Das Halbland [Umgebung]

Umzingelt von Felsmassiven, die wie eine Wand an der Landesgrenze verlaufen und ist bekannt für sein Naturphänomen, den sogenannten Felsregen.
Nara Rikojin

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Nara Rikojin » Di 10. Apr 2012, 19:46

Riko hatte seit gut und gerne drei Wochen nicht mehr geraucht. Es war einer der unzähligen Versuche die Sucht zu bekämpfen, auch wenn er es noch nie so lange ohne die Glimmstengel geschafft hatte. Zugegeben hatte er auch noch nie zuvor eine solche Ablenkung gehabt. Doch jetzt -genau in diesem Moment- musste er kämpfen um dem Drang nicht nachzugeben. Es lag eine Spannung in der Luft, die zumindest dem Nara langsam, aber sicher den Atem nahm. Er sehnte sich nach irgend einer Form von Erleichterung, einem Erfolg gegen den Lord, der Startschuss für einen Kampf in den auch er eingreifen musste. Irgendetwas musste geschehen, der Nara konnte es nicht ertragen hier oben tatenlos auf den großen Knall zu warten, der Sumi womöglich das Leben kostete und nicht nur temporär das Gehör. Riko hatte gewusst, was ihn erwartete, als er zugestimmt hatte hier zu warten udn nur im Notfall einzugreifen. Mittlerweile wünschte er sich, er selbst wäre an Sumis Stelle dem Mann entgegen getreten. Mit geballten Fäusten betrachtete Riko das Vorgehen nicht weit von ihm entfernt. Wie gebannt musste er mit ansehen, wie der Lord ein Schwert zog. Mit finsteren Augen fokusierte er Sumi, bereit zum letzten Schlag auszuholen. Riko sah die Klinge, wie sie quasi in Zeitlupe durch die Luft schnitt. Sofort wusste er, dass Sumi durch den zuvor geführten Angriff geschwächt war. Kaum war diese Erkenntnis bis in sein Bewusstsein vorgedrungen begannen sich seine Gliedmaße wie von selbst zu bewegen. Er hechtete los, setzte einen Fuß vor den anderen, war bereit aus dem Dickicht hervor zu springen. Doch sein Sprint wurde in aller letzter Sekunde wehement gestoppt. Einer seiner Bunshins hatte ihn am Gürtel gefasst und zerrte ihn mit einem Ruck zurück in die Deckung. Die plötzliche Richtungsänderung nahm dem Nara für einen Moment den Atem, unsanft landete er mit dem Rücken auf dem Stamm. Noch ehe er seinen Bunshin anfauchen konnte hielt ihm dieser die Hand vor den Mund und deutete auf die Stelle, bei der der Lord eben noch gestanden war. Rikos Blick folgte dem Handzeichen, aus seiner eben noch erbosten Miene wurde eine verwirrte. Der Lord kniete auf dem Boden, die Klinge steckte im Boden. Er hatte seinen Angriff abgebrochen, weiß der Geier wieso. "Nur im äußersten Notfall! Du hast ihr versprochen nur im äußersten Notfall einzugreifen. Wenn du jetzt zu ihr rennst läufst du in Gefahr ihn zu erschrecken, was sicher keinen guten Effekt nach sich ziehen würde." Der Bunshin flüsterte die Worte scharf in Rikos Ohr. Der Ton hatte etwas von einem Lehrer, der seinem Schüler erklärte, dass eine schlechte Note in Mathematik kein Grund für Ausraster und persönliche Beleidigungen war. Rikos Atem wurde langsamer, sein Bunshin hatte Recht. Was auch immer gerade passiert war, es war gut. Der Lord hatte seinen Angriff unterbrochen, ein erstes Zeichen dafür, dass Sumis Provokationstaktik Erfolg nach sich zog. Anscheinend hatte sie etwas in ihm bewegt. Es blieb nur zu hoffen, dass dieses 'etwas' genug war um Niwa zurück zu gewinnen.

Mukiwara Sumiyaka

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Do 12. Apr 2012, 21:12

Das linke Knie fest auf den Boden gestützt, saß Sumiyaka auf der Ferse eben dieses Beines und blickte zu Awin. Dieser näherte sich ihr langsam, blieb jedoch einige Meter vor ihr stehen. Der Hass in seinen Augen loderte - wie einst der Kampfgeist in den Augen Niwas, stieß er auf eine Herausforderung. Sumiyaka glaubte fast, eine Ader an seiner Schläfe pulsieren sehen zu können, als der Lord erneut zu sprechen ansetzte. Seine Lippen bewegten sich und die Medic sah ihm aufmerksam bei seiner Rede zu, doch drang kein einziges Wort an ihr Ohr. Etwas missmutig durch ihre aktuelle Situation, begannen ihre Gedanken eigene Wege zu gehen und sie nahm sich fest vor (sollte sie diese Begegnung lebend überstehen) in naher Zukunft das Lippen lesen zu erlernen. Mit diesem Entschluss zufrieden wandte sie sich auch geistig wieder ihrem Gegenüber zu. Dieser hatte nun auch geendet, überbrückte den letzten Abstand zwischen ihnen und war in Begriff sein Schwert zu ziehen. Seine Hand legte sich um den Schaft der Klinge, während Sumiyaka ihrer Position nur schmerzlich bewusst wurde. Hatte das verrückte Monster in ihrem Wahlbruder ernsthaft vor sie zu enthaupten? Ein kurzer Film spielte sich vor ihren Augen ab, der damit endete, wie ihr Kopf über den zerklüfteten Waldboden rollte und mit dem Gesicht nach unten in einer nahe gelegenen Pfütze liegen blieb. Innerlich schüttelte es sie und aus einem Reflex heraus den ihr Überlebensinstinkt anstachelte, konzentrierte sie eine größere Menge Chakra in ihrer linken Hand, das sie anschließend in elektrische Impulse umwandelte. Der Lord des Wahnsinns und der Selbstüberschätzung stand mittlerweile direkt vor Sumiyaka, hob langsam das tiefschwarze Schwert, bereit es kurz darauf auf sie nieder sausen zu lassen. Fast wie von selbst legte sich ihre Hand auf seinen rechten Fuß. Er trug, wie fast immer, schwarze Sandalen. Ein Schwarz, das dem Kutabatchimae in nichts nach stand. Wirre rote Linie durchzogen das Schwert und im orange-rot der aufgehenden Sonne blitzte es gefährlich auf. Sumiyaka fuhr mit den Fingerspitzen über die dunklen Sandale und spürte an deren äußeren Rand ein leichtes Reliev. Es war die rote Figur eines stehenden Äffchens. Verzweifelt blickte sie in das Wutverzerrte Gesicht des Lords und es fiel ihr immer schwerer das liebe Gesicht Niwatoris nicht darunter zu erkennen. Ihr ursprüngliches Vorhaben das vorbereitete Ranshindou anzuwenden, um sein Nervensystem derart durcheinander zu bringen, dass er anschließend außer stande sein würde seinen Körper zu kontrollieren, geriet mehr und mehr ins wanken. Sie wollte ihren Freund, ihre Familie nicht vor sich im Staub liegen sehen. Nicht ihretwegen. Die noch immer um seinen Fuß gelegte Hand und der empor gerichtete traurige Blick ließen die Vermutung nahe, dass die Medic drauf und dran war, um ihr Leben zu betteln. Etwas, das den Lord in seinem Vorhaben sicher nur weiter anstacheln würde. Sollte Sumiyaka dieses Medicjutsu tatsächlich anwenden, konnte dies durch ihr irreführendes Gebahren die Niederlage des Lords einläuten. Doch sie entschied sich anders. Das vorbereitete Chakra erlosch, wodurch sie ihrem Widersacher wehrlos gegenüber stand. Oder vielmehr kniete. Mit entschlossener Stimme, der an Wärme und Zuneigung nichts fehlte, entgegnete sie dem Rothaarigen, "ich vertraue dir, Niwa." Ein leises Lächeln strich über ihr Gesicht, bis auch darin ein unbändiger Kampfgeist die Oberhand gewann und sie mit nun aufrührerischem Ton anfügte, "tritt diesem selbstverliebten Bastard in die Eier!" Zwar wusste Sumiyaka nichts von dem Kampf der im Inneren des Rothaarigen statt fand, doch war sie sich sicher, dass Niwa kämpfen und seinen Körper nicht einfach so die Macht überlassen würde, wenn dieser dabei war sie zu töten. Es war etwas, das er ihr bereits vor vielen Jahren versprochen und seither stets gehalten hatte. Ihm diesbezüglich jetzt nicht zu vertrauen, würde an Verrat grenzen. Sie hoffte sehr, dass Rikojin sich seinerseits an ihre Bitte erinnern würde, nur dann einzugreifen wenn er absolut keine andere Möglichkeit mehr sah und ihr jetzt so vertraute, wie sie Niwa. Ein Zugriff seinerseits konnte, so befürchtete sie, die Vorherrschaft des Wesens wieder stärken. Umso erleichterter war sie, als das Schwert auf seinem Weg zu ihrem Hals inne hielt. Ein gepresstes, "Stopp", war zu vernehmen, das eindeutig von Niwa stammte. Er kämpfte sichtbar mit sich selbst. Das Schwert zitterte in der Luft durch die Anspannung unter der sein Körper stand. Seine Augen fixierten die ihren und bekamen ein wortloses, "du schaffst das", von ihr zurück. Ein kurzer Augenblick verging, der unter den nervös gespannten Nerven der Kunoichi aufging wie ein Kuchen der, wohlwollend mit Unmengen von Backpulver versehen, dabei war die Ofenröhre zur Gänze zu füllen - ein beängstigender Anblick. Doch auch dieser Augenblick strich vorüber und wie die Ofentür, die unter dem Druck des Teiges aufgesprengt werden würde, wurde das Kutabatchimae dicht neben ihr in den Boden gerammt. Sie konnte den feinen Luftzug seiner Bewegung auf der Haut spüren. Niwatori sank erschöpft vor ihr auf die Knie, die Hände noch immer um das Schwert gelegt. Vorsichtig beugte sich Sumiyaka zu ihm vor. Ihre Hände legten sich sanft auf seine Schultern, einmal um ihm zusätzlichen Halt zu geben und einmal, um ihm zu zeigen, dass er nicht allein war. Auch wenn er sie gerade nicht ansah um sich dessen gewahr zu werden. "Du bist stärker als er", hauchte sie ihm leise entgegen. Die Muskeln die sie unter dem schwarzen Umhang des Gehörnten spürte waren noch immer gespannt. Ein Zeichen, dass der Kampf noch kein Ende gefunden hatte.



[hr]

Selbsterfunden
Name: Ranshindou
Jutsuart: Medicjutsu
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: nah (0-5m)
Chakraverbrauch: hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 7, Chakra 7, abgeschlossene Medic Ausbildung, Wissen über den Aufbau eines menschlichen Körpers
Beschreibung: Indem man das Chakra in der Hand in elektrische Impulse ändert, kann man ein elektrisches Feld erschaffen, dass das Nervensystem des Ziels verwirrt. Da das Hirn und der Körper über elektrische Impulse kommunizieren, führt diese Verwirrung des Nervensystems dazu, dass das Ziel nicht mehr dazu in der Lage ist seine Bewegungen zu steuern und so zum Beispiel das Bein bewegt, wenn er die Hand heben will. Dies macht es dem Ziel für mindestens drei Posts nahezu unmöglich sich zu bewegen, es sei denn er hat selbst eine hohe Ausbildung im Bereich der Medics oder eine entsprechend hohe Intelligenz, wodurch er nur mindestens einen Post benötigt um seine Bewegungsabläufe trotz der Verwirrung koordinieren zu können.

