Rubi Mirakurutsurī

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Rubi
Beiträge: 159
Registriert: Fr 15. Nov 2013, 10:57
Vorname: Tetsuya
Nachname: Kyori
Alter: 18
Größe: 1,80 Meter
Gewicht: 77 Kilogramm
Rang: Jonin
Clan: Kyori
Wohnort: Kirigakure
Stats: 39/39
Chakra: 7
Stärke: 6
Geschwindigkeit: 6
Ausdauer: 6
Ninjutsu: 8
Genjutsu: 0
Taijutsu: 6
Discord: Cherrysan

Rubi Mirakurutsurī

Beitragvon Rubi » Do 10. Mai 2018, 09:13

Rubī Mirakurutsurī
Bild
      .::Allgemeines::.

      Vorname: Rubī
      Nachname: Mirakurutsurī
      Rasse: Unbeere
      Alter: ca 45 Jahre
      Geschlecht: männlich
      Größe: 1.75 m
      Gewicht: 72 kg
      Geburtsort: Andha
      Wohnort: Verstoßene Stadt
      Rang: Früchtchen (Chunin Level)
      Clan: -
      Aussehen: Rubī sieht aus wie ein Mensch, bis ins kleinste Detail, auch wenn er 100% pflanzlich ist. Seine Haar und Augenfarbe kann sich verändern. Während seine Augenfarbe eher nach Stimmung variiert, sich aber meistens im gold bis orange und roten Bereich bewegt, zeigt die Haarfarbe seinen körperlichen Gesundheitszustand an. Ein intensives rot steht dabei für Kraft und Vitalität. Orangerot und Orange, zeigen auf einen Kraftverbrauch an, sind aber im Normalbereich. Blond würde bereits für einen welken, sehr bedenklichen Zustand sprechen.
      Rubi sieht aus wie ein 16 Jähriges, schlankes Energiebündel. Er ist nicht weder besonders groß, noch sonderlich muskulös.
      Er hasst es Kleidung zu tragen, aber auch wenn er sich daran gewöhnt hat, verweigert er nach wie vor hartnäckig jedes Schuhwerk. Was er so findet und locker genug ist, wird von ihm getragen. Im Moment ist das ein zerschlissenes Hemd und eine zerrissene Hose. Bei dem Hemd sind nur die ersten paar Knöpfe zu, ansonsten klafft es leicht auf, sodass er zumindest auf dem Bauch den Wind spüren kann. Das zu große Hemd wurde von ihm an den Ärmeln brutal gekürzt und flattert ins einem Rücken ein wenig herum, was er gern mag und seine Version eines Mantels ist.



      .::Charakter::.

      Charaktereigenschaften: Rubī hat ein kindliches Gemüt. Er ist leicht zu begeistern und man kann ihm mit den einfachsten Dingen eine Freude machen. Er kann sehr einfühlsam sein und mitfühlend, oder grausam und unbarmherzig wenn man ihn dazu treibt. Solange er kann, versucht er mit Sanftheit weiter zu kommen und Rücksicht und damit anderen zu helfen. Geht das nicht, geht er dazu über sich selbst oder seine Familie und Freunde mit allen Mitteln zu schützen. Er kann also sowohl dem Konzept folgen den Schwächeren zu helfen, als auch dem etwas ab zu gewinnen, dass eine natürliche Auslese stattfindet und das Recht des Stärkeren regiert.
      Böse Absichten hat er nicht. Er weint, er lacht, er springt und läuft, klettert und tobt. Rubi versteckt selten was er fühlt und folgt seinen Instinkten und inneren Impulsen. Aus diesem Grund sind ihm viele hohe Beweggründe oder verschachtelte Ereignisse zu schwer um sie zu begreifen. Oder er weigert sich schlichtweg sie zu begreifen, weil sie seiner einfachen Lebensweisheit nicht entsprechen. Wegen seiner Art und seines Verhalten, wird er von vielen eher als Kind wahrgenommen. Wer ihn deswegen unterschätzt, macht einen Fehler. Rubi lässt sich nicht von jedem aus seiner kindlichen Schale locken, die ihn umgibt wie ein Schutzschild. Aber wenn er sich aus seinem Kokon schält, reagiert er mit mehr Weisheit und Weitsicht als mancher Erwachsener. Rubi ist hilfsbereit und gütig und gibt freizügig von seiner eigenen Habe. Er vergibt rasch, außer er bemerkt, dass man das aus zu nutzen beginnt. Rubi ist sehr aktiv, wirkt dabei aber wie in seiner eigenen Welt, während er in Wahrheit sehr genau beobachtet was um ihn herum vorgeht. Durch schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen, nicht zuletzt aber auch durch die Horrorgeschichten seines Vaters, scheut er davor zurück anderen zu zeigen, was alles in ihm steckt und zu offenbaren, was und wer er wirklich ist.


