Senjougahara Charakterüberarbeitung

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Senjougahara
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Beiträge: 700
Registriert: Mo 28. Jan 2013, 09:30
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Discord: Fili#3791
Vorname: Senjougahara
Nachname: Kamizuru
Alter: 25
Größe: 1,70m
Gewicht: 63kg
Stats: 40/46
Chakra: 10
Stärke: 2
Geschwindigkeit: 6
Ausdauer: 10
Ninjutsu: 10
Taijutsu: 2
Passiver Statboost: -
Wissensstats: -
Lebenspunkte: 100
Abwesend?: Nein

Senjougahara Charakterüberarbeitung

Beitragvon Senjougahara » Mo 15. Jun 2020, 20:49

Guten Abend, hiermit möchte ich einmal eine Charakterüberarbeitung von Senjougahara nbwn.
Folgendes habe ich geändert:

  • Alle Bilder, außer in der Story repariert, sowie die Überschriften wieder hübsch gemacht
  • In den allgemeinen Daten die Bilder ein wenig verändert, Wohnort geändert, leicht den Text der Aussehensbeschreibung abgeändert, unnötiges rausgestrichen
  • Charaktereigenschaften aktualisiert
  • Kampfweise ein wenig abgeändert
  • Willenskraft Stufe 1 eingefügt. Senjougahara hat, meiner Meinung nach, inRPG immer wieder nun bewiesen, wie zielstrebig und selbstbewusst sie ist und das, egal was war, sie immer an ihrem Ziel festgehalten hat und dafür bereit war, alles zu tun. Notfalls auch zu sterben. Dazu ist sie inRPG ja auch von Sabatea umgebracht worden. Ich denke, was das angeht ist ihr Wille stark genug, um zumindest für die erste Stufe zu reichen
  • Stärke + 2 Punkte höher gesetzt. Durch die ganze "körperliche Ertüchtigung" die sie ja nun die ganze Zeit gemacht hat, bin ich der Meinung, dass das durchaus 2 Stärkepunkte verdient hat. Damit hätte sie, seit sie in RP eingestiegen ist, 3 Statpunkte erlernt.

Desweiteren würde ich gerne den letzten Kuchiyosepost von Senjougahara noch abändern. Hier möchte ich lediglich die Bilder aktualisieren und drüber schreiben, dass der Pakt gelöst ist. Wegen der Übersichtlichkeit habe ich das hier nun nicht in die NBW gehauen und bitte daher darum, dass ich dies per PN einfach einreichen kann. :)

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[center][img]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/Header%20Senjougahara.jpg[/img][/center]

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[center][googleimport]Parisienne[/googleimport]
[googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Allgemeines[/color][/size][/googlefont][/center]

[center][float=left][img]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/Senjougahara%20Aussehensbild%20neu.jpg[/img][/float]

[bewerbung][b]Vorname:[/b][/bewerbung] Senjougahara
[bewerbung][b]Spitzname:[/b][/bewerbung] Hitagi
[bewerbung][b]Nachname:[/b][/bewerbung] Kamizuru
[bewerbung][b]Alter:[/b][/bewerbung] 25 Jahre
[bewerbung][b]Geschlecht:[/b][/bewerbung] Weiblich
[bewerbung][b]Größe:[/b][/bewerbung] 1,70m
[bewerbung][b]Gewicht:[/b][/bewerbung] 63kg
[bewerbung][b]Geburtsort:[/b][/bewerbung] Iwagakure
[bewerbung][b]Wohnort:[/b][/bewerbung] ehem. Konohagakure Iwagakure
[bewerbung][b]Rang:[/b][/bewerbung] Hokage (Juyondaime, Kage der 14. Generation)
[bewerbung][b]Clan:[/b][/bewerbung] [url=http://eternal-narutorpg.de/viewtopic.php?f=66&t=2520]Kamizuru[/url]
[bewerbung][b]Aussehen:[/b][/bewerbung][/center]
[center][spoil=First spoil][img]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/Senjougahara.Hitagi.full.227716.jpg[/img]
Was bei dem Anblick auf die Kamizuru wohl mit am auffälligsten ist, sind ihre großen, runden, dunkelblauen Augen. Je nach Lichteinfall können diese ein etwas helleres blau, bis hin zu einem tiefseefarbenen dunkelblau annehmen. Allein beim Anblick der Augen von Hitagi kann man schon erahnen, in welch einer Gefühlslage beziehungsweise in welch einer Stimmung sie sich gerade befindet. Für gewöhnlich strahlen ihre Augen jedoch eine gewisse Wärme und Freundlichkeit aus. Aber auch Selbstsicherheit und vor allem Selbstbewusstsein. Passend zu den großen, runden Augen, hat die Kamizuru ein relativ rundes Gesicht, mit einem kleinen spitzen Kinn und einer kleinen Stupsnase, welche ihrem Gesicht, im Zusammenspiel mit ihren großen Augen, eine gewisse Niedlichkeit zusprechen. Zuletzt anzusprechen wäre da noch ihr kleiner Mund. Oft trägt sie auf den Lippen ein freundliches Lächeln. Doch dies muss nicht immer der Fall sein. Sie benutzt keinen Lippenstift oder der Gleichen, dennoch haben ihre Lippen von natur aus einen dezenten aber hübschen Glanz.[/spoil]
[spoil=Seccond spoil][img]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/FrequentDearBrant-size_restricted.gif[/img]
Ebenfalls ein wichtiger, und gar nicht so unauffälliger, Bestandteil von dem Aussehen und dem Körper der Kamizuru, sind ihre langen, lilafarbenen, Haare. Sie trägt diese meist zu einem einfachem Pferdeschwanz zusammengebunden. Manchmal steckt sie sich diese jedoch auch hoch, damit sie ihr bei der Arbeit nicht im Weg hängen. Nur in einem äußersten Notfall würde sie sich die Haare abschneiden, und sie hofft, dass ein solcher Notfall niemals auftreten möge. Sie liebt und pflegt ihre langen Haare, was man diesen auch sofort anmerkt. Wenn man sie anfasst spürt man gleich, dass sie absolut weich und geschmeidig sind. Wenn die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden sind, reichen sie ihr bis zum Po. Trägt Senjougahara die Haare offen reichen sie ihr bis zu den Oberschenkeln.[/spoil]
[spoil=Third spoil][img]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/Referezbild.jpg[/img]
Kommen wir zu einem sehr wichtigem Bestandteil des Aussehens: Der Körper. Von Oben angefangen: Der hübsche Kopf der Kamizuru sitzt auf einem schönen, schlanken Hals, welcher weiter verläuft in recht schmale Schultern. Die junge Frau ist sehr schlank, hat aber dennoch weibliche Rundungen, eben genau da, wo sie auch sein sollten: An der Brust (F-Körbchen) und an den Hüften. Nein, über ihren Vorbau kann sich die Jonin wirklich nicht beschweren. Sie hat eine schmale Taille und wie bereits gesagt: Eine hübsche Hüfte und passend dazu natürlich auch einen schönen Po. Ansonsten hat sie keinen Gramm zu viel am Körper. Ihre Arme sind schön Schlank, an ihrem Oberkörper kann man die Rippen sehen, ebenso das Schlüsselbein ist deutlich zu erkennen, sowie die Hüftknochen. Ebenso hat Hitagi schöne, lange, schmale Beine. Sie kann es sich also durch aus Leisten, auch mal Bauch frei durch die Straßen zu schlendern, nur wenige Männer würden es ihr vermutlich verübeln. Trotz allem sieht man aber auch, dass sie nicht sonderlich trainiert ist, was die Muskulatur angeht. Als Medicnin ist ihre Stärke und ihr Taijutsukönnen schließlich nicht besonders hoch.[/spoil][/center]

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[center][googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Charakter[/color][/size][/googlefont][/center]

[b][bewerbung]Charaktereigenschaften:[/bewerbung][/b]
[spoiler=Entwicklung][spoil=Alt]Die Charaktereigenschaften der Kamizuru sind relativ simpel: Menschlich. Wie eigentlich jeder normale Mensch empfindet sie Trauer und Freude. Wut und der Wille, weiter zu machen. Doch obwohl der Charakter von Hitagi eigentlich einfach nur menschlich ist, ist er dennoch einzigartig. Man könnte sagen, die junge Frau hat sich irgendwo das „Kind sein“ bewahrt, denn sie kann sich manchmal über Dinge genau so freuen, wie ein kleines Kind. Dennoch kann sie natürlich auch ihrem Rang als Kunoichi gerecht werden und ist sehr selbstbewusst und vor allem sehr pflichtbewusst. Schülern gegenüber geht sie sowohl mit Strenge, als auch mit Freundlichkeit entgegen. Frei nach dem Sprichwort: Zuckerbrot und Peitsche. Aber abgesehen von ihren Schülern, so ist sie auch im Privatleben, eine sehr einzigartige Persönlichkeit. Sie versteht es, mit ihrem gegenüber ein bisschen zu spielen, indem sie diese ein bisschen neckt und/oder an der Nase herum führt. Interessant wird Hitagi jedoch erst so richtig, wenn sie Gefühle für ihren gegenüber hegt. Sie würde dies vermutlich nie zu geben, und falls es doch mal geschehen würde, wäre das schon beinahe ein kleines Wunder. Sie zeigt somit auch nicht, wenn sie Eifersüchtig ist. Doch ihre Worte können dann schon sehr verletzend sein, obwohl sie das zuckersüßeste Lächeln auf den Lippen trägt. Womit man bei einer weitere Charaktereigenschaft von Hitagi wären: Verletzen. Die junge Frau hat die üble Angewohnheit, mit einem Tacker in der Tasche herumzulaufen. Sollte man sie erschrecken, benutzt sie diesen auch wie eine Frau ihr Pfefferspray. So kann es schnell passieren, dass man mal eine Tackernadel zum Beispiel in der Wange hat. Doch nicht nur, wenn man sie erschreckt, auch wenn man sie ärgert. Sie benutzt diesen Tacker jedoch auch gern, um ihrem Gegenüber zu drohen, um eben das zu bekommen, was sie möchte. Kurzum: Hitagi ist eine sehr einnehmende Persönlichkeit. Zwar ist sie auch sehr Hilfsbereit und freundlich, weswegen sie fast jeden, den sie „getackert“ hat, dann auch sofort medizinisch behandelt, doch ist sie eben auch nicht ganz ungefährlich. Es kann auch theoretisch passieren, dass sie ihre Schüler mal mit ihrem Tacker bedroht, sollten diese sich weigern, eine Übungseinheit zu machen. Ob sie die Schüler dann tatsächlich tackert oder nicht, hängt wohl ganz von der Situation ab, in den meisten Fällen würde sie es aber vermutlich lassen. Was bleibt noch zu sagen? Nun ja... man brauch schon ein gewisses Selbstbewusstsein, um mit einem Tacker durch die Gegend zu laufen und diesen als Druck – und Verteidigungsmittel zu nutzen. Und genau dieses Selbstbewusstsein besitzt Hitagi. Und das in fast allen Lebenslagen. Über ihren Körper macht sie sich zum Beispiel nie Gedanken. Sie weiß, dass sie keine schlechte Figur hat und auch ganz passabel aussieht und dies strahlt sie auch aus. Die einzigen Momente, wo man sie mal, an sich selbst grübelnd, vorfinden kann, ist wenn sie von jemandem abgewiesen wird. Allerdings ist es so selten, dass sie mal Selbstzweifel hegt, dass man es vermutlich nicht einmal wirklich glauben, geschweige denn ernst nehmen könnte. Und eher davon ausgehen würde, dass sie einen grade auf den Arm nehmen möchte. Senjougahara verfügt jedoch über eine gute Beobachtungsgabe. Das heißt, sie kann schon einiges, allein durch das Beobachten von Dingen, sich einprägen. Zum Beispiel einzelne Bewegungsabläufe kann sie sich, allein durch das Beobachten, schnell einprägen. So lernt sie zum Beispiel neue Techniken recht schnell, wenn ihr ein Lehrer die Technik vor macht. Wenn man ihr dazu dann noch etwas erklärt, läuft alles beinahe wie am Schnürchen, dann macht sie meistens nur noch Fehler bei den Dingen, die man eben nicht unbedingt sehen kann, wie zum Beispiel das konzentrieren auf Chakra.
Seit sie nun jedoch die Hokagin ist, muss Senjougahara eine große Verantwortung tragen, was einiges von ihr verlangt. Ihre vorherige Bereitschaft, für jeden einzelnen Shinobi in diesem Dorf zu sterben, sinkt allmählich, weil sie merkt, dass viele dieser Shinobis nicht hinter ihr zu stehen scheinen und schlicht weg Volltrottel sind. Dieses Gefühl wurde ihr nur von Yuu Akutos Berichten bestätigt. Sie versucht zwar immer noch, beinahe Krampfhaft, für ihr Dorf da zu sein und jeden einzelnen als ein Individuum zu sehen und für jeden Einzelnen versucht sie auch sich aufzuopfern, doch allmählich ist der Zeitpunkt erreicht, wo sie selbst langsam keinen Sinn mehr darin sieht. Sie liebt zwar ihr Dorf und auch ihre Bewohner. Doch weiß sie, dass sie alleine, ohne die Bewohner dieses Dorfes im Rücken, diesem Dorf nicht den Glanz geben kann, den sie sich wünscht. Und auch, wenn sie eigentlich keinem im Dorf etwas Schlechtes will, so will sie eine Elite im Dorf haben. Leute, die das Dorf verteidigen können, im Notfall und niemanden, der nur eigenen Liebschaften hinterher läuft. So gab sie Yuu den Befehl, dieses Dorf zu einer Elite zu machen und stimmte zu, dass der Sohn Minatos, Takashi, Schaden zugefügt wird. Jedoch nur mit dem Grundgedanken, dass es gut für das Dorf ist und letztendlich auch für ihn, um sich weiter zu entwickeln. Somit lernt die Hokagin allmählich, dass sie mit Weichheit, in diesem Dorf nicht weiter kommt und scheinbar nur Härte funktioniert. Ganz nach dem Leitspruch welchem sie folgt: Zuckerbrot und Peitsche. Nukenin gegenüber war sie vorher relativ gnädig. So würde sie diese eher einsperren als direkt zu töten. Doch nachdem dies schief ging und ihr ein Nukenin entwischte, hat sich ihre Meinung in dem Bereich ebenfalls geändert. Nun würde sie wohl eher einen töten lassen, anstatt ihn einzusperren. Auf Befehlsverweigerung reagiert Senjougahara jedoch mit härte und strenge.[/spoil]

[b][u]Eigenschaften ohne Manipulation durch Kontrollfuin:[/u][/b]
Nachdem Senjougahara das Kageamt vor wenigen Jahren übernahm, kann man eine enorme Veränderung ihres Charakters bemerken, natürlich nur jene, die sie schon lange kennen. Einst war sie bloß die Medic-Jonin, die helfen wollte. Die ihrem Team stets die besten Möglichkeiten mitgeben wollte. Sie war recht lieb, wenn auch ihre Methoden, andere zum Trainieren zu bewegen, oft etwas grob waren. Von Rückschlägen hat sie sich oft mitnehmen lassen, jedoch nicht so, dass man es mitbekam. Diese Charaktereigenschaft sorgte nun auch dafür, dass sie als Kagin skrupelloser geworden ist. Sie ist leicht manipullierbar, wenn man weiß, wie man mit ihr umgehen muss. Dies kam in der Vergangenheit auch schon vor. Sie will vor allem ihr Dorf beschützen, doch befindet sie sich im Zweifel darüber, wie sie dies machen soll. Sie fühlt sich zu schwach dafür und doch will sie gleichzeitig stark wirken. Senjougahara ist in sich selbst sehr unsicher. Sie hat mittlerweile wenig Selbstvertrauen, dadurch, dass auch Dorfshinobis sie mittlerweile oft hintergangen haben und durch Fehlentscheidungen von ihr auch schon Menschen gestorben sind. Sie traut sich nur selten noch selbstständig Entscheidungen zu treffen. Doch gleichzeitig will sie nicht mehr so weich sein, und alles durchgehen lassen. Mit Kritik kann sie nur schwert umgehen und zweifelt dann nur noch mehr. Wenn tatsächlich wichtig gewordene Personen an ihr Kritik ausüben würden, würde sie vermutlich verzweifeln. An für sich wünscht sie sich das Beste für ihr Dorf, doch weiß sie längst nicht mehr zu unterscheiden, was das Richtige und was das Falsche wirklich ist.

[b][u]Eigenschaften mit Kontrollfuin:[/u][/b]
Durch ihre eigene Unsicherheit und Schwäche hätte sie beinahe ihren festen Freund Yuu Akuto verloren. Zumindest dachte sie dies und war dadurch nur noch mehr verzweifelt. So gab sie ihm den Befehl, ein Kontrollfuin in ihrem Kopf einzupflanzen, welches ihre Charaktereigenschaften so weit veränderte, dass sie das perfekte Dorfoberhaupt sein konnte und nicht mehr von Zweifeln geplagt wäre. Sie ließ dem Akuto dabei freie Hand, da sie ihm vertraute. So veränderte er ihre Eigenschaften so sehr, dass sie als Hokagin sehr hart durchgreift. Sie belohnt nur noch absolute Treue und bestraft Fahrlässigkeit und/oder Ungehorsam. Sie hat ein klares Ziel vor Augen, welches sie auch durchsetzt. Sie würde nicht mehr für jeden Shinobi im Dorf sterben. Sie verteidigt ihr Dorf und hat eine Abneigung gegen alles entwickelt, was sie nicht kontrollieren kann und was dem Dorf gefährlich werden könnte. Doch natürlich zeigt sie dies nicht offen. Sie versucht durch Tricks und wenn Nötig auch Erpressung an ihr Ziel zu kommen. Auch ihren Fetisch, bezüglich gewaltvollen, sexuellen Übergriffen, hat der Akuto komplett weggesiegelt, sodass sie dort keine Schwäche mehr hat, wenn jemand sie bedrängen sollte. Nur für sich selbst behielt der Mann dort eine Lücke offen.[/spoiler]

Senjougahara hat in den letzten Jahren eine rege Entwicklung ihres Charakters erlebt. Auch wurde so viel in ihrem Charakter durch Kontrollsiegel (gewirkt durch Yuu Akuto) geändert, dass sie letztlich sogar in eine Art Koma fiel. Alle Siegel lösten sich unbeabsichtigt durch eine Technik von Seiji Masamori auf und dies hatte einen langen Leidensweg der Kamizuru zur Folge. Kratos Aurion erfuhr von dem Fetisch der Kamizuru (mehr dazu unter Sexualität) und nutzte diesen für seinen Vorteil. Er nutzte die [b]leichte Manipulierbarkeit[/b] der Kamizuru und das sie, wenn man weiß wie, [b]leicht zu verunsichern[/b] ist. Nachdem sie schließlich aber wieder auf Takashi Uzumaki traf, entfaltete sich in ihr ein gänzlich geänderter Charakter. Sie ist nach wie vor [b]freundlich und hilfsbereit[/b]. Aber gibt sich auch sehr [b]selbstsicher und selbstbewusst[/b], gegenüber anderen durch den Rückhalt von Takashi. Sie ist den Personen gegenüber, die sie liebt ein wenig [b]naiv[/b] und [b]liebestoll[/b]. Auch hat sich bei ihr eine gewisse [b]Schamlosigkeit[/b] entwickelt, welche bis hin zur [b]Perversion[/b] reicht. Die Kamizuru ist sehr [b]zielstrebig[/b] und weiß, was sie will. Dafür würde sie alles tun und ist, was das angeht auch sehr [b]stur[/b]. Eigentlich ist sie auch eine [b]ehrliche Person[/b], doch wenn es für ihr Ziel nötig ist, scheut sie sich auch nicht davor, eine Lüge oder eben Halbwahrheiten zu erzählen. Für das oder die, die ihr wichtig sind, würde sie jedoch auch alles tun. Da ist sie sehr [b]aufopferungsvoll[/b] und hat nahezu einen [b]Beschützerinstinkt[/b]. Ihr ist das natürliche Leben sehr wichtig und sie versucht dieses zu schützen, was wohl auch damit einhergeht, dass sie eine Medic ist. Niemals würde sie sich zum Beispiel an schutzlosen Individuen vergreifen und auch so würde sie niemanden einfach so nieder strecken, wenn es zu verhindern geht. Sie [b]achtet das Leben[/b] selbst. Weswegen sie auch [b]Vegetarierin[/b] ist.

[b][bewerbung]Vorlieben:[/bewerbung][/b]
Die Vorlieben der Kamizuru sind abwechslungsreich und dennoch, in den meisten Fällen, recht gewöhnlich. Sie mag gerne die Ruhe der Dinge, so liest sie gerne, oder hört Musik. Auch einem Logikspiel, welches gleichzeitig zur Entspannung beiträgt, ist sie nie abgeneigt. Eine weitere große Vorliebe von ihr, sind wohl, vor allem, ihre langen Haare. Diese liebt sie wie fast nichts anderes, und pflegt diese, wo sie nur kann, was man auch sehen und fühlen kann. Sie würde diese wohl nur in einem äußersten Notfall abschneiden. Weiter kann sich die junge Frau sehr für die Kochkunst begeistern und hat schon das ein oder andere, wohlschmeckende Gericht gezaubert. Gerne verziert sie ihre Speisen auch mit kleinen, essbaren Kunstwerken, dies ist aber eher selten, da solche Dinge sehr Zeitaufwändig sind, und diese Zeit hat man als Kunoichi leider nicht immer. Obwohl Senjougahara gerne die Ruhe genießt, ist sie ebenfalls auch gerne unter Menschen und unterhält sich mit diesen. Sie ist recht aufgeschlossen und scheut nicht davor, auch jemand Fremden anzusprechen. Dingen wie Alkohol und Zigaretten steht sie neutral gegenüber. Manchmal trinkt sie auch was, aber von Zigaretten lässt sie die Finger, wenn andere Rauchen ist es deren Sache und dort mischt sie sich nicht ein. Sie sagt höchstens mal etwas dazu, wenn der Raucher eindeutig zu jung ist, um zu rauchen. Ausserdem hat Hitagi Tiere sehr gerne. Sie findet, diese strahlen etwas beruhigendes aus. Ihre Lieblingstiere sind natürlich Bienen und Adler. Weitere Vorlieben der Kamizuru sind: Kleidung und schönes Wetter. Beides lässt sich super mit einander verbinden: Denn je schöner das Wetter, desto schicker kann man sich kleiden. Denn wer sieht schon in Winterjacke und dickem Schal gut aus? Ausserdem mag Senjougahara den Sommer gerne, nicht nur wegen dem guten Wetter, sondern auch wegen dem Eis, dass man dann essen kann. Bei schlechtem Wetter kann man zwar auch Eis essen, aber bei gutem, sonnigen Wetter ist es dennoch einfach schöner.

[b][bewerbung]Abneigungen:[/bewerbung][/b]
Es gibt wohl nicht so viele Abneigungen wie Vorlieben, bei der Kamizuru, aber dennoch möchte ich diese paar nun aufzählen. Zum einen wäre da die Abneigung gegen schlechtes und kaltes Wetter. Das mag sie gar nicht, passend dazu, mag sie es nicht, wenn sie friert. Sie findet, dies ist mit eines der schlimmsten Gefühle, die es gibt. Klar: Es gibt auch schlimmere, aber dieses Gefühl ist ganz weit oben bei ihr platziert. Des weiteren mag Senjougahara kein Fleisch essen. Sie ist also eine Vegetarierin. Seitdem sie 15 Jahre alt ist, verzichtet sie schon auf Fleisch und lebt damit sehr glücklich. Der Sinneswandel kam damals dadurch, dass sie mit ansah, wie ein Wildtier gejagt und anschließend getötet wurde, um das Fleisch später zu essen. Seit dem isst sie kein Fleisch mehr, weil sie diesen Anblick einfach zu schrecklich fand. Eine weitere Abneigung hat die Kamizuru gegen den Aburame-Clan und jedes Mitglied aus diesem Clan. Dies greift wohl mit auf die Clangeschichte zurück, welche ihr natürlich damals gelehrt wurde, von ihren Eltern. Weitere Abneigung von Hitagi? Bitte sehr: Hitagi kann es ausserdem nicht ausstehen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt, oder wenn man sie erschreckt. Auch mag sie es nicht, abgewiesen zu werden, aber wer mag das schon? Fehlendes Pflichtbewusstsein kann sie ebenso nicht ausstehen. Und eine weitere Sache die sie nicht ausstehen kann: Früh aufstehen. Früher stand sie meistens erst, wenn es ihr möglich war, zur Mittagszeit auf, weswegen sie auch ihren Spitznamen "Hitagi" (dt. Mittag) erhielt. Doch sie kriecht dennoch aus dem Bett, wenn die Pflicht es von ihr verlangt, jedoch nicht ohne Knurren und Murren. Sie ist ein richtiger Morgenmuffel.

[b][bewerbung]Sexualität:[/bewerbung][/b] [i]Hetero[/i]
Senjougaharas Sexualität ist ein wenig komplex und größtenteils von einem seltsamen Fetisch bestimmt. So erregt es sie am stärksten, wenn sie vom anderen Geschlecht übermannt wird und dieses mit ihr tut, was es will. Egal was sie tut oder sagt. Sie hat dabei das Gefühl, dass ihr Sexualpartner so eine große Lust auf sie hat, dass er sich nicht unter Kontrolle halten kann und sie dadurch quasi "benutzt" und dieser Gedanke und dieses Gefühl, nicht zu wissen, was geschieht und "hilflos" dabei zu sein, turnt sie mehr und mehr an. Je extremer und ungewöhlicher desto besser. Dabei kann auch der Akt mit einer Frau sein, wenn Mann es verlangt. Wobei Senjougahara eben eigentlich hetero ist. Doch wenn es erwünscht ist, macht es ihr auch mit einer Frau nichts aus. Jedoch könnte sie keine Gefühle der Liebe gegenüber einer Frau aufbauen oder sich eine feste Beziehung mit einer Frau vorstellen.

