Shi no gyanburu [Stadt]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
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Chiba
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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Chiba » Sa 14. Mai 2011, 14:36

Der Chunin trank wieder einen Schluck des Kaffees, und fragte sich wieder, was Rikojin und Hotaru so lange taten. Er traute sich nicht richtig sein Doujutsu zu aktivieren, denn was war, wenn er die beiden bei einem Liebesakt erwischte? Der Chunin wurde ein wenig rot, und trank dann die Kaffeetasse aus. Fast schon wie nach einer Ewigkeit beschloss sich der Chunin auch noch den Rest seiner Kleidung anzuziehen. Es dauerte nicht lange, da war Chiba schon wieder vollkommen angezogen, und das einzige was ihm nun noch fehlte waren seine beiden Teamkollegen. Der Chunin hörte wie ein Stein gegen sein Fenster schlug, und schaute hinab. Drunten stand Rikojin, der ihm irgendetwas mit "runter" "kenne" und "Idee" zurief. Der Chunin nickte nur, öffnete das Fenster, und mit einem Satz war er aus dem Fenster gesprungen. Er segelte durch die Luft hinab, und landete einen guten Meter vor Rikojin. Der Chunin war für die Landung in die Knie gegangen, und seine rechte Faust berührte den Boden. Ohne es selbst zu wollen, hatte er eine große Menge Staub aufgewirbelt. Mit einer Präzision die man nur beneiden konnte warf der Chunin den Zimmerschlüssel durch das geöffnete Fenster im Erdgeschoss perfekt auf das Schild auf dem "Schlüsselabgabe" geschrieben stand. Von dort aus fielen die Schlüssel einfach in das vorgesehene Loch in der Theke, sodass die alte Dame sie später wieder holen konnte. Nachdem sich der Staub legte, schaute sich Chiba ersteinmal die Situation an. Hotaru stand ebenfalls in der Nähe, und starrte auf eine Wand eines Hauses. Und da bin ich., sagte der Chunin während er sich selbst ein bisschen den Staub aus seiner Kleidung klopfte. Rikojins Beinkleider im besonderen waren durch Chibas Aktion etwas verdreckt geworden, aber das machte Chiba nicht wirklich viel. Also Rikojin, Hotaru... Meine Idee wie wir ziemlich schnell an eine Massen an Informationen kommen ist folgende... Der Chunin überlegte kurz wie er es den beiden Jonin am bester erklären konnte, doch dann entschied er sich einfach dafür es vorzuzeigen. Der Chunin legte bei beiden Händen Mittelfinger und Zeigefinger aneinander, während er den kleinen Finger, den Ringfinger und den Daumen einzog. Dann überkreuzte er mit dem Zeigefinger der rechten den Mittelfinger der linken in der Mitte und wirkte dadurch das Kage Bunshin no Jutsu. Neben Chiba entstand aus einer Rauchwolke einer zweiter Chiba, den das Original mit sehr wenig Chakra erschaffen hatte. Für einen sehr geringen Chakraverbrauch würde es ein bis zweimal reichen, mehr würde der Bunshin dann aber auch nicht einsetzen können. Wenn wir Kage Bunshins einsetzen, um die Gastwirte zu befragen, können wir die Zeit die wir benötigen minimieren. Und nachdem ein Bunshin seinen Dienst getan hat, oder er zerstört wurde, verpufft er einfach wieder, womit wir aber immer noch seine gesamten Erinnerungen bekommen. Dadurch können wir die Effizienz deutlich erhöhen, und kommen schneller wieder aus dieser Stadt raus. Alleine durch diese Bemerkung mussten Hotaru und Rikojin merken, dass auch Chiba es nicht wirklich in dieser Stadt gefiel. Wobei das nicht nur an dem Sakegeruch hing, der aus der Stadtmitte in ihre Richtung wehte, sondern auch an der Tatsache, dass der Chunin hier nirgendwo trainieren konnte. Aber vielleicht würde er nach der Mission wieder etwas mehr Training bekommen, wenn er zurück in Konoha war. Chibas zweifelte in keinster Weise daran, dass ihr Team die Mission nicht schaffen würde.
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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Nara Rikojin » Sa 14. Mai 2011, 16:42

Riko hustete wild, als der wagemutige Sprung Chibas eine Wand aus Staub und Dreck aufgewirbelt hatte. Mit etwas mehr Nachsicht wäre es dem Chuunin garantiert gelungen seinen Sensei nicht mit Staublungen zu versehen. Vergeblich winkte er mit seiner Hand vor dem Gesicht hin und her, um den Staub zu vertreiben. Insgesamt musste er doch warten, bis sich der trockene Husten gelegt hatte und die Sicht klarer wurde. Sofort fiel ihm dann auf, dass ein Replikat Chibas vor ihm stand. Allem Anschein nach sogar ein Kage Bunshin und nicht dessen minderbemittelter, kleiner Bruder. während Chibas also seinen offensichtlichen Hintergedanken preis gab nickte der Nara andächtig. "Gute Idee!" Anscheinend lag es allen Anwesenden am Herzen die mauern der Stadt möglichst schnell hinter sich zu lassen. Riko würde sich ihnen dabei garantiert nicht in den Weg stellen. "Dann wollen wir Mal!" Es war schon eine Weile her, dass Riko mehr als nur einen Schattendoppelgänger erstellt hatte. Der Grund dafür war wohl der horrende Preis an Chakra, den man für sie bezahlen musste. Genau genommen war der Nara nicht gerade ein Ausdauer Monster, weswegen es wohl auch an seiner Stelle bei maximal zwei Doppelgängern blieb. Dank guter Chakrakontrolle konnte er sich wohl noch einen dritten aus den Rippen quetschen, bei einem vierten jedoch hätten ihn Hotaru und Chiba den Rest des Tages tragen müssen. -Kage Bunshin no Jutsu- Dreimal schallte das charakteristische Geräusch eines erscheinenden Doppelgängers durch die nahen Gassen. Tatsächlich standen kurz darauf vier Exemplare des absolut einzigartigen Rikojin parat. "So Gentlemen!" Dem Nara ging ein seltsamer Gedanke durch den Kopf: Mit sich selbst konnte man immernoch am Besten zusammenarbeiten. "Nummer eins und zwei, ihr nehmt euch den Süden der Stadt vor. Nummer drei, du kümmerst dich um das Gepäck und unterstützt dass Chibas Doppelgänger im Norden." Die drei Doppelgänger nickten und machten sich sofort auf den Weg. Einen Unterschied zwischen dem Original und den Doppelgänger gab es wohl doch. Riko hätte eine solche Fülle an Befehlen niemals akzeptiert, ohne sich zu beschweren. Mit einem Seufzer drehte sich Riko zu Chiba und Hotaru. "Ich würde sagen, wir warten außerhalb." Als ob er sich selbst zustimmen wollte, nickte Riko und marschierte voran. Bald schon hatten die drei das Tor hinter sich gelassen. Eine am Horizont liegende, verräterisch ruhig und sittsam aussehende Stadt, war alles, was blieb. An einen Baum gelehnt tastete Riko an seinen Taschen nach einer Zigarettenschachtel. Alle Taschen waren leer, die klassische Ausbuchtung, die nur auf eines hindeuten konnte blieb aus. "Mist..." gerade jetzt hätte er sich das wohlige Gefühl des warmen Rauches, der in die Lungen strömte verdient. Gerade jetzt waren ihm alle Glimmstengel ausgegangen. Ächzend als sein all das Leid der Welt auf seinen Schultern gelandet legte der Nara den Kopf in den Nacken und blickte gen Himmel. Keine greifbare Zigarette in Kombination mit einer lebhaften Fantasie waren ein grausamer Fluch. Willkommene Abwechslung war es daher, als sich der erste Doppelgänger meldete. Nummer eins hatte sein Viertel der Stadt dursucht und sich anschlieend aufgelöst. Die Informationen strömten nun in Rikos Bewusstsein, was ihn dazu veranlasste seinen Blick wieder gen Boden zu wenden und die Stirn zu runzeln. "Nummer eins ist fertig. Einige Gastwirte berichten davon die beiden gesehen zu haben. Manchmal auch in Begleitung mehrerer anderer Gesetzesloser. Kanjiro und die Senju haben den Eindruck gemacht, als seien sie ein Paar. Soviel zu der Vermutung, er hätte sie entführt." Riko musste bei dem Gedanken schmunzeln, dass er der Nukenin geschafft hatte eine ANBU um den Finger zu wickeln. Er musste ausgeprägte Talente haben um eine der treuesten und standfestesten Organisationen des Landes um ein Mitglied zu erleichtern. Die nächste Information die eintraf ließ Rikos Augen kurz weiten. "Tja... wie es aussieht sind die beiden auch in Begleitung eines Fuuma gesichtet worden." Dies war eine eindeutigeSpur, auch wenn sie dem Nara nicht gefiel. Wieso hatten die Erkundigungen nicht einfach auf irgend ein geheimes Versteck in der Pampa hindeuten können? Die drei hätte es ausgekundschaftet und die ANBU schließlich die Drecksarbeit machen lassen. So wießen sie ihre Quellen zu einem der machtvollsten, verruchten Clans Ta no Kunis. Ihre Organisation war bekanntlich wie ein Bollwerk, das Fremden keinen Eintritt gewährte. Gerüchte rankten sich um die Macht des Clans, angeblich sollen sie den Daimyo schon längst unterwandert haben. Das die drei Konohanin ausgerechnet in solch einem Nest herumstochern mussten war alles andere als angenehm. Mit fast geplagtem Gesichtsausdruck wendete sich Riko an seine beiden Begleiter. "hat jemand eine Idee, wie wir aus diesem Schlamassel möglichst lebend raus kommen können?"