Niwatori Sakebi

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Fr 13. Apr 2012, 19:48

Die Lage schien sich weiter und weiter zu zuspitzen und eine gar hässliche Wendung zu nehmen. Der Lord wurde von Sumiyaka so sehr provoziert, das er beschloss ihr Leben zu beenden. Er startete einen ziemlich heftigen Angriff, den die Kunoichi jedoch lindern konnte, wenngleich sie immer noch stark getroffen war davon. Doch für den Lord war dies nicht genug des Leids. Sie hatte eine Grenze überschritten, die es zuvor keiner gewagt hatte zu überschreiten. Wenn man den Lord kannte, dann wusste man, das er im Gegensatz zu Niwatori, nicht die Sorte Charakter war, mit der man viel rumspaßen konnte. Ging es ihm gegen den Strich, würde es weichen müssen. Doch das es bei Sumiyaka soweit kommen musste, war wohl anfangs nicht abzusehen. Da er eigentlich etwas mit ihr vor hatte und sie ein Teil seines Plans hätte werden können. Doch es sollte sich ganz anders entscheiden. Sie zog seine Existenz und seine Macht in den Dreck, erkannte ihn nicht als das an, was er war. Es war ein Schritt zu viel in die Richtung der Provokation, welche keinen Rückschritt erlauben würde. Auf den Boden gekniet befand sich Sumiyaka vor ihm und er schritt langsam auf sie zu. Nachwievor war sein Blick von reinem Hass geprägt und viel mehr noch Verachtung. Er hatte nichts mehr über für die "Freundin" aus Kindertagen, die ihn bespuckte und ins lächerliche Zog. Ja, man konnte es nicht anders sagen, Awin war förmlich blind vor Wut, auch wenn man es ihm nach außenhin nicht ansehen würde, abgesehen von seinen hasserfüllten Blicken, so tobte er innerlich enorm. Wie ein Vulkan der drauf und dran war glühendes Gestein zu speien und alles unter sich zu begraben. Langsamen Schrittes näherte er sich ihr also und begann eigentlich einen schweren Fehler, denn wenn man eins über Sumiyaka wissen musste, dann das man sich besser nicht in den Nahkampf traut zu ihr, wenn man nicht selbst von sich überzeugt ist, das wie ein Profi zu beherrschen. Sie war eine Medic die sich zu verteidigen wusste, nicht umsonst war sie die Anbu Captain und letzte Raikage von Kumogakure. Vor allem ihre medic Qualitäten waren ausgeprägt, so machte es den Anschein, als gäbe es nichts, das sie nicht heilen könnte. Doch konnte man das Wissen über den menschlichen Körper auch dafür nutzen, ihn lahmzulegen, so wie es Sumiyaka konnte. Awin wusste eigentlich mehr oder minder um sie bescheid und dennoch tat er keinen Abbruch sich ihr weiter zu nähern. Er sprach noch in einigen Zügen zur ihr, was diese natürlich hören konnte und zog dann sein Schwert aus der Scheide. Die Morgensonne blitzte über das Schwert und Awin holte zum Schlag nach Sumiyaka aus. Ein Treffer würde sie sicherlich enthaupten, auch wenn dies etwas abwegig gewesen wäre, überhaupt durchführen zu können. Sie lud in ihrer Hand Chakra auf und würde einen Impuls in ihn senden können, der sein Nervensystem durcheinander bringen würde. Doch ließ sie von diesem Vorhaben ab und blickte fast schon in Trauer zu Awin auf. Doch wandelte sich ihr Gesicht in ein entschlossenes, welches den Kampfgeist von Niwatori ansprechen sollte. Und so geschah es. Der Schlag brach ab und hielt zitternd vor der Kunoichi ein. Lediglich ein Wort vermochte er durch seine Lippen zu pressen, ehe er sich schwungvoll in eine kniende Position brachte. Vor Sumiyaka, in ähnlicher Haltung, stützte sich der Jinchuuriki auf sein Schwert und war sichtlich angestrengt. Seine Muskeln waren zum zerbersten angespannt und das obwohl es eigentlich ein Kampf im Geiste war. Langsam nur beugte sich die Freundin des Jinchuuriki vor und umarmte ihn sanft. Es wäre ein Gefühl, welches Niwatori sicher sehr genossen hätte, wäre da nicht das gehörnte Untier, welches sich daran machte, ihm das Leben zu erschweren. Sie flüsterte ihm zu, das er stärker wäre als Awin, ein Zuspruch, den er durchaus gebrauchen konnte. Niwatoris Körper zitterte und er hielt das Schwert fest in seinen Händen. Seine Augen waren geschlossen und sein Kopf gen Boden gesenkt. Schweiß bildete sich auf der Stirn des Jinchuuriki, während er etwas schwerer zu atmen schien.

Das Szenario sollte sich tauschen und wieder in das Innere des Jinchuurikis führen. Er sah sich immer noch seiner bösen Seite gegenüber. Niwatori hatte sie kraftvoll niedergeschlagen und perplex befand sie sich noch immer auf dem Boden der Tatsachen. Nur langsam realisierte Awin, was gerade geschehen war und sein vorher verwundertes Gesicht, wechselte sich wieder zu dem altbekannten bösen, breiten Grinsen. "Wie ich sehe, bist du deinem Gefängnis entkommen... Niwa...", sprach er nur langsam und richtete sich vor dem Jinchuuriki auf. "Du hast mich reingelegt und versuchst nun auch noch Sumi etwas anzutun! Du wolltest mir helfen und richtest nur schaden an!", wetterte Niwatori, während Awin damit begann sich vollends aufzubauen und um Niwatori herum zu schleichen. "Niwa... du hast da was falsch in Erinnerung, ich habe gesagt, das ich dir helfen werde, bei deinem Konoha Problem. Ich sagte nie, das es keine Opfer fordern würde. Denk daran, sie haben deine Freunde ohne Skrupel getötet, einen nach dem anderen. Verbrannte Überreste, nicht mehr und nicht weniger...", leise kichernd umschlang er ihn immer weiter. Fast wie eine Schlange, wickelte er sich um Niwatori herum. "Ich weiß was Konoha getan hat und...", nun wurde er nachdenklich. Hatte Awin nicht recht? Hatten sie es verdient? Sie alle? Nein, es war Unsinn, wie konnte es helfen Sumiyaka zu töten? Awin war einfach völlig außer Kontrolle. "Du richtest nur Unheil an, ich möchte deine Hilfe nicht mehr!", sagte er dem Gehörnten, welcher die Schlinge um Niwatori nur enger zog. "Was redest du da Niwa, wir sind ein eingespieltes Team, du und ich, wir beide haben schon so viel miteinander erlebt. All diese schönen Momente! Willst du das alles einfach wegwerfen, jetzt wo wir uns so... nahe sind?", hauchte er ihm ins Ohr, während Niwatori seinen Blick auf ihn richtete und sich daran erinnerte, wann er seine Stimme schon einmal vernahm. Es waren die Momente des Kontrollverlusts und der Schwäche. Diese Momente waren es, in denen sie sich nahe waren. Es war nie ein schöner Moment, es verband sie nur das Leid miteinander. "Nein, es ist aus, verschwinde!", forderte Niwa, doch natürlich würde Awin sich so leicht nicht vertreiben lassen. "Niwatori, du scheinst es nicht zu verstehen, du gehörst mir! Du bist nur meine Marionette, die ich spiele, wie es mir passt. Du bist ein kleiner Wurm, der es nicht schafft sich selbst oder jemand anderen zu beschützen. Du bist schwach! SCHWACH!!!", schrie er ihm nun entgegen und wickelte ihn weiter und weiter in sich ein, fast so, als würde er versuchen den Geist von Niwatori in sich aufzunehmen. Und tatsächlich schaffte er es ihn in sich aufzunehmen und zu verschließend. "Ihr seid alle... schwach... Gniihiihihihiiii.", kicherte er auf und war sichtlich davon angetan die Oberhand zu haben. Als plötzlich Worte zu ihm durchdrangen. "Du bist stärker als er." Es waren die Worte Sumiyakas, die in sein Inneres vorgedrungen waren und auch bei Niwatori ankam. "Ich... bin stärker...", dachte er in seinem Inneren, während Awin dabei war ein lauthalses Lachen zu zelebrieren. Mit einem Ruck schlug sich nun ein von Energie umgebener Arm aus Awin. Und nur einen Moment später, platzte er in alle Richtungen weg und legten Niwatori frei. "Ich lasse nicht zu, das du der Welt weiter Schaden zufügst! Du wirst jetzt auf der Stelle verschwinden." Doch der geplatzte Awin sammelte sich in einer Pfütze zusammen und regenerieret sich auch ihr zu einer noch viel größeren Gestalt. "Du wirst fallen, rotschopf. Ich bin die Stärke, die du nicht hast!", sprach es und die Stimme klang noch dunkler verzerrt als zuvor. Die Augen leuchteten rot und das Grinsen war um ein Vielfaches gewachsen. Doch ließ sich der Jinchuuriki nicht davon beeindrucken. Awin begann nun auf ihn zu zurennen und zu einem gewaltigen Schlag auszuholen, doch Niwatori tat es ihm gleich und holte eben so, zu einem letzten Schlag aus. Sie trafen sich direkt in der Mitte und mit einem Knall, würde es nur Einen geben können, der den Körper kontrollierte.

Erneut änderte sich das Szenario und würde somit wieder in der Realität stattfinden. Niwatoris Aura sollte sich ändern und Sumiyaka bekannt vorkommen. Es war das Bijuu-Chakra, welches nun durch seinen Körper strömte. Nur langsam erhob sich der Kopf des Jinchuuriki und würde Sumiyaka entgegen blicken. Seine roten Augen wären ihr sicherlich bekannt, genauso wie der Muskelzuwachs, der deutlich zu verspüren war. Seine Hände umfassten das Schwert nur fester und der Schweiß rann ihm inzwischen das Gesicht hinunter. "Sumi...", gab er nur von sich und schaute sie in Trauer an und war gleichzeitig so froh, sie zu sehen. Sie war gekommen um ihn zu beschützen und er hätte sie beinahe getötet. "Es... Es tut mir so leid...", war das nächste, welches aus ihm drang. "Ich wollte nicht...", doch wieder stammelte er sich nur etwas zurecht und kam nicht wirklich mit der Sprache raus. "Ich bin gefährlich... Sumi...", tränen zeichnete sich in seinen Augen ab und er konnte es kaum ertragen, was er eigentlich angerichtet hatte und wie alles hätte ausgehen können. Es schien nicht besser geworden zu sein. Scheinbar hatte mal wieder, alles nur schlimmer gemacht.


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1.Chakratritt aus 0-Schwanzform: [Kontrollierbar]
Das Chakra des Yonbi umgibt den Jinchuuriki seine Augen werden orangerot und schlitzförmig. Sowohl Kraft als auch Geschwindigkeit nehmen zu. Der Jinchuuriki bewegt sich schnell fort, seine Kraft ereicht ein ungeheures Ausmaß, jedoch wird die Geschwindigkeit nur leicht zur normalen Form erhöt. So ist diese für ein geübtes Auge oder Tomoe 1 Sharingan zu erkennen, in sofern der Jinchuuriki selbst nicht eine hohe Geschwindigkeit schon beistzt. Der Yonbi Jinchuuriki ist ab dieser Stufe resistent gegen Katon Jutsu (Abschwächung um 50%) und natürliches Feuer/Hitze. Er ist ebenso in der Lage mit seinen Händen ein stark ätzendes Gift auszu sondern. Der Jinchuuriki verliert in dieser Tailed Form die Fähigkeit zu schwimmen und ist so auf den Wasserlauf angewiesen. Gleichzeitig senkt sich der Chakraverbrauch von Kinobori auf 0.

