Meer

Nebel und Regen ist hier keine Seltenheit. Es gibt zahlreiche Inseln, die sogar teils mit Ureinwohnern bevölkert ist.
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Myra
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Re: Meer

Beitragvon Myra » So 16. Apr 2017, 12:41

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Myra hatte den Kapitän praktisch so weit, dass er nach ihrer Pfeife tanzte. Manchen war das Leben ja nicht so lieb. Aber er hing daran, wie auch Myra es vermutlich tat. Nur würde sie sich eine Möglichkeit zur Verteidigung suchen, aber der hatte sich vermutlich voll und ganz auf sein Leben als Handelsmann verschrieben. Um seine Sicherheit prügeln durften sich andere für ihn. Leider waren die nicht mehr da und nun stand er allein. Noch zögerte er, aber eigentlich konnte sie seine Entscheidung bereits vom Gesicht ablesen. Leider sollte es nicht so glatt laufen, wie von ihr sehnlichst gewünscht. Die Tür wurde gewaltsam aufgestoßen und der Kapitän erschrak, als stände nun der Tod persönlich mit seiner Sense in der Tür. Beim ertönten der Stimme schloss Myra langsam die Augen und schrie innerlich zornig auf. Nach außen ließ sie sich aber nichts anmerken, sondern blieb weiterhin dem Kapitän zugewandt und die Klinge ihm an den Hals haltend stehen. Nun brach bei dem aber wirklich die Panik aus. Natürlich wusste der Mann von seiner Tat und welche höllischen Konsequenzen ihm bevor standen. Nun sah er flehend zu Myra, als ob sie ihm in der Sache helfen könnte. Okay, Okay! Ich mach's! Ich gebe meinen Leuten den Befehl, dass wir das Grenzland ansteuern! Aber bitte halt den Wahnsinnigen da von mir fern! Myra öffnete wieder die Augen und blickte dem tot bleichen Mann ins Gesicht. Aus ihrem Antlitz schienen sämtliche Emotionen gewaschen, ihr Blick wirkte irgendwie müde und verbraucht. Eigentlich hatte sie gar keine Lust mehr, auf den ganzen Scheiß. Und eigentlich wussten sie auch, was jetzt kam. Zumindest Myra wusste es. Blondie wurde verraten und würde seinem Ärger nun derartig Luft machen, dass alle an Bord dafür büßen durften. Einschließlich Myra und vielleicht sie sogar im speziellen. Die kleine Kopfnuss nahm er ja sehr persönlich. Die Schwarzhaarige wandte sich also zu dem Blondie um. Er hielt wieder bedrohlich seinen Finger auf einen der beiden gerichtet. Noch hielt sie dem Kapitän die Klinge mit ausgestrecktem Arm an den Hals. Für einen Moment stand sie dar und es mochte wirken, als würde sie das Angebot tatsächlich durchdenken. Aber eigentlich war dem Mädchen klar, dass es keinen Sinn hatte. Mit einem Klacken fuhr ihre Klinge wieder ein. Sie drehte sich weg, wollte zur Seite gehen. Der Kapitän wirkte gleich erleichtert und irgendwie dankbar. Ooh vielen, vielen Dank. Ich wusste wi- AAAARGH! Er sog scharf die Luft ein, als Myras Bolzen ihn in der Brust traf und die Luftröhre durch stieß. Das Mädchen lehnte sich gegen ein kleines Bücherregal, lud ihre Phantomklinge nach und sah zu, wie der Mann nach seinen letzten Atemzügen rang. Für sie hatte das alles keinen Sinn so. Der Kapitän wäre jetzt ohnehin gestorben. Und gegen jemanden, der praktisch eine Immunität gegen all ihr Taijutsu aufwies zu kämpfen schien ebenfalls sinnbefreit. Ihre einzige Möglichkeit wäre die Chance zur Überraschung und die war in dem Fall nicht gegeben. Der Bolzen ihrer Phantomklinge war zwar schnell, aber sie würde lieber abwarten, wenn er ihr den Rücken zudrehte. Und vielleicht nicht wusste, dass sie in seinem Schatten mit einem Pfeil an den Bogen angelegt lauerte.
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Re: Meer

