Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

So schön auch die Polarlichtern von Yuki no Kuni sein mögen, so stehen sie vollkommen im Kontrast zur jährlichen Katastrophe. Dem Abschmelzen der Gletscher.
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Kosuke Terumi
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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Kosuke Terumi » Mi 31. Mai 2017, 10:52

Ich wäre tot? Ein wenig skeptisch blickte ich sie an - sicherlich hätte sie versucht mich zu töten, aber ob sie damit erfolgreich gewesen wäre? Aber ich ging nicht darauf ein, denn die Diskussion, wer unter welchen Umständen siegreich gewesen wäre, konnten wir ewig weiterführen. Sie brachte nichts. Stattdessen drehte ich die Karte der Liebenden, wie sie sie nannte, in der Hand und hörte ihr aufmerksam zu. Sie erzählte, was damals passiert war und fragte mich im selben Atemzug, wie ich hier in diesem Dorf klarkommen wollte, mit meiner Abneigung gegen Nukenin. "Kann man nicht.", stimmte ich ihrer Weltsicht zu. "Jeder hat Gründe für sein Handeln und die meisten sind gerechtfertigt. Tanatosu hatte seinen Grund dich zu beschützen und die Männer hatten wohl auch ihren Grund, dich anzugreifen. Und mein Grund, einen Nukenin zu töten ohne seine Seite der Geschichte zu kennen ist mein Clan. Einen Tötungsbefehl stellt ein Kage aus und wenn ich mich dem widersetze, werde ich selbst zum Nukenin. Jetzt bin ich aber Einzelkind und Sohn des Clanoberhaupts, entsprechend der Erbe dieses Postens. Soll ich meine Familie ins Chaos stürzen weil ich einen Fremden nicht töten kann?", stellte ich nun meine Seite der Geschichte dar. Selten hatte ich die Aufgabe, Nukenin aufzuspüren und zu töten, aber solche Begegnungen hatten schon stattgefunden. "Jeder hat seine Gründe und vielleicht lässt sich in Konoha ja eine Begnadigung für dich erreichen, wenn es wirklich Notwehr war. Dann musst du dein Hotel nicht an so einem frostigen Ort aufmachen.", fügte ich mit einem leichten Lächeln an und hoffte, das wir jetzt wieder zu leichteren Gesprächsthemen wechseln konnten. Ich kannte ihre Sicht der Dinge, hielt sie nicht für eine Psychopathin, die mir jeden Moment einen Dolch zwischen die Rippen jagen würde, und sie kannte meine Gründe, Nukenin wie sie trotzdem zu jagen. Und ich hatte heute noch ein schweres Gespräch vor mir, wenn ich nach dieser Tasse Tee Higeki suchen ging.
Ich wandte mich also wieder der Karte der Liebenden zu, die ich immer noch in der Hand hielt und erklärte ihr, was ich zu sehen gehofft hatte. Sie lachte kurz und bedauerte wohl ebenfalls, das es keine Erklärung zu den Karten gab. Mit der Eichung hatte ich allerdings recht und lächelte kurz. "Ich habe so etwas noch nie gesehen.", meinte ich und legte die Karte wieder zu den Anderen. Das Motiv erinnerte mich schmerzlich an meine eigene Situation. Nur das mir dieser Baum vorkam wie eine unüberwindbare Schlucht. Die Schlucht zwischen Ayame und mir. Meine Hand fuhr ganz unwillkürlich zu meinen Hals, berührte für eine Sekunde das kleine, gravierte Herz, bevor ich sie wieder auf den Tisch ablegte. Die Bedienung tauchte auf und stellte ohne großes Kommentar die Getränke bei uns ab. Pfefferminztee für mich. "Umso mehr Kampfstile und Waffen man kennt, umso besser kann man auf einen fremden Gegner reagieren.", meinte ich und rührte ein Löffelchen Zucker in meinen Tee. Schwache Motive... "Und ich suche in diesem Dorf verzweifelt nach Beschäftigung und Ablenkung.", fügte ich noch an. Es wurde höchste Zeit, das dieser Zuko uns Shinobis anstellte und uns Arbeit gab.
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Yagami Erizabesu
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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Yagami Erizabesu » Do 1. Jun 2017, 22:29

