Otogakure [Shinobidorf]

Bewohner von Hi no Kuni werden innerhalb Ta no Kuni keinen großen Unterschied verspüren. Lediglich ein hoher Niederschlag für den Reisanbau unterscheidet sich stark. Bekannt ist dieses Reich auch für Schall- und Klangjutsu.
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Inohana Akuto
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Re: Otogakure [Shinobidorf]

Beitragvon Inohana Akuto » Mi 10. Jan 2018, 19:10

Tatsächlich hatte Leiko ihr das Geld abgenommen. Manchmal verwunderte es Hana, wie leicht sowas ging. Nicht bei allen leicht auf die gleiche Weise, doch Unvorsicht und Täuschung gingen gerne miteinander her. Nichts Böses hatte sie dabei im Sinn, doch dieser Junge war zu interessant um ihn auf den Augen zu lassen. Für den Fall, dass er abhauen würde, könnte sie ihn so zumindest verfolgen – in gewisser Weise. Nach dem er die Geldscheine einsteckte in seine Hosentasche, irgendwie war es ein Wunder, das kein Loch in der Tasche selber war, wandte er sich komplett dem Essen zu. Es schien ihm zu schmecken. Für Hana war es nichts im Gehen zu Essen. Und nicht nur weil sie davon sensibler Magen davon Bauchkrämpfe kriegen würde, sondern weil sie eine gewisse Sittlichkeit beim Essen bevorzugte – vor allem auch besseres Essen. Wenn gleich selbst Hana in Ausnahmefällen über ihren Schatten springen konnte, war sie zumindest froh, dass der Junge, während sie weiter Richtung Otogakure zogen, zumindest nicht weiter sprach mit vollem Mund. Zumindest bis zu dem Moment, wo er ihr mit vollem Mund zu verstehen gab, alles verstanden zu haben nach dem sie ihm angeboten hatte, ihm andere Dörfer zu zeigen. Angewidert verzog sie den Mund, konnte nicht verstecken, dass sie so etwas nicht mochte. Ihr Angebot würde sie nicht zurückziehen, es dann wohl aber auf später verschieben. Im Gehen ließe sich die Technik schlecht anwenden. „Essen aus Ishgard.“ Erklärte sie knapp. „Mein Reiseproviant.“ Ein wenig genauer konnte sie es ihm ja erklären ohne preisgeben, dass es tatsächlich alles war sie eigentlich wusste, denn weder kann sie den genauen Inhalt noch sonst etwas. Nachgeschaut hatte sie nicht und bekanntlicher Weise auch nichts davon gegessen. Ob es ihr jedoch genauso gut geschmeckt hätte wäre fraglich. Ihr eigener Magen hatte sich jedoch langsam wieder beruhigt und sie glaubte zu wissen, dass er sich bald selbst melden würde. Sie sollte in Otogakure etwas essen. „Ich habe keine zwei Namen. Hana ist mein Spitzname. Es reicht mich so zu nennen.“ Versuchte sie ihm zu erklären. Das war ja schon fast wie mit Suu. Irgendwie wurde es gerade ein klein wenig anstrengend. „Aber es freut mich ebenso.“ Sprach sie ein wenig pikiert über seine Essgewohnheiten. Sie versuchte es mit einem Lächeln zu überspielen und beschwor dann eine Blume, die sie ihm reichte. „Nein es ist ein Geschenk.“ Sprach sie schnell genug aus, da Leiko bereits wieder Geld aus seiner Tasche holen wollte.
Im Dorf selbst endlich gekommen, begrüßte sie den Jungen „offiziell“ und beobachtete seine Reaktion. Es wirkte faszinierend, nein sogar glaubwürdig, dass Leiko wirklich noch nie ein derart großes Dorf gesehen zu haben schien. „ Es gib da auch genügend anderes. Zum Beispiel eine heiße Quelle, Schlafzimmer und leckeres Essen.“ Nichts ahnend, dass einige der Wörter Leiko zu vor bereits im Sinn gekommen waren und für so einige Reaktionen gesorgt hatten, die unter anderen Umständen wohl nicht so ausgeprägt gewesen wären. „ Keine Ahnung... ist das nicht immer so?“ fragte Hana unschlüssig. Mit einer solchen Frage hatte sie nicht gerechnet, wusste daher nicht, was die richtige Antwort darauf war. „Aber nein. Das tut nicht weh. Egal, deine Entscheidung.“ Sie würde niemand zu etwas drängen – zumindest nicht offensichtlich. Dann begann jedoch der Boden stark zu wackeln. Hana hatte Mühe ihr Gleichgewicht zu halten, kam es doch so plötzlich, unerwartet und garantiert untypisch für ihre Heimat. Was geschah hier gerade? Das fragten sich wohl viele und Leiko dachte noch, dass dies eine eigens für ihn inszenierte Show war. Verwirrt blickte sie zu dem Jungen. Wie kam er bitte auf diese Idee? Sie war völlig abstrus. „Ich hab damit nichts zu tun.“ Rief sie ihm lauter als gewollt zu.
