Terumi-Anwesen [Yukigakure]

So schön auch die Polarlichtern von Yuki no Kuni sein mögen, so stehen sie vollkommen im Kontrast zur jährlichen Katastrophe. Dem Abschmelzen der Gletscher.
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Kosuke Terumi
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Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Kosuke Terumi » So 5. Feb 2017, 10:50

Anwesen des Terumi-Clans


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    Das Anwesen, welches der Terumi-Clan für sich beanspruchen konnte, liegt am Rand des Dorfes. Es besteht aus zwei großen Gebäuden. Das etwas größere, auf dem Bild dargestellte Gebäude, ist das Haupthaus. Im Erdgeschoss gibt es neben einem großen Wohnzimmer und einem Essbereich, in welchem der ganze Clan platz findet, ein paar kleinere Büros und eine Bibliothek. Auch befinden sich hier die Wohnräume von Yuuto Terumi, dem Clanoberhaupt, und seiner Frau Ayaka Hozuki. Im Obergeschoss finden sich 5 identische Wohneinheiten.In diesen sind jene Clanmitglieder untergebracht, welche noch keine Familie haben.
    Im gegenüberliegenden Gebäude befinden sich 4 wesentlich größere Wohnung, zwei unten und zwei oben, welche von Familien mit Kindern bezogen wurden.
    Der Platz zwischen den beiden Gebäuden ist gepflastert, was man jedoch aufgrund des dauerhaft liegenden Schnees selten sieht. Er wird häufig für das Training verwendet.

    Der spezielle Aufbau der Gebäude lässt sich mit ihrer Geschichte erklären. Sie wurden vor knapp fünfzig Jahren von einem Handelsunternehmen errichtet, dessen Schiffe häufig Yukigakure ansteuerten. In dem Hauptgebäude wurden die Geschäftsleute untergebracht, welche gelegentlich Aufenthalt in Yukigakure hatten, während im Nebengebäude die Angestellten des Unternehmens mit ihren Familien wohnten, welche hauptsächlich in Yuki stationiert waren. Die letzten Jahre lief es jedoch nicht so gut für das Unternehmen und durch die Handelssperre in Richtung Kirigakure verlor das Unternehmen viel Geld. Es existiert zwar noch und kommt langsam wieder auf die Beine, jedoch musste es dieses Anwesen verkaufen.
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Higeki Uzusuki » Di 7. Feb 2017, 23:33

CF: Die offene See

Nach einer ca. einwöchigen Reise, in der der junge Shinobi aus dem ehemals mächtigen, und nun nichtigen, Dorf Kirigakure, kaum mit irgendwem außer seinem Cousin und dem Smutje gesprochen hatte, kam die Reisegruppe in Yukigakure an.
Mehrere hundert Flüchtlinge vermischten sich mit den Einwohnern des eigentlich stillen Örtchens und verschmolzen zu einer heterogenen Masse - Misstrauen war an der Tagesordnung und viele neideten sich selbst die elementarsten Dinge des Lebens, wie Nahrung, Wasser oder eine Unterkunft.
Die ehemals mächtigen Clans schacherten um Anwesen und Kabuffs, die ihnen früher nicht einmal ein verächtliches Schnauben entlockt hätten, als handele es sich um die Residenz eines Kagen und einstmals mächtige Shinobi, die sich nie sonderlich viel mit den einfachen Dingen des Lebens beschäftigen mussten, schleppten Wasser oder schaufelten den Dung von Tieren zusammen - das Leben war einfacher geworden, obwohl Yukigakure ein hoch technisiertes Dorf war. Es war einfach nicht auf diese Flut von Menschen vorbereitet und so kam es zu teilweise grotesken Bildern. Züge neben Pferdefuhrwerken, Fabriken neben provisorischen Viehgehegen - Yukigakure war zu einem Dorf der Gegensätze geworden.
Higeki machte das alles nicht viel aus, er war seit ein paar Jahren auf sich allein gestellt und nicht so sehr durch den Verlust von Annehmlichkeiten betroffen wie einige andere Söhne und Töchter der großen Clans. Allerdings hatte auch er eine bittere Pille zu schlucken - aufgrund der akuten Wohnungsnot und der wetterbedingten Unmöglichkeit draußen zu übernachten, war er gezwungen wieder dorthin zu ziehen, wo er es aufgrund der Taten seines Vaters einfach nicht mehr ausgehalten hatte erhobenen Hauptes durch die Flure zu gehen: Ins Anwesen des Terumi-Clans.
Dort hatte er nun ein kleines Zimmer, wo er wenigstens die meiste Zeit ungestört war und versuchte weder Aufmerksamkeit zu erregen, noch sie anderen zuteil werden zu lassen.
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Kosuke Terumi » Mi 8. Feb 2017, 18:42

