Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

So schön auch die Polarlichtern von Yuki no Kuni sein mögen, so stehen sie vollkommen im Kontrast zur jährlichen Katastrophe. Dem Abschmelzen der Gletscher.
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Fukuro
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » Mi 15. Mär 2017, 22:51

Ne, ist es nicht, stellte Kuma fest, während ich stumm in Nagisas Blick erwiderte. Dir tun die Arme und der Rücken weh. Das Metall macht einen fürchterlichen Lärm und hier drin kriegt man kaum Luft!, zeterte er weiter. Äußerlich war ich ruhig, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und war ein wenig in mich zusammengesunken. Außerdem ist es hier drin heißer als in einer Sauna und wenn du jetzt rausgehst, wirst du bestimmt krank, ging die Tirade weiter, aber ich zuckte nur unschlüssig mit den Schultern. Wenn ich reden könnte, würde ich vielleicht etwas dazu sagen, aber im Moment wollte ich einfach nur ein wenig Ruhe. Ich wollte nicht den Block nehmen und schreiben und gestikulieren, sondern mich einfach ein bisschen erholen.
Aber der Chunin gab sich Mühe und versuchte zu verhindern, das ich mich in mein Schneckenhaus zurück zog, indem er mich mit einem ganz anderen Thema wieder herauslockte. Mein Element. Tinte, platzte Usagi heraus und ich hörte, wie Kuma und Kecho zeitgleich genervt aufstöhnten. Ab und an waren sie tatsächlich der selben Meinung. Zögernd schüttelte ich den Kopf und nickte auf die nächste Frage. Und das Feuer?, warf mein Geldbeutel ein. Ich schluckte, atmete (in der verrußten Luft) tief durch und deutete auf das Stück Metall in der Glut. Ich hatte es dahin geworfen, aber es leuchtete schon wieder, als wäre es warm geworden... konnte es verbrennen? Will er nicht zuerst fertig schmieden?, überlegte Kuma. Ich mein, lange kann das ja nicht mehr dauern... sieht schon nach einer Zange aus. Ja, das tat es tatsächlich. Ich wandte mich um und suchte meinen Block um wieder eine richtige Konversation mit dem Schwarzhaarigen hinzukriegen. Mit einer schnellen Bewegung (und sich leicht beschwerenden Armen) schrieb ich: "Willst du das vielleicht noch fertig Schmieden? Ich kann in der Zwischenzeit rein gehen und Mama mit dem Mittagessen helfen.", schlug ich vor, erinnerte mich dann aber noch an die andere, fachliche Frage: "PS: Kann Metall verbrennen?" Dann zeigte ich meinem Freund den Block und wartete auf eine Reaktion. Wir konnten natürlich auch gleich trainieren gehen, aber... Übertreib´s nicht, Fukuro. Du brauchst eine Pause, meinte Kecho ruhig. Und damit hatte er leider recht.
Würde Nagisa meinem Vorschlag zustimmen, würde ich meine Jacke wieder anziehen, Block und Stift nehmen und zurück ins Haus gehen.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Di 21. Mär 2017, 15:47

Nach den beinahe Unfall war Fukuro sichtlich niedergeschlagen, ihre Arme waren vor der Brust verschränkt. Das ist eine Geste die oft eingeschnappte, beleidigte oder Menschen machen die Sauer sind, seltenst aber auch ein Zeichen der Gleichgültigkeit mit der Situation, was es bei ihr nun bedeuten sollte konnte ich dennoch nicht deuten. Ich tätschelte ihr der Sicherheitshalber, nichts unversucht zu lassen, den Kopf. Ich fragte sie ob sie ihr Element kenne, ein schütteln des Kopfes verriet mir das sie es nicht kannte, ein anschließendes Nicken auf meine nächste Frage vermittelte mir das sie es gerne herausfinden würde. Das wäre schnell gemacht, wir müssten nur Chakrapapier besorgen, sie mal kurz Chakra reinleiten und zack eines der Elemente würde sich zeigen. Dann atmete sie tief durch, so als ob sie mich gleich zu-brabbeln will, Problem ist, sie kann es einfach nicht. Deshalb deutete sie auf das Stück Metall, ich legte fragend den Kopf schief, ehe sie ihren Block holte und diesmal mit einer etwas ungewohnten Geschwindigkeit (zumindest für Fukuro) begann zu schreiben. Ein kurzer Dreher in meine Richtung und ich konnte lesen was sie von mir möchte, ich nickte "Ja, geh deiner Mutter helfen ich bring das eben zu Ende, Metall verbrennen? Möglich schon, nur nicht mit den Temperaturen, wobei es dann eher wie Wasser reagiert und abhaut." Verbrennen war nicht ganz richtig, doch die großen Fachbegriffe und das ewige Physik gelaber wäre zuviel für die kleine. Verdampfen kann Metall, und "verbrennen" in dem Sinne das daraus Feuer ensteht wenn man ein Feuer zeug dran hält aber nicht. Zumindest nicht die Metalle die man zum Schmieden benutzt, Chemiker scheinen da noch viel mehr Metalle zu kennen als ich, und einige von denen scheinen auch zu brennen, aber weder Stahl noch Bronze kann wirklich "Brennen" entsprechend dieses Wissen hab ich Fukuros frage also beantwortet. Wenn Fukuro mich verlassen hat würde ich das Stück Metall was nun wirklich langsam wie eine Zange aussah, aus dem Feuer holen und es zu ende schmieden. Zwischendrin würde wohl mein Blick zu den ganzen Altholz wandern, eine neue Puppe wird direkt nach dem Training mit Fukuro angefangen, vielleicht könnte sie ja neben mir trainieren und ihr Element erlernen. Ich wäre auf jeden Fall für sie da, denn das ist eines der höchsten Güter, zumindest in meinen Augen. Nach etwa zwei Minuten weitern Schmieden wäre die Zange fertig, Fukuro hatte wirklich gute Arbeit geleistet, leider verpasste sie nun den coolen Part. Ich steckte das Stück glühende Metall zurück in die Glut, und drücke den Blasebalg in einer viel Stärkeren und schnelleren Bewegung als zuvor, jetzt kommt nämlich das Härten des guten Stückes dran. Die Temperatur übersteigt hier die Schmiede Temperatur, und es muss einige Zeit länger in der Glut liegen, nach weiteren 5 Minuten schweißtreibendes Blasebalg drücken wäre diese Arbeit auch beendet, ich würde mit der alten Zange, die beiden neuen Zangen Stücke nehmen und sie in den Eimer mit Wasser direkt neben den Amboss stecken, ein lautes Zischen wäre zu hören, und das Wasser würde sofort Kochen. Ich zog das Metall aus dem nun kochenden Wasser und legte es zum abkühlen auf den Amboss. Sollte es kalt genug sein so würde ich ein Verbindungsstück in Form einer Niete. Und eine neue Zange war geboren, bedeutet im Endeffekt, die Zange die ich benutzt hatte flog in Richtung Altmetall oder viel eher "Wird bald was neues" Metall. Ich schob die Kohle auseinander damit sie besser ausglühen konnte, schloss die Luftzufuhr, und verließ den Raum Richtung Haus. Der Umschwung von brechend Heiß, heiß wie in Suna, zu, Arschkalt kalt wie in Yuki, war schon heftig.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » Mo 27. Mär 2017, 22:45

