Nordmeer [Umgebung]

So schön auch die Polarlichtern von Yuki no Kuni sein mögen, so stehen sie vollkommen im Kontrast zur jährlichen Katastrophe. Dem Abschmelzen der Gletscher.
Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Di 9. Apr 2013, 19:43

Es gab für alles in Leben ein erstes Mal und so sollte die junge Uzumaki nun Bekanntschaft mit einem Casino von innen machen. Ihr Verlobter hatte sie hierhin geschleppt und prompt befanden sich beide dort wieder wo man um sein Glück würfeln konnte. Der erste Wurf ging schon mal heftig daneben und die Hälfte der Chips war weg. Außerdem hatte sich Niwatori eine kleine Schauspiel Nummer ausgedacht in der sie zwei Öl Grund Besitzer waren. Mizuki sollte nun ihre Rolle als „Abi“ haben und als professioneller Glücksbringer. Tja gesagt getan und der zweite Wurf sollte den beiden auch endlich Glück bringen den sie gewannen. Die beiden umarmten sich kurz vor Freude und tranken einen Schluck ehe es mit der Show und mit dem Spiel weiterging. Erneut wurde das Glücksritual durchgeführt und Niwatori bekam noch einen Kuss auf die Wange. Ebenso wurden die Würfel geküsst welche allerdings nicht leicht rot wurden. Mizuki entschied sich für eine andere Zahl und hoffte.
Mit einem Reim auf den Lippen ließ ihr Zukünftiger nun die Würfel rollen und vor lauter Anspannung krallte sich die junge Dame in den Arm des Sakebi. 7…7…7…7… sprach sie immer wieder in Gedanken und war gerade froh nicht die sechs ausgewählt zu haben, den so oft diese Zahl zu sagen oder denken brachte angeblich Unglück. Und das konnte die zukünftige Braut nicht gebrauchen. Tatsächlich wurde es die sieben. Mizuki war außer sich vor Freude und so auch der König. Er hob die Sternenprinzessin in die Höhe und wirbelte einmal mit ihr im Kreis. Mizuki lächelte ihn süß an. “Vielleicht sollte ich noch Glücksfee werden.“ meinte sie als er sie wieder auf den Boden abstellte. Doch sollte es nun genug gespielt sein. “Vernünftig Cowboy, aufhören wenn’s am besten ist.“ lobte sie ihn vor allen anderen und ging mit ihm die Chips auszahlen lassen.
Jetzt erfuhr Mizuki auch dass er sein Schwert gesetzt hatte. Völlig verblüfft und etwas böse darüber starrte sie ihn an. Sie verfolgte das Gespräch stumm und freute sich dann als sehr ihre Hand nahm, sie nickte kurz auf die Hunger Frage und würde ich dann nach draußen zerren wo keine Menschen mehr waren auf den Gang. “Du…Ihr hättet das nicht tun sollen Hoheit, das Schwert hat doch so enormen Wert für Euch, was wenn wir nicht gewonnen hätten.“ sie wollte nicht das er Unglück war und Mizuki wäre durchaus in der Lage gewesen die Chips auch so zu bekommen. Nicht das sie ihm Vorschriften machen wollte, aber das fand sie ganz und gar nicht in Ordnung. “Es wäre ein leichtes und vor allem eine Freude für mich gewesen die Chips zu besorgen.“ klärte sie ihn auf. “Und außerdem hätte Euch der nette man sicher alles auch umsonst gegeben.“ Dann seufzte sie. “Nun ist es eh nicht mehr zu ändern….aber.“ sie funkelte ihn gespielt ein wenig angsteinflößend an. “Das verlangt nach einer Bestrafung.“ meinte sich und bemühte sich um einen gruseligen Tonfall.
“Ab auf die Suite.“ befahl sie und würde ihn losscheuchen. Kurz würde sie einen der Angestellten zur Seite nehmen und ihm ein paar Worte flüstern die er nicht hören konnte, ehe sie den König wieder auf die Suite zerrte. “hinsetzen.“ befahl Mizuki mit einem bittenden Lächeln und deute zum Tisch. Absichtlich hatte sie ihn ein wenig durch das Schiff geführt das die Pagen Zeit hatten das gewünschte ins Zimmer zu tragen. Nun musste er sich also an den Tisch setzen welcher mit einen weißen Tuch überdeckt war und komische Formen bildeten sich darunter ab, als würde etwas drunter legen. “Zu Eurer Bestrafung.“ sprach Mizuki betont langsam und ließ sich zeit um einmal auf und ab zu gehen. “Ihr werdet…“ dann zog sie mit einer eleganten Bewegung das Tuch weg und offenbarten die gesamte Speisekarte auf den Tisch. Alles was das Herz begehrte stand dort essbar und auf zwei kleinen Wagen die sie vorschob war der Rest der nicht mehr auf den Tisch passte. “…nun alles Essen was ihr wollte.“ meinte sie grinsend und zwinkerte ihm zu. Natürlich konnte sie ihm nicht böse sein, aber ein wenig hinters Licht geführt zu werden konnte sie durchaus mit ihm machen. Noch dazu hoffte sie dass er sich freute nun essen zu können was er wollte. Immerhin gab es zum Frühstück ja nicht so das lecker Essen. Mizuki goss ihm erneut Whisky ein und stellte ihn ihr hin, ihr ebenfalls und setze sich. “Na dann, lasst es Euch schmecken.“ meinte sie und grinste sie ihn an.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Di 9. Apr 2013, 20:48

Das Spiel sollte sein Ende finden und das sogar mit positiver Menge an Geld. Das Casino reicher zu verlassen, als man es betreten hatte, war ja allgemein eher die Ausnahme, demnach konnten sie sich glücklich schätzen. Als sie dann vor dem Schalter angekommen waren und er sein Schwert wieder auslöste, so wie die restlichen Chips umtauschen ließ, schien die Stimmung ein wenig umzuschlagen. Niwatori fiel dies nicht sofort auf, er war sich sicher, das auch Mizuki sich darüber freuen würde, das sie etwas gewonnen hatten. Nachdem die Sache am Schalter geklärt war, wurde er von seiner Verlobten zur Seite gezerrt, in einem leeren Raum. Es folgte eine ziemlich Standpauke, die ihn ein wenig überraschte. Er bekam keine Chance etwas zu erwidern, weswegen er lediglich mal ein, "Aber... Also ... Ihr ... Ich dachte ...", mehr drang nicht aus ihm hervor und schon einen Augenblick später schien sie ihn durch das halbe Schiff zu jagen. Was zur Hölle war nur los? Klar, es war nicht die feine Art, das Schwert zu setzen, aber es war SEIN Schwert, wie konnte sie da so böse sein? Der Affenkönig verstand die Welt gerade nur spärlich, nicht das es jemals anders gewesen wäre, aber hier war die Thematik Frau mit inbegriffen und das sorgte ja bekanntlich für allgemeine Verwirrung. Als sie dann meinte, das er seinen Hintern in die Suite bewegen sollte, drang nur ein "Okay." aus ihm und sie machten sich auf den Weg. Das Schiff war groß und angetrunken durch die Gegend gescheucht zu werden, war nicht die beste Art sich zu orientieren. Doch irgendwie kamen sie wieder bei ihrer Kabine an, nur so halb wissend, wie sie dahin gelangt waren, konnte er ja nicht ahnen, das eine Überraschung im Inneren auf ihn wartete. Im inneren stand nun ein Tisch, welcher mit einer weißen Tischdecke verhüllt war. Es war augenscheinlich etwas darunter, was, das konnte er natürlich nur mutmaßen. "Folterinstrumente!!!", schoss es ihm in den Sinn, als das Tuch weggezogen wurde und sich ein wahrhaft riesiges Mahl ausbreitete. Doch war das nicht genug. Wägen auf denen auch noch was zu Essen war, gesellten sich ebenso zu Tisch. Whiskey schenkte sie ihm ein und bat ihn dann darum, alles zu essen. "Sie will das ich mich tot Futter!", dachte er sich und blickte dann erst traurig, ehe es ein sehr ernster Gesichtsausdruck wurde. "D-Das kann ich nicht annehmen. Niemals.", sein worlaut war energisch, als er sich auch schon vom Tisch erhob und zum Fenster ging. "Wie könnt Ihr es wagen. Wie könnt Ihr es wagen so mit einem König umzugehen!", meinte er sehr direkt und ging dann auf die andere Seite des Tisches. Sein Blick war nun starr auf sie gerichtet. Zorn zeichnete sich im Gesicht des Rothaarigen ab. "Ein König...", sagte er sehr laut und griff an den Stuhl, welcher vor ihm stand, "...kann nicht ohne seine Prinzessin speisen.". Sein Gesicht wandelte sich erneut und wurde zu einem Lächeln. "Leistet mir doch Gesellschaft und helft mir diese Leckereien zu verspeisen.", drang es sanft aus ihm, als er auch schon den Stuhl ein wenig nach hinten rückte, sodass gut platznehmen konnte. Würde sie sich dann setzen, würde er sich auch wieder auf seine Seite begeben. In der Mitte des Tisches waren Kerzen, die logischerweise nicht brannten. Kurz rieb er die Hände aneinander und klatschte sie dann zusammen. Das freigesetzte Youton Chakra, wäre stark genug die Kerzen zu entzünden, aber zu schwach um den alten, hölzernen, Tisch abzufackeln. "Ich fürchte selbst zu zweit werden wir Probleme haben, das alles zu essen.", kam es etwas ungläubig aus ihm, während sein erster Griff zum Alkohol ging. Es war nicht leicht sich zu entscheiden. Ob Mizuki schon wusste, was sie wohl essen würde? "Es hatte einen Grund warum ich das Schwert gesetzt habe. Genau genommen sogar Zwei.", doch ließ er die Antwort darauf im Raum stehen und schaute mit einem Lächeln zu der Uzumaki.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Di 9. Apr 2013, 21:22

