Nanashi Musubi

Musubi Nanashi

Nanashi Musubi

Beitragvon Musubi Nanashi » Mo 12. Mär 2012, 18:53

[align=center].::Allgemeines::.[/align]

[align=center][table=width:675px;border:0px solid #313131;][tr=text-align:left;][td=border:0px solid #313131;] Bild [/td]
[td=border:0px solid #313131;]Vorname: Nanashi


Nachname: Musubi


Alter: 14


Geschlecht: Männlich


Größe: 164,7cm


Gewicht: 51,3kg


Geburtsort: Kirigakure


Wohnort: Kirigakure


Rang: Genin



Clan: Musubi Clan

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      Aussehen:Wenn man sich Nanashis äußere Erscheinung zuwendet, gibt es eigentlich nur eine Sache welche sofort ins Auge fällt: Sein sehr blasse, elfenbeinfarbene Haut. Einige würde dies als kreidebleich und ungesund bezeichnen und ihm empfehlen einmal in die Sonne zu gehen. Doch, Nanashi meidet die Sonne nicht bewusst, aber sie hinterlässt auf seiner Haut auch nicht den üblichen Bräunungseffekt, eigentlich hat sie sogar gar kein wirklich sichtbare Auswirkungen. So hatte Nanashi auch noch nie einen Sonnenbrand, was für solch helle Haut eher untypisch ist. Man könnte jetzt glauben, durch diese blasse Haut würde man jede Ader ungehindert sehen können, doch genau das ist nicht der Fall, was den Eindruck eines makellosen Porzellanteint erschafft. Sie wirkt fast etwas Tod und sehr zerbrechlich, wirklich so, als würde man eine elfenbeinfarbene Porzellanmaske tragen. Abgesehen davon, ist Nanashi ein ganz normaler Junge im Alter von 14 Jahren, der halbwegs versucht auf sein Äußeres zu achten. Daher kann man seine gesamte Erscheinung schon als ansehnlich bezeichnen, er hat ein hübsches Gesicht mit tiefgründigen Augen, deren blau-graue Färbung einen etwas kalten Eindruck vermitteln. Seine Statur ist schlank, mit leichten Tendenzen ins athletische, was aber überwiegend an seinem schlechten Essverhalten liegt und weniger daran, dass er drauf achtet, denn körperliche Kraft ist ihm eher zweitrangig. Nanashis blaue Haare, die er definitiv von seiner Mutter geerbt hat, machen einen zerzausten Eindruck, aber sind auf keinen Fall ungepflegt, Wie für einen Musubi üblich, variiert die Länge seiner Haare sehr stark und ist oft von der Tageslaune abhängig. Meist trägt er sie aber recht kurz.
      Kleidung: Was sofort auffällt, Nanashi trägt niemals kurze Sachen! Das hat zwei Gründe: Zum einen schützt er so seine Haut vor Berührungen und ihm wird nicht so schnell kalt. Aber was trägt er nun: Nanashi ist so gut wie nie ohne seine grau-grüne, dicke Jacke anzutreffen, selbst im Haus legt er sie nur selten ab. Sie ist aber nicht einfach nur eine x-beliebige Jacke, sie wurde extra für ihn Angefertigt, deswegen besitzt sie zahlreiche Innentaschen in denen Ninja-Utensilien verstaut werden können und hält, was für den Jungen besonders wichtig ist, schön warm. Zu diesem Zweck verfügt sie auch über eine Kapuze, mit künstlichem Fellrand, die bei besonders kalten Tagen schützen soll. Auf dem Rücken der Jacke ist das Clansymbol in schwarz eingearbeitet. Unter der Jacke trägt er so gut wie immer einen schwarzen Wollpullover und darunter noch ein schwarzes T-Shirt. Aber es gibt nicht viele Leute die behaupten können, je einen Blick auf die Sachen geworfen zu haben, die Nanashi unter seiner Jacke trägt. Hosen die Nanashi anzieht, sind genau sowie seine Jacke, aus einem sehr reißfesten Material und recht häufig dunkel gehalten (schwarz/grau-schwarz/dunkel-blau). Ein weiteres Merkmal von Nanashis Kleidung, sind seine braunen Handschuhe, auch sie gehören zu den Sachen, die selbst im Haus nicht ausgezogen werden.

[align=center].::Charakter::.[/align]

      Charaktereigenschaften:Wenn man über Nanashis Charaktereigenschaften spricht, könnte man jetzt damit anfangen was alles mal war, aber nicht mehr so ist, aber das schenken wir uns an dieser Stelle einfach mal. Denn wer möchte schon wissen, das er ein neugieriges aufgewecktes Kind war, wenn dies heutzutage gar nicht mehr auf ihn zutrifft? Viel interessanter ist doch was den junge Musubi Sprössling heute auszeichnet. Und um kein falsches Bild von ihm in euch zu wecken, fange ich mal mit seinen Positiven Seiten an. Nanashi ist ein sehr ehrgeiziger Typ von Mensch, der seine selbst gesteckten Ziele unbedingt und um jeden Preis erreichen möchte. Nun gut, schon hier schwimmt der fade Beigeschmack mit, der das positive in den Schatten zu stellen vermag. „Um jeden Preis“, ist nicht immer gut, wenn nicht sogar gefährlich. Denn wenn man etwas um jeden Preis erreichen möchte schadet man mitunter nicht nur sich selbst, sondern auch anderen. Zwar kam es in seiner Vergangenheit noch nicht dazu, dass er jemanden anderes beim durchsetzten seiner Ziele geschadet hatte, zu mindestens nicht bewusst, aber das schließt die ganze Sache deswegen noch nicht aus. Erstrecht wenn man bedenkt wie rücksichtslos er mit seiner eigenen Gesundheit umging, als er die verschiedensten Dinge trainiert hatte. Er kennt keine Pause, keine Erholungsphasen und kein Versagen, er möchte immer Erfolge sehen. Seine Motivation kennt oft kaum Grenzen, was wiederum gut ist, denn nur wer motiviert ist, kann hervorragende Arbeit leiste. Doch wie oft bereitet Nanashi durch seinen Ehrgeiz, seiner Übermotivation, seiner Mutter sorgen und schlaflose Nächte. Viel zu oft, auch wenn ihm das nicht bewusst war. Aber selbst wenn er es gewusst hätte, ist es fraglich ob er sich deswegen mehr geschont hätte. Wo wir gleich zu einer weiteren Eigenschaft kommen, Nanashi ist recht egoistisch. Die Umsetzung seiner eigenen Ziele und das durchsetzten seiner Interessen ist ihm oft viel wichtiger, als das wohl der Allgemeinheit. Was nicht bedeutet das er anderen absichtlich Schaden möchte, nein das ganz gewiss nicht. Doch ist er sich selbst einfach am nächsten. Eine Eigenschaft die wohl aus seinen vielen einsamen Stunden resultiert, er hatte es nie gelernt für Andere da sein zu müssen, zu mindestens nicht auf emotionaler Ebene. Emotionen, ja da sind wir schon bei einem weiteren Kapitel seiner selbst. Nanashi lernte schnell das Emotionen oft nur im Weg stehen, ihn sogar in gefährliche Situationen bringen können und im allgemeinen nichts gutes sind. Sie sind in seinen Augen ein Zeichen der Schwäche und der fehlenden Kontrolle. Also stumpfte er ab, lernte sie zu kontrollieren und zu unterdrücken. Das kling schrecklich, aber Nanashi war aufgrund seiner Porzellan gleichen Haut viel Spott ausgesetzt. Er lernte dies zu ignorieren und nicht weiter an sich heranzulassen, wodurch er auf Beleidigungen teilweise gar nicht reagiert. Sie kratzen kaum an seine Oberfläche. Zudem verhilft ihn diese emotionale Kontrolle einen kühlen Kopf zu bewahren wann immer dies Nötig ist und die Situation selbst dann noch objektiv bewerten zu können, wenn andere dazu schon nicht mehr in der Lage wären. Aber auch seinen eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen zu können und nicht in einen aussichtslosen Kampf zu geraten. Es hat also auch seine Vorteile. Emotionale Kälte gepaart mit seinem Egoismus macht es ihm aber auch unmöglich für die Gefühle andere ein offenes Ohr zu haben. Es interessiert ihn nicht, wenn jemand Kummer oder Sorgen hat und möchte diese auch eigentlich nicht wissen. Er ist kein emotionaler Mülleimer bei welchem man all seine Sorgen loswerden könnte, wiederum würde er selbst nie im Leben auf die Idee kommen anderen von seinen aus Gefühlen resultierenden Problemen zu berichten. So wirkt er aber eben immer nach außen sehr kalt, was auf den einen oder anderen Hitzkopf arrogant wirken könnte. Dabei ist er nicht arrogant, er sieht sich nicht als etwas besseres, aber eben auch nicht als etwas schlechteres. Wenn man so auf ihn trifft, hält er immer Distanz nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Ein Mindestabstand von fünfzig Zentimeter solle immer gewahrt bleiben und wenn dies mal nicht so ist nimmt er kein Blatt vor dem Mund um andere darauf hinzuweisen, das ein gewisser Abstand nicht schaden könnte. Er nimmt auch so kein Blatt vor dem Mund, er ist zwar eher ein schweigsamer Typ, der nicht viel redet und sich lieber im Hintergrund aufhält als im Mittelpunkt zu stehen, doch wenn er zu etwas eine Meinung hat und er danach gefragt wird ist er sehr direkt. So direkt, dass dies schon verletzten kann. Nanashi ist eben der Meinung das niemanden geholfen ist die Wahrheit zu verschönern nur damit man sich besser fühlt. Aber gehen wir noch mal auf seine Schweigsamkeit ein, nicht nur das er sich ungern in den Mittelpunkt stellt, es gibt zudem nicht viele Dinge die ihn irgendwie kümmern. Er hat eine innere Gelassenheit und Gleichgültigkeit die wohl seines gleichen sucht. Wie schon erwähnt brauchte er dies besonders in seinen Kindertagen um nicht jeden abschätzenden, abwertenden Blick und jeden bösen, unpassenden Kommentar zu sehr an sich heran zu lassen. Wo wir wieder sehen, das viele seiner Charaktereigenschaften oft nur aus dem Grund des Selbstschutzes so existieren und daher nicht immer als negativ zu bewerten sind. Es sind Schutzmechanismen, die ihn zu einer starken selbstbewussten Persönlichkeit gemacht haben auch wenn sie hier und da etwas aus dem Ruder gelaufen sind.
      Ach, bevor wir es vergessen, tief in seinem Inneren, weit unter seiner Oberfläche, schlummert auch ein weicher Kern , der sich nach Aufmerksamkeit, Liebe und vertrauen verzehrt. Doch vertrauen kann Nanashi schon lange nicht mehr wirklich, zu mindestens nicht in dem Masse das es ausreichen würde jemanden emotional an sich heran zu lassen. Zu viel negatives hat Nanashi schon erlebt um noch einmal jemanden solch ein vertrauen zu schenken und zu oft wurde er enttäuscht wenn er es doch tat.

      Vorlieben:Nanashis Vorlieben in Worte zu fassen ist etwas schwierig da er sich an weltlichen Dingen nur wenig aufhält. Wohlstand, Geld und Reichtum interessieren ihn nicht, da diese Dinge noch lange keine Garantie für ein erfülltes gutes Leben sind. Aber ein paar Dinge lassen sich auch über Nanashis Vorlieben sagen. Training, Jutsus, im besonderen Ninjutsu, stehen bei ihm ganz weit oben, eben Dinge die jeder motivierte und ehrgeizige Shinobi auch gerne macht. Sie gehören einfach irgendwie dazu wenn man ein starker, ehrenwerter Shinobi werden möchte. Wenn wir schon bei diesen kämpferischen Dingen sind, dann können wir auch erwähnen das er die Clanjutsus über alle anderen Jutsus am meisten verehrt. Die bedingungslose Kontrolle über seine Haare empfindet er als sehr anmutig und vielseitig, aber auch stark und kraftvoll. Er ist immer bemüht seinen Umgang mit den Clanjutsus zu verbessern zu meistern, weiß aber das er davon noch weit entfernt ist. Dabei mag er seinen Clan eigentlich nicht, doch ohne die Jutsus würde er nicht mehr sein wollen. Besonders das „Hijutsu: Shintai Kami“ hat es ihn angetan, oft verwendet er es schon bei ganz normalen dingen als zusätzliche Hand. Doch kommen wir zu einer Vorliebe die aus seiner Kälteempfindlichkeit resultiert und zwar Wärme. Ob ein warmes Bad, ein warmer sonniger Tag, ein warmes Getränk oder einfach nur ein gut geheizter Raum, wärme in jeder Form zieht Nanashi irgendwie an. Schwitzen tut er eigentlich nur selten, selbst dann nicht wenn andere um ihn herum vor wärme schon krachen gehen. Eine weitere recht weltliche Sache die man zu Nanashis Vorlieben zählen sollte ist Musik. Ja klar wer mag Musik nicht? Da gibt es wohl nur wenige Ausnahmen. Nanashi nutzt die Musik um abschalten zu können, die Außenwelt da zu lassen wo sie ist, eben außerhalb. Sein Musikgeschmack ist recht, speziell, alles eine Nummer düsterer und punkiger als andere bevorzugen würden.

