[Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Das Gefängnis Kirigakures befindet sich innerhalb Mizu no Kunis auf einer kleinen Insel.
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Yuudai Takano
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[Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Di 11. Feb 2014, 19:59

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Einfach mit Stahltür vorstellen.


EINSTIEGSPOST!


Wie lange saß Yuudai bereits in seiner Zelle ? Seit einem Tag, einer Woche oder doch schon seit einem verdammten Monat ? Yuudai hatte jegliche Zeitgefühl verloren und saß nun gegen die Wand gelehnt auf seinem schäbigem Bettersatz. Er sah auf seine Handgelenke nieder, welche durch die Jutsus, die er in den letzten Stunden gewirkt hatte, geschunden waren. Er sah zur Decke hinauf, um seinen Blick anschließend wieder der gegenüberliegenden Wand zu widmen. Blick nach links. Blick nach rechts. Die ganze Zeit. War er dem Wahnsinn verfallen oder einfach nur ein Genie, welcher einen genialen Plan ausheckte ? Eigentlich dürfte auf Yuudai nichts von all dem zutreffen, denn weder hatte er einen ausgeklügelten Plan, noch war er Wahnsinn verfallen - dies wäre ja noch schöner! Es war einfach nur ein langweiliger Zeitvertreib, bis er von irgendeinem hohem Tier angehört wird, um hinterher zu erfahren, dass er in seiner Zelle bleibt, bis er alt und grau ist. Er vernahm vereinzelt die Schreie von verstörten Mitgefangenen, welche den idiotischen Versuch wagten das Labyrinth zu durchkreuzen. Spöttisch grinste der Chuunin, als er den gellenden Schrei vernahm. "Idiot ..", meinte er grinsend, ".. und das Licht am Ende des Tunnels war doch nur eine trügerische Täuschung.", fügte er verächtlicher Weise hinzu und musste über seinen eigenen Sarkasmus lachen. Gefasst ließ er seinen Kopf an die Wand hinter ihm gleiten, während das Grinsen aus seinem Gesicht allmählich verschwand, bis es ganz verblasst war. ""Eigentlich habe ich es hier garnicht so schlecht. Bekomme Essen und Trinken ..", begann er, bevor er durch einen Wärter unterbrochen wurde. "Klappe! Ich will dein Gesabbel nicht den ganzen Tag ertragen müssen!", meinte dieser auf schon fast beleidigende Art und Weise. Begleitet wurde seine kleine Rede von einem abfälligem Lachen. "Rede einfach weiter, Idiot. Irgendwann wird schon etwas Sinnvolles dabei sein!", entgegnete Yuudai höhnisch und musste erneut über seine eigene Art schmunzeln. Stille! Entweder war der Wärter weitergezogen oder der blonde Junge hatte ihn ohne Mühe und Not verstummen lassen. Er seuftze und ließ die gesamten letzten Monate und Jahre nochmals Revu passieren. Er befand sich auf einer mehr oder minder wichtigen Situation, kam mit schlechten Neuigkeiten zurück und erkannte, dass sein Dorf in Trümmern lag, um sich dann auf die Suche nach seinen Freunden zu machen. Ironie des Schicksals! Er zuckte mit seinen Schultern. "Ich werde die beiden schon finden und Suna dann zu altem Glanz verhelfen.", flüstere Yuudai und hoffte, dass niemand seine Worte verstand. Yuudai hasste kaum etwas mehr, als wenn jemand hinter seine Fassade - Maskerade - blickte und seine Schwächen ausmachte. Während seiner Reise hatte er sich praktisch eine neue Identität verschafft - aufjedenfall auf charakterlicher Ebene - und war froh, dass bisher nur eine Person seinen wahren Charakter ergründet hatte, seit er auf Reisen war. Als er vor einigen Wochen noch im Krankenhaus war und dieser idiotische Jonin ihn bis aufs' Mark provoziert hatte, brannte bei dem Chuunin eine Sicherung durch und seine Maskerade zerschallte in tausend kleine Einzelteile. Er war zum Spielball für dem Jonin geworden und im Endeffekt war dieser Schuld an Yuudais momentaner Lage, obgleich es der Chuunin war, welcher das Dorf ohne Einverständniss verlassen wollte. Allerdings würde Yuudai nie im Leben auf die Idee kommen, dass er Schuld an seiner eigenen Lage ist. Wäre der Jonin im nicht in den Weg gekommen, so wäre er jetzt auf halbem Wege nach Konohagakure und könnte seine Reise ungestört fortsetzen. Der Chuunin vertaute aber darauf, dass er für diese Tat nicht lange in dieser tristen Zelle hocken würde. Eigentlich hatte er doch nur das Dorf verlassen wollen, damit er seine Reise forsetzen kann und im Anschluss an sein Vorhaben beinahe einen Jonin auf dem Gewissen gehabt. Erneut zuckte Yuudai mit seinen Schultern. "Wäre mit dieser nichtsnutzige Jonin nicht über den Weg gelaufen, dann wäre ich jetzt nicht in dieser beschissene Lage!", stelle er fest ohne zu hinterfragen, ob dieser Jonin ihm womöglich das Leben geschenkt hatte. Ob dieser Jonin, den er auf seiner Flucht beinahte das Leben genommen hatte dafür verantwortlich war, dass Yuudai noch lebte ? Langsam erhob sich der blonde Chuunin von seiner harten Schlafgelegenheit und trat an die Stahltür heran, welche der Zelle das Licht nahm. "Ich habe zwar bisher wirklich wundervolle Tage hier verbracht, welche ich auf keinen Fall missen möchte ..", fing der Chuunin an seine Rede zu schwingen, " .. aber ich hätte nichts gegen einen kleinen Schluck Sake oder Whisky!", beendete er seine kleine Rede und wartete eine Reaktion ab. Nichts! Keine Beleidigung, noch eine nette Bardame, welche ihm seine Wünsche erfüllte. "Ich hoffe nur, dass der Laden hier nicht so ist wie diese beschissenen Bars, in denen die Bestellung so langsam ist, dass man garkeine Chance hat betrunken zu werden" , murmelte er und nahm wieder seinen Platz auf seinem "gemütlichem" Bett ein. Dieses Mal saß er sich nicht hin, sondern legte sich auf sein Bett und starrte gelangweilt an die Decke. Er gähnte. Was war das hier für ein miserabler Schuppen ? Man hätte hier wenigstens den Alkohovorrat aufstocken können, wenn sie schon Gästen wie Yuudai eine nette Unterkunft bieten. Eine Unverschämtheit, fand auch Yuudai, der für einen kurzen Moment seine Augen schloss. Die Freunde in weiter Ferne und kein Alkohol. Seinen geliebten Sarkasmus konnte er an diesem trostlosen Ort auch nicht zur Entfaltung bringen und somit hatte er nicht, was ihn am Leben hielt. Wenn er wüsste, dass er in wenigen Tagen oder Wochen ein freier Mann wäre, so wäre diese Situation nicht Yuudais schlimmste Situation gewesen - doch so ? Er musste sich selber eingestehen, dass der Angriff auf den Jonin nicht seine beste Idee gewesen war, doch er hatte immerhin einen guten Grund gehabt. Und er war sich zu Einhunderprozent sicher, dass der Mizukage seine Situation verstehen würde. Und wenn nicht ? Dann würde Yuudai eben zu Notlügen greifen. Ein Teil seiner "Haft" hatte er damit verbracht sich gute Lügen einfallenzulassen, um, wenn er irgendwann seine Aussage machen darf, nicht unvorbereitet zu sein. Leider kannte Yuudai die momentane Situation von Kirigakure nicht und somit wusste er auch nicht, dass er sich geduldigen musste. Er wusste nicht, dass Mizuki noch das Leben "genoss" und einen neuen Macker hatte und dieser momentan im Innbegriff war Kirigakure zu zerstören bzw. dem Mizukagen das Leben auszuhauchen. Die Welt bot so viele Überraschungen! - selbst für einen sarkastischen Chuunin.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Taro Kugori » Di 11. Mär 2014, 20:12

Bushinpost

CF: Oinin-HQ

Wären der Orginal Taro inzwischen am Swordmen-HQ angekommen war und nach dem rechten dort schaute traf sein Bushin auch am Zielort ein. Das Hochsicherheitsgefängnis Toraifoosu. Die drei Türme auf einer kleinen Insel in der nähe von Kirigakure waren schnell erreicht und so konnte der Bushin seine Blitzrüstung auflösen. Am Eingang der Blitzturms angekommen standen bereits die ersten Wachmäner um Taro zu begrüßen. "Ah da ist die Einheit der Oinin ja schon, wir haben euch schon erwartet." sagte eine der Wachen und deutete dem Raitonbushin an hinein zu gehen. "Ich werde mich nicht lange aufhalten, ich soll nur zusehen ob hier alles in Ordnung ist und dann Meldung machen" die Torwache nickte und öffnete das Haupttor zum Blitzturm. Im Gebäude schaute sich Taro eine Weile um und schien zufrieden mit der Situation zu sein. Als er den Korridor zu den Zellen entlang ging fing ihn eine andere Wache ab "Ihr seid wohl der Oinin den ich herumführen soll. Gut dann lasst uns mal zu den Zellen gehen, ihr werdet sehen dass wenigstens hier alles ruhig und wie immer läuft." Taro nickte knapp und hielt eine Hand an seinen Funkempfänger, die Reichweite zu seinem Original war wohl zu groß als dass er etwas verstehen konnte, lediglich ein Rauschen kam aus dem Hörer. "Ich gehe davon aus das ihr hier ständig im Kontakt mit den anderen beiden Türmen seid? Wenn ja erkundigt euch bitte kurz ob dort ebenfalls alles ruhig ist." Die Wache sah den Oinin an und lachte kurz auf "Hahahaha...unsere Türme sind ausbruchsicher, hier kommt keiner heraus. Aber gut ich frage kurz mal durch." worauf der Wärter sein Funkgerät in die Hand nahm und einige Worte mit anderem Personal der Türme austauschte. "Die Zentrale meldet keine besonderen Vorkommnisse." kam es knapp vom Wärter was den Bushin vorerst beruhigte. Da immernoch Funkverkehr zwischen den anderen Oinin und der Notfallstation des Captains herrschte konnte er davon ausgehen wenigstens bis zum Captain durchzukommen."Captain? Hier Einheit Reddo aus dem Gefängnis, hier scheint alles den gewohnten Lauf zu gehen. Ich werde mir noch einen Teil der Zellengänge ansehen und mich dann nochmal melden." Wie angesagt machten die Beiden gestalten sich auf den Weg richtung Zellen und blieben irgendwann an einer der Stahltüren stehen. "Wer wird hier aufbewahrt?" fragte der Oinin den Wärter welcher auch sofort eine Antwort parat hatte. "Hm in dieser Zelle hockt ein Kerl namens Takano...Takano Yuudai. Er sitzt erst seid ein paar Wochen, hatt nen Jonin aus dem Dorf fast platt gemacht" der Wärter nahm einen Schlüssel heraus und öffnete eine kleine Luke in Kopfhöhe damit Taro in die Zelle schauen konnte. In der Zelle saß ein Mann mit blonden Haaren, scheinbar recht jung. "Warum hatt er den Jonin angegriffen?" "Er wollte das Dorf wohl verlassen obwohl er bleiben sollte...kam wohl zu einem Kampf und der Rest ist ja bekannt." Bushintaro sah sich den Shinobi in der Zelle noch eine Zeit an. Warum wollte er wohl so dringend weiterziehen? Und warum musste er dafür einen hochrangigen Shinobi dabei verletzen? Vielleicht würde sich das ganze ja bald auflösen.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Mi 12. Mär 2014, 15:01

