wie man bereits am Titel erkennen kann, handelt es sich hierbei um eine Anfrage bezüglich eines Uchiha für meinen EA.
Zu meiner Person:
Ich spiele nun schon seit einigen Jahren RPG und bin dabei auch schon in allerlei verschiedenen Foren herumgekommen, sodass ich eigentlich gut und gerne sagen kann, dass es sich bei mir um einen guten RPG'ler handelt. Ich bin auch ziemlich freundlich und umgänglich und scheue keinen Kontakt zu anderen Leuten bzw. lass immer mit mir reden, sollte es auch mal zu Komplikationen oder Problemen kommen. ^^
Das Konzept:
Bei meinem Uchiha handelt es sich um einen etwas anderen Stereotyp, als man ihn sonst von diesem Clan zu Gesicht bekommt, doch genau das ist es, was mich an diesem Charakter fasziniert und sofort hat lostippen lassen. Ein Uchiha, dem das Leben übel mitgespielt hat, dabei jedoch nicht in Hass und Verbitterung aufgeht sondern versucht, das beste aus der Situation und seinem Leben zu lassen. Verursacht wird dies vor allem durch ein großes Problem in seiner Familie sowie seine enormen Defizite in Genjutsu und den etwas mageren Ninjutsufähgikeiten, für die er alles andere als Kudos bekommt.
Was ich für die Zukunft plane?:
Nun, das kommt ganz darauf an, was auf mich zukommt, da bin ich offen für alles. Seien es nun anspruchsvolle und spezielle ANBU Missionen, die es auszuspielen gilt oder doch gar ein Team von Genin/Chuunin anführen und für sie Abenteuer und Missionen kreativ und spannend zu gestalten, da bin ich für alles offen. ;) Kommt eben ganz auf meine Spielpartner an und was gerade gebraucht wird. :D
Bei der Bewerbung würden die Punkte "Vorlieben" und "Abneigungen" sowie "Schreibprobe" selbstverständlich noch ausgeschrieben werden, sollte das Konzept angenommen werden.
.::Allgemeines::.
.::Charakter::.
- Vorname: Schon vor seiner Geburt, legten seine Eltern fest, dass er Kazuya heißen sollte.
Nachname: Stolz trägt der junge Mann den Familiennamen seines Clans, den Uchiha.
Alter: Der junge Mann befindet sich in der Blüte seines Lebens, denn er ist 21 Jahre alt.
Geschlecht: Wie man ganz deutlich am Bild erkennen kann, ist Kazuya von männlichem Geschlecht.
Größe: 1,81 m
Gewicht: 78 Kilogramm
Geburtsort: Auch wenn sich Kazuya natürlich nicht an seine Geburt und die ersten Jahre seines Lebens erinnern kann, so wurde er doch in Konohagakure zur Welt gebracht. Genauer gesagt geschah dies in der Med-Einrichtung des Uchiha Anwesens.
Wohnort: Sein ganzes Leben verbrachte der Uchiha in seinem Geburtsort Konohagakure, in welchem er schließlich als Shinobi dient.
Rang: Nach einer langen und mühsamen Karriere, hat der Uchiha schließlich den Rang eines ANBU erreicht.
Clan: Kazuya ist Teil des bekannten Uchiha Clans.
Aussehen:

Wenn man den Blick über eine Menge schweifen lässt, so bleibt dieser meistens an Kazuya hängen, da der junge Mann schon einige äußerliche Besonderheiten aufweißt, die einen Wiedererkennungswert haben. Dabei wird es gewiss nicht an seiner eher durchschnittlichen Körpergröße von 1,81 Meter liegen, sodass man keinesfalls sagen kann, dass er gleich einem Riesen hervorsticht. Der Hauptgrund hierfür werden vielmehr seine Haare sein, die von einem satten Blauton und deshalb ein wahrer Blickfang sind, schließlich handelt es sich hierbei um eine etwas seltenere Haarfarbe – insbesondere für einen Uchiha! Es sollte wohl extra erwähnt werden, dass Kazuya besonders stolz auf sie ist, da sie unter anderem während seiner Kindheit der Grund dafür waren, dass er gehänselt wurde. Diese scheinen meist etwas verwuschelt zu sein, was daran liegt, dass Kazuya sie für gewöhnlich einfach wachsen lässt, in der festen Hoffnung, dass er sich mit ihnen blicken lassen kann, ohne größeres Aufsehen hinsichtlich der Erscheinung zu erregen. Hierbei hilft sicherlich manchmal der Shinobiprotektor, der in diesem Fall gleichzeitig auch als Stirnband fungiert, um die mittellangen Haare in Schach und vor allem aus seinen Augen zu lassen, damit sein Blickfeld nicht blockiert oder gestört wird. Dennoch sollte man keineswegs hieraus schließen, dass sich der junge Mann nicht pflegen würde, denn das stimmt überhaupt nicht. Abgesehen von seinen Haaren, achtet er nämlich immer auf eine gepflegte und korrekte Erscheinung, heißt, dass er jetzt nicht unbedingt mit verschmutzten oder zerschlissenen Sachen herumlaufen wird. Das liegt nicht nur an sich selbst, sondern vor allem auch an dem Stolz, den er für seinen Clan empfindet, da er diesem ja auf diese Weise keinesfalls Schande bringen will. Dass die Leute gerne über alles Schlechte reden und tratschen, ist nämlich allgemein bekannt. Wandert man anschließend zu seinem Gesicht herunter, wird man von einem besonderen und freundlich blickenden Paar braun-grüner Augen begrüßt, die der junge Uchiha sein Eigen nennen kann. Besonders an ihnen ist, dass das Innere seiner Iris grün ist, während es nach außen hin immer bräuner wird. Je nach Helligkeitsgrad gibt es also ein anderes Bild: Bei wenig Lichteinfall ist die Pupille weiter geöffnet, weshalb seine Augen eher braun zu sein scheinen. Andersherum ist bei normalem Lichteinfall die Pupille viel kleiner, weshalb die grüne Farbe in den Vordergrund tritt. Auch wenn er schon lange Shinobi ist und als ANBU gewiss schon Sachen zu Gesicht bekommen hat, die seine Seele aufgrund der Brutalität und Grausamkeit zerrüttet hätten müssen, so sieht man dies keinesfalls in seinen Augen. Freundlich, neugierig und unerschrocken sind die Eigenschaften, mit denen Kazuya andere Leute aus seinen Äuglein heraus anschaut. Sein Gesicht ist von kantigen Zügen geprägt und von Kinderspeck oder kindlichen Rundungen, fehlt mittlerweile jede Spur. Eine bereits abgeschlossene Pubertät, eine verdammt harte Shinobikarriere sowie regelmäßiges Training seit jüngsten Jahren haben dafür gesorgt, dass davon nichts übrig geblieben ist. Abgeschlossen wird dieses durch zwei für Kazuya berühmte Eigenschaften. Die Erste ist sein berühmtes Grinsen, denn er lacht sehr oft und ist meist gut gelaunt, weshalb man ihn oft mit einem Lächeln auf dem Gesicht antrifft. Die zweite Variante ist ein grimmiger Gesichtsausdruck, der nur dann erscheint, wenn den jungen Mann etwas beschäftigt oder er sich auf eine bestimmte Sache konzentriert. Dabei kann es auch passieren, dass sich eine Art von Gleichgültigkeit in seinen Augen und seinen Ausdruck mischt. Weiterhin wären da natürlich die beiden Ohrringe in seinem linken Ohr, bei dem es sich jeweils um einen schwarzen und einen weißen handelt. Die verschiedenfarbigen Ohrringe stehen für Ying und Yang und stellen somit zwei Hälften dar, die im steten Gleichgewicht zueinander stehen. Seiner Meinung nach lässt sich dieses Gleichgewicht auch auf alles Lebende der Welt übertragen, wo Böses geschieht, wird auch Gutes irgendwann folgen und andersherum. Aus diesem Grund ist der junge Mann auch beinahe nie ohne diesen Schmuck anzutreffen, wobei Ausnahmen Orte wie heiße Quellen darstellen, bei denen man Ketten, Ringe und Ohrringe sowieso ablegen muss. Um das Gesamtbild von ihm abzuschließen, muss man natürlich noch auf seinen Körper eingehen. Dank einer gesunden Mischung aus ausgewogenem Training, angefangen von Ausdauer, über Kraft und schließlich Reflexe, besitzt der Uchiha einen athletischen Körper, den er auch ständig in Form hält. Selbstverständlich ist er kein Kraftprotz mit dicken Muskelpaketen, doch nichtsdestotrotz ist er zufrieden mit sich, da er vor allem auf seine Flinkheit setzt. Kazuyas Kleidungsstil hat im Verlauf der Zeit einige Änderungen durchlebt. Während er in seiner Jugend eher dunkle oder gar neutrale Farben wie weiß, schwarz und grau bevorzugte, hat sich sein Geschmack etwas in die farblichere Richtung verschoben. Er besitzt nun karmesinrote oder azurmarineblaue Jacken, welche er meistens über einem dunklen T-Shirt trägt. Auf einigen seiner Jacken befindet sich zudem das Wappen der Uchiha, welches er mit Stolz trägt. Passend zu seinem Oberteil trägt er auch gerne graue oder schwarze Stoffhosen, welche ein gutes Gesamtbild abliefern. Die Kleidung Kazuyas muss nämlich vor allem gemütlich sein, denn nur in solchen Sachen fühlt er sich wirklich wohl und kann sich entspannen. Dieses Bild schließen ein paar normale, feste Schuhe ab. Geht es auf Mission, so hat er andere Kleidung an. Aus Erfahrung hat er nämlich auf seinen ersten Missionen erlebt, wie untauglich seine Alltagskleidung auf Missionen ist und wie schnell diese zerreist oder auf andere Arten kaputt geht. Da diese unter anderem auch teuer ist, entschied er sich für einen praktischeren Aufzug. Angefangen bei seinem schwarzen Reiseumhang, der Wasser abweisend ist und sich zuknöpfen lässt. Darunter besitzt er feste dunkle Kleidung, die ihm trotzdem maximale Mobilität ermöglicht. Dasselbe gilt natürlich auch für seine Hose und die Schuhe. Natürlich besitzt er auch seine normale ANBU Kleidung/Rüstung, bestehend aus elfenbeinfarbenen Handschuhen und einem gleichfarbigen Umhang. Darunter befindet sich dann eine leichte und eng liegende Rüstung, die trotzdem ihren Sinn erfüllt.
.::Charakter::.