Letztlich brach aus dem Boden ein wurmartiges Tier hervor, welches sie noch nie zu vorgesehen hatte. Es blieb keine Zeit genau zu fragen, was es eigentlich genau war, denn viel eher war mittlerweile die Frage, was diese beiden, durchaus bekannten, Personen in Otogakure wollten, die dort vom Rücken abstiegen. Die Frau trug eine merkwürdige Kleidung, die an eine Rüstung erinnerte und dennoch ihren Zweck nicht wirklich erfüllte. Auch der Mann trug Kleidung und beide waren deutlich als das zu erkennen, was sie waren. Die wohl jedem bekannten Tia Yuki und Minato Uzumaki. Hatten sie gleichsam einen großen Beitrag im Kampf gegen Amon geleistet, war auch viel über ihre Zerstörungswut bekannt. Wollten sie etwa ihre Heimat zerstören? Nein das machte keinen Sinn. Aus Vorsicht war sie dennoch einen Schritt zurück getreten und versuchte sich selbst sicher, nicht eingeschüchtert zu geben. Doch wer wäre es nicht doch irgendwo, im Angesicht dieser geballten Macht der man gegenüber stand? Ob ihr Bruder in irgendeiner Art und Weise ihnen überlegen wäre? Ja natürlich, was für eine dumme Frage. Ihr Bruder war ein Maijin, ein Dämon. Ihr Vater hätte sie nicht zu ihm geschickt, wenn es andere gegeben hätte, welche sie hätten besser beschützen können.
Ohne zu zögern waren sie zu ihnen herüber gekommen, hatten die wenige Distanz überdrückt und angefangen zu sprechen. Leiko neben ihr hatte sich sogar vor ihnen demütig auf die Knie begeben, sich verbeugt und sie sprachen von Familie. Familie? Sollten das dort wirklich seine Eltern sein? Sie hatte vom Sohn gehört, den man den Wöchter nannte. Aber der hieß unter Garantie nicht Leiko. Takashi hatte sie immerhin schon kennengelernt. Der mit Satoko und Felicita zusammen trainieren wollte, um eine Frau aufzuhalten, die Amon in sich trug. Skeptisch musterte sie Tia, nicht weil sie sich vor ihr stark fürchtete, sondern weil sie sich an die Worte von Takashi erinnerte, sie sich immer wieder in Gedächtnis rief. Vielleicht sollte sie sich vor ihr mehr in Acht nehmen, als gedacht. Aber da war auch Minato, würde Minato Amon ein zweites Mal aufhalten? Und Leiko. Sie alle zeigten keine Anstalten daran, dass es falsch war, das Leiko nun neuestes Mitglied der „Familie“ war. Waren sie also wirklich nur hier um ihn zu sehen? Warum sollte sie dann etwas zerstören sollen. Natürlich konnte es jederzeit passieren, hatte Takashi gemeint, wenn sie sich richtig erinnerte, aber dennoch. Nein irgendwie passte es nicht. „Das neueste Mitglied“ rief sie sich erneut in Gedanken. War das der Grund, warum Leiko vorhin gemeint hatte, dass er kein Leben vorher gehabt hatte? War er von ihnen erschaffen worden? Aber Tia sprach von „Kaum wiederzuerkennen“. Es musste ihn also schon gegeben haben. Modifiziert? Verändert? Experimente? Das würde zu Minatos Worten passen. Er sprach von eine Wandlung. Konnte sich Leiko also deswegen nicht mehr erinnern? Niemand war doch einfach so aus der Luft heraus erschaffen. Da musste es etwas vorher gegeben haben! Immer verwirrter, nachdenklicher und skeptischer wurde ihr Blick. Insgesamt würde man sie wohl als äußerlich nicht ganz anwesend beschreiben, zu sehr war sie damit beschäftigt zu analysieren und nachzudenken. Nein, zu sehr verlor sie sich mal wieder in ihren Gedanken. „Was?!“ sagte sie plötzlich laut und fokussierte ihren Blick auf Minato, der sie aus ihren Gedanken gerissen hatte. Was sollte sie ein sein? Ein Spielzeug der Lust? Was war das für eine bodenlose Frechheit! Empört wollte sie schon etwas sagen, doch hatte sie zu verzögert reagiert als das Leiko schon für sie die Situation in gewisser Weise rettete. Er bezeichnete sie als „nur“ eine gute Freundin. Das hatte vorhin noch anders ausgesehen, aber vielleicht sagte er das nun so, weil sie ihn vorhin in gewisser abgewiesen hatte. Auf Minatos Erklärung hin, schien sich Leiko bei ihr entschuldigen wollen. Doch sie verstand nicht genau wieso oder wie alles miteinander in Verbindung stand. „Übertragen?“ murmelte Hana verwundert und zog die Stirn kraus. „Eine telepathische Übertragung ohne die Kunst der Yamanaka auf große Distanz? Ich habe noch von keinen Fuinjutsu gehört, die über eine solche Distanz wirken können.“ Ihr Bruder würde so etwas vielleicht können, aber war Minato ein Fuinjutsuka? Sie wollte es nicht recht glauben. Tia? „Wie genau sollen Emotionen übertragen worden sein? Hat das etwas damit zu tun, das Takashi mit Leuten telepathisch Kontakt aufnehmen kann? Ich verstehe nicht, wie das so ohne weiteres möglich sein soll... Die Kontrolle des Geistes war immer uns vorbehalten. Oder Fuinjutsuka. Und ein Genjutsu kann es wohl kaum sein.“ Ihre gewisse Neugier konnte sie nicht zurückhalten. Vielleicht würde ihr diese Information, sofern man sie ihr gewähren würde, helfen, neue Jutsu zu kreieren und andere zu verfeinern. „Mein Name ist Inohana Kimura. Und ja ich weiß, wer ihr seid.“ Bestätigte sie Minatos Worte, sich nicht vorstellen zu müssen und gleichsam stellte sie sich der Höflichkeit gebietend endlich einmal vor.