Reisende sollte man nicht aufhalten und in Yuudais Fall wurde der Reisende durch einen nervtötenden Jonin aufgehalten, der noch nervigere Fragen stellte. Zugegeben, hätte der Chuunin aus Sunagakure dem Jonin Auskunft gegeben, so wäre er jetzt ganz sicher nicht in dieser misslichen Lage, doch Yuudai redete nicht gerne über seine Vergangenheit. Und worüber wollte der gesprächige Jonin mit Yuudai reden ? Über seine Vergangenheit. Jäh vernahm er das Klicken eines Schlüssels und fuhr mit seinem Kopf langsam herum, um anschließend festzustellen, dass sich eine kleine Luke auftat. "He' Idiot!, schnautze Yuudai, "wenn du nicht einen Tropfen Alkohol für mich hasst, kannst dich gleich wieder umdrehen!", beendete er sein Murren und widmete sich anschließend wieder seiner geliebten Decke. Lässig zog er ein Bein an seinen Körper heran und warf ein Arm über selbiges und seufzte kaum merkbar. Auch wenn es sich der Takano nicht gerne eingestand, so wäre er froh gewesen, wenn er endlich aus diesem Drecksloch herauskommen würde, um seine Reise ... oder vielmehr Suche fortsetzen zu dürfen. Schon viel zu lange hing er in Kirigakure herum und würde er frei gelassen, so würde er nicht eine Sekunde länger an diesem ätzenden Ort verweilen. "Außer du hast Freilassungspapiere dabei, dann darfst' auch bleiben.", fügte er neckisch hinzu, während sein Blick weiterhin an der modrigen Decke hing und erneut ein läppisches Grinsen seine Lippen umspielte. Selbst wenn jetzt der Mizukage persönlich vor dem Sunachuunin stehen würde, so würde er sein loses Mundwerk nicht verlieren. Kurz sah er an sich und seinen nunmehr dreckicken Klamotten herunter. "Ich möchte dir zwar nicht zu viel zumuten, aber ich könnte mal wieder 'ne Dusche vertragen und meine Klamotten ein wenig Wasser. Wenn das zu viel für dich ist, dann sags' ruhig., meinte Yuudai und sah mit seinem gewohnten "charmantem" Grinsen zu dem Oinin herüber, der seinen Blick durch die Luke geworfen hatte. Was wollte der Chuunin mit dem losen Mundwerk eigentlich alles haben ? Alkohol, Freilassungspapiere und eine Dusche. Naja ... eine Zigarette wäre jetzt auch nicht schlecht, aber Yuudai stellte die Vermutung an, dass er den unbekannten Mann mit einer weiteren Bitte überfordern würde und das wollte doch keiner der Anwesenden hier. Er widmete sich wieder seiner Decke und rollte mit seinen Augen. So langsam machte DIESE Decke ihn verrückt, weßhalb sich Yuudai kurzerhand für ein anderes Objekt entschied, um nicht an der langeweile zu krepieren. Noch vor ein paar Wochen wäre er fast im Kampf gegen einen Nukenin gestorben und heute besaß er wieder dieses freche Mundwerk. Es schien wirklich nichts auf dieser Welt zu geben, was ihm seine kecken Worte nehmen könnte. Bei dem Gedanken an den Kampf konnte er sich, trotz des Ausgangs des Kampfes, ein Grinsen nicht verkneifen, denn er hatte den Nukenin wirklich bis aufs' Letzte hin provoziert und eine ordentliche Abreibung hatte sich Yuudai danach wirklich verdient. Das er beinah sein Leben gelassen hat, war bloß eine schlechte Nebenwirkung! "Ich hätte ihn wirklich fertig gemacht - an einem anderen Tag. Bin einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden.", dachte er und widmete sich wieder dem Mann. Er konnte ihn nicht wirklich durch die kleine Luke erkennen und somit konnte er schlecht einschätzen, mit wem er sich gerade unterhielt. Er konnte nur erahnen, dass es sich um einen hochrangieren Shinobi handeln musste, denn vorher wollte wirklich NIEMAND mit dem Chuunin reden. Weiterhin konnte Yuudai vermuten, dass er von irgendjemandem dazu gewzungen wurde sich mit ihm zu unterhalten. Egal was es gewesen war, denn die Hauptsache war, dass Yuudai nun endlich aus diesem Loch herauskommen würde. Zeigen tat er nicht, doch Yuudai hatte große Erwartungen gehabt und erwartete somit nun die Reaktion seines Gesprächspartners ab.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Taro Kugori » Mi 12. Mär 2014, 20:22

Bushinpost

Als der Wärter die kleine Luke der Zllentür öffnete kam schnell eine Beleidigung hinausgeflogen. "Idiot" eine eher dümmliche Begrüßung aber vielleicht war es in der Heimat des Chunin so brauch. Der Doppelgänger streckte seinen Kopf näher an die Luke um besser in die Zelle sehen zu können. Der Gefangene forderte zwischendurch etwas Alkohol bevor er sich seiner geliebten Decke zuwand. Ein Bild was er wohl schon länger betrachten musste, ja die Decken und Wände der Zellen waren sehr schön anzusehen. "Hätte dieser Mann mich nicht mit "Idiot" begrüßt hätte ich ihm vielleicht ein Buch zukommen lassen damit er sich nicht zu tode langweilt" meinte Taro zum Wärter welcher daraufhin nur schmunzelte. Inzwischen hatte der Sunanin bereits die nächste Forderung gestellt, einen Freilassungsbefehl. Diesen konnte der Mann in der Zelle wohl nun auch vergessen. "Warum seid ihr hier? Warum habt ihr diesen Jonin angegriffen?" fragte Taro den Reisenden nachdem dieser um eine Dusche gebeten hatte. "Ach ihr wollt eine Dusche? Gute Neuigkeiten dass lässt sich einrichten. Wärter ihr habt doch sicherlich einen Schlauch hier herumhängen für mögliche Brände, könntet ihr den Gefangenen bitte abduschen?" sofort machte sich der Wärter auf den Weg und kam eine Minute später mit einem Schlauch zurück. Den Schlauch hielt der Wärter nun durch die kleine Luke und öffnete das Ventil, ein starker Wasserstrahl sollte nun auf den Chuunin treffen welcher aber nicht besonderlich Gefährlich sein sollte. Zumindest so lange der Gefangene nicht irgendwelche Stromschläge seiner Fessel provozieren würde. "Gut ich denke das reicht." Der Oinin hob seine Hand um anzudeuten dass der Wärter aufhören sollte. So hatte der Gefangene immerhin eine seiner Forderungen erhalten und der Bushin würde nun warten was er zu der Sache mit dem Jonin sagen würde. Der Wärter packte wärendessen den Schlauch wieder weg und Taro sah wieder durch die kleine Luke um zu sehen was der Chunin nun tun würde.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Do 13. Mär 2014, 14:52

Warum hatte er den Jonin angegriffen ? Warum wollte er das Dorf verlassen ? Ein feines Lächeln prägte jäh sein Antlitz, als er die beiden Fragen vernahm. Dieses Mal versuchte der Chuunin nicht die Fassung zu verlieren und würde die Fragen nicht ganz wahrheitsgemäß beantworten. "Das Dorf geht mit auf den Sack und der Jonin stand im Weg ..", meinte Yuudai trocken und wand seinen Blick erneut zur Luke herum. Er wartete die Reaktion des Mannes an, der genauso viele unbedeutende Fragen stellte wie es der Jonin getan hatte, als der Sunachuunin im Krankenhaus des Dorfes lag. Eigentlich hatte Yuudai nur auf den Moment gewartet, bis ein weiterer Shinobi des Dorfes sich seiner animmt, um weitere nervige Fragen zu stellen. Er ließ einen Blick wieder von der Luke schweifen und sah zur gegenüberliegenden Wand hinüber, ließ seinen Blick dann zur Decke schweifen, um anschließend wieder zur Wand zu blicken. Mehr und mehr plagte die Langeweile den Chuunin und die Fragen des Oinin verbesserten die Situation nicht wirklich. Schließlich brachte der Oinin eine Aktion, welcher das Fass beinahe zum Überlaufen brachten. Yuudai hatte kaum eine Möglichkeit dem Wasser zu entrinnen, da er sich nicht wirklich mehr für das Geschehen hinter der Luke scherrte, da er irgendwie sowieso wusste, dass er am heutigen Tage nicht aus dieser modrigen Zelle herauskommen würde. "Danke, geht doch!", sprach der Chuunin kess und grinste dem Oinin entgegen. "Kannst' dir ja doch was merken. Jetzt fehlt nurnoch der Alkohol und meine Freilassung. Die Reihenfolge ist mir persönlich ziemlich egal.", seuftze er und saß nun klatschnass auf seinem Bett. Innerlich brodelte Yuudai, doch er wusste, dass wenn seine Maske fallen würde, der Mann einen wunden Punkt getroffen hätte. Somit verharrte er in der selben Position wie zuvor auch, während das Wasser von seinen Haaren und seiner Kleidung triefte und an vereinzelten Stellen sein Bett eher einem kleinen See glich. "Ich würde diesem Idioten am liebsten den Hals umdrehen!", fluchte er innerlich, blieb rein äußerlich aber ganz der gelassene Yuudai. Selbstredend hätte er dem Mann am liebsten zurechtsgestutzt - auch wenn er am Ende den Kürzeren ziehen würde - doch leider befand er sich in einer ganz schlechten Situation. Wenn man es genau betrachtete, so war Yuudai eigentlich nicht in der Position um auch nur die kleinsten Forderung zu stellen, doch er tat es trotzdem die ganze Zeit über. "Sagmal: Mich würde es wirklich brennend interessieren, wer dich hierhergeschickt hat. Bin ich wirklich so eine große Nummer, dass der ehrenwerte Mizukage nun Angst um sein Dorf hat ?", sprach er, allerdings mit so einem ironischen Unterton, dass selbst der letzte Idiot die Ironie in jenem Satz erkennen und verstehen würde. Zufrieden grinste Yuudai dem Mann entgegen, bevor er sich wieder der Decke widmete. Yuudai hatte nicht wirklich mitbekommen, was im Dorf geschehen war, weßhalb er nicht wissen konnte, dass der Oinin eigentlich nur hier war, um nach dem Rechten zu sehen und es vermutlich reiner Zufall war, dass er an eben Yuudais Zelle eine Pause eingelegt hatte. Somit hatte auch Yuudai die Hoffnung bereits aufgegeben, dass er hier am heutigen Tag herauskommen würde und müsste somit weitere Wochen in der Zelle herumsitzen. Er hatte sich zwar langsam an den eintönigen Alltag in seiner Zelle gewöhnt, aber dennoch würde er gerne wissen, wann genau er endlich wieder den normalen Alltag erleben darf. Es war einer dieser Fragen, welche Yuudai dem Mann niemals stellen würde, nicht, weil es ihn nichts interessierte, sondern weil er ihm dann einen kleinen Blick hinter seine Fassade gewähren würde. Und wenn es eine Sache gab, welche der Sunachuunin nicht ausstehen konnte, dann war es, wenn jemand im Innbegriff war sein wahres "Ich" zu erkunden. Er beachtete den Oinin nicht weiter, doch war Yuudai trotzdem in Erwartung einer Antwort.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Taro Kugori » Do 13. Mär 2014, 18:50