- Das Feuerreich und vor allem Sein Dorf: Konohagakure
- Uchiha-Clan
- Gewitter und Stürme
- Süße, saure sowie scharfe Speisen
- Trainieren
- Tai- und Kenjutsu
- Den größten Teil seiner Familie & Freunde
- Reisen
- Lesen
- Seine Schwester
- Verräter
- Winter/Kälte
- Lügner
- Aggressive Leute & Egoisten
- Vorurteile
- Hänseleien & Spott
- Kopfschmerzen
- Langeweile
- Charaktereigenschaften: Wenn man die Charaktereigenschaften des jungen Uchiha wirklich erkennen will, so muss man es in sein Verhalten und seine Persönlichkeit aufteilen. Zunächst einmal wird erklärt, wie er sich in Anwesenheit anderer Personen verhält und anschließend werden seine Bewegungsgründe dafür offengelegt. Das Auftreten Kazuyas zeugt von seinem Selbstbewusstsein, was sich durchaus auf seine Aura und seine Haltung widerspiegelt. Meist steht er deshalb aufrecht und selbstsicher dar, sei es in der Gruppe oder alleine. Er besitzt weiterhin auch eine offene Haltung, welche den Leuten seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, schließlich will man ja nicht unfreundlich erscheinen. Sollte sich ihm schließlich jemand nähern, so ist er mühelos in der Lage, ein Gespräch mit dieser Person zu beginnen und ebenfalls zu halten. Was ihm auch nicht schwerfällt, ist sich in bereits laufende Gespräche einzuklinken und sofort mitzureden. Weiterhin gibt es viele Verhaltensmuster, die der ANBU je nach Personengruppe einzusetzen vermag. Als Erstes gäbe es da seine Freunden, denen sich der Uchiha aufmerksam, offen und verständnisvoll gegenüber verhält. Vor allem wenn man ihn als guten Freund hat, sowie sein Vertrauen besitzt, kann man ihm alles anvertrauen, was man auf dem Herzen hat und einen belastet. Dank seiner Empathie ist er sehr gut in der Lage, sich in Menschen hineinzuversetzen, weshalb er nach Anhörung ihrer Probleme sofort versuchen wird, sich um dessen Behebung zu kümmern. Weiterhin legt er einen großen Wert auf Ehrlichkeit, zumindest was seinen engsten Kreis angeht. Er würde ihnen nie wissentlich etwas verschweigen, in dem Wissen, dass sie ihm ebenfalls von allen möglichen Dingen erzählen, ob peinlich, privat oder Sonstiges. Fremden und neuen Leuten gegenüber verhält sich Kazuya betrachtend und neugierig. Er versucht diese Leute so gut und schnell wie möglich einzuschätzen, wenn ihm ihre Art und ihr Charakter gefallen, so zögert er nicht und geht offen auf sie zu. Jedoch werden sie, keinesfalls sein Vertrauen besitzen, welches vornehmlich für Familie und Freunde reserviert ist. Selbiges gilt natürlich für seine Feinde und generell all die Leute, die er nicht abhaben kann. Mit dieser Art von Person gibt er sich nur ab, sollte die Situation es verlangen und man kann sich sicher sein, dass er sich schnellstmöglich verdünnisieren wird, sobald kein Anlass mehr zur Konversation besteht. Bekannte fallen in eine Zwischenkategorie zwischen Fremde und Freunde. Man kann zwar Spaß mit ihm haben und etwas unternehmen, jedoch werden sie nicht viel über ihn erfahren, da einfach die Vertrauensbasis fehlt. Früher hatte der blauhaarige junge Mann Probleme bei dem Umgang mit Frauen, da er deren Verhalten ihm gegenüber nie verstand und letztendlich immer verwirrt war. Passend dazu kam noch sein nahezu nicht vorhandenes Selbstvertrauen, weshalb er ganz und gar nicht mit der Erfahrung und Selbstsicherheit anderer Leute mithalten konnte. Nie konnte er in solchen Situationen souverän agieren und Herr der Situation werden, stattdessen war er frustriert. Heutzutage hat sich sein Verhalten der weiblichen Person gegenüber stark verändert. Keinesfalls lässt sich der Shinobi durch die Sprache oder Schönheit der Frauen verwirren. Mittlerweile schafft er es sogar, lässig rüberzukommen, offensichtlicher Grund dafür wird wohl die gemeinsame Zeit mit seinen Ex-Freundinnen sein. Im Kampf muss man sagen, dass der Blauschopf äußerst offensiv bei der Sache ist. Das heißt jetzt aber nicht, dass er kopfüber einfach in den Feind rennt, im Gegenteil. Nach einer kurzen Analyse der Gegner wird Kazuya mit voller Kraft zuschlagen, um dem Kampf ein schnelles Ende zu bereiten. Hierbei ist ihm natürlich sein Bluterbe – das Sharingan – ziemlich nützlich, da es seine Auffassungsgabe um einiges erhöht. Womit einige Leute ein Problem sehen, ist seine Direktheit. Wenn ihm etwas nicht passen sollte, so wird er sich bestimmt nicht im Zaum halten, sondern direkt mit der Sprache rausrücken. Eine Eigenschaft, die manchmal positiv, ab und zu aber wiederum auch negativ sein kann, denn man muss sich den richtigen Zeitraum für Kommentare jegliche Art wohl überlegen. Keinesfalls sollte ihm auch langweilig werden, denn das führt nur dazu, dass seine Konzentration rapide fällt und er müde wird. Dann passt er nicht mehr auf und versucht sich mit anderen Sachen zu beschäftigen – sehr zum Leid der Leute, die ihm beispielsweise einen Vortrag halten.
Außerdem handelt es sich bei Kazuya auch um einen offenen Menschen, dem seine Freunde sehr am Herzen liegen. Sollten sie etwa Probleme plagen, so wird er alles Erdenkliche versuchen, um ihnen die Last zu erleichtern und ihnen zu helfen. Sei es lediglich ihren Sorgen lauschen oder aktiv etwas gegen diese übernehmen, er ist der richtige Mann für beides. Doch das ist nicht alles, was sich in seinem Inneren abspielt. Vor all den anderen Leuten verborgen, lebt die Angst in ihm, dass er den Respekt und das Vertrauen seiner Freunde verlieren könnte, sollte er sie jemals enttäuschen. Verbunden damit hat er außerdem Angst davor, dass sich die Hänseleien seiner Kindheit wiederholen könnten. Deshalb versucht er diese Unsicherheit mit Humor und Streichen zu überspielen und hat immer ein Lächeln auf seinem Gesicht. Zum Schluss lässt sich noch sagen, dass es sich bei Kazuya auch um eine recht stolze Person handelt, die sehr von ihrer eigenen Meinung überzeugt ist. Aus diesem Grund benötigt man eine hieb- und stichfeste Argumentation, um ihn von einer Sache zu überzeugen, sollte er in diesem Falle nämlich eine andere Vorstellung haben. Dies kann deshalb manchmal natürlich ziemlich nervenaufreibend sein, wenn der Blauschopf von einer bestimmten Überzeugung ist, und diesen Punkt bis aufs Sterben rechtfertigt und verteidigt. Die meisten seiner Freunde haben sich jedoch mit dieser kleinen Eigenschaft seinerseits abgefunden, da die Vorteile, die der junge Mann aufzuweisen hat, die Nachteile bei Weitem überwiegen.
Vorlieben:
Abneigungen:
Besonderheiten:
[Besonderheit]Sharingan [3 Tomoe][/Besonderheit]
.::Fähigkeiten::.
- Chakranatur: Wie beinahe alle Uchiha, besitzt der junge Mann besonders für das Element des Feuers – Katon – eine Affinität. Weiterhin schlummert das Element der Elektrizität – Raiton – in ihm und wartet darauf, eines Tages erweckt zu werden.
Stärken: Kenjutsu Nahkampf, Taijutsu, Ausdauer, Intelligenz
Von den drei Bereichen, auf die sich ein Shinobi spezialisieren kann oder muss, ist Kazuya der pure Nahkampf am Liebsten. Dabei lässt sich dieser in zwei Teile einteilen: Einerseits Kenjutsu, also dem Umgang mit der Klinge und andererseits das Taijutsu, der waffenlose Kampf. Faust gegen Faust, Mann gegen Mann, das ist wahrlich die Lieblingsart des Uchiha, einen Kampf zu bestreiten. Besonders das Erlernen der Angriffe, Bewegungen und Manöver fällt ihm ziemlich leicht, sodass er sie auch rasch im Kampf einzusetzen vermag. Dank seines Sharingans ist es ihm auch möglich, Stile seiner Gegner zu kopieren und diese so in seinen eigenen Stil einfließen zu lassen. Aus diesem Grund ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er ein ganzes Repetoire an verschiedenen Angriffen und Stilen besitzt, aus welchen er wählen kann, um verschiedene Gegner damit zu konfrontieren. Aufgrund seiner eher geringen Körperkraft setzt der ANBU nicht auf brachiale Stärke, sondern das Treffen von entschiedenen Druckstellen und empfindlichen Stellen, um einen Gegner möglichst schnell außer Gefecht zu setzen. Das wars fürs Erste vom Taijutsu, nun kann man näher auf seine Kenjutsukenntnisse eingehen. Denn auch mit seinem eigenen Katana, Toraiwaito, weiß der junge Mann vorzüglich umzugehen. Bei ihm trifft das Sprichwort zu, dass man nicht wirklich erkennen kann, wo die Waffe nun aufhört und der Mensch wieder anfängt. Es gibt nun mal manche Personen, bei denen ein Katana vielmehr eine Verlängerung der eigenen Gliedmaßen als eine wirkliche Waffe zu sein scheint. Und eben dies ist auch bei dem Blauhaar der Fall. Somit ist es auch verständlich, dass Kazuya um die fortgeschrittensten Techniken weiß und diese auch schnell meisterte. Selbst Sachen wie Angriffe und Paraden sowie Finte und Entwaffnung sind ihm ins Blut übergangen und gehen ihm wie von der Hand. Generell ist sein Talent so groß, dass manche meinen, dass er in einem früheren Leben womöglich ein großer Schwertkämpfer oder Samurai gewesen sein könnte. Auch wenn man es ihm auf den ersten Blick nicht wirklich zutrauen möchte, besitzt Kazuya dennoch sehr weit entwickelte analytische und taktische Fähigkeiten, welche er dank Praxis und Theorie ausgeprägt hat. Dienlich hierfür wird natürlich auch das Sharingan gewesen sein, mit welchem er in der Lage ist, seine Gegner an sich und ihre Bewegungen genaustens zu analysieren, um kurz darauf einen Angriffsplan zu erstellen. Dabei versucht er auch wenn möglich seine Teamkameraden in seine Planung mit einzubeziehen, den bei dem Uchiha handelt es sich um einen Teamplayer, der gerne mit Anderen koordinierte Angriffe ausführt. Durch das jahrelange Training, was auf seine Ausdauer, Geschwindigkeit und Reflexe gerichtet war, ist es durchaus verständlich, dass er eine immense Ausprägung erfahren hat. Kazuya besitzt nämlich eine enorme Geschwindigkeit, auf welche er vor allem während eines Nahkampfes setzt. Auch sind seine Reflexe nicht von schlechten Eltern, die er sich einfach angeeignet hat, um mit seiner hohen Geschwindigkeit überhaupt zurecht zu kommen und richtig agieren zu können. Passend dazu verfügt er auch über gewaltige Ausdauerreserven, weshalb er körperlich gar nicht zu erschöpfen zu sein scheint. Lediglich die anstrengendsten Gewaltmärsche und längsten und forderndsten Kämpfe vermögen es ihn zu plätten. Sein letzter Trumpf handelt von Chakra, denn es ist die Kapazität der Energie, welche er in seinem Körper lagern kann. Zwar ist sie keineswegs enorm, wie bei manch anderem Shinobi, doch ist sie überdurchschnittlich groß, weshalb sie hier Erwähnung findet. Diesen hat er auch immer wieder trainiert, um ihn zu vergrößern und somit der Belastung und des stetigen Verbrauchs seines Sharingans entgegen wirken zu können.