Der Terumi erklärte der Yagami seine Beweggründe, warum er so handelte. Ein Clan war in der Tat ein starkes Instrument, auch Eriza hätte für ihren Clan getötet, doch heute war es für sie ein zweischneidiges Schwert. Auf der Einen Seite liebte sie ihren Clan und ihre Familie und war froh, dass diese sich nicht in der Weltgeschichte rumtrieben. Doch auf der Anderen Seite hatte sie auch erlebt, was passieren konnte, wenn sich im Clan keine Einigkeit finden ließ. Wenn Machtgier den Clan spaltete. „ Man kann zumindest um den Menschen trauern, den man getötet hat und hoffen, dass er dir vergeben wird. Was Konoha anbelangt, so habe ich es bereits versucht, weiß aber komischerweise die Antwort nicht mehr. Und ein Hotel nunja...“ Plötzlich beugte sie sich zu ihm vor und grinste. „Ich habe schon einen passenden Ort mitten in der Pampa.“ Ja, sie hatte ja noch ihr Spukschloss. Das er die Karten noch nie gesehen hatte, machte die Yagami sehr stolz. „Ich muss sagen, dass ich sie nur von meinen Onkel kenne. Ich weiß nicht einmal woher er die Karten her hatte. Die Frau mit den gelben Augen beobachtete die Handbewegung, ehe sie ihren Blick auf die Karte legte. „Die Liebenden sind eine sehr interessante Karte. Sie steht nicht nur für die Liebe an sich. Sie steht auch Entscheidungen und Selbstverantwortung. Sie warnt vor Hass und langem Zögern. Deine Freundin scheint dir wohl wichtig zu sein.“ Sie lächelte sanft und verständnisvoll, ehe sie lustig zwinkerte. „Mein Onkel hatte nicht nur ein Hotel, sondern war auch Wahrsager. Ich selbst kenne die Bedeutungen, bin aber kein Wahrsager. Okey, ich habs versucht, bin aber grottenschlecht in sowas.“ Eriza wollte den jungen Terumi aufmuntern, selbst auf die Gefahr hin, dass er sie als verrückt abstempelte. Seine Begründung, warum er diese Dinge wissen wollte, waren sehr... einfach, um es freundlich auszudrücken. „Ich glaube nicht, dass außer mir noch andere dich mit Tarotkarten bewerfen.“, meinte die Yagami und lachte, „Doch gebe ich gerne zu, dass es mir großen Spaß bereitet, mit ihnen zu kämpfen. Die Gegner sind in der Regel verwirrt, dass ist eine schöne Schwäche. Zumal die Karten auf mein Chakra und damit auf meine Elemente gepolt sind.“ Plötzlich seufzte sie. „Ich hoffe, dass ich 3 Elemente habe. Sonst bin ich kein richtiger Yagami.“, bei dem Gedanken verzog sie ihr Gesicht, ehe sie sich an den Terumi wandte. Dieser schien auf der Suche nach Arbeit zu sein. Erizabesu zuckte mit den Achseln. „Ich muss hier auch gerade ein wenig Däumchen drehen, bis irgendetwas passiert. Am Besten wäre es, wenn Ryuuzaki mal auftauchen würde oder mir zumindest einen Brief schreiben könnte. Und vielleicht habe ich Glück und Zuko nimmt mich in dem Dorf auf. Ich helfe im Moment hier aus, weil ich auch hier lebe... Vielleicht tut sich bald auch was. Oder wir fragen in der Festung mal nach, es ist ja nun auch schon eine Weile her und sie sollten so langsam einen Plan haben.“ Es war zumindest ein Vorschlag. Sie trank noch einen Schluck von ihrem Tee. „Ich will mich ja nicht einmischen, aber ist die Tatsache, dass du das Terumierbe nicht besitzt, ein Skandal? Ich meine, wenn der Kleine es nun weiß, wird es sich dann nicht wie ein Lauffeuer im Clan verbreiten? Bei sowas können so Familien richtige Klatschmäuler sein.“ Die Sache mit Kosuke war für die Yagami eine spannende Angelegenheit und ihre Neugier war dementsprechend nicht zu bändigen. Außerdem war der Schwarzhaarige angenehme Gesellschaft für sie, die musste man auskosten.
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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Kosuke Terumi » Fr 2. Jun 2017, 11:47