[b][bewerbung]Besonderheiten:[/bewerbung][/b]

[besonderheit]http://abload.de/img/kamizurubieneecsc7.png|Kamizuru Kekkai-Genkai|Ähnlich wie die Aburame haben sich die Kamizurus auf den Kampf mit Insekten spezialisiert, welche in ihren Körpern leben. Die Kamizurus haben sich hierbei auf Bienen spezialisiert, diese leben in ihrem Chakranetzwerk als eine Art "Bienen-Kerne" und bewegen sich in einer Art Kokon eingeschlossen in dem Chakranetzwerk des Kamizurus. Die Bienen werden aus dem Chakranetzwerk heraus beschworen und dort wieder, zusammen mit der gewöhnlichen Chakraregeneration, reproduziert. Es ist nicht einfach so möglich die Bienen auf der zellularen Ebene innerhalb des Kokons zu erreichen oder in ihnen verborgenes Chakra oder Gifte zu erspüren (meisterliche Spürfertigkeiten Beispielsweise Karin Stammbaum Uzumaki etc. sind dazu in der Lage). Schon in jungen Jahren schließt ein Kamizuru einen Pakt mit diesen Wesen ab, woraufhin sie sich in den Körper des Kamizuru einnisten. Anders als bei den Torune-Nachkommen, im Aburame Clan, ernähren sie sich nicht von dem Charka des Anwenders. Wenn der Pakt geschlossen wird und sich die Bienen in den Körper des Kamizurus einnisten ist dies meist ein sehr unangenehmes und schmerzendes Unterfangen. Sollte die Prozedur allerdings abgeschlossen sein, sind diese "Nebenwirkungen" nicht mehr vorhanden und man lernt mit den Bienen zusammen zu leben. Die Bienen die im Körper des Kamizuru leben sind jedoch keine gewöhnlichen Bienen. Durch ihre besondere Zucht und die Zersetzung mit Chakra bestehen diese Bienen selbst zu einem großen Teil aus Honig. Dieser Honig wird für viele Jutsu des Clanes benötigt. Doch sind dies lediglich die "Grundbienen" des Clanes. Es gibt Bienen, mit welchen sich die Kamizurus ebenfalls verbinden können, welche fähig sind, Gifte oder Fremdchakra in ihren Körpern zu speichern. Der Erhalt dieser Bienen ist jedoch genau so schmerzhaft wie bei ihren "Vorgängern". Das Wissen über den Lebensraum dieser Bienen ist jedoch verloren gegangen. Es ist nur bekannt, dass es irgendwo eine Schriftrolle gibt, die dieses Wissen wieder gibt.[/besonderheit]

[besonderheit]http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/hitagirenderbeso.png|kuso·jikara ("animalische Kraft")|Das kuso·jikara ist eine Besonderheit von Senjougahara die aufgrund des shokuniku·jū welches Yuu auf ihr angebracht hat entstanden ist. Ihre animalische Persönlichkeit des Dōbutsu・teki honnō wurde durch das Siegel fest an ein bestimmtes Aussehen gebunden. Die Neko Dame die den Namen Kari angenommen hatte bekam durch das Siegel ihre eigene Chakraquelle und das dritte Element der Hokagin wurde fest dieser Persönlichkeit zugeordnet. Da das Raiton Element sehr aufbrausend ist und am nähsten einer animalischen Natur kommt nutzte Yuu dies in ihrem Inneren als Katalysator während des Fuuins. Kari besitzt dieselben Charakterzüge wie zuvor und hat den gleichen Wissensstand wie Senjougahra. Ihr eigener Chakraaushalt ist gleich zu setzen mit dem veränderten Byakugō no In welches ihr als Chakraresource dient. Somit besitzt Kari losgelöst von Senjougahara selbstständig einen maximalen Chakrahaushalt von 12x sehr hoch. Dieser Chakrahaushalt füllt sich genauso wie das Grundsiegel durch Abzug von Senjougaharas Chakra (sehr gering pro Post). Die Persönlichkeit mit Namen Kari erhielt Senjougahra damals nach einem Sturz und einem darauf folgenden tiefen Fall mit gleichzeitigem unsanftem Aufprall auf dem Hinterkopf. Diese tritt jedoch nicht immer zum Vorschein sondern kommt stoßartig, plötzlich aus ihr heraus oder auch durch bewusste Manipulation. Ihre komplette Persönlichkeit wechselt in einer solchen Situation, auch äußerlich verändert sich die junge Frau, was zuvor an eine Technik gebunden war wird jetzt an das neue Siegel und somit Kari selbst gebunden. Sobald die Persönlichkeit aktiv wird wachsen der Iryōnin Katzenohren, ihre Haare verfärben sich weiß, sie bekommt kleine Reißzähne und ihre Augenfarbe wird zu einem goldenen Ton, mit einer schlitzartigen Pupille. Die Reißzähne und  auch ihre Katzenklauen werden mit Chakraverstärkt und sind dadurch so scharf wie ein Rasiermesser. Gleichzeitig erhöht sich ihre Stabilität (Vergleichbar mit festem Stahl). Auch das Verhaltensmuster dieser zweiten Persönlichkeit gleicht mehr der einer Katze als einem humanoiden Lebewesen. Die Worte ~nyaah~ wird man wohl sollte man mit der zweiten Persönlichkeit in Kontakt kommen des öfteren wahrnehmen. Die junge Frau wird von animalischen Instinkten gesteuert und ihr komplettes Verhalten wirkt instabil. Ansonsten besitzt Kari den kompletten Körberbau der Hokagin hier findet also keine Veränderung statt. Durch das Siegel hat sich auch die Beschaffenheit von Karis Chakra verändert. Die Neko kann auf eine veränderte Form des Shunkō der Kagin zurückzugreifen. Hierbei konzentriert sie alles Chakra im Inneren des Körpers.  Das manipulierte Chakra stimmuliert den Körper des Anwenders und lässt ihn so zur vollkommenen Waffe werden. Die gelben Katzenaugen der Neko färben sich daraufhin [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/K9AdTs8.gif]rot[/url] und ihre animalischen Triebe werden nocheinmal verstärkt. Da Kari noch mehr Chakra zur Verfügung steht durch ihre eigenen neuen Chakrahaushalt kann sie diese besondere Shunkō Form nocheinmal um 150% verstärken (gesamt also 950%), hierbei verliert sie jedoch völlig die Kontrolle und teilweise symbolisiert das Chakra die [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/Anime_Monogatari_Series_Black_Hanekawa_anime_gif_976410.gif]fortschreitende animalische Veränderung[/url] indem weißes Fell ihre Klauen überzieht und ihre Augen noch animalischer werden.[/besonderheit]

[spoil=Alte Besonderheit][besonderheit]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/HitagiBesonderheit_zps187285ff.jpg|Dōbutsu・teki honnō ("animalischer Instinkt")|Das dōbutsu・teki honnō ist eine Besonderheit von Senjougahara die sich erst vor kurzem bei ihr gezeigt, bzw. sich wohl ausgebreitet hat der richtige Begriff hierfür. Nach einem Sturz und einem darauf folgenden tiefen Fall mit gleichzeitigem unsanftem Aufprall auf dem Hinterkopf besitzt die junge Frau eine zwiegespaltene Persönlichkeit. Diese tritt jedoch nicht immer zum Vorschein sondern kommt stoßartig, plötzlich aus ihr heraus. Ihre komplette Persönlichkeit wechselt in einer solchen Situation, auch äußerlich verändert sich die junge Frau. Denn die zweite Persönlichkeit der Kamizuru hat ein Jutsu entwickelt welches sie immer von selbst aktiviert sollte sie die "Kontrolle" erlangen. Mithilfe dieser Technik wachsen der Iryōnin Katzenohren, ihre Haare verfärben sich weiß, sie bekommt kleine Reißzähne und ihre Augenfarbe wird zu einem goldenen Ton, mit einer schlitzartigen Pupille. Auch das Verhaltensmuster dieser zweiten Persönlichkeit gleicht mehr der einer Katze als einem humanoiden Lebewesen. Die Worte ~nyaah~ wird man wohl sollte man mit der zweiten Persönlichkeit in Kontakt kommen des öfteren wahrnehmen. Die junge Frau wird von animalischen Instinkten gesteuert und ihr komplettes Verhalten wirkt instabil. Wie lange sie in diesem Zustand bleibt ist von Situation zu Situation verschieden.[/besonderheit][/spoil]

[besonderheit]http://eternal-community.de/Tia%20Uploads/Bilder/200px-Medical_Teams_Symbolsvg_zpsb7bb0fe9.webp|Ausgelernte Medic|Senjougahara hat bereits früh ihre Medic-Ausbildung begonnen und kann nun auf eine abgeschlossene Medic-Ausbildung zurück greifen. Ihre Mutter war selbst eine Medic, allerdings bezog sich ihr Wissen, lediglich auf die Heilung von Tieren und obwohl Hitagi sehr viel mit Tieren zu tun hat, kam ihr der Anwendungsbereich bei Menschen sinnvoller vor, und sie wollte mit Hilfe von Heilungen ihr Team unterstützen können.[/besonderheit]

[besonderheit]http://www.imgbox.de/users/Beast0809/senjosiegel1.png|Byakugō no In ("Stärke von Hundert Siegel")|Das Byakugō no In bekam Senjougahara von ihrem ANBU Captain Yuu Akuto auf die Sitrn gesetzt. Seit einiger Zeit sammelt das Siegel nun selbstständig eine minimale Menge Chakra (sehr gering über die Dauer von 50 Posts) bis zu seiner maximalen Menge von 12x sehr hoch. Das Siegel und somit das gesammelte Chakra kann von der Hokagin den Verbrauch für das  Sōzō Saisei übernehmen. Hierbei überziehen Siegellinien das Gesicht der Kamizuru und sie muss sich kurz auf das gesammelte Chakra in ihrem Siegel konzentrieren. Der Verbrauch von Lebenspunkten entfällt jedoch nicht. Durch Training im Umgang mit dem Byakugō no In ist ein Medic Nin wie Senjougahara dazu in der Lage das Byakugou no Jutsu anzuwenden. Die aktuelle Chakramenge des Siegels wird in der Signatur festgehalten.[/besonderheit]

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[center][googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Fähigkeiten[/color][/size][/googlefont][/center]

[b][bewerbung]Chakranatur:[/bewerbung][/b]

[besonderheit]http://img.userboard.org/uploads/eternal-narutorpg/images/Fton.png|[color=#00FFBF]Fuuton ("Windversteck")[/color]|Die Chakranatur [color=#00FFBF]Fuuton[/color] symbolisiert das Wind-Element und ist eines der seltens auftretene Element in der Shinobi-Welt. Die meisten Nutzer des Wind-Elements haben sich in Kaze no Kuni niedergelassen und dort viele Techniken verbreitet. Der Schaden, den das Windversteck ausrichtet basiert auf Schnittwunden, die je nach Stärke des Jutsus tiefer sein können oder gar Körperteile abtrennen können. Als ein weiteres gefährliches Element passt zu dem Wind-Element das Stichwort 'Schärfe'; nur allzu viele Ninjas verloren sämtliche Körperteile durch das Wind-Element oder sind an den Folgen der tiefen Schnittwunden verblutet. [color=#00FFBF]Fuuton ("Windversteck")[/color] triumphiert gegenüber dem [raiton]Raiton ("Blitzversteck")[/raiton], unterliegt aber dem [katon]Katon ("Feuerversteck").[/katon][/besonderheit]

[besonderheit]http://img.userboard.org/uploads/eternal-narutorpg/images/Katon.png|[katon]Katon("Feuerversteck")[/katon]|Die Chakranatur [katon]Katon[/katon] symbolisiert das Feuer-Element und ist verhältnismäßig leicht zu beherrschen bzw. kontrollieren. Das Feuerversteck ist vor allem im Großreich Hi no Kuni vertreten und dort hat sich der ansässige Uchiha Clan auf jene spezialisiert. Der Schaden, den das Feuerversteck ausrichtet, basiert auf Verbrennungen und Brandwunden und ist somit eine gefährliche Waffe im Kampf. Aber man kann auch das Katon-Element im Alltag nutzen, sofern man eine höhere Chakrakontrolle vorweist. Im Gesamten kann man die Techniken des Feuerverstecks als sehr zerstörerisch ansehen; nur zu viele Jutsus enden schlussendlich in einer riesigen Explosion, die flächenschadend vielerlei Gegner verletzen kann. [katon]Katon ("Feuerversteck")[/katon] ist dem [color=#00FFBF]Fuuton ("Windversteck")[/color] überlegen, unterliegt jedoch aufgrund der naturbasierten Tatsache dem [suiton]Suiton ("Wasserversteck")[/suiton].[/besonderheit]

[besonderheit]http://img.userboard.org/uploads/eternal-narutorpg/images/Raiton.png|[raiton]Raiton ("Blitzversteck")[/raiton]|Die Chakranatur [raiton]Raiton[/raiton] symbolisiert das Blitz-Element und ist vor allem in Kaminari no Kuni verbreitet, wo sogar die Raikage das Blitz-Element ihr eigen nennen durften. Das Blitz-Element ist eines der am schwierigsten zu kontrollierenden Elemente, so können Anfänger mit diesem Element zu Beginn rein gar nichts anfangen. Der Schaden, den das Blitzversteck anrichtet basiert auf Paralyse und Lähmung des gegnerischen Körpers. Je nach Stärke der Blitz-Technik können niederrangige nur ein paar Sekunden lähmen, hochrangige Jutsus können aber dafür minutenlang den Gegner im Griff haben. Viele Nutzer und Opfer des Blitz-Elementes haben nur zu Häuf berichtet, dass das Blitz-Element ein wahres Kraftbündel von Chakranatur ist. [raiton]Raiton ("Blitzversteck")[/raiton] hat Vorteile gegenüber dem [doton]Doton ("Erdversteck")[/doton], zieht aber im Kampf gegenüber dem [color=#00FFBF]Fuuton ("Windversteck")[/color] den Kürzeren.[/besonderheit]

[b][bewerbung]Kampfweise:[/bewerbung][/b]
[spoil=Alt]Die Kampfweise der Kamizuru ist eher defensiv. Am meisten entfalten sich ihre Kräfte, wenn sie mit einem Team unterwegs ist, denn dort kann sie ihre verletzten Teamkameraden heilen. Um sich selbst jedoch zu verteidigen, nutzt sich in einem Kampf natürlich auch andere Techniken, als nur die Heilungsjutsus. Auch nutzt sie ihr Clanerbe, sowie ihre Kuchiyose. Sie käme aber nicht auf den Gedanken, selbst einen Kampf zu eröffnen und würde wohl nur aus Notwehr heraus kämpfen. Aber wenn sie kämpft, dann gibt sie ihr Bestes und würde nicht so einfach aufgeben, ausser es wäre für ihr Team das Beste, denn dieses will sie nicht in Gefahr bringen. Im Kampf selbst nutzt Senjougahara eher Ninjutsus, eher selten greift sie auf ihre Taijutsus zurück, da sie weiß, dass über den dadurch entstehenden Schaden, die meisten Gegner nur lachen würden. Sollte sich aber eine gute Gelegenheit bieten, eine Taijutsutechnik zu wirken und so den Gegner zu bedrängen, so würde sie diese Chance, sobald sie diese erkannt hat, natürlich auch nicht verstreichen lassen.[/spoil]
Durch die Hilfe von Yuu Akuto ist Senjougahara mittlerweile sogar dazu in der Lage, an der Front zu kämpfen. Sie versucht alles, um andere in einem Kampf zu schützen und würde durchaus auch riskieren, ein paar "auf's Maul" zu bekommen, wenn dies notwendig ist. Im Kampf greift sie in der Regel auf Ninjutsus und ihr Clanerbe zurück. Einen Kampf selbst eröffnen würde sie nur selten und ob sie in einem aussichtslosen Kampf weiter kämpfen oder fliehen würde, käme auf die Situation drauf an. Wenn sie dadurch Personen die ihr wichtig sind schützen oder zumindest Zeit gewinnen könnte, würde sie auch bis zum bitteren Ende kämpfen. Sie würde sich auch zurück ziehen, wenn kein sehr treuer Shinobi mehr da wäre, den es zu schützen gab. Außerdem hat sie als Aspekt der Hoffnung ein paar neue Fähigkeiten erhalten, die es ihr ebenso erlauben, an der Front zu kämpfen, sodass sie diese natürlich auch nutzt.

[b][bewerbung]Stärken:[/bewerbung][/b]

Chakra | Ausdauer | Ninjutsu | Keitaihenka-Formveränderung | Seishitsuhenka-Naturveränderung | Willenskraft Stufe 1 (inRPG)
Durch die Ausbildung zur Medic kam Hitagi nicht drum herum, sich in diesen Bereichen sehr weit fortzubilden, sodass sie diese drei Bereiche nun auch sehr gut beherrscht. Abgesehen von den Medic-Jutsus beziehen sich auch ihre anderen Techniken fast nur auf Ninjutsus. Das Training, um Chakra und Ausdauer auf einem solche hohen Niveau zu beherrschen war hart und brachte die Kamizuru oft bis an ihre Grenzen, dennoch hat sich das viele Training bewährt.

[b][bewerbung]Schwächen:[/bewerbung][/b]

Stärke | Genjutsu | Taijutsu
Durch das Konzentrieren auf Chakra, Ausdauer und Ninjutsu, und natürlich ihre Medic-Ausbildung, blieben diese drei Bereiche leider auf der Strecke. Für Genjutsu hatte die Kamizuru nie etwas übrig, weswegen sie sogar in der Akademie ihr Pflichtbewusstsein hinter sich warf und dieses Thema einfach schwänzte. Um sich im Taijutsu und in der Stärke weiter auszubilden und diese besser zu beherrschen, fehlte ihr schlicht weg die Zeit, weswegen sie diese Bereiche ebenfalls zu ihren Schwächen zählt. Ihr Wunsch ist es aber, irgendwann auch in diesen Bereichen besser zu werden.

[b][bewerbung]Ausrüstung:[/bewerbung][/b]

[besonderheit]http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/senjogegenstand.png|Al'maiesh ("Essenz der Hoffnung")|Die ursprünglichen Kräfte von Auriel dem Aspekt der Hoffnung , gebunden an ein Artefakt des Angiris Rates welches durch Seiji Masamori  in den ewigen Konflikt eingekehrt war. Nach dem Tod von Chiba Hyuuga verflüchtigte sich die Essenz Auriels aus seiner Klinge, da diese an sein Chakra gebunden war. Die Macht der Hoffnung verschwand im Meidou und konnte dort nur vom Meister der Dunkelheit gefunden werden. Durch Mithilfe des ehemaligen Aspektes der Hoffnung wurde ihre ursprüngliche Macht wiederhergestellt und in eine Waffe gebunden, welche sich nun im Besitz der Hokagin Senjougahara Kamizuru befindet. Al'maiesh findet sich in der Grundform in der Gestallt einer [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/2b96ffcdc8b5ea6a200e382fd6270b1c_d412jqy.jpg]Armschiene[/url] wieder, die vom neuen Träger angelegt wird. Das Artefakt des ehemaligen Aspekten der Hoffnung bietet seinem Träger sowohl Schutz, als auch Angriffsstärke. Man könnte also sagen Al'maiesh ist Waffe und Schild zugleich. Durch Zugabe von Chakra (hoch pro Post) kann Senjougahara die Macht von Al'maiesh in Form [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/aurielattack.png]mächtiger Chakraschweife[/url] (vier an der Zahl) entfesseln. Diese besitzen eine maximale Länge von 25 Metern. Dabei überträgt sich die körperliche Schnelligkeit und Stärke auf den Chakraschweif was ihm eine vernichtende Durchschlagskraft verleihen kann. Das Chakra Auriel wirkt zudem wie die komplette Harmonie. Senjougahara ist dazu in der Lage einen Feind oder Verbündeten mit diesen Chakraschweifen zum [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/aurielbind.png]umwickeln[/url] und ihm das Gefühl absoluter Sicherheit zu geben. Dadurch kann sie einem Freund dabei helfen wieder klar zu denken, seinen Blick auf das Wesentliche zu richten oder einen Feind besser von einem "besseren Weg" überzeugen. Sollte ein Feind oder Freund länger festgehalten werden müssen kann die Macht Auriels [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/aurielchain.png]leuchtende Ketten aus Chakra[/url] hinterlassen die dieselbe Widerstandskraft besitzen wie die Stärke des Anwenders in der aktuellen Form (Chakraverbrauch sehr hoch pro Post). Das Chakra Auriels besitzt zudem eine besondere heilende Wirkung die wie in der Harmonie von Licht und Dunkelheit sowohl regenerativ als auch deregenerativ eingesetzt werden kann. Je nach Chakraverbrauch richtet der Schweif am Körper daher Schäden an oder heilt diese (sehr hoher Verbrauch = sehr schwere Schäden oder Heilung sehr schwerer Schäden). Doch das ist nicht das Einzige was Al'maiesh besonderst macht durch einen kurze Konzentrationsphase in der das Chakra Auriels auf das Chakrazentrum konzentriert wird , wird dieses entfesselt und wandelt den Körper der Kamizuru. Vorhandene Kleidung wird hierbei zerstört und kurz darauf ziert die nackte Haut die [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/Heavens_Wheel_Armor.png]Tengoku no Yoroi ("Rüsung des Himmels")[/url] die Kampfrüstung des Aspekten der Hoffnung. Durch die Macht Auriels werden die körperlichen Attribute ihres Trägers verstärkt (Stärke und Geschwindigkeit +150% mit sämtlichen anderen Verstärkungsformen kombinierbar, Einzelstat max 800% und gesamt max 950%), zudem nimmt das Bewusstsein Auriels welches in ihrer Essenz gespeichert ist Einfluss und schenkt der Hokagin ihre vollständige Kampferfahrung (Taijutsuwert 10 für das aktive führen der Rüstung und der Bewaffnung der Himmelsrüstung). Die Rüstung selbst bietet eine enorme defensive , denn sollte fremdes Chakra auf diese prallen entfesselt kann die Rüstung  einen Impuls in der höhe des auftreffenden Angriffs um diesen zu negieren (Chakraverbrauch = Chakraverbrauch). Bei Taijutsu Angriffen kann Senjougahara ihre Rüstung ebenfalls einen Chakraimpuls ausstoßen lassen, der die Wirkung des Schlages annuliert (Bis Stärke 10 mittel, bis 10 +150% hoch usw.) Diese mächtige Rüstung am Körper zu halten kostet den Träger pro Post einen mittleren Chakraverbrauch. Durch die Zugabe eines weiteren geringen Chakraverbrauchs pro Post erschafft die Rüstung [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/tumblr_n8xne1PzTs1qf8rnjo1_500.gif]heilige Schwingen[/url] am Rücken des Anwenders und verleiht diesem die Fähigkeit zu fliegen. Die primäre Bewaffnung der Rüstung sind zwei Schwerter die aus dem Chakra Auriels geschaffen sind, dadurch auch die Eigenschaften des [url=http://www.imgbox.de/users/Beast0809/Projekt_Langeweile/78de57_c9104a50dffd481e857782cbd548a6c8png.jpg]Chakras[/url] selbst besitzt und dadurch sowohl regenerativ als auch deregenerative Angriffe ermöglichen. Sollte die Rüstung deaktiviert werden kann sie dieselbe Postanzahl nicht erneut heraufbeschworen werden (Beispiel 2 Posts gehalten , 2 Posts CD).[/besonderheit]

[hr][/hr]

[center][googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Stats[/color][/size][/googlefont][/center]

[b][bewerbung]Chakra:[/bewerbung][/b] 10
[b][bewerbung]Stärke:[/bewerbung][/b] 4
[b][bewerbung]Geschwindigkeit:[/bewerbung][/b] 6
[b][bewerbung]Ausdauer:[/bewerbung][/b] 10
[b][bewerbung]Ninjutsu:[/bewerbung][/b] 10
[b][bewerbung]Genjutsu:[/bewerbung][/b] 0
[b][bewerbung]Taijutsu:[/bewerbung][/b] 2

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[center][googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Biographie[/color][/size][/googlefont][/center]

[b][bewerbung]Familie:[/bewerbung][/b]
[b]Mutter:[/b] Miharu Kamizuru
Miharu ist im Alter von 45 Jahren an einer unbekannten Krankheit gestorben.

[b]Vater:[/b] Gantetsu Kamizuru
Gantetsu ist im Alter von 40 Jahren gestorben. Die Todesursache ist unbekannt.

[b]Geschwister:[/b] [url=http://www.eternal-narutorpg.de/viewtopic.php?f=168&t=13436#p282773]Maiko Kamizuru[/url]

[b][bewerbung]Wichtige Daten:[/bewerbung][/b]
00 Jahre ~ Geburt
03 Jahre ~ Erhält eine Schwester
06 Jahre ~ Eintritt in die Akademie in Iwagakure | Einnistung der Insekten
08 Jahre ~ Trennung ihrer Eltern | Umzug nach Konohagakure | Eingewöhnungszeit
09 Jahre ~ Erneuter Eintritt in die Akademie | Mutter bekommt einen neuen Mann
10 Jahre ~ Entschluss eine Medic-Ausbildung zu beginnen | Schwänzen des Genjutsuunterrichts
12 Jahre ~ Beginn der Medic-Ausbildung | Tod des Vaters | Entdecken des 1. Elementes
13 Jahre ~ Ernennung zum Genin | Erhalt des Kuchiyosevertrages
15 Jahre ~ Erste wirklich gefährliche Mission | Ernennung zum Chuunin | Entschluss vegetarisch zu leben
16 Jahre ~ Erste Beziehung
17 Jahre ~ Trennung von dem Partner | Entdecken des 2. Elementes
18 Jahre ~ Ernennung zum Jounin | Umzug in eine eigene Wohnung | Abschluss der Medic-Ausbildung
19 Jahre ~ Das erste Mal Sensei für ein Team
20 Jahre ~ Tod der Mutter
22 Jahre ~ Langer Krankenhausaufenthalt und Entwicklung der 2. Persönlichkeit
23 Jahre ~ Genin aus dem Team sind erfolgreich Chuunin geworden


[b][bewerbung]Ziel:[/bewerbung][/b] Die Ziele von Senjougahara sind simpel: Sie möchte einfach nur das Dorf und die Bewohner schützen und unterstützen. Ein weiteres Ziel der Kamizuru ist es, ihre kleine Schwester zu finden. Darüber hinaus möchte sie jedoch auch verhindern, dass größere Mächte ihrem Dorf überhaupt Schaden zufügen können und möchte deswegen stärker werden, da sie durch die Manipulation von Yuu Aktuo ein extremes Misstrauen gegenüber den anderen Mächten entwickelt hat.

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[center][googlefont="Parisienne"][size=300][color=#BF80FF]Story[/color][/size][/googlefont][/center]


[spoil=Story][center][color=#BF00FF]~ Die Geburt eines wundervollen Mädchens ~[/color][/center]


Schreie zerrissen die angenehme Ruhe, welche zur Mittagszeit in Iwagakure eingekehrt war. Es waren nicht die Schreie eines neugeborenen Kindes, es waren die Schreie einer jungen Frau. [color=#FFBFFF]Bring mich sofort ins Krankenhaus![/color] brüllte sie ihren Mann an, nachdem sie vor Schmerz aufgeschrien hatte. Sie krallte sich in seine Kleidung. Etwas perplex sah der Mann sie an und nickte dann nur. Dann eilte er mit ihr zusammen in das Krankenhaus.
Stunden vergingen, ehe sich, zusammen mit den Schreien der werdenden Mutter, die Schreie eines Babys dazu mischten. Die Mutter wurde ruhig und blickte das kleine Wunder an, welches ihr da schreiend Gegenüber lag. In den Armen der Hebamme, welche ihr das Kind nun auch in die Arme legte. Auf die Lippen der frisch gebackenen Mutter legte sich ein Lächeln, und auch das Kind hörte auf zu schreien und blickte sie mit großen, blauen Augen an. [color=#FFBFFF]Senjougahara soll sie heißen.[/color] murmelte sie, halb zu sich selbst, halb zu dem neuen Vater. [color=#408000]Ein außergewöhnlicher, aber schöner Name.[/color] Und so stand es fest, die kleine Kamizuruerbin, denn es war ein Mädchen, sollte Senjougahara heißen. Ein Name, den die meisten kleinen Kinder wohl kaum aussprechen konnten.

Ein paar Tage vergingen noch, dann durfte Miharu mit ihrer Tochter endlich nach hause gehen. Das Kinderzimmer hatten sie und ihr Mann schon Wochen, nein, Monatelang vorher selbst renoviert, und dekoriert. Sie wollten alles perfekt haben, wenn ihr Baby zur Welt kam.

Und so vergingen die Jahre. Senjougahara war wie jedes Baby. Die ersten Jahre verbrachte sie hauptsächlich damit, zu essen und es verdaut dann wieder los zu werden. Irgendwann begann sie auch damit, wild durch die Wohnung zu krabbeln und alles, was sie fand, in den Mund zu nehmen. Was Miharu nicht so toll fand, schließlich war nicht alles immer so sauber. Irgendwann begann das Mädchen auch noch damit, die ersten Schritte zu machen, nur eine Woche später, konnte sie schon durch die ganze Wohnung laufen, und je älter sie wurde, desto besser kam sie überall ran, und machte so einigen Unfug. Doch blitzte immer eine gewisse Neugierde in den Augen der Kleinen, die ihre Eltern immer wieder zum Schmunzeln brachte. Senjougahara wollte alles ausprobieren, alles angucken, alles in die Hand nehmen und genau verstehen. Doch mit ihrem kindlichem Verstand war es nicht immer leicht, dass sie alles verstand. Doch schon früh konnten ihre Eltern beobachten, wie sie damit anfing, ihre Eltern nach zu ahmen. Manchmal kamen Leute aus dem Dorf zu Miharu, mit erkrankten Tieren. Miharu wandte dann einige Techniken an, um die Tiere zu heilen. Oft machte Senjougahara dann genau die selbe Handbewegung, natürlich nur, wenn sie sehr simpel waren, wie zum Beispiel die flache Hand über die Verletzung des Tieres halten. Senjougahara tat dann genau das Selbe, nur natürlich ohne irgendeinen Effekt zu erzielen, sie wusste ja noch nicht, was ihre Mutter da tat. Sie beobachtete nur, welche Bewegungen sie machte, und machte sie nach. Doch allein diese Tatsache faszinierte die Eltern der kleinen Kamizurutochter. Sie wussten nicht, ob das normal ist und jedes Kind sowas tat, oder ob ihre Tochter einfach eine sehr gute Beobachtungsgabe hatte, Senjougahara war nämlich ihr erstes Kind. Doch dies sollte nicht lange so bleiben.

Senjougahara war erst zwei Jahre alt, doch sie bemerkte, dass ihre Mutter irgendwie dicker wurde. Sie musste nicht einmal etwas sagen, nur Miharu fragend anblicken, ehe diese anfing zu lachen und meinte: [color=#FFBFFF],,Ja, mein Schatz. Du bekommst eine kleine Schwester oder einen kleinen Bruder.“[/color] Senjougahara verstand natürlich, was ihre Mutter da gesagt hatte, fing erfreut an zu lachen und umarmte ihre schwangere Mutter. Als sie drei Jahre alt wurde, kam ihre kleine Schwester auf die Welt. Ihre Eltern kümmerten sich um ihre beiden Kinder sehr gut, und schließlich wurde Senjougahara irgendwann sechs Jahre alt.


[center][color=#BF00FF]~ Eine richtige Kamizuru ~[/color][/center]

Man hatte Senjougahara längst über die Geschichte ihres Clans unterrichtet und sie schien alles wichtige zu wissen. Nun war es an der Zeit, die zweite Hürde zu nehmen: Den Pakt mit den Bienen schließen. Wenn dieser geschlossen war, würde sich eine sehr unangenehme Prozedur vor der jungen Kamizuru auftun, welche diese jedoch tapfer durchstehen musste. [color=#408000]Es ist so weit, mein Schatz.[/color] sagte der Vater des Mädchens irgendwann zu ihr, als er in ihr Zimmer kam, wo sie grade mit ihrer kleinen Schwester spielte. Diese wollte mit kommen, aber ihr Vater verbot es ihr. Sie würde irgendwann selbst diese Prozedur durchstehen müssen. Und so folgte Senjougahara ihrem Vater. Erst aus dem Zimmer, dann aus der Wohnung, dann vom Grundstück. Sie gingen tief in einen Wald hinein, das Mädchen war noch nie an diesem Ort, doch bereits in der Ferne hörte sie ein lautes Summen, welches einem bereits jetzt schon Angst einflößen konnte. Das Mädchen wusste, was sie erwartete, und das linderte ihre Aufregung nicht wirklich, eher im Gegenteil.
Schließlich waren sie an dem Ort angekommen, den sie gesucht hatten. Hier waren einige Bienenstöcke und die Bienen summten wild umher. Wie eine schwarze Wolke umhüllte sie alle Anwesenden. Nicht nur Senjougahara und ihr Vater waren hier. Auch viele der anderen Clanmitglieder und natürlich ihre Mutter. [color=#FFBFFF]Bist du bereit, mein Schatz?[/color] fragte Miharu. Senjougahra nickte und es dauerte nicht lange, ehe die Bienen sie als "würdig" ansahen und sie gemeinsam einen Pakt eingingen. Kurz darauf zerriss das Schreien des Mädchens die Stille. Sie spürte, wie die Bienen anfingen, sich durch ihre Haut Öffnungen zu beißen, und so unter ihrer Haut weiter in ihren Körper krochen. Es war ein abscheuliches Bild und das Mädchen schmerzte die Prozedur. Sie musste dem Drang wiederstehen, zu versuchen, die Tiere wieder aus ihrem Körper zu kriegen. Und so sank sie einfach nur auf die Knie, schrie vor Schmerz, Tränen liefen ihre Wangen hinunter und dann... hörte alles auf. Der Schmerz ließ langsam nach. Nur noch ein unangenehmes Gefühl nahm sie in ihrem Körper war. Sie merkte, dass sie nicht mehr allein ihren Körper besaß. Die Bienen waren nun mit ein Teil von ihr. Miharu war die erste, die wieder zu ihr trat und sie in den Arm nahm. [color=#FFBFFF]Du hast es geschafft, mein Schatz. Du musst dich jetzt nur noch an das Gefühl gewöhnen, aber da geht schnell, glaub mir.[/color] Das Mädchen nickte nur. Ihr Körperwar blutig, aber sie hatte es überstanden, und die Freude übertraf jeden Schmerz, den sie vorher erlitt. Zusammen mit ihren Eltern ging sie wieder nach hause. Ihre kleine Schwester war brav gewesen, so wie man es ihr gesagt hatte, und hatte einfach in ihrem Zimmer weiter gespielt. Als sie alle wieder zurück kommen, wollte sie mit ihrer großen Schwester sofort weiter spielen, aber Miharu musste sie vertrösten, denn Senjougahara brauchte nun erst einmal Ruhe, um sich zu erholen. So brachte ihr Vater sie ins Bett, wo sie auch sofort einschlief. Am nächsten Tag wusch sie sich das getrocknete Blut vom Körper. Das unangenehme Gefühl war immer noch da, doch gewöhnte sie sich tatsächlich langsam daran.