      Vorlieben: Sonniges Wetter, Frisches Wasser, Fisch, Fisch fangen, Schmetterlinge, Süße Speisen, Versteckspiele, Klettern, Laufen, Wolken beobachten, Tiere imitieren, Mit Pflanzen sprechen, Geschichten hören, Kopfüber hängen, Barfuß sein

      Abneigungen: Blitz und Donner, Feuer, sehr kaltes Wetter, Bienen oder andere Stechinsekten, Kleidung tragen, Schuhe, Stark gewürzte Speisen, Hektik, Umweltverschmutzung

      Besonderheiten: Heilendes Nektarblut
      Er ist eine Pflanze! Das ist an sich schon sehr besonders, noch dazu eine die denken, fühlen und sprechen und sich bewegen kann. Das ist aber nicht seine einzige Besonderheit. Sein Blut besitzt enorme Heilkraft und versucht immer vom größten Makel ausgehend den Idealzustand für den Jeweiligen Nutznießer wieder her zu stellen. Ist Jemand vollkommen gesund, wirkt es lediglich anregend und stärkend. Bei Vergiftungen verhält es sich so, dass das Gift nicht neutralisiert wird im eigentlichen Sinne. Nimmt man aber eine ausreichende Menge von dem Nektarblut, dass die Heilwirkung größer ist als die Giftwirkung, dann wird die Vergiftung vorübergehend gestoppt. Der Körper wird unterstützt, indem die Folgen der Vergiftung geheilt werden und es leichter fällt, das Gift auf natürlichem Weg aus zu scheiden. Das Gift verschwindet nicht auf magische Weise. So könnte es zum Beispiel sein, dass Jemand vorläufig von den Folgen der Vergiftung wie geheilt wirkt, sich durch den Verbleib des Giftes im Körper die Symptome aber wieder aufbauen und man unbehandelt dennoch den Folgen der Vergiftung erliegt. Das Blut ersetzt kein Gegengift!
      Heilwirkung des Nektarbluts:
      1 Portion Blut (30 ml - ein Schluck) heilt generell 1 mittleren Schaden pro Post. Diese Wirkung kann gesteigert werden in dem man die Menge erhöht, was dann aber Rubi schädigt wegen dem Blutverlust.
      30 ml - heilen leichten bis mittleren Schaden – 1 Post
      60 ml – heilen schweren Schaden – 2 Post.
      90 ml - heilen sehr schweren Schaden – 3 Posts
      180 ml – heilen extremen Schaden – 5 Posts
      Je nachdem wie viel Blut aufgewendet wird, erleidet Rubi eine sehr leichte bis hin zu einer extremen Erschöpfung. Heilt er sehr leichten Schaden, ist er nur sehr leicht erschöpft und so weiter.
      Auch nicht akute oder bereits vernarbte Verletzungen können durch das Blut geheilt werden, allerdings dauert dies von doppelt so lange bis hin zu 24 Stunden. Eine lokale oberflächliche Behandlung ist dabei einfacher und geht schneller als eine innere Behandlung bei deren Erfolg man das Blut schlucken muss, oder sehr altes Narbengewebe aufgelöst werden soll. Würde man zum Beispiel die Vernarbungen an einem Oberarm ausreichend anschneiden oder wegschneiden, und verabreicht das Blut, würde es ohne Narbe wieder zuheilen. Selbst verlorene Zähne können damit wieder zum Nachwachsen gebracht werden. Bisher ist Rubi nicht in der Lage die Heilung, die sein Blut vollzieht irgendwie zu steuern.
      Allerdings, ist Rubi empfindlicher als Menschen auf Blutverlust, weswegen er nicht Unmengen von seinem Blut hergeben kann. Während man bei einem Menschen etwa einen Liter als kritisch betrachtet, ist es bei Ruby noch weniger. Sein Blut hat orangerote Farbe und und ist eine Spur dicker als normales Blut. Es schmeckt wie ein Fruchtnektar. Auch Ruby selbst, verströmt einen angenehmen Pflanzenduft, wie eine Mischung aus Lilien und exotischen Früchten. Der Geruch ist nur schwach, aber es ist da. Auch stinkt er nicht. Seine Tränen und sein Schweiß sind nicht salzig oder bitter. Bei großer Anstrengung wo er schwitzt, nimmt man seinen Körpereigenen Geruch stärker wahr, das ist alles.