Moment... versteh ich das gerade richtig? Es ist zu kalt hier?!, hakte Kuma entgeistert nach, aber ich versuchte nicht einmal genaueres zu erfahren. Ich war erschöpft, wollte aus der verrußten Luft und der beißenden Hitze entfliehen. So nickte ich nur kurz, bevor ich meine Jacke wieder anzog, Block und Stift an mich drückte und nach draußen in die Kälte trat. Jetzt fühlte es sich noch viel schlimmer an als vorher. Im ersten Moment erstarrte ich in der Tür, dann schob ich sie hinter mir zu und lief zum Hintereingang unseres Hauses. Eilig schüttelte ich den Schnee von den Schuhen und verschwand in die warme Stube.
Na, ich weiß nicht, ob das jetzt wirklich warm ist..., bemängelte mein nicht mehr vorhandener Rucksack. Menschen haben kein Temperaturempfinden. Sie vergleichen immer nur vorher und nachher. Wir kommen aus der Schmiede, also ist es hier kalt, erklärte Kecho meine zwiegespaltenen Gefühle gegenüber der Raumtemperatur. Wir kommen von draußen. Da ist es arschkalt, ging Kuma dagegen an, während ich meine Jacke wieder auszog und an die Gaderobe hängte. Aber wir haben uns nicht an die Temperatur gewöhnt, argumentierte das Vögelchen. Interessiert doch niemanden, unterbrach ich die beiden übellaunig und machte mich auf den Weg in die Küche. Ja, aber Hygiene ist wichtig. Willst du so kochen?, fragte Kecho skeptisch und ich blieb auf halben Weg zur Theke stehen. Meine Mutter hatte sich mir bereits zugewandt und blickte mich skeptisch bis irritiert an. "Ich gehe mal kurz Hände waschen..." "Oder duschen, aber wir haben noch nicht genug heißes Wasser.", antwortete meiner Mutter mir, während ich mich bereits auf den Fersen umgedreht und in Richtung Bad gewandt hatte. Dort angekommen sah ich dann auch, was sie meinte - ich war von oben bis unten voller Staub und Ruß. Usagi begann zu kichern. Du siehst aus wie ein Schornsteinfeger. Und schien damit Kyubu zu wecken, denn auf einmal ertönte eine Melodie, gefolgt von einem Kinderlied, in meinem Kopf. Ein Schornsteinfeger ging spazier'n. Ging spazier'n. Ein Schornsteinfeger ging spazier'n. Och ne, seufzte ich und begann mir den Schmutz aus dem Gesicht und von den Händen und Armen zu entfernen. Mein kleines Nähkästchen ließ sich nicht zum schweigen bringen, auch wenn ich es hartnäckig mit anderen Gedanken probierte. Da kam er an ein großes Haus. Großes Haus. Da kam er an ein großes Haus. Da schaut ein Mädel zum Fenster raus. Schließlich war ich soweit sauber, das ich mich in die Küche zurück traute. Fenster raus. Da schaut ein Mädel zum Fenster raus. Mittlerweile pfiff ich allerdings die Melodie des Liedes und konnte nicht mehr damit aufhören. Ach Mädel willst du mit mir geh´n. Mit mir geh´n. Meine Mutter gab mir nach einem kurzen, prüfenden Blick auf meine Hände ein Küchenmesser und Karotten, welche ich schälte und kleinschnitt. Weiterhin pfeifend... zuerst grinste sie bloß, dann stieg sie mit ein. Ach Mädel willst du mit mir gehen? Da muss ich erst die Mutter fragen. Mutter fragen. Muss ich erst die Mutter fragen. Meine Arme schmerzten immer noch von der ungewohnten Arbeit und an den Händen bekam ich wohl Blasen vom Schwingen des Hammers, aber meine Laune wurde zunehmend besser. Da rannte sie zum Tor hinaus. Tor hinaus. Wir sprachen nicht viel, wie denn auch wenn ich die Hände voll hatte, aber die große Gemüsereispfanne, welche uns alle auch morgen noch ernähren würde, nahm langsam Gestalt an und füllte die Küche mit einem angenehmen durft. Dann feierten sie ein Hochzeitsfest. Hochzeitsfest.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Mi 29. Mär 2017, 21:31

Nach meiner Schmiede Arbeit ging ich also zurück ins Haus, ich war etwas eingeschmutzt, ein wenig Ruß hatte ich abbekommen, und ich hatte geschwitzt, bei den Temperaturen die eine solche Esse annahm kein Wunder. Als ich hinnein kam konnte ich bereits einen angenehmen Geruch in der Luft war nehmen, es gab bald Essen. Ein Gedanke rückte sich in meinen Schädel nach vorn der immer noch unbegreiflich war, hier, bei Fukuros Familie und meinen Onkel unter einen Dach, fühlte ich mich zum ersten mal Zuhaus, diese Wärme ums Herz war, seltsam aber dennoch erfüllend, sie war schlicht weg ungewohnt, das leckerste was meine Mutter auf dem Herd zu bereitet hatte war meine Hand. Doch bevor ich in die Küche ging verschwand ich in meinen Zimmer, und anschließend im Bad, kaltes Wasser? Wen kümmert das schon, es war wirklich scheiße kalt, aber mir war ohnehin extrem warm. Das feuchte Nass auf meiner Haut tat mir gut, doch die Kälte hinderte mich daran es länger als nur ein paar Minuten zu geniesen. Der Schmutz spülte sich von meiner Stirn, meinen Händen, meinem Gesicht hinunter in die Wanne und floss in den Abguss. Nach kurzer Zeit schloss ich den Wasserhahn wedelte meine langen Haare durch die Gegend, trocknete mich ab, und schmiss mir Klamotten über. Anders als sonst, zog ich mir keinen Mantel an, sondern nur eine blaue Jeans und ein T-Shirt, die Bude ist nicht so warm wie in Kiri oder gar in Suna, aber ich konnte das aushalten und mit Mantel drinnen rumzulaufen ist auch irgendwann trottelig. Ich schlenderte also relativ frisch in die Küche und blieb im Türrahmen stehen, ich konnte Fukuro und ihre Mutter relativ still und dennoch munter beobachten wie sie Kochen. Ich musste lächeln, wahrlich das ist ein Zuhause. Fukuro hatte sich nicht die Mühe gegeben jeden krümel abzuwaschen, ihr war das Wasser wahrscheinlich zu kalt. Ich trat in die Küche "Hallo Frau Kobayashi, Ich hab Fukuro das Schmieden gezeigt, ich hoffe es ist okey für sie das ihre Tochter bald der neuen Generation von Puppenspielern angehört. Aber als nächstes werden wir erstmal schauen welches Element ihre Kleine besitzt." ich lächelte, Ich hoffe innerlich das ihre Mutter das akzeptieren würde, schließlich musste sie auch Wissen das ich hier Wissen aus Suna weitergab was immer seltener wird. Ohne Sunagakure wird es nicht mehr viele Puppenspieler geben, somit haben die jetzigen die Aufgabe neue Puppenspieler auszubilden um diese doch wundervolle Kunst nicht ins vergessen raten zu lassen. Auch hoffte ich das Fukuro dieses Statement als gut finden würde, schließlich ist das Puppenspiel eine Interessante Fähigkeit und ich konnte mir gut vorstellen das sich gemeinsam mit ihren Tinten Jutsus ein Interessanter Kampfstil entwickeln würde. Ich setzte mich an den Tisch und wartete auf die anderen beiden "Kann ich helfen Anstatt hier nur rum zu sitzen?" Ich wollte höflich sein, und wen ich das wollte, kann ich das auch.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » So 2. Apr 2017, 23:07

