Luna Nova ("Neumond")

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Florene
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Re: Luna Nova ("Neumond")

Beitragvon Florene » Fr 30. Apr 2021, 17:03

Es war viel passiert, viel zu viel passiert wenn es nach Florenes Meinung ging. Draußen ging weiß Gott was vor sich, während Amaya und sie sich alle Mühe gaben die Schäden zu heilen, welche bei dem Kampf mit Kenta entstanden waren in und an Akkos Körper. Es tat ihr zudem sehr leid, dass sie nicht mehr ausrichten konnte, dennoch blieb sie eisern dabei und hoffte, dass alles gut ausgehen würde. Da sich Akko nach der ersten Heilung dann erst einmal ausruhen musste, blieb auch für Flo und Amaya endlich etwas Zeit um die Ruhe zu finden, welche sie brauchten um ihre Kräfte wieder etwas aufzutanken. Als Kenta dann aber nach einer Weile wach wurde, kehrte plötzlich auch in die restliche Gruppe wieder Leben ein, doch leider nicht so, wie sie sich das erhofft hatten für die kleine Gruppe.

Im Endeffekt blieb sie still und beobachtete, hörte jedem zu, was man zu sagen hatte und atmete tief durch. Sie näherte sich nun einfach Akko, weil diese etwas gefragt hatte bezüglich ihrer Atemluft und wollte nachsehen, ob sie helfen konnte, sicherlich bräuchte sie dafür aber noch Amaya. Sie seufzte. Sie hörte Kentas Worte und auch Gokus, auch die von Atsuko und wusste, dass hier viel Leid und Schmerz unter allen Anwesenden herrschen musste, wenn die Gedanken und Worte schon so weit voran schritten. Sie atmete tief durch, schaute nun erst einmal Amaya an, nachdem sie Akko untersucht hatte. „Amaya, kommst du mal bitte und hilfst mir? Ich glaube etwas drückt auf ihre Lunge…“, dass es ausgerechnet ihre Rippe war, die dort noch drückte, konnte Flo nicht direkt erkennen. Allerdings ging sie somit auf die Frage von Akko ein, wieso sie nicht richtig atmen konnte und wie lang das noch dauern würde, bis sie es wieder konnte. Sie sah nun allerdings auch Akko direkt an.

„Akko.. ich bin dir nicht böse für das was du gesagt hast… auch nicht, als wir in dem Raum allein mit der Hexe waren… ich weiß, dass du uns alle lieb hast und das auch so meinst… ich glaube einfach, dass diese Macht in dir.. wie eine Art Eigenleben entwickelt hat… zumindest befürchte ich das… und das solltest du unter Kontrolle bekommen, bevor es wieder eskaliert…“, sie sah nun zu Kenta. „Kenta… wir sind alle nicht dumm… ich denke uns ist allen bewusst, dass in den Worten, die wir äußern immer ein Funke Wahrheit mitspringt… allerdings ist es so, dass dies nicht immer kontrolliert wird… wir Menschen sind eben so gemacht… uns rutschen manchmal Dinge raus, die wir vermeindlich nicht so meinen, aber das stimmt nicht. Gerade in einem Streit oder in solch einer Stressüberladenen Situation kommen die wahren Worte zum Vorschein, worüber wir sehr wahrscheinlich insgeheim lange nachgedacht haben, wenn auch nicht bewusst, und diese schießen dann unkontrolliert aus uns heraus… wir sagen, wir meinen es nicht so… aber die Wahrheit an dem Ganzen ist doch, dass wir uns einfach nicht trauen die wahren Worte und Gefühle auszusprechen, wenn es unsere liebsten verletzen könnte..“, sie sah nun zu Goku, welcher scheinbar gehen wollte.