Wirklich einfacher wurde das Gespräch nicht. Offenbar hatte Erizabesu bereits versucht, eine Begnadigung zu erreichen, aber wusste die Antwort nicht mehr? Wie konnte man die Antwort auf so eine entscheidende Frage vergessen? Da musste irgendwas merkwürdiges passiert sein... Skeptisch blickte ich sie an, als sie meinte, das sie schon einen Ort für ein Hotel hatte. "Wenn du Gäste haben möchtest, ist die Pampa ein schlechter Platz.", gab ich zu bedenken. Klar verirrten sich immer ein paar Geninteams ins nirgendwo, aber ein besonders hochwertiges Hotel brauchte man dort nicht errichten. Und ich konnte mir die Yagami nicht wirklich als Besitzerin einer klassischen Dorfkneibe mit zugequalmten Räumen und abgestandenen Bier vorstellen. Für etwas hochwertigeres bräuchte sie aber bessere, zuverlässigere Kunden.
Wir kamen auf die Karten zurück und sie schien sich diebisch darüber zu freuen, das ich so etwas noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Aber sie bemerkte meine unbewusste Geste, die Berührung meiner Kette, und erklärte die tiefere Bedeutung der Karte. Ja, meine Freundin, verlobte, war das Wichtigste in meinem Leben... Für sie hätte ich alles aufgegeben und würde es immer noch tun. Aber ich war nicht mehr Teil ihres Lebens. Ich sagte nichts auf die Worte der Weißhaarigen und glücklicherweise schweifte sie direkt zum Thema Wahrsagerei ab. Meinte, sie könnte es nicht. Ich setzte ein verschlagenes Grinsen auf und räumte die Karten zusammen auf einen Stapel, reichte sie ihr mit der leeren Seite nach oben. "Versuchs. Ich bin mal gespannt, was du in meiner Zukunft so ließt.", forderte ich sie heraus und wandte mich meiner Teetasse zu, während ich sie machen ließ. Ein paar Vorbereitungen mussten wohl sein und so sprachen wir in der Zwischenzeit weiter. Darüber, das es ihr Spaß machte mit den unbekannten Karten jeden zu überraschen und das glaubte ich ihr aufs Wort. Und über ihre eigene Befürchtung, sie könnte gar kein richtiger Yagami sein. "Dann können wir einen Club aufmachen.", meinte ich und lächelte bitter. Vermutlich ließen sich noch ein paar andere Mitglieder finden. Ein solcher Club wäre zumindest mal etwas anderes, aber keiner wäre stolz auf die Mitgliedschaft. Und unter Umständen konnte das auch gefährlich sein, Chaos in den Familien auslösen. Sie schlug vor, das wir in dem Palast nach Arbeit fragen sollten. Der Name Zuko sagte mir natürlich etwas, aber auch Ryuuzaki meinte ich schon einmal gehört zu haben. Ryuuzaki Yagami, wenn ich mich nicht irrte... und damit der Cousin, von dem sie bereits einige Male gesprochen hatte. "Wenn wir uns aufgewärmt haben, sollten wir das mal probieren.", stimmte ich ihren Vorschlag zu. Zu verlieren hatten wir nichts außer ein bisschen Zeit... und davon schienen wir beide genügend zu haben. Dann sprach sie eben die Problematik um mein Erbe an. Ich nahm einen Schluck Tee und überlegte mir, wie ich antworten wollte. "Das beantworte ich, nachdem du in meine Zukunft gesehen hast.", meinte ich und stellte die Tasse wieder ab, gespannt darauf, was nun passieren würde.
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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Yagami Erizabesu » Fr 2. Jun 2017, 18:33