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"Das Dorf geht euch also auf den Sack, ich habe vom Wärter erfahren das ein Angriff auf euch stattgefunden hat und ihr verletzt hierher gebracht wurdet. Ich gehe davon aus das die harte Welt da draußen wohl etwas zuviel für euch gewesen ist." gab der Bushin von sich wärend der Wärter den Schlauch in die Zelle hielt und das Wasser quer in der Zelle verteilte. Als der Wasserstrahl stoppte bedankte sich der nette Kerl hinter den Gittern freundlich. Als der Oinin wieder hineinsah betrachtete der durchnässte Gefangene wieder die Wände und die Decke, scheinbar war ihm alles egal und das war Taro auch recht so. Er war es schließlich nicht der in einem Gefängnis saß und vor sich hinschimmelte. Auf die Äusserung über den Alkohol und die Freilassung konnte Taro nur müde lächeln."Ihr wollt unbedingt hier heraus oder? Ihr habt etwas wichtiges zu erledigen könnte ich mir denken. Aber ihr verspielt nur euere Freilassung wenn ihr so auf andere Reagiertdie euch nutzen könnten. Es muss schrecklich sein hier zu sitzen und nicht die Freiheit genießen zu können." Es sollte keine Stichelei sein sondern eher ein Funken mitleid, nur hatt Taro dies so emotionslos gesagt das man es auffassen konnte wie man will. "Da ihr zurzeit ja der Gast unseres Dorfs seid möchte ich euch wenigsten darauf hinweisen das ihr Glück habt noch zu leben, ein Bijuu ist plötzlich hier aufgetaucht und hat etwas sein unwesen getrieben. Zum Glück ist er so schnell verschwunden wie er aufgetaucht ist. Wäre schrecklich gewesen wenn wir Sunagakures Schicksal geteilt hätten. Ich bin also nur hier um nach dem rechten zu sehen." Ja Taro hatte inzwischen von dem Wärter eine Akte über den Chunin bekommen. In dieser stand welche Ausrüstung er bei sich trug und daher wusste der Bushin das der Gefangene einen Stirnschutz des zerstörten Dorfs bei sich hatte, vielleicht wollte der Gefangene etwas dazu sagen oder auch nicht. Noch hatte Taro keine Ahnung ob die taffe Art des Chunin nur gespielt war aber die letzten Worte sollten ihn etwas provozieren.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Fr 14. Mär 2014, 16:29

Der Oinin nervte den Chuunin noch viel mehr als es der Jonin tat, weßhalb Yuudai leicht resigniert seuftze, um sich dann nochmals - hoffentlich ein letztes Mal - dem fragenstellendem Oinin zu widmen. "Ich gehe eigentlich viel mehr davon aus, dass ich der Welt viel zu sehr auf den Sack gehe und das der Grund für meine jetzige Lage ist.", war Yuudai der Ansicht, grinste etwas albern und zog dabei seine rechte Augenbraue empor. Des Öfteren war der Chuunin der Meinung, dass die Welt nicht mit seiner Art umgehen konnte - seinen Sarkasmus einfach nicht verstand - und deßhalb so auf ihn reagierte wie sie nunmal auf ihn reagierten. Es war seine Schuld oder die Schuld seiner sarkastischen Bermerkungen, dass er nun einen Aufenthalt im Knast von Kirigakure genießen durfte. Hätte er in der Gegenwart des Nukenin nicht solch großen Töne gespruckt, dann wäre er jetzt sicherlich auf direktem Wege nach Konohagakure, um seine Suche fortzusetzen. Ob er mit seiner Suche großen Erfolg gehabt hätte, stand in den Sternen, doch er wäre schon einen gewaltigen Schritt weiter. Als Yuudai weiterhin den Worten des Oinin folgte, wurde sein Grinsen plötzlich breiter und wurde von einem abfälligem Klatschen begleitet. "Wie lange hast du gebraucht, um herauszufinden, dass ich etwas wichtiges zu erledigen habe. Du bist ein richtiges Genie!", sprach er verächtlich und konnte sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Er befand sich zwar in einer wirklich hässlichen Lage, aber dennoch ließ er es sich nicht nehmen den Oinin auf den Arm zu nehmen. Er bietete Yuudai einfach ein viel zu großes Spielfeld und dieser würde aufjedenfall dieses Spiel nicht verlieren. Sein Lachen verstumme. "Ich bin tatsächlich auf der Suche nach jemandem ... oder irgendwas. Aber naja .. jemand wie du wärst der letzte, dem ich etwas sagen würde. Ich hoffe du verstehst das wenigstens." Niemand sollte wissen, weßhalb er auf Reisen war. Eigentlich war der Grund für seine Reise ja nun nicht wirklich schlimm oder benötigte irgendwelche Geheimnisstuhereien, aber wenn es um seine Vergagenheit ging, so war Yuudai nunmal, naja, speziell! Außerdem hätte der Oinin dann genügend Angriffsspielraum, um Yuudai in die Knie zu zwingen. Vorsichtig schloss er seine Augen und legte seinen Kopf ebenso bedacht in den Nacken. Hoffentlich hatte Yuudai nun Ruhe vor dem Mann und würde einige Zeit bekommen, um seine Gedanken zu ordnen. Ein jeder Mensch benötigte einmal diesen einen Moment. Einen Moment, um sich neu zu sortieren und über die letzten Wochen oder Monate nachzudenken und auch jemand wie Yuudai, der seine Gefühle versuchte zu unterdrücken, blieb nicht von solchen Momenten verschohnt. Schließlich begang der Oinin einen schwierigen Fehler und richtigen Schritt gleichermaßen, denn er traf bei Yuudai einen wunden Punkt, als er Sunagakure ansprach. Fix riss er seine Augen auf, warf seinen Kopf herum und sah gar aufgebracht zu dem Oinin herüber! Er sprang auf und wäre die Stahltür nicht im Weg, so würde er dem Oinin den Hals umdrehen. Er stand nun direkt vor der Luke, blickte dem Mann direkt in seine Augen, während sein schwerer Atmen seine Wut untermalte. Würde micht die Stahltür und diese dämlichen Ketten nicht davon abhalten, dann würde ich dir den Hals umdrehen!" Seine Maske war gefallen und somit war Yuudai dem Mann eigentlich schutzlos ausgeliefert. "Wenn du noch einmal Sunagakure erwähnst, dann mach' ich dir dein Leben zur Hölle! Das ist ein Versprechen!" Die Stimme des Sunachuunin wurde leiser, aber dennoch war die Wut, welche im Unterton steckte, nicht zu überhören. Er stand weiterhin direkt vor der kleinen Luke und sah dem Kugori direkt in seine Augen. Wie würde dieser nun auf den plötzlichen Stimmungsumschwung reagieren ?
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Taro Kugori » Fr 14. Mär 2014, 16:54

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Ein leichtes Grinsen machte sich unter der Maske des Oinin breit, er hatte wohl genau die richtigen Worte getroffen um endlich vernünftig mit dem wahren Wesen in der Zelle zu sprechen. "Ihr müsst meine Worte entschuldigen, ich wollte nur mit euerem wahren Wesen sprechen. Ich verschwende ungerne meine Zeit mit Idioten die nicht in der Lage sind vernünftig mit ihrer Situation klar zu kommen." Inzwischen stand der Chunin direkt vor der Tür und starrte den Bushin durch die Luke hindurch an doch der Gefangene könnte mit dem Kopf gegen die Tür rennen und Taro würde nicht mit der Wimper zucken. Die Drohungen würden den Kugori auch nicht weiter beeindrucken. "Ihr wollt hier heraus? Dann gebt mir einen Grund dafür. Ich frage mich wie ihr den Mizukagen überreden wollt den Freilassungsbefehl zu unterzeichnen. Wie gesagt haben wir im Moment alle Hände voll zu tun und ich muss mich in den nächsten Minuten wieder auf den Weg machen. Überzeugt mich und ich werde sehen was sich machen lässt." Taro wies den Wärter an ihm etwas zu schreiben zu geben damit er eventuell ein paar Dinge mitschreiben konnte. Immerhin war diese Person vor der Zelle nur ein Doppelgänger und müsste den echten Taro irgendwie von dieser Begegnung unterrichten. "Ihr kennt nun meine Bedingungen also seht zu was ihr daraus macht." Der Oinin hob nun den Block und den Stift um sich gegebenfalls nötige Notizen zu machen. Erwartungsvoll blickte Taro wieder durch die Luke in das Gesicht des Gefangenen der mit sicherheit die Nase voll von diesem Ort hatte. Der Schwarzhaarige war sich sicher das er nun ein paar Informationen über den Chunin bekommen würde, andernfalls würde der Oinin einsehen das der Aufenthalt im Gefängnis nicht mehr nötig ist und einfach wieder gehen.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » So 16. Mär 2014, 15:55

Yuudai hatte so seine Schwierigkeiten, um sich wieder zu beruhigen, doch im Endeffekt hatte der Sunachuunin keine andere Wahl. Würde er sich den Anweisungen des Oinin widersetzen, so würde Yuudai noch weitere Wochen oder gar Monate in dieser tristen Zelle verbringen und müsste die Suche nach seinen Freunden würde durch den Zellenaufentalt weiterhin die Länge gezogen werden. Er trat einige Schritte von der Stahltür zurück und spielte mit dem Gedanken dem Mann die ganze Wahrheit zu erzählen, um endlich aus dieser beschissenen Lage herauszukommen. "Habt ihr Menschen in eurem Leben, für die ihr wirklich ALLES geben würdet ?", fragte der Sunachuunin in einem ruhigen, schon fast niedergeschlagenem Ton, doch würdigte er dem Oinin keines Blickes. Bei dem Gedanken an Mizuki und Yoko umspielte ein schon fast freudiges Lächeln seine Lippen, welches er so gut es ging versuchte vor dem Mann zu verbergen. "Ich bin auf der Suche nach solchen Menschen, obwohl ich nochnichtmal weiß, ob sie noch leben.", gestand er und wand sich schließlich zu Taro herum, dem es nun überlassen war, ob er Yuudai die Freiheit schenkte oder ihn an diesem Ort schmorren ließ. Er setze sich zurück auf sein Bett und vergrub seinen Kopf in seinen Armen und war in Gedanken bei seinem Team - bei seinen Freunden! "Ich war nur auf der Durchreise und wurde dann von irgendeinem Idioten attackiert, dem ich besser nicht auf den Sack gegeangen wäre.", sprach der Junge die volle Wahrheit und zog sein Kopf aus seinen Armen hervor. Der einzige Grund, weßhalb er den Jonin attackier hatte, war jener, dass der Jonin Yuudai im Weg stand. Tatsache war, dass ihm seine Freunde derart wichtig waren, dass er sogar das Leben eines anderen Menschen genommen hätte, um sie in naher Zukunft zu finden. Yuudai hätte es eigentlich NIE für möglich gehalten, dass der Oinin es tatsächlich schafft ihm seinen Maskerade zu nehmen, doch hatte er es mit einer einfachen Provokation geschafft. Es war das beste für den Sunachuunin, dass der Oinin ihn gebrochen hatte, denn so hatte er wenigsten eine kleine Chance auf seine vorzeitige Freilassung. Eine wirkliche Gefahr stellte er für das Dorf nicht dar und würde, würde man ihn denn freilassen, dass Dorf auf dem schnellsten Wege verlassen, um seine Reise fortzusetzen. Es gab wirklich nichts, was ihn an diesem Ort hielt und er verband mit ihm schon jetzt nur schlechtes und würde so schnell nicht hierher zurückkehren. "Ich werde das Dorf auf dem schnellsten Weg verlassen, wenn ihr mit die Freiheit schenkt.", versicherte Yuudai und sprach auch hier die Wahrheit. Er wollte nie Ärger machen, doch erlaubten es die Umstände einfach nicht, keinen Ärger zu machen. Hätte der Jonin ihn einfach das Dorf verlassen lassen, so wäre rein garnichts passiert und Yuudai wäre jetzt schon lange in Konohagakure. Selbstredend war es nicht richtig, dass er sich zur Wehr gesetzt hat, doch es war einfach eine Kurzschlussreaktion, die ihn zu solch einem Handeln trieb. Könnte er die Zeit zurückdrehen, so hätte er dem Jonin direkt die Wahrheit erzählt und müsste sich jetzt nicht mit dem Mann herumschlagen. Yuudai hoffte, dass die Worte den Oinin ansprachen und er Yuudai die Freiheit schenken würde, denn andernfalls müsste der Sunachuunin weiterhin hinter verschlossenen Türen hocken und würde dann höchstwahrscheinlich auf seine Anhörung warten. Oder der Mizukage höchstpersönlich würde sich um diese Angelegenheit kümmern. Kein Grinsen oder Gelache mehr. Er war einfach nicht in der Stimmung für irgendwelche sarkastischen Bemerkungen, denn dafür hatte er jetzt viel zu sehr an seine Freunde und seine Vergangenheit gedacht. Wie würde der Oinin wohl auf Yuudais spätes Geständnis reagieren ? Hoffentlich hatte er gute Nachrichten ..
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Taro Kugori » So 16. Mär 2014, 22:21

CF: Swordmen-HQ

Original
Taro wartete immernoch auf die Funksprüche des Captains wärend er sich weiter auf den Weg durch das Dorf machte. Zwischendurch sah er sich immernoch nach möglichen Zivilisten um doch konnte er keine ausmachen was den Kugori wirklich erleichterte. Da Taro auch keine Funksprüche von seinem Doppelgänger erhielt machte er sich auf zum Gefängnis um selber nach dem rechten zu sehen. "Es fehlt noch in der Sammlung das etwas bei den Gefängnistürmen passiert ist. Einen Haufen ausgebüchster Straftäter können wir im Moment nicht gebrauchen" dachte sich Taro noch bevor er schließlich vor dem Gefängnistoren stand......