[center][color=#BF00FF]~ Die Zeit des Lernens beginnt ~[/color][/center]


Ungefähr zwei Wochen vergingen, ehe Gantetsu zu seiner ältesten Tochter kam. [color=#408000]Senjougahara, es wird Zeit, dass wir dich für die Ninja-Akademie eintragen.[/color] Für das Mädchen war dies nichts Neues. Sie wusste schon von klein auf, dass sie irgendwann den Weg einer Kunoichi einschlagen würde, und nun war es endlich so weit. Natürlich freute sie sich, und noch am selben Tag, meldeten ihre Eltern sie an der Schule an. Das unangnehme Gefühl von den Bienen in ihrem Körper war schon so gut wie verschwunden. Sie hatte sich daran gewöhnt, wie ihre Mutter es ihr prophezeit hatte.
Ein paar Tage später durfte Senjougahara schließlich auf die Akademie gehen. Sie fand schnell Freunde, mit denen sie auch nach der Schule viel unternahm und manchmal auch trainierte. Die Anfangsjahre der Akademie bestanden allerdings hauptsächlich noch auch trockener Theorie, allzu viel trainieren konnte man da also nicht, lediglich stumpf auswendig lernen, doch auch das machte gemeinsam mehr spaß. Senjougahara tat sich schwer daran, Dinge einfach nur stumpf auswendig zu lernen, ohne das jemand ihr zum Beispiel eine Technik vor machte. Doch unter ihrer freundschaftlichen Gruppe waren auch einige dabei, die sich allein aus dem Text heraus super vorstellen konnte, wie später die Bewegungen dazu aussehen würden. Sie machten sie Senjougahara dann meistens vor und so verstand die Akademistin ebenfalls die Techniken. Somit schnitt die kleine Lerngruppe in Testen meisten recht gut ab, da sie sich gemeinsam unterstützen und sich gemeinsam halfen.

[center][color=#BF00FF]~ Neue Heimat... Konoha? ~[/color][/center]


Zu hause sah es allerdings nicht so rosig für das Mädchen aus. Ihre Eltern stritten immer häufiger und sie wusste nicht so recht damit umzugehen. Miharu saß oft einfach nur weinend in der Küche, während Gantetsu das Haus verließ und erst spät in der Nacht wieder kam. Nach zwei Jahren kam irgendwann der Cut. Gantetsu war nicht zu hause und Miharu stellte ihren beiden Töchtern gerade etwas zu essen auf den Tisch. [color=#FFBFFF]Meine beiden, wundervollen Töchter... euer Vater und ich... ihr habt sicherlich bemerkt, dass es zwischen uns nicht mehr so gut läuft. Wir streiten oft.[/color] fing sie an. Trauer lag in ihrer Stimme. Senjougahara blickte sie etwas schockiert an. Was wollte ihre Mutter damit sagen? [color=#BF80FF]Mama? Was ist los?[/color] fragte sie schließlich. Miharu lächelte und streichelte ihr über den Kopf und ihrer jüngsten Tochter über die Wange. [color=#FFBFFF]Euer Vater und ich... wir werden uns scheiden lassen. Wir beide werden nach Konohagakure gehen. Und du musst hier bei deinem Vater bleiben. Die Prozedur ist bei dir noch nicht abgeschlossen.[/color] sagte sie. Senjougahara würde also mit ihrer Mutter nach Konohagakure ziehen. Ihre kleine Schwester würde hier in Iwagakure bleiben. [color=#BF80FF]Aber...[/color] fing die junge Akademistin an. [color=#BF80FF]Was ist mit meiner Ausbildung? Ich würde dann ja die Schule abbrechen. Und was ist mit meinen Freunden?[/color] fragte das Mädchen etwas panisch. [color=#FFBFFF]Du wirst die Akademie in Konoha besuchen und dort deine Ausbildung weiter führen, und dort wirst du auch neue Freunde finden.[/color] Senjougahara knurrte missmutig vor sich hin. [color=#BF80FF]Da sind bestimmt nur dreckige Aburame...[/color] murmelte sie missmutig. Ihre kleine Schwester verstand noch nicht so richtig, was das zu bedeuten hatte. Sie war noch zu jung. Es vergingen einige Tage, nein, einige Wochen, ehe schließlich alles mit dem Umzug ablaufen konnte. Man klärte sowohl alles mit dem Tsuchikagen, als auch mit dem damaligen Hokagen. Dann konnte der Umzug schließlich los gehen. Senjougahara fiel sowohl ihrer kleinen Schwester als auch ihrem Vater noch um den Hals und weinte bittere Tränen des Abschieds. Sie würde sie beide vermissen. Unendlich vermissen sogar. Dann brachen sie jedoch zur Reise auf.

Fünf Tage reisten sie, ehe sie schließlich das Tor von Konohagakure in der Ferne sahen. Trauer, jedoch auch Vorfreude waren während der gesamten Reise der Begleiter Senjougaharas gewesen. Nun, wo sie das Tor jedoch sah, überwog die Vorfreude. Freudig lief sie dem Tor entgegen. [color=#FFBFFF]Senjougahara, warte doch![/color] rief ihre Mutter ihr nur hinterher, dann seufzte sie. [color=#FFBFFF]Dieses Kind...[/color] murmelte sie nur. Senjougahara wollte grade durch das Tor laufen, als sich ein großer, breiter Mann sich ihr in den Weg stellte. Prompt rannte sie gegen diesen und fiel geradewegs nach hinten um und landete auf ihren Po. Mühsam richtete sie sich wieder auf und rieb ihr Hinterteil. [color=#4080FF]Nicht so hastig, junge Dame.[/color] meinte der Mann vom Tor. Inzwischen hatte auch Miharu das Tor erreicht und somit ihre Tochter eingeholt. [color=#FFBFFF]Entschuldigen Sie. Sie ist wohl einfach ein bisschen aufgeregt. Wir kommen aus Iwagakure und wohnen ab heute hier. Es wurde alles sowohl von dem Hokagen als auch dem Tsuchikagen bewilligt.[/color] Der breite Mann nickte. [color=#4080FF]Mhm. Dann kommen sie mal mit, wir müssen Ihren Namen und Ihre Papiere kontrollieren.[/color] meinte der Mann und die beiden folgten ihm zu einer kleinen Hütte, welche direkt neben dem Tor stand. Pflichtbewusst sah sich ser Mann alles an und glich es mit den Informationen ab, welche er vom Hokagen bekommen hatte. [color=#4080FF]Faszinierend.[/color] meinte er plötzlich mit einem ernsten Ausdruck im Gesicht. Miharu wurde nervös und fragte in genau der Tonlage auch: [color=#FFBFFF]Ähm, wieso? Stimmt etwas nicht?[/color] Der Mann hob den Blick von den Papieren und sah sie verwundert an, dann lachte er. [color=#4080FF]Nein, nein. Es scheint alles seine Richtigkeit zu haben. Ich war nur fasziniert, von diesen beiden, schönen und außergewöhnlichen Namen.[/color] Miharu stieg ein wenig die Röte ins Gesicht, dann wank sie aber ab. [color=#FFBFFF]Ähm. Dankeschön.[/color] sagte sie. Dann lächelte der Mann freundlich: [color=#4080FF]Herzlich Willkommen hier in Konoha. Falls Sie noch Fragen haben, oder später noch welche aufkommen sollten, wenden Sie sich nur an mich, Sie finden mich meistens hier.[/color] Miharu bedankte sich für das angebot und so schlenderte sie mit ihrer Tochter an der Hand weiter in das Dorf. Sie hatten bereits eine Wohnung gekauft, weswegen sie nun nur noch das Wohnviertel finden mussten. Die Menschen auf der Straße blickten sie argwöhnisch an, das sie Fremde waren. Etwas verunsichert zupfte Senjougahara an der Kleidung ihrer Mutter. [color=#BF80FF]Mama, warum gucken die denn alle so?[/color] fragte sie. Miharu lachte. [color=#FFBFFF]Ach, die kennen uns nur noch nicht. Das wird sich irgendwann bestimmt legen.[/color]
Schließlich gelangten sie in der neuen Wohnung an. Sie war sehr schön und Senjougahara fühlte sich sofort schon sehr wohl.

[center][color=#BF00FF]~ Ein neuer Mann für Mama? ~[/color][/center]


Im ersten Jahr ging Senjougahara noch nicht zur Schule. Sie gewöhnte sich erst einmal noch ein. Der seltsame Mann, welcher sie am Tor empfangen hatte, kam immer öfters zu Besuch, und Miharu lachte viel mit ihm zusammen. Senjougahara beobachtete das Ganze mit Misstrauen, aber sie war froh darüber, dass dieser Kerl ihre Mutter zum Lachen brachte. Mit der Zeit gewöhnte sie sich auch an ihn. Dennoch war es eine etwas verschreckende und verstörende Situation, als das Mädchen irgendwann in die Küche kam, und ihre Mutter und den Mann sah, wie sie sich küssten. Erschrocken starrte sie die beiden an, welche sofort den Kuss abbrachen, als sie das Mädchen sahen, doch Senjougahara drehte sich nur um und rannte weg. Weg aus der Küche, raus aus der Wohnung. Einfach nur weiter. [color=#FFBFFF]Entschuldige mich bitte kurz.[/color] sagte Miharu zu dem Mann. [color=#4080FF]Ja, klar. Keine Ursache. Ich gehe nun nach hause, ich denke ihr beide müsst ein bisschen was klären.[/color] sagte er verständnisvoll. [color=#FFBFFF]Danke.[/color] sagte Miharu noch zu ihm, ehe sie ihm noch einen flüchtigen Kuss gab und schließlich ihrer Tochter hinterher lief.
Sie fand sie auf einem kleinen Spielplatz in der Nähe, traurig auf einer Schaukel sitzend. Ruhig ging sie auf ihre älteste Tochter zum. [color=#FFBFFF]Schatz.[/color] Fing sie an. [color=#BF80FF]Lass mich in Ruhe![/color] unterbrach Senjougahara sie und drehte sich mit dem Gesicht von ihr weg. Doch Miharu trat näher auf sie zu. Vor ihr angekommen begab sie sich in die Hocke und drehte den Kopf sanft, am Kinn, zu sich. [color=#FFBFFF]Schatz, was ist los? Du magst Kawarimi doch, oder?[/color] Kawarimi war der Names des Mannes. [color=#BF80FF]Ja, so lange er dich nur zum Lachen gebracht hat. Nun ist er wie ein Papaersatz.[/color] schmollte das Mädchen. Miharu konnte nicht anders und musste lachen. [color=#FFBFFF]Papaersatz? Nein mein Schatz, niemand könnte deinen Papa ersetzen. Zumindest für dich nicht. Dein Papa ist dein Papa und wird es immer bleiben. Nur waren wir zusammen nicht mehr glücklich. Kawarimi macht mich sehr glücklich. Doch er wird niemals versuchen, für dich wie ein Vater zu sein. Er weiß selbst, dass er das für dich nicht ist und auch niemals sein wird.[/color] meinte Miharu ruhig. Senjougahara blickte ihre Mutter an. [color=#BF80FF]Aber... er küsst dich. Das ist das, was Papa eigentlich tun sollte, oder?[/color] Kurz sah Miharu kurz schockiert aus, dann lächelte sie jedoch. [color=#FFBFFF]Schatz, man liebt in einem Leben nicht nur einen Menschen. Es wäre schön, wenn es so wäre, aber Liebe kann vergehen, um Platz für eine neue, schönere Liebe zu machen. Das was dein Papa und ich hatten war wunderschön, sonst hätten wir nicht zwei so bezaubernde Töchter. Doch irgendwann verlor es an Schönheit. Nun ist Platz für eine neue Liebe, und Kawarimi ist diese Liebe. Er macht mich sehr glücklich, dass siehst du, oder, mein Schatz?[/color] Senjougahara nickte. [color=#FFBFFF]Na siehst du. Irgendwann wirst du verstehen was ich meine. Ist alles wieder gut?[/color] Erneut nickte Senjougahara. [color=#BF80FF]Ja. Aber wenn er dich nicht mehr glücklich macht, hau ich ihm auf die Nase![/color] fügte sie entschlossen noch hinzu, und ballte die kleine Hand zur Faust. Miharu lachte und drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn. [color=#FFBFFF]Das darfst du dann auch![/color] sagte sie lachend. Gemeinsam gingen sie wieder zurück nach hause.

[center][color=#BF00FF]~ Niemand mag Genjutsus! ~[/color]

[img]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/childhood_zps9de01624.jpg[/img][/center]


Als Senjougahara neun Jahre alt war, war Kawarimi bereits bei ihnen eingezogen und hatte eine feste Beziehung mit Miharu. Verheiratet waren sie nicht. Doch dies war ihnen nicht so wichtig. Senjougahara hatte sich mittlerweile auch daran gewöhnt. Auch hatte sie sich an das Dorf gewöhnt und fand sich bereits recht gut darin zurecht. Es war nun an der Zeit, ihre Ausbildung zur Kunoichi wieder aufzunehmen. Somit meldeten sie das Mädchen erneut an der Akademie an, dieses Mal jedoch in Konoha. Die Lehrer sagten, dass das Mädchen zu erst in die erste Stufe gesetzt wird um zu sehen, wie ihre Leistungen sind. Sollten diese besser sein als der Durchschnitt, würde sie einige Klassen überspringen können.
Und natürlich war Senjougahara besser als der Durchschnitt. Sie hatte schließlich bereits zwei Jahre an einer Akademie hinter sich und hatte somit schon mehr Erfahrung und Wissen, als die frisch eingeschulten Akademisten. Somit kam Senjougahara in eine neue Klasse. Ihre Mitschüler waren meistens etwas jünger als sie. Nur ein bis zwei waren ungefähr in ihrem Alter, da diese sitzen geblieben waren. Das Mädchen aus Iwagakure war keine schlechte Schülerin, doch so gut wie früher waren ihre Noten nicht mehr. Sie fand keinen richtigen Anschluss in der Klasse, denn ihre Mitschüler beobachteten sie argwöhnisch. Mit Schuld an diesem Zustand war wohl auch der Aburame, welcher mit der Klassenliebling war. Die Mädchen himmelten ihn an, weil er ach so toll aussah, und die Jungs fanden ihn einfach nur sau cool. Der Aburame hielt sich für etwas besseres als Senjougahara, auch er schien die Geschichte zwischen ihrem und seinen Clan zu kennen, und der Hass auf diesen Clan, und ihre Mitglieder wuchs in Senjougahara immer mehr. Der Aburame erzählte seinen Mitschülern schlechte Dinge über sie und ihren Clan und zog ihren gesamten Namen in den Dreck, weswegen Senjougahara noch weniger Anschluss in der Klasse fand. Sie konnte nicht mehr so gut lernen, und die Tage, welche sie in der Akademie absitzen musste, wurden für sie zur Qual. Das einzig gute an der Akademie waren noch die Themen, welche sie behandelten, weswegen Senjougahara allein deswegen noch gern in das Klassenzimmer kam. Doch dann kam ein ganz spezielles Thema: Genjutsu. Das Thema wurde etwa zwei Wochen lang intensiv behandelt. Und genau diese zwei Wochen lang, traf man Senjougahara nicht im Klassenzimmer an. Sie schwänzte und das erfolgreich. Morgends stand sie normal auf, frühstückte mit ihrer Mutter und dem neuen Mann an ihrer Seite. Sie verließ dann die Wohnung mit einem Essenspaket, und drehte vor der Akademie in eine kleine Seitenstraße ab. Oft setzte sich Senjougahara dort in ein kleines Nudelrestaurant, wobei es sich hierbei lediglich um einen kleinen Stand handelte, mit zwei, sehr netten, Leuten, die hier arbeiteten. Das Mädchen durfte sich dort immer mit hin setzen, und ihr Essen essen. Manchmal spendierte der Ladenbesitzer ihr auch mal eine Portion Ramen. Die Angestellten wussten natürlich, dass Senjougahara die Schule schwänzte, aber das war ihnen egal. Sie gingen davon aus, das das Mädchen schon wissen musste, was sie tat. Und so unterhielt sich Senjougahra oft mit den Leuten. Meistens über das Kochen an sich, und sie entdeckte so ein Thema, welches sie sehr interessierte.
Als die zwei Wochen rum waren, und schließlich wieder interessantere Themen in der Akademie unterrichtet wurden, ging Senjougahara auch wieder zum Unterricht. Doch sie schaute immer nochmal öfters in dem Ramenshop vorbei. Und irgendwann durfte sie sogar selbst mit hinter den Tresen und einfach mal ein bisschen ausprobieren. Der Ladenbestitzer zeigte ihr einige Tricks und Kniffe beim zubereiten verschiedener Gerichte. Das Ganze durfte die Kamizuru jedoch nur, wenn grade sowieso keine Kundschaft da war und im Shop alles ruhig war. Miharu hatte längst gewusst, was Senjougahara die ganze Zeit machte, und auch, dass sie die Akademie geschwänzt hatte. Der frische Geruch nach Ramen konnte niemand so leicht nicht bemerken. Und danach roch ihre Tochter jedes Mal, wenn sie nach hause kam. Sie sagte jedoch nichts dazu, und sie ging fest davon aus, dass ihre Tochter schon einen Grund dafür hatte, zu schwänzen. Nach zwei Wochen wusste sie aber auch, dass Senjougahara wieder zur Schule ging. Denn nach dieser ging sie nun immer in den Ramen shop, und davon hatte das Mädchen, erst später, ihre Mutter unterrichtet. Doch Senjougahara wandte ihr neues Wissen auch zu hause in der Küche an, und bereitete ihrer Mutter und ihrem Mann schon so manch leckeres Gericht zu. Je öfter sie in der Küche stand, desto besser wurden auch ihre Gerichte.

[center][color=#BF00FF]~ Das perfekte Mittel gegen Käfer ~[/color][/center]


Doch da war noch immer diese Sache mit dem Aburame. Und so sehr Senjougahara versuchte, ihn und seine blöden Sprüche zu ignorieren, irgendwann platzte dem Mädchen dann doch der Kragen. Kurzerhand griff sie nach einem Tacker, und steckte diesen in den, vor lachen geöffneten Mund, des Typen. Sodass sie nur zudrücken musste, und der Aburame eine Tackernadel in der Wange hätte. Schockiert und mit vollem Mund starrte er Senjougahra an. Fast die ganze Klasse stand um ihn herum und schaute ebenso erschrocken drein. Es war Pause, somit war auch kein Lehrer da. [color=#BF80FF]Hör auf, über mich, meine Familie und meinen Clan herzuziehen! Sonst wird es dir bald noch sehr leid tun![/color] zischte sie ihn zornig an. In ihren Augen funkelte Wut. Ängstlich nickte der Aburame, so nahm Senjougahara den Tacker wieder aus seinem Mund. Kurz nach dem sie dies getan hatte, brach der Kerl jedoch erneut in Gelächter aus. [color=#008000]Ich hab doch gesagt, die ist total der Freak![/color] prustete er. Der Wutlevel des Mädchens erhöhte sich, und ohne lange nach zu denken, tackerte sie den Jungen kurzerhand. Eine schöne Tackernadel befand sich nun in seiner Wange, und das ganze blutete. Vor Schreck und Schmerz schrie der Aburame auf. [color=#008000]Du blöde Kuh! Sag mal spinnst du?! Aah...[/color] zeterte er, und hielt sich die verletzte Wange. Böse Blicke der Mitschüler trafen Senjougahara. [color=#BF80FF]Er hat nichts anderes verdient... das passiert, wenn man mich ärgert![/color] versuchte sie sich zu verteidigen, dich ihre Mitschüler schüttelten darüber nur den Kopf. Sie brachten den Aburame in das Krankenzimmer, wo ihm die Tackernadel aus der Wange entfernt wurde und er medizinisch verarztet wurde. Senjougahara war allein im Klassenzimmer und hatte Schuldgefühle. Nicht, weil sie den Aburame verletzt hatte, nein, der hatte das völlig verdient. Eher, weil sie ihn verletzt hatte, mit dem Wissen, dass sie ihm hinterher nicht helfen konnte. Es war nichts lebensgefährliches, aber wäre es sowas in der Art gewesen, hätte sie ihm nicht helfen können. Missmutig guckte sie den Tacker in ihrer Hand an. [color=#BF80FF]Gute Waffe...[/color] murmelte sie vor sich hin. Doch ihre Gedanken waren schon ganz wo anders. Sie wusste bereits ein paar Dinge über Medic-Nins. Ihre Mutter war selbst eine, jedoch hatte sie sich nur auf den Bereich der Tiermedizin spezialisiert.
Als Senjougahara am selben Tag nach hause kam, erwartete Miharu sie schon, die Hände auf die Hüfte gestemmt, und blickte sie zornig an. [color=#FFBFFF]Senjougahra... was hast du dir dabei nur gedacht?![/color] zeterte sie. Etwas fragend blickte Senjougahara ihre Mutter an, bis ihr wieder ein fiel, dass sie den Aburame getackert hatte. [color=#BF80FF]Mama... er ist ein Aburame, und er hat mich die ganze Zeit geärgert. Er hat es nicht anders verdient.[/color] versuchte sich das Mädchen zu verteidigen. Ungeduldig wackelte Miharu mit dem Bein. Dann seufzte sie. [color=#FFBFFF]So habe ich dich nicht erzogen... wenn das stimmt, was du sagst, dann kann ich es nachvollziehen. Aber gut finde ich es dennoch nicht.[/color] meinte sie. Ja, Aburame konnte sie auch nicht ausstehen. [color=#BF80FF]Das habe ich mir auch gedacht, Mama.[/color] sagte Senjougahara und sofort hob sich eine Augenbraue von Miharu in die Höhe. Sie wusste, dass ihre Tochter gleich mit Sicherheit, mit einer unglaublich irrwitzigen Idee kommen würde. [color=#BF80FF]Und deswegen habe ich mir gedacht, dass ich eine Medic-Nin werden möchte. Aber nicht wie du, im Bereich der Tiermedizin, sondern für Menschen. Weil falls sowas noch mal passieren sollte, möchte ich die Leute wenigstens verarzten können.[/color] sagte das Mädchen von grade Mal zehn Jahren entschlossen. Kurz blickte Miharu ihre Tochter etwas überrascht an, dann brach sie in schallendem Gelächter aus, und strubbelte Senjougahara durch die Haare. [color=#FFBFFF]Du bist mir vielleicht eine Nuss! Du willst Medic-Nin werden, um die Leute, die du vielleicht verletzt, wieder verarzten zu können?![/color] lachte sie. Senjougahara wurde ein bisschen rot, und mit vorgeschobenen Lippen schmollte sie: [color=#BF80FF]Naja... nicht nur deswegen.[/color] Miharu beruhigte sich langsam wieder und nahm ihre Tochter in den Arm. [color=#FFBFFF]Wenn du wirklich diese Ausbildung einschlagen möchtest, dann von mir aus. Aber noch ist es zu früh. Wenn du alt genug bist, und es immer noch möchtest, werden wir einen Lehrer für dich finden.[/color] sagte sie. Senjougahara gefiel es nicht, warten zu müssen, doch sie fügte sich stumm der Ansage ihrer Mutter.

[center][color=#BF00FF]~ Erwähnte ich bereits, dass niemand Genjutsus mag? ~[/color][/center]


Es vergingen zwei weitere Jahre, welche Senjougahara auf der Akademie verbrachte. Der Aburame und ihre anderen Mitschüler ließen sie seit ihrem Angriff mit dem Tacker in Ruhe, doch ihre Noten wurden nicht grade besser. Auch ihre Genjutsukenntnisse befanden sich an einem Punkt, wo man sagen konnte, dass sie nichts davon wusste. Als Senjougahara zwölf Jahre alt wurde, durfte sie sich der Geninprüfung stellen. Sie war alt genug, um den Rang einer Genin zu erhalten. Nur wenige ihrer Mitschüler durften diese Prüfung ebenfalls machen. Die Noten der Kamizuru befanden sich im mittelbereich, und man wollte ihr die Chance geben, jetzt schon eine Genin zu werden. Doch das Schicksal schlug sofort zu: Es wurde eine Genjutsutechnik abgefragt. Ratlos und nervös trat Senjougahara von einem Fuß auf den anderen, ehe die Prüfer, zumindest für sie, abbrachen. Ihnen wurde bewusst, dass das Mädchen nicht die geringste Ahnung von Genjutsu hatte. Sie sollte dafür extra Stunden nehmen, nach der Schule, doch diese schwänzte das Mädchen. Sie hatte keine Lust auf Genjutsu auch jetzt, nach dieser Niederlage, nicht. Die Lehrer gaben auf, zu versuchen, es ihr zu vermitteln. Sie wussten, dass es viele Ninjas gab, die Genjutsu nicht beherrschten, und dennoch sehr gut in ihrer Berufung waren. Vielleicht sollte Senjougahara genauso eine werden. Natürlich warfen ihre jüngeren Mitschüler der Kamizuru verhöhnende Blicke zu, als sie am nächsten Tag, ohne den Rang einer Genin, wieder im Klassenraum platz nahm. Ein weiteres Jahr würde nun wohl vergehen, ehe sie den Rang einer Genin inne haben konnte.
Nach dem ersten Schultag, nach der Niederlage, kam Senjougahara nach hause. Miharu erwartete sie schon. Sie hatte Mittagessen zubereitet und sie aßen zu dritt, gemeinsam. [color=#FFBFFF]Schatz, wie sieht es eigentlich mit deinem Wunsch, eine Medic zu werden, aus?[/color] fragte ihre Mutter plötzlich. Wobei so plötzlich war es gar nicht, Miharu hatte sich den Anfang dieses Gespräches schon lange vorher zurecht gelegt, um ihrer Tochter eine kleine Freude zu bereiten. Lediglich für Senjougahara kam es überraschend. So überraschend, dass sie sich an ihrem Essen verschluckte. Als sie nicht mehr so doll husten musste, ergriff sie das Wort. [color=#BF80FF]Ähm, wieso? Was soll damit sein? Der Wunsch besteht immer noch. Aber du sagtest mir damals, es wäre noch zu früh.[/color] meinte sie wahrheitsgemäß. Miharu lächelte. [color=#FFBFFF]Kawarimi und ich haben uns ein bisschen im Krankenhaus umgehört, ob wir vielleicht einen Sensei für dich finden, der dich in diesen Bereichen unterrichten kann. Und... wir sind fündig geworden.[/color] Die Augen des Mädchens weiteten sich, als sie das hörte. [color=#BF80FF]D - Das heißt, ich darf die Medic-Ausbildung beginnen?[/color] fragte sie, mit euphorie in der Stimme. Lächelnd nickten Kawarimi und Miharu. Senjougahara fiel ihrer Mutter in den Arm, Kawarimi schenkte sie ein dankbares Lächeln. [color=#BF80FF]Wann gehts los?[/color] fragte Senjougahara schließlich sehr ungeduldig. Erneut musste Miharu lachen: [color=#FFBFFF]Morgen früh gehen wir zusammen ins Krankenhaus, zu deiner neuen Lehrerin. Du hast morgen ja keine Schule.[/color] Stimmt, morgen war Wochenende, dass hieß, sie hatten frei. Und diesen freien Tag würde die angehende Medic wohl dann im Krankenhaus verbringen... und ebenfalls lernen. Aber es war ihr Wunsch, diese Ausbildung zu machen und dieser Wunsch sollte ihr nun endlich erfüllt werden, nach zwei ganzen Jahren des wartens.
In dieser Nacht tat Senjougahara kein Auge zu, zu nervös und voller Vorfreude war sie auf den folgenden Tag.