--> See

Ich blickte in den Hof hinunter. Mein Vater stand mit ein paar Genin und Akademisten auf den Platz zwischen den Häusern. Er würde heute ein Training halten - das Erste seit zwei Wochen. Es gab noch keine Struktur in Yuki, welche uns Shinobi auffangen konnte und unseren Alltag regelte. Die Zivilisten hatten es leichter. Der Arbeitsmarkt war zwar hoffnungslos überlaufen, aber jeder der bereit war auf einem Schiff anzuheuern oder in die Mienen zu gehen, war sofort weg von der Straße. Wir Shinobi konnten uns nicht so leicht Arbeit suchen. Erst musste sich die Dorfführung dazu Äußern, sonst könnten wir unter Umständen als Söldner oder Nukenin hingestellt werden. Wir mussten uns gedulden... Und es gab keinen besseren Weg, Zeit tot zu schlagen, als zu trainieren. Das Training dort unten wäre eigentlich meine Aufgabe gewesen, aber ich hatte zu viele von ihnen angegriffen. In ein paar Wochen würde ich es wieder versuchen und bis dahin konnte ich mich um einen anderen Ausreißer kümmern.
Ich wandte mich von dem Fenster ab und der Wohnungstür hinter mir zu. Die Einheit meines Cousins, welcher es weiterhin vorzog für sich zu sein und von der Bildfläche zu verschwinden. Ich klopfte, wartete aber nicht auf Higekis Antwort sondern öffnete die Tür und trat ein. "Guten Morgen.", grüßte ich, auch wenn das Frühstück schon ein wenig her war. "Es wurde beschlossen, das wir alle genug auf der faulen Haut herumgelegen sind. Du kannst dich entscheiden zwischen dem Training unten im Hof mit den Anderen oder einer Privatstunde am öffentlichen Trainingsplatz.", verkündete ich den Genin mein Vorhaben direkt. Er hatte die Wahl, auch wenn ich seine Antwort erahnen konnte. "Und nein, solange du seitens der Dorfführung in kein Team eingeteilt wirst, wirst du mich nicht mehr los.", meinte ich und streifte mir nebenbei die Handschuhe über. Den schwarzen Wintermantel hatte ich bereits getragen, als ich den Raum betreten hatte, und damit war ich abmarschbereit. Trotzdem blieb ich ruhig stehen und beobachtete den Jungen, wie er seine sieben Sachen zusammenkramte, ohne weitere Hektik zu verbreiten.

--> Trainingsplatz
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Higeki Uzusuki » Do 9. Feb 2017, 18:52