Bushin
Es war soweit und der Oinin hatte binnen Minuten den gefangenen Chunin gebrochen. Er sprach endlich ehrliche Worte. Der Yuudai fragte Taro ob er jemanden zum beschützen hatte, für den er sein Leben geben würde. Ehrlich gesagt gab es niemanden bestimmtes in seinem Leben aber er würde für sein Dorf sterben. "Ich habe keine Person für die ich sterben würde, doch würde ich alles für mein Dorf tun." in der Stimme des Bushins lag ein gewisser Ernst und das würde jeder normale Gesprächspartner auch merken. Nach dieser Frage blickte der Chunin in der Zelle auch nicht mehr in das maskierte Gesicht des Oinin. Er war auf der Suche nach solchen Leuten wie er selber sagte. "Ihr sucht jemanden der es Wert ist beschützt zu werden?" Scheinbar war der junge Mann wirklich nur auf der Suche nach seinen Freunden oder seiner Frau. Wie auch immer er es meinte es schien wahr zu sein was er dort von sich gab. Der Chuin hatte wohl eingesehen dass es besser war vernünftig mit Taro zu reden welcher sich Zeitgleich einige Notizen machte um diese später seinem Original zu geben. "Ihr wart also nur auf der Durchreise und wurdet wärendessen von einem Shinobi aufgehalten welcher euch dann verletzte." Tarobushin betrachtete eine Zeit lang seine Notizen und nickte anschließend. Takano beteuerte dass er das Dorf auch so schnell es ginge verlassen will wenn Taro ihm die Freiheit schenken würde. "Es steht nicht in meiner Macht euch gehen zu lassen aber wie versprochen werde ich dem Mizukagen euer Anliegen weiterreichen. Ich werde mich jetzt wieder auf den Weg machen und ich möchte keine weitere Beschwerde von hier hören sonst werde ich diese Notizen hier in Flammen aufgehen lassen und ihr bleibt hier noch länger sitzen" Der Bushin hatte seine letzte Bedingung gestellt und wendete sich einfach von der Zelle ab, er nickte dem Wärter zu um diesen anzudeuten dass er wieder alles verschließen kann. Als der Bushin wieder vor dem Gefängnis ankam traf er auch schon auf den echten Taro. Diesem übergab er die Notizen über den Gefangenen und erklärte ihm was genau der Mann im Knast für einer ist. Nach einem kurzen nicken vom Original löste sich der Raitonbushin wieder auf und Taro begab sich wieder zurück zum Dorf.

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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Mo 24. Mär 2014, 18:49

Der Mann hatte niemanden für den er sein Leben geben würde ? Yuudai verwirrte diese Aussage bemerklich oder er wollte es einfach nicht begreifen, denn er könnte es nie verkraften, wenn er eine geliebte Person aufgrund seiner eigenen Schuld verlieren würden. Ein Grund weßhalb Yuudai niemals in seinem Leben Anbu werden konnte, denn er stellte so das Leben eines Menschen vor den Erfolg einer Mission. Yuudai tat jeden Satz des Oinin jediglich mit einem knappen Nicken ab, um das Gespräch nicht weiter zu vertiefen. Immerhin hatte die gewünschten Informationen und für Yuudai gab es seit der Gesprächthema Sunagakure kaum noch einen Grund mit dem Mann auch nur ein Wort auszutauschen. Ein schwaches Seufzen glitt über die Lippen von Yuudai, als sich die Luke seiner Gefängniszelle wieder schloss und er endlich wieder das Gefühl der Stille genießen konnte. Normalerweise hasste er solch Momente, doch nach so einer Begegnung mit einem Oinin, welcher praktisch mit einem Satz Yuudais gesamte Vergangenheit aufgewühlt hatte, war ein wenig Ruhe angebracht. All seine Gedanken kreisten um seine Vergangenheit und wie einfach sein Leben doch war. Er hatte eigentlich alles gehabt, um ein glückliches Leben zu führen, doch wurden ihm all diese Dinge schneller genommen als ihm lieb war. Und seine Reise ? Wozu hatte seine Reise bisher geführt ? Er ist seinem Ziel nicht wirklich einen Schritt näher gerückt und saß nun in dieser kleinen modrigen Zelle und wartete auf das Urteil des Mizukagen. Nebenbei hatte selbiger vermutlich nach dem Angriff auf sein Dorf wichtiger Dinge, um die er sich kümmern musste, als einen dahergelaufenen Sunanin, welcher einen seiner Jounin attackiert hatte. "Ich werde für den Rest meines Lebens in dieser kleinen Zelle verbingen", dachte Yuudai, während er seinen Blick durch seine Zelle schweifen ließ. Sein Blick blieb schließlich an einem kleinen Fenster hängen, welchem er sich schließlich widmente. Wie gerne wäre er nun dort ? In Freiheit. Die Situation brachte Yuudai zur Verweiflung. Naja .. wäre Taro nicht gewesen, so wäre er nochimmer der locker, gelassene Typ, welcher sich noch lange nicht der Verzweiflung hergegeben hätte. Er gab Taro die Schuld an seinem Gemütszustand und würde sich bei Bedarf bei selbigen dafür bedanken. Er ließ sich auf sein kleines und nunmehr auch nasses Bett fallen, legte seine Arme auf seiner Brust nieder, um anschließend diese wundervolle Decke zu bewundern. Er schloss seine Augen und es dauerte zum Glück nicht lange bis er endlich zum Schlafen fand.

Sehr sehr kurz, aber wollte diese Woche eigentlich gar kein Post setzten.
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Kisa Rii Hikari » Di 22. Jul 2014, 13:55

CF: To Zan Tempel ------> Gefängnis von Kirigakure



.::Sie-kommen-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte::.


Einige Patienten hatte die junge Hikari nun schon erfolgreich behandelt, bei einigen war der monatliche Gesundheitscheck hingegen reine Routine gewesen und die junge Ärztin war bislang sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Einige hatten eine Grippe gehabt, doch das war sehr schnell kuriert worden von der fähigen Iryonin und auch eine Magenverstimmung hatte die Jonin in nur wenigen Augenblicken erfolgreich heilen können. Bislang lief es also super und Rii war nun endlich etwas optimistischer als zuvor und freute sich richtiggehend dann auf den Bericht, den sie dem Kagen abliefern würde, immerhin war sie bislang durchaus erfolgreich gewesen und nicht mal eine kleine Panne war ihr passiert, abgesehen von ihrer Schusseligkeit, dass sie ein paar Einrichtungsgegenstände umgeschmissen und teilweise ihre eigene Ausrüstung runterfallen lassen hatte, doch all diese Kleinigkeiten hatten ja nichts mit ihrem Können zu tun. Die Aufregung war einfach zu stark für die Blondine mit dem geringen Selbstvertrauen. Immerhin hatte sie es hier mit Nukenin zu tun, die teilweise mit allen Wassern gewaschen waren. Sie lechzten nur darauf, herauszukommen und das spürte auch Amethyst. Die dunkle Hälfte von Kisa brodelte unter der Oberfläche des Mädchens. Die dunkelhaarige Sadistin hatte im Gegensatz zu Rii ihre ganz eigenen Pläne was diesen Tag anging und auch wenn Kisa bislang noch rein gar nichts davon spürte, würde sich der Alptraum wohl in Kürze schon bemerkbar machen. Die blonde Schönheit schlenderte von zwei Gefängniswachen umgeben gerade durch die Gänge des Toraifoosu, als ihr ein besonderes Gefängnis ins Auge stach, dies wäre wohl ihre nächste Station. Die Wachen waren beide sehr nett und sie nahmen den Schutz der jungen Ärztin sehr genau, denn sie wollten nicht, dass einer der Nukenin versuchen würde, sie zu überwältigen und zu fliehen. Das in der so unschuldig und niedlich wirkenden Jonin ein wahnsinniges Monster stecken konnte, wusste niemand. Die letzte Kagin hatte davon zwar bescheid gewusst, doch nicht einmal der neue Mizukage wusste welch Bedrohung in seinem Dorf schlummerte. Die Hikari hatte den beiden kräftigen Wachen natürlich auch gleich pflichtbewusst den Bescheid des Mizukagen vorgezeigt, zu den monatlichen Untersuchungen, weswegen die beiden sich dem blonden Tollpatsch angenommen hatten. Es war wichtig, dass man die gefangenen Nukenin auch im Gefängnis optimal versorgte, für Kisa eine reine Selbstverständlichkeit und ein Zeichen der Menschlichkeit. Sie würde jedem Menschen helfen, selbst einem gesuchten Schwerverbrecher. Sie hatte sich als Ärztin geschworen, jedem Menschen Hilfe zukommen zu lassen, der sie benötigte und daran hielt die junge Frau eisern fest, weswegen sie es auch nur gerecht fand, die Nukenin mindestens einmal im Monat zu untersuchen, wobei bei Notfällen die Ärzte natürlich umgehend alarmiert wurden. Amethyst Aufmerksamkeit wurde alleine schon durch die Besonderheit des Gefängnisses erregt, in welchem der nächste Patient saß, denn sie nahm an, dass nur jemand Wichtiges hinter solch einem komplexen System verwahrt werden würde, weswegen ihr Bewusstsein immer aktiver wurde. Jedoch beschloss sie noch nicht einzugreifen, ihre gute Hälfte sollte ihr erstmal dienlich sein und den Part übernehmen, das Opfer in Sicherheit zu wiegen, danach konnte sie zuschlagen. Sie war weitaus mächtiger als die schwächliche und gutmütige Kisa und bald schon würde dieser Gefangene eine unglaubliche Ehre empfangen. Amethyst würde sich seinem erbärmlichen Leben annehmen und ihn zum Teil etwas Großen machen, etwas wertvollen. Er würde ihr erster Sklave werden, sein Leben war damit also doch noch nützlich, anstatt das er wie eine dreckige Ratte im Knast verrotten würde. Die arglose Hikari wurde gerade noch von den Wachen über den jungen Mann aufgeklärt und dann schalteten sie auch schon das Blitzgefängnis für die junge Frau kurz ab, damit sie hindurch gehen konnte. Die beiden Wachen flankierten die Iryonin, wie auch bei den anderen Gefangenen zur Vorsicht, denn man konnte immerhin nie wissen und dem Mizukage war die Sicherheit der jungen Dame äußerst wichtig gewesen. Kisa hatte die Augen nun neugierig, aber freundlich auf den jungen Mann gerichtet, der sich im Halbdunkel der Zelle verbarg. Sie war jedoch so abgelenkt von seinem jungen und irgendwie, in ihren Augen, unschuldig wirkenden Äußeren, dass sie stolperte und dem jungen Kerl somit erstmal stürmisch entgegenflog. Ja, sie war wirklich ein Schusselchen wie es im Buche stand. Nachdem sie vor den Füßen des jungen Verbrechers gelandet war, rappelte sie sich erstmal halb auf und blickte ihm in die Augen. "H-Hey" begrüßte sie ihn erstmal zaghaft und lächelte ihn mit roten Wangen an. //Super Auftritt haste da wider hingelegt Kisa und deine Kleidung ist nun bestimmt auch ganz schmutzig. So wird mich wohl nie jemand als Ärztin ernst nehmen können.// dachte sie sich niedergeschlagen, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen, was ihr allerdings eher weniger gelang. Dann schwang sie sich jedoch fast schon katzengleich in die Hocke und betrachtete den jungen Mann nochmal kurz, ehe sie ihm dann eine Hand hinstreckte. "Ich bin Kisa, Iryonin aus Kirigakure. Ich bin da um die Untersuchung heute zu leiten." sprach sie dann jedoch pflichtbewusst, lächelte ihn aber breit dabei an. Sie war den Nukenin gegenüber kein Stück feindlich eingestellt. Einige von ihnen mochte sie inzwischen sogar sehr gerne, sie hatte auch keinerlei Vorurteile. Gut, sie waren zwar Verbrecher, aber trotz allem Menschen und ohne Dunkelheit konnte doch auch kein Licht existieren oder? Die Hikari wäre zudem außerdem vor einigen Jahren selbst fast zur Verbrecherin geworden, als Amethyst ihrem Bruder zur Flucht verholfen hatte. Einzig und allein der Güte des damaligen Dorfoberhauptes hatte sie es zu verdanken, dass sie noch immer im Dorf bleiben durfte. Der junge Mann vor ihr hieß also Yuudai Takano, dass hatte sie von den beiden Gefängniswärtern erfahren. Er war blond und sah insgeheim eigentlich irgendwie nett aus, Kisa fragte sich warum er wohl hier war. Er sah noch sehr jung aus und irgendwie erinnerte er die weichherzige Iryonin an ihren Bruder, der im ähnlichen Alter damals gewesen war. Dann erst bemerkte sie, dass sie noch immer in der Hocke den jungen Mann anstarrte, als wäre er eine besondere Skulptur. "Entschuldige bitte, ich war wohl kurz in Gedanken. Ähm, hast du denn irgendwelche Beschwerden?" fragte sie ihn dann fachkundig und richtete sich auf.