Verloren. Gewonnen. Gewonnen. Alles in allem ein wirklich gutes Ergebnis konnte man sagen. Nicht jeder ging mit einem Gewinn aus solchen Spielehallen heraus. Demnach war die Freude bei beiden sehr groß nicht nur das sie eben gewonnen hatten, nein auch hatten sie eine Menge Spaß. Zumindest Mizuki, sie hatte an dem König eine völlig andere Seite kennengelernt und mochte diese ebenfalls auf Anhieb. So folgte sie ihm wieder an den Schaltern wo sie dann leider erfahren musste das er sein Schwert gesetzt hatte, einen Umstande den sie besser nicht erfahren hätte. Denn sie fand das gar nicht prickelnd. Er hatte ihr erzählt das dieses Schwert einen großen Wert für ihn hatte es zu verlieren hätte ihn unglücklich gemacht und die Uzumaki hatte es sich nun einmal in den Kopf gesetzt das sie den König glücklich machen wollte, um jeden Preis. Wenn Mizuki für etwas bekannt war, dann für ihre Sturheit. Also zog sie ihn schließlich zur Seite um ihm eine kleine Standpauke zu erteilen in der er nicht mal richtig zu Wort kam. Anschließend scheute sie ihn durch das halbe Schiff ehe er sich seiner ‚Bestrafung‘ in der Suite gegenüberstellen sollte.
Sie hatte nämlich einen Pagen darum gebeten die gesamte Speisekarte aufs Zimmer zu bringen, nur das Beste vom Besten aber es zu verdecken das es auch wirklich eine Überraschung wäre. So ließ sie ihn Platz nehmen und spannte ihn noch etwas auf die Folter in dem sie betont langsam auf und ab schritt. Dann zog sie das Tuch weg und offenbarte ihm die edlen Speisen. Doch schien dies nicht den gewünschten Effekt zu haben, er blickte sie mit ernstem Gesicht an. “Ich wollte..“ doch weiter kam sie gar nicht, sichtlich zerknirscht das ihre Überraschung misslungen war. Er erhob sich wieder und stellte sich ans Fenster. Diesmal bekam sie eine Standpauke. Ihre Augen füllten sich ein wenig mit Tränen als sie bedrückt zu Boden sah. “Es tut mir Leid…“ murmelte sie leise, fast schon Tonlos. Sie konnte seinem Blick gar nicht standhalten als sie kurz aufblickte. Er kam auf ihre Seite vom Tisch und griff nach dem Stuhl. Was hab ich nur angestellt…nun will er mich sicher nicht mehr. Ich Idiotin doch dann überraschte er sie, indem er sie nun an der Nase herum geführt hatte. “I.Ihr…“ sie atmete hörbar aus. “Ihr habt mich verarscht.“ meinte sie und erwiderte sein Lachen. Er lud sie ein mit ihm zu speisen und nickte. “Gerne.“ meinte sie und nahm Platz, auch er setze sich wieder an seinen Platz. “Das war nicht sehr nett, mein Herz wäre fast stehen geblieben.“ meinte sie zu ihm mit einem Grinsen im Gesicht.
Während sie überlegte was sie essen sollte. Es gab so viel. Hummer, Hühnchen, sogar ein halbes Schwein. Er hatte sogar die Kerzen angezündet. “Wieder ein Zaubertrick.“ meinte sie und lächelte sanft. Sie ließ den Blick noch einmal über das Essen schweifen. “Wahrscheinlich hat der Rest des Schiffes nun nichts mehr zu essen.“ Sie musste Kichern. Auch sie nahm einen Schluck des Alkohols und spürte langsam dessen Wirkung. Ihr wurde warm und sie dachte nicht mehr so viel nach. Mizuki entschied sich mit kleinen Reisbällchen anzufangen und einem Stücken von dem Hühnchen. Während sie sich etwas nahm überlegte sie eine Antwort. “Dessen bin ich mir sicher dass ihr Gründe hattet. Dennoch wäre es ohne Risiko gegangen. Ihr habt mir erzählt das Schwert hätte großen Wert für Euch, ich hätte es mir niemals verzeihen können wenn wir es verloren hätte und ich es verhindern hätte können.“ meinte sie ohne ihn wirklich anzublicken im neutralen Tonfall. Dann hob sie den Blick um ihm in seine Augen zu blicken. “Als ich damals von zuhause wegging, hat mir mein Großvater versprochen mich immer finanziell zu unterstützen und es ist mir eine große Freude wenn ich Euch damit helfen kann. Ich…“ sie überlegte erneut und trank schnell einen Schluck. “Ich mag vielleicht nicht die beste Köchin oder Hausfrau sein. Auch beim Kämpfen und in der Medizin habe ich noch viel zu lernen, von den Rätseln der Sterne ganz zu schweigen. Doch ich möchte Euch helfen, egal bei was…“ Ihre Stimme wurde etwas sanfter. “Bitte lasst mich Euch auch helfen.“ bat sie ihn höflich. Sie würde sich dann ihren Essen zu wenden und auch ein wenig mehr trinken. Es gab so viel Auswahl und am liebsten hätte sie von überall etwas probiert.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Di 9. Apr 2013, 22:41

Nachdem er angetrunken durch die Gänge des Schiffes getrieben wurde, kamen sie am Ende wieder vor der Suite an. Mizuki schien immer noch sauer und irgendwie konnte nun alles passieren. Im Inneren angekommen sollte ein Tisch vorbereitet sein. Er war verdeckt mit einem weißen Tuch und man konnte nur erahnen, was sich darunter wohl befinden würde. Kuriose Möglichkeiten schossen ihm durch das Gehirn, doch war es am Ende ein reich gedeckter Tisch. Und wenn man von reich gedeckt sprach, dann war damit ein Essen für zehn Personen gemeint. Es war sogar so viel, das es niemals auf den Tisch gepasst hätte. Vorsorglich waren also Wägen an den Seiten positioniert, wo der Rest der Karte draufstand. Etwas perplex von dem ganzen Futter, spielte der Sakebi seiner Verlobten etwas vor. Sie hatte ihn ordentlich dran gekriegt, nun war es Zeit für eine dezente Rache. So tat er so, als wäre er erbost über ihr Verhalten und wollte das Essen nicht anrühren. In Wirklichkeit, wollte er sie nur ebenfalls zu Tisch bitten. Scheinbar war seine schauspielerische Leistung jedoch so treffend, das die Uzumaki tatsächlich erschüttert war. Mehr noch, Tränen standen ihr in den Augen. Dies sah er zum Glück nicht, sonst hätte er sich am Ende nur wieder Vorwürfe gemacht. Also bat er sie darum sich zu setzen, legte ein Lächeln auf und würde ihre den Stuhl zurechtrücken. Würde sie sich setzen, so würde er sich auch wieder zu seinem Stuhl geben und platznehmen. "Ich habe mich nur ein bisschen für die Standpauke revangiert.", sagte er lächelnd und schnappte sich sein Glas, während er etwas überfragt war, mit den ganzen Speisen. Als sie dann meinte, das ihr beinahe das Herz stehen geblieben wäre, musste er kurz lachen. "Dann hätte ich Euch wohl versucht wieder wach zu küssen.", kam es etwas unbedacht von ihm und erst als er es gesprochen hatte, merkte er, das er ein wenig rot anlief. Dies war jedoch gut getarnt unter der Maske "Alkohol", von dem er auch direkt nochmal einen Schluck nahm. Als er dann die Kerzen anmachte, meinte die Uzumaki wieder, das es ein Zaubertrick sei. Er zwinkerte ihr knapp zu, "Nur ein klitzekleiner.", und stellte die Größe dann symbolisch mit Zeigefinger und Daumen dar. "Wollen wir nicht hoffen, das die reichen Menschen nun verhungern müssen.", spaßte er und ging davon aus, das man für gewöhnlich ein dickeres Portemonnaie brauchte um sich eine solche Reise zu leisten. Dann sollte die Geschichte mit dem Schwert noch einmal aufgerollt werden und Mizuki begann etwas mehr zu erzählen. Sie wollte ihm helfen und das auf allen erdenklichen Wegen. Sicher ehrbar, aber war es nicht ein wenig egoistisch? Das in diesem Wortlaut zu verwenden ist auf den ersten Blick sicher verwunderlich, doch wie würde sich ein König fühlen, der andauernd von einer Prinzessin eingeladen wurde? "Ich fürchte ich habe als König auch meinen Stolz und dem tut es gut, wenn ich auch mal etwas für Euch tun kann", sagte er in eigentlich lieben Worten, "Zum anderen konnte ich nicht verlieren, es war nicht möglich.", hing er noch an und schnappte sich nun auch etwas zu essen. Irgendwie probierte er sich durch alles mal durch und hatte am Ende einen sündhaft teuren Burger vor der Nase stehen. Es wirkte auf einmal ein wenig so, als hätte sie Angst, durch ihre Schwächen an Wert zu verlieren, doch waren es eben diese, die einen Menschen so wertvoll machten, oder? "Wir haben alle unsere Fehler und Macken, sie machen uns zu dem was wir sind. Ihr seid wundervoll wie ihr seid und ich würde mir keine Andere Frau an meiner Seite wünschen. Ich habe Euch gesucht und gefunden, werde Euch akzeptieren wie Ihr seid und hoffe, das Ihr das bei mir auch könnt.", sprach er aus und nahm noch einen Schluck Whiskey, ehe er sich über den Burger hermachte. Am Ende dieses fleischigen Etwas, war er ziemlich voll und es war ja so oder so zu viel Essen da. "Ihr helft mir mit jeder Sekunde Eurer Anwesenheit. Auch wenn Ihr es nicht glaubt, aber Ihr macht einen besseren Menschen aus mir.", sagte er grinsend und würde sein Glas leeren. Der Bauch war wohlig gefüllt, nur Schnaps, der passte noch in die ein oder andere Ecke des Körpers.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Di 9. Apr 2013, 23:16