      .::Fähigkeiten::.

      Midori Shio - Grüne Gezeiten

      Bild

      Als Pflanze braucht er hauptsächlich Wasser und Licht um zu leben. Er kann sich in der Erde verwurzeln, wenn er besonders viele Nährstoffe braucht und diese aus dem Boden aufnehmen und Photosynthese betreiben! Rubi produziert tatsächlich Sauerstoff, auch wenn er dazu ruhig dastehen oder sitzen oder liegen muss. Er kann normale Nahrung zu sich nehmen, benötigt nicht viel davon um satt zu werden und verwertet das was er aufnimmt, sodass es fast nichts aus zu scheiden gibt. Während der Photosynthese, nimmt er aus den natürlichen Energieströmen um sich herum Energie auf und vereint sie mit seiner eigenen. In seiner Heimatwelt, gibt es keinen Unterschied zwischen dem hier benannten "Sen Chakra" und seinem Eigenen. In fremden Welten, hat er ebenso Zugriff auf Sen Chakra, anders als in seiner Welt, kann er dieses aber da es feine Unterschiede zu seinem eigenen gibt wahrnehmen. Sein eigener Energiehaushalt pendelt sich darauf ein, sodass sein Chakra eine Mischung aus dem Sen Chakra der Welt ist, die er bewohnt und aus dem Chakra, dass ihm schon immer inne gewohnt hat, als humanoides Pflanzenwesen.
      Er kann dadurch Sen Chakra nutzen.
      (Falls eine Einschränkung dazu noch notwendig ist könnte folgender Zusatz noch gelten: allerdings fehlt ihm das nötige Wissen dazu wie man daraus mehr Energie gewinnt, sodass es für ihn zwar eine gute Energiequelle ist, aber auf ihn nicht dieselbe verstärkende Wirkung hat wie auf Jemanden der anderes Chakra benutzt.)


      Chakranatur: -
      Kampfweise: Beobachten, Ablenken, Vorstürmen. Rubi ist kein Freund von großen Plänen. Er handelt oft instinktiv, und seine Überlegungen bleiben überschaubar. Er versucht die Lage ein zu schätzen und das Beste daraus zu machen. Wenn Die Zeit drängt, oder Jemand den er liebt in Gefahr ist wird er sich nicht lange mit dem Planen aufhalten. Was die Entscheidung für die beste Vorgehensweise betrifft, braucht er also sicherlich noch Hilfe. Dass es hilft, wenn man die Gegner zuerst ablenkt hat er auch erst von Menschen gelernt, die ihm wohl gesonnen waren. Den Mut sich einer Gefahr zu stellen, hat er ebenfalls noch nicht lange, sodass weglaufen, wenn es nur um sein eigenes Leben geht, immer noch eine sehr beliebte Option ist, da er in seine "Weglauf und Verstecken" Fähigkeiten auch großes Vertrauen hat. Rubi wehrt sich mit seiner Fähigkeit Pflanzen zu manipulieren. Er nutzt dazu Samen die in der Erde sind, die er bei sich trägt, die um ihn herum wachsen oder seinen eigenen Körper. Da dass alles aber Hinweise auf seine eigentliche Herkunft gibt, ist es ihm am Liebsten, wenn er überhaupt nicht kämpfen oder seine Kräfte einsetzen muss. Die erste und wichtigste Taktik ist also, seine Tarnung als Mensch aufrecht zu erhalten, zu seinem eigenen Schutz.