Sie hielt ihn allerdings auf und lächelte aufmunternd. „Goku.. warte… geh nicht direkt.. klar.. in gewisser Form hast du Recht… man hätte mehr auf die anderen achten können… aber wie soll man das anstellen? Ich meine.. lass die Situation im Sumpf bitte einmal in deinem Kopf Revue passieren… auch ich hatte nicht alles im Blick… auch Kenta nicht… Akko und Amaya sicherlich auch nicht… es ist so viel auf einmal passiert… also geb dir da nicht allein die Schuld, dass man sich nicht auf dich verlassen kann. Ich selbst hab auch Fehler gemacht. Ich habe mich bei Akko um ihre körperlichen Schmerzen und Wunden gesorgt.. was in ihrem inneren vor sich ging, das habe ich vollkommen übersehen… eben weil so vieles auf einmal passiert ist…. Doch die Situation kann nicht mehr rückgängig gemacht werden…“, sprach sie und ließ sich neben Akko auf der Bettkante nieder. „Ihr habt alle vier eines gemeinsam… ihr wollt eure Freunde… eure Familie beschützen und das mit aller Kraft die Euch zu Verfügung steht und das auch so weit, bis es euch aus den Latschen haut… allerdings helft ihr euch aktuell so nicht mehr wie ihr es zu Beginn der Reise vielleicht getan habt.. oder zu dem Zeitpunkt, als ich auf euch alle getroffen bin…“, sie lächelte sanft.

„Ich war gerne bei eurer Reise mit dabei… wirklich… aber ich muss Kenta recht geben… so wie die Situation derzeit besteht, kann es nicht weiter gehen. Wir wollen und müssen alle an uns arbeiten und das können wir, so leid es mir tut das zu sagen, nicht wenn wir weiter wie ein menschlicher Klumpen zusammen hängen.., weil sich die Ziele eines jeden einzelnen von uns aktuell doch sehr unterscheiden… und ich glaube ihr werdet mir da sicherlich auch recht geben, wenn sich Blackbull erst einmal auf getrennte Reisen begeben wird.. so weh es euch vielleicht tun wird..“, sie sah nun jeden einzelnen nochmals genau an und musste nun lachen. „Ich weiß nicht ob euch der Spruch etwas sagt… aber Mimi hat mal zu mir gesagt… um auf der Couch liegen zu bleiben, muss man manchmal von der Couch aufstehen…“, sie grinste. „Oder vereinfacht gesagt… manchmal muss man sich trennen um erneut wieder aufeinander treffen zu können, neu und gestärkt… als Team…. Als Freunde… als Familie..“, Flo war die älteste hier. Sie wollte ihren Freunden keine Standpauke halten, allerdings musste sie diese Worte loswerden, selbst wenn sich nun einige Tränen in ihren Augen blicken ließen, weil es ihr für die Gruppe von Freunden doch sehr Leid tat, da sie sich doch alle von Klein auf kannten und nie ohne einander gewesen waren, wenn sie das richtig verstanden hatte. Doch die Wege eines jeden einzelnen waren manchmal zu unterschiedlich um wirklich miteinander weiter voranschreiten zu können… Zuletzt ging ihr Blick in Richtung Amaya, würde ihre Freundin ihr in all dem zustimmen, was sie nun gesagt hatte? Und würden die anderen Bulls es auch so sehen wie Flo es tat?

Spoiler für Angewandte Jutsus:
Name: Shosen no Jutsu ("Technik der mystischen Handflächentechnik")
Jutsuart: Medic-Jutsu
Rang: C-Rang
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: variabel
Voraussetzung: Ninjutsu 4, Chakra 4, Wissen über die jeweiligen Verletzungen
Beschreibung: Man legt bei dieser Technik seine Handflächen in denen Chakra konzentriert ist direkt auf die Wunde, dadurch erhöht man die Selbstheilungskräfte um ein Vielfaches. Je nach Ausmaß der Wunde oder Erkrankung muss das Chakra reguliert werden. Diese Version ist die erste des Shosen no Jutsu die ein Medic Nin erlernen kann. Ein sehr effektives, aber schwieriges Heilungsjutsu. Sollte man es auf dem A-Rang Niveau beherrschen, gilt man als voll ausgebildeter Medic Nin. Außerdem braucht das Jutsu, je nach schwere der Verletzung eine gewisse Zeit. Pro Post wird der Verletzungsgrad um 1 Stufe reduziert (mittel -> leicht -> sehr leicht). Eine sehr leichte Verletzung ist nach einem Post verheilt. Diese Technik lässt Verletzungen ausschließlich verheilen. Sie richtet NICHT etwaige Knochenbrüche (sprich die Knochen verheilen genau so wie sie im Zuge der Verletzung liegen). Bei dieser Version des Shosen no Jutsu können maximal mittlere Verletzungen versorgt werden. Der Chakraverbrauch für den Anwender ist je nach Verletzungsgrad unterschiedlich. Mittlere Verletzungen = mittlerer Chakraverbrauch.
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Ich bin wieder hier... in meinem Revier!
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Amaya Kuchinawa
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Re: Luna Nova ("Neumond")