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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Di 22. Jul 2014, 17:01

In Gefangenschaft verstricht die Zeit kein Stück und insgeheim hatte sich der Chuunin aus Sunagakure damit abgefunden, dass er auf Lebzeiten in dieser kargen Zelle schmorren durfte und in den nächsten Tagen sein Verstand verlieren würde. Es war nicht diese endlose Einsamkeit, welche seinen Verstand während einiger Momente versagen ließen, sondern der Alkoholmangel, welcher Yuudai im warsten Sinne des Wortes austrocknen ließ. Wie lange verbrachte er nun wohl schon in der Zelle ? Er hatte mit der Zeit aufgehört die Sonnenauf- und Untergänge zu zählen und verbrachte die meiste Zeit damit, den Wachen mit seinem elenden Sarkasmus den letzten Nerv zu rauben. Einzig ein Anbu hatte sich dem Takano angenommen und ihm einige Fragen gestellt, welche Yuu letzendlich beantwortete, um in Anschluss mit einer fragwürdigen Duschmethode gequält zu werden. Taro hatte es mit eben diesen fragwürigen Methoden geschafft den Geist des Chuunin zu brechen, doch dies lag einige Zeit zurück. Nunmehr war er wieder der sarkastisch, vorlaute junge Mann aus Sunagakure, der sich bei den Wachen des Gefängnisses stündlich nach Alkohol erkundigte. Würde man seinem Wunsch nach Alkohol nachkommen, Yuudai wäre der zahmste Gefangene und würde die Wachen die nächsten Tagen nach keinem weiterem Anliegen bitten. Vorsichtig schob der reisende Chuunin seine Augen auf und blickte mit einer Mischung aus Melancholie und kleinem Selbstzweifel an die Decke. Mizuki. Jene Person, weswegen er auf solch einer weiten Reise war. Eine vergangene Liebe. Sie war die einzige Person, weswegen seine Fassade, sein Schauspiel, des Öfteren zu bruch ging, wie ein Spiegel, welcher in tausend kleine Teile zerbrach. Der Sarkasmus, diese schon fast nervige Gelassenheit und die gespielte Gefühlskälte dienen nur zu seinem eigenen Schutz. Jene Eigenschaften, das ist nicht der Yuudai, wie er noch vor wenigen Jahren war. Der Yuudai, der seinem Dorf die Treue geschworen hat und ein beinahe perfektes Leben führte. Der Yuudai, der sich in seine Teamkameradin verliebt hatte und nur ein Unglück hatte das junge Glück zerstört. Tief in seinem Inneren existierte diese Persönlichkeit noch und wenn es die Situation zu ließ, so wie in diesem einsamen Moment, fiel seine Maskerade und sein billiger Trick gleich mit. Wenn es sich der junge Mann es sich eingestand, so genoss er diese ruhigen Momente, sie bot Zeit um nachzudenken, Fehler einzugestehen und vieleicht auch, um etwas Selbstkritik zu üben. Er spührte wie eine kleine Träne sein Gesicht hinunterrannte, ehe er realisierte, dass seine eigenen Gefühle ihn übermannten und er das Weinen anfing. Achtsam drückte er ein Teil seiner Hand auf die Stirn, versuchte seine Tränen zu verbergen, obgleich niemand ihn in der Zelle weinen sehen würde. Das letzte Mal .., sprach der junge Mann in einem ruhigen Ton, .. ein letztes Mal habe ich Tränen vergossen., fügte er schluchzend hinzu und sah gestärkt zu dem kleinen Fenster empor. Ein kleiner Sonnenschimmer brach durch die Wolkendecke und strahlte in die Gefängniszelle Yuudais. Er wischte sich seine Tränen aus dem Gesicht und ballte beide Hände zu Fäusten, während er zum Himmel aufblickte. //Ich werde dich finden, ganz egal, ob ich bei dem Versuch draufgehe.// Ein kleines Lächeln lag auf seinem Antlitz, geprägt von Mut und enormen Willen. Man konnte dem jungen Mann zwar seine Freiheit nehmen, doch den Willen, dass er seine Freunde wiedersehen würde, war ungebrochen und niemand, nicht einmal diese kümmerliche Zelle, konnte ihm diesen Willen nehmen. Ein wahrlich seltenes Bild. Ein lächelnder Yuudai, der nicht aufgrund seines eigenen, gespielten Sarkasmus lächelte, sondern weil er über vergangene Tage nachdachte, über bessere Zeiten und über den Tag an dem er seine Freunde zusammenführen würde. Schließlich vertrieben die Wolken die Sonne und erneut kehrte Dunkelheit in die Zelle des Mannes ein, der sich wegen einem unüberlegtem Angriff auf ein Dorfshinobi in dieser Situation befand. Hätte er eine klügere Vorgehensweise gewählt, so hätte er das Dorf mit Sicherheit bereits verlassen und wäre wieder auf der Suche nach seinen Freunden. Doch sein Bauchgefühl hatte den Mann zu einer falschen Tat geraten und nun müsste er für diese Tat büßen. Er hoffte jeden Tag auf eine gute Nachricht, dass er endlich aus diesem Knast geholt werden würde, er endlich seine Reise fortführen kann, um dann eines schönen Tages auf seine geliebten Freunde zu treffen. Langsam ließ er sich auf sein knausriges, altes Bett nieder, würde seine Augen schließen und hoffen schnell in den Schlaf zu finden. Womöglich würde er dann von seiner alten Liebe träumen, dann nach einigen Stunden in der knallharten Realität erwachen und wieder auf den Boden der Tatsachen kommen. Ein ewiger Teufelskreislauf. Doch es sollte alles ganz anders werden und an einen geruhsamen Schlaf war nicht mehr zu denken, denn er vernahm vor seiner Zelle ein reges Treiben. So lange war er noch nicht in Gefangenschaft und noch hatte er mit den monatlichen ärtlichten Untersuchungen noch keinerlei Bekantschaft gemacht, doch dies sollte sich in wenigen Momenten ändern. Er vernahm das Geräusch, als die Blitze von der Tür genommen wurden, vernahm das Öffnen der Tür und stand in diesem Moment von seinem Bett auf. In dem Halbdunkel erkannte er die Person nicht richtig, welche für die Untersuchungen zuständig war und sowieso, er wusste im ersten Moment gar nicht, wer diese Person überhaupt war und wegen was für einem Anliegen sie gekommen war. Habt ihr dieses Mal wenigstens an einen Tropfen Alkohol gedacht ?, erkundigte er sich, doch kannte er die Antwort auf diese Frage bereits. Jeden Tag hatte er diese eine Frage gestellt und jeden verdammten Tag hat er die selbe Antwort erhalten. Auch dieses Mal würde er wohl eine passende Antwort erhalten und müsste einen weiteren Tag auf seine geliebten Spirituosen verzichten und sich mit diesem abgestandenem Wasser vergnügen. Im Halbdunkel versuchte er die Frau zu mustern, welche seine Zelle betrat, doch im selben Moment verlor sie das Gleichgewicht und flog Yuudai entgegen. Dieser machte allerdings keinerlei Anstalten das Schusselchen in irgendeiner Form aufzufangen, sondern betrachtete das Spektakel mit einem Grinsen. Ich hätte dich natürlich sehr gerne aufgegangen, aber du musst verstehen, dass mich der Aufenthalt in dieser Zelle wirklich sehr schwächt. Sprach er in einem ironischen Unterton und konnte sich ein spöttisches Lachen in keinster Weise verkneifen. Er machte auch keinerlei Anstalten der Iryonin aufzuhelfen, sondern stand einfach nur da, verschränkte seine Arme vor der Brust und vernahm das Hallen seines eigenen Lachens, welches bis tief in das Gewölbe hallte. Ich kann ja wirklich vielen wiederstehen, außer einer Frau, die auch noch meinen geliebten Alkohol bei sich trägt. Diese Versuchung ... Sprach er genüsslich und dachte kurz an die wunderschöne Freiheit. Nichts wäre in diesem Augenblick schöner als ein Schluck Alkohol, welcher langsam seine vertrocknete Kehle hinunterfließt. Schließlich richtete sich die Frau auf und stellte sich dem Jungen etwas verschüchtert vor. Der Sunanin zog eine Augenbraue empor und sah zu der Iryonin hinab. Da ist aber jemand schüchtern. Sprach er höhnisch und erkannte, wie sich die Frau katzenartig vor ihm hinhockte und zu ihm aufblickte. Nochimmer erkannte Yuudai nur einige Umrisse von der Gestalt und konnte ihr nicht richtig in das Gesicht sehen, doch ihn ließ das Gefühl nicht in Ruhe, dass er diese Frau kannte. Gelassen zuckte er mit seiner Schulter und tat damit diesen Gedanken bei Seite. Sie streckte ihm die Hand entgegen, welche Yuu aus reiner Freundlichkeit nahm, stellte sich als Kisa vor und das sie Iryonin sei. Ich bin Yuudai und nicht wirklich aus freien Stücken hier. Entgegnete er ihr und ließ dann wieder ihre Hand los. Was ich damit sagen will: Ich bin anders als der restliche Abschaum hier. Fügte er etwas hochnäsig hinzu und versuchte weiterhin Kisa besser zu erkennen, doch die schlechten Lichtverhältnisse erschwerten ihm ein genaueres Betrachten. Und erneut hatte er dieses komische Gefühl. Ein Gefühl der Vertrautheit. Kannte er diese Person ? Erneut dieses Gefühl. Mizuki ? Unmöglich. Sie würde niemals in Kirigakure als Iryonin tätig sein, sie hatte ganz andere Prinzipien. Sie würde Sunagakure einfach niemals den Rücken zukehren, obgleich es heute nurnoch eine Ruine war. Schließlich erkundigte sie sich nach seinem Gesundheitszustand. Außer das ich kein Alkohol mehr habe ? .. Ich kann wirklich nicht lagen. Antwortete er etwas gehässig. Schließlich richtete sich die Person vor ihm auf und so wirklich konnte er seinen Augen nicht trauen. Genaustens musterte er die Person, analysierte sie schon fast von Kopf bis Fuß, doch konnte nochimmer seinen Augen nicht trauen. Kam daher dieses Gefühl der Vertrautheit. Kurzzeitig stockte ihm der Atem und er wusste nicht, wie er mit dieser ganzen Situation umspringen sollte. Mizuki .. ? Beinahe unhörbar hauchte er jenen Namen und erwartete darauf eigentlich keine Antwort. Schicksal oder einfach nur reiner Zufall ? ...
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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Kisa Rii Hikari » Mi 23. Jul 2014, 14:38