Vom Casino aus musste sich der König eine kleine Standpauke anhören bezüglich seines Schwertes. Ob es Mizuki nun zustand so mit ihm zu reden oder nicht, sie dahingestellt. Aber die Uzumaki war ein impulsiver Mensch und außerdem würde sie ihn heiraten, wenn sie dies nicht zu ihm sagen dürfte, wer dann? Sie scheute ihn durch das halbe Schiff damit die Pagen genug Zeit hatten ihre keine Überraschung vorzubereiten. Doch schließlich fanden sie sich wieder in der Suite ein und ein Tisch mit einem Tuch darüber stand da, sie enthüllte ihn – während er sich die schlimmsten Vorstellungen machte – war darunter ein Tisch mit herrlichen Essen welches sie für ihn bestellt hatte. Doch schien es so als würde ihr Plan nach hinten losgehen, den er freute sich nicht. Im Gegenteil er schien verärgert und kurzzeitig musste sie mit den Tränen kämpfen. Aber der Sakebi gab nur die Retourkutsche ab dafür dass sie ihn ein wenig verarscht hatte. Sie erwiderte sein Lächeln während sie Platz nahm und lauschte dann seinem schönen Lachen. “Bei Prinzessinnen soll das wach küssen ja ganz gut klappen.“ meinte sie mit einem schüchternen Lächeln. Die Vorstellung dass er sie küsste ließ ihr nur noch heißer werden. Schnell schnappte sie sich ihr Glas und leerte es um sich abzukühlen. Ob dies so eine gute Idee war, immerhin vertrug sie ja kaum etwas. Wieder führte er ihr einen Zaubertrick vor und zündete aus dem Nichts die Kerzen an. Sie musste laut lachen als er auf ihren Scherz einging. “Den meisten schadetet es bestimmt nicht etwas weniger zu essen.“ meinte sie zwinkernd. Die meisten die sich ‚adlige‘ schimpfen waren alte Fettsäcke, Mizuki kannte sie. Früher als sie mit ihrem Großvater und ihrer Mutter noch auf Reisen mit war hatte sie einige kennenglernt und war nicht gerade angetan gewesen.
Nachdem sie sich ein wenig bedient hatte wollte sie die Schwert Sache nicht so einfach beruhen lassen. Also erklärte sie ihm wie sie darüber dachte. Sie seufzte auf seine Antwort hin. “Jaja, die Männer und ihr Stolz.“ meinte sie und verdrehte theatralisch die Augen. Sie wusste das sie nicht übertreiben sollte mit dem ihm helfen und würde sich bemühen, aber ihr machte es einfach Freude. Sie wurde ein klein wenig rot und nahm schnell einen Schluck ihres Alkohols als er sie mit Komplimenten überhäufte. “Ich denke das ich sogar Eure Macken mag.“ gab sie zurück und lächelte sanft. Sehr sogar… fügte sie in Gedanken hinzu. Langsam wurde das Essen etwas schwerer den Mizuki war ebenso wie er schon ziemlich voll. Sie musste erneut Lächeln als er meinte sie helfe ihm mit ihrer Anwesenheit. “Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.“ meinte sie in sanfter Stimme. Dann erhob sie sich kurz um das Fenster zu kippen, ihr war höllisch warm und außerdem ihre hohen Schuhe so gut wie möglich unbeobachtete loszuwerden. Anschließend würde sie ihm noch ein Stück Erdbeertorte vorsetzen. “Brav aufessen dann seit Ihr erlöst von der Bestrafung meinte sie kichernd und füllte sein Gals und ihres noch einmal nach, ehe sie sich wieder setze. Auch sie hatte noch ein Stück Torte vor sich. Es klopfte an der Tür und ein Page trat ein. “Darf man abservieren?“ fragte dieser höflich. Auf seine Frage hin nickte Mizuki sie würden aber noch auf die Bestätigung von dem König warten. Und dann würde er und zwei andere räumten wie ein Blitz den Tisch abräumen, nur die Teller mit der Torte und die Gläser da lassen. Leise wieder verschwinden und die zwei alleine lassen. “Mein König ich weiß so wenig über Euch, was Ihr mögt was nicht…wollt Ihr mir nicht etwas erzählen?“ fragte sie als sie mit der Torte fertig war – eine hartes Stück Arbeit war sie gewesen – und sich erhob. Mizuki setzte sich auf das kleine Sofa und stellte ihr Getränk auf den Tisch davor ab. Sie hoffte er würde antworten und sich zu ihr setzen.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mi 10. Apr 2013, 00:53

Ein Gewinn, eine Standpauke, eine Aktion der Rache und ein wundervolles Essen, mit der Sternenprinzessin. So konnte man den Abend des Sakebis beschreiben und dennoch würde man nicht glauben, was tatsächlich passiert war. So saßen sie nun zu Tisch und sprachen miteinander. Als es darum ging, das er sie wach geküsst hätte, wäre ihr Herz stehen geblieben, erwiderte sie nur, das es bei Prinzessinnen ja ausgesprochen gut klappen sollte. "Da bin ich mir sicher.", sagte er lächelnd und bediente sich am Alkohol. Doch schwang das Gespräch noch einmal um und sollte sich auf die Sache mit dem Schwert verlagern. Es ging um Hilfe und Stolz und jeder der beiden hatte so seine Ansichten, auch wenn es die Uzumaki ein wenig überspitzt darstelle. "Ich bin sicher das Männer ihren Stolz haben, genauso wie Frauen. Als König darf man nicht nur nehmen, man muss auch wissen zu geben. Ich schätze das ist der Punkt, an dem ich mein Schwert versetzt habe. Aber wie ich sagte, es gab keine Chance es jemals zu verlieren.", er grinste und hoffte nun das Gespräch dahingehend ein wenig gelockert zu haben. Nicht das sich Mizuki noch darauf versteifen würde und sie darüber diskutierten, wie wichtig es war, den Anderen zu unterstützen. Nannte man sowas vorehelicher Krach? Vermutlich nicht, dafür waren wohl beide zu liebevoll zueinander und würden dem Anderen kein Haar krümmen lassen. "Nun, ich kann nur hoffen, das sie Euch nicht zu sehr stören.", sprach auf die Macken hin und wenn die Uzumaki wüsste, wie verkorkst er eigentlich war, hätte sie vielleicht ein bisschen anders gedacht. Anschließend gab sie zurück, das auch er mit seiner Anwesenheit helfen würde. Ihm war nicht klar wieso sie das so sah, hakte allerdings auch nicht nach. Nun kippte sie das Fenster, scheinbar war ihr warm und holte dann einen Nachtisch. So lecker das Stückchen Torte aussah, der Magen war voll und wollte keine Nahrung mehr. Doch blickte sie so liebevoll und sie hatte sich Mühe gemacht mit der Überraschung. So konnte er es nicht ablehnen und stopfte sich auch das sahnige Teil in den Hals. "Ich gebe meine Bestes!", meinte er nur und war dann nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich fertig mit dem Zeug. Dann klopfte es an der Tür und die Pagen räumten das Zimmer ab. Lediglich Gläser sollten zurückbleiben und die Teller, auf denen der Nachtisch stand. Plötzlich begann Mizuki wieder zu sprechen und meinte, das sie doch mehr über ihren König erfahren wollen würde, denn sie wusste ja so wenig. Eine berechtigte Frage, vor allem wenn man wusste, das sie bald wohl in den Bund der Ehe treten würden. So erhob er sich vom Stuhl, nahm sein Glas und eine Flasche Whiskey mit zum Sofa. Er zog sein Sakko aus und legte dieses auf die Sofalehne. Seine Ärmel krempelte er hoch und setzte sich dann neben Mizuki. Sein Blick war ein wenig nachdenklich, während er erneut einen Schluck des Alkohols, zu sich nahm. "Es ist nicht so leicht zu beantworten... Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so recht, wie ich anfangen soll.", sprach er bedacht und kratzte sich am Hinterkopf. Sein Blick war weniger auf sie gerichtet, mehr zeigte er starr in die Ferne, und das obwohl er nur in einen Raum blickte. Er versuchte sich zu erinnern, doch war dort nichts, nichts womit er hätte antworten können. Alles was er mochte und nicht mochte, hatte er in den letzten Tagen erlebt und was vor dieser Zeit war? Er konnte es nicht sagen. Nur verwaschene Erinnerungen waren in seinem Kopf und nur wenige Namen und Bilder waren vorhanden, die er irgendwie versuchte zusammen zu reimen. Die Schmerzen die er verspürte, wenn er versuchte an etwas zu denken, was aus seiner Vergangenheit stammte, kehrten zurück. Es pochte in seinem Kopf, während er wirklich sehr bemüht war, sie nicht im Regen stehen zu lassen. Er schluckte, trank dann sein Glas aus und befüllte dieses erneut. Noch einmal atmete er hörbar ein und hielt sein Whiskeyglas fest in der Hand. "Ich bin wegen Euch hier. Ihr seid der Grund warum ich existiere. Ihr seid das erste woran ich mich erinnere. Es ist so, als hättet ihr mich aus einem langen Schlaf geweckt.", versuchte er zu erklären. "Ich weiß das ich hier bin um großes zu vollbringen, die Welt zu retten und das Schicksal zu verändern.", sprach er weiter und nahm sich erneut einen Schluck. "Ich bin hier, weil Ihr wolltet das ich hier bin und Ihr seid hier, weil ich mich nach Euch gesehnt habe. Ihr seid das erste was ich gesehen habe und hoffentlich das letzte was ich jemals sehen werde.", sprach er wahrheitsgemäß und wusste nicht so richtig, wie er seine Lage erklären sollte. "Es ist schwierig zu sagen, was ich mag und was nicht, die Welt scheint so neu und doch so bekannt. Sie ist so ungewiss für mich, doch weiß ich, das ich an Eurer Seite das richtige tun werde.", erneut trank er etwas und setzte sich ein wenig näher zu Mizuki. "Könnt ihr glauben das es so ist? Könnt ihr glauben das es stimmt? Das ich der Affenkönig bin? Denn ansonsten...", pausierte er und griff sein Glas fester. Es begann Risse zu bekommen und knackte. "...bin ich vielleicht nur ein Verrückter der sein Gedächtnis verloren hat und das würde meine Existenz überflüssig machen.", drang es in leisen Worten aus ihm, während traurige Augen auf die von Mizuki trafen. Doch gleichzeitig waren sie voller Hoffnung und Mut. Wortlos schaute er sie nun an und wusste nicht, was seine Worte bewirken würde, doch was er wusste war, das sie nun eine Ahnung hatte, wie es wohl in ihm aussah.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Mi 10. Apr 2013, 01:44