Beitragvon Chisame Hozuki » So 16. Apr 2017, 14:21

Zako war fuchsteufelswild, alles lief so wie es am Besten nie laufen sollte. Er hatte eine "Abmachung" mit dem Kapitän dieses Schiffes und er bricht sie einfach so und sorgt damit dafür, dass zwei seiner Schergen einfach so ermordet werden. Die Besatzung sah Zako allesamt nicht gerade begeistert an. Der unscheinbare Musiker hat gerade zwei der bulligsten Typen auf dem Schiff kaltblütig ermordet und einfach dort liegen lassen um sich den Kapitän vorzuknöpfen. So trat er nun mit einem gewaltsamen Tritt die Kabine des Kapitäns auf und fand dort nicht nur den Kapitän vor, sondern auch das Mädchen, welches ihm vor ein paar Minuten noch die Nase beinahe gebrochen hatte, wahrscheinlich einfach weil sie Lust drauf hatte. Aber das war nicht sein Belang, er wollte sich den Kapitän vorknöpfen. Dieser wurde in dem Moment als Zako in den Raum trat und seine Worte sprach kreidebleich. Er wusste, dass seine Männer verschissen haben und was jetzt auf ihn zu kommt. Und sein Leben war dem Mann anscheinen wichtig, denn prompt antwortete er der kleinen Schnepfe, dass er alles tut was sie möchte sofern sie ihm Zako von Hals hält. Das ist der Eindruck den Zako schänden wollte, wenn man aus Verzweiflung einen bittet der jemanden das Leben bedroht, dann hatte Zako es mal wieder geschafft. Die Nachwuchsnuke plante wohl das Grenzgebiet zwischen Kaze und Hi no Kuni anzusteueren, gar keine so blöde Idee, von dort aus würde er es weiter schaffen als direkt in Kaze zu stehen. Die Nachwuchsnuke löst ihre Klinge unter der Kehle weg und der Kapitän hatte schon einen innerlichen Freudenschrei getätigt, da durchbohrte ihr Bolzen den Kapitän, welcher mit einem letzten Röcheln zu Boden glitt. Nicht mal diese Tötung wollte die Hure dem Hozuki also gönnen. Er blickt noch einmal zu der Nukenin hin, welche gerade ihren Bolzen nachlad. Er könnte ihr auch direkt eine reindrücken, aber vielleicht war das gar nicht mal eine so gute Idee. Er kannte immer noch nichts von ihr und wusste auch nicht, wieviele Menschen nach Zako suchen würden, wenn er ihr jetzt ein Ende setzte. Also zog er seinen Finger wieder ein und stoß einen vergleichsweise lauten Atemstoß aus, um sich selber abzuregen und sich nicht dazu zu bringen hier gleich ein Massaker zu veranstalten. Im Rückwärtsgang trat er aus der Kabine und schloss die Tür hinter sich. Er wanderte nun wieder aufs Deck, wo er sich als aller erstes sein Kunai aus der Leiche wiederholte. Noch immer stand die Besatzung da als hätte sie ein Pferd getreten und starrten Zako an, er blickte ein mal verwirrt in die Runde, bis Zako zu brüllen anfing. Was guckt ihr so dämlich? Weiter arbeiten, oder wollt ihr wie die zwei enden? Es dauerte ein paar Sekunden bis sich alle widerwillig wieder an die Arbeit machten. Als nächstes peilte Zako den Steuermann und den Navigator an. Als erstes blickte er zum Navigator und näherte sich diesem, er kauerte schon vor Angst und hatte auch keinen Plan was jetzt passieren würde. Zako sprach in einem freundlichen Flüstern. Sag mal, dieser Landstrich da hinten im Horizont, was ist das? Der Navigator schluckte und sprach Das ist die Landesgrenze zwischen Hi no Kuni und Kaze no Kuni. Der Hafenport Kilika ist ganz nahe. Zako grinste und nickte. Nun blickte er zum Steuermann. Danke für die Info guter Mann, Steuermann! Dieser zuckte auf und schaute zu Zako. Mit einem Nicken symbolisierte er, dass er verstanden hatte. Neues Reiseziel vom Kapitän, wir halten in Hafenport Kilika. Zako richtete sein Kunai auf, um nochmal den Ernst der Lage für den Steuermann zu symbolisieren und dieser hatte auch verstanden, denn er fing sogleich an, den Kurswechsel vorzubereiten.

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Re: Meer

Beitragvon Myra » Sa 7. Apr 2018, 10:55

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CF: Anderes -> Schwarzmarkt -> Standort: Mizu no Kuni

Eine schöne kleine Insel hatte sich das Mädchen da gesucht. Keine Menschenseele hatte sich hier niedergelassen und vermutlich diente die Insel meuternden Piraten, um sie für ihre letzten Tage auf einer schönen, einsamen Insel abzustellen. Dazu passende Knochen hatte das Mädchen zumindest im Sand gefunden. Das kleine Fleckchen Land mitten im Ozean bot nicht viel und der Nukenin war klar, dass sie hier nicht länger als eine Nacht bleiben würde. Zu ihrem Glück gab es eine Süßwasserquelle, wenn auch sie so klein war, dass Myra beinahe ein schlechtes Gewissen hatte davon zu nehmen. Essen gab es nicht wirklich. Keine Obst und auch keine Beeren. Also stand Fisch auf den Plan. Es hatte schon etwas romantisches, wie die Schwarzhaarige bei Nacht vor einem Lagerfeuer saß, zwei schmorende Fische auf einem Spieß über dem Feuer und an einem gerade knabbernd. Myra empfand es ähnlich. Es war eine willkommene Abwechslung. Nur sie, die Ruhe und das sanfte rauschen der Wellen. So stellte sich Myra gewissermaßen Urlaub vor. Zwar würde sie dieses Erlebnis gerne noch mit jemandem teilen, aber vielleicht bot sich dahingehend nochmal die Gelegenheit. Die Insel diente nur für die eine Nacht als Raststätte, am nächsten Tag nach dem Sonnenaufgang ging es für die Spitzohrige weiter. Das Wetter stand zu ihrem Gunsten. Bisher meldete sich noch kein Sturm an und sie konnte in aller Ruhe über das weite Meer segeln. Zwar könnte sie einen aufziehenden Sturm relativ frühzeitig bemerken, nur hatte sie dann den Druck eines solchen im Nacken und Myra kannte das Mizu no Kuni nicht gut genug, als dass sie genau die Richtungen zu den unterschiedlichen Inseln wüsste. So stand sie kurz vor der Abenddämmerung, als das Mädchen eine weitere Insel erreichte. Die war etwas größer und beherbergte sogar eine alte, lang verfallene Fischerhütte. Vermutlich ein Ruheplatz für einen gemeinen Fischer, doch seit der Völkerwanderung von Kirigakure ist der Bedarf an solchen deutlich geringer geworden. Hier fand sie wenigstens einige Beeren und ihre Abendmahl bestand nicht nur aus Fisch. Das Bett war auch nicht mehr das bequemste und stabilste, doch Myra war leicht und für eine Nacht konnte sie es damit aushalten. Und am nächsten morgen ging es weiter. Manchmal, wenn die Inseln nicht so weit auseinander lagen besuchte sie auch zwei an einem Tag. Eine gemütliche, kleine Segeltour. Wenn ein Sturm aufzog zog sie ihr Boot die Strände weit hoch und suchte dann Schutz in Felsvorsprüngen oder kleinen Höhlen. Myra nutzte auf größeren Insel mit Süßwasserteichen die Zeit für Hygiene und schnitt sich dabei die Haare wieder bis zur Mitte ihres Halses. Krumm und schief, aber das war dem Mädchen ohnehin einerlei. Tatsächlich könnte sich die Nukenin so ihren Lebensabend vorstellen. Fernab von jeder Zivilisation und vielleicht in Begleitung von ein oder zwei großartigen Gefährten für's Leben. Dennoch konnte sie sich nicht vollständig von eben dieser lossagen. Zumindest jetzt noch nicht. Nach einiger Zeit wollte sie mal wieder unter die Leute, ein paar menschliche Gesichter sehen. Nicht zwingend tiefgehende Unterhaltungen führen, aber sich ihrer Anwesenheit bewusst sein. Myra wusste auch ganz genau, welche Insel sie dafür ansteuern könnte. Sofern die Völkerwanderung nicht auch sie vertrieb, sollte die Insel nach wie vor bewohnt sein und das mit einer überschaubaren Anzahl an Menschen. Vor einigen führte sie ein Auftrag dorthin und Myra versuchte sich an den Meeresweg zu erinnern.