Nara Rikojin

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Nara Rikojin » Sa 14. Apr 2012, 11:25

Riko musste später seinen Namen und das Datum in den Baum ritzen, so viel Zeit, wie er hier nun schon verbracht hatte. Eine gefühlte Ewigkeit harrte er hier nun schon aus. Er beobachette, fieberte, stürzte sich fast in das Geschehen, zog sich zurück, fieberte weiter. All das geschah auf "seinem" Baum. Um das Kunai zu ergreifen und zur Tat zu schreiten blieb jedoch weder genug Zeit, noch genug Nerv. Stattdessen verfolgte Riko weiter angespannt die Szene in nicht allzu weiter Entfernung. Das leichte Piepsen in seinem Ohr und die Entfernung zu den beiden machte es ihm unmöglich zu verstehen, was sie einander erzählten. Trotzdem konnte er die Mimiken und Gestiken genauestens erkennen und seine Schlüsse daraus ziehen. Als beide auf die Knie gingen und Sumi ihre Hand auf die Schultern Niwas legte, bildeten sich ein letztes Mal Sorgenfalten auf der Stirn des Nara. Was auch immer da unten vorging, es hatte große Ausmaße. Die kniende Körperhaltung, die scheinbare Ruhe, beides konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass sie beide kämpften. Doch zum ersten Mal sah es so aus, als würden sie nicht gegeneinander kämpfen. Stattdessen fochten sie miteinander gegen das, was von Niwa besitzt ergríffen hatte. Der Ausgang des Kampfes -und damit ihrer beider Schicksal- schien bis zur letzten Sekunde ungewiss. Besonders für den Nara, der den inneren Kampf nicht mitverfolgen konnte. Plötzlich änderte sich etwas an der Chakrasignatur Niwas, auch seine Anspannung legte sich, genau wie die Sumis. Wenn es Riko richtig erkennen konnte kullerten Niwa tränen die Wange hinunter und fielen schwer wie Steine auf den Boden. Sein Blick zeigte so viel Schuldbewusstsein, wie ein Mensch es nur zeigen konnte. Er stammelte, dass es ihm Leid tat, dass er eine Gefahr war. Riko konnte die Gedanken Niwas nachvollziehen, verstehen wie schlecht er sich nun fühlte. Beinahe hatte er diejenige getötet, die aufgebrochen war, um ihn zu retten. Er hatte seine beste Freundin bedroht, eine der wenigen Menschen, die trotz seiner boshaften Erscheinung immer noch an ihn geglaubt hatte. Niwa hatte für lange Zeit die Kontrolle über sich verloren, doch nun hatte er sie mit eigener Kraft, unterstützt durch Sumi zurück gewonnen. Ein Mensch, der es schaffte dem Bösen in sich zu trotzen war keine Gefahr, er war ein Segen! Hoffentlich wusste auch Sumi ihm dies zu vermitteln.
Riko blieb noch einige Zeit auf seinem Baum. Er ließ den beiden Zeit für sich, sie hatten sich die Zeit nach dem Nervenkrieg redlich verdient. Der Nara musste feststellen, dass Niwa ihm wesentlich sympathischer war, als der egozentrische Lord Awin. Er kannte Niwa nicht lange -wenn man denn überhaupt von kennen sprechen konnte- aber das, was er in den letzten Minnuten gesehen hatte stellte den jungen Mann als einen Charakter dar, der dem Nara gefiel. Er wusste nun, wieso Sumi so viel Vertrauen in Niwa gesetzt hatte, wieso sie selbst so viel Leid geschultert hatte um Niwa zu retten und zu schützen. Langsam trat Riko aus seiner Deckung hervor, sprang von dem dicken Ast hinunter und landete leicht federnd auf dem Boden. Bescheiden machte er mit einem leisen Räuspern auf sich aufmerksam, in der Hoffnung, dass wenigstens einer der beiden wieder etwas hören konnte, oder ihm ein Fünkchen Aufmerksamkeit schenkte. "Hi..." Was sagt man in solch einer Situation? Ein Referendum über die eigene Person, über die vergangenen Minuten, die Tortur die man selbst wartend ausgestanden hatte? All das schien unpassend, also lächelte der Nara nur verlegen und kratzte sich am Hinterkopf. "...freut mich, dass es euch beiden gut geht!"

    out: Nach einen kleinen Unfall vorgestern habe ich für die nächsten paar Tage effektiv nur vier Finger zum Tippen. Bitte entschuldigt daher Tippfehler, oder Verzögerungen :/ Achja, hat Spaß gemacht eure Posts zu lesen! ;)

Mukiwara Sumiyaka

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Sa 14. Apr 2012, 12:53

Ruhig versuchte Sumiyaka ihm Mut zuzusprechen; Kraft zu geben für den Kampf gegen das Wesen das sich selbst Awin nannte. Und es half. Trotz des starken Widersachers schien es, als würde Niwatori die Oberhand gewinnen. Die giftige Aura des Lords verschwand und wurde ersetzt durch die des Yonbi. Traurige rote Augen streiften die Medic, während Niwatori die Erschöpfung nur allzu gut anzusehen war. Die letzten Minuten hatten sowohl psychisch, als auch physisch ihren Tribut gefordert. Mit einer gewissen Erleichterung in den Zügen setzte Niwa zum sprechen an. Seine Lippen formten ihren Namen, 'Sumi'. Ein Wort, das sie verstand auch ohne das sie seine Stimme hören konnte. Ein liebevolles Lächeln war ihre Antwort darauf. Es war schon merkwürdig. Auch wenn Niwa ein Jahr älter war als sie, hatte ihn Sumiyaka nicht nur als engen Freund und Vertrauten, sondern immer auch als ihren kleinen Bruder gesehen. Und sie war froh, dass es ihm gut ging. Das leichte Prickeln auf ihrer Haut, mit dem ihr Körper versuchte zu sagen was ihr Geist noch nicht erfasst hatte, bemerkte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zu erleichtert war sie, Niwa wieder zu sehen als das sie bemerkt hätte, dass noch immer etwas ganz und gar nicht stimmte. Niwatori seinerseits, entsetzt von dem was er fürchtete getan zu haben, stotterte hilflos vor sich hin. Tränen füllten seine Augen, doch Sumiyaka verstand kaum ein Wort. Lediglich 'ich bin' und die Wiederholung ihres eigenen Namens glaubte sie erkennen zu können. Resigniert deutete sie ein leichtes Kopfschütteln an und antwortete verhalten, "ich kann dich nicht hören. Warte kurz... ." Daraufhin konzentrierte sie mittels des Chiyute no Jutsu eine Kugel heilenden Chakras in ihrer linken Hand, löste diese von Niwas Schulter und führte sie seitlich zu ihrem Kopf. Sie legte die Handfläche auf ihr linkes Ohr und ließ so das Chakra eindringen, dass die bisher geschädigten Härchenzellen im Innenohr wieder herstellte. "So ist es besser", lächelte sie zufrieden, als ihr nun endlich auffiel, was nicht stimmte. Es war die Präsenz des Yonbi. Zwar fühlte sie sich in keiner Weise bedrohlich an und auch die Null-Tailed-Form stellte keine Kontrollschwierigkeit für Niwa dar, doch war allein die Tatsache, dass die Aura präsent war das Zeichen einer möglichen Gefahr. Niwatori war ein Mensch, der nur äußerst selten auf die Kräfte des Bijuu zurück griff. Das er es nun doch tat, weckten zwei Befürchtungen in Sumiyaka. Zum einen, dass der Yonbi Awin ebenso wenig wohlgesonnen war, wie sie selbst und sein Auftauchen eine Unterstützung im noch immer herrschenden Kampf gegen den Lord war. Zum anderen, und diese Vorstellung gefiel der Medic noch viel weniger als die voran gegangene; konnte die offene Präsenz des Vierschwänzigen ein Indiz dafür sein, dass Awin erneut die Oberhand gewinnen würde. Nämlich dann, wenn er den Yonbi ebenfalls zu kontrollieren wusste. Besorgt blickte sie deshalb zu Niwa und versuchte ihn zu warnen, sollte er sich der Gefahr nicht schon längst bewusst sein, "Awin, das Wesen in dir, ist gefährlich." Damit griff sie unwissentlich die Formulierung Niwas auf, wandelte sie jedoch und relativierte damit Niwas eigenen Schuldanteil. "Du darfst ihm nicht die Macht über deinen Körper überlassen, bis wir einen Weg gefunden haben, ihn endgültig aus deinem Geist zu bannen", meinte sie entschlossen, während sie Niwa unbemerkt die Markierung des Maku no Jutsu auf die Schulter setzte. So würde sie für die nächsten zwanzig Stunden, sollte es nötig sein, auf zwei Möglichkeiten zurück greifen können seine Position zu erspüren. Gerade als sie die Markierung gesetzt hatte, nahm sie erst das leise Rascheln der nahe gelegenen Blätter war und anschließend das dumpfe Geräusch, aufsetzender Füße. Alarmiert wandte Sumiyaka langsam ihren Blick in Richtung der Geräusche und erblickte Rikojin, der sich ihrer Position näherte und seine Freude aussprach, dass es ihnen gut ginge. Sie warf ihm einen warnenden Blick zu und versuchte gleichzeitig möglichst unauffällig den Kopf leicht hin und her zu schütteln. Eine abwehrende Geste, die die noch unstete Situation um Niwa und Awin vermitteln sollte. Zwar hatte sie keine Ahnung davon, dass gerade das Auftauchen einiger Konoha Shinobi ursprünglich der letzte Tropfen war, der das Awin-Fass zum überlaufen gebracht hatte, doch war sie sich zumindest sicher, dass Rikojins Erscheinen für den Moment zu viel Inputt für Niwa würde sein können. Wäre ihr klar gewesen, dass nach Niwatoris Wissensstand eben diese Konoha Shinobi seine treuen Wegbegleiter kaltblütig ermordet hatten, hätte sie die Initiative ergriffen, statt sich auf wortlose Warnungen zu beschränken.



[ot - 1. Ich hab im voran gegangenen Post mal den Satzteil gelöscht, dass Sumi das Rascheln von Blättern hört. Wie viele lesen mittlerweile mit und niemand hat bemerkt das man taub nix hören kann? xD 2. Schön, dass du trotz Einschränkung trotzdem postest, Phil. Mit deinem Auftauchen hast du die Handlung auch etwas schneller voran gebracht, glaub ich. 3. Danke für das Kompliment.]


[hr]

Selbsterfunden
Name: Chiyute no Jutsu
Jutsuart: Medicjutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: nah
Chakraverbrauch: abhängig von der Verletzung
Voraussetzungen: Ninjutsu 5, Chakra 5, Abgeschlossene Medic Fortgeschrittenen Ausbildung, Gantai no Jutsu
Beschreibung: Ein Ninjutsubei der der Shinobi das Chakra auf die Handflächenkonzentriert und so eine kleine Kugel des heilenden Chakras erzeugt. Dieses Chakra kann, wenn es konzentriert wird, körperliche Schäden einer anderen Person heilen. Abhängig der schwere der Verletzung, muss der Medic-Nin mehr Chakra konzentrieren um die Wunde zu heilen.
Nachteil: Voraussetzung ist das Können von Gantai no Jutsu. Je größer die Verletzungen sind, desto höher ist der Chakraverbrauch.