Kosuke war wirklich eine überaus angenehme und witzige Gesellschaft. Er war nicht auf den Kopf gefallen und man konnte sich gut mit ihm unterhalten. Auch lachen konnte er und hatte sich damit die Sympathie der Yagami gesichert. Bei seinem Kommentar über die Pampa lachte sie herzlich. „Oh, ich hatte eigentlich vor etwas für Nukenin zu machen. Auch sie brauchen einen Ort der Entspannung und der Ruhe, ein wenig sich treiben lassen ohne Angst zu haben, dass hinter jeder Ecke ein ANBU auftaucht. Auch soll der Schwarzmarkt in der Lage sein, sich dort eine kleine Basis aufbauen zu können und dafür ist ein Ort in der Pampa, den nur wenige kennen, besser als mitten im Dorf. Wobei eine Hotelkette auch nicht schlecht wäre. Am wichtigsten ist jedoch, dass es auch eine Heimat ist für all die Heimatlosen Seelen dort draußen und auch eine neue Heimat für mich.“ Man merkte, dass die Yagami sehr genaue Vorstellungen hatte im Bezug auf ihre Pläne. Sie kamen auf die Karten zu sprechen, Eriza kannte die Bedeutungen aller 22 Karten, doch war sie keine Wahrsagerin, wenn dann nicht gut und auch nur als eine Art Hobby. Geld verdienen konnte sie nicht. Zu ihrer Überraschung wollte der Terumi prompt, dass sie ihm Karten legte. Es passierte etwas unmögliches. Erizabesu Yagami, die Erizabesu Yagami war sprachlos. Und sonst war sie alles andere als auf den Mund gefallen. „Ich... ich kann es versuchen, aber bitte sei nicht böse, wenn es daneben geht oder so.“ Sie nahm die Karten und mischte sie sorgfältig, dabei konnte man das Klacken des Metalls hören. Bei der Sache mit dem Club musste sie lächeln, ehe sie die Karten wie einen Fächer vor sich ausbreitete. Sie wartete noch einen Moment ab, doch schien er sich wirklich sicher zu sein. Doch er war sich wohl sicher, denn er wollte ihr erst dann eine Antwort geben, wenn sie ihm die Zukunft aus den Karten las. Immerhin waren sie sich einig einmal bei Zuko vorbei zu schauen. Eriza schloss resigniert die Augen, während eine Karte nahm und sie in die Mitte legte, das Bild war nicht sichtbar. Es folgten 4 weitere Karten, die jeweils an ein Ende gelegt wurden. Das Bild sah nun aus wie ein Kreuz. „Also... dann wollen wir doch mal anfangen...“ Die Yagami deckte die Karte in der Mitte auf. Es war die Nummer 20, das Urteil oder auch Gericht, es ging beides. Dargestellt wurde das Urteil von einer Frau mit einer Trompete. „Diese Karte hier ist unsere Ausgangslage.“ Sie deutete auf die Karte links von ihr aus gesehen. „Diese Karte gibt einen Blick in die Vergangenheit preis.“ Sie drehte die Karte um, welche einen zerstörten Turm darstellte, daher auch ihr Name. Sie war die Nummer 16 in der großen Arkana. Als nächstes deckte sie die Karte rechts von der Nummer 20 auf. Es war die Karte mit der Nummer 18. „Hier haben wir einen Einblick auf die Zukunft. Nun kommen wir zu der Karte die Vergangenheit und Zukunft verbindet.“ Damit deckte sie die Karte über der Nummer 20 auf. Es war eine Karte, über die sie bereits gesprochen haben. Es war die Nummer 6, die Liebenden. Die letzte Karte war die Nummer 10, das Rad des Glücks. „Diese geht steht für unbewusste Aktionen... Okey, fangen wir bei der Nummer 16 an, das ist der Turm. Der Turm ist eine sehr negative Karte, negativer als der Tod. Der Turm steht für die Zerstörung, unerwartete Trennungen und zeigt uns große Veränderungen an. Sie warnt uns auch vor Schwierigkeiten. Die Karte steht für die Vergangenheit, vielleicht ist damit Amon und die Zerstörung von Kirigakure gemeint. Ich vermute nur, da ich dich nicht genau kenne. Je besser man die Person kennt, desto genauer kann man Vorhersagen machen. Hat mein Onkel mir zumindest gesagt.“ Sie deutete auf die 20. „Das hier ist das Urteil oder auch das Gericht. Sie steht für Befreiung, Selbstprüfung und Offenheit. Sie warnt vor Verlust und Schuld. Vielleicht war es ja eine Befreiung zumindest ein temporäres zu Hause in Yuki gefunden zu haben oder zu wissen, dass man die Sache mit Amon überlebt hat.“ Eriza gab sich wirklich alle Mühe dem Terumi zu helfen und man konnte ihr anmerken, dass ihr das Karten legen Spaß machte. Sie wandte sich der Karte mit der Nummer 18, den Mond zu. „Das ist der Mond und er steht für die Intuition, Sehnsucht und das man sich von Vergangenem befreit. Sie warnt vor Angst, Chaos, Verrat und Enttäuschungen. Ich glaube, dass sie als Warnung für dich hier liegt, dass du keine Angst haben sollst, sowohl bei Higeki, als auch deinem Clan oder dieses Turnier. Entscheidungen werden wohl auf dich zukommen, dass sieht man an der Nummer 6, den Liebenden. Ihre Eigenschaften habe ich ja bereits erklärt. Ich glaube, egal wie du dich entscheidest, du wirst es mit Aufrichtigkeit und Hingabe machen. Unbewusst wird die Nummer 10 - das Rad des Glücks oder auch Rad des Schicksals - sicherlich eine Rolle spielen. Denn auch sie steht für Veränderung, aber auch für einen Neuanfang und Glück. Sie warnt dich vor Resignation, Not und Sorglosigkeit.“ Eriza trank noch schnell ihren Tee zu Ende, ehe sie weiter sprach. „Was auch immer du in deiner Vergangenheit gemacht hast, sie wird der Grund für Entscheidungen sein, die du treffen musst. Du wirst Glück haben und ich glaube, dass einem guten Neuanfang nichts im Wege steht. Zögere nicht und hab auch keine Angst. Ich denke, wenn du diese Phase überstehst, dass du mit den Geschehnissen rund um Amon und Kirigakure überwinden kannst. Ich denke, dass es nicht leicht werden wird und Veränderungen kommen, doch solltest du die Phase meistern, sieht das Gesamtbild positiv aus. Das wäre alles, ich hab keine Ahnung, ob etwas eintreffen wird oder nicht, nur die Zeit kann zeigen, ob etwas stimmt.“ Sie packte die Karten wieder zusammen. „Und nun bist du mir eine Antwort schuldig.“, kam es von ihr grinsend.