Zum Glück waren Ohrwürmer leicht zu töten - man musste das Lied nur einmal ganz hören. Meine Mutter hatte es anhand meines Pfeifens erkannt und gesungen, somit war das Problem gelöst. Gemüse und Reis schmorten vor sich hin und schließlich tauchte Nagisa in der Küchentür auf - ohne im ersten Moment von mir bemerkt zu werden. Als er plötzlich das Sprechen anfing und meine Mutter begrüßte, erschrak ich fast und erstarrte für einen Moment. Ob er´s dir übel nimmt, das du ihn da einfach so hast stehen lassen?, überlegte Kuma laut. Vorsichtig blickte ich in seine Richtung, ein wenig fragend, und versuchte seine Stimmung zu erkennen, während er noch sprach. Moment, ich eine Puppenspielerin? Der fragende Gesichtsausdruck wich der Überraschung. War dir das nicht klar?, fragte Kecho großspurig nach. Er bringt dir das Schmieden doch nicht aus langeweile bei., fügte das Vögelchen belustigt an. Aber, aber, aber... ich wollte doch gar keine Puppenspielerin werden, warf ich irritiert ein. Hattest du einen anderen Plan?, hakte Kecho nach. Fukuro braucht doch noch gar keinen Plan., schritt Kuma ein. Als Kunoichi muss man keine Ausbildung machen. Man kann auch nur als Kunoichi Jonin und Sensei werden. Und als Puppenspieler kann man´s auch. Fukuro, du überlegst doch jetzt nicht ernsthaft, eine Ausbildung auszuschlagen, oder?, redete er mir ins Gewissen und ich hätte beinahe in Real den Kopf geschüttelt. Nein, ich bin bloß ein bisschen überrascht. Meine Mutter wandte sich Nagisa zu und ließ dabei den Pfannenwender im Reis liegen. Er durfte nicht anbrennen, also griff ich sofort danach und schaufelte den Reis weiter hin und her. "Solange du dabei auf ihre Hände acht gibst klingt das gut. Wir können uns im Moment nicht wirklich Medikamente leisten und eine Handverletzung wäre bei Fukuro doppelt tragisch.", warf meine Mutter einen wichtigen Punkt ein. Wenn ich meine Hände verlor, hatte ich keine Möglichkeit mehr, mich mitzuteilen. Und wenn es nur um ein paar Tage ging wusste ich nicht, wie ich das überstehen sollte. Du machst deine Hände einfach nicht kaputt, hielt Kuma fest und ich konnte ihm nur gedanklich zustimmen. Naja, vielleicht kannst du ja das Morsen lernen oder so. Das könntest du auch pfeifen, überlegte Usagi und ich sah regelrecht, wie Kecho und Kuma sich nach dem Häschen umdrehten. Was Usagi nur verunsicherte. Is ja nur ne Idee... Ne gute Idee, stellte Kuma verblüfft fest. Vom Morsen hatte mein Vater mir mal erzählt, als er eine Schulstunde vorbereitete und über das Thema gestolpert war. Offenbar hatte man es früher einmal zur Kommunikation genutzt, bevor es die Funkempfänger gab, aber jetzt wurde es praktisch nicht mehr verwendet. Trotzdem musste es ja irgendwo Informationen dazu geben. "Ich hoffe bloß, das das Dorf bald eine Entscheidung zum Berufsstand Shinobi fertig bringt und wir wissen, wie es weitergeht. Entweder muss sich dann jeder eine normale Arbeit suchen oder es gibt wieder Missionen und Aufträge, die Essen auf den Tisch bringen.", stellte meine Mum fest und brachte damit unsere aktuelle Schwebesituation auf den Punkt. Die Sorge, die in ihrer Stimme mitschwang, war deutlich zu hören. Es stresste sie, es stresste uns alle... was ich hinter meinem Rücken nicht sah war, das sie wieder die Hände über ihrem Bauch gefaltet hatte, was ich so nicht von ihr kannte. Oder erst seit wenigen Wochen von ihr kannte. "Wir werden sehen, wie´s ausgeht.", meinte sie und übernahm wieder den Pfannenwender. Ich trat zur Seite und räumte das Kochgeschirr in die Spüle, wo wir es später, wenn das Wasser richtig warm war, abspülen würden.
In diesem Moment fragte Nagisa, ob er denn irgendwie helfen konnte und meiner Mutter fiel natürlich sofort etwas ein. "Du könntest den Tisch decken. Souta und Rory kommen erst heute Abend wieder, also reichen drei Teller.", wies sie ihn an.

Ein paar Minuten später saßen wir um die dampfende Reispfanne herum am Tisch und meine Mum schob jeden eine Portion auf den Teller. Ich saß neben ihr, Nagisa uns gegenüber und die anderen Plätze waren erwartungsgemäß leer geblieben. Gemüsereis war nicht unbedingt ein fünf Sterne Essen, vor allem nicht, wenn man sich auf günstiges Gemüse und wenige Gewürze beschränken musste, aber es machte satt. "Guten Appetit.", gestikulierte ich und meine Mutter wiederholte die Geste ganz automatisch stumm. Irgendwie hatte sie sich bei uns eingebürgert und zumindest aus meiner Familie sprach keiner mehr diese Worte aus. "Ich muss euch beiden etwas erzählen.", meinte meine Mutter, kam das ich die ersten drei Gabeln in meinen Mund befördert hatte. "Dein Vater meinte, das ich es euch noch nicht sagen soll, bis er und Rory Arbeit gefunden haben, um euch nicht damit zu belasten, aber..." Sie atmete tief durch. Mittlerweile hatte sie ihr Besteck beiseite gelegt und ich tat es ihr nach. "In ein paar Wochen seht ihr es ohnehin und ich habe genug von der Geheimniskrämerei.", rang sie sich dazu durch weiterzusprechen, stockte aber wieder. Um uns herum war alles still. Selbst meinen Begleitern fiel nichts ein. "Die Umstände sind nicht die besten, aber ich kann´s nun einmal nicht verschieben. Fukuro, du kriegst ein kleines Geschwisterchen."
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Do 13. Apr 2017, 15:23

Als ich den Raum betrat und das reden begann, drehte sich Fukuro zu mir um und schien leicht erschrocken zu sein, war natürlich nicht meine Absicht sie zu erschrecken, aber ich kann ja nicht alles verhindern nur weil es nicht meine Absicht war. Ich unterrichtete Fukuros Mutter, darüber was ich mit Fukuro vorhatte, diese antwortete und bat gleichzeitig darum acht auf Fukuros Hände zu geben. "Puppenspiel funktioniert ohnehin nur mit den Händen, also keine sorge, ich weiß wie man auch seine acht gibt. Und Rory kann bestimmt das ein oder andere anmischen falls es wirklich mal eng werden sollte mit dem Medikamenten." anschließend sprach Fukuros Mutter über die Situation im gesamten Dorf "Ich bin zwar Shinobi, aber ein paar Werkzeuge kann ich Notfalls auch Schmieden, aber ich hoffe das wir Shinobis wieder normal leben können." sie drehte sich wieder um die eigene Achse und kochte weiter, Fukuro began dabei bereits hinter ihnen aufzuräumen, ich bat natürlich meine Hilfe an und bekam eine Aufgabe ein simples "Alles klar" kam aus meinen Mund und ich begann den Tisch wie gefordert zu decken. Als ich fertig war setzte ich mich gegenüber von Fukuro und ihrer Mutter, zuerst formte Fukuro wieder gesten und ihre Mutter erwiderte diese auch. Ich konnte mir vorstellen was es hieß und machte die Geste nach, so gut ich konnte "Richtig so?" fragte ich lächelnd. Doch dann kam eine ernste Stimme von Fukuros Mutter, das konnte ich beinahe sofort deuten, natürlich waren wir schon am Futtern, schließlich haben ich und Fukuro schon gearbeitet und waren Hungrig. Doch so stoppte ich das Essen und blickte Fukuros Mutter direkt an, das Gespräch verlief so ernst weiter wie ich dachte. Jedes weiteres gesprochenes Wort lies meinen Verdacht erhärten, bis sie die Bombe schießlich platzen lies und ich wusste das meine Vermutung war ist. Sie ist Schwanger, ich lächelte und sagte "Glückwunsch, ist doch schön oder nicht? Wir finden eine Lösung falls es wirklich bis dahin nicht geklärt ist. Stimmts Fukuro?" ich lächelte Fukuro entgegen, ich wartete gespannt ihre Reaktion ab, wird sie sich freuen? Ein Bruder oder eine Schwester zu bekommen? Ich beobachtete die Szenerie weiter und würde sobald sich diese soweit beruhigt hat weiter essen. Sobald mein Teller leer wäre würde ich darauf warten das die andren beiden Fertig sind und wir beginnen würden alles aufzuräumen, schließlich haben ich und Fukuro eigentlich was vor, ich überlegte schon wo wir Chakrapapier finden könnten, vermutlich im Flüchtlingslager, irgendjemand würde mir bestimmt eines geben.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » So 16. Apr 2017, 14:33

Am Küchentisch folgte die Überraschung. Nicht, das Nagisa versuchte die Geste nachzuahmen - was er übrigens richtig machte - sondern, was meine Mutter sagte. Ich... bekam ein Geschwisterchen? Vollkommen überrascht blickte ich sie an. Mir blieben die Wörter im Hals, die Bewegungen in den Handgelenken, stecken. Ahhh... deswegen das dritte Zimmer, warf Kecho nach einem Moment der Stille ein. Und die Heimlichtuerei am Schiff, fügte Kuma an. Aber ist doch cool. Da können wir ganz viele, knuffige Strampler nähen, mischte Usagi sich ein. Hündchen, Kätzchen, Häschen, Pandas, begann Kyubu aufzuzählen und wählte vermutlich schon die Farben aus. Ich war aber noch ein bisschen zurückhaltender als meine begeisterten Begleiter. Ein Geschwisterchen? Das würde alles verändern... Nicht nur das die Situation gerade schwierig war, nein, ich... war bisher allein. Und jetzt eine Schwester, einen Bruder? Nagisa war es, der zuerst antworte, meine Mutter beglückwünschte und ihr Mut machte. Und mich aufforderte, dem ganzen zuzustimmen. Gerade, als ich die Hände hob und ein freudiges Lächeln aufsetzte, wurde es schwarz um mich herum.
Und ich stand plötzlich in einem gleisenden Licht. Worte prasselten auf mich herab. Eine gewisse Hydaelyn sprach von... einem Turnier? Einem Turnier der Schöpfung? Was? Wieso sprach sie von uns als ihre Kinder? Ich verstand kein Wort. Namen wurden ausgerufen. Nicht meiner, nicht Nagisas, nicht der meines Vaters, meiner Mutter oder seines Onkels. Ich war erleichtert, und trotzdem hatte sich ein Knoten in meinem Magen gebildet. Das Licht verschwand und ich saß wieder am Küchentisch. Was zur...?, murmelte Kuma und wandte sich an seiner Bruder, das Vögelchen. Weißt du, was DAS soll? Keinen Plan, gestand sich Kecho ein. Ich blickte verwirrt und hilfesuchend zu Nagisa und meiner Mutter. Sie sah genauso bestürzt aus wie ich - ihre Hand bewegte sich ganz automatisch zu ihren Bauch, schützte mein kleines, ungeborenes Geschwisterchen."Ich... Habt ihr das auch gesehen?", fragte meine Mum und räusperte sich, um ihre Stimme wiederzufinden. Man sah ihr den Schock an. Ich nickte langsam.