Schwächen: Chakrakontrolle, Genjutsu anwenden, Genjutsu erkennen, Giftanfälligkeit, Empathie
Wenn man von den Schwächen Kazuyas berichtet, so sollte man doch am Besten mit jener Schwäche beginnen, die ganz im Vordergrund steht und alles andere in den Schatten stellt: Genjutsu. Ja, es ist kein Gerücht im Clan, dass er mit dieser Kunst bei Weitem nicht so bewandt ist, wie die meisten der anderen Uchihas. Dabei sollte man doch meinen, dass gerade diese ein besonderes Talent bezüglich Genjutsus dank ihrem Sharingan haben, doch weit gefehlt. Er beherrscht es nicht nur nicht richtig, er ist in diesem Gebiet eine wahre Niete. Man sollte doch meinen, als Opfer unzähliger Genjutsus seitens seiner Schwester sollte man wenigstens ein Mindestmaß an Nachforschungen erstellen und die minimalen Kenntnisse darüber besitzen, um sie selbst einsetzen zu können, doch weit gefehlt. Bedingt durch die stark ausgeprägte Abneigung gegenüber seiner Schwester, will er möglichst wenig besitzen, was er mit ihr in Verbindung bringen kann. Dieses gewisse Antitalent im Genjutsubereich mag unter anderem wohl auch der Grund dafür sein, warum Kazuya nicht sonderlich viel Anerkennung und Respekt im Clan erhält. Denn ein Uchiha zu sein ist meistens gleichbedeutend mit dem guten Umgang mit Illusionen, und wenn man das nicht kann, so sollte man sich wirklich fragen, was schief gelaufen ist. Viele mögen Empathie als etwas Gutes ansehen, doch das ist sie sicherlich nicht in allen Fällen. Generell kann sie ungünstig sein, wenn man sich in seinen Feind hineinversetzen kann, während man diesem dabei in einer Konfrontation gegenübersteht. Insbesondere dann, wenn man den Auftrag hat, ihn auszuschalten und für immer zum Schweigen zu bringen. In der Tat, Kazuya tötet recht ungerne und versucht immer, seine Feinde lebendig zu fangen oder sie so auszuschalten, dass sie lediglich kampfunfähig sind. Selbstverständlich kann dies zu Problemen führen, da es manchmal viel schwieriger ist, einen Gegner auszuschalten, ohne ihn zu töten, als einfach mit voller Kraft und ohne Rücksicht auf Verluste drauf los zu gehen. Sehr zum Leid seiner Teamkameraden, wird er dementsprechend auch versuchen sie am Töten zu hindern, sofern es in seiner Macht steht. Weiterhin könnte ein Gegner solch eine Schwäche ausnutzen und sie zu seinem Vorteil einsetzen, um den naiven und gutmütigen Vorteil in eine Falle zu locken. Dank der vielen erlebten und schlechten Erfahrungen mit seinen Haaren, die ja einer der Hauptgründe waren, die zu seinen Hänseleien geführt haben, ist der Gute natürlich nicht sonderlich gut darauf zu sprechen, wenn man sich in negativer Art und Weise über sie äußert. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass ihm ganz schnell der Geduldsgaden reißt. Dann fühlt er sich bis aufs Mark provoziert und die Situation kann ganz schnell eskalieren. Sehr nachteilig könnte sich so etwas während einer brenzligen und ernsten Situation auswirken, in denen man lieber einen kühlen Kopf bewahren sollte, statt kopflos los zu stürmen. Ein ganz anderes Thema sind da wiederum Fuinjutsus, also Versieglungstechniken. Der Blauschopf hatte nie sonderlich Interesse daran, sodass er bis zum heutigen Tage kaum etwas über sie weiß und sie deshalb nicht einzusetzen vermag. Lediglich das Akademiewissen diesbezüglich ist ihm erhalten geblieben, weshalb er nur die simpelsten Sachen in seinen eigenen Schriftrollen versiegeln kann, alles Weitere, angefangen von Lebewesen über mächtige Jutsus und Ähnliches, ist viel zu schwer. Bei seiner letzten Schwäche handelt es sich um eine, die seinen Körper seit frühester Kindheit befallen hat. Wo ihr wirklicher Ursprung liegt, ist unbekannt, doch vermuten einige Ärzte und Psychologen, dass der zerbrechliche Körper des Jungen in seiner Kindheit den ganzen Hänseleien und dem Spott nicht standhielt, weshalb er darunter litt. Der Uchiha leidet nämlich unter einer Immunschwäche, weshalb er oft abwesend ist und krank das Bett hüten muss. Damit verbunden scheint sein Körper eine niedrige Giftresistenz zu besitzen.
Ausrüstung:
![]() | "Towairaito" "Bei Towairaito handelt es sich um das Katana, welches sich schon seit vielen Jahren in Kazuyas Besitz befindet. Es ist eine meisterhaft geschmiedete Chakrametallklinge, welche dank der Nutzung spezieller Stoffe, eine rötlich-schwarze Farbe hat. Passend hierzu ist das ebenfalls dunkel gehaltene Saya, welches sich der Uchiha auf dem Rücken gebunden hat." Erfundener Gegenstand |
.::Stats::.
[table=width:800px;border:0px solid #cccccc;][tr=text-align:center;][td=border:0px solid #cccccc;]
[/td][td=border:0px solid #cccccc;]
[align=left]Chakra:
1
Stärke:
7
Geschwindigkeit:
9
Ausdauer:
8
Ninjutsu:
5
Genjutsu:
1
Taijutsu:
9
[/td][/tr][/align][/table]
.::Biographie::.
- Familie:
Mutter: Yamamoto Yui, 47 Jahre
Bei Yamamoto Yui handelt es sich um die äußerst fürsorgliche und verwöhnende Mutter dieses Familienzweiges der Uchiha. Zwar ist sie ebenfalls von recht großer Statur, doch ist sie etwas zierlicher und doch etwas kleiner geraten als ihr Ehemann. Wie man bereits an ihrem Nachnamen erkennen kann, ist die Gute keineswegs Teil des Uchiha Clans. Sie stammt aus einem eher armen Haushalt und verliebte sich in ihrer Jugend in Ryohei, den sie nach jahrelanger Beziehung schließlich heiratete. Sehr zum Verdruss einiger Mitglieder des Clans, die sich für eine Reinheit des Blutes einsetzten und gewiss nicht begeistert waren, dass einer ihrer angesehensten Brüder mit einer Gewöhnlichen vermählt war. Anders als ihr Ehemann ist sie nicht mehr im aktiven Dienst, seitdem sie ihr erstes Kind geboren hatte. Zudem war der höchste Rang, den sie jemals erreicht hatte, lediglich Chuunin. Meistens ist sie im Anwesen der Uchiha anzutreffen, wo sie sich um den Haushalt und früher auch um die Kinder der Familie kümmerte. Die gutherzige Yui hat und hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen von Akane, Kazuya und Takeo und war immer für die Familie da, sollte sie dringend gebraucht werden. Sie ist es, die am Meisten durch das Verschwinden ihres Ehemannes gelitten hat und es ist deutlich zu sehen, welche Spuren es an ihr hinterlassen hat. Die meisten ihrer Bekannten und vor allem ihre Kinder haben nämlich erkannt, dass ihr Lächeln, seit dem Verschwinden des Vaters, einfach nicht mehr das Gleiche war, wie zuvor. Yui legte immer besonders viel auf ein gutes Verhältnis zu ihren Kindern, darunter selbstverständlich auch Kazuya. Dieser weiß natürlich, sollte er Hilfe brauchen oder Probleme haben, so kann er sich immer an seine Mutter wenden, selbst jetzt noch. Weiterhin ist sie eine wirklich exzellente Köchin, welche ihre Kinder immer mit köstlichen Gerichten zu verwöhnen wusste. Besonders traurig war sie auch über den Auszug ihres ältesten Kindes, was wohl der Grund ist, dass sie bei ihren beiden jüngeren Söhnen etwas klammert.
Vater: Uchiha Ryohei, 49 Jahre (Seit seinem 38. Lebensjahr gilt er als verschollen)
Den meisten Leuten im Uchiha-Clan wird der Begriff Ryohei einen wissenden Ausdruck aufs Gesicht zaubern. Immerhin war der Vater von Kazuya schon immer einer der talentiertesten Shinobi des Clans. Dementsprechend ist er auch die Karriereleiter hochgerast: Mit 10 zum Genin, mit 13 zum Chuunin und bereits mit 17 Jahren wurde er zum Jounin ernannt. Das Sharingan aktivierte er auch bereits mit sieben Jahren und hatte es kaum ein halbes Dutzend Jahre später schon gemeistert. Von den äußerlichen Aspekten entspricht er dem allgemeinen Bild eines Uchiha, denn er hat schwarzes Haar und ist hochgewachsen. In seiner Jugend verliebte er sich in eine Kunoichi aus seinem Dorf, die jedoch nicht aus dem Clan stammt, welche er nach einigen Jahren der Bezeihung heiratete und mit der er schließlich Kinder bekam. Zum Leid aller verschwand Ryohei jedoch auf einer schwierigen Mission samt Team während der Kriegszeit und gilt seitdem als vermisst, da noch unklar ist, ob er jetzt am Leben ist oder nicht. Selbstverständlich glaubt fast niemand mehr daran, da es nun beinahe schon ganze 12 Jahre her ist, doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Das Verhältnis zu seinen Kindern lässt sich eigentlich als recht stabil bezeichnen, doch die Bande zu ihnen war bei Weitem nicht so ausgeprägt, wie bei seiner Frau. Das lag vornehmlich daran, dass er sich als aktiver Ninja im Gegensatz zu ihr ständig auf Missionen befand und deshalb nicht sonderlich viel Zeit für die Familie übrig hatte. Dennoch versuchte er so oft es ging etwas mit der Familie zu unternehmen, um ja nicht den Kontakt zu dieser zu verlieren. Besuche ferner Orter waren vor allem zu Kazuyas Vergnügen, der schon seit Kindesbeinen gerne reiste, dann oft an der Tagesordnung. Weiterhin trichterte der Vater seinen Kindern immer ein, wie sie sich in brenzligen und ernsten Situationen zu verhalten hatten. Familie und Freunde kommen an erster Stelle, mit Ehre und Moral kann er sich im Nachhinein und in Sicherheit auseinandersetzen. Wie die meisten seiner Clanbrüder, besaß auch er einen ausgeprägten Hass auf den Senju-Clan, den er auch offen und immer zeigte.
