Marissas Loft

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Marissa Senju
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Marissas Loft

Beitragvon Marissa Senju » Do 26. Aug 2010, 20:11

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Marissa wohnt in einer größeren Anlage, in der es viele kleine und größere Lofts gibt. Sie hat einen relativ kleinen Loft in der obersten Etage, von der aus man einen super Ausblick über Konohas Straßen hat.

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So sieht Marissas Loft von innen aus. Die kleine Küchennische wird so gut wie nie benutzt, höchstens der Kühlschrank und die Mikrowelle. Die Treppe führt nach oben in ihr Schlafzimmer, in dem auch ihr begehbarer Kleiderschrank ist, der nötig wurde, weil sie so viel einkauft. Manche Klamotten hatte sie noch nie an.
Dort befindet sich auch ihr riesiger Fernsehr, dank dem sie vom Bett aus ihre Lieblingsserien schauen kann.
Die Tür rechts vom Kühlschrank führt in ein relativ großes Bad, mit einer großen Badewanne und einem Spiegel, der eine komplette Wand einnimmt.
Wie man auf dem Tisch sehen kann, hat Marissa immer frische Äpfel im Haus, die gehören zu ihrer gesunden Ernährung.
Die Tür links im Bild ist die Eingangstür.

Marissa Senju
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Re: [Hi no Kuni ~ Wohnviertel] Marissas Loft

Beitragvon Marissa Senju » So 29. Aug 2010, 15:16

Erschöpft und ziemlich unglücklich kam Marissa schließlich nach Hause. Ihr Gespräch mit Ryuuzaki wollte ihr nicht mehr aus dem Kopf. Er hatte ja Recht und sie war einfach feige. Zu feige, um von ihren wahren Gefühlen zu reden. Wie erbärmlich... Und es zerfraß sie langsam aber sich von innen heraus. Und was war daran eigentlich so schwer? Zu sagen, dass es ihr schlecht ging. Dass sie sich selbst was vormachte und allen anderen.
Doch nun merkte sie wieder, wie müde sie war. Also stieg sie die Treppe hoch, zu ihrem Schlafzimmer, legte sich aufs Bett und versuchte zu schlafen.
Doch nun, da sie auf dem Bett lag, wollte der Schlaf einfach nicht kommen. Sie war zu aufgewühlt und ihre Gedanken wollten nicht zur Ruhe kommen. Also sah sie noch eine Weile fern.

_____________________

Irgendwann war sie wohl eingeschlafen. Als sie wieder erwachte, war es Nacht, halb zwölf. Das hieß, sie hatte mehr als sechs Stunden geschlafen. Sie fühlte sich schon besser. Sie aß einen Apfel und beschloss dann, noch zum Trainingsplatz oberhalb von Konohas Straßen zu gehen. Nachts war für sie die beste Zeit dafür, ganz ungestört.

»Ich brauche wirklich Urlaub... wenn ich morgen wieder auf eine Mission muss, na dann aber mal gute Nacht...ich bin total am Ende...«

tbc: Trainingsplatz ü. den Köpfen der kage

Marissa Senju
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Re: [Hi no Kuni ~ Wohnviertel] Marissas Loft