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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Mi 3. Mai 2017, 18:01

Ich beglückwünschte Fukuros Mutter, doch gerade als Fukuro auch auf die ganze Sache mit ihren vermeintlich bald kommenden Geschwisterchen Reagieren wollte, erschien mir ein gleißendes Licht, und eine Stimme sprach zu mir. An diesen Ort, der mir wie mein Unterbewusstsein vorkam, schien ich komplett ich zu sein so kalt wie ich bin wenn niemand, nein wenn Fukuro nicht bei mir ist. Ich blickte Kalt, Ignorant in das Licht, es schien mir komplett egal zu sein was gesagt wurde, doch ich musste das ganze vermutlich erst verdauen, ein Turnier wird stattfinden. In diesen Turnier scheint es um unser Schicksal zu gehen, und vermutlich werden viele unserer Kämpfer darin teilnehmen müssen. Und das anscheinend ungeachtet ihrer Fähigkeiten, Herkunft oder sonstiges, wenn man Pech hatte kann es also vermutlich auch passieren mit dem größten Abschaum dieser Erde in ein Team zu kommen. Das Licht verschwand vor meinen Augen und ich blickte immer noch zu Fukuro, ihr Gesichtsausdruck und die Reaktion ihrer Mutter lies darauf schließen, das diese Vision von unserer Schöpferin wohl kein verdammter Scherz war. Ich blickte Ernst zu Fukuro, aber nicht kalt, eher Ernst sorgend, ich machte mir sorgen um sie, was ist wenn sie kämpfen muss, keiner würde sie verstehen. Ich schaute auch zu Fukuros Mutter als sie uns ansprach "Ja." antwortete ich kurz. "Nun gut, Fukuro wird also nun endlich lernen was es bedeutet ein Shinobi zu sein, wir werden hart Arbeiten müssen, und ich brauch ne neue Puppe, es ist nicht gesagt das keiner von uns kämpfen muss...Ich würde ja sagen machen sie sich keine Sorgen, aber...das ist ein sehr guter Grund zu Sorge" Was ich sagte, meinte ich vollkommen ernst, ungewöhnlich für mich, kein Fünkchen Lüge steckte dahinter, selbst ich machte mir Sorgen. Zwar war der Tod, so wie ich ihn schon kennengelernt hatte gar nicht so schlimm, keine Gefühle die einen Belästigen undso. Aber ein gewisser kleiner Part in mir will Leben, und dafür werde ich kämpfen, und vor allem habe ich mir selbst geschworen das Fukuro keinen Leid erfahren wird. Also muss ich sie Trainieren, so schnell wie möglich. Ich richtete mich vom Tisch auf, schob dabei mit meinen Beinen den Stuhl nach hinten, ich stütze mich auf den Tisch ab. "Fukuro, wir müssen nun Trainieren, solange bis du umkippst, ich will nicht das dir was passiert, und dafür musst du stark genug sein das du dich selbst verteidigen kannst, also iss auf, wir haben wohl was zu tun." Sobald Fukuro fertig wäre, und mir zustimme das sie Trainieren muss, würde ich gemeinsam mit ihr das Haus verlassen und ein Chakrapapier suchen, während dessen machte ich mir Gedanken für eine Puppe für Fukuro, denn ich hatte nun tatsächlich vor, ihr eine Puppe mit in den Kampf, sollte sie kämpfen müssen, zu geben.

TBC: Vermutlich Trainingsplatz
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Fr 4. Aug 2017, 14:17

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Nachdem ich Fukuro und Sokka zu ihren von Fukuro ausgewählten Trainingsplatz begleitet hatte ging ich erstmal spazieren, ich schlenderte durch die Stadt, ich hoffte das ich Materiallien für meine Puppe auftreiben könnte, doch da die Nahrung so knapp waren, waren die Preise teilweise einfach überteuer. Oder die Materiallien dich ich wollte waren erst gar nicht vorhanden, also hatte ich keine große Wahl als das mit der Puppe erstmal ruhen zu lassen, bis sich die Situation wieder beruhigt hatte. Nervig, ich wusste nicht was passieren wird und wann, aber es konnte ruhig schneller passieren, denn so werd ich nie weiter kommen. Es verging also nicht sonderlich viel Zeit auf meinen Trip durchs Dorf ehe ich nach Hause zurück kehrte, und auf Fukuro warten wollte. Doch dann gab es wieder eine der unheimlichen Nachrichten, der Schöpfer oder die Schöpferin meldete sich zu Wort und erklärte das es wohl bad noch eine Runde für das Tunier geben wird. Weder mein noch Fukuros Name waren gefallen was sich für mich als relativ beruhigend herausstelle, ich kam Zuhaus an und bemerkte eine Gewisse Unruhe. Ein Mann den ich nicht kannte stand vor der Haustür und sprach gerade mit Fukuros Eltern, mein Onkel Rory stand im Hintergrund herum und lauschte den Worten der beiden Parteien. Ich trat an die 4 Leute heran und meldete mich zu Wort "Ich bin wieder da, was ist den hier los?" fragte ich direkt freiheraus mit einen gespielten Lächeln das symbolisieren sollte das ich froh wäre wieder Zuhaus zu sein. Die Personen schauten mich alle samt an, ehe die Unbekannte das Wort ergriff "Alle Flüchtlinge aus Kirigakure sollen das Dorf verlassen und nach Ishgard ziehen, es stehen Schiffe im Hafen für eure Überfahrt bereit" ich spielte mich dumm, und setzte einen verwirrten Blick auf. Mir war klar, weshalb wir gehen sollten, die Versorgung dieses Dorfes war mehr als nur eingesackt, die große Menschen Masse brachte eine große Menge Probleme mit sich. Das Dorf konnte einfach nicht solche Menschenmassen tragen, deshalb scheinen wir nach Ishgard gehen zu sollen, sie scheinen anscheint kein Problem damit zu haben beinahe gesamt Kirigakure aufzunehmen. Dann wurde ich von Fukuros Mutter angesprochen "Nagisa, wo ist Fukuro?" fragte sie besorgt. Ich lächelte und antwortete "Keine Sorge, Fukuro ist mit einem jungen Chunin am Trainieren, sie werden vermutlich bald wieder kommen, solange warten wir schon mal und packen unsere Sachen." die Mutter nickte, schien aber nicht sonderlich erfreut darüber das Fukuro nicht bei mir war. Ich spielte hier eigentlich ihren Babysitter, oder viel eher ihre Leibgarde, das schien die Eltern vielleicht zu beruhigen, auch wenn sie vermutlich Wissen das Fukuro auch allein auf sich aufpassen kann wenn es sein muss.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Mo 7. Aug 2017, 16:08