      Abneigungen: Was Nanashi nicht mag? Man könnte jetzt sicher eine ganze Reihe alltäglicher Dinge auflisten, die aber nichts über ihn aussagen. Daher beschränken wir uns lieber auf wirklich wichtige Dinge. Dinge die seine Persönlichkeit ausmachen und wichtig sind um ihn verstehen zu können. Und so fangen wir gleich bei der wohl wichtigsten Sache an mit der man bei Nanashi furchtbar viel falsch machen kann. Eine für die meisten Menschen alltägliche Sachen. Hautkontakt. Nanashi meidet jede Form von Hautkontakt zu anderen Menschen, niemand darf ihn berühren. Er ist sehr bedacht darauf das dies auch nicht geschieht. Weicht auf der Straße bewusst Leuten aus, kleidet sich sehr geschlossen und hat kein Problem Jemanden darauf hinzuweisen, wenn sie ihm zu nahe kommen. Diese Abneigung ist vielmehr sogar eine Phobie, beziehungsweise hat sich über die Jahre zu einer entwickelt. Zunächst war sie nur eine logische Konsequenz zu den ständigen versuchen gleichaltriger ihn wegen seiner Haut berühren zu wollen, so als wäre er ein Tier im Streichelzoo. Doch mit den Jahren entwickelte sich das bloße meiden von Hautkontakt, da es ihm unangenehm war, hin zu einem richtigen Ekel davor. Bald schon machte diese Phobie vor niemanden mehr halt, auch nicht vor seinen Eltern. Wenn man absichtlich versucht ihn zu berühren, dann kann man sich schnell mal eine fangen, oder mit einer anderen Form der Aggressivität rechnen, denn damit ist bei ihm nicht zu spaßen. Wenn er nicht mit aggressives Verhalten reagieren kann, dann wird ihm gelegentlich schlecht oder er versucht aus der Situation zu flüchten. Dabei kann man nicht mal sagen das er Hautkontakt nicht auch schön findet, doch dürften dies nur jemand, dem er zu 100 Prozent vertraut und da gibt es zur Zeit niemanden. Um sich im Alltag und auf Missionen zu schützen und so nicht zu falschen Handlungen provoziert wird kleidet sich Nanashi dem entsprechend. Er trägt immer nur lange Sachen, Handschuhe und Pullover mit Rollkragen. Damit bekämpft er auch gleich eine seiner weiteren Abneigungen und zwar die gegenüber Kälte. Nanashi hasst es frieren zu müssen und er friert schnell er ist eine richtige Frostbeule. Eine Sachen die immer mal wieder für ungläubige blicke sorgt, denn im Hochsommer rechnet wohl niemand damit, das jemand in einer dicken Jacke herum läuft. Mehr gibt es dazu aber nicht zu sagen, also widmen wir uns einem anderen Thema. Unpünktlichkeit ist eine Charaktereigenschaft mit der man es doch tatsächlich schafft Nanashi auf die Palme zu bringen. Er hasst es auf den Tod warten zu müssen. Für ihn ist das unhöflich und ein inakzeptables Verhalten welches von großer Respektlosigkeit zeugt. Egal wer Unpünktlich ist und egal in welchem Rang sich dieser jemand befindet, bei Nanashi ist immer aufgrund seiner direkten Art damit zurechnen das er sich darüber beklagt. Komischerweise steht diese Abneigung im krassen Gegensatz zu seiner sonst ausgeprägten Gelassenheit und Geduld. Man könnte denken jemand der seine innere Ruhe gefunden hat, hat kein Problem damit zu Warten, doch steht hier der Aspekt der Respektlosigkeit im Vordergrund, welche man denjenigen entgegenbringt, den man warten lässt. Beim Thema Essen stößt man im Zusammenhang mit Nanashi auf ein paar Schwierigkeiten, er ist nicht wählerisch, isst eigentlich alles, aber nicht gerne. Er hat keine Lieblingsspeise, da Essen für ihn nur eine existenzielle Notwenigkeit darstellt, aber vollkommen ohne die Regung von Emotionen von statten geht. Er ist auch nicht viel, hasst sogar das Gefühl der übermäßigen Sättigung und nimmt stattdessen nur das notwendige zu sich. Das macht ihn irgendwie auch zum perfekten Gast, da er sich nie über das Essen beschwert solange es nicht ungesund ist. Kommen wir abschließend noch zu etwas das Nanashi ebenfalls eher als schlecht empfindet aber eine notwendige Alltäglichkeit darstellt. Der Musubi-Clan, hineingeboren und glücklich über die Fähigkeiten welche er dadurch erwerben durfte, hasst er ihn dennoch. Er macht ihn verantwortlich für die wenige Zeit die er mit seiner Mutter verbringen durfte und verbindet ihn immer mit dem Hass auf seinen Vater, dem Clan Oberhaupt. Den Menschen den Nanashi wohl am wenigsten auf dieser Welt leiden kann.

      Besonderheiten: Hier gehen wir noch einmal kurz auf Nanashis Haut ein, eine Besonderheit die ihn nicht nur äußerliche abgrenzt, sonder auch so zu etwas Besonderen macht. Denn seine Haut zeigt keine Reaktion auf die Sonne, das heißt sie wird weder braun, noch bekommt der junge Musubi einen Sonnenbrand. Woran das liegt ist ungeklärt und da er sich auch niemals für ärztliche Untersuchungen zur Verfügung stellen würde wird dies wohl auch ungeklärt bleiben. Eine Theorie ist, das sie einfach die normale, auftreffende Sonnenstrahlung reflektiert (weise Flächen reflektieren das Licht), womit man auch gleich erklären könnte warum Nanashi immer irgendwie kalt ist. Diese Besonderheit bezieht sich aber nur auf Sonneneinstrahlung im normalen alltäglichen Sinne.
      Eine weitere Besonderheit welche aber nichts mit seinem Äußern zu tun hat, ist die Begabung zur Beidhändigkeit, welche Nanashi erst recht spät, im alter von 13 Jahren, aufgefallen war, als er durch einen Unfall dazu gezwungen wurde den Alltag mit nur der Linken zu bewältigen. Was ihm aber ohne große Probleme gelang wodurch er darauf aufmerksam wurde das er wohl mit beiden Händen gleich geschickt war. Sein Ehrgeiz trieb ihn dann natürlich an diese Fähigkeit auszubauen. [siehe Stärken/Schwächen]


[align=center].::Fähigkeiten::.[/align]

      Chakranatur:



      Stärken: Ninjutsu / Chakra / Ausdauer / Geschwindigkeit // Willenskraft / Sehr zielgenau /Ausgeprägte Beidhändigkeit

      Im Kampf liegen Nanashis stärken ganz eindeutig im Kampf auf mittlerer bis ferner Distanz. Er möchte die Kontrolle über den Kampf behalten und bevorzugt deswegen einen gewissen Abstand zum Gegner um die Situation optimal überblicken zu können und sich vor unliebsamen Berührungen geschützt zu wissen. Er benutzt gern Wurfwaffen, wie Kunai, Shuriken und Senbon und ist damit sehr treffsicher genau so wie mit seinen Jutsus, denn er hat bewusst sein Zielvermögen trainiert. Im Kampf setzt Nanashi aber überwiegend auf seine, für einen Genin recht ordentlichen Fähigkeiten in Sachen Ninjutsu, welche er schon immer bevorzugt trainierte. Er versucht nicht nur die Clanjutsus so gut wie möglich zu beherrschen, sondern auch viele andere. Passend zur starken Ausrichtung auf Ninjutsu versucht er eine möglichst gute Chakrakontrolle zu erreichen, um kein Chakra zu verschwenden und seine Jutsus so effektiv als nur möglich einzusetzen. In Sachen Ausdauer und Geschwindigkeit kann er sich mit jedem anderen Genin problemlos messen. Beides sowohl, die Ausdauer als auch seine Geschwindigkeit weiß er schlau im Kampf zu nutzen. Im Kampf ist er ein sehr geduldiger Kontrahent, der abwarten kann um den richtigen Moment für eine gut gezielte Attacke abzuschätzen weiß. Aber auch Nanashis Entschlossenheit und Willensstärke ist nicht zu unterschätzen, fast nichts mag diese zu brechen. Besonderes die Widerstandsfähigkeit seines Geistes, seine Willenskraft, ist erstaunlich und sein Geist so nur schwer zu manipulieren. Immer wieder in seiner Vergangenheit musste er einen starken Willen beweisen um seine Ziele erreichen zu können und sich nicht durch Ausgrenzung und Spott brechen zu lassen.
      Kommen wir zum Schluss noch zu einer ganz besonderen Stärke die Nanashi schon irgendwie auszeichnet:

      Ausgeprägte Beidhändigkeit:
      Nanashi besitzt die besondere Begabung das er mit beiden Händen alles gleich gut kann, egal ob alltägliche Dinge oder eben auf den Kampf bezogene Handlungen. Es kosten ihn keine Mühe mitten in einer Handlung von rechts auf links umzuschalten und wieder zurück. Das bringt natürlich in einem Kampf den einen oder anderen Vorteil, so kann er zum Beispiel aus Positionen heraus werfen, in denen es für einen Rechtshänder unmöglich wäre. Doch Klingt dieser Vorteil nur im ersten Moment gut, denn wenn man sich die weiteren Eigenschaften, Stärken und Schwächen von Nanashi betrachtet, verliert diese Begabung viel an Wertigkeit. Da er weder Taijutsus benutzt noch eine Nahkampfwaffe trägt, reduziert sich der Nutzen nur auf das werfen und eben auf Alltäglichkeiten.

      Schwächen: Stärke/ Taijutsu / Kenjutsu Nahkampf / Genjutsu erkennen / Genjutsu anwenden / Kälteempfindlich / Angst vor Berührungen(Hautkontakt)

      Nanashi war noch nie von körperlicher Stärke beeindruckt und hat sich dieser Eigenschaft auch nur minder zugewandt. Ihm war es als Fernkämpfer wichtiger, wendig und schnell zu sein. Somit ließ er auch sein Taijutsu Training schleifen genau so wie den Umgang mit Nahkampfwaffen und Genjutsus. Bei Taijutsu und Kenjutsu lag es eindeutig am fehlenden Interesse und für Genjutsu fehlte ihm irgendwie die Zeit und Ressourcen, da er sich besonders auf seine Ninjutsus Ausbildung fixiert hat.
      Nun noch ein paar besondere schwächen Nanashis, denn wir etwas mehr Raum geben:

      Kälteempfindlich: Nanashi ist eine Frostbeule wie sie im Buche steht. Temperaturen unter 25°C empfindet er als kalt weswegen er immer nur lange Sachen trägt was oft fehl am Platz wirkt. Er hasst es aber mehr zu frieren, deswegen erträgt er Spott und seltsame Blicke recht gelassen und trägt eben auch im Sommer eine dicke Jacke. Wenn er mal frieren muss, kann das auch Einfluss auf seine Konzentrationsfähigkeit und seine Fähigkeit zum logischen denken haben.

      Angst vor Berührungen(Hautkontakt): Wie schon des öfteren erwähnt, leidet Nanashi unter einer wohl eher selteneren Phobie, er hat Angst vor Berührungen mit anderen Menschen. Hautkontakt empfindet er als unangenehm und ekelhaft, wenn möglich versucht er diese immer zu meiden. Er achtet sehr darauf anderen aus dem weg zu gehen beziehungsweise einen gewissen Abstand zu wahren. Seine haut schützt er zwar mit Kleidung, so das eigentlich nur sein Gesicht frei zugänglich ist, dennoch kann ein gewisse Distanz in seinen Augen nicht schaden. Versucht man ihn dennoch absichtlich zu berühren neigt er dazu aggressiv dagegen vorzugehen, den Gegenüber darauf hinzuweisen dies zu unterlassen, oder ihm ekelt es so sehr das ihm schlecht wird, aber das kommt eher selten vor. Im Kampf ist diese Phobie nicht ganz so intensiv wie man glauben mag, denn er rechnet durchaus damit das er nicht jede Berührung vermeiden kann. Mit dieser mentalen Vorbereitung schafft er es, ungewollten emotionale Reaktionen zu unterdrücken, welche ihm im Alltag nicht immer gelingt wenn er doch mal berührt wird. Jedoch stellt man sich nur mal vor, er wird während eines Kampfes verletzt und jemand möchte ihm medizinisch versorgen, da könnten dann schon Probleme auftreten, die auch mal für eine Mission gefährlich werden können.

      Ausrüstung:Zu Nanashis Ausrüstung gehört zum einen seine sehr reißfeste Jack mit zahlreichen Innentaschen, eine Gürteltasche mit zwei fächern, einem großen und einem kleineren Fach und eine Shurikentasche. Die Shurikentasche befindet sich an seinem linken Oberschenkel und darin werde 10 Shuriken für den Einsatz aufbewahrt. Die Gürteltasche ist leicht schräg, nach hinten rechts, versetzt am Gürtel angebracht, so das er diese problemlos mit seiner rechten Hand erreichen kann. In ihr befinden sich eine ganze reihe von Utensilien wie Senbon (5 Stück ), Kunais (10 Stück) 3 leere Schriftrollen, Kibakufuda (10stück), ein kleiner Papierblock um neue Kibakufuda herstellen zu können, ein Spiegel und ein 20 Meter langes, aus seinen eigenen Haaren mit „Kamizuna no Jutsu“ hergestelltes Drahtseil dünnes Seil. Dies ist wie für Musubi Clanjutsus typisch, mindestens genau so stabil wie ein äquivalent aus Draht. Das war aber noch nicht alles, was Nanashi an Ausrüstung besitzt. In seinen Innentaschen seine Jacke findet man auch eine Pfeile, einen Stift samt Notizblock, einen Funkempfänger und einen MP3 Player mit Kopfhörer (siehe Charakterbild), die dort warten bis sie mal gebraucht werden. Hinten Links an seinem Gürtel befindet sich zusätzlich noch eine Haltevorrichtung für 3 Kunai (somit trägt Nanashi meist 13 Kunai mit sich) diese ist so konstruiert das die Klingen der Kunai in einer ledernen Scheide fest gefasst sind. So können sie durch Bewegungen nicht einfach herausfallen, aber sind mit einem leichten Ruck der Hand schnell zugänglich. Denn Stirnschutz trägt Nanashi am Gürtel festgebunden so das die Metallplatte leicht nach links vorne versetzt unter der Jacke hervorlugt.












      20m Haarseil
      Dies ist ein mit „Kamizuna no Jutsu“ hergestelltes Drahtseil dünnes Seil. Dies ist wie für Musubi Clanjutsus typisch, mindestens genau so stabil wie ein äquivalent aus Draht. Erfundener Gegenstand

      MP3Player und Kopfhörer
      Beides trägt Nanashi ständig mit sich um in nervigen Situationen einfach mal aus der Realität flüchten zu können Erfundener Gegenstand

      Stift + Notizblock
      Diese beiden Gegenstände befinden sich in einer der Innentaschen von Nanashis Jacke und dienen dazu, wer hätte es gedacht, sich Notizen machen zu können Erfundener Gegenstand


[align=center].::Stats::.[/align]

      Chakra:
         5

      Stärke:
         2

      Geschwindigkeit:
         4

      Ausdauer:
         4

      Ninjutsu:
         6

      Genjutsu:
         1

      Taijutsu:
         1



[align=center].::Biographie::.[/align]

      Familie:

      Die Ehe von Yukiko und Tadashi geschah, wie für den in Kirigakure lebenden Teil des Musubi Clans üblich, nicht aus liebe heraus, sondern diente dem Zweck die Hauptfamilie weiter und enger an die Nebenfamilien zu binden. Es ist eine Tradition die aus der Spaltung, des einst nur in Konohagakure lebenden Clans, vor vielen Jahren heraus entstanden ist. So soll verhindert werden das der Clan erneut zerbricht. Dadurch herrscht bis heute eine Eiseskälte zwischen den beiden, die auch ihr Kind mitbekommen sollte.