Schwester: Uchiha Akane, 24 Jahre
Bei der Frau in den Mitte Zwanziger handelt es sich um das älteste Kind der Uchiha Familie und gleichzeitig somit auch um die ältere Schwester von Kazuya, Akane. Keiner vermag zu sagen, warum sie so anders ist, als all die anderen Familienmitglieder oder warum sie sich so schlecht mit ihren beiden jüngeren Brüdern versteht, Fakt ist jedoch, dass sie einfach anders ist. Während ihrer Kindheit gab es Streitigkeiten über jede Kleinigkeit, egal wie unbedeutend sie war. Und dabei muss angefügt werden, dass sie sich nicht nur mit ihren Geschwistern stritt, vor allem mit ihrer Mutter zankte sie sich auch oft. Lediglich Ryohei schien sie als Autoritäts- und Respektsperson zu respektieren, denn seinen Anweisungen folgte sie bis aufs Wort. Vom Verhalten her ähnelt sie auch ihm am Meisten, denn sie ist enorm talentiert und verdammt ehrgeizig. Von den drei Kindern von Ryohei und Yui, ist sie es, die wohl das meiste Talent abbekommen hat. Stetig gut in der Akademie und auch in ihrer späteren Shinobikarriere, ließen sie arrogant und sehr von sich selbst überzeugt werden, was wohl auch der Hauptgrund für ihr Verhalten war. Gleich ihrem Vater, stieg sie rasend schnell die Karriereleiter hoch und machte jeden fertig, der ihr im Weg stand oder sich in der Zukunft als Hindernis erweisen könnte. Selbstverständlich, dass sie das Sharingan ziemlich früh gemeistert hat und im Moment ebenfalls den Rang eines Jounin inne hält. Besonders gegen Kazuya war sie besonders abgeneigt und immer eifersüchtig und das ließ sie ihn auch spüren, denn sie machte ihm das Leben schwer, wo sie nur konnte. Im Gegensatz zu ihren jüngeren Geschwistern lebt sie nicht mehr zu Hause, sondern verließ dieses schon, als sie noch eine Jugendliche war. Grund dafür war, dass sie sich als viel kompetenter und talentierter als ihre jüngeren Brüder sah, dennoch nicht die Menge von Aufmerksamkeit von ihrer Mutter erhielt, von der sie dachte, dass sie ihr zustände.
Bruder: Uchiha Takeo, 16 Jahre
Das Nesthäkchen der Familie Uchiha war als einziges Mitglied noch viel zu jung, um sich wirklich an das Verschwinden seines Vaters zu erinnern. Aus diesem Grund vermisst er ihn auch nicht dermaßen wie seine Mutter und seine Geschwister, beziehungsweise es trifft ihn bei Weitem nicht so sehr. Vom Aussehen und dem Charakter her, ähnelt er ziemlich seinem älteren Bruder, wenn er auch viel selbstbewusster und stolzer ist. In ihm steckt mehr von einem Uchiha als in Kazuya, vermochte seine Schwester immer zu sagen, um dem Zweitältesten ordentlich eins auszuwischen. Denn anders als dieser, wusste er, wie er sich in der Akademie durchzusetzen hatte, und wurde dementsprechend auch nicht die ganze Zeit über gehänselt. Unter anderem mag das wohl auch der Grund sein, warum er dann und wann eine freche und sogar unverschämte Ader an den Tag erscheinen lässt. Nichtsdestotrotz hat er ein viel besseres Verhältnis zu seinem Bruder als zu seiner Schwester, die sowieso auch ziemlich früh in seinem Leben aus dem Haus auszog, sodass sie nicht wirklich viele Möglichkeiten hatte, ihn zur Sau zu machen. Im Moment steckt er mitten in der Pubertät und schlägt sich neben seiner Shinobikarriere, mit den üblichen Problemen eines jeden Jungen in seinem Alter herum. In letzter Zeit ist er auch ziemlich beschäftigt mit dem Training und dem Üben, da er vom Rang her immer noch Genin ist und bereits zwei mal durch die Chuuninprüfung gerasselt ist. Immerhin will er auch seinem stolzen Namen alle Ehre machen, damit man auch von ihm in ehrfürchtigem Ton spricht. Bis es allerdings so weit ist, scheint es so, als habe der Gute noch einen verdammt langen Weg ...
Cousine: Uchiha Amaya, 20 Jahre
Eine der wohl bekanntesten – wenn nicht sogar berüchtigsten – Kunoichi der heutigen Zeit des Uchiha-Clans. Hierbei handelt es sich um die Shichibukai Uchiha Amaya, die zufälligerweise auch die Cousine von Kazuya ist. Doch alles, was die beiden verbindet, ist die Familie seitens seines Vaters und ihrer Mutter, denn während man sie schon als kleines Genie in der Akademie bezeichnen konnte, musste sich das Blauhaar alles mühsam erackern. Dementsprechend hatten die Beiden auch nicht sonderlich viel Kontakt zueinander, wobei man sagen kann, dass sie sich ihm gegenüber wenigstens noch nie negativ geäußert hat. Dennoch wäre es unfair zu behaupten, dass es Amaya leicht gehabt hätte im Leben: Sie wird von einer schlimmen Erbkrankheit geplagt und hat anders als Kazuya nicht nur ihren Vater, sondern auch noch ihre Schwester verloren.
Wichtige Daten:
0 Jahre - Geburt
7 Jahre – Eintritt in die Shinobi-Akademie
8 Jahre – Erstmalige Aktivierung des Sharingan
9 Jahre – Verschwinden seines Vaters auf einer Mission
11 Jahre – Beförderung zum Genin
14 Jahre – Beförderung zum Chuunin
16 Jahre – Meisterung des Sharingan
16 Jahre – Erhalten von Towairaito
17 Jahre – Ausbildung zum ANBU
20 Jahre – Beförderung zum ANBU
Ziel: Es gibt eigentlich nur ein wirklich nennenswertes Ziel, welches Kazuya vorantreibt und er erfüllt sehen will. Genau wie jedes seiner anderen Familienmitglieder, wünscht er sich seinen Vater wieder, der viel zu früh von ihm gegangen ist. Mit jedem Tag, der voranschreitet, sinkt die Erwartung jedoch, da in solch einer langen Zeitspanne – immerhin reden wir hier von 12 ganzen Jahren! – ziemlich viel passieren kann und er einfach keinen Grund sieht, was seinen Vater aufhalten könnte, nach Hause zurückzukehren. Man weiß einfach nicht, was ihm auf jener verhängnisvollen Mission während der Kriegszeit zugestoßen ist, von welcher weder er noch irgendein anderer Teamkamerad jemals zurückkehrte. Deshalb sammelt er überall Informationen, die ihm zu Ohren kommen und dienlich sein könnten. Aus diesem Grund hat er sich vorgenommen, sobald er ausreichend informiert ist, den Schauplatz des Geschehens zu besuchen, um ihn zu untersuchen und seinen Vater, wenn es denn sein muss, auf eigene Faust zu finden. Die Hoffnung ist zwar mehr als gering, doch stirbt sie bekanntlich zuletzt.