Nachdem die Sternenprinzessin ihren Zukünftigen ein wenig veräppelt hatte, tat dieser dies auch bei ihr und dies ließ ihr Herz fast stehen bleiben. Nun eigentlich war sie nicht gerade nah ans Wasser gebaut aber ihr lag einfach viel an den Mann, warum dies so war wusste sie nicht genau. Es war halt so. Man kann es Schicksal, göttliche Fügung oder sonstiges nennen. Auf jeden Fall war sie froh das er nur scherzte und gar nicht wirklich böse auf sie war. Er meinte sogar dass er sie wach küssen würde und alleine schon die Vorstellung dass er sie küssen würde ließ sie auf Wolke 7 schweben. Sie lächelte ihn ebenfalls an und trank ein wenig. Auch das Thema über den Stolz und warum er dies mit dem Schwert getan hatte ließ sie mit einem Nicken sein. Er hatte seine Meinung und sie die ihre, sie respektierte das und würde da nicht weiter drauf eingehen. Sie wollte nicht mit ihm streiten und außerdem konnte sie auch seinen Standpunkt verstehen. “Nein, sie stören mich nicht im geringsten.“ sprach sie ernst und lächelte dann leicht während sie weiter aßen. Das Essen war wirklich lecker und man es war für so ziemlichen jeden etwas dabei. Egal welchen Geschmack man hatte, hier fand man was. Die Fülle an dem Essen war schier unglaublich und als sie beide fertig waren, holte Mizuki noch Kuchen und setze dem ihren Zukünftigen fort. Klar war sie voll und er höchstwahrscheinlich auch, aber trotzdem die Nachspeise war fantastisch. Auch er aß sie brav auf. Die Pagen erschienen an der Türe und räumten schnell alles auf was nicht mehr gebraucht wurden. Sie ließen dann das verliebte Pärchen zurück um ihnen die Privatsphäre zu gönnen.
Mizuki erhob sich dann und ging zum Sofa hinüber, ihr Getränk stellte sie auf den kleinen Tisch ab. Sie fragte ihn ein wenig was er so mochte und nicht. Auch er erhob sich und nahm sein Glas und die Flasche mit. Er zog sein Sakko aus und legte es ordentlich über die Lehne, krempelte dann die Ärmel hoch und setze sich zu ihr. Sein Blick war nachdenklich und sie ließ ihm die Zeit um nach der richtigen Antwort zu suchen. “Es ist nie leicht etwas von sich preiszugeben.“ sprach sie sanft und wurde dann wieder still. Sie dachte kurz an ihre Mutter. Ob sie sich freuen würde dass sie nun verlobt war? Oder es wieder für eine überstürzte Handlung halten, aber immerhin hatte er das Zeichen, das konnte kein Zufall sein. Ihre Großmutter hatte immer gesagt dass man die Zeichen beachten musste und daran hielt sie fest. Die alte Frau hatte sie so viel gelehrt und ihr viele Weisheiten mit gegeben. Er atmete hörbar und Mizuki wiederstand der Versuchung ihn zu berühren, was er sagte und wie musste er ganz mit sich alleine ausmachen. Da konnte sie ihm nicht helfen, auch wenn sie noch so sehr wollte. Er trank sein Glas aus und befülte es noch einmal, auch Mizuki nahm einen kleinen Schluck aus ihrem Glas. Er atmete wieder lauter und fing dann an zu sprechen. Aufmerksam hörte sie ihn zu und erkannte sofort das es ihm nicht leicht viel. Sie fand seine Wörter rührend sie waren m viel Bedacht gewählt. Er sprach davon dass er wegen ihr hier war, das er hier war um großes zu vollbringen. Dass er hier sei weil sie es wollte und sie wegen ihm. Sie lächelte ihn kurz an und er rückte näher an sie heran.
Mizuki hielt kurz inne als er fertig war. Legte dann kurz ihre Hände sanft auf seine und nahm ihm das Glas aus der Hand um es wegzustellen. “Jeder hat einen Grund hier zu sein. Ich bin der Eure, Ihr der Meine. Und jeder hat sein Schicksal zu erfüllen und ich bin mir sicher das Ihr das Eure erfüllen könnte, ich helfe Euch so wie es mir möglich ist.“ sprach sie sanft und blickte ihm die Augen. Dann lächelte sie leicht als sie fortfuhr, ihre Stimme war sanft aber bestimmt. “Es hat nichts damit zu tun wer Ihr seid sondern wie. Es ist mir eigentlich egal ob König oder nicht, selbst wenn Ihr keiner wärt. Für mich werdet Ihr immer der König sein den ich in Euch sehe, egal was der Rest der Welt sagt. Es hatte seinen Grund warum ich Euch traf.“ Vorsichtig berührte sie seinen Oberarm sanft wo sein Tattoo war. “Das Zeichen was Ihr tragt, trage ich und das verbindet uns. Egal wer oder was wir sind, diese Tatsache alleine ist Grund genug das ich bei Euch bleibe.“ meinte sie mit einem Lächeln und ein wenig rosa Wangen sprach sie weiter. “Außerdem mag ich Euch wirklich gerne. Wie Ihr seid und wie Ihr zu mir seid. Ich fühlte mich wohl in Eurer Nähe und zuhause. Ich fühlte mich sicher und geborgen und möchte wirklich bei Euch bleiben, egal was passieren sollte.“ Nun rückte sie ein wenig näher an ihn heran. “Ich hoffe ich darf auch bei Euch bleiben und das ich Euch helfen kann, bei dem was ihr vorhabt. Ich möchte noch mehr Zeit mit Euch verbringen, Euch näher kennenlernen und auch das Ihr mich näher kennenlernt.“ sie lachte leise “Auch wenn ich vielleicht ein wenig eigen sein mag und seltsam. Aber dennoch hätte ich das gerne.“ meinte sie ehrlich und blickte ihm in die Augen. Wie er auf das alles reagieren würde, wusste sie nicht. Doch war das alles die Wahrheit was sie sagte. Ihr Herz hatte gewollt das sie ihm das sagte und der Alkohol hatte den Rest getan. Sie hatte ihm sozusagen gesagt was sie fühlte, wenn sie es auch etwas umschreiben hatte, im Endeffekt war es so. “Ich…Ich mag Euch wirklich sehr gerne.“ sprach sei leise. “Sehr sehr gerne.“ fasste sie es dann alles zusammen.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mi 10. Apr 2013, 18:30

Ein leckeres Dinner zu zweit, mit allen Köstlichkeiten, die das Schiff zu bieten hatte. Natürlich war der Magen da schnell gefüllt und es passte kaum mehr etwas hinein. Mizuki hingegen hatte noch einen leckeren Nachtisch parat, der zwar eigentlich nicht mehr reingepasst hatte, aber wie jeder Mensch, hatte auch Niwatori einen plötzlich auftauchenden zweiten Magen, der bestimmt war für Süßigkeiten. Nachdem dann der Tisch abegeräumt wurde, durch die Pagen, und der Kuchen verdrückt war, kam die Blondine auf eine eher untypische Idee. Nun gut, so untypisch war es vermutlich nicht, jemanden zu fragen, was er so mochte und was nicht. Leider Gottes, konnte sich der Rothaarige derzeitig nur spärlich an etwas erinnern. Wenn spärlich überhaupt das richtige Wort dafür war. Seit ein paar Tagen schon, war sein Kopf wie leergefegt und alles war verschwommen. Es drangen immer mal wieder Bilder in den Kopf des Sakebis ein, doch waren auch diese nur schwer zuzuordnen. So dachte er intensiver über diese Frage nach. Sein Sakko hatte er derweil über die Sofalehne gehängt, saß also ledliglich im leicht aufgeknöpften Hemd da. Seine Ärmel waren hochgekrempelt und in seinen Händen hielt er das Glas. Dieses wurde auch zügig leer, wie sonst hätte man es auch neu befüllen können? Also nachgefüllt, noch einen Schluck genommen und sich ein Herz gefasst, die richtigen Worte auszusprechen. Sodass die Uzumaki ihn verstehen konnte und nicht für einen sonderbaren Freak hielt. Wobei er vermutlich genau das war. Sonderbarer ging es wahrscheinlich nicht einmal mehr. Als er zu sprechen begann, erläuterte er wie er sich fühlte und was er glaubte was geschehen war. Das es alles seinen Grund hatte und Mizuki ihn aus einem langen Schlaf weckte. Das er wegen ihr da war, da sie ihn gerufen hatte und sie da war, weil er sich nach ihr gesehnt hatte. Die Prinzessin aus den Sternen, die den Affenkönig aus seinem steinernen Ei befreit. Er glaubte an eine wichtige Aufgabe die er zu erfüllen hatte, doch sprach er im selben Atemzug aus, das er es nicht ohne die Uzumaki schaffen konnte. Sie war das Licht, welches die Dunkelheit verdrängte. Doch am Ende stellte er die Frage aller Fragen. Glaubte auch sie, das es so war? Oder war er vielleicht nur ein verrückter, der glaubte ein König zu sein? Es lag in Mizukis Hand das zu entscheiden. Sie schien zu merken, das er kurz davor war, sein Glas in Staub zu verwandeln, weswegen sie es sanft aus seinen Fingern wand und es auf den Tisch stellte. Sie sprach von Gründen der Existenz und meinte das jeder für den Anderen der eigentliche Wert war und warum er auf der Welt war. Sie sprach weiter und berührte seinen Oberarm, an dem die Tätowierung saß. Er verfolgte ihre Hand mit den Augen und blickte sie dann an. Plötzlich rückte sie dichter und eigentlich trennten sie inzwischen nur noch Zentimeter. Zwischen ihnen schien kaum mehr etwas zu existieren. Es war fast, als würden sie ihre eigene Atmosphäre besitzen. Etwas gebannt von ihrer sanften Stimme, lauschte er ihren Worten bis zum Schluss und schloss dann kurz die Augen. Kurz durchschossen ihn Gedanken und mehr noch fühlte es sich an, als würde er etwas wissen. Etwas, das ihm vorher nicht klar war. "Ich fühle mich auch bei Euch geborgen. Ich habe das Gefühl, als wäre ich sicher bei Euch, nicht unbedingt in diesem Sinne. Sondern mehr, als würdet Ihr mir den Weg weisen.", erklärte er und würde ihr inzwischen auch in die Augen blicken. "Ich spüre das ich nicht gewöhnlich bin. Ich fühle es tief in meinem Herzen.", nun würde er die Hand der Blondine nehmen und sie an seine Brust drücken. "Könnt Ihr mein Herz fühlen, wie es kraftvoll und schnell pocht in Eurer nähe? So ergeht es mir die ganze Zeit.", drückte er in sanften Worten aus und würde ihre Hand etwas doller an sein Herz pressen. "In mir... schlummern Kräfte, die sonst wohl niemand besitzt. Macht die ich einsetzen muss um etwas zu verändern. Die Welt zu verändern, es zu verhindern, das sie schon bald vielleicht nicht mehr existiert.", sprach er und das war der Moment, wo sich wieder etwas in ihm löste. Vor dem inneren Auge schrie der Yonbi auf, Son Goku persönlich und brüllte in einem Getöse, das es dem Sakebi durch Mark und Bein ging.
Sich plötzlich im Inneren seiner selbst befindend, stand er vor dem mächtigen Affen. Das Biju des Vierschweifs, der wunderschöne Affenkönig, Son Goku. Dieser blickte ihn mit seinen leuchtenden Augen an und Niwatori erwiderte seinen Blick. "Ich wusste es, ich bin aus einem Grund hier. Du weißt wer ich bin und was ich hier tue. Sag mir, wer oder was bin ich!!!", rief er ihm zu, woraufhin der Affe nur noch einmal aufbrummte. "Du wirst es herausfinden, sobald die Zeit gekommen ist. Schicksal lastet auf dir mein Junge, denn du bist der Träger.", sprach er in dunkler stimme und wenn Niwatori es nicht besser wusste, dann hatte Son Goku ihn angelächelt.
Und schon im nächsten Augenblick war er wieder in der wirklichen Welt. Es waren nur Bruchteile von Sekunden vergangen, doch auf den Lippen des Sakebis war keine Spur der Trauer mehr zu sehen. Sein Blick galt Mizuki, welcher er Tief in die Augen schaute. "Ihr werdet meine Frau und zusammen werden wir die Mission erfüllen, wegen der ich hier bin.", sprach er sanft aber bestimmend, seine Hand fuhr zu ihrem Gesicht hoch und vorsichtig, strich er über ihre Wange. "Ich bin es, kein Zweifel. Der König der Affen.", rief er sich selbst im Gedanken zu und lächelte dann zu Mizuki. Sie hatte es die ganze Zeit gewusst. Alleine an ihr zu zweifeln, war vermutlich das dämlichste, was er jemals getan hatte - zumindest von dem er wusste. Die eigen entstandene Atmosphäre sollte nicht weichen, viel mehr sollte sie sich zuspitzen. Ein Knistern lag in der Luft und das konnte man bei Niwatori meist ziemlich wörtlich nehmen. "Ich werde Euch niemals im Stich lassen, mein Leben und mein Herz soll Euch gehören - Prinzessin.", drückte er sich zärtlich aus, doch wollte er, das sie verstand von welcher Wichtigkeit sie für ihn war und das er das Band zwischen ihnen nicht zerreißen würde, komme was wolle.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Mi 10. Apr 2013, 19:54