Minatos weitere Worte über eine Tochter, Leikos Schwester, verwunderten sie nicht weniger. Man hörte nur von Takashi und nun sollte es insgesamt mindestens sogar drei Kinder geben. „In Ishgard“ murmelte sie nachdenklich. Bis vor kurzem war sie dort gewesen, hatte die Personen gesehen, die alle auf eine Audienz bei der Göttlichen gewartet hatten. Hatte sie Takara also bereits gesehen? So war wohl der Name dieses Mädchens. Leiko hatte ihn genannt und schien unschlüssig darüber wie er der Familie helfen konnte. „Alles scheint sich nur darum zu drehen, der Familie zu helfen oder anderen zu helfen vor ihr zu bestehen.“ Murmelte Hana. Verfolgte die Familie sie? Erst Takashi und Felicita mit Satoko, die ihr Suu aufgedrückt hatten. Jetzt Leiko, Minato und Tia. Und Takara. „ Scheint so als hättest du nun eine Aufgabe und unsere Wege würden sich trennen?“ meinte sie an Leiko gewandt.
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Re: Otogakure [Shinobidorf]

Beitragvon Tia Yuuki » Fr 12. Jan 2018, 21:17

Schnell reisten sie durch den Nyduswurm nach Otogakure, um ihr neustes Kind in Empfang zu nehmen. Natürlich wusste Tia durch das Netzwerk der Racchni genau, dass Leiko verwirrt war und in Verbindung mit einem blonden Mädchen stand. Auch Zagara wurde von Minato indirekt kontaktiert, indem er zu der Königin der Klingen sprach.
Als sie in Otogakure ankamen, durchbrach der gewaltige Nyduswurm den Boden und sofort kam Leiko auf sie zu und begrüßte sie, mit einem Kniefall. Das Mädchen, welches bei ihm war, schien ersteinmal sprachlos und sagte nichts, während Minato das Wort direkt an Leiko wandte. Auch hatte er eine Vermutung, was die Blondine wahrlich war. Diese protestierte plötzlich und schien aus Gedanken heraus gerissen worden zu sein. Empörung war in ihrer Frage zu hören und Tia warf ihr einen scharfen Blick zu. Dabei sah die Herrin der Qual anders aus, als es ihr Ruf wohl vorraus hatte. Nichts an ihr sah wirklich bösartig aus. Sie war abgemagert und untergewichtig. Ihr Körper war daher sehr zart und fast schon zerbrechlich. Dank der knappen Bekleidung sah man auch Teile der X-förmigen Narbe, welche sich über ihren gesamten Brustkorb streckte. Sie hatt große Augen, welche eine gewisse Unschuld ausstrahlten. Und genau so sah sie wohl auch aus, wenn ihr Name ihr nicht vorraus eilte. Tia Yuuki, die Königin der Klingen und Herrin der Qual. Sie war nicht für Zerstörungen bekannt, denn Fähigkeiten für gewaltige Zerstörungen besaß sie kaum. Sie war eher für ihre Lust an der Qual anderer bekannt. Daran, sich am Leid anderer zu ergötzen. Und natürlich war sie dafür bekannt, die größte militärische Streitmacht der gesamten Welt zu besitzen.
Die Blondine stellte plötzlich Fragen. Zu viele Fragen. Wer ist denn uns? Fragte die Yuuki nur skeptisch bei ihren Worten nach. Denn das sie eine Yamanaka war, konnte man ihrem Namen nicht entnehmen. Und es gibt weitaus größere Mächte, als jene, die du nun nennst. Aber vermutlich übersteigt dies deinen kleinen Geist. meinte Tia nur. Warum sollte sie Ungeziefer die Funktionsweise des Racchninetzwerkes erklären? Sie würde es sowieso nie verstehen. Sie war genau so blind für die wirklich wichtigen Dinge, für die Erneuerung Allem, wie so viele andere auch. Sie würde die neue Ära vermutlich sowieso nicht überleben.