Uchiha Ayuka

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Uchiha Ayuka » So 15. Mai 2011, 02:39

Ob sie es wohl sagen sollte? Oder doch nicht? Sollte sie? Hm. Nein, Hotaru beließ es dabei, einfach still dazustehen und die beiden Kerle anzusehen und ihnen zuzuschauen. Sie mussten ja nicht wissen, dass die Frau auch Kage Bunshin hätte losschicken können, doch schafften sie das ja gut alleine und wenn sie nicht um ihre Hilfe fragten, dann würde sie auch nicht helfen. Ganz einfach. Hotaru gehörte nicht zu dem Team, sie war lediglich als Unterstützung dabei, medizinische, wohlgemerkt. Den Rest konnten die anderen beiden ja wohl auch schön alleine machen. Um genau zu sein hatte Hotaru schon so ziemlich alle Einzelheiten der Mission vergessen, wusste nurnoch, dass sie zwei Leute suchten. Ihre Namen wusste sie auch noch, mehr aber schon nicht. Sie konnte also auch garnicht von Nutzen sein, selbst wenn sie wollte. Doch es reichte vorerst, in der Gegend herumzustehen und so auszusehen, als wüsste man genau, was gerade los war. Ihr gefiel es nicht, dass noch mehr Rikojins da waren, und war somit umso erleichterter, als diese verschwanden. Nur einer war noch da, aber hey, man konnte ja nicht alles haben. Die eigentliche Gruppe machte sich dann ohne die Bunshins auf den Weg zum Ausgang der Stadt und kam etwas davon entfernt wieder zum stehen und wartete ab, ob die Abbildungen der beiden etwas herausfinden konnten. Wärend dieser Zeitspanne des Wartens entfernte sich Hotaru etwas von den beiden Männern und lehnte sich abseits an einen Baum, um eindringlich ihre Fingernägel zu begutachten. Es war nicht so, als würde sich die Karasuma sonderlich für das zu Sehende interessieren, doch irgendwas musste sie ja machen, und alles war besser, als sich zu unterhalten. Die Medic war sehr darauf bedacht, nicht in die Richtung der beiden zu sehen, sondern sich lieber noch uninteressanteren Dingen zuzuwenden, wie zum Beispiel dem Boden, oder irgendwelchen Pflanzen. Irgendwann jedoch meldete sich Riko wieder zu Wort, da sein Bunshin etwas herausgefunden hatte. "Sie sehen aus wie ein Paar, na ist doch großartig, wozu dann noch verfolgen? Die Kuh wurde nicht entführt, also ist doch alles toll. Nein, so ist es natürlich nicht, wäre ja zu schön..." Doch Rikojin redete noch weiter, klang jetzt aber noch ratloser. Fuuma! "Oh mein Gott, nein! Also das kann ja wirklich nicht sein! Fuuma! Ich... ich hab wirklich keine Ahnung, was das sein soll.." Klang wie irgendeine Familie, oder ein Clan vielleicht, doch wirklich aufgeklärt war Hotaru nicht und schon wieder machte sich ihr mangelndes Allgemeinwissen bemerkbar. Vielleicht hätte die Jounin sich ja auch noch neben dem Medic-Zeug anderes Wissen aneignen sollen. Naja, sie würde wohl schon noch im Laufe der Mission erfahren, was es damit auf sich hatte! Da sie Riko aber keine Antwort auf seine Frage geben konnte, wie sie das heile überstehen sollten, hielt Hotaru wie bisher die Klappe. "Naja, überleben würden wir sicherlich, wenn wir einfach wieder nach Hause gehen. Das wär' am einfachsten! Rein theoretisch könnte ich auch gehen... alleine.. unbemerkt. Das hätte nur Vorteile! Ich wäre bald wieder Zuhause und müsste Rikojin danach auch nie wieder sehen, weil er dann bestimmt sauer auf mich ist! Hah, das wäre fast der Umsetzung wert.." Nur vorsichtshalber lugte Hotaru in alle Richtungen nach dem besten Weg zum abhauen. Klammheimlich war dies wohl schwierig, vielleicht sollte sie ja wild kreischend wegrennen. "Nah, nicht ganz so mein Stil. Außerdem verpass ich dann vielleicht was tolles!" Als hätte Hotaru nicht schon die allerbeste Laune überhaupt, passierte in den folgenden Momenten noch etwas, was den Bauern des Landes sicherlich ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Regen. Ein recht kräftiger Regenschauer ergoss sich über das Land, urplötzlich, doch recht heftig. Na, was gab es schöneres, als klitschnass zu sein!

out: Öh... ich hatte eigentlich keinerlei Ideen, also nehmt den Post nicht allzu ernst... blah.

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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Chiba » So 15. Mai 2011, 13:55

Der Nara lobte die Idee des Chunins und meinte, dass sie es nun so machen würden. Rikojin erzeugte 3 Stück seinerselbst, und wies die Doppelgängern an dass sie nach Süden gehen sollten, wobei einer nach Norden gehen sollte, und seinen Bunshin unterstützen sollte. Rikojin meinte, dass sie außerhalb warten sollten. Rikojin ging nach vorne, und nach kurzer Zeit lag die Stadt die auch von außen wie ein riesiges Bordell aussah hinter ihnen. Rikojin taste in seiner Tasche nach etwas, und Chiba war sich sicher, dass er nach seinen Zigaretten suchte. Scheinbar hatte er sie nicht da, denn sonst würde er seine Hand nicht ohne einen der Glimmstängel wieder zurückführen. Chiba hörte dann, wie Rikojin sagte, dass der erste Bunshin fertig sei. Die Gastwirte berichteten, dass die beiden eher wie ein Paar ausgesehen hatten, als etwas anderes. Normalerweise seien sie in der Begleitung von Gesetzlosen gesichtet worden. Und dann sagte der Jonin, dass es so aussah, als wären die beiden in der Begleitung eines Fuuma gesehen worden. Umo seufzte in Chibas Gedanken. Was ist leicht so schlimm daran, dass es ein Fuuma ist? Fuuma sind die inoffiziellen Herrscher dieses Gebietes. Sich mit ihnen anzulegen kommt ungefähr gleich sich mit dem Hokagen anzulegen. Chiba seufzte nun ebenfalls, während Rikojin fragte, ob jemand von ihnen eine Idee hatte, wie sie aus diesem Schlamassel möglichst lebendig wieder herauskamen. Chiba fühlte auch, wie die gesammelten Informationen seines Kage Bunshins in sein Gehirn strömten. Dadurch, dass Rikojins Kage Bunshin seinem Kage Bunshin gesagt hatte, dass es sich um einen Fuuma handelte, konnte dieser ein bisschen anders fragen. Ich habe eine Idee. Wie es aussieht werden immer wieder leichte Damen in das Viertel der Fuuma eingeladen - auch von Leuten die bei ihnen zu Gast sind und nicht zum Clan gehören. Mir gefällt die Idee zwar überhaupt nicht, aber wenn wir uns alle 3 mithilfe des Henge no Jutsus verkleiden, dann sollten wir ohne viele Probleme hineinkommen. Wie wir rauskommen weiß ich zwar selbst noch nicht, aber wenn wir Kanjiro, Marissa und vielleicht den Fuuma als Geisel nehmen, dann können wir verhandeln. Chibas Plan war äußerst risikoreich und die Erfolgschancen waren gering - denn sie mussten nur einmal entdeckt werden, und sie hatten den halben Fuuma Clan auf einmal als Gegner. Wobei auch das nicht das größte Problem sein durfte, wie sich Chiba sicher war. Denn Rikojin und Hotaru konnten sich um die ANBU und den Nuke kümmern, während er die Fuuma davon abhielt den beiden Jonin zu folgen. Chibas Gesichtsausdruck wurde ernster. Der Chunin zog seine Kapuze hoch, da auf einmal anfing wie aus Eimern zu schütten. Was haltet ihr von dieser Idee?, fragte der Chunin seine beiden Teamgefährten. Wenn einer etwas dagegen hatte, dann mussten sie diesen Plan sowieso verwerfen - denn wenn es eine Sache gab, die der Chunin nicht wollte, dann war es seine Teamkameraden seinen Willen aufzuzwingen. Er war nicht der Teamleiter, und somit hatte er auch gar kein Recht es zu tun. Und im Gegensatz zu ihm hatten die beiden wahrscheinlich jemanden, der wusste, dass sie da waren, und der um sie trauern würde. Bei Chiba würde wahrscheinlich niemand trauern, denn niemand aus seiner Familie wusste, dass er wieder in Konohagakure no Sato war. Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Die einzige Person die von ihm wusste, von seinem Kekkai Genkai, und das er in Konoha war, war eine einfache Genin, Shoki Misaki. Vielleicht würde das Mädchen Tränen um ihn vergießen, wenn er nicht wieder zurückkam, wobei er sich auch dabei nicht ganz sicher war...
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Nara Rikojin