Mizuki und Niwatori hatten ein köstliches Dinner hinter sich und die blonde Uzumaki hatte sich nun in den Kopf gesetzt mehr über ihren zukünftigen Ehemann zu erfahren. Also hatte sie sich auf die kleine Sofalandschaft gesetzt um es etwas bequemer zu haben und privater. Immerhin fragte sie ihn was er gerne hatte und was nicht, etwas was doch ein wenig privat war und deshalb lieber hier besprochen wurde als am Tisch wo sie gerade so gut gegessen hatten. Doch sollte sie ihre Antwort nicht prompt erhalten, erst machte es sich der Sakebi ebenfalls bequem und überlegte dann seine Worte gut. Es war kein Problem für die blonde Kunochi aus Suna zu warten. Sie ließ ihm gerne alle Zeit der Welt die er brauchte. So hatte sie auch Zeit sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Sie dachte darüber nach wie sich ihr Leben geändert hatte in der letzten Zeit. Und das nur innerhalb weniger Tage, es war alles anders. Schließlich gab er dann auch eine Antwort und hatte sich seine Worte wohl überlegt. Aufmerksam lauschte die blonde Schönheit und war verblüfft was so alles aus seinem Mund kam. Vorsichtig nahm sie ihm dann das Glas ab und stellte es weg, immerhin wollte sie nicht dass hier etwas zu Bruch ging und er sich womöglich noch verletzte. Auch Mizuki überlegte sich ihre Worte gut und antwortete ihm dann ebenso aufrichtig wie er es bei ihr gerade getan hatte. Es war für sie nicht leicht so offen zu reden was sie wirklich fühlte und wie sie dachte, denn ihre strenge Erziehung hatten sie auch gelehrt so etwas zu vermeiden. Doch wollte Mizuki es ihm sagen, sie wollte es und sie wusste das sie es auch tun konnte weil er sie nicht für das was sie sagte verurteilen würden. Er nahm sie ernst und es schien sogar so zu sein das er sie ein klein wenig mochte. Sie brachte sogar den Mut auf ihn sanft zu berühren und schließlich näher zu ihm zu rücken. Als sie fertig gesprochen hatte schloss er kurz die Augen und fing dann selbst wieder an zu sprechen. Sie lächelte ihn erneut an ehe sie ihm antwortete. “Das ist doch etwas Gutes wenn man sich sicher fühlte und es geht mir ja genauso.“ meinte sie sanft und wandte den Blick von ihm auch nicht ab. Dann ergriff er ihre Hand und rückte sie auf seine Brust so dass sie sein Herz schlagen spürte, zumindest ein wenig. Sie wurde ein klein wenig rot, lächelte aber ehrfürchtig und sichtlich glücklich über seine Worte. Es war ein schönes Gefühl ihm so nahe zu sein und auch noch vom dem König gesagt zu bekommen das es ihm nicht anders ging als ihr. Mizuki mochte seine Worte und das was er damit zum Ausdruck bringen wollte, was er ihr mitteilen wollte. Sie überlegte was wäre, wäre er kein König. Aber es würde für sie nichts ändern, das wusste sie. Aufmerksam lauschte sie weiter dem was er sprach und er erklärte ihr das er außergewöhnliche Kräfte hatte mit denen er die Welt verändern konnte. Kurz wurde sein Blick fast leer, doch verschwand dies ebenso schnell wie es gekommen war und Mizuki war sich nicht mehr sicher ob dies wirklich geschehen war. Sie war sowieso gerade nicht so gut im Denken. Immerhin hatte sie getrunken du er berührte sie. Mehr noch im nächsten Moment fuhr er mit seiner Hand zu ihrem Gesicht und streichelte sanft ihre Wange. Wieder wurde sie ein klein wenig rot und ein kleines süßes Lächeln lag auf ihren Lippen.
Sie nickte als er wieder sagte das sie seine Frau werden würde und ihm helfen würde seien Mission zu erfüllen. “Und ich werde Euch nicht im Stich lassen. Denn ich gehöre Euch so wie Ihr mir gehört.“ sie lächelte kurz. “Wenn es die Sterne so sagen sollte man nichts dagegen unternehmen.“ meinte sie und machte eine kurze Pause. “Und ich will auch nichts dagegen unternehmen. Ich weiß das ihr die Stimme aus meinem Traum seit die mich gerufen hat, das ich bei euch bleiben muss und will. Egal was andere sagen, oder noch sagen werden. Ich bin für Euch bestimmt. Seit ich bei Euch bin fühlte ich mich wieder wohl und sehe mein Leben anders. Zuvor habe ich nur für mich gelebt, vor mich hin. Natürlich hatte und habe ich meine Ziele, doch waren die in so weiter Ferne das ich sie nicht richtig realisiert habe. Aber nun an Eurer Seite fühle ich mich gebraucht und habe das Gefühl das ich für etwas…für jemanden, wichtig bin. Das etwas Großes bevorsteht an dem ich Teil haben darf. “ Überzeugung lag in ihrer Stimme. “Und selbst wenn Ihr kein König wärt, würde dies nichts für mich ändern. Den mein Herz sagt mir das ihr der Affenkönig seid und das ist es was zählt für mich.“ meinte sie und lächelte erneut. “Ich werde bei Euch bleiben, egal was kommen mag und egal wer etwas dagegen hat. Ich verspreche Euch ich werde bleiben. Euch helfen bei Eurer Mission und so gut unterstützen wie es mir möglich ist…ich..“ sie stockte kurz sprach aber dann weiter. “Ich kann den Gedanken gar nicht ertragen von Euch getrennt zu sein und das obwohl ich Euch doch kaum kenne. Es fühlt sich einfach richtig an hier bei Euch zu sein, in Eurer Nähe. Ich vertraue Euch und ich weiß das ich Euch auch alles sagen kann, so wie ihr mir.“ meinte sie lächelnd. Ein liebevoller Ausdruck lag nun auf ihrem Gesicht und in ihren Augen. Mizuki meinte jedes ihrer Worte ernst und das würde man auch merken und hören. Vielleich hätte sie nicht so viel gesprochen hätte sie nicht so viel getrunken, aber genau das war es wohl auch was die Situation gerade so gut machte und das sie eben nicht so viel denken konnte und wollte. Sie verkomplizierte die Sache einfach nicht in ihren Kopf sondern nahm sie so wie sie war. Und so war sie gut, geradezu perfekt. Und dann nahm Mizuki ihren ganzen Mut zusammen. Sie rückte noch ein wenig näher, mit leicht rosa Wangen war es fast wie in Zeitlupe das sie sich immer näher auf ihn zubewegte. Sanft und behutsam nahm sie nun sein Gesicht in ihre Hände und näherte sich mit ihrem Langsam. Mizuki hat nicht nachgedacht was sie tat, sie tat es einfach. Aus einem Impuls heraus. Immer näher kam sie also mit ihren Lippen seinen, bis sie diese dann zärtlich berühren würde und ihn küsste. Sie wusste nicht wie er darauf reagieren würde, oder ob er es überhaupt dazu kommen ließ. Sie tat es einfach weil ihr danach war und weil sie ihm irgendwie zeigen wollte, wie gern sie ihn hatte.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Mi 10. Apr 2013, 22:05

