selben Alter, viele Jahre unterschied wären da sicher nicht. Irie Fuuma ? Sie kannte diesen Namen, in Suna hatte er Diebstähle begannen, zwar keine großen und bekannten, jedoch reichte es ihr aus. Viel mehr war er auch durch anderes bekannt, doch fiel der Jounin aus Suna nicht mehr ein was es genau sein könnte. Doch durch Morde oder ähnliches hatte er nicht diesen Ruf. Ansonsten wäre sie schon lägst darauf gekommen und hätte ihm wahrscheinlich bereits langsam einige Finger abgeschnitten. Er schien im Moment keine böswilligen Absichten zu haben, Chinatsu nickte. „Ich bin Hisagi Chinatsu..“ Dann deutete sie zu Shinryou, jedoch würde sie verschweigen das sie aus Suna kamen, sie hoffte Shinryou würde das auch. Die Maus saß immer noch auf ihrer Schulter, Chinatsu schenkte dieser ein sanftes lächeln und berührte sie sanft mit dem Finger am Kopf, und strich ihr den Rücken entlang. Die Hisagi mochte Tiere wirklich gerne, und bis jetzt hatte sie auch noch nie ein Problem mit diesen. Außer Insekten, diese konnte sie überhaupt nicht leiden. Beide Neuankömmlinge fragten Shinryou und sie um Hilfe, kurz blickte sie zu ihrem Kameraden, den sie bereits gerne mochte. „Shinryou ? Was meinst du, mein Freund ?“ Die Kunoichi Strich sich eine Strähne aus dem Haar und blickte dann zu dem Fuuma, sie lächelte ein wenig. Sie bemühte sich, ihn erst einmal einschätzen zu können. Vielleicht verstanden sie sich sogar ganz gut, früher wäre sie bereits auf ihn los und hätte ihn gefesselt und sonst was mit ihm angestellt. Chinatsu entglitt ein leichtes schmunzeln.


[hr]

1. Trainingspost [ Raiton: Gian ]: 1156/2240

Verwendete Jutsu's:
[jutsu]Doton: Doryūdan[/jutsu]


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