Yuki no Kuni: Mutsuki (Hafen)

So schön auch die Polarlichtern von Yuki no Kuni sein mögen, so stehen sie vollkommen im Kontrast zur jährlichen Katastrophe. Dem Abschmelzen der Gletscher.
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Kosuke Terumi
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Re: Yuki no Kuni: Mutsuki (Hafen)

Beitragvon Kosuke Terumi » Di 21. Nov 2017, 18:32

-->Terumi-Anwesen

Die Sonne war noch nicht einmal richtig aufgegangen, als wir aus dem warmen Wagon in die beißend kalte Luft hinaus traten. Unser Atem bildete deutlich sichtbare Wolken in der Luft, als wir die letzten Meter zum Hafenbecken hinter gingen. Gestern hatten wir uns bereits überlegt, wie wir vorgehen wollten, sodass jetzt keine Worte mehr notwendig waren. Mein Vater klapperte Hotels, Gasthöfe und Absteigen ab, während ich von Schiff zu Schiff ging. Meinen Cousin wiederholt verschiedenen Personen beschrieb und wieder weggeschickt wurde. Immer wieder mal traf ich mich mit meinem Vater an ausgemachten Treffpunkten, aber auch er fand nichts nützliches heraus. Der Morgen graute, die Sonne bahnte sich ihren Weg und tauchte schließlich diese ganze weiße, kalte Welt in ein gleisendes Licht. Die Farben kehrten in die Welt zurück und die Luft schien ein wenig wärmer zu werden. Nach und nach füllten Menschen die Gassen und es wurde immer schwieriger, vorwärts zu kommen. Selbst wenn Higeki irgendwo hier übernachtet hatte, würden wir ihn jetzt kaum noch in seinem Zimmr finden. Trotzdem suchten wir weiter - so einfach ließen wir kein Mitglied unserer Familie gehen. Und unsere Ausdauer wurde belohnt. Irgendwann traf ich auf einen Mann, einen Verlademeister, welcher direkt der Flotte Yukis unterstellt war, der meine Beschreibung des Jungen vervollständigte und mir eine interessante Geschichte erzählte. Er hatte Higeki nicht nur gesehen, sondern auch mit ihm gesprochen und ihn in seine Schranken gewiesen. Offenbar hatte mein Cousin versucht, auf das Schiff zu kommen, das jeden Abend ablegte, die Nacht durchfuhr und dann früh morgens bei der Blockade ankam, um diese mit Nachschub zu versorgen. Er hatte ihn erwischt und von Deck geworfen. Gestern Abend. Er wollte also hinaus zur Blockade, wahrscheinlich so weit weg wie möglich. Und wie ich ihn einschätzte, wäre ihm das nicht weit genug. Bei der nächsten Gelegenheit würde er sich von einem Schiff aufs Nächste stehlen und so schlussendlich die Insel verlassen. Eine Gruppe von Menschen auf diese Art zu schmuggeln war unmöglich, aber ein einzelner Junge, der zu allem Überfluss auch noch über das Wasser laufen konnte, könnte das schon schaffen. Mir war dieser Junge wesentlich lieber gewesen, als er einfach nur schmollend in er Ecke saß und sich kaum rührte. Im Moment würde ich alles darum geben, diesen Higeki zurück zu bekommen. Den musste man zumindest nicht suchen. Die Aussage des Verlademeistern bestätigte mir zumindest, das er noch in Yuki sein musste... zumindest bis ich gehen wollte. Ich hatte mich bereits verabschiedet und weg gedreht als ich ihn zu seinem scheinbaren Chef sagen hörte, das die Morgenlieferung bereits ausgelaufen war. Ich blieb also in der Nähe stehen, wartete bis das Gespräch zu Ende war und fragte nach - ja, die Schiffe gingen morgens und abends raus. Man konnte nicht mehrere Entbehren, also musste das eine eben öfter fahren um die Blockade ausreichend zu versorgen. Das nächste Schiff würde kurz vor Sonnenuntergang ablegen, brachte ich noch heraus, dann setzte ich meine Tour fort. Der Hafen war aber fast zu Ende und als ich schließlich auch die letzte Anlegestelle gecheckt hatte, war mein Vater auch fertig mit den Hotels. Higeki hatte in keinem Übernachtet. Der einzige, gleichaltrige Junge, welcher die Nacht über unterwegs war, hatte rotorange Haare - definitiv die falsche Person. Schwarze oder dunkelbraune Haare ließen sich kaum färben und würden schon gar kein überzeugendes rot annehmen. Das er nicht gesehen worden war, verstärkte aber meinen Verdacht - er hatte sich über Nacht auf das Schiff geschlichen, das morgens ablegte. Und damit war er weg, zumindest von der Insel. Es gab nur eine Lösung für dieses Problem. Einer von uns musste hinterher und das würde ich sein. Ich sprach mich mit dem Verlademeister ab und er versprach, meine Mitfahrt mit dem Captain zu besprechen. So fuhr ich nochmal nach Hause, packte meine Sachen und war vor Sonnenuntergang wieder an dem Steg. So legten wir ab und fuhren der Blockade entgegen. Gemütlich machen durfte ich es mir natürlich während der Fahrt nicht, aber ein wenig Ablenkung schadete mir ohnehin nicht.