Nach einem Abend im Casino und einem leckeren Dinner, setzten sich die beiden Verlobten, auf ein Sofa. Es stand innerhalb ihrer Suite und sollte der Schauplatz eines Meilensteins werden. Dies hätte vermutlich niemand erwartet, doch kam es so. Zuvor allerding sprach Mizuki an, das sie gerne mehr über Niwatori erfahren würde. Das war allerdings nicht ganz so einfach, da dieser wohl sowas wie eine Amnesie erlitten hatte. Dennoch wollte er es versuchen und strengte sich an die richtigen Worte zu finden. Sein Kopf begann wieder zu schmerzen und ein lästiges Pochen schlug ihm gegen die Stirn. Doch ließ er sich von diesen Körperlichkeiten nicht ablenken. Er sprach aus, was er auf der Seele hatte und Mizuki schien ihn zu verstehen, mehr sogar noch, fühlte sie wohl ein wenig wie er selbst. Doch plagten ihn noch immer Selbstzweifel. Wer war er wirklich und was hatte er zu suchen auf dieser Reise? War es gerechtfertigt, sich die Sternenprinzessin an die Seite zu holen? Er nahm die Hand der Blondine und drückte sie auf sein Herz. Dieses schlug wie verrückt und schien immer einen Takt höher zu laufen, sobald Mizuki in der Nähe war. Zweifel gab es für ihn keine, das sie zu ihm gehörte, doch Zweifel an sich, die hatte er schon. Sehr große sogar. Die Welt schien fremd und doch bekannt, alles war so verwaschen und das schlimmste war die Angst, das seine eigene Existenz vielleicht nichts zu bedeuten hatte. Mit einem Mal wurde er in eine andere Welt gesogen, eher noch konnte man sagen, war es sein Inneres. Dort traf er auf den Yonbi, der ihm zwar nicht unbedingt weiterhalf, aber zumindest die grundlegenden Dinge bestätigte. Er hatte eine Aufgabe und diese würde er erfüllen, koste es was es wolle. Sein Ego war gestärkt, sein Mut zurückgekehrt und eine schöne Frau, hatte er auch noch an der Seite. Weiter lauschte er den Ausführungen von Mizuki und lächelte. "Ja, ich brauche Euch, mehr als jeden anderen Menschen.", bestätigte er sie und strich mit seiner Hand, über ihre Wange. "Ihr werdet nicht mehr getrennt sein von mir, solange Leben in diesem Körper steckt, wird er sich um Euch kümmern.", versprach er und spannte ein wenig neckisch die Muskeln an. Mit einem Mal rückte die Uzumaki noch näher, nahm sein Gesicht in ihre Hände und legte dann die Lippen, auf die seinen. Nur vorsichtig, kaum merkbar und dennoch war es ein intensives Gefühl. Der Mund einer Frau war weich und zart, es fühlte sich gut an, wenn er auf dem eigenen lag. Während sie die Augen geschlossen hatte, waren seine kurz weit geöffnet. Gerechnet hatte er damit nicht und naja... Niwatori war nie jemand, der sich mit diesem Pärchenkram auskannte. Allgemein war es aber anders, es fühlte sich besser an, magischer. Dann schloss auch er die Augen und würde sich mit seinem Kopf nur Millimeter nähern. Etwas unbeholfen wirkte es vielleicht, doch schien auch sein Körper einfach von alleine zu handeln. Seine übrig gebliebene Hand fuhr nun an ihren Rücken und drückte sie ein bisschen weiter an sich. Sodass ihre Brust auf der seinen liegen würde. Sein Griff war fest, aber nicht schmerzhaft. Bestimmend führte er sie und eigentlich hatte er gar keine Ahnung was er da gerade tat. Vermutlich tat der Alkohol sein übriges. Er hatte mehr davon als die Uzumaki, nicht das er wenig vertragen würde, aber im allgemeinen war das Zeug ziemlich Hemmung befreiend. Die Zeit schien nicht zu vergehen und für einen Augenblick gar still zu stehen. Dann jedoch würde er sich kurz lösen und ihr in die Augen blicken. "Wofür war das? Ein Ritual aus Suna? Oder ein Todeskuss?!!", würde er sie fragen und mit leicht verdutzten Augen anschauen. Dies durfte man nicht falsch interpretieren, wie gesagt, er ist ne ziemliche Nulpe in der Beziehungskiste.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Mi 10. Apr 2013, 22:43

Die blonde Uzumaki fand es schön dass sie zueinander so ehrlich waren. Denn sie hasste Lügen ohnehin. Sie war ein Mensch der so gut wie nie log. Aber es zeichnete sie doch beide sehr aus das sie trotzdem des schwierigen Themas beide so offen miteinander redeten. Auch wenn sie ihre Worte mit viel Bedacht wählten so entsprachen sie bei beiden der Wahrheit. Was konnte man sich mehr wünschen? Mizuki konnte ja nicht wissen das der Sakebi sich nicht an viel erinnerte was bis jetzt in seinem Leben gewesen war. Ob der Zustand bei ihm anhalten würde und wie lange war schwer zu sagen. Sie kannte ihn ja nur so, aber war er sonst so anders? Wäre er anders zu ihr, würde er ‚er selbst sein‘? Vielleicht würde er sie dann gar nicht mehr mögen, aber mochte er sie denn überhaupt wirklich? Nachdem er die richtigen Worte gefunden hatte sprach er vieles aus und Mizuki versuchte ebenfalls nach besten Wissen und Gewissen ihm zu antworten. Die beiden kamen sich näher und das nicht nur Körperlich. Beide rückten immer wieder ein wenig zu dem anderen hin und Niwatori nahm schließlich sogar die Hand der Sternenprinzessin um sie auf sein Herz zu legen. Ihr gefiel es so nahe bei ihm zu sein, ihn zu berühren. Sie verstand was er meinte, auch ihr Herz schlug schneller war er in der Nähe. Auch den Rest verstand sie was er sagte. Zumindest den Großteil. Schließlich legte er ihr seine Hand auf die Wange und streichelte sie sanft. Mizuki versuchte nun ihm irgendwie zu erklären dass sie ihn wirklich gerne mochte und auch bei ihm bleiben würde. Sie musste lächeln als er ihr versprach dass sie bei ihm bleiben dürfte und Dankbarkeit lag in ihrem Blick.
Mizuki war von ihren Gefühlen überwältigt und der Alkohol tat den Rest. So nahm die blonde Kunochi ihren Mut zusammen rückte noch einmal ein Stück an ich heran und nahm dann sanft sein Gesicht in ihre Hände. Sie küssten Niwatori aus einem Gefühl und Impuls heraus den sie sich selbst nicht ganz erklären konnte. Was die Sache aber nicht schlechter machte. Im Gegenteil, sie dachte einfach gar nicht nach. Sie fühlte nur. Und was sie fühlte gefiel ihr. Seine Lippen waren weich und zart, ganz anders als sie erwartete hatte und ein angenehmes Prickeln durchfuhr ihren Körper. Ein zauberhaftes Gefühl breitete sich in ihr aus, als würde sie den Segen der Sterne selbst haben. Nicht war mehr wichtig in diesen Moment nur ihre Lippen auf den seinen. Auch er erwiderte schließlich den Kuss und rückte etwas näher. Seine andere Hand drückte sie bestimmt an ihn. Noch näher konnten sie sich fast nicht sein und Mizuki genoss es wirklich. Niwatori löste sich schließlich von ihr und blickte ihr in die bernsteinfarbenen Augen. Er fragte sie ein wenig unbeholfen und Mizuki räusperte sich verlegen. Sie zuckte mit den Schultern und auch ihr Blick wurde verlegen. “Nun eigentlich war es nur ein einfacher Kuss…“ murmelte sie vor sich hin. Kurz blickte sie ihn noch einmal an und stand dann rasch vom Sofa auf. Draußen war es dunkel geworden. Geschickt und schnell zog die Uzumaki die Vorhänge zu und schnappte sich ein kurzes Kleidchen für die Nacht. Es schien so als hätte sie plötzlich etwas sehr wichtiges zu erledigen. Dann verschwand sie Richtung Bad bleib aber vor der Türe noch einmal stehen. “Verzeiht. Ich hätte Euch damit nicht so überfallen dürfen.“ meinte sie mit belegter Stimme schnelle rund huschte dann schnell ins Bad.
Die Tür hatte sie hinter sich zugemacht und lehnte sich nun gegen die Wand. “Verdammt….“ fluchte sie leise und unterdrückte die Traurigkeit in ihr. Mizuki blickte in den Spiegel und wandte schnell den Blick ab. Es war fast so als könnte sie Niwas Lippen noch immer auf den ihren spüren. “Verfluchte Idiotin. Zeichen mal wieder gaaaaaanz falsch gedeutet.“ Schnell war sie aus ihrem Kleid raus und sprang unter die Dusche. Doch sollte sie auch da nicht lange verweilen. Sie war viel zu aufgebracht von allen. Ich hätte das nicht tun düfen….er ist doch ein König und außerdem, vielleicht mag er mich gar nicht so wie ich gedacht habe. Selbstzweifel plagten nun die junge Dame während sie das schwarzes kurzes Kleidchen für die Nacht anzog. Eigentlich wollte sie nicht aus dem Bad raus. Sie hatte Angst dass er böse auf sie war, oder schlimmeres. Doch ewig konnte sie hier nicht bleiben. Es war schon nicht nett gewesen so überstürzt zu flüchten. Doch war sie wirklich ein wenig überfordert gewesen von seiner Reaktion. Sie hatte sich das ganze etwas anders ausgemalt und vorgestellt. “Das Leben ist kein Märchen.“ murmelte sie zu sich. Ihre Mutter hatte das immer gesagt wenn Mizuki sich zu viel erhofft hatte, was ja nicht selten vorkam. Sie holte tief Luft und trat dann aus dem Badezimmer hinaus. Immerhin musste sie sich ja ihm irgendwann stellen. Sie wäre auch nicht allzu lange da drinnen nur um kurz das ganze etwas abkühlen zu lassen. “Es…ist ziemlich spät schon.“ meinte sie um auf sich aufmerksam zu machen. Sie wagte es nicht aufzublicken.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Do 11. Apr 2013, 20:41