[center][color=#BF00FF]~ Beginn der Medic-Ausbildung ~[/color][/center]


Bereits früh gingen sie zu dritt zum Krankenhaus in Konohagakure. Die Dame am Empfang wusste bescheid uns lotste sie in ein Sprechzimmer. [color=#FFBF00]Sie muss alleine rein gehen.[/color] sagte die Empfangsdame schließlich, als sie vor der Tür angekommen waren. Alle nickten und Senjougahara trat ein. Hinter einem großen Tisch saß eine junge Frau mit rotem Haar, welche zu wild gelockten Zöpfen links und rechts an ihrem Kopf gebunden waren. Sie trug eine Brille und hatte strahlend grüne Augen. [color=#80BF80]Hallo, Senjougahara. Ich hörte davon dass du mich heute besuchen kommst.[/color] sagte die Frau, mit einer sehr freundlichen und wohlklingenden Stimme. Die angehende Genin lächelte und setzte sich schließlich auf einen Stuhl, der sich auf der andren Seite des Tisches befand, sodass sie sich beide gegenüber saßen. [color=#BF80FF]Ja, so ist es. Ich habe gehört, Sie können mich zu einer Medic-Nin ausbilden.[/color] sagte sie direkt. Die Frau lachte kurz. [color=#80BF80]Ja, so ist es. Ich wollte vorher aber noch mal ein Gespräch mit dir führen, ob du es überhaupt wert bist, dass ich meine Zeit darin investiere, dir diese Kunst beizubringen.[/color] Senjougahara schluckte nach diesen Worten. Sie waren klar und direkt. Doch sie wollte die Ausbildung und sie würde alles dafür tun, um eine vollwertige Medic zu werden. [color=#BF80FF]Was möchten Sie genau von mir wissen?[/color] fragte sie schließlich direkt. Erneut lächelte die rothaarige Frau. [color=#80BF80]Nun. Warum genau möchtest du zu einer Medic-Nin ausgebildet werden?[/color] fragte sie, ebenso direkt wie Senjougahara. Die Frage verwunderte das Mädchen ein wenig und sie blickte die Rothaarige ungläubig an, ehe sie antwortete. [color=#BF80FF]Na, um Menschen zu helfen, natürlich.[/color] Die Frau nickte, als hätte dies nicht von vornherein auf der Hand gelegen. [color=#80BF80]Und was erhoffst du dir davon?[/color] fragte sie weiter. Diese Frage brachte Senjougahara dann allerdings doch etwas aus dem Konzept. Was sie sich davon erhoffte, anderen Menschen zu helfen und diese, wenn nötig, zu verarzten? [color=#BF80FF]Ich möchte nicht hilflos daneben stehen müssen, wenn ein Mensch neben mir verletzt ist und Hilfe benötigt. Ich möchte diese Hilfe geben können und dafür zu einem wertvollen Mitglied in einem Team und auch zu einer sehr wertvollen Person in meinem Umfeld werden.[/color] Es war wahr, was sie sagte. Erneut nickte die rothaarige Frau. Dann stand sie auf, ging um den Tisch herum und hielt Senjougahara die Hand hin. [color=#40BF80]Dann herzlichen Glückwunsch: Du bist nun meine neue Schülerin.[/color] sagte sie. Die werdende Medic ergriff die Hand und bedankte sich, für diese Chance. Das Training begann noch am selben Tag. Jedoch handelte es sich hierbei erstmal nur eine Erkundung des Krankenhauses. Dies würde später einer der Hauptarbeitsplätze der Kamizuru werden. Alles konnte sie sich noch nicht genaustens ansehen, doch sie konnte schon einmal einen groben Überblick bekommen.
Der Tag endete, als die Sonne unterging. Senjougahara verabschiedete sich von "Sensei Elyze" und ging schließlich nach hause, dort erzählte sie von ihrem spannenden und erfolgreichen Tag.

[center][color=#BF00FF]~ Entdeckung des ersten Elementes ~[/color][/center]


Das zwölfte Lebensjahr der jungen Kamizuru war sehr aufregend für sie. Besonders die Ausbildung zur Medic machte ihr sehr viel spaß. Sie lernte viele neue Dinge, jedoch wurde ihr Hauptsächlich der Grundgedanke, eine Medic-Nin zu sein, eingetrichtert. Sie lernte ihren zukünftigen Arbeitsplatz noch näher kennen und es faszinierte Senjougahara jeden Tag aufs Neue. Ja, sie hatte gefallen an der Ausbildung gefunden und war mit Herz und Seele dabei. Irgendwann, kam auch ihre Mutter zu ihr. Es war ein schöner, Sonntag, und die Sonne strahlte auf die Erde hinab. Miharu und Senjougahara befanden sich im Garten und ihre Mutter hielt ein Stückchen Papier in der Hand. [color=#FFBFFF]Nimm das mal in die Hand und leite Chakra hinein.[/color] sagte sie freundlich. Die junge Kamizuru blickte ihre Mutter stirnrunzelnd an, tat dann aber wie ihr geheißen und im nächsten Moment zerriss das Stück Papier. Etwas verwundert blickte sie ihre Mutter an, diese lachte nur. [color=#FFBFFF]Nun wissen wir ein bisschen mehr.[/color] meinte sie nur. [color=#BF80FF]Was soll das heißen?[/color] fragte Senjougahara. [color=#FFBFFF]Das was ich dir da gegeben habe, war Chakrapapier. Es hilft dir dabei, dein Element zu entdecken. Ein Shinobi kann mehrere Elemente besitzen, manche jedoch auch nur eines. Allgemein gibt es die Elemente: Suiton - Wasser, Katon - Feurer, Doton - Erde, Raiton - Blitz und Fuuton - Wind. Um das erste Element eines Shinobis heraus zu finden, eignet sich gut dieses Chakrapapier. Wenn es nass wird, hat der Anweder Suiton. Wenn es brennt, hat der Anwender Katon, wenn es zerbröselt ist es Doton, wenn er zerknittert, ist es Raiton und wenn es zerreißt ist es Fuuton.[/color] erklärte Miharu. [color=#BF80FF]Also habe ich das Element Fuuton.[/color] schloss Senjougahara richtig aus den Informationen. Zustimmend nickte ihre Mutter. [color=#BF80FF]Und wie finde ich mein zweites Element heraus, wenn ich ein solches habe?[/color] Miharu lachte, ehe sie ihre Hand auf den Kopf ihrer Tochter legte. [color=#FFBFFF]Das dauert, mein Schatz. Wie lange kann niemand genau sagen, aber sein zweites Element entdeckt ein Shinobi meist sehr viel später.[/color] Missmutig grummelte Senjougahara vor sich hin. Sie war nun neugierig, ob und welches zweite Element sie besaß. Doch da musste sie wohl noch warten. Ihre Mutter erklärte ihr noch ein bisschen etwas darüber, welches Element welchem anderen Element überlegen oder unterlegen war und das Mädchen versuchte, sich alles so gut wie möglich zu merken.

[center][color=#BF00FF]~ Papas Tod ~[/color][/center]


Doch nicht das gesamte zwölfte Lebensjahr des Mädchens war so rosig. Irgendwann, es muss irgendwann im Winter gewesen sein, kam ein Brief bei ihnen zu hause an. Es gab keinen Absender:

[i]Ich muss euch mit bedauern mitteilen, dass Gantetsu Kamizuru am letzten Tag, der ersten Woche diesen Monats den Tod gefunden hat. Er wurde beerdigt und es gab eine Trauerfreier im gesamten Clan. Ruhe in Frieden, Gantetsu.[/i]

Miharu glitt der Brief aus den Händen, und genau wie sie, fiel er auf den Boden. Als ihre Knie auf dem Holzfußboden aufschlugen ertönte ein dumpfes Geräusch. Senjougahara stand nur daneben. [color=#BF80FF]Mama?[/color] fragte sie unsicher. Sie hatte ebenso gelesen, was in dem Brief stand. Doch realisierte das Mädchen dies noch nicht ganz. Im Vordergrund stand grade ihre Mutter, welche soeben zusammen gebrochen war. Die angehende Medic beobachtete, wie sich die Augen ihrer Mutter mit Tränen füllten. Kurz darauf schluchzte diese und fing an zu weinen. [color=#BF80FF]Mama![/color] sagte Senjougahara wieder, dieses Mal bestimmter, und sie fiel ihrer Mutter um den Hals. Umarmte sie, drückte sie irgendwie an sich, um ihrer Mutter irgendwie Trost zu spenden. Doch dann hörte sie, wie Miharu nur kurz und nur ein bisschen lachte, ehe sie ihre Tochter ebenfalls in den Arm nahm. [color=#FFBFFF]Mein Schatz...[/color] sagte sie nur, ehe sie ihre Tochter fest an sich drückte. [color=#FFBFFF]... ich bin froh, dass du meine Tochter bist. Du bist das wundervollste Geschenk, dass man mir jemals hätte machen können.[/color] sagte sie, ganz leise, sodass nur Senjougahara es hören konnte.
Am Abend kam Kawarimi nach hause. Als er von dem Tod Gantetsus hörte, nahm er Miharu in den Arm. Und obwohl die Frau die er liebte, wegen dem Tod eines anderen Mannes weinte, sagte er nichts. Beschwerte er sich nicht. Es schien wie selbstverständlich zu sein, dass Miharu um ihn trauerte. Und so lernte Senjougahara sogar durch diese Situation etwas, nämlich das man einen Menschen, mit dem man einen langen und wichtigen Lebensabschnitt zusammen beschritten hat, nicht einfach so vergessen kann. Und irgendwie war das Mädchen froh, dass ihrer Mutter der Tod ihres Vaters nicht komplett egal war.

[center][color=#BF00FF]~Der erste Schritt in die richtige Richtung~[/color]

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So verging ein weiteres Lebensjahr der angehenden Medic und schließlich war sie dreizehn Jahre alt. Erneut sollte sie an der Geninprüfung teilnehmen. Trotz der vorherigen Niederlage, nur ein Jahr zuvor, hatte sich die Kamizuru nicht über Genjutsus schlau gemacht, geschweige denn, diese gelernt. Es interessierte sie einfach nicht. Somit hoffte sie einfach darauf, dass dieses Jahr nicht erneut eine Genjutsuaufgabe gestellt wurde und sie war nicht die einzige die das hoffte. Auch ihre Mutter hoffte das, sie wollte nämlich endlich sehen, wie ihre Tochter eine Genin wurde. Nicht, weil sie selbst es unbedingt wollte, sondern, weil sie es für ihre Tochter wollte. Sie wusste, dass Senjougahara es sich wünschte, auf ihrer Shinobilaufbahn weiter voran zu schreiten. Das Bestehen der Geninprüfung wäre somit der erste Schritt in die richtige Richtung.
Schon früh weckte Miharu ihre Tochter, welche ihre Mutter nur verschlafen anblinzelte. [color=#BF80FF]Mama.... es ist noch viel zu früh![/color] grummelte sie, ehe sie sich wieder rum drehte um weiter zu schlafen. Miharu seufzte, ehe sie die lilahaarige anstieß. [color=#FFBFFF]Du stehst jetzt auf! Heute ist dein großer Tag.[/color] schlagartig hatte Senjougahara die Augen aufgerissen und drehte sich wieder zurück. [color=#BF80FF]Ach ja... stimmt ja![/color] sagte sie, leicht erschrocken. Dann sprang sie auf und fing an, ihre Kleidung zusammen zu suchen und sich umzuziehen. Miharu war in der Zwischenzeit in die Küche gegangen und bereitete das Frühstück vor, sodass Senjougahara sich gleich an den Tisch setzen und frühstücken konnte. Sie war ein Morgenmuffel, und kam normalerweise nur schwer aus den Federn. Früh Aufstehen hasste sie. Doch sie wusste, wann man sich zusammenreißen musste und einfach mal die Zähne zusammen beißen musste. Heute war eben genau so ein Tag. Nach den Frühstück verabschiedete Miharu ihre Tochter noch an der Tür. [color=#FFBFFF]Viel Glück mein Schatz.[/color] Senjougahara grinste nur [color=#BF80FF]Ich werde mein Bestes geben![/color] sagte sie stolz, dann begab sie sich auf den Weg zur Akademie.
Sie traf zusammen mit den meisten anderen gleichzeitig an der Akademie und in ihrem Klassenzimmer ein. Ihre Klassenkameraden mochten sie nach wie vor nicht, doch heute wollte und würde sie diesen Klassenraum verlassen! Sie wollte eine Genin werden! Alle saßen auf ihren Plätzen, ls ihr Lehrer den Raum betrat und ihnen den Ablauf der Prüfung erklärte. Die Kamizuru kannte diesen ja bereits. Anschließend wurden sie nach einander aufgerufen, so kam schließlich auch Sanjougahara an die Reihe. Sie betrat den kleinen Raum und die Prüfer sahen sie argwöhnisch an. Es waren die selben wie auch ein Jahr zuvor. [color=#4080FF]Nun... zeig uns doch mal das Bunshin no Jutsu[/color] sagte einer der Prüfer und schlagartig seufzte das Mädchen erleichtert auf. Ohne lang überlegen zu müssen erschuf sie einen perfekten Doppelgänger. Die Prüfer nickten nur, und so durfte Senjougahara den Raum wieder verlassen. Als alle durch waren, mussten sie noch eine ganze Weile auf die Ergebnisse warten. Ihre Klassenkameraden unterhielten sich in der zwischenzeit. Manche tuschelten auch hektisch miteinander und warfen immer mal wieder argwöhnische Blicke zu der Kamizuru. Diese saß einfach nur an ihrem Platz und wartete. Ihre Mitschüler mochten sie nicht und hatten auch angst vor ihr, seit dem Vorfall mit dem Tacker. Doch zumindest hänselten sie das Mädchen nicht mehr. Somit hasste Senjougahara es zwar immer noch, auf die Akademie zu gehen, doch es war aushaltbar.
Nach ungefähr einer halben Stunde trat schließlich ihr Lehrer wieder vor die Klasse und die Akademisten begaben sich, recht eilig, wieder auf ihre Plätze und warteten gespannt auf die Verkündung der Namen derer, die bestanden hatten. [color=#40BF80]Miyasaki Karano, Taran Jutai, Mirka Uchiha, Lilith Inuzuka, Maroth Taarn, Sanada Yital, Fernandez Glarf, Senjougahara Kamizuru...[/color] die restlichen Namen bekam das Mädchen nicht mehr mit. Sie hatte bestanden. Bestanden! Sie war nun offiziell eine Genin. Ein paar Minuten später endete die Aufzählung der Namen. Alle hatten, erstaunlicherweise, bestanden. [color=#40BF80]Ich beginne nun mit der Aufteilung der Teams. Nares Aburame, Mizuki Idai, Senjougahara Kamizuru - Ihr Bildet das Team 1.[/color] Gekicher brach aus, bei denen, die nicht im Team waren. Mizuki stöhnte genervt auf. Nares... sagte nichts. Kurz verstummte das Kichern und alle Blicke richteten sich auf ihn, der mit leerem Blick zu seinem Lehrer starrte. [color=#008000]Das muss ein Scherz sein.[/color] sagte er ruhig. Dann ballte er plötzlich die Hände zu Fäusten, sprang von seinem Platz auf, in seine Gesichtszüge legte sich blanker Zorn. [color=#008000]Das muss ein Witz sein! Sie können mich doch nicht mit diesem Freak in ein Team stecken!! Die Schlampe hat mir 'ne Tackernadel in die Wange gejagt!![/color] brüllte er, und deutete bei den Worten "die Schlampe" auf Senjougahara. Alle blickten ein bisschen geschockt drein, nur die Angesprochene selbst blieb ruhig. [color=#BF80FF]Ich sehe das wie er. Ich kann mit jemandem wie [b]dem da[/b] nicht in einem Team arbeiten.[/color] sagte sie deutlich und bestimmt. Der Lehrer schloss nur die Augen, seufzte genervt und schüttelte den Kopf. [color=#40BF80]Dann werdet ihr es lernen, in einem Team zu arbeiten. Man kann sich seine Teamkameraden nicht immer aussuchen. Ihr werdet lernen müssen, einander zu vertrauen und miteiander zu arbeiten. Und es ist mir egal, welche privaten Streiterein ihr mit einander habt.[/color] Nach diesen Worten blickte er Nares nur kurz an, und allein der Blick verriet, dass sich Senjougaharas neuer Teamkamerad gefälligst wieder auf seinen Hintern setzen sollte. Dies tat dieser auch, jedoch nicht ohne der Kamizuru noch einen hasserfüllten Blick zuzuwerfen.
So fuhr der Lehrer fort die Teams zu verteilen. Alle waren eigentlich recht froh, nicht mit Senjougahara in einem Team sein zu müssen, ausser natürlich Nares und Mizuki.
Letztlich verließen alle die Akademie. Jeder plapperte wild mit seinen neuen Teamgefährten nur das Team 1, das wechselte kein Wort miteinander, nur böse Blicke. Doch vor der Akademie blieb Nares, der vor den beiden Mädchen lief, stehen und drehte sich grinsend um. [color=#008000]Hey, Mizuki? Hast du Lust, noch ein Eis essen zu gehen? Damit wir unsere Zusammenkunft in einem Team feiern können?[/color] die Augen des Mädchens leuchteten auf und sie nickte übermütig und erfreut. Grinsend gingen sie somit in Richtung Eiscafé und warfen Senjougahara noch einen amüsierten Blick zu. Diese ganze Aktion hatte nur einen Zweck: Senjougahara zeigen, dass sie nicht erwünscht war und sie ganz klar auszugrenzen. So stand die Kamizuru allein vor der Akademie und anstatt nach hause zu gehen, ging sie den den Ramenladen, wo sie sich deprimiert auf einen der Stühle setzte. Sie begann damit, sich selbst runter zu machen, und nach einigen Gläsern Cola und einer Nudelsuppe, was der Ladenbesitzer alles spendierte, während der dem Mädchen zu hörte und versuchte zu aufzumuntern, ging es ihr tatsächlich etwas besser, sodass sie schließlich den Heimweg antrat. Es hätte heute für sie eigentlich mit einer ihrer glücklichsten Tage werden sollen, doch war die frisch gebackene Genin einfach zu deprimiert wegen ihres Teams, um sich wirklich zu freuen.
Zu hause erwartete bereits Miharu sie. [color=#FFBFFF]Hey mein Schatz! Na, wie liefs?[/color] fragte sie ihre Tochter strahlend. Doch als sie das bedrückte Gesicht dieser sah, verschwand das freundliche Lächeln in ihrem Gesicht und wich einem sorgevollen Blick. [color=#FFBFFF]Wieder nicht geschafft?[/color] fragte sie besorgt und mitfühlend. Senjougahara schüttelte den Kopf. [color=#BF80FF]Nein, so ist es nicht.[/color] fing sie an. Sie kramte ihr Stirnband hervor und zeigte es ihrer Mutter. [color=#BF80FF]Ich habe schon bestanden... nur... mein Team ist doof. Ich bin mit diesem Aburame in einem Team.[/color] Eine Weile blickte Miharu ihre Tochter ratlos an. Dann nahm sie sie in den Arm und kicherte. [color=#FFBFFF]Achwas, das wird schon. Mach dir keine Gedanken.[/color] sagte sie. Nach einer kleinen Pause fügte Miharu noch hinten dran: [color=#FFBFFF]Ansonsten verprügelst du ihn einfach.[/color] Als Senjougahara das hörte, war sie für einen Moment etwas schockiert, dann musste sie allerdings lachen. Zumindest war der heutige Tag halbwegs gerettet.
Zur Feier des Tages kochte Miharu ihrer Tochter ihr Lieblingsessen, schließlich hatte sie nun die erste Hürde ihrer Laufbahn als Kunoichi genommen.

[center][color=#BF00FF]~ Vertiefung in die Ausbildung ~[/color][/center]


Die nächsten Tage verliefen weitesgehend ruhig und so widmete sich Senjougahara voll und ganz ihrer Medicausbildung. Vorerst zumindest. Sensei Elyze war immer noch damit beschäftigt, ihr teilweise ihren Arbeitsplatz zu zeigen, einzelne Arbeitsutensilien zu erklären. Anwendung, Wirkung und den ganzen Kram. Doch anders als zum vorhergehenden Jahr, unterrichtete Senjougaharas Sensei sie auch bereits in ein paar Wissensbereichen. So kam es, dass sie bereits in einem Bereich recht viel Wissen ansammeln durfte, nämlich das Wissen über das Skelett des Menschen. Da sie darüber schon recht gut bescheid wusste, hatte ihr Sensei sich dazu bereit erklärt, ihr den nächsten Wissensbereich näher zu bringen: Das Wissen über Symptome. Dieses Wissen eignete sich die Kamizuru schwerer an, als das Wissen zuvor, denn es war viel komplexer und es gab so viele Möglichkeiten. Senjougahara ging fest davon aus, dass es mit Sicherheit mehr Symptome gab, als Knochen im menschlichen Körper. Elyze zweifelte etwas an der Theorie, wagte es aber nicht, diese anzuzweifeln. Im Verlaufe des Jahres würde Senjougahara einen weiteren Wissensbereich erlernen, nämlich das Wissen über Menschliche Organe. Zumindest hatte sich die rothaarige Medic für ihre Schülerin vorgenommen. Sie beobachtete mit Stolz, wie sich Senjougahara weiter bildete und ihr Können und Wissen wuchs. Sie merkte auch, dass der Genin diese Ausbildung wirklich am Herzen lag, weswegen Senjougahara so viel Zeit und Kraft investierte, alles genau zu wissen und zu verstehen. Sensei Elyze merkte aber schnell, dass Senjougahara es viel leichter fiel, sich neues Wissen anzueignen, wenn man es ihr zeigte, sprich, wenn sie etwas hatte, wo sie sich etwas "abgucken" konnte. Somit versuchte die rothaarige Medic diese Entdeckung über ihre Schülerin so oft wie Möglich zu nutzen. Sie bereute die Entscheidung, Senjougahara als Schülerin aufgenommen zu haben, nicht eine Sekunde.

Doch obwohl Senjougahara sich so in ihre Ausbildung und ihren Weg als Kunoichi kniete, lief es mit ihrem Team immer noch nicht besser. Sie hatte auch mit dem Gedanken gespielt, sich für den Tackerangriff bei dem Aburame zu entschuldigen, doch würde dies wohl sowieso nichts ändern, weswegen sie es sein ließen. Ihr Team hatte nach ihrer frischen Ernennung in diesem Jahr noch nicht allzu schwere Aufträge. Sie mussten einmal einen Händler in ein kleines Dorf eskortieren und bis auf das gewohnte Ausschließen, was Senjougahara von ihrem Team mittlerweile als Standart ansah, passierte nichts besonderes. Darüber war die Kamizuru eigentlich ganz froh, sie hatte tatsächlich etwas Angst davor, dass sie mit dem Team wirklich mal in Schwierigkeiten gerieten, und sie sich nicht auf ihre Kameraden verlassen konnte. Sie erzählte ihrem Teamsensei von ihren Sorgen, dieser versuchte jedoch nur, sie zu beruhigen und meinte, dass sie ihre Teamkameraden nicht so schlimm einschätzen sollte.

[center][color=#BF00FF]~Herrscher der Lüfte~[/color]

[i][font=Goudy Stout]Und dann kam dieser Tag, der das Leben des Mädchens auf ewig prägen sollte.[/font][/i]

[youtube=500]QgaRsW_f0_o[/youtube][/center]

Es war bereits Abend, als Senjougahara das Krankenhaus verließ. Sie hatte ihren freien Tag damit verbracht, von Morgends bis Abends dort zu sein und zu lernen. Sensei Elyze brachte erklärte und zeigte so viel sie konnte und Senjougahara nahm so viel Wissen auf, wie sie konnte. Dadurch, dass sie öfters mal den ganzen Tag im Krankenhaus verbrachte, durfte sie ihrer Sensei auch manchmal über die Schulter gucken, wenn sie einen Patienten behandelte. Beinahe liebevoll erklärte die rothaarige Medic ihrer Schülerin dann die Abläufe ihres Handelns und warum sie dies so tat. Mit helfen durfte Senjougahara noch nicht, aber dies wäre wohl mit einer der nächsten Schritte, die sie in ihrer Medicausbildung gehen müsste.
[color=#BF80FF]Tschüss! Ich schau mal, ob ich morgen nochmal vorbei kommen kann![/color] sagte Senjougahara lächelnd, als sie das Krankenhaus verließ, und Sensei Elyze zum Abschied noch zu winkte. [color=#80BF80]In Ordnung! Aber du kannst auch mal in die Bibliothek gehen und dort ein paar Bücher zu Symptomen lesen. Dort hast du mehr Ruhe als hier.[/color] gab die rothaarige Medic nur zur Antwort, doch die Kamizuru lachte nur. [color=#BF80FF]Ich bin aber gerne im Krankenhaus.[/color] gab sie als Antwort. Elyze sagte nichts mehr und lächelte nur. Sie war froh, Senjougahara als Schülerin zu haben. Und so trat das Mädchen ihren nach hauseweg an. Es war eine sternklare Nacht. Die Straßenlaternen brannten bereits und die letzten Menschen auf der Straße traten ebenfalls den Gang nach hause an. Senjougahara wohnte etwas Abseits der anderen Wohnungen, genauer gesagt, wohnte sie schon fast in einem kleinen Waldstück, was ihr eigentlich ganz gut gefiel. Das Mädchen war schon fast zu hause, als sie ein Geräusch hörte, ähnlich einem kläglichen Fiepen. Irritiert blieb das Mädchen stehen und sah sich um. Erneut, ein Fiepen. Erneut, umsehen. Als das Fiepen wieder ertönte, folgte Senjougahara diesem Geräusch und traf auf einen Vogel, welcher sich in einer Falle verfangen hatte. Er war nicht sonderlich groß, aber dennoch größer als die Vögel, denen man im Winter etwas Futter raus hing. Miharu, Senjougaharas Mutter war eine Medic für Tiere, weswegen Senjougahara selbst schon einige Tiere gesehen hatte, um sagen zu können, dass es sich hierbei um einen Adler handelte, der sich hier verfangen hatte. Klagend fiepte er weiter vor sich hin, und als die Kamizuru sich näherte, verschreckte er sich und wollte weg fliegen, doch es ging nicht. Schimpfend fiepte er weiter. [color=#BF80FF]Ganz ruhig, ich tu dir nichts. Ich will dir nur helfen.[/color] murmelte das Mädchen, während sie die Hände nach dem Adler ausstreckte, welcher ihr prompt mit dem Schnabel in die Hand schlug. [color=#BF80FF]Au![/color] entfuhr es dem Mädchen, während sie reflexartig die Hand zurück zog und beobachtete, wie Blut aus der Wunde quoll. Sie schüttelte aber den Kopf und wandte sich wieder dem Adler zu. [color=#BF80FF]Hör auf damit! Ich will dir doch nur helfen! Wenn du mich dir nicht helfen lässt, wirst du hier sterben![/color] schimpfte sie mit dem Vogel. Wieder streckte sie die Hände nach ihm aus. Und tatsächlich, er hackte nicht noch einmal nach ihr, sodass Senjougahara ihn aus seinem Gefängnis befreien konnte. Das Mädchen hätte erwartet, dass der Vogel, erfreut über seine wiedererlange Freiheit, sofort dem Himmel entgegen fliegen würde und für immer auf und davon wäre. Vermutlich hatte der Adler auch das Selbe vor, doch als er los fliegen wollte, knickte sein einer Flügel weg. Es war eindeutig mit dem etwas nicht in Ordnung. Senjougahara seufzte, ehe sie erneut die Hände nach dem Tier ausstreckte. [color=#BF80FF]Beweg' dich nicht zu viel, dadurch wird es nur noch schlimmer. Ich nehm dich mit nach hause, meine Mutter kann dich heilen.[/color] sagte sie, und griff nach dem Adler. Er war erstaunlich schwer und Senjougahara hielt ihn behutsam mit zwei Händen fest und drückte ihn gleichzeitig, ganz sanft, ohne ihm wehzutun, an ihren Oberkörper, damit er nicht wie wild um sich schlug und sich noch mehr verletzte.
Zum Glück war ihr zu hause nicht zu weit weg. Vor der Haustür blieb das Mädchen stehen und betätigte mühsam die Klingel. Das Aufschließen der Tür wäre nicht gegangen, ohne dem Adler weh zu tun. Nur wenige Augenblicke später stand Miharu in der Tür [color=#FFBFFF]Warum klingelst du de-[/color] fing sie an und brach ab, als sie das Tier in den Armen ihrer Tochter sah. [color=#FFBFFF]Bring ihn rein, ich werde ihn sofort behandeln.[/color] sagte sie sofort. Es war ihr klar, das irgendetwas mit dem Adler nicht in Ordnung war, weswegen ihre Tochter ihn nach hause gebracht hatte. [color=#BF80FF]Irgendetwas stimmt mit seinem Flügel nicht. Er hatte sich hier in der Nähe in einer Falle verfangen und konnte, als ich ihn befreit habe, nicht weg fliegen.[/color] Miharu nickte und Senjougahara setzte den Adler behutsam auf einem Tisch ab, wo sich Miharu sofort um ihn kümmerte. Es dauerte nicht lange, ehe das Tier wieder geheilt war und fliegen konnte. Somit öffnete Senjougahara ein Fenster, sodass der Adler sofort weg fliegen konnte. Sie war erleichtert, ihm helfen zu können, und auch ihre Mutter war das.
Sie vergaßen diesen Vorfall nicht, jedoch machten sie sich auch keine weiteren Gedanken darüber. Bis zu dem Zeitpunkt, als Senjougahara wieder ins Krankenhaus gehen wollte, die Haustür öffnete, und ein riesiger, und damit meine ich ein riesiger, Vogel davor stand. Erschrocken wich die Kamizuru ein paar Schritte zurück und ein ebenso erschrockener Laut drang über ihre Lippen. Nach dieser Reaktion musste Senjougahara erstmal beobachten, wie der Adler vor ihr anfing zu... genervt zu wirken?! [color=#4080FF]Guten Morgen.[/color] sagte der Adler plötzlich und ruhig. Senjougahara runzelte die Stirn. [color=#BF80FF]Wer oder was bist du? Und warum kannst du reden?[/color] fragte sie ungläubig. [color=#4080FF]Mein Name ist Shǒuhùzhě  und ich wie du siehst: Ich bin ein Adler. Wir haben mitbekommen, was du letztens für einen aus unseren Reihen getan hast. Du hast ihm sein Leben gerettet, weswegen wir dir, um dir eine Art Geschenk zu geben, für diese Freundlichkeit, die Möglichkeit bieten wollen, einen Vertrag mit uns abzuschließen.[/color] im Kopf der Kamizuru ratterten die Zahnräder. Vertrag? [color=#BF80FF]Was für ein Vertrag?[/color] fragte sie ungläubig. [color=#4080FF]Oh je, ein Neuling.[/color] seufzte Shǒuhùzhě . [color=#4080FF]Nun, es gibt viele verschiedene Familien, und ihr Menschen bekommt manchmal die Möglichkeit, mit einer Familie einen Vertrag abzuschließen. So werdet ihr quasi mit ein Teil der Familie, der beschützt wird, aber auch beschützen muss, zum Beispiel. Wie es sich für eine Familie eben gehört. Allerdings kann man nur Mitglied in einer Familie sein. Und glaube ja nicht, dass man das so leicht wird![/color] sagte er, und man merkte, dass es ihn störte, dass alleserklären zu müssen. [color=#4080FF]Früher hätte es sowas nicht gegeben...[/color] murmelte er noch, aber darauf ging Senjougahara nicht ein. [color=#BF80FF]Und... ihr bietet mir jetzt so einen Vertrag an, weil ich das natürlichste auf der Welt getan habe? Einem Wesen in Not geholfen?[/color] fragte Senjougahara und konnte immer noch nicht fassen, dass ein riesiger Adler vor ihr Haustür stand, der ihr nun zustimmend zu nickte. [color=#4080FF]Schon. Da es eben nicht selbstverständlich ist. Irgendjemand muss diese Falle schließlich da aufgestellt haben. Wir stehen in gewisser Weise in deiner Schuld.[/color] Die Kamizuru nickte, um zu signalisieren, dass sie verstand. [color=#BF80FF]Und jetzt? Ich mein... wie läuft das nun weiter ab?[/color] fragte sie. [color=#4080FF]Ich bringe dich zu unserem Wohnsitz. Dort wird der Rat über dich urteilen.[/color] gab er zur Antwort. [color=#BF80FF]Oh... ja.. aber ich darf das Dorf nicht ohne Genehmigung verlassen.[/color] gab sie zu bedenken. [color=#4080FF]Dann hol dir die Genehmigung![/color] sagte Shǒuhùzhě , und man merkte, dass ihm diese Aufgabe zuwider war. Senjougahara nickte und  rannte zum Kagebüro.
Einige Zeit verging, in welcher sie dem Hokagen ihre Situation schilderte. Überraschenderweise glaubte er ihr sogar, und genehmigte es ihr. Jedoch musste sie in spätestens zwei Tagen wieder da sein, ansonsten würde sie zu einer Nuke ernannt. Senjougahara nickte, sie war einverstanden mit diesem Deal.
So kehrte sie wieder zu Shǒuhùzhě zurück. Er klärte sie darüber auf, dass sie einen Vertrag für einen Tag machen müssten, dann könnte er sie direkt zu seiner Heimat bringen. [color=#BF80FF]Wo ist eure Heimat?[/color] fragte die Genin natürlich gleich. [color=#4080FF]In den Shangtianbergen. Sie liegen in Tsuchi no Kuni.[/color] gab er nur genervt zur Antwort. Und so schlossen sie den "Vertrag für einen Tag" und Shǒuhùzhě brachte sie beide sofort in das Gebirge.