Story:
Kapitel 1: Erste Schritte
Kazuyas Geschichte beginnt schon einige Monate vor der eigentlichen Geburt, nämlich als Ryohei und Yui zu einer Schwangerschaftsuntersuchung gingen und ihnen gesagt wurde, dass sie Zwillinge erwarteten. Die beiden zukünftigen Eltern konnten ihr Glück kaum glauben, hatten sie doch schon eine Tochter und wünschten sich noch mindestens einen Sohn. Die gute Akane war von der Schwangerschaft ihrer Mutter ganz und gar nicht begeistert, denn alles drehte sich plötzlich nur noch um das ungeborene Baby und sie wurde sozusagen außen vor gelassen. Da sie plötzlich nicht mehr der Mittelpunkt und Stolz der Familie war und sich nur noch wenige Leute nach ihr erkundigten, entwickelte sie sogar schon vor Kazuyas Geburt und dessen Lebensbeginn eine große Abneigung ihm gegenüber. Dies sollte dessen Leben grundlegend prägen und verändern. So vergingen die letzten drei Monate wie im Flug, und ehe man es sich versah, kamen die Wehen und die Yamamoto wurde in die Med-Einrichtung der Uchiha angewiesen, wo die Geburt vorbereitet wurde. Leider kam es zu einigen Komplikationen und es war ein Wunder, dass die Hälfte der Familie diesen Tag überhaupt überstand. Aufgrund eines ziemlich inkompetenten Arztes und einer komplizierten Geburt verlief das Ganze ziemlich schief. Mehrere Sekunden lang hörte die gebärende Mutter auf zu atmen, ehe man sie wieder stabilisiert hatte. Jedoch gab es eine große Tragödie, denn lediglich ein Säugling konnte gerettet werden, für den Anderen kam jegliche Hilfe zu spät und er verstarb. Tränenerfüllt hielt Yui ihr überlebendes Kind in den Armen und nannte ihn beim Namen, den sie und ihr Mann bereits vor Monaten festgelegt hatten, als sie noch nicht gewusst hatten, dass sie Zwillinge bekommen würden: Kazuya. Der kleine Kazuya wurde im späten Frühling geboren und es sollten einige Tage vergehen, ehe sich die Ärzte wirklich sicher waren, dass keine Gefahr mehr drohte und Yui und ihr kleiner Sohn nach Hause geschickt werden konnten. Dort angekommen ging der Trubel weiter. Alle Besucher und Bekannte wollten unbedingt den Kleinen sehen und ignorierten sie die vierjährige Akane, die davon ganz und gar nicht begeistert war. Sie zeigte ihren Unmut auch sofort, indem sie ihrem kleinen Bruder einfach den Schnuller klaute, ihm seine Liebilngskuscheltiere wegnahm oder ihn gar triezte. Dass sie daraufhin ausgeschimpft und noch weniger beachtet wurde, machte die ganze Situation keinesfalls besser. Und es sollte noch schlimmer kommen, je älter er und je abgeneigter sie von ihm wurde. Manchmal änderte sich so etwas mit der Zeit, und das schienen auch die Eltern gedacht zu haben, als sie ihren zweijährigen Sohn und die Tochter alleine zu Hause ließen, um Akane zu zeigen, dass man auch ihr vertraute. Als sie zurückkamen, fanden sie freilich nicht den kleinen Kazuya in den Armen seiner Schwester, wo er es sich gemütlich gemacht hatte und ein Nickerchen hielt. Nein, ganz im Gegenteil, irgendwann hatte er angefangen zu heulen und seine Schwester fand einfach keine Lösung, ihn zum Schweigen zum Bringen. Aus diesem Grund hatte sie ihn einfach in kurzen Sachen aus dem Haus geworfen, wo sie ihn schlotternd und von einem starken Fieber geplagt auffanden. Das war die Geschichte von seiner ersten Lungenentzündung, die er seiner Schwester verdanken zu hatte. Ansonsten gibt es über seine Kindheit nicht sonderlich viel Seltsames zu berichten, denn der blauhaarige Junge durchlebte – abgesehen von den ständigen Angriffen und Hänseleien seiner Schwester – eine relativ behütete Kindheit und wurde sogar ein bisschen von seinen Eltern verwöhnt. Nach der Lungenentzündungsaktion war seine Schwester von Ryohei, der einzigen Person, zu der sie wirklich aufblickte und die sie tatsächlich respektierte, zur Schnecke gemacht und sehr hart bestraft worden, sodass sie ihren jüngeren Bruder fürs Erste nur sehr selten und wenn dann im geheimen ärgern konnte. Wie jedes andere normale Kind lernte er schnell reden und laufen und hatte überhaupt keine Probleme, seine Freunde in der Nachbarschaft zu finden. Einzig und allein mit den, seiner Meinung nach, verzogenen Gören von den Freundinnen seiner Mutter hatte er seine Probleme, Streit war hier vorprogrammiert. Ansonsten fiel er nicht weiter auf, die Nachbarn kannten ihn als fröhlichen, immer grüßenden kleinen Jungen, der gut erzogen war. Für das nächste wichtige Ereignis müssen wir einige Jahre in die Zukunft springen, genau gesagt als Kazuya sechs Jahre alt war. Hier spürte er zum ersten Mal am eigenen Leib, was für einen schlechten Nachgeschmack Eifersucht in ihm hinterließ. Denn zu diesem Zeitpunkt hatten seine Eltern endlich erneut Glück, als sie ihren jüngsten Sohn Takeo bekamen. Da war es natürlich offensichtlich, dass sie dem Neugeborenen, gleich wie es Akane mit Kazuya passiert war, eben ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenkten, als den beiden Älteren. Besonders davon wurde das einzige Mädchen der Familie getroffen, die sich ihre Aufmerksamkeit nun mit einem weiteren Plagegeist teilen musste, der unverschämterweise mehr bekam als sie. Da der Blauschopf mittlerweile genug Erfahrungen mit seiner Schwester erlebt hatte, um zu wissen, wie sie tickte und auf das neugeborene Kind reagieren wurde, geschah etwas Seltsames. Die Eifersucht beiseite schiebend, setzte er sich für seinen Bruder ein und verhinderte fast immer, dass seine Schwester ihm etwas antun konnte. Stattdessen bekam er halt alles ab. Dies wurde besonders deutlich, als er eines Abends auf ihn aufpassen sollte, da die Eltern zu ihrem Hochzeitstag zum Essen ausgehen wollten. Als sie wieder nach einigen Stunden zurückkamen, fanden sie den Kleinen tatsächlich schlafend in seiner Wiege vor und ihm war kein Haar gekrümmt worden. Dafür sah der arme Kazuya umso schlimmer aus, zwar hatte er verhindert, dass seine Schwester irgendetwas Schlimmes anstellte, doch dafür hatte er ordentlich kassiert und eine blutige Nase abbekommen. Von hier sein stand es für den kleinen Jungen fest, sein Bruder sollte niemals das Leid erleben, mit dem er sich ständig herumschlagen musste. Wenigstens er sollte eine sorgenfreie Kindheit haben.
Kapitel 2: Aller Anfang ist schwer
Im gleichen Jahr, nur einige Monate später, fand ein noch wichtigeres Ereignis statt, was auf jeden Fall erwähnt werden muss, denn Kazuya trat mit sieben in die Ninja-Akademie ein. Zunächst schien es dort auch gar keine Probleme zu geben, einem guten Start stand nichts mehr im Wege. Es war nicht nur der allgemeine Ruf der Uchiha, sondern besonders der seines Vaters und seiner Schwester, was die Anforderungen und die Reaktionen der Lehrer erklärte. Seine Schwester hatte jedes Jahr und die Akademie insgesamt mit erstklassigen Noten abgeschlossen, sodass nichts Geringeres von ihm erwartet wurde. Und Ryohei war sogar mit machen Lehrern befreundet gewesen, mit denen er in seiner eigenen Kindheit nämlich selbst die Schulbank gedrückt hatte. Aus diesem Grund war es wohl verständlich, dass es oft Kazuya war, der vor der Klasse etwas vorführen durfte, was auch bedeutete, dass er viel härter als all die anderen arbeiten durfte. Schließlich hielt sein Vater nach wie vor Kontakt mit seinen Lehrern, und die würden ihm alles gewiss brühwarm über ihn erzählen. Doch nach einigen Wochen wurde ihm klar, dass seine Schwester ihm nicht nur hohe Anforderungen hinterlassen hatte. Aufgrund ihrer Art und wie sie zuhause behandelt worden war, schien sie es sich angewöhnt zu haben, ihren Frust an anderen Leuten auszulassen. Und das nicht zu wenig, muss gesagt sein. Da ihre Opfer zu schwach waren, um sich wehren zu können und dies ihnen nicht mal als Gruppe gelang – nicht, dass sie es nicht versucht hätten, nur scheiterten sie kläglich – baute sich auch Frust und Hass in ihnen auf. Doch wie es das Schicksal wollte, kam in diesem Jahr ihr kleiner Bruder in die Akademie, und bei ihm sah die Sache ganz anders aus. Kazuya war keineswegs stark genug, um sich jegliche Leute ohne Sorge vor den Kopf stoßen zu können, weshalb ihn das zu dem perfekten Ventil für die ganzen Anderen machte. So kam es, dass er Pause um Pause von vielen und besonders größeren und stärkeren Shinobi ununterbrochen getriezt wurde, was auch der Grund war, warum er während dieser Zeit nicht viele Freunde hatte. Denn keiner wollte mit ihm befreundet sein, das würde nur die anderen auf einen aufmerksam machen, und solange Kazuya das Opfer war, auf das sich alle konzentrierten, wurden die Meisten anderen auch in Ruhe gelassen. Deshalb waren es nicht nur die Opfer von Akane, die ihm das Schulleben zur Hölle machten, sondern noch einige ganz andere Gruppen von Schülern. Angefangen bei den coolen und wichtigtuerischen Leuten und gefolgt von den Leuten, denen es lieb war, dass die Aufmerksamkeit der Leute nicht auf sie gerichtet war. Das wiederum führte dazu, dass der junge Uchiha ständig von Bauchkrämpfen geplagt wurde, die verhinderten, dass er die Akademie besuchen konnte. Sein Körper hielt dem physischen und psychischen Druck einfach nicht stand, weshalb er sich nach einiger Zeit eben einfach selbst zur Wehr setzte, um sich zu schützen. Und das tat er eben, indem er sorgte, dass Kazuya krank wurde, sodass dieser zuhause bleiben konnte, fern von all dem schädlichen Druck. Während der Schulzeit versteckte er sich in den Pausen oft, unter anderem auch in der Toilette, damit er einfach in Ruhe gelassen wurde. Ein anderer Weg war freilich die Lehrer nach dem Unterricht in ein Gespräch zu verwickeln, immer darauf hoffend, dass es lange genug ging, damit keine Zeit mehr blieb ihn zu ärgern. Doch alles in allem, war nichts zu machen. Ihm wurde das Essen geklaut, die Sachen versteckt und vieles mehr. Das ging übrigens über zwei Jahre so, da der Junge einfach zu viel Angst hatte, es seinen Eltern zu erzählen. Er befürchtete einfach, dass diese nicht wirklich etwas daran ändern könnten, und sollte er seine Peiniger verpetzen, so würde ihre Rache noch schlimmer ausfallen als das, mit was er bereits konfrontiert wurde. Seine Schwester kümmerte dieser Fakt natürlich nicht, vielmehr erfreute sie sich an seinem Leid und tat nichts, um zu verhindern, dass ihm das Leben schwer gemacht wurde. Eines schönen Tages jedoch kam die ganze Wahrheit ans Licht. Schließlich hatte Yui ihren Sohn so weit in die Ecke getrieben – nachdem sie ihn heulend und mit pitschnassen Sachen vorgefunden hatte – dass sie die Wahrheit von ihm erfuhr. Und die gefiel ihr ganz und gar nicht. Besonders Ryohei ging an die Decke, als er davon erfuhr und verlangte sofort ein Gespräch mit der Leitung der Akademie. Das sollte übrigens auch das letzte Mal sein, dass er sich für seinen Sohn und seine Kinder generell einsetzen konnte und würde. Der ältere Uchiha verfügte auch über ziemlich viel Einfluss, sodass er selbst ziemlich viel Druck ausübte. So kam es endlich, dass etwas dagegen unternommen wurde. Es wurde angekündigt, was vorgefallen war, und auch wenn einige Kinder zunächst darüber grinsten, dass Kazuya gepetzt hatte, verging ihnen das Lachen ziemlich schnell, als ihnen gesagt wurde, was sie erwartete, sollten sie nochmals Hand an den Jungen legen. Nichts anderes als der Rauswurf würde einen dann erwarten und die Shinobikarriere konnte dann wirklich in die Tonne gekloppt werden. Von da an wurde der Blauschopf in Ruhe gelassen, doch die ganzen Hänseleien und der Spott hinterließen tiefe Narbe in seiner Seele und würden ihn für immer prägen. Genauer gesagt hatte das Ganze drei Folgen für den kleinen Jungen. Im Alter von 8 Jahren schaffte er es schließlich, sein Sharingan zu aktivieren, was wohl an dem ganzen emotionalen Druck lag, mit welchem er zu kämpfen hatte. Dermaßen in die Enge getrieben, erwachte es schließlich, doch geholfen hatte ihm dies keineswegs. Auch änderte sich sein Charakter etwas, denn wo er vorher laut, nicht zu stoppen gewesen war und sogar selbst manchmal Leute geärgert hatte, war er nun ruhiger geworden und dachte nicht mal im Traum daran, jemand anderem absichtlich Schaden zuzufügen. Egal ob physisch oder psychisch, was er erlebt hatte, würde er niemand anderem antun oder an den Kopf wünschen, höchstens seinen ärgsten Feinden, die das alles mit ihm gemacht hatten. Und als Letztes rasselte er durch die Geninprüfung, da er einfach zu viel Schulstoff verpasst hatte und sich im Unterricht aufgrund seiner Angst nicht hatte konzentrieren können. Kaum eins, zwei Wochen später verschwand sein Vater schließlich auf dessen Mission und kehrte nicht mehr zurück, was das bereits vorhandene Loch in seinem Herzen nur noch vergrößerte. Die ganze Familie schien untröstlich zu sein und das Verschwinden Ryoheis hatte eine Leere in der Familie hinterlassen, die niemand zu stopfen vermochte. Yui sperrte sich für Tage weg, während ihre Kinder sie stets heulen hörten, doch ihnen selbst ging es auch nicht besser. Akane einzige Vorbildsperson, die sie besser als die anderen der Familie behandelt hatte – so wie sie es ja verdiente, wenn man sie fragte – war von ihnen gegangen und es schien nicht so, als ob er wiederkommen würde. Kazuya, der sich trotz der häufigen Abwesenheit seines Vaters immer gerne mit diesem trainiert und unterhalten hatte, vegetierte einfach vor sich hin. Dies lag aber auch vor allem an den Problemen in der Akademie, die lediglich einige Wochen zurück lagen. Nur der kleine Takeo vermochte nichts mit der Situation anzufangen, da er einfach zu jung war, um die Ernsthaftigkeit zu verstehen. Ihm war nur klar, dass er bei Weitem nicht das Maß an Aufmerksamkeit geschenkt bekam, was er gewöhnt war.