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Nara Rikojin » So 15. Mai 2011, 14:52

Während Chiba sprach bauten sich langsam vereinzelte Bilder zu einer Szene vor Rikos innerem Auge auf. Er stand mit einem Hauch von Stoff bekleidet vor einem Nukenin. Dieser warf einen lüsternen Blick auf Rikos Körper und ließ dann seinerseits die Klamotten fallen, um bleiche, vernarbte Haut zu offenbarren. In einem solhen Moment würde sich Riko das Essen von heute Miorgen nochmal durch den Kopf gehen lassen und es dann großzügig auf dem Boden verteilen. Die Bilder schickierten ihn so sher, dass er auch noch dann vollkommen regungslos datsand, as es zu regnen begann. Eiskalte Tropfen landeren auf Rikos Klamotten und hatten sie binen weniger Sekunden durchgeweicht, da der Nara keine Anstalten machte sich einen Unterschlupf zu suchen. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit riss er sich aus seinen Gedanken. "Nein, ganz sicher nicht! Da wäre es sinnvoller als Steuerfahnder in das Viertel einzudringen." Das Wasser perlte an Rikos Haut ab, tropfte an seinem Kinn hinunter auf den zunehmend aufweichenden Boden. Riko brauchte bis heute abend drigend noch angenehmere Bilder vor Augen, sonst würde er die Nacht nicht schlafen können. Sich schüttelnd trat nun auch Riko unter einen Baum, wobei auch hier der prasselnde Regen sich erbarmungslos seine Opfer suchte. Die Witterung war grausam, die Informationen spärlich. Es sehnte den Nara nach der Heimat. Als Riko hinüber zu der noch immer stoisch abwesenden Hotaru schaute glaubte er einen Anflug des gleichen Wunsches auch in ihren Augen sehen zu können. "Wir haben mehr geleistet, als wir mussten. Wie alle..." Den Nukenin und seine um den Finger gewickelte Begleitung aufzuspüren würde garantiert zu einer Sisyphusarbeit ausarten und die ohnehin schon angeschlagenen Konohanin an ihre Grenzen bringen. Viel verlockender war ein warmes Essen, ein gemütlicher Sessel und ein Dach über dem Kopf. Zudem waren die Spuren, die sie zu Beginn noch verfolgt hatten mittlerweile kalt. Es bestand keine Notwendigkeit, dass sie möglichst zeitnah im Fuuma Viertel aufkreuzten. Diese Arbeit konnte auch ein ganzes Battalion an ANBU übernehmen, das sich garantiert nicht um irgendwelche Tarnungen zu scheren brauchte. "Wisst ihr was! Lassen wir Bonnie und Clyde noch ein wenig ihren Abenteuern fröhnen. Wir können guten Gewissens nach Hause zurück kehren. Immerhin wartet Teammitglied Nummer drei sicher schon begierig darauf ihren unglaublich weisen und phänomenalen Sensei kennen zu lernen." Riko zeigte ein verschmitzes Lächeln, als er daran denken musste, wie Minoru wohl bei Momo aufgekreuzt war. "Machen wir uns auf die Socken und tragen die Infos, die wir aufgeschnappt haben in die Heimat." Der Nara nickte und deute mit ausgestreckter Hand dahin, wo er das Tor Konohas vermutete. Sicher verfehlte er es nur um wenige Zentimeter. Zu dritt schlappten sie los, durch den Regen über den matschigen Boden.


out: Danke für den Tipp, Marie

Uchiha Ayuka

Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Uchiha Ayuka » So 15. Mai 2011, 15:34

Chiba sank definitiv in Hotarus Ansehen, ganz, ganz, gaaanz weit. Er schlug doch allen ernstes vor, sich als Prostituierte verkleidet dort hineinzuschleichen und sich somit Eintritt zu gewähren. Na, wenn er scharf drauf war, danach mit einem hässlichen Mann rumzumachen! Vielleicht stand er ja darauf. Selbst wenn Rikojin zustimmte, würde Hotaru nicht mitziehen, niemals. Definitiv nein. Doch auch der Nara schien nicht begeistert von der Idee zu sein, seinem Gesicht zufolge hatte er sich diese nämlich lebhaft vorgestellt. Gut für Hotaru. Wie konnte der Blonde sich freiwillig zu sowas machen wollen... selbst wenn es nur Tarnung und für hoffentlich kurze Zeit gewesen wäre, so schauderte es Hotaru allein bei dieser Vorstellung schon am ganzen Leibe. Sie wollte niewieder mit soetwas in Verbindung stehen, das war zu viel. Was Rikojin dann vorschlug, verwirrte die Medic allerdings sehr. Zurückgehen? Als hätte er ihre Gedanken gelesen eröffnete er ihnen nun die Möglichkeit, auch einfach wieder nach Hause zu gehen. Zuerst rechnete die Jounin ja damit, dass alles ein Scherz war, doch nach wenigen Momenten wurde klar, dass er es völlig ernst meinte. Natürlich, es gab schöneres als hier im Regen zu stehen, und auch konnten eventuell stärkere und größere Teams mehr mit den Informationen anfangen und ausrichten, aber... nein, es gab kein aber, Hotaru fand Rikojins Idee gut und sie war voll dafür. Mit den ergatterten Informationen, die zwar etwas mau waren, konnten andere eventuell etwas ausrichten, wie zum Beispiel die Anbu. Wofür waren sie sonst da? Sollten sie doch die entflohenen Schäfchen wieder ins Gehäge bringen. Als Riko auch ein drittes Teammitglied ansprach, welches wohl schon wartete, wurde der Jounin irgendwie unwohl. Plötzlich empfand sie größtes Mitleid für die Schüler des Naras, demnach auch ein bisschen für Chiba. Die armen hatten einen totalen Depp als Sensei. Das Hotaru Teammitglied Nummer 2 auch schon kannte, konnte sie ja nicht wissen. Wobei Minoru und Riko ja gut zueinander passten, beide waren nicht sehr umgänglich. Als die kleine Gruppe losging, konnte sich Hotaru einen Seufzen nicht verkneifen und sah kurz zu dem Nara. "Was mach ich hier nur? Jetzt geb ich mir die größte Mühe, Abneigung und lauter negative Gefühle für ihn zu empfinden, aber das ist doch lächerlich! Warts ab, Mädel, wenn wir wieder in Konoha sind, bist du diese Sorge los. Kann doch nicht angehen, dass dich jemand so aus dem Konzept bringt. Aber waruuum? Warum wirkt sich seine Anwesenheit so auf dein Inneres aus? Ich bin völlig durcheinander, das kann ja nicht gut sein!" Während dieser ganzen Überlegung starrte Hotaru den Jounin schon fast belästigend intensiv an, wandte ihren Blick aber schnell ab, als sie wieder im Hier und Jetzt war. Der Regen prasselte immernoch unaufhaltsam auf den Boden, weichte alles auf und durchnässte auch die drei Konohanin. Hotaru lief der Regen schon von ihrer Stirn hinab über ihr Gesicht, ein Zeichen dafür, dass ihr Haar schon klitschnass war. Die Jounin fühlte sich zutiefst unwohl. Am liebsten hätte sie einfach mal ganz laut geschrien, allen ihren Gefühlen Luft gemacht. Die Karasuma fühlte sich zunehmend angespannter und ihr Blick verriet wohl alles, was gerade in ihr vorging. Missmut, Wut, Stress, Trauer, alles war vorhanden. Und das alles nur, weil ihr Unterbewusstsein versuchte, wichtige Gefühle und Gedanken zu unterdrücken.