      Mutter:
      Name: Musubi Yukiko
      Alter: 32 Jahre
      Rang: Chuunin
      Bereits im zarten alter von 17 Jahren wurde die junge, hübsche Yukiko zum Wohle des Clans mit Tadashi, dem Sohn des ehemaligen Clan Oberhauptes Yuuma, aus der Hauptfamilie, zwangsverheiratet. Liebe oder Gefühle, hegte die blauhaarige Kunoichi für ihren Mann nicht im geringsten und eigentlich wollte sie sich voll und ganz dem Leben als Shinobi widmen. Sie hatte große Ziele, wollte den Clan alle Ehre machen und Stark werden, doch ihr blieb keine andere Wahl als der Ehe zuzustimmen, die Augen eines ganzen Clans schauten auf sie. Kaum ein Jahr später wurde ihr erstes und einziges Kind, ihr Sohn Nanashi geboren und nur schwer konnte sie sich an die Situation als Mutter gewöhnen. Direkt nach der Geburt hasste sie ihren Sohn, er stand ihrem Lebenstraum im Weg. Aber bald schon gewannen die Mutter-Instinkte in ihr Oberhand und sie behandelte ihren Sohn so wie es sich für eine Mutter gehörte, mit viel Zuneigung und Liebe. In späteren Jahren schämte sie sich dafür, dass sie ihren Sohn jemals solch negativen Gefühle entgegenbringen konnte. Mit ihrem Mann lernte sie sich zu arrangieren, auch wenn nie die große Liebe zwischen ihnen entbrannte. Als Nanashi aus dem gröbsten heraus war begann sie sich auch wieder ihrem leben als Shinobi zu zuwenden. Nanashi wurde später von Yukiko unterrichtet da Tadashi kein Interesse an seinem Sohn zeigte.

      Vater:
      Name: Musubi Tadashi
      Alter: 34 Jahre
      Rang: Jounin und derzeitiges Clan Oberhaupt
      Zwar liebte auch Tadashi seine Ehefrau nicht, als er mit ihr zwangsverheiratet wurde, doch fand er sich schnell mit der Situation ab. Für ihn stand wie für seinen Vater auch, das Wohl des Clans im Vordergrund und zudem war Yukiko keine schlechte Partie, jung, hübsch und nicht untalentiert in Sachen Ninjutsu, was sie für ihn noch attraktiver machte. Desweiteren veränderte die Schwangerschaft seiner Frau und die Geburt seines Sohnes, sein Leben auch nicht annähernd so drastisch wie das von Yukiko. Er überließ die Erziehung voll und ganz ihr, allein schon da es, in seinen Augen wichtigere Dinge, wie die Führung des Clans, gab. Gefühle oder ähnliches baute er Nanashi gegenüber nie auf, sie lebten meist nebeneinander her, ohne sich zu beachten, daraus resultiert auch die geringe emotionale Bindung von Nanashi zu seinem Vater. Als Yukiko nach einer gescheiterten Mission schwer verletzt zurückkehrte und im Krankenhaus von Kirigakure um ihr leben kämpfte, waren Tadashis einzigen Worte: „Sie hat es nicht besser verdient, wer auf einer Mission scheitert, sollte nicht lebendig zurückkehren.“, woraufhin Nanashi fortan seinen Vater zu tiefst verachtete.

      Großvater:
      Name: Musubi Yuuma
      Alter: mit 51 Jahren verstorben
      Rang: War Jounin und Clan Oberhaupt
      Musubi Yuuma war ein sehr ehrgeiziger und zielstrebiger Mann der es sich zur Aufgabe gemacht hatte den Clan in Kirigakure weiter zu stärken. Doch starb er recht unerwartet im alter von 51 Jahren, bis heute ist sein Tod nicht ganz aufgeklärt. Einige sagen er starb an einem unerkannten Herzleiden, andere sagen es war Mord. Sein einziger Sohn, Tadashi, übernahm den Weg seines Vaters und setzt seit dem all seine Kraft in die Stärkung des Clans.

      Wichtige Daten:
      0 Jahre - Geburt
      9 Jahre - Eintritt in die Akademie
      13 Jahre - Abschluss der Akademie
      bis 14 Jahre - Ausbau seiner Fähigkeiten, erlernen eines Elementes und ein jährige Trainingsreise zusammen mit seiner Mutter.
      RPG-Start

      Ziel:Ihr wollt Nanashis Ziel wissen? Die Motivation, den Grund, die ratio die hinter seinem Handeln steckt? Nun das ist ein nicht ganz so leichtes Thema. Nicht weil Nanashi kein Ziel hat, das wäre ja dumm dann hätte ja sein handeln keinen Sinn oder weil es so kompliziert zu beschreiben ist das es diesen Thread sprengen würde. Nein das Problem ist nur, das er sich selber noch nicht genau bewusst ist, wohin er einmal möchte. Zwar hat er für sich mal den Entschluss gefasst seinen Vater in Stärke und Können zu übertrumpfen, um nicht noch einmal von ihm gedemütigt zu werden. Ein Ziel in welchem eine beträchtliche Portion Rache gelüste mit spielt die nicht unbedingt Gesund sein mag. Doch was ist, wenn er diesen Punkt erreicht hat? Genau darüber hat sich Nanashi noch nie Gedanken gemacht und somit ist seine die Richtung in welche er sich mal entwickeln wird, welches Ziel er für sein Leben erwählt noch vollkommen offen.

      Story:

      [align=center]Kapitel 1: Unerwünscht[/align]

      Yukiko und Tadashi liebten sich nicht, als sie den Bund der Ehe schlossen. Es war eine durch ihren Clan, dem Musubi-Clan, angestrebte und organisierte Verbindung, welche das Clangefüge festigen sollte. Für den in Kirigakure lebenden teil des Clans war dies keine unübliche Methode, sie dient dem Zweck die Hauptfamilie weiter und enger an die Nebenfamilien zu binden. Es ist eine Tradition die aus der Spaltung, des einst nur in Konohagakure lebenden Clans, vor vielen Jahren, heraus entstanden ist. Dies sollte verhindern, dass der Clan erneut an inneren Spannungen zerbricht. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich Tadashi, der Sohn des derzeitigen Clan Oberhauptes Yuuma, ohne weiteres diesem Wunsch fügte. Er teilte die Überzeugungen seines Vaters, dass der Clan über ein großes Maß an Festigkeit und Beständigkeit verfügen müsse, um in dieser Welt bestehen zu können und um seine Stellung in Kirigakure stärken zu können. Zudem war die junge und hübsche Yukiko keine schlechte Partie und sein Leben sollte sich durch diese Ehe auch nicht sonderlich verändern. Für die Kunoichi hingegen, änderte diese Zwangsverbindung vieles, erst recht als sie kurze Zeit nach der Hochzeit erfuhr das sie Schwanger war. Ihren Traum eine große Kunoichi zu werden, auf die der Clan stolz sein würde, war erst einmal gestorben. So hasste Yukiko ihr ungeborenes Kind schon, bevor es jemals das Licht der Welt erblickte hatte.
      Als Nanashi, so lautete der Name den Yukiko für ihren Sohn auserwählt hatte, zur Welt kam, war sein Vater nicht zugegen. Wichtigere Dinge, Clan Angelegenheiten, hielten ihn von dieser, in seinen Augen unwichtigen, Lappalie ab. Nanashi war ein kräftiges und gesundes Baby mit aufgeweckten, neugierigen Augen, nur seine Haut wirkte etwas blass, beinah schon Weiß. Doch alle bestätigten, dass der Junge kerngesund sei, eben nur eine etwas hellere Hautfarbe als andere besaß.
      Kurz nach der Geburt verbrachte der Junge aber viel Zeit allein. Seine Mutter wollte und konnte sich nicht um ihn kümmern, den immer wenn sie ihren Sohn ansah, sah sie in ihm ihrer zerbrochenen Träume und wurde wütend. So wütend sogar, das sie sich zusammen reißen musste ihren Sohn nichts anzutun. Yukiko verbrachte nur dann Zeit mit ihrem Sohn, wenn es nicht anders ging, also wenn er gefüttert werden musste, aber selbst das kostete ihr viel Überwindung. Also lag der kleine Nanashi oft stundenlang allein in seinem kleinen Bett. Anfangs schrie er sich noch die Seele aus den Leib, wie es für Babys in dieser Zeit normal ist, wenn sie bei ihrer Mutter sein wollen, doch irgendwann war er einfach nur noch still. Es dauerte fast ein halbes Jahr bis die Muttergefühle und Instinkte in Yukiko die Oberhand gewannen und sie sich um ihren Sohn so kümmerte, wie es für eine Mutter normal war. Sie begann sich für ihr Verhalten zu schämen und bereute es zu tiefst jemals so kalt Nanashi gegenüber gewesen zu sein. Mit viel liebe und Zuwendung versuchte sie es wieder gut zu machen, dennoch sollte diese Zeit der Einsamkeit nicht ohne Folgen bleiben. Zwar hört sich ein halbes Jahr im Vergleich auf ein ganzes Menschenleben nicht nach viel an, doch gerade in dieser frühkindlichen Phase ist die elterliche Fürsorge und besonders die der Mutter sehr wichtig. Aber zunächst schien es keine Folgen nach sich zuziehen, außer das Nanashi ein sehr ruhiges Kind war, welche nur selten weinte und schrie, aber das hat ja auch viel positives, besonders für die Nerven der Eltern.

      [align=center]Kapitel 2: Anfassen verboten![/align]

      Nun wollen wir mal in ein anderes Lebensalter des kleinen Nanashi springen. In eines, in dem es typisch für Eltern ist, ihre Kinder auf Spielplätze zu zerren, in der Hoffnung das sich ihr Kind integriert, Freunde findet und sie selbst nebenbei mit anderen Erwachsenen plaudern können. Auch Nanashis Mutter gehörte zu dieser Art von Eltern und so ging sie mit ihrem kleinen Sohn hinaus und besuchte einen, vom Anwesen der Musubi, nicht all zu weit entfernten Spielplatz. Yukiko genoss es jedes mal, wenn sie dem Alltag auf dem Anwesen entfliehen konnte und so waren die beiden sehr oft auf dem Spielplatz anzutreffen. Die ersten male versuchte Nanashi dort auch Freunde zu finden, ging offen auf andere Kinder zu, doch wie es für dieses alter typisch war, werden alle gemieden die anders sind und Nanashi war anders. Denn seine sehr helle, elfenbeinfarbene Haut war kaum zu übersehen. Am Anfang mieden sie Nanashi einfach nur, gingen ihm aus den Weg. Aber je öfters er von seiner Mutter dorthin geschleift wurde, je mutiger wurde die anderen Kinder, besonders die die etwas älter waren. Nanashi hatte es unterdessen gelernt, mit sich allein zu spielen, er baute Tunnel und Burgen aus Sand, oder beobachtete Ameisen und andere Insekten, manchmal auch kleine Vögel und Säugetier, was eben da war. Leider genügte den anderen Kindern das ausgrenzen schon bald nicht mehr und so machten es sich, einige immer wieder zum Spaß, Nanashi herum zu schubsen. Oft fasten sie auch einfach nur seine Haut an um zu sehen ob sie wirklich echt sei, oder rubbelten mit der Hand drüber in der Erwartung, das sie „Normal“ werden würde. Seine Mutter sah es meist nicht und wenn doch, dann tat sie es als „typisches verhalten unter Kindern“ ab, aber für Nanashi war es die Hölle all die Berührungen und dummen Fragen wie: „Warum ist deine Haut so anders als unsere?“, „Ist sie überhaupt echt?“, „Bist du krank oder so etwas in der Art?“, ertragen zu müssen. Es war nur eine Frage der Zeit bis Folgen auftreten würden und ja die Folgen kamen. Nanashi bekam eine unterbewusste Angst vor Berührungen und besonders vor Hautkontakt mit andere Menschen. Am Anfang beschränkte sich diese Angst auf die Kinder vom Spielplatz, aber mit den Jahren weitete sich diese Angst immer weiter aus, bis selbst seine Verwandten und Eltern ihn nicht mehr berühren durften. Aber so weit sind wir noch nicht in der Geschichte, kommen wir erst einmal auf den Spielplatz zurück. Nanashi war nicht schwach und das merkte er erstmals, als er einem anderen Kind die Nase blutig schlug, da er es nicht lassen konnte, ihn im Gesicht antatschen zu müssen. Seine Mutter war sehr erbost über dieses Verhalten und so durfte er als Strafe eine ganze Woche nicht auf den Spielplatz. Für Nanashi war es jedoch keine Strafe, sondern Befreiung. Immer öfters reagierte er nun aggressiv auf Berührungen und wenn es zu viele gegen ihn waren und er keine Chance hatte, dann wurde ihm schlecht. Er verstand nicht warum, aber die Berührungen auf seiner Haut löste Übelkeit aus, es entwickelte sich ein regelrechter ekel vor Hautkontakt, der immer dann auftrat, wenn er nicht mit Aggressivität antworten konnte.

      An diesem Punkt der Entwicklung hätte sicher noch das eine oder andere getan werden können, um Nanashi zu helfen, doch gab es viel andere dinge für Yukiko zu tun und Tadashi interessierte sich keine Spur für die belange seines Sohnes. Als Nanashi 6 Jahre alt wurde kehrte Yukiko auch in ihren dienst als Kunochi zurück, so überließ sie Nanashi oft sich selbst, in dem glauben er wäre nun alt genug. Es gab ja in dem Alter auch noch keinen wirklichen Anlass, dass man hätten anders darüber denken können, Nanashi war eigenständig, was Yukiko sehr freute und seine Phobie steckte noch im Anfangsstadium.