Beitragvon Amaya Kuchinawa » So 2. Mai 2021, 08:49

Amaya hörte Atsukos Stimme und Atmete auf. "...Atusuko.." Sagte sie sanft und erleichtert, dass sie aufgewacht war. Sie musste sich selbst davon abhalten sie jetzt nicht zu umarmen, die Rippe war noch nicht geheilt und sie wusste, es musste schmerzhaft sein. Aber sie so war glücklich, dass sie auch aufgewacht war. "Klar heilen wir euch." Das war doch selbstverständlich? Atsuko sprach weiter und Amaya rann ein Schauer über den Rücken. Ja, das hätte sie getan. Sie legte ihr die Hand sanft auf die Schulter. Es lag ihr auf der Zunge. Das warst nicht du Akko. Aber heraus kam. "Du warst nicht bei Sinnen... keiner von uns macht dir einen Vorwurf." Versicherte Amaya ihr, denn so war es ja auch. Ihr ging es so, und sie wusste doch, den anderen ging das auch so. Sie hatte sie lieb. Amaya nickte und sie lächelte. "Wissen wir. Wir haben dich auch lieb. Sehr sogar." Das Aber von Atsuko war nicht zu überhören. Also fragte sie danach. "Aber....du hast es in dem Moment so gemeint. Aber... du willst dich jetzt erst recht von uns fern halten deswegen? ...aber...?" Da waren mehr als ein Aber, zumindest war das Aber sehr groß gewesen. Ihr war klar, worauf es hinauslaufen würde, noch bevor Kenta sprach. Weil es ein sich wiederholendes Muster war. Und allmählich hatte sie die Nase voll davon. "Keine Sorge, es wird gleich besser gehen. Es ist einfach, Atsuko du spürst die gebrochene Rippe beim atmen. Du warst zu schwer verletzt als dass wir alles auf einmal heilen konnten. Also dachte ich, lassen wir dich erstmal einfach schlafen und erholen und heilen den Rest wenn du wach bist." Das galt auch Florene die sich Sorgen machte, dass etwas auf Akkos Lunge drückte. Und der Eindruck, dass Atsuko am liebsten aus dem Raum rennen würde, wenn es ihr wieder gut ging, verringerte sich nicht. Im Gegnteil. Vielleicht war ein Teil ihrer Frage wann sie wieder gesund wäre genau dem Wunsch dieser Situation zu entkommen mit geschuldet und nicht nur dem Schmerz, den sie körperlich empfand. So hätte Amaya das interpretiert. Amaya und Flo heilten den Rippenbruch und es sollte ihr gleich besser gehen, doch sie legte eine Hand auf die Schulter. "Du brauchst immer noch ruhe. Lauf nicht weg." Sagte sie sanft aber eindringlich. Sie meinte das sowohl als Heilerin, als auch als Freundin. Sie mussten da jetzt durch und auch wenn sie den Drang verstehen konnte, ein Gespräch war doch jetzt wirklich fällig für alle hier. Keiner konnte jetzt einfach abhauen.

Sie blickte zu Kenta, der seine Sprache wieder gefunden hatte. Und er formulierte es anders. Schlimmer. Und zugleich musste es auch das sein, wie es Atsuko ging. Sie unterbrach ihn nicht, doch in ihr Gesicht und ihre Körperhaltung durchliefen verschiedene Phasen von Gefühlen von Verzweiflung über Trauer, Wut und auch Angst. Sie ballte die Fäuste, und blickte zu Atsuko als Kenta sie aufforderte es ihnen zu sagen, was sie wirklich empfand. Trotz dem Mix an Gefühlen, merkte Amaya dass Wasser ihr zweites Element war, denn sie spürte wie ihre Augen wässrig wurden auch wenn sie es sich nicht erlauben wollte jetzt zu weinen. Wenn das hier ein Moment der Offenheit werden konnte, so schmerzhaft das auch war dann musste sie diesem auch so ernsthaft und stark begegnen wie sie konnte. Und eigentlich, hatte doch auch sie Dinge, die sie aussprechen musste, auch wenn sie vielleicht nicht angenehm zu hören waren, oder? Aber als Kenta selbst anfing damit rührselig zu werden und dass er seine Tränen nicht halten konnte war es praktisch unmöglich, sich nicht anstecken zu lassen. Noch hielt sie die Feuchte in den Augenwinkeln aber es war ein Kampf den sie nur verlieren konnte und.. ah. ja.. da rann schon die erste hinab. Sie liebte ihn auch. Diesen wundervollen Trottel! Sie wischte sich die Träne weg.