tbc.: Einfach dahin wo die beiden anderen hingehen, weil mir das ganze editiere auf die Eierstöcke geht xD

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Re: [Ta no Kuni ~ Stadt] Shi no gyanburu

Beitragvon Chiba » So 15. Mai 2011, 17:24

Rikojin schlug Chibas Vorschlag eiskalt ab. Eher würden sie als Steuerfander in das Viertel eindringen. Rikojin stellte sich unter einen Baum. Ihre Informationen waren nicht wirklich besonders nützlich, ihr Gegner die wahrscheinlich mächtigste Organisation in diesem Land. Rikojin meinte dann, dass sie mehr geleistet hatten, als sie mussten. Allesamt. Chiba war zwar nicht ganz der Meinung des Naras, doch er wusste, dass es Suizid war sich mit dem Hokagen oder einer Macht anzulegen die ähnlich stark war wie er. Rikojin meinte dass sie Bonnie und Clyde ein wenig ihren Abenteuern fröhnen lassen sollten. Sie könnten guten Gewissens nach Haus gehen. Immerhin würde das dritte Teammitglied sicherlich schon darauf warten ihren "unglaublich weisen und phänomenalen Sensai" kennenzulernen. Alleine aus der Sprechweise des Naras schloss Chiba, dass es sich bei dem letzten Mitglied um ein Mädchen handelte. "unglaublich weise und phänomenaler Sensai" trifft es nicht ganz... Vielleicht "unglaublich blöder und phänomenal unhöflicher Sensai" eher... Der Chunin seufzte, und dann sagte Rikojin, dass sie sich auf die Socken machen sollten. Mit diesen Worten ging der Sensai des Chunins voran. Chiba beeilte sich um zu seinem Sensai aufzuschließen, und fragte diesen dann interessiert: Rikojin, du hast doch gesagt, dass ich versuchen soll mein Zweitelement zu entdecken indem ich mein Primäres Element unterdrücke und dann Chakra in das Chakrapapier leite. Jetz stellt sich mir aber die Frage: Wie unterdrücke ich mein erstes Chakraelement, sodass das Chakrapapier dann auf mein sekundäres Element reagiert? Seitdem Chiba ein kleines Stückchen des Chakrapapiers in seinem Zimmer verbrannt hatte, hatte er sich vorgenommen den Nara zu fragen wie er dies meinte. Und da sie nun auf ihrem Rückweg von der Mission waren konnte Chiba den Nara dies schon fragen. Ein leichtes Grinsen zierte sein Gesicht. Obwohl er sein Taijutsu in nächster Zeit stark trainieren würde er wohl auch seine Ninjutsukentnisse auch noch stark verbessern. Aber alles mit der Zeit. Ersteinmal würde er das Fuutonelement erlernen, dann mit seiner neuen Teamkollegin reden, um sie ein wenig besser kennenzulernen, und auch mit Minoru würde er noch ein wenig reden. Wenn alles glattging würde Rikojin sie vielleicht sogar zu einem Trainingskampf herausfordern! 3 Schüler gegen einen Sensai oder etwas in dieser Art. Chiba wurde nur bei dem Gedanken an einem guten Trainingskampf wieder warm ums Herz, und er vergaß den Regen der immer noch auf die Gruppe herabprasselte. Zwar war sein Mantel schon vom Regen getränkt, aber trotzdem trottete der Chunin brav neben Rikojin her und wartete auf eine Antwort des Nara-Jonins, mit dem Chiba wohl oder übel noch eine Menge Zeit verbringen würde. Er hoffte nur, dass das dritte Teammitglied wenigstens in der Art nicht so war wie Rikojin - denn jemanden von Rikojins Schlag gleich 2 Mal im Team zu haben war etwas, das der Chunin nicht aushalten würde...

TBC: [Hi no Kuni ~ Bergland] Weg nach Otogakure

Out: unsere geliebten Reisezeiten beachten~
Out2: Ich liebe dich Marie o.o Du bist genial~
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Re: Shi no gyanburu [Stadt]

Beitragvon Hikari Hei » So 19. Aug 2012, 22:22

Der Kragen war hoch aufgeschlagen, als Hei den Anfang der Stadt betrat. Staub wirbelte unter seinen Füßen auf, als er den ersten Schritt in die belebte Hauptstadt tat. Sein stechend blauer Blick glitt über die Häuser, die sich zu seinen Seiten hoch auftürmten. Er tat einen weiteren Schritt und ließ die Reisfelder, die seinen Weg bis hierher gezäunt hatten, hinter sich. Plötzlich empfing ihn das brummende Geräusch einer lebendigen Stadt. Männerstimmen drangen aus diversen Pubs, die den Straßenrand säumten. Süßliche Frauenstimmen lockten sogar am hellichten Tage dazu, in eins der vielen Bordelle zu gehen. Und große Pforten wiesen in die vielen Spielhöllen, die schon manch einen Mann in den Ruin gestürzt hatte. Hei atmete den Geruch und die Atmosphäre der Stadt tief in sich ein. Wie lange war es wohl her, dass er in einer Stadt gewesen war und nicht den Befehl hatte sie auszulöschen? Hei schritt schnell weiter. Sein wachsamer Blick huschte von rechts nach links, doch wie so oft half ihm seine unscheinbare Präsenz die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu lenken. Er ging vorbei an Bordellen, Glückspielspelunken, an kleinen Sushi-Buden, bis er schließlich einen kleinen Pub zu seiner linken entdeckte. Es war etwas unscheinbares, heruntergekommen und ein wenig schäbig. Über der schiefen Tür hing ein hölzernes Schild, bedruckt mit dem schwarzen Wort "Puzzle". Hier und da blätterte die Farbe schon ab, sodass das Wort nur noch schwer leserlich war. Es ging eine merkwürdig schwere Präsenz von dem Pub aus und Hei konnte sagen, dass dies kein Platz war, an dem er Touristen antreffen würde. Hei trat näher heran. Durch die Spiegel hindurch war nichts zu sehen. Spinnweben und Staub verwehrten neugierigen Leuten den Blick nach innen. Hei lächelte leicht, seine Augen blitzten. Das war ein Pub, der seinen Ansprüchen genüge tat. Er rückte den Kragen seines langen Mantels zurecht, ehe er die knarrende Tür öffnete und in eine neue Welt trat.