Higeki befand sich gerade in der Küche und bereitete sich eine Mahlzeit zu. Er kochte nicht gerne oder oft, viel zu selten hatte er Interesse daran und die langen Vorbereitungen und Zubereitungen langweilten ihn. Aber heute hatte er seit langer Zeit mal wieder die generelle Möglichkeit und wie bei so vielen Dingen im Leben macht die Möglichkeit dazu auch ihren Reiz aus. Heute wurden Nahrungsmittel zugeteilt und Higeki konnte einige Tomaten, Zwiebeln, Fleisch und Bohnen abgreifen und hatte vor sich einen kleinen Eintopf zu bereiten. Das gute an Eintöpfen war dass er nur einmalig Aufwand investieren musste und davon noch einige Tage essen konnte.
Er war gerade dabei die Zwiebeln in Brunoise zu verwandeln als es klopfte und quasi direkt danach auch die Zimmertemperatur um gefühlt 2-3 Grad abfiel. Allein am Gang und der Art und Weise wie sein Heiligtum betreten wurde, konnte sich der junge Shinobi schon denken um wen es sich handelte, wissen konnte er es natürlich nicht - da die Tür zwischen ihm und seinem ungebeten Gast war, wenn sie aufschwang.
Sein Cousin, der Jonin war und ganz nebenbei auch noch der Sohn des Clanoberhaupts, sagte es wäre genug gefaulenzt worden und es würde Zeit langsam wieder mit dem Training anzufangen. Noch bevor er demonstrieren konnte wurden seine Einweg vorab schon aufgenommen und zur Nichtigkeit verdammt - als ob das "Dorf" ihn in irgendeiner Form einem Team zuteilen würde. Das war in den vergangenen Jahren nicht passiert und Higeki glaubte nicht wirklich, dass die aktuell katastrophale Situation irgendetwas daran ändern würde - also musste er wohl mit seinem Cousin trainieren gehen.
Na dann, lass uns gehen. sagte der junge Genin seufzend während er seine Hände wusch und sich anzog. Die Kochutensilien ließ er wie sie waren, im aktuellen Zustand konnte nicht viel passieren. Auch wenn mir schleierhaft ist von welchem "Dorf" du sprichst. sagte er herausofrdernd.
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Higeki Uzusuki » So 4. Jun 2017, 17:55

CF: Trainingsplatz

Weg, hauptsache Weg. Weg von all diesen unerwarteten Wendungen und Drehungen, die sein Leben einmal mehr vollkommen über den Haufen gefeuert haben. Blindlings war der junge Genin durch die schneezerstöberten Weiten des Dorfes geirrt und gestolpert. Was für ein Dreckskaff, was für ein billiger Abklatsch von ihrer Heimat. Und für dieses Drecksnest waren sie mit dem Schiff tagelang gereist? Für was? Für die hässliche kleine Schwester, des Mädchens das man nicht mehr haben kann?
Wütend schlug der Sprößling des Terumi Clans gegen eine Laterne und prompt platzte die Haut an seinen Knöcheln auf. Wütend zischend hastete er weiter, eine Spur roter, dampfender Bluttropfen hinter sich lassend. Blut das glitzernd durch die vor Eis starrende Luft fiel und schlagartig erkaltete als es den gefrorenen Boden berührte. Terumi, pah. Was war das denn noch? Ein längst vergangener Ruhmesfleck in der Geschichte eines bald vergessenen Dorfes. Vielleicht sollten sie anfangen sich einen Doppelnamen zu geben wenn Kosuke den Clan übernahm. Terumi-Hozuki, zwei Clans deren Einfluss mit dem Laufe der Zeit abgenommen hatte. Vielleicht würden sie gemeinsam wieder etwas zu sagen haben. Vielleicht sollte sie ihr Wappen ändern und eine große Feier veranstalten "Neu aber alt bekannt". Verachtend spuckte Higeki aus. War es das was er wollte? War es das die Zukunft seines ehemaligen Dorfes war? Higeki hastete weiter, blind vor Schweiß der ihm in die Augen rann und von dem er sich weiter sagen konnte es seien keine Tränen. Ehe er sich versah kam er an seinem "Anwesen" an. Das "Anwesen" seines "Clans". Higeki wurde wütend bei so viel Verfall. Verfall des Clans, Verfall des Gebäudes. Als er am Zaun versuchte durch das Gatter zu gehen, merkte er dass die Tür nahezu nicht mehr zu gebrauchen war. Wütend trat der junge Mann dagegen, worauf hin die Pforte vollständig den Geist aufgab. Mit einem unterdrückten Wutschrei stapfte er zu einem Geräteschuppen und besorgte sich Materialien und Werkzeug.
Dann zerrte er sein Beutegut zurück und machte sich an die Arbeit die Tür zu reparieren. Vielleicht hatte er keinen Einfluss auf die Zukunft seines Dorfes. Keinen Einfluss auf die Zukunft seines Clans. Aber er wollte vor Zorn vergehen wenn er nicht wenigstens Einfluss auf das verfluchte Gatter nehmen könnte.
Und so fing er an zu sägen und zu hämmern, die Kälte ignorierend - während das Blut weiter von seinen Händen rann und sich im Schnee mit seinen Tränen vermischte, zu Eis erstarrte und ein festes Bild seines Schmerzes bildete.
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Higeki Uzusuki » Mi 7. Jun 2017, 21:01