Beide setzten sich auf das Sofa, jeder hatte sein Glas dabei und Niwatori hatte vorsorglich sogar seine Flasche mitgenommen. Sie tauschten einander aus, was gar nicht mal so einfach war. Mizuki wollte mehr über den Rothaarigen erfahren, doch litt dieser wohl an einer Amnesie und konnte sich nur brüchig und verwaschen an Dinge erinnern. Es waren mehr Bilder, die er versuchte in einen Kontext miteinander zu bringen. Und immer wenn er versuchte sich zu erinnern, durchdrang ihn ein heftiger Kopfschmerz. Dieser trat auch so gelegentlich auf und konnte sogar so übel werden, das seine Sicht verschwommen wurde und er sich nahe an der Bewusstlosigkeit bewegte. Zum Glück war er bis dato nie tatsächlich umgefallen. Mizuki hätte ihn sicher gar nicht mehr aus den Augen gelassen, so liebevoll und führsorglich, wie sie doch war. So sprachen sie von den Dingen, die sie beschäftigten, wie sie fühlten und irgendwie auch, wie sie sich die Zukunft wünschten. Unbedacht kamen sie sich immer näher und letztlich sollten sie nur noch Zentimeter trennen. Die Atmosphäre wurde fester und ein Knistern lag in der Luft. Er strich mit seiner Hand, sanft über ihre Wange. Beide schauten sich intensiv in die Augen, als die Uzumaki ihn plötzlich, zärtlich, packte und ihm einen Kuss gab. Etwas verwirrt von dieser Aktion, schaute er sie erst noch mit geöffneten Augen, schloss die seinen dann aber ebenfalls. Niwatori war nicht unbedingt der Typ, den man als "Player" bezeichnen konnte. Viel mehr war er zu diesem Thema unbeholfen und wusste nicht so richtig, wie er reagieren sollte. Es fühlte sich dennoch gut an und man konnte schon davon sprechen, das er es genoss. Sein Körper bewegte sich etwas eigenständig und kam nur Millimeter dichter an sie heran, während er sie mit der übrigen Hand an sich heran zog. Noch näher hätten sie sich nicht kommen können. Doch plötzlich löste er sich und fragte, wofür er den Kuss bekommen hatte oder ob es vielleicht ein Ritual aus Suna war? Schließlich hatte er in seiner Erinnerung ein ähnliches Ritual aus Kirigakure. Da war es üblich sich zu küssen, wenn man sich für etwas bedanken wollte. Aus seiner Heimat kannte es der König der Affen allerdings anders. Da tat man es, wenn man sich sehr mochte. Mizuki blickte ihn kurz verwirrt an und meinte dann, das es einfach nur so war. Als hätte es nichts zu bedeuten gehabt. "Öhm..", weiter kam er nicht, da war sie schon aufgestanden, hatte sich abgewandt und entschwand ins Bad. Zuvor meinte sie noch, das es ihr leid tun würde, das sie ihn so überfallen hatte. Es tat ihr also leid, das sie ihn geküsst hat? War er wirklich so schlecht? "Einfach nur so?", ging es ihm durch den Kopf und irgendwie war ihm nicht wohl mit der Antwort der Blondine. Es war kein schönes Gefühl, das zu hören. Doch warum fühlte es sich nicht richtig an? Merkwürdige Fragen und Gedanken machten sich im Kopf des Rothaarigen breit. Nun, wenn man Niwatori kannte, dann wusste man, das er nie ein Mensch war, der viel nachdachte. Er ließ sich oft von seinem Gefühlen leiten oder wie er es nennen würde "seinem Bauch", welcher immer die richtigen Antworten parat hatte. Sie waren spontan und unüberlegt, sprachen aber aus der Seele des Sakebi, denn diese Reaktionen konnte keine Lüge sein. Niwatori hatte sich das Hemd nun vollends aufgeknöpft, immerhin hatte die Blondine vor ins Bett zu gehen. Da konnte er sich zumindest ein wenig auf das Bad vorbereiten um sich dann auch umzuziehen. In seinem Inneren jedoch brodelte es. Es war nicht Wut die er empfand und auch keine Enttäuschung. Es war das Wissen, das etwas nicht richtig war. Sich selber nicht erklären zu können warum auf einmal etwas nicht stimmte. Keine leichte Sache. Dann ging die Tür zum Badezimmer auf und Mizuki stand in einem schwarzen Kleidchen vor ihm. Es war wohl fürs Bett gedacht. Es stand ihr gut, doch konnte er nicht wirklich darauf achten. Seine Augen versuchten die ihren zu fixieren, doch ging dies nicht. Sie schaute auf den Boden, als würde sie sich schämen oder unwohl fühlen. Als sie sprach, hörte er ihre Worte nicht. Sein Gesichtsausdruck war ernst und sein Chakra aufgewühlt. Ruckartig würde er sich nun erheben und auf sie zu gehen. Mit schnellen Schritten würde er sich ihr nähern, das Gesicht ein wenig verfinstert und der Körper auf Spannung. Kurz vor ihr, ließ er seine Hand knapp an ihrem Kopf vorbei sausen und schlug mit der flachen Hand direkt gegen die Wand. Die Wucht des Schlages, würde einen Abdruck in der Wand hinterlassen, während im Badezimmer eine Fliese von der Wand geschossen wurde. Sein übriger Arm, würde sie am unteren Rücken packen und ein Stückchen empor ziehen, sodass sie sich auf Zehenspitzen stellen müssen würde. Schon im nächsten Moment, würde er die seinen Lippen auf den ihren drücken. Kräftiger als zuvor, doch nicht so, das es unangenehm wäre. Es ging eine ganz andere Spannung von ihm aus als zuvor. Ein Gemisch aus Wut und Leidenschaft. Anschließend würde er ihr in die Augen blicken. "Kein einfacher... Kuss...", sprach er in langsamen Worten und flüsterte sie mehr. Dann würde er seine Hand von der Wand nehmen und auch sie wieder absetzen, zärtlicher, als er sie gerade angegangen war. Er wurde ein wenig rot und wusste selbst nicht so richtig wie ihm geschehen war. Er ging einen Schritt zurück und verschränkte einen Arm hinter dem Kopf. "Ich werde auf dem Sofa schlafen und... und mir Gedanken zu den nächsten Schritte machen. I-Ich wünsche Euch eine gute Nacht - Prinzessin.", sein Blick war nicht zur ihr gerichtet, sondern seitlich an die Wand. Noch immer war er etwas verlegen und wusste nicht so recht, ob das was er getan hatte, nicht irgendwie den Rahmen sprengte. Und allgemein, verstand er die Welt ja sowieso gerade nicht. Alles in allem eine schwierige Lage, zumindest für den Rotschopf.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Do 11. Apr 2013, 21:30

Ein Kuss. Ja tatsächlich Mizuki hatte den König geküsst. Sie hatte sich von ihren Gefühlen überwältigen lassen und der Alkohol in ihrem Blut hatte dann den Rest gegeben. Aus einem Impuls heraus hatte sie dies getan. Es war die Stimmung zwischen ihnen, das knistern was deutlich zu spüren war. Sie hatten ehrliche und wohl gewählte Worte gewechselt. Beide schienen sich zueinander hingezogen zu fühle. Für Mizuki stand fest das sie diesen Mann vor ihr zur ihren Ehemann nehmen wollte. Nicht weil er ein König war, oder sie darum gebeten hatte. Nicht weil er das Zeichen trug was sie ebenfalls hatte – sondern weil sie sich zu ihm hingezogen fühlte. Gefühle waren stets etwas womit sich Mizuki lenken ließ. Sie vertraute darauf, den ihr Herz wusste welcher Weg für sie bestimmt war. Niwatori schien es ähnlich zu gehen, denn er erwiderte den Kuss sanft. Drückte die Sternenprinzessin sogar dann noch ans ich um sie noch näher bei sich zu haben. Für die blonde Chūnin war es beinahe so als würde sie schweben so glücklich war sie in diesen Moment. Klar, sie hatten schon einmal einen jungen geküsst, doch fühlte sich dies hier anders an. Irgendwie richtiger und vor allem magisch. Sie kannte ihn fast gar nicht und hatte trotzdem das Gefühl ihn zu kennen, ihn gefunden zu haben obwohl sie ihn gar nicht gesucht hatte. Es war alles seltsam, doch wollte Mizuki sich gerade in diesen Moment nicht den Kopf darüber zerbrechen. Sie konnte ja ohnehin nicht denken den ihr Gehirn war vernebelt von den Gefühlen und vom Alkohol. Der Sakebi löste sich aber dann von ihr. Wie viel Zeit vergangen war konnte sie unmöglich sein. War es eine Ewigkeit oder nur wenige Sekunden? Mizuki hatte noch einen kleinen rosa Schimmer auf den Wangen und war glücklich. Doch sollte sich dies ändern. Der Affenkönig fragte sie ob dies ein spezielles ritual war und nun war die Uzumaki etwas außer Fassung, auch wenn sie sich bemühte dies nicht zu zeigen. Mit so einer Antwort hatte sie nicht gerechnet. Natürlich war es möglich dass sie alles falsch reininterpretiert hatte, doch war sie nun etwas vor dem Kopf gestoßen.
Mizuki flüchtete sozusagen ins Bad, er sollte nicht merken wie durcheinander sie jetzt war. Innerlich verfluchte sie sich selbst das sie so überstürzt gehandelt hatte. Sie konnte sich nicht einmal im Spiegel betrachten und ehe sie den Tränen kurz nachgab stellte sie sich rasch unter die Dusche. Doch sollte sie das warme Wasser nicht lange genießen, den auch dafür war die Sternenprinzessin viel zu aufgewühlt. Keine wirklich klaren Gedanken kamen ihr in den Sinn, nur vorwürfe und Gewissensbisse. Sie wusste dass sie ihn nicht lange alleine lassen sollte, das hatte er nicht verdient. Wo sie doch den Fehler begangen hatte und so überstürzt gehandelt hatte. Zwar hatte sie sich entschuldigt, doch war daraufhin abgehauen. Früher oder später musste sie sich ihren Misserfolg stellen und dies sollte nun sein. Mizuki war in ein kurzes schwarzes Kleid geschlüpft welches sie tragen wollte wenn sie schlief und so kam sie wieder aus dem Bad heraus. Er hatte sein Hemd aufgeknöpft und sah wirklich unverschämt gut aus, doch Mizu blickte gleich zu Boden. Sie wusste nicht wie er reagieren würde, ob er böse war oder nicht. Sie wollte nicht noch mehr zerstören als sie ohnehin schon hatte. Beschämt versuchte sie ein kleines Gespräch wenigstens in Gang zu bekommen, doch antwortete er nicht. Kurz blickte sie hoch und sah dass er ernst zu ihr blickte, sie konnte dem Blick nicht standhalten. Auch die Atmosphäre hatte sich verändert, es war fast so als wäre er wütend auf sie. Was hast du nur angerichtet… schimpfte sie in Gedanken und suchte die richtigen Worten um sich erneut zu entschuldigen. Doch sollte sie dazu gar nicht kommen. Sie hörte ihn aufstehen und mit schnellen Schritten auf sie zukommen. Ohoh… ging es warnend durch ihren Kopf. Er ist nicht nur wütend, er ist stinksauer… Im nächsten Augenblick stand er schon vor ihr und sie wagte es nicht aufzublicken. Sie spürte einen Luftzug dich an ihr vorbei und im nächsten Moment hörte sie einen Dumpfen Aufschlag an der Wand hinter ihr. Mizuki zuckte zusammen, sie hörte etwas scheppern im Bad, machte sich aber darüber keine Gedanken. Den diese rasten ohne wirklich etwas zu bewirken, sie hatte keine Angst, nicht wirklich, aber sie wusste nicht was passierte. Sie spürte seinen Arm um sich und wurde nach oben gezogen, so dass sie auf den Zehenspitzen stand. Dann küsste er sie, einfach so. Es war anders als zuvor. Der Kuss war leidenschaftlicher, voller anderer Emotionen: Wut und Zorn, viel kräftiger als der zuvor. Die Uzumaki war so überrascht dass sie nicht mal einen klaren Gedanken fassen konnte. Sie wusste nicht genau ob es nun gut oder schlecht war, das er sie küsste, sie ließ es einfach geschehen und fühlte sich seltsam gut dabei. Natürlich erwiderte sie den Kuss. Sie lehnte sich gegen ihn und ließ ihre Anspannung fallen. Er flüsterte ihr, als er sich löste, zu das es kein einfacher Kuss war und sie nickte. Sie hatte es falsch verstanden. “Kein einfacher Kuss.“ stimmte sie sanft zu mit einem Lächeln.
Mizuki war ein klein wenig rot geworden, aber ihre Augen glitzerten. Es war Freude und Zuneigung in ihren Blick mit dem sie ihn anschaute. Dann entfernte er sich wieder von ihr, blickte sie aber nicht an. Er war selbst ein wenig rot geworden. Süß…und, er mag mich doch. Im Inneren schlug Mizuki Räder vor Freude, doch außen lächelte sie nur leicht. Er hatte den Arm hinter seinen Kopf gelehnt und sprach davon auf dem Sofa zu schlafen. “NEIN!“ sprach Mizuki laut, wurde dann aber im Tonfall sanfter. “Das kommt gar nicht in Frage.“ meinte sie und ging einen Schritt auf ihn zu. Mizuki war nicht wirklich besser in Beziehungssachen wie er, als sie einen Freund gehabt hatte war sie noch ein halbes Kind gewesen. Aber sie vertraute auf ihr Gefühl. Also stellte sie sich erneut auf die Zehenspitze und hauchte ihm nur ganz kurz und zärtlich einen kleinen Kuss auf die Lippen. “Ihr braucht gar nicht zu glauben ich lasse Euch alleine hier schlafen.“ meinte sie und zog ihn einfach hinter sich her ins Schlafzimmer. Als ob der König auf dem Sofa schlafen würde, soweit würde Mizuki es niemals kommen lassen. “Zwei Möglichkeiten habt ihr.“ meinte sie und hielt ihm den Zeigefinger vor die Nase. “Erstens: Ihr werdet hier nun neben mir schlafen. Oder.“ sie streck nun den Mittelfinger dazu aus. “Zweitens: Ihr geht kurz ins Bad und legt Euch dann hier zu mir.“ meinte sie lächelte ihn sanft an und würde sich dann selbst in das weiche Bett legen. Er hatte wahrlich nicht viel Auswahl, aber alles andere würde Mizuki nicht gelten lassen und dann würde es eine sehr lange Nacht werden.