Im Pub
Die schwere Atmosphäre schien den Hikari runter zu drücken, als er die Schwelle zum Pub überquerte. Plötzlich war das ganze Gebrummel der Stadt verschwunden, erstickt in der dunklen Stille der Kneipe. Lediglich das heisere Flüstern weniger Menschen erfüllte den kleinen Raum. Einige Blicke schwenkten zu Hei, als dieser durch den Raum schritt, doch sie wandten sich sofort wieder um. Hei sah sich um. Was er erblickte, waren düstere, vernarbte Gesichter, die in ihren leeren Krug blickten. Es war offensichtlich, dass er in den Treffpunkt der Elite des Abschaums gestolpert war. Verbrecher waren wohl das übliche Klientel. Jede Stadt hatte eine solche Bar, ein Ort, an dem sich die Ausgestoßenen versammelten. Hier würde sich der durchschnittliche Bürger nicht hintrauen. Doch Hei zog es hierher. Die vergangenen Tage auf seiner Reise hatte er immer öfter von einer Gruppe Nuke Nin gehört. Einer Gruppe, die anscheinend ein ziemlich ähnliches Ziel wie er verfolgte. Verbrecher jagen und nach eigenem Gutdünken richten. War es nicht das, was er sich vorgenommen hatte? Dass er den Abschaum von dieser Welt tilgen würde? Ja, in der Tat, das war es. Das hehre Ziel, das er vor Augen hatte. Doch es waren nicht nur die Nuke Nin, die es verdient hatten, für immer zu verschwinden. Es waren auch viel zu viele Menschen an gesellschaftlich angesehenen Positionen, die trotz oder gerade wegen ihrer Macht zu viel Böses verbreiteten. Es gibt auch in die Gesellschaft intigrierte Menschen, die zu viel Leid auf ihren Schultern zu tragen haben, als dass Hei sie auf seiner perfekten Welt sehen wollte. Und die ersten, die er zu töten gedachte, waren seine ehemaligen Peiniger aus Root. Doch wie sollte er an die Informationen gelangen, wer noch lebte? Und wo sie lebten? Hier traten die Shichibukai in Kraft. So wie Hei es verstanden hatte, waren sie in engerem Kontakt zu den Dörfern. Zumindest besaßen sie aber engeren Kontakt als er es derzeit hatte. Konnte er sie vielleicht benutzen, um an die nötigen Informationen zu gelangen? Hei vertraute darauf. Deswegen streifte er jetzt seit Tagen durch alle Dörfer, die ihm unterkamen und machte jeden Nuke Nin kalt, der so dumm war, sich in sein Sichtfeld zu trauen. Er hatte keine Lust die Shichibukai zu suchen, sie sollten zu ihm kommen! Sie sollten schon von ihm gehört haben, wenn er ihnen beitrat. Und wieder einmal war es Reputation, die er benötigte. Er lächelte bei dem Gedanken an die ANBU, denen er schon vor ein paar Wochen von der Reputation gepredigt hatte.
Hei's schwere Schritte hallten durch den Raum, als er sich an einen besetzten Tisch setzte und die verdutzten Gesichter milde anlächelte. Eine Hand knallte flach auf den Tisch und ließ Bier überschwappen, als sich ein erboster Riese erhob und über die Frechheit Heis auslassen wollte. Noch ehe er die Knie vollends durchstrecken konnte, steckte bereits eine Klinge aus Licht tief in seinem Herzen. Heis flache Hand ruhte locker auf dem Brustkorb des stämmigen, muskelbepackten Mannes. Die Klinge erblasste und löste sich schließlich gänzlich in einem Dunst von Chakra aus. Für einen Moment herrschte ungläubiges Schweigen, das Hei für sich nutzte. "Meine Herren, ich habe mich gefragt, ob Sie mir vielleicht sagen könnten, wo ich einen oder besser noch mehrere Shichibukai antreffen könnte?" Noch immer hatte der Hikari das Lächeln aufgesetzt. Der bullige Mann vor ihm sank erst auf die Knie, dann knallte sein Kopf leblos gegen den Tisch. Das entsprechende Geräusch löste den Bann und diente gleichzeitig als Startschuss. Plötzlich hatte sich der ganze Pub aufgerichtet und umkreisten Hei. Seelenruhig sah Hei sich um. Dann griffen sie an. Es war nicht so, wie man es immer in den Büchern las, dass einer nach dem anderen vorstürzte. Nein, dreizehn muskulöse Körper stürzten sich gleichzeitig auf den Hikari. Hei schlug mit der Faust auf den Boden. Kleine Lichtblitze an seinem ganzen Körper kündigten das Jutsu an. Eine Schockwelle breitete sich aus seinem ganzen Körper aus und erwischte jeden einzelnen seiner Gegner. Mit Wucht wurden sie nach hinten geschleudert und flogen krachend gegen die Wände des Pub. Staub rieselte von der Decke. Hei sprintete zum ersten, packte ihn am Kragen und blickte ihm tief in die Augen. Das Lächeln war verschwunden. Lediglich Kälte verstrahlten seine Augen, als er den Mann mit seiner tiefen Stimme fragte: "Wo finde ich einen Shichibukai?" Es kam keine Antwort, stattdessen spuckte ihm der Mann hasserfüllt ins Gesicht. "Ich verstehe. Der tote Mann da war dein Freund?" Hei nickte langsam, während er sich mit der freien Hand die Spucke wegwischte. Er ließ den Mann vor sich sinken und wandte sich ab, während der Nuke Nin hinter ihm begann sich aufzukrabbeln. Hei streckte lediglich die Hand nach hinten, der Zeigefinger zeigte drohend in seine Richtung. Ein Ball aus Licht formte sich davor und verschwand kurz danach im Gehirn des Mannes. Hei hatte keine Antwort von ihm erwartet. Bislang konnte ihm niemand sagen, wo er einen Shichibukai fand. Also wand er sich an die anderen, die mittlerweile wieder aufgestanden waren und sich kampfbereit versammelt hatten.
Es dauerte keine zehn Minuten bis Hei jeden einzelnen von ihnen umgebracht hatte. Rotes Blut zierte die grauen Wände des Pubs. Organe und Gedärme lagen verstreut auf dem Boden herum. Stühle waren umgekippt, Tische zerbrochen. Hei suchte sich einen heilen Hocker und setzte sich an die Bar, wo ihn der verschreckte Barkeeper mit großen Augen vor Schreck gelähmt ansah. Hei legte den Kopf schief. Dann streckte er die Hand aus. "Man gibt Abschaum wie denen da kein Bier." Er ließ die Hand wieder sinken. "Verschwinde, bevor ich dich auch noch umlege." Hei nickte in Richtung Tür. Der Barkeeper ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Er stolperte los, flog noch einmal hin, ehe er die Tür erreichte und mit zitternden Händen öffnete. Hei zog sich den Scotch heran, der nun herrenlos auf dem Thresen stand. Er schnappte sich ein Glas und goss sich von der braunen Flüssigkeit ein. Er schätzte, dass in knapp 10 Minuten eine Menge Leute auftauchen würde. Der Barkeeper war sicherlich sofort zur Polizei gerannt. Doch bis die ihre Hintern hoch bekamen, hatte er seinen Scotch schon längst getrunken. Sein Blick fiel auf ein "Wanted"-Poster, das an einer Strebe neben ihm befestigt war. Sein Gesicht blickte ihm mit kalten Augen entgegen. Erneut nickte Hei. Er war gespannt, wann sie ihn endlich töten würden. Er führte das breite Glas zum Mund und nahm einen kleinen Schluck, während er still wartete. Inmitten eines Gemetzels.

[hr]

Selbsterfunden
Name: Kouton: Shinso („Lichtfreisetzung: Speer“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Kouton
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Gering-Mittel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Tengan
Beschreibung: Dieses Jutsu ist dafür da, jemanden hinterrücks und ohne Vorwarnung zu verletzen. Der Anwender sammelt Chakra in seiner flachen Hand und streckt diese dann aus. Das Kouton-Chakra schießt nun in Form eines Speeres aus der Handfläche. Allerdings hat der Speer nur eine Reichweite von einem Meter, weswegen er nur im Nahkampf zu gebrauchen ist. Zur Erläuterung: Der Speer verlässt die Handfläche nicht, fliegt also nicht zum Gegner, sondern bleibt dann als Klinge an der Handfläche des Gegners (für einen Post). Der Lichtspeer ist wie ein ganz normaler Speer zu gebrauchen, verursacht also Stichwunden. Keine Fingerzeichen nötig.

Selbsterfunden
Name: Raiton: Ryuiki ("Stromgebiet")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: B-Rang
Element: Raiton
Reichweite: Nah - Fern
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzung: Ninjutsu 5
Beschreibung: Dieses Jutsu wurde von Hei konzipiert, um sich bei mehreren Gegnern einen Vorteil zu erschaffen, kann jedoch auch bei nur einem Gegner angewandt werden. Der Anwender schlägt mit der Faust auf den Boden. Zeitgleich, entlädt sich eine Menge Raitonchakra aus seinem ganzen Körper und breitet sich in Form einer Kuppel schlagartig aus. Alle Gegner im Umkreis von 5 m werden zurückgestoßen und erleiden leichte Verbrennungen am ganzen Körper.