Den Gesundheitscheck nahm die junge Blondine ausgesprochen ernst. Sie war eine Ärztin aus Leib und Seele und dabei spielte es für sie auch keine Rolle, ob ein ehrenwerter Shinobi vor ihr saß, oder ein angeblicher Verbrecher, wie die Leute die hier im Gefängnis von Kirigakure saßen. Auch sie waren nur Menschen und noch nie hatte die junge Jonin einen Menschen für seine Vergangenheit verurteilt. Durch ihren Bruder wusste sie nur zu gut, dass auch Nukenin geliebte Menschen waren und nicht nur zu verteufelnde Bestien. Einige von den Insassen freuten sich unglaublich über den Besuch der Hikari, denn sie brachte einfach Abwechslung in den tristen Alltag und vor allem durch ihr sonniges Gemüt, Licht in die düsteren Zellen. Kurzzeitig konnten die Gefangenen ihre einsamen Gedanken ablegen und Kisa war zu jedem ausgesprochen freundlich, es interessierte sie nicht im Geringsten was ihr Gegenüber angestellt hatte. Sie las sich deswegen auch grundsätzlich nicht die Akten der Nukenin durch, nicht, weil sie dann vor Angst nicht mehr den Check durchführen wollte, sondern weil sie einfach ohne Vorurteile mit ihren Patienten umgehen wollte und zu wissen, dass ein Serienmörder vor einem saß, erschwerte das ganze dann vielleicht doch. So war die arglose junge Frau einfach eins: Ärztin. Sie hatte die Gesundheit dieser Menschen im Auge und sie freute sich auch sehr darüber, vom Mizukagen mit dieser wichtigen Aufgabe betreut worden zu sein. Sie war zwar ziemlich nervös und unsicher, jedoch lag das an ihrem zurückhaltenden und schüchternen Charakter und weniger an den Gefangenen. In einem äußerst besonders anmutenden Gefängnis, dass von Blitzen umgeben wurde, sollte die Hikari auf einen sehr jungen Mann Treffen. Wie leider so oft in ihrem Leben, legte sie statt einem souveränen und beherrschten Auftritt, eher ein Zeugnis ihrer absolut allgegenwärtigen Schusseligkeit ab. Dadurch dass sie sich so auf den 'Neuen' konzentriert hatte, musste sie sich erst an das Halbdunkel der Zelle gewöhnen und so hatte sie eine kleine Höhenabstufung innerhalb des düsteren Raums übersehen und hatte sich direkt vor dem Nukenin auf dem Erdboden widergefunden. Zum Glück war das Licht in der Zelle nicht besonders stark ausgeprägt, denn Rii war total rot im Gesicht nach dieser bescheuerten Aktion. Sie hasste ihre peinlichen Auftritte und sie hoffte es einfach irgendwie überspielen zu können, auch wenn sie all das hier nun noch nervöser gemacht hatte. Wie sollte man sie so denn bitte jemals als Iryonin ernst nehmen können? Sie war zuvor so in ihren Gedanken versunken gewesen, dass sie seine Frage nach Alkohol gar nicht wirklich mitbekommen hatte, sie kannte diesen jungen Mann noch nicht, er war der einzig neue Nukenin, den sie heute kennenlernen würde, weswegen sie natürlich besonders gespannt war auf ihn. Auch Amethyst hatte wohl ein Auge auf den Kerl geworfen, denn sie vermutete, dass er aus einem besonderen Grund hinter so einer gut gesicherten Zelle saß und sie beschloss der Ratte wenig später intensiver auf den Zahn zu fühlen. Immerhin wollte sie endlich ihre eigenen Pläne verwirklichen und was eignete sich dazu besser, als eine eh schon verlorene Seele zu fangen? Vielleicht hatte er ja Glück und sie würde sich seiner annehmen, seine armselige Existenz hier beenden und ihn zu etwas Größerem führen, ein Teil ihrer zukünftigen Sklavenarmee. Sie würde schon bald zu ungeahnter Macht aufsteigen, dessen war sich die schwarzhaarige Teufelin sicher, nun galt es nur noch den richtigen Moment abzuwarten, doch Amethyst machte keine Fehler, nicht so wie ihre schwächere Hälfte. Das Grinsen des Blonden erkannte die junge Frau nicht, die sich gerade auf ihre Knie aufgerappelt und ein schüchternes 'Hey' herausgebracht hatte. Die beiden Wachen hinter ihr unterdrückten ein Lachen, hätte sich Kisa jedoch umgedreht, hätte sie die beiden herzlich Schmunzeln sehen. Ja, sie brachte wirklich überall unbeabsichtigt Wirbel hinein. Als die junge Iryonin dann die Worte des jungen Kerls hörte, wurde sie noch roter. Hatte sie zuvor noch versucht ihm ins Gesicht zu blicken, hatte sie ihre Augen nun verlegen niedergeschlagen. "Geschwächt...ähm das....ist aber schlecht, aber ja ähm ich schätze dafür bin ich ja da. U-und was meinst du denn nun mit Versuchung?" stammelte sie dann unbeholfen vor sich hin und wünschte sich nur einmal in ihrem Leben schlagfertig zu sein. //Der ist aber ganz schön frech, man ich weiß nie was ich in solchen Momenten sagen soll. Ich wünschte ich wäre in manchen Punkten schlagfertiger, dann würden die Anderen bestimmt aufhören mich als kindlich anzusehen.// dachte sie sich kurz und kratzte sich dabei verlegen am Hinterkopf. Ja, sie war ein ganz spezieller Fall und ihre Schüchternheit stand ihr meist absolut im Weg. Sie stellte sich dann pflichtbewusst bei dem Frechdachs vor und streckte ihm zur Begrüßung, wie allen anderen auch, die Hand hin, begleitet von einem breiten Lächeln. Als er direkt erstmal ihre Schüchternheit ansprach, brachte er die junge Frau noch mehr aus dem Konzept, denn die meisten Leute waren in ihrer Gegenwart wenigstens so höflich, es nicht direkt anzusprechen, aber über angemessene Manieren konnte man sich ja bekanntlicher weise streiten. "I-ich bin doch nicht schüchtern, ich also...du und ich....bin deine Ärztin." widerholte sie nur nochmal unbeholfen und hoffte, dass der junge Mann endlich damit aufhören würde sie aus der Fassung zu bringen. Sie kam in solchen Situationen absolut nicht klar, sie konnte ihre sanfte Art einfach nicht ablegen und das wollte sie auch eigentlich gar nicht, wenn man bedachte, dass in ihr der absolute Teufel schlummerte. Dann erwiderte er ihren Gruß jedoch und stellte sich ihr ebenfalls vor. //Okay, wenigstens schafft er es sich einigermaßen höflich vorzustellen. Man Kisa bleib doch ruhig, du darfst dich nicht immer so aus dem Konzept bringen lassen, du musst einfach sagen bis hier hin und nicht weiter.// versuchte sie sich selbst zu stärken, doch wusste sie schon jetzt, dass dieser gute Vorsatz innerhalb weniger Sekunden wider zerstört war. "Das dachte ich mir schon das du nicht unbedingt freiwillig hier bist, so ein Gefängnis ist ja auch kein unbedingt schöner Ort." sprach die Hikari dann zustimmend, ja auch Ironie war der jungen Dame fremd. Sie konnte damit genau so wenig anfangen wie mit Sarkasmus. Yuudai war sein Name also. Als er ihr dann versicherte, er sei anders als der restliche Abschaum, schüttelte Kisa energisch den Kopf. "Ich weiß zwar was du meinst, aber das darfst du so nicht sagen, die anderen Menschen hier sind auch kein Abschaum. Die einen haben vielleicht mehr Dunkelheit in sich, die anderen weniger, aber ich sehe hier nicht eine einzige Person, die ich als Abschaum bezeichnen würde." meinte sie dann ehrlich und lächelte zum Schluss unsicher. Diese Worte waren von ihrem Herzen gekommen und in solchen Fällen waren die seltenen Momente, in denen sie sich traute, anderen wirklich zu widersprechen, denn für ihre Überzeugung versuchte die junge Hikari dennoch einzustehen. "Aber...warum bist du denn hier, wenn du dich selbst als so anders als die anderen hier siehst?" fragte sie ihn dann mit nachdenklicher Miene. Gut, eigentlich wollte sie die Gründe nicht wissen, weswegen die Nukenin gefangen waren, doch irgendwie schien er sich ungerecht behandelt zu fühlen, da er die anderen Verbrecher Abschaum nannte. Das sie den Blonden an eine äußerst wichtige Person aus seiner Vergangenheit erinnerte, ahnte die Hikari natürlich nicht. Jeder Mensch hatte aus der Vergangenheit heraus wohl irgendwie ein Päckchen zu tragen. Die Vergangenheit machte den Mensch aus, der in der Zukunft vor einem stand. Das sagte man nicht ohne grund und es stimmte. Meistens motivierten einen Erlebnisse aus der Vergangenheit für die Zukunft und trieben einen an. Kisa strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und blickte Yuudai dann fragend an, als sie sich nach dessem Gesundheitszustand erkundigte. Scheinbar ging es dem Blonden gut, er bemängelte nur den fehlenden Alkohol, weswegen die Hikari belehrend einen Zeigefinger erhob. "Nein, das ist eigentlich ganz gut so, Alkohol macht den Körper nur kaputt. Ich werde dich aber dennoch untersuchen okay?" fragte sie Yuudai dann freundlich lächelnd und schaffte es langsam sich zu aklimatisieren, ihre Position als Iryonin konnte man nun so wenigstens endlich glauben. Kaum hätte er sein Einverständnis dazu gegeben, würde die junge Frau sich auch schon konzentrieren. Sie wirkte schnell einige Fingerzeichen und würde dann mit einem simplen Diagnose Jutsu beginnen. Grünleuchtendes Chakra erhellte die Zelle und die Jonin blickte starr auf den Körper von Yuu, um sich bestmöglich zu konzentrieren. Dann jedoch sollte sich plötzlich etwas in ihr regen. Etwas, was sie nur zu gut kannte. Amethyst. Kisa fürchtete sich selbst vor diesem Teil in ihr, doch nahm sie den eisigen Hauch der nur zu bekannten Stimme wahr. Sie klang sadistisch und absolut bösartig. //Entschuldige Dummerchen, aber ich habe andere Pläne mit dem Burschen. Ihm fehlt nichts...zumindest noch nicht.// lachte die Stimme gehässig in ihrem Kopf. Das grüne Chakra des Diagnose Jutsu flackerte leicht und Kisa spürte, wie ihr Herz panisch zu klopfen anfing. //Nicht jetzt...bitte....was willst du denn überhaupt?// fragte Kisa ihr Gegenstück unsicher und versuchte sich dennoch auf die Heilung zu konzentrieren, doch es fiel ihr zunehmend schwerer, sie hoffte nur niemand würde etwas von ihrem inneren Kampf mitbekommen, jedoch fiel es den meisten nicht auf, da meist nur sekundenbruchteile nach außen hin Vergingen. //Was ich will? Kleine Kisa, bist du wirklich so dumm? Ich werde dir zeigen was ich will. Ich zeige dir den Anfang...Ich zeige dir einen Auswegen...glaub mir Kisa....ich zeige dir eine ganz neue Welt der Möglichkeiten.// Die Stimme lachte psychopathisch und Kisa spürte, wie sie langsam aber sicher schwächer wurde, wir ihr Diagnose Jutsu immer mehr zu flackern begann und wie plötzlich die dunkle Aura des versiegelten Tengu-Chakra sie umgab. //Nein bitte, das darfst du nicht...nein...// keuchte Rii ihrer dunklen Hälfte entgegen, doch es war zu spät. Amethysts Wille war Gesetz und sie würde es wider schaffen die Kontrolle zu übernehmen. Plötzlich hörte das grüne Licht des Diagnose Jutsu auf zu leuchten und mit einem Aufschrei knickte Kisa auf ihre Knie ein. Sie hielt sich die Hände an den Kopf und keuchte, als würde sie Schmerzen durchleiden, jedoch versuchte sie sich nur zu wehren. Plötzlich änderte sich das Aussehen der jungen Frau und vor den Anwesenden stand plötzlich nicht mehr die nette, liebe, schusselige Kisa, sondern eine Frau mit langem, rabenschwarzen Haar und bedrohlicher Aura. Das Tengu-Chakra umgab die Schwarzhaarige Schönheit und ein diabolisches Kichern entfuhr ihr. Die beiden Wachen waren sofort aufgesprungen und hatten versucht der Iryonin beizustehen, kurzzeitig hielten sie es sogar für einen Angriff von Yuudai auf die Blondine, doch sie konnten ja nicht wissen, dass dieses schaurige Spektakel direkt aus ihr selbst kam. "Für euch habe ich leider keine Verwendung....von daher....aus dem Weg nutzlose Bastarde." zischte sie den besorgten und komplett irritierten Wachen zu und wirkte blitzschnell ein Jutsu des Hikari Clan, das die komplette Zelle blenden sollte. Weder Yuudai noch die beiden Wachen dürften nun noch irgendetwas sehen können, Kisa hingegen war durch ihr Tengan dem Blendeffekt natürlich nicht ausgesetzt. Blitzschnell schnappte sie sich aus ihrer Ausrüstung ein Seil und fesselte die beiden nahezu blinden Wachen mit einigen groben, allerdings äußerst geschickten Handgriffen. Viel entgegensetzen konnten sie der fast schon unmenschlich schnellen Kisa nicht. Sie hatte nicht nur den Körper von Kisa übernommen, sondern hatte sie gleich ihre spezielle Halbtengu-Form aktiviert. In dieser Form besaß die junge Frau eine Geschwindigkeit, die fürs bloße Auge wohl kaum zu erfassen war. "So, dann wünsche ich den Herren mal eine angenehme Mittagspause. Wagt es nicht den geringsten Versuch zu unternehmen, euch zu befreien. Ansonsten....seit ihr tot." Erneut drang ein psychopathisches Kichern aus der Kehle von Amethyst. Durch ihr langes schwarzes Haar und das dunkle Tengu-Chakra welches sie umgab, war sie in der dunklen Zelle selbst normal schwer zu sehen, doch durch die geblendeten Augen der Beteiligten, dürfte es nahezu unmöglich sein, sie genau auszumachen, was alles wie einen surrealistischen Alptraum wirken lies. Nur ihre Himmelblauen Augen, die durch das Tengan eisig leuchteten, konnte man nun noch ausmachen. Plötzlich würde sich die Hikari neben dem wahrscheinlich zu Tode erschrockenen Yuudai befinden, ihn grob am Halspacken und ihn gegen die kalte Gefängniswand drücken. "Nun zu uns meine kleine Gefängnisratte. Ich habe Pläne mit dir. Freu dich, deine wertlose Existenz hat nun einen Sinn." wisperte sie ihm fast schon knurrend zu und strich ihm mit ihrer klauenartigen Hand fast schon zärtlich über die Wange. Ihre blauen Augen fixierten ihn böse und ihre Lippen waren zu einem eiskalten Lächeln verzogen. "Du gehört nun mir. Da hast du deine Freiheit." Ihre Stimme war nach wie vor psychopathisch und ehe Yuudai sich wohl effektiv wehren konnte, aktivierte sie schon ihre spezielle Kunst. Der Blonde musste Höllenqualen leiden, während sie ihm bereits schon etwas seiner Lebensenergie aussagte, doch war dies nur die Vorbereitung. Das was danach kommen würde, war noch um einiges schlimmer, doch die wenigsten Menschen konnten sich in diesem Moment noch bewegen. Während er Qualen leiden würde, würde Amethyst ihn nur mit einem sadistischen Lächeln anschauen und leise wispern: "Zeig mir das du diese Mühe wert bist.". Sie genoss es anderen Schmerzen zuzufügen und sie genoss es auch dabei zuzusehen. Im Moment war die sadistische Frau äußerst zufrieden. Würde er die Schmerzen nicht aushalten und komplett zusammenbrechen, war er definitiv eins: Wertloser als gedacht. Dennoch würde sie ihm dann ein Teil seiner Lebensenergie rauben, jedoch würde sie ihn dann wohl hinterher einfach töten, genau so wie die Wachen und behaupten er sei Amok gelaufen. Jeder würde der niedlichen und ehrlichen Jonin Kisa glauben. Wäre er es allerdings wert, würde sie ihm hinterher erzählen, dass er nun verflucht seie. Das stimmte zwar nicht, aber nach diesen Höllenqualen, die der junge Mann leiden musste, war er es fraglich ob er an ihren Worten zweifeln würde, doch das war nur der Anfang. Er würde nun ihr erste Sklave werden und ihr dienen bis sie keine Verwendung mehr für ihn hatte. Eine triumphierende Vorfreude machte sich in ihrem Herzen breit und sie spürte schon jetzt, dass heute ein guter Tag werden würde.