      Stärken: Chakra, Geschwindigkeit, Ninjutsu
      Schwächen: Genjutsu, Taijutsu, Stärke

      Ausrüstung: Rubī


      .::Stats::.

      Chakra: 6
      Stärke: 4
      Geschwindigkeit: 7
      Ausdauer: 4
      Ninjutsu: 6
      Genjutsu: 0
      Taijutsu: 3


      .::Biographie::.

      Bild

      Vater:
      Rubis einzige Familie ist sein Ziehvater. Ein Nargau, ein gepanzertes Echsenwesen wie sie früher für den Kampf und als Reittiere auf Andha genutzt wurden. Rubi weiß von ihm alles über die Welt, und seine eigene Geschichte und wurde von ihm aufgezogen. Auch wurde er eindringlich vor den Menschen und ihrem tückischen Charakter gewarnt. Aber jetzt, wo sich sein Leben dem Ende zuneigt, muss er Rubi trotz allen Vorbereitungen darauf sich selbst versorgen zu können darauf vorbereiten, sich unter Menschen zu mischen ohne weiter auf zu fallen. Denn sein Sohn, hatte besseres verdient als sein Dasein gebunden an eine alte Tempelruine zu verbringen.

      Rubi wuchs damit auf, dass es der normale Lauf der Dinge ist, zu töten um zu überleben. Er selbst aber, hat sehr viel Einfühlungsvermögen was es ihm zuweilen schwierig macht so einen Vorsatz überhaupt zu fassen. Er pflückt und jagt nichts, was er nicht wirklich zu glauben braucht. Für seinen Vater ist Kampfkraft auch sehr wichtig. Etwas, was Rubi einfach lange nicht hatte und deswegen blieb es ihm nur ein Fluchttier zu sein und schnell weg zu laufen wenn Gefahr bestand. Seit ein paar Jahren, hält ihn sein Vater dazu an, seine Kräfte die sich langsam zeigten auch einsetzen zu lernen und sie weiter zu entwickeln.

      Von seiner Geburtststunde an, war Rubi ein sehr verspieltes und neugieriges Wesen und es machte seinem Vater großen Spaß ihn herum tollen zu sehen, auch wenn seine Ausdauer ihn zuweilen nervte. Sie haben eine auf Liebe und Respekt aufgebaute Vater und Sohn Beziehung, und würden füreinander alles geben.



      Wichtige Daten: Rubī
      Ziele: Rubī
      Story: Die Geschichte von Rubi beginnt, wo die der Unbeerbäume auf Andha endet. Irgendwo verborgen auf Manila, mag es noch Unbeerenbäume geben, vielleicht sogar auf Andha aber wo, das weiß er nicht, das wissen die Menschen nicht, sondern bestenfalls die Tiere der Wälder und ihre Verbündeten. So viel steht fest, WENN es noch Unbeerbäume gibt, sind sie weit weg von Rubi, sonst hätte er sie höchst wahrscheinlich wahrgenommen. Rubi weiß also nicht wie es ist unter seinesgleichen zu sein, weil es so etwa wie ihn bisher nur einmal gibt. (So weit bekannt ist.) Als er erwachte, frisch geschlüpft aus einer großen Unbeere, da blickte er hoch zu dem Nargau. Er wusste, dass er geboren worden war, für ihn, für dieses Wesen. Sein Mutterbaum hatte seine letzte Kraft gegeben, damit er entstehen konnte. Mit letzter Kraft und Mühe, war er gestaltet worden und Rubi hatte dieses Wissen mitbekommen. Er war so stolz und auch glücklich, dass er ausgewählt worden war und mochte seine Aufgabe gut erfüllen. Er lächelte und breitete die Arme aus.. und das Nargau senkte seinen massigen Schädel, und ein paar der Zähne drangen durch Rubis Körper. Er schrie wie am Spieß. Ja.. natürlich, die Möglichkeit dass er gegessen wurde bestand. Aber er hatte nicht daran geglaubt. Immerhin hatte man sich so bemüht ihn genau so zu schaffen, dass das Wesen vor ihm zufrieden sein würde. War das alles was er von ihm wollte? Seinen Hunger stillen? Dann sollte er das wohl tun. Aber er konnte es nicht tun... stillhalten und sich fressen lassen. Er schrie und weinte und zappelte, bis ihn die Kräfte verließen und er die Besinnung verlor. So endet also sein kurzes Leben...dafür war er gemacht worden?