Jitsukawa Kenji

Re: Shi no gyanburu [Stadt]

Beitragvon Jitsukawa Kenji » Fr 24. Aug 2012, 15:44

[align=center]CF: Residenz des Landesführer [Tekkougakure][/align]
Der Jitsukawa hatte sein Gruppe verlassen. Mit einem Gefühl von Trauer hatte er seiner Gruppe für eine Weile ihrem eigenen Schicksal überlassen. In seinen Augen war diese Entscheidung die beste Möglichkeit, um die zwei vor größeren Gefahren zu bewahren. Der Shichibukai hatte in kommender Zeit wichtige Treffen. Dabei würde er auf viele weltbekannte Shinobi treffen. Dorfoberhäupter, Nukenin und anderes Gesindel, welche Einfluss in dieser Welt hatten, oder das Interesse des Jitsukawa weckten. Das erste Ziel wäre Hikari Hei, welchen der Jitsukawa in Ta no Kuni ausfindig machen wollte. Er wollte Personen finden, welchen er vertrauen könnte. Abgesehen von seiner Truppe, welche fast grenzenloses Vertrauen erfuhr und mehreren Freunden und Bekannten, welche zwar für ihn wichtig waren, er jedoch nicht wusste, ob sie wirklich in jeglicher Situation ihn unterstützen würden, gab es kaum eine Person. Viele würden es als verrückt empfinden, dass ausgerechnet Nukenin weitere dieser Personen werden sollten, jedoch war Kenji auch nicht für seine "Gewöhnlichkeit" bekannt.
Auf seiner Reise musste der Shichibukai erneut das Schneegebirge durchqueren. Schritt für Schritt bahnte er sich dem Weg durch den Schnee, bis er schließlich nach wenigen Tagen die Grenze zu Ta no Kuni überschritt. Mit einem Blick auf seine Kleidung erkannte er, dass diese sehr unter harten Wetterbedingungen und den bisherigen Erlebnissen des Jitsukawa gelitten hatte, daher entschied er sich, in Ta no Kuni einen Laden aufzusuchen, um sich neue Kleidung zu besorgen und sogleich seine lange Mähne zu kürzen. Aber nicht nur seine Haare würden fallen, denn auch sein Bartwuchs hat sich innerhalb der letzten Tage, wo er sich nicht rasieren konnte, deutlich bemerkbar gemacht. Einen Vollbart hatte längst erreicht und bevor er eines Tages einen Bart, wie ein alter Zauberer hätte, müsste auch dieser fallen.

Optimistisch bahnte sich Kenji seinen Weg vom Norden in den Süden und erfreute sich am Anblick der Wälder und des guten Wetters. Besonders viel hatte der Jitsukawa nicht über Shinryou und Chinatsu nachgedacht, denn obwohl er einen Unterstützer mitschickte, war er dennoch überzeugt, dass beide großes Potential hätten und ihre Stärke und Teamfähigkeit den meisten Gefahren trotzen könnte. Aus diesem Grund hatte sich Kenji ebenfalls eine Tat entschieden, die seine Geliebte bestimmt erfreuen würde. Mit seinem Jutsu, welches ihm ermöglichte mit Edo Tensei Körper telepathisch zu kommunizieren, vermittelte er Yasuo, dass er durchaus Chinatsu und Shinryou etwas Freiheit zugestehen könnte. Auf diese Art würde Yasuo, zumindest solange sich die zwei Schützlinge in Konohagakure befanden, etwas zurückziehen und den Zwei sich selbst überlassen.
Er selbst hatte mittlerweile ein kleines Dörfchen, namens Shintamen erreicht, wo er sich zu einem Barbier begab, um seine Frisur wieder einmal aufzupeppen. Zugleich bekam er eine gründliche Rasur. Im Anschluss machte sich der Shichibukai direkt auf den Weg in das nächste teure Geschäft mit spezieller Shinobi-Bekleidung. Dort hatte er sich ein rumdum neues Outfit anfertigen lassen. Der Jitsukawa hatte aber fest beschlossen, dass er bei Zeiten diese Kleidung nochmals selbst verbessern würde. Am Ende konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Kenji wirkte auf den ersten Blick völlig verändert, doch weiterhin zierten ihn die blaue Male, welche aber bald unter Kontrolle bringen wollte, indem er eine neue Fähigkeit in die Praxis umsetzen würden.

Shi no gyanburu
Nach einem weiteren Tag erreichte der Jitsukawa Shi no gyanburu. Eine Stadt, wo sich zu genüge Gesindel aller Art herumtrieben. Kopfgeldjäger, Nukenin, Händler und Informanten. Es war so ziemlich alles vertreten, denn es war eine Stadt, die vom Geld beherrscht wurde. Und zu heutigen Zeiten waren viel zu viele Personen käuflich. Respekt, Anstand und Achtung waren viel unbedeutender, als vor 100 Jahren, zur Zeit, wo Kenji sein eigentliches Leben verbrachte. In dieser Stadt angekommen, lief der Shichibukai an Bordellen, Pubs, Casinos und vielen anderen Gebäuden dieser Art vorbei. Viele Nukenin, vor allem des niederen Ranges, versuchten sich zu verbergen, als sie den Jitsukawa erblickten. In dessen Augen waren sie aber nur kleine Fische. Sie waren keine Personen, wo es sich in diesem Moment lohnen würde, diesen Aufmerksamkeit zu schenken. Nichts hatte bisher die Interesse des Jitsukawa geweckt, ausgenommen der ein oder andere Pub, doch nichts von Belang. Erst als ein Barkeeper ihm hilfeschreiend entgegen lief, wurde der Jitsukawa hellhörig. "Hilfe, helft mir. Überall Blut, Gedärme, Leichen... Meine Bar in Schutt und Asche... Hikari Hei... Shichibukai sucht er...," schrie der Barkeeper, bevor er erschöpft am Boden zusammenbrach. Konnte diese Information wirklich stimmen? Hikari Hei in dieser Stadt? Zu diesem Zeitpunkt? Auf den Lippen von Kenji bildete sich insgeheim ein Lächeln. Aber noch wusste er nicht, wo dieser sich befand. "Erzählt mir, wo befindet sich die Bar dieses Mannes. Ich werde mich nicht wiederholen," fragte er, mit gehobener Stimme, und wartete auf eine Antwort. In diesem Moment sammelten sich die Mensch um Kenji und die ein oder andere Person flüsterte den Namen des Shichibukai. Dieser blieb jedoch eisernen Blickes stehen und wartete, bis ein Kopfgeldjäger die Initiative ergriff und den Weg zur Bar erklärte. Während der Jitsukawa sich, mit wehenden Mantel, auf den Weg machte, folgten ihm viele der Anwesenden. Andere eilten bereits Bar. Das Ergebnis war am Ende, dass der Jitsukawa die Bar betrat und sich das halbe Dorf um die Bar gereiht hatte, um das Spektakel "Treffen eines S-Rang Nukenin und eines Shichibukai" miterleben zu können.

In der Bar
In der Bar bot sich ein Anblick, den viele nicht so schnell vergessen könnten. Überall waren Gedärme, Blut und Gliedmaßen verteilt. An der ein oder anderen Stelle rollte noch ein Kopf umher. Und Herr über diese Lage war der Mann, welcher sich an der Bar niedergelassen hatte und einen Whisky genoss. "Das ist Hikari Hei. Eine Person, welche nicht zu unterschätzen ist. Bereits in Sunagakure habe ich seine Zerstörungskraft gesehen, als er das Dorf nach und nach zerbombte. Mal sehen, wie dieser Kerl so tickt." Ohne eine Spur Furcht, näherte sich der Jitsukawa der Bar. Mit einem Blick zum Boden, entdeckte er einen Stuhl, welcher nichts von dem Gemetzel abbekam, stellte ihn wieder auf und nahm neben dem Nukenin Platz. "Hikari Hei, schätze ich. Mein Name ist Jitsukawa Kenji und allen Anschein nach, hast du nach mir gesucht. Ein nettes Spektakel hast du hinter uns veranstaltet, doch den Anblick der eigentlichen Handlung hast du mir verwehrt." Daraufhin griff der Jitsukawa nach der Whisky Flasche und genehmigte sich einen großen Schluck. "Also Hei, erkläre mir dein Anliegen. Was könnte ein S-Rang Nukenin von einem Shichibukai wollen, wenn er nicht gerade den Tode sucht?" Dabei richtete der Jitsukawa seinen Blick nicht direkt dem Hikari entgegen, sondern blickte auf die Whisky-Flasche, die eine 15 zierte. Nichts besonders teures, doch dennoch geniesbar.