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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Kosuke Terumi » So 4. Jun 2017, 12:24

Im ersten Augenblick befürchtete ich fast, zu weit gegangen zu sein, aber sie stimmte ein wenig überrascht zu - ich sollte aber nicht böse sein, wenn es daneben ging. Wahrsager drückten sich normalerweise so allgemein aus, das ich so oder so eine Deutung für ihre Worte in meiner Zukunft finden würde. Und ich war kein abergläubischer Mensch, also konnte sie meine Zukunft durch eine schlechte Vorhersage kaum negativ beeinflussen. Ich unterbrach sie nicht während ihren Vorbereitungen und übergab ihr das Wort, als ich entschloss, ihre Frage erst nach einer Vorhersage zu beantworten. Nach einem kurzen Zögern legte die 5 Karten vor mir auf den Tisch, in Form eines Kreuzes. Ich verschränkte die Finger ineinander und legte die Arme vor mir auf den Tisch. Aufmerksam, leicht nach vorne gebeugt beobachtete ich, wie sie die erste Karte umdrehte. Eine Frau mit einer Trompete? Ein zerstörter Turm. Der Mond. Die Liebenden - ich wäre überrascht gewesen, wäre diese Karte nicht auf dem Tisch aufgetaucht. Und ein Kompass? Mit dem Bild, das sich mir bot, konnte ich nicht viel Anfangen. Ich blickte von den Karten auf zu der Yagami, welche just in diesem Moment anfing zu erklären. Und mit der ersten Karte, die sie erklärte - dem Turm - traf sie voll ins Schwarze. Amon und die Zerstörung meiner Heimat war damit sicherlich gemeint, aber das war nicht schlimmer als der Tod... was ich durch Amons Willen getan hatte, was ich alles zerstört hatte, das war, war die Karte eigentlich widerspiegelte. Die Frau mit der Trompete schien für Entscheidungen/Urteile zu stehen - das war, was mir bevor stand. Jeden Tag. Ich musste mich beweisen, um das Zerstörte wieder aufzubauen. Bis jetzt stimmte ihre Deutung und zu meiner Überraschung fand ich meine Situation tatsächlich darin wider. Und dieses Gefühl bestärkte sich bei den nächsten Karten. Das gesamte Bild schien sich mit der Veränderung zu beschäftigen, dem Überwinden der Vergangenheit und das war tatsächlich das, was mich im Moment umtrieb. Zum Ende hin fasste die Yagami meine Situation noch einmal übergreifend zusammen. Und packte dann die Karten zusammen, um auf ihre vorangegangene Frage zurück zu kommen. Ich richtete mich wieder auf und versuchte die tausend Gedanken, auf welche Arten die einzelnen Karten zutrafen, abzuschütteln. "Ich glaube, du solltest das Wahrsagen in dein Hotelkonzept mit einplanen. Die Deutung war ziemlich treffend.", lobte ich sie erst einmal für die Wahrsagerei und trank meine Tasse Tee aus. "Und was mein Erbe angeht. Es ist kein Skandal, das ich das Futton nicht beherrsche. Nur wenige Terumi beherrschen es tatsächlich. Der Skandal ist, das ich ein anderes Erbe besitze.", präzisierte ich die Problemlstellung. "Und Higeki ist einer der Menschen, die vor Wut Trainingspuppen zerlegen, aber nichts sagen. Zumindest war er die letzten Jahre so drauf. Es wird also nicht jeder Wissen, wenn ich nachher daheim ankomme.", erklärte ich ihr, warum ich angesichts dieser Offenbarung so entspannt blieb. Wäre Higeki anders, wäre ich ihm direkt gefolgt und hätte das an Ort und Stelle mit ihm durchdiskutiert, bevor er es überall ausplauderte. Er hatte seine Erfahrung mit intrigantem Verhalten gemacht und so bezweifelte ich, das er einen solchen Move gegen mit versuchte - zumindest solange nicht klar war, ob er auch wirklich das Futton beherrschte. Und das würde er wohl erst in ein paar Jahren wissen. "Und über kurz oder lang wird der Clan ohnehin bemerken, das etwas nicht stimmt. Irgendwann werde ich ihnen das Erklären müssen.", stellte ich fest. Aber das sollte nicht die nächsten zwei, drei Jahre sein... ich musste es spätestens dann tun, wenn ich tatsächlich zum Clanoberhaupt wurde und mit etwas Glück würde mein Vater den Posten noch eine ganze Weile innehaben. "Wie wär´s, wenn wir uns jetzt diesen Palast mal genauer ansehen?", schlug ich vor. Natürlich musste ich noch vor an den Tresen und zahlen, aber dann sollten wir auch zügig aufbrechen können - zumindest, wenn Erizabesu sich schon ausreichend aufgewärmt hatte.