"Wer versteht hier nicht? Ich wusste seit Duas, dass etwas finsteres versuchen würde uns zu trennen von einander, dass ihr den Drang haben würdet euch von euren Freunden zu lösen und dass genau das, euren finsteren Gedanken und Gefühlen mehr Nahrung geben würde. Was denkst du, warum wir euch bis hier her gefolgt sind, egal was kam?... Damit ihr nicht vergesst, was euch ausmacht, auch wenn ihr euch verändert und wachst. Wir wären euch zur Seite gestanden, egal was. Ich für meinen Teil.. ich wollte ein Anker sein, für euch alle, aber ganz besonders für Atsuko und Kenta. Aber einen Anker wirft man aus, wenn man an einem Ort angekommen ist wo man bleiben will, man schleift ihn nicht quer durchs Land hinter sich her. Wann ist unser Versprechen eine Last geworden?
Der Weg gabelt sich. Atsuko und Kenta beschließen was sie tun wollen und entweder man springt mit oder man bleibt zurück. Ihr merkt, dass das ein sich wiederholendes Muster ist oder? Es gab eine Zeit, da hättest du gesagt WIR. WIR müssen stärker werden, WIR werden nicht zulassen dass Atsuko sich diesen schlimmen Gefühlen hin gibt. Zeigt das nicht deutlich genug in was für einer Lage wir sind?"
Sie blickte einen nach dem anderen an. "Ich bin wütend. Ich bin traurig. Ich bin enttäuscht. Aber ich begreife auch langsam, dass es nicht eure Schuld ist und die Enttäuschung geht weg...und die Wut... Was ich für euch sein wollte, das seid ihr bereits füreinander. Und auch wenn wir euch mit Liebe umgeben, könnt ihr sie voneinander am besten annehmen. Wir können uns noch so sehr strecken, wenn ihr nicht bereit seid, uns auch bei euch sein zu lassen und uns dafür genug vertraut, haben wir hier nichts verloren. Ich bin müde, Atsuko, Kenta. Ich bin unglaublich müde, mich immer anstrengen zu müssen damit ihr mich nicht verlasst, nicht zurück lasst." Ihre Lippe zittert. "Ein Wort, dass ihr mich hier behalten wollt, und ich wäre geblieben... obwohl ich diesen Ort hasse, weil er meiner Familie so..SO weh getan hat." Ihr rannen die Tränen über die Wangen. "Ich hätte mich nie dagegen gestellt, wenn du sagst, du willst es lernen. Wir sind nicht ganz so blöd wie ihr uns befürchtet... okay? Und auch wenn wir nicht alles erraten können, was in euren Herzen ist?" Sie legte sich eine Hand auf ihre Brust. "Da ist ein Vertrauen, dass eure Liebe und unsere Freundschaft trotz allem einen Weg zu uns findet und umgekehrt... trotz allem anderen was da vielleicht haust." Ihre Stimme wird noch sanfter. "Akko, jeder von uns hasst es, schwach zu sein und herum geschubbst zu werden von anderen. Es tut mir Leid, wenn du das Gefühl hattest, damit alleine zu sein. Ich wollte für dich stark sein. Ich wollte nie, dass du dich fühlst, als wärst du nicht auch stark, denn das bist du. Meine Güte, das bist du... du darfst du sein, egal was das heißt. Wir haben dich trotzdem lieb, verstehst du? Und dich auch Kenta." Sie musst wieder ein wenig wischen und brauchte einen Moment um sich zu fassen.