TBC: Hi no Kuni -> Umgebung -> See
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Re: Meer

Beitragvon Meigetsu » Sa 24. Aug 2019, 23:45

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CF:Hafen
Nun hatten Lin und Meigetsu endlich ein Schiff gefunden das sie vom Hafen zum Festland bringen würde. Es war kein wirklich großes Schiff das viel Platz bat oder irgendwelchen Reiseluxus. Doch es bat alles was nötig war um die Überfahrt ans Festland gut zu überstehen und um recht schnell Kaze no Kuni zu erreichen.
Meigetsu betrat das Schiff voller Vorfreude auf dieses kleine Abenteuer auf hoher See. Er war gespannt was er hier auf diesem Schiff alles Neues lernen und entdecken konnte. Auch wenn er aus Kirigakure stammte und ein Suiton Nutzer war so kannte er das Meer nicht wirklich. Der Träger von Samehada konnte selbst große Massen von Wasser erschaffen und trotzdem war ihm das Meer doch fremd.
Neugierig ging Meigetsu über das Schiff und sah sich doch neugierig und Interessiert um. Dabei vergaß er ganz nach Lin zu sehen der dann auch das Schiff betrat. Wegen seiner Neugier auf das Schiff das für ihn und Lin für die nächsten Tage ihr neues Zuhause war bemerkte er zuerst gar nicht wie das Schiff dann ablegte.
Als der ehemalige Mizukage dann bemerkte wie sich das Schiff langsam vom Steg weg bewegte beobachte er Aufmerksam was die Männer machten um das Schiff in Bewegung zu versetzten.
Auf dem Deck des Schiffes wie auch noch am Holzsteg waren viele Menschen zu sehen die fleisig um und auf dem Schiff arbeiten. Es wurden die Segel gesetzt, lange und große Tauen eingeholt, Kisten und Fässer wurden auf dem Schiff verstaut und am Ende winkten auch einige der Schiff Besatzung den Menschen am Steg zum Abschied.
Gefesselt von diesem faszinierenden Schauspiel blieb Meigetsu eine lange Zeit einfach am Schiff in der Nähe des Hecks stehen. Dort befand sich auch der Kapitän der zugleich auch der Steuermann des Schiffes war. Da Meigetsu sich einfach auf den Rand des Schiffes stellte war er niemanden im Weg und als Shinobi war es für ihn kein Problem auch bei Bewegungen des Schiffes das Gleichgewicht zu halten. Der Blick des Shinobis aus Kirigakure war auch noch eine Zeit lang auf den Steg des Hafesn gerichtet bevor er seinen Blick wieder über das Schiff wandern ließ. Nun suchte der wohl größte Mann auf diesem Schiff nach seinem blinden Begleiter. Irgendwie hatte Meigetsu nun doch ein schlechtes Gewissen nicht direkt nach Lin zu sehen, wusste er doch das der Blinde kein wirklicher Fan von Schiffsreisen war.
In der Zeit in der Meigetsu nach Lin sehen wollte bewegte sich das Schiff immer mehr vom Hafen direkt auf das offene Meer hinaus. Der Hafen und der Holzsteg wurden immer kleiner bis sie früher oder später ganz verschwinden würden.
Vom Heck aus machte sich Meigetsu nun eben aus nach Lin zu sehen, da es sich bei diesem Schiff um keinen riesigen Dampfer handelte war es für Meigetsu nicht sehr schwer seinen blinden Freund zu finden. Gleich sah der Mann mit den spitzen Zähnen das Lin sich in der Nähe des Hauptmastes hinsetzte. Doch da er dort den Matrosen im Weg war brachte einer von ihnen den Musiker unter Deck, besser gesagt in den Bereich des Schiffes wo sich auch die Hängematten befanden. Meigetsu ging also nun dem Matrosen und Lin hinter her, dabei bewegte sich das Schiff immer weiter auf das offene Meer hinaus.
Gerade als der Matrose dann Lin wieder alleine ließ da er sich sicher war das der blinde zumindest eine Hängematte finden würde tauchte Meigetsu auf und bahnte sich auch seinen Weg nach unten zu den Schlafquartieren.
Dort wo sich die ganzen Hängematten befanden roch es sehr stark nach Fisch und Salzwasser. Auch konnte man dort unten gut die Wellen hören die durch die Bewegung des Schiffes immer wieder gegen dieses Schlugen.
Direkt bei der Leiter die unter Deck führte blieb Meigetsu stehen, so das es einen kleinen Abstand zwischen ihm und Lin gab. Der Shinobi wollte den blinden Musiker nicht direkt erschrecken, daher sagte er dann mit etwas ruhiger Stimme „So beginnt also unsere Reise auf hoher See. Ich weiss dass du kein Freund von Schiffreisen bist. Aber du wirst sehen nach dem ersten Tag auf dem Schiff wirst du dich an alles gewöhnt haben und dich auf dem Schiff auch sehr gut auskennen. Oder kann ich dir irgendwie helfen das die Reise für dich nicht so unangenehm wird“ Fragte Meigetsu dann denn blinden Nukenin. Dabei beobachte Meigetsu den blinden Mann dann sehr sehr genau. Der Suiton Nutzer stellte sich gerade die Frage ob er gerade jetzt von Lin etwas wirklich wichtiges lernen konnte daher fragte er den blinden Musiker einfach. „Jetzt in einer Umgebung die dir komplett fremd ist und mit so vielen Dingen die dich in deiner Wahrnehmung stören wie könntest du nun heraus finden ob nun jemand auf dich zu geht.“ Meigetsu war nun gespannt was Lin sagen würde. Vielleicht würde er sich aber auch fragen wieso Meigetsu ihn dies nun fragte. Jetzt auf einem Schiff auf dem offenen Meer fragte sich Meiegtsu selbst wie er als Lin reagieren würde oder einfach wie er im dickten Nebel reagieren würde wo er selbst auch nichts mehr sehen würde. Nun schloss Meigetsu einfach seine Augen um selbst ein gespürt dafür zu bekommen auf welche Sinne man sich noch verlassen könnte.
Falls sich Lin noch fragte wo der Fisch blieb der auf Meigetsu am Steg geworfen wurde. Mit seinen spitzen Zähnen machte der ehemalige Mizukage kurzen Prozess mit der Fischhälfte.
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Re: Meer