Name: Kouton: Dai Kuramasu ("Lichtfreisetzung: Große Blendung")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Reichweite: Umkreis von 15 Metern
Chakraverbrauch: Gering
Voraussetzungen: Ninjutsu 4
Beschreibung: Die ist eine Weiterentwicklung vom Kouton: Kuramasu ("Lichtfreisetzung: Blendung) und dementsprechend stärker. Hierbei leitet der Anwender Kouton Chakra in seinen Körper und setzt dieses im Umkreis von 15 Metern frei. Nun blendet man alles in dem entsprechenden Umkreis für einen Post. Durch den Effekt des Tengans kann der Anwender von dieser Blendung nicht selbst behindert werden. Sollte man seine Augen geschlossen oder z.B. eine Sonnenbrille tragen, dann kann man sich vor dem Licht bei der Anwendung schützen.


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Re: [Ebene 1] Yuudais Gefängniszelle [Meiro no Kaminari]

Beitragvon Yuudai Takano » Mi 23. Jul 2014, 17:35

Yuudai war kein schlechter Mensch. Er war nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Sein gedankenloses Handeln war auch ein springender Punkt für seine missliche Lage. Er hätte den Mann niemals um sein Leben beraubt, hätte ihm im schlimmsten Fall nur eine leichte Verletzung zugefügt und würde dann der unendliche Suche nach seinen Freunden nachgehen. Doch das herzlose Schicksal hatte einen anderen Plan für den Sunanin übrig und noch sollte der Takano nicht wissen, dass das Schicksal ein mieser Verräter sein sollte. Etwas mächtiges sollte sich Yuudai annehmen, etwas, das weitaus stärker war als Yuudai selbst und was sein Leben zu einer wahren Hölle werden lassen würde. Auch seine Suche, jene Suche, weswegen er seit einigen Jahren auf Reisen ist, sollte sich wegen einer bestimmten Person verzögern oder aber er müsse seine Freunde sogar auf Lebzeiten vergessen. Bald schön würde Yuudai andere Sorgen haben. Er muss sich über sein eigenes Leben Sorgen machen und das Leben andere Personen, die seiner Freunde, würde Yuudai hintenanstellen müssen, um die Höllenqualen, welche bald sein Leben prägen werden, auszuhalten. Würde dann auch sein gespielter Sarkasmus, die Fassade, für immer in tausend kleine Einzelteile zerfallen ? Noch ahnte Yuudai rein gar nichts von all dem Schrecken. Schon bald wird sich der junge Mann nach dieser Zelle sehen, wird dieser tristen Vergangenheit nachtrauern, doch dann ist seine Zeit bereits abgelaufen. Er würde dann der Teil von etwas Großem sein. Eine Sklavenarmee, wenn man sie als solche bezeichnen kann, angeführt von einer verstörten, gar psychopathischen Persönlichkeit, welche sich an den Qualen ihrer Mitmenschen leibt. In so weiter Ferne lag die besagte Zeit nicht, denn schon bald wäre Yuudai wieder zur falschen Zeit am falschen Ort, er war einfach ein Pechvogel wenn es um solche Dinge ging und er ritt sich während seiner gesamten Reise immerzu in größere Schlamassel. Zunächst begnegte Yuudai aber einer leicht zerstreuten, schon fast schüchternen Iryonin, welche für den monatlichen Medizincheck in die Gefängnisse kam. Ihr erster Auftritt zeugte von einer gewissen Inkompetenz bzw. Schusseligkeit, doch dies war kein Beweis für ihre Fähigkeiten als Iryonin des Dorfes, womöglich war sie eine begabte, leidenschaftliche Ärztin, welche ihre Nervosität nicht unter Kontrolle hatte. Yuudai würde diesen Gedanken in ihrer Gegenwart nicht äußern, denn dann bot er, so dachte er zumindest, genügend Angriffsfläche, damit seine Maskerade zerbricht. Im Halbdunkel der Zelle konnte er lediglich eine schwache Silhouette erkennen, doch hatte er dieses beständige Gefühl, dass ihm die Person vertraut vorkam, ganz so, als würde er sie aus der Vergangenheit kennen. Mit einem Schulterzucken tat er diesen abwägigen Gedanken dann ab, doch verspührte er weiterhin diese chronische Vertrautheit. Der reisende Chuunin lag seine Gefühle nicht wie offene Karten vor die Ärztin, welche sich als Kisa vorstellte, doch auch dies konnte sich mit der Zeit ändern. Dieses warme Gefühl in seinem tiefsten Inneren, er bekam es einfach nicht aus seinem Bauch heraus und wollte der scheinbar unbekannten Ärztin endlich ins Gesicht sehen. Es war eine gewisse Anspannung vorhanden, doch er ließ selbige nicht nach Außen tragen, sondern behielt sie ganz für sich, es ging schon fast so weit, dass ihn die Anspannung innerlich zerfraß. Ein sonderbares Gefühl, welches er so während all der ganzen Jahre nie verspührte, doch auf einer bestimmten Ebene gefiel ihm dieses warme Gefühl. Diese Vertrautheit. Er dachte kurz an seine alte Heimat und wie sehr es verwüstet war, als er nach einer verkorksten Mission alleine, ohne seine Teamkameradin und gute Freundin, nach Hause kam. Alles was von Sunagakure übrig war, war eine Ruine. Er wusste wer für diese Zerstörung verantwortlich war, doch sein Hauptaugenmerk lag auf der Wiederzusammenführung seines Teams und seiner Freunde. Zusammen hätten sie die einmalige Möglichkeit Sunagakure zu altem Glanz zu verhelfen, würden es gemeinsam aus den Ruinen wieder auferstehen lassen und an alte Tage anküpfen. Jeder der damals sein geliebtes Land verloren hat könnte sich dann am Wiederaufbau beteiligen und würde dann sein altes Leben führen können. Die Umsetzung des Planes lag allerdings noch in weiter Ferne und benötige genügend Planung und Mithilfe der anderen Dörfer. Auf die Hilfe von Kirigakure konnte er womöglich nicht mehr bauen, immerhin hatte er einen Shinobi aus ihren Reihen attackiert und saß aus diesem Grund in dieser Hölle. Immerhin gab es noch Konohagakure und sicher eine fähige Shinobi aus Sunagakure, welche über die ganze Welt verstreut waren, ja, vielleicht gab es sogar aus Sunagakure, welche hier nach Kirigakure gekommen waren. Ja, wenn die Zeit gekommen war, würde Yuudai Sunagakure zu neuem Glanze verhelfen und es wieder auf die Beine bringen, gemeinsam mit Mizuki und Yoko. Doch zunächst galt es sich mit der Iryonin rumzuschlagen, welche Yuudais körperlichen Zustand begutachtete. Doch noch saß sie auf dem Boden und starrte zu Yuu empor, dieser sah zu Kisa auf den Boden, doch erkannte er kaum etwas. Was gibt es für einen Mann schöneres, als eine hübsche Frau und etwas Alkohol, mh ? Selbst ich könnte dieser Versuchung nicht wiederstehen! Gab er bekannt und konnte sich dabei ein breites Grinsen nicht verkneifen. //Eine ganz schön schüchterne Iryonin. Gibt es denn in diesem verdammten Dorf nur komische Leute ? Keiner hier legt ein normales Verhalten an den Tag ..// Er seufzte. Normales Verhalten ? Fast jeder in diesem Dorf legte ein relativ normales Verhalten an den Tag und Yuudai war derjenige, welche jedem mit seiner Art ziemlich auf den Sack ging. Die Art dieser schusseligen Iryonin, irgendwie war diese Art irgendwo süß, doch Yuu verkniff es sich solche Dinge anzusprechen. Mizuki war die wichtigste Person in seinem Leben und niemand, rein niemand, konnte sie in seinem Leben ersetzen. Er hatte während seiner Reise schon des Öfteren darüber nachgedacht, dass Mizuki bei Angriff auf Sunagakure etwas zugestoßen sein könnte, dass sie auch nicht mehr auf dieser Welt verweilte, doch dann dachte er daran, dass sie jeder Gefahr trotzen würde. Es war sein eigener Fehler. Er kam wegen der verpatzen Mission zu spät ins Dorf und hatte Mizuki aus diesem Grund verpasst. Ein stets schmerzlicher Gedanke, doch er dachte dann an eine rosige Zukunft und daran, dass er das Dorf wieder aufbauen würde. Tut mir Leid .. ich habe noch keine Person erlebt, die gleichermaßen schüchtern und schusselig ist. Yuudai sagte immer das heraus, was er dachte, solange seine Maskerade nicht fiel. Innerlich konnte sich der Sunachuunin ein Lächeln über diese sanfte Art nicht verkneifen, doch trug auch dies nicht nach Außen. Wenn Kisa tief in das Innere von Yuudai blicken könnte, so würde sie sein Lächeln sehen, doch momentan hatte sie allem Anschein nach andere Probleme. //So ein sanfte Wesen ist Iryonin ? Hm .. Wenn jemand vor ihren Augen sterben würde, sie würde damit nie im Leben klarkommen.