      Aber als die Dunkelheit wich, war er am Leben. Er hatte große Schmerzen und stinkender Nargausabber lag auf seinen Wunden, aber er lebte. Und je mehr er wach wurde desto schlimmer wurde die Pein, sodass er bald wieder schrie, und ihm die Tränen über das Gesicht liefen. Rubi hatte große Angst, als sich das Nargau ihm wieder zuwandte und wollte weg krabbeln, doch er konnte sich kaum rühren. Aber statt hinein zu beißen und sein Mahl zu beenden, kam die Kralle des Tieres seinem Gesicht immer näher. Rubi drehte es weg und presste die Augen zusammen. Da strich ihm die Bestie so behutsam durch das Haar, dass es nicht weh tat...sondern schön war. Die Angst wich nicht gleich...aber sie wich in den Tagen, als das Nargau sich um ihn kümmerte. Er brachte ihm Wasser..auh wenn er ihm das meiste einfach über das Gesicht schüttete statt ihn ordentlich trinken zu lassen. Er sabberte seine Wunde ein damit sie schneller heilte. Und er war da, wenn er wach war, in seiner Nähe, und manchmal kraulte er seine Haare. Das monströse Wesen hatte also beschlossen ihn nicht zu essen, und langsam fasste er wieder Zuversicht, dass er doch für etwas anderes bestimmt war.

      Sie waren nur zu zweit...und so lernte er ihn bald gut kennen, wusste was welches Knurren und Grollen und Klicken bedeutete. Und Rubi lernte, die Stimme des Geistes zu hören, sodass er sogar seine Worte verstehen konnte. Und das war, als eine richtig spannende und schöne Zeit begann. Er hörte viele Geschichten aus dem Leben von seinem Vater.. ja er durfte ihn Vater nennen! Und Geschichten von der restlichen Welt die er schon gesehen hatte und von den Unbeerbäumen und Weltenwanderern, und den Rangis, und der Göttin, und von vielem mehr. Erst war es nur Sympathie... aber es dauerte nicht lange, da hatte er ihn richtig lieb. Und auch wenn sein Vater das nicht so oft sagte, wusste er doch, dass es umgekehrt genauso war.


      Schreibprobe:
      Der Junge ohne Namen
      ".... Vater?"