Stunde um Stunde arbeitete sich der junge Genin, der sich gar nicht mehr sicher war ob er diesen Titel überhaupt noch führen durfte, jetzt wo er streng genommen ja keinem Dorf mehr angehörte, quer über das Anwesen - reparierte Zäune, Tore, Türen, Tische und alles mögliche was ihm sonst noch so in die Finger kam. Einige der Erwachsenen schüttelten schon ungläubig die Köpfe und Higeki konnte sich denken was in ihren Köpfen vorging "Versteh einer die Jugend". Allerdings war dieser Kampf ohnehin verloren, denn jede Generation würde die nachfolgende aufgrund eines angeblich obskuren Verhaltens belächeln - das ging schon seit Jahrhunderten so und würde sicherlich nicht nur deswegen auf einmal aufhören weil Kirigakure in die Luft geflogen war. Nein, der Mensch ändert sich kaum und langsam - diese Marotte der Menschheit würde Higeki und alle eventuellen Nachfahren noch überleben.
Langsam aber stetig ließ das Licht nach und als Higeki sich zum vierten Mal hintereinander in Folge fast ein unfreiwilliges Piercing verpasst hatte, gab er genervt auf - schleuderte wütend sein gerade in Benutzung befindliches Werkzeug von sich und stapfte in Richtung seiner Kemenate. Erst jetzt bemerkte Higeki wie schwer seine Knochen waren und dass sein Fleisch schon zu einem überwiegenden Anteil aus Eis zu bestehen schien. Aber er hatte erreicht, was er erreichen wollte - die Gedanken über die Nachfolge seines Clans, den Verrat seines Sensais, der eigentlich nichts dafür konnte wie er geboren war, und die ganze Groteske der Situation um ihn herum war kaum noch in seinen Gedanken präsent, dafür war er viel zu müde. Er schaffte es gerade noch so seien Tür aufzuschließen und fiel dann auch schon um und schlief an Ort und stelle ein. Vollkommen durchfroren, durch den warmen Raum beruhigt - wortwörtlich zwischen Tür und Angel liegend.
Als er wieder erwachte machte er sich gedanken verloren auf den Wem zum Trainingsplatz. Dem Ort seiner Krise.

TBC: TP
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Kosuke Terumi » So 25. Jun 2017, 23:42