Niwatori Sakebi

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Sa 14. Apr 2012, 17:02

Es schien vollbracht. Es hatteden Anschein, als wäre Niwatori wieder Herr über seinen Körper, auch wenn ihn all das eine Menge Kraft gekostet hatte. Man konnte ihm die Erschöpfung wahrlich ansehen. Schweiß rann ihm das Gesicht hinunter und das Atmen schien ihm schwer zu fallen. Sein Blick richtete sich auf und er schaute zu Sumiyaka, welche immer noch dabei war, ihn zu umarmen. Doch war nicht nur Niwatori anwesend, auch die Präsenz des Yonbi war voll und ganz zu spüren. Das Chakra des Rotschopfes hatte sich gewandelt und war nun, neben seinem eigenen, von dem des Affens durchströmt. Sumiyaka würde diese Tatsache spätestens auffallen, als er sie ansah, denn auch äußerlich begann ein Jinchuuriki sich zu verändern. Seine Augen nahmen eine orangerote Färbung an und auch sein, eh schon muskulöser Körper, pumpte sich mehr auf. Er begann damit sich bei Sumiyaka zu entschuldigen und stammelte ziemlich vor sich hin. Das sie ihn überhaupt nicht hören konnte, hatte er nicht im Blick, für ihn galt es nur sich für seine Tat in aller form zu entschuldigen, auch wenn er nicht wusste, wie er das anstellen sollte. Niwatori versuchte immer alles besser zu machen und scheiterte dabei leider relativ oft. Es lief sogar meistens so ab, das es am Ende schlimmer war als zuvor. Allerdings war der Jinchuuriki auch kein Mensch, der in irgendeiner Form aufgab. Er stand stets zu seinem Wort und gab was er konnte, um die zu schützen die ihm lieb waren. Damit Sumi ihn wieder hören können würde, begann sie damit ein Jutsu zu wirken, was ihren Gehörgang wieder herstellen würde. Einen Moment später meinte sie, es wäre nun besser, was wohl heißen sollte, das sie ihn wieder verstehen konnte. Sie lächelte ihn gutmütig an, was Niwatori nur noch mehr seine Tat bereuen ließ. Seine Augen waren nachwievor glasig, von dem Tränenwasser, welches sich gesammelt hatte. Dann begann auch Sumi zu sprechen und meinte, das nicht er, sondern das Wesen in ihm gefährlich war - Awin. "Er hat gesagt, er würde mir helfen. Mir helfen meine Probleme zu lösen. Alles besser machen.", sagte er leise und ließ dabei Sumiyaka nicht aus dem Blick. Sie sprach weiter und sagte sehr deutlich, das er ihm nicht die Macht über seinen Körper überlassen dürfte, ehe sie ihn nicht gebannt hätten. "Sie waren alle tot und ich wusste nicht weiter... Hätte ich gewusst das er... Das er so ist, dann hätte ich nie... Nie hätte ich...", doch wieder schien es nur ein wirres gestammel zu sein, welches nicht sonderlich viel Aufschluss über seine Situation gab. "Ich war eingesperrt und bin erst jetzt wieder zu mir gekommen... Ich hätte dich beinahe umgebracht, Sumi...", nun rann doch eine Träne seine Wange hinunter. Das er von Sumiyaka markiert wurde, bekam er selbstverständlich nicht mit. Die Chakramenge war viel zu gering und nebenher war er viel zu aufgewühlt, als das er auf so etwas hätte achten können. Nur eine Moment später jedoch, sollte sich etwas neues ereignen. Es raschelte im Gebüsch und der Blick Sumiyakas richtete sich in die Richtung, von wo dieses zu vernehmen war. Auch Niwatoris Blick fixierte nun das Gebüsch, aus dem ein junger Mann trat. Lediglich ein "Hi" entgegnete er ihnen und schien nicht wirklich zu wissen, wie er sich verhalten sollte oder viel mehr, was er großartig sagen sollte. Er stand verlegen vor ihnen und kratzte sich lediglich am Hinterkopf, während er davon sprach, das er froh war, das es beiden gut ginge. Niwatori hingegen hörte nicht eines seiner Worte und begutachtete ihn von oben bis unten. Es gab keinen Zweifel, es war die Weste die in Konoha getragen wurde. Der Typ war also ein Konohanin? Als wäre dies nicht der denkbar schlechteste Zeitpunkt auf so jemanden zu treffen, spielte das Schicksal, Niwatori, mal wieder einen Streich und brachte ihn in eine solche Situation. "Ko...Konoha...", sagte er nur leise und blickte ihn leicht ungläubig an. Nun richtete er seinen Blick zu Sumi und versuchte zu verstehen, was hier gerade los war. Wollten diese miesen Typen nun auch noch Sumiyaka holen? Nachdem sie erst seine anderen Freunde hingerichtet haben? Es gab also keine Verschnaufpause für Niwatori, es galt nun Sumi vor dem Übel zu beschützen, welches sich ihnen näherte. "Sumi, zurück!", sagte er in einem eher hektischen Ton. "Sie wollen dich holen!", ergänzte er dazu und richtete sich in einem Zug auf. Er würde sich so natürlich aus der Umarmung von der Kunoichi lösen und sich vor ihr aufstellen. Das Schwert hatte er dem Boden spielend entnommen und blickte nun den Nara entgegen. Seine Hand umfasste das Schwertheft mit Kraft und sein Gesicht sprach Bände. "Du wirst ihr kein Haar krümmen! HAST DU VERSTANDEN?!!", brüllte er ihn an und war nun deutlich aufgewühlter als zuvor. Das Chakra des Yonbi pulsierte in den Chakrabahnen des Jinchuuriki und seine Augen leuchteten nur noch gefährlicher als vorher. Dem Nara wäre sicher klar, das dies keine Situation war, in der man mit Niwatori rumspaßen konnte. Viel mehr noch spitzte sich die Situation zu. "Ihr habt sie umgebracht. Sie gerichtet! Sie war noch ein Kind und hatte nichts verbrochen!", wetterte er weiter auf Rikojin ein und würde nun einige Schritte auf diesen zugehen. Nicht weit genug um ihn mit dem Schwert zu erreichen und auch nicht soweit von Sumiyaka weg, das er sie nicht mehr hätte schützen können. Vermutlich wusste der Nara nicht wirklich wie ihm geschah und auch Sumiyaka wäre davon sicher überrascht. Alles in allem schien der Kampf vorerst nicht vorbei und sich nur in eine andere Richtung zu drehen. Das Rikojin keinerlei böse Absicht hatte und eigentlich nur dabei war um Sumiyaka zu unterstützen, konnte er natürlich nicht wissen. Sein Bild gegenüber dem Dorf Konoha, war tief geprägt. Sie waren in seinen Augen nichts weiter als gewissenlose Mörder.

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1.Chakratritt aus 0-Schwanzform: [Kontrollierbar]
Das Chakra des Yonbi umgibt den Jinchuuriki seine Augen werden orangerot und schlitzförmig. Sowohl Kraft als auch Geschwindigkeit nehmen zu. Der Jinchuuriki bewegt sich schnell fort, seine Kraft ereicht ein ungeheures Ausmaß, jedoch wird die Geschwindigkeit nur leicht zur normalen Form erhöt. So ist diese für ein geübtes Auge oder Tomoe 1 Sharingan zu erkennen, in sofern der Jinchuuriki selbst nicht eine hohe Geschwindigkeit schon beistzt. Der Yonbi Jinchuuriki ist ab dieser Stufe resistent gegen Katon Jutsu (Abschwächung um 50%) und natürliches Feuer/Hitze. Er ist ebenso in der Lage mit seinen Händen ein stark ätzendes Gift auszu sondern. Der Jinchuuriki verliert in dieser Tailed Form die Fähigkeit zu schwimmen und ist so auf den Wasserlauf angewiesen. Gleichzeitig senkt sich der Chakraverbrauch von Kinobori auf 0.


Out: Danke für das Lob Phil. Ich habe in meinem Post mal erwähnt, das du die Weste der Konohanin trägst, da es ja eigentlich Pflicht ist neben dem Stirnband. Und weil ich einfach keine wirkliche Beschreibung deiner Kleidung gefunden habe... o.o'' xD

Nara Rikojin

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Nara Rikojin » Sa 14. Apr 2012, 17:54

Riko zwinkerte irritiert, als er Sumis Blich sah. Er hatte eine erleichterte Miene erwartet, nicht diese unausgesprochene Warnung. Dazu noch das leichte hin und her bewegen ihres Kopfes, fast so als wollte er ihr sagen, dass er sich keinen weiteren Meter mehr nähern sollte. Dieser Warnung kam Riko nach, blieb wie angewurzelt stehen. Sein Lächeln jedoch blieb für einen weiteren Moment erhalten. Als dann Niwa aufsprang und sich schützend vor Sumi stellte erstarb das Lächeln und wurde zu einer Mischung aus Erstaunen und Verzweiflung. War nicht eben noch alles gut gewesen? Niwa gerettet, das Böse in ihm besiegt, Sumi und ihr "Bruder" vereint und damit der Herzenswunsch aller anwesenden Personen erfüllt? Wieso zum Teufel hatte Riko dann den Eindruck, dass Niwa ihm den Hals umdrehen wollte? Der Nara warf einen verwirrten, fast hilflosen Blick in Sumis Richtung. Das letzte, was er jetzt haben wollte, war die Pranke des Vierschwänzigen in seinem Rücken. Niwa war seine Aufregung deutlich anzusehen. Als Ninjutsuka konnte Riko die gewaltigen Chakramengen erkennen, die von ihm ausgingen. Dazu die funkelnden Augen und die Körperhaltung, die nur zu deutlich machte, dass er bereit war Riko zu töten, wenn dieser auch nur ein falsches Wort sagte, oder eine falsche Bewegung machte. All das förderte nicht gerade die Ruhe und Gelassenheit, die Riko in diesem Moment eigentlich brauchte um die kommenden Minuten lebendig zu überstehen. Also atmete er tief durch, pumpte frischen Sauerstoff in seine Lungen. Dies half, um die Denkblokade, die ihn für einen kleinen Moment ereilt hatte aufzulösen. Langsam hob er die Arme, zeigte seine offenen Handflächen. "Ich habe nicht vor dir, oder Sumi weh zu tun. Ich habe Sie auf der Suche nach dir begleitet, ich helfe ihr." Auch wenn er sich im Moment nicht gerade wie eine große Hilfe vorkam. "Ich werde Sumi nichts tun. Sie bedeutet mir sehr viel, ich vertraue ihr, genauso wie sie mir vertraut. Sie hat mir vieles über dich erzählt." Bei diesen Erzählungen hatte sie offenbar den Teil weggelassen, der Niwas Hass gegen Konohanin umschrieb. Im Nachhinein wäre es sicher klug gewesen diesen kleinen, unbedeutenden Fakt zu äußern, wenn man im Hinterkopf hatte, dass man von einem verdammten Konohanin begleitet wurde! Riko war kurz davor einen unmissverständlichen Blick in Sumis Richtung zu werfen. Doch er war sich erstens sicher, dass sie genauso wenig wollte wie er, dass er jetzt in dieser Situation gefangen war. Zweitens hätte Niwa diesen Blick auf falsch interpretieren können, was sicher kein gutes Ende nach sich gezogen hätte. "Verstehst du? Ich wollte ihr bei der Suche beistehen, weil ich weiß, wie viel du ihr bedeutest. Weil du ihr so wichtig bist, bist du es auch für mich. Ich will nur helfen, euch beiden! Also bitte, gebe mir eine Chance." Ein letzter Blick ging in Sumis Richtung. Nicht mehr so verzweifelt, wie zu Beginn. Auch er setzte ganz wie in seinen Worten umschrieben Vertrauen in den gesunden Menschenverstand Niwas. Ein nettes Wort Sumis würde jedoch sicher helfen die Situation zu entspannen... und Entspannung war definitiv nötig!