// Ein nicht ganz aus der Luft gegriffener Gedanke. Zwar war Yuudai nicht sonderlich gut darin seine Mitmenschen einzuschätzen, dies lag auch an seiner Charakterwandlung, doch in dieser Hinsicht könnte er Recht haben. Naja, dieser Ort ist glaube ich das schönste an diesem verdammten Dorf. Aber die Bedinung hier ist derart langsam, dass ich gar keine Chance habe betrunken zu werden. Meinte er samt sarkastischem Unteron und konnte sich erneut ein Grinsen nicht verkneifen. Er erfreute sich seines Lebens an seiner eigene Art, doch auch dies war nur reinste Schauspielkunst. Wenn er nicht Shinobi geworden wäre, so wäre er nun sicher ein erstklassiger Schauspieler, deren Filme allesamt Klassiker werden würden. Jetzt verbietet mir schon eine total verschüchterte Iryonin mein vorlautes Mundwerk. Die Zelle hat mich ganz schön verweichlicht .. ich muss hier umbedingt raus! Erneut, dieser scharfe, sarkastische Unterton. Und ein breites Grinsen. Und noch was! Ich bin hier die zwar mit Abstand versoffenste, aber hellste Seele! Fügte er noch hinzu. Er mochte es, wenn er andere Personen in die Enge treiben konnte, wenn sie seiner Art wehrlos ausgeliefert waren, es gab ihm ein ganz spezielles Gefühl bon Macht und Überlegenheit. Kisa war eine solche Person, an der er seine Art ausleben konnte und welche sich nicht großartig aufspielte und das hatte Yuudai, trotz seiner gerinen Menschenkenntnis, schnell ausgemacht. Er roch es, wenn Menschen sich nicht gegen ihn wehren konnten, ein gutes Gefühl! Warum ich hier bin? Eine lange Geschichte. Die Kurzfassung lautet, dass ich jemanden aus eurem Dorf platt machen wollte, weil er mir im Weg stand. Ein nunmehr lässiger Ton. Langsam hatte Kisa sich dann aufgerichtet und endlich konnte Yuudai ihr ins Gesicht blicken. Ihm stockte der Atem. Innerlich schüttelte er seinen Kopf vor purem Entsetzen. Mizuki ? Nein! Leise hauchte er ihren Namen, doch Kisa schien diesen Namen nicht zu verstehen und im Endeffekt war Yuudai glücklich über diesen Ausgang. Er würde das Geheimniss für sich zu behalten, würde versuchen seine Maske zu wahren und nicht über seine Vergangenheit reden. Außerdem, wenn Mizuki vor ihm stehen würde, dann würde auch sie Yuudai in diesem Moment erkennen. Am liebsten wäre Yuudai ihr um den Hals gesprungen, hätte sie gerne in seine Arme geschlossen, doch es handelte sich eindeutig um eine blöde Verwechslung. Schließlich wollte sie den Takano belehren, doch er hatte bereits eine passende Antwort parat. Jaja .. und gleich kommt sicher der Spruch, dass Alkohol keine Probleme löst, aber hey, das tut Milch ja auch nicht. Ich habe alles schon gehört, doch liebe diesen Genuss! .. Außerdem bin ich, wenn ich was getrunken habe, ein wirklich reizender junger Mann. Meinte er im gewohntem Ton. Wenn ich hier raus bin, dann kann ich dir diese "nette" Seite ja mal zeigen. Erneut grinste der junge Mann. Eine Einladung zum gemütlichen Saketrinken. Kisa sollte sich diese Einladung nicht entgehen lassen, denn wenn Yuu trinkt wird er zu einem richtigen Poeten! Zwar ein betrunkener Poet, aber er wird beinahe so wie zun alten Zeiten, .. bloß in einem betrunkenem Zustand. Im schlimmsten Falle würde er über Mizuki reden und wie sehr Kisa Mizuki gleicht. Kisa, Mizukis Ebenbild, wirkte schließlich ein simples Jutsu, um eine mögliche Diagnose stellen zu können, doch außer die Handgelenke, welche durch die Fesseln geschunden waren, hatte der Sunanin keine weiteren wirklichen Beschwerden. Plötzlich bemerkte Yuu eine deutliche Veränderung. Die Konzentration der Iryonin schwankte und ihr Diagnosejutsu, das grüne Licht, begann immer stärker zu flackern, es waren nur ein paar Sekunden, doch er bemerkte eine Veränderung. Irgendetwas schien Besitz von Kisa zu ergreifen, eine andere, dunkle Macht. Bedacht betrachtete der Sunachuunin das Geschehen, doch hatte er keine Möglichkeit einzugreifen. Seine Handgelenke waren noch immer in Handschellen gelegt und diese "Veränderung" geschah binnen weniger Sekunden. Er hob eine Augenbraue, wirkte aber nicht verunsichert, sondern interessiert und wartete insgeheim eine Gelegenheit ab, um die Flucht zu ergreifen. Plötzlichn stand eine ganz andere Kisa vor dem jungen Mann. Lange schwarze Haare und eine bedrohliche Aura. Was für eine Typveränderung! Ich finde Typveränderung ja eigentlich klasse, aber das ganze ist mir ein bisschen zu .. naja .. wie soll ich es sagen ohne dich zu verletzten? ... Ja .. es ist krank! Kurz nachdem er seinen Satz ausgesprochen hatte, widmete sich Kisa, oder wer auch immer nun in ihr drin steckte, den Wachen und wirkte ein Jutsu. Die ganze Zelle ging in einem Lichtschein unter und raubte jedem die Sicht. Aus Reaktion hielt sich Yuudai die Hände vor sein Gesicht und bemerkte in diesem Moment gar nicht, dass sich die veränderte Kisa den Wachen widmete. Was war hier los ? Es bot eine perfekte Möglichkeit zur Flucht, doch das Licht erreichte auch Yuudai. An Flucht war in diesem Moment nicht mehr zu denken. Ey du verrückte Furie! Mach das Licht wieder aus! Brüllte er der wildgewordenen Kira entgegen, doch es hatte keinen Sinn. Die Furie war außer Kontrolle geraten und langsam musste Yuudai in irgendeiner Form handeln, doch das Licht, dieses grelle Licht, nahm ihm nochimmer jedliche Sicht. Er trat in die Richtung, wo er die Wachen das letzte Mal gesehen hatte. Sein Instink riet ihm zur Flucht, doch sein Herz sagte ihm, dass tief im Inneren, irgendwo, die normale Kisa schlummerte und diese musste nun die Kontrolle über ihren eigenen Körper zurückbekommen. Im nächsten Moment spührte Yuudai den Griff um seinen Hals und im nächsten Moment die kalte Gefängniswand. So eine bist .. ich lade dich zum Sake trinken ein und du willst gleich ins Bett. Du gefällst mir, Zuckerstück! Trotz dieser Situation lag ein Grinsen auf seinem Antlitz. Niemald würde er sein loses Mundwerk verlieren, egal in was für einer auswegslosen Situation er sich befand. Sollte sich das auch nach Amethyst merkwürdiger Technik ändern ? Höllische Schmerzen durchfuhren den Körper des Blonden. Ein qualvoller Schrei entwich seinem Mund und seine Pupillen zitterten vor Schmerz. Vorbei! Plötzlich waren die Schmerzen vorbei und der Blonde musste sich bemühen, nicht sein Bewusstsein zu verlieren, denn dann wäre er dieser Furie schutzlos ausgeliefert. Langsam fiel sein Kopf nach vorne. Hatte er das Bewusstsein verloren ? Ein Lächeln, nein, ein breites Grinsen lag auf seinem Antlitz. I .. ich gehöre dir?! Sprach er schwach zu Ametyhst, weiterhin bemüht, dass er im nächsten Moment nicht sein Bewusstsein verliert. No .. Normerweise ste .. stehe ich auf diese Spi .. Spielchen. Der Blonde keuchte. Aber i .. ich muss meine Freunde finden! Brüllte er der Frau ins Gesicht. Der pure Ernst stand in seinen Augen. Es würde nicht in so einer kargen Zelle enden! Schwach schluckte der junge Mann und es war fraglich, ob er in der Lage war sich aus diesem festen Griff der verrücktgewordenen Frau zu befreien. Der Wille, dass er einst seine Freunde wiedersehen würde, ließ ihn bei Bewusstsein bleiben. Niemand, auch nicht diese wildgewordene Kisa, würde diesen Willen brechen und er würde jede Qual durchstehen. Er war ein wahrer Spezialist im Bereich Taijutsu und die Frau mit den rabenschwarzen Haaren stand genau vor ihm. //Jetzt reiß dich zusammen! Du kannst diese wildgewordene Bestie fertigmachen!// Machte er sich selbst Mut. Er lag in Ketten, doch sein Oberkörper bot genügen Bewegungsfreiheit. Doch die Kraft zerrte an seinem ganzen Körper. Er hatte das Gefühl, als würden Steine auf seinen Schultern liegen. Das Gefühl in seinen Beinen hatte er bereits verloren und wenn Ametyhst seinen Hals loslassen würde, so würde er zu Boden gehen. Langsam, mit letzter Kraft, zog er seinen Kopf nach hinten, bevor er ihn mit letzter Kraft gegen den von Amethyst stoßen würde, doch seine Anstrengungen, die Bemühung, sollte wohl für die Katz gewesen sein.


Aufgrund der Verletzungen bzw. des Kraftverlustet das Taijutsu mit einem Stärkewert von 4!
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