Beitragvon Linquay » Di 27. Aug 2019, 17:45

CF.: Hafen von Kirigakure

Lin saß wie ein Häuflein Elend in eine Ecke des Schiffes gekauert da. Innerlich verfluchte er alle und jeden. Wirklich alle und jeden. Der Boden und diese Außenwand, in der er Lehnte waren gerade seine einzigen beiden Freunde. Diese Schiffsreise versprach auch nicht gerade besser zu werden, als seine letzte. Es stank abartig nach Fisch, Schweiß und anderen Dingen. Es war laut und hektisch und zu allem Überfluss bewegte sich noch alles. Lin fluchte leise vor sich hin, während er um sicheren Halt rag.
„Verfluchter Scheiß nochmal! Wie ich das hasse! Gottverdammte Schiffsfahrt!“
Leise Murmelte er vor sich hin. Schließlich war es im Moment sowieso recht unmöglich etwas genaueres über seine Umgebung herauszufinden. Dafür war das Treiben zu emsig und die See zu laut. Und der Gestank machte ihm auch zu allem Überfluss das Leben schwer. So in sein Selbstmitleid versunken antwortete er Meigetsu, der ebenfalls den Weg bis hier unten gefunden hatte, erst nach einer weile, in der er den Drang unterdrückte lauthals Loszubrüllen.
„Meigetsu, ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber es ist nicht der erste Tag, der beschissen wird, sondern die ganze Reise. Denn ich habe nicht das Problem, dass ich Seekrank werde.... zumindest hält es sich in Grenzen, sondern dass so ein Schiff einfach alles Verkörpert, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Es ist eng, es stinkt, es ist laut, es ist hektisch und zu allem Überfluss bewegt es sich auch noch ständig. Mal abgesehen von der Tatsache, dass wir in einer schwimmenden Todesfalle sitzen, die nur darauf wartet Leck zu schlagen und uns in die Tiefe zu reißen. Also ja, ich habe was gegen Schiffe. Und da kannst du wohl auch nichts dagegen tun. Entschuldige meine Laune, aber ich hasse Seereisen einfach. Von wegen „Eine Seefahrt die ist lustig...“. Am Arsch!“
Lin schnaufte einige Malte tief durch.
„Entschuldigung. Du kannst nichts dafür. Aber bei dem Umstand, dass ich auf einem Schiff fest sitze kriege ich das Kotzen. Wortwörtlich.“
Dennoch war der blinde Musiker irgendwo dankbar, dass ihn Meigetsu nicht komplett allein ließ, sondern, so interpretierte es der Nukenin zumindest, versuchte abzulenken. Dieser stellte ihm nämlich die Frage, worann er an so einem Ort wie hier feststellen konnte, ob sich jemand oder Etwas auf ihn zubewegte.
„Die Antwort ist einfach. Gar nicht. Ich kann nur versuchen eine Geräusch von anderen Geräuschen zu unterscheiden. Das kann klappen oder auch nicht. Stelle es dir so vor, dass du in einem Raum, in dem gerade Hundert Leute brüllen eine Stimme ausmachen sollst. Also reagiert man entweder auf alles, oder auf nichts. Hier kann ich nur sehr wenigen Sinnen trauen. Der Tastsinn ist da wirklich das einzige, was komplett ohne Probleme funktioniert. Alles andere ist, einfach mit zu viel Input überladen. Ich weiß nicht wirklich, was relevant ist und was nicht. Also bleibt einem nur, nach Wahrscheinlichkeit zu sortiere und mit zweifelhaften Informationen zu hantieren, als komplett im Dunkeln zu tappen. Die saubere Linie zwischen dem, was was nun wahr ist, oder was man sich einbildet zu Hören ist recht schwammig. Komm einfach mal bis zu mir her uns setz dich mal vor mich hin. So, dass ich dich irgendwie mit einem ausgestreckten Arm erreiche.“
Sollte Meigetsu der bitte des Isôrô nachkommen und sich wie erbeten vor ihn hin setzte würde der blinde eine Hand ausstrecken und Meigetsu damit an der Brust berühren. Nur um sich zu vergewissern, dass er nicht immer durch den ganzen Raum brüllen musste.
„Das ist auch die Eigenschaft, die mich unter anderem am Leben gehalten hat. Ich lasse Leute einfach auf dem schmalen Grad zwischen Realität und Wahnsinn balancieren. Auch wenn ich Körperlich nicht wirklich fit bin, aber dem Geist sind keine Grenzen gesetzt. Und da setze ich an. Am Geist des anderen. Ich hoffe, dass du verstehst, was ich damit meine.“