--> Palast

Mein Weg führte mich vom Palast aus direkt nach Hause. Als ich dort ankam dämmerte es bereits und keine Menschenseele war auf dem Platz zwischen den Gebäuden zu sehen. Zahlreiche, chaotisch verlaufende Fußspuren und die erleuchteten Fenster deuteten darauf hin, das ehemals verwaisen Gebäude wieder bewohnt waren. Ich nahm das Stirnband Yukigakures ab, bevor ich das Haupthaus betrat und verbarg es vorerst in meiner Jackentasche. Ich schämte mich nicht für meine Entscheidung und hatte nicht vor, sie geheim zu halten - aber bevor ich mit irgendjemanden darüber sprach, musste ich mit meinem Vater reden. Ich ging kurz nach oben in meine Wohneinheit, um den Wintermantel und die nassen Schuhe loszuwerden, bevor ich ihn suchte und schließlich in der kleinen Bibliothek fand.
Er blickte auf, als ich die Tür hinter mir leise schloss, legte sein Buch mit der aufgeschlagenen Seite nach unten auf den Tisch und nahm die Lesebrille ab. "Euer erstes Training ist heute nicht so gut gelaufen?", fragte er mich ein wenig resigniert. Ich verzog keine Miene und setzte mich ihm gegenüber in den Sessel. "Er hat heute ein neues Jutsu gemeistert", berichtete ich wahrheitsgemäß. Wobei wir wahrscheinlich mehr geschafft hätten, wenn ich mich nicht zu dem Trainingskampf hinreißen hätte lassen. "Und das hat ihn dazu gebracht, die letzten Stunden jede quietschende Tür und jeden wackelnden Stuhl im gesamten Anwesen zu reparieren?", hakte er noch einmal nach und jetzt konnte ich meine Überraschung nicht mehr verbergen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, das er aus Wut etwas kaputt schlägt... aber reparieren? Ich atmete tief durch und blickte auf den Stapel Papier in meinen Händen. "Ich hatte einen Trainingskampf mit einer Nukenin und nun ja, dabei ist die Sache mit meinem Erbe rausgekommen.", fasste ich den zweiten Teil des Trainings zusammen. Mein Vater fasste sich an die Stirn und seufzte, dann machte er Anstalten aufzustehen. "Und das sagst du mir jetzt, Stunden später? Ich gehe und rede mit ihm." "Nein.", unterbrach ich und legte den Stapel Papier auf den Tisch. "Das regel ich morgen selbst mit ihm. Ich habe hier noch ein wichtigeres Thema.", stellte ich fest und zog das Yukigakure-Stirnband aus meiner Tasche, legte es oben auf die leeren Listen. Das Clanoberhaupt blieb stehen und griff nach einem überraschten Blick in meine Richtung nach dem Stirnband, fuhr mit dem Finger über das eingravierte Symbol. "Ich war im Palast und habe mit der aktuellen Regentin gesprochen. Sie heißt Mirajane Shogun und dürfte ein wenig Jünger sein als ich. Offenbar hat sie nur noch keine Shinobi eingestellt, weil sie denkt das wir alle nach Konoha oder Ishgard weiterwandern sobald sich uns die Möglichkeit dazu bietet. Ich konnte sie vom Gegenteil überzeugen und bin jetzt als ihr Legat angestellt.", erklärte ich ruhig und deutete auf die leeren Blätter am Tisch. "Das hier soll die Liste aller geflüchteten Shinobis werden, die sich Yukigakure wirklich anschließen wollen und für die die anderen Dörfer keine echte Option darstellen. Das ist ihr wichtig.", stellte ich fest. Mein Vater setzte sich wieder in seinen Sessel und wir besprachen die Details miteinander. Wie musste diese Liste aussehen - Name, Alter, Rang, ehemalige Tätigkeiten, besondere Kenntnisse und warum Yuki und nicht eines der anderen Reiche/Dörfer. Morgen Vormittag würde mein Vater zu dem Thema eine kleine Clanversammlung abhalten und anschließend die Mitglieder unseres Clans durch das Dorf, von Haus zu Haus und von Zelt zu Zelt, schicken, um die verbliebenen Shinobis zu befragen und einzutragen. Bewerten würden wir die Ergebnisse - vor allem auf die letzte Frage - die nächsten Tage und Mirajane eine sortierte Liste zukommen lassen. Aber das war nur einer der Punkte, den wir besprachen - der Andere war meine Anstellung als Legat. Ich würde jetzt wohl noch ein paar Tage in Yuki sein, aber anschließend hatte ich meinen Platz auf einem Schiff einzunehmen und in die Ferne zu fahren. Und ich wollte Higeki mitnehmen, was eine kurze Diskussion mit meinem Vater auslöste - grundsätzlich sprach aber nichts dagegen und so gab er seine Zustimmung.
Wir diskutierten bis tief in die Nacht und so hatte ich nicht viel Schlaf, als ich am nächsten Morgen aus dem Bett kroch und nach einem Frühstück und einer Tasse Kaffee nach meinem Cousin suchte. Er war offenbar schon los zum Trainingsplatz und so folgte ich ihm.