Und dann war sie da. Alles wirkte so unreal auf sie, als befände sie sich in einem Traum. Einem wunderschönen Traum, aus welchem sie nie wieder erwachen wollte. Sie wollte ewig hier bleiben. Ihre Lungen mit dieser reinen Luft füllen, den Wind auf ihrer Haut spüren. Sie genoss es, mit jedem Atemzug. Doch dann wurde sie je aus ihrer Träumerei gerissen. [color=#800000]Shǒuhùzhě![/color] erklang plötzlich eine sehr feste, beinahe befehlende Stimme. Senjougahara wirbelte herum, nur um kurz danach wieder zurücl zu taumeln. Ein Adler, nein... ein [b]riesiger[/b] Adler! Er war sogar nochmal viel größer als Shǒuhùzhě. Und Senjougahara war wirklich beeindruckt. Sie hatte so etwas noch nie gesehen. Grundsätzlich bemühte sie sich überhaupt, all das hier zu verstehen. Sie war so weit weg von zu hause, in Tsuchi no Kuni, in einem Gebirge, umgeben von riesigen, sprechenden Adlern. Es war alles so neu für sie. [color=#800000]Wie ich sehe, hast du wie abgesprochen das Mädchen her gebracht. Sehr gut.[/color] sagte der riesige Adler, ehe er sich direkt vor Senjougahara stellte und sie musterte. [color=#800000]Wir hörten von deiner Tat, Mädchen. Wie lautet dein Namen?[/color] fragte er direkt. Einen Moment war die Genin noch zu benommen von all dem, was um sie herum geschah, dann fing sie sich jedoch wieder. [color=#BF80FF]Senjougahara Kamizuru, ist mein Name.[/color] sagte sie wahrheitsgemäßig, und verbeugte sich höflich. Als sie wieder hoch sah, waren noch zwei andere riesige Adler neben dem ersten. Sie nickten alle. [color=#800000]Ich schätze mal, du wurdest bereits darüber aufgeklärt, warum wir dich herbringen lassen haben.[/color] Senjougahara nickte. Sie hatte plötzlich unglaublichen Respekt vor diesen Wesen und konnte noch immer noch glauben, was hier grade geschah. [color=#800000]Gut, da du hier bist, gehe ich mal davon aus, dass du unserem Geschenk nicht abgeneigt warst. Doch so schnell geht das nicht. Wir müssen dich, trotz deiner guten Tat, vorerst noch prüfen.[/color] sagte er. Er wirkte erhaben, und dennoch befehlend, herrschend, als er diese Worte sagte. Erneut nickte die Genin. [color=#BF80FF]Ich werde tun, was in meiner Macht steht.[/color] sagte sie. [color=#800000]Gut. Deine erste Aufgabe besteht darin, gegen Jindomi zu kämpfen.[/color] Nach diesen Worten trat erstaunlich kleiner Adler hervor. Die Senjougahara dazu brachte, nachzudenken, ob so kleine Adler nicht von den großen übersehen werden könnten? Und... konnte diese Jidomi wirklich kämpfen? Doch Senjougahara wagte es nicht, das Wort dieser mächtigen Adler vor ihr anzuzweifeln und so nickte sie einfach nur. [color=#BF80FF]In Ordnung.[/color] sagte die Genin und begab sich in eine Angriffsposition. Man hatte sich etwas dabei gedacht, Jidomi als Senjougaharas Kampfpartner auszusuchen. Schließlich sollte das Mädchen eine Chance haben, und die hätte sie nicht, wenn man sie gegen einen aus dem Rat hätte kämpfen lassen. So spannte Jidomi die Flügel auf, und begab sie in die Lüfte. Sie hatte einen klaren Vorteil im Gegensatz zu Senjougahara, sie konnte das Mädchen aus der Luft heraus angreifen und sie so auf Distanz halten. So begann der Kampf.
Jidomi setzte gekonnt ihre Fuutontechniken ein und auch Senjougahara kämpfte mit Fuuton. Was das anging, hatten sie beide das selbe Element, dass war somit weder vor- noch nachteil. Doch der Nachteil, den die Kamizuru immer wieder zu spüren bekam, war, dass sie sich nicht in die Luft begeben konnte. So konnte Jidomi sie immer auf Distanz halten und das Mädchen kam einfach nicht an sie heran. [color=#BF80FF][i]Na warte...[/i][/color] dachte sie sich. [color=#BF80FF][i]Ich bin eine Kamizuru, auch ich habe in gewisser Weise die Möglichkeit, in der Luft zu kämpfen![/i][/color] Führte sie den Gedanken fort. Das Mädchen beschwor die Bienen aus ihrem Körper heraus, es war ein grausiges Gefühl, doch kannte sie es mittlerweile. Und so wandte sie eine Technik an, mit welcher ihr Gegner von den Bienen vergiftet werden sollte. Doch das Gift wäre nicht allzu stark. Somit wandte das Mädchen eine zusätzliche Technik an, die dafür sorgte, dass sobald Jidomi eine der Bienen tötete, sich Honig über sie ergießen würde.... . Der Plan des Mädchens ging auf. Honig verklebte das gefieder der Adlerdame und zwang sie dazu, aus den Lüften heraus, den Erdboden zu suchen. Und hier hatte Senjougahara den Vorteil. Nach dieser Aktion hatte das Mädchen den Kampf schließlich gewonnen. Sowohl Jidomi als auch Senjougahara waren erschöpft und angeschlagen. Der Kampf hatte erstaunlich lange gedauert. [color=#800000]Damit hast du deinen Kampfeswillen bewiesen. Doch es folgt noch eine weitere Prüfung.[/color] sagte der große Adler erneut. Senjougahara nickte. [color=#BF80FF]Ich bin bereit.[/color] sagte sie, mit fester Stimme. [color=#800000]Gehe zu dem Abgrund dort... und spring.[/color] gab der Adler plötzlich als Antwort. Eine Augenbrauche der Kamizuru rutschte nach oben. [color=#BF80FF]Ich soll... einfach so diesen Berg runterhüpfen? Ihr wisst aber schon, dass ich keine Flügel habe, und eledig verrecken würde?[/color] gab das Mädchen zur Antwort und man merkte, dass sie nicht so überzeugt von dem Gedanken war. [color=#800000]Es wird dir nichts passieren.[/color] sagte er nur wieder. Das Mädchen runzelte die Stirn, dann trat sie an den Abgrund. [color=#80BF00]Sie wird sterben!![/color] erklang es amüsiert von einer Adlerdame, welche mit bei den anderen beiden großen Adlern stand.
Senjougahara blickte hinunter und sah keinen Erdboden mehr. Es war tief, sehr tief. Und beim Sturz würde sie mehrmals auf scharfe, kantige Felsvorsprünge stoßen, und vermutlich nach nur knapp hundert Metern Sturz schon tot sein. Das Mädchen blickte sich noch einmal zu den Adlern um, welche nur darauf warteten, dass sie sprang. [color=#BF80FF][i]Ich habe diese Adlerdame im Kampf besiegt und ihr Gefieder verklebt. Bestimmt ist der Stolz der Familie nun verletzt und sie wollen mich tot haben.....[/i][/color] waren die Gedanken des Mädchens. [color=#BF80FF][i]Oder ich irre mich... und sollte einfach mehr vertrauen haben... .[/i][/color] war der nächste Gedanke. Dann straffte sie ihren Körper und nickte. [color=#BF80FF]Gut, ich werde es tun.[/color] sprach sie schließlich klar und deutlich. [color=#BF80FF][i]Und solltet ihr mich verarscht haben, werde ich euch als Geist das Leben schwer machen...[/i][/color] fügte sie noch in Gedanken hinzu. Und sie sprang. Sie stürzte.. .

Dem blanken Erdboden entgegen, der in was wusste sie schon tausenden von Metern unter ihr lag. Ihre Lunge schnürte sich zu, sie konnte nicht einmal schreien, während der Wind an ihren Ohren vorbei zischte und sie einfach nur fiel. Den Blick nach oben gerichtet, sah sie noch den Vorsprung über ihr. Sie sah, wie Köpfe mit Schnäbeln da drüber schauten, ihr bei ihrem Sturz zu sahen. [color=#BF80FF][i]Sie haben mich verarscht...[/i][/color] schoss es dem Mädchen durch den Kopf.. wenige Momente später... der Aufprall... .

Es schmerzte in dem Rücken der jungen Kamizuru, als sie plump auf dem Rücken eines Adlers landete. Dieser flog nun recht langsam, sodass Senjougahara wieder Zeit finden konnte, sich zu berappeln und zu Sinnen zu kommen. Das Herz der Genin und angehenden Medic raste, ihre Hände waren nass von kaltem Schweiß. Ihr Atem ging hastig, und doch schaffte sie es irgendwie, sich wieder vernünftig auf den Rücken des Adlers zu setzen und sich festzuhalten. Doch brachte sie erst einmal kein Laut hervor, zu groß saß ihr noch der Schock im Leib.
Der Adler brachte sie wieder nach oben, auf die Ebene, von der sie zuvor gesprungen war. Sie rutschte vorsichtig von seinem Rücken, und taumelte etwas, als sie den festen Boden wieder unter ihren Füßen hatte. [color=#800000]Damit hast du uns dein Vertrauen in uns bewiesen und wir sind uns einig, dass du mit uns einen Vertrag schließen kannst.[/color] sagte der große Adler plötzlich. Die Kamizuru war noch immer etwas durcheinander, und versuchte ihre Gedanken zu ordnen, ehe sie hervor brachte: [color=#BF80FF]Ja, es würde mich sehr freuen, wenn ich diese Möglichkeit bekäme.[/color] sprach sie. Und so unterzeichneten sie einen Vertrag. Sie wurde danach verabschiedet und wieder nach hause gebracht, wo sie sofort dem Kagen meldete, dass sie wieder im Dorf war.
Zu hause musste sie ihrer Mutter von ihrem Erlebniss erzählen, welche dies zu erst gar nicht glauben konnte, so unglaublich und irrwitzig war die ganze Geschichte. Doch sie wusste, dass ihre Tochter nicht verrückt war, weswegen sie wohl oder übel dazu gezwungen war, es zu glauben.

[center][color=#BF00FF]~ Die Probe ~[/color][/center]


In den nächsten Jahren geschah nicht sonderlich viel bei der jungen Kamizuru. Sie setzte ihre Medic-Ausbildung fort, pflegte eine gute Beziehung zu den Adlern und zu ihrer Familie und ihr Team wurde immer mal wieder auf kleinere Missionen geschickt, welche aber auch eher ruhig verliefen. Bis auf eine. Sie kostete ihr Team fast das Leben.
Eigentlich fing alles wie gewöhnlich an. Der Hokage rief sie zu sich, und gab ihnen eine Mission, in welcher sie, wie schon so oft zuvor, einen einfachen Händler in ein Dorf geleiten sollten. Team 1 war bereits bekannt dafür, dass sie bei solchen Begleitmissionen immer ziemliches Glück hatten, dass wirklich nie etwas passierte. Ausser das sie vielleicht mal einem wilden Tier begegneten, welches einem einfachem Bürger vielleicht durchaus gefährlich werden könnte. Aber für einen Shinobi eher keine wirkliche Herausforderung darstellte. Wegen dieses Glückes wurde das Team gerne für solche Missionen eingeteilt, so auch dieses Mal.
Sie hatten das Ganze schon sehr oft gemacht und kannten den Ablauf. Am nächsten Tag, morgends, trafen sie sich am Tor. Gepäck hatten sie ebenfalls dabei. Untypischerweise kam der Händler, welchen sie geleiten sollten, etwa eine Stunde zu spät, was natürlich auf die Stimmung schlug. Nicht, dass diese jemals dabei gewesen wäre, sich diese zwischen Nares, Mizuki und Senjougahara jemals gebessert hätte, doch waren sie dadurch noch schlechter gelaunt. Natürlich fragte ihr Sensei auch gleich den Händler, was diese Verspätung sollte, dieser redete sich allerdings gekonnt heraus, und so machten sie sich einfach nur missmutig auf den Weg.
Eigentlich verlief alles ganz ruhig, wie immer eigenlich, bis der Händler plötzlich los rannte. Sie alle guckten sich fragend an, und sahen kurz, wie der Mann einfach weiter nach vorne rannte. Dann liefen sie hinterher. [color=#008000]Ey! Bleiben Sie stehen!! Wo wollen Sie denn hin?![/color] brüllte Nares und war sichtlich und hörbar genervt, dass sie dem Mann nun hinterher rennen mussten. Der Händler blieb auch nicht stehen und er war ungewöhnlich schnell. Soetwas hatte Senjougahara bei einem einfachen Händler noch nie gesehen! Ihr Sensei und Nares waren ganz vorne, Mizuki war dahinter, und dahinter war dann Senjougahara, sie war die langsamste von ihnen, da die anderen beiden eher auf Ninjutsu [b]und[/b] Taijutsu ausgelegt waren und Senjougahara sich, wegen ihrer Medicausbildung, hauptsächlich nur auf Ninjutsu spezialisiert hatte.
Sie beobachteten, wie der Händler plötzlich abbog, und vom eigentlichen Hauptweg abkam, hinein ins Gestrüpp. Das Team 1 folgte ihm. [color=#BF80FF]Das kann nie im Leben ein normaler Händler sein![/color] rief Senjougahara ihren Teamkameraden zu. [color=#008000]Was du nicht sagst, Blitzmerker![/color] gab Nares ihr als patzige Antwort zurück. Dann herrschte vorerst Stille zwischen den Teamkameraden, während sie voller Konzentration den seltsamen Typen verfolgten. Senjougahara konnte ihn gar nicht mehr wirklich sehen und folgte nur noch den Anderen, in der Hoffnung, dass diese ihn noch sahen und somit wussten, wo es lang ging. Und tatsächlich stockten sie plötzlich und kamen zum Stillstand. Die Kamizuru tat es ihnen gleich. Sie befanden sich auf einer Lichtung, vor ihnen der Händler, welcher ihnen den Rücken zu kehrte. Stille. Ein Windzug brachte die Blätter der Bäume zum Rauschen. Dann ein Kichern. Das Kichern nahm an Stärke zu und wurde schließlich zu einem wahrhaftigen Gelächter. Fragend blickten die Mitglieder von Team 1 sich gegenseitig an. [color=#BFFFFF]Soo dumm.[/color] sprach der Mann plötzlich, welcher sich als Händler ausgegeben hatte und nun mit dem Rücken zu ihnen stand. Die fragenden Gesichter von Team 1 blieben erhalten. [color=#BFFFFF]Soo... dumm, sag ich euch.[/color] wiederholte er und drehte sich langsam mit dem Gesicht zu ihnen. Noch während er sich herum drehte, fuhr seine Hand zu seinem Gesicht und er schien etwas von diesem zu ziehen. Es sah aus, als würde er seine eigene Haut wie Wachs herunter reißen. Noch während er dies tat, lösten sich zwei Schatten zu seiner Linken und zu seiner Rechten und traten an seine Seite. [color=#FF8000]Bleibt zurück.[/color] sprach der Sensei von Team 1 plötzlich zu "seinen" Genin, während er sich vor sie stellte. Der "Händler" hatte nun vollkommen sein eigentliches Gesicht herunter gezogen und grinste Team 1 einfach nur an. Narben zierten seine Visage. Es sah aus, als hätte er einst eine schlimme Verbrennung erlitten. Selbst an seinen Händen konnte Senjougahara diese Narben nun ausmachen. An seiner linken Wange fehlte komplett die Haut und gab den Blick auf seine Zähne frei. Er wirkte bereits etwas vermodert und schien, als dürfte er eigentlich nicht mehr leben, doch scheinbar tat er es. Die anderen beiden Personen, ebenfalls Männer, welche sich neben ihn gesellt hatten, sahen jedoch normal aus. Die Kamizuru kannte diese Personen nicht, und grade so ein Gesicht, welches der "Händler" hatte, würde man garantiert nicht so schnell vergessen. [color=#FF0040]Wer ist das, Sensei?[/color] fragte Mizuki. Ihr Sensei schüttelte den Kopf. [color=#FF8000]Personen, von denen ich gewünscht habe, dass wir solchen Leuten niemals gegenüber stehen werden.[/color] Senjougahara blickte zu Mizuki und sah den Schrecken in ihren Augen. Doch noch bevor sie etwas sagen konnte, trat Nares bereits an ihre Teamkameradin und legte ihr eine Hand auf die Schulter. [color=#008000]Ich werde dich beschützen, Mizuki.[/color] sagte er lächelnd. Das Mädchen wurde rot, und nickte, mit Tränen in den Augen. Senjougahara schüttelte nur den Kopf über diese Bemerkung. Auch ihr Sensei ignorierte es und wandte sich den Personen zu, die ihnen gegenüber standen. [color=#FF8000]Was wollt ihr?[/color] fragte er direkt. Wieder lachte das Narbengesicht. [color=#BFFFFF]Wir wollten gucken, was Konoha so zu bieten hat, und... wir wurden scheinbar enttäuscht. Schade. Wir haben uns mit jemandem verbündet, er plant Konoha zu unterjochen. Wir sollten für ihn schauen, auf was für Widerstand wir treffen könnten. Aber es ist erbärmlich. Und dumm seid ihr auch noch, jemandem der weg läuft, zu folgen.[/color] Senjougahara fühlte sich für diesen Moment als eine einfache Beobachterin und gleichzeitig fühlte sie sich so hilflos und nutzlos. Sie beobachtete wie Nares und ihr Sensei die Hände zu Fäusten ballten, wie Mizuki begann zu weinen und kurz davor war, auf die Knie zu sinken. Und Senjougahara stand einfach nur da. Regte sich nicht, sagte nichts. Sah einfach nur zu. [color=#FF8000]Wir werden verhindern, dass ihr irgendwelche Informationen an euer Oberhaupt weiter leiten könnt.[/color] hörte sie ihren Sensei sagen. Im nächsten Moment hörte sie wieder das Gelächter, dann sah sie, wie die drei Fremden auf sie zu rannten. Mizuki schrie auf und taumelte etwas zurück. Ihr Blick wurde leer und starrend. Senjougahara folgte ihrem Blick, zu ihrem Sensei. Zu dessen Rücken, aus welchem die Spitze einer Waffe zeigte. [color=#008000]Ihr verdammten Wichser![/color] hörte sie Nares brüllen, als er sich im nächsten Moment schon auf die drei Angreifer stürzte. Verbissen kämpfte er. Mizuki weinte immer noch, doch schüttelte sie die Furcht einfach weg, durch mehrfaches Kopfschütteln, dann begab sie sich ebenfalls in den Kampf. Ihr Sensei ging zu Boden. Und Senjougahara beobachtete nur. Erst als ihr Sensei da lag und sie anblickte, wurde ihr klar, was ihre Aufgabe war. Die Waffe wurde bereits wieder aus ihm heraus gezogen. Die Kamizuru aktivierte ihr Clanerbe und einige Bienen umschwirrten die Gegner stachen auf sie ein und füllten ihre Körper mit Gift, oder verklebten sie. Als Senjougahara sicher war, dass die Gegner vorerst beschäftigt wären, wandte sie sich ihrem Sensei zu. Sie musste sich nun gut daran erinnern, was Sensei Elyze ihr beigebracht hatte und so versuchte sie die erlenten Medictechniken sinnvoll anzuwenden, um ihrem Sensei das Überleben zu sichern. [color=#BF80FF]Haltet durch... wir schaffen das...[/color] murmelte sie, während sie sich arg konzentrieren musste. Schweiß rann ihre Stirn hinunter. Ihre Bienen starben und Nares und Mizuki kämpften verbissen. Und irgendwann... war alles vorbei. Die drei Angreifer flüchteten, als das Gift der Bienen scheinbar zu Wirken begann. Nares und Mizuki blickten ihnen fragend hinterher. Doch schienen die beiden nicht allzu schlimm verletzt worden zu sein. Der Überraschungsmoment war am Anfang eindeutig auf ihrer Seite gewesen. [color=#FF8000]Das... habt ihr... gut gemacht.[/color] murmelte ihr Sensei hervor. [color=#BF80FF]Wir müssen ihn zurück ins Dorf schaffen![/color] sagte Senjougahara bestimmend. Und so bemühten sich alle drei, ihren Sensei zu stützen und schafften es so auch irgendwie, wieder in das Dorf zu gelangen, wo er sofort medizinisch behandelt wurde. Nach einiger Zeit war er wieder topfit, allerdings würde eine Narbe ihn immer wieder an dieses Zusammentreffen erinnern. Team 1 besuchte ihren Sensei immer mal wieder im Krankenhaus, bis er irgendwann fit war. Doch war das nicht das einzige, was war. Sie erfuhren vom Hokagen, dass es sich bei ihren Angreifern um gesuchte Nukenin handelte, welche schon öfters damit aufgefallen waren, dass sie versucht hatten, kleine Fischerdörfer oder ähnliche kleine Nebendörfer zu unterjochen. Bis jetzt wurden ihre Vorhaben immer durchkreuzt und beim letzten Mal hatte einer von ihnen eine unangenehme Begegnug mit einigen Katonjutsus machen dürfen. Man war eigentlich davon ausgegangen, dass zumindest er seinen Verletzungen erlegen war, nachdem sie geflüchtet waren. Doch offensichtlich war dem nicht so. Nachdem Team 1 angegriffen wurde, wurden ANBU den Angreifern hinter her geschickt, welche der Sache auf den Grund gehen sollten, was das Narbengesicht erzählt hatte.
Senjougahara setzte natürlich auch ihre Ausbildung zur Medicnin fort und wurde von ihrer Sensei sehr gelobt für ihren Einsatz bei der Mission. Sensei Elyze wurde nämlich darüber unterrichtet, dass sie ganze Arbeit bei der Ausbildung von Senjougahara gemacht hatte, und ohne den Einsatz der Kamizuru ihr Sensei bestimmt nicht überlebt hätte. Das machte Elyze natürlich sehr stolz auf ihre kleine Schülerin.

Nach dieser Leistung, und nach dem der Sensei von Team 1 wieder fit war, trainierten sie noch eine ganze Weile doch wurden sie schließlich für die Chuuninauswahlprüfungen angemeldet. [color=#FF8000]Ich denke, ihr habt gezeigt, dass ihr bereit dafür seid. Ich denke, jeder von euch kann das schaffen.[/color] meinte er und in seinen Worten klang nicht der Hauch eines Zweifels heraus. Dennoch sahen sich die Genin von Team 1 gegenseitig etwas unsicher an. Doch nun waren sie angemeldet. Die Prüfung würde in zwei Wochen stattfinden. Bis dahin trainierten sie alle noch viel. Mizuki trainierte hauptsächlich mit ihrem Sensei, Nares und Senjougahara trainierten mit ihren Familien, denn bei dem Training und dem Umgang mit ihren Clanfähigkeiten konnte ihr Sensei ihnen nicht helfen. Der Aburame und die Kamizuru hassten sich immer noch bis aufs Blut doch hatten sie es irgendwie geschafft, mit einander zu arbeiten, wie ein Team, als es darauf ankam, und zumindest Senjougahara rechnete es dem Aburame hoch an. Ob dies auf gegenseitigkeit beruhte, wusste das Mädchen jedoch nicht, sie sah lediglich, das Nares mit den Stichelein langsam aufgehört hatte, sodass sie die Anwesenheit des anderen zumindest duldeten.
Nach zwei Wochen war es dann so weit.

[center][color=#BF00FF]~ Chuuninauswahlprüfung ~[/color][/center]
[center][youtube=500]f-6zNN_DPfM[/youtube][/center]

Die Auswahlprüfungen fanden in Konoha statt, somit musste Team 1 keine Reise zurück legen. Sie trafen sich nicht noch einmal vorher, sondern sahen sich erst in in einem Raum wieder, in welchem sie einen Test absolvieren sollten. Die Regeln waren recht simpel, aber dennoch hatten sie es in sich. Sollte einer aus dem Team aufgeben im Test, würde das gesamte Team disqualifiziert werden. Senjougahara beobachtete, wie Nares sich von seinem Platz aus zu Mizuki und ihr umdrehte und nur warnend den Kopf schüttelte. Es war klar, dass er sie vermutlich eigenhändig erwürgen würde, würde eine von ihnen es wagen, auf zu geben. Seltsamerweise reagierten Mizuki und Senjougahara ausnahmsweise genau gleich: Sie wandten den Blick von Nares ab, welcher etwas verwirrt wirkte, aber nicht weiter darauf einging.
Schließlich wurden die Teste ausgeteilt und schnell war der jungen Kamizuru klar: Dieser Test war schwerer als jeder Test, den sie jemals schreiben musste. Sie zerbrach sich den Kopf über den Aufgaben, und kam zu dem Schluss, das sie diese niemals korrekt beantworten könnte, weswegen sie sich etwas ratlos im Raum umsah. Sie schien nicht die einzige zu sein, die mit den Fragen überfordert war. [color=#0080FF]Ich gebe auf![/color] brüllte plötzlich ein Junge drauf los und sprang auf. Nach einem kurzen Wortwechsel verließ sein gesamtes Team den Raum. Nur wenige Minuten später stand auch ein Mädchen, weinend, auf und verkündete ebenfalls, das sie aufgab. Erneut spürte Senjougahara den warnenden Blick von Nares auf ihrem Körper. Doch Senjougahara ignorierte ihn und blickte sich weiter im Raum um, auf der Suche nach irgendwelchen Anhaltspunkten. Und da fand sie auch schon welche: Manche schummelten einfach. Es gab nur wenige, die ihre Augen auf ihrem Blatt behielten, die anderen versuchten sich die Ergebnisse irgendwie zu erschummeln. [color=#BF80FF][i]Achso...[/i][/color] im Kopf der Kamizuru hatte es klick gemacht. Sie musste sich irgendwie anders Informationen her beschaffen. [color=#BF80FF][i]Wie mach ich das jetzt am Besten? Mein Clanerbe hier einzusetzen würde auffallen... da hat es der Idiot da hinten leichter, mit seinen kleinen Krabbelviecher...[/i][/color] dachte sich die Kamizuru und blickte kurz zu Nares, der mittlerweile wohl ebenfalls auf den Trichter gekommen war, dass sie sich die Informationen irgendwoher beschaffen mussten. Angestrengt dachte Senjougahara nach, doch sie musste wohl einfach auf das gute alte "abgucken" zurück kommen. Und so gab sie ihr Bestes nicht dabei entdeckt zu werden. Auch Mizuki schien irgendwoher die Informationen zu bekommen. Ab und zu verließen noch andere Team den Raum, doch Team 1 blieb Standhaft. Und so bestanden sie am Ende alle den Test.