Minato nannte auch Takara und die Yuuki musste ihm gewissermaßen Recht geben. Sie hat die Möglichkeit zu wachsen, oder auf dem Weg der Familie zurück zu bleiben. Nur die starken können in der neuen Welt existieren. meinte Tia bloß und wandte sich auch an Leiko. Ich unterbinde Freundschaften mit unwürdigem Dreck. Sie wird dich schwach machen, sie wird deinen Geist vernebeln. Erst vor nicht allzu langer Zeit beging die erste Tochter, die Tochter der Titanen selbstmord, da sie schwach wurde. Ihr Herz zerriss es in ihrer eigenen Menschlichkeit. Du kannst Inohana prüfen, ob sie für die Familie geeignet ist, sich als mehr erweist als Abschaum, dann kannst du von mir aus mit ihr machen, was du willst. Doch wenn nicht, dann lass sie entweder gehen, oder beende ihr jämmerliches Leben gleich. meinte Tia bloß kühl. Nach der Sache mit Takara waren jegliche Einflüsse dieser Art potentielle "Selbstmord-Gründe" und auf solche Dinge hatte sie sehr wenig Lust. Mamoru stieß in ihrer geistigen Ebene ein kläffendes Lachen aus, amüsiert über die Worte, die Tia einfach so aussprach, so wie sie sie eben dachte.
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Re: Otogakure [Shinobidorf]

Beitragvon Minato Uzumaki » So 14. Jan 2018, 09:50

~Der fehlende Glaube~

Natürlich musterte der Uzumaki auch die Begleitung seines "Sohnes" und es war ihm bisher noch unklar warum Leiko in seiner neuen Gestallt sich mit einer solchen Persönlichkeit abgeben wollte. "Vermutlich erinnert sie ihn unbewusst an Akane." Deutete er und lächelte dem neusten Mitglied der Familie leicht entgegen. Minato hörte bei der Reaktion des Mädchens gut zu, sein Wissen, seine Erfahrung machte es ihm möglich sich schnell ein Urteil über die junge Frau zu bilden. "Dir mangelt es an Glauben Inohana Kumura." Der Hüter des mächtigsten der Neun näherte sich Leiko und Hana und breitete seine Arme aus. "Hast du schoneinmal von einem Ninjutsu gehört welches einen ganzen Planeten platzen lässt, als wäre er ein Luftballon? Vermutlich nicht und dennoch ist mir dies ohne weiteres möglich. All die Leben, all die schönen Städte in einem einzigen Augenblick dahin." Die Blick des Hakaishins war absolut kalt und eindringlich blickte er der jungen Frau entgegen. "Einem uns, wenn du damit die Shinobis meinst ist garnichts vorbehalten....die Ära dieser Schwächlinge ist vorbei. Selbst der dümmste muss es doch eigentlich verstanden haben als die Familie Amon bezwungen hat wo die gesamte Allianz Macht scheiterte." Ihre gemurmelten Worte hörte der Uzumaki natürlich da er sich ihnen genähert hatte und der scharfe Verstand des dämonischen Fuchses zeichnete sich auch hier wieder aus. "Niemand besteht vor der Familie. Die einzigen Überlebenden sind Jene die sich unter unseren Augen als würdig erweisen, der Rest wird verschwinden und vergessen werden." Minato entspannte seine Haltung wieder und würde Leiko ansehen. "Wollen wir ihre Absichten uns gegenüber uns ansehen?" Ja es kostete den Uzumaki nur einen einzigen Augenblick und er würde wissen ob sie auch nur ansatzweise einen feindseeligen Gedanken ihnen gegenüber hegen würde. "Ob sich eure Wege trennen hängt ganz von dir ab, Leiko hat dich vermutlich zufällig getroffen und durch die aufkeimenden Gefühle in ihm wurdest du eine Freundin. Doch diese Emotionen sind auf jedes zumindest weibliche Wesen übertragbar solange er nicht unterscheiden kann was seine eigenen Emotionen sind und was die seiner Brüder, Schwestern oder seiner Mutter." Somit hatte Minato etwas mehr erklärt, aber er würde das Racchninetzwerk aufkeinenfall näher erläutern. Es ging sie einfach nichts an. "Und ein Objekt der Lust zu sein aber zu leben, an der Seite der Mächte zu existieren die alle Zeit überdauern wird ist doch wertvoller als unter zu gehen oder etwa nicht? Um aber auf deinen Irrglauben zurück zu kommen....wenn wir es wollen... würden würdest du dich freiwillig entkleiden, deine intimsten Körperregionen präsentieren und darum betteln ein Teil wahrer Lust zu sein, auslaufen weil du deine Lust nicht mehr zügeln kannst. Das völlig ohne Zwang allein weil der Rausch unserer Macht , unserer Fertigkeiten dich übermannt." Minato näherte sich dann Leiko und würde ihm seine beiden Hände auf die Schultern legen. Dabei würde er seine Augen schließen. "Ich kann deine Macht spüren, tief in deinem Inneren wuchert sie. Wie ein Geschwür der ruhelosen Kraft, dass sich immer mehr und mehr ausbreitet." Der Uzumaki lies von dem jungen Mann ab und grinste. "Schön das du zurück bist." Kam es von ihm und er würde sich dann umdrehen und zu Tia bewegen. "Nun meine Königin, hier gibt es nichts mehr zu sehen glaube ich. Wollen wir weiter ziehen? Immerhin habe ich jemanden beschworen der ziemlich ungeduldig sein kann." Eine Anspielung auf die Brutmutter. "Ach und Leiko? Suche nicht nach dem was einst war, suche nicht nach den Dingen die du verloren hast. Denn das was du erhalten hast steht so weit über diesen Dingen." Nach diesen Worten wollte Minato die Szenerie hier verlassen. Ob sie wieder mit einem Nydus Wurm reisen würden oder zu Fuß weiter gehen lag einzig und allein an Tia.