-->Blockade im Nordmeer
Reden & Kämpfen

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Re: Yuki no Kuni: Mutsuki (Hafen)

Beitragvon Fukuro » So 26. Nov 2017, 11:39

--> Kobayashi + Ningyo-Haus (mit Nagisa)

Nagisas Scherz war definitiv nicht lustig. Und das machte ich ihm mit meinem Blick auch klar. Er machte sich da vielleicht keinen Kopf, aber für mich waren meine Familie sehr, sehr wichtig. Aber die Situation löste sich sehr schnell auf. Mein Dad kam zurück und sofort hieß es packen. Ich räumte die Stifte, die Stoffreste der Vorbesitzerin und den Inhalt meines spärlichen Kleiderschranks zusammen. Alles zusammen passte in eine große, nicht besonders schwere Tasche. Wichtiger war allerdings der Block und meine Tinte, welche mit etwas drücken zum Glück in die Jackentaschen passten. Voll beladen liefen wir also hinunter zum Bahnhof und fuhren zum Hafen. Gut, viele Dinge wurden noch in Siegel gepackt. Hätten wir ein wenig mehr Zeit hätte ich in dem Moment gefragt, ob mir jemand dieses Siegel beibringen konnte. Aber so ließ ich mich einfach von meiner Familie mit ziehen, kreuz und quer durch das Hafengelände bis schließlich Rory vor uns auftauchte. Und hinter ihm ein Schiff, das eben beladen wurden. Viele der Gesichter hatte ich schon mal gesehen - es waren Leute aus Kiri. Kaum einen kannte ich persönlich, aber das würde sich die Tage auf dem Schiff wahrscheinlich regeln. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, sich wieder in eine Liste einzutragen und auf ein Schiff zu gehen. Das letzte Mal war das ein Abschied von unserer Heimat gewesen. Und diesmal würden wir nicht dahin zurück kehren. Es ging in eine neue Stadt, eine unbekannte Stadt. In ein System, das wir nicht kannten. Wir waren aus dem Shinobisystem gekommen und im systemlosen Yuki gelandet. Hier hätte man etwas vergleichbares hochziehen können, aber in Ishgard? Dort gab es eine Regierung. Dort gab es Strukturen. Dort gab es wohl auch die Möglichkeit uns tatsächlich alle zu versorgen und das klang nicht schlecht. Trotzdem blickte ich ein wenig wehmütig zu den Hafengebäuden zurück als wir ablegten. Irgendwie war dieses verdammt kalte Dorf doch eine Heimat geworden... Zumindest ein bisschen. Sieh´s positiv. Du brauchst bald keine Winterjacke mehr, munterte Kuma mich auf und ich lächelte. Keine fünf Minuten Vorbereitungszeit mehr nur um kurz vor die Tür zu gehen. Zurück in angenehmeres Klima.