Im Post mit verwendet: Sokka Supiritto
Sokka CF: Eisbach

Rory, Fukuros Eltern sowie ich selbst befanden sich also am Haus, die Stimmung war bedrückt und aufgewühlt zu gleich, ich hingegen war wie immer die Ruhe selbst, versuchte natürlich meine Maske nicht fallen zu lassen, und wartete wie vorher schon nur auf Fukuro. Und tatsächlich hörte ich langsam aber Schritte von Personen auf das Haus zu kommen, von der Geschwindigkeit und Ryhtmus her war es mehr als nur eine Person. Ich ging zu Türe und öffnete diese, zwei vertraute Gesichter schauten mich an, zu einmal Fukuro und der andere Typ namens Sokka. Ich lächelte und schaute Fukuro in die Augen "Schön das es dir gut geht, hast du schon gehört was los ist? Und hast du was schönes gelernt?" fragte ich sie mit einer ruhigen und lieben Stimme. Ich versuchte keinen Druck zu erzeugen oder ihr irgendwie Angst zu machen, Sokka hingegen stand wie ein Bodyguard nehmen ihr, was mir nicht gefiel, denn das war mein Platz. Er verschränkte die Arme und begann zu sprechen, "Ich bin mal bei der kleinen geblieben, fand es besser so, sie will ohnehin noch ein wenig Suiton lernen" die Worte waren entspannter als seine Körperhaltung, irgendwas was war mit diesen Typen nicht ganz richtig. Ich wusste nur noch nicht was, aber ich mochte ihn nicht, vielleicht war das auch..Eifersucht? Ich bin Eifersüchtig auf einen Typen der genau wie ich nur auf Fukuro aufpasst? Ich war verwundert über meine große Bruder Komplexe die ich langsam entwickelte, doch mein eigenes Grübeln über mich selbst wurde von zwei Personen unterbrochen die an mir vorbei gingen, Fukuros Eltern schinen ihre Tochter sprechen zu wollen, Rory hingegen hielt sich wie immer im Hintergrund, und auch Sokka schien nichts weiteres zu sagen zu haben. Zumindest lies seine Pose darauf schließen das er keine Interesse mehr daran hatte noch großartige Reden zu schwingen, wieso würde der Typ der uns alle hier her schleppte ausgerechnet einer von denen sein die ohne weiteres wieder gehen? Ich verstand den Typen nicht, doch wahrscheinlich verstand er sich selbst nicht. Höchstwahrscheinlich steht er selbst öfter da und fragt sie genau wie ich, warum er das gerade tut was er tut, oder aber, er denkt das selbe von mir wie ich von ihm, das wäre natürlich eine Interessante Wendung wenn der Typ genau so wenig für Menschen im allgemeinen übrig hat wie ich.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » So 20. Aug 2017, 23:39

--> Eisbach

Also eigentlich können wir ja selbst nach Hause laufen..., meinte Kecho ein wenig brüskiert als ich Sokka hinter mir bemerkte. Ist ja nicht so, als müssten wir einmal durchs ganze Reich laufen... Lass ihn doch, kommentierte Kuma ein wenig genervt während ich von dem Befehl weiterhin verwirrt war. Erst wurden wir hier her eingeladen, dann wurden wir vor die Tür gesetzt - was sollte das? Ich stampfte also nach Hause ohne mich groß nach meinen Begleiter umzusehen und wollte gerade an der Haustüre klopfen, als mir Nagisa schon aufmachte. Ich blickte auf, lächelte und nickte knapp, während ich mit den schneebedeckten Stiefeln gegen den Türrahmen trat, damit sie sauber wurden. Dann trat ich ein uns zog sie direkt hinter der Haustür aus - ebenso wie die Mantel, Mütze und Handschuhe. Meine Eltern waren da und auch Rory war von der Arbeitssuche zurück. Wir setzten uns an den Küchentisch und meine Mum machte Tee für uns alle. Rory und mein Vater erzählten, was sie alles am Hafen gehört hatten. Scheinbar war der Ausreisebefehl nicht der Erste gewesen. Zuerst hatten sie in einer Liste ihre Gründe für die dauerhafte Ansiedelung in Yuki eintragen sollen. Nur eine halbe Stunde später hieß es, wir müssten gehen und die ersten Personen waren schon mit ihrem spärlichen Hab und Gut auf Schiffen. Die drei Erwachsenen wogen verschiedene für und wider gegeneinander ab und entschieden sich schließlich, das wir nach Ishgard gehen würden. Die meiste Zeit saß ich nur mit einem Stift in der Hand da und kritzelte weiter auf der Seite mit den Jutsus rum. Den schnellen Skizzen fügte ich noch Details, Oberflächen und Schattierungen hinzu, gestaltete die Abgrenzung hübscher und wandelte die Frage an Sokka, welche in der leeren Spalte stand, in eine kurze Kampfsportchoreographie um. Erst als Vater vom Tisch aufstand und sagte, das er sich nach dem Schiff umsehen würde und wir Koffer packen sollten, blickte ich wieder auf. Fahren wir heute noch weg?, fragte ich mit Gebärdensprache und mein Vater schüttelte den Kopf. "Es sind gerade nicht genügend Schiffe im Hafen um alle Flüchtlinge zu transportieren. Ich werde uns morgen einen Platz besorgen. Für dich auch, Sokka?", wandte er sich an meinen Suitonlehrer. Während Sokka antwortete, gestikulierte ich schon weiter in Richtung meiner Eltern. Ich habe nicht viele Sachen. Die packe ich später ein. Ich will noch trainieren solange Sokka noch da ist., meinte ich. Meine Mum nickte und würde warten, bis das kurze Gespräch zwischen den Männern vorbei war und sich dann selbst an Sokka wenden. "Wenn du noch ein bisschen Zeit hast, könntest du mit Fukuro noch ein wenig trainieren. Sie will später erst packen.", übermittelte sie meine Worte sinngemäß.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Sokka Supiritto » So 27. Aug 2017, 21:38

In diesen Post mit verwendet : Nagisa

Sokka verfolgte die kleine Fukuro also bis nach Haus, oder begeleitete sie viel eher, vermutlich sah das ganze nach ein großen Bruder mit seiner kleinen Schwester aus, so wie es eben auch bei Nagisa und Fukuro war. Sokka hatte nichts vor, er hatte keine Ziele und er konnte so ein wenig helfen indem er der, deutlich begabten Genin noch alles zeigte was er ihr beibringen konnte. Im Haus angekommen wurde einiges geklärt, Sokka sowie Nagisa hielten sich überwiegend aus den Angelegenheiten raus, keiner von ihnen hatte irgendwie nur einen Einwand an dem was die Erwachsenden sagten. Sokka schien sich wohl bei den Leuten zu fühlen, vermutlich zu wohl, denn er rutschte in seinen Sitz zurück, schlug die Hände hinter den Kopf und legte die Beine auf den Küchentisch, seltsame Blicke folgten, vielleicht würde auch jemand etwas sagen, doch Nagisa hielt inne und kommentierte das Verhalten von Sokka nicht weiter. Fukuro schien mit sich selbst beschäftigt zu sein, auch sie hielt sich aus den Angelegenheiten der Erwachsenen raus und malte in ihren Büchlein rum, Sokka versuchte ein zwei mal zu schauen was genau sie tat, doch konnte er es nicht sehen. Nagisa welcher sich direkt neben Fukuro gesetzt hatte hingegen schaute Fukuro dauerhaft beim Zeichnen zu, er beobachtete die Abläufe und bewunderte ihr Talent wieder erneut. Er investierte ähnlich viel Kunst in den Bau von Puppen, und daher respektierte er natürlich auch die Arbeit von Fukuro und vorallem fand er ihre Kampfweise oder viel eher ihre Tintentechniken sehr interessant. Dann irgendwann stand Fukuros Vater auf und meldete sich an alle zu Wort, Sokka schaute den Mann ins Gesicht während Nagisa ein wenig schläfrig immer noch in Fukuros Buch versunken war. "Ich hab alles bei mir, und ich würde gerne mit euch Reisen, hab sonst niemanden, und die kleine kann noch einen Sensei gebrauchen" der Besitz von Sokka war tatsächlich überschaubar, Klamotten? Ja zwei Sets, die wechselte er einfach und wusch sie direkt, Sokka konnte man als ein wenig Barbarisch was das betrift ansehen, er lebte lange in der Wildnis und hatte daher kein Problem mit Dreck, benahm sich daher auch nicht zwingend wie ein Gentlemen und stieß so auch an den ein oder anderen dicken Kopf, doch kein Kopf war dicker als seiner. Fukuro meldete sich wieder zu zeichen und zeichnete mit ihrer Mutter, diese übersetzte dann das Fukuro gerne noch etwas trainieren würde, Sokka nahm die Hände hinter seinen Kopf hinunter, stellte die Füße auf den Boden und hob sich wie ein alter Mann aus den Stuhl, zwei drei Streck und Reck Bewegungen und er fühlte sich wie neu "Auf gehts, lass uns raus gehen wir wollen das Haus nicht Nass machen" Sokka ging los, er lief durch die Wohnung als würde er hier wohnen und ging zur Tür in Richtung Garten, er öffnete diese ohne sich großartig was anderes anzuziehen, die Kälte machte den Jungen nicht viel aus, er wurde in diesen Land geboren, das war er gewohnt, ohnehin hatte er immer etwas dickere Klamotten an. Würde Fukuro ihn unauffällig gefolgt sein würde sich Sokka zu Fukuro wenden "Wo waren wir stehen geblieben? Hast du Fragen? Ansonsten, Chakra konzentrieren, Fingerzeichen formen und weiter machen, ich schau dir zu und achte darauf ob mir etwas auffällt alles klar?"
Plötzlich trat auch Nagisa auf den Plan, dieser wollte auch trainieren und hielt daher eine Schriftrolle in der Hand. "Fukuro, kannst du mir vielleicht drei Puppen machen? Sie sollen sich nicht von selbst bewegen, dann lass ich euch auch in Ruhe trainieren" er bezog es auf ihre Tintentechnik, er schien anscheinend vorzuhaben seine Steuerbarkeit von Puppen von zwei auf drei zu erhöhen.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » Fr 1. Sep 2017, 00:11