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Re: Meer

Beitragvon Meigetsu » So 1. Sep 2019, 23:42

Noch immer konnte man einige Möwen hören die über das Schiff kreisten und ihre typischen Laute von sich gaben. Wahrscheinlich würden diese Meeresvögel erst verschwinden wenn das Schiff wirklich das offene Meer erreicht hatte. Solange sie aber noch in der Nähe des Hafens waren wurde das kleine Schiff eben von diesen Vögel begleitet. Auf dem Deck herrschte ein großes Treiben denn man konnte deutlich hören wie der Kapitän der Besatzung mehrere Anweisungen hab. Man konnte gut hören wie einige der Besatzung über das deck liefen um eben das Schiff nun für die Reise über das Meer vorzubereiten. Es wurden noch weitere Segeln gesetzt und auch wurden einige Dinge die noch auf dem Deck herum standen fest gebunden. So das bei einem Sturm oder starken Wellengang nichts vom Schiff gespült wurde. Durch die Segel die noch zusätzlich gesetzt wurden nahm das Schiff an Fahrt zu und schnitt nun etwas schneller durch die Wellen des offenen Meeres. Der Bug des hölzernen Gefährts schnitt elegant durch die Wellen des Meeres.
Lin und Meigetsu bekamen von den ganzen Geschehnissen nicht wirklich viel mit da sie sich bereits unter Deck aufhielten. Sicherlich hörten sie die Schritte der Besatzung und die Anweisungen des Kapitäns, doch was sich wirklich genau auf dem Deck abspielte sahen sie nicht.
Meigetsu tat gut daran unter Deck nach seinem Freund zu sehen, denn so wie es schien hasste Lin die Schiffsreise jetzt schon. Dabei hatte das Schiff noch keine wikrlichen tiefen und unruhigen Gewässer erreicht auch was bis jetzt das Wetter noch traumhaft schön. Der Suiton Nutzer wusste ja noch nicht das sein Begleiter zu seiner Seheinschränkung auch noch dazu ein nicht Schwimmer war. Meigetsu hatte mit dieser Schiffsreise wirklich kein Problem, denn als Shinobi und dazu noch als Suiton Nutzer hatte er wirklich keine Angst vor dem Meer. Der ehemalige Wasserschatten mochte Wasser und schwamm auch sehr gerne. Doch hatte Meigetsu Verständnis für die schlechte Laune von Lin.
Als der Blinde Musiker so vor sich hin Fluchte und bereits jetzt diese Reise über das Meer hatte wusste der Träger von Samehada nicht so richtig was er jetzt sagen sollte. Er glaubte nicht das er Lin nun so einfach beruhigen könnte. Dabei war es aber auch interessant diese Seite von Lin kennen zu lernen, denn bis jetzt hatte Meigetsu ihn noch nicht so fluchen gehört.
Als Lin dann genauer erklärte warum er Schiffsreisen hasste musste Meigetsu etwas schmunzeln und dabei die Arme vor seiner Brust verschränken. Natürlich spürte auch Meigetsu wie sich das Schiff unter seinen Füssen durch den Wellengang bewegte doch er konnte das gut ausgleichen so das er nicht das Gleichgewicht verlor. Auch war das hier nicht seine erste Schiffsreise daher war Meigetsu einfach schon viel entspannter und fand noch das eine Seereise wirklich lustig sein kann.
Nach dem Lin zuerst zu Ende gesprochen hatte wollte er nun doch versuchen den blinden Musiker etwas zu beruhigen. „Bis jetzt hätte ich nicht gedacht das du so fluchen kannst Lin. Dabei tut es mir jetzt wirklich Leid das ich dir diese Schiffsreise zu mute. Aber ich glaube nicht das dieses Schiff eine Todesfalle ist die nur darauf wartet auseinander zu brechen um uns in die Tiefe zu reisen“ Nach diesem Satz klopfte Meigetsu gegen die Wand aus Holz die sie umgab. „Aber falls es Probleme auf und mit dem Schiff gibt kannst du dich darauf verlassen das ich dich nicht absaufen lasse. Das kannst du mir wirklich glauben ich werde alles tun das du wieder sicher festen Boden unter seinen Füssen spürst. Wäre auch irgendwie sehr peinlich wenn ich als ehemaliger Mizukage und Suiton Nutzer auch einfach so absaufen würde“ Jetzt musste Meigetsu wieder lachen, dabei konnte man gut seine spitzen Zähne wie bei einem Hai sehen. Wahrscheinlich fand Lin das alles nicht wirklich lustig. Aber vielleicht beruhigte es ihn auch ein wenig, das er nun wusste das Meigetsu ihn vor dem Ertrinken retten würde.
Meigetsu wartete dann gespannt auf die Antwort auf seine Frage wie sich Lin ohne Augenlicht orientiert und auch wie er etwas in seiner Umgebung bemerkt. Gespannt hörte sich der Shinobi aus Kirigakure die Antwort des Blinden Nukenins an. Es faszinierte den ehemaligen Kage wirklich sehr wie sich sein Blinder Freund orientierte und eben versuchte seine Umgebung zu erfassen. Meigetsu dachte dabei auch sehr an sich selbst und an die Situationen an denen er von Dingen überrascht wurde die er nicht sah. Also als er sozusagen seinen Augen nicht mehr trauen konnte da sie nicht mehr das sahen was dann auf ihn zu kam. Daher wollte er eben von Lin wissen wie er damit umging um vielleicht etwas von ihm lernen zu können.
Noch sagte Meigetsu nicht auf die Antwort von Lin, denn der Blinde Musiker bat ihn sich zu ihm zu setzten. Da es Meigetsu nicht störte hier unter Deck sich hin zu setzen und er dachte das es Lin vielleicht die Reise etwas erleichterte tat er es. Der große Shinobi setzte sich direkt vor Lin und legte seine große Klinge direkt hinter sich. Nun saß Meigetsu nur mehr eine Armlänge von Lin entfernt.
Nun sagte Meigetsu wieder etwas, denn Lin sprach nun auch von etwas das Meigetsu doch erstaunen ließ. „Sprichst du etwa von Illusionen? Bist du im standen die Menschen etwas sehen zu lassen was gar nicht existiert?“ Fragte Meigetsu und ging nun sprach nun zuerst gar nicht mehr darüber wie Lin ohne etwas zu sehen sie orientierte. Der Blinde berührte dann mit einer Hand die Brust des ehemaligen Mizukage. Dieser sah zuerst zu der Hand die nun seine Brust beruht und dann Lin direkt ins Gesicht. „Eigentlich hätte ich mich dafür interessiert ob du in der Lage bist heraus zu finden ob sich zum Beispiel jemand blitz schnell hinter dich stellt um dich anzugreifen. Aber ich denke wenn du willst lasst du niemanden soweit kommen. Besonders wenn glaubt dich durch seine Körperliche Überlegenheit einfach besiegen zu können“ sagte der Träger von Samehada und grinste Lin dann mit seinen spitzen Zähnen an. Er war nun gespannt ob er eine Kostprobe von Lins Fähigkeiten zu spüren bekam.
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Re: Meer