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Re: Yuki no Kuni: Mutsuki (Hafen)

Beitragvon Shin Watanabe » Mo 18. Dez 2017, 21:32

cf: Alte Apotheke

-aufm Weg zum Dorfbüro-

Anstatt den langen Weg zum Gewächshaus zu nehmen habe ich mich entschieden direkt ins Dorfbüro zu gehen. Ich hatte ohnehin einige Fragen wie es weiter gehen sollte, ich hatte mich entschieden hier zu bleiben und dem Dorf zu helfen, die Aufgabe hatte ich nun beendet und ich würde weiter ziehen wenn mich nichts hier hält. Und momentan hält mich nichts hier, ich verdiene mir kaum mein Brot und ich hab auch nicht ansatzweise das was ich gerne hätte, zudem kann ich es hier nicht mal erreichen. Meine Chancen auf dem "freien" Markt mit ein paar Tabletten alles zu verdienen was ich fürs Leben brauchte waren besser gegeben als mich hier in Yuki zu verschanzen und mir den Arsch abzufrieren. Ich war auch irgendwann im Dorfbüro angekommen, zu meiner Enttäuschung waren weder Ichiro noch Fumei anzutreffen, auf meine Nachfrage wo genau die beiden waren, konnte mir niemand eine direkte Antwort geben. Auf die Frage wann Fumei das letzte mal gesehen wurde, erhielt ich die Antwort das es wohl nach dem Gespräch mit mir gewesen wäre, ich war ein wenig erschrocken, er fehlte schon eine verdammt lange Zeit. Ich stellte mich vor Hondas Schreibtisch und haute den Sack mit Samen auf den Tisch "Experiment erfolgt, so wie Fumei es wollte habe ich Pflanzen gezüchtet die eure Nahrungsprobleme gemeinsam mit dem Gewächshaus in den Griff bekommen sollten, damit habe ich eine gewisse Grundbasis geschaffen, der Rest ist euer Problem." Honda schaute mich ein wenig verwirrt an und ich lächelte "Gern geschehen, nun habe ich eine bitte... ich möchte das ihr mich aussendet, zumindest offiziell, inoffiziell sollt ihr mich nur mit einen Schiff durch die Blockade bringen und in Mizu no Kuni rauslassen, zumindest wäre ich euch dankbar" Honda stellte sich auf und begann zu protestieren "Das können wir nicht machen! Die Seeblockade ist ein direkter Befehl von Fumei und Zuko" Shin zuckte mit den Schultern "Ist einer von beiden hier? Zudem wollen sie mich als Gefangenen hier halten oder was? Ich habe euch geholfen jetzt helft mir verdammt" Honda lies sich in seinen Sitz fallen und schnaufte. Er blickte Finster an mir hoch und dann auf die Samen, als ich seinen Blick bemerkte ich "Die kann ich natürlich auch einfach wieder vernichten, und ich bleibe hier, wenn Fumei dann wieder auftaucht kannst du ihn erklären wieso meine Forschung misslungen ist." Der Mann blickte Finster, sah sich aber als geschlagen an. "Na gut, heute Nacht am Hafen wird ein Schiff stehen, es wird euch relativ sanft durch eine extra für euch gemachte Lücke zum Hafen nach Mizu führen." Ich nickte zufrieden, drehte mich um und hob die Hand. Ich sprach nun in sanften und ehrlichen Ton zu Honda, ich wusste das er hierfür Ärger bekommen könnte "Danke" und ich verließ das Haus.

Mit der neuen Nachricht meiner baldigen Abreise ging ich zurück nach Haus, dort wartete nichts auf mich, abgesehen von ein paar Ratten die ich vermutlich auch zurück lassen würde. Doch ich würde einige der alten Materialien zusammen suchen und in eine Tasche verpacken, mir eine Art, Feldlabor zusammenstellen, wer weiß wann ich das nächste mal wieder in einen anständigen Labor stehe. Das Feldlabor war mit meinen Kenntnissen schon sehr mächtig, ich hatte die wichtigsten Utensilien zusammen gesammelt, darunter Pipetten, Erlenmeyer-Kolben, Reagenzgläser, Bechergläser, Petrischalen, Glasstäbe, Mörser und Stößel und sogar eine ganze Destille packte ich ein. Natürlich hatte ich nicht vor dieses Set immer Griffbereit zu haben, sondern ich wollte alles versiegeln, ich versiegelte also alle Geräte in einer Schriftrolle welche ich immer bei mir tragen würde. Auch packte ich mir die DNA Probe von Masahiro ein.

In der Nacht kam dann der finale Moment, ich ging zum Hafen. Am Hafen schienen einige Männer bereits auf mich zu warten, sie führten mich auf ein Schiff und sagten wir würden ein wenig unterwegs sein, ich ging zunächst in mein Zimmer und genoss die ruhige Überfahrt.

TBC: Hafen


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