So was unhöfliches..., murmelte Usagi in sich hinein. Packt der hier einfach seine Stiefel auf den Tisch und tropft uns alles voll. Zwar stimmte ich ihr zu, ließ mich aber dadurch nicht von meinen Zeichnungen ablenken. Schließlich war das Thema, was wir als Familie - welcher sich Sokka jetzt auch anschloss - weiter machen wollten, geklärt. Morgen würden wir nach Ishgard segeln. Vorher konnten wir aber noch ein wenig trainieren. Ich gab meiner Mutter zu verstehen, das ich mit Sokka noch ein wenig trainieren wollte, und sie reichte meine Worte mündlich weiter. Wieso kann die Zeichensprache eigentlich nicht jeder? Die wäre doch auf so Schleich-Missionen auch super effektiv, überlegte ich laut. Zeichensprache beim durch die Dunkelheit krabbeln? Toller Plan, beglückwünschte mich Kecho, während ich vom Tisch aufgestanden war und Sokkas Auf-geht´s in den Garten folgte. Im Gegensatz zu ihm hatte ich allerdings einige Schichten Kleidung, die ich erst wieder anlegen musste. Jacke, Mütze, Stiefel, Handschuhe und dann ging es nach draußen in den Garten.

[Trainingsfortsetzung Suiton: Omizurappa | 319 von 1215 Wörtern]

Ein kalter Wind schlug mir entgegen, als ich durch die Tür nach draußen trat. Sollte ich mich nicht daran gewöhnen?, hakte ich bei meinen Begleitern nach, doch sie blieben still. Der Chunin schien bereits auf mich zu warten und so beeilte ich mich, zu ihm auf zu schließen. Fällt euch noch irgendwas ein?, leitete ich die Frage nach Fragen in mein Inneres weiter, während mein Blick auf meinen eigenen Notizen ruhte. Form, Fingerzeichen, Bewegunsablauf - es war alles da. In meinem Kopf herrschte auch stille und nach kurzem überlegen schüttelte ich den Kopf und drückte Sokka den Block in die Hand. Dieses ständige ein- und auspacken nervte. In Kiri hatte ich mein Buch halt einfach zur Seite gelegt und später wieder aufgehoben, aber wenn ich den Block in den Schnee legte konnte ich ihn nicht so schnell wieder benutzen. Ich musste mir etwas mit schneefesten Umband zulegen... sobald wir Geld hatten. Ich wollte gerade die Fingerzeichen formen, als Nagisa noch einmal kurz meine Aufmerksamkeit forderte. Puppen machen?, hakte ich verständnislos nach und legte auch in der Realität mit fragendem Blick den Kopf schief. Die sich nicht selbst bewegen? Puppen bewegen sich nie selbst..., fügte Usagi an. Glaubt der, wir können Zaubern? Klar können wir welche Nähen, aber dafür brauchen wir Stoff und Zeit. Da ist nix mit jetzt mal kurz drei Puppen, regte Kuma sich auf. Leute..., warf Kecho ein. Er hält uns ne Schriftrolle hin... meint er vielleicht... ZEICHNEN, folge ich den Hinweis und hätte mir beinahe selbst gegen die Stirn geschlagen. Eine Aktion, die ohne den inneren Monolog reichlich merkwürdig gewirkt hätte. Ich soll keine Puppen machen sondern welche zeichnen. Darauf hätte ich auch gleich kommen können, meinte ich ungläubig zu meiner eigenen Dummheit, kramte das Tintenfläschchen und den Pinsel hervor und zeichnete fix drei Puppen aufs Papier, welche ich mit mithilfe meiner Schöpfungstechnik zum Leben erweckte. Sollte Nagisa nichts weiter von mir wollen, würde ich mich jetzt wieder meinem Training zu wenden. Ziel war das Omizurappa zu erlernen. Den kleinen Bruder hatte ich vor einer Stunde oder so schon erfolgreich erlernt - jetzt musste ich nur mehr Chakra in die Technik stecken. Und mehr Fingerzeichen. Und mehr Konzentration. Mit letzerem musst eich anfangen. Ich brachte also meine vor sich hin murmelnden Begleiter dazu, die Klappe zu halten, und wandte mich auch von den Jungs ab. Keine Ahnung, was Nagisa mit den Puppen vorhatte, aber ich würde mich jetzt auf das Jutsu konzentrieren. Sorgfälltig konzentrierte ich das Chakra in meiner Körpermitte und formte die Fingerzeichen. Zuvor hatte ich gelernt, das der Suitonaspekt nicht einfach so dazu kam - ich musste das Chakra direkt umformen. Dieser Schritt war diesmal noch wesentlich einfacher als beim letzten Mal. Ich holte also das Chakragemisch aus meiner Mitte nach oben in den Mund, holte tief Luft und stieß das Chakra beim Ausatmen aus. Ein Strahl bildete sich vor mir, zumindest für einen kurzen Moment, denn im selben Moment drohte der Rückstoß mich von den Beinen zu holen. Mir entglitt die Kontrolle und der Strahl verlor seine begrenzte, geradlinige Form - breit wie ein Schild fächerte er sich vor mir auf und binnen eines Augenblicks war als das Chakra, das für einen langen, konzentrierten Strahl gereich hätte, weg.

[319 + 536 = 855/1215 Wörtnern]


Selbsterfunden
Name: Hiden: Kurieto suru („Schöpfen“) - 2.0
Rang: C-Rang
Element: -
Reichweite: Nah-Fern
Chakraverbrauch: Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Pinsel & Tinte
Beschreibung: Bei dieser Technik wird zuerst ein Motiv, meistens ein Tier, aufgezeichnet und direkt im Anschluss zum Leben erweckt. Für das Erwecken ist lediglich ein einhändiges Fingerzeichen notwendig. Das so erzeugte Tier kann sich mit der Geschwindigkeit von 4 bewegen. Die Schadensart, also ob Schnittwunden oder stumpfe Verletzungen erzeugt werden, hängt von dem erschaffenen Tier ab. Die Stärke des Tieres/der Tiere liegt bei 4, woran sich der angerichtete Schaden orientiert (leichte Prellungen oder Schnittwunden). Was die mögliche Größe des Tieres angeht liegt das Maximum bei dieser Technik bei einer pummeligen Hauskatze. Es können stattdessen auch mehrere kleinere Tiere aufgezeichnet und beschworen werden, welche einen ähnlichen Inhalt haben (max. kleinere Tiere wie Spatzen). Werden mehrere kleinere Tiere erzeugt, ist der Stärkewert um eins geringer, ebenso wie die daraus folgenden Schäden. Dieses Tier verhält sich seiner Art entsprechend, kann jedoch vom Anwender auf ein Ziel gelotst werden. Nach drei Posts oder einem leichten-mittleren Treffer löst sich das Tier in nichts auf.
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Nagisa Ningyo » Mi 6. Sep 2017, 20:48

In diesen Post mit verwendet: Sokka

Sokka:

Der durchaus als unhöfflich wirkende Sokka ging mit seiner neuen Schülerin in den Garten, dort wollte er ihr weiter helfen ihr Suiton zu üben und dabei sämtliche Jutsus zu lernen welche er selbst beherrschte, anders als er war Fukuro nämlich anscheinend begabt für Ninjutsu und konnte somit als sehr guter Schüler durchgehen. Sokka stellte sich mit verschränkten armen vor die kleine Dame und wartete darauf das sie ihr Training beginnen wird, durch sein allgemein gutes Wissen über Bewegungsabläufe konnte er ziemlich analysieren wann sich Fukuro auf ebne diese konzentrierte und wann sie vielleicht bei den Jutsus war. So konnte er schnell ausmachen wenn sie unaufmerksam werden sollte, und da bei diesen Jutsus so wie bei allen andren die Chakrakontrolle eine unheimlich große Rolle spielte, würde er sie, sollte sie mal in Gedanken versinken, sofort wieder an die Arbeit erinnern, doch Fukuro schien nicht wie die üblichen Genins unaufmerksam zu sein, sondern erschien sehr aufgeweckt und war bei der Sache. Fukuro stand vor Sokka und blickte auf ihren Block, sie überlegte vermutlich ob sie noch weitere Fragen hatte, und Sokka beobachtete sie genau, beinahe mit durchbohrenden Blick. Plötzlich schüttelte diesen ihren Kopf und drückte Sokka ihren Block ohne weitere Worte in die Hände, das sie kein Wort dazu sagte war ja bei ihr normal, so kümmerte Sokka es nicht weiter. Fukuro wollte gerade Fingerzeichen formen, als Nagisa einschritt, Sokka blickte genervt zu ihm rüber. Dieser kümmerte sich aber nicht weiter um Sokkas Reaktion und bat plötzlich darum das sie ihm Puppen machte, Sokkas blick war entsprechend verwirrt, er hatte keine Ahnung von Fukuros Tinten sowie von Nagisas Puppenspiel Jutsus. Ebenso hielt Nagisa Fukuro eine Schriftrolle hin, was Sokka nicht sonderlich half das verlangte zu verstehen, plötzlich griff Fukuro aber nach eben jener und begann zu zeichnen, Sokka sowie Nagisa folgten beide interessiert den Pinselstrichen. Dann formte sie Fingerzeichen und die Figuren aus Tinte begannen sich zu erheben, Nagisa lächelte zufrieden und verbeugte sich"Danke" dann widmete er sich sich selbst, Sokka legte den Kopf schief. "Du kannst Dinge die du zeichnest zum leben erwecken?" fragte er der verständnishalber nach. "Dir ist bewusst das du auch Tinte, aufgrund von ihren Wasseranteil mit deinen Suitonjutsus kombinieren können wirst oder? Das gibt dir bezüglich dem eine Menge Möglichkeiten" erklärte Sokka während er zufrieden bei seinen vielen, vermutlich sinnlosen Ideen nickte. Plötzlich wand sich Fukuro von den beiden ab, Sokka blickte leicht verwirrt hinter ihr her, vermutlich wollte sie die beiden nur nicht Nass machen oder verletzten, Sokka kümmerte es jedoch so oder so nicht weiter, denn auch von hier konnte er ihre Körperbewegungen ahnen. Fukuro würde nun erneut versuchen ihr Chakra zu konzentrieren und das Jutsu zu wirken, Sokka würde nur dort stehen und sie genausten beobachten. Sie verlor die Kontrolle über das Chakra, und versagte somit im Jutsu, zumindest schien es so, ebenso konnte Sokka sehen das sie das Jutsu beinahe von den beinen fegte. Also stellte sich Sokka direkt hinter Fukuro und fasste ihr an die Schulter. "Darf ich?" fragte er beinahe um Erlaubnis als er sie ein wenig im Rücken durchdrückte, los lassen würde er sie jedoch nicht. "Als nächstes, verpatzt du das Jutsu bitte mit Absicht, übertreibe Maßlos mit dem Chakra, ich möchte sehen das du verstehst wie das ganze mit dem Konzentrieren von dem Chakra zusammenhängt. Dann machst du das ganze nochmal mit der hälfte des Chakras und dafür der doppelten Kontrolle, sollte beides so laufen wie ich es mir Vorstelle musst du nur vorsichtig beides so nahe zusammen bringen das du die höchste Chakramenge sowie die höchste Kontrolle gleichzeitig erreichst. Ich halt dich fest damit du dich nicht selbst umpustest, alles klar?" fragte Sokka nach ob Fukuro nun verstanden hatte wie es geht.

Nagisa Trainingspost Ningyō Asobi ("Puppenspiel") (B-Rang) 0/1829

Ich bat also Fukuro darum mir Puppen für mein Training zu zeichnen, dafür bot ich ihr eine meiner leeren Schriftrollen an, soweit ich ihre Techniken beobachten konnte wäre diese ohnehin wieder leer gewesen, also konnte sie auf dieser soviel rum zeichnen wie sie wollte, Vorausgesetzt sie würde die Puppen wieder zum Leben erwecken. Nach kurzer denk Zeit, vermutlich wusste sie nicht genau was ich von ihr wollte, zeichnete sie die Puppen und erweckte sie zum Leben, ich schaute die Puppen ein wenig verdutzt an. War natürlich ungewohnt für mich, Gewichtslose oder sehr leichte Puppen sowie kleine Puppen zu bewegen. Ich zuckte mit den Schultern, verbeugte mich und bedankte mich, sollte auf so funktionieren. Ich stellte mich vor die Puppen, packte die nun wieder leere Schriftrolle weg und hohlte die meines Vaters hinaus. Ich rollte die Schriftrolle ab, an all den Techniken vorbei die ich bereits beherrschte, sobald ich die letzte Technik gelernt haben würde, welche ich hoffentlich bald beherrschen würde, könnte ich die Schriftrolle abtreten. Die letzte Technik von der ich spreche ist, eigentlich genau die, die ich noch mit einer zweiten zu vorstehenden lernen möchte, und zwar bedeutet es jetzt erstmal zu lernen wie man zwei Puppen Gleichzeitig kontrollieren kann, ich war bisher her nur in der Lage eine einzelne Puppe mit meinen vollen 10 Fingern zu steuern, das würde sich hoffentlich ab heute ändern. Ich laß also was den genauen Unterschied zur hervorgegangenen Technik ist, die Haltung änderte sich nicht wirklich, das einzige was sich großartig änderte war anscheinend der Chakra Einsatz, und die Finger die man pro Puppe hatte. Also musste man viel konzentrierter an die Sache rangehen. Um das ganze erstmal zu verstehen, steckte ich die Schriftrolle wieder weg und streckte meine Finger aus, dann formte ich meine Chakrafäden und ergriff mit diesen eine Puppe, diese hob sich darauf hin typisch für Puppenspieler vom Boden und begann praktisch zu schweben, ein paar Bewegungen und ich stellte erleichtert fest das ich obwohl meine Puppe nun schon länger nicht mehr da war, immer noch das konnte was ich vorher konnte. Ich versuchte also einen Faden weniger zu nutzen, und zu meiner Entäuschung viel die Puppe wie ein Stein in den Schnee, ein leicht verdutzter Blick folgte von mir, daraufhin ein leicht genervter Blick, das wird nicht so einfach wie ich dachte. Ich konzentrierte mich, atmete ruhig aus und formte direkt von Anfang an nur 9 Fäden, die Puppe bewegt sich leicht, doch nicht wie gewohnt, machte es überhaupt Sinn so anzufangen? Vielleicht konnte man gar keine Puppe mit 9 Fäden bewegen. Ich unterbrach das Training und kramte erneut meine Schriftrolle aus, ich öffnete diesmal ein wenig weiter und laß nach wie ich denn 3 Puppen bewegen würde. 3 Finger auf jeweils 2 Puppen und anschließend 4 auf der letzten, das schien die normale maximal Kapazität für einen Puppenspieler zu sein. Ob das stimmt werde ich erst unter Versuch stellen können wenn ich soweit bin, also machte ich mir keine weiteren Sorgen über diese Frage. Ich packte die Schriftrolle weg und stellte dabei Fest das es vermutlich keinen Unterschied machen würde mit wie vielen Finger ich anfangen würde, ich müsste nur reduzieren wie viele ich schließlich maximal für eine Puppe brauche, also war die Idee mit den 9 Fäden gar nicht mal so falsch. Ich formte diese Fäden also erneut und versuchte die Puppe zu bewegen, ihre Bewegungen waren abgehackt und daher irgendwie Gruselig, sie drehte sich ohne das ich es wollte im Kreis und hampelte herum als ob ich viel zu viel Chakra verwendete. Das tat ich vermutlich auch, ich beruhigte mich also, biss die Zähne zusammen und atmete tief durch. Konzentrierte mich voll auf die Puppe, die Welt um mich herum verstummte, ich bekam nicht mit was Sokka oder Fukuro trieben, und ungeachtet meiner dauerhaften Angst das Fukuro was zustoßen konnte, konnte ich sie dennoch ignorieren. Die Puppe blieb stehen, sie bewegte sich keinen Centimerter. Mit langsamen Bewegungen hob ich die Puppe an, es funktionierte weiterhin wie geplant, ein tiefes und langes ausatmen folgte von mir. Ein Schritt weiter, fehlen nur noch 4 Finger die ich weglassen müsste. Ich konzentrierte mich also weiter auf die Puppe und versuchte einige simple Bewegungen zu vollbringen, wie Arm heben, Arm fallen lassen, nach vorn, nach hinten. Es hackte immer noch ein wenig und fühlte sich nicht sonderlich natürlich an, doch funktionierte schon mal. Ich konzentrierte mich weiter und lies die Puppe von A nach B schweben, anschließend übertrieb ich es ein wenig, bewusst und stellte praktisch einen Faustkampf mit der Puppe nach, ein typischen so wie man ihn machen würde wäre man gerade mit dieser Puppe in einen Faustkampf verwickelt, es funktionierte. Froh über den Erfolg lies ich die Puppe auf den Schnee zurück und bestätigte mich selbst. So schwer würde das ganze schon nicht werden, also nächster Versuch, 8 Fäden. Ich formte neue 8 Fäden und brachte sie an der Puppe an, selbes Schauspiel wie zuvor, doch die Bewegungen waren nun noch unkontrollierter, so das ich bei der ersten versuchten Bewegung die Puppe so heftig ausholen lies das sich meine Fäden von ihr los rissen, ein leicht enttäuschter blick folgte, zu früh gefreut, von wegen einfach. Ich formte die Fäden erneut, und versuchte so wenig Chakra wie möglich auf die Puppe zu übertragen, die Konzentration dabei war mir vermutlich anzusehen, meine typische, ich hab absolut keine Emotionen, Miene setzte sich in mein Gesicht auf und ich fokussierte die Puppe mit einen Blick, der ihr vermittelte das ich sie am liebsten auf der Stelle töten würde. Nerviges Ding, erneute Fäden bildeten sich von meinen Fingern zu der Puppe, ich konzentrierte mich sehr stark auf die Puppe, und bewegte vorsichtig meine Finger, es fühlte sich so an als ob meine Hände unter dem Druck krampfen würden, denn ich versuchte jede form von ungewollter Bewegung wie Zittern zu unterdrücken, und ja tatsächlich machte es bei Puppenspieler eine Menge aus eine Ruhige Hand zu haben. Das war typisch für uns Puppenspieler, wir konnten alle sehr feine Arbeiten mit den Händen verrichten, denn schließlich kämpften wir mit schnellen Fingerbewegungen und konnten oft Kunstvolle Puppen bauen. Das unterdrücken der Bewegungen gelang mir einfacher als gedacht, doch so galt es der Puppe genug und gleichzeitig nicht zuviel Chakra zu zu sprechen und gleichzeitig vorsichtige Bewegungen zu vollführen. Ich begann damit die Puppe vorsichtig anzuheben, und zack, sie schwebte, war viel zu schnell, ich musste also noch langsamer sein, oder war das normal das die Puppen nun auch schneller werden würden? Für den Kampf wäre das natürlich mehr als nur vom Vorteil, doch jetzt fürs lernen, nervte mich das ein wenig, ich musste nämlich nicht nur gleichzeitig mehr Konzentration für genaue Bewegung aufbringen sondern musste mit der neuen Geschwindkgeit mithalten, die Puppe schwebte nun vor mir herum, ich bewegte meine Finger langsam und sanft so, das sie sich nach Rechts und Links bewegen würde. Es funktionierte, selbst mit der Geschwindigkeit schien ich mithalten zu können, das ich eine relativ hohe Begabung für Ninjutsu Besaß war mir natürlich klar, aber nicht das sie so hoch sein würde wie man vielleicht hoffen könnte, aber es reichte anscheinend um diese Technik relativ schnell zu erlernen, ist ja auch nicht so als ob ich schon seit meiner Kindheit mit diesen Puppen trainieren würde. Ich wurde etwas mutiger und setzte die Puppe diesmal nicht wieder ab um die Fäden zu reduzieren, ich unterbrach einfach die Verbindung von einen der 8 Fäden, so das nur noch 7 Fäden an der Puppe halten würde, dabei konzentrierte ich mich, und leitete gleichzeitig soviel Chakra in die Puppe das etwa die selbe Menge herum kommen würde, zum Glück konnte ich relativ gut mit meinen Chakra umgehen, so das ich damit keine direkten Schwierigkeiten hatte, zumindest noch nicht. Die Puppe sackte kurz bei dem wechseln von 8 auf 7 ab, doch konnte ich sie vorher noch abfangen bevor sie wieder in den Schnee fiel.