      [align=center]Kapitel 3: Fähigkeiten eines Musubi.[/align]

      Aber lassen wir die Zeit auf dem Spielplatz hinter uns und setzten die Geschichte ein paar Jahre später fort. Nanashi war nun 9 Jahre alt, sein Geburtstag lag noch nicht weit zurück und der Eintritt in die Akademie stand bevor.
      Durch sein ständiges allein sein, wurde Nanashi zur Eigenständigkeit erzogen, er übernahm viele Aufgaben im Haus, wenn Yukiko, die sich immer intensiver dem Leben einer Kunoichi widmete, mal wieder nicht da war. Seinen Vater sah er ohnehin nur selten, gelegentlich am Abend, kurz vor dem Schlafen gehen und Großeltern hatte er keine mehr. Sein Großvater, das ehemalige Clan Oberhaupt war vor einem knappen Jahr, auf ungeklärte weise verstorben. Sein Tod wurde betrauert und er selbst als Held, aufgrund seiner Verdienste für die Entwicklung des Clans, verehrt. Nanashi verstand weder die Trauer, denn gekannt hatte er seinen Großvater nur flüchtig, dadurch gehörte er zu den wenigen die bei der Beerdigung nicht geweint hatten, was aber auch daran lag, dass er den Tod noch nicht verstand. Aber auch die Ehrerbietung gegenüber die Person seines Großvaters blieb ihm schleierhaft. Zwar wusste er, aus Gesprächen zwischen Erwachsenen, das Yuuma viel für die Anerkennung und Stärkung des Clans innerhalb Kirigakures getan hatte, aber auf Nanashis Leben hatte das keinen sonderlich großen Einfluss. Der Clan hatte ihm bisher nichts gegeben, zu mindestens nichts dessen er sich bewusst war, eher sogar Dinge, wie die Zeit mit seinen Eltern, genommen. Aber halt, eine Sache gab es. Vor einiger Zeit schon brachte Yukiko ihrem Sohn das erste Jutsu bei, um zu sehen wie begabt er im Umgang mit den Clan Jutsus war. Es war das „Hijutsu: Kami Seichou“, die grundlegende Technik welche ein jeder Musubi beherrschen muss. Nanashi lernte unglaublich schnell wie er seine Haare wachsen und schrumpfen lassen konnte. Jeden Morgen ließ der junge Musubi nun seine Haare mit Hilfe des Jutsus in einer anderen Länge von seinem Kopf hängen.
      Das Nanashi „Hijutsu: Kami Seichou“ so schnell beherrschte erfreute Yukiko sehr, so sehr das es ihren eigener Ehrgeiz weckte ihrem Sohn noch mehr beizubringen. Also setzte sie ein weiteres Training an um ihm eine neue Technik zeigen zu können, in der Hoffnung das Nanashi auch diese schnell erlernen würde.

      Es war ein Kühler aber dennoch sonniger Morgen, am Anfang des Februars. Nanashi stand extra zeitig auf und half seiner Mutter beim zubereiten des Frühstücks. Er war aufgeregt aber auch etwas ängstlich, denn heute, direkt nach dem Frühstück, sollte es losgehen. Seine Mutter hatte versprochen ihm ein weiteres Jutsu beizubringen und da Nanashi schon vom ersten sehr begeistert war, freute er sich um so mehr. Es würde seinen Weg zum Shinobi bereichern und da der Eintritt in die Akademie bevor stand, ihn sicherlich auch darauf schon in gewisser Weise vorbereiten. Doch leider hatte Tadashi angekündigt an diesem Morgen mit ihnen zusammen zu frühstücken. Ein seltenes Ereignis den meist war er um diese Uhrzeit schon außer Haus, um sich mit dem Rat des Clans zu treffen oder anderen wichtigen Angelegenheiten nachzugehen. Eine ärgerliche Sache, dachte Nanashi, dass es ausgerechnet an diesem Tag anders sein musste. Dennoch überwog die Vorfreude, so wurde das Frühstück schnellst möglich hinunter geschlungen. Sein Vater, leider, hatte die Ruhe weg und ließ sich Zeit, Nanashi schien es so, als würde er sich sogar extra mehr Zeit lassen als sonst, aber vielleicht kam ihm das auch nur so vor. Drei mal musste Yukiko ihren Sohn im geheimen zur Geduld ermahnen, bis Tadashi endlich aufgegessen hatte. Nach dem Nanashis Vater das Haus verlassen hatte, machten sich auch Mutter und Sohn auf dem Weg in die Trainingshalle. Sie war unweit ihres Hauses auf dem Anwesen der Musubi und stand dem ganzen Clan zur Verfügung. Bevor sie jedoch das Haus verlassen konnten, zog sich Nanashi noch seine Jacke über. Yukiko belächelte ihn und sagte: „Es sind nur zwanzig Meter, du wirst schon nicht so schnell erfrieren.“ „Und was ist wenn doch?“, entgegnete Nanashi stur. Er hasste es, wenn sich seine Mutter oder irgendwer anders darüber lustig machte, das er eine Frostbeule war und das war er ohne Untertreibung. Es konnte eigentlich gar nicht warm genug für Nanashi sein. Yukiko lachte laut auf, streichelte ihrem Sohn über den Kopf und schob die Tür zum Dojo auf. Der Dojo war vollkommen leer. „Zum Glück“, dachte Nanashi. Beide traten ein, zogen sich die Schuhe aus und nur mit Mühe konnte sich Nanashi dazu durchringen, seine warme Jacke abzulegen. Nanashi empfand den Raum als recht kühl, da dieser auch nicht beheizt wurde. „Sie sollten hier mal eine Heizung einbauen!“, sagte Nanashi zitternd. „Dir wird schon gleich ordentlich warm werden.“, sagte Yukiko, nun in einem ernsteren Ton.
      Das Training begann damit das sich beide aufwärmten, es wurden ein paar Runden gelaufen, Muskeln gedehnt und so weiter. Eben alles was zu einer guten Vorbereitung für einen langen Trainingstag dazugehörte. Die Theorie hielt Yukiko diesmal besonders kurz, es gab schon eine kleine Einführung als sie Nanashi das erste Jutsu beibrachte und in ihren Augen war das auch die Aufgabe der Akademie, so wurden nur grundlegende Sachen noch einmal wiederholt. Danach musste Nanashi das „Hijutsu: Kami Seichou“ noch einmal zeigen, welches ihm ohne Probleme gelang. Mittlerweile war es Nanashi auch schon ausreichend warm geworden, so das er den Worten seiner Mutter ohne weiteres folgen konnte: „Das hast du gut gemacht. Doch kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Ich habe mir gedacht, dir eine weitere Grundlegende Technik des Musubi Clans Beizubringen, das Hijutsu: Shintai Kami. Wir Musubi sind ja nicht dafür bekannt nur unsere Haare beliebig wachsen zu lassen, sondern sie im Kampf ein zusetzten, sie zu kontrollieren und genau dafür ist das Hijutsu: Shintai Kami da. Doch am besten ich zeige es dir einfach mal.“ Innerhalb weniger Augenblicke hatte Yukiko Fingerzeichen geformt und ließ mehrere Strähnen ihres blauen Haares zu 5 cm dicken Bündeln heranwachsen, welche sich durch die Luft bewegten. „Das ist eine erweiterte Form der Technik, welche ich dir heute beibringen werde.“, erklärte Yukiko ihrem Sohn während dessen schossen die Strähnen auf Nanashi, welcher leicht zusammen zuckte, zu und umwickelten ihn sanft: „Es kostet einiges an Konzentration die Haarbündel so zielsicher zu bewegen, aber wie du siehst lässt sich damit ein Gegner fesseln aber auch andere Dinge sind möglich, das würgen,“, eines der Bündel legte sich etwas fester um Nanashis Hals, dem vor Schreck das Blut in den Adern stockte: „aber auch Gegenstände lassen sich mit ihnen greifen.“, die Strähne um Nanashis Hals lockerte sich wieder, dafür glitten mehrere in seine Taschen und holten zwei Kunai daraus hervor: „Es ist ein sehr Flexibles Jutsu, welches viele Möglichkeiten bietet und genau das, beziehungsweise eine schwächere Form davon, werde ich dir heute beibringen.“ Yukiko lächelte ihren Sohn an, die Haarbündel zogen sich, nach dem die Kunai zurück in den Taschen verstaut wurden, zurück, bis Yukiko wieder ihre normale Frisur hatte. Nach dem der erste Schreck über das Jutsu überwunden war, denn es wirkte auf Nanashi schon recht beängstigend als all die Strähnen um ihn herum flogen und ihn einwickelten, überwog in ihm Erstaunen und Respekt gegenüber den Fähigkeiten seiner Mutter und des Jutsus.
      Begeistert machte Nanashi sich daran diese Technik zu erlernen. Den ganzen restlichen Tag wurde trainiert und nur dann wenn Yukiko unbedingt darauf bestand eine Pause eingelegt. Sie sah zwar voller Begeisterung dabei zu, wie ihr Sohn ein um das andere mal das Jutsu versuchte, Verbesserungsvorschläge umsetzte und es wieder und wieder versuchte, doch behielt sie auch die Gesundheit ihres Sohnes im Augen. Bei einem so langen und anstrengenden Training war es unabkömmlich Pausen einzulegen, etwas zu trinken und neue Energie zu sammeln. Am Ende des Tages gelang es Nanashi zum ersten mal das Jutsu korrekt auszuführen, eine Haarsträhne auf fünf Meter Länge wachsen zu lassen und zu kontrollieren. Danach war er am Ende seiner Kräfte und der Tag in den Abend übergegangen.

      Yukiko war unendlich stolz auf ihren Sohn und in den folgenden Tagen trainierte Nanashi immer und immer wieder das „Hijutsu: Shintai Kami“. Schon bald hatte er gelernt mit Hilfe des Jutsus Gegenstände zu greifen und versuchte so oft als möglich seine Hände nicht mehr zu gebrauchen. Natürlich gelang ihm das nicht auf Dauer, da er nicht über so viel Chakra verfügte, worüber er sich oft ärgerte. Dennoch trainierte er wann immer Zeit dafür war und ganz unterbewusst hatte ihm das Jutsu ermöglicht Distanz zu anderen Menschen beizubehalten. So konnte er Berührungen mit Fremden aus dem Weg gehen, in dem er seine Haare benutze, Gegenstände zu reichen oder ähnliches. Innerhalb des Clan Anwesens kam dies bei Anderen ganz gut an, viele witzelten darüber wie er mit den Fähigkeiten der Musubi spielte und außerhalb des Anwesens hielt er sich nicht viel auf. Schnell begann er auch mit Zielübungen, denn das steuern der
      Haarsträhnen verlangt sehr viel Konzentration, Kontrolle und räumliches Vorstellungsvermögen. Es war nicht damit zu vergleichen ein Kunai auf eine Zielscheibe zu werfen, womit Nanashi recht wenig Probleme hatte, denn er verfügte über ein sehr gutes Zielvermögen und somit benötigte der junge Musubi etwas mehr Übung um problemlos zu treffen. Schließlich war Nanashi aber ehrgeizig genug und so gelang ihm nach einiger Zeit auch das.

      [align=center]Kapitel 4: Zeit der Trauer und Angst.[/align]

      Wenige Wochen später wurde Nanashi in der Akademie aufgenommen und sah sich erstmals, seit langer Zeit, mit vielen fremden Menschen konfrontiert. So gut es ging mied er die Nähe zu seinen Mitschülern was natürlich nicht auf Dauer ging, er war oft gezwungen mit ihnen zu agieren bekam aber ärger wenn er das „Hijutsu: Shintai Kami“ benutzte, also musste er sich etwas einfallen lassen. Das Resultat seiner Überlegungen kann man noch heute bei ihm erkenne, denn er begann dauerhaft Handschuhe zutragen, damit seine Hände geschützt waren und auch so trug er nie wieder kurze Sachen. Damit schlug er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, zum einen verdeckten die Sachen den Großteil seiner Haut, bis auf das Gesicht, so das sie vor Berührungen geschützt war und des weiteren schützte die Kleidung ihn auch vor seiner Empfindlichkeit gegenüber Kälte. So galt er zwar in der Akademie als Sonderling, aber das nahm er in Kauf, mal abgesehen davon, das er durch seine Haut und Phobie eh ein Sonderling war. Nur so konnte er zu mindestens letzteres recht gut verbergen. Als Nanashi gelernt hatte sich, auf seine eigenen Art, mit der neuen Situation zu arrangieren, machte ihm die Akademie eigentlich auch recht viel Spaß. Der Taijutsu Unterricht nervte ihn, meist weigerte er sich bei Übungen seinen Partner so nah an ihn herankommen zu lassen und nutzte doch das „Hijutsu: Shintai Kami“, welches er schon sehr gut beherrschte, um sich zu verteidigen. Das führte immer mal wieder zu Verwarnungen und schlechten Noten im Taijutsu, dafür war er aber in den andere Fächern um so besser.
      Abgesehen vom Unterricht in der Akademie, bekam Nanashi regelmäßig Unterweisungen durch seine Mutter in Sachen Clan Jutsus, doch diese wurden immer seltener, da Yukiko sehr oft auf Missionen war, welche sich auch mal über mehrere Wochen erstreckten. Dann, Nanashi war etwa ein halbes Jahr auf der Akademie wurde Yukiko abermals auf eine Mission geschickt. Sie sollte länger dauern aber als nach über einem Monat keine Nachricht des Teams in Kirigakure eintraf, begann Nanashi sich zusehends sorgen zu machen. Jeden Tag, nach der Akademie, ging er zum Turm des Mizukage um sich zu informieren, doch da die Mission als geheim eingestuft war, durfte man ihm nichts sagen. Er erfuhr nur so viel, das ein Suchtrupp aus geschickt wurde. Zwei Monate nach beginn der Mission kehrte der Suchtrupp zusammen mit dem Team zurück, alle waren verletzt, sie wurden auf ihrer Mission in einen Hinterhalt gelockt und konnte nur gerade so entkommen. Seine Mutter hatte es am schlimmsten getroffen, sie war schwerverletzt und wurde in das Krankenhaus gebracht wo sie um ihr überleben kämpfte. Der beinah Tod seiner Mutter machte ihm bewusst wie, zerbrechlich das Leben sein konnte und welche endgültige Bedeutung er in sich trug. Jeden Tag nach der Akademie verbrachte Nanashi seine Freizeit am Bett seiner Mutter und wartete das sie wieder aufwachte. Sie war aufgrund der schwere ihrer Verletzungen in ein künstliches Koma versetzt wurden, ganze Nächte hindurch saß er an ihrem Bett und hoffte das sie wieder erwachen würde. Tadashi hingegen ließ sich kein einziges mal blicken dies machte Nanashi so wütend das er ihn zur Rede stellte:

      Es war Später Nachmittag, Nanashi trottete, die Hände tief in den Taschen seiner Jacke vergraben, nach einem Besuch bei seiner Mutter im Krankenhaus, zurück zum Anwesen der Musubi. Es ging ihr besser die Wunden waren verheilt doch noch konnte sie nicht aus dem Koma zurückgeholt werden. Nanashi war froh das es ihr wieder besser ging und je besser es ihr ging desto stärker wurde die Wut in seinem Bauch auf seinen Vater, der sich kein einziges mal hat im Krankenhaus blicken lassen. Als es ihr noch schlechter ging, hatte er keine Zeit wütend zu sein, doch nun mit der Gewissheit das Yukiko wieder genesen würde, kochte er innerlich über das Verhalten seines Vaters. Als er auf das Gelände des Anwesens einbog, nahm er nicht den direkten Weg zum Haus der Hauptfamilie, zu welcher er gehörte, sondern ging in eine andere Richtung. Er hielt zielstrebig auf das Ratsgebäude des Clans zu, er wollte seinen Vater zu rede stellen, fragen warum er sich nicht um ihre Gesundheit kümmerte. Im Ratsgebäude angekommen nahm er die Treppe in den ersten Stock. Sein Vater war um diese Uhrzeit meist in einem kleinen Raum oberhalb des Saals anzutreffen, wo er die neusten Berichte und Beschlüsse noch einmal durch las. Er klopfte nicht an, sondern schob die Tür kraftvoll auf. Tatsächlich war Tadashi anwesend und sogar vollkommen allein. Als dieser bemerke das jemand den Raum betreten hatte, drehte er sich um. Sein Miene verzog sich zu einer grimmigen Grimasse, als er erkannte das sein Sohn der Störenfried war. „Was willst du hier? Es ist verboten für Unbefugte unerlaubt diesen Raum zu betreten. Also verschwinde wieder.“, fuhr er seinen Sohn abfällig an. Nanashi jedoch bleib unbeirrt stehen und sagte energisch: „Ich werde nicht gehen. Zuerst möchte ich wissen, warum du dich kein einziges mal im Krankenhaus bei Mutter hast blicken lassen?“ „Ich habe gesagt du sollt verschwinden, du hast hier nichts zu suchen.“, entgegnete Tadashi säuerlich und baute sich vor seinem Sohn in voller Größe auf. „Nein ich möchte wissen warum du dich nicht um Mutter gekümmert hast? Ist sie dir denn so egal?“, behaarte Nanashi und blieb stehen, obwohl die gewaltige Erscheinung seines Vaters ihn schon etwas seines Mutes beraubte. „Wie kannst du es wagen mir zu widersprechen!“, begann Tadashi erbost und noch bevor Nanashi reagieren konnte schlug sein Vater ihm mit dem Handrücken gegen die Wange. Der schlag war so stark das Nanashi das Gleichgewicht verlor und nach hinten auf den Hosenboden fiel. Geschockt fasste er sich an die brennende und schon rot werdende Wange. Tränen der Wut und des Hasses quollen aus seinen Augen, als Tadashi fortfuhr: „Sie hat es nicht besser verdient, wer auf einer Mission scheitert sollte nicht lebendig zurückkehren. Der Tod hätte ihr besser gestanden, als in Schande weiterleben zu müssen.“ Für Tadashi war damit alles gesagt und getan er drehte sich wieder um und ging zu dem Tisch mit den Papieren zurück. In Nanashi zerbrach in diesem Moment jede Verbindung zu seinem Vater. Er stand schwankend auf und formte benommen de Fingerzeichen für „Hijutsu: Shintai Kami“. Ein Haarbündel, welches in etwa die stärke von Nanashis Faust besaß schoss auf seinen Vater zu, dieser jedoch reagierte sofort, packte das Haarbündel mit einer schnellen Bewegung, rief: „Du wagst es deinen Vater anzugreifen!“ und zog mit voller Kraft an den Haaren. Nanashi versuchte noch das Jutsu aufzulösen doch er war zu langsam, der Ruck mit dem sein Vater zog, hob ihn von den Füßen und er flog auf seinen Vater zu, der ihn in der Luft mit der anderen Hand am Hals packte und zudrückte. Im selben Moment schossen zwei Haarbündel Tadashis auf Nanashi zu und fesselten diesen zusätzlich zum festen, schmerzhaften Griff seines Vaters. „Wie kannst du es wagen deine Hand gegen mich zu erheben, wärst du nicht mein eigener, dummer Sohn würde ich dich jetzt in Stücke reißen.“, donnerte Tadashi seinen Sohn, welchen er dich an sich heran gezogen hatte, ins Gesicht. Nanashi wurde unwillkürlich schlecht, er wollte nicht das sein Vater ihn berührte. Leise und schwer Luft bekommend flüsterte er: „Lass ... lass - lass mich los verdammt!“ „Du Stück Dreck!“, antwortet Tadashi und warf seinen Sohn mit voller Wucht auf den Boden. Die Landung war schmerzhaft doch viel schlimmer war, dass Tadashi nun sein Fuß auf den Brustkorb von Nanashi abstellte und ihn so am Boden fixierte. „Er kenne deine Position du Wurm, du hast mir verdammt noch mal nichts zu sagen. Diese Respektlosigkeit lass ich mir auch von dir nicht gefallen und nun mache das du hier raus kommst, bevor ich mich vergesse.“, drohte Tadashi nahm sein Fuß wieder hoch und trat seinen eigenen Sohn aus dem Raum heraus. Dieser war benommen, sein Körper schmerzte, er wusste nicht wo es mehr weh tat, gleichzeitig war ihm übel. Noch nie hatte er seinen Vater so erlebt, sie waren sich immer nur aus dem Weg gegangen, er wusste nicht was für ein zorniger Mann er sein konnte. „Ich hasse dich!“ schrie Nanashi seinem Vater hinter her, der gerade die Tür schloss und rannte dann mit letzter Kraft die Treppe hinunter, raus aus dem Gebäude und zurück zum Wohnhaus.

      Es dauerte mehrere Tage bis Nanashi keine Schmerzen mehr verspürte. Er musste die Zeit zu Hause verbringen, da Tadashi ihm verbot das Haus zu verlassen, er wollte wohl nicht das jemand sah, wie er seinen Sohn zu gerichtet hatte. Ansonsten gingen sie sich aus dem Weg. Nanashi hasste seither seinen Vater mehr als alles andere und auch die gute Nachricht, dass seine Mutter wieder erwacht war und nach Hause kam, änderte daran nichts. Nanashi erzählte ihr zwar nichts über den Zwischenfall, doch sie spürte das etwas mit ihrem Sohn nicht stimmte, denn erstmals mied er auch ihre Berührungen. In Nanashi war durch dieses Ereignis, in irgendeiner Weise auch das dünne Bändchen des Vertrauens, welches er bis dato für seine Mutter hegte, in Mitleidenschaft gezogen wurden. Vielleicht lag es daran, dass er sich wegen ihr, seiner Mutter, diese Demütigung gegen über seinem Vater unterzogen hatte. Genau könnte es selbst Nanashi nicht sagen. Für einen langen Zeitraum durfte ihn niemand mehr berühren, da keiner es schaffte ein inniges, auf vertrauen basierendes, Verhältnis zu ihm aufzubauen. Dadurch zog sich Nanashi sehr oft in die Einsamkeit zurück, denn da gab es nicht die Gefahr das ihn jemand zu nahe kam. Auch wenn er im Grunde nicht gern allein war, schien es für ihn erst einmal die beste Lösung zu sein.

      [align=center]Kapitel 5: Unbekannte Gefühle[/align]

      Die Zeit verging, Nanashi wurde älter und einiges wandelte sich in seinem Leben. Das Verhältnis zu seinem Vater blieb weiterhin gestört, sie gingen sich aus dem Weg und sprachen kaum miteinander wenn sei auf einander trafen. Um weiter Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, erledigte er ohne weiteres Aufgaben die ihm von Tadashi aufgetragen wurden. So entwickelte sich eine Koexistenz, bei denen beide ihr Gesicht bewahren konnten und der Schein vor Fremden und im Clan von einer heilen Welt gewahrt bleib. Mit seiner Mutter trainierte Nanashi sehr viel. Immer wenn sich eine Gelegenheit bot, verlangte er nach neuem wissen über Ninjutsus, nach praktischem Unterricht und und und. Er war unglaublich ehrgeizig geworden. Selbst nach der Akademie trainierte er oft noch Stunden, denn Nanashi hatte es sich in den Kopf gesetzt seinen Vater zu übertreffen. Er wollte stärker werden als dieser, damit ihn so etwas wie damals im Ratsgebäude nicht noch einmal passieren konnte. In seinem Ehrgeiz schwebte so auch eine ungesunde Portion von Rache Gefühlen und Gelüsten mit. Die er sich zwar selbst niemals eingestand, da er sich über solche Dingen erhaben sah, aber zweifelsohne vorhanden waren. Die Beziehung zu seiner Mutter, hatte sich trotz der vielen gemeinsamen Übungen nicht mehr erholt. Yukiko war darüber sehr traurig da sie ihrem Sohn früher gern mal in den Arm nahm oder durch die Haare wuschelte. Doch bei versuchen ihrerseits erntete sie sich einen bösen Blick von Nanashi, der gleichzeitig zurückwich. Das traf Yukiko sehr, welche immer noch Gewissensbisse Aufgrund ihres Fehlverhaltens direkt nach der Geburt ihres Sohnes, hegte.
      Was sich in diesem Lebensabschnitt auch veränderte war, das Nanashi zusehends mehr Zeit außerhalb des Hauses, ja sogar außerhalb des Clananwesens verbrachte. Neben der Zeit die er für das Training investierte, für häusliche Pflichten die er erfüllen musste und die Nächte in seinem Bett, versuchte Nanashi das Refugium des Clans zu meiden. Grund dafür war die Akademie. Nicht nur das er in einigen Fächern ein hervorragender Schüler wurde, wandelte sich das Verhältnis zu seinen Mitschülern. Jene die ihn nicht leiden konnten oder nichts mit ihm anzufangen wussten , was den Großteil betraf, gingen ihm einfach nur aus dem Weg. Zu oft hatte er schon gezeigt, dass er sich nicht herum schubsen ließ. Aber es gab auch welche mit denen er klar kam, mit denen er sich sogar unterhielt und die Pausen verbrachte. Mit einem Mädchen sogar hegte er so etwas wie Freundschaft. Kiriko war ihr Name, sie teilten den selben Humor, konnten über vieles miteinander reden, Blödsinn machen aber auch ernsthaft sein. Was aber noch viel wichtiger war, sie respektierte von Anfang an, dass Nanashi nicht berührt werden wollte. Sie hielt immer einen gewissen Abstand zu ihm, auch wenn dieser viel geringer war, als Nanashi bei anderen Recht gewesen wäre und sie stellte nie Fragen über seine helle, sehr blasse, Porzellan ähnlichen Haut. Sie war auch der Hauptgrund dafür das Nanashi immer weniger Zeit auf dem Clananwesen verbrachte, denn sie trafen sich auch oft nach der Akademie. Nanashi genoss dies, denn mit Kiriko an seiner Seite fühlte er sich nicht mehr so einsam. Gemeinsam trieben sie sich in Kirigakure herum. Ärgerten Leute in dem sie heimlich Einkaufstaschen aufschnitten, so das sich deren Inhalt über die Straße ergoss, klauten Äpfel obwohl es keiner von beiden nötig gehabt hätte und erfreuten sich an andere harmlose Kinderstreiche. An Tagen an dem es einen von beiden nicht so gut ging, spendeten der andere Trost, Worte der Hoffnung und Ablenkung. Sie tauschten sich über Probleme aus, gaben kindlich naive Ratschläge oder lummerten einfach nur still beieinander sitzend auf Dächern oder in Grünanlagen herum. Tief in seinem inneren wusste Nanashi es zwar, dass da mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen war, aber eingestehen konnte er es sich nicht, allein schon da er diese Art der Gefühle nicht verstand. Wenn man sich einsam und innerlich leer fühlte, wenn der andere einmal nicht zugegen war, dann konnten das keine normalen Gefühle sein. Auch Kiriko hegte mehr als nur freundschaftliche Gefühle und wie es zwischen denn beiden üblich war, wurde es zu ihrer Aufgabe diese zuerst zu offenbaren:

      An einem schönen, warmen Sommertag wartet, wie üblich, der 13 jährige Musubi Sprössling am verabredeten Treffpunkt auf seine beste Freundin. Kiriko, die es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nahm, kam wie immer zu spät, dies war wohl die einzige Eigenschaft von ihr, welche Nanashi zur Weißglut bringen konnte. Aber wie an den letzten Tagen auch schon, rieb er ihr es nicht unter die Nase, denn sie machte einen bedrückten niedergeschlagen Eindruck und das nun schon seit mehr als vier Tagen. Nanashi kannte sie so gar nicht und noch viel seltsamer war, das Kiriko sich weigerte ihm den Grund für ihre getrübte Laune zu verraten, obwohl sie sonst alles miteinander teilten. So trafen sie sich heute schon zum vierten mal vor dem Stadttor, einem ihrer Lieblingsplätze, warteten auf einen günstigen Moment und schlichen sich hinaus. Sie glaubten zwar nicht daran, wirklich unbeobachtet Kirigakure verlassen zu können, aber da sie immer nur ein paar Meter an der Mauer entlang gingen und sich dann dort niederließen, wurden sie auch nie aufgehalten. So auch heute nicht. Sie redeten über dies und das, lachten über eine lustige Begebenheit welche sich am Vormittag in der Akademie zugetragen hatte. Für einen Moment schien die Stimmung wieder locker und fröhlich doch dann fiel Kiriko in ein tiefes schweigen, den Blick in die Ferne gerichtet. Unsicher was Nanashi davon halten sollte, richtet auch er seinen Blick gen Himmel und beobachtet vereinzelte Vögel die vorüber flogen.
      Plötzlich, ohne Vorwarnung, rutschte Kiriko ein Stück näher und lehnte sich an Nanashis Schulter. Verwirrt sah er sie an wollte etwas sagen, zurück weichen, aber irgendwie war es gar nicht so schlimm. Zuletzt störte ihn diese nähe zu einer Person nicht, als er 8 Jahre alt war und sein Mutter ihn umarmt hatte. Er hatte es fast vergessen das Berührungen nicht nur schlecht waren. Dennoch schlug ihm sein Herz bis zum Hals. Kiriko hatte ihre Augen geschlossen, dass sah er aus dem Augenwinkel und er spürte ihre Wärme durch seine dicke Jacke hindurch. Ja er trug diese auch im Sommer.
      „Du Nanashi?“, begann Kiriko leise und etwas zaghaft zu sprechen. „Ja?“, fragte der Junge Musubi etwas zu laut da er das Gefühl hatte sein Herz explodierte gleich vor Aufregung. „Das ist schon seltsam oder?“ „Was meinst du Kiriko?“ „Na, dass ich hier an deiner Schulter gelehnt sitzen kann und du nicht abhaust, oder mir sogar eine verpasst, so wie du es sonst bei anderen machst.“, erklärte Kiriko zögerlich wohl selber unsicher ob dies die richtigen Worte für den richtigen Moment waren. Genau so unsicher antwortete Nanashi: „Ja das ist Seltsam. Obwohl ich dir nie eine verpassen könnte.“, „Stimmt, da ich ein 100 mal besserer Shinobi bin als du, eher würde ich dir eine verpassen.“, scherzte sie und begann dann zu kichern und auch Nanashi musste mit lachen. Als beide sich wieder fingen, wurde die Situation entspannter und angenehmer, sowohl für Kiriko, die nicht zurückgewiesen wurde obwohl sie mit dem schlimmsten gerechnet hatte, als auch für Nanashi dessen Anspannung langsam verflog. Kiriko ging sogar noch einen Schritt weiter und legte einen ihrer Arme auf Nanashis Brust ab um sich etwas näher an ihn lehnen zu können und sagte: „Weißt du was ich nicht verstehen kann?“ Trotz das sich Kiriko noch mehr an Nanashi anlehnte und sogar einen Arm auf ihn ablegte kehrte die Anspannung nicht in dem Masse zurück, so das er ruhig antworten konnte: „Nein was denn?“ „Das alle die Farbe deiner Haut als seltsam empfinden. Klar sie ist nicht normal, aber ich finde sie eher schön als abstoßend. Sie hat so etwas edles - perfektes.“ Was sollte Nanashi darauf antworten? Oft schon wurde der junge Musubi wegen seiner sehr hellen Haut angesprochen, aber nie im positiven Sinne, daher wusste er auch gar nicht wie er reagieren sollte. Eine Pause entstand, die für beide unangenehm war. Kiriko zog langsam ihren Arm zurück und Nanashi überlegte verzweifelt was er sagen sollte. „Kiriko - Viele haben schon über meine Haut gesprochen, doch noch nie habe ich so nette Worte gehört, mit dir zusammen fühle ich mich zum ersten mal nicht deswegen Angestarrt. Danke!“ Was laberte Nanashi da gerade „.. mit dir zusammen...“ „...fühle...“, wenn Kiriko jetzt aufspringen und verschwinden würde wäre es sicher kein Wunder gewesen, dachte Er. Doch das Gegenteil geschah, sie ließ ihren Arm wieder auf seiner Brust sinken, hob und drehte ihren Kopf leicht, so das sie Nanashi ansehen konnte. Dieser drehte seinen ebenso in ihre Richtung und beide sahen einander in die Augen. Kiriko schob zögerlich ihre Hand ein Stück höher, zu Nanashis Gesicht hin, die einzige Stelle an seinem Körper, wo man ungehinderten Blick auf seine Haut hatte und wo man sie hätte berühren können. „Das klingt jetzt vielleicht komisch, doch ich würde dich sehr gerne einmal anfassen, deine Haut auf meiner spüren. Darf ich?“, ihre Worten waren nervös, ihre Hand hatte nun schon fast Nanashis Gesicht erreicht hielt jedoch kurz vorher inne. Was geschah hier nur? Konnte er es ihr erlauben? In seiner Brust sagte etwas ganz laut JA doch in seinem Kopf dröhnten Stimmen des Zweifels. Was wäre wenn ihm diese Berührung unangenehm wäre, er sich sogar davor ekelte. Nie wieder wäre das Verhältnis zwischen Kiriko und ihm so gut, für immer würde etwas zwischen ihnen stehen. Doch fühlte er sich im Moment nicht unwohl, er genoss die nähe seiner besten Freundin, er fühlte sich seit langem richtig wohl in seiner Haut. Wenn viele sagen, man sei komisch und nicht normal und man so behandelt wird, dann fühlt man sich auch irgendwann selber so. Doch im Moment fühlte er sich geborgen und am richtig Ort zur richtigen Zeit. Mit einem leichten nicken erlaubte er Kiriko ihren seltsamen Wunsch und ließ sie gewähren. Behutsam überwand Kirikos Hand die letzten Zentimeter die sie noch von seinem Gesicht trennten. Nanashi atmete tief ein, als er ihre warme weiche Haut auf seiner Wange spürte. Alle Ängste waren unbegründet, er fühlte sich weder unwohl noch zerbrach das Band ihrer Freundschaft. Es war sogar schön. Vorsichtig und zögerlich schob er seine eigene Hand unter ihre rotes Haar, welches in feinen seidigen Strähnen über ihrem Gesicht lag, hindurch bis er ihre Wange erreichte. Kiriko lächelte und auch Nanashi musste lächeln. Minuten saßen sie so da und sahen sich in die Augen, rückten Stück für Stück näher aneinander, bis sich ihre Lippen trafen.
      Der erste Kuss, unschuldig und rein. So ehrlich wie kein anderer es je wieder zu sein vermag. Eine Erinnerung die sich Tief in die Herzen hinein brennen und an deren Kraft man noch Jahre später zehren kann. Egal was danach kommen mag, dieser Kuss wird für alle beteiligten immer etwas besonderes bleiben.
      Ihre Lippen waren das weichste was Nanashi je auf seiner Haut gespürt hatte, ein Gefühl der Wonne durchströmte seinen Körper. Er fühlte sich als würde ein Feuer in seinem inneren brennen, nicht unangenehm, sondern eine Flamme die ihn auf eine ungeahnte Weise von innen heraus wärmte. Sekunden später oder waren es sogar Minuten später, niemand vermag dies wohl zu sagen, denn die Zeit hat die dumme Eigenschaft schneller zu vergehen wenn etwas schön ist und sich in die Länge zu ziehen, wenn man leidet, lösten sich ihre Lippen wieder von einander. Ihre Wangen waren errötet. Scham stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie waren halt doch noch Kinder, zwar auf dem Weg erwachsen zu werden, aber die Naivität des unschuldigen Kinderverstandes holte sie wieder ein. Keiner der beiden wusste in diesem Moment genau was er sagen sollte, deswegen entschieden sich beide einfach die klappe zu halten und lehnten sich wieder aneinander. Stunden saßen sie noch so da, es dämmerte allmählich und es wurde Zeit zurück zu gehen, rein nach Kirigakure, rein in die Alltäglichkeit des Lebens - doch mit dem Wissen etwas ganz besonderes miteinander geteilt zu haben. Kurz bevor sie am Stadttor waren lösten sie ihre Hände voneinander im unklaren darüber, wie andere sonst darauf reagieren würden.

      [align=center]Kapitel 6: Schön wars! [/align]

      Die ersten Tage danach waren beide immer etwas peinlich berührt wenn sie sich sahen, sie mieden Blickkontakt, sprachen kaum miteinander und trafen sich am Nachmittag unter vorbringen eines falschem Vorwandes nicht. Doch bald schon vermissten die beiden ihre Zweisamkeit und sprach sich aus. Sie Sprachen über Gefühle wie es eigentlich nur erwachsene in der Form taten und als alles geklärt war „gingen sie miteinander“, wie man das in diesem Alter so schön ausdrückte. Waren sich aber bewusst darüber, dass sie dies nicht öffentlich machen konnten, denn sie hatten Angst davor, dass ihr Eltern es erfahren könnten und alles zerstören würden. So wurden ihre gemeinsamen treffen, am Nachmittag nach der Akademie oder an freien Tagen, an geheimeren Orten verlegt. Sie begrüßten sich mit einem zaghaften Kuss und gingen am Ende des Tages so auch wieder auseinander. Wenn sie mutig sein wollten, küssten sie sich an nicht ganz so geheimen Orten auch mal zwischen durch. Aber im Grunde hatte sich weiter nichts verändert. Sie machten immer noch die selben Sachen miteinander wie zuvor auch, nur das wenn sie mal allein waren beide sich an den Händen hielten, wozu Nanashi extra seinen Handschuh auszog und auch so gelegentlich kleinere Zärtlichkeiten, wie einen Streichler über die Wange, austauschten. Auf Dauer konnten sie ihre Beziehung nicht verheimlichen, denn ihr Verhalten gegenüber dem anderen, hatte sich unterbewusste verändert. Ihre Klassenkameraden waren so die ersten die merkten, dass etwas anders war und es folgte der eine oder andre an sie gerichtete Spruch. Doch ließen sich beide augenscheinlich nicht davon beirren, Nanashi allein schon deswegen nicht, da er nichts anderes gewohnt war.
      Leider sollte das junge Glück nicht für die Zukunft bestimmt sein. Irgendwann aus heiterem Himmel heraus erschien Kiriko nicht mehr an den verabredeten Plätzen und sprach in der Akademie nur noch die nötigsten Worte mit ihm. Sie ignorierte jede Frage seinerseits, was denn nicht in Ordnung sei und setzte sich sogar wo anders hin. Nanashi war verzweifelt, er wusste nicht was los war und konnte sich auf das verhalten von Kiriko keinen Reim machen. In seinem inneren begann etwas zu schmerzen was er so noch nie gefühlt hatte und von Tag zu Tag schlimmer wurde. Doch sollte der Tag kommen, der zu mindestens ein paar Fragen beantwortete und Gewissheit bescherte:

      Ziellos streifte Nanashi in Gedanken versunken durch die dunklen Gassen von Kirigakure, getrieben von einer unerklärlichen Leere in seinem Inneren. Schon seit Tagen lief er in jeder freien Minute durch die Gegend. Zu Hause fand er einfach keine Ruhe, also klapperte er immer und immer wieder ihre alten Treffpunkte und Lieblingsorte ab, in der Hoffnung Kiriko dort irgendwo anzutreffen und dem Spuk endlich ein Ende zu bereiten. Doch vergebens, sie wartete an keinem der bekannten Orte, egal zu welcher Uhrzeit er sich dort auch einfand. Mehrmals bekam Nanashi ärger, da er abends zu spät nach Hause kam, er beteuerte zwar jedes mal aufs neue seine Reue und Besserung, doch im Grunde war es ihm egal. Er würden jeden ärger in Kauf nehmen, wenn er dafür Kiriko nur einmal außerhalb der Akademie treffen würde. Er versuchte öfters sie nach der Akademie abzufangen, doch irgendwie gelang es ihr jedes mal unentdeckt zu verschwinden. Stunden war er an diesem Tag schon unterwegs gewesen, die Hoffnung Kiriko wirklich noch anzutreffen im Grunde schon längst aufgegeben, doch nach Hause wollte er noch nicht.
      Dann, gerade als er in eine Seitenstraße biegen wollte, sah Nanashi im Augenwinkel rote leuchtende Haare aufblitzen. Binnen eines Bruchteils einer Sekunde drehte er sich um und tatsächlich dort lief sie, Seelenruhig die Straße, in entgegengesetzte Richtung, entlang. Doch war sie nicht alleine, jemand lief dich an ihrer Seite, ein Typ den Nanashi nicht kannte. Seine Chance witternd folgte er den beiden unauffällig und was er beobachten konnte, gefiel ihm gar nicht. Denn sie hielten sich bei den Händen. Was hatte das zu bedeuten? Er musste Kiriko zur rede stellen, um die Sache aufzuklären und zwar so schnell wie möglich. Nach einer weile bogen die Beiden in eine schmale Gasse und entfernten sich so vom Trubel der Hauptstraße. Nanashi beschleunigte sein Tempo, ging aber an der Gasse vorbei, bis zu nächsten und bog erst dann ab. Er kannte die kleine Seitenstraße in welche die Beiden verschwunden waren und wusste wo sie mündete. So begann er, kaum das er selbst abgebogen war zu rennen, er wollte vor ihnen an diesem Punkt sein. Kurz bevor Nanashi die Stelle erreichte hatte in welche die Gasse mündete, verlangsamte er wieder seinen Schritt und lehnte sich dann an eine Mauer. Sobald Kiriko und ihr Gefährte aus der Gasse kommen, würden sie direkt auf ihn zu laufe eigentlich schon fast vor ihm stehen. Nanashi musste sich aber noch etwas gedulden, noch waren sie nicht zu sehen. Für einen kurzen Moment hatte er schon die Befürchtung sie verpasst, oder auf eine anderen Art und Weise verloren zu haben. Aber seine Ängste waren unbegründet, wenige Augenblicke später standen sie vor ihm. Sie waren nur wenige Meter von einander getrennt. Als Kiriko ihn erblickte blieb sie augenblicklich stehen, wohl geschockt ihn hier anzutreffen. Nanashi schob sich von der Wand weg und ging einen Schritt auf beide zu. „Wir müssen reden Kiriko, jetzt und zwar allein.“, sagte er und blicke beim letzten Teil den fremden Jungen finster an. Kiriko umklammerte sofort den Arm des Jungen und formte mit ihren Lippen Nanashis Namen, ohne diesen wirklich auszusprechen. Dann löste sie ihren Blickkontakt und wand ihn gen Fußboden. Der Junge war zunächst etwas überrascht, schien dann aber zu kapieren was hier vor sich ging. „Du bist also dieser Nanashi?“ Nanashi ignorierte ihn und sah weiterhin Kiriko an. „Kiriko, bitte las uns reden? Ich möchte doch nur erfahren was los ist!“, sagte er eindringlich, doch Kiriko reagierte nicht. Der Junge der sich wohl gekränkt fühlte, da Nanashi ihn ignorierte, baute sich in seiner vollen Größe auf und sagte: „Das zwischen euch ist vorbei, sie möchte nichts mehr mit einem Spinner wie dir zu tun haben, sie ist jetzt meine Freundin! Verstanden?“ Nanashi fragte sich was der Typ dort für ein dummes Zeug quatschte, das konnte er doch nicht ernst meinen, oder? „Kiriko ist das wahr?“, Doch erneut folgte keine Reaktion ihrerseits, was den Jungen an ihrer Seite wohl ermutigte erneut das Wort zu ergreifen, diesmal energischer und mit mehr Nachdruck: „Lass sie in Ruhe, siehst du nicht das sie angst vor dir hat, sie möchte nichts mehr von dir wissen und nun verschwinde! Mache dich aus dem Staub du Freak!“ In Nanashi verstärkte sich plötzlich ein Schmerz der ihn schon seit Tagen quälte. Geschah das gerade wirklich, oder war es nur ein böser Traum? Zum immer stärker werdenden Schmerz gesellte sich noch Wut. Wut auf Kiriko das sie ihn ignorierte und nicht mit ihm sprach. Wut auf den Fremden, da er solche Dinge von sich gab und aus Eifersucht heraus. Doch Nanashi war nicht dumm, trotz des Gefühlschaos in seinem inneren, konnte er seine Chancen gegen über dem Fremden gut einschätzen. Dieser war fast einen Kopf größer und das obwohl Nanashi eher zu den größeren seiner Klasse zählte. Das sagte dem jungen Musubi, das der Typ wohl älter war als er, dafür sprach auch das er ihn zuvor noch nie gesehen hatte. Wahrscheinlich war er schon Genin. Da Kiriko auch keine Anstalten machte irgend etwas dazu zu sagen, gab es für Nanashi keinen Grund länger dort zu verweilen. Zu sehr schmerzte es ihn, Kiriko bei einen anderen zu sehen und gleich zeitig machte ihn die ganze Situation unglaublich wütend. Also setzte er sich in Bewegung zunächst bewusst provokativ direkt auf die Beiden zu haltend, woraufhin sich Kirikos Begleiter noch größer machte und die Fäuste ballte und Kiriko selbst ängstlich aufblickte und das schlimmste erwartet. Doch Nanashi machte einen Bogen um beide, und schlenderte in gespielter Ruhe die Gasse entlang, aus welcher Kiriko und ihr neuer Freund kamen. Als er außer Sichtweite der beiden war rannte Nanashi los, ziellos mit unglaublicher Wut im Bauch.
      Nach einer Weile wurde er wieder langsamer bis er in einen gemächlichen Schritt überging erst jetzt merkte der junge Musubi das er in einer alten Wohngegend gelandet war, in der viele heruntergekommene Gebäude standen, teilweise verlassen, teilweise bewohnt. Der Zorn ebbte ein wenig ab und die Neugierde packte den Jungen, er musste sich jetzt unbedingt ablenken. Mit einem kräftigen stoß seiner Beine sprang Nanashi auf eine Mauer um zu sehen was dahinter lag. Es war ein zweistöckiges, altes, verlassen wirkendes Haus. Früher Schienen darin mehrere Familien gewohnt zu haben, da das Gebäude über mehrere Eingänge verfügte. Über die Mauer balancierend kam Nanashi dem Gebäude nah genug um mit einem Sprung einen Dachbalken zu erreichen an welchem man sich hochziehen konnte. Warum er das tat wusste Nanashi selber nicht, er wollte sich einfach ablenken und da kam so eine kleine Klettertour gerade recht.
      Auf dem Dach angekommen ließ er seinen Blick über die Umgebung schweifen, stellte aber ärgerlich fest das er nicht hinter das Gebäude blicken konnte, da das Dach spitz zur Mitte hin zulief und ihm die Sicht versperrte. Nanashi überlegte nicht lang, dazu war er nach all dem was heute schon geschehen war, nicht mehr in der Lage und machte sich auf dem weg zur Spitze. Unbedacht setzte er einen Schritt vor den anderen. Die Balken waren marode und wurmstichige, an vielen stellen fehlten schon die Tonziegel aber zum Großteil lagen sie noch kreuz und quer da. Nach drei oder vier Schritten geschah das unausweichliche und wäre Nanashi nicht so von seinen Emotionen geblendet gewesen, hätte er es selber kommen sehen oder diese Dummheit gar nicht erst begangen. Doch nun war es zu spät, der Balken unter seinen Füßen gab nach und Nanashi stürzte in das innere des Hauses. Er wollte sich an einem Querbalken festhalten, schlug aber so schnell gegen diesen, dass er nicht zum stoppen kam sondern sich nur unglücklich in der Luft drehte, so das er nun Kopf über weiter dem Fußboden entgegen raste. Schnell und beinah schon unterbewusst formte Nanashi Fingerzeichen, es gab noch eine Möglichkeit sich zu retten und diese wollte er nicht ungenutzt lassen. Bruchteile einer Sekunde nach dem Nanashi das letzte Zeichen geformt hatte, wuchs eine Haarsträhne aus seinem Hinterkopf die sich sogleich zur Decke empor streckte. Um den Balken schwang, an welchem er noch Augenblicke zuvor gegen geschlagen war und sich fest verzurrte. Mit der linken Hand ergriff er das aus seinen Haaren geflochtene mehrere Zentimeter dicke Seil, um den folgenden Ruck auf seinen Kopf so zu verringern. Hätte er dies nicht getan, dann Hätte Nanashi sich wohl das Genick gebrochen. Denn schon im nächsten Moment etwa zwei Meter über dem Boden begann das Seil seinen Sturz abzufangen. Mit festem Griff hielt Nanashi sich an seinen Haaren fest. Ein paar seiner Haare schnitten ihm beim plötzlichen Ruck tief in seine Hand. Blut quoll aus den schnitten, doch dies war nun nebensächlich, da er sich kopfüber befand als das Haarseil seinen Sturz abfing drehte es Nanashi nun wieder mitten in der Luft. Wie bei einem Gummiband zog es den jungen Musubi an seinen Haaren wieder ein Stück nach oben, aber die Schwerkraft kannte kein erbarmen und es ging wieder abwärts. Erneut ging ein starker Ruck durch das Seil, nicht so kräftig wie der erste, aber ausreichend um die Haare, welche über die scharfe kannte des Balken rieben, zum reißen zu bringen. Wieder befand sich Nanashi im freien Fall, doch diesmal war Zeit zu knapp um noch mal reagieren zu können. Er streckte nur noch seinen rechten Arm aus um den Sturz damit abzufangen. Im nächsten Moment hatte sein Körper schon die eineinhalb Meter zum Boden zurückgelegt und er schlug auf. Ein stechender Schmerz durchfuhr Nanashi, ausgehend von seinem rechten Arm. Kurz wurde ihm schwarz vor Augen so das er die Orientierung verlor und einfach nur reglos liegen blieb. Geschockt vom Sturz drehte Nanashi sich auf seinen Rücken, und zog seinen schmerzenden arm an sich heran. Eine weile blieb er einfach so liegen atmete durch und betrachtete die nun um ein großes Loch reichere Decke des Hauses. Ein paar blass blaue Haare regneten auf ihn herab, die Stelle an seinem Hinterkopf tat kaum weh ,er hatte den Schwung gut mit seiner linken Hand abgefangen. Nanashi betrachtete die blutige Handfläche und fragte sich was wohl mit ihm passiert wäre, wenn er ohne Hindernis auf den Boden aufgeschlagen wäre? Mit Sicherheit wäre es nicht so glimpflich ausgegangen, da war er sich sicher.

      Es dauerte noch ein paar Minuten bis Nanashi sich wieder aufrappeln konnte um sich auf den heim Weg zu machen. Erst dann merkte er, wie sehr sein Körper schmerzte, überall hatte er Prellungen und Blutergüsse von seinem rechten arm welcher sich kaum richtig bewegen ließ, wollen wir mal gar nicht anfangen. Zu hause angekommen führte ihn sein erster Weg ins Bad wo er sich reinigte und die zahlreichen Wunden verband, aber als die Schmerzen in seinem Arm nicht nachlassen wollten suchte er doch sein Mutter auf. Welche bei dem Anblick ihres zugerichteten Sohnes sofort mit dem schlimmsten rechnete und ihn ins Krankenhaus schaffte. Vor schmerzen ein wenig betäubt kümmerte sich Nanashi auch nur wenig um die Berührungen seiner Mutter und Ärzte, letzte trugen zum Glück Handschuhe. Die Diagnose war aber nur halb so schlimm wie es zunächst aussah. Die Muskeln waren gezerrt und der Knochen leicht verstaucht nichts was nicht durch ein paar Wochen Ruhe und das tragen einer Schiene wieder zu richten wäre. Es gab noch eine handvoll Schmerztablette und beruhigt begaben sich beide wieder auf den heim Weg. Yukiko versuchte dabei immer wieder herauszubekommen was eigentlich geschehen war. Doch Nanashi wollte darüber nicht sprechen und tat alles mit einem „Ich bin nur unglücklich gestürzt“ ab. Was ja gar nicht so falsch war. Viel mehr ärgerte sich Nanashi innerlich darüber das es überhaupt dazu gekommen war. Er konnte nicht glauben das er so dumm war, sich durch sein emotionale Aufgewühltheit in diese Situation katapultiert zu haben. Er faste den Entschluss, dass ihm so etwas nicht noch einmal passieren durfte.

      [align=center]Kapitel 7: Von neuen Talenten und bestandene Prüfungen [/align]

      Die folgende Zeit stellte zunächst eine kleine Herausforderung für den jungen Musubi dar. Gewöhnlicherweise war er ein Rechtshänder doch dieser Arm war durch eine steife Schiene und eine entlastende Schlinge nicht zu gebrauchen. Also musste er eben alles mit links machen. Das war zunächst sehr ungewohnt, doch schneller als er und vor allem seine Mitmenschen glauben konnten, meisterte er den Alltag als wäre nichts gewesen. Einfach Tätigkeiten wie mit links anziehen, Zähneputzen und ähnliches, aber auch schwerere Sachen wie schreiben, zeichnen und werfen waren schon nach wenigen Tagen kein Problem mehr für ihn. Jemand der ihn zuvor noch nie gesehen hatte, hätte ohne zu zweifeln geglaubt Nanashi wäre schon immer ein Linkshänder gewesen. Selbst Nanashi war Erstaunt darüber und zugleich motiviert dieses Talent weiter auszubauen. Immer schwerere Aufgaben suchend begann er wieder zu trainieren, die schlimmsten Schmerzen waren schon nach ein paar Tagen wieder verschwunden gewesen. Die Akademie hatte er auch ohne Unterbrechung weiter besucht, schließlich standen die Prüfungen bevor. Der erste Tag war etwas seltsam, da er die Blicke von Kiriko auf sich spürte, doch schlug er sie sich schnell aus dem Kopf. Nie wieder wollte er wegen so etwas wie Emotionen blind für die Realität werden. Ein klarer, kühler Verstand konnte einem das Leben retten. Aber zurück zum Training, schnell zeigte sich das Nanashi wohl ein Beidhänder war. Nichts fiel ihm, mit ein wenig Übung wirklich schwer. Die ersten Zeit warf er Kunai und Shuriken auf Zielscheiben um zu sehen ob er sein gutes Zielvermögen auch auf die andere Hand übertragen konnte was ihm auch gelang. Seine Überlegung dahinter war, dass es im Kampf ein großer Vorteil sein konnte, beliebig die Wurfhand wechseln zu können und den Gegner damit zu überraschen. Aber bald schon genügte ihm das Wurftraining nicht mehr, er wollte wieder Ninjutsus anwenden, also tat er es auch und überging damit das verbot der Ärzte. Denn für Jutsus braucht es bekanntlich beide Hände und seine Rechte sollte er eigentlich schonen. Da seine Hand aber noch halbwegs beweglich war und nur der Unterarm eine Schiene trug, gab es in seinen Augen kleinen Grund nicht doch Fingerzeichen zu formen. Er musste sie zwar ungewöhnlich dicht am Körper formen, da der eine Arm ja mit einer Schlinge fixiert war und somit entlastet werden sollte, aber auch damit kam er schon irgendwie zurecht. Die Quittung für diesen rücksichtslosen Umgang mit seiner Gesundheit bekam er jeden Abend zu spüren wenn er mal wieder vor Schmerzen nicht einschlafen konnte. Als seine Mutter mitbekam das Nanashi der Weisung der Ärzte keine Folge leistete verbot sie ihm zwar das trainieren, doch sie konnte nicht immer überall sein und auf ihren Sohn aufpassen. Das wusste Nanashi natürlich und vermied es in Zukunft einfach nur in ihrer Gegenwart zu üben.
      Ein paar Wochen nach seinem Unfall wurde er die Schien und Schlinge wieder los, denn augenscheinlich war der Arm wieder völlig Gesund, somit begann er erst recht seine Beidhändigkeit auszutesten. Wodurch seine eigene Vermutung bestätigt wurde, das er alles mit beiden Händen gleich gut konnte, wenn er nur wollte. Seine rechter Arm schmerzte gelegentlich mal, wenn er ihn überbelastet, doch das war nichts worüber Nanashi sich wirklich sorgen machte.

      Die bald folgenden Abschlussprüfungen in der Akademie liefen erwartungsgemäß recht ordentlich. Sowohl theoretisch, womit er nur selten Probleme hatte, als auch im praktischen Teil. Letzteres war nur durch seine eher mäßigen Taijutsu und Genjutsu Kenntnisse etwas überschattet. Erstaunen konnte er die Prüfer damit, das er mit beiden Händen abwechselnd Kunais warf und auch jedes mal traf. Damit war die erste Etappe auf dem Weg zum Shinobi erreicht und Nanashi nun offiziell ein Genin.