Hikari Hei

Re: Shi no gyanburu [Stadt]

Beitragvon Hikari Hei » Fr 24. Aug 2012, 18:47

Leise und still trank der Verbrecher der Kategorie S seinen Scotch. Es war kein edles Tröpfchen, doch passte der rau-herbe Geschmack des jungen Alkohols zu der muffig dunstigen Atmosphäre des Pubs. Vereinzelte Lichtstrahlen, die durch die verstaubten Fenster fielen, ließen hier und dort rotes Blut aufglänzen, ansonsten war die Umgebung jedoch von einem tiefen Braunton gefärbt. Die Person am Thresen war in ihrer dunklen Kleidung kaum vom Möbiliar zu unterscheiden. Hei nahm einen weiteren großzügigen Schluck und ließ das braune Gold die Kehle herabrinnen. Ein schaurig-wohliges Brennen folgte dem starken Alkohol. "Ahh...", gab der Hikari genussvoll von sich, als er das Glas wieder abstellte und seinen Blick gen Decke richtete. In diesem Moment fiel ein Lichtschimmer in das Dunkel. Erst war es nur ein kleiner Streifen, doch dann öffnete sich die Tür unter geräuschvollem Knarren ganz. Hei hob überrascht eine Augenbraue. War die Polizei etwa schon da? Das musste Rekordzeit sein. Entspannt drehte Hei den Kopf nach hinten, um zu sehen, wer da seine Ruhe störte. Er erwartete eine ganze Horde von Menschen, stattdessen zeichnete sich gegen das grelle Licht lediglich die Silhouette eines einzigen Mannes. Hei schnaubte kurz amüsiert und wandte sich wieder seinem Getränk zu. Er hörte, wie die Schritte des Mannes auf den Holzboden traten. Es war tatsächlich eine einzige Person, die sich in den Pub traute? Hei hatte trotz der Sonne hinter dem Mann das halbe Dorf vor der Tür versammelt gesehen und trotzdem kam er alleine? Ein Stuhl kratzte über den Boden, während Hei den Scotch nachdenklich kreisen ließ. Auch wenn es nicht so aussehen mochte, waren alle seine Sinne angespannt, jederzeit war er bereit, diesen Fremden zu töten. Doch er war neugierig. Schließlich hatte der Fremde den Stuhl neben ihn platziert und ließ sich darauf nieder. Zum ersten Mal blickte Hei sich nach ihm um und erkannte mehr als nur die Silhouette. Es war ein Mann mittleren Alters, älter als er, jedoch nicht sehr viel. Mittellange, schwarze Haare, die in alle Richtungen abstanden. Sein analysierender Blick glitt über die handgefertigte Shinobi-Kleidung. Sie sah teuer aus. Ein langes Breitschwert baumelte von seinem Rücken und glitzerte gefährlich in dem schwachen Licht. Es war jedoch nicht das große Schwert, das Hei Respekt einflößte. Es war vielmehr die Aura, die den Mann umgab und in die er unwissentlich getaucht war. Es war der Instinkt des Kämpfers, der Hei vor dem Fremden warnte. Hei wandte seinen Blick dennoch wieder seinem Getränk zu. Ein weiterer Schluck, gefolgt von dem wohligen Brennen, als der Fremde schließlich zu sprechen begann. Als sein Name fiel, nickte er kurz angebunden und hörte sich an, was der Mann ihm zu sagen hatte. "Jitsukawa Kenji?" In jenem Moment bildete sich ein kleines, unmerkliches Lächeln auf den Gesichtszügen des Hikari. Es schien, als hätten die Shichibukai ihn endlich gefunden. Er hatte noch kein Plakat dieser sagenumwobenen Gruppe gesehen. Kein einziges. Doch Jitsukawa Kenji kannte er. Es war das Einzige, was ihm diese niederrangigen Nuke Nin bislang sagen konnten. Immer wieder, einem Kanton gleich: Jitsukawa Kenji. Nun stand er also vor dem Chef der Shichibukai. Das Lächeln auf dem Gesicht Heis verlor sich nicht, jedoch blickte er nach wie vor an die gegenüberliegende Wand. Der Raum hatte sich plötzlich mit einer unsichtbaren Spannung gefüllt, die jedem gewöhnlichen Menschen die Haare zu Berge hätten stehen lassen.
"Hätte ich gewusst, dass ich heute so hohen Besuch bekomme, hätte ich den Müll hinter mir beseitigt." Hei richtete seine blauen Augen auf den Scotch und nahm den letzten Schluck. Erneut griff er zu der Flasche und füllte sich nach. Erst als das Glas zum Viertel gefüllt war, drehte er sich zu Kenji. "In der Tat, was könnte jemand wie ich von den Shichibukai wollen." Noch verlor sich sein kalter Blick in der Ferne hinter Kenji, doch schließlich heftete Hei seine Augen auf den Shichibukai. "Ich habe vor kurzem ein neues Lebensziel gefunden, nachdem mein altes vom Erdboden verschwunden ist. Ich bin kein großer Redner, also sag ich am besten gleich, was ich will. Ich will den Shichibukai beitreten, um Gesindel wie das hier zu töten." Er holte mit der Hand aus und zeigte auf die Leichen, die am Boden verstreut lagen. "Dabei kommen mir die ANBU leider zu häufig in die Quere. Versteh' mich nicht falsch, ich bin kein Sympathisant der Dörfer, doch hindern mich diese sinnlosen Kämpfe nur daran Nuke Nin zu verfolgen. Ich möchte den Dörfern also meine Dienste anbieten für mein sicheres Wandern." Das alles war wahr. Hei war in der Tat darauf aus, die Welt von Verbrechern zu reinigen. Nicht, weil er sich um andere Menschen sorgte. Es war keine Dschihad, um sich einen Platz bei Gott zu sichern. Und es war sicher nicht, um den Dörfern zu helfen. Es war eine viel subtilere Motivation, die ihn antrieb und zum Massenmörder der Mörder machte. Er verabscheute jenes Gesindel - Pädophile, Vergewaltiger, Familienmörder, Psychopathen. Er wollte sich seine eigene perfekte Welt aufbauen und das ging als Shichibukai einfacher. Auch gedachte er so leichter an Informationen bezüglich der Nuke Nin zu sammeln, speziell auch einiger seiner ehemaligen Root-Freunde. Doch das sagte er alles nicht. Es war ihm egal, ob jemals jemand seine verstrickte, zwiegespaltene Moral verstehen würde. "Brauchst du sonst noch irgendwelche Bewerbungsunterlagen von mir?", fragte Hei mit einem ironischen Lächeln. Es war eine angespannte Situation. Er wusste, dass er sofort verschwinden musste, wenn sich auch nur der leiseste Verdacht ergab, dass Kenji seine Bewerbung ablehnte. Er war in diesem engen Raum, auf diese kurze Distanz vermutlich kämpferisch unterlegen. Auch hatte er keinerlei Motivation zu kämpfen. Jetzt hing alles von Kenjis Reaktion ab.

Jitsukawa Kenji

Re: Shi no gyanburu [Stadt]

Beitragvon Jitsukawa Kenji » Do 30. Aug 2012, 00:44

In der Tat hatte der Anführer der Shichibukai Glück gehabt. Geplant war der Ausflug nach Shi no gyanburu lediglich, um seine Vorräte aufzufrischen und neue Informationen zum S-Rang Nukenin Hikari Hei zu erlangen. Er wollte diesen Nukenin um jeden Preis finden. Bereits in Sunagakure hatte er einen Vorgeschmack seiner Kräfte gesehen. Die Interesse des Shichibukai war geweckt, jedoch müsste sich noch herausstellen, wie die weitere Situation verlaufen würde, hätte er sein Ziel erstmal gefunden. Glücklicherweise hatte sich das Schicksal sich zu Gunsten von Kenji entschieden. Zwar waren keine neuen Informationen in Sicht, doch war der gesuchte Nukenin persönlich in der Stadt und hatte sogleich seine Stärke bewiesen, indem er einen ganzen Pub niedermetzelte. Es war nicht schwer den Ort des Pubs herauszufinden. So machte sich der Jitsukawa direkt auf den Weg, bevor sein Ziel bereits verschwinden würde. Aber irgendein Gefühl gab Kenji zu verstehen, dass das sinnlose Töten nicht sinnfrei war. Nein, er wollte sich nicht verstecken, er wollte gefunden werden. Aber wieso?
Als Kenji den Pub betreten hatte, näherte er sich Schritt für Schritt dem Nukenin. Obwohl der Hikari keine Regung zeigte, war es ein leichtes für Kenji zu erkennen, dass er gerne wissen würde, wer alleine diesen Pub betreten hatte. Ohne bei einem Schritt zu zögern, schritt der Jitsukawa neben seinen baldigen Gesprächspartner, suchte sich einen nutzbaren Stuhl und ließ sich neben dem Hikari nieder. Dieser hatte bereits eine halbgefüllte Flasche Scotch vor sich stehen und genehmigte sich einen Schluck aus einem Glas. Dazu wollte der Jitsukawa nicht "Nein" sagen, so griff er, ohne Hemmungen, zur Flasche und genehmigte sich einen Schluck.