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Re: Otogakure [Shinobidorf]

Beitragvon Leiko » So 21. Jan 2018, 16:53

Ishgard schien eine unglaublich gute Küche zu besitzen, immerhin schien dieses Sandwich, welches Leiko verschlang mega lecker und Hana offenbarte ihm, das es eben aus jener Stadt entsprang. Das Gespräch wechselte zum Namen des Mädchen. Kimura Inohana oder kurz Hana. Letzeres schien zu reichen, doch Leiko wollte nicht unfreundlich wirken und einfach direkt ihren vollen Namen verwenden. "Ich werde dich einfach bei deinem vollen Namen nennen, Kimurainohana", erklärte er ihr abschließend, nichtsahnend, das eines davon ihr Nachname war. Schlussendlich erreichten die Beiden das Dorf Otogakure. Für den Neuling war dieser Ort sowohl faszinierend als auch spannend. Und auch groß. So richtig wusste er nicht, was er machen wollte und das erklärte er ihr in Form von das er ihr einfach folgen würde, doch soweit käme es erst gar nicht. Der Boden unter ihnen riss auf und die Köpfe der Familie erschienen, um Neu-Leiko zu begutachten. Dieser versuchte sich unterwürfig vor ihnen darzustellen und da schien zu funktionieren. Noch immer kniend konnte er plötzlich das empörte aufschreien von Hana vernehmen. Gerade hatte der Uzumaki sie als Leikos Lustobjekt betitelt und das schien ihr zu missfallen. Der Junge stand auf und lauschte den protestierenden Worten der jungen Dame, sowie all ihre Fragen und sie schien noch viele mehr zu haben. Leiko interessierte die Antworten dieser Fragen nicht wirklich. Bei ihren Worten gab es nur zwei Sachen, die der Matsumoto zum grübeln brachte. Erstens, sie nannte sie plötzlich Inohanakimura, anscheinend hatte sie einen Zaubernamen, den man umdrehen konnte wie man wollte und zweitens nannte sie den Yamanaka Clan, laut dem was er aus dem Netzwerk herausfiltern konnte wohl ein Clan von Konohagakure. Er konnte 1 und 1 zusammenrechnen, wenn sie so darüber sprach muss sie mit diesen Yamanaka in irgendeiner Weise verbunden sein. Ihr Name jedoch scheint nicht darauf zu zielen. Etwas, wo der Racchni Abkommen wohl tiefer graben musste. Aber jetzt nicht. Dieses Gespräch barg so einiges an Informationen. Sein Beisammen mit Hana schien laut Minato nämlich auf Grund einer Akane zu sein. Weder der Name noch die Aussage konnte Leiko jedoch mit irgendetwas verbinden. Aber diesen Namen wird er sich nun merken, anscheinend gab es da eine Verbindung zu seinem Leben vor seiner Wiedergeburt. Seine Eltern schienen nicht sonderlich erfreut über die Reaktion der Dame zu sein und so verhielten sie sich auch. Tia's Antwort waren mit einem scharfem Unterton gesprochen worden. Das was sie sagte war genau die Reaktion, mit der Leiko gerechnet hatte, seine "Erinnerungen" trübten ihn also nicht. Doch auch die kalte Art von Minato kam ihm "bekannt" vor. Nur ihm gegenüber schien er diese ablegen zu können. Selbst wenn er den Amonkampf widererlebt hatte, die Worte seines Vaters hinterließen doch auch bei ihm einen gewissen Eindruck. Solche Jutsus besaß er selbst noch nicht. Solch ein Niveau für seine Familie aber zu erreichen, ja das war ein gutes Ziel. Die gesprochenen Worte ließen ihn aber überlegen. Jene, die in den Augen der Familie unwürdig waren, müssten entfernt werden. Plötzlich spürte der Hybrid die Hände von Minato auf seinen Schultern. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Leiko still geblieben. Er wollte sich nicht in das Gespräch der Familie und Hana mischen. Aber jetzt wurde er direkt angesprochen, also wäre es unhöflich nicht zu antworten. Sein inneres Feuer wurde angesprochen, sein Potential entdeckt. "Ich werde versuchen so schnell wie möglich in eine Richtung zu entwickeln, die der Familie würdig ist.", meint er deswegen und fügte noch was hinzu. "Ich bin auch froh wieder da zu sein." Er wollte wegen dieser Akane fragen, doch der Uzumaki kam ihm zuvor. Anscheinend war es keine gute Idee nach der Vergangenheit zu graben und er würde diesen "Tipp" auf seinem Weg beherzigen. Darum würde er zu diesem Thema mit einem Nicken abschließen wollen. Eine Sache musste aber noch geklärt werden. Tia sprach davon, das sie ihm Kontakt zu unwürdigen "Dreck" untersagt. Eine klare Aussage und wahrscheinlich meinte sie Hana auch direkt, doch alle Worte zusammen ergaben ein kleines Schlupfloch für ihn und Hana. Wieder kniete sich Leiko vor seiner Königin, diesmal zum Abschied. "Ich vernahm Eure Worte, Mutter und entnehme diesem Gespräch zwei Dinge. Erstens werde ich mich nach meiner Schwester umsehen. Sie ist jedoch länger als ich auf dieser Welt, ich weiß nicht inwiefern ich sie auf den rechten Pfad bringen könnte, aber das ist ein anderes Thema. Und zweitens werde ich mich Kimurainohana annehmen und sie prüfen. Sollte sie sich als würdig erweisen, ist ja alles gut. Wenn nicht, werde ich dafür sorgen, das sich unsere Bindung trennt - in welcher Form es auch immer notwendig sein wird. Außerdem müsst ihr kleine Sorgen haben, das ich wie meine Schwester Rhea enden werde." Sollten seine Eltern sie wieder alleine gelassen haben, würde sich Leiko an seine Begleitung wenden. "Meine Schwester ist in Ishgard, das Land des guten Essen. Ich gebe dir jetzt eine Möglichkeit die Verbindung zu mir zu kappen ohne das dir was passiert. Willst du aber an meiner Seite bleiben wollen, dann werde ich dich wie befohlen prüfen. Welche Art und Weise werden wir dann sehen, aber keine Sorge es wird wohl nicht unmenschliches sein. Falls du dich entscheidest bei mir zu bleiben würde ich noch immer dein Angebot noch immer annehmen, das du mir Orte unserer Welt zeigst. Meine Interessen haben sich ja nicht geändert." Innerlich hoffte Leiko, das es die Beziehung zwischen ihnen nicht zerstört hat, das seine Eltern aufgetaucht sind. Auf der anderen Seite schien es genau zu einem Leben im Bunde der Familie zu passen.
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Re: Otogakure [Shinobidorf]

Beitragvon Inohana Akuto » So 21. Jan 2018, 20:10

Stillstand bedeutet Tod. Es heißt töten oder getötet werden. Konfrontation mit der Brutalität dieser Welt – ich wollte gewappnet sein. Fühlte mich jeher gewappnet. Doch bin ich es wirklich? Befolge ich wirklich den richtigen Pfad? Ein rasches Zucken ihrer Hand umgriff den Ring ihres Vaters. Es zeigte ein A und damit das frühere Familienwappen der Akuto. Ihr aller erstes Geschenk. Was tat sie hier gerade? Ihre Hand glitt genauso abrupt weiter zu ihrem Diadem und ihre Augen schlossen sich für eine Sekunde. Es wirkte fast wie ein Blinzeln, doch dauerte es dafür wenige Millisekunden zu lange. Sie erinnerte sich. An den Wunsch, der eher einem Befehl geglichen hatte. An den Zettel, auf dem die Worte: „Zur Anerkennung deiner Stärke – Auf das sie noch weiter wachsen mögen.“ Gestanden hatte. Konnte das hier ein Teil seines Plans sein? Musste immer alles unverständlich, kompliziert sein? Mache ich so wenig Fortschritt? Bin ich beschränkt? Beschränkt in meinen Möglichkeiten durch ein zu geringes Vorstellungsvermögen? Durch meine eigenen Gedanken, die mich kontrollieren? Durch meinen Wunsch dem Plan zu folgen? Es allen recht zu machen? Bin ich zu sehr damit beschäftigt und verliere erneut die Wirklichkeit aus den Augen? Ich muss mich fokussieren. Ich muss verstehen und lernen. Ich muss endlich weiter kommen. Und dann... dann werden wir sehen, wer meine Grenzen zieht, werden wir sehen, ob noch einmal jemand wagt mich mit Dreck zu vergleichen, mich als Abschaum zu bezeichnen. Ich will den Luxus. Ich will den Erfolg am Ende des Weges. Irgendwann... irgendwann werde ich keinen Schutz mehr suchen müssen. Irgendwann werden sie bei mir Schutz suchen. Irgendwann werde ich sie alle kontrollieren. Aber bis dahin...