Nagisa Trainingspost Ningyō Asobi ("Puppenspiel") (B-Rang) 1307/1829
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Re: Kobayashi + Ningyo-Haus [Yukigakure]

Beitragvon Fukuro » Sa 9. Sep 2017, 23:45

[Trainingsfortsetzung Suiton: Omizurappa | 855 von 1215 Wörtern]

Auf die Schnelle zeichnete ich Nagisa drei Puppen und erweckte sie zum Leben - was Sokka sichtlich überraschte. Er fragte nach, ob er das gerade richtig gesehen hatte, und ich nickte bekräftigend. Dann war es an mir, verwirrt zu sein... Wie kombinieren?, hakte auch Kuma nach. Gaaanz viel Tinte mit Suiton beherrschen?, schlug Usagi vor. Und das bringt dann was?, fragte Kecho skeptisch nach. Ähhhm... die Gegner sind blau?, überlegte Usagi. Wahnsinns Ergebnis., konterte Kecho. Diskutieren wir später, okay?, forderte ich meine Begleiter auf und zuckte in der Realität nur mit den Schultern. Nein, hatte es nicht gewusst, nicht daran gedacht und wusste noch immer noch, was es mir bringen sollte. Aber bevor ich das versuchte, sollte ich besser mit Suiton umgehen können und so machte ich mich an den ersten Jutsuversuch.
Dieser scheiterte kläglich. Das Jutsu brachte mich aus dem Gleichgewicht und explodierte regelrecht vor mir. Bei einem Katonjutsu wäre das wohl nicht so schmerzfrei abgelaufen... aber ein so aggressives Element würde ich nie beherrschen. Ich hörte den Schnee hinter mir knirschen und wollte mich gerade umdrehen, als ich Hände in meinem Rücken spürte. Ich drehte den Kopf weiter herum um zu sehen, wer hinter mir stand - es gab ja mindestens zwei Varianten - konnte die Person aber nicht sehen. Dafür würde sie wohl von meinen geflochtenen Zöpfen erwischt werden. Als er dann das Reden anfing, war mir klar, das Sokka mich festhielt. Und das er eine interessante Trainingsmethode vorschlug. Aber dann haut´s uns nach hinten weg!, quatschte Usagi ihm rein, eine Sekunde bevor er meinte, das er mich festhalten würde. Und sein Griff fühlte sich stark genug an um zu verhindern, das ich durch die Gegend flog. Ich nickte also nach einem kurzem Moment und formte wieder Fingerzeichen. Sicher, das es eine gute Idee ist, so maßlos zu übertreiben?, fragte Kecho skeptisch nach während ich das Chakra in mir sammelte. Wenn wir zu wenig nehmen, funktioniert´s vielleicht nicht..., warf Usagi unsicher ein. Ich hatte eine riesige Menge Chakra gesammelt, leitete dieses jetzt, bereits in Suiton transformiert, in meinen Mund. Der Druck, der sich in meinem Mund aufbaute, war immens und ich hatte das dumme Gefühl, das Kecho recht hatte. Eilig konzentrierte ich das Chakra in Form eines Strahls und spuckte es aus. Der Wasserstrahl drückte mich nach hinten gegen Sokka. Keine Ahnung wie weit der Strahl reichte, wie groß und stark er überhaupt war und ob es überhaupt ein Strahl blieb. Ich war vollständig damit beschäftigt die Kontrolle über das Chakra nicht komplett zu verlieren. Als alles vorbei war, blickte ich überrascht auf die riesige, nasse Schneefläche vor mir. Das wird eine schöne Eisplatte..., merkte Kuma an. Ich nickte ganz leicht zustimmend. Die Wassermasse beherrschte ich nicht, noch nicht, aber irgendwann... irgendwann würde ich so große Jutsus machen können. Wie die Jonin in Kiri es gekonnt hatten. Ich schluckte und bemerkte einen merkwürdigen Geschmack. Mit der behandschuhten Hand griff ich an meine Lippen und als ich sie wieder sehen konnte, erkannte ich das Blut darauf. Erschrocken löste ich mich aus Sokkas Griff und drehte mich zu ihm um. Das Blut tropfte von meinen aufgeplatzten Lippen auf den weißen Schnee. Rory, drang Kuma zu mir durch und sofort lief ich los, ins Haus, wo sich Nagisas Onkel hoffentlich noch aufhielt.

[855 + 542 = 1397/1215 Wörtern]
Gebärde | Schrift | Gedanken
Kuma | Kecho | Kyubu |Usagi
Jutsu


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Lexikon der Gebärdensprache
Offene NBWs


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