Beitragvon Marissa Senju » Mo 7. Feb 2011, 21:33

Schließlich hatten sie ihre Füße doch nach Hause getragen, auch wenn sie nun nicht recht wusste, was sie tun sollte. Aufgewühlt wie sie war, konnte sie nicht still sitzen, von schlafen ganz zu schweigen. Unruhig tigerte sie durch ihren geliebten Loft. Einmal schaltete sie den Fernsehr ein und versuchte sich auf eine Sendung zu konzentrieren, doch fünf Minuten später sprang sie entnervt auf und schaltete ihn aus. Sie griff sich einen Apfel aus der Schale und biss aggressiv hinein. Irgendetwas machte sie wütend, sie wusste nur nciht was. Der Tod des Hokage? Dass sie hier war und nciht bei ihnen?! Das war doch lächerlich. Sie hatte ihr Dorf, ihren Job und alles andere hier immer gemocht, ja geliebt. Ihr fast alltäglicher Gang ins Gasthaus zum schwarzen Raben, wo es ihrer Meinung nach das beste Essen gab, die Missionen, auf die sie für Konoha ging, die (spärlichen) Besuche bei ihren Eltern, das Schlendern durch die belebten Straßen Konohas, ihr Training auf dem Platz über den Köpfen der Kage, wo man meist ungestört war....
Wollte sie das alles aufgeben? Für drei dahergelaufene Nuke-Nin, die sie nicht mal kannte? Sympathie hin oder her, sie wusste ja nciht einmal, wie einer der drei hieß. Bandagenheini, ha-ha.
Andererseits... Sie hatte durchaus mitbekommen, dass alle drei Suiton-Nutzer waren. Und sie waren stark. Vielleicht... vielleicht könnte sie von ihnen noch etwas lernen. Neue Techniken, Techniken, die ihr hier niemand beibringen konnte?!
Außerdem, musste sie sich eingestehen, war sie einsam. oh ja, sie war einsam, denn durch ihr ewiges Wegsein wegen Missionen außerhalb von Konoha (was meist der Fall war), hatte sie nicht mal genug Zeit, Freunde zu finden. Oder, wenn sie welche kennen lernte, den Kontakt zu halten. Denn oftmals war sie nur auf Zwischenstopp zwischen zwei Missionen daheim und dann nur um zu schlafen, sich zu erholen und ein wenig zu gammeln.
Solange sie hierblieb, würde sie ständig auf Missonen sein. Immer und immer wieder, denn ihr Pflichtgefühl zwang sie dazu. Und die ständigen Anfragen...
Konoha war wirklich unterbesetzt. »Und gerade deswegen solltest du auch nicht gehen! Du musst dien Dorf unterstützen, gerade in den schwierigen Zeiten, durch die wir gerade gehen... Der Hokage ist gerade erst gestorben; Das Dorf ist wahrscheinlich erst einmal führungslos; es wird eine Weile chaotisch sein hier... und das macht uns angreifbar! Kannst du Konoha wirklich verraten, wenn es dich am meisten braucht?!«, fragte sie sich selbst. Doch... wenn sie ehrlich war, konnte sie es sich besser vorstellen, als gedacht.
Denn eigentlich galt ihre Treue dem Hokage, der inzwischen tot war. Und sie hatte sich nur so weit hochgearbeitet, weil ihre Eltern es von ihr erwartet hatten. Sie hatte keine richtigen Freunde in Konoha. Wenn sie ehrlich war, konnte sie ihre Bekannten an den Fingern abzählen. Sie riss sich regelmäßig den A*** auf, um dieses Dorf zu schützen. Doch wofür? Ihre Eltern hatten zwar gelächelt und schienen froh zu sein, dass sie so weit gekommen war, aber hatten sie ihr je wirklich gezeigt, dass sie stolz auf sie waren, seit sie sich wie ein Mädchen benahm? (Okay, benehmen ist übertrieben. Kleiden ist treffender...)
Eigentlich... bekam sie außer Geld nichts.
Nichts.
Sie begann zu zittern.
»DAS STIMMT NICHT! Alle, denen du geholfen hast, waren dir dankbar! Erinner dich an die Frau, die dir zum Dank einen Kimono geschenkt hat... oder .. oder das Kind, dass dich total glücklich, weil du es gerettet hast, umarmt hat! ... Natürlich sind sie dir dankbar! Natürlich... tust du es nciht umsonst... Du hilfst Menschen, was ist daran schlecht? Im Gegenteil, du sorgst dafür, dass sie sicher und behütet leben können! Damit sie glücklich sein können!«
Sie zitterte immernoch, inzwischen kauerte sie auf dem Boden, die Arme um ihren Körper geschlungen, als umarmte sie sich selbst; Langsam wiegte sie sich vor und zurück, die Augen blickten ins Leere, sie wusste einfach nciht, was sie tun sollte. Ihre Zerissenheit war dabei, ihren Verstand... einfach zu verschlingen.
Sie war innerlich zerissen, denn sie konnte ihre beiden größten Wünsche nicht miteinander vereinbaren.
Der eine Wunsch so selbstlos, der andere so egoistisch.
War es denn schlecht, an sich selbst zu denken? Lebte sie nur für Andere?
Oder... war sie einfach unfähig, den Mittelweg zu finden?
Denn welcher andere ANBU, nein welcher andere Ninja schaffte es denn nicht, neben der Arbeit noch ein normales Privatleben zu führen? Krank. Sie schaffte es einfach nciht. Denn sobald sie sich Freizeit nahm, um zu versuchen, Kontakte zu knüpfen... fühlte es sich falsch an. Als hätte sie nicht das Recht dazu, ihre Zeit damit zu verbringen, etwas für sich zu tun. Stattdessen fühlte sie sich dazu berufen, eine Mission nach der anderen zu machen.
»Das ist doch okay. Du magst es, anderen zu helfen, das weißt du. Du liebst das Dorf und seine Bewohner. Du bist stolz darauf, ANBU zu sein! Und die einzige Senju mit dem Suiton-Erbe! Es ist doch selbstverständlich, dass du deinem Clan Ehre bringen willst und deinem Dorf hilfst...«
»UND WER VERDAMMT NOCH MAL HILFT MIR?! Wer kümmert sich um mich? Meine Gefühle? WER ist für MICH da?!«, schrie sie, inzwischen rannen ihr die Tränen nur so übers Gesicht und tropften auf den Boden - sie merkte nicht mal, dass sie weinte, sie hatte nur das Bedürfnis, endlich alles rauszulassen. All ihre Wut, ihre Enttäuschung - ihre Einsamkeit.
Was machte sie falsch? Womit hatte sie das verdient? Sie war doch kein Unmensch - und doch hatte sie keine Freunde, keine richtigen. Natürlich, sie hatte Bekannte, die sie grüßten, et cetera, et cetera. Doch was bedeutete das schon?
Sie konnte mit niemandem wirklich offen über ihre Gefühle reden. Und ihre Beziehungen mit Männern.. huh, ihre letzte Beziehung hatte kurz nach ihrer Beförderung zur ANBU aufgehört - sie hatte zu wenig Zeit gehabt und das hatte er ihr übel genommen. Seitdem war ncihts mehr gelaufen. Zwei Jahre. Gott, wie frustrierend...
So saß sie da auf dem Boden, der angeknabberte Apfel rollte irgendwo herum, sie weigte sich hin und her, wie in Trance und weinte sich die Seele aus dem Leib. Alleine.
Wut überkam sie und dessen Hitze füllte ihren Körper aus und sie trommelte wütend, heulend auf den Boden ein, schluchzend und alles und jeden verfluchend.