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Re: Zum störrischen Holzfäller [Hauptstadt]

Beitragvon Yagami Erizabesu » Mo 5. Jun 2017, 13:21

Eriza hatte tatsächlich einer anderen Person Karten gelegt und anfangs war sie sehr nervös gewesen. Doch je länger sie sprach, desto mehr verließ sie auch die Anspannung und ließ sich vollends von den Karten leiten. Kosuke hörte ihr aufmerksam zu, er schien zumindest neugierig zu sein, was die Karten wohl verrieten. Sie alle deuteten auf eine Änderung hin, der Turm, der in der Vergangenheit lag, war dabei sehr ausschlaggebend. Die Vergangenheit war eine fürchterliche Geschichte gewesen und Kosuke musste sich beweisen, jeden Tag aufs Neue ohne Angst zu haben. Eriza bedachte ihm mit einem Blick. Er sah nicht so aus, als würde er schnell einknicken, im Gegenteil, sie glaubte, dass er diese Phase überstehen und dabei noch reicher an Erfahrung werden kann. Vielleicht brauchte er sie auch, um einmal den Clan in Ruhe führen zu können. Nachdem sie ihre Sitzung beendet hatte, beantwortete der Terumi ihre Frage. Doch zuerst lobte er ihre Kunst, was dazu führte, dass die Yagami tomatenrot anlief. „Das ist sehr lieb von dir.“, nuschelte sie. In der Regel wurde Wahrsagerei belächelt und selbst Onkel Igoru hatte sie im Stillen Kämmerchen gelegt, im Velvet Room. So ein Zimmer müsste sich doch sicher noch einbauen lassen irgendwo. Doch erst galt es die Antwort zu hören und sie nickte andächtig. „Bei den Yagami wird man mit dem Raiton und dem Katon geboren. Ich jedoch habe Futon und Raiton, hoffe allerdings vielleicht doch auch Katon zu besitzen. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, denke ich. Ryuuzaki ist da nicht so streng, hoffe ich zumindest. Und wenn du mir einen Moment gibst, dann können wir auch schon los.“ Sie nahm die Teetassen und ihre Karten, ging damit zur Theke, bezahlte und verschwand nach oben. In ihrem Zimmer zog sie sich einen weißen Mantel an und versiegelte die Karten wieder im Kompendium. Mit dem Buch in der Hand kam sie wieder nach unten. „Also dann lass uns gehen.“ Und schon ging sie auch los. Sie hatte dabei ein breites Grinsen im Gesicht. „Mal sehen, was wir herauskriegen können.“ Ja, für die Yagami war es wie ein Abenteuer und sie liebte Abenteuer.

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