„Ja stimmt. Es ist nicht schlechtes daran, im Schutze des Mächtigsten zu existieren. Selbst als Objekt der Lust.“ Es widerte sie an diese Worte auszusprechen, doch umso mehr noch die Worte von Minato zu hören. Bislang hatte sie regungslos dargestanden um zuzuhören, um zu versuchen zu verstehen, doch nun keimte Wut in ihr auf. Sie hasste nichts mehr als das Gefühl von Kontrollverlust ihrer eigenen Gedanken. Sie gehörten ihr. Hana hatte das Recht andere zu manipulieren, doch ihre eigenen Gedanken waren heilig, niemand sollte jemals die Möglichkeit haben, sie zu irgendetwas zu zwingen, sie zu manipulieren. Das wollte sie nicht. Es hörte sich wie eine Drohung an und Hana beschloss zu versuchen ihn nicht zu provozieren, damit er seine Drohung nicht wahrmachte. Bislang konnte sie sich nicht gegen ihn wehren. Das wusste sie sehr wohl. Es würde sich in fernster Zukunft vielleicht mal ändern. Vielleicht hätte sie dann eine Möglichkeit gefunden ihre Gedanken vor allem zu schützen. Solange würde sie versuchen ihre Beine stillzuhalten, über ihre eigenen Worte mehr nachzudenken, auch wenn es sich als sehr schwierig gestaltete. Es war schon schwer genug „normale“ Leute richtig einzuschätzen. „Doch wie kann man das wollen, wenn man seine Grenzen versuchen sollte zu überwinden, um selbst zu wachsen, damit das nicht mehr nötig wäre? Ihr habt Recht. Niemand wird vor der Familie bestehen, außer ihr würdet es wollen, oder? Selbst die Würdigen. Und vielleicht mangelt es mir am Glauben... um mir vorstellen irgendwann auch nur in die Nähe davon zu kommen, aber diese Ära der Schwächlinge von der ihr sprecht? Ich glaube nicht daran, dass es sie je gegeben hat. Heute wie damals sterben Lebewesen, weil sie von stärkeren übertrumpft werden. Lediglich das Niveau ist angehoben worden. Es erfordert heutzutage mehr als noch vor fünf Jahren um zu überleben.“ Vielleicht hatte sie ihm nur zugestimmt, um ihre eigenen Gedanken in Sicherheit zu wiegen. Es wäre sehr leicht das anzunehmen. Wer würde es wirklich wollen, Minato Widerworte zu geben und es in Kauf nehmen dafür vielleicht eliminiert zu werden? Im Endeffekt war es jedoch auch die Wahrheit. Denn neben ihrer Abneigung von manipulierten Gedanken, herrschten in ihr Wut und Unverständnis über ihre jetzige Situation. Nicht nur Unverständnis über das Verhalten von Personen, über die Richtigkeit der Situation, ob sie wirklich hier sein sollte, wie das alles in einen großen Plan passen könnte, den sie doch gedacht hatte zu verraten als sie aus Ishgard fortging. Es fügte sich nicht alles. Und das machte sie wütend, nicht wirklich auf die Familie, eher auf sich selbst, das andere sie auf ihre Unfähigkeit hatten hinweisen müssen, dass sie sich zu langsam weiterentwickelte, dass sie nicht vorwärtskam, dass in dieser Welt wie sie derzeit war nicht bestehen würde. Und es tat weh das zu begreifen. Es tat weh den eigenen Stolz herunter zu schlucken und die Augen für die Wirklichkeit zu öffnen. In dieser Wirklichkeit hatte sie schon einmal begriffen, dass das Zusammentreffen mit ihrem Bruder kein Freudentreffen werden würde, dass sie ihm im Gegenzug für den Schutz nichts geben konnte. Denn was konnte sie schon? Leute orten? Leute manipulieren? In kleinem Rahmen. Eingeschränkt. Nicht gut genug. Nicht einzigartig genug. Sie musste schlauer werden, sie musste Fähigkeiten entwickeln, die ihr halfen an der Spitze zu bestehen und sie am Untergehen hinderten.
Was Leiko anbelangt, so nahm sie die Worte Minatos wahr. Akane schien ein weiteres Puzzlestück aus Leikos Vergangenheit zu sein. Ein Puzzle welches sie beabsichtigte zu lösen, denn Leiko war interessant und sie würde daran teilhaben wollen. Und was auch immer Tia beabsichtigte, sie würde dafür sorgen, dass sie die Prüfung bestand. Nicht nur weil Leiko und die Familie, nein ihr Wissen, ihre Möglichkeiten für Hana noch sehr nützlich sein könnten, sondern weil sie ihrem eigenen Drang nachgeben wollte. Sie wollte weiterhin herausfinden was es mit Leiko auf sich hatte. Nicht zuletzt könnte sein Art und Weise ihr womöglich auch helfen stärker zu werden. Und das mit der „Freundin“. Nein, Hana betrachtete ihn noch nicht als einen solchen. Sie würde ihm auch nicht vertrauen. Rein gar nichts versicherte ihr, das Leiko sie nicht einfach umbringen würde, so unterwürfig er sich Tia gegenüber gegeben hatte. Außerdem hatte Minato wahrscheinlich Recht. Wenn es alles stimmte und Leikos Gedanken manipuliert waren, war er ihr nur gefolgt, weil sie gerade das einzige