"Ich möchte mein Clanerbe kennen lernen..und ich möchte Flo Dinge beibringen und mir Dinge beibringen lassen. Ich möchte stärker werden und die Jutsu die mir eingefallen sind üben... Wie soll ich die beste Heilerin mit Flo werden, wenn wir dafür nicht auch eine Zeit des Lernens und Übens schaffen? Wir sind da anders gestrickt als du Kenta, wir können nicht einfach ne Nacht durch machen und einen Berg stärker sein als vorher. Da ist so viel wofür jetzt nie Zeit war. Nicht nur Training? So richtig... " Sie blickte kurz zu Kenta, dann wieder in die Runde. "Sagen wir einfach, da sind viele unausgesprochene Dinge, für die auch nie Zeit war. Und das war okay für eine Weile. Aber jetzt, jetzt sind wir ein Anker den ihr mit euch herum schleppt. Um zu fliegen muss man den Boden hinter sich lassen, ich verstehe das jetzt auch wenn es mir leicht fällt." Sie schluchzte und tat sich schwer beherrscht zu bleiben. "Ich wäre euch beiden ewig nach gelaufen und hätte meine Träume geopfert, nur damit es euch besser geht. Und ich hielt das für meine größte Form euch zu lieben, wisst ihr? Aber... verdammt.. euch zu vertrauen, dass ihr euch gegenseitig Halt gebt, auch wenn ich nicht neben euch stehe.. dass ihr nicht vergesst was euch ausmacht, oder euch umbringen lasst auch wenn ich nicht da bin um euch zu heilen?" Die Tränen ließen sich nicht mehr aufhalten und es kamen immer mehr nach. "Ich denke das ist eine andere Form der Liebe und des Vertrauens, die jetzt dringender gebraucht ist. Statt sich selbst zu opfern für andere, sich selbst Raum zu geben um zu wachsen. Andere so sehr zu lieben, dass man erkennt, dass man sich auch um sich selbst kümmern muss um Jemand zu sein der stark genug ist, andere zu stützen. Ich denke also es ist wichtig, dass wir lernen unser Versprechen zu erweitern und auch unser Verständnis davon, was Blackbull ist und wie es zu sein hat."

Florene hatte Recht. Goku hatte Recht. Kenta hatte Recht. Und auch Atsuko hatte Recht damit darauf bestehen zu wollen, dass sie ihre Kräfte kennen lernte. "Ich möchte, nein ich brauche, dass ihr wirklich versteht, warum ich diesmal nicht bleiben möchte. Ich wäre auch bereit eine Weile hier zu bleiben und erst zu sehen, wie ihr euch hier einlebt...und falls ihr dann mitgehen wollt, wenn ich gehe, dann sehr gerne. Ich kann auch hier meine erste Trainings Session mit Florene einlegen. Aber ich kann hier meine Kuchiyose nicht finden. Ich kann hier keinen Meister finden der mich die Jutsu lehrt, die ich brauche um die Beste Heilerin zu werden mit Flo gemeinsam. Ihr werdet vielleicht mal eine bessere Medic brauchen, als ich jetzt schon bin. Und das möchte ich werden. Das werde ich werden. Wenn wir uns wieder sehen, bin ich kein Anker. Sondern ein Segel. Ihr werdet SO stolz sein...ihr müsst nicht mehr auf mich aufpassen. Oder Rücksicht nehmen. Ihr braucht jetzt Zeit für euch selber, das ist okay." Sie blickte in die Runde. "Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass das für uns alle okay ist, wenn auch nicht leicht?" Amaya war froh, dass Florene Goku schon aufgehalten hatte. Sie kam jetzt zu ihm und umarmte ihn. "Komm her... Du bist genau wie wir.. wir alle krabbeln die meiste Zeit auf allen vieren und versuchen irgendwie durch zu kommen, und manchmal schaffen wir dabei was wirklich tolles. Und manchmal fallen wir einfach auf die Nase. Du bist mehr als die Momente, in denen du dich Fehl am Platz oder wie ein Versager fühlst.. wir wissen, woraus du gemacht bist." Sie drückte ihn herzlich und blickte ihn lächelnd an, ließ ihn dann wieder los. Sie nickte Florene zu, ja sie stimmte ihr zu, haben ihre Worte ja schon gezeigt. Amaya drehte sich wieder zu Atsuko und Kenta. "....verstehen wir einander... diesmal?.." Sie hoffte, dass ihre Offenheit geholfen hatte und ihr war jetzt wirklich nach Gruppenkuscheln, doch zuerst wollte, musste sie hören was die zwei dazu zu sagen hatten.
| "Reden" | [Denken] | "Schreien" |Charakter | Kuchinawa Clan|
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