Beitragvon Linquay » Mo 2. Sep 2019, 21:13

Lin saß noch immer wie ein Häuflein Elend da. Und das änderte sich auch nicht wirklich, als Meigetsu ihm gut zuredete. Dieser war auch etwas überrascht, dass der Blinde so fluchen konnte.
„Jahre der Übung in Kneipen und Gasthäusern. Besonders in der nähe von Häfen habe ich doch einiges aufgeschnappt. Meine Güte, könne Seemänner fluchen. Dar war das ja gerade eben noch harmlos. Aber ich sollte ihm das nicht auf die Nase binden.“
Aber der blinde Musiker fand es wenigstens beruhigend, dass Meigetsu ihm versicherte, dass er ihn im Falle eines Falles nicht ertrinken lassen würde. Dennoch zweifelte der Isôrô etwas an diesen Worten. Nicht dass er dem ehemaligen Mizukage unterstellen wollte, dass er es nicht versuchen würde, aber auf offener See sah er schwarz für ein solches Unterfangen. Danach hatte Lin das Thema auch gewechselt und Meigetsu hakte nach, ob der Blinde Illusionen erzeugen konnte. Danach wollte er noch wissen, ob er jemanden hören würde, wenn er sich blitzschnell hinter den Nukenin bewegen würde. Diese Frage fand Lin eher seltsam, aber er dachte darüber nach, wie er das am besten erklären sollte.
„Ich würde bei jemandem, der nicht versucht sich an mich heran zu schleichen auf jeden Fall bemerken, dass er da ist. Und im Kampf schleichen Leute selten. Aber mehr als dass kann ich nicht und das ist etwas, was ich mein ganzes Leben lang lernen musste. Ich kann dir in einer Gasse auch sagen, dass sich um mich herum befindet. Und auch die Schritte von drei bis vier Menschen kann ich problemlos verfolgen. Zumindest, wenn ich nicht in einem Schwimmenden Sarg feststecke, der sich Schiff schimpft. Aber nun zu der Frage mit den Illusionen. Die erste Frage ist, was denn eine Illusion eigentlich ist. Wenn ich jetzt um Beispiel sage, dass du nicht ans Mittagessen denken sollst, dann wird dir dieser Gedanke wahrscheinlich kurz durch den Kopf geistern, bevor du ihn wieder verwirfst. Zumindest ist das bei vielen Menschen so. Das ist einfache Manipulation. Das kann ich auch aberr ich kann noch einige andere Dinge.“
Während er Sprach kramte Lin in seinen Taschen nach seinen Zigaretten. Als er die Schachtel in Händen hielt und gerade einen Glimmstängel heraus nehmen wollte, viel ihm wieder ein, wo er war. Also verstaute er die Zigaretten wieder, da er nebst potentiellen Tod durch ertrinken nicht auch noch potentiellen Tod durch Verbrennen hinzufügen wollte.
„Naja. Illusionen sind ja nicht nur jemanden Dinge sehen zu lassen, die es nicht gibt. Sondern man muss auch dafür Sorgen, dass derjenige daran glaubt. Oder aber das Gegenteil. Jemandem etwas, was wirklich passiert als absolut unmöglich verkaufen, so dass er nicht daran Glaubt. Beides ist eine Illusion.“
Lin legte Meigetsu wieder eine Hand auf die Brust.
„Nicht erschrecken. Sonnst tust du dir nur weh... oder mir.“
Mit diesen Worten hechtete Lin auf einmal auf Meigetsu zu und benutzte sein Sōma no Kō um so einfach seine eigene Zellstruktur mit der von Meigetsu zu verschmelzen und damit den Eindruck zu erwecken, das er in ihn hinein Sprang und dort verschwand. So Meigetsu nichts dagengen tat, würde Lin einige Augenblicke warten, um dem Effekt Zeit zu geben und Meigetsu etwas an seinem eigenen Verstand zweifeln zu lassen. Außerdem war es hier ruhig. Lin hatte nicht mehr das Problem, sich mit den Sinneseindrücken der Schiffsfahrt herum ärgern zu müssen. Hier gab es nichts, außer seine eigenen Gedanken und die Bewegungen von Meigetsus Muskulatur. Danach würde der Nukenin einfach wieder aus dem Rücken des Mannes heraus treten.
„ Und, war das nun die Wirklichkeit, oder nur ein Genjutsu?“
Nach diesem Satz bereute es Lin, dass er Meigetsus Körper wieder verlassen hatte, da er wieder den „Wonnen“ der Seefahrt zu kämpfen hatte.
Lin setzte sich an Ort und Stelle wieder hin und gab dem ehemaligen Mizukagen einige Augenblicke Zeit, das erlebte zu verdauen.
„Das war im übrigen echt. Keine Tricks oder Doppelter Boden.“