Wie es üblich ist, hatte sich der Jitsukawa mit seinem Namen vorgestellt. Aufgrund seines eigenen Bekanntheitsstatus wäre dies nicht nötig gewesen, doch pflegte der Shichibukai ein respektvolles Auftreten zu haben, sollte sein Gegenüber ihm keinen Grund gegeben haben, ihn dies nicht zu gewähren. Als sich der Hikari für seine Unordnung entschuldigte, bildete sich ein Lächeln auf Kenjis Lippen. "Keine Sorge. Zu Zeiten, wo ich einen Status inne hatte, der deinem gleich kam, hatte es nicht viel anders ausgesehe," erklärte der Shichibukai. Dabei blickte er, im Gegensatz zu Hei, direkt seinen Gesprächspartner an. Als Hei daraufhin den Scotch greifen wollte, kam ihm der Jitsukawa zuvor, genehmigte sich erneut einen Schluck und füllte anschließend das Glas des Nukenins bis es zum Viertel gefüllt war. Das Gespräch setzte sich rasant fort. Denn direkt fragte Kenji, was ein S-Rang Nukenin von Shichibukai wollen würde. Dabei blickte er seinem Gegenüber selbstsicher in die Augen und wartete interessiert auf eine Antwort.
Als Kenji von der Antwort erfuhr, war in einem ganz kurzen Augenblick ein Hauch von Überraschung in seinem Gesicht zu sehen. Der Nukenin, welchen er suchte, um ihn für Shichibukai zu rekrutieren, wollte Shichibukai beitreten? Und obwohl dies in der Tat eine gute Nachricht war, konnte der Anführer der Shichibukai dies nicht annehmen. Noch nicht. Denn einerseits würde noch ein Test folgen müssen, bevor die Aufnahme vollzogen werden könnte und andererseits hatte der Hikari noch nicht das Vertrauen von Kenji erlangt. Dazu hätte er bald die Chance. Zugleich wusste der Jitsukawa, dass dies ein Risiko für sich selbst bedeuten könnte, doch wollte Kenji Personen, welche sich mit ihm in jede Gefahr stürzen würden und ihm nicht in den Rücken fallen, egal wieviel ihnen geboten wird. Konnte der Hikari eine solche Person sein? Noch war diese Person für Kenji sehr undurchsichtig, aber vielleicht würde sich dies bald ändern. Jetzt war erstmal Kenji an der Reihe seinem Gegenüber eine Antwort zu geben: "Ich verstehe dich, aber wiederum auch nicht. Wenn du so schlagartig dein Lebensziel ändern kannst, wie kann ich vertrauen, dass dies nicht wieder passiert," fragte der Jitsukawa. Während er dem Hikari Zeit für eine Antwort ließ, genehmigte er sich einen Schluck Whisky, bevor er weiteredete: "Weiterhin werde ich dich zwei Tests unterziehen müssen. Allerdings nicht hier. Glücklicherweise befinden wir uns derzeitig in Ta no Kuni, wodurch ich bereits eine perfekte Idee habe. Folge mir einfach, wir haben einen Wegmarsch von zwei Stunden vor uns. Und nehme zwei Flaschen Whisky mit. Weitere Bewerbungsunterlagen schlag dir erstmal aus dem Kopf." Sollte der Hikari zustimmen, würde dich der Jisukawa von seinem Stuhl erheben, sich aus dem Pub begeben und anschließend sich mit Hei auf den Weg machen. Dabei wäre die Verwunderung der Bewohner des Dorfes immens, denn sie könnten sich nicht erklären, wieso ein Nukenin einem Shichibukai folgte.

[align=center]TBC: Orochimaru Versteck des Nordens[/align]

Hikari Hei

Re: Shi no gyanburu [Stadt]

Beitragvon Hikari Hei » Mo 3. Sep 2012, 22:54

Ziemlich direkt war die Antwort, die Hei dem Shichibukai erwiderte. Sein Ziel, den sieben besten Kopfgeldjägern beizutreten, war klar formuliert gewesen. Hei hasste es, um den heißen Brei herumzureden. Dennoch war ihm bewusst gewesen, dass seine plötzliche Annonce mehr Fragen als Antworten aufwerfen würden und so breitete sich auch für den Bruchteil einer Sekunde ein Hauch von Verwunderung in den Zügen Kenjis aus. Hei ließ den Blick nach wie vor nicht von dem Mann vor ihm ab. Es entstand eine kurze Pause, ehe Kenji antwortete. Und jetzt war es an Hei, verwundert zu sein. War es etwa Loyalität, die der Shichibukai suchte? Ausgerechnet von Nuke Nin? Von Verbrechern, die schon einmal jemanden verraten haben mussten? Hei nickte kurz angebunden, ein spitzes Lächeln breitete sich in seinem rechten Mundwinkel aus. "Ironisch, dass du ausgerechnet bei Nuke Nin Loyalität suchst. Sehr mutig von dir. Was mich und mein Lebensziel angeht: Ich habe mein Leben einem Mann zu verdanken. Uchiha Kazuya, der mich aus den Fängen der Root-Einheit Konohas befreit hat. Vermutlich hast du zumindest schon von dieser Einheit gehört. Seit knapp zwei Jahren war ich ihm nun treu untergeben, habe ihm überall hin gefolgt, habe jeden Auftrag für ihn übernommen. Ich habe sogar ein ganzes Dorf auf seinen Befehl hin ausgelöscht, auch wenn die Erinnerungen mich bis zum heutigen Tage verfolgen." Sein Blick war wieder in die Ferne geschweift, während Kenji sich einen weiteren Schluck Whiskey gönnte. "Ich war einem Mann noch nie so treu ergeben, wie ihm. Ich war tief in seiner Schuld, es war ein Mann mit Idealen, den ich wie einen Gott verehrt habe. Doch dann ist er gestorben und mein Leben sah plötzlich viel leerer aus. Deswegen habe ich mir ein neues Lebensziel gesucht. Aber falls du diese Loyalität von mir verlangst, muss ich dich leider enttäuschen, ich kann sie dir nicht geben. Noch nicht." Hei richtete seine blauen Augen wieder auf Kenji. Sein verklärter Blick lichtete sich wieder. "Loyalität basiert entweder auf Respekt oder Angst. Um die ultimative Loyalität zu erlangen, muss ein oder beide Faktoren ins Maximale getrieben werden. Also nein, noch kann ich dir meine bedingungslose Gefolgschaft nicht zusichern." Hei knallte sein Glas so hart auf den Tisch, dass etwas von der Flüssigkeit überschwappte und auf seinen Zeigefinger tropfte. Langsam führte er die Hand zum Mund, der Alkohol schimmerte in dem dumpfen Licht blutrot. Heis Zunge strich über den Finger und leckte den Whiskey ab. "Aber eins kann ich dir garantieren. Wenn ich einmal jemandem treu bin, dann bin ich es, bis einer von uns beiden stirbt." Seine ernste Miene hellte sich auf. Das Thema Loyalität war immer ein wichtiger Bestandteil von Heis Leben gewesen. In Root wurde er zu dem perfekten Untertan herangezogen. Zu einem Killer, ohne eigene Bedürfnisse. Loyalität war neben dem Töten das einzig konstante in seinem Leben. Obwohl Hei sich mit dem Ausbruch aus Root seine Freiheit zurückeroberte, so war er doch nie von diesem militärischen Gehorsam weggekommen. Sie war tief in seinem Charakter verankert und eine wichtige Komponente seines Lebens. Und wenn man einmal die Loyalität in Hei weckte, so war er noch immer der perfekte Gefährte. Früher war es die Angst, die ihn hatte gehorchen lassen, mittlerweile jedoch funktionierte der Respekt um einiges besser. Kenji antwortete nicht direkt auf seine Ausschweifung, sondern schlug vor, aus dem Pub zu verschwinden. Hei nickte. Er sollte sich also einem Test unterwerfen. Er hatte nichts anderes erwartet. Kenji erhob sich. Rau kratzten die Stühlbeine über den Boden, als auch Hei aufstand. Beide Männer standen sich nun gegenüber, hoch gewachsen. Kenji ging los. Hei warf das präparierte Seil, das an seinem Gürtel hing. Es surrte durch die Luft und schlang sich um zwei Whiskeyflaschen in dem gegenüberliegenden Schrank. Es surrte noch einmal und das Seil zog sich wieder ein. Die beiden Flaschen wurden zurückgezogen und Hei fing sie lässig in der Hand. Er ließ den Alkohol in seine große Manteltasche rutschen und folgte dann Kenji, der schon an der Tür stand. Gemeinsam traten sie an das Tageslicht. Die Sonne prickelte auf der Haut des jungen Nuke Nin. Ein Staunen ging durch die Reihe, die sich vor dem Pub gebildet hatte. Flüstern und Tuscheln folgten den beiden Männern auf Schritt und Tritt, während man ihnen aus großen Augen nachsah. "Gehört eine solche Menschensammlung zum alltäglichen Leben eines Shichibukai?", fragte er Kenji, während sie schnellen Schrittes vorwärts gingen.

tbc: ???


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