Niwatori Sakebi

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Niwatori Sakebi » Do 11. Apr 2013, 23:11

Die Sternenprinzessin küsste den Affenkönig. Sicher ein merkwürdiger Gedanke, vor allem wenn man Niwatori kannte, wie er so leibt und lebte. Doch tatsächlich fand sich die schöne Uzumaki auf den Lippen des Sakebis wieder. Doch sollte die Ahnungslosigkeit des Rothaarigen dazu führen, das dieser magische Moment endete. Mizuki war auf einmal verdutzt über das, was er gesprochen hatte. Ohne noch groß Worte zu sprechen, erhob sie sich und ging Richtung Bad. Noch einmal wandte sie sich um sprach dann davon, das es ihr leid täte. Die Tür schloss sich und Niwatori war nun vollends verwirrt über das, was gerade passiert war. Doch war es nicht nur das. Es fühlte sich falsch an, was gerade passiert war und das brachte ihn zum einen dazu, nachzudenken und zum anderen dazu, das er eine seltsame Form des aufgewühlt seins empfand. So ein Gefühl hatte er vorher nie vernommen und vermutlich, verwirrte es ihn deshalb. Der Sakebi war eigentlich kein Mensch, der großartig darüber nachdachte, was er am besten tun sollte. Es war mehr sein Bauchgefühl, welches ihn wieder und wieder leitete. Natürlich führte dies auch immer wieder zu Schwierigkeiten, wie man sich leicht denken kann. Doch auch an diesem Abend, sollte er sein Herz für sich sprechen lassen und einfach handeln, statt viel darüber zu grübeln. Als die Tür zum Bad wieder aufging und Mizuki heraus kam, sah er nur peripher das Kleid und starrte mehr auf ihr Gesicht. Dieses war nach unten gerichtet, gen Boden und allgemein wirkte sie irgendwie beschämt. Als wüsste sie nicht, was sie tun sollte. In ihm brodelte es inzwischen. Die Gefühle kochten hoch, konnte man sagen. Ruckartig stand er auf, bewegte sich in schnellen Schritten auf sie und schlug dann knapp an ihrem Kopf vorbei, gegen die Wand. Die Wucht des Schlages würde einen Abdruck in der Wand hinterlassen und eine Fliese aus der Badezimmerwand schießen. Klirren krachte diese zu Boden, als sich die Uzumaki packte und zu sich empor zog. Dann gab er ihr einen Kuss, fester und leidenschaftlicher als zuvor. Vermutlich noch immer ein bisschen unbeholfen, aber Übung machte schließlich den Meister. Anschließend flüsterte er ihr zu, das es kein einfacher Kuss war und sie bestätigte das mit einem Lächeln. Beide erröteten etwas und der Sakebi löste sich von ihr. Seine Hand war nun im Schiff graviert und die Uzumaki war zärtlich abgesetzt. Er entfernte sich ein Stückchen von ihr und sprach davon, das er auf der Couch schlafen würde und sich Gedanken über die nächsten Schritte machen würde. Doch sollte es dazu nicht kommen. Laut und fast schon schreiend, ertönte ein Nein. Niwatori richtete den Blick nun auf sie und wusste nicht so richtig, was er sagen sollte. Dann kam sie auf ihn zu und gab ihm einen zärtlichen Kuss. Anschließend packte sie den Rothaarigen an der Hand und nahm ihn mit zu sich ins Bett. Dort stellte sie ihn dann vor die Wahl. "Zwei...", sagte er nur und war sichtlich noch verdattert. Nun erhob er sich und würde sich schnell im Bad fertig machen. Auch er duschte noch einmal und zog sich dann, nachdem auch der Rest erledigt war, eine Shorts und ein Unterhemd für die Nacht an. Die zerschossene Kachel sammelte er noch fix zusammen und packte sie in den Mülleimer. Dann verließ er das Bad und würde sich zu Mizuki gesellen, die wahrscheinlich schon im Bett lag. Zum Glück war das Bett riesig, so mussten sie sich zwangsläufig nicht auf den Wecker gehen - wirklich vorteilhaft - VORTEILHAFT!!! So würde er sich also zu ihr ins Bett gesellen und sich auf die Seite legen, die frei war. Sein Blick wäre erstmal zur Decke gerichtet, ehe ihn die Müdigkeit, dann doch überkommen sollte.

Mizuki Uzumaki

Re: Nordmeer [Umgebung]

Beitragvon Mizuki Uzumaki » Do 11. Apr 2013, 23:50

Wieder war die Stimmung anders. Mizuki war aus dem Badezimmer herausgetreten und hatte einen wütenden Affenkönig vorgefunden. Doch war er nicht darüber wütend wie sie angenommen hatte, dass sie ihn geküsst hatte. Eher die Situation danach machte ihn zu schaffen. Er kam wütend auf die junge Dame zu und küsste sie dann. Wilder und intensiver als zuvor. Mizuki konnte nicht leugnen das ihr dies gefiel. Sie genoss seine Nähe, das tat sie immer. Auch wenn der Kuss anders war, war er schön und sie mochte das Gefühl von seinen Lippen auf den ihren. Sie verdrängte jeden Gedanken daran dass er sie nicht mögen konnte. Ließ jeden Zweifel nun weg. Er hätte es ihr gesagt wäre dies so, das wusste sie. Immerhin hatte er sie gebeten seine Frau zu werden, so etwas tat man nicht nur aus einer Laune heraus. Nicht einmal ein König tat so etwas. Oder? Dennoch hatte er ihr versprochen bei ihr zu bleiben und sie bei ihm. An dieses Versprechen glaubte die blonde Chūnin. Warum sollte er sie auch belügen, dafür hatte er nun wirklich keinen Grund. Und außerdem könnte er es ihr wenn es anders wäre auch einfach sagen. Aber dies hatte er nicht getan. Nein stattdessen küsste er sie und stellte danach fest dass es nicht nur ein Kuss war. Für sie stand dies eben so fest und sie nickte. Beide waren leicht rot geworden, aber dies machte die Situation nur noch schöner. Doch wollte er dann auf dem Sofa schlafen was die junge Dame nicht einsah. Also stellte sie klar dass er schön bei ihr im Bett schlafen würde, immerhin war da genug Platz. Außerdem hatte sie sich schon angefreundet bei ihm im Bett zu schlafen, wie die Nacht davor auch. Viel Auswahl blieb ihm nicht was er tat und so fügte sich der König dem Willen der Sternenprinzessin. Sie machte es sich am Bett bequem und er schlüpfte noch schnell ins Badezimmer. Aller er wieder kam, war die Uzumaki bereits eingeschlafen und im Land der Träume.
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TIMESKIP
Die restliche Fahrtzeit überspringen wir, da wir die vorgeschriebene RL Wartezeit schon erfüllt haben.
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Die restlichen Tage an Bord des Schiffes waren sehr ruhig und die beiden unternahmen Tagsüber sehr viel. Sahen sich die verschiedenen Räume an und ließen sich richtig verwöhnen von den Angeboten die es hier gab. Nicht nur das Essen war vorzüglich, auch die Unterhaltung, das Kino und der Wellnessbereich hatten so ihre Vorteile. Von allen hatten sie sich etwas angesehen. Bis es schließlich Zeit war von Board zu gehen. Mizuki hatte ihre Einkäufe alle schön versiegelt so dass niemand Taschen schleppen musste. Es war noch Vormittag und die Sonne schien, ganz anders wie im Land zuvor war es hier wärmer. Deswegen hatte Mizuki auch ein etwas kürzeres Outfit gewählt. Einen goldenen Rock mit knielangen dunklen Stiefeln. Dazu ein blaues Top welches auf der Brust das Zeichen der Sterne trug, in dem gold welches der Rock hatte und an der Seite kleine Muster. Ihre Haare hatte sie offen und einen kleinen Zopf auf der Seite. Das Schiff legte an und die beiden würden gleich von Board gehen. “Schade das der Urlaub schon vorbei ist.“ murmelte sie fast schon traurig. “Aber wir haben immerhin eine Mission, nicht wahr Hoheit.“ meinte sie freudig. Die Aussicht mehr Zeit mit ihm zu verbringen ließ sie lächeln. Sie hoffte er wusste wo sie waren, den Mizuki selbst hatte keinen blassen Schimmer.

[align=center]TBC: Niwatori und Mizuki Takigakure Wälder[/align]


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