weibliche Subjekt in der Gegend war. Es würde sich noch zeigen, ob Leiko wirklich vertrauenswürdig war... nein, ob er es überhaupt verdiente, dass sie es zuließ eine richtige Bindung zu ihm aufzubauen. Bisher hatte sie ihm zu leichtfertig ihre eigenen Fertigkeiten dargeboten ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Das würde sie ändern müssen. Stumm hatte sie dann noch die letzten Worte von Minato gelauscht. Sie ermahnten das neuste Familienmitglied dazu, nicht in der Vergangenheit zu suchen. Es würde wohl schwerer werden als gedacht Leiko den Weg zu seiner Vergangenheit zu ebnen. Auch wenn sie glaubte, dass Minato falsch lag. Manchmal benötigte man Vergessen um neu zu beginnen, um sich gänzlich in eine andere Richtung zu begeben. Doch zur richtigen Zeit sich zu erinnern... brachte auch Macht. Konnte Macht bringen. Wer wusste schon, wer Leiko früher war? Und wollte sie gerade, dass er sich an diese Akane, wer auch immer das war, zurück erinnerte? Vielleicht würde es dazu führen, dass er dann fort wollte und sie ihr eigenes Studienobjekt verloren
Nach dem Minato und Tia wohl verschwunden waren, hörte Hana zunächst an, was Leiko ihr zu sagen hatte, verschränkte dabei jedoch die Arme vor der Brust und zog die Augenbraue hoch. „Du gibst mir also die Möglichkeit ja, Leiko? Und dann was? Denkst du, dass es dann vorbei ist? Dass ich einfach so mein eigenes Ziel weiterverfolgen könnte? Du hast deine Mutter gehört. Das bezog sich nicht nur auf unsere Bindung. Und ich habe nicht vor auf einem Weg zurück zu bleiben. Auf was für einem auch immer. Ich bin dankbar dafür, dass ich endlich wieder meine Augen geöffnet habe.“ Setze Hana an und ließ die Arme sinken. Sie hatte gelernt, dass manche das als Ablehnung verstehen könnte. Und gerade lehnte sie sich selbst mehr als andere ab. Oder eher, das was sie zugelassen hatte. Noch immer fühlte sie sich wütend und die eigene Unfähigkeit ihre Gefühle zu kontrollieren, sie wirklich zu verstehen oder sie gar abzustellen machte das alles gerade nicht wirklich besser. „ Und an deiner Seite bleiben wollen? Wir waren vor kurzen noch an der Stelle, wo du mich gefragt hast, mir zu folgen. Nichts andersherum Leiko.“ Stellte sie seine Worte richtig. Natürlich hatte er nun irgendwo eine Aufgabe bekommen. Im Grunde auch zwei. Ihre eigene Prüfung und seine Schwester. Diese Takara, die in Ishgard war, wo sie doch gerade hergekommen war. „Meine Interessen haben sich allerdings geändert. Mir ist klar geworden, dass ich so sehr von meinem eigenen Luxus auf meiner Suche, nein von meiner Suche selbst so abgelenkt war, das ich das wesentliche, meinen Befehl stärker zu werden aus den Augen verloren habe. Vater wird nicht begeistert sein, wenn ich meinen Fehler nicht behebe. Ich habe dir ebenso vieles angeboten. Zurückziehen werde ich es nicht, doch was kannst du mir im Gegenzug dafür anbieten Leiko? Wissen? Erkläre mir, wie das alles funktioniert und ich zeige dir alles.“ Hana musste wieder auf ihren eigentlichen Pfad zurückkommen, ein Weg auf dem sie ihrem Vater, ihrem Bruder und nicht zuletzt irgendwo auch ihrem Daimyou diente. Minato hatte irgendwo Recht. Das System der Shinobi brach immer mehr auseinander. Und als Reisende war sie nicht einmal dem Daimyou wirklich unterstellt. Doch zumindest ihrem Vater und ihrem Bruder, ihr eigener Anführer, ihnen musste sie es beweisen. Allein ihnen würde sie sich am Ende als würdig gegenüber erweisen müssen. „Ich nehme deine Prüfung an, Leiko. Es ist nett von dir mir zumindest das Gefühl geben zu wollen, dass ich eine Wahl hätte. Ob sich unsere Wege weiter verflechten weiß ich nicht. Mein Ziel ist das Wüsten- über das Feuerreich, du wirst wahrscheinlich nach Ishgard wollen, nicht wahr? Wegen dieser... Takara. Aber ich denke, dass wir noch viel Wissen austauschen können. Was das unmenschliche angeht. Ich glaube nicht daran, dass so etwas menschlich sein kann, denn Prüfungen sollen dich über deine Grenzen hinaus bringen. Aber danke. Ich nehme es zu Kenntnis. Und jetzt... jetzt will ich nach Hause. Du kannst mich begleiten. Das habe ich dir ja bereits angeboten.“ Sie wurde aus diesem Jungen nicht schlau. Würde es ihr überhaupt gerade helfen seine Gedanken zu lesen? Nein wahrscheinlich nicht. Vielleicht würde es nur noch mehr Chaos in ihre eigenen bringen. Doch irgendwo war Leiko sehr nützlich. Nützlich für ihren eigenen Weg den sie nun wieder klar vor Augen hatte.

tbc: Jollys Codename Sake
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