Mukiwara Sumiyaka

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Sa 14. Apr 2012, 19:28

Niwatori stammelte noch immer unverständliches Zeug, obwohl Sumiyaka ihn mittlerweile hören konnte. Sie verstand jedoch zumindest so weit, dass Lord Awin die Zustimmung Niwatoris benötigt hatte, um seinen Körper übernehmen zu können. Scheinbar hatte er ihn überzeugt, dass dessen Probleme nur von ihm, dem dunklen Wesen im Geist des Rotschopfes, gelöst werden könnten. "Der beste Mann um deine Probleme zu lösen bist du selbst, Niwa", erklärte Sumiyaka ihm daraufhin aufgeweckt, denn ihr Glaube in ihn war auch nach dem Vorfall mit Awin ungebrochen. Sie zweifelte weder an seinen guten Absichten, noch an seinem Vermögen diese auch in die Tat umzusetzen. "Manchmal versucht das Böse, gute Menschen wie dich hinters Licht zu führen. Wir müssen also auf der Hut sein und dürfen uns von solchen Wesen nicht blenden lassen", waren ihre letzten Worte bevor das Auftauchen Rikojins sie unterbrach. Sumiyaka schickte ihm noch einen warnenden Blick entgegen, doch es war bereits zu spät. Enthusiastisch sprang Niwatori ihm entgegen, fest entschlossen dem eben bekommenen Rat zu folgen. Jedoch schien sich seine Wut weniger gegen Rikojin selbst zu richten und vielmehr gegen seine Herkunft. Während er sprach kristalisierte sich schnell heraus, dass er sich nicht selbst bedroht fühlte, sondern lediglich Sumiyaka beschützen wollte. Etwas, das er bei einem Kind, wie er sie nannte, offensichtlich nicht vermocht hatte. Die kurzzeitig aufgekommene, gelöste Stimmung in Sumiyaka verlosch und zurück blieb der Verdruss darüber, Niwa erneut durch den Verlusst von Menschen die ihm nahe standen leiden zu sehen. Offensichtlich hatte er Freunde gefunden, die ihm Seitens Konoha Shinobi wieder entrissen worden waren. Genauso wie seine Heimat und genauso wie Mika, die einstige Jinchuuriki des Nibi. Etwas unbeholfen erhob sich Sumiyaka aus ihrer kniehenden Haltung. Rikojin war in der Zwischenzeit zu dem Versuch über gegangen Niwa besänftigen zu wollen und schickte ihr einen Hilfe suchenden Blick entgegen. Noch immer mit leichtem Schwindel, doch fitt genug um gerade laufen zu können, bewegte sich Sumiyaka auf Niwa zu. Bei ihm angekommen legte sie vorsichtig eine Hand auf seinen Rücken, an die Stelle zwischen seinen Schulterblättern. Dabei berühte sie ihn nur federleicht, als sie behutsam auf ihn einsprach, "niemand wird mir etwas antun. Du bist ja jetzt da, um mich zu beschützen." Während sie sprach, trat sie rechts an Niwa vorbei. Noch immer ihre linke Hand auf seinem Rücken, legte sie nun sanft ihre rechte Hand auf die seine und gleichzeitig auf das Heft Kutabatchimaes. Ganz leicht, aber mit einer gewissen Bestimmtheit drückte sie das bedrohlich gehobene Schwert nach unten. "Aber das brauchst du dafür nicht. Rikojin ist nicht so gefährlich wie er aussieht", meinte sie beschwichtigend und hoffte, dass der Nara sich durch diese Aussage nicht allzu sehr in seiner Ehre gekrängt fühlte. Noch immer war Sumiyaka unsicher, ob Lord Awin die Situation ausnutzen würde, um erneut um die Vorherrschaft im Körper Niwas zu kämpfen. Denn auch wenn Niwa im Moment aufgewühlt war, wäre er im Gegensatz zu dem Dämon zumindest händelbar.

Niwatori Sakebi

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Sa 14. Apr 2012, 20:27

Noch bevor Rikojin aufgetaucht war, redete Sumiyaka auf Niwatori ein. Sie meinte, das er selbst derjenige wäre, der die Probleme am besten lösen kann. Noch immer liefen ihm die Tränen das Gesicht hinunter. Sie sprach davon dass das Böse versucht die Menschen hinter das Licht zu führen. Man musste also auf der Hut sein, sich nicht blenden zu lassen. Niwatori glaubte zu verstehen was Sumiyaka damit meinte und wusste aber gleichzeitig nicht, wie er solch böses erkennen sollte, wenn er es sehen würde. Der Rotschopf war eigentlich ein gutsmensch, der keinem etwas antat, wenn es nicht Aufgabe seines Berufes war oder er selbst angegriffen wurde. Er glaubte an das Gute in den Menschen. Doch war er während seiner Reise von diesem Glauben abgekommen. Es schien zu bröckeln, die Fassade. Konohagakure beziehungsweise, dessen Shinobi waren der Auslöser dafür, warum Niwatoris Glaube an das Gute, erschüttert war. Sie hatten die Menschen hingerichtet, die er als Freunde betitelt hatte. Natürlich hatte er versucht sie vor ihrem Schicksal zu retten, doch versagte er. Genauso wie er darin versagte, das Dorf Kumogakure, vor dem Untergang zu bewahren. Nun jedoch wendete sich das Blatt und Rikojin tauchte auf. Dieser war Konohanin und wurde augenblicklich von Niwatori enttarnt. Die Klamotten der Konohas hatte er sich tief eingeprägt, genau wie ihr Zeichen. Das gekringelte Blatt. Es verhieß nichts gutes und stand nur mit Unheil zusammen. Niwatori erhob sich und machte schnell klar, das er nicht zulassen würde, das der Konohanin, Sumiyaka, auch nur ein Haar krümmen würde. Rikojin schien den Ernst der Lage schnell und richtig zu deuten, was in Anbetracht des wütenden Jinchuurikis, wohl auch nicht allzu schwer war. "Sprich ihren Namen nicht aus und wage es erst gar nicht sie anzusehen!", war das erste, was er dem Nara entgegnete und hatte ihn fest fixiert, mit seinen von Bijuu-Chakra veränderten Augen. "Genauso wie ihr nicht vorhattet meine Freunde umzubringen? Ihr habt sie kaltblütig hingerichtet. Verbrannt bei lebendigen Leibe und nun wollt ihr mir Sumi nehmen.", sprach er und hörte auf einem Ohr den Worten des Nara zu. Er schien ziemlich verzweifelt und versuchte Niwatori klar zu machen, das er nicht da war um jemanden etwas zu tun, sondern lediglich um zu helfen. Um Sumiyaka und Niwatori zu helfen. "Schwachsinn! Sumi hätte mich niemals an euch verdorbenes Pack verraten. Es sind sicher noch mehr von euch in der Nähe...", seine Augen striffen kurz das Buschwerk um sie herum, doch konnte er nichts ungewöhnliches Feststellen. Vielleicht waren sie mit einer Sondereinheit ausgerückt, die ein Manöver geplant hatte, welches dazu dienen würde, ihnen das Leben schwer zu machen. "Es sind alles Lügen aus deinem Mund. Niemals werde ich euch trauen können, nicht nachdem, was ihr getan habt. Sie waren wehrlos!", er erzählte erneut von der Tat, die von Konohanin begangen wurde. Sie hatten damals eine flüchtige Genin verfolgt. Diese war mit einem C-Rang Nukenin aus dem Dorf geflohen und sich Niwatori angeschlossen. Die Gruppe gewann an Stärke und letztendlich traf Niwatori eine Entscheidung, die dazu führte, das die Konohanin sie fassen konnten. Es war dem Jinchuuriki nicht ersichtlich was genau damals geschehen ist, aber das was er fand, waren verbrannte Überreste von Menschen und der Klamotten seiner Freunde. "Du weißt nichts! Du bist genauso ein Mörder, wie der Rest deines Dorfes!", erneut prangerte er ihn an und machte einen Schritt auf ihn zu, als Sumiyaka sich hinter ihm aufrichtete und sich sanft an ihn lehnte. Die Berührung war nur ganz sanft und kurz schreckte Niwatori auf. "Bleib zurück Sumi...", mahnte er sie und ließ nicht ab von Rikojin. Die begab sich dann seitlich neben ihm und legte Hand an das Schwert an, welches sie sanft, aber bestimmend, versuchte nach unten zu drücken. Doch Niwatori war in der Hinsicht nicht gewillt nachzugeben. Er war sich sicher, das Sumiyaka nur kein Blutvergießen sehen wollt, genauso wenig wie Niwatori. Doch würde der Nara ihm keine Wahl lassen, so würde er ihn richten. "Ja, dir wird nichts passieren.", entgegnete er Sumiyaka. Sie sprach nun ebenfalls an, das Rikojin nicht so gefährlich war, wie er aussah. "Er sieht nicht gefährlich aus... das sahen die Anderen auch nicht. Wie du gesagt hast, wir dürfen uns nicht von dem Bösen blenden lassen. Ich lasse mich nicht mehr blenden." Mit sorgsamer Hand, würde er Sumiyaka etwas von sich wegziehen, vor allem so, das er sein Schwert nicht in ihrer Nähe hatte. "Er muss mir gefolgt sein Sumi...", merkte er bei seiner Freundin an und ließ weiterhin, den Konohanin, nicht aus den Augen. "Er scheint auch einiges über uns zu wissen, wer weiß, wie lange er uns schon beschattet.", warf er noch ein und würde aus seiner bestimmenden Position nicht weichen.

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1.Chakratritt aus 0-Schwanzform: [Kontrollierbar]
Das Chakra des Yonbi umgibt den Jinchuuriki seine Augen werden orangerot und schlitzförmig. Sowohl Kraft als auch Geschwindigkeit nehmen zu. Der Jinchuuriki bewegt sich schnell fort, seine Kraft ereicht ein ungeheures Ausmaß, jedoch wird die Geschwindigkeit nur leicht zur normalen Form erhöt. So ist diese für ein geübtes Auge oder Tomoe 1 Sharingan zu erkennen, in sofern der Jinchuuriki selbst nicht eine hohe Geschwindigkeit schon beistzt. Der Yonbi Jinchuuriki ist ab dieser Stufe resistent gegen Katon Jutsu (Abschwächung um 50%) und natürliches Feuer/Hitze. Er ist ebenso in der Lage mit seinen Händen ein stark ätzendes Gift auszu sondern. Der Jinchuuriki verliert in dieser Tailed Form die Fähigkeit zu schwimmen und ist so auf den Wasserlauf angewiesen. Gleichzeitig senkt sich der Chakraverbrauch von Kinobori auf 0.

Nara Rikojin

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Nara Rikojin » Sa 14. Apr 2012, 23:35