      [align=center]Kapitel 8: Hin und Zurück [/align]

      Das Hochgefühl, welches durch das bestehen der Prüfungen und dem Wissen endlich ein Genin zu sein, ausgelöst wurde, konnte auch das fehlende Interesse und Anerkennung durch seines Vaters, nicht wirklich zerstören. Nanashi war mehr oder weniger egal was Tadashi über ihn dachte und von ihm hielt. Doch die Spannungen im Haus des Clan Oberhauptes hatten in den letzten Monaten immer weiter zugenommen. Yukiko und Tadashi gerieten immer öfters an einander und eines Abends kam Yukiko auf ihren Sohn zu und schlug ihn etwas interessantes vor:

      „Nanashi, hast du mal eben Zeit ich möchte gern mit dir über etwas sprechen.“, fing Yukiko ihren Sohn ab als dieser gerade die Treppe hinauf in sein zimmer gehen wollte, es war schon später Abend ,Nanashi hatte mal wieder den ganzen Tag trainierte und war erschöpft. Er hatte ja sonst nichts zu tun, einem Team wurde er noch nicht zu geteilt. Bei dem Anliegen seiner Mutter befürchtete Nanashi schon, das sie ihn mal wieder ermahnen wollte nicht zu viel zu Trainieren und sich mehr zu schonen. Somit folgte er nur eher widerwillig dem Wunsch seiner Mutter ihr zu folgen. Sie ging durch die Hintertür hinaus in den Garten und setzte sich dort unter einen Pavillon. Nanashi gesellte sich zu ihr. Eine weile saßen sie beide einfach nur so da. Yukiko schien es richtig zu genießen dort in der Stille zu sitzen und die kühle Abendbrise auf ihrer Haut zu spüren. Nanashi selbst war es fast schon etwas zu kühl, trotzt dicker Jacke. Dann begann Nanashi Mutter zu sprechen und was er da hörte konnte er kaum glauben: „Sag mal Nanashi was hältst du davon, mit mir, für sagen wir mal ein Jahr, auf Reise zu gehen. Sieh es als Trainingsreise in der wir dir etwas beibringen das man nicht aus Büchern lernt und zwar das überleben in der Wildnis natürlich kommt auch dein Jutsu Training nicht zu kurz. Und gleichzeitig sieht du mal etwas von der Welt, lernst neue Orte kennen und andere Menschen.“ Nanashi musste das erst einmal sacken lassen. Eine Trainingsreise klang im Prinzip nicht schlecht, ob er das ein ganzes Jahr zusammen mit seiner Mutter aushalten würde, war natürlich ein ganz anderes Thema. Aber lieber mit ihr, als zum Beispiel mit seinem Vater. „Ich denke das kling gar nicht so schlecht.“, verkündete Nanashi. „Schön das heißt du kommst mit?“, fragte Yukiko noch einmal um auf Nummer sicher zu gehen, was Nanashi mit einem Kopf nicken bestätigte. „Schön dann würde ich vorschlagen, damit wir nicht zu viel Zeit verlieren geht es übermorgen los. Ich habe soweit schon alles geklärt was es zu klären gab und eigentlich nur noch auf dein Einverständnis gehofft.“, damit war für Yukiko das Gespräch beendet erfreut sprang sie auf und ging wieder ins Haus. Nanashi saß noch eine weile dort, die Kälte hatte er vergessen denn er fühlte sich von der Spontanität seiner Mutter etwas überrumpelt. Er zweifelte sogar daran das sie es ernst gemeint hatte und überlegte ob es nur ein schlechter Scherz war.

      Tatsächlich war es ernst gemeint was die nächsten tage zeigten denn gemeinsam wurden viele Vorbereitungen getroffen. Ausrüstung zum besseren Transport versiegelt, Vorräte eingekauft und vielerlei abgesprochen was abgesprochen werden musste. Und dann war es auch schon soweit und die reise begann. Die ersten Tage waren etwas ungewohnt, nicht da Nanashi sein zu Hause vermisste, nur wenig verband ihn damit, sondern da es etwas ganz anderes war zu Reisen als jeden Tag in seinen Alltag hinein zu leben. Bei einer Reise ging alles spontaner von statten, man lebte in den Tag hinein, traf nur selten auf andere Menschen und die Umgebung war eine stetig wechselnde. Auch an das zu zweit sein musste man sich erst gewöhnen. Nanashi war durch sein fehlendes Wissen wie man allein in der Natur überlebt natürlich an seine Mutter gebunden auch wenn er manchmal sehr gern seine Ruhe gehabt hätte. Denn sie stellte sich als geschwätziger heraus als ihm lieb war. Aber er nahm es hin, schließlich lernte er jeden Tag auch etwas neues von ihr. Was auch gewöhnungsbedürftig war war das übernachten unter freiem Himmel, Nanashis Schlafsack war zwar sehr warm, aber ungewohnt war es dennoch. Ihre Reise hatte kein genaues Ziel, sie wanderten von Dorf zu Dorf, von einem schönen Ort zu einem anderen. Machten mal halt in heißen Quellen stiegen sogar auf Berge nur um dort die Aussicht zu genießen. Wenn sie an einem Ort mal länger waren dann nutzten sie die zeit zum trainieren so bekam Nanahsie neue Clan Techniken gezeigt aber auch etwas anderes womit er nicht gerechnet hatte:

      Yukiko und Nanashi waren fast zwei Monate auf reise und machten gerade bei einer heißen Quelle halt. Am Vortag kündigte Yukiko ihrem Sohn ein besonderes Training an, wozu sie sich auf einer kleinen Waldlichtung treffen wollten. Sie selbst musste vorher noch einen Weg erledigen. Nanashi wartete schon eine Weile auf der Lichtung und vertrieb sich die Zeit damit, Kunias gelangweilt auf umstehende Bäume zu werfen. Seine Mutter kam zu spät und das hasste Nanashi. Jemanden warten zu lassen, gehörte nicht zu den Dingen die Nanashi besonders lange tolerierte. Es war Unhöflich nicht zu der vereinbarten Zeit am Treffpunkt zu erscheinen. Nanashi für seinen Teil war immer pünktlich und erwartete dies auch von anderen. Da half selbst das schöne warme und sonnige Wetter nicht seine Laune zu heben. Nur die Aussicht etwas neues zu erlernen ließ den jungen Musubi ausharren. Auch wenn in ihm schon lang nicht mehr die selbe Vorfreude herrschte wie in Kindertagen. Ein gewisses maß der inneren Gleichgültigkeit und Gelassenheit hatte sich mit den Jahren in Nanashi eingenistet, was nicht immer gut war, aber in gewissen Situationen dafür sorgte emotional beherrscht zubleiben. Auch die Reise hatte ihm geholfen viele dinge entspannter zu sehen.
      Dann tauchte auch endlich Yukiko auf. Sie sah sich die mit Kunais und Shuriken gespickten Bäume an und fragte leicht schuld bewusst: „Oh, bin ich etwa zu spät? Wartest du schon lang Nanashi?“ Leicht ärgerlich erhob sich Nanashi und antwortete „Es geht so . Du weißt das ich warten nicht mag!“ „Ach sei nicht so, es wird sich lohnen das du gewartet hast. Ich musste noch etwas holen, damit das Training auch losgehen kann. War gar nicht so leicht dies hier zu bekommen“, entgegnete Yukiko spielerisch um nicht weiter auf das, für sie, leidige Thema eingehen zu müssen. Zwar war auch in ihren Augen Pünktlichkeit eine wichtige Eigenschaft, doch übertrieb es Nanashi damit oft. „So dann wollen wir mal loslegen.“, verkündete Yukiko und begann in ihrer Gürteltasche zu kramen. Als sie das gesuchte gefunden hatte winkte sie Nanashi zu sich, welcher vor seiner Mutter trat. Sie hielt drei kleine Papierblätter vor die Augen ihres Sohnes und fragte: „Weißt du was das ist?“ „Papierzettel?“, entgegnete dieser gelangweilt und im unklaren auf was seine Mutter hinaus wollte. „Das sind nicht nur irgendwelche Papierzettel das ist Chakrapapier!“ „Chaktapapier?“ „Habt ihr denn gar nichts auf der Akademie gelernt? Mit diesem Papier kann man die Affinität einer Person zu einer bestimmten Chakranatur herausfinden.“ In dem Moment machte es bei Nanashi „klick“ und er verstand auf was seine Mutter hinaus wollte. „Du meinst wir werden heute keine neue Clantechnik trainieren, sondern ein Chakranatur?“ „Genau. Und nun nimm bitte einen der Zettel und konzentriere dein Chakra darauf. Wir müssen ja erst einmal herausfinden zu welchem Element du eine Affinität zeigst bevor wir mit dem Training beginnen.“ All die Skepsis und der ärger über das zu spät kommen seiner Mutter war vergessen. Ein Element zu erlernen, machte all das wieder gut. Schon in der Schule war er gelegentlich neidisch auf seine Mitschüler, welche ein Element beherrschten. Doch war er mit dem Training seiner Clanjutsus oft so beschäftigt, dass er seine Mutter nie darauf ansprach. Nanashi tat also was Yukiko verlangte und nahm einen der Zettel in die Hand, doch bevor er sein Chakra konzentrierte, wollte er erst noch etwas wissen: „Und woher wissen wir dann welches Element ich besitze?“ „Je nach dem verändert sich der zustand des Papiers. Bei Katon verbrennt es, bei Suiton wird es nass, bei Doton zerfällt es zu Staub, bei Raiton zerknittert es und bei Fuuton zerreißt es und nun mach schon, wir wollen ja mal beginnen.“ Nanashi begann sein Chakra zu konzentrieren. Für einen Bruchteil einer Sekunde hatte er die Angst das einfach nichts geschehen würde, doch dann zerteilte sich das Papier in zwei Hälften. „Fuuton?!“, flüstere Nanashi etwas ungläubig. „Ahh, das ist ja wunderbar.“ freute sich Yukiko: „Du scheinst ja mehr mit deiner lieben Mutter gemein zu haben, als man glauben mag.“, Sie wollte ihren Sohn umarmen, welcher aber vor entsetzten die Augen aufriss und einen Schritt zurück ging. Wie ein Schlag traft es Yukiko, das ihr Sohn so distanziert zu ihr war. Zwar war das nichts neues, doch sie würde Nanashi so gern mehr Zuwendung zukommen lassen, hatte sogar gehofft durch die Reise etwas in ihm zu verändern, aber jedes mal wurde sie von ihm abgeblockt. „Fuuton kann eine starke Waffe im Kampf sein. Die zerschneidende, kraftvolle Wirkung der Jutsus wirst du schnell zu schätzen lernen. Und das es ausgerechnet Fuuton ist, ist ein glücklicher Zufall, denn auch mein Element ist Fuuton, so das ich dir beim Training viel Unterstützung bieten kann.“ erklärte Yukiko ablenkend. Nanashi nickte zur Bestätigung und wartete auf weitere Anweisungen. „Nun gut. Dann wollen wir mal mit dem Training beginnen, denn nur weil du jetzt weißt, welche Affinität dein Chakra aufweist, heißt das noch nicht das du Fuutonchakra kontrollieren kannst. Du musst als erstes lernen dein Chakra zu manipulieren, seine Natur verändern, erst dann können wir darüber nachdenken, dir das erste Jutsu beizubringen.“ „Ich bin bereit“, entgegnete Nanashi energisch, nichts ahnend was für ein langes und hartes Training da auf ihn zukam. Denn damit begann ein Monatelanger Trainingsmarathon. In jeder freien Minute während ihrer Reise trainierte er sein Element mit den verschiedensten Übungen dabei versuchte er natürlich seine anderen Fähigkeiten nicht zu vernachlässigen.

      Die Reise an sich neigte sich irgendwann dem Ende hin. Nanashi merkte dies erstmals, als ihm die Landschaft und Umgebung bekannter vorkam und sie in Dörfern halt machten, in denen sie zum Anfang ihrer Reise schon einmal waren. So ein Jahr, wie lang sie dies auch anhören mag, kann unglaublich schnell vergehen, erst recht wenn man viel zu tun hat und so kaum Zeit bleibt über die Bedeutung von Zeit nachzudenken. So neigte sich das Jahr dem Ende zu und sie gelangten wieder nach Kirigakure. Wenn man Nanashi gefragt hätte wäre er gern noch länger auf Reisen gewesen, es war ein schönes Erlebnis und innerlich beschloss er irgendwann mal wieder, ohne besonderen Grund und ohne ziel auf Wanderschaft zu gehen. Doch ganz gewisse ohne seine Mutter. Denn oft stritten sie sich wegen Belanglosigkeiten und gegen ende hin war Nanashi mehr als genervt von der Gegenwart Yukikos. Aber abgesehen davon fühlte sich Nanashi durch die Reise gestärkt, um viele Erfahrungen reicher und wartete nun darauf einem Team zugeteilt zu werden. In Kirigakure selbst hatte sich kaum etwas verändert und schon gar nicht im Clan oder bei seinem Vater.

      [align=center]- RPG-Start -[/align]
      Was die Zukunft für Nanashi noch alles bereit hält, ist noch ungewisse doch zuversichtlich Blickt er nach vorn, mit vor Ehrgeiz glühenden Augen und einem starken Willen.

      Schreibprobe: Kimoto Misaru
      Regeln gelesen?: N14
      Account:ZA / EA= Kimoto Misaru

Musubi Nanashi

Re: Nanashi Musubi

Beitragvon Musubi Nanashi » Mo 12. Mär 2012, 19:14

[align=center]~ Platzhalter: Update Übersicht des Charakters ~[/align]


12.3.2012: Charakter erstellt

Sabaku Haruka

Re: Nanashi Musubi

Beitragvon Sabaku Haruka » Mi 14. Mär 2012, 19:26

Angenommen

Bei Geschwindigkeit steht noch die 4 doppelt da haste dich wohl vertippt

Musubi Nanashi

Re: Nanashi Musubi

Beitragvon Musubi Nanashi » Mi 14. Mär 2012, 19:28

Jo hab ich wohl O.o und auch gleich raus genommen, danke für den Hinweis!

Narukami Suki

Re: Nanashi Musubi

Beitragvon Narukami Suki » Fr 16. Mär 2012, 10:29

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