--> Trainingsplatz
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Kosuke Terumi » Di 22. Aug 2017, 23:22

--> [SKIP] Frostzitadelle

Mein Besuch im Thronsaal war nicht halb so produktiv gewesen, wie ich gehofft hatte. Gut, wir waren nicht vor die Tür gesetzt worden, wie zwischenzeitlich zu befürchten war, aber die Anstellung als Legat war ich wohl auch los. Ich würde mich also nicht am nächsten Tag auf ein Schiff begeben und zu etwaigen Missionen aufbrechen, sondern Bauholz heran schaffen. Gewächshäuser unter der Regie von Mirajane aufstellen. Es hätte mich schlimmer treffen können... nur Higeki war alles andere als begeistert als ich ihm die frohe Kunde übermittelte. Er wollte mit in See stechen, aber so schnell würde das keiner tun. Die Stelle als Co-Materialbeschaffer war nicht halb so interessant und er war ohnehin wieder dabei, seine Wut in sich hinein zu fressen, also bot ich sie ihm gar nicht überdeutlich an. Trainieren konnten wir ja trotzdem weiterhin... Meinem Vater musste ich das ganze auch noch erzählen, was aber wesentlich ruhiger ablief. Natürlich hatte er sich über die schnelle Anstellung des Clans gefreut, wunderte sich jetzt aber auch nicht groß darüber, das das noch einmal geändert wurde. Wir waren uns einig, das wir uns die nächsten Wochen beweisen würden und zu einer wichtigen Stütze des Dorfes werden wollten - so wie wir es in Kirigakure auch waren. Das Bauprojekt war dafür gar nicht so schlecht geeignet. Auf die drohende Nahrungsmittelknappheit hatte mein Vater zudem schon reagiert. Die Nahrungsmittel, welche wir erwerben konnten beziehungsweise welche uns zugeteilt wurden, wurden im Haupthaus gesammelt, dort zubereitet und der Clan aß gemeinsam. Das Essen wurde dabei vorrangig an die Kinder und die arbeitenden Ausgegeben. Noch wurde jeder satt, aber wenn uns das Essen ausging würden wir als Clan auf diese Art am wenigsten Schaden davon tragen. Wir hatten die Hungersnot in Kirigakure ohne Verluste überstanden und würden auch das hier schaffen.
An dem Abend kam ich spät ins Bett und konnte trotzdem kaum schlafen. Vor nicht einmal einem Tag hatte ich meine, unsere, Zukunft in trockenen Tüchern gesehen und jetzt war wieder alles anders. Und Higekis Worte gingen mir nicht aus dem Kopf. Das wir den Clan hätten informieren sollen. Das wir selbstsüchtig gehandelt hatten. Das es keine echten Optionen gab. Wenn ich den Genin ansah, wusste ich nicht, ob er eine Option darstellte... ob er jemals eine darstellen würde. Wenn nicht, musste ich eben zu einer Option werden. Ich würde das Erbe nie beherrschen, aber vielleicht konnte ich einen Ersatz finden... Dampf und Säure erzeugen, so wie ich Öl erzeugte.

Ich stand mit dem Morgengrauen auf, nahm ein karges Frühstück zu mir und lief anschließend durch das erwachende Dorf. Vor allen Anderen war ich am Trainingsplatz, mittlerweile aufgewärmt, und machte es ganz ähnlich wie mein Cousin am Vortag - nur ohne Waffe. Und ich hätte die Trainingspuppe mit Leichtigkeit zerlegt. Eine ganze Weile beschäftigte ich mich so, den halben Vormittag, bis ich mir sicher war, das Higeki nicht kommen würde. Dann würden wir eben nicht trainieren - ich hatte ohnehin andere Aufgaben. Und die erste Aufgabe war wohl, Mirajane zu finden. Sie schien die Leitung des Bauprojekts inne zu haben.

--> Herz des Winters
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Re: Terumi-Anwesen [Yukigakure]