Sumi versuchte ihr Möglichstes um Niwa zur Vernunft zu bringen. Mit gewählten Worten sprach sie zu ihm, besänftigte ihm. Sie suchte seine Nähe und versuchte ihn dazu zu bringen sein Schwert sinken zu lassen, was der erste Schritt war um die Szene zu einem friedlichen Ende zu bringen. Doch ihre Worte schienen nicht bis in sein Bewusstsein zu dringen. Noch immer reckte er die Waffe in die Höhe, die Spitze direkt auf den wehrlosen Nara gerichtet. Er war mutig, so mutig wie jemand, der sich für einen rechtschaffenen Ritter hielt, der sein Bild von Gerechtigkeit verteidigte. Dabei gab er Fetzen einer Geschichte von sich, die offenbar der Grund für sein Verhalten gegenüber Riko war. Der Nara wusste nicht, was Niwa meinte, oder von wem er sprach. Aber er ahnte, dass der Schlüssel zu einer friedlichen Lösung in dem steckte, was Niwa erlebt hatte. Für den Moment nahm das rational gesteuerte Denken der Nara die Herrschaft über Riko. Also ging er die Worte in Gedanken immer und immer wieder durch. Jedes Mal siebte er dabei Informationen heraus, die für ihn von Bedeutung waren. "Genauso wie ihr nicht vorhattet meine Freunde umzubringen? Ihr habt sie kaltblütig hingerichtet. Verbrannt bei lebendigen Leibe und nun wollt ihr mir Sumi nehmen." Er war mit einer Gruppe unterwegs gewesen, einer Gruppe von Leuten, die er als seine Freunde erachtete. In Anbetracht der Tatsache, dass er lange alleine und hilflos unterwegs gewesen ist, gehörte wohl nicht viel dazu sein Vertrauen zu "Schwachsinn! Sumi hätte mich niemals an euch verdorbenes Pack verraten. Es sind sicher noch mehr von euch in der Nähe..." Er wusste nicht, wer genau seine Freunde umgebracht hatte. Alles, was er gesehen haben muss waren verbrannte Überreste. Trotzdem richtete er all seinen Zorn gegen Konoha. Dementsprechend mussten entweder Konohanin ursprünglich hinter ihnen her gewesen sein, oder der Zwischenfall hatte sich in der Nähe Konohas ereignet. "Sie waren wehrlos!" Demnach war die Gruppe, mit der er gereist war weder groß, noch kampfstark gewesen. Genin, Chuunin, maximal C-Rang Nukenin. Wenn dem tatsächlich hatte kein Grund für Konohanin bestanden die Gruppe zu töten, schon gar nicht bei lebendigem Leib zu verbrennen. Riko zweifelte den Hergang der Geschichte, wie Niwa sie darstelle ernsthaft an. Was seine erste Annahme bestätigte, dass Niwa den genauen Hergang nicht beobachtet hatte. "Er scheint auch einiges über uns zu wissen, wer weiß, wie lange er uns schon beschattet." Diese Worte sprachen von Paranoia. Geboren war der Verfolgungswahn wohl aus einer Angst, der Angst selbst von denjenigen getötet zu werden, die seine Freunde angeblich ausgelöscht hatten. Riko atmete tief durch. Auch wenn er einiges an wichtigen Informationen hatte gewinnen können, es waren nicht genug. Er brauchte mehr Daten um wirklich wertvolle Erkenntnisse gewinnen zu können. Vorweg musste er das nutzen, was er bisher wusste, um die nächsten Minuten zu überleben. Schritt Nummer eins, den Hass auf Konoha von sich ablenken. Langsam, sodass jede seiner Bewegungen sichtbar war löste Riko das Stirnband mit dem Wappen Konohas. Mit einem metallischen Scheppern landete es auf dem staubigen Boden. "So lange das Wappen Konohas mit Blut befleckt ist bedeutet es mir nichts. Ich rede nicht als Konohanin zu dir, sondern als eigenständige Person." Schritt Nummer zwei, die ärgste Form der Angst nehmen. Riko löste seine Weste, warf sie außer Armreichweite. Genauso löste er alle Waffen. "Sie hat Recht. Ich bin alleine und stelle keine Bedrohung für sie, oder dich dar." Schritt Nummer drei, den Dialog suchen, mehr Informationen für eine Aufklärung der Umstände gewinnen. "Ich sagte, ich möchte dir helfen. Kannst du mir die Namen deiner Freunde nennen. Bitte erzähle mir die vollständige Geschichte, damit ich nachvollziehen kann, was passiert ist. Damit ich mir ein Urteil über das Ganze bilden kann."

Mukiwara Sumiyaka

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » So 15. Apr 2012, 21:44

Erfolglos versuchte Sumiyaka Niwa davon zu überzeugen sein Schwert sinken zu lassen. Stattdessen zog er sie zur Seite und brachte damit Raum zwischen sie und den künftigen Kampfplatz. Das sah nicht gut aus. Statt ihr zuzuhören, hing er wie vernagelt in der Vergangenheit fest und ließ dabei Rikojin nur kurz aus den Augen um den Blick über die umliegenden Bäume zu werfen. Reflexartig wandte sie sich in Richtung des Waldes und folgte seinem Blick. Dabei dachte sie über das Gesagte nach. Neben dem sich lichtenden Bild über seine verstorbenen Freunde, erfuhr sie ebenso von seiner Gefangenschaft im Inneren Awins. Nein. Laut seiner Aussage war er nicht nur gefangen, sondern ebenso bewusstlos. Nachdenklich schweifte ihr Blick zwischen Niwatori und Rikojin hin und her. Letzterer hatte nun die Initiative ergriffen und verabschiedete sich vom Stirnband Konohagakures. Eine Geste, die Sumiyaka schwer schlucken ließ. Sie selbst war ihrem Land, trotz ihrer hohen Position darin, nie sehr verbunden gewesen. Von Patriotismus hielt sie entsprechend wenig, verstand und achtete jedoch die emotionale Verbundenheit die wohl die meisten Shinobi ihrem Vaterland entgegen brachten. Wie schwer es Rikojin fiel, sich vom Sinnbild des eigenen Landes auf diese Weise zu trennen, vermochte sie nicht zu sagen. Doch stärkte diese Geste ihr Gefühl der Verbundenheit mit ihm. "Er kommt allein zurecht", erkannte sie und widmete sich deshalb wieder ihren Gedanken zu Niwatoris Sorgen. "Wenn er nach dem Tod seiner Kameraden Awin die Kontrolle überlassen hat und seither bewusstlos war, hat er bisher auch keine Zeit gehabt, das Gefühl der Verfolger im Nacken abzuschütteln. In dem Fall", Sumiyaka beobachtete für einen Moment den Rotschopf und ballte die Hände entschlossen zu Fäusten, "werden ihn Worte kaum davon überzeugen können, nicht umzingelt zu sein." Noch immer Richtung Wald gewandt schmiedete sie ihr Chakra und wirkte das Anbu Jutsu Tazune ateru no Chakra. So würde sie die Umgebung nach Ozus Chakra absuchen und seine Position feststellen können. Konzentriert suchte sie die Gegend ab, während Rikojin versuchte seinen Gegenüber in ein Gespräch zu verwickeln. Wie sich heraus stellte, war Ozu weit und breit nicht auffindbar. Vermutlich hatte er ihren frühen Aufbruch aus den Bergen nicht gleich bemerkt und war ihnen erst später, nachdem er selbst erwacht war, gefolgt. Stattdessen fand Sumiyaka das Chakra Rikojins vor und das gleich mehrfach im Wald um sie herum verstreut. Dachte sie an seine Künste im Zeltbau wurde ihr schnell klar, was dies zu bedeuten hatte - Kage Bunshin. Er hatte also vorgesorgt und brachte damit Sumiyakas Entschluss leicht ins wanken. Sie hatte nicht vor einem der beiden Männern in den Rücken zu fallen. Weder Niwatori, indem sie ihn hinterging und trotz der Aussage sie wären allein hier, zulassen das man ihn einkreiste, noch Rikojin der sein Leben riskierte um sie und ihren Bruder zu beschützen. Nach kurzem hadern sammelte sie erneut Chakra. Dieses Mal jedoch sollte es ein Windjutsu sein, dessen Druckwelle selbst Hauswände würde durchbrechen können. In diesem Fall sollte das Holz der umliegenden Bäume jedoch ausreichend sein. Sumiyaka zielte auf den Bereich des Waldes, von dem sie wusste das sich dort nur wenige der Bunshin aufhielten und murmelte, "Fūton: Atsugai." Mit verbissener Präzision sorgte das frei gesetzte Jutsu für die geräuschvolle Zerstörung des halben Baumbestandes in der näheren Umgebung. Die zeitgleiche Zerstörung einiger Kage Bunshin war dabei nicht unwahrscheinlich. Als die letzten geborstenen Äste und Baumstämme dröhnend zu Boden fielen, wandte sich Sumiyaka wieder den Männern zu, die sich zu ihrer Linken befanden. "Sieht für mich nicht danach aus, als hielte sich hier jemand versteckt", stellte sie mit herausforderndem Ton fest. Anschließend setzte sie sich in Bewegung und hielt erst, als sie Rikojin hinter sich wusste. Mit Niwatoris Schwert unter der Nase und nunmehr friedfertigerem Gebaren richtete sie ihre Worte erneut an Niwatori, "wenn du uns keinen Glauben schenken kannst, wenn du meinem Urteil nicht vertraust, dann - bitte - trau deinen Augen und deinem Herzen und hör auf dich von Angst und Unsicherheit leiten zu lassen. Du wirst niemanden schützen können, wenn du blind vor Rachsucht wahllos um dich schlägst. Es gibt Gesetze um zu Richten. Willst du Frieden für deine gefallenen Freunde, finde die wahren Schuldigen und liefere sie aus, aber tob dich nicht an Unschuldigen aus." Sie hätte noch mehr sagen können; ihm einen Stunden langen Vortrag halten. Doch hatte sie nicht vor, ihn zurecht zu weisen, sondern nur wieder zur Vernunft zu bringen. Besorgt blickte sie zu Niwatori, in Gedanken bei der Zerstörungswut Minatos und den unzähligen Toten Konohagakures. Würde Niwatori sich irgendwann entschließen einen eben solchen Weg einzuschlagen? Was würde der Ausschlag gebende Punkt für eine solche Wandlung sein? Ergeben musterte sie Niwa. Er war ernster geworden, nahm die Dinge nicht mehr so auf die leichte Schulter, wie er es früher getan hatte. Die Verluste der vergangenen Jahre hatten deutliche Spuren an ihm hinterlassen. Spuren, vor denen sie immer versucht hatte ihn zu schützen. Doch mittlerweile waren sie erwachsen und er würde seinen eigenen Weg beschreiten müssen. In welche Richtung dieser Weg führen sollte, musste er jetzt entscheiden. Heute und an jedem weiteren Tag aufs neue.


[out - Ozu ist ein Riesenfaultier (Kuchiyose) von Sumiyaka, das sie ständig begleitet, allerdings die meiste Zeit nur in der näheren Umgebung herum streift.]


[hr]




Amaya Uchiha

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Amaya Uchiha » Mo 16. Apr 2012, 18:25