Selbsterfunden
Name: Sōma no Kō ("Attacke des Dämonenpaares")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A-Rang
Element: -
Reichweite: Körperkontakt zu einer Lebensform
Chakraverbrauch: Hoch
Voraussetzungen: Ninjutsu 7, entsprechendes Wissen über den Zellaufbau des Lebewesens
Beschreibung: Dies ist das Jutsu, welches die Grundtechnik des Clanes darstellt. Dadurch ist der Anwender in der Lage seine eigenen Körperzellen zu teilen und somit mit denen des Feindes / Freundes zu vermengen um in dessen Körper einzutauchen und schlussendlich vollkommen mit diesem zu verschmelzen. Dazu muss der Isôrô lediglich seinen Wirt berühren. Fingerzeichen sind hierbei nicht nötig, jedoch verhindert anorganische Kleidung, dass der Isôrô diese Technik einsetzen kann (z.B. ein Regenmantel aus Kunststoff, eine Plattenrüstung aus Stahl usw.). In diesen Fällen muss eine Stelle berührt werden, die nicht durch solche Hindernisse verdeckt ist. Dieses Jutsu muss auch angewendet werden, wenn ein Körper ganz oder teilweise verlassen werden soll. Sollte sich der Isôrô dazu entschließen, einen Körper nur teilweise zu verlassen, so muss er diese Technik abermals einsetzen, um sich innerhalb des Wirtskörpers zu „bewegen“. Verharrt er jedoch „still“, so ist keine weitere Anwendung, oder Konzentration nötig. Der Isôrô kann so zum Beispiel seinen Oberkörper auf den Schultern eines Kameraden materialisieren und ein Jutsu nutzen. Wenn er sich jedoch wieder in den Körper zurückziehen will oder seine Position von den Schultern auf den Brustkorb verlagern will, so muss er das Jutsu erneut einsetzen.

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Tenzo Uchiha
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Re: Meer

Beitragvon Tenzo Uchiha » So 22. Sep 2019, 17:41

cf - viewtopic.php?p=288230#p288230

Der Uchiha war nun schon mehrere Tage auf der hohen See unterwegs und hatte sich dann dort im wesentlichen durchgestohlen und hier und da einige Nahrungsmittel gestohlen, ohne das es auffiel. Zumindest hoffte er es, das es nicht auffiel, aber er bewies ein gewisses Können in diesem Bereich und brachte sich somit gut über die Runden. Die Piraten hatten sich nach Osten gewandt, wo sie einige Inseln angesteuert hatten, nur um dann nach Süden zu ziehen. 'Die Landschaft bei den Inseln sah fremdartig aus.' Er konnte zudem eine andere Sache belauschen, als er einige der Piraten erwischte und diese sich unterhielten und zwar über ein Eiland, das im Nebel gehüllt war und scheinbar nicht betreten werden konnte. Das es sich hierbei um das Eiland Nushima handelte wusste er nicht. Aber das war für ihn im Moment nicht relevant. Er wollte erst einmal weit weg aus dem Einflussbereich Ishgard's heraus. Und das war er nun wohl sicherlich, aber das es nun weiter ging und wohin es gehen würde, das war klar und zugleich unsicher. Tenzo wusste nicht, wohin die Piraten das Schiff abschleppen wollten, aber er vermutete mittlerweile das er sich im Mizu no Kuni befinden musste. Die Küsten sahen zumindest so aus, als wären sie in diesem Land, den für das Hi no Kuni oder die umliegenden Ländereien sahen sie ihm zu fremd aus. Dort kannte er sich aus. Nun, er hatte also nur die Zeit als Möglichkeit vor sich und er wusste noch nicht, das sich sein Leben bald dramatisch verändern würde, denn die Piraten bewegten sich nicht so, wie sie es wollten. Sie waren ebenfalls nicht im klaren darüber, das sie auch in eine Falle liefen.
Drei Tage später gab es des Nachts einen Sturm. Und der Sturm war so stark, das er sich nicht an die übliche Saison hielt. Er begann im Osten, zog über das Meer und gewann immer mehr Kraft durch die Winde aus dem Süden. Tenzo wurde durch mehrere kräftige Wellenschläge wach und einige Schreie. Er zog seine Decke weg und schaute sich um. Er hörte das Ächzen und Stöhnen des Schiffes, erneut einen dumpfen Schlag, der Tenzo auf die Beine brachte. Oh Gott, was passierte hier? Tenzo bewegte sich vorsichtig nach oben, so vorsichtig es eben ging, wenn man mit dem Körper immer gegen die Wand der Bordgänge geschlagen wurde. Es war deutlich, dass der Sturm das Schiff und die Piraten mehr als überrascht hatte. Als Tenzo oben auf Deck ankam musste er sich zunächst mit aller Kraft gegen die Tür drücken, denn es war ein solcher Druck durch den heulenden Wind zu spüren, das man es kaum zustande brachte. Das Bild, das sich dem Uchiha bot, war ein Schlachtfeld der Natur. Ein Mast war eingebrochen und die Segel flogen wie Fetzen im Wind. Überall war Geschrei. Der Uchiha aktivierte sein Sharingan und dann reagierte er fast instinktiv, denn von irgendwo her hörte er einen Schrei und sah einen Schatten sich ausbreiten. Er sprang zur Seite. Ein weiterer Mast war gebrochen und der Uchiha sprang noch rechtzeitig zur Seite. Irgendjemanden würde es wohl zerquetscht haben. Mit dem Sharingan schaute sich der Uchiha manisch um. Die See war so stürmisch, das er kaum etwas erkennen konnte, aber unweit des Sichtfeldes sah er Bewegung. Irgendwas hatte sich da in der Luft bewegt. Er hörte das Schreien einiger Seeräuber, die von "Singen" gesprochen hatten und dann sauste etwas schnell aus der Luft heraus und ergriff eine Person, riss ihn in die Luft und der Sturm schluckte alles weitere.
Die Seeräuber hatten nichts gesehen, Tenzo mit dem Sharingan jedoch sehr deutlich...