Kapitel 3: Der Weg des Shinobi
Zwei Jahre später hatte er es jedoch endlich geschafft und er erhielt den allgemein bekannten Shinobiprotektor, der ihn fortan als Genin auswies. Dafür musste er aber ordentlich büffeln, es galt schließlich den ganzen Lehrstoff der vergangenen Jahre nachzuholen, sowie sich einem körperlichen Training zu unterziehen. Von da an blieb ihm so gut wie keine Freizeit, doch das kam ihm nur recht. Freunde hatte er sowieso gar keine und er wollte mit niemandem aus der Akademie zu tun haben, der ihm das Leben schwer gemacht hatte. Das waren alles sowieso nur Heuchler und keiner hatte hinter ihm gestanden, als er sie gebraucht hatte. Zudem musste er sich höllisch konzentrieren, und wenn er Abend für Abend total erschöpft ins Bett fiel, wurde er meistens auch nicht von den Albträumen geplagt, die ihn nach wie vor befielen. Die Ärzte meinten, dass noch mindestens einige Jahre vergehen müssen, ehe er wirklich mit dem Kapitel seiner Schulzeit abschließen kann. An dem Tag der Prüfung fühlte sich der junge Uchiha so, als ob er kein bisschen geschlafen hätte und zur Ruhe gekommen wäre. Kaum hatte er die Augen nachts geschlossen, schon ertönte das nervige Piepen seines Weckers, der ihn aus seinem schönen Traum herausriss, in welchem er die Geninprüfung mit Leichtigkeit gemeistert hatte und von jedem bewundert wurde. Schnell machte er sich fertig, frühstückte noch eine Kleinigkeit, ehe er sich auf den Weg zur Akademie machte, fest entschlossen, die Prüfung mit Bravour zu meistern, um seine Familie mit Stolz zu erfüllen. Dumm nur, dass der Gute eine ganz Stunde zu früh aus dem Haus ging und dies erst mitten auf dem Weg bemerkte, als er an einer großen Uhr vorbeilief. So ein Mist aber auch, nicht wahr? Diese überschüssige Zeit, die er hatte, wurde jedoch nicht zum Faulenzen genutzt, vielmehr ging er im Kopf noch mal alles durch, was er gelernt hatte, schließlich würde es einen theoretischen und einen praktischen Teil geben. In der Akademie angekommen, reihte er sich in die Gruppe Akademisten ein, die alle an diesem Tag gekommen waren, m die Prüfung abzulegen. Der Junge musste lediglich einige Minuten warten, ehe es so weit war und er aufgerufen wurde. Jetzt war die Zeit gekommen, in der es sich zu beweisen galt. Leider hatte er nicht ganz so viel Glück, was den theoretischen Teil der Prüfung anging, denn er erhielt zwei mögliche Themen, über die er alles erzählen musste, was er wusste. Einerseits handelte es sich um Genjutsu, andererseits um Ninjutsu. Wenn sie ihn doch nur nach Taijutsu gefragt hätten, dann hätte er ihnen einen ellenlangen Vortrag halten und wahrscheinlich die Bestnote abkassieren können, aber nein, es mussten unbedingt die beiden anderen Bereiche sein, die er bisher mehr oder weniger vernachlässigt hatte. Nichtsdestotrotz schaffte er es, eine mittelmäßig gute Punktzahl mit seinem Vortrag über Ninjutsu und dessen Stärken sowie Schwächen zu erzielen, was ihn frohen Mutes in den praktischen Teil der Prüfung gehen ließ. Er weigerte sich schlicht und einfach, etwas über Genjutsu zu sagen, da seine Abneigung dagegen einfach zu groß war. Diese lief bei Weitem besser als die Theorie, da es darum ging, einige in einem abgegrenzten Waldbereich versteckte Gegenstände zu finden, wobei es diverse Fallen gab, die es zu meistern galt. Hier lief auch alles mehr oder weniger gut, ehe er in eine Genjutsufalle geriet, aus der er sich nur mit größter Mühe befreien konnte. Letztendlich hatte er es jedoch geschafft und jeden dieser besagten Gegenstände erfolgreich gefunden. So kam es auch, dass er die Prüfung erfolgreich absolviert und einen indirekten Rat für die Zukunft mitbekommen hatte. Es mangelte ihm an Genjutsu und Taijutsuwissen und er sollte sich möglichst schnell darum kümmern, das wieder ins Lot zu bekommen. Mit einem übertrieben großen Grinsen im Gesicht und dem Shinobiprotektor in der Hand kam Kazuya nach Hause, wo er von allen aus seiner Familie, abgesehen von seinem abwesenden Vater und seiner Schwester schon sehnlichst erwartet wurde, die eine geheime Feier vorberietet hatten, in dem Wissen, dass er die Prüfung sicherlich bestehen würde. In den nächsten Jahren erlebte er schließlich nicht viel Neues, denn er wurde lediglich in sein neues Geninteam eingeteilt. Mit keinem der neuen Genin aus seinem Team hatte er während seiner Akademiezeit wirklich Kontakt gehabt, sodass es erfrischend war, sozusagen einen Neustart machen zu können. Ihr Teamleiter, der gleichzeitig den Rang eines Jounin inne hatte, war verständlich doch streng und bildete sie in den nächsten Jahren vorbildhaft aus. Aus dem kleinen und verunsicherten Kazuya, war so nach einiger Zeit ein selbstsicherer Genin geworden, der Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten entwickelt hatte. Das erste Jahr über, bestritten sie nur D-Rang Missionen und auch wenn sich die Genin nach einigen Monaten langweilten und sich schwierigeren und spannenderen Aufgaben widmen wollten, so sahen sie letzten Endes ein, dass ihr Sensei das schon richtig handhabte. Aber nach einem Jahr war es schließlich so weit, sie hatten lange genug trainiert und so viele D-Rang Missionen hinter sich, dass der Uchiha mit der Zählung aufgehört hatte, weshalb er sich umso mehr freute, als ihr Teamleiter schließlich ankündigte, sie würden nun endlich ihre erste C-Rang Mission bestreiten. Dabei sollten sie eine Karawane durch einen banditenversuchten Wald eskortieren, da ihr Auftraggeber wertvolle Ware mit sich führte und keinesfalls Opfer eines Raubzuges werden wollte. Zwar wäre so oder so nichts passiert, da bei dieser Mission ein Jounin mit von Bord war, doch wollte jener mit eigenem Auge die Fortschritte seiner Schüler sehen, weshalb er sich so weit es ging raushielt. Im Verlauf des Eskorts, war es schließlich so weit: Ein Baum fiel wie von Geisterhand um und blockierte ihnen den Weg. Der Überfall hatte begonnen! Sofort stürmten viele Banditen aus den Büschen hervor und machten Anstalten, den Wagen auszurauben und mit der Beute abzuziehen, doch wurde ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die drei Genin erwiesen sich als stark und tapfer genug, um die Angreifer zurückzuschlagen, die keinesfalls mit so erbittertem Widerstand gerechnet hatten. Zudem war ihre Deckung unten gewesen, da sie gedacht hatten, sie hätten es mit einigen Kindern zu tun. Lustig, dass keiner von ihnen auf die Idee kam, dass es sich bei ihnen um junge Shinobi handeln könnte. Somit konnte die Reise ereignislos hinter sich gebracht werden und die jungen Genin wurden für ihren tollen Einsatz aufrichtig gelobt. Besonders Kazuya hatte sich von Grund auf verändert, was den Sensei fröhlich stimmte, da er das erreicht hatte, was er gehofft und sich versprochen hatte.