Beitragvon Kosuke Terumi » Mo 20. Nov 2017, 21:55

--> Herz des Winters

Ein kurzer Blick in sein Zimmer, dann in die Gemeinschafträume bestätigte mir, das er nicht hier war. Das Gebäude war ohnehin wie ausgestorben, auch wenn es schon ziemlich spät war. Ich ging in die Küche, füllte ein Glas mit klarem Wasser aus der Leitung, und schlang es herunter. Dann füllte ich meine Wasserflasche wieder auf. Ein Hozuki zu sein hatte diverse Nachteile... für mich überwogen sie bisher. Ich konnte nichts daran ändern, was ich war, und mich auf wichtigeres Konzentrieren. Ich musste meinen Cousin finden. Heute morgen hatte er gebockt und so wie ich kannte, war er damit immer noch nicht fertig. Eigentlich hatte ich gehofft, die Verantwortung, die ich ihm anbot, würde ihn nicht so erdrücken. Sie könnte alles für ihn ändern, wenn er sich zusammenriss und in sie hinein wuchs. Bisher war er nicht so weit.
Ich ging wieder hinauf in seine Wohnung, stellte mich in die Mitte des Raumes und ließ meinen Blick langsam durch den Raum gleiten. Ordentlich war es hier... das Bett war gemacht, das Nachtkästchen abgeräumt. Die Couch sah aus, als wäre er noch nie darauf gesessen. Sogar die Kissen waren ordentlich drapiert. Der Couchtisch war komplett leer. In dem kleinen Regal unter dem Fernseher lag nur ein dickes, altes, verstaubtes Buch, welches wohl schon vor unserem Einzug hier war. Die Küche war sauber. Keine Töpfe, kein Geschirr, nichts. Klar, das Essen war beinahe rationiert. Das würde sich aber bald ändern und er konnte dann wieder für sich kochen. Aber irgendetwas störte mich an diesem Zimmer - mir wollte nur nicht einfallen, was. Ich ging weiter ins Bad. Der Wandschrank, welcher den Durchgang säumte, war ordentlich verschlossen. Und auch das Bad war sauber, ordentlich, aufgeräumt... unbewohnt. Ich öffnete das kleine Schränkchen. Nirgends fand sich eine Zahnbürste. Ich ging zurück durch die Tür, öffnete den Wandschrank - leer. Absolut leer. Viel war nie drin gewesen, da die meisten Besitztümer in Kiri zerstört worden waren und wir hier nicht viel Geld gehabt hatten, um uns einzurichten, aber so gar nichts? Nein. Da stimmte etwas nicht. Winterjacke? Schuhe? Mütze? Schriftrolle? Seine kleinen Schwerter? Nichts. Ich öffnete den Kühlschrank - leer. "Scheiße.", fluchte ich leise und ratterte in meinem Kopf die verschiedenen Optionen durch. Higeki war ausgezogen, hatte den Clan verlassen, während wir alle mit dem Gewächshaus beschäftigt gewesen waren. Mit etwas Glück war er nur ins Dorf, in irgendein Zimmer in Untermiete gezogen. Wenn dem so wahr, würde ich ihn finden. Fest entschlossen, meinem Cousin Kopf voraus in einen Schneehaufen zu werfen, wenn ich ihn erwischt hatte, verließ ich das Anwesen wieder. Und fragte mich von Tür zu Tür, durch die verschiedenen Gaststätten und Mietshäuser und natürlich jeden Rentner oder Invaliden, der den ganzen Tag damit verbrachte, aus dem Fenster zu sehen, den ich finden konnte. Nein, er war nirgends untergeschlüpft. Aber er war gesehen worden. Er war in die Bahn gestiegen, hinunter zum Hafen gefahren und ich wollte es ihm gleich tun. Heute Nacht würde kein Zug mehr fahren, meinte die ältere Dame, welche den Ticketschalter schloss. Und es würde keinen Sinn mehr machen, hinunter zu fahren. Sie hatte ihn zwar gesehen, er war also am Hafen, aber ich würde ihn dort unmöglich um diese Zeit finden. Mit der Aussage, das er alt genug sei um eine Nacht auf sich selbst aufzupassen, hatte sie recht. Mir gefiel es trotzdem nicht so ganz, aber für heute musste ich mich zurückziehen.
Zu Hause sprach ich mit meinem Vater über das, was geschehen war. Am nächsten Morgen brachen wir Beide mit den ersten Sonnenstrahlen auf um zum Hafen hinter zu fahren. Die Seeblockade hatte einen gewaltigen Vorteil - selbst wenn er auf ein Schiff gegangen war, konnte er nicht weit sein.

--> Hafen
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