[align=center]CF Yoru: 火 Hi no Kuni - Reich des Feuers 火 - Konohagakure no Sato - Residenz des Hokages
CF Amaya: 波 Nami no Kuni - Das Reich der Wellen 波 - Die Große Narutobrücke [Māburu]
[/align]
Amaya war immer noch in Verwandelter Form als sie das Reich des Grases betrat. Yoru war auf halber Strecke wieder zu ihr gestoßen und hatte ihr erzählt war beim Hokagen vorgefallen war. Zwar war Amaya nicht gerade erfreut davon was passiert war aber sie konnte es nun nicht mehr ändern. Der Hokage würde schon seine Gründe gehabt haben warum der dem Shinobi Chidori zur Verfügung gestellt hatte. Allerdings würde Amaya ihn wenn sie Zeit hatte aufsuchen und sich selbst von seinem Können überzeugen. Die beiden Gefährten durchquerten das Land des Grases innerhalb eines Tages und machten dann in einer kleinen Herberge an der Grenze zum Reich der Erde Halt um dort die Nacht zu verbringen. Dank des Jutsu das Amaya noch immer aufrechterhielt schöpfte keiner Verdacht dass hinter der Fassade der schönen jungen Frau eigentlich eine kaltblütige Mörderin steckte. Auch Yoru hatte wieder die Technik der Verwandlung eingesetzt und wurde wieder zu der blauen Katze mit Flügeln. Die beiden aßen zu Abend und legten sich dann nachdem sie die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatten schlafen. Amaya konnte aber kaum Schlaf finden. Sie kannte die Taverne bereits auch hier war sie ein paar Mal mit ihrem Vater eingekehrt. Zwar war sie eine erstklassige Kunochi doch selbst sie konnte ihre Gefühle nicht immer zurückhalten. Langsam und leise stand sie vom Bett auf um Yoru nicht zu welchen. Sie setze auch auf die Fensterbank und ließ dann ihren Tränen freien Lauf. In ihren Gedanken ging sie durch was wohl aus ihr geworden wäre, hätte sie das Dorf damals nicht verlassen mit ihrem Vater. Sicherlich wäre sie nun Anbu wie ihre Schwester ihres Zeitens. Vielleicht wäre sie sogar mal verliebt gewesen und hätte Freunde. Aber das alles war nur eine Illusion in ihrem Kopf die Realität sah anders aus. Sicher sie war weitaus stärker wie so mancher Anbu, allerdings war der Preis hoch, sie konnte niemanden vertrauen außer Yoru. Natürlich bemerkte er den Kummer den Amaya in sich trug und flog zu ihr hinüber und schmiegte sich an sie. Wortlos starrten die beiden aus dem Fenster in den Sternenhimmel. Nach einiger Zeit versiegten die Tränen der jungen Frau und sie wischte sich mit dem Handrücken über die Augen. “Magst du weitergehen, wir finden sowieso keinen Schlaf mehr?“ fragte ihr Begleiter sie, aber mehr als ein kaum merkliches Nicken brachte die Uchiha nicht zusammen. Sie wusste dass ihre Stimme zittern würde. Sie zog sich an, wieder das blaue kleine Kleidchen und machte sich abreise fertig. Das Geld legte sie auf den Schreibtisch, etwas mehr als es eigentlich ausmachte und verschwand dann mit Yoru in die Nacht heraus.
Eine Zeitlang gingen die beiden schweigend nebeneinander her, die Nachtluft tat ihr gut und auch ihr Atmen beruhigte sich wieder. Langsam begann es heller zu werden und Amaya hatte sich wieder beruhigt, einigermaßen. Plötzlich stoppte Yoru in der Luft und Amaya guckte ihn verdutzt an. “Hö? Yoru was los?“ fragte sie die fliegende Katze. “Da sind stimmen, soll ich nachsehn?“ antwortete er ihr. Amaya nickte und lautlos flog das Tier davon nur um ein paar Minuten später wieder aufzutauchen. “Eine Frau, ein Mann – ich glaube aus Konoha – und ein seltsamer Typ“ Das ließ sie aufhören. “Wir gehen zu ihnen, womöglich haben sie Infos dir wir brauchen. Yoru. Vergiss nicht unsere Tarnung…“ erinnerte sie ihr Begleittier. Immerhin war er immer noch in Form einer blauen Katze und sie eines blonden Mädchens. Er nickte und flog schneller als erwartet los. Amaya hinterher. Yoru flog genau in Schlangenlinien als wäre er betrunken auf den Konohanin zu. Würde er nicht ausweichen würde Yoru direkt gegen seine Schulter fliegen und dann zu Boden fallen, ansonsten gegen den nächsten Baum. Amaya musste innerlich grinsen. Das war schon etwas lustig. “Yoru-saaaaan~“ rief sie mit ihrer süßen Stimme fragend und stolperte dann mehr oder weniger aus dem Gebüsch auf die drei zu. “Yoru?“ immer noch im Gehen fragte sie noch einmal nach der blauen Katze, ehe sie so tat als würde sie gegen eine Wurzel stoßen und hinfallen. Der Länge nach würde Amaya dann hinfallen und sich gerade noch mit den Händen abstützen bevor ihr Kopf auf den Boden knallen konnte. “Ett~…autsch…“ kam es von dem blonden Mädchen am Boden das sich nun verdutzt aufrichtete und sich die Knie rieb. Amaya wäre das nie passiert aber sie mimte hier ja das unschuldige Ding, auch hatte sie die Leute hier schon bemerkt tat nun aber so als wären sie ihr gerade erst aufgefallen und machte einen überraschten Gesichtsausdruck. Ihre Augen wurden groß als sie den Typen sah. Schnell beugte sie sich vor und fing an schnell zu reden. “Entschuldigen Sie viel mal. Ich wollte sie nicht stören. Entschuldigen Sie bitte. OH Gott…bitte Entschuldigen Sie…“ stammelte sie und hängte noch gefühlte hundert Entschuldigen dran ehe sie sich aufrichtete und ein kleiner rosa Schimmer ihre Wangen bedeckte. Dann blickte sie zu der blauen Katze. “NE! BAKA-NEKO! Schau dir an was du wieder angestellt hast, die Leute hier waren mitten im Gespräch und du platzt hier einfach rein.“ fuhr sie nun, immer noch am Boden sitzend Yoru an. “Sayuri-chan ich dachte sie könnten dir vielleicht helfen Kenji Jitsukawa zu finden…“ sprach er im besänftigenden Ton. “Hööö, gute Idee Yoru-san.“ meinte sie zu ihm und es kam einen fast so vor als hätte sie die andern Personen hier schon wieder vergessen. Sie klopfte sich den Staub aus ihrem blauen Kleidchen und stand dann auf. “Können Sie mir vielleicht weiterhelfen, ich suche einen Mann namens Kenji Jitsukawa, ich muss ihn dringend…“ sie brach ab und starrte den Mann mit dem komischen Hörnern an. “Woaaah~ guck mal Yoru, ein Mann mit Hörner und nen Umhang....es ist sicher ein Cosplayer. Wollt ich immer schon mal treffen“ sie strahle nun übers ganze Gesicht und ging auf den Mann zu. “Sei bloß vorsichtig Sayuri.“ “Dürfte ich wohl Euren Namen erfahren Cosplayer-san?“ fragte sie den Mann höflich und blickte ihn Neugierig und an. Sie bereit jeden Moment auf eine Attacke zu reagieren - immerhin konnte man ja nie wissen. So wartete sie auf eine Antwort.

Niwatori Sakebi

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mo 16. Apr 2012, 21:13

Noch immer sahen sich die Drei gegenüber. Niwatori war nachwievor, alles andere als gut zu sprechen auf Rikojin, ohne das dieser eigentlich jemals etwas getan hätte. Es war seine bloße Herkunft, die Zorn in Niwatori hervor gerufen hatte. Konohagakure, die Mörder seiner Freunde. Der Jinchuuriki hatte also nicht viel über für die Menschen aus dem Dorf hinter den Blättern. Sumiyaka versuchte die Situation weiter zu beschwichtigen, doch schien sie recht erfolglos. Sie wollte ihm ausreden, das Schwert weiter zu verwenden, doch hielt er an seiner Klinge fest und zog nur Sumi zur Seite, damit er sie nicht ausversehen verletzen konnte. Rikojin derweil, schien sich Gedanken gemacht zu haben. Er legte sein Stirnband und seine Weste ab. Beides landete neben ihm im Dreck und er sprach davon, das er nichts mit dem Dorf zu tun haben wollen würde, wenn es mit Blut befleckt wäre. Niwatori stockte, denn er wusste, was ein Dorf, einem Shinobi bedeutete. Es war also eigentlich eine tiefe Geste, die der Jinchuuriki aber nur schwer annehmen konnte. Nun trat auch Sumiyaka in Erscheinung und feuerte neben ihnen ein Fuuton Atsugai ab. Die Druckwelle war so stark, das sie den halben Wald abmähte. Dreck wirbelte auf und Niwatori kniff seine Augen leicht zusammen. Was hatte sie vor? Doch schon im nächsten Moment erklärte sie, das sich wohl niemand verstecken würde. Sie wollte also lediglich aufzeigen, das sie wirklich alleine waren. Sollte das etwa bedeuten, das sie tatsächlich mit den Konohanins zusammenarbeitete? Nur kurz blickte er zur ihr und wandte sich dann wieder Rikojin zu. Er wollte mehr über die Situation in Erfahrung bringen und sich die Geschicht anhören, die Niwatori in diese Lage gebracht hatte. Doch auch Sumyaka hatte nach ihrem explosiven Auftritt, noch etwas zu sagen. Sie sprach von einem "Uns" und das er sich nicht von Unsicherheit und Angst leiten lassen sollte. So würde er niemanden schützen können, denn Rachsucht wäre der falsche Weg. Er sollte sich um die wahren Schuldigen kümmern und sich nicht an Unschuldigen austoben. Wahre Worte, die Niwatoris Augen groß werden ließen. Sie hatte recht, wie auch sonst immer, was tat er da nur? Der junge Mann konnte nichts dafür, das seinen Freunden so etwas angetan wurde und er bedrohte ihn mit seinem Schwert. Niwatori ertappte sich dabei, wie er gegen seine eigene Natur handelte und Leute in Schuld zog, die keine hatten. "Ich...", mehr vermochte er nicht zu sagen und erneut wurden seine Augen glasig. Es lief irgendwie alles schief. Doch würde er sich diesmal zusammenreißen. Niwatori holte tief Luft und wischte sich dann mit der noch freien Hand die Tränen aus den Augen. Er begann auf die beiden zu zugehen und würde neben Rikojin und Sumiyaka stehen bleiben. Niwatori würde keinen der beiden ansehen und seinen Blick auf den Boden richten. "Es waren drei Shinobi. Stämmig aus Konogakure. Ich habe sie nur kurz gesehen. Sie waren auf der Suche nach meinen Freunden. Eine von ihnen war Genin und hatte meistens Käfer um sich, während der andere ein rothaariger Brillenträger war, der mit Schall kämpfte. Ich bin leider nicht gut darin mir Namen zu merken und derjenige, der hier weiterhelfen könnte, denn wollt ihr nicht sprechen.", erklärte er und wies somit daraufhin, dass das Mädchen wohl eine Aburame sein musste und der andere Shinobi vermutlich stämmig aus Oto war. "Sie verfolgten uns und ich versuchte sie in Sicherheit zu bringen, in dem ich sie auf meiner Kuchiyose davonfliegen ließ. Doch hatte die Konohanin ebenfalls ein geflügeltes Tier und konnten sie so verfolgen, ohne das ich noch Einfluss nehmen konnte. Ein Blondhaariger, mit eher kürzeren Haaren. Ein uniformierter schwarzhaariger Mann und ein braunhaariger Mann, mit längeren Haaren. Als ich geschafft hatte sie einzuholen, war es bereits zu spät. Sie waren getötet worden. Ich fand nichts als ihre Reste und auch die Konohanin waren verschwunden. Vermutlich mit ihrem Adler zurück nach Konoha um dem Hokagen die erfreuliche Nachricht zu überbringen, das sie gefasst worden sind. Aufgrund von Gegenwehr gerichtet. Obwohl sie mit sicherheit wehrlos waren gegen die Drei. Mehr kann ich dazu nicht sagen...", so endete der kleine Auslug in die Vergangenheit, der vermutlich nicht so aufschlussreich war, wie vermutet. Das es sich bei den Konohanin um Chiba Hyuuga, Roy Mustang und Kazuma Narukami handelte, wäre wohl kaum ersichtlich. Niwatori atmete geräuschvoll aus und steckte dann in einem Zug sein Schwert weg. Das Bijuu Chakra würde sich zurückziehen und nicht mehr zu spüren sein. Seine Augen wurden wieder klar und sein Körper verlor die vorherige Spannung. "Entschuldige, das ich dich zu unrecht beschuldigt habe... Wie Sumi sagte, ich werde die Schuldigen finden und sie zur Rechenschaft ziehen.", bemerkte er und sah seinen Fehler gegenüber dem Unbekannten ein. Gleichzeitig jedoch, sollten sich die in Acht nehmen, die er zu finden schwor. "Sumi, danke für alles. Grüß Mika von mir und sag Ihr, das ich sie nicht vergessen habe. Ich werde eine Heilung für sie finden. Ich verspreche dir stärker zu werden und ich werde versuchen, dich nicht mehr zu enttäuschen. Leb wohl.", mehr konnte er seiner Freundin nicht sagen und würde sich nun wortlos auf den Weg machen. Wohin? Nun das wusste er selbst noch nicht. Dahin wo ihn seine Beine tragen würden. Tsuchi no Kuni strahlte nachwievor eine merkwürdige Aura auf ihn aus. Als würde das Land der Erde ihn zu sich rufen. Doch gerade als er ein paar Schritt unternommen hatte, stieß ein junges Mädchen zu ihnen. Sie hatte eine komisch anmutende Katze bei sich, die sich auf Rikojin zu stürzen schien. Ein etwas unpassender Moment, doch dachte der Jinchuuriki sich nichts dabei und blickte ihr nur kurz entgegen. Sie schien ziemlich tollpatschig zu sein und packte sich gleich erstmal ab. Einen Moment später stand sie auch schon neben Niwatori und blickte ihn mit großen Augen an. Sie sprach davon, das er ein Cosplayer wäre, was der Rotschopf erst gar nicht verstand. Bis die Worte Hörner und Umhang fielen. "Oh, ja... ganz vergessen.", brachte er knapp hervor und nahm dann den Hörnerreif ab. Er schmiss ihn seitlich von sich zu dem zerbrochenen Tisch, befand den Umhang für die weitere Reise jedoch als brauchbar. Auch die Geige würde er nicht mitnehmen und an Ort und Stelle verweilen lassen. Ohne der Frau seinen Namen zu sagen, machte er sich weiter auf den Weg. Die Richtung die einschlug sollte in die Berge führen und somit in das leblose und karge Land, Tsuchi no Kunis. Vielleicht würde er dort finden, was er so verzweifelt zu suchen schien.