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Re: Meer

Beitragvon Tenzo Uchiha » Do 3. Okt 2019, 14:12

Tenzo hatte eine Frau gesehen. Oder eher, eine Gestalt, die zum Teil aussah wie eine Frau, aber den Unterkörper eines anderen Wesens hatte. Der Sturm hatte den Schrei des Geraubten geschluckt, aber die Anwesenden wurden bald von einem neuerlichen Geräusch und Handlung erschreckt - mit einem unsagbaren Knall und einem unangenehmen und markerschütternden Knacken schlug ein Körper auf das Deck auf. Was auch immer den Mann mitgenommen hatte, hatte ihn in höchste Höhe gezogen und zwar ziemlich schnell und verbarg sich nun in den Wolken. Kurz war es Tenzo, als könnte er Lachen hören, das vom Wind verzerrt wurde zu einem Kreischen. Der Uchiha musste sich nun entscheiden. Sein Sharingan mochte ihm hier bei solchen Kreaturen das Leben retten, da er sie sehen konnte bevor sie kamen. Aber wenn sie ihn nicht sahen, hatte er eine reele Chance! Er setzte das Meisai Gakure no Jutsu ein und verschwamm erneut mit der Umgebung. Er war weitgehend unbemerkt geblieben - zum Glück. Das Schiff war ziemlich weit abgetrieben worden und nahe an den Kontinent von Vistarion gekommen. Und dort war es direkt in die Nähe von Inseln geraten, die von den Seirenesu bewohnt worden; grausigen Kreaturen, die sich vom Fleisch jener ernährten, die sich unbedarft in ihr Reich wagten. 'Ich muss von diesem Schiff runter, aber wenn ich in diesem Sturm über Bord gehe werde ich ertrinken. Ich brauche etwas mehr Zeit und muss mich orientieren. Verdammt nochmal.' Fraktikalisch schaute sich der Uchiha um und versuchte in der peitschenden Regenwand mit seinem Sharingan etwas aus zu machen. Er sah die fliegenden Gestalten, wie sie in den Wolken blieben und scheinbar abwarteten. Oder berieten sie sich? Was auch immer - er musste weg. Und sein "Ticket" kam - und zwar in Form eines riesigen Schlags, der das Schiff erzittern ließ. 'Das andere Schiff' Splitter flogen durcheinander und rissen das Schiff durcheinander. Tenzo hörte Schreie und spürte auch bei ihm einige der Holzsplitter, die ihm das Gesicht ankratzten, aber er hatte Glück. Das Schiff war an das davor angestoßen und hatte sich tief in dessen Rumpf gebohrt.Der Uchiha wurde von dem Ruck also mehr als nur überrascht und flog gegen die Bordwand, wo ein großes Stück des Holzes abbrach und sich mit ihm nach unten in das tosende Meer begab. Tenzo schlug auf dem salzigen Wasser auf, kämpfte sich aber sofort nach oben und griff nach dem treibenden Stück Holz, das sich gemeinsam mit ihm von der See immer mehr von dem Kadaver der beiden Schiffe fort bewegte - in eine unbekannte Zukunft hinein.

tbc - viewforum.php?f=223

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Re: Meer

Beitragvon Linquay » Di 8. Okt 2019, 19:20

Meigtsu gab sich recht beeindruckt, des kleinen Tricks,den Lin benutzt hatte. Aber ob er das nur als Taschenspielertrick abtat oder ob er nun wirklich daran glaubte, dass Lin einmal durch ihn durch marschiert war, dass konnte der Nukenin nicht genau bestimmen. Aber nichts desto trotz war es für Lin sowieso nicht ganz so sehr von Bedeutung. Denn dieser musste momentan mit seinen eigenen Problemen kämpfen. So kroch der Nukenin langsam wieder in seine Ecke zurück und versuchte nicht über den Tag nachzudenken. Vor allem nicht über die Tatsache, dass er sich gerade auf einem Schiff befand. Nach einiger Zeit und mit dem ewigen hin und her des Schiffes schlief der Blinde auch bald ein. Zwar nicht in einer der Hängematten, sondern auf dem Boden, aber das war noch immer besser als Wach zu sein und diese Tortur ertragen zu müssen. So zogen einige Tage ins Land, welche für den Nukenin immer undimmer Schlimmer wurden. Ja, er war sogar so weit, dass er weder etwas aß, noch wirklich trank. Er saß einfach nur in seiner Ecke und versuchte sich mit seinem Schicksal abzufinden. Meigetsu hingegen hatte wohl wenige bis gar keine Probleme damit,was gerade geschah. Lin verfluchte ihn innerlich etwas. Aber nach einigen Tagen wurde es wirklich schlimm, da das Schoff von immer hoher werdenden Wellen hin und her geschaukelt wurde. Irgendwann war es so schlimm, das Lin sich, entgegen seines besseren Wissens vorsichtig bis anDeck kämpfte, wo ihm der Wind nur so um den Kopf heulte. Nach einigem Fragen wurde ihm gesagt, dass sie sich gerade in einem Sturm befanden. Lin blieb die ganze Zeit auf der Treppe, welche in den Bauch des Schiffes führte sitzen, da er angst hatte einfach zu ertrinken. Es war zwar hier auch nur bedingt sicher, zumal er nicht Schwimmen konnte, aber dennoch war es ihm so lieber als in einem, sich mit Wasser füllenden Raum sorgen machenzu müssen, wie lange man wohl noch Luft zum Atmen hatte. Nach einigen Stunden jedoch war der Spuk vorbei. Das Wetter hatte sich beruhigt, und die See war friedlicher geworden.dennoch konnte der blinde Musiker nicht umher, einige Dinge aufzuschnappen.Unter anderem, dass das Schiff wohl einiges abbekommen hatte und man die Reise vorerst nicht weiter fortsetzen wollte, sondern den nächsten Hafen ansteuern musste um einige gebrochene und abgerissene Teile zu ersetzen. Noch wahrend der Unterhaltung kroch der Blinde langsam über das Deck bis zur Reling. Dort angekommen verabschiedete sich auch schon der Mageninhalt des blinden Musikers, wofür er noch einiges an Spott sammelte. So skrallte er sich nun als Häuflein Elend an der Reling fest und brachte nur eine Frage hervor, bevor er wieder über der Reling hing.
„Welcher Hafen ist das?“
Die Antwort gefiel ihm nur bedingt.
„Irgendwo an der Küste von Hi no Kuni müsste es ein Fischerdorf geben, wo wir vor Anker gehen können.“
„Also wieder Hi... einfach super. Da hätte ich auch laufen können. Aber da komme ich von dieser Todesfalle runter. Hier bliebe ich keine Sekunde länger als nötig.“

TBC.: Irgendwo an der Küste von Hi no Kuni


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