Doch damit waren sie noch keine Chuunin. Wenige Tage später, sollten sie in zweierkämpfen ihr Können unter Beweis stellen. Wer verlor wurde automatisch kein Chuunin. Die Tage die sie währenddessen noch Zeit hatten, nutzen alle natürlich zum Trainieren. Wie gewohnt: Nares und Senjougahara zu hause, Mizuki mit ihrem Sensei. Doch sie hatten nicht viel Zeit, ehe sie sich schließlich alle in einer Arena befanden. [color=#FF8000]Das wichtigste ist, das ihr ruhig bleibt, euren Gegner versucht zu analysieren und nicht die Nerven verliert. Merkt euch das.[/color] sprach ihr Sensei noch, bevor sie sich schließlich die Kämpfe der anderen ansahen. Von Team 1 war Nares der erste, der den Kampf antreten musste. Gespannt sahen sie seinem Kampf zu. Er war in den wenigen Tagen tatsächlich über sich hinaus gewachsen und sehr viel stärker geworden. Er benutzt hauptsächlich sein Clanerbe, und das so gekonnt im Zusammenspiel, auch mit anderen Techniken, und einer unglaublichen Geschwindigkeit, dass sein Gegner kaum eine Chance hatte. Sein Gegner konnte kaum Gegenangriffe starten und so hatte Nares den Kampf sehr schnell gewonnen. Nach einigen anderen Shinobis war dann auch Mizuki dran. Sie hatte wohl sehr viel Pech, bei der Wahl ihres Gegners, und allein wenn man sich die beiden ansah: Mizuki, eher zierlich, klein und mädchenhaft, gegen einen jungen Mann, voller Masse und Größe und wohl auch viel Kraft, man konnte sich schon denken, wer den Kampf gewann. [color=#008000]Oh nein...[/color] murmelte Nares nur neben Senjougahara. Er schien das auszusprechen, was die Kamizuru dachte. Und es war genau das, was passierte. Nur wenige Minuten vergingen, ehe Mizuki bewusstlos am Boden lag. Völlig grün und blau geprügelt. Sofort kamen Sanitäter um sie in das nahegelegene Krankenhaus zu bringen. Das sie nicht gewonnen hatte, war wohl klar. Und so kam nach einer Weile auch Senjougahara dran. Sie musste ebenfalls gegen einen Jungen kämpfen, doch schien er ihr nicht so haushoch überlegen zu sein, wie Mizukis Gegner, zumindest sah man ihm nichts auffälliges an. Nachdem das Startsignal ertönte, begannen die beiden, sich zu bekämpfen. Erst griff Senjougahara auf gewöhnliche Ninjutsus zurück, doch schnell war klar, dass ihr Gegner im Taijutsu recht bewandert war und somit auch relativ schnell war. Er hatte keine große Schwierigkeiten damit, ihren Angriffen auszuweichen, und die Kamizuru mit Tritten und Fausthieben in die Defensive zu zwingen. [color=#BF80FF][i]Na warte...[/i][/color] schoss es dem Mädchen durch den Kopf und sie rief einige Bienen herbei. Im Kampf gegen diese, wurde ihr Gegner mit Honig verklebt, was seine Geschwindigkeit sehr lähmte. Wenn nicht sogar fast zum Stillstand brachte. Auf den Lippen des Mädchens zeigte sich ein Grinsen. Erneut formte sie Fingerzeichen für ein Ninjutsuagriff und dieses Mal traf dieser auch. Nun, wo ihr Gegner nicht mehr auf seine Taijutsus und seine Geschwindigkeit zurück greifen konnte, war es ein leichtes für die Kamizuru, ihn zu besiegen. Und das tat sie auch.

Am Ende des Tages blieben nicht mehr allzu viele Shinobis übrig, doch die wenigen wurden schließlich zu Chuunin ernannt. Nares und Senjougahara gehörten dazu, Mizuki leider nicht. Am Ende des Tages besuchten sie ihre Teamkameradin noch im Krankenhaus. Nares und Senjougahara wechselten kein Wort miteinander, sie hassten einander immer noch. Bei Mizuki im Zimmer angekommen freute sich diese sehr über den Besuch und erzählte, dass sie in ein paar Tagen das Krankenhaus wieder verlassen dürfte und ihr Training noch intensiver gestalten würde, um dann bei der nächsten Chuuninauswahlprüfung auch den Rang eines Chuunin zu erhalten. Bis dahin würde aber wohl noch einige Zeit vergehen.

[center][color=#BF00FF]~ Der Tod eines unschuldigen Wesens ~[/color][/center]


So wurde die Kamizuru mit fünfzehn Jahren zur Chuunin. Doch dies war nicht alles, was in diesem Jahr geschah. Ihr Leben veränderte sich nicht nur von ihrer Shinobilaufbahn ein wenig, sondern auch von einem anderen Lebensblickwinkel heraus.
Senjougahara hatte einen freien Tag, den sie damit verbrachte, an der frischen Luft spazieren zu gehen, und ihre Gedanken schweifen zu lassen. Sie ging durch ein Waldstück, nicht weit von ihrem zu hause entfernt, als sie plötzlich ein Rascheln hörte. Irritiert blieb das Mädchen stehen und sah sich um. In der Ferne entdeckte sie ein Reh. Es schien sie nicht zu sehen, und so hockte sich die Kamizuru hin und beobachtete das Tier weiter. Als sie plötzlich ein Flüstern, ganz in der Nähe von sich hörte. [color=#008080]Los, geh du da lang, dass Vieh kriegen wir.[/color] erneut etwas irritiert blickte sie sich um und entdeckte zwei Männer. Noch ehe sie wirklich realisieren konnte, was los war, hörte sie ein Geräusch, welches dem Klang eines abgeschossenen Pfeils glich. [color=#008080]Scheiße....[/color] sagte der eine Mann erneut. Der Pfeil hatte das Reh verfehlt, und dieses begann nun wie wild davon zu renne. Erneut spannte der Mann den Bogen und... ließ los. Der Pfeil traf, das Reh ging zu Boden. Senjougahara hockte einfach nur da, den Mund fassungslos offen. Sie sah nur regungslos dabei zu, wie die Männer auf das, am Boden liegende, Tier zu rannten und dessen Leiden schließlich mit einem Messer ein Ende bereiteten. [color=#008080]Das gibt ein paar gute Abendessen.[/color] hörte Senjougahara den einen Mann zum anderen sagen. Tränen stiegen ihr in die Augen, als sie das tote, blutende Tier am Boden liegen sah. Erst langsam löste sich ihre Regungslosigkeit, sie sprang auf, und rannte einfach davon. Sie war zwar eigentlich eine Kunoichi und sollte mit solchen Dingen klar kommen, doch dieses Tier hatte absolut niemandem etwas getan. Das war dann doch ein bisschen zu viel, für das Mädchen und sie kauerte sich zwischen den Wurzeln eines Baumes, auf dem Boden, zusammen. Sie weinte und versuchte irgendwie das Gesehene zu verarbeiten. Erst Stunden später, richtete sie sich wieder auf, wischte die Tränen fort, klopfte den Schmutz von ihrer Kleidung und begab sich nach hause. Sie sprach erst mit niemandem darüber, doch als es wenige Tage später ein gutes Abendessen, mit Fleisch, gab, verzichtete sie auf dieses, da sie an das, sich ihr gegebene Bild, erinnerte. Sie aß danach nie wieder Fleisch, das konnte sie einfach nicht übers Herz bringen. Für ihre Mutter war das erst etwas ungewohnt, doch sie hatte nichts gegen die Entscheidung ihrer Tochter, und kochte sogar für sie extra, auch wenn Senjougahara selbst auch gerne mal den Kochlöffel schwang, und gutes Essen zauberte.

[center][color=#BF00FF]~ Die erste große Liebe ~[/color]

[img]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/araragi_x_senjougahara_render_by_etienditerlizzi-d524r5r_zpseeb515df.png[/img][/center]


Und so wurde Senjougahara sechzehn und ein neues Jahr brach an. Noch immer war sie mit ihrer Medic-Ausbildung beschäftigt. Sie war zwar recht wissbegierig und auch nicht dumm, jedoch hatte sie keine große Eile, alles so schnell wie Möglich in ihren Kopf zu prügeln. Sie hatte ein normales Lerntempo und auch Elyze fand das nicht unbedingt schlecht. Doch ihre Ausbildung zu einer Medic war nicht das Einzige, worauf sich die Kamizuru konzentrierte. Natürlich pflegte sie auch den Umgang mit der Adlerfamilie. Sie trainierte mit ihren Clantechniken, und mit weiteren Ninjutsus. Dabei trieb sie ihre Ninjutsufähigkeiten immer höher, doch auch ihre Chakrakontrolle und ihre Ausdauer wurden weiter trainiert. Diese beiden Bereich wurden sogar noch von der Medic-Ausbildung zusätzlich unterstützt und trainiert. Doch bei all diesen Dingen, blieben definitv ihre Taijutsufähigkeiten auf der Strecke. Von Genjutsus muss man gar nicht erst anfangen, sie hasste diesen Bereich immer noch.

Das sechzehnte Lebensjahr des Mädchens sollte wohl eigentlich recht ruhig verlaufen, doch machte das Schicksal dem Mädchen da einen Strich durch die Rechnung.
Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Es war schönes, sonniges Wetter draußen, weder zu warm, noch zu kühl. Und tatsächlich freute sich Senjougahara darauf, den ganzen Tag im Krankenhaus zu verbringen. Sie sollte heute selbst einige Patieten behandeln, unter der Aufsicht von Elyze natürlich. So betrat Senjougahara das Krankenhaus, begrüßte die Empfangsdame freudlich und ging weiter in einen kleinen Umkleideraum, wo sie sich so etwas wie Arbeitskleidung anzog. Man kannte die Kamizuru mittlerweile schon im Krankenhaus, schließlich war sie so oft, wie es eben ging, hier. [color=#BF80FF]Ich bin da![/color] sagte Senjougahara, als sie schließlich bei Sensei Elyze angekommen war. [color=#40BF80]Sehr schön, dann komm mit, dein erster Patient wartet bereits.[/color] meinte Elyze. Senjougahara nickte und folgte der Frau. [color=#40BF80]Es handelt sich um einen Jungen, er hat sich beim Training einige Verletzungen zu gezogen.[/color] erklärte Elyze auf dem Weg zu dem Patienten. Senjougahara nickte wieder und so betraten sie das Behandlungszimmer, wo bereits der Junge auf der Bettkante saß. Die Kamizuru sträubte sich aber prompt, als sie ihn sah, ihn als einen "Jungen" zu bezeichnen. Er war nämlich ungefähr in ihrem Alter. Und unter einem Jungen stellte sie sich eher ein Kind vor. Doch schob die Kamizuru diese Gedanken erst einmal beseite. [color=#BF80FF]Guten Morgen.[/color] begrüßte Senjougahara den jungen Mann mit einem Lächeln. [color=#BF80FF]Ich werde mich um Ihre Verletzungen kümmern.[/color] klärte sie ihn weiter auf. Der Junge lächelte sie freundlich an, obwohl er sicherlich Schmerzen hatte. [color=#4040FF]Danke.[/color] sagte er nur. Senjougahara blickte sich den jungen Mann erst einmal von oben bis unten an, ohne ihn zu berühern, um nur vom Auge her schon einmal zu sehen, was sie tun muss. Seine Hose war an einigen Stellen zerrissen und die Haut dadrunter war aufgeschürft und blutete teilweise noch immer. Auch sein Oberkörper sah nicht sehr viel besser aus. An seinen Händen waren leicht Verbrennungen zu sehen. [color=#BF80FF]Bitte ziehen Sie einmal die Hose und Ihr T-Shirt aus, damit ich das Ganze vernünftig behandeln kann.[/color] sagte Senjougahara ruhig. Der junge Mann sah nicht schlecht aus, doch erinnerte sich die Kamizuru daran, professionell zu bleiben und ignorierte sowohl das Aussehen, als auch das Geschlecht ihres Patienten. Der Junge tat wie ihm geheißen, und die Kamizuru machte sich daran, die Wunden zu desinfizieren und schließlich zu verarzten. Auch um die Verbrennungen kümmerte sie sich. Immer wieder ging sie im Kopf die verschiedenen Schritte der Behandlungen durch, damit sie ja nichts vergaß. Schließlich ging sie davon aus, fertig zu sein. [color=#BF80FF]Alles klar, das war's dann, Sie können sich wieder anziehen. Seien Sie nächstes Mal bitte vorsichtiger.[/color] sagte sie zum Abschluss noch mit einem Lächeln. Dann wandte sie sich an Sensei Elyze, welche die Schritte ihrer Schülerin genaustens beobachtete hatte. Elyze schenkte Senjougahara ein Lächeln, welches dem Mädchen signalisierte, das sie alles richtig gemacht hatte.
Somit verließen die beiden, zusammen mit dem Jungen das Behandlungszimmer. Dieser ging auch geradewegs zur Rezeption, um sich dort abzumelden, und Senjougahara und Elyze gingen zum nächsten Patienten.
Bis spät Abends waren die beiden beschäftigt, und die Kamizuru war nur froh, als sie schließlich Feierabend hatte und wieder in ihrer Straßenkleidung das Krankenhaus verlassen konnte. Eigentlich wollte sie einfach nur nach hause, und dort in die Wanne steigen, doch es kam anders. Sie ging den Weg, der zum Krankenhaus führte hinunter, und sah einen Schatten am Wegesrand, zusammengekauert auf einer kleinen Steinmauer sitzen. Kurz blieb Senjougahara stehen, und versuchte irgendetwas zu erkennen, doch es war schon sehr dunkel, somit näherte sie sich der Person nur vorsichtig und langsam. [color=#BF80FF]Hallo? Kann ich Ihnen helfen?[/color] fragte die Kamizuru unsicher. Gerade als sie ihre Frage zu Ende gesprochen hatte, erhob sich die Gestalt aus ihrer zusammengekauerten Position und ging auf die Kamizuru zu. Diese blieb stehen und beobachtete, wie das Gesicht der Person immer deutlicher zu erkennen war. Ein freundliches Lächeln blickte ihr entgegen, als die Gesstalt fast vor ihr stand. [color=#4040FF]Es gibt tatsächlich etwas was zu für mich tun könntest.[/color] meinte der junge Mann, den sie zuvor als erstes im Krankenhaus behandelt hatte. Erst war verwirrung im Blick der Kamizuru zu sehen, dann verschränkte sie die Arme vor der Brust. [color=#BF80FF]Und was wäre das?[/color] fragte sie skeptisch. Der junge Mann lachte. [color=#4040FF]Du könntest mir deinen Namen verraten und mit mir etwas Essen gehen. Als Dankeschön, für heute morgen.[/color] Kurz blickte Hitagi den jungen Mann an, ehe sie die Arme vor ihrer Brust löste, und mit einem lächeln, wie eine Raubkatze, um den Jungen herumschlich. [color=#BF80FF]Und warum sollte ich das tun? Ich kenne ja noch nicht einmal deinen Namen.[/color] meinte sie ruhig. Der Junge lächelte erneut. [color=#4040FF]Mein Name ist Kuro.[/color] sagte er schließlich. [color=#BF80FF]Nun, Kuro... und warum sollte ich dein Dankeschön nun annehmen?[/color] fragte die Kamizuru weiter. [color=#4040FF]Wer könnte schon nein sagen, zu einem guten Essen?[/color] fragte Kuro schließlich. Senjougahara blieb vor Kuro stehen. [color=#BF80FF]Na gut, von mir aus. Aber du bezahlst![/color] sagte sie bestimmt. Kuro lächelte erneut. [color=#4040FF]So war der Plan.[/color] dann gingen sie zusammen in ein Nudelsuppenrestaurant, welches die Kamizuru noch nicht kannte und wenn, dann nur vom sehen.
Wie versprochen hatte Kuro für sie bezahlt und so aß sie genüsslich ihr Abendessen, während sie sich von dem jungen Mann ein wenig beobachtete fühlte. [color=#BF80FF]Was ist los?[/color] fragte sie, als sie gerade den Mund nicht voll hatte. [color=#4040FF]Ach, nichts. Du hast mir nur noch immer nicht deinen Namen verraten.[/color] meinte er ruhig. Die Kamizuru lächelte ruhig. [color=#BF80FF]Vielleicht findest du ihn ja selbst raus?[/color] sprach sie provozierend, und war sich vollkommen sicher, das Kuro den Namen nicht raus finden würde. Doch tatsächlich blieb er ruhig und schien darüber nach zu denken. Als sie schließlich fertig waren, und beide geschwiegen hatten, verließen sie, ebenso schweigend, das Nudelhaus. Senjougahara wollte nun eigentlich nach hause doch natürlich kam es anders.
Ohne irgendeine Vorwarnung, wurde die junge Frau in eine dunkle Gasse gezerrt, doch noch bevor sie aufschreien konnte, spürte sie eine warme, kräftige Hand auf ihrem Mund, und eine andere Hand, die ihre Hände an den Handgelenken fest hielt. Hinter ihr war die Person, und nachdem Senjougahara sich halb den Kopf verrenkt hatte, war sie sich sicher: Es war Kuro, der sie hier so an sich drückte. Ohne lange weiter zu überlegen, biss sie ihm geradewegs in die Hand. [color=#4040FF]Au...[/color] entwich es ihm, während er die Hand wegzog, Senjougahara wollte schon weg rennen, doch war Kuro schneller , und drückte sie mit dem Rücken zur Wand. Wobei sie sich eher selbst gegen die Wand drückte, er war lediglich vor ihr und hatte sowohl links als auch rechts eine Hand hingestemmt und blickte sie fest an. [color=#BF80FF]Was soll das?[/color] fragte das Mädchen, und war mehr als nur sauer. Doch Kuro lächelte nur freundlich, was, angesichts der Situation und dessen, was eben geschehen war, mehr als nur unpassend und seltsam wirkte. [color=#4040FF]Du hast mir immer noch nicht deinen Namen verraten.[/color] sagte er ruhig. [color=#BF80FF]Und dafür machst du so ein Affentheater? Ich glaub du bist total bescheuert![/color] Zeterte die Kamizuru weiter. Doch sie hätte sich die Luft lieber sparen sollen, denn plötzlich spürte sie warme Lippen auf den ihren. Ihre Augen weiteten sich, sie spürte ein seltsames Kribbeln im Bauch, ehe sie Kuro schließlich von sich weg stieß. [color=#BF80FF]Verrückter Spinner![/color] schimpfte sie. Sie wollte wieder wegrennen, doch Kuro hielt sie am Handgelenk fest. Senjougahara wollte sich los reißen, doch er war stärker. [color=#4040FF]Sag mir deinen Namen.[/color] sagte er ruhig. [color=#BF80FF]Einen Scheiß werd' ich tun, nach dieser Aktion![/color] fluchte die Kamizuru weiter. Der Griff um ihr Handgelenk wurde fester. [color=#4040FF]Sag mir deinen Namen![/color] sprach Kuro noch einmal, dieses Mal wesentlich lauter und bestimmter. In einer solch bestimmten Tonlage, dass Senjougahara zusammen zuckte, und ruhig stehen blieb. Während ihr ganzer Körper wie erstarrt wirkte, versuchte sie unbemerkt, mit der freien Hand nach ihrem Tacker zu angeln. Es dauerte eine Weile, ehe sie das kalte Metall an ihren Fingerspitzen fühlte. [color=#BF80FF]Das geht dich...[/color] fing sie an. Dann zog sie den Tacker mit aller Geschwindigkeit, die sie hervor bringen konnte, heraus und tackerte Kuro direkt in die Wange. [color=#BF80FF]... gar nichts an![/color] vollführte sie den Satz weiter. Während Kuro vor Schmerz sich kurz zusammen krümmte, und sich den blutenden Mund hielt, nutzte Senjougahara die Chance. Sie zog den Tacker wieder aus dem Mund des jungen Mannes und rannte, so schnell sie nur konnte. [color=#BF80FF][i]Was rennen nur für verrückte Menschen auf der Straße rum? Der gehört eingesperrt![/i][/color] dachte sie sich und fluchte vor sich hin, dass sie so blöd gewesen war, mit ihm mit gegangen zu sein. Währenddessen rannte sie einfach weiter und verlor irgendwann absolut die Orientierung. Sie war irgendwie doch zu sehr in Panik gewesen.
Erst als sie auf einer relativ großen Wiese angelangt war, blieb sie stehen. Im Dunkeln konnte sie schlecht sehen, wo sie sich genau befand. [color=#BF80FF][i]Vielleicht der Park...[/i][/color] dachte sie sich, und sah sich um. Leider war genau das die falsche Entscheidung. Sie hätte nie im Leben damit gerechnet, dass sich Kuro so schnell von dem Tacker angriff erholte und vor allem, dass er sie so schnell einholte. Doch als erneut ihre Hände hinter ihrem Rücken festgehalten wurden, und sie mit dem Rücken an jemanden gezogen wurde, war ihr klar, dass sie sich geirrt hatte. Erneut spürte sie die warme Hand auf ihren Lippen, die verhinderte, dass sie um Hilfe rufen würde. [color=#4040FF]Das war aber nicht nett von dir.[/color] sagte Kuro leise und ruhig hinter ihr. Er hauchte ihr diese Worte eher ins Ohr, als das er sie aussprach. Senjougahara begann zu zappeln, um sich von ihm zu lösen, doch gelang ihr dies nicht. [color=#BF80FF][i]Scheiße... mit Medic-Techniken komme ich hier wirklich nicht weiter, hätte ich doch auch mehr auf mein Taijutsu geachtet...[/i][/color] fluchte die Kamizuru in ihren Gedanken. [color=#4040FF]Und jetzt sag mir deinen Namen.[/color] meinte Kuro wieder. Und nahm langsam die Hand von den Lippen der Kamizuru. Sofort rang diese ein wenig um Atem, denn er hatte ihr ein bisschen die Luft abgeschnürt. [color=#BF80FF]Warum zur Hölle willst du den so unbedingt wissen?[/color] Sie hörte, wie Kuro hinter ihr einen amüsierten Laut von sich gab. [color=#4040FF]Ich bin halt neugierig.[/color] meinte er nur. [color=#BF80FF]Deine Neugierde kannst du dir sonst wo hin stecken![/color] schimpfte Senjougahara weiter und versuchte Kuro auf den Fuß zu treten, dieser wich jedoch gekonnt aus, und hielt dabei die Kamizuru immer noch fest, sodass das Mädchen ein bisschen hin und her gezogen wurde. [color=#4040FF]Na, na...[/color] erklang plötzlich Kuros Stimme wieder hinter ihr. [color=#BF80FF]Komm mir hier nicht mit Na na! Was willst du überhaupt von mir?[/color] zeterte Senjougahara weiter. Kuro seufzte. [color=#4040FF]Habe ich dir doch schon mehrmals gesagt: Ich will deinen Namen erfahren.[/color] meinte er ruhig. Die Kamizuru grummelte vor sich hin. [color=#BF80FF]Senjougahara Kamizuru. Zufrieden?[/color] nach dem sie diese Worte ausgesprochen hatte, lockerte sich der Griff um ihre Handgelenke, sodass Kuro sie schließlich ganz los ließ. Sofort wirbelte die Kamizuru herum, um den jungen Mann direkt ansehen zu können, dieser lächelte nur freundlich. [color=#4040FF]Mehr wollte ich ja gar nicht.[/color] sagte er ruhig. [color=#BF80FF]Und dafür musst du so eine Show abziehen?[/color] fragte Senjougahara fassungslos und sauer zugleich. Erneut lächelte Kuro nur. So allmählich ging Senjougahara dieses Lächeln auf den Keks. [color=#4040FF]Du hast doch genau so eine Show abgezogen. Hättest du deinen Namen gleich gesagt, so wie ich, wäre das nie passiert.[/color] Erneute Fassungslosigkeit machte sich in dem Gesicht der Kamizuru breit. Sie konnte das echt einfach nicht glauben. Sie konnte und vor allem wollte nicht glauben, dass dieser Fremde so weit ging, nur um ihren Namen zu erfahren. Es dauerte eine Weile ehe sie sich wieder gesammelt hatte und deutlich ruhiger frage: [color=#BF80FF]Und was bringt dir das jetzt?[/color] Kuro setzte einen Schritt auf sie zu, und Senjougahara automatisch einen nach hinten. [color=#4040FF]Nun kann ich dieser schönen, jungen Frau, einen Namen geben.[/color] sagte er ruhig und bewirkte dadurch, dass es der Kamizuru die Stimme verschlug und sie Kuro einfach nur ansah, und eine leichte Röte sich über ihre Wangen legte. Dann schüttelte sie jedoch den Kopf. [color=#BF80FF]Trotzdem ist das noch lange kein Grund, so aufdringlich zu werden![/color] schimpfte Senjougahara weiter. [color=#4040FF]Du meinst so?[/color] fragte er ruhig, und unglaublich schnell kam er auf die Kamizuru zu. Zu schnell für ihr Auge. Erst als er direkt vor ihr war, sich hinunter beugte und seine Lippen auf die ihren drückte, sah sie ihn wieder deutlich vor sich. Erst wollte sie ihn sofort wieder von sich stoßen, und ihn anbrüllen. Doch schien er mit einer solchen Reaktion zu rechnen, und drückte sie fest an sich. Doch natürlich versuchte Senjougahara sich dennoch, mit geöffneten Augen, gegen Kuro zu wehren. Nach einigen Minuten gab sie es jedoch auf, und ließ die Arme einfach sinken. Eine Weile noch, behielt sie die Augen geöffnet, dann ergab sie sich ihrem Schicksal und schloss die Augen. Wenn sie sich schon nicht wehren konnte, dann könnte sie es wenigstens genießen, wenn sie von einem gut aussehenden jungen Mann geküsst wurde. Als sie damit aufhörte, sich zu wehren und die Augen schloss, wurde sie noch ein Stückchen fester von Kuro an ihn gedrückt. Sie spürte seinen warmen Körper nun direkt an dem ihren und konnte sogar seinen Herzschlag spüren, obwohl er ein gutes Stück größer war als sie. Sein Herz schlug schnell, als wäre er aufgeregt. [color=#BF80FF][i]Oder ist das meins?[/i][/color] fragte sie sich selbst. Es wirkte alles so verkehrt. Sie hatte ihren ersten Kuss, und das mit einem Typen, den sie gerade mal einen Tag kannte. Wobei kennen auch übertrieben war, sie kannte lediglich seinen Namen. [color=#BF80FF][i]... und seinen Körper in Unterwäsche.[/i][/color] führte sie in Gedanken hinzu. Doch weiter blieb ihr keine Zeit mehr zum nachdenken. Denn die Hände Kuros lösten sich langsam hinter ihr und wanderten hinauf zu ihrem Gesicht, bis ihr Gesicht in seinen Händen lag, und sie ihn fassungslos anblickte. Er jedoch sah sie nur mit wärme im Blick an und lächelte, ehe er ihr einen Kuss auf die Stirn gab. [color=#4040FF]Ich hol dich morgen ab.[/color] sagte er noch, dann verschwand er und Senjougahara blieb allein zurück. Sie sah sich verwirrt um und verstand die Welt nicht mehr. [color=#BF80FF]Was zur Hölle war das?[/color] fragte sie sich selbst. Dann schüttelte sie nur den Kopf und begab sich nach hause.
Sie behielt diesen Vorfall für sich, vorerst. Weil sie ihn einfach nicht zuordnen konnte. Und von wo wollte der Typ sie abholen? War er sowas wie ein Stalker, und wusste, was sie morgen vor hatte? Die Kamizuru wusste es nicht, und so schlief sie irgendwann ein. Es war bereits sehr spät, ehe sie sich dem Schlaf hingab, zu verworren waren ihre Gedanken. Doch sie spürte seine Lippen noch immer auf den ihren, dies war zumindest ihr Gefühl.
Als sie am nächsten aufwachte wirkte alles noch viel unwirklicher als am vorherigen Tag und es kam der jungen Kamizuru eher wie ein Traum als die Realität vor. Sie hatte auch nichts, was ihr beweisen könnte, dass es die Realität gewesen war. Lediglich Kuro könnte ihr dies beweisen. Doch fürchtete Senjougahara, dass es sich bei seinen Worten, dass er sie morgen, sprich heute, abholen würde, nur im heiße Luft handelte, so fern es nicht doch ein Traum war. Senjougahara bemühte sich, nicht die ganze Zeit darüber nach zu denken, und ihrem gewöhnlichen Tagesablauf nach zu gehen. Somit schnappte sie sich ihre Kleidung, ging ins Bad und duschte. Anschließend erledigte sie noch allerlei andere Dinge und betrat anschließend, voll eingekleidet, die Küche. Ihre Mutter war nicht zu hause. Es war auch bereits fast Mittag und bestimmt war sie mit ihrem Partner das schöne Wetter genießen. Somit machte sich die Sechzehnjährige es zu essen, aß und verließ anschließend das Haus. Ihr Weg führte sie direkt in die Bibliothek, wo sie sich ein wenig Wissen aneignen wollte, besonders im medizinischen Bereich. Alles konnte sie leider nicht aus Büchern lernen, aber die Bücher halfen ungemein. Allerdings brachte es der Kamizuru immer noch mehr, wenn man es ihr direkt zeigte. Wissen konnte man aber leider nicht zeigen, sondern sich einfach durch büffeln aneignen. Und somit nahm die Kamizuru auch diese schwere Hürde. Sie hatte bereits ein wenig Wissen in verschiedenen Bereich sich angeeignet, schließlich war sie recht fleißig dabei.
Es war bereits fast Abend, als Senjougahara seufzend das Buch, welches sie gerade las zuschlug. Sie legte es weg und verließ schließlich die Bibliothek. Für heute hatte sie genug gelernt und zwischendurch musste man auch mal etwas essen, sonst ging die Konzentration wirklich in den Keller und das Mädchen hatte bereits Kopfschmerzen. Sie überlegte, in dem Nudelsuppenrestaurant mal vorbei zu schauen, in welchem sie manchmal aushalf, und wo sie immer war, anstatt in der Akademie Genjutsus zu erlernen. Sie war schon etwas länger nicht mehr dort gewesen und sie war sich sicher, dass der Besitzer sich freuen würde, sie zu sehen. Doch ganz so, wie Senjougahara das geplant hatte, lief es leider nicht. Als sie die Bibliothek verließ, sah sie bereits ein vertrautes Gesicht erneut auf einer Mauer sitzen. Am liebsten wäre sie auf dem Absatz umgekehrt. Doch stattdessen ging die junge Frau einfach weiter und versuchte einfach zu übersehen, das Kuro da saß. Währenddessen verfestigte sich ihre Vermutung, dass das alles wohl doch kein Traum gewesen war. Gerade als sie Kuro passiert hatte, und froh war, das er sie nicht angesprochen hatte, spürte sie einen festen Griff an ihrem Handgelenk, dann wie sie vorsichtig nach hinten gezogen wurde. Etwas erschrocken blickte sie drei, doch war ihr schon klar, was passiert war: Kuro hatte sie einfach festgehalten, bevor sie ganz an ihm vorbei gehen konnte. Nun stand sie direkt vor ihm. Nur so weit entfernt, dass nur eine Handfläche zwischen sie gepasst hätte. [color=#4040FF]Tu doch nicht so, als würdest du mich nicht sehen.[/color] sagte Kuro, und sah tatsächlich etwas gekränkt aus. Mit gespielter Verwirrung legte Senjougahara den Kopf schief. [color=#BF80FF]Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?[/color] meinte sie mit ernster Stimme. Außenstehende hätten vermutlich tatsächlich geglaubt, dass Senjougahara Kuro nicht kannte. Dieser lächelte jedoch nur sanft. [color=#4040FF]So... dann muss ich wohl etwas dagegen tun, dass du dich wieder an mich erinnerst.[/color] meinte er ruhig und noch bevor die Kamizuru wirklich etwas tun oder sagen konnte, zog Kuro sie an ihrem Handgelenk, welches er mit seinen Fingern immernoch umschlossen hatte, dichter zu sich heran und küsste sie. Senjougahara wollte sich erst erneut wehren, doch erinnerte sie sich daran, dass dies bereits beim letzten Mal nicht so geklappt hatte, weswegen sie es erneut einfach über sich ergehen ließ. Das Mädchen war hin und her gerissen. Auf der einen Seite fand sie die Küsse Kuros irgendwie ganz angenehm, auf der anderen Seite verwirrte sie dies so sehr, dass sie nur so schnell wie Möglich weg wollte. Und das alles brachte sie dazu, dass sie nicht wusste, was sie tun sollte.
Nur langsam lösten sich seine Lippen von den ihren und sofort blickte Senjougahara in ein lächelndes Gesicht. [color=#4040FF]Und? Fällt es dir wieder ein.[/color] Die Kamizuru blickte zur Seite und meinte schnippisch: [color=#BF80FF]Ja, Sie waren dieser seltsame Kerl, der mich immer zu solchen Dingen nötigt und mich gestern verfolgt hat...[/color] nach diesen Worten fing Kuro laut und klar an zu lachen, ehe er Senjougahara an sich zog und sie mit beiden Armen fest umschloss. Das Mädchen blickte mehr als nur verwirrt drein, als sie plötzlich mit ihrem Körper an seiner Brust war. Auch ihre Finger ruhten auf eben dieser. [color=#BF80FF]Wir kennen uns noch nicht einmal.[/color] murmelte die Kamizuru. [color=#4040FF]Deswegen sollst du heute mit mir ausgehen.[/color] meinte Kuro. [color=#4040FF]Du hast sowieso keine Wahl. Wenn du nicht kommst hole ich dich eben ab. Und ich finde schon raus wo du wohnst.[/color] sprach Kuro ruhig. Und diese Worte glaubte Senjougahara ihm sofort. Doch gefiel ihr das Ganze nicht so richtig. Sollte eine Liebesbeziehung nicht irgendwie anders beginnen, als damit, dass man in eine Gasse gezerrt und von einem mehr oder weniger Fremden geküsst wird? Irgendwie hatte die Kamizuru das anders im Gedächtnis. [color=#BF80FF]Okay.[/color] sagte das Mädchen nur und die Umarmung Kuros wurde feste um sie herum. Doch nicht so fest, das es unangenehm wurde. Eine ganze Weile standen sie einfach nur da. Senjougahara hätte sich sowieso nicht los reißen können. Kuro war alles andere als schwach. [color=#BF80FF]Wie alt bist du?[/color] fragte die angehende Medic plötzlich wie aus dem Nichts heraus. Ohne das sie Kuro ins Gesicht blicken konnte wusste sie irgendwie, dass er äußerst verduzt drein sah. [color=#4040FF]Siebzehn. Und du?[/color] [color=#BF80FF]Sechszehn.[/color] stumm nickte Kuro. Senjougahara wusste nicht, wie viel Zeit weiter verging, ehe sie aus der Umarmung entlassen wurde und sie dann, mehr oder weniger, freiwillig mit dem jungen Mann aus ging. Sie war nicht wirklich dafür gekleidet, irgendwohin Essen zu gehen oder sonstiges, doch schien Kuro dies eher weniger zu stören. Und so gingen sie in ein relativ schickes Restaurant. Kuro lud sie, wie es sich gehörte, ein. Sie unterhielten sich, und Senjougahara kam das alles immer noch höchst merkwürdig vor. Doch was sie noch viel mehr verwirrte, was das Gefühl, welches sich in ihr breit machte, wenn Kuro bei ihr wahr. Es war kein unangenehmes Gefühl, ganz im Gegenteil. Doch es war ihr unbekannt und sie fragte sich, ob das "Liebe" war. Sie fand keine Antwort darauf.
Es vergingen einige Wochen in welchen Kuro und Senjougahara sich immer mal wieder trafen. Das Mädchen konnte nicht verhindern das er sie küsste und in den Arm nahm allerdings fragte sie sich, ob sie es überhaupt verhindert hätte, wenn sie es gekonnt hätte. Eine wirkliche Antwort fand sie darauf nicht. Es war Abend und Kuro hatte die Kamizuru dazu eingeladen, einen Abendspaziergang im Park mit ihm zu unternehmen. Da sich das Mädchen sicher war, dass der Kerl sowieso kein "Nein" gelten ließe willigte sie ein und so befanden sie sich nur wenige Zeit später gemeinsam im Park. Es war ein angenehmer Abend. Ein Sommerabend und somit nicht kühl aber auch nicht heiß. [color=#4040FF]Ein schöner Abend.[/color] stellte auch Kuro fest und legte Senjougahara plötzlich einen Arm um die Schultern um sie wenige Augenblicke an sich zu ziehen. Mit einem überraschtem Gesichtsausdruck befand sich die Kamizuru erneut ganz nah an Kuro dran, welcher sein Gesicht in ihren Haaren vergrub. Allerdings nur für einige Sekunden, ehe er den Kopf hob, seine Stirn gegen ihre legte, seine Hände an ihre Wangen tat und lächelte. [color=#4040FF]Senjougahara? Ich möchte das du meine Freundin wirst. Meine feste Freundin.[/color] sprach er lächelnd. Und die Kamizuru blieb rat- und sprachlos einfach nur da stehen. [color=#4040FF]Sag ja.[/color] meinte Kuro. [color=#BF80FF]Würdest du überhaupt ein Nein gelten lassen?[/color] fragte Senjougahara direkt und Kuro schüttelte den Kopf. [color=#BF80FF]Na also.[/color] meinte sie. Der junge Mann begann zu lachen, ehe er die Kamizuru küsste. Doch der Kuss fühlte sich anders an als die davor. Irgendwie vollkommener. Denn die Kamizuru hatte das Gefühl, nun zu wissen, wie sie und Kuro zu einander standen: Sie waren ein Paar. Es war zwar immernoch Neuland für das Mädchen aber sie war glücklich. Auch wenn sie nicht direkt zugegeben hatte, dass sie Kuro eigentlich ganz gut fand, so hatte sie das Gefühl, dass der junge Mann es trotzdem wusste. Und so erwiederte sie den Kuss. Sie gingen an diesem Abend noch eine Weile spazieren, jedoch schwiegen sie. Beide mit einem Lächeln auf den Lippen. Es war fast Mitternacht, ehe Kuro die Kamizuru nach hause brachte und sie dort verabschiedete. Das Mädchen ging auch sofort ins Bett.
Am nächsten Tag erzählte sie ihrer Mutter von "ihrem neuen Freund." Natürlich war ihre Mutter begeistert und wollte ihn sobald wie Möglich kennen lernen. Wenige Tage später wurde ihr dieser Wunsch auch erfüllt und Kuro war sofort von Senjougaharas Mutter angenommen, sie hielt ihn für einen guten Jungen, der ihrer Tochter keinen Schaden zu fügen wollte und diese aus vollstem Herzen heraus liebte. Die Beziehung selbst zwischen Senjougahara und Kuro erblühte weiter. Das Mädchen hatte durch ihn ihre erste Beziehung, entdeckte was Liebe war und verlor sich beinahe Hals über Kopf in diesem Gefühl. Nur selten sagte sie Kuro jedoch "Ich liebe Dich". Doch wenn sie es sagte war es jedes Mal etwas besonderes. Irgendwann wurde Kuro achtzehn und sie selbst siebzehn. Sie waren schon fast ein Jahr zusammen und Senjougahara schenkte ihm ihre Unschuld. Sie bereute es nicht... noch nicht. Denn es kam dieser Tag, der ihr einen kräftigen Stich ins Herz geben sollte. Doch dies wäre erst später der Fall. Das amüsante an ihrer Beziehung war, dass Kuro zu beginn ganz klar die Hosen angehabt hatte, doch mittlerweile hatte Die Kamizuru die Überhand genommen.