Nara Rikojin

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Nara Rikojin » Mo 16. Apr 2012, 22:38

Gespannt lauschte Riko den Worten Niwas. Er wusste selbst nicht, was er sich davon erhofft hatte. Vielleicht Namen, eindeutigere Hinweise, eine klare Spur. Doch all das würde er nicht bekommen, stattdessen waren es nur vage Beschreibungen der Hergänge, die nur bedingt weiterhelfen konnten. Immerhin schien Niwa Riko nicht mehr als sein Opfer auserkoren zu haben, eindeutig ein Fortschritt. Sumi hatte ihm mittels eines Luftstoßes außerdem deutlich gemacht, dass absolut niemand im Gebüsch wartete. Alle Doppelgänger, die sich dort aufgehalten hatten, hatten die Sturmböe jedenfalls nicht überstanden. "Hm..." Niwa wollte die Sache nicht auf sich beruhen lassen, so viel stand fest. Er war von der Schuld Konohas überzeugt, der Nara war noch immer misstrauig. Eine Gruppe von unterlegenen Gegner zu verbrennen war eine überzogene Reaktion, die so gar nicht im Geiste Konohas war. "Ich werde mich auch umhören und versuchen herauszufinden, was vorgefallen ist. Entschuldigung angenommen..." Riko murmelte die nächsten Worte. "... ich schiebe es auf die stressigen letzten Stunden." Niwa richtete ein paar letzte Worte an Sumi und wollte sich anscheinend schon wieder auf den Weg machen. Riko konnte nicht anders, als seine rechte Augenbraue nach oben wandern zu lassen. Sumi hatte Niwa gerade unter Einsatz ihres Lebens geschützt. Sie hatte ihn vor Lord Awin gleichbedeutend mit einer grausamen Zukunft bewahrt. War sich der Gute im Klaren, was Sumi seelisch durchgemacht hatte? Dies bezog sich nicht nur auf die letzten paar Stunden, sondern die gesamte Zeit, in der sie sich vor Sorge um ihren Bruder innerlich zerrissen hatte. jetzt drehte er ihr den Rücken zu und wollte seinen eigenen Weg weiter gehen. Eine Aktion, die den nara fast dazu veranlasst ihm ein paar weniger hübsche Worte hinterher zu rufen. Ab und zu musste der Mensch seinen eigenen Willen, seine eigenen Sorgen zur Seite legen um für die da zu sein, die ihm wichtig waren. Doch Niwa schien mit all dem, was ihm auf den Schultern lag genug beschäftigt zu sein. Weiter Zeit über den jungen Mann nachzudenken sollte Riko nicht gegönnt sein. Aus dem Nichts tauchte ein flauschiges, tierisches Wesen auf. Der Nara nahm es nur aus dem Augenwinkel wahr, wie es auf ihn zu schoss. "Wa..." Im letzten Moment konnte Riko mit einem Ausfallschritt einem direkten Treffer entgehen. Verwirrt erblickte er nun auch ein Mädchen, welches sich als die Besitzerin der Katze heraus stellte. In Momenten wie diesen fragte man sich für gewöhnlich, wie viel verrückter eine Szene noch werden konnte. Riko kannte diese Fragestellung und kam deswegen sofort zu dem Schluss, dass er nach all dem eine kalte Dusche und einen mindestens eben so kalten Sake brauchte um nicht irre zu werden. Langsam orientierten sich die Gedanken des Nara wieder in geordnete Bahnen. So brauchte er nicht lange um zu erkennen, das etwas an der Situation gewaltig faul war. Das Mädchen schien sich auf Niwas Verkleidung eingeschossen zu haben, so unterbrach sie Riko mit einem leicht gereizt klingenden Räuspern. Taktische Verhandlungen, Verschwiegenheit und generell Stress hatte er heute schon zur genüge erlebt, deswegen legte er sofort die Karten auf den Tisch und verlangte Klarheit. "Im Umkreis von zwanzig Meilen ist die Gegend vollkommen unbewohnt. Vor wenigen Augenblicken hat eine Windböe die unmittelbare Umgebung offen gelegt, nirgendwo war ein Mädchen mit Katze zu sehen - und glaube uns, das wäre aufgefallen! Dementsprechend musst du erst in den letzten paar Sekunden hier angekommen sein, eindeutig zu schnell für ein Mädchen mit Haustier. Wer immer ihr seid, ihr seid kein unschuldiges Mädchen mitsamt seiner tollpatschigen, wuscheligen Katze! Auch wenn es im Moment vielleicht nicht danach aussieht sind wir alle drei mit den Nerven so ziemlich am Ende. Also... wer bist du?"

Mukiwara Sumiyaka

Re: Das Halbland [Umgebung]

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Di 17. Apr 2012, 21:53

Nachdem sie den halben Wald mit einer großen Luftdruckwelle beseitigt hatte, ging Sumiyaka zu Niwatori um ihm noch einmal ins Gewissen zu reden. Dies und Rikojins voran gegangenes diplomatisches Verhalten sorgten dafür, dass er seine Entscheidung revidierte. So ließ er Schwert und Kopf schuldbewusst sinken und tappte auf die beiden zu, blieb dicht neben ihnen stehen und begann dann die Geschichte um seine verstorbenen Kameraden zu erzählen. Sumiyaka lauschte gespannt, entschlossen sich jede Einzelheit genau einzuprägen. Wenn diejenigen, die für den schlussendlichen Zusammenbruch Niwatoris verantwortlich waren, in Hi no Kuni zu Hause waren, so würde sie künftig Augen und Ohren offen halten während sie sich in Konohagakure aufhielt. Es verlangte ihr nach Gerechtigkeit. Ob diese nun beinhaltete, dass die Übeltäter zur Rechenschaft gezogen wurden oder sich der genaue Sachverhalt klärte. Da weder sie noch Niwa zum Zeitpunkt des Zusammentreffens anwesend waren, konnte auch niemand mit Sicherheit sagen ob kaltblütiger Mord oder ein unglücklicher Unfall zum Tod der Freunde geführt hatte. Umso wichtiger waren die kleinsten Details. Zu ihrem Verdruss beinhalteten Niwatoris Schilderungen jedoch nur äußerst vage Informationen, wie Haarfarbe und Frisur. Lediglich der Hinweis auf eine Uniform konnte ein Hinweis sein, dem es sich vielleicht nazugehen lohnte. Ein Shinobi, der selbst auf Missionen eine landesunabhängige Uniform trug fiel sicher auf. Mit einem tiefen Seufzen endete der Jinchuuriki und schob sein Schwert zurück in die Scheide. Es war ihm sichtlich schwer gefallen, sein Schuldbekenntnis - wie er es empfand - offen zu legen. Dennoch gestand er gleich darauf sein Fehlverhalten gegenüber Rikojin ein und entschuldigte sich dafür. Überraschend waren jedoch seine darauf folgenden Abschiedsworte. Vor allem Rikojin, der Sumiyaka bis hier hin begleitet hatte und um einen großen Teil ihrer seelischen Zerrissenheit und Sorge um Niwa wusste, empfand sein Verhalten ihr gegenüber als eher rücksichtslos. Sumiyaka hingegen verstand seine Beweggründe. Auch wenn es sie verletzte nach all dem mit einem knappen danke und lebe wohl abgefertigt zu werden, hatte sie eine leise Ahnung davon, wie enttäuscht Niwatori von sich selbst war. Und für diese Enttäuschung war nicht nur er selbst und Lord Awin verantwortlich, sondern auch Sumiyaka. Sie, die mit den besten Absichten zu ihm geeilt war und ihm aufs Neue zeigte, dass er nicht allein zurecht kam. War er nicht dafür hinaus gezogen? Hatte er nicht genau deshalb das Wagnis auf sich genommen, allein auf die Suche für ein Heilmittel für Mika zu gehen? Er wollte etwas erreichen, ohne das Sumiyaka ihm die Hand dabei hielt. Von der Stärke, die er dank seinem reinen Herzen und dem unbändigen Willen Gutes zu tun hatte, wusste er nichts. Denn solang er im Schatten Anderer stand, würde er sich selbst nicht sehen können. Deshalb würde sie ihn ziehen lassen. Nur eines wollte sie ihm mit auf den Weg geben und trat deshalb, nachdem er sich von ihnen abgewandt hatte, erneut von hinten an ihn heran. In einer fliesenden Bewegung legte sie ihm die Arme um die Hüften und die Stirn in seinen Nacken. Mit tränenfeuchten Augen wisperte sie zum Abschied, "du hast mich nicht enttäuscht und wirst es auch nie. Wenn du mich suchst, ich werde vorerst in Konoha bleiben." Dann löste sie ihre kurze Umarmung und ließ ihn ziehen.

Mit einem kurzen Schritt zurück brachte sie wieder Abstand zwischen sich und Niwatori und näherte sich Rikojin an. Dabei wurde sie mit einem Schlag aus ihrem Gefühlschaos heraus und in die Gegenwart hinein gezogen. Der Flügel einer vorbei sausenden, fliegenden Katze striff sie am Hinterkopf und ließ sie verdutzt herum wirbeln. Gerade noch rechtzeitig, um das blauen Pelzknäuel davon segeln zu sehen. "Was war das?", fragte sie sich und zweifelte ernsthaft an ihren Sinneswahrnehmungen. Zu allem Überfluss stolperte ein Mädchen in blauem Kleid durch die letzten Reste einiger Büsche und fiel der Länge nach vor ihnen hin. Nachdem sie einige Worte mit - ja es handelte sich hier tatsächlich um eine fliegende, blaue Katze - BAKA-NEKO gewechselt hatte, wandte sie sich nun auch ihrer kleinen Gruppe zu. Sie wirkte durchaus überrascht sie zu sehen, erkundigte sich jedoch postwendend nach einem gewissen, 'Kenji Jitsukawa', bevor sie das unkonventionelle Outfit Niwatoris bewunderte. Alles in allem wirkte sie äußerst naiv und unschuldig, wären ihr nicht ein paar grobe Schnitzer unterlaufen. Während Rikojin sie unverblümt auf die offensichtlichsten Dinge ansprach, fügte Sumiyaka in Gedanken hinzu, "wenn sie tatsächlich unzählige Meilen weit durch Wald und Dickicht geirrt wäre, würde man es ihrer Kleidung und ihren Haaren ansehen. Abgesehen von dem Schmutz durch ihren Sturz gerade eben wirkt sie jedoch, als hätte sie gerade erst das Haus verlassen. Außerdem habe ich gerade eben die ganze Gegend nach Chakrasignaturen gescannt und sie nicht entdeckt. Sie muss also innerhalb von wenigen Minuten etliche Kilometer zurück gelegt oder ihr Chakra perfekt unterdrückt haben. Für einen Zivilisten unmöglich." Aus einiger Entfernung beobachtete sie wortlos das weitere Geschehen. Sie zog es schon immer vor zu beobachten und geduldig auf den richtigen Moment zu warten.


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