      "Ja mein Sohn?"
      "... warum rufen sich Menschen beim Namen bevor sie sterben?"
      "... was meinst du?"
      "Ich war in der Stadt und habe gesehen, wie ein Mann von den Hunden gefressen wurde... und der andere Mann hat ständig nach ihm gerufen. Manni, Manni, Manniiiiiii...und die Frau hat ihn davon abgehalten dem Manniiiii zu helfen und dann war Manni tot. Und das war nicht das erste mal. Wenn sie in Gefahr sind... warum rufen sie sich gegenseitig?"
      "Hmmmmm.... haben sie dich gesehen?" Fragte sein Vater, möglichst arglos und Rubi schüttelte den Kopf.
      "Nein.. ich habe nur beobachtet. Es wäre auch zu spät gewesen, sie hatten ihn hier unten zu fassen, fast an der Kehle."
      "Sie rufen sich bei Namen, weil sie...einander wichtig sein können. Wenn sie sich um Jemanden Sorgen machen oder Angst um Jemanden haben, dann rufen sie sich bei ihrem Namen."
      "... also sind Namen wichtig, wenn man sich wichtig ist?"
      "Ich gehe davon aus." Brummte er.
      "....wieso habe ich keinen Namen?" Fragte Rubi dann nach ein paar Augenblicken des Schweigens.
      "Du hast keinen Namen?"
      "Nein, ich habe keinen. Hast du einen?"
      "Das ist aber komisch.. ich dachte du würdest einen haben.. und hast ihn mir nur nicht gesagt."
      Rubis sah ihn zweifelnd an. "Wenn ich einen Namen hätte warum sollte ich ihn dir nicht sagen?"
      Ein Grollen war die Antwort und Rubi harkte nach. "Wie ist denn dein Name, Vater?"
      "Du musst dir um mich keine Sorgen machen. Du brauchst meinen Namen nicht zu rufen.. ich sterbe nicht."
      Rubi plusterte die Backen auf und seufzte dann, legte sich auf den Rücken und blickte in den Himmel. Manche der Wolken trieben aneinander vorbei, andere berührten sich und wurden gemeinsam etwas ganz anderes. Er dachte darüber nach und sagte, viel später, als sein Vater längst meinte er wäre weg genickt."...alles hat einen Namen. Der Himmel, die Steine..sogar Bienen. Ich habe aber keinen."
      Da lachte sein Vater auf. "Das sind keine Namen, das sind Bezeichnungen, Sohn."
      "...aber sie haben welche."
      "Du auch."
      "Welche denn?"
      "Du bist mein Sohn. Du bist eine Unbeere. Du bist ein Junge... das sind sogar drei Bezeichnungen, reicht dir das noch immer nicht?"
      "Du hast mir nicht gesagt wie du heißt!"
      ".. Rakr.. mein Name ist Rakr."
      "Rakir?"
      "RA-KR.."
      "Rakrrr... hihi.. das klingt gut. So heiße ich jetzt auch." Sagte er zufrieden und jetzt erhob sich sein Vater und ließ sich ihm gegenüber nieder und senkte seinen Kopf weit genug dass sein Auge ganz nahe an dem Gesicht seines Sohnes war.
      "ICH bin Rakr.. du kannst nicht auch Rakr sein. Wenn du einen Namen willst.. dann such dir einen eigenen."
      "Aber mir gefällt deiner...er klingt stark."
      "... mein Name wurde von meinen Eltern ausgewählt. Es bedeutet, starker Stein. Wenn du einen Namen wählst, sollte er auch zu dir passen.... du nennst einen Fisch auch nicht Vogel, nur weil dir der Wortlaut gefällt oder?"
      "... neeeein. Aber was wenn mir kein guter Name einfällt?" Eigentlich wollte er einen von ihm bekommen, so wie er auch einen von seinen Eltern bekommen hatte. Wieso wehrte sich Rakr so dagegen?
      "Dann bleibst du namenlos.. Aber mein Name gehört mir... verstanden?"
      Er schmollte, aber er nickte. Rakr war ein toller Name. Er konnte verstehen, dass er ihn nicht teilen mochte.
      "...aber wenn du willst, überlege ich mir einen Namen für dich Junge." Sein Sohn quietschte auf und kuschelte mit seiner Schnauze, glücklich darüber, dass er nicht immer namenlos bleiben würde. Er würde einen Namen bekommen, einen tollen Namen!
      Regeln gelesen?: Rubī
      Account: Rubī
[align=center][font=Microsoft Sans Serif]Tetsuya Kyori[/font][/align]
[align=center]| "Reden" | [Denken] | "Schreien" |Charakter | Clan|

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[align=center]"When a shinobi uses his powers for his friends rather than himself, his power multiplies."
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