Irgendwann hatte sie sich beruhigt. Sie lag auf dem Boden und starrte die Decke an und die Leere, die sie während ihrer Erkenntnisse über sich und ihre Beziehung zu Konoha erfasst hatte, war geblieben.
Sie seufzte und schloss kurz die Augen, nachdem sie eine Weile so dagelegen hatte. Dann richtete sie sich plötzlich auf, als wäre ihr etwas klar geworden.
Und so war es.
»Ich muss weg von hier...!«

Und so kam es, dass Marissa Senju, eine sonst so treue ANBU Konohas... nachdem sie fast wahnsinnig geworden war, ihre sonst so geliebte Heimat verließ. Ohne ein Wort zu jemandem.
Sie fragte sich, wann jemand es bemerken würde.
»Morgen? In einer Woche?... oder.. oder bemerkt es niemand, wenn ich weg bin?«, fragte sie sich und irgendwie wollte sie es doch gar nicht wissen. Ihre Entscheidung war gefallen; Hier konnte sie nicht bleiben.
Vielleicht würde sie ja irgendwann zurück kommen?
Über das Problem, wie das gehen solle, machte sie sich keine Gedanken, sie packte ihre Sachen und ging.
Raus aus Konoha.

TBC: Ta no Kuni Reisfelder

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Re: Marissas Loft

Beitragvon Tia Yuuki » So 25. Nov 2018, 19:02

archiviert da nicht genutzt
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Danke an Lena für das Set! :)


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