Kapitel 4: Die Chuuninprüfung
Die nächsten Jahre vergingen wie im Flug, und ehe man es sich versah, befand sich Kazuya in seinem 15. Lebensjahr und kurz vor der Chuuninprüfung. Wieder mal musste er eine Menge büffeln und war beinahe froh, als der Tag der Prüfung endlich gekommen war. Und sollte dies allein auch nur bedeuten, dass er sich nicht mehr mit dem Lernen und dem zusätzlichen Training herum schlagen musste – als ob sein regelmäßiges Training nicht schon hart genug wäre. Die Theorieprüfung bestand der Gute Mal wieder viel zu knapp, nur einige Punkte weniger, und er wäre durchgefallen, doch alles in allem schien es ordentlich gelaufen zu sein. Obwohl er sich ein Mal zu Tode erschreckt hatte, als sein Nachbar wohl bei ihm gespannt hatte, was natürlich nicht unbemerkt geblieben war. Sofort war einer der Prüfer herangekommen und hatte ihn aus der Prüfung verwiesen und erklärt, dass er und sein Team durchgefallen waren. Kazuyas Teampartner erwiesen sich jedoch als recht pfiffig und wussten alles oder ließen sich einfach nicht erwischen. Egal wie man es nahm, aber Team Kazuya war nun eine Runde weiter. Die Praxis erwies sich mal wieder als ordentlich knifflig und zeitaufreibend, doch weniger hatte der Uchiha von der Chuuninprüfung auch nicht erwartet. Alle Anwärter, die weiter gekommen waren, mussten ein Schlafmittel zu sich nehmen, sodass sie ohnmächtig wurden und die zweite Phase der Prüfung beginnen konnte. Mit einem brummenden Schädel – irgendjemand schien ihn achtlos auf den Boden geschmissen zu haben und seine Partner hinterher, denn sein Teampartner hatte halb auf ihm gelegen – wachte er schließlich auf und wachte in einem unterirdischen Komplex wieder auf. Bei sich fanden sie nur eine Rolle, in welcher die Teilnehmer zum zweiten Teil der Prüfung begrüßt wurden. Wenn man der Information auf der Schriftrolle Glauben schenken durfte, dann befanden sie sich einem unterirdischen und verdammt verwinkelten Kerker. Um die Prüfung zu bestehen, musste man alle Prüfungen meistern und den Ausgang finden. Alle anderen Geninteams, waren an anderen Orten in diesem System aufgewacht und würden sich auch sofort auf die Suche nach dem Ausgang machen. Kazuya wollte einfach nur noch fort von hier, das stetige Tropfen sowie die schale und staubige Luft hier drinnen, machten ihm einfach zu schaffen. Um keine Zeit verlieren zu wollen, machten sie sich deshalb sofort auf den Weg und betraten den ersten Raum, nachdem sie gut zweihundert Meter gewandert waren. Hier drinnen befanden sie sich in einer Art Gruft, denn es gab nur dämmriges Licht und der Raum war vollgestellt mit Unmengen an Särgen. Hier und da huschte quiekend eine Ratte umher, welche die Nervosität der Genin hart auf die Probe stellte. Ein Mal dachte Kazuya, dass er es mit einem Gegner zu tun hätte, und griff deshalb mit einem Shuriken an. Das Ergebnis war, dass er nur einen Schatten gesehen hatte und seine Wurfwaffe war sowieso meilenweit von Ziel aufgeprallt, von daher hatte er noch mal Schwein gehabt. Die nächste Räumlichkeit war jedoch keinen Deut besser, denn es handelte sich ganz offensichtlich um eine Folterkammer. Überall standen Foltergeräte wie die bekannte Eiserne Jungfrau oder gar eine gute alte Streckbank. Daumenschrauben gab es auch zur Genüge. Doch es war nicht der Anblick all dieser schrecklichen Geräte allein, die folgende Reaktion bei den drei Genin auslöste. An dreien Geräten konnten sie die gefolterten Leichen dreier anderer Shinobi finden, die wohl auf grausame Art und Weise zu Tode gequält worden waren. Nach etwa 10 Minuten hatten sie alle ihren Mageninhalt ausgewürgt, sodass jetzt nur noch ein Röcheln ertönte, wenn einem schlecht wurde. Dass sie bereits auf Tote gestoßen waren, ließ nur eine Möglichkeit offen: Es war bereits zu einer Auseinandersetzung zwischen 2 Teams gekommen und die Sieger schienen grausam genug zu sein, die Verlierer zu töten. Deshalb war nun äußerste Vorsicht angesagt. Langsam schlich Team Kazuya weiter und es war seinen Augen zu verdanken, dass sie nicht dasselbe Schicksal erlitten wie die anderen Shinobi in der Folterkammer. Vor ihnen, in einem engen Gang, konnte er eine Person sehen, die grinsend auf sie wartete. Jedoch vermochte er sie nicht wirklich aufzumachen, denn sie schien ein chameleonähnliches Jutsu angewandt zu haben, denn durch bloßes Auge war sie nicht erkennbar. Keine Sekunde zögernd, wies er seine Partner an – da seine Wurfkenntisse ziemlich bescheiden waren – einige mit Explosionssiegeln behaftete Kunai in den Gang zu werfen, die mit einem lauten Knall detonierten. Die gewaltige Explosion brachte nicht nur den Gang zum Einsturz und begrub die feindlichen Shinobi unter Tonne von Geröll, nein die starke Druckwelle riss Kazuya und seine Kumpane sogar von den Füßen. Das war das erste Mal, dass er wirklich für den Tod einiger Leute verantwortlich war, wenn es auch eher indirekt der Fall gewesen war. Schließlich hatte er die Kunai nicht selbst geworfen, aber den Befehl dazu gegeben und das reichte völlig aus. Dank cleverer Planung gelang es ihnen, ein weiteres Geninteam auszutricksen und auszuschalten, ohne sie zu töten, weshalb er sich wenigstens etwas besser fühlte. Sie sperrten sie in mehrere Schränke ein, damit sie keine Opfer von anderen, blutrünstigen Teilnehmern wurden, nahmen ihnen jedoch vorher noch alles Nützliche ab und machten sich auf den Weg. Dann war es schließlich so weit, der Endspurt hatte begonnen. Aufgabe war es, eine lange und schmale steinerne Brücke zu überqueren, während sie von den Seiten aus mit automatischen Waffen attackiert wurden. Dank seiner Beherrschung des Sharingan der zweiten Stufe vermochte er sich einen sicheren Weg durch den Hagel des Todes bestimmen und wehrte am laufenden Band Projektile ab. Seine Partner schlugen sich weniger gut, einer wurde ganze fünf Mal getroffen und blutete deshalb stark und der andere konnte dank seines Jutsus nur für sich selbst sorgen. Letzten Endes lief jedoch alles gut, und so erreichten sie als zweites Team erfolgreich den Ausgang. Sie hatten das Examen überstanden und aufgrund seiner Taten und seines cleveren und taktischen Handelns, wurde Uchiha Kazuya mit seinen 14 Jahren zum Chuunin ernannt.
Kapitel 5: Meister des Sharingan
Dass der junge Mann zum Chuunin ernannt wurde, ließ ein neues Feuer in ihm entfachen, was ihn die nächsten Jahre unermüdlich antrieb. Er trainierte härter, intensiver und länger als jemals zuvor, da er seinem neuen Ruf und Rang gerecht werden wollte. Vorbei waren sie Zeiten, in denen er sich herumschubsen ließ und das machte er auch jedem klar, der eben dies bei ihm vorhatte oder mit böser Zunge Sachen über ihn sagte. Lediglich seine Schwester war unbeeindruckt von der ganzen Sache und trieb nach wie vor ihr kleines Spielchen mit ihm. Schon lange hatte sie den Rang eines Jounin erreicht und ihre Genjutsus waren mittlerweile so mächtig, dass der gute Kazuya noch nicht mal merkte, dass er in einem gefangen worden war. Verbissen nahm er sich vor, solange zu trainieren, bis er endlich in der Lage war, sich gegen seine Schwester zur Wehr zur setzen. Seine Mutter konnte da nichts mehr ausrichten, seitdem Akane vor fünf Jahren aus dem Haus gezogen war. Und generell hatte sie sich nichts mehr sagen lassen, seitdem Ryohei von ihnen gegangen war. Es sollten weitere zwei Jahre mühevollen Trainings und Hingebung vergehen, ehe er es schließlich schaffte, die dirtte Stufe seines Sharingans zu aktivieren. Mittlerweile nahm er sich auch B-Rang Missionen an, deren Gefährlichkeit um einiges höher lag als bei den C-Rang Missionen. Generell erschienen ihm die ersten Missionen, welche sie erledigen durften als Witz gegen jene, welche er seitdem hinter sich hatte. D-Rang Missionen wurden nur an Genin vergeben und sie handelten von alltäglichen Jobs und Wehwehchen wie ein Besitzer, der seine entlaufene Katze wieder haben wollte oder gar eine Familie, deren Kinder gehütet werden mussten, während sie außer Haus waren. C-Rang Missionen waren da schon anspruchsvoller. Die Gefahr, verletzt zu werden, ist nun allgegenwärtig und nicht selten kommt es zu Kämpfen. Während seiner ersten C-Rang Mission, trafen Kazuya und sein Team auf Banditen, die versuchten, einen von ihnen eskortierten Händler zu überfallen. Zum Glück waren sie zur Stelle, um das abzuwehren. Aber B-Rang Missionen lagen in einer ganz anderen Dimension und verlangten viel mehr, als jede andere abgeschlossene Mission, die der Uchiha hinter sich hatte. Zwar war die Bezahlung um einiges höher als bei den niedrig-rangigeren Missionen, doch die Gefahr verletzt zu werden oder sogar zu sterben, stieg rapide an. Als B-Rang wurde ein Auftrag nämlich dann klassifiziert, wenn man erwartete, mit feindlichen Shinobi involviert zu werden und gegen sie zu kämpfen. Wenn das schon so gefährlich war, dann konnte sich der Blauschopf nicht wirklich vorstellen, wie anspruchsvoll und gefährlich A- und S-Rang Missionen sein mussten. Vor allem, ab wann wurden sie denn als solche klassifiziert? Womöglich dann, wenn es auch um illegale Shinobiorganisationen oder gar Missing-Nin ging, Verräter, die sich mit den Geheimnissen des Dorfes aus dem Staub gemacht hatten. Meistens ging noch der eine oder andere Mord einer wichtigen Persönlichkeit auf ihr Konto, um das Ganze schön abzurunden. Auf jeden Fall hörte sich der Auftrag ganz simpel an. Aufgabe war es, einen Schmugglerring auszuheben, der mit gestohlenen und verbotenen Gegenständen und Substanzen handelte, wobei es nicht wirklich klar war, an wen das gewonnene Geld ging und wer der Fadenzieher bei der ganzen Sache war. Es fing alles ganz gut an, das Team schaffte es, sich verdeckt einzuschleichen und die Lage lang genug zu beobachten, um die Frontmänner zu entdecken und markieren. Nach einigen Stunden der Verfolgung, bei dem ihre ganze Ausbildung als stille Shinobi auf die Probe gestellt wurde, da die Verfolgten wirklich paranoid waren und an jeder Straßenecke stehen blieben, um sich umzuschauen, hatten sie es geschafft und den Unterschlupf gefunden. Nach einem weiteren Tag der Beobachtung glaubten sie sich schließlich sicher genug, um den Unterschlupf zu stürmen und auszuheben. Was ein Fehler ... Kaum eine Stunde kämpfte Kazuya blutend und keuchend gegen den feindlichen Shinobi, der ihn grinsend in die Ecke gedrängt hatte. Natürlich, diese Mission war nicht umsonst so klassifiziert worden, dass Shinobi auch im Spiel waren. Warum nur, waren sie so töricht gewesen und waren selbstsicher durch die Eingangstür marschiert, in dem Glauben, dass ihnen keiner etwas anhaben könnte. Es war seine Schuld, dass seine beiden Partner gestorben waren, denn er leitete diese Mission und war somit für sie verantwortlich. Zunächst war alles gut gegangen und sie hatten problemlos jeden aus dem Weg geräumt, der ihnen in die Quere kam, während sie sich weiter ins Innere des riesigen Unterschlupfes kämpften. Doch schließlich waren sie auf zwei bestens ausgebildete Ninja getroffen und das Schicksal nahm seinen Lauf. Einer der Feinde war zum Glück gefallen, doch hatte er einen seiner Freunde mit in den Tod gerissen und den Anderen schwer verletzt. Während des Kampfes waren sie getrennt worden, sodass der Verletzte eine leichte Beute für den anderen Feind war, der diese Chance selbstverständlich sofort ausnutzte. Einige Minuten später wurde Kazuya dann von ihm konfrontiert und der Kampf brach von neuem aus. Schnell stellte der Uchiha fest, das sein Gegner einfach zu erfahren und schnell für ihn war, selbst mit aktiviertem Sharingan vermochte er es nicht, die Bewegungen seines Gegners wirklich zu erkennen und eine Lösung dagegen zu finden. Als es nach einer weiteren Minute bereits so schlecht aussah, als ob er sterben würde, überkamen ihn plötzlich Visionen seiner Familie. Einerseits sah er seinen Vater, welcher stolz auf ihn herabschaute und ihn mit vollstem Vertrauen sagte, dass er an ihn glaubte und dass er alles schaffen könnte, solange er nur fest daran dachte. Dann kam seine Schwester, die ihn mal wieder auslachte und verhöhnte, sie behauptete doch tatsächlich, dass er es nicht würdig war, den Namen eines Uchiha zu tragen. Seine Mutter hingegen sprach freundliche und tröstende Worte aus, er solle sich endlich zusammenreißen, den Kampf beenden und sicher zurück nach Hause kommen, wo ihn alle schon sehnlichst erwarten würden. Und schließlich sein kleiner Bruder, der ihn angrinste und behauptete, dass Kazuya der coolste war und dass er irgendwann mal auch so sein wollte wie er. Mit neuer Zuversicht öffnete er wieder die Augen und starrte seinem Gegner ins Gesicht, der sich gerade für den finalen Gnadenstoß vorbereitete. Doch er wurde keineswegs von einem zweifachen Sharingan begrüßt, nein, seine Augen hatten nun die dritte Tombö entwickelt. Und endlich war es ihm möglich, ein Muster in der Angriffs- und Bewegungsart seines Gegners zu erkennen, sodass er ihm Paroli bieten und ihn mit letzter Kraft noch besiegen konnte. Es war ihm geglückt, endlich hatte er das Sharingan vollends gemeistert!
Kapitel 6: Die Zwielichtklinge
Das Sharingan hatte endlich die dritte Stufe erreicht, doch dieses Jahr sollte noch viel mehr Überraschungen für den aufstrebenden Uchiha bereithalten, als dieser es jemals für möglich gehalten hätte. Doch eines nach dem Anderen. Kazuya, der in letzter Zeit dank seinem neuen Sharingan, wirklich immense Fortschritte im Nahkampfbereich machte, fand, dass es an der Zeit war, sich eine angemessene Waffe zu besorgen. Dabei wollte er keinesfalls einfach in einen Waffenladen laufen und sich die nächstbeste Klinge besorgen, die ihm ins Auge fiel. Zwar wäre dies theoretisch möglich gewesen, immerhin waren sie nicht gerade arm, doch hatte der Jugendliche einen Narren an den Geschichten der Schwertkämpfer gefressen und wollte deshalb etwas ganz Besonderes. In den Annalen vieler Geschichten über diese wagemutigen Krieger hatte er auch irgendwo gelesen, dass jeder sich seine eigene Klinge geschmiedet hatte, um eine besondere "Verbindung" zu ihr aufzubauen. Deshalb entschloss er sich, einen professionellen Schmied aufzusuchen, der ihm bei seinem Vorhaben helfen würde. Selbstverständlich war der junge Mann nämlich nicht erfahren genug in der Kunst des Schmiedens, weshalb er wohl versagt hätte, wäre er auf sich alleine gestellt gewesen. Trotzdem konnte er all die anderen Sachen machen, die für eine erfolgreiche Umsetzung von Nöten waren: Die Materialien zusammensuchen und sie dem Schmied schließlich zu bringen. Das alleine stellte schon den ersten Schritt beim Aufbau der Verbindung dar. Was er vor sich hatte, war nun eine lange Liste aller Dinge, die er besorgen musste. Das würde einige Zeit in Anspruch nehmen, doch er wusste nicht, ob ihm das gestattet sein würde. Sehr zu seiner Überraschung bekam er die nötige Zeit, die er brauchte und das erweckte in ihm den Verdacht, dass ihn die Obrigkeit von Konoha mit Wohlwollen zu behandeln schien, besonders seitdem sein Vater verschwunden war. Womöglich als Andenken an ihn, das konnte er einfach nicht sagen. Manche Sachen waren einfach zu finden, da er in jeder Stadt gewisse Schwarzmärkte ausfindig machte und sich zum Beispiel nach edlen Metallen erkundigte. Dies erforderte ziemlich viel Fingerspitzengefühl, da es nicht einfach war, das Vertrauen jener misstrauischen Leute für sich zu gewinnen. Nach einigen Mühen gelang es ihm aber und so konnte er die ersten Sachen von seiner Liste streichen und seine Reise fortführen. Andere Materialien musste er selbst aufbauen, was ihn wiederum auf ein großes Problem aufmerksam machte. Falls er wirklich solch eine Ader fand, wie sollte er sie dann abbauen? Das Ganze war wohl am einfachsten und ungefährlichsten, wenn er sich einfach in eine Bergbaugesellschaft schlich und sich als Bauarbeiter ausgab. Für gewöhnlich hätte sich das als ziemlich schwierig erwiesen, da er einfach nicht die Statur eines Bauarbeiters hatte, doch mittels einem einfachen Henge-Jutsu, war Kazuya in der Lage, die Gestalt eines solchen anzunehmen. Einige Zeit lang beobachtete sie, hörte ihnen beim Reden zu und plante ausführlich, ehe er wirklich in Aktion trat. Das Schauspiel ging überraschend schnell von der Bühne, und ehe er es sich versah, war er wieder in Konohagakure und befand sich kurz vor dem Schmieden seiner neuen Klinge. "Du musst dem Stahl dein Leben anvertrauen.", teilte ihm der alte Schmiedemeister mit. Nur wenn man das tat, würde man wirklich in der Lage sein, ein meisterliches Schwert zu schmieden, welches einen niemals enttäuschen würde. Die Materialien hatte er ja schon erfolgreich gesammelt, jetzt musste der Akt an sich vorbereitet werden. Schwitzend durfte er das Feuer der Schmiede anfeuern, indem er stets Kohle hineinschüttete. Obwohl sein Ninjutsu in allem Maße mittelmäßig war, so wäre es ihm durchaus ein Leichtes gewesen, das Feuer mittels eines Jutsus zu entzünden, doch der Meister hatte sich dagegen gesträubt. Es muss auf die alte und richtige Weise gemacht werden, denn nur so würden sie zum Erfolg kommen. Sobald das Feuer heiß genug war, wurde schließlich der Behälter mit den verschiedenen Materialien hineingeschoben, um das Metall zum Schmelzen zu bringen. Unablässlich musste er den Blasebalg betätigen, damit die hohe Temperatur erhalten blieb und der Schmelzung nichts im Wege stand. Wieder und wieder wurde das mittlerweile geschmolzene Metall herausgezogen, ordenlicht vermischt und mit weiteren Materialien versehen, ehe es wieder hineingeschoben wurde. Es herrschte eine unangenehme Hitze, welche den jungen Uchiha an den Rand seiner Kräfte brachte, doch ein Feuer brannte in seinem Inneren und er würde nicht aufgeben. Nach einer unendlich langen und mühseligen Zeit – so kam es ihm zumindest vor – war das Metall bereit und konnte nun in die Form gegeben werden, wo es anschließend geschmiedet werden würde. Ganze vier Versuche brauchte der junge Mann, da das Schwert bei den ersten Dreien immer wieder zu Bruch ging. Doch endlich hatte er seinen Part erfüllt und konnte den äußerst zufriedenen Schmiedmeister ran lassen, der sich um den Rest kümmerte. Vor allem das Schleifen erwies sich als großes Problem, da er eine spezielle Art von Schleifstein benutzen musste, welches in der Lage war, Chakrametall zu verarbeiten. Ohne es zu wissen, hatte er nämlich all diese Materialien zusammengesucht, die für das Erschaffen einer wertvollen und chakraleitenden Klinge notwendig waren. Freudig nahm er seine Klinge und betrachtete sie. Dunkel und still schimmerte sie in der Dämmerung, eine perfekte Waffe für einen wahren Shinobi. Aus diesem Grund gab er ihr den Namen Towairaito, die Zwielichtklinge. Dem durchaus freundlich gemeinten Angebot, bei dem Schmiedmeister in die Lehre zu gehen, musste er dankend ablehnen. Jetzt wo er eine eigene Waffe besaß, konnte er sich auch den fortgeschritteneren Techniken bezüglich des Wegs des Schwertes widmen. Es war alles eine Sache der Übung, das Wissen um wie die Techniken funktionierten, hatte er sich schon angeeignet. Ein Sharingan zu besitzen, mit welchem man problemlos die Bewegungen und Manöver anderer Leute kopieren und perfekt nachmachen konnten, sprach halt schon für sich. Glücklich und mit einem Lächeln auf seinem Gesicht ging er nach Hause, nicht wissend, was für eine Überraschung das nächste Jahr für ihn in petto haben würde.
Kapitel 7: ANBU Black Ops
Kurz nach seinem relativ unspektakulären Geburtstag – den er für sich genommen verpasste, da ihn eine miese Grippe plagte – wurde er überraschenderweise angesprochen. Da er sich anscheinend als kompetent genug erwiesen hatte, waren die ANBU auf ihn aufmerksam geworden und versuchten ihn zu rekrutieren. Nie im Leben hätte er es sich träumen lassen, dass ihm irgendwann die Ehre zuteil werden sollte, sich dieser Eliteeinheit des Dorfes anzuschließen. Verständlich genug, dass seine Antwort schon total fest stand, kaum war die Frage verklungen. Kazuya war stolz ausgewählt zu sein und er würde seiner Pflicht, das Dorf zu beschützen, mit einem Pflichteifer nachgehen, wie sie die Welt bei ihm noch nicht gesehen hatte. Ganze 3 Jahre nahm die harte Ausbildung in Anspruch und manchmal glaubte der Uchiha wirklich, dass er es nicht schaffen und versagen würde. So dermaßen war er noch nie an seine Grenzen getrieben worden, aber die ganze Plackerei und das zusätzliche Training machten sich bezahlt. Im Alter von 20 Jahren wurde er schließlich zum ANBU befordert und hier war er nun, kaum ein Jahr später und hatte sich bereits an das Leben eines solchen gewöhnt. Es blieb nur noch abzuwarten, welchen Gefahren der junge Mann von nun an gegenüber stehen würde ...
Schreibprobe:
Regeln gelesen?: K11
Account: EA
Ich würde mich natürlich über eine positive Nachricht freuen, sollte es jedoch nicht dazu kommen, müsste ich dann wohl wieder zurück ans Zeichenbrett und an einem neuen Charakterkonzept werkeln. :D
MfG Uchiha Kazuya