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Ein Kellerartiger Raum. Senjougahara saß im Schatten auf einem Stuhl und betrachtete Kuro, welcher angekettet in einem Lichtkegel, ihr Gegenüber saß. Die junge Frau beobachtete, wie Kuro langsam wieder aus der Bewusstlosigkeit aufwachte. Eigentlich war es verschwendung gewesen, ihre Bienen für solch einen Unfug einzusetzen, nur um Kuro bewusstlos zu machen und hier ein bisschen mit ihm zu Spielen und ihn zu ärgern. Aber die letzten Tage hatte Kuro vemehrt versucht, wieder die Oberhand zu gewinnen und war der Kamizuru auf der Nase herum getanzt. Dies gefiel ihr gar nicht, weswegen es allmählich an der Zeit war, dass Kuro wieder merkte wer hier das Sagen hatte. Allmählich wachte der junge Mann auch wieder auf und sah sich etwas verwirrt um. Senjougahara hatte ihn natürlich medizinisch versorgt, weswegen er nicht in Lebensgefahr war. Lediglich würde er sehr bald durst bekommen, da er eine Weile bewusstlos war und nun in einem heißen Lichtstrahl saß. [color=#4040FF]Schatz... was soll das?[/color] fragte Kuro etwas verwirrt. Die Kamizuru kicherte verstohlen. Ehe sie aufstand und zu Kuro hinüber schlenderte. [color=#BF80FF]Du bist in letzter Zeit etwas frech geworden. Es wurde Zeit dich daran zu erinnern, wer hier das Sagen hat.[/color] sprach Senjougahara mit einem zuckersüßen Lächeln auf den Lippen. Kuro runzelte die Stirn und zerrte an den Ketten um seine Hände. [color=#4040FF]Und dafür war... sowas... notwendig?[/color] fragte er und wirkte sehr ungläubig. [color=#BF80FF]Japp.[/color] sagte Senjougahara und drehte sich mit dem Rücken zu Kuro und schlenderte weiter durch den Raum. [color=#BF80FF]Nun. Du weißt jetzt, warum du hier bist. Was hast du also zu deiner Veteidigung zu sagen?[/color] fragte Senjougahara in einem befehlenden Ton. Kuro schüttelte nur den Kopf und lächelte schwach. [color=#4040FF]Du bist verrückt.[/color] sprach er. Ruckartig wirbelte die Kamizuru herum und hielt bereits den Tacker in den Mund Kuros. [color=#BF80FF]Sei froh das ich so schlechte Ohren habe, und dies deswegen nicht gehört habe.[/color] sprach sie. Eine Lüge. Senjougahara konnte einwandfrei hören. Langsam zog sie den Tacker wieder aus Kuros Mund. Der junge Mann blickte sichtlich erschrocken drein, auch wenn er das Verhalten seiner Freundin mittlerweile kannte. [color=#4040FF]Und wie lange willst du mich hier fest halten?[/color] fragte er schließlich. Senjougahara schlenderte wieder entspannt weiter durch den Raum. [color=#BF80FF]So lange, wie es dauert, bis ich dir wieder Demut und Respekt eingeflößt habe. Es hängt also von dir ab.[/color] sprach sie ruhig. Dann setzte sich die junge Frau wieder auf den Stuhl vor Kuro und holte eine Wasserflasche hervor. Ohne lange zu warten öffnete sie diese und trank. [color=#4040FF]Gut... okay. Aber könnte ich vielleicht etwas... zu trinken bekommen?[/color] fragte er direkt. Senjougahara machte eine Pause beim Trinken, ehe sie die Wasserflasche wieder von ihren Lippen absetzte. [color=#BF80FF]Wieso? Bist du durstig?[/color] fragte sie und lächelte dabei provokant. [color=#4040FF]Naja... schon... ein wenig.[/color] gestand Kuro. [color=#BF80FF]Na, wenn es nur ein bisschen ist.[/color] sagte die junge Frau. Und ohne lange zu zögern, kippte sie die Flasche [url=http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/SenjougaharaHitagifull939375_zpsd35d2b43.jpg]um, sodass sich der Inhalt der Flasche auf dem Boden verteilte.[/url] Fassungslos blickte Kuro von der Wasserlache am Boden zu der Kamizuru. [color=#4040FF]Was soll das?![/color] fragte er empört und zerrte an seinen Ketten. Die Kamizuru hingegen kicherte nur, ehe sie die Flasche wieder umdrehte. [color=#BF80FF]Es ist doch noch etwas drin.[/color] sprach sie und schwenkte den Flascheninhalt hin und her. Schließlich richtete sie sich wieder auf und trat ganz nah an Kuro heran. Vor ihm blieb sie stehen und setzte ein hinterhältiges Lächeln auf, ehe sie direkt vor Kuro den restlichen Flascheninhalt [url=http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/SenjougaharaHitagi600246039_zps823ebca6.jpg]Über ihre linke Hand goß.[/url] Als die Flasche leer war, warf sie diese achtlos weg und hielt Kuro ihren Zeigefinger hin, an welchem noch ein Tropfen Wasser hing. [color=#BF80FF]Trink.[/color] sprach sie, als wäre dies das normalste auf der Welt. [color=#4040FF]Ist das dein ernst? Ein Tropfen?[/color] fragte Kuro und wurde langsam sauer. Senjougahara zuckte mit den Schultern. [color=#BF80FF]Du wolltest ein bisschen. Hier hast du ein bisschen. Wenn du das Wasser allerdings nicht haben willst...[/color] weiter kam sie nicht, da Kuro ihr beinahe panisch ins Wort fiel. [color=#4040FF]Doch! Doch, ich will.[/color] sprach er. Erneut begann die Kamizuru zu kichern und hielt Kuro den Zeigefinger hin. Der junge Mann musste sich ganz schön strecken, ehe er mit der Zung den Wassertropfen von Senjougaharas Zeigefinger abnehmen konnte. Erschöpft ließ er sich wieder nach hinten fallen. [color=#BF80FF]Was sagt man?[/color] sprach Senjougahara provokant und Kuro runzelte verwirrt die Stirn. [color=#4040FF]Danke?[/color] stellte er als Frage. Senjougahara lächelte. [color=#BF80FF]Bitte, gerne doch.[/color] sprach sie fröhlich. Kuro schüttelte verständnisslos den Kopf und Senjougahara holte den Stuhl näher an Kuro heran, ehe sie sich auf die Sitzfläche setzte. Anschließend striff sie ihr Schuhe ab und legte ihre Füße auf die Oberschenkel Kuros. [color=#BF80FF]Ich warte immer noch auf Demut und Respekt.[/color] sagte sie ruhig, während sie mit dem Fuß den Oberschenkel Kuros entlang strich. [color=#4040FF]Ich habe gerade Wasser von deinem Finger geleckt. Wie viel Demut willst du noch?[/color] fragte Kuro. [color=#BF80FF]Lass dir was einfallen.[/color] sprach Senjougahara provozierend und lächelte. Kuro schloss genervt die Augen. [color=#4040FF]Ich habe jetzt keine Lust mehr auf dieses Spielchen.[/color] sprach er. Er wackelte etwas hin und her und schaffte es schließlich sich aus seinen Ketten zu befreien. Zugegeben: Senjougahara war nicht die Beste darin, Leute anzuketten. Erschrocken schaute die junge Frau zu Kuro, der nun, schnellen Schrittes auf sie zu kam und sich direkt vor sie stellte, ehe er sich zu ihr hinunter beugte. [color=#4040FF]Du bist absolut verrückt, meine Liebe.[/color] sprach er ruhig und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn, ehe er den Raum verlassen wollte. Senjougahara sprang jedoch auf und hielt ihn am Handgelenk fest. [color=#BF80FF]Du darfst nicht gehen.[/color] sprach sie entschlossen. Kuros Augenbrauen verengten sich, ehe er sich erneut zu der Kamizuru herum drehte. [color=#4040FF]Und warum nicht?[/color] fragte er direkt heraus. [color=#BF80FF]Weil ich es dir nicht erlaubt habe.[/color] antwortete Senjougahara, als wäre es das normalste auf der Welt. Zu schnell für das Auge der Kamizuru wirbelte Kuro ganz herum und stand ganz nah an Senjougahara dran. Eine Hand lag an ihrem Rücken und zog sie zu sich heran. [color=#4040FF]Du hast leider nicht die Kraft, mir Befehle zu erteilen.[/color] sprach der junge Mann mit einem Lächeln auf den Lippen, während er die Hände seiner Freundin festhielt. Langsam beugte er sich weiter nach vorne, sodass Senjougahara nach hinten gehen musste. [color=#BF80FF]W - Was hast du vor?[/color] fragte die junge Frau verunsichert. [color=#4040FF]Dir zeigen, wer hier das sagen hat.[/color] sprach Kuro ruhig und mit einem Lächeln auf den Lippen, während er die Kamizuru auf den Holzfußboden legte und sich über ihr befand. Sie hatte nicht die Möglichkeit sich zu wehren, selbst wenn sie gewollt hätte. Ohne lange zu zögern, schob Kuro seine Hand unter das Shirt der jungen Frau... .

[center][color=#BF00FF]~ Männer sind Schweine ~[/color][/center]


Es war ein sonniger Montagmorgen. Die Kamizuru hatte sich irgendwie aus ihrem Bett gequält und es irgendwie geschafft, ins Krankenhaus zu kommen und dort weiter ihre Ausbildung zu machen. Sie war schlecht gelaunt: Früh aufstehen war nichts für sie. Und so verließ sie das Krankenhaus irgendwann Mittags. Sie hatte sich mit Kuro in einem Nudelsuppenrestaurant verabredet. Eigentlich erst eine halbe Stunde später, doch sie kam früher aus dem Krankenhaus und dachte, dass er sich bestimmt freuen würde, denn er hatte dort einen Nebenjob und war somit sowieso schon da.
Somit ging die Kamizuru mit einem Lächeln auf den Lippen direkt in Richtung des Nudelhauses. Bereits als sie daran vorbeiging schaute sie, ob sie Kuro entdecken konnte, als sie plötzlich ruckartig stehen blieb und das Lächeln auf ihren Lippen verschwand. Kuro war nicht im Nudelsuppenrestaurant, sondern direkt davor. [color=#4040FF]Viel spaß, wie sehen uns morgen, Schatz. Ich liebe Dich.[/color] Ein blondes Mädchen stand direkt vor Kuro und erhielt den Kuss, der eigentlich Senjougahara gehörte. Die Worte, die er eigentlich nur zu ihr sagen sollte. Erst nachdem die Worte gesprochen waren, und der Kuss gegeben war, wandte Kuro den Kopf zur Seite und erblickte die Kamizuru. Das Lächeln welches zuvor auf seinem Gesicht war verschwand schlagartig. [color=#4040FF]Ehm...[/color] begann er und ging einige Schritte auf die Kamizuru zu, sodass er sich zwischen den beiden Mädchen befand. [color=#4040FF]... es ist nicht das wonach es aussieht.[/color] versuchte er sich heraus zu reden. [color=#BF80FF]So? Was ist es denn?[/color] platzte Senjougahara heraus und die Wut war ihr ins Gesicht geschrieben. [color=#4040FF]Sie ist meine .... Schwester![/color] sagte er nach einigem überlegen und das blonde Mädchen blickte Kuro fassungslos an. [color=#BF8000]Bitte WAS bin ich?![/color] sprach sie laut aus. [color=#BF80FF]So so... Kuro steht auf seine Schwester? Meines Wissens nach hast du noch nicht einmal eine Schwester. Und das Mäddel scheint auch nichts davon zu wissen.[/color] Kurz überlegte Kuro. [color=#4040FF]Ehm... meine Cousine?[/color] fragte er und schien tatsächlich zu hoffen, dass diese Lüge fruchten würde. Dem Mädchen wurde so langsam auch alles klar. Mit schnellen Schritten war sie bei Kuro und gab ihm eine Backpfeife [color=#BF8000]Du bist so ein Arsch![/color] zeterte sie und marschierte von dannen. Senjougahara hingegen sah das Ganze nicht so locker. Immer mehr Wut und Frust staute sich in ihr auf. Diesem Kerl hatte sie ihre Jungfäulichkeit geschenkt? Diesem Kerl hat sie ihr Herz geöffnet? Diesem Kerl hat sie vertraut? Und das Ganze fast ein Jahr lang. Es schien fast so, als wenn das Mädchen wachsen würde, so baute sie sich vor Wut auf. [color=#BF80FF]Du bist tot.[/color] murmelte sie, ehe sie mit wenigen schnellen Schritten bei Kuro war und ohne zu zögern zwei Tackernadeln in seine Wange heftete. [color=#4040FF]Boah! Sag mal spinnst du, du dumme Schlampe![/color] schimpfte Kuro und bei diesem Worten war es endgültig vorbei mit der Kamizuru. Sie schien beinahe zu explodieren vor Wut. Unbewusst setzte sie Chakra frei und ohne lange zu überlegen landete ihre Faust im Gesicht Kuros. Sie hatte nicht sonderlich viel Stärke doch was viel erstaunlicher war: An der Wange des jungen Mannes waren leichte verbrennungen zu sehen. Die faszination über diese Verbrennungen wischte für einen Moment die komplette Wut der Kamizuru davon. [color=#BF80FF]Wieso... Verbrennungen?[/color] fragte sie sich ratlos. Dann schüttelte sie den Kopf und blickte Kuro wütend an. [color=#BF80FF]Ich will dich nie wieder sehen.[/color] sagte sie klar verständlich. [color=#4040FF]Gut! Ich dich nämlich auch nicht! Du bist ein verdammter Freak![/color] schimpfte Kuro weiter. Senjougahara hörte es, verschwand aber dann direkt nach hause.

Es vergingen Tage, nein Wochen in welchen Senjougahara nur noch in ihrem Zimmer blieb, an sich selbst zweifelnd und teilweise immer wieder in Tränen versinkend. Miharu wusste nicht, wie oft sie bereits in das Zimmer ihrer Tochter getreten war, und diese dann dort zusammen gekauert in einer Ecke hockend sehen zu müssen. Jedes Mal war sie zu Senjougahara gegangen, hatte sie in den Arm genommen und getröstet. In diesen Wochen nahm das Mädchen einige Kilos ab, sie aß nichts mehr. Doch irgendwann war auch dieser Schreck überwunden und sie schaffte es endlich sich dem zuzuwenden, was zwischendurch passiert war, als sie Kuro mit dem Mädchen sah: Die Verbrennungen. Sie versuchte diesen Effekt wieder zu erlangen, in dem sie versuchte sich auf ihre Faust zu konzentrieren und diese gegen einen Baumstamm zu schlagen. Doch die ersten Tage passierte rein gar nichts, ausser das ihre Hand anfing zu schmerzen und Verletzungen vorwies. Doch irgendwann, nach fast einer Woche, schien sie zu verstehen und tatsächlich schaffte sie es, leichte Verbrennungen an dem Baumstamm hervorzurufen. Diese Verbrennungen waren so leicht, dass sie dem gesamten Baum nicht anhaben konnte. Doch die Kamizuru begriff langsam, dass es sich um ihr zweites Element handeln musste: Katon. Ihre Mutter hatte ihr einst von den Elementen erzählt, als sie ihr erstes Element, Fuuton, kennen lernte. Und so suchte sie sich einen Sensei, welcher ihr einige Katontechniken beibrachte und sie mit ihrem Element vertraut machte.

[center][color=#BF00FF]~ Ein Stückchen Selbstständigkeit ~[/color][/center]


So wurde die Kamizuru schließlich achtzehn. Das Ende ihrer Medic-Ausbildung war in Sicht und auch die anderen Leistungen ihrer Shinobilaufbahn waren perfekt. Missionen schloss die Senjougahara mit vollstem Einsatz ihrer Fähigkeiten ab und scheute auch nicht davor, mal den Ton anzugeben, sollte es notwendig sein. Sie schaffte es so von sich zu überzeugen und schließlich zum Jonin ernannt zu werden. Es war für die Kamizuru nun auch an der Zeit, in ihre eigene Wohnung zu ziehen. Es war in der Nähe bereits schon seit längerem eine schöne Wohnung frei, welche auch sehr schön geschnitten war und Senjougahara hatte schon länger ein Auge auf diese Wohnung geworfen. Und nun, wo sie Jonin war, konnte sie sich diese auch leisten. Somit zog Senjougahara das erste Mal in ihre eigene Wohnung und wohnte das erste Mal alleine. Senjougaharas achtzehntes Lebensjahr war somit voll mit neuen, guten Dingen. Denn auch ihre Medic-Ausbildung schloss sie ab und konnte sich nun eine Medic-Nin nennen. Nur die Sache mit dem eigenen Genin-Team dauerte noch etwa ein Jahr länger.

[center][color=#BF00FF]~ Das erste eigene Team ~[/color]

[img]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/Nisemonogatari_07_Large_31_zps47397148.jpg[/img][/center]


Im Jahr in welchem sie neunzehn geworden war, wurde sie ins Kagebüro bestellt. Natürlich kam sie dieser Aufforderung nach und befand sich nur wenige Zeit später direkt vor dem Hokagen selbst. [color=#008080]Du wirst nun dein erstes Geninteam erhalten. Team 9. Bestehend aus dem Mädchen Kara Minami, Nuro Kairen und Sanara Suizikame. Du wirst sie heute direkt im Klassenzimmer der Akademie empfangen. Sie erfahren gleich in welchem Team sie sind, somit solltest du dich beeilen dort hin zu kommen.[/color] Die Kamizuru nickte und machte sich sofort auf den Weg zur Akademie. Es war lange her, seitdem sie das letzte Mal den Eingang durchschritten hatte. Doch damals war die selbst noch eine Schülerin. Sie hatte sich mittlerweile weiter entwickelt und konnte auf eine saubere Shinobilaufbahn zurück blicken. Sie war stets an ihren Aufgaben gewachsen. Sowohl an Aufgaben, die sie in ihrem Beruf zu bewältigen hatte, wie auch an Aufgaben, die ihr das normale Leben vor die Füße geworfen hatte. Die junge Frau hatte nie aufgegeben sondern stets weiter gemacht und nun freute sie sich darauf, ihr erstes eigenes Team kennen zu lernen und sie auf ihrem Weg zum Chuunin-Rang zu begleiten. Ihre Entwicklungen zu sehen und zu fördern. Sowie ihnen die Richtige Einstellung zum Leben eines Shinobis zu lehren.
Schnell fand Senjougahara das Klassenzimmer und trat, nach einem kurzen Klopfen, ein. Einige andere Jonin befanden sich bereits im Raum. Sie kannte einige von ihrer früheren Akademiezeit. Doch einige, wenige Gesichter hatte sie auch noch nicht gesehen. Es schienen Jonin zu sein, die schon mehrere Teams hatten. Ein wenig von Neid erfüllt warf Senjougahara diesen Jonin einen Blick zu. Sie hatten bereits mehr Erfahrung als sie selbst. Doch natürlich wollte die Kamizuru dennoch ihr Bestes geben und ihr Team stark machen. Ein Sensei las die Namen vor und kam schließlich zu Team 9 und nannte ihren Sensei. Um das finden zu erleichtern hob die Kamizuru kurz die Hand. Auch einige der vorher genannten Jonin hatten dies so getan. Schließlich kannten die frisch gebackenen Genin nicht jeden Jonin im Dorf, was ja völlig selbstverständlich war. Die Team traten sofort zu ihrem Sensei und konnten anschließend gleich den Klassenraum verlassen. Vor dem Akademiegebäude drehte sich Senjougahara zu ihren Teammitgliedern um. [color=#BF80FF]So, ich denke wir suchen uns mal ein ruhigeres Plätzchen und stellen uns einander einfach nur vor. Irgendwelche Vorschläge, wo man hin könnte?[/color] fragte die Kamizuru. Man sah den Genin schon grob ihre Charakterzüge an. Das Mädchen wirkte relativ schüchtern, doch die beiden Jungs machten einen recht normalen Eindruck auf die Jonin. Nachdem sie eine Weile überlegt hatten ergriff das Mädchen dann aber das Wort. [color=#8080BF]Wir könnten in den Park gehen.[/color] sagte sie. Senjougahara lächelte. [color=#BF80FF]Irgendwelche Einwürfe?[/color] fragte sie. Die beiden Jungs schüttelten den Kopf. [color=#BF80FF]Alles klar, dann gehen wir in den Park. Mal schauen wer zu erst da ist![/color] meinte sie doch provozierend, ehe sie schon los rannte. Das Ganze war natürlich nicht einfach nur so, sie wollte dadurch die Geschwindigkeit ihrer Genin heraus finden und so ein grobes Bild ihrer Fähigkeiten erhalten. Somit war die Kamizuru absichtlich nicht so schnell, wie sie eigentlich könnte, schließlich wollte sie ihr Team beobachten und sie nicht hinter sich lassen. Einer der Jungs konnte allerdings gut mit ihr mit halten. Das Mädchen war von den drei Genin wohl die zweit schnellste und der zweite Junge war der langsamste. [color=#BF80FF][i]Ich hoffe nur, dass seine Fähigkeiten nicht im Taijutsu liegen. Mit der Geschwindigkeit würde das Übel aussehen.[/i][/color] dachte sie bei sich.
Schließlich erreichten sie den Park. [color=#BF80FF]Sehr gut.[/color] lobte die Kamizuru ihr Team, ehe sie sich ein etwas abgeschiedeneres Plätzchen suchte, wo sie sich alle ins Gras setzte. [color=#BF80FF]Hier können wir uns in Ruhe einmal vorstellen. Ich fang auch einfach mal an: Mein Name ist Senjougahara Kamizuru und ich bin neunzehn Jahre alt. In meiner Freizeit koche ich recht gerne und höre Musik. Wo meine Stärken liegen bei meinen Fähigekeiten werdet ihr früh genug heraus finden. Ihr solltet mir jedoch eure nennen, da ich euch sonst nicht vernünftig Fördern kann.[/color] sagte die Kamizuru. Der schnellste Junge im Bunde ergriff als Nächstes das Wort. [color=#BF0000]Mein Name ist Nuro Kairen. Ich bin zwölf Jahre alt und trainiere in meiner Freizeit viel mit meinem Vater. Meine Stärken liegen im Tai und Ninjutsu. Sowie natürlich meine Geschwindigkeit.[/color] erzählte er. Die Kamizuru nickte. [color=#BF80FF][i]In ihm Taijutsu zu fördern wird schwierig werden. Ich bin ja selbst eher schlecht im Taijutsu.[/i][/color] dachte sich die junge Frau, behielt ihre Gedanken aber vorerst für sich. Ales nächstes ergriff der zweite Junge das Wort. [color=#80BFFF]Mein Name ist Sanara Suizikame. Ich bin ebenfalls zwölf Jahre alt und lese in meiner Freizeit gerne. Meine Fähigkeiten liegen im Ninjutsu und mein Element ist Doton, mit welchem ich eher defensiv arbeite.[/color] Erneut nickte die Kamizuru. [color=#BF80FF][i]Gut, das erklärt seine niedrige Geschwindigkeit. Ninjutsustärke - damit lässt sich arbeiten.[/i][/color] dachte sich die junge Frau. Dann kam das Mädchen im Bunde zu Wort. [color=#8080FF]Ähm... mein Name ist Kara Minami. Ich bin auch zwölf Jahre alt und habe eine gute Chakrakontrolle und bin gut im Ninjutsu. Auch meine Ausdauer ist ganz gut. Meine Freizeit verbringe ich meistens damit, dass ich die Ruhe genieße. Ich würde gerne eine Medic-Ausbildung beginnen, hatte aber noch nicht die Chance dazu.[/color] sprach sie mit leiser Stimme. Die Kamizuru lächelte und legte ihr eine Hand auf den Kopf. [color=#BF80FF]Dann wirst du in diesem Team eine Medic-Ausbildung erhalten.[/color] sprach die junge Frau lächelnd zu Kara. Diese wurde ein wenig rot ehe sie die Kamizuru dankbar anlächelte. Dann klatschte Senjougahara in die Hände. [color=#BF80FF]Gut. Heute habt ihr noch Welpenschutz. Morgen wird das Trainings richtig los gehen. Ich lade euch alle zu einem Eis ein, wenn ihr Lust habt. Morgen früh um acht treffen wir uns am Trainingsplatz wieder.[/color] Die Genin nickten und natürlich kamen sie mit in das Eiscafé in der Nähe und waren alle froh mit ihrem Eis. Es war sowieso wunderbares Wetter. Doch hatte das alles natürlich einen Grund. Zum einen mochte Senjougahara gerne Eis, keine Frage. Doch sie wusste auch, wie wichtig es war, das Miteinander im Team zu stärken. Ihr damaliger Sensei hatte das bei ihrem Team versäumt. Klar, sie hatten es trotzdem alle irgendwie geschafft, aber wirklich wohl gefühlt im Team haben sie sich nicht. Den Fehler wollte die junge Frau nicht begehen. Sie wollte sowohl die Fähigkeiten ihrer Schüler weiter entwickeln, als auch die Gemeinschaft im Team selbst. Senjougahara hatte in ihrem Team immer befürchten müssen, dass ihre Teamkameraden nur darauf warteten, dass sie auf einer Mission starb. Das wollte sie in ihrem Team nicht. Sie wollte, dass jeder sich auf den anderen verlassen konnte und sich blind vertrauten. Der Plan der Kamizuru schien auch zu fruchten, denn beim gemeinsamen Eis essen unterhielten sie sich alle zusammen und lachten und scherzten und lernten so einander noch ein bisschen besser kennen.
Irgendwann war es aber dann doch an der Zeit nach hause zu gehen. Zumindest die Genin, die Kamizuru machte sich noch auf den Weg ins Krankenhaus und half dort mit aus. Erst Abends ging sie in ihre eigene Wohnung und fiel dort erschöpft ins Bett. Sie schlief sofort ein. 
Der Morgen brach herein. Die Sonne strahlte durch das Schlafzimmerfenster der jungen Jonin. Es war sieben Uhr morgends. Senjougahara schlief. Es wurde halb acht und der Wecker klingelte Sturm. Mit einem Grummeln warf die Kamizuru diesen gegen die Wand und drehte sich wieder herum um weiter zu schlafen. Es wurde acht Uhr morgends. Senjougahara schlief immer noch. Es wurde halb neun. Noch immer war kein Zeichen von einem Aufwachprozess zu beobachten. Es wurde neun und wie von der Tarantel gestochen fuhr die Kamizuru hoch und saß Kerzengerade im Bett. Hektisch versuchte sie auf ihren Wecker zu gucken, ehe sie merkte, dass dieser zertrümmert auf dem Boden lag. [color=#BF80FF]Scheiße![/color] fluchte sie und sprang auf. Hektisch suchte sie ihre Kleider zusammen und zog diese mühsam an während sie gleichzeitig versuchte, ihre langen Haare irgendwie zu bändigen. Da dies aber kaum möglich war, entschied sie sich dazu, diese am Hinterkopf festzuklemmen. Während der ganzen Prozedur fluchte sie immer weiter, ehe sie schließlich, immer noch fluchend, die Wohnung verließ und hektisch zum Trainingsplatz lief. Mittlerweile war es halb zehn. Schon in der Ferne sah sie ihr Team welches Gelangweilt herum stand und sich scheinbar unterhielt. [color=#BF80FF]Sorry, ich hab verschlafen.[/color] sagte sie, völlig ausser Atem, als sie bei ihrem Team angekommen war. Kara kicherte. [color=#8080FF]Sensei Hitagi.[/color] Sofort begannen auch die Jungs zu grinsen. Senjougahara lies den Kopf hängen. [color=#BF80FF]Ich ahne schon, worauf das hinaus läuft.[/color] ab den Tag an, war der Spitzname der Jonin "Hitagi" was so viel wie "Mittag" hieß.
Doch schließlich begannen sie mit dem Training und alles lief wie am Schnürchen. Es war bereits später Nachmittag, ehe sich das Team von einander verabschiedete. [color=#BF80FF]Ich muss jetzt noch im Krankenhaus aushelfen. Kara, du kannst mich gerne begleiten, dann können wir mit deiner Ausbildung auch gleich beginnen.[/color] sprach die Kamizuru und ein leuchten zeigte sich in den Augen des Mädchens. Natürlich kam sie sofort mit. Und so verbrachten sie noch bis Abends Zeit im Krankenhaus.

Und so verging das erste Jahr für die Kamizuru mit ihrem Team. Es lief perfekt. Sie hatten öfters mal kleinere Missionen, welche sie mit erfolgreich und ohne Verluste bestanden. Doch Senjougahara merkte schnell, das es gar nicht so schlecht war, als Sensei Medic-Kenntnisse zu haben. Ihre Schüler verletzten sich doch öfters Mal als gedacht und sie überlegte sich, ob sie sich damals auch so oft an irgendetwas Mal verletzt hatte. Doch so wirklich kam sie zu keinem Ergebniss.

[center][color=#BF00FF]~ Mama? ~[/color][/center]


Doch es konnte nicht alles so perfekt bleiben. In dem Jahr, welches Senjougahara mit dem Alter von zwanzig Jahren beschritt, hatte sie einen großen, persönlichen Rückschlag. Eigentlich schien es, als wäre es ein Tag wie jeder andere. Sie trainierte mit ihrem Team, als plötzlich eine weitere Person aufkreute. Ebenfalls Jonin. Die Kamizuru kannte ihn, er war früher mit ihr in der Akademie gewesen, nur war ihr sein Name entfallen. [color=#80BF00]Senjougahara, du solltest zum Krankenhaus kommen. Deine Mutter...[/color] weiter sprach er nicht. Schrecken zeigte sich in den Zügen der Kamizuru. Ihre Mutter war schon seit geraumer Zeit krank. Was genau sie hatte war nicht bekannt, nur war bekannt, dass es ihr immer schlechter ging. Senjougahara wandte sich zu ihrem Team. [color=#BF80FF]Das Training ist für heute beendet, wir sehen und morgen früh hier wieder und übt zu hause noch die Sachen, die ich euch gezeigt habe.[/color] sprach sie, ehe sie sich sofort an den Weg ins Krankenhaus machte.
Es dauerte nicht lange, ehe sie in das Krankenzimmer ihrer Mutter trat und diese dort liegen sah. Sofort trat die junge Frau an Miharu heran. [color=#BF80FF]Mama...[/color] sagte sie ruhig. Miharu wandte den Kopf zu Senjougahara. Man sah ihr an, dass ihr Körper an Kraft verlor. [color=#FFBFFF]Senjougahara.. mein Schatz...[/color] flüsterte sie. Selbst ihre Stimme versagte langsam. Der Kamizuru kamen die Tränen hoch. Sie wollte eigentlich nicht weinen, doch konnte sie es nicht verhindern. Sie fühlte sich so hilflos. Da hatte sie eine vollkommen abgeschlossene Medic-Ausbildung und konnte nicht mal ihre eigene Mutter schützen. [color=#FFBFFF]Schatz? ....[/color] sagte Miharu wieder und die Jonin sah ihre Mutter erwartungsvoll an. [color=#BF80FF]Ja?[/color] fragte sie. [color=#FFBFFF]Ich bin... stolz auf dich... .[/color] nach diesen Worten schloss Miharu langsam die Augen. [color=#BF80FF]Mama?[/color] fragte die Kamizuru etwas perplex. Sie erhielt keine Antwort mehr und griff die Hand ihrer Mutter. [color=#BF80FF]Mama?![/color] sagte sie dieses Mal energischer. [color=#BF80FF]Mama! Du kannst doch nicht sowas sagen und dann einfach gehen, ohne mir die Chance zu geben, darauf zu antworten![/color] sprach sie nun deutlich lauter, während die Tränen über ihre Wangen liefen. Doch es half nichts. Ihre Mutter war tot. Weinend legte Senjougahara ihren Kopf auf das Krankenbett ihrer Mutter. [color=#BF80FF]Mama...[/color] wiederholte sie nur leise. Die Erinnerungen an die Zeit mit ihrer Mutter strömten durch ihren Kopf. Die Zeit in Iwagakure, wo ihre Mutter sie fast komplett großgezogen hatte. Die Reise nach Konoha, wo sie ein neues Leben anfingen. Kawarimi, der neue Freund von ihrer Mutter. Die vielen Male, bei denen Miharu sie getröstet hatte und für sie da war. Wo sie gemeinsam gelacht und geweint haben. All die schönen Erinnerungen. Sie waren das Einzige, was ihr jetzt noch von ihrer Mutter blieb.
Senjougahara merkte nicht, wie die Tür auf ging, und Kawarimi ins Zimmer trat. Er als er sich neben sie hockte und sie tröstend in den Arm nahm, merkte sie, das er da war. Senjougahara hatte ihn zwar nie als Vater angesehen, doch gehörte er irgendwie mit zur Familie und er trauerte genau so um Miharu wie sie selbst.
An diesem Tag ging Senjougahara nur noch nach hause und saß dort auf dem Sofa. Starrte auf den Fernseher ohne wirklich zu sehen, was dort lief. Zu tief saß die Trauer. Doch sie wusste, sie hätte nur noch den heutigen Tag zu trauern, morgen müsste sie mit ihrem Team wieder voll durchstarten. Schlafen konnte Senjougahara deswegen aber nicht. Ihr Team konnte sie denken, was los war, als ihr Sensei mit tiefen Augenringen beim Training aufkreuzte doch aus Rücksicht heraus sprachen sie sie nicht darauf an sondern strengten sich umso mehr beim Training an.
Wenige Tage später fand die Beerdigung von Kamizuru statt. Es kamen einige Leute. Schließlich hatte Miharu auch Freundinnen in Konoha gefunden. Somit gehörte das zwanzigste Lebensjahr der Kamizuru zu einem Trauerjahr. Sie wusste natürlich, dass sie weiter machen musste, und das tat sie auch. Doch natürlich tat ihr der Verlust ihrer Mutter weh. Allerdings beeinflusste dies nicht weiter die Ausbildung ihres Teams.

Für den kleinen Rückschlag im Zwanzigsten Lebensjahr der Kamizuru wurde das einunzwanzigste Lebensjahr dafür umso ruhiger und auch schöner. Ihre Genin entwickelten sich prächtig auch die Ausbildung von Kara schritt wunderbar voran. Sie schien ein richtiges Naturtalent zu sein. Senjougahara hatte wirklich Glück mit ihrem Team. Keiner schien irgendwie aus der Rolle zu fallen, keiner benötigte eine Sonderbehandlung und alle waren Lernwillig und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen und sie zumindest zu versuchen. Denn die Kamizuru duldete es nicht, wenn man etwas nicht einmal versuchte. Doch so ging auch dieses Jahr vorbei. Und die Kamizuru wurde zweiunzwanzig. Allmählich machte sie sich sogar Gedanken darüber, ob sie langsam anfangen sollte, ihr Alter zu verheimlichen. Doch da sie immer noch hübsch und jung aussah, ließ sie dies erstmal bleiben, behielt den Gedanken jedoch im Hinterkopf.

[center][color=#BF00FF]~ Nyah! ~[/color]

[img]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/CG2_zps110157a5.jpg[/img]

[youtube=500]CS0OPaxOHeM[/youtube][/center]


Erneut wurde die Kamizuru zum Hokagen gerufen, und natürlich kam Senjougahara dieser Aufforderung nach. Ihre Aufgabe war eigentlich simpel. Sie sollten ein Schreiben von Konoha in ein nahe liegendes Dorf bringen. Das Schreiben durfte nicht geöffnet werden. Nachdem Senjougahara den Auftrag erhalten hatte, trommelte die ihr Team zusammen und verkündete die Aufgabe. Ebenso sagte sie, dass sie sich morgen früh am Tor treffen und aufbrechen würden.
Gesagt getan. Irgendwie schaffte es Hitagi sich aus dem Bett zu wuchten und zum Tor zu schleppen. [color=#BF80FF]Guten Morgen...[/color] meinte sie gähnend. Nachdem sie sich alle begrüßt hatten, ging es los. Doch irgendwie hatte die Kamizuru ein seltsames Gefühl bei der Sache. Irgendetwas erinnerte sie an damals, als sie selbst noch Genin war und auf einig Nukenin trafen, wo ihr Sensei verwundet wurde. Sie erinnerte sich an diesen Vorfall und das Gefühl das sie bei dieser Mission übermannte war einfach ein ungutes und mulmiges Gefühl. [color=#BF80FF]Behaltet stehts im Hinterkopf, was ich euch beigebracht habe.[/color] mahnte Hitagi ihre Schüler noch einmal, während sie bereits auf dem Weg waren und sie sich prüfend umsah. [color=#BF80FF]Ich habe das Gefühl, diese Mission wird nicht wie die anderen.[/color] gestand sie und sofort schauten sich auch ihre Schüler etwas verunsichert um. Doch niemand konnte etwas entdecken.
Ihre Reise würde knapp zwei bis drei Tage dauern.
Der Weg zum gesuchten Dorf hin lief sehr ruhig ab und Team 9 hatte keine Zwischenfälle zu melden. Da sich alle im Team gut verstanden war es sogar eine recht entspannte und lustige Mission. So erreichten sie das Dorf, gaben das Schreiben dort bei der gesuchten Person ab und nach einer Nacht in dem Dorf, machten sie sich wieder auf den Rückweg. Erneut waren zwei Tage rum und sie waren schon fast wieder in Konohagakure. Bei Senjougahara machte sich Erleichterung breit, dass das mulmige Gefühl wohl doch nicht mehr als einfache Einbildung war. Doch sie merkten schon sehr bald, dass es doch keine Einbildung war.
Sie hatten fast Konohagakure erreicht als plötzlich ein Mann von einem gut versteckten Ast sprang, direkt vor ihnen auf den Weg. [color=#40BF80]Na was haben wir denn da? Eine hübsche junge Frau mit ihren drei Schülerin? Entzückend.[/color] Team 9 blieb stehen und sahen sich den Mann an, ehe Senjougahara vor ihre Schüler trat. [color=#BF80FF]Wer bist du, und was willst du?[/color] fragte sie mit fester, ernster Stimme. [color=#40BF80]Schau doch in dein süßes Büchlein da.[/color] sagte er. Senjougahara blickte den Mann verwundert an und fischte schließlich ihr Bingo Book aus ihrer Tasche hervor, in welchem sie umher blätterte, bis sie schließlich sein Gesicht dort wieder erkannte. Er sah auf dem Bild jünger aus und auch ein wenig schmächtiger, aber es war eindeutig er. "Nurona Karasaki" hieß er. B-Rang Nukenin. Während die Kamizuru den Kopf wieder zu dem Mann vor ihr hob, packte sie das Bingo Book wieder weg. [color=#BF80FF]B-Rang Nukenin. Und das schon eine ganze Weile. Was willst du von uns?[/color] fragte die Kamizuru. Sie war nicht unbedingt auf einen Kampf aus, sie wollte ihr Team nicht unnötig in Gefahr bringen. [color=#40BF80]Och, so dies und das.[/color] meinte der Mann und hob die Hände als wüsste er selbst nicht so ganz, was er wollte. [color=#40BF80]Eine Frau, für ein paar nette Stunden, ein paar Kindern, denen ich das Geld abknöpfen kann während sie ausbluten. Das Übliche eben.[/color] sprach er und klang dabei, als wäre das dass natürlichste auf der Welt. [color=#BF80FF]Da bist du bei uns an der falschen Adresse.[/color] sprach die Kamizuru und begab sich in Angriffshaltung. Ihre Schüler taten es ihr gleich. Nurona begann zu lachen und lies keine Zeit verstreichen, ehe er angriff. Sofort nutzte die Kamizuru ihr Clanerbe und rief einige Bienen zu sich. Doch viel mehr schaffte sie auch nicht mehr. Sie wusste nicht wie der Kerl es geschafft hatte, doch sie merkte, dass sie im nächsten Moment weggeschleudert wurde, geradewegs eine Art Klippe hinunter. [color=#8080BF]SENSEI HITAGII!![/color] hörte sie noch Kara kreischen, während sie geschockt zum Rand der Klippe blickte, der sich immer weiter von ihr entfernte. Der Wind sauste an ihren Ohren vorbei, während sie Rückwärts immer tiefer fiel. [color=#BF80FF][i]Das wars dann wohl für dich, Senjougahara...[/i][/color] dachte sie sich und wartete auf den Aufprall... .

Ruckartig krachte der Körper der jungen Frau auf den Boden. Das Knacken ihres Armes durchdrang ihren gesamten Körper als der Knochen bei dem Aufprall brach. Ihre Rippen brachen ebenso, sie spürte noch, wie eine ihrer Rippen sich den Weg aus ihrem Körper borte. Dann prallte sie schmerzhaft mit dem Hinterkopf auf Stein und verlor das Bewusstsein vollkommen.

Irgendwie schaffte es Team 9 den Gegner zu besiegen, als dieser völlig verklebt war vom Honig und somit fast Bewegungsunfähig. Als Nurona besiegt war, machten sie die drei Genin bereit für den Abstieg. Sie wollten ihren Sensei holen, auch wenn sie nicht wirklich daran dachten, dass Senjougahara überhaupt noch lebte. Während des gesamten Abstiegs weinte Kara fürchterlich, doch schritt sie weiter voran. Irgendwann erreichten sie auch Senjougahara, sofort stürmten sie zu ihr, Kara fiel vor ihr auf die Knie, untersuchte den geschundenen Körper ihres Senseis. Sie biss die Zähne zusammen, unterdrückte weitere Tränen und stellte fest, dass ihr Sensei noch lebte. Mit mehr Glück als Verstand. [color=#8080BF]Sie lebt noch.[/color] sagte sie fassungslos. Dann machte sie sich daran alles, was sie bis jetzt im Medic-Bereich gelernt hatte, anzuwenden um so zu versuchen, das Überleben von der Kamizuru zu sichern. Als die Kamizuru halbwegs verarztet war, so gut es eben ging, schafften die drei die junge Frau nach Konoha. Der Weg war nun nicht mehr allzu weit.
Wie schon damals Senjougaharas Sensei wurde nun auch sie als Sensei von ihrem Team ins Krankenhaus in Konohagakure gebracht. Dort wurde sie sofort medizinisch versorgt doch blieb die junge Frau im Koma und wachte einfach nicht wieder auf. Erst nach knapp zwei Wochen wachte Hitagi wieder auf. Sie schien, nachdem sie sich erholt hatte, eigentlich ganz die Alte zu sein, doch schnell merkte man, dass die Kamizuru sich wohl doch etwas verändert hatte. Es schien, als würden ihre Charakterzüge manchmal komplett wechseln. Sie klang animalischer mit dem was sie sagte, wie sie sich bewegte. Als wäre sie komplett jemand anderes. Es dauerte auch nicht allzu lange, ehe sich zusammen mit dieser Charakterlichen Veränderung, automatisch eine Äußerliche Veränderung bemerkbar machte. Jedes Mal, wenn diese animalische Seite von ihr überhand nahm, wurden ihre Haare Schneeweiß, ihre Augen färbten sich in einen goldenen Ton, mit einer schlitzförmigen, schwarzen Pupille und weiße Katzenohren wuchsen ihr am Kopf. Sobald sich die animalische Seite jedoch wieder verzog, schien sie wieder ganz die Alte zu sein. Die Katzenohren verschwanden, ihr Haar wurde wieder zu dem normalen lila und ihre Augen färbten sich zurück in das normale Blau. Die Ärzte konnten sich dies nicht so recht erklären, doch änderbar war es ebenfalls nicht. Somit musste die Kamizuru irgendwie lernen, damit umzugehen. Auf Grund von Beobachtungszwecken musste die Kamizuru jedoch noch zwei weitere Monate im Krankenhaus verbringen, ehe sie dieses wieder verlassen durfte. In der Zeit besuchten ihre Schüler sie fast täglich und Senjougahara war sehr stolz auf ihr Team.

[center][color=#BF00FF]~ Ich bin stolz auf euch! ~[/color][/center]


So wurde die junge Frau schließlich dreiunzwanzig. Sie war schon lange nicht mehr zur Beobachtung im Krankenhaus und hatte längst die Weiterentwicklung ihrer Schüler wieder aufgenommen. Mittlerweile glaubte sie auch, dass ihre Schüler bereit waren, an der Chuuninauswahlprüfung teil zu nehmen. Ohne dies vorher mit ihrem Team abzusprechen ging die Kamizuru zum Hokagen und meldete das Team 9 für die Prüfungen an.
Erst als sie alle zusammen wieder trainierten rief die Kamizuru alle drei einmal zu sich um es ihnen zu erzählen. [color=#BF80FF]Ich habe euch für die Chuuninauswahlprüfung in zwei Wochen angemeldet.[/color] verkündete sie mit einem Lächeln. Doch anstatt sich zu freuen sahen die drei Genin sich etwas verunsichert an. [color=#80BFFF]Meinst du wirklich, wir schaffen das?[/color] fragte Sanara und sprach damit aus, was wohl alle drei dachten. Senjougahara lächelte. [color=#BF80FF]Natürlich schafft ihr das? Ihr habt zusammen einen Nukenin ausgeschaltet und so schon mehr erreicht als so manch anderes Genin-Team. Warum solltet ihr es also nicht schaffen?[/color] fragte sie. Die drei sahen sich an und nun machte sich auch endlich Vorfreude in ihnen breit.
Sie gingen an diesem Tag noch zusammen Nudelsuppe essen. Denn die nächten zwei Wochen wurde streng und hart trainiert. Die Kamizuru ließ keinen Anflug von Schwäche durch. Besonders Kara musste sich anstrengen, denn sie hatte nebenbei noch ihre Medic-Ausbildung am Laufen und Senjougahara wollte, dass Kara diese zusammen mit dem Rang eines Chuunins, abschließen konnte.

Und so kam der Tag der Chuuninauswahlprüfung. Anders als beim letzten Mal war Senjougahara nun nicht die geprüfte sondern die Zuschauerin und sie fieberte mit ihrem Team mit. Sie wünschte sich von ganzem Herzen, dass sie es alle bestanden.
Die Kämpfe verliefen sehr einseitig. Denn die Gegner von Sanara, Nuro und Kara waren meistens nicht so die starken Genin. Manche schienen bei der Ausbildung wirklich geschlafen zu haben. Somit konnte das gesamte Team 9 punkten und wurde erfolgreich Chuunin. [color=#BF80FF]Ich bin stolz auf euch![/color] meinte die Kamizuru. An dem Tag lud sie ihr gesamtes Team in ein nettes Lokal ein, wo sie gemütlich zusammen essen konnten. [color=#BF80FF]Kara? Ich habe da noch eine andere Neuigkeit für dich.[/color] sprach die Kamizuru, ehe sie sich erneut ein Häufchen Reis in den Mund schob. Neugierig hob Kara den Kopf. [color=#8080BF]Wieso? Was denn?[/color] Senjougahara aß in Ruhe auf und machte dadurch das Ganze nur noch spannender. Dann lächelte die junge Frau ihre Schülerin an. [color=#BF80FF]Deine Ausbildung ist abgeschlossen, du bist nun eine vollwertige Medic.[/color] nach diesen Worten blieb Kara der Mund offen stehen und ihr Essbesteck viel auf ihren Teller. Die beiden Jungs sahen ihre Teamkameradin erst etwas fragend, dann triumphierend an. [color=#BF0000]Hey! Super! Glückwunsch, Kara![/color] sprach Nuro. [color=#80BFFF]Ja, auch herzlichen Glückwunsch von mir.[/color] sprach auch Sanara. [color=#8080BF]D- Danke.[/color] stotterte das Mädchen hervor, ehe sie alle lachen mussten. Für Kara war der heutige Tag wohl mit der erfolgreichste. Doch nicht nur die frisch gebackenen Chuunin feierten heute Erfolge. Auch Senjougahara feierte einen Erfolg. Sie hatte ihr erstes Team erfolgreich auf dem Weg zum Chuunin werden begleitet und erfolgreich aus einer Kunoichi eine vollwertige Medic gemacht. Doch über die Freude legte sich bei ihnen allen auch ein Hauch von Trauer. Denn nun waren sie kein richtiges Team mehr. Es war fast wie ein Abschied. Doch wussten sie alle in ihren Herzen, dass sie sich nicht aus den Augen verlieren würden. Schließlich waren sie lange Zeit ein Team gewesen.

[center][color=#BF00FF]~ Und jetzt? ~[/color]

[img]http://i781.photobucket.com/albums/yy94/Laterne_2009/SenjougaharaHitagi6001062788_zpsabcbf685.jpg[/img][/center]

Müde streckte sich die Kamizuru und kroch aus dem Bett. Ein neuer Tag im Krankenhaus würde anbrechen. Sie machte sich fertig, ehe sie dann, immer noch müde, zum Krankenhaus schlurfte. Sie zog sich dort ihre Arbeitskleidung an machte sich auf den Weg in den zweiten Stock. Die Kinderstation war auch ganz in der Nähe. Die Kamizuru war noch immer viel zu müde um irgendetwas wirklich mit zu bekommen, so bemerkte sie auch nicht das Mädchen, welches die selbe Treppe hinunterging. Es kam, wie es kommen musste, sie stießen beide gegeneinander. Sofort war Senjougahara hellwach und hatte bereits eine Hand an ihrem Tacker, auf Grund des Schreckens. Doch als sie das blonde kleine Mädchen sah, ließ sie die Hand sofort wieder sinken. Doch plötzlich passierte etwas, womit die Kamizuru nicht gerechnet hätte. Das Mädchen entschuldigte sich mehrmals und begann fast zu weinen. Senjougahara runzelte die Stirn. [color=#BF80FF]Ist doch gar nichts passiert, mach dir keinen Kopf.[/color] sprach sie lächelnd. Nach einem kurzen Wortwechsel mit dem Mädchen gingen jedoch beide wieder ihrer Arbeit nach. Senjougahara bekam die Blondine allerdings einfach nicht aus dem Kopf, weswegen sie Abends an die Rezeption ging. [color=#BF80FF]Hey. Haben wir momentan eigentlich ein paar Medics in Ausbildung ohne richtigen Sensei?[/color] fragte sie die Dame die vorne saß. [color=#4080FF]Wieso? Willst du wieder jemanden ausbilden?[/color] fragte diese. Sie kannte Senjougahara ja bereits. [color=#BF80FF]Naja... schon. Meine letzte Schülerin hat ihre Ausbildung abgeschlossen und mein Team braucht mich nun auch nicht mehr als ihren Sensei.[/color] gestand die Kamizuru. Die Dame lachte und suchte dann einige Unterlagen heraus. Es waren Akten über die Leute, die im Krankenhaus arbeiteten. Sie schlug zwei Akten auf wo zwei Mädchen zu sehen waren. Das eine Mädchen hatte ein hübsches Gesicht und orangerote Haare. Sie war Genin, aber bereits fünfzehn Jahre alt. Sie hieß Asuna Hikari. Das andere Mädchen war das Selbe blonde Mädchen, welchem sie auf der Treppe am Morgen begegnet war. Sie war erst zwölf und hieß Kana Suouin. Senjougahara machte auf dem Absatz kehrt und begab sich in Richtung Ausgang. [color=#4080FF]Wo solls denn hingehen?[/color] fragte die Dame etwas perplex, während sie die Akten wieder weg packte. [color=#BF80FF]Zum Hokagen natürlich.[/color] sprach die Kamizuru und lächelte, während sie sich auf dem Weg zum Kagegebäude machte.[/spoil]

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[b][bewerbung]Regeln gelesen?:[/bewerbung][/b] S19
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Re: Senjougahara Charakterüberarbeitung

Beitragvon Minato Uzumaki » Mo 15. Jun 2020, 21:06

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Re: Senjougahara Charakterüberarbeitung

Beitragvon Winry Rokkuberu » Mo 15. Jun 2020, 21:27

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Re: Senjougahara Charakterüberarbeitung

Beitragvon Seigi Heiwa » Mi